13.12.2024
Noch 10 x schlafen, dann Ruhe

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Jedes Jahr nehme ich mir vor, den Dezember entspannter anzugehen und jedes Jahr klappt es nicht. So sah die vergangene Woche aus: Samstag: Plätzchenbacken mit Freundinnen, Noreens traditionelles Schrottwichteln mit 30 Frauen. Sonntag: Weihnachtsingen & Weihnachtsmarkt in Steinbach, Weihnachtskaffeetrinken bei einer Frankfurter Freundin & Künstlerin, Minibesuch beim Weihnachtsmarkt im Lucille. Montag: Weihnachtsfeier von Lotte Specht e.V. Dienstag: Weihnachtsessen der Grünen in Bornheim & Ostend. Mittwoch: Weihnachtsessen der Fairtrade Stadt Frankfurt. Dass man dann zusätzlich am gestrigen Abend noch Gäste zum Pastaessen hat, um ein größeres Kulturprojekt für 2026 zu planen und im Anschluss noch die Eintracht zu sehen, geschenkt!

Der morgige Landesparteitag der Grünen kommt ehrlich gesagt auch sehr unpassend. Da wir aber als einer der wenigen (oder letzten) Landesverbände keinen Delegiertenparteitag, sondern einen Mitgliederparteitag haben, das heißt, dass jedes Mitglied abstimmen darf, reise ich morgen früh nach Marburg. Da heute jedoch meine Freundin, mit der ich meine Ausbildung als Erzieherin gemacht hatte, ihren 60xten feiert, werde ich morgen bestimmt sehr müde sein und hoffe, dass die Bundestagsliste bis 15:00 Uhr fertig ist, zumal ich um 19:00 Uhr zum Pute-Essen eingeladen bin. Positiv an so einem Parteitag: ich habe mindestens sieben Stunden Zeit, den Weihnachtspulli für meinen Sohn fertig zu stricken (sofern mir die Sicherheit nicht das Strickzeug wegnimmt) und wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja sogar auch noch auf einen Abstecher auf den Marburger Weihnachtsmarkt…

Auf den wunderbaren Weihnachtsmarkt im Kunstverein Lola Montez muss ich leider dieses Jahr verzichten. Der ist zwar nicht nur morgen, sondern auch am Sonntag (schaut unten in Petras Tipps), aber auch der Sonntag ist schon verplant. U.a. gehe ich mit meinem Co-Autor und Freund Martin, auch schon traditionell, in das Kinderstück ins Schauspiel. Aber weil ich unbedingt den Kiosk Stempel der Frankfurter Illustratorin Amelie Persson haben möchte, geht Uwe für mich hin. Solltet ihr noch Präsente suchen, schaut gerne im Lola vorbei und/oder scrollt Euch durch unsere Ausgehtipps, denn wir haben Euch unsere persönlichen Geschenketipps aus der letzten Ausgabe nochmal angehängt und in der Vorschau für 2025 findet ihr auch schon schöne Kulturveranstaltungen, die man wunderbar verschenken kann.

Jetzt geht’s erst mal schnell ins Büro und wenn alles gut klappt auch noch zum Chor. Apropos Chor: Wenn Ihr auch gerne singt, dann empfehle ich Euch die heutige Choraktion gegen Rechtsextremismus auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt organisiert vom Koala Kollektiv (mehr dazu unten).

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Peter & The Test Tube Babies am Montag, 23. Dezember in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wie alt werden die Zollamt Studios?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Alex im Westerland am 27. Dezember in der Batchkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wieviele Bands spielen bei der VirusMusikRadio Show 24?

AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Wohnungs- und ZimmerANGEBOTE werden natürlich ALLE aufgenommen Illustration von Carlotta Hick)

Zimmer oder kleine Wohnung in der Nähe der Unikilinik gesuchtDer Sohn meiner netten Arbeitskollegin schreibt: Mein Name ist Rojemi Aydogdu und ich bin 20 Jahre alt. In meiner Freizeit gehe ich gerne ins Gym oder eine Runde an der Nidda joggen, treffe mich gerne mit Freunden oder engagiere mich anderweitig. Generell würde ich mich als eine sehr respektvolle und ordentliche Persönlichkeit beschreiben.Letztes Jahr habe ich mein Abitur am Lessing-Gymnasium in Frankfurt abgeschlossen und studiere seit Oktober diesen Jahres an der Goethe Universität Humanmedizin, wobei der dazugehörige Campus, wie Sie sicher wissen, am Gelände des Universitätsklinikums in Niederrad gelegen ist. Da ich derzeit noch bei meinen Eltern zuhause in Berkersheim wohne, beläuft sich mein Weg zur Universität mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf ganze 40 Minuten. Da wäre eine Wohnung, die unmittelbar am Universitätsklinikum gelegen ist und zudem noch schnell mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist, für eine effiziente und angenehme Studienzeit sehr von Vorteil! Da mein Studium den Großteil meiner freien Zeit in Anspruch nimmt und ich deswegen über kein regelmäßiges Einkommen verfüge, würden meine Eltern eine Bürgschaft für mich übernehmen. Falls ich Ihr Interesse geweckt habe, würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung! Vielen Dank und freundliche Grüße, Rojemi Aydogdu rojemi.aydogdu@gmail.com

Freitag 13. Dezember: Choraktion gegen Rechtsextremismus auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt!

(Daniela)

Liebe Sängerinnen und Sänger, liebe Chorleiterinnen und Chorleiter, 

die Welt scheint sich immer schneller zu drehen – und leider nicht immer in die richtige Richtung. Der politische Rechtsruck und die zunehmende Verbreitung von Hass, Ausgrenzung und Intoleranz wirken manchmal beängstigend und einschüchternd. Doch gerade jetzt mit Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen ist es wichtig, nicht einfach nur zuzusehen. Jetzt ist der Moment, in dem unsere Stimmen laut werden müssen – für Demokratie, Vielfalt und Toleranz! 

Wir möchten euch einladen, am kommenden Freitag, den 13. Dezember ein Zeichen zu setzen: Mit einer Choraktion gegen Rechtsextremismus auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt!  

Wir planen eine kreative und humorvolle Aktion mit Live-Projektion und Weihnachts-Setting, in deren Zentrum eine Art Chor-Flashmob stattfinden soll. (https://koalakollektiv.de/event/weihnachtliche-anti-populisten-bude/) Hierfür sind wir gerade dabei, bekannte Weihnachtsklassiker umzutexten. (siehe Liedentwurf im Anhang)

Wer sind wir? Das KoalaKollektiv (www.koalakollektiv.de) ist eine Gruppe politischer Aktivist*innen, die sich seit 2020 für Demokratie und Klimagerechtigkeit einsetzt
. Im Januar 2024 initiierten und organisierten sie die große Demonstration für Demokratie und Vielfalt mit mehr als 50.000 Menschen auf dem Frankfurter Römerberg. Im Juni 2024 folgte das Demokratie-Festival zur Europawahl. Regelmäßig veranstaltet das Kollektiv die Reihe ‚KlimaKneipe‘, mittlerweile im Kunstverein Montez. 

Warum solltest du mitmachen? Die Macht der Musik: Musik verbindet und schafft Aufmerksamkeit. Dein Chor hat die Fähigkeit, Menschen zu berühren und zu bewegen.
Aktiv werden: In einer Zeit, in der politische Entwicklungen manchmal beängstigend sind, tut es gut, aktiv zu werden. Gemeinschaft erleben: Gemeinsam sind wir stärker! Wir Sängerinnen und Sänger können durch unsere Stimmen Gemeinschaft und Zusammenhalt hörbar machen. 

Treffpunkt: Freitag, 13. Dezember jeweils um 17.00 und 18.00 Uhr an der Frankfurter Hauptwache (Gehweg vor dem McDonalds). Je nach Verfügbarkeit könnt ihr natürlich sehr gerne beide Uhrzeiten wahrnehmen! 

Ansprechperson: Zwei von uns Koalas werden sich Lichterketten umhängen, um als Ansprechpersonen für euch erkennbar zu sein. 

Ablauf: Gemeinsame angeleitete Aufführung von drei Weihnachtsklassikern mit thematisch umgedichteten, u.a. AfD-kritischen Texten (O Tannenbaum, O du Fröhliche, Stille Nacht). Noten werden vor Ort verteilt, d.h. es muss sich niemand vorbereiten. 

Es genügt, die – allen bekannte – Hauptmelodie zu singen. Wer möchte, kann sich gerne „vom Blatt“ an den Begleitstimmen versuchen! 

Zur Übersicht der Teilnehmendenzahl tragt euch bitte in diese Umfrage ein (geht auch anonym mit Spitznamen).  https://nuudel.digitalcourage.de/qJr75FQx97ku64dL  

Wir freuen uns auf deine Rückmeldung und hoffen, viele Chöre und Sänger für diese Aktion gewinnen zu können. Lasst uns gemeinsam singen statt schweigen! 

Alina, Elina und Vio vom KoalaKollektiv 

Bis Freitag, 13. Dezember: OF/ Correlations

(Andrea)

Am gestrigen Mittwoch wurde die Ausstellung eröffnet (19.30 Uhr), heute gibt es, leider während der working prime time einen spannenden Vortrag, vielleicht kann ich mich mal hinstehlen: »Generative AI and Photography« (ENG) – 10:30–12 Uhr, ein Thema, dass uns in vielfacher Art und Weise begleitet und betrifft, die Zeiten, in denen ein Bild Realität abbildete, sind hinlänglich vorbei. Aber auch darüber hinaus veränderte AI unsere Wahrnehmung und natürlich, im positiven Sinne, auch unsere Möglichkeiten. Auch wenn ich eher mit Yuval Harari übereinstimme, der die Entwicklung sehr kritisch sieht. Überhaupt sollten wir alle mehr Harari lesen. Correlations Forum ist ein interdisziplinäres Symposium, das Kreative, Künstler_innen, Expert_innen und Neugierige zu einem Austausch über die sich entwickelnde Rolle von Künstlicher Intelligenz und Robotik in Kunst und Design zusammenbringt. Zum zweiten Mal bietet Correlations über drei Tage hinweg an der HfG Offenbach ein Forum für kritische Reflexion sowie für den Austausch von Wissen und Kompetenzen. Eine Ausstellung präsentiert Arbeiten von Studierenden der HfG Offenbach und der KITeGG Partnerhochschulen. Correlations Forum ist ein interdisziplinäres Symposium, das Kreative, Künstler_innen, Expert_innen und Neugierige zu einem Austausch über die sich entwickelnde Rolle von Künstlicher Intelligenz und Robotik in Kunst und Design zusammenbringt. Zum zweiten Mal bietet Correlations über drei Tage hinweg an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach ein Forum für kritische Reflexion sowie für den Austausch von Wissen und Kompetenzen. Wie verändert Künstliche Intelligenz künstlerische und gestalterische Praktiken und welche neuen Perspektiven eröffnen sich durch die Integration dieser Technologien? Welche Dynamiken von Kreativität, Autor_innenschaft und Verantwortung entstehen in einer zunehmend KI-gestützten Welt? Und wie prägen die Infrastrukturen und Algorithmen hinter KI-Systemen unsere kulturelle Produktion? Im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops, Performances und einer Ausstellung setzen sich die Teilnehmer_innen intensiv mit den kulturellen, ethischen und gesellschaftlichen Dimensionen von KI und Robotik auseinander. Sie erkunden die Potenziale und Herausforderungen, die KI sowohl als Tool als auch als Forschungsobjekt für künstlerische und gestalterische Praktiken mit sich bringt. Das Programm ist offen für alle und ohne Teilnahmegebühr.

Hochschule für Gestaltung (HfG) Schlosstraße 31, Offenbach

Freitag 13. Dezember: Demokratie Theater mon amour

(Daniela)

Demokratie Theater mon amour
Eine Pop-Up Performance mit Tanz und Live-Musik auf dem Amt.

Seit über 2500 Jahren gibt es die Idee von Demokratie, seit über 2500 Jahren gibt es Theater als Kunstform in Europa – beides vereint sich in diesem Jubiläumsstück von wenigtheater: Ein dokumentarisches Pop-Up-Theater, das Ansichten, Bewegungen
und Töne verbindet.
Was bedeutet uns Demokatie? Was verbindet sie mit Theater? Und wie sieht es mit unseren Träumen dazu aus?
Grundlage der Inszenierung sind Interviews. Diesmal vor allem aus dem Theaterbereich und dem, was unsere Demokratie ausmacht. Zum Beispiel die Gewaltenteilung. Regisseurin Regina Wenig hat die Menschen in der Stadt befragt: Unter anderem kommen Kinder, Theatermacher, Erstwähler, Hamlet, eine Bürgermeisterin, eine
Gerichtsreporterin, eine Polizistin und Eingebürgerte zu Wort.
Diese bewusst diversen und mehrsprachigen Aussage kombiniert Wenig mit Musik und Tanz, so dass ein Dokumentar-Theaterstück entsteht.

Auch der Aufführungsort ist ungewöhnlich: Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt (AMKA) wird im ‚stadtRAUMfrankfurt‘ selbst zur Bühne - Theater an dem Ort, an dem sich Kultur- und Meinungsvielfalt in unserer Demokratie täglich beweisen müssen.
Das Stück ‚Demokratie, mon amour. Theater, mon amour‘ ist gleichzeitig die Jubiläumsinszenierung des wenigtheaters: In 5 Akten treten Künstlerinnen und Künstler auf, die über die Jahre mit dem Pop-Up-Theater verbunden sind: Die Tänzerin und Choreographin Kristina Veit, der Spoken Word Artist Uli Höhmann, die Schauspielerin Saskia Taeger und der Musiker Martin Lejeune.

Aufführungen:
Freitag, 13.12., um 19 Uhr
Veranstaltungsort:
stadtRAUMfrankfurt (AmkA), Mainzer Landstraße 293, 60326 Frankfurt am Main.
Eintritt frei!
Achtung: Begrenzte Plätze – Reservierungen unter: wenigtheater@gmail.com

Freitag, 13. Dezember: Hot Äppler & Cool Beats im MOMEM

(Petra)

Auch im MOMEM wird’s jetzt festlich mit einem X-MAS Special: Heute und am kommenden Freitag, 20. Dezember, erwarten Euch hier heißer Äppler, coole Beats und Glühwein in bester Vorweihnachtsstimmung mit jeweils zwei DJ-Sets. Und das bei freiem Eintritt. Wer immer noch nicht im MOMEM gewesen sein sollte – hier ist die Gelegenheit. Und by the way: Die laufenden Ausstellungen "Milestones" und "Italo Disco" sind natürlich auch zu empfehlen.

Hot Äppler & Cool Beats, mit: Chris Tietjen und Alexander Antonakis, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache (Zwischenebene), Uhrzeit: 17 - 21 Uhr, Eintritt: frei

Freitag 13. Dezember: Bridges Kammerorchester

(Daniela)

Bridges Kammerorchester – The composing orchestra / Roots and beyond

Dirigentin: Olivia Clarke
Künstlerische Leitung: Johanna-Leonore Dahlhoff

Zu hören sind zahlreiche Kompositionen und Arrangements von Orchestermitgliedern, darunter auch eine Uraufführung von Peter Klohmann. Ein musikalisches Highlight reiht sich ans andere und steht für die einzigartige Lebendigkeit des Bridges Sounds sowie das vielfältige Klangfarbenspektrum der besonderen Kammerorchesterbesetzung. Neben europäischen Klassikern wie Auszügen aus Henry Purcells Dido und Aeneas, arrangiert von Johanna-Leonore Dahlhoff (Künstlerische Leiterin des Bridges Kammerorchester), stehen unter anderem ein südamerikanischer Tango von Orchestermitglied Andrés Rosales, ein irisches Traditional und eine mongolische Landschaftsvertonung auf dem Programm.

Das Bridges Kammerorchester spielt erstmals mit Dirigentin Olivia Clarke, die als Rising Star unter den Dirigent*innen international Erfolge feiert.

Im Bridges Kammerorchester kommen Musiker*innen mit ihren Instrumenten aus verschiedenen Regionen der Welt zusammen. Die Orchestermitglieder sind Expert*innen für arabische, persische und europäische Klassik, Jazz, zeitgenössische Musik, osteuropäische Folklore sowie diverse Formen zentralasiatischer und lateinamerikanischer Musik. Von ihren vielfältigen Persönlichkeiten ausgehend, komponieren und arrangieren die Musiker*innen ihre Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik. www.bridges-kammerorchester.de

13. Dezember, 19.45 Uhr, Casals Forum, Kronberg Tickets

Fotonachweis: Bridges Kammerorchester © Salar Baygan

Freitag, 13. & Mittwoch, 25. Dezember: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)

Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf
Ein sehr feiner, kleiner Theaterabend ist das!
 
Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde. Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs…
 
„Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“
 
Die FR schrieb nach der Premiere:
»60 Minuten lang verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität (na ja, „Realität“), zwischen Theater und Roman, zwischen ironischer Distanz und der für eine Schauspielerin, einen Schauspieler in Sekundenschnelle möglichen Hingabe an eine Rolle. Das ist womöglich das Erstaunliche an dem kleinen Abend. Die Zärtlichkeit, mit der sich das sympathische Duo dem Text zuwendet, überhaupt die Zärtlichkeit der Veranstaltung. Es ist gar nicht die Regel, dass Theater so in jeder Minute mit einem Text ist, nichts auf- und gegenbürstet und doch nicht lahm wirkt.«
 
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/bilder-deiner-grossen-liebe/2198/

Freitag, 13. Um 20.00h
Mittwoch, 25. Dezember um 18.00h
Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel
Foto: © Jessica Schäfer

Freitag, 13. Dezember, bis Sonntag, 15. Dezember: Of/ 10 Jahre Zollamt Studios

(Andrea)

Irre, wie die Zeit vergeht! Ich war doch neulich erst bei der Eröffnung und jetzt werden die Zollamt Studios schon zehn Jahre alt! Seit zehn Jahren gibt es in der Frankfurter Straße Räume, Ateliers, Ausstellungen und das Institut für Klangforschung. Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Eröffnung Zollamt Positions, die Gruppenausstellung zum Jubiläum mit Geburtstagsparty und Musik von Randy Fox & Marcel Storandt! Los geht es am Freitag, den 13. Dezember um 19 Uhr, am Wochenende ist die Ausstellung jeweils von 14 bis 20 Uhr geöffnet! agentur artmos4, Melanie Balthasar, Gonzalo Arilla Bielsa, Andrea Blumör, Michelle Concepción, Verena Freyschmidt, Marc Goroncy, Zoé Hopf, Rosa Schmieg, Lars Schwabe, storandt objects, Ulrike von der Osten, Jo Wilhelm, Jonas Wohler, Edvinas Zukauska.

