04.09.2020
Inhalt: TANZ IN DEN MAI / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / SUCHE / BIETE / G E R O L L T E S über Fußballfrust (1/2) / Mal wieder etwas über den FSV / Freitag, 4. - Sonntag 6. September: Verlängerung Freiluftkino Frankfurt / Freitag 4. September: Vernissage / Freitag, 4. September: Mukke im Gadde / GEHÖRTES über David Gray / Noch bis Sonntag 6. September: IMPLANTIEREN_2020 / Samstag, 5. September: AFROB (KULTURSOMMERGARTEN 2020) / Noch bis Sonntag, 6. September: Langes Kunstwochenende / Noch bis Sonntag, 6. September: SHOW ME A GOOD TIME / Noch bis 13. September: Trip of a Lifetime / Sonntag, 6. September: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft Katharina Bach / Sonntag, 6. September: „YALLAH“ / Sonntag, 6. September: FFM/ Alex im Westerland / Montag, 7. September bis 18.9: Mobiler Kleiderschrank / Donnerstag, 10. September: Off-Topic - Riviera online Konferenz / Miteinander statt Wettbewerb - GRÜNE SOßE FESTIVAL / VORSCHAU / Freitag 11. September: Walk a tones / Donnerstag, 17. September: Musikalische Soirée / Donnerstag, 17. September: Kleinkunst im Bordell – ‚Die schnelle Nummer’ / Impressum
TANZ IN DEN MAI

Vorab: vielen Dank für Eure lieben Tipps. Ich habe mich total gefreut, dass ihr mir so viele Physiotherapeut*innen empfohlen habt. Noch mehr gefreut habe ich mich über die Email eines Orthopäden, der sich jetzt mal meine sch... Schulter anschauen will. Ich bin begeistert!

Noch mehr begeistert wäre ich, wenn ihr mein Gesuch nach einer*m Praktikant*in streuen könntet, denn wernn ich jemand fitten finden würde, könnte ich auch etwas weniger arbeiten...

Apropos arbeiten: seit Dienstag habe ich einen neuen Arbeitsplatz: Ich sitze jetzt in der Berliner Straße 32. Da haben wir ein POLTIKLABOR eröffnet. Es ist super schön hier und ich freue mich über Besuch.

Apropos Besuch: Letzten Samstag war ein ganz besonderer Tag!
Ich habe mich mit sieben Freundinnen, eine kam sogar extra aus Berlin, auf der Dachterasse vom Hotel Nizza getroffen. Gemeinsam haben wir 1999 eine riesige Tanz in den Mai Party organisiert. Wir hatten eine Off-Location neben dem Omen angemietet und es kamen 400 Leute. Im nachhinein haben wir uns gefragt, wie wir das damals eigentlich ohne Ausgehtipps, Facebook, social media und vor allem auch OHNE HANDY hinbekommen haben...

Auf jeden Fall war das ein super schöner Abend und kurz darauf kam die nächste schöne Nachricht: Unsere Initiative www.kulturzeiterin.de bekommt von der Stadt die Walter-Möller-Plakette überreicht. (So stand es zumindest in der Zeitung) Darüber freuen wir uns natürlich sehr, denn das sind 2.500,- €, die wir dann an Künstler*innen weitergeben können.

So, jetzt ist aber gut, ich muss los.

Lebt wild und steckt niemanden an.

Daniela

Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

SUCHE / BIETE

(Wer über die Ausgehtipps eine Wohnung bekommt, den bitten wir um eine Spende an den Verein von Anna: http://www.people4people.social)

Daniela sucht eine*n Praktikant*in für den Kommunalwahlkampf
Am 14.3. finden die Kommunalwahlen statt. Der Kreisverband von Bündnis90/Die Grünen hat daher für den Zeitraum vom 1.10.2020-31.3.2021 ein bezahltes Praktikum ausgeschrieben. Wenn jemand von Euch jemanden kennt der/die Lust hat. Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Sonnige, ruhige Wohnung (ca. 85 qm) in Bornheim Mitte zu vermieten – möbliert!
Ich vermiete meine wunderschöne, helle Wohnung in Bornheim (Nähe U-Bahnstation Bornheim Mitte) ab Oktober oder November 2020. Mietzeitraum sollte mindestens ein Jahr (gerne länger) betragen.Die Wohnung befindet sich im Dachgeschoss (3. OG) eines kernsanierten Altbaus und ist ca. 85 qm groß. Mehr Infos im PDF.

G E R O L L T E S über Fußballfrust (1/2)

(Uwe)

Seit 1975 spiele ich Fußball. Ich tue dies noch heute mit einem solch großen Vergnügen, das nicht einmal ansatzweise zu beschreiben ist. Ehrlicherweise sieht man mir den Spaß oft nicht an, weil ich insbesondere im Fußballumfeld – freundlich ausgedrückt - ein ziemlicher „Grantler“ bin. Insbesondere dann, wenn die Mannschaften im Training aus meiner Sicht ungerecht zusammengestellt werden und ich in der Mannschaft lande, die hoffnungslos unterlegen ist.

Ich bin kein sogenannter „Unterschiedsspieler“. Einer, der einen maßgeblichen Anteil daran hat, eine Mannschaft auf ein besseres Niveau zu heben. Ich bin ein guter Mitläufer mit lichten Momenten. Einer, wie es Guido Buchwald war. Gut, der wurde 1990 mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister, das werde ich nicht mehr schaffen, aber er verrichtete solide seinen Job, ohne besonders aufzufallen. Ab und zu überspielte er mal einen, dann wurde er gleich „Diego“ gerufen, obwohl er vom Talent her Lichtjahre vom Namenspatron, Diego Maradona, entfernt war.  Am letzten Montag trainierte die Soma von Concordia Eschersheim und die Mannschaften wurden so aufgeteilt, dass mehr oder weniger alle überragenden Kicker in einer Mannschaft spielten. Blöd für mich war es, dass es das gegnerische Team war. Bereits vor dem Anpfiff und in Erwartung einer derben Niederlage, hinterfragte ich daher die Aufstellung. Alle, selbst Mitglieder aus meinem Team, antworteten einheitlich: „höre auf zu jammern, wir probieren das jetzt so“. Nach fünf Minuten lagen wir bereits 0-2 hinten, ich fühlte mich so chancenlos wie ein Brasilianer in der ersten halben Stunde des Spiels Brasilien – Deutschland bei der WM 2014 (Halbzeitstand: 0-5). Ich fragte noch einmal: „können wir die Einteilung noch einmal überprüfen und anpassen?“, „nein, wir spielen jetzt so – wir machen Fehler, die müssen wir einfach abstellen“.

