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| 27.11.2020 |
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| Inhalt: BLACK FRIDAY / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / G E R O L L T E S - über Diego Maradona / Freitag 27. November: Act Local / Freitag, 27. November: Livestream der Oper Frankfurt / Freitag 27. + Samstag, 28. November: Show me a good Time / Samstag, 28. Nov. & Mittwoch, 2.12: DER BOXER / Samstag, 28. November: Pasteis de Nata im Filmklubb / Samstag, 28. November: Der Ursprung der Welt / Dienstag, 01. - Donnerstag, 31. Dezember: Gemeinschafts-Kunst-Aufruf / Dienstag, 1. Dezember: Online-Vortrag: Petra / Dienstag, 01. Dezember: Virtuelle Literatur-Butterfahrt / Mittwoch, 02. Dezember: Podiumsdiskussion Architektur / Donnerstag, 3. Dezember: The Culture of Grief - Philosophy, Ecology and Politics of Loss in the Twenty-first Century / VORSCHAU / Samstag 5. Dezember: Die afip schließt / Samstag, 5. Dezember: Of/ Bernard lädt ein / Impressum |
BLACK FRIDAY

Wie einige von Euch wissen, gehe ich nicht wirklich gerne Shoppen.
Es macht mir einfach keinen Spaß.
Ausgenommen sind der Erzeugermarkt auf der Konsti, der Wochenmarkt in Bornheim, der italienische Supermarkt META oder wenn ich in kleinen Städten bin.
Onlineshopping finde ich total bescheuert und ich nutze es nur, wenn ich das gewünschte Produkt nicht im Einzelhandel bestellen kann. Die Gründe sind vielfältig. Der Wichtigste für mich: wenn wir alle nur noch online einkaufen gibt es irgendwann gar keinen Einzelhandel mehr. Dann gibt es nur noch Nagelstudios, Friseure, dm’s, Handyläden und Bäckereien.
Und weil das sehr schade wäre und die vielen tollen Menschen mit den vielen kleinen Geschäften und schönen Produkten es dieses Jahr ja sowieso schon verdammt schwer hatten wollen wir sie supporten. Wir haben uns daher entschieden nächste Woche keine Ausgeh- bzw. Daheimbleibtipps zu versenden, sondern lokale Shoppingtipps!
So ein Weihnachtsspezial hatten wir 2012 schon mal gemacht. Da es einige Produkte immer noch zu kaufen gibt, könnt ihr hier nochmal stöbern…
Ansonsten wartet bis nächsten Freitag: Martin, Uwe, Andrea, Petra und ich werden Euch unsere Lieblingsgeschäfte in und tolle Produkte aus Frankfurt & Offenbach vorstellen.
Bis dahin, lebt wild & bleibt gesund.
Daniela
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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G E R O L L T E S - über Diego Maradona

(Uwe)
Manchmal „koche ich“ Beiträge für Danielas Ausgehtipps „vor“. Dann schreibe ich etwas zusammen, das man theoretisch immer veröffentlichen kann, weil keine tagesaktuellen Dinge verarbeitet wurden. Für heute hatte ich einen Beitrag über die schlimmste Niederlage, die ich beim Fußball je erlebte, vorgeschrieben. Darin kam folgende Passage vor: „… genialer Pass von Maradona, Burruchaga rennt allein auf das Tor von Toni Schumacher zu, Hans-Peter Briegel, die „Walz von der Pfalz“, hinterher …. er kriegt ihn nicht … Schuss ... Tor ... Mist!" Diego Maradona spielte den finalen Pass im WM-Endspiel 1986 in Mexiko-City und wurde mit Argentinien Weltmeister. Auch wenn mich diese Niederlage bis heute schmerzt, Maradona hatte den Titel wegen seiner überragenden Leistung in diesem Turnier verdient.
Ich verfolge Fußball nun schon seit Jahrzehnten sehr intensiv, ich habe aber nie einen Spieler erlebt, der sich in seinen Hochzeiten derart vom Rest abgehoben hat. Anders als beispielsweise sein gefeierter Nachfolger, der Ausnahmespieler Lionel Messi, agierte Maradona nicht nur im Vereinsfußball auf höchstem Niveau, er führte auch seine Nationalmannschaft in zwei WM-Endspiele, von denen er eins gewann. Aus dem Anfang der 1980iger Jahre allenfalls durchschnittlichen SSC Neapel machte er durch seine Klasse fast im Alleingang einen Top Club. Noch heute strahlen die besten Jahre von Maradonas Karriere auf den süditalienischen Club in den hellblau-weißen Farben ab, noch heute ist Maradona in Neapel sehr präsent, wie ich im letzten Sommer selbst feststellen konnte.
