 |
| 06.12.2024 |
 |
|
|
Geschenke, Überraschungen, St. Pauli

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Vor lauter Hektik habe ich doch glatt vergessen meinen Schuh rauszustellen. Netterweise hat das Uwe für mich getan und so hatte ich heute Morgen einen fairgehandelten Schoko-Nikolaus und APERITIVO CLUB Socken drin, da hat der Nikolaus ein sehr passendes Geschenk gefunden.
Apropos Geschenke. Wie jedes Jahr, hat das Redaktionsteam, zusätzlich zu den Ausgehtipps, wieder ein paar Geschenketipps für Euch zusammengestellt. Vielleicht ist ja was für Euch dabei?
Ich kaufe total gerne auf kleinen Märkten ein. An diesem Wochenende ist der schöne Weihnachtsmarkt in Kronberg. Da würde ich so gerne hin, denn dort gibt es im Hof der Receptur leckere gebratene Salsiccia von der Partnerstadt Porto Recanati. Wir sind jedoch auf dem Weihnachtsmarkt in Steinbach. Dort hat das Portofino einen Verkausfstand und danach gehen wir noch auf den Weihnachtsmarkt ins Lucille.
Aber heute geht's erstmal zum Chor, dann zum Glühwein zu Badias und im Anschluss zum Vintage Soundsystem ins Pastel. Da geht es heute Abend um das Thema "Frauen im Black Metal". Ich kann zwar mit Black Metal nix anfangen, aber ich finde die Musikreihe von Jean Troulliet und Dirk von Manteufel so gut, dass ich da trotzdem hingehen werde.
Und nochmal zurück zum Thema Geschenke: Ich wollte meinem Sohn zu Weihnachten ein Wochenende in Hamburg schenken und hatte mich bei der Eintracht für Tickets für das Spiel bei St. Pauli beworben. Wir wollten zusammen mit seinen Freunden, die in Hamburg wohnen, zum Spiel gehen. Heute kam die Absage der Eintracht. Ich suche daher 4 Tickets für das Spiel am 11. Januar, sollte jemand von Euch jemanden kennen, der jemanden kennt...
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
|
FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
|
ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net
2 x 2 Tickets für GASTONE - 20 Jahre Spaghetti auf die Ohren am 26.12. im ZOOM. Gewinnfrage: Welches besondere Schmuckatelier empfiehlt Martin in der Kategorie: Geschenketipps?
|
ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net
2 x 2 Tickets für die große Jahresabschlussparty mit Revolte Tanzbein, Banjoory, The Bad Me & Jason Fretz am 28.12. im Zoom. Gewinnfrage: Welchen Siebdruck empfiehlt Uwe in der Rubrik Weihnachtsgeschenke?
|
ZU GEWINNEN (Petra): Zum Nikolaus: 1 x Margret Atwoods Buch: „Brennende Fragen“ (Petra)
Das Buch wird vom Piper Verlag, Bonnier Media, zur Verfügung gestellt: Die/der Gewinner*in erhaltet es per Post. Nur hierfür werden Eure persönlichen Daten einmalig verwendet.
Frage: Welcher mächtige Mann, der gerade ein unfassbares politisches Comeback hinlegt, ist ebenfalls Thema in Atwoods Werk, um das es heute geht?
Antwort im Betreff bitte mit Eurem vollständigen Namen und Eurer Postadresse per E-Mail an Petra
|
Weihnachtsgeschenke: Spende an PEOPLE FOR PEOPLE
(Daniela)
Meine Freundin Anna Demisch hat 2015 einen kleinen gemeinnützigen Verein gegründet, mit dem sie Riesiges bewegt. Ein Projekt sind ihre Patenschaften. Uwe und ich sind seit 2018 Paten von Nader, einem jetzt 15 jährigen Jungen im Jemen. Als Anna ihn kennenlernte war er neun Jahre und musste als Straßenverkäufer arbeiten. Durch unsere Patenschaft kann er seitdem die Schule besuchen.
Leider ist es für Anna sehr kompliziert diese Patenschaften aufrecht zu erhalten, da es ihr kaum möglich ist Gelder in den Jemen zu transferieren und sie legt bei jeder Patenschaft drauf. Anna freut sich daher über Spenden an ihren Verein. http://www.people4people.social/Home/
|
Weihnachtsgeschenke: Mitgliedschaft bei Lotte Specht e.V.
(Daniela)
Ihr findet die Förderung und das Sichtbarmachen von fussballspielenden Mädchen/Frauen eine super Sache? Ihr seid auch der Meinung, dass Fußballspielende Mädchen einen eigenen Fußball Ball haben und sich den nicht von ihren Brüdern ausleihen müssen?
Dann verschnekt doch eine Mitgliedschaft für unseren Verein Lotte Specht e.V. Eine Mitgliedschaft kostet nur 12,- € pro Jahr und man bekommt dafür auch unseren tollen Lotte Specht Turnbeutel. Mit einer Mitgliedschaft unterstützt man unsere Aktivitäten, so verschenken wir z.B. den abgebildeten fair gehandelten Fußball an Mädchen, die sich keine Bälle leisten können, treten als Trikotsponsor:innen auf, gehen gemeinsam ins Stadion etc.
Für mehr Infos schaut auf unserer Seite: www.lotte-specht.de oder kontaktiert mich direkt.
Übrigens: 30% unsere Mitglieder sind Männer (u.A. Axel Hellmann) und einen EFC haben wir auch :-)
|
Weihnachtsgeschenke: Bücher über Familien

(Uwe)
Weihnachten ist eine sehr familiäre Angelegenheit und so möchte ich drei Bücher aus unterschiedlichen europäischen Ländern empfehlen, über die ich gleichsam lachen und weinen konnte. Die von Familie handeln und über diese erzählen, diesem Gebilde, in dem Liebe, Herzlichkeit, Missverständnis, Hoffnung, Enttäuschung, Witz und so viel mehr steckt. Die neuen Bücher der Autorin und der beiden Autoren der gleich folgenden Bücher verschlinge ich immer. Nicht immer sind diese ein Erlebnis, bei den drei nachfolgenden ist dies aber in jedem Fall so:
„Meine zehn Großväter das Meer und ich“ von Fabio Genovesi, in dem der Vater eines Jungen verunglückt und sich sein „Nonno“ und dessen neun teilweise sehr schräge Brüder um ihn kümmern. „Rückwärtswalzer“ von Vea Kaiser handelt von einem jungen Schauspieler in der Krise, der sich mit seinen drei Tanten auf eine skurrile Reise durch den Balkan begibt. David Foenkino erzählt in „Souvernirs“ von einem verhinderten Schriftsteller, dessen Großeltern und Eltern für Bewegung in seinem Leben sorgen. Zu beziehen sind die Bücher bei den Frankfurter Buchhandlungen um die Ecke.
Foto: Verlag
|
Weihnachtsgeschenke: Musik liegt in der Luft (ein Siebdruck von Moni Port)
(Uwe)
Gesungen wurde das gleichnamige Lied von Caterina Valente bereits 1958. Für jemanden wie ich, der Musik liebt, der sich, wenn er ein Lied entdeckt, das berührt und antreibt, bei dem man laut mitsingen oder leise mitjammern kann, ist der Titel des Songs attraktiv gedruckt auf einen weißen Hintergrund das passende Geschenk. Für alle anderen gibt es bei Moni Port im Studio soundso sicher was anderes zu finden.
|
Weihnachtsgeschenke: Postkartenbox von Moni Port
(Daniela)
Oh, so toll! Ich bin ja großer Fan von Moni Port und sofort, als Moni die Karten veröffentlicht hat, meine Boxen bestellt, denn sie sind limitiert. Seid schnell.
12 Zeichnungen von 12 Frauen, 12 Sätze auf 12 Postkarten ….. Postkartenedition: 12 Frauen // 12 Postkarten DIN A 6 // gedruckt auf 400 g Offset // limitiert auf 100 Exemplare // verpackt in schöner Blechdose 20,- Euro // im Atelier erhältlich
Atelier geöffnet: Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 15 Uhr studio soundso, Koselstraße 7 oder am Sonntag beim Weihnachtsmarkt im Lucille
|
Weihnachtsgeschenke: COMICS FÜR KIDS

(Daniela)
Der Frankfurter Jakob Hoffmann ist nicht nur (u.A.) Veranstalter des jährlich stattfindenden "Yippie! Kindercomicfestival" (7.-12.12.2024), sondern er ist auch Mitherausgeber des Kinder Comicsmagazins "POLLE". Damit es das Magazin weiter gibt, braucht er Unterstützung. Wir haben gerade ein Abo für Uwes Patenkind abgeschlossen...
Er schreibt: "Seit ein paar Jahren machen wir das und würden gerne weitermachen. Dafür brauchen wir mehr zahlende Käufer*innen. Wir kriegen viel Lob und Anerkennung für Polle, aber wir kommen aus unser Bubble nicht raus. Und auch bei denen, die es gut finden, kaufen es etliche dann doch nicht.
Wir haben jetzt eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Läuft ganz gut. Aber es sind immer noch zu wenig Leute, die mitmachen. Ich bitte Euch um Hilfe, das zu ändern.
Es gibt superschöne Zeichnungen, Drucke, Bücher etc. bei der Aktion - vor allem aber auch Abos von Polle. Helft uns, dass das noch mehr Leute mitbekommen. Sagt es weiter. Ermutigt die Menschen, auch etwas dafür auszugeben - ihre Kinder werden es mögen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Und der Preis dafür dann doch gar nicht zu hoch. Ich behaupte: es ist ein gutes Produkt, ein sinnvolles. Und für Weihnachten umso mehr."
https://www.startnext.com/pollefliegtweiter
|
Weihnachtsgeschenke: Jan Plewka
(Uwe)
Jan Plewka im Januar in der Brotfabrik: Ja, das ist ein Konzerttipp und den könnte ich ja auch unter die ganz normalen Tipps für Januar schreiben. Mache ich sicher auch. Hier an dieser Stelle steht er, weil ich einen Tipp für den Smash-Burger-Himmel „Goldies“ neben der Zeil kurzfristig noch rausgenommen habe. Jan Plewkas Stimme ist einfach ein Geschenk und daher passt er auch hierher. Zusammen mit Marco Schmedtje, mit der er die Band Zinoba hatte, kommt er mal wieder in die Brotfabrik und es wird mal wieder großartig werden. Plewka ist ein Geschenk, mit Gitarrist Schmedjte wird er neben eigenen Sachen (nix von Selig), Rio Reiser unter anderem Cover-Songs aus den 1980er Jahren singen.
Foto: Veranstalter
|
Weihnachtsgeschenke: Der Architekturführer von Wilhelm Opatz

(Daniela)
Alle (zwei) Jahre wieder: der Architekturführer von Wilhelm Opatz
Als begeisterte Frankfurterin liebe ich die Architekturführer von Wilhelm Opatz und habe sie alle im Regal stehen. Vor Kurzem ist der mittlerweile 6., jetzt zu den 2000er Jahren, erschienen. Ein tolles Geschenk, nicht nur für Architektur- und Frankfurtverliebte...
Mit Bauten internationaler Stars aus London, Paris und Wien und namhaften Architekten und Architektinnen aus Berlin, Freiburg, Stuttgart und Frankfurt. 10 Gebäude – u.a. Privathäuser, Schulen, Wohnhochhäuser, eine Kirche und auch ein Kiosk – werden vorgestellt. Und das Skizzenbuch eines Frankfurter Architekten. Und Kunst von Andreas Exner, Jürgen Krause und Mirek Macke. Mit einem Begleitwort des OBs Mike Josef.
– FRANKFURT 2000–2006, Junius Verlag Hamburg, 2024 – 208, S., 115 farbige Abb., 48,- EURO – Herausgeber: Freunde Frankfurts e.V. und Wilhelm E. Opatz
– Autoren: Daniel Bartetzko, Oliver Elser/DAM, Jo. Franzke, Silke Hohmann/Monopol, Mike Josef/OB, Michael Kummer, Adrian Seib, Fabian Wurm (alle Frankfurt), Adrian Koerfer (Bad Homburg), Thomas Edelmann (Hamburg), David Chipperfield Architects (London)
– Fotos: Moritz Bernoully, Georg Dörr, Ursula Edelmann, Peter Loewy, Wolfgang Stahr (alle Frankfurt), Volker Liesfeld und Christian Richters (Berlin)
Foto: Georg Dörr
|
Weihnachtsgeschenke: re-cover.de (Werkstattladen)

(Martin)
Der Laden heißt nicht nur Werkstattladen, der Laden ist eine Werkstatt! Atemberaubend, was aus ‚alten Sachen’ – und mir haben es insbesondere die T-Shirts als ‚Material’ angetan - entsteht! Ich habe mehrere Notizbücher mit einem Cover aus altem T-Shirt-Stoff. Allerliebst sind auch die handgemachten Hüllen für den Reisepass – es kam in ‚Grenzsituationen’ dadurch schon zu lächelnden Beamten! Wenn ihr ein Lieblings-T-Shirt habt, das sich irgendwie nicht mehr so ganz passabel tragen lässt – nicht wegwerfen! Lebt weiter damit, geht zu Sandra Elm und lasst euch ein Cover schneidern. Bei re-cover.de lassen sich noch viele weitere tolle Sachen entdecken, die re-cycelt wurden. Spannend auch, was aus alten Jeans entstehen kann. Hat man eine Jeans besonders lange sehr gern gehabt und sie ist am sich auflösen, dann hilft die grandiose Schneiderin/Retterin/Designerin Sandra, wenn man sich nicht trennen mag.
Dann hat man: „EIN UNIKAT, DAS (WIE) FÜR DICH GEMACHT IST. AUS EINEM (LIEBLINGS-) STÜCK AUS DEINEM LEBEN“. re-cover.de wurde 2008 mit dem reddot design award ausgezeichnet und war 2010 für den Designpreis Deutschland nominiert. https://m.facebook.com/re.cover.de re-cover.de, Neebstraße 1, 60385 Frankfurt am Main Foto: © re-cover.de
|
Weihnachtsgeschenke: THE HOLY CROSS BREWING SOCIETY

(Martin)
Kaffee (trinken und kaufen!), lecker Kuchen und mehr Eine Voraussetzung muss erfüllt sein und dann trinke ich wirklich sehr gern Kaffee: der Kaffee muss einfach gut sein! Im Holy Cross, das eigentlich ‚The Holy Cross Brewing Society’ heißt, gibt es den besten Kaffee! Ich liebe den Espresso, eine Freundin schwört auf den Cortado und als Jesko noch lebte, machte er sich im Rollstuhl im Sommer häufig extra auf den Weg quer durch die Stadt, um die Summer-Specials ‚iced coffee’ und ‚cold brew’ zu genießen.
Die selbstgebackenen Kuchen von Carla sind eine Sensation, köstlich zu essen und auch großartig anzuschauen. Probiert den Nusskuchen! Der Ort: die Fahrgasse, den Main im Blick, da lässt sich’s auch im Kalten gut verweilen und außerdem trifft man meist sowieso jemanden und plaudert...
Achtung, das ist wichtig: es wäre fahrlässig zu gehen, ohne ‚Holy Beans-Kaffeebohnen‘ gekauft zu haben (tolle Beratung, die gleichzeitig fast eine kleine Schulung ist!) oder eines der ganz zauberhaften Zubereitungsutensilien für den besten Kaffee zu Hause mitzunehmen (siehe Foto!)!
www.theholycross.de THE HOLY CROSS BREWING SOCIETY, Fahrgasse 7, 60311 Frankfurt Foto: © The Holy Cross Brewing Society
|
Weihnachtsgeschenke: GALERIE GESAMTMETALL

(Martin)
Stille Nacht, Laute Waffen – eine zerrissene Gesellschaft Weihnachtsausstellung in der GALERIE GESAMTMETALL Im November wurde die Ausstellung in der Galerie Gesamtmetall eröffnet. Jetzt empfehle ich Ausstellung und die Galerie als Ort des geschmackvollen Schmuckkaufs natürlich wieder! Es gibt sie noch: Gewerbetreibende mit gesellschaftlichem Engagement, sozialem Gewissen und dem Mut, beides auch zu formulieren. Man kann das auch unternehmerische Verantwortung nennen! „Nazi-Parolen werden wieder gesellschaftsfähig – Fremdenfeindlichkeit gilt wieder als normal. Wir stellen uns dagegen! Es gibt echte Probleme in Deutschland und weltweit. Bildung, Umwelt, gesellschaftliche Veränderungen durch KI und demografischer Wandel sind einige der wirklich wichtigen Herausforderungen, für die wir dringend Lösungen brauchen. Wir laden alle ein, sich für Freiheit, Gleichheit und Solidarität gemeinsam einzusetzen. Das kann unsere gespaltene Gesellschaft wieder zusammenführen – Weihnachten bietet sich dafür an.“ Tatsächlich laden Arne Peters und sein Team von GESAMTMETALL mit diesem Text in ihre Galerie Gesamtmetall ein! Die Galerie Gesamtmetall selbst ist eine eigene Schmuckschatulle. Unsagbar, wie viele Designer, unterschiedliche Schmuckstile und Schmuckstücke es dort zu entdecken gibt. Arne und seine Mitarbeiter*innen können Geschichten zu den Kleinoden erzählen, kennen die Menschen dahinter persönlich, haben Schmuckwissen, können beraten und haben für jede/n einzelne/n Kundin/Kunden einen treffsicheren individuellen Blick. Und gleichsam: Mit dem Motto der diesjährigen Ausstellung ‚Stille Nacht, Laute Waffen – eine zerrissene Gesellschaft‘ geht es GALERIE GESAMTMETALL um das Große und Ganze… Macht euch hübsch, seid unbeugsam, tragt Geschmeide: schmückt euch mit GESAMTMETALL! https://galerie-gesamtmetall.com GALERIE GESAMTMETALL, Liebfrauenberg 52, 60313 Frankfurt am Main Foto: © Galerie Gesamtmetall
|
Weihnachtsgeschenke with LOFE
(Andrea)
Schick sind sie geworden, die Pullis und Taschen, die jetzt in limitierter Auflage bei Artefakt in der Berliner Straße 43-47, in der Etagerie, bei M. Schneider, Öldorado und 4 Zimmer und Garten in der Bleichstraße 43 zu haben sind. Wobei sich in allen genannten Läden auch noch weitere schöne Dinge finden lassen. Zuück zu den Pullis, von denen ich mir auch einen unterm Christbaum wünsche (SlimFit, M, bitte). Es gibt zwei Varianten, Oversized und die von mir gewünschte, außerdem erhältlich ist auch eine Jute-Tasche. „Made with L OF E“ ist eine Hommage und Liebeserklärung an Offenbach und gehört somit in jeden ordentlichen Kleiderschrank bzw. Haushalt.
https://www.offenbach.de/made-with-lofe
|
Weihnachtsgeschenk: Bär der Aids-Hilfe

