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| 26.03.2021 |
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| Inhalt: Frühling / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / SUCHE / BIETE / G E R O L L T E S über Jogis Abschied / Freitag, 26. März: DEUTSCH MICH NICHT VOLL – WAS DARF DIE KUNST? / Freitag, 26. März: Outdoor-Vernissage / Freitag, 26. März: Iwanow / Freitag, 26.März: Vernissage für Fenstergucker*innen / Freitag, 26. März: Newcomer-Nacht im Livestream / Freitag, 26. März: Nur wer die Sehnsucht kennt - Tschaikowski Lieder / Freitag, 26. – Sonntag, 27. März: Tanzabend / N.N. / Freitag, 26. und Samstag 27. März, auch am 02., 03., 09., 10. 16. und 17. April AUF EIN STÜNDCHEN! - Life is live / Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel: Springsteen / Samstag, 27. März: LTI Lingua Tertii Imperii (Premiere) / Samstag, 05. Juni und Sonntag, 06. Juni: Re-Opening / Samstag, 27. März: Maria Stuart (von Friedrich Schiller) / Samstag, 27. März: Wiesbaden/ Tour d`amour / Samstag, 27. März (bis 15. April on demand): Lost at Sea with Puddles and Sunny (revamped). / Bis Freitag, 2. April: Tanz oder Stirb - Dance or die (ARTE Mediathek) / Noch bis 11. April: "Das Abschiedsdinner“ / Regionaldoku: Alltagsrassismus / Freitag, 2. April (Karfreitag): Das Lied von der Erde – Eine Sinfonie / STREAM: Sky Rojo (Netflix) / Durchhalten: Hafen 2 / Samstag, 10. April: Grand Hotel Grimm – Die Berliner Stadtmusikanten V / Noch bis 29. März: OF/ Made in Rumpenheim / Mittwoch, 31. März: NETWORK (Stream) / Montag 15.3.-28.03.: Tag der Druckkunst - Schaufensterausstellung / Kunstverein Montez: Crowdfunding Palindrome / Ab sofort IN RESTAURO: Die Pietà aus dem Frankfurter Dom / Montag, 29. März: Gespenster – Erika, Klaus und der Zauberer / Mittwoch, 31. März: Fußball, Rock und Politik / Donnerstag 1. April +Samstag, 3. April: Knödel Parties / Bis 09.04.: Krisen-Kunst / VORSCHAU / Buch DVD Tipp: Syrien - Erinerungen an ein Land ohne Krieg / Noch bis 16. Mai: Video-Installation / Offenbach vergibt Stipendien für Soloselbstständige in Kunst und Kultur / Donnerstag, 15. April: Vernissage / Freitag, 23. April: Leseclub - ANALOG / Bis Sonntag, 16. Mai: Londoner Exzentrik im Museum / Impressum |
Frühling

So, da ist er jetzt der Frühling. Schön!
Noch schöner wäre es natürlich, wenn man jetzt mal eine große Frühlingsparty feiern könnte, aber da müssen wir uns alle noch ein wenig gedulden. Geduld ist ja nicht wirklich meine Stärke...
Aber jammern will ich natürlich auch nicht, denn es gibt so viele Menschen, die immer noch nicht arbeiten dürfen. Weil viele von ihnen die Ausgehtipps lesen hier eine wichtige Information meiner lieben Freundin und Landtagsabgeordneten Mirjam Schmidt. Sie schreibt: "Nach Ostern startet mit einem Förderprogramm für Open-Air-Veranstaltungen ein weiterer Baustein des Kulturpakets II, dass auf den Aufbau neuer und die Erweiterung bestehender Open-Air-Veranstaltungsformate sowie pandemie-kompatibler Pop-Up-Spielstätten zielt. Mit drei Programmlinien und einem Gesamtvolumen von 10 Millionen Euro wollen wir zusätzliche Kulturveranstaltungen im Freien ermöglichen." Mehr dazu auf ihrer Seite.
Auch wenn live Kultur aktuell kaum möglich ist, sind die folgenden Ausgeh- bzw. Daheimbleibtipps picke packe voll. Vielen Dank dafür an Petra, Andrea, Martin und Uwe, die sich jede Woche die Zeit nehmen das alles für euch zusammenzustellen.
Es gibt so viele Tipps, dass ihr die nächsten vierzehn Tage damit um die Runden kommt, denn nächsten Freitag ist ja Karfreitag und da lassen wir die Ausgehtipps mal ausfallen.
So, ich muss jetzt los. Ich will heute zur Open Air Vernissage der Frankfurter KunstSäule nach Sachsenhausen (siehe unten, Petras Tipp) und muss vorher noch beim Samen Adreas Saatgut kaufen, denn am Sonntag geht's im Garten weiter... Letztes Wochenende haben wir wieder total viel geschafft, aber so richtig gegärtnert habe ich immer noch nicht, dafür habe ich aber, zum Leidwesen von Uwe, die richtige Fahne platziert :-)
Lebt wild und bleibt gesund!
Daniela
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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SUCHE / BIETE

Solltet ihr über diese Rubrik neue Mitbewohner*innen oder eine neue Wohnung finden, so bitte ich um eine Spende an den Verein people4peole.de, meiner Freundin Anna Demisch.
Ich suche eine/n neue/ Kollegen/Kollegin (m/w/d), Vollzeit Für die Erweiterung der Kreisgeschäftstelle von Bündnis 90 / Die Grünen und für die Unterstützung des Kreisvorstands wird ab 1.5.2021 eine Vorstandsassistenz in Vollzeit gesucht. - Vor- und Nachbearbeitung sowie Teilnahme an Vorstandssitzungen.
- Unterstützung der Pressearbeit des Vorstands.
- Bearbeitung von Korrespondenz und Anfragen.
- Planung, inhaltliche Vorbereitung, sowie die organisatorische Umsetzung aller parteiinternen Veranstaltungen (Parteitage).
- Schnittstelle zwischen Vorstand und Delegierten, Stadtteilgruppen, sowie der Arbeitsgemeinschaften.
- Vertretung der Leiterin der Kreisgeschäftsstelle sowie der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit.
Die ganze Stellenausschreibung findet ihr hier.
Projektmitarbeiter*in (m/w/d) Videoproduktion, Live Streaming, Social Media gesucht (Teilzeit, 20 Std./Woche)
KUBI sucht eine/n Projektmitarbeiter*in mit Erfahrungen in der Produktion von Videos und Social Media Beiträgen. Dabei geht es unter anderem darum, filmische Kurz-Porträts und Video-Clips zu erstellen und online zu publizieren. Darüber hinaus sind hybride Veranstaltungen, Live-Streamings und Online-Veranstaltungen technisch zu betreuen. Wer entsprechende Erfahrungen hat und Interesse an gesellschaftlichen und politischen Themen mitbringt, ist beim Team von KUBI goldrichtig.
Zur Stellenausschreibung geht es hier: Projektmitarbeiter*in (m/w/d) Videoproduktion, Live Streaming, Social Media | KUBI
Kulturberater*in Die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. (LKB Hessen) schreibt kurzfristig eine Stelle aus: Kulturberater*in (30 WS) ab 01.04.2021 für die Coronaberatung. Die Stelle wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Corona Kulturpakets II 2021.
Die Stellenbeschreibung findet ihr hier.
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G E R O L L T E S über Jogis Abschied

(Uwe)
Joachim „Jogi“ Löw tritt nach der Europameisterschaft im Sommer 2021 vom Amt des Bundestrainers zurück. Den Job übernahm er unmittelbar nach der legendären Heim-WM 2006 von Jürgen Klinsmann, der ihn nach seiner Amtsübernahme 2004 als Co-Trainer einsetzte. Löw verbachte siebzehn Jahre beim DFB, fünfzehn davon als Bundestrainer. Er hat in den letzten mehr als eineinhalb Dekaden den Eindruck hinterlassen, dass er eine treue Seele, ein sesshafter Mensch ist. Seine Trainerkarriere vor seinem Engagement beim DFB spricht allerdings eine andere Sprache: 1994: FC Winterthur Jugend, 1995: FC Frauenfeld (Spielertrainer), 1995: VfB Stuttgart (Co-Trainer), 1996: VfB Stuttgart, 1998: Fenerbahçe Istanbul, 1999: Karlsruher SC, 2000: Adanaspor, 2002: FC Tirol Innsbruck und 2003: FK Austria Wien. Fast jedes Jahr trainierte er eine andere Mannschaft und auch als Spieler war er davor mehr unterwegs als ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn.
Klinsmann hat Löws etwas verstecktes Trainertalent entdeckt und ihm den Weg nach ganz oben geebnet: Nach vergeblichen Anläufen in diversen (Semi-)Finals wurde er mit der deutschen Nationalmannschaft im Sommer 2014 völlig verdient Weltmeister. Mehr geht im Weltfußball nicht. Selbst ein Champions League-Titel reicht nicht ansatzweise heran. Diesen Erfolg schafften vor ihm die Bundestrainer Sepp Herberger, Helmut Schön und Franz Beckenbauer. Wie die beiden erstgenannten Trainer blieb Löw nach der gewonnenen Weltmeisterschaft im Amt und verlor in der weiteren Amtszeit an Glanz. Nach dem eher blassen Auftritt seiner Mannschaft bei der EM 2016 hätte er zurücktreten können, nach dem WM-Flop 2018 ggfs. sogar müssen. Das tut er nun im Sommer, losgelöst vom Ausgang der EM 2021, die eigentlich in 2020 hätte stattfinden sollen. 1978, vier Jahre nach dem Sieg bei der WM 1974, trat Helmut Schön als Bundestrainer zurück. Udo Jürgens widmete zum Abschied das Lied „Der Mann mit der Mütze“. Einen vergleichbaren Song dürfte es für Jogi im Sommer nicht geben, obwohl seine Kopfbedeckung, sein wahnsinnig dichtes Haar, das keine Frisur zulässt (mit kurzen Haaren würde er aussehen wie ein frisch frisiertes Alpaka) ein ähnlich starkes Erkennungszeichen ist wie es einst Schöns Schiebermütze war.
Wer wird sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin? Ich habe im Moment tatsächlich keine Idee. Ralf Rangnick vielleicht, eigentlich sollte der ab dem Sommer doch Schalke 04 retten. Dort hat er aber abgesagt.
Positiv: • Die Eintracht siegt gegen Union Berlin deutlich • Amin Younes wurde zur Nationalmannschaft eingeladen. Richtig so
Negativ: • Schalke verliert weiterhin, selbst gegen die lange Zeit ebenfalls sieglosen Gladbacher • Der FSV spielt sich gerade einen Wolf (alle vier Tage ein Spiel) und verlor nach einigen Erfolgserlebnissen das letzte Heimspiel gegen den SSV Ulm
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Freitag, 26. März: DEUTSCH MICH NICHT VOLL – WAS DARF DIE KUNST?