Für mich war er der beste Fußballer aller Zeiten. Ich kaufte wegen ihm beim Schuhhaus Hartung Fußballschuhe der Marke Puma, die nach ihm benannt waren, was in Anbetracht meines bescheidenen Talents durchaus in die Kategorie „Gotteslästerung“ eingestuft werden konnte. Er war nicht nur ein spektakulärer Fußballer, er war auch eine spektakuläre Persönlichkeit, über den / die mehr Dokumentationen gedreht wurden als über andere Fußballer. Zu empfehlen ist der Kinofilm „Diego Maradona“ von Asif Kapadia („Senna“ & „Amy“) und die Netflix-Serie „Maradona in Mexiko“.
Er schlug in den Schuhen, die auch ich trug, wenn ich als Jugendspieler beim ruhmreichen TSV 1899 Goddelau auf holprigen Sportplätzen in der Provinz im besten Fall in der Schlussphase eingewechselt wurde, vor über 100.00 Zuschauern im Aztekenstadion den genialen Pass auf Burruchaga und wurde Weltmeister. Hans-Peter Briegel, der ehemalige Leichtathlet, der vergeblich hinter dem argentinischen Stürmer her sprintete, erzählte in einem ausführlichen Interview in der Zeitschrift 11 Freunde sehr schön über den Größten:
„Ich sprach noch kein Italienisch. Vor meiner ersten Partie für Hellas Verona kam der Trainer in mein Zimmer und „Du: Maradona.“ Ich antwortete „Si“, und er ging wieder. Das waren meine taktischen Anweisungen. (Lacht.) Im Spiel nahm ich Maradona in Manndeckung und versuchte, nicht zu früh zu grätschen. Er war großartig. Vor dem Spiel jonglierte er zum Aufwärmen den Ball auf den Schultern. Damit hätte er im Zirkus auftreten können. Und menschlich war er ein feiner Kerl. Bis vor ein paar Jahren hat er mir jedes Jahr eine Karte zu Weihnachten geschickt. Keine Ahnung, wo er meine Adresse herhatte, aber immer im Dezember kam eine selbstgeschriebene Karte von ihm aus Buenos Aires. Lieber Peter, fröhliche Weihnachten und ein frohes neues Jahr. Ich konnte leider nie zurückschreiben, weil er seine Adresse nicht angab. Vor einigen Jahren hat er der Sportbild eines seiner seltenen Interviews gegeben. Und zum Abschluss gefragt, wie es mir gehe. Das hat mich sehr gefreut."
Diese Woche ist Maradona gestorben und ich bin traurig.
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Freitag 27. November: Act Local
(Daniela)
Ich werde heute Abend wohl im Garten sein, aber da wir da sogar Strom haben, kann ich ein bisschen Jazz hören und zar die Local Heros
Die hr-Bigband blickt nun in Zeiten des Lockdowns auf die eigene, lokale Szene an ihrem Standort Rhein-Main. Die eigenen "Local Heros" zu featuren ist für sie ein wichtiges Zeichen von Wertschätzung dieser Kolleg*innen in diesen für Künstler sehr schwierigen Zeiten. Mit dabei sind dieses Mal: die Saxofonistin Kerstin Haberecht, die als Bandleaderin von "Haberecht 4" seit einigen Jahren auf sich aufmerksam macht; der Saxofonist Peter Klohmann, ein Musiker, bei dem Erscheinungsbild und musikalisches Können zur Perfektion mutieren; und der Trompeter Marko Mebus, der seit dem letzten Jahr am Dr. Hoch's Konservatorium Jazztrompete unterrichtet. Geleitet wird der Abend von Dirigent und Trompeter Lars Seniuk.