Wenn es so einfach wäre …. Wir kassierten weitere Gegentore, obwohl ich mich wirklich anstrengte. Es ist nun mal so, dass man Klassenunterschiede in der Regel alleine mit Leidenschaft und Kampf nicht kompensieren kann. Selbst wenn ich die für meine gesamte Lebenszeit vorhandene Motivation gebündelt und in einen 100 Meterlauf gegen Usain Bolt gesteckt hätte und der wäre mit einem Frankfurter Schnitzel, Bratkartoffeln (doppelte Portion), einem extra großen Beilagensalat und einem 5er-Bembel Apfelwein im Magen gegen mich gelaufen, wäre ich mit einem Rückstand von 40 Metern im Ziel angekommen. Jetzt sind die Soma-Kicker bei der Concordia natürlich keine Weltklassesportler, aber einige sind trotzdem deutlich besser als andere. Die zogen uns ab und feierten sich gegenseitig für ihr tolles Spiel. Das war in etwa so nachvollziehbar, wie wenn sich Honecker und seine SED Genossen damals auf die Schulter geklopft haben, wenn sie in der Schorfheide bei Eberswalde das wehrlose Wild aus nächster Nähe erlegten. Mies gelaunt brachte ich die Partie zu Ende und ging nach Hause. Auf die obligatorische Flasche Bier im Anschluss verzichtete ich, obwohl es ein Helles aus Bayern war, dass ich – gut gekühlt - nach dem Training so mag … (Fortsetzung folgt)

Mal wieder etwas über den FSV

(Uwe)

In den letzten Wochen informierte der FSV erfreulich oft darüber, dass Partnerschaften mit Unternehmen aus der Region verlängert oder abgeschlossen wurden. Diese Unterstützung ist insbesondere deshalb so wichtig, weil dem Regionalligisten seit Monaten Einnahmen aus Ticketverkäufen fehlen. Daran wird sich leider in nächster Zeit wohl nicht viel ändern, auch wenn die neue Saison am 12. September mit einem Heimspiel gegen FC Bayern Alzenau beginnt. Im Forum des FSV schrieb „Greenhorn“ am 01.09 hierzu einen wunderbaren Beitrag: „Jedem ist bewusst, dass nicht nur der FSV durch die Corana-Krise arg wirtschaftlich gebeutelt ist …. Wir als Fans, möchten so schnell als möglich ins Stadion und unsere Lieblingsmannschaft anschauen. Um dem Verein sofort eine Hilfe zu sein, würde ich jetzt eine Dauerkarte 20/21 erwerben, obwohl die Zuschauerfrage noch ungeklärt ist.“

Freitag, 4. - Sonntag 6. September: Verlängerung Freiluftkino Frankfurt

(Uwe)

Das Freiluftkino geht in die Verlängerung und zeigt einen Film, den ich unbedingt sehen will. Am Freitag läuft IL TRADITORE und da sind wir natürlich dabei. Am Vortrag lief THE GENTLEMEN von Guy Ritchie, den habe ich aber nicht geschafft. Schade, ich liebe die Filme BUBE, DAME, KÖNIG, GRAS und SNATCH von ihm sehr.

Nun zu IL TRADITORE: „In den frühen 1980ern erreichen die Machtkämpfe zwischen den Paten der sizilianischen Mafia ihren Höhepunkt. Tommaso Buscetta, angesehenes Mitglied der Cosa Nostra, hat sich nach Brasilienabgesetzt. Derweilen wüten in seiner Heimat die Fehden zwischen den Clans. Man begleicht offene Rechnungen und Buscettas Vertraute werden einer nach dem anderen umgebracht. Als er verhaftet und nach Italien ausgeliefert wird, trifft Buscetta eine Entscheidung, die die Mafia erschüttert: Vor dem Richter Falcone bricht er sein der Cosa Nostra gegenüber geleistetes Schweigegelübde …“

04.09.: Il Traditore - Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra
05.09.: Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
06.09.: A Star Is Born

Altes Polizeipräsidium (Eingang über Ludwigstraße 18)
Eintritt: 10,00 €
Barrierefreier Zugang
Einlass und Kassenöffnung ab 20:00 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen werden die Vorstellungen nach Möglichkeit auf ein anderes Datum verlegt. Informationen hierzu werden tagesaktuell sowohl auf dieser Seite als auch auf Facebook bekanntgegeben.
(c) Foto: Bernd Kammerer

Freitag 4. September: Vernissage

(Petra)

Von dem großen Galerienwochenende habe ich Euch ja schon letzte Woche erzählt (s. „The Frankfurt Art Experience" 03. – 06. September):
Heute starten in ganz vielen Galerien in der Stadt neue Ausstellungen - und sie öffnen auch Samstag und Sonntag ihre Türen (dazu werden Walks mit verschiedenen Routen angeboten). Ich picke mir ein paar heraus, die mich besonders interessieren, darunter auch diese: Das in Berlin lebende Künstlerpaar Römer + Römer beschäftigt sich in ihrer Kunst mit Momentaufnahmen unseres gesellschaftlichen Lebens. Auf der Suche nach Motiven bereisen sie Festivals und frieren mit ihrer Kamera diese außerordentlichen Augenblicke ein. Die anschließende Arbeit ist die Übersetzung der Fotopixel in Malerei. Das Produkt sind pulsierende Bilder, die sich, ähnlich wie im Pointilismus, im Betrachter verfertigen. Ein Spiel von vibrierendem Leben, das aus der Ferne betrachtet ein Bild ergibt. Sobald man dem Bild näherkommt, entdeckt man die tausendfach vorhandenen Farbpunkte, die eben dieses Bild erzeugen. Nina und Torsten Römer agieren und arbeiten zusammen als Künstlerpaar, sie waren Meisterschüler bei A. R. Penck in Düsseldorf. Und sind zur Vernissage anwesend. Und für alle, die es nicht zur Vernissage schaffen:  Am Freitag- und Samstagabend ist außerdem das wundervolle Team von Nighthawksffm zu Gast (www.Nighthawksffm.de).