Zollamt Studios, Frankfurter Straße 103, Offenbach

Freitag, 13. Dezember: Madhouse Flowers

(Andrea)

Wenn sich derzeit sowieso schon alles in rasantem Tempo ändert, ist es doch manchmal ganz angenehm, eine kleine Konstante zu haben: Wahrscheinlich nicht nur für die Madhouse Flowers ist die Bühne des Nachtlebens an der Frankfurter Konstablerwache eine solche Konstante, denn dort haben sie in den mittlerweile über 30 Jahren ihres Bestehens schon viele wunderbare Konzerte gespielt. Umso mehr freuen sich die Madhouse Flowers, am Freitag, den 13. Dezember 2024 wieder im Nachtleben zu Gast zu sein und dort mit ihrer Show, die neben den größten Rock- und Pop-Perlen der 80er/90er auch ausgewählte Songs der Gegenwart beinhaltet, gemeinsam mit ihrem Publikum eine grosse Sause zum Jahresende feiern zu können. Kurz gesagt, Happy Endings '24.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Freitag 13. + Samstag 14. Dezember: 19 JAHRE FEINSTAUB

(Daniela)

19 JAHRE FEINSTAUB - Das ist ja ein Ding! Das kleine Feinstaub hat Geburtstag, und das wird gefeiert!!! ...und wie gewohnt 2 Tage lang. Beide Tage mit Konzert und Party die ganze Nacht!!!

Fr. 13.12.: Konzert & Party !!!
live: GALBE (Alt-Rock)
und COSMIC GEORGE (Stoner/Instrumental aus Wien)
Party: FYYFF - zwei Damen legen auf
Ska, Punk, Early Reggae, Indie- und Poprock

Sa. 14.12.: Konzert & Party
live: KAPTAIN KAIZEN (deutschsprachiger Indie Emo Punk)
!!! RECORD RELEASE KONZERT !!!
und SURREAL FATAL (deutschsprachiger Indie HC Punk aus Hamburg)
Party: indiepopbritrockdancepunkalternativesoulymuchomás Glitzer Mix mit DJ TOM (Duck Tunes)


Jeweils Einlass: 18 Uhr - Konzertbeginn: 20:30 Uhr - ab 22 Uhr Party die ganze Nacht!!!

Feinstaub, Friedberger Landstraße 131

Freitag, 13. Dezember: The Lokal Listener (mit Florian Brettschneider)

(Uwe)

Ich wiederhole mich gerne, dass The Lokal Listener ein fantastisches Format ist. Musiker (Gregor Praml) unterhält sich Musikerinnen und Musikern (dieses Mal Florian Brettschneider) über Musik und das Leben und dazu wird gemeinsam musiziert.

Der 27-jährige Brettschneider Multiinstrumentalist, Komponist und Produzent hat in seiner Wahlheimat an der HfMdK Konzertgitarre studiert und in seiner klassischen Laufbahn zahlreiche nationale und internationale Gitarren-Wettbewerbe gewonnen. Neben reger Studiotätigkeit als Produzent, Composer oder Songwriter ist er gefragter Sideman und Musical Director für Singer/Songwriter, Soul, RnB oder Jazz und Bossa Nova Künstler oder Liveproduktionen.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Homepage Romanfabrik (privat)

Freitag, 13. Dezember: Of/ 3 x FFM im KJK

(Andrea)

Freitag, der 13. und der Abend wird ein Fest! Zu allererst feiere ich, dass der Waggon im Exil (die Deichsanierung verschiebt sich zwar, für die sich btw leider viel zu wenig Menschen interessieren, aber es ist ohnehin zu kalt im Waggon), dem KJK eine Verjüngung beschert. Zumindest live ist mein Eindruck, spielen da immer Bands für die ZG +65. Heute weht ordentlich frischer Wind rein und die drei Bands sind jede für sich Zucker: "Die zweite Folge der neuen Staffel heisst 3 x FFM und ist das, was man auf englisch eine „gemischte Tasche“ nennt... Was THE STRAIGHT A, 375 CEG sowie THE BAD ME vor allem gemeinsam haben (abgesehen davon, daß sie alle interessante und unterhaltsame Varianten von Rockmusik spielen, die ihre Wurzeln in den Sechziger Jahren haben) ist vor allem die Tatsache, daß sie alle aus Frankfurt kommen (oder dort proben). Das alles wieder zu den im Waggon üblichen Bedingungen: Eintritt frei - aber bitte kleine (gerne auch größere!) Spende für die Bands, wenn euch Musik & unser Konzept gefallen!
THE STRAIGHT A spielen in der klassischen Besetzung Gesang/Gitarre, Schlagzeug und Bass und ihre Musik setzt sich zusammen aus krachigem Protopunk und eingängigen Melodiebögen und Hooklines, wie man sie vom legendären Motown Soul kennt. Ihre selbst geschriebene Rocksongs klingen authentisch, kommen rasch auf den Punkt und wollen vorallem eines nicht: langweilen! www.backstagepro.de/thestraighta
375 CEG sind Christina Drees mit Panther Duo Orgel und Korg MS-10, Matthias Vatter an der Gitarre, der fantastische Gerd Böhme am Schlagzeug und Dietrich Skrock mit einem Koffer voller Zeug. Gewappnet für alle Eventualitäten bringen sie einen Mix aus Krautpunk, „Experimental electronics and oldschool technology“, Rock ’n‘ Roll Trouble und anderen Alternativen. https://www.youtube.com/@375CEG
THE BAD ME Die Songs von THE BAD ME - das sind Suse Michel und Oli Rüger - stecken irgendwo im Morast aus sprödem Indierock und zeitlosem Schöngeist, mal Mal klein und zerbrochen, dann aber auch laut und auf eigene Art brachial. Auf der Bühne toben sie sich gemeinsam mit Tobi Wehner am Schlagzeug und Patrick Bayer am Bass deutlich bandlastiger aus: 80er No Wave, zeitloser Indie-Sound und clashiger Pop kreuzen sich mit modernem Irgendwas. Auch hier mal leise und klein - und im nächsten Moment spröde und rau. https://www.youtube.com/@THEBADME
Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr

KJK Sandgasse, Offenbach

Freitag, 13. Dezember: Jeeps (weitere Termine)

(Martin)

Nora Abdel Maksoud - Theater  

In der Dramedy JEEPS crashen Lebensrealitäten und Gerechtigkeitsvorstellungen aufeinander.Denn durch eine Erbrechtsreform entscheidet plötzlich nicht mehr der Verwandtschaftsgrad oder das Testament darüber, wer sich nach dem Ableben einer vermögenden Person über ein Erbe freuen kann, sondern das Los!  

Nachdem Silke deshalb noch während der Beerdigung ihres Vaters die Schlüssel zu seiner Eigentumswohnung abgenommen bekommt, regt sich bei den frisch Enterbten Widerstand. Im Kampf gegen das Jobcenter, in denen der Verwaltungsfachangestellte Gabor nun als Losfee arbeitet, bekommt Silke überraschend Unterstützung durch die Langzeitarbeitslose Maude, die aus anderen Gründen das System von Innen sprengen will. 

Hier geht’s zur Reservierung 

Um 19.30 Uhr in der Theaterperipherie, Basaltstraße 23Weitere Vorstellungen: Samstag, 25. Januar, 19.30 Uhr, Freitag, 07. Februar, 19.30 Uhr, Sonntag, 02. März, 17 Uhr, Freitag, 14. März, 19.30 Uhr und Samstag, 22. März, 19.30 Uhr.
Foto: © Veranstalterin

Freitag, 13. Dezember: Brezel Göring & Psychoanalyse

(Uwe)

Brezel Göring – die Grand Dame des Berliner Chansons bzw. des Chansons Kaputt, die funkelnde Punkprinzessin Kreuzbergs, die mit Glamour und anarchistischem Humor wie eine Flipperkugel an jeder musikalischen Erwartungshaltung abprallt – wechselt spielerisch und meisterhaft zwischen unzähligen Genres und saust ungebremst von einer Attraktion zur nächsten!

Einsamkeit, Dunkelheit, Sehnsucht und Tod stets wiederkehrende Motive und es gibt einiges zu berichten aus der Themenwelt der Psychoanalyse: es geht um Obsessionen, Drogen, zwischenmenschliche Probleme, Trennungen, Vergangenheit und Aussichtslosigkeit.

Die Texte sind tiefgründig und abgründig, dabei aber zuverlässig kurzweilig, poetisch, rabiniert, originell und wahnsinnig lustig.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

Freitag, 13. Dezember: TRÄNEN

(Uwe)

Tränen ist eine deutsche Indie-Pop-Band aus Chemnitz, bestehend aus der Sängerin Gwen Dolyn und dem Kraftklub-Gitarristen Steffen Israel. Der musikalische Stil der Band bewegt sich zwischen Indie-Pop und der Neuen Neuen Deutschen Welle, mit Anleihen aus dem Punk. In einem Artikel der Frankfurter Rundschau wird Tränen mit der Band Wir sind Helden und der Hamburger Schule verglichen. Die wichtigsten Informationen zu dem Duo aus Wikipedia. Nicht zuletzt, weil sie dort einen musikalischen Bezug zu den von mir so geliebten und unerreichbaren „Wir sind Helden“ herstellen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
18:30 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Freitag, 13 & 14. Dezember: Of/ Genug gewartet

(Andrea)

Wieder einmal wagt sich der t-raum an eine Uraufführung. Für ein so kleines Theater ist das schon sensationell und geht nur, weil sich Sarah Baumann und Frank Geißler bei den Verlagen ein gewisses Standing erarbeitet haben. Karten für die Vorstellung der sehr unterhaltsamen wie auch berührenden Komödie von Autor Thomas Letocha (Romane, Theaterstücke, Fernseh - und Filmdrehbücher) gibt es unter: 069-80108983 oder info@of-t-raum.de. Genug gewartet: "An der Wartebank einer stillgelegten Bushaltestelle treffen Witwer Robert und die deutlich jüngere Lucy aufeinander. Robert scheint dies überhaupt nicht zu behagen – er möchte gerne einfach nur alleine hier sein. Doch alle Versuche, die junge Frau zum Gehen zu bewegen, scheitern an deren fröhlichem und unbedarftem Auftreten. Auf der anderen Seite beginnt Lucy persönliche Fragen an Robert zu richten, die diesen verwirren. Was will die junge Frau von ihm? Und umgekehrt, warum will er unbedingt alleine hier sein? Nach und nach entwickelt sich ein Verwirrspiel zwischen beiden, in dem es Momente der Annäherung und dann wieder der Konfrontation gibt, eine Art Versteckspiel beider, bis zunächst Robert sein Geheimnis preisgibt, bevor Lucy ihn schließlich mit einer unerwarteten Offenbarung überrascht.
Thomas Letocha hat ein ebenso spannendes wie hintersinniges Stück geschrieben, in dem manches nicht so ist, wie es zu sein scheint und in dem die beiden Protagonisten einen emotionalen Tanz zwischen komischen und berührenden Momenten vollführen. Sprach- und Situationswitz reizen zum Lachen und wechseln im nächsten Moment über zum Innehalten ob echter menschlicher Gefühle und Zwiespälte. Je mehr die beiden sich kennen lernen, stellt sich die Frage: wird am Ende jeder seinen alten Wegen folgen oder gibt es einen gemeinsamen Aufbruch in irgendetwas, was man Zukunft nennen könnte - eine unterhaltsame Einladung "ja" zum Leben zu sagen! Sarah C. Baumann hat das Stück sehr feinsinnig mit viel Gespür für Witz und Tiefe und mit kluger Führung ihrer Darsteller:innen inszeniert. Weitere Vorstellung: Fr., 20.12.2024

Theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach

GEROLLTES über Straßen, Plätze und Trikots

(Uwe)

Straßen oder Plätze nach Leuten zu benennen, ist etwas aus der Mode gekommen, weil viele wichtige Straßen und Plätze bereits an Dichter, früher verstorbene Präsidenten, Erfinder etc. vergeben sind und weil bei geehrten Personen später ab und zu eine (oder viele) Leichen im Keller entdeckt werden und eine kostenintensive Umbenennung, beispielsweise wegen einer Beteiligung an Völkermord in alten Kolonien, unvermeidbar ist.

Nach Sportlerinnen und Sportlern werden eher selten Straßen benannt, selbst die Otto-Fleck-Schneise am Waldstadion, langjähriger Sitz des Deutschen Fußball Bundes und anderer Sportverbände, ist nach einem ehemaligen Oberforstmeister und nicht bspw. nach einer Olympiasiegerin benannt. Auch wird es eine Jürgen-Grabowski-Allee wohl nicht geben, obwohl Frankfurt wächst und hier und immer wieder neue Straßen hinzukommen. Macht aber auch keinen Sinn, eine kleine Stichstraße im Mertonviertel nach „Grabi“ zu benennen. Angemessener wäre die Mörfelder Landstraße in Sachsenhausen, weil die direkt zum Stadion führt und ich als Kind des Kreises Groß-Gerau zugeben muss, dass Mörfelden kein besonders schöner Ort ist.

Da würden aber die Anwohner wegen des Aufwands (Umschreibung Personalausweis …) sicher meckern und die Straßenschilder würden regelmäßig gestohlen werden. So gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, eine alle anderen Spieler überragende Spielerpersönlichkeit des Vereins zu ehren. (A) Man benennt eine Tribüne nach ihm oder ihr (die Gelder für den Verkauf der Namensrechte des Stadions sind einfach zu hoch, so viel Ehre kann sich kein Verein leisten, diese nicht zu verkaufen) oder (B) man vergibt die Trikotnummer nicht mehr.

Nach Grabowski wurde eine Tribüne im Frankfurter Waldstadion benannt, seine Nummer 10 kann heute theoretisch jeder tragen. Die Bayern machen es anders, sie vergeben künftig die Nummer 5 von Franz Beckenbauer nicht mehr. Ob das gut ist? Das Prozedere kennt man eher aus amerikanischen Sportarten, dass bestimmte Nummern nicht mehr vergeben werden. Ich brauche so etwas nicht, an große Spieler erinnert man sich oder man tut es nicht. An Gabowski wird ja bei jedem Heimspiel über ein Vereinslied / Fangesängen gedacht und dies über vierzig Jahre nach seinem Karriereende immer noch. Das wäre dann Alternative (C) und es ist die beste Lösung.

Samstag, 14. - Sonntag, 15. Dezember: Lolas Weihnachtsmarkt

(Petra)

Gute Traditionen sollte man ja pflegen – für mich ist Lolas Weihnachtsmarkt eine. Nicht immer werde ich hier geschenkemäßig fündig, manchmal finde ich leider bloß was für mich selbst, auf jeden Fall ist der Kunstverein Familie Montez einen Nachmittagsausflug am Wochenende wert: ob für Geschenke oder Glühwein mit netten Menschen. Wahnsinn, wer dieses Mal – wieder – mit dabei ist: Es gibt unter anderem Kunst, Textilien, Keramik, Bücher, Siebdrucke und nachhaltige Produkte von verschiedenen lokalen Künstlern zu kaufen. Teilnehmende: Jens Berzio (https://www.berzio.de/), Katrin Dillmann (webdill.de), Nadja El-Hagge (http://nadja-el-hagge.de/),Yasemin, Elsabeth Taylor, Antonella, Volker Schellbach, Mariela Gomez, Jana Jost, Dagmar Weidmüller, Jutta Horn, Sylvan Merot, Helma Steppan, Elke Bergerin (www.elkebergerin.de), Bettina von Recum (www.schneebeere.com), Sibylle Rosenboom (www.sibylle-m-rosenboom.com), Anja / Hudelary, Michael Bloeck ( http://www.bepoet.de ), Nicole Lindau (www.LiwieLindau.de) , Lara Michaela, Anamaria Baciu(https://anabaciu29.wixsite.com/anabaciu), Tanja Luther (www.tanjaluther.de), Renata Kos, Angelika Hintzemann, Stefanie Escanecrabe, Seyfettin Yildiz, Bine Fenster ( http://fraufenster.net/art-shop/), Dino Calendula, Sabine Hunecke (www.sabine-hunecke.de), Sascha Hartwich (https://www.sascha-hartwich.com), Aleksandra Botic (https://www.ab-galerie.de/), Gereon Weber, Heidrun Marget PERLENUNIKATE(www.perlenunikate.de), von Zubinski GbR(Zuni Fellehner und Kirsten Fabinski) www.vonzubinski.de, Christopher Fellehner (http://www.neue-freunde.org), Frank Hummel – Extremtexter (frank-hummel.de), Ina Rettkowski (https://inarettkowski.com/), Nadja H., Benjamin Falia, Mariela Gomez Erro, Dagmar Weidmüller, Patricia Schellenberger (patriciaschellenberger.de), René Spalek | photography (https://www.spalek.com/passionately), Lilian Dahl, Gabriele Wunderlich, Ilka Hendriks, Gudrun Peterek (jimdosite.com)
Melanie Senft / Bea Dietz u.a.

Lolas Weihnachtsmarkt, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: Samstag ab 13 Uhr bis Sonntag um 19 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei

Samstag, 14. Dezember bis 18. Januar: OF/ Lineaturen

(Andrea)

Ein schöner Grund, sich heute etwas länger am Wilhelmsplatz herumzutreiben. Erst Wochenmarkt, endlich mal wieder Wintergemüse bei der Tomaten-Heidi holen, dann gemütlich Kaffee bei Marcello trinken und um 11 Uhr auf eine Vernissage: Schon einmal zu den Kunstansichten 2017 hatten Mut&Liebe und Artycon Franziska Möbius aus Leipzig nach Offenbach eingeladen. Der eine oder die andere wird sich sicher noch an das Windspiel im Offenbacher Hafen erinnern. Die Windwelle war der poetische Versuch, eine Diskussion anzuregen über die vielfältigen Fragen, die Stadtentwicklung so mit sich bringt. Die hohe Resonanz hat uns damals ermutigt, die Ausstellungsreihe bis heute im Artycon fortzusetzen. Nun möchten wir Sie wieder einladen auf ein Spiel mit Linien, Formen, Raum und daraus entstehenden Bewegungen. Eine Linie, horizontal aufs Papier gebracht, erzeugt einen Horizont. Mehrere Linien ergeben eine topografische Landschaft und viele Linien könnendas Gefühl von Bewegung vermitteln. Dabei unterliegt jeder Strich präziser Kontrolle und ist im Ergebnis zugleich intuitive Geste. Was 2017 noch für den Betrachter in vier Dimensionen erfahrbar war, lässt in der aktuellen Ausstellung durch Reduktion auf das Wesentliche (Linien, Punkte und Leerstellen) neue Bedeutungen entstehen. Die Ausstellung soll den Betrachter einladen, eigene Welten zu entdecken und sich auf eine Reise ohne Ziel zu begeben. Die Werke sind Zeugnisse einer Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen der Medien Tusche und Papier.

Galerie Artyricon, Wilhelmsplatz 2, Offenbach

Samstag, 14. Dezember: Die Nacht vor Weihnachten (weitere Termine)

(Martin)

Für mich eine der schönsten Opernaufführungen in Frankfurt!
 
