22.11.2024
Jetzt geht der schöne Streß wieder los

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Ich habe 0 Zeit. Weihnachtsdeko mit und Bahntransportgeeigneter Adventskalender für den Sohn gestalten der morgen wieder zurück nach München reist, Weihnachtsfeier im Büro, Chorprobe, Weihnachtsmarkt mit dem Chor... Das alles noch heute..
Morgen geht's dann endlich, nach einer super anstrengenden Woche, in die Natur, denn am letzten Samstag steht bei uns immer eine große Wanderung an. Da wir früh starten, schaffe ich es bis 14:00 Uhr zum kleinen Konzert von "Die Buben im Pelz" vor dem Hoppigaloppi und im Anschluss ganz ganz kurz, auf eine Waffel, zum kleinsten Weihnachstmarkt "Der Schnellen Kelle". Danach würde ich gerne auf's Sofa, ABER ich muss noch die ganzen Plätzchenteige vorbereiten, denn am Sonntag kommen meine "Vorstandsladies" von Lotte Specht und wir wollen 200 Kekse für die Weihnachtsfeier backen.... und der Weihnachts-Motivpulli ist auch noch nicht fertig...
Was ein Glück war ich gestern Abend schon bei der Eröffnung vom INTO DESIGN FESTIVAL. Das war super klasse! Es gibt wohl nur noch wenige Tickets für die Touren...

Und weil das alles so eng getaktet ist kann ich leider heute Abend auch nicht zu HELMET ins Zoom und morgen auch nicht zu ON & ON im Lola Montez, am Sonntag auch nicht zum TANZTEE und wohl auch nicht zu VERSO SUD, aber vielleicht ja ihr?

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

1 x 2 Karten für das Konzert mit der Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard und dem hr-Sinfonieorchester am 12.12. Gewinnfrage: Welcher südhessische Verein spielte einmal in der 2. Buli? (Siehe Gerolltes)

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Tickets für den StreitClub #12 – „Freiheit wählen“ am 9.12. in der Fliegenden Volksbühne. Gewinnfrage: Wie heißt das Forschungsinstitut, das die Idee für das Streitclub-Format hatte?

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte in ganzen Sätzen an daniela@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für den TANZTEE am 1. Advent. Gewinnfrage: Welche Band spielt am 2. Weihnachsttag im Zoom?

 

 

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte in ganzen Sätzen an daniela@cappelluti.net

1 x 2 Tickets für das Konzert Roots and beyond von Bridges am 12.12. in der Orangerie Darmstadt Gewinnfrage: Warum passt die Musik von Bon Iver zu Herbstmusik. (siehe "Herbstmusik, Teil 4" von Uwe) Foto: © Salar Baygan

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte in ganzen Sätzen an daniela@cappelluti.net

1 x 2 Gästelistenplätze für ON ON am Samstag 30.11. im Lola Montez. Gewinnfrage: Wie heißt der großartige Percussionist, der am Sonntag beim Tanztee spielt?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Madhouse Flowers am Freitag, 13. Dezember im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Was bereitet ihae An zu?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von KREIDLER am 14. Dezember im Hafen 2. Die Gewinnfrage lautet:Der Waggon geht ins Exil, wieviele Bands spielen im KJK Sandgasse?

ZU GEWINNEN (Uwe)

Mail bitte an schwoebke@aol.com

2 x 2 Gästelistenplätze für die Matinee Premiere des Dokumentarfilms POL POT DANCING am 08. Dezember um 12 Uhr im Cinema am Roßmarkt. Frage: Wie heißt "Guter Winter" in Französisch und ist der Name einer Band (siehe Herbstmusik)

AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Wohnungs- und ZimmerANGEBOTE werden natürlich ALLE aufgenommen Illustration von Carlotta Hick)

Heute posten wir mal ein Gesuch. Es ist eine Ausnahme, denn es geht um Katja, die ich jetzt schon seit über 30 Jahren kenne. Sie muss leider aus ihrer schönen Wohnung im Nordend ausziehen, da der neue Eigentümer alle rausekelt. Sie sucht ab 1. Februar/ März 2025 für sich und Sohnemann Emil 2,5 bis 3ZKB, Balkon oder Gartennutzung in Frankfurt oder Offenbach bis 1.200 Euro warm. Angebote gerne an katja@markenagentin.com

Azimet

(Andrea)

Azimet war Wirt, Nachbar, guter Freund und ein Mensch mit einem großen, weiten Herz. Immer in Bewegung, fröhlich und voller Optimismus. Wer ihn kennengelernt hat, in einer seiner vielen Kneipen, dem Gaggia, Lüster oder zuletzt in der Weinstube in der Offenbacher Taunusstraße, weiß, was ich meine. Wir haben immer von einer weißen Tafel in der Tulpenhofstraße gesprochen, die Straße sperren und alle Nachbarn zusammenbringen, das war immer sein Ding. Leider ist die Idee im Alltag verloren gegangen, immer wenn wir uns sahen, war sie wieder da, wir haben über Gott, die Welt, die Türkei und Kurdistan gesprochen, manchmal auch ein bisschen gestritten, Wein getrunken und viel gelacht. Als er die Weinstube noch hatte, waren wir oft dort, Lili saß auf seinem Schoß und einmal hat er sie mit in die Küche genommen und sie war stolz wie Oskar, weil sie Flammkuchen belegte. Fünf oder sechs Jahre alt war sie da und ein bisschen jünger als seine Tochter, aus der inzwischen eine selbstbewusste junge Dame geworden ist. Ich habe sie letzte Woche auf der Trauerfeier seit längerer Zeit mal wieder gesehen. Alle waren da, es wurde gesungen, geweint und Abschied genommen. Wir saßen noch lange beinander und das war sicher ganz in Azimets Sinn. Er sitzt jetzt auf seiner Wolke und ich hoffe, es geht ihm besser, die letzten Jahre war er von Schmerzen geplagt.
Was lernen wir daraus? Lebt jetzt, verschiebt nichts, macht alles!

Noch bis zum 4. Dezember: Verso Sud

(Daniela)

Die 30. Ausgabe des Festivals VERSO SUD im DFF (Deutsches Filminstitut & Filmmuseum) präsentiert vom 22.11. bis 4.12. ein umfangreiches Programm mit vielen aktuellen italienischen Filmen.

Einige Filme im Rahmen der Hommage an den vor 100 Jahren geborenen Marcello Mastroianni laufen sogar bis zum 29. Dezember!

Außerdem ein kleines Special zum 30. Todestag von Federico Fellinis Ehefrau und Muse Giulietta Masina.

Hommage Marcello Mastroianni
100 Jahre Marcello Mastroianni (1924-1996), das bedeutet auch ein halbes Jahrhundert italienische und europäische Filmgeschichte, die er in über 150 Filmen geprägt hat wie kaum ein anderer. Mit großer Wandlungsfähigkeit, enormer Leinwandpräsenz und unwiderstehlichem Charme begleitete sein Schaffen auch die gesellschaftliche Entwicklung Italiens. Von heiteren Komödien bis zu existenziellen Dramen und Politkrimis lotete er dabei die Darstellung des italienischen Mannes in allen Facetten und Widersprüchlichkeiten aus. Nach dem ersten Teil im Oktober ist nun bei Verso Sud und danach noch bis Ende Dezember eine umfangreiche Auswahl seiner Leinwandauftritte im Kino des DFF zu sehen. In Kooperation mit Cinecittà und dem Italienischen Kulturinstitut Köln.

https://www.dff.film/kino/kinoprogramm/filmreihen-specials-november-2024/verso-sud-30-festival-des-italienischen-films/

Freitag 29. November: Adagio - Erbarmungslose Stadt

(Daniela)

Der 16-jährige Manuel (Gianmarco Franchini) ist der Sohn des Gangsters Daytona (Toni Servillo), der früher Roms Unterwelt prägte. Doch Manuel hat damit nichts am Hut – er versucht, die sengend heißen Sommer in Rom so gut es geht zu genießen. Bis er eines Tages von einer Gruppe korrupter Carabinieri erpresst wird. Er soll auf einer Party kompromittierende Fotos von einem prominenten Politiker machen. Doch Manuel traut den Polizisten nicht über den Weg und taucht mitsamt der Fotos unter. Während die rachsüchtigen Carabinieri nach Manuel fahnden und ihn als Mitwisser ausschalten wollen, findet dieser Zuflucht bei zwei alten Bekannten (Valerio Mastrandea und Pierfrancesco Favino) seines Vaters … Stefano Sollima, zuletzt mit SUBURRA bei Verso Sud vertreten, erzählt packend, atmosphärisch und mit Starbesetzung von einer Vater-Sohn-Beziehung inmitten krimineller Verwicklungen.

Adagio - Erbarmungslose Stadt Italien 2023. R: Stefano Sollima. D: Pierfrancesco Favino, Toni Servillo, Valerio Mastandrea. 127 Min. DCP. OmU Original version with German subtitles

https://www.dff.film/kino/kinoprogramm/filmreihen-specials-november-2024/verso-sud-30-festival-des-italienischen-films/

Freitag, 29. November: Bahnhofsviertel at Night - 1xzahlen, 7xtanzen, tanzen, tanzen, tanzen,...

(Petra)

Tanzen gehen im Bahnhofsviertel - normal, fand ich mal. Ist es anscheinend nicht so, also gibt es eine nette Aktion heute Abend: Ihr könnt Euch kreuz und quer durchs Viertel tanzen (in verschienden Clubs bis zum Morgengrauen) und müsst nur EINMAL zahlen. Vor-Nikolaus-Geschenk, das sicher zeigen soll, dass man und frau immer noch gut ausgehen können im Bahnhofsviertel (ich gebe zu: mach ich auch selten so intensiv - aber heute Abend bietet es sich doch an). Ob HipHop, House, Techno, Charts, 90er&00er Musik, Latin Beats oder Rock, in dieser Nacht kommen alle Gäste auf ihre Kosten!Die musikalische Auswahl ist dementsprechend vielfältig:* Orange Peel - Redlight HipHop mit DJ Jape (Tour DJ von Celo&Abdi)* Karlson Club - 90er & 2000er Party mit DJ Alex* Pracht - Techno & TechHouse* Chango - Latin & Hip Hop (2 Floors)* St. Tropez - Rock Party mit DJ Basti 1210* K39 - Techno&House (2 Floors) mit Stadt am Meer* Housebar 55 - Techno & TechHouse. Mittlerweile ist es schon die 4. "Bahnhofsviertel at Night", die meiner Erinnerung nach mal das legendäre Straßenfest abgelöst hatte, das leider gar nicht mehr ging - ich setze hier schnell einen Punkt, ohne weiteren Kommentar.

Bahnhofsviertel at Night, Ort: Bahnhofsviertel, die teilnehmenden Clubs: St. Tropez, Orange Peel, Chango, Karlson, K39, HouseBar55 und Pracht, Uhrzeit: ab 22 Uhr, Eintritt: 10 Euro, ab 18 Jahren, Tickets gibt es hier

Freitag, 29. November bis 23. Dezember: Of/ Superladen

(Andrea)

Weihnachtszeit ist Superladen-Zeit und wer Lust auf Kunst an den eigenen Wänden oder zum Verschenken sucht, sollte unbedingt im Superladen reinschauen. Zum wiederholten Mal hat Künstlerin Anja Hantelmann auch in diesem Jahr wieder eine tolle Ausstellung organisiert und 24 Künstlerinnen und Künstler – quasi einen ganzen Adventskalender an namhaften und aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern – eingeladen. Sie selbst ist natürlich auch mit ihren Werken vertreten. Es gibt eine große Auswahl an Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie und Objekten in Klein- und Mittelformat zu erschwinglichen Preisen von F. Caroline Bachmann, Freht Berger, Christine Brunella, Andrea Blumör, Petra Buschkämper, Georg Dörr, Verena Freyschmidt, Michaela Haas, Anja Hantelmann, Katharina Hantke, Wolfgang Höher, Heide Khatschaturian, Mira Laaf, Lena Mittelbach, Karin Nedela, Leonore Poth, Luis Ramirez, Reda-Marija Richter, Judith Shu Ritter, Ulrike Rothamel, Uta Schneider, Christoph Schrief, Eva Weingärtner, Georgia Wilhelm. Geöffnet ist bis 23. Dezember 2024 täglich von 12 bis 19 Uhr.

Superladen in der ehemaligen BB-Bank, Frankfurter Straße 31, Offenbach

Freitag, 29. November: Broken Bob (Wiesbaden Premiere, weitere Termine)

(Martin)

Doppelabend - Choreografien von Imre & Marne van Opstal und Xie Xin
Ballett

 
Das Hessische Staatsballett hat zwei Spielorte: Darmstadt und Wiesbaden. Abwechselnd finden an beiden Orten die Premieren statt. In Darmstadt war ‚Broken Bob‘ bereits zu sehen. Jetzt hat die Produktion in Wiesbaden Premiere.
 
Die hr2 Frühkritik schreibt: „Im Tanzabend "Broken Bob" am Staatstheater Darmstadt steht "Bob" für den Menschen an sich. Eine androgyne Masse tanzt eine weiße Treppe hinauf und hinab. Nur ab zu löst sich ein "Bob" aus dieser Masse, fügt sich aber im Gedröhn der Elektromusik schnell wieder ein. Mit dieser Neukreation des niederländischen Geschwisterpaars Imre und Marne van Opstal stellt das Hessische Staatsballett wieder zeitgenössischen Tanz vor. Und in "Broken Sense of Beauty" beschreibt die chinesische Choreografin Xie Xin eine persönliche Tragödie: Ihr Tanzstudio in Schanghai ist abgebrannt.“
 
Hier gibt’s die gesamte Frühkritik zu hören
Hier geht’s zu den Tickets
 
Freitag, 29. November (Wiesbaden Premiere) um 19.30h; 7., 15., (16.00 und 19.30h), 18., 20., 27., 29. Dezember; 5., (18.00h) 10. und 12. (18.00h) Januar –
soweit nicht anders angegeben um jeweils 19.30h
Ballett im Staatstheater Wiesbaden
Foto: © Andreas Etter

Freitag, 29. November: Helmet - 30. Jahre Betty Tour

(Uwe)

Laut.de schrieb über die Band: „Helmet sind ein Meilenstein der Rockmusikszene von New York City. Irgendwo in der New Yorker Hardcore-Szene angesiedelt, hatten sich Helmet von Beginn an ihre eigene Nische eingerichtet, die später zahlreiche andere Bands beeinflussen sollte – nicht nur hinsichtlich musikalischer Einflüsse, sondern auch in Bezug auf Image und Auftreten.“

Ihr drittes Studioalbum erschien 1994 und ist damit schon 30 Jahre alt. Grund genug Songs von diesem Album und weitere Lieder zu feiern

Zoom
F., Carl-Benz-Str 21
Einlass: 18 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Freitag 29. November: „Paths Unseen: The Sounds of Glenkeen“

(Daniela)

Glenkeen Garden ist ein Landschaftspark an der Roaringwater Bay in West Cork in Irland, der von Ulrike Crespo gestaltet wurde. Seit 2021 ist er Standort eines Artist-in-Residence-Programms der Crespo Foundation. Arbeiten der bisherigen Resident:innen werden aktuell in der Ausstellung „The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt“ erstmals gemeinsam in Frankfurt gezeigt. (Siehe Tipp am Ende bei Januar/Februar)

„Paths Unseen: The Sounds of Glenkeen“ rückt nun die musikalischen und klanglichen Erkundungen Glenkeen Gardens durch Künstler:innen in den Fokus.

Mit einer Aufführung von Tania Rubios Komposition „The Language of Water“ (2021/2024) für Ensemble und Elektronik durch das Ensemble Modern, mit einem Elektro-Konzert von Marcus Maeder sowie einer Performance des Künstlerduos STRWÜÜ.

Künstler:innen

Tania Rubio
„The Language of Water“ (2021/24) uraufgeführt vom Ensemble Modern Konzert (10 Min)

STRWÜÜ
„Wǔ Lǐ Yún Wù“ 4.2-Kanal-Sound-Performance (30 Min)

Marcus Maeder
„Imeall an chosta“ Elektronisches Konzert (40–60 Min)

Datum:29. November 2024
Uhrzeit:19:30 Uhr
Ort: Open Space im Crespo Haus, Weißfrauenstraße 1–3, 60311 Frankfurt am Main
Kosten: Eintritt frei
Foto: STRWÜÜ — Jo Wanneng & Lukas Fütterer
Freitag 29. + Samstag 30. November: Der kleinste Weihnachtsmarkt Frankfurts

(Daniela)

Ich freue mich auf leckere Waffeln!

Am 1. Adventswochenende ist es wieder soweit: am Freitag den 29. und am Samstag den 30.11. findet wieder der kleinste Weihnachtsmarkt Frankfurts statt.

Der aus genau einem Stand bestehende Weihnachtsmarkt, den die Mitglieder des genossenschaftlichen Wohnens „Schnelle Kelle“ auf dem Frankfurter Naxosgelände veranstalten, ist fraglos einer der sympathischsten der ganzen Stadt. Dabei ist das Angebot vergleichsweise bescheiden. Trotzdem gibt es an den beiden Tagen doch alles, was das allmählich sentimental werdende Herz begehrt. Einen Christbaum zum Beispiel, Glühwein, Kinderpunsch und heißen Apfelwein. Waffeln, Kuchen und Würstchen und am Freitagnachmittag gibt es für die Kinder, das schon traditionelle Weihnachtsliedersingen.

Am 29. und 30. November jeweils von 16 bis 21:00 Uhr auf dem Naxosgelände.
Frankfurt, Waldschmidtstr. 25 

Freitag, 29. November (und 01. / 05. - 08. Dezember): Prometheus

(Martin)

Prometheus nach Franz Kafka - Tanz/Performance

Wer es wagt, den Göttern den Himmel streitig zu machen, wird mit einem Leben auf Erden bestraft. Die Logik von Kampf und Bestrafung setzt sich unaufhörlich fort. Egal, wie weit man zurückschaut, scheint es, als habe sich das menschliche Dasein aus diesen Polen entwickelt – und im Umkehrschluss haben wir diese Logik auf alle anderen Lebewesen und Wesen übertragen. 