(Andrea)
À Propos Liebe. Die hat ja nicht selten Sex zur Folge. Ob nur kurzes Strohfeuer oder tiefes Gefühl, dass Sex immer auch gewisse Risiken birgt, ist uns allen bewusst. An Aids denken dabei die wenigsten, vermute ich. Zumal die Krankheit, die nicht nur Junkies oder Homosexuelle betrifft, weitestgehend aus dem Blickfeld geraten ist (seit Dany nicht mehr beim Lauf für mehr Zeit dabei ist *smile) und sich inzwischen medikamentös in Griff halten lässt - wenn man es sich leisten kann, vermute ich. In Deutschland leben laut RKI 96.700 Menschen mit HIV. Und noch immer werden jährlich rund 2.000 Neuinfektionen verzeichnet. Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember kommt jedes Jahr eine neue Bärenedition heraus, auch der 2024 ist wieder zuckersüß und wieder ein ganz besonderes Exemplar, der 2024 Aids-Bär besteht nämlich aus den Stoffresten der Bären der vergangenen Jahrzehnte. "Somit ist er der erste nachhaltige Bär in der langen Reihe der Soli-Bären. Mit jedem seiner Felle erzählt er eine Geschichte aus der Vergangenheit und trägt gleichzeitig eine Vision für die Zukunft. Das Fell seiner Ohren stammt vom Bären aus dem Jahr 2016, das Gesicht aus 2019, die Schnauze aus 2017, die Beine aus 2021, der Bauch aus 2012 und die Arme aus 1996." Ich finde die Bären toll, es gibt sie ab mindestens 8 Euro und natürlich freuen sich die Aids-Hilfen auch über weitere Spenden. https://offenbach.aidshilfe.de/; https://www.frankfurt-aidshilfe.de/de
|
Weihnachtsgeschenk: Kino Kulinarisch
(Andrea)
Kinokarten kann ja jeder, in Kombination mit einem harmonisch zum Film abgestimmten Essen wird das ein besonderer Abend oder eine Matinee...Denn erstmals und wohl nur einmalig, Kino Kulinarisch feiert nämlich Zehnjähriges, gibt es am 1. März Kino Kulinarisch um 11.30 Uhr (Einlass) mit Sekt, Kaffee, Croissants, Obstsalat, Quiche, Räucherlachs, Pilzen, Pancakes & Marktsalat. Dazu den Film aller Filme, Holly Golightly in der Alten Schlosserei! Nicht die Band, sondern die wundervolle rehäugige Audrey Hepburn. Also, ich würde mich über ein solches Geschenk freuen. Natürlich auch für "Neuigkeiten aus Lappland", der ist nämlich auch jetzt im Vorverkauf: www.kinokulinarisch.de
|
Weihnachtsgeschenke: Apfelweingalerie Frankfurt

(Petra)
Eine immer wieder schöne Adresse in Frankfurt ist die Apfelweingalerie an der Kleinmarkthalle: hier werdet Ihr auch wunderbar fündig für den Gabentisch. Wer es visuell mag, ist mit dem Apfelwein-Kalender 2025 gut beschenkt: die kommenden zwölf Monate tolle Motive rund um das „Stöffche“ im Querformat in DIN A 3. Wem das zu trocken ist, der oder die freut sich vielleicht über ein Apfelwein-Tasting: das geht als Gutschein live vor Ort (mit bis zu 10 Personen) oder als Sixpack für zu Hause - mit der Option, dass Apfelwein-Galerie-Macher Martin Schitto das Tasting per Video kommentiert. Sein persönliches Highlight für 2025 (tolles Geschenk für besonders liebe Menschen): ab dem Frühling wird er auf dem Main „skyline-cruises“ anbieten. Das heißt, zwei Stunden Bootsfahrt auf dem Main in einem fast 100 Jahre alten Mahagoni-Klassiker, bei einem gepflegten Gläschen Apfelschampus.
Apfelweingalerie Frankfurt, an der Kleinmarkthalle (Eingang Liebfrauenberg, Hasengasse 5 - 7), Öffnungszeiten: montags bis freitags 10 - 18 Uhr, samstags 10 - 16 Uhr, Geschenkgutscheine, Kalender und mehr, Apfelweinkalender 2025: 39,50 Euro, Apfelwein-Tasting: 9,50 Euro pro Person, Sixpack Apfelwein-Tasting: 6x2 Flasxhen a 0,3l: 29 Euro, Main Skyline Cruises: für bis zu sieben Persoen 290.- Euro, Webshop hier
|
Weihnachtsgeschenke: Frankfurt für Drinnen und Draußen

(Petra)
Nicht nur einfach irgendein Spiel, ist "Frankfurt im Detail" von meiner Freundin und "amtlichen" Stadthistorikerin Silke Wustmann. Deshalb mag ich es so gerne. Zunächst einmal ist es ein klassisches Ravensburger-Memory, das spannende Einzelheiten unserer Stadt abbildet. Beim ersten Ausprobieren unterm Weihnachtsbaum sind wir gleich ins Diskutieren geraten (jedeR hatte eine andere Behauptung, wo sich das Detail befinden könnte: darüber haben wir irgendwie das Aufdecken des Gegenstücks vergessen) und hatten einen lustigen Abend mit dem Begleitheft. Selbst ich als "Eingeborene" achte nicht so auf meine Umgebung, aber sonst wäre es ja auch keinen spielerischen Wettbewerb wert. Man kann auch einfach bloß Memory spielen – kleines Workout fürs Hirn. Oder mit dem beiliegenden Stadtplan selbst auf die Suche gehen und die Stadt neu kennenlernen. Also das multifunktionale Überraschungs-Ei der Frankfurt-Geschenke, sozusagen. Noch mehr von Silke gibt es hier
Frankfurt im Detail, Memory-Spiel, 36 Kartenpaare, Begleitheft mit kurzweiligen Informationen plus Stadtplan, Preis: 22 Euro (plus Versand) oder im s’Fachl (Berliner Straße), in Hessen-Shops und gut sortierten Buchhandlungen oder Hugendubel
|
x-mas-Buchtipp: Margret Atwood: „Brennende Fragen“ unserer Zeit

(Petra)
Viele von uns fühlen sich gerade eher ratlos hinsichtlich der „Breitseite“ negativer Schlagzeilen, und mutlos, die multiplen Dilemmata unserer Welt weiter als überwindbar anzugehen. Positive Perspektiven wünschen sich fast alle: und Lektüre, die hierzu beiträgt – und zwischendurch auch mal wieder aufheitert – finde ich empfehlenswert und ein super Geschenk. In dieser lustigen, gelehrten, unendlich neugierigen und gespenstisch weitsichtigen Essaysammlung richtet die berühmte Autorin Margret Atwood ihren erstaunlichen Intellekt und frechen Humor wie einen Scheinwerfer auf unsere Welt und berichtet, was sie dabei entdeckt. Die Achterbahn-Zeitspanne, in der diese Essays entstanden, bescherten uns das Ende des Endes der Geschichte, eine Finanzkrise, den Aufstieg Donald Trumps und eine Pandemie. Ob zu Schulden oder zur Tech-Welt, zur Klimakrise oder zur Freiheit, von der Frage, wann man der jüngeren Generation seine Weisheit überhelfen soll (nur wenn man gefragt wird), zur Frage was Granola eigentlich ist - es gibt niemanden, der bessere Fragen stellt zu den zahllosen so unterschiedlichen Fragen unseres menschlichen Universums. Scharfsinnig, witzig und hochaktuell. Und heute einmal zu gewinnen (s.o.)
|
x-mas MEIN BUCH DES JAHRES: Saša Stanišić: "Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne"

(Petra)
Erst war ich enttäuscht: Bloß ein paar Stories anstatt des erhofften neuen Romas von Saša Stanišić? Dann begann ich zu lesen: "Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne" (ja: das ist der Titel!) – und konnte weder das Buch noch das Grinsen aus meinem Gesicht ablegen. Die Geschichten sind teilweise miteinander verbunden – zum Beispiel über die vier Jungs in Heidelberg, Freunde, die aus der Enge zuhause gerne raus, zum Abhängen in die Weinberge gehen. Einer von Ihnen heißt Saša: so ein Zufall. Ich denke, dass in fast allen Texten so Einiges über Saša Stanišić drin ist – aber vielleicht denkt man das als Leserin einfach gerne. Und wer seinen wundervollen Roman "Herkunft" gelesen hat, sowieso. Als eine grandiose (Geschäfts-)Idee, mit der Fatih reich und wir alle bessere Menschen werden, zieht sich der "Proberaum für die Zukunft" durch das Buch. Der Blick in die Zukunft zeigt: Aus dem Jungen "wird was", aber Kanzlerin Merkel ist not amused. Wir begegnen im Buch Gustav Horvath wieder (eine seiner früheren Figuren) als Vater des achtjährigen Paul, und leiden mit ihm im Kampf mit dem Piraten-Memory. Deutsche Eltern-Realität an der Restmülltonne. Heine und Helgoland sind Thema – augenzwinkernd und brillant (politisch): wie es sich anfühlt, "mit migrantischem Hintergrund" in Deutschland zu leben, und stärker zum Beispiel mit Heine verbunden zu sein als die meisten Leitkultur-Populisten. Beim Titel "Traumnovelle" denke ich natürlich an Arthur Schnitzler. Der taucht als Kopf auf einer Briefmarke auf S.44 auf. Und natürlich die titelgebende Witwe: So grandios und einfach schön erzählt. Überhaupt geht mir seine funkelnde Sprachvirtuosität ins Herz: Mitunter merke er selbst beim Lesen des Geschriebenen, dass ihm ein Satz doch ganz gut gelungen sei. So sagt er selbst grinsend beim Signieren des Buches, als ich ihm ein Kompliment mache. Für sein Buch ist er jetzt auch mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet worden.
|
x-mas-Buchtipp: Roberto Saviano: „Falcone“

(Petra)
Italien ist ja DER Sehnsuchtsort, so typisch deutsch, und auch einer der meinen: ich denke an die vielen Urlaube an der Adria als Kind, das unvergleichliche Rom, Florenz und später auch Sizilien. Über die Mafia habe ich mir – ehrlich gesagt - bis zu Savianos Erstling "Gomorrha" 2007 wenig Gedanken gemacht. Der tolle Roman (und mindestens ebenso grandiose Kinofilm) hat das wesentlich geändert. In Palermo habe ich 2021 eine Stadttour der Anti-Mafia-Aktivist*innen "Addiopizzo" mitgemacht: direkt vor Ort damit konfrontiert, berührt es noch unendlich viel mehr. Im Herbst ist jetzt der neue Roman von Saviano erschienen: über den langjährigen Ober-Mafiajäger, der schließlich dafür mit seinem Leben bezahlen musste. Giovanni Falcone. Wie lebt man, wenn man weiß, dass die eigenen Tage gezählt sind? Zu Beginn erschrickt mich die krasse Gewalt, dann überfordert mich die Fülle an Namen von Mafiosi, aber das Durchhalten lohnt sich. Mit seinem Geldwäsche-Gesetz forderte Falcone die Mafia heraus. Mutig vertraut er immer seinem inneren Kompass, das Richtige zu tun. Doch er wird immer wieder als profilierungssüchtiger, karrieregeiler Egomane verunglimpft, auch aus den eigenen Reihen. Bestürzend. Als er am 25. Mai 1992 mit seiner Frau unterwegs zum Wochenendhaus ist, sprengt die Mafia sie mitsamt einem Stück Autobahn in die Luft. Heute ist er ein Held. Es ist ein Wendepunkt in der Geschichte Italiens und Europas. Saviano, der mit seinen Mitteln die Mafia bekämpft und selbst seit Jahren unter Polizeischutz lebt, zeigt anhand von Falcones Geschichte, wie demokratische Strukturen ausgehöhlt werden und wie durch Zivilcourage die Welt verändert werden kann. Ein Buch, das uns alle betrifft.
|
Freitag 06. Dezember: The Pineapple Commitment

(Daniela)
Sarah Wissner hat, zusammen mit Jonas Arndt, ein neues Stüchk erarbeitet. Ich bin serh gespannt.
Sie schreiben: "Wir hatten fruchtbare Gedanken! Gemeinsam mit Jonas Arndt und Lara Epp haben wir ein besonderes Stück geschaffen – und freue mich sehr, zur Premiere von The Pineapple Commitment - Ein Gedankenkarusell zur Kinderfrage einzuladen!
What if you can’t have it all?
Mein inneres Kind hat Fragen und meine Ananas braucht Pflege. Und warum ist eigentlich alles beige? Die Fee hat gesagt, ich habe einen Wunsch frei und ich wünschte, ich wüsste, was ich will. Und überhaupt, wenn ich wirklich ein Kind wollte, sollte ich es dann nicht einfach fühlen?
In der Objekttheater-Performance „The Pineapple Commitment“ nähern wir uns der Frage des Kinderwunsches in einem absurden Gedankenspiel aus Träumen und Angstphantasien. Ehrlich und humorvoll taumeln wir zwischen persönlicher Überforderung und gesellschaftlichen Fragen, wühlen in Klischees und legen den Finger in die Wunde einer Zeit, in der Commitment nicht mehr selbstverständlich zu sein scheint.
Von und mit: Jonas Arndt und Sarah Wissner
Outside Eye: Lara Epp
Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Abend mit Euch zu teilen und Euch in das Gedankenkarussel von The Pineapple Commitment mit zu nehmen.
20 Uhr Wo: Landungsbrücken Frankfurt, Gutleutstraße 294 (barrierefrei), 60327 Frankfurt am Main
Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/programm_aktuell.php
|
Freitag, 06. Dezember: Die Nacht vor Weihnachten (weitere Termine)

(Martin)
Für mich eine der schönsten Opernaufführungen in Frankfurt! „Man darf sich vom Titel nicht irreführen lassen: Die Oper "Die Nacht vor Weihnachten" von Nikolai Rimski-Korsakow eignet sich kaum für das vorweihnachtliche Ritual eines Familienausflugs in die Hochkultur. Obwohl es durchaus weihnachtliche Aspekte gibt - die junge Oksana wünscht sich Schuhe, wie sie die Zarin trägt, es gibt einen Teufel, der damit hadert, dass ihn keiner mehr ernstnimmt, und es geht viel um die Wintersonnenwende, also um heidnische Rituale. Dazu kommt ein naturmystisches Weltbild und ein ganz eigener Witz. Ansonsten ist dieses Werk aber vor allem: überbordend viel. Auch, was die fabelhafte Musik angeht, die die meisten noch nie gehört haben dürften. Die deutsche Erstaufführung von 1940 wurde nach dem Überfall der Nazitruppen auf die Sowjetunion abgesetzt, das Werk geriet in Vergessenheit. Damit ist Schluss, dank der Oper Frankfurt, deren Generalmusikdirektor Sebastian Weigle und auch dank Christof Loy, dessen liebe- und fantasievolle Inszenierung alles tut, um die Wirkung der Musik zu unterstützen. Rimski-Korsakow gehörte zum "Mächtigen Häuflein", jener Gruppe russischer Komponisten, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammenschlossen, um die russische Musik zu erneuern - mittels der Rückbesinnung auf Volksmusiken, aber stets verbunden mit einer genauen Kenntnis der westeuropäischen Musik. (…). Die Lieder sind entsprechend melodisch geradlinig, harmonisch aber vertrackt. Der Komponist baut daraus vielschichtige Chorpassagen oder auch rasante, gesungene Dialoge, für die er zwei Melodien gegeneinanderstellt. Zwei Menschen singen von völlig gegensätzlichen Dingen und im Untergrund führen die Melodien zusätzlich ein Eigenleben. (…) Von den Kostümen abgesehen verzichtet Christof Loy also auf jeden naturalistischen Kitsch, ließ sich von Johannes Leiacker einen weißen Kasten voller Sternenlichter auf die Bühne stellen, von links drängt immer wieder ein riesiger, dunkler Mond herein, außerdem verschließt das transparente Bild des Alls regelmäßig den Raum. In dieser Aufgeräumtheit kann Loy mit fabelhafter Personenregie die vielen Geschichten erzählen, die hier nebenher laufen. Er erzählt von der Lust des sehr knackigen Teufels (Andrei Popov) und der überbordenden Hexe Solocha (Enkelejda Shkoza), die in einer völlig grotesken, irrsinnig witzigen Szene ihre vier Liebhaber in großen Säcken verstecken muss, worin die Sänger - Teufel, Diakon, Bürgermeister, reichster Mann des Dorfs - dann wie in einem drolligen Kinderspiel herumtapsen. Durch die Dorfwelt geistern surreale Gestalten, die Balletttruppe spielt Sturm, das Ensemble ist von allererster, russischer Güte, Alexey Tikhomirov etwa ist als als Tschub, Okasanas Vater und eben der reichste Mann im Dorf, ein Gebirge von Sangeskraft. Und weil das alles noch nicht reicht, tanzt Ayelet Polne als jungfräuliche Göttin wie eine "Schwanensee"-Ballerina, tanzt eine zarte Liebe mit einem plüschigen Bären und einen Pas de deux mit dem Frühlingsgott (Gorka Culebras), vertikal, denn sie steht unten und er schwebt vom Himmel herab.“
(Süddeutsche Zeitung 6. Dezember 2021; in der Wiederaufnahme andere Besetzung). Hier geht’s zu den Tickets (Achtung, es gibt nur noch wenige Tickets Freitag, 6. Dezember (Wiederaufnahmepremiere) um 19.00h Weitere Vorstellungen: 12., 14. (18 Uhr), 19., 23., 25. (18 Uhr) Dezember. Falls nicht anders angegeben, beginnen die Vorstellungen um 19 Uhr Oper Frankfurt Foto: © Barbara Aumüller
|
Freitag 06. Dezember: Weihnachtsmarkt im InsideHer – YESWECUM!
(Daniela) Weihnachtsmarkt im InsideHer – YESWECUM!
Am 6. Dezember ab 18 Uhr öffnen wir unsere Türen und Herzen für Euch. Kommt vorbei und genießt die vorweihnachtliche Magie in unserer kleinen Oase im Herzen von Frankfurt!
Was Euch erwartet:
- Glühwein, der Euch wärmt
- Selbstgebackene Plätzchen, die nach Weihnacht duften
- Umarmungen für die Seele
- Schöne Gespräche, die verbinden
- Ihr braucht noch ein s*xy Geschenk? Kriegen wir natürlich auch hin.
Lasst uns gemeinsam innehalten, lachen und die Weihnachtszeit geniessen. Wir freuen uns riesig auf Euch und Eure Liebsten!
Ort: InsideHer – YESWECUM, Vilbeler Straße 34 (Innenstadt) Zeit: 6. Dezember, ab 18 Uhr
|
Freitag, 06 Dezember bis 05. Februar 2025: OF/ Heimat

