18.06.2021
Inhalt: BOCHUM ICH KOMM AUS DIR / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / VERLOSUNG / Startnummern für den Frauenlauf zu gewinnen! / G E R O L L T E S über die Em (heute etwas länger) / Top 5 Österreich und Ausblick auf Brotfabrik Sommerwiese / Freitag 18. Juni: Bridges-Kammerorchester LIVE zu Gast in der Volksbühne / Freitag, 18. Juni: FFM/ The Invitation Festival / Freitag, 18. Juni: OF/ Futur Drei / Freitag, 18. Juni: OF/ high_high_high_mild. cursed by data / GEHÖRTES: August & Everything After von Counting Crowns / Samstag, 19. Juni – Mittwoch, 23. Juni: deep net fake hole dark rabbit - Caroline Creutzburg / Sonntags, 20. und 27. Juni: Konzerte im ChamissoGarten / GESCHAUTES über GEROLLTES: Kein Coming-out? ZDF-Reportage “37” / Bis 24. August: Liebighaus Live / Samstag, 19. Juni: OF/ Ein Stern für Hanau / Samstag, 19.Juni: FFM/ Kulturnot Veranstaltungstag / Samstag, 19. Juni: Mühlheim/ Uferlos / Samstag, 19. Juni: FFM/ Batschkapp Sommergarten / Bis 27. Juni: Filmtage des Mittelmeers / Sonntag, 20. Juni: Of/ hfg-Heimspiel / Sonntag, 20. Juni: FFM/ Bernd Begemann / Sonntag, 20. Juni: Leben und Schlafen lassen / Dienstag, 22. Juni: Online/ Kuba-wie es ist / Dienstag, 22. Juni – Samstag, 26. Juni: Innerer Monolog / Mittwoch, 23. - 28. Juni: Forced Entertainment / Donnerstag 24. Juni: Liebighaus Live / Donnerstag, 24. Juni: 4-for-1-Vernissage / Donnerstag, 24. Juni: Jana Zöll - Ich bin / Donnerstag, 24. – Samstag, 26. Juni: shifting perspectives / dis_dancing ctnd / VORSCHAU / Freitag: 25. Juni: Runde Vernissage / Samstag 26. Juni - 12. Juli: VERSO SUD / Sonntag, 27. Juni: Die Anziehungskraft der Bäume / Juli: Of/ Parkside im Hof - Rebellsche Studiobühne / Dienstag, 7. Juli: FFM/ Stoned Immaculate / Mittwoch, 8. Juli: FFM/ Mate Power / Sonntag, 11. Juli: VAST FIELDS • TANZ DARSTELLEN / Freitag, 16. Juli: FFM/ Revolte Tanzbein / Impressum
BOCHUM ICH KOMM AUS DIR

Heute kein langes Intro!

Ich will nämlich heute Abend mit Martin ins Theater!!
Er hat Tickets für Rimini Protokoll im Frankfurt LAB für uns ergattert.
Und da ich dafür noch einen C-Test brauche und den Schreibtisch noch voller Arbeit habe, bleibt keine Zeit für Prosa...

Nur eine Bitte an prominenter Stelle: Ich bin recht dringend auf der Suche nach Jemanden der/die Menschen in BOCHUM kennt. Solltet ihr jemanden kennen, dann freue ich mich über ein Rückmeldung. Ich schreibe Euch dann genauer die Hintergründe meiner Suche.

Lebt wild!

Daniela

Ein herzliches Dankeschön an meine Co-Autorinnen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

Ich empfehle die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

VERLOSUNG

Antworten bitte an Uwe senden: schwoebke@aol.com Er benachrichtigt die Gewinner*innen.

2 x 2 Tickets für das Konzert von Gregor Praml & Tigisti am Donnerstag, den 24.6. im Garten des Liebigmuseums. Die Gewinnfrage: Wo wurde das Foto aus dem Intro aufgenommen?

(Foto: Stella Musshafen)

Startnummern für den Frauenlauf zu gewinnen!

2 Startnummern für den Frauenlauf am 7.8. im Waldstadion zu gewinnen. (Startgebühr entfällt. Zusatzleistungen wie Zeitmessung, T-Shirt Druck werden regulär berechnet.) Gewinnfrage: Über welche Doku schreibt Uwe heute?

(Daniela)

Ich laufe schon seit Jahren nicht mehr und wäre ich nicht im Urlaub....
Aber vielleicht habt ihr ja Lust...

Neuauflage des weiblichsten Events in Frankfurt – Die sommerlichen Temperaturen machen Lust auf Bewegung und einen laufsportlichen Neubeginn! Am 7. August sollen 3.000 Teilnehmerinnen des Frauenlauf Frankfurt das Stadiongelände des Deutsche Bank Parks erobern und das Comeback von reellen Sportevents in der Mainmetropole feiern. Der Frauenlauf Frankfurt ist, wie der Name schon sagt, eine Laufveranstaltung nur für Frauen. Das Event bedient sich eines bewährten Konzepts, das vielen Läuferinnen unter dem Namen „Women’s Run“ bestens in Erinnerung sein dürfte. Schnapp Dir Deine beste Freundin, Deine Mutter oder Deine Lieblingskollegin und verbringt gemeinsam einen umwerfenden Tag mit unvergesslichen Laufmomenten! Weitere Infos und Anmeldung unter: https://www.frauenlauf-frankfurt.de/ #laufenmachtglücklich

Foto: (c) Norbert Wilhelmi

G E R O L L T E S über die Em (heute etwas länger)

(Uwe)

Die Europameisterschaft in diversen europäischen Ländern und dem in Vorderasien gelegenen Aserbaidschan startete genau vor einer Woche. In ersten Tagen ist wenig passiert, an das man sich noch lange erinnern wird. Die traurige Ausnahme bildet der Zusammenbruch des dänischen Starspielers Christian Eriksen am zweiten Turniertag. Glücklicherweise bekam ich die Situation und die anschließende Wiederbelebung nicht live mit, weil ich bei einem Freund ein undichtes Fenster kittete. Nachdem Eriksens Zustand erst verbessert und dann stabilisiert wurde, durften sich die geschockten Dänen zwischen der Fortsetzung des begonnenen Spiels gegen Finnland noch am Abend oder am nächsten Tag um 12 Uhr entscheiden. Wäre Eriksen auf dem Platz gestorben, wäre die UEFA gegebenenfalls so kulant gewesen und hätte den Dänen ein Weiterspielen um 14 Uhr statt 12 Uhr am Folgetag angeboten, ein späterer Termin hätte die gesamte Organisation des Turniers durcheinandergebracht und das wäre schlecht fürs Geschäft gewesen. Die im Vordergrund stehende Gewinnmaximierung, von der viele, auch die Spieler profitieren, sorgt schnell dafür, dass gefühlskalte Entscheidungen getroffen werden. Da können die Funktionäre noch so emotional daherreden (oder twittern) und öffentlichkeitswirksame Initiativen („Respect“) gründen, am Ende zählt das Geld. Das ist aber nicht erst seit gestern und nicht nur beim Fußball so. In der Formel 1, einem Beispiel für ausgereizte Professionalisierung, verunglückte im Training zum Großen Preis von Imola 1994 der Fahrer Roland Ratzenberger im Training tödlich, einen Tag später startete das Rennen dennoch. In diesem wiederrum verunglückte Ayrton Senna.

Eriksen geht es erfreulicherweise besser, seine Mannschaftskollegen „entschieden“ sich bei der Wahl zwischen Pest und Cholera für ein Weiterspielen nach fast zwei Stunden Pause und verloren das Spiel gegen Finnland. Mittlerweile nimmt im Turnier alles wieder seinen gewohnten Gang. Von einigen Ausnahmen (Holland – Ukraine, Italien - Schweiz) abgesehen, ist die sportliche Qualität des Turniers noch überschaubar. Deutschland verlor gegen Frankreich. Der Weltmeister von 2018 machte seine Sache so geschickt und organisiert, dass ich mir nicht vorstellen kann, wer sie schlagen soll. Darüber hinaus frage ich mich, wie Deutschland mit dem im Auftaktspiel gezeigten Handbremsenfußball ein Tor gegen Portugal schießen soll. 

Weil das Turnier in verschiedenen Ländern ausgerichtet wird und die Corona-Regeln in diesen unterschiedlich sind, ist das Stadion mal ganz voll (in Budapest) und mal recht übersichtlich gefüllt (in München). Dublin entfiel als Spielort, weil die dortige Regierung keine Garantie für Zuschauer im Stadion abgeben konnte und damit Ausfälle von Einnahmen aus Ticketverkäufen zu befürchten war. Dass dieses Vorgehen gerade eins der Länder (weitere sind Ungarn oder Dänemark) trifft, für die dieser Ausrichtungsmodus gewählt wurde, weil sie so ein Turnier nicht alle ausrichten könnten, ist sehr schade. So wird doch wieder in Spanien, Italien, Deutschland oder Russland gespielt.