Prometheus, der zur Strafe ewig an den kaukasischen Felsen gekettet ist, ist längst mehr als nur eine Figur; er ist ein Sinnbild für den existenziellen Kampf ums Dasein. Er schenkte uns das Feuer und damit die Fähigkeit zur Technologie, dank der wir lange Zeit zugewinnen schienen – in der vermeintlichen Hoffnung, als menschliche Göttergestalten den Himmel auf Erden zu erreichen. 

Doch in Wahrheit sind wir nicht weiter fortgeschritten als zum Anfang unserer Erzählungen. Jede Niederlage wurde für die Menschen zum Beginn eines neuen Aufbegehrens. Doch ist nicht auch eine Existenz denkbar, die kein Überlebenskampf ist?

Ausgehend vom brasilianischen Jiu-Jitsu lösen wir Würge- und Haltegriffe aus der Logik des Gefechts und erproben eine Form des Niederlegens, die nicht als Aufgabe verstanden wird. So entsteht eine Choreografie, die auf den Widerstand gegen das Irdische verzichtet und nach einer Verbindung zum Boden sucht, die bei Kafka ihren Anfang nimmt: „[...] drückte sich Prometheus im Schmerz vor den zuhackenden Schnäbeln immer tiefer in den Felsen, bis er mit ihm eins wurde.“

Studio Naxos
20 Uhr
Solidarisches Preissystem, Hier geht’s zu den Reservierungen: https://studionaxos.de/de/produktionen/prometheus-nach-franz-kafka?d=1733684400
Foto: © Dorfproduct

Freitag, 29. November – Sonntag, 1. Dezember: Zusammenarbeit mit einem Toten / Współpraca ze zmarłym

(Martin)

Das Theater-Allround-Genie Arthur Romanowski unternimmt einen ebenso radikalen wie subjektiven Versuch, mit dem Tod in Verhandlung zu treten.  

Er erzählt von der psychischen Krankheit und vom Tod seines Vaters, der vermutlich ein Suizid war, aber auch von den Lebensgeschichten seiner Eltern, die 1986 aus Polen nach Deutschland einwanderten. Romanowski, unnachahmlich unerschrockenen, wagt einen Gang in die Unterwelt, an dessen Ende eine Feier des Lebens steht.  

Begleitet wird er von Suse Wächter, einer der bedeutendsten Puppenspieler*innen und -bauer*innen im deutschsprachigen Raum und dem legendären Frankfurter Jodlklub. Sie wandern durch groteske Welten, begegnen KI-generierten Avataren und verlieren bei alledem niemals ihren zutiefst berührenden Humor.

Der Tod erst bringt das Lachen, das den Lebenden manchmal im Halse stecken bleibt. 

Hier geht’s zu den Tickets 

Freitag, 29. und Samstag, 30. November um jeweils 20.00h
Sonntag, 1. Dezember um 18.00h
Theater im Mousonturm
Foto: © Homepage Mousonturm

Freitag, 29. November: Of/ Zwei zu Eins

(Andrea)

Mit der herrlich grotesken DDR-Komödie „Zwei zu Eins“ verschönert uns Daniel die tristen Tage. Die Geschichte klingt abenteuerlich und unterhaltsam und ist mit Sandra Hüller, Ronald Zehrfeld, Max Riemelt und dem Offenbacher Olli Dittrich wunderbar besetzt: "Maren, Robert und Volker sind seit ihrer Kindheit beste Freunde und stoßen im Sommer des Jahres 1990 zufällig auf mehrere Millionen der ehemaligen DDR-Mark. Trotz des geringen Werts des Geldes planen sie akribisch, es gemeinsam zu stehlen. Doch während sie sich dem Ziel nähern, wächst unter ihnen die Unsicherheit über die Konsequenzen ihres riskanten Vorhabens und ob es den Aufwand überhaupt wert ist." Das Kino Kulinarisch -Team garniert das Schauspiel-Fest mit Würzfleisch (Ragout Fin), Senfeiern, Püree und Donauwelle – und bleibt so kulinarisch wieder einmal Handlungsort, Film, Küche und Atmosphäre treu. Einlass ab 18.30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr. Tickets gibt es unter www.kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach

Freitag, 29. Dezember: OF/ Joker - Folie À Deux

(Andrea)

Ich habe Jocker - Folie à deux schon gesehen und fand den Film, entgegen mancher anderer, klasse. Ja, es wird viel gesungen und im Gegensatz zum ersten Teil ist der Film ruhiger, aber nicht minder depremierender. Die ganze Tragik von Joker erzählt dieser Film, in romantischen Träumereien und entsprechenden Bilder. Beide, Joaquin Phoenix und Lady Gaga sind grandios und deshalb lohnt das Hafenkino heute sehr. Filmbeginn 20 Uhr.

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Freitag, 29. November: OF/ The Room next Door

(Andrea)

"Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", "Volver", "Atamé", "Kika", "Alles über meine Mutter", "Leid und Herrlichkeit". Wahrscheinlich habe ich noch einige Titel vergessen, aber das wäre zumindest meine persönliche Pedro Almovodar-Filmografie und jeder Streifen für sich ein Gesamtkunstwerk. Viele mit Penelope Cruz, die ich nach wie vor mag. Und dann ist sie auch noch mit Javier Bardem verheiratet, auch einer mit großer Klasse. In seinem neuesten Streifen tritt Tilda Swinton auf, die kühle Blonde ist sicher eine Idealbesetzung für Almovódars Retrospektive vor dem Tod. Ihr zur Seite steht in "Room next door" Julienne Moore, die ich spätestens seit "Still Alice" sehr schätze. Wovon möchten wir umgeben sein, wenn wir sterben? Von unserem liebsten Ort? Martha möchte in die Fremde, alles Vertraute würde sie nur am Leben festhalten. Existenzielle Fragen, auf die ich ad hoc keine Antwort habe. Einlass 18.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Freitag, 29. November: OF/ Angstfrei fürchten

(Andrea)

"Wir leben in Zeiten der multiplen Ängste. Nach Tausend Tagen Krieg in der Ukraine fürchtet man sich vor einer weiteren Eskalation. Putin droht mit Atomschlägen gegen den Westen. Man fürchtet sich auch vor Trump, seinen Strafzöllen und seinem Gruselkabinett - und vor der nächsten Bundeskanzlerin, wahlweise Alice Weidel, Sahra Wagenknecht oder Angela 2.0. Neben alten Urängsten, dass der Russe bald wieder vor den Toren Berlins steht, oder der nicht minder historischen Angst vor der Gelben Gefahr (dass die FDP auch in der Merz-Regierung den Finanzminister stellt) breiten sich neue Ängste aus: die Reichweiten-Angst der E-Auto-Fahrer, die Angst, dass Elon Musk nicht selbst zum Mars fliegt, oder die Angst vor einem generellen Böller-Verbot der Grünen sogar an Silvester. Gegen all diese Ängste hilft nur die furchtlose Lesung zum Thema „Angstfrei fürchten“ des Kabarettisten und satirischen Schriftstellers Thomas C. Breuer. 19 Uhr

Rebell(i)sche Studiobühne & Galerie, Biebererstr. 145A, Hinterhaus, Offenbach am Main

GEROLLTES über regionale Traditionsvereine

(Uwe)

Es gibt insbesondere in der 2. Bundesliga Mannschaften, die in der Vergangenheit große Erfolge feierten und heutzutage sehr weit davon entfernt sind, diese zu wiederholen. Der HSV, Schalke, Köln, Nürnberg oder Kaiserslautern, alles ehemaliger Titelträger, in den nächsten Jahren Meister, Pokalsieger oder Teilnehmer der Champions League? Das ist unvorstellbar. Andere Traditionsvereine, wie Dynamo Dresden, die Offenbacher Kickers oder der MSV Duisburg sind noch viel tiefer gefallen und spiel(t)en zeitweise sogar in der Regionalliga (4. Liga).
 
VfR Bürstadt oder Germania Pfungstadt sind Vereine, die nie wirklich hochklassig, also im bezahlten Fußball spielten (sieht man von vier Saisons des VfR Bürstadt in der zweigeteilten 2. Liga ab). Sie spielten aber erfolgreich überregional und sind traditionsreiche Vereine aus meiner südhessischen Heimat. Der VfR Bürstadt ist mittlerweile Tabellenletzter in der Kreisliga A Bergstraße (9. Liga), Germania Pfungstadt steht im Mittelfeld der Kreisliga B Darmstadt (10. Liga). Als Schiedsrichter habe ich beide Vereine in der jüngeren Vergangenheit in Heimspielen gepfiffen, zuletzt letzten Sonntag bei Germania Pfungstadt. Die jeweilige Spielstätte, die Kabinen oder Tribünen, teilweise aber auch die handelnden Personen lassen die glorreichere Vergangenheit erahnen. Das Schöne ist, die Sportplätze sind keine Lost Places, also verlassene Orte, weil darauf immer noch Kinder herumtollen, sich aktive Fußballer und treue Zuschauerinnen und Zuschauer einfinden und Seniorinnen und Senioren am Kassenhäuschen sitzen oder Kuchen & Würste verkaufen. Es sind also keine Lost Places, es sind aber Orte, die an alte abgelebte Jagdschlösser in Brandenburg erinnern, deren Sanierung nicht zu finanzieren wäre. Aus der sich die festliche Jagdgesellschaft zurückgezogen hat, die überzogen sind mit Patina. Die es aber noch eine Weile geben wird, weil sich immer mal jemand findet, der ein Fenster repariert oder eine Leitung flickt.

Ich wurde schon lange nicht mehr so freundlich behandelt, wie von den älteren Herren, den ehrenamtlichen helfenden Helfern von Germania Pfungstadt. Umgezogen hatte ich mich in einer alten Saunalandschaft, in der sich früher die Verbandsligaspieler nach Spielen / dem Training entspannten und die teilweise den Kickern aus der aktuellen Kreisliga B-Mannschaft noch nicht einmal bekannt ist (sie liegt schon sehr versteckt).

Bis Samstag, 30. November: Into design 2024 zwischen Frankfurt und Offenbach

(Petra)

Die vierte Ausgabe von "Into Design 2024" steht im Zeichen der Städtepartnerschaft Tel Aviv und Frankfurt. Über das Thema Design wird die Verbindung in zwei beispielhaften Quartieren, dem Frankfurter Bahnhofsviertel und Montefiore, einem südlichen Stadtviertel Tel Avivs, erlebbar gemacht. In virtuellen Speed-Dates zwischen Gestalterinnen und Gestalter, Künstlerinnen und Künstlern oder Stadtmacherinnen und -machern finden in Tel Aviv und Frankfurt zeitgleich Veranstaltungen statt, die jeweils live in die andere Parallel-Location übertragen werden. Rund um das Thema Bahnhofsviertel, Einflüsse Tel Avivs in Frankfurt in den Bereichen Design, Gastronomie oder Kunst gibt es an drei Tagen geführte Touren, die Expeditions. Die Guides teilen ihre Sicht auf Architektur, Musik, Kunst, Kulinarik und Lifestyle und bringen Dir diese Aspekte näher. Letztes Jahr zum Beispiel habe ich eine Tour durchs Frankfurter Bahnhofsviertel gemacht – Bahnhofsviertel, dachte ich erst, bin ich doch schon IMMER unterwegs gewesen - aber es war extrem nett und voller neuer Entdeckungen. Und es sind immer die persönlichen Geschichten, die einen begeistern und die hängenbleiben. So wird es auch dieses Jahr sein.

Into design 2024, Touren mit Kreativen durch ihre Quartiere, Tickets: 12 (8 - Code: INTO-Students24) Euro, Teilnehmer je Tour: 20 Personen, Dauer: 90-120 Minuten, Themen und Termine gibt’s hier

Samstag 30. November - Sonntag, 01. Dezember: Höchster Design Parcours + Höchster Weihnachtsmarkt

(Petra)


Höchst wird an diesem Wochenende wieder zum Ziel für all jene, die gerne innovative Unikate von Kreativen an ungewöhnlichen Orten entdecken, erleben und erwerben möchten. Leerstehende Ladenlokale und weitere nicht öffentlich zugängliche Räume im Frankfurter Stadtteil Höchst werden dann Talenten aus den Bereichen Design, Kunst und Fotografie zur Verfügung gestellt. Zusätzlich gibt es Veranstaltungen und Aktivitäten von in Höchst ansässigen Kreativen, die ihre Türen öffnen, um Einblicke in ihr Schaffen zu gewähren. Dabei ergibt sich - parallel zum Höchster Weihnachtsmarkt - ein Parcours kreuz und quer durch die Höchster Alt- und Innenstadt mit einem einzigartigen Überblick über die Kreativszene der Region. Ungewöhnliche Möbelstücke, Upcycling-Accessoires und Keramik finden sich hier ebenso wie Kunstobjekte, Fotografien, hochwertige Fashion- und Textilunikate und handgefertigter Schmuck. Außerdem könnt Ihr am Designparcours-Gewinnspiel teilnehmen und einen 50€-Einkaufsgutschein bei einem Label Deiner Wahl gewinnen. Alles was du dazu brauchst ist eine Stickerkarte, die an allen Standorten des Parcours zu finden sind. 

Höchster Design Parcours + Höchster Weihnachtsmarkt, Ort: Innen-/Altstadt Höchst, Adresse: zwischen Hostatostraße, Königsteiner Straße, Bolongarostraße, Uhrzeit: Samstag 13 - 20 Uhr, Sonntag 13 - 19 Uhr, Eintritt: frei, weitere Infos/Stadtkarte findet Ihr hier

Samstag 30. November: DIE BUBEN IM PELZ - 2 Konzerte in Frankfurt

(Daniela)

Ich bin sehr gespannt auf die Band und freue mich, dass ich Zeit habe auf das Warm-Up Konzert ins Hoppigaloppi zu gehen.

ono2, World Of Weller & Hoppigaloppi präsentieren:
DIE BUBEN IM PELZ (Wien) live in concert.
Matthias schreibt: "Zuerst fiel mir natürlich das Cover ihres Albums »Die Buben Im Pelz & Freundinnen« auf, das eine 1:1 Kopie des ikonischen, von Andy Warhol gestalteten, ersten Velvet Underground Albums darstellte - wäre da statt der gelben Banane nicht eine rosa Wurst drauf zu sehen … Als ich dann feststellte, dass darauf tatsächlich das Velvet Underground Album ins Wienerische übersetzt wurde, war es um mich als Freund der österreichischen Popmusik geschehen. Ein Besuch eines der rar gesäten Konzerte der Band in Karlsruhe im März dieses Jahres hat mich dann vollends überzeugt diese Buben - natürlich alles eher gestandene Herren - nach Frankfurt zu holen."

Mehr Info:
Als DIE BUBEN IM PELZ 2015 ihr selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlichten, wagten sie etwas Riskantes. Denn die beiden Gründungsmitglieder David Pfister und Christian Fuchs (beide vom famosen österreichischen Radiosender FM4) übersetzten das ikonische Debütalbum von VELVET UNDERGROUND komplett ins Wienerische.

Und nicht nur das: Auch das von ANDY WARHOL entworfene Cover mit der abziehbaren Banane (»Peel slowly and see“) wurde gecovert: Statt der gelben Südfrucht ziert nun eine rosa Wurst von Dieter Oitzinger die Vorderseite des Albums – natürlich bei der Erstauflage ebenfalls abziehbar … 2017 und 2019 erscheinen zwei weitere Platten auf dem Wiener Label Noise Appeal, zuletzt »Geisterbahn«, produziert von Alexander Hacke von den Einstürzenden Neubauten und dem Wiener Alexander Lausch. 

Zum zehnten Todestag von Lou Reed veröffentlichten DIE BUBEN IM PELZ im Oktober 2023 ihr letztes Album »Verwandler« (Konkord), auf dem sie sich erneut den Songs von Lou Reed und Velvet Underground widmen. Von »brachialer emotionaler Schlagkraf« schreibt das Slam Magazin und schwärmt auch über die »perfekt passenden Stimmfarben der Sänger« und die »gefühlvollen instrumentalen Interpretationen«. 

Nach ersten Annäherungsversuchen mit Frankfurt anlässlich einer Zusammenarbeit mit dem STÄDEL, kommen die sechs Wiener nun zum ersten Mal von der Donau an den Main ins ono2 um ihre charmanten Interpretationen live zu präsentieren – und das sollte sich NIEMAND entgehen lassen.

Vor dem Konzert gibt es passende Musik vom Plattenteller von Weller, nach dem Konzert von Conni Thunders.

