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| 08.11.2024 |
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Drei Generationen

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Was für Tage … da wäre Digital Detox genau richtig gewesen. So wacht man am Mittwoch mit Horrornachrichten aus den USA auf und während ich mit Andrea beim entspannten Weinabend in der Weinbar sitze, platzt die nächste Bombe…
Wie gut, dass ich gestern mal über Stunden mein Handy stummgeschaltet habe. Mein Sohn, Uwe und ich hatten meinem Vater zum 86. Geburtstag einen Stadionbesuch geschenkt. Wir starteten klassisch mit Schnitzel und Apfelwein im Kanonesteppel in Sachsenhausen. Die haben, ich glaube seit Corona, in ihrem Hof fünf kleine Gewächshäuser stehen, in denen es jeweils Platz für 8 Leute gibt. Das war supernett, denn Drinnen wäre es zu laut zum Unterhalten gewesen, denn mein Vater hatte die Hörgeräte zu Hause gelassen („Am Ende verliere ich die noch im Stadion.“). Den Espresso tranken wir dann aber lieber nebenan im Café Glücklich. Da wir volle Busse oder Züge zum Stadion vermeiden wollten waren wir schon sehr früh im Stadion und hatten ausreichend Zeit dafür, das Museum zu besichtigen, von dem mein Vater sehr begeistert war. Als er erfuhr, dass auch Schulkassen das Museum besuchen können, hatte er direkt wieder sein „Orga-Leuchten“ in den Augen und fragte mich, ob ich ihm dabei helfen könnte, dass er mal mit Steinbacher Kids zu Besuch kommen könnte.
Als politisch und gesellschaftlich interessierter Mensch war er aber auch sehr angetan vom Engagement des Museums, insbesondere von ihrem Projekt „Spurensuche“, welches es seit 2019 gibt. Zusammen mit dem Fritz-Bauer-Institut und der Fanbetreuung beschäftigt sich das Museum hierbei sehr intensiv mit der Eintracht während der NS-Zeit und darüber hinaus. Letzte Woche war die Auftaktveranstaltung der 5. Auflage. Es gibt vier weitere Veranstaltungen u.a. der Besuch im KZ Osthofen. Das Programm findet ihr hier. Ich werde am Mittwoch wieder im Museum sein, denn dann ist Vernissage der Ausstellung „Liebe Eintracht, ich bin verliebt“ anlässlich des 125 Geburtstags der Eintracht (mehr dazu in den Tipps) Ich weiß, dass Moni Port und Philip Waechter auch dabei sind (Spoiler: Philip wohl mit 80!! Exponaten) und freue mich auf den Mittwoch.
Nach dem Museum ging es nicht in den Stehblock. Ruben hatte Sitzplatztickets organisiert. Die Stimmung war da nicht so toll, wie „bei uns oben“ in der Nordwestkurve, aber dafür hatten wir eine wunderbare Sicht und ich habe jetzt erstmal gesehen, wie klein oder groß einige Spieler wirklich sind …. Und wir haben das großartige Tor von Marmoush sehr gut sehen können. Es war wirklich ein großartiger Tag und Digital Detox hat mir sehr gut getan.
Jetzt geht’s gleich wieder raus ins echte Leben: Zuerst ist Chorprobe und anschließend feiern die Frankfurter Grünen 45 Jahre! Ich habe gerade mal meine Ehrenurkunde rausgesucht. Ich bin jetzt auch schon seit 27 Jahren dabei. Ich freue mich sehr auf den Abend. Ich hoffe nur, es wird nicht zu wild, denn morgen früh muss ich schon um 08:30 Uhr los nach Völklingen. Zusammen mit zwei Freundinnen besuchen wir die Urban Art Biennale, die dieses Wochenende zu Ende geht. Ich war vor zwei Jahren schon da und es hat mir sehr gut gefallen. Ich bin gespannt, ob ich es am Abend dann noch wirklich zum Brilliant Soul Allnighter in die Romanfabrik schaffe.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung, bitte bis Freitag 08.11. 15:00 Uhr an: daniela@cappelluti.net
1 x 2 Tickets für Ein Käfig voller Narren am 8. oder 9.11. im Kellertheater. den Brilliant Soul am Samstag, den 09.11. Gewinnfrage: Welches Buch wird am 20.11. im ono2 vorgestellt?
