15.11.2024
Auf zur Völklinger Hütte: THE TRUE SIZE OF AFRIKA

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Letztes Jahr haben wir eine kleine Umfrage unter Euch Leser:innen gemacht. Wir wollten wissen, wie Euch die Ausgehtipps gefallen und welche Wünsche Ihr an uns habt. Einige haben geschrieben, dass sie sich auch Ausflugstipps wünschen. Hier kommt einer:

Vorab: Letzten Freitag war ich nach der Arbeit zuerst im Chor, dann auf dem 45. Geburtstag der Frankfurter Grünen und anschließend noch auf einen Sprung auf der Geburtstagsfeier im Massif Central. Der letzte Gin-Tonic war definitiv zu viel, dachte ich mir am nächsten Morgen, als ich um 08:15 Uhr mit dem Rad zum Südbahnhof fuhr. Hier startete unser Freundinnen-Ausflug ins Saarland. Silke hatte mir, und einer anderen Freundin, einen Tag auf der URBAN ART BIENALE auf der Völklinger Hütte geschenkt. Wir hatten den ganzen Sommer über keinen Termin gefunden und so sind wir letzten Samstag, am vorletzten Ausstellungstag, hin gedüst (mit dem Auto, da die Anreise mit dem Zug aufgrund etlicher Baustellen, zur Zeit dreimal so lange gedauert hätte).

Ich finde die Völklinger Hütte ja auch schon ohne Kunst sehr sehenswert. Das erste Mal war ich vor circa 12 Jahren mit meinem Sohn und seinem Freund da. Damals habe ich die ganze Zeit über die Luft angehalten, dass mir keiner der beiden abstürzt, denn die Kids sind die Treppen zu den stillgelegten Hochöfen hoch und runter gerast. Wir sind es diesmal langsamer angegangen, sind aber am Ende des Tages trotzdem 10 Km gelaufen und haben 36 Stockwerke bezwungen. Und obwohl die Völklinger Hütte natürlich sehr viele Treppen hat, möchte ich kurz erwähnen, dass alle Kunstwerke barrierefrei erreichbar sind! Einige Werke kannte ich schon, da ich bereits vor zwei Jahren auf der Urban Art war und die Hütte einige Werke in ihre permanente Ausstellung übernimmt, andere waren neu. Es hat viel Spaß gemacht, die Werke auf dem Gelände zu finden.

Auch wenn die Urban Art zu Ende ist, will ich in absehbarer Zeit noch einmal zur Völklinger Hütte, denn am letzten Samstag, als wir da waren, ist eine neue, sehr große Ausstellung eröffnet worden: THE TRUE SIZE OF AFRIKA. Da wir, um zu den Exponaten der Urban Art zu kommen, zuerst durch das Pumpenhaus mussten, wurden wir sofort in den Bann gezogen. Der Künstler Emeka Ogbohs hat eigens für THE TRUE SIZE OF AFRICA die Soundinstallation „The Land Remembers“ entwickelt. „Jede Stimme hat dort ihren eigenen Lautsprecher, so dass ein ganz eigener Raumklang, ein a capella Konzert besonderer Art entsteht: Gesungen wird hier das Steigerlied in Oshivambo, einer der Sprachen Namibias – aufgenommen von den African Vocals in Windhoek mit einem neuen Text von Emeka Ogboh, der von kolonialer Landnahme, Ausbeutung, Wunden und Neubeginn erzählt. Das immaterielle Welterbe Deutschlands wird so zu afrikanischem Liedgut, das gemeinsame Geschichte reflektiert.“ Im Anschluss daran konnten wir dann noch weitere Werke der Ausstellung in der Gebläsehalle sehen. Hier haben uns insbesondere die Fotos von Zanele Muholi sehr fasziniert. Die Ausstellung läuft glücklicherweise noch bis zum August. https://voelklinger-huette.org/de/ausstellungen/the-true-size-of-africa/ Ich fahre auf jeden Fall nochmal hin, wenn es wieder wärmer ist (wer mitwill möge sich melden).

So, jetzt aber genug. Ich muss mich sputen, das Wochenende ist wieder pickepacke voll. Heute Chor und morgen den ganzen Tag als Gast zum Bundesparteitag der Grünen. Der ist praktischer Weise in Wiesbaden, denn dort ist, nachdem wir letztes Jahr in Offenbach waren, die diesjährige WEIHNACHTSFEIER unseres AUSGEHTIPP REDAKTIONSTEAMS. Wir gehen zuerst gemeinsam zu SALON STROZZI ins Staatstheater Wiesbaden und anschließend ins Casino, denn diese Ausgehform ist uns allen fremd und wir sind gespannt was uns erwartet…

Vielen Dank an dieser Stelle vorab an alle Leser:innen, die uns den Abend mit ihren freiwilligen Beiträgen ermöglichen. Verspielt wird davon natürlich nichts.

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Konzertkarten für den klassischen Abend mit der Frankfurter Orchester Gesellschaft am 23.11.. Gewinnfrage:

ZU GEWINNEN (Petra)

Antwort im Betreff und Euren vollständigen Namen per E-Mail an Petra.

1 x 2 Tickets für das Literaturhaus Frankfurt am Donnerstag, 21. November um 19:30 Uhr mit Monika Zeiner und ihrem verheißungsvollen Roman "Villa Sternbald und Die Unschärfe der Jahre". Gewinnfrage: Welches Wort kommt in Monika Zeiners beiden Romantiteln vor?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von The Bottom Line am Sonntag, 17. November im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Welche berühmte Fotografin spielt Kate Winslet?

1 x 2 Gästelistenplätze für Nic Hanson am Dienstag, 19. November im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Woher kommt die Lyrikerin Sigrid Katharina Eismann?

1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Kim Churchill am Freitag, 22. November im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet:Wo findet der Community-Saloon statt?

COMICS FÜR KIDS

(Daniela)

Der Frankfurter Jakob Hoffmann ist nicht nur (u.A.) Veranstalter des jährlich stattfindenden "Yippie! Kindercomicfestival" (7.-12.12.2024), sondern er ist auch Mitherausgeber des Kinder Comicsmagazins "POLLE". Damit es das Magazin weiter gibt, braucht er Unterstützung. Wir haben gerade ein Abo für Uwes Patenkind abgeschlossen...

Er schreibt:
"Seit ein paar Jahren machen wir das und würden gerne weitermachen. Dafür brauchen wir mehr zahlende Käufer*innen. Wir kriegen viel Lob und Anerkennung für Polle, aber wir kommen aus unser Bubble nicht raus. Und auch bei denen, die es gut finden, kaufen es etliche dann doch nicht. 

Wir haben jetzt eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Läuft ganz gut. Aber es sind immer noch zu wenig Leute, die mitmachen. Ich bitte Euch um Hilfe, das zu ändern. 

Es gibt superschöne Zeichnungen, Drucke, Bücher etc. bei der Aktion - vor allem aber auch Abos von Polle. Helft uns, dass das noch mehr Leute mitbekommen. Sagt es weiter. Ermutigt die Menschen, auch etwas dafür auszugeben - ihre Kinder werden es mögen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Und der Preis dafür dann doch gar nicht zu hoch. Ich behaupte: es ist ein gutes Produkt, ein sinnvolles. Und für Weihnachten umso mehr."

https://www.startnext.com/pollefliegtweiter

Michael möchte wieder sprechen

(Andrea)

Die Musiker:innen unter euch werden Michael Kärcher sicher kennen, allen anderen sei ein wenig über ihn erzählt: Michael Kärcher ist Schlagzeuger, er kommt immer mit großem Gerät, passionierter Musiker und Macher. So hat er unter anderem das "Open Doors"-Festival in Neu-Isenburg als feste Größe in der regionalen Musiklandschaft und Bandförderung fest etabliert und spielt(e) selber in unterschiedlichen Formationen. Vor einigen Monaten hat ihn eine Hinblutung aus allen Zusammenhängen katapultiert und nun kämpft er sich langsam und mühsam zurück ins Leben. Gestern erreichte mich eine Nachricht, die ich von Herzen gerne hier verteile: "Liebe Freunde, heute schreibt euch leider nicht der Micha, sondern seine vier Mädels und wir wenden uns mit einem herzlichen, aber dringenden Anliegen an euch. Vor fünf Monaten hat Micha einen schweren Schicksalsschlag erlitten: eine Hirnblutung, die ihn seiner Stimme und Mobilität beraubt hat. Er hat den großen Wunsch, wieder sprechen zu können, und seine Geschichten sind noch lange nicht auserzählt. Wir möchten euch bitten, Michael auf seinem Weg zu unterstützen, und sind dankbar für jede Spende, die ihn weiterbringt und jedes Weiterleiten dieses Aufrufes. https://gofund.me/50fceda6

Freitag, 15. November: Janis Elko & Tigisti

(Uwe)

Tigisti Ghebretinsae ist gebürtige Frankfurterin mit eritreischen Wurzeln. Wenn sie Musik macht, braucht sie dafür im Grunde nur ihre Gitarren und ihre Stimme - und die hat unbestritten eine ganz besondere Wärme. Die US-Amerikanerin Janis Elko kam wiederum vor gut 20 Jahren nach Deutschland. Mit im Gepäck ihre Gitarre, ihre Stimme und ihre Songs. Ein Abend mit zwei Singer-Songwriterinnen aus Frankfurt, die beide für die Vielfalt und Diversität stehen, die die Musikszene in der Stadt am Main einfach hat.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Stella Musshafen

Freitag, 15. November: Danko Rabrenović / YUKEBOX

(Uwe)

Einmal die Woche spiele ich mit einigen Freunden aus dem ehemaligen Jugoslawien Fußball. Am Montag nach dem Training wies uns einer davon, der Schauspieler Micky Jukovic, darauf hin, dass am Freitag der Musiker, Buchautor und Komiker Danko Rabrenovic im Saalbau am Südbahnhof sein Programm „YUEBOX, dem Balkanizer Stand Up Musical“ vorstellt. Als Gitarrist und Sänger der Band Trovači aus Düsseldorf wollte er gemeinsam mit seinen Kollegen zunächst nur einige Stücke aus der Zeit der „Jugoslawischen Neuen Welle“ als „Hommage für ein paar Freunde“ im kleinen Rahmen aufführen. Das erste Album hieß Balkanplatte. 2010 erschien sein Buch "Der Balkanizer, ein Jugo in Deutschland". Darin schildert er gemeinsam mit seinem Ko-Autor Sebastian Brück auf humorvolle Art und Weise seine Erfahrungen als Migrant.

Mit Musik und Geschichten unterhält er am Freitag den Saalbau.

Saalbau Südbahnhof
F., Hedderichstr. 51
20 Uhr
Foto: Danko Rabrenovic / Text: teilweise Wikipedia

Freitag, 15. November: Of/ OhOhOhs & Michael Rütten

(Andrea)

Natürlich bin ich heute Abend in den Parkside-Studios! Weil der Abend an den wunderbaren Andreas Schmidt erinnert, der am 15. September seinen fünften Todestag hatte und ohne den es die Parkside Studios nie gegeben hätte. Andreas war ein toller Mensch, Fotograf, riesengroßer Kickersfan, witzig und immer für einen Spaß zu haben. Ohne ihn keine Parkside-Studios, aber ohne Frank wären sie wahrscheinlich schon lange Geschichte. Mit viel Liebe hält er das Andenken lebendig und hat heute eine Band zu Gast, die ich erstmals dort erlebte: The OhOhOhs und sie werden die alten Mauern zum Beben bringen. Außerdem: Harald Köhneke integriert seine „Foto Installation“ in die Performance der Ohohohs. Dazu hat er noch „Mimiaturausgaben“ seiner Installation produziert, die zum Verkauf angeboten werden. Anschließend wird der DJ Michael Rütten mit seiner Mucke zum Tanzen animieren.
Als Eintritt sind 18,00 Euro vorgesehen und die hoffentlich hohen Überschüsse werden dem Hospiz Fanny de la Roche, in dem Andreas seine letzten Tage verbracht hat, als Spende übergeben werden. Änderungen im Programm vorbehalten! Einlass: 19:30 Uhr Beginn: 20:00 Uhr Abendkasse - Eintritt: 18 €

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei

Freitag, 15. November: Montreal

(Andrea)

Gut Ding will manchmal eben Weile haben: knapp fünf Jahre mussten wir auf ein neues MONTREAL Album warten, aber jetzt ist "Am Achteck nichts Neues" da und hat sich direkt zum erfolgreichsten Album der Bandgeschichte gemausert. Nach einer sofort ausverkauften Mini-Clubtour legt das norddeutsche Trio nun für den Herbst endlich weitere Live-Termine nach: quer durchs Land, teils große, teils kleine Clubs - aber erfahrungsgemäß ist alles bald voll, mit dem Kartenkauf sollte man also nicht zu lange warten. Einlass 18 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Offenbach

Freitag, 15. November - Samstag, 16. November: Symposium + Kulturspektakel Campus Bockenheim

(Petra)

Mit "Vision31. Kulturcampus gemeinsam gestalten" sollten im Kontext eines der größten Entwicklungsprojekte Frankfurts Impulse für die Stadt von morgen gesetzt werden. Dazu waren die aktuellen und künftigen Nutzer*innen und Anwohner*innen des Frankfurter Kulturcampus eingeladen, den Geist des Quartiers gemeinsam zu definieren, an dessen Transformation teilzuhaben und den öffentlichen Raum aktiv mitzugestalten. Als Zusammenschluss aus Kultur, öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft und engagierten Bürger*innen versuchte sich Vision 31 an einem Modellprojekt für neue Formen der ko-kreativen Zusammenarbeit. Damit konnte erstmals in Hessen ein Projekt im Rahmen des EU-Programms New European Bauhaus platziert werden, mit dem innovative Modellprojekte für eine nachhaltige Gestaltung unserer Lebenswelt gefördert werden. Nach einem knappen Jahr intensiven Austauschs, spannender Workshops und lebhafter Kulturveranstaltungen haben wir gemeinsam ein klareres Bild davon entwickelt, was der Kulturcampus sein könnte – und was er schon heute ist. Gemeinsam blicken wir nun zurück und schauen nach vorn: Am Freitag, 15. November, sollen die gesammelten Erfahrungen und Ideen im Rahmen von Workshops ausgewertet werden. Im Anschluss folgen verschiedene Inputs, die ausloten, wie die kommenden Jahre produktiv gerahmt werden könnten. Abends schließlich diskutiert ein prominent besetztes Podium mit einer Vielzahl von Akteuren die Frage, wie sich der Kulturcampus gemeinsam gestalten ließe – auf dass dessen schon etwas in die Jahre gekommenem Versprechen neues Leben eingehaucht wird. Am Samstag, 16. November, können wir dann den Tag und die Nacht auf dem Kulturcampus zu verbringen. Mit Konzerten, Tanzperformances, DJs, Feuershow, Projektionen, kühlen und heißen Drinks.

Symposium "Kulturcampus koproduzieren", Datum: 15.11., Uhrzeit: 14 - 21 Uhr + Kulturspektakel, Datum: 16.11., Uhrzeit: 19:30 - 4 Uhr, Ort: Campus Bockenheim, Eintritt: frei, ausführlicheres Programm

Freitag, 15. (Premiere) – Sonntag, 17. November: Die Dunkelheit

(Martin)

Billinger und Schulz - Tanz 

Sebastian tanzt! Und er tanzt „die Dunkelheit“: Ablehnung, düstere Emotionen, unterdrückte Affekte, Trauer, Aggression, Wut, das „Böse“– aber auch Party, Exzess und Übergang. 

In Billinger & Schulz’ neuer Choreografie setzt sich Sebastian mit sich selbst auseinander. Und mit aktuellen Untiefen abgelehnter und frustrierter Männlichkeit: von der steigenden Anzahl männlicher "deaths of despair", Toden aus Verzweiflung hauptsächlich von Männern, die sich nutz-und wertlos fühlen („Anomie“), über die Epidemie sozial isolierter, psychisch kranker Einzeltäter, die sich als abgehängt und von Frauen zurückgewiesen beschreiben, bis zu dem Zuspruch zu rechten Parteien und nationalistischem Gedankengut. 

Zu aufputschenden Nightcore-Songs, einem Genre, das als Internetphänomen Teil männlich geprägter digitaler Echoräume ist, begibt er sich imaginär und physisch in digitale Parallelwelten und gesellschaftliche Rückzugsräume. Dabei beschäftigt er sich mit der Frage, wie es sich für Männer und Jungs anfühlt und was es mit diesen macht, mit progressiven Befragungen von Männlichkeit genauso wie mit pauschal abwertenden Angriffen wie „Männer sind böse und toxisch“ und „Männlichkeit ist eine Pathologie“ konfrontiert zu sein. 

