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| 19.03.2021 |
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| Inhalt: Danke - Grazie! / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / SUCHE / BIETE / Gesucht: Junge Filmfans für die LUCAS-Jurys! / VERLOSUNG / G E R O L L T E S über Schweinsteiger / Freitag, 19. März: Tharaka Sriram "Weltreise zu den Meeresschutzgebieten - von Frauenrechten zum Meeresschutz" / Freitag, 19.März, Samstag, 20. März: Of/Empirisches Hörtheater / FILM: Der Hauptmann (bis Montag, 29. März) / Noch bis 11. April: "Das Abschiedsdinner“ / ARTE-DOKU: Die vielen Leben des Sammy Davis Jr. / Samstag, 20.03: 30 Jahre Deutsche Zweiheit / Samstag, 20. März: Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär‘. / STREAM: Das Hausboot (Netflix) / Noch bis 27. März: Ich sehe was was du nicht siehst / Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel: Bloc Party. / Samstag, 20. März: FFM/ Kundgebung "Intern. Tag gegen Rassismus" / Samstag 20. März: Kultur im Wohnzimmer / Samstag, 20. März bis 29. März: OF/ Made in Rumpenheim / Samstag 20. März: ISAS ONLINE-KNÖDEL-PARTY / Montag 15.3.-28.03.: Tag der Druckkunst - Schaufensterausstellung / Ab sofort IN RESTAURO: Die Pietà aus dem Frankfurter Dom / Sonntag, 21. März: LOKAL Listener mit Heinz-Dieter Sauerborn / Sonntag, 21. März: Sinfonie des Verbrechens / Sonntag 21. März: Yoga maxchen und / Montag, 22. März: Live Music & Talk mit C-Types / Dienstag, 23. März: Die Macht der Unterwerfung / Kalifat / Dienstag, 23. März und Samstag, 27.03. Maria Stuart (von Friedrich Schiller) / Dienstag, 23. März: SYRIEN - Erinerungen an ein Land ohne Krieg / Ab Donnerstag, 25. März: Tod einer Edelhure – Rosemarie Nitribit / 1.-31- März: Nippon Connection On Demand: Replay! / VORSCHAU / Freitag, 26. März: Outdoor-Vernissage / Bis 09.04.: Krisen-Kunst / Noch bis 16. Mai: Video-Installation / Donnerstag, 15. April: Vernissage / Freitag, 23. April: Leseclub - ANALOG / Bis Sonntag, 16. Mai: Londoner Exzentrik im Museum / Impressum |
Danke - Grazie!

Was für eine Woche…
Erst die Wahl, dann mein Geburtstag, leider schon der zweite Corona Geburtstag, und seit gestern ist es nun amtlich: Ich bin Stadtverordnete.
Solltet ihr dazu beigetragen haben sage ich DANKE DANKE DANKE! Man hat mich von Platz 25 auf Platz 16 nach vorne kumuliert!
Jetzt habe ich noch mehr Arbeit als vorher (gleich nachher habe ich die erste Sitzung), aBER das wollte ich ja so und das bekomme ich auch hin.
Aber loslegen werde ich erst ab Montag, denn dieses Wochenende mache ich YOGA! Samstag und Sonntag den ganzen Tag.
Das glaubt ihr nicht? Stimmt!
Mein Yoga ist das Gärtnern, Basteln & Handwerken. Dieses Wochenende ist ein Großeinsatz geplant: Ich habe mir nämlich zum Geburtstag von Freund*innen gewünscht, dass sie mir helfen. Wie im Museum habe ich Zeitslots vergeben und jetzt kommen stundenweise liebe Menschen. Wir streichen die Hütte, bauen ein Hochbeet und wer weiß, am End pflanz ich ja sogar was ein. Es wird also recht wild....
Wie gut, dass mir mein Mann zum Geburtstag einen Liegestuhl geschenkt hat. Mein Sohn meinte zwar „Darauf wirst Du bestimmt eh nie liegen“, aber ein Versuch ist es Wert.
Eventuell liege ich sogar schon morgen darauf, denn da spielt um 15:30 Uhr die Eintracht gegen Union Berlin. Aber allerspätestens am Samstagabend gebe ich Ruhe, denn da zeigt der mousonturm: „Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär. Ein Chor vermisst Dich.“ Ich muss noch meine Chormitsänger*innen informieren, damit wir uns da alle zusammen „treffen“.
So, jetzt muss ich schnell los.
Lebt wild und bleibt gesund!
Daniela
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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SUCHE / BIETE
Solltet ihr über diese Rubrik neue Mitbewohner*innen oder eine neue Wohnung finden, so bitte ich um eine Spende an den Verein people4peole.de, meiner Freundin Anna Demisch.
Stelle frei: Kulturberater*in Die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. (LKB Hessen) schreibt kurzfristig eine Stelle aus: Kulturberater*in (30 WS) ab 01.04.2021 für die Coronaberatung. Die Stelle wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Corona Kulturpakets II 2021.
Die Stellenbeschreibung findet ihr hier.
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Gesucht: Junge Filmfans für die LUCAS-Jurys!
(Andrea)
Leider ist meine 13jährige gerade im Serienfieber, aber ich hoffe, dass sie irgendwann auch mal wieder für anspruchsvollere Sachen beziehungsweise schönes Erzählkino zu haben ist...und immerhin war sie mal Lucas-Reporterin und darüber habe ich Festivaldirektorin Julia Fleissig und ihr Team kennen und schätzen gelernt. Für die Zeit vom 30. September bis 7. Oktober 2021 haben sie wieder aktuelles, internationales Filmschaffen für junges Publikum zusammengestellt und suchen jetzt Kinder und Jugendliche, die zusammen mit Branchenprofis entscheiden, welche Filme aus dem Programm die begehrten Preise im LUCAS-Wettbewerb bekommen. Du liebst Kino, möchtest das Klassenzimmer für eine Woche mit dem Kinosaal tauschen und intensiv über Filme diskutieren? Dann bewerbe dich mit einer kurzen Filmkritik zu einem Film deiner Wahl. Weitere Infos: www.lucas-filmfestival.de Tel. 069 961 220 -672 / -673
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VERLOSUNG
Zwei Tickets für die zweite Show von BBB_ (Offenbach) Songs of Cyborgeoisie (Digitaler Mousonturm) am Freitag 12.03. um 21 Uhr (danach kann man dann auch noch gut zur Aftershowparty ‚gehen‘).
Um an der Verlosung teilzunehmen brauchen wir eine Email an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com Am Freitag bis ca. 18 Uhr. Die Gewinner:innen bekommen dann jeweils eine Einführungsmail von den netten Menschen vom Mousonturm zugeschickt.
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Antworten bitte bis Samstag 08:30 Uhr an: schoebke@aol.com (Die Gewinne*innen werden von Uwe benachrichtigt)
1 x 2 Tickets für Isas Knödelparty am Samstag, den 20.3. Gewinnfrage: Mit wem sollte, nach der Meinung von Uwe, Schweinsteiger eine Platte aufnehmen?
G E R O L L T E S über Schweinsteiger

(Uwe)
Für Bastian Schweinsteiger hört es nicht mehr auf zu laufen. Jetzt schreibt sogar Starautor Martin Suter einen biografischen Roman über ihn. Er (Schweinsteiger nicht Suter) gewann in seiner Karriere als Fußballer die Weltmeisterschaft, die Champions League und mit dem FC Bayern München diverse deutsche Meisterschaften und Pokalsiege. Er sammelte Auslandserfahrungen als er einige Jahre in schönen Städten wie Manchester und Chicago lebte und dort nebenbei mehr schlecht als recht kickte. Fußball war im Spätherbst seiner Karriere aber sowieso nicht mehr das Wichtigste, denn er gründete mit der serbischen Tennisspielerin eine Familie. Und vielleicht hat diese junge Familie eine Zukunft in der schönen und internationalen Stadt Frankfurt. Zumindest wird aktuell in den überregionalen Zeitungen darüber diskutiert, ob „Schweini“ im Sommer möglicherweise Fredi Bobic als Sportvorstand bei der Eintracht beerben könnte. Wieso nicht?
Schweinsteiger ist hervorragend vernetzt, hat einen guten Ruf in der Branche und unter den Fußballfans. Er kann sich ausdrücken, hat Charme, Führungsqualität und tritt weltmännisch auf. Der Oberaudorfer ist aber bodenständig genug, um die stets etwas muffigen Hessen nicht zu verprellen. Die Eintracht kann mit Ben Manga (Kaderplanung) und Adi Hütter (Trainer) wichtige Kräfte über das Saisonende hinaus binden. Zwei wesentliche Positionen in Schweinsteigers möglichem Bereich wären also weiterhin herausragend besetzt. Eine sehr gute Basis wäre bei der Eintracht auch ohne Bobic vorhanden. Die Eintracht ist zudem mittlerweile ein hochseriöser Verein und keine Diva mehr, bei der Prostituierte Vertragsunterlagen aus dem privaten Safe des Präsidenten stehlen oder ständig eine Insolvenz droht.
Ein solcher Verein kann einen in dieser Funktion noch unerfahrenen Weltmeister als Sportvorstand vertragen. Die Eintracht würde weiter an Ansehen gewinnen und Schweinsteiger riskiert aus meiner Sicht nicht, von den Ultras abgelehnt zu werden, wie diese es bei Andy Möller taten. Dieser hatte sich einige Male etwas despektierlich über die Eintracht geäußert und erntete dafür von den Ultras heftigste Kritik. Auch hat der langjährige Bayernspieler Schweinsteiger nie einen alternden Superstar der Eintracht gefoult. Dieses „Kunststück“ gelang 1980 Lothar Matthäus, als er den damals bereits 36jährigen Grabowski traf, der die legendären UEFA-Cup Endspiele gegen Gladbach verpasste und seine Karriere beenden musste. Der stets etwas verbittert wirkende „Grabi“ hält das dem Lothar („das war noch nicht einmal ein Foul“) bis heute vor und die Fans irgendwie auch. Matthäus, der sich in lebenslanger emotionaler Sicherungsverfahrung bei der Eintracht befindet, hätte keine Chance, Schweinsteiger aber schon. Ich würde ihn verpflichten. Vor Suters biografischen Roman drehte Till Schweiger einen Film über ihn. Da fehlt danach eigentlich nur noch eine gemeinsame Platte mit Roberto Blanco.
Positiv: • Die Eintracht spielt in Leipzig gut mit und holt einen Punkt • Der FSV spielte in dieser Woche 1-1 bei den starken Steinbachern (Tabellenzweiter)
Negativ: • Schalke wurde von Wolfsburg abgeschossen (0-5) / Titelgeschichte im Fußballmagazin 11 Freunde: Schalke 04 – wir ruinieren Dich • Mönchengladbach verliert nur noch
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Freitag, 19. März: Tharaka Sriram "Weltreise zu den Meeresschutzgebieten - von Frauenrechten zum Meeresschutz"

