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| 11.06.2021 |
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| Inhalt: IN ECHT / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / Jörg Harraschain sucht Nachfolger*innen und einen Keller/Garage im Nordend / Sommerwerft Open Call / VERLOSUNG / G E R O L L T E S über die Rückkehr des richtigen Fußballs / Freitag, 11. Juni: Of/ Tonfunktion / Freitag, 11. und Samstag, 12. Juni: Ein Mensch brennt / Freitag, 11.Juni – Sonntag, 13. Juni: Moon Machine, Grounded / Samstag, 12. Juni: Ein Fall für Paul Temple, Live-HörSpiel-Krimi / Sonntag, 13. Juni:38. Naxos Hallenkonzert Black Angels / Mondrian Ensemble / GEHÖRTES: Die Rückkehr zur Normalität von Fortuna Ehrenfeld / Bis Sonntag, 13. Juni: Heine. Ich rede von der Cholera / Sonntag, 13. Juni: Hölderlin Heterotopia / bis 31. August: Of/ Szenenwechsel / Samstag, 19. Juni – Mittwoch, 23. Juni: deep net fake hole dark rabbit - Caroline Creutzburg / 3 x Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel: Sommerpause und EM / Reiseempfehlung für vier Frauen / Sonntags, 13., 20. und 27. Juni: Konzerte im ChamissoGarten / Schauspiel Frankfurt und Oper Frankfurt: Endlich! Sie spielen wieder! / GESCHAUTES über GEROLLTES: Kein Coming-out? ZDF-Reportage “37” / Brotfabrik Sommerwiese (ab Ende Juni) / Ab sofort: Of/ Sinne reparieren im Hafen 2 / Samstag, 12. Juni: Of/ Biertasting / Immer Sonntags: „Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel“ / Sonntag, 13. Juni: Iso Herquist’s Märchenhalbeviertelstundepluszweidreiminuten / Sonntag, 13. Juni: Of/ „Sind es erst 20 Jahre - oder schon?“ / Sonntag 13. Juni: „Two-In-One-Spurensuche“ / 14. - 19. Juni: Pflanzenabgabe / Dienstag, 15. Juni (regelmäßig bis 20. Juli): Mahnwache für Musikkultur LIVE / 17. Juni bis 24. August: Liebighaus Live / Donnerstag 17. Juni. Gastone im Gartens des Liebighauses / Donnerstag 17. Juni: Open Air Kino im Hinterhof der ada / Donnerstag, 17. Juni – Samstag, 19. Juni: Konferenz der Abwesenden - Rimini Protokoll / VORSCHAU / Freitag, 18. Juni: FFM/ The Invitation Festival / Samstag 18. Juni: Bridges-Kammerorchester LIVE zu Gast in der Volksbühne / Samstag, 19.Juni: FFM/ Kulturnot Veranstaltungstag / Samstag, 19. Juni: FFM/ Batschkapp Sommergarten / Sonntag, 20. Juni: FFM/ Bernd Begemann / Ab 14. Juli: Of / Parkside im Hof / Juli: Of/ Parkside im Hof - Rebellsche Studiobühne / Freitag, 16. Juli: FFM/ Revolte Tanzbein / Impressum |
IN ECHT

Letzten Freitag habe ich die Ausgehtipps aus der Pflalz verschickt. Kurz nach dem Versand bin ich mit meinen Freundinnen zu einer Wanderung auf den Rennsteig aufgebrochen. Bevor der große Regen einsetzte, konnten wir in eine Weinstube einkehren. Auch dort stand am Eingang, wie ihr ihn alle kennt, ein Desinfektionsspender. Ich nutze ihn und sagte zu meinen Freundinnen: „Das riecht total nach Wein“. Die Wirtin kam hinzu und sagte: „Ja, das stimmt, wir füllen da unseren Trester rein. Davon haben wir genug, der ist preisgünstiger als das Chemiezeugs und hat auch 80%.“ Das perfekte Mitbringsel war gefunden. Wir kauften einige Flaschen Trester, wobei wir dann doch nur den 30%igen auswählten..
Abgesehen von Wein & Natur war natürlich das Beste, dass man seine Freundinnen mal wieder in ECHT gesehen hat und sogar zusammen Essen gehen konnte. Direkt nach unserer Rückkehr bin ich dann mit weiteren Freundinnen in ECHT ins Theater gegangen. Martin, mein Co-Autor, hatte hier in den Tipps ja so von dem Heine Stück „Ich rede von der Cholera“ gesprochen und so gingen wir am Samstag ins Theater Willy Praml. Das Stück wird Open Air, vor der wunderbaren Naxos Halle aufgeführt und es war ein fantastischer Abend. Sogar ein extremer Regenguss hat die Besucher*innen nicht abgehalten auf ihren Stühlen sitzen zu bleiben. Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann geht rein. Es ist toll.
Möglichkeiten gibt es ja jetzt immer mehr. Bridges spielen in der Volksbühne, Bernd Bergemann im Sommergarten der KAPP, die Sommerwiese vor der Jahrhunderthalle startet, nächsten Donnerstag spielen GASTONE, eine meiner absoluten Lieblingsbands, im Garten des Liebigmuseums und im Hof der wunderbaren ada Kantine in Bockenheim und bei Parkside im Hof (OF) gibt es sogar Open Air Kino. Und auch in Oper & Schauspiel geht, vorallem zu Martins Freude "der Lappen hoch". Ich bin begeistert!
Da ich ja nun aber Stadtverordnete bin, habe ich noch weniger Zeit als vorher und daher kann ich nicht zu Gastone gehen, denn an dem Abend ist Stadtverordnetenversammlung, aber so ist das mit dem Ehrenamt. Apropos Ehrenamt: wer im Nordend wohnt und alle, die das Rotlintstraßenfest kennen, kennen ihn: Jörg Harraschain. Er hat u.A. vor über 40 Jahren das Rotlintstraßenfest gegründet. Sein alljährlicher Auftritt bei der Ziehung des Hauptgewinns der Tombola ist immer ein Spektakel, bei dem alle dabei sein wollen. Dann war er auch noch jahrelang Ortsvorsteher und „nebenbei“ hat er noch einen Kulturverein gegründet. Jörg ist jetzt 78 Jahre alt und sucht Nachfolger*innen, die seine tolle Arbeit bei KUNO fortführen und er sucht ganz dringend eine/n Garage/Keller um sein Ausstellungsmaterial unterzubringen. Da ich Jörg und sein Engagement sehr schätze widme ich ihm und seinem Gesuch einen längeren Abschnitt und verlinke sehr gerne auf ein sehr schönes Portrait in der FR.
So, ich muss jetzt los. Ich bin wieder in ECHT verabredet. Ich will mir mit einer Freundin zusammen den Parteitag der Grünen anschauen, zumindest bis 21:00 Uhr, denn dann wollen wir natürlich den ersten Sieg der Italiener sehen. Forza Azzuri!
Lebt wild!
Daniela
Ein herzliches Dankeschön an meine Co-Autorinnen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel.
Ich empfehle die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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Jörg Harraschain sucht Nachfolger*innen und einen Keller/Garage im Nordend

Liebe Engagierte, liebe Nordendfans, liebe Kreative, Seit nunmehr 15 Jahren besteht die Arbeitsgemeinschaft Kunst im Nordend (KuNo). Mit anderen habe ich sie gegründet und wir waren erfolgreich, wenn man die verschiedenen Ausstellungen zum Maßstab nimmt. Auch die verschiedenen Pflanzaktionen haben im Nordend viele begeistert. Schließlich haben sich im Laufe der Zeit etliche historische Fotos (Häuser, Menschen, Einrichtungen, Straßenzüge etc.) aus dem Nordend angesammelt, sodass ein digitales Nordend-Archiv entstanden ist. Über eine Internetseite (Kuno-frankfurt.de) haben wir auf unsere Tätigkeiten verweisen können. Leider oft nicht zeitnah, weil oft die Personen fehl(t)en, die das hätten machen können.
Nunmehr bin ich 78 Jahre alt geworden und ich weiß, dass unerbittlich eine Zeit kommen wird, in der ich nicht mehr der Ideengeber und Antreiber, sein kann.
Daher: Wir suchen Leute, die das Projekt weiterführen. Es sind verschiedene Arbeitsbereiche, die bislang angefallen sind. Natürlich können Arbeitsbereich immer erweitert werden. Unsystematisch aufgezählt: - Bei KuNo sollte man die Internet-Seite betreuen können. Die Software ist relativ leicht zu bedienen. Junge Menschen können das mit links (auch mit Links).
- Wer eine positive Beziehung zu Pflanzen hat, kann jederzeit beim "Mitmachbeet" am Matthias-Beltz-Platz oder im Oeder Weg (7 Hochbeete) einsteigen.
- Wer ein Händchen zum Ordnen hat, kann die vielen Fotos im Archiv systematisieren oder
- auch das Equipment der Ausstellungstafeln betreuen.
- Wer normal kräftig gebaut ist, kann beim Auf- und Abbauen der multiplen Ausstellungswand helfen.
- Wer Bilder/Fotos bearbeiten kann, ist herzlich willkommen.
- Wer an einen besonderen Adventskalender mitgestalten möchte und
- wer am Nordendbuch (2) - ein Fotoband mitarbeiten möchte, sollte sich melden.
Wer Ideen hat, das Nordend mit Kunstaktionen zu beleben, ist bei uns immer richtig. Kooperativ und kreativ sollte sie oder er schon sein. Am liebsten auch noch ein Nordend-Fan! Wer sich angesprochen fühlt und meint eine der oben genannten Aufgaben übernehmen zu können, sollte sich melden. Es könnte auch ein Team sein, von Leuten die sich kennen und evtl. miteinander gearbeitet haben.
Wir würden – sofern nötig – Hilfestellung geben.
Kontakte: Jörg Harraschain 069 59 58 58 oder 0163 346 3807 oder joergharraschain@gmail.com oder Jörg Müller: 0170 16 66 109 moemue@freenet.de
Und: Wir suchen händeringend einen Raum ca. 30 – 40 qm, wo das Equipment, d.h. die Stellwand, das Gestänge und Bilderrahmen untergebracht werden können. Am besten ebenerdig oder mit Fahrstuhl.
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Sommerwerft Open Call
(Andrea)
Eine dicke virtuelle Umarmung in die Orber Straße! Dort wohnen, leben und arbeiten die Ensemblemitglieder der antagon theaterAKTion und ist der Trägerverein protagon e.V. ansässig. In diesem sehr eigenen tollen Kosmos entstehen viele schöne Ideen, feinsinnige Stücke, atemberaubende Perfomances und werden manchmal wilde Parties gefeiert. Antagon ist eigentlich ein Tourtheater und als solches immer in der Welt unterwegs, seit 20 (!!) Jahren aber veranstaltet protagon die Sommerwerft an der Weseler Werft, auch Corona hat die bunter Truppe nicht gebremst und so ist auch die Geburtstagsausgabe vom 23. Juli bis 8. August schon mitten in der Planung. Damit das Fest gelingen kann, werden noch helfende Hände gesucht, aber auch für Künstlerinnen und Künstler ist noch Raum. Überlegt nicht lang und nehmt Euch die Zeit:
https://sommerwerft.de/sichtbar-machen/
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VERLOSUNG
Antworten bitte an Uwe senden: schwoebke@aol.com Er benachrichtigt die Gewinner*innen.
2 x 2 Tickets für das Konzert von GASTONE am Donnerstag, den 16.6. im Garten des Liebigmuseums. Die Gewinnfrage: Welchen Song schlägt Uwe in der Katgeorie "Süden" für die heutige Reihe "Sommerpause & EM" vor?
2 x 2 Tickets für das Konzert von Gregor Praml & Tigisti am Donnerstag, den 24.6. im Garten des Liebigmuseums. Die Gewinnfrage: Wo ist das Foto im Intro aufgenommen worden?
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G E R O L L T E S über die Rückkehr des richtigen Fußballs