RÖMER+RÖMER >Radical Ritual<, Soloshow – Vernissage, Ort: Lachenmann Art, Adresse: Hinter der Schönen Aussicht 9, Uhrzeit: 18 Uhr, Eintritt: frei, Tickets „The Frankfurt Art Experience Walks: https://www.eventbrite.de/e/art-experience-walks-galeriewalks-tickets-115733218171?aff=fbevent, barrierefrei: ja, Hygieneregeln: Aufgrund der Sars-Covid-19 Pandemie sind alle Besucher*innen gebeten, die Ausstellung nur mit Maske zu betreten und einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen einzuhalten. Danke.

Freitag, 4. September: Mukke im Gadde

(Uwe)

Wolf Schubert-K. (Singer/Songwriter/Performing Artist): Wolf ist wegen dem von mir hochgeschätzten Wolf Maahn schon einmal ein guter Vorname für einen Sänger. Die Veranstalter haben ihn aber sicher nicht nur wegen des Namens engagiert und schreiben über ihn: „Wolf Schubert-K. ist ein Urgestein seines Genres und doch ein Geheimtipp. Bereits in den 90er Jahren war Wolf als Pionier des "Alternative Country" unterwegs. Nach insgesamt fünf Alben, erschien Ende 2019 mit „Odyssey", ein gleichermaßen raues wie gefühlvolles Album. Wer einen Auftritt von Wolf besucht, erlebt glaubwürdige Musik mit Ecken und Kanten. Folkballaden, nachdenkliche Country- und Gospelsongs, Weltmusik-Elemente und Protestsongs bilden das Fundament für die einprägsame Stimme und seine eindringlichen Geschichten zwischen Zusammen- und Aufbruch.“

Vor ihm spielt ab 19 Uhr das Duo Mane: „.. eine Stimme, zwei Gitarren und ein sporadisches Klavier, viel mehr braucht es nicht, um ihrem musikalischem Mikrokosmos Leben einzuhauchen“. Sie, das ist die Musikerin Mane Stelzer und Partner Dennis Lapp (Gitarre, Bass, Piano, Beats).

11.09: Cherry Tree, Band, Singer/Songwriter meets Pop, Rock, danach Cris Cosmo, Mix aus Reggae, lateinamerikanischen Rythmen und clubiggen Beats.

18.09: Nuwanda und Band, The voice of Rock'n' Roll., Country, Blues, Rock, Pop.

25.09: Frankfurter Dreierlei, bitterzartes Musikkabarett & feinherbe Chansons für jeden Geschmack, danach All Colours, Frankfurter Blues- und Rockband um Matthias Baumgardt

Wegen des Sicherheitskonzeptes werden nur Sitzplätze angeboten. Um die Platzwünsche grösserer Gruppen (ab 3 Pers.) sicher stellen zu können, wird um Vorbestellung bis spätestens Donnerstags 18.00 Uhr unter der Tel. mob.: 0151-12514056, Silvia) gebeten.

Änderungen im Programm sind immer, auch kurzfristig möglich.

Frankfurt, Danziger Platz, am Ostbahnhof, barrierefrei. Beginn: 19 Uhr

Foto: Frankfurter Garten

GEHÖRTES über David Gray

(Uwe)

In seinem letzten Roman aus der erfolgreichen Krimireihe über Ermittler Harry Hole äußerte der norwegische Autor Jo Nesbo sein Missfallen über die Musik von David Gray deutlich. Wäre der sonstige Inhalt des Buches nicht so spannend gewesen, hätte ich es aus dem Zugfenster geworfen. Ich tat es aber nicht (es wäre aus einem ICE sowieso schwierig gewesen, weil dessen Fenster nicht zu öffnen sind). Egal was Nesbo und manch (selbsternannter) Musikexperte über den in Manchester geborenen und in Wales aufgewachsenen Künstler schreiben, ich liebe seine Musik, seit mir drei gute Freunde Anfang der 00er Jahr binnen einer Woche gleichzeitig das Album WHITE LADDER empfahlen. Die Platte verkaufte sich außergewöhnlich gut und mit ihr gelang ihm (nicht nur bei mir) der Durchbruch. Was kein Wunder ist, bei Liedern wie BABYLON, THIS YEAR´S LOVE oder PLEASE FORGIVE ME, die zwanzig Jahre später noch so frisch und gut sind wie damals. Zeitlos schöne Popsongs zu schreiben, ist keine einfache Angelegenheit, Gray kann es aber. Weitere Beispiele? FALLING FREE, AIN´T NO LOVE oder FLAME TURNS BLUE.

Mir gefällt nicht nur seine Musik, auf zwei Konzerte von ihm begründete sich eine tiefe Freundschaft mit einer Freundin. Konzerte in München und Mailand, bei denen er auf der Bühne stand, in seine Lieder abtauchte und mit dem Kopf wackelte, wie es der Wackeldackel auf der Ablage eines grünen Mercedes tat, der früher durch meinen Heimatort fuhr. Sein Solo-Konzert im wunderbaren KKL in Luzern war auch das erste große Konzert eines meiner wichtigsten Lieblingskünstler, zu dem ich zusammen mit Daniela reiste. Mit zwei guten Freunden wollte ich im Juni zu einem Konzert anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums von WHITE LADDER nach Köln reisen. Leider fiel es wegen Covid-19 aus, es wird keinen Erstatzterin geben. Gestern kaufte ich mir den neuen Roman von Joe Nesbo und werde beim Lesen konzentriert nach einer Entschuldigung suchen.

