 |
| 16.04.2021 |
 |
|
| Inhalt: Urlaub... im Schrebergarten - Yeah! / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / „Ich bin da mal raus“ / VERLOSUNG / SUCHE / BIETE / G E R O L L T E S über das Ende einer Liebe / Etwas über den FSV / GEDRUCKTES / Ab 15. April: SILENCE RADIO (Film) / Freitag, 16. und Samstag, 17. April AUF EIN STÜNDCHEN! - Life is live / Freitag, 16. April: Folk Songs / Songs of Travel (Liederabend im Stream) / Freitag, 16. – Sonntag, 18. April: Tanzabend / N.N. / Samstag, 17. April: Ferne Blicke / Doku: Wie ein Fremder (Netflix im Stream) oder am 17.04 in 3Sat) / PODCAST: Blackbird - Hörspiel nach Matthias Brandt / Samstag, 24. & Sonntag, 25. April: Kampf um die Häuser Audiowalk im Frankfurter Westend / Top 15: Brettschneider vs. Schwöbel: Lieblingslieder / Top 15: Brettschneider vs. Schwöbel: Lieblingslieder / STREAM: Sky Rojo (Netflix) / Kunstverein Montez: Crowdfunding Palindrome / Ab sofort IN RESTAURO: Die Pietà aus dem Frankfurter Dom / VORSCHAU / Sonntag, 25. April: Bühnenbesetzung Symposion nach ‘Der Müll, die Stadt und der Tod‘ / Sonntag, 25. April: INTERCOMMUNICAZIONE / BEETHOVEN UND ZIMMERMANN / Noch bis 16. Mai: Video-Installation / Bis 06. Mai: Ausstellung / Freitag, 23. April: Leseclub - VERSCHOBEN! / Bis Sonntag, 16. Mai: Londoner Exzentrik im Museum / Impressum |
Urlaub... im Schrebergarten - Yeah!

Wir waren fast jeden Tag im Garten. Wir haben weiterhin das Grundstück von Müll befreit, die Hütte gestrichen, gegrillt und vor allem gigantische Hochhäuser gebaut. Hochhäuser? Weil Uwe eine innige Liebe zur Astschere entwicklet hat, haben wir im Garten Tonnen von Grünschnitt und da wir das ja nicht einfach verbrennen können haben wir es zu riesigen Haufen aufgeschichtet in denen jetzt Igel und Käfer einziehen können. Auch schön, zumal Wohnungsbau ja auch mit das wichtigste Thema in der Stadt ist und die Politik da schnell Lösungen finden muss….. und da wären wir auch schon beim Thema, warum das Intro heute so kurz ist: „Meine“ Partei hat nämlich heute Abend ihre Kreismitgliederversammlung, d.h. ihren Parteitag (das Sondierungsergebnis wird vorgstellt) und da es zu meinem Job gehört diese zu organisieren muss ich mich jetzt total sputen, denn um 19:00 Uhr geht es los.
Aber noch ein Wort zum Thema Wohnungsmarkt: endlich gibt es mal wieder ein Wohnungsangebot in den Ausgeh-, bzw. Daheimbleibtipps: Freunde von mir suchen neue Mieter*innen für ihre schöne Wohnung in Bornheim. Schaut mal unten….
Und wenn ich am Wochenende die hütte tapeziert, die Kabel neu verlegt und die Eintracht geschuat habe, dann lege ich mich auf meinen Sonnenstuhl und lese weiter in dem wunderbaren Buch von Moni Port ICH BIN DA MAL RAUS, was sie mir zum Geburtstag geschenkt hat. Es ist sooooo großartig und wenn ihr Glück habt, könnt ihr sogar eins gewinnen!
Lebt wild und bleibt gesund!
Daniela
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen.
|
FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
|
„Ich bin da mal raus“

Ihr habt im Lockdown kein Online-Pilates gemacht? Kein Spanisch gelernt? Habt nicht ausgemistet oder eure Wohnung renoviert? Wer hat uns eigentlich eingeredet, dass wir beständig an uns arbeiten müssen, um gesünder, fitter, produktiver, optimistischer zu werden?
Es gibt ein neues kleines Buch, ein Loblied auf Vergnügungen, die vom Aussterben bedroht sind: ausgiebige Gelage statt Intervallfasten, (ja auch Kohlenhydrate nach 18 Uhr!) sich zwischendurch ein Nickerchen gönnen, Krempel sammeln statt japanisch Ausmisten, Herumstreunen statt Schrittezählen ... „denn nicht der Prokrastinierer muss sich ändern, sondern die freudlose und effizienzfixierte Welt, in der er lebt“.
Die Journalistin Andrea Gerk und die Frankfurter Illustratorin Moni Port haben es wunderbar auf den Punkt gebracht.
((Der Erscheinungstermin wurde aufgrund des Lockdowns und der geschlossenen Buchläden um Wochen verschoben, aber jetzt ist es endlich da:))
„Ich bin da mal raus. Ideen gegen den Optimierungswahn“ (Kein und Aber Verlag).
Die WAZ schreibt (und dem können wir uns nur anschließen):
»Wie gut tut es [...], ein Büchlein wie dieses in die Hände zu bekommen, das eine Lanze bricht für all jene, die sich langsam etwas überfordert fühlen von all dem „Könnte, Sollte, Müsste“. Und das nicht nur federleicht und amüsant geschrieben, sondern auch augenschmeichelnd illustriert ist.«
|
VERLOSUNG
Antworten bitte an schwoebke@aol.com. Uwe wird die Gewinner*innen benachrichtigen
Wir verlosen 3 signierte Exemplare des Buches. "Ich bin da mal raus."
Beantwortet dazu bitte die Frage:„Warum wollt ihr unbedingt ein Exemplar des Buchs gewinnen?“
(Die Gewinner*innen werden per Mail benachrichtigt; abzuholen ist der Gewinn im Ladenatelier der Illustratorin, im studio soundso in der Koselstraße 7)
|
SUCHE / BIETE

Solltet ihr über diese Rubrik neue Mitbewohner*innen oder eine neue Wohnung finden, so bitte ich um eine Spende an den Verein people4peole.de, meiner Freundin Anna Demisch.
2-Zimmer Wohnung mit eigenem Garten in Bornheim zu vermieten
Renovierte 2-Zimmer Altbau-Wohnung (ca 70 qm) in Bornheim ab 1.6. Zu vermieten. Die Wohnung im Erdgeschoss hat eine große Wohnküche mit neuwertiger Einbauküche und Zugang zu Terrasse und eigenem Garten, sowie ein modernes Tageslichtbad mit Badewanne und separater Dusche. Die Küche und die zwei anderen Zimmer (ein großes, ein kleines) haben Holzfussböden und alte Türen, aber neue Fenster. Die Wohnung liegt in einer ruhigen Seitenstrasse zwischen der oberen Berger Straße (3 Minuten zu Fuß) und der Seckbacher Landstraße. Miete: 1.050,- + 100 Euro NK, Fotos und weitere Infos gerne per Mail: moehring@schmoe.de
Ausbildungsstelle als Veranstaltungstechniker:in ab September 2021 Das Künstlerhaus Mousonturm bietet ab 01.09.2021 eine Ausbildungsstelle zum:zur Veranstaltungstechniker:in an. Neuer Bewerbungsschluss: So, 16.05.21.
|
G E R O L L T E S über das Ende einer Liebe