(Martin)
Podiumsdiskussion Schauspiel Frankfurt
Das ist ein starker Spruch, der seit Wochen das Schauspiel Frankfurt ziert: DEUTSCH MICH NICHT VOLL! Expert*innen aus den Bereichen Kunst und Kultur diskutieren über Identität, Mehr- und Minderheitserfahrungen und darüber, welche Rolle die Kunst übernehmen kann oder soll…
„Die Kunstinstallation DEUTSCH MICH NICHT VOLL entlang der Glasfassade des Schauspiel Frankfurt hat die Gemüter erregt – bei den Befürworter:innen wie bei den Kritiker:innen.
Die Reaktionen darauf machen deutlich, wie sich die Formen und damit auch die Inhalte unseres Denkens und unserer Debatten durch die mediale Revolution verändert und Ängste verstärkt haben: Fieberhaft suchen die Menschen nach Zugehörigkeit und mit einer »identitären Logik«, wie es der Soziologe Armin Nassehi nennt, versuchen sie, die Welt neu zu ordnen.“
Die Diskussion wird live aus dem Schauspielhaus übertragen.
Hier geht’s zur Homepage: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2021-03/deutschmichnichtvoll-podiumsdiskussion/242/
Freitag, 26. März um 20.00h.
Foto: © Jessica Schäfer
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Freitag, 26. März: Outdoor-Vernissage

(Petra)
Die Frühjahrsausstellung der Frankfurter KunstSäule passt in unsere zerrissene Zeit, in der vieles aus den Fugen geraten ist. Der Blick der Hamburger Künstlerin Katja Windau richtet sich in die USA, wo sich unlängst massiver Widerstand gegen Polizistenwillkür, Polizeigewalt und frappierend breit verankerten Rassismus gebildet hat. Flashlight bedeutet Taschenlampe, Spots auf der Säule verweisen auf Kreideumrisse auf der Straße und nächtliche Polizeisuchaktionen. Und Light Flesh steht für einen hellen Hautton, der die Grundfarbe der Säule bildet. Das Light im Titel der Ausstellung ist allerdings gestrichen, denn alle Menschen sind, unabhängig von der Tönung der sie bedeckenden Haut, aus dem gleichen Fleisch. Ausschnitte durchbrechen die uniforme Fläche: Die hier verwendeten Schwarzweißaufnahmen sind 2020 von Foto-graf*innen bei Black-Lives-Matter-Protesten aufgenommen worden und verweisen auf einen zermürbenden Aspekt unserer Lebenswirklichkeit. Light Flesh. Katja Windau, Vernissage ab 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei, bis 24.06. (24/7 geöffnet)
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Freitag, 26. März: Iwanow

(Martin)
Anton Tschechow Schauspielhaus Bochum Live-Stream
Es ist wohl eine Hymne zu nennen, die Simon Strauß in der FAZ schrieb und diese Inszenierung zu verpassen, das sollte nicht passieren:
„Wenn man nur einen Abend hätte, um in diesem Jahr ins Theater zu gehen, dann müsste man nach Bochum fahren. Zum Iwanow, mit Jens Harzer. Denn eine solche Aufführung wird man so schnell nicht wieder sehen. So eine großzügige Inszenierung, so ein poetisches Spiel. Fast vier Stunden lang dauert dieser Theaterabend, aber das Ende kommt trotzdem viel zu früh. Hier will man einmal nicht wahrhaben, dass nun wieder das sogenannte echte Leben beginnen soll, zu schön, zu tief ist gewesen, was eben auf der Bühne zu sehen war. Zu fühlen vor allem auch.“
Iwanow kennt sich selbst nicht mehr. Nach dem Studium war er voller Tatkraft, wollte sich sozial engagieren, für Reformen eintreten, die Rückständigkeit der Provinz bekämpfen. Nun ist alle Energie verpufft, und er weiß nicht, warum und wohin. Vor fünf Jahren hat er Anna geheiratet, eine reiche Jüdin, die aus Liebe zu ihm alles aufgegeben hat, ihren Glauben, ihr Erbe, ihre Beziehung zu den Eltern. Anna ist an Tuberkulose erkrankt, aber Iwanow hat kein Geld für die Kur, ist verschuldet, und es fehlt ihm jegliche Kraft, etwas daran zu ändern. Um sich abzulenken, besucht er seinen alten Freund und Gläubiger Lebedew. Dessen Tochter Sascha ist jung, leidenschaftlich, freidenkend. Sie ist davon überzeugt, dass ihre Liebe zu Iwanow ihn wieder aufrichten wird. Raus aus der Enge!
Ein Jahr nach Annas Tod soll die Hochzeit stattfinden. Doch Gerüchte machen die Runde. Man glaubt, Iwanow habe seine Frau durch sein rücksichtsloses Verhalten ins Grab gebracht und heirate die reiche Sascha nur, um sein verschuldetes Gut wieder hochzubringen. Iwanow selber findet sich unerträglich, lachhaft. Er will alle Pläne abblasen. Doch als auch dieser Versuch scheitert, bleibt ihm nur noch eine letzte Möglichkeit, um nicht auch noch das Leben Saschas zu zerstören…
Iwanow ist das erste Stück des weltberühmten Dramatikers Anton Tschechow (1860 – 1904). Es fasziniert mit dem großen Thema, das auch alle seine späteren Werke bestimmt: das Leben der Menschen in seiner ganzen Absurdität, seiner Lächerlichkeit, Traurigkeit und Unwiderstehlichkeit. Der Mann Iwanow wird zum Symbol einer bis heute nachvollziehbaren Unlust, sein Leben in die Hand zu nehmen. Dass er dabei auf sein Umfeld gleichzeitig anziehend, ja erotisierend wirkt, macht Iwanow zu einer der spannendsten Figuren der klassischen Dramenliteratur.
Hier geht’s zu den Tickets und zum Live-Stream: https://www.schauspielhausbochum.de/de/stuecke/3120/iwanow#undefined
Am Freitag, 26.03. um 19.00h.
Foto: © Monika Rittershaus
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Freitag, 26.März: Vernissage für Fenstergucker*innen

(Petra)
Wieder mal Zeit fürs „Fensterln“: Macht Ihr mit? Die FensterGalerieMontez zeigt ab heute die in New York geborene Künstlerin Susannah Martin. Sind wir weniger frei als unsere Vorfahren? Sind wir von unserer natürlichen Umgebung so weit entfremdet, dass wir nicht ohne unser massenproduziertes Besitztum in irgendeine Umgebung integrierbar sind? Das sind die zentralen Fragen, die sie stellt – und in ihren Arbeiten untersucht. Daraus entstehen unheimliche Bilder, in denen die fehlende Harmonie unvermeidbar und offensichtlich ist. Ob die Freiheit nach einem Jahr Corona-Pandemie tatsächlich wieder in Sichtweite ist – wie es im Ankündigungstext steht: wir werden sehen (oder eben nicht). „Endlich frei“ möchten wir bestimmt alle rufen, wie groß die Entfremdung ist, die jeder und jedem ins Gesicht geschrieben steht, ist vielleicht das, was mich am Traurigsten macht.
Susannah Martin – Endlich frei, Vernissage, Einführung: Ms. Hall W. Rockefeller (https://lessthanhalf.org), Ort: FensterGalerieMontez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: 24/7 oder nach Voranmeldung unter: kunstvereinfamiliemontez@t-online.de (Ausstellung bis 04. April), Eintritt: frei
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Freitag, 26. März: Newcomer-Nacht im Livestream
(Andrea)
Raus aus dem Proberaum und bereit für das große Publikum: NewcomerTV, VirusMusikRadio und die Portstrasse Jugend & Kultur in Oberursel geben jungen Bands aus der Region schon lange ein Forum, sich und ihre Musik zu präsentieren. Weil Seppl für die Musikauswahl verantwortlich ist, ist der stilistische Bogen immer weit gefasst und sicher kein Schrott dabei. Wer sich also für aktuelle Musik von hier interessiert, sollte einschalten, der Live-Stream geht um 17.15 Uhr los: https://youtu.be/fHLBIbnLqUQ Der vor uns liegende Frühling, wird bei Jung und Alt sicher ein fast unstillbares Verlangen nach Live-Musik auslösen. Da haben NewcomerTV und das VirusMusikRadio natürlich genau die richtigen Bands bei der ersten NewcomerTV Nacht auf der Bühne. Aktuelle Infos gibt es unter: www.virusmusik.de und www.newcomertv.com
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Freitag, 26. März: Nur wer die Sehnsucht kennt - Tschaikowski Lieder

(Martin)
Inszeniert von Christoph Loy Oper Frankfurt ZUHAUSE
„Liedkompositionen von Peter I. Tschaikowski verbinden sich zu einem intimen Theaterabend, der fünf Figuren und deren widersprüchliche Emotionen zeigt: Unterdrückte Liebesgefühle stehen der Suche nach rauschhaften Momenten gegenüber, die Trauer um zerbrochene Beziehungen führt zu Rückzug und Einsamkeit. Es entsteht eine zwischenmenschliche Dynamik, in der sich die einzelnen Charaktere aneinander abarbeiten, sich lieben, verachten und verklären - und immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen werden.
Tschaikowski erreichte mit seinen über einhundert meist als »Romanzen« bezeichneten Liedern eine stilistische Vielfalt wie kaum ein anderer russischer Komponist. Mit Vorliebe wählte er dabei Texte von Dichtern, die leicht zu verbalisierende Sujets vermieden. Die entstandene Leerstelle, das Ungesagte und Unsagbare, drückt Tschaikowski in seiner Musik aus. Diese unmittelbar erfahrbare Ebene machte die Liedkompositionen bereits zu seinen Lebzeiten populär. Während Tschaikowskis Romanzen in Russland bis heute fest im Repertoire verankert sind, standen sie in Westeuropa lange im Schatten seiner Opern, Sinfonien und Ballette. In der von Christof Loy entwickelten Inszenierung ist nun eine selten gespielte Auswahl an Liedern zu erleben, die durch kurze Klavier- und Kammermusikwerke ergänzt wird.“
Hier geht’s zum Stream: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/nur_wer_die_sehnsucht_kennt/
Die Produktion ist ab Freitag, 26. März, 19.30h als Stream abrufbar und bis zum 20. Juni verfügbar.
Foto: © Homepage der Oper Frankfurt
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Freitag, 26. – Sonntag, 27. März: Tanzabend / N.N.