(Martin)
Online-Vortrag und Diskussion
Die Umweltkativistin Tharaka Sriram hält am 19. März einen Online-Vortrag zum Thema "Weltreise zu den Meeresschutzgebieten - Von Frauenrechten zum Meeresschutz".
In ihrem Vortrag nimmt Sriram das Publikum mit auf eine Reise rund um die Welt und erklärt dabei, wie Frauenrechte und Meeresschutz zusammenhängen und wie jeder Mensch sich für das Meer einsetzen kann.
Die Sprach- und Politikwissenschaftlerin Tharaka Sriram engagiert sich seit mehreren Jahren für die Bereiche Meeresschutz, Diversity und Jugend. 2015 rief sie die Meeresbildungsinitiative „Ocean Education“ ins Leben, mit der sie für die Schaffung eines weltweiten Netzwerkes von streng geschützten Meeresschutzgebieten kämpft.
Sie ist Teil von EXXpedition, einer einzigartigen Citizen Science Segelforschungsmission von 300 Frauen weltweit, die die Auswirkungen von Plastik und Umweltgiften auf die Umwelt und den menschlichen Organismus, vor allem auf weibliche Körper, untersuchen.
Zudem ist sie Blue Parks Botschafterin des Marine Conservation Institute, das sich als weltweit führende Organisation für einen dauerhaften, starken Schutz der wichtigsten Orte der Ozeane einsetzt.
Nach dem Vortrag finden ein Austausch und eine Diskussion mit Tharaka Sriram statt. Für die Teilnahme werden PC, Laptop oder Tablet benötigt. Mit dem Kauf des Tickets erhalten die Käufer*innen einen Link zur Online-Plattform. Ein telefonischer technischer Support steht den Teilnehmer*innen ab 19 Uhr zur Verfügung.
Freitag, 19.3.2021, 20 Uhr Vortrag und Diskussion: Tharaka Sriram Eintritt: 8 Euro.
Tickets & Infos unter: www.buergerhaeuser-dreieich.de
Foto: © Bürgerhäuser Dreieich
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Freitag, 19.März, Samstag, 20. März: Of/Empirisches Hörtheater

(Andrea) Darauf freue ich mich: "Mit vorkomponierten Miniaturen für Percussion von Yuka Ohta und Diego Ramos, Ensemblemitglied des Isenburg Quartetts, und Collagen aus Fieldrecordings schreibt sich „Alltagsrauschen“ in den Mikrokosmos Marktplatz ein und eröffnet gleichzeitig neue klangliche Assoziationen. Durch ein App mit sog. Augmented Reality Technik, das heißt die gleichzeitige Kombination von virtueller Realität und Realität, werden live-elektronische Elemente Teil der Aufführung, die sich so im Detail jedes Mal neugestaltet. Im Fokus des Spaziergangs steht das intensive Zuhören, das zu einer Auseinandersetzung mit dem sonst kaum gehörten Rausch-Potenzial räumlicher und sozialer Gegebenheiten einlädt: Im Alltag beiläufig wahrgenommene Durchgangsorte offenbaren das architektonische Rauschen von Relikten längst verstorbener Bauvorhaben und das Stimmengewirr alter Schilderwälder, elektromagnetische Klänge verwaister Telefonzellen und klapprige Kaugummi-Automaten sind zu hören, lassen sich Wasserfälle, Brückengesänge, Meeresrauschen und vieles andere mehr entdecken. Begleitet werden die Zuschauenden dabei von der Stimme der Performerin Alice Nogueira, die mal ganz nah von ihren persönlichen Assoziationen zum Ort erzählt, dann wieder von weit weg die Zuschauenden zu sich ruft, Türen öffnet, die während des Spaziergangs vielleicht verschlossen bleiben, sich den Weg zum Rathaus von Passanten erklären lässt oder durch die Sprechanlage eines Wohnblocks Interviews mit den Bewohnenden führt." www.frankfurtticket.de. Der genaue Startzeitpunkt kann vorab alleine oder mit einer weiteren Person aus dem gleichen Haushalt gebucht werden. Jeder Teilnehmer erhält ein Set bestehend aus einem Handy und einem Kopfhörer. Ausgabeort der Sets und gleichzeitig Startpunkt der Tour ist an der S-Bahn-Haltestelle Marktplatz gegenüber des City Centers.
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FILM: Der Hauptmann (bis Montag, 29. März)

(Martin)
Spielfilm Deutschland/Frankkreich/Polen 2012 Regie: Robert Schwentke
Zugegeben, nicht ganz so leichte Kost, aber lohnend und aktuell in der ZDF-Mediathek!
„Natürlich kommt der Hauptmann des Titels nicht von ungefähr. Aber eine schmunzelnde Köpenickade mit, sagen wir mal, angenehm satirischen Sticheleien gegen das Uniformvertrauen von uns Deutschen sollte man nicht erwarten. Der neue Film von Robert Schwentke ist viel radikaler als die Geschichte des Schusters Voigt – und zu lachen gibt es auch nichts.
Das machen schon die ersten Szenen deutlich, in denen ein Soldat vor seinen eigenen Leuten flieht. Zu den Tönen einer Trompete verfolgen sie ihn mit einem Wagen, schießen auf ihn, das »kleine Schweinchen«, wie ihr Anführer Junker (Alexander Fehling) den Flüchtenden nennt. Nur durch einen Zufall, durch eine Höhle unter dem Wurzelwerk eines Baumes, kann sich der Gefreite Willi Herold (Max Hubacher) retten. Ob er ein Deserteur ist, ob er sich irgendeiner Tat strafbar gemacht hat, das enthüllt der Film nie. Es sind, wie der Vorspann enthüllt, die letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs und des »Tausendjährigen Reichs«, die Wehrmacht ist in Auflösung, die Stunde Null ist nicht mehr weit. Nach einem fehlgeschlagenen Diebstahl auf einem Bauernhof findet Herold ein verlassenes Auto, mit verbrannten Unterlagen daneben, und einem Koffer, in dem sich die Uniform eines Hauptmanns befindet. Wie auf einer Bühne übt Herold den Tonfall eines höheren Uniformträgers ein, das verächtlich machende Schnarren in der Stimme, die respektheischende Lautstärke. Seine neue Rolle kann er gleich am lebenden Objekt ausprobieren, bei dem versprengten Soldaten Freytag (Milan Peschel) und den Männern um Kipinski (Frederick Lau), die sich im Bauernhof einquartiert haben. Der brutale Kipinski scheint ihn zu durchschauen, wie seine Blicke auf die zu langen Hosen Herolds verraten. Mit den Männern formt er die »Kampfgruppe Herold« und gibt vor, im Auftrag des »Führers« die Lage hinter der Front zu sondieren.
Ob er seine folgenden Verbrechen begangen hat, um in seiner Rolle glaubhaft zu bleiben, ob er ein eiskalter Sadist ist oder nur der enthemmte nette junge Mann von nebenan, das lässt der Film offen. Weil er sich jedweder Psychologisierung enthält, keinerlei Hinweise auf das Vorleben seiner Figuren gibt. Nur dass sie als Gruppe auftauchen wie die Einsatzgruppen der Nazis, könnte man massenpsychologisch deuten.
In einem Straflager der Wehrmacht, in dem verurteilte Soldaten sitzen, lässt Herold 30 Gefangene mit einer Flak hinrichten. Und später beim geselligen Abend danach, mit Auftritten von Gefangenen, bindet Herold vier Gefangene aneinander, lässt sie fliehen und von zwei Inhaftierten erschießen. Man möchte das als Zuschauer gerne als eine Art Groteske interpretieren, als eine Übersteigerung, aber wer auch nur oberflächlich mit den Verbrechen in den letzten Wochen des NS-Regimes vertraut ist, weiß, dass solche Greueltaten an der Tagesordnung waren; allein 8000 Soldaten sind als »Fahnenflüchtige« in den letzten Wochen des Krieges standrechtlich erschossen worden. Auch Willi Herold ist ja eine Person der Zeitgeschichte, man hat ihn den »Henker vom Emsland« genannt, 1946 haben die Briten ihn und seine Kumpanen für 125 Morde zum Tode verurteilt.
»Der Hauptmann« ist Robert Schwentkes erster in Deutschland realisierter Film nach mehr als einem Jahrzehnt. In Hollywood hat er Blockbuster gemacht, wie »Flight Plan« mit Jodie Foster oder den charmanten »R.E.D – Älter. Härter. Besser.« So sehr die Geschichte, die er in »Der Hauptmann« erzählt, der realen von Willi Herold gleicht, so hat er sie doch als eine Art Parabel, als eine Momentaufnahme des Wahnsinns des Krieges in Szene gesetzt, als einen Totentanz des NS-Regimes – gerade wenn Herold wie Adolf Hitler in seinem Auto steht. Dazu gehört auch, dass Kameramann Florian Ballhaus kongenial in Schwarzweiß die Weite des flachen Landes als eine Seelenlandschaft in Szene setzt, mit ihrem Schnee und der Kälte und den Wäldern, wo die Bäume wie Gitterstäbe wirken. Ein Land in Agonie.
Man wird den Film in eine Reihe stellen müssen mit »Pasolinis Saló« oder »Die 120 Tage von Sodom« und Viscontis »Die Verdammten«. Drei Filme, die man nur mit Schmerzen ertragen kann.“ (EPD-Filmkritik).
Mit: Milan Peschel, Max Hubach, Frederick Lau, Wolfram Koch, Bernd Hölscher, Alexander Fehling, Samuel Finzi u.a.
Zu sehen in der ZDF-Mediathek:
https://www.zdf.de/filme/filme-sonstige/der-hauptmann-112.html
Foto: © Julia M. Müller/Weltkino Filmverleih
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Noch bis 11. April: "Das Abschiedsdinner“

