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| 06.11.2020 |
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| Inhalt: Bewerbung / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / G E D R U C K T E S / G E R O L L T E S - über einen Podcast / Etwas über den FSV / Freitag, 6. – Sonntag, 8. November: Das (tatsächlich!) komplette Werk: TABLE TOP SHAKESPEARE / Freitag 6. - Sonntag 8. November: New Generations Independent Indian Filmfestival / Noch bis zum 8.11.: Schaufensterausstellung / GEHÖRTES über Lieblingslieder / Das Couchkino ist zurück / Unbürokratische Unterstützung für Kulturschaffende / Sonntag, 8. November: ZEIT DER FEINDSCHAFT / Montag 9. November: 82 Jahre Pogromnacht - digitale Gedenkstunde / Donnerstag, 12. November: HTA-Ringvorlesung – Online – Hessische Theaterakademie / VORSCHAU / DAS PARLAMENT - Nach dem Ende der Versammlung II / Donnerstag, 26. – Samstag, 28.November: Show me a good Time / Impressum |
Bewerbung

Vorhin sagte ich zu Uwe: "Ich habe keine Ahnung was ich ins Intro schreiben soll. Ich kann doch nicht schon wieder schreiben, dass ich keine Zeit habe" und dann stoplerte ich über eine Email der Theaterallianz. Weil ich die richtig & wichtig finde, habe ich sie Euch einfach komplett reinkopiert. Aber bevor Ihr das lest noch etwas in eigener Sache:
Vor ein paar Wochen habe ich hier an dieser Stelle geschrieben, dass ich am Hadern bin, ob ich mich für ein weiteres (Ehren-)amt bewerben soll. Auch wenn ich mir aktuell nicht vorstellen kann, wie ich zusätzliche 20 Stunden neben meinem Vollzeitjob und meinen anderen Aktivitäten, arbeiten soll, werde ich es wohl machen. Und wenn ich es mache, dann auch richtig. Daher brauche ich jetzt bitte mal Eure Hilfe:
Ich suche jemanden, der/die mir ab sofort bei ein paar social media Aktivitäten hilft. Es geht vor allem um Instagram, das Anlegen eines Youtube Kanals, sowie das Filmen und Schneiden von kleinen Clips. Natürlich gegen Bezahlung! Vielleicht kennt Ihr ja jemanden, der/die das alles kann und sich etwas dazu verdienen möchte. Ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen.
Jetzt muss ich schnell los. Bleibt gesund!
Daniela
Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel. Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen.
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(Schreiben von: antagon theaterAKTion; Das Internationale Theater; Die Dramatische Bühne; Die Schmiere – Satirisches Theater und Kabarett Frankfurt; Frankfurter Autoren Theater; Freies Schauspiel Ensemble; Gallustheater, Interkulturelle Bühne; Kammeroper Frankfurt; Kellertheater; Kulturhaus am Zoo – Die Katakombe; Kinder- und Jugendtheater Frankfurt; Künstlerhaus Mousonturm; Neues Theater Höchst; Oper Frankfurt; Papageno Musiktheater am Palmengarten; Schauspiel Frankfurt; Stalburg Theater; Theater Alte Brücke; Theaterhaus Frankfurt; Theater Willy Praml; Volksbühne im großen Hirschgraben - Mitglieder der Frankfurter Theaterallianz)
Wir protestieren entschieden gegen die bundesweite Schließung von Kultureinrichtungen wie Theater- und Konzerthäuser, Museen und Ausstellungshallen bis Ende November.
Natürlich ist das drastische Ansteigen der Corona-Infektionen besorgniserregend. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, um die neuerliche Ausbreitung des Virus einzudämmen. Aber diese Maßnahmen müssen ausgewogen und wissenschaftlich begründet sein. Sie dürfen nicht pauschalisieren. Die undifferenzierte Entscheidung, alle Kultureinrichtungen zu schließen, trifft erneut einen Lebensnerv unserer Gesellschaft.
Alle Politiker:innen, die verantwortungsbewusst Zukunft gestalten, wissen, wie wichtig Kultur für das soziale und politische Klima sowie die Entwicklung einer Stadt oder eines Landes ist. Kultur stiftet Identität, schafft Zusammenhalt, Verständigung über die gemein-samen Werte, gibt Kraft und Selbstvertrauen. Sie steigert das Denkvermögen, sensibilisiert die Sinne, entgrenzt unsere Phantasie, macht Leben reich und vielfältig. Aber sie ist auch ein unbequemes Spiegelbild unserer Wirklichkeit, legt Konflikte, Widersprüche und Schadstellen bloß, provoziert Fragen und Veränderungen. Das heißt: Sie ist für eine Gesellschaft lebens-, sie ist existenzrelevant.
