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Letzte Ausgabe in 2024

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Tja, das habe ich mir natürlich anders vorgestellt. Gestern Abend wollte ich mit den anderen aus dem Chor zum Weihnachtsliederauffrischungsseminar ins Schauspiel gehen. Das organisiert meine Freundin Christina und es gehört zu meinen absoluten Lieblingsveranstaltungen. Morgen wollte ich mit meinen Freund:innen, mit denen ich immer ins Stadion gehe, zum Portofino Pop Up ins Massif Central und dort eine leckere Pasta essen und danach zum Spiel gegen Mainz ins Stadion und selbstverständlich im Anschluss zur Blauen Stunde ins Hotel Nizza. Am Sonntag wollten wir mit Freunden zu „Jesus D‘Amour“ ins Theater Willy Praml. Aber der Körper hat sich wohl gedacht: Cappelluti, jetzt reicht’s und so liege ich seit Montagabend mit einer Grippe flach und Uwe hat sich leider auch angesteckt und liegt jetzt auch darnieder.
Jetzt hoffen wir einfach, dass wir bis Weihnachten wieder fit sind, denn wir freuen uns sehr, unsere Familien wieder zu sehen. Und natürlich will ich auch fit sein, um am zweiten Weihnachtsfeiertag bei Gastone im Zoom zu tanzen und vor allem um am 27.12. mit einem Sohn "um die Häuser zu ziehen" (Sofern ich das wieder zu Weihnachten geschenkt bekomme). Dann ist erst einmal Schluss hier, denn dann geht’s nach Italien. Und weil wir an Silvester nicht hier sind und ich sowieso kein Fan von Silvesterpartys bin, findet ihr in den Ausgehtipps dazu auch keine entsprechenden Empfehlungen. Dafür habe ich Euch aber einige Tipps für den Heiligabend zusammengestellt. Solltet ihr schon genau wissen, was ihr an Heiligabend macht, dann schaut Euch trotzdem mal den Beitrag an, denn da schreibe ich über DIE LANGE NACHT in der Weißfrauen-Diakoniekirche. Sie sind noch auf der Suche nach ein paar Musiker:innen / Sänger:innen. Vielleicht kann jemand von Euch ...
Und wenn ich an Heiligabend denke, dann denke ich auch an Bethlehem und da denke ich, nicht nur in den letzten Tagen, viel an die katastrophale Situation in den palästinensischen Gebieten. Die Lage ist verheerend und es sterben so viele unschuldige Menschen und so unfassbar viele Kinder. Als wir vor zwei Jahren in Israel waren haben wir ein tolles Projekt in Bethlehem kennengelernt. Es heißt LIFE GATE. Wir waren sehr beeindruckt von ihrer Arbeit. Ein internationales Team hilft Menschen mit Behinderung im Heiligen Land – Israel und den palästinensischen Gebieten – sowie in Jordanien, Irak und Ägypten. Sie bieten Förderung, Bildung, Ausbildung und Therapie an. Vielleicht wollt ihr etwas spenden: https://www.lifegate-reha.org/aktiv-werden/#spenden oder in ihrem Shop Olivenöl oder handgemachte Keramik einkaufen. So Ihr Lieben, es war mal wieder ein wildes Jahr. Ich danke Euch für Euer Interesse an den Ausgehtipps. Und ich danke noch mehr dem tollen Ausgehtipp-Team, ohne deren Unterstützung und Leidenschaft es die Ausgehtipps schon lange nicht mehr geben würde: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
Schöne Feiertage, einen guten Start ins neue Jahr und nicht vergessen: LEBT WILD
Daniela
P.S. Die nächsten Ausgehtipps ercheinen am 10. Januar 2025
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net
2 x 2 Tickets für GASTONE - 20 Jahre Spaghetti auf die Ohren am 26.12. im ZOOM. Gewinnfrage: Welches besondere Schmuckatelier empfiehlt Martin in der Kategorie: Geschenketipps?
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net
2 x 2 Tickets für die große Jahresabschlussparty mit Revolte Tanzbein, Banjoory, The Bad Me & Jason Fretz am 28.12. im Zoom. Gewinnfrage: Welchen Siebdruck empfiehlt Uwe in der Rubrik Weihnachtsgeschenke?
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ZU GEWINNEN (Martin)
Antworten bitte in ganzen Sätzen an Martin ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com
2 x 2 Tickets für Remix Almanya – Eine postmigrantische HipHop-Geschichte am 11. Januar im musonturm. Gewinnfrage: Welches Konzert kündigt Martin für den 18.1. an?
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Antworten bitte in ganzen Sätzen an daniela@cappelluti.net
2 x 2 Tickets für das Konzert & Gespräch vom Ensemble Modern am 12. Janauar im LAB. Gewinnfrage: Welchen Zusammenhang hat ein BIC-Einwegkugelschreiber mit dem VFL Bochum?
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Wer die Ticktets zu Weihnachten verschenken möchte muss mir bitte bis spätestens 22.12. schreiben. daniela@cappelluti.net
10 x 2 Tickets für die Führung mit der Kuratorin Angela Janelli und mir durch die Ausstellung "Ende der Zeitzeugenschaft" im Historischen Museum am Samstag, den 15.2.2025 von 11:00-12:30 Uhr. Gewinnfrage: Wohin gehen Uwe und ich an Heiligabend nach dem Stadtgeläut?
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ZU GEWINNEN (Andrea)
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Nico Laska am Samstag, 28 Dezember im Bett. Die Gewinnfrage lautet: Den wievielten Geburtsga feiert Kino Kulinarisch im kommenden Jahr?
1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von The Doors Tribute am Montag, 30. Dezember im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Gott ist weiblich und dann auch noch doppelt: Wie heißen die beiden?
2 x 2 Gästelistenplätze für Kino Kulinarisch am Freitag, 31. Januar in der Alte Schlosserei. Die Gewinnfrage lautet:Noch ein Geburtstag: Den wievielten Geburtstag feiern Alex im Westerland mit viele befreundeten Bands?
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SUCHE / BIETE
SUCHE Schüler-Praktikumsplatz für den Zeitraum 20.01. bis 31.01.2025
Mein Name ist Max und ich suche dringend, für den Zeitraum 20.01. bis 31.01.2025, einen Praktikumsplatz für Schüler in der Qualifikationsphase Q1 in Frankfurt am Main und Umgebung.
Ich bin 17 Jahre alt und besuche die 11 Klasse der Toni-Sender-Schule (Oberstufen-Gymnasium) in Frankfurt am Main/Bockenheim.
Meine Interessensschwerpunkte sind IT-Technik, Politik, Wirtschaft und Finanzen. Meine Hobbys sind Sport sowie Film- und Musikproduktion. Aufgrund meiner kurzfristigen Anfrage freue ich mich über jedes ernstgemeinte Angebot! Kontakt gerne unter: E-Mail: max.brusse@icloud.com Telefon: 0176 22063656
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GEROLLTES über ein Feuerzeug

(Uwe)
Neulich hörte ich einen Gesichtspodcast über die Erfindung des Kugelschreibers. Den erfand in der heute bekannten Grundform ein gebürtiger Ungar jüdischen Glaubens, der vor den Nazis nach Argentinien floh. Dem kaufte der Franzose Marcel Bich das Patent ab und entwickelte den BIC-Einwegkugelschreiber. BIC, weil der Name Bich insbesondere von Engländern oder Amerikanern falsch ausgesprochen, nicht unbedingt verkaufsfördernd wäre. Dem Einwegkugelschreiber ließ BIC den Einwegrasierer und davor das Einwegfeuerzeug folgen.
Ein solches Feuerzeug von überschaubarem materiellen Wert warf ein Fan von Union Berlin beim Spielstand von 1-1 kurz vor dem Ende des Spiels aus dem eigenen Fanblock im eigenen Stadion auf den Torwart des VfL Bochum. Das wird nun teuer. Den Bochumern, aktuell Tabellenletzter und beim Auswärtsspiel in Berlin nach einer Roten Karte in Unterzahl, hätte der Union-„Fan“ keinen größeren Gefallen tun können.
Auf den Bildern streifte das Feuerzeug eher die Stirn des Bochumer Torwarts und traf ihn nicht mit voller Wucht. Eine Gehirnerschütterung wird er nicht davongetragen haben, auch wenn es in der Folge so aussah (er konnte nicht weiterspielen, wurde sogar im Krankenhaus beobachtet), aber er wurde getroffen und das ist entscheidend.
Es ist kein Grund für einen sofortigen Abbruch des Spiels, wenn die Sicherheit im Stadion für die Zuschauer, Schiedsrichter und Spieler nach einem solchen Vorfall sicher erscheint, aber am Grünen Tisch, also durch das Sportgericht wird das Spiel verhandelt und das Spielergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit in einen Sieg des VfL Bochum umgewandelt. Laut Verfahrensordnung des DFB können auch Zuschauer Spiele entscheiden, wenn Sie durch Aktionen Einfluss auf das Spiel haben. Wenn Sie die Sicherheit gefährden und einzelne Spieler oder den Schiedsrichter körperlich attackieren. Da ist es egal, ob das ein einzelner Fan, eine Gruppe oder alle Fans waren.
Ich finde das richtig, auch in einem solchen Fall, in der ein Einzelner dafür sorgt, dass Verein und andere Fans verlieren. Ein Verein und andere Fans sind für die eigenen Reihen verantwortlich, viel zu oft gibt es keine innere Kontrolle durch den Verein und eigene Fans. Kurzgefasst: Es war ein Geschenk von Union, Bochum hat es angenommen.
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Freitag 20. Dezember: Winterkonzert von Jazz Montez
(Daniela)
Am 20. Dezember präsentieren Riverside und Jazz Montez das Winterkonzert im Kunstverein Familie Montez. Nach dem unvergesslichen Abend des letzten Jahres, voller Emotionen und Gemeinschaft, freuen wir uns, die Magie zurückzubringen. Dieses Jahr umfasst das Line-up den unglaublichen Riverside Choir und das Collective, Soloperformances von Joshua Harfst und Halfpastseven sowie inspirierende Poesie von Ronnie Neal und eine Botschaft von Pastor Hennok. Beendet den Abend mit einer ausgelassenen Afterparty mit Yunbinos – der perfekte Weg, um die Saison zu feiern.
Einlass ab 21:00 Uhr Konzertbeginn 22:00 Uhr Tickets
Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße, barrierefrei
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Feitag, 20. Dezember: Broken Bob (weitere Termine)

(Martin)
Doppelabend - Choreografien von Imre & Marne van Opstal und Xie Xin Ballett Das Hessische Staatsballett hat zwei Spielorte: Darmstadt und Wiesbaden. Abwechselnd finden an beiden Orten die Premieren statt. In Darmstadt war ‚Broken Bob‘ bereits zu sehen. Jetzt hat die Produktion in Wiesbaden Premiere. Die hr2 Frühkritik schreibt: „Im Tanzabend "Broken Bob" am Staatstheater Darmstadt steht "Bob" für den Menschen an sich. Eine androgyne Masse tanzt eine weiße Treppe hinauf und hinab. Nur ab zu löst sich ein "Bob" aus dieser Masse, fügt sich aber im Gedröhn der Elektromusik schnell wieder ein. Mit dieser Neukreation des niederländischen Geschwisterpaars Imre und Marne van Opstal stellt das Hessische Staatsballett wieder zeitgenössischen Tanz vor. Und in "Broken Sense of Beauty" beschreibt die chinesische Choreografin Xie Xin eine persönliche Tragödie: Ihr Tanzstudio in Schanghai ist abgebrannt.“ Hier gibt’s die gesamte Frühkritik zu hören Hier geht’s zu den Tickets Freitag, 20., 27., 29. Dezember; 5., (18.00h) 10. und 12. (18.00h) Januar – soweit nicht anders angegeben um jeweils 19.30h Ballett im Staatstheater Wiesbaden Foto: © Andreas Etter
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Freitag, 20. & Dienstag, 31. Dezember: Mascha K. (Tourist Status)

(Martin)
von Anja Hilling Die FNP schreibt: »Wie Regisseurin Christina Tscharyiski die lyrische Kunstsprache Anja Hillings zum Klingen bringt, ist lebendiges Kammerspiel. Wie sie die große Liebe Kalékos, Chemjo Vinaver alias Sebastian Reiß zur verzweifelt-komischen Dauerumarmung mit der Dichterin animiert, feinste Komödie. Und wie sie den Live-Musiker Thorsten Drücker seine mal zärtlichen, mal ironischen Beats ins Geschehen einstreuen lässt, Klangwonne pur.« (25.09.2023) »Ich glaube nicht, dass wir hier je zur Ruhe kommen«, schrieb die Dichterin Mascha Kaléko 1941 in ihr Tagebuch. Die jüdische Dichterin erlebt ein paar leuchtende Jahre in Berlin, in denen sie sich zu einer Ikone der »Neuen Sachlichkeit« aufschwang. Doch die Terrorherrschaft der Nationalsozialist:innen zwang sie schließlich in die Emigration. Zusammen mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn landet Kaléko in New York, eingepfercht in einer zu kleinen Wohnung und der Möglichkeit beraubt, ihrer künstlerischen Tätigkeit nachzugehen. Später wird ein kurzes Comeback sie zurückführen in das Land der Täter:innen. Doch das Berlin, in dem sie ihre Erfolge feierte, existiert nicht mehr. Es treibt sie weiter nach Israel. Doch auch hier findet sie keine Ruhe. Das Leben und Werk von Mascha Kaléko sind Ausgangspunkt für ein neues Stück von Anja Hilling. Entstanden ist die eindrucksvolle Begegnung zweier Dichterinnen, zweier Sprachen – mitten in der Gegenwart. Das Stück erzählt von einem Leben, in dem das einzige Verweilen in der Bewegung liegt, von Versuchen, Familien zu gründen, in der Kunst, in der Konvention, in der Liebe.
In der Inszenierung von Christina Tscharyiski verbindet sich die poetische Sprache des Stücks mit einer treibenden Musikalität zu einer Reise durch Raum und Zeit. Hier gibt’s Tickets Freitag, 20. Dezember um 20.00h, Dienstag, 31. Dezember um 18.00h Kammerspiel / Schauspiel Frankfurt Foto: © Felix Grünschloß
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Freitag, 20. Dezember: Tiefenrausch Klangkombinat
(Uwe)
Ein sehr guter Name für das Kombinat, dass Funk / Jazz produziert und spielt, ist das. Vor ca. 12 Jahren erfand der Frankfurter Bassist und Komponist Thore Benz das Tiefenrausch Klangkombinat. Seine Kompositionen sind inspiriert von Funk, Jazz, Worldmusic, Pop. Die Musik des Tiefenrausch Klangkombinates klingt urban, tanzbar, melodisch und voller Leidenschaft. Rhythmus und Sound verschmelzen zu einer pulsierenden organischen Einheit. Sie ist sowohl Jazz- als auch DanceClub kompatibel.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Bild: Homepage Brotfabrik
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Freitag. 20. Dezember: A very ROMIE Christmas
(Uwe)
Für Fans von Simon & Garfunkel, Crosby, Stills & Nash, The Milk Carton Kids, Joni Mitchell und Leonhard Cohen.
Romie, das Songwriterinnen Duo aus Frankfurt spielen in der Vorweihnachtszeit gemeinsam mit dem Pianisten Aaron Poellet in kleinen Kulturclubs und Cafés der Region, um mit ihrem Harmoniegesang eigene Songs, aber vor allem Interpretationen bekannter und weniger populärer Weihnachts-Songs zu begeistern.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Uhr Foto: Benjamin Fiedler
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Freitag, 20. Dezember: oblique - Clubnacht im saasfee*pavillon
(Petra)
Ein letztes Mal in diesem Jahr könnt ihr heute zur Clubreihe "oblique" gehen, zum "Vorglühen" für Silvester - oder einfach zum Spaßhaben vor ener feierlich-besinnlichen Woche. Im Untergeschoss des saasfee-pavillon ist eine schöne Gelegenheit dazu. Live ist heute Legowelt aus den Niederlanden mit dabei, außerdem n9oc und der Veranstalter der Reihe, Andreas Aprill.
oblique - Clubnacht im Untergeschoss, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 64 - 66 HH, Uhrzeit: 22 - 4 Uhr, Eintritt: 12 Euro
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Freitag, 20. & 22. Dezember: Herzfaden

