18.09.2020
Inhalt: LOSGLÜCK / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / SUCHE / BIETE / HIER GIBT ES WAS ZU GEWINNEN / G E R O L L T E S über die erste Pokalrunde / Mal wieder etwas über den FSV / Freitag 18. September: SHANTEL / Freitag, 18. – Sonntag, 20. September: Forced Entertainment / Freitag, 18. September: Mukke im Gadde / Freitag, 18. September: Sarah Lesch (KULTURSOMMERGARTEN 2020) / Freitag, 18. September: Of/ Barton Fink / G E D R U C K T E S / Samstag, 19. September: KINO AM PLATZ Open Air Kino im Danzig am Platz / Samstag, 19. September: Of/ Stadtteilfest Nordend / Samstag, 19. September: OF/ Amy / Lesbos matters / Sonntag 20. September: ‼️EVACUATE ALL CAMPS NOW ‼️ / Sonntag 20. September: Bundesweite Kidical Mass - Frankfurt ist dabei! / Sonntag 20. September: Sonntags im Club / GEHÖRTES über Deerheart von Blood Relatives / Montag, 21. September: FFM/ „Gast“-Arbeit: Ein Migrationsexperiment mit unerwartetem Ausgang / Dienstag, 22. September: Konzert / Donnerstag, 24. September: OF/ World Taxi / Donnerstag, 24. September: Of: Im Bauch des Wals / Noch bis 4. Oktober: URBAN SKETCHERS / Noch bis 31. Oktober: SCHMUCKE FLASCHENPOST / VORSCHAU / Freitag, 25. September: FFM/ Gegen das Vergessen / Sonntag, 27. September: Bücherreigen, digital+live / Sonntag, 27. September: FFM/ Roy Hammer und seine Pralinen / 1. bis 3. Oktober: Frankfurt/ Don´t die dead / Mittwoch, 21. Oktober: Frederico Albanese / Konzert / Impressum
LOSGLÜCK

Ich kann es selber kaum fassen, aber ich habe doch wirklich Glück gehabt, denn ich habe eins der begehrten 6.500 Tickets für das morgige Spiel der Eintracht ergattert. YEAH!!!!!

Ich hab zwar niemanden der/die mit mir hin geht und ich habe leider auch keinen Platz in der NWK bekommen und ich kann leider mein Rad auch nicht beim Bikepoint abstellen, da ich nicht wie sonst über den Haupteingang, sondern über den Waldparkplatz ins Stadion gehen muss und natürlich muss ich auch einen Mund-Nasen-Schutz tragen und natürlich ist es auch doof, dass nicht alle ins Stadion können, ABER das alles ist ehrlich gesagt Jammern auf hohem Niveau!

Es ist ein Anfang und wenn der gut klappt, dann wird es vielleicht bald mehr Zuschauer*innen geben können. Ich danke auf jeden Fall der Eintracht, dass sie sich so verdammt viel Mühe macht das alles zu organisieren. Da ich mich in meinem Job aktuell auch nur noch mit Hygienekonzepten, deren Umsetzung und der Kommunikation mit Mitgliedern beschäftige weiß ich genau wieviel Arbeit das alles macht.

Ein anderer Dank geht an dieser Stelle aber auch an das Frankfurter Gesundheitsamt und das Gesundheitsdezernat, die der Eintracht die Genehmigung erteilt haben. Und wisst ihr was sie noch genehmigt haben? Ein Konzert mit 500 Leuten! Und nicht irgendein Konzert, sondern Shantel & das Bukovina Club Orkestra. Sie spielen heute Abend im Sommergarten der Batschkapp!

Florian Joeckel schrieb dazu: ITS ONLY ROCK N ROLL sensationelle news!! die erste show mit 500 gaesten seit anfang maerz in der rockcity frankfurt!! selbstverstaendlich spielt diese kein geringerer als frankfurts loudest Shantel mit seinem bucovina club orkestar... besten dank an alle die sich so sehr fuer diese sommergaerten stark gemacht haben.. die aus palawer realitaeten werden liessen und an alle die im vorder aber auch hintergrund die fuer diese kapazitaetsverdopplung noetigen hausaufgaben gemacht haben.. eine eins plus ist das fuer die kultur. fuer den rock n roll.. danke. und jetzt flux die letzten restkarten auf www.batschkapp.de kaufen.

Und wenn wir schon bei den Superlativen sind, dann noch dies hier: das neue Open Air KINO AM PLATZ von Daniel Brettschneider & den Macher*innen vom Danzig am Platz ist wunderschon. Wir haben dort am Mittwoch „Call me by your name“ gesehen und morgen zeigt er „Gegen die Wand“ und ich hoffe ja sehr, dass Daniel noch „Dirty Dancing“ auf die Leinwand bringt. Er hat es mir versprochen…

Bei diesen tollen Nachrichten vergesse ich aber nicht, dass es vielen Menschen so verdammt schlecht geht. Natürlich denke ich dabei insbesondere an die Menschen in Moria. Für alle, die starke Nerven haben, empfehle ich dazu den aktuellen Beitrag von Joko & Klaas: „A short story of moria“ https://www.youtube.com/watch?v=XRqN9E9boCY. Und weil das so unfassbar grausam ist gehe ich am Sonntag mal wieder auf die Straße.
Ich gehe zur Demo der Seebrücke: #EvacuateAllCamps: Tents are for holidays, not for housing! und danach zu Holger & Mehran die bei „Sonntags im Club“ auflegen.

Ich hoffe ich treffe Euch hier oder dort.

Lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

SUCHE / BIETE

(Wer über die Ausgehtipps eine Wohnung bekommt, den bitten wir um eine Spende an den Verein von Anna: http://www.people4people.social)

WG-Zimmer in Eckenheim, ruhige Lage, 670€ warm
Wir, Alex und Ansgar, sind Ende 20 und beide berufstätig. Da uns unser Mitbewohner leider verlässt, sind wir auf der Suche nach eine*r neuen zuverlässigen und langfristigen Mitwohner*in. Da wir beide neben den Jobs noch ehrenamtlich aktiv sind, sind wir unter der Woche eher etwas seltener Zuhause – freuen uns aber, wenn wir z.B. am Wochenende auch mal gemeinsam kochen oder etwas unternehmen. Durch das große Wohnzimmer hast du auch, sofern Corona das nicht gerade verhindert, die Möglichkeit mehrere Leute einzuladen. Unsere Türen sind in der Regel offen und man kann sich jederzeit an die anderen wenden. Wir haben eine gemeinsame Kasse und Liste für Lebensmitteleinkäufe. Je nachdem wer zuerst Zeit hat, bringt einfach möglichst alles von dieser Liste mit. Wir bevorzugen dabei regionale und saisonale Lebensmittel und sind auch immer mal wieder in den unverpackt-Läden zu sehen. Dabei spricht aber auch nichts gegen eine gelieferte Pizza ;-) Ausführliche Informationen zur Wohnung auch unter: https://www.wg-gesucht.de/8218012.html Kontakt über alex@ttffm.de oder 0173/4266479

HIER GIBT ES WAS ZU GEWINNEN

Antworten bitte an Uwe: schwoebke@aol.com

1 x 2 ECHTE Saaltickets fürs Konzert von OIL am Dienstag, 22. September um 19:30 Uhr im Literaturhaus Frankfurt. Gewinnfrage: Mit welchem Begriff, den man mehr von Olivenöl kennt, werden die Mitglieder der Band bezeichnet?

