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| 04.06.2021 |
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| Inhalt: ICH WAR NOCH NIEMALS IN… / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / SUCHE / BIETE / G E R O L L T E S über den Prenzlauer Berg / Freitag, 4. Juni (Premiere) – Sonntag, 6. Juni: Mimicreatures / Freitag, 4. Juni: MOZARTS REQUIEM / GEHRÖRTES: Flowers & Candles von Julie Kuhl / Freitag, 4. – Sonntag, 06. Juni: Heine. ICH REDE VON DER CHOLERA / Freitag, 4.Juni: Of/ Genau am Ort / Freitag, 4. Juni bis 31. August:Of/ Szenenwechsel / Samstag, 05. Juni: Musiktheatraler Spaziergang / Samstag, 5. Juni: Sibylle & Yvette / Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel: Dokumentationen / Sonntag, 6.Juni: Of/ Alles in Allem / Sonntags, 6., 13., 20. und 27.Juni: Konzerte im ChamissoGarten / Montag, 7.Juni: Online/ Europäische Politik und Fluchtursachen / Dienstag, 8.Juni: 50 Jahre Ton Steine Scherben: Was ist aus dem politischen Aufbruch geworden? / Donnerstag, 10. Juni – Sonntag, 13. Juni: DAS INSTITUT AudioWALK – Frankfurt-Westend / Donnerstag, 10. Juni (Premiere) – Samstag, 12. Juni: Kassandras Traum / Donnerstag, 10. Juni: Of/ Hafenkino / Schauspiel Frankfurt und Oper Frankfurt: Endlich! Sie spielen wieder! / Freitag, 11. und Samstag, 12. Juni: Ein Mensch brennt / 30 Jahre: ENGELBERG von Stephan Eicher / Freitag, 11.Juni – Sonntag, 13. Juni: Moon Machine, Grounded / Jederzeit: Kult(ur)-Wanderung / Noch bis 5. Juli: Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken / VORSCHAU / Brotfabrik Sommerwiese (ab Ende Juni) / Samstag, 12.Juni: Of/ Biertasting / Donnerstag, 17. Juni – Samstag, 19. Juni: Konferenz der Abwesenden - Rimini Protokoll / Freitag, 18. Juni: FFM/ The Invitation Festival / Samstag, 19.Juni: FFM/ Kulturnot Veranstaltungstag / Samstag, 19. Juni: FFM/ Batschkapp Sommergarten / Sonntag, 20. Juni: FFM/ Bernd Begemann / Ab 14.Juli: Of/ Parkside im Hof / Juli: Of/ Parkside im Hof - Rebellsche Studiobühne / Freitag, 16. Juli: FFM/ Revolte Tanzbein / Impressum |
ICH WAR NOCH NIEMALS IN…

Japan,
aber seit 2011 kenne ich zumindest eine Person, die in Japan lebt… Ich wohnte damals mit meinem neunjährigen Sohn in einer kleinen Wohnung im Nordend, als ich einen Aufruf von Nippon Connection las. Das japanische Filmfestival suchte Übernachtungsmöglichkeiten für japanische Gäste. Ich fragte meinen Sohn, ob er sein Stockbett zur Verfügung stellen würde. Er willigte ein und so zogen Tomoko, eine Kostümdesignerin und die Hauptdarstellerin des Films, an dem sie mitgearbeitet hatte, bei uns ein. Die beiden Frauen wohnten eine ganze Woche bei uns und es kamen auch noch der Kamera- und der Tonmann, die eigentlich woanders untergebracht waren, bei uns vorbei, weil sie unbedingt Italienisch essen wollten. Essen war sowieso das große Thema: ich war mit ihnen im Fichtekränzi und schaute zu, wie sie sich über eine große Schlachtplatte hermachten und Speisen zu sich nahmen, an die ich mich zuvor nie gewagt hatte. Auch bei unserem gemeinsamen Besuch im Rheingau (volles Programm mit Drosselgasse und Schifffahrt) ließen sie kulinarisch nichts aus.
Es war eine super interessante und extrem lustige Woche. Ich berichtete damals auch in den Ausgehtipps und Freunde von mir haben dann im Jahr darauf auch bei der Bettenbörse mitgemacht. Bei ihnen wohnte dann eine japanische Boygroup, ganz zur Freude der damals pubertierenden Tochter.
Wer weiß, vielleicht reise ich ja auch mal nach Japan… so hätte ich mit Tomoko zumindest eine Person, die ich dort kenne
Bevor man aber wieder weit reisen wird, kann man sich zu Hause aufs Sofa setzen und sich Filme aus Japan anschauen, denn auch dieses Jahr findet das Nippon Connection Film Festival nochmal online statt.
Wer sich die Webseite und die Social Media Kanäle von Nippon Connection ansieht merkt wieviel Herzblut das Festivalteam in das Programm steckt!
Das Programm bildet das vielfältige Panorama des japanischen Gegenwartskinos mit Familiendramen über Musical-Komödien bis hin zu sozialkritischen Dokumentarfilmen und Independent-Animationsfilmen ab. Aber Nippon Connection ist nicht nur ein Filmfestival. Mit Nippon Culture haben sie wieder einmal ein vielseitiges kreatives Angebot zusammengestellt. Es gibt über 50 Programmpunkte vom Schattentheater-Workshop und Origami Faltkursen, über Japanisches Gin-Tasting, bis hin zu japanischer Radiogymnastik und natürlich den tollen Film-Talks.
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Und dann gibt es ja normalerweise auch vor Ort den sensationellen Nippon Markt. Auch dieser wurde wieder ins Netz verlegt. Beim Nippon Click & Collect Kiosk kann man die liebevoll zusammengestellten Boxen mit japanischen Snacks, Getränken und Merchandise sowie den neuen Festival-T-Shirts online bestellen und anschließend im Künstlerhaus Mousonturm abholen.
Warum ich hier so viel über Nippon Connection schreibe? Ich habe blöderweise in den letzten Ausgehtipps vergessen das Festival anzukündigen und weil sie mir so am Herzen liegen, bekommen sie eben hier eine große Erwähnung. Das Festival läuft noch bis Samstag, das heißt ihr könnt noch viele Filme sehen! Alle Infos und Tickets findet ihr hier: https://nipponconnection.com/de/start/
So, ihr Lieben, ich muss jetzt los. Ich bin nämlich am Rheinsteig und die Wandergruppe steht schon vor der Tür und will dringend los.
Aber ein letzter Satz muss noch rein: mein großer Dank an meine Co-Autorinnen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel.
Lebt wild!
Daniela
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps über meine Seite zu lesen.
FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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SUCHE / BIETE
Wirtschaftsprüfungsunternehmen gesucht: Wer von Euch arbeitet bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft? Ich kenne da einen jungen Mann, der sich gerne mal mit jemanden darüber unterhalten würde. Kontakt: daniela@cappelluti.net
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G E R O L L T E S über den Prenzlauer Berg

(Uwe)
Click Click Decker, einer meiner Lieblingssänger, singt in seinem wunderbaren Lied „Wenn der Etna wieder spuckt“ (was der besungene Vulkan auf Sizilien übrigens in der letzten Woche mal wieder tat) folgende Zeile: „Ich komme hier nur durch, ich mache hier keinen Halt“. Das sagen sich die Schalker Verantwortlichen sicher auch. Denn die wollen sich nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga im „Unterhaus“ eigentlich nicht länger aufhalten als nötig. Nur was wird, wenn sich die Zweite Liga, zunehmend ein attraktiver Tummelplatz für Traditionsvereine, in so eine Art Prenzlauer Berg im deutschen Fußball – einem Hotspot, in dem jeder wohnen will – entwickelt? HSV, Bremen, Schalke, Nürnberg, Hannover, Karlsruhe, St. Pauli, Rostock, Dresden, Darmstadt oder Düsseldorf, da schlägt jedes Fußballherz höher. Während man in der kommenden Bundesligasaison Spieltage mit Spielen wie Greuther Fürth gegen Hoffenheim oder Wolfsburg gegen Leipzig erlebt, knallt es einen Stock tiefer. Für Fußballromantiker ist Zweitklassigkeit also im kommenden Jahr eine gute Ergänzung/Alternative. Auch für die Vereine ist das attraktiver als sonst, aber lange nicht so lukrativ wie ein Aufstieg in die 1. Liga, die das Maß aller Dinge bleibt. So sah es wohl auch der 1. FC Köln, strengte sich noch einmal an und schaffte im Relegationsrückspiel gegen Kiel doch den Klassenerhalt.
Chelsea gewann verdient das Endspiel der Champions League gegen Manchester City. Oligarchen-Team siegte über Scheich-Club. Beides also keine Vereine, denen man die Daumen drücken muss. Da hängen die Sympathien dann eher an den Personen. Eigentlich wollte ich zu ManCity halten, weil dort mein Lieblingsspieler Rodri spielt. Ein sensationeller Mittelfeldspieler aus Spanien. Sein Trainer, der zur Selbstüberschätzung neigende Landsmann Pep Guardiola, ließ ihn aus taktischen Gründen aber nicht spielen. Selbst schuld, wenn sein Team am Ende des hochklassigen Spiels (mit Zuschauern, wie wunderbar) verliert.
Rodri wird bei der EM 2020 (die ab 11.06.2021 gespielt wird) sicher eine tragende Rolle für sein Nationalteam spielen. Auf die Spiele Spaniens freue ich mich. Und auf die von Frankreich (mit Kanté und Mbappé), Portugal (mit Bruno Fernandes), England (mit Foden), Niederlande (mit de Jong) oder Belgien (hoffentlich mit De Bruyne). Dabei sind zusätzlich Italien, die Türkei, Dänemark oder Deutschland. Die deutsche Nationalmannschaft muss mich erst einmal wieder begeistern und „mitnehmen“. Die Zeit nach dem WM-Sieg 2014 war in Summe eine verschwendete Zeit in der eine nie dagewesene Entemotionalisierung stattfand. Vielleicht schafft erst Hansi Flick nach der EM die erforderliche Wende. So lange schaue ich bei Spielen der Nationalmannschaft so traurig und verwirrt aus wie Sängerin Billie Eilish auf Pressefotos.
Positive Nachricht aus der Welt des Fußballs: In Hessen darf an der Fußballbasis wieder gekickt werden.
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Freitag, 4. Juni (Premiere) – Sonntag, 6. Juni: Mimicreatures