(Uwe)
Fan einer Mannschaft wird man in der Regel nur einmal und bleibt es mit einer Treue, die Führungskräfte der katholischen Kirche begeistern würde. Diese bedingungslose Liebe führt selbst bei den tolerantesten Leuten aus meinem persönlichen Umfeld dazu, dass sie schnell emotional werden. Insbesondere dann, wenn ein Schiedsrichter eine Entscheidung gegen den eigenen Club trifft (es muss noch nicht einmal eine entscheidende sein) und noch mehr, wenn ein wesentlicher Protagonist, ein Manager, Trainer oder Spieler in guten Zeiten den Verein verlassen will (in schlechten Zeiten neigt der Fan eher dazu, sie zu verjagen).
Bei der Eintracht steht in diesem Sommer ein größerer Wandel bevor. Sportvorstand Fredi Bobic ist quasi bei Hertha BSC Berlin und Trainer Adi Hütter zieht es nach Gladbach. Vielleicht wird sich der ein oder andere Leistungsträger unter den Spielern auch einem anderen Verein anschließen. Ein Aderlass könnte drohen, wie in dem Sommer als Rebic, Jovic und Haller gingen. Nach einer bisher so wahnsinnig erfreulichen Saison mit einer möglichen Qualifikation für die Champions League tut das natürlich weh. So ist es leider. Die Nebenwirkung im Erfolgsfall ist, dass andere Vereine auf Spieler und Verantwortliche aufmerksam werden und diese dann mit besseren Perspektiven und/oder mehr Geld abwerben.
Eintracht steht aktuell auf Platz 4 und schlug jüngst mit Dortmund und Wolfsburg zwei Teams im näheren Umfeld, die jeweils einen deutlich teureren Kader haben, Hertha dagegen steht im Abstiegskampf, Gladbach rangiert deutlich hinter den Frankfurtern und muss sich strecken, um zumindest für die Euro League spielen zu dürfen. Was wollen Bobic und Hütter also bei diesen Vereinen? Rebic ging damals wenigstens zum AC Mailand und Jovic zu Real Madrid. Nüchtern betrachtet bieten beide Vereine gute Perspektiven. Vor allem die, dass es unter Bobic beziehungsweise Hütter im nächsten Jahr besser läuft als in dieser Saison. Und wohl auch, dass wegen der besseren finanziellen Mittel perspektivisch häufiger eine Platzierung unter den ersten fünf möglich ist und eine regelmäßige Qualifikation für die Champions League, in der die Eintracht hoffentlich nächstes Jahr kickt.
Wie oft in der freien Wirtschaft wechseln hier zwei Führungskräfte den Arbeitgeber. Einer sagte „Ich bleibe!“, tut es aber doch nicht. Sagte sicher auch schon einmal ein Zweigstellenleiter der Volksbank und wechselte dann doch zur Sparkasse. Ärgerlich ist das natürlich. Auf Fragen und Antworten in Pressekonferenzen und am Rande von Liveübertragungen sollte man sowieso nichts geben. Da kann man als Befragter eh nie richtig antworten, Diskussionen gibt es sicher immer.
Wolf Maahn sang einmal „Wohin willst du gehen, wenn Du mich haben kannst?“. Dass Eintrachtfans dem Hütter nachweinen ist verständlich, man sollte die drei Jahre sehr, sehr gute Arbeit aber keinesfalls unter den Tisch fallen lassen. So oft werden Trainer gefeuert, hier geht einer von selbst. Vor drei Jahren wechselte er auch aus einem laufenden Vertrag über eine Ablöse aus Bern.
Gut: Schalke 04 hat mal wieder gewonnen
|
Etwas über den FSV
Der "Schotte" ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Unter dem Spitznamen bekannt wurde der FSV Ehrenspielführer Horst Trimhold, der zwischen 1971 bis 1978 in Frankfurt aktiv war. In seiner Zeit am Bornheimer Hang war er maßgeblich am Gewinn der Amateurmeisterschaft beteiligt und schaffte mit seinem Team den Aufstieg in die Zweite Liga. Anders als Legenden der Eintracht, bei der er zur Gründung der Bundesliga ebenfalls spielte, wie Grabowski oder Hölzenbein kam Trimhold nicht aus der Region, geboren wurde er in Essen. Er verstarb in Hanau, wo er zuletzt lebte.
|
GEDRUCKTES

(Petra)
T.C. Boyles Geschichte umhüllen mich wie ein lange ersehntes Gespräch mit einem lieb-vertrauten Freund. Freudig herzklopfend mit jeder Seite. Boyle ist ein großer Geschichtenerzähler, toller Mensch mit Haltung - und mit seinen 72 Jahren immer noch eine coole Sau. Seine Settings zeigen immer wieder deutlich, was ihn besonders beschäftigt und begeistert: oft sind wissenschaftliche Thesen und unorthodoxe naturwissenschaftliche oder soziologische Arbeiten die – gut recherchierte – Basis seiner Romane. In den letzten Jahren hat er auch mehrfach das Thema Umweltzerstörung aufgegriffen, und das in verblüffend-schräger Boyle-Manier erzählt. Feldforschung im wahren Leben, das eben oft ganz anders ist als erwartet. Mit einer Versuchsanordnung, die außer Kontrolle gerät. So auch in seinem neuen Roman "Sprich mit mir", der sich letztlich um die ganz großen Themen dreht: Was ist menschlich? Was unterscheidet uns vom Tier? Und wie (erbarmungslos) gehen wir mit unseren Mitlebewesen um? Protagonist ist ein junger Schimpanse, Sam, dem der ambitionierte Psychologie-Professor Guy Schemerhorn in einem Forschungsprojekt Ende der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts Gebärdensprache beigebracht hat. Er will den Beweis antreten, dass Sam ein Bewusstsein und Kommunikationsfähigkeiten hat, die seiner Gattung bislang grundsätzlich nicht zugetraut worden sind. Ein TV-Auftritt der beiden fasziniert die Frühpädagogik-Studentin Aimee, die daraufhin als eine der studentischen Hilfskräfte in diese schräge WG (eine Ranch auf dem Land) einzieht. Für Sam ist es Liebe auf den ersten Blick – und Guy und die auch aus menschlicher Perspektive überaus attraktive Aimee werden ein Paar. Eine unvorstellbare Dreierkonstellation, die Konflikte provoziert. Ganz abgesehen von einem Umfeld, das mitunter für diese Art der Forschung wenig übrig hat. Warum dies also keinesfalls der Beginn eines Happy Ends ist, sondern im Gegenteil tragisch-aussichtslos und unfassbar traurig endet, kann nur Boyle so süchtig machend virtuos erzählen. So dass ich mit schwerem Herzen nach dem letzten Wort in meine Wirklichkeit zurückkehre.
|
Ab 15. April: SILENCE RADIO (Film)