3 x STREAMINGTICKETS für Sonntag, 27. September um 15 Uhr für „Die Autoren der Shortlist“ im Literaturhaus Frankfurt. Gewinnfrage: Frage: Wie lautet der Titel des ersten Buchs, das hier vorgestellt wird.

Antworten bitte an Andrea ausgehen-in-offenbach@web.de

Jeweils 2 x 2 Tickets für Roy Hammer und die Pralinés am Sonntag, 27. September, im Biergarten der Batschkapp. Es gibt zwei Vorstellungen, bitte schreibt mir, ob early bird-Show um 10 Uhr (Einlass) oder Langschläfer-Show 14 Uhr (Einlass). Die Gewinnfrage: Wie heißt die kleine, feine Offenbacher Dancecompany, die Anfang Oktober ihre nächste Produktion im Gallustheater vorstellt?

G E R O L L T E S über die erste Pokalrunde

(Uwe)

Die erste Runde im DFB Pokal ist gespielt. Allerdings noch nicht komplett, weil Bayern München und Schalke 04 am vergangenen Wochenende aus unterschiedlichen Gründen nicht spielten. Die Bayern haben in der Sommerpause die Champions League gewonnen und durften sich eine Woche länger ausruhen, den Schalkern gelang ähnliches nicht (sie hätten im Gegenteil nicht weiter von einem europäischen Titel entfernt sein können), trotzdem waren sie spielfrei. Das hing damit zusammen, dass ein ordentliches Gericht (und kein Verbandsgericht) eine Absetzung der Partie Schweinfurt 05 – Schalke 04 forderte. Der Bayerische Fußballverband (BFV) kann  jedes Jahr zwei Startplätze für die DFB Hauptrunde vergeben. Laut der dortigen Statuten sind dies der Gewinner des Landespokals (TSV 1860 München, Erstrundengegner von Eintracht Frankfurt) und die beste bayerische Amateurmannschaft. Das ist in der Regel der Tabellenführer der Regionalliga Bayern. Der BFV meldete 1 FC Schweinfurt 05 und nicht Türkgücü  München. Zweitgenannter Verein klagte gegen die aus ihrer Sicht falsche Meldung des Verbandes und bekam Recht (ist eine lange Geschichte).

Jetzt ist die ganze Sache wieder offen. Sicher ist nur, dass „meine“ Schalker irgendwann gegen den besten Amateurverein aus Bayern spielen. Witzig ist, dass sich Schalkes Sportvorstand Schneider über den Verlauf beklagte („Letztendlich kann man nur den Kopf über die Vorgehensweise des Bayerischen Fußball-Verbandes schütteln ….“). Ist es doch gerade er und seine Schalker Vorstandskollegen, die in den letzten Jahren alles falsch machten, was man falsch machen kann. Mal sehen, was sie heute beim Saisonauftakt gegen Bayern München hinbekommen. Mit Pacienca von der Eintracht und Ibisevic von Hertha BSC hat Schalke nun endlich einmal zwei Stürmer verpflichtet, die ihre Funktionsbezeichnung zu Recht tragen.

Abhängig vom Spielort waren in der ersten Runde des Pokals auch wieder Zuschauer zu sehen und zu hören. Oft waren rund 500 Leute in den Stadien, in Magdeburg oder Rostock erhielten sogar mehrere tausend Fans Einlass. Die lautstarke Anfeuerung, die Gesänge und besetzte Tribünen haben schon gefehlt, nicht aber die inkompetenten Zwischenrufe einiger regelunkundiger Fans, die selbst klarste Entscheidungen von Schiedsrichtern gleich wieder mit „Schieber, Schieber“- oder „scheiß DFB“-Rufen quittierten. Wie langweilig, nichts gelernt. Im Netz findet man sehr einfach die Fußballregeln, die sollten die Sportsfreunde einmal in Ruhe lesen. Auch in Dresden wurden wieder Leute ins Stadion gelassen. Die meisten davon haben sich einfach nur darüber gefreut. Sie genossen die Stimmung und den Sieg gegen den klassenhöheren HSV. Einer hatte aber nichts Besseres zu tun, als nach Spielschluss Frau und Tochter eines HSV-Spielers, der früher einmal für Dynamo spielte, schwer zu beleidigen. Der HSV Spieler schubste den verbalen Angreifer daraufhin um. Das Spiel war zu dem Zeitpunkt schon vorbei und entschieden. Das war das WM Finale 2006 zwischen Italien und Frankreich noch nicht, als Zinedine Zidane eine ähnlich niederträchtige Beleidigung eines italienischen Verteidigers mit einem Kopfstoß rächte.

Mal wieder etwas über den FSV

(Uwe)

In der Reginalliga SüdWest sind mittlerweile drei Spielltage gespielt. Der FSV gewann zuhause gegen Bayern Alzenau und verlor zweimal, einmal davon unter der Woche bei Pokalüberraschung SSV Ulm. Die Ulmer sind vor dem OFC aktuell auch Tabellenführer in der Spielklasse, der FSV steht mit drei Punkten im unteren Mittelfeld. Weil in der letzten, coronabedgint abgebrochenen, Saison kein Verein abstieg, spielen in diesem Jahr 22 Mannschaften in der Regionalliga mit, sechs davon müssen absteigen. Grund genug, am Samstag im Hessenderby zuhause den FC Gießen zu schlagen. 

Freitag 18. September: SHANTEL

(Daniela)

500 Leute bei einem Konzert - das gibt es aktuell nur in Frankfurt. Echt klasse, dass das klappt. Zu gerne wäre ich heute Abend im Sommergarten der Batschkapp, denn es spielt SHANTEL & das BUKOVINA CLUB ORCHESTER...

Ich weiß nicht wie oft ich sie schon gesehen habe, aber ich wäre heute Abend auf jeden Fall dabei, wenn ich nicht schon verplant wäre.

Es gibt wohl noch knapp 50 Tickets, also seid schnell:

https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1003479-shantel_bucovina_club_orkestar

Einlass 18:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Freitag, 18. – Sonntag, 20. September: Forced Entertainment

(Martin)

Das (tatsächlich!) komplette Werk: TABLE TOP SHAKESPEARE

Folge 1 - 4 - Studio 1 im Mousonturm oder zu Hause auf der Couch.

Kritisch und intelligent, so werden die Performances von Forced Entertainment immer in der Presse gefeiert. Für ausgewählte Produktionen gab’s schon Einladungen zum Berliner Theatertreffen und den Ibsen-Preis. Immer steht die Sprache im Mittelpunkt und Forced Entertainment schafft es irgendwie, das eigentlich Nicht-Darstellbare mit sehr klugen und einfachen theatralischen Mitteln auf die Bühne zu bringen. Auch deswegen sind die Inszenierungen immer im hohen Maße lohnend und tatsächlich gewinnbringend.