In dieser Auseinandersetzung wird er unterstützt von Jungyun Bae, Magdalena Dzeco und Camilla Fiumara als dem Internet entsprungene, auf der Bühne Realität gewordene, projektive Animegirls und langjährige Verbündete. Zusammen mit ihnen erforschen Billinger&Schulz die Spannung zwischen idealisiertem, körperlosem Bild, das als unwirkliche, passive Cartoonfigur angehimmelt werden kann, und dem Umstand, dass eine Beziehung nur mit realen Personen möglich ist, die in diesem Bild nicht aufgehen, aus Fleisch und Blut sind und ihren eigenen Kopf haben – was natürlich die Gefahr der Zurückweisung umfasst.

Hier geht’s zur Reservierung: https://studionaxos.de/de/produktionen/die-dunkelheit

Freitag, 15. (Premiere) – Sonntag, 17. November um jeweils 20.00 Uhr
Tanz im Studio Naxos / Solidarisches Preissystem
Foto: © Florian Krauss

Freitag, 15. November: OF/ Pub Quiz

(Andrea)

Beats, Treats & Trivia! Knärzje ist wieder im Hafen 2 zu Gast und lädt zu einer neuen Runde Pub Quiz ein. Ein infotainmentastischer Abend steht ins Haus: Das Team von Knärzje ist im Hafen 2 zu Gast und veranstaltet wieder mal sein beliebtes Pub Quiz. Nach proppevoller Halle beim letzten Mal gehen wir in die nächste Runde! Ob als Multiple-Choice-Frage, Song zum Erraten oder Bilder zum Sortieren – euch erwarten Fakten und Geschichten aus ganz unterschiedlichen Kategorien (Essen & Trinken, Gesundheit, Musik, etc.) zum Schmunzeln, Überrascht- und Erstauntsein! Die kulinarische Begleitung kommt dieses Mal von Taglio sowie Hein, d.h. es gibt Pizza und Wraps! In Sachen Drinks verwöhnt euch der Hafen 2 in gewohnter Manier. Natürlich gibt es auch unser Bier Knärzje. Zeitplan:
18.30 Uhr: Ankommen, Essen & Drinks
19.30 Uhr: Beginn Pub Quiz ca.
21 Uhr: Ende Pub Quiz, noch mehr Essen & Drinks (#nofoodwaste) Vorverkaufstickets helfen uns bei der Eventplanung, vor allem um Food Waste zu vermeiden und besser abschätzen zu können, ob wir im Café oder der großen Halle zusammenkommen werden. Aber Ihr dürft natürlich auch spontan kommen – es wird je nach Kapazitäten noch eine Abendkasse geben.

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Freitag 15. und Samstag 16. November: Ein Käfig voller Narren

(Daniela)

Das Kellertheater war das erste Frankfurter Theater in dem ich Anfang der 80er war. (Das Theaterprogramm von damals habe ich noch)

Ein Käfig voller Narren, eine Komödie in vier Akten, Deutsch von Charles Regnier

 

Jean Poirets Meisterwerk "Ein Käfig voller Narren" (Originaltitel: "La cage aux folles") entführt uns in das bunte Leben von Georges und Albin, einem nicht alltäglichen Paar, das seit über zwanzig Jahren den Nachtclub "Der Narrenkäfig" betreibt. Albin, auch als die bezaubernde Zaza bekannt, ist der strahlende Star der abendlichen Show, während Georges das Geschäft leitet. 

Der friedliche Alltag des Paares gerät jedoch ins Wanken, als Laurent, Georges' Sohn aus einer flüchtigen Beziehung, ankündigt, heiraten zu wollen. Die Verlobte, Muriel, stammt aus einer erzkonservativen Familie, die sich leidenschaftlich gegen jegliche Freiheiten einsetzt, die nicht in ihr Weltbild passen. Die bevorstehende Begegnung der beiden so unterschiedlichen Familien droht, das Glück und die Zukunft von Laurent und Muriel zu gefährden. 

Um den Familienfrieden zu wahren und Laurents Hochzeit nicht zu gefährden, beschließen Laurent und Georges, eine konventionelle Familie vorzutäuschen. Was folgt, ist ein turbulentes Versteckspiel, in dem Missverständnisse, Verwechslungen und Enthüllungen für eine Achterbahn der Gefühle sorgen.  

Diese lebensbejahende Komödie, uraufgeführt 1973 im Théatre du Palais Royal in Paris, die auch als Film und Musical sagenhafte Erfolge feierte, ist eine Hommage an die Liebe, die Vielfalt und die Familie in all ihren Formen.

Freitag 15. November 2024 20:30 Uhr, Samstag 16. November 2024 20:30 Uhr
https://kellertheater-frankfurt.de
Tickets 16,- € ermäßigt 8,- €, Kellertheater, Mainstraße 2

Herbstmusik, Teil 2: Patent Ochsner

(Uwe)

Immer wieder im November läuft der Song Novämber von der Berner Band Patent Ochsner bei mir in der Dauerschleife. Seit es die MTV unplugged gibt, erst Recht, denn die Bläsereinsätze heben das ohnehin schon großartige Lied noch einmal auf ein höheres Level. Der Text ist – wie immer bei Büne Huber, der in jedem Sinn eine Erscheinung ist – groß:  
 
Dr novämber sugt mir mys rüggemarch us
Ds blatt het sech gwändet
& Richtet sich gäge mi

 
Die Kälte und die frühe Dunkelheit saugen auch mir etwas das Rückenmark aus. Das Blatt hat sich in den letzten Tagen zudem gewendet und richtet sich nicht nur gegen mich.
 
I touche unger – säg wartisch uf mi?
& im Mai bin in i wieder dabei

 
Ich tauche unter, wartest Du auf mich? … und im Mai bin ich wieder bei Dir. Ein angekündigter Winterschlaf, der bei beruflichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen anders als bei Bären oder Igeln irgendwie nicht zu realisieren ist.

Im Jahr 1997 stieß ich zufällig auf Patent Ochsner, und verliebte mich sofort, obwohl sie Bernerdeutsch singen. Ich sah sie Ende der 1990er Jahre zweimal im Sinkkasten und danach an unterschiedlichsten Orten in der Schweiz. Gerade im Herbst / Winter entfaltet sich die Klasse der Songs, von denen es eigentlich viel zu viele gibt für eine Top 5:

  1. Hotelsong (Gmües)
  2. Föhn (Honigmelonemond, Büne Huber solo)
  3. Novämber (MTV unplugged)
  4. Tryguet (Tryguet)
  5. Niemer im Nüt (Live mit dem Berner Symphonieorchester)

Hier diese und noch mehr Songs: Patent Ochsner Playlist von "schwoebke" auf Spotify

GEROLLTES über viele Spiele

(Uwe)

Der Frankfurter Stürmer Omar Marmoush ist aus gutem Grund aktuell in aller Munde. Und er ist überall, seit die neue Fußballsaison im August mit der ersten Runde des DFB Pokals begann. In den rund drei Monaten bestritt der ägyptische Stürmer zehn Spiele in der Bundesliga, zwei im DFB Pokal, vier in der Europa League und drei Spiele mit der ägyptischen Nationalmannschaft. Deren Heimspiele in Kairo liegen zumindest in passabler Flugweite zur Frankfurt, für Auswärtsspiele in Mauretanien (oder am Freitag auf den Kapverdischen Inseln ist es schon etwas weiter. Auch Kiel (Auswärtsspiel in der Bundesliga) liegt nicht gerade um die Ecke, führt aber nicht zu übermäßigem Reisestress, eine Busfahrt zum Pokalspiel nach Braunschweig ist auch zu schaffen, eine Kurzreise nach Istanbul kann dagegen schon deutlich mehr schlauchen.

Rund zwanzig Spiele in drei Monaten sind schon eine Menge und führt zu Diskussionen dazu, ob es nicht zu viele sind. Der aktuell beste Spieler der Welt, der Spanier „Rodri“ von Manchester City mahnte dies vor einigen Wochen intensiv an, bevor er sich das Kreuzband riss und mindestens ein halbes Jahr von der Belastung von Kickerei und Reisen verschont bleibt. Auch Jürgen Klopp wies häufig darauf hin, dass ein Limit erreicht sei, gerade dann, wenn Liverpool in der Woche mittwochs ein Auswärtsspiel in der Champions League in Athen hatte und am Samstag um 12:30 Uhr schon wieder bei Newcastle antreten muss. Natürlich ist die Situation eines hochbezahlten Fußballers nicht vergleichbar mit der von Boxer, dem Pferd aus George Orwells Animal Farm, dass die ausgebeutete Arbeiterklasse abbildete. Ein Fußballer, der medizinisch bestens versorgt wird und zuhause auch mal einen ganzen Abend zuhause im beheizten Edel-Whirpool liegen kann, aber zu viele Spiele sind es trotzdem, gerade für Nationalspieler, weil eben auch die vielen Flüge und Busfahrten und Nächte in fremden Betten aufreiben. Ich kann das verstehen, weil ich nach einem Training mit meiner Mannschaft zwei Tage schwere Beine habe und bei Reisen oft gestresst bin.

Samstag, 16. November: Of/ Weihnachtsdeko und Geschenke in Gips gießen

(Andrea)

Wie wäre es in diesem Jahr mit etwas selbstgemachtem aus Gips unterm Weihnachtsbaum? Gemeinsam mit Linda Hoekstra entstehen heute viele schöne Dinge aus. Gips. 15-17 Uhr Kosten: 35€ (Material ist inklusiv), Anmeldung: linda.hoesktra@outlock.de

Offenbar, Domstraße 57, Offenbach

Samstag 16. November: MELLI REDET MIT

(Daniela)

MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez 

"Liebe Freunde von MELLI REDET MIT, der Herbst weht mir zwei wunderbare Menschen auf das Sofa im Montez, die aus der darstellenden und der bildenden Kunst kommen.

Im Newcomer-Fenster spielt noch einmal die Jazz-Funk-Formation LAJILA auf, die sich eifrig weiterentwickeln und Euch fette Bläsersätze und tollen Lead-Gesang um die Ohren hauen.

Marcel Walldorf ist Bildhauer. Seine Skulpturen sind realistisch, witzig, plakativ und voll auf die zwölf, um es mal kurz zu umreißen. Doppelbödig, hintersinnig, manchmal schockig und auch witzig. Ausgestopfte Tiere platzen da aus Porzellan oder zerrupfen Vorwerk-Staubsauger. Er lehrt auch in Mainz an der Kunsthochschule. Zusammen mit Robert Schittko und Anna Nero hat er die soziokulturelle Ausstellungshalle MARS in Bockenheim gegründet. Und er ist zudem ein unglaublich symphatischer Mensch und kommt ursprünglich aus Hanau.

Ulrike Kinbach, ist Schauspielerin, Clownin, sieht ein bisschen aus wie Giulietta Masina in "La strada" und ist ein Powerpaket von Frau auf der Bühne. Gesehen habe ich sie bei Barock am Main und in der Volksbühne Frankfurt. Ursprünglich stammt sie aus dem hessischen Okriftel. Das Clownieren hat sie in der Schweizer Akademie Dimitri im Tessin gelernt, nachdem sie ihr Sport in Mainz studiert hat. Seit 2000 ist sie freischaffend und jetzt gerade hat sie die Premiere von "Die Großherzogim von Gerolstein" an der Fliegenden Volksbühne hinter sich gebracht. Menschen zum Lachen zu bringen ist ihr Credo und das glaubt man ihr sofort.

Und natürlich kommt Frau von Spangenberg mit einem Bonmot aus ihrem bewegten Leben durch den goldenen Vorhang gewankt und meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben wird Euch mit einen Elvis- oder ähnlichen Schmachtfetzen zum schmelzen bringen.

Abendkasse ab 19h: 20,- €
Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €
Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main
Ausgabe 39 am Samstag, 16. November 2024 // 20.00h
Tickets:  https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/668272f78e64e421b303dcfe
Foto: Andreas Malkmus

Samstag 16. November: Abschlussparty des Tanzfestivals mit Danny Son Kosmik Kat

(Daniela)

Wären wir nicht im Casino, wäre ich bei der Abschlussparty des Tanzfestivals
mit Danny Son  & Kosmik Kat.

Vom 31. Oktober bis zum 17. November 2024 läuft das Tanzfestival Rhein-Main – ein Highlight für Tanzbegeisterte in Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach! Das Festival präsentiert eine Auswahl an Produktionen regionaler und internationaler Choreograf*innen sowie spannende Workshops.

Zum großen Finale im Mousonturm gibt es eine Party mit den ON&ON. Das sind die DJs Danny Son und Kosmik Kat.
Der mousonturm schreibt: "Von afrozentriertem Deep-House und funkigem Ghetto-House erwartet euch ein Closing, das die Vielfalt von Tanz und House-Musik zelebriert, bis die*der Letzte den Dancefloor verlassen hat."

Samstag, 16. November 2024 | 22 - 1 Uhr
Lokal im Mousonturm
Waldschmidtstraße 4, barrierefrei
60316 Frankfurt am Main
Eintritt Frei

Samstag, 16. November: 11 Jahre julakim – Bergfest in bLuzLand (Release-Konzert)

(Daniela)

Julakim habe ich vor ein paar Jahren auf einer sehr kuriosen Veranstaltung kennengelernt. Ich habe mich all die jahre gefragt, was aus der jungen Musikerin geworden ist. Schade, dass ich heute bei ihrem Releasekonzert nicht dabei sein kann, zumal ich auch den "Gährungsraum" von Pramila (noch) nicht kenne.

julakim feiert 11 Jahre auf der Bühne mit einem besonderen Bergfest und lädt ein, die Dualität ihres neuen Albums bLuzLand zu erleben – und selbst mitzugestalten. Das Album, als Schallplatte und Kassette veröffentlicht, vereint Musik, Kunst und Philosophie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. In bLuzLand geht es um Licht und Schatten, Inneres und Äußeres, Freiheit und Begrenzung. Mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Rock, Pop, Punk, Funk und MPB (musica popular brasileira) und interaktiven Kunstinstallationen wird das Publikum in eine faszinierende Welt verführt und zum schillern gebracht.

Das julakim Trio (Oliver van Thiel an den Drums, Tim Rilke am Bass und julakim an Gesang und Gitarre) performt die Schallplatte live, unterstützt von schillernden Musikvideos und Installationen. Das Publikum erwartet zudem die interaktive bLuz?-Landkarte, die bLuz!-Antenne und der bLuz.-Würfel, die das zentrale Thema der Dualität greifbar machen.

Das mayer49, das von Pramila alias Projektionista und Hans Boeffgen in diesem Jahr initiiert wurde, versteht sich als Gärungshaus und bietet den perfekten Rahmen für dieses Event.

mayer49, Robert-Mayer Str. 49, Frankfurt
Einlass: 19h / Beginn: 20h
Eintritt: 10 EUR (nur Abendkasse)
https://julakim.de/11-jahre/#16/11

Samstag, 16. November: Of/ Belmont und Constanze

(Andrea)

„Ein gewisser Mensch, Namens Mozart, in Wien hat sich erdreistet, mein Drama ‚Belmont und Constanze‘ zu einem Operntexte zu missbrauchen. Ich protestiere hiermit feierlichst gegen diesen Eingriff in meine Rechte“, ließ der Librettist Christoph Friedrich Bretzner 1782 in der damals viel gelesenen ‚Leipziger Zeitung‘ drucken. Aus dem „Operntexte“ wurde Wolfgang Amadeus Mozarts bis heute gefeierte „Entführung aus dem Serail“. Bretzner, damals renommierter Opern- und Schauspieltexter, setzte aber lieber auf den Komponisten, für den er ursprünglich den Text verfasst hatte: Johann André aus Offenbach. Der hatte „Belmont und Constanze“ 1781 in Berlin zur Uraufführung gebracht; Mozarts „Entführung“ kam im Jahr später in Wien heraus. Sicher, die Musikgeschichte hat Mozart für seine kleine Textdieberei Recht gegeben. Aber auch Johann Andrés Singspiel kann sich hören lassen – es ist eine quicklebendige, transparente, farbige und wunderbar melodische Musik. Im Auftrag der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation hat der Münchner Dirigent, Sänger und Musikwissenschaftler Wolfgang Antesberger das Werk für Aufführungen neu herausgegeben. Programm und Besetzung: Johann André (1741-1799) "Belmont und Constanze", Singspiel nach einem Text von Christoph Friedrich Bretzner, Aufführungsfassung von Wolfgang Antesberger Gesangssolistinnen und -solisten: Veronika Loy, Clarissa Maria Undritz, Santiago Sanchez, Gleb Ivanov und Hans Kittelmann Tickets zu 20 Euro unter www.frankfurtticket.de oder im OF Infocenter, Salzgässchen 1, Offenbach.