20:00-21:00 Uhr Online auf Facebook live: https://www.facebook.com/events/195814192024512
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Freitag, 27. November: Livestream der Oper Frankfurt
(Martin)
LIVESTREAM der Oper Frankfurt Mit Simone Osborne, Gordon Bintner und Simone di Felice
„Nach dem fulminanten Auftritt von Simone Osborne und Gordon Bintner in Giovanni Battista Pergolesis Opernintermezzo La serva padrona präsentieren die beiden als mittlerweile drittes Sänger-Paar einen Livestream aus der Oper Frankfurt: Begleitet von Simone Di Felice am Klavier singen sie Lieder, Arien und Duette u.a. von Saint-Saëns, Mendelssohn, Wagner und Verdi. Die aufgrund der Corona-Maßnahmen verhängte Schließung der Opernhäuser im November verhinderte u.a. die geplanten Aufführungen von Donizettis Don Pasquale unter der Musikalischen Leitung von Simone Di Felice sowie mit Simone Osborne als Norina“.
Die Künstler*innen freuen sich, über den digitalen Weg für das Publikum musizieren zu können!
Der Livestream ist am Freitag, 27. November, 19.30 Uhr (MEZ) auf YouTube sowie auf der Webseite der Oper Frankfurt zu sehen.
Foto: © Oper Frankfurt
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Freitag 27. + Samstag, 28. November: Show me a good Time

(Martin)
Gob Squad und Show me a good Time haben in Frankfurt den BAU im Mousonturm eröffnet. Wer kein Logenticket bekommen hat, der hat nun Gelegenheit, denn das Hebbel am Ufer (HAU) Berlin streamt drei Vorstellungen dieses sehenswerten Events!
„Das Jetzt ist alles, was uns bleibt. In diesem Moment des Innehaltens hängt die Gegenwart fest und die Zukunft scheint ungewisser denn je.
Im vergangenen Juni, zur Zeit des kulturellen Lockdowns, als in Berlin die Theaterhäuser geschlossen waren, zeigte das HAU Gob Squads “Show Me A Good Time” als ambitionierte 12-stündige Livestream-Performance. Von der leeren Bühne des HAU1 versuchte ein:e einzelne:r Performer:in, Zuschauer:innen an den Bildschirmen überall auf der Welt zu erreichen, während die anderen die Straßen von Berlin und Sheffield erkundeten oder intime Situationen aus ihrem Zuhause teilten.
Die Welt verändert sich in rasantem Tempo und es gibt kein Zurück mehr. Was wird bleiben und was muss sich ändern, während die Zeit erbarmungslos voranschreitet? Wie können wir aus unserer Isolation heraustreten und die Komfortzone unserer sozialen Blasen verlassen, in die wir uns eingehüllt haben? Wie können wir uns wieder verbinden und mit Fremden Kontakt aufnehmen? Und wo lässt sich in dieser neuen Normalität je wieder eine gute Zeit finden? Auf einer Bühne, auf der Straße oder zu Hause auf dem Sofa?
Nun, zum zweiten kulturellen Lockdown im November, scheint es der perfekte Moment, um “Show Me A Good Time” erneut als Livestream auf HAU4 zu zeigen, dieses Mal in eine Serie aus dreistündigen Episoden transformiert. Als zeitreisende Forscher:innen versuchen Gob Squad erneut die Schichten einer uns fremdgewordenen Wirklichkeit freizulegen, um herauszufinden wie wir weitermachen können. Begleiten Sie sie online auf ihrer Reise durch die Zeit!“
Streaming-Tickets gibt’s hier:
https://hebbel-am-ufer-tickets.reservix.de/p/reservix/event/1627967?_locale=de
reitag, 27.11. um 21.00h und Samstag, 28.11. um 15.00h.
Foto: (c) Hebbel am Ufer (HAU) Berlin
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Samstag, 28. Nov. & Mittwoch, 2.12: DER BOXER

(Martin)
Der Boxer - nach dem Roman von Szczepan Twardoch Thalia-Theater-Hamburg LIVESTREAM
Ein Theaterhighlight! Und weil es nach der Empfehlung im letzten Newsletter tatsächlich zahlreiche positive Rückmeldungen dazu gab, dass DER BOXER eine so eindrucksvolle Inszenierung und ein tolles Stück sei - hier erneut die Empfehlung, sich diesen Abend, der sogar am letzten Samstag mit dem FAUST Theaterpreis für die beste Regie ausgezeichnet wurde, unbedingt anzuschauen.
