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| 28.05.2021 |
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| Inhalt: AUFBRUCH / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / SUCHE / BIETE / VERLOSUNG / G E R O L L T E S: ein Schaaf versuchte Cow Tipping / GEDRUCKTES / Freitag, 28. Mai (Premiere) bis Freitag, 4. Juni (on demand): ALLTAGSRAUSCHEN – Ein Zuhörfilm / Freitag 28. Mai: Package – öffentliche Generalprobe live in Frankfurt! / Freitag, 28. Mai “INNENWELT” (Liederabend im Stream) / Freitag, 28. Mai: FFM/ Massif Central / Freitag, 28. Mai: Literaturfestival in Cornwall / Freitag, 28. Mai, und Sonntag, 30. Mai: Of/ Die Stille des Wassers / Freitag, 28. – Sonntag, 30. Mai: Don Quijote / Jederzeit: Kult(ur)-Wanderung / Samstag, 29. Mai: Automatenbüfett / Samstag, 29. Mai: Kunst im öffentlichen Raum / Samstag, 29. Mai: Die Schule der Frauen / Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel: Filme des Aufbruchs / Sonntag, 30.Mai: Of/ Hafen 2 / Samstag, 29. Mai – Montag, 31. Mai: Maria Stuart / Sonntag, 30. Mai Was tun! (Podiumsgespräch) / Sonntag, 30. Mai: Musik+Literatur / Sonntag 30. Mai: „Frankfurts Eintracht“ – Im Herzen vom Riederwald / Sonntag, 30. Mai FREEDOM IS A VERB / Montag 1. Juni: Robert Habeck im Literaturhaus / Montag, 31. Mai: Hamburger Bahnhof: Elif Sayam.....schläft sich durch / Dienstag, 01. Juni: Beste Sachliteratur / Dienstag, 01. Juni: Vernissage / 2. JUNI – 13. JUNI: Heine. ICH REDE VON DER CHOLERA / Mittwoch, 2. Juni: KRIMSKRAMS / Donnerstag 3. Juni: Milles Cuisines live aus dem FILMKLUBB / Freitag, 4. Juni (Premiere) – Sonntag, 6. Juni: Mimicreatures / Freitag, 4. Juni: MOZARTS REQUIEM / Noch bis 5. Juli: Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken / VORSCHAU / Samstag, 5. Juni: Sibylle & Yvette / Freitag, 18. Juni: FFM/ The Invitation Festival / Samstag, 19. Juni: FFM/ Batschkapp Sommergarten / Sonntag, 20. Juni: FFM/ Bernd Begemann / Ab 14.Juli: Of/ Parkside im Hof / Juli: Of/ Parkside im Hof - Rebellsche Studiobühne / Freitag, 16. Juli: FFM/ Revolte Tanzbein / Impressum |
AUFBRUCH

Letzte Woche begann ich das Intro damit, dass ich glücklich und verdammt müde bin. Glücklich, weil wir so einen tollen Koalitionsvertrag für Frankfurt erarbeitet hatten und müde, weil das alles ganz schön anstrengend war. Wer die Presse verfolgt hat, kann sich vorstellen wie ich mich jetzt fühle (für alle, die nicht wissen wovon ich spreche, empfehle ich den kurzen Beitrag im hr-Fernsehen von gestern Abend) … Dazu dann noch dieser ewige Dauerregen … Da kann man schon die Wände hochgehen. Wem es von Euch auch so geht, dem empfehle ich an dieser Stelle die heutigen Filmempfehlungen von Uwe & Daniel, die sie unter die Kategorie „Filme des Aufbruchs“ zusammengestellt haben.
Als ich jedoch heute früh die Beiträge von meinen Co-Autorinnen Andrea, Petra, Martin, Uwe & Daniel in den Ausgehtipps las, änderte sich meine Laune schlagartig. Das erste Mal, seit dem ich am 15.3.2020 die Ausgehtipps- in Daheimbleibtipps umbenannte, habe ich das Gefühl: es geht wieder los!
Ich gehe wieder zu echten EVENTS! Heute Abend versuche ich rechtzeitig bei ANTAGON zu sein, denn sie lassen 70 Leute (mit tagesaktuellen Coronatest) zu ihrer Open Air Generalprobe! Ich habe mir eben einen Corona Test gebucht und hoffe ich schaffe rechtzeitig, denn ich habe noch von 16:00-20:00 Uhr Onlinesitzungen…
Für Sonntag hatte ich mir zwei Tickets für den Fußballtalk „Frankfurts Eintracht“ – Im Herzen vom Riederwald mit Steppi und Andy Möller im Stadion am Riederwald gekauft (Beginn 15:30 Uhr). Die würde ich jetzt gerne jemanden schenken, denn ich will lieber wandern gehen. Also wer Lust hat dahin zu gehen, der kann mir gerne eine Mail schicken (bis morgen 10:00 Uhr an daniela@cappelluti.net) und mir kurz schreiben, warum er/sie glaubt, dass die Fußballerinnen der Eintracht am Sonntag den DFB Pokal nach Frankfurt bringen werden.
Und am kommenden Mittwoch gehe ich doch wirklich, zusammen mit meinem Freund und Co-Autor Martin, zu einer echten Theaterpremiere! Im Theater Willy Praml zeigen sie: „Heine, ich rede von der Cholera“. Und, neben echten Konzerten und Theaterinszenierungen, die man wieder buchen kann, kann man auch wieder in Restaurants und Bars gehen…. Das Lucille hat wieder auf, das Danzig am Platz ist wieder am Start und natürlich auch das Größenwahn, das Gemalte Haus (vorher reservieren) und das Backstage…. ich freu mich so….
So, jetzt muss ich los, noch liegen vier Stunden Onlinesitzungen vor mir….
Was auch immer ihr macht… lebt wild!
Daniela
(Foto: Katharina Dubno)
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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SUCHE / BIETE
Wirtschaftsprüfer*in gesucht: Wer von Euch arbeitet bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaf? Ich kenne da einen jungen Mann, der sich gerne mal mit jemanden darüber unterhalten würde.Kontakt: daniela@cappelluti.net
Natur & Kunst: Wohnprojekt im Odenwald gründen
Herzlich-gesellige Künstler/-innen (30-70 J.) gesucht zur Gründung eines ökologisch-kreativen Wohnprojekts in Südhessen mit 10-13 Erwachsenen zzgl. Kindern und Tieren! Uns gefällt, wenn Du positiv denkst, unkonventionell, weltoffen, großzügig, achtsam, spirituell, naturverbunden bist. Altbau mit Hof: Inwiefern bist Du ein(e) dynamische/r (Kunst)Handwerker- oder Landwirtschafts-Profi, die/der neben Tanz/Theater/bildender Kunst/Musik/Literatur bei Renovierung, im Garten bzw. Selbstversorgung, Tierhaltung viele Kenntnisse hat? Schreibe über Deine Motivation! Schöne Grüße, Mark (bildlichkeit@web.de)
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VERLOSUNG
2 x 1 Streaming-Ticket für Dienstag, 01. Juni um 19:30 Uhr: LIVE AUS DEM LITERATURHAUS FRANKFURT mit sechs Nominierten für den 1. Deutschen Sachbuchpreis 2021. Seid bei dieser PREMIERE mit dabei!
Frage: Wie lautet der Titel meines Sachbuch-Favoriten 2021?
Antwort: Bitte im Betreff an mich hier.
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G E R O L L T E S: ein Schaaf versuchte Cow Tipping

(Uwe)
Im unterklassigen Fußball ist gerade die heiße Phase der Meldung für die kommende Saison angebrochen. Nachdem das letzte Spieljahr im Oktober 2020 unter- und im April 2021 dann endgültig abgebrochen wurde, soll es im September 2021 weitergehen. Wir vom ruhmreichen TSV 1899 Goddelau melden uns an für die Saison 2021/22 in der Kreisliga A (1. Mannschaft) und Kreisliga B (2. Mannschaft) im Kreis Groß-Gerau. In dem Schreiben, in dem zur rechtzeitigen Meldung aufgefordert wird, „... um die voraussichtliche Mannschaftstärke pro Liga kalkulieren zu können“ findet man sinngemäß auch folgende Passage: „Sollten Sie einen freiwilligen Abstieg wünschen, so teilen Sie uns dieses rechtzeitig mit ….“. In den unteren Spielklassen bis zur Hessenliga ist es möglich, dass sich die finanziellen Verhältnisse eines Vereins durch den Rückzug von Sponsoren oder sich die sportliche Situation durch zahlreiche Abmeldungen bisheriger Spieler von heute auf morgen deutlich verschlechtert, gerade nach einer so langen Spielunterbrechung. Da ist ein freiwilliger Abstieg vor der Saison konsequenter als mit einer Notmannschaft durch eine Saison zu dilettieren, wie es Schalke 04 beispielsweise in der Bundesliga tat.
Am letzten Samstag wurde der 34. und damit letzte Spieltag der Bundesliga gespielt. Die Würfel sind gefallen, eine Saison mit dem schlechtesten Besucherschnitt aller (vergangenen und hoffentlich aller noch kommenden) Zeiten endete damit, dass die letzten Entscheidungen fielen: Der Meister (Bayern) und der erste Absteiger (Schalke) waren schon einige Zeit bekannt, andere Entscheidungen wie sicherer Klassenerhalt für Mainz, Hertha und Augsburg und Qualifikation zur Champions- und der Europa League fielen bereits am vorletzten Spieltag. Neben Meister Bayern spielen Leipzig, Wolfsburg und Dortmund in der Champions League, die Eintracht und Leverkusen spielen in der Europa League. Natürlich ist es in Anbetracht der guten Positionierung der Eintracht vor ein paar Wochen gerade für SGE-Fans enttäuschend, dass es nicht zur CL reichte und dass die sportliche Führung (Sportvorstand & Trainer), Garant für eine erfolgreiche Zeit, sich so würdelos verabschiedete. Union Berlin qualifizierte sich durch einen späten Erfolg gegen die Leipziger Brausekicker für die neue Conference League der UEFA und krönte damit ein beachtliches Spieljahr für den deutlich besseren Hauptstadtclub. Was die Conference League genau ist, weiß ich ehrlicherweise nicht, damit will ich mich auch eigentlich nicht beschäftigen.
Werder Bremen steigt hochverdient direkt ab. Wie es der HSV vor einigen Jahren tat, der vor seinem damaligen Abstieg in die Zweitklassigkeit über Jahre im unteren Tabellendrittel herumgurkte. Lange hielten die Bremer Verantwortlichen an Florian Kohfeldt fest, der stets schlecht gelaunt wirkte und dem man es vom ganzen Auftreten her zutraut, dass er ohne Grund vor dem Aldi einen Rentner umschubst. Vor dem letzten Spieltag, nach der Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten (Augsburg), feuerten die Bremer Kohfeldt dann doch und holten Vereinslegende (und ehemaligen Eintracht-Trainer) Thomas Schaaf. Er würde nie einen Rentner schubsen (ist er mittlerweile doch selbst einer). Er sollte das Kunststück fertigbringen, die Bremer Kicker am letzten Spieltag noch vor Köln und Bielefeld auf einen Nichtabstiegsplatz zu führen. Das war zwar realistischer als eine schlafende Kuh umzuschubsen („cow-tipping“), klappte aber nicht. Bielefeld rettete sich, Köln schaffte einen Würgesieg gegen Schalke und spielt die Relegation gegen Holstein Kiel.
Vier gute Nachrichten aus der Welt des Fußballs (nur positive Punkte, weil das Wetter so aufreibend schlecht ist):
(1) Für den FSV endet die Saison an diesem Wochenende im oberen Tabellendrittel (2) offiziell: Hansi Flick wird Bundestrainer, (2) bei der EM kommen vier von sechs Gruppendritte weiter (Deutschland spielt in einer Gruppe mit Portugal und Frankreich) und (4) Oliver Glasner wird neuer Trainer der Eintracht
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GEDRUCKTES