Sa, 30.11.24

14 Uhr c.t. | Mini Unplugged Gig-Galoppi Warm Up Set

HOPPIGALOPPI, Berger Str. 56 | Merianplatz, 60316 Frankfurt am Main

Konzert im ono2
Einlass: 20:30 Uhr, Konzertbeginn: 21:30 Uhr
ono2, Walter-Kolb-Str. 16, barrierefrei, 60594 Frankfurt am Main

Eintritt AK: 25,- EUR, VVK: 22,- EUR zzgl. Gebühren

https://eventfrog.de/de/p/konzert/indie-alternative/live-die-buben-im-pelz-7251507309372748390.html

Samstag, 30. November: Simin Tander & Jens Düppe

(Uwe)

Drops Of Happiness

Das Duo überrascht das Publikum mit immer wieder neuen Klangkombinationen. Die Kölnische Rundschau urteilt denn auch: „Lässige Rhythmen und hypnotischer Sound

Die Deutsch-Afghanische Sängerin und Komponistin Simin Tander gehört zu den spannendsten Musikerinnen im heutigen Jazz. Ihr sowohl zartes als auch kraftvoll-warmes Timbre entwickelt einen Sog, eine leise Intensität, die zutiefst berührt.Kongenial ergänzt wird Simin Tander von Jens Düppe, der bei diesem Konzert gleichzeitig Schlagzeug und Klavier spielt und für elektronische Effekte sorgt.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Gerhard Richter

Samstag, 30. November & Sonntag, 01. Dezember: Einsame Menschen

(Martin)

Nach Gerhart Hauptmann

Die Frankfurter Rundschau endet die Premierenkritik mit den Worten: „Schöne Arbeit aller.“ – Das ist doch was! 

https://www.fr.de/kultur/theater/einsame-menschen-im-titania-man-haette-sich-so-viel-zu-geben-93378258.html

Johannes Vockerat, frisch promovierter Philosoph und Anthropologe, mietet für sich, seine junge Frau Katharina und das gemeinsame Kind eine schöne Villa am See. Fernab der Großstadt hofft er, Ruhe und Konzentration zu finden, um ein Buch zu schreiben, mit dem ihm der große Durchbruch in der Wissenschaftswelt gelingt. Aber es geht nicht voran mit seinem Werk. Er beginnt an sich zu zweifeln. Katharina kann ihm keine Hilfe sein. Sie hat nicht studiert und leidet darunter, dass sie ihm nicht helfen kann und dass Johannes den Kontakt zu seinem Freund, dem Maler Braun, vorzieht.

Da taucht eine Freundin von Braun auf: Anna, die er in Paris kennengelernt hat. Johannes trifft in ihr einen Menschen, der ihn und seine Forschung versteht und inspiriert: Jetzt wird der große Wurf gelingen! Katharina bewundert die Fremde, die intelligent, frei und selbstsicher auftritt und als Gast in ihrem Haus weilt. Anna verkörpert für sie die Frau, die sie selbst gerne sein würde. Anna ihrerseits findet in Katharina einen Menschen, dem sie sich öffnen kann, dem sie vertraut, der ihr emotionalen Halt gibt.

Die drei Menschen haben einander viel zu geben, wenn nicht Selbstzweifel und die Angst, selber nicht zu genügen, ein gemeinsames Leben, das jeden von ihnen bereichern und beglücken würde, unmöglich macht.

Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/einsame-menschen

Samstag, 30. November um 20.00 Uhr und Sonntag, 1. Dezember um 18.00 Uhr
Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstr. 43 (Titania)
Foto: © FelixHolland.de

Noch bis zum 30. November: Ausstellung: Paul Hirsch - WANDEL

(Daniela)

Paul Hirsch zeigt in der Galerie DER MIXER, Fahrgasse 22, Frankfurt, seine neuen Skulpturen. Die meisten seiner Skulpturen können vom Betrachter verändert werden. Sein Anliegen ist es, den Betrachter in die Gestaltung und Aufbau seiner Skulpturen mit einzubeziehen. Die übliche Hierarchie und Distanz „hier der Künstler und seine Arbeit, dort der Betrachter“ will er aufbrechen, da er dies nicht mehr zeitgemäß findet. Seine Holzskulpturen bestehen aus mehreren beweglichen Teilen, die nahtlos aus einem Stamm gearbeitet sind.

Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag 11 – 16 Uhr. Am 17.11 Open Sunday von 14-18 Uhr. Mehr unter www.paulhirsch.de

Samstag, 30. November: Funktionieren eigentlich Lichtschwerter?

(Andrea)

Ich war schon lange nicht ander Uni und weil heute spannende Fragen behandelt werden, würde ich gerne hin: Wie kommt es eigentlich, dass James Bond immer gewinnt? Was hat Spiderman mit Physik zu tun und wie schafft es Iron Man eigentlich, seinen Teilchen-Beschleuniger so schnell zu bauen? Dass Hollywood nicht der Gipfel des wissenschaftlichen Realismus ist, ist hinlänglich bekannt. Wie dick es allerdings kommt, zeigt Sascha Vogel mit seinem preisgekrönten Programm „Physik in Hollywood”. Aber keine Angst – hier geht’s nicht um Formeln und Naturkonstanten, sondern um den Spaß an und in der Wissenschaft! In Vogels Rundumschlag durch die Filmwelt bleibt mit Sicherheit kein Auge trocken, auch wenn man Physik schon nach der dritten Klasse abgewählt hat. Von Armageddon über Star Wars bis zum Zoolander – nichts ist vor ihm sicher! Physik in Hollywood – mit Sicherheit anders!  18.30 Uhr Tickets

Hörsaal Physikalischer Verein, Robert-Ayer-Straß 2, Frankfurt

Samstag, 30. Nov., Freitag, 20. & Dienstag, 31. Dez.: Mascha K. (Tourist Status)

(Martin)

von Anja Hilling
 
Die FNP schreibt:
»Wie Regisseurin Christina Tscharyiski die lyrische Kunstsprache Anja Hillings zum Klingen bringt, ist lebendiges Kammerspiel. Wie sie die große Liebe Kalékos, Chemjo Vinaver alias Sebastian Reiß zur verzweifelt-komischen Dauerumarmung mit der Dichterin animiert, feinste Komödie. Und wie sie den Live-Musiker Thorsten Drücker seine mal zärtlichen, mal ironischen Beats ins Geschehen einstreuen lässt, Klangwonne pur.« (25.09.2023)
 
»Ich glaube nicht, dass wir hier je zur Ruhe kommen«, schrieb die Dichterin Mascha Kaléko 1941 in ihr Tagebuch. Die jüdische Dichterin erlebt ein paar leuchtende Jahre in Berlin, in denen sie sich zu einer Ikone der »Neuen Sachlichkeit« aufschwang. Doch die Terrorherrschaft der Nationalsozialist:innen zwang sie schließlich in die Emigration. Zusammen mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn landet Kaléko in New York, eingepfercht in einer zu kleinen Wohnung und der Möglichkeit beraubt, ihrer künstlerischen Tätigkeit nachzugehen. Später wird ein kurzes Comeback sie zurückführen in das Land der Täter:innen. Doch das Berlin, in dem sie ihre Erfolge feierte, existiert nicht mehr. Es treibt sie weiter nach Israel. Doch auch hier findet sie keine Ruhe.
Das Leben und Werk von Mascha Kaléko sind Ausgangspunkt für ein neues Stück von Anja Hilling. Entstanden ist die eindrucksvolle Begegnung zweier Dichterinnen, zweier Sprachen – mitten in der Gegenwart. Das Stück erzählt von einem Leben, in dem das einzige Verweilen in der Bewegung liegt, von Versuchen, Familien zu gründen, in der Kunst, in der Konvention, in der Liebe.

In der Inszenierung von Christina Tscharyiski verbindet sich die poetische Sprache des Stücks mit einer treibenden Musikalität zu einer Reise durch Raum und Zeit.
 
Hier gibt’s Tickets
 
Samstag, 30. November um 20.00h,
Freitag, 20. Dezember um 20.00h,
Dienstag, 31. Dezember um 18.00h
Kammerspiel / Schauspiel Frankfurt
Foto: © Felix Grünschloß

Samstag 30. November: ON & ON mit den DJs DANNY SON & KOSMIK KAT

(Samstag)

Als Pedo die Veranstaltung das letzte Mal gemacht hat wollte ich unbedingt hin, hab es aber nicht geschafft. Ich bin bestimmt nicht die Zielgruppe, will aber heute unbedingt dabei sein!

ON & ON - Die neue Plattform für House-Musik und die House-Dance-Community

20:00    Einführung in House Dance mit Danny Son (kostenfrei)
21:00    Party with Danny Son & Kosmik Kat

"On & On" ist nicht nur der Titel des bahnbrechenden Tracks von Jesse Saunders, der 1984 veröffentlicht wurde und von vielen als die Geburtsstunde der House-Musik bezeichnet wird. Es ist auch der Name einer neuen Partyreihe, die House-Musik in all ihren lebendigen und vielfältigen Facetten zelebriert.

Danny Son und Kosmik Kat haben sich zusammengetan, um House-Musik in Frankfurt eine zusätzliche Plattform mit anderem Ansatz zu geben. Zwar gibt es Partyreihen, die sich der House-Musik verschrieben haben. Allerdings legen Danny und Kosmik Kat den Fokus auf die House Dance Community und auf Spielarten, die ihnen am Herzen liegen und die sie in der hiesigen Clubszene unterrepräsentiert empfinden.

Dazu sagen sie selbst: „Das Ziel von „On & On“ ist es, eine community-orientierte, musikalisch und menschlich vielfältige Tanzfläche zu schaffen, auf der die DJ-Sets zu einer rituellen Performance werden, die Spiritualität und menschliche Verbundenheit fördern.“

Kunstverein Familie Montez | Honsellstraße 7 (Honsellbrücke) | 60314 Frankfurt

Eintritt vor 22 Uhr €10,- | nach 22 Uhr 12€,-

Sonntag, 01. Dezember: OF/ Weihnachten in den Interkontinentalen Gärten

(Andrea)

Heute geht es in den Interkontinentalen Gärten in der Bismarckstraße 118 weihnachtlich zu: Musik, heißer Glühwein, knusprig gebrannte Mandeln, frische Crêpes und Stockbrot am Feuer stimmen von 15 bis 20 Uhr auf die kommenden Feierlichkeiten ein. Wer nach Geschenken sucht, findet liebevolle und handgefertigte Waren, die direkt aus den Gärten stammen. Das sind zum Beispiel Kräutersalze und selbstgemachte Chutneys. Darüber hinaus bringen Jihae An und Sonja Herrmann, die die Gärten ins Leben gerufen haben, Infos darüber mit, wie es im kommenden Jahr mit den Interkontinentalen Gärten weitergeht. Gemeinsam können alle den Abschluss eines besonderen Jahres erleben und sich auf ein Wiedersehen mit alten und neuen Gartenbegeisterten freuen.

Internationale Gärten, Bismarckstraße 116, Offenbach

Sonntag 01. Dezember: TANZTEE - Sunday Sundowner auf dem Main

(Daniela)

1. Advent... Plätzchen backen oder Tanzen...

TANZTEE - Sunday Sundowner auf dem Main

Percussion: HEIKO HIMMIGHOFFEN; Musik: ALEX ANTONAKIS & KOSMIK KAT

Beim letzten Tanztee vor der Winterpause haben wir zwei fantastische Special Guests für euch:

Alexander Antonakis vom Music Mind Blog bringt eine exquisite Mischung aus House-, Soul-, Funk-, Disco- und Italo-Perlen mit – perfekt für den Tanztee-Vibe.
Außerdem ist Heiko Himmighoffen nach seiner grandiosen Performance im November und dem begeisterten Feedback unserer Gäste wieder mit am Start.
Dazu gibt’s die Tanztee-Klassiker und „outernational Sounds from the Global Underground“ von unserem Resident Kosmik Kat.

Und das ist noch nicht alles: Freut euch auf eine kleine Überraschung, einen schönen Ausblick aufs Wasser und eine Auswahl an heißen und kalten Drinks sowie leckeren Snacks vom großartigen Mainod-Team. Kommt vorbei, tanzt mit uns in den Abend und genießt die Magie des letzten Tanztees in diesem Jahr. Wir freuen uns auf euch!

Sonntag,  1. Dezember 2024 | 17-21 Uhr |Einlass 16 Uhr
und jeden ersten Sonntag im Monat
Mainod - das schwimmende Kleinod
Batterie, 65929 Frankfurt

Sonntag, 01. Dezember: LAMBERT

(Uwe)

Früher gab es den Orgelspieler Franz Lambert, der gerne vor Fußballspielen auf einem Autoanhänger um das Spielfeld gezogen wurde, während die Fans auf den Anpfiff warteten. Der kommt allerdings nicht in die Brotfabrik. Es kommt ein Lambert, der ein in Berlin lebender Pianist, Komponist und Produzent ist, der diverse Soundtracks schrieb und in der Regel mit einer sardischen Stiermaske auftritt. Das letzte Werk ist die Filmmusik von The Stranger, die unter dem Titel ACTUALLY GOOD erschien.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
BEGINN: 20:00
Foto: Murray Ballard

Herbstmusik, Teil 4: Bon Iver

(Uwe)

„Bon Iver“ ist Französisch und heiß übersetzt „guten Winter“. Bon Iver kommt an dieser Stelle, den Herbstsongs, aber nicht zu früh. Passen die Lieder der Indie-Folk-Band um Justin Vernon fast am besten in die kalte, neblige und dunkele Jahreszeit. Irgendwie kaum vorstellbar, ihre Lieder in einer italienischen Strandbar oder als Stimmungsmusik in einem Stadion zu hören. Die beiden ersten Alben „For Emma, Forever Ago (2008) und „Bon Iver“ (2011) sind großartig, von der ersten bis zur letzten Sekunde, aber auch die beiden Platten und eine weitere EP beinhalten wunderbare Musik. Hier fünf Lieder:

  1. Holocene (vom Album Bon Iver)
  2. re:stacks (vom Album For Emma, Forever Ago)
  3. Hey, Ma (vom Album I, I)
  4. Beach Baby (von dr EP Blood Bank)
  5. 00000 Million (vom Album 22, A Million)
Bis Sonntag, 01. Dezember: Ausstellung Lisa Nürnberger im saasfee*pavillon

(Petra)

In "unauffällig geil" transformiert Lisa Nürnberger alltägliche Elemente aus dem städtischen Raum, indem sie diese aus einem funktionalen Kontext löst und in ihre Skulpturen sowie Zeichnungen überführt. Mit ihrer Vorliebe für materielle Zufälle und den ersten Versuch, schaffen ihre Werke sowohl eine Ambivalenz von vertrauter Nähe und kühler Distanz, als auch von Stabilität und Verletzlichkeit. Nürnberger widersetzt sich bewusst einer klaren Kategorisierung, wodurch ihre Arbeiten in dieser Zerrissenheit letztendlich ihre Wirkung erlangen.

unauffällig geil, Austellung von Lisa Nürnberger, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 64 - 66 HH, Ausstellung bis Sonntag, 01. Dezember (mittwochs - sonntags 14 - 18 Uhr)

Montag, 02. Dezember: Die Goldenen Zitronen

(Uwe)

Die Goldenen Zitronen sind seit mehr als drei Dekaden eine der prägenden Bands in der deutschen Independent-Szene. Seit ihrer Gründung 1984 (40 Jahre her!!!) in Hamburg haben sie 13 reguläre Alben veröffentlicht. Anfangs als Teil der Funpunk-Szene, erweiterten sie ihr musikalisches Spektrum von einfachen, schnellen Punk-und Rockabilly Songs zu komplexeren und experimentellen Songstrukturen. In ihrer Musik finden sich sowohl Verbindungen zu New Wave Bands der 80er und zum Krautrock der 70er-Jahre, als auch zu zeitgenössischen Formen elektronischer Musik. In ihren Texten wurden die Goldenen Zitronen seit den 90er-Jahren immer mehr zu scharfsinnigen Beobachtern gesellschaftlicher Zustände und entwickelten einen ganz eigenen Stil, mit der deutschen Sprache umzugehen. Damit ist alles gesagt, bzw. geschrieben.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Dienstag, 03. Dezember: Sofia Portanet

(Uwe)

Sofia Portanet ist eine der aufregendsten neuen Stimmen der europäischen Popmusik. Ihr unverwechselbarer Stil und ihre einzigartige Vision haben sie zu einem DER neuen Talente in der Musikbranche gemacht. Ausgebildet an der Pariser Nationaloper kombiniert sie heute Ihre extraordinäre Stimme mit feinstem Indie-Pop.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
BEGINN: 20:00
Foto: Brotfabrik, Homepage

Dienstag, 03. Dezember: Die DEPECHE MODE Trilogie

(Uwe)

Eine Lesung aus drei Büchern über Depeche Mode

Depeche Mode sind seit mehr als 40 Jahren eine der faszinierendsten Bands weltweit. Sascha Lange und Dennis Burmeister haben ihr in den letzten 12 Jahren mit ihren drei Bestsellern Depeche Mode MONUMENT, Behind The Wall – Depeche Mode Fankultur in der DDR und zuletzt Depeche Mode LIVE umfangreiche und reich bebilderte Denkmäler gesetzt, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden.

Nach der oftmals ausverkauften Lesetour zu Depeche Mode LIVE 2023/24 geht Sascha Lange mit einem neuen reich bebilderten Programm aus allen drei Büchern wieder auf Reisen. Er sorgt für einen unterhaltsamen Abend voller Fanliebe, Nostalgie und Überraschungen.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Gert Mothes

Mittwoch, 04. Dezember: Adventsauszeit mit Ida

(Andrea)

Insgesamt dreimal lädt die vhs mittwochs nachmittags zu „Adventsmomente für alle Sinne“ ein, um eine besinnliche Auszeit von 30 Minuten mit Poesie und Musik mit Offenbacher Künstlerinnen und Künstlern zu verbringen. Heute rezitiert Idie wunderbare Ida Todisco aus ihrem Roman-Manuskript „Piccolo Paradiso“ die Geschichte „Dr. Oetkers Weihnachtliches Backen“ und ich gehe mal rüber.Kkommende Woche (am 11. Dezember) ist übrigens Pfarrer Ludwig Schneider-Trottier mit seinem weihnachtlichen Segen zu Gast. Begleitet werden alle drei Veranstaltungen von Gregoris Revzin am Keyboard.

vhs, Berliner Straße 77, Offenbach

Mittwoch, 04. Dezember: OF/ Fixing Futures

(Andrea)

Der Abend interessiert mich sehr, in der Mittwochsbar „Wetter Mi.“ dreht sich am 4. Dezember ab 19 Uhr alles um das Meer. Zu Gast sind Mitglieder der Forschungsorganisation „Fixing Futures“. Das interdisziplinäre Team aus Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Studierenden stellt Fragen nach bisher nicht eingetretenen gesellschaftlichen Entwicklungen, berücksichtigt dabei gegenwärtige Machtverhältnisse und erkundet Praktiken der Zukunftsgestaltung. Für „Wetter Mi.“ widmen sich die vier Promovierenden Nils Richterich, Alina Gombert, Annabelle Müller und Hansjörg Graul der Frage, was das Meer für jeden einzelnen bedeutet. Mit kurzen Geschichten aus ihrer soziologischen und umweltwissenschaftlichen Praxis schauen sie beispielsweise hinter die Kulisse der Tourismusidylle. Darüber hinaus wird der Abend tänzerisch und musikalisch begleitet: Ausgehend von einer Videoinstallation nähert sich das Künstlerkollektiv „may_Fly___“ den Ozeanen. Das Kollektiv „Was das Meer spiegelt“ bringt mit seiner gleichnamigen Performance eine tänzerische Dimension ein. Bei Limonade oder Feierabendbier entsteht ein Austausch zu den Themen Klimawandel, Naturschutz und Verschmutzung mit Perspektiven für die Zukunft. Der Eintritt ist frei, der Einlass beginnt um 18:30 Uhr. SCAPE° ist barrierefrei zugänglich.