Ich schaue EM und WM sowieso am liebsten im Fernsehen, aber auch das wird nicht einfacher. Neben ARD & ZDF überträgt Magenta TV, einer der vielen Streaming-Anbieter, die es mittlerweile für Serien, Filme oder Sportübertragungen gibt. Der Preis für das Magenta TV-Abo lohnt sich aber alleine, weil man dort wieder die Chance hat, Johannes Baptist Kerner in Aktion zu sehen. In seinem Wikipediaeintrag wird er trotz seines Magenta TV-Engagements weiterhin als ehemaliger Fußballkommentator (Stand 16.06) geführt. Kerner, der Alles-Moderator (u.a. „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“) und Krawattenmann des Jahres 2002 spricht mit Experten wie Michael Ballack über die Spiele, so wie er früher mit Starköchen in seiner ZDF-Reihe „Kerner kocht“ über die Gerichte tat: „Salz ist wahnsinnig wichtig bei einer Suppe. Wäre auch hier gut, oder?“ Ballack antwortet dann grundsätzlich mit „absolut“. Neben den beiden ist mit Jan Henkel ein einst aufstrebender Moderator von Sky, im Studio. Der steht da wie ein Wettermann in Nachrichtensendungen und wartet ewig auf einen Kurzeinsatz. Bekommt er wie müde Ziege in einem Streichelzoo irgendwann eine rumplige Möhre hingehalten, wird er wach und analysiert auf einer großen Videotafel belanglose Spielsituationen. Auch ARD & ZDF sparen nicht an Expert*innen: 3 (in Worten drei) sitzen mit Moderator*innen im Studio, dabei ist oft schon einer (in Ziffern: 1) überflüssig. Dazu steht noch eine(r) im Stadion (z.B. Bastian Schweinsteiger) und/oder sitzt neben dem/der Kommentator*in (z.B. Arianne Hingst). Von allen eingesetzten Fachmännern/-frauen haben mich bisher nur Almuth Schult und Christoph Kramer im Studio und Wagner als Co Kommentator überzeugt.

Top 5 Österreich und Ausblick auf Brotfabrik Sommerwiese

(Uwe)

Daniel Brettschneider macht in den Ausgehtipps gerade Sommerpause. Da kam bei mir die Frage auf, ob ich mich mit der Top 5 auch zurückziehe, so wie es Siegfried aus „Siegfried & Roy“ tat, nachdem Roy ausfiel. Ich habe mich dazu entschieden bis auf Weiteres alleine mit den weißen Tigern weiterzuziehen. Letzte Woche schrieben wir zu einzelnen EM-Teilnehmer Songs, Filme oder leckere Gerichte für die Ausgehtipps auf. Zu Österreich nannte ich einen Film aber kein Song. Das hole ich nun nach.

Das passt ganz gut, weil darüber kann ich Werbung für das Konzert für die Band Granada aus Graz machen, die am 14.07 bei der Brotfabrik Sommerwiese spielt. Da müsst Ihr unbedingt hingehen!! Granada ist eine dieser kreativen, charismatischen, hippen und äußerst musikalischen Gruppen aus der Alpenrepublik. Meine Liebe zur Musik aus dem Nachbarland begann durch das Schaffen von Wolfgang Ambros, genug erstklassige Künstler und Bands, um diese Liebe zu intensivieren, bestanden & bestehen genug. Entsprechend groß ist die Auswahl an in Frage kommenden Lieder. Nicht dabei ist Rainhard Fendrich. Wie schade, gerade weil in seinem Lied Macho Macho eine der besten Textzeilen überhaupt vorkommt: Die Mutter ruft ihn heut noch "Sepperl" - Doch seine Freund sag'n "Miami" und Georg Kreisler, in dessen Gesamtwerk ich mich gerade intensiv hineinhöre (aktueller Favorit: Kapitalistenlied).

1.     Dmd Kiu Lidt von Ja, Panik (episch!)
2.     De Kinetten wo i schlof von Wolfgang Ambros (Austria 3 Liveversion)
3.     Vom Herz kummt von Granada (beim Konzert im Zoom ganz, ganz groß)
4.     Weiter, weiter von Wanda
5.     Gitti von Voodoo Jürgens (super Name)

Die Brotfabrik (mit dem Zoom und Markus Gardian Booking) steht in den Startlöchern und veranstaltet vor der Jahrhunderthalle in Höchst die Brotfabrik Sommerwiese. Zum abwechslungsreichen Programm gehört natürlich nicht nur Granada. Da ist für jede/n was dabei:

Montag 02. Juli, 19:00 Uhr, BLOND + LAURA LEE & THE JETTES + WOLF & MOON
Dienstag 03. Juli, 20:00 Uhr, PROSECHÒS FEAT. SHANTEL
Samstag 07. Juli, 20:00 Uhr, L’AUPAIRE
Sonntag 08. Juli, 20:00 Uhr, LIEDFETT
Montag 09. Juli, 20:00 Uhr, FIL BO RIVA
Dienstag 10. Juli, 16:00 Uhr, DIKKA
Mittwoch 11. Juli, 16:00 Uhr, RAKETEN ERNA
Mittwoch 11. Juli, 20:00 Uhr, CARI CARI
Freitag 13. Juli 20:00 Uhr, HAIYTI
Samstag 14. Juli 20:00 Uhr, GRANADA
Sonntag 15. Juli 20:00 Uhr MÄDNESS & DÖLL
Dienstag 17. Juli 20:00 Uhr, REY&KJAVIK
Samstag 21. Juli 20:00 Uhr, LEONIDEN   
Donnerstag 26. Juli, 20:00 Uhr FRITZI ERNST
Sonntag 29. Juli 20:00 Uhr STEFANIE SARGNAGEL

Mehr unter https://sommerwiese.net

Freitag 18. Juni: Bridges-Kammerorchester LIVE zu Gast in der Volksbühne

(Daniela)

Oh wie toll, dass Bridges-Kammerorchester ist LIVE zu Gast in der Volksbühne

Mit dabei sind unter anderem: arabischer Funk, bulgarische Folklore, englischer Barock und eine Uraufführung feinster Frankfurter-Fusion. Damit bringt das Bridges-Kammerorchester die (musik)kulturelle Vielfalt der Rhein-Main-Region auf die Bühne.
Das Bridges-Kammerorchester hat sich 2019 gegründet und vereint Musiker*innen mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte und ihre Instrumenten aus Orient und Okzident, Fernost und Lateinamerika. Die Orchestermitglieder sind Expert*innen für europäische Klassik, klassische arabische wie persische Musik, Jazz, osteuropäische Folklore und zeitgenössische Musik. Die Werke werden größtenteils von den Orchestermitgliedern selbst für ihre einmalige Besetzung maßgeschneidert komponiert und arrangiert.

Im Februar 2021 erschien in Ko-Produktion mit hr2-kultur das Debut-Album „Identigration“, das den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie Grenzgänge gewonnen hat. 

Dirigentin: Corinna Niemeyer
Künstlerische Leitung: Johanna-Leonore Dahlhoff

18. Juni, 18 Uhr und 20 Uhr
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Tickets gibt es hier: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/group/361534

Freitag, 18. Juni: FFM/ The Invitation Festival

(Andrea)

Programmatischer kann ein Veranstaltungstitel kaum sein: Invitation. Wie schön und nie fühlte ich mich eingeladener nach diesen trostlosen Konzertfreien Monaten. Kenn ihr dieses Bild "siehst Du ein Konzert oder einen Mähdrescher"? Ich habe IMMER ein Konzert gesehen! Jetzt also endlich, Frank Diedrich eröffnet den Sommerreigen im Batschkapp Sommergarten mit dem The Invitation Festival 2021. Es treten auf:

DIE KAMMER:
Gastgeber und Initiator des Festivals. Das Indie-Folk-Duo »Die Kammer« in Begleitung ihres hauseigenen sechsköpfigen Alternative-Orchesters sowie zahlreichen Gastmusikern. Die Protagonisten Marcus Testory und Matthias Ambré erzählen in ihren englischsprachigen Songs skurrile und morbide Geschichten, die von Melancholie, Vergänglichkeit und Tod, aber auch von unbeirrbarer Freude und Lust am Leben geprägt sind. In den Narrativen finden sich oft feiner Sarkasmus und subtile Gesellschaftskritik, sowie autobiografische Erfahrungen und persönliche Erlebnisse.
HOLLY LOOSE & BAND: Seit über 25 Jahren befindet sich Holly Loose, seines Zeichens Frontmann und Sänger der Rockband Letzte Instanz, auf einer Reise durch die Musik und deren unterschiedlichste Genres. Das Berliner Urgestein hat dabei einiges vorzuweisen. Loose enterte mit seiner Band die Top Ten der hiesigen Charts und spielte Hunderte von Tourkonzerten. Auf seinem Album "Melancholia" gelingt es ihm gekonnt, einen wunderbar ruhigen und gediegenen Klangteppich zu schaffen, auf dem der geneigte Zuhörer sich bei einem Glas Wein oder Whisky in Schwermut baden kann und ganz still erkennt, dass das Leben in all seinen Facetten wohl doch einen Sinn zu haben scheint. Nicht zuletzt Holly Looses tiefe, samthauchige Stimme, die mal an Cohen, mal an Waits erinnert, schafft es, die Zuhörerschaft in den Bann zu ziehen und für eine innere Ruhe zu sorgen.
PATTY SCHMIDT: Ein Mann, eine Gitarre, eine Bühne und viele Mundharmonikas. Mehr braucht der charismatische Frontman der Irish Folk Band „Paddy goes to Holyhead“ nicht um mit seinen Solo-Auftritten bestens zu unterhalten. In einem Song Gitarre und Blues Harp spielen und noch singen, Paddy Schmidt ist eine eigene kleine Band für sich. Zwischen den Songs erzählt Paddy kleine Anekdoten und führt humorvoll durch sein Programm - eine Mischung aus eigenen Liedern und einigen wenigen Adaptionen bekannter irischer Songs. Die Bühne hat er sich nach 25 Jahren als Berufsmusiker in mehr als 5000 Auftritten schon mit internationalen Größen wie Rory Gallagher, den Beach Boys und Jethro Tull geteilt.
Einlass 16.30 Uhr, Beginn 18 Uhr VVK 35 Euro zzgl. Gebühren, AK 42 Euro

https://www.the-invitation-festival.com

Batschkapp
Gwinnerstraße 
Frankfurt-Riederwald (also Nord-Offenbach ;-))