THEATER HEUTE ist ein einflussreiches und viel gelesenes Theatermagazin. Wenn THEATER HEUTE scheibt, dann heißt das schon was. Über die Inszenierung 'Der Boxer' war zu lesen: "Ewelina Marciniak entwirft ein dicht verwobenes Panorama aus Schlaglichtern. An rudimentären Spielorten unter einem eindrucksvollen Kristalllüster an einem brüchigen Deckenfragment lächeln, tanzen, prügeln und vögeln sich die fünf Schauspieler durch schnell geschnittene Szenen, in denen die Erzählfäden des Romans grell aufblitzen und wieder verschwinden. (...) Rosa Thormeyer, Anna Blomeier und Toini Ruhnke zeichnen scharf belichtet historische Frauenportraits, Sven Schelker konturiert die fanatisierten polnischen Nationalisten, Oliver Mallison umhüllt den Unterwelt-Paten Kaplica mit patriarchaler Gutmütigkeit bei Kompromissloser Brutalität. (...) Im Zentrum steht Sebastian Zimmler, der mit pragmatischem Sinn, cleverem Stolz und undurchdringlich offenem Lächeln durch die vielen Leben des Jakub Shapiro gleitet, so ungreifbar, unangreifbar und heterogen wie die Milieus und Kulturen, durch die er sich bewegt."
"Im Warschau der 30er Jahre kämpft der jüdische Boxer Jakub Shapiro mit der Kraft und Geschicklichkeit seines Körpers darum, dem Elend seiner Herkunft zu entkommen. Er arbeitet für den Paten Jan Kaplica, der über Warschau herrscht wie Al Capone über Chicago. Der Großganove kontrolliert die Bordelle, treibt Schutzgeld ein und genießt das Leben in dicken Autos und dunklen Bars. Shapiro begleitet Kaplica und erledigt für dessen Imperium die Drecksarbeit. Bald werden die mafiösen Geschäfte und das süße Leben überschattet vom Kampf gegen die polnischen Nationalisten, die in der Stadt die Macht übernehmen wollen. "Der Boxer" zeichnet ein eindringliches Bild der Stadt Warschau - kurz bevor die deutsche Wehrmacht einmarschiert."
Hier geht's zum LIVESTREAM über die Homepage: https://www.thalia-theater.de/stueck/der-boxer-2019
Am Samstag, 28.11.20 und am Mittwoch, 2.12. um jeweils 20.00h: DER BOXER nach dem Roman von Szczepan Twardoch als LIVESTREAM.
Foto: Krafft Angerer / Thalia-Theater
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Samstag, 28. November: Pasteis de Nata im Filmklubb
(Andrea)
Kalt ist es geworden und dann ist es doch schön, sich ab und zu in den Süden zu träumen. Wie wäre es mit einem kulinarischen Abstecher an die Algarve? Der Filmklubb kann gerade keine Filme zeigen und öffnet Tante José. Dort könnt ihr Euch von 10h – 13h mit Wein, Chips, Pasteis de Nata, Pasteis Bacalhau, Schokolade, Kakao, tollen Design Tassen, Öl, Salzbutter, Käse, Super Bock mini, Büchern und sonstigem versorgen, um euch die Abende zu versüßen.
Filmklubb Isenburgring 26 Offenbach
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Samstag, 28. November: Der Ursprung der Welt

(Martin)
Der Ursprung der Welt - nach dem Comic von Liv Strömquist Stream aus dem Schauspiel Hannover
Was ist der Unterschied zwischen Vulva und Vagina? Wie groß ist die Klitoris? Warum sind uns diese Fragen peinlich? Woher kommt das Bild, das wir von dem sogenannten „weiblichen Geschlechtsorgan“ haben? Warum verdoppelte sich die Zahl der Intimkorrekturen in den letzten fünf Jahren? Was ist der Unterschied zwischen Gender und Geschlecht? Bin ich normal? Will ich das überhaupt sein? Was ist non-binär? Was hat Hautfarbe damit zu tun? Welche Rolle spielt dabei der Erfinder der Kellogg’s Cornflakes? In Der Ursprung der Welt begeben wir uns anhand des gleichnamigen Comics der Künstlerin und Politikwissenschaftlerin Liv Strömquist auf die Suche nach Antworten in der Kulturgeschichte der Vulva.
Der Ursprung der Welt, in Schweden bereits 2014 erschienen, wurde seither unter anderem in Finnland, Dänemark, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien veröffentlicht. Die Kritik preist ihn als „Aufklärungswerk, das es verdient hätte zur Pflichtlektüre an allen Schulen gemacht zu werden“.