Umso unverständlicher ist es, dass die Politik – gerade in diesen Zeiten Pandemie bedingter allgemeiner Verunsicherung und Vereinzelung – schon zum zweiten Mal bundesweit alle Kultureinrichtungen wochen-, vielleicht sogar monatelang schließt.
Es mag Kultureinrichtungen geben, wo es nicht möglich ist, die Besucher durch ein gut durchdachtes Hygienekonzept hinreichend vor einer Infektion zu schützen. Die Theater- und Konzerthäuser zählen – von Sonderfällen abgesehen – sicher nicht dazu. Sie haben ihre Gebäude – teilweise finanziert durch Land und Bund – zusätzlich so ausgestattet, dass Infektionen vermieden werden. Es gibt zumeist eine ausreichende Frischluftzufuhr. Publikum im Zuschauerraum und Künstler:innen auf der Bühne bleiben voneinander getrennt. Die Zuschauer:innen gehen auf vorgezeichneten Wegen – Begegnungen und Querungen vermeidend – mit Maske auf ihren Platz und sitzen 1,50m voneinander entfernt. Die Theater- und Konzertzuschauer:innen sind maximal diszipliniert, halten sich an Vorschriften und haben in der letzten Woche – entsprechend der Verordnung – die Maske während der ganzen Veranstaltung aufbehalten. Sie nehmen viel in Kauf, um endlich wieder Theater oder Konzerte live zu erleben: die unmittelbare, lebendige Kommunikation zwischen Künstler:innen und Publikum.
Wir fordern daher - dass die Theater- und Konzerthäuser mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen wieder geöffnet werden, auch wenn wegen der Abstandsregeln nur ein Viertel bis ein Fünftel der Plätze besetzt werden kann,
- dass die entsprechenden Mindereinnahmen durch einen Veranstaltungssonderzuschuss kompensiert werden,
- dass solo-selbstständige freie Kulturschaffende, die wegen des eingeschränkten Kulturangebots keine Arbeit finden, bis Ende 2021 unbürokratisch ein Grundeinkommen oder Unternehmerlohn von mindestens 1.500 € bewilligt bekommen.
Wir fordern eine Debatte über den gesellschaftspolitischen Stellenwert von Kunst und Kultur mit dem Ziel, in den kommenden Jahren Einsparungen bei der Subventionierung von kulturellen Einrichtungen und Aktivitäten zu verhindern.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))
Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto: IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net
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G E D R U C K T E S

(PETRA)
Kindheitsglitzern im Augenwinkel: „Herzfaden“ von Thomas Hettche, ein Roman um die Augsburger Puppenkiste. Er erzählt von einer Kindheit im Nazi-Deutschland, den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, von Gründermut in den Nachkriegsjahren, Liebe zu den Marionetten, Kreativität und tollen Geschichten, die Generationen von Kindern fasziniert haben. Auch mich. Nach einer Folge im Fernsehen konnte ich meine Eltern tagelang mit der Nachahmung des sprachfehlersüßen Urmels nerven.
Hettche spinnt zwei Erzählfäden im Wechsel: Zunächst das Abenteuer eines Mädchens, das sich nach einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste auf dem stockfinsteren Dachboden des Theaters verliert. Dort begegnet es all den vertrauten Holzfiguren und (dem Geist) der Tochter des Gründers, Hatü genannt. Und erhält schnell eine märchenhafte Mission, um aus dieser Welt wieder herauszukommen.
Die zweite Erzählung geht zurück zu den Anfängen: damals, als der Vater, Schauspieler Walter Oehmichen, im Türrahmen zwischen Wohn- und Esszimmer ein Marionettentheater baute – und die Tochter begann, mit ihm die Marionetten für das erste Stück zu schnitzen. Diese beiden Stränge sind natürlich nicht Schwarzweiß (vielmehr in blauer und roter Schrift mit schlichten Illustrationen), sondern verweben sich immer stärker miteinander. Und nähern sich der Erfolgsgeschichte an, die bis in mein Erinnern reicht. Doch ebenso wie das Spiel der Marionetten unsere Wünsche, Ängste und Träume wiederspiegelt, so gelingt es dem Autor, viel mehr als bloß einen historischen Abriss des legendären Puppentheaters zu liefern. Vielmehr schwingen (Kriegs-)Verletzungen und Sehnsüchte der Figuren mit, die noch heute in vielen Familien und vielleicht auch in Teilen unserer Gesellschaft in Deutschland nachwirken.
Der Roman kommt aber leichtfüßig daher, im Gegenteil erinnert der Duktus des roten Erzählstrangs an eine Geschichte für Kinder, ohne kindisch zu sein. Irritiert halte ich kurz inne: Kindergeschichte? Blödsinn, sage ich zu mir selbst: Gibt es nicht nur gute oder schlechte Geschichten? Und diese verzaubert mich – und lässt mich sentimental-nachdenklich zurück.