(Martin)
Performance/Film Studio NAXOS
„Mimicreatures führt in eine imaginäre Parallelwelt im Grenzbereich der erdrückenden Enge der eigenen vier Wände und der schwindelerregenden Weite des virtuellen Raumes. Aus dem Verlust von Körperlichkeit und Materialität und der Sehnsucht nach Kollaboration und Austausch, entstand eine radikal-lustvolle Auseinandersetzung mit Material, Körper, Raum und den Möglichkeiten von Kamera und Bildschirm. Die Grenzen von realem und virtuellem Raum, dem Monströsen, Kybernetischen und Menschlichen verschwimmen.
Die Mimicreatures – drei Kreaturen mit großformatigen Masken und elektronischen Körpererweiterungen – sind Kinder der pandemischen Gegenwart. Aus der Auseinandersetzung mit unseren gegenwärtigen psycho-sozialen Zuständen haben wir uns Avatare erschaffen, deren Masken nicht nur eine Barriere vor den Gefahren der Welt bieten, sondern gleichzeitig auch das Gegenteil ermöglichen. Sie kehren unsere inneren Zustände, Gefühle und Empfindungen nach Außen und geben ihnen ein Gesicht. Wir betrachten unser Inneres durch ein Vergrößerungsglas und machen es dadurch zu unserer Gefährtin. Sie sind die Anderen die wir selbst sind.
Am Ende des filmischen Teils gibt es die Möglichkeit des Austausches und Gesprächs untereinander und mit den Künstlerinnen. Dafür wird in einen virtuellen Raum eingeladen, der eine Fortsetzung des Filmes darstellt.“
Weitere Infos und der Zugang zum Stream werden auf der Homepage zur Verfügung gestellt: https://studionaxos.de/programm/
Freitag, 4. Juni (Premiere) – Sonntag, 6. Juni um jeweils 20.00h
Foto: © Homepage Studio NAXOS
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Freitag, 4. Juni: MOZARTS REQUIEM

(Martin)
Wolfgang Amadeus MozartRequiem d-Moll KV 626Fragment, vervollständigt von Franz Xaver SüßmayrSTREAMOper Frankfurt
‚Das berühmteste Fragment der Musikgeschichte‘ – das ist es wohl tatsächlich: Mozarts Requiem. Das ‚Dies irae‘ oder ‚Lacrimosa‘ sind nahezu Allgemeingut und Teile aus dem Requiem wurden filmisch eingesetzt in z.B. Eyes Wide Shut, The Big Lebowski, Der König der Löwen und natürlich Amadeus.
Die Oper Frankfurt führt das Requiem auf und streamt es zum kostenlosen anschauen. Großartig, dass das Bühnenbild der Produktion Le vin herbé verwendet wird. Den Chor so aufgestellt zu wissen (siehe Foto) verstärkt vermutlich die musikalische Ausdruckskraft noch zusätzlich.
„Zweifel, Angst, Zuversicht – wie blickt der Mensch seinem eigenen Ende entgegen? Wolfgang Amadeus Mozart schildert diese innersten Empfindungen in seinem Requiem überaus differenziert und ausdrucksstark. Ob die Auseinandersetzung mit dem Tod, den der Komponist als den »wahren, besten Freund des Menschen« bezeichnete, auch deshalb besonders plastisch hörbar ist, weil sein eigenes Lebensende kurz bevor stand?
Mozart starb nach kurzer schwerer Krankheit 1791 im Alter von 35 Jahren – mitten in seiner Arbeit am Requiem, das somit fragmentarisch blieb. Sein Schüler Franz Xaver Süßmayr vervollständigte das Werk, welches als ein Höhepunkt der Gattung gilt. Unter der musikalischen Leitung des frisch ernannten Berliner Staatskapellmeisters Thomas Guggeis werden das Frankfurter Museumsorchester und der Chor der Oper Frankfurt endlich wieder gemeinsam zu erleben sein.“
Die Produktion wurde vorab aufgezeichnet und wird am Freitag, 4. Juni, 19.30 Uhr (MEZ) auf der Website der Oper, auf YouTube und auf Facebook gestreamt.
Zur Website der Oper Frankfurt geht’s hier: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/mozarts-requiem/im-stream/?id_datum=2922
Freitag, 4. Juni um 19.30h
Foto: (c) Homepage der Oper Frankfurt
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GEHRÖRTES: Flowers & Candles von Julie Kuhl

(Uwe)
Vor einiger Zeit schrieb ich hier begeistert über Sun´s Sons, die Band des Frankfurters Lasse Kuhl. Anlass war ein toller Web-Liveauftritt bei Club 8 im Februar. Die Gruppe hat mittlerweile die EP „You & My Mind“ mit vier schönen Liedern veröffentlicht. Von der talentierten Band wird sicher noch einiges zu hören sein (und man kann sie in nächster Zeit hoffentlich einmal auf einer richtigen Bühne, mit Zuschauern, spielen sehen).
Auch die Schwester von Lasse, Julie Kuhl, macht Musik. Ihr Album Flowers & Candles erschien in dieser Woche. Es ist eine Sammlung wunderbarer Lieder; ruhige, reduzierte Songs, die von einer sehr schönen Stimme getragen werden. Wer sich selbst einen Gefallen tun will, der / die hört den Anspieltipp „Where Seabirds Screams“ (Julie Kuhl - Where Seabirds Scream (Official Music Video) - YouTube). Das zweite Stück auf Flowers & Candles ist definitiv eins der schönsten Lieder, die in diesem Jahr bislang veröffentlicht wurden.
Wer diesen Song gehört hat, kommt am Rest des in Summe 32 Minuten und 16 Sekunden andauernden kleinen Wunders nicht vorbei und stößt unter anderem auf Suffocate, bei dem irgendwann ein Saxofon einsetzt. Bei einem anderen Lied ist ein Schlagzeug dabei, mal dominiert eine Gitarre, mal eine Orgel oder ein Klavier; kein Instrument erschlägt dabei das andere. Julie Kuhl war “Finalist of Song Academy Young Songwriter Competition 2021 (London/UK), International 13-18 Category”. Das ist natürlich nicht irgendein regionaler Wettbewerb einer dörflichen Volksbank, so war einer der Juroren vor wenigen Jahren beispielsweise Guy Chambers, der unter anderem die großen Hits für Robbie Williams schrieb. Er meinte damals: “I was incredibly impressed by the level of songwriting and musicianship among these young individuals.” Das passt drei Jahre später immer noch, in jedem Fall auf Julie Kuhl.
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Freitag, 4. – Sonntag, 06. Juni: Heine. ICH REDE VON DER CHOLERA