Sparkasse Offenbach, Berliner Straße 46, Offenbach

Samstag, 16. November: Zoom: Journalists in Exile

(Andrea)

Wäre ich heute in Istanbul, wo ich ohnehin bald mal wieder sein will, würde ich Sabine und Thomas besuchen und natürlich das von den beiden initiierte und kuratierte Malhalla-Festival. Heute gibt es dort einen spannenden Tag (der übrigens auch vie Zoom hier zu sehen ist, ich versuche mich mal dazuzuschalten): Journalists in Exile. Und á propos unterwegs sein: Fährt zufällig jemand dieser Tage nach Island? Meine Handschuhe sind futsch und die besten und wärmsten gibt es leider nur dort. Dann könnte ich mir 25 Euro Versandkosten sparen...
"We are pleased to invite you to the panel, Media in Exile - taking place in the frame of the Mahalla Festival Memento at postane Istanbul on Saturday Nov 16 at 12:00 pm. Turkey is often the first stop for many journalists who no longer work in their home countries because of authoritarian governments or war. Media organizations and foreign journalists have built a base in Istanbul to work from exile. Hear from journalists in person and the challenges they face reporting about their homelands. Under the moderation of Fariba Nawa several journalists from Afghanistan, Iran, Syria, Russia, Germany and Denmark will discuss the aspect of exiled journalism and journalism under threat. Moderation: Fariba Nawa Participants: Christian Feiland, Susanna Inkinen, Narges Keshavarznia, Kerem S. Nachar, Nataliya Vasilyeva and Noor Ahmad Yurttash. The panel takes place in the frame of the Mahalla Festival Memento which offers a platform for exchange from November 15 to 30, 2024 in Istanbul: https://mahalla.inenart.eu/memento/ For further information about the panel and the participants, check out the Mahalla Website: https://mahalla.inenart.eu/2024/10/31/journalists-in-exile/ During the panel, we will offer refreshments and snacks. You can participate in the panel also via ZOOM: https://us02web.zoom.us/j/87957042087 The panel will be organized in the frame of the Kite-Runner activities in cooperation with the International Media Support - IMS. After the panel, we will have as well a video screening with a short video by Omid Idrak about the vision of migrants in Istanbul and a session about Sufism literature by Najib Sharifi from the Afghan Journalists Safety Committee. Photographs and videos will be taken at the event for use on our website and social media, and in the press, and other marketing materials and publications. By entering this event, you consent to the photographing, filming and using your image for these purposes. Beginn 12 Uhr

Samstag, 16. November: Of/ River into Lake

(Andrea)

Im Hafen 2 ist heute ein schönes Konzert. Ich habe mir eines der Videos angeschaut, Tarot, mit einer schönen Ästhetik, Bildsprache und natürlich auch Musik. "Nach einigen Jahren zurück in den Hafen 2 kommt die belgische Band River Into Lake mit dem im Februar erschienen Album „Rise & Shine“. Die dritte Veröffentlichung des Musikers Boris Gronemberger ist ein tiefer Blick in die zeitgeistige Welt des Avant-Pop und gleichzeitig eine innovative Wiederauferstehung der Gitarre, die er geschickt manipuliert, um die Grenzen zum Synthesizer zu verwischen, was zu einer einzigartigen Mischung aus akustischen und artifiziellen Sounds führt. Gronembergers Musik schlägt die Brücke zwischen orchestralem Pop und jazzigen Songstrukturen und fesselt mit meisterhaft mit Klanglandschaften zwischen Unschärfe und Poesie. (entnommen: Kulturhaus neuneinhalb.org)" 20 Uhr

Hafen2, Nordring, Offenbach

Samstag, 16. November – Sonntag, 1. Dezember: Hänsel und Gretel

(Martin)

Oper für Kinder

Hänsel und Gretel leben in ärmlichen Verhältnissen, ihre Eltern rackern sich von früh bis spät ab – und trotzdem ist manchmal nicht genug zu essen da. 

Meistens lassen sich die Geschwister davon die Laune nicht vermiesen. Sie singen und tanzen ausgelassen, bis plötzlich ihre Mutter nach Hause kommt. Die ist stinksauer, weil die Kinder ihre Aufgaben nicht erledigt haben und dann zu allem Ärger auch noch der Milchtopf kaputt geht. Was soll sie denn jetzt kochen? Im Wald sollen die Kinder nach Essbarem suchen. Aber ist das nicht gefährlich? Da soll doch eine Hexe wohnen …

Engelbert Humperdincks Schwester Adelheid Wette wollte zunächst ein Märchenspiel mit ein paar bekannten Kinderliedern schreiben. Aber schließlich kniete sich der Komponist so sehr in die Arbeit an Hänsel und Gretel, dass eine anspruchsvolle Oper entstand. Seine eigenen Melodien sind ebensolche Ohrwürmer wie die bekannten, eingebauten Kinderlieder.

Hier gibt’s weitere Infos und Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/oper-fuer-kinder-emhaensel-und-gretel/em/?id_datum=4225#date

Samstag, 16. November – Sonntag, 1. Dezember (genaue Daten und Uhrzeiten siehe Homepage): Hänsel und Gretel
Oper für Kinder ab 6 Jahren / Oper Frankfurt in Neue Kaiser
Foto: © Homepage Oper Frankfurt

Stille Nacht, Laute Waffen – eine zerrissene Gesellschaft

(Martin)

Weihnachtsausstellung in der GALERIE GESAMTMETALL

Es gibt sie noch: Gewerbetreibende mit gesellschaftlichem Engagement, sozialem Gewissen und dem Mut, beides auch zu formulieren. Man kann das auch unternehmerische Verantwortung nennen! 

„Nazi-Parolen werden wieder gesellschaftsfähig – Fremdenfeindlichkeit gilt wieder als normal. Wir stellen uns dagegen! 

Es gibt echte Probleme in Deutschland und weltweit. Bildung, Umwelt, gesellschaftliche Veränderungen durch KI und demografischer Wandel sind einige der wirklich wichtigen Herausforderungen, für die wir dringend Lösungen brauchen. 

Wir laden alle ein, sich für Freiheit, Gleichheit und Solidarität gemeinsam einzusetzen. Das kann unsere gespaltene Gesellschaft wieder zusammenführen – Weihnachten bietet sich dafür an.“

Tatsächlich laden Arne Peters und sein Team von GESAMTMETALL mit diesem Text in ihre Galerie Gesamtmetall ein! Die Galerie Gesamtmetall selbst ist eine eigene Schmuckschatulle. Unsagbar, wie viele Designer, unterschiedliche Schmuckstile und Schmuckstücke es dort zu entdecken gibt. 

Arne und seine Mitarbeiter*innen können Geschichten zu den Kleinoden erzählen, kennen die Menschen dahinter persönlich, haben Schmuckwissen, können beraten und haben für jede/n einzelne/n Kundin/Kunden einen treffsicheren individuellen Blick. 

Und gleichsam: Mit dem Motto der diesjährigen Ausstellung ‚Stille Nacht, Laute Waffen – eine zerrissene Gesellschaft‘ geht es GALERIE GESAMTMETALL um das Große und Ganze…

Macht euch hübsch, seid unbeugsam, tragt Geschmeide: schmückt euch mit GESAMTMETALL!   https://galerie-gesamtmetall.com

GALERIE GESAMTMETALL, Liebfrauenberg 52, 60313 Frankfurt am Main
Foto: © Galerie Gesamtmetall

Sonntag, 17. November: Pfosten Rettet

(Uwe)

Eintrachtfans aufgepasst (wegen dem Nachnamen des erstgenannten Podcasters): Alex Grabowski und Dennis Schmitz reden zweimal pro Woche über Fußball. Ihr Podcast heißt “PFOSTEN RETTET!“ und in diesem beleuchten sie die Fußballwelt aus unterhaltsamen Perspektiven. Durch die Einbindung verschiedener fußballthematischer Rätsel binden sie die Zuschauer ein. So wird das ein Abend mit Fußballleidenschaft und Interaktivität.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Sonntag, 17. November: OF/ Die Fotografin

(Andrea)

Wie gut, dass ich Ausgehtipps schreibe! Sonst wäre der Film vielleicht wieder an mir vorbeigerauscht. Dabei will ich "Die Fotografin" unbedingt sehen und habe ihn in den Kinos bislang leider verpasst. Danke Nic, wir kommen!(wobei ich aber erst meinen Vater überreden muss, der ist nämlich gerade zu Besuch): "Das ehemalige Fotomodell Lee Miller (Kate Winslet) ist es leid, Objekt ihrer männlichen Kollegen zu sein und konzentriert sich auf ihre eigene Arbeit als Fotografin. Mitten im Krieg geht sie als Fotoreporterin an die Front nach Frankreich und dokumentiert gemeinsam mit ihrem Kollegen David E. Scherman (Andy Samberg) über Monate die Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Sie gehören zu den ersten Fotografen, die bei der Befreiung der Lager von Buchenwald und Dachau dabei sind. Lees Bilder werden zu den stärksten Zeugnissen jener entsetzlichen Verbrechen und brennen sich in die Geschichte ein - aber lassen auch Miller selbst bis an ihr Lebensende nicht mehr los ... DIE FOTOGRAFIN ist die wahre Geschichte von Lee Miller, einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. Mutig und entschlossen, trifft sie Entscheidungen nach ihren eigenen Vorstellungen. Als ehemaliges Fotomodell und Muse des Avantgarde-Fotografen Man Ray, ist Lee Miller es schließlich leid, das Fotosubjekt ihrer männlichen Kollegen zu sein und setzt fortan den Fokus auf ihre eigene Arbeit als Fotografin. Als der Krieg naht, ändert sich für sie über Nacht fast alles: Kurz vor dem Blitzkrieg folgt Lee Miller der Liebe ihres Lebens, dem Kunsthändler Roland Penrose (Alexander Skarsgård), in seine Heimatstadt London, wo sie schließlich einen Job als Fotografin für die britische Vogue bekommt. Frustriert von den Einschränkungen, denen sie sich als weibliche Fotografin ausgesetzt sieht, und müde von der Aussage, dass Frauen "ihre Pflicht tun" sollen, während Männer definieren, was das bedeutet, drängt Miller die Chefredakteurin der britischen Vogue, Audrey Withers (Andrea Riseborough), die Erlaubnis zu beantragen, dass sie als Fotografin an die Front gehen darf. Aufgrund ihres Geschlechts wird Miller jedoch abgewiesen. Als sie im britischen System nicht weiterkommt, erhält Miller schließlich eine Kriegsakkreditierung aus den USA und macht sich auf den Weg nach Europa. Alleine. Nachdem sie sich durch das belagerte Saint Malo gekämpft hat, schließt sich Miller mit ihrem Fotografenkollegen David E. Scherman (Andy Samberg) zusammen. Sie werden ein eingeschworenes Team und sind meist die Ersten, die exklusiven Meldungen und Fotos von der Front veröffentlichen. Miller und Scherman dokumentieren die Befreiung von Paris und sie schleichen sich in Hitlers verlassene Münchner Wohnung - wo das bekannteste und wichtigste Bild von Miller selbst entsteht: in der Badewanne des Führers. Sie gehören schließlich auch zu den ersten Fotografen, die die Lager Buchenwald und Dachau betreten. Dort dokumentiert Miller in jenen erschreckenden und eindringlichen Bildern insbesondere die Not von Frauen und Mädchen, die sich in die Geschichte einbrennen werden - die aber auch Miller selbst bis an ihr Lebensende nicht mehr loslassen ..."
Einlasss 11.30 Uhr, Beginn 13 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Sonntag 17. November und weitere Termine: Community-Saloon performatives Abendessen mit Spiel & Musik

(Daniela)

Das hört sich super an. Ich habe mich für den 17.11. angemeldet:

Community-Saloon
performatives Abendessen mit Spiel & Musik

Im Jahr, 2023 haben wir als Theaterkollektiv Team Scharpf mit einer klassengemischten Gruppe die GOLDENEN FÄUSTE im Netzwerk Seilerei und den Landungsbrücken auf die Bühne gebracht.
Die Produkton brachte die haarsträubenden Klassenunterschiede unserer Gesellschaft, an die wir uns scheinbar alle gewöhnt haben, mit spannenden Persönlichkeiten auf berührende Weise auf die Bühne. Die Gruppe an Alltagsexpert*innen ist weiter im Kontakt. In diesem Herbst erweitern wir gemeinsam den Fokus auf weitere gesellschafliche Themen und laden zu einem partzipativen Begegnungsformat mit Dinner, dem COMMUNITY SALOON.
An vier Abenden des Community-Saloons setzen wir jeweils den Fokus auf ein anderes Thema.
Beim ersten Abend, am 17.11.24 befassen wir uns mit sogenannten „Parallelgesellschaften“.
Dieser Begrif wird meist als Vorwurf gegenüber migrantischer Selbstorganisaton benutzt. Doch besteht unsere Gesellschaf nicht aus vielen „Parallelgesellschafen“? Viele Communities funktionieren wie „Blasen“ mit abgeschlossenen und ausgrenzenden Kreisen, Praktiken, Ritualen und Sprachen. Die Gäste dürfen sich an diesem Abend in eine Blase eintauchen, ihre Logik auf die Spitze treiben und wieder aufsprengen, von konservativem Bürgertum bis linker Systemkritik, von Superreich bis Techno-Nerd. Und am Ende steht die Frage, wie man diese ganzen nebeneinander existierenden Gruppierungen wieder zu einer Gesamtgesellschaft zusammenführen kann.
Beim zweiten Saloon am 15.12.24 geht es beim Schwerpunkt „Sicherheitsgesellschaft“ um Fragen der Marginalisierungserfahrungen und das Bedürfnis nach Sicherheit. Vom Gestalten von Safe-
Spaces bis zum Selbstverteiligungstrainings werden wir vor dem gemeinsamen Abendessen einiges an Erlebnissen für die Gäste bereit halten...
Sonntag, 17.11.24 (Moto: Parallelgesellschaften ODER Blasen platzen lassen)
Sonntag, 15.12.24 (Moto: Sicherheitsgesellschaf ODER Safer spaces für alle)
Sonntag, 26.01.25 (Moto: Solidargesellschaft & Nachbarschaf)
Sonntag, 16.02.25 (Moto: Spaßgesellschaft)


jeweils 17– 20.30 Uhr, netzwerk seilerei, Offenbacher Landstraße. 190, Frankfurt/ Main
Eintritt nach Selbsteinschätzung für Abendessen & Performance (25,-/20,-/15,-/10,- €)
RESERVIERUNG: info@scharpffteam.de

von & mit: Christane Blumenberg, Trixi Bötcher, Jan Deck, Burçak Konukman, Jason Mayer, Horst Nagel, Stefan Neubacher Monika Plotnik, Cedric Samson, Heike Scharpf, Rahel Seitz, Karin Zennig u.a.
Foto: Trixi Bötcher

Sonntag, 17. November: The Bottom Line

(Andrea)

Außerdem spielen heute The Bottom Line im Nachtleben, supported werden sie von Attic Stories. Die Jungs kommen von der Südküste Englands und ist mit der Welle von Revival-Acts in der Pop-Punk-Szene gewachsen. Mit einprägsamen Hooks und einem vertrauten, aber dennoch frischen Sound produziert The Bottom Line hymnische Songs, die die Fans begeistern. Im Vorprogramm von Bands wie u.a. The Offspring, Simple Plan, Waterparks, Zebrahead und Punk Rock Factory bewiesen The Bottom Line mit hochenergetischen und mitreißenden Shows bereits ihre Livequalitäten. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei

STATISTEN GESUCHT

(Martin)

Le Postillon de Lonjumeau, Neuproduktion der Oper Frankfurt 

Hey Jungs! Gesucht werden starke Männer im Alter von 20-60 Jahren(gerne - nicht zwingend - 190cm/schlank).

Der Probenzeitraum ist vom 27. Januar bis 01. März 2025, die Premiere findet am Sonntag, 2. März statt und weitere Vorstellungen bis zum 12. April 2025.