SCAPE° in der Frankfurter Straße 39, Offenbach

Mittwoch, 04. Dezember: Und in dem ‚Wie‘, da liegt der ganze Unterschied

(Martin)

Hugo von Hofmannsthal zum 150. Geburtstag
Lied & Lyrik
Freier Deutscher Hochstift/Goethehaus

 
Hugo von Hofmannsthal, Stefan George und Rainer Maria Rilke sind Gründungsfiguren der deutschen Lyrik der Moderne. Inspiriert wurden sie insbesondere durch die französischen Symbolisten um Charles Baudelaire und Stéphane Mallarmé – und auch sonst sind ihre Lebenswege miteinander verwoben. Der vielseitig begabte Rudolf Alexander Schröder, Dichter und Mitbegründer des Insel-Verlags, der Komponist und Dirigent Clemens von Franckenstein und natürlich in erster Linie Richard Strauss bilden für Hugo von Hofmannsthal weitere wichtige Bezugspunkte. 

Das Kaleidoskop dieser Beziehungen in Vertonungen und Briefen auszuleuchten und das Ringen um Fragen der Kunst und des Lebens zu veranschaulichen, ist Ziel dieses Abends. Zu hören gibt es Vertonungen u. a. von Nadia Boulanger, Claude Debussy, Clemens von Franckenstein, Paul Frankenburger, Armin Knab, Frank Martin und Richard Strauss.
 
Mit Lara Rieken, Sopran, Konstantin Paganetti, Bariton und Hedayet Jonas Djeddikar, Klavier
 
Mittwoch, 4. Dezember um 19.30h
Freier Deutscher Hochstift/Goethehaus Arkadensaal, Eingang: Großer Hirschgraben 23 - 25
Foto: © Ansichtskarte mit Silhouette von Willy Bithorn, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss am Klavier, 1914, Freies Deutsches Hochstift

Mittwoch 04. - Freitag 13. Dezember: Demokratie Theater mon amour

(Daniela)

Demokratie Theater mon amour
Eine Pop-Up Performance mit Tanz und Live-Musik auf dem Amt.

Seit über 2500 Jahren gibt es die Idee von Demokratie, seit über 2500 Jahren gibt es Theater als Kunstform in Europa – beides vereint sich in diesem Jubiläumsstück von wenigtheater: Ein dokumentarisches Pop-Up-Theater, das Ansichten, Bewegungen
und Töne verbindet.
Was bedeutet uns Demokatie? Was verbindet sie mit Theater? Und wie sieht es mit unseren Träumen dazu aus?
Grundlage der Inszenierung sind Interviews. Diesmal vor allem aus dem Theaterbereich und dem, was unsere Demokratie ausmacht. Zum Beispiel die Gewaltenteilung. Regisseurin Regina Wenig hat die Menschen in der Stadt befragt: Unter anderem kommen Kinder, Theatermacher, Erstwähler, Hamlet, eine Bürgermeisterin, eine
Gerichtsreporterin, eine Polizistin und Eingebürgerte zu Wort.
Diese bewusst diversen und mehrsprachigen Aussage kombiniert Wenig mit Musik und Tanz, so dass ein Dokumentar-Theaterstück entsteht.

Auch der Aufführungsort ist ungewöhnlich: Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt (AMKA) wird im ‚stadtRAUMfrankfurt‘ selbst zur Bühne - Theater an dem Ort, an dem sich Kultur- und Meinungsvielfalt in unserer Demokratie täglich beweisen müssen.
Das Stück ‚Demokratie, mon amour. Theater, mon amour‘ ist gleichzeitig die Jubiläumsinszenierung des wenigtheaters: In 5 Akten treten Künstlerinnen und Künstler auf, die über die Jahre mit dem Pop-Up-Theater verbunden sind: Die Tänzerin und Choreographin Kristina Veit, der Spoken Word Artist Uli Höhmann, die Schauspielerin Saskia Taeger und der Musiker Martin Lejeune.

Aufführungen:
Mittwoch, 4.12. (Premiere), um 19:30 Uhr
Donnerstag, 5.12., um 19 Uhr, im Anschluss Publikumsgespräch
Montag, 9.12., um 19 Uhr, im Anschluss Publikumsgespräch
Freitag, 13.12., um 19 Uhr
Veranstaltungsort:
stadtRAUMfrankfurt (AmkA), Mainzer Landstraße 293, 60326 Frankfurt am Main.
Eintritt frei!
Achtung: Begrenzte Plätze – Reservierungen unter: wenigtheater@gmail.com

Donnerstag, 05. Dezember: Of/ Nikolaus

(Andrea)

Ob Julia in das Nikolaus-Kostüm schlüpft? Heute von 16 bis 18 Uhr, sind alle Kinder mit ihren Eltern zum traditionellen Nikolausfest auf dem Mathildenplatz eingeladen. Und alle, die das Fest bereits kennen und lieben, sind natürlich auch herzlich willkommen. Bei herzhafter Suppe, süßen Waffeln und warmen Getränken können sich alle Gäste aufwärmen. Wenn Regionalkantor Tobias Landsiedel dann europäische Weihnachtslieder anstimmt und die Kinder der Kita im ZION fröhliche Lieder singen, wird der Nikolaus ankommen und den Kindern eine kleine Überraschung überreichen. Es sind liebevoll verpackte Päckchen mit Leckereien und Plätzchen aus der ukrainischen und bulgarischen Backstube. Für die Kinder haben die ELMO-Mentorinnen des Caritashauses St. Josef ein adventliches Bastelangebot vorbereitet. Also einfach mitmachen und beim Nikolausfest dabei sein!

Mathildenplatz, Offenbach

Donnerstag, 05. Dezember: Wir Gespenster

(Martin)

Es wird so früh dunkel – ab aufs Sofa mit einem tollen Buch! Hellsichtig, melancholisch und heiter lässt Michael Kumpfmüller zwei tote Figuren sprechen.
 
Der Geist einer jungen Frau versucht einen Mord aufzuklären – ihren eigenen, um genau zu sein. Wer ist für ihren Tod verantwortlich? Als sie der Antwort näherkommt, merkt sie, dass es eine ganz andere Frage ist, die sie umtreibt.
In den frühen Morgenstunden blickt Lilli auf einen leblosen Körper zu ihren Füßen. Nur langsam beginnt sie zu verstehen, dass es ihr eigener ist, der da zwischen den Bäumen des Stadtparks liegt. Während die Hinterbliebenen trauern und die Ermittler mit zunehmender Ratlosigkeit die Spuren sortieren, erhält sie Unterstützung von überraschender Seite. Andrä, ein ehemaliger Kommissar, der viele Jahre zuvor während eines Einsatzes starb, nimmt sich ihrer an.
Behutsam navigiert er sie durch die Welt der Gespenster, die unserer erstaunlich ähnlich ist. Die Toten streiten, lieben und vergnügen sich, besprechen ihre Probleme in Selbsthilfegruppen und beobachten mit belustigter Verwunderung das Treiben der Lebenden. Dabei kommen Lilli und Andrä der Lösung des Falles nicht näher, einander aber schon. Als ein Junge, der den Täter gesehen haben will, überraschend stirbt und sich zu ihnen gesellt, gerät alles ins Rutschen.
 
Eine sehr besondere Art Krimi und Liebesgeschichte. Ein fesselndes Experiment über die Durchlässigkeit der Schranke des Todes.

Hier geht’s zu den Tickets
 
Donnerstag, 5. Dezember um 19.30h:
Haus am Dom
Foto: © Kiepenheuer und Witsch Verlag

Donnerstag, 05. Dezember: SH4IKH Quartett (Hessisches Jazzpodium 2024)

(Uwe)

Wie immer bei Jazz-Konzerten wird in der Ankündigung jeder einzelne Musiker genannt. An diesem Abend dabei sind Namensgeber Maximilian Shaikh-Yousef (sax, fl), dazu Lukas Moriz (p), Bastian Weinig (b) und Leopold Ebert (dr).

Die Musik des Quartetts ist von verschiedenen Stilen des Jazz sowie arabischen Klängen und klassischer Literatur geprägt und bekommt durch die musikalische Sprache des Komponisten und seiner Mitmusiker eine eigene Facette. Das im Jahr 2022 erschiene Debütalbum Spinnennetz vertont verschiedene Abschnitte – kleine Kurzgeschichten – aus dem Leben des deutsch-arabischen Komponisten und Saxofonisten Maximilian Shaikh-Yousef. Liebevolle Melodien, filigran und intensiv, zerbrechlich und expressiv gespielt. All dies ist umrahmt von energetischem Groove und einer strahlenden Klangwolke.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Luisa Melzig

Donnerstag 05. und Freitag 06. Dezember: The Pineapple Commitment

(Daniela)

Sarah Wissner hat, zusammen mit Jonas Arndt, ein neues Stüchk erarbeitet. Ich bin serh gespannt.

Sie schreiben: "Wir hatten fruchtbare Gedanken! Gemeinsam mit Jonas Arndt und Lara Epp haben wir ein besonderes Stück geschaffen – und freue mich sehr, zur Premiere von The Pineapple Commitment - Ein Gedankenkarusell zur Kinderfrage einzuladen!

What if you can’t have it all?

Mein inneres Kind hat Fragen und meine Ananas braucht Pflege. Und warum ist eigentlich alles beige? Die Fee hat gesagt, ich habe einen Wunsch frei und ich wünschte, ich wüsste, was ich will. Und überhaupt, wenn ich wirklich ein Kind wollte, sollte ich es dann nicht einfach fühlen?

In der Objekttheater-Performance „The Pineapple Commitment“ nähern wir uns der Frage des Kinderwunsches in einem absurden Gedankenspiel aus Träumen und Angstphantasien. Ehrlich und humorvoll taumeln wir zwischen persönlicher Überforderung und gesellschaftlichen Fragen, wühlen in Klischees und legen den Finger in die Wunde einer Zeit, in der Commitment nicht mehr selbstverständlich zu sein scheint.

Von und mit: Jonas Arndt und Sarah Wissner

Outside Eye: Lara Epp

Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Abend mit Euch zu teilen und Euch in das Gedankenkarussel von The Pineapple Commitment mit zu nehmen.

Wann: 5. und 6. Dezember 2024, 20 Uhr
Wo: Landungsbrücken Frankfurt, Gutleutstraße 294 (barrierefrei), 60327 Frankfurt am Main

Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/programm_aktuell.php

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag, 06. Dezember: Die Nacht vor Weihnachten (weitere Termine)

(Martin)

Für mich eine der schönsten Opernaufführungen in Frankfurt!
 
„Man darf sich vom Titel nicht irreführen lassen: Die Oper "Die Nacht vor Weihnachten" von Nikolai Rimski-Korsakow eignet sich kaum für das vorweihnachtliche Ritual eines Familienausflugs in die Hochkultur. Obwohl es durchaus weihnachtliche Aspekte gibt - die junge Oksana wünscht sich Schuhe, wie sie die Zarin trägt, es gibt einen Teufel, der damit hadert, dass ihn keiner mehr ernstnimmt, und es geht viel um die Wintersonnenwende, also um heidnische Rituale. Dazu kommt ein naturmystisches Weltbild und ein ganz eigener Witz. Ansonsten ist dieses Werk aber vor allem: überbordend viel. Auch, was die fabelhafte Musik angeht, die die meisten noch nie gehört haben dürften. Die deutsche Erstaufführung von 1940 wurde nach dem Überfall der Nazitruppen auf die Sowjetunion abgesetzt, das Werk geriet in Vergessenheit. Damit ist Schluss, dank der Oper Frankfurt, deren Generalmusikdirektor Sebastian Weigle und auch dank Christof Loy, dessen liebe- und fantasievolle Inszenierung alles tut, um die Wirkung der Musik zu unterstützen.
 
Rimski-Korsakow gehörte zum "Mächtigen Häuflein", jener Gruppe russischer Komponisten, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammenschlossen, um die russische Musik zu erneuern - mittels der Rückbesinnung auf Volksmusiken, aber stets verbunden mit einer genauen Kenntnis der westeuropäischen Musik. (…). Die Lieder sind entsprechend melodisch geradlinig, harmonisch aber vertrackt. Der Komponist baut daraus vielschichtige Chorpassagen oder auch rasante, gesungene Dialoge, für die er zwei Melodien gegeneinanderstellt. Zwei Menschen singen von völlig gegensätzlichen Dingen und im Untergrund führen die Melodien zusätzlich ein Eigenleben. (…)
 
Von den Kostümen abgesehen verzichtet Christof Loy also auf jeden naturalistischen Kitsch, ließ sich von Johannes Leiacker einen weißen Kasten voller Sternenlichter auf die Bühne stellen, von links drängt immer wieder ein riesiger, dunkler Mond herein, außerdem verschließt das transparente Bild des Alls regelmäßig den Raum. In dieser Aufgeräumtheit kann Loy mit fabelhafter Personenregie die vielen Geschichten erzählen, die hier nebenher laufen. Er erzählt von der Lust des sehr knackigen Teufels (Andrei Popov) und der überbordenden Hexe Solocha (Enkelejda Shkoza), die in einer völlig grotesken, irrsinnig witzigen Szene ihre vier Liebhaber in großen Säcken verstecken muss, worin die Sänger - Teufel, Diakon, Bürgermeister, reichster Mann des Dorfs - dann wie in einem drolligen Kinderspiel herumtapsen.
 
Durch die Dorfwelt geistern surreale Gestalten, die Balletttruppe spielt Sturm, das Ensemble ist von allererster, russischer Güte, Alexey Tikhomirov etwa ist als als Tschub, Okasanas Vater und eben der reichste Mann im Dorf, ein Gebirge von Sangeskraft. Und weil das alles noch nicht reicht, tanzt Ayelet Polne als jungfräuliche Göttin wie eine "Schwanensee"-Ballerina, tanzt eine zarte Liebe mit einem plüschigen Bären und einen Pas de deux mit dem Frühlingsgott (Gorka Culebras), vertikal, denn sie steht unten und er schwebt vom Himmel herab.“

(Süddeutsche Zeitung 6. Dezember 2021; in der Wiederaufnahme andere Besetzung).
 

Hier geht’s zu den Tickets (Achtung, es gibt nur noch wenige Tickets
 
Freitag, 6. Dezember (Wiederaufnahmepremiere) um 19.00h
Weitere Vorstellungen: 12., 14. (18 Uhr), 19., 23., 25. (18 Uhr) Dezember. Falls nicht anders angegeben, beginnen die Vorstellungen um 19 Uhr
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Freitag, 06 Dezember bis 05. Februar 2025: OF/ Heimat

(Andrea)

Das Diamant in der Frankfurter Straße ist tot, es lebe das Diamant! Wunderbar, dass aus dem UND irgendwann das Diamant entstanden und dessen Geschichte noch nicht fertig erzählt ist. Einem vielschichtigen Thema widmet sich die neue Ausstellung, »Heimat« mit verschiedenen Videoinstallation im Offenbacher Rathaus: "die Schaukel im Garten meiner Eltern, ein besonderes Mehlspeisengericht, die erste eigene Wohnung oder die Umarmung eines geliebten Menschen – all dies sind unterschiedliche Definitionen von Heimat und Teil der Videoinstallation Heimat, die ab dem 6. Dezember 2024 im Offenbacher Rathaus zu sehen ist. Für diese Ausstellung werden Offenbacherinnen zu ihrem Heimatgefühl befragt. Das Ziel war es, die vielfältigen Bedeutungen des Begriffs Heimat zu entdecken, die in den individuellen Lebensgeschichten der Befragten verankert sind. Die Videointerviews werden zusammen mit Erinerungsstücken in insgesamt elf Museumsvitrinen präsentiert, die im Rathaus verteilt sind. Jede Vitrine repräsentiert eine Person und ihre ganz persönliche Lebensgeschichte.

Die Betrachter_innen sind eingeladen, diesen Geschichten nicht nur zuzuhören, sondern auch eine eigene Wahrnehmung von Heimat zu entwickeln. Sie sollen die Unterschiede in den Erlebnissen erkennen und hoffentlich begreifen, dass wir manchmal mehr miteinander teilen, als wir auf den ersten Blick denken. In einigen Sprachen gibt es keine direkte Übersetzung für das deutsche Wort Heimat. Es kann den Ort bezeichnen, an dem man lebt, an dem man aufgewachsen ist oder aus dem Land man kommt – aber Heimat kann auch der Geruch eines Gebäcks der Mutter sein, ein bestimmter Treffpunkt in der Stadt oder einfach eine Umarmung. Eine Ausstellung von Furkan Alptekin, Camila Chinchilla, Vlada Shcholkina (HfG-Studierende) und Max Brück (Künstlerischer Mitarbeiter). Rathaus, Berliner Straße 100, Offenbach&nb

Freitag 06.- Sonntag 08. Dezember: FreundschaftsSpiele – Musik, die Seelen verbindet

(Daniela)

Auf nach Kronberg!