(Daniela)
Auch das Bockenheimer Theaterensemble zeigt seine neueste Produktion im Online-Stream.
„Das Abschiedsdinner“ war eigentlich eine kurzentschlossene Alternative, um auch in Corona-Zeiten wieder Leben auf die Bühne zu bringen. Eine Komödie für drei Personen, wobei das Paar im Stück auch in der Realität ein Paar und der dritte Mann gleichzeitig der Regisseur ist - das ließ sogar Proben mit nur zwei Haushalten zu. Die Regieassistenz wurde per Skype zugeschaltet.
Doch die für November angesetzte Premiere fiel den Theaterschließungen zum Opfer. Die Lockdown-Verlängerungen machten auch die Dezember- und Januar-Termine unmöglich.
Jetzt hat das Bockenheimer Theaterensemble „Das Abschiedsdinner“ unter Livebedingungen aufgezeichnet und stellt die Produktion auf seiner Internetseite zur Verfügung.
Der Stream ist bis 11.04 unter www.bockenheimer-theaterensemble.de gegen Kauf eines virtuellen Tickets abrufbar.
Das Stück
Kennen Sie das? Man ist mit Freunden verabredet und hat gar keine Lust darauf. Nicht auf einen Abend außerhalb der eigenen vier Wände und schon gar nicht auf ein Treffen mit Menschen, mit denen man früher mal beruflich oder privat verbunden war und sich mittlerweile nicht mehr viel zu sagen hat. Oder schlimmer: sie nicht mal mehr mag.
Dann arrangieren Sie doch ein Abschiedsdinner!
Sie stellen Dinge hin, die diese Personen Ihnen mal geschenkt haben, kochen deren Lieblingsessen, legen deren Lieblingsmusik auf – und melden sich danach nie mehr. Und weil man ihnen einen rundum schönen Abend bereitet hat, muss man nicht mal ein schlechtes Gewissen haben, dass man Freunde ohne ihr Wissen abserviert hat.
Klingt doch gut. Allein die Praxis …
Das Autorenduo Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière, bekannt durch seinen Welterfolg „Der Vorname“, hat mit dem 2014 in Paris uraufgeführten „Abschiedsdinner“ eine zutiefst menschliche Komödie verfasst. Dabei decken sie mit viel Sprachwitz und schneidigem Feingefühl die unter der Oberfläche brodelnden Befindlichkeiten auf und zeigen einmal mehr, dass Eigenart das Salz in der Suppe der zwischenmenschlichen Beziehungen ist.
„Das Abschiedsdinner“ wurde 2015 für den Theaterpreis „Molière“ als „Beste Komödie“ nominiert.
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ARTE-DOKU: Die vielen Leben des Sammy Davis Jr.

(Martin)
ARTE-Mediathek
„Sammy Davis Jr. war einer der größten Entertainer des 20. Jahrhunderts. Er war Musiker, Tänzer, Sänger, Schauspieler und begeisterte ein Millionenpublikum. Als Schwarzer wollte er in einem weißen Showbiz er selbst bleiben und nutzte sein ungestümes Talent, um gegen Bigotterie, Rassismus und Antisemitismus zu kämpfen. Porträt des preisgekrönten Regisseurs Sam Pollard.
„I’ve gotta be me“ – „Ich muss ich selbst sein“ war einer der Erfolgstitel von Sammy Davis Jr. Doch wer war dieser „Schwarze, Jude und Puerto Ricaner“, wie er sich selbst bezeichnete? Der ein Millionenpublikum vor den Fernsehgeräten versammelte, sich in keine Schublade einsperren lassen wollte, rassistische und religiöse Vorurteile gerne mit Humor konterte – und dabei doch einen Kampf kämpfte, den die farbige Bevölkerung der USA bis heute nicht gewonnen hat. Der amerikanische Regisseur Sam Pollard erzählt in „Die vielen Leben des Sammy Davis Jr.“ von den vielen Talenten des einstigen Kinderstars, der von seinen Eltern als Stepptänzer früh gefördert wurde, so sehr, dass er selbst nie Kind sein durfte. Davis kämpfte derartig um Anerkennung als schwarzer Künstler im weißen amerikanischen Showbiz, dass er manchmal vergaß, dass die Zeit dafür noch nicht reif war. Nicht reif für einen Schwarzen, der als Erster eine Weiße auf der Bühne küsste und auch eine Weiße heiratete, und der sich andererseits im Prozess der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA des 20. Jahrhunderts nicht immer politisch korrekt verhielt.
Die Karriere von Sammy Davis Jr. war legendär, doch sein Leben kompliziert und widersprüchlich. Bei einem Autounfall verlor er ein Auge. Mit der Hilfe von Frank Sinatra fand er wieder zurück auf die Bühne, er konvertierte zum Judentum und spaltete durch politische Aktionen seine Anhänger. Er war ein Veteran des Show Business. Aber er wollte nicht wahrhaben, dass es sich radikal veränderte, und er versuchte mit Macht und einigen Peinlichkeiten an seiner lange erfolgreichen Rolle festzuhalten. Jerry Lewis, Kim Novak, Whoopi Goldberg und viele andere, die mit Sammy Davis Jr. gearbeitet haben oder mit ihm befreundet waren, erzählen neben faszinierendem Archivmaterial und persönlichen Fotografien von den vielen Rollen, die er in seinem Leben gespielt hat und bei denen er doch sich selbst immer treu geblieben ist.“
Hier geht’s zum Link: https://www.arte.tv/de/videos/068405-000-A/die-vielen-leben-des-sammy-davis-jr/
Foto: © ARTE-TV
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Samstag, 20.03: 30 Jahre Deutsche Zweiheit

(Martin)
Ein Ost-West-Zwangsehestreit mit Nüsschen, Scherben und Musike - gesamtdeutsche Weltpremiere Oliver Maria Schmitt/Jürgen Kuttner Digitaler Mousonturm
Sind wir wirklich ein Volk – wir und die da drüben?
Und schulden die da drüben uns nicht noch eine ganze Menge?
An Dankbarkeit, an Geld, an Soli-Zuschlag?
Wäre es jetzt nicht an der Zeit, die luxussanierten und AfD-verseuchten Ostgebiete durch eine Infektionsschutzmauer vom Rest der Republik baulich abzutrennen?
Um endlich die prekären Elendsgebiete im Westen (NRW!) sanieren zu können?
Das sind drängende Fragen, die nur zwei erfahrene Spaltungsexperten wie Oliver Maria Schmitt (D-West, „Titanic“) und Dr. Jürgen Kuttner (D-Ost, Radio Fritz, Radio Eins) beantworten können.
In ihrer weltweit ersten gesamtdeutschen Live-Spoken-and-Shouted-Word-Performance geht es ums viel zu große Ganze und um die Frage: Westfernsehen oder Ostzonensuppenwürfel, Stein- oder Braunkohle, Zwei- oder Viertakt, Nudossi oder Nutella, Frank Schöbel oder Roland Kaiser, Angela Merkel oder Angela Merkel.
Einmaliger Livescream! Abendgarderobe und Anwesenheitspflicht!
Für den Stream am 20.03. gilt: Der Ticketverkauf schließt jeweils spätestens 1 Stunde vor Beginn der digitalen Vorstellung.
Zugang: Den Link zur digitalen Veranstaltung erhält man auf dem Ticket.
Weitere Infos auf der Homepage des Mousonturm: https://www.mousonturm.de/events/30-jahre-deutsche-zweiheit-ein-ost-west-zwangsehestreit-mit-nuesschen-scherben-und-musik-gesamtdeutsche-weltpremiere/
Vom 21.03. – 15.04.: Die Show wird über Vimeo on Demand zur Verfügung gestellt. Zum Ausleihen muss man sich bei Vimeo (einfach, kostenlos und einmalig) registrieren.
Foto: © privat
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Samstag, 20. März: Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär‘.