(Andrea)
Das Diamant in der Frankfurter Straße ist tot, es lebe das Diamant! Wunderbar, dass aus dem UND irgendwann das Diamant entstanden und dessen Geschichte noch nicht fertig erzählt ist. Einem vielschichtigen Thema widmet sich die neue Ausstellung, »Heimat« mit verschiedenen Videoinstallation im Offenbacher Rathaus: "die Schaukel im Garten meiner Eltern, ein besonderes Mehlspeisengericht, die erste eigene Wohnung oder die Umarmung eines geliebten Menschen – all dies sind unterschiedliche Definitionen von Heimat und Teil der Videoinstallation Heimat, die ab dem 6. Dezember 2024 im Offenbacher Rathaus zu sehen ist. Für diese Ausstellung werden Offenbacherinnen zu ihrem Heimatgefühl befragt. Das Ziel war es, die vielfältigen Bedeutungen des Begriffs Heimat zu entdecken, die in den individuellen Lebensgeschichten der Befragten verankert sind. Die Videointerviews werden zusammen mit Erinerungsstücken in insgesamt elf Museumsvitrinen präsentiert, die im Rathaus verteilt sind. Jede Vitrine repräsentiert eine Person und ihre ganz persönliche Lebensgeschichte.
Die Betrachter_innen sind eingeladen, diesen Geschichten nicht nur zuzuhören, sondern auch eine eigene Wahrnehmung von Heimat zu entwickeln. Sie sollen die Unterschiede in den Erlebnissen erkennen und hoffentlich begreifen, dass wir manchmal mehr miteinander teilen, als wir auf den ersten Blick denken. In einigen Sprachen gibt es keine direkte Übersetzung für das deutsche Wort Heimat. Es kann den Ort bezeichnen, an dem man lebt, an dem man aufgewachsen ist oder aus dem Land man kommt – aber Heimat kann auch der Geruch eines Gebäcks der Mutter sein, ein bestimmter Treffpunkt in der Stadt oder einfach eine Umarmung. Eine Ausstellung von Furkan Alptekin, Camila Chinchilla, Vlada Shcholkina (HfG-Studierende) und Max Brück (Künstlerischer Mitarbeiter). Rathaus, Berliner Straße 100, Offenbach&nb
|
Freitag, 06. Dezember: Fotoausstellung und Glühwein BBF „Hang Out no. 03“ im saasfee*pavillon

(Petra)
28 Fotografinnen und Fotografen der Region Frankfurt des Berufsverbands Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) und deren Freunde laden zum 3. BFF Hang Out in den saasfee* pavillon ein. Die Frankfurter BFF-Fotografinnen und Fotografen sowie weitere BFF-Gäste zeigen ihre best-of-the-best-of Werke auf 2 großen Leinwänden und mehreren Großformat-Monitoren. Und wie der Zufall es so will, ist heute Nikolaus und Freitagabend und es gibt Glühwein "satt". Und natürlich auch andere Drinks an der Bar – sowie Musik live gemixt vom DJ. Don’t miss it – hängt ab am Nikolaus-Abend mit den BFF-Professionals!
BFF Hang out no. 03, teilnehmende Fotograf*innen: Caspar Arnhold , Thomas Balzer, Katrin Binner, Roland Breitschuh, Rui Camilo, Nathalie Fontana, Alex Habermehl, Andrea Herzog, Jost Hiller, Markus Hintzen, Axl Jansen, Alexandra Lechner, Bo Lelewel, Monica Menez, Dominik Mentzos, Hans-Georg Merkel, Claus Morgenstern, Laura Nickel, Sinah Osner, Ricarda Piotrowski, Simon Puschmann, Per Schorn, Alex Schwander, Gerhilde Skoberne, Tim Thiel, Marc Trautmann, Klaus Weddig, Nathalie Zimmermann Ort: saasfee* pavillon, Adresse: Bleichstraße 64-66 HH, Uhrzeit: 18 - 23 Uhr, Eintritt: frei
|
Freitag, 06. Dezember: Norma Winstone (Hessisches Jazzpodium 2024)
(Uwe)
„Ihre Stimme mehr als eine Farbe, konzentriert sich auf Texte, die sie selbst geschrieben hat, und deren sensible Interpretation“ (Stereo, September 2024)
Die CD Outpost Of Dreams, im April 2023 in Udine/Italien aufgenommen, stellt eine neue generationsübergreifende Duo-Partnerschaft vor. Norma Winstone, die als Jazzsängerin und Texterin stets mit unaufdringlichem Einfallsreichtum aufwartet, bringt ihre stimmliche Subtilität und poetische Sensibilität in neue Stücke von Kit Downes und in Kompositionen von Carla Bley, Ralph Towner und John Taylor ein. Abgerundet wird das Programm mit kreativen Interpretationen von Traditionals und Stücken aus vorhergehenden Produktionen. Downes präsentiert durchgehend elegant phrasierte Begleitung und feinsinnig melodische Einwürfe.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Uhr Foto: Elmar Petzold
|
Freitag, 06. Dezember (Premiere/Uraufführung): Herzfaden

(Martin)
Nach dem Roman von Thomas Hettche, Textfassung von Moritz Sostmann & Sophie Steinbeck
Den Roman habe ich sehr gern gelesen und tatsächlich dachte ich damals, dass es doch grandios wäre, wenn die Handlung auf die Bühne käme. Das Staatstheater Wiesbaden hat meine Wünsche erhört. Ich freue mich drauf!
Im Dunkel eines Dachbodens tritt der Geist einer alten Frau auf: Hannelore Oehmichen-Marschall, Mitbegründerin der Augsburger Puppenkiste, führt uns wie im Traum durch die Geschichte ihres Lebens, ihres Theaters und Deutschlands von Nationalsozialismus bis Wirtschaftswunder. Moritz Sostmann lässt in „Herzfaden“ menschliche Schauspieler*innen, lebensechte Puppen und altbekannte hölzerne Marionetten aus der Puppenkiste gleichberechtigt aufeinandertreffen. Eine Hommage des Schauspiels an die Theaterform Marionette.
Ein Vater, der als Oberspielleiter verbotene Stücke aufführen lässt, aber dennoch als Landesleiter der Reichstheaterkammer arbeitet. Und seine Tochter, deren Kindheit und Jugend überschattet wird vom Krieg und seinen Nachwehen. Gemeinsam erschaffen sie etwas, was Generationen von Kindern und Erwachsenen geprägt hat und bis heute fasziniert: die Augsburger Puppenkiste. Die Marionetten schaffen eine Verbindung der Generationen, die der Krieg einander fremd werden ließ. Aber auch das Dunkle, Verdrängte bahnt sich den Weg in die Puppen…
„Die Faszination für die Puppen speist sich aus dem Bedürfnis, Frieden mit der eigenen, menschlichen Existenz und deren Widersprüchen zu schließen“, so Regisseur Moritz Sostmann. Thomas Hettches Mischung aus fiktionalisierter Biografie und modernem Märchen taucht tief in dieses Spannungsfeld ein: die Faszination für das geführte Objekt, dem wir Leben und Menschlichkeit zusprechen, vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus, der ebendies Millionen von Menschen absprach.
Hier geht’s zu den Tickets
Freitag, 6. Dezember (Premiere/Uraufführung) um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen am Donnerstag, 12., Freitag, 20., Sonntag, 22. (um 16.00 Uhr). Staatstheater Wiesbaden Foto: © Staatstheater Wiesbaden
|
Freitag, 06. Dezember: Of/ Genug gewartet

(Andrea)
Wieder einmal wagt sich der t-raum an eine Uraufführung (2. Vorstellung gleich am Sa., 07. Dezember). Für ein so kleines Theater ist das schon sensationell und geht nur, weil sich Sarah Baumann und Frank Geißler bei den Verlagen ein gewisses Standing erarbeitet haben. Karten für die Vorstellung der sehr unterhaltsamen wie auch berührenden Komödie von Autor Thomas Letocha (Romane, Theaterstücke, Fernseh - und Filmdrehbücher) gibt es unter: 069-80108983 oder info@of-t-raum.de. Genug gewartet: "An der Wartebank einer stillgelegten Bushaltestelle treffen Witwer Robert und die deutlich jüngere Lucy aufeinander. Robert scheint dies überhaupt nicht zu behagen – er möchte gerne einfach nur alleine hier sein. Doch alle Versuche, die junge Frau zum Gehen zu bewegen, scheitern an deren fröhlichem und unbedarftem Auftreten. Auf der anderen Seite beginnt Lucy persönliche Fragen an Robert zu richten, die diesen verwirren. Was will die junge Frau von ihm? Und umgekehrt, warum will er unbedingt alleine hier sein? Nach und nach entwickelt sich ein Verwirrspiel zwischen beiden, in dem es Momente der Annäherung und dann wieder der Konfrontation gibt, eine Art Versteckspiel beider, bis zunächst Robert sein Geheimnis preisgibt, bevor Lucy ihn schließlich mit einer unerwarteten Offenbarung überrascht. Thomas Letocha hat ein ebenso spannendes wie hintersinniges Stück geschrieben, in dem manches nicht so ist, wie es zu sein scheint und in dem die beiden Protagonisten einen emotionalen Tanz zwischen komischen und berührenden Momenten vollführen. Sprach- und Situationswitz reizen zum Lachen und wechseln im nächsten Moment über zum Innehalten ob echter menschlicher Gefühle und Zwiespälte. Je mehr die beiden sich kennen lernen, stellt sich die Frage: wird am Ende jeder seinen alten Wegen folgen oder gibt es einen gemeinsamen Aufbruch in irgendetwas, was man Zukunft nennen könnte - eine unterhaltsame Einladung "ja" zum Leben zu sagen! Sarah C. Baumann hat das Stück sehr feinsinnig mit viel Gespür für Witz und Tiefe und mit kluger Führung ihrer Darsteller:innen inszeniert. Weitere Vorstellungen: Sa., 07.12.; Fr., 13.12.; Sa., 14.12.; sowie Fr., 20.12.2024
Theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach
|
Freitag 06. Dezember: Vintage Soundsystem # 14 Woman of Dark Desire

(Daniela)
Ich kann mit Black Metal absolut nichts anfangen, aber der Ankündigungstext von Jennifer Konrad und Laura Seuffert hat mich jetzt sehr neugierig gemacht. Wenn ich Zeit habe, gehe ich hin, zumal die Vintage Soundsystem Abende immer super sind!
Black Metal hören nur Verbrecher, oder? Gott hassen, wütend sein und Kirchen anzünden – so lautet das Klischee, das viele mit diesem Musikgenre verbinden. Doch diese Sichtweise zeigt nur eine Facette eines vielschichtigen Phänomens. Denn nach den Kontroversen in Norwegen in den 1990er Jahren endete die Ära des Black Metal nicht, sondern er entwickelte sich weiter. Eine der extremsten Formen der Musik beschäftigt sich mit dem Eintauchen in Dunkelheit, der Abstraktion ins Nichts und der Transgression über den eigenen Körper hinaus. Elitarismus, Rebellion und Underground spielen eine zentrale Rolle, und diese Grenzüberschreitungen beschäftigen die Fangemeinde – denn die intensiven, oft verstörenden musikalischen Erfahrungen schrecken viele ab. Die Natur, ihre Rohheit und mystische Bedeutung wird oft besungen und gGleichzeitig hat sich über die Jahrzehnte eine faszinierende „Sprache“ des Black Metal entwickelt, ein Code, der Einsamkeit und eine Atmosphäre der „Eeriness Trueness“ ausdrückt, nach der musikalisch wie künstlerisch gestrebt wird .
Am 06.12. begibt sich das Vintage Soundsystem auf eine Reise durch die düsteren Klangwelten des Black Metal und erforscht die Entwicklung eines der kontroversesten und faszinierendsten Musikgenres unserer Zeit. In dieser Veranstaltung wird die Entstehung des Black Metal in den 1980er und 1990er Jahren sowie seine stilistische und musikalische Evolution beleuchtet, ebenso sowie die bedrohliche Atmosphäre, die ihn seit jeher umgibt. Von den Ursprüngen in den rohen, ungeschliffenen Klängen der norwegischen Wälder bis hin zu modernen Subgenres, die den Geist des Black Metal in neue Richtungen tragen – die Entwicklungen werden nachgezeichnet, die dieses Genre zu einem breiteren kulturellen Phänomen gemacht haben.
Außerdem wird in dieser Veranstaltung ein oft übersehener Aspekt des Black Metals angesprochenBesonderes Augenmerk liegt auf einem oft übersehenen Aspekt: Frauen im Black Metal, die bereits von Anfang an präsent waren, und die Bedeutung von Genderidentitäten in der heutigen Szene, die sich inzwischen auch linksorientierten Strömungen öffnet. Welche Rolle spielen Frauen in einem Genre, das lange als von Männlichkeit dominiert galt? Wie lässt sich Männlichkeit überhaupt verstehen, wenn Make-up und Androgynität zu den wichtigsten Stilmitteln zählen? Und wie spiegeln sich Geschlechterfragen in der Musik, den Texten und der Szene wider, und wie brechen Künstler heute traditionelle Stereotype auf?
Abschreckend war gestern – hier erwartet Sie ein packender Einblick in die Geschichte und Philosophie des Black Metal.
Vintage Soundsystem # 14 Woman of Dark Desire eine Vorstellung des Black Metal von Jennifer Konrad und Laura Seuffert Freitag 6.12.2024 ab 19h Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei, Frankfurt Eintritt frei
|
Freitag, 06. - 08. Dezember: Prometheus

(Martin)
Prometheus nach Franz Kafka - Tanz/Performance
Wer es wagt, den Göttern den Himmel streitig zu machen, wird mit einem Leben auf Erden bestraft. Die Logik von Kampf und Bestrafung setzt sich unaufhörlich fort. Egal, wie weit man zurückschaut, scheint es, als habe sich das menschliche Dasein aus diesen Polen entwickelt – und im Umkehrschluss haben wir diese Logik auf alle anderen Lebewesen und Wesen übertragen.
Prometheus, der zur Strafe ewig an den kaukasischen Felsen gekettet ist, ist längst mehr als nur eine Figur; er ist ein Sinnbild für den existenziellen Kampf ums Dasein. Er schenkte uns das Feuer und damit die Fähigkeit zur Technologie, dank der wir lange Zeit zugewinnen schienen – in der vermeintlichen Hoffnung, als menschliche Göttergestalten den Himmel auf Erden zu erreichen.
Doch in Wahrheit sind wir nicht weiter fortgeschritten als zum Anfang unserer Erzählungen. Jede Niederlage wurde für die Menschen zum Beginn eines neuen Aufbegehrens. Doch ist nicht auch eine Existenz denkbar, die kein Überlebenskampf ist? Ausgehend vom brasilianischen Jiu-Jitsu lösen wir Würge- und Haltegriffe aus der Logik des Gefechts und erproben eine Form des Niederlegens, die nicht als Aufgabe verstanden wird. So entsteht eine Choreografie, die auf den Widerstand gegen das Irdische verzichtet und nach einer Verbindung zum Boden sucht, die bei Kafka ihren Anfang nimmt: „[...] drückte sich Prometheus im Schmerz vor den zuhackenden Schnäbeln immer tiefer in den Felsen, bis er mit ihm eins wurde.“
Studio Naxos, 20 Uhr Solidarisches Preissystem, Hier geht’s zu den Reservierungen: https://studionaxos.de/de/produktionen/prometheus-nach-franz-kafka?d=1733684400 Foto: © Dorfproduct
|
Freitag 06. - 08. Dezember: FreundschaftsSpiele – Musik, die Seelen verbindet