(Petra)
Katja Eichinger: viel mehr als die Frau eines bekannten Filmemachers…aber ich hatte nichts mit ihrer Person verbunden, bis ihr Buch vor mir lag: „Mode und andere Neurosen“. Schön editiert vom Verlag Blumenbar. Wusste nicht, dass sie wenig jünger als ich, aus Kassel ist und - wie ich - Kommunikationswissenschaften studiert hat (allerdings im coolen London zusammen mit Filmtheorie). Und dass wir so viele Themen und Erinnerungen teilen. Vom Arschgeweih der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts bis hin zum Casual Friday (die Dresscodes des US-Wirtschaftsmagazins, für das ich um die Jahrtausendwende gearbeitet habe, waren mysteriös und mitunter schwer akzeptabel für mich), Kulturgeschichte der Mode und das Revival des Barts bis hin zu nachhaltiger Mode. Es liest sich so weg wie ein gestikulierendes Gespräch mit einer Freundin, in dem man sich ständig ins Wort fällt, weil die Gedanken so gleich schwingen.
Mode war immer schon wichtig für mich, kein Logo-Bling-Bling oder ein Berg an Klamotten, sondern Objekte, die zu tragen mich auch noch nach Jahren erfreut, die etwas ausdrücken, das ich als Teil meiner Selbst angenommen habe. Die Pandemie hat auch meine Prioritäten verschoben, aber mich positiv betrachtet vielleicht auch etwas entspannter gemacht. Hoodies haben für mich schon länger ganz klar vorne in den Kleiderschrank gehört: und möge mein Spacecat-Sweatshirt niemals zerschleißen! Gerne auch mit Rock und verdammt hohen Schuhen, na – oder im Moment halt einfach mit Sneakern. Denn Inszenierung, die niemand wahrnimmt, tut nur selten was fürs eigene Ego. Finde ich jedenfalls (ich weiß: andere können das für sich genießen).
Doch die Paradoxien von Street Fashion und ehrwürdiger Haute Couture, die Eichinger skizziert, irrwitzigen Kosumkontinenten mit Weltmeeren zwischen Fast Fashion einerseits, die schon beim Kauf Müll ist, und Designerware andererseits, die nicht mehr unter einem durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen zu ergattern ist, faszinieren und befremden mich schon lange.
Ihr merkt: ich könnte zu jedem Thema, das die Autorin und Journalistin (u.a. auch für die Vogue) aufgreift, einen Blickwinkel beitragen, der Euch aber vermutlich nicht brennend interessiert. Wenn ich Euch aber auf die essayistischen und persönlichen Einblicke Katja Eichingers zwischen der Singer-Nähmaschine in Nordhessen, Dior-T-Shirts für 620 Euro und Aristoteles interessieren kann: ein sehr lohnendes und an vielen Stellen tiefergründiges Zeitgeist-Dokument. Nicht zu vergessen die großartigen Fotos von Christian Werner, die mich visuell zurückbeamen in ein vertrautes Damals.
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Freitag, 28. Mai (Premiere) bis Freitag, 4. Juni (on demand): ALLTAGSRAUSCHEN – Ein Zuhörfilm

(Martin)
Untere Reklamationsbehörde Digitaler Mousonturm
„In ALLTAGSRAUSCHEN wird die Innenstadt rund um den Offenbacher Marktplatz von der Unteren Reklamationsbehörde unter die akustische Lupe genommen.
Dabei steht Rauschen als akustisches, soziologisches und kommunikations-theoretisches Phänomen im Zentrum des Stückes.
Unter Rauschen verstehen wir Signale, die die Strukturlosigkeit und Unordnung relativ zu einer Ordnung von Zeichen erhöhen. Rauschen symbolisiert den Zustand perfekter Unordnung.
Im Fokus von ALLTAGSRAUSCHEN steht das intensive Zuhören, das zu einer Auseinandersetzung mit dem sonst eher ungehörten Rausch-Potenzial räumlicher und sozialer Architekturen vor Ort einlädt: dem architektonischen Rauschen von Relikten längst verstorbener Bauvorhaben, dem Stimmengewirr alter Schilderwälder, fehlgeleiteten Kommunikationsversuchen zwischen Passant:innen, elektromagnetischen Klängen verwaister Telefonzellen, Brückengesänge, Meeresrauschen u.v.m.
Für den Stream der Premiere am 28.05. gilt, dass der Ticketverkauf 1 Stunde vor Beginn der digitalen Vorstellung schließt. Den Link zur digitalen Veranstaltung erhält man mit dem Ticket (Solidarisches Preissystem).
Vom 29.05.–04.06. wird die Show über Vimeo on Demand zur Verfügung gestellt. Zum Ausleihen muss man sich bei Vimeo (einfach, kostenlos und einmalig) registrieren. Ticketpreis 5€.
Zu den Tickets geht’s hier: https://www.mousonturm.de/events/alltagsrauschen-ein-zuhoerfilm/
Freitag, 28. Mai (Premiere) um 20.00h anschließend bis Freitag, 4. Juni (on demand)
Foto: © URB
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Freitag 28. Mai: Package – öffentliche Generalprobe live in Frankfurt!

(Daniela)
Wie Eingangs schon beschrieben freue ich mich total!!!!! In einer Zeit, in der die „Kompetenzdarstellungskompetenz“ wichtiger genommen wird, als die Arbeit an sich, thematisiert das Stück in ausdrucksstarken Bildern, sowie durch eine ästhetisch – athletische Choreographie, den grausamen Büroalltag zwischen Monotonie, Mobbing und Karrierekampf. „Package“ hält den „uniformierten“ Menschen in Anzügen in getanzter Weise den Spiegel vor, reich an ästhetischen Momenten und Situationen, die direkt aus dem Arbeitsleben zu kommen scheinen. Die Bankenstadt Frankfurt ist daher der ideale Aufführungsort der Neuinszenierung dieses Stückes von Shusaku Takeuchi in Koproduktion mit antagon theaterAKTion. Endlich ist es soweit: Wir können euch wieder einladen, zu uns in den Kulturraum protagon e.V. im Frankfurter Osten. Nach dem neuen Stufenplan der Hessischen Landesregierung können wir bei den derzeitigen Inzidenzwerten bis zu 100 Personen für unsere Outdoor-Generalprobe von Package einladen.
Wir haben die Zahl auf 70 reduziert, um sicher zu sein, dass vor der Bühne alle Abstände eingehalten werden können. Wenn ihr kommen mögt, bitten wir um vorherige Anmeldung. Schreibt eine E-Mail an Lisa office@antagon.de (Betreff: Package) mit der Anzahl an Personen und ob ihr mit einem negativen Test kommt oder vollständig geimpft seid. In jedem Fall gilt für die Dauer der Veranstaltung Maskenpflicht auf dem Gelände. Nähere Informationen bekommt ihr am Eingang. Wir freuen uns auf euch!
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Freitag, 28. Mai “INNENWELT” (Liederabend im Stream)

(Martin)
Marlis Petersen (Sopran) und Stephan Matthias Lademann (Klavier) Oper Frankfurt
„Sie gehört fraglos zu den außergewöhnlichen und wandlungsfähigsten Sängerdarstellerinnen unserer Zeit. Ob auf der Opern- und Konzertbühne oder im intimen Format des Liederabends – stets überzeugt Marlis Petersen mit ihrem glasklaren Sopran, einer stupenden Technik und ihrem einzigartigen Talent, die unterschiedlichsten Charaktere ergreifend, glaubwürdig und sinnlich auszuloten. Für lange Zeit war Bergs Lulu ihre Paraderolle, die sie an die wichtigsten Opernhäuser weltweit führte. Rollendebüts als Salome, Alcina, Marie (Die tote Stadt), Maria Stuarda und zuletzt Marschallin (Der Rosenkavalier) erweiterten in den letzten Jahren ihr immenses Repertoire, das von barocken bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht.
An der Oper Frankfurt war die mehrfache »Sängerin des Jahres« (Opernwelt) zuletzt als Hanna Glawari (Die lustige Witwe) zu erleben.
»Nach innen geht der geheimnisvolle Weg«, heißt es bei Novalis; »in uns oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, der Vergangenheit und Zukunft.«
In ihrem dreiteiligen Lied-Projekt Dimensionen widmen sich Marlis Petersen und ihr Klavierpartner Stephan Matthias Lademann nach Welt und Anderswelt nun der Innenwelt. Mit Liedern von Liszt, Brahms, Wolf, Mahler, aber auch Hahn, Duparc, Fauré und anderen wenden sie sich der Sphäre der Visionen und Träume, der inneren Nacht des Unbewussten und der Werkstatt der Seele zu. Der ursprünglich für Pfingstmontag geplante Liederabend ist nun vier Tage später als Stream zu erleben.“
Hier geht’s zum kompletten Programm: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/Progr_Petersen_28_5_2021.pdf
Der Liederabend wurde vorab aufgezeichnet und wird am Freitag, 28. Mai, 19.30 Uhr auf der Website der OPER FRANKFURT, auf You Tube und auf Facebook gestreamt.
Zur Website der Oper geht’s hier: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/liederabend-im-stream-marlis-petersen-sopran-und-stephan-matthias-lademann-klavier/?id_datum=2920
Freitag, 28. Mai um 19.30h
Foto: © Homepage Oper Frankfurt
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Freitag, 28. Mai: FFM/ Massif Central
(Andrea)
Wie cool ist das denn? Eine Eröffnung in diesen Zeiten! Auch wenn die Eschersheimer für mich Offenbacherin nicht gerade ums Eck ist, ich bin heute am Start im Urban Hang Around aka Massif Central. Das Massif Central ist Café, Bar, Eventlocation und Fahrradwerkstatt und wird heute eröffnet. Hinter dem Laden stecken Fahradafficionado und Tausendsassa Florian Jöckel, Sven Seipp und Jule Parulewski. Gemeinsam haben sie auf 220 Quadratmeter einen tollen Raum geschaffen, in dem sie Kaffee, Champagner, Wein und Bier sowie hausgemachter Limonade und frische Stullen auch T-Shirts, Stühle oder Poster anbieten. Heute kommen kommen mit Fly Gelada und Pesh zwei renommierte Künstler aus Tel Aviv, um ein cooles Wandbild an die Außenfassade zu zaubern.
Massif Central Eschersheimer Landstraße 28 www.massifcentral.rocks Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch: 10 bis 18 Uhr Donnerstag und Freitag: 10 bis 22 Uhr Samstag: 11 bis 22 Uhr Sonntag: geschlossen
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Freitag, 28. Mai: Literaturfestival in Cornwall