(Martin)
Ein Chor vermisst dich. Susanne Zaun & Marion Schneider Performance - LIVESTREAM Digitaler Mousonturm
Dieser Abend mit dieser Überschrift, das trifft doch mitten ins Herz und sonst wohin!
Und unbedingt hat „Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär‘. Ein Chor vermisst dich.“ schon jetzt einen Preis verdient – nämlich den für den schönsten und vielleicht auch melancholischsten Titel in diesen pandemischen Zeiten!
„Sechs Performerinnen, zahllose Partyrequisiten und die Frage, wie viele Feste man eigentlich schon zusammen gefeiert hat, stehen jetzt im Raum.
Was Susanne Zaun & Marion Schneider 2019 als szenisches Experiment mit dem Titel „Diesmal machen wir alle alles allein“ und Herausforderung des zaungäste-Chors begannen, wurde durch die aktuellen Entwicklungen und die daraus resultierende Vereinzelung und Distanzierung plötzlich brisant und real. Können Bildschirmpartys das Bedürfnis nach Gemeinschaft wirklich einlösen? „Ich trinke mein Glas leer….“ setzt da ein, wo die damals entstandenen Soli über Einsamkeit, (fehlschlagendes) sich einander Bekanntmachen, den Kummer und die Lust des Vermissens aufhörten.“
Also: ganz bestimmt mit gefülltem Glase dabei sein, nach dem Austrinken wieder einschenken - und…
Hier geht’s zu den Infos: https://www.mousonturm.de/events/ich-trinke-mein-glas-leer-und-traeum-dass-es-schoen-waer-ein-chor-vermisst-dich/
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/event/1653873
Susanne Zaun & Marion Schneider: Ich trinke mein Glas leer und träum, dass es schön wär‘. Ein Chor vermisst Dich.
Am Samstag, 20. März um 20.00h. Digitaler Mousonturm. Solidarisches Preissystem.
Foto: © Charlotte Bösling
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STREAM: Das Hausboot (Netflix)
(Uwe)
Dass ich ein riesiger Fan von Olli Schulz bin, habe ich an dieser Stelle ja bereits mehrfach erwähnt. Wer "Schulz in the Box" oder "Die Geschichte eines Abends" noch nicht gesehen, den Podcast "Fest & Flauschig" noch nicht gehört hat und die Platte "Feelings aus der Asche" mit den Liedern "Phase" oder "Als Musik noch richtig groß war" nicht kennt, sollte alles schnellstmöglich nachholen.
Seit Ende der vergangenen Woche läuft auf Netflex eine vierteilige Dokumentation mit Schulz, der gemeinsam mit dem Tausendsassa Fynn Kliemann das Hausboot von Gunter Gabriel kaufte und dieses aufwendig sanierte. Die Doku begleitet die beiden und ihre vielen Helfer über mehr als ein Jahr. Schulz und Kliemann haben das Herz am rechten Fleck, eine Menge Humor und unendlich viele Talente (bei Schulz gehört das Handwerken aber ganz sicher nicht dazu).
Foto: Netflix
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Noch bis 27. März: Ich sehe was was du nicht siehst

(Daniela)
Wie im Intro schon gechrieben, mmöchte ich diese Woche auf jeden Fall noch diese Ausstellung im Historischen Museum sehen:
Seit Oktober 2020 zeigt das Historische Museum Frankfurt die Stadtlabor-Ausstellung mit dem Titel „Ich sehe was, was du nicht siehst. Rassismus, Widerstand und Empowerment“.
Die Themen Rassismus, Kolonialgeschichte und deren Kontinuitäten werden gesamtgesellschaftlich nur sehr selten in Debatten sichtbar. Häufig findet die Verhandlung dieser Themen ohne Personen statt, die selbst von Rassismus betroffen sind. Geschichtsschreibung wird immer noch überwiegend von Menschen der Mehrheitsgesellschaft verfasst, wodurch wichtige kontroverse Perspektiven fehlen. In der Ausstellung thematisieren die Stadtlaborant*innen in ihren Beiträgen die Wechselwirkung zwischen kolonialer Vergangenheit und postkolonialer Gegenwart. Sie beleuchten, wie rassistische Kontinuitäten in die gegenwärtige Stadtgesellschaft sowie persönliche Lebensbereiche weiterwirken. Die Ausstellung schafft einen Raum, indem die Auswirkungen von ungleichen Machtverhältnissen sichtbar werden. Das betrifft vor allem Menschen mit Rassismuserfahrungen, wie z.B. Schwarze Menschen, People of Color (PoC), Sinti*ze und Rom*nja, sowie Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrungen. Diese Erzählungen, Perspektiven und Erfahrungen rücken in der Stadtlabor-Ausstellung in den Mittelpunkt. Die Beiträge entstanden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Museumsteam und Black, Indigenouse and People of Colour (BIPoC)-Expert*innen sowie Verbündeten aus Frankfurt. Die über 60 Stadtlaborant*innen sind überwiegend Teil eines Netzwerks aktivistischer oder migrantischer Initiativen Frankfurts. Aus ihrer jeweiligen Perspektive sprechen die Stadtbewohner*innen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen oder Forscher*innen und bieten facettenreiche Formate wie postkoloniale Erkundungstouren, Podcasts zu Alltagsrassismus, Video-Interviews mit von Rassismus betroffenen Personen, empowernde Installationen und vieles mehr. Ergänzend zu den Frankfurter Positionen sind sechs künstlerische Beiträge in der Ausstellung vertreten, die über einen offene Ausschreibung für Künstler*innen ausgewählt wurden. https://www.historisches-museum-frankfurt.de/de/stadtlabor/ichsehewaswasdunichtsiehst
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Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel: Bloc Party.

(Daniel und Uwe)
Bloc Party sind eine tolle Band, eine Liebe auf den ersten oder zweiten Blick. Kommt ganz auf die persönlichen Vorlieben an.
Top 5 Bloc Party. (Uwe) 1. I Still Remember (A Weekend In The City) 2. Truth (Four) 3. So Here We Are (Silent Alarm) 4. Kreuzberg (A Weekend In The City) 5. Living Lux (Hymns)
Darf nicht dabei sein: Die Band hatte ich für mich nach deren von Kritikern und Fans gleichermaßen bejubeltem Debüt „Silent Alarm“ eigentlich schon abgeschrieben. Mir gefielen einzelne Songs, der überwiegende Teil der Platte war mir einfach zu hektisch. Ähnlich wie der gehypte Kram, den Franz Ferdinand etwa zeitgleich ablieferte. Weil das zweite Album „A Weekend In The City” von Bloc Party am Erscheinungstag im Saturn für unter 10 Euro angeboten wurde, gab ich der Band aus einer Laune heraus eine zweite Chance. Sofort zog mich das Album in seinen Bann. Es ist eine der wenigen Platten „aus einem Guss“, man sollte sie von Anfang bis Ende durchhören, weil vom ersten bis zum letzten Ton alles stimmt. Einzelne Lieder wie „I Still Remember“ oder „Kreuzberg“ ragen heraus, der Rest fällt aber nicht ab. Sie hat Herz, Klasse und beinhaltet keinen einzigen Schrottsong, anders als „Silent Alarm“. „Like Eating Glas“ ist einer davon, das erste Lied auf dem Debüt hätte die erste und letzte Nummer sein können, die ich von der Band gehört hätte. Daher darf das Lied nicht dabei sein.
Muss dabei sein: „Living Lux“. Fan von Bloc Party wurde ich – wie eben beschrieben – über das zweite Album und über zwei Konzerte der Band. Ich fand die live eigentlich nicht besonders, war aber fasziniert von der Dynamik eines Matt Tong am Schlagzeug. Der Druck, den er erzeugte, überwältigte mich mehr als die auf mich eher blass wirkende erste Reihe der Band mit Sänger Kele Okereke und Gitarrist Russell Lissack. Die beiden letztgenannten feuerten vor einigen Jahren Matt Tong (und den Bassisten) und das werfe ich ihnen bis heute vor (und nicht nur ich). In einem Interview meinten sie dann, dass sie die Band gründeten und die ganzen Songs schrieben, sie also Bloc Party wären. Das kann man so sehen. Bei einer Band sind aber alle wichtig, sonst endet man irgendwann in der Kategorie „Niedeckens BAP“. Tong trommelt jetzt bei Algiers und Bloc Party veröffentlichen weiter Platten. Vom letzten Album „Hymns“ musste unbedingt ein Song in meine Liste. Ich wählte den, der ohne Schlagzeug auskommt.
Top 5 – Bloc Party. (Daniel) 1. Like Eating Glass (Silent Alarm) 2. Banquet (Phones Disco Edit) (Silent Alarm Remixed) 3. This Modern Love (Silent Alarm) 4. Helicopter (Silent Alarm) 5. Waiting for the 7.18 (A Weekend in the City)
Muss dabei sein: Ich sag nur „Banquet“! Im Phones Disco Edit! Diesen bahnbrechenden Song hörten wir im Anfang 2005 täglich ca. 200 Mal. Auch als wir zum „Melt!“-Festival fuhren, um diese junge Band zu sehen, die uns ebendiesen Wahnsinnssong bescherte, der schon vor ihrem eigentlichen Debütalbum veröffentlicht wurde. Wir standen also aufgeregt und voller Vorfreude an der Hauptbühne - zwischen Kränen und kreischenden Teenies – und für unsere Verhältnisse ungewöhnlich mutig weit vorne platziert. Als Bloc Party endlich zu spielen begannen, war das … eher, nun ja: ernüchternd. Wie konnte eine Band so lethargisch und geradezu lustlos performen, die gerade erst mit „Silent Alarm“ das Album des Jahres rausbrachte? Ein Album voller Energie und Nervosität – experimentell, melancholisch, rotzig, selbstzerstörerisch und doch immer auch kämpferisch, komplett nach vorne gepeitscht! Waren das hier wirklich dieselben Jungs gewesen, die vorher dieses Album aufnahmen? Fast ein bisschen schläfrig gingen sie ihrer „Arbeit“ nach, was inmitten der ansonsten rauschhaften Stimmung einigermaßen surreal war. Irgendwie nahm hier meine Begeisterung für Bloc Party schon sehr früh (zu früh!?) ab, wobei diese Eindrücke der Genialität von „Silent Alarm“ bis heute nichts anhaben konnten. Ein Monster von einem Album, das die Band mit dem Nachfolger „A Weekend in the City“ allerdings wieder behutsam in Ketten legte.
Muss nicht dabei sein: „I Still Remember“ – einfach nur um unserem freitäglichen „Uwe vs. Daniel Top 5-Game“ ein bisschen Feuer zu geben. So wie ich es mir von Bloc Party seinerzeit live gewünscht hätte.
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Samstag, 20. März: FFM/ Kundgebung "Intern. Tag gegen Rassismus"