(Uwe)
Bitte unbedingt ansehen!
Ab 15.April 21 startet SILENCE RADIO als Kino on Demand mit Beteiligung der Kinos am Heimkino.
“… ein grandioser Film über die mexikanische Radiomoderatorin Carmen Aristegui…“ Amnesty Journal
Die Journalistin Carmen Aristegui erhält nach der Enthüllung eines Korruptionsfalls um den früheren mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto Morddrohungen. Auf Druck der Regierung wird sie und ihr Team entlassen. Aber Carmen schweigt nicht. Sie gründet eine eigene Nachrichtenplattform und setzt ihren lebensgefährlichen Kampf für Meinungs- und Pressefreiheit und gegen Fake News fort. Sie sagt: "Die Angst darf nicht siegen. Wir dürfen keinen Raum fürs Schweigen lassen.“ Hier geht es zum Trailer.
Carmen Aristegui zählt zu den einflussreichsten Journalist*innen Lateinamerikas. BBC1 wählte sie unter die 100 wichtigsten Frauen weltweit. Für ihren Kampf um Pressefreiheit wurde sie vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Orden der französischen Ehrenlegion – Chevalier und mit dem PEN Mexico Price. Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Mexiko gehört zu den gefährlichsten Ländern für Journalist*innen weltweit. Nirgendwo wurden im vergangenen Jahr mehr Medienschaffende ermordet. Besonders gefährdet sind sie, wenn sie über Drogenkartelle, Korruption oder Machtmissbrauch berichten. SILENCE RADIO TICKETS für das digitale Heimkino erhalten Sie hier: Als Bonus gib es einen live Online stream: Premierenfilmgespräch mit Regisseurin Juliana Fanjul und Carmen Aristegui am 15.April um 20.30 Uhr im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum Moderatorinnen: Laura Teixeira, M.A., Filmwissenschaftlerin / Kuratorin Días de Cine - Lateinamerikanisches Filmfest Dr. Marta Muñoz-Aunión, Institut für Romanische Sprachen und Literaturen, Goethe Universität Frankfurt Begrüßung: Dr. Carola Hausotter, Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko Cristina Valdivia Caballero, Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen Mitdiskutieren: - Fragen können Sie uns vorab mailen: info@jip-film.de
- oder am Premierenabend in die YouTube Chats stellen
- oder per Whatsapp oder SMS schicken an die Telnr.: 0176 59 20 70 61
Live-Stream: Über Cinemalovers und dem YouTube Kanal vom Deutschen Filmmuseum und jip film und verleih.
Das Filmgespräch findet auf Spanisch und Deutsch statt. Dies ist eine gemeinsame Online-Veranstaltung von jip film und verleih mit der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko, Amnesty International, Entwicklungsplitisches Netzwerk Hessen (EPN), peace brigades international (pbi) Regionalgruppe Rhein-Main, Carea und das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
|
Freitag, 16. und Samstag, 17. April AUF EIN STÜNDCHEN! - Life is live

(Martin)
Spaziergang mit einem Ensemblemitglied Theater Willy Praml
Die Spaziergänge gehen weiter!
Zu den Spaziergängen mit dem Ensemble des Theater Willy Praml im Februar schrieb die Presse: „Eine Premiere der anderen Art: Mit Ensemblemitgliedern durch Frankfurt schlendern. Pandemie-gerecht zu zweit, mit Abstand und Maske.“ (Steffen Herrmann, FR 08.02.2021)
„Wenn das mal kein Blick hinter die Kulissen ist. […] Wir spazieren zusammen exakt eine Stunde von der Naxoshalle aus kreuz und quer durch das Nord- und Ostend, reden über Gott und die Welt. Das geht erstaunlich einfach und macht Spaß.“ (Eva-Maria Magel, FAZ 08.02.2021)
„Endlich mal wieder Kultur vor Ort! Allerdings nicht in der Naxoshalle, sondern mit Treffpunkt davor. […] Die direkte Begegnung, Kunst oder nicht, war herrlich wohltuend.“ (Katja Sturm, FNP 18.02.2021)
Kein Wunder, denn exklusiver geht’s kaum! Jeweils ein Ensemblemitglied des Theater Willy Pramls geht mit einer/einem Zuschauer*in für eine Stunde spazieren.
„Wir wachen dieser Tage oft mit schwerem Kopf und Herzen auf und gehen dann ab und zu heiter und hoffnungsvoll schlafen. Im Übrigen werden wir in diesem Jahr 30! Und: Wir würden Ihnen gerne gute Laune bereiten, aber nicht über ein digitales Format. Wir wollen das in Fleisch und Blut tun und haben uns die Aktion AUF EIN STÜNDCHEN! überlegt. Das Ensemble, das Sie derzeit nicht auf der Bühne sehen können, geht spazieren – und zwar mit Ihnen. Jeweils ein Zuschauer, eine Zuschauerin meldet sich zu einem Spaziergang mit einem Ensemblemitglied an, um an der frischen Luft über alles mögliche zu plaudern, vor allem aber, um sich leibhaftig zu sehen. Wir vermissen Sie, Sie vermutlich uns, also: Lassen Sie uns ein Stündchen laufen.“
Anmeldung unter: 069 - 43054733
AUF EIN STÜNDCHEN! Spaziergang mit dem Ensemble des Theater Willy Praml
Der Spaziergang findet selbstverständlich unter coronakonformen Bedingungen satt: mit Maske und Abstand.
Foto: (c) Peter Grün.
|
Freitag, 16. April: Folk Songs / Songs of Travel (Liederabend im Stream)