Freitag, 18. Juni: OF/ Futur Drei

(Andrea)

Juhu, der Sommer ist da und ich freue mich auf meinen ersten Hafenkino-Abend. Das Hafen2-Team bejubelt den Film, Jörg gefiel der Trailer,von Futur Drei, also rollen wir doch mal unsere Picknickdecke aus: "Parvis wächst als Kind der Millenial-Generation im komfortablen Wohlstand seiner Iranischen Einwanderer-Eltern auf. Dem Provinzleben in Hildesheim versucht er sich durch Popkultur, Grindr-Dates und Raves zu entziehen. Nach einem Ladendiebstahl leistet er Sozialstunden als Übersetzer in einer Unterkunft für Geflüchtete. Dort trifft er auf das iranische Geschwisterpaar Banafshe und Amon. Zwischen ihnen entwickelt sich eine fragile Dreierbeziehung, die zunehmend von dem Bewusstsein geprägt ist, dass ihre Zukunft in Deutschland ungleich ist. In seinem autobiographischen Regiedebüt erzählt Faraz Shariat, Jahrgang 1994, authentisch und zugleich wundersam überhöht vom queeren Heranwachsen eines Einwanderersohns in Deutschland – und liefert damit einen entschlossenen Gegenentwurf zu einem konventionellen deutschen Kino, in dem post-migrantische Erlebnisse und Geschichten von Einwanderern und ihrer Familien allzu oft ausgeschlossen oder misrepräsentiert werden. "
Hafenkino, hafen2.net 
Tickets vorbestellen,
Einlass 20 Uhr, Beginn 21.45 Uhr

PS: Vorher gibt es übrigens ein Konzert: Es spielen Masha Qrella, Scotch & Water 18.06., 19:15 Uhr, VVK 15,40 EUR, AK 17 Euro

Freitag, 18. Juni: OF/ high_high_high_mild. cursed by data

(Andrea)

Vorher radeln wir noch an der Kressmann-Halle im Hafen vorbei, dort sind ab heute "Künstlerische Experimente mit 3D-Druck" zu sehen. Finde ich spannend, weil man ja inzwischen Häuser, Waffen und alles erdenkliche einfach ausplotten kann. Mal sehen, was sich das Künstlerinnen-Kollektiv HazMatLab Sandra Havlicek, Tina Kohlmann und Katharina Schücke für die Ausstellung „high_high_high_mild. cursed by data“ (bis 16. Juli) ausgedacht haben: "Die Künstlerinnen wollen an verschiedenen Stellen systematisch in das Druckverfahren eingreifen und durch bewusste Manipulationen den Druckern “Objekte außerhalb ihrer programmierten Sphäre entlocken”. HazMatLab führen ihre Materialstudien in der Kressmann-Halle wie schon in vorangegangenen Arbeiten völlig ergebnisoffen durch. Das ausgewählte bildhauerische Material wird dabei nach eigenen Angaben zu einem vierten Kollaborateur des Kollektivs. Für „high_high_high_mild. cursed by data“ werden Maschinenentscheidungen von HazMatLab provoziert, aufgedeckt und unterstützt. Kressmann-Halle bietet lokalen Künstler*innen Plattform Die Kressmann-Halle ist ein Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst im Hafen Offenbach. Die Ausstellungshalle in der Hafenallee 13 soll lokalen Künstlerinnnen und Künstlern als Plattform dienen und gleichzeitig eine Verbindung zu einer überregionalen Kunstszene ermöglichen. Das Ausstellungskonzept der Kunsthalle sieht vor, internationale Künstler und Künstlerinnen in Offenbach auszustellen und so einen Dialog zu eröffnen. Der Ausstellungsort wurde von YRD.Works (Yacin Boudalfa, Ruben Fischer und David Bausch) initiiert und konzipiert. Das Kunstkollektiv betreibt die Kressmann-Halle eigenständig und arbeitet bei den Ausstellungen zum Teil mit Gastkuratoren/innen zusammen.
Das Bild hat nichts mit der Ausstellung zu tun und entstammt den wilden Weiten des www.

GEHÖRTES: August & Everything After von Counting Crowns

(Uwe)

Die Band aus San Francisco ihre 1993 Karriere furios. Sie veröffentlichten damals mit „August & Everything After“ ein perfektes Album, das bis heute nichts von seiner Klasse verloren hat. Seit mehr 28 Jahren ist Adam Duritz mit seiner vielköpfigen Band unterwegs und schreibt immer wieder klasse Songs (A Long December, Colorblind, Miami, You Can Count On Me, Palisades Park und viele mehr). Duritz´ „Masterpiece“ ist aber das bereits genannte erste Album. Dieses würde ich trotz der Melancholie mit auf eine einsame Insel nehmen (eigentlich bräuchte man dort ja eher Beschwingtes) und jeden Song lautstark mitsingen (was auf einer einsamen Insel stört niemanden stören würde). Diese schönen Rock-Nummern und Balladen mit Duritz` markanter Stimme … Alles, von Round Here über den Hit Mr. Jones bis zu A Murder Of One: Die Platte ist eine emotionale Reise durch elf großartige Songs.

Nach sieben Jahren Pause hat die Band nun eine EP (Butter Miracle Suite One) veröffentlicht. Die vier neuen Songs passen sich gut ein ins Gesamtwerk, die im Schnitt 1¾ Jahre, die die Band für ein Lied gebraucht hat (erste Veröffentlichung sein sieben Jahren) hört man jetzt aber nicht unbedingt heraus.

Samstag, 19. Juni – Mittwoch, 23. Juni: deep net fake hole dark rabbit - Caroline Creutzburg

(Martin)

Mousonturm Saal/Bau
LIVE!

Nach monatelangem Zwangsrückzug in den digitalen Kaninchenbau lädt „deep net fake hole dark rabbit” das Publikum zur Rückkehr ins Theater ein: Die Performance nimmt eine persönliche Lo-Fi-Archäologie des Online-Seins in Angriff und beschäftigt sich mit dem Internet als einem Ort der Orientierung und des Verpassens, des An- und Ausschlusses. Im schemenhaften Surf-Setting lässt Caroline Creutzburg die endlosen Weiten des WWW, auf die sie bei einer einfachen Google-Suche stößt und die sie an die Grenzbereiche des Bedeutungslosen führen, auf sich selbst los. Die eigene Browser-Chronik rekonstruierend, sucht sie nach Spalten, um sich nachträglich in die Biografie des Web einzuschreiben. Zwischen user-generierter Internetkultur und dem Teflon-Kapitalismus des Big Tech ringt die Arbeit um einen Protest jenseits dystopischer Mainstream-Plattitüden.

Die Teilnahme an der Performance erfordert ein Smartphone mit Zugang zum Telegram-Messenger. Sollte das für Sie nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit vor Ort ein Handy zu leihen, bitte melden Sie sich vorher dafür an unter  dramaturgie@mousonturm.de

Weitere Infos und Tickets gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/deep-net-fake-hole-dark-rabbit/

Samstag, 19. Juni – Mittwoch, 23. Juni
um jeweils 20.00h:

Solidarisches Preissystem (frei wählbar) Doppelloge: € 10 / € 20 / € 40 / € 60

Foto: © Carolin Creutzburg

Sonntags, 20. und 27. Juni: Konzerte im ChamissoGarten

(Martin)

Chamisso-Festival - Eine Initiative für Mensch & Natur

Musik gibt’s zu hören und zu erleben im ‚kleinen Paradies‘ hier in Frankfurt bzw. mitten in Eschersheim: im ChamissoGarten. 

Der ökologische, artenreiche Schau- und Lehrgarten wird im Juni zur Musikbühne!

20. Juni: Geigenrabatz und Gipsy Jazz
Johannes Blumenröther, Nicolai Bernstein (beide Violine), Rüdiger Kurz (Kontrabass)

27. Juni: Klänge, die fliegen
Nicolai Bernstein (Violine), Johannes Berger (Violoncello), Magdalena Dzeca (Tanz)

Die Konzerte finden jeweils um 18.00h statt und der Eintritt ist frei! 

