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| 26.02.2021 |
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| Inhalt: So langsam.... / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / G E R O L L T E S: Grauer Beitrag über die graueste Maus der Bundesliga / SUCHE / BIETE / VERLOSUNG / Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel / Freitag 26. Februar: „Lernen aus dem Lockdown?“ / Freitag, 26. – 28. Februar: The Fraternity (Video-on-Demand) / Freitag, 26. Februar: Of/ VVK-Start Empirisches Hörtheater / Freitag, 26. Februar: Online-Diskussion / Freitag, 26. Februar – Mittwoch, 03.03. contact GONZO Minima Moralia / Freitag, 26. Februar: undoing prison. Panel mit Zehra Doğan, Can Dündar und Aslı Erdoğan / Freitag, 26. Februar: SÜSSKRAM (Oper To Go im Stream) / Samstag, 27. Februar: NETWORK (Stream) / Samstag, 27. Februar: Die Präsidentinnen / Sonntag, 28. Februar: Lokal Listener - Gregor Praml trifft Andreas Hepp (Video on Demand) / Sonntag, 28. Februar: Filmgespräch: Die Hügel von Istanbul / 1.-31- März: Nippon Connection On Demand: Replay! / Dienstag 2. März: Das Offene Haus kommt! / Noch bis 16. Mai: Video-Installation / GERHÖRTES: Gang of Youth / #Diss Connect - Rapwettbewerb / VORSCHAU / Samstag 6. März: ISAS ONLINE-KNÖDEL-PARTY / Samstag, 06. März: Stadtführung mit Couch-Spaß-Faktor / Sonntag, 07. März: Der Ursprung der Welt / Mittwoch, 10. März (auch 12., 17. und 19. März): Die Schule / Neues Improtheater in Frankfurt: FRANKLY IMPROV / Samstag, 6. März: Weil heute mein Geburtstag ist / Freitag, 12. März: Support your local club/ The Terrible Noises / Samstag, 13. März: Batschkapp/ Shantel Disko Partizani / Impressum |
So langsam....

Mir geht es bestimmt wie Euch auch... ich habe keine Lust mehr und bin Corona-Müde... Aber es hilft ja alles nix, die Zahlen müssen runter, damit hoffentlich ganz bald wieder Restaurants, Clubs, Schulen & Kitas, Bars, Theater & Einzelhandel geöffnet werden können und natürlich die FITNESSSTUDIOS!!! Gaaaanz wichtig.
Mir ist es das mit dem Fitnessstudio nicht so wichtig, denn die Kilos, die ich mir in den letzten Monaten mit viel leckerem Rotwein draufgetrunken habe, bekomme ich eh nicht mehr runter, also...Weitermachen: zu Hause bleiben, das Sofa hüten und sich online bespaßen.
In der heutigen Ausgabe gibt es wieder ganz tolle Tipps von Uwe, Martin, Petra und Andrea. Ich selbst freue mich auf meinen ersten Online Kochkurs, am Samstag, den 6. März. Uwe und ich hatten uns zu Weihnachten eine Knödelbox bei Isa gekauft, aber bisher uns noch nicht an die Knödel gewagt. Jetzt machen wir bei Isas Knödel-Kochkurs mit. Wer Isa, die Botschafterin für österreichische Lebenskultur ist, schon mal erlebt hat weiß: das wird ein großer Spaß! Vielleicht macht ihr mit?
Als Eintracht Fan macht es aktuell natürlich auch Spaß auf dem Sofa zu bleiben, wenn gleich ich das Waldstadion schon arg vermisse, vor allem meine Sitznachbar*innen im Block! Daher kommt heute Abend auch Miriam vorbei und wir schauen gemeinsam das Spiel gegen Bremen.
So, jetzt muss ich leider raus in den Regen. (Ich habe mich blöderweise für den Wahlkampfstand eingetragen....)
Apropos Wahlkampf: Am 14.3. sind ja Kommunalwahlen. Ich habe mir schon die Briefwahlunterlagen bestellt. Der Wahlzettel ist total crazy! Ich weiß, dass viele Leute gar nicht mehr durchblicken wie das alles funktioniert und vor allem was Komulieren & Panaschieren bedeutet. Ich habe daher letzte Woche zusammen mit meiner Freundin Silke ein kurzes Erklärvideo gedreht.
So, jetzt muss ich aber los. Es hilft ja alles nix...
Lebt wild & bleibt gesund!
Daniela
Vielen Dank an meine vier Co-Autor*innen & Freundinnen: Petra, Andrea, Uwe & Martin für ihre tollen und vielfältigen Beiträge, die sie jede Woche für Euch zusammenstellen.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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G E R O L L T E S: Grauer Beitrag über die graueste Maus der Bundesliga

(Uwe)
Bundesliga und Champions League laufen gerade auf Hochtouren. Es gibt, wie immer im Sport, Gewinner und Verlierer. Es gibt Mannschaften beziehungsweise Spieler, die in der Sonne oder im Schatten stehen. Und es gibt die Spieler und Teams, die einfach so mitlaufen, die man eigentlich nie richtig wahrnimmt, auch wenn sie teilweise über Jahre Bestandteil der Bundesliga sind. Ein gutes Beispiel ist der FC Augsburg. 2020/21 spielt der FCA seine zehnte Bundesligasaison in Folge. Vor dem damaligen Aufstieg in die Bundesliga waren die Augsburger zweieinhalb Jahrzehnte in Bayernliga und Regionalliga Süd abgetaucht. Richtig vermisst hat sie in „Fußballdeutschland“ aber eigentlich niemand. Im Jahr 2000, der FCA war nach einem Lizenzentzug gerade einmal wieder in der Bayernliga gelandet, stieg ein „Retter“ ein. Der war keine FCA-Fußballerlegende wie Helmut Haller oder der in Augsburg geborene Weltstar Bernd Schuster sondern mit Walter Seinsch – passend zur Fuggerstadt – ein Kaufmann, der mit Bekleidungsmärkten zu Reichtum gekommen war und nach deren Verkauf scheinbar Zeit hatte. Vor seinem erfolgreichen Engagement bei den Augsburgern kandidierte er kurzzeitig bei Schalke 04 um das Amt des Präsidenten und auch in Reutlingen versuchte er einen Einstieg in den „höherklassigen“ Fußball. Beim FC Augsburg klappte es dann. Der Club stieg bis ins Jahr 2011 drei Mal auf, erreichte die Bundesliga und etablierte sich dort. Darüber hinaus wurde ein neues Stadion gebaut, in dem der FCA heute spielt.
Die erfolgreichste Zeit hatten die Augsburger unter Trainer Markus Weinzierl, der sich 2016 mit dem Satz „Wir haben alles erreicht, was wir zusammen erreichen konnten, jetzt muss einer mit neuen Ideen und neuen Visionen übernehmen“ zu Schalke 04 verabschiedete. Dort lief es bei weitem nicht so gut für den gebürtigen Straubinger, der nach einem noch unglücklicheren Engagement beim VfB Stuttgart (2018/19) mittlerweile ganz von der Bildfläche verschwunden ist. Neue Ideen und neue Visionen sucht man auch beim FCA vergeblich, dennoch gelingt es Sportvorstand Stefan Reuter (Weltmeister und mit Abstand der bekannteste Akteur bei den bayerischen Schwaben) immer wieder, den Verein gerade so „über dem Strich“, also auf einem Nichtabstiegsplatz zu halten. Am Ende der letzten beiden Spielzeiten landeten die Augsburger jeweils auf Platz 15. Sie fanden also immer wieder mindestens drei Mannschaften, die sich über das Jahr bei teilweise deutlich besseren Möglichkeiten, schlechter angestellt hatten.
Im letzten Sommer war das u.a. Werder Bremen, im Jahr davor der VfB Stuttgart (mit genanntem Ex-Trainer Weinzierl) und in dieser Saison wird es mindestens der FC Schalke 04 sein, auf den die Augsburger aktuell bereits 14 Punkte Vorsprung haben. Trotzdem könnte es für die derzeit von Heiko Herrlich trainierte „graueste Maus der Bundesliga“ dieses Jahr am Rundenende knapp werden, weil der Vorsprung auf Platz 16 zwölf Spieltage vor dem Ende nur 5 Punkte beträgt. Apropos Heiko Herrlich, das ist der, den Oliver Kahn einst auf der ganz großen Bühne, bei einem Spiel Borussia Dortmund – Bayern München, angefallen hatte wie der weiße Tiger Montecore den Magier Roy während einer Zaubershow in Las Vegas. Gott sei Dank hat Kahn keine Reißzähne wie eine Wildkatze und hatte seine Krallen in Torwarthandschuhe eingehüllt.
Positiv: Die Eintracht hat gegen Bayern gewonnen und dabei sehr viel richtig gemacht, nicht nur fußballerisch (#sayyournames)
Negativ: Schalke macht sehr viel falsch, nicht nur fußballerisch.
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SUCHE / BIETE
Solltet ihr über diese Rubrik neue Mitbewohner*innen oder eine neue Wohnung finden, so bitte ich um eine Spende an den Verein people4peole.de, meiner Freundin Anna Demisch.
Zwei Büroräume zu vermieten Ellen hat in ihrer Bürogemeinschaft zwei schöne Büroräume frei. Ca. 25qm groß, mit einer Durchgangstür verbunden, Altbau mit hohen Fenstern, im Nordend/West in ruhiger zentraler Lage. Preis 650 € netto. Kontakt: 0163/2031210.
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VERLOSUNG
Antworten bitte an schwoebke@aol.com. Uwe wird die Gewinner*innen benachrichtigen.
Wir verlosen 5 Online-Tickets für Nippon Connection On Demand: Replay!, das vom 1. bis 31. März stattfindet. Gewinnfrage: In dem Film F Is For Future (Mi wa mirai no mi) verunglückt ein junger Mann und seine vier Freunde müssen etwas von ihm verschwinden lassen. Was ist das?
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Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel

(Daniel und Uwe)
Nach den 15 besten deutschen Liedern inklusive Playlist widmen wir uns heute einer Künstlerin, deren erfolgreiches Debütalbum inklusive der ersten Hitsingle „Holiday“ bereits 1983 erschien. Es geht um Madonna:
Top 5 Madonna (Daniel) Es ist auch mal ganz befreiend, eine Top 5-Auswahl treffen zu können, bei der man weitestgehend leidenschaftslos agieren kann. Klar, Madonna war (und ist?) stilbildend, skandalträchtig, hat sich von Dekade zu Dekade neu erfunden und setzte bis ca. 2006 weltweite Modetrends. All das war mir aber ehrlich gesagt immer ziemlich schnuppe. Ich mag ein paar Lieder von ihr. Die folgenden 5 sogar sehr. Aber wenn man mich nach meinen 80er-Jahre-Lieblingen im Pop befragte, würde ich immer vor allen anderen Prince und danach Michael Jackson und danach sogar Whitney Houston nennen – und auf Madonna verzichten.
Muss dabei sein: „Music“: Eines möchte ich hier aber doch noch unbedingt loswerden: „Music“ laut in einem Club – und es wird niemanden geben, der nicht sofort tanzen muss! Gestern, morgen und übermorgen. Eine unzähmbare Bestie eines Songs, wie man so sagt.
1.) Open Your Heart (True Blue) 2.) Material Girl (Like a Virgin) 3.) Like a Prayer (Like a Prayer) 4.) Music (Music) 5.) You Must Love Me (Evita – Soundtrack)
Knapp nicht dabei: „Like a Virgin“: Trotz Tarantinos unvergessener Hommage an „Like a Virgin“ in den ersten Minuten seines alles umstürzenden Debütfilms „Reservoir Dogs“ hat es hier nicht für die Top 5 gereicht. Noch knapper gescheitert sind allerdings „Vogue“, „Express Yourself“ und „Frozen“. Ja, stimmt schon, Madonna hat dann doch – wenn man ein bisschen darüber nachdenkt und sich wieder hinein- und umhört – ein paar verdammt gute, zeitlose Popsongs gemacht.
Top 5 Madonna (Uwe) 1.) Ray of Light (Ray of Light) 2.) Open your Heart (True Blue) 3.) Drowned World / Substitute for Love (Ray of Light) 4.) The Power of Good-Bye (Ray of Light) 5.) Frozen (Ray of Light)
Muss dabei sein: Ray of Light, der Titeltrack des einzigen Albums, das ich von Madonna habe und in dem für mich die ganze Karriere Madonnas konzentriert ist.
Nicht dabei: American Pie, weil ich Cover-Songs einfach nicht brauche.
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Freitag 26. Februar: „Lernen aus dem Lockdown?“

(Daniela)
Das Thema ist super spannend und natürlich wäre ich da heute gerne dabei, ABER die Eintracht kickt... Seit März 2020 verbringt das Theater die meiste Zeit im Lockdown. Vorstellungen werden abgesagt, verschoben oder in den digitalen Raum verlegt. Können wir aus dieser Krise auch etwas lernen? Wie wollen wir danach weiter machen? Das Impulse Theater Festival hat in der Publikation „Lernen aus dem Lockdown?“ die Stimmen von mehr als 30 Akteur:innen der Freien Theaterszene versammelt, die über ihre aus der Corona-Krise gewonnenen Erkenntnisse, Ideen und Forderungen schreiben. Bei der Buchvorstellung diskutieren Boris Nikitin und Rosa Wernecke (Swoosh Lieu) über das Themenfeld der „Immunität“: Der Lockdown der Theater schützt vor dem Virus, verhindert aber auch die unmittelbare Berührung durch das, was auf den Bühnen geschieht. Beruht die Kraft des Theaters aber nicht gerade darauf, sich gemeinsam dieser Berührung auszusetzen, das Risiko tiefer Begegnungen einzugehen, die eigene Verwundbarkeit ins Spiel zu bringen? Werden wir durch die Pandemie, wie Paul B. Preciado vermutet, zur immunitären Gemeinschaft: unberührbar und radikal individuell? Dauer: ca. 60 Min. Sprache: Deutsch Mehr Infos auf der Website des Verlags
Die Veranstaltung findet als Webinar via Zoom statt. -> Link zum Webinar
„Lernen aus dem Lockdown? Nachdenken über Freies Theater“ ist eine Publikation des Impulse Theater Festivals, herausgegeben von Haiko Pfost, Wilma Renfordt und Falk Schreiber für das NRW KULTURsekretariat. Erschienen im Oktober 2020 im Alexander Verlag Berlin, 2. Auflage Januar 2021.
Foto: (c)Jürgen-Petersen
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Freitag, 26. – 28. Februar: The Fraternity (Video-on-Demand)

(Martin)
Emmilou Rößling Studio Naxos
„Er hat etwas Störrisches und Unbeholfenes, der Filz, der diese Choreografie trägt und ermöglicht.
Die Zeit des Filzes ist immer jetzt. Er ist zwar das älteste Textil der Welt, verhält sich jedoch wie ein Teenage-Punk – no future and no past.
Der gewebte Stoff hingegen kennt Zeit, wie wir sie kennen, er weiß um die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft, weiß um Sparpläne und Fotobücher. Und kennt, anders als der Filz, die Vorfreude, das Erinnern und das Bedauern.
In THE FRATERNITY machen sich drei Frauen auf die Suche, die Zeit auszusetzen. Hierbei wird Tanz zu einer Erfahrung, die mehr dem Filz und weniger dem gewebten Stoff gleicht. Es entsteht eine Textur, auf der man sich ein wenig ausruhen kann, die mit keinerlei Erwartungen kommt, außer der Zeit, die man zusammen verbringt.
Frankfurt-Premiere: 26. Februar 2021, 20 Uhr
Das Video-on-Demand wird bis Sonntag, den 28. Februar, 22 Uhr abrufbar sein über www.studionaxos.de/programm oder direkt: https://studionaxos.de/programm/stream-the-fraternity/
Solidarisches Preissystem. Das Video kann kostenfrei angeschaut werden. Pay-What-You-Want via Paypal-Button oder Überweisung. Daten vor Veranstaltungsbeginn auf der Homepage: https://studionaxos.de/programm/stream-the-fraternity/
Foto: © Daiva Tubutyte
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Freitag, 26. Februar: Of/ VVK-Start Empirisches Hörtheater