(Martin)
Verena Billinger & Sebstian Schulz Digitaler Mousonturm
Tanzen! Ja!
„Vieles ist derzeit ungewisser denn je.
Verena Billinger & Sebastian Schulz und ihr Ensemble begegnen dem drängend Unbestimmten mit einem choreografischen Plan, einem „Tanzabend/N.N.“, der sich mit der aktuellen Situation und zukünftig erwartbaren Konstellationen auseinandersetzt: mit Existenzen, die sich immer mehr auf Bubbles und Blasen verteilen.
Mit Körpern, die in Arbeit, Kunst und Alltag von Architekturen und Maßnahmen voneinander getrennt und zerschnitten werden.
Mit einem Leben zwischen Ermöglichung und Repression.
In ihrer Choreografie bewegen sich Billinger & Schulz dabei zwischen dem Drinnen und Draußen, zwischen Auto, Foyer und Theaterraum, zwischen Vorstudien zukünftiger Stücke und den Ruinen derer, die gerade unmöglich zu zeigen sind. „N.N.“ steht dabei für etwas, das dem zukünftigen Moment vielleicht angemessen wäre: im Übergang tanzen.“
Zugang über die Homepage des Künstlerhaus Mousonturm: https://www.mousonturm.de/events/tanzabend-n-n/
Freitag, 26. – Sonntag, 28. März um jeweils 20.00h
Tanzabend/N.N. – Digitaler Mousonturm
Am 26.03. Warm-up um 19.30 Uhr über Zoom-Webinar (Teilnahme kostenlos und ohne Anmeldung) mit Sakurako Awano und Camilla Fiumara.
Solidarisches Preissystem
Foto: © Florian Krauß, Billinger & Schulz / Filmstill
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Freitag, 26. und Samstag 27. März, auch am 02., 03., 09., 10. 16. und 17. April AUF EIN STÜNDCHEN! - Life is live

(Martin)
Spaziergang mit einem Ensemblemitglied Theater Willy Praml
Die Spaziergänge gehen weiter!
Zu den Spaziergängen mit dem Ensemble des Theater Willy Praml im Februar schrieb die Presse: „Eine Premiere der anderen Art: Mit Ensemblemitgliedern durch Frankfurt schlendern. Pandemie-gerecht zu zweit, mit Abstand und Maske.“ (Steffen Herrmann, FR 08.02.2021)
„Wenn das mal kein Blick hinter die Kulissen ist. […] Wir spazieren zusammen exakt eine Stunde von der Naxoshalle aus kreuz und quer durch das Nord- und Ostend, reden über Gott und die Welt. Das geht erstaunlich einfach und macht Spaß.“ (Eva-Maria Magel, FAZ 08.02.2021)
„Endlich mal wieder Kultur vor Ort! Allerdings nicht in der Naxoshalle, sondern mit Treffpunkt davor. […] Die direkte Begegnung, Kunst oder nicht, war herrlich wohltuend.“ (Katja Sturm, FNP 18.02.2021)
Kein Wunder, denn exklusiver geht’s kaum! Jeweils ein Ensemblemitglied des Theater Willy Pramls geht mit einer/einem Zuschauer*in für eine Stunde spazieren.
„Wir wachen dieser Tage oft mit schwerem Kopf und Herzen auf und gehen dann ab und zu heiter und hoffnungsvoll schlafen. Im Übrigen werden wir in diesem Jahr 30! Und: Wir würden Ihnen gerne gute Laune bereiten, aber nicht über ein digitales Format. Wir wollen das in Fleisch und Blut tun und haben uns die Aktion AUF EIN STÜNDCHEN! überlegt. Das Ensemble, das Sie derzeit nicht auf der Bühne sehen können, geht spazieren – und zwar mit Ihnen. Jeweils ein Zuschauer, eine Zuschauerin meldet sich zu einem Spaziergang mit einem Ensemblemitglied an, um an der frischen Luft über alles mögliche zu plaudern, vor allem aber, um sich leibhaftig zu sehen. Wir vermissen Sie, Sie vermutlich uns, also: Lassen Sie uns ein Stündchen laufen.“
Anmeldung unter: 069 - 43054733
AUF EIN STÜNDCHEN! Spaziergang mit dem Ensemble des Theater Willy Praml
Freitag, 26. und Samstag 27. März, auch am 02., 03., 09., 10. 16. und 17. April
Der Spaziergang findet selbstverständlich unter coronakonformen Bedingungen satt: mit Maske und Abstand.
Foto: (c) Peter Grün.
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Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel: Springsteen

(Daniel und Uwe)
„My Boss is a Singer from New Jersey“ Heute isses soweit: Date mit dem End-Boss!
Top 5 – Bruce Springsteen, Daniel: Ja klar, ich verehre ihn. Und ja, wie niemanden sonst. Er ist eben immer dabei. Wenn es mir schlecht geht, wenn es mir gut geht und auch im Dazwischen. Ich mag mir ein Leben ohne seine Songs, die Energie und das schwelgerische Pathos nicht vorstellen. Und ich bin damit weiß Gott nicht alleine. Den Aufbruch, die Freiheit, die Ängste, die Ambivalenzen Amerikas und die in uns selbst hat niemals jemand so zärtlich, glaubwürdig, enthusiastisch und zerbrechlich beschworen, zum Ausdruck gebracht. Natürlich ist eine Top 5-Auflistung meiner Lieblingssongs von Bruce Springsteen nicht abschließend möglich, sie variiert stark nach Stimmung, Alter und Lebensumständen. Deshalb sind diese fünf Lieder nicht mehr als eine Momentaufnahme, die wohl nur heute und in dieser Sekunde ohne „The River“, „Born to Run“, „Brilliant Disguise“, „One Step Up“ oder „I’m on Fire“ auskommen kann.
1. Thunder Road (Born to Run) > bit.ly/392BmsX – oder wie beschrieben in Berlin: bit.ly/3c9epGC
2. Atlantic City (Nebraska) > bit.ly/3r8fNNZ
3. Dancing in the Dark (Born in the U.S.A.) > bit.ly/2QgoCIz
4. Badlands (Darkness on the Edge of Town) > bit.ly/2ON71I6
5. I’m Goin’ Down (Born in the U.S.A.) > bit.ly/3s8IrQg
* Bonus-Track 1: Purple Rain (Prince-Tribute) > bit.ly/3s45xYa * Bonus-Track 2: Song-Wunsch für den gemeinsamen Live-Traum in 2022 > bit.ly/3rc9icF
Muss dabei sein: „Thunder Road“. Ich wünsche mir nichts mehr auf der Welt, als gemeinsam mit meiner Mutter noch einmal den Boss und die fantastische E Street Band live erleben zu dürfen. Denn das trägt, über Jahre hinweg. Und so, wie man es kaum für möglich hält. In diesen Zeiten scheint das ja leider nahezu utopisch. Aber wenn einer im Stande ist, Träume wahr werden zu lassen … Und dann käme er schließlich nach über dreieinhalb Stunden Wahnsinns-Show – wie zuletzt in Berlin im Juni 2016 – noch einmal ganz alleine auf die riesige Bühne und sänge komplett erschöpft aber glücklich ein allerletztes Lied. Nur mit einer Mundharmonika, einer Gitarre und einem Mikro ausgestattet, während die Sonne langsam über dem Stadion untergeht: „Thunder Road“. Für diese Schönheit gibt es keinerlei Worte.
Muss nicht dabei sein: „Hungry Heart“: Natürlich hat der Boss keinen ganz schlechten Song gemacht. Aber wenn man mir die Pistole auf die Brust setzen würde, könnte ich spontan nur „Hungry Heart“ nennen. Hier hat mir immer der Zugang gefehlt. Vielleicht weil ich kein begeisterter Mitschunkler bin ..?
Top 5 – Bruce Springsteen, Uwe: Ich konnte „One Step Up“ oder „I’m on Fire“ in die Liste aufnehmen. “One Step up” hätte ich selbst unter Folter nicht weggelassen, „I’m on Fire“ warf kurzfristig Dancing in the Dark raus.
1. Racing in the Street (Live 1975 – 1985) 2. One Step up (Tunnel of Love) 3. I wish i were blind (Human Touch) 4. I´m on Fire (Born in the USA) 5. Thunder Road (MTV Plugged)
Muss dabei sein: "Racing in the Street" Dem Boss begegnete ich im Konfirmationsalter, als die Platte „Born in the USA“ erschien, zum Fan wurde ich aber erst durch die legendäre Live-LP-Box, mit drei Platten und Aufnahmen aus den Jahren 1975 – 1985. Mit Badlands, Born to Run und diesem EINEN Lied, das so schön gespielt wird, dass es einem bei jedem Hören fast zum Weinen bringt: Racing in the Street („Tonight, tonight the strip’s just right - I wanna blow 'em off in my first heat - Summer’s here and the time is right - For racin’ in the street). Überwältigend gut.
Darf nicht dabei sein (Im Gegensatz zu Daniel denke ich, dass der Boss zwischen all die großen Nummern auch einige schlechte Songs versteckte): "The Ghost of Tom Joad" Mit meinem sehr guten Freund Guido besuchte ich in den Neunzigern immer wieder das Tennisturnier in Paris. Einmal spielte Springsteen zu der Zeit dort im Rahmen der Ghost of Tom Joad-Tour. Die Platte und das Titellied mochte ich nie besonders, trotzdem war die Gelegenheit günstig, ihn im Rahmen dieser Tour in Paris spielen zu sehen. Wir kauften Tickets für jeweils 150 Franc auf dem Schwarzmarkt, hatten gepolsterte Sitzplätze und schliefen nach einem ereignisreichen Tag einfach ein. Verpasst haben wir nicht viel.
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Samstag, 27. März: LTI Lingua Tertii Imperii (Premiere)

(Martin)
Sprache des Dritten Reiches Von Victor Klemperer Schauspiel Frankfurt
„Der zweite Weltkrieg begann lange vor den körperlichen und materiellen Schmähungen der Nationalsozialist:innen. Er begann, aus Sicht Victor Klemperers, mit deren sprachlichen Herabsetzungen und Demütigungen. Victor Klemperer, der große deutsche Romanist, hat während der Hitler-Herrschaft die Sprache der Nationalsozialist:innen analysiert und dokumentiert.
Den rätselhaften Titel erklärte Victor Klemperer selbst: »LTI: Lingua Tertii Imperii, Sprache des Dritten Reichs. Als parodierende Spielerei zuerst, gleich darauf als ein flüchtiger Notbehelf des Erinnerns, als eine Art Knoten im Taschentuch, und sehr bald und nun für all die Elendsjahre als eine Art Notwehr, als ein an mich selbst gerichteter SOS-Ruf steht das Zeichen LTI in meinem Tagebuch.«
Bis zur Wende 1989 geriet LTI gelegentlich zwischen die Fronten des Kalten Krieges und war sowohl dem real existierenden Sozialismus wie der demokratischen Bundesrepublik zu politischer Instrumentalisierung und gegenseitiger Diskreditierung dienlich. Aber niemals und nirgendwo, weder in Ost noch West, unterlag der historische Wert von LTI irgendeinem Zweifel.
Ebenso wenig wie Klemperers Tagebücher »Ich will Zeugnis ablegen«, die 1995 veröffentlicht wurden und die verdeutlichen, wie wichtig ihm die Analyse der grausamen Alltags-NS-Sprache war.
Wir erleben täglich, wie Worte zu Waffen werden und wie wir damit die Gräben unserer Gesellschaft vertiefen. Wer mit Sprache umgehen kann, kann sie für seine Zwecke benutzen. Denn Sprache ist Macht. Victor Klemperer hat in LTI (Lingua Tertii Imperii – Sprache des Dritten Reiches) gezeigt, wie Sprache im Nationalsozialismus als Ideologietransport missbraucht wurde. Seine Analyse über die Sprache des Dritten Reichs liest sich – bis heute – wie eine Gebrauchsanweisung, sprachliche Manipulationen zu entlarven und zu benennen.“
Zugang über die Homepage: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2021-03/lti/233/
Samstag, 27.03. um 20.00h Premiere Bis Sonntag, 29.03. steht die Produktion on demand zur Verfügung. Schauspiel Frankfurt digital ist kostenlos
Foto: © Alexandra Polina
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Samstag, 05. Juni und Sonntag, 06. Juni: Re-Opening