(Uwe)
Ich spiele seit über zehn Jahren in der sogenannten Soma (Sondermannschaft) von Concordia Eschersheim. Ich war zum Zeitpunkt meines damaligen Wechsels „Abteilungsleiter Fußball“ beim ruhmreichen TSV 1899 Goddelau in meinem Heimatort. In dieser Funktion war es für mich nicht möglich einfach nur Fußball zu spielen, ohne auf Vereinsangelegenheiten angesprochen zu werden. Ich wollte in Ruhe und zudem wohnortnah – also in Frankfurt – kicken. Dem TSV blieb ich treu. Dort organisiere ich mit Freunden den Spielbetrieb, wechselte als Spieler aber zur Concordia. In beiden Clubs fand ich gute Freunde und traf im Rahmen eines Familienturniers am Rosegger über die Concordia auch meine Frau.
Fußball an der Basis in unterklassigen Vereinen bedeutet mir wahnsinnig viel und so stellte die seit Oktober 2020 andauernde Spiel- und Trainingspause eine echte Prüfung für mich dar. In Verbindung mit dem ganzen Rest machte sich in den letzten Wochen bei mir eine bisher nicht gekannte Schwermut breit. Nicht nur der Ball fehlte, auch der persönliche Kontakt – die Gespräche, der Witz, das gemeinsame Getränk, das Essen und so vieles mehr. Seit Montag darf in Frankfurt und meinem Heimatkreis wieder richtig trainiert und gespielt werden und diese Möglichkeit wird natürlich genutzt. Von den beiden Vereinen und von mir. So nahm ich schon an einer kleinen Sitzung des ruhmreichen TSV 1899 Goddelau teil, bei der wir mit den Trainern darüber sprachen, wie wir die nächsten Wochen organisieren wollen. Wir hoffen natürlich, dass kein Spieler die Lust am Fußball verloren hat und seine Zeit nun anders ausfüllen will. Wir hatten vor der Pause eine sehr konkurrenzfähige Mannschaft, so soll es bitte auch nach der Unterbrechung sein. Wir sprachen aber nicht nur darüber. Wir erzählten launig von alten Zeiten, lästerten übereinander und tranken dabei kühles Bier.
Auch bei der „Soma“ ging es am Montag wieder los. In unserer WhatsApp-Gruppe herrschte auch während der Pause reger Verkehr. Insbesondere unser italienischer Keeper, der zusätzlich Sänger einer Heavy Metal-Band ist, war treibende Kraft und hielt uns alle bei Laune. Am Ende entwickelte er sich zu einem wahren Experten in Gesundheitsfragen und gab laufend Berichte zur aktuellen Situation in Frankfurt inklusive der Perspektiven. Am vergangenen Sonntag kam die erlösende Nachricht unserer Trainer: „Wir dürfen wieder trainieren, los geht es um 19.30, seid pünktlich, damit wir keine Zeit verlieren“. Ich freute mich und antwortete an alle: „Ich frage mich, ob erst einmal nur die richtig guten Spieler kommen und eine Runde alleine spielen sollten. Leute wie Alessandro (Anmerkung zur Einordnung: ein außergewöhnlich guter Spieler) oder ich … uns Hochveranlagten hat der Fußball doch am meisten gefehlt. So könnten wir ein schönes Bällchen spielen, ohne uns ständig über Fehlpässe von anderen zu ärgern.“ Milde waren die Reaktionen meiner Mitspieler (wie erwartet) nicht. Am Montag spielten wir dann wieder, es war wunderbar.
Kurzgefasst: · Die U21 Nationalmannschaft des DFB gewann die Europameisterschaft und zeigte im Turnier eine Geschlossenheit und eine Einsatzbereitschaft, die man sich für die A Nationalmannschaft bei der heute beginnenden EM wünscht.
· Wusstet Ihr, dass Georg Keisler („Tauben vergiften im Park“) ein Lied über Gelsenkirchen schrieb? Wie passend zu Schalke, dem in GE ansässigen Fußballclub: Herren und Damen – Alle von Rang und von Namen – Kommen zu uns – und fahr'n gleich wieder weg. Damen und Herren hören von unser'n Karrieren - Und schau'n es sich an – und kriegen einen Schreck"
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Freitag, 11. Juni: Of/ Tonfunktion
(Andrea)
Ich gehe heute auf eine Audiowalk: Noch bis Montag (14. Mai) findet das Klangfestival Tonfunktion des Mousonturms auch in Offenbach statt. Das Coole daran: Jede/r kann jederzeit teilnehmen, einfach das Handy aufladen, Kopfhörer schnappen und los geht’s! "Aural Drift", eine erlebbare ethnologische Klangfeldforschung von Budhaditya Chattopadhyay ist nper QR-Codes aufrufbar. An verschiedenen Orten in der Offenbacher Innenstadt sind die Tonfunktion QR-Codes geklebt, die direkt zu den von Budhaditya Chattopadhyay gesammelten Klanglandschaften leiten. Viel Spaß beim auditiven Spazieren! Die Codes sind an folgenden Orten zu finden: 1. Hafenplatz / Ufer 2. Elisabeth-Selbert-Steg (Hafen) 3. Mainufer (Höhe: Waagon am Kulturgleis) Mainstraße 1, 4. Mainufer (Zwischen Waagon am Kulturgleis und Blauer Kran) 5. Hochschule für Gestaltung (Hauptcampus), Schloßstraße 6. Wilhelmsplatz 7. Offenbacher Hauptbahnhof Alle Infos auch unter www.mousonturm.de/events/aural-drift/ Foto: Künstler
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Freitag, 11. und Samstag, 12. Juni: Ein Mensch brennt

(Martin)
von Nicol Ljubić Freies Schauspiel Ensemble Premiere!
Wieder in echt, live und in Farbe!!!!
Protestbewegungen brauchen als treibende Kraft einzelne Menschen, die für die Sache brennen und einen Großteil ihres Lebens auf den Kampf für die Verwirklichung ihrer politischen Ziele ausrichten. – Aber wie hoch ist der Preis für ein solches unbedingtes, gesellschaftliches Engagement? Verbleibt da noch hinreichend Zeit, Aufmerksamkeit und Energie für ein Privatleben: Familie, Freunde, Liebe?
Diesen Fragen geht Nicol Ljubić in seinem Roman „EIN MENSCH BRENNT“ nach.
Hartmut Gründler, ein radikaler Gegner der Atompolitik der Bundesregierung, zieht als Untermieter in das Haus der Familie Kelsterbach ein. Vater Kurt, mittelständischer Unternehmer, belächelt den Mann im Souterrain und seine Anti-Atom-Bewegung: „Alles Panikmache!“ Seine Frau Marta dagegen ist fasziniert vom leidenschaftlichen, kompromisslosen Idealismus Gründlers und wird eine entschiedene Unterstützerin seines Kampfes. Sie will nicht länger das Heimchen am Herd bleiben, das gerade noch seinem Beruf als Lehrerin nachgehen darf und entfremdet sich zunehmend von ihrem Mann. Der 10-jähriger Sohn Hanno ist eifersüchtig auf den militanten Eindringling Hartmut und fühlt sich seiner Mutter nur noch nahe, wenn er mit ihr auf Demonstrationen geht. – Bricht hier eine eigentlich glückliche Familie auseinander?
Hier geht’s zur Homepage und den Tickets: http://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/ein-mensch-brennt
Freitag, 11. (Premiere) und Samstag, 12. Juni um 20.00h:
Weitere Vorstellungen: 18. Juni, 19. Juni, 02. Juli und 03. Juli.
Foto: © Homepage Freies Schauspiel Ensemble
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Freitag, 11.Juni – Sonntag, 13. Juni: Moon Machine, Grounded

(Martin)
Veit Sprenger / Tobias Euler / Thies Mynther Mousonturm Saal/Bau
Juchhu! Der Bau im Mousonturm – der neue coronasichere Bau im Bau im Mousonturm – öffnet zum Liveerlebnis!
„Moon Machine ist eine mobile Musikinsel, eine Bastelarbeit aus pneumatischen Instrumenten und mechatronischen Klangmaschinen, aus Sonnenschirm, Signalhörnern und akustischen Kollisionswarngeräten. Gebaut wurde sie zur höheren Ehre der US-amerikanischen Musiker- und Komponistenlegende Moondog vom Komponisten Thies Mynther (auch bekannt von Bands wie Phantom Ghost und Chicks on Speed), dem Theatermacher Veit Sprenger (Showcase Beat le Mot) und dem bildenden Künstler Tobias Euler (Gründer des legendären Jonny Knüppel in Berlin). Nach dem erfolgreichen Besuch bei der Ars Electronica in Linz bespielen die Künstler nun vier Abende lang ihre Maschine am Mousonturm und verweben in ihrer Performance Moondogs Werke und seine Instrumentenerfindungen wie Trimba oder Dragon’s Teeth mit eigenen Songs, Gedichten und musikalischen Experimenten.“
Bereits ab 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn kann die Installation der Moon Machine allabendlich vom Publikum erlebt und erkundet werden!
Tickets und weitere Infos gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/moon-machine/
Freitag, 11.Juni – Sonntag, 13. Juni um jeweils 20.00h
Mousonturm Saal/Bau – solidarisches Preissystem (frei wählbar) Doppelloge: €10 / €20 / €40 / €60.
Foto: © Peter Hönnemann
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Samstag, 12. Juni: Ein Fall für Paul Temple, Live-HörSpiel-Krimi