(Andrea)
Ein Live-Event! Ein kunstvoller Spaziergang, mehr als das, ein audiovisuelles Erlebnis rund um den Marktplatz Offenbach. Erst im März, aber weil der VVK heute startet und es ja nur wenige Plätze gibt: "Mit vorkomponierten Miniaturen für Percussion von Yuka Ohta und Diego Ramos, Ensemblemitglied des Isenburg Quartetts, und Collagen aus Fieldrecordings schreibt sich „Alltagsrauschen“ in den Mikrokosmos Marktplatz ein und eröffnet gleichzeitig neue klangliche Assoziationen. Durch ein App mit sog. Augmented Reality Technik, das heißt die gleichzeitige Kombination von virtueller Realität und Realität, werden live-elektronische Elemente Teil der Aufführung, die sich so im Detail jedes Mal neugestaltet. Im Fokus des Spaziergangs steht das intensive Zuhören, das zu einer Auseinandersetzung mit dem sonst kaum gehörten Rausch-Potenzial räumlicher und sozialer Gegebenheiten einlädt: Im Alltag beiläufig wahrgenommene Durchgangsorte offenbaren das architektonische Rauschen von Relikten längst verstorbener Bauvorhaben und das Stimmengewirr alter Schilderwälder, elektromagnetische Klänge verwaister Telefonzellen und klapprige Kaugummi-Automaten sind zu hören, lassen sich Wasserfälle, Brückengesänge, Meeresrauschen und vieles andere mehr entdecken. Begleitet werden die Zuschauenden dabei von der Stimme der Performerin Alice Nogueira, die mal ganz nah von ihren persönlichen Assoziationen zum Ort erzählt, dann wieder von weit weg die Zuschauenden zu sich ruft, Türen öffnet, die während des Spaziergangs vielleicht verschlossen bleiben, sich den Weg zum Rathaus von Passanten erklären lässt oder durch die Sprechanlage eines Wohnblocks Interviews mit den Bewohnenden führt." Der Vorverkauf beginnt am 26.Februar bei www.frankfurtticket.de. Der genaue Startzeitpunkt kann vorab alleine oder mit einer weiteren Person aus dem gleichen Haushalt gebucht werden. Jeder Teilnehmer erhält ein Set bestehend aus einem Handy und einem Kopfhörer. Ausgabeort der Sets und gleichzeitig Startpunkt der Tour ist an der S-Bahn-Haltestelle Marktplatz gegenüber des City Centers.
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Freitag, 26. Februar: Online-Diskussion

(Petra)
Ich denke schon lange immer wieder darüber nach, ob wir nicht anders, besser, gerechter, achtsamer zusammenleben könnten: gesellschaftlich, wirtschaftlich - und überhaupt. Vor allem, wenn ich mich machtlos fühle angesichts von Entwicklungen, denen ich mich entgegenstemmen möchte. Der beklemmende Jahrestag der Anschläge in Hanau ist einer von vielen. Irgendwann dachte ich auch mal, Kommunismus sei eine super Idee: desillussioniert durch "den Faktor Mensch" fühle ich persönlich seitdem eine "linke Leerstelle". Das Literaturforum des Brechthauses beschäftigt sich mit großen aktuellen Themen und damit, was linke Narrative des 21. Jahrhunderts dem entgegenzusetzen vermöchten: Ob Klimakrise, Kapitalismuskrise, Corona-Pandemie, grassierender Rassismus und Antisemitismus, anti-feministischer Backlash – Anlässe für linke Kritik gibt es dieser Tage viele. Welche Narrative zirkulieren oder sollten entwickelt werden, die die heterogenen Ansätze linker Interventionen bündeln? Bietet die Literatur dafür ein geeignetes Erprobungsfeld? Diskutiert werden soll über narrative Strategien und zusammen erkundet werden, welche linken Narrative kursieren und inwieweit wir an sie anknüpfen können oder über sie hinausgehen müssen. Spannend!
Linke Narrative für das 21.Jahrhundert, Online-Diskussion mit: Autorin und Künstlerin Bini Adamczak, Journalistin und Autorin Julia Fritzsche, Politikwissenschaftlerin Lydia Lierke und Historiker Massimo Perinelli , Ort: Literaturforum im Brechthaus, Uhrzeit: 20 Uhr, Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich, die Veranstaltung ist öffentlich: Bitte bewahrt einen respektvollen Umgangston, zu dokumentarischen Zwecken (in Schriftform) wird eine Aufzeichnung der Zoom-Veranstaltung angefertigt. Teilnehmer*innenbeiträge werden in diesem Zuge anonymisiert oder es wird vor Veröffentlichung um Autorisierung der Wortbeiträge gebeten, mehr Informationen hier
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Freitag, 26. Februar – Mittwoch, 03.03. contact GONZO Minima Moralia

(Martin)
Performance/Tanz/Film - Online
Ab 2006 reiste das japanische Künstlerkollektiv contact Gonzo um die ganze Welt – von Helsinki und Offenbach über Nanking und Seoul bis Okinawa und das Tohoku-Gebiet in Japan, das vom großen Erdbeben 2011 katastrophal zerstört wurde – und thematisierte mit seinen Performances und Installationen den Kontakt und die physische Kollision von Menschen.
Gleich nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie begannen die Kompaniemitglieder aus eigenen Dokumentationen einen Bricolage-Film als Reaktion auf die Situation zu schaffen. Darin wird das Bild als Performance begriffen und der Schnitt als physischer Kontakt, eine eigene Philosophie entsteht und Geschichten, die durch Sprache nicht ersetzbar wären. „MINIMA MORALIA“ ist ein semi-dokumentarisches Erinnerungs-Remixing aus Performances, Kochen, Essen, Trinken und Schlafen, das die Gelegenheit bietet, über den Kontakt in diesen Zeiten nachzudenken.
Keine Sprachkenntnisse erforderlich
Der Film wird über Vimeo on Demand zur Verfügung gestellt. Zum Ausleihen muss man sich bei Vimeo (einfach, kostenlos und einmalig) registrieren.Es gibt keinen Vorverkauf, das Video kann direkt vor dem Filmstart bezahlt werden.
Hier geht’s zum Link: https://www.mousonturm.de/events/minima-moralia/
Das Video steht ab dem Kauf für eine Woche zur Verfügung.
Preis: 9€.
Foto: © Yoshikazu Inoue/Mousonturm
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Freitag, 26. Februar: undoing prison. Panel mit Zehra Doğan, Can Dündar und Aslı Erdoğan

(Andrea)
Journalisten leben gefährlich. Davon zeugt seit vielen Jahren die Publikation "Reporter ohne Grenzen", die Repressionen, Einschränkungen der Pressearbeit und Morde dokumentiert. Dass das keine Frage von hinterwäldlerischen Bananenrepubliken ist, zeigt die aktuelle Politik beinahe alltäglich. Gerade wurden in Belarus zwei Journalistinnen für zwei Jahre ins Gefängnis geschickt, weil sie ihren Job gemacht haben. Wir erinnern uns, es ist noch nicht lange her, das wir Autokorsi und allerlei Aktionen für Deniz Yüksel gemacht haben, der in Istanbul im Gefängnis saß. Der Diplomatie sei Dank, kam er nach einem Jahr wieder frei. Andere hatten weniger Glück und Beziehungen und sitzen noch heute. Oder sind im Ausland und warten, dass es zuhause besser wird.... Viele Texte bringen ihre Autor*innen ins Gefängnis oder werden während oder nach einem Haftaufenthalt verfasst: Fjodor Dostojewski schrieb im Gefängnis Prosa, Rosa Luxemburg Aufsätze und Briefe, Nâzım Hikmet übersetzte Tolstois Krieg und Frieden und schrieb Gedichte. Die Erfahrung als Denker*innen in einem autoritären System besonders unter Druck zu stehen, verbindet die Bildende Künstlerin und Journalistin Zehra Doğan, die Schriftstellerin, Physikerin und Journalistin, Aslı Erdoğan und den Journalisten Can Dündar. Sie teilen das Schicksal, wegen ihrer Arbeit in der Türkei als »Staatsfeinde« angeklagt, im Exil zu leben. Was bedeutet es für eine Gesellschaft und was für die Arbeit der Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Journalist*innen, wenn man für Gedanken verurteilt werden kann? Darüber diskutieren die Panelist*innen mit der Soziologin Nil Mutluer, die selbst im Exil lebt, eine der Erstunterzeichner*innen der »Akademiker*innen für den Frieden« ist und als Wissenschaftlerin zu Migration und Diaspora forscht. Livestream auf Türkisch: https://youtu.be/3yNDF6oXqbU Livestream auf Englisch: https://youtu.be/dsduc1pWbtA Zur Veranstaltungsseite: https://www.gorki.de/de/undoing-prison Zum vollständigen Programm von Re:Writing the Future: https://rewritingthefuture.org/
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Freitag, 26. Februar: SÜSSKRAM (Oper To Go im Stream)
(Martin)
Die Oper Frankfurt bietet ‚Süßkram‘!
Das Programm liest sich wie konzipiert als Operappetizer für ‚Einsteiger*innen‘:
„Sie waren noch nie in der Oper und trauen sich vielleicht nicht hierher? Kein Problem, wir haben das passende Format für Sie. Bleiben Sie Zuhause und machen Sie es sich auf dem Sofa gemütlich.
Anna Ryberg, Zanda Švēde (Mezzosopran), Brian Michael Moore (Tenor) und Lukas Rommelspacher am Klavier servieren Ihnen Süßkram – ein unterhaltsames Programm mit Arien u.a. von Händel, Puccini, Tschaikowsky bis Saint-Saëns.
Der Stream wurde vorab aufgezeichnet und ist am Freitag, 26. Februar, 19.30 Uhr (MEZ) auf unserer Website, auf YouTube und auf Facebook zu sehen.“
Hier geht’s zur Homepage: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/oper-to-go-im-stream-suesskram/?id_datum=2690
Freitag, 26. Februar um 19.30h
Foto: (c) Homepage Oper Frankfurt
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Samstag, 27. Februar: NETWORK (Stream)