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ZU GEWINNEN (Andrea)
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).
1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Giacomo Turra am Montag, 11. November im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Welches Stück ging Mozarts Singspiel "Die Entführung aus dem Serrail" voraus und wurde ein Jahr zuvor uraufgeführt?
1 x 2 Gästelistenplätze für Superbloom & Dear Seattle am 12. November im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: ‚Stille Nacht, Laute Waffen´ heisst es in welcher Galerie?
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Montreal am 15. November in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Gumbo Groove ist die Synthese aus welchen Duos?
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert Belmont und Constanze am 16. November in der Sparkasse Offenbach. Die Gewinnfrage lautet:Wo plaudert Hadi Khanjanpour?
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Freitag 08. - Sonntag 10. November: FRANKFURT SECRET

(Daniela)
Am Wochenende ist im neuen Massif Central im Bethmannhof und an der alten Location ehr viel los. Florian Joeckel, Master Mint beider Location schreibt:
"die FRANKFURT SECRET wird erwachsen! Mit über 40 Ausstellern aus aller Welt startet unser HERITAGE & VINTAGE FESTIVAL vom 08. bis 10. November 2024 durch. Was einst als kleines, feines B2B-Event begann, findet jetzt seinen Platz im „schönsten Kaufhaus der Stadt“ und ist bei freiem Eintritt für Jedermann zugänglich. Zudem feiert unser VOGEL STRAUSS CONCEPT STORE sein einjähriges Jubiläum – es gibt also jede Menge Gründe, um anzustoßen!
Wir laden euch mit großer Vorfreude zum Opening der FRANKFURT SECRET am Freitag, den 08. November ins MASSIF CENTRAL im Bethmannhof ein. Ab 15.00 Uhr starten wir mit spannenden Talks und Panels rund um das Thema Mode. Ab 18.00 Uhr geht es dann in die Party über – gemeinsam mit euch feiern wir im VOGEL STRAUSS und MASSIF CENTRAL den offiziellen Start des Festivals!
Im VOGEL STRAUSS findet an diesem Abend zudem ein ganz besonderes Midnight Shopping-Special statt, zu dem wir extra für diesen Tag ein paar exklusive Brands wie Fleurs de Bagne, Poet Audio und Blundstone für euch am Start haben.
Am Samstag, den 09. November und Sonntag, den 10. November geht es jeweils ab 10.00 Uhr morgens im MASSIF ARTS in der Eschersheimer Landstraße 28 mit shopping all day weiter. Dazu gibt es natürlich noch jede Menge kulinarische Specials und musikalische Akzente.
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Freitag, 08. November: Magdalena Ganter
(Uwe)
An der Universität der Künste studierte Magdalena Ganter Gesang / Tanz & Schauspiel und erhielt 2010 für ihre OneWomanPerformance Wädermaidli hän dicki Köpf das Diplom mit Auszeichnung. Im Anschluss tingelte die singende und tanzende Darstellerin für ein paar Jahre zwischen Wien, Prag, Amsterdam und Berlin von Theaterhäusern zu Varietézelten, und wirkte dabei immer mit besonderer Vorliebe an experimentellen Inszenierungen mit, ehe sie sich ganz ihrer kompositorischen Tätigkeit widmete.
Auf der Bühne ist die Vollblutperformerin in ihrem ureigenen Element. Hier gibt sich die Künstlerin ganz ihren Geschichten hin und entführt auf eine fantastisch abgründige Reise.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Marcus Engler
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Freitag, 08. November - Sonntag, 01. Dezember: Ausstellung Lisa Nürnberger im saasfee*pavillon
(Petra)
In "unauffällig geil" transformiert Lisa Nürnberger alltägliche Elemente aus dem städtischen Raum, indem sie diese aus einem funktionalen Kontext löst und in ihre Skulpturen sowie Zeichnungen überführt. Mit ihrer Vorliebe für materielle Zufälle und den ersten Versuch, schaffen ihre Werke sowohl eine Ambivalenz von vertrauter Nähe und kühler Distanz, als auch von Stabilität und Verletzlichkeit. Nürnberger widersetzt sich bewusst einer klaren Kategorisierung, wodurch ihre Arbeiten in dieser Zerrissenheit letztendlich ihre Wirkung erlangen.