(Martin)
Auch:Donnerstag, 10. – Sonntag, 13. Juni OPEN AIR! THEATER WILLY PRAML
Was ein Abend!
Am Ende: das Publikum ist 2 Minuten still und dann setzt ein 20 minütiger Applaus ein (beide Zeitangaben gefühlt)!
Endlich wieder Theater und keine/r will, dass es vorbei sein soll…
Großartig, wie hier ein Text von Heinrich Heine zum Wüten der Cholera in Paris in einen Dialog eintritt mit dem kränklichen Gebäude der Naxos-Halle. Dazu werden eingespielt und von drei Sängern gesungen: Musik und Arien aus dem 3. Akt von Verdis La Traviata (worin es bekanntlich um eine sterbende Lungenkranke geht).
Wer jetzt denkt, das ist (nur) tragisch, der denkt falsch!
Regisseur Michael Weber schreibt: „Eigentlich wollte ich eine Pandemische Totenmesse inszenieren. Ein Requiem unserer Tage. Eine Stunde gemeinsamen Weinens. Nach Dürers MELENCOLIA 1 – 500 Jahre später eine MELENCOLIA 2. Jetzt ist es eher was zum Lachen geworden. Ein heiterer Abend im Sonnenuntergang.“
Das stimmt. Es mischen sich an diesem Abend das Heitere und die Melancholie, man ist beim Text und auch ganz bei sich selbst. Wenn sich zu Beginn die Fenster der Naxos-Halle öffnen und ‚Todkranke ‚auferstehen‘ zum Spiel – dann ist dies fast schon eine Auferstehung unserer selbst – endlich wieder hin zum kulturellen Leben, zum Genuss, zum Schönen.
„Heine berichtet von der Cholera 1832 in Paris. Vom Karneval, bei der die Maskierten blau anlaufen, reihenweise tot umfallen und hektisch in ihren Narrenkostümen beerdigt werden. Von den Verschwörungstheoretikern, die das Volk so in Rage versetzen, dass eine Horde zwei vermeintliche Giftmischer auf offener Straße in Stücke reißt. Von dem Verkehrsstau hunderter Leichenwagen, die keine Zufahrt mehr zum Friedhof finden und deren Kutscher in Streit geraten und sich gegenseitig die Toten aus den Wagen zerren.“
Ein perfekter Theaterabend, eine Kulisse, deren Teil man ist, nahezu keine Requisiten, großartiges Schauspielteam, die Abendsonne ist (bei der Premiere) vorhanden, Text und Musik berührend – in die Freude mischt sich ein bisschen Sorge, dass es wieder anders werden könnte…
Zwei Matineen finden statt am Sonntag, 06.06. und Sonntag, 13.06. um jeweils 12.00h.
Hier geht’s zu den Tickets: http://theaterwillypraml.de/heine-ich-rede-von-der-cholera/
Freitag, 4. – Sonntag, 06. Juni und Donnerstag, 10. – Sonntag, 13. Juni um jeweils 20.00h
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Freitag, 4.Juni: Of/ Genau am Ort
(Andrea) Roya hatte Bock, das was passiert und hat kurzerhand die Fläche in der Frankfurter Straße 54 angemietet. Ein wunderbarer off-Space, Galerie, Platz für Co-Working, Raum für Konzerte, Kunst, Kommunikation. Genau, was der Stadt gefehlt hat, mitten in der City, großartig. Heute spielt Christoph aka LUGR dort ein Konzert mit seiner Gitarre und es gibt Flaschenbier. 19 Uhr in der Galerie Genau am Ort. Nebenan bespielt übrigens ein Kollektiv die ehemalige "Bonbonniere" mit Kunst. Toll, das was passiert. Galerie Genau am Ort Frankfurter Straße 54 Offenbach https://www.facebook.com/genauamort
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Freitag, 4. Juni bis 31. August:Of/ Szenenwechsel

(Andrea)
Eigentlich wären Kunstansichten. Eigentlich. Aber wer hätte vor Wochen gedacht, dass langsam wieder Begegnungen möglich sein könnten. Also wurde die Biennale abgesagt und nur einige Unerschrockene in einem kleinen gallischen Dort...namens Rumpenheim öffnen Tor und Tür und laden zum jährlichen Szenenwechsel in Ateliers und Studios: Szenenwechsel 06.21 Werkstatt und Galerie im historischen Marstall am Rumpenheimer Schloss 4. Juni bis 31. August 2021 Jutta Hingst / Monotypien & Radierungen & Zeichnungen Klaus Kirchner / Pollen & Wandobjekte & Hohlgefäße Wolfgang Uhl / Schwebende Wesen & Objekte & Schmuck Bitte melden Sie Ihren Besuch an. Spontan ist das auch an der Tür möglich, oder per - Telefon 069816178 - E-Mail: info@schmuckatelier-uhl.de Eine Testpflicht entfällt. Es gelten die allgemeinen Abstandsregeln und Maskenpflicht. Donnerstag, Freitag und Samstag 14:30 - 18:30 Uhr, andere Wochentage und Zeiten nach Vereinbarung.
SCHMUCKatelier WOLFGANG UHL Rumpenheimer Schlossgasse 4 63075 Offenbach-Rumpenheim Tel.: 069816178 Die tagesaktuellen Öffnungsregelungen finden Sie auf der Webseite www.schmuckatelier-uhl.de
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Samstag, 05. Juni: Musiktheatraler Spaziergang

(Petra)
Der Osthang ist ein Ort der Künste und Künstler* innen, ein kleines Waldstück am Rande der Mathildenhöhe, der seit 2014 von einem jungen Kollektiv von Designer*innen und Architekt*innen betreut wird. Ein Ort der Subkultur und der Utopie, eine Experimentierfläche in der Umgebung der geschichtsreichen Künstler*innenkolonie. Hier erwartet Euch ein besonderer Spaziergang, der die Fahrt nach Darmstadt zu lohnen verspricht (mehr noch als sonst schon). Durch das Gehen verschaffen wir uns Zugang zur Welt. Gehend werden Distanzen überbrückt, Beziehungen hergestellt und Wege geschaffen. Beim langsamen Gehen intensiviert sich die Wahrnehmung der Umgebung. Das Interesse fokussiert nicht auf ein zu erreichendes Ziel, sondern ist offen für all jene Dinge, die zufällig und in einer schwebenden Aufmerksamkeit in den Blick geraten. Laut Walter Benjamin gehörte es im 19. Jahrhundert nicht umsonst zum guten Ton, Schildkröten spazieren zu führen, um sich beim Flanieren von ihrem Tempo leiten zu lassen. Die ortsspezifische, begehbare, musiktheatrale Installation nimmt das wechselseitige Verhältnis zwischen Umgebung und persönlicher Wahrnehmung der Zuschauer*innen in den Fokus. Die Komposition entsteht aus den Geräuschen des Ortes: Über mehrere Monate hinweg am Osthang aufgenommene Feldaufnahmen, durch digitale Prozesse bearbeitet, verschmelzen im Moment der Aufführung mit den realen Umgebungsgeräuschen und den live erzeugten Klängen von drei Sänger*innen und fünf Musiker*innen des Staatstheaters Darmstadt.
Osthang - musiktheatraler Spaziergang, Komposition: Arne Gieshoff, Regie: Franziska Angerer, mit: KS Katrin Gerstenberger (Sopran), Michael Pegher (Tenor),David Pichlmaier (Bariton), Staatstheater Darmstadt, Ort: OHA Osthang, Adresse: Olbrichweg, 64287 Darmstadt, Uhrzeit: 19 und 20 Uhr, Eintritt: 20 - 30 Euro, Tickets auch für 12. und 29. Juni gibt's hier, per QR-Code könnnt Ihr auf dem Smartphone 360°-Videos abrufen und so auch im digitalen Raum durch den Ort flanieren, Ihr erhaltet am Vortag der Veranstaltung eine E-Mail mit dem QR-Code sowie weitere Infos, Wetter-Hotline: 06151 28 11 863 ab 17 Uhr am Vorstellungstag, falls eine Vorstellung wetterbedingt entfallen muss
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Samstag, 5. Juni: Sibylle & Yvette
(Andrea)
Am Samstag wackelt der Waggon, Sibylle und Yvette sind in da house: "Endlich wieder auflegen - wir haben so viele Kracher in unser abstinenten Zeit entdeckt, die wir euch ENDLICH in die Ohren befördern können." Schrieben die beiden vergangene Woche, jetzt gibt es ein Update:
So schnell gehts - nix virtuell, sondern in echt!!!! Wir sehen uns am Waggon! Endlich wieder auflegen - wir haben so viele Kracher in unser abstinenten Zeit entdeckt, die wir euch ENDLICH in die Ohren befördern können. Also bringt eure Blooth Lautsprecher mit und wippt mit uns (tanzen ist ja nicht erlaubt - hihi)
Waggon am Kulturgleis Offenbach
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Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel: Dokumentationen