(Martin)
Nach dem Roman von Thomas Hettche, Textfassung von Moritz Sostmann & Sophie Steinbeck
Den Roman habe ich sehr gern gelesen und tatsächlich dachte ich damals, dass es doch grandios wäre, wenn die Handlung auf die Bühne käme. Das Staatstheater Wiesbaden hat meine Wünsche erhört. Ich freue mich drauf!
Im Dunkel eines Dachbodens tritt der Geist einer alten Frau auf: Hannelore Oehmichen-Marschall, Mitbegründerin der Augsburger Puppenkiste, führt uns wie im Traum durch die Geschichte ihres Lebens, ihres Theaters und Deutschlands von Nationalsozialismus bis Wirtschaftswunder. Moritz Sostmann lässt in „Herzfaden“ menschliche Schauspieler*innen, lebensechte Puppen und altbekannte hölzerne Marionetten aus der Puppenkiste gleichberechtigt aufeinandertreffen. Eine Hommage des Schauspiels an die Theaterform Marionette.
Ein Vater, der als Oberspielleiter verbotene Stücke aufführen lässt, aber dennoch als Landesleiter der Reichstheaterkammer arbeitet. Und seine Tochter, deren Kindheit und Jugend überschattet wird vom Krieg und seinen Nachwehen. Gemeinsam erschaffen sie etwas, was Generationen von Kindern und Erwachsenen geprägt hat und bis heute fasziniert: die Augsburger Puppenkiste. Die Marionetten schaffen eine Verbindung der Generationen, die der Krieg einander fremd werden ließ. Aber auch das Dunkle, Verdrängte bahnt sich den Weg in die Puppen…
„Die Faszination für die Puppen speist sich aus dem Bedürfnis, Frieden mit der eigenen, menschlichen Existenz und deren Widersprüchen zu schließen“, so Regisseur Moritz Sostmann. Thomas Hettches Mischung aus fiktionalisierter Biografie und modernem Märchen taucht tief in dieses Spannungsfeld ein: die Faszination für das geführte Objekt, dem wir Leben und Menschlichkeit zusprechen, vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus, der ebendies Millionen von Menschen absprach.
Hier geht’s zu den Tickets
Freitag, 20. & Sonntag, 22. Dezember Staatstheater Wiesbaden Foto: © Staatstheater Wiesbaden
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Samstag 21. Dezember: Ein Experimentalfilm entsteht – an einem Samstagmittag

(Daniela)
Es soll ja Menschen geben, die drei Tage vor Weihnachten total entspannt sind. Für die wäre der Workshop des Künstlers Jos Diegel genau richtig!
Jos schreibt: Ich möchte herzlich einladen zu meinem Filmworkshop am kommenden Samstag 21.12 von 12.00-17.00 Uhr im Offenbacher Komm Center. Es ist auch möglich kürzer vorbeizuschauen und mitzumachen, so könnt ihr Euch gerne zwischen den Weihnachtsvorbereitungen mal 1 Stunde als Filmemacher*innen betätigen und experimentieren und wieder gehen. Es werden auch keine Vorkenntnisse benötigt. Es wird lediglich von Hand bearbeitet.
Im Film-Workshop werden die Teilnehmer*innen alle gemeinsam unter Leitung von Jos Diegel einen Experimentalfilm produzieren. Dies passiert ohne filmische Vorkenntnisse und ohne Verwendung von Kamera- oder Tontechnik. 35mm Filmmaterial, bis zur Digitalisierung der Kinos das meist genutzte Filmformat für Kinofilme, wird von Hand bearbeitet, gestaltet und verändert. Farbe, Pinsel, Spachtel, Cutter, 35-mm Klebemaschine, sowie 35mm Filmrollen und -Streifen werden zur Verfügung gestellt. 35mm Filmmaterial von Kinotrailern und Kinofilmen, Werbe- und Industriefilmen werden bemalt, zerkratzt und bearbeitet, auseinander geschnitten und neu montiert. Im Nachgang des Workshops wird Jos Diegel alle entstandenen Filmstreifen und Einzelbilder zu einer Filmrolle zusammensetzen und zur Digitalisierung vorbereiten und einsenden.
ein Experimentalfilm entsteht – an einem Samstagmittag SAMSTAG 21.12.2024 | 12.00 - 17.00 Uhr (Anwesenheit ganztägig oder teilweise möglich in Absprache) KOMM-Center Offenbach, Aliceplatz 11, 1. Stock, Raum 16, CreaBvHaus-Offenbach Raum. Für Vereinsmitglieder von KRM, OKV & CHO kostenfrei; Gäste werden um Spende gebeten
Keine Filmkenntnisse erforderlich! Anmeldung: naturalbornjos@aol.com
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Samstag 21. Dezember: WEIHNACHTSFOODMARKT

(Daniela)
Letzte Woche bin ich mal wieder in den Genuss von Jane's Cheezee gekommen. Das sind ihre hervorragenden veganen Käse, die sie alls selbst herstellt und für die sie schon diverse Preise gewonnen hat. Wenn ihr ihre Köstlichkeiten noch nicht kennt, dann habt ihr heute die Gelegenheit sie kennenzulernen:
#PLANT BASED FEINKOST. #HANDGEMACHT. #MIT LIEBE. AUS EIGENER #MANUFAKTUR.
Prämierte Käsekreationen, erlesene Weine, ein vielseitiges Cateringsortiment und köstliche Cookies – alles für Genießer.
Pflanzenbasierte Delikatessen direkt aus der MANUFAKTUR.
Lasst euch kulinarisch von den international prämierten Cheeze-Delikatessen von Jane´s Cheeze begeistern, entdeckt die dazu passenden edlen Weine von Dealer de Vin und genießt ausgewählte Köstlichkeiten aus dem Cateringsortiment von Rosamarin.Catering.
Bestellungen für euer Weihnachtsfest nehmen wir gerne entgegen. Vor Ort ist nur Barzahlung möglich.
Süße Schleckermäulchen aufgepasst: Die neue Manufaktur CREAM stellt hier erstmals verführerische Cookies vor.
Wann: 21. Dezember 2024, 14 bis 17 Uhr Wo: Franziusstraße 8 - 14, 60314 Frankfurt
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Samstag, 21. Dezember: Of/ Weihnachtsedition
(Andrea)
Letzte Geschenke finden und einen Spaziergang durch den Schlosspark genießen: In der idyllischen Umgebung von Schloss Rumpenheim wird die Weihnachtsedition | Kunst Handwerk Natur präsentiert. Die Werke und die romantische Kulisse laden Besucher zu einer vielfältigen Entdeckungsreise ein, ausstellende Künstler sind: Jutta Hingst mit Druckgrafiken und Zeichnungen, Klaus Kirchner mit Holzobjekten und Skulpturen sowie Wolfgang Uhl mit Schmuck und schwebenden Steinwesen. Diese Ausstellungsreihe blickt auf eine 25-jährige Tradition zurück und findet im SCHMUCKatelier WOLFGANG UHL in der Rumpenheimer Schlossgasse 4 auf 60 qm statt. Der historische Marstall ist barrierefrei zugänglich, da die Türschwelle niedrig ist.
SCHMUCKatelier WOLFGANG UHL in der Rumpenheimer Schlossgasse 4, Offenbach
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Samstag 21. Dezember: Blaue Stunde im Hotel Nizza
(Daniela)
Bevor es vielleicht etwas ruhiger wird, kann heute nochmal wild getanzt werden.
Claude Dehmer und Heinz Felber sind wieder mit ihrer Blauen Stunde im Hotel Nizza zu Gast.
Steffi lässt die Party heute sogar bis 23:00 Uhr laufen...
Los gehts um 17:00 Uhr.
Hotel Nizza, Elbestraße 10
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Samstag 21. Dezember: SOULFOOD
(Daniela)
Soulfood ist die bekannteste Funk’n’Soul Discoparty in Frankfurt am Main. Sie findet monatlich in Kooperation mit unserem Gastropartner dem James the Bar im Englischen Theater statt. Da im Englischen Theater wegen Renovierungsarbeiten aktuell keine Partys mehr stattfinden können, wird Soulfood mit neuen Gastropartnern kooperieren. Aktuell sind das unter anderem die Romanfabrik und der Kunstverein Familie Montez. Neben den Resident-DJs Stephan Feder aka DJ Sportwagen und DJ-Legende Mr. Brown präsentiert Soulfood immer wieder auch Gast-DJs und begleitende Live Acts. Von Zeit zu Zeit werden auch komplette Konzerte organisiert. Zu Gast waren unter anderem schon Osaka Monaurail (Tokyo), The Sweet Vandals (Madrid) oder Myles Sanko (London).
Soulfood - Feinster Funk, Soul, Disco Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, barrierefrei, 60314 Frankfurt Einlass: 21.30 Uhr, Eintritt: 10,- € DJs: Soulfood Residents Mr. Brown und DJ Sportwagen Live: Gernot Dechert / Saxophon
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Samstag, 21. Dezember: Weihnachts-Countdown im Massif Central
(Petra)
Auch das Massif Central öffnet noch mal fröhlich die Türen, bevor es in die Weihnachtswoche geht. Und sicher habt Ihr auch gelesen, dass der Macher Florian Jöckel - wieder - einen Supercoup gelandet hat: Die legendären E-Kinos werden künftig zum "Massif E", natürlich mit mehr als "bloß" Kino. Ich bin gespannt. Erst mal jedenfalls könnt Ihr heute den Lieblingsitaliener Portofino mit Spaghetti Bolo und al Arabiata genießen (ab 12 Uhr), auf dem kleinen Weihnachtsmarkt mit Heißgetränken im Innenhof eine Runde drehen oder im Vogel Strauss Store letzte Geschenke (mit Einpackservice) für besonders wertgeschätzte Menschen finden. Und hoffentlich für einen Moment vom Weihnachts-Wahnsinn, der rundherum so tobt, ein wenig runterkommen.
Massif Central Noël + Portofino Take-Over, Ort: Massif Central, Adresse: Bethmannhof 7 - 9, Uhrzeit: 12 - 21 Uhr (Portofino) 14 - 22 Uhr Weihnachtsmarkt, Eintritt: frei
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Samstag, 21. bis Montag, 23. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2024 im 20. Jahr

(Martin)
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der eigentliche Weihnachtsgottesdienst! Schon im 20. Jahr wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!?
„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an.
Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein.
Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“
Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen.
Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“
Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA
Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/
Samstag, 21. & Sonntag, 22. & Montag, 23. Dezember jeweils um 20.00h
Theater Willy Praml in der Naxoshalle Foto: © Rebekka Waitz
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Sonntag, 22. Dezember: Creedence Clearwater Review
(Uwe)
Die Band ist die erste britische Hommage an Creedence Clearwater Revival, einer der größten Bands Amerikas, die trotz ihrer relativ kurzen Karriere ein bleibendes Vermächtnis an klassischen Songs hinterließ. Einen Mix aus Roots-, Swamp-, Blues- und manchmal Country-geschwängerten Rock’n‘Roll. Die größten Songs „Proud Mary“, „Bad Moon Rising“, „Fortunate Son“ und „Who'll Stop The Rain“ gehören ebenso zum Liveprogramm wie die Versionen von Klassikern wie „I Heard It Through The Grapevine“, „Midnight Special“ und „Susie Q“.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 18 Uhr Foto: Daniel Ackerley
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Bis 23. Dezember: Of/ Superladen

(Andrea)
Weihnachtszeit ist Superladen-Zeit und wer Lust auf Kunst an den eigenen Wänden oder zum Verschenken sucht, sollte unbedingt im Superladen reinschauen. Zum wiederholten Mal hat Künstlerin Anja Hantelmann auch in diesem Jahr wieder eine tolle Ausstellung organisiert und 24 Künstlerinnen und Künstler – quasi einen ganzen Adventskalender an namhaften und aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern – eingeladen. Sie selbst ist natürlich auch mit ihren Werken vertreten. Es gibt eine große Auswahl an Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie und Objekten in Klein- und Mittelformat zu erschwinglichen Preisen von F. Caroline Bachmann, Freht Berger, Christine Brunella, Andrea Blumör, Petra Buschkämper, Georg Dörr, Verena Freyschmidt, Michaela Haas, Anja Hantelmann, Katharina Hantke, Wolfgang Höher, Heide Khatschaturian, Mira Laaf, Lena Mittelbach, Karin Nedela, Leonore Poth, Luis Ramirez, Reda-Marija Richter, Judith Shu Ritter, Ulrike Rothamel, Uta Schneider, Christoph Schrief, Eva Weingärtner, Georgia Wilhelm. Geöffnet ist bis 23. Dezember 2024 täglich von 12 bis 19 Uhr.
Superladen in der ehemaligen BB-Bank, Frankfurter Straße 31, Offenbach
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Musik, Athlete
(Uwe)
Die britische Band Athlete gibt es leider nicht mehr. Die vier Platten, die sie zwischen 2002 und 2009 veröffentlichten, machen mir bis heute große Freude, auch wenn sie weder in Bestenlisten führende Positionen einnahmen noch zu den Meilensteinen der Indie-Pop/Rock-Musik gezählt werden (Die Platte „Tourist“ ist zumindest in meiner persönlichen Top 10). Regelmäßig höre ich mich beglückt durch das Werk (gerade wieder) und finde es schade, dass es keine neuen Songs oder Konzerte mehr gibt, weil Sänger Joel Pott sein Songschreibertalent anderen Künstlern schenkt (dabei hat er selbst so eine wahnsinnig gute Stimme). Wie gut, dass ich bei der letzten Tour der Band zwei Konzerte, in Köln und München besuchen konnte. Und gut, dass es die vier Platten und eine Best of mit einigen Bonus-Tracks gibt. Hier die besten fünf von unendlich vielen guten Liedern der Band: - Twenty Four Hours
- Shake Those Windows
- Second Hand Stores
- Rubik´s Cube
- Flying Over Bus Stops
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Montag, 23. Dezember: VirusMusikRadio Show 2024