Was bedeutet es, Musik mit Freunden zu teilen? Die neue Konzertreihe „FreundschaftsSpiele“ der Kronberg Academy feiert die enge Verbindung zwischen Künstlerinnen und Künstlern auf der Bühne, zwischen Komponisten, Werk und Publikum. Der Auftakt zur Reihe findet am Wochenende 6. bis 8. Dezember statt. Ein anspruchsvolles Programm mit Werken von Beethoven, Mozart und Schostakowitsch lädt Freunde der klassischen Musik in das Casals Forum ein. Gestaltet werden die drei Abende von Mihaela Martin, Frans Helmerson und ihren musikalischen Weggefährten.

Die FreundschaftsSpiele vereinen Spielfreude, Nähe und Gemeinschaft in einer einzigartigen Atmosphäre. Besondere Höhepunkte verspricht der 7. Dezember, wenn Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ in einer bewegenden Orchesterfassung von Gustav Mahler erklingt. Dirigiert wird das Kammerorchester mit Studierenden der Kronberg Academy und der HfMDK Frankfurt am Main von Cristian Măcelaru. Ein Abend, der musikalisch an den großen Fragen nach Leben und Tod rührt, ein Wochenende, das die verbindende Kraft der Musik wie selten spürbar macht.

Freitag, 6. Dezember 2024, 19.15 Uhr
Casals Forum, Carl Bechstein Saal
MIHAELA MARTIN, FRANS HELMERSON & FRIENDS I

Samstag, 7. Dezember 2024, 19.15 Uhr
Casals Forum, Großer Saal
MIHAELA MARTIN, FRANS HELMERSON & FRIENDS II

+ Einführungsgespräch um 18.15 Uhr

Sonntag, 8. Dezember 2024, 17.00 Uhr
Casals Forum, Carl Bechstein Saal
MIHAELA MARTIN, FRANS HELMERSON & FRIENDS III

Tickets: https://www.kronbergacademy.de/service/kartenservice

https://www.kronbergacademy.de/konzerte-projekte/reihen-themen/freundschaftsspiele#c2214

Freitag, 06. Dezember: Fotoausstellung und Glühwein BBF „Hang Out no. 03“ im saasfee*pavillon

(Petra)

28 Fotografinnen und Fotografen der Region Frankfurt des Berufsverbands Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) und deren Freunde laden zum 3. BFF Hang Out in den saasfee* pavillon ein. Die Frankfurter BFF-Fotografinnen und Fotografen sowie weitere BFF-Gäste zeigen ihre best-of-the-best-of Werke auf 2 großen Leinwänden und mehreren Großformat-Monitoren. Und wie der Zufall es so will, ist heute Nikolaus und Freitagabend und es gibt Glühwein "satt". Und natürlich auch andere Drinks an der Bar – sowie Musik live gemixt vom DJ. Don’t miss it – hängt ab am Nikolaus-Abend mit den BFF-Professionals!

BFF Hang out no. 03, teilnehmende Fotograf*innen: Caspar Arnhold , Thomas Balzer, Katrin Binner, Roland Breitschuh, Rui Camilo, Nathalie Fontana,  Alex Habermehl, Andrea Herzog, Jost Hiller, Markus Hintzen, Axl Jansen, Alexandra Lechner, Bo Lelewel, Monica Menez, Dominik Mentzos, Hans-Georg Merkel, Claus Morgenstern, Laura Nickel,  Sinah Osner, Ricarda Piotrowski, Simon Puschmann, Per Schorn, Alex Schwander, Gerhilde Skoberne, Tim Thiel, Marc Trautmann, Klaus Weddig, Nathalie Zimmermann Ort: saasfee* pavillon, Adresse: Bleichstraße 64-66 HH, Uhrzeit: 18 - 23 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 06. Dezember: Norma Winstone (Hessisches Jazzpodium 2024)

(Uwe)

„Ihre Stimme mehr als eine Farbe, konzentriert sich auf Texte, die sie selbst geschrieben hat, und deren sensible Interpretation“ (Stereo, September 2024)

Die CD Outpost Of Dreams, im April 2023 in Udine/Italien aufgenommen, stellt eine neue generationsübergreifende Duo-Partnerschaft vor. Norma Winstone, die als Jazzsängerin und Texterin stets mit unaufdringlichem Einfallsreichtum aufwartet, bringt ihre stimmliche Subtilität und poetische Sensibilität in neue Stücke von Kit Downes und in Kompositionen von Carla Bley, Ralph Towner und John Taylor ein. Abgerundet wird das Programm mit kreativen Interpretationen von Traditionals und Stücken aus vorhergehenden Produktionen. Downes präsentiert durchgehend elegant phrasierte Begleitung und feinsinnig melodische Einwürfe.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Elmar Petzold

Freitag 06. Dezember: Vintage Soundsystem # 14 Woman of Dark Desire

(Daniela)

Ich kann mit Black Metal absolut nichts anfangen, aber der Ankündigungstext von Jennifer Konrad und Laura Seuffert hat mich jetzt sehr neugierig gemacht. Wenn ich Zeit habe, gehe ich hin, zumal die Vintage Soundsystem Abende immer super sind!

Black Metal hören nur Verbrecher, oder? Gott hassen, wütend sein und Kirchen anzünden – so lautet das Klischee, das viele mit diesem Musikgenre verbinden. Doch diese Sichtweise zeigt nur eine Facette eines vielschichtigen Phänomens. Denn nach den Kontroversen in Norwegen in den 1990er Jahren endete die Ära des Black Metal nicht, sondern er entwickelte sich weiter. Eine der extremsten Formen der Musik beschäftigt sich mit dem Eintauchen in Dunkelheit, der Abstraktion ins Nichts und der Transgression über den eigenen Körper hinaus. Elitarismus, Rebellion und Underground spielen eine zentrale Rolle, und diese Grenzüberschreitungen beschäftigen die Fangemeinde – denn die intensiven, oft verstörenden musikalischen Erfahrungen schrecken viele ab. Die Natur, ihre Rohheit und mystische Bedeutung wird oft besungen und gGleichzeitig hat sich über die Jahrzehnte eine faszinierende „Sprache“ des Black Metal entwickelt, ein Code, der Einsamkeit und eine Atmosphäre der „Eeriness Trueness“ ausdrückt, nach der musikalisch wie künstlerisch gestrebt wird .

Am 06.12. begibt sich das Vintage Soundsystem auf eine Reise durch die düsteren Klangwelten des Black Metal und erforscht die Entwicklung eines der kontroversesten und faszinierendsten Musikgenres unserer Zeit. In dieser Veranstaltung wird die Entstehung des Black Metal in den 1980er und 1990er Jahren sowie seine stilistische und musikalische Evolution beleuchtet, ebenso   sowie die bedrohliche Atmosphäre, die ihn seit jeher umgibt. Von den Ursprüngen in den rohen, ungeschliffenen Klängen der norwegischen Wälder bis hin zu modernen Subgenres, die den Geist des Black Metal in neue Richtungen tragen – die Entwicklungen werden nachgezeichnet, die dieses Genre zu einem breiteren kulturellen Phänomen gemacht haben.

Außerdem wird in dieser Veranstaltung ein oft übersehener Aspekt des Black Metals angesprochenBesonderes Augenmerk liegt auf einem oft übersehenen Aspekt: Frauen im Black Metal, die bereits von Anfang an präsent waren, und die Bedeutung von Genderidentitäten in der heutigen Szene, die sich inzwischen auch linksorientierten Strömungen öffnet. Welche Rolle spielen Frauen in einem Genre, das lange als von Männlichkeit dominiert galt? Wie lässt sich Männlichkeit überhaupt verstehen, wenn Make-up und Androgynität zu den wichtigsten Stilmitteln zählen? Und wie spiegeln sich Geschlechterfragen in der Musik, den Texten und der Szene wider, und wie brechen Künstler heute traditionelle Stereotype auf?

Abschreckend war gestern – hier erwartet Sie ein packender Einblick in die Geschichte und Philosophie des Black Metal.

Vintage Soundsystem # 14
Woman of Dark Desire
eine Vorstellung des Black Metal von Jennifer Konrad und Laura Seuffert
Freitag 6.12.2024 ab 19h
Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei,
Frankfurt
Eintritt frei

Samstag 07. Dezember: Advent Pop-Up im Atelier mit Accessoires, Pâtisserie, Illustration und Schmuck

(Daniela)

Advent Pop-Up im Atelier mit Accessoires, Pâtisserie, Illustration und Schmuck

Wärmende Mützen und Schals, handgezeichnete farbenfrohe Illustrationen, Kissen zum Wohlfühlen, schokoladige Leckerbissen und festlicher Schmuck – beste Voraussetzungen um wunderbare Weihnachtsgeschenke zu finden!

Am zweiten Adventssamstag öffnen Alexandra Baum, Amelie Persson, Mea Pâtisserie, apfelgrün zum Anziehen und Meinfrollein ihre Türen für ein einzigartiges Atelier Pop-Up im Ladenatelier der Frankfurter Schmuckdesignerin Alexandra Baum.

Taucht ein in die entspannte Atmosphäre des Ateliers, probiert die schokoladigen und weihnachtlichen Leckerbissen von Mea Pâtisserie und kuschelt euch in die nachhaltig gefertigten Mützen, Ponchos und Schals von Meinfrollein. Die farbenfrohen Kissen mit südafrikanischen Print-Stoffen von apfelgrün zum Anziehen machen Lust auf frische Farbakzente. Amelie Persson präsentiert siebgedruckte Geschirrtücher, signierte Prints und zauberhafte Weihnachtspapeterie – perfekt, um sich mit Geschenken einzudecken.

Beim Besuch im Atelier entdeckt Ihr, wo der handgefertigte Schmuck von Alexandra Baum entsteht. Ihre ganze Kollektion ist von der Natur inspiriert und bietet euch einzigartige Geschenkideen.

Advent Pop-Up, Samstag, 7. Dezember 2024, 11 bis 19 Uhr
Ladenatelier alexandra baum . schmuck, Konrad-Broßwitz-Str. 6, Frankfurt Bockenheim
U6/U7 Kirchplatz

Samstag, 07. Dezember: Of/ Bernard lädt ein

(Andrea)

Sie sind alle wieder dabei, Eva mit der Etagerie, Alex mit der Offenbar, Anke mit der Strandperle und all die anderen und laden ein, schöne Dinge zu entdecken. Kleine Kostbarkeiten, schöne Dinge für Zuhause oder Geschenke. Außerdem kann man mal wieder ins Gespräch kommen, lachen, klönen. 13 bis 18 Uhr

Bernard lädt ein, Taunus- und Bernardstraße, Offenbach

Samstag 07. + Sonntag 08. Dezember: Offene WestAteliers am 2. Adventswochenende!

(Daniela)

Endlich! Ich wollte schon immer hin und endlich habe ich Zeit! Am 2. Advent beuche ich die WestAteliers. (Danke, Maike, für die Einladung!)
 

Acht Ateliers im Gallusviertel öffnen am 7. und 8. Dezember 2024 jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr ihre Türen.

Die WestAteliers befinden sich in ehemaligen Ladengeschäften der denkmalgeschützten Hellerhofsiedlung, einer Siedlung des Neuen Frankfurts.
In diesem Ambiente gibt es einiges zu entdecken: Die besondere Architektur von Mart Stam, sowie Einblicke in acht künstlerische Positionen an verschiedenen Arbeitsstätten.

Die beteiligten Künstler:innen sind:

Michael Bloeck (Poesie/Druckgrafik) * Maike Häusling (Installation/Malerei) * Franz Konter (Zeichnung) * Sandra Li (Multidisziplinäre Kunst) * Ruth Luxenhofer (Malerei) *   Leonore Poth (Zeichnung /Film) * Jutta Stocksiefen (Fotografie/Druckgrafik) * mit Gastkünstlerin Katharina Dubno (Fotografie) * Jan-Malte Strijek (Graffiti /Urban Art)

Ein Highlight in diesem Jahr ist die Ausstellung einer original 20iger Jahre Frankfurter Küche. Nach dem Entwurf der Wiener Architektin Magarete Schütte-Lihotzky wurde die Frankfurter Küche als Modulküche für die Siedlungen des neuen Frankfurts konzipiert. Sie galt als hygienisch, war den Arbeitsabläufen angepasst und qualitätsvoll gestaltet. Heute gilt sie als Mutter der Einbauküchen und ist eine Designikone, welche in vielen berühmten Museen, wie z.B. im MOMA New York und im Centre Pompidou Paris ausgestellt ist.

Die bei den WestAteliers ausgestellte Küche war ursprünglich in der Mainzer Landstraße im Gallus-Viertel eingebaut und ist nun im Schaufenster des Atelier Häusling, Langenhainers Str. 25 / Ecke Idsteiner Str. ausgestellt.

Ermöglicht wurde das durch die freundliche Leihgabe der ernst-may-gesellschaft e. v..

Streifzug durch die Ateliers
Am Sonntag 8.12. um 15 Uhr lädt Petra Schwerdtner/kunstkontakt zu einem geführten Streifzug durch die WestAteliers ein; eine sehr gute Gelegenheit um direkt an den Orten des kreativen Schaffens mit den Künstler:innen ins Gespräch zu kommen. Treffpunkt: Atelier Poth, Idsteiner Str. 77 Unkostenbeitrag: 15.- € Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Darum bitte anmelden unter info@kunstkontakt-frankfurt.de

Imbiss aus der Kochkiste
Zum Abschluss erwartet die Gäste Glühwein und ein Imbiss, gegart in der Kochkiste der Frankfurter Küche! Mit Roswitha Väth, Architektin und im Vorstand der ernst-may-gesellschaft e. v.. Treffpunkt: 18 Uhr, Atelier Häusling, Langenhainer Str. 25 / Ecke Idsteiner Str. Unkostenbeitrag für Speis und Trank auf Spendenbasis

Besonders in der dunklen Jahreszeit ist das Flanieren entlang der Atelierläden mit ihren großen, erleuchteten Schaufenstern sehr stimmungsvoll.
Die Atelierläden und sind nur wenige Schritte voneinander entfernt. Sie sind ebenendig, barrierefrei und ein Besuch ist kostenlos.

Die acht Ateliers befinden sich entlang der Idsteiner Str. 77 – 192 sowie in der Frankenallee in 60326 Frankfurt.

Nähere Infos zu den WestAteliers sind auf dem Instagram Kanal „Westateliers“ veröffentlicht. (https://www.instagram.com/westateliers/

Samstag, 07. Dezember: Bad Orb/ Liquid Sound

(Andrea)

Die Ampel: zerbrochen, Amerika: unsicher, Deutschland: in der Krise. Unsichere Zeiten, da tut uns ein bisschen wohlige Wärme und gemütliches Floaten bei entspannten Klängen mehr als gut. Also, Badehose eingepackt und auf nach Bad Orb! Die Toskana-Therme mag ich ohnehin und weil Stefan X/ Kreuzer heute bei Liquid Sound auflegt, ist das ein wirklich guter Grund für eine entspannte Auszeit: "Stefan Kreuzers Liebe zu angenehmen analogen und digitalen Klängen ist der Antrieb für seine vielschichtigen DJ Auftritte. Ob unter freiem Himmel, im Café, im Club, ob über oder unter Wasser – alle Plätze haben Ihren eigenen Klang und Stefan ergründet diesen auf seine Art und Weise. Er spielt nun schon seit über 10 Jahren bei Liquid Sound und lässt die Beats durch das Wasser schweben, so let it float! https://liquidsoundclub.com/programm/stefan-kreuzer-2024
Ich habe gerade mal geschaut, ob sich der Ausflug nicht mit einem Besuch der Heyne Kunst Fabrik (die ja mal in Offenbach ihren Anfang nahm und tolle Akzente setzte) verbinden lässt. Leider gibt es aktuell keine Ausstellung, aber vielleicht lädt Thomas Kypta uns auf einen Kaffee?

Toskana Therme, Bad Orb

Sonntag, 08. Dezember: Of/ PINK PANTHER POETRY

(Andrea)

Turnheim und Paulchen Panther sind eine grandiose Kombi: "Diese Trickfilmfigur machte eine Bilderbuch-Karriere: Erstmals tauchte die elegante Raubkatze mit der auffälligen Fellfarbe 1963 im Vorspann der Gaunerkomödie „Der rosarote Panther“ auf. Ein Jahr später wurde sie Star einer eigenen Kurztrickfilm-Serie. Produziert als Vorprogramm von Kinofilmen, gewann schon der erste Cartoon einen Oscar. In den 1970er Jahren stellte man diese Kinofilmchen für eine Kinder- Fernsehserie zusammen - und produzierte neue Filme. Seitdem kennt und liebt jedes Kind auf der ganzen Welt den rosaroten Panther. Nur in deutschsprachigen Landen kennt man ihn - anders! Für uns sind die Reime untrennbar mit „Paulchen Panther“ verbunden. Umso verblüffender, dass der Panther in der Originalfassung weder „Paul“ heißt, noch mit Versen aus dem Off begleitet wird. In seinem ersten Programm vertonte Ralph Turnheim 2005 einige der besten Panther-Cartoons neu. Mit Reimen auf Wienerisch, als Sportreporter oder amerikanischer Kriegstreiber. Und natürlich live. Sein pinkes "Pilot-Programm" hat der Leinwand-Lyriker nach einem dutzend lyrischer Filmvertonungen völlig überarbeitet und 2019 neu herausgebracht. Mit noch genialeren Cartoons und frischeren Versen. in lässig-lustiges Vergnügen für alle Generationen! >> Karten bitte HIER kaufen Einlass: 16.00 Uhr, Beginn: 17.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Sonntag, 08. Dezember: POL POT DANCING (Filmstart: 05.12)

(Uwe)

Matinee Premiere in Frankfurt - wir verlosen Tickets!
Offizieller Filmstart am 05. Dezember


Liebevoll erzieht die Startänzerin Chea Samy am kambodschanischen Königshof den kleinen Bruder ihres Mannes wie einen eigenen Sohn, schickt ihn auf die besten Schulen und ermöglicht ihm ein Studium in Paris. Jahrzehnte später als Zwangsarbeiterin unter den Roten Khmer, stellt sie fest, dass ihr Ziehsohn der Diktator Pol Pot ist.