(Daniel und Uwe)
Top 5 – Dokumentationen in Spielfilmlänge, Uwe (mit eigener Einleitung)
Über Jahre sah ich absolut jede Dokumentation, die das Mal Seh‘n Kino zeigte. Jede Woche gab es einen neuen Film, den ich mir in der 18 Uhr-Vorstellung anschaute. Da waren ganz wunderbare Werke dabei über kreative Köche, schöne und böse Länder, wichtige Themen, schwierige Zeiten, Tiere, Musik und Sport. Fast immer verließ ich den Kinosaal aufgewühlt; mal war ich erschüttert über das Gesehene, mal tief berührt und oft fröhlich gestimmt. Dokumentationen fangen das Leben mit allen Facetten ganz wunderbar ein – und sie lehren. Eigentlich schaue ich nichts lieber als Dokumentationen in Spielfilmlänge, daher ist das heute die schwierigste Kategorie:
1. Sein und haben 2. Der mit dem Ball tanzte 3. Der Himmel über der Erde 4. Mistaken for Strangers 5. The Unkown Known
Muss dabei sein: „Der mit dem Ball tanzte“. Eine Dokumentation über das bewegte Leben des großartigen Kölner Fußballspielers Heinz Flohe. Ein Film, auch für Menschen ohne besonderen Bezug zum Fußball.
Leider nicht dabei: „Red Army“, „Citizenfour“, „El Bulli“, „Anvil“, „Die Spielwütigen“, „Menschliches Versagen“, „Dior und ich“, „First Position“, „Young@Heart“, „Profis“, „Unerhört Jenisch“.
Top 5 – Dokumentationen in Spielfilmlänge, Daniel (mit eigener Einleitung)
Zugegeben, ich bin kein ausgewiesener Dokumentarfilm-Fan oder gar ein Experte. Dazu verehre ich das klassische Kino einfach zu sehr. So wie mir der Zugang zu Kurzfilmen gemeinhin eher verschlossen bleibt, konnte ich auch den Dokumentarfilm bislang nur in Einzelfällen würdigen. Kino, das ist für mich Spielfilm – die Fiktion, das Erdachte, das Träumen, die Illusion einer anderen Welt oder einer anderen Zeit. Ich bin wohl zu sehr dieser Kunstform verfallen, als dass ich da objektiv und fair urteilen könnte. Natürlich aber haben mich einige Dokumentarfilme schier umgehauen, gar nicht so wenige liebe ich auch. Grundsätzlich ist es aber nun mal ein anderes Genre, das für natürlich seine Berechtigung, seine Ausdrucksformen, seine künstlerischen Qualitäten besitzt, aber mich logischerweise nicht so sehr im Dunkeln berührt, ent- und verführt, wie es eben Spielfilme konnten und können. Dokus bleiben für mich – ungerecht, aber wahr – dann doch eher in der TV-Welt (dem mühsamen Alltag, der Couch, dem Abwasch) verhaftet als mit der Magie eines Kinosaals, in den man sich eigens hinein begibt, hingibt.
1. Rhythm Is It (2004) 2. O.J.: Made in America (2016) 3. Shoah (1985) 4. Hoop Dreams (1994) 5. Searching for Sugar Man (2012)
Muss dabei sein: „O.J.: Made in America“. Was mich an dem Fall O.J. Simpson immer schon über alle Maßen faszinierte, ist die Tatsache, dass hier amerikanische Geschichte so konzentriert und exemplarisch verdichtet zu Tage tritt. Dieser Dokumentarfilm ist eine Zeitreise an die Bruchstellen Amerikas – an die Ambivalenzen, an das Ego, den Trotz, den Protz, den Rassismus, die Fehlbarkeit. Für mich hat dieser filmische Blick die intensivste, universellste dokumentarische Kraft, an die ich mich momentan zurückerinnern kann.
Darf nicht dabei sein: Ja, diese strikte Top 5-Begrenzung lässt mal wieder keinen Raum für weitere Meisterwerke des Dokumentarischen. So zum Beispiel „Amy“„The Act of Killing“, „Pina“ in 3D (hier macht das wirklich Sinn!), „Unsere Erde“, „Banksy – Exit Through the Gift Shop“, „Diego“, „Godard trifft Truffaut“ oder „Die Anwälte“. Sei’s drum. Hiermit allesamt – quasi als Nachtrag – unbedingt ans Herz gelegt!
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Sonntag, 6.Juni: Of/ Alles in Allem
(Andrea)
Witzig. Gerade heute erzählte eine Bekannte von der tollen Stimme von jean-Claude. Jean-Claude? Der Einzige, der mir mit dem Namen einfiel, schraubt Fahrräder. Ja, genau der, meinte sie und hatte sogar ein Video auf ihrem Handy. Jetzt sehe ich, dass er heute im Waggon spielt! Klar, dass ich hingehe: ALLES IN ALLEM... ist das neue Ukulelen-Duo von Jean-Claude Mawila (Gesang, Ukulele) und Achim Merz (Bass-Ukulele). Frisch im Lockdown entstanden, spielen sie heute ihr Debüt-Konzert bei uns - das erste Waggon-Konzert seit Oktober 2020! Beginn ca. 17 Uhr und eventuell gegen 19:30 Uhr ein zweites Set!
Waggon am Kulturgleis Offenbach
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Sonntags, 6., 13., 20. und 27.Juni: Konzerte im ChamissoGarten

(Martin)
Chamisso-Festival Eine Initiative für Mensch & Natur
Musik gibt’s zu hören und zu erleben im ‚kleinen Paradies‘ hier in Frankfurt bzw. mitten in Eschersheim: im ChamissoGarten.
Der ökologische, artenreiche Schau- und Lehrgarten wird im Juni zur Musikbühne!
6. Juni: Ein Konzert mit magischen Überraschungen
Katharina Sommer, Nicolai Bernstein (beide Violine), Johannes Wernat (Viola).
13. Juni: Nostalgie und Sehnsucht
Nicolai Bernstein (Violine), Anna-Lena Perenthaler (Violoncello)
20. Juni: Geigenrabatz und Gipsy Jazz
Johannes Blumenröther, Nicolai Bernstein (beide Violine), Rüdiger Kurz (Kontrabass)
27. Juni: Klänge, die fliegen
Nicolai Bernstein (Violine), Johannes Berger (Violoncello), Magdalena Dzeca (Tanz)
Die Konzerte finden jeweils um 18.00h statt und der Eintritt ist frei!
Weitere Infos unter den beiden homepages: https://www.chamissogarten.de
https://www.perenthaler.net/festival/spielplan/
ChamissoGarten, Chamissostraße 38, 60431 Frankfurt am Main
Foto: © ChamissoGarten/Homepage
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Montag, 7.Juni: Online/ Europäische Politik und Fluchtursachen

(Andrea) Ab und zu gibt es noch eine Meldung aus Moria, so unlängst als Janine Wissler dem neuen Kamp Kara Tepe einen Besuch abstattete. Ansonsten ist das Thema, so zumindest mein Eindruck, weitesgehend aus dem Fokus geraten. Daher gut und sicher auch spannend das heutige Panel aus Wien: "Ausgangspunkt der Initiative "Das Recht, nicht gehen zu müssen – Europäische Politik und Fluchtursachen" bildet die gleichnamige AK-Studie der Autorinnen (Sonja Buckel und Judith Kopp). Die Arbeit, die im Rahmen der Veranstaltung erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wird, nimmt die Debatte rund um Fluchtursachen kritisch in den Blick. Statt Fluchtursachen einseitig in den Herkunftsstaaten zu verorten, thematisiert die Studie wie globale Ungleichheit und Klimakrise, gerade auch vorangetrieben durch europäische Politik, diese Fluchtursachen (mit-)produzieren. Davon ausgehend werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, um den sozial-ökologischen Umbau zu beginnen und das „Recht, nicht gehen zu müssen“ zu verwirklichen: Sonja Buckel, Professorin für politische Theorie an den Universität Kassel, Autorin der Studie Judith Kopp, Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung mit dem Forschungsschwerpunkt „Fluchtursachenbekämpfung“, Autorin der Studie Moderation: Lukas Oberndorfer, Referent in der Abteilung EU & Internationales der AK Wien Im Anschluss präsentieren die UnterstützerInnen Schwerpunkte und Programm der Initiativen-Woche. Wir bitten um Anmeldung: https://admin.arbeiterkammer.wien/.../p/REAN2HOQWBYWY/ Hier werden aller Informationen zur und Materialien der Initiative laufend ergänzt: https://wien.arbeiterkammer.at/fluchtursachen
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Dienstag, 8.Juni: 50 Jahre Ton Steine Scherben: Was ist aus dem politischen Aufbruch geworden?

(Andrea)
Eine Zeitreise, alleine das Podium ist mit Christiane Rösinger und Michael Sontheimer schon spannend besetzt. Rösinger bewunderte ich mit den Lassie Singers und Sontheimers (und Elke Schmitters) Texte haben mich die TAZ abonnieren lassen. Das und dann geht es auch noch um die prägendste Band, die Deutschland außer Kraftwerk und ein paar anderen hervorgebracht haben. Keiner war politischer, romantischer und wortgewaltiger als Rio Reiser. Heute soll ein halbes Jahrhundert nach der Gründung der Ton Steine Scherben Bilanz gezogen werden: "Was ist im Verlauf der letzten fünf Jahrzehnte aus der Grundlegung der deutschsprachigen Pop-Musik aus dem Geiste des politischen Protests geworden? Was sind die Chancen und Perspektiven einer politisch ausgerichteten Popkultur heute? Darüber sprechen TSS-Mitglied Martin Paul, die Musikerin Christiane Rösinger (Britta/Lassie Singers) und der Journalist Michael Sontheimer mit Uwe Schütte. Musikalische Interventionen: Andreas Spechtl. Die Veranstaltung ist Teil des Programms „50 Jahre Ton Steine Scherben“ Der Livestream ist kostenlos. Wir freuen uns über eine Spende: https://www.paypal.com/donate?hosted_button_id=QJQ9WC59UTQU8 Foto:Quelle: Browse Gallery, Foto © Rita Kohmann
Beginn 19 Uhr, Link zur Veranstaltung: https://www.youtube.com/channel/UC-bwA6oonJHTp-f4--QQ20g
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Donnerstag, 10. Juni – Sonntag, 13. Juni: DAS INSTITUT AudioWALK – Frankfurt-Westend
(Martin)
1936 wurde in Frankfurt am Main ein Institut gegründet, um im nationalsozialistischen Deutschland Menschen auszusortieren, die man als wertlos betrachtet hat.
profikollektion recherchiert und stößt auf das Institutsgebäude, das einfach abgerissen wird, eine Stadt, in der die Täter nach 1945 weiterbeschäftigt werden, Verbrechen die ungesühnt verjähren und Mediziner*innen, die Leben nicht retten, sondern abwerten.
profikollektion hat einen Audiowalk mit performativen Elementen erarbeitet, in dem die Zuschauer*innen auf dem Weg zu einem verschwundenen Ort sind. Dabei begegnen sie Vergangenheit und Gegenwart, Kontinuitäten und Geschichte und einem R-Wort mit fünf Buchstaben, das alles verbindet.
Hier gibt’s mehr Infos zu Das Institut und profikollektion: https://www.profikollektion.de
Hier geht’s zur Anmeldung: https://www.profikollektion.de/anmeldung-das-institut/
Donnerstag, 10. – Sonntag, 13. Juni Starttermine 17-21 Uhr, alle 15 Minuten
Foto: © Homepage profikollektion
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Donnerstag, 10. Juni (Premiere) – Samstag, 12. Juni: Kassandras Traum