(Martin)
Nach dem Film von Paddy Chayefsky Thalia Theater Hamburg Deutsche Erstaufführung
Wer den LIVESTREAM im Januar verpasst hat, für den gibt’s jetzt nochmal eine Möglichkeit…
Dass der Regisseur Jan Bosse und der Frankfurter Schauspieler Wolfram Koch ein geniales Team sind, war im häufig empfohlenen Richard III. hier in Frankfurt zu erleben. Ein ebensolcher Clou ist nun in Hamburg gelungen!
„Als er auf den Tisch springt, seinen Zeigefinger weit gen Himmel streckt und das Fernsehen als falsches Evangelium verflucht, in dem Scheiße als Wahrheit verkauft wird, da hat man innerlich schon selbst den Fernseher eingeschaltet, um diesem charismatischen Howard Beale zuzuhören, seinen Wahrheiten, Visionen und Weltverbesserungsschwüren.“ – das schrieb die taz nach der Premiere im letzten Oktober. Und jetzt ist es eine besondere Ironie, dass eben dieser Theaterabend - ursprünglich ein Film - live gestreamt direkt von der Bühne des Thalia-Theaters über die Glotze anzuschauen ist.
„Howard Beale, Moderator bei einem großen amerikanischen Nachrichten-Network, ist nicht gerade ein Quotenkönig. Nachdem der Sender kurzerhand entscheidet, ihn durch einen jüngeren Kollegen zu ersetzen, sieht er die Stunde der Wahrheit gekommen: vor laufender Kamera kündigt er seinem Publikum an, sich in der nächsten Sendung – seiner letzten – als Konsequenz seiner Absetzung das Hirn rauszupusten. Für den Sender eine Katastrophe, möchte man meinen, und völlig untragbar – doch ein Blick auf die Quote und das Medienecho zerschlägt alle Zweifel: Binnen weniger Sekunden ist Howard Beale ein Star geworden! Da seriöse Nachrichten mit ihm nicht mehr zu machen sind, wird ihm kurzerhand ein Sendeplatz als populistischer Prediger der wütenden, ungehörten Masse eingeräumt – und Howard liefert!“
„Wolfram Koch ist grandios als Howard Beale. Die fast 45 Jahre alten Texte könnten genauso gut von heute stammen und zeigen, wie der Populismus - damals wie heute - unsere Gesellschaft durchdringt.“ schreibt der NDR.
„Regisseur Jan Bosse setzt den Kultfilm 'Network' von Sidney Lumet aus den Siebzigern im Hamburger Thalia Theater mit einem spiellustigen Ensemble und toller Ausstattung unterhaltsam-schrill in Szene“ schreibt welt.de.
Und das Hamburger Abendblatt: „Der Abend findet seinen Rhythmus, auch mit Hilfe der unnachgiebig rotierenden Drehbühne und der exzellenten Live-Combo um Jonas Landerschier (Keyboard), Günter Märtens (Bass) und Matthias Strzoda am Schlagzeug.“
Hier geht’s zum Trailer: https://youtu.be/RxNQi7L5hoA
Über die Homepage geht’s hier zum Stream: https://www.thalia-theater.de/stueck/network-2019
NETWORK, Stream aus dem Thalia-Theater am Samstag, 27. Februar um 19.00h (24 Stunden abrufbar). Solidarisches Preissystem.
Foto: © Armin Smailovic
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Samstag, 27. Februar: Die Präsidentinnen

(Martin)
von Werner Schwab Deutsches Schauspielhaus - Stream
„In ihrer kleinstbürgerlichen Wohnküche kübeln Erna, Grete und Mariedl hemmungs- und schamlos ihren Welt-Frust über einander aus.
Zwischen Abort-Phantasien, Papst-Sendungen und Dackelliebe erspinnen sie sich ihre Wirklichkeit, und die lustvollen, mit Ressentiments und Bigotterie gespickten Sprachattacken sind ihnen Horizont und billig buntes Jahrmarktfest zugleich.
Den eigenen Dreck allerdings kehren sie lieber unter ihren Budenteppich – bis endlich Mariedl, die jüngste der drei Damen, ihre Kolleginnen mit der Wahrheit des Daseins konfrontiert. Doch so viel Realität hält keine aus ...
Abgründig, bitterböse und gnadenlos komisch seziert Werner Schwab in seinem längst zum modernen Klassiker avancierten Fäkaliendrama die Welt der kleinen Leute: ‚Das sind Leute, die glauben, alles zu wissen, über alle zu bestimmen. Eine Form von Größenwahn. Ich stamme aus einer Präsidentinnen-Familie.‘“
Deutschlandfunk Kultur schreibt: „Lina Beckmanns Mariedl, in Cordhose und Anorak (…), rührt einen zutiefst. Sie spielt sie mit ergreifender Schlichtheit als Geschundene, Naive, die nach Wärme und Anerkennung sucht und sich dafür ausnutzen, herumkommandieren und verspotten lässt. Auch von Erna und Grete – das arbeitet Viktor Bodo mit seinen drei großartigen Schauspielerinnen fein heraus.“
Die WELT meint: „Viktor Bodo gelingt die Balance zwischen knalligem Volksstück, entfesseltem Klamauk und berührendem Seelendrama, die die drei ganz wunderbaren Schauspielerinnen in herrliche Schwingungen versetzt: Ute Hannig als Erna, Bettina Stucky als Grete und Lina Beckmann als Mariedl.“
Hier gibt’s Tickets und geht’s zum Stream: https://www.schauspielhaus.de/de_DE/stuecke/schauspielhausstream-die-praesidentinnen.1176705
Samstag, 27. Februar um 20.00h!
Foto: (c) Matthias Horn
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Sonntag, 28. Februar: Lokal Listener - Gregor Praml trifft Andreas Hepp (Video on Demand)