(Daniela)
Auf nach Kronberg!
Was bedeutet es, Musik mit Freunden zu teilen? Die neue Konzertreihe „FreundschaftsSpiele“ der Kronberg Academy feiert die enge Verbindung zwischen Künstlerinnen und Künstlern auf der Bühne, zwischen Komponisten, Werk und Publikum. Der Auftakt zur Reihe findet am Wochenende 6. bis 8. Dezember statt. Ein anspruchsvolles Programm mit Werken von Beethoven, Mozart und Schostakowitsch lädt Freunde der klassischen Musik in das Casals Forum ein. Gestaltet werden die drei Abende von Mihaela Martin, Frans Helmerson und ihren musikalischen Weggefährten.
Die FreundschaftsSpiele vereinen Spielfreude, Nähe und Gemeinschaft in einer einzigartigen Atmosphäre. Besondere Höhepunkte verspricht der 7. Dezember, wenn Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ in einer bewegenden Orchesterfassung von Gustav Mahler erklingt. Dirigiert wird das Kammerorchester mit Studierenden der Kronberg Academy und der HfMDK Frankfurt am Main von Cristian Măcelaru. Ein Abend, der musikalisch an den großen Fragen nach Leben und Tod rührt, ein Wochenende, das die verbindende Kraft der Musik wie selten spürbar macht.
Freitag, 6. Dezember 2024, 19.15 Uhr Casals Forum, Carl Bechstein Saal MIHAELA MARTIN, FRANS HELMERSON & FRIENDS I
Samstag, 7. Dezember 2024, 19.15 Uhr Casals Forum, Großer Saal MIHAELA MARTIN, FRANS HELMERSON & FRIENDS II
+ Einführungsgespräch um 18.15 Uhr
Sonntag, 8. Dezember 2024, 17.00 Uhr Casals Forum, Carl Bechstein Saal MIHAELA MARTIN, FRANS HELMERSON & FRIENDS III
Tickets: https://www.kronbergacademy.de/service/kartenservice
https://www.kronbergacademy.de/konzerte-projekte/reihen-themen/freundschaftsspiele#c2214
|
GEROLLTES über einen Stadionbesuch

(Uwe)
Am Wochenende war ich binnen weniger Wochen zum zweiten Mal bei einem Spiel der Offenbacher Kickers. Dieses Mal spielten sie beim FSV, dessen Stadion ein Steinwurf von unserer Wohnung entfernt in Bornheim liegt. Weil mein Freund, der mich freundlicherweise mitnahm, ein OFC-Fan ist, saßen wir im Bereich der Kickers-Anhänger. Als Fan einer Mannschaft, deren Heimat rund 250 Kilometer entfernt liegt (Schalke 04), kann man sich in Fangruppen unterschiedlichster hessischer Clubs so neutral bewegen wie ein Schweizer. Das genieße ich und so saß ich am Sonntag zwischen Old-School-Fans des OFC, weit entfernt von Ultras, mit denen ich vereinsunabhängig wenig anfangen kann.
Die Fans um mich, die größtenteils weit bessere Zeiten als die aktuellen erlebten und deren Verbundenheit zu einem langjährigen Regionalligisten wirklich beeindruckend ist. Gerade weil der Fußball, der ihnen wöchentlich geboten wird, tatsächlich viertklassig ist. Trotz des tristen Gekickes und des nasskalten Wetters am Sonntag, waren die Fans „on Fire“ und stimmten selbstständig ab und zu „OFC, OFC“-Rufe an.
Bei „meinem“ Verein Schalke läuft es ja seit einiger Zeit nicht und wenn es so weitergeht wie in den letzten drei Jahren, dann droht den Schalkern ein Abstieg in die Dritt- oder Viertklassigkeit. Ich spaßte diese Woche mit einem sehr guten Freunde (ein HSV Fan), dass es konsequent wäre, wenn ein Verein, der nichts mehr hinkriegt, wie es die Schalker aktuell tun, sagen würde „wir machen den Laden zu, sucht Euch einen neuen Verein, bei dem die Voraussetzungen besser sind. Das Stadion reißen wir mit einer rauschenden Abschiedsparty ab und ihr seid frei“. Könnte man so machen, dann gäbe es aber das nicht mehr, das ich am Sonntag zwischen den OFC Anhängern erleben durfte.
|
Samstag 07. Dezember: Advent Pop-Up im Atelier mit Accessoires, Pâtisserie, Illustration und Schmuck

(Daniela)
Advent Pop-Up im Atelier mit Accessoires, Pâtisserie, Illustration und Schmuck
Wärmende Mützen und Schals, handgezeichnete farbenfrohe Illustrationen, Kissen zum Wohlfühlen, schokoladige Leckerbissen und festlicher Schmuck – beste Voraussetzungen um wunderbare Weihnachtsgeschenke zu finden!
Am zweiten Adventssamstag öffnen Alexandra Baum, Amelie Persson, Mea Pâtisserie, apfelgrün zum Anziehen und Meinfrollein ihre Türen für ein einzigartiges Atelier Pop-Up im Ladenatelier der Frankfurter Schmuckdesignerin Alexandra Baum.
Taucht ein in die entspannte Atmosphäre des Ateliers, probiert die schokoladigen und weihnachtlichen Leckerbissen von Mea Pâtisserie und kuschelt euch in die nachhaltig gefertigten Mützen, Ponchos und Schals von Meinfrollein. Die farbenfrohen Kissen mit südafrikanischen Print-Stoffen von apfelgrün zum Anziehen machen Lust auf frische Farbakzente. Amelie Persson präsentiert siebgedruckte Geschirrtücher, signierte Prints und zauberhafte Weihnachtspapeterie – perfekt, um sich mit Geschenken einzudecken.
Beim Besuch im Atelier entdeckt Ihr, wo der handgefertigte Schmuck von Alexandra Baum entsteht. Ihre ganze Kollektion ist von der Natur inspiriert und bietet euch einzigartige Geschenkideen.
Advent Pop-Up, Samstag, 7. Dezember 2024, 11 bis 19 Uhr Ladenatelier alexandra baum . schmuck, Konrad-Broßwitz-Str. 6, Frankfurt Bockenheim U6/U7 Kirchplatz
|
Samstag, 07. Dezember: Broken Bob (weitere Termine)

(Martin)
Doppelabend - Choreografien von Imre & Marne van Opstal und Xie Xin Ballett Das Hessische Staatsballett hat zwei Spielorte: Darmstadt und Wiesbaden. Abwechselnd finden an beiden Orten die Premieren statt. In Darmstadt war ‚Broken Bob‘ bereits zu sehen. Jetzt hat die Produktion in Wiesbaden Premiere. Die hr2 Frühkritik schreibt: „Im Tanzabend "Broken Bob" am Staatstheater Darmstadt steht "Bob" für den Menschen an sich. Eine androgyne Masse tanzt eine weiße Treppe hinauf und hinab. Nur ab zu löst sich ein "Bob" aus dieser Masse, fügt sich aber im Gedröhn der Elektromusik schnell wieder ein. Mit dieser Neukreation des niederländischen Geschwisterpaars Imre und Marne van Opstal stellt das Hessische Staatsballett wieder zeitgenössischen Tanz vor. Und in "Broken Sense of Beauty" beschreibt die chinesische Choreografin Xie Xin eine persönliche Tragödie: Ihr Tanzstudio in Schanghai ist abgebrannt.“ Hier gibt’s die gesamte Frühkritik zu hören Hier geht’s zu den Tickets Samstag, 7. & , 15., (16.00 und 19.30h), 18., 20., 27., 29. Dezember; 5., (18.00h) 10. und 12. (18.00h) Januar – soweit nicht anders angegeben um jeweils 19.30h Ballett im Staatstheater Wiesbaden Foto: © Andreas Etter
|
Samstag, 07. Dezember: Of/ Bernard lädt ein
(Andrea)
Sie sind alle wieder dabei, Eva mit der Etagerie, Alex mit der Offenbar, Anke mit der Strandperle und all die anderen und laden ein, schöne Dinge zu entdecken. Kleine Kostbarkeiten, schöne Dinge für Zuhause oder Geschenke. Außerdem kann man mal wieder ins Gespräch kommen, lachen, klönen. Insgesamt 17 Läden sind dabei und ganz Aufgeweckte schnappen sich den InfoFlyer, den ihr bei allen Mitmachenden bekommt, sammeln Stempel und ab dem 10ten Stempel Rabatte beim Einkauf und kostenlose Getränke.13 bis 18 Uhr
Bernard lädt ein, Taunus- und Bernardstraße, Offenbach
|
Samstag, 7. und 8. Dezember: Of/ Weihnachtsbazar
(Andrea)
Schade, ich habe überhaupt keine Zeit - sonst wäre ich erst bei Bernard geht aus und würde dann zu Nic in den Filmklubb radeln. Sie lädt heute zum Weihnachstbazar mit Carpet - Popup, LeinwandLyrikShop, Gin & Eierlikör. Ab 16 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
|
Samstag 07. + Sonntag 08. Dezember: Offene WestAteliers am 2. Adventswochenende!

(Daniela)
Endlich! Ich wollte schon immer hin und endlich habe ich Zeit! Am 2. Advent beuche ich die WestAteliers. (Danke, Maike, für die Einladung!)
Acht Ateliers im Gallusviertel öffnen am 7. und 8. Dezember 2024 jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr ihre Türen.
Die WestAteliers befinden sich in ehemaligen Ladengeschäften der denkmalgeschützten Hellerhofsiedlung, einer Siedlung des Neuen Frankfurts. In diesem Ambiente gibt es einiges zu entdecken: Die besondere Architektur von Mart Stam, sowie Einblicke in acht künstlerische Positionen an verschiedenen Arbeitsstätten.
Die beteiligten Künstler:innen sind:
Michael Bloeck (Poesie/Druckgrafik) * Maike Häusling (Installation/Malerei) * Franz Konter (Zeichnung) * Sandra Li (Multidisziplinäre Kunst) * Ruth Luxenhofer (Malerei) * Leonore Poth (Zeichnung /Film) * Jutta Stocksiefen (Fotografie/Druckgrafik) * mit Gastkünstlerin Katharina Dubno (Fotografie) * Jan-Malte Strijek (Graffiti /Urban Art)
Ein Highlight in diesem Jahr ist die Ausstellung einer original 20iger Jahre Frankfurter Küche. Nach dem Entwurf der Wiener Architektin Magarete Schütte-Lihotzky wurde die Frankfurter Küche als Modulküche für die Siedlungen des neuen Frankfurts konzipiert. Sie galt als hygienisch, war den Arbeitsabläufen angepasst und qualitätsvoll gestaltet. Heute gilt sie als Mutter der Einbauküchen und ist eine Designikone, welche in vielen berühmten Museen, wie z.B. im MOMA New York und im Centre Pompidou Paris ausgestellt ist.
Die bei den WestAteliers ausgestellte Küche war ursprünglich in der Mainzer Landstraße im Gallus-Viertel eingebaut und ist nun im Schaufenster des Atelier Häusling, Langenhainers Str. 25 / Ecke Idsteiner Str. ausgestellt.
Ermöglicht wurde das durch die freundliche Leihgabe der ernst-may-gesellschaft e. v..
Streifzug durch die Ateliers Am Sonntag 8.12. um 15 Uhr lädt Petra Schwerdtner/kunstkontakt zu einem geführten Streifzug durch die WestAteliers ein; eine sehr gute Gelegenheit um direkt an den Orten des kreativen Schaffens mit den Künstler:innen ins Gespräch zu kommen. Treffpunkt: Atelier Poth, Idsteiner Str. 77 Unkostenbeitrag: 15.- € Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Darum bitte anmelden unter info@kunstkontakt-frankfurt.de
Imbiss aus der Kochkiste Zum Abschluss erwartet die Gäste Glühwein und ein Imbiss, gegart in der Kochkiste der Frankfurter Küche! Mit Roswitha Väth, Architektin und im Vorstand der ernst-may-gesellschaft e. v.. Treffpunkt: 18 Uhr, Atelier Häusling, Langenhainer Str. 25 / Ecke Idsteiner Str. Unkostenbeitrag für Speis und Trank auf Spendenbasis
Besonders in der dunklen Jahreszeit ist das Flanieren entlang der Atelierläden mit ihren großen, erleuchteten Schaufenstern sehr stimmungsvoll. Die Atelierläden und sind nur wenige Schritte voneinander entfernt. Sie sind ebenendig, barrierefrei und ein Besuch ist kostenlos.
Die acht Ateliers befinden sich entlang der Idsteiner Str. 77 – 192 sowie in der Frankenallee in 60326 Frankfurt.
Nähere Infos zu den WestAteliers sind auf dem Instagram Kanal „Westateliers“ veröffentlicht. (https://www.instagram.com/westateliers/)
|
Samstag, 07. Dezember: Bad Orb/ Liquid Sound

(Andrea)
Die Ampel: zerbrochen, Amerika: unsicher, Deutschland: in der Krise. Unsichere Zeiten, da tut uns ein bisschen wohlige Wärme und gemütliches Floaten bei entspannten Klängen mehr als gut. Also, Badehose eingepackt und auf nach Bad Orb! Die Toskana-Therme mag ich ohnehin und weil Stefan X/ Kreuzer heute bei Liquid Sound auflegt, ist das ein wirklich guter Grund für eine entspannte Auszeit: "Stefan Kreuzers Liebe zu angenehmen analogen und digitalen Klängen ist der Antrieb für seine vielschichtigen DJ Auftritte. Ob unter freiem Himmel, im Café, im Club, ob über oder unter Wasser – alle Plätze haben Ihren eigenen Klang und Stefan ergründet diesen auf seine Art und Weise. Er spielt nun schon seit über 10 Jahren bei Liquid Sound und lässt die Beats durch das Wasser schweben, so let it float! https://liquidsoundclub.com/programm/stefan-kreuzer-2024 Ich habe gerade mal geschaut, ob sich der Ausflug nicht mit einem Besuch der Heyne Kunst Fabrik (die ja mal in Offenbach ihren Anfang nahm und tolle Akzente setzte) verbinden lässt. Leider gibt es aktuell keine Ausstellung, aber vielleicht lädt Thomas Kypta uns auf einen Kaffee?
Toskana Therme, Bad Orb
|
Sonntag 08. Dezember: Weihnachtsmarkt im Lucille
(Daniela)
Ich freue mich auf den kleinen Weihnachtsmarkt im Kaffeehaus Lucille – Mit Kunst, Vintage & Handwerk
Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und wir laden euch ein, unseren Weihnachtsmarkt im Kaffeehaus Lucille zu besuchen! Freut euch auf eine tolle Auswahl an Kunst, Vintage-Objekten und handgemachten Produkten – ideal für besondere Geschenke. Während ihr stöbert, sorgt unser DJ mit Musik für die richtige Stimmung. Dazu gibt es Glühwein und warme Suppen.
Kommt vorbei und genießt eine entspannte Zeit bei uns!
Ab 17:00 Uhr
Lucille, Friedberger Landstraße 100
|
Sonntag 08. Dezember: 29. Bahnhofsviertel Classics

(Daniela)
„Zwei Stimmungen“ 29. Bahnhofsviertel Classics
Genauso wie Sie von der Hektik des Hauptbahnhofs in die Ruhe des Metropolitan Hotels gelangen, genauso wie die Adventszeit mal besinnlich und mal ausgelassen ist, sorgt auch unser letztes Konzert in diesem Jahr für einen Stimmungswechsel. Auf Bach und Vivaldi in der ersten Hälfte folgen Csárdás, Tango und Musette nach der Pause.
Der Eintritt ist frei. Sie können sich hier oder per Email anmelden. Einlass ist ab 17:15 Uhr. Kurz vor dem Konzert vergeben wir frei gebliebene Plätze, falls Sie spontan dazu kommen möchten.
Zu den Musikerinnen und Musikern: Am Akkordeon erwartet Sie Vassily Dück. Seine Kunst führte ihn von der Philharmonie Altai über das Staatliche Orchester Sibirien zu Auftritten in der Alten Oper Frankfurt, am Gasteig München oder im Nationaltheater Mannheim. Laurent Weibel ist Vassilys Partner an der Geige.
Mehr Infos hier: Website.
Sonntag, 08. Dezember, 18:00 Uhr Metropolitan Hotel by Flemings Poststraße 6 60329 Frankfurt am Main
|
Sonntag, 08. Dezember: Of/ PINK PANTHER POETRY