(Martin)
Theatre4You Gallus Theater
In Echt, live und in Farbe!
Wer bin ich und wie sieht mich die Welt? »Kassandras Traum« ist ein Streifzug durch die Gegenwart mit Figuren der Theater- und Zeitgeschichte.
Das Gallus Theater und Theater4You versprechen: „Reisen Sie mit uns durch den Kosmos der Theatergeschichte, begegnen Sie Figuren im Streit miteinander, treffen Sie auf Götter und Menschen, die antike Seherin Kassandra, Feministinnen der Moderne, die Gräfin Orsina aus "Emilia Galotti", Blanche Dubois aus "Endstation Sehnsucht", Luise Miller, Lady Milford, Shen Te und Wang, Alkmene und Sosias; berühmte Frauen der Zeit- und Kunstgeschichte wie Hannah Arendt, Paula Modersohn-Becker, Patricia Highsmith.
Erleben Sie ihre literarische und existenzielle Suche nach einer individuellen Form der Liebe und ihrem Platz in der Welt, die Behauptung von Überzeugungen und Träumen, den Kampf gegen das Scheitern, gegen Zweifel, Verzweiflung, Einsamkeit und Angst.
Begleitet wird diese Szenencollage zum Thema "Identität" durch Fotos von Anna Meuer, sowie Klaviermusik, ausgewählt und präsentiert von Andreas Sommer.
Diese zweite künstlerische Ebene bildet einen eigenen, parallelen Erzählakt über die Welt des Theaters, die berufliche Arbeit des Schauspielers /der Schauspielerin, seine/ihre Verwandlungsprozesse in der Aneignung des Fremden, einen Erzählakt über die Differenzerfahrung zwischen ICH als ICH und ICH als ein(e) Andere(r).“
Donnerstag, 10. Juni (Premiere) – Samstag, 12. Juni jeweils um 20.00h:
Foto: (c) Homepage Gallus-Theater
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Donnerstag, 10. Juni: Of/ Hafenkino

(Andrea)
Juhu, der Sommer ist da, die Inzidenzen sinken und es ist ZEIT, die Picknickdecke einzupacken und in den Hafen zu radeln. Endlich ein Hauch Normalität, ist das nicht eine wahre Wohltat? Heute, morgen und Samstag gibt es Programm, natürlich wetterabhängig. DO 10.06. Ema (OmU) FR 11.06. Kajillionaire (OmU) SA 12.06. Niemals selten manchmal immer (OmU)
Weitere Infos: www.hafen2.net
Das Kleingedruckte: Der Vorverkauf ist für Menschen, deren komplette Impfung noch nicht 15 Tage zurückliegt, obligatorisch; das Kontingent hierfür liegt momentan bei 100 (nächste Lockerungsstufe: 200) Tickets. Diejenigen, die vor mindestens zwei Wochen ihren Impfschutz komplettiert bekamen, können ebenfalls ein Vorverkaufs-Ticket kaufen oder einfach zur Abendkasse kommen - besser für einen schnellen Ablauf ist ein Vorverkaufsticket. Momentan (Lockerungsstufe 2) benötigen nicht komplett geimpfte Leute den Nachweis eines tagesaktuellen Tests. In Stufe 2 ist ein solcher Test nicht mehr Pflicht, aber empfohlen. Ihr braucht die Tickets nicht auszudrucken - bringt einfach euren Namen mit - wir haben eine Liste zum Abhaken. Wenn ihr ein Ticket habt, informiert euch bitte in den Tagen zuvor und insbesondre am Veranstaltungstag, ob alles im grünen Bereich ist - das gilt sowohl fürs Wetter als auch für etwaige Pandemie-spezifischen Vorkommnisse.
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Schauspiel Frankfurt und Oper Frankfurt: Endlich! Sie spielen wieder!

(Martin)
Im Schauspiel Frankfurt und in der Oper Frankfurt geht ‚der Lappen hoch‘ – JUBEL!
Vermutlich wird es ‚Gedränge‘ geben, um die begehrten Tickets zu ergattern.
Das Schauspiel Frankfurt zeigt mehrere Premieren im Kammerspiel: z.B. ‚Malina‘ nach Ingeborg Bachmann in der Regie von Lilja Rupprecht (am 11. Juni), die Stückentwicklung ‚NSU 2.0‘ von Nuran David Callis (am 13. Juni) und ‚ODE‘ von Thomas Melle in der Regie von Anne Bader (am 19.06.).
Im Großen Haus hat am 20. Juni ‚Der Theatermacher‘ von Thomas Bernhard in der Regie von Herbert Fritsch Premiere.
Weitere Infos zu den Vorstellungen hier:
https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/
Die Oper Frankfurt zeigt ab dem 11. Juni eine konzertante Aufführung von Richard Strauss ‚Ariadne auf Naxois‘. Es dirigiert der Berliner Staatskapellmeister Thomas Guggeis. Die Ariadne wird gesungen von Ambur Braid – der großartigen Salome, die nur wenige Male gezeigt werden konnte.
Ab dem 12. Juni gibt’s Mozarts ‚Le Nozze de Figaro‘ und einen Liederabend mit dem Bariton Johannes Martin Kränzle.
Die Frankfurter Erstaufführung ‚Dialogues des Carmélites‘ von Francis Poulenc in der Regie von Claus Guth wird ab dem 4. Juli gezeigt.
Im Bockenheimer Depot gibt’s ab dem 27. Juni die Uraufführung und Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt von Lucia Ronchettis Inferno konzertant zu hören.
Alles weitere hier: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/
Der Vorverkauf für Schauspiel Frankfurt und Oper Frankfurt startet am 7. Juni!
Foto: (c) Homepage Schauspiel Frankfurt
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Freitag, 11. und Samstag, 12. Juni: Ein Mensch brennt

(Martin)
von Nicol Ljubić Freies Schauspiel Ensemble Premiere!
Wieder in echt, live und in Farbe!!!!
Protestbewegungen brauchen als treibende Kraft einzelne Menschen, die für die Sache brennen und einen Großteil ihres Lebens auf den Kampf für die Verwirklichung ihrer politischen Ziele ausrichten. – Aber wie hoch ist der Preis für ein solches unbedingtes, gesellschaftliches Engagement? Verbleibt da noch hinreichend Zeit, Aufmerksamkeit und Energie für ein Privatleben: Familie, Freunde, Liebe?
Diesen Fragen geht Nicol Ljubić in seinem Roman „EIN MENSCH BRENNT“ nach.
Hartmut Gründler, ein radikaler Gegner der Atompolitik der Bundesregierung, zieht als Untermieter in das Haus der Familie Kelsterbach ein. Vater Kurt, mittelständischer Unternehmer, belächelt den Mann im Souterrain und seine Anti-Atom-Bewegung: „Alles Panikmache!“ Seine Frau Marta dagegen ist fasziniert vom leidenschaftlichen, kompromisslosen Idealismus Gründlers und wird eine entschiedene Unterstützerin seines Kampfes. Sie will nicht länger das Heimchen am Herd bleiben, das gerade noch seinem Beruf als Lehrerin nachgehen darf und entfremdet sich zunehmend von ihrem Mann. Der 10-jähriger Sohn Hanno ist eifersüchtig auf den militanten Eindringling Hartmut und fühlt sich seiner Mutter nur noch nahe, wenn er mit ihr auf Demonstrationen geht. – Bricht hier eine eigentlich glückliche Familie auseinander?
Hier geht’s zur Homepage und den Tickets: http://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/ein-mensch-brennt
Freitag, 11. (Premiere) und Samstag, 12. Juni um 20.00h:
Weitere Vorstellungen: 18. Juni, 19. Juni, 02. Juli und 03. Juli.
Foto: © Homepage Freies Schauspiel Ensemble
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30 Jahre: ENGELBERG von Stephan Eicher

(Uwe)
Wenn Ihr in den Sommerurlaub nach Italien über die Schweiz fahrt, kommt Ihr hinter Luzern an Stans vorbei. Dort gibt es eine Ausfahrt und wenn Ihr dort von der Autobahn abfahrt (was Ihr nicht tut, Ihr wollt ja so schnell wie möglich durch den Gotthard), kommt Ihr (wenn Ihr den entsprechenden Straßenschildern folgt) in das kleine Schweizer Dorf Engelberg, gelegen auf rund 1.000 Metern über dem Meeresspiegel. Im Kursaal des Dorfes nahm der Schweizer Sänger Stephan Eicher vor dreißig Jahren ein Album auf, das er einfach Engelberg nannte.
Engelberg ist ein fantastisches Album mit den absoluten Eicher-Tophits Pas d´ami und Dejeuner en paix und weiteren ganz großartigen Nummer. Schon der Auftakt, Wake Up zieht einen in die Platte rein, wunderbare Lieder – gesungen in Englisch, Französisch, Deutsch oder Bernerdeutsch – reihen sich danach aneinander. Mit Djian´s Waltz – benannt nach dem Autor, der bis heute Eichers französische Texte schreibt - endet das abwechslungsreiche, hymnische, krachende und ruhige Album.
Wir hörten es ununterbrochen, als wir im Sommer 1991 zum Campen an die Dune de Pylat bei Bordeaux fuhren. Ein in den schweizer Alpen aufgenommenes Album dröhnte aus einem aterschwachen, batteriebetriebenen Kassettenrekorder, der neben uns stand, als wir im Sand saßen und auf den Atlantik blickten. Ich liebe die Platte bis heute, aber nicht nur wegen der Erinnerungen an eine besondere Reise, sondern weil sie überwältigend gut ist. Das zwei Jahre später erschienene Meisterwerk Carcassonne (auch benannt nach dem Ort der Aufnahme) hat das hohe Niveau gehalten.
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Freitag, 11.Juni – Sonntag, 13. Juni: Moon Machine, Grounded