(Uwe)
Bis Sonntag!!
Nach einer coronabedingten Zwangspause kommt Gregor Praml mit seinem Lokal Listener in den Mousonturm zurück. Nicht ins Lokal und ohne Zuschauer, aber immerhin.
"Seit nunmehr 20 Jahren ist Andreas Hepp als Schlagzeuger Teil des hr-Sinfonieorchesters, eines der renommiertesten klassischen Orchester in Europa. Andreas ist ein echtes Multi-Talent: Neben dem Schlagzeug spielt er auch Klavier, und er komponiert vor allem selbst. Keine Selbstverständlichkeit bei klassisch geprägten Musikern in Orchesteranstellung! Scheuklappen hat der in Dreieich geborene Musiker ebenfalls nicht. Er initiiert gerne Crossover-Projekte, die über die klassische Musik hinausgehen. Andreas’ Vater ist Klarinettist gewesen und seine Mutter ist Pianistin. Er lernte zunächst Klavier und Violine, bevor er zum Schlagzeug kam, das er dann an der HfMDK in Frankfurt studierte, später kam Marimba in Rotterdam dazu. Sein außergewöhnliches Talent wird mit verschiedensten Förderpreisen und Stipendien gewürdigt, u.a. mit dem der Villa Musica, eines der weltweit wichtigsten Förderprogramme für Kammermusik. Zeit für einen Besuch dieses virtuosen Musikers und feinfühligen Komponisten beim LOKAL Listener von Gregor Praml – im Digitalen Mousonturm als Streaming aus dem Mousonturm im BAU!"
https://www.mousonturm.de/events/gregor-praml-trifft-andreas-hepp/
Täglich von 21. - 28. Februar Erste Sendung: 21. Februar, 11 Uhr (Ticketverkauf nur bis 10 Uhr) Solidarisches Preissystem (frei wählbar: 5, 10, 20 und 30 EUR): Stream & Künstlergespräch im Anschluss
Der Ticketverkauf schließt jeweils spätestens 1 Stunde vor Beginn der digitalen Vorstellung.
Zugang: Den Link zur digitalen Veranstaltung erhalten Sie auf dem Ticket-PDF. Bitte rufen Sie diese URL kurz vor Beginn der Veranstaltung in Ihrem Webbrowser auf Ihrem internetfähigen Endgerät auf und geben Sie Ihren persönlichen Zugangscode ein.
Bei Problemen mit dem Stream: Wenden Sie sich an Mousonturm-Mitarbeiter*innen (21.02, 09-12 Uhr): +49 (0) 69 405 895-88
Im Anschluss an den Stream findet eine Live-Fragerunde mit Andreas Hepp via Zoom statt. Zugangsdaten werden auf dem Ticket kommuniziert.
Foto: Uwe Pohlig
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Sonntag, 28. Februar: Filmgespräch: Die Hügel von Istanbul

(Andrea)
Ich habe Lagerkoller, Fernweh, alles und greife jeden Strohhalm für kleine Fluchten, am liebsten in die Lieblingsstadt: "Deutschland Die Filmemacher Ellen Rudnitzki und Zeynel Abidin Kızılyaprak leben und arbeiten zwischen Köln und Istanbul. "Die Hügel von Istanbul" dokumentiert das Leben eines Kurden und eines Roma, die als Müllsammler in der multikulturellen Mega-Metropole Istanbul ihren Lebensunterhalt bestreiten. Der Film thematisiert Klischees und Vorurteile, schafft Verständnis und Empathie für schwierige Lebensumstände. Er ist auch ein Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion über Rassismus, Flucht und Migration. Wir unterhalten uns mit Ellen Rudnitzki und Zeynel Abidin Kızılyaprak, sowie Serçe Berna Öznarçiçeği vom Rom e.V. und Çiler Fırtına vom KulturForum TürkeiDeutschland. Amin Farzanefar von Tüpisch Türkisch moderiert das Gespräch. "Die Hügel von Istanbul" kann bis Mitte März im Rahmen des Filmfestivals "Tüpisch Türkisch" online gesehen werden (Tickets zum Stream über: www.tuepisch.tuerkisch.de)
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1.-31- März: Nippon Connection On Demand: Replay!

(Daniela)
Ich habe leider Nippon Connection im letzten Jahr verpasst. jetzt kann ich mir nochmal ausgewählte Filme anschauen!
Unter dem Titel Nippon Connection On Demand: Replay! werden elf aktuelle japanische Spiel- und Dokumentarfilme einen Monat lang deutschlandweit als Video-On-Demand zu sehen sein.
Gezeigt werden unter anderem die Dokumentarfilme An Ant Strikes Back von Tokachi TSUCHIYA, Preisträger des Nippon Online Award 2020, und Prison Circle von Regisseurin Kaori SAKAGAMI über die Resozialisierungs-Maßnahmen in einem japanischen Gefängnis. Dancing Mary von Kult-Regisseur SABU ist ein fröhlicher Mix aus Komödie, Geisterstory und Yakuza-Action. Auf einen gefühlvollen Roadtrip mit Zombie-Begleitung lädt Eiichi IMAMURAs gefeiertes Debüt Beautiful, Goodbye ein.
Der Großteil der Filme stammt von unabhängigen Filmemacher*innen. In Zeiten von geschlossenen Kinos und schwierigen Bedingungen in der Filmbranche will das Nippon Connection Festival damit auch ein Zeichen der Unterstützung für Filmschaffende setzen.
Das 20. Nippon Connection Festival fand im Juni 2020 aufgrund der Pandemie zum ersten Mal ausschließlich online statt. Mit einem Publikumsrekord von über 25.400 Zuschauer*innen aus 40 Ländern wurde das Online-Festival ein enormer Erfolg. Das ungebrochene Interesse an japanischen Filmen veranlasste das Festivalteam, Höhepunkte des Filmprogramms erneut verfügbar zu machen. Die Filme des Programms Nippon Connection On Demand: Replay! werden auf der VOD-Plattform Festival Scope zu sehen sein. Damit erhalten deutschlandweit viele weitere Zuschauer*innen die Gelegenheit, sonst kaum zugängliche japanische Filme zu sehen.
Das Programm von Nippon Connection On Demand: Replay! ist vom 1. bis 31.3.2021 online verfügbar unter: NipponConnection.com. Jeder Film kostet 5 Euro und kann nach Bezahlung für 24 Stunden angeschaut werden.
Foto aus Dancing Mary
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Dienstag 2. März: Das Offene Haus kommt!

(Daniela)
Das Offene Haus der Kulturen muss kommen. Ich versteh ehrlich gesagt auch nicht, warum das immer alles so lange dauert. Ich logge mich daher heute Abend bei der Veransatltung ein:
Nach über 10 Jahren Diskussion ist vom Kulturcampus noch nicht viel zu sehen. Doch am zentralen Ort des Geländes entwickelt sich das Projekt seit Jahren beharrlich voran. Und nun kommt Schwung in die Entwicklung: Das Offene Haus der Kulturen könnte schon sehr bald zum ersten Baustein des neuen Quartiers werden. Ein detailliertes Umsetzungskonzept für das ehemalige Studierendenhaus liegt vor, auf dessen Basis das neue soziokulturelle Zentrum sofort umgesetzt werden könnte. Und nicht zuletzt hat sich ein Unterstützerkreis um das Offene Haus der Kulturen formiert, der einen breiten Rückhalt aus der Stadtgesellschaft zum Ausdruck bringt.
Die Podiumsdiskussion stellt den Stand der Umsetzung vor und diskutiert über die nächsten Schritte - auf dem Weg zu einem außergewöhnlichen Ort für Frankfurt.
mit: - Ina Hartwig (Kulturdezernentin Frankfurt)
- Thomas Gebauer (Unterstützer*innenkreis Offenes Haus),
- Gaby Babic (Kinothek Asta Nielsen)
- Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen e.V.)
Moderation: Eva-Maria Magel (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Podiumsdiskussion | Im Stream auf www.ohdk.de
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Noch bis 16. Mai: Video-Installation

(Petra)
Große Freude machen mir derzeit kleine, analoge Formate - sei es, durch die Fenster des Lola Montez Kunstwerke zu erspicken, oder Installationen vor der Tür zu entdecken. Seit letztem Wochenende wärmt mein entwöhntes Kunst-Herz eine Video-Installation in der Schirn-Rotunde, die ich dank einer lieben Freundin bestaunt habe. Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil meine Sehnsucht nach dem Meer allmählich übergroß wird. Und weil das räumliche Erleben selbst bei einer Videoarbeit einen Riesen-unterschied macht. In ihrer "immersiven" Videoarbeit zeigt die kanadische Künstlerin Caroline Monnet den Atlantik - groß, schäumend bewegt,geräuschstark, aber auch idyllisch. Er verbindet für sie beide Seiten ihrer Identität, die von ihren Algonquin-Vorfahren in Kanada und ihren französischen in Europa geprägt ist. Hier dokumentiert sie ihre 22-tägige Reise auf einem Frachtschiff von Europa nach Kanada. In einer filmischen Montage entfalten die Bilder der Überfahrt, an der Mittelachse gespiegelt und unterlegt von einer tranceartigen Tonspur aus Radiofrequenzen und Morsezeichen, eine eindringliche Sogwirkung. Diese steht im Kontrast zur Statik der drei Betonkugeln PROXIMAL I, II, III (2018/2020): zusammen eine eindringliche Installation. Die sphärischen Skulpturen verweisen u. a. auf Mondzyklen, welche in der Algonquin-Tradition eine zentrale Rolle spielen. Die Installation beleuchtet auch Auswirkungen der kolonialen Geschichte zwischen Europa und Nordamerika, von Handel und Migration wie auch den traumatischen Erfahrungen der Indigenen Menschen.
Videoarbeit Transatlantic (2018, 15 Min.) und die Skulptuturen PROXIMAL I, II, III (2018/2020) von Caroline Monnet, Schirn-Rotunde (öfffentlich zugänglich), noch bis 16.05., Eintritt: frei, weitere Informationen hier.
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GERHÖRTES: Gang of Youth