(Martin)
Privatdetektiv Paul Temple ist zurück! Das letzte in Deutschland verschollene Hörspiel „Ein Fall für Paul Temple“ von Francis Durbridge feiert nach 70 Jahren Uraufführung als Live-Hörspiel-Inszenierung auf der Bühne.
Eine mysteriöse Selbstmordserie junger Frauen erschüttert London. Scotland Yard tappt im Dunkeln. Selbst Meisterdetektiv Paul Temple lehnt den Fall ab, in dem er sich unfreiwillig längst befindet. Denn er kommt einer skrupellosen Bande auf die Schliche, deren Boss „Valentine“ über Leichen geht; notfalls eine mehr als eine zu wenig. Die halsbrecherische Spurensuche gerät zur lebensgefährlichen Hetzjagd, bei der „Valentine“ dem Detektiv immer einen Schritt voraus zu sein scheint – und Temples Tod beschlossene Sache ist …
Kultkrimis von Francis Durbridge, die den Begriff „Straßenfeger“ prägten, hatten in den 1960er Jahren Einschaltquoten von bis zu 90 Prozent. Doch schon Jahre vor TV-Hits wie „Das Halstuch“, „Tim Frazer“ oder „Melissa“ gelang Durbridge mit mehrteiligen Radio-Hörspielen der Durchbruch, die seinen Gentleman-Detektiv Paul Temple weltweit berühmt machten.
Das achtteilige Kriminal-Hörspiel „Ein Fall für Paul Temple“ (NWDR, 1951) gilt als das letzte nicht mehr verfügbare Hörspiel der erfolgreichen Paul-Temple-Reihe, welches in Deutschland produziert wurde. Dem hr2-RadioLiveTheater ist es gelungen, das englische Original-Skript von Francis Durbridge in die Finger zu bekommen. Der Krimi- und Durbridge-Experte Dr. Georg Pagitz hat es komplett neu auf Deutsch übersetzt. Daraus ist nun erstmals eine zweistündige Live-Hörspiel-Version entstanden. Es erwartet das Publikum eine spannende Radio-Show rund um die große Frage:
Wer ist der Mörder? Ein Event für alle Krimifans und Kassettenkinder!
Hier geht’s zu den Tickets und weiteren Infos: https://www.mainzplus.digital/shop/video/kultur/ein-fall-fuer-paul-temple-live-hoerspiel-krimi-am-12-juni/
Samstag, 12. Juni um 19.30h
Foto: © Instagram
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Sonntag, 13. Juni:38. Naxos Hallenkonzert Black Angels / Mondrian Ensemble

(Martin)
Juchhe, ein Konzert, so wirklich, live und vor Ort!
Das Mondrian Ensemble (zum ersten Mal in Frankfurt zu hören, dabei doch sehr bekannt!) stammt aus der Schweiz und mit BLACK ANGELS von George Crumb (*1929) und Different Trains von Steve Reich (*1936) stehen zwei selten gespielte Werke mit einem spezifischen historischen Hintergrund auf dem Programm:
George Crumb (*1929): BLACK ANGELS Thirteen Images from the Dark Land for electric string quartet (1970) / Steve Reich (*1936): DIFFERENT TRAINS for string quartet and tape (1988)
Als George Crumb sein „Black Angels“ mit dem Partitureintrag „Friday the 13th, March 1970 (in tempore belli)” fertigstellte, tobte der Vietnamkrieg. In dreizehn klanglich-symbolischen Bildern entfaltet sich das Streichquartett als Klagelied, in dem Zitate von Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ oder der gregorianische Totenhymnus „Dies irae“ erscheinen, oder „elektrische Insekten“, die an kreisende Rotorblätter von Militärhubschraubern erinnern. Über allem schweben unaufhörlich die gefallenen 12 schwarzen Engel.
Steve Reich stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie, die getrennten Eltern wohnten in New York und Los Angeles, – so prägten seine Kindheit in den 1940er Jahren häufige Bahnfahrten quer durch Amerika. Diese stellt er im 1988 entstandenen Streichquartett „Different Trains“ in Bezug zu den Bahnfahrten gleichaltriger jüdischer Kinder in Europa, die „in Zügen aus Rotterdam oder Brüssel oder Budapest saßen und nach Polen gebracht wurden und nie zurückkamen“. Geräusche und Rhythmen von Zügen erklingen gemeinsam mit Sprache und Sprachrhythmus interviewter Personen – darunter drei Kinder, die den Holocaust überlebten und nach Amerika gekommen waren.
Das renommierte Schweizerische Mondrian Ensemble hat einen wertvollen Beitrag zum zeitgenössischen Musikschaffen geleistet, feiert diese Saison sein 20-jähriges Jubiläum und gibt im Rahmen des 38. Naxos Hallenkonzertes sein Frankfurt-Debüt.“
Zur Ticketsreservierung geht’s hier: http://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/
Sonntag, 13. Juni um 16.00h
Foto: © Mondrian Ensemble
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GEHÖRTES: Die Rückkehr zur Normalität von Fortuna Ehrenfeld

(Uwe)
„Die Rückkehr zur Normalität“ ist das vierte Album der Band aus Köln, die sich vor den ganzen Einschränkungen anschickte, richtig durchzustarten. Verdientermaßen, weil Lieder wie „Weltmeister der Herzen“, „Das letzte Kommando“, „Alles explodiert“ oder „Zwei Himmel“ großartig und die Konzerte des Trios wunderbare Erlebnisse sind. Gerne erinnere ich mich daran zurück, als ich mich auf einer Fahrt mit dem Auto zu einem Geburtstag im Rheingau in die Musik verliebte. In der vergangenen Woche wurde die 4. Platte, „Die Rückkehr zur Normalität“, veröffentlicht.
Martin Bechler, Kopf, Sänger und Songschreiber der Band, hat wieder ein Kunstwerk geschaffen – mit textlich und musikalisch etwas schrägen Nummern wie „Die panamoralische Liebe“ und anderen tollen Liedern. Bei diesem Album (und überhaupt) finde ich die Lieder am schönsten, die von einer Orgel oder einem Piano getragen werden, bei denen eine akustische Gitarre einsetzt oder der Schlagzeuger mit einem Besen über die Trommel streicht und die Keyboarderin Jenny Thiele eine zweite Stimme beisteuert. So wie in „Die Anleitung von Sha-la-la“ oder noch ruhiger in „Grazie de lá Kotze“. Hervorragende Songs, klasse Musiker. Deutschsprachige Musik, wie sie besser kaum sein könnte.
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Bis Sonntag, 13. Juni: Heine. Ich rede von der Cholera

(Martin)
OPEN AIR!
THEATER WILLY PRAML
Was ein Abend!
Am Ende: das Publikum ist 2 Minuten still und dann setzt ein 20 minütiger Applaus ein (beide Zeitangaben gefühlt)!
Endlich wieder Theater und keine/r will, dass es vorbei sein soll…
Großartig, wie hier ein Text von Heinrich Heine zum Wüten der Cholera in Paris in einen Dialog eintritt mit dem kränklichen Gebäude der Naxos-Halle. Dazu werden eingespielt und von drei Sängern gesungen: Musik und Arien aus dem 3. Akt von Verdis La Traviata (worin es bekanntlich um eine sterbende Lungenkranke geht).
Wer jetzt denkt, das ist (nur) tragisch, der denkt falsch!
Regisseur Michael Weber schreibt: „Eigentlich wollte ich eine Pandemische Totenmesse inszenieren. Ein Requiem unserer Tage. Eine Stunde gemeinsamen Weinens. Nach Dürers MELENCOLIA 1 – 500 Jahre später eine MELENCOLIA 2. Jetzt ist es eher was zum Lachen geworden. Ein heiterer Abend im Sonnenuntergang.“
Das stimmt. Es mischen sich an diesem Abend das Heitere und die Melancholie, man ist beim Text und auch ganz bei sich selbst. Wenn sich zu Beginn die Fenster der Naxos-Halle öffnen und ‚Todkranke ‚auferstehen‘ zum Spiel – dann ist dies fast schon eine Auferstehung unserer selbst – endlich wieder hin zum kulturellen Leben, zum Genuss, zum Schönen.
„Heine berichtet von der Cholera 1832 in Paris. Vom Karneval, bei der die Maskierten blau anlaufen, reihenweise tot umfallen und hektisch in ihren Narrenkostümen beerdigt werden. Von den Verschwörungstheoretikern, die das Volk so in Rage versetzen, dass eine Horde zwei vermeintliche Giftmischer auf offener Straße in Stücke reißt. Von dem Verkehrsstau hunderter Leichenwagen, die keine Zufahrt mehr zum Friedhof finden und deren Kutscher in Streit geraten und sich gegenseitig die Toten aus den Wagen zerren.“
Ein perfekter Theaterabend, eine Kulisse, deren Teil man ist, nahezu keine Requisiten, großartiges Schauspielteam, die Abendsonne ist (bei der Premiere) vorhanden, Text und Musik berührend – in die Freude mischt sich ein bisschen Sorge, dass es wieder anders werden könnte…
Zwei Matineen finden statt am Sonntag, 06.06. und Sonntag, 13.06. um jeweils 12.00h.
Hier geht’s zu den Tickets: http://theaterwillypraml.de/heine-ich-rede-von-der-cholera/
Freitag, 4. – Sonntag, 06. Juni und Donnerstag, 10. – Sonntag, 13. Juni um jeweils 20.00h
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Sonntag, 13. Juni: Hölderlin Heterotopia

(Martin)
Akira Takayama/Port B Hölderlin Pfad (Einstieg überall möglich) App/Audio-Walk/Begleitete Wanderung
Elfriede Jelinek, Alexander Kluge, Helene Hegemann, Deniz Utlu, Lina Majdalanie und Navid Kermani – sie alle gehören zu den zahlreichen Autor*innen, die seit September den 22 Kilometer langen Hölderlin-Pfad zwischen Frankfurt und Bad Homburg in einen „anderen Ort“ verwandeln: „Hölderlin Heterotopia“ nennt der japanische Regisseur Akira Takayama sein Projekt. Menschen, die auf dem Pfad zu Fuß unterwegs sind, können sich per Smartphone-App zu verschiedenen Stationen leiten lassen. Dort schalten sich Audiobeiträge frei, für die 14 internationale Autor*innen neue Texte, Erzählungen und Gedichte verfasst haben. Wie für den Dichter Friedrich Hölderlin das Wandern an sich schon ein anderer, schöpferischer Akt und Ort war, so sucht „Hölderlin Heterotopia“ nach jenen „anderen“ Gesetzmäßigkeiten und Regeln für das eigene Leben, die außerhalb der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung stehen und dennoch zutiefst in sie eingebettet sind.
Am Sonntag, 13. Juni bietet der Mousonturm eine kostenfreie begleitete Wanderung von entweder Frankfurt oder Bad Homburg aus mit persönlicher Orientierungshilfe durch das Projektteam an. Anmeldung (Veranstaltungsdatum, Name, Anschrift und Telefonnummer) bitte unter heterotopia@mousonturm.de
Weitere Infos gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/hoelderlin-heterotopia-3/
Foto: © Jörg Baumann
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bis 31. August: Of/ Szenenwechsel