„Man darf sich vom Titel nicht irreführen lassen: Die Oper "Die Nacht vor Weihnachten" von Nikolai Rimski-Korsakow eignet sich kaum für das vorweihnachtliche Ritual eines Familienausflugs in die Hochkultur. Obwohl es durchaus weihnachtliche Aspekte gibt - die junge Oksana wünscht sich Schuhe, wie sie die Zarin trägt, es gibt einen Teufel, der damit hadert, dass ihn keiner mehr ernstnimmt, und es geht viel um die Wintersonnenwende, also um heidnische Rituale. Dazu kommt ein naturmystisches Weltbild und ein ganz eigener Witz. Ansonsten ist dieses Werk aber vor allem: überbordend viel. Auch, was die fabelhafte Musik angeht, die die meisten noch nie gehört haben dürften. Die deutsche Erstaufführung von 1940 wurde nach dem Überfall der Nazitruppen auf die Sowjetunion abgesetzt, das Werk geriet in Vergessenheit. Damit ist Schluss, dank der Oper Frankfurt, deren Generalmusikdirektor Sebastian Weigle und auch dank Christof Loy, dessen liebe- und fantasievolle Inszenierung alles tut, um die Wirkung der Musik zu unterstützen.
 
Rimski-Korsakow gehörte zum "Mächtigen Häuflein", jener Gruppe russischer Komponisten, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammenschlossen, um die russische Musik zu erneuern - mittels der Rückbesinnung auf Volksmusiken, aber stets verbunden mit einer genauen Kenntnis der westeuropäischen Musik. (…). Die Lieder sind entsprechend melodisch geradlinig, harmonisch aber vertrackt. Der Komponist baut daraus vielschichtige Chorpassagen oder auch rasante, gesungene Dialoge, für die er zwei Melodien gegeneinanderstellt. Zwei Menschen singen von völlig gegensätzlichen Dingen und im Untergrund führen die Melodien zusätzlich ein Eigenleben. (…)
 
Von den Kostümen abgesehen verzichtet Christof Loy also auf jeden naturalistischen Kitsch, ließ sich von Johannes Leiacker einen weißen Kasten voller Sternenlichter auf die Bühne stellen, von links drängt immer wieder ein riesiger, dunkler Mond herein, außerdem verschließt das transparente Bild des Alls regelmäßig den Raum. In dieser Aufgeräumtheit kann Loy mit fabelhafter Personenregie die vielen Geschichten erzählen, die hier nebenher laufen. Er erzählt von der Lust des sehr knackigen Teufels (Andrei Popov) und der überbordenden Hexe Solocha (Enkelejda Shkoza), die in einer völlig grotesken, irrsinnig witzigen Szene ihre vier Liebhaber in großen Säcken verstecken muss, worin die Sänger - Teufel, Diakon, Bürgermeister, reichster Mann des Dorfs - dann wie in einem drolligen Kinderspiel herumtapsen.
 
Durch die Dorfwelt geistern surreale Gestalten, die Balletttruppe spielt Sturm, das Ensemble ist von allererster, russischer Güte, Alexey Tikhomirov etwa ist als als Tschub, Okasanas Vater und eben der reichste Mann im Dorf, ein Gebirge von Sangeskraft. Und weil das alles noch nicht reicht, tanzt Ayelet Polne als jungfräuliche Göttin wie eine "Schwanensee"-Ballerina, tanzt eine zarte Liebe mit einem plüschigen Bären und einen Pas de deux mit dem Frühlingsgott (Gorka Culebras), vertikal, denn sie steht unten und er schwebt vom Himmel herab.“

(Süddeutsche Zeitung 6. Dezember 2021; in der Wiederaufnahme andere Besetzung).
 

Hier geht’s zu den Tickets (Achtung, es gibt nur noch wenige Tickets
 
Samstag, 14. (18 Uhr), 19., 23., 25. (18 Uhr) Dezember. Falls nicht anders angegeben, beginnen die Vorstellungen um 19 Uhr
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Samstag, 14. Dezember: Literatur, Musik und mehr im Mars Frankfurt

(Petra)

Der Weihnachts-Vibe hat mittlerweile so gut wie alle erfasst: Die Projekt- und Ausstellungplattform Mars Frankfurt lädt ebenfalls ein. Zum zweiten Mal ist der Leipziger Autor Carsten Tabel hier, dieses Mal mit seinem neuen Roman "Latente Energie" im Arbeitsstadium: In seinem Werk vereint der aus Hessen stammende Autor autobiografische, essayistische und fiktionale Elemente zu einer Erzählung, die prägende Ereignisse aus der jüngeren Gießener Lokalgeschichte beleuchtet: das Bizarrefestival 1991, die Zeitenwende 2000 und das legendäre Tote-Hosen-Konzert in einem WG-Wohnzimmer der Liebigstraße 2012. Begleitet wird die Lesung von Livemusik seines Singer-Songwriter-Projekts CPN, mit eigenen Songs und Coverversionen. Die Bühne wird eröffnet – sozusagen die Vorband – von Kalli Weak mit ihrer schwarzhumorigen Kurzgeschichte "Sweet Child of Mine", die mit hessischem Lokalkolorit die Geschichte eines Guns-N-Roses-Fans in den 1990ern erzählt.

Lesung und Konzert Carsten Tabel und Lesung Kalli Weak, mit Keksen und Glühwein, Ort: Mars Frankfurt, Adresse: Ginnheimer Landstraße 35, Uhrzeit: ab 19 Uhr, Eintritt: frei

Samstag 14. und Sonntag 15. Dezember: Weihnachtsbaum-Verkauf

(Daniela)

Weihnachtsbaum-Verkauf zu Gunsten von Projekten für Kinder- und Jugendliche.

Auch in diesem Jahr unterstützt der Lions Club Frankfurt-Römer Förderverein e. V. wieder Projekte für Kinder- und Jugendliche in Frankfurt sowie internationale Projekte der Lions-Organisation mit dem Weihnachtsbaum-Verkauf.

Der Lions Club Frankfurt-Römer Förderverein e.V. verkauft frische Weihnachtsbäume aus hessischen Wäldern. Die Nordmanntannen und Blaufichten wurden eigens angepflanzt, um Ihnen Freude zu machen.
Mit dem Erlös werden primär Projekte für Kinder- und Jugendliche in Frankfurt: u.a. Klasse 2000, Lions Quest, Löwenmut und Hasenherz, JungeMedienJury, Stanza-Theaterprojekte, aber auch internationale Lions-Projekte wie z. B. „WASH“-Wasser-Projekte in Afrika gefördert.

Unterstützen Sie unsere Projekte und kaufen Sie dieses Jahr Ihren Weihnachtsbaum bei uns. Vorbestellungen sind möglich über unsere Homepage: frankfurt-roemer.lions.de mit Hilfe des dort hinterlegten Formulars.

Sie können wählen zwischen Nordmanntanne und Blaufichte. Die Bestellungen müssen bei uns bis spätestens 06.12.2024 eingehen.

Bitte holen Sie Ihren bestellten Baum am Samstag, den 14.12.2024 bis spätestens 13:00 Uhr ab, ansonsten geht er in den freien Verkauf!

Auf Wunsch erfolgt Anlieferung gegen kleinen Aufpreis. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Samstag 14.12.2024, 10:00 -17:00 Uhr
Sonntag 15.12.2024, 12:00 -16:00 Uhr
Vor der Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 1, Frankfurt-Nordend

Samstag, 14. Dezember – PS: X-Mas-Geschenke: Vorweihnachtliche Samstage im LAB 106 + Ausstellung

(Petra)

Der Weihnachts-Countdown läuft ja noch, so dass ich heute einen nachträglichen Tipp für Euch habe: Die lokale Kunst- und Designplattform für Schönes und Außergewöhnliches, LAB 106, hat mittlerweile eine Filiale am Roßmarkt. Jetzt findet Ihr hier eine Auswahl besonderer Geschenkideen – es müssen ja nicht Socken sein (auch wenn ich diese sehr schön finde): Individuelle Designstücke, künstlerische Unikate, hochwertig handverarbeitete Kleidungsstücke, Schmuck, Keramikkunst und Editionen in limitierter Auflage. Für alle, die auf der Suche nach etwas Einzigartigem sind, ist das LAB106 der perfekte Ort. Die Künstler und Designer sind selbst vor Ort und freuen sich, Euch ihre Auswahl zeigen zu können. Dazu gehört auch die parallel laufende Ausstellung im zweiten Schaufenster, links neben dem Eingang (aktuell: Frank Brechter & Lena Grewenig bis zum 08.12). Gelegentlich werden limitierte Editionen parallel zur laufenden Ausstellung auch im Store angeboten, wie zum Beispiel die Schlüsselanhänger von Martin Wenzel, die es in einer limitierten Auflage von 66 Stück gibt, mit dem Titel: "If I was a bee, would go for aluminium plants with infrapink blossoms" (Stück. 25.- Euro). Und Ihr findet limitierte Objekte der Künstler Andreas Diefenbach, Aldofreund und Lena Grewenig (ab 25.- Euro). Außerdem gibt es jetzt jeden Samstag ein weihnachtliches Getränk für die Besucherinnen und Besucher.

LAB106, Roßmarkt 23, montags - samstags 11 - 19 Uhr, Eintritt: frei

Ab Samstag, 14. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2024 im 20. Jahr

(Martin)

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der eigentliche Weihnachtsgottesdienst! Schon im 20. Jahr wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!? 

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an. 

Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. 

Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“

Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. 

Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA

Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/

Samstag, 14. & Sonntag, 15. Dezember
Samstag, 21. & Sonntag, 22. & Montag, 23. Dezember
jeweils um 20.00h

Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Rebekka Waitz

Samstag, 14. Dezember: OF/ Kreidler & Action Group

(Andrea)

Das wird ein cooler Abend heute im Hafen 2: KREIDLER sind Thomas Klein, Alexander Paulick und Andreas Reihse. Die Band spielt eine auf Elektronik basierte Form der populären Musik, benutzt aber auch akustisches Instrumentarium. Meist instrumental, immer rhythmisch, immer mit einem Pop-Appeal, zwischen IDM und Electronica. KREIDLER wurde 1994 in Düsseldorf gegründet. Das Debutalbum RIVA erschien auf dem Pariser Label En Contresans. Der erste von bis heute 31 Tonträgern. KREIDLER spielte Europaweit, in Asien, in Amerika. In Techno-Clubs, Rock-Venues und Konzerthallen. Auf Festivals wie Sonar, Cervantino, SXSW, Nrmal oder Roskilde. KREIDLER spielte In Museen und in Galerien: bei der Van Dyck Retrospektive in Antwerpen, für Rosemarie Trockel, Thea Djordjadze, Mike Kelley, oder im MoMA New York und im Centre Pompidou Paris für Andreas Gursky. Kuratiert von Djordjadze und Trockel kollaborierte KREIDLER 2019 mit der Sängerin Asmik Grigorian in der Elbphilharmonie – als Erweiterung einer Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg. 2015 begann eine Zusammenarbeit mit Sibylle Berg, zuerst eine Lecture-Perfomance Tour, dann 2018 für p≡p coop auf der re:publica#18 und 2019 und 2020 exklusive Auftritte in Kassel respektive Augsburg. KREIDLER komponierte Soundtracks und waren immer in Bewegung. Heute spielen sie im Hafen 2 und ich gehe hin. Zumal der Support auch ein Kracher ist: Action Group sind Alex Maiolo und Nick Williams aus Chapel Hill, North Carolina und San Francisco, Kalifornien. Das Duo Action Group baut auf Modular Synths ein Stück Musik - irgendwo zwischen hochkonzeptionellem Zeug und einer Melange aus Electro, Motorik, Ambient und sehr frühem Detroit Techno. Alles sehr tanzbare "elektronische Musik" live erzeugt nur nur modular und mit einigen Elektron Boxen - ohne Rechner oder Plattenspieler - die Übergänge sind spacig und elektronisch vergeistigt… 20 Uhr

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag 14. Dezember: OF/ Sibylle & Yvette

(Andrea)

Zeit, dass es mal wieder ordentlich auf die Glocken gibt, sonst klingen die einfach nicht so süß! Und weil man dafür die dicksten Indie bis Eighties-Hämmer braucht kommen endlich die Grand Dames du Pop in den Waggon zurück, Sibylle und Yvette sind da und bringen den Waggon zum Beben. Ab 20.30 Uhr

Waggon am Kulturgleis, Mainufer/Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. Nicht barrierefrei

Samstag, 14. Dezember: Nina Ernst

(Andrea)

Wäre Sommer würde ich flux von Sachsenhausen zum Hafen 2 radeln, aber jetzt.... ich muss mal schauen, wei ich mich organisiere, weil Raffael und Rainer habe ich schon ewig nicht gesehen und Kreidler öchte ich gerne sehen. Also natürlich sollte man nicht nur wegen der Mitmusiker in den Korridor, sondern wegen Nina Ernst (und wenn man noch ein schönes Geschenk sucht, findet man dort sicher etwas). Fluccio schreibt: "Diesen Abend kann man als echten Glücksfall betrachten. Die gerade aus Brasilien von einer Tournee zurückgekehrte NINA ERNST macht Station im KORRIDOR zu einem kuscheligen Ladenkonzert und das Ganze mit Band welche da wären : Nina Ernst - Gesang Andreas Weiser - Percussion Raphael Zweifel - Cello Rainer Michel - Gitarre Sie setzt die Konzertreihe von cosmopolitischen Musikern und Komponisten im Korridor fort. Der Berliner Sängerin und Schauspielerin Nina Ernst war es in Deutschland zu dunkel. Darum ist sie nach Brasilien gegangen und hat dort eine erstaunliche Karriere gemacht. Denn ihr im Mutterland der Bossa Nova aufgenommenes Album „Nina Ernst canta Jobim“ (Label: Fina Flor) wurde von den einheimischen Experten nicht als anmaßend verrissen sondern in höchsten Tönen gelobt, es folgten mehrere erfolgreiche Tourneen durchs Tropenland, bei denen sie in verschiedenen Shows brasilianische Musiktraditionen mit deutschen Popklassikern unterschiedlicher Epochen verknüpfte. Nina Ernst zeigt, dass erst dunkles Licht die Farben leuchten lässt. Auch das Meer ist ja am blauesten, wenn der Himmel schon gewitterschwarz ist, die Sonne aus einer Lücke aber trotzdem noch aufs Wasser scheint. Gewissermaßen fängt „Dunkles Licht“ dieses Phänomen in Text und Tönen ein. Und das ist doch eine sehr heiter stimmende Aussicht. zum reinhören : https://www.youtube.com/watch?v=Zx0vypkZwfE Eintritt auf Spendenbasis Getränke und Snacks am Start, der ist übrigens um 19.30 Uhr Reservierung kann nicht schaden !!!! unter : fluccio@t-online.de

Korridor, Schulstraße 30, Frankfurt

Samstag, 15. Dezember: Broken Bob (weitere Termine)

(Martin)

Doppelabend - Choreografien von Imre & Marne van Opstal und Xie Xin
Ballett

 
Das Hessische Staatsballett hat zwei Spielorte: Darmstadt und Wiesbaden. Abwechselnd finden an beiden Orten die Premieren statt. In Darmstadt war ‚Broken Bob‘ bereits zu sehen. Jetzt hat die Produktion in Wiesbaden Premiere.
 
Die hr2 Frühkritik schreibt: „Im Tanzabend "Broken Bob" am Staatstheater Darmstadt steht "Bob" für den Menschen an sich. Eine androgyne Masse tanzt eine weiße Treppe hinauf und hinab. Nur ab zu löst sich ein "Bob" aus dieser Masse, fügt sich aber im Gedröhn der Elektromusik schnell wieder ein. Mit dieser Neukreation des niederländischen Geschwisterpaars Imre und Marne van Opstal stellt das Hessische Staatsballett wieder zeitgenössischen Tanz vor. Und in "Broken Sense of Beauty" beschreibt die chinesische Choreografin Xie Xin eine persönliche Tragödie: Ihr Tanzstudio in Schanghai ist abgebrannt.“
 
Hier gibt’s die gesamte Frühkritik zu hören
Hier geht’s zu den Tickets
 
Samstag, 15., (16.00 und 19.30h), 18., 20., 27., 29. Dezember; 5., (18.00h) 10. und 12. (18.00h) Januar –  soweit nicht anders angegeben um jeweils 19.30h
Ballett im Staatstheater Wiesbaden
Foto: © Andreas Etter

Samstag 14. Dezember: Weihnachtsmarkt bei Moogoo Creative Africa

(Daniela)

 

Oh wie gerne wäre ich heute bei Sébastien und MOOGOO CREATIVE AFRICA. Das wird bestimmt super schön!

Er schreibt: "MOOGOO CREATIVE AFRICA heißt euch in seinem warmen und außergewöhnlichen Raum willkommen!

Zusammen mit 6 anderen befreundeten Unternehmen des fairen Handels begrüßen wir euch in einer freundlichen und festlichen Atmosphäre, um euch nachhaltige und besondere Produkte vorzustellen.

ART | DESIGN | CRAFT | MODE | JEWELRY | FOOD & DRINKS

WO: MOOGOO CREATIVE AFRICA
GWINNERSTR.46, Halle 408, 60388 Frankfurt am Main

WANN: 14.12.24 von 13 Uhr bis 20 Uhr

Sonntag 15. Dezember und weitere Termine: Community-Saloon performatives Abendessen mit Spiel & Musik

(Daniela)

Das hört sich super an. Ich habe mich für den 17.11. angemeldet:

Community-Saloon
performatives Abendessen mit Spiel & Musik

Im Jahr, 2023 haben wir als Theaterkollektiv Team Scharpf mit einer klassengemischten Gruppe die GOLDENEN FÄUSTE im Netzwerk Seilerei und den Landungsbrücken auf die Bühne gebracht.
Die Produkton brachte die haarsträubenden Klassenunterschiede unserer Gesellschaft, an die wir uns scheinbar alle gewöhnt haben, mit spannenden Persönlichkeiten auf berührende Weise auf die Bühne. Die Gruppe an Alltagsexpert*innen ist weiter im Kontakt. In diesem Herbst erweitern wir gemeinsam den Fokus auf weitere gesellschafliche Themen und laden zu einem partzipativen Begegnungsformat mit Dinner, dem COMMUNITY SALOON.
An vier Abenden des Community-Saloons setzen wir jeweils den Fokus auf ein anderes Thema.