(Uwe)
Einmal in meinem Leben war ich vor einem Konzert in einem V.I.P. Raum. In dem stand tatsächlich einer der weltbekannten Musiker der Band, aber ansonsten wirkte das Ganze eher so bieder wie ein Tag der offenen Tür einer Freikirche. Wir standen im Untergeschoss der Festhalle, in einem Raum ohne Fenster an Stehtischen, die man normalerweise bei Getränkeherstellern leihen kann, wenn man „auf dem Dorf“ einen Polterabend organisieren will. Es gab italienisches Bier und würzige asiatische Gebäckmischung, mit der bei WM-Übertragungen im heimischen Wohnzimmer gerne das Salzbrezel-/Chipsbüffet aufgepeppt wird. Die Szenerie erinnerte mich an meinen ersten Besuch im V.I.P. Raum der Eintracht im alten Waldstadion, als sich die ortsansässigen Gewerbetreibenden mit ehemaligen SGE-Spielern um Mettbrötchen prügelten, die viertelstündlich auf Platten, die die Sparkassen früher zum Weltspartag verschenkten, in den Raum getragen wurden. Ach so, es sollte ja ein Musiktipp werden .
Den damaligen Hauptact verrate ich nicht, die Vorgruppe aber war die australische Band Gang of Youths. Deren Musik blieb bei mir damals nicht wirklich hängen, nur der massive Schlagzeuger, der über sein Instrument einen wahnsinnigen Druck erzeugte. Letzte Woche erreichte mich eine WhatsApp einer Freundin, in der ein Link zu Spotify integriert war. Der begleitende Text lautete „das ganze album ist durchgehört einfach nur herz-smiley“ … „passend zur marslandung“. Seit ich den Song angeklickt und die Platte durchgehört habe, mag ich Gangs of Youths und insbesondere deren zweite Platte „Go Farther In Lightness“ aus 2017. Da steckt alles drin, was ich gerne höre: Rock, Alternative und etwas Pop; Euphorie, Melancholie, ….. Anspieltipps: „The Deepest Sights, The Frankest Shadows“ oder „Keep ME In The Open”.
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#Diss Connect - Rapwettbewerb

(Andrea)
Sprache ist ein Minenfeld, nicht nur, wenn es um political correctness geht. Aber da natürlich ganz besonders und weil Sprache unser miteinander prägt und gestaltet, möchte ich auf den Contest der Bildungsstätte Anne Frank hinweisen, Stichwort Awareness: "Ob Battle, Straße, Conscious, New Wave oder Chart-Hits – Rap ist 2021 vielfältiger als je zuvor. Angefangen hat alles im New York der 70er-Jahre: Gerade Menschen, die sonst nicht von der Gesellschaft gehört wurden, konnten in den Texten ihre Lebensrealitäten sichtbar machen, Missstände aufzeigen und politische Forderungen stellen. Das erklärt auch die Aggressivität der Szene, denn die freie Meinungs-äußerung zu solchen Missständen war nirgends so möglich wie im Hip-Hop. Wir wollen Rap nicht reduzieren auf prollige und sexistische Texte, sondern zurück zu den Ursprüngen. Zurück zu den unbeschönigten Statements, die Frustration, aber auch Träume und politische Forderungen transportieren. Zurück zum Empowerment von Künstler*innen in einer Welt, die sonst nicht zuhören würde. Zurück zu einer Musik, die sich mit unverblümter Sprachgewalt gegen die Missstände richtet, aus denen sie hervorgeht. Und da kommst du ins Spiel! Schick uns deinen Track, indem du deine Forderungen an die Gesellschaft stellst. Was muss deiner Meinung nach geschehen? Wo muss genauer hingeschaut werden? Was muss jetzt angepackt werden, damit wir in eine bessere Zukunft gehen?
SO GEHT’S Sucht euch einen der drei Beats auf unserer Homepage aus (https://www.bs-anne-frank.de/kunstwettbewerb/) aus, nehmt euren Part auf und überzeugt unsere Jury mit Thema und Umsetzung. Flow und Message – mit der richtigen Kombi aus beidem könnt ihr gewinnen! Wettbewerbsberechtigt sind Einzelpersonen und Gruppen. Bei Einzelpersonen sollte der Track höchstens 1:30 Minuten lang sein, bei Gruppen nicht länger als 5 Minuten. Deinen Part (gerne mit Hook!) kannst du in verschiedenen Formen einreichen. 1. Tagge uns in deinem Feed-Beitrag und nutze dem Hashtag #DISSCONNECT Instagram: bsannefrank Facebook: @Bildungsstätte Anne Frank Twitter: @BS_Anne_Frank Alle weiteren Unterlagen (s.u.) bitte per Mail an kunstwettbewerb(AT)bs-anne-frank.de! 2. Oder schicke uns deinen Track und alle weiteren Unterlagen via WeTransfer an die Mail-Adresse kunstwettbewerb(AT)bs-anne-frank.de 3. Du kannst auch alles per Post an uns schicken. Adresse: Bildungsstätte Anne Frank, Stichwort: DISS-CONNECT, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main
Die Bewertung findet nach drei Alterskategorien statt: Nachwuchs bis 14 Jahre Newcomer 15 – 19 Jahre Profis ab 20 Jahre
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Samstag 6. März: ISAS ONLINE-KNÖDEL-PARTY

(Daniela)
Wie Eingangs schon beschrieben würden Uwe und ich uns sehr freuen, wenn wir die ein oder anderen von Euch bei Isas ONLINE-KNÖDEL-PARTY treffen. Isa ist so eine unglaubliche Frohnatur, das wird bestimmt mega lustig!
(weiterer Termin am 20.3.2021) Mehr Infos unter: https://www.ösa.at/
Was uns/euch erwartet, wo man die Tickets bekommt... hier steht's:
ösa kommt digital in Eure Küche und „knödelt“ mit Euch Topfenknödel mit Zwetschgenröster.
Egal, wie weit wir alle auseinander wohnen und wie sehr uns die depperte Pandemie auf Abstand hält, so können wir doch miteinander feiern. Wir machen einen virtuellen Ausflug nach Österreich und kochen gemeinsam eine typische Mehlspeise. Denn so ein Knödel-Koch-Kurs ist eigentlich eine Party mit Schmäh und ein Kurzurlaub in die Alpenrepublik. Ihr bekommt neben den Knödel-Tipps einen charmanten Einblick in die Leichtigkeit der österreichischen Lebens- und Schimpfkultur. Es wird garantiert *ur schön und *LEIWAND!
Auf einen Blick: - Datum: Samstag, 6. März 2021
- Zeit: 19.30 – 21.00 Uhr
- Was: Koch-Anleitung und Knödel-Rezept, Schimpfwörter-Quiz, österreichische Lebenstipps
- Preis: 24,50 Euro – gültig für ein Endgerät
Was macht die Knödel-Koch-Party so besonders? - Gemeinsames „Knödeln“ ist eine runde Sache
- Das Gericht ist *watscheneinfach und schmeckt nach Urlaub
- Euer Zuhause bekommt österreichischen Flair
- Alles kann, nichts muss: Das Kochen ist interaktiv, Ihr könnt Fragen stellen und kommentieren oder einfach nur dabei sein.
- Ein paar ö-Wörter und Knödel-Kenntnisse werden garantiert in Erinnerung bleiben
- Die Mischung macht‘s: Kochen, Schimpfen und Schmäh – sowas gibt’s nur bei ösa … eine interkulturelle Horizonterweiterung und ein besonderes Erlebnis mit ö-Faktor!
Wie läuft so eine Knödel-Koch-Party ab?
- Ihr bucht Euch ein Ticket und bekommt von mir Zugangsdaten und eine Anleitung für Zoom.
- Ein paar Tage vor der Party erhaltet Ihr per Mail die genaue Einkaufsliste, das Rezept und was genau Ihr zum Kochen braucht.
- Am Tag der Koch-Party erhaltet Ihr nochmal eine Erinnerung, dann loggt Ihr Euch zur verabredeten Zeit mit dem Code in das Knödel-Event ein und los geht die Party.
- Für passende Getränke müsst Ihr selbst sorgen. (vorerst, bald mehr dazu!) Ein paar Vorschläge stehen im Rezept, das Ihr per Mail bekommt.
Was braucht Ihr für das Knödel-Kochen? - Einen Internetanschluss und einen Laptop, Tablet oder Smartphone. Die Anleitung, wie es technisch funktioniert, und einen Zugangscode für Zoom bekommt Ihr per Mail zugeschickt.
- Einen Herd mit 2 Kochplatten, ein paar Zutaten und Koch-Utensilien. Spezielles Equipment benötigst Du nicht.
- Wie bereits oben erwähnt: Die Einkaufsliste, das Rezept und was genau Ihr zum Kochen braucht, erhaltet Ihr vorab per Mail
Anmeldeschluss Anmeldeschluss ist Dienstag, der 2. März 2021, damit Ihr noch gemütlich einkaufen könnt. Das Gericht ist so ausgewählt, dass es die Zutaten in jedem Supermarkt gibt!
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Samstag, 06. März: Stadtführung mit Couch-Spaß-Faktor