(Martin)
Liederabend im Stream Oper Frankfurt
„Der italienische Komponist Luciano Berio (1925–2003) fühlte sich stets zur Volksmusik hingezogen, deren Erkundung bei ihm wahren Forscherdrang auslöste. Den Begriff »Volksmusik« fasste er allerdings sehr weit. 1964 schuf er einen Zyklus von elf Liedern aus den unterschiedlichsten Kulturen in neun verschiedenen Sprachen, den er seiner Ehefrau, der amerikanischen Mezzosopranistin Cathy Berberian, widmete. Zwei Songs aus den USA und ein Lied aus Armenien, der Heimat von Cathy Berberians Vorfahren, finden sich ebenso wie ein aserbaidschanisches. Frankreich, Sizilien und Sardinien sind vertreten, daneben Berios Heimat Ligurien mit einem Lied im Genueser Dialekt. Schließlich entlehnt der Komponist den Chants d’Auvergne von Joseph Canteloube zwei Lieder in der okzitanischen Sprache. Der große Reiz der Folk Songs liegt – neben der kulturellen Vielfalt der Lieder – in der Instrumentierung für ein exquisites Kammerensemble. Flöte und Piccoloflöte, Klarinette, Harfe, Bratsche und Violoncello sowie das Schlagzeug wechseln sich solistisch und in verschiedenen Kombinationen ab in der charakteristischen Ausdeutung der jeweiligen Inhalte und Stimmungen: Kunstmusik, die sich als Brücke zur Volksmusik versteht.
Songs of Travel – wer denkt da nicht an Schuberts Wanderer? Auch Robert Louis Stevenson war ein Wanderer – ein Weltenwanderer. Seine Reiselieder unterscheiden sich jedoch stark von Wilhelm Müllers Sehnsuchtsgedichten an Die schöne Müllerin oder deren Fortsetzung in der Winterreise. Auch die Lieder eines fahrenden Gesellen von Gustav Mahler haben einen anderen Tonfall. Gleichwohl dürften diese drei Liedzyklen für Ralph Vaughan Williams Pate gestanden haben, als er sich zwischen 1901 und 1904 Stevensons Songs of Travel zuwandte. Existenzielle Schwärze und Todesnähe sind auch hier zentrale Themen, werden aber von der entschlossen stoischen Gleichmut gegen alle Schicksalsschläge kontrastiert, die dieser Wanderer an den Tag legt. Seine Wege kann man sich wohl im schottischen Hochland vorstellen. Vaughan Williams‘ Zyklus ist von der britischen Volksmusik beeinflusst – was ihn in unserem Programm zum idealen Pendant zu den Folk Songs von Berio macht.“
Programm: Luciano Berio (1925 –2003) Folk Songs Ralph Vaughan Williams (1872 – 1958) Songs of Travel
Folk Songs: Bianca Andrew Mezzosopran, Philipp Nickel Viola, Mikhail Nemtsov Violoncello, Eduard Belmar Flöte, Piccoloflöte, Matthias Höfer Klarinette, Françoise Verherve Harfe, Jürgen Friedel, Steffen Uhrhan Schlagzeug, Nikolai Petersen Musikalische Leitung
Songs of Travel: Jonathan Abernethy Tenor, Anne Larlee Klavier
Moderation: Konrad Kuhn.
Der Liederabend wird vorab aufgezeichnet und am Freitag, 16. April, 19.30 Uhr (MEZ) auf der Website der Oper https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/liederabend-im-stream-folk-songs-/-songs-of-travel/?id_datum=2709), auf YouTube und auf Facebook gestreamt.
Bild: Oper Frankfurt
|
Freitag, 16. – Sonntag, 18. April: Tanzabend / N.N.

(Martin)
Verena Billinger & Sebstian Schulz Digitaler Mousonturm
Tanzen! Ja!„ Vieles ist derzeit ungewisser denn je.
Verena Billinger & Sebastian Schulz und ihr Ensemble begegnen dem drängend Unbestimmten mit einem choreografischen Plan, einem „Tanzabend/N.N.“, der sich mit der aktuellen Situation und zukünftig erwartbaren Konstellationen auseinandersetzt: mit Existenzen, die sich immer mehr auf Bubbles und Blasen verteilen.
Mit Körpern, die in Arbeit, Kunst und Alltag von Architekturen und Maßnahmen voneinander getrennt und zerschnitten werden.
Mit einem Leben zwischen Ermöglichung und Repression.
In ihrer Choreografie bewegen sich Billinger & Schulz dabei zwischen dem Drinnen und Draußen, zwischen Auto, Foyer und Theaterraum, zwischen Vorstudien zukünftiger Stücke und den Ruinen derer, die gerade unmöglich zu zeigen sind. „N.N.“ steht dabei für etwas, das dem zukünftigen Moment vielleicht angemessen wäre: im Übergang tanzen.“
Link zur Veranstaltung (Passwort auf dem Ticket):https://billingerundschulz.de/tanzabendNN/index.html Tickets gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/tanzabend-n-n/ Freitag, 16. – Sonntag, 18. April um jeweils 20.00h
(Solidarisches Preissystem).
Foto: © Florian Krauß, Billinger & Schulz / Filmstill
|
Samstag, 17. April: Ferne Blicke

(Martin)
Konzert mit dem Mutare Ensemble und Wolfram Koch Romanfabrik
Wo’s doch mit dem Verreisen gerade so schwierig ist, ermöglichen das Mutare-Ensemble und Wolfram Koch ‚Ferne Blicke‘…
"Im 20. Jahrhundert importierten asiatische Länder europäische Musiktraditionen, zeitweise wurde die eigene musikalische Tradition von europäischer Musik verdrängt. Japanische und später koreanische Musiker wurden in Europa ausgebildet und in der europäischen Musiktradition sozialisiert. Zunächst war auch das Komponieren fast ausschließlich von europäischen Vorbildern geprägt. Später jedoch suchten die asiatischen Komponisten zunehmend ihren Standort zwischen beiden Traditionen.
Das Programm beinhaltet Werke von drei aus Asien stammenden Komponisten, die in Europa studiert haben und ihren Stil im Spannungsfeld zwischen Europa und ihrer Heimat entwickelt haben. Malika Kishino (*1971): Lamento II, based on a folk song from Fukushima (2013 / rev. 2014) für Violine und Viola; Isang Yun (1917-1995): Nore (1964) für Violoncello und Klavier; Toru Takemitsu (1930-1996): Rocking Mirror Daybreak (1983) für zwei Violinen. Gerhard Müller-Hornbachs Streichquartett Ferne Blicke. Metamorphosen einer Ode thematisiert seinerseits die Wechselwirkung zwischen verschiedenen musikalischen Traditionen am Beispiel der „Ode an die Freude“ aus der 9. Sinfonie von Beethoven.
Wolfram Koch liest aus Die Kieferninseln von Marion Poschmann und Auszüge aus Nagasaki, ca. 1642 von Christine Wunnicke."
Hier ist der Link zum Live-Stream: https://youtu.be/jFIkm5pLOIU
Samstag, 17. April um 20.00h
Foto: © Screenshot Youtube
|
Doku: Wie ein Fremder (Netflix im Stream) oder am 17.04 in 3Sat)