(Petra)
Zweiter Anlauf für den Besuch eines (Kunst-)Lieblingsorts, den ich sehr vermisst habe, und letzte Chance für diese Ausstellung: Euch erwarten mehrere, miteinander korrespondierende Episoden, von Christian Komaromi medial in Raum und Zeit inszeniert, die sich durch die Bewegung der Betrachter*innen zur einer Reise verbinden durch die skurrile Welt des Protagonisten, in der das Thema Maskierung, Anonymität und „Sich-bedeckt-halten“ eine relevante Rolle spielt. Die Geräusche und Sounds zur gezeigten 2D-Animation sind Teil der Soundparkkomposition von Knowsum, die am Samstag im Tiefgarten des saasfee*pavillon noch einmal zu hören ist. Außerdem könnt ihr die limitierte Vinyledition dazu im pavillon kaufen oder unter saasfee.de/soundpark bestellen.
Re-opening Christian Komaromi „the robbers had to ditch their masks…and run“ und soundpark 06 Knowsum, Ort: saasfee*pavillon und saasfee*soundpark, Adresse: Bleichstr. 66HH, Uhrzeit: 17 Uhr, Eintritt: frei, Anmeldung nicht erforderlich, Maskenpflicht, Hygiene- und Abstandsregeln bitte beachten http://www.saasfeepavillon.de/welcome
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Samstag, 27. März: Maria Stuart (von Friedrich Schiller)

(Martin)
Deutsches Theater Berlin / Stream
„Die Schauspieler lassen sich in der Interaktion miteinander durch den Setzkasten in keiner Weise behindern. Sie tun dies in einer Selbstverständlichkeit, als würden sie es nicht anders kennen und nichts vermissen. Und es funktioniert‘, schreibt Ulrich Seidler in der Berliner Zeitung (31.10.2020). ‚Hier steht Theaterspielen selbst mit auf der Bühne: die Verstellung, die Fiktion, die Begegnung zwischen Menschen in Rollen.‘ Auch wenn diese Inszenierungsidee alles bestimme und in diesen Tagen eine etwas sehr konkrete Bedeutung erhalte, sei der Abend ‚nicht monothematisch und eindimensional". ‚Das Ränkespiel der in ihre Leidenschaft, Moral oder Machtpolitik eingeschachtelten Männer hat viele Farben, (…) die Beschränkung der Mittel, die die Regisseurin ihrem Ensemble auferlegt, zwingt zu sortiertem Spiel und kontrolliertem Sprechen‘, was sich in Schillers ‚rhetorisch angespitzter Sprache‘ wiederfinde.“ (zitiert nach nachtkritk.de).
Maria Stuart, katholische Königin von Schottland, ist vor ihrem Volk geflohen, das ihr Auftragsmord an ihrem Gatten vorwirft. In England erhofft sie von ihrer Cousine, der protestantischen Königin Elisabeth, politisches Asyl, erhebt gleichzeitig aber Anspruch auf ihre Krone, als deren rechtmäßige Erbin sie sich sieht. Sie wird gefangen genommen und interniert, Befreiungsversuche von jungen Rettern schlagen fehl. Doch Marias Glanz strahlt auch aus dem Kerker heraus: Sie kann auf eine treue Anhängerschaft zählen und weiß Frankreich an ihrer Seite. Nach mehreren vereitelten Mordanschlägen auf Königin Elisabeth, die Maria angelastet werden, soll sie hingerichtet werden. In Elisabeths Beraterstab gehen die Meinungen auseinander, ein Versöhnungsversuch in Form eines Aufeinandertreffens der beiden Königinnen scheitert grandios. Dennoch zögert Elisabeth das Todesurteil zu vollstrecken. Sie fürchtet die Entscheidung in einem Duell, das keine Siegerin kennen wird. Friedrich Schillers Maria Stuart ist ein Ränkespiel im Geflecht von Politik, Religion, Liebe und Macht, dem alle Figuren unentrinnbar unterworfen sind. Schiller zeichnet ein Tableau von Mächtigen, die Verantwortung scheuen und an ihren Positionen ersticken. Und er zeigt sie als zutiefst menschliche Charaktere, die in ihrem Tun oder Nicht-Tun einsam, isoliert und unfrei immer wieder bei sich selbst landen. Sartre: "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt. Denn wenn er erst einmal in die Welt geworfen ist, dann ist er für alles verantwortlich, was er tut." Eingeladen zum Theatertreffen 2021 Eingeladen zum Prager Theaterfestival Deutscher Sprache 2020 Auszeichnung mit dem Tschechischen Theaterkritikerpreis 2021
Tickets und Stream über die Homepage des Deutschen Theaters: https://www.deutschestheater.de/programm/spielplan/maria-stuart-lenk/5180/
Maria Stuart im Stream des Deutschen Theater Berlin am Samstag, 27.03. um jeweils 20.00h. Foto: © David Baltzer
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Samstag, 27. März: Wiesbaden/ Tour d`amour

(Andrea)
Weil ich das Elend im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos gesehen und erlebt habe und über Bekannte weiß, dass die Zustände im eilends errichteten Kara Tepe keinen Deut besser sind und die Tortur für jene, die es aus Griechenland heraus auf die Balkanroute geschafft haben (darf man geschafft haben überhaupt sagen, weil es ist vom Regen in die Traufe), sie also in Lipa gestrandet sind und Bosnien auch arm und wohl auch schwierig ist, kurzum die Zustände weiterhin unterirdisch und unwürdig sind, spendet: TOUR D´AMOUR – HILFE FÜR MORIA UND LIPA "Hilfs- und Sammelaktion für die Lager in Moria und Lipa Spätestens seit den Bränden in Moria und Lipa ist auch einer breiten Öffentlichkeit bewusst, unter welchen unwürdigen und lebensgefährlichen Bedingungen Schutzsuchende an den europäischen Außengrenzen ausharren müssen. Wir wollen dem nicht mehr tatenlos zusehen und machen bei der Tour d’ Amour mit. Gleichzeitig liegt die Konzert- und Kulturbranche und damit auch Vans, Nighliner etc. seit dem Beginn der Corona-Pandemie brach. Die Tour d’ Amour will ihren Einsatz ermöglichen und damit ein praktisches Zeichen der Solidarität setzen. Unterstützt von rund 100 Künstler*innen aus Deutschland. Vollgepackt mit Wasser, Verpflegung und Hygieneartikeln - und in enger Abstimmung mit dem Bedarf der NGOs vor Ort – wird die Tour d’ Amour bundesweit durch Clubs fahren, um Spenden, die vor Ort gesammelt werden, einzuladen und dem »Hamburger Hilfskonvoi« zu übergeben, der sicherstellt, dass die Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Für diesen Plan brauchen wir deine Hilfe! Wir sammeln am 27.März 2021 von 10:00Uhr bis 18:00Uhr. Die Abgabe findet Open Air vor unserer Halle statt. Wichtig: Bitte nur die benötigten Dinge spenden. Und bitte verpackt Eure Spenden in fest verschlossenen Kartons oder Taschen inklusive Beschriftung! Bitte beachtet bei Anlieferung auch die bekannten Coronaregeln! - Hygieneartikel -> Damenbinden, Deo, Duschgel, Zahnpasta, Zahnbürsten, Seife (alles Originalverpackt) - Unterwäsche und Socken (neu) - Lange Damenkleider - Bademäntel - Badetücher - Schlafsäcke - T-shirts - kurze Männerhosen - Smartphone mit Ladekabel - Powerbanks. Schachthof Wiesbaden
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Samstag, 27. März (bis 15. April on demand): Lost at Sea with Puddles and Sunny (revamped).

(Martin)
Stories from The Howling Wave Form Sum Jeremy Wade / Digitaler Mousontum
Ein queerer Science-Fiction, eine Pelikandame mit dem Namen Puddles und das alles auf einer Kreuzfahrt – wo das alles? Im Digitalen Mousonturm!
„Nach allen Regeln der politisch aufgeladenen queeren Science-Fiction lädt Jeremy Wade als Pelikandame Puddles zur Kreuzfahrt vom Land der Lebenden ins leblose Jenseits: „Lost at Sea with Puddles and Sunny (revamped)“ – eine Show mit eimerweise Gefühlen und mittendrin Puddles als Schnulzenschleuder mit dem Killerpianisten Quentin Tolimieri als ihrem sonnigen Spaß- & Schönwetter-Kumpel.
Als Star des Schiffs lockt Puddles ihr Publikum runter ins noble Drecksloch im neunten Unterdeck. Macht euch bereit für eine ausgebrannte, rauflustige, dreckige Chanteuse mit nur einem Auge und einer Geschichte, oh Mann, was für einer Geschichte!
Poodles, Quatsch: Puddles, Shit-Puddles ist Überlebende der Ölkatastrophe Deepwater Horizon. Gerettet von diesem Kreuzfahrtschiff ist sie bereit, noch einmal ihr altes Showloch zu öffnen, ausgelaugt, überstrapaziert, eine Drehtür. Wir sind so was von im Arsch, lasst uns gemeinsam ein paar Teerbrocken hochwürgen und quaken und schnattern: ‘Once a glorious bird, now covered in oil, which one of you Bitches has a match, let’s light this thing up tonight.’”
Hier geht’s zu weiteren Infos und zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/lost-at-sea/
Samstag, 27.03.: Uraufführung der Digitalen Fassung. Ab 23.00h digitales Hangout (Link folgt auf der Homepage). Für den Stream am 27.03.: Ticketverkauf schließt spätestens 1 Stunde vor Beginn der Vorstellung. Bis 15.04. verfügbar als Vimeo-on-demand.
Foto: © Ayla Pierrot Arendt / Nadia Perlov
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Bis Freitag, 2. April: Tanz oder Stirb - Dance or die (ARTE Mediathek)