Beim zweiten Saloon am 15.12.24 geht es beim Schwerpunkt „Sicherheitsgesellschaft“ um Fragen der Marginalisierungserfahrungen und das Bedürfnis nach Sicherheit. Vom Gestalten von Safe-
Spaces bis zum Selbstverteiligungstrainings werden wir vor dem gemeinsamen Abendessen einiges an Erlebnissen für die Gäste bereit halten...
Sonntag, 15.12.24 (Moto: Sicherheitsgesellschaf ODER Safer spaces für alle)
Sonntag, 26.01.25 (Moto: Solidargesellschaft & Nachbarschaf)
Sonntag, 16.02.25 (Moto: Spaßgesellschaft)


jeweils 17– 20.30 Uhr, netzwerk seilerei, Offenbacher Landstraße. 190, Frankfurt/ Main
Eintritt nach Selbsteinschätzung für Abendessen & Performance (25,-/20,-/15,-/10,- €)
RESERVIERUNG: info@scharpffteam.de

von & mit: Christane Blumenberg, Trixi Bötcher, Jan Deck, Burçak Konukman, Jason Mayer, Horst Nagel, Stefan Neubacher Monika Plotnik, Cedric Samson, Heike Scharpf, Rahel Seitz, Karin Zennig u.a.
Foto: Trixi Bötcher

Sonntag 15. Dezember: Wintersingen 2024

(Daniela)

... Stanza und der Kinderschutzbund erwarten euch wieder zum Wintersingen ... auf, auf, die Stimmbänder einjodeln ... aaah, aaaaaah, oooh, oooooh ...

Noten sind vorhanden, Kaffee, Tee & Kuchen gibt es auch. Eintritt frei!

wann:
Sonntag, den 15. Dezember 2024 um 15:00 Uhr

wo:
Orangerie im Günthersburgpark
Comeniusstr. 37
Frankfurt am Main

Bis Sonntag, 23. März: Rembrandts Amsterdam Goldene Zeiten?

(Martin)

Amsterdam – eine Stadt, viele Gesichter. Im 17. Jahrhundert ist Amsterdam die Metropole Europas. Wirtschaft und Handel boomen, die Bevölkerung wächst rasant, Kunst und Wissenschaft florieren. Eine einflussreiche Bürgerschaft prägt die Geschicke der Stadt, festgehalten in bedeutenden Gemälden der größten niederländischen Meister. Allen voran Rembrandt Harmensz. van Rijn, aber auch die Künstler Jakob Backer, Ferdinand Bol, Govert Flinck, Bartholomeus van der Helst oder Jan Victors spiegeln in den Amsterdamer Gruppenbildnissen das Selbstverständnis der Stadtgesellschaft.
 
Doch die Blüte Amsterdams hat ihren Preis, sie wurzelt in kolonialistischer Handelspolitik und einer strikten Gesellschaftsordnung. Das Städel Museum blickt auf eine vermeintlich „goldene Zeit“ und zeigt in Kooperation mit dem Amsterdam Museum die Bildniskunst der Rembrandt-Zeit in einer großen Ausstellung.
 
Hier eine Kritik der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-rembrandts-amsterdam-neue-ausstellung-im-staedel-frankfurt-100.html
 
Hier geht’s zu den Tickets
 
Bis Sonntag, 23. März im Städel – Museum, Schaumainkai 63
Foto: © Städel-Museum

Montag, 16. Dezember: King Hannah

(Uwe)

King Hannah sind ein Indie-Rock-Duo aus Liverpool, das aus Hannah Merrick und Craig Whittle besteht. Auf ihrer ersten Tour durch die Vereinigten Staaten konnten sie kaum glauben, wohin sie ihr Debütalbum geführt hatte. Unter anderem nach New Mexico, in jeglicher Hinsicht weit entfernt von der nordenglischen Heimat. An einem neuen Ort zu sein, öffnete ihnen die Augen für alltägliche Ereignisse, die sie in Liverpool vielleicht ignoriert hätten, und zwar aus einer neuen Perspektive. Ein Großteil des zweiten Albums der Band, Big Swimmer, reflektiert Geschichten von ihren Reisen, als das Duo die Bühne mit Kurt Vile, Thurston Moore und Festivals in ganz Europa und Nordamerika teilte.

Besonders in Amerika sahen Merrick und Whittle durch das Fenster ihres Tour-Vans wie durch eine Art Leinwand, wodurch die Inspiration für ihre Geschichten nur so hereinströmte.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

Dienstag, 17. Dezember: Schröder + Matthias Jügler

(Uwe)

An diesem Abend beendet der Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder vorerst seine neue vierteilige Reihe „Schröder +“ in der ROMANFABRIK, die er kuratiert und moderiert.

Dieses Mal stellt Schröder Matthias Jügler vor, der 1984 in Halle/Saale geboren wurde und zu jener hoch interessanten Generation ostdeutscher Autorinnen und Autoren gehört, deren Erinnerung an die DDR wenn überhaupt nur noch aus Kindheitserinnerungen besteht und die im Schreiben eine neue Perspektive auf den untergegangenen Staat werfen. Jüglers Roman Maifliegenzeit (Penguin) wurde 2024 mit dem Rheingau-Literaturpreis ausgezeichnet und besticht durch seine poetische Genauigkeit.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Michael Bader

Dienstag 17. Dezember: NEW ORLEANS JOYMAKERS

(Daniela)

Nach Bergen-Enkheim wollte ich schon lange mal wieder, aber heute klappt es nicht...

Die New Orleans Joymakers spielen am 17. Dezember auf Einladung der Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim ein vorweihnachtliches Konzert – eine Mischung aus traditionellem New Orleans  Jazz und Spirituals.

2005 wurde die Band New Orleans Joymakers gegründet. Das Repertoire einer guten New-Orleans-Band besteht aus Blues, Märschen, amerikanischen Schlagern und Spirituals. Die New-Orleans-Musik ist seit jeher eine Gebrauchsmusik: "from the craddle to the grave – music for all occasions". Bandleader sind der Trompeter Harald Möbus und der Schlagzeuger Udo Beilborn. Der Banjospieler und Gitarrist Alex Friedrich, ist für Harmonien und Rhythmus zuständig, den Bass spielt Michael Bauer.

John Defferary, 83 Jahre jung, der englische Klarinettist, ist der Star der New Orleans Joymakers. In Los Angeles war er Schüler des Klarinettisten Barney Bigard. Sein Spiel ist von Louis Cottrell junior, Ed Hall, Raymond Burke und Albert Nicholas beeinflußt, mit denen er in Amerika zusammentraf. Er machte, unter vielen anderen, Plattenaufnahmen mit Champion Jack Dupree. Seit Anfang der 1970er-Jahre war John Defferay weltweit auf Tourneen in verschiedenen Formationen unterwegs. Von 1998 bis 2006 war er Mitglied der Chris Barber Jazz & Blues Band. John begeistert unverändert durch seine Virtuosität, seine kreolische, unvergleichlich swingende Klarinette. Mit den New Orleans Joymakers treffen drei Generationen von praktizierenden Musikliebhabern zusammen, die im Sinne von New Orleans proklamieren: "Melody is a must, indeed with a beat". 

Besetzung: Harald Möbus (Trompete), John Defferay (Klarinette), Alex Friedrich (Banjo, Gitarre) Michael Bauer (Bass) Udo Beilborn (Schlagzeug)

Ort: Nikolauskapelle, Marktstrasse 56,60388 Frankfurt/Bergen-Enkheim
Zeit: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro für Schüler*innen, Studierende + Senior*innen

Dienstag, 17. Dezember: Liederabend

(Martin)

CLARA KIM (SOPRAN)
NOMBULELO YENDE (SOPRAN)
IURII IUSHKEVICH (COUNTERTENOR)

Passend zur Adventszeit gestalten drei Sänger*innen, die der Oper Frankfurt eng verbunden sind, einen besinnlichen Abend mit Opernarien und weihnachtlicher Musik.  

Iurii Iushkevich debütierte an der Oper Frankfurt als Nireno in Giulio Cesare in Egitto und wird hier künftig mit Unulfo (Rodelinda) und Arsace (Partenope) zwei weitere Händel-Partien präsentieren. Gastengagements führten ihn bislang u.a. an die Staatsoper Wien sowie in die Londoner Carnegie Hall und die Berliner Philharmonie. Bei den Tiroler Festspielen Erl verkörperte er 2023 den Hirten Lel in Rimski-Korsakows Schneeflöckchen – an der Seite von Clara Kim in der Titelpartie und Nombulelo Yende als Kupawa.  

Clara Kim war von 2022 bis 2024 Mitglied des Opernstudios und begeisterte dabei nicht nur als Pamina, sondern auch als Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte. 2024/25 wird die gebürtige Südkoreanerin als Blumenmädchen in Wagners Parsifal sowie als Oberto in Händels Alcina zurückkehren.  

Nombulelo Yende, die vom Opernstudio ins Frankfurter Ensemble wechselt, feierte in Frankfurt u.a. als Tatiana in Eugen Onegin einen großen Erfolg. In der neuen Spielzeit warten mit der Titelpartie von Tschaikowskis Die Zauberin und der Gräfin Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro zwei weitere spannende Aufgaben auf die südafrikanische Sopranistin.  

Ein besonderer Liederabend mit drei aufregenden jungen Künstler*innen!  Es werden Werke von Georg Friedrich Händel, Richard Strauss, Nikolai A. Rimski-Korsakow u.a. zu hören sein. 

Hier geht’s zu den Tickets

Dienstag, 17.Dezember um 19.30h
LIEDERABEND in der Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller (Nombulelo Yende)

Donnerstag, 19. Dezember: Erdmöbel

(Uwe)

Alljährlich geht die Indie Pop-Band aus Münster / Köln mit ihrer ganz eigenen Weihnachts-Show sehr erfolgreich auf Tour. Mit „Weihnachten ist mir doch egal“, ihrer inzwischen legendären Version von Whams „Last Christmas“, begann es im Jahr 2006. Dann kam jedes Jahr mindestens ein Lied dazu. Sie sind die deutsche – und dabei eigentlich so gar nicht typisch deutsche – Antwort auf die britische Christmas-Pop-Kultur. Lange schon ist es bei Erdmöbel Tradition, kurz vor Weihnachten ein sogenanntes Jahresendlied zu veröffentlichen, das mit dem dazu gehöri- gen Videoclip immer eine ganz eigene Reaktion auf das Jahr und die Weihnachtszeit ist.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag, 20. & Dienstag, 31. Dezember: Mascha K. (Tourist Status)

(Martin)

von Anja Hilling
 
Die FNP schreibt:
»Wie Regisseurin Christina Tscharyiski die lyrische Kunstsprache Anja Hillings zum Klingen bringt, ist lebendiges Kammerspiel. Wie sie die große Liebe Kalékos, Chemjo Vinaver alias Sebastian Reiß zur verzweifelt-komischen Dauerumarmung mit der Dichterin animiert, feinste Komödie. Und wie sie den Live-Musiker Thorsten Drücker seine mal zärtlichen, mal ironischen Beats ins Geschehen einstreuen lässt, Klangwonne pur.« (25.09.2023)
 
»Ich glaube nicht, dass wir hier je zur Ruhe kommen«, schrieb die Dichterin Mascha Kaléko 1941 in ihr Tagebuch. Die jüdische Dichterin erlebt ein paar leuchtende Jahre in Berlin, in denen sie sich zu einer Ikone der »Neuen Sachlichkeit« aufschwang. Doch die Terrorherrschaft der Nationalsozialist:innen zwang sie schließlich in die Emigration. Zusammen mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn landet Kaléko in New York, eingepfercht in einer zu kleinen Wohnung und der Möglichkeit beraubt, ihrer künstlerischen Tätigkeit nachzugehen. Später wird ein kurzes Comeback sie zurückführen in das Land der Täter:innen. Doch das Berlin, in dem sie ihre Erfolge feierte, existiert nicht mehr. Es treibt sie weiter nach Israel. Doch auch hier findet sie keine Ruhe.
Das Leben und Werk von Mascha Kaléko sind Ausgangspunkt für ein neues Stück von Anja Hilling. Entstanden ist die eindrucksvolle Begegnung zweier Dichterinnen, zweier Sprachen – mitten in der Gegenwart. Das Stück erzählt von einem Leben, in dem das einzige Verweilen in der Bewegung liegt, von Versuchen, Familien zu gründen, in der Kunst, in der Konvention, in der Liebe.

In der Inszenierung von Christina Tscharyiski verbindet sich die poetische Sprache des Stücks mit einer treibenden Musikalität zu einer Reise durch Raum und Zeit.
 
Hier gibt’s Tickets
 
Freitag, 20. Dezember um 20.00h,
Dienstag, 31. Dezember um 18.00h
Kammerspiel / Schauspiel Frankfurt
Foto: © Felix Grünschloß

Freitag, 20. Dezember: Tiefenrausch Klangkombinat

(Uwe)

Ein sehr guter Name für das Kombinat, dass Funk / Jazz produziert und spielt, ist das. Vor ca. 12 Jahren erfand der Frankfurter Bassist und Komponist Thore Benz das Tiefenrausch Klangkombinat. Seine Kompositionen sind inspiriert von Funk, Jazz, Worldmusic, Pop. Die Musik des Tiefenrausch Klangkombinates klingt urban, tanzbar, melodisch und voller Leidenschaft. Rhythmus und Sound verschmelzen zu einer pulsierenden organischen Einheit. Sie ist sowohl Jazz- als auch DanceClub kompatibel.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

Freitag. 20. Dezember: A very ROMIE Christmas

(Uwe)

Für Fans von Simon & Garfunkel, Crosby, Stills & Nash, The Milk Carton Kids, Joni Mitchell und Leonhard Cohen.

Romie, das Songwriterinnen Duo aus Frankfurt spielen in der Vorweihnachtszeit gemeinsam mit dem Pianisten Aaron Poellet in kleinen Kulturclubs und Cafés der Region, um mit ihrem Harmoniegesang eigene Songs, aber vor allem Interpretationen bekannter und weniger populärer Weihnachts-Songs zu begeistern.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Benjamin Fiedler

Freitag, 20. & 22. Dezember: Herzfaden

(Martin)

Nach dem Roman von Thomas Hettche, Textfassung von Moritz Sostmann & Sophie Steinbeck

Den Roman habe ich sehr gern gelesen und tatsächlich dachte ich damals, dass es doch grandios wäre, wenn die Handlung auf die Bühne käme. Das Staatstheater Wiesbaden hat meine Wünsche erhört. Ich freue mich drauf!  

Im Dunkel eines Dachbodens tritt der Geist einer alten Frau auf: Hannelore Oehmichen-Marschall, Mitbegründerin der Augsburger Puppenkiste, führt uns wie im Traum durch die Geschichte ihres Lebens, ihres Theaters und Deutschlands von Nationalsozialismus bis Wirtschaftswunder. Moritz Sostmann lässt in „Herzfaden“ menschliche Schauspieler*innen, lebensechte Puppen und altbekannte hölzerne Marionetten aus der Puppenkiste gleichberechtigt aufeinandertreffen. Eine Hommage des Schauspiels an die Theaterform Marionette.

Ein Vater, der als Oberspielleiter verbotene Stücke aufführen lässt, aber dennoch als Landesleiter der Reichstheaterkammer arbeitet. Und seine Tochter, deren Kindheit und Jugend überschattet wird vom Krieg und seinen Nachwehen. Gemeinsam erschaffen sie etwas, was Generationen von Kindern und Erwachsenen geprägt hat und bis heute fasziniert: die Augsburger Puppenkiste. Die Marionetten schaffen eine Verbindung der Generationen, die der Krieg einander fremd werden ließ. Aber auch das Dunkle, Verdrängte bahnt sich den Weg in die Puppen…

„Die Faszination für die Puppen speist sich aus dem Bedürfnis, Frieden mit der eigenen, menschlichen Existenz und deren Widersprüchen zu schließen“, so Regisseur Moritz Sostmann. Thomas Hettches Mischung aus fiktionalisierter Biografie und modernem Märchen taucht tief in dieses Spannungsfeld ein: die Faszination für das geführte Objekt, dem wir Leben und Menschlichkeit zusprechen, vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus, der ebendies Millionen von Menschen absprach. 

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Freitag, 20. & Sonntag, 22. Dezember
Staatstheater Wiesbaden 
Foto: © Staatstheater Wiesbaden

Samstag 21. Dezember: WEIHNACHTSFOODMARKT

(Daniela)

Letzte Woche bin ich mal wieder in den Genuss von Jane's Cheezee gekommen. Das sind ihre hervorragenden veganen Käse, die sie alls selbst herstellt und für die sie schon diverse Preise gewonnen hat. Wenn ihr ihre Köstlichkeiten noch nicht kennt, dann habt ihr heute die Gelegenheit sie kennenzulernen:

#PLANT BASED FEINKOST. #HANDGEMACHT. #MIT LIEBE. AUS EIGENER #MANUFAKTUR.

Prämierte Käsekreationen, erlesene Weine, ein vielseitiges Cateringsortiment und köstliche Cookies – alles für Genießer.

Pflanzenbasierte Delikatessen direkt aus der MANUFAKTUR. 

Lasst euch kulinarisch von den international prämierten Cheeze-Delikatessen von
Jane´s Cheeze begeistern, entdeckt die dazu passenden edlen Weine von Dealer de Vin und genießt ausgewählte Köstlichkeiten aus dem Cateringsortiment von Rosamarin.Catering

Bestellungen für euer Weihnachtsfest nehmen wir gerne entgegen. Vor Ort ist nur Barzahlung möglich.

Süße Schleckermäulchen aufgepasst: Die neue Manufaktur CREAM stellt hier erstmals verführerische Cookies vor. 

Wann: 21. Dezember 2024, 14 bis 17 Uhr
Wo: Franziusstraße 8 - 14, 60314 Frankfurt

Samstag, 21. Dezember: Of/ Weihnachtsedition

(Andrea)

Letzte Geschenke finden und einen Spaziergang durch den Schlosspark genießen: In der idyllischen Umgebung von Schloss Rumpenheim wird die Weihnachtsedition | Kunst Handwerk Natur präsentiert. Die Werke und die romantische Kulisse laden Besucher zu einer vielfältigen Entdeckungsreise ein, ausstellende Künstler sind: Jutta Hingst mit Druckgrafiken und Zeichnungen, Klaus Kirchner mit Holzobjekten und Skulpturen sowie Wolfgang Uhl mit Schmuck und schwebenden Steinwesen. Diese Ausstellungsreihe blickt auf eine 25-jährige Tradition zurück und findet im SCHMUCKatelier WOLFGANG UHL in der Rumpenheimer Schlossgasse 4 auf 60 qm statt. Der historische Marstall ist barrierefrei zugänglich, da die Türschwelle niedrig ist.

SCHMUCKatelier WOLFGANG UHL in der Rumpenheimer Schlossgasse 4, Offenbach

Samstag 21. Dezember: SOULFOOD

(Daniela)

Ich bin erst im Stadion und dann bei der Blauen Stunde im Nizza, sonst hätte ich vielleicht bei SOULFOOD vorbeigeschaut.