(Uwe)
Vor rund fünfzehn Jahren liebten die Kritiker die deutsche Band Voltaire und feierten sie als das „nächste große Ding“. Ich sah sie zu der Zeit mit einem Freund im Cooky´s, Ein legendärer Club, aber leider nicht der Ort an dem die „großen Dinger“ spielen. Wesentlich größer wurden die Hallen trotz starker zweiter Platte nicht und die Verkaufszahlen der Tonträger blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Sänger Roland Meyer de Voltaire löste die Band nach zwei Platten (2006: „Heute ist jeder Tag“ & 2009: „Das letzte bisschen Etikette“) auf und orientierte sich neu. Diese Orientierung, die zu seinem neuen Projekt Schwarz führte, hielt Dokumentarfilmer Aljoscha Pause in einer Langzeitstudie über sechs Jahre fest. Ein tolles Werk, das die Nöte von Musikern aus der zweiten oder dritten Reihe, das Ringen um das bestmögliche künstlerische Ergebnis und die Freude über Erfolgserlebnisse wunderbar einfängt. Zu sehen auf Netflix oder am 17.04 an einem Abend ab 20:15 bei 3Sat (fünf Episoden)
Foto: Facebook/Wie ein Fremder
|
PODCAST: Blackbird - Hörspiel nach Matthias Brandt

(Martin)
Zunächst wollte ich das Buch ‚Blackbird‘ von Matthias Brandt gelesen haben – jetzt bin ich gebannt beim Hörspiel dabei…
„Der Text stammt von Matthias Brandt, der auch als Erzähler zu hören sein wird. Maximilian Mundt spricht den Teenager Motte, für dessen Kumpel Bogi im Sinne einer gender-blinden Besetzung Lotte Schubert gecastet wurde.
‚Blackbird‘ schickt die Hörerinnen und Hörer in die BRD der 1970er Jahre. Beschaulich ist es in der spießigen Provinz mit Einfamilienhausidylle und Schnittchenteller. Der 15-jährige Morten, genannt Motte, könnte sich eigentlich mit den wirklich wichtigen Themen seiner Jugend – Musik, billiger Wein und Liebeskummer – auseinandersetzen. So plante er eben noch mit seinem besten Freund Manfred alias Bogi das erste Besäufnis, als dieser nach einer Routineuntersuchung im Krankenhaus mit einer schrecklichen Krebsdiagnose gleich dabehalten wird. Eine traurig-schöne Teeniegeschichte, die nicht an Humor spart.“
Hier geht’s zum Podcast:
https://www.ardaudiothek.de/blackbird/87416236
|
Samstag, 24. & Sonntag, 25. April: Kampf um die Häuser Audiowalk im Frankfurter Westend

(Martin)
Audiowalk im Frankfurter Westend SchauspielFrankfurt/digital
„Frankfurt am Main der 1970er Jahre: Der bezahlbare Wohnraum reicht in der Stadt nicht aus. Im Frankfurter Westend stehen viele große Altbauten und Villen, die den 2. Weltkrieg überstanden haben. Die Stadt aber plant eine Umgestaltung des Viertels zu einem Büro- und Handelszentrum, mit neuen, sehr hohen Häusern. In der Zwischenzeit werden die alten Bauten bezogen von Menschen mit vielfältigen kulturellen, politischen und sozialen Hintergründen. Bereits leerstehende Häuser werden besetzt. Sie leben in Wohngemeinschaften. Und sie sind gekommen um zu bleiben!
Mit Utopien im Kopf und Wut im Bauch lernen sie im praktischen Tun wie Hausbesetzung geht. Polizei, Stadt, Hausbesitzer und sogenannte Spekulanten sind die Antagonisten. In dem Audiowalk kommen Zeitzeug:innen zu Wort und eröffnen zahlreichen Perspektiven auf diese Frankfurter Zeit.“
Der Audiowalk entstand 2020 im Rahmen der Ausstellung »Dieses Haus ist besetzt!«.
PRODUKTION - Von: Julia Mihály, Jan Deck, Katja Kämmerer (Profikollektion). Mit O-Tönen von: Linda de Vos, Gerd Koenen, Gernot Grumbach, Michael Krawinkel, Guiseppe Cavallaro, Fransesco Salantino
Erzählstimme: Cornelia Niemann
Der Audiowalk führt durch das Frankfurter Westend Dauer: 85 Minuten. Start- und Endpunkt: Studierendenhaus Campus Bockenheim, Mertonstr. 26-28.
Über SF Digital ist der Audiowalk mit dem eigenen Smartphone und kompatiblen Kopfhörern kontaktlos zu erleben.
Foto: (c) profikollektion/ Katja Kämmerer
|
Top 15: Brettschneider vs. Schwöbel: Lieblingslieder

(Daniel)
Das Finale der unlösbaren Aufgaben: Die Top 15 Songs aller Zeiten (1/2)
Daniel: 1. Someday (The Strokes, Is This It, 2001): Anfang 20, Camping Le Gurp: Hochsommer unter Pinien, Bierchen am Strand und ein Jahrhundert-Album im Gepäck – This Is It!
2. Love Will Tear Us Apart (Joy Division, 1980): Schlimm ja, aber isso!
3. Nothing Compares 2 U (Prince & Rosie Gaines, The Hits/The B-Sides, 1993): Neben dem Boss gibt’s für mich ja im Grunde nur noch Prince. Hier mit dem schönsten Heartbreak-Song aller Zeiten, der als schlappes Cover durch Sinéad O’Connor später zu Weltruhm gelang.
4. Dancing in the Dark (Bruce Springsteen, Born in the U.S.A., 1984): Ich habe zwischen „Thunder Road“ und „Dancing in the Dark“ gewürfelt. Und ich bin okay damit!
5. Bonny (Prefab Sprout, Steve McQueen, 1985): Endstation Sehnsucht.
6. I See a Darkness (Bonnie "Prince" Billy, I See A Darkness, 1999): Nein, es war nicht Johnny, Baby. Das Original ganz ohne Cash ist noch viel zerbrechlicher – wahrhaftig unerreicht!
7. How Will I Know (Whitney Houston, Whitney Houston, 1985): Kein Bock zu tanzen? Moment, wir haben hier was …
8. Total Eclipse of the Heart (Bonnie Tyler, Faster Than the Speed of Night, 1983): Ist das kitschig? Vielleicht. Aber im wundervollsten Sinne, verflixt noch mal!
9. Free Fallin' (Tom Petty, Full Moon Fever, 1989): Tom cruist im Auto. Nach der Trennung von einer echt doofen Frau. Und dann macht er das Radio an … Aaaamerikaliebe mit „Jerry Maguire“!
10 . Road to Joy (Bright Eyes, I’m Wide Awake, it’s Morning, 2005): Ode an die Freude also. Vor allem aber auch ans innere Brennen. Kaputte Schönheit überall!
11. Hungry Eyes (Eric Carmen, 1987): The Soundtrack of my Life. Ein Film, zwei Wassermelonen und ein der zeitlosesten von so vielen Lieblingssongs. Stay Dirty, Baby.
12. Doll Parts (Hole, Live Through This, 1994): „I want to be the Girl with the most Cake“ haben wir 2012 auf T-Shirts gedruckt. Einige ließen sich den Spruch in dem Design auf Oberschenkel und Arme tätowieren. An solche Erfolge kommt man ja nie wieder heran …
13. Sister (Angel Olsen, My Woman, 2016): „All my life I thought I’d change.“ Und das wiederholen wir jetzt bitte ungefähr 14 mal, bis es uns allen das Herz zerreißt!
14. Juicy (The Notorious B.I.G., Ready to Die, 1994): Biggie bleibt für mich der talentierteste Storyteller im Rap-/Hip-Hop-Business. Und „Juicy“ ist sein Opus magnum!
15. Girl from the North Country (Bob Dylan & Johnny Cash, Nashville Skyline, 1969): Unglaublich knapp vor Cat Stevens’ „The Wind“, „Ooh La La“ von den Faces, „Wild Horses“ der Stones oder auch Petula Clarks „Downtown“ platziert. Weil Dylan und Cash hier einfach mit rein müssen! God only knows … was die Beach Boys dazu sagen.
Hier die Playist (gilt auch für den folgenden Beitrag von Uwe): https://open.spotify.com/playlist/4pUPRokVa3ZSCdqSWyuyh3?si=oQE53qQwQcmBysQ0rZ4hyw
|
Top 15: Brettschneider vs. Schwöbel: Lieblingslieder