(Andrea)
Turnheim und Paulchen Panther sind eine grandiose Kombi: "Diese Trickfilmfigur machte eine Bilderbuch-Karriere: Erstmals tauchte die elegante Raubkatze mit der auffälligen Fellfarbe 1963 im Vorspann der Gaunerkomödie „Der rosarote Panther“ auf. Ein Jahr später wurde sie Star einer eigenen Kurztrickfilm-Serie. Produziert als Vorprogramm von Kinofilmen, gewann schon der erste Cartoon einen Oscar. In den 1970er Jahren stellte man diese Kinofilmchen für eine Kinder- Fernsehserie zusammen - und produzierte neue Filme. Seitdem kennt und liebt jedes Kind auf der ganzen Welt den rosaroten Panther. Nur in deutschsprachigen Landen kennt man ihn - anders! Für uns sind die Reime untrennbar mit „Paulchen Panther“ verbunden. Umso verblüffender, dass der Panther in der Originalfassung weder „Paul“ heißt, noch mit Versen aus dem Off begleitet wird. In seinem ersten Programm vertonte Ralph Turnheim 2005 einige der besten Panther-Cartoons neu. Mit Reimen auf Wienerisch, als Sportreporter oder amerikanischer Kriegstreiber. Und natürlich live. Sein pinkes "Pilot-Programm" hat der Leinwand-Lyriker nach einem dutzend lyrischer Filmvertonungen völlig überarbeitet und 2019 neu herausgebracht. Mit noch genialeren Cartoons und frischeren Versen. in lässig-lustiges Vergnügen für alle Generationen! >> Karten bitte HIER kaufen Einlass: 16.00 Uhr, Beginn: 17.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
|
Sonntag, 08. Dezember: POL POT DANCING (Filmstart: 05.12)
(Uwe)
Matinee Premiere in Frankfurt - wir verlosen Tickets! Offizieller Filmstart am 05. Dezember
Liebevoll erzieht die Startänzerin Chea Samy am kambodschanischen Königshof den kleinen Bruder ihres Mannes wie einen eigenen Sohn, schickt ihn auf die besten Schulen und ermöglicht ihm ein Studium in Paris. Jahrzehnte später als Zwangsarbeiterin unter den Roten Khmer, stellt sie fest, dass ihr Ziehsohn der Diktator Pol Pot ist.
Der Tanz- und Historiendokumentarfilm POL POT DANCING von Erfolgsregisseur Enrique Sánchez Lansch (RYTHM IS IT!) erzählt den Werdegang und die Herrschaft Pol Pots in untrennbarer Verbindung mit dem klassischen kambodschanischen Tanz.
Matinee Premiere am 8.12 um 12 Uhr. Cinema, Roßmarkt 7, 60311 Frankfurt am Main Foto: Verleiher
|
Bis Sonntag, 8. Dezember: "Ganz große Oper – viel mehr Theater" im DAM Ostend

(Petra)
Wie werden Bühnen in der Zukunft aussehen? Welche Gestalt können diese zentralen Orte der kollektiven kulturellen Begegnung haben? Welche Angebote müssen Opernhäuser und Theater als Orte des öffentlichen Lebens in Zukunft bieten? Diese Fragen stellte die Ausstellung "Große Oper – viel Theater" bereits 2018. In Frankfurt und anderen Städten wurden seither intensive, oft kontroverse Diskussionen um Sanierung oder Neubau von diesen Kulturbauten mit hohem Stellenwert für die Stadtgesellschaft weitergeführt. Das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt nimmt jetzt den Faden wieder auf, vergleicht die Entwicklungen in verschiedenen Städten und stellt auch zwei aktuelle best-practice-Beispiele vor. Ebenso nimmt die Ausstellung die Standortvarianten für Oper und Schauspiel in Frankfurt am Main in den Blick.
Ganz große Oper – viel mehr Theater, Ausstellung, Ort: Deutsches Architekturmuseum (DAM) im Ostend, Adresse: Henschelstraße 18, Eröffnung mit Dr. Ina Hartwig und Andrea Jürges, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung Öffnungszeiten: dienstags – sonntags 11 - 18 Uhr) Eintritt: 5 (3) Euro
|
Sonntag, 8. Dezember: Of/ Jam-Session
(Andrea)
Zum letzten Mal in diesem Jahr: Ein kollektiver Jam, ein gemeinsames Musizieren aller, die Lust haben - und jedes akustische Instrument darf mitmachen! Darüberhinaus sind auch wieder batteriebetriebene Kleinst-Taschensynthesizer und batteriebetriebene Verstärker für ansonsten zu leise Akustik-Instrumente erlaubt - solange wir uns auf eine Maximal-Lautstärke einigen können, die von der Elektronik nicht überschritten wird! 15 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach, nicht barrierefrei
|
Sonntag, 08. Dezember: Millenium Kid
(Uwe)
Seine treibenden Beats treffen auf eine raue, hallende Stimme, die mit bittersüßer Melancholie eine Sehnsucht nach Liebe in der Leere des Daseins weckt. Sein Sound ist so überzeugend, so authentisch, dass man beim Zuhören den Herzschmerz und die Einsamkeit selbst empfindet. MilleniumKid verkörpert eine faszinierende Verbindung aus düsterer Romantik und atmosphärischen Synthesizer-Klanglandschaften.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Foto: Homepage Zoom
|
Montag 09. Dezember: StreitClub #12 – „Freiheit wählen“

(Daniela)
Ich finde den Streitclub des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt eine sehr gelungenes Format. Auf ihrer Veranstaltungsseite schreiben sie: "Streitkultur ist unverzichtbar für stabile zwischenmenschliche Beziehungen. Im Streit loten wir unsere wechselseitigen Grenzen aus, wir lernen an- und voneinander. Das gilt genauso für unser gesellschaftliches Zusammenleben. Erst im Ringen miteinander entdecken wir uns als Gesellschaft. Auf diese Weise entwickeln und testen wir politische Alternativen, die unser Zusammenleben strukturieren. Höchste Zeit also, dass wir uns darin wieder üben!"
StreitClub #12 – „Freiheit wählen“ [Sonderausgabe im Rahmen des Wissenschaftsjahrs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Thema „Freiheit“]
Mit: - Kristina Schröder (Bundesministerin a.D.)Bernd Ulrich (Journalist)
- Nicole Deitelhoff und Michel Friedman
- Schulklasse: Debattier-AG des Lessing-Gymnasiums Frankfurt
Bei der 12. Ausgabe des StreitClubs geht es um die Freiheit als das große Thema der Demokratie. Während die einen ihre Freiheit vom Staat bedroht sehen und nach immer mehr Entgrenzung streben, wollen andere genau das im Sinne einer öffentlichen Ordnung verhindert sehen, damit die Freiheit für alle erhalten bleibt. Es soll darüber diskutiert werden, wie das funktionieren kann und welche Form des Umgangs wir mit diesen widerstreitenden Ansprüchen suchen sollten. Aktuelle Anlässe, sich diesem Thema zu stellen, gibt es zur Genüge: ob nun die vergangenen Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg, die Wahl in den USA oder die nun anstehenden Neuwahlen.
Alle Informationen unter: https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/category/veranstaltungen/streitclub/ 09. Dezember 2024 | 19:30 – 21:30 Uhr | Fliegende Volksbühne Frankfurt
Der StreitClub ist eine Kooperation des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und The English Theatre Frankfurt
|
Dienstag, 10. Dezember: Frank Spilker (Lesung)
(Uwe)
»Niemand träumt sich schöner durch die Trümmer dessen, was hätte sein können, als Frank Spilker.« Robert Stadlober
»Ich scheiß auf deutsche Texte« enthält über 100 Texte Spilkers. Von den ersten, Mitte der 1980er beim Bad Salzuflener Kult-Label „Fast Weltweit“ auf Kassette veröffentlichten Songs bis zum letzten 2022 erschienenen Sterne-Album „Hallo Euphoria“. In der Brotfabrik wird er aus dem 2023 erschienenen Buch lesen sowie seine Texte erläutern und musikalisch kommentieren (und spielt ein paar Songs auf der Gitarre)
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 BEGINN: 20:00 Foto: Brigitta Jahn
|
Dienstag, 10. Dezember: OF/ Vivas
(Andrea)
"Orange your City" heißt es seit 25. November, anlässlich des Tags gegen Gewalt an Frauen und Mädchen hat das Frauenbüro ein spannendes Programm zusammengestellt, das mit ddem heutigen Film endet: "Vivas"! In Mexiko werden täglich elf Frauen ermordet. Die nicht enden wollende Gewalt gegen Frauen beschreibt der Dokumentarfilm anhand der Geschichten von Lorena und Karen, deren Töchter in Estado de México ermordet wurden, der Region mit den meisten Femiziden des Landes. Gemeinsam mit anderen Frauen führen sie einen erbitterten Kampf gegen die Ignoranz und das Desinteresse von Politik und Justiz. Der Film dokumentiert die wachsende feministische Bewegung und zeigt, wie die Frauen und Mütter für ihr Recht kämpfen, ein Leben ohne Gewalt zu führen. EINTRITT FREI Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
|
Mittwoch 11. Dezember: Bargespräche No 4~ Tanzen! Ein Gespräch mit vier Tänzer*innen zwischen 27 und 70

(Daniela)
Bargespräche No 4 - Tanzen! Ein Gespräch mit vier Tänzer*innen zwischen 27 und 70
Tanz. Eine Kunst, in der das Alter zum Ausschlusskriterium wird. Im Profitanz gibt es keine Chance für Ältere, mit 40 ist Schluss. Mythos oder Realität? Inzwischen gibt es durchaus Initiativen, in denen Tänzer*innen unterschiedlicher Altersstufen gemeinsam auftreten. Ändert sich was? Wir diskutieren mit Tänzer*innen zwischen 27 und 70 die Themen Intergeneration und zeitgenössischer Tanz. Welche strukturellen Hürden gilt es zu überwinden und wo stehen wir uns selbst im Weg? Was ist überhaupt unser Bild von Tanz und welche Rolle spielen Konkurrenz und Körper-(bild)? Wie können junge und ältere Tänzer*innen voneinander und miteinander lernen?
Petra Lehr, Tänzerin, Choreografin und Tanzvermittlerin Anno Bolender, Performance- und Tanzkünstler*in Amelia Uzategui Bonilla, Tänzerin, Choreografin und Tanzforscherin Allison Brown, Probenleiterin, Choreografin, Mentorin, Mutter
Moderation: Sonja Müller Im Anschluss: Bar, Drinks, Netzwerken
Mittwoch, 11. Dezember 2024, 19 Uhr Hotel Nizza, Elbestraße 10, 60329 Frankfurt am Main Eintritt frei. Anmeldung: info@frankfurter-kranz.de
|
Mittwoch, 11. Dezember: Of/ Kimchi-Workshop

(Andrea)
Kimchi (koreanisch 김치) nennt man in der koreanischen Küche sowohl die Zubereitung von Gemüse – traditionell Chinakohl und koreanischer Rettich , das in Milchsäure fermentiert wird. Heute werden gemeinsam Wintervorräte in Form von leckerem Kimchi zubereitet, ab 18 Uhr laden Jihae An und Yeongbin Lee von der hada-Werkstatt für Gemeinwohl zum gemeinsamen „Kimjang“, dem traditionellen koreanischen Ritual des Kimchi-Machens und -Teilens für den Winter ein. Über die gemeinsame Zubereitung hinaus gibt es die Möglichkeit, Spannendes über die Geschichte und die Bedeutung des fermentierten Chinakohls zu erfahren. Zum Schnippeln, Einlegen und Verköstigen bitte Schürze, Messer, Schneidebrett, Teller, Besteck und Schraubgläser zum Abfüllen des Kimchis mitbringen. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro pro Person (ermäßigt 15 Euro). Eine Voranmeldung über scape@offenbach.de ist erforderlich. Anmeldeschluss ist der 30. November. Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr. SCAPE° ist barrierefrei zugänglich.
SCAPE, Frankfurter Straße 39, Offenbach
|
Donnerstag 12. Dezember: Marion Cotillard und das hr-Sinfonieorchester

(Daniela)
Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard und das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper
Mit Marion Cotillard kommt erstmals eine Oscar-Preisträgerin zum hr-Sinfonieorchester Frankfurt. 2008 bekam sie den Preis für ihre Darstellung der Edith Piaf in „La vie en rose“. Nun wird sie gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester zu erleben sein: im Oratorium „Jeanne d’Arc au bûcher“ von Arthur Honegger am Donnerstag, 12. Dezember, um 20 Uhr in der Alten Oper Frankfurt. Die einen kennen die mehrfach preisgekrönte Französin mit der markant-eleganten Präsenz vielleicht aus der Batman-Verfilmung „The Dark Knight Rises“ oder als Woody-Allen-Komödiantin. Den anderen ist sie aus der Chanel N°5-Werbekampagne oder als Dior-Mode-Ikone bekannt. Nun wird sie in der Sprechrolle der Jeanne d’Arc im Großen Saal der Alten Oper als Protagonistin des Oratoriums „Johanna auf dem Scheiterhaufen“ von Arthur Honegger auftreten.
Dieses eigenwillig-originelle Werk, das 1938 uraufgeführt wurde, wird das hr-Sinfonieorchester mit den mächtigen Chorstimmen des Wiener Singvereins, dem Kinderchor der Oper Frankfurt, den Schauspielern Éric Génovèse und Basile Alaïmalaïs und fünf Gesangssolist*innen unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Alain Altinoglu aufführen.
Hier gibt es wietere Infos zum Konzert: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-24-25/jeanne-darc,grosse-reihe-jeanne-d-arc-100.html
|
Herbstmusik, Teil 5: Deutschsprachige Songs

(Uwe)
Am 21. Dezember beginnt der kalendarische Winter, bis dahin muss das Thema Herbstmusik durch sein. Daher diese Woche noch einmal fünf Songs von unterschiedlichen deutschen Acts und nächste Woche zum Abschluss fünf englische Songs. Natürlich könnte man von allen fünf Acts auch jeweils fünf Songs auswählen, hier macht es aber auch die Mischung.
Wir sind Helden: Die Nacht - Am Ende, nach den bekannten & lauten und den ruhigen Songs vom rundet dieser Song das Debütalbum Reklamation der wunderbaren „Helden“ ab. Nach der Reise durch die Songs fällt dieser beinahe runter. Tut er aber nicht, weil er ganz, ganz groß ist.
Tempeau: Vorbei – Keiner singt so schön auf Deutsch wie Jan Plewka. Seinen mit Abstand schönstes Lied veröffentlichte er nicht mit seiner Band Selig (ja, „Ohne Dich“ ist klasse), sondern mit seinem Kurzzeitprojekt Tempeau, dem neben Selig-Schlagzeuger auch Schauspieler und Lebensfreund Marek Harloff angehörten. Vorbei ist ein All-Time-Top-10-Song in Deutsch („…. Ich werd´ Dir verzeih´n, aber nicht mehr heut´ ….“).
Niels Frevert: Polyacryl – Leider gibt es die Songs seiner Band Nationalgalerie nicht bei Spotify, die Alben schlummern mit allen anderen CDs in den zahllosen Kisten leider auf unserem Speicher. Polyacryl ist von seinem ersten Solo-Album aus 1997. Ich mag von ihm auch die späteren Sachen, an dem Lied hängt aber mein Herz.
Mikroboy: Schnee – Die saarländische Band um Michi Ludes löste sich vor rund zehn Jahren auf, weil für Frontmann Ludes andere berufliche Möglichkeiten ertragsreicher erschienen. Bis heute gab es kein Comeback. Verabschiedet hat sich die Band mit dem großartigen Album „Leicht“, auf der auch der Song ist.
Spaceman Spiff: Hamburg – Unter dem Namen der Comicfigur veröffentlichte der Würzburger Hannes Wittmer drei Platten, dann versuchte er unter seinem Geburtsnamen und vorbei an Streamingportalen und ohne professionelle Ticketverkäufer Musik zu veröffentlichen und Konzerte zu spielen. Nach der tollen dritten Platte „Endlich nichts“ ist die Qualität nicht mehr so hoch, Hamburg ist auf dem zweiten Album und ein wunderbarer Song.
|
Donnerstag, 12. Dezember (bis 13. Dezember): OF/ Correlations

(Andrea)
Am gestrigen Mittwoch wurde die Ausstellung eröffnet (19.30 Uhr), heute gibt es, leider während der working prime time einen spannenden Vortrag, vielleicht kann ich mich mal hinstehlen: »Generative AI and Photography« (ENG) – 10:30–12 Uhr, ein Thema, dass uns in vielfacher Art und Weise begleitet und betrifft, die Zeiten, in denen ein Bild Realität abbildete, sind hinlänglich vorbei. Aber auch darüber hinaus veränderte AI unsere Wahrnehmung und natürlich, im positiven Sinne, auch unsere Möglichkeiten. Auch wenn ich eher mit Yuval Harari übereinstimme, der die Entwicklung sehr kritisch sieht. Überhaupt sollten wir alle mehr Harari lesen. Correlations Forum ist ein interdisziplinäres Symposium, das Kreative, Künstler_innen, Expert_innen und Neugierige zu einem Austausch über die sich entwickelnde Rolle von Künstlicher Intelligenz und Robotik in Kunst und Design zusammenbringt. Zum zweiten Mal bietet Correlations über drei Tage hinweg an der HfG Offenbach ein Forum für kritische Reflexion sowie für den Austausch von Wissen und Kompetenzen. Eine Ausstellung präsentiert Arbeiten von Studierenden der HfG Offenbach und der KITeGG Partnerhochschulen. Correlations Forum ist ein interdisziplinäres Symposium, das Kreative, Künstler_innen, Expert_innen und Neugierige zu einem Austausch über die sich entwickelnde Rolle von Künstlicher Intelligenz und Robotik in Kunst und Design zusammenbringt. Zum zweiten Mal bietet Correlations über drei Tage hinweg an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach ein Forum für kritische Reflexion sowie für den Austausch von Wissen und Kompetenzen. Wie verändert Künstliche Intelligenz künstlerische und gestalterische Praktiken und welche neuen Perspektiven eröffnen sich durch die Integration dieser Technologien? Welche Dynamiken von Kreativität, Autor_innenschaft und Verantwortung entstehen in einer zunehmend KI-gestützten Welt? Und wie prägen die Infrastrukturen und Algorithmen hinter KI-Systemen unsere kulturelle Produktion? Im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops, Performances und einer Ausstellung setzen sich die Teilnehmer_innen intensiv mit den kulturellen, ethischen und gesellschaftlichen Dimensionen von KI und Robotik auseinander. Sie erkunden die Potenziale und Herausforderungen, die KI sowohl als Tool als auch als Forschungsobjekt für künstlerische und gestalterische Praktiken mit sich bringt. Das Programm ist offen für alle und ohne Teilnahmegebühr.
Hochschule für Gestaltung (HfG) Schlosstraße 31, Offenbach
|
Donnerstag, 12. & Freitag 13. Dezember: Bridges Kammerorchester