Soulfood ist die bekannteste Funk’n’Soul Discoparty in Frankfurt am Main. Sie findet monatlich in Kooperation mit unserem Gastropartner dem James the Bar im Englischen Theater statt. Da im Englischen Theater wegen Renovierungsarbeiten aktuell keine Partys mehr stattfinden können, wird Soulfood mit neuen Gastropartnern kooperieren. Aktuell sind das unter anderem die Romanfabrik und der Kunstverein Familie Montez. Neben den Resident-DJs Stephan Feder aka DJ Sportwagen und DJ-Legende Mr. Brown präsentiert Soulfood immer wieder auch Gast-DJs und begleitende Live Acts. Von Zeit zu Zeit werden auch komplette Konzerte organisiert. Zu Gast waren unter anderem schon Osaka Monaurail (Tokyo), The Sweet Vandals (Madrid) oder Myles Sanko (London).

Soulfood - Feinster Funk, Soul, Disco
Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, barrierefrei, 60314 Frankfurt
Einlass: 21.30 Uhr, Eintritt: 10,- €
DJs: Soulfood Residents Mr. Brown und DJ Sportwagen
Live: Gernot Dechert / Saxophon

Sonntag, 22. Dezember: Creedence Clearwater Review

(Uwe)

Die Band ist die erste britische Hommage an Creedence Clearwater Revival, einer der größten Bands Amerikas, die trotz ihrer relativ kurzen Karriere ein bleibendes Vermächtnis an klassischen Songs hinterließ. Einen Mix aus Roots-, Swamp-, Blues- und manchmal Country-geschwängerten Rock’n‘Roll. Die größten Songs „Proud Mary“, „Bad Moon Rising“, „Fortunate Son“ und „Who'll Stop The Rain“ gehören ebenso zum Liveprogramm wie die Versionen von Klassikern wie „I Heard It Through The Grapevine“, „Midnight Special“ und „Susie Q“.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 18 Uhr
Foto: Daniel Ackerley

Montag 23.Dezember - Freitag 10. Januar: Winterferien im Jungen Museum

(Daniela)

Tolles Angebot!

Bis 10.1.2025 dienstags und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr

Wie lassen sich die Winterferien aktiv gestalten, wenn Schulkinder zwischen den Jahren zuhause bleiben? Jeden Dienstag- und Donnerstag-Nachmittag von 14.30 bis 17.30 Uhr, zwischen 23.12.2024 und 10.1.2025, öffnen die Werkstätten des Jungen Museums ihre Türen: Es darf getöpfert und gedruckt, gespielt und gebastelt werden. Am 24.12. und am 31.12. ist das Museum allerdings geschlossen.

Eintritt: frei für alle bis 18 Jahre, keine Anmeldung nötig
Ort: Junges Museum Frankfurt im HMF

Foto: Stefanie Kösling

Herbstmusik, Teil 5: Deutschsprachige Songs

(Uwe)

Am 21. Dezember beginnt der kalendarische Winter, bis dahin muss das Thema Herbstmusik durch sein. Daher diese Woche noch einmal fünf Songs von unterschiedlichen deutschen Acts und nächste Woche zum Abschluss fünf englische Songs. Natürlich könnte man von allen fünf Acts auch jeweils fünf Songs auswählen, hier macht es aber auch die Mischung.

Wir sind Helden: Die Nacht - Am Ende, nach den bekannten & lauten und den ruhigen Songs vom rundet dieser Song das Debütalbum Reklamation der wunderbaren „Helden“ ab. Nach der Reise durch die Songs fällt dieser beinahe runter. Tut er aber nicht, weil er ganz, ganz groß ist.

Tempeau: Vorbei – Keiner singt so schön auf Deutsch wie Jan Plewka. Seinen mit Abstand schönstes Lied veröffentlichte er nicht mit seiner Band Selig (ja, „Ohne Dich“ ist klasse), sondern mit seinem Kurzzeitprojekt Tempeau, dem neben Selig-Schlagzeuger auch Schauspieler und Lebensfreund Marek Harloff angehörten. Vorbei ist ein All-Time-Top-10-Song in Deutsch („…. Ich werd´ Dir verzeih´n, aber nicht mehr heut´ ….“).

Niels Frevert: Polyacryl – Leider gibt es die Songs seiner Band Nationalgalerie nicht bei Spotify, die Alben schlummern mit allen anderen CDs in den zahllosen Kisten leider auf unserem Speicher. Polyacryl ist von seinem ersten Solo-Album aus 1997. Ich mag von ihm auch die späteren Sachen, an dem Lied hängt aber mein Herz.

Mikroboy: Schnee – Die saarländische Band um Michi Ludes löste sich vor rund zehn Jahren auf, weil für Frontmann Ludes andere berufliche Möglichkeiten ertragsreicher erschienen. Bis heute gab es kein Comeback. Verabschiedet hat sich die Band mit dem großartigen Album „Leicht“, auf der auch der Song ist.

Spaceman Spiff: Hamburg – Unter dem Namen der Comicfigur veröffentlichte der Würzburger Hannes Wittmer drei Platten, dann versuchte er unter seinem Geburtsnamen und vorbei an Streamingportalen und ohne professionelle Ticketverkäufer Musik zu veröffentlichen und Konzerte zu spielen. Nach der tollen dritten Platte „Endlich nichts“ ist die Qualität nicht mehr so hoch, Hamburg ist auf dem zweiten Album und ein wunderbarer Song.

Bis 23. Dezember: Of/ Superladen

(Andrea)

Weihnachtszeit ist Superladen-Zeit und wer Lust auf Kunst an den eigenen Wänden oder zum Verschenken sucht, sollte unbedingt im Superladen reinschauen. Zum wiederholten Mal hat Künstlerin Anja Hantelmann auch in diesem Jahr wieder eine tolle Ausstellung organisiert und 24 Künstlerinnen und Künstler – quasi einen ganzen Adventskalender an namhaften und aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern – eingeladen. Sie selbst ist natürlich auch mit ihren Werken vertreten. Es gibt eine große Auswahl an Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie und Objekten in Klein- und Mittelformat zu erschwinglichen Preisen von F. Caroline Bachmann, Freht Berger, Christine Brunella, Andrea Blumör, Petra Buschkämper, Georg Dörr, Verena Freyschmidt, Michaela Haas, Anja Hantelmann, Katharina Hantke, Wolfgang Höher, Heide Khatschaturian, Mira Laaf, Lena Mittelbach, Karin Nedela, Leonore Poth, Luis Ramirez, Reda-Marija Richter, Judith Shu Ritter, Ulrike Rothamel, Uta Schneider, Christoph Schrief, Eva Weingärtner, Georgia Wilhelm. Geöffnet ist bis 23. Dezember 2024 täglich von 12 bis 19 Uhr.

Superladen in der ehemaligen BB-Bank, Frankfurter Straße 31, Offenbach

Montag, 23. Dezember: VirusMusikRadio Show 2024

(Andrea)

Soviel gutes Programm bei freiem Eintritt, das ist schon ein echtes Schmankerl (und all en Menschen, die jetzt denken, was nichts kostet, taugt nichts, rufe ich zu: lasst euch eines Besseren belehren!). Seppl von VirusMusik, VirusMusikRadio, radio x und DAS Gusti & die Landungsbrücken präsentieren Die VirusMusikRadio Show 2024 mit dem programmatischen Titel "Gitarren statt Granaten!" Auf zwei Bühnen und bei freiem Eintritt spielen im Programm der finalen Jahresshow von VirusMusikRadio, sieben Bands und Solo-Acts. Der gesamte Abend wird ab 19 Uhr live auf radio x 91.8 MHz und im Internet auf www.radiox.de/live übertragen. Aktuelle Informationen unter: www.virusmusik.de The Bad Me – post-punk / no-wave. Dascha Reimt - conscious rap. Kenneth Minor - garage rock & psych.. Mimii - Deutschrap. 375 CEG - Mischung aus Garage, Noise-Rock und Anarcho-Blues. Reni – Singer & Songwriterin. Flausen – Deutschsprachiger Indie- Rock. Einlass: 19:00 Uhr – Beginn: 19:30 Uhr – der Eintritt ist frei. Aktuelle Infos unter: https://virusmusik.de

Milchsackgelände im Gutleutviertel, Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt am Main

Montag, 23. Dezember: Peter & The Test Tube Babies

(Andrea)

Naja, und dann möchte ich natürlich heute gerne in die Batschkapp, denn erst nach Peter & The Test Tube Babies kann das Christkind kommen. Seit 30 Jahren, immer vor Heiligabend gibt es dieses Konzert und das ist natürlich mehr als nur der Musik einer Band lauschen, sondern ein gesellschaftliches Ereignis. Dabei sollte nach 2023 Schluss sein mit der alljährlichen Weihnachtstour im deutschen Dezember. Der Zahn der Zeit hatte an der Band genagt, und man wollte sich lediglich auf einzelne Shows & Festivals beschränken, aber keine zusammenhängende Tournee mehr bestreiten. Ein Schock für die Fans und sich seiner Verantwortung bewusst hat sich Peter nochmal dazu bereit erklärt den Dezember auf den Bühnen der besten Deutschen Clubs zu verbringen, um sich nicht den Zorn des Universums zuzuziehen. Die Intensität von echtem Punk-Rock ohne Schnickschnack und Allüren, wissen ihre Fans zu schätzen, auch deshalb wird Peter and The Test Tube Babies seit Jahrzehnten die Treue gehalten. Ein Versprechen für ein kultiges Klassentreffen, das auch nach 46 Jahren immer noch für Aufregung und Spektakel sorgt. Der Soundtrack einer ganzen Jugendbewegung. Hoffentlich nicht zum letzten Mal ... Einlass 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

FReitag, 27. Dezember: Alex im Westerland 15. Geburtstag

(Andrea)

Diese Frankfurter Band versteht es spielend, die Stimmung zum Kochen zu bringen: Die Ärzte -Tributeband Alex im Westerland spielt das Beste von gleich zwei Bands, eben den Ärzten UND den Toten Hosen, ihr Bühnenprogramm besteht zu 100 Prozent aus den größten Hits dieser beiden Punkrock- Urgesteine aus Deutschland. Dazu haben sie sich heute weitere Bands eingeladen, Saftklub - a Tribute to Kraftklub, Anger is a Gift - a Tribute to Rage Against the Machine und SK8PRK - a Tribute to Skatepunk. Der Abend wird also fett, schließlich feiern sie 15. Geburtstag. Einlass 18.30 Uhr.

Batschkapp, Gwinnerstraße, FRankfurt

2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember: GASTONE - 20 Jahre Spaghetti auf die Ohren

(Daniela)

Wir sind, wie immer am 2. Weihnachtsfeiertag beim GASTONE Konzert im Zoom.

Sie feiern ihr 20 Jähriges Bühnenjubiläum! 20 Jahre Spaghetti auf die Ohren

GASTONE oder der Vater der Spaghetti-Polka
Sardische Wurzeln und ein riesiges Herz, Giuseppe Porello ist der Kopf von GASTONE, einer bunt zusammengewürfelten Band, die seit 30 Jahren für Bewegungsdrang und glückliche Menschen sorgt.
GASTONE sind gefühlvolle Texte mit groovigen Beats, mal ernst, mal humorvoll, aber immer tanzbar und immer gut gelaunt. Die Songs und die rauchige Stimme kommen vom Meister persönlich, den Rest steuert eine virtusone Truppe bei, die mit ihren Soli zu begeistern versteht. Trompete, Bass und Schlagzeug - ein breites Grinsen und unwillkürlicher Bewegungsdrang sind die Folgen. Bis zu sieben Nationen stehen auf der Bühne und beweisen, dass der Mix aus allen die schönsten Ergebnisse erzielt. Weltmusik oder eben Spaghetti-Polka - im Ergebnis beste Partylaune. Mit ungezählten Auftritten hat sich die bunte Truppe einen Namen gemacht, in Österreich, der Schweiz und sogar in japan gibt es überzeugte Fans. Uns spätestens seit Giuseppe mit den Söhnen Mannheims auftritt, bekommt er auch überregional die verdiente Aufmerksamkeit. GASTONE ist und bleibt sein Baby, hier legt er seine Leidenschaft hinein. GASTONE ist tanzbare Liebe

EINLASS 19:00H

Tickets: https://www.eventim.de/event/gastone-zoom-19299541/?affiliate=GMD

VVK 25€ zzgl. Gebühren | 2€ je Ticket gehen an "Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V."

Donnerstag, 26. Dezember: OF/ Weihnachtskonzert der Offenbacher Kantorei

(Andrea)

Die Schlacht unterm Baum ist geschlagen und wie jedes Jahr veranstaltet die Offenbacher Kantorei ein schönes Weihnachtskonzert bei freiem Eintritt am zweiten Weihnachtsfeiertag. Dieses Jahr stehen von Johann Sebastian Bach „Sie werden aus Saba alle kommen“ und der 4. Teil des Weihnachtsoratoriums „Fallt mit Danken“ sowie von Georg Friedrich Händel Ausschnitte aus „Solomon“ auf dem Programm. Neben der Offenbacher Kantorei unter der Leitung von Bettina Strübel treten Sabina Martin (Sopran), Dmitry Egorov (Countertenor), Christian Rathgeber (Tenor) und Nikolaus Fluck (Bass) auf. Es spielt Sinfonia Nova Offenbach. Auch wenn der Eintritt frei ist, wird um großzügige Spenden gebeten. Einlass ist ab 17:15 Uhr, Konzertbeginn 18 Uhr.

Lutherkirche, Waldstr. 74, Offenbach

Dienstag, 28. Januar: Maria Mena

(Uwe)

Wer sich fragt, ob er / sie zum Konzert der norwegischen Sängerin Maria Mena gehen soll, der höre sich bitte diese wunderbaren Popsongs an: „What´s Another Day“, „Nevermind Me“, „Homeless“ und das alles überragende „Growing Pains“, ein traurig-schönes Lied, das mich immer wieder mitten ins Herz trifft. Ich werde hingehen, unbedingt!

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19:00 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Freitag 27. Dezember: 19. Frankfurter Singalong - Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, Teil 1–3

(Daniela)

Da wäre ich zu gerne dabei..

19. Frankfurter Singalong

Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, Teil 1–3

Solisten: Bernadette Schäfer (Sopran), Jessica Poppe (Alt),
Christian Rathgeber (Tenor), Timon Führ (Bass)
Philharmonia Frankfurt
Leitung: Thomas Hanelt

Am 27. Dezember 2024 wird das 19. Frankfurter Singalong in St. Bonifatius in Frankfurt am Main veranstaltet. Nach dem sensationellen Erfolg der vergangenen Jahre vor ausverkauftem Haus wird nun also wieder das Weihnachtsoratorium von Bach als Singalong aufgeführt. 

Was in unseren Nachbarländern längst zum Repertoire musikalisch interessierter Menschen gehört – in England füllen Singalongs die Londoner Royal Albert Hall und in den Niederlanden die großen Kirchen von Amsterdam und Den Haag – hat sich nun auch in Frankfurt am Main erfolgreich etabliert. 

Doch was genau ist ein Singalong? Auf den ersten Blick erscheint alles geläufig: Große Chorwerke werden mit professionellen Musikern und Solisten besetzt. Im Unterschied zum normalen Konzert jedoch stellen den Chor ausschließlich die Besucher des Konzertes. Und das mit Begeisterung. Mitmachen und nicht nur Zuhören ist das Konzept des Singalongs, weshalb neben der Eintrittskarte die einzige Teilnahmebedingung ein Klavierauszug des Weihnachtsoratoriums ist. Eine Besonderheit am Frankfurter Singalong ist zudem, dass nicht nur die Chöre, sondern auch die Arien aus dem Weihnachtsoratorium von den Besuchern in ihrer jeweiligen Stimmlage mitgesungen werden dürfen. 

Was mit Mund-zu-Mund-Propaganda begann, ist heute längst Kult in der Frankfurter Chorszene. Und so wird es von Jahr zu Jahr schwerer, Karten für die begehrten Plätze zu bekommen. Wer Bach einmal ganz anders erleben will, sichert sich jetzt Karte.

19. Frankfurter Singalong
Ort: St. Bonifatius, Holbeinstr. 70, Frankfurt
Beginn 18.00 Uhr
Eintrittspreis: Vorverkauf: 22 €, Abendkasse: 25 €
Einlass nur mit Klavierauszug!

Kartenreservierung und Verkauf: https://www.motettenchor-frankfurt.de/
https://www.motettenchor-frankfurt.de/singalong
Weitere Informationen: https://www.motettenchor-frankfurt.de/singalong

Freitag, 27. 12.: OF/ Die Lessebühne Ihres Vertrauens - Jahresrückblick

(Andrea)

Weil ich Tilman Birr, Elis C. Bihn und Severin Groebner aka „Die Lesebühne Ihres Vertrauens“ wirklich noch nie live erlebt habe, kommt mir deren Jahresrückblick genau recht. Eine Show für Lesecomedy, Musikkabarett und gehobenen Unsinn machen sie ohnehin, heute in Potenz: Es gibt die besten Nummern, Trialoge und Lieder des Jahres featuring „Welthits auf Hessisch“. War dieser Sommer der heißeste unseres Lebens oder eher der kühlste für den Rest unseres Lebens? Wann bekommt die Haarinsel auf Friedrich Merz‘ Stirn eine eigene Talksendung? Und wann fährt Putin endlich in einem offenen Wagen an einem Schulbuchlagerhaus vorbei? All diese Fragen haben eines gemein: die Lesebühne wird Sie an diesem Abend nicht beantworten. Aber sich drüber lustig machen, das geht! Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.45 Uhr. Das wird sicher voll, daher empfehle ich den VVK.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Bis Ende Dezember: The Frankfurt Prototype am Senckenberg

(Petra)

Noch eine illustre, spannende Kooperation ist am Senckenberg Museum zu besichtigen bis zum Jahresende: Ein Pilotprojekt, das erstmals die Lehre von Architektur und Kunst zusammenführen will, um die Potenziale beider Disziplinen zu kombinieren (hier zu sehen das Visual zum Entwurf). Eine kleine öffentliche Markthalle im Erdgeschoss, Wohn- und Arbeitsräume für Studierende im ersten Stock und ein grüner "urbaner Filter" – das erwartet Euch im experimentellen Gebäude "The Frankfurt Prototype", das jetzt im Innenhof des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt zu sehen und zu begehen ist. Entworfen haben es Studierende der Städelschule und der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) zusammen mit Ingenieuren und Architekten sowie Forschenden der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die beratend zur Seite standen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, wie eine neue urbane Bautypologie aussehen kann, die bezahlbar und nachhaltig ist und den sozialen Zusammenhalt fördert. Für den Bau wurden wiederverwendeter Stahl und gebrauchtes Schalungsholz verwendet, um die CO2-Emissionen beim Bauen möglichst gering zu halten. Die kleine Markthalle, das "öffentliche Wohnzimmer" im Erdgeschoss, soll als Theaterbühne, Kino, Ausstellungsort und als Markt genutzt werden, wo nachhaltige landwirtschaftliche Produkte angeboten werden und über die Lebensmittelversorgung der Stadt diskutiert wird. Die oberen Etagen bestehen aus modularen vorfabrizierten Wohneinheiten, die mit gebrauchtem Schalungsholz aus dem Betonbau verkleidet sind und – anders als die üblichen Wohncontainer – flexibel miteinander verschaltet werden können, um verschiedenste Wohnbedürfnisse zu befriedigen. Hier ziehen die temporären Arbeitsräume des "Center for Contemporary Arts Afghanistan (CCAA)" aus Kabul ein, eine Initiative des afghanischen Malers und ehemaligen Direktors des CCAA, Rahraw Omarzad, der mit zwanzig seiner Studierenden in der Nähe von Frankfurt im Exil lebt. Eine "grüne urbane Filterwand" führt radikalere Visionen der Studierenden für ein Leben mit und in der Natur vor.