Der Tanz- und Historiendokumentarfilm POL POT DANCING von Erfolgsregisseur Enrique Sánchez Lansch (RYTHM IS IT!) erzählt den Werdegang und die Herrschaft Pol Pots in untrennbarer Verbindung mit dem klassischen kambodschanischen Tanz.

Matinee Premiere am 8.12 um 12 Uhr.
Cinema, Roßmarkt 7, 60311 Frankfurt am Main
Foto: Verleiher

Bis Sonntag, 8. Dezember: "Ganz große Oper – viel mehr Theater" im DAM Ostend

(Petra)

Wie werden Bühnen in der Zukunft aussehen? Welche Gestalt können diese zentralen Orte der kollektiven kulturellen Begegnung haben? Welche Angebote müssen Opernhäuser und Theater als Orte des öffentlichen Lebens in Zukunft bieten? Diese Fragen stellte die Ausstellung "Große Oper – viel Theater" bereits 2018. In Frankfurt und anderen Städten wurden seither intensive, oft kontroverse Diskussionen um Sanierung oder Neubau von diesen Kulturbauten mit hohem Stellenwert für die Stadtgesellschaft weitergeführt. Das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt nimmt jetzt den Faden wieder auf, vergleicht die Entwicklungen in verschiedenen Städten und stellt auch zwei aktuelle best-practice-Beispiele vor. Ebenso nimmt die Ausstellung die Standortvarianten für Oper und Schauspiel in Frankfurt am Main in den Blick.

Ganz große Oper – viel mehr Theater, Ausstellung, Ort: Deutsches Architekturmuseum (DAM) im Ostend, Adresse: Henschelstraße 18, Eröffnung mit Dr. Ina Hartwig und Andrea Jürges, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung Öffnungszeiten: dienstags – sonntags 11 - 18 Uhr) Eintritt: 5 (3) Euro

Sonntag, 08. Dezember: Millenium Kid

(Uwe)

Seine treibenden Beats treffen auf eine raue, hallende Stimme, die mit bittersüßer Melancholie eine Sehnsucht nach Liebe in der Leere des Daseins weckt. Sein Sound ist so überzeugend, so authentisch, dass man beim Zuhören den Herzschmerz und die Einsamkeit selbst empfindet. MilleniumKid verkörpert eine faszinierende Verbindung aus düsterer Romantik und atmosphärischen Synthesizer-Klanglandschaften.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Montag 09. Dezember: StreitClub #12 – „Freiheit wählen“

(Daniela)

Ich finde den Streitclub des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt eine sehr gelungenes Format.
Auf ihrer Veranstaltungsseite schreiben sie: "Streitkultur ist unverzichtbar für stabile zwischenmenschliche Beziehungen. Im Streit loten wir unsere wechselseitigen Grenzen aus, wir lernen an- und voneinander. Das gilt genauso für unser gesellschaftliches Zusammenleben. Erst im Ringen miteinander entdecken wir uns als Gesellschaft. Auf diese Weise entwickeln und testen wir politische Alternativen, die unser Zusammenleben strukturieren. Höchste Zeit also, dass wir uns darin wieder üben!"

StreitClub #12 – „Freiheit wählen“ [Sonderausgabe im Rahmen des Wissenschaftsjahrs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Thema „Freiheit“]

Mit:

  • Kristina Schröder (Bundesministerin a.D.)Bernd Ulrich (Journalist)
  • Nicole Deitelhoff und Michel Friedman
  • Schulklasse: Debattier-AG des Lessing-Gymnasiums Frankfurt

Bei der 12. Ausgabe des StreitClubs geht es um die Freiheit als das große Thema der Demokratie. Während die einen ihre Freiheit vom Staat bedroht sehen und nach immer mehr Entgrenzung streben, wollen andere genau das im Sinne einer öffentlichen Ordnung verhindert sehen, damit die Freiheit für alle erhalten bleibt. Es soll darüber diskutiert werden, wie das funktionieren kann und welche Form des Umgangs wir mit diesen widerstreitenden Ansprüchen suchen sollten. Aktuelle Anlässe, sich diesem Thema zu stellen, gibt es zur Genüge: ob nun die vergangenen Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg, die Wahl in den USA oder die nun anstehenden Neuwahlen. 

Alle Informationen unter: https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/category/veranstaltungen/streitclub/
09. Dezember 2024 | 19:30 – 21:30 Uhr | Fliegende Volksbühne Frankfurt

Der StreitClub ist eine Kooperation des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und The English Theatre Frankfurt

Dienstag, 10. Dezember: Frank Spilker (Lesung)

(Uwe)

»Niemand träumt sich schöner durch die Trümmer dessen, was hätte sein können, als Frank Spilker.« Robert Stadlober

»Ich scheiß auf deutsche Texte« enthält über 100 Texte Spilkers. Von den ersten, Mitte der 1980er beim Bad Salzuflener Kult-Label „Fast Weltweit“ auf Kassette veröffentlichten Songs bis zum letzten 2022 erschienenen Sterne-Album „Hallo Euphoria“. In der Brotfabrik wird er aus dem 2023 erschienenen Buch lesen sowie seine Texte erläutern und musikalisch kommentieren (und spielt ein paar Songs auf der Gitarre)

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
BEGINN: 20:00
Foto: Brigitta Jahn

Dienstag, 10. Dezember: OF/ Vivas

(Andrea)

"Orange your City" heißt es seit 25. November, anlässlich des Tags gegen Gewalt an Frauen und Mädchen hat das Frauenbüro ein spannendes Programm zusammengestellt, das mit ddem heutigen Film endet: "Vivas"! In Mexiko werden täglich elf Frauen ermordet. Die nicht enden wollende Gewalt gegen Frauen beschreibt der Dokumentarfilm anhand der Geschichten von Lorena und Karen, deren Töchter in Estado de México ermordet wurden, der Region mit den meisten Femiziden des Landes. Gemeinsam mit anderen Frauen führen sie einen erbitterten Kampf gegen die Ignoranz und das Desinteresse von Politik und Justiz. Der Film dokumentiert die wachsende feministische Bewegung und zeigt, wie die Frauen und Mütter für ihr Recht kämpfen, ein Leben ohne Gewalt zu führen. EINTRITT FREI Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 18.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Mittwoch, 11. Dezember: Of/ Kimchi-Workshop

(Andrea)

Kimchi (koreanisch 김치) nennt man in der koreanischen Küche sowohl die Zubereitung von Gemüse – traditionell Chinakohl und koreanischer Rettich , das in Milchsäure fermentiert wird. Heute werden gemeinsam Wintervorräte in Form von leckerem Kimchi zubereitet, ab 18 Uhr laden Jihae An und Yeongbin Lee von der hada-Werkstatt für Gemeinwohl zum gemeinsamen „Kimjang“, dem traditionellen koreanischen Ritual des Kimchi-Machens und -Teilens für den Winter ein. Über die gemeinsame Zubereitung hinaus gibt es die Möglichkeit, Spannendes über die Geschichte und die Bedeutung des fermentierten Chinakohls zu erfahren. Zum Schnippeln, Einlegen und Verköstigen bitte Schürze, Messer, Schneidebrett, Teller, Besteck und Schraubgläser zum Abfüllen des Kimchis mitbringen. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro pro Person (ermäßigt 15 Euro). Eine Voranmeldung über scape@offenbach.de ist erforderlich. Anmeldeschluss ist der 30. November.
Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr. SCAPE° ist barrierefrei zugänglich.

SCAPE, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Donnerstag 12. Dezember: Marion Cotillard und das hr-Sinfonieorchester

(Daniela)

Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard und das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper

Mit Marion Cotillard kommt erstmals eine Oscar-Preisträgerin zum hr-Sinfonieorchester Frankfurt. 2008 bekam sie den Preis für ihre Darstellung der Edith Piaf in „La vie en rose“. Nun wird sie gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester zu erleben sein: im Oratorium „Jeanne d’Arc au bûcher“ von Arthur Honegger am Donnerstag, 12. Dezember, um 20 Uhr in der Alten Oper Frankfurt.  
 
Die einen kennen die mehrfach preisgekrönte Französin mit der markant-eleganten Präsenz vielleicht aus der Batman-Verfilmung „The Dark Knight Rises“ oder als Woody-Allen-Komödiantin. Den anderen ist sie aus der Chanel N°5-Werbekampagne oder als Dior-Mode-Ikone bekannt. Nun wird sie in der Sprechrolle der Jeanne d’Arc im Großen Saal der Alten Oper als Protagonistin des Oratoriums „Johanna auf dem Scheiterhaufen“ von Arthur Honegger auftreten.  

Dieses eigenwillig-originelle Werk, das 1938 uraufgeführt wurde, wird das hr-Sinfonieorchester mit den mächtigen Chorstimmen des Wiener Singvereins, dem Kinderchor der Oper Frankfurt, den Schauspielern Éric Génovèse und Basile Alaïmalaïs und fünf Gesangssolist*innen unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Alain Altinoglu aufführen.  

Hier gibt es wietere Infos zum Konzert: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-24-25/jeanne-darc,grosse-reihe-jeanne-d-arc-100.html

Donnerstag, 12. Dezember (bis 13. Dezember): OF/ Correlations

(Andrea)

Am gestrigen Mittwoch wurde die Ausstellung eröffnet (19.30 Uhr), heute gibt es, leider während der working prime time einen spannenden Vortrag, vielleicht kann ich mich mal hinstehlen: »Generative AI and Photography« (ENG) – 10:30–12 Uhr, ein Thema, dass uns in vielfacher Art und Weise begleitet und betrifft, die Zeiten, in denen ein Bild Realität abbildete, sind hinlänglich vorbei. Aber auch darüber hinaus veränderte AI unsere Wahrnehmung und natürlich, im positiven Sinne, auch unsere Möglichkeiten. Auch wenn ich eher mit Yuval Harari übereinstimme, der die Entwicklung sehr kritisch sieht. Überhaupt sollten wir alle mehr Harari lesen. Correlations Forum ist ein interdisziplinäres Symposium, das Kreative, Künstler_innen, Expert_innen und Neugierige zu einem Austausch über die sich entwickelnde Rolle von Künstlicher Intelligenz und Robotik in Kunst und Design zusammenbringt. Zum zweiten Mal bietet Correlations über drei Tage hinweg an der HfG Offenbach ein Forum für kritische Reflexion sowie für den Austausch von Wissen und Kompetenzen. Eine Ausstellung präsentiert Arbeiten von Studierenden der HfG Offenbach und der KITeGG Partnerhochschulen. Correlations Forum ist ein interdisziplinäres Symposium, das Kreative, Künstler_innen, Expert_innen und Neugierige zu einem Austausch über die sich entwickelnde Rolle von Künstlicher Intelligenz und Robotik in Kunst und Design zusammenbringt. Zum zweiten Mal bietet Correlations über drei Tage hinweg an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach ein Forum für kritische Reflexion sowie für den Austausch von Wissen und Kompetenzen. Wie verändert Künstliche Intelligenz künstlerische und gestalterische Praktiken und welche neuen Perspektiven eröffnen sich durch die Integration dieser Technologien? Welche Dynamiken von Kreativität, Autor_innenschaft und Verantwortung entstehen in einer zunehmend KI-gestützten Welt? Und wie prägen die Infrastrukturen und Algorithmen hinter KI-Systemen unsere kulturelle Produktion? Im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops, Performances und einer Ausstellung setzen sich die Teilnehmer_innen intensiv mit den kulturellen, ethischen und gesellschaftlichen Dimensionen von KI und Robotik auseinander. Sie erkunden die Potenziale und Herausforderungen, die KI sowohl als Tool als auch als Forschungsobjekt für künstlerische und gestalterische Praktiken mit sich bringt. Das Programm ist offen für alle und ohne Teilnahmegebühr.

Hochschule für Gestaltung (HfG) Schlosstraße 31, Offenbach

Donnerstag, 12. & Freitag 13. Dezember: Bridges Kammerorchester

(Daniela)

Bridges Kammerorchester – The composing orchestra / Roots and beyond

Dirigentin: Olivia Clarke
Künstlerische Leitung: Johanna-Leonore Dahlhoff

Zu hören sind zahlreiche Kompositionen und Arrangements von Orchestermitgliedern, darunter auch eine Uraufführung von Peter Klohmann. Ein musikalisches Highlight reiht sich ans andere und steht für die einzigartige Lebendigkeit des Bridges Sounds sowie das vielfältige Klangfarbenspektrum der besonderen Kammerorchesterbesetzung. Neben europäischen Klassikern wie Auszügen aus Henry Purcells Dido und Aeneas, arrangiert von Johanna-Leonore Dahlhoff (Künstlerische Leiterin des Bridges Kammerorchester), stehen unter anderem ein südamerikanischer Tango von Orchestermitglied Andrés Rosales, ein irisches Traditional und eine mongolische Landschaftsvertonung auf dem Programm.

Das Bridges Kammerorchester spielt erstmals mit Dirigentin Olivia Clarke, die als Rising Star unter den Dirigent*innen international Erfolge feiert.

Im Bridges Kammerorchester kommen Musiker*innen mit ihren Instrumenten aus verschiedenen Regionen der Welt zusammen. Die Orchestermitglieder sind Expert*innen für arabische, persische und europäische Klassik, Jazz, zeitgenössische Musik, osteuropäische Folklore sowie diverse Formen zentralasiatischer und lateinamerikanischer Musik. Von ihren vielfältigen Persönlichkeiten ausgehend, komponieren und arrangieren die Musiker*innen ihre Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik. www.bridges-kammerorchester.de

12. Dezember, 19.30 Uhr, Orangerie, Darmstadt Tickets
13. Dezember, 19.45 Uhr, Casals Forum, Kronberg Tickets

Fotonachweis: Bridges Kammerorchester © Salar Baygan

Donnerstag, 12. Dezember: Of/ Künstlergespräch

(Andrea)

Zur Eröffnung Ende Oktober habe ich es leider nicht geschafft, deshalb plane ich heute unbedingt den Besuch der Ausstellung "CAHIERS DE DOLÉANCES BESCHWERDEHEFTE" ein und gehe zum Künstlergespräch. Bürger:innenbeteiligung ist die grundlegende Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Wirksames politisches Handeln erfordert in Worten des französischen Philosophen Bruno Latour zunächst eine ‚Terrain-Beschreibung‘. Er greift damit die Beschwerdehefte der französischen Revolution wieder auf und fordert, dass Bürgerinnen und Bürger, vor dem aktiven Eingriff der Politik, zunächst ihre Vorstellungen von der Veränderung ihres Territoriums formulieren müssen. In seinem Ausstellungsprojekt ‚Cahiers de Doléances‘ nähert sich Peter Rippl Latours Vorschlag aus künstlerischer Perspektive. Vorgestellt werden 28 Bürger:innen aus Offenbach. Jedem Portrait zugeordnet – drei selbstgewählte Schlüsselbegriffe. Diese mal assoziativ beschreibenden, mal poetischen Begriffe sind auf verschieden Ebenen wirksam und formulieren direkt oder indirekt Forderungen an Politik und Mitmenschen. Trotz oder wegen der kondensierten Form macht dies ausgedehnte Geschichten sichtbar. Geschichten über Personen, ihre Identität und ihre Verbindung zum Territorium. Ziel ist es alle Menschen in die Gestaltung ihrer städtischen und sozialen Umgebung miteinzubeziehen. KÜNSTLERISCHES STATEMENT Künstlerische Prozesse sind eng mit der Konstruktion von Hoffnung verbunden. Hoffnung entsteht durch machen. Machen gründet sich auf der Veränderbarkeit der Situation. Noch ist die Zukunft unserer Städte offen. Wenn es uns nicht gelingt in der Stadt mehr als nur einen Ort der Kapitalanlage zu sehen, mehr als nur ein Ort zum Arbeiten, Schlafen und Konsumieren, dann wird es uns auch nicht gelingen, wieder vom Konsumenten zum Mitgestalter zu werden. In der Anonymität der modernen Stadt ist uns der Sinn für Gemeinschaft verloren gegangen. In unserer Einsamkeit und Passivität haben wir das Bewusstsein für das Politische verlernt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht aber nur durch Teilhabe. Eine lebenswerte Stadt kann also nur entstehen, wenn sie von uns mitgestaltet werden kann. Deswegen müssen wir die Stadt von unseren Bedürfnissen her definieren. Wir müssen Verantwortung für unsere Welt übernehmen. Denn städtische, wie gesellschaftliche Transformation ist ein fortlaufender Prozess, wir haben die Chance die Geschichte(n) und deren Inhalte mitzuschreiben. Dieses Mitformulieren der eigenen Geschichte ist gut für unsere Gesundheit, notwendig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wichtig für das Vertrauen in politische Prozesse. Bürgerbeteiligung wird so zu einer grundlegenden Voraussetzung für einen funktionierende Demokratie. Peter Rippl ist Absolvent der Hochschule für Gestaltung. Als visueller Künstler, Dokumentarfilmer und Autor lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main. Neben der Ausstellungstätigkeit, haben viele seiner Dokumentarfilme nationale und internationale Beachtung gefunden. Das Projekt ‚Cahiers de Doléances‘ wurde 2021 in der italienischen Industriestadt Taranto begonnen. Die Fortführung des Projekts in Chemnitz und Offenbach am Main wurde von der Stiftung Kulturfond/Neustart Kultur unterstützt. Das Bild ist eines von dreißig und zeigt Karl-Heinz, Kai´s Friseur aus der Senefelder Straße. Die Räume sind Dienstags, 14 bis 17 Uhr geöffnet, heute 18 Uhr.