Weitere Informationen, Audioeinführung, Trailer und das Programmheft findet Ihr hier: https://staatstheater-hannover.de/de_DE/programm-schauspiel/der-ursprung-der-welt.1224788
Am Samstag, 28. November, 19:30 Uhr aus dem Schauspiel Hannover: Der Ursprung der Welt nach dem Comic von Liv Strömquist
Foto: © Isabel Machado Rios
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Dienstag, 01. - Donnerstag, 31. Dezember: Gemeinschafts-Kunst-Aufruf

(Petra)
Bewundere aufrichtig alle, die sich nicht unterkriegen lassen von dem ganzen Corona-Wahnsinn – vor allem die Kreativen und Kulturschaffenden (und allen voran diejenigen, die schon immer ohne jede Förderung gearbeitet haben). Dazu ist Vieles gesagt, so dass ich mir und Euch weitere schlecht gelaunte Kommentare erspare.
Auf jeden Fall bleibt auch der Kunstverein Lola Montez vorläufig geschlossen, aber aktiv – und zwar mit einem, wie ich finde, sehr schönen Projekt: Ab heute soll jeden Tag jeweils ein*e Künstler*in einen Beitrag zu einem großformatigen Gemeinschaftsbild anfertigen. Fette 3,20 mal 17 Meter soll das Ganze werden und bis 31. Dezember fertig sein. Außerdem soll der tägliche Fortschritt videografisch dokumentiert werden und auf diversen sozialen Medien geteilt werden.
Parallel zur bildnerischen Arbeit sollen auch performative Darbietungen (Musiker, Tänzer, Dichter mit jeweils1 bis 2 Personen) vor dem entstehenden Bild stattfinden, die auch per Video dokumentiert werden. Ziel ist eine gemeinsame, bildnerische Darstellung des sich dem Ende neigenden Jahres 2020. (Gut, dass ich nicht mitmache!) Bis jetzt zugesagt haben Edwin Schäfer, Oliver Tüchsen, Corinna Mayer, Girmachew Getnet, Dirk Baumanns, Edda Rössler, Achim Ripperger, Jakob Dieckmann, Meret Kern, Cornelia Lela Heier, Ericson Krüger, Serkan Goeren, Barbara Walzer, Richard Oberscheven, Verena Kutschera. Superspannend, ich freu mich darauf!
Ein ganz normaler Herbst, nur anders…, Kunstprojekt, Kunstverein Lola Montez, interessierte Künstler/Performer, die am Projekt mitwirken wollen, können sich gerne unter: kunstvereinfamiliemontez@t-online.de melden, Projektkoordination: Mirek Macke/ Janek HruschkaSamstag, 28.11.20 und Mittwoch, 2.12.
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Dienstag, 1. Dezember: Online-Vortrag: Petra

(Andrea)
Wenn ich schon nicht nach Petra komme, kommt Petra eben von 19 bis 21 Uhr zu mir. Ganz ohne Strapazen und zudem kostenlos. Ich muss mich nur noch mit landestypischen Spezialitäten versorgen, hat wer einen Tipp? "Die Felsenstadt Petra ist ein Weltwunder! Die Ruinenstätte des UNESCO-Welterbes im heutigen Jordanien war in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Wer einmal die Felsenstadt besucht hat, wird die Eindrücke von dort nie mehr vergessen. Es sind nicht nur die zahlreichen Felsgräber, auch das aus dem Fels herausgearbeitete Theater, das Stadtzentrum mit seinem Tempelareal und die Opferplätze in luftiger Höhe beeindrucken noch heute. Der Online-Vortrag von Mario Becker M.A., Archäologe zeigt die wichtigsten, eindrucksvollsten Baureste und erläutert die Geschichte der weltberühmten Ruinenstätte. Nach Anmeldung bei der vhs Offenbach erhalten Teilnehmer einen link für den Livestream. Volkshochschule Offenbach, Tel. 069 / 8065-3141, vhs@offenbach.de, www.offenbach.de
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Dienstag, 01. Dezember: Virtuelle Literatur-Butterfahrt

(Petra)
Eins meiner Lieblingsformate des Literaturhauses Frankfurt ist seine jährliche Butterfahrt mit den besten Expert*innen-Tipps zu neuen literarischen Werken für untern Weihnachtsbaum und zum Selberlesen. Im Gegensatz zu den Vorjahren geht’s leider dieses Mal nicht auf lustige Schifffahrt auf dem Main, sondern auf Landgang, das heißt bequem nach Hause zum Livestream. Heizdecken-Verkauf ist nicht inklusive, soweit ich weiß, wäre aber für den Kuschelfaktor zu Hause vielleicht gar nicht so verkehrt im Corona-Jahr. Sei’s drum.