The Frankfurt Prototype, Ort: Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, Adresse: Senckenberganlage 25, Öffnungszeiten: täglich 10 - mindestens 18 Uhr, Programm mit Kino, Theater auf Instagram unter "frankfurtprototype"

WEIHNACHTSGESCHENKE
Weihnachtsgeschenke: Apfelweingalerie Frankfurt

(Petra)

Eine immer wieder schöne Adresse in Frankfurt ist die Apfelweingalerie an der Kleinmarkthalle: hier werdet Ihr auch wunderbar fündig für den Gabentisch. Wer es visuell mag, ist mit dem Apfelwein-Kalender 2025 gut beschenkt: die kommenden zwölf Monate tolle Motive rund um das „Stöffche“ im Querformat in DIN A 3. Wem das zu trocken ist, der oder die freut sich vielleicht über ein Apfelwein-Tasting: das geht als Gutschein live vor Ort (mit bis zu 10 Personen) oder als Sixpack für zu Hause - mit der Option, dass Apfelwein-Galerie-Macher Martin Schitto das Tasting per Video kommentiert. Sein persönliches Highlight für 2025 (tolles Geschenk für besonders liebe Menschen): ab dem Frühling wird er auf dem Main „skyline-cruises“ anbieten. Das heißt, zwei Stunden Bootsfahrt auf dem Main in einem fast 100 Jahre alten Mahagoni-Klassiker, bei einem gepflegten Gläschen Apfelschampus.

Apfelweingalerie Frankfurt, an der Kleinmarkthalle (Eingang Liebfrauenberg, Hasengasse 5 - 7), Öffnungszeiten: montags bis freitags 10 - 18 Uhr, samstags 10 - 16 Uhr, Geschenkgutscheine, Kalender und mehr, Apfelweinkalender 2025: 39,50 Euro, Apfelwein-Tasting: 9,50 Euro pro Person, Sixpack Apfelwein-Tasting: 6x2 Flasxhen a 0,3l: 29 Euro, Main Skyline Cruises: für bis zu sieben Persoen 290.- Euro, Webshop hier

Weihnachtsgeschenke: Mitgliedschaft bei Lotte Specht e.V.

(Daniela)

Ihr findet die Förderung und das Sichtbarmachen von fussballspielenden Mädchen/Frauen eine super Sache? Ihr seid auch der Meinung, dass Fußballspielende Mädchen einen eigenen Fußball Ball haben und sich den nicht von ihren Brüdern ausleihen müssen?

Dann verschnekt doch eine Mitgliedschaft für unseren Verein Lotte Specht e.V.
Eine Mitgliedschaft kostet nur 60,- € pro Jahr und man bekommt dafür auch unseren tollen Lotte Specht Turnbeutel. Mit einer Mitgliedschaft unterstützt man unsere Aktivitäten, so verschenken wir z.B. den abgebildeten fair gehandelten Fußball an Mädchen, die sich keine Bälle leisten können, treten als Trikotsponsor:innen auf, gehen gemeinsam ins Stadion etc.

Für mehr Infos schaut auf unserer Seite: www.lotte-specht.de oder kontaktiert mich direkt.

Übrigens: 30% unsere Mitglieder sind Männer (u.A. Axel Hellmann) und einen EFC haben wir auch :-)

Weihnachtsgeschenke: Bücher über Familien

(Uwe)

Weihnachten ist eine sehr familiäre Angelegenheit und so möchte ich drei Bücher aus unterschiedlichen europäischen Ländern empfehlen, über die ich gleichsam lachen und weinen konnte. Die von Familie handeln und über diese erzählen, diesem Gebilde, in dem Liebe, Herzlichkeit, Missverständnis, Hoffnung, Enttäuschung, Witz und so viel mehr steckt. Die neuen Bücher der Autorin und der beiden Autoren der gleich folgenden Bücher verschlinge ich immer. Nicht immer sind diese ein Erlebnis, bei den drei nachfolgenden ist dies aber in jedem Fall so:

„Meine zehn Großväter das Meer und ich“ von Fabio Genovesi, in dem der Vater eines Jungen verunglückt und sich sein „Nonno“ und dessen neun teilweise sehr schräge Brüder um ihn kümmern. „Rückwärtswalzer“ von Vea Kaiser handelt von einem jungen Schauspieler in der Krise, der sich mit seinen drei Tanten auf eine skurrile Reise durch den Balkan begibt. David Foenkino erzählt in „Souvernirs“ von einem verhinderten Schriftsteller, dessen Großeltern und Eltern für Bewegung in seinem Leben sorgen. Zu beziehen sind die Bücher bei den Frankfurter Buchhandlungen um die Ecke.

Foto: Verlag

Weihnachtsgeschenke: Der Architekturführer von Wilhelm Opatz

(Daniela)

Alle (zwei) Jahre wieder: der Architekturführer von Wilhelm Opatz

Als begeisterte Frankfurterin liebe ich die Architekturführer von Wilhelm Opatz und habe sie alle im Regal stehen. Vor Kurzem ist der mittlerweile 6., jetzt zu den 2000er Jahren, erschienen. Ein tolles Geschenk, nicht nur für Architektur- und Frankfurtverliebte...

Mit Bauten internationaler Stars aus London, Paris und Wien und namhaften Architekten und Architektinnen aus Berlin, Freiburg, Stuttgart und Frankfurt. 10 Gebäude – u.a. Privathäuser, Schulen, Wohnhochhäuser, eine Kirche und auch ein Kiosk – werden vorgestellt. Und das Skizzenbuch eines Frankfurter Architekten. Und Kunst von Andreas Exner, Jürgen Krause und Mirek Macke. Mit einem Begleitwort des OBs Mike Josef.

– FRANKFURT 2000–2006, Junius Verlag Hamburg, 2024
– 208, S., 115 farbige Abb., 48,- EURO
– Herausgeber: Freunde Frankfurts e.V. und Wilhelm E. Opatz

– Autoren: Daniel Bartetzko, Oliver Elser/DAM, Jo. Franzke, Silke Hohmann/Monopol, Mike Josef/OB, Michael Kummer, Adrian Seib, Fabian Wurm (alle Frankfurt), Adrian Koerfer (Bad Homburg), Thomas Edelmann (Hamburg), David Chipperfield Architects (London)

– Fotos: Moritz Bernoully, Georg Dörr, Ursula Edelmann, Peter Loewy, Wolfgang Stahr (alle Frankfurt), Volker Liesfeld und Christian Richters (Berlin)

Foto: Georg Dörr

Weihnachtsgeschenke: Musik liegt in der Luft (ein Siebdruck von Moni Port)

(Uwe)

Gesungen wurde das gleichnamige Lied von Caterina Valente bereits 1958. Für jemanden wie ich, der Musik liebt, der sich, wenn er ein Lied entdeckt, das berührt und antreibt, bei dem man laut mitsingen oder leise mitjammern kann, ist der Titel des Songs attraktiv gedruckt auf einen weißen Hintergrund das passende Geschenk. Für alle anderen gibt es bei Moni Port im Studio soundso sicher was anderes zu finden.

Weihnachtsgeschenke: THE HOLY CROSS BREWING SOCIETY

(Martin)

Kaffee (trinken und kaufen!), lecker Kuchen und mehr Eine Voraussetzung muss erfüllt sein und dann trinke ich wirklich sehr gern Kaffee: der Kaffee muss einfach gut sein! Im Holy Cross, das eigentlich ‚The Holy Cross Brewing Society’ heißt, gibt es den besten Kaffee! Ich liebe den Espresso, eine Freundin schwört auf den Cortado und als Jesko noch lebte, machte er sich im Rollstuhl im Sommer häufig extra auf den Weg quer durch die Stadt, um die Summer-Specials ‚iced coffee’ und ‚cold brew’ zu genießen.   

Die selbstgebackenen Kuchen von Carla sind eine Sensation, köstlich zu essen und auch großartig anzuschauen. Probiert den Nusskuchen! Der Ort: die Fahrgasse, den Main im Blick, da lässt sich’s auch im Kalten gut verweilen und außerdem trifft man meist sowieso jemanden und plaudert...   

Achtung, das ist wichtig: es wäre fahrlässig zu gehen, ohne ‚Holy Beans-Kaffeebohnen‘ gekauft zu haben (tolle Beratung, die gleichzeitig fast eine kleine Schulung ist!) oder eines der ganz zauberhaften Zubereitungsutensilien für den besten Kaffee zu Hause mitzunehmen (siehe Foto!)!  

www.theholycross.de
THE HOLY CROSS BREWING SOCIETY, Fahrgasse 7, 60311 Frankfurt Foto:
© The Holy Cross Brewing Society

x-mas-Buchtipp: Margret Atwood: „Brennende Fragen“ unserer Zeit

(Petra)

Viele von uns fühlen sich gerade eher ratlos hinsichtlich der „Breitseite“ negativer Schlagzeilen, und mutlos, die multiplen Dilemmata unserer Welt weiter als überwindbar anzugehen. Positive Perspektiven wünschen sich fast alle: und Lektüre, die hierzu beiträgt – und zwischendurch auch mal wieder aufheitert – finde ich empfehlenswert und ein super Geschenk. In dieser lustigen, gelehrten, unendlich neugierigen und gespenstisch weitsichtigen Essaysammlung richtet die berühmte Autorin Margret Atwood ihren erstaunlichen Intellekt und frechen Humor wie einen Scheinwerfer auf unsere Welt und berichtet, was sie dabei entdeckt. Die Achterbahn-Zeitspanne, in der diese Essays entstanden, bescherten uns das Ende des Endes der Geschichte, eine Finanzkrise, den Aufstieg Donald Trumps und eine Pandemie. Ob zu Schulden oder zur Tech-Welt, zur Klimakrise oder zur Freiheit, von der Frage, wann man der jüngeren Generation seine Weisheit überhelfen soll (nur wenn man gefragt wird), zur Frage was Granola eigentlich ist - es gibt niemanden, der bessere Fragen stellt zu den zahllosen so unterschiedlichen Fragen unseres menschlichen Universums. Scharfsinnig, witzig und hochaktuell. Und heute einmal zu gewinnen (s.o.)

Weihnachtsgeschenke with LOFE

(Andrea)

Schick sind sie geworden, die Pullis und Taschen, die jetzt in limitierter Auflage bei Artefakt in der Berliner Straße 43-47, in der Etagerie, bei M. Schneider, Öldorado und 4 Zimmer und Garten in der Bleichstraße 43 zu haben sind. Wobei sich in allen genannten Läden auch noch weitere schöne Dinge finden lassen. Zuück zu den Pullis, von denen ich mir auch einen unterm Christbaum wünsche (SlimFit, M, bitte). Es gibt zwei Varianten, Oversized und die von mir gewünschte, außerdem erhältlich ist auch eine Jute-Tasche. „Made with L OF E“ ist eine Hommage und Liebeserklärung an Offenbach und gehört somit in jeden ordentlichen Kleiderschrank bzw. Haushalt.

https://www.offenbach.de/made-with-lofe

Weihnachtsgeschenk: Bär der Aids-Hilfe

(Andrea)

À Propos Liebe. Die hat ja nicht selten Sex zur Folge. Ob nur kurzes Strohfeuer oder tiefes Gefühl, dass Sex immer auch gewisse Risiken birgt, ist uns allen bewusst. An Aids denken dabei die wenigsten, vermute ich. Zumal die Krankheit, die nicht nur Junkies oder Homosexuelle betrifft, weitestgehend aus dem Blickfeld geraten ist (seit Dany nicht mehr beim Lauf für mehr Zeit dabei ist *smile) und sich inzwischen medikamentös in Griff halten lässt - wenn man es sich leisten kann, vermute ich. In Deutschland leben laut RKI 96.700 Menschen mit HIV. Und noch immer werden jährlich rund 2.000 Neuinfektionen verzeichnet. Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember kommt jedes Jahr eine neue Bärenedition heraus, auch der 2024 ist wieder zuckersüß und wieder ein ganz besonderes Exemplar, der 2024 Aids-Bär besteht nämlich aus den Stoffresten der Bären der vergangenen Jahrzehnte. "Somit ist er der erste nachhaltige Bär in der langen Reihe der Soli-Bären. Mit jedem seiner Felle erzählt er eine Geschichte aus der Vergangenheit und trägt gleichzeitig eine Vision für die Zukunft. Das Fell seiner Ohren stammt vom Bären aus dem Jahr 2016, das Gesicht aus 2019, die Schnauze aus 2017, die Beine aus 2021, der Bauch aus 2012 und die Arme aus 1996."
Ich finde die Bären toll, es gibt sie ab mindestens 8 Euro und natürlich freuen sich die Aids-Hilfen auch über weitere Spenden.
https://offenbach.aidshilfe.de/; https://www.frankfurt-aidshilfe.de/de

x-mas-Buchtipp: Roberto Saviano: „Falcone“

(Petra)

Italien ist ja DER Sehnsuchtsort, so typisch deutsch, und auch einer der meinen: ich denke an die vielen Urlaube an der Adria als Kind, das unvergleichliche Rom, Florenz und später auch Sizilien. Über die Mafia habe ich mir – ehrlich gesagt - bis zu Savianos Erstling "Gomorrha" 2007 wenig Gedanken gemacht. Der tolle Roman (und mindestens ebenso grandiose Kinofilm) hat das wesentlich geändert. In Palermo habe ich 2021 eine Stadttour der Anti-Mafia-Aktivist*innen "Addiopizzo" mitgemacht: direkt vor Ort damit konfrontiert, berührt es noch unendlich viel mehr. Im Herbst ist jetzt der neue Roman von Saviano erschienen: über den langjährigen Ober-Mafiajäger, der schließlich dafür mit seinem Leben bezahlen musste. Giovanni Falcone. Wie lebt man, wenn man weiß, dass die eigenen Tage gezählt sind? Zu Beginn erschrickt mich die krasse Gewalt, dann überfordert mich die Fülle an Namen von Mafiosi, aber das Durchhalten lohnt sich. Mit seinem Geldwäsche-Gesetz forderte Falcone die Mafia heraus. Mutig vertraut er immer seinem inneren Kompass, das Richtige zu tun. Doch er wird immer wieder als profilierungssüchtiger, karrieregeiler Egomane verunglimpft, auch aus den eigenen Reihen. Bestürzend. Als er am 25. Mai 1992 mit seiner Frau unterwegs zum Wochenendhaus ist, sprengt die Mafia sie mitsamt einem Stück Autobahn in die Luft. Heute ist er ein Held. Es ist ein Wendepunkt in der Geschichte Italiens und Europas. Saviano, der mit seinen Mitteln die Mafia bekämpft und selbst seit Jahren unter Polizeischutz lebt, zeigt anhand von Falcones Geschichte, wie demokratische Strukturen ausgehöhlt werden und wie durch Zivilcourage die Welt verändert werden kann. Ein Buch, das uns alle betrifft.

Weihnachtsgeschenke: COMICS FÜR KIDS

(Daniela)

Der Frankfurter Jakob Hoffmann ist nicht nur (u.A.) Veranstalter des jährlich stattfindenden "Yippie! Kindercomicfestival" (7.-12.12.2024), sondern er ist auch Mitherausgeber des Kinder Comicsmagazins "POLLE". Damit es das Magazin weiter gibt, braucht er Unterstützung. Wir haben gerade ein Abo für Uwes Patenkind abgeschlossen...

Er schreibt: "Seit ein paar Jahren machen wir das und würden gerne weitermachen. Dafür brauchen wir mehr zahlende Käufer*innen. Wir kriegen viel Lob und Anerkennung für Polle, aber wir kommen aus unser Bubble nicht raus. Und auch bei denen, die es gut finden, kaufen es etliche dann doch nicht. 

Wir haben jetzt eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Läuft ganz gut. Aber es sind immer noch zu wenig Leute, die mitmachen. Ich bitte Euch um Hilfe, das zu ändern. 

Es gibt superschöne Zeichnungen, Drucke, Bücher etc. bei der Aktion - vor allem aber auch Abos von Polle. Helft uns, dass das noch mehr Leute mitbekommen. Sagt es weiter. Ermutigt die Menschen, auch etwas dafür auszugeben - ihre Kinder werden es mögen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Und der Preis dafür dann doch gar nicht zu hoch. Ich behaupte: es ist ein gutes Produkt, ein sinnvolles. Und für Weihnachten umso mehr."

https://www.startnext.com/pollefliegtweiter

Weihnachtsgeschenk: Kino Kulinarisch

(Andrea)

Kinokarten kann ja jeder, in Kombination mit einem harmonisch zum Film abgestimmten Essen wird das ein besonderer Abend oder eine Matinee...Denn erstmals und wohl nur einmalig, Kino Kulinarisch feiert nämlich Zehnjähriges, gibt es am 1. März Kino Kulinarisch um 11.30 Uhr (Einlass) mit Sekt, Kaffee, Croissants, Obstsalat, Quiche, Räucherlachs, Pilzen, Pancakes & Marktsalat. Dazu den Film aller Filme, Holly Golightly in der Alten Schlosserei! Nicht die Band, sondern die wundervolle rehäugige Audrey Hepburn. Also, ich würde mich über ein solches Geschenk freuen. Natürlich auch für "Neuigkeiten aus Lappland", der ist nämlich auch jetzt im Vorverkauf: www.kinokulinarisch.de

x-mas MEIN BUCH DES JAHRES: Saša Stanišić: "Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne"

(Petra)

Erst war ich enttäuscht: Bloß ein paar Stories anstatt des erhofften neuen Romas von Saša Stanišić? Dann begann ich zu lesen: "Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne" (ja: das ist der Titel!) – und konnte weder das Buch noch das Grinsen aus meinem Gesicht ablegen. Die Geschichten sind teilweise miteinander verbunden – zum Beispiel über die vier Jungs in Heidelberg, Freunde, die aus der Enge zuhause gerne raus, zum Abhängen in die Weinberge gehen. Einer von Ihnen heißt Saša: so ein Zufall. Ich denke, dass in fast allen Texten so Einiges über Saša Stanišić drin ist – aber vielleicht denkt man das als Leserin einfach gerne. Und wer seinen wundervollen Roman "Herkunft" gelesen hat, sowieso. Als eine grandiose (Geschäfts-)Idee, mit der Fatih reich und wir alle bessere Menschen werden, zieht sich der "Proberaum für die Zukunft" durch das Buch. Der Blick in die Zukunft zeigt: Aus dem Jungen "wird was", aber Kanzlerin Merkel ist not amused. Wir begegnen im Buch Gustav Horvath wieder (eine seiner früheren Figuren) als Vater des achtjährigen Paul, und leiden mit ihm im Kampf mit dem Piraten-Memory. Deutsche Eltern-Realität an der Restmülltonne. Heine und Helgoland sind Thema – augenzwinkernd und brillant (politisch): wie es sich anfühlt, "mit migrantischem Hintergrund" in Deutschland zu leben, und stärker zum Beispiel mit Heine verbunden zu sein als die meisten Leitkultur-Populisten. Beim Titel "Traumnovelle" denke ich natürlich an Arthur Schnitzler. Der taucht als Kopf auf einer Briefmarke auf S.44 auf. Und natürlich die titelgebende Witwe: So grandios und einfach schön erzählt. Überhaupt geht mir seine funkelnde Sprachvirtuosität ins Herz: Mitunter merke er selbst beim Lesen des Geschriebenen, dass ihm ein Satz doch ganz gut gelungen sei. So sagt er selbst grinsend beim Signieren des Buches, als ich ihm ein Kompliment mache. Für sein Buch ist er jetzt auch mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet worden.