(Andrea)
Eigentlich wären Kunstansichten. Eigentlich. Aber wer hätte vor Wochen gedacht, dass langsam wieder Begegnungen möglich sein könnten. Also wurde die Biennale abgesagt und nur einige Unerschrockene in einem kleinen gallischen Dort...namens Rumpenheim öffnen Tor und Tür und laden zum jährlichen Szenenwechsel in Ateliers und Studios: Szenenwechsel 06.21 Werkstatt und Galerie im historischen Marstall am Rumpenheimer Schloss 4. Juni bis 31. August 2021 Jutta Hingst / Monotypien & Radierungen & Zeichnungen Klaus Kirchner / Pollen & Wandobjekte & Hohlgefäße Wolfgang Uhl / Schwebende Wesen & Objekte & Schmuck Bitte melden Sie Ihren Besuch an. Spontan ist das auch an der Tür möglich, oder per - Telefon 069816178 - E-Mail: info@schmuckatelier-uhl.de Eine Testpflicht entfällt. Es gelten die allgemeinen Abstandsregeln und Maskenpflicht. Donnerstag, Freitag und Samstag 14:30 - 18:30 Uhr, andere Wochentage und Zeiten nach Vereinbarung.
SCHMUCKatelier WOLFGANG UHL Rumpenheimer Schlossgasse 4 63075 Offenbach-Rumpenheim Tel.: 069816178 Die tagesaktuellen Öffnungsregelungen finden Sie auf der Webseite www.schmuckatelier-uhl.de
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Samstag, 19. Juni – Mittwoch, 23. Juni: deep net fake hole dark rabbit - Caroline Creutzburg

(Martin)
Mousonturm Saal/Bau LIVE!
Nach monatelangem Zwangsrückzug in den digitalen Kaninchenbau lädt „deep net fake hole dark rabbit” das Publikum zur Rückkehr ins Theater ein: Die Performance nimmt eine persönliche Lo-Fi-Archäologie des Online-Seins in Angriff und beschäftigt sich mit dem Internet als einem Ort der Orientierung und des Verpassens, des An- und Ausschlusses. Im schemenhaften Surf-Setting lässt Caroline Creutzburg die endlosen Weiten des WWW, auf die sie bei einer einfachen Google-Suche stößt und die sie an die Grenzbereiche des Bedeutungslosen führen, auf sich selbst los. Die eigene Browser-Chronik rekonstruierend, sucht sie nach Spalten, um sich nachträglich in die Biografie des Web einzuschreiben. Zwischen user-generierter Internetkultur und dem Teflon-Kapitalismus des Big Tech ringt die Arbeit um einen Protest jenseits dystopischer Mainstream-Plattitüden.
Die Teilnahme an der Performance erfordert ein Smartphone mit Zugang zum Telegram-Messenger. Sollte das für Sie nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit vor Ort ein Handy zu leihen, bitte melden Sie sich vorher dafür an unter dramaturgie@mousonturm.de
Weitere Infos und Tickets gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/deep-net-fake-hole-dark-rabbit/
Samstag, 19. Juni – Mittwoch, 23. Juni um jeweils 20.00h:
Solidarisches Preissystem (frei wählbar) Doppelloge: € 10 / € 20 / € 40 / € 60
Foto: © Carolin Creutzburg
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3 x Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel: Sommerpause und EM

(Daniel und Uwe)
Heute beginnt die Europameisterschaft und gleichzeitig gehen die Top 5-Beiträge von Daniel und mir in die Sommerpause. Zur EM haben wir uns zu einem Europa-Spezial entschieden: In einem ersten Schritt haben wir Europa in fünf Regionen eingeteilt (Nord: Skandinavien / Ost: ehemaliger Warschauer Pakt ohne die ehemalige DDR / West: GB, Island, Irland, BenNeLux / Mitte: Bodensee-Anrainer / Süd: Rest) und für jede Region je einen Film und einen Song ausgewählt. Dazu haben wir eine weitere Kategorie gebildet, in die der kulturelle Rest zusammengefasst wurde. Dinge, die wir aus den Regionen mögen. Das kann ein Buch sein, das Werk eines Genies oder eben ein Gericht (Essen ist Hochkultur!).
Süd - Uwe - Film: „Cinema Paradiso“ von Giuseppe Tornatore (Italien)
- Song: „Les Petits Bateaux“ von Raphael (Frankreich)
- Kulturmix: Piri Piri Hähnchen (Portugal)
Süd - Daniel - Film: „Sprich mit ihr“ von Pedro Almodóvar (Spanien)
- Song: „Ma il cielo è sempre più blu“ von Rino Gaetano (Italien)
- Kulturmix: Muscheln mit Koriander – plus Vinho Verde, eiskalt (Portugal)
Mitte - Uwe - Film: „Indien“ von Paul Harather (Österreich)
- Song: „Niemer im Nüt“ von Patent Ochsner (Schweiz)
- Kulturmix: Das Buch „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells (Deutschland)
Mitte - Daniel - Film: „Alle Anderen“ von Maren Ade (Deutschland)
- Song: „Bungalow“ von Bilderbuch (Österreich)
- Kulturmix: Faschierte Laibchen und Erdäpfelsalat (Österreich)
Ost – Uwe - Film: „Ein kurzer Film über das Töten“ von Krzysztof Kieślowski (Polen)
- Song: Ich liebe Polkamusik, kann aber keinen lokalen Künstler nennen. Daher sei hier die amerikanische Band Beirut erwähnt, die diese Musikrichtung fantastisch in ihre Songs einbindet.
- Kulturmix: Die Lomonossow-Universität, das Gebäude. Das erste der Sieben Schwestern, die in Moskau verteilt sind (Russland)
Ost - Daniel - Film: „Leviathan“ von Andrey Zvyagintsev (Russland)
- Song: Der gesamte „Cold War“-Score bzw. Soundtrack (Polen)
- Kulturmix: Bliny – gefüllt mit Hackfleisch, Kraut und/oder Quark (Russland)
Nord – Uwe - Film: „Kommissarin Lund – Das Verbrechen“ – ausnahmsweise eine Serie (Dänemark)
- Song: “Will the Violins Be Playing?” von Last Days of April (Schweden)
- Kulturmix: Der Schachspieler Magnus Carlsen (Anmerkung Daniel: Norwegen – geht eigentlich hier nicht, da Haaland & Co. bei EM nicht dabei). Uwe: ok, dann Jari Kurri, genialer Sturmpartner von Wayne Gretzky bei den Edmonton Oilers. Was die dort zusammen gemacht haben, ist definitiv auch Kunst (Eishockeyspieler, Finnland)
Nord - Daniel - Film: „Das Fest“ von Thomas Vinterberg (Dänemark)
- Song: „It Must Have Been Love“ von Roxette (Schweden)
- Kulturmix: Köttbullar mit Püree, brauner Sauce und Preiselbeeren (Schweden)
West – Uwe - Film: „Mann beißt Hund“ von Belvaux, Bonzel und Poelvoorde (Belgien)
- Song: “Twenty Four Hours” von Athlete (UK)
- Kulturmix: Das Gesamtwerk von Vincent van Gogh (Niederlande)
West - Daniel - Film: „24 Hour Party People“ von Michael Winterbottom (UK)
- Song: „Disorder“ von Joy Division (UK)
- Kulturmix: Moules Frites plus Bier (Belgien)
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Reiseempfehlung für vier Frauen

(Daniela)
Oh wie gerne würde ich diese Reise buchen. Ich habe Stephanie König, 2011 im Frankfurter Garten kennengelernt und vom ersten Tag an hat sie mich begeistert. Stephanie hat eine wunderbare Art mit Menschen und der Natur umzugehen. Sie hat ein unglaubliches Wissen über Kräuter und selten habe ich einen Menschen erlebt, der einem mit soviel Charme Neues vermittelt und bei dem man soviel gemeinsam Lachen kann.
Wäre ich zu der Zeit nicht in Südtirol, wäre ich mit ihr verreist:
Dorthin reisen, wo Pfeffer und Thymian wachsen
Es gibt ein Stück Land an der Ostküste Spaniens, das nach Thymian und Meer duftet. In beidem lässt es sich genussvoll leben. Die „Plana“ ist ein kleines Paradies mit Palmen, Pinien und einem Leuchtturm. Und mit der Möglichkeit, zu sich selbst zu finden. Sie werden behutsam an die Hand genommen um durch ein Tor begleitet zu werden, hinter dem sich neue Räume verbergen und die Zeit anders tickt.
Eine erfrischende Kräuterreise
Das Anwesen inmitten des Naturparks „Montgo“ bietet Herberge, Hängematten und Herzlichkeit. Im großen Garten wachsen wohlschmeckende Kräuter für frischen Tee. Im Labyrinth zelebrieren wir gemeinsam Naturrituale und die reizvolle Umgebung lädt zu kleinen Spaziergängen und größeren Wanderungen ein. Wer mag, kann vor Sonnenaufgang mit ausgewählten Yogaübungen den Tag starten. Einem morgendlichen Bad im Meer folgt ein „König“liches Frühstück. Danach widmen wir unsere Aufmerksamkeit ganz den Heilpflanzen Rosmarin, Thymian und Lavendel. Setzen Öle an, bereiten Auszüge, stellen Salben und Teemischungen her. Doch auch ein Besuch des Wochenmarktes lohnt sich sehr. Das Städtchen Javea lädt zum Verweilen an. Mit einem Picknickkorb voller spanischer Leckereien genießen wir die Sonnenuntergänge am Strand oder vom Leuchtturm aus.
Eckdaten Termin: 24. Juli bis 31. Juli 2021 Kosten: 890 Euro inkl. Verpflegungs- und Übernachtungskosten sowie Yogastunden, Eintrittspreise, Transfer/Flughafen und Seminarmaterial. Teilnehmerzahl: 4 Frauen mit Herz und ohne Uhr Spanischkenntnisse nicht erforderlich Weitere Infos: www.laplana.de und https://naturschule-hessen.de/heilpflanzen-am-alten-flugplatz/kraeuterreise/
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Sonntags, 13., 20. und 27. Juni: Konzerte im ChamissoGarten
(Martin)
Chamisso-Festival - Eine Initiative für Mensch & Natur
Musik gibt’s zu hören und zu erleben im ‚kleinen Paradies‘ hier in Frankfurt bzw. mitten in Eschersheim: im ChamissoGarten.
Der ökologische, artenreiche Schau- und Lehrgarten wird im Juni zur Musikbühne!
13. Juni: Nostalgie und SehnsuchNicolai Bernstein (Violine), Anna-Lena Perenthaler (Violoncello)
20. Juni: Geigenrabatz und Gipsy Jazz Johannes Blumenröther, Nicolai Bernstein (beide Violine), Rüdiger Kurz (Kontrabass)
27. Juni: Klänge, die fliegen Nicolai Bernstein (Violine), Johannes Berger (Violoncello), Magdalena Dzeca (Tanz)
Die Konzerte finden jeweils um 18.00h statt und der Eintritt ist frei!
Weitere Infos unter den beiden homepages: https://www.chamissogarten.de
https://www.perenthaler.net/festival/spielplan/
ChamissoGarten, Chamissostraße 38, 60431 Frankfurt am Main
Foto: © ChamissoGarten/Homepage
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Schauspiel Frankfurt und Oper Frankfurt: Endlich! Sie spielen wieder!