(Andrea)
Soviel gutes Programm bei freiem Eintritt, das ist schon ein echtes Schmankerl (und all en Menschen, die jetzt denken, was nichts kostet, taugt nichts, rufe ich zu: lasst euch eines Besseren belehren!). Seppl von VirusMusik, VirusMusikRadio, radio x und DAS Gusti & die Landungsbrücken präsentieren Die VirusMusikRadio Show 2024 mit dem programmatischen Titel "Gitarren statt Granaten!" Auf zwei Bühnen und bei freiem Eintritt spielen im Programm der finalen Jahresshow von VirusMusikRadio, sieben Bands und Solo-Acts. Der gesamte Abend wird ab 19 Uhr live auf radio x 91.8 MHz und im Internet auf www.radiox.de/live übertragen. Aktuelle Informationen unter: www.virusmusik.de The Bad Me – post-punk / no-wave. Dascha Reimt - conscious rap. Kenneth Minor - garage rock & psych.. Mimii - Deutschrap. 375 CEG - Mischung aus Garage, Noise-Rock und Anarcho-Blues. Reni – Singer & Songwriterin. Flausen – Deutschsprachiger Indie- Rock. Einlass: 19:00 Uhr – Beginn: 19:30 Uhr – der Eintritt ist frei. Aktuelle Infos unter: https://virusmusik.de
Milchsackgelände im Gutleutviertel, Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt am Main
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Montag, 23. Dezember: Peter & The Test Tube Babies

(Andrea)
Naja, und dann möchte ich natürlich heute gerne in die Batschkapp, denn erst nach Peter & The Test Tube Babies kann das Christkind kommen. Seit 30 Jahren, immer vor Heiligabend gibt es dieses Konzert und das ist natürlich mehr als nur der Musik einer Band lauschen, sondern ein gesellschaftliches Ereignis. Dabei sollte nach 2023 Schluss sein mit der alljährlichen Weihnachtstour im deutschen Dezember. Der Zahn der Zeit hatte an der Band genagt, und man wollte sich lediglich auf einzelne Shows & Festivals beschränken, aber keine zusammenhängende Tournee mehr bestreiten. Ein Schock für die Fans und sich seiner Verantwortung bewusst hat sich Peter nochmal dazu bereit erklärt den Dezember auf den Bühnen der besten Deutschen Clubs zu verbringen, um sich nicht den Zorn des Universums zuzuziehen. Die Intensität von echtem Punk-Rock ohne Schnickschnack und Allüren, wissen ihre Fans zu schätzen, auch deshalb wird Peter and The Test Tube Babies seit Jahrzehnten die Treue gehalten. Ein Versprechen für ein kultiges Klassentreffen, das auch nach 46 Jahren immer noch für Aufregung und Spektakel sorgt. Der Soundtrack einer ganzen Jugendbewegung. Hoffentlich nicht zum letzten Mal ... Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Montag, 23. Dezember: OF/ Waggon Allstars
(Andrea)
Die letzte Veranstaltung des Waggonjahres ist traditionell die DJ-Allstar Party am 23.12., bei der sich Residents wie DJ-Gäste am Controler ablösen. Auch 2024 muss diese altehrwürdige Traditon natürlich gefeiert werden, den finalen DJ-Marathon im Waggon gibt es immerhin schon seit 2011! Immer schon eine Art Familientreffen für DJs, ihre Freunde und alle die zu Weihnachten zurück in die Heimat kehren. Begleitet von heißer Gin-Bowle und dieses Jahr wieder wieder mit einer Tombola. Wir garantieren, wie immer, die breitest & best-mögliche Musikauswahl und einen, hoffentlich nicht zu schlimmen, Kater am Feiertag, der gelassen in die Familienfeierlichkeiten hinein maunzen kann! Ab 20 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach, nicht barrierefrei
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Montag, 23. & 25 Dezember: Die Nacht vor Weihnachten

(Martin)
Für mich eine der schönsten Opernaufführungen in Frankfurt! „Man darf sich vom Titel nicht irreführen lassen: Die Oper "Die Nacht vor Weihnachten" von Nikolai Rimski-Korsakow eignet sich kaum für das vorweihnachtliche Ritual eines Familienausflugs in die Hochkultur. Obwohl es durchaus weihnachtliche Aspekte gibt - die junge Oksana wünscht sich Schuhe, wie sie die Zarin trägt, es gibt einen Teufel, der damit hadert, dass ihn keiner mehr ernstnimmt, und es geht viel um die Wintersonnenwende, also um heidnische Rituale. Dazu kommt ein naturmystisches Weltbild und ein ganz eigener Witz. Ansonsten ist dieses Werk aber vor allem: überbordend viel. Auch, was die fabelhafte Musik angeht, die die meisten noch nie gehört haben dürften. Die deutsche Erstaufführung von 1940 wurde nach dem Überfall der Nazitruppen auf die Sowjetunion abgesetzt, das Werk geriet in Vergessenheit. Damit ist Schluss, dank der Oper Frankfurt, deren Generalmusikdirektor Sebastian Weigle und auch dank Christof Loy, dessen liebe- und fantasievolle Inszenierung alles tut, um die Wirkung der Musik zu unterstützen. Rimski-Korsakow gehörte zum "Mächtigen Häuflein", jener Gruppe russischer Komponisten, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammenschlossen, um die russische Musik zu erneuern - mittels der Rückbesinnung auf Volksmusiken, aber stets verbunden mit einer genauen Kenntnis der westeuropäischen Musik. (…). Die Lieder sind entsprechend melodisch geradlinig, harmonisch aber vertrackt. Der Komponist baut daraus vielschichtige Chorpassagen oder auch rasante, gesungene Dialoge, für die er zwei Melodien gegeneinanderstellt. Zwei Menschen singen von völlig gegensätzlichen Dingen und im Untergrund führen die Melodien zusätzlich ein Eigenleben. (…) Von den Kostümen abgesehen verzichtet Christof Loy also auf jeden naturalistischen Kitsch, ließ sich von Johannes Leiacker einen weißen Kasten voller Sternenlichter auf die Bühne stellen, von links drängt immer wieder ein riesiger, dunkler Mond herein, außerdem verschließt das transparente Bild des Alls regelmäßig den Raum. In dieser Aufgeräumtheit kann Loy mit fabelhafter Personenregie die vielen Geschichten erzählen, die hier nebenher laufen. Er erzählt von der Lust des sehr knackigen Teufels (Andrei Popov) und der überbordenden Hexe Solocha (Enkelejda Shkoza), die in einer völlig grotesken, irrsinnig witzigen Szene ihre vier Liebhaber in großen Säcken verstecken muss, worin die Sänger - Teufel, Diakon, Bürgermeister, reichster Mann des Dorfs - dann wie in einem drolligen Kinderspiel herumtapsen. Durch die Dorfwelt geistern surreale Gestalten, die Balletttruppe spielt Sturm, das Ensemble ist von allererster, russischer Güte, Alexey Tikhomirov etwa ist als als Tschub, Okasanas Vater und eben der reichste Mann im Dorf, ein Gebirge von Sangeskraft. Und weil das alles noch nicht reicht, tanzt Ayelet Polne als jungfräuliche Göttin wie eine "Schwanensee"-Ballerina, tanzt eine zarte Liebe mit einem plüschigen Bären und einen Pas de deux mit dem Frühlingsgott (Gorka Culebras), vertikal, denn sie steht unten und er schwebt vom Himmel herab.“
(Süddeutsche Zeitung 6. Dezember 2021; in der Wiederaufnahme andere Besetzung). Hier geht’s zu den Tickets (Achtung, es gibt nur noch wenige Tickets) Montag, 23., 25. (18 Uhr) Dezember. Falls nicht anders angegeben, beginnen die Vorstellungen um 19 Uhr Oper Frankfurt Foto: © Barbara Aumüller
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Montag 23. Dezember - Freitag 10. Januar: Winterferien im Jungen Museum
(Daniela)
Tolles Angebot!
Bis 10.1.2025 dienstags und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr
Wie lassen sich die Winterferien aktiv gestalten, wenn Schulkinder zwischen den Jahren zuhause bleiben? Jeden Dienstag- und Donnerstag-Nachmittag von 14.30 bis 17.30 Uhr, zwischen 23.12.2024 und 10.1.2025, öffnen die Werkstätten des Jungen Museums ihre Türen: Es darf getöpfert und gedruckt, gespielt und gebastelt werden. Am 24.12. und am 31.12. ist das Museum allerdings geschlossen.
Eintritt: frei für alle bis 18 Jahre, keine Anmeldung nötig Ort: Junges Museum Frankfurt im HMF
Foto: Stefanie Kösling
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Heiligabend

(Daniela)
Bis 14:00 Uhr hat das Gemalte Haus geöffnet. Da könnte man also mit gefühlt 600 anderen Gästen zusammen zu Mittag Essen. Wir stehen in der Regel im Hof und trinken Apfelwein und essen Tartarbrote...
Der Frankfurter Zoo ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet. So auch an Heiligabend. Von 09:00-17:00 Uhr. Hier ist es sehr ruhig. Einige Eltern sind mit ihren Kids unterwegs um ihnen die gefühlt ellenlange Zeit bis zur Bescherung zu verkürzen. Wir waren schon zweimal an Heiligabend im Zoo um Uwes Patentier zu besuchen, erst ein exotischer Frosch und dann ein Seepferd, aber aktuell hat er kein Patentier. Vielleicht gehen wir trotzdem.
Um 17:00 Uhr beginnt das Große Frankfurter Stadtgeläut in der Frankfurter Innenstadt. Wir positionieren uns in der Regel vor der Alten Nikolaikirche und bewegen uns dort auch erst weg, wenn das Geläut zu Ende ist. Andere Menschen wandeln durch die Innenstadt, damit sie die 50 unterschiedlichen Glocken der 10 teilnehmenden Kirchen besser hören können. Wer zum ersten Mal zum Stadtgeläut geht: Sekt & Gläser nicht vergessen. Das Stadtgeläut endet um 17:30 Uhr. Von dort aus kann man dann direkt zur Weißfrauenkirche laufen.
Um 18:00 Uhr beginnt Die Lange Nacht in der Weißfrauen-Diakoniekirche. (Einlass ab 17:30 Uhr) Da waren wir letztes Jahr das erste Mal und weil es uns so gut gefallen hat möchten wir auch dieses Jahr wieder teilnehmen. Um die 100 Ehrenamtliche organisieren seit einigen Jahren diese Nacht, die um 18:00 Uhr beginnt und um 08:00 Uhr mit einem gemeinsamem Frühstück endet. Viele der Gäste sind ohne Obdach, viele aber einfach nur einsam. Die Ehrenamtlichen decken die langen tafeln festlich ein, es gibt Kekse und Tee und einen schönen Gottesdienst, in dem Weihnachtslieder in mehreren Sprachen gemeinsam gesungen werden. Nach dem Gottesdienst, ab 19:00 Uhr, gibt es ein festliches Weihnachtsessen. Wir sind letztes Jahr nach dem Gottesdienst gegangen und können auch dieses Jahr nicht bleiben, aber der Pfarrer hat mich gebeten darauf hinzuweisen, dass es ausreichend Essen für alle gibt und sie sich wünschen, dass mehr Menschen auch nach dem Gottesdienst noch bleiben, damit die, die sonst alleine oder ohne Obdach sind, nicht wieder unter sich alleine sind. Ab 21:30 Uhr beginnt dann das Kulturprogramm. Hierfür würden sie sich noch Beiträge wünschen. Anja, aus dem ehrenamtlichen Team schreibt: „Wir haben schon über 100 Volontäre auf drei Schichten verteilt, nun suchen wir aber noch Musiker:innen oder Hobbymusiker:innen, die mit Gitarre, Trompete, Geige oder nur ihrer Stimme, ab 21.30 Uhr vorbeizukommen möchten, um ein paar Lieder zu musizieren oder zu singen.“ Wenn ihr einen Kulturbeitrag zwischen 21:30 und 08:00 Uhr leisten könnt, dann meldet Euch bitte bei Anja: lange.nacht.frankfurt@gmail.com
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1. Weihnachtsfeiertag: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)
Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf Ein sehr feiner, kleiner Theaterabend ist das! Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde. Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs… „Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“ Die FR schrieb nach der Premiere: »60 Minuten lang verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität (na ja, „Realität“), zwischen Theater und Roman, zwischen ironischer Distanz und der für eine Schauspielerin, einen Schauspieler in Sekundenschnelle möglichen Hingabe an eine Rolle. Das ist womöglich das Erstaunliche an dem kleinen Abend. Die Zärtlichkeit, mit der sich das sympathische Duo dem Text zuwendet, überhaupt die Zärtlichkeit der Veranstaltung. Es ist gar nicht die Regel, dass Theater so in jeder Minute mit einem Text ist, nichts auf- und gegenbürstet und doch nicht lahm wirkt.« Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/bilder-deiner-grossen-liebe/2198/
Mittwoch, 25. Dezember um 18.00h Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel Foto: © Jessica Schäfer
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2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember: GASTONE - 20 Jahre Spaghetti auf die Ohren