(Uwe)
Das Finale der unlösbaren Aufgaben: Die Top 15 Songs aller Zeiten (2/2)
1. Calendar Girl (Stars): Kein Lied bedeutet mir mehr, keins rührt mich so wie dieses.
2. Start a War (The National): "walk away now, and you´re gonna start a war". 3. Halt Dich an deiner Liebe fest (Ton Steine Scherben): Rio Reiser starb viel zu früh, er hinterließ der Welt aber großartige Songs. Dieses ist sein schönstes Lied.
4. Racing in the Street (Bruce Springsteen): Als Sprinsteen die E Street Band für einige Jahre auflöste, blieb alleine Piano Man Roy Bittan an seiner Seite. Warum? Hört Racing in the Street vom Livealbum 1975-85. 5. Ich wart´ auf Dich (Wolf Maahn): Wunderbarer Song aus Mitte der 80er Jahre. Maahn schrieb früher immer wieder großartige Songs, Stunde um Stunde oder Wunder dieser Zeit sind weitere gute Beispiele. 6. One (U2): Völlig zurecht ein Welthit.
7. For me this is Heaven (Jimmy Eat World): Das Album Clarity wird bis zum Ende meiner Tage eine Lieblingsplatte von mir bleiben, dieser euphorische Song ragt darauf heraus
8. Pas d´ami (Stephan Eicher): Eicher ist für mich des beste Musiker überhaupt. Seine Konzerte sind große Kunst. Kein künstler ist überraschender und perfekter. Dieser Song ist von seinem erfolgreichsten Album, Engelberg (unbedingt ganz hören)
9. Have Fun (The Beautiful South): Nach Housemartins waren The Beautiful South die zweite wunderbare Band von Sänger Paul Heaton. Dieses Duett ist mein Lieblingslied dieser Band, ganz knapp vor Let Love speak up itself.
10. Exits (Aereogramme): Sänger Craig B sah ich vor einigen Jahren mit 14 (!!!!) anderen Zuschauern im Hafen 2. Er spielte dieses Lied und ich war glücklich.
11. Ein Elefant für Dich (Wir sind Helden):Großer Song, keine Sekunde kitschig.
12. Fake Plastic Tree (Radiohead): Mir gefallen die ersten drei Platten von denen einfach viel besser als das gehytpte Zeug danach.
13. Railroad Man (Eels): Was ist Eels-Sänger / Mastermind E für ein kreativer Geist, was ist Railroad Man für ein wunderbarer kleiner Song.
14. All the Way Down (Biffy Clyro): Die Liverversion von LIVE AT WEMBLEY bläst mich jedes Mal auf´s Neue weg. Der Song und die Band steht auch stellvertretend für Placebo, Editors, Bloc Party., diese einst frischen, jungen Bands, die etwas in die Jahre gekommen sind (schreibt ein 52jähriger;-))
15. A te (Jovanotti): ich sah ihn in Mailand. Jovanotti lag auf einem ins Publikum gebauten Steeg unter riesigen Kronleuchtern und sang dieses Lied. Ich sang in falschestmöglichem Italienisch mit: "Con gli occhi bassi stavo in fila con i disillusi Tu mi hai raccolto come un gatto e mi hai portato con te"
|
STREAM: Sky Rojo (Netflix)

(Uwe)
Wahnsinnig aufgeregt hatte ich mich vor einigen Jahren über das Ende der gehypten Serie Haus des Geldes und verzichtete konsequent aufs Schauen der weiteren Staffeln. Nun haben die spanischen MacherInnen der Serie ein neues Werk geschaffen: Sky Rojo. In kurzen, halbstündigen Folgen wird ein verlängertes Roadmovie über drei Prostituierte erzählt die ihren Zuhälter in der ersten Folge verletzen und bis Folge 8 von diesem und seinen Mitstreitern verfolgt werden. Dabei ziehen sie trotz diverser Möglichkeiten seltsamerweise ihre enge Arbeitskleidung und die High Heels nie aus, was sich insbesondere bei Laufduellen auf der sandigen Insel Teneriffa zeitweise als etwas störend herausstellt.
Die beiden Schöpfer der Serie, Alex Pina und Esther Martinez Lobat scheinen große Fans von Quentin Tarantino zu sein, denn ihre Serie erinnert in vielen Momenten an Filme des Amerikaners. Es sind die guten Szenen, die mit konsequent dargestellter Gewalt und Tempo. Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass Tarantino nach den Filmen Reservoir Dogs (1992: Drehbuch & Regie), True Romance (1993: Drehbuch) und Pulp Fiction (1994: Drehbuch & Regie), spätestens nach From Dusk Till Dawn (1996: Drehbuch) seinen Höhepunkt hinter sich hatte, für das sicher viele Netflix-Geld hätte er aus dem Plot viel viel mehr herausgeholt.
Foto: Geschicktes Umgehen von nicht vorhandenen Bildrechten
|
Kunstverein Montez: Crowdfunding Palindrome
(Andrea)
Ich will mein T-Shirt!! Bisher haben drei (!!!) Menschen das Crowdfunding des Kunstvereins Montez unterstützt (eine davon bin tatsächlich ich) und das ist doch ein bisschen tragisch. Es gibt nicht nur T-Shirt, Kaffee und Kuchen, sondern auch tolle Goodies wie Fotoshooting oder Preview UND am Ende natürlich hoffentlich die Ausstellung Palindrome."Anlässlich der in diesem Jahr zum ersten Mal in Frankfurt stattfindenden Fashion Week, plant der Kunstverein Familie Montez eine gemeinsame Ausstellung der Modedesignerin Nina Hollein/New York und dem Maler Philipp Schweiger/Wien. Die Ausstellung findet vom 1.Juli bis 25.Juli 2021 statt. Am 30.06 planen wir eine exklusive Preview mit den Künstlern und der Möglichkeit eines individuellen Gesprächs einschließlich eines Sektempfangs und Snacks. Am 1.Juli findet die Vernissage mit catwalk statt." Jetzt ihr: https://www.startnext.com/palindrome?fbclid=IwAR32wUcobQQ9G5lGwbcbbHh8npZqC2-OEyPj3I4PqxynjIJ_V5hbtwnex
|
Ab sofort IN RESTAURO: Die Pietà aus dem Frankfurter Dom