(Andrea)
HRH The Duchess of Cornwall!! hat nicht nur einen eigenen youtube-Channel, sondern ist auch beim Hay Festival teil. Incredible. Außerdem dabei: - Mario Vargas Llosa, peruanischer Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur
- Julia Gillard, die aus Wales stammende ehemalige Premierministerin Australiens
- Alok Sharma, Präsident der UN-Klimakonferenz COP26
- Tony Blair und Gordon Brown, ehemalige Premierminister des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland
- Isabel Allende, Deborah Levy, Lisa Appignanesi, Jon McGregor, Jojo Moyes Vanessa Redgrave, Kate Winslet, Stanley Tucci, Ethan Hawke, Michael Sheen, Stephen Fry
- David Hockney, einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts Der israelisch-US-amerikanische Ökonom Daniel Kahneman
- Noam Chomsky, US-amerikanischer Professor und einer der bekanntesten Linguisten der Gegenwart
Neben der Vorstellung der besten und neuesten Belletristik- und Sachbücher widmet sich das Festival 2021 Themen wie Neustart: Die Zukunft nach COVID; George Floyd: Ein Jahr danach oder Demokratie in der Krise. Es wird Diskussionsrunden zu Wissenschaftsthemen geben sowie täglich verschiedene Vorträge für Teilnehmer aller Altersklassen. Das 34. Hay Festival findet kostenlos und virtuell von Mittwoch, 26. Mai bis Sonntag, 6. Juni 2021 statt.
Kostenlose Anmeldung unter www.hayfestival.com
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Freitag, 28. Mai, und Sonntag, 30. Mai: Of/ Die Stille des Wassers

(Andrea)
Erwähnte ich bereits, dass ich den Roman von Nicole Werth in drei Tagen weginhaliert habe? Sie hat sich eine schöne Geschichte ausgedacht, die spielt in Offenbach, Lissabon und Sankt Petersburg. Der Plot ist spannend und ihre Schrebe flott. Am 28.Mai ist Alf Haubitz zu diesem Thema mit Autorin Nicole Werth im Gespräch ab 17.10h auf HR2 Kultur, ein schönes warm-up weil sich der Filmklubb am hessenweiten Aktionstag „Ein Tag für die Literatur und die Musik“ am 30. Mai beteiligt. Am 30. Mai liest Christoph Pütthoff in der Sonntagmatinee aus „Die Stille des Wassers von Offenbach nach Portugal“ von Nicole Werth. Kommissarin Nast ermittelt im Mordfall eines Elfjährigen. Dabei stößt sie auf eine Neonazigruppe, die bis in die Reihen der Polizei reicht. Der Fall führt zurück in die 30er Jahre, zum Großvater des toten Kindes. Dieser erlebte in der eigenen Familie die Spaltung der Gesellschaft – der Vater Hitleranhänger, die Mutter kommunistische Bildhauerin. In dem in Offenbach und Portugal angesiedelten Kriminalroman von Nicole Werth geht es um Narben im Fell, kontroverse Sichtweisen, die Sehnsucht nach Wahrheit und darum, zum Spielball der Gesellschaft zu werden. Um Aufbruch, Einsamkeit und die Chance der Kunst, den Blick zu weiten. Mit Lesung in einer Sonntagmatinee ist der Filmklubb eine von über 220 hessischen Kultureinrichtungen oder Förderern, die sich am Sonntag, 30. Mai, bei der Aktion „Ein Tag für die Literatur und für die Musik“ engagieren. Christoph Pütthoff liest aus dem Roman „Die Stille des Wasser- von Offenbach nach Portugal“ von Nicole Werth im Filmklubb, Isenburgring 36, Einlaß 12h Beginn 13h, Ticket Reservierung nic@filmklubb.de
Alle Veranstaltungen finden vorbehaltlich der am 30. Mai gültigen Bestimmungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie statt, es gelten die jeweiligen Hygienebestimmungen der Veranstalter. Für die die nicht teilnehmen können ist die Veranstaltung ab Abends 30.5 auf unserem YouTube-Kanal . https://www.youtube.com/channel/UCAn0COrEYyXeKflL14mbyvw . es wäre klasse, wenn sie über diese Veranstaltung berichten.
Filmklubb isenburgring 36 63069 offenbach
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Freitag, 28. – Sonntag, 30. Mai: Don Quijote

(Martin)
von Jakob Nolte nach Miguel de Cerantes Ruhrfestspiele Recklinghausen/Deutsches Theater Berlin Stream
Die erste Premiere fand bei den Seefestspielen in Bregenz statt, die zweite am Deutschen Theater Berlin und nun ein Gastspiel bei den Ruhrfestspielen – pandemiebedingt im Stream – dafür aber zu Hause erlebbar!
Die Berliner Morgenpost schrieb: „Zwei Großschauspieler in Bestform, komisch und tieftraurig, tollkühn und tragisch, die aus dem Nichts eine ganze Welt erfinden.“
Theater der Zeit schreibt: „Zum Theaterereignis wird der […] Abend aber letztlich durch die Persönlichkeiten und die überwältigende Bühnenpräsenz der beiden Darsteller: Ulrich Matthes als Don Quijote und Wolfram Koch als Sancho Panza.“
„Die Lektüre unzähliger Ritterromane wirkt unverkennbar: Ein verarmter Junker ernennt sich selbst zu Don Quijote von La Mancha. Die ehrenvolle Aufgabe, die er sich überträgt, ist die Verteidigung seiner Mitmenschen gegen das Böse und das Auflebenlassen eines neuen Goldenen Zeitalters. Und im nur scheinbar naiven Sancho Panza findet er einen treuen Knappen, mit dem er sich auf die Reise begibt, um das einfache Bauernmädchen alias Dulcinea von Toboso zu beeindrucken und für sich zu gewinnen.
Ihre Heldentaten enden meist in brutalen Niederlagen, weshalb Don Quijote alsbald den Beinamen „Der Ritter von der traurigen Gestalt“ erhält. Und auch der Traum von Sancho Panza – er sieht sich als zukünftiger Herrscher eines Eilands – will nicht so recht in Erfüllung gehen. Doch ihre Vorstellungskraft bleibt unbesiegt: Sie scheitern, stehen wieder auf und kämpfen weiter gegen Windmühlen.
Don Quijote und Sancho Panza, das literarische Traumpaar ist wie geschaffen für zwei Traumschauspieler, für das bewährte Dreamteam Ulrich Matthes und Wolfram Koch. In der Inszenierung von Jan Bosse, einem der wichtigsten Regisseure seiner Generation, wird daraus eine Feier der Fantasie und der Schauspielkunst. Das Erscheinen des ersten Teils von Cervantes Roman im Jahr 1605 markiert den Anbruch der literarischen Moderne. Sein Anschreiben gegen die Fesseln der Realität hat bis heute nichts von seiner Radikalität eingebüßt. Cervantes erfindet mit Don Quijote einen maßlos kreativen Fantasten, der erst durch seinen Spielgefährten, den pragmatischeren Sancho Panza, Identität erlangt. Sie erschaffen eine eigene Wirklichkeit, sind sich selbst die Welt und können nicht mit- aber auch nicht ohneeinander.“
Hier geht’s zu den Ruhrfestspielen, den Tickets und zum Stream: https://www.ruhrfestspiele.de/programm/2021/don-quijote
Freitag, 28. Mai um 20.00h, Samstag, 29. Mai um 18.00h und Sonntag, 30. Mai um 20.00h Tickets 15€
Foto: © Arno Declair
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Jederzeit: Kult(ur)-Wanderung

(Daniela)
Ihr wisst es, ich bin ein großer Fan von Christian Setzepfandt, daher werde ich mir seine neue Tour gerne anhören. Schade, dass man ihn dabei nur hören und nicht sehen kann, denn es handelt sich um einen Audiowalk. Der Vorteil: man kann ihn jederzeit selber starten. Ich weiß schon, wem ich eine Tour zum Geburtstag schenke und da die Person gerne isst, schenke ich ihr ein Audiowalkticket + Care-Paket oder uff hessisch "Kehrpaket... schöne Idee!
Individuell & jederzeit abrufbar! Kommen Sie mit auf eine ganz corona-konforme Kult(ur)-Wanderung durch den wunderschönen Stadtwald! Christian Setzepfandt erklärt Ihnen via Audio-Sounddateien – die Sie über Ihr Smartphone abspielen können – an insgesamt 29 Stationen alles Wissenswerte über den Stadtwald & dessen Geheimnisse. Es geht um Kultur, um Frankfurter Berühmtheiten, um den Wald & besondere Orte auf der Strecke. Bitte beachten: Wer möchte, kann bei dieser Tour auch gleich eine leckere Marschverpflegung vom "Treffpunkt Seehofpark" dazu buchen. In den vergangenen Monaten haben wir alle gelernt wieder mehr in der Natur unterwegs zu sein und diese in vollen Zügen zu genießen! Wir sind gewandert, gejoggt und gelaufen und haben dabei unglaublich viel Schönes entdeckt! Für alle, die bei Ihrem nächsten Spaziergang auch noch etwas lernen wollen, haben wir zusammen mit Christian Setzepfandt diesen wunderbaren Audio-Walk produziert, den jeder ganz individuell an seinem Wunschtag und zu seiner Wunschuhrzeit machen kann. Die 5,7km lange Strecke führt durch die Kleingärten in Sachsenhausen und den Frankfurter Stadtwald in Sachsenhausen und Oberrad. Je nach Schrittgeschwindigkeit benötigen Sie hierzu zwischen 2 und 2,5 Stunden.
Und wie das alles ganz genau funktioniert könnt ihr hier nachlesen: https://www.frankfurter-stadtevents.de/Datum/11-Mai-2021/Machs-doch-wann-DU-willst_20016451/
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Samstag, 29. Mai: Automatenbüfett

(Martin)
Anna Gmeyner Burgtheater Wien Erstausstrahlung
Eine weitere Inszenierung, die zum diesjährigen Theatertreffen eingeladen wurde, das ‚nur‘ digital aber kostenfrei stattfindet!
Der Provinzbürger Adam bewahrt die schöne Unbekannte Eva vor dem Freitod durch Ertrinken und bringt sie mit in das „Automatenbüfett“, die Gastwirtschaft seiner resoluten Ehefrau. Evas Ankunft ist für die männerlastige Gemeinschaft eine Attraktion, die der durchtriebene Adam für seine Pläne zu nutzen weiß. Anna Gmeyners Figuren kämpfen verzweifelt um Verbindlichkeit und offenbaren sukzessive doch nur wieder die eigene Schlechtigkeit. Der von Martin Zehetgruber entworfene titelgebende Automat bildet den drohenden Hintergrund, vor dem sich das herausragende Ensemble auf mal peinlichst-komische, mal herzzerreißend traurige Weise begegnet. Regisseurin Barbara Frey beweist einmal mehr ihr Talent für unaufgeregte, präzise Spannung – und einen klugen, zeitgemäßen Blick auf Geschlechterabhängigkeiten.
Theatertreffen-Jurorin Petra Paterno zur Inszenierung „Automatenbüfett“ ist eine Wiederentdeckung. Die Autorin Anna Gmeyner, geboren 1902 in Wien, war zeitlebens eine literarische Außenseiterin. „Automatenbüfett“ hätte bereits in den 1930er-Jahren das Zeug dazu gehabt, Gmeyner den Durchbruch als Dramatikerin zu ermöglichen; als linke Bühnendichterin jüdischer Herkunft waren ihre Texte in Nazi-Deutschland verboten; Gmeyner gelang die Flucht ins britische Exil, nach Österreich kehrte sie nie mehr zurück.
‚"Das Ensemble ist hervorragend, es fügt sich sehr homogen in eine von der Regie vorgegebene Trägheit, in eine verzerrte Körperlichkeit", so Martin Thomas Pesl aufDeutschlandfunk Kultur (30.10.2020). "Sie sind Freaks alle miteinander, aber im interessantesten Sinne." Frey bürste das Volksstück gegen den Strich und werde ihm damit gerecht.‘ (zitiert nach nachtkritik.de)
Hier gibt’s das Programmheft: https://www.berlinerfestspiele.de/media/2021/theatertreffen-2021/tt21_downloads/tt_21_ap_automatenbuffet.pdf
Samstag, 29. Mai um 20.15h
Foto: © Matthias Horn
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Samstag, 29. Mai: Kunst im öffentlichen Raum