(Daniela)
Wir sind, wie immer am 2. Weihnachtsfeiertag beim GASTONE Konzert im Zoom.
Sie feiern ihr 20 Jähriges Bühnenjubiläum! 20 Jahre Spaghetti auf die Ohren
GASTONE oder der Vater der Spaghetti-Polka Sardische Wurzeln und ein riesiges Herz, Giuseppe Porello ist der Kopf von GASTONE, einer bunt zusammengewürfelten Band, die seit 30 Jahren für Bewegungsdrang und glückliche Menschen sorgt. GASTONE sind gefühlvolle Texte mit groovigen Beats, mal ernst, mal humorvoll, aber immer tanzbar und immer gut gelaunt. Die Songs und die rauchige Stimme kommen vom Meister persönlich, den Rest steuert eine virtusone Truppe bei, die mit ihren Soli zu begeistern versteht. Trompete, Bass und Schlagzeug - ein breites Grinsen und unwillkürlicher Bewegungsdrang sind die Folgen. Bis zu sieben Nationen stehen auf der Bühne und beweisen, dass der Mix aus allen die schönsten Ergebnisse erzielt. Weltmusik oder eben Spaghetti-Polka - im Ergebnis beste Partylaune. Mit ungezählten Auftritten hat sich die bunte Truppe einen Namen gemacht, in Österreich, der Schweiz und sogar in japan gibt es überzeugte Fans. Uns spätestens seit Giuseppe mit den Söhnen Mannheims auftritt, bekommt er auch überregional die verdiente Aufmerksamkeit. GASTONE ist und bleibt sein Baby, hier legt er seine Leidenschaft hinein. GASTONE ist tanzbare Liebe
EINLASS 19:00H
Tickets: https://www.eventim.de/event/gastone-zoom-19299541/?affiliate=GMD
VVK 25€ zzgl. Gebühren | 2€ je Ticket gehen an "Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V."
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2. Weihnachtsfeiertag: OF/ Weihnachtskonzert der Offenbacher Kantorei
(Andrea)
Die Schlacht unterm Baum ist geschlagen und wie jedes Jahr veranstaltet die Offenbacher Kantorei ein schönes Weihnachtskonzert bei freiem Eintritt am zweiten Weihnachtsfeiertag. Dieses Jahr stehen von Johann Sebastian Bach „Sie werden aus Saba alle kommen“ und der 4. Teil des Weihnachtsoratoriums „Fallt mit Danken“ sowie von Georg Friedrich Händel Ausschnitte aus „Solomon“ auf dem Programm. Neben der Offenbacher Kantorei unter der Leitung von Bettina Strübel treten Sabina Martin (Sopran), Dmitry Egorov (Countertenor), Christian Rathgeber (Tenor) und Nikolaus Fluck (Bass) auf. Es spielt Sinfonia Nova Offenbach. Auch wenn der Eintritt frei ist, wird um großzügige Spenden gebeten. Einlass ist ab 17:15 Uhr, Konzertbeginn 18 Uhr.
Lutherkirche, Waldstr. 74, Offenbach
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Freitag, 27. Dezember: Alex im Westerland 15. Geburtstag
(Andrea)
Diese Frankfurter Band versteht es spielend, die Stimmung zum Kochen zu bringen: Die Ärzte -Tributeband Alex im Westerland spielt das Beste von gleich zwei Bands, eben den Ärzten UND den Toten Hosen, ihr Bühnenprogramm besteht zu 100 Prozent aus den größten Hits dieser beiden Punkrock- Urgesteine aus Deutschland. Dazu haben sie sich heute weitere Bands eingeladen, Saftklub - a Tribute to Kraftklub, Anger is a Gift - a Tribute to Rage Against the Machine und SK8PRK - a Tribute to Skatepunk. Der Abend wird also fett, schließlich feiern sie 15. Geburtstag. Einlass 18.30 Uhr.
Batschkapp, Gwinnerstraße, FRankfurt
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Freitag 27. Dezember: Orgelführung
(Daniela)
Direkt nach den Weihnachtsfeiertagen haben Besucher des Frankfurter Kaiserdoms die Gelegenheit, sich die berühmte Klais-Orgel vom Frankfurter Dommusikdirektor persönlich erklären zu lassen.
Die Orgelführung mit Andreas Boltz findet am Freitag, 27. Dezember 2024, 15.00 Uhr, im Rahmen der öffentlichen Domführung statt.
Auf der Orgelempore können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das größte Orgelwerk Hessens aus der Nähe erleben, während Boltz das Instrument mit verschiedenen Klangbeispielen erläutert.
Treffpunkt: Eingang Dommuseum, Teilnahme 4 Euro inklusive Museumseintritt. Weitere Informationen unter www.dommuseum-frankfurt.de oder unter T 069 / 13 37 61 86 (Museumskasse) oder T 069 / 80 08 71 82 90 (Sekretariat Dommuseum).
© Anne Zegelman, Bistum Limburg
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Freitag 27. Dezember: 19. Frankfurter Singalong - Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, Teil 1–3

(Daniela)
Da wäre ich zu gerne dabei..
19. Frankfurter Singalong
Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, Teil 1–3
Solisten: Bernadette Schäfer (Sopran), Jessica Poppe (Alt), Christian Rathgeber (Tenor), Timon Führ (Bass) Philharmonia Frankfurt Leitung: Thomas Hanelt
Am 27. Dezember 2024 wird das 19. Frankfurter Singalong in St. Bonifatius in Frankfurt am Main veranstaltet. Nach dem sensationellen Erfolg der vergangenen Jahre vor ausverkauftem Haus wird nun also wieder das Weihnachtsoratorium von Bach als Singalong aufgeführt.
Was in unseren Nachbarländern längst zum Repertoire musikalisch interessierter Menschen gehört – in England füllen Singalongs die Londoner Royal Albert Hall und in den Niederlanden die großen Kirchen von Amsterdam und Den Haag – hat sich nun auch in Frankfurt am Main erfolgreich etabliert.
Doch was genau ist ein Singalong? Auf den ersten Blick erscheint alles geläufig: Große Chorwerke werden mit professionellen Musikern und Solisten besetzt. Im Unterschied zum normalen Konzert jedoch stellen den Chor ausschließlich die Besucher des Konzertes. Und das mit Begeisterung. Mitmachen und nicht nur Zuhören ist das Konzept des Singalongs, weshalb neben der Eintrittskarte die einzige Teilnahmebedingung ein Klavierauszug des Weihnachtsoratoriums ist. Eine Besonderheit am Frankfurter Singalong ist zudem, dass nicht nur die Chöre, sondern auch die Arien aus dem Weihnachtsoratorium von den Besuchern in ihrer jeweiligen Stimmlage mitgesungen werden dürfen.
Was mit Mund-zu-Mund-Propaganda begann, ist heute längst Kult in der Frankfurter Chorszene. Und so wird es von Jahr zu Jahr schwerer, Karten für die begehrten Plätze zu bekommen. Wer Bach einmal ganz anders erleben will, sichert sich jetzt Karte.
19. Frankfurter Singalong Ort: St. Bonifatius, Holbeinstr. 70, Frankfurt Beginn 18.00 Uhr Eintrittspreis: Vorverkauf: 22 €, Abendkasse: 25 € Einlass nur mit Klavierauszug!
Kartenreservierung und Verkauf: https://www.motettenchor-frankfurt.de/ https://www.motettenchor-frankfurt.de/singalong Weitere Informationen: https://www.motettenchor-frankfurt.de/singalong
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Freitag, 27. Dezember: OF/ Die Lessebühne Ihres Vertrauens - Jahresrückblick
(Andrea)
Weil ich Tilman Birr, Elis C. Bihn und Severin Groebner aka „Die Lesebühne Ihres Vertrauens“ wirklich noch nie live erlebt habe, kommt mir deren Jahresrückblick genau recht. Eine Show für Lesecomedy, Musikkabarett und gehobenen Unsinn machen sie ohnehin, heute in Potenz: Es gibt die besten Nummern, Trialoge und Lieder des Jahres featuring „Welthits auf Hessisch“. War dieser Sommer der heißeste unseres Lebens oder eher der kühlste für den Rest unseres Lebens? Wann bekommt die Haarinsel auf Friedrich Merz‘ Stirn eine eigene Talksendung? Und wann fährt Putin endlich in einem offenen Wagen an einem Schulbuchlagerhaus vorbei? All diese Fragen haben eines gemein: die Lesebühne wird Sie an diesem Abend nicht beantworten. Aber sich drüber lustig machen, das geht! Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.45 Uhr. Das wird sicher voll, daher empfehle ich den VVK.
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Samstag, 28. Dezember: Nico Laska
(Andrea)
"Das Leben leben, sich nicht festlegen, nicht alles zu hinterfragen und frei zu sein! Die Themen die Nico Laska in seinen Songs beschreibt sind alles andere als langweilig. Im Stil von „Ed Sheeran“, „Passenger“ und „Secondhand Serenade“ verspricht der Frankfurter nicht nur Live sondern auch auf seiner Platte große Songwriter-Kunst. Sein Motto spürt man in jeder Faser seines Körpers", schreibt Backstage Pro. Außerdem lässt sich über ihn sagen, dass er 2016 an "The Voice of Germany" teilnahm und ins Team von Yvonne Catterfeld kam. Vorher war er als Backliner mit Bands unterwegs, reiste mit, reparierte und stimmte Gitarren. Jetzt ist der in Büdingen geborene Mitzwanziger im Bett zu Besuch und verspricht eine einzigartige Mischung aus energiegeladenen Hits, tiefgreifenden Melodien und einer unvergleichlichen Atmosphäre, die das Publikum in ihren Bann ziehen wird. 20 Uhr.
Das Bett, Schmidtstraße, Frankfurt
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Montag, 30. Dezember: The Doors Tribute Band

(Andrea)
Seitdem ich irgendwann mal nach Brüssel zu den Doors of the 21th Century gefahren bin, habe ich einen Bogen gemacht - Ian Astbury war doch zu nah am Original und uns war seinerzeit allen ein bisschen gruselig. Stefan aus Mainz kenne ich nicht, er übernimmt die Rolle des Jim Morrison, Jens aus Offenbach spielt die Orgel und bedient den Fender Rhodes Bass, Micha aus Aschaffenburg übernimmt den Gitarrenpart von Robbie Krieger und George aus Limburg sitzt am Schlagzeug. Das klingt herrlich lokalkoloritisch und sehr sympathisch. Ob ich noch Textsicher bin? Ich werde es ausprobieren. In den Livekonzerten gibt es natürlich die großen Hits der Doors wie z.B. „Light My Fire“ - „The End“ und „Riders On The Storm“ zu hören - dabei orientiert sich „The Doors Tribute Band“ mehr an den Livealben und unzähligen Bootlegs der Doors: Es wird also spontan improvisiert, kein Song klingt genauso wie am Abend vorher. Man darf also gespannt sein! Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FRankfurt, nicht barrierefrei
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WEIHNACHTSGESCHENKE
Weihnachtsgeschenke: Apfelweingalerie Frankfurt

(Petra)
Eine immer wieder schöne Adresse in Frankfurt ist die Apfelweingalerie an der Kleinmarkthalle: hier werdet Ihr auch wunderbar fündig für den Gabentisch. Wer es visuell mag, ist mit dem Apfelwein-Kalender 2025 gut beschenkt: die kommenden zwölf Monate tolle Motive rund um das „Stöffche“ im Querformat in DIN A 3. Wem das zu trocken ist, der oder die freut sich vielleicht über ein Apfelwein-Tasting: das geht als Gutschein live vor Ort (mit bis zu 10 Personen) oder als Sixpack für zu Hause - mit der Option, dass Apfelwein-Galerie-Macher Martin Schitto das Tasting per Video kommentiert. Sein persönliches Highlight für 2025 (tolles Geschenk für besonders liebe Menschen): ab dem Frühling wird er auf dem Main „skyline-cruises“ anbieten. Das heißt, zwei Stunden Bootsfahrt auf dem Main in einem fast 100 Jahre alten Mahagoni-Klassiker, bei einem gepflegten Gläschen Apfelschampus.
Apfelweingalerie Frankfurt, an der Kleinmarkthalle (Eingang Liebfrauenberg, Hasengasse 5 - 7), Öffnungszeiten: montags bis freitags 10 - 18 Uhr, samstags 10 - 16 Uhr, Geschenkgutscheine, Kalender und mehr, Apfelweinkalender 2025: 39,50 Euro, Apfelwein-Tasting: 9,50 Euro pro Person, Sixpack Apfelwein-Tasting: 6x2 Flasxhen a 0,3l: 29 Euro, Main Skyline Cruises: für bis zu sieben Persoen 290.- Euro, Webshop hier
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Weihnachtsgeschenke: Mitgliedschaft bei Lotte Specht e.V.
(Daniela)
Ihr findet die Förderung und das Sichtbarmachen von fussballspielenden Mädchen/Frauen eine super Sache? Ihr seid auch der Meinung, dass Fußballspielende Mädchen einen eigenen Fußball Ball haben und sich den nicht von ihren Brüdern ausleihen müssen?
Dann verschnekt doch eine Mitgliedschaft für unseren Verein Lotte Specht e.V. Eine Mitgliedschaft kostet nur 60,- € pro Jahr und man bekommt dafür auch unseren tollen Lotte Specht Turnbeutel. Mit einer Mitgliedschaft unterstützt man unsere Aktivitäten, so verschenken wir z.B. den abgebildeten fair gehandelten Fußball an Mädchen, die sich keine Bälle leisten können, treten als Trikotsponsor:innen auf, gehen gemeinsam ins Stadion etc.
Für mehr Infos schaut auf unserer Seite: www.lotte-specht.de oder kontaktiert mich direkt.
Übrigens: 30% unsere Mitglieder sind Männer (u.A. Axel Hellmann) und einen EFC haben wir auch :-)
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Weihnachtsgeschenke: Bücher über Familien

(Uwe)
Weihnachten ist eine sehr familiäre Angelegenheit und so möchte ich drei Bücher aus unterschiedlichen europäischen Ländern empfehlen, über die ich gleichsam lachen und weinen konnte. Die von Familie handeln und über diese erzählen, diesem Gebilde, in dem Liebe, Herzlichkeit, Missverständnis, Hoffnung, Enttäuschung, Witz und so viel mehr steckt. Die neuen Bücher der Autorin und der beiden Autoren der gleich folgenden Bücher verschlinge ich immer. Nicht immer sind diese ein Erlebnis, bei den drei nachfolgenden ist dies aber in jedem Fall so:
„Meine zehn Großväter das Meer und ich“ von Fabio Genovesi, in dem der Vater eines Jungen verunglückt und sich sein „Nonno“ und dessen neun teilweise sehr schräge Brüder um ihn kümmern. „Rückwärtswalzer“ von Vea Kaiser handelt von einem jungen Schauspieler in der Krise, der sich mit seinen drei Tanten auf eine skurrile Reise durch den Balkan begibt. David Foenkino erzählt in „Souvernirs“ von einem verhinderten Schriftsteller, dessen Großeltern und Eltern für Bewegung in seinem Leben sorgen. Zu beziehen sind die Bücher bei den Frankfurter Buchhandlungen um die Ecke.
Foto: Verlag
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Weihnachtsgeschenke: Der Architekturführer von Wilhelm Opatz