 Hier gibt’s weitere Infos zur Oper Le Postillon de Lonjumeau von Adolphe Adam 

Bei Interesse bitte Nachricht an:bewerbung-statisterie@buehnen-frankfurt.de 

Foto: Insta – Oper_Frankfurt

Montag, 18. November: Maro

(Uwe)

Portugal ist ein wunderbares Land und Musik von da ist ebenfalls wunderbar. Eine frische Szene junger Musikerinnen und Musiker hat sich in den letzten Jahren im Südwesten Europas etabliert. Es ist eine in Portugal gewachsene, aber sehr internationale Musiksprache, die bis nach Übersee für Aufsehen sorgt. Mit ihrer bewundernswerten Songwriting-Kraft und ihrer betörend hauchenden Stimme ist Mariana Brito da Cruz Forjaz Secca, kurz MARO, eine der aufregendsten Protagonistinnen dieses jungen Portugals. Sie drückt sich in clever gewundenen Melodien aus, die zwar im Gedächtnis bleiben, aber keine einfach gestrickten Ohrwürmer sind. Und da ist MAROs Vermögen, in jedem erdenklichen Umfeld, mit ganz verschiedenen Partnerinnen und Partnern zu glänzen – sei es im Jazz, Pop oder R&B – und dabei immer eine unverkennbare eigene Note zu prägen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Dienstag, 19. November: Architektur im Naxos-Kino

(Petra)

Ich habe Euch das Naxos-Kino an der University of Applied Sciences schon mal empfohlen - und wiederhole das mit diesem Termin gerne: Der 1974 verstorbene Louis I. Kahn wird als einer der wichtigsten Architekten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angesehen. Während Kahns künstlerisches Erbe eine kompromisslose Suche nach Wahrheit und Klarheit ist, war sein privates Leben voller Geheinnisse und Chaos. Mit seinem mysteriösen Tod auf der Herrentoilette der New Yorker Penn Station hinterließ er drei Familien. In einer Reise um die Welt nimmt uns Nathaniel Kahn, der illegitime Sohn, mit zu den bekannten Architekten unserer Zeit, gewährt tiefe Einblicke in seine Familie und enthüllt die faszinierende Schönheit der Gebäude seines Vaters. Ein Film, der als persönliche Geschichte beginnt und schließlich zu einer universellen Suche nach Identität, Kunstverständnis und dem Leben an sich wird.

My Architect - A Son's Journey, Film, Naxos-Kino zu Gast an der UIbniversity of Applied Sciences, Adressew: Nibelungenplatz 1, Gebäude 1, Hörsaal 401, Uhrzeit: 18 Uhr, anschließendes Filmgespräch mit Jochen Eisenbrand, Chefkurator, Vitra Design Museum, Weil am Rhein, und Christina Budde, naxos.Kino, Eintritt: 9 (5 bzw. Frankfurt Pass 1) EURO, Tickets gibt es hier

Dienstag, 19. November: Nic Hanson

(Andrea)

Funky, groovy, yeah: Nic Hanson ist ein amerikanischer Sänger, Produzent, Multiinstrumentalist und Rapper aus Philadelphia, Pennsylvania, lebt aber derzeit in Paris. Er ist vor allem für seine energiegeladenen Auftritte, seine einzigartige Gesangsproduktion und seine chamäleonartige Pop-Sensibilität bekannt. Nics eklektischen Kollaborationen umfassen ein breites Spektrum an Genres, Sprachen und Ländern, (z.B. mit Bakermat, den Moonboots oder Jafunk) und sein fließendes, genrefreies Solowerk vermischt nahtlos Soul, Dance, Funk, Rock, Salsa und Hip-Hop. Aktuell arbeitet Nic Hanson an seinem neuen Album. Die Fans können sich also auf brandneue Songs freuen mit denen er sicher auch das deutsche Publikum begeistern wird." Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei

Filmstart: Das Meer ist der Himmel

(Uwe)

Kinostart: 28. 11 / Weltpremiere: 19.11 im Cinema

Filmstart: 28. November, Weltpremiere: 19. November im Frankfurter Cinema

Nach 15 Jahren kehrt der Frankfurter Leon widerwillig in sein Geburtsland Albanien zurück, um den letzten Wunsch seines verstorbenen Großvaters zu erfüllen: dessen Asche im Meer zu verstreuen. Was als einfache Aufgabe beginnt, wird zu einer tiefen Konfrontation mit seiner Vergangenheit und der Familie, die er einst hinter sich lassen wollte. Trotz anfänglichem Zögern begibt er sich auf einen Roadtrip quer durch Albanien, der ihn zu faszinierenden Orten und Menschen führt. Auf dieser Reise entdeckt Leon nicht nur seine Heimat neu, sondern auch sich selbst. Am Ende stößt er auf ein lange verborgenes Familiengeheimnis, das alles verändert.

Beeinflusst von seinen großen Vorbildern Fellini und Tornatore, kombiniert der deutsch-albanische Regisseur Enkelejd Lluca in seinem zweiten Langfilm persönliche Erfahrungen mit historischen Momenten.

Foto: PARK ELEVEN und DOMAR Film

Mittwoch 20. November: TEXT & BEAT x DAS WÜRFELHAUS

(Daniela)

Klaus Walter im Gespräch mit Sebastian Moll über sein Buch „Das Würfelhaus“

Sebastian Moll, Journalist und freier Autor in New York und Frankfurt und Klaus Walter, Hörfunkjournalist in Frankfurt und beschäftigt sich unter anderem mit Pop und Politik, sprechen über Molls neues Buch „Das Würfelhaus“, in dem es um Verdrängung der Nazizeit im Privaten und in der Städtebau-Politik Frankfurts geht. Dazu legt Walter Musik aus den Epochen auf, die das Buch umspannt, von den Trümmerjahren nach dem Krieg bis in die Gegenwart.

Das Würfelhaus -Mein Vater und die Architektur der VerdrängungAls Sebastian Molls Vater in den 60er Jahren ein Zuhause für seine Familie baute, verband er damit eine Hoffnung: die Vergangenheit vergessen. Denn als Angehöriger der Flakhelfer-Generation hatte er Nazi-Indoktrinierung, Kriegstrauma sowie die seelische Verstümmelung durch den faschistischen Männlichkeits-Kult erlitten. Mit dem Bau eines Vorort Reihenhauses im Süden Frankfurts vollzog er diesen Neuanfang architektonisch, zudem prägte er als Städteplaner einer Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft den Neuaufbau seiner Heimat und trieb so eine Architektur der Verdrängung voran, die bis heute die deutschen Städte prägt. Doch sowohl im Privaten als auch im Leben der Stadt meldete sich das Verdrängte zurück.

Das Würfelhaus ist eine architektonische Freilegung der deutschen Nachkriegszeit. Kundig und einfühlsam erzählt Sebastian Moll anhand seiner Familiengeschichte den schwierigen und schmerzlichen Versuch seiner Generation und mit ihr der deutschen Gegenwart, das Erbe des Nationalsozialismus abzutragen.

ono2, Water-Kol-Straße 16, barrierefrei
TÜR: 19.00 | START: 20.00 | EINTRITT: FREI

Mittwoch, 20. November: Lesung und Schreibworkshop

(Andrea)

"Die Seele ist ein Zugvogel sie lebt aus dem Wolkenkoffer", schreibt Sigrid Katharina Eismann. Die Lyrikerin, Autorin, Künstlerin und Übersetzerin muss es wissen, nach dem Besuch des Nikolaus-Lenau-Lyzeums emigrierte sie 1981 mit ihrer Familie in die Bundesrepublik Deutschland und beschäftigt sich seitdem mit Themen wie Immigration von Ost nach West, Bürokratie und Korruption unter dem Diktator Ceauşescu, soziale und finanzielle Unsicherheit der Familien. Heute ist sie in der Mittwochsbar „Wetter Mi.“ zu Gast, auf dem Programm steht ab 19 Uhr eine Lesung und ein Schreibworkshop. In Eismanns Roman treffen unterschiedliche Zeiten, Welten und Perspektiven aufeinander. In der anschließenden „Textküche“ haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, selbst ins Schreiben zu kommen und sich dem Umgang mit Sprache spielerisch anzunähern. Im Anschluss gibt es einen Austausch über besondere Orte im Leben der Gäste. Wer mag, kann dazu ein „Erinnerungsstück“ mitbringen, um dem Ort damit eine Gestalt zu geben. Die Teilnahme ist frei. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr. SCAPE° ist barrierefrei zugänglich.

SCAPE° in der Frankfurter Straße 39, Offenbach

Mittwoch, 20. November: Bad Homburg/ WDC-Stammtisch

(Andrea)

Bis 2026 ist es noch ein bisschen hin, aber genau genommen, ist es bald. Deshalb lädt das Team vom World Design Capital schon jetzt regelmäßig zu Stammtischen, bei denen Ideen ausgetauscht und Kontakte geknüft werden können. Nachdem de Stammtisch neulich in Offenbach zu Gast war, habe ich mal reingeschaut und habe viele spannende Vorschläge gehört. Viele Themen waren da in der Luft, es ging um Design, Demokratie, lebenswerte Stadt, Nachhaltigkeit. Mobilität. Aber auch den Umbau der Rathauskantine oder partizipative Orte. Kochen, um Menschen zusammenzubringen. Jemand, möchte ine Bar aufmachen und sucht noch Mitstreiter. Was dann 2026 alles kommt, wir werden sehen. Auf jeden Fall ist World Design Capital ein Superprojekt für die ganze Region.

20.11.2024, 18:30 Uhr Bad Homburg Louisen Arkaden, Arkaden Cafe & Brasserie Louisenstraße 72-82, 61348 Bad Homburg
18.12.2024, 18:30 Uhr Frankfurt Projektbüro der World Design Capital 2026 Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt
15.01.2025, 18:30 Uhr Hanau Kanzlei-Kneipe Schlossplatz 2, 63450 Hanau 19.02.2025, 18:30 Uhr Wiesbaden Heimathafen Gerichtsstraße 2, 65185 Wiesbaden https://wdc2026.org

CASTING Junges Staatsmusical

(Martin)

Am Samstag, den 30. November 2024 um 11 Uhr findet das Casting für die neue Musical-Produktion (Titel wird noch bekannt gegeben) des Jungen Staatsmusicals unter der Leitung von Iris Limbarth am Hessischen Staatstheater Wiesbaden statt. 

Gesucht werden begabte junge Leute im Alter von 15 – 25 Jahren für verschiedene Hauptrollen und das Ensemble. Für das Casting ist eine Anmeldung erforderlich. Diese richtet man an junges-staatsmusical@staatstheater-wiesbaden.de

Eine eventuelle Fortsetzung des Castings findet am Folgetag, Sonntag, den 01. Dezember 2024 ab 13 Uhr statt.

Vorzubereiten sind zwei Songs nach Wahl aus dem Bereich Musical/Pop (die Noten oder ein Playback müssen selbst mitgebracht werden, heruntergeladen auf einen Stick oder ein Handy) und ein gestalteter Schauspieltext. Außerdem findet ein Tanz- und Bewegungstraining statt, deshalb sind Trainingsbekleidung sowie Schläppchen, Dance-sneaker oder Socken mitzubringen.

Treffpunkt ist Samstag um 10:30 Uhr an der Pforte des Bühneneingangs des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden (Am Warmen Damm). Es beginnt für alle gemeinsam um 11 Uhr und endet gegen 18 Uhr.

Für unschlüssige Interessenten gibt es einen Infoabend am Montag, den 18. November um 18:30 Uhr. Treffpunkt ist auch hier an der Pforte des Bühneneingangs.

Weitere Informationen gibts unter: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/sparten/junges-staatsmusical/casting/

Donnerstag, 21. November: Walt Disco

(Uwe)

Ihr Debüt Unlearning war für den Scottish Album of the Year Award und als Best Independent Album bei den AIM Awards nominiert und verschaffte der Band Auftritte im Vorprogramm von Simple Minds, Duran Duran oder Primal Scream. Apropos Vorprogramm, den Support bei ihrem Auftritt in der Brotfabrik übernehmen die insbesondere in ihrer Heimat Frankfurt hochgeschätzten sun’s sons. Für alle Freunde und die sich stark verbreitende Fansbase der Band also eine gute Gelegenheit, die aktuell vier Musiker in diesem Jahr noch einmal zu sehen.

Zurück zu Walt Disco: „Die Band hat den cineastischen Glam ihres Debüts noch weitergetrieben und klassisch ausgebildete Orchestermusiker hinzugezogen. Die Hörner, Holzbläser und anschwellenden Streicher verleihen dem Sound eine völlig neue Ebene – eine Ebene, die sich sowohl fantastisch organisch als auch technisch vollendet anfühlt.“

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Donnerstag, 21. November: OF/ Morgen ist auch noch ein Tag

(Andrea)

Ich habe "Morgen ist auch noch ein Tag" bereits gesehen und er gehört klar zu den Filmen, die in Erinnerung bleiben. Ein Film über Frauen, häusliche Gewalt, aber auch kleine Fluchten und einen zaghaften Aufbruch. Daher: unbedingt anschauen! "Rom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst … Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi ist eine der dynamischsten und vielseitigsten Künstlerinnen Italiens. Ihr Regiedebüt proklamiert keinen Feminismus mit erhobenem Zeigefinger, sondern erzählt von den vielen kleinen Schritten auf dem langen Weg zur Emanzipation. Im Genre wechselt sie dabei immer wieder zwischen Drama und Komödie. Es ist ein lakonischer, schulterzuckender Humor, mit dem die Frauen in dieser repressiven Zeit unter dem Radar tyrannischer Männer zusammenhalten, eine leichte, geradezu beiläufige weibliche Solidarität angesichts der Übermacht des Patriachats mit seinen überkommenen Rollenvorstellungen. Vorstellungen, die sich bis heute halten." Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Donnerstag, 21. November: Monika Zeiner hinreißender Roman "Villa Sternbald oder Die Unschärfe der Jahre" im Literaturhaus Frankfurts

(Petra)

Vor etwas mehr als zehn Jahren überraschte diese Autorin einfach alle. Mit ihrem Debütroman "Die Ordnung der Sterne über Como" stand die fantastische Monika Zeiner auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis und erhielt den Publikumspreis der lit.COLOGNE. Zuvor hatte sie über Liebesmelancholie geforscht, auch Romanistik studiert und war Mitglied der Band marinafon. Jetzt, endlich, erscheint ihr zweiter Roman. Und sie kommt wieder ins Literaturhaus. In "Villa Sternbald oder Die Unschärfe der Jahre" kehrt Nikolas Finck, ein Schulmöbelfabrikantensohn, in sein Elternhaus bei Nürnberg zurück. Aus einem Wochenende wird ein Jahr. Einquartiert in der Dachkammer der Villa Sternbald, taucht er in die Vergangenheit der Familie hinab und beginnt zu erzählen...und es geht nicht nur um die Familiengeschichte, um Kindheit und Erziehung vom Kaiserreich bis heute, sondern auch um Schuld und Verdrängung, Lüge, Liebe. Das Gespräch mit der Autorin führt der Literaturkritiker Christoph Schröder. Und dafür könnt Ihr sogar Karten gewinnen (s.o.).

Foto: Monika Zeiner©Christian Betz

Monika Zeiner: Villa Sternbald oder Die Unschärfe der Jahre, Moderation: Christoph Schröder, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 9 (6) Euro, Streaming-Ticket 5 Euro, Streaming-Abo: 50 Euro, Tickets gibt es hier

Dienstag, 26. November: Mick Strauss

(Uwe)

Das Projekt Mick Strauss‘ „In The Dark“ ist ein Erlebnis. Ein Erlebnis, bei dem die Sinne, die normalerweise für ein Konzert eingesetzt werden, auf das alleinige Hören beschränkt sind. Das Publikum wird in völlige Dunkelheit getaucht und von den Stimmen und Instrumenten der Künstler geführt. Auf diese Weise ist das Zuhören total, die Musik lebt und Unfälle – wie das Nichtfinden des Bogens oder des richtigen Bundes für einen Gitarrengriff – werden zu Ereignissen. Ein Experiment

  • Mick Strauss (Arthur B. Gillette, Gitarrist der französisch-amerikanischen Band MORIARTY): Gesang, Gitarre, Harmonium, Mundharmonika, Maultrommeln
  • Jennifer Hutt: Geige, Gesang, mit Wasser gefüllte Gläser, Synthesizer (über einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher)
  • Maëva Le Berre: Cello, Gesang und akustische Basteleien

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Donnerstag, 21. und Freitag, 22. November: THE SPARK

(Martin)

EINE QUEERE FLIRT-PERFORMANCE

ich sehe dich. ich mag dich. ich interessiere mich für dich. ich will dich zum Lachen bringen. du machst mich nervös. ich will dir kleine dinge schenken. ist das ein flirt? flirten wir gerade?

mit musik, text, und ihren körpern begeben sich die performenden auf die suche nach antworten. 

the spark nähert sich dem spontanen, zwischenmenschlichen, aufregenden und fragt: was könnte ein flirt sein, wenn er mehr ist als eine vorstufe auf dem weg zu hochzeit oder sex? wenn er spaß macht, liebevoll ist, ziellos und unlinear?

Eine kollektive Arbeit von und mit: Juli Paul Bökamp, Sofia Falsone, Junis Gesche, Lou Oelrich. Produktion: Désirée Greschbach

Am Mittwoch, dem 20. November findet um 17.00h ein Workshop ‚Queeres Flirting – eine Annäherung‘ statt. Hier gibt’s Infos: http://www.landungsbruecken.org/de/programm_aktuell.php?t524=detail,5094

Zu den Tickets geht’s hier: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php

Im Anschluss an beide Vorstellungen gibt es eine Flirty Bar Night!