(Martin)
Im Schauspiel Frankfurt und in der Oper Frankfurt geht ‚der Lappen hoch‘ – JUBEL!
Vermutlich wird es ‚Gedränge‘ geben, um die begehrten Tickets zu ergattern.
Das Schauspiel Frankfurt zeigt mehrere Premieren im Kammerspiel: z.B. ‚Malina‘ nach Ingeborg Bachmann in der Regie von Lilja Rupprecht (am 11. Juni), die Stückentwicklung ‚NSU 2.0‘ von Nuran David Callis (am 13. Juni) und ‚ODE‘ von Thomas Melle in der Regie von Anne Bader (am 19.06.).
Im Großen Haus hat am 20. Juni ‚Der Theatermacher‘ von Thomas Bernhard in der Regie von Herbert Fritsch Premiere.
Weitere Infos zu den Vorstellungen hier:
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/
Die Oper Frankfurt zeigt ab dem 11. Juni eine konzertante Aufführung von Richard Strauss ‚Ariadne auf Naxois‘. Es dirigiert der Berliner Staatskapellmeister Thomas Guggeis. Die Ariadne wird gesungen von Ambur Braid – der großartigen Salome, die nur wenige Male gezeigt werden konnte.
Ab dem 12. Juni gibt’s Mozarts ‚Le Nozze de Figaro‘ und einen Liederabend mit dem Bariton Johannes Martin Kränzle.
Die Frankfurter Erstaufführung ‚Dialogues des Carmélites‘ von Francis Poulenc in der Regie von Claus Guth wird ab dem 4. Juli gezeigt.
Im Bockenheimer Depot gibt’s ab dem 27. Juni die Uraufführung und Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt von Lucia Ronchettis Inferno konzertant zu hören.
Alles weitere hier: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/
Der Vorverkauf für Schauspiel Frankfurt und Oper Frankfurt startet am 7. Juni!
Foto: (c) Homepage Schauspiel Frankfurt
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GESCHAUTES über GEROLLTES: Kein Coming-out? ZDF-Reportage “37”

(Uwe)
Ich habe in meinem Leben mit und gegen viele andere Menschen Fußball gespielt. Aus unterschiedlichsten Ländern, von ganz jung bis ganz alt, mit verschiedener Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit. Nur einem schwulen Fußballer bin ich im organisierten Kreis- und Bezirksligafußball bisher nicht begegnet. Auch habe ich bis heute nie von einem aktiven Kicker gehört, der sich geoutet hat. Rein statistisch betrachtet, ist das eigentlich unmöglich. Es waren also sicher einige schwule Fußballer darunter, nur traute sich bisher keiner von ihnen ein Outing, eher verschwanden die Spieler leider irgendwann. Warum? Unter anderem dieser Frage widmet sich die rund dreißigminütige Dokumentation im ZDF.
„Und der Tag wird kommen … Auf den ersten, der's packt, den Mutigsten von allen - Der erste, der's schafft - Es wird der Tag sein, an dem wir die Liebe, die Freiheit und das Leben feiern - Jeder liebt den, den er will und der Rest bleibt still - …“.
Im Song „Der Tag wird kommen“ singt Kettcar-Sänger Marcus Wiebusch, der neben Spieler-/Trainerlegende Ewald Lienen und DFB Psychologe Prof. Hans-Dieter Hermann in der Dokumentation zu Wort kommt, über den ersten schwulen Fußballer, der sich outet. Das Lied erschien bereits 2014, ein prominenter aktiver Profispieler hat sich bis heute nicht geoutet. Thomas Hitzlsperger tat es, da war die Karriere des ehemaligen Nationalspielers und heutigen Sportvorstand des schwäbischen Traditionsvereins VfB Stuttgart bereits beendet. Während seiner Laufbahn überlegte er sich einige Male ein Outing, Eingeweihte rieten ihm allerdings davon ab: „(als Profispieler ist man ohnehin einem enormen Druck und der ständigen Öffentlichkeit ausgesetzt. Es braucht viel Selbstbewusstsein für ein Coming-out“).
Eine hoffnungsvolle Laufbahn als Profispieler brach der Erfurter Marcus Urban wegen dem erlittenen Druck und der inneren Zerrissenheit leider ab. Den Weg vom Juniorennationalspieler bis zum frühzeitigen Ende der Karriere mit 23 schildert er in der Dokumentation. Neben Hitzlsperger und Urban ist mit Benjamin Näßler auch ein unterklassiger Spieler aus der Provinz ein wesentlicher Protagonist des viel zu kurzen Films. Insbesondere seine Ausführungen über Ängste vor Ablehnung und Isolation sind die, die besonders bewegen.
Näßler ist einer von denen, gegen die und mit denen ich hätte spielen können, deren Spiele ich heute als Schiedsrichter pfeife oder als Betreuer begleite. Die ich als Zuschauer spielen sehe. Die ich gegen homophobe Trottel verteidigen muss, wenn sie sich zu einem Outing entscheiden sollten, da schließe ich mich gerne der Aktion #ihrkönntaufunszählen von rund 800 Profispieler*Innen an.
Abruf über die Mediathek des ZDF
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Brotfabrik Sommerwiese (ab Ende Juni)
(Uwe)
Land in Sicht, singt der Wind in mein Herz, die zeitlos schöne Passage aus einem Song von Ton Steine Scherben drückt die Hoffnung aus, die alle auf eine Rückkehr des „normalen Lebens“ haben. Sonne, Freunde, kühle Getränke, eine Wiese und Musik (oder Kultur überhaupt). Was braucht man mehr? So selbstverständlich war diese Kombination eine ganze Zeit lang leider nicht. Nun scheint der Wind zu drehen und den Kulturschaffenden ist es hoffentlich möglich, über den Sommer einige attraktive Formate zu präsentieren.
Auch die Brotfabrik (mit dem Zoom und Markus Gardian Booking) steht in den Startlöchern und veranstaltet vor der Jahrhunderthalle in Höchst die Brotfabrik Sommerwiese. Im abwechslungsreichen Programm habe ich bereits GRANADA entdeckt, die von mir hochgeschätzte Band aus Graz, die ich mir unbedingt anschauen will. Darüber hinaus wird ab dem 27.06 ein vielfältiges Programm geboten. Da ist für jede/n was dabei. Mehr unter https://sommerwiese.net und in Kürze hier.
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Ab sofort: Of/ Sinne reparieren im Hafen 2
(Andrea)
"Sinne reparieren" haben Andrea, Alex und das Hafen2-Team das Programm genannt. Und wahrlich, das ist zumindest das, was ich ganz dringend brauche. Eben nach dieser bleiernden Zeit vor irgendwelchen Bildschirmen mal wieder auf der Wiese sitzen, Filme gucken, Musik hören, Menschen sehen und treffen. Man ist ja ganz sozialautistisch geworden in den vergangenen Monaten und es wird Zeit, wieder vorsichtig unter Leute zu gehen. Mit gebotenem Abstand, klar, weil eine weitere Welle will ja niemand. Das bisherige Programm gibt es hier: hafen.net
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Samstag, 12. Juni: Of/ Biertasting
(Andrea) Reimo Peters ist, man glaube es kaum, ein Friese. Naja & dieser Friese lebt jetzt in Offenbach, weil - man höre und staune - es hier so gute Bedingungen für Start Ups gibt. Am Samstag, den 12.Juni um 14h kommt er in den Filmklubb und macht sein Biertasting vom Feinsten - Meldet Euch an wenn ihr dabei sein wollt. nic@filmklubb.de "Doch zuvor richten wir den Garten für Euch her, schon diesen Samstag gibt es draussen ein Bierchen im Ausschank oder auch zum mit nach Hause nehmen oder Kaffee auch Michkaffee ,)) und Erdbeerkuchen.
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Immer Sonntags: „Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel“
(Daniela)
Da muss ich unbedingt hin. Ist ja direkt bei mir um die Ecke. Sonntag habe ich sogar Zeit...
"Wir die Initiative 9. November, öffnen wieder. Ab dem 13. Juni sind sonntags von 11-14 Uhr unsere Ausstellungen offen.
Zu sehen sind aktuell: Die Dauerausstellung „Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel“, „Displaced Persons vom DP-Lager Föhrenwald nach Frankfurt am Main, eine über jüdische Musiker:innen zwischen 1939 und 1945 und die Fotoausstellung: „Jüdisches Leben in Deutschland heute“ des Frankfurter Fotografen Rafael Herlich gezeigt
Initiative 9. November e.V. am Ort der zerstörten Synagoge der Israelitischen Religionsgemeinschaft Friedberger Anlage 5-6, 60314 FFM
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Sonntag, 13. Juni: Iso Herquist’s Märchenhalbeviertelstundepluszweidreiminuten

(Andrea)
Hey Kids, packt die Familie ein und auf zum Milchsackgelände! Ausreden gibt es nicht, weder verschlafen, noch zu lange Frühstücken, Kirchgang, was auch immer. Weil: Iso erzählt Märchen. "Das ist wie Heino mit 78 U/min auf der Rückbank eines VW-Käfer mit Flammenlackierung und durchgerostetem Endtopf im freien Fall von der Steilküste von Møn. Oder, falls dir der Satz zu lang war: voll fett. Alle Kinder lieben Märchen. Märchen mit Drachen und Prinzen und Rittern und Riesen und Prinzessinnen und Einhörnern und all so Kram. Leider sind Märchen in der Regel und besonders in unseren pädagogisch wertvollen Zeiten eines: haarsträubender, unsinniger und unfassbarer Unfug, der nicht eine einzige Sitzung der Kinderprogramm-redaktion eines xbeliebigen Hinterwädlerfernsehsenders überlebt hätte. Also sieht sich Iso Herquist im Auftrag der Aufklärung unterwegs: die Rehabilitierung des Märchens. In seiner eigenen, schwungvollen Art erzählt er alte Märchen neu und korrigiert sie in Echtzeit gemäß heutigen Standards hinsichtlich pädagogischem Wert, er beleuchtet die Charaktere und hinterfragt die Zusammenhänge. Das ist keineswegs theoretisch und schon gar nicht alter Wein in neuen Schläuchen – das ist großes Edutainment für Kleine. Und nicht weniger Spaß für Große. von und mit: Iso Herquist" Foto: Jeannette Petri 11 Uhr Einlass: 10 Uhr Reservierung: Tickets unter kultursommergarten.ticket.io Preis: 8 € zzgl. Gebühren im Kultursommergarten der
Milchsackfabrik Gutleutstraße 294 60327 Frankfurt am Main
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Sonntag, 13. Juni: Of/ „Sind es erst 20 Jahre - oder schon?“