(Daniela)
Alle (zwei) Jahre wieder: der Architekturführer von Wilhelm Opatz
Als begeisterte Frankfurterin liebe ich die Architekturführer von Wilhelm Opatz und habe sie alle im Regal stehen. Vor Kurzem ist der mittlerweile 6., jetzt zu den 2000er Jahren, erschienen. Ein tolles Geschenk, nicht nur für Architektur- und Frankfurtverliebte...
Mit Bauten internationaler Stars aus London, Paris und Wien und namhaften Architekten und Architektinnen aus Berlin, Freiburg, Stuttgart und Frankfurt. 10 Gebäude – u.a. Privathäuser, Schulen, Wohnhochhäuser, eine Kirche und auch ein Kiosk – werden vorgestellt. Und das Skizzenbuch eines Frankfurter Architekten. Und Kunst von Andreas Exner, Jürgen Krause und Mirek Macke. Mit einem Begleitwort des OBs Mike Josef.
– FRANKFURT 2000–2006, Junius Verlag Hamburg, 2024 – 208, S., 115 farbige Abb., 48,- EURO – Herausgeber: Freunde Frankfurts e.V. und Wilhelm E. Opatz
– Autoren: Daniel Bartetzko, Oliver Elser/DAM, Jo. Franzke, Silke Hohmann/Monopol, Mike Josef/OB, Michael Kummer, Adrian Seib, Fabian Wurm (alle Frankfurt), Adrian Koerfer (Bad Homburg), Thomas Edelmann (Hamburg), David Chipperfield Architects (London)
– Fotos: Moritz Bernoully, Georg Dörr, Ursula Edelmann, Peter Loewy, Wolfgang Stahr (alle Frankfurt), Volker Liesfeld und Christian Richters (Berlin)
Foto: Georg Dörr
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Weihnachtsgeschenke: Musik liegt in der Luft (ein Siebdruck von Moni Port)
(Uwe)
Gesungen wurde das gleichnamige Lied von Caterina Valente bereits 1958. Für jemanden wie ich, der Musik liebt, der sich, wenn er ein Lied entdeckt, das berührt und antreibt, bei dem man laut mitsingen oder leise mitjammern kann, ist der Titel des Songs attraktiv gedruckt auf einen weißen Hintergrund das passende Geschenk. Für alle anderen gibt es bei Moni Port im Studio soundso sicher was anderes zu finden.
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Weihnachtsgeschenke: THE HOLY CROSS BREWING SOCIETY

(Martin)
Kaffee (trinken und kaufen!), lecker Kuchen und mehr Eine Voraussetzung muss erfüllt sein und dann trinke ich wirklich sehr gern Kaffee: der Kaffee muss einfach gut sein! Im Holy Cross, das eigentlich ‚The Holy Cross Brewing Society’ heißt, gibt es den besten Kaffee! Ich liebe den Espresso, eine Freundin schwört auf den Cortado und als Jesko noch lebte, machte er sich im Rollstuhl im Sommer häufig extra auf den Weg quer durch die Stadt, um die Summer-Specials ‚iced coffee’ und ‚cold brew’ zu genießen.
Die selbstgebackenen Kuchen von Carla sind eine Sensation, köstlich zu essen und auch großartig anzuschauen. Probiert den Nusskuchen! Der Ort: die Fahrgasse, den Main im Blick, da lässt sich’s auch im Kalten gut verweilen und außerdem trifft man meist sowieso jemanden und plaudert...
Achtung, das ist wichtig: es wäre fahrlässig zu gehen, ohne ‚Holy Beans-Kaffeebohnen‘ gekauft zu haben (tolle Beratung, die gleichzeitig fast eine kleine Schulung ist!) oder eines der ganz zauberhaften Zubereitungsutensilien für den besten Kaffee zu Hause mitzunehmen (siehe Foto!)!
www.theholycross.de THE HOLY CROSS BREWING SOCIETY, Fahrgasse 7, 60311 Frankfurt Foto: © The Holy Cross Brewing Society
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x-mas-Buchtipp: Margret Atwood: „Brennende Fragen“ unserer Zeit

(Petra)
Viele von uns fühlen sich gerade eher ratlos hinsichtlich der „Breitseite“ negativer Schlagzeilen, und mutlos, die multiplen Dilemmata unserer Welt weiter als überwindbar anzugehen. Positive Perspektiven wünschen sich fast alle: und Lektüre, die hierzu beiträgt – und zwischendurch auch mal wieder aufheitert – finde ich empfehlenswert und ein super Geschenk. In dieser lustigen, gelehrten, unendlich neugierigen und gespenstisch weitsichtigen Essaysammlung richtet die berühmte Autorin Margret Atwood ihren erstaunlichen Intellekt und frechen Humor wie einen Scheinwerfer auf unsere Welt und berichtet, was sie dabei entdeckt. Die Achterbahn-Zeitspanne, in der diese Essays entstanden, bescherten uns das Ende des Endes der Geschichte, eine Finanzkrise, den Aufstieg Donald Trumps und eine Pandemie. Ob zu Schulden oder zur Tech-Welt, zur Klimakrise oder zur Freiheit, von der Frage, wann man der jüngeren Generation seine Weisheit überhelfen soll (nur wenn man gefragt wird), zur Frage was Granola eigentlich ist - es gibt niemanden, der bessere Fragen stellt zu den zahllosen so unterschiedlichen Fragen unseres menschlichen Universums. Scharfsinnig, witzig und hochaktuell. Und heute einmal zu gewinnen (s.o.)
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Weihnachtsgeschenke with LOFE
(Andrea)
Schick sind sie geworden, die Pullis und Taschen, die jetzt in limitierter Auflage bei Artefakt in der Berliner Straße 43-47, in der Etagerie, bei M. Schneider, Öldorado und 4 Zimmer und Garten in der Bleichstraße 43 zu haben sind. Wobei sich in allen genannten Läden auch noch weitere schöne Dinge finden lassen. Zuück zu den Pullis, von denen ich mir auch einen unterm Christbaum wünsche (SlimFit, M, bitte). Es gibt zwei Varianten, Oversized und die von mir gewünschte, außerdem erhältlich ist auch eine Jute-Tasche. „Made with L OF E“ ist eine Hommage und Liebeserklärung an Offenbach und gehört somit in jeden ordentlichen Kleiderschrank bzw. Haushalt.
https://www.offenbach.de/made-with-lofe
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Weihnachtsgeschenk: Bär der Aids-Hilfe

(Andrea)
À Propos Liebe. Die hat ja nicht selten Sex zur Folge. Ob nur kurzes Strohfeuer oder tiefes Gefühl, dass Sex immer auch gewisse Risiken birgt, ist uns allen bewusst. An Aids denken dabei die wenigsten, vermute ich. Zumal die Krankheit, die nicht nur Junkies oder Homosexuelle betrifft, weitestgehend aus dem Blickfeld geraten ist (seit Dany nicht mehr beim Lauf für mehr Zeit dabei ist *smile) und sich inzwischen medikamentös in Griff halten lässt - wenn man es sich leisten kann, vermute ich. In Deutschland leben laut RKI 96.700 Menschen mit HIV. Und noch immer werden jährlich rund 2.000 Neuinfektionen verzeichnet. Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember kommt jedes Jahr eine neue Bärenedition heraus, auch der 2024 ist wieder zuckersüß und wieder ein ganz besonderes Exemplar, der 2024 Aids-Bär besteht nämlich aus den Stoffresten der Bären der vergangenen Jahrzehnte. "Somit ist er der erste nachhaltige Bär in der langen Reihe der Soli-Bären. Mit jedem seiner Felle erzählt er eine Geschichte aus der Vergangenheit und trägt gleichzeitig eine Vision für die Zukunft. Das Fell seiner Ohren stammt vom Bären aus dem Jahr 2016, das Gesicht aus 2019, die Schnauze aus 2017, die Beine aus 2021, der Bauch aus 2012 und die Arme aus 1996." Ich finde die Bären toll, es gibt sie ab mindestens 8 Euro und natürlich freuen sich die Aids-Hilfen auch über weitere Spenden. https://offenbach.aidshilfe.de/; https://www.frankfurt-aidshilfe.de/de
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Weihnachtsgeschenk: Spende an Correctiv

(Andrea)
Nachdem ich neulich bei einer Veranstaltung mit Marcus Bensmann aus der Correctiv-Redaktion. Zur Erinnerung, das waren die, die im November 23 in Potsdam das geheime Afd-Treffen auffliegen ließen. An dem Abend ging es um die Afd, russische Trollfabriken und die Bedrohung unserer liberalen Demokratie. Das war spannend, interessant und auch beängstigend. Über Correctiv wusste ich vorher nicht so richtig viel und jetzt meine ich, dass man deren Arbeit in Zeiten wie diesen unterstützen muss/ sollte/ ungedingt kann: "Mit unserer Arbeit stehen wir für eine offene und demokratische Gesellschaft ein. Ob Steuerbetrug, illegale Parteienfinanzierung oder gezielte Falschmeldungen – wir wollen sichtbar machen, wo Macht missbraucht wird und bringen wichtige Fragen in öffentliche Diskurse ein. So stoßen wir mit unserer Arbeit Veränderungen an. Es ist auch unser Ziel, dass sich Menschen sachkundig informieren und in Debatten einbringen können. Unsere Arbeit gründet auf der Überzeugung, dass durch ein Mehr an Partizipation und Austausch der Zusammenhalt in einer offenen Gesellschaft gestärkt wird."
Falls Ihr also noch Spendengeld übrig habt, ist es hier gut angelegt: https://correctiv.org/ueber-uns/
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x-mas-Buchtipp: Roberto Saviano: „Falcone“

(Petra)
Italien ist ja DER Sehnsuchtsort, so typisch deutsch, und auch einer der meinen: ich denke an die vielen Urlaube an der Adria als Kind, das unvergleichliche Rom, Florenz und später auch Sizilien. Über die Mafia habe ich mir – ehrlich gesagt - bis zu Savianos Erstling "Gomorrha" 2007 wenig Gedanken gemacht. Der tolle Roman (und mindestens ebenso grandiose Kinofilm) hat das wesentlich geändert. In Palermo habe ich 2021 eine Stadttour der Anti-Mafia-Aktivist*innen "Addiopizzo" mitgemacht: direkt vor Ort damit konfrontiert, berührt es noch unendlich viel mehr. Im Herbst ist jetzt der neue Roman von Saviano erschienen: über den langjährigen Ober-Mafiajäger, der schließlich dafür mit seinem Leben bezahlen musste. Giovanni Falcone. Wie lebt man, wenn man weiß, dass die eigenen Tage gezählt sind? Zu Beginn erschrickt mich die krasse Gewalt, dann überfordert mich die Fülle an Namen von Mafiosi, aber das Durchhalten lohnt sich. Mit seinem Geldwäsche-Gesetz forderte Falcone die Mafia heraus. Mutig vertraut er immer seinem inneren Kompass, das Richtige zu tun. Doch er wird immer wieder als profilierungssüchtiger, karrieregeiler Egomane verunglimpft, auch aus den eigenen Reihen. Bestürzend. Als er am 25. Mai 1992 mit seiner Frau unterwegs zum Wochenendhaus ist, sprengt die Mafia sie mitsamt einem Stück Autobahn in die Luft. Heute ist er ein Held. Es ist ein Wendepunkt in der Geschichte Italiens und Europas. Saviano, der mit seinen Mitteln die Mafia bekämpft und selbst seit Jahren unter Polizeischutz lebt, zeigt anhand von Falcones Geschichte, wie demokratische Strukturen ausgehöhlt werden und wie durch Zivilcourage die Welt verändert werden kann. Ein Buch, das uns alle betrifft.
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Weihnachtsgeschenke: COMICS FÜR KIDS

(Daniela)
Der Frankfurter Jakob Hoffmann ist nicht nur (u.A.) Veranstalter des jährlich stattfindenden "Yippie! Kindercomicfestival" (7.-12.12.2024), sondern er ist auch Mitherausgeber des Kinder Comicsmagazins "POLLE". Damit es das Magazin weiter gibt, braucht er Unterstützung. Wir haben gerade ein Abo für Uwes Patenkind abgeschlossen...
Er schreibt: "Seit ein paar Jahren machen wir das und würden gerne weitermachen. Dafür brauchen wir mehr zahlende Käufer*innen. Wir kriegen viel Lob und Anerkennung für Polle, aber wir kommen aus unser Bubble nicht raus. Und auch bei denen, die es gut finden, kaufen es etliche dann doch nicht.
Wir haben jetzt eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Läuft ganz gut. Aber es sind immer noch zu wenig Leute, die mitmachen. Ich bitte Euch um Hilfe, das zu ändern.
Es gibt superschöne Zeichnungen, Drucke, Bücher etc. bei der Aktion - vor allem aber auch Abos von Polle. Helft uns, dass das noch mehr Leute mitbekommen. Sagt es weiter. Ermutigt die Menschen, auch etwas dafür auszugeben - ihre Kinder werden es mögen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Und der Preis dafür dann doch gar nicht zu hoch. Ich behaupte: es ist ein gutes Produkt, ein sinnvolles. Und für Weihnachten umso mehr."
https://www.startnext.com/pollefliegtweiter
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Weihnachtsgeschenk: Kino Kulinarisch
(Andrea)
Kinokarten kann ja jeder, in Kombination mit einem harmonisch zum Film abgestimmten Essen wird das ein besonderer Abend oder eine Matinee...Denn erstmals und wohl nur einmalig, Kino Kulinarisch feiert nämlich Zehnjähriges, gibt es am 1. März Kino Kulinarisch um 11.30 Uhr (Einlass) mit Sekt, Kaffee, Croissants, Obstsalat, Quiche, Räucherlachs, Pilzen, Pancakes & Marktsalat. Dazu den Film aller Filme, Holly Golightly in der Alten Schlosserei! Nicht die Band, sondern die wundervolle rehäugige Audrey Hepburn. Also, ich würde mich über ein solches Geschenk freuen. Natürlich auch für "Neuigkeiten aus Lappland", der ist nämlich auch jetzt im Vorverkauf: www.kinokulinarisch.de
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x-mas MEIN BUCH DES JAHRES: Saša Stanišić: "Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne"

(Petra)
Erst war ich enttäuscht: Bloß ein paar Stories anstatt des erhofften neuen Romas von Saša Stanišić? Dann begann ich zu lesen: "Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne" (ja: das ist der Titel!) – und konnte weder das Buch noch das Grinsen aus meinem Gesicht ablegen. Die Geschichten sind teilweise miteinander verbunden – zum Beispiel über die vier Jungs in Heidelberg, Freunde, die aus der Enge zuhause gerne raus, zum Abhängen in die Weinberge gehen. Einer von Ihnen heißt Saša: so ein Zufall. Ich denke, dass in fast allen Texten so Einiges über Saša Stanišić drin ist – aber vielleicht denkt man das als Leserin einfach gerne. Und wer seinen wundervollen Roman "Herkunft" gelesen hat, sowieso. Als eine grandiose (Geschäfts-)Idee, mit der Fatih reich und wir alle bessere Menschen werden, zieht sich der "Proberaum für die Zukunft" durch das Buch. Der Blick in die Zukunft zeigt: Aus dem Jungen "wird was", aber Kanzlerin Merkel ist not amused. Wir begegnen im Buch Gustav Horvath wieder (eine seiner früheren Figuren) als Vater des achtjährigen Paul, und leiden mit ihm im Kampf mit dem Piraten-Memory. Deutsche Eltern-Realität an der Restmülltonne. Heine und Helgoland sind Thema – augenzwinkernd und brillant (politisch): wie es sich anfühlt, "mit migrantischem Hintergrund" in Deutschland zu leben, und stärker zum Beispiel mit Heine verbunden zu sein als die meisten Leitkultur-Populisten. Beim Titel "Traumnovelle" denke ich natürlich an Arthur Schnitzler. Der taucht als Kopf auf einer Briefmarke auf S.44 auf. Und natürlich die titelgebende Witwe: So grandios und einfach schön erzählt. Überhaupt geht mir seine funkelnde Sprachvirtuosität ins Herz: Mitunter merke er selbst beim Lesen des Geschriebenen, dass ihm ein Satz doch ganz gut gelungen sei. So sagt er selbst grinsend beim Signieren des Buches, als ich ihm ein Kompliment mache. Für sein Buch ist er jetzt auch mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet worden.
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Weihnachtsgeschenke: Frankfurt für Drinnen und Draußen