Donnerstag, 21. und Freitag, 22. November um jeweils 20.00h
Theater Landungsbrücken
Foto: © Desirée Greschbach

Donnerstag, 21. November: FFM/ NN

(Andrea)

Gibt es eine Perspektive für den Gazastreifen jenseits von Hamas-Diktatur, Krieg gegen Israel, Armut und Zerstörung? Wie sähe die aus und welche Akteure und Partner gäbe es? Diesen Fragen wird der Vortrag von Thomas von der Osten-Sacken, langjähriger Geschäftsführer der im Nahen Osten tätigen Hilfsorganisation Wadi e.V. (wadi-online.de) und freier Publizist mit dem Schwerpunkt Nahost, nachgehen. Für weitere Informationen und Anmeldung schreiben Sie bitte an: frankfurt@digev.de Der Veranstaltungsort wird mit der Teilnahmebestätigung bekanntgegeben.

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag, 22. November - Sonntag 24. November: Atelierfrankfurt feiert 20-Jähriges

(Petra)

Unglaublich: 20 Jahre schon...das Atelierfrankfurt feiert sein 20-jähriges Bestehen, zusammen mit seinen Open Studios 2024. An diesen drei Tagen erwarten die Besucher*innen nicht nur - wie üblich - 140 offene Ateliers, sondern auch ein spannendes Rahmenprogramm mit einer Vielzahl von (Jubiläums- und Einzel-)Ausstellungen, Performances, Workshops, Musik und Drinks. Das solltet Ihr Euch schon mal anschauen: wenn nicht zur Eröffnung am Freitag, dann doch irgendwann am Wochenende.

Atelierfrankfurt 20 Jahre + Open Studios 2024, Ort: Atelierfrankfiurt, Adresse: Schwedlerstraße 1 - 5, Eintritt: 4 Euro, Öffnungszeiten: Freitag: 18 - 22 Uhr, Samstag: 14 - 20 Uhr, Sonntag: 14 - 18 Uhr, weitere Infos zum Programm gibt es hier

Freitag, 22. November: OF/ Buchbar. Eat it by the Creek. Performativer Abend mit Drag

(Andrea) Dass ich ein großer Fan des leider völlig unterschätzen Klingspor Museums bin, muss ich nicht nochmal wiederholen. Dorothee und ihr Team wissen das dröge klingenden Sujet Typographie immer lebendig zu präsentieren und haben mit der Buchbar ein schönes Format entwickelt, das eine Einladung zum mindestens Perspektivwechsel ist. Heute Abend auf jeden Fall: "Ein Abend mit Bla Bla Fck, DeluluLouise II, Dolorosa, Johnny Enduro, Nova iDeer, Pasarah, Tsegy in Fur, Twiga und Yoga Church of Evil. In der Buchbar „Eat it by the Creek. Performativer Abend mit Drag“ am Freitag, 22. November, 20 Uhr, im Klingspor Museum sind queere Ausdrucksformen aller Art zu erleben, Performances und Kunst in ihren vielfältigen Formen. „Open Creek“ und „Eat it“ erzählen mutige Geschichten mit und ohne Typografie. Sie fordern Freiheit für queere Lebensformen und lassen dabei die Zuschauerinnen und Zuschauer in ihre Welten ein. Eintritt nach Wahl. Wie jeden Freitag bietet die Buchbar Getränke und geselliges Beisammensein ab 18 Uhr." Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach, barrierearm

Freitag, 22. November: Kim Churchill

(Andrea)

In der Liste der emotionalsten Musikgenres, steht Indie-Folk eindeutig ganz hoch mit im Kurs. Besonders, wenn dieser wie im Falle des Australiers Kim Churchill ordentlich melancholisch und nach australischer Sonne klingt – oder vielmehr nach dem Moment, wenn diese sich über dem weiten Meer in die Nacht verabschiedet. Buchstäblich mit der Gitarre in der Hand geboren, begann der Singer/Songwriter im Alter von gerade einmal vier Jahre, Musik zu machen – und hat seitdem nichtmehr damit aufgehört. Nachdem er lange als Straßenmusiker unterwegs war, gewann Kim Churchill mit seinem lebensbejahenden Folk im Jahr 2009 den australischen StraßenmusikerWettbewerb Byron Bay Bluesfest und wurde im Zuge dessen als National Youth Folk Artist of the Year ausgezeichnet. Schon bald schwappt sein Sound auch nach Europa, Asien und Amerika, sodass er zum Zeitpunkt seines Debütalbums „Silence/Win“ aus 2015 bereits eine ordentliche Fanbase angesammelt hat. Die Platte ist die erste von bis dato fünfen, die Kim Churchill jeweils im Abstand von zwei Jahren veröffentlicht hat. Von Beginn an führt der Australier einen positiven, sehnsüchtigen Sound ein, auf dessen Basis er sich auf lyrischer Ebene mit seinen Gedanken und Emotionen auseinandersetzt. Sein jüngstes Album „Dawn Sounds“ ist eine Sammlung aus Tracks, die der Singer/Songwriter laut eigener Aussage an 100 Morgen bei Sonnenaufgang geschrieben hat – eine Zeit, die ihm viel Ruhe bringe. Album Nummer sechs scheint auch bereits in der Mache, wie der Sänger auf seinen Social-MediaKanälen anteast – vielleicht ja mit Material für seine Tour im Herbst? Auf der Livebühne wird Kim Churchill wie gewohnt Solo überzeugen und begleitet sich selbst, mal mit Gitarre, mal mit Mundharmonika, Tamburin oder Standschlagzeug. Klingt doch gut, vor allem, dass er die Sonne im Gepäck hat! 19 Uhr Einlass, 20 Uhr Beginn.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei.

Freitag 22. + Samstag 23. November: REFRAKTO 2.0

(Daniela)

A journey into mystic dimensions
Den Sorte Skole (music) - Vertigo (light) - Martin Lücker (organ)


REFRAKTO wurde 2020 aus Anlass der Luminale für die Frankfurter Katharinenkirche geschaffen und wegen des Lockdowns dort erst im November 2022 uraufgeführt. Musik und maßgeschneiderte LED- und Laser-Mapping-Technik traten in einen Dialog mit dem architektonischen Raum. Musikalische Spuren von Religionen, moderne Technologie, Sound, Lichtinstallationen und Laser-Mapping formten sich zu einem immersiven audiovisuellen und synästhetischen Erlebnis. "Es war außergewöhnlich. Wirklich himmlisch. Wie ein Trip, nur ohne Drogen. Ergreifend und wahrhaft spirituell." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Mit REFRAKTO begeben sich die Künstler auf eine Klangreise, die Klangfragmente verschiedenster spiritueller Traditionen und Praktiken einbezieht. Was passiert, wenn der Kontext religiöser Äußerungen aufgelöst wird? Was, wenn ein gregorianischer Chor mit einem Schamanen aus dem Kongo in einem optisch verzerrten Kirchenraum singt? Die Klangfragmente reflektieren verschiedenste Traditionen und Praktiken. Die Musik besteht aus Samples religiöser und spiritueller Musik, die in den letzten sieben Jahrzehnten aufgenommen wurden: von Feldaufnahmen indigener Stammeszeremonien, Sufi-Gesängen, benediktinischen Chortraditionen, einem Kirchenchor aus Dakar, Inkantationen einer maronitischen Nonne aus dem Libanon, bis hin zu zeitgenössischer experimenteller elektronischer Musik. REFRAKTO verbindet Musik, Klang, Licht und Raum zu einem rauschhaften Gesamtkunstwerk.

Über die Künstler
Den Sorte Skole sind mit vielen Kunst- und Musikpreisen ausgezeichnete Künstler aus Kopenhagen. Sie weben tausende von Samples zu einem dichten hypnotischen Soundtrack, der zu psycho-akustischen Hörreisen einlädt.
Das Lichtkünstler-Kollektiv Vertigo arbeitet für Musik- und Theaterproduktionen, in und um Museen (u.a. Louvre/Paris) und für die Industrie.
Prof. Dr. Martin Lücker ist nicht nur Musiker, sondern auch ein großer Vermittler klassischer wie zeitgenössischer Orgelmusik und bietet seit vielen Jahren zwei Mal die Woche "Orgelvespern" für jedermann an

St. Katharinenkirche
An der Hauptwache 1
60313 Frankfurt am Main

22.11.24, 20 Uhr Kartenvorverkauf
23.11.24, 19 Uhr Kartenvorverkauf
23.11.24, 21 Uhr Kartenvorverkauf

Freitag, 22. und Samstag, 23. November: HAMLET

(Martin)

Es ist das Drama aller Dramen! Die FAZ schreibt anlässlich der Premiere: „ …Im Bockenheimer Titania hat das Freie Schauspiel Ensemble großen Bühnen die Stirn geboten. Dieser zusammengestrichene „Hamlet“ in knapp drei Stunden inklusive Pause machte selbst theatermüde Zuschauer sprachlos. Die intelligente Regie, die Sprechkunst des Ensembles, die energetische Verausgabung des Protagonisten in Gestalt von Ives Pancera, der Wechsel aus stillen und schrillen Momenten – alles staunenswert.”

Hamlet, Prinz von Dänemark, ist nach dem Tod seines Vaters verändert. Seine Mutter, die verwitwete Königin, hat den Bruder ihres verstorbenen Mannes geheiratet und bildet mit ihm ein neues Herrscherpaar, das Hamlets Nachfolge auf den Thron blockiert. Den Halt verlierend vor Trauer, Kränkung und Zorn, und in der Überzeugung, dass der Tod des alten Königs kein Unfall, sondern Mord war, weist Hamlet alle Anzeichen von Wahnsinn auf. 

Für seine Umwelt wird er zum Rätsel. Ist er ein Trauernder, den man in seiner Ablösung vom Vater unterstützen muss? Macht ihn sein Ehrgeiz krank? Leidet er nicht etwa an unglücklicher Liebe? Muss er den Wahnsinn spielen, weil ihn gefährdet, dass er zu viel weiß – und den Mord, der geschehen ist, aufdecken könnte? Oder ist er schlichtweg ein Irrer, eine Gefahr für Staat und Familie? Weiß er es selbst?

Im engsten Kreis des königlichen Hofes entspinnt sich ein Spiel um Wissen und Nichtwissen, Misstrauen und Täuschung, Überfürsorge und Liebe, wo sich der beste Wille in sein Gegenteil verkehrt und schließlich Tote fordert.

Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/hamlet

Freitag, 22. und Samstag, 23. November um jeweils 20.00h
Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstraße 23 (Titania)
Foto: © Harald Schröder

Samstag 23. November: Frankfurter Orchester Gesellschaft

(Daniela)

Auf einen klassischen Abend hätte ich aktuell mehr Lust, als mit dem Rad ins Waldstadion zu fahren...

Die Frankfurter Orchester Gesellschaft spielt:

  • Richard Wagner - Vorspiel zu "Tristan und Isolde"
  • Max Bruch - Violinkonzert Nr. 1, g-Moll op. 26
  • Zdenek Fibich - Sinfonie Nr. 2, Es-Dur op. 38

Solistin: Grace Kyung Eun Lee, Violine
Frankfurter Orchester Gesellschaft
Musikalische Leitung: Stefan Schmitt

Kartenverkauf: Konzertkarten an der Abendkasse zu 18,- € / Schüler und Studenten ermäßigt 8,- € /
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 12 Jahre
23. November 2024, 19 Uhr, Dr. Hoch's Konservatorium, Clara Schumann Saal, Sonnemannstrasse 16, Frankfurt am Main

 

 

Samstag, 23. November: OF/ Faithless

(Andrea)

Irgendwann in den 1990ern habe ich Faithless in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg live erlebt und das Konzert zählt zu meinen persönlichen Top Ten-Konzerten. Auch, weil die Band nicht aufhören wollte, ständig kamen sie wieder raus, gaben Zugabe um Zugabe und sorgten für jede Menge Glückshormone. Das Erlebnis lässt sich kaum toppen, zumal Frontmann Maxie Jazz am 23. Dezember 2022 verstorben ist. Es scheint sich Ersatz gefunden zu haben oder eben auch nicht, ich lese, dass die beiden verbliebenen Sister Bliss und Rollo bei den Konzerten seinen Spirit wieder aufleben lassen. Ich bin gespannt und freue mich schon sehr auf den Abend in unserer Offenbacher guten Stubb.

Stadthalle Offenbach, Waldstraße, Offenbach 

Samstag, 23. & Sonntag, 24. November: Bullshit

(Martin)

She She Pop - Performance

Das ist Bullshit: Ein Slang-Begriff für etwas, das falsch ist, diskreditiert, also Unsinn. Oder etwas, das erfunden ist, fake, irreführend, eine Täuschung. Auf leerer Bühne finden sich die Performer*innen im endlosen Loop einer Verkaufsshow wieder. Hier ist nichts – und doch ist alles im Angebot. 

Unaufhörlich dreht sich die Spirale um She She Pop als Verkäufer*innen der Wirklichkeit, immer weiter geht ihre Suche nach etwas, dem sie noch einen Wert beimessen können, nur um es dann zu verramschen. Können sie die Wirklichkeit noch mit ihren Sinnen erfassen, mit Worten beschreiben? Ist sie noch zu retten? Hält irgendetwas dem Ausverkauf stand? 

She She Pop haben die Orientierung verloren. Die Zentralperspektive, aus der sie gelernt haben, irgendein Ziel ins Auge zu fassen, ist aufgelöst. Zusammen mit den Zuschauer*innen befinden sich die Performer*innen in einem Zustand des freien Falls. Eine Lücke tut sich auf zwischen Ereignissen und den Worten, die sie beschreiben. Und in diesen Abgrund fallen sie tiefer und tiefer.

In „Bullshit” stellen sich She She Pop mutig dem Verlust der gemeinsamen Wirklichkeit. Die Performer*innen erkennen an, dass sie nichts wissen und dass selbst die poetische Realität des Theaterraums in Mitleidenschaft gezogen ist. So versuchen sie die Blase ihrer Wahrnehmung zu verlassen, um andere Größenverhältnisse anzunehmen, andere Farben zu sehen, sich wie die Fledermaus mit Echolot zu verständigen, und sich in absoluter Dunkelheit wieder zu finden. Sie stellen sich andere Sichtweisen vor, sie verschreiben sich der Unsicherheit und widmen sich dem Verlernen. 

Wird es ihnen noch gelingen aus dem Chaos ein Erlebnis zu formen, Bedeutung in der Zufälligkeit zu finden, Sinn zu stiften im Durcheinander der Möglichkeiten – oder als letztes Mittel den Bankrott zur Komödie zu erklären?”

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/483028

Samstag, 23. Um 20.00h und Sonntag, 24. November um 18.00h
Performance im Mousonturm
Foto: © Ben Krieg

Sonntag, 24. November: Of/ Fussball-Flohmarkt

(Andrea)

Ein ganz besonderer Flohmarkt, der heute in den Parkside-Studios die Herzen von Fussballfans höher schlagen lässt: Angeboten werden Artikel mit Bezug zu Kickers Offenbach, Bayer Leverkusen und Offenbach allgemein. Rückfragen und Anmeldung bis spätestens 17.11.24 an: flohmarkt@foerderverein-of.de Im Rahmen des Flohmarkts wird auch das 5-jährige Jubiläum des Fördervereins gefeiert. Für das leibliche Wohl ist gesorgt! 12 Uhr bis 18 Uhr

Parkside-Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei

Sonntag, 24. November: FAÇADE (79. Naxos Hallenkonzert)

(Martin)

Ensemble Phoenix Basel

Façade – an Entertainment vereint die schillernde Begleitmusik William Waltons mit den surrealistisch-lautmalerischen Gedichten der englischen Poetin Edith Sitwell, vorgetragen von dem renommierten schottischen Stimmkünstler und Schauspieler Graham F. Valentine. 

Mit ihrem Freiheitsstreben kämpfte sie gegen die viktorianische Doppelmoral und provozierte in den 1920er Jahren so manchen Skandal. Heute bedroht das Erstarken rückschrittlicher Kräfte wiederholt unsere demokratischen Werte. Für frischen Mut sorgen im Programm des Ensemble Phoenix Basel zwei neue, explosive Ensemblewerke der Komponistinnen Asia Ahmetjanova und Charlotte Torres.