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Noch bis Sonntag 6. September: IMPLANTIEREN_2020

(Martin)

Performance Festival in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt

Es ist das Festival der freien Szene! Und außerdem ist es eines der Performance Festivals, die tatsächlich stattfinden!

Die freie Szene im Rhein-Main-Gebiet zeigt sich: Performance, Tanz, Theater...

Implantieren2020 bündelt, fasst zusammen und bietet Begegnung mit der freien Szene im städtischen Raum. „Als Produktionsplattform ermöglicht das Festival so neue Perspektiven für regionale Künstler*innen jenseits der etablierten Institutionen.“

„Neben neun größtenteils extra für das Festival produzierten Arbeiten wurden für die diesjährige Ausgabe auch diskursive Formate sowie ein Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche entwickelt. Diese nehmen, wie auch die künstlerischen Arbeiten, das Thema des öffentlichen und gemeinschaftlich genutzten Raumes in den Blick. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen bespielt IMPLANTIEREN2020 darüber hinaus drei völlig unterschiedliche Festivalzentren in Frankfurt, Darmstadt und Offenbach. Eingerichtet als Orte, an denen verschiedene Formen des Zusammentreffens möglich sind, wird hier gezeigt, wie sich öffentlicher Raum gemeinsam nutzen lässt.“

An den Wochenenden im August und September 2020 werden der Weckmarkt am Werkbund Forum in Frankfurt (20.-23.08.2020), der Osthang in Darmstadt (28. - 30.08.2020) sowie der Hauptbahnhof Offenbach (04. - 06.09.2020) als Festivalzentren markiert. Eingerichtet als Orte an denen verschiedene Formen des Zusammentreffens möglich sind, zeigen sie, wie sich öffentlicher Raum gemeinsam nutzen lässt. Ausgangspunkt bilden dabei die drei Orte in all ihrer Unterschiedlichkeit. So ist der Hauptbahnhof in Offenbach eine seit mehreren Jahren kaum genutzte Infrastruktur inmitten der Stadt, die im Rahmen des Festivals gemeinsam mit der Initiative Hauptbahnhof OF in einen Ort mit vielfältigen Nutzungsformen verwandelt werden soll. In Frankfurt macht es Station am Weckmarkt vor den Räumen des Werkbundes, der es sich schon seit über 150 Jahren zur Aufgabe macht, Gesellschaft gemeinsam zu gestalten und weiter zu denken. Hier befindet sich das Festivalzentrum unweit des nördlichen Mainufers, einem derzeit nur temporär für den Autoverkehr gesperrten Straßenabschnitt, der dazu einlädt andere mögliche Nutzungsformen auszuprobieren und öffentlichen Raum gemeinschaftlich zu gestalten.

Weitere Infos zu den künstlerischen Arbeiten, den Residenzen, den Diskursformaten, dem Vermittlungsprogramm sowie zu den Festivalzentren und Tickets findet Ihr auf der Website: www.implantieren-festival.de

Samstag, 5. September: AFROB (KULTURSOMMERGARTEN 2020)

(Uwe)

Die Kultursommergärten sind eine Kooperation mehrerer Frankfurter Clubs, Musikspielstätten und Kulturschaffender und wurden durch die Unterstützung der Stadt Frankfurt am Main und dem Land Hessen ermöglicht. Auch das Zoom mischt mit. Nicht am bekannten Ort in der Innenstadt, sondern in den Sommergärten vom „Das Bett“, „Tanzhaus West“ und der „Batschkapp“.

Samstag, 05.09, 18:00 Uhr: AFROB (Support: MEEZY), Das Bett

„Fällt der Name Afrob, dann hat die hiesige HipHop-Gemeinde direkt ein Bild vor Augen. Das ist doch das Rap-Urgestein, dessen MC – Präsenz locker allein eine Stage füllen kann, das Live-Monster mit den Hit-Beats.“

Samstag, 12.09, 21:15 Uhr (Einlass: 20:15 Uhr): LUGATTI & 9INE, Batschkapp

Seit 2017 releasen die Sürther Jungs Tape um Tape vorbei an der Rapszene und den Meinungsmachern der HipHop Welt Deutschlands. Dieses Jahr haben sie dann auch überregional nach dem Release des Tapes "Frisches auf dem Herd" Respekt, Zuspruch und Liebe erhalten.

Dienstag, 15.09, 20:30 Uhr (Einlass: 19:30 Uhr): CARI CARI Einlass, Batschkapp

Mittwoch, 16.09, 20:00 Uhr: STEREO TOTAL, Tanzhaus West

Donnerstag, 17.09, 21:15 Uhr (Einlass: 20:15 Uhr): LGOONY, Batschkapp

Foto AFROB: Yannick Zebrowski

Noch bis Sonntag, 6. September: Langes Kunstwochenende

(Petra)

Letztes Jahr habe ich außer der Eröffnung nichts gesehen, vielleicht ja dieses mehr. Denn das Format der zweiten „The Frankfurt Art Experience“ ist spannend – und ich bin optimistisch, dass die Macherinnen und Macher sich viele gute Gedanken darüber gemacht haben, wie es angesichts der aktuellen Hygieneregeln so umsetzbar ist, dass der Kunst eine tolle Plattform geboten wird und es allen Beteiligten Spaß macht. Ganz zeitgemäß ist Wandel (auch des nationalen und internationalen Kunstmarkts) Leitthema, unter dem auch die Sonderausstellung „Time in Transition“ mit Fotografie und Videokunst läuft.
Offene Türen übers Wochenende zur Saisoneröffnung in allen Galerien haben eine lange Tradition, in Frankfurt mit dem 26. Mal in 2020 sogar die längste in Deutschland. Doch die Art Experience setzt noch so Einiges obendrauf. Neben dem Showroom auf der Großen Eschenheimer (wo einst das Rundschau-Haus stand) mit vielen tollen Kunsterlebnissen – natürlich personenreduziert betreut, digital vernetzt, etc. –  erwarten Euch diverse Talks und Walks rund um die zeitgenössische Kunst und den Kunstmarkt. Schaut doch einfach mal ins pralle Programm und meldet Euch an, bevor alle Veranstaltungen ausverkauft sind.