(Petra)
Kunst im öffentlichen Raum: eines meiner Lieblingsthemen - super. Ungesehen glaube ich, dass Ihr für dieses Kunstwerk einen besonderen Blick braucht im urbanen Getümmel. Cyprien Gaillard hat den "Frankfurter Schacht" eigens für den Ort in der Taunusanlage in Frankfurt am Main geschaffen: In den einstigen Wallanlagen, der Grenze des Inneren zu dem Äußeren der Stadt, zwischen Banken- und Bahnhofsviertel, inmitten von Denk- und Mahnmälern, steht am Rande des Parks ein grauer Lüftungsschacht. Erst im Inneren des Schachts wird die Skulptur als solche sichtbar. Von Pink umschlossen und geschützt, im leichten Strom von Luft und Wasser, öffnet sich der Blick zum Himmel. Tag und Nacht für alle geöffnet, schließt sich der Schacht je nach Bedarf. Inmitten des öffentlichen Raums entsteht ein Ort der Intimität. WOW. Hört sich an, als könnte ich länger weg sein.
Foto: ©Max Paul
Cyprien Gaillard - "Frankfurter Schacht", MMK Taunusanlage, Ort: Wallanlage, zwischen den S-Bahn-Aufgängen 3 und 4 der Taunusanlage und gegenüber der Adresse Taunusanlage 12, Uhrzeit: ab Samstag, 29. Mai 2021, 5:23 Uhr, 24/7, Eintritt: frei
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Samstag, 29. Mai: Die Schule der Frauen

(Martin)
Moliere Inszenierung: Herbert Fritsch Deutsches Schauspielhaus Hamburg Stream
Herbert Fritsch! Sie sind vermutlich von ihm, die genialsten und unvergesslichsten Inszenierungen, die ich gesehen habe - Herbert Fritsch: z.B. ‚Murmel Murmel‘ – unschlagbar! Die ‚Spanische Fliege‘, damals mit Bettina, extra nach Siegen gefahren! Und wie sich das gelohnt hat!
Jetzt zeigt das Deutsche Schauspielhaus Hamburg zum letzten Mal einen Stream dieser Fritsch-Inszenierung: Die Schule der Frauen von Moliere - es handelt sich um eine Aufzeichnung der Hauptprobe mit Fotografen – darauf freue ich mich besonders, bietet das doch die Möglichkeit, charmant auch einen Einblick in die Probenarbeit nehmen zu können.
„Ein Mann blickt durch. Monsieur Arnolphe hat für sich den Königsweg entdeckt, um dem Schicksal seiner Geschlechtsgenossen zu entgehen, die allesamt, so sein Vorurteil, von ihren Ehefrauen betrogen werden. Er hat ein verwaistes Mädchen, Agnès, zu seinem Mündel gemacht, lässt es abgeschieden von der Welt, das heißt, von der Gesellschaft, aufwachsen und verweigert ihm jede Ausbildung, um sie zu seiner gefügigen Ehefrau heranzuziehen, die keinen Verführungen Dritter ausgesetzt sein kann – weil sie die gar nicht kennt. Schule der Frauen?
Während seiner Abwesenheit hat Horace sie entdeckt, der Sohn eines Freundes von Arnolphe, und verliebt sich in sie auf den ersten Blick. Sie sich auch in ihn, aber das weiß sie noch nicht, in ihrem gesellschaftlichen Amöbenwesen. Sie ist nur höflich und zuvorkommend zu dem jungen Mann, so wie man es ihr beigebracht hat. Die Triebregungen folgen, wie sie im Buche des Lebens stehen, und drängen zur Entscheidung, mit List. Schule der Frauen!
Den zurückgekehrten Arnolphe bittet Horace um Geld – er braucht es, wie er ihm vertraulich offenbart, um ein junges Mädchen aus den Fängen ihres Cerberus zu befreien. Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen Monsieur Arnolphes, der seinen Artgenossen deren selbstverschuldetes Schicksal gönnt - mit der Gewissheit dessen, der seinen Schatz in Sicherheit wähnt. Bis er plötzlich erkennen muss, dass er das Opfer seiner eigenen Borniertheit zu werden droht, die weder die Verführungskraft der Liebe noch die Verführbarkeit von Dienern einkalkuliert. Molières meisterliche Verzwirnung des Wettlaufs der beiden entgegengesetzten Intrigen Arnolphes und Horaces macht Arnolphe ungewollt zum Regisseur, Zuschauer, Gefangenen und Opfer seines eigenen Schicksals - eine Art tragikomischer Ödipus. Die Konflikte eskalieren in gefährlicher Weise, bis es in buchstäblich letzter Minute glückt, die richtige Ehe zustande zu bringen. Die Abschaffung der Eifersucht gelingt nur durch Entsagung.
Ein gefundener Stoff für Herbert Fritsch, den theatralischen Brandbeschleuniger auf deutschen Bühnen. Er verhilft den Geschichten und den Figuren, die er inszeniert, zu hohem Tempo und gesteigerter Energieausbeute: zum Nutzen der Aufführungen und zum Vergnügen der Zuschauer!
Für seine Darstellung des Arnolphe wurde Joachim Meyerhoff 2014 mit dem Rolf Mares Preis ausgezeichnet.“
„Diese »Schule der Frauen« ist in gelungenster Weise beides: Slapstick und Diskurstheater, Kirmesklamauk und Dekonstruktionsshow. Was Joachim Meyerhoff in der Rolle des Arnolphe zum Besten gibt, ist allein den Abend wert, eine herkulische und zugleich leichtfüßige Leistungsschau des Komischen.“ (Die ZEIT)
Zu den Tickets (6,50€ oder Unterstützer*innenpreis – 15,00€): https://tickets.rzsthh.de/Schauspielhaus/SelectSeats?ret=2&e=7951
Zum Stream: https://dringeblieben.de/videos/schauspielhausstream-die-schule-der-frauen
Samstag, 29. Mai, 20.00h (für 24 Std. verfügbar)
Foto: (c) Homepage des Deutschen Schauspielhaus Hamburg
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Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel: Filme des Aufbruchs

(Daniel und Uwe)
Top 5 – Filme des Aufbruchs (vollkommen egal wohin), Daniel (mit Einleitung)
Dieses fürchterliche Mistwetter! Dann noch immer der Lockdown, zumindest gefühlt. Die Müdigkeit, die Lethargie, hach ja: Frühling 2021. Deshalb haben Uwe und ich uns kurzerhand via WhatsApp-Sprachnachricht dazu entschlossen, heute unsere cineastische Top 5 dem Aufbruch, dem Sommer, dem beschwingten Gefühl, der Open Air Kino-Magie, dem Draußen-Sein, dem Reisen, der weißweinigen Unbekümmertheit zu widmen! Hierbei gibt es ausnahmsweise keine allzu starren Kategorien, jeder soll schließlich frei sein. Es geht einzig um Film-Assoziationen, die uns sofort die Herzen wärmen – die das Leben leichter und den Sommer unvergessen machen. Filme, die wir jetzt gemeinsam auf großer Leinwand unterm Sternehimmel brauchen. Und zwar dringend. Also Komödien, Road-Movies, Märchen, Coming of Age – jede Menge von diesem großartigen sommerlichen Feel Good-Kram eben, der einen immer wieder belebt und unverhofft wachküsst.
1. Dirty Dancing (1987) 2. Moonrise Kingdom (2012) 3. American Honey (2016) 4. Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers (1986) 5. Sommer vorm Balkon (2005)
Muss dabei sein: „Es tut mir leid, wenn ich euch störe, Leute …“ Und bitte denkt Euch hier ein Wassermelonen-Emoji und dahinter zwei strahlende Herzen hin!
Darf nicht dabei sein: Nun ja, „Clockwork Orange“ zum Beispiel. Oder „Funny Games“. Eigentlich alles von Haneke. Oder auch all jene sehr guten Filme, die aber eher einem gezielten Schlag in die Magengegend gleichkommen.
Top 5 – Filme des Aufbruchs (vollkommen egal wohin), Uwe
1. Der Rote Korsar 2. Zwei sind nicht zu bremsen (Bud Spencer & Terence Hill) 3. Ferris macht blau 4. Sing Street 5. Die fabelhafte Welt der Amelie
Muss dabei sein: Der Rote Korsar, weil Sonne, Meer und beste Unterhaltung.
Darf nicht dabei sein: Dirty Dancing, den mochte ich noch nie (ist eine lange Geschichte, eigentlich sind es zwei)
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Sonntag, 30.Mai: Of/ Hafen 2

(Andrea)
YEEEESSS! "Da die Inzidenzzahl heute (Freitag, 28.05.21) den fünften Tag in Folge unter 100 liegt, kann das Aussengelände am Sonntag geöffnet werden. An diesem ersten Tag gibt es aufgrund der Kurzfristigkeit ein improvisiertes Angebot am "Flanierkaffee"-Pavillon (am Ost-Tor am Hafenbecken; dort wo der Radweg eine Kurve macht). Dort ist auch der Eingang. Wenn Ihr einen aktuellen Test oder 15 Tage zurückliegenden kompletten Impfschutz habt, könnt ihr damit auf das Gelände. Wenn nicht, könnt ihr an diesem Pavillon auch Kaffee, kalte Getränke, Kuchen und kleine Snacks "to go" bekommen und sie an der Kaimauer verspeisen ;-) Auf dem Gelände gelten die Bestimmungen, die Ihr aus dem vergangenen Sommer kennt - Abstand zwei Meter; wo dieser nicht gewahrt werden kann, medizinische Maske. Im Haus (also im Foyer, den WCs und, wenn diese ab nächster Woche in Betrieb ist: an der Café-Theke) gilt ebenfalls Maskenpflicht. Diesen Sommer wird der Eingang oftmals nur am Ost-Tor sein - das ist nicht nur Pandemie-bedingt, sondern hat auch mit der Baustelle gegenüber des Haupt-Tors zu tun. Bei Abendveranstaltungen wie Open Air Kino hingegen wird der Eingang am Haupt-Tor sein.Wir wünschen euch viel Vergnügen euer Hafen 2 Team." Werden wir haben! So schön, dass langsam wieder so etwas wie Normalität einkehrt!
Hafen 2 Nordring Offenbach
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Samstag, 29. Mai – Montag, 31. Mai: Maria Stuart