Programm:

  • William Walton: „Façade – an Entertainment“ (1922) für Sprecher und Ensemble, nach Gedichten von Dame Edith Sitwell
  • Asia Ahmetjanova: „Fledermäuse und Ikonen“ (2024, Deutsche Erstaufführung)
  • Charlotte Torres: „Ton tonton tond ton thon et d’autres tons“ (2024, Deutsche Erstaufführung)

Ensemble Phoenix Basel:
Jürg Henneberger – Musikalische Leitung
Graham F. Valentine – Stimme

Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Sonntag, 24. November um 18.00h
Naxos Halle

Sonntag, 24. November: Zeck

(Uwe)

Kurz und knapp wie der Name des Projekts. Es reicht ein Hinweis auf Bon Iver im ersten Satz: Inspiriert von Milky Chance und Bon Iver atmet seine Musik die Tanzbarkeit moderner Indiepop-Produktionen, ohne etwas von seinen intimen und teilweise schonungslos offenen emotionalen Qualitäten einzubüßen.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Bis Sonntag, 01. Dezember: Ausstellung Lisa Nürnberger im saasfee*pavillon

(Petra)

In "unauffällig geil" transformiert Lisa Nürnberger alltägliche Elemente aus dem städtischen Raum, indem sie diese aus einem funktionalen Kontext löst und in ihre Skulpturen sowie Zeichnungen überführt. Mit ihrer Vorliebe für materielle Zufälle und den ersten Versuch, schaffen ihre Werke sowohl eine Ambivalenz von vertrauter Nähe und kühler Distanz, als auch von Stabilität und Verletzlichkeit. Nürnberger widersetzt sich bewusst einer klaren Kategorisierung, wodurch ihre Arbeiten in dieser Zerrissenheit letztendlich ihre Wirkung erlangen.

unauffällig geil, Austellung von Lisa Nürnberger, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 64 - 66 HH, Ausstellung bis Sonntag, 01. Dezember (mittwochs - sonntags 14 - 18 Uhr)

Montag, 25. November: Der Erste Mensch

(Martin)

Die unglaubliche Geschichte einer Kindheit nach Albert Camus

In einem erzählerischen Parforceritt entführt Wolfram Koch sein Publikum als Ich-Erzähler in eine Welt voller Armut und natürlicher Schönheit. Und die Musik des Orchestre du Soleil liefert den mitreißenden Soundtrack zu diesem hochaktuellen Stück, an dessen Ende ein Mann, der als Kind in einer Familie von Analphabeten aufwächst, mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wird. 

Es ist die Kindheits-Geschichte Albert Camus‘. In dessen autobiographischen Roman »Der erste Mensch« begibt sich der Protagonist auf die Suche nach seinem Vater, der im Ersten Weltkrieg gefallen ist und den er nie kennengelernt hat. 

Damit beginnt für den Erzähler eine Reise zurück in seine Kindheit. Er kehrt heim in die Hitze Algiers, in die Armut und die Unschuld. Er erzählt von seiner schweigsamen Mutter im Armenviertel Algiers und der dominanten Großmutter, die nur durch die Unterstützung seines Volksschul-Lehrers davon überzeugt werden kann, dass der Junge ins Gymnasium gehört. Dort, »geworfen in eine unbekannte Welt«, der »unschuldigen Welt entrissen«, begreift er, »dass ich alles, was ich wollte, erreichen würde, und dass nichts, was von dieser Welt ist, mir jemals unmöglich sein würde.«

Der Regisseur und Produzent Martin Mühleis hat den Roman für die Bühne bearbeitet zu einer eigenwilligen Spielform aus Schauspiel, Lesung und Konzert. In seinen Bühnenarbeiten hat Mühleis eine eigene Form entwickelt, eine »Architektur aus Sprache, Musik, Lichtdesign und Schauspiel« (Der Tagesspiegel, Berlin). Es gelingt ihm, Literatur für die Bühne zu adaptieren, ohne sie in Struktur, Rhythmus und Sprache zu verändern. Aus den literarischen Vorlagen entstehen auf diese Weise eigene Bühnenwerke, die den Zuschauer zum Mitgestalter machen. Mühleis' reduzierte, kargen Erzählformen bewirken, dass ein wesentlicher Teil der Geschichte in der Phantasie des Betrachters entsteht.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/der-erste-mensch-/2178/

Montag, 25. November um 19.30 Uhr
Schauspiel Frankfurt – Großes Haus
Foto: © Veranstalter*in

Samstag 26. November: "Die fabulösen Kalem'Brothers: Spelunkenmusik

(Daniela)

Eine explosive Mischung aus Folk, Rockabilly, Jazz und Wirrsinn.
Die 4 fabulösen Kalem Brothers sind fröhliche Bürger der maritimen Bergnation Wirrgisien.
Mit Spielfreude, Fiddle, Kontrabass, Mandoline, Gitarre, Gesang und irgendetwas rhythmischem gehts wild gediegen zur Sache.
Beinahe alle ihrer traditionellen Lieder sind selbst erfunden und werden zumeist in deutscher Sprache wiedergegeben.
Allem Hintersinn zum Trotze handelt das Programm vom ganz normalen Leben zwischen Gefängnis, Seemannsgarn und verlorener Liebe.
Ein paar gründlich umgebaute Perlen der Musikgeschichte runden alles ab.
Wie sich das anhört? Kommt vorbei...
Auf gemeinsames Feiern freuen sich die fabulösen Kalem' Brothers und der Club Voltaire. www.youtube.com/watch?v=uRBB42QbWp0

Beginn 20:00 Uhr, Eintritt frei
verein club voltaire e.V., Kleine Hochstraße 5

Mittwoch, 27. November: Schröder+ (Sylvie Schenk)

(Uwe)

Schröder+ ist ein super Format der Romanfabrik, die der Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder kuratiert und moderiert. Ausgewählt hat er fpr sie nicht aktuelle Neuerscheinungen, sondern von ihm besonders wertgeschätzte Autorinnen und Autoren, deren bestimmte biographische Erfahrungen sich auf besondere Weise in ihrem literarischen Werk widerspiegeln. Es geht Schröder um die Verbindung von Werkschau und Porträt, über die er ausführlich mit den Autor*innen sprechen möchte. So auch mit Sylvie Schenk, die 1944 in Chambery/Frankreich geboren wurde und seit 1966 in Deutschland lebt. Ihre Romane sind schmal, autobiografisch grundiert, erzählen von verzweigten Familiengeschichten, und das auf einem sehr schmalen Grat zwischen Komik und Tragik, auf dem Sylvie Schenk in einer knappen Sprache kunstvoll balanciert. Sie stand mit ihrem Roman Maman (Hanser Verlag) 2023 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr. 
19:30 Uhr
Foto: Peter-Andreas-Hassiepen

Mittwoch, 27. November: Die Nerven

(Andrea)

Nachdem ich neulich mit Stefan (x) telefoniert habe und er von den Nerven schwärmte, habe ich mich gleich mal rein- und warmgehört und will die live: "Seit 2010 gibt es DIE NERVEN, gegründet in Esslingen und mittlerweile verteilt auf Stuttgart und Berlin gelten sie heute nicht nur als eine der besten Live-Bands des Landes: Nach einer an kreativem Schöpfungswillen unvergleichlichen Flut an Digital- Releases erschien 2012 FLUIDUM (Fin Du Monde/This Charming Man Records), 2014 gefolgt von FUN (ebd.), von Jan Wigger (Spiegel Online) als "eine der wichtigsten und besten deutschsprachigen Platten dieses Jahrzehnts" verstanden. Stets glaubwürdig und dem Underground verbunden geblieben spielten sich DIE NERVEN in den folgenden Jahren durch die Clubs und Festivals (Roskilde, Melt!, Appletree Garden, Sziget, Eurosonic), unternahmen eine Israel-Tour und veröffentlichten als erste deutschsprachige Band auf dem stilprägenden US-amerikanischen Label Amphetamine Reptile Records."(...)"Die erste Singleauskopplung EUROPA wird live im TV im ZDF Magazin Royale präsentiert, das Album steigt auf Platz 17 der Top 100 Albumcharts ein und wird anschließend umfangreich betourt. DIE NERVEN sind nicht mehr wegzudenken aus den lebendigen Regionen der Musikwelt – sie befeuern und prägen sie! Und das nicht nur durch die Band selbst: Kevin Kuhn, einer der melodischsten und eigenständigsten Schlagzeuger der Gegenwart, trommelt auch bei Gordon Raphael und Wolf Mountains, Julian Knoth legt mit dem Peter Muffin Trio und Yum Yum Club beindruckende, wuchtige und der Avantgarde nahe Platten vor, und Max Rieger (u.a. All diese Gewalt) produziert sich mit Casper, Drangsal, Die Selektion, Friends Of Gas, Ilgen-Nur, Jungstötter, Stella Sommer etc. an die Spitze der deutschen Musikindustrie jenseits vorhersehbarer Plastikwerke. Im September 2024 wird ihr bereits sechstes Studioalbum WIR WAREN HIER auf Glitterhouse Records erscheinen, gefolgt von einer ausgedehnten Tournee." Da sind wir, heute Abend, 19 Uhr.

Das Bett, Schmidtstraße 12, Frankfurt

Donnerstag, 28. November: Malik Harris

(Uwe)

Im November spielt Malik Harris mit neun Stopps eine ausgedehnte Deutschlandtour – bei der er mit seiner Loop-Station als Ein-Mann-Band auf der Bühne stehen wird, wie er es bereits im Vorprogramm großer Stars, wie Tom Odell, James Blunt oder Callum Scott, erfolgreich bewiesen hat. Einer seiner bekanntesten Hitsist der Track „Rockstars“ – mit dem Malik Harris 2022 für Deutschland beim ESC in Turin antrat.


Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Robin-Karow

Donnerstag, 28. November: Of/ „Erinnerungen an Alt-Offenbach“ und „Ein Nachruf“

(Andrea)

Eine spannende Reihe, die mein ehemaliger Chef im Ruhestand ersonnen hat: "Offenbach im Wandel" lässt einen ganz nostalgisch werden, Erinnerungen werden wach an die Hamburger Farm mit ihren köstlichen Apfeltaschen, die Rindswurst morgens um vier im Agree (die ich nie gegessen habe, aber sie hatte eine Magnetwirkung), die Busfahrt mit meiner Mutter zum Shoppen in der Frankfurter Straße, in der es seinerzeit noch viele gute Geschäfte gab. Alles Geschichte, aber um die soll es auch am dritten Abend der Reihe heute gehen (wobei ich die Zeit nicht miterlebt habe, deshalb für mich ein must see): "Filmregisseur Gerd Vollmer, der frühere Leiter des Offenbacher Stadtmuseums (heute Haus der Stadtgeschichte), war im Jahr 1960 als junger Maler in Paris und malte die dortigen Altstadtviertel. 1962 entdeckte er die malerische Atmosphäre der Offenbacher Altstadt, deren Zerstörung bereits geplant war, malte dort und drehte einen Film. Über die damaligen Geschehnisse und das Entstehen seines 1963/64 gedrehten Films „Erinnerungen an Alt-Offenbach“, der erst zwölf Jahre später fertiggestellt war, spricht Gerd Vollmer in seinem Einführungsvortrag. Danach drehte er einen zweiten Film. Inzwischen waren in der Innenstadt Hochhäuser gewachsen und sehr viel Beton verbaut worden. Im Jahr 1977 entstanden Aufnahmen, die die Aufnahmen aus dem Jahrzehnt zuvor ergänzen. Gerd Vollmer stellte daraus den Film „Ein Nachruf“ zusammen. Beide Filme zeigen somit den Zeitgeist der 1960er und 1970er Jahre in Offenbach am Main. Sie erlauben der Nachwelt den Vergleich, was im Zentrum der Stadt verloren ging und was an dieser Stelle neu gebaut wurde. Denkmalschutz gab es damals nicht, auch keine Rücksicht auf vorhandene Bausubstanz. Es ging darum, die Innenstadt – nachdem Offenbach am Main 1954 mit 100.000 Einwohnern Großstadt geworden war – in ihrem eigentlichen, vom Zweiten Weltkrieg kaum betroffenen Altstadtkern „modern“ und „autogerecht“ zu gestalten. Der Eintritt kostet fünf Euro. Für die Veranstaltung wird um Anmeldung per E-Mail unter hds-terminplanung@offenbach.de gebeten. Aufgrund der Brandschutzauflagen im Veranstaltungsraum dürfen maximal 160 Tickets verkauft werden. Es gibt eine Anmeldeliste, die Tickets müssen vorab an der Museumskasse abgeholt werden. Nicht abgeholte Tickets werden am Tag der Veranstaltung für andere Interessierte frei gegeben. Aufgrund der hohen Nachfrage sollen die Filme in naher Zukunft erneut gezeigt werden."

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, Offenbach

Donnertag, 28. November: Matthias Reim

(Uwe)

Die Lebensgeschichte von Matthias Reim ist mindestens genau so interessant wie seine überwiegend erfolgreiche Karriere. Natürlich gibt es da diesen einen Mega-Hit "Verdammt, ich lieb Dich", der alle seine anderen Lieder überstrahlt, Musik macht er aber bis heute. So erschien in diesem Jahr seine aktuelle Platte Zeppelin. Und live spielt er auch, an diesem Donnerstag im Zoom.

Zoom
F., Carl-Benz-Str 21
Einlass: 19 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Freitag, 29. November: Helmet - 30. Jahre Betty Tour

(Uwe)

Laut.de schrieb über die Band: „Helmet sind ein Meilenstein der Rockmusikszene von New York City. Irgendwo in der New Yorker Hardcore-Szene angesiedelt, hatten sich Helmet von Beginn an ihre eigene Nische eingerichtet, die später zahlreiche andere Bands beeinflussen sollte – nicht nur hinsichtlich musikalischer Einflüsse, sondern auch in Bezug auf Image und Auftreten.“

Ihr drittes Studioalbum erschien 1994 und ist damit schon 30 Jahre alt. Grund genug Songs von diesem Album und weitere Lieder zu feiern

Zoom
F., Carl-Benz-Str 21
Einlass: 18 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Freitag 29. November: „Paths Unseen: The Sounds of Glenkeen“

(Daniela)

Glenkeen Garden ist ein Landschaftspark an der Roaringwater Bay in West Cork in Irland, der von Ulrike Crespo gestaltet wurde. Seit 2021 ist er Standort eines Artist-in-Residence-Programms der Crespo Foundation. Arbeiten der bisherigen Resident:innen werden aktuell in der Ausstellung „The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt“ erstmals gemeinsam in Frankfurt gezeigt. (Siehe Tipp am Ende bei Januar/Februar)

„Paths Unseen: The Sounds of Glenkeen“ rückt nun die musikalischen und klanglichen Erkundungen Glenkeen Gardens durch Künstler:innen in den Fokus.

Mit einer Aufführung von Tania Rubios Komposition „The Language of Water“ (2021/2024) für Ensemble und Elektronik durch das Ensemble Modern, mit einem Elektro-Konzert von Marcus Maeder sowie einer Performance des Künstlerduos STRWÜÜ.

Künstler:innen

Tania Rubio
„The Language of Water“ (2021/24) uraufgeführt vom Ensemble Modern Konzert (10 Min)

STRWÜÜ
„Wǔ Lǐ Yún Wù“ 4.2-Kanal-Sound-Performance (30 Min)

Marcus Maeder
„Imeall an chosta“ Elektronisches Konzert (40–60 Min)

Datum:29. November 2024
Uhrzeit:19:30 Uhr
Ort: Open Space im Crespo Haus, Weißfrauenstraße 1–3, 60311 Frankfurt am Main
Kosten: Eintritt frei
Foto: STRWÜÜ — Jo Wanneng & Lukas Fütterer
Freitag, 29. November (und 01. / 05. - 08. Dezember): Prometheus

(Martin)

Prometheus nach Franz Kafka - Tanz/Performance

Wer es wagt, den Göttern den Himmel streitig zu machen, wird mit einem Leben auf Erden bestraft. Die Logik von Kampf und Bestrafung setzt sich unaufhörlich fort. Egal, wie weit man zurückschaut, scheint es, als habe sich das menschliche Dasein aus diesen Polen entwickelt – und im Umkehrschluss haben wir diese Logik auf alle anderen Lebewesen und Wesen übertragen. 

Prometheus, der zur Strafe ewig an den kaukasischen Felsen gekettet ist, ist längst mehr als nur eine Figur; er ist ein Sinnbild für den existenziellen Kampf ums Dasein. Er schenkte uns das Feuer und damit die Fähigkeit zur Technologie, dank der wir lange Zeit zugewinnen schienen – in der vermeintlichen Hoffnung, als menschliche Göttergestalten den Himmel auf Erden zu erreichen. 

Doch in Wahrheit sind wir nicht weiter fortgeschritten als zum Anfang unserer Erzählungen. Jede Niederlage wurde für die Menschen zum Beginn eines neuen Aufbegehrens. Doch ist nicht auch eine Existenz denkbar, die kein Überlebenskampf ist?