(Daniela)
Bridges Kammerorchester – The composing orchestra / Roots and beyond
Dirigentin: Olivia Clarke Künstlerische Leitung: Johanna-Leonore Dahlhoff
Zu hören sind zahlreiche Kompositionen und Arrangements von Orchestermitgliedern, darunter auch eine Uraufführung von Peter Klohmann. Ein musikalisches Highlight reiht sich ans andere und steht für die einzigartige Lebendigkeit des Bridges Sounds sowie das vielfältige Klangfarbenspektrum der besonderen Kammerorchesterbesetzung. Neben europäischen Klassikern wie Auszügen aus Henry Purcells Dido und Aeneas, arrangiert von Johanna-Leonore Dahlhoff (Künstlerische Leiterin des Bridges Kammerorchester), stehen unter anderem ein südamerikanischer Tango von Orchestermitglied Andrés Rosales, ein irisches Traditional und eine mongolische Landschaftsvertonung auf dem Programm.
Das Bridges Kammerorchester spielt erstmals mit Dirigentin Olivia Clarke, die als Rising Star unter den Dirigent*innen international Erfolge feiert.
Im Bridges Kammerorchester kommen Musiker*innen mit ihren Instrumenten aus verschiedenen Regionen der Welt zusammen. Die Orchestermitglieder sind Expert*innen für arabische, persische und europäische Klassik, Jazz, zeitgenössische Musik, osteuropäische Folklore sowie diverse Formen zentralasiatischer und lateinamerikanischer Musik. Von ihren vielfältigen Persönlichkeiten ausgehend, komponieren und arrangieren die Musiker*innen ihre Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik. www.bridges-kammerorchester.de
12. Dezember, 19.30 Uhr, Orangerie, Darmstadt Tickets 13. Dezember, 19.45 Uhr, Casals Forum, Kronberg Tickets
Fotonachweis: Bridges Kammerorchester © Salar Baygan
|
Donnerstag, 12. Dezember: Of/ Künstlergespräch

(Andrea)
Zur Eröffnung Ende Oktober habe ich es leider nicht geschafft, deshalb plane ich heute unbedingt den Besuch der Ausstellung "CAHIERS DE DOLÉANCES BESCHWERDEHEFTE" ein und gehe zum Künstlergespräch. Bürger:innenbeteiligung ist die grundlegende Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Wirksames politisches Handeln erfordert in Worten des französischen Philosophen Bruno Latour zunächst eine ‚Terrain-Beschreibung‘. Er greift damit die Beschwerdehefte der französischen Revolution wieder auf und fordert, dass Bürgerinnen und Bürger, vor dem aktiven Eingriff der Politik, zunächst ihre Vorstellungen von der Veränderung ihres Territoriums formulieren müssen. In seinem Ausstellungsprojekt ‚Cahiers de Doléances‘ nähert sich Peter Rippl Latours Vorschlag aus künstlerischer Perspektive. Vorgestellt werden 28 Bürger:innen aus Offenbach. Jedem Portrait zugeordnet – drei selbstgewählte Schlüsselbegriffe. Diese mal assoziativ beschreibenden, mal poetischen Begriffe sind auf verschieden Ebenen wirksam und formulieren direkt oder indirekt Forderungen an Politik und Mitmenschen. Trotz oder wegen der kondensierten Form macht dies ausgedehnte Geschichten sichtbar. Geschichten über Personen, ihre Identität und ihre Verbindung zum Territorium. Ziel ist es alle Menschen in die Gestaltung ihrer städtischen und sozialen Umgebung miteinzubeziehen. KÜNSTLERISCHES STATEMENT Künstlerische Prozesse sind eng mit der Konstruktion von Hoffnung verbunden. Hoffnung entsteht durch machen. Machen gründet sich auf der Veränderbarkeit der Situation. Noch ist die Zukunft unserer Städte offen. Wenn es uns nicht gelingt in der Stadt mehr als nur einen Ort der Kapitalanlage zu sehen, mehr als nur ein Ort zum Arbeiten, Schlafen und Konsumieren, dann wird es uns auch nicht gelingen, wieder vom Konsumenten zum Mitgestalter zu werden. In der Anonymität der modernen Stadt ist uns der Sinn für Gemeinschaft verloren gegangen. In unserer Einsamkeit und Passivität haben wir das Bewusstsein für das Politische verlernt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht aber nur durch Teilhabe. Eine lebenswerte Stadt kann also nur entstehen, wenn sie von uns mitgestaltet werden kann. Deswegen müssen wir die Stadt von unseren Bedürfnissen her definieren. Wir müssen Verantwortung für unsere Welt übernehmen. Denn städtische, wie gesellschaftliche Transformation ist ein fortlaufender Prozess, wir haben die Chance die Geschichte(n) und deren Inhalte mitzuschreiben. Dieses Mitformulieren der eigenen Geschichte ist gut für unsere Gesundheit, notwendig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wichtig für das Vertrauen in politische Prozesse. Bürgerbeteiligung wird so zu einer grundlegenden Voraussetzung für einen funktionierende Demokratie. Peter Rippl ist Absolvent der Hochschule für Gestaltung. Als visueller Künstler, Dokumentarfilmer und Autor lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main. Neben der Ausstellungstätigkeit, haben viele seiner Dokumentarfilme nationale und internationale Beachtung gefunden. Das Projekt ‚Cahiers de Doléances‘ wurde 2021 in der italienischen Industriestadt Taranto begonnen. Die Fortführung des Projekts in Chemnitz und Offenbach am Main wurde von der Stiftung Kulturfond/Neustart Kultur unterstützt. Das Bild ist eines von dreißig und zeigt Karl-Heinz, Kai´s Friseur aus der Senefelder Straße. Die Räume sind Dienstags, 14 bis 17 Uhr geöffnet, heute 18 Uhr.
HAUS DER STADTGESCHICHTE/ Erich Martin Raum, Bernardbau, Eingang B 2. Stock, , Herrnstraße, Offenbach
|
| V O R S C H A U nächste Woche
|
Bis Freitag 13. Dezember: Demokratie Theater mon amour

(Daniela)
Demokratie Theater mon amour Eine Pop-Up Performance mit Tanz und Live-Musik auf dem Amt.
Seit über 2500 Jahren gibt es die Idee von Demokratie, seit über 2500 Jahren gibt es Theater als Kunstform in Europa – beides vereint sich in diesem Jubiläumsstück von wenigtheater: Ein dokumentarisches Pop-Up-Theater, das Ansichten, Bewegungen und Töne verbindet. Was bedeutet uns Demokatie? Was verbindet sie mit Theater? Und wie sieht es mit unseren Träumen dazu aus? Grundlage der Inszenierung sind Interviews. Diesmal vor allem aus dem Theaterbereich und dem, was unsere Demokratie ausmacht. Zum Beispiel die Gewaltenteilung. Regisseurin Regina Wenig hat die Menschen in der Stadt befragt: Unter anderem kommen Kinder, Theatermacher, Erstwähler, Hamlet, eine Bürgermeisterin, eine Gerichtsreporterin, eine Polizistin und Eingebürgerte zu Wort. Diese bewusst diversen und mehrsprachigen Aussage kombiniert Wenig mit Musik und Tanz, so dass ein Dokumentar-Theaterstück entsteht.
Auch der Aufführungsort ist ungewöhnlich: Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt (AMKA) wird im ‚stadtRAUMfrankfurt‘ selbst zur Bühne - Theater an dem Ort, an dem sich Kultur- und Meinungsvielfalt in unserer Demokratie täglich beweisen müssen. Das Stück ‚Demokratie, mon amour. Theater, mon amour‘ ist gleichzeitig die Jubiläumsinszenierung des wenigtheaters: In 5 Akten treten Künstlerinnen und Künstler auf, die über die Jahre mit dem Pop-Up-Theater verbunden sind: Die Tänzerin und Choreographin Kristina Veit, der Spoken Word Artist Uli Höhmann, die Schauspielerin Saskia Taeger und der Musiker Martin Lejeune.
Aufführungen: Montag, 9.12., um 19 Uhr, im Anschluss Publikumsgespräch Freitag, 13.12., um 19 Uhr Veranstaltungsort: stadtRAUMfrankfurt (AmkA), Mainzer Landstraße 293, 60326 Frankfurt am Main. Eintritt frei! Achtung: Begrenzte Plätze – Reservierungen unter: wenigtheater@gmail.com
|
Freitag, 13. & Mittwoch, 25. Dezember: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)
Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf Ein sehr feiner, kleiner Theaterabend ist das! Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde. Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs… „Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“ Die FR schrieb nach der Premiere: »60 Minuten lang verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität (na ja, „Realität“), zwischen Theater und Roman, zwischen ironischer Distanz und der für eine Schauspielerin, einen Schauspieler in Sekundenschnelle möglichen Hingabe an eine Rolle. Das ist womöglich das Erstaunliche an dem kleinen Abend. Die Zärtlichkeit, mit der sich das sympathische Duo dem Text zuwendet, überhaupt die Zärtlichkeit der Veranstaltung. Es ist gar nicht die Regel, dass Theater so in jeder Minute mit einem Text ist, nichts auf- und gegenbürstet und doch nicht lahm wirkt.« Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/bilder-deiner-grossen-liebe/2198/
Freitag, 13. Um 20.00h Mittwoch, 25. Dezember um 18.00h Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel Foto: © Jessica Schäfer
|
Freitag, 13. Dezember: Madhouse Flowers
(Andrea)
Wenn sich derzeit sowieso schon alles in rasantem Tempo ändert, ist es doch manchmal ganz angenehm, eine kleine Konstante zu haben: Wahrscheinlich nicht nur für die Madhouse Flowers ist die Bühne des Nachtlebens an der Frankfurter Konstablerwache eine solche Konstante, denn dort haben sie in den mittlerweile über 30 Jahren ihres Bestehens schon viele wunderbare Konzerte gespielt. Umso mehr freuen sich die Madhouse Flowers, am Freitag, den 13. Dezember 2024 wieder im Nachtleben zu Gast zu sein und dort mit ihrer Show, die neben den größten Rock- und Pop-Perlen der 80er/90er auch ausgewählte Songs der Gegenwart beinhaltet, gemeinsam mit ihrem Publikum eine grosse Sause zum Jahresende feiern zu können. Kurz gesagt, Happy Endings '24.
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
|
Freitag, 13. Dezember: The Lokal Listener (mit Florian Brettschneider)
(Uwe)
Ich wiederhole mich gerne, dass The Lokal Listener ein fantastisches Format ist. Musiker (Gregor Praml) unterhält sich Musikerinnen und Musikern (dieses Mal Florian Brettschneider) über Musik und das Leben und dazu wird gemeinsam musiziert.
Der 27-jährige Brettschneider Multiinstrumentalist, Komponist und Produzent hat in seiner Wahlheimat an der HfMdK Konzertgitarre studiert und in seiner klassischen Laufbahn zahlreiche nationale und internationale Gitarren-Wettbewerbe gewonnen. Neben reger Studiotätigkeit als Produzent, Composer oder Songwriter ist er gefragter Sideman und Musical Director für Singer/Songwriter, Soul, RnB oder Jazz und Bossa Nova Künstler oder Liveproduktionen.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Uhr Foto: Homepage Romanfabrik (privat)
|
Freitag, 13. Dezember: Of/ 3 x FFM im KJK

(Andrea)
Freitag, der 13. und der Abend wird ein Fest! Zu allererst feiere ich, dass der Waggon im Exil (die Deichsanierung verschiebt sich zwar, für die sich btw leider viel zu wenig Menschen interessieren, aber es ist ohnehin zu kalt im Waggon), dem KJK eine Verjüngung beschert. Zumindest live ist mein Eindruck, spielen da immer Bands für die ZG +65. Heute weht ordentlich frischer Wind rein und die drei Bands sind jede für sich Zucker: "Die zweite Folge der neuen Staffel heisst 3 x FFM und ist das, was man auf englisch eine „gemischte Tasche“ nennt... Was THE STRAIGHT A, 375 CEG sowie THE BAD ME vor allem gemeinsam haben (abgesehen davon, daß sie alle interessante und unterhaltsame Varianten von Rockmusik spielen, die ihre Wurzeln in den Sechziger Jahren haben) ist vor allem die Tatsache, daß sie alle aus Frankfurt kommen (oder dort proben). Das alles wieder zu den im Waggon üblichen Bedingungen: Eintritt frei - aber bitte kleine (gerne auch größere!) Spende für die Bands, wenn euch Musik & unser Konzept gefallen! THE STRAIGHT A spielen in der klassischen Besetzung Gesang/Gitarre, Schlagzeug und Bass und ihre Musik setzt sich zusammen aus krachigem Protopunk und eingängigen Melodiebögen und Hooklines, wie man sie vom legendären Motown Soul kennt. Ihre selbst geschriebene Rocksongs klingen authentisch, kommen rasch auf den Punkt und wollen vorallem eines nicht: langweilen! www.backstagepro.de/thestraighta 375 CEG sind Christina Drees mit Panther Duo Orgel und Korg MS-10, Matthias Vatter an der Gitarre, der fantastische Gerd Böhme am Schlagzeug und Dietrich Skrock mit einem Koffer voller Zeug. Gewappnet für alle Eventualitäten bringen sie einen Mix aus Krautpunk, „Experimental electronics and oldschool technology“, Rock ’n‘ Roll Trouble und anderen Alternativen. https://www.youtube.com/@375CEG THE BAD ME Die Songs von THE BAD ME - das sind Suse Michel und Oli Rüger - stecken irgendwo im Morast aus sprödem Indierock und zeitlosem Schöngeist, mal Mal klein und zerbrochen, dann aber auch laut und auf eigene Art brachial. Auf der Bühne toben sie sich gemeinsam mit Tobi Wehner am Schlagzeug und Patrick Bayer am Bass deutlich bandlastiger aus: 80er No Wave, zeitloser Indie-Sound und clashiger Pop kreuzen sich mit modernem Irgendwas. Auch hier mal leise und klein - und im nächsten Moment spröde und rau. https://www.youtube.com/@THEBADME Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr
KJK Sandgasse, Offenbach
|
Freitag, 13. Dezember: Brezel Göring & Psychoanalyse
(Uwe)
Brezel Göring – die Grand Dame des Berliner Chansons bzw. des Chansons Kaputt, die funkelnde Punkprinzessin Kreuzbergs, die mit Glamour und anarchistischem Humor wie eine Flipperkugel an jeder musikalischen Erwartungshaltung abprallt – wechselt spielerisch und meisterhaft zwischen unzähligen Genres und saust ungebremst von einer Attraktion zur nächsten!
Einsamkeit, Dunkelheit, Sehnsucht und Tod stets wiederkehrende Motive und es gibt einiges zu berichten aus der Themenwelt der Psychoanalyse: es geht um Obsessionen, Drogen, zwischenmenschliche Probleme, Trennungen, Vergangenheit und Aussichtslosigkeit.
Die Texte sind tiefgründig und abgründig, dabei aber zuverlässig kurzweilig, poetisch, rabiniert, originell und wahnsinnig lustig.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Bild: Homepage Brotfabrik
|
Freitag, 13. Dezember: TRÄNEN
(Uwe)
Tränen ist eine deutsche Indie-Pop-Band aus Chemnitz, bestehend aus der Sängerin Gwen Dolyn und dem Kraftklub-Gitarristen Steffen Israel. Der musikalische Stil der Band bewegt sich zwischen Indie-Pop und der Neuen Neuen Deutschen Welle, mit Anleihen aus dem Punk. In einem Artikel der Frankfurter Rundschau wird Tränen mit der Band Wir sind Helden und der Hamburger Schule verglichen. Die wichtigsten Informationen zu dem Duo aus Wikipedia. Nicht zuletzt, weil sie dort einen musikalischen Bezug zu den von mir so geliebten und unerreichbaren „Wir sind Helden“ herstellen.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 18:30 Uhr Foto: Homepage Zoom
|
Samstag 14. und Sonntag 15. Dezember: Weihnachtsbaum-Verkauf

(Daniela)
Weihnachtsbaum-Verkauf zu Gunsten von Projekten für Kinder- und Jugendliche.
Auch in diesem Jahr unterstützt der Lions Club Frankfurt-Römer Förderverein e. V. wieder Projekte für Kinder- und Jugendliche in Frankfurt sowie internationale Projekte der Lions-Organisation mit dem Weihnachtsbaum-Verkauf.
Der Lions Club Frankfurt-Römer Förderverein e.V. verkauft frische Weihnachtsbäume aus hessischen Wäldern. Die Nordmanntannen und Blaufichten wurden eigens angepflanzt, um Ihnen Freude zu machen. Mit dem Erlös werden primär Projekte für Kinder- und Jugendliche in Frankfurt: u.a. Klasse 2000, Lions Quest, Löwenmut und Hasenherz, JungeMedienJury, Stanza-Theaterprojekte, aber auch internationale Lions-Projekte wie z. B. „WASH“-Wasser-Projekte in Afrika gefördert.
Unterstützen Sie unsere Projekte und kaufen Sie dieses Jahr Ihren Weihnachtsbaum bei uns. Vorbestellungen sind möglich über unsere Homepage: frankfurt-roemer.lions.de mit Hilfe des dort hinterlegten Formulars.
Sie können wählen zwischen Nordmanntanne und Blaufichte. Die Bestellungen müssen bei uns bis spätestens 06.12.2024 eingehen.
Bitte holen Sie Ihren bestellten Baum am Samstag, den 14.12.2024 bis spätestens 13:00 Uhr ab, ansonsten geht er in den freien Verkauf!
Auf Wunsch erfolgt Anlieferung gegen kleinen Aufpreis. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Samstag 14.12.2024, 10:00 -17:00 Uhr Sonntag 15.12.2024, 12:00 -16:00 Uhr Vor der Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 1, Frankfurt-Nordend
|
Ab Samstag, 14. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2024 im 20. Jahr