(Martin)
Friedrich Schiller Nationaltheater Mannheim NACHTKRITIK – STREAM
Letzte Woche gab‘s die Empfehlung, sich die Maria Stuart aus dem Deutschen Theater Berlin anzuschauen. Jetzt ist der Vergleich mit einer ganz anderen Inszenierung möglich:
„Schwellköpfe, driftende Rollenzuteilungen, Kreischenergien, ein großer Ausrast-Auftritt der Titelfigur. Claudia Bauers Eröffnung der Internationalen Schillertage 2019 Arbeit aus Mannheim stellt nicht geringe Anforderungen an das Auffassungs- und Inszenierungs-Selbstkonstruktionsvermögen ihres Publikums. Ihr Zugriff weist die Regisseurin, die bereits zweimal zum Berliner Theatertreffen eingeladen war, als eine der wichtigen Künstlerinnen des deutschspraachigen Theaters aus.“
Auf der Webseite des Nationaltheater Mannheim heißt es zu Claudia Bauers Version von "Maria Stuart":
"Ist »weibliche Politik« nur so denkbar – durch Anpassung an die Regeln des Patriarchats? Claudia Bauers Inszenierung zeigt die beiden Frauen als Akteurinnen und Getriebene zugleich und Schillers Stück als Spiel um die Frage: Was bedeutet es, die Königin zu sein?"
Deutschlandfunk Kultur (21.6.2019) schrieb zu der Inszenierung: "Polyfunktionale Bühnenwesen ohne feste Rollenzuordnung. Bei Bedarf inszenieren sie sich als eine der beiden Königinnen, schlüpfen in die politischen Körper der Maria Stuart, ihrer Amme, ihres Beichtvaters, oder wechselweise in den von Elisabeth und ihrer zwielichtigen Berater – wobei sie alle zu Double des Doppelagenten Mortimer werden. Diese ebenso außergewöhnliche wie geglückte Theateridee vergegenwärtigt das unstete, schlüpfrige Milieu dieser Arena der bodenlosen Machtspiele auch körpersprachlich."
Und Shirin Sojitrawalla schrieb in ihrer Nachtkritik: "Claudia Bauer inszeniert das Stück als grelle Travestie, legt dabei eher die Strippen frei als die Zieher. Ein überdimensionierter Reifrock dient der Inszenierung als Kerker, Liebesnest und Manifestation der Macht. Der Hysterielevel ist durchweg hoch, Stimmen quietschen, Musik plärrt, wenig dezent das alles."
Als Aufzeichnung läuft "Maria Stuart" vom Samstag, den 29. Mai um 19 Uhr bis zum Montag, den 31. Mai, 19 Uhr als NACHTKRITIK – STREAM: https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=19562:nachtkritikstream-maria-stuart-von-friedrich-schiller-inszeniert-von-claudia-bauer-am-nationaltheater-mannheim&catid=1517&Itemid=100416
Foto: © Homepage Nationaltheater Mannheim
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Sonntag, 30. Mai Was tun! (Podiumsgespräch)

(Martin)
Schauspiel Frankfurt LIVESTREAM
„Ausgehend von der Frage »Wo beginnt die Angst?« haben wir in dieser Spielzeit sowohl mit künstlerischen Produktionen wie »Mephisto« (Regie: Claudia Bauer), »Andorra« (Regie: David Bösch) und »NSU 2.0« als auch in einem facettenreichen Schwerpunktprogramm die Arbeit aufgenommen, an kraftvollen, solidarischen Gegenpositionen zu Antisemitismus und Rassismus mitzuwirken. Nun wollen wir den Blick auf Möglichkeiten für zukünftiges Handeln lenken. Wie lässt sich für eine offene Gesellschaft kämpfen? Die Frage, was jede:r Einzelne aber auch die Institutionen dafür tun können, um Hass, Hetze und Angst entgegenzutreten, steht über dieser Abschlussveranstaltung.
In einem Gespräch erörtern Idil Baydar, Dr. Uta George, Hibba Kauser, Dr. Meron Mendel gemeinsam mit Leon Joskowitz als Moderator die Frage, wie der Appell »WAS TUN!« zu einer gelebten Realität werden kann. Welches Handeln ist richtig, hilfreich und zielführend und welche Möglichkeiten und Grenzen hat aktivistisches Handeln. Aus unterschiedlichen Positionen gestaltet sich dieses Handeln differenziert: Eine städtische Institution arbeitet anders als ein gemeinnütziger Verein. Eine künstlerische Performance folgt anderen Grundsätzen als aktivistisches Handeln. Politisches Arbeiten geht andere Wege als Education-Initiativen oder Demonstrationen. Oder sind dies nur Scheingegensätze? Auf welche Weise lässt sich in welchen Bereichen Wirkungsmacht herstellen? Welche Allianzen und welche Oppositionen sind dazu notwendig? Diesen und weiteren Fragen gehen wir gemeinsam nach.“
Hier geht’s zum Stream: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/was-tun/343/
Sonntag, 30. Mai um 11.00h
Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt
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Sonntag, 30. Mai: Musik+Literatur
(Petra)
"Musik gewordene Literatur" - das hört sich doch mal nett an. Auch wenn das Attribut "feinsinnig" gerade keines ist, das mich extrem lockt, ganz ehrlich: der Sinn steht mir gerade so nach wild und laut FEIERN. Doch ich bin dankbar für schöne Formate, also: Im Rahmen des Hessischen Tages für die Literatur und Musik (wieder was gelernt!) präsentiert das Frankfurter Musik-Duo Rubow & Leicht in einer filmischen Werkschau sein neues Album "Talk Box". Es geht um Musik gewordene Literatur, u.a. von feinsinnigen Originalaufnahmen von Theodor W. Adorno, Saša Stanišic, Heinrich Steinfest oder Arno Frank, die mittels Gestaltungsparameter zu einem neuen Kontext verwoben werden. Was immer das heißen mag: hört selbst.
Rubow & Leicht present Talk Box, Onlineveranstaltung, mit: Oliver Leicht (electric reeds), Oli Rubow (dub drums), Kamü (performative Zeichnungen), Uhrzeit: 18 - 18:45 Uhr, Eintritt: frei, Link zum Stream hier
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Sonntag 30. Mai: „Frankfurts Eintracht“ – Im Herzen vom Riederwald

(Daniela)
Wie Eingangs schon erwähnt... hier endlich eine Live Veranstaltung!!!!
„Frankfurts Eintracht“ – Im Herzen vom Riederwald
„Frankfurts Eintracht“ steht im Mittelpunkt der Veranstaltung mit Eintracht-Star Andy Möller und Trainer-Legende Dragoslav Stepanovic im Riederwaldstadion. Das Buch „Frankfurts Eintracht“ erzählt Geschichten über die Fans der Eintracht und die Bürger der internationalen Stadt. Ein Muss für Liebhaber der Eintracht, Frankfurt-Fans und alle, die es werden wollen. Autor Matthias Arning stellt das aktuelle Buch aus der Edition Frankfurter Ansichten zusammen mit Illustrator Henrik Petersen vor.
Den Fragen von Moderator Thomas Wolff stellen sich Andy Möller und Dragoslav Stepanovic. Sie werfen einen Blick auf die nächste Saison und sprechen über verpatzte Chancen der Eintracht im Meisterschaft-Finale von „Rostock“ sowie die verpasste Champions League.
„Frankfurts Eintracht“ – Im Herzen vom Riederwald ist eine von mehr als 220 öffentlichen Veranstaltungen zum „Tag für die Literatur und für die Musik“. hr2-kultur begleitet die Aktion mit einer Schwerpunktwoche im Radio. Der Aktionstag wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert, Kooperationspartner sind der Hessische Literaturrat, der Verein der Freunde und Förderer des Literaturlands Hessen und der Landesmusikrat Hessen.
Beginn: 15.30 Uhr Ort: Leistungszentrum von Eintracht Frankfurt, Alfred-Pfaff-Straße 1.
Alle Veranstaltungen finden vorbehaltlich der am 30. Mai gültigen Bestimmungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie statt, es gelten die jeweiligen Hygienebestimmungen der Veranstalter. „Frankfurts Eintracht“ – Im Herzen vom Riederwald ist eine Open-Air-Veranstaltung, für die Besucher einen aktuell negativen Corona-Test benötigen. Tickets unter www.eventbrite.de, Stichwort „Im Herzen vom Riederwald“. Erwachsene zahlen 7 €, Kinder 3 €.
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Sonntag, 30. Mai FREEDOM IS A VERB
(Martin)
Konzert mit Daniel Kahn uns Christian Dawid Schauspiel Frankurt LIVESTREAM
„Daniel Kahn, in Detroit geborener jiddischer Troubadour, bestreitet mit seinem langjährigen Kumpan, dem legendären Berliner Klezmer-Multiinstrumentalisten Christian Dawid, einen Abend mit neuen und alten Liedern, geschmuggelt über die Grenzen von Jiddisch, Englisch, Russisch und Deutsch. Eine zeitgemäße Sammlung aus brüchigen Balladen, windschiefem Klezmer, Gefängnislamentos, Revolutionshymnen undapokalyptischem Blues, geschöpft aus Kahns und Dawids enger Zusammenarbeit in der Kult-Cabaret-Band The Painted Bird. Das Programm wird mit Bildern und Übertiteln von der Videokünstlerin und Übersetzerin Yeva Lapsker begleitet.“
Hier geht’s zum LIVESTREAM: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/was-tun/
Sonntag, 30. Mai um 20.30h
Foto: © Homepage Schauspiel Frankurt
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Montag 1. Juni: Robert Habeck im Literaturhaus

(Daniela)
Ich gebe zu: ich bin ein Fan von Robert Habeck und freue mich daher sehr, dass er heute Abend im Literaturhaus ist. Auch wenn ich ja kein Fan von digitalen Events bin habe ich mir ein Streaming Ticket gekauft, radel zu meiner Freundin und schaue gemeinsam mit ihr und den anderen Frauen ihres Literaturkreises die Streamingveranstaltung
Das Václav-Havel-Modell? Robert Habeck schreibt seit über 30 Jahren Bücher. Darunter Krimis, Jugendbücher, politische Aufsätze, Gedichte. Steht Deutschland erstmals vor der Chance einen Homme de Lettres in die Staatsführung zu wählen? Zumindest einen Veränderer – Kernkompetenz aller Kunst. Es war keine heile Welt, in die die Corona-Pandemie einbrach. In seinem nachdenklichen Buch erkundet Robert Habeck die Gründe für den Verlust an Selbstverständlichem und entwirft eine Politik, die es mit den Problemen unserer Zeit aufnehmen soll. Unsere Wirtschaftsformen, unsere Arbeitswelten, unsere Werte von Demokratie und Menschenrechten sehen wir auf dem Prüfstand. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen der letzten Jahre sucht Robert Habeck in „Von hier an anders“ (KiWi) Antworten auf die Frage, warum der Erfolg der liberalen Demokratie zum Misserfolg zu werden droht. Selbstkritisch tastet er sich an die blinden Flecken der Politik der letzten Jahrzehnte und ihre Widersprüche heran. Und entwirft eine Politik, die nicht mehr nur reparieren will, sondern die Probleme und Verluste des Fortschritts möglichst gar nicht erst entstehen lässt. Das Gespräch mit dem Autor und Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen führt Melanie Amann, die regelmäßiger Gast im Literaturhaus ist, zu den führenden politischen Journalistinnen zählt und seit zwei Jahren Leiterin des Hauptstadtbüros des Spiegel ist. Foto (c) Urban Zintel
Die Veranstaltung findet exklusiv im Livestream statt.
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Montag, 31. Mai: Hamburger Bahnhof: Elif Sayam.....schläft sich durch