Ausgehend vom brasilianischen Jiu-Jitsu lösen wir Würge- und Haltegriffe aus der Logik des Gefechts und erproben eine Form des Niederlegens, die nicht als Aufgabe verstanden wird. So entsteht eine Choreografie, die auf den Widerstand gegen das Irdische verzichtet und nach einer Verbindung zum Boden sucht, die bei Kafka ihren Anfang nimmt: „[...] drückte sich Prometheus im Schmerz vor den zuhackenden Schnäbeln immer tiefer in den Felsen, bis er mit ihm eins wurde.“

Studio Naxos
20 Uhr
Solidarisches Preissystem, Hier geht’s zu den Reservierungen: https://studionaxos.de/de/produktionen/prometheus-nach-franz-kafka?d=1733684400
Foto: © Dorfproduct

Freitag, 29. November – Sonntag, 1. Dezember: Zusammenarbeit mit einem Toten / Współpraca ze zmarłym

(Martin)

Das Theater-Allround-Genie Arthur Romanowski unternimmt einen ebenso radikalen wie subjektiven Versuch, mit dem Tod in Verhandlung zu treten.  

Er erzählt von der psychischen Krankheit und vom Tod seines Vaters, der vermutlich ein Suizid war, aber auch von den Lebensgeschichten seiner Eltern, die 1986 aus Polen nach Deutschland einwanderten. Romanowski, unnachahmlich unerschrockenen, wagt einen Gang in die Unterwelt, an dessen Ende eine Feier des Lebens steht.  

Begleitet wird er von Suse Wächter, einer der bedeutendsten Puppenspieler*innen und -bauer*innen im deutschsprachigen Raum und dem legendären Frankfurter Jodlklub. Sie wandern durch groteske Welten, begegnen KI-generierten Avataren und verlieren bei alledem niemals ihren zutiefst berührenden Humor.

Der Tod erst bringt das Lachen, das den Lebenden manchmal im Halse stecken bleibt. 

Hier geht’s zu den Tickets 

Freitag, 29. und Samstag, 30. November um jeweils 20.00h
Sonntag, 1. Dezember um 18.00h
Theater im Mousonturm
Foto: © Homepage Mousonturm

Freitag, 29. November: Of/ Zwei zu Eins

(Andrea)

Mit der herrlich grotesken DDR-Komödie „Zwei zu Eins“ verschönert uns Daniel die tristen Tage. Die Geschichte klingt abenteuerlich und unterhaltsam und ist mit Sandra Hüller, Ronald Zehrfeld, Max Riemelt und dem Offenbacher Olli Dittrich wunderbar besetzt: "Maren, Robert und Volker sind seit ihrer Kindheit beste Freunde und stoßen im Sommer des Jahres 1990 zufällig auf mehrere Millionen der ehemaligen DDR-Mark. Trotz des geringen Werts des Geldes planen sie akribisch, es gemeinsam zu stehlen. Doch während sie sich dem Ziel nähern, wächst unter ihnen die Unsicherheit über die Konsequenzen ihres riskanten Vorhabens und ob es den Aufwand überhaupt wert ist." Das Kino Kulinarisch -Team garniert das Schauspiel-Fest mit Würzfleisch (Ragout Fin), Senfeiern, Püree und Donauwelle – und bleibt so kulinarisch wieder einmal Handlungsort, Film, Küche und Atmosphäre treu. Einlass ab 18.30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr. Tickets gibt es unter www.kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach

Samstag, 30. November & Sonntag, 01. Dezember: Einsame Menschen

(Martin)

Nach Gerhart Hauptmann

Die Frankfurter Rundschau endet die Premierenkritik mit den Worten: „Schöne Arbeit aller.“ – Das ist doch was! 

https://www.fr.de/kultur/theater/einsame-menschen-im-titania-man-haette-sich-so-viel-zu-geben-93378258.html

Johannes Vockerat, frisch promovierter Philosoph und Anthropologe, mietet für sich, seine junge Frau Katharina und das gemeinsame Kind eine schöne Villa am See. Fernab der Großstadt hofft er, Ruhe und Konzentration zu finden, um ein Buch zu schreiben, mit dem ihm der große Durchbruch in der Wissenschaftswelt gelingt. Aber es geht nicht voran mit seinem Werk. Er beginnt an sich zu zweifeln. Katharina kann ihm keine Hilfe sein. Sie hat nicht studiert und leidet darunter, dass sie ihm nicht helfen kann und dass Johannes den Kontakt zu seinem Freund, dem Maler Braun, vorzieht.

Da taucht eine Freundin von Braun auf: Anna, die er in Paris kennengelernt hat. Johannes trifft in ihr einen Menschen, der ihn und seine Forschung versteht und inspiriert: Jetzt wird der große Wurf gelingen! Katharina bewundert die Fremde, die intelligent, frei und selbstsicher auftritt und als Gast in ihrem Haus weilt. Anna verkörpert für sie die Frau, die sie selbst gerne sein würde. Anna ihrerseits findet in Katharina einen Menschen, dem sie sich öffnen kann, dem sie vertraut, der ihr emotionalen Halt gibt.

Die drei Menschen haben einander viel zu geben, wenn nicht Selbstzweifel und die Angst, selber nicht zu genügen, ein gemeinsames Leben, das jeden von ihnen bereichern und beglücken würde, unmöglich macht.

Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/einsame-menschen

Samstag, 30. November um 20.00 Uhr und Sonntag, 1. Dezember um 18.00 Uhr
Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstr. 43 (Titania)
Foto: © FelixHolland.de

Noch bis zum 30. November: Ausstellung: Paul Hirsch - WANDEL

(Daniela)

Paul Hirsch zeigt in der Galerie DER MIXER, Fahrgasse 22, Frankfurt, seine neuen Skulpturen. Die meisten seiner Skulpturen können vom Betrachter verändert werden. Sein Anliegen ist es, den Betrachter in die Gestaltung und Aufbau seiner Skulpturen mit einzubeziehen. Die übliche Hierarchie und Distanz „hier der Künstler und seine Arbeit, dort der Betrachter“ will er aufbrechen, da er dies nicht mehr zeitgemäß findet. Seine Holzskulpturen bestehen aus mehreren beweglichen Teilen, die nahtlos aus einem Stamm gearbeitet sind.

Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag 11 – 16 Uhr. Am 17.11 Open Sunday von 14-18 Uhr. Mehr unter www.paulhirsch.de

Samstag 30. November: ON & ON mit den DJs DANNY SON & KOSMIK KAT

(Samstag)

Als Pedo die Veranstaltung das letzte Mal gemacht hat wollte ich unbedingt hin, hab es aber nicht geschafft. Ich bin bestimmt nicht die Zielgruppe, will aber heute unbedingt dabei sein!

ON & ON - Die neue Plattform für House-Musik und die House-Dance-Community

20:00    Einführung in House Dance mit Danny Son (kostenfrei)
21:00    Party with Danny Son & Kosmik Kat

"On & On" ist nicht nur der Titel des bahnbrechenden Tracks von Jesse Saunders, der 1984 veröffentlicht wurde und von vielen als die Geburtsstunde der House-Musik bezeichnet wird. Es ist auch der Name einer neuen Partyreihe, die House-Musik in all ihren lebendigen und vielfältigen Facetten zelebriert.

Danny Son und Kosmik Kat haben sich zusammengetan, um House-Musik in Frankfurt eine zusätzliche Plattform mit anderem Ansatz zu geben. Zwar gibt es Partyreihen, die sich der House-Musik verschrieben haben. Allerdings legen Danny und Kosmik Kat den Fokus auf die House Dance Community und auf Spielarten, die ihnen am Herzen liegen und die sie in der hiesigen Clubszene unterrepräsentiert empfinden.

Dazu sagen sie selbst: „Das Ziel von „On & On“ ist es, eine community-orientierte, musikalisch und menschlich vielfältige Tanzfläche zu schaffen, auf der die DJ-Sets zu einer rituellen Performance werden, die Spiritualität und menschliche Verbundenheit fördern.“

Kunstverein Familie Montez | Honsellstraße 7 (Honsellbrücke) | 60314 Frankfurt

Eintritt vor 22 Uhr €10,- | nach 22 Uhr 12€,-

DEZEMBER
Donnerstag 05. und Freitag 06. Dezember: The Pineapple Commitment

(Daniela)

Sarah Wissner hat, zusammen mit Jonas Arndt, ein neues Stüchk erarbeitet. Ich bin serh gespannt.

Sie schreiben: "Wir hatten fruchtbare Gedanken! Gemeinsam mit Jonas Arndt und Lara Epp haben wir ein besonderes Stück geschaffen – und freue mich sehr, zur Premiere von The Pineapple Commitment - Ein Gedankenkarusell zur Kinderfrage einzuladen!

What if you can’t have it all?

Mein inneres Kind hat Fragen und meine Ananas braucht Pflege. Und warum ist eigentlich alles beige? Die Fee hat gesagt, ich habe einen Wunsch frei und ich wünschte, ich wüsste, was ich will. Und überhaupt, wenn ich wirklich ein Kind wollte, sollte ich es dann nicht einfach fühlen?

In der Objekttheater-Performance „The Pineapple Commitment“ nähern wir uns der Frage des Kinderwunsches in einem absurden Gedankenspiel aus Träumen und Angstphantasien. Ehrlich und humorvoll taumeln wir zwischen persönlicher Überforderung und gesellschaftlichen Fragen, wühlen in Klischees und legen den Finger in die Wunde einer Zeit, in der Commitment nicht mehr selbstverständlich zu sein scheint.

Von und mit: Jonas Arndt und Sarah Wissner

Outside Eye: Lara Epp

Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Abend mit Euch zu teilen und Euch in das Gedankenkarussel von The Pineapple Commitment mit zu nehmen.

Wann: 5. und 6. Dezember 2024, 20 Uhr
Wo: Landungsbrücken Frankfurt, Gutleutstraße 294 (barrierefrei), 60327 Frankfurt am Main

Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/programm_aktuell.php

Freitag 06. Dezember: Vintage Soundsystem # 14 Woman of Dark Desire

(Daniela)

Ich kann mit Black Metal absolut nichts anfangen, aber der Ankündigungstext von Jennifer Konrad und Laura Seuffert hat mich jetzt sehr neugierig gemacht. Wenn ich Zeit habe, gehe ich hin, zumal die Vintage Soundsystem Abende immer super sind!

Black Metal hören nur Verbrecher, oder? Gott hassen, wütend sein und Kirchen anzünden – so lautet das Klischee, das viele mit diesem Musikgenre verbinden. Doch diese Sichtweise zeigt nur eine Facette eines vielschichtigen Phänomens. Denn nach den Kontroversen in Norwegen in den 1990er Jahren endete die Ära des Black Metal nicht, sondern er entwickelte sich weiter. Eine der extremsten Formen der Musik beschäftigt sich mit dem Eintauchen in Dunkelheit, der Abstraktion ins Nichts und der Transgression über den eigenen Körper hinaus. Elitarismus, Rebellion und Underground spielen eine zentrale Rolle, und diese Grenzüberschreitungen beschäftigen die Fangemeinde – denn die intensiven, oft verstörenden musikalischen Erfahrungen schrecken viele ab. Die Natur, ihre Rohheit und mystische Bedeutung wird oft besungen und gGleichzeitig hat sich über die Jahrzehnte eine faszinierende „Sprache“ des Black Metal entwickelt, ein Code, der Einsamkeit und eine Atmosphäre der „Eeriness Trueness“ ausdrückt, nach der musikalisch wie künstlerisch gestrebt wird .

Am 06.12. begibt sich das Vintage Soundsystem auf eine Reise durch die düsteren Klangwelten des Black Metal und erforscht die Entwicklung eines der kontroversesten und faszinierendsten Musikgenres unserer Zeit. In dieser Veranstaltung wird die Entstehung des Black Metal in den 1980er und 1990er Jahren sowie seine stilistische und musikalische Evolution beleuchtet, ebenso   sowie die bedrohliche Atmosphäre, die ihn seit jeher umgibt. Von den Ursprüngen in den rohen, ungeschliffenen Klängen der norwegischen Wälder bis hin zu modernen Subgenres, die den Geist des Black Metal in neue Richtungen tragen – die Entwicklungen werden nachgezeichnet, die dieses Genre zu einem breiteren kulturellen Phänomen gemacht haben.

Außerdem wird in dieser Veranstaltung ein oft übersehener Aspekt des Black Metals angesprochenBesonderes Augenmerk liegt auf einem oft übersehenen Aspekt: Frauen im Black Metal, die bereits von Anfang an präsent waren, und die Bedeutung von Genderidentitäten in der heutigen Szene, die sich inzwischen auch linksorientierten Strömungen öffnet. Welche Rolle spielen Frauen in einem Genre, das lange als von Männlichkeit dominiert galt? Wie lässt sich Männlichkeit überhaupt verstehen, wenn Make-up und Androgynität zu den wichtigsten Stilmitteln zählen? Und wie spiegeln sich Geschlechterfragen in der Musik, den Texten und der Szene wider, und wie brechen Künstler heute traditionelle Stereotype auf?

Abschreckend war gestern – hier erwartet Sie ein packender Einblick in die Geschichte und Philosophie des Black Metal.

Vintage Soundsystem # 14
Woman of Dark Desire
eine Vorstellung des Black Metal von Jennifer Konrad und Laura Seuffert
Freitag 6.12.2024 ab 19h
Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei,
Frankfurt
Eintritt frei

Samstag, 7. Dezember: Bad Orb/ Liquid Sound

(Andrea)

Die Ampel: zerbrochen, Amerika: unsicher, Deutschland: in der Krise. Unsichere Zeiten, da tut uns ein bisschen wohlige Wärme und gemütliches Floaten bei entspannten Klängen mehr als gut. Also, Badehose eingepackt und auf nach Bad Orb! Die Toskana-Therme mag ich ohnehin und weil Stefan X/ Kreuzer heute bei Liquid Sound auflegt, ist das ein wirklich guter Grund für eine entspannte Auszeit: "Stefan Kreuzers Liebe zu angenehmen analogen und digitalen Klängen ist der Antrieb für seine vielschichtigen DJ Auftritte. Ob unter freiem Himmel, im Café, im Club, ob über oder unter Wasser – alle Plätze haben Ihren eigenen Klang und Stefan ergründet diesen auf seine Art und Weise. Er spielt nun schon seit über 10 Jahren bei Liquid Sound und lässt die Beats durch das Wasser schweben, so let it float! https://liquidsoundclub.com/programm/stefan-kreuzer-2024
Ich habe gerade mal geschaut, ob sich der Ausflug nicht mit einem Besuch der Heyne Kunst Fabrik (die ja mal in Offenbach ihren Anfang nahm und tolle Akzente setzte) verbinden lässt. Leider gibt es aktuell keine Ausstellung, aber vielleicht lädt Thomas Kypta uns auf einen Kaffee?

Toskana Therme, Bad Orb

Bis Sonntag, 8. Dezember: "Ganz große Oper – viel mehr Theater" im DAM Ostend

(Petra)

Wie werden Bühnen in der Zukunft aussehen? Welche Gestalt können diese zentralen Orte der kollektiven kulturellen Begegnung haben? Welche Angebote müssen Opernhäuser und Theater als Orte des öffentlichen Lebens in Zukunft bieten? Diese Fragen stellte die Ausstellung "Große Oper – viel Theater" bereits 2018. In Frankfurt und anderen Städten wurden seither intensive, oft kontroverse Diskussionen um Sanierung oder Neubau von diesen Kulturbauten mit hohem Stellenwert für die Stadtgesellschaft weitergeführt. Das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt nimmt jetzt den Faden wieder auf, vergleicht die Entwicklungen in verschiedenen Städten und stellt auch zwei aktuelle best-practice-Beispiele vor. Ebenso nimmt die Ausstellung die Standortvarianten für Oper und Schauspiel in Frankfurt am Main in den Blick.

Ganz große Oper – viel mehr Theater, Ausstellung, Ort: Deutsches Architekturmuseum (DAM) im Ostend, Adresse: Henschelstraße 18, Eröffnung mit Dr. Ina Hartwig und Andrea Jürges, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung Öffnungszeiten: dienstags – sonntags 11 - 18 Uhr) Eintritt: 5 (3) Euro

Montag 09. Dezember: StreitClub #12 – „Freiheit wählen“

(Daniela)

Ich finde den Streitclub des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt eine sehr gelungenes Format.
Auf ihrer Veranstaltungsseite schreiben sie: "Streitkultur ist unverzichtbar für stabile zwischenmenschliche Beziehungen. Im Streit loten wir unsere wechselseitigen Grenzen aus, wir lernen an- und voneinander. Das gilt genauso für unser gesellschaftliches Zusammenleben. Erst im Ringen miteinander entdecken wir uns als Gesellschaft. Auf diese Weise entwickeln und testen wir politische Alternativen, die unser Zusammenleben strukturieren. Höchste Zeit also, dass wir uns darin wieder üben!"