(Petra)
Nicht nur einfach irgendein Spiel, ist "Frankfurt im Detail" von meiner Freundin und "amtlichen" Stadthistorikerin Silke Wustmann. Deshalb mag ich es so gerne. Zunächst einmal ist es ein klassisches Ravensburger-Memory, das spannende Einzelheiten unserer Stadt abbildet. Beim ersten Ausprobieren unterm Weihnachtsbaum sind wir gleich ins Diskutieren geraten (jedeR hatte eine andere Behauptung, wo sich das Detail befinden könnte: darüber haben wir irgendwie das Aufdecken des Gegenstücks vergessen) und hatten einen lustigen Abend mit dem Begleitheft. Selbst ich als "Eingeborene" achte nicht so auf meine Umgebung, aber sonst wäre es ja auch keinen spielerischen Wettbewerb wert. Man kann auch einfach bloß Memory spielen – kleines Workout fürs Hirn. Oder mit dem beiliegenden Stadtplan selbst auf die Suche gehen und die Stadt neu kennenlernen. Also das multifunktionale Überraschungs-Ei der Frankfurt-Geschenke, sozusagen. Noch mehr von Silke gibt es hier
Frankfurt im Detail, Memory-Spiel, 36 Kartenpaare, Begleitheft mit kurzweiligen Informationen plus Stadtplan, Preis: 22 Euro (plus Versand) oder im s’Fachl (Berliner Straße), in Hessen-Shops und gut sortierten Buchhandlungen oder Hugendubel
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Weihnachtsgeschenke: re-cover.de (Werkstattladen)

(Martin)
Der Laden heißt nicht nur Werkstattladen, der Laden ist eine Werkstatt! Atemberaubend, was aus ‚alten Sachen’ – und mir haben es insbesondere die T-Shirts als ‚Material’ angetan - entsteht! Ich habe mehrere Notizbücher mit einem Cover aus altem T-Shirt-Stoff. Allerliebst sind auch die handgemachten Hüllen für den Reisepass – es kam in ‚Grenzsituationen’ dadurch schon zu lächelnden Beamten! Wenn ihr ein Lieblings-T-Shirt habt, das sich irgendwie nicht mehr so ganz passabel tragen lässt – nicht wegwerfen! Lebt weiter damit, geht zu Sandra Elm und lasst euch ein Cover schneidern. Bei re-cover.de lassen sich noch viele weitere tolle Sachen entdecken, die re-cycelt wurden. Spannend auch, was aus alten Jeans entstehen kann. Hat man eine Jeans besonders lange sehr gern gehabt und sie ist am sich auflösen, dann hilft die grandiose Schneiderin/Retterin/Designerin Sandra, wenn man sich nicht trennen mag.
Dann hat man: „EIN UNIKAT, DAS (WIE) FÜR DICH GEMACHT IST. AUS EINEM (LIEBLINGS-) STÜCK AUS DEINEM LEBEN“. re-cover.de wurde 2008 mit dem reddot design award ausgezeichnet und war 2010 für den Designpreis Deutschland nominiert. https://m.facebook.com/re.cover.de re-cover.de, Neebstraße 1, 60385 Frankfurt am Main Foto: © re-cover.de
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Weihnachtsgeschenke: Jan Plewka
(Uwe)
Jan Plewka im Januar in der Brotfabrik: Ja, das ist ein Konzerttipp und den könnte ich ja auch unter die ganz normalen Tipps für Januar schreiben. Mache ich sicher auch. Hier an dieser Stelle steht er, weil ich einen Tipp für den Smash-Burger-Himmel „Goldies“ neben der Zeil kurzfristig noch rausgenommen habe. Jan Plewkas Stimme ist einfach ein Geschenk und daher passt er auch hierher. Zusammen mit Marco Schmedtje, mit der er die Band Zinoba hatte, kommt er mal wieder in die Brotfabrik und es wird mal wieder großartig werden. Plewka ist ein Geschenk, mit Gitarrist Schmedjte wird er neben eigenen Sachen (nix von Selig), Rio Reiser unter anderem Cover-Songs aus den 1980er Jahren singen.
Foto: Veranstalter
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Weihnachtsgeschenke: Spende an PEOPLE FOR PEOPLE
(Daniela)
Meine Freundin Anna Demisch hat 2015 einen kleinen gemeinnützigen Verein gegründet, mit dem sie Riesiges bewegt. Ein Projekt sind ihre Patenschaften. Uwe und ich sind seit 2018 Paten von Nader, einem jetzt 15 jährigen Jungen im Jemen. Als Anna ihn kennenlernte war er neun Jahre und musste als Straßenverkäufer arbeiten. Durch unsere Patenschaft kann er seitdem die Schule besuchen.
Leider ist es für Anna sehr kompliziert diese Patenschaften aufrecht zu erhalten, da es ihr kaum möglich ist Gelder in den Jemen zu transferieren und sie legt bei jeder Patenschaft drauf. Anna freut sich daher über Spenden an ihren Verein. http://www.people4people.social/Home/
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Weihnachtsgeschenke: GALERIE GESAMTMETALL

(Martin)
Stille Nacht, Laute Waffen – eine zerrissene Gesellschaft Weihnachtsausstellung in der GALERIE GESAMTMETALL Im November wurde die Ausstellung in der Galerie Gesamtmetall eröffnet. Jetzt empfehle ich Ausstellung und die Galerie als Ort des geschmackvollen Schmuckkaufs natürlich wieder! Es gibt sie noch: Gewerbetreibende mit gesellschaftlichem Engagement, sozialem Gewissen und dem Mut, beides auch zu formulieren. Man kann das auch unternehmerische Verantwortung nennen! „Nazi-Parolen werden wieder gesellschaftsfähig – Fremdenfeindlichkeit gilt wieder als normal. Wir stellen uns dagegen! Es gibt echte Probleme in Deutschland und weltweit. Bildung, Umwelt, gesellschaftliche Veränderungen durch KI und demografischer Wandel sind einige der wirklich wichtigen Herausforderungen, für die wir dringend Lösungen brauchen. Wir laden alle ein, sich für Freiheit, Gleichheit und Solidarität gemeinsam einzusetzen. Das kann unsere gespaltene Gesellschaft wieder zusammenführen – Weihnachten bietet sich dafür an.“ Tatsächlich laden Arne Peters und sein Team von GESAMTMETALL mit diesem Text in ihre Galerie Gesamtmetall ein! Die Galerie Gesamtmetall selbst ist eine eigene Schmuckschatulle. Unsagbar, wie viele Designer, unterschiedliche Schmuckstile und Schmuckstücke es dort zu entdecken gibt. Arne und seine Mitarbeiter*innen können Geschichten zu den Kleinoden erzählen, kennen die Menschen dahinter persönlich, haben Schmuckwissen, können beraten und haben für jede/n einzelne/n Kundin/Kunden einen treffsicheren individuellen Blick. Und gleichsam: Mit dem Motto der diesjährigen Ausstellung ‚Stille Nacht, Laute Waffen – eine zerrissene Gesellschaft‘ geht es GALERIE GESAMTMETALL um das Große und Ganze… Macht euch hübsch, seid unbeugsam, tragt Geschmeide: schmückt euch mit GESAMTMETALL! https://galerie-gesamtmetall.com GALERIE GESAMTMETALL, Liebfrauenberg 52, 60313 Frankfurt am Main Foto: © Galerie Gesamtmetall
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JANUAR 2025
Donnerstag, 02. Januar: OF/ GÖTTER WIE WIR – in Anwesenheit von Gott
(Andrea)
Etliche Fernsehpreise später und immer ausverkauften Shows, heute ein Lichtblick: Sollten wir Götter wie wir endlich live erleben? Das göttliche Zweigestirn Inge und Renate mit den Problemen ihrer eigenen Schöpfung und den Tücken der Menschheit auf der Bühne im Filmklubb und mit viel Glück und Hallelulja bekommt auch ihr noch ein Kärtchen. Einlass 18 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Samstag, 04. Januar: Of/ Emilia Perez

(Andrea)
Die Geschichte klingt interessant und auch verrückt genug, dass ich heute in den Filmklubb möchte: " Anwältin Rita (Zoe Saldaña) ist ein kleines Licht in einer großen Firma: überqualifiziert, aber unterrepräsentiert. Ihrer Intelligenz verdanken Drogendealer, Mörder und Kartellbosse die Freiheit. Im Blitzlichtgewitter sonnt sich hinterher ihr stets korrumpierbarer Chef. Eines Tages bietet sich ihr ein Ausweg: Kartellboss Manitas del Monte (Karla Sofía Gascón) will mit ihrer Hilfe aus der Mafia-Welt aussteigen. Rita soll den Schlussstrich unter sein zweifelhaftes Lebenswerk ziehen, ein neues Leben für seine Frau Jessi (Selena Gomez) und die Kinder organisieren und einen Plan umsetzen, den er seit Jahren im Verborgenen vorbereitet hat: sich voll und ganz in die Frau zu verwandeln, die er tief im Inneren schon immer war: EMILIA PÉREZ. Doch Manitas' Vergangenheit ist eine Geschichte, die nur ihren eigenen Regeln gehorcht, die wiederkehrt und sich mit aller Gewalt rächen wird. Eine einzigartige Kino-Offenbarung ist dieses epochale Meisterwerk mit grandioser Starbesetzung, das in Cannes mit gleich zwei Preisen ausgezeichnet wurde. Der mehrfach preisgekrönte Regisseur Jacques Audiard schreibt sich mit dieser formal revolutionären Geschichte über die absolute Freiheit der Selbsterfindung endgültig in die Geschichte ein. Eine grandiose Show voller Vitalität und Energie, die alle Sinne fesselt, in ihren Bann zieht und die Macht des Kinos so leidenschaftlich zelebriert wie noch nie." Einlass 18 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach
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Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)
Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen. Die Ausstellungist die erste Retrospektive von Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.
Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei
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Sonntag, 05. Januar: Rodelinda (Wiederaufnahmepremiere, weitere Termine)

(Martin)
Georg Friedrich Händel klassik-begeistert.de überschreibt die Premierenkritik mit: „Barockoper als starker Psychokrimi“!
„Eine herrschaftliche Villa nimmt die Drehbühne ein. Mal schaut man von außen auf ihre monumentale Fassade, mal auf karg möblierte, weiße Innenräume in zwei Stockwerken und das Eingangsfoyer samt Treppenhaus. So stelle ich mir den idealen Schauplatz für Dramen von Ibsen oder Strindberg vor. Aber wer Operninszenierungen des gefragten, viel beschäftigten Regisseurs Claus Guth gesehen hat und seine Handschrift kennt, weiß, dass er gerne auch Musikdramen aus früheren Jahrhunderten in Bühnenräumen ansiedelt, die ähnlich ausgestaltet sind wie diese von Christian Schmidt. Wiewohl ich Barockopern im szenisch-historisch informierten Aufführungsstil bevorzuge, muss ich Guth konzedieren, dass er Händels „Rodelinda“ an der Oper Frankfurt, eine Koproduktion mit Madrid, Lyon und Barcelona, ästhetisch ansprechend und mit schlüssiger Psychologie zu einem packenden Opernkrimi ausgestaltet.“ (klassik-begeistert.de)
Musikalisch ist ‚Rodelinda‘ ein absoluter Hochgenuss und ein MUSS für alle Freund*innen der Barockoper. Hier ein Trailer.
„Händels Oper Rodelinda enthält so viele musikalische Perlen, dass man sich wünscht, dieses Werk häufiger auf dem Spielplan zu sehen. Guths Inszenierung überzeugt auf ganzer Linie und lässt die dreieinhalb Stunden wie im Flug vergehen.“ (OnlineMusikMagazin).
Hier geht’s zu den Tickets
Sonntag, 5. Januar (Wiederaufnahmepremiere) um 18.00h Weitere Vorstellungen am Samstag, 11., Sonntag, 19., Samstag, 25., und Freitag, 31. (19.00h) Januar. Soweit nicht anders angegeben, beginnen die Vorstellungen um 18.00h Oper Frankfurt Foto: Monika Ritterhaus
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Freitag, 10. Januar: Die Kassierer
(Uwe)
„Und da gibt es dann die Legende, daß wir 1985 ein Punkkonzert veranstalten wollten und selber an der Kasse saßen – also beschlossen wir, selber aufzutreten und uns „Die Kassierer“ zu nennen. Das erste Konzert wurde dann auch gleich von der Polizei verboten. Das zweite Konzert bestritten wir mit den Saynday Strings, einer Folkband, als Vorgruppe. Dann hatten wir ein Konzert in glaube ich Göppingen, was recht groß war – also an die 1000 Zuschauer. Hannes und die Idiots hatten uns da wohl gebucht und waren auch die einzigen, die auf uns feierten ….“
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Foto: Zoom Homepage
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Freitag, 10. Januar: Erased Memories, Disrupted Futures

(Martin)
Eine Konfrontation der deutschen Kolonialverbrechen in Vergangenheit und Gegenwart - Medico International & Forensic Architecture
Die Filmproduktion von Forensic Architecture erzählt die Geschichte des grausamen kolonialen Erbes von Shark Island, das Deutschland, Namibia und die Völker der OvaHerero und Nama miteinander verbindet.
1905. Im ersten Völkermord des 21. Jahrhunderts errichtet die deutsche Kolonialarmee Arbeits- und Vernichtungslager. Auf der Insel Shark Island werden Tausende den mörderischen Lagerbedingungen zu Opfer fallen. 2024. Deutschland hat den Genozid nicht als solchen anerkannt. Indes wird in Namibia im Interesse der deutschen Wirtschaft ein neues Energie-Megaprojekt gebaut, das Shark Island zu vernichten droht.
Nach dem Filmscreening diskutieren wir die anhaltende Bedeutung deutscher Kolonialverbrechen mit Aktivist:innen von Forensic Architecture und dem Bündnis „Völkermord verjährt nicht“. Hier geht’s zu den Tickets (Solidarisches Preissystem) Freitag, 10. Januar um 19.00 Uhr im Mousonturm Foto: © Forensic Architecture
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Samstag, 11. Januar: Remix Almanya – Eine postmigrantische HipHop-Geschichte