(Andrea)
Ich habe mich gerade ein bisschen eingelesen und stelle einmal mehr fest, welche Dynamiken unser Leben in den letzten 20,30 Jahren erfasst haben. Mauerfall, Internet, wer erinnert sich da noch an Irak-Kriege, Halabja oder auch Apartheid? "Der 21. März ist ein besonderer Tag für die globale antirassistische Bewegung , denn er wurde im Jahre 1966 von den Vereinten Nationen zum "Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung" ausgerufen. Damit wird an das Massaker in Sharpeville in Südafrika am 21. März 1960 erinnert, dem 69 friedliche Demonstrant*innen, darunter 10 Kinder, zum Opfer fielen. Weitere 180 Personen wurden verletzt. Etwa 7000 Menschen hatten gegen die damals geltenden Passgesetze protestiert, sich vor der Polizeistation in Sharpeville versammelt und verlangt, die Polizei solle sie verhaften, wenn sie keine Pässe dabei hätten. Das Apartheid-Regime antwortete mit Kampfjets, Panzerfahrzeugen und Maschinengewehren." Warum der Internationale Tag gegen Rassismus am morgigen 20. März begangen wird, hat vielleicht organisatorische Gründe? Von 12 bis 15 Uhr an der Frankfurter Hauptwache: Die Redner*innen folgender Organisationen nehmen rassistische Bedrohungen in unserer heutigen Gesellschaft ins Visier: Beheard FFM (Amira), Movement of Azadi (Nidda Tariq), Ausländerbeirat Offenbach (Naime Demirezen), Seebrücke Frankfurt (Matthias Maier), Zentralrat der Muslime (Said Barkan), Bildungsstätte Anne Frank (Meron Mendel), Oma gegen Rechts (Jutta Sheikh), DGB (Philipp Jacks), VVN (Dieter Bahndorf) und Aufstehen gegen Rassismus (David Paenson). Wir freuen uns über rege Teilnahme vor Ort.
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Samstag 20. März: Kultur im Wohnzimmer
(Daniela)
Steffi Kunkel habe ich lange nicht mehr gesehen. Heute hab ich die Gelegenheit, denn sie tritt bei „Kultur im Wohnzimmer“ auf.
"Wir konnten die Kabarettkünstlerin Stefani Kunkel, bekannt als „Hilde aus Bornheim"und in anderen Rollen, gewinnen, uns am Samstag, 20. März 2021, um 19:30 Uhr, in unseren Wohnzimmern zu unterhalten.
Der Hessische Rundfunk beschreibt Kunkels Performance als "herrlich satirisch und hinreißend komisch" und das Journal Frankfurt konstatiert: "Stefani Kunkel piekt genau dort hin, wo es weh tut-aber immer mit einer guten Pointe. Wunderbar gespielt und dargestellt!“
Meldet euch hier an: https://www.kultur-im-wohnzimmer.de/e/y2NiofZzEPLEwSGQvjNqdYPQyMpoqNh5
Und weil Kultur nicht umsonst ist: Der Abend kostet pro Person 15,00 €, die wir als Honorar direkt und ohne Abzug an die Künstlerin weitergeben.
Noch nicht überzeugt? Hier ein Vorgucker: youtu.be/3uMGrZ0uMYw
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Samstag, 20. März bis 29. März: OF/ Made in Rumpenheim

(Andrea)
Heute startet das neuntägige Termin-Shopping in Rumpenheim und da finde ich sicher etwas Schönes für meine Mama zum Geburtstag. Bei MADE IN RUMPENHEIM 2021 lässt sich gemütlich durch Werkstätten, Ateliers, Galerien und Läden bummeln und vom edlen Kleid über markante Ringe aus Straßenschotter, nachhaltigem Silberschmuck, gedrechselten Wohnaccessoires aus gestürzten Naturdenkmalen bis hin zu aufwendig restaurierten Möbeln und farbenfrohen Porzellan sowie Aquarelle, Monotypien, Radierungen und Zeichnungen, all das und noch vieles mehr entdecken. http://rumpenheimer.blogspot.com/
Und so funktioniert es: Machen Sie bitte den jeweiligen Stationen einen Terminvorschlag. Freuen Sie sich auf entspanntes Stöbern, Entdecken und Anprobieren. Es wird 1 Person pro angefangene 40 qm eingelassen, das bedeutet z.B. für das SCHMUCKatelier WOLFGANG UHL: maximal 2 Besucher*innen pro Termin. Station / Porzellan Werkstatt Birgit Palt / Porzellanmalerei Anita Strauß / 01622813171 und 06978806556 oder per E-Mail: kontakt@birgitpalt.de Station / SCHMUCKatelier WOLFGANG UHL / SCHÖNE DINGE AUS HOLZ Klaus Kirchner / Monotypien & Radierungen & Zeichnungen Jutta Hingst / 069816178 oder per E-Mail: info@schmuckatelier-uhl.de Station / Atelier Lika Schmodsien KUNST & MODE / 0697074291 oder per E-Mail: willkommen@likaschmodsien.de Station / Wohngalerie Andrea Plefka AQUARELLE / 069865535 oder per E-Mail: art.plefka@gmail.com Station / CORDELS SCHMUCKDESIGN Cordula Pinna-Weth / 01632539392 oder per E-Mail: kontakt@cordels.de Station / HOLZWERKSTATT BAUHOF GERETTETE MÖBEL / Mo-Fr nachmittags 069 823106 oder per E-Mail: bauhof@shz-wildhof.de
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Samstag 20. März: ISAS ONLINE-KNÖDEL-PARTY

(Daniela)
Wir haben schon letzte Woche mitgemacht und es war super klasse! Ich weiß jetzt wie man Knödel macht und wie man auf österreichisch flucht... das lernt man in dem Kurs nämlich auch :-)
Mehr Infos unter: https://www.ösa.at/
Was uns/euch erwartet, wo man die Tickets bekommt... hier steht's:
ösa kommt digital in Eure Küche und „knödelt“ mit Euch Topfenknödel mit Zwetschgenröster.
Egal, wie weit wir alle auseinander wohnen und wie sehr uns die depperte Pandemie auf Abstand hält, so können wir doch miteinander feiern. Wir machen einen virtuellen Ausflug nach Österreich und kochen gemeinsam eine typische Mehlspeise. Denn so ein Knödel-Koch-Kurs ist eigentlich eine Party mit Schmäh und ein Kurzurlaub in die Alpenrepublik. Ihr bekommt neben den Knödel-Tipps einen charmanten Einblick in die Leichtigkeit der österreichischen Lebens- und Schimpfkultur. Es wird garantiert *ur schön und *LEIWAND!
Auf einen Blick: - Datum: Samstag, 20. März 2021
- Zeit: 19.30 – 21.00 Uhr
- Was: Koch-Anleitung und Knödel-Rezept, Schimpfwörter-Quiz, österreichische Lebenstipps
- Preis: 24,50 Euro – gültig für ein Endgerät
Was macht die Knödel-Koch-Party so besonders? - Gemeinsames „Knödeln“ ist eine runde Sache
- Das Gericht ist *watscheneinfach und schmeckt nach Urlaub
- Euer Zuhause bekommt österreichischen Flair
- Alles kann, nichts muss: Das Kochen ist interaktiv, Ihr könnt Fragen stellen und kommentieren oder einfach nur dabei sein.
- Ein paar ö-Wörter und Knödel-Kenntnisse werden garantiert in Erinnerung bleiben
- Die Mischung macht‘s: Kochen, Schimpfen und Schmäh – sowas gibt’s nur bei ösa … eine interkulturelle Horizonterweiterung und ein besonderes Erlebnis mit ö-Faktor!
Wie läuft so eine Knödel-Koch-Party ab?
- Ihr bucht Euch ein Ticket und bekommt von mir Zugangsdaten und eine Anleitung für Zoom.
- Ein paar Tage vor der Party erhaltet Ihr per Mail die genaue Einkaufsliste, das Rezept und was genau Ihr zum Kochen braucht.
- Am Tag der Koch-Party erhaltet Ihr nochmal eine Erinnerung, dann loggt Ihr Euch zur verabredeten Zeit mit dem Code in das Knödel-Event ein und los geht die Party.
- Für passende Getränke müsst Ihr selbst sorgen. (vorerst, bald mehr dazu!) Ein paar Vorschläge stehen im Rezept, das Ihr per Mail bekommt.
Was braucht Ihr für das Knödel-Kochen? - Einen Internetanschluss und einen Laptop, Tablet oder Smartphone. Die Anleitung, wie es technisch funktioniert, und einen Zugangscode für Zoom bekommt Ihr per Mail zugeschickt.
- Einen Herd mit 2 Kochplatten, ein paar Zutaten und Koch-Utensilien. Spezielles Equipment benötigst Du nicht.
- Wie bereits oben erwähnt: Die Einkaufsliste, das Rezept und was genau Ihr zum Kochen braucht, erhaltet Ihr vorab per Mail
Anmeldung
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Montag 15.3.-28.03.: Tag der Druckkunst - Schaufensterausstellung