(Andrea)
Der Bieberer Berg gilt gemeinhin als der höchste Berg Deutschlands. Warum das so ist, erklärt sich bestimmt auch aus der Geschichte der Kigäärs, der Vortrag ist sicher auch für Nicht-Offenbacher interessant: "1950 und 1959 Deutscher Vize-Meister, 1970 Deutscher Pokalsieger, Bundesligist und seit einigen Jahren im ständigen Kampf um Aufstieg oder Klassenerhalt: Der 1901 gegründete Fußballverein Offenbacher Kickers OFC ist der größte Fußballverein der Stadt Offenbach vereint trotz oder gerade wegen seiner wechselvollen Geschichte eine treue Fangemeinde. Hobby-Historiker Harald Spoerl widmet sich in seinem Vortrag am Sonntag, 13. Juni 2021, um 15 Uhr der Spielsaison 2000/2001, die am 26. Mai 2001 und damit genau 100 Jahre nach der Gründung des Vereins am Pfingstmontag des Jahres 1901 endete. Mit einem 4:1 Sieg bei Jahn Regensburg ist der Klassenerhalt in der Regionalliga Süd geschafft, aber seither drehte sich das Spieler-Trainer-Karusell zusehends schneller. So begann im Januar 2001 Angelo Barletta als junger Mann seine Spielerkarriere und wurde 20 Jahre später als Trainer entlassen. „Sind es erst 20 Jahre - oder schon?“ fragt Harald Spoerl und erinnert an längst vergessene Tage, Namen und Sprüche. Die Veranstaltung findet vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung statt, Anmeldung und Maskenpflicht sind obligatorisch. Anmeldung unter 069-8065-2646 oder hds-terminplanung@offenbach.de Foto: Patrick Scheiber
Haus der Stadtgeschichte Herrnstraße Offenbach
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Sonntag 13. Juni: „Two-In-One-Spurensuche“

(Daneila)
Das klingt sehr spannend, was sich die Satdtführerin Verena zusammen mit Christian und Christine ausgedacht hat: Frankfurt | Weimar | Connected - Ein digitales Experiment
Frankfurt liegt am Main, Weimar an der Ilm. Der eine Ort ist Metropole, der andere ein kleinstädtisches Idyll. Was verbindet beide – außer Goethe oder die geografische Nachbarschaft der Bundesländer, in denen sich die Städte befinden?
Eine interessante Frage finden die Guides Verena Röse und Christian Eckert und begeben sich moderiert von Christine Geißler mit dir gemeinsam LIVE auf eine städteübergreifende digitale „Two-In-One-Spurensuche“ in Weimar UND in Frankfurt. Und zwar GLEICHZEITIG!
Ein Tour-Experiment, die die Chancen der Digitalisierung zeigt und „analog“ so niemals möglich wäre! Wir probieren es aus…zusammen mit dir...und nehmen dich mit auf eine Entdeckungsreise, die Ungeahntes und Unbekanntes ans Tageslicht bringt. Es erwarten dich die wichtigsten Klassiker aus jeder der beiden Städte, und aber auch viel Insiderwissen.
Wir freuen uns sehr auf unser experimentelles Zukunftsprojekt - Sei dabei, zur Premiere und lass dich überraschen!
Am kommenden Sonntag, 13. Juni, ab 18.30 Uhr, in Zoom. Jetzt kostenfrei anmelden: https://zoom.us/webinar/register/WN_6A4jwcwxRW6c8XDFZC4THg
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14. - 19. Juni: Pflanzenabgabe

(Daniela)
Thorsten und Haike eröffnen wieder ihre Pflanzenklappe. Im vergangene Jahr habe ich ihren Pflanzenkalender geschnekt bekommen, in dem sie die zur Adoption abgegebenen Pflanzen in Szene gesetzt haben. Ein toller Kalender, der in unserer Gartenhütte hängt. Kunstprojekt botanoadopt® rettet wieder ungeliebte Pflanzen in Frankfurt/M
Die Pflanzenklappe® nimmt vom 14. - 19. Juni 2021 ungeliebte Gewächse entgegen
Unter dem Motto "Neue Heimat für alte Pflanzen" rettet botanoadopt® wieder ungeliebte Pflanzen. Wer keinen grünen Daumen hat, sich nicht mehr mit seiner Pflanze versteht oder umzieht und sie nicht mitnehmen kann, kann seine Pflanzen wieder anonym in der Pflanzenklappe® im Frankfurter Westen – im MitscherlichHaus – abgeben.
botanoadopt® versorgt anschließend alle geretteten Pflanzen, fotografiert sie und vermittelt sie an ein liebevolles Umfeld – entweder über das Internet oder in Adoptionsbüros.
Nur kranke Pflanzen mit Pilz- oder Schädlingsbefall sind nicht erwünscht.
Ort: Foyer Mitscherlichhaus, Peter-Fischer-Allee 23, 65929 Frankfurt/M Datum: Mo 14.6. - Sa 19.6.2021 Zeit: 8:00 - 20:00 Uhr Kontakt: Grosch und Rausch – botanoadopt®, 0176-53532158, www.botanoadopt.org
Fotonachweis: ©botanoadopt
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Dienstag, 15. Juni (regelmäßig bis 20. Juli): Mahnwache für Musikkultur LIVE

(Martin)
Katharinenkirche/Hauptwache
Wenn die Oper Frankfurt auf ihrer Homepage im Veranstaltungskalender zu einer ‚Mahnwache‘ aufruft, dann spielen Mitglieder des Museumsorchesters für eine wichtige Sache!
„Die Konzertreihe des Museumsorchesters erinnert an den gesellschaftlichen Wert von Live-Musikkultur insbesondere in Zeiten der Pandemie. Während das kulturelle Leben noch stark eingeschränkt ist, konzertieren wir Musiker:innen des Museumsorchesters öffentlich und frei zugänglich mitten in der Stadt. Nach Monaten der Stille ist so nun endlich wieder ein echtes Live-Musikerlebnis möglich.“
Am Ausgang werden Spenden gesammelt:
„Bitte unterstützen Sie gemeinsam mit uns zwei wichtige Projekte der Musikförderung und lassen Sie Ihre Spende folgenden Organisationen zu Gute kommen: Im Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung werden Gelder gesammelt, um den von den Auswirkungen der Pandemie besonders betroffenen freischaffenden Musiker*nnen zu helfen. Sie haben über viele Monate lang alle öffentlichen Auftrittsmöglichkeiten verloren und es wird noch lange dauern, bis sie mit Veranstaltungen und Auftritten wieder auf eigenen Füßen stehen können. Um diesen Musiker*innen aller Stilrichtungen eine Perspektive zu geben, unterstützt sie der Nothilfefonds in der Aktion #MusikerNothilfe mit Arbeitsstipendien.
https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/spendenaufruf/
Der Frankfurter Verein ProMusica e.V. setzt sich durch persönliches Engagement seiner Mitglieder und mit Förderprogrammen dafür ein, jedem Kind einen unmittelbaren und eigenen Zugang zur (musik-)kulturellen Bildung zu geben. Allen Kindern soll es möglich sein, vom Umgang mit guter Musik zu profitieren und bei Interesse qualifizierten Gesangs- bzw. Instrumentalunterricht zu erhalten.“ http://www.promusica-frankfurt.de/
Das musikalische Programm am Dienstag ist: Antonin Dvorák (1841-1904), Streichquintett G-Dur, op. 77 für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass Allegro con fuoco, SCHERZO - Allegro vivace, Poco Andante, FINALE - Allegro assai
Dienstag, 15. Juni, 13.15-14 Uhr (voraussichtlich regelmäßig bis 20. Juli)
Max. 100 Personen, der Eintritt ist frei.
Foto: © privat
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17. Juni bis 24. August: Liebighaus Live

(Daniela)
Der Garten des Liebighauses ist ein Traum! Wie wunderbar, dass da wieder Konzerte stattfinden und man zugleich auch die aktuelle Sonderausstellung BUNTE GÖTTER besichtigen kann.
Einen Sommer lang, jeden Donnerstag, um 19 Uhr sind Besucherinnen und Besucher in den schönsten Garten Frankfurts eingeladen, in dem sich Live-Musik und Kunst in einem einzigartigen Ambiente erleben lassen. Die Musikerinnen und Musiker verbindet ihre Beziehung zu Frankfurt und seiner Umgebung sowie die Leidenschaft, als Singer-Songwriter ihre Geschichten mit dem Publikum zu teilen. Das Line-up reicht von Soul über Pop bis hin zu Rock. Zwischen den Live-Konzerten kann das Publikum mit Kunstvermittlerinnen und -vermittlern in die faszinierende Welt der aktuellen Sonderausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“ eintauchen. Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet. Donnerstag, 17. Juni // Gastone & Famiglia Donnerstag, 24. Juni // Gregor Praml x Tigisti Donnerstag, 8. Juli // FEE. Donnerstag, 15. Juli // Samuel Harfst Donnerstag, 22. Juli // NEWMEN Donnerstag, 29. Juli // Shelly Phillips Donnerstag, 5. August // Yvonne Mwale Trio Donnerstag, 19. August // Fooks Nihil Donnerstag, 26. August // Rain Dance Weitere Termine folgen. Die Veranstaltungsreihe wird im September fortgesetzt. Eintritt: 19 Euro, 15 Euro ermäßigt, Tickets erhältlich im Online-Shop: shop.liebieghaus.de Die für die Veranstaltungen geltenden Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen finden Sie in der Presseinformation und unter liebieghaus.de.
Foto: Liebighaus / Tetyana Lux
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Donnerstag 17. Juni. Gastone im Gartens des Liebighauses
(Daniela)
Zu gerne wäre ich natürlich heute Abend bei Gastone...
Kopf der Band ist Giuseppe „Gastone“ Porrello. Seine Songs, in denen er für eine bessere Welt kämpft, beschreibt er selber als „Spaghetti-Ska mit einer Soße aus Weltmusik“. Dieses musikalische Menu wird präsentiert von Gastone und seiner „Famiglia“: Hochkarätige, internationale Musiker, aus Argentinien, Polen, Balkan, Gambia und Deutschland. Diese internationale Besetzung macht deneinzigartigen Sound von Gastone aus.
On in kleiner Besetzung oder als Big Band.. ich habe noch nie ein Konzert dieser Band erlebt, bei dem nicht getanzt wurde!
Eintritt: 19 Euro, 15 Euro ermäßigt, Tickets erhältlich im Online-Shop: shop.liebieghaus.de Die für die Veranstaltungen geltenden Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen finden Sie in der Presseinformation und unter liebieghaus.de.
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Donnerstag 17. Juni: Open Air Kino im Hinterhof der ada