unauffällig geil, Austellung von Lisa Nürnberger, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 64 - 66 HH, Opening 08.11., Uhrzeit: 19 - 23 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis Sonntag, 01. Dezember (mittwochs - sonntags 14 - 18 Uhr)
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Freitag 08. - 16. November: Ein Käfig voller Narren

(Daniela)
Das Kellertheater war das erste Frankfurter Theater in dem ich Anfang der 80er war. (Das Theaterprogramm von damals habe ich noch)
Heute und bis zum 16. November spielen sie: Ein Käfig voller Narren, eine Komödie in vier Akten, Deutsch von Charles Regnier
Jean Poirets Meisterwerk "Ein Käfig voller Narren" (Originaltitel: "La cage aux folles") entführt uns in das bunte Leben von Georges und Albin, einem nicht alltäglichen Paar, das seit über zwanzig Jahren den Nachtclub "Der Narrenkäfig" betreibt. Albin, auch als die bezaubernde Zaza bekannt, ist der strahlende Star der abendlichen Show, während Georges das Geschäft leitet.
Der friedliche Alltag des Paares gerät jedoch ins Wanken, als Laurent, Georges' Sohn aus einer flüchtigen Beziehung, ankündigt, heiraten zu wollen. Die Verlobte, Muriel, stammt aus einer erzkonservativen Familie, die sich leidenschaftlich gegen jegliche Freiheiten einsetzt, die nicht in ihr Weltbild passen. Die bevorstehende Begegnung der beiden so unterschiedlichen Familien droht, das Glück und die Zukunft von Laurent und Muriel zu gefährden.
Um den Familienfrieden zu wahren und Laurents Hochzeit nicht zu gefährden, beschließen Laurent und Georges, eine konventionelle Familie vorzutäuschen. Was folgt, ist ein turbulentes Versteckspiel, in dem Missverständnisse, Verwechslungen und Enthüllungen für eine Achterbahn der Gefühle sorgen.
Diese lebensbejahende Komödie, uraufgeführt 1973 im Théatre du Palais Royal in Paris, die auch als Film und Musical sagenhafte Erfolge feierte, ist eine Hommage an die Liebe, die Vielfalt und die Familie in all ihren Formen.
Freitag 8. November 2024 20:30 Uhr, Samstag 9. November 2024 20:30 Uhr, Freitag 15. November 2024 20:30 Uhr, Samstag 16. November 2024 20:30 Uhr https://kellertheater-frankfurt.de Tickets 16,- € ermäßigt 8,- €, Kellertheater, Mainstraße 2
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Musik: Herbstmusik, Counting Crows

(Uwe)
„Nebel hat sich über´s Land geschlichen letzte Nacht, es war auch gestern Abend schon viel Kälter, Straßenlampen werden bald noch früher angemacht … Hörst auch Du schon die Krähe schreien“ (Jocco Abendroth).
Es ist Herbst, das ist mit Abstand meine liebste Jahreszeit, weil dann u.a. die wunderbare melancholische Musik noch besser wirkt. Wie ein Strickpullover, der einfach besser in die Jahreszeit passt, als in den Sommer. Es gibt einige ganz großartige Herbst-Musikanten, einer meiner Favoriten ist hier die Band Counting Crows. Deren Debütalbum aus 1993 ist „August & Everything After“ ist von vorne bis hinten großartig und deshalb eine All-Time-Top-10-Platte. Der bekannteste Song der Platte / der Band ist „Mr. Jones“, eine eher schwungvolle Nummer, der Rest ist überwiegend eher ruhig. Sehr repräsentativ für die Band (überraschenderweise aus San Francisco und nicht von der Ostküste) ist Colorblind, der zweitbekannteste Song und möglicherweise ihr bester. In jedem Fall ist er vom letzten durchgängig guten Album. Trotzdem veröffentlichten Sie danach noch vereinzelt super Songs: - Colorblind (vom Album This Desert Life)
- A Long December (vom Album Recovering The Satellites)
- Rain King (vom Album August & Everything After)
- Miami (vom Album Hard Candy)
- You Can Count On Me (vom Album Saturday Nights & Sunday Mornings)
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Freitag 08. November: Lesung & Diskussion: "Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland "

(Daniela)
Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland Das zu kurze Leben meines Bruders Gökhan Gültekin und der Anschlag von Hanau
Vor fast 5 Jahren, am 19. Februar 2020 ermordete ein Attentäter in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven. Gökhan Gültekin war einer ihnen. Çetin Gültekin erzählt die berührende Geschichte seines Bruders und zeigt: Wir sind nicht »die Anderen«, wir sind ein Teil der deutschen Gesellschaft. Für die Angehörigen begann mit Gökhans Tod ein Albtraum. Die Familie ist zerrissen zwischen Trauer und dem Kampf um Gerechtigkeit, denn immer wieder kommen neue Versäumnisse der Behörden ans Licht. Seither setzen sich Çetin Gültekin und Mutlu Koçak dafür ein, dass die Opfer und deren Geschichten nicht vergessen werden – und kämpfen gegen den tief verwurzelten Rassismus in Deutschland.