„Größenwahnsinnig und bestechend: 30 Jahren und zahllose umjubelte, verteufelte und vielfach preisgekrönte Inszenierungen hat es gebraucht, bis das britische Theaterkollektiv Forced Entertainment nun den gesamten Shakespeare auf die Bühne bringt, genauer alle 36 Shakespeare Dramen in neun Tagen! Jeden Abend vier Komödien, Tragödien, Historien - eiskalt zugespitzt, drastisch erzählt, todernst und sterbenskomisch. Handlung pur, in einfachstem Englisch. Ob Hamlet, Macbeth oder Romeo und Julia, alles in voller Besetzung, geschrumpft auf Tischformat mit Essigfläschchen, Rasierklinge, Pillendöschen.“

„Die Wochen des Lockdowns habe Forced Entertainment produktiv genutz. Dabei entstand die Idee, sämtliche Dramen aus den eigenen Küchen heraus mit allem, was sich dort finden lässt, noch einmal als Online-Serie über neun Wochen hinweg aufzuführen. Vom eigenen Sofa aus anzusehen oder als Stream in der gemütlichen Lounge im Mousonturm-Studio mitsamt gereichter Erfrischung.“

  • Am 18.09.: Pericles (laut Statistik das am seltensten aufgeführte Stück Shakespeares).
  • Am 19.09.: The Merchant of Venice (Nullzinspolitik: Geldverleiher Shylock will kein Geld, stattdessen ein Pfund Fleisch aus dem Körper seines Schuldners Antonio. Und er kommt es sich holen).
  • Am 20.09.: A Midsummer Night’s Dream (Was ein munteres Lieben, Jagen, Foppen, Zaubern, Kuscheln, Knutschen, Schrecken und Necken im Walde von Athen, mitsamt Theater im Theater und genügend Charakteren für jede Schultheatergruppe).

Folgen 5 – 8 vom 24.09. – 27.09.; Folgen 9 – 12 vom 01.10 – 04.10.; Folgen 13 – 16 vom 08.10 – 11.10.; Folgen 17 – 20 vom 15.10 – 18.10.; Folgen 21 – 24 vom 22.10. – 25.10.; Folgen 25 – 28 vom 29.10. – 01.11.; Folgen 29 – 32 vom 05.11. – 08.11.; Folgen 33 – 36 vom 12.11. – 15.11.

Weitere Infos zu den jeweiligen Stücken, den Tickets und dem Streaming hier: https://www.mousonturm.de/events/table-top-shakespeare-at-home-folge-1-4/

Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

Freitag, 18. September: Mukke im Gadde

(Uwe)

Man schnappte in letzter Zeit viel Gutes über Mukke im Garten im Neuen Frankfurter Garten auf. Schön, dass es daher noch einige Termine anstehen, an denen die Gartenbetreiber für Musik, Getränke und angenehme Atmosphäre sorgen.

18.09: Nuwanda und Band, The voice of Rock'n' Roll., Country, Blues, Rock, Pop.

25.09: Frankfurter Dreierlei, bitterzartes Musikkabarett & feinherbe Chansons für jeden Geschmack, danach All Colours, Frankfurter Blues- und Rockband um Matthias Baumgardt

Wegen des Sicherheitskonzeptes werden nur Sitzplätze angeboten. Um die Platzwünsche grösserer Gruppen (ab 3 Pers.) sicher stellen zu können, wird um Vorbestellung bis spätestens Donnerstags 18.00 Uhr unter der Tel. mob.: 0151-12514056, Silvia) gebeten.

Änderungen im Programm sind immer, auch kurzfristig möglich.

Frankfurt, Danziger Platz, am Ostbahnhof, barrierefrei. Beginn: 19 Uhr

Foto: Frankfurter Garten

Freitag, 18. September: Sarah Lesch (KULTURSOMMERGARTEN 2020)

(Uwe)

Die Kultursommergärten sind eine Kooperation mehrerer Frankfurter Clubs, Musikspielstätten und Kulturschaffender und wurden durch die Unterstützung der Stadt Frankfurt am Main und dem Land Hessen ermöglicht. Auch das Zoom mischt mit. Nicht am bekannten Ort in der Innenstadt, sondern in den Sommergärten vom „Das Bett“, „Tanzhaus West“ und der „Batschkapp“.

Freitag, 18.09, 18:30 Uhr: SARAH LESCH, das Bett

Die richtigen Stellen, die richtige Balance – Sarah Lesch findet sie auch auf ihrem vierten Album. „Der Einsamkeit zum Trotze“ spielt vollendet mit dem zarten Zupfen und dem lauten Pochen, mit den vieldeutigen Bildern und der entwaffnenden Wortwörtlichkeit. Sarah Lesch schreibt, singt und trägt Lieder, die Traditionen weiterführen und sie neu denken, die so kraftvoll wie zurückhaltend strahlen und dabei Anmut und Eigensinn vereinen. Nach der Cover-EP „Den Einsamen zum Troste“ erzählt sie die Geschichte der Einsamkeit in eigenen, fordernden, deutlichen Worten weiter. Das neue Album “Der Einsamkeit zum Trotze” erscheint am 22.05.20. Im Juli und August spielt Sarah Lesch exklusive Album-Release-Shows mit einer großen Bandbesetzung und Special Guests an wundervollen Open Air- und Sommer-Locations. Sarah Lesch & Freunde. Auf und vor der Bühne.

Foto: Zoom / Das Bett, Website

Freitag, 18. September: Of/ Barton Fink

(Andrea)

Von „Der letzte Mann“ und „Menschen im Hotel“ über „Shining“ und “Four Rooms“ bis „Lost in Translation“ – seit über 100 Jahren beschäftigen sich Filme mit dem Thema Leben und Arbeiten im Hotel, erzählen Geschichten und Schicksale in einem Durchgangsort, einem Un-Ort fast. Ein wunderbares Thema und Ida und Nicole haben daraus eine schöne Reihe zusammengestellt, tolle Filme ausgewählt und diese bisher auch Themengerecht im Hotel präsentiert. Corona macht alles anders, aber die Reihe bleibt und das ist gut so. Denn mit "Barton Fink" kommt ein ausgezeichneter Streifen der Coen-Brüder auf die Leinwand des Filmklubbs, Barton Fink ist der bislang einzige Film, dem es gelungen ist, alle drei Hauptpreise (Goldene Palme, Regie, Darsteller) des Filmfestivals von Cannes zu gewinnen. Kurz zur Story: Barton Fink ist ein junger Autor, der angelockt durch das großzügige Honorar, tritt nach Hollywood reist. Auf eigenen Wunsch wird er in dem schäbigen Hotel „Earle“ untergebracht, das menschenleer wirkt. Nur die Schuhe vor den Zimmertüren der langen Hotelflure deuten an, dass er nicht alleine ist. Der Hotelpage Chet und ein greisenhaft unbeweglicher Liftführer scheinen die einzigen Bediensteten zu sein. Die Tristesse setzt sich fort in einem farblos gespenstischen Interieur der hellhörigen Zimmer. Unter der schwülen Hitze lösen sich Tapeten schmatzend von den Wänden, die Fenster lassen sich nicht öffnen und Moskitos fallen zur Last....
Filmklubb Offenbach,
Isenburgring
Einlaß 19h Reservierung nic@filmklubb.de
Es werden Speisen und Getränke angeboten. Der Filmklubb ist leider nicht barrierefrei.