Klar wie Kloßbrühe ist: Es wird ein Abend mit Romanen, Bildbänden, Sachbüchern, Bilderbüchern, Earbooks und anderen literarischen Must-haves. Die TV-Journalistin Julia Westlake (Kulturjournal, Bücherjournal) ist Gast von Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk) und Hauke Hückstädt (Literaturhaus). Gemeinsam empfehlen sie in überraschenden Kategorien das Beste, was ihnen in den letzten Monaten unter die Lesebrille kam. Dabei treten sie auch gegeneinander an. Denn welche Tipps werden am Büchertisch das Rennen machen? Und es muss kein Seegarn sein, dass schon zu hören ist, die drei Podiumsrivalen würden lustige Seemannsmützen, Südwester und Ringel-T-Shirts tragen und auch vor dem Live-Verzehr von Rollmöpsen nicht zurückschrecken. „Kommen Sie näher, treten Sie ein!“ Stecht mit dem Mutterschiff der Literaturstadt Frankfurt sowie der Reederin Marie Nauheimer ins Offene und füllt Euren Gabentisch im Literaturhaus.
Livestream: Landgang mit der Butterfahrt der Besten, mit Julia Westlake, Alf Mentzer und Hauke Hückstädt, Buchempfehlungen für den Gabentisch 2020, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: nach dem Ticketkauf erhaltet Ihr Log-In-Link sowie Zugangscode und könnt bis 70 Stunden nach Veranstaltungsbeginn „nachsehen“, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Streamingticket 5 EURO (für bis zu dreimalige Nutzung), Ticketkauf bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn hier, barrierefrei: ja, Hygienekonzept: stay at home
Foto: Julia Westlake privat
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Mittwoch, 02. Dezember: Podiumsdiskussion Architektur

(Petra)
Und weiter geht es mit den „Positionen“ an der TU Darmstadt. Dieses Mal erwartet uns ein spannendes Podiumsgespräch mit kritisch-inspirierenden Beiträgen von sage und schreibe sechs Architektur-Expert*innen und der TU Darmstadt-Vizepräsident sendet dazu ein Grußwort. Und nebenbei bemerkt ist heute der 7. Tag der Forschung. Also Grund genug für den Auftakt von „Positionen & Perspektiven“, wiederum eine Reihe mit vier Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und einem internen Workshop mit Abschlussdiskussion. Eingeladen sind Vertreter*innen aus Planungsbüros, Stiftungen, Museen, Wissenschaft und Publizistik, die jeweils in Vorträgen mit thematischen Schwerpunkten ihre persönliche Sicht auf das komplexe Verhältnis zwischen Architekturpraxis, -lehre und -forschung darstellen werden. Mittels der externen und teilweise auch fachfremden Sichtweisen auf Architektur im weitesten Sinne sollen etablierte Positionen hinterfragt und neue Perspektiven aufgezeigt werden. Und ich sag Euch: Architektur ist so spannend und wichtig (nicht nur fürs Auge)!