Çetin Gültekin, geboren 1974, von Beruf Industriemechaniker, wurde nach dem Attentat zu einem der bekannten Gesichter im Kampf gegen Rassismus und für Aufklärung im Namen seines getöteten Bruders, aber auch für die anderen Opfer und Hinterbliebenen.
Mutlu Koçak, geboren 1991, ist gelernter Informatikkaufmann, studierte Soziologie und Politikwissenschaften und arbeitet als Medienberater. Als enger Freund unterstützt er Çetin Gültekin dabei, die Geschichte seines Bruders in dem 2024 erschienenen Buch Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland zu erzählen.
19:30 Uhr Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19 Eintritt: € 8.- (ermäßigt € 6.-)Vorverkauf: Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Tel. (069) 21230775
Für Häppchen und Wein sorgt wie immer der Förderverein FörSteR
Foto: ©Thomas Pirot
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Freitag, 08. & Samstag, 09. November: Soft Offer

(Martin)
Angela Alves - Tanz
Angela Alves ist Behindert. Ab und zu entzündet sich ein Nerv in ihrem Gehirn und dann kann sie zum Beispiel nicht mehr gut sehen, gehen, fühlen. Sie fragt sich, warum Behinderte Menschen immer dann sehr viel Anerkennung erhalten, wenn sie gegen ihre Erkrankung ankämpfen und sich besonders viel Mühe geben, konkurrenzfähig, verfügbar und sexy zu wirken.
Angela Alves will nicht kämpfen – schon gar nicht gegen sich selbst. Sie will nicht wegen oder trotz ihrer Behinderung produktiv sein (dürfen). Sie will einfach arbeiten, mit dem, was da ist. Mit den unverfügbaren Körpern, die gegen die Glorifizierung von Selbstausbeutung Widerstand leisten, indem sie sich der Unvorhersehbarkeit hingeben und dort aufweichen, wo sie sich selbst und anderen mit Härte begegnen.
This is a Soft Offer.
Mit ihrer gleichnamigen Soloperformance hat es Angela Alves 2019 direkt in die Schlagzeilen von renommierten Kulturmagazinen geschafft. Sechs Jahre nach der Premiere kehrt sie zu dieser Arbeit zurück und unterzieht sie einer Neubetrachtung: Wie schauen wir 2024 auf „diverse Körper“ im Tanz? Wer lacht über wen? Und dürfen jetzt auch alle wirklich überall mitmachen?
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/481919
Freitag, 8. und Samstag, 9. November um jeweils 20.00h Tanz im Mousonturm Foto: © Gerhard F. Ludwig
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Freitag, 08. und Samstag, 09. November: PTSD ZWANZIG

(Martin)
Erinnerungssplitter zum Reintreten.
„Ich habe im Leben eine einzige Entscheidung getroffen, Ein Telefonat. Der Rest hat sich immer irgendwie ergeben.“ Es ist eine Geschichte, an die man sich erinnert. Nicht nur einmal, sondern unaufhörlich, wie besessen. Jedes Mal ein bisschen anders erzählt. Details werden hinzugefügt oder weggelassen. Eine Geschichte über Sehnsucht, über Aufbruch, über Versuche, über das Scheitern. Egal. Über wieder versuchen, wieder scheitern, besser scheitern. Über das Wege finden zum Erinnern und zum Vergessen.