(Petra)
„Kultur im Wohnzimmer“ heißt die schöne Initiative, die Künstlerinnen und Künstler zu Euch nach Hause bringt. Corona-konform per Bildschirm. Dafür konnten jetzt meine liebe Freundin Silke Wustmann und Till Fischer gewonnen werden: zwei ebenso fachkundig-versierte wie ansteckend begeisterte und kreative Frankfurter Stadtführer*innen, die mit immer wieder neuen Formaten überraschen. Und das heißt an diesem Samstag: Mitraten ist Programm.
Sie präsentieren Euch verschiedene Detailansichten aus der Frankfurter Innenstadt. Dann darf zusammen gerätselt werden, um welche es sich handeln könnte und wo sie wohl zu finden sind. Der meistgesprochene Satz des Abends wird vermutlich lauten: „Na klar, das Dings kommt mir irgendwie bekannt vor …“. Also: Keine Ahnung haben, ist kein Hinderungsgrund, denn jedes Rätsel wird aufgelöst - und zusätzlich gibt‘s noch humorvolle und kurzweilige Informationen drum herum. Daher könnte es sogar passieren, dass Ihr nach diesem Abend Lust haben werdet, Euch das eine oder andere „Dings“ auch noch mal vor Ort anzuschauen. Und weil Kultur nicht umsonst ist: Der Abend kostet pro Person 15 Euro, die als Honorar direkt an die Künstler weitergeben werden.
Frankfurt im Detail - Online-Stadtführung mit Silke Wustmann und Till Fischer, "Kultur im Wohnzimmer", Uhrzeit: 19:30 Uhr, Ort: Zoom, Eintritt: 15 Euro, Anmeldung hier.
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Sonntag, 07. März: Der Ursprung der Welt

(Martin)
Nach dem Comic von Liv Strömquist Staatstheater Hannover
„Was ist der Unterschied zwischen Vulva und Vagina? Wie groß ist die Klitoris? Warum sind uns diese Fragen peinlich? Woher kommt das Bild, das wir von dem sogenannten „weiblichen Geschlechtsorgan“ haben? Warum verdoppelte sich die Zahl der Intimkorrekturen in den letzten fünf Jahren? Was ist der Unterschied zwischen Gender und Geschlecht? Bin ich normal? Will ich das überhaupt sein? Was ist non-binär? Was hat Hautfarbe damit zu tun? Welche Rolle spielt dabei der Erfinder der Kellogg’s Cornflakes? Warum heißt es das ,schwache Geschlecht‘? Wer bestimmt eigentlich, was weiblich ist? Does sex sell? Können wir darüber sprechen? In Der Ursprung der Welt begeben wir uns anhand des gleichnamigen Comics der Künstlerin und Politikwissenschaftlerin Liv Strömquist auf die Suche nach Antworten in der Kulturgeschichte der Vulva.
Der Ursprung der Welt, in Schweden bereits 2014 erschienen, wurde seither unter anderem in Finnland, Dänemark, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien veröffentlicht.
Die Kritik preist ihn als „Aufklärungswerk, das es verdient hätte zur Pflichtlektüre an allen Schulen gemacht zu werden“. Franziska Autzen studierte Literatur- und Medienwissenschaften, Germanistik und Skandinavistik in Kiel. Sie war Regieassistentin am Thalia Theater Hamburg, wo sie auch ihre ersten eigenen Arbeiten verwirklichte. U.a. Auerhaus von Bov Bjerg und Im Herzen der Gewalt von Èdouard Louis.“
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung schreibt: „Der Ursprung der Welt ist eine informative und höchst vergnügliche Theaterproduktion. Sie kann Mädchen und Frauen Mut machen. Und was ist mit den Männern? Sind hier keinesfalls fehl am Platz. Am Ende gab es Applaus im Stehen und einen ganz begeisterten jungen Mann, der seiner Begleiterin am Garderobenschrank zurief: ‚Das muss unbedingt ganz lange gespielt werden.‘ Da hat er natürlich recht.“
Für Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren.
Hier geht’s zum Programmheft: https://doc.culturebase.org/dox/3/d/9/0/6/3d9063a3432a0b4d43deb2fd11d5f8565f6349a3ef6bb1.77334300.pdf
Hier findet ihr die Homepage: https://staatstheater-hannover.de/de_DE/programm/der-ursprung-der-welt.1224788
Sonntag, 07.03. um um 19.30h auf der digitalen Bühne des Staatstheater Hannover.
Eintritt frei!
Foto: © Isabel Machado Rios
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Mittwoch, 10. März (auch 12., 17. und 19. März): Die Schule

(Martin)
Ein interaktives Rätselgame Junges Deutsches Theater Berlin
Es hört sich spannend und tatsächlich interaktiv an, was das Junge Deutsche Theater Berlin ankündigt! Irgendwie Theater auf allen kommunikativen Kanälen“
Die Termine im Februar sind schon alle ausverkauft, deshalb hier die interaktiven Rätselgames im März. Und unbedingt sich schnell um Tickets kümmern, denn vor den Vorstellungen gibt’s noch Briefpost aus Berlin.
„Die 16-jährige Laura findet am letzten Schultag vor dem Lockdown eine Nachricht in ihrem Spind. Eine Mitschülerin ist in Gefahr und bittet sie um Hilfe. Aber Laura kann die Rätsel, die sie in ihren Schulheften findet, nicht lösen. Da sie an ihrer Schule niemandem mehr trauen kann, bittet sie vier Außenstehende um Hilfe… In dem interaktiven Spiel mit Liveperformer_innen erhalten die Zuschauer_innen über Zoom, Telegram und Webseiten immer tiefere Einblicke in düstere Machenschaften der Schule. In Anlehnung an Escape Rooms und Detektivspiele entfaltet sich ein Mikrokosmos korrupter Cliquen-Anführer, illegaler Veranstaltungen und verängstigter Schüler_innen.
Solidarität ist hier keine Tugend. Aber wer hat ein Motiv? Wer hat zu viel zu verlieren? Und wer hat gar keine Skrupel?
Das Spiel ist für vier Spieler_innen konzipiert. Um teilzunehmen, brauchen Sie einen PC, ein Smartphone mit der Messenger-App Telegram und eine stabile Internetverbindung. Wir empfehlen das Spiel für Jugendliche (14+), junge Erwachsene und technikaffine Junggebliebene. Sie sollten Spaß am Rätseln und Lust auf digitale Kommunikation haben. Wie spiele ich mit? Bitte geben Sie beim Ticketkauf unbedingt Ihre Wohnadresse, E-Mail und Telefonnummer an. Einige Materialien erhalten Sie vor Spielbeginn per Post und über Telegram. Ihre Daten werden nur im Rahmen der Aufführung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben! Sie erhalten einige Tage nach dem Ticketkauf alle Informationen zum Spiel per Mail. Die Schule mit Freund_innen spielen? Wenn Sie mit einer oder mehreren Personen zusammenspielen wollen, kaufen Sie bitte für jede spielende Person ein Ticket. Geben Sie auch deren Adressen und Mobilnummern an. Die Schule kann von vier Personen gespielt werden.“ Tickets: 10 / ermäßigt 5 Euro Dauer: ca. 120 Minuten Bei Fragen: info@jungesdt.de.
Weitere Infos und Tickets: https://www.deutschestheater.de/programm/spielplan/die_schule/5172/
Für die Termine im Februar gibt es aktuell keine Tickets mehr.
Termine im März: am 10.03. und 12.03. um 20.00h und am 17.03. und 19.03. um 19.00h.
Foto: © Homepage des Deutschen Theater Berlin
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Neues Improtheater in Frankfurt: FRANKLY IMPROV
(Daniela)
Ich freue mich sehr, dass FRANKLY IMPROV unseren Verein Kulturzeiterin unterstützt! Am 19. + 20.3. gibt es nun ein Improtheaterfestival!
Fresh, frei, fröhlich – frankly! Das ist das neue Improtheater-Festival vom Main. Mit einer Wundertüte an Formaten von Improtheater-Gruppen aus Frankfurt am Main. Von Improglycerin präsentiert, heißt es Bühne frei für Snack Machine, Congusto, Sketch, Improtheater Frankfurt, Die Dramateure, Renevan und Theaterschule Frankfurt. Auf Deutsch, Englisch und Kurdisch. Wegen Corona natürlich im Netz.
Wir finden: Je online, desto vernetzter! Denn gerade im Lockdown sind drei Dinge wichtig: Zusammenkommen, Kultur genießen und unterstützen (alle Einnahmen werden an https://www.kulturzeiterin.de gespendet), und Sport (Lachmuskeltraining)! Seid dabei!
Alle Termine & Tickets gibt es hier: https://www.yesticket.org/events/de/frankly-improv/
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Samstag, 6. März: Weil heute mein Geburtstag ist