(Martin)
Veit Sprenger / Tobias Euler / Thies Mynther Mousonturm Saal/Bau
Juchhu! Der Bau im Mousonturm – der neue coronasichere Bau im Bau im Mousonturm – öffnet zum Liveerlebnis!
„Moon Machine ist eine mobile Musikinsel, eine Bastelarbeit aus pneumatischen Instrumenten und mechatronischen Klangmaschinen, aus Sonnenschirm, Signalhörnern und akustischen Kollisionswarngeräten. Gebaut wurde sie zur höheren Ehre der US-amerikanischen Musiker- und Komponistenlegende Moondog vom Komponisten Thies Mynther (auch bekannt von Bands wie Phantom Ghost und Chicks on Speed), dem Theatermacher Veit Sprenger (Showcase Beat le Mot) und dem bildenden Künstler Tobias Euler (Gründer des legendären Jonny Knüppel in Berlin). Nach dem erfolgreichen Besuch bei der Ars Electronica in Linz bespielen die Künstler nun vier Abende lang ihre Maschine am Mousonturm und verweben in ihrer Performance Moondogs Werke und seine Instrumentenerfindungen wie Trimba oder Dragon’s Teeth mit eigenen Songs, Gedichten und musikalischen Experimenten.“
Bereits ab 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn kann die Installation der Moon Machine allabendlich vom Publikum erlebt und erkundet werden!
Tickets und weitere Infos gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/moon-machine/
Freitag, 11.Juni – Sonntag, 13. Juni um jeweils 20.00h
Mousonturm Saal/Bau – solidarisches Preissystem (frei wählbar) Doppelloge: €10 / €20 / €40 / €60.
Foto: © Peter Hönnemann
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Und ab sofort und rechtzeitig zu Ostern: ein humorvolles Teeprojekt aus Hamburg: TEESUS - die völlig durchdeklinierte Teeologie!
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Jederzeit: Kult(ur)-Wanderung

(Daniela)
Ihr wisst es, ich bin ein großer Fan von Christian Setzepfandt, daher werde ich mir seine neue Tour gerne anhören. Schade, dass man ihn dabei nur hören und nicht sehen kann, denn es handelt sich um einen Audiowalk. Der Vorteil: man kann ihn jederzeit selber starten. Ich weiß schon, wem ich eine Tour zum Geburtstag schenke und da die Person gerne isst, schenke ich ihr ein Audiowalkticket + Care-Paket oder uff hessisch "Kehrpaket... schöne Idee!
Individuell & jederzeit abrufbar! Kommen Sie mit auf eine ganz corona-konforme Kult(ur)-Wanderung durch den wunderschönen Stadtwald! Christian Setzepfandt erklärt Ihnen via Audio-Sounddateien – die Sie über Ihr Smartphone abspielen können – an insgesamt 29 Stationen alles Wissenswerte über den Stadtwald & dessen Geheimnisse. Es geht um Kultur, um Frankfurter Berühmtheiten, um den Wald & besondere Orte auf der Strecke. Bitte beachten: Wer möchte, kann bei dieser Tour auch gleich eine leckere Marschverpflegung vom "Treffpunkt Seehofpark" dazu buchen. In den vergangenen Monaten haben wir alle gelernt wieder mehr in der Natur unterwegs zu sein und diese in vollen Zügen zu genießen! Wir sind gewandert, gejoggt und gelaufen und haben dabei unglaublich viel Schönes entdeckt! Für alle, die bei Ihrem nächsten Spaziergang auch noch etwas lernen wollen, haben wir zusammen mit Christian Setzepfandt diesen wunderbaren Audio-Walk produziert, den jeder ganz individuell an seinem Wunschtag und zu seiner Wunschuhrzeit machen kann. Die 5,7km lange Strecke führt durch die Kleingärten in Sachsenhausen und den Frankfurter Stadtwald in Sachsenhausen und Oberrad. Je nach Schrittgeschwindigkeit benötigen Sie hierzu zwischen 2 und 2,5 Stunden.
Und wie das alles ganz genau funktioniert könnt ihr hier nachlesen: https://www.frankfurter-stadtevents.de/Datum/11-Mai-2021/Machs-doch-wann-DU-willst_20016451/
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Noch bis 5. Juli: Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken

(Martin)
Hörstück nach Laura Naumann; Staatstheater Darmstadt
„Familie Flugrat wohnt in Berlin. Tochter Moana hat gerade als Junior Consultant in einer großen Unternehmensberatung begonnen, will schnell Karriere machen, ihrem Chef gefallen und berät als ersten großen Auftrag den Halbleiterkonzern Chip Chip. Mutter Christiane lebt nach einer entwürdigenden Trennung ohne Mann und zweifelt an ihrem Beruf; sie ist Nachrichtensprecherin und informiert jeden Abend deutschlandweit die Zuschauer:innen über alles, was falsch läuft in der Welt. Moanas Freund Boris wohnt ebenfalls bei der Familie, ist aber nicht oft zuhause, er ist hauptberuflich Flugbegleiter, nebenberuflich kümmert er sich um die emotionale Lage der Familie Flugrat.
Während Moana ohne Rücksicht auf Verluste Karriere machen will, sucht Christiane nach dem Sinn darin, täglich das Publikum über die Krisen der Welt zu informieren. Boris möchte, wenn er mal zuhause ist, eine ganz normale Familie, die sonntags zusammen opulent frühstückt. Sowohl Christiane als auch Moana zweifeln an sich selbst, ihren beruflichen Erfolgen und damit verbunden dem Wert ihrer Arbeit. Der kapitalistische Imperativ ist allgegenwärtig. Und auf einmal sind alle immer zuhause! Unerwartet tritt dann auch noch Nikita ins Leben der Familie - danach ist nicht mehr wie es war.
In diese Situation wirft die Autorin Laura Naumann ihre Leser*innen und wir unsere Zuhörer*innen.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-darmstadt.de/veranstaltungen/raus-aus-dem-swimmingpool-rein-in-mein-haifischbecken.774/#event-4055
Freitag, 30. April – 5. Juli Solidarisches Preissystem - Staatstheater Darmstadt
Foto: © Staatstheater Darmstadt/Homepage
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Brotfabrik Sommerwiese (ab Ende Juni)
(Uwe)
Land in Sicht, singt der Wind in mein Herz, die zeitlos schöne Passage aus einem Song von Ton Steine Scherben drückt die Hoffnung aus, die alle auf eine Rückkehr des „normalen Lebens“ haben. Sonne, Freunde, kühle Getränke, eine Wiese und Musik (oder Kultur überhaupt). Was braucht man mehr? So selbstverständlich war diese Kombination eine ganze Zeit lang leider nicht. Nun scheint der Wind zu drehen und den Kulturschaffenden ist es hoffentlich möglich, über den Sommer einige attraktive Formate zu präsentieren.
Auch die Brotfabrik (mit dem Zoom und Markus Gardian Booking) steht in den Startlöchern und veranstaltet vor der Jahrhunderthalle in Höchst die Brotfabrik Sommerwiese. Im abwechslungsreichen Programm habe ich bereits GRANADA entdeckt, die von mir hochgeschätzte Band aus Graz, die ich mir unbedingt anschauen will. Darüber hinaus wird ab dem 27.06 ein vielfältiges Programm geboten. Da ist für jede/n was dabei. Mehr unter https://sommerwiese.net und in Kürze hier.
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Samstag, 12.Juni: Of/ Biertasting
(Andrea) Reimo Peters ist, man glaube es kaum, ein Friese. Naja & dieser Friese lebt jetzt in Offenbach, weil - man höre und staune - es hier so gute Bedingungen für Start Ups gibt. Am Samstag, den 12.Juni um 14h kommt er in den Filmklubb und macht sein Biertasting vom Feinsten - Meldet Euch an wenn ihr dabei sein wollt. nic@filmklubb.de "Doch zuvor richten wir den Garten für Euch her, schon diesen Samstag gibt es draussen ein Bierchen im Ausschank oder auch zum mit nach Hause nehmen oder Kaffee auch Michkaffee ,)) und Erdbeerkuchen.
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Donnerstag, 17. Juni – Samstag, 19. Juni: Konferenz der Abwesenden - Rimini Protokoll