(Martin)
Ahmad Joudeh Ein Film über den Tanz und ein Film über das Lebe. Beeindruckend!
„Wenn Ahmad Joudeh tanzt, ist er hochkonzentriert, fast ernst. Sobald sich seine Muskeln anspannen, driftet er ab. „Nur wenn ich tanze, bin ich frei“, sagt er im Interview mit dem ARTE Magazin. Beim Tanzen fühle er sich lebendig und stark, seine Tränen äußere er durch Schweiß, sein Bedürfnis zu schreien durch Sprünge. Wie existenziell Tanz für das Leben des syrischstämmigen Künstlers ist, verdeutlicht sein Tattoo: „Dance or Die“ – „Tanz oder stirb“. So heißt nicht nur seine Autobiografie, sondern auch der preisgekrönte Dokumentarfilm von Roozbeh Kaboly über Joudeh, den ARTE ausstrahlt.
Der Tänzer, der heute in den Niederlanden lebt, hat sich die drei Wörter in Damaskus tätowieren lassen. Auf Hindi – aus Wertschätzung für die indische Kultur, die einen Gott des Tanzes kennt. Der Schriftzug befindet sich hinten an seinem Hals, denn er ist eine Kampfansage an seine Feinde: die Terroristen des „Islamischen Staates“ (IS), die ihn in Syrien einzuschüchtern versuchten. Sie verurteilten sein Hobby als Verstoß gegen die Religion, verlangten, dass er aufhöre, Waisenkindern die sündigen Bewegungen beizubringen. Sie drohten, seinen Traum mit einem Schuss ins Bein zu zerstören, ihn zu enthaupten. Wäre ihnen Letzteres gelungen, hätten sie beim Anlegen des Schwertes auf sein Lebensmotto blicken müssen.
Geboren wurde Joudeh 1990 in Damaskus, wo er als Staatenloser die ersten Jahre im palästinensischen Flüchtlingslager Yarmouk aufwuchs. Das Lager war sein Zuhause, dort spielte er und ging zur Schule; die Welt draußen war ihm unbekannt und sollte ihm doch zu seinem Glück verhelfen. Und so durchzieht das Zusammenspiel von Talent und Chance Joudehs Leben wie ein roter Faden. Seinen Weg zum Tanz ebnete eine weitere Begabung – seine beeindruckende Stimme. Ihr verdankte er, dass er als Kind ausgewählt wurde, um auf einer Schulfeier zu singen. Es war das erste Mal, dass der damals Achtjährige das Camp verließ. Noch heute erinnert er sich daran, wie prachtvoll ihm die Gebäude in der syrischen Hauptstadt erschienen. Es war ebenfalls das erste Mal, dass er eine Ballettaufführung sah. Sechs Mädchen tanzten Tschaikowskis ‚Schwanensee‘.
Von dem Moment an war er dem Ballett verfallen. Eine Passion, die er anfangs geheim hielt und die ihm bald Ärger einbrachte. Als sein Vater von dieser in seinen Augen unmännlichen Leidenschaft erfuhr, reagierte er mit Verständnislosigkeit und Wut. Er warf dem Sohn vor, Schande über die Familie zu bringen, schlug ihn, verbrannte dessen Tanzkleidung. Einzig die Mutter hielt zu ihm. ‚Jeder hat seinen eigenen Krieg. Meiner begann, als ich mich entschloss, Tänzer zu werden‘, sagt Joudeh über jene Zeit. Dennoch gelang es ihm schließlich, am Higher Institute of Dramatic Arts in Damaskus zu studieren und aufzutreten, etwa im römischen Theater der antiken Stadt Palmyra. Doch bald erlebte er einen weiteren Krieg: Im seit 2011 tobenden Bürgerkrieg wurde die Unterkunft seiner Familie zerbombt, Angehörige starben und das Weltkulturerbe Palmyra fiel der Zerstörungswut der IS-Miliz zum Opfer.
2016 kam es dann zu einem weiteren schicksalhaften Ereignis, das Joudehs Leben radikal verändern sollte: Er begegnete dem Journalisten Kaboly. Der Niederländer porträtierte Joudeh für eine TV-Reportage, die Grundlage für seinen späteren Dokumentarfilm wurde. Er begleitete ihn, als er, erfüllt von Angst vor dem Militärdienst, in den Trümmern seiner alten Nachbarschaft tanzte und Schüsse im Hintergrund fielen. ‚Ich habe sonst nichts. Also bleibt mir keine andere Wahl, als zu tanzen‘, erklärte Joudeh damals. Seine Geschichte bewegte Ted Brandsen, den künstlerischen Leiter des Dutch National Ballet, so sehr, dass er dem Tänzer mithilfe des „Dance for Peace Fund“ half, aus dem Kriegsgebiet auszufliegen und seinem Ensemble beizutreten.
Seit 2016 lebt Ahmad Joudeh nun in Amsterdam und ist als Künstler und Aktivist international gefragt. Ein Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn war der Auftritt mit einem der weltbesten Balletttänzer: seinem Idol Roberto Bolle. Zudem tanzt er bei UNO-Benefizveranstaltungen und engagiert sich für die SOS-Kinderdörfer. Auch syrische Nachwuchstänzer unterstützt er und hofft, dass Männer, die Ballett ausüben, eines Tages im arabischen Kulturraum von jedem respektiert werden. ‚Schießen lernt man in einer Woche, ein professioneller Ballettänzer zu werden, dauert Jahre.‘ Pläne hat er viele, auch wenn die Corona-Pandemie sie teils auf Eis gelegt hat. So würde er gerne als Choreograf Projekte verwirklichen, die klassische und arabische Elemente vereinen. Der staatenlose Junge hat es von einem Flüchtlingslager in Damaskus auf die Bühnen der Welt geschafft. Was sein sehnlichster Wunsch ist, jetzt, da er bereits mit Bolle getanzt hat? Die Rückkehr ins Theater von Palmyra – mit seinem eigenen Ensemble.“
Hier geht’s zur Homepage und zum Film: https://www.arte.tv/de/videos/098112-000-A/dance-or-die/
Foto: © Sarali
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Noch bis 11. April: "Das Abschiedsdinner“

(Daniela)
Auch das Bockenheimer Theaterensemble zeigt seine neueste Produktion im Online-Stream.
„Das Abschiedsdinner“ war eigentlich eine kurzentschlossene Alternative, um auch in Corona-Zeiten wieder Leben auf die Bühne zu bringen. Eine Komödie für drei Personen, wobei das Paar im Stück auch in der Realität ein Paar und der dritte Mann gleichzeitig der Regisseur ist - das ließ sogar Proben mit nur zwei Haushalten zu. Die Regieassistenz wurde per Skype zugeschaltet.
Doch die für November angesetzte Premiere fiel den Theaterschließungen zum Opfer. Die Lockdown-Verlängerungen machten auch die Dezember- und Januar-Termine unmöglich.
Jetzt hat das Bockenheimer Theaterensemble „Das Abschiedsdinner“ unter Livebedingungen aufgezeichnet und stellt die Produktion auf seiner Internetseite zur Verfügung.
Der Stream ist bis 11.04 unter www.bockenheimer-theaterensemble.de gegen Kauf eines virtuellen Tickets abrufbar.
Das Stück
Kennen Sie das? Man ist mit Freunden verabredet und hat gar keine Lust darauf. Nicht auf einen Abend außerhalb der eigenen vier Wände und schon gar nicht auf ein Treffen mit Menschen, mit denen man früher mal beruflich oder privat verbunden war und sich mittlerweile nicht mehr viel zu sagen hat. Oder schlimmer: sie nicht mal mehr mag.
Dann arrangieren Sie doch ein Abschiedsdinner!
Sie stellen Dinge hin, die diese Personen Ihnen mal geschenkt haben, kochen deren Lieblingsessen, legen deren Lieblingsmusik auf – und melden sich danach nie mehr. Und weil man ihnen einen rundum schönen Abend bereitet hat, muss man nicht mal ein schlechtes Gewissen haben, dass man Freunde ohne ihr Wissen abserviert hat.
Klingt doch gut. Allein die Praxis …
Das Autorenduo Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière, bekannt durch seinen Welterfolg „Der Vorname“, hat mit dem 2014 in Paris uraufgeführten „Abschiedsdinner“ eine zutiefst menschliche Komödie verfasst. Dabei decken sie mit viel Sprachwitz und schneidigem Feingefühl die unter der Oberfläche brodelnden Befindlichkeiten auf und zeigen einmal mehr, dass Eigenart das Salz in der Suppe der zwischenmenschlichen Beziehungen ist.
„Das Abschiedsdinner“ wurde 2015 für den Theaterpreis „Molière“ als „Beste Komödie“ nominiert.
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Regionaldoku: Alltagsrassismus
(Andrea)
Antje Kania ist ein echtes Multitalent, sie ist ein prima Sängerin, Schauspielerin, Puppenspielerin, Improvisationstalent und weil sie corinabedingt nicht auftreten kann, hat sie aus der Not eine Tugend gemacht und sich mit Alltagsrassismus beschäftigt und dazu Interviews geführt. Traurige Erkenntnis: Leider ist unser Land weit davon entfernt, offen und tolerant zu sein und werden Menschen wegen ihres Aussehens und ihres Namens blöd angeschaut.... https://www.youtube.com/watch?v=NXg4KmQjQ6w
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Freitag, 2. April (Karfreitag): Das Lied von der Erde – Eine Sinfonie

(Martin)
Gustav Mahler Oper Frankfurt ZUHAUSE
„1907 wurde Gustav Mahlers Leben durch mehrere Schicksalsschläge erschüttert: Gesundheitlich angeschlagen übte die Gedichtsammlung nach altchinesischen Quellen von Hans Bethge eine besondere Faszination auf ihn aus.
Die Gedichte kreisen um die Schönheit, die Melancholie und das plötzliche Bewusstwerden der Vergänglichkeit. Mahler vertonte sieben Gedichte aus Bethges Sammlung: Mit Das Lied von der Erde gelang ihm die vollkommene Verschmelzung von Vokalem und Sinfonischem. Es gilt als sein persönlichstes Werk.
Als Auftragswerk der Oper Frankfurt entstand 2011 eine neue Fassung für kleines Orchester von Das Lied von der Erde: Der Komponist Jens Joneleit (*1968) gab in seiner Bearbeitung Mahlers Musik einen eigenen, dennoch der Wiener Jahrhundertwende verpflichteten Klang.
Die Besetzung mit zwei Ensemblemitgliedern der Oper Frankfurt und dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester unter der Leitung von GMD Sebastian Weigle verspricht eine fesselnde und ergreifende Interpretation von Mahlers Meisterwerk.“
Zugang über die Homepage: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/das-lied-von-der-erde-im-stream/?id_datum=2693
Freitag, 2. April (Karfreitag) um 19.30h.
Foto: © Homepage der Oper Frankfurt
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STREAM: Sky Rojo (Netflix)