G E D R U C K T E S

(Petra)

Vier und Neun: Zwei Männer mit einem Auftrag. In einem vom Bürgerkrieg geplagten Land soll nun in Friedenszeiten eine Asphaltstraße den armen Süden mit dem reichen Norden verbinden. Ob als Entwicklungshilfe oder letztlich doch lukrativer Auftrag einer Firma, die ihre Mitarbeiter und das komplette Equipment im Privatjet einfliegen lässt, ist für mich nicht eindeutig. Schnell, effizient und risikoarm soll es auf jeden Fall laufen, damit der Ministerpräsident des Landes die Straße in zwölf Tagen mit einer feierlichen Parade eröffnen kann.

Dieses Setting setzt Dave Eggers in „Die Parade“ in kurzen Sätzen. Ganz wortkarg ist der Protagonist, der sich „Vier“ nennt: sein dreiundsechzigster Auftrag, den er genauso durchziehen will wie alle vorherigen. Klare Spielregeln, klare Ziele, keine Fragen. Die Menschen vor Ort sind lediglich ein Störfaktor: sie soll Neun als Vorhut vom Weg verscheuchen und bloß keinen Kontakt mit ihnen aufnehmen. Und so dafür sorgen, dass die vorab platzierten Materialbehälter für die nächste Etappe problemlos aufgenommen werden können. Währenddessen wird sich Vier mit dem hoch automatisierten Asphaltier-Fahrzeug rasch vorarbeiten und eine spiegelglatte Straße hinter sich zurücklassen. Glücksversprechen oder postkoloniale Zwangsbeglückung?

Die Parabel braucht keine zweihundert Seiten, um ein Universum an Konflikten und Fragen anzureißen. Die ebenfalls tolle Autorin Adichie bringt es auf den Punkt: „Dave Eggers ist in der Lage, die Welt so zu sehen, wie sie ist, und gleichzeitig an seiner Vision festzuhalten, wie sie sein sollte“.  Damit berührt er mich immer wieder.

Schon beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Männer noch im Hotel ahnt man: das kann nur schlimm enden. Es soll losgehen, doch Neun liegt im Bett, noch dazu mit einer Frau. Verboten! Er ist neugierig auf die Menschen, lässt sich am Wegesrand in Gespräche verwickeln (verboten!), zum Essen in die Dörfer einladen (verboten!) – und eben die Frauen…sein erster Auftrag, ein Abenteuer.
Vier hingegen hält sich an seinen Tagesplan, schafft sogar mehr Straßenmeter als das Tagespensum vorsieht, kapselt sich von seiner Umwelt ab, isst und schläft am oder sogar alleine im Fahrzeug. Alles nach Plan. Wo er sich befindet? Egal.

Und dann ist Neun verschwunden, nicht – wie sonst – nur für ein paar Stunden. Ob er will oder nicht: Vier muss was tun. Als ich nach einigem Luftanhalten schließlich denke, es werde doch noch alles gut, wird es entsetzlich traurig.

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Samstag, 19. September: KINO AM PLATZ Open Air Kino im Danzig am Platz

(Uwe)

Am Mittwoch startete die kurze Filmreihe im DANZIG AM PLATZ. Wir waren dort uns es war genauso toll, wie wir es uns vorher vorgestellt hatten. Das Bier war lecker, es waren Freunde da, es herrschte eine gute Stimmung, ….. Und vor dem Film liefen über Lautsprecher zwei Lieder von meiner Lieblingsband The National. Gestern ging es weiter mit „Les Miserables – die Wütenden“ und am Samstag läuft „Gegen die Wand“, das Meisterwerk von Fatih Akin. Über den Film gäbe es einiges zu schreiben, das Wichtigste aber in Kürze: Ihr müsst den Film sehen.

Filme, Speisen und Getränke.
Eintritt gegen Spende, Einlass ab 18 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr.
Danzig am Platz, Ostparkstraße 11, 60314 Frankfurt am Main.

Foto: Danzig am Platz/Facebook

Samstag, 19. September: Of/ Stadtteilfest Nordend

(Andrea)

Das Nordend ist unser wildestes und auch eines der schönsten Viertel, vor allem rund um den Goetheplatz gibt es viele schöne inhabergeführte Läden und außerdem Lutz mit der afip. Der hat heute Großes vor,  er will heute das größte DIY-Bürgerorchester entstehen lassen und ich muss unwillkürlich an die Wilden Kerle denken, "Heute machen wir Krach!". 

Ab 11 Uhr — 15 Uhr Instrumentenbau — 17 Uhr Bürgerprobe mit Anfängern, Laien & Profis — 18 Uhr Das große DIY-Bürgerkonzert #soklingtoffenbach Wir sind mit dabei — Stadtteilfest Nordend Of: Boxclub, Foodsharing, Genussverstärker, Qurban, Stadtteilbüro Nordend, »afip!«, Quartiersmanagement Of, Polizeirevier 2, JuKuMo, Bogside, Tante Mina, Goetheschule, Strandperle, MädchenEtage, Etagerie, Papier- & Mode-Atelier, Cocon Design, Adlibitum, Radentscheid…

Bei der Mädchenetage kann man Beutel bedrucken lassen, mit der Strandperle können aus Fahrradständern Tiere gebastelt werden. Cocon Design und Adlibitum halten ihre Näh-und Buchbindeateliers offen, genauso die Etagerie mit und die Genussverstärker mit deren Angebot. Auch wird es einen Infostand (und sehr wahrscheinlich auch einen Radparcour!?) der Inintiative Radentscheid Offenbach geben und Waffeln von der KÜFA/Foodsharing sowie Tante Minas Köstlichkeiten im Stadtteilbüro. Und im Irish Pub Bogside gibt es um 15:00 ein Pubquiz und am Abend ein wenig Musik.

Nordend, rund um den Goetheplatz, 11 bis 22 Uhr

Samstag, 19. September: OF/ Amy

(Andrea)

Ich erinnere mich noch gut an die Nachricht vom Tod von Amy Winehouse. Wir waren in San Sebastian und dort hingen sogar noch Plakate eines Festivals mit ihrem Namen im Line-up. Heute läuft " The Girl Behind the Name" im Rahmen des Dokumentarfilmtag im Filmklubb. Der Film zeigt den Werdegang von Amy Winehouse und ihren Tod im Alter von 27 Jahren Einlaß 19h Beginn 20h Reservierung nic@filmklubb.de 10 € / 8 € Es werden Speisen & Getränke angboten

Filmklubb
Isenburgring 36
Offenbach
Nicht barrierefrei 




Lesbos matters

(Andrea)

Lesbos ist gerade in aller Munde und es ist wirklich deprimierend, was dort passiert. Seit Jahren schon, der Handlungsbedarf ist also nicht neu. Trotzdem ist es wichtig, die Menschen und alle Helferinnen und Helfer dort weiterhin zu unterstützen, vor allen die Griechen, die die Situation vor Ort schon lange mittragen. Dass es dort jetzt zu rassistischen Übergriffen kommt, kann nicht überraschen, allerdings möchte ich eine Lanze für die Lesbioten brechen, denn die meisten jetzt aufgetauchten Unruhestifter wohnen gar nicht auf der Insel... Leider ist die Situation inzwischen schon derart verfahren, dass einem langsam die Phantasie ausgeht, wie eine gute Lösung aussehen könnte...