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G E R O L L T E S - über einen Podcast

(Uwe)
Jeder Mensch, der ein Herz für Fußball hat, liebt Spieler wie die beiden ehemaligen Wiener Fußballer Andreas Herzog und Anton „Toni“ Polster. Ich habe die Österreicher immer sehr um die beiden Kicker beneidet. Warum? Sie spielten mit Kreativität, Witz und Charme. Der Mittelfeldzauberer Herzog, der überwiegend für Werder Bremen kickte, und Torjäger Toni Polster, in Deutschland bei Köln und Mönchengladbach tätig, hoben sich wegen ihrer besonderen Ausstrahlung und ihrer spielerischen Klasse von fast allen gleichaltrigen deutschen Spielern ab. Ok, sie waren auch Diven, die sich manchmal selbst etwas im Weg standen, blicken heute aber auf äußerst gelungene Karrieren zurück.
Die beiden, zwei meiner ewigen Lieblingsspieler, lieferten großartige Leistungen ab, schossen schöne Tore und feierten einige Erfolge. Welt- oder Europameister wurden sie nicht, diese Titel sind für die Österreichischen Nationalkicker durchaus etwas schwerer zu gewinnen. Für das Land, dass nur zwei Millionen Einwohner mehr als der Deutsche Fußballbund Mitglieder hat, gilt die Qualifikation für ein großes Turnier und im besten Fall ein gutes Abschneiden dort als Erfolg. Auch ein kleines Land wie Österreich muss bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft 11 sehr starke Spieler aufbieten können, um ein erfolgreiches Turnier zu spielen, als Einzelsportler von dort gewinnt man leichter Weltmeisterschaften, olympische Medaillen oder Turniere von hervorgehobener Bedeutung. Niki Lauda (Formel 1), Franz Klammer (Ski) oder Thomas Muster (Tennis) sind hierfür gute Beispiele.
Welcher Deutsche erinnert sich nicht mit Schaudern zurück, als die große Stunde der Österreicher ausgerechnet gegen Deutschland schlug. Als bei der WM 1978 im argentinischen Cordoba Herbert „Schneckerl“ Prohaska, Hans Krankl und Co. den amtierenden Weltmeister Deutschland demütigte. Die beiden genannten Legenden waren vor Herzog & Polster ein Duo von internationaler Klasse, sie spielten aber leider nicht in der Bundesliga. Krankl spielte unter anderem beim FC Barcelona, Prohaska bei Inter Mailand. Auch Polster spielte in Italien und Spanien, sein Weg führte über diverse Mittelklassevereine erst 1993 ins Rheinland, wo er insgesamt sieben Jahre blieb, beinahe 100 Tore schoss, aber auch das Kunststück fertigbrachte, mit zwei unterschiedlichen Traditionsvereinen aus der Bundesliga abzusteigen. Ein Jahr vor ihm, im Sommer 1992, debütierte Andreas Herzog unter Otto Rehhagel bei Werder Bremen in der höchsten deutschen Spielklasse. Dort spielte er bis 2001, unterbrochen nur von der Saison 1994/1995, die er beim FC Bayern verbrachte. Auch wenn die bayerische Landeshauptstadt deutlich näher an seiner Heimat als das norddeutsche Bremen liegt, kam der „Mittelfeldmozart“ dort nie richtig an.
Über sein Fußballerleben an der Seite von Toni Polster erzählt Herzog kurzweilig im Podcast „Phrasenmäher“. Ich weiß, ich habe bereits letzte Woche auf diesen Podcast hingewiesen, muss es aber unbedingt noch einmal tun, weil das lange Interview mit „Anekdoten-Andi“ zum besten Medienereignis zählt, das ich in rund 45 Jahren als Fußball- und Sportfan erlebt habe. Manche Passagen habe ich innerhalb einer Woche schon mehrfach gehört. Herzog hat einen Witz, wie er als Spieler Spielwitz hatte und eine Begabung für humorvolle Schilderungen. Dazu den Wiener Schmäh, der den launigen Ausführungen eine besondere Note gibt. Er ist als Erzähler mindestens genauso gut, wie er es als Fußballer war, und er war in jeglicher Hinsicht unbestritten ein großer Spieler.
Der derzeit mit Abstand beste österreichische Fußballer, David Alaba, sorgt aktuell für weniger Begeisterung, zumindest bei seinem Verein, dem FC Bayern München. Mit den selbstbewussten Münchnern sollte man nicht spielen. Das tat Alaba wohl im Rahmen der zähen Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung. Er ließ nach monatelangem Ringen kürzlich eine Frist verstreichen, woraufhin die Bayern ein Angebot, einen Fünfjahresvertrag mit elf Millionen Euro Gehalt plus Bonuszahlungen, die eine Summe von bis zu 17 Millionen Euro möglich machen, zurückzogen.