The Frankfurt Art Experience
Ort: diverse, Festival-Zentrum und Showroom LSTNR-Space, Adresse: Große Eschenheimer Str. 18, Uhrzeit: Showroom Freitag 11 - 18 Uhr, Samstag 11 - 20 Uhr, Sonntag 11 - 16 Uhr, weitere Infos und Tickets unter: https://www.frankfurtexperience.art/ , Hygieneregeln: Die gesetzlich geltenden Abstands- und Hygieneregelungen werden berücksichtigt. So ermöglicht die Anordnung der Bestuhlung einen Abstandsradius von 1,5m. Sollte es zu einer Zuspitzung der Pandemiesituation kommen und die Veranstaltung abgesagt werden müssen, wird der Ticketpreis erstattet

Noch bis Sonntag, 6. September: SHOW ME A GOOD TIME

(Martin)

Die Aufführungen sind alle ausverkauft, man kann sie jedoch im Livestream verfolgen.

Es ist die erste Gelegenheit, den BAU im Mousonturm als Spielort kennenzulernen und Theater dort zu erleben - so wie oben beschrieben!

Gob Squad eröffnen also nicht nur die Spielzeit, sondern auch den BAU.

Im Mai 2020 hat das Performancekollektiv den mit 20.000 Euro dotierten Tabori Preis verliehen bekommen. Die Begründung der Jury war, dass das deutsch-britische Performancekollektiv die nationale und internationale Theaterästhetik seit über 25 Jahren maßgeblich beeinflusst habe.

„Gob Squad gelten seit über 25 Jahren als Spezialisten für Sehnsuchts-und Melancholie-Bewältigung. Auch in „Show Me A Good Time“ verwischt das englisch-deutsche Performancekollektiv die Grenzen zwischen Kunst, Theater und dem „echten” Leben und fahndet im gesamten Frankfurter Stadtgebiet nach der wirklich guten Zeit im Hier und Jetzt. Von der Straße oder anderen öffentlichen Orten aus wird das urbane Leben mit all seiner Gefahr, Schönheit und Unordnung live per Video in die behagliche Schaltzentrale im Theater übertragen. Das Publikum kann die sich über vier Tage erstreckende Suchaktion direkt im Mousonturm oder von zuhause aus online mitverfolgen. Getrieben von der ultimativen Deadline des drohenden Untergangs nutzt „Show Me A Good Time“ den Moment, in dem unsere Gesellschaft ins Schlingern gerät, und hält die Pausetaste gedrückt. Es gibt keinen Weg zurück! Aber was können wir tun, um die Gegenwart aus ihrer „Selfie-Katastrophe“ zu befreien?“

Husch husch und ab in die Loge!

Parallel zu den Aufführungen im BAU gibt es die Möglichkeit, die Performance live zu streamen.  Weitere Infos hier: https://www.mousonturm.de/events/show-me-a-good-time/

Foto: (c) Martin Grün

Noch bis 13. September: Trip of a Lifetime

(Martin)

Dass man bei Stadtführungen Dinge entdeckt und Informationen bekommt, die man zuvor nicht kannte oder wusste – eigentlich normal...

Aber: Die Stadtführung „Trip of a Lifetime’ verspricht besonderes: sie hat sich dem unwahrscheinlichen Ziel verschrieben, im Stadtraum einem Exemplar des größten lebenden Säugetiers, dem Blauwal begegnen zu wollen. Das Projekt findet also statt als performative Führung durch den Stadtraum und unterschiedlichen Stationen.

„Es ist wahrscheinlicher, von einer herabfallenden Kokosnuss getötet zu werden als durch einen Haiangriff. Es ist wahrscheinlicher, durch die Bedienung eines Getränkeautomaten zu sterben als durch eine herabfallende Kokosnuss. Es ist wahrscheinlicher, als Linkshänder aufgrund der nicht korrekten Verwendung eines für Rechtshänder entworfenen Produkts umzukommen als durch einen Getränkeautomaten. Was wir selbst für wahrscheinlich halten, steht oft in keinem Verhältnis zur statistischen Häufigkeit eines Ereignisses, sonst würden nicht so viele Menschen Lotto spielen oder auf die Liebe auf den ersten Blick warten. „Trip of a Lifetime“ ist eine performative Stadtführung, die sich dem recht unwahrscheinlichen Ziel verschrieben hat, im Stadtraum einem Exemplar des größten lebenden Säugetiers, dem Blauwal, zu begegnen. Der Wal dient dabei als Metapher für etwas Unerwartetes, etwas Erhabenes, etwas, das fehl am Platz ist. Es ist wahrscheinlicher, am Ufer des Mains von einem Wal gefressen zu werden als von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden.“

Der performative Stadtspaziergang findet statt am 4.09. um 19.00h, 6.09. um 19.00h; am 10.09. – 13.09. um jeweils 18.00h.

Tickets: vom 3.09. – 6.09. via IMPLANTIEREN 2020 und vom 10.09. – 13.09. über den Mousonturm (solidarisches Preissystem). 

Weitere Infos hier: https://www.mousonturm.de/events/trip-of-a-lifetime/

Sonntag, 6. September: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft Katharina Bach

(Uwe)

Achtung - es gibt nur noch wenige Tickets!

Mit Verzögerung trifft Gregor Praml nun Katharina Bach. Wegen Corona musste der ursprünglich in der ersten Jahreshälfte geplante Termin verschoben werden. Nun findet der lange erwartete Listener endlich statt. Die aktuellen Hygienevorschriften sorgen dafür, dass die Veranstaltung ins Gallus verlegt wurde. Das hat den Vorteil, dass nun wieder Tickets verfügbar sind, denn das Lokal im Mousonturm war bereits ausverkauft.

„Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt“. So beschreibt die FAZ den letzten großen Musikabend, den Katharina Bach am Schauspiel Frankfurt selbst konzipiert und mit eigener Band umgesetzt hat. „The Fe.Male Trail“ – ein Konzertabend über Nick Cave im besten Sinne. Hier aus der Sicht einer Frau, einer Künstlerin, erzählt und dargestellt. Katharina Bach ist in Frankfurt seit 2014 zuhause. Eigentlich kommt sie aus dem „Pott“, studierte Schauspiel – mitten drin – in Bochum. Das Schauspielern kommt einfach aus ihr raus, es fällt ihr zu, denn sie sagt von sich selbst, sie sei eigentlich „total faul“. Singen, das kann sie aber eben auch und wenn es passt, dann begleitet sie sich sogar selbst an der Gitarre oder bläst in ihre Trompete. Beste Voraussetzungen für einen Besuch beim LOKAL Listener und Gastgeber Gregor Praml, der sich auf’s Gespräch und die musikalische Begegnung freut!

Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)
18 Uhr
VVK € 16 / TK € 19 / € 5 Ermäßigung für f.f.m. students Mitglieder, inklusive kleiner Leckerei aus Jörgs Küche
Foto: Erika Maria Cermak

Sonntag, 6. September: „YALLAH“

(Martin)

Mit einer kleinen Vorschau darüber, was uns in der nächsten Spielzeit erwartet, eröffnet die THEATERPERIPHERIE  die Spielzeit 20/21.

Zu allen Inszenierungen, die in der neuen Spielzeit gezeigt werden, berichten an der jeweiligen Produktion Beteiligte und es werden Ausschnitte aus den Stücken gezeigt.

Es gibt Snacks, Getränke und Musik.

Das Beste: kein Eintritt und einfach kommen, bis die coronabedingt abgezählten Plätze ´belegt sind.

Weitere Infos hier: https://www.theaterperipherie.de/über-uns/spielzeiteröffnung-20-21/

Sonntag, 06.09.20 um 17.00h im Titania.

Foto (c): Theaterperipherie

Sonntag, 6. September: FFM/ Alex im Westerland

(Andrea)

Seufz. Heute stehen Rage against machine in meinem Kalender. Das wäre wirklich was gewesen, nach Berlin fahren und 3 Meter hoch hüpfen wie vor langen Jahren auf dem Bieberer Berg. Im Stadion finden leider schon lange keine Konzerte mehr statt, sehr bedauerlich, zumal das fussballerisch auch gerade...Nun, Corona tat sein übriges, aber weil man von Offenbach aus sehr schnell zu Batschkapp radeln kann und dort Alex im Westerland erleben:AIW Unplugged Gartensession! Das bedeutet: Wir spielen eine unserer seltenen Unplugged Shows im Sommergarten der Batschkapp in Frankfurt. Es soll aber nicht nur ein normales Konzert werden, sondern wir wollen auch vorher zusammen mit euch ein bisschen abhängen, quatschen, was trinken und einfach endlich mal wieder ein bisschen plaudern. 17.30 Uhr geht es entspannt los, ab 19.30 Uhr versprechen die Herren Party. 

Tickets für die Sommergarten Show gibt´s hier: https://bit.ly/3gqci0I

Batschkapp Sommergarten
Gwinnerstraße
Frankfurt

Montag, 7. September bis 18.9: Mobiler Kleiderschrank

(Andrea)

Der Reisepass ist abgelaufen? Klar, wen schert es gerade, weit kommt man ja gerade ohnehin nicht, Abe vielleicht wolltet ihr schon länger das KFZ anmelden? Euch selbst? Auch wer dieser Tage nichts im Bürgerbüro zu erledigen hat, sollte einen Besuch einplanen. Dort ist das Klingspor Museum mit einer wunderschönen Bespielung des Kleiderschranks der Kulturregion RheinMain zu Gast. Es geht um Kleidung, Freiheit, Individualität. Grob gesagt. Genauer: Geschichten, die Kleidung erzählt. Eure Geschichten! Designerin Paula Schulenburg hat zarte Kleidung aus Papier gestaltet, die darauf warten, beschriftet zu werden.

Mobiler Kleiderschrank im Bürrgerbüro
Kaiserstraße 39
Offenbach
Während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros 

Donnerstag, 10. September: Off-Topic - Riviera online Konferenz

(Andrea)