Nun, wie ihr vielleicht wisst, war ich im Frühjahr auf Lesbos...dort habe ich in Moria Muhannad kennen gelernt, einen jungen, sensiblen Syrer mit Leidenschaft für Fotografie. Eines seiner Bilder war Teil der Awareness-Kampagne und weil es DAS Bild der Stunde war, habe ich es beim PR-Award eingereicht. Dort ist es nun in der Shortlist und weil dieser Award gerade Muhannads einziger Strohhalm ist (er fragt mindestens einmal die Woche nach, aber dummerweise fällt die Entscheidung erst im November) und er inzwischen schon fast alle Hoffnungen verloren hat, noch irgendetwas sinnvolles mit seinem Leben anfangen zu können, hoffe ich, dass wir ihn alle gemeinsam auf Platz 1 voten. Bitte unterstützt ihn mit einem Klick: 

https://www.pr-bild-award.de/voting/141-ngo.html

Außerdem sei darauf hingewiesen, dass #europecares am Sonntag, 20. September, um 17 Uhr auf dem Römerberg ist, um Zelte, Kleidung und Hygieneprodukte für Lesbos einzusammeln. 

Sonntag 20. September: ‼️EVACUATE ALL CAMPS NOW ‼️

(Daniela)

Heute gehe ich auf die Straße und fordere: holt die Meschen aus den Camps! ‼️EVACUATE ALL CAMPS NOW ‼️

Tents are for holidays, not for housing!

Nach dem Brand auf Moria reagiert Griechenland und die EU mit dem erneuten Aufbau von Zelten, obwohl die Geflüchteten tagtäglich dagegen protestieren.

Deutschland spricht von der Aufnahme von nicht mal 500 Familien aus Griechenland und nur zum Teilen aus Moria - und dabei handelt es sich sogar um Geflüchtete, deren Asylverfahren ohnehin bereits genehmigt sind.

Moria macht klar, dass es eine fundamentale Wende braucht. Eine grundsätzlich andere Politik in Deutschland und Europa. Wir brauchen keine Festung – sondern ein neues Modell für Offenheit, Demokratie und Solidarität!

Daher rufen wir zuammen mit den @falkenhessen, @migrantifahessen , @project.shelter_ffm und qbeheardffm dazu auf:

Lasst uns am Sonntag um 14.30 Uhr mit einer starken und lauten Demonstration vom Hauptbahnhof FFM zum Paulsplatz gehen und uns dort für eine Kundgebung versammeln.

An einem symbolischen Zeltlager am Paulsplatz wird es Info-Material zum Thema Flucht, Migration und anlässlich des Weltkindertages auch speziell zur Situation von Kindern geben. Kommt vorbei, zeigt euch solidarisch!
#EvacuateAllCamps; #WirhabenPlatz; #leavenoonebehind

Sonntag 20. September: Bundesweite Kidical Mass - Frankfurt ist dabei!

(Daniela)

Die bundesweite Kidical Mass, die schon einmal im März geplant war und aus bekannten Gründen abgesagt werden musste, wird nachgeholt. Am Wochenende vom 19.-20.September 2020 erobern kleine und große Radfahrende die Städte im ganzen Land. Der Weltkindertag und die Europäische Woche der Mobilität sind perfekte Anlässe für eine bunte Fahrraddemo. In fast 100 Städten starten an diesemWochenende Kinder Fahrrad Korsos unter ein und demselben Motto: Platz da für die nächste Generation.

Es ist jedes Mal ein tolles Erlebnis mit vielen Kindern, ihren Familien und Freunden durch die Stadt zu radeln. Doch haben wir immer ein ernstes Anliegen. Wir fordern:

* Angstfreies Radfahren für alle Menschen

* Sichere Schulradwegenetze

* Tempo 30 für sicheren Straßenverkehr innerorts

Es gibt viele gute Gründe, sich für Tempo 30 in den Städten einzusetzen: erwiesenermaßen passieren weniger Unfälle und weniger schwere Unfallfolgen. Bei Tempo 30 nehmen die Autofahrer*innen mehr Rücksicht auf Kinder, Gefahren können besser erkannt werden, es gibt weniger Lärm und Abgase und die Qualität des Wohnumfelds verbessert sich. Dabei erhöht sich die Fahrtzeit im Gegensatz zu Tempo 50 nur geringfügig.

Gemeinsam sind bundesweit einige Aktionen geplant. Zum Beispiel zeigen wir die unterschiedlichen Bremswege bei 50 km/h und 30 km/h auf. Und nach unserer Radtour schreiben und malen wir Postkarten an Radiosender, die noch Blitzermeldungen senden. Denn zu schnell fahren ist gefährlich und wer sich immer an das richtige Tempo hält, wird nicht geblitzt.

Infos unter kidicalmass-ffm.de oder Bundesweite Webseite: kinderaufsrad.org

Start: 15.30 Uhr, Alte Oper Frankfurt, Ziel: ca. 16.30 Uhr Sinaipark

Sonntag 20. September: Sonntags im Club

(Daniela)

Eigentlich hab ich garkeine Zeit, aber da ich es bisher nicht geschafft habe gehe ich heute mal für ein Stündchen auf die Treppe vom Lola Montez und höre Mehran und Holger beim Auflegen zu und am End wird sogar getanzt?

"Die Sonne scheint, der Sommer bäumt sich ein letztes mal auf und schickt seine Warmen Strahlen in Richtung Lola Montez an der Honsellbrücke.

Genau so warm wird der Sound auf die Plattenteller kommen und fröhlich ein Sound von Funk, Soul, Afro, Latin, Reggae um die Boxen des Lola verbreiten.Kommt vorbei und chillt bei schöner Musik draußen am Lola Montez, es gibt kalte Getränke an der Bar, und schicke Liegestühle vor der Tanzfläche.an den Plattenteller: The Funky Photographer und Mortimer Coldheart."

Sonntags im Club
Kunstverein Familie Montez, open air: 15:30-20:00 Uhr
Foto (c): Holger Menzel

GEHÖRTES über Deerheart von Blood Relatives

(Uwe)

DEERHEART ist ein Album aus 2013, dem die schottische Band Blood Realtives bisher leider kein zweites folgen ließen. Ein One-Hit-Wonder ist die Gruppe dennoch nicht, weil die hohe Qualität des Albums leider nicht zu einem erheblichen Verkaufserfolg führte. Die Platte schaffte es im Erscheinungsjahr aber in die Top10 der besten Platten schottischer Bands bei einem dortigen Musikmagazin. Auf die Liste war ich gestoßen, weil ich zu dieser Zeit alles las, was über die Veröffentlichung des großartigen Albums einer anderen schottischen Band, There Will Be Fireworks, aufsaugte, die ebenfalls in der Liste auftauchte.

Ich bestellte die Platte ohne sie gehört zu haben direkt in Glasgow. DEERHEART packte mich schon beim ersten Durchgang. Poppig, rotzig oder die Stimme von Sängerin Anna Meldrum: alles ein Traum. Laut eigener Aussage machen die Blood Relatives „Sunny pop from a rainy city“ und das ist eine wirklich sehr treffende Beschreibung. Die Platte steht für eine großartige Einmaligkeit, die an „Maybe You´ve Been Brainwashed Too“ von den New Radicals erinnert. Auch die ließen einem perfekten Debütalbum keine weitere Platte folgen. Leider gibt es also von den Blood Relatives seit 2013 keine neue Musik. Unter dem Namen Kitty the Lion veröffentlicht Anna Meldrum immer mal wieder ein Lied, unter anderem das mitreißende Duck!, welches aber auch auf DEERHEART ist.