Dazu Geschichten von vielen verschiedenen anderen Menschen, die alle auf eine ganz bestimmte Weise miteinander verknüpft sind. Die Menschen und die Geschichten. Schnappschüsse, große und kleine. Und Sehnsucht. Erinnerungssplitter aus Träumen, Traumata, Aufbrüchen, Abbrüchen, Liebe, Trennung, Hoffnung, Verzweiflung, ergriffenen und verpassten Gelegenheiten. Splitter, die zusammengefügt ein Mosaik ergeben. Eine Projektionsfläche. Ein Bild. Einen Ort. Einen sicheren Hafen.
Auf der Suche nach der Geborgenheit einer Vergangenheit, die es niemals gab, außer in unserer trügerischen Erinnerung ist PTSD 20 ein Parforceritt durch die letzten 20 Jahre der eigenen und fremden Erinnerung und dem Raum dazwischen.
In einer simplen kleinen Performanceanordnung wird untersucht, wie Sprache, Erinnerung, Vergessen sich entwickeln, um Erlebnisse zu erhalten oder auszuradieren und vor allem, wie Menschen damit umgehen. Und welche Geschichten sie sich dabei, darüber und damit erzählen, wenn es passiert.
Der Anlass ist nicht ganz zufällig gewählt. Nur keine Feier des Vergangenen. Wir feiern nicht das, was wir mal gemacht haben oder von dem wir in der Rückschau glauben, es wäre gut, relevant, wichtig, richtig, mit Haltung, mit Humor, spannend, extrem, kontrovers, versichernd, verunsichernd, laut, leise, vielfältig, divers gewesen und habe Sinn gemacht und gehabt. Denn das sind Erinnerungen, die mit der Zeit verblassen. Wir feiern das, was wir machen. Und die Menschen, die es gemacht haben, machen und werden.
Hier geht’s zu dem Ticktets: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php
Freitag, 8. und Samstag, 9. November um jeweils 20.00 Uhr Landungsbrücken Frankfurt Foto: © Homepage Landungsbrücken
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Freitag, 08. (Premiere) – Sonntag, 10. November: The Imitation Game

(Martin)
Künstlerische trifft künstliche Intelligenz - Performance
K k k k k Kk k kkkok K kkk K Kk Kk k kk Keokk k K K Das war das erste Ergebnis als Programmiererin Janelle Shane vor ein paar Jahren KI den Prompt gab, einen "knock knock“-Witz zu schreiben. Nur eine Tasse Kaffee später fand Shane auf ihrem Bildschirm einen von KI generierten wahrhaftigen „knock knock“-Witz vor, der ihr sogar ein Schmunzeln entlocken konnte und den Anschein erweckte, menschengemacht zu sein.
Schon Jahrzehnte vorher veröffentlichte Informatiker Alan Turing mit IMITATION GAME einen Test, der ermitteln sollte, ob Maschinen denken können und trug so maßgeblich zur Entwicklung der künstlichen Intelligenz bei.
Heute wird KI als Bedrohung diskutiert, die ganze Branchen auf den Kopf stellt. In ihrer Spielshow-Variante THE IMITATION GAME fordert Judith Altmeyer KI heraus und fragt: Wie wollen wir uns in einer Welt, in der Mensch und Maschine immer enger miteinander verflochten sind, positionieren? Der Abend ist Teil der seriellen Unterwanderung von männerdominierten Show-Formaten und schließt an die Arbeit ESCA-LATE NIGHT SHOW. The show must go down (2023) an.
Hier geht‘s zur Reservierung: https://studionaxos.de/de/produktionen/the-imitation-game
Freitag, 8. (Premiere) – Sonntag, 10. November um jeweils 20.00 Uhr Studio Naxos / Solidarisches Preissystem Foto: © Tillmann Zizka
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Freitag, 08. bis Sonntag, 09. November: OF/HU/FFM Im Dunklen sehn

(Andrea)
Ach, schade, ich bin familienmäßig eingespannt, sonst würde ich hingehen: Vom 8. bis 10. November 2024 befragt »Im Dunkeln Sehn« in einem erweiterten mediengesellschaftlichen Rahmen die künstlerisch und filmisch formulierte Kritik an den Ermittlungen von rechtsextremen Gewalttaten in Deutschland seit den 1960er-Jahren und an der tatenlosen Kultur der Gleichgültigkeit. Am 4. November 2011 hat sich der NSU selbstenttarnt und damit einen vielfachen Schock ausgelöst. Die rassistisch motivierten, rechtsextremen Morde in München, Halle und Hanau und unzählige weitere Taten wurden erst im Nachgang in ihrem tatsächlichen Ausmaß erkennbar. Künstler_innen und Filmschaffende springen immer wieder in die Bresche und beginnen dort mit ihren Mitteln zu arbeiten, wohin die Behörden nicht vordringen, wo Leugnung und Kriminalisierung der Opfer und ihrer Familien in der breiten Öffentlichkeit und vor Gericht vorherrschen. Sie legen eine »Inventur des Ignorierens« (Natascha Sadr Haghighian) frei, suchen alternative Formen und Perspektiven, tun sich in Ausstellungsprojekten und Netzwerken zusammen.