HAUS DER STADTGESCHICHTE/ Erich Martin Raum, Bernardbau, Eingang B 2. Stock, , Herrnstraße, Offenbach

Freitag, 13. & Mittwoch, 25. Dezember: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)

Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf
Ein sehr feiner, kleiner Theaterabend ist das!
 
Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde. Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs…
 
„Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“
 
Die FR schrieb nach der Premiere:
»60 Minuten lang verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität (na ja, „Realität“), zwischen Theater und Roman, zwischen ironischer Distanz und der für eine Schauspielerin, einen Schauspieler in Sekundenschnelle möglichen Hingabe an eine Rolle. Das ist womöglich das Erstaunliche an dem kleinen Abend. Die Zärtlichkeit, mit der sich das sympathische Duo dem Text zuwendet, überhaupt die Zärtlichkeit der Veranstaltung. Es ist gar nicht die Regel, dass Theater so in jeder Minute mit einem Text ist, nichts auf- und gegenbürstet und doch nicht lahm wirkt.«
 
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/bilder-deiner-grossen-liebe/2198/

Freitag, 13. Um 20.00h
Mittwoch, 25. Dezember um 18.00h
Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel
Foto: © Jessica Schäfer

Freitag, 13. Dezeber: Madhouse Flowers

(Andrea)

Wenn sich derzeit sowieso schon alles in rasantem Tempo ändert, ist es doch manchmal ganz angenehm, eine kleine Konstante zu haben: Wahrscheinlich nicht nur für die Madhouse Flowers ist die Bühne des Nachtlebens an der Frankfurter Konstablerwache eine solche Konstante, denn dort haben sie in den mittlerweile über 30 Jahren ihres Bestehens schon viele wunderbare Konzerte gespielt. Umso mehr freuen sich die Madhouse Flowers, am Freitag, den 13. Dezember 2024 wieder im Nachtleben zu Gast zu sein und dort mit ihrer Show, die neben den größten Rock- und Pop-Perlen der 80er/90er auch ausgewählte Songs der Gegenwart beinhaltet, gemeinsam mit ihrem Publikum eine grosse Sause zum Jahresende feiern zu können. Kurz gesagt, Happy Endings '24.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Freitag, 13. Dezember: The Lokal Listener (mit Florian Brettschneider)

(Uwe)

Ich wiederhole mich gerne, dass The Lokal Listener ein fantastisches Format ist. Musiker (Gregor Praml) unterhält sich Musikerinnen und Musikern (dieses Mal Florian Brettschneider) über Musik und das Leben und dazu wird gemeinsam musiziert.

Der 27-jährige Brettschneider Multiinstrumentalist, Komponist und Produzent hat in seiner Wahlheimat an der HfMdK Konzertgitarre studiert und in seiner klassischen Laufbahn zahlreiche nationale und internationale Gitarren-Wettbewerbe gewonnen. Neben reger Studiotätigkeit als Produzent, Composer oder Songwriter ist er gefragter Sideman und Musical Director für Singer/Songwriter, Soul, RnB oder Jazz und Bossa Nova Künstler oder Liveproduktionen.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Homepage Romanfabrik (privat)

Freitag, 13. Dezember: Of/ 3 x FFM im KJK

(Andrea)

Freitag, der 13. und der Abend wird ein Fest! Zu allererst feiere ich, dass der Waggon im Exil (die Deichsanierung verschiebt sich zwar, für die sich btw leider viel zu wenig Menschen interessieren, aber es ist ohnehin zu kalt im Waggon), dem KJK eine Verjüngung beschert. Zumindest live ist mein Eindruck, spielen da immer Bands für die ZG +65. Heute weht ordentlich frischer Wind rein und die drei Bands sind jede für sich Zucker: "Die zweite Folge der neuen Staffel heisst 3 x FFM und ist das, was man auf englisch eine „gemischte Tasche“ nennt... Was THE STRAIGHT A, 375 CEG sowie THE BAD ME vor allem gemeinsam haben (abgesehen davon, daß sie alle interessante und unterhaltsame Varianten von Rockmusik spielen, die ihre Wurzeln in den Sechziger Jahren haben) ist vor allem die Tatsache, daß sie alle aus Frankfurt kommen (oder dort proben). Das alles wieder zu den im Waggon üblichen Bedingungen: Eintritt frei - aber bitte kleine (gerne auch größere!) Spende für die Bands, wenn euch Musik & unser Konzept gefallen!
THE STRAIGHT A spielen in der klassischen Besetzung Gesang/Gitarre, Schlagzeug und Bass und ihre Musik setzt sich zusammen aus krachigem Protopunk und eingängigen Melodiebögen und Hooklines, wie man sie vom legendären Motown Soul kennt. Ihre selbst geschriebene Rocksongs klingen authentisch, kommen rasch auf den Punkt und wollen vorallem eines nicht: langweilen! www.backstagepro.de/thestraighta
375 CEG sind Christina Drees mit Panther Duo Orgel und Korg MS-10, Matthias Vatter an der Gitarre, der fantastische Gerd Böhme am Schlagzeug und Dietrich Skrock mit einem Koffer voller Zeug. Gewappnet für alle Eventualitäten bringen sie einen Mix aus Krautpunk, „Experimental electronics and oldschool technology“, Rock ’n‘ Roll Trouble und anderen Alternativen. https://www.youtube.com/@375CEG
THE BAD ME Die Songs von THE BAD ME - das sind Suse Michel und Oli Rüger - stecken irgendwo im Morast aus sprödem Indierock und zeitlosem Schöngeist, mal Mal klein und zerbrochen, dann aber auch laut und auf eigene Art brachial. Auf der Bühne toben sie sich gemeinsam mit Tobi Wehner am Schlagzeug und Patrick Bayer am Bass deutlich bandlastiger aus: 80er No Wave, zeitloser Indie-Sound und clashiger Pop kreuzen sich mit modernem Irgendwas. Auch hier mal leise und klein - und im nächsten Moment spröde und rau. https://www.youtube.com/@THEBADME
Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr

KJK Sandgasse, Offenbach

Freitag, 13. Dezember: Brezel Göring & Psychoanalyse

(Uwe)

Brezel Göring – die Grand Dame des Berliner Chansons bzw. des Chansons Kaputt, die funkelnde Punkprinzessin Kreuzbergs, die mit Glamour und anarchistischem Humor wie eine Flipperkugel an jeder musikalischen Erwartungshaltung abprallt – wechselt spielerisch und meisterhaft zwischen unzähligen Genres und saust ungebremst von einer Attraktion zur nächsten!

Einsamkeit, Dunkelheit, Sehnsucht und Tod stets wiederkehrende Motive und es gibt einiges zu berichten aus der Themenwelt der Psychoanalyse: es geht um Obsessionen, Drogen, zwischenmenschliche Probleme, Trennungen, Vergangenheit und Aussichtslosigkeit.

Die Texte sind tiefgründig und abgründig, dabei aber zuverlässig kurzweilig, poetisch, rabiniert, originell und wahnsinnig lustig.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

Freitag, 13. Dezember: TRÄNEN

(Uwe)

Tränen ist eine deutsche Indie-Pop-Band aus Chemnitz, bestehend aus der Sängerin Gwen Dolyn und dem Kraftklub-Gitarristen Steffen Israel. Der musikalische Stil der Band bewegt sich zwischen Indie-Pop und der Neuen Neuen Deutschen Welle, mit Anleihen aus dem Punk. In einem Artikel der Frankfurter Rundschau wird Tränen mit der Band Wir sind Helden und der Hamburger Schule verglichen. Die wichtigsten Informationen zu dem Duo aus Wikipedia. Nicht zuletzt, weil sie dort einen musikalischen Bezug zu den von mir so geliebten und unerreichbaren „Wir sind Helden“ herstellen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
18:30 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Ab Samstag, 14. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2024 im 20. Jahr

(Martin)

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der eigentliche Weihnachtsgottesdienst! Schon im 20. Jahr wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!? 

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an. 

Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. 

Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“

Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. 

Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA

Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/

Samstag, 14. & Sonntag, 15. Dezember
Samstag, 21. & Sonntag, 22. & Montag, 23. Dezember
jeweils um 20.00h

Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Rebekka Waitz

Samstag, 14. Dezember: OF/ Kreidler & Action Group

(Andrea)

Das wird ein cooler Abend heute im Hafen 2: KREIDLER sind Thomas Klein, Alexander Paulick und Andreas Reihse. Die Band spielt eine auf Elektronik basierte Form der populären Musik, benutzt aber auch akustisches Instrumentarium. Meist instrumental, immer rhythmisch, immer mit einem Pop-Appeal, zwischen IDM und Electronica. KREIDLER wurde 1994 in Düsseldorf gegründet. Das Debutalbum RIVA erschien auf dem Pariser Label En Contresans. Der erste von bis heute 31 Tonträgern. KREIDLER spielte Europaweit, in Asien, in Amerika. In Techno-Clubs, Rock-Venues und Konzerthallen. Auf Festivals wie Sonar, Cervantino, SXSW, Nrmal oder Roskilde. KREIDLER spielte In Museen und in Galerien: bei der Van Dyck Retrospektive in Antwerpen, für Rosemarie Trockel, Thea Djordjadze, Mike Kelley, oder im MoMA New York und im Centre Pompidou Paris für Andreas Gursky. Kuratiert von Djordjadze und Trockel kollaborierte KREIDLER 2019 mit der Sängerin Asmik Grigorian in der Elbphilharmonie – als Erweiterung einer Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg. 2015 begann eine Zusammenarbeit mit Sibylle Berg, zuerst eine Lecture-Perfomance Tour, dann 2018 für p≡p coop auf der re:publica#18 und 2019 und 2020 exklusive Auftritte in Kassel respektive Augsburg. KREIDLER komponierte Soundtracks und waren immer in Bewegung. Heute spielen sie im Hafen 2 und ich gehe hin. Zumal der Support auch ein Kracher ist: Action Group sind Alex Maiolo und Nick Williams aus Chapel Hill, North Carolina und San Francisco, Kalifornien. Das Duo Action Group baut auf Modular Synths ein Stück Musik - irgendwo zwischen hochkonzeptionellem Zeug und einer Melange aus Electro, Motorik, Ambient und sehr frühem Detroit Techno. Alles sehr tanzbare "elektronische Musik" live erzeugt nur nur modular und mit einigen Elektron Boxen - ohne Rechner oder Plattenspieler - die Übergänge sind spacig und elektronisch vergeistigt… 20 Uhr

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Sonntag 15. Dezember und weitere Termine: Community-Saloon performatives Abendessen mit Spiel & Musik

(Daniela)

Das hört sich super an. Ich habe mich für den 17.11. angemeldet:

Community-Saloon
performatives Abendessen mit Spiel & Musik

Im Jahr, 2023 haben wir als Theaterkollektiv Team Scharpf mit einer klassengemischten Gruppe die GOLDENEN FÄUSTE im Netzwerk Seilerei und den Landungsbrücken auf die Bühne gebracht.
Die Produkton brachte die haarsträubenden Klassenunterschiede unserer Gesellschaft, an die wir uns scheinbar alle gewöhnt haben, mit spannenden Persönlichkeiten auf berührende Weise auf die Bühne. Die Gruppe an Alltagsexpert*innen ist weiter im Kontakt. In diesem Herbst erweitern wir gemeinsam den Fokus auf weitere gesellschafliche Themen und laden zu einem partzipativen Begegnungsformat mit Dinner, dem COMMUNITY SALOON.
An vier Abenden des Community-Saloons setzen wir jeweils den Fokus auf ein anderes Thema.

Beim zweiten Saloon am 15.12.24 geht es beim Schwerpunkt „Sicherheitsgesellschaft“ um Fragen der Marginalisierungserfahrungen und das Bedürfnis nach Sicherheit. Vom Gestalten von Safe-
Spaces bis zum Selbstverteiligungstrainings werden wir vor dem gemeinsamen Abendessen einiges an Erlebnissen für die Gäste bereit halten...
Sonntag, 15.12.24 (Moto: Sicherheitsgesellschaf ODER Safer spaces für alle)
Sonntag, 26.01.25 (Moto: Solidargesellschaft & Nachbarschaf)
Sonntag, 16.02.25 (Moto: Spaßgesellschaft)


jeweils 17– 20.30 Uhr, netzwerk seilerei, Offenbacher Landstraße. 190, Frankfurt/ Main
Eintritt nach Selbsteinschätzung für Abendessen & Performance (25,-/20,-/15,-/10,- €)
RESERVIERUNG: info@scharpffteam.de

von & mit: Christane Blumenberg, Trixi Bötcher, Jan Deck, Burçak Konukman, Jason Mayer, Horst Nagel, Stefan Neubacher Monika Plotnik, Cedric Samson, Heike Scharpf, Rahel Seitz, Karin Zennig u.a.
Foto: Trixi Bötcher

Montag, 16. Dezember: King Hannah

(Uwe)

King Hannah sind ein Indie-Rock-Duo aus Liverpool, das aus Hannah Merrick und Craig Whittle besteht. Auf ihrer ersten Tour durch die Vereinigten Staaten konnten sie kaum glauben, wohin sie ihr Debütalbum geführt hatte. Unter anderem nach New Mexico, in jeglicher Hinsicht weit entfernt von der nordenglischen Heimat. An einem neuen Ort zu sein, öffnete ihnen die Augen für alltägliche Ereignisse, die sie in Liverpool vielleicht ignoriert hätten, und zwar aus einer neuen Perspektive. Ein Großteil des zweiten Albums der Band, Big Swimmer, reflektiert Geschichten von ihren Reisen, als das Duo die Bühne mit Kurt Vile, Thurston Moore und Festivals in ganz Europa und Nordamerika teilte.

Besonders in Amerika sahen Merrick und Whittle durch das Fenster ihres Tour-Vans wie durch eine Art Leinwand, wodurch die Inspiration für ihre Geschichten nur so hereinströmte.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

Dienstag, 17.Dezember: Liederabend

(Martin)

CLARA KIM (SOPRAN)
NOMBULELO YENDE (SOPRAN)
IURII IUSHKEVICH (COUNTERTENOR)

Passend zur Adventszeit gestalten drei Sänger*innen, die der Oper Frankfurt eng verbunden sind, einen besinnlichen Abend mit Opernarien und weihnachtlicher Musik.  

Iurii Iushkevich debütierte an der Oper Frankfurt als Nireno in Giulio Cesare in Egitto und wird hier künftig mit Unulfo (Rodelinda) und Arsace (Partenope) zwei weitere Händel-Partien präsentieren. Gastengagements führten ihn bislang u.a. an die Staatsoper Wien sowie in die Londoner Carnegie Hall und die Berliner Philharmonie. Bei den Tiroler Festspielen Erl verkörperte er 2023 den Hirten Lel in Rimski-Korsakows Schneeflöckchen – an der Seite von Clara Kim in der Titelpartie und Nombulelo Yende als Kupawa.  

Clara Kim war von 2022 bis 2024 Mitglied des Opernstudios und begeisterte dabei nicht nur als Pamina, sondern auch als Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte. 2024/25 wird die gebürtige Südkoreanerin als Blumenmädchen in Wagners Parsifal sowie als Oberto in Händels Alcina zurückkehren.  

Nombulelo Yende, die vom Opernstudio ins Frankfurter Ensemble wechselt, feierte in Frankfurt u.a. als Tatiana in Eugen Onegin einen großen Erfolg. In der neuen Spielzeit warten mit der Titelpartie von Tschaikowskis Die Zauberin und der Gräfin Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro zwei weitere spannende Aufgaben auf die südafrikanische Sopranistin.  

Ein besonderer Liederabend mit drei aufregenden jungen Künstler*innen!  Es werden Werke von Georg Friedrich Händel, Richard Strauss, Nikolai A. Rimski-Korsakow u.a. zu hören sein. 

Hier geht’s zu den Tickets

Dienstag, 17.Dezember um 19.30h
LIEDERABEND in der Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller (Nombulelo Yende)

Donnerstag, 19. Dezember: Erdmöbel

(Uwe)

Alljährlich geht die Indie Pop-Band aus Münster / Köln mit ihrer ganz eigenen Weihnachts-Show sehr erfolgreich auf Tour. Mit „Weihnachten ist mir doch egal“, ihrer inzwischen legendären Version von Whams „Last Christmas“, begann es im Jahr 2006. Dann kam jedes Jahr mindestens ein Lied dazu. Sie sind die deutsche – und dabei eigentlich so gar nicht typisch deutsche – Antwort auf die britische Christmas-Pop-Kultur. Lange schon ist es bei Erdmöbel Tradition, kurz vor Weihnachten ein sogenanntes Jahresendlied zu veröffentlichen, das mit dem dazu gehöri- gen Videoclip immer eine ganz eigene Reaktion auf das Jahr und die Weihnachtszeit ist.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

Freitag, 20. Dezember: Tiefenrausch Klangkombinat

(Uwe)

Ein sehr guter Name für das Kombinat, dass Funk / Jazz produziert und spielt, ist das. Vor ca. 12 Jahren erfand der Frankfurter Bassist und Komponist Thore Benz das Tiefenrausch Klangkombinat. Seine Kompositionen sind inspiriert von Funk, Jazz, Worldmusic, Pop. Die Musik des Tiefenrausch Klangkombinates klingt urban, tanzbar, melodisch und voller Leidenschaft. Rhythmus und Sound verschmelzen zu einer pulsierenden organischen Einheit. Sie ist sowohl Jazz- als auch DanceClub kompatibel.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

Samstag 21. Dezember: SOULFOOD

(Daniela)

Ich bin erst im Stadion und dann bei der Blauen Stunde im Nizza, sonst hätte ich vielleicht bei SOULFOOD vorbeigeschaut.