(Daniela)
Ich mag ja Schaufensteraustellungen. Auf ins Gallus!
Am bundesweiten Tag der Druckkunst am 15. März 2021 beteiligen sich die beiden Künstlerinnen Ruth Luxenhofer und Maike Häusling sowie der Künstler Michael Bloeck mit der Ausstellung ihren neuen Druckwerken in den Fenstern ihrer Ladenateliers im Stadtteil Gallus in Frankfurt am Main.
Die Werke sind jeweils für 2 Wochen à 24 Stunden auf den gut einsichtigen Präsentationsflächen zu sehen.
Maike Häusling und Ruth Luxenhofer: 15. -28. 03. 2021
Maike Häusling „Monotypien von H bis M“ ist eine Serie des Eindruckverfahrens. Die hierfür verwendete Druckplatte wird malerisch und mit Schablonen bearbeitet, und vor jedem erneuten Abdruck durch Addition und Reduktion verändert. Jeder Druckvorgang hinterläßt Spuren auf der Platte, welche sich durch erneute Veränderungen und Farbschichten sukzessiv zu einer Druckserie entwickeln. Diese Herangehensweise einer sehr spielerisch, spontanen Improvisation bedarf einer bewussten Auslotung der unendlichen Variationsmöglichkeiten. Jeder Abdruck ist ein Unikat und im Handabzug entstanden.
Luxenhofer Ruth Luxenhofer zeigt experimentellen Tiefdruck/ WALDWECHSEL- Buchdrucker und Kupferstecher. Die Formen und Wandlungen die sich derzeit in den Wäldern im Zusammenhang mit der Dürre der letzten Jahre zeigen, sind der Ausgangspunkt der Arbeit. In einem experimentellen Tiefdruckverfahren verliert die Auflage dabei an Bedeutung und es entstehen Bildvariationen als Unikate Die Arbeiten sind im Rahmen des Projektstipendium „Hessen Kulturell neu eröffnen“ der Hessischen Kulturstiftung entstanden.
Michael Bloeck 10.03.- 21.03. 2021 - Schaufenstermonotypien- Vorführung am Montag 15.03.2021 um 19 Uhr
Michael Bloeck Ausstellung BePoet Offspace. Schaufensterausstellung, wenn möglich auch drinnen. Siebdrucke, Monotypien auf Buchseiten Jean, Paul Sartre, L Existentialisme (French). Eine Auseinandersetzung und Suche nach den wichtigen Dingen im Leben und im Lockdown. Präsentiert im Rahmen des Projektstipendiums des Landes Hessen.
Fenster der Ateliers: Langenhainer Straße 26. Langenhainer Straße 25 und Lorsbacher Straße 26, in 60326 Frankfurt am Main
www.tag-der-druckkunst.de
Bild: Monotypie_14.02 von Maike Häusling
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Ab sofort IN RESTAURO: Die Pietà aus dem Frankfurter Dom

(Martin)
Dommuseum Frankfurt
Seit vielen Jahrzehnten ist sie eines der am meisten besuchten Bildwerke im Frankfurter Dom: die Pietà – also Maria, mit ihrem vom Kreuz abgenommenen, toten Sohn auf dem Schoß – in der Scheidkapelle im Südwesten des Gebäudes. 1914 wurde die lebensgroße Figurengruppe des Bildhauers Caspar Weis (1849–1930) im Dom aufgestellt. Seitdem wurden unzählige Kerzen vor der Figur angezündet und Blumen niedergelegt, war die ernst und traurig blickende Muttergottes Zeugin vieler stiller Gebete und Fürbitten.
Eine Besonderheit der Skulptur ist ihre Bemalung. Kleid und Mantel Marias sind als kostbarer Brokatstoff mit einem feinen, kleinteiligen Muster wiedergegeben – durch eine lasierend ausgeführte, kostbare Farbfassung im Stil der Neugotik. Sie ist nun nach vielen Jahren im Dom akut gefährdet. An vielen Stellen finden sich Spuren von Berührungen oder von allzu nah an die Holzskulptur gerückten Kerzen. Durch Klimaschwankungen löst sich die Farbfassung und es sind schon zahlreiche Fehlstellen entstanden, Kerzenruß und der in der Innenstadt allgegenwärtige Feinstaub haben sich auf das beliebte Bildwerk gelegt.
Seit dem 22. Februar 2021 wird die Figur durch die erfahrene Restauratorin Moya Schönberg und ihre Kollegin Anke Becker im Dommuseum Frankfurt im Kreuzgang des Kaiserdoms restauriert. Und weil das Museum seine Pforten wieder geöffnet hat, können Museumsgänger*innen die beiden Restauratorinnen und die Pietà dort besuchen.
IN RESTAURO - Die Pietà aus dem Frankfurter Dom
Dommuseum Frankfurt: Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 10 – 17 Uhr; Samstag und Sonntag von 11 – 17 Uhr.
Um ein bestimmtes Zeitfenster zu reservieren, kann man sich auch per Mail (info@dommuseum-frankfurt.de) oder telefonisch (069 800 8718 290) im Voraus anmelden. Anmeldungen für das Wochenende werden bis Freitag entgegengenommen.
Foto: (c) verdemain
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Sonntag, 21. März: LOKAL Listener mit Heinz-Dieter Sauerborn

(Uwe)
Gregor Praml, der mit Abstand beste musikalische Gastgeber Frankfurts kündigt einen neuen LOKAL Listener an:
"Heinz-Dieter Sauerborn, mit dem Namen kann man doch nur Jazzmusiker werden!... Nein?... Naja, aber könnte... Fakt ist: er ist einer der besten Saxofonisten, die wir in Frankfurt haben und als solcher schon seit 1998 bei der hr-Bigband - Frankfurt als Lead-Altsaxofonist.
Ich freue mich, dass er am Sonntag, 21. März um 11 Uhr mein Gast beim LOKAL Listener im Digitalen Mousonturm ist und von seinen Erfahrungen erzählt - und wir auch zusammenspielen! Tolle Duos mit Saxofon (von Alt- über Tenor- bis zum Sopransax, alles dabei!) und Kontrabass & Akustikbass. Es gibt sogar eine Duoversion meines #Winterprolog!
Für die Veranstaltung am 21.3. könnt Ihr Eure Tickets über Künstlerhaus Mousonturm - Gregor Praml trifft Heinz-Dieter Sauerborn buchen. Solidarisches Preissystem (frei wählbar): € 5 / € 10 / € 20 / € 30, für den Stream + eine Live-Fragerunde mit "Heinzi" und mir im Anschluss via Zoom. Stellt ihm also gerne Eure persönlichen Fragen!"
Im Zeitraum 22. – 28.03. steht das Video nach dem Kauf für 24 Stunden auf Vimeo on Demand zur Verfügung (Preis: 5 EUR). Link folgt
Bild: Mousonturm
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Sonntag, 21. März: Sinfonie des Verbrechens
(Andrea) Virus Musik präsentiert heute von 17 bis 18 Uhr die Sinfonie des Verbrechens: "Was nützt die schönste Untat, wenn sie nicht richtig klingt? Opfer und Täter schreien gleichermaßen nach angemessener Untermalung: kein Mord ohne Musik, kein Inspektor ohne Erkennungsmelodie, kein Schuss ohne Knall! Pink Panther folgend, widmen sich Tony Riga und Floyd beim rosaroten Liebeslied der Aufklärung im nervenzerreißenden Spannungsfeld von Verbrechen und Musik. Dabei werden Titel zu hören sein, die sich mit Kriminellen und Ermittlern beschäftigen, ebenso wie Stücke, die an sich bereits ein Verbrechen sind. Tune in zum rosaroten Liebeslied! Radio X Livestream http://www.radiox.de/livestream oder Radio X App http://www.radiox.de/hoeren/app oder Antenne UKW/FM 91,8 MHz und danach für eine Woche auf Radio X +7 (Online-Mediathek) www.radiox.de/radio-x-7
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Sonntag 21. März: Yoga maxchen und
(Daniela)
Ich will ja schon seit Jahren Yoga machen, aber ich komme einfach nicht dazu. Heute am "Tag des Waldes" wäre eine tolle Gelegenheit und Frida macht das bestimmt toll, ABER ich bin im Gadde, denn Gaddearbeit ist mein Yoga :-)
Wenn ihr aber Lust auf Yoga habt und dabei noch was Gutes für die Umwelt tun wollt, dann macht doch da mit. Frida unterrichtet üblicherweise in und um Frankfurt und momentan – wie könnte es anders sein – auch online Yoga. Nächsten Sonntag, den 21. März, ist der internationale Tag des Waldes. Und da ihr neben Yoga auch die Umwelt und deren Schutz sehr am Herzen liegt, weird sie eine Yogastunde im Charity-Live-Stream unterrichten und die Erlöse an den Green Forest Fund spenden.
Hier geht's zur Spendenaktion und zu den Einwahldaten:
https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/37433-yeah-yeah-yoga-fuers-klima?utm_campaign=user_share&utm_medium=fepp_stats&utm_source=Link
Sonntag 21.3., 11:00 Uhr
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Montag, 22. März: Live Music & Talk mit C-Types
(Andrea)
Neulich The OhOhOhs und jetzt die C-Types, wie toll ist das! Ihr habt hoffentlich schon von den drei Supersurfsoundern gehört, die auch bei Herr Lehmann im Staatstheater Mainz mitmischen? Nein? Dann nicht wie rein in den Stream: Live Music & Talk mit C-Types auf YouTube. Ab 20 Uhr, kostenlos: https://www.youtube.com/watch?v=tMaEZphHJHI
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Dienstag, 23. März: Die Macht der Unterwerfung / Kalifat

(Andrea)
Ein interessanter Vortrag, zu dessen Thema mir spontan die Netflix-Serie "Kalifat" einfällt, die mich neulich länger beschäftigt hat, unbedingt sehens- und empfehlenswert: "Die Macht der Unterwerfung - Attraktivität des Politischen Islam für Frauen": Vom Standpunkt weiblicher Selbstbestimmung betrachtet, ist die Rolle der Frau innerhalb konservativer und reaktionärer islamischer Gemeinschaften wenig attraktiv. So haben die weiblichen Gesellschaftsmitglieder durch sexuelle Enthaltsamkeit und „Tugendhaftigkeit“ die Ehre der Gemeinschaft unter Beweis zu stellen, während es den männlichen Mitgliedern der Umma obliegt, durch Kontrolle und nötigenfalls Gewalt dafür zu sorgen, dass die Frau sich in diese Funktion fügt. Angesichts der ständigen Unterwerfung, die hier von Frauen eingefordert wird, bleibt deren Übernahme autoritärer Ehrvorstellungen zunächst unverständlich. Wie kommt es also, dass Frauen und Mädchen eine Kultur, die sie zu Menschen zweiter Klasse degradiert, übernehmen und reproduzieren? Warum begeistern sich Frauen für eine Ideologie, die sie auf Gehorsam gegenüber dem Mann festlegt und ihren Bewegungsspielraum empfindlich einschränkt? Vorträge von Miriam Mettler und Hannah Wettig mit anschließender Diskussion Moderation: Fatma Keser , Beginn 19 Uhr. Zoom-Zugang: https://us02web.zoom.us/j/87648134768... YouTube-Stream: https://youtu.be/5lnFn0FqxA8
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Dienstag, 23. März und Samstag, 27.03. Maria Stuart (von Friedrich Schiller)