(Martin)
Rimini Protokoll (Haug, Kaegi, Wetzel)Mousontum im Frankfurt LAB (Schmidtstraße 12)
Wow! Live, vor Ort und wir können dabei sein!
Rimini Protokoll ist in Town – DAS Theaterkollektiv, das in verschiedenen Zusammensetzungen arbeitet, für Dokumentartheater schlechthin steht, in Gießen gegründet wurde und immer wieder ein Erlebnis ist.
Apropos Erlebnis…
In Frankfurt waren u.a. zu sehen CHINCHILLA ARSCHLOCH WAS WAS – großartig, dieser Tourette-Abend, den, wer ihn gesehen, nicht vergisst. Oder: UNCANNY VALLEY – irrsinnig beeindruckend, gleichwohl kein/e Schauspieler*in auf der Bühne. Es ist ein ‚Roboter‘, der die Gestalt von Thomas Melle hat, dem Autor von ‚Die Welt im Rücken‘ – und der als Mensch-Roboter von seiner bipolaren Störung ‚erzählt‘.
Viele bedeutenden Theaterpreise hat Rimini Protokoll bekommen hat und mit Einladungen all überall ist Rimini Protokoll ausgezeichnet.
Vor ein paar Tagen fand die Premiere der KONFERENZ DER ABWESENDEN in Dresden statt und „Michael Laages hat für die Sendung ‚Kultur heute‘ auf Deutschlandfunk (2.6.2021) bei Rimini Protokoll ‚tolle Geschichten ohne Pause‘ erlebt. ‚Sie alle gehen durch uns hindurch, nichts daran ist peinlich.‘ Für das Publikum entstehe in dieser Arbeit ‚eine Art mehrfach gebrochener Echoraum‘: Die Frage, was an diesen in Vertretung erfahren Geschichten ‚Teil von uns sein‘ könne und solle, werde aufgeworfen: ‚Das ist Abenteuer und Lernprozess genug für zwei Stunden.‘ Fazit: "Rimini Protokoll hat sicher schon kompliziertere Konferenzstrukturen entwickelt. Aber auch dieses 1:1 Erlebnis hat es in sich.‘" (zitiert nach nachtkritik.de).
Darum geht’s, schreibt der Mousonturm: „Im Angesicht von weltumspannenden Krisen geht es um weltweite Zusammenarbeit. Dennoch wird die Krise diesmal lokal ausgetragen – im Namen der Welt bei einer internationalen und hochkarätig besetzten „Konferenz der Abwesenden“. Niemand reist an, und die Gründe für die Abwesenheit der Expert:innen sind so vielfältig wie ihre inhaltlichen Positionen. Für alle gilt, dass es Menschen hier vor Ort braucht, die als Stellvertreter:innen die Vorträge auf die Bühne bringen, doch diese erhalten ihre Skripte erst mit Beginn des Vortrags. Aus dem Umstand, nicht hier sein zu können oder auch zu müssen, entwickelt sich ein gemeinsames Spiel zwischen dem Publikum und den Menschen, die zu Träger:innen von Ideen, Biografien und Gedanken der Expert:innen werden. Inmitten der Abwesenheit entsteht Raum für neue Einschreibungen und ungeahnte Perspektiven.“
Das verspricht, spannend zu werden!
Hier geht’s zu den Tickets, und weiteren Infos: https://www.mousonturm.de/events/konferenz-der-abwesenden/
Donnerstag, 17. Juni – Samstag, 19. Juni jeweils um 19.30h und zusätzlich auch am Samstag, 19. Juni um 15.00h
Rimini Protokoll (Haug, Kaegi, Wetzel), Mousontum im Frankfurt LAB (Schmidtstraße 12) – solidarisches Preissystem (frei wählbar): €5 / €10 / €20 / €30.
Foto: © Sebastian Hoppe
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Freitag, 18. Juni: FFM/ The Invitation Festival

(Andrea)
Programmatischer kann ein Veranstaltungstitel kaum sein: Invitation. Wie schön und nie fühlte ich mich eingeladener nach diesen trostlosen Konzertfreien Monaten. Kenn ihr dieses Bild "siehst Du ein Konzert oder einen Mähdrescher"? Ich habe IMMER ein Konzert gesehen! Jetzt also endlich, Frank Diedrich eröffnet den Sommerreigen im Batschkapp Sommergarten mit dem The Invitation Festival 2021. Es treten auf: DIE KAMMER: Gastgeber und Initiator des Festivals. Das Indie-Folk-Duo »Die Kammer« in Begleitung ihres hauseigenen sechsköpfigen Alternative-Orchesters sowie zahlreichen Gastmusikern. Die Protagonisten Marcus Testory und Matthias Ambré erzählen in ihren englischsprachigen Songs skurrile und morbide Geschichten, die von Melancholie, Vergänglichkeit und Tod, aber auch von unbeirrbarer Freude und Lust am Leben geprägt sind. In den Narrativen finden sich oft feiner Sarkasmus und subtile Gesellschaftskritik, sowie autobiografische Erfahrungen und persönliche Erlebnisse. HOLLY LOOSE & BAND: Seit über 25 Jahren befindet sich Holly Loose, seines Zeichens Frontmann und Sänger der Rockband Letzte Instanz, auf einer Reise durch die Musik und deren unterschiedlichste Genres. Das Berliner Urgestein hat dabei einiges vorzuweisen. Loose enterte mit seiner Band die Top Ten der hiesigen Charts und spielte Hunderte von Tourkonzerten. Auf seinem Album "Melancholia" gelingt es ihm gekonnt, einen wunderbar ruhigen und gediegenen Klangteppich zu schaffen, auf dem der geneigte Zuhörer sich bei einem Glas Wein oder Whisky in Schwermut baden kann und ganz still erkennt, dass das Leben in all seinen Facetten wohl doch einen Sinn zu haben scheint. Nicht zuletzt Holly Looses tiefe, samthauchige Stimme, die mal an Cohen, mal an Waits erinnert, schafft es, die Zuhörerschaft in den Bann zu ziehen und für eine innere Ruhe zu sorgen. PATTY SCHMIDT: Ein Mann, eine Gitarre, eine Bühne und viele Mundharmonikas. Mehr braucht der charismatische Frontman der Irish Folk Band „Paddy goes to Holyhead“ nicht um mit seinen Solo-Auftritten bestens zu unterhalten. In einem Song Gitarre und Blues Harp spielen und noch singen, Paddy Schmidt ist eine eigene kleine Band für sich. Zwischen den Songs erzählt Paddy kleine Anekdoten und führt humorvoll durch sein Programm - eine Mischung aus eigenen Liedern und einigen wenigen Adaptionen bekannter irischer Songs. Die Bühne hat er sich nach 25 Jahren als Berufsmusiker in mehr als 5000 Auftritten schon mit internationalen Größen wie Rory Gallagher, den Beach Boys und Jethro Tull geteilt. Einlass 16.30 Uhr, Beginn 18 Uhr VVK 35 Euro zzgl. Gebühren, AK 42 Euro
https://www.the-invitation-festival.com
Batschkapp Gwinnerstraße Frankfurt-Riederwald (also Nord-Offenbach ;-))
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Samstag, 19.Juni: FFM/ Kulturnot Veranstaltungstag
(Andrea)
Gerade flatterte Post von Conni Maly (Slags Lava 303) ins Haus, die Initiative klingt gut: "Wir sind ein Netzwerk aus Bands, MusikerInnen, DJs, Sozialarbeiter.innen und unabhängigen VeranstalterInnen und haben eine Kulturinitiative gegründet, um im Sommer öffentliche (und private ) Plätze, Parks, Gärten und Grünflächen im Stadtgebiet mit Musik, Kultur und kreativen Angeboten zu bespielen und dabei für gute Stimmung und Prävention zu sorgen. Mehr Infos zu unserem Sinn und Zweck findet ihr hier: https://wechange.de/project/initiative-kultursommer-21/document/text-sommerinitiative-ffm/ Aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten https://m.facebook.com/Kulturinitiative-am-Main-105415061747989/?notif_t=page_fan¬if_id=1622612465483745&ref=m_notif Wenn ihr mitmachen wollt, Austausch sucht oder Lokations für uns habt, die wir bespielen dürfen oder sollen meldet euch gern und schreibt an kultur-am-main@systemli.org
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Samstag, 19. Juni: FFM/ Batschkapp Sommergarten

(Andrea)
1979 gegründet, gehörten sie zum zweiten Schwung an Bands der hiesigen Punkszene. Dass sie eine Punkband waren, daran gab es keinen Zweifel, auch aus ihrem Selbstverständnis heraus. "Sie waren auf eine gute Art selbstsicher und frech und hatten so eine Power, dass es gar keine E-Gitarren brauchte, um die Kids zum Pogen zu bringen. Vier junge Frauen standen auf der Bühne und ballerten einfach los. An diesem Abend sind sie wohl den Fehlfarben aufgefallen, die sie daraufhin einluden, mit ihnen zusammen auf Tournee zu gehen. So wurden Östro 430 sehr schnell überregional bekannt. Die Besetzung alleine war schon auffällig: keine Gitarren, dafür Saxophon, Keyboard, Bass und Schlagzeug. Diese Kombination ergab einen völlig eigenen Sound, fernab von jedem Klischee. Dass die Band nur aus Frauen bestand, war zu der damaligen Zeit eine Besonderheit, selbst in der Punkszene." Erinnert sich kein geringerer als Campino. Und weiter: " Martina Weith hält nicht viel von blumiger Sprache, nimmt kein Blatt vor den Mund, und indem sie mit einer unverschämten Lässigkeit und Selbstverständlichkeit über ihre sexuelle Selbstbestimmung singt, betreibt sie gewissermaßen Feminismus, ohne sich Feminismus auf die Fahnen schreiben zu müssen oder zu wollen. Das kommt cool rüber, und es fehlt jegliches Anzeichen dieses biederen Beigeschmacks, der sich schnell ergibt, wenn dogmatisch versucht wird, sich an einer bestimmten politischen Thematik abzuarbeiten. Ich wünschte, so ein Statement würde irgendwann einmal jemand über die Toten Hosen abgeben." Quelle: https://www.tapeterecords.de/artists/oestro-430/
Östro 430 spielen heute im Sommergarten der Batschkapp, Einlass ist um 19 Uhr https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1003648-oestro_430
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Sonntag, 20. Juni: FFM/ Bernd Begemann