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Etwas über den FSV
(Uwe)
Die Regionalliga Südwest, die Spielklasse, in der auch der FSV Frankfurt spielt, pausiert wegen COVID 19 bis Ende November. Der Spielbetrieb wird Anfang Dezember erst dann wieder aufgenommen, wenn in den Bundesländern, aus denen die Vereine kommen, ab dem 17.11 wieder trainieren dürfen. In den Spielklassen darunter, die alleine der Hessische Fußballverband koordiniert (Hessenliga bis Kreisliga D), wird in diesem Jahr nicht mehr gespielt.
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Freitag, 6. – Sonntag, 8. November: Das (tatsächlich!) komplette Werk: TABLE TOP SHAKESPEARE

(Martin)
Zu Hause auf der Couch und leider nicht im Studio 1 des Mousonturm Kritisch und intelligent, so werden die Performances von Forced Entertainment immer in der Presse gefeiert. Für ausgewählte Produktionen gab’s schon Einladungen zum Berliner Theatertreffen und den Ibsen-Preis. Immer steht die Sprache im Mittelpunkt und Forced Entertainment schafft es irgendwie, das eigentlich Nicht-Darstellbare mit sehr klugen und einfachen theatralischen Mitteln auf die Bühne zu bringen. Auch deswegen sind die Inszenierungen immer im hohen Maße lohnend und tatsächlich gewinnbringend. „Größenwahnsinnig und bestechend: 30 Jahren und zahllose umjubelte, verteufelte und vielfach preisgekrönte Inszenierungen hat es gebraucht, bis das britische Theaterkollektiv Forced Entertainment nun den gesamten Shakespeare auf die Bühne bringt, genauer alle 36 Shakespeare Dramen in neun Tagen! Jeden Abend vier Komödien, Tragödien, Historien - eiskalt zugespitzt, drastisch erzählt, todernst und sterbenskomisch. Handlung pur, in einfachstem Englisch. Ob Hamlet, Macbeth oder Romeo und Julia, alles in voller Besetzung, geschrumpft auf Tischformat mit Essigfläschchen, Rasierklinge, Pillendöschen.“ „Die Wochen des Lockdowns habe Forced Entertainment produktiv genutz. Dabei entstand die Idee, sämtliche Dramen aus den eigenen Küchen heraus mit allem, was sich dort finden lässt, noch einmal als Online-Serie über neun Wochen hinweg aufzuführen.“ Wege des erneuten Lockdowns leider (aber doch super) vom eigenen Sofa aus anzusehen. - 06.11. Troilus and Cressida: Jerry Killick (21.00h, kostenloser Livestream)
Ort: Das antike Troja. Handlung: Schwur unsterblicher Liebe. Zeit: viel zu kurz für die Unsterblichkeit. - 07.11. As You Like It: Robin Arthur (21.00h, kostenloser Livestream)
Ein Techtelmechtel im Wald von Arden, wo jede und jeder sich unsterblich verliebt und alle machen, was sie wollen. - 08.11. Othello: Cathy Naden (21.00h, kostenloser Livestream)
Die Basis für Blackfacing-Debatten an deutschen Schauspielhäusern.
Livestream über den Forced Entertainment-Youtube-Channel, im Anschluss online bis 30. November verfügbar
Am 8.11. Künstler*innen-Gespräch via Zoom im Anschluss, Anmeldung im Vorfeld via feaftertalks@gmail.com
Foto: mousonturm
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Freitag 6. - Sonntag 8. November: New Generations Independent Indian Filmfestival

(Daniela)
Petra Klaus hat es mal wieder geschafft, sie bringt auch dieses Jahr wieder tolle Filme aus Indien auf die Leinwand. Eigentlich sollten die Filme auch im Orfeos laufen... jetzt leider nur digital...
Vom 6.bis 8. November 2029 präsentiert das zwölfte New Generations Independent Indian Filmfestival eine Auswahl von engagierten neuen Filmen mit Fokus Südasien, in diesem Jahr online und (LEIDER NEIN....vor Ort im Kino Orfeos Erben.)
Für die Onlineausgabe gibt es einen Festivalpass, mit dem man alle Filme drei Tage lange ansehen kann.
Auch 2020 stehen ausgezeichnete Filme auf dem Programm. In Mogul Mowgli spielt Riz Ahmed ("Four Lions") einen Rapper, der plötzlich schwer erkrankt und eine neue Rolle für sich in der Welt finden muss. Der tamilische Film Baaram Burden von Priya Krishnaswamy deckt ein perfides System gezielter Morde an alten Menschen auf, die von ihren Familien nur noch als Belastung gesehen werden. Aise Hee - Just Like That von Kislay zeigt, dass auch die ältere Generation jenseits von gesellschaftlichen Zwängen selbstbewusst neue Wege geht. Regisseurin Maja Meiners stellt ihren Film Breaking Barriers - The Casteless Collective persönlich vor (leider nein) Wie immer reflektieren die Wettbewerbsfilme des New Generations Short Film Wallah aktuelle gesellschaftliche Fragen. Das aufregende Drama Moothon von Regisseurin Geetu Mohandas gilt als gelungenes Beispiel des Magischen Realismus im indischen Film. Mehr Infos hier: https://newgenerations.de/; New Generations auf Facebook Twitter: https://twitter.com/NewGenFFM; Instagram: newgenerationsffm
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Noch bis zum 8.11.: Schaufensterausstellung

(Daniela)
Was für eine wunderschöne Idee! Nicht nur coronakonform, sondern auch barrierefrei!