(Martin)
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der eigentliche Weihnachtsgottesdienst! Schon im 20. Jahr wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!?
„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an.
Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein.
Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“
Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen.
Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“
Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA
Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/
Samstag, 14. & Sonntag, 15. Dezember Samstag, 21. & Sonntag, 22. & Montag, 23. Dezember jeweils um 20.00h
Theater Willy Praml in der Naxoshalle Foto: © Rebekka Waitz
|
Samstag, 14. Dezember: OF/ Kreidler & Action Group

(Andrea)
Das wird ein cooler Abend heute im Hafen 2: KREIDLER sind Thomas Klein, Alexander Paulick und Andreas Reihse. Die Band spielt eine auf Elektronik basierte Form der populären Musik, benutzt aber auch akustisches Instrumentarium. Meist instrumental, immer rhythmisch, immer mit einem Pop-Appeal, zwischen IDM und Electronica. KREIDLER wurde 1994 in Düsseldorf gegründet. Das Debutalbum RIVA erschien auf dem Pariser Label En Contresans. Der erste von bis heute 31 Tonträgern. KREIDLER spielte Europaweit, in Asien, in Amerika. In Techno-Clubs, Rock-Venues und Konzerthallen. Auf Festivals wie Sonar, Cervantino, SXSW, Nrmal oder Roskilde. KREIDLER spielte In Museen und in Galerien: bei der Van Dyck Retrospektive in Antwerpen, für Rosemarie Trockel, Thea Djordjadze, Mike Kelley, oder im MoMA New York und im Centre Pompidou Paris für Andreas Gursky. Kuratiert von Djordjadze und Trockel kollaborierte KREIDLER 2019 mit der Sängerin Asmik Grigorian in der Elbphilharmonie – als Erweiterung einer Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg. 2015 begann eine Zusammenarbeit mit Sibylle Berg, zuerst eine Lecture-Perfomance Tour, dann 2018 für p≡p coop auf der re:publica#18 und 2019 und 2020 exklusive Auftritte in Kassel respektive Augsburg. KREIDLER komponierte Soundtracks und waren immer in Bewegung. Heute spielen sie im Hafen 2 und ich gehe hin. Zumal der Support auch ein Kracher ist: Action Group sind Alex Maiolo und Nick Williams aus Chapel Hill, North Carolina und San Francisco, Kalifornien. Das Duo Action Group baut auf Modular Synths ein Stück Musik - irgendwo zwischen hochkonzeptionellem Zeug und einer Melange aus Electro, Motorik, Ambient und sehr frühem Detroit Techno. Alles sehr tanzbare "elektronische Musik" live erzeugt nur nur modular und mit einigen Elektron Boxen - ohne Rechner oder Plattenspieler - die Übergänge sind spacig und elektronisch vergeistigt… 20 Uhr
Hafen 2, Nordring, Offenbach
|
Samstag, 14. Dezember: Nina Ernst

(Andrea)
Wäre Sommer würde ich flux von Sachsenhausen zum Hafen 2 radeln, aber jetzt.... ich muss mal schauen, wei ich mich organisiere, weil Raffael und Rainer habe ich schon ewig nicht gesehen und Kreidler öchte ich gerne sehen. Also natürlich sollte man nicht nur wegen der Mitmusiker in den Korridor, sondern wegen Nina Ernst (und wenn man noch ein schönes Geschenk sucht, findet man dort sicher etwas). Fluccio schreibt: "Diesen Abend kann man als echten Glücksfall betrachten. Die gerade aus Brasilien von einer Tournee zurückgekehrte NINA ERNST macht Station im KORRIDOR zu einem kuscheligen Ladenkonzert und das Ganze mit Band welche da wären : Nina Ernst - Gesang Andreas Weiser - Percussion Raphael Zweifel - Cello Rainer Michel - Gitarre Sie setzt die Konzertreihe von cosmopolitischen Musikern und Komponisten im Korridor fort. Der Berliner Sängerin und Schauspielerin Nina Ernst war es in Deutschland zu dunkel. Darum ist sie nach Brasilien gegangen und hat dort eine erstaunliche Karriere gemacht. Denn ihr im Mutterland der Bossa Nova aufgenommenes Album „Nina Ernst canta Jobim“ (Label: Fina Flor) wurde von den einheimischen Experten nicht als anmaßend verrissen sondern in höchsten Tönen gelobt, es folgten mehrere erfolgreiche Tourneen durchs Tropenland, bei denen sie in verschiedenen Shows brasilianische Musiktraditionen mit deutschen Popklassikern unterschiedlicher Epochen verknüpfte. Nina Ernst zeigt, dass erst dunkles Licht die Farben leuchten lässt. Auch das Meer ist ja am blauesten, wenn der Himmel schon gewitterschwarz ist, die Sonne aus einer Lücke aber trotzdem noch aufs Wasser scheint. Gewissermaßen fängt „Dunkles Licht“ dieses Phänomen in Text und Tönen ein. Und das ist doch eine sehr heiter stimmende Aussicht. zum reinhören : https://www.youtube.com/watch?v=Zx0vypkZwfE Eintritt auf Spendenbasis Getränke und Snacks am Start, der ist übrigens um 19.30 Uhr Reservierung kann nicht schaden !!!! unter : fluccio@t-online.de
Korridor, Schulstraße 30, Frankfurt
|
Sonntag 15. Dezember und weitere Termine: Community-Saloon performatives Abendessen mit Spiel & Musik

(Daniela)
Das hört sich super an. Ich habe mich für den 17.11. angemeldet:
Community-Saloon performatives Abendessen mit Spiel & Musik
Im Jahr, 2023 haben wir als Theaterkollektiv Team Scharpf mit einer klassengemischten Gruppe die GOLDENEN FÄUSTE im Netzwerk Seilerei und den Landungsbrücken auf die Bühne gebracht. Die Produkton brachte die haarsträubenden Klassenunterschiede unserer Gesellschaft, an die wir uns scheinbar alle gewöhnt haben, mit spannenden Persönlichkeiten auf berührende Weise auf die Bühne. Die Gruppe an Alltagsexpert*innen ist weiter im Kontakt. In diesem Herbst erweitern wir gemeinsam den Fokus auf weitere gesellschafliche Themen und laden zu einem partzipativen Begegnungsformat mit Dinner, dem COMMUNITY SALOON. An vier Abenden des Community-Saloons setzen wir jeweils den Fokus auf ein anderes Thema.
Beim zweiten Saloon am 15.12.24 geht es beim Schwerpunkt „Sicherheitsgesellschaft“ um Fragen der Marginalisierungserfahrungen und das Bedürfnis nach Sicherheit. Vom Gestalten von Safe- Spaces bis zum Selbstverteiligungstrainings werden wir vor dem gemeinsamen Abendessen einiges an Erlebnissen für die Gäste bereit halten... Sonntag, 15.12.24 (Moto: Sicherheitsgesellschaf ODER Safer spaces für alle) Sonntag, 26.01.25 (Moto: Solidargesellschaft & Nachbarschaf) Sonntag, 16.02.25 (Moto: Spaßgesellschaft)
jeweils 17– 20.30 Uhr, netzwerk seilerei, Offenbacher Landstraße. 190, Frankfurt/ Main Eintritt nach Selbsteinschätzung für Abendessen & Performance (25,-/20,-/15,-/10,- €) RESERVIERUNG: info@scharpffteam.de
von & mit: Christane Blumenberg, Trixi Bötcher, Jan Deck, Burçak Konukman, Jason Mayer, Horst Nagel, Stefan Neubacher Monika Plotnik, Cedric Samson, Heike Scharpf, Rahel Seitz, Karin Zennig u.a. Foto: Trixi Bötcher
|
Montag, 16. Dezember: King Hannah
(Uwe)
King Hannah sind ein Indie-Rock-Duo aus Liverpool, das aus Hannah Merrick und Craig Whittle besteht. Auf ihrer ersten Tour durch die Vereinigten Staaten konnten sie kaum glauben, wohin sie ihr Debütalbum geführt hatte. Unter anderem nach New Mexico, in jeglicher Hinsicht weit entfernt von der nordenglischen Heimat. An einem neuen Ort zu sein, öffnete ihnen die Augen für alltägliche Ereignisse, die sie in Liverpool vielleicht ignoriert hätten, und zwar aus einer neuen Perspektive. Ein Großteil des zweiten Albums der Band, Big Swimmer, reflektiert Geschichten von ihren Reisen, als das Duo die Bühne mit Kurt Vile, Thurston Moore und Festivals in ganz Europa und Nordamerika teilte.
Besonders in Amerika sahen Merrick und Whittle durch das Fenster ihres Tour-Vans wie durch eine Art Leinwand, wodurch die Inspiration für ihre Geschichten nur so hereinströmte.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Bild: Homepage Brotfabrik
|
Dienstag, 17.Dezember: Liederabend

(Martin)
CLARA KIM (SOPRAN) NOMBULELO YENDE (SOPRAN) IURII IUSHKEVICH (COUNTERTENOR) Passend zur Adventszeit gestalten drei Sänger*innen, die der Oper Frankfurt eng verbunden sind, einen besinnlichen Abend mit Opernarien und weihnachtlicher Musik.
Iurii Iushkevich debütierte an der Oper Frankfurt als Nireno in Giulio Cesare in Egitto und wird hier künftig mit Unulfo (Rodelinda) und Arsace (Partenope) zwei weitere Händel-Partien präsentieren. Gastengagements führten ihn bislang u.a. an die Staatsoper Wien sowie in die Londoner Carnegie Hall und die Berliner Philharmonie. Bei den Tiroler Festspielen Erl verkörperte er 2023 den Hirten Lel in Rimski-Korsakows Schneeflöckchen – an der Seite von Clara Kim in der Titelpartie und Nombulelo Yende als Kupawa.
Clara Kim war von 2022 bis 2024 Mitglied des Opernstudios und begeisterte dabei nicht nur als Pamina, sondern auch als Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte. 2024/25 wird die gebürtige Südkoreanerin als Blumenmädchen in Wagners Parsifal sowie als Oberto in Händels Alcina zurückkehren.
Nombulelo Yende, die vom Opernstudio ins Frankfurter Ensemble wechselt, feierte in Frankfurt u.a. als Tatiana in Eugen Onegin einen großen Erfolg. In der neuen Spielzeit warten mit der Titelpartie von Tschaikowskis Die Zauberin und der Gräfin Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro zwei weitere spannende Aufgaben auf die südafrikanische Sopranistin.
Ein besonderer Liederabend mit drei aufregenden jungen Künstler*innen! Es werden Werke von Georg Friedrich Händel, Richard Strauss, Nikolai A. Rimski-Korsakow u.a. zu hören sein.
Hier geht’s zu den Tickets
Dienstag, 17.Dezember um 19.30h LIEDERABEND in der Oper Frankfurt Foto: © Barbara Aumüller (Nombulelo Yende)
|
Donnerstag, 19. Dezember: Erdmöbel
(Uwe)
Alljährlich geht die Indie Pop-Band aus Münster / Köln mit ihrer ganz eigenen Weihnachts-Show sehr erfolgreich auf Tour. Mit „Weihnachten ist mir doch egal“, ihrer inzwischen legendären Version von Whams „Last Christmas“, begann es im Jahr 2006. Dann kam jedes Jahr mindestens ein Lied dazu. Sie sind die deutsche – und dabei eigentlich so gar nicht typisch deutsche – Antwort auf die britische Christmas-Pop-Kultur. Lange schon ist es bei Erdmöbel Tradition, kurz vor Weihnachten ein sogenanntes Jahresendlied zu veröffentlichen, das mit dem dazu gehöri- gen Videoclip immer eine ganz eigene Reaktion auf das Jahr und die Weihnachtszeit ist.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Bild: Homepage Brotfabrik
|
Freitag, 20. & Dienstag, 31. Dezember: Mascha K. (Tourist Status)

(Martin)
von Anja Hilling Die FNP schreibt: »Wie Regisseurin Christina Tscharyiski die lyrische Kunstsprache Anja Hillings zum Klingen bringt, ist lebendiges Kammerspiel. Wie sie die große Liebe Kalékos, Chemjo Vinaver alias Sebastian Reiß zur verzweifelt-komischen Dauerumarmung mit der Dichterin animiert, feinste Komödie. Und wie sie den Live-Musiker Thorsten Drücker seine mal zärtlichen, mal ironischen Beats ins Geschehen einstreuen lässt, Klangwonne pur.« (25.09.2023) »Ich glaube nicht, dass wir hier je zur Ruhe kommen«, schrieb die Dichterin Mascha Kaléko 1941 in ihr Tagebuch. Die jüdische Dichterin erlebt ein paar leuchtende Jahre in Berlin, in denen sie sich zu einer Ikone der »Neuen Sachlichkeit« aufschwang. Doch die Terrorherrschaft der Nationalsozialist:innen zwang sie schließlich in die Emigration. Zusammen mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn landet Kaléko in New York, eingepfercht in einer zu kleinen Wohnung und der Möglichkeit beraubt, ihrer künstlerischen Tätigkeit nachzugehen. Später wird ein kurzes Comeback sie zurückführen in das Land der Täter:innen. Doch das Berlin, in dem sie ihre Erfolge feierte, existiert nicht mehr. Es treibt sie weiter nach Israel. Doch auch hier findet sie keine Ruhe. Das Leben und Werk von Mascha Kaléko sind Ausgangspunkt für ein neues Stück von Anja Hilling. Entstanden ist die eindrucksvolle Begegnung zweier Dichterinnen, zweier Sprachen – mitten in der Gegenwart. Das Stück erzählt von einem Leben, in dem das einzige Verweilen in der Bewegung liegt, von Versuchen, Familien zu gründen, in der Kunst, in der Konvention, in der Liebe.
In der Inszenierung von Christina Tscharyiski verbindet sich die poetische Sprache des Stücks mit einer treibenden Musikalität zu einer Reise durch Raum und Zeit. Hier gibt’s Tickets Freitag, 20. Dezember um 20.00h, Dienstag, 31. Dezember um 18.00h Kammerspiel / Schauspiel Frankfurt Foto: © Felix Grünschloß
|
Freitag, 20. Dezember: Tiefenrausch Klangkombinat
(Uwe)
Ein sehr guter Name für das Kombinat, dass Funk / Jazz produziert und spielt, ist das. Vor ca. 12 Jahren erfand der Frankfurter Bassist und Komponist Thore Benz das Tiefenrausch Klangkombinat. Seine Kompositionen sind inspiriert von Funk, Jazz, Worldmusic, Pop. Die Musik des Tiefenrausch Klangkombinates klingt urban, tanzbar, melodisch und voller Leidenschaft. Rhythmus und Sound verschmelzen zu einer pulsierenden organischen Einheit. Sie ist sowohl Jazz- als auch DanceClub kompatibel.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Bild: Homepage Brotfabrik
|
Samstag 21. Dezember: SOULFOOD

(Daniela)
Ich bin erst im Stadion und dann bei der Blauen Stunde im Nizza, sonst hätte ich vielleicht bei SOULFOOD vorbeigeschaut.
Soulfood ist die bekannteste Funk’n’Soul Discoparty in Frankfurt am Main. Sie findet monatlich in Kooperation mit unserem Gastropartner dem James the Bar im Englischen Theater statt. Da im Englischen Theater wegen Renovierungsarbeiten aktuell keine Partys mehr stattfinden können, wird Soulfood mit neuen Gastropartnern kooperieren. Aktuell sind das unter anderem die Romanfabrik und der Kunstverein Familie Montez. Neben den Resident-DJs Stephan Feder aka DJ Sportwagen und DJ-Legende Mr. Brown präsentiert Soulfood immer wieder auch Gast-DJs und begleitende Live Acts. Von Zeit zu Zeit werden auch komplette Konzerte organisiert. Zu Gast waren unter anderem schon Osaka Monaurail (Tokyo), The Sweet Vandals (Madrid) oder Myles Sanko (London).
Soulfood - Feinster Funk, Soul, Disco Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, barrierefrei, 60314 Frankfurt Einlass: 21.30 Uhr, Eintritt: 10,- € DJs: Soulfood Residents Mr. Brown und DJ Sportwagen Live: Gernot Dechert / Saxophon
|
Bis 23. Dezember: Of/ Superladen