(Andrea) So blöd ich die Pandemie finde, aber ein Gutes hat sie: Für diese Ausstellung müsste ich in den Hamburger Bahnhof nach Berlin und statt dessen kommt sie frei Haus zu mir. Spontan musste ich bei dem Titel "Elif Sayam.....schläft sich durch" an Tracy Emin denken. Nun denne: "Erinnern Sie sich an die Geschichte vom Zauberer von Oz? Dieses Märchen von vier Außenseiter:innen auf der Suche nach etwas, von dem sie glauben, dass es ihnen fehlt? Oz selbst ist ein Schwindler, der alle mit Illusionen täuscht, die nichts mit dem Wicht zu tun haben, als der er sich herausstellt. Es ist eine Geschichte für Kinder und eine fabelhafte Erzählung. Am Ende wird alles gut – so lautet die Fiktion mit der klaren Lösung. Im wirklichen Leben geht diese Suche immer und immer weiter, sie dehnt sich aus bis an die Grenzen des Erträglichen mit lauter falschen Versprechungen hinter jeder Ecke. Der Einfluss, den diese Verheißungen auf Arbeit und Konsum, auf Wertigkeiten, Geschmack und Klasse haben, ist im Gegenteil der strukturelle Antrieb, der das System am Laufen hält wie ein Perpetuum Mobile. Fortwährend entstehen neue Arbeitsformen und neue Konsument:innen, aber die Rollen, die es zu erfüllen gilt, damit die inhärenten Logiken des Systems nicht in sich zusammenfallen, sind festgelegt und manifestieren sich in Architektur und Symbolen. Saydams Ausstellung verwandelt den großen Saal des Kunstvereins zur Kreuzigungsszene mit Hofkarten-Besetzung und beklagt das Oben, Unten und Dazwischen gesellschaftlicher Gruppierungen und ihrer ästhetischen Kategorien. An die Stelle religiöser Idole treten archetypische Kleidungsstücke, die die Rollenbilder des Konsums verkörpern, die Saydam genäht, bemalt, verziert und geschunden hat. Formal verweisen sie auf Varvara Stepanovas konstruktivistische Arbeiter:innen-Kleidung – prodezodezhda und sportodezhda –, mit denen neue Lebensweisen der post-revolutionären Gesellschaft ausgestaltet werden sollten. Saydams Arbeiten spannen buchstäblich die Widersprüche auf, die sich zwischen Sehnsüchten und endlos aufrechterhaltener Leistung auftun, und den symbolischen Einsatz, den es im Spiel um Erfolg zu erbringen gilt. Diese Verheißungen des guten Lebens – allesamt ausgerichtet auf das ‚Gewinnen‘ –, sind es, die in Saydams Arbeiten ständig wiederkehren, zusammen mit der unerträglichen Erschöpfung, die sie mit sich bringen. Saydams malerische Eingriffe spielen mit dieser Zwiespältigkeit, indem sie abstrakte, verniedlichte Symbole neben eine eher traditionelle Bildsprache stellen und damit Wertzuschreibungen zwischen Trash und Ornament hinterfragen. Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor einem einarmigen Banditen: Wie sind Weintrauben dargestellt und was repräsentieren sie? Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einen königlichen Palast oder der Basilika Sagrada Familia: Welche Bedeutung haben Weintrauben hier? Der Umgang mit Symbolen und Objekten, die Arbeit und das Material, die in sie gesteckt werden, fließen in ihre ästhetische Wahrnehmung ein. Die damit verbundenen Affekte sagen etwas darüber aus, wie die Welt konstruiert ist und da sie stark von Hierarchien geprägt ist, sagen sie auch etwas aus über das Gewähren und Verweigern von Zugängen und Möglichkeiten. Zwischen Vorder- und Hinterzimmer, Decke und Boden stellt Saydam diese Ambivalenzen auch zur Beurteilung ihrer Arbeiten zur Disposition.
"https://bit.ly/3yHDtO6
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Dienstag, 01. Juni: Beste Sachliteratur

(Petra)
„Sachbuch“ – puh, hört sich das spröde an. Und doch sind „die Sachen“ die großen Entdeckungen, Lebens-Abenteuer und Geschichte(-n), die den eigenen Horizont unendlich zu öffnen vermögen. Mich hat so manch großartiges, so genanntes Sachbuch mehr noch geprägt als der tollste Roman. Manchmal ist es auch staubige Lektüre, klar. Bei welchen neuen Titeln Ihr hier nicht Gefahr lauft, verrät Euch der Deutsche Sachbuchpreis, der dieses Jahr Premiere hat. Er wählt Werke aus, die Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung geben und einen Beitrag zu aktuellen Debatten leisten oder neue anstoßen. Sechs der acht Nominierten präsentiert das Literaturhaus Frankfurt heute exklusiv und live aus seinem Lesesaal – eine super Chance, sich für eines oder mehrere der Bücher begeistern zu lassen. Ich bin sicher, dass ich mich für „Flucht – Eine Menschheitsgeschichte“ von Andreas Kossert entscheiden würde: ein universelles, kulturgeschichtlich spannendes und hoch relevantes Thema, Ur-Angst und Erfahrung, die in unseren Genen verankert ist. Doch das ist nur eines von acht beeindruckenden Sachbüchern, die Ihr vor der Preisverleihung bequem in Gesprächen der Autor*innen mit Journalist*innen bzw. Kritiker*innen kennenlernen könnt.
Foto: ©vntr-media
Deutscher Sachbuchpreis 2021. Die Nominierten, Livesendung aus dem Literaturhaus Frankfurt, mit Heike Behrend („Menschwerdung eines Affen“), Asal Dardan („Betrachtungen einer Barbarin“), Jürgen Kaube („Hegels Welt“), Andreas Kossert („Flucht – Eine Menschheitsgeschichte“), Daniel Leese („Maos langer Schatten. Chinas Umgang mit der Vergangenheit“) und Michael Maar („Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur“), Moderation: David Ahlf, Fridtjof Küchemann, Alf Mentzer, Cécile Schortmann, Gert Scobel und Miryam Schellbach, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Streaming-Ticket: 5 Euro, Zugang über Link und Zugangscode, Streaming-Account nicht notwendig, Streamingtickets sind 70 Stunden gültig und können bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn online erworben werden
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Dienstag, 01. Juni: Vernissage

(Petra)
Eine Ausstellung. Und eine Eröffnung ("Soft Opening"). Ich mag es gar nicht glauben, so auf - weitgehend - hartem Kunstentzug. Sollte es Euch gar nicht erzählen, sonst wird es bestimmt brechend voll - doch weil Ihr es seid...Dies ist die dritte Ausgabe des zweijährigen Ausstellungsformates, das der Frankfurter Kunstverein aufstrebenden Künstler*innen aus dem Rhein-Main-Gebiet widmet. "And This is Us 2021 – Junge Kunst aus Frankfurt" ist bewusst keine Themenausstellung, sodass den teilnehmenden Künstler*innen gezielt die Möglichkeit eröffnet wurde, ihren spezifischen Arbeitsansatz und ihre eigene Position zur Geltung zu bringen. Die Ausstellung bespielt die gesamte Ausstellungsfläche des Frankfurter Kunstvereins. Ihre Arbeiten entstehen explizit für die Ausstellung. In den vergangenen 18 Monaten waren besonders Künstler*innen in einen existentiell bedrohlichen Stillstand gezwungen. Kunst muss in die Begegnung mit ihrem Publikum kommen. Erst in der Öffentlichkeit kann sie ihre Bedeutung und gesellschaftliche Relevanz entfalten. Deshalb ist es für junge Künstler*innen essentiell wichtig die öffentliche Sichtbarkeit durch institutionelle Präsentation ermöglicht zu bekommen. Über die kuratierte Hauptausstellung hinaus hat der Frankfurter Kunstverein jetzt außerdem das Kollektiv Magma Maria eingeladen, die Verkaufsausstellung Frankfurter Kunst Vertrieb zu organisieren. Entlang der Schaufensterfassade im Erdgeschoss sind Kunstwerke im zweidimensionalen Format zu sehen, die von 160 Künstler*innen unter dreißig Jahren eingereicht wurden. Über den Sommer hinweg werden in wechselnden Zyklen deren Werke ausgestellt und zum Verkauf angeboten. Der Erlös aus dem Vertrieb der Arbeiten geht zu 100% an die Künstler*innen. Die Non-Profit-Aktion beruht auf einer solidarischen Leistung, als Antwort auf die pandemischen Zeiten und den dadurch reduzierten Möglichkeiten, sich als junge Künstler*innen präsentieren zu können. Zusätzlich hat das junge Designer Duo Bea&Pierre neue Wearables und einzigartige Up-Cycling Taschen für eine FKV-Kollektion gefertigt. Über die Dauer der Ausstellung werden junge Elektro-Musiker*innen ihre Live-Sets in einer Reihe von Listening Sessions dem Publikum vorstellen. Ein starkes Signal des Frankfurter Kunstvereins für die - junge - Kunst und die Kunst überhaupt in Zeiten der Pandemie!
And This is Us 2021 - Junge Kunst aus Frankfurt, Soft Opening, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Markt 44, Uhrzeit: 17 – 22 Uhr, Anmeldung: nicht notwendig, Grußworte von Peter Gatzemeier, Stiftungsvorstand Dr. Marschner Stiftung, und Prof. Franziska Nori, Kuratorin, um 18:00 Uhr im Außenbereich „Hinter dem Lämmchen“, Teilnehmer*innen: Max Brück, Agnese Galiotto, Michelle Harder, Valentina Knežević, Isabell Ratzinger, Saya Schulzen, Gintare Sokelyte, Matt Welch, Faina Yunusova, bitte haltet 1,5 Meter Abstand und traft eine FFP2-Maske!
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2. JUNI – 13. JUNI: Heine. ICH REDE VON DER CHOLERA

(Martin)
OPEN AIR! THEATER WILLY PRAML
Epidemische Krisen. Nichts Neues! Heine berichtet von der Cholera 1832 in Paris. Vom Karneval, bei der die Maskierten blau anlaufen, reihenweise tot umfallen und hektisch in ihren Narrenkostümen beerdigt werden. Von den Verschwörungstheoretikern, die das Volk so in Rage versetzen, dass eine Horde zwei vermeintliche Giftmischer auf offener Straße in Stücke reißt. Von dem Verkehrsstau hunderter Leichenwagen, die keine Zufahrt mehr zum Friedhof finden und deren Kutscher in Streit geraten und sich gegenseitig die Toten aus den Wagen zerren.
HORROR-Szenarien, die Heine uns da in den düstersten Farben und gewohnt bissiger Ironie ausmalt, die einem aber irgendwie bekannt vorkommen oder inzwischen zumindest vorstellbar. Die 200 Jahre, die zwischen uns und Heines Paris liegen, schrumpfen zu einem Zeitmaß von einer Markus-Lanz-Talkrunde bis zur nächsten zusammen. Und die verwirrte Stimmung der Leser*innen oder Fernsehenden ist die gleiche. Nichts Neues!
Heines Cholera-Bericht wird im Dialog stehen mit dem 3. Akt der Oper LA TRAVIATA von Verdi – das todtraurig vertonte Sterbezimmer einer kranken Schönen.
Der Schrecken im Theater soll ja immer auch schön sein und nicht tödlich.
RESERVIERUNGEN: http://theaterwillypraml.de/heine-ich-rede-von-der-cholera/
Foto: (c) Theater-Willy-Praml / Homepage
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Mittwoch, 2. Juni: KRIMSKRAMS
(Martin)
Eine Theaterarbeit über das Verhältnis zwischen Sprache und Realität Angel Krastev & Co Gallus Theater diGiTal
„Als meine Oma dement wurde und ihre Sprache langsam verlor, habe ich versucht mir das Unvorstellbare vorzustellen: Wie sieht es in ihrem Kopf aus? Ist das Ganze eine stille und friedliche Landschaft oder eher ein Schlachtfeld, auf dem um jedes Wort gekämpft wird? Sind die Dinge noch da und können nur nicht benannt werden oder verschwinden sie auch im Laufe der Zeit? Was blieb von ihrer Welt übrig als die Sprache verloren ging?
»KRIMSKRAMS« verarbeitet diese Gedanken und nimmt sie zum Anlass, das Verhältnis zwischen Sprache und Realität ausgehend vom Alltäglichen hin zur allgemeinen Ordnung unserer Welt zu hinterfragen.“
Homepage des Gallus-Theater: http://www.gallustheater.de/2021/06/krimskr.php
Mittwoch, 2. Juni um 20.00h
Foto: © Ayla Erden
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Donnerstag 3. Juni: Milles Cuisines live aus dem FILMKLUBB