Im Dunkeln sehen heißt sich Erfahrungen zuwenden, die für manche offensichtlich und andere unterschwellig den Alltag prägen, heißt Strukturen aufspüren, die in Institutionen wirken, die spalten, ausgrenzen und verletzen. Im Dunkeln sehen ist aber auch ein besonderes Angebot des Films: im Kino spannt sich ein Raum der Auseinandersetzung, der Hinwendung und Distanzierung auf; hier im Dunkeln sehen und hören wir konzentrierter zu, finden Zeit für neue Fragen, nehmen Kritik und alternative Gestaltungskräfte wahr.
Wir laden ein, gemeinsam Filme zu sehen und nachzudenken. Es kommen die Filmemacher_innen Hatice Ayten, Aysun Bademsoy, Cana Bilir-Meier, Pary El-Qalqili und Christiane Schmidt, Pınar Öğrenci, Natascha Sadr Haghighian und Julian Vogel; als weitere Gäste werden Kathrin Brinkmann, Annett Busch, Daniel Fairfax, Duygu Gürsel, Angelika Levi, Luise Schröder, Vassilis Tsianos, u.a. erwartet.
Freitag, 8. November 2024, Kinopolis Hanau 18 Uhr: Spuren – Die Opfer des NSU (Aysun Bademsoy, 2019) Vorführung in Anwesenheit der Regisseurin und weiteren Gästen, anschließend Empfang Samstag, 9. November 2024, HfG Offenbach (Aula) 9:30–20 Uhr: Filme von Hatice Ayten, Serap Berrakkarasu und Gisela Tuchtenhagen, Cana Bilir-Meier, Mareike Bernien und Alex Gerbaulet, Sefa Defterli, Pary El-Qalqili und Christiane Schmidt, Pınar Öğrenci, Natascha Sadr Haghighian, Navina Sundaram, Želimir Žilnik, u.a.; Screenings mit Gesprächen und Beiträgen der Filmemacher_innen und weiterer Gäste; Info- und Leseraum. Sonntag, 10. November 2024, Frankfurt 11:30 Uhr: Kino im DFF: Former East / Former West (Shelly Silver, 1990), Filmgespräch mit Angelika Levi u.a. 14 Uhr: Mal Seh’n Kino: Ausschnitte aus Einzeltäter Teil 3: Hanau (Julian Vogel, 2023), Werkstattgespräch mit Filmteam und Akteur_innen vor und hinter der Kamera 19 Uhr: Pupille – Kino in der Uni: Lehrerzimmer (Ilker Çatak, 2023)
Alle Filme in Originalfassung, zu weiten Teilen mit englischen Untertiteln.
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Freitag, 08. November: Of/ Adieu Cherie

(Andrea)
Desolé, auch diesen wunderbaren französischen Film plus lecker Essen werde ich leider verpassen: "Adieu Chérie – Trennung auf Französisch“mit Bœuf bourguignon, Kräuterseitling & Schwarzwälder Kirschtorte. Zum Film: Unter der Regie von Philippe Lefebvre („Willkommen im Hotel Mama“) liefern sich in „Adieu Chérie – Trennung auf Französisch“ zwei herausragende Charakterdarsteller ein Beziehungsduell mit allen Schikanen: Karin Viard („Verstehen Sie die Béliers?“) und Franck Dubosc („Die Rumba-Therapie“) verleihen ihren Figuren Verletzlichkeit und emotionale Tiefe – und gleichzeitig agieren sie als großartige, ungemein mitreißende Komödianten. Das Drehbuch schrieb Lefebvre zusammen mit der vielfach ausgezeichneten Schriftstellerin Maria Pourchet, die 2021 mit ihrem Roman „Feu“ auf der Auswahlliste für den Literaturpreis Prix Goncourt stand.