Weitere Infos unter den beiden homepages: https://www.chamissogarten.de

https://www.perenthaler.net/festival/spielplan/

ChamissoGarten, Chamissostraße 38, 60431 Frankfurt am Main

Foto: © ChamissoGarten/Homepage

GESCHAUTES über GEROLLTES: Kein Coming-out? ZDF-Reportage “37”

(Uwe)

Ich habe in meinem Leben mit und gegen viele andere Menschen Fußball gespielt. Aus unterschiedlichsten Ländern, von ganz jung bis ganz alt, mit verschiedener Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit. Nur einem schwulen Fußballer bin ich im organisierten Kreis- und Bezirksligafußball bisher nicht begegnet. Auch habe ich bis heute nie von einem aktiven Kicker gehört, der sich geoutet hat. Rein statistisch betrachtet, ist das eigentlich unmöglich. Es waren also sicher einige schwule Fußballer darunter, nur traute sich bisher keiner von ihnen ein Outing, eher verschwanden die Spieler leider irgendwann. Warum? Unter anderem dieser Frage widmet sich die rund dreißigminütige Dokumentation im ZDF.

„Und der Tag wird kommen … Auf den ersten, der's packt, den Mutigsten von allen - Der erste, der's schafft - Es wird der Tag sein, an dem wir die Liebe, die Freiheit und das Leben feiern - Jeder liebt den, den er will und der Rest bleibt still - …“.

Im Song „Der Tag wird kommen“ singt Kettcar-Sänger Marcus Wiebusch, der neben Spieler-/Trainerlegende Ewald Lienen und DFB Psychologe Prof. Hans-Dieter Hermann in der Dokumentation zu Wort kommt, über den ersten schwulen Fußballer, der sich outet. Das Lied erschien bereits 2014, ein prominenter aktiver Profispieler hat sich bis heute nicht geoutet. Thomas Hitzlsperger tat es, da war die Karriere des ehemaligen Nationalspielers und heutigen Sportvorstand des schwäbischen Traditionsvereins VfB Stuttgart bereits beendet. Während seiner Laufbahn überlegte er sich einige Male ein Outing, Eingeweihte rieten ihm allerdings davon ab: „(als Profispieler ist man ohnehin einem enormen Druck und der ständigen Öffentlichkeit ausgesetzt. Es braucht viel Selbstbewusstsein für ein Coming-out“).

Eine hoffnungsvolle Laufbahn als Profispieler brach der Erfurter Marcus Urban wegen dem erlittenen Druck und der inneren Zerrissenheit leider ab. Den Weg vom Juniorennationalspieler bis zum frühzeitigen Ende der Karriere mit 23 schildert er in der Dokumentation. Neben Hitzlsperger und Urban ist mit Benjamin Näßler auch ein unterklassiger Spieler aus der Provinz ein wesentlicher Protagonist des viel zu kurzen Films. Insbesondere seine Ausführungen über Ängste vor Ablehnung und Isolation sind die, die besonders bewegen.

Näßler ist einer von denen, gegen die und mit denen ich hätte spielen können, deren Spiele ich heute als Schiedsrichter pfeife oder als Betreuer begleite. Die ich als Zuschauer spielen sehe. Die ich gegen homophobe Trottel verteidigen muss, wenn sie sich zu einem Outing entscheiden sollten, da schließe ich mich gerne der Aktion #ihrkönntau­funs­zählen von rund 800 Profispieler*Innen an.

Abruf über die Mediathek des ZDF

Bis 24. August: Liebighaus Live

(Daniela)

Der Garten des Liebighauses ist ein Traum! Wie wunderbar, dass da wieder Konzerte stattfinden und man zugleich auch die aktuelle Sonderausstellung BUNTE GÖTTER besichtigen kann.

Einen Sommer lang, jeden Donnerstag, um 19 Uhr sind Besucherinnen und Besucher in den schönsten Garten Frankfurts eingeladen, in dem sich Live-Musik und Kunst in einem einzigartigen Ambiente erleben lassen. Die Musikerinnen und Musiker verbindet ihre Beziehung zu Frankfurt und seiner Umgebung sowie die Leidenschaft, als Singer-Songwriter ihre Geschichten mit dem Publikum zu teilen. Das Line-up reicht von Soul über Pop bis hin zu Rock. Zwischen den Live-Konzerten kann das Publikum mit Kunstvermittlerinnen und -vermittlern in die faszinierende Welt der aktuellen Sonderausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“ eintauchen. Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.
 
Donnerstag, 24. Juni // Gregor Praml x Tigisti
Donnerstag, 8. Juli // FEE.
Donnerstag, 15. Juli // Samuel Harfst
Donnerstag, 22. Juli // NEWMEN
Donnerstag, 29. Juli // Shelly Phillips
Donnerstag, 5. August // Yvonne Mwale Trio
Donnerstag, 19. August // Fooks Nihil
Donnerstag, 26. August // Rain Dance
Weitere Termine folgen. Die Veranstaltungsreihe wird im September fortgesetzt.
 
Eintritt: 19 Euro, 15 Euro ermäßigt, Tickets erhältlich im Online-Shop: shop.liebieghaus.de

Die für die Veranstaltungen geltenden Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen finden Sie in der Presseinformation und unter liebieghaus.de.

Foto: Liebighaus / Tetyana Lux

Samstag, 19. Juni: OF/ Ein Stern für Hanau

(Andrea)

Hhm. Eigentlich will ich heute zu Katjas Flohmarkt, aber die Sternfahrt für Hanau finde ich auch wichtig: EIN STERN FÜR HANAU. "Mit den Familien der Opfer und den Überlebenden des 19. Februar 2020 rufen wir für den 19.06.2021, ein Jahr und vier Monate nach dem Anschlag, zu einer Fahrrad-Sternfahrt nach Hanau auf. Informationen zu Teilnahme und Vorbereitung: www.stern-fuer-hanau.de
So könnt ihr als Offenbacher an der Sternfahrt nach Hanau teilnehmen:
9:30 Uhr - Kundgebung am Alten Polizeirevier Offenbach Dann über Bürgel (Mainbrücke) sich der Frankfurter Route nach Hanau anschließen.
und/oder: 10:30 Uhr - OFFcourse Kiosk (Friedrichsweiher) 11:00 Uhr - Stadion Bieberer Berg 11:45 Uhr - Tannenmühle Dann sich der Route aus dem Kreis-Offenbach nach Hanau anschließen. Wir haben die Zeiten so berechnet das wirklich alle mitfahren können. Auch Kinder und ältere Menschen können an der Fahrt teilnehmen. Niemand wird abgehängt! 

Samstag, 19.Juni: FFM/ Kulturnot Veranstaltungstag

(Andrea)

Das Wetter ist ideal für eine Nachtanzdemo am Tag, daran erinnert mich der Aufruf nämlich ein bisschen. Es gibt Musik, DJs und Kundgebungen: "Wie kulturrelevant ist das System ? Die Kulturinitiative am Main ist ein Netzwerk von dutzenden Sub-Kulturschaffenden aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. Als erste gemeinsame Aktion sind wir mit der Kulturdemo Teil des bundesweiten Aktionstags KULTURNOT- wie kulturrelevant ist das System? Wir rufen alle Menschen, denen Kunst und Kultur am Herzen liegen, dazu auf, am 19.06.2021 mit uns auf die Straße zu gehen.

Geplant sind mehrere Kundgebungen, ein Demonstrationszug, Redebeiträge und natürlich Musik ! Startpunkt um 14.30 Uhr Alte Oper Frankfurt Wenn ihr mitmachen wollt, Austausch sucht oder Lokations für uns habt, die wir bespielen dürfen oder sollen meldet euch gern und schreibt an kultur-am-main@systemli.org

https://www.facebook.com/kulturinitiativeAmMain

Samstag, 19. Juni: Mühlheim/ Uferlos

(Andrea)

Soweit ich das bei FB sehen konnte, wird noch eifrig an der kleinen tropischen Oase mitten in den Steinbrüchen gewerkelt, neue Möbel und noch größere Palmen sorgen jetzt schon wieder für richtiges Urlaubsfeeling. Bis Samstag soll also alles hübsch sein im Beachclub Uferlos auf dem Gelände der Artificial Family in den Mühlheimer Steinbrüchen. Zur Eröffnung werde ich es nicht schaffen, wir folgen nämlich heute Martins Empfehlung und sehen uns die "KOnferenz der Abwesenden" in der Schmidtstraße an. Allen anderen empfehle ich den immer wieder lohnenswerten Ausflug an den Grünen See. https://www.facebook.com/uferlosbeachclub

Samstag, 19. Juni: FFM/ Batschkapp Sommergarten

(Andrea)

1979 gegründet, gehörten sie zum zweiten Schwung an Bands der hiesigen Punkszene. Dass sie eine Punkband waren, daran gab es keinen Zweifel, auch aus ihrem Selbstverständnis heraus. "Sie waren auf eine gute Art selbstsicher und frech und hatten so eine Power, dass es gar keine E-Gitarren brauchte, um die Kids zum Pogen zu bringen. Vier junge Frauen standen auf der Bühne und ballerten einfach los. An diesem Abend sind sie wohl den Fehlfarben aufgefallen, die sie daraufhin einluden, mit ihnen zusammen auf Tournee zu gehen. So wurden Östro 430 sehr schnell überregional bekannt. Die Besetzung alleine war schon auffällig: keine Gitarren, dafür Saxophon, Keyboard, Bass und Schlagzeug. Diese Kombination ergab einen völlig eigenen Sound, fernab von jedem Klischee. Dass die Band nur aus Frauen bestand, war zu der damaligen Zeit eine Besonderheit, selbst in der Punkszene." Erinnert sich kein geringerer als Campino. Und weiter: " Martina Weith hält nicht viel von blumiger Sprache, nimmt kein Blatt vor den Mund, und indem sie mit einer unverschämten Lässigkeit und Selbstverständlichkeit über ihre sexuelle Selbstbestimmung singt, betreibt sie gewissermaßen Feminismus, ohne sich Feminismus auf die Fahnen schreiben zu müssen oder zu wollen. Das kommt cool rüber, und es fehlt jegliches Anzeichen dieses biederen Beigeschmacks, der sich schnell ergibt, wenn dogmatisch versucht wird, sich an einer bestimmten politischen Thematik abzuarbeiten. Ich wünschte, so ein Statement würde irgendwann einmal jemand über die Toten Hosen abgeben." Quelle: https://www.tapeterecords.de/artists/oestro-430/