Acht Künstler*innen mit unterschiedlichsten Ausrichtungen laden zum zweiten Mal zum Flanieren und zum Kunsterleben entlang der Straßen der Hellerhofsiedlung ein.
Die WestAteliers existieren seit Herbst 2013. Mit Hilfe eines städtischen Förderprogramms wurden ehemals leer stehende Läden der ABG Frankfurt Holding in der Hellerhofsiedlung bezogen. Die Hellerhofsiedlung entstand 1929 - 1936, entworfen vom Bauhaus Architekten und Designer Mart Stam. Sie stehen heute unter Denkmalschutz. Durch diese Architektur wurde die Verbindung von Wohnen und Arbeiten im Neuen Frankfurt realisiert. Derzeit sind wir neun Künstlerinnen und Künstler und arbeiten mit unterschiedlichen Ausrichtungen und Medien. Was uns vereint, ist das Interesse am künstlerischen Arbeiten und an gemeinschaftlichen Ausstellungsprojekten. Durch die prädestinierte Lage der ebenerdigen Ateliers mit großen Schaufensterflächen bekommen wir das Leben in der Siedlung sehr gut mit. Bedingt durch die Corona-Krise beobachteten wir eine große Zunahme Spazierender durch die Straßen des Viertels. Damit einher geht auch ein gesteigertes Interesse an unseren Schaufenstern. Durch die Corona-Krise sind wir Künstlerinnen und Künstler besonders in unserer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Jeder in der Gruppe hat drastische Einkommenseinbrüche zu verkraften und wir sind auf der Suche nach neuen Möglichkeiten unsere Arbeiten der Öffentlichkeit unter den Herausforderungen der Pandemie zu präsentieren. Hierbei ist die Idee der nachbarschaftsübergreifenden Schaufensterausstellung der WestAteliers entstanden. Bei einer Anzahl von mehr als 20 Schaufenstern, welche die 8 Ateliers insgesamt aufweisen, ergibt sich eine beachtliche Ausstellungsfläche, auf der über 100 Werke präsentiert werden können.
Gezeigt werden u.a. neuste Werke die im Rahmen der Arbeitsstipendien „Übergang meistern“ der Hessischen Kulturstiftung entstanden sind. Kommen Sie, und lassen Sie sich überraschen! Kommen Sie, und staunen Sie über die kulturelle Vielfalt! Kommen Sie, und unterstützen Sie uns - besonders in dieser schwierigen Zeit!
Die vertretenen Künstler*innen zwischen Fischbacher Straße und Lorsbacher Straße sind: - Simon Ndrejaj (Portrait und Comic) www.pinterest.de/simonndrejaj/
- Barbara Schaaf (Grafik/Malerei) www.b-schaaf-freiekunst.de
- Ruth Luxenhofer (Malerei/Druckgrafik; Naturdarstellung zwischen Formbildung und Auflösung), www.galerie-soeffing.de
- Maike Häusling (Raumbezogene Arbeiten mit bewegten Bildern und Farben) www.goethe.de/ins/my/en/m/kul/sup/air/21759760.html
- Michael Bloeck, Be Poet (Interdisziplinäre Poesie und Kunst) www.bepoet.de
- Franz Konter (Malerei, mehrteilige Arbeiten) www.franzkonter.de
- Stefan Reiling (Abstrakte Malerei)
- Robert Mondani (Objekte aus Lehm, Asche und Samt)
Ausstellungsorte: Schaufenster der Läden von acht WestAteliers. Hellerhofsiedlung/Gallus. Idsteiner Straße und Frankenallee zwischen Fischbacher Straße und Lorsbacher Straße. Ausstellungszeitraum: vom 25.10. bis 08.11.2020, 14 Tage á 24 Stunden Eröffnung: Sonntag 25.10.2020 11.00 – 18.00 Uhr Öffnungszeiten: am Eröffnungssonntag sind die Ateliers geöffnet und die Künstler*innen freuen sich über Ihren Besuch. Es gelten die dann gültigen Corona- Bestimmungen. Die Ausstellung findet in den Schaufenstern statt und ist 14 Tage à 24 Stunden von Außen sichtbar.