(Andrea)
Weihnachtszeit ist Superladen-Zeit und wer Lust auf Kunst an den eigenen Wänden oder zum Verschenken sucht, sollte unbedingt im Superladen reinschauen. Zum wiederholten Mal hat Künstlerin Anja Hantelmann auch in diesem Jahr wieder eine tolle Ausstellung organisiert und 24 Künstlerinnen und Künstler – quasi einen ganzen Adventskalender an namhaften und aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern – eingeladen. Sie selbst ist natürlich auch mit ihren Werken vertreten. Es gibt eine große Auswahl an Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie und Objekten in Klein- und Mittelformat zu erschwinglichen Preisen von F. Caroline Bachmann, Freht Berger, Christine Brunella, Andrea Blumör, Petra Buschkämper, Georg Dörr, Verena Freyschmidt, Michaela Haas, Anja Hantelmann, Katharina Hantke, Wolfgang Höher, Heide Khatschaturian, Mira Laaf, Lena Mittelbach, Karin Nedela, Leonore Poth, Luis Ramirez, Reda-Marija Richter, Judith Shu Ritter, Ulrike Rothamel, Uta Schneider, Christoph Schrief, Eva Weingärtner, Georgia Wilhelm. Geöffnet ist bis 23. Dezember 2024 täglich von 12 bis 19 Uhr.
Superladen in der ehemaligen BB-Bank, Frankfurter Straße 31, Offenbach
|
2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember: GASTONE - 20 Jahre Spaghetti auf die Ohren

(Daniela)
Wir sind, wie immer am 2. Weihnachtsfeiertag beim GASTONE Konzert im Zoom.
Sie feiern ihr 20 Jähriges Bühnenjubiläum! 20 Jahre Spaghetti auf die Ohren
GASTONE oder der Vater der Spaghetti-Polka Sardische Wurzeln und ein riesiges Herz, Giuseppe Porello ist der Kopf von GASTONE, einer bunt zusammengewürfelten Band, die seit 30 Jahren für Bewegungsdrang und glückliche Menschen sorgt. GASTONE sind gefühlvolle Texte mit groovigen Beats, mal ernst, mal humorvoll, aber immer tanzbar und immer gut gelaunt. Die Songs und die rauchige Stimme kommen vom Meister persönlich, den Rest steuert eine virtusone Truppe bei, die mit ihren Soli zu begeistern versteht. Trompete, Bass und Schlagzeug - ein breites Grinsen und unwillkürlicher Bewegungsdrang sind die Folgen. Bis zu sieben Nationen stehen auf der Bühne und beweisen, dass der Mix aus allen die schönsten Ergebnisse erzielt. Weltmusik oder eben Spaghetti-Polka - im Ergebnis beste Partylaune. Mit ungezählten Auftritten hat sich die bunte Truppe einen Namen gemacht, in Österreich, der Schweiz und sogar in japan gibt es überzeugte Fans. Uns spätestens seit Giuseppe mit den Söhnen Mannheims auftritt, bekommt er auch überregional die verdiente Aufmerksamkeit. GASTONE ist und bleibt sein Baby, hier legt er seine Leidenschaft hinein. GASTONE ist tanzbare Liebe
EINLASS 19:00H
Tickets: https://www.eventim.de/event/gastone-zoom-19299541/?affiliate=GMD
VVK 25€ zzgl. Gebühren | 2€ je Ticket gehen an "Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V."
|
Donnerstag, 26. Dezember: OF/ Weihnachtskonzert der Offenbacher Kantorei
(Andrea)
Die Schlacht unterm Baum ist geschlagen und wie jedes Jahr veranstaltet die Offenbacher Kantorei ein schönes Weihnachtskonzert bei freiem Eintritt am zweiten Weihnachtsfeiertag. Dieses Jahr stehen von Johann Sebastian Bach „Sie werden aus Saba alle kommen“ und der 4. Teil des Weihnachtsoratoriums „Fallt mit Danken“ sowie von Georg Friedrich Händel Ausschnitte aus „Solomon“ auf dem Programm. Neben der Offenbacher Kantorei unter der Leitung von Bettina Strübel treten Sabina Martin (Sopran), Dmitry Egorov (Countertenor), Christian Rathgeber (Tenor) und Nikolaus Fluck (Bass) auf. Es spielt Sinfonia Nova Offenbach. Auch wenn der Eintritt frei ist, wird um großzügige Spenden gebeten. Einlass ist ab 17:15 Uhr, Konzertbeginn 18 Uhr.
Lutherkirche, Waldstr. 74, Offenbach
|
Bis Ende Dezember: The Frankfurt Prototype am Senckenberg

(Petra)
Noch eine illustre, spannende Kooperation ist am Senckenberg Museum zu besichtigen bis zum Jahresende: Ein Pilotprojekt, das erstmals die Lehre von Architektur und Kunst zusammenführen will, um die Potenziale beider Disziplinen zu kombinieren (hier zu sehen das Visual zum Entwurf). Eine kleine öffentliche Markthalle im Erdgeschoss, Wohn- und Arbeitsräume für Studierende im ersten Stock und ein grüner "urbaner Filter" – das erwartet Euch im experimentellen Gebäude "The Frankfurt Prototype", das jetzt im Innenhof des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt zu sehen und zu begehen ist. Entworfen haben es Studierende der Städelschule und der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) zusammen mit Ingenieuren und Architekten sowie Forschenden der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die beratend zur Seite standen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, wie eine neue urbane Bautypologie aussehen kann, die bezahlbar und nachhaltig ist und den sozialen Zusammenhalt fördert. Für den Bau wurden wiederverwendeter Stahl und gebrauchtes Schalungsholz verwendet, um die CO2-Emissionen beim Bauen möglichst gering zu halten. Die kleine Markthalle, das "öffentliche Wohnzimmer" im Erdgeschoss, soll als Theaterbühne, Kino, Ausstellungsort und als Markt genutzt werden, wo nachhaltige landwirtschaftliche Produkte angeboten werden und über die Lebensmittelversorgung der Stadt diskutiert wird. Die oberen Etagen bestehen aus modularen vorfabrizierten Wohneinheiten, die mit gebrauchtem Schalungsholz aus dem Betonbau verkleidet sind und – anders als die üblichen Wohncontainer – flexibel miteinander verschaltet werden können, um verschiedenste Wohnbedürfnisse zu befriedigen. Hier ziehen die temporären Arbeitsräume des "Center for Contemporary Arts Afghanistan (CCAA)" aus Kabul ein, eine Initiative des afghanischen Malers und ehemaligen Direktors des CCAA, Rahraw Omarzad, der mit zwanzig seiner Studierenden in der Nähe von Frankfurt im Exil lebt. Eine "grüne urbane Filterwand" führt radikalere Visionen der Studierenden für ein Leben mit und in der Natur vor.
The Frankfurt Prototype, Ort: Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, Adresse: Senckenberganlage 25, Öffnungszeiten: täglich 10 - mindestens 18 Uhr, Programm mit Kino, Theater auf Instagram unter "frankfurtprototype"
|
JANUAR & FEBRUAR 2025
Sonntag, 5. Januar: Rodelinda (Wiederaufnahmepremiere, weitere Termine)

(Martin)
Georg Friedrich Händel klassik-begeistert.de überschreibt die Premierenkritik mit: „Barockoper als starker Psychokrimi“!
„Eine herrschaftliche Villa nimmt die Drehbühne ein. Mal schaut man von außen auf ihre monumentale Fassade, mal auf karg möblierte, weiße Innenräume in zwei Stockwerken und das Eingangsfoyer samt Treppenhaus. So stelle ich mir den idealen Schauplatz für Dramen von Ibsen oder Strindberg vor. Aber wer Operninszenierungen des gefragten, viel beschäftigten Regisseurs Claus Guth gesehen hat und seine Handschrift kennt, weiß, dass er gerne auch Musikdramen aus früheren Jahrhunderten in Bühnenräumen ansiedelt, die ähnlich ausgestaltet sind wie diese von Christian Schmidt. Wiewohl ich Barockopern im szenisch-historisch informierten Aufführungsstil bevorzuge, muss ich Guth konzedieren, dass er Händels „Rodelinda“ an der Oper Frankfurt, eine Koproduktion mit Madrid, Lyon und Barcelona, ästhetisch ansprechend und mit schlüssiger Psychologie zu einem packenden Opernkrimi ausgestaltet.“ (klassik-begeistert.de)
Musikalisch ist ‚Rodelinda‘ ein absoluter Hochgenuss und ein MUSS für alle Freund*innen der Barockoper. Hier ein Trailer.
„Händels Oper Rodelinda enthält so viele musikalische Perlen, dass man sich wünscht, dieses Werk häufiger auf dem Spielplan zu sehen. Guths Inszenierung überzeugt auf ganzer Linie und lässt die dreieinhalb Stunden wie im Flug vergehen.“ (OnlineMusikMagazin).
Hier geht’s zu den Tickets
Sonntag, 5. Januar (Wiederaufnahmepremiere) um 18.00h Weitere Vorstellungen am Samstag, 11., Sonntag, 19., Samstag, 25., und Freitag, 31. (19.00h) Januar. Soweit nicht anders angegeben, beginnen die Vorstellungen um 18.00h Oper Frankfurt Foto: Monika Ritterhaus
|
Bis Sonntag, 23. Februar 2025: „Moving Boxes“ von Heiner Blum und Jakob Sturm

(Petra)
Die historische Villa, in der sich der Nassauische Kunstverein Wiesbaden befindet, wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Mietshaus mit Wohnungen konzipiert. In Auseinandersetzung mit der ursprünglichen Funktion und Bedeutung des Gebäudes realisiert der Kunstverein im Rahmen des Kooperationsprojekts INTERIOR ein partizipatives Ausstellungsprojekt, das sich mit dem Thema Wohnen beschäftigt. Mit Moving Boxes verwandeln sich die Räumlichkeiten des Kunstvereins in eine lebendige Bühne für Wohnexperimente, Alltag, Austausch und Begegnungen. Es geht darum, das kommunikative und soziale Potential des Ortes gemeinsam mit eingeladenen Künstler*innen, dem Publikum und verschiedenen Akteur*innen zu hinterfragen. Im Laufe unseres Lebens wechseln wir vielfach die Orte, an denen wir wohnen. Nicht nur Möbel werden bewegt, sondern auch die vielen kleinen und großen Dinge, mit denen wir uns umgeben. Sorgfältig in Umzugskartons verpackt, wechseln auch sie den Ort, um an neuer Stelle wieder aktiviert zu werden. Umzugskartons sind wesentlicher Teil der Umzugsmasse und Transferbehälter für die Dinge, die unsere Biografien begleiten. Hier bekommen die Kartons eine Bühne. Sie verkörpern zeichenhaft und real die Mobilität der Menschen unserer Zeit. Wie wäre es, wenn sie nicht nur als Transportmittel für die Dinge, sondern auch in unterschiedlichen Formaten selbst als Raum genutzt würden? In Zeiten steigender Wohnungspreise eröffnen Kartons spannende Möglichkeiten, Wohnraum neu zu denken. Wie wäre es, allein, mit Freund*innen oder Fremden in einem Karton zu leben, zu arbeiten, zu feiern, zu verweilen und zu träumen? Diese Fragestellungen werden mit Moving Boxes modellhaft untersucht.
Moving Boxes - ein Projekt von Heiner Blum und Jakob Sturm und Gästen in Zusammenarbeit mit Lotte Dinse und Selina Hammer in Koproduktion mit Diamant / Museum Of Urban Culture und Orte möglichen Wohnens, Ort: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Adresse: Wilhelmstraße 15Öffnungszeiten: dienstags, freitags und samstags16 - 21 Uhr, sonntags 15 - 20 Uhr (geschlossen: 23. Dezember 2024 - 2. Januar 2025), Eintritt: 5 (3) Euro
|
Noch bis 26. Januar 2025: The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt
(Daniela)
Im Rahmen der Glenkeen Garden Residencies lädt die Crespo Foundation Künstler:innen zu dreimonatigen Aufenthalten nach Glenkeen Garden ein, während derer sie zum Thema „ArtNature/NatureArt“ forschen und arbeiten.
„The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt“ markiert in doppelter Hinsicht eine Premiere: Es ist die erste Ausstellung der ersten Phase der Glenkeen Garden Residencies und die erste Ausstellung im Open Space des neuen Crespo Haus in Frankfurt.
Die Ausstellung verkörpert außerdem das Kondensat eines Beziehungsgeflechts: von Ulrike Crespos Lebensmittelpunkten in Irland und Frankfurt, von ihrem Wirken als Fotokünstlerin und Gartengestalterin und von ihrer Aufmerksamkeit und Unterstützung für Künstler:innen.
https://www.crespo-foundation.de/de/programm/glenkeen-garden-residencies
Sa., 12.10.24—So., 26.01.25 Crespo Haus, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt Eintritt frei
|
Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)
Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen. Die Ausstellungist die erste Retrospektive von Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.
Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei
|
Freitag, 31. Januar: OF/ Neuigkeiten aus Lappland

(Andrea)
Was erstmal absurd klingt, beruht laut wikipedia auf einer wahren Begebenheit, die sich allerdings 1984 zugetragen hat. In Zeiten kurz vor Glasnost und Perestroika, Abrüstung und in Deutschland der Einführung der Anschnallpflicht im Auto. Derweil stürzte eine sowjetische Rakete im finnischen Eis ab... Wie hat sich die Welt gedreht, 2025, nach über 1.000 Tagen Krieg in der Ukraine und inzwischen dem Einsatz von Langstreckenraketen klingt gar nichts mehr absurd. Denn statt ab- wird international aufgerüstet, Nordkorea soll über mindestens 50 nukleare Sprensätze verfügen, Indien und Parkistan über jeweils 170 Kernwaffen, China verfügt über schätzungsweise 500 atomare Sprengköpfe, die USA und in Russland besitzen jeweils mehr als 5.000 Atombomben, las ich neulich im Spiegel. Da mache ich doch lieber eine Zeitreise ins finnische Lappland 1984: "Die alleinerziehende Mutter Niina demoliert aus Versehen das Panoramafenster der „Lappland News“. Der Chef des harmonieliebenden Käseblättchens lässt sich von ihr überreden, den Schaden mit selbstgeschriebenen Artikeln wieder auszugleichen – heitere Themen vorausgesetzt! Niina aber glaubt, an einer großen Story dran zu sein. Hat wirklich niemand außer ihr den ohrenbetäubenden Knall gehört? Als finnische Verteidigungskräfte in dem Dörfchen anrücken, verdichten sich die Hinweise, dass im Eis eine sowjetische Rakete abgestürzt ist. Die lethargischen Lappländer wollen von atomarer Angst aber nichts wissen. Doch Niina verwickelt sich in eine absurde Investigativ-Recherche, auf der die Wahrheit immer nur eine Raketenlänge entfernt ist...."
Daniel schreibt, „Neuigkeiten aus Lappland“ sei ein echtes, eigenes, ganz besonderes Filmjuwel, das uns vor wenigen Tagen im Kino einfach nur begeistert habe und weil Pana übrigens Halb-Finne ist, wird er hierzu garantiert feinste kulinarische Antworten finden. www.kino-kulinarisch.de
Alte Schlosserei auf dem Gelände der EV=, Goethering, Offenbach
|
MÄRZ & APRIL 2025
Bis Sonntag, 02. März 2025: Ausstellung "Das Anwesende des Abwesenden" im Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Seit einigen Jahren entstehen hier immer wieder großartige Ausstellungen in Kooperation unter anderem mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dieses Mal mit dem Institut für Theoretische Physik, Goethe-Universität Frankfurt). Der thematische Faden klingt wie ein Widerspruch: "Das Anwesende des Abwesenden". Atemberaubende Kunstwerke und Wissenschaftsexponate laden zum Staunen und Berührtsein ein. Die Abgüsse von Menschen aus Pompeji, die vor fast 2000 Jahren aus dem Leben gerissen und vom Vulkanmaterial als Negativform erhalten wurden – was lassen sie die Betrachtenden erahnen? Die versteinerten Fußabdrücke prähistorischer Menschen, die vor 3,6 Milionen Jahren entstanden – was sagen sie uns über die Existenz dieser Menschen? Die monumentalen, sakralen Messingbilder von Tierabdrücken des jungen Künstlers Toni R. Toivonen – warum erschüttern sie uns? Der Ausstellungstitel spielt auf die Materie als Präsenz an, in der sich Spuren des Lebenden einschreiben. Dabei werden Exponate räumlich gegenübergestellt, die sowohl aus künstlerischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive die abstrakte Idee einer "Anwesenheit des Abwesenden" in einen erweiterten Denkraum stellt. Die kuratorische Erzählung wird sich bis zum astrophysikalischen Phänomen des Schwarzen Lochs vorwagen. Das Denken über Ausdehnung und Zeit und der Unendlichkeit des Alls liegen ausserhalb unseres menschlichen Vorstellungsvermögens und gleichzeitig öffnet es die Frage nach wer wir sind. Schwebend irgendwo zwischen Unermesslichkeit und Ewigkeit liegt unser Planet. Und für einen winzigen Moment öffnet das eigene Leben ein Fenster. Das Ich erlebt das Wunder der Realität durch die Sinne unseres Körpers. In flüchtigen Augenblicken verbinden wir uns mit der Ewigkeit und geben Spuren des Seins eine materielle Form. Kunst ist da ein Weg.
Die Anwesenheit des Abwesenden, Ausstellung mit: Heidi Bucher, Lawrence Malstaf, Marshmallow Laser Feast, Petra Noordkamp, Claudio Parmiggiani, Toni R. Toivonen und mit Exponaten aus dem Archäologischen Park von Pompeji, dem Prähistorischen Museum Florenz „Paolo Graziosi”, dem Naturhistorischen Museum Wien, dem LWL-Museum für Naturkunde, Münster, der Associazione Gibellina Parco Culturale und mit Luciano Rezzolla, Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt, kuratiert von: Franziska Nori, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Anita Lavorano und Laura Per, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr
|
Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)
Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.
"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei
|
MAI & JUNI 2025
Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)
In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.
INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier
|
|
|
 |
Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.
 |
Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast. Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.
|
|
|
|