(Martin)
Theater für Kinder ab 4 Jahren Online via Zoom
Angekündigt wird: ein interaktives Theatererlebnis für die ganze Familie!
Die Schildkröte hat Geburtstag. 250 Jahre alt wird sie und das will sie natürlich feiern. Es kommen tierische Gäste mit skurrilen Geschenken, doch keiner kann bleiben. Enttäuscht sitzt die Schildkröte alleine zuhause. Was sie aber noch nicht weiß: Mit dem Publikum kommen die ersehnten Überraschungsgäste.
„Interaktiv und nicht gestreamt“
Mit dem #United Online Theater wagen sich die United Puppets für die neue Normalität in unerforschte virtuelle Theaterräume vor. Vom eigenen Rechner aus spielen sie in einer Videokonferenz live und online via Zoom für die Kinder zu Hause. Die Produktion lebt von der Interaktion, der aktiven Teilnahme des Publikums vor dem Rechner. Und reicht damit so nah wie möglich an eine analoge Theateraufführung heran.
"Weil heute mein Geburtstag ist" - ist eine von sieben Produktionen, die im Rahmen der Sonderausgabe STARKE STÜCKE-zuhause zu sehen ist. Das internationale Theaterfestival für junges Publikum wird in diesem Jahr bedingt durch Corona in den Sommer verlegt. Weil bis dahin aber trotzdem Theatererlebnisse stattfinden sollen, gibt es vom 4. bis 15. März die digitale Sonderausgabe. Präsentiert werden digital abrufbare Performances, interaktive Theatergames und Formate übers Telefon für Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 14 Jahren.
Alle Stücke unter www.starke-stuecke.net
Samstag, 6. März um 16 Uhr, Theater für Kinder ab 4 Jahren Online via Zoom Dauer: ca. 45 Minuten Eintritt: 0-30 Euro
Tickets nur erhältlich über das Ticketportal: www.ticketino.com Infos unter: www.buergerhaeuser-dreieich.de
Foto: © Bürgerhäuser Dreieich
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Freitag, 12. März: Support your local club/ The Terrible Noises
(Andrea)
Ich musste mir erstmal ungläubig die Augen reiben: Eine Mail aus der Batschkapp und dann auch noch mit Konzertankündigungen! Fast wie vor einem Jahr. Leider nur fast. Genau ein Jahr ist es her, dass die Luminale, das Eintracht-Spiel und andere tolle Sachen abgesagt wurden und es vorbei war mit unserer gewohnten Normalität. Dicht an Dicht ein Konzert erleben ist zwar noch immer nicht, dh. man kann natürlich auf dem Sofa zusammenrücken und eng tanzen mit der/den Personen aus dem eigenen Haushalt geht auch. Also, nichts wie rein ins Konzertvergnügen, heute Abend spielt Batschkapp-Chef mit seinen Terrible Noises und weil es auch bei der Kapp ums Überleben geht, kauft Euch ein Ticket, schenkt Euch ein Getränk ein und habt Spaß!
https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1003765-the_terrible_noises_livestream
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Samstag, 13. März: Batschkapp/ Shantel Disko Partizani

(Andrea)
Shantel, Frankfurt - Bukovina, Batschkapp. Wem dabei warm ums Herz wird, weil Erinnerungen an wilde Tanzabende mit ebenso wilder Musik wach werden, bitteschön. Nachstehend die Pressemeldung, bessere Worte lassen sich kaum finden: "Ihr Lieben, wir hoffen, euch geht es gut. SHANTEL und die Frankfurter Homebase grüßen euch von ganzem Herzen! Schmerzlich vermissen wir unsere Fans, die Liveshows, das Reisen und das Leben auf Tour. Deshalb wir uns am Jahrestag des weltweiten Lockdowns etwas ganz Verrücktes überlegt haben - wir spielen endlich wieder ein Live-Konzert. Wie wir alle wissen, trifft es die Bands, Crews, die Venues und ihre vielen Mitarbeiter*innen gerade am härtesten. Dennoch jammern wir nicht! Sondern spielen am Jahrestag des weltweiten Lockdowns eine Live-Show. Es gibt keinen besseren Anlass und Termin. Es ist der Jahrestag des kompletten Zusammenbruchs der Musikindustrie. Es hängen so viel Existenzen in der Luft. Es gibt so vieles, dass auch nach einem Jahr eure volle Aufmerksamkeit beansprucht. Aber wem erzählen wir das. Wir sitzen alle im selben Boot. Nach den vielen Nachfragen haben wir uns entschlossen, gemeinsam mit der Frankfurter Kulturinstitution Batschkapp das DISKO PARTIZANI DIGITAL WORLDWIDE Konzert am Freitag, den 13.03.2021 um 20.00 Uhr zu veranstalten. Shantel lädt das komplette Bucovina Club Orkestar nach Frankfurt ein und wir alle freuen uns, die erste und kürzeste Welttour seit März 2020 zu starten. Aus Frankfurt in die weite Welt und direkt zu euch ins Wohnzimmer. Worldwide & all around the globe! Es wird diesmal anders, aber trotzdem intensiv sein, denn die Band brennt darauf, endlich wieder Live zu spielen. Nichts ist mehr Normal in diesen Zeiten, machen wir das Unmögliche möglich und bringen wieder Musik, Emotionen und Leidenschaft in unser eingeschränktes Leben. Wir benötigen jetzt eure Unterstützung und maximale Aufmerksamkeit. Das Eintrittsgeld, welches wir hoffentlich dank eurer Hilfe einnehmen werden, geht direkt an die Musiker, Crew und die Mitarbeiter*innen der Batschkapp. Wenn ihr euch also fragt, wie es uns geht? Dann sagen wir JA, es geht uns halbwegs ganz gut und noch haben wir Hoffnung auf eine bessere Zukunft, aber wir brauchen jetzt auch eure Solidarität, Hilfe und Unterstützung! Wenn ihr euch jetzt Tickets kauft für unsere Show, wenn ihr jetzt unseren Beitrag und unseren Aufruf massenhaft teilt, dann unterstützt ihr wirklich Musik, Kunst und Kultur direkt, gerade in diesen schwierigen Zeiten. Wir freuen uns riesig auf euch und danken euch jetzt schon für eure Anteilnahme, Hilfe und Empathie. https://batschkapp.reservix.de/tickets-livestream-shantel-bucovina-club-orkestar-in-frankfurt-am- main-batschkapp-am-13-3-2021/e1653831?fbclid=IwAR15raqwLKDVn7NEC2_6IeICWhE- D8mNhKxLage4_bEQFkyN6X_TurwDHug
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