(Daniela)
Endlich wieder Open Air Kino und ich sitze in der... Also geht ihr doch bitte hin, in den Hinterhof der ada Kantine auf den Campus in Bockenheim.
REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT Deutschland 2020, 92 min, R. Yuliy Lokshina, OmdU In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leiharbeiter*innen des größten deutschen Schweineschlachtbetriebs ums Überleben und Aktivist*innen, die sich für deren Rechte einsetzen, mit den Behörden. Zur gleichen Zeit proben Münchener Gymnasiast*innen das Bertolt-Brecht-Stück „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe", das sich schon 1931 mit Marktmacht und Monopolbildung und der Ausbeutung und Aussperrung von Arbeiter*innen beschäftigte – und reflektieren über die deutschen Wirtschaftsstrukturen und ihr Verhältnis dazu. Verwoben mit den Gedankengängen der Jugendlichen und ihrer Auseinandersetzung mit dem Text in den Proben erzählt der Film in unterschiedlichen Fragmenten über Bedingungen und Facetten von Leiharbeit und Arbeitsmigration in Deutschland. Ein Film über den Zustand der Arbeit und Fragen der Moral, wo offene Landes- und Marktgrenzen für die einen Gefahr und für die anderen Kapital bedeuten.
17. Juni, 21h (Einlass 20h) ada_hinterhof_kino, Mertonstraße 30
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Donnerstag, 17. Juni – Samstag, 19. Juni: Konferenz der Abwesenden - Rimini Protokoll

(Martin)
Rimini Protokoll (Haug, Kaegi, Wetzel)Mousontum im Frankfurt LAB (Schmidtstraße 12)
Wow! Live, vor Ort und wir können dabei sein!
Rimini Protokoll ist in Town – DAS Theaterkollektiv, das in verschiedenen Zusammensetzungen arbeitet, für Dokumentartheater schlechthin steht, in Gießen gegründet wurde und immer wieder ein Erlebnis ist.
Apropos Erlebnis…
In Frankfurt waren u.a. zu sehen CHINCHILLA ARSCHLOCH WAS WAS – großartig, dieser Tourette-Abend, den, wer ihn gesehen, nicht vergisst. Oder: UNCANNY VALLEY – irrsinnig beeindruckend, gleichwohl kein/e Schauspieler*in auf der Bühne. Es ist ein ‚Roboter‘, der die Gestalt von Thomas Melle hat, dem Autor von ‚Die Welt im Rücken‘ – und der als Mensch-Roboter von seiner bipolaren Störung ‚erzählt‘.
Viele bedeutenden Theaterpreise hat Rimini Protokoll bekommen hat und mit Einladungen all überall ist Rimini Protokoll ausgezeichnet.
Vor ein paar Tagen fand die Premiere der KONFERENZ DER ABWESENDEN in Dresden statt und „Michael Laages hat für die Sendung ‚Kultur heute‘ auf Deutschlandfunk (2.6.2021) bei Rimini Protokoll ‚tolle Geschichten ohne Pause‘ erlebt. ‚Sie alle gehen durch uns hindurch, nichts daran ist peinlich.‘ Für das Publikum entstehe in dieser Arbeit ‚eine Art mehrfach gebrochener Echoraum‘: Die Frage, was an diesen in Vertretung erfahren Geschichten ‚Teil von uns sein‘ könne und solle, werde aufgeworfen: ‚Das ist Abenteuer und Lernprozess genug für zwei Stunden.‘ Fazit: "Rimini Protokoll hat sicher schon kompliziertere Konferenzstrukturen entwickelt. Aber auch dieses 1:1 Erlebnis hat es in sich.‘" (zitiert nach nachtkritik.de).
Darum geht’s, schreibt der Mousonturm: „Im Angesicht von weltumspannenden Krisen geht es um weltweite Zusammenarbeit. Dennoch wird die Krise diesmal lokal ausgetragen – im Namen der Welt bei einer internationalen und hochkarätig besetzten „Konferenz der Abwesenden“. Niemand reist an, und die Gründe für die Abwesenheit der Expert:innen sind so vielfältig wie ihre inhaltlichen Positionen. Für alle gilt, dass es Menschen hier vor Ort braucht, die als Stellvertreter:innen die Vorträge auf die Bühne bringen, doch diese erhalten ihre Skripte erst mit Beginn des Vortrags. Aus dem Umstand, nicht hier sein zu können oder auch zu müssen, entwickelt sich ein gemeinsames Spiel zwischen dem Publikum und den Menschen, die zu Träger:innen von Ideen, Biografien und Gedanken der Expert:innen werden. Inmitten der Abwesenheit entsteht Raum für neue Einschreibungen und ungeahnte Perspektiven.“
Das verspricht, spannend zu werden!
Hier geht’s zu den Tickets, und weiteren Infos: https://www.mousonturm.de/events/konferenz-der-abwesenden/
Donnerstag, 17. Juni – Samstag, 19. Juni jeweils um 19.30h und zusätzlich auch am Samstag, 19. Juni um 15.00h
Rimini Protokoll (Haug, Kaegi, Wetzel), Mousontum im Frankfurt LAB (Schmidtstraße 12) – solidarisches Preissystem (frei wählbar): €5 / €10 / €20 / €30.
Foto: © Sebastian Hoppe
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Freitag, 18. Juni: FFM/ The Invitation Festival

(Andrea)
Programmatischer kann ein Veranstaltungstitel kaum sein: Invitation. Wie schön und nie fühlte ich mich eingeladener nach diesen trostlosen Konzertfreien Monaten. Kenn ihr dieses Bild "siehst Du ein Konzert oder einen Mähdrescher"? Ich habe IMMER ein Konzert gesehen! Jetzt also endlich, Frank Diedrich eröffnet den Sommerreigen im Batschkapp Sommergarten mit dem The Invitation Festival 2021. Es treten auf: DIE KAMMER: Gastgeber und Initiator des Festivals. Das Indie-Folk-Duo »Die Kammer« in Begleitung ihres hauseigenen sechsköpfigen Alternative-Orchesters sowie zahlreichen Gastmusikern. Die Protagonisten Marcus Testory und Matthias Ambré erzählen in ihren englischsprachigen Songs skurrile und morbide Geschichten, die von Melancholie, Vergänglichkeit und Tod, aber auch von unbeirrbarer Freude und Lust am Leben geprägt sind. In den Narrativen finden sich oft feiner Sarkasmus und subtile Gesellschaftskritik, sowie autobiografische Erfahrungen und persönliche Erlebnisse. HOLLY LOOSE & BAND: Seit über 25 Jahren befindet sich Holly Loose, seines Zeichens Frontmann und Sänger der Rockband Letzte Instanz, auf einer Reise durch die Musik und deren unterschiedlichste Genres. Das Berliner Urgestein hat dabei einiges vorzuweisen. Loose enterte mit seiner Band die Top Ten der hiesigen Charts und spielte Hunderte von Tourkonzerten. Auf seinem Album "Melancholia" gelingt es ihm gekonnt, einen wunderbar ruhigen und gediegenen Klangteppich zu schaffen, auf dem der geneigte Zuhörer sich bei einem Glas Wein oder Whisky in Schwermut baden kann und ganz still erkennt, dass das Leben in all seinen Facetten wohl doch einen Sinn zu haben scheint. Nicht zuletzt Holly Looses tiefe, samthauchige Stimme, die mal an Cohen, mal an Waits erinnert, schafft es, die Zuhörerschaft in den Bann zu ziehen und für eine innere Ruhe zu sorgen. PATTY SCHMIDT: Ein Mann, eine Gitarre, eine Bühne und viele Mundharmonikas. Mehr braucht der charismatische Frontman der Irish Folk Band „Paddy goes to Holyhead“ nicht um mit seinen Solo-Auftritten bestens zu unterhalten. In einem Song Gitarre und Blues Harp spielen und noch singen, Paddy Schmidt ist eine eigene kleine Band für sich. Zwischen den Songs erzählt Paddy kleine Anekdoten und führt humorvoll durch sein Programm - eine Mischung aus eigenen Liedern und einigen wenigen Adaptionen bekannter irischer Songs. Die Bühne hat er sich nach 25 Jahren als Berufsmusiker in mehr als 5000 Auftritten schon mit internationalen Größen wie Rory Gallagher, den Beach Boys und Jethro Tull geteilt. Einlass 16.30 Uhr, Beginn 18 Uhr VVK 35 Euro zzgl. Gebühren, AK 42 Euro
https://www.the-invitation-festival.com
Batschkapp Gwinnerstraße Frankfurt-Riederwald (also Nord-Offenbach ;-))
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Samstag 18. Juni: Bridges-Kammerorchester LIVE zu Gast in der Volksbühne

(Daniela)
Oh wie toll, dass Bridges-Kammerorchester ist LIVE zu Gast in der Volksbühne
Mit dabei sind unter anderem: arabischer Funk, bulgarische Folklore, englischer Barock und eine Uraufführung feinster Frankfurter-Fusion. Damit bringt das Bridges-Kammerorchester die (musik)kulturelle Vielfalt der Rhein-Main-Region auf die Bühne. Das Bridges-Kammerorchester hat sich 2019 gegründet und vereint Musiker*innen mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte und ihre Instrumenten aus Orient und Okzident, Fernost und Lateinamerika. Die Orchestermitglieder sind Expert*innen für europäische Klassik, klassische arabische wie persische Musik, Jazz, osteuropäische Folklore und zeitgenössische Musik. Die Werke werden größtenteils von den Orchestermitgliedern selbst für ihre einmalige Besetzung maßgeschneidert komponiert und arrangiert.
Im Februar 2021 erschien in Ko-Produktion mit hr2-kultur das Debut-Album „Identigration“, das den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie Grenzgänge gewonnen hat.
Dirigentin: Corinna Niemeyer Künstlerische Leitung: Johanna-Leonore Dahlhoff
18. Juni, 18 Uhr und 20 Uhr Volksbühne im Großen Hirschgraben Tickets gibt es hier: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/group/361534
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Samstag, 19.Juni: FFM/ Kulturnot Veranstaltungstag
(Andrea)
Gerade flatterte Post von Conni Maly (Slags Lava 303) ins Haus, die Initiative klingt gut: "Wir sind ein Netzwerk aus Bands, MusikerInnen, DJs, Sozialarbeiter.innen und unabhängigen VeranstalterInnen und haben eine Kulturinitiative gegründet, um im Sommer öffentliche (und private ) Plätze, Parks, Gärten und Grünflächen im Stadtgebiet mit Musik, Kultur und kreativen Angeboten zu bespielen und dabei für gute Stimmung und Prävention zu sorgen. Mehr Infos zu unserem Sinn und Zweck findet ihr hier: https://wechange.de/project/initiative-kultursommer-21/document/text-sommerinitiative-ffm/ Aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten https://m.facebook.com/Kulturinitiative-am-Main-105415061747989/?notif_t=page_fan¬if_id=1622612465483745&ref=m_notif Wenn ihr mitmachen wollt, Austausch sucht oder Lokations für uns habt, die wir bespielen dürfen oder sollen meldet euch gern und schreibt an kultur-am-main@systemli.org
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Samstag, 19. Juni: FFM/ Batschkapp Sommergarten