Weihnachtsgeschenke: Frankfurt für Drinnen und Draußen

(Petra)

Nicht nur einfach irgendein Spiel, ist "Frankfurt im Detail" von meiner Freundin und "amtlichen" Stadthistorikerin Silke Wustmann. Deshalb mag ich es so gerne. Zunächst einmal ist es ein klassisches Ravensburger-Memory, das spannende Einzelheiten unserer Stadt abbildet. Beim ersten Ausprobieren unterm Weihnachtsbaum sind wir gleich ins Diskutieren geraten (jedeR hatte eine andere Behauptung, wo sich das Detail befinden könnte: darüber haben wir irgendwie das Aufdecken des Gegenstücks vergessen) und hatten einen lustigen Abend mit dem Begleitheft. Selbst ich als "Eingeborene" achte nicht so auf meine Umgebung, aber sonst wäre es ja auch keinen spielerischen Wettbewerb wert. Man kann auch einfach bloß Memory spielen – kleines Workout fürs Hirn. Oder mit dem beiliegenden Stadtplan selbst auf die Suche gehen und die Stadt neu kennenlernen. Also das multifunktionale Überraschungs-Ei der Frankfurt-Geschenke, sozusagen. Noch mehr von Silke gibt es hier

Frankfurt im Detail, Memory-Spiel, 36 Kartenpaare, Begleitheft mit kurzweiligen Informationen plus Stadtplan, Preis: 22 Euro (plus Versand) oder im s’Fachl (Berliner Straße), in Hessen-Shops und gut sortierten Buchhandlungen oder Hugendubel

Weihnachtsgeschenke: re-cover.de (Werkstattladen)

(Martin)

Der Laden heißt nicht nur Werkstattladen, der Laden ist eine Werkstatt!
 
Atemberaubend, was aus ‚alten Sachen’ – und mir haben es insbesondere die T-Shirts als ‚Material’ angetan - entsteht! Ich habe mehrere Notizbücher mit einem Cover aus altem T-Shirt-Stoff. Allerliebst sind auch die handgemachten Hüllen für den Reisepass – es kam in ‚Grenzsituationen’ dadurch schon zu lächelnden Beamten!
 
Wenn ihr ein Lieblings-T-Shirt habt, das sich irgendwie nicht mehr so ganz passabel tragen lässt – nicht wegwerfen! Lebt weiter damit, geht zu Sandra Elm und lasst euch ein Cover schneidern.
 
Bei re-cover.de lassen sich noch viele weitere tolle Sachen entdecken, die re-cycelt wurden. Spannend auch, was aus alten Jeans entstehen kann. Hat man eine Jeans besonders lange sehr gern gehabt und sie ist am sich auflösen, dann hilft die grandiose Schneiderin/Retterin/Designerin Sandra, wenn man sich nicht trennen mag.

Dann hat man: „EIN UNIKAT, DAS (WIE) FÜR DICH GEMACHT IST. AUS EINEM (LIEBLINGS-) STÜCK AUS DEINEM LEBEN“.
 
re-cover.de wurde 2008 mit dem reddot design award ausgezeichnet und war 2010 für den Designpreis Deutschland nominiert.
 
https://m.facebook.com/re.cover.de
re-cover.de, Neebstraße 1, 60385 Frankfurt am Main
Foto: © re-cover.de

Weihnachtsgeschenke: Jan Plewka

(Uwe)

Jan Plewka im Januar in der Brotfabrik: Ja, das ist ein Konzerttipp und den könnte ich ja auch unter die ganz normalen Tipps für Januar schreiben. Mache ich sicher auch. Hier an dieser Stelle steht er, weil ich einen Tipp für den Smash-Burger-Himmel „Goldies“ neben der Zeil kurzfristig noch rausgenommen habe. Jan Plewkas Stimme ist einfach ein Geschenk und daher passt er auch hierher. Zusammen mit Marco Schmedtje, mit der er die Band Zinoba hatte, kommt er mal wieder in die Brotfabrik und es wird mal wieder großartig werden. Plewka ist ein Geschenk, mit Gitarrist Schmedjte wird er neben eigenen Sachen (nix von Selig), Rio Reiser unter anderem Cover-Songs aus den 1980er Jahren singen.

Foto: Veranstalter

Weihnachtsgeschenke: Spende an PEOPLE FOR PEOPLE

(Daniela)

Meine Freundin Anna Demisch hat 2015 einen kleinen gemeinnützigen Verein gegründet, mit dem sie Riesiges bewegt.
Ein Projekt sind ihre Patenschaften. Uwe und ich sind seit 2018 Paten von Nader, einem jetzt 15 jährigen Jungen im Jemen. Als Anna ihn kennenlernte war er neun Jahre und musste als Straßenverkäufer arbeiten. Durch unsere Patenschaft kann er seitdem die Schule besuchen.

Leider ist es für Anna sehr kompliziert diese Patenschaften aufrecht zu erhalten, da es ihr kaum möglich ist Gelder in den Jemen zu transferieren und sie legt bei jeder Patenschaft drauf. Anna freut sich daher über Spenden an ihren Verein. http://www.people4people.social/Home/

Weihnachtsgeschenke: GALERIE GESAMTMETALL

(Martin)

Stille Nacht, Laute Waffen – eine zerrissene Gesellschaft
Weihnachtsausstellung in der GALERIE GESAMTMETALL

 
Im November wurde die Ausstellung in der Galerie Gesamtmetall eröffnet. Jetzt empfehle ich Ausstellung und die Galerie als Ort des geschmackvollen Schmuckkaufs natürlich wieder! Es gibt sie noch: Gewerbetreibende mit gesellschaftlichem Engagement, sozialem Gewissen und dem Mut, beides auch zu formulieren. Man kann das auch unternehmerische Verantwortung nennen! 
„Nazi-Parolen werden wieder gesellschaftsfähig – Fremdenfeindlichkeit gilt wieder als normal. Wir stellen uns dagegen! Es gibt echte Probleme in Deutschland und weltweit. Bildung, Umwelt, gesellschaftliche Veränderungen durch KI und demografischer Wandel sind einige der wirklich wichtigen Herausforderungen, für die wir dringend Lösungen brauchen. Wir laden alle ein, sich für Freiheit, Gleichheit und Solidarität gemeinsam einzusetzen. Das kann unsere gespaltene Gesellschaft wieder zusammenführen – Weihnachten bietet sich dafür an.“
Tatsächlich laden Arne Peters und sein Team von GESAMTMETALL mit diesem Text in ihre Galerie Gesamtmetall ein!
 
Die Galerie Gesamtmetall selbst ist eine eigene Schmuckschatulle. Unsagbar, wie viele Designer, unterschiedliche Schmuckstile und Schmuckstücke es dort zu entdecken gibt. Arne und seine Mitarbeiter*innen können Geschichten zu den Kleinoden erzählen, kennen die Menschen dahinter persönlich, haben Schmuckwissen, können beraten und haben für jede/n einzelne/n Kundin/Kunden einen treffsicheren individuellen Blick.
 
Und gleichsam: Mit dem Motto der diesjährigen Ausstellung ‚Stille Nacht, Laute Waffen – eine zerrissene Gesellschaft‘ geht es GALERIE GESAMTMETALL um das Große und Ganze… Macht euch hübsch, seid unbeugsam, tragt Geschmeide: schmückt euch mit GESAMTMETALL!   
 
https://galerie-gesamtmetall.com
GALERIE GESAMTMETALL, Liebfrauenberg 52, 60313 Frankfurt am Main
Foto: © Galerie Gesamtmetall

JANUAR 2025
Donnerstag, 2. Januar: OF/ GÖTTER WIE WIR – in Anwesenheit von Gott

(Andrea)

Etliche Fernsehpreise später und immer ausverkauften Shows, heute ein Lichtblick: Sollten wir Götter wie wir endlich live erleben? Das göttliche Zweigestirn Inge und Renate mit den Problemen ihrer eigenen Schöpfung und den Tücken der Menschheit auf der Bühne im Filmklubb und mit viel Glück und Hallelulja bekommt auch ihr noch ein Kärtchen. Einlass 18 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Samstag, 4. Januar: Of/ Emilia Perez

(Andrea)

Die Geschichte klingt interessant und auch verrückt genug, dass ich heute in den Filmklubb möchte: " Anwältin Rita (Zoe Saldaña) ist ein kleines Licht in einer großen Firma: überqualifiziert, aber unterrepräsentiert. Ihrer Intelligenz verdanken Drogendealer, Mörder und Kartellbosse die Freiheit. Im Blitzlichtgewitter sonnt sich hinterher ihr stets korrumpierbarer Chef. Eines Tages bietet sich ihr ein Ausweg: Kartellboss Manitas del Monte (Karla Sofía Gascón) will mit ihrer Hilfe aus der Mafia-Welt aussteigen. Rita soll den Schlussstrich unter sein zweifelhaftes Lebenswerk ziehen, ein neues Leben für seine Frau Jessi (Selena Gomez) und die Kinder organisieren und einen Plan umsetzen, den er seit Jahren im Verborgenen vorbereitet hat: sich voll und ganz in die Frau zu verwandeln, die er tief im Inneren schon immer war: EMILIA PÉREZ. Doch Manitas' Vergangenheit ist eine Geschichte, die nur ihren eigenen Regeln gehorcht, die wiederkehrt und sich mit aller Gewalt rächen wird. Eine einzigartige Kino-Offenbarung ist dieses epochale Meisterwerk mit grandioser Starbesetzung, das in Cannes mit gleich zwei Preisen ausgezeichnet wurde. Der mehrfach preisgekrönte Regisseur Jacques Audiard schreibt sich mit dieser formal revolutionären Geschichte über die absolute Freiheit der Selbsterfindung endgültig in die Geschichte ein. Eine grandiose Show voller Vitalität und Energie, die alle Sinne fesselt, in ihren Bann zieht und die Macht des Kinos so leidenschaftlich zelebriert wie noch nie." Einlass 18 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach

Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)

Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen.
Die Ausstellungist die erste Retrospektive von  Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.

Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei

Sonntag, 05. Januar: Rodelinda (Wiederaufnahmepremiere, weitere Termine)

(Martin)

Georg Friedrich Händel klassik-begeistert.de überschreibt die Premierenkritik mit: „Barockoper als starker Psychokrimi“! 

„Eine herrschaftliche Villa nimmt die Drehbühne ein. Mal schaut man von außen auf ihre monumentale Fassade, mal auf karg möblierte, weiße Innenräume in zwei Stockwerken und das Eingangsfoyer samt Treppenhaus. So stelle ich mir den idealen Schauplatz für Dramen von Ibsen oder Strindberg vor. Aber wer Operninszenierungen des gefragten, viel beschäftigten Regisseurs Claus Guth gesehen hat und seine Handschrift kennt, weiß, dass er gerne auch Musikdramen aus früheren Jahrhunderten in Bühnenräumen ansiedelt, die ähnlich ausgestaltet sind wie diese von Christian Schmidt. Wiewohl ich Barockopern im szenisch-historisch informierten Aufführungsstil bevorzuge, muss ich Guth konzedieren, dass er Händels „Rodelinda“ an der Oper Frankfurt, eine Koproduktion mit Madrid, Lyon und Barcelona, ästhetisch ansprechend und mit schlüssiger Psychologie zu einem packenden Opernkrimi ausgestaltet.“
(klassik-begeistert.de) 

Musikalisch ist ‚Rodelinda‘ ein absoluter Hochgenuss und ein MUSS für alle Freund*innen der Barockoper. Hier ein Trailer. 

„Händels Oper Rodelinda enthält so viele musikalische Perlen, dass man sich wünscht, dieses Werk häufiger auf dem Spielplan zu sehen. Guths Inszenierung überzeugt auf ganzer Linie und lässt die dreieinhalb Stunden wie im Flug vergehen.“ (OnlineMusikMagazin).  

Hier geht’s zu den Tickets 

Sonntag, 5. Januar (Wiederaufnahmepremiere) um 18.00h
Weitere Vorstellungen am Samstag, 11., Sonntag, 19., Samstag, 25., und Freitag, 31. (19.00h) Januar.
Soweit nicht anders angegeben, beginnen die Vorstellungen um 18.00h
Oper Frankfurt
Foto: Monika Ritterhaus

Freitag, 10. Januar: Die Kassierer

(Uwe)

„Und da gibt es dann die Legende, daß wir 1985 ein Punkkonzert veranstalten wollten und selber an der Kasse saßen – also beschlossen wir, selber aufzutreten und uns „Die Kassierer“ zu nennen. Das erste Konzert wurde dann auch gleich von der Polizei verboten. Das zweite Konzert bestritten wir mit den Saynday Strings, einer Folkband, als Vorgruppe. Dann hatten wir ein Konzert in glaube ich Göppingen, was recht groß war – also an die 1000 Zuschauer. Hannes und die Idiots hatten uns da wohl gebucht und waren auch die einzigen, die auf uns feierten ….“

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Freitag, 10. Januar: Erased Memories, Disrupted Futures

(Martin)

Eine Konfrontation der deutschen Kolonialverbrechen in Vergangenheit und Gegenwart - Medico International & Forensic Architecture

Die Filmproduktion von Forensic Architecture erzählt die Geschichte des grausamen kolonialen Erbes von Shark Island, das Deutschland, Namibia und die Völker der OvaHerero und Nama miteinander verbindet.

1905. Im ersten Völkermord des 21. Jahrhunderts errichtet die deutsche Kolonialarmee Arbeits- und Vernichtungslager. Auf der Insel Shark Island werden Tausende den mörderischen Lagerbedingungen zu Opfer fallen.
2024. Deutschland hat den Genozid nicht als solchen anerkannt. Indes wird in Namibia im Interesse der deutschen Wirtschaft ein neues Energie-Megaprojekt gebaut, das Shark Island zu vernichten droht.

Nach dem Filmscreening diskutieren wir die anhaltende Bedeutung deutscher Kolonialverbrechen mit Aktivist:innen von Forensic Architecture und dem Bündnis „Völkermord verjährt nicht“.
 
Hier geht’s zu den Tickets (Solidarisches Preissystem)
 
Freitag, 10. Januar um 19.00 Uhr im Mousonturm
Foto: © Forensic Architecture

Samstag, 11. Januar: Northern Lite

(Uwe)

Die „Nordlichter“ sind ein Trio aus Thüringen. Ihre Musik, Elektropop / Rock, ist tatsächlich schwungvoller als ihr Pressetext: „Von den Anfängen bis hin zu den aktuellen Hits präsentiert die Band ihre musikalische Entwicklung und ihre Leidenschaft für das, was sie tun. Erlebe Northern Lite in Bestform und lass Dich von ihrer energiegeladenen Bühnenpräsenz mitreißen. Northern Lite sind perfekt aufeinander eingespielt und bringen ihr Publikum zum Tanzen und Mitsingen.“

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19:30 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Donnerstag, 16. Januar: LOW. David Bowie's Berlin Years (Graphic Novel)

(Uwe)

Mit viel Zeitkolorit schildert Reinhard Kleist, wie Bowie sich in Berlin kopfüber ins Gestern, ins Heute und ins Morgen stürzt: Mit Romy Haag erkundet er die Dekadenz der wilden Zwanziger, mit Iggy Pop Kraftwerk und Tangerine Dream. Und in den Hansa Studios im Schatten der Berliner Mauer erwächst dem Geist der Vergangenheit seine visionärste Musik. In Berlin werden Ziggy Stardust, Halloween Jack, der Thin White Duke zu David Bowie.

Mit Reinhard Kleist ist einer der bekanntesten und virtuosesten Comiczeichner Deutschlands zu Gast in der ROMANFABRIK. Seine Comicbiografien über u.a. Johnny Cash, Nick Cave und Fidel Castro haben ihn international bekannt gemacht.

Lesung mit Gespräch und als Zugabe: Live-Zeichnen zu Musik (Gesang: Jule Heidmann; am Bass: Gregor Praml). Moderation: Jakob Hoffmann.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Verlag

Freitag, 17. Januar: Jan Plewka und Marco Schmedtje

(Uwe)

Between the 80’s

Jan Plewka feiere ich in Danielas Ausgehtipps seit ich dabei bin. Ich entdeckte ihn nicht über Selig, sondern über die Kurzzeitband Zinoba und den Song „Im Grunde“. Die CD lag in einem Second Hand Laden auf einem Wühltisch. Der eine Euro, den ich dafür zahlte, war es mehr als wert, weil ich „Im Grunde“ auf der Rückfahrt sieben Stunden am Stück hörte. Die Band hatte Plewka zusammen mit Marco Schmedtje, mit dem er auch mit „Jan Plewka singt Rio Reiser“ immer wieder tourt. Daneben touren sie mit dem Programm „Between the Bars“, bei dem sie Coverversionen darboten und eigene Songs aus dem Katalog von Zinoba, so wie den jeweiligen Soloalben von Plewka und Schmedtje.

Vor einigen Monaten wurde das gemeinsame Schaffen durch das Coveralbum „Between the 80’s“ ergänzt. Das ist eine Sammlung aus durchweg höchst erfolgreichen Songs – man darf sagen: Klassikern – dieses Jahrzehnts, komplett neu und in ihrer ganz eigenen Weise interpretiert.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Samstag, 18. Januar: Erika Stucky

(Martin)

Spacecake - Konzert
 
Erika Stucky sieht deutliche Parallelen zwischen einem Live-Konzert und einem Bankraub. Really? Ja, denn es geht um einen Coup. Jedes Mal aufs Neue gilt es, ihn präzise vorzubereiten, die richtigen Kompliz*innen zu finden, damit das Überraschungsmoment gelingt. Rein in das Konzertgebäude, eine Performance mit Vollgas und Überzeugungskraft, ab in den Bus, zurück zur Homebase.