(Andrea)
Wir Mädels treffen uns heute endlich mal wieder zum Kleidertausch, darauf freue ich mich vor allem, weil wir uns alle schon so lange nicht gesehen haben. Die Kleiderfrage ist da eher zweitrangig, aber was übrig bleibt geht dann ans Frankfurter Frauenhaus, die unlängst einen Notruf über Facebook gestartet haben. Erfahrungsgemäß bleiben immer einige gute Stücke ohne neue Besitzerinnen aus unserem Kreis und wir sind immer peinlich berührt, in welchem Wohlstand wir uns bewegen. Das nur am Rande, weil ich nur erklären möchte, warum ich heute trotz unterhaltsamen Programm NICHT in den Filmklubb gehe: "Die Corona-Krise wirft gerade viele (alte) soziale Fragen (neu) auf. Diese nur im stillen Kämmerlein hockend auszusitzen ist für red park keine Option. Die Frankfurter Künstler*innengruppe geht den Fragen nach; getreu dem Motto: Eine gute Frage ist besser als viele schlechte Antworten. Der Appetit auf die nächste Gesellschaft kommt bekanntlich beim Essen. Für die interaktive Back-&Kochshow MILLES CUISINES laden sich red park illustre Gäste von ein, die alle etwas mit Kochen zu tun haben oder sich anderweitig engagieren indem sie sich kümmern, sorgen und aktiv einschalten. Gemeinsam backen sie Glückskekse und diskutieren über Fragen, die unser Leben bestimmen: Soll jede*r erstmal bei sich daheim vor oder besser noch hinter der eigenen Tür caren? Oder ist Haushaltsarbeit etwas, das alle angeht – Ist das Private also politisch, und wenn ja, wie? Warum schließen sich Menschen zusammen, um gemeinsam zu kochen und zu essen? Nach RUN THE DISH!, dem ersten Teil der DIALEKTIK DER AUFLÄUFE, heißt es nun: Schmeißt mit uns den Glücksgenerator an, stellt mit unseren Gesprächsgästen alles in Frage, überrascht euch, backt und nehmt euch `nen Keks gegen die massenhafte Misere! MILLES CUISINES lassen sich nicht die Wurst vom Brot nehmen – sie sind der Duft der Veränderung, der aus sämtlichen Küchen weht. Mehr zu red park findet ihr hier: www.red-park.net zoom: https://zoom.us/j/94707838996?pwd=amdpQXJ1T2JGNGUwNTdKR3hkZTFyUT09 youtube: https://m.youtube.com/channel/UCMACjzN6p6QbTPH69lvH7EQ
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Freitag, 4. Juni (Premiere) – Sonntag, 6. Juni: Mimicreatures

(Martin)
Performance/Film Studio NAXOS
„Mimicreatures führt in eine imaginäre Parallelwelt im Grenzbereich der erdrückenden Enge der eigenen vier Wände und der schwindelerregenden Weite des virtuellen Raumes. Aus dem Verlust von Körperlichkeit und Materialität und der Sehnsucht nach Kollaboration und Austausch, entstand eine radikal-lustvolle Auseinandersetzung mit Material, Körper, Raum und den Möglichkeiten von Kamera und Bildschirm. Die Grenzen von realem und virtuellem Raum, dem Monströsen, Kybernetischen und Menschlichen verschwimmen.
Die Mimicreatures – drei Kreaturen mit großformatigen Masken und elektronischen Körpererweiterungen – sind Kinder der pandemischen Gegenwart. Aus der Auseinandersetzung mit unseren gegenwärtigen psycho-sozialen Zuständen haben wir uns Avatare erschaffen, deren Masken nicht nur eine Barriere vor den Gefahren der Welt bieten, sondern gleichzeitig auch das Gegenteil ermöglichen. Sie kehren unsere inneren Zustände, Gefühle und Empfindungen nach Außen und geben ihnen ein Gesicht. Wir betrachten unser Inneres durch ein Vergrößerungsglas und machen es dadurch zu unserer Gefährtin. Sie sind die Anderen die wir selbst sind.
Am Ende des filmischen Teils gibt es die Möglichkeit des Austausches und Gesprächs untereinander und mit den Künstlerinnen. Dafür wird in einen virtuellen Raum eingeladen, der eine Fortsetzung des Filmes darstellt.“
Weitere Infos und der Zugang zum Stream werden auf der Homepage zur Verfügung gestellt: https://studionaxos.de/programm/
Freitag, 4. Juni (Premiere) – Sonntag, 6. Juni um jeweils 20.00h
Foto: © Homepage Studio NAXOS
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Freitag, 4. Juni: MOZARTS REQUIEM

(Martin)
Wolfgang Amadeus MozartRequiem d-Moll KV 626Fragment, vervollständigt von Franz Xaver SüßmayrSTREAMOper Frankfurt
‚Das berühmteste Fragment der Musikgeschichte‘ – das ist es wohl tatsächlich: Mozarts Requiem. Das ‚Dies irae‘ oder ‚Lacrimosa‘ sind nahezu Allgemeingut und Teile aus dem Requiem wurden filmisch eingesetzt in z.B. Eyes Wide Shut, The Big Lebowski, Der König der Löwen und natürlich Amadeus.
Die Oper Frankfurt führt das Requiem auf und streamt es zum kostenlosen anschauen. Großartig, dass das Bühnenbild der Produktion Le vin herbé verwendet wird. Den Chor so aufgestellt zu wissen (siehe Foto) verstärkt vermutlich die musikalische Ausdruckskraft noch zusätzlich.
„Zweifel, Angst, Zuversicht – wie blickt der Mensch seinem eigenen Ende entgegen? Wolfgang Amadeus Mozart schildert diese innersten Empfindungen in seinem Requiem überaus differenziert und ausdrucksstark. Ob die Auseinandersetzung mit dem Tod, den der Komponist als den »wahren, besten Freund des Menschen« bezeichnete, auch deshalb besonders plastisch hörbar ist, weil sein eigenes Lebensende kurz bevor stand?
Mozart starb nach kurzer schwerer Krankheit 1791 im Alter von 35 Jahren – mitten in seiner Arbeit am Requiem, das somit fragmentarisch blieb. Sein Schüler Franz Xaver Süßmayr vervollständigte das Werk, welches als ein Höhepunkt der Gattung gilt. Unter der musikalischen Leitung des frisch ernannten Berliner Staatskapellmeisters Thomas Guggeis werden das Frankfurter Museumsorchester und der Chor der Oper Frankfurt endlich wieder gemeinsam zu erleben sein.“
Die Produktion wurde vorab aufgezeichnet und wird am Freitag, 4. Juni, 19.30 Uhr (MEZ) auf der Website der Oper, auf YouTube und auf Facebook gestreamt.
Zur Website der Oper Frankfurt geht’s hier: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/mozarts-requiem/im-stream/?id_datum=2922
Freitag, 4. Juni um 19.30h
Foto: (c) Homepage der Oper Frankfurt
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Noch bis 5. Juli: Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken

(Martin)
Hörstück nach Laura Naumann; Staatstheater Darmstadt
„Familie Flugrat wohnt in Berlin. Tochter Moana hat gerade als Junior Consultant in einer großen Unternehmensberatung begonnen, will schnell Karriere machen, ihrem Chef gefallen und berät als ersten großen Auftrag den Halbleiterkonzern Chip Chip. Mutter Christiane lebt nach einer entwürdigenden Trennung ohne Mann und zweifelt an ihrem Beruf; sie ist Nachrichtensprecherin und informiert jeden Abend deutschlandweit die Zuschauer:innen über alles, was falsch läuft in der Welt. Moanas Freund Boris wohnt ebenfalls bei der Familie, ist aber nicht oft zuhause, er ist hauptberuflich Flugbegleiter, nebenberuflich kümmert er sich um die emotionale Lage der Familie Flugrat.
Während Moana ohne Rücksicht auf Verluste Karriere machen will, sucht Christiane nach dem Sinn darin, täglich das Publikum über die Krisen der Welt zu informieren. Boris möchte, wenn er mal zuhause ist, eine ganz normale Familie, die sonntags zusammen opulent frühstückt. Sowohl Christiane als auch Moana zweifeln an sich selbst, ihren beruflichen Erfolgen und damit verbunden dem Wert ihrer Arbeit. Der kapitalistische Imperativ ist allgegenwärtig. Und auf einmal sind alle immer zuhause! Unerwartet tritt dann auch noch Nikita ins Leben der Familie - danach ist nicht mehr wie es war.
In diese Situation wirft die Autorin Laura Naumann ihre Leser*innen und wir unsere Zuhörer*innen.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-darmstadt.de/veranstaltungen/raus-aus-dem-swimmingpool-rein-in-mein-haifischbecken.774/#event-4055
Freitag, 30. April – 5. Juli Solidarisches Preissystem - Staatstheater Darmstadt
Foto: © Staatstheater Darmstadt/Homepage
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Samstag, 5. Juni: Sibylle & Yvette
(Andrea)
Am Samstag wackelt der Waggon, Sibylle und Yvette sind in da house: "Endlich wieder auflegen - wir haben so viele Kracher in unser abstinenten Zeit entdeckt, die wir euch ENDLICH in die Ohren befördern können. Die Veranstaltung ist kurz - warnt die Nachbarn wegen der Lautstärke, wärmt euch vorher auf, dann wird getanzt im Wohnzimmer! Zutrittslink folgt...."
https://www.facebook.com/events/316892753146522
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Freitag, 18. Juni: FFM/ The Invitation Festival

(Andrea)
Programmatischer kann ein Veranstaltungstitel kaum sein: Invitation. Wie schön und nie fühlte ich mich eingeladener nach diesen trostlosen Konzertfreien Monaten. Kenn ihr dieses Bild "siehst Du ein Konzert oder einen Mähdrescher"? Ich habe IMMER ein Konzert gesehen! Jetzt also endlich, Frank Diedrich eröffnet den Sommerreigen im Batschkapp Sommergarten mit dem The Invitation Festival 2021. Es treten auf: DIE KAMMER: Gastgeber und Initiator des Festivals. Das Indie-Folk-Duo »Die Kammer« in Begleitung ihres hauseigenen sechsköpfigen Alternative-Orchesters sowie zahlreichen Gastmusikern. Die Protagonisten Marcus Testory und Matthias Ambré erzählen in ihren englischsprachigen Songs skurrile und morbide Geschichten, die von Melancholie, Vergänglichkeit und Tod, aber auch von unbeirrbarer Freude und Lust am Leben geprägt sind. In den Narrativen finden sich oft feiner Sarkasmus und subtile Gesellschaftskritik, sowie autobiografische Erfahrungen und persönliche Erlebnisse. HOLLY LOOSE & BAND: Seit über 25 Jahren befindet sich Holly Loose, seines Zeichens Frontmann und Sänger der Rockband Letzte Instanz, auf einer Reise durch die Musik und deren unterschiedlichste Genres. Das Berliner Urgestein hat dabei einiges vorzuweisen. Loose enterte mit seiner Band die Top Ten der hiesigen Charts und spielte Hunderte von Tourkonzerten. Auf seinem Album "Melancholia" gelingt es ihm gekonnt, einen wunderbar ruhigen und gediegenen Klangteppich zu schaffen, auf dem der geneigte Zuhörer sich bei einem Glas Wein oder Whisky in Schwermut baden kann und ganz still erkennt, dass das Leben in all seinen Facetten wohl doch einen Sinn zu haben scheint. Nicht zuletzt Holly Looses tiefe, samthauchige Stimme, die mal an Cohen, mal an Waits erinnert, schafft es, die Zuhörerschaft in den Bann zu ziehen und für eine innere Ruhe zu sorgen. PATTY SCHMIDT: Ein Mann, eine Gitarre, eine Bühne und viele Mundharmonikas. Mehr braucht der charismatische Frontman der Irish Folk Band „Paddy goes to Holyhead“ nicht um mit seinen Solo-Auftritten bestens zu unterhalten. In einem Song Gitarre und Blues Harp spielen und noch singen, Paddy Schmidt ist eine eigene kleine Band für sich. Zwischen den Songs erzählt Paddy kleine Anekdoten und führt humorvoll durch sein Programm - eine Mischung aus eigenen Liedern und einigen wenigen Adaptionen bekannter irischer Songs. Die Bühne hat er sich nach 25 Jahren als Berufsmusiker in mehr als 5000 Auftritten schon mit internationalen Größen wie Rory Gallagher, den Beach Boys und Jethro Tull geteilt. Einlass 16.30 Uhr, Beginn 18 Uhr VVK 35 Euro zzgl. Gebühren, AK 42 Euro
https://www.the-invitation-festival.com
Batschkapp Gwinnerstraße Frankfurt-Riederwald (also Nord-Offenbach ;-))
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Samstag, 19. Juni: FFM/ Batschkapp Sommergarten