Montag, 21. September: FFM/ „Gast“-Arbeit: Ein Migrationsexperiment mit unerwartetem Ausgang

(Andrea)

Unser Land ohne die Einflüsse aus anderen Ländern und Kulturen kann und möchte ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie viele meiner Freundinnen und Freunde wären dann nicht hier, es würde viel fehlen. Der Vortrag „Gast“-Arbeit: Ein Migrationsexperiment mit unerwartetem Ausgang" im Refektorium des Karmeliterklosters im Rahmen der Ausstellung „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“ widmet sich den Gastarbeitern, die ab 1960 angeworben wurden. Damit begann "eine Einwanderungsgeschichte, deren Dynamik Zuwanderer wie deutsche Gesellschaft anfangs unterschätzten. Die Planung als „Gastarbeit“ erwies sich schnell als Irreführung, und für die sich neu gestaltende soziale Realität mussten die Beteiligten auch in Frankfurt erst mühsam ein Bewusstsein entwickeln." Beginn 18 Uhr
Institut für Stadtgeschichte
Münzgasse 9
Frankfurt
https://bit.ly/35MSiD5

Dienstag, 22. September: Konzert

(Petra)

Kaltgepresste Männer im Literaturhaus – und sie machen Musik: so was. Das wollten sie schon Ende April machen, aber das nicht möglich. Und kaltgepresst haben sie sich ja hoffentlich unterdessen gut gehalten. Also heute: Die Gruppe OIL besteht aus vier kaltgepressten Männern. Sie heißen Mosh, Reverend Dabeler, Maurice Summen und Gereon Klug. Teilweise sind sie wohl befreundet. OIL trifft sich, um Musik aufzunehmen. Erst wird die alte Rhythmusmaschine ins Gebet genommen. Dann der Bass, gefolgt von Gitarre und Orgel. Den Gesang übernimmt jeder einmal. Da es kaum Ablenkung gibt, gibt es nur Konzentration, Eigendruck und Wandlust, was man an jedem Ton hört. Ihr Sound verbraucht keine Zeit. Jahreszeiten sind dagegen anerkannt und als Einfluss wichtig. Ästhetisch betrachtet die volle Grundhärte. Es erschien zeitgleich mit der Platte das gleichnamige Buch „Naturtrüb“ im Verbrecher Verlag. OIL will gemäß Selbstauskunft eine Band mit Musik und Prosa und Zeichnungen sein und bringt die totale Experience live auf die Literaturhausbühne.

Foto: ©Gabriele Summen 

OIL – Naturtrüb. Musik und Texte, ein Abend mit Mosh, Reverend Dabeler, Maurice Summen und Gereon Klug, Kampagne ZWEITERFRUEHLING, Nachholtermin vom 28.04.20
Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2
Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 14 (10) Euro, Stream: 5 Euro, Nachholtermin vom 28.04.20. Karten behalten ihre Gültigkeit. Karteninhaber können sich bei Stornierungswünschen an den Ticket-Anbieter wenden, barrierefrei: ja

Donnerstag, 24. September: OF/ World Taxi

(Andrea)

Seid gewarnt: Nachdem ich den Film gesehen habe, wäre ich am liebsten sofort zum Flughafen gefahren und an den Chopraya River geflogen. World Taxi macht Spaß und Lust zum Entdecken: "Dokumentarfilme, die zu Publikumslieblingen werden ! https://www.youtube.com/watch?v=Bh6pE45a67o Fünf Taxis, fünf Städte. Bangkok, Prishtina, Dakar, El Paso und Berlin. 24 Stunden im Leben der Taxifahrer·innen. Zwischen Vordersitz und Rückbank. Destan aus Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, erlässt auch mal das Taxigeld, während Mamadou aus Dakar mit seinen Gästen über Zweit- und Drittfrauen diskutiert. Bangkok ist ein hartes Pflaster, auf dem sich Tony durchschlägt, während in Berlin Taxifahrerin Bambi la Furiosa die aufgeputschten Gäste ins Berghain bringt und in El Paso kutschiert der väterliche Sergio Amerikanerinnen in Magenverkleinerungskliniken. Es offenbart sich Alltägliches und Privates, Banales und Intimes. Der Rhythmus der sich öffnenden und schließenden Taxitüren verbindet die Geschichten und zeigt Unterschiede und Gemeinsamkeiten quer über den Globus hinweg. Zufallsbekanntschaften und schicksalhafte Begegnungen. Einlass 19h es werden Speisen & Getränke angeboten Eintritt 10€ / 8€ für Klubbmitglieder, Studenten, Schüler, Azubis Reservierung - nic@filmklubb.de Eine Voranmeldung unter Angabe von den Kontaktdaten je Haushalt ist erforderlich. Danke 

Filmklubb
Isenburgring 36
Offenbach
Nicht barrierefrei 

Donnerstag, 24. September: Of: Im Bauch des Wals

(Andrea)

Seit 1956 fährt der Bücherbus durch Offenbachs Straßen. Fast zwölf Meter lang und zwölf Tonnen schwer, mit seinem Medien-Inhalt sogar vierzehn Tonnen, schiebt sich dieser Bücherwal durch Offenbach, bringt Bücher und Medien zu den Menschen und ist dabei vieles, nur eines nicht: zu übersehen. Heute starten die LiteraTouren endlich kreuz und quer durch Offenbach. Viermal im Jahr wird ein Autor, eine Autorin mit in den Bücher-Koloss steigen, um ein Stadtviertel oder einen besonderen Ort in Offenbach anzusteuern, dort aus seinen oder ihren Texten zu lesen und vom Schreiben zu berichten. Lieblingsbücher und Gespräche Bei jeder Bücherbus-Tour kommen Offenbacherinnen und Offenbacher aus dem jeweiligen Haltestellen-Stadtviertel dazu, die aus einem ihrer Lieblingsbücher lesen und von ihrer Bücherliebe erzählen – vom „Stadtpromi“ bis zu „Miss No Name“. In diesen Gästen wird sich ein Querschnitt der Stadtgesellschaft spiegeln: Politiker*innen, Schulkids von Grundschule bis Gymnasium, HFG- Studierende, Buchhändler*innen, OFC-Fans, Gewerbetreibende, Kunst- und Kulturschaffende, Museumsleiter*innen, engagierte Sozialheld*innen, Menschen aus Kirchengemeinden, Moscheen, Seniorenheimen, Mehrgenerationenhäusern u.v.m. Die Internationalität der Stadt wird sich in den Gästen und Autor*innen ebenso spiegeln wie die diversen Quartiere, die für ganz unterschiedliche Aspekte des Stadtlebens stehen. Ob Kickers-Stadion oder Wilhelmsplatz, Bieber oder Rumpenheim, Hafentreppe oder Wetterpark – der Bus hält vor Häusern, Hotels, Ämtern, an Wiesen, Plätzen, Waldrändern. Besondere Orte – Gebäude, Straßenzüge, Ecken und Plätze, Durchgangsorte und Treffpunkte – werden bespielt und kommen mit ihrem aktuellen oder historischen Bezug zu Wort. Dazu gibt’s – passend zur jeweiligen Bücher-Haltestelle und dem Schwerpunkt der Lesung – kleine Snacks & Getränke. Die Veranstaltungen finden immer vor dem Bücherkoloss im Freien statt; Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen werden eingehalten. Der Bus kann aber auch besichtigt werden.