(Martin)
Dommuseum Frankfurt
Seit vielen Jahrzehnten ist sie eines der am meisten besuchten Bildwerke im Frankfurter Dom: die Pietà – also Maria, mit ihrem vom Kreuz abgenommenen, toten Sohn auf dem Schoß – in der Scheidkapelle im Südwesten des Gebäudes. 1914 wurde die lebensgroße Figurengruppe des Bildhauers Caspar Weis (1849–1930) im Dom aufgestellt. Seitdem wurden unzählige Kerzen vor der Figur angezündet und Blumen niedergelegt, war die ernst und traurig blickende Muttergottes Zeugin vieler stiller Gebete und Fürbitten.
Eine Besonderheit der Skulptur ist ihre Bemalung. Kleid und Mantel Marias sind als kostbarer Brokatstoff mit einem feinen, kleinteiligen Muster wiedergegeben – durch eine lasierend ausgeführte, kostbare Farbfassung im Stil der Neugotik. Sie ist nun nach vielen Jahren im Dom akut gefährdet. An vielen Stellen finden sich Spuren von Berührungen oder von allzu nah an die Holzskulptur gerückten Kerzen. Durch Klimaschwankungen löst sich die Farbfassung und es sind schon zahlreiche Fehlstellen entstanden, Kerzenruß und der in der Innenstadt allgegenwärtige Feinstaub haben sich auf das beliebte Bildwerk gelegt.
Seit dem 22. Februar 2021 wird die Figur durch die erfahrene Restauratorin Moya Schönberg und ihre Kollegin Anke Becker im Dommuseum Frankfurt im Kreuzgang des Kaiserdoms restauriert. Und weil das Museum seine Pforten wieder geöffnet hat, können Museumsgänger*innen die beiden Restauratorinnen und die Pietà dort besuchen.
IN RESTAURO - Die Pietà aus dem Frankfurter Dom
Dommuseum Frankfurt: Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 10 – 17 Uhr; Samstag und Sonntag von 11 – 17 Uhr.
Um ein bestimmtes Zeitfenster zu reservieren, kann man sich auch per Mail (info@dommuseum-frankfurt.de) oder telefonisch (069 800 8718 290) im Voraus anmelden. Anmeldungen für das Wochenende werden bis Freitag entgegengenommen.
Foto: (c) verdemain
|
Sonntag, 25. April: Bühnenbesetzung Symposion nach ‘Der Müll, die Stadt und der Tod‘

(Martin)
Schauspiel Frankfurt
„Im Oktober 1985 besetzten Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Frankfurt die Bühne der Kammer- spiele, um die Premiere der Uraufführung von Rainer Werner Fassbinders Stück »Der Müll, die Stadt und der Tod« zu verhindern.
Die Bühnenbesetzung und die Verhinderung der Inszenierung stellten eine Form der Selbstermächtigung dar, mit der sich die jüdische Gemeinschaft in der Bundesrepublik erstmals öffentlich Gehör verschaffte. Vierzig Jahre nach Kriegsende drang damit eine Erfahrung in den gesellschaftlichen Diskurs ein, die später als »Opferperspektive« bezeichnet wurde. Im Rahmen des Symposiums nehmen Zeitzeug:innen, Wissenschaftler:innen und Künstler:innen eine Neubewertung dieses historischen Aktes zivilen Ungehorsams aus heutiger Perspektive vor. Dabei werden die jüdische Nachkriegsgeschichte Frankfurts und die Möglichkeiten und Grenzen der spezifischen Öffentlichkeit des Theaters reflektiert sowie performative Strategien des Empowerments von Minderheiten im Kontext einer zeitgenössischen ästhetischen Repräsentationspolitik untersucht.“
Das vollständige Programm und den Zugangslink zum Stream veröffentlicht Schauspiel Frankfurt zeitnah auf der Homepage: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/a-z/buehnen-besetzungen-symposium/
Sonntag, 25. April, 10.00 – 18.00 Uhr: Bühnenbesetzung
Foto: © Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main (ISG FFM S7Z Nr. 1985-00585), Klaus Meier-Ude / Homepage Schauspiel Frankfurt
|
Sonntag, 25. April: INTERCOMMUNICAZIONE / BEETHOVEN UND ZIMMERMANN

(Martin)
36. Naxos Hallenkonzert LIVE-STREAM
„‘Tausend musikhistorische Entwicklungslinien‘ kreuzen sich im kompositorischen Kosmos Ludwig van Beethovens (1770-1827) – beispielhaft dafür stehen seine 30. Klaviersonate E-Dur op. 109 und 5. Cellosonate D-Dur op. 102 Nr. 2. Das Programm spürt den Parallelen zur pluralistischen Zeit- und Musikauffassung im Schaffen des Komponisten Bernd Alois Zimmermann (1918–1970) nach: es erklingt dessen Cello-Solosonate und „Intercommunicazione“ für Cello und Klavier.
Gespielt wird das Konzert von der Schweizer Cellistin Esther Saladin und der französischen Pianistin Sophie Patey, beide Musikerinnen konzertieren international erfolgreich und sind dabei ebenso zuhause im Repertoire der großen musikalischen Tradition wie in der zeitgenössischen Musik.“
Programm: Ludwig van Beethoven (1770-1827), 30. Klaviersonate E-Dur Op.109 (1820); Bernd Alois Zimmermann (1918–1970), Intercommunicazione für Violoncello und Klavier (1967); Ludwig van Beethoven, Sonate D-Dur für Klavier und Violoncello, op. 102 Nr. 2 (1815); Bernd Alois Zimmermann, Sonate für Cello solo (1960).
Online-Stream-Link: cutt.ly/36-Naxos-Hallenkonzert
Sonntag, 25. April, 17.00h.
Foto: Screenshot facebook/Naxos Hallenkonzerte
|
Noch bis 16. Mai: Video-Installation