Architektur wird sich ändern – Positionen & Perspektiven, Podiumsdiskussion mit: Teresa Fankhänel, Technische Universität München: „Überlegungen zur Architekturmaschine“, Daniel Fuhrhop, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg: „Architektur ohne Bauen“, Inga Glander, Bundesstiftung Baukultur: „Architektur allein reicht nicht“, Anh-Linh Ngo, Mitherausgeber Arch+: „Architecting – mehr als Bauen“, Verena Schmidt, Teleinternetcafe Architektur und Urbanismus: „Kooperative Stadt“, Fabian Thiel, Frankfurt UAS: „Bodenpolitik – Perspektiven für die Architektur“, Grußwort: Jens Schneider, Vizepräsident TU Darmstadt, Moderation: Carola Ebert, Berlin International. University of Applied Sciences, Ort: TU Darmstadt, Adresse und Infos: Bitteschön, Uhrzeit: 18:15 Uhr, Eintritt: frei, Hygienekonzept: stay at home
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Donnerstag, 3. Dezember: The Culture of Grief - Philosophy, Ecology and Politics of Loss in the Twenty-first Century

(Andrea)
Ein Gutes hat der Shutdown/Lockdown, denn normalerweise hätte man sich irgendwohin bewegen, Kosten, Mühen, sich akkreditieren und ich weiß nicht was machen müssen, um an hochkarätig besetzten Panels teilzunehmen, wie es jetzt ins heimische Wohnzimmer oder eben ins Homeoffice ;-) kommt. "The research centre The Culture of Grief has invited Judith Butler, Martin Hägglund, Jonathan Lear, Arne Johan Vetlesen and Simon Critchley for a one-day online seminar on the philosophy, ecology and politics of loss in the twenty-first century. We live in a time of multiple crises and extreme loss. Due to the financial crisis in 2007-8, people all over the world have lost their jobs, their homes, their livelihood, whereas people, especially in the Global South, are experiencing and expressing profound losses of nature and of a whole way of life because of global warming, melting ice or, conversely, excessive fires and endless draught. At the moment, a global pandemic haunts every corner of the world, and has made us acutely aware of the fragility that defines life on planet earth. But how are these losses to be understood? What forms of grief are at work and at stake? How do they differ, if at all, from the ‘universal’ and ‘transhistorical’ human experience of bereavement, of mourning the loss a loved one? If the branch of philosophy is historical – bound to the problems, dilemmas and aporias of a given time – it would appear to be a philosophical necessity to come to terms with such questions, and to be up to the timely task of conceptualizing and analysing grief and loss in the contemporary age. "Judith Butler schaue ich mir auf jeden Fall an. https://www.facebook.com/events/304670027421791
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Samstag 5. Dezember: Die afip schließt
(Andrea)
Das ist schon ein Hammer. Ich musste mich erstmal setzen. Die afip schließt. Jahrelang segelte Lutz mit seinem ehemaligen Schlecker-Markt gegen den Wind und jetzt, da die Zeiten schon unwirtlich genug sind, soll Schluss sein? Ich kann es gar nicht glauben. "Nach fast zehn Jahren ‚Kultur für alle‘ schließt die Akademie für interdisziplinäre Prozesse »afip!« am Goetheplatz in Offenbach ihre Pforten. Denn die »afip!« muss am 31.01.2020 einem neuen, lukrativeren Bespielungskonzept weichen. Zum Abschied laden wir Euch ganz herzlich zur Eröffnung des „offenbacher skulpturenpark – soziale plastik“ am 05.12.2020, ab 15 Uhr auf den Goetheplatz ein. „Ich bin sehr dankbar für die großartige Möglichkeit, dass die „afip!« über eine so lange Zeit diesen Ort mitten in Offenbach mit buntem Leben, hochkarätigen Veranstaltungen und verrückten Ideen füllen durfte. Jetzt geht es für uns anderswo weiter.“ (Lutz Jahnke)
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Samstag, 5. Dezember: Of/ Bernard lädt ein
(Andrea)
Eine schöne Tradition und ich freue mich, dass die Läden, Ateliers und Initiativen trotz Corona daran festhalten. Dieses Mal mit 15 Locations, einem Kulturprogramm und natürlich Corona-Konform. Besucher von „Bernard lädt ein“ können auf ihrem Rundgang Stempel sammeln und diese im Laufe des Tages an einem der Orte, zum Beispiel als Rabatt für ihren Einkauf, für ein Glas Sekt oder ein Heißgetränk, einlösen. An einigen Orten gibt es dieses Jahr ein wettertaugliches, begleitendes Kulturprogramm. Also, spart Euch das Online-Shopping und die satten Rabatte in den großen Ketten und kauft die Geschenke kommende Woche in der Etagerie, bei den Genussverstärkern, der Strandperle und den vielen anderen schönen Geschäften im Nordend.
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THINGS THAT MAKES YOU HAPPY LOKAL EINKAUFEN
Einen ganz besonders Abschluss für dieses Jahr schenkt Ihr Euren Lieben mit diesen Christmas Boxen voller hochwertiger Leckereien. Sie wurden mit Liebe & Sorgfalt produziert und verpackt. Ihr verschickt hier pure Wärme, Sinnlichkeit und Genuss. Wir vergessen für einen Moment dieses Jahr und lassen uns für einen Augenblick kulinarisch entführen.
https://www.thingsthatmakeyouhappy.de/weihnachtsgeschenke
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