Östro 430 spielen heute im Sommergarten der Batschkapp, Einlass ist um 19 Uhr https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1003648-oestro_430

Bis 27. Juni: Filmtage des Mittelmeers

(Andrea)

Das Mittelmeer, seufz. Lange schon nicht gesehen. Umso elektrisierter war ich bei der Ankündigung der Filmtage des Mittelmeers. Die gehen noch bis zum 27. Juni, soweit ich gesehen habe sind alle Filme kostenlos (und selbst wenn, zahle ich gerne) und derer gibt es reichlich. Sie kommen aus den Anrainer-Ländern des Mittelmeers, eben der Türkei, Italien, Rumänien und wecken nicht nur Fernweh, sondern lesen sich auch spannend. "Jedes Jahr im Januar organisiert das Montpellier-Haus in Zusammenarbeit mit dem Medienforum Heidelberg e.V. die Filmtage des Mittelmeeres im Karlstorkino: Für die kleine Schwester des Cinémed in Montpellier (Festival Cinéma Méditerranéen Montpellier) wählen wir jedes Jahr aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme aus dem Mittelmeerraum aus, die uns einen unvergesslichen Einblick in das cineastische Leben und die kulturelle Vielfalt der Mittelmeer-Anrainerstaaten ermöglichen. Und natürlich wollen wir mit unseren Filmen ein bisschen Sonne und Mittelmeer in den Heidelberger Winter bringen! Alle Filme werden in Originalsprache mit englischen oder deutschen Untertiteln gezeigt." https://filmtage-mittelmeer.de/streaming

Sonntag, 20. Juni: Of/ hfg-Heimspiel

(Andrea)

Es ist immer spannend, wenn die hfg zu Rundgängen oder Ausstellungen lädt, deshalb will ich unbedingt mal im Haus der Stadtgeschichte in der Herrnstraße vorbei. Dort präsentiert die hfg "Heimspiel" in der Industriehalle: "Gezeigt werden Skulpturen und Objekte aus diversen Materialien (Ton, Glas, Holz, Bronze und 3D Druck), sowie Druckgrafik aus den Bereichen Holz- und Linolschnitt, Radierung und Lithografie. In der Gemeinschaftsschau gehen die Studierenden der Frage nach, was Medien aus den Bereichen des plastischen Gestaltens und des künstlerischen Drucks in der heutigen Zeit zu leisten vermögen und welche Relevanz und Qualität das künstlerisch-handwerkliche Arbeiten mit seinen Zufälligkeiten und Risiken, aber auch mit seinen Überraschungen und Eigengesetzlichkeiten in der Gegenwart besitzt. Die Industriehalle im Haus der Stadtgeschichte befindet sich in unmittelbarer Nähe der Hochschule für Gestaltung. Bereits zum wiederholten Male hat sich das Team des Hauses zu einer nachbarschaftlich befruchtenden Kooperation im Bereich zeitgenössischer Kunst entschlossen. Quasi einen Katzensprung entfernt von der Hochschule bekommen die Studierenden die Möglichkeit sich im musealen Rahmen zu präsentieren. Über die Arbeit an den eigenen Kunstwerken hinaus, sind die Studierenden eng in den Prozess der Ausstellungsentwicklung einbezogen. Durch die gemeinschaftlich erarbeitete Ausstellung in der Industriehalle ergeben sich neue Blickwinkel auf die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze. Besonders die Nähe der zwei- und dreidimensionalen Werke verändert die Betrachtungsweise. Die Ausstellung wird Teil des HfG-Rundgangs, wenn es die Coronalage bis dahin zulässt. Eine Anmeldung zu den regulären Öffnungszeiten ist unter hds-terminplanung@offenbach.de oder 069 8065 2446 möglich.

Termine Sonntag, 20. Juni 2021 11:00 bis 17:00 Uhr Dienstag, 22. Juni 2021 10:00 bis 17:00 Uhr Mittwoch, 23. Juni 2021 14:00 bis 19:00 Uhr Donnerstag, 24. Juni 2021 10:00 bis 17:00 Uhr Freitag, 25. Juni 2021 10:00 bis 17:00 Uhr Samstag, 26. Juni 2021 11:00 bis 17:00 Uhr Sonntag, 27. Juni 2021 11:00 bis 17:00 Uhr Eintritt Eintrittspreis: 2.5 €

Haus der Stadtgeschichte
Herrnstraße, Offenbach

Sonntag, 20. Juni: FFM/ Bernd Begemann

(Andrea)

Würden Sie dem Mann auf dem Bild eine Versicherung abkaufen? Nicht unwahrscheinlich, weil Bernd Begemann hat den Witz und Charme, den es braucht. Glücklicherweise ist er aber Musiker geworden. Und Frauenversteher und ein unglaublich toller Entertainer. Seine Konzerte sind ein Erlebnis und deshalb ist mein heutiger Abend mit ihm verplant. Ich radele in die Gwinnerstraße und setze mich in einen der gemütlichen Strandstühle und genieße Herr Bege­mann. "Weni­ger als drei Stun­den dau­ern seine Kon­zerte sel­ten, mehr als zwan­zig Lie­der plus Zuga­ben bringt er Abend für Abend unter die Leute. „Da bekommt man noch was für sein Geld.“, sagt die Presse. Und "Der Lieblings-Barde der deutschen Pop-Intelligenz" (Spiegel Online), "Diese locker um den kleinen Finger gewickelte Popmusik beherrscht sonst kaum jemand in Deutschland. (Musikexpress) Niemand in diesem Land bringt seine E-Gitarre so zum Singen und seinen Fender-Amp so zum Klingen. Bernd Begemann hat keinen Blues und Soul, Bernd Begemann IST Blues und Soul. Alles zwischen Liebe und Krieg nimmt Begemann wahr und schreibt darüber seine Lieder. Solange dieser Mann singt und auftritt, ist die Welt noch nicht im Geringsten verloren. Vielleicht aber etwas ungerecht. Hört Bernd! (Thees Uhlmann) BERND BEGEMANN 20.6.2021 Frankfurt, BATSCHKAPP SOMMERGARTEN Einlass 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr VVK 20 Euro zzgl. Gebühren, AK 25 Euro 

https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1003639-bernd_begemann

Sonntag, 20. Juni: Leben und Schlafen lassen

(Andrea)

Vielen ist es nicht bewusst, aber fast zwei Drittel unseres Lebens sind wir wach. Wir arbeiten, konsumieren, sind produktiv und kreativ, vergeuden wertvolle Ressourcen, anstelle den Planeten zu schonen und unserer Natur zu folgen. Wie gut doch, dass es den Schlaf gibt. Er versetzt uns in den Zustand von Entspannung und Ruhe und löst mit der Kraft der Instinkte viele Situationen oder erspart sie uns von vornherein (wenn wir die richtige Matratze haben). Viele Musikproduzierende allerdings hadern mit dem Schlaf und haben Stücke geschrieben, mit denen sie immer wieder versuchen sich und uns wachzuhalten oder ihre eigene Misere der Müdigkeit abzuarbeiten: Da wird nachts sinnlos durch die Stadt gezogen, gegrübelt oder sogar komponiert, anstatt einfach mal ins Bett zu gehen. Tony Riga und Floyd teilen für uns bei Leben und Schlafen lassen eine Stunde ihres Nachmittagsschlafs, mit erfrischenden Schlummer-Songs für all diejenigen, die ihre Sleep-Life-Balance noch nicht gefunden haben. Teilen, einschalten, einschlafen...! VirusMusikRadio / Mein rosarotes Liebeslied an jedem 3. Sonntag im Monat Radio X Livestream http://www.radiox.de/livestream 

Dienstag, 22. Juni: Online/ Kuba-wie es ist

(Andrea)

"Fidel, mi casa es tu casa", das hat mich doch berührt, damals, dass und wie die Kubaner ihren Maximo Lìder verehrten. Nun, er ruhe in Frieden. Aber was wäre Kuba ohne Fidel, Che, die Revolution und wie ist es heute? Lutz Jäkel habe ich seit seinem Syrien-Vortrag für mich entdeckt, das war ein unterhaltsam, informativer Abend. Mit einer Spur des Bedauerns, schließlich ist dort kaum noch etwas so, wie es mal war. Heute reist er mit seiner Frau Dayami Grasso in deren Heimatland nach Kuba bzw. lädt zum Mitentdecken ein. "Dayami trifft ihre Familie, Freunde und andere Cubanos aus den verschiedensten sozialen Schichten. Sie kocht mit ihnen und erfährt dabei deren Lebensgeschichten. Die genussliebenden Kubaner verstehen es außerdem auf einzigartige Weise, Essen mit Musik zu verbinden. Lutz hat Dayami auf diesem sinnlichen Weg voller Charme und Rhythmus mit der Kamera begleitet und dokumentiert. Beginn 20 uhr https://livestream.weltundwir.de/videostream/19-cuba/

Dienstag, 22. Juni – Samstag, 26. Juni: Innerer Monolog

(Martin)

Philip Bußmann
Mousonturm/Atelier

Eine theatrale Installation für eine Person im virtuellen Raum

Ein Tisch, ein Ort der Gemeinschaft, der Familie, wird mit Hilfe eines VR-Headsets zum Erinnerungsraum. Die Besucher:innen können sich nur einzeln an den Tisch setzen und so erfahren, was es bedeutet, in einem Raum, der vor der Pandemie mit anderen Menschen geteilt wurde, alleine zu sein.