(Andrea)
1979 gegründet, gehörten sie zum zweiten Schwung an Bands der hiesigen Punkszene. Dass sie eine Punkband waren, daran gab es keinen Zweifel, auch aus ihrem Selbstverständnis heraus. "Sie waren auf eine gute Art selbstsicher und frech und hatten so eine Power, dass es gar keine E-Gitarren brauchte, um die Kids zum Pogen zu bringen. Vier junge Frauen standen auf der Bühne und ballerten einfach los. An diesem Abend sind sie wohl den Fehlfarben aufgefallen, die sie daraufhin einluden, mit ihnen zusammen auf Tournee zu gehen. So wurden Östro 430 sehr schnell überregional bekannt. Die Besetzung alleine war schon auffällig: keine Gitarren, dafür Saxophon, Keyboard, Bass und Schlagzeug. Diese Kombination ergab einen völlig eigenen Sound, fernab von jedem Klischee. Dass die Band nur aus Frauen bestand, war zu der damaligen Zeit eine Besonderheit, selbst in der Punkszene." Erinnert sich kein geringerer als Campino. Und weiter: " Martina Weith hält nicht viel von blumiger Sprache, nimmt kein Blatt vor den Mund, und indem sie mit einer unverschämten Lässigkeit und Selbstverständlichkeit über ihre sexuelle Selbstbestimmung singt, betreibt sie gewissermaßen Feminismus, ohne sich Feminismus auf die Fahnen schreiben zu müssen oder zu wollen. Das kommt cool rüber, und es fehlt jegliches Anzeichen dieses biederen Beigeschmacks, der sich schnell ergibt, wenn dogmatisch versucht wird, sich an einer bestimmten politischen Thematik abzuarbeiten. Ich wünschte, so ein Statement würde irgendwann einmal jemand über die Toten Hosen abgeben." Quelle: https://www.tapeterecords.de/artists/oestro-430/
Östro 430 spielen heute im Sommergarten der Batschkapp, Einlass ist um 19 Uhr https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1003648-oestro_430
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Sonntag, 20. Juni: FFM/ Bernd Begemann

(Andrea)
Würden Sie dem Mann auf dem Bild eine Versicherung abkaufen? Nicht unwahrscheinlich, weil Bernd Begemann hat den Witz und Charme, den es braucht. Glücklicherweise ist er aber Musiker geworden. Und Frauenversteher und ein unglaublich toller Entertainer. Seine Konzerte sind ein Erlebnis und deshalb ist mein heutiger Abend mit ihm verplant. Ich radele in die Gwinnerstraße und setze mich in einen der gemütlichen Strandstühle und genieße Herr Begemann. "Weniger als drei Stunden dauern seine Konzerte selten, mehr als zwanzig Lieder plus Zugaben bringt er Abend für Abend unter die Leute. „Da bekommt man noch was für sein Geld.“, sagt die Presse. Und "Der Lieblings-Barde der deutschen Pop-Intelligenz" (Spiegel Online), "Diese locker um den kleinen Finger gewickelte Popmusik beherrscht sonst kaum jemand in Deutschland. (Musikexpress) Niemand in diesem Land bringt seine E-Gitarre so zum Singen und seinen Fender-Amp so zum Klingen. Bernd Begemann hat keinen Blues und Soul, Bernd Begemann IST Blues und Soul. Alles zwischen Liebe und Krieg nimmt Begemann wahr und schreibt darüber seine Lieder. Solange dieser Mann singt und auftritt, ist die Welt noch nicht im Geringsten verloren. Vielleicht aber etwas ungerecht. Hört Bernd! (Thees Uhlmann) BERND BEGEMANN 20.6.2021 Frankfurt, BATSCHKAPP SOMMERGARTEN Einlass 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr VVK 20 Euro zzgl. Gebühren, AK 25 Euro
https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1003639-bernd_begemann
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Ab 14.Juli: Of/ Parkside im Hof

(Andrea)
Der Sommer kommt und mit ihm "Parkside im Hof". Wie im vergangenen Jahr auch, bieten die Parkside-Studios und das Kulturamt unterschiedlichen Akteuren und Künstlern in der Stadt im Hof des Verwaltungsgebäudes der Oehler/Höchst/Alessa-Werke in der Friedhofstraße (ich hatte während meiner Ausbildung dort betriebswirtschaftlichen Unterricht, lang ist es her...) eine Bühne. Neben dem Filmklubb sind auch Volker Rebell mit seiner Studiobühne und etliche andere dabei. Nachstehend das Programm von Nic und Jose, VVK nutzen lohnt sich: Mi., 14. Juli · Welthits auf Hessisch Tilman Birr und Elis C. Bihn sind „Welthits auf Hessisch“ und singen Welthits der letzten siebzig Jahre in hessischer Übersetzung 19€
Do., 15. Juli · Film: Woman - Der beste Film des letzten Jahres! 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme. Vorneweg: Starke Frauen OF moderiert von Julia Finkernagel 10 €
Offenbacher Kurzfilmnächte je 10€ Action, Drama, Komödie, Doku oder Animationsfilm: Julia Finkernagel kuratiert und moderiert drei Kurzfilmnächte, die mit Einblicken hinter die Kulissen der Filme präsentiert werden. Jedes Programm hat eine Länge von ca. 90 Minuten. Vorneweg: Überraschung ! Fr. 16. Juli · Kurzfilm Programm 1
Sa. 17. Juli · Kurzfilm Programm 2
So. 18. Juli · Kurzfilm Programm 3
Di. 20. Juli · Film: Eine Handvoll Wasser mit Jürgen Prochnow & Pegah Ferydoni. Vorneweg: Regisseur Jakob Zapf & Produzent Tonio Kellner sprechen über Filmdrehs in Offenbach & RheinMain 10€
Mi. 21. Juli · Satire: Die Lesebühne ihres Vertrauens Elis C. Bihn, Tilman Birr, Severin Groebner bieten Kneipen taugliches mit Texten und Mugge aus dem oberen Satireregal 19€
Do. 22. Juli · Lesung & Filmausschnitte Ostwärts – Baltikum mit Julia Finkernagel Vorneweg: Dr. Harry Keaton, Magier & Hirnakrobat 15€
Fr. 23. Juli · Konzert: Tango Transit Martin Wagner: Akkordeon, Hanns Höhn: Kontrabass und Andreas Neubauer: Schlagzeug Drei virtuose Instrumentalisten führen das Lebensgefühl, das man mit Tango assoziiert, in neue Sphären. 19€ Festival Abschluss
So., 25. Juli · Film: White Zombie von 1932 Mit Livesynchrongenie Ralph Turnheim, der das vergessene Monster-Meisterwerk in ein völlig neues Licht rückt. Vorneweg: Konzert: Berry Blue Trio - Jazz vom Feinsten mit Christoph Aupperle: E-Piano, Julian Keßler: Gitarre & Vocals, Berry Blue: Vocals & Percussion
Einlass ab 19 Uhr, die Konzerte starten um 20 Uhr und die Filme bei Einbruch der Dunkelheit. Bis dahin ist Gelegenheit für Sommergetränke, Snacks und gute Gespräche bei spannendem Vorprogramm in lauschiger Open-Air-Atmosphäre – lasst euch überraschen ... Kartenvorverkauf: www.frankfurtticket.de/bundles/filmklubb/
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Juli: Of/ Parkside im Hof - Rebellsche Studiobühne

(Andrea)
Neben dem Filmklubb sorgen auch andere für einen abwechslungsreiches Programm beim 2. Offenbacher Open Air-Festival „Parkside im Hof“ vom 22. Juli bis 28. August 2021, ,mit dabei Volker Rebell, seine Rebell(i)sche Studiobühne beteiligt sich am Festival mit diesen 5 Konzerten:
1. Sa 24.07.2021: „Die Songkunst von Lennon & McCartney" mit The Lonely Hearts Club Band und Christopher Herrmann (Cello) - Konzeption/Moderation: Volker Rebell
2. Sa 31.07.2021: Stoppok solo - deutschsprachiger Folk-Blues-Rock der Extraklasse - mit kräftigem Biss und feinem Humor.
3. Sa 07.08.2021: Glitter Twins „50 Jahre Rolling Stones Sticky Fingers“ – Jubiläumskonzert + Lesung , Song-für-Song-Kommentierung: Volker Rebell
4. Sa 14.08.2021: Henni Nachtsheim & das Jazzensemble der Deutschen Oper Berlin (Quintett-Besetzung: Piano, Trompete, Posaune, Bass, Schlagzeug) „De Peter kimmt“ - Peer Gynt, neu interpretiert. Comedy meets Jazz.
5. Sa 21.08.2021: Rodgau Monotones - Erbarme und Hallelujaaaa!. Endlich. Nach vielen Jahren kommen die Monotones wieder mal nach Bad Offebach!
Konzertbeginn jeweils 19 Uhr. Ende spätestens 22 Uhr. Details zu den Konzerten und zum Ticketverkauf folgen, sobald die anderen Co-Veranstalter des Festivals die Planung ihres Programms abgeschlossen haben. Die anderen beteiligten Offenbacher Kulturinitiativen bieten Blues-, Jazz-, Klassik-Konzerte und Film-Vorführungen. Unter anderem will das Kulturzentrum Sandgasse zwei Konzerte beisteuern: am 23.07. Stoned Immaculate und am 30.07. Hamburg Blues Band (tbc, Infos unter Vorbehalt) Wer die im Schachbrettmuster bestuhlten Open Air-Veranstaltungen besuchen möchte, muss entweder vollständig geimpft oder nachweislich von Covid genesen oder aktuell getestet sein. Dies muss am Einlass kontrolliert werden. Eine Abendkasse darf es nicht geben. Tickets müssen online gebucht werden. Das Sicherheits- und Hygienekonzept macht eine Limitierung der Besucherzahl notwendig. Weitere Infos folgen.
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Freitag, 16. Juli: FFM/ Revolte Tanzbein
(Andrea)
Bis Juli ist die Lage sicher eine andere, nämlich eine bessere, daran glaube ich ganz fest. Dann können Revolte Tanzbein sicher entspannt und live in der Batschkapp releasen: „Wir hüpfen. Wir springen. Wir tanzen. Wir schrei’n – wir sind die Revolte, du bist das Tanzbein.“ Revolte Tanzbein ist eine achtköpfige Frankfurter Band, die deutschsprachigen SkaBalkanReggaeRock auf die Bühne bringt. Inhaltlich geht es uns um die alltäglichen Herausforderungen des Lebens, ein besseres, harmonisches Miteinander, die kritische Betrachtung bestehender Missstände und viel Humor (mit ein bisschen Sarkasmus). Musikalisch bieten wir einen wilden, tanzbaren Mix, der nur eine Richtung kennt: vorwärts." Yeah!
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