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GEHÖRTES über Lieblingslieder

(Uwe)
Auf meiner favorisierten Musikseite im Netz, plattentests.de, werden wöchentlich Platten besprochen. Laut eigener Aussage fokussieren sie sich auf die Genre Rock, Alternative und Independent. Die Besprechungen sind ziemlich lange und bei der Bewertung tun sich die Redakteure insbesondere mit außergewöhnlich guten Platten gerne schwer. So gibt es die Höchstwertung 10 von 10 nur selten, noch nicht einmal die Jahrhundertalben „Boxer“ von The National oder „Clarity“ von Jimmy Eat World, die auch die Redaktion in ihrer Kritik abfeierten. Die 10 von 10 kriegt eigentlich nur Radiohead, selbst wenn die eine wirre Ansammlung von Tönen veröffentlicht.
Warum schreibe ich das überhaupt, eigentlich wollte ich an dieser Stelle meine mühsam erstellte Liste mit meinen zehn Lieblingsliedern veröffentlichen. Im ersten Schritt erstellte ich eine Playlist mit 50 Kandidaten und hörte die Liste mindestens dreimal. Ich strich immer wieder Lieder weg, bis diese zehn Songs übrigblieben, von dem jeder eine "10 von 10" ist.
Calendar Girl – Stars Halt Dich an Deiner Liebe fest – Ton Steine Scherben Pas d´amis – Stephan Eicher Have Fun – The Beautiful South Start A War – The National Elefant für Dich – Wir sind Helden One – U2 I Still Remember – Bloc Party. Railroad Man – Eels Frightened Rabbit – State Hospital
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Das Couchkino ist zurück
(Uwe)
Mit seinem Couchkino auf Facebook verkürzte der Offenbacher Kinomacher Daniel Brettschneider vom heimischen Sofa oder Esstisch Filmfreunden die Zeit im ersten Lockdown im Frühjahr. Er stellte in rund zehnminütigen Videos Filme vor, die zu bestimmten Themen passten: Musikfilme, Filme, die vom Aufbruch handeln, etc. Unter seinen Beiträgen entwickelten sich teilweise sehr lebhafte Diskussionen über die vorgestellten Themen und Filme. Ich beteilige mich sehr gerne am Austausch über Kommentarfelder unter seinen Facebook-Videos. Kürzlich kam Daniel mit seinem Format zurück und ist mittlerweile bei Couchkino #32 angekommen. Anlass war die US-Wahl und Donald Trumps gewöhnungsbedürftige Auftritt nach seinem gefühlten Sieg.
https://www.facebook.com/daniel.brettschneider.94/posts/1479718362232198
Bild: Daniel Brettschneider/Facebook
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Unbürokratische Unterstützung für Kulturschaffende

(Daniela)
Für durch die Corona-Krise in Not geratene Künstler*innen und Kulturschaffende aus dem Raum Frankfurt/Offenbach gibt es eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, eine Übergangs-Soforthilfe von 500 € über die Spendenplattform www.kulturzeiterin.de zu beantragen.
Der Gedanke hinter dieser von Kulturschaffenden ins Leben gerufenen Spendeninitiative ist, dass Menschen, die durch den Lockdown gezwungen sind, auf kulturelle Leistungen zu verzichten, das Geld, das sie normalerweise dafür ausgeben würden, für jene Kulturschaffenden zu spenden, die bisher durchs Raster fallen und keine der von der Regierung zur Verfügung gestellten Hilfsleistungen bekommen.
Das trifft bekanntermaßen auf sehr viele Schauspieler*innen zu, die bislang weder die Soforthilfe für Soloselbstständige bekommen, weil sie keine Soloselbstständigen sind, noch Kurzarbeitergeld, weil sie derzeit kein Engagement haben, noch die vereinfachte Grundsicherung.
Hier der Link für Interessierte: https://www.kulturzeiterin.de/hilfe/
Spendenkonto: Kulturzeiter*innen e.V. i.G.Verwendungszweck: Kulturzeit, Frankfurter Sparkasse 1822IBAN: DE81 5005 0201 0200 7328 11, BIC: HELADEF1822 (c) Kulturzeiterin
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Sonntag, 8. November: ZEIT DER FEINDSCHAFT

(Martin)
Ein Thementag in Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938
LIVE-STREAM AUS DEM BERLINER ENSEMBLE
Vergleiche mit den Zuständen der 1920er- und 30er-Jahre, die im Faschismus und schließlich im Holocaust endeten, betonen vor allem die Spaltung der Gesellschaft in antagonistische Lager. Das machte zuerst politische, dann gesellschaftliche Bündnisse unmöglich und führte letztlich zum blanken Hass auf den Sraßen: Gewalt gegen Andersdenkende, brennende Geschäfte von Jüdinnen und Juden, das Schüren von Feindbildern. Doch hilft dieser Blick zurück dabei, die heutige Lage besser zu verstehen? Drohen ähnliche Spaltungen? Ähnliche politische Verhältnisse? Ähnlich enthemmte Gewalt? Wie ließe sich die Erosion der Gemeinschaft verhindern? Der Thementag "Zeit der Feindschaft" nähert sich diesen Fragen in drei Podiumsdiskussionen.