Wie funktioniert Erinnerung im virtuellen Raum? Wie lässt sich trotz durch die Pandemie erzwungener Vereinzelung die Erfahrung eines Theatererlebnisses erzeugen, die ja traditionell auf einer gemeinsamen Erfahrung vieler Menschen beruht? Der Frankfurter Bühnenbildner, Videokünstler und Fotograf Philip Bußmann kombiniert in seiner immersiven Installation traditionelle Theatermittel mit modernen digitalen Bild- und Klangwelten – sinnlich schlicht und besinnlich intensiv zugleich.

Diese theatrale Installation ist jeweils für eine Person im virtuellen Raum zugänglich.
Slots für eine Person sind alle 15 Minuten buchbar:
19 Uhr, 19.15 Uhr, 19.30 Uhr, 19.45 Uhr, 20 Uhr, 20.15 Uhr, 20.30 Uhr, 20.45 Uhr.

Hier gibt’s weitere Infos und Tickets: https://www.mousonturm.de/events/innerer-monolog/

Dienstag, 22. Juni – Samstag, 26. Juni: Innerer Monolog

Philip Bußmann im Mousonturm/Atelier. Eintritt frei

Foto: © Philip Bußmann

Mittwoch, 23. - 28. Juni: Forced Entertainment

(Martin)

Forced Entertainment, How the Time Goes
Digitaler Mousonturm

Kritisch und intelligent, so werden die Performances von Forced Entertainment immer in der Presse gefeiert. Für ausgewählte Produktionen gab’s schon Einladungen zum Berliner Theatertreffen und den Ibsen-Preis. Immer steht die Sprache im Mittelpunkt und Forced Entertainment schafft es irgendwie, das eigentlich Nicht-Darstellbare mit sehr klugen und einfachen theatralischen Mitteln auf die Bühne zu bringen. Auch deswegen sind die Inszenierungen immer im hohen Maße lohnend und tatsächlich gewinnbringend.

„Forced Entertainment melden sich aus dem vorhöllischen Delirium diverser Lockdowns zurück und laden noch einmal zum ultimativen Binge Watching: „How the Time Goes” – über fünf Stunden Multi-Episoden-Video-Performance in sieben Teilen, bei der Uraufführung non-stop, anschließend bis Ende August kapitelweise und kostenlos auf Youtube.

Zwischen Sheffield, Berlin, dem ländlichen Frankreich, London, Wien und Budapest wird über Quizantworten gestritten, über das Wetter und Beerdigungen getratscht, hier wird gekocht, da gebadet, dort erklärt jemand die Kostüme in einem Tschechow-Stück. Die Zeit vergeht in Schleifen. Klaviermusik spielt, natürlich immer die gleiche.

Entstanden im Frühling 2021, verspinnt „How the Time Goes” pandemische Seltsamkeiten und unbearbeitete Fragmente, die weder Tagebuch noch Fiktion sind, zu einem spiralförmigen Patchwork. Aufgenommen in einem einzigen Live-Take dauert jede Episode zwischen 25 und 60 Minuten und bietet eine Mischung aus ironischer Komik und melancholischem Zeitlupen-Quatsch. In bester Tradition erweitern Forced Entertainment die Durchlässigkeit des neuen Online-Lebens um ihre Methoden der Live-Performance und narrativen Dekonstruktion.“

Hier geht’s zum Stream: https://www.forcedentertainment.com/watch-here-how-the-time-goes/

Mittwoch, 23. Juni (Uraufführung) um 19.00h kostenloser Stream
Donnerstag, 24. – Montag, 28. Juni durchgängig, kostenlos, on demand

Foto: © Forced Entertainment

Donnerstag 24. Juni: Liebighaus Live

(Daniela)

Wäre ich heute Abend nicht schon an einem ganz besonderen Ort, dann wären wir natürlich im Garten des Liebighauses, denn hier spielen heute Gregor Praml und Tigisti zusammen.

Gregor Praml prägt die Frankfurter Kulturszene durch seine vielfältigen Projekte für Theater-, Performance-und Tanzproduktionen. Als studierter Jazzbassist und mehrfacher Preisträger macht er mit seinem aktuellen Soloprogramm „Bass en Solo“ den Kontrabass zum Solisten. Dabei verlässt er die klassische Rolle des Begleiters und macht sein Instrument zum Orchester. Die Mehrstimmigkeit entsteht durch den Einsatz einer Loopstation und die Klangvielfalt durch unzählige Effektgeräte. Irgendwo zwischen Tagträumen und dem echten Leben finden sich die Lieder der Singer-Songwriterin Tigisti wieder. Die Frankfurterin erzählt in ihrer Musik Geschichten über das Leben, verarbeitet Gedanken, Erfahrungen, Erlebnisse und Wünsche. Durch das Aufeinandertreffen der beiden Musiker mit den Kompositionen ihrerjeweiligen Soloprogramme entsteht eine außergewöhnliche Begegnung und damit eine einzigartige Premiere.

Zwischen den Live-Konzerten kann das Publikum mit Kunstvermittlerinnen und -vermittlern in die faszinierende Welt der aktuellen Sonderausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“ eintauchen. Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.

Einlass: 19:00 Uhr

Donnerstag, 24. Juni: 4-for-1-Vernissage

(Petra)

Das ATELIERFRANKFURT lässt es ordentlich krachen: mit ganzen vier Ausstellungseröffnungen heute Abend! Ob ich das nach so langem „Kunst-Entzug“ verkrafte? YES. Zu sehen gibt es eine großformatige Audioinstallation von Kabuki, die sich mit dem Erlebnis von Klang im Raum beschäftigt. Während sich Schallwellen durch Frequenz und Amplitude objektiv definieren lassen, wird die räumliche Position erst durch die Zuhörer*innen bestimmt. Der externe akustische Raum kann also erst dann erlebt werden, nachdem er in einer internen Struktur nachgebildet wird. Die Grenze zwischen Schöpfendem und Konsument*in verschwimmt. Auch um Beziehungen geht es bei Gabriel Stoian – und zwar um die zwischen Mensch und Tier. Seine Ausstellung schafft ein Bewusstsein für die Auswirkungen des Menschen auf die natürliche Umwelt und schlägt als metaphorische Übung eine Verschiebung von gegenwärtigen, verbreiteten Wahrnehmungen vor – der Mensch wird hier zum Tier und das Tier zum Menschen. Die Malereien schaffen eine alternative Vision der Welt und eine hybride Realität, die sich aus Natürlichem und Übernatürlichem zusammensetzt. Die Gruppenausstellung im Basement zeigt fünf junge Malereipositionen aus Deutschland und Belgien. Die fünf Positionen sind malerische Auseinandersetzungen mit den Phänomenen realer und digitaler Zusammenspiele. Die gezeigten Arbeiten der Künster*innen Erik Chiafele, Jan Hanitsch, Daniel Stein, Colin Waeghe und Jennifer Wagner sind Recherchen zu digitalen Landschaften und zur Schutzfunktion des digitalen Raums, die insbesondere vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Pandemie an Bedeutung gewinnt. Und im Projektraum zeigt Cornelia F Ch Heier eine raumgreifende Installation aus Papier-Arbeiten. Die hängenden Arbeiten und der Schwarm aus Papierschiffchen durchqueren metaphorisch betrachtet den Raum – ausgeliefert der „höheren Macht“ von Menschenbewegungen und Bedingungen. Das Schicksal der Schiffe scheint vorherbestimmt zu sein, sie scheinen dem Untergang geweiht zu sein. Die Einzelobjekte haben verschiedene Größen und Materialzustände, nur eins ist gleich – ihre Instabilität.