(Martin)
Murat Güngör & Hannes Loh
Remix Almanya – Eine postmigrantische HipHop-Geschichte. Konzert und Lesung
Was hat die Musik der sogenannten Gastarbeiter*innen der 1960er und 1970er Jahre und der Exilant*innen aus den 1980er Jahren mit dem aktuellen deutschen Gangsta-Rap zu tun?
Welche Verbindung gibt es zwischen dem politisch-kulturellen Empowerment der 1. Generation, den Kämpfen um Staatsbürgerrecht in den 1990er Jahren und der schillernden popkulturellen Gegenwart?
Murat Güngör, Ex-Rapper und Mitbegründer des antirassistischen Netzwerkes „Kanak Attak“, und Hannes Loh ehemaliger Rapper bei der Gruppe „Anarchist Academy“ lassen in ihrer Lecture „Remix Almanya” die Anfänge des deutschen HipHop aus der postmigrantischen Szene Revue passieren – u.a. mit Tracks von Metin Türköz, Advanced Chemistry, Eko Fresh, Azad, Haftbefehl, Ebow und SXTN.
Sie remixen Bilder, Texte, Songs und Filme aus 40 Jahren Almanya mit persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Debatten, durchlaufen die vergessenen Jahre des HipHop-Oldschool, beleuchten den Einfluss der Wiedervereinigung auf die Geburt von Deutschrap und hinterfragen den Sound von Gangsta-Rap – und sie fragen nach Class, Race und Gender in dieser Geschichte des Empowerments.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/13889/remix-almanya
Die Bar ist ab 19.00h geöffnet!
Samstag, 11. Januar um 20.00 Uhr: Murat Güngör & Hannes Loh Remix Almanya – Eine postmigrantische HipHop-Geschichte Konzert und Lesung im Künstler*innenhaus Mousonturm Foto: (c) Bruno_Alexander
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Samstag, 11. Januar: Northern Lite
(Uwe)
Die „Nordlichter“ sind ein Trio aus Thüringen. Ihre Musik, Elektropop / Rock, ist tatsächlich schwungvoller als ihr Pressetext: „Von den Anfängen bis hin zu den aktuellen Hits präsentiert die Band ihre musikalische Entwicklung und ihre Leidenschaft für das, was sie tun. Erlebe Northern Lite in Bestform und lass Dich von ihrer energiegeladenen Bühnenpräsenz mitreißen. Northern Lite sind perfekt aufeinander eingespielt und bringen ihr Publikum zum Tanzen und Mitsingen.“
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19:30 Uhr Foto: Zoom Homepage
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Sonntag 12. Januar: „Wie frei sind Veranstaltende“

(Daniela)
Das Ensemble Modern widmet sich in der Konzertreihe ›Wie frei ist die Kunst?‹ dem Thema der Kunstfreiheit und deren Grenzen. Gemeinsam mit Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen wird untersucht, wie frei und unabhängig Kunst in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und Herausforderungen sein kann. Was darf Kunst? Wo liegen ihre Grenzen? Welche Verantwortung trägt sie? Dabei nähert sich die Reihe mit Musik und Gesprächen dem Thema aus der Perspektive der Veranstaltenden, der Ensembles und der Komponist*innen. Die Veranstaltungsreihe findet zwischen Januar und Mai 2025 in Frankfurt am Main und Köln statt.
Den Auftakt macht das Konzert „Wie frei sind Veranstaltende“ am 12. Januar 2025 um 18 Uhr im Frankfurt LAB: Pierre Boulez: Dérive 1 - für 6 Instrumente (1984) John Adams: Road Movies (1995) Jennifer Walshe: unbreakable line. hinged waist (2002) Ensemble Modern | Yannick Mayaud Dirigent | Marcus Droß Gesprächspartner (Intendant und Geschäftsführer Künstler*innenhaus Mousonturm) | Nicolette Schäfer Gesprächspartnerin (Dramaturgie und Planung Festival ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln) | Leonie Reineke Moderation
Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Mit freundlicher Unterstützung der Ensemble Modern Patronatsgesellschaft e.V.
https://www.ensemble-modern.com/de/aktuelles/2024-12-18/neue-konzertreihe
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Donnerstag, 16. Januar: LOW. David Bowie's Berlin Years (Graphic Novel)
(Uwe)
Mit viel Zeitkolorit schildert Reinhard Kleist, wie Bowie sich in Berlin kopfüber ins Gestern, ins Heute und ins Morgen stürzt: Mit Romy Haag erkundet er die Dekadenz der wilden Zwanziger, mit Iggy Pop Kraftwerk und Tangerine Dream. Und in den Hansa Studios im Schatten der Berliner Mauer erwächst dem Geist der Vergangenheit seine visionärste Musik. In Berlin werden Ziggy Stardust, Halloween Jack, der Thin White Duke zu David Bowie.
Mit Reinhard Kleist ist einer der bekanntesten und virtuosesten Comiczeichner Deutschlands zu Gast in der ROMANFABRIK. Seine Comicbiografien über u.a. Johnny Cash, Nick Cave und Fidel Castro haben ihn international bekannt gemacht.
Lesung mit Gespräch und als Zugabe: Live-Zeichnen zu Musik (Gesang: Jule Heidmann; am Bass: Gregor Praml). Moderation: Jakob Hoffmann.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Uhr Foto: Verlag
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Freitag, 17. Januar: Jan Plewka und Marco Schmedtje

(Uwe)
Between the 80’s
Jan Plewka feiere ich in Danielas Ausgehtipps seit ich dabei bin. Ich entdeckte ihn nicht über Selig, sondern über die Kurzzeitband Zinoba und den Song „Im Grunde“. Die CD lag in einem Second Hand Laden auf einem Wühltisch. Der eine Euro, den ich dafür zahlte, war es mehr als wert, weil ich „Im Grunde“ auf der Rückfahrt sieben Stunden am Stück hörte. Die Band hatte Plewka zusammen mit Marco Schmedtje, mit dem er auch mit „Jan Plewka singt Rio Reiser“ immer wieder tourt. Daneben touren sie mit dem Programm „Between the Bars“, bei dem sie Coverversionen darboten und eigene Songs aus dem Katalog von Zinoba, so wie den jeweiligen Soloalben von Plewka und Schmedtje.
Vor einigen Monaten wurde das gemeinsame Schaffen durch das Coveralbum „Between the 80’s“ ergänzt. Das ist eine Sammlung aus durchweg höchst erfolgreichen Songs – man darf sagen: Klassikern – dieses Jahrzehnts, komplett neu und in ihrer ganz eigenen Weise interpretiert.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Samstag, 18. Januar: Erika Stucky

(Martin)
Spacecake - Konzert Erika Stucky sieht deutliche Parallelen zwischen einem Live-Konzert und einem Bankraub. Really? Ja, denn es geht um einen Coup. Jedes Mal aufs Neue gilt es, ihn präzise vorzubereiten, die richtigen Kompliz*innen zu finden, damit das Überraschungsmoment gelingt. Rein in das Konzertgebäude, eine Performance mit Vollgas und Überzeugungskraft, ab in den Bus, zurück zur Homebase.
Sie braucht Spezialist*innen für so ein musikalisches Abenteuer: einen Pyrotechniker, einen Codeknacker, einen Fahrer, einen Kartenleser. Also ein Team, dass sich in jeder Sekunde perfekt versteht und präzise miteinander harmoniert. Bei „Spacecake” hat Stucky einen ihrer ältesten Komplizen dabei. Seit gut zwei Dekaden verlässt sie sich immer wieder auf die herausragenden Qualitäten von Christy Doran. Bekannt als ein Gitarrist, der sich den Jimi Hendrix-Zauber schon in sehr jungen Jahren komplett einverleibt hat, ohne dabei seine eigene musikalische Persönlichkeit und eigenen Stil zu verlieren. Das können wenige.
Was dieses vertraute Duo diesmal an neuen Ideen, Tricks und Kunststücken aushecken wird, bleibt natürlich erst mal im Dunkeln. Ebenso, welche musikalische Favoriten der letzten Jahre neu belebt werden. Sicher ist: Erika erzählt von Libellen, Hippie-Poesie, Big Sur und Marfa. Dieser Coup wird zweifellos gelingen. Und statt Goldbarren werden Herzen geraubt. Natürlich friedlich und rein akustisch. Kommt unbewaffnet. Hier geht’s zu den Tickets Samstag, 18. Januar um 20.00 Uhr, Konzert im Mousonturm Foto: © Mirco Taliercio
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Donnerstag, 23. & 24. Januar: Geld

(Martin)
Eine Produktion von Vlasova/Pawlica - Tanz Was ist Geld? Macht es unser Leben wirklich besser oder ist es der Ursprung vieler unserer Probleme? In einer Welt, in der sich alles um Geld zu drehen scheint, gehen Vlasova/Pawlica auf eine bewegende Reise durch die Geschichte und Bedeutung von Geld. Mit einer Mischung aus Tanz, Theater und kraftvollen Körperbildern hinterfragen sie die Macht des Geldes und werfen die Frage auf: Was würde passieren, wenn Geld plötzlich keine Rolle mehr spielt?
Die Performance nimmt uns mit in die Vergangenheit, als Gold und Silber noch die Welt regierten, und schlägt dann den Bogen in die Gegenwart, wo Kreditkarten und unsichtbare Transaktionen unser Leben bestimmen. Gleichzeitig träumen wir von einer Utopie: einer Welt ohne Geld, in der menschliche Werte mehr zählen als materielle Besitztümer. Doch ist das wirklich erstrebenswert?
„GELD“ verwebt humorvolle und ernste Momente und bringt uns dazu, über unsere eigene Beziehung zu Geld nachzudenken. Es ist eine Einladung, Tabus zu brechen und offen über das zu sprechen, was wir oft verdrängen. Eine Reise, die Sie nicht nur unterhält, sondern zum Nachdenken anregt – bereit für eine goldene Reise? Hier geht’s zur Reservierung
Um jeweils 20 Uhr in den Tanz – Landungsbrücken Frankfurt, Gutleutstraße 294 Foto: © Veranstalter*in
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Donnerstag, 23. & 24. Januar Living the Dream with Grandma
(Martin)
László Göndör & Éva Katona - Theater
László Göndör leidet unter einer Identitätskrise, als er mitten in der Corona-Pandemie bei seiner 97-jährigen Großmutter einzieht, einer Schoah-Überlebenden. 32 Tage lang versuchen beide, den Schmerz und die Traumata des jeweils anderen, wie auch ihre tiefgreifende Liebe füreinander zu begreifen. Video- und Audioaufnahmen aus der Zeit ihres Zusammenlebens lassen die Auswirkungen generationsübergreifender Traumata auf ihre Persönlichkeiten und ihre Beziehung erahnen. Die Kluft zwischen den beiden Generationen wird durch die liebevolle Beziehung zueinander überbrückt, durch einen Prozess des Verstehens und der Akzeptanz. László Göndör gelingt in dieser zutiefst berührenden Theaterarbeit das scheinbar Unmögliche, er erzählt diese vielschichtigen und komplexen Themen poetisch und voller Humor. Hier geht’s zu den Tickets Um jeweils 20.00 Uhr im Mousonturm Foto: Gergely Ofner
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Samstag, 25. Januar: Jeeps (weitere Termine)

(Martin)
Nora Abdel Maksoud - Theater
In der Dramedy JEEPS crashen Lebensrealitäten und Gerechtigkeitsvorstellungen aufeinander.Denn durch eine Erbrechtsreform entscheidet plötzlich nicht mehr der Verwandtschaftsgrad oder das Testament darüber, wer sich nach dem Ableben einer vermögenden Person über ein Erbe freuen kann, sondern das Los!
Nachdem Silke deshalb noch während der Beerdigung ihres Vaters die Schlüssel zu seiner Eigentumswohnung abgenommen bekommt, regt sich bei den frisch Enterbten Widerstand. Im Kampf gegen das Jobcenter, in denen der Verwaltungsfachangestellte Gabor nun als Losfee arbeitet, bekommt Silke überraschend Unterstützung durch die Langzeitarbeitslose Maude, die aus anderen Gründen das System von Innen sprengen will.
Hier geht’s zur Reservierung
Theaterperipherie, Basaltstraße 23 Vorstellungen: Samstag, 25. Januar, 19.30 Uhr, Freitag, 07. Februar, 19.30 Uhr, Sonntag, 02. März, 17 Uhr, Freitag, 14. März, 19.30 Uhr und Samstag, 22. März, 19.30 Uhr. Foto: © Veranstalterin
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Bis 26. Januar 2025: The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt
(Daniela)
Im Rahmen der Glenkeen Garden Residencies lädt die Crespo Foundation Künstler:innen zu dreimonatigen Aufenthalten nach Glenkeen Garden ein, während derer sie zum Thema „ArtNature/NatureArt“ forschen und arbeiten.
„The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt“ markiert in doppelter Hinsicht eine Premiere: Es ist die erste Ausstellung der ersten Phase der Glenkeen Garden Residencies und die erste Ausstellung im Open Space des neuen Crespo Haus in Frankfurt.
Die Ausstellung verkörpert außerdem das Kondensat eines Beziehungsgeflechts: von Ulrike Crespos Lebensmittelpunkten in Irland und Frankfurt, von ihrem Wirken als Fotokünstlerin und Gartengestalterin und von ihrer Aufmerksamkeit und Unterstützung für Künstler:innen.
https://www.crespo-foundation.de/de/programm/glenkeen-garden-residencies
Sa., 12.10.24—So., 26.01.25 Crespo Haus, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt Eintritt frei
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Dienstag, 28. Januar: Maria Mena
(Uwe)
Wer sich fragt, ob er / sie zum Konzert der norwegischen Sängerin Maria Mena gehen soll, der höre sich bitte diese wunderbaren Popsongs an: „What´s Another Day“, „Nevermind Me“, „Homeless“ und das alles überragende „Growing Pains“, ein traurig-schönes Lied, das mich immer wieder mitten ins Herz trifft. Ich werde hingehen, unbedingt!
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19:00 Uhr Foto: Zoom Homepage
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Donnerstag 30. Januar: Pop Goes Big! Stefanie Heinzmann & hr-Bigband
(Daniela)
Pop Goes Big! Stefanie Heinzmann & hr-Bigband
Die hr-Bigband bittet in diesem Jahr eine Künstlerin mit auf die Bühne, die dort seit bereits 16 Jahren zuhause ist. Mit gerade einmal 18 siegte Stefanie Heinzmann bei Stefan Raabs „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ und hat sich als eine der wenigen Show-Gewinnerinnen zu einer etablierten Sängerin der deutschen Musikszene entwickelt. Heute bewegt sich ihre Musik irgendwo zwischen Pop, Dance und Soul. Die hr-Bigband freut sich darauf, Ihnen die Songs der „Schweizer Joss Stone“ im Bigband-Gewand zu präsentieren!
Weitere Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2024-25/pop-goes-big-stefanie-heinzmann,pop-goes-big-100.html Foto: Maximilian König
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Freitag, 31. Januar: OF/ Neuigkeiten aus Lappland