(Uwe)
Wahnsinnig aufgeregt hatte ich mich vor einigen Jahren über das Ende der gehypten Serie Haus des Geldes und verzichtete konsequent aufs Schauen der weiteren Staffeln. Nun haben die spanischen MacherInnen der Serie ein neues Werk geschaffen: Sky Rojo. In kurzen, halbstündigen Folgen wird ein verlängertes Roadmovie über drei Prostituierte erzählt die ihren Zuhälter in der ersten Folge verletzen und bis Folge 8 von diesem und seinen Mitstreitern verfolgt werden. Dabei ziehen sie trotz diverser Möglichkeiten seltsamerweise ihre enge Arbeitskleidung und die High Heels nie aus, was sich insbesondere bei Laufduellen auf der sandigen Insel Teneriffa zeitweise als etwas störend herausstellt.
Die beiden Schöpfer der Serie, Alex Pina und Esther Martinez Lobat scheinen große Fans von Quentin Tarantino zu sein, denn ihre Serie erinnert in vielen Momenten an Filme des Amerikaners. Es sind die guten Szenen, die mit konsequent dargestellter Gewalt und Tempo. Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass Tarantino nach den Filmen Reservoir Dogs (1992: Drehbuch & Regie), True Romance (1993: Drehbuch) und Pulp Fiction (1994: Drehbuch & Regie), spätestens nach From Dusk Till Dawn (1996: Drehbuch) seinen Höhepunkt hinter sich hatte, für das sicher viele Netflix-Geld hätte er aus dem Plot viel viel mehr herausgeholt.
Foto: Geschicktes Umgehen von nicht vorhandenen Bildrechten
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Durchhalten: Hafen 2
(Andrea)
Weil wir uns alle tapfer durch diese nicht enden wollende Krise hangeln und hoffen, dass all´die schönen Lieblingsorte wie Filmklubb, Digital Retro Park, Batschkapp, Zoom und wie sie alle heißen irgendwie durchhalten. Heute mal stellvertretend ein weiterer, Hafen 2: "53 Donnerstagsfotos liegen hinter uns. Die Pandemie ist noch nicht überwunden; der Hafen 2 weiterhin geschlossen. Die wöchentlichen Fotos als Lebenszeichen-"Pieps" möchten wir deshalb fortführen - mit neuer Perspektive. Eure Spenden halten uns über Wasser - nicht nur finanziell. Sie sind 1.624 Vertrauensbeweise und, im Gegensatz zu den Förderungen (die wir nicht müde werden, zu beantragen), können wir sie frei einsetzen. Diese Woche haben wir Büsche und Bäume gepflanzt. Über weitere Unterstützung freuen wir uns riesig :-) https://www.gofundme.com/hafen-schultern Freut euch auf Programm und drückt die Daumen, dass bis Mai wir die Kurve kriegen: www.hafen2.net
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Samstag, 10. April: Grand Hotel Grimm – Die Berliner Stadtmusikanten V

(Martin)
Online
Das Theater Zitadelle hat ein Experiment gewagt und für sein neues Stück "Grand Hotel Grimm - Die Berliner Stadtmusikanten V" ein neues Format gefunden.
Herausgekommen ist eine spannende Mischung aus Theater, Film und Interaktion mit dem Publikum. Via Zoom trifft sich das Publikum zu Beginn im virtuellen Foyer, nach der Vorstellung gibt es einen gemeinsamen Ausklang mit den Puppenspieler*innen des Theaters.
Grand Hotel Grimm:
Frau Kuh, Herr Wolf, Frau Katz und Herr Spatz haben ein Hotel aufgemacht, um Ihrem Lebensabend einen Sinn zu geben: Das Grand Hotel Grimm. Die Lebensgeister der älteren Herrschaften werden allerdings durch unvorhergesehene Ereignisse auf Trab gehalten. Illustre Wesen aus der grimmschen Märchenwelt checken ein und es entwickelt sich ein Geschehen aus anrührenden Lebensbekenntnissen und tierischem Spaß.
Samstag, 10. April, 20 Uhr: Theater Zitadelle Eintritt: 12 Euro Tickets & Infos unter: www.buergerhaeuser-dreieich.de Mit dem Ticketkauf erhalten die Gäste einen Einladungslink ins virtuelle Foyer.
Foto: (c) Mechtild Nienaber
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Noch bis 29. März: OF/ Made in Rumpenheim

(Andrea)
Heute startet das neuntägige Termin-Shopping in Rumpenheim und da finde ich sicher etwas Schönes für meine Mama zum Geburtstag. Bei MADE IN RUMPENHEIM 2021 lässt sich gemütlich durch Werkstätten, Ateliers, Galerien und Läden bummeln und vom edlen Kleid über markante Ringe aus Straßenschotter, nachhaltigem Silberschmuck, gedrechselten Wohnaccessoires aus gestürzten Naturdenkmalen bis hin zu aufwendig restaurierten Möbeln und farbenfrohen Porzellan sowie Aquarelle, Monotypien, Radierungen und Zeichnungen, all das und noch vieles mehr entdecken. http://rumpenheimer.blogspot.com/
Und so funktioniert es: Machen Sie bitte den jeweiligen Stationen einen Terminvorschlag. Freuen Sie sich auf entspanntes Stöbern, Entdecken und Anprobieren. Es wird 1 Person pro angefangene 40 qm eingelassen, das bedeutet z.B. für das SCHMUCKatelier WOLFGANG UHL: maximal 2 Besucher*innen pro Termin. Station / Porzellan Werkstatt Birgit Palt / Porzellanmalerei Anita Strauß / 01622813171 und 06978806556 oder per E-Mail: kontakt@birgitpalt.de Station / SCHMUCKatelier WOLFGANG UHL / SCHÖNE DINGE AUS HOLZ Klaus Kirchner / Monotypien & Radierungen & Zeichnungen Jutta Hingst / 069816178 oder per E-Mail: info@schmuckatelier-uhl.de Station / Atelier Lika Schmodsien KUNST & MODE / 0697074291 oder per E-Mail: willkommen@likaschmodsien.de Station / Wohngalerie Andrea Plefka AQUARELLE / 069865535 oder per E-Mail: art.plefka@gmail.com Station / CORDELS SCHMUCKDESIGN Cordula Pinna-Weth / 01632539392 oder per E-Mail: kontakt@cordels.de Station / HOLZWERKSTATT BAUHOF GERETTETE MÖBEL / Mo-Fr nachmittags 069 823106 oder per E-Mail: bauhof@shz-wildhof.de
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Mittwoch, 31. März: NETWORK (Stream)

(Martin)
Nach dem Film von Paddy Chayefsky Thalia Theater Hamburg Deutsche Erstaufführung
Wer den LIVESTREAM im Januar verpasst hat, für den gibt’s jetzt nochmal eine Möglichkeit…
Dass der Regisseur Jan Bosse und der Frankfurter Schauspieler Wolfram Koch ein geniales Team sind, war im häufig empfohlenen Richard III. hier in Frankfurt zu erleben. Ein ebensolcher Clou ist nun in Hamburg gelungen!
„Als er auf den Tisch springt, seinen Zeigefinger weit gen Himmel streckt und das Fernsehen als falsches Evangelium verflucht, in dem Scheiße als Wahrheit verkauft wird, da hat man innerlich schon selbst den Fernseher eingeschaltet, um diesem charismatischen Howard Beale zuzuhören, seinen Wahrheiten, Visionen und Weltverbesserungsschwüren.“ – das schrieb die taz nach der Premiere im letzten Oktober. Und jetzt ist es eine besondere Ironie, dass eben dieser Theaterabend - ursprünglich ein Film - live gestreamt direkt von der Bühne des Thalia-Theaters über die Glotze anzuschauen ist.
„Howard Beale, Moderator bei einem großen amerikanischen Nachrichten-Network, ist nicht gerade ein Quotenkönig. Nachdem der Sender kurzerhand entscheidet, ihn durch einen jüngeren Kollegen zu ersetzen, sieht er die Stunde der Wahrheit gekommen: vor laufender Kamera kündigt er seinem Publikum an, sich in der nächsten Sendung – seiner letzten – als Konsequenz seiner Absetzung das Hirn rauszupusten. Für den Sender eine Katastrophe, möchte man meinen, und völlig untragbar – doch ein Blick auf die Quote und das Medienecho zerschlägt alle Zweifel: Binnen weniger Sekunden ist Howard Beale ein Star geworden! Da seriöse Nachrichten mit ihm nicht mehr zu machen sind, wird ihm kurzerhand ein Sendeplatz als populistischer Prediger der wütenden, ungehörten Masse eingeräumt – und Howard liefert!“
„Wolfram Koch ist grandios als Howard Beale. Die fast 45 Jahre alten Texte könnten genauso gut von heute stammen und zeigen, wie der Populismus - damals wie heute - unsere Gesellschaft durchdringt.“ schreibt der NDR.
„Regisseur Jan Bosse setzt den Kultfilm 'Network' von Sidney Lumet aus den Siebzigern im Hamburger Thalia Theater mit einem spiellustigen Ensemble und toller Ausstattung unterhaltsam-schrill in Szene“ schreibt welt.de.
Und das Hamburger Abendblatt: „Der Abend findet seinen Rhythmus, auch mit Hilfe der unnachgiebig rotierenden Drehbühne und der exzellenten Live-Combo um Jonas Landerschier (Keyboard), Günter Märtens (Bass) und Matthias Strzoda am Schlagzeug.“
Nicht verpassen!
Hier geht’s zum Trailer: https://youtu.be/RxNQi7L5hoA
Hier gibt’s die Tickets: https://tickets.rzsthh.de/Thaliatheater/SelectSeats?ret=1&e=11119&lang=de&play=
Über die Homepage geht’s zum Stream: https://www.thalia-theater.de/stueck/network-2019
NETWORK, Stream aus dem Thalia-Theater am Mittwoch, 31. März um 19.00h (24 Stunden abrufbar).
Foto: © Armin Smailovic
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Montag 15.3.-28.03.: Tag der Druckkunst - Schaufensterausstellung