(Petra)
Große Freude machen mir derzeit kleine, analoge Formate - sei es, durch die Fenster des Lola Montez Kunstwerke zu erspicken, oder Installationen vor der Tür zu entdecken. Seit letztem Wochenende wärmt mein entwöhntes Kunst-Herz eine Video-Installation in der Schirn-Rotunde, die ich dank einer lieben Freundin bestaunt habe. Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil meine Sehnsucht nach dem Meer allmählich übergroß wird. Und weil das räumliche Erleben selbst bei einer Videoarbeit einen Riesen-unterschied macht. In ihrer "immersiven" Videoarbeit zeigt die kanadische Künstlerin Caroline Monnet den Atlantik - groß, schäumend bewegt,geräuschstark, aber auch idyllisch. Er verbindet für sie beide Seiten ihrer Identität, die von ihren Algonquin-Vorfahren in Kanada und ihren französischen in Europa geprägt ist. Hier dokumentiert sie ihre 22-tägige Reise auf einem Frachtschiff von Europa nach Kanada. In einer filmischen Montage entfalten die Bilder der Überfahrt, an der Mittelachse gespiegelt und unterlegt von einer tranceartigen Tonspur aus Radiofrequenzen und Morsezeichen, eine eindringliche Sogwirkung. Diese steht im Kontrast zur Statik der drei Betonkugeln PROXIMAL I, II, III (2018/2020): zusammen eine eindringliche Installation. Die sphärischen Skulpturen verweisen u. a. auf Mondzyklen, welche in der Algonquin-Tradition eine zentrale Rolle spielen. Die Installation beleuchtet auch Auswirkungen der kolonialen Geschichte zwischen Europa und Nordamerika, von Handel und Migration wie auch den traumatischen Erfahrungen der Indigenen Menschen.
Videoarbeit Transatlantic (2018, 15 Min.) und die Skulptuturen PROXIMAL I, II, III (2018/2020) von Caroline Monnet, Schirn-Rotunde (öfffentlich zugänglich), noch bis 16.05., Eintritt: frei, weitere Informationen hier.
|
Anzeige
THINGS THAT MAKES YOU HAPPY - LOKAL EINKAUFEN
Olivenöle, Saucen, Konfitüren, Honig, Mandelcreme, Kaffee, etc. - im TTMYH - Shop findet Ihr ausgewählte leckere Produkte die einfach glücklich machen.
Und ab sofort und rechtzeitig zu Ostern: ein humorvolles Teeprojekt aus Hamburg: TEESUS - die völlig durchdeklinierte Teeologie!
Alle Delikatessen stammen von kleinen Produzent*innen, die mit viel Liebe und Sorgfalt arbeiten. Die Produkte kommen vorwiegend aus Frankfurt, oder aus der Region und manchmal sogar aus der ganzen Welt - solange wir garantieren können, dass sie wirklich glücklich machen!
https://www.thingsthatmakeyouhappy.de
|
Bis 06. Mai: Ausstellung

(Petra)
Wie vermutet, konnte die Vernissage gestern nicht – wie geplant – stattfinden: Optimistisch-mutig hatte das Atelierfrankfurt eine wahrhaftige Eröffnung geplant – und zwar ihres neuen Projektraums mit einer Ausstellung der in Frankfurt lebenden Künstlerin Sabine Kuehnle, die im AF auch ihr Atelier hat. Deren gezeigte Installation nimmt auf den Schöpfungsmythos Völuspá (Weissagung der Seherin), dem ersten Lied des Königbuchs Codex Regius (Ältere Edda), Bezug. Mittels der erzählenden Naturkräfte verbindet sie den Schöpfungsmythos der nordischen Mythologie mit heutigen Dystopien – für eine Zukunft, in der nicht mehr zwischen Natur und Kultur unterschieden wird. Die Recherchen zu dieser Arbeit basieren auf Kuehnles Residency in Bergen, Norwegen. Der hiermit eröffnete Raum für Künstler*innen und Kreative soll die Möglichkeit zur schnellen und unkomplizierten Umsetzung von Projekten geben – während und nach der Corona-Krise. Gefördert wurde er vom Landesfonds „innovativ neu eröffnen“. Da auch der Besuch vorläufig nicht möglich ist, sind auf der Website ein paar fotografische Impressionen zu sehen. Wer sich für den Projektraum bewerben möchte, finden dort auch die nötigen Infos.
Sabine Kuehnle: The Seeress, Ort: neuer PROJEKTRAUM im Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstraße 1 - 5, aktuell nur online
|
Freitag, 23. April: Leseclub - VERSCHOBEN!

(Petra)
Zu früh gefreut! Es sollte mein erstes wahrhaftiges Event seit, seit...Monaten. Und dann noch dazu so ein super Format. Doch ich bin fast dankbar dafür, dass es nicht stattdessen jetzt als sprödes Onlineformat gemacht wird. Dann gedulden wir uns (wie für so Vieles) bis es wieder "live" geht: Endlich mal auf einer Party sein, auf der alle dasselbe Buch gelesen haben? Das Leseclubfestival macht’s möglich: Man sucht sich einfach einen Titel aus dem Line-up aktueller Neuerscheinungen und besorgt sich das entsprechende Ticket. Das Buch kommt anschließend per Post nach Hause. Dann ist Zeit zum Lesen, um sich am Festivaltag mit der Autorin und maximal 19 anderen (mit ausreichend Abstand) zu treffen und über die Lektüreerfahrung zu sprechen. In lockerer Atmosphäre, auf Augenhöhe, samt Tiefgangpotential. Irgendwann dann. Aber der Welttag des Buches am 23.April bleibt - und so lasst uns einfach unser persönliches Leseclubfestival veranstalten: Entdeckt doch mal eine*n Autor*in oder ein Genre, an die/den/das Ihr Euch bisher nicht rangetraut habt (aus welchen Gründen auch immer) - raus aus der Komfortzone und ran ans Buch!
Foto: Katharina Köller©Izaquiel Tomé Photography
Leseclubfestival mit: Shida Bazyar: "Drei Kameradinnen", Esther Becker: "Wie die Gorillas", Katherina Köller: "Was ich im Wasser sah", Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: Einlass 19:15 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt: 28,68 Euro (inkl. Buch, Snacks und Getränke), Tickets: hier, weitere Infos zum Festival
|
Bis Sonntag, 16. Mai: Londoner Exzentrik im Museum
(Petra)
Seit über einem halben Jahrhundert schaffen Gilbert & George gemeinsam Kunst. Ihr herausragendes Œuvre ist bis heute von ungebrochener Brisanz und Bedeutung. Die Schirn widmet dem bildgewaltigen und bisweilen provokativen Universum des gefeierten Londoner Künstlerduos eine umfangreiche Retrospektive mit Werken von 1971 bis 2019. Sie selbst sind - Teil ihrer - Kunst: und wer anderes als sie selbst könnte schöner auf den Punkt bringen, worum es geht?
Foto: Magazin Sculpture, Gilbert & George
Gilbert & George - The Great Exibition, Ort: Schirn Kunsthalle, Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag - Sonntag 10 - 19 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10 - 22 Uhr, Adresse: Römerberg, Zeitickets bekommt Ihr hier
|
|
|
 |
Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.
 |
Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps Daheimbleibtipps abonniert hast. Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.
|
|
|
|