17.30 bis 19.30 Uhr
Büsingpark am Brunnen

Noch bis 4. Oktober: URBAN SKETCHERS

(Daniela)

Noch bis zum 4. Oktober muss ich im Café Karin vorbei schauen, denn da hängen schon eine Weile Werke von Sibylle Lienhard. Sibylle gehört der Gruppe der URBAN SKETCHERS an.
Sibylle skizziert nicht nach Fotos, sondern sie geht durch die Stadt und skizziert direkt vor Ort.

Es sind ganz wunderbare Skizzen entstanden. Die meisten in Frankfurt aber auch ein paar Offenbacher Orte sind dabei.

Ihr dürft die Skizzen nicht nur Bestaunen, sondern sie auch käuflich erwerben - die nicht ganz neue unoriginelle Form der Künstlerförderung :-)

Mehr über das Prinzip der Urban Sketchers und die weltweite Gruppe findet sich hier https://urbansketchers-rheinmain.de/ueber-urban-sketchers/

Noch bis 31. Oktober: SCHMUCKE FLASCHENPOST

(Martin)

Ausstellung in der Galerie Gesamtmetall

Spricht man in Frankfurt von Schmuck, meint man eigentlich: GESAMTMETALL! Das finden zumindest Daniela, Petra und ich (und viele andere, die ungenannt bleiben)!

Die Deko – und das ist bei Gesamtmetall schlichtweg eine Untertreibung, denn es handelt sich sozusagen immer um (Raum)Installationen i- st legendär.

Aktuell wird neben dem ausgewählten Geschmeide in der Ausstellung SCHMUCKE FLASCHENPOST Kunst und Handwerk von Steve Moseley und SAMESAME präsentiert.

„Steve Moseley, geb. in Louisville, Kentucky, USA, gestaltet sogenannte ‚Geduldsflaschen’, engl. ‚patiencebottles’ oder ‚whimsey bottles’, die er mit detailreichen Figurenensembles füllt und damit Flaschenkunstwerke mit kritischem und gleichzeitig auch satirischem Hintergrund entstehen lässt. Seine Bilderwelt zeigt ‚Dinge, über die es unhöflich ist, in einer höflichen Gesellschaft zu sprechen’ und bezieht sich dabei, mit scharfem Verstand und provokanten Szenen, sowohl auf religiöse, als auch auf politische, soziale und sexuelle Themen. Seine Flaschen werden weltweit immer wieder in verschiedenen Galerien und Museen ausgestellt.“

„In der Glaswerkstatt von Cornelius Réer entstehen in Zusammenarbeit mit der Designerin Laura Jungmann Glasobjekte für die Serie SAMESAME. Der Name nimmt Bezug auf das Sprichwort ‚SameSame – but different’, denn es werden handelsübliche Glasflaschen, wie z.B. Wasser- oder Weinflaschen mit handwerklichen Mitteln funktional verwandelt. Die Flasche bleibt dabei eindeutig erkennbar, doch wird ihre Ästhetik eine gegensätzliche: aus einer standardisierten Massenproduktion entsteht in diesem Prozess ein hochwertiges Einzelstück. Die Intention hinter SAMESAME ist es, einen neuen gestalterischen Weg hin zu einem alternativen Produkt- und Produktivitätsgedanken aufzuzeigen. Doch vor allem ist das Projekt eine Hommage an ein zunehmend in Vergessenheit geratenes Handwerk – das des Glasblasens.“

Ausstellung bis zum 31.10.20

Gesamtmetall Schmuck, Liebfrauenberg 52
Dienstag – Freitag von 11 – 19 Uhr; Samstag von 10 – 18 Uhr.

VORSCHAU
Freitag, 25. September: FFM/ Gegen das Vergessen

(Andrea)

 "Wo Schuld entstanden ist, erwarten wir Reue und das Bedürfnis der Wiedergutmachung. Wo Verlust erlitten wurde ist Trauer, wo das Ideal verletzt, das Gesicht verloren wurde, ist Scham die natürlich Konsequenz", schrieben Alexander und Margarete Mitscherlich schon 1977 in "Die Unfähigkeit zu trauern". Wie lange also ringen wir schon mit unserer Vergangenheit, die nicht ruhen will. Das ist gut, weil das Erinnern wichtig ist, aber auch erschreckend, weil der Geist nicht vergehen will, wenn man nur an die Attentate in den vergangenen Monaten denkt. Umso wichtiger, nicht zu vergessen! Willy Praml ist als Theatermacher ein kraftvoller Kämpfer im geschichtsträchtigen Haus. Die Naxoshalle blickt, wie etliche andere Unternehmen in Frankfurt und Umgebung auch, ich denke bspw. an die Adler-Werke im Gallus an deren Zwangsarbeiter Stefanie Grohs mit "Mitten unter uns" 2015 erinnerte, auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurück: Um 1907 vom jüdischen Unternehmer Arthur Pfungst erbaut, stellte er bis zu seiner Enteignung von den Nationalsozialisten 1943 dort Schleifmittel her.  Von 1940 bis 1945 herrschte in der Industriefabrik Zwangsarbeit.  Auf die Geschichte der Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter sowie das Schicksal der Unternehmerfamilie wollen das studioNAXOS und das Theater Willy Praml vom 25. bis zum 1. Oktober in der „Themenwoche gegen das Vergessen“ aufmerksam machen. Dafür haben Kunstschaffende, Historikerinnen und Historiker sowie Aktivistinnen und Aktivisten Theateraufführungen, Ausstellungen und Stadtführungen entwickelt,  die während der Themenwoche vom 25. September bis 1. Oktober unterschiedlichen Schicksale ausführlich durchleuchten und künstlerisch verarbeiten. Programm und weitere Informationen finden sich hier: https://studionaxos.de/themenwoche/

Sonntag, 27. September: Bücherreigen, digital+live

(Petra)

Buchmesse mal anders: Dieses Jahr wird gestreamt, und heute gibt es preiswürdige Literatur – und das live! Die sechs für den Deutschen Buchpreis nominierten Autoren lesen in Frankfurt. Denn auch in diesem Jahr wird zur Eröffnung der Buchmesse der Roman des Jahres in deutscher Sprache gekürt. Bereits zum 13. Mal präsentieren das Literaturhaus Frankfurt und das Kulturamt Frankfurt am Main die Nominierten der Shortlist zwei Wochen vor der Preisverleihung in Kooperation mit der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, die den Preis vergibt. In diesem Jahr als Livesendung aus dem Literaturhaus Frankfurt. Eine einmalige Chance für alle Literaturfans weltweit fünf der sechs Finalistinnen und Finalisten zu erleben. Die Lesungen und Gespräche werden von Christoph Schröder (freier Kritiker) und Miriam Zeh (Deutschlandfunk) moderiert. Die Nominierte Christine Wunnicke reist aufgrund des aktuellen Pandemiegeschehens nicht an und wird daher nicht teilnehmen. Wer hier nicht mitstreamen kann: Auf hr2-kultur sind die einzelnen Lesungen dort ab dem 05. Oktober, jeweils um 09:04 Uhr und 14:30 Uhr zu hören. 