Alle haben sich riesig auf Riviera 2020 gefreut, aber ein Musikfestival, so wie wir es uns wünschen, lässt sich in der aktuellen Zeit leider nicht umsetzen. Deshalb wird heute Off-Topic ausgestrahlt, eine Online-Konferenz mit Akteurinnen und Akteuren unterschiedlicher Backgrounds mit den Belangen der Musikwirtschaft auseinander und sprechen über aktuelle Themen der Pop- und Clubkultur. Die Panels werden von Carmen Herold moderiert.
► PROGRAMM
► DIVERSITÄT – Leitbild Chancengleichheit in der Musikindustrie. Musik war schon immer durch vielfältige Einflüsse gekennzeichnet. Individuen höchst differenter ethnisch-kultureller oder geschlechtlicher Zugehörigkeiten bedingten die Neuerfindung unterschiedlichster Genres und Musikstücke. Eine Tendenz, die auch durch Globalisierungsprozesse intensiviert wird. Die anhaltenden Diskriminierungsfälle jedoch zeigen, dass auch die Musikindustrie Akteur*innen marginalisierter Gruppen nur mangelhaft honoriert und aktiv ausgrenzt. Wie konnte es zu diesen strukturellen Ausgrenzungen kommen und welche Maßnahme können einer dauerhaften und nachhaltigen Umkehrung dieser Prozesse dienen? Diesen und anderen Fragen widmen sich die Expert*innen dieses Panels. Hauke Röh – Kollektiv Barner 16 Lena Bakonalim – The Opencreek Hotel, Baby of Control Maureen Noe – Musicboard Berlin Melissa Perales – Music Pool Berlin Uhrzeit: 16:00
► STADTPLANUNG – Platz für alle? Die Metropolregion Rhein-Main wächst und der Nutzungsdruck auf die nur begrenzt verfügbaren Flächen nimmt zu. Das Entwicklungspotenzial urban geprägter Lagen bedeutet nicht nur eine schleichende Verdrängung der Anwohner*innen, sondern auch eine Verdrängung der Musik- und Clubkultur. Zeit für ein Panel also, das sich des Themas der Sicherung von Räumen der Musik- und Clubkultur annimmt. Aida Baghernejad – Freie Journalistin, Wissenschaftlerin Felix Hevelke – RADAR - Kreativräume für Frankfurt Isabel Maria Finkenberger – STUDIO if+ Julia Erdmann – JES Uhrzeit: 17:30
► REVENUES – Vom Musik machen leben? Die schlechte Nachricht zuerst: Geld mit Musik verdienen ist schwer. Die gute Nachricht: Das Panel zeigt Künstler*innen verschiedene Möglichkeiten auf, wie man vom "Musik machen" leben kann. Lukas Simmer – GOSU Stephan Benn – Liveinitiative NRW Jana Sotzko – Point no Point Perera Elsewhere – Künstlerin Uhrzeit: 19:00
► IDEEN – Neue Ideen für Erhalt und Weiterentwicklung der Musik- und Clubkultur in der Metropolregion Rhein-Main. Wie kann Musik- und Nachtkultur nachhaltig, divers und innovativ gestaltet werden? Welchen Stellenwert haben diese Themen in der Kulturarbeit vor Ort und welche Gestaltungsansätze gibt es? Was läuft gut und was kann man besser machen? Das Eröffnungspanel bringt Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Musikwirtschaft zusammen, um über genau diese Fragen zu sprechen und um von Ideen, Realität und Praxis zu berichten. Ata Macias – Robert Johnson Katja Holmes – Sound Diplomacy Germany Nikki on Fleek – Vice Versa, GG Vybe Thomas Venker – Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop Uhrzeit: 20:30
► SUPPORT – Wo fängt Kulturförderung an? Nicht erst die Covid-19 Pandemie hat deutlich gemacht, dass von Seiten der Politik und Verwaltung im Rhein-Main Gebiet immer noch und haarscharf zwischen E- und U-Musik unterschieden wird. Das mag in normalen Zeiten zu verkraften sein, in Krisenzeiten stellt sich die Frage nach finanzieller Förderung als Form der Wertschätzung umso mehr. Ob und wie Kulturförderung neu gestaltet werden kann, ist zentrales Thema dieses Panels. Jonas Huhn – DIESE Studio Klaus Bossert – Clubs am Main e.v Till Kniola – Kulturamt Köln Rosita Kürbis – Fördermittelberaterin Uhrzeit: 22:00

► MEHR INFORMATIONEN ZU DER KONFERENZ UND ALLEN SPRECHER*INNEN FINDET IHR AUF: www.riviera-offenbach.de

Miteinander statt Wettbewerb - GRÜNE SOßE FESTIVAL

(Daniela)

Vor 13 Jahren war ich beim ersten Grüne Soße Festival, damals noch in der Brotfabrik dabei. Dann wurde das Festival immer größer und man will fast sagen "immer doller". Jedes Jahr haben sich Maja und Thorsten neue Programmelemente und Specials für ihr Festival ausgedacht! Erst gab es einen Kinderwettbewerb, dann kam ein Weltrekord dazu... und dieses Jahr?...kam Corona. Wer die beiden kennt weiß ganz genau, dass sie nichts abschreckt und sie immer kreative Lösungen finden. Daher heißt es in diesem Jahr

Miteinander statt Wettbewerb – die Macher des Grüne Soße Festivals gehen neue Wege

Besonders freut es mich natürlich, dass das Festival für unser Projekt www.kulturzeiterin.de sammeln will. DANKE

"Seit 13 Jahren begeistert das 8-tägige Grüne Soße Festival in der Frankfurter Innenstadt zahlreiche Menschen aus Frankfurt, der Rhein-Main Region und darüber hinaus. Mit über 5.000 verkauften Tickets war das Festival bereits Anfang des Jahres ausverkauft – dann kam Corona. Wie fast alle in der Kulturbranche, kämpft auch das Grüne Soße Festival um’s Überleben.

Unter dem Motto „Miteinander statt Wettbewerb“ präsentieren die Veranstalter nun eine kreative Alternative.

Am Samstag, den 10. Oktober um 20.00 Uhr öffnet das Frankfurter Frischezentrum seine Tore und verwandelt sich für einen Abend in die außergewöhnliche Showlocation für die Grüne Soße Gala.

Diese Show wird per Live-Stream in zahlreiche Restaurants und Locations in Frankfurt und Umgebung übertragen. Es wird natürlich keinen Wettbewerb geben - aber es gibt überall Grüne Soße! So kann das hessische Kultgericht gefeiert werden - an unterschiedlichen Orten und doch gemeinsam.

Für alle, die aufgrund des Corona Virus Bedenken haben, unter Menschen zu gehen, gibt es die ultimative
Grüne Soße Box – in zwei Varianten.

Gepackt mit allen frischen Kräutern, Zutaten und einem Rezept für die Zubereitung der Grünen Soße, dazu Kartoffeln & Eier, wird die Grüne Soße Box ganz bequem direkt nach Hause geliefert. Nun kann gemeinsam geschnibbelt und gehackt werden – so wird die Grüne Soße Gala zum eigenen Event daheim.

Für alle, die es bequem mögen, gibt es die Grüne Soße Box mit einer Fertigsoße direkt vom Erzeuger inklusive Kartoffeln und hartgekochten Eiern.

Die wichtigste Zutat für den Abend ist in beiden Varianten natürlich immer enthalten: der Link für den Livestream für die Grüne Soße Gala am 10. Oktober um 20.00 Uhr.

Der Link für den Livestream kann auch separat gekauft werden, um die Gala von Zuhause aus mitzuerleben - nicht nur in Frankfurt, sondern weit über die Grenzen Frankfurt hinaus.