(Daniela)
Ich mag ja Schaufensteraustellungen. Auf ins Gallus!
Am bundesweiten Tag der Druckkunst am 15. März 2021 beteiligen sich die beiden Künstlerinnen Ruth Luxenhofer und Maike Häusling sowie der Künstler Michael Bloeck mit der Ausstellung ihren neuen Druckwerken in den Fenstern ihrer Ladenateliers im Stadtteil Gallus in Frankfurt am Main.
Die Werke sind jeweils für 2 Wochen à 24 Stunden auf den gut einsichtigen Präsentationsflächen zu sehen.
Maike Häusling und Ruth Luxenhofer: 15. -28. 03. 2021
Maike Häusling „Monotypien von H bis M“ ist eine Serie des Eindruckverfahrens. Die hierfür verwendete Druckplatte wird malerisch und mit Schablonen bearbeitet, und vor jedem erneuten Abdruck durch Addition und Reduktion verändert. Jeder Druckvorgang hinterläßt Spuren auf der Platte, welche sich durch erneute Veränderungen und Farbschichten sukzessiv zu einer Druckserie entwickeln. Diese Herangehensweise einer sehr spielerisch, spontanen Improvisation bedarf einer bewussten Auslotung der unendlichen Variationsmöglichkeiten. Jeder Abdruck ist ein Unikat und im Handabzug entstanden.
Luxenhofer Ruth Luxenhofer zeigt experimentellen Tiefdruck/ WALDWECHSEL- Buchdrucker und Kupferstecher. Die Formen und Wandlungen die sich derzeit in den Wäldern im Zusammenhang mit der Dürre der letzten Jahre zeigen, sind der Ausgangspunkt der Arbeit. In einem experimentellen Tiefdruckverfahren verliert die Auflage dabei an Bedeutung und es entstehen Bildvariationen als Unikate Die Arbeiten sind im Rahmen des Projektstipendium „Hessen Kulturell neu eröffnen“ der Hessischen Kulturstiftung entstanden.
Michael Bloeck 10.03.- 21.03. 2021 - Schaufenstermonotypien- Vorführung am Montag 15.03.2021 um 19 Uhr
Michael Bloeck Ausstellung BePoet Offspace. Schaufensterausstellung, wenn möglich auch drinnen. Siebdrucke, Monotypien auf Buchseiten Jean, Paul Sartre, L Existentialisme (French). Eine Auseinandersetzung und Suche nach den wichtigen Dingen im Leben und im Lockdown. Präsentiert im Rahmen des Projektstipendiums des Landes Hessen.
Fenster der Ateliers: Langenhainer Straße 26. Langenhainer Straße 25 und Lorsbacher Straße 26, in 60326 Frankfurt am Main
www.tag-der-druckkunst.de
Bild: Monotypie_14.02 von Maike Häusling
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Kunstverein Montez: Crowdfunding Palindrome
(Andrea)
Ich will mein T-Shirt!! Bisher haben drei (!!!) Menschen das Crowdfunding des Kunstvereins Montez unterstützt (eine davon bin tatsächlich ich) und das ist doch ein bisschen tragisch. Es gibt nicht nur T-Shirt, Kaffee und Kuchen, sondern auch tolle Goodies wie Fotoshooting oder Preview UND am Ende natürlich hoffentlich die Ausstellung Palindrome."Anlässlich der in diesem Jahr zum ersten Mal in Frankfurt stattfindenden Fashion Week, plant der Kunstverein Familie Montez eine gemeinsame Ausstellung der Modedesignerin Nina Hollein/New York und dem Maler Philipp Schweiger/Wien. Die Ausstellung findet vom 1.Juli bis 25.Juli 2021 statt. Am 30.06 planen wir eine exklusive Preview mit den Künstlern und der Möglichkeit eines individuellen Gesprächs einschließlich eines Sektempfangs und Snacks. Am 1.Juli findet die Vernissage mit catwalk statt." Jetzt ihr: https://www.startnext.com/palindrome?fbclid=IwAR32wUcobQQ9G5lGwbcbbHh8npZqC2-OEyPj3I4PqxynjIJ_V5hbtwnex
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Ab sofort IN RESTAURO: Die Pietà aus dem Frankfurter Dom

(Martin)
Dommuseum Frankfurt
Seit vielen Jahrzehnten ist sie eines der am meisten besuchten Bildwerke im Frankfurter Dom: die Pietà – also Maria, mit ihrem vom Kreuz abgenommenen, toten Sohn auf dem Schoß – in der Scheidkapelle im Südwesten des Gebäudes. 1914 wurde die lebensgroße Figurengruppe des Bildhauers Caspar Weis (1849–1930) im Dom aufgestellt. Seitdem wurden unzählige Kerzen vor der Figur angezündet und Blumen niedergelegt, war die ernst und traurig blickende Muttergottes Zeugin vieler stiller Gebete und Fürbitten.
Eine Besonderheit der Skulptur ist ihre Bemalung. Kleid und Mantel Marias sind als kostbarer Brokatstoff mit einem feinen, kleinteiligen Muster wiedergegeben – durch eine lasierend ausgeführte, kostbare Farbfassung im Stil der Neugotik. Sie ist nun nach vielen Jahren im Dom akut gefährdet. An vielen Stellen finden sich Spuren von Berührungen oder von allzu nah an die Holzskulptur gerückten Kerzen. Durch Klimaschwankungen löst sich die Farbfassung und es sind schon zahlreiche Fehlstellen entstanden, Kerzenruß und der in der Innenstadt allgegenwärtige Feinstaub haben sich auf das beliebte Bildwerk gelegt.
Seit dem 22. Februar 2021 wird die Figur durch die erfahrene Restauratorin Moya Schönberg und ihre Kollegin Anke Becker im Dommuseum Frankfurt im Kreuzgang des Kaiserdoms restauriert. Und weil das Museum seine Pforten wieder geöffnet hat, können Museumsgänger*innen die beiden Restauratorinnen und die Pietà dort besuchen.
IN RESTAURO - Die Pietà aus dem Frankfurter Dom
Dommuseum Frankfurt: Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 10 – 17 Uhr; Samstag und Sonntag von 11 – 17 Uhr.
Um ein bestimmtes Zeitfenster zu reservieren, kann man sich auch per Mail (info@dommuseum-frankfurt.de) oder telefonisch (069 800 8718 290) im Voraus anmelden. Anmeldungen für das Wochenende werden bis Freitag entgegengenommen.
Foto: (c) verdemain
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Montag, 29. März: Gespenster – Erika, Klaus und der Zauberer

(Martin)
Regie: Bernhard Mikeska Münchner Kammerspiele
Endlich mal wieder eine Gelegenheit, Katharina Bach als Schauspielerin erleben zu können!
„1969 – der „summer of love“, der letzte Sommer der Schauspielerin, Kabarettistin und Autorin Erika Mann.
Sommer 1911 – Thomas Mann schreibt die Novelle „Der Tod in Venedig“. 1930 – an den Münchner Kammerspielen wird „Geschwister“ von Klaus Mann uraufgeführt: zwei Geschwister, die sich lieben, die zusammen sterben wollen.
1949 – Klaus nimmt sich in Cannes das Leben. Erika fährt nicht zur Beerdigung ihres Bruders, sondern setzt als Privatsekretärin ihres Vaters die Vortragsreise mit ihm fort.
Sommer 1969 – Luchino Visconti beginnt mit den Dreharbeiten von „Tod in Venedig“. Und Erika stirbt im Kilchberger Elternhaus am Zürichsee.
„Gespenster“ verdichtet diese Ereignisse aus Erikas Perspektive. Eine Frau im Schatten des Über-Vaters, im Schatten des todessehnsüchtigen Bruders.
Eine Reflexion über Begehrlichkeiten, Mechanismen der Schuld und Sehnsucht nach Befreiung.“
Entsprechend den beiden Zuschauerperspektiven in der Therese-Giehse-Halle entscheidet man sich beim Ticketkauf für eine digitale Tribünenseite (A oder B) und folgt dem Stück im Livestream aus genau diesem Blickwinkel. Der Sound dieser Vorstellung ist für Kopfhörer optimiert. Daher wird die Verwendung von Kopfhörern, soweit vorhanden, empfohlen. Links und technische Informationen erhält man vor der Veranstaltung per E-Mail.
Hier geht’s zu den Tickets und weiteren Infos: https://ww1.muenchner-kammerspiele.de/inszenierung/gespenster-erika-klaus-und-der-zauberer-de
Montag, 29.03. um 20.00h im online-Stream.
Foto: © Heinz Holzmann
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Mittwoch, 31. März: Fußball, Rock und Politik

(Daniela)
Ich kann Mittwochs ja nie, daher freue ich mich, dass die Veranstaltung aufgezeichnet wird!
Fußball, Rock und Politik – Bernd-M. Beyer und Claudia Roth über „71/72 - Die Saison der Träumer“
Saison 71/72 – Fußball in bewegter Zeit: Die Bundesliga taumelt in einen epischen Bestechungsskandal - und fasziniert mit Traumfußball: Gerd Müller trifft 40 Mal und führt die DFB-Elf um Beckenbauer, Netzer & Co. zum ersten EM-Titel. Gladbach schlägt Inter 7:1 und verliert wegen einer Cola-Dose, Kanzler Willi Brandt zwingen die „Ostverträge“ in ein Misstrauensvotum, Bayern und Schalke treffen sich zum Endspiel um die Meisterschale im neuen Münchner Olympiastadion, in Berlin finden erste Schwulen- und Lesben-Demos statt, Hennes Weisweiler muss Fragen zum Sexleben seiner Spieler beantworten und Paul Breitner besucht Rio Reiser in seiner WG. Bernd-M. Beyer („Fußballbuch des Jahres 2017“) stellt im Gespräch mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Claudia Roth sein vom Feuilleton gefeiertes neues Buch „71/72 – Die Saison der Träumer“ (Verlag Die Werkstatt) vor und spricht über die Rolle des Fußballs in der spannendsten Zeit der Bonner Republik.
Karin Plötz moderiert das Gespräch.
Mittwoch 19:00 Uhr, live im Stream: https://www.litcam.de/de/litcam-news/anstosspunkte-der-fussballtalk-am-roemer-2
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Donnerstag 1. April +Samstag, 3. April: Knödel Parties
(Daniela)
Auf Isa ist verlass! Sie bietet auch an Ostern wieder Knödelpartys an. Macht mit. Es ist wirklich super nett!
Knödel-Parties:
… Auch wenn wir zuhause bleiben, halten wir die Füße nicht still! Es gibt zwei neue Online-Knödel-Party-Termine.
Wann: Donnerstag, 1. April und Samstag, 3. April
Zeit: von 19:30 bis 21:30 (oder wie lange Ihr halt Tanzen wollt …)
Ort: die eigene Küche.
Was: Koch-Party und Knödel-Rezept, Schimpfwörter-Quiz und österreichische Lebens-Tipps
Preis: 24,90 – gültig für ein Endgerät, egal wieviel Menschen davor sitzen (also auch als Familienevent geeignet)
Tickets gibt es auf Eventbrite hier: https://www.eventbrite.de/o/osa-botschafterin-fur-osterreichische-lebenskultur-18731741717
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Bis 09.04.: Krisen-Kunst