Wir durchleben diese schmerzliche wie köstliche Trennung natürlich mit französischem Gaumen. Das bedeutet kulinarisch nicht weniger als Bœuf bourguignon mit Pilzen und Rotwein zur Hauptspeise und eine Kräuterseitling-Pfanne mit Salsa für die Vegetarier. Beide Gerichte werden jeweils mit Süßkartoffelstampf und Wildkräutern serviert. Zum Nachtisch kredenzen wir – diese kleine Chérie-Anspielung muss uns diesmal gestattet sein: Schwarzwälder Kirschtorte! … während als Amuse-Gueule eine Mini-Spinat-Schafskäse-Quiche den Abend gemeinsam mit einem Glas Sekt eröffnen werden.
Bon appétit, Chérie! Getränke & Speisen ab 18.30 Uhr Tickets: www.kinokulinarisch.de
Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach
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Freitag 08. November: Lesung & DJ SET BRILLIANT SOUL X: The Night Before …

(Daniela)
Als Warm Up zum morgigen BRILLIANT SOUL gibt es heute eine Lesung und DJ Set im ono 2.
20 Uhr: TOBI DAHMEN: FAHRRADMOD Lesung Mods, Skinheads, Scooterboys – die britische Subkultur erreicht auch die Kleinstadt Wesel, in der Tobi in den Achtziger- und Neunzigerjahren aufwächst. Er wird Mod, übernimmt deren angesagten Style, hört Ska-Musik und sucht nach Anerkennung. Die Bewegung wird ihn nicht mehr loslassen, doch die Übergänge zu anderen Subkulturen sind fließend – und gefährlich.
Tobi Dahmen gelingt mit seiner autobiografischen Coming-of-Age-Graphic Novel eine eindringliche Erzählung über die Liebe zur Musik, Jugendkultur und die Gefahr auf den falschen Weg zu geraten. Sein bewegendes Werk liegt nun erstmalig in einer wertigen Softcoverausgabe vor.
"Dieses Werk ersetzt ganze Regalmeter Jugendkultur erläuternder und Subkulturen definierender Schwafelbücher. Dazu ist es wundervolle Literatur zum Thema „Erwachsenwerden“. Ein echter Klassiker!" – Götz Alsmann
Zum Autor:
Tobi Dahmen, geboren 1971 in Frankfurt/Main, wuchs in Wesel am Rhein auf und studierte Visuelle Kommunikation in Düsseldorf. Sein Diplom machte er mit dem illustrierten Buch „Poetry And All That Jazz“ zu einem Text von Jack Kerouac. Seitdem arbeitet er als Comiczeichner und Illustrator für die unterschiedlichsten Auftraggeber. Tobi Dahmen wurde bereits mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet, u.a. mit dem ICOM-Preis für den besten Kurzcomic und dem Red DotDesign Award. Seine zuerst als Webcomic veröffentlichte Comicgeschichte »Fahrradmod« erschien 2015 in Buchform bei Carlsen. 2024 veröffentlicht der Zeichner, der mittlerweile im niederländischen Utrecht lebt, seine Graphic Novel »Columbusstraße« in der er die Geschichten seiner Familie während und nach dem zweiten Weltkrieg aufarbeitet.
Ab 21 Uhr: DJs: CHRISTIAN BÖHNING (Turntable Sprezzatura Paderborn) DANIEL DRILLER (Frankfurt) MARCUS K (Topshake Soulknights Darmstadt)
BRILLIANT SOUL X: The Night Before … Lesung: Eintritt auf Spendenbasis DJ'Set: Eintritt: 8,- € ono2, Walter-Kolb-Str. 16 (barrierefrei), 60594 Frankfurt am Main
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GEROLLTES über den hessischen Sadion-Grand Slam

(Uwe)
Im Augenblick führt der FSV Frankfurt die Tabelle in der Regionalliga Südwest an. Das ist höchst erfreulich. Hoffentlich führt der Weg am Ende der Saison in die 3. Liga. Trotz des aktuellen Erfolges des FSV und trotz der Tatsache, dass der SV Wehen Wiesbaden als ehemaliger Zweit- und aktueller Drittligist nach Eintracht Frankfurt und dem SV Darmstadt 98 sportlich schon länger die „dritte Kraft“ im hessischen Fußball ist, gehört die Offenbacher Kickers natürlich zur hessischen „Big Three“ (angelehnt an Dig Five, die Top 5 der Wildtiere in großen afrikanischen Nationalparks). Die hängen sportlich seit Jahren in der Regionalliga fest, bewegen aber immer noch Massen und sorgen für Emotionen. Nicht nur für Gute, die Eintracht und Darmstadtfans schauen eher mit rotem Kopf in Richtung Bieberer Berg, untereinander und umgekehrt ist es aber auch so. Als Schalkefan fällt es mir leicht, mich zwischen den Fronten zu bewegen.