(Andrea)
Würden Sie dem Mann auf dem Bild eine Versicherung abkaufen? Nicht unwahrscheinlich, weil Bernd Begemann hat den Witz und Charme, den es braucht. Glücklicherweise ist er aber Musiker geworden. Und Frauenversteher und ein unglaublich toller Entertainer. Seine Konzerte sind ein Erlebnis und deshalb ist mein heutiger Abend mit ihm verplant. Ich radele in die Gwinnerstraße und setze mich in einen der gemütlichen Strandstühle und genieße Herr Begemann. "Weniger als drei Stunden dauern seine Konzerte selten, mehr als zwanzig Lieder plus Zugaben bringt er Abend für Abend unter die Leute. „Da bekommt man noch was für sein Geld.“, sagt die Presse. Und "Der Lieblings-Barde der deutschen Pop-Intelligenz" (Spiegel Online), "Diese locker um den kleinen Finger gewickelte Popmusik beherrscht sonst kaum jemand in Deutschland. (Musikexpress) Niemand in diesem Land bringt seine E-Gitarre so zum Singen und seinen Fender-Amp so zum Klingen. Bernd Begemann hat keinen Blues und Soul, Bernd Begemann IST Blues und Soul. Alles zwischen Liebe und Krieg nimmt Begemann wahr und schreibt darüber seine Lieder. Solange dieser Mann singt und auftritt, ist die Welt noch nicht im Geringsten verloren. Vielleicht aber etwas ungerecht. Hört Bernd! (Thees Uhlmann) BERND BEGEMANN 20.6.2021 Frankfurt, BATSCHKAPP SOMMERGARTEN Einlass 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr VVK 20 Euro zzgl. Gebühren, AK 25 Euro
https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1003639-bernd_begemann
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Ab 14.Juli: Of/ Parkside im Hof

(Andrea)
Der Sommer kommt und mit ihm "Parkside im Hof". Wie im vergangenen Jahr auch, bieten die Parkside-Studios und das Kulturamt unterschiedlichen Akteuren und Künstlern in der Stadt im Hof des Verwaltungsgebäudes der Oehler/Höchst/Alessa-Werke in der Friedhofstraße (ich hatte während meiner Ausbildung dort betriebswirtschaftlichen Unterricht, lang ist es her...) eine Bühne. Neben dem Filmklubb sind auch Volker Rebell mit seiner Studiobühne und etliche andere dabei. Nachstehend das Programm von Nic und Jose, VVK nutzen lohnt sich: Mi., 14. Juli · Welthits auf Hessisch Tilman Birr und Elis C. Bihn sind „Welthits auf Hessisch“ und singen Welthits der letzten siebzig Jahre in hessischer Übersetzung 19€
Do., 15. Juli · Film: Woman - Der beste Film des letzten Jahres! 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme. Vorneweg: Starke Frauen OF moderiert von Julia Finkernagel 10 €
Offenbacher Kurzfilmnächte je 10€ Action, Drama, Komödie, Doku oder Animationsfilm: Julia Finkernagel kuratiert und moderiert drei Kurzfilmnächte, die mit Einblicken hinter die Kulissen der Filme präsentiert werden. Jedes Programm hat eine Länge von ca. 90 Minuten. Vorneweg: Überraschung ! Fr. 16. Juli · Kurzfilm Programm 1
Sa. 17. Juli · Kurzfilm Programm 2
So. 18. Juli · Kurzfilm Programm 3
Di. 20. Juli · Film: Eine Handvoll Wasser mit Jürgen Prochnow & Pegah Ferydoni. Vorneweg: Regisseur Jakob Zapf & Produzent Tonio Kellner sprechen über Filmdrehs in Offenbach & RheinMain 10€
Mi. 21. Juli · Satire: Die Lesebühne ihres Vertrauens Elis C. Bihn, Tilman Birr, Severin Groebner bieten Kneipen taugliches mit Texten und Mugge aus dem oberen Satireregal 19€
Do. 22. Juli · Lesung & Filmausschnitte Ostwärts – Baltikum mit Julia Finkernagel Vorneweg: Dr. Harry Keaton, Magier & Hirnakrobat 15€
Fr. 23. Juli · Konzert: Tango Transit Martin Wagner: Akkordeon, Hanns Höhn: Kontrabass und Andreas Neubauer: Schlagzeug Drei virtuose Instrumentalisten führen das Lebensgefühl, das man mit Tango assoziiert, in neue Sphären. 19€ Festival Abschluss
So., 25. Juli · Film: White Zombie von 1932 Mit Livesynchrongenie Ralph Turnheim, der das vergessene Monster-Meisterwerk in ein völlig neues Licht rückt. Vorneweg: Konzert: Berry Blue Trio - Jazz vom Feinsten mit Christoph Aupperle: E-Piano, Julian Keßler: Gitarre & Vocals, Berry Blue: Vocals & Percussion
Einlass ab 19 Uhr, die Konzerte starten um 20 Uhr und die Filme bei Einbruch der Dunkelheit. Bis dahin ist Gelegenheit für Sommergetränke, Snacks und gute Gespräche bei spannendem Vorprogramm in lauschiger Open-Air-Atmosphäre – lasst euch überraschen ... Kartenvorverkauf: www.frankfurtticket.de/bundles/filmklubb/
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Juli: Of/ Parkside im Hof - Rebellsche Studiobühne

(Andrea)
Neben dem Filmklubb sorgen auch andere für einen abwechslungsreiches Programm beim 2. Offenbacher Open Air-Festival „Parkside im Hof“ vom 22. Juli bis 28. August 2021, ,mit dabei Volker Rebell, seine Rebell(i)sche Studiobühne beteiligt sich am Festival mit diesen 5 Konzerten:
1. Sa 24.07.2021: „Die Songkunst von Lennon & McCartney" mit The Lonely Hearts Club Band und Christopher Herrmann (Cello) - Konzeption/Moderation: Volker Rebell
2. Sa 31.07.2021: Stoppok solo - deutschsprachiger Folk-Blues-Rock der Extraklasse - mit kräftigem Biss und feinem Humor.
3. Sa 07.08.2021: Glitter Twins „50 Jahre Rolling Stones Sticky Fingers“ – Jubiläumskonzert + Lesung , Song-für-Song-Kommentierung: Volker Rebell
4. Sa 14.08.2021: Henni Nachtsheim & das Jazzensemble der Deutschen Oper Berlin (Quintett-Besetzung: Piano, Trompete, Posaune, Bass, Schlagzeug) „De Peter kimmt“ - Peer Gynt, neu interpretiert. Comedy meets Jazz.
5. Sa 21.08.2021: Rodgau Monotones - Erbarme und Hallelujaaaa!. Endlich. Nach vielen Jahren kommen die Monotones wieder mal nach Bad Offebach!
Konzertbeginn jeweils 19 Uhr. Ende spätestens 22 Uhr. Details zu den Konzerten und zum Ticketverkauf folgen, sobald die anderen Co-Veranstalter des Festivals die Planung ihres Programms abgeschlossen haben. Die anderen beteiligten Offenbacher Kulturinitiativen bieten Blues-, Jazz-, Klassik-Konzerte und Film-Vorführungen. Unter anderem will das Kulturzentrum Sandgasse zwei Konzerte beisteuern: am 23.07. Stoned Immaculate und am 30.07. Hamburg Blues Band (tbc, Infos unter Vorbehalt) Wer die im Schachbrettmuster bestuhlten Open Air-Veranstaltungen besuchen möchte, muss entweder vollständig geimpft oder nachweislich von Covid genesen oder aktuell getestet sein. Dies muss am Einlass kontrolliert werden. Eine Abendkasse darf es nicht geben. Tickets müssen online gebucht werden. Das Sicherheits- und Hygienekonzept macht eine Limitierung der Besucherzahl notwendig. Weitere Infos folgen.
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Freitag, 16. Juli: FFM/ Revolte Tanzbein
(Andrea)
Bis Juli ist die Lage sicher eine andere, nämlich eine bessere, daran glaube ich ganz fest. Dann können Revolte Tanzbein sicher entspannt und live in der Batschkapp releasen: „Wir hüpfen. Wir springen. Wir tanzen. Wir schrei’n – wir sind die Revolte, du bist das Tanzbein.“ Revolte Tanzbein ist eine achtköpfige Frankfurter Band, die deutschsprachigen SkaBalkanReggaeRock auf die Bühne bringt. Inhaltlich geht es uns um die alltäglichen Herausforderungen des Lebens, ein besseres, harmonisches Miteinander, die kritische Betrachtung bestehender Missstände und viel Humor (mit ein bisschen Sarkasmus). Musikalisch bieten wir einen wilden, tanzbaren Mix, der nur eine Richtung kennt: vorwärts." Yeah!
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