Die Autoren der Shortlist. Deutscher Buchpreis 2020 – Eine Livesendung aus dem Literaturhaus Frankfurt, Ein Nachmittag mit Bov Bjerg, Thomas Hettche, Deniz Ohde, Dorothee Elmiger und Anne Weber
Moderation: Christoph Schröder, Miriam Zeh, Uhrzeit: 15 Uhr
Ort: exklusive Livesendung aus dem Literaturhaus Frankfurt. Die Übertragung der Livesendung findet über die Reservix-Plattform statt; der Zugang erfolgt über Link und Zugangscode, ein Streaming-Account ist nicht notwendig, Eintritt: 5 Euro, die Streamingtickets sind 72 Stunden gültig und können bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn online im Kartenshop des Literaturhauses unter https://literaturhaus-frankfurt.reservix.de/events erworben werden. Ein Saalticket-Verkauf ist unter den derzeit aktuellen Hygienebestimmungen nicht realisierbar. Bei ausreichenden Lockerungen der bestehenden Corona-Bestimmungen behält sich der Veranstalter vor, kurzfristig Saaltickets für die Veranstaltung in den Verkauf zu geben, Programm unter: https://literaturhaus-frankfurt.de/programm/termine/die-autoren-der-shortlist-deutscher-buchpreis-2020-eine-livesendung-aus-dem-literaturhaus-frankfurt-2020-09-27/

Sonntag, 27. September: FFM/ Roy Hammer und seine Pralinen

(Andrea)

Wenn die Erhöhung der Besucherkapazitäten kein Grund zum Jubeln ist! 500 Gäste dürfen jetzt wieder rein und deshalb gibt es Roy Hammer und seine Pralinés gleich zweimal am heutigen Tag (wir verlosen 2 x 2 Tickets für beide Shows!!). Ganz gleich, wie das Wetter wird, ein heiterer Start (10 oder 14 Uhr) in den Tag ist garantiert: "Roy Hammer – Frankfurts ungekrönter Schlagerkönig – begeistert mit seinen Pralinées und der holländischen ‚Königin der Nacht’ Trude Blume seit 1996 nicht nur im Rhein-Main-Gebiet sowohl live als auch im TV, tausende Fans mit ihrer ultimativen ‚Auf-den-Bänken-steh-Mit-sing-Kult-Party’. Wo diese glänzenden Persönlichkeiten auftreten, bleibt kein Fuß ohne Blasen und keine Hüfte starr. Roy Hammer und die Pralinées sind Meister des Spitzen-entertainments mit den Perlen des deutschen Schlagers. Man weiß nie, was einen erwartet. Humoristisch und stets für neue Überraschungen, stimmlich wie auch optisch, erwecken sie die Lust auf deutschen Schlager. Wilde Perücken, überdimensionale Brillen in den buntesten Farben, hier und da auch mal ein Kondom als Hut missbraucht, Halloween Maskeraden zum Fürchten, so präsentieren sich die Extrem- Musiker ihrer stetig wachsenden Fangemeinschaft. Dem Charme und der Begeisterungsfähigkeit dieser lustigen Truppe – die von je her Altersgruppen von 8 bis 88 zu verschmelzen versteht – widersteht niemand. Irgendwie, irgendwo, irgendwann fängt für jeden dann ein neues Leben an."

Batschkapp
Gwinnerstraße
Frankfurt
www.batschkapp.de 

1. bis 3. Oktober: Frankfurt/ Don´t die dead

(Andrea)

Ja, liebe Frankfurter, ihr dürft Euch kurz die Augen reiben: Offenbach besitzt tatsächliche eine eigene Dancecompany: 2018 gründeten Marika Ostrowska-Geiger (Polish National Ballet School Warsaw, HfMDK Frankfurt) und Florian Geiger die AMP Dance Company. AMP steht für Amplifikation - sie greifen Impulse der Gesellschaft, des Lebens und des Miteinanders auf; sie kontrastieren diese Impulse, ziehen eine Essenz, verstärken und übersetzen sie. Ihre erste Produktion „MUSE1“ (Premiere Oktober 2019) war mit sechs ausverkauften Aufführungen in Frankfurt und einer Wiederaufnahme durch das Gallus Theater im Februar 2020 ein voller Erfolg. Da habe ich sie auch gesehen und bin sehr begeistert nach Hause gegangen. Aufmerksamen LeserInnen wird der Haken nicht entgangen sein: AMP sind in Offenbach und treten in Frankfurt auf. Daran arbeite ich noch...aber bis dahin fahre ich auch gerne weiterhin ins Gallus, die neue Produktion schaue ich mir auf jeden fall an: “don’t die dead.” greift ein grundlegendes Problem unserer Gesellschaft auf: Wir werden in Muster hineingeboren, lernen sie zu leben und gehen in ihnen auf. Wir adaptieren, konsumieren, sind zufrieden und stumpf. “don’t die dead.” mahnt uns davor, bereits innerlich tot zu sterben. In diesem Stück bauen wir das Narrativ der Möglichkeiten auf – die Möglichkeit, zu reflektieren, aus Mustern auszubrechen und unser Leben aktiv zu beeinflussen. Die Möglichkeit, empathisch zu sein und damit unsere Welt zu verändern – jeder für sich in jedem Moment seines Lebens." Premiere 01. Oktober 2020, weitere Termine 02. und 03. Oktober 2020, jeweils 20 Uhr,

Gallustheater

Frankfurt Tickets 15 Euro ermäßigt, 20 Euro regulär

Mittwoch, 21. Oktober: Frederico Albanese / Konzert

(Martin)

Wiederum eine Gelegenheit, den BAU im Mousonturm kennen zu lernen! Und nicht zu lange zögern – die Logen sind abgezählt und die Plätze begrenzt!

„Federico Albanese verbindet klassische Musik, Electronica und psychedelische Sounds zu luftigen, cinematischen Kompositionen. Geboren wurde er 1982 in Mailand und lernte bereits als Kind Klavier- und Klarinettespielen. Später studierte er Bassgitarre und begann, unter dem Einfluss von Black Music, Folk und elektronischer Musik, eigene Stücke zu komponieren. Mit der Sängerin Jessica Einaudi, auch bekannt als J Moon, rief er das Avantgarde-Duo La Blanche Alchimie ins Leben. Dabei entdeckte er seine Liebe für das Klavier wieder und entschied sich, fortan als Solokünstler zu arbeiten. Als Meister seines Faches beherrscht Albanese minimalistische Klavierklänge wie kein anderer. Er paart diese mit einer Vielzahl anderer Instrumente, Synthesizer, Hammond Orgel, elektrische, akustische und Bass-Gitarren sowie Field Recordings zu einem einzigartigen Live-Erlebnis.“

Tickets und weitere Infos: https://www.mousonturm.de/events/federico-albanese/

Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
Foto (c) Lina Saal


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