So konnte ich problemlos binnen weniger Wochen zwischen Fans aller drei Mannschaften zu stehen und mir entspannt Fußballspiele anschauen. Eigentlich wollte ich aus unterschiedlichen Gründen ja nicht mehr ins Stadion gehen, in den letzten Wochen ergaben sich wegen Freunden und Familie aber Besuche in der Nordwest-Kurve der Eintracht, auf der Südtribüne in Darmstadt und auf der ehemaligen Orion-Tribüne im neuen Stadion der Kickers. Die Spiele der Eintracht gegen Gladbach (Liga, nicht Pokal), der 5-1 Sieg von Darmstadt gegen Köln und das Pokal-Aus des OFC gegen Karlsruhe waren jeweils super, weil ich mit netten Menschen unterwegs war, die Spiele ein gutes Niveau hatten und weil in den Fanblocks / auf der An- und Abfahrt einiges passierte. Ich stand / saß wie immer im Stadion schweigend dazwischen und schaute mit einem kindlichen „Wieso – Weshalb – Warum“ – Interesse herum und hörte hin, was die Leute so von sich gaben.
Die Spiele waren eigentlich zweitrangig, weil ich mich an kleinen Dingen erfreuen konnte: An den wegen ihrer Sinnlosigkeit durchaus montypythonhaften Konflikten in der Straßenbahn, in der Schlange an der Wurstbude oder im Block. An alten (Kutten)Fans, sogenannte Originale, die für Block-Dress-Codes und Verhaltensregeln nur ein müdes Lächeln übrighaben. An Ordner vor Fanblocks, die nichts kontrollieren, selbst Stahlboxen nicht, die geschlossen an ihnen vorbei getragen werden und so weiter. Am meisten freute ich mich aber an die ergebnisunabhängige Herzlichkeit von einigen Leuten, mit denen man einen Nachmittag oder Abend teilte.
Der Bornheimer Hang, das Stadion des FSV, ruft übrigens auch schon.
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Bis Samstag, 09. November: Sheela

(Martin)
Fabrice Mazliah - Tanz
"Sheela" ist die Adaption eines Stückes, das 2021 für das Ballett der Opéra National de Lyon entstand. Choreograf Fabrice Mazliah schafft mit sechs Performerinnen ein Stück, das sich ganz auf deren Stimmen, die gemeinsame Präsenz und das Potenzial einer entfesselten Gemeinschaft konzentriert.
Inspiriert von historischen Arbeitspraktiken, bei denen das Singen die körperliche Arbeit begleitete, knüpft "Sheela" an eine Improvisationsaufgabe an, in der sich die Tänzerinnen ihrer bloßen Präsenz gewahr werden. Sie setzen sich einander aus und lernen voneinander, indem sie ihre Stimmen und ihren Gesang, ihre persönlichen Bewegungen und Hintergründe in der Gruppe teilen.
"Sheela" macht ein Echo dieser Bewegungsspuren hörbar und fragt: Wer beziehungsweise was zeigt sich dem Publikum in einem ineinanderfließenden, weiblich gelesenen Corpus, in dem die einzelnen Personen sich zu einem größeren Ganzen zusammenfinden und den Blick auf ihre Körper zurückwerfen?
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/481916
Donnerstag, 7. – Samstag, 9. November um jeweils 19.00h Tanz im Mousonturm/Frankfurt LAB (Gallus) Foto: © Agathe Poupeney
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Bis Samstag, 09. November: Schwanensee in Sneakers

(Martin)
Nora Otte & Anna Till / situation productions
150 Jahre Tanzgeschichte in 35 Minuten: Eine schwanenhafte Erscheinung in einem auffälligen, schwarz-weiß gemusterten Einteiler