(Martin)
Deutsches Theater Berlin Stream
„Die Schauspieler lassen sich in der Interaktion miteinander durch den Setzkasten in keiner Weise behindern. Sie tun dies in einer Selbstverständlichkeit, als würden sie es nicht anders kennen und nichts vermissen. Und es funktioniert‘, schreibt Ulrich Seidler in der Berliner Zeitung (31.10.2020). ‚Hier steht Theaterspielen selbst mit auf der Bühne: die Verstellung, die Fiktion, die Begegnung zwischen Menschen in Rollen.‘ Auch wenn diese Inszenierungsidee alles bestimme und in diesen Tagen eine etwas sehr konkrete Bedeutung erhalte, sei der Abend ‚nicht monothematisch und eindimensional". ‚Das Ränkespiel der in ihre Leidenschaft, Moral oder Machtpolitik eingeschachtelten Männer hat viele Farben, (…) die Beschränkung der Mittel, die die Regisseurin ihrem Ensemble auferlegt, zwingt zu sortiertem Spiel und kontrolliertem Sprechen‘, was sich in Schillers ‚rhetorisch angespitzter Sprache‘ wiederfinde.“ (zitiert nach nachtkritk.de).
Maria Stuart, katholische Königin von Schottland, ist vor ihrem Volk geflohen, das ihr Auftragsmord an ihrem Gatten vorwirft. In England erhofft sie von ihrer Cousine, der protestantischen Königin Elisabeth, politisches Asyl, erhebt gleichzeitig aber Anspruch auf ihre Krone, als deren rechtmäßige Erbin sie sich sieht. Sie wird gefangen genommen und interniert, Befreiungsversuche von jungen Rettern schlagen fehl. Doch Marias Glanz strahlt auch aus dem Kerker heraus: Sie kann auf eine treue Anhängerschaft zählen und weiß Frankreich an ihrer Seite. Nach mehreren vereitelten Mordanschlägen auf Königin Elisabeth, die Maria angelastet werden, soll sie hingerichtet werden. In Elisabeths Beraterstab gehen die Meinungen auseinander, ein Versöhnungsversuch in Form eines Aufeinandertreffens der beiden Königinnen scheitert grandios. Dennoch zögert Elisabeth das Todesurteil zu vollstrecken. Sie fürchtet die Entscheidung in einem Duell, das keine Siegerin kennen wird. Friedrich Schillers Maria Stuart ist ein Ränkespiel im Geflecht von Politik, Religion, Liebe und Macht, dem alle Figuren unentrinnbar unterworfen sind. Schiller zeichnet ein Tableau von Mächtigen, die Verantwortung scheuen und an ihren Positionen ersticken. Und er zeigt sie als zutiefst menschliche Charaktere, die in ihrem Tun oder Nicht-Tun einsam, isoliert und unfrei immer wieder bei sich selbst landen. Sartre: "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt. Denn wenn er erst einmal in die Welt geworfen ist, dann ist er für alles verantwortlich, was er tut." Eingeladen zum Theatertreffen 2021 Eingeladen zum Prager Theaterfestival Deutscher Sprache 2020 Auszeichnung mit dem Tschechischen Theaterkritikerpreis 2021
Tickets und Stream über die Homepage des Deutschen Theaters: https://www.deutschestheater.de/programm/spielplan/maria-stuart-lenk/5180/
Maria Stuart im Stream des Deutschen Theater Berlin am Dienstag, 23.03. und Samstag, 27.03. um jeweils 20.00h.
Foto: © David Baltzer
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Dienstag, 23. März: SYRIEN - Erinerungen an ein Land ohne Krieg

(Andrea)
Zehn Jahre schon dauert der Krieg in Syrien und noch immer ist kein Ende dieses Elends in Sicht. Das Land ist ausgeblutet und wer konnte, hat sich schon vor Jahren aus dem Staub gemacht. Dass Syrien einmal mehr war als Bomben, Ruinen, IS und Assad, daran erinnert der heutige Vortrag von Lutz Jäkel: In einem Zeitraum von 20 Jahren reist der Fotojournalist, Autor und Islamwissenschaftler immer wieder nach Syrien. Das bunte und vielfältige Leben der Menschen, die prachtvolle Architektur Palmyras, der Suq von Aleppo, Wohnhäuser und Straßenzüge in Damaskus, dichte Wälder, die Toskana und Côte d'Azur Syriens, das Zweistromland – vieles ist seit dem Ausbruch des Krieges unwiederbringlich zerstört. Aber Lutz Jäkel präsentiert in diesem Live-Stream die Schönheit des Landes, zeitlos und lebendig. Er belegt die Einzigartigkeit dieser Region, berichtet von herzlichen Begegnungen, kultureller Fülle, einem meist friedlichen Miteinander der Religionen und Ethnien. Eindrucksvoll dokumentieren seine Fotos den Alltag bis 2011, zeigen, wie man in Syrien lacht und einkauft, arbeitet, betet, diskutiert und feiert. Voller Wärme berichten außerdem Syrer, Deutsch-Syrer und Deutsche in Videos von ihrem Syrien, lassen den Zuschauer teilhaben an ihren Erlebnissen und Erfahrungen, die geprägt sind von Fröhlichkeit und Wehmut, Freude und Trauer. So entsteht ein gleichermaßen persönliches wie breites Bild – und ein Brückenschlag voller Hoffnung und Empathie. In einem ausführlichen Live-Chat-Talk wird Lutz Jäkel sich euren Fragen stellen. SYRIEN - Erinerungen an ein Land ohne Krieg KOSTENLOS, --> OHNE ANMELDUNG --> wir finanzieren den Stream über Spenden und freuen uns über deine Unterstützung! --> HIER: https://livestream.weltundwir.de/videostream/14-syrien/
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Ab Donnerstag, 25. März: Tod einer Edelhure – Rosemarie Nitribit

(Martin)
ARTE - Mediathek
„Es ist der spektakulärste Kriminalfall der Nachkriegs-Ära: Der Mord an der Frankfurter Edelhure Rosemarie Nitribitt bewegt in den Wirtschaftswunderjahren die noch junge Bundesrepublik. Die Geschichte aus dem Frankfurter Rotlicht-Milieu mutiert im piefigen Deutschland der 50er Jahre schnell zu einem ausgewachsenen Sittenskandal. Und die Polizei leistet sich eine Panne nach der nächsten.
Es ist der 1. November 1957, als die Polizei beim Öffnen der Wohnung eine Leiche findet – die 24-jährige Edelhure Rosemarie Nitribitt. Ihr Tod schlägt mitten in den Wirtschaftswunderjahren der 50er Jahre ein wie eine Bombe. Die Nitribitt ist nicht irgendwer. Sie ist Sensation und Provokation zugleich. Mit einem schwarzen Mercedes-Cabrio und einem weißen Pudel geht die stets elegant gekleidete Rosemarie Nitribitt öffentlich auf Kundenfang. Nicht dort, wo andere Prostituierte auf Freier warten. Auch in Edelhotels lockt sie männliche Gesellschaft an. Beim Geldadel wird die Nitribitt unter der Hand als eine Art Trophäe gehandelt. Frauen, die in den prüden 50er Jahren abends allein ausgingen, waren verschrien. Jene, die wie die Nitribitt für Geld mit Männern schliefen, galten als Abschaum. Zeitzeugen berichten noch heute, dass sie aber fasziniert waren von der eleganten Dame im Luxusauto – heimlich natürlich.
Die Presse stürzt sich auf den Mordfall der Edelhure, die auch prominente Freier zu ihren Kunden zählte. Die Polizei gerät immer mehr unter Druck, den verzwickten Fall zu lösen. Doch eine Ermittlungspanne jagt die nächste. Am Ende werden der Hauptverdächtige von einem Gericht freigesprochen, die Ermittlungen eingestellt, der Mörder nie gefunden. Doch verbergen sich in den Ermittlungsakten nicht doch noch neue Hinweise? ARTE rollt den ungeklärten Fall der Rosemarie Nitribitt neu auf.“
Hier geht’s zum Link: https://www.arte.tv/de/videos/096275-000-A/tod-einer-edelhure/
Foto: © ARTE-TV
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1.-31- März: Nippon Connection On Demand: Replay!