Soulfood ist die bekannteste Funk’n’Soul Discoparty in Frankfurt am Main. Sie findet monatlich in Kooperation mit unserem Gastropartner dem James the Bar im Englischen Theater statt. Da im Englischen Theater wegen Renovierungsarbeiten aktuell keine Partys mehr stattfinden können, wird Soulfood mit neuen Gastropartnern kooperieren. Aktuell sind das unter anderem die Romanfabrik und der Kunstverein Familie Montez. Neben den Resident-DJs Stephan Feder aka DJ Sportwagen und DJ-Legende Mr. Brown präsentiert Soulfood immer wieder auch Gast-DJs und begleitende Live Acts. Von Zeit zu Zeit werden auch komplette Konzerte organisiert. Zu Gast waren unter anderem schon Osaka Monaurail (Tokyo), The Sweet Vandals (Madrid) oder Myles Sanko (London).

Soulfood - Feinster Funk, Soul, Disco
Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, barrierefrei, 60314 Frankfurt
Einlass: 21.30 Uhr, Eintritt: 10,- €
DJs: Soulfood Residents Mr. Brown und DJ Sportwagen
Live: Gernot Dechert / Saxophon

2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember: GASTONE - 20 Jahre Spaghetti auf die Ohren

(Daniela)

Wir sind, wie immer am 2. Weihnachtsfeiertag beim GASTONE Konzert im Zoom.

Sie feiern ihr 20 Jähriges Bühnenjubiläum! 20 Jahre Spaghetti auf die Ohren

GASTONE oder der Vater der Spaghetti-Polka
Sardische Wurzeln und ein riesiges Herz, Giuseppe Porello ist der Kopf von GASTONE, einer bunt zusammengewürfelten Band, die seit 30 Jahren für Bewegungsdrang und glückliche Menschen sorgt.
GASTONE sind gefühlvolle Texte mit groovigen Beats, mal ernst, mal humorvoll, aber immer tanzbar und immer gut gelaunt. Die Songs und die rauchige Stimme kommen vom Meister persönlich, den Rest steuert eine virtusone Truppe bei, die mit ihren Soli zu begeistern versteht. Trompete, Bass und Schlagzeug - ein breites Grinsen und unwillkürlicher Bewegungsdrang sind die Folgen. Bis zu sieben Nationen stehen auf der Bühne und beweisen, dass der Mix aus allen die schönsten Ergebnisse erzielt. Weltmusik oder eben Spaghetti-Polka - im Ergebnis beste Partylaune. Mit ungezählten Auftritten hat sich die bunte Truppe einen Namen gemacht, in Österreich, der Schweiz und sogar in japan gibt es überzeugte Fans. Uns spätestens seit Giuseppe mit den Söhnen Mannheims auftritt, bekommt er auch überregional die verdiente Aufmerksamkeit. GASTONE ist und bleibt sein Baby, hier legt er seine Leidenschaft hinein. GASTONE ist tanzbare Liebe

EINLASS 19:00H

Tickets: https://www.eventim.de/event/gastone-zoom-19299541/?affiliate=GMD

VVK 25€ zzgl. Gebühren | 2€ je Ticket gehen an "Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V."

Donnerstag, 26. Dezember: OF/ Weihnachtskonzert der Offenbacher Kantorei

(Andrea)

Die Schlacht unterm Baum ist geschlagen und wie jedes Jahr veranstaltet die Offenbacher Kantorei ein schönes Weihnachtskonzert bei freiem Eintritt am zweiten Weihnachtsfeiertag. Dieses Jahr stehen von Johann Sebastian Bach „Sie werden aus Saba alle kommen“ und der 4. Teil des Weihnachtsoratoriums „Fallt mit Danken“ sowie von Georg Friedrich Händel Ausschnitte aus „Solomon“ auf dem Programm. Neben der Offenbacher Kantorei unter der Leitung von Bettina Strübel treten Sabina Martin (Sopran), Dmitry Egorov (Countertenor), Christian Rathgeber (Tenor) und Nikolaus Fluck (Bass) auf. Es spielt Sinfonia Nova Offenbach. Auch wenn der Eintritt frei ist, wird um großzügige Spenden gebeten. Einlass ist ab 17:15 Uhr, Konzertbeginn 18 Uhr.

Lutherkirche, Waldstr. 74, Offenbach

Bis Ende Dezember: The Frankfurt Prototype am Senckenberg

(Petra)

Noch eine illustre, spannende Kooperation ist am Senckenberg Museum zu besichtigen bis zum Jahresende: Ein Pilotprojekt, das erstmals die Lehre von Architektur und Kunst zusammenführen will, um die Potenziale beider Disziplinen zu kombinieren (hier zu sehen das Visual zum Entwurf). Eine kleine öffentliche Markthalle im Erdgeschoss, Wohn- und Arbeitsräume für Studierende im ersten Stock und ein grüner "urbaner Filter" – das erwartet Euch im experimentellen Gebäude "The Frankfurt Prototype", das jetzt im Innenhof des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt zu sehen und zu begehen ist. Entworfen haben es Studierende der Städelschule und der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) zusammen mit Ingenieuren und Architekten sowie Forschenden der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die beratend zur Seite standen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, wie eine neue urbane Bautypologie aussehen kann, die bezahlbar und nachhaltig ist und den sozialen Zusammenhalt fördert. Für den Bau wurden wiederverwendeter Stahl und gebrauchtes Schalungsholz verwendet, um die CO2-Emissionen beim Bauen möglichst gering zu halten. Die kleine Markthalle, das "öffentliche Wohnzimmer" im Erdgeschoss, soll als Theaterbühne, Kino, Ausstellungsort und als Markt genutzt werden, wo nachhaltige landwirtschaftliche Produkte angeboten werden und über die Lebensmittelversorgung der Stadt diskutiert wird. Die oberen Etagen bestehen aus modularen vorfabrizierten Wohneinheiten, die mit gebrauchtem Schalungsholz aus dem Betonbau verkleidet sind und – anders als die üblichen Wohncontainer – flexibel miteinander verschaltet werden können, um verschiedenste Wohnbedürfnisse zu befriedigen. Hier ziehen die temporären Arbeitsräume des "Center for Contemporary Arts Afghanistan (CCAA)" aus Kabul ein, eine Initiative des afghanischen Malers und ehemaligen Direktors des CCAA, Rahraw Omarzad, der mit zwanzig seiner Studierenden in der Nähe von Frankfurt im Exil lebt. Eine "grüne urbane Filterwand" führt radikalere Visionen der Studierenden für ein Leben mit und in der Natur vor.

The Frankfurt Prototype, Ort: Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, Adresse: Senckenberganlage 25, Öffnungszeiten: täglich 10 - mindestens 18 Uhr, Programm mit Kino, Theater auf Instagram unter "frankfurtprototype"

JANUAR & FEBRUAR 2025
Sonntag, 5. Januar: Rodelinda (Wiederaufnahmepremiere, weitere Termine)

(Martin)

Georg Friedrich Händel klassik-begeistert.de überschreibt die Premierenkritik mit: „Barockoper als starker Psychokrimi“! 

„Eine herrschaftliche Villa nimmt die Drehbühne ein. Mal schaut man von außen auf ihre monumentale Fassade, mal auf karg möblierte, weiße Innenräume in zwei Stockwerken und das Eingangsfoyer samt Treppenhaus. So stelle ich mir den idealen Schauplatz für Dramen von Ibsen oder Strindberg vor. Aber wer Operninszenierungen des gefragten, viel beschäftigten Regisseurs Claus Guth gesehen hat und seine Handschrift kennt, weiß, dass er gerne auch Musikdramen aus früheren Jahrhunderten in Bühnenräumen ansiedelt, die ähnlich ausgestaltet sind wie diese von Christian Schmidt. Wiewohl ich Barockopern im szenisch-historisch informierten Aufführungsstil bevorzuge, muss ich Guth konzedieren, dass er Händels „Rodelinda“ an der Oper Frankfurt, eine Koproduktion mit Madrid, Lyon und Barcelona, ästhetisch ansprechend und mit schlüssiger Psychologie zu einem packenden Opernkrimi ausgestaltet.“
(klassik-begeistert.de) 

Musikalisch ist ‚Rodelinda‘ ein absoluter Hochgenuss und ein MUSS für alle Freund*innen der Barockoper. Hier ein Trailer. 

„Händels Oper Rodelinda enthält so viele musikalische Perlen, dass man sich wünscht, dieses Werk häufiger auf dem Spielplan zu sehen. Guths Inszenierung überzeugt auf ganzer Linie und lässt die dreieinhalb Stunden wie im Flug vergehen.“ (OnlineMusikMagazin).  

Hier geht’s zu den Tickets 

Sonntag, 5. Januar (Wiederaufnahmepremiere) um 18.00h
Weitere Vorstellungen am Samstag, 11., Sonntag, 19., Samstag, 25., und Freitag, 31. (19.00h) Januar.
Soweit nicht anders angegeben, beginnen die Vorstellungen um 18.00h
Oper Frankfurt
Foto: Monika Ritterhaus

Bis Sonntag, 23. Februar 2025: „Moving Boxes“ von Heiner Blum und Jakob Sturm

(Petra)

Die historische Villa, in der sich der Nassauische Kunstverein Wiesbaden befindet, wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Mietshaus mit Wohnungen konzipiert. In Auseinandersetzung mit der ursprünglichen Funktion und Bedeutung des Gebäudes realisiert der Kunstverein im Rahmen des Kooperationsprojekts INTERIOR ein partizipatives Ausstellungsprojekt, das sich mit dem Thema Wohnen beschäftigt. Mit Moving Boxes verwandeln sich die Räumlichkeiten des Kunstvereins in eine lebendige Bühne für Wohnexperimente, Alltag, Austausch und Begegnungen. Es geht darum, das kommunikative und soziale Potential des Ortes gemeinsam mit eingeladenen Künstler*innen, dem Publikum und verschiedenen Akteur*innen zu hinterfragen. Im Laufe unseres Lebens wechseln wir vielfach die Orte, an denen wir wohnen. Nicht nur Möbel werden bewegt, sondern auch die vielen kleinen und großen Dinge, mit denen wir uns umgeben. Sorgfältig in Umzugskartons verpackt, wechseln auch sie den Ort, um an neuer Stelle wieder aktiviert zu werden. Umzugskartons sind wesentlicher Teil der Umzugsmasse und Transferbehälter für die Dinge, die unsere Biografien begleiten. Hier bekommen die Kartons eine Bühne. Sie verkörpern zeichenhaft und real die Mobilität der Menschen unserer Zeit. Wie wäre es, wenn sie nicht nur als Transportmittel für die Dinge, sondern auch in unterschiedlichen Formaten selbst als Raum genutzt würden? In Zeiten steigender Wohnungspreise eröffnen Kartons spannende Möglichkeiten, Wohnraum neu zu denken. Wie wäre es, allein, mit Freund*innen oder Fremden in einem Karton zu leben, zu arbeiten, zu feiern, zu verweilen und zu träumen? Diese Fragestellungen werden mit Moving Boxes modellhaft untersucht.

Moving Boxes - ein Projekt von Heiner Blum und Jakob Sturm und Gästen in Zusammenarbeit mit Lotte Dinse und Selina Hammer in Koproduktion mit Diamant / Museum Of Urban Culture und Orte möglichen Wohnens, Ort: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Adresse: Wilhelmstraße 15Öffnungszeiten: dienstags, freitags und samstags16 - 21 Uhr, sonntags 15 - 20 Uhr (geschlossen: 23. Dezember 2024 - 2. Januar 2025), Eintritt: 5 (3) Euro

Noch bis 26. Januar 2025: The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt

(Daniela)

Im Rahmen der Glenkeen Garden Residencies lädt die Crespo Foundation Künstler:innen zu dreimonatigen Aufenthalten nach Glenkeen Garden ein, während derer sie zum Thema „ArtNature/NatureArt“ forschen und arbeiten.

„The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt“ markiert in doppelter Hinsicht eine Premiere: Es ist die erste Ausstellung der ersten Phase der Glenkeen Garden Residencies und die erste Ausstellung im Open Space des neuen Crespo Haus in Frankfurt.

Die Ausstellung verkörpert außerdem das Kondensat eines Beziehungsgeflechts: von Ulrike Crespos Lebensmittelpunkten in Irland und Frankfurt, von ihrem Wirken als Fotokünstlerin und Gartengestalterin und von ihrer Aufmerksamkeit und Unterstützung für Künstler:innen.

https://www.crespo-foundation.de/de/programm/glenkeen-garden-residencies

Sa., 12.10.24—So., 26.01.25
Crespo Haus, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt
Eintritt frei

Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)

Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen.
Die Ausstellungist die erste Retrospektive von  Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.

Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei

Freitag, 31. Januar: OF/ Neuigkeiten aus Lappland

(Andrea)

Was erstmal absurd klingt, beruht laut wikipedia auf einer wahren Begebenheit, die sich allerdings 1984 zugetragen hat. In Zeiten kurz vor Glasnost und Perestroika, Abrüstung und in Deutschland der Einführung der Anschnallpflicht im Auto. Derweil stürzte eine sowjetische Rakete im finnischen Eis ab... Wie hat sich die Welt gedreht, 2025, nach über 1.000 Tagen Krieg in der Ukraine und inzwischen dem Einsatz von Langstreckenraketen klingt gar nichts mehr absurd. Denn statt ab- wird international aufgerüstet, Nordkorea soll über mindestens 50 nukleare Sprensätze verfügen, Indien und Parkistan über jeweils 170 Kernwaffen, China verfügt über schätzungsweise 500 atomare Sprengköpfe, die USA und in Russland besitzen jeweils mehr als 5.000 Atombomben, las ich neulich im Spiegel. Da mache ich doch lieber eine Zeitreise ins finnische Lappland 1984: "Die alleinerziehende Mutter Niina demoliert aus Versehen das Panoramafenster der „Lappland News“. Der Chef des harmonieliebenden Käseblättchens lässt sich von ihr überreden, den Schaden mit selbstgeschriebenen Artikeln wieder auszugleichen – heitere Themen vorausgesetzt! Niina aber glaubt, an einer großen Story dran zu sein. Hat wirklich niemand außer ihr den ohrenbetäubenden Knall gehört? Als finnische Verteidigungskräfte in dem Dörfchen anrücken, verdichten sich die Hinweise, dass im Eis eine sowjetische Rakete abgestürzt ist. Die lethargischen Lappländer wollen von atomarer Angst aber nichts wissen. Doch Niina verwickelt sich in eine absurde Investigativ-Recherche, auf der die Wahrheit immer nur eine Raketenlänge entfernt ist...."

Daniel schreibt, „Neuigkeiten aus Lappland“ sei ein echtes, eigenes, ganz besonderes Filmjuwel, das uns vor wenigen Tagen im Kino einfach nur begeistert habe und weil Pana übrigens Halb-Finne ist, wird er hierzu garantiert feinste kulinarische Antworten finden. www.kino-kulinarisch.de

Alte Schlosserei auf dem Gelände der EV=, Goethering, Offenbach

MÄRZ & APRIL 2025
Bis Sonntag, 02. März 2025: Ausstellung "Das Anwesende des Abwesenden" im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Seit einigen Jahren entstehen hier immer wieder großartige Ausstellungen in Kooperation unter anderem mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dieses Mal mit dem Institut für Theoretische Physik, Goethe-Universität Frankfurt). Der thematische Faden klingt wie ein Widerspruch: "Das Anwesende des Abwesenden". Atemberaubende Kunstwerke und Wissenschaftsexponate laden zum Staunen und Berührtsein ein. Die Abgüsse von Menschen aus Pompeji, die vor fast 2000 Jahren aus dem Leben gerissen und vom Vulkanmaterial als Negativform erhalten wurden – was lassen sie die Betrachtenden erahnen? Die versteinerten Fußabdrücke prähistorischer Menschen, die vor 3,6 Milionen Jahren entstanden – was sagen sie uns über die Existenz dieser Menschen? Die monumentalen, sakralen Messingbilder von Tierabdrücken des jungen Künstlers Toni R. Toivonen – warum erschüttern sie uns? Der Ausstellungstitel spielt auf die Materie als Präsenz an, in der sich Spuren des Lebenden einschreiben. Dabei werden Exponate räumlich gegenübergestellt, die sowohl aus künstlerischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive die abstrakte Idee einer "Anwesenheit des Abwesenden" in einen erweiterten Denkraum stellt. Die kuratorische Erzählung wird sich bis zum astrophysikalischen Phänomen des Schwarzen Lochs vorwagen. Das Denken über Ausdehnung und Zeit und der Unendlichkeit des Alls liegen ausserhalb unseres menschlichen Vorstellungsvermögens und gleichzeitig öffnet es die Frage nach wer wir sind. Schwebend irgendwo zwischen Unermesslichkeit und Ewigkeit liegt unser Planet. Und für einen winzigen Moment öffnet das eigene Leben ein Fenster. Das Ich erlebt das Wunder der Realität durch die Sinne unseres Körpers. In flüchtigen Augenblicken verbinden wir uns mit der Ewigkeit und geben Spuren des Seins eine materielle Form. Kunst ist da ein Weg.

Die Anwesenheit des Abwesenden, Ausstellung mit: Heidi Bucher, Lawrence Malstaf, Marshmallow Laser Feast, Petra Noordkamp, Claudio Parmiggiani, Toni R. Toivonen und mit Exponaten aus dem Archäologischen Park von Pompeji, dem Prähistorischen Museum Florenz „Paolo Graziosi”, dem Naturhistorischen Museum Wien, dem LWL-Museum für Naturkunde, Münster, der Associazione Gibellina Parco Culturale und mit Luciano Rezzolla, Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt, kuratiert von: Franziska Nori, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Anita Lavorano und Laura Per, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags  - sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr

Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.

"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei

MAI & JUNI 2025
Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)

In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.

INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier 


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