(Petra)
Seit diesem Mittwoch läuft eine äußerst spannende Ausstellung in der Heusenstamm Stiftung mit vielen aktuellen und ehemaligen HfG Offenbachler*innen: Wer die Kunst als bloßes Freizeitvergnügen begreift, irrt! Denn was die Kunst besser kann als alles andere, ist, dem Denken Raum zu geben und damit ungeahnte Perspektiven zu eröffnen. Mit 47 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern reflektiert die Gruppenausstellung die kollektive Erfahrung des Lockdowns im Frühjahr 2020 und einer monatelangen globalen Pandemiesituation. In zwei aufeinanderfolgenden Teilen zeigt das Heussenstamm, wie vielschichtig und belebend die lokale Kunstszene dieser Ausnahmesituation begegnet ist.
Lockdown. Kunst und Krise Teil 1, Gruppenausstellung mit: Florian Adolph, Jo Albert, Birgit Arp, Alexandra Baum, Michael Bloeck, Bea Emsbach, Christine Fiebig, Cornelia F Ch Heier, Aviva Kaminer, Levent Kunt, Kerstin Lichtblau, Xue Liu, Jue Löffelholz, Lucia Makelis, malatsion, Petra Metzner, Miss Tula Trash, Daniela Orben, Hans Petri, Daniel Scheffel, Tobias Schnotale, Saskia Schüler, Oliver Tüchsen, Vanja Vukovic, Heide Weidele, Jürgen Wolff, Ort: Heussenstamm. Raum für Kunst und Stadt, Adresse: Brauchbachstraße 34, Eintritt: frei, Besuch nur nach telefonisch vereinbartem Termin und mit begrenzter Anzahl von Personen, persönliche Besichtigungstermine könnt Ihr vereinbaren unter 069-1310016 (Büro von 10 - 12 Uhr besetzt)
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Buch DVD Tipp: Syrien - Erinerungen an ein Land ohne Krieg

(Andrea)
Ich war im Livestream und bin nachhaltig begeistert von dem tollen Vortrag über ein tolles, und leider inzwischen auch ziemlich kaputtes Land. Syrien- Erinerungen an ein Land ohne Krieg: Zehn Jahre schon dauert der Krieg in Syrien und noch immer ist kein Ende dieses Elends in Sicht. Das Land ist ausgeblutet und wer konnte, hat sich schon vor Jahren aus dem Staub gemacht. Dass Syrien einmal mehr war als Bomben, Ruinen, IS und Assad, daran erinnert Lutz Jäkel: In einem Zeitraum von 20 Jahren reist der Fotojournalist, Autor und Islamwissenschaftler immer wieder nach Syrien. Das bunte und vielfältige Leben der Menschen, die prachtvolle Architektur Palmyras, der Suq von Aleppo, Wohnhäuser und Straßenzüge in Damaskus, dichte Wälder, die Toskana und Côte d'Azur Syriens, das Zweistromland – vieles ist seit dem Ausbruch des Krieges unwiederbringlich zerstört. Aber Lutz Jäkel präsentiert die Schönheit des Landes, zeitlos und lebendig. Er belegt die Einzigartigkeit dieser Region, berichtet von herzlichen Begegnungen, kultureller Fülle, einem meist friedlichen Miteinander der Religionen und Ethnien. Eindrucksvoll dokumentieren seine Fotos den Alltag bis 2011, zeigen, wie man in Syrien lacht und einkauft, arbeitet, betet, diskutiert und feiert. Voller Wärme berichten außerdem Syrer, Deutsch-Syrer und Deutsche in Videos von ihrem Syrien, lassen den Zuschauer teilhaben an ihren Erlebnissen und Erfahrungen, die geprägt sind von Fröhlichkeit und Wehmut, Freude und Trauer. So entsteht ein gleichermaßen persönliches wie breites Bild – und ein Brückenschlag voller Hoffnung und Empathie." Der Livestream ist natürlich rum, aber weil es wirklich ein beeindruckender Vortrag war und es eine DVD und auch ein Buch gibt, rühre ich gerne die Werbetrommel: https://lutz-jaekel.com/shop/
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Noch bis 16. Mai: Video-Installation

(Petra)
Große Freude machen mir derzeit kleine, analoge Formate - sei es, durch die Fenster des Lola Montez Kunstwerke zu erspicken, oder Installationen vor der Tür zu entdecken. Seit letztem Wochenende wärmt mein entwöhntes Kunst-Herz eine Video-Installation in der Schirn-Rotunde, die ich dank einer lieben Freundin bestaunt habe. Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil meine Sehnsucht nach dem Meer allmählich übergroß wird. Und weil das räumliche Erleben selbst bei einer Videoarbeit einen Riesen-unterschied macht. In ihrer "immersiven" Videoarbeit zeigt die kanadische Künstlerin Caroline Monnet den Atlantik - groß, schäumend bewegt,geräuschstark, aber auch idyllisch. Er verbindet für sie beide Seiten ihrer Identität, die von ihren Algonquin-Vorfahren in Kanada und ihren französischen in Europa geprägt ist. Hier dokumentiert sie ihre 22-tägige Reise auf einem Frachtschiff von Europa nach Kanada. In einer filmischen Montage entfalten die Bilder der Überfahrt, an der Mittelachse gespiegelt und unterlegt von einer tranceartigen Tonspur aus Radiofrequenzen und Morsezeichen, eine eindringliche Sogwirkung. Diese steht im Kontrast zur Statik der drei Betonkugeln PROXIMAL I, II, III (2018/2020): zusammen eine eindringliche Installation. Die sphärischen Skulpturen verweisen u. a. auf Mondzyklen, welche in der Algonquin-Tradition eine zentrale Rolle spielen. Die Installation beleuchtet auch Auswirkungen der kolonialen Geschichte zwischen Europa und Nordamerika, von Handel und Migration wie auch den traumatischen Erfahrungen der Indigenen Menschen.
Videoarbeit Transatlantic (2018, 15 Min.) und die Skulptuturen PROXIMAL I, II, III (2018/2020) von Caroline Monnet, Schirn-Rotunde (öfffentlich zugänglich), noch bis 16.05., Eintritt: frei, weitere Informationen hier.
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Offenbach vergibt Stipendien für Soloselbstständige in Kunst und Kultur

(Andrea)
Erfreuliche offizielle Infos für Soloselbstständige in Kunst und Kultur aus Offenbach (immerhin machen wir uns mit Kulturzeiterin.de schon seit Beginn der Pandemie für Künstlerinnen und Künstler in FFM und Of stark und gibt es mit den Kulturgesichtern 069 eine weitere tolle Initiative): 70.000 Euro aus dem Corona-Konjunkturpaket der Stadt Offenbach für Soloselbstständige im Bereich Kunst und Kultur fließen in zunächst 60 Stipendien à 1.000 Euro. "Zusätzlich werden die Geförderten auf der städtischen Website mit einem Portrait und Informationen zu ihrem Projekt vorgestellt. Für acht ausgewählte Stipendiatinnen und Stipendiaten gibt es zudem noch kleine Filmclips, die ebenfalls auf der städtischen Website veröffentlicht werden. Bewerben können sich alle Künsterlinnen und Künstler aus Musik, Darstellender Kunst, Bildender Kunst, Literatur und vergleichbaren Sparten, die ihren Haupterwerb im künstlerischen Bereich haben und in Offenbach ihren Wohnort, Lebens- oder Schaffensmittelpunkt haben. Informationen zum Programm finden sich unter www.offenbach.de/kultur; Bewerbungen werden zunächst bis zum 15. April angenommen.
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Donnerstag, 15. April: Vernissage
(Petra)
Optimistisch-mutig plant das Atelierfrankfurt eine wahrhaftige Eröffnung – und zwar ihres neuen Projektraums mit einer Ausstellung der in Frankfurt lebenden Künstlerin Sabine Kuehnle, die im AF auch ihr Atelier hat. Der hiermit eröffnete Raum für Künstler*innen und Kreative soll die Möglichkeit zur schnellen und unkomplizierten Umsetzung von Projekten geben – während und nach der Corona-Krise. Gefördert wurde er vom Landesfonds „innovativ neu eröffnen“.
Sabine Kuehnle: The Seeress und Eröffnung des neuen PROJEKTRAUMS AF, Ort: neuer PROJEKTRAUM im Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstraße 1 - 5, Eintritt: frei, Ausstellungsdauer: 16. April - 6. Mai 2021
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Freitag, 23. April: Leseclub - ANALOG

(Petra)
YESYESYES: mein erstes wahrhaftiges Event seit, seit...Monaten. Und dann noch dazu so ein super Format. Endlich mal auf einer Party sein, auf der alle dasselbe Buch gelesen haben? Das Leseclubfestival macht’s möglich: Man sucht sich einfach einen Titel aus dem Line-up aktueller Neuerscheinungen und besorgt sich das entsprechende Ticket. Das Buch kommt anschließend per Post nach Hause. Dann ist Zeit zum Lesen, um sich am Festivaltag mit der Autorin und maximal 19 anderen (mit ausreichend Abstand) zu treffen und über die Lektüreerfahrung zu sprechen. In lockerer Atmosphäre, auf Augenhöhe, samt Tiefgangpotential. Ist nicht wahr? Doch. Das Ganze findet am Welttag des Buches mit insgesamt 50 Autorinnen und Autoren, 50 Büchern und in über 10 Städten statt. Das Leseclubfestival ist damit wahrscheinlich weltweit das größte Event seiner Art. Mit drei Leseclubs ist das Literaturhaus Frankfurt dabei - also zögert nicht lange, sondern sichert Euch ein Ticket. Und für alle, die nicht kommen können: Der Welttag des Buches ist auch ein guter Grund mehr, mal offline zu gehen mit einem tollen Buch!
Foto: Katharina Köller©Izaquiel Tomé Photography
Leseclubfestival mit: Shida Bazyar: "Drei Kameradinnen", Esther Becker: "Wie die Gorillas", Katherina Köller: "Was ich im Wasser sah", Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: Einlass 19:15 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt: 28,68 Euro (inkl. Buch, Snacks und Getränke), Tickets: hier, weitere Infos zum Festival
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Bis Sonntag, 16. Mai: Londoner Exzentrik im Museum
(Petra)
Seit über einem halben Jahrhundert schaffen Gilbert & George gemeinsam Kunst. Ihr herausragendes Œuvre ist bis heute von ungebrochener Brisanz und Bedeutung. Die Schirn widmet dem bildgewaltigen und bisweilen provokativen Universum des gefeierten Londoner Künstlerduos eine umfangreiche Retrospektive mit Werken von 1971 bis 2019. Sie selbst sind - Teil ihrer - Kunst: und wer anderes als sie selbst könnte schöner auf den Punkt bringen, worum es geht?
Foto: Magazin Sculpture, Gilbert & George
Gilbert & George - The Great Exibition, Ort: Schirn Kunsthalle, Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag - Sonntag 10 - 19 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10 - 22 Uhr, Adresse: Römerberg, Zeitickets bekommt Ihr hier
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