(Daniela)
Ich habe leider Nippon Connection im letzten Jahr verpasst. jetzt kann ich mir nochmal ausgewählte Filme anschauen!
Unter dem Titel Nippon Connection On Demand: Replay! werden elf aktuelle japanische Spiel- und Dokumentarfilme einen Monat lang deutschlandweit als Video-On-Demand zu sehen sein.
Gezeigt werden unter anderem die Dokumentarfilme An Ant Strikes Back von Tokachi TSUCHIYA, Preisträger des Nippon Online Award 2020, und Prison Circle von Regisseurin Kaori SAKAGAMI über die Resozialisierungs-Maßnahmen in einem japanischen Gefängnis. Dancing Mary von Kult-Regisseur SABU ist ein fröhlicher Mix aus Komödie, Geisterstory und Yakuza-Action. Auf einen gefühlvollen Roadtrip mit Zombie-Begleitung lädt Eiichi IMAMURAs gefeiertes Debüt Beautiful, Goodbye ein.
Der Großteil der Filme stammt von unabhängigen Filmemacher*innen. In Zeiten von geschlossenen Kinos und schwierigen Bedingungen in der Filmbranche will das Nippon Connection Festival damit auch ein Zeichen der Unterstützung für Filmschaffende setzen.
Das 20. Nippon Connection Festival fand im Juni 2020 aufgrund der Pandemie zum ersten Mal ausschließlich online statt. Mit einem Publikumsrekord von über 25.400 Zuschauer*innen aus 40 Ländern wurde das Online-Festival ein enormer Erfolg. Das ungebrochene Interesse an japanischen Filmen veranlasste das Festivalteam, Höhepunkte des Filmprogramms erneut verfügbar zu machen. Die Filme des Programms Nippon Connection On Demand: Replay! werden auf der VOD-Plattform Festival Scope zu sehen sein. Damit erhalten deutschlandweit viele weitere Zuschauer*innen die Gelegenheit, sonst kaum zugängliche japanische Filme zu sehen.
Das Programm von Nippon Connection On Demand: Replay! ist vom 1. bis 31.3.2021 online verfügbar unter: NipponConnection.com. Jeder Film kostet 5 Euro und kann nach Bezahlung für 24 Stunden angeschaut werden.
Foto aus Dancing Mary
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Freitag, 26. März: Outdoor-Vernissage

(Petra)
Die Frühjahrsausstellung der Frankfurter KunstSäule passt in unsere zerrissene Zeit, in der vieles aus den Fugen geraten ist. Der Blick der Hamburger Künstlerin Katja Windau richtet sich in die USA, wo sich unlängst massiver Widerstand gegen Polizistenwillkür, Polizeigewalt und frappierend breit verankerten Rassismus gebildet hat. Flashlight bedeutet Taschenlampe, Spots auf der Säule verweisen auf Kreideumrisse auf der Straße und nächtliche Polizeisuchaktionen. Und Light Flesh steht für einen hellen Hautton, der die Grundfarbe der Säule bildet. Das Light im Titel der Ausstellung ist allerdings gestrichen, denn alle Menschen sind, unabhängig von der Tönung der sie bedeckenden Haut, aus dem gleichen Fleisch. Ausschnitte durchbrechen die uniforme Fläche: Die hier verwendeten Schwarzweißaufnahmen sind 2020 von Foto-graf*innen bei Black-Lives-Matter-Protesten aufgenommen worden und verweisen auf einen zermürbenden Aspekt unserer Lebenswirklichkeit. Light Flesh. Katja Windau, Vernissage ab 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei, bis 24.06. (24/7 geöffnet)
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Bis 09.04.: Krisen-Kunst

(Petra)
Seit diesem Mittwoch läuft eine äußerst spannende Ausstellung in der Heusenstamm Stiftung mit vielen aktuellen und ehemaligen HfG Offenbachler*innen: Wer die Kunst als bloßes Freizeitvergnügen begreift, irrt! Denn was die Kunst besser kann als alles andere, ist, dem Denken Raum zu geben und damit ungeahnte Perspektiven zu eröffnen. Mit 47 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern reflektiert die Gruppenausstellung die kollektive Erfahrung des Lockdowns im Frühjahr 2020 und einer monatelangen globalen Pandemiesituation. In zwei aufeinanderfolgenden Teilen zeigt das Heussenstamm, wie vielschichtig und belebend die lokale Kunstszene dieser Ausnahmesituation begegnet ist.
Lockdown. Kunst und Krise Teil 1, Gruppenausstellung mit: Florian Adolph, Jo Albert, Birgit Arp, Alexandra Baum, Michael Bloeck, Bea Emsbach, Christine Fiebig, Cornelia F Ch Heier, Aviva Kaminer, Levent Kunt, Kerstin Lichtblau, Xue Liu, Jue Löffelholz, Lucia Makelis, malatsion, Petra Metzner, Miss Tula Trash, Daniela Orben, Hans Petri, Daniel Scheffel, Tobias Schnotale, Saskia Schüler, Oliver Tüchsen, Vanja Vukovic, Heide Weidele, Jürgen Wolff, Ort: Heussenstamm. Raum für Kunst und Stadt, Adresse: Brauchbachstraße 34, Eintritt: frei, Besuch nur nach telefonisch vereinbartem Termin und mit begrenzter Anzahl von Personen, persönliche Besichtigungstermine könnt Ihr vereinbaren unter 069-1310016 (Büro von 10 - 12 Uhr besetzt)
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Noch bis 16. Mai: Video-Installation

(Petra)
Große Freude machen mir derzeit kleine, analoge Formate - sei es, durch die Fenster des Lola Montez Kunstwerke zu erspicken, oder Installationen vor der Tür zu entdecken. Seit letztem Wochenende wärmt mein entwöhntes Kunst-Herz eine Video-Installation in der Schirn-Rotunde, die ich dank einer lieben Freundin bestaunt habe. Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil meine Sehnsucht nach dem Meer allmählich übergroß wird. Und weil das räumliche Erleben selbst bei einer Videoarbeit einen Riesen-unterschied macht. In ihrer "immersiven" Videoarbeit zeigt die kanadische Künstlerin Caroline Monnet den Atlantik - groß, schäumend bewegt,geräuschstark, aber auch idyllisch. Er verbindet für sie beide Seiten ihrer Identität, die von ihren Algonquin-Vorfahren in Kanada und ihren französischen in Europa geprägt ist. Hier dokumentiert sie ihre 22-tägige Reise auf einem Frachtschiff von Europa nach Kanada. In einer filmischen Montage entfalten die Bilder der Überfahrt, an der Mittelachse gespiegelt und unterlegt von einer tranceartigen Tonspur aus Radiofrequenzen und Morsezeichen, eine eindringliche Sogwirkung. Diese steht im Kontrast zur Statik der drei Betonkugeln PROXIMAL I, II, III (2018/2020): zusammen eine eindringliche Installation. Die sphärischen Skulpturen verweisen u. a. auf Mondzyklen, welche in der Algonquin-Tradition eine zentrale Rolle spielen. Die Installation beleuchtet auch Auswirkungen der kolonialen Geschichte zwischen Europa und Nordamerika, von Handel und Migration wie auch den traumatischen Erfahrungen der Indigenen Menschen.
Videoarbeit Transatlantic (2018, 15 Min.) und die Skulptuturen PROXIMAL I, II, III (2018/2020) von Caroline Monnet, Schirn-Rotunde (öfffentlich zugänglich), noch bis 16.05., Eintritt: frei, weitere Informationen hier.
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Donnerstag, 15. April: Vernissage
(Petra)
Optimistisch-mutig plant das Atelierfrankfurt eine wahrhaftige Eröffnung – und zwar ihres neuen Projektraums mit einer Ausstellung der in Frankfurt lebenden Künstlerin Sabine Kuehnle, die im AF auch ihr Atelier hat. Der hiermit eröffnete Raum für Künstler*innen und Kreative soll die Möglichkeit zur schnellen und unkomplizierten Umsetzung von Projekten geben – während und nach der Corona-Krise. Gefördert wurde er vom Landesfonds „innovativ neu eröffnen“.
Sabine Kuehnle: The Seeress und Eröffnung des neuen PROJEKTRAUMS AF, Ort: neuer PROJEKTRAUM im Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstraße 1 - 5, Eintritt: frei, Ausstellungsdauer: 16. April - 6. Mai 2021
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Freitag, 23. April: Leseclub - ANALOG

(Petra)
YESYESYES: mein erstes wahrhaftiges Event seit, seit...Monaten. Und dann noch dazu so ein super Format. Endlich mal auf einer Party sein, auf der alle dasselbe Buch gelesen haben? Das Leseclubfestival macht’s möglich: Man sucht sich einfach einen Titel aus dem Line-up aktueller Neuerscheinungen und besorgt sich das entsprechende Ticket. Das Buch kommt anschließend per Post nach Hause. Dann ist Zeit zum Lesen, um sich am Festivaltag mit der Autorin und maximal 19 anderen (mit ausreichend Abstand) zu treffen und über die Lektüreerfahrung zu sprechen. In lockerer Atmosphäre, auf Augenhöhe, samt Tiefgangpotential. Ist nicht wahr? Doch. Das Ganze findet am Welttag des Buches mit insgesamt 50 Autorinnen und Autoren, 50 Büchern und in über 10 Städten statt. Das Leseclubfestival ist damit wahrscheinlich weltweit das größte Event seiner Art. Mit drei Leseclubs ist das Literaturhaus Frankfurt dabei - also zögert nicht lange, sondern sichert Euch ein Ticket. Und für alle, die nicht kommen können: Der Welttag des Buches ist auch ein guter Grund mehr, mal offline zu gehen mit einem tollen Buch!
Foto: Katharina Köller©Izaquiel Tomé Photography
Leseclubfestival mit: Shida Bazyar: "Drei Kameradinnen", Esther Becker: "Wie die Gorillas", Katherina Köller: "Was ich im Wasser sah", Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: Einlass 19:15 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt: 28,68 Euro (inkl. Buch, Snacks und Getränke), Tickets: hier, weitere Infos zum Festival
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Bis Sonntag, 16. Mai: Londoner Exzentrik im Museum
(Petra)
Seit über einem halben Jahrhundert schaffen Gilbert & George gemeinsam Kunst. Ihr herausragendes Œuvre ist bis heute von ungebrochener Brisanz und Bedeutung. Die Schirn widmet dem bildgewaltigen und bisweilen provokativen Universum des gefeierten Londoner Künstlerduos eine umfangreiche Retrospektive mit Werken von 1971 bis 2019. Sie selbst sind - Teil ihrer - Kunst: und wer anderes als sie selbst könnte schöner auf den Punkt bringen, worum es geht?
Foto: Magazin Sculpture, Gilbert & George
Gilbert & George - The Great Exibition, Ort: Schirn Kunsthalle, Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag - Sonntag 10 - 19 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10 - 22 Uhr, Adresse: Römerberg, Zeitickets bekommt Ihr hier
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