(Andrea)
Was erstmal absurd klingt, beruht laut wikipedia auf einer wahren Begebenheit, die sich allerdings 1984 zugetragen hat. In Zeiten kurz vor Glasnost und Perestroika, Abrüstung und in Deutschland der Einführung der Anschnallpflicht im Auto. Derweil stürzte eine sowjetische Rakete im finnischen Eis ab... Wie hat sich die Welt gedreht, 2025, nach über 1.000 Tagen Krieg in der Ukraine und inzwischen dem Einsatz von Langstreckenraketen klingt gar nichts mehr absurd. Denn statt ab- wird international aufgerüstet, Nordkorea soll über mindestens 50 nukleare Sprensätze verfügen, Indien und Parkistan über jeweils 170 Kernwaffen, China verfügt über schätzungsweise 500 atomare Sprengköpfe, die USA und in Russland besitzen jeweils mehr als 5.000 Atombomben, las ich neulich im Spiegel. Da mache ich doch lieber eine Zeitreise ins finnische Lappland 1984: "Die alleinerziehende Mutter Niina demoliert aus Versehen das Panoramafenster der „Lappland News“. Der Chef des harmonieliebenden Käseblättchens lässt sich von ihr überreden, den Schaden mit selbstgeschriebenen Artikeln wieder auszugleichen – heitere Themen vorausgesetzt! Niina aber glaubt, an einer großen Story dran zu sein. Hat wirklich niemand außer ihr den ohrenbetäubenden Knall gehört? Als finnische Verteidigungskräfte in dem Dörfchen anrücken, verdichten sich die Hinweise, dass im Eis eine sowjetische Rakete abgestürzt ist. Die lethargischen Lappländer wollen von atomarer Angst aber nichts wissen. Doch Niina verwickelt sich in eine absurde Investigativ-Recherche, auf der die Wahrheit immer nur eine Raketenlänge entfernt ist...."
Daniel schreibt, „Neuigkeiten aus Lappland“ sei ein echtes, eigenes, ganz besonderes Filmjuwel, das uns vor wenigen Tagen im Kino einfach nur begeistert habe und weil Pana übrigens Halb-Finne ist, wird er hierzu garantiert feinste kulinarische Antworten finden. www.kino-kulinarisch.de
Alte Schlosserei auf dem Gelände der EV=, Goethering, Offenbach
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Freitag, 31. Januar: 81. Naxos Hallenkonzert

(Martin)
Love Songs - Ensemble S201 Liebeshungrig: Love grows in a mango tree verspricht das gleichnamige Werk von Jonah Haven. Raphaël Languillat flirtet in seinen neuen Love songs mit French-House-Music und vereint Ambient-Remixes aus Daft Punks Discovery-Album mit Fragmenten aus Shakespeares erotischem Gedicht Venus und Adonis zur audiovisuellen Vaporwave-Erzählung über Liebe, Begehren und Tod. Kontrastierend dazu herrscht in der Noise-Music von Hannes Seidl und Tamon Yashima ein intensiveres Klima, das nicht nur die Ohren, aber auch den ganzen Körper in Schwingung versetzt.
Das Programm: Tamon Yashima - I broke my hands, 2024 Jonah Haven - love grows in a mango tree, 2016 Raphaël Languillat - Love songs (after Daft Punk), 2024, UA Lucia Kilger - Jouverlis, 2023 Hannes Seidl - Mixtape, 2013 Es spielen: Dimitry Stavrianidi - Flöte | Tamon Yashima - Oboe Heni Hyunjung Kim - Klarinette | Filip Erakovic - Akkordeon | Robert Alan Wheatley - Cello
Um 20.00 Uhr in der Naxos Halle Foto: © Naxos Hallenkonzerte
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FEBRUAR 2025
Bis 05. Februar 2025: OF/ Heimat

(Andrea)
Das Diamant in der Frankfurter Straße ist tot, es lebe das Diamant! Wunderbar, dass aus dem UND irgendwann das Diamant entstanden und dessen Geschichte noch nicht fertig erzählt ist. Einem vielschichtigen Thema widmet sich die neue Ausstellung, »Heimat« mit verschiedenen Videoinstallation im Offenbacher Rathaus: "die Schaukel im Garten meiner Eltern, ein besonderes Mehlspeisengericht, die erste eigene Wohnung oder die Umarmung eines geliebten Menschen – all dies sind unterschiedliche Definitionen von Heimat und Teil der Videoinstallation Heimat, die ab dem 6. Dezember 2024 im Offenbacher Rathaus zu sehen ist. Für diese Ausstellung werden Offenbacherinnen zu ihrem Heimatgefühl befragt. Das Ziel war es, die vielfältigen Bedeutungen des Begriffs Heimat zu entdecken, die in den individuellen Lebensgeschichten der Befragten verankert sind. Die Videointerviews werden zusammen mit Erinerungsstücken in insgesamt elf Museumsvitrinen präsentiert, die im Rathaus verteilt sind. Jede Vitrine repräsentiert eine Person und ihre ganz persönliche Lebensgeschichte.
Die Betrachter_innen sind eingeladen, diesen Geschichten nicht nur zuzuhören, sondern auch eine eigene Wahrnehmung von Heimat zu entwickeln. Sie sollen die Unterschiede in den Erlebnissen erkennen und hoffentlich begreifen, dass wir manchmal mehr miteinander teilen, als wir auf den ersten Blick denken. In einigen Sprachen gibt es keine direkte Übersetzung für das deutsche Wort Heimat. Es kann den Ort bezeichnen, an dem man lebt, an dem man aufgewachsen ist oder aus dem Land man kommt – aber Heimat kann auch der Geruch eines Gebäcks der Mutter sein, ein bestimmter Treffpunkt in der Stadt oder einfach eine Umarmung. Eine Ausstellung von Furkan Alptekin, Camila Chinchilla, Vlada Shcholkina (HfG-Studierende) und Max Brück (Künstlerischer Mitarbeiter). Rathaus, Berliner Straße 100, Offenbach&nb
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Freitag, 21. & 22. Februar Ich nehm dir alles weg – Ein Schlagerballett

(Martin)
Wo überschneiden sich Pina Bausch und die ZDF-Hitparade, besonders im Hinblick auf ihren nationsbildenden Charakter?
Inspiriert vom Untertitel „Schlagerballett” einer frühen Arbeit Bauschs, und deren Kompanie, die man vielleicht als größten Exportschlager deutscher „Hochkultur” bezeichnen könnte, begibt sich die Choreografin und Performerin Joana Tischkau auf die Suche nach Möglichkeiten, die deutsche Heimaterzählung zu queren.
In der Tradition Schwarzer Deutscher Schlagerstars wie Roberto Blanco, Randolph Rose, Marie Nejar oder Tina Daute ertanzen und ersingen die Performer*innen sich eine ästhetische Germanness, die unabhängig von Weißsein und Heteronormativität Sinn ergibt. Nach „Last Night a DJ took my life” (Schauspielhaus Zürich) holt Joana Tischkau eine weitere Kiste aus dem Archiv des „Deutschen Museums für Schwarze Unterhaltung und Black Music” hervor, das 2020 in Frankfurt seine Türen geöffnet hatte, um die unwahrscheinliche, jedoch einleuchtende Matrix „Deutschland – Showbiz – White Supremacy“ zu bearbeiten.
Hier gibt’s eine Kritik vom Deutschlandfunk Hier geht’s zu den Tickets
Um jeweils 20.00 Uhr im Mousonturm Foto: © Lennart Bredeweg
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Bis Sonntag, 23. Februar 2025: „Moving Boxes“ von Heiner Blum und Jakob Sturm

(Petra)
Die historische Villa, in der sich der Nassauische Kunstverein Wiesbaden befindet, wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Mietshaus mit Wohnungen konzipiert. In Auseinandersetzung mit der ursprünglichen Funktion und Bedeutung des Gebäudes realisiert der Kunstverein im Rahmen des Kooperationsprojekts INTERIOR ein partizipatives Ausstellungsprojekt, das sich mit dem Thema Wohnen beschäftigt. Mit Moving Boxes verwandeln sich die Räumlichkeiten des Kunstvereins in eine lebendige Bühne für Wohnexperimente, Alltag, Austausch und Begegnungen. Es geht darum, das kommunikative und soziale Potential des Ortes gemeinsam mit eingeladenen Künstler*innen, dem Publikum und verschiedenen Akteur*innen zu hinterfragen. Im Laufe unseres Lebens wechseln wir vielfach die Orte, an denen wir wohnen. Nicht nur Möbel werden bewegt, sondern auch die vielen kleinen und großen Dinge, mit denen wir uns umgeben. Sorgfältig in Umzugskartons verpackt, wechseln auch sie den Ort, um an neuer Stelle wieder aktiviert zu werden. Umzugskartons sind wesentlicher Teil der Umzugsmasse und Transferbehälter für die Dinge, die unsere Biografien begleiten. Hier bekommen die Kartons eine Bühne. Sie verkörpern zeichenhaft und real die Mobilität der Menschen unserer Zeit. Wie wäre es, wenn sie nicht nur als Transportmittel für die Dinge, sondern auch in unterschiedlichen Formaten selbst als Raum genutzt würden? In Zeiten steigender Wohnungspreise eröffnen Kartons spannende Möglichkeiten, Wohnraum neu zu denken. Wie wäre es, allein, mit Freund*innen oder Fremden in einem Karton zu leben, zu arbeiten, zu feiern, zu verweilen und zu träumen? Diese Fragestellungen werden mit Moving Boxes modellhaft untersucht.
Moving Boxes - ein Projekt von Heiner Blum und Jakob Sturm und Gästen in Zusammenarbeit mit Lotte Dinse und Selina Hammer in Koproduktion mit Diamant / Museum Of Urban Culture und Orte möglichen Wohnens, Ort: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Adresse: Wilhelmstraße 15Öffnungszeiten: dienstags, freitags und samstags16 - 21 Uhr, sonntags 15 - 20 Uhr (geschlossen: 23. Dezember 2024 - 2. Januar 2025), Eintritt: 5 (3) Euro
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MÄRZ & APRIL 2025
Bis Sonntag, 02. März 2025: Ausstellung "Das Anwesende des Abwesenden" im Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Seit einigen Jahren entstehen hier immer wieder großartige Ausstellungen in Kooperation unter anderem mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dieses Mal mit dem Institut für Theoretische Physik, Goethe-Universität Frankfurt). Der thematische Faden klingt wie ein Widerspruch: "Das Anwesende des Abwesenden". Atemberaubende Kunstwerke und Wissenschaftsexponate laden zum Staunen und Berührtsein ein. Die Abgüsse von Menschen aus Pompeji, die vor fast 2000 Jahren aus dem Leben gerissen und vom Vulkanmaterial als Negativform erhalten wurden – was lassen sie die Betrachtenden erahnen? Die versteinerten Fußabdrücke prähistorischer Menschen, die vor 3,6 Milionen Jahren entstanden – was sagen sie uns über die Existenz dieser Menschen? Die monumentalen, sakralen Messingbilder von Tierabdrücken des jungen Künstlers Toni R. Toivonen – warum erschüttern sie uns? Der Ausstellungstitel spielt auf die Materie als Präsenz an, in der sich Spuren des Lebenden einschreiben. Dabei werden Exponate räumlich gegenübergestellt, die sowohl aus künstlerischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive die abstrakte Idee einer "Anwesenheit des Abwesenden" in einen erweiterten Denkraum stellt. Die kuratorische Erzählung wird sich bis zum astrophysikalischen Phänomen des Schwarzen Lochs vorwagen. Das Denken über Ausdehnung und Zeit und der Unendlichkeit des Alls liegen ausserhalb unseres menschlichen Vorstellungsvermögens und gleichzeitig öffnet es die Frage nach wer wir sind. Schwebend irgendwo zwischen Unermesslichkeit und Ewigkeit liegt unser Planet. Und für einen winzigen Moment öffnet das eigene Leben ein Fenster. Das Ich erlebt das Wunder der Realität durch die Sinne unseres Körpers. In flüchtigen Augenblicken verbinden wir uns mit der Ewigkeit und geben Spuren des Seins eine materielle Form. Kunst ist da ein Weg.
Die Anwesenheit des Abwesenden, Ausstellung mit: Heidi Bucher, Lawrence Malstaf, Marshmallow Laser Feast, Petra Noordkamp, Claudio Parmiggiani, Toni R. Toivonen und mit Exponaten aus dem Archäologischen Park von Pompeji, dem Prähistorischen Museum Florenz „Paolo Graziosi”, dem Naturhistorischen Museum Wien, dem LWL-Museum für Naturkunde, Münster, der Associazione Gibellina Parco Culturale und mit Luciano Rezzolla, Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt, kuratiert von: Franziska Nori, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Anita Lavorano und Laura Per, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr
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Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)
Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.
"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei
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Bis Sonntag, 23. März: Rembrandts Amsterdam Goldene Zeiten?

(Martin)
Amsterdam – eine Stadt, viele Gesichter. Im 17. Jahrhundert ist Amsterdam die Metropole Europas. Wirtschaft und Handel boomen, die Bevölkerung wächst rasant, Kunst und Wissenschaft florieren. Eine einflussreiche Bürgerschaft prägt die Geschicke der Stadt, festgehalten in bedeutenden Gemälden der größten niederländischen Meister. Allen voran Rembrandt Harmensz. van Rijn, aber auch die Künstler Jakob Backer, Ferdinand Bol, Govert Flinck, Bartholomeus van der Helst oder Jan Victors spiegeln in den Amsterdamer Gruppenbildnissen das Selbstverständnis der Stadtgesellschaft. Doch die Blüte Amsterdams hat ihren Preis, sie wurzelt in kolonialistischer Handelspolitik und einer strikten Gesellschaftsordnung. Das Städel Museum blickt auf eine vermeintlich „goldene Zeit“ und zeigt in Kooperation mit dem Amsterdam Museum die Bildniskunst der Rembrandt-Zeit in einer großen Ausstellung. Hier eine Kritik der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-rembrandts-amsterdam-neue-ausstellung-im-staedel-frankfurt-100.html Hier geht’s zu den Tickets Bis Sonntag, 23. März im Städel – Museum, Schaumainkai 63 Foto: © Städel-Museum
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MAI & JUNI 2025
Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)
In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.
INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier
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