Der Juni im AF, Kabuki: Extrapolate Inside – Feinabstimmung, 2021, Gabriel Stoian: La peaux des animaux, Gruppenausstellung Erik Chiafele, Jan Hanitsch, Daniel Stein, Colin Waeghe und Jennifer Wagner: The Landscape is Closed“, Cornelia F Ch Heier: Swans Fate, Vernissagen, Ort: ATELIERFRANKFURT, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 5, Uhrzeit: ab 19 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellungen bis 18. Juli („The Landscape is Closed bis 05. August), Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11 - 18 Uhr, Samstag 15 - 18 Uhr, Anmeldung: bis spätestens 17 Uhr am Vortag!, Hygienevorschriften: Tragen einer medizinischen Maske in den Ausstellungsräumen

Donnerstag, 24. Juni: Jana Zöll - Ich bin

(Martin)

Jana Zöll - Ich bin
Performance – online
Digitaler Mousonturm

Artist-in-Residence-Reihe CHALLENGE ACCEPTED des Theaters der Jungen Welt Leipzig (TDJW)

Hat man Jana Zöll auf der Bühne erlebt, dann ist das ein bleibender Eindruck…

Die Fragen „Wer bin ich?” und „Was macht mich aus?” sind zentral für die Ausbildung von Identität. Identität ist oft die Summe dessen, wie wir sind oder sein wollen, und dem, wie wir gesehen werden und gesehen werden wollen. Zuschreibungen wie Geschlecht, Behinderung, Herkunft oder Sexualität sind hierbei oft Kategorien, auf die wir zurückgreifen, wenn wir andere Menschen oder uns selbst beschreiben wollen. Doch was bedeuten diese Zuschreibungen in Bezug auf Identität? Welche Perspektive ist letzten Endes entscheidend – die Fremd- oder die Eigenperspektive? Jana Zöll beschäftigt sich in ihrer Zoom-Performance „Ich bin” performativ mit den Themen Körper, Identität und Selbst- und Fremdzuschreibungen. Immer vor der Fragestellung, inwiefern das Einordnen in Kategorien dem Wunsch nach einer offenen Gesellschaft eigentlich widerspricht.

Hier geht’s zur Homepage des Mousonturm und zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/ich-bin/

Solidarisches Preissystem.

Achtung: sehr wackelige Kameraführung, provokantes Spiel mit Zuschreibungen. Das Publikum soll für die Spielerin sichtbar bleiben.

Zugang: Den Link zur digitalen Veranstaltung (Zoom-Meeting) erhält man über das Print@Home-Ticket, dass von AdTicket zugeschickt wird. Diese URL kurz vor Beginn der Veranstaltung im Webbrowser auf dem internetfähigen Endgerät aufrufen und den persönlichen Zugangscode eingeben. Das Meeting ist bereits ab 19.45 Uhr geöffnet.

– Bei Problemen mit der Einwahl: Mousonturm-Mitarbeiter*innen (19–21 Uhr): 069 405 895-88

Donnerstag, 24. Juni
um 20.00h

Foto: © Steven Solbrig

Donnerstag, 24. – Samstag, 26. Juni: shifting perspectives / dis_dancing ctnd

(Martin)

Tanzabteilung der HfMD
Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)

Es gibt Grund zu feiern: 60 Jahre Tanzausbildung an der HfMDK. Seit 2003 präsentiert die Tanzabteilung der HfMDK jährlich ansprechende und anspruchsvolle Programme im Mousonturm – nun zum zweiten Mal im Frankfurt LAB – und lockt tanzbegeisterte Menschen ins Theater, die bereit sind, sich immer wieder von der unbändigen Bewegungslust der jungen Tänzer:innen anstecken zu lassen. „shifting perspectives / dis_dancing ctnd” gibt Einblicke in ganz unterschiedliche choreografische Ansätze, Arbeitsweisen, Handschriften. Zu erleben sind neue Choreografien von Katja Cheraneva, Marguerite Donlon, Toula Limnaios, Regina van Berkel und zum ersten Mal von Sada Mamedova (Alumna der Tanzabteilung) und Evangelos Poulinas. Durch die Arbeit mit vielen verschiedenen Choreograf:innen haben die Studierenden Gelegenheit, die zahlreichen Facetten ihrer künstlerischen Gestaltungsfähigkeit spielerisch auszuloten – dynamisch, präzise, achtsam, bestechend, forsch!

Tickets über den Mousonturm: https://www.mousonturm.de/events/shifting-perspectives-dis_dancing-ctnd/

Solidarisches Preissystem (frei wählbar): € 5 / € 10 / € 20 / € 30

Donnerstag 24. – Samstag, 26. Juni
um jeweils 19.30h (Einlass endet 10 Minuten vorher)

Tanzabteilung der HfMDK, Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)

Foto: © Valentin Fanel

VORSCHAU
Freitag: 25. Juni: Runde Vernissage

(Petra)

Die Frankfurter Kunstsäule in Sachsenhausen kennt Ihr. Ja: ich kündige hier fast immer neue Arbeiten an - ganz einfach, weil ich das Format sehr liebe. Ab heute klebt hier Thomas Wunsch, der in seinen Werken Konkretes aus dem urbanen Kontext in reine Abstraktion verwandelt. Der Fotokünstler versteht es seit vielen Jahren, seine Sujets in magische, ästhetisch attraktive Bilder zu transformieren. Seine Arbeiten wurden einmal als kunstvolle Inszenierung von Meditationslandschaften bezeichnet. Ihn interessieren besonders solche Strukturen, die die ein Geflecht aus Farbflüssen, Passagen, Übergängen und Verzahnungen sind. Auf deren Suche geht er in Metropolen wie New York, London oder Peking. Aber erst durch seine spezielle digitale Bearbeitung finden seine Fotografien ihre künstlerische Dimension. In seiner aktuellen Serie CODE sind zusätzlich noch typografische Elemente oder Zahlen zu sehen. Diese Schriftfragmente entziehen sich der Decodierung durch die Betrachter*innen und bewirken eine zusätzliche Mystifizierung der Fotografien.

Thomas Wunsch - CODE, Vernissage, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Ecke Brückenstraße, Gutzkowstraße, Uhrzeit: 19 - 23 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 09. September, 24/7, Hygienevorschriften: trotz frischer Luft - Ihr wisst ja...

Samstag 26. Juni - 12. Juli: VERSO SUD

(Daniela)

Oh wie toll, dass Italienische Filmfestival VERSO SUD findet zum 26. Mal statt!
(Ursprünglich war es für November 2020 geplant).
Nach einem Online-Angebot im März findet das Festival jetzt vom 26. Juni bis 12. Juli im Kino des DFF statt. Einige Wiederholungsvorstellungen der Hommage folgen in der zweiten Juli-Hälfte. Außerdem gibt es auch diesmal wieder zusätzliche Vorstellungen im Filmforum Höchst (Programm: www.filmforum-höchst.com).

Das Festival des italienischen Films präsentiert eine Auswahl an aktuellen Produktionen, die von populären Komödien wie LA DEA FORTUNA (2019) oder IL COLPO DEL CANE (2019) bis hin zu ambitionierten Autorenfilmen wie MARTIN EDEN (2019) als Preview vor dem Kinostart, FAITH (2019) in Kooperation mit dem exground Filmfest und als Abschlussfilm FAVOLACCE (2020) in Kooperation mit dem Schweizerischen Generalkonsulat reichen. Die Hommage des Festivals ehrt jedes Jahr verdiente Filmschaffende.

Bei der 26. Ausgabe ist die Hommage der Regisseurin Lina Wertmüller gewidmet. Mit einer Auswahl an neun Filmen von den 1960er bis in die 1990er Jahre gibt sie einen umfangreichen Einblick in Wertmüllers viele Dekaden umspannendes Werk, das von I BASILISCHI (1963) über TUTTO A POSTO E NIENTE IN ORDINE (1974) bis zu UN COMPLICATO INTRIGO DI DONNE, VICOLI E DELITTI (1985) oder FERDINANDO E CAROLINA (1999) sehr unterschiedliche Facetten umfasst. Die Hommage findet in Kooperation mit der Kinothek Asta Nielsen statt, die mit dem „Comizi tra donne“-Special zudem vier weitere Programme mit Werken süditalienischer Regisseurinnen bei Verso Sud präsentiert: Das Kurzfilmprogramm ESSERE DONNE mit Filmen von Cecilia Mangini und Lina Mangiacapre, einen Dokumentarfilm von Nadia Pizzuti über Mangiacapre (kombiniert mit einem Fragment von Elvira Notari), sowie mit TANO DA MORIRE (1997) und RICCARDO VA ALL’INFENRO (2017) zwei wilde, farbenprächtige Spielfilme von Roberta Torre.

Aufgrund der derzeit stark reduzierten Platzkapazität empfiehlt sich der frühzeitige Online-Ticketkauf, der ab sofort für alle Vorstellungen möglich ist. Bitte beachten Sie jedoch, dass Tickets nur in Ausnahmefällen und nur bis einen Tag vor der Vorstellung stornierbar sind. An der Kasse reservierte Tickets müssen wie in den letzten Jahren bis zwei Tage vor der Vorstellung abgeholt werden. Nicht abgeholte Tickets gehen sonst wieder in den freien Verkauf. Bitte beachten Sie auch die derzeitigen Hygiene-Auflagen: Nach aktuellem Stand ist der Kinobesuch nur mit einem tagesaktuellen Schnelltest-Nachweis und Mund-Nase-Bedeckung möglich. Etwaige Änderungen der Auflagen kommunizieren wir über Website und Newsletter.

Weitere Informationen unter: dff.film/verso-sud

Sonntag, 27. Juni: Die Anziehungskraft der Bäume

(Martin)

Die Anziehungskraft der Bäume
Kat Austen/Moritz Frischkorn

Audio-Walk
- Ein Sonntagsspaziergang der besonderen Art!