Der Spendenmarathon „Kräuter für Künstler“ – ab dem 22. AugustSchon vor der Grüne Soße Gala startet am 22. August ein 7-wöchiger Spendenmarathon unter dem Motto „Kräuter für Künstler“. Mit diesem Spendenaufruf soll ein Zeichen der Unterstützung und des Miteinanders in der Stadt Frankfurt und der Region gesetzt werden. Das Grüne Soße Festival selbst profitiert in keiner Weise von dem Spendenmarathon. Die Bekanntheit des Festivals wird lediglich als Plattform genutzt, um die Reichweite für den Spendenmarathon zu erhöhen.Weitere Infos unter: www.gruene-sosse-festival.de

VORSCHAU
Freitag 11. September: Walk a tones

(Daniela)

Eigentlich ist ja Andrea "unsere" Redakteurin für Offenbach. Aber diesmal grätsche ich dazwischen, da Franziska mich gebeten hat das Konzert der WALK A TONES anzukündigen. Ich hatte von der Band noch nie etwas gehört. Gestern Abend habe ich mir das Video https://www.youtube.com/watch?v=199JVuKvOpE&feature=emb_logo angeschaut und hätte große Lust die Band live zu sehen, aber am 11.9. kann ich nicht. Sichert Euch schnell Karten, denn es gibt nur 29 Stück, obwohl sie im Capitol auftreten!!!

"Endlich stehen wir wieder auf der Bühne und spielen feinste akustische Livemusik. Dich erwartet ein breites Spektrum der

Musikgeschichte von Klassik über Klezzmer, Evergreens und Jazz bis hin zu Rock’n’ Roll und Popstücke aus der heutigen Zeit. Das ganze präsentiert mit viel Spaß und Freude am Spiel wird es eine humorvolle und energiegeladene Show. Nicht verpassen, wir freuen uns auf Dich!

Aufgrund der bestehenden Hygienevorschriften und Sicherheitsbestimmungen gibt es nur 29 Tickets pro Show. Beeile Dich und erwerbe Dir schnell ein Ticket (nur Vorkasse) über: Franziska L. Hofmann; Tel.: 069 4630 8901; Mobil: 0171 52 82 438
Email: info@walk-a-tones.de ; Homepage: www.walk-a-tones.de; Ticketpreis: 19,- Euro pro Person/Show

Termine: 11.09.2020 um 18:30 Uhr und um 21:00 Uhr

Veranstaltungsort: Capitol Theater, Goethestraße 1-5, 63067 Offenbach/Main

Donnerstag, 17. September: Musikalische Soirée

(Martin)

„...kein Licht, als das im Innern, das ein Brennen war.“

Vormals war sie die Frontfrau von Hotel Ost – jetzt spielt Ina Werse-Wiskott im Trio ‚Blue Mango’ und außerdem ist sie eine der Künstlerinnen, die sich für ein ganz zauberhaftes Video für die Initiative ‚Kulturzeiter-in’ zur Verfügung gestellt hat (https://youtu.be/ou1EKqritvE ).

In der Soirée im Dom geht es um Folgendes: „Weltweit haben Autor*innen die dunkle Nacht der Seele ins Wort gebracht. Johannes vom Kreuz besingt Liebesflammen, Fadwa Tuqan spürt "der Erde Leid und des grausen Geschickes Schrecken". Gebete der Menschheit und Weltmusik des Trios "Blue Mango" sind zu hören.“

Vom ‚Trio ‚Blue Mango’ sind beteiligt: Mohanad Almoslli (Gitarre) Pejman Jamilpanah (Tar) und Ina Werse-Wiskott ((Violine, Sansula, Glockenspiel); außerdem: der Domkapitular Christof May und Lisa Straßberger.

Am Donnerstag, 17.09.20 um 19.30h im Dom St. Leonhard.

Tickets: Internet: http://ticket.hausamdom.de oder an den ADticket-Vorverkaufsstellen http://adticket.de/vorverkaufsstellen.html. Ebenso sind Karten an der Rezeption im Haus an Dom erhältlich.
Veranstaltungsnr. A200917LS

Foto: (c) Haus am Dom

Donnerstag, 17. September: Kleinkunst im Bordell – ‚Die schnelle Nummer’

(Martin)

Ein neues Konzept der Frankfurter Stadtevents lädt ein ins Rotlichtviertel und zu einer ‚schnellen Nummer’!

Auf der Homepage ist zu lesen: „Unser neues Konzept bietet Frankfurter Künstlern in einem außergewöhnlichen Ambiente eine Bühne! 6 heimische Künstler begrüßen Sie in verschiedenen Locations (SM-Room, Pornokino, Laufhauszimmer, etc.) eines Bordells und präsentieren ihre Kunst in 15-minütigen Ausschnitten. Dabei werden Sie in kleinen Gruppen von Raum zu Raum geführt & erleben einen einzigartigen Abend voller Lachen, Leben & Lust...

DIE VERANSTALTUNG Solidarität und Zusammenhalt auf Frankfurterisch

Unterstützen Sie die heimische Kunst und Kulturszene in einem außergewöhnlichen Ambiente! Mit dem Kauf Ihrer Karten erhalten Sie außerdem einen einmaligen und exklusiven Einblick in das Innenleben eines Frankfurter Bordellbetriebs, den es zu "normalen" Zeiten sicher nicht geben würde. Doch an diesem Abend ist alles anders: Heimische Künstler aus verschiedenen Genres (Comedy, Vortrag, Poetry, Schauspiel, Fotografie, Magie, etc.) bieten Ihnen eine "Schnelle Nummer" von je 15 Minuten ihrer Kunst. Lassen Sie sich überraschen, welches Highlight Sie hinter der nächsten Tür erwartet... Nach einer Idee von Tim Boltz & Christian Setzepfandt.“

Weitere Infos, Termine und alles andere unter: https://www.frankfurter-stadtevents.de/Datum/17-September-2020/Kleinkunst-im-Bordell_20016192/

Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Beginn vor der "Tanzbar", Breite Gasse 7-9, 60313 Frankfurt am Main. Mindestalter: 18 Jahre


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