(Andrea)
1979 gegründet, gehörten sie zum zweiten Schwung an Bands der hiesigen Punkszene. Dass sie eine Punkband waren, daran gab es keinen Zweifel, auch aus ihrem Selbstverständnis heraus. "Sie waren auf eine gute Art selbstsicher und frech und hatten so eine Power, dass es gar keine E-Gitarren brauchte, um die Kids zum Pogen zu bringen. Vier junge Frauen standen auf der Bühne und ballerten einfach los. An diesem Abend sind sie wohl den Fehlfarben aufgefallen, die sie daraufhin einluden, mit ihnen zusammen auf Tournee zu gehen. So wurden Östro 430 sehr schnell überregional bekannt. Die Besetzung alleine war schon auffällig: keine Gitarren, dafür Saxophon, Keyboard, Bass und Schlagzeug. Diese Kombination ergab einen völlig eigenen Sound, fernab von jedem Klischee. Dass die Band nur aus Frauen bestand, war zu der damaligen Zeit eine Besonderheit, selbst in der Punkszene." Erinnert sich kein geringerer als Campino. Und weiter: " Martina Weith hält nicht viel von blumiger Sprache, nimmt kein Blatt vor den Mund, und indem sie mit einer unverschämten Lässigkeit und Selbstverständlichkeit über ihre sexuelle Selbstbestimmung singt, betreibt sie gewissermaßen Feminismus, ohne sich Feminismus auf die Fahnen schreiben zu müssen oder zu wollen. Das kommt cool rüber, und es fehlt jegliches Anzeichen dieses biederen Beigeschmacks, der sich schnell ergibt, wenn dogmatisch versucht wird, sich an einer bestimmten politischen Thematik abzuarbeiten. Ich wünschte, so ein Statement würde irgendwann einmal jemand über die Toten Hosen abgeben." Quelle: https://www.tapeterecords.de/artists/oestro-430/
Östro 430 spielen heute im Sommergarten der Batschkapp, Einlass ist um 19 Uhr https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1003648-oestro_430
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Sonntag, 20. Juni: FFM/ Bernd Begemann

(Andrea)
Würden Sie dem Mann auf dem Bild eine Versicherung abkaufen? Nicht unwahrscheinlich, weil Bernd Begemann hat den Witz und Charme, den es braucht. Glücklicherweise ist er aber Musiker geworden. Und Frauenversteher und ein unglaublich toller Entertainer. Seine Konzerte sind ein Erlebnis und deshalb ist mein heutiger Abend mit ihm verplant. Ich radele in die Gwinnerstraße und setze mich in einen der gemütlichen Strandstühle und genieße Herr Begemann. "Weniger als drei Stunden dauern seine Konzerte selten, mehr als zwanzig Lieder plus Zugaben bringt er Abend für Abend unter die Leute. „Da bekommt man noch was für sein Geld.“, sagt die Presse. Und "Der Lieblings-Barde der deutschen Pop-Intelligenz" (Spiegel Online), "Diese locker um den kleinen Finger gewickelte Popmusik beherrscht sonst kaum jemand in Deutschland. (Musikexpress) Niemand in diesem Land bringt seine E-Gitarre so zum Singen und seinen Fender-Amp so zum Klingen. Bernd Begemann hat keinen Blues und Soul, Bernd Begemann IST Blues und Soul. Alles zwischen Liebe und Krieg nimmt Begemann wahr und schreibt darüber seine Lieder. Solange dieser Mann singt und auftritt, ist die Welt noch nicht im Geringsten verloren. Vielleicht aber etwas ungerecht. Hört Bernd! (Thees Uhlmann) BERND BEGEMANN 20.6.2021 Frankfurt, BATSCHKAPP SOMMERGARTEN Einlass 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr VVK 20 Euro zzgl. Gebühren, AK 25 Euro
https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1003639-bernd_begemann
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Ab 14. Juli: Of / Parkside im Hof

(Andrea)
Der Sommer kommt und mit ihm "Parkside im Hof". Wie im vergangenen Jahr auch, bieten die Parkside-Studios und das Kulturamt unterschiedlichen Akteuren und Künstlern in der Stadt im Hof des Verwaltungsgebäudes der Oehler/Höchst/Alessa-Werke in der Friedhofstraße (ich hatte während meiner Ausbildung dort betriebswirtschaftlichen Unterricht, lang ist es her...) eine Bühne. Neben dem Filmklubb sind auch Volker Rebell mit seiner Studiobühne und etliche andere dabei. Nachstehend das Programm von Nic und Jose, VVK nutzen lohnt sich: Mi., 14. Juli · Welthits auf Hessisch Tilman Birr und Elis C. Bihn sind „Welthits auf Hessisch“ und singen Welthits der letzten siebzig Jahre in hessischer Übersetzung 19€
Do., 15. Juli · Film: Woman - Der beste Film des letzten Jahres! 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme. Vorneweg: Starke Frauen OF moderiert von Julia Finkernagel 10 €
Offenbacher Kurzfilmnächte je 10€ Action, Drama, Komödie, Doku oder Animationsfilm: Julia Finkernagel kuratiert und moderiert drei Kurzfilmnächte, die mit Einblicken hinter die Kulissen der Filme präsentiert werden. Jedes Programm hat eine Länge von ca. 90 Minuten. Vorneweg: Überraschung ! Fr. 16. Juli · Kurzfilm Programm 1
Sa. 17. Juli · Kurzfilm Programm 2
So. 18. Juli · Kurzfilm Programm 3
Di. 20. Juli · Film: Eine Handvoll Wasser mit Jürgen Prochnow & Pegah Ferydoni. Vorneweg: Regisseur Jakob Zapf & Produzent Tonio Kellner sprechen über Filmdrehs in Offenbach & RheinMain 10€
Mi. 21. Juli · Satire: Die Lesebühne ihres Vertrauens Elis C. Bihn, Tilman Birr, Severin Groebner bieten Kneipen taugliches mit Texten und Mugge aus dem oberen Satireregal 19€
Do. 22. Juli · Lesung & Filmausschnitte Ostwärts – Baltikum mit Julia Finkernagel Vorneweg: Dr. Harry Keaton, Magier & Hirnakrobat 15€
Fr. 23. Juli · Konzert: Tango Transit Martin Wagner: Akkordeon, Hanns Höhn: Kontrabass und Andreas Neubauer: Schlagzeug Drei virtuose Instrumentalisten führen das Lebensgefühl, das man mit Tango assoziiert, in neue Sphären. 19€ Festival Abschluss
So., 25. Juli · Film: White Zombie von 1932 Mit Livesynchrongenie Ralph Turnheim, der das vergessene Monster-Meisterwerk in ein völlig neues Licht rückt. Vorneweg: Konzert: Berry Blue Trio - Jazz vom Feinsten mit Christoph Aupperle: E-Piano, Julian Keßler: Gitarre & Vocals, Berry Blue: Vocals & Percussion
Einlass ab 19 Uhr, die Konzerte starten um 20 Uhr und die Filme bei Einbruch der Dunkelheit. Bis dahin ist Gelegenheit für Sommergetränke, Snacks und gute Gespräche bei spannendem Vorprogramm in lauschiger Open-Air-Atmosphäre – lasst euch überraschen ... Kartenvorverkauf: www.frankfurtticket.de/bundles/filmklubb/
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Juli: Of/ Parkside im Hof - Rebellsche Studiobühne

(Andrea)
Neben dem Filmklubb sorgen auch andere für einen abwechslungsreiches Programm beim 2. Offenbacher Open Air-Festival „Parkside im Hof“ vom 22. Juli bis 28. August 2021, ,mit dabei Volker Rebell, seine Rebell(i)sche Studiobühne beteiligt sich am Festival mit diesen 5 Konzerten:
1. Sa 24.07.2021: „Die Songkunst von Lennon & McCartney" mit The Lonely Hearts Club Band und Christopher Herrmann (Cello) - Konzeption/Moderation: Volker Rebell
2. Sa 31.07.2021: Stoppok solo - deutschsprachiger Folk-Blues-Rock der Extraklasse - mit kräftigem Biss und feinem Humor.
3. Sa 07.08.2021: Glitter Twins „50 Jahre Rolling Stones Sticky Fingers“ – Jubiläumskonzert + Lesung , Song-für-Song-Kommentierung: Volker Rebell
4. Sa 14.08.2021: Henni Nachtsheim & das Jazzensemble der Deutschen Oper Berlin (Quintett-Besetzung: Piano, Trompete, Posaune, Bass, Schlagzeug) „De Peter kimmt“ - Peer Gynt, neu interpretiert. Comedy meets Jazz.
5. Sa 21.08.2021: Rodgau Monotones - Erbarme und Hallelujaaaa!. Endlich. Nach vielen Jahren kommen die Monotones wieder mal nach Bad Offebach!
Konzertbeginn jeweils 19 Uhr. Ende spätestens 22 Uhr. Details zu den Konzerten und zum Ticketverkauf folgen, sobald die anderen Co-Veranstalter des Festivals die Planung ihres Programms abgeschlossen haben. Die anderen beteiligten Offenbacher Kulturinitiativen bieten Blues-, Jazz-, Klassik-Konzerte und Film-Vorführungen. Unter anderem will das Kulturzentrum Sandgasse zwei Konzerte beisteuern: am 23.07. Stoned Immaculate und am 30.07. Hamburg Blues Band (tbc, Infos unter Vorbehalt) Wer die im Schachbrettmuster bestuhlten Open Air-Veranstaltungen besuchen möchte, muss entweder vollständig geimpft oder nachweislich von Covid genesen oder aktuell getestet sein. Dies muss am Einlass kontrolliert werden. Eine Abendkasse darf es nicht geben. Tickets müssen online gebucht werden. Das Sicherheits- und Hygienekonzept macht eine Limitierung der Besucherzahl notwendig. Weitere Infos folgen.
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Freitag, 16. Juli: FFM/ Revolte Tanzbein
(Andrea)
Bis Juli ist die Lage sicher eine andere, nämlich eine bessere, daran glaube ich ganz fest. Dann können Revolte Tanzbein sicher entspannt und live in der Batschkapp releasen: „Wir hüpfen. Wir springen. Wir tanzen. Wir schrei’n – wir sind die Revolte, du bist das Tanzbein.“ Revolte Tanzbein ist eine achtköpfige Frankfurter Band, die deutschsprachigen SkaBalkanReggaeRock auf die Bühne bringt. Inhaltlich geht es uns um die alltäglichen Herausforderungen des Lebens, ein besseres, harmonisches Miteinander, die kritische Betrachtung bestehender Missstände und viel Humor (mit ein bisschen Sarkasmus). Musikalisch bieten wir einen wilden, tanzbaren Mix, der nur eine Richtung kennt: vorwärts." Yeah!
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