11.00h - 12-30h: „Freund und Feind“
„Cancel Culture“, "Freund-Feind-Schema", "Moralfalle". Öffentliche Debatten sind zunehmend geprägt nicht nur von Uneinigkeiten, sondern von Unverständnis, Kompromisslosigkeit und dem Unwillen, Konflikte auszutragen. Was bedeutet das für eine Demokratie? Was für die Meinungsfreiheit? Und was ist überhaupt eine Meinung?
MIT Carolin Emcke (Publizistin & Philosophin), Hasnain Kazim (Publizist) MODERATION Caterina Lobenstein (Die Zeit)
13.30h – 15.00h „Der Schoß ist fruchtbar noch“
In den 1920er- und 30er-Jahre spitzten sich die politischen Verhältnisse immer weiter zu und endeten in Gewalt auf offener Straße und schließlich dem Holocaust. Sind unsere politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse mit denen von damals vergleichbar? Wie groß ist die Gefahr von rechts? Lässt sich aus Geschichte lernen?
MIT Volker Kutscher (Autor, u.a der Romanvorlage zu Babylon Berlin), Cornelia Koppetsch (Soziologin), Natascha Strobl (Politologin) MODERATION Malene Gürgen (taz)
16.00h – 17.30h: Utopie Gemeinschaft
Überall ist von politischer aber auch gesellschaftlicher und sozialer Spaltung die Rede. Sind wir eine Gemeinschaft? Ist der Begriff Gemeinschaft überhaupt produktiv? Was können wir den Spaltungen von rechts, was dem Hass entgegnen? Wie sieht eine demokratische, soziale und gerechte Gemeinschaft aus?
MIT Ines Schwerdtner (Jacobin Magazin), Ronen Steinke (Jurist & Publizist), Eva von Redecker (Philosophin) MODERATION Matthias Meisner (Tagesspiegel)
Alle Veranstaltungen werden im Livestream auf www.berliner-ensemble.de/be-live übertragen.
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Montag 9. November: 82 Jahre Pogromnacht - digitale Gedenkstunde

(Daniela)
Gedenken der Synagogenzerstörungen am 9. November 1938. Vor 82 Jahren, am 9. November 1938, begann ein zweitägiges Pogrom, im Zuge dessen über 1.400 Synagogen in Deutschland und Österreich in Brand gesetzt wurden. Etwa 800 Menschen wurden deutschlandweit zwischen 7. und 13. November ermordet. Doch dies war erst der Auftakt zur systematischen Vernichtung der Juden*Jüdinnen Europas durch die Nationalsozialisten. Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main würdigt die Opfer und lädt in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung ein zum gemeinsamen, digitalen Gedenken am 09. November 2020 um 18 Uhr. Der Link zum Stream wird auf https://jg-ffm.de sowie auf dem Facebook- und Instagramprofil der Gemeinde kommuniziert.
Ansprachen: - Prof. Dr. Salomon Korn, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main
Gebete und Gesang: - Yoni Rose, Kantor der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Tamar Halperin, Pianistin
- Andreas Scholl, Opernsänger
Die Gemeinde kooperiert mit March of the Living und lädt dazu ein, ein symbolisches Licht gegen Antisemitismus, Hass, Diskriminierung und Intoleranz auf https://kristallnacht.motl.org/de/ zu zünden, indem SIE Ihre Message posten.
Foto (c): Yad Vashem Archives, 4620/2506
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Donnerstag, 12. November: HTA-Ringvorlesung – Online – Hessische Theaterakademie

(Martin)
Carsten Nicolai – Diskussion/Vortrag/Gespräch Theater und die Krise der Demokratie.
Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein? Carsten Nicolai (Künstler und Musiker) Beeinflusst von wissenschaftlichen Bezugssystemen beschäftigt sich Nicolai häufig mit mathematischen Mustern wie Grids und Codes, aber auch mit Fehlern, Zufall und selbstorganisierenden Strukturen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine elegante und konsequent minimalistische Ästhetik aus.
Donnerstag, 12.11. um 18.30 Die Veranstaltung findet im Live-Stream (via Zoom) statt. Eintritt frei. Anmeldung unter dramaturgie@mousonturm.de mit dem Betreff „HTA“
Foto: (c) Andrey Bold
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DAS PARLAMENT - Nach dem Ende der Versammlung II

(Daniela)
Wir ärgerlich, ich hatte mich so sehr auf diese Performance im Römer gefreut, aber Tim scjreibt: "Da die Realität sich derzeit unserer Fiktion annähert wird die Performance nicht wie ursprünglich geplant als Führung durch den Römer stattfinden, sondern als Online Lecture, die zu den geplanten Aufführungszeiten unter www.mousonturm.de buchbar ist."