Audiowalk zum Text ‚Laubwerk‘ von Marion Poschmann, Preisträgerin des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises 2021

Basierend auf dem Text „Laubwerk“ von Marion Poschmann, für den die Autorin 2021 mit WORTMELDUNGEN – Der Literaturpreis für kritische Kurztexte der Crespo Foundation ausgezeichnet wurde, entwickeln der Choreograf Moritz Frischkorn und die Audiokünstlerin Kat Austen einen Spaziergang zwischen und mit Stadtbäumen. Die Zuhörer:innen sind eingeladen, sich spielerisch von einem Baum zum nächsten zu bewegen. Dabei werden Kindheitserinnerungen geweckt, einzelne Bäume einer genauen Betrachtung unterzogen und ein Raum geschaffen, in dem sich die Zuhörer:innen von der Präsenz und dem Rhythmus der Bäume in ihrer Stadt affizieren lassen können. Gleichzeitig hören sie Auszüge aus dem Essay Poschmanns, einer poetischen Reflexion über unser intensives Zusammenleben mit Bäumen. So entsteht ein neuer Sinn für die Verbundenheit und Ko-Abhängigkeit von menschlichen und baumartigen Stadtbewohner:innen.

Dauer: ca. 40 min; Treffpunkt in Bornheim/Nordend (Ost) – mehr Infos demnächst auf der Homepage des Mousonturm.

Anmeldung zum geführten Walk unter info@wortmeldungen.org bis zum 23.06.
Es wird empfohlen, vor dem Walk einen Antigentest durchzuführen.

Der Audiowalk funktioniert ortsunabhängig und kann auch außerhalb von Frankfurt durchgeführt werden. Die Künstler:innen empfehlen, den Audiowalk mit Kopfhörern zu hören.

Der Link zum Audiowalk, der auf jedes Smartphone geladen werden kann, steht ab 27.6. auf dieser Seite zur Verfügung: https://www.mousonturm.de/events/die-anziehungskraft-der-baeume/

Sonntag, 27. Juni
um 15.00h: Die Anziehungskraft der Bäume

Kat Austen/Moritz Frischkorn - Audio-Walk; kostenlos, bitte Anmelden (s.o.)

Foto: © Kelli Gedvil (Studio Austen)

Juli: Of/ Parkside im Hof - Rebellsche Studiobühne

(Andrea)

Neben dem Filmklubb sorgen auch andere für einen abwechslungsreiches Programm beim 2. Offenbacher Open Air-Festival „Parkside im Hof“ vom 22. Juli bis 28. August 2021, ,mit dabei Volker Rebell, seine Rebell(i)sche Studiobühne beteiligt sich am Festival mit diesen 5 Konzerten:

1. Sa 24.07.2021: „Die Songkunst von Lennon & McCartney" mit The Lonely Hearts Club Band und Christopher Herrmann (Cello) - Konzeption/Moderation: Volker Rebell

2. Sa 31.07.2021: Stoppok solo - deutschsprachiger Folk-Blues-Rock der Extraklasse - mit kräftigem Biss und feinem Humor.

3. Sa 07.08.2021: Glitter Twins „50 Jahre Rolling Stones Sticky Fingers“ – Jubiläumskonzert + Lesung , Song-für-Song-Kommentierung: Volker Rebell

4. Sa 14.08.2021: Henni Nachtsheim & das Jazzensemble der Deutschen Oper Berlin (Quintett-Besetzung: Piano, Trompete, Posaune, Bass, Schlagzeug) „De Peter kimmt“ - Peer Gynt, neu interpretiert. Comedy meets Jazz.

5. Sa 21.08.2021: Rodgau Monotones - Erbarme und Hallelujaaaa!. Endlich. Nach vielen Jahren kommen die Monotones wieder mal nach Bad Offebach!

Konzertbeginn jeweils 19 Uhr. Ende spätestens 22 Uhr. Details zu den Konzerten und zum Ticketverkauf folgen, sobald die anderen Co-Veranstalter des Festivals die Planung ihres Programms abgeschlossen haben. Die anderen beteiligten Offenbacher Kulturinitiativen bieten Blues-, Jazz-, Klassik-Konzerte und Film-Vorführungen. Unter anderem will das Kulturzentrum Sandgasse zwei Konzerte beisteuern: am 23.07. Stoned Immaculate und am 30.07. Hamburg Blues Band (tbc, Infos unter Vorbehalt) Wer die im Schachbrettmuster bestuhlten Open Air-Veranstaltungen besuchen möchte, muss entweder vollständig geimpft oder nachweislich von Covid genesen oder aktuell getestet sein. Dies muss am Einlass kontrolliert werden. Eine Abendkasse darf es nicht geben. Tickets müssen online gebucht werden. Das Sicherheits- und Hygienekonzept macht eine Limitierung der Besucherzahl notwendig. Weitere Infos folgen.

Dienstag, 7. Juli: FFM/ Stoned Immaculate

(Andrea)

"I'll tell you this... No eternal reward will forgive us now For wasting the dawn" Coronabedingt zweimal verschoben, spielen Stoned Immaculate heute im Sommergarten der Batschkapp. Die Band gehört zu den besten The Doors-Coverbands wo gibt und als alte Doors-Verehrerin für mich die Einladung zum Schwelgen. Muss man mehr erzählen? Ich glaube nicht.. Einlass 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

Batschkapp Sommergarten
Gwinnerstraße
Frankfurt 

Mittwoch, 8. Juli: FFM/ Mate Power

(Andrea)

Passend zum Sommer mischen heute MATE POWER mit ihrem Cumbia – Ska – Reggae Band aus Frankfurt den Sommergarten der Batschkapp auf. Ich habe die Combo schon mehrmals live erlebt und die Rhythmen aus Jamaika schütteln einen wunderbar kräftig durch. Die Texte zeigen die Realität in Südamerika und verhandeln ernste Geschichten mit einer fröhlichen Musik. 

Sonntag, 11. Juli: VAST FIELDS • TANZ DARSTELLEN

(Andrea)

Mittanzen werde ich wohl nicht, aber Dada einen Besuch abstatten unbedingt. Wer aber Lust hat, sollte sich schleunigst anmelden: "Wir laden alle Offenbacher*innen, die Lust auf Bewegung und Körpererfahrung haben, zum Tanzangebot im Frühling und Sommer 2021 ein! Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen sind willkommen – egal welche Sprache Du sprichst, ob Du eine Beeinträchtigung hast, bereits tanzerfahren bist oder nicht. Im Tanzprojekt RECLAIMING DANCE • JEDE*RMENSCH TANZT arbeiten wir mit verschiedenen Methoden der Körperarbeit, z.B. Improvisationen, Bewegungschöre und unterschiedlichen Techniken aus dem modernen Tanz. Gemeinsam möchten wir eine Performance erschaffen und aufführen. Ziel ist, neue Wege des Tanzens zu finden, in denen sich jede*r wohl fühlt und die niemanden ausschließen. Fragen, denen wir dabei nachgehen, sind: Welche Körper tanzen wie? Welche Bewegungen werden sichtbar? Wie kann Tanz für alle funktionieren? WORKSHOP 3: mit Drazenka Vecerin am 11.07.21 • 14-18 Uhr Anmeldung bis 04.07.21 Inhalte des Workshops sind in Ton- und Atemtechniken, die innere Selbstwahrnehmung und die Visualisierung der Umgebung. Durch Phrasierung, Fokussierung und gegenseitige Präsentation werden neue Erkenntnisse angeregt und ausgetauscht. Die Bewegungsqualitäten und deren Vielfalt emotional, kognitiv und physisch erlebbar zu machen, verleiht uns die Fähigkeit eigene (Bühnen-)Präsenz neu zu erfahren. Die gruppendynamischen Prozesse verschaffen uns äußere Ausdruckskraft, Weite und eine vertraute, starke Zusammengehörigkeit. Dada Vecerin (*1970) in Frankfurt lebende Schauspielerin, Tänzerin, Performerin und integral-therapeutische Pädagogin und Dozentin in der soziokulturellen und ästhetischen Erziehung und Bildung. 1994 Besuch der Schauspielschule in Ulm, Schwerpunkt auf Tanz und (Ur-)Bewegung, Tanzstudium in privaten Akademien und Verbindung beider Ästhetiken als Einheit in der darstellenden Kunst. Als Kulturschaffende konzentriert darauf, individuelle und gesellschaftswirksame Bedürfnisse zu erkennen, was die Frage der eigenen Anteilnahme an der innovativen Entwicklung aufwirft. Seit 2015 fester Bestandteil des Künstlerkollektivs „Die Frankfurter Botschaft“ und seit 2008 im Ehrenamt des nichtkommerziellen Stadtradios Radio X tätig.

reclaiming-dance.de/workshops/

Freitag, 16. Juli: FFM/ Revolte Tanzbein

(Andrea)

Bis Juli ist die Lage sicher eine andere, nämlich eine bessere, daran glaube ich ganz fest. Dann können Revolte Tanzbein sicher entspannt und live in der Batschkapp releasen: „Wir hüpfen. Wir springen. Wir tanzen. Wir schrei’n – wir sind die Revolte, du bist das Tanzbein.“ Revolte Tanzbein ist eine achtköpfige Frankfurter Band, die deutschsprachigen SkaBalkanReggaeRock auf die Bühne bringt. Inhaltlich geht es uns um die alltäglichen Herausforderungen des Lebens, ein besseres, harmonisches Miteinander, die kritische Betrachtung bestehender Missstände und viel Humor (mit ein bisschen Sarkasmus). Musikalisch bieten wir einen wilden, tanzbaren Mix, der nur eine Richtung kennt: vorwärts." Yeah!


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