StreitClub #12 – „Freiheit wählen“ [Sonderausgabe im Rahmen des Wissenschaftsjahrs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Thema „Freiheit“]

Mit:

  • Kristina Schröder (Bundesministerin a.D.)Bernd Ulrich (Journalist)
  • Nicole Deitelhoff und Michel Friedman
  • Schulklasse: Debattier-AG des Lessing-Gymnasiums Frankfurt

Bei der 12. Ausgabe des StreitClubs geht es um die Freiheit als das große Thema der Demokratie. Während die einen ihre Freiheit vom Staat bedroht sehen und nach immer mehr Entgrenzung streben, wollen andere genau das im Sinne einer öffentlichen Ordnung verhindert sehen, damit die Freiheit für alle erhalten bleibt. Es soll darüber diskutiert werden, wie das funktionieren kann und welche Form des Umgangs wir mit diesen widerstreitenden Ansprüchen suchen sollten. Aktuelle Anlässe, sich diesem Thema zu stellen, gibt es zur Genüge: ob nun die vergangenen Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg, die Wahl in den USA oder die nun anstehenden Neuwahlen. 

Alle Informationen unter: https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/category/veranstaltungen/streitclub/
09. Dezember 2024 | 19:30 – 21:30 Uhr | Fliegende Volksbühne Frankfurt

Der StreitClub ist eine Kooperation des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und The English Theatre Frankfurt

Donnerstag, 12. Dezember: Of/ Künstlergespräch

(Andrea)

Zur Eröffnung Ende Oktober habe ich es leider nicht geschafft, deshalb plane ich heute unbedingt den Besuch der Ausstellung "CAHIERS DE DOLÉANCES BESCHWERDEHEFTE" ein und gehe zum Künstlergespräch. Bürger:innenbeteiligung ist die grundlegende Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Wirksames politisches Handeln erfordert in Worten des französischen Philosophen Bruno Latour zunächst eine ‚Terrain-Beschreibung‘. Er greift damit die Beschwerdehefte der französischen Revolution wieder auf und fordert, dass Bürgerinnen und Bürger, vor dem aktiven Eingriff der Politik, zunächst ihre Vorstellungen von der Veränderung ihres Territoriums formulieren müssen. In seinem Ausstellungsprojekt ‚Cahiers de Doléances‘ nähert sich Peter Rippl Latours Vorschlag aus künstlerischer Perspektive. Vorgestellt werden 28 Bürger:innen aus Offenbach. Jedem Portrait zugeordnet – drei selbstgewählte Schlüsselbegriffe. Diese mal assoziativ beschreibenden, mal poetischen Begriffe sind auf verschieden Ebenen wirksam und formulieren direkt oder indirekt Forderungen an Politik und Mitmenschen. Trotz oder wegen der kondensierten Form macht dies ausgedehnte Geschichten sichtbar. Geschichten über Personen, ihre Identität und ihre Verbindung zum Territorium. Ziel ist es alle Menschen in die Gestaltung ihrer städtischen und sozialen Umgebung miteinzubeziehen. KÜNSTLERISCHES STATEMENT Künstlerische Prozesse sind eng mit der Konstruktion von Hoffnung verbunden. Hoffnung entsteht durch machen. Machen gründet sich auf der Veränderbarkeit der Situation. Noch ist die Zukunft unserer Städte offen. Wenn es uns nicht gelingt in der Stadt mehr als nur einen Ort der Kapitalanlage zu sehen, mehr als nur ein Ort zum Arbeiten, Schlafen und Konsumieren, dann wird es uns auch nicht gelingen, wieder vom Konsumenten zum Mitgestalter zu werden. In der Anonymität der modernen Stadt ist uns der Sinn für Gemeinschaft verloren gegangen. In unserer Einsamkeit und Passivität haben wir das Bewusstsein für das Politische verlernt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht aber nur durch Teilhabe. Eine lebenswerte Stadt kann also nur entstehen, wenn sie von uns mitgestaltet werden kann. Deswegen müssen wir die Stadt von unseren Bedürfnissen her definieren. Wir müssen Verantwortung für unsere Welt übernehmen. Denn städtische, wie gesellschaftliche Transformation ist ein fortlaufender Prozess, wir haben die Chance die Geschichte(n) und deren Inhalte mitzuschreiben. Dieses Mitformulieren der eigenen Geschichte ist gut für unsere Gesundheit, notwendig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wichtig für das Vertrauen in politische Prozesse. Bürgerbeteiligung wird so zu einer grundlegenden Voraussetzung für einen funktionierende Demokratie. Peter Rippl ist Absolvent der Hochschule für Gestaltung. Als visueller Künstler, Dokumentarfilmer und Autor lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main. Neben der Ausstellungstätigkeit, haben viele seiner Dokumentarfilme nationale und internationale Beachtung gefunden. Das Projekt ‚Cahiers de Doléances‘ wurde 2021 in der italienischen Industriestadt Taranto begonnen. Die Fortführung des Projekts in Chemnitz und Offenbach am Main wurde von der Stiftung Kulturfond/Neustart Kultur unterstützt. Das Bild ist eines von dreißig und zeigt Karl-Heinz, Kai´s Friseur aus der Senefelder Straße. Die Räume sind Dienstags, 14 bis 17 Uhr geöffnet, heute 18 Uhr.

HAUS DER STADTGESCHICHTE/ Erich Martin Raum, Bernardbau, Eingang B 2. Stock, , Herrnstraße, Offenbach

Freitag, 13. Dezember: Of/ 3 x FFM im KJK

(Andrea)

Freitag, der 13. und der Abend wird ein Fest! Zu allererst feiere ich, dass der Waggon im Exil (die Deichsanierung verschiebt sich zwar, für die sich btw leider viel zu wenig Menschen interessieren, aber es ist ohnehin zu kalt im Waggon), dem KJK eine Verjüngung beschert. Zumindest live ist mein Eindruck, spielen da immer Bands für die ZG +65. Heute weht ordentlich frischer Wind rein und die drei Bands sind jede für sich Zucker: "Die zweite Folge der neuen Staffel heisst 3 x FFM und ist das, was man auf englisch eine „gemischte Tasche“ nennt... Was THE STRAIGHT A, 375 CEG sowie THE BAD ME vor allem gemeinsam haben (abgesehen davon, daß sie alle interessante und unterhaltsame Varianten von Rockmusik spielen, die ihre Wurzeln in den Sechziger Jahren haben) ist vor allem die Tatsache, daß sie alle aus Frankfurt kommen (oder dort proben). Das alles wieder zu den im Waggon üblichen Bedingungen: Eintritt frei - aber bitte kleine (gerne auch größere!) Spende für die Bands, wenn euch Musik & unser Konzept gefallen!
THE STRAIGHT A spielen in der klassischen Besetzung Gesang/Gitarre, Schlagzeug und Bass und ihre Musik setzt sich zusammen aus krachigem Protopunk und eingängigen Melodiebögen und Hooklines, wie man sie vom legendären Motown Soul kennt. Ihre selbst geschriebene Rocksongs klingen authentisch, kommen rasch auf den Punkt und wollen vorallem eines nicht: langweilen! www.backstagepro.de/thestraighta
375 CEG sind Christina Drees mit Panther Duo Orgel und Korg MS-10, Matthias Vatter an der Gitarre, der fantastische Gerd Böhme am Schlagzeug und Dietrich Skrock mit einem Koffer voller Zeug. Gewappnet für alle Eventualitäten bringen sie einen Mix aus Krautpunk, „Experimental electronics and oldschool technology“, Rock ’n‘ Roll Trouble und anderen Alternativen. https://www.youtube.com/@375CEG
THE BAD ME Die Songs von THE BAD ME - das sind Suse Michel und Oli Rüger - stecken irgendwo im Morast aus sprödem Indierock und zeitlosem Schöngeist, mal Mal klein und zerbrochen, dann aber auch laut und auf eigene Art brachial. Auf der Bühne toben sie sich gemeinsam mit Tobi Wehner am Schlagzeug und Patrick Bayer am Bass deutlich bandlastiger aus: 80er No Wave, zeitloser Indie-Sound und clashiger Pop kreuzen sich mit modernem Irgendwas. Auch hier mal leise und klein - und im nächsten Moment spröde und rau. https://www.youtube.com/@THEBADME
Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr

KJK Sandgasse, Offenbach

Ab Samstag, 14. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2024 im 20. Jahr

(Martin)

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der eigentliche Weihnachtsgottesdienst! Schon im 20. Jahr wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!? 

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an. 

Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. 

Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“

Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. 

Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA

Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/

Samstag, 14. & Sonntag, 15. Dezember
Samstag, 21. & Sonntag, 22. & Montag, 23. Dezember
jeweils um 20.00h

Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Rebekka Waitz

Bis Ende Dezember: The Frankfurt Prototype am Senckenberg

(Petra)

Noch eine illustre, spannende Kooperation ist am Senckenberg Museum zu besichtigen bis zum Jahresende: Ein Pilotprojekt, das erstmals die Lehre von Architektur und Kunst zusammenführen will, um die Potenziale beider Disziplinen zu kombinieren (hier zu sehen das Visual zum Entwurf). Eine kleine öffentliche Markthalle im Erdgeschoss, Wohn- und Arbeitsräume für Studierende im ersten Stock und ein grüner "urbaner Filter" – das erwartet Euch im experimentellen Gebäude "The Frankfurt Prototype", das jetzt im Innenhof des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt zu sehen und zu begehen ist. Entworfen haben es Studierende der Städelschule und der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) zusammen mit Ingenieuren und Architekten sowie Forschenden der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die beratend zur Seite standen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, wie eine neue urbane Bautypologie aussehen kann, die bezahlbar und nachhaltig ist und den sozialen Zusammenhalt fördert. Für den Bau wurden wiederverwendeter Stahl und gebrauchtes Schalungsholz verwendet, um die CO2-Emissionen beim Bauen möglichst gering zu halten. Die kleine Markthalle, das "öffentliche Wohnzimmer" im Erdgeschoss, soll als Theaterbühne, Kino, Ausstellungsort und als Markt genutzt werden, wo nachhaltige landwirtschaftliche Produkte angeboten werden und über die Lebensmittelversorgung der Stadt diskutiert wird. Die oberen Etagen bestehen aus modularen vorfabrizierten Wohneinheiten, die mit gebrauchtem Schalungsholz aus dem Betonbau verkleidet sind und – anders als die üblichen Wohncontainer – flexibel miteinander verschaltet werden können, um verschiedenste Wohnbedürfnisse zu befriedigen. Hier ziehen die temporären Arbeitsräume des "Center for Contemporary Arts Afghanistan (CCAA)" aus Kabul ein, eine Initiative des afghanischen Malers und ehemaligen Direktors des CCAA, Rahraw Omarzad, der mit zwanzig seiner Studierenden in der Nähe von Frankfurt im Exil lebt. Eine "grüne urbane Filterwand" führt radikalere Visionen der Studierenden für ein Leben mit und in der Natur vor.

The Frankfurt Prototype, Ort: Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, Adresse: Senckenberganlage 25, Öffnungszeiten: täglich 10 - mindestens 18 Uhr, Programm mit Kino, Theater auf Instagram unter "frankfurtprototype"

Bis Ende Dezember: MISERY im Stalburg Theater

(Daniela)

Ich freue mich auf die Premiere von MISERY im Stalburg Theater. Ich bin zwar überhaupt kein Stephen King Fan und habe auch kein einziges Buch von ihm gelesen, aber ich bin ein großer Fan von Anja Kimmelmann, die mich mit ihrem Stück "Monika Haeger - inside stasi" total in den Bann gezogen hat und von Jochen Doering schon sehr lange, den ich nicht nur als Ritter Rost oder Zeynep toll fand, sondern vor allem in seiner Rolle in "Hass". Abgesehen von den beiden Schauspielern, führt Rainer Ewerrien Regie!

Das Stalburg Teater schreibt: 

MISERY - Nach dem Roman von Stephen King

Warum soll es denn auch nicht mal bei uns ein wenig gruseln? Das bietet sich doch an, gerade in dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Stalburg'schen Gemäuer, neben dem sich unser Theater befindet. Wohlan, dachten wir uns, dann tun wir es.

Nach kurzer Suche fiel uns dank des Verlags Ahn & Simrock ein Stoff zwischen die knochigen Finger, der sich bestens für einen schaurigen Theaterabend eignet. Sie wissen, es ist die Geschichte des Schriftstellers Paul Sheldon, der in den Bergen Colorados verunglückt und schwer verletzt in die Fänge der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes gerät – zufälligerweise "sein größter Fan", wie sie sagt. Ein Umstand, der Sheldon fast zum Verhängnis wird.

Ihr Debüt auf der Stalburg-Bühne gibt Anja Kimmelmann als Annie, in der Rolle von Paul sehen Sie den uns bestens vertrauten Jochen Döring. Die Regie lag in den bewährten Händen von Rainer Ewerrien.

Bis Ende Dezember. Infos und Tickets hier

Stalburg Theater, Glauburgstraße 80, Nordend

JANUAR & FEBRUAR 2025
Noch bis 26. Januar 2025: The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt

(Daniela)

Im Rahmen der Glenkeen Garden Residencies lädt die Crespo Foundation Künstler:innen zu dreimonatigen Aufenthalten nach Glenkeen Garden ein, während derer sie zum Thema „ArtNature/NatureArt“ forschen und arbeiten.

„The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt“ markiert in doppelter Hinsicht eine Premiere: Es ist die erste Ausstellung der ersten Phase der Glenkeen Garden Residencies und die erste Ausstellung im Open Space des neuen Crespo Haus in Frankfurt.

Die Ausstellung verkörpert außerdem das Kondensat eines Beziehungsgeflechts: von Ulrike Crespos Lebensmittelpunkten in Irland und Frankfurt, von ihrem Wirken als Fotokünstlerin und Gartengestalterin und von ihrer Aufmerksamkeit und Unterstützung für Künstler:innen.

https://www.crespo-foundation.de/de/programm/glenkeen-garden-residencies

Sa., 12.10.24—So., 26.01.25
Crespo Haus, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt
Eintritt frei

Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)

Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen.
Die Ausstellungist die erste Retrospektive von  Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.

Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei

MÄRZ & APRIL 2025
Bis Sonntag, 02. März 2025: Ausstellung "Das Anwesende des Abwesenden" im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Seit einigen Jahren entstehen hier immer wieder großartige Ausstellungen in Kooperation unter anderem mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dieses Mal mit dem Institut für Theoretische Physik, Goethe-Universität Frankfurt). Der thematische Faden klingt wie ein Widerspruch: "Das Anwesende des Abwesenden". Atemberaubende Kunstwerke und Wissenschaftsexponate laden zum Staunen und Berührtsein ein. Die Abgüsse von Menschen aus Pompeji, die vor fast 2000 Jahren aus dem Leben gerissen und vom Vulkanmaterial als Negativform erhalten wurden – was lassen sie die Betrachtenden erahnen? Die versteinerten Fußabdrücke prähistorischer Menschen, die vor 3,6 Milionen Jahren entstanden – was sagen sie uns über die Existenz dieser Menschen? Die monumentalen, sakralen Messingbilder von Tierabdrücken des jungen Künstlers Toni R. Toivonen – warum erschüttern sie uns? Der Ausstellungstitel spielt auf die Materie als Präsenz an, in der sich Spuren des Lebenden einschreiben. Dabei werden Exponate räumlich gegenübergestellt, die sowohl aus künstlerischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive die abstrakte Idee einer "Anwesenheit des Abwesenden" in einen erweiterten Denkraum stellt. Die kuratorische Erzählung wird sich bis zum astrophysikalischen Phänomen des Schwarzen Lochs vorwagen. Das Denken über Ausdehnung und Zeit und der Unendlichkeit des Alls liegen ausserhalb unseres menschlichen Vorstellungsvermögens und gleichzeitig öffnet es die Frage nach wer wir sind. Schwebend irgendwo zwischen Unermesslichkeit und Ewigkeit liegt unser Planet. Und für einen winzigen Moment öffnet das eigene Leben ein Fenster. Das Ich erlebt das Wunder der Realität durch die Sinne unseres Körpers. In flüchtigen Augenblicken verbinden wir uns mit der Ewigkeit und geben Spuren des Seins eine materielle Form. Kunst ist da ein Weg.

Die Anwesenheit des Abwesenden, Ausstellung mit: Heidi Bucher, Lawrence Malstaf, Marshmallow Laser Feast, Petra Noordkamp, Claudio Parmiggiani, Toni R. Toivonen und mit Exponaten aus dem Archäologischen Park von Pompeji, dem Prähistorischen Museum Florenz „Paolo Graziosi”, dem Naturhistorischen Museum Wien, dem LWL-Museum für Naturkunde, Münster, der Associazione Gibellina Parco Culturale und mit Luciano Rezzolla, Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt, kuratiert von: Franziska Nori, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Anita Lavorano und Laura Per, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags  - sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr

Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.

"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei

MAI & JUNI 2025
Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)

In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.

INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier 


Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.

Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast.
Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.