Ich bin auf jeden Fall dabei.
andpartnersincrime (Frankfurt/Berlin) - Online Lecture | Künstlerhaus Mousonturm
Premiere am 18.11. um 20 Uhr
2019 sympathisierte in Deutschland jeder fünfte Bürger mit einer Diktatur. Ein Großteil hielt parlamentarische Politik für eine theatrale Inszenierung und Politiker für Marionetten.
2020 standen dann die Parlamente und Theater plötzlich leer und die Menschen begannen auch jenseits der Bühne Masken zu tragen. Theater und Politik waren überall und nirgends.
Die Lecture Das Parlament blickt aus einer Zukunft, in der es keine repräsentative Politik mehr gibt, zurück auf die Parlamente als Ruinen einer vergangenen Zeit. Auf der Suche nach etwas, was es vielleicht nie gegeben hat, leitet sie ihr Publikum durch den Römer, das einst stolze Wahrzeichen der Stadt Frankfurt und den Sitz der Stadtverordnetenversammlung.
Was war repräsentative Demokratie, wie hat sie funktioniert und woran ist sie gescheitert? Fundstücke aus einer beinahe schon vergessenen Gegenwart setzen sich zusammen zu dem Museum einer möglichen Zukunft.
„Das Parlament“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzen.
Weitere Vorstellungen am 19./20./21.11. um 20 Uhr / 22.11. um 18 Uhr
andpartnersincrime in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und Historisches Museum Frankfurt
Tickets und Streaming-Link unter: www.mousonturm.de
Künstlerische Leitung und Text: Eleonora Herder | Dramaturgie: Tim Schuster | Komposition und Sounddesign: Marc Behrens | Gestaltung und Bühnenbild: Anna Sukhova | Kostüm: Tanya Tverdokhlebova | Videoessay: Julia Novacek | Performerin und Sprecherin: Shahrzad Osterer | Live-Musik: N.N. | Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim | Produktionsleitung: Anna Maria Bolender | Beratung: Julia Schade, Leon Züllig
Foto: (c) Julia Novacek
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Donnerstag, 26. – Samstag, 28.November: Show me a good Time

(Martin)
Gob Squad und Show me a good Time haben in Frankfurt den BAU im Mousonturm eröffnet. Wer kein Logenticket bekommen hat, der hat nun Gelegenheit, denn das Hebbel am Ufer (HAU) Berlin streamt drei Vorstellungen dieses sehenswerten Events!
„Das Jetzt ist alles, was uns bleibt. In diesem Moment des Innehaltens hängt die Gegenwart fest und die Zukunft scheint ungewisser denn je.
Im vergangenen Juni, zur Zeit des kulturellen Lockdowns, als in Berlin die Theaterhäuser geschlossen waren, zeigte das HAU Gob Squads “Show Me A Good Time” als ambitionierte 12-stündige Livestream-Performance. Von der leeren Bühne des HAU1 versuchte ein:e einzelne:r Performer:in, Zuschauer:innen an den Bildschirmen überall auf der Welt zu erreichen, während die anderen die Straßen von Berlin und Sheffield erkundeten oder intime Situationen aus ihrem Zuhause teilten.
Die Welt verändert sich in rasantem Tempo und es gibt kein Zurück mehr. Was wird bleiben und was muss sich ändern, während die Zeit erbarmungslos voranschreitet? Wie können wir aus unserer Isolation heraustreten und die Komfortzone unserer sozialen Blasen verlassen, in die wir uns eingehüllt haben? Wie können wir uns wieder verbinden und mit Fremden Kontakt aufnehmen? Und wo lässt sich in dieser neuen Normalität je wieder eine gute Zeit finden? Auf einer Bühne, auf der Straße oder zu Hause auf dem Sofa?
Nun, zum zweiten kulturellen Lockdown im November, scheint es der perfekte Moment, um “Show Me A Good Time” erneut als Livestream auf HAU4 zu zeigen, dieses Mal in eine Serie aus dreistündigen Episoden transformiert. Als zeitreisende Forscher:innen versuchen Gob Squad erneut die Schichten einer uns fremdgewordenen Wirklichkeit freizulegen, um herauszufinden wie wir weitermachen können. Begleiten Sie sie online auf ihrer Reise durch die Zeit!“
Streaming-Tickets gibt’s hier:
https://hebbel-am-ufer-tickets.reservix.de/p/reservix/event/1627967?_locale=de
Donnerstag, 26.11. um 18.00h. Freitag, 27.11. um 21.00h und Samstag, 28.11. um 15.00h.
Foto: (c) Hebbel am Ufer (HAU) Berlin
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