Sie braucht Spezialist*innen für so ein musikalisches Abenteuer: einen Pyrotechniker, einen Codeknacker, einen Fahrer, einen Kartenleser. Also ein Team, dass sich in jeder Sekunde perfekt versteht und präzise miteinander harmoniert. Bei „Spacecake” hat Stucky einen ihrer ältesten Komplizen dabei. Seit gut zwei Dekaden verlässt sie sich immer wieder auf die herausragenden Qualitäten von Christy Doran. Bekannt als ein Gitarrist, der sich den Jimi Hendrix-Zauber schon in sehr jungen Jahren komplett einverleibt hat, ohne dabei seine eigene musikalische Persönlichkeit und eigenen Stil zu verlieren. Das können wenige.

Was dieses vertraute Duo diesmal an neuen Ideen, Tricks und Kunststücken aushecken wird, bleibt natürlich erst mal im Dunkeln. Ebenso, welche musikalische Favoriten der letzten Jahre neu belebt werden. Sicher ist: Erika erzählt von Libellen, Hippie-Poesie, Big Sur und Marfa. Dieser Coup wird zweifellos gelingen. Und statt Goldbarren werden Herzen geraubt. Natürlich friedlich und rein akustisch. Kommt unbewaffnet.
 
Hier geht’s zu den Tickets
 
Samstag, 18. Januar um 20.00 Uhr, Konzert im Mousonturm
Foto: © Mirco Taliercio

Donnerstag, 23. & 24. Januar: Geld

(Martin)

Eine Produktion von Vlasova/Pawlica - Tanz
 
Was ist Geld? Macht es unser Leben wirklich besser oder ist es der Ursprung vieler unserer Probleme? In einer Welt, in der sich alles um Geld zu drehen scheint, gehen Vlasova/Pawlica auf eine bewegende Reise durch die Geschichte und Bedeutung von Geld. Mit einer Mischung aus Tanz, Theater und kraftvollen Körperbildern hinterfragen sie die Macht des Geldes und werfen die Frage auf: Was würde passieren, wenn Geld plötzlich keine Rolle mehr spielt?

Die Performance nimmt uns mit in die Vergangenheit, als Gold und Silber noch die Welt regierten, und schlägt dann den Bogen in die Gegenwart, wo Kreditkarten und unsichtbare Transaktionen unser Leben bestimmen. Gleichzeitig träumen wir von einer Utopie: einer Welt ohne Geld, in der menschliche Werte mehr zählen als materielle Besitztümer. Doch ist das wirklich erstrebenswert?

„GELD“ verwebt humorvolle und ernste Momente und bringt uns dazu, über unsere eigene Beziehung zu Geld nachzudenken. Es ist eine Einladung, Tabus zu brechen und offen über das zu sprechen, was wir oft verdrängen. Eine Reise, die Sie nicht nur unterhält, sondern zum Nachdenken anregt – bereit für eine goldene Reise?
 
Hier geht’s zur Reservierung

Um jeweils 20 Uhr in den Tanz – Landungsbrücken
Frankfurt, Gutleutstraße 294
Foto: © Veranstalter*in

Donnerstag, 23. & 24. Januar Living the Dream with Grandma

(Martin)

László Göndör & Éva Katona - Theater

László Göndör leidet unter einer Identitätskrise, als er mitten in der Corona-Pandemie bei seiner 97-jährigen Großmutter einzieht, einer Schoah-Überlebenden. 32 Tage lang versuchen beide, den Schmerz und die Traumata des jeweils anderen, wie auch ihre tiefgreifende Liebe füreinander zu begreifen.
 
Video- und Audioaufnahmen aus der Zeit ihres Zusammenlebens lassen die Auswirkungen generationsübergreifender Traumata auf ihre Persönlichkeiten und ihre Beziehung erahnen. Die Kluft zwischen den beiden Generationen wird durch die liebevolle Beziehung zueinander überbrückt, durch einen Prozess des Verstehens und der Akzeptanz.
 
László Göndör gelingt in dieser zutiefst berührenden Theaterarbeit das scheinbar Unmögliche, er erzählt diese vielschichtigen und komplexen Themen poetisch und voller Humor.
 
Hier geht’s zu den Tickets
 
Um jeweils 20.00 Uhr im Mousonturm
Foto: Gergely Ofner

Bis 26. Januar 2025: The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt

(Daniela)

Im Rahmen der Glenkeen Garden Residencies lädt die Crespo Foundation Künstler:innen zu dreimonatigen Aufenthalten nach Glenkeen Garden ein, während derer sie zum Thema „ArtNature/NatureArt“ forschen und arbeiten.

„The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt“ markiert in doppelter Hinsicht eine Premiere: Es ist die erste Ausstellung der ersten Phase der Glenkeen Garden Residencies und die erste Ausstellung im Open Space des neuen Crespo Haus in Frankfurt.

Die Ausstellung verkörpert außerdem das Kondensat eines Beziehungsgeflechts: von Ulrike Crespos Lebensmittelpunkten in Irland und Frankfurt, von ihrem Wirken als Fotokünstlerin und Gartengestalterin und von ihrer Aufmerksamkeit und Unterstützung für Künstler:innen.

https://www.crespo-foundation.de/de/programm/glenkeen-garden-residencies

Sa., 12.10.24—So., 26.01.25
Crespo Haus, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt
Eintritt frei

Donnerstag 30. Januar: Pop Goes Big! Stefanie Heinzmann & hr-Bigband

(Daniela)

Pop Goes Big! Stefanie Heinzmann & hr-Bigband

Die hr-Bigband bittet in diesem Jahr eine Künstlerin mit auf die Bühne, die dort seit bereits 16 Jahren zuhause ist. Mit gerade einmal 18 siegte Stefanie Heinzmann bei Stefan Raabs „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ und hat sich als eine der wenigen Show-Gewinnerinnen zu einer etablierten Sängerin der deutschen Musikszene entwickelt. Heute bewegt sich ihre Musik irgendwo zwischen Pop, Dance und Soul. Die hr-Bigband freut sich darauf, Ihnen die Songs der „Schweizer Joss Stone“ im Bigband-Gewand zu präsentieren!

Weitere Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2024-25/pop-goes-big-stefanie-heinzmann,pop-goes-big-100.html
Foto: Maximilian König

Freitag, 31. Januar: OF/ Neuigkeiten aus Lappland

(Andrea)

Was erstmal absurd klingt, beruht laut wikipedia auf einer wahren Begebenheit, die sich allerdings 1984 zugetragen hat. In Zeiten kurz vor Glasnost und Perestroika, Abrüstung und in Deutschland der Einführung der Anschnallpflicht im Auto. Derweil stürzte eine sowjetische Rakete im finnischen Eis ab... Wie hat sich die Welt gedreht, 2025, nach über 1.000 Tagen Krieg in der Ukraine und inzwischen dem Einsatz von Langstreckenraketen klingt gar nichts mehr absurd. Denn statt ab- wird international aufgerüstet, Nordkorea soll über mindestens 50 nukleare Sprensätze verfügen, Indien und Parkistan über jeweils 170 Kernwaffen, China verfügt über schätzungsweise 500 atomare Sprengköpfe, die USA und in Russland besitzen jeweils mehr als 5.000 Atombomben, las ich neulich im Spiegel. Da mache ich doch lieber eine Zeitreise ins finnische Lappland 1984: "Die alleinerziehende Mutter Niina demoliert aus Versehen das Panoramafenster der „Lappland News“. Der Chef des harmonieliebenden Käseblättchens lässt sich von ihr überreden, den Schaden mit selbstgeschriebenen Artikeln wieder auszugleichen – heitere Themen vorausgesetzt! Niina aber glaubt, an einer großen Story dran zu sein. Hat wirklich niemand außer ihr den ohrenbetäubenden Knall gehört? Als finnische Verteidigungskräfte in dem Dörfchen anrücken, verdichten sich die Hinweise, dass im Eis eine sowjetische Rakete abgestürzt ist. Die lethargischen Lappländer wollen von atomarer Angst aber nichts wissen. Doch Niina verwickelt sich in eine absurde Investigativ-Recherche, auf der die Wahrheit immer nur eine Raketenlänge entfernt ist...."

Daniel schreibt, „Neuigkeiten aus Lappland“ sei ein echtes, eigenes, ganz besonderes Filmjuwel, das uns vor wenigen Tagen im Kino einfach nur begeistert habe und weil Pana übrigens Halb-Finne ist, wird er hierzu garantiert feinste kulinarische Antworten finden. www.kino-kulinarisch.de

Alte Schlosserei auf dem Gelände der EV=, Goethering, Offenbach

Freitag, 31. Januar: 81. Naxos Hallenkonzert

(Martin)

Love Songs - Ensemble S201
 
Liebeshungrig:
Love grows in a mango tree verspricht das gleichnamige Werk von Jonah Haven. Raphaël Languillat flirtet in seinen neuen Love songs mit French-House-Music und vereint Ambient-Remixes aus Daft Punks Discovery-Album mit Fragmenten aus Shakespeares erotischem Gedicht Venus und Adonis zur audiovisuellen Vaporwave-Erzählung über Liebe, Begehren und Tod.
 
Kontrastierend dazu herrscht in der Noise-Music von Hannes Seidl und Tamon Yashima ein intensiveres Klima, das nicht nur die Ohren, aber auch den ganzen Körper in Schwingung versetzt.

Das Programm:
Tamon Yashima - I broke my hands, 2024
Jonah Haven - love grows in a mango tree, 2016
Raphaël Languillat - Love songs (after Daft Punk), 2024, UA
Lucia Kilger - Jouverlis, 2023
Hannes Seidl - Mixtape, 2013
Es spielen: Dimitry Stavrianidi - Flöte | Tamon Yashima - Oboe
Heni Hyunjung Kim - Klarinette | Filip Erakovic - Akkordeon | Robert Alan Wheatley - Cello

Um 20.00 Uhr in der Naxos Halle
Foto: © Naxos Hallenkonzerte

FEBRUAR 2025
Bis 05. Februar 2025: OF/ Heimat

(Andrea)

Das Diamant in der Frankfurter Straße ist tot, es lebe das Diamant! Wunderbar, dass aus dem UND irgendwann das Diamant entstanden und dessen Geschichte noch nicht fertig erzählt ist. Einem vielschichtigen Thema widmet sich die neue Ausstellung, »Heimat« mit verschiedenen Videoinstallation im Offenbacher Rathaus: "die Schaukel im Garten meiner Eltern, ein besonderes Mehlspeisengericht, die erste eigene Wohnung oder die Umarmung eines geliebten Menschen – all dies sind unterschiedliche Definitionen von Heimat und Teil der Videoinstallation Heimat, die ab dem 6. Dezember 2024 im Offenbacher Rathaus zu sehen ist. Für diese Ausstellung werden Offenbacherinnen zu ihrem Heimatgefühl befragt. Das Ziel war es, die vielfältigen Bedeutungen des Begriffs Heimat zu entdecken, die in den individuellen Lebensgeschichten der Befragten verankert sind. Die Videointerviews werden zusammen mit Erinerungsstücken in insgesamt elf Museumsvitrinen präsentiert, die im Rathaus verteilt sind. Jede Vitrine repräsentiert eine Person und ihre ganz persönliche Lebensgeschichte.

Die Betrachter_innen sind eingeladen, diesen Geschichten nicht nur zuzuhören, sondern auch eine eigene Wahrnehmung von Heimat zu entwickeln. Sie sollen die Unterschiede in den Erlebnissen erkennen und hoffentlich begreifen, dass wir manchmal mehr miteinander teilen, als wir auf den ersten Blick denken. In einigen Sprachen gibt es keine direkte Übersetzung für das deutsche Wort Heimat. Es kann den Ort bezeichnen, an dem man lebt, an dem man aufgewachsen ist oder aus dem Land man kommt – aber Heimat kann auch der Geruch eines Gebäcks der Mutter sein, ein bestimmter Treffpunkt in der Stadt oder einfach eine Umarmung. Eine Ausstellung von Furkan Alptekin, Camila Chinchilla, Vlada Shcholkina (HfG-Studierende) und Max Brück (Künstlerischer Mitarbeiter). Rathaus, Berliner Straße 100, Offenbach&nb

Freitag, 21. & 22. Februar Ich nehm dir alles weg – Ein Schlagerballett

(Martin)

Wo überschneiden sich Pina Bausch und die ZDF-Hitparade, besonders im Hinblick auf ihren nationsbildenden Charakter?

Inspiriert vom Untertitel „Schlagerballett” einer frühen Arbeit Bauschs, und deren Kompanie, die man vielleicht als größten Exportschlager deutscher „Hochkultur” bezeichnen könnte, begibt sich die Choreografin und Performerin Joana Tischkau auf die Suche nach Möglichkeiten, die deutsche Heimaterzählung zu queren.  

In der Tradition Schwarzer Deutscher Schlagerstars wie Roberto Blanco, Randolph Rose, Marie Nejar oder Tina Daute ertanzen und ersingen die Performer*innen sich eine ästhetische Germanness, die unabhängig von Weißsein und Heteronormativität Sinn ergibt. Nach „Last Night a DJ took my life” (Schauspielhaus Zürich) holt Joana Tischkau eine weitere Kiste aus dem Archiv des „Deutschen Museums für Schwarze Unterhaltung und Black Music” hervor, das 2020 in Frankfurt seine Türen geöffnet hatte, um die unwahrscheinliche, jedoch einleuchtende Matrix „Deutschland – Showbiz – White Supremacy“ zu bearbeiten. 

Hier gibt’s eine Kritik vom Deutschlandfunk
Hier geht’s zu den Tickets 

Um jeweils 20.00 Uhr im Mousonturm
Foto: © Lennart Bredeweg

Bis Sonntag, 23. Februar 2025: „Moving Boxes“ von Heiner Blum und Jakob Sturm

(Petra)

Die historische Villa, in der sich der Nassauische Kunstverein Wiesbaden befindet, wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Mietshaus mit Wohnungen konzipiert. In Auseinandersetzung mit der ursprünglichen Funktion und Bedeutung des Gebäudes realisiert der Kunstverein im Rahmen des Kooperationsprojekts INTERIOR ein partizipatives Ausstellungsprojekt, das sich mit dem Thema Wohnen beschäftigt. Mit Moving Boxes verwandeln sich die Räumlichkeiten des Kunstvereins in eine lebendige Bühne für Wohnexperimente, Alltag, Austausch und Begegnungen. Es geht darum, das kommunikative und soziale Potential des Ortes gemeinsam mit eingeladenen Künstler*innen, dem Publikum und verschiedenen Akteur*innen zu hinterfragen. Im Laufe unseres Lebens wechseln wir vielfach die Orte, an denen wir wohnen. Nicht nur Möbel werden bewegt, sondern auch die vielen kleinen und großen Dinge, mit denen wir uns umgeben. Sorgfältig in Umzugskartons verpackt, wechseln auch sie den Ort, um an neuer Stelle wieder aktiviert zu werden. Umzugskartons sind wesentlicher Teil der Umzugsmasse und Transferbehälter für die Dinge, die unsere Biografien begleiten. Hier bekommen die Kartons eine Bühne. Sie verkörpern zeichenhaft und real die Mobilität der Menschen unserer Zeit. Wie wäre es, wenn sie nicht nur als Transportmittel für die Dinge, sondern auch in unterschiedlichen Formaten selbst als Raum genutzt würden? In Zeiten steigender Wohnungspreise eröffnen Kartons spannende Möglichkeiten, Wohnraum neu zu denken. Wie wäre es, allein, mit Freund*innen oder Fremden in einem Karton zu leben, zu arbeiten, zu feiern, zu verweilen und zu träumen? Diese Fragestellungen werden mit Moving Boxes modellhaft untersucht.

Moving Boxes - ein Projekt von Heiner Blum und Jakob Sturm und Gästen in Zusammenarbeit mit Lotte Dinse und Selina Hammer in Koproduktion mit Diamant / Museum Of Urban Culture und Orte möglichen Wohnens, Ort: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Adresse: Wilhelmstraße 15Öffnungszeiten: dienstags, freitags und samstags16 - 21 Uhr, sonntags 15 - 20 Uhr (geschlossen: 23. Dezember 2024 - 2. Januar 2025), Eintritt: 5 (3) Euro

MÄRZ & APRIL 2025
Bis Sonntag, 02. März 2025: Ausstellung "Das Anwesende des Abwesenden" im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Seit einigen Jahren entstehen hier immer wieder großartige Ausstellungen in Kooperation unter anderem mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dieses Mal mit dem Institut für Theoretische Physik, Goethe-Universität Frankfurt). Der thematische Faden klingt wie ein Widerspruch: "Das Anwesende des Abwesenden". Atemberaubende Kunstwerke und Wissenschaftsexponate laden zum Staunen und Berührtsein ein. Die Abgüsse von Menschen aus Pompeji, die vor fast 2000 Jahren aus dem Leben gerissen und vom Vulkanmaterial als Negativform erhalten wurden – was lassen sie die Betrachtenden erahnen? Die versteinerten Fußabdrücke prähistorischer Menschen, die vor 3,6 Milionen Jahren entstanden – was sagen sie uns über die Existenz dieser Menschen? Die monumentalen, sakralen Messingbilder von Tierabdrücken des jungen Künstlers Toni R. Toivonen – warum erschüttern sie uns? Der Ausstellungstitel spielt auf die Materie als Präsenz an, in der sich Spuren des Lebenden einschreiben. Dabei werden Exponate räumlich gegenübergestellt, die sowohl aus künstlerischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive die abstrakte Idee einer "Anwesenheit des Abwesenden" in einen erweiterten Denkraum stellt. Die kuratorische Erzählung wird sich bis zum astrophysikalischen Phänomen des Schwarzen Lochs vorwagen. Das Denken über Ausdehnung und Zeit und der Unendlichkeit des Alls liegen ausserhalb unseres menschlichen Vorstellungsvermögens und gleichzeitig öffnet es die Frage nach wer wir sind. Schwebend irgendwo zwischen Unermesslichkeit und Ewigkeit liegt unser Planet. Und für einen winzigen Moment öffnet das eigene Leben ein Fenster. Das Ich erlebt das Wunder der Realität durch die Sinne unseres Körpers. In flüchtigen Augenblicken verbinden wir uns mit der Ewigkeit und geben Spuren des Seins eine materielle Form. Kunst ist da ein Weg.

Die Anwesenheit des Abwesenden, Ausstellung mit: Heidi Bucher, Lawrence Malstaf, Marshmallow Laser Feast, Petra Noordkamp, Claudio Parmiggiani, Toni R. Toivonen und mit Exponaten aus dem Archäologischen Park von Pompeji, dem Prähistorischen Museum Florenz „Paolo Graziosi”, dem Naturhistorischen Museum Wien, dem LWL-Museum für Naturkunde, Münster, der Associazione Gibellina Parco Culturale und mit Luciano Rezzolla, Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt, kuratiert von: Franziska Nori, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Anita Lavorano und Laura Per, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags  - sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr

Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.

"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei

MAI & JUNI 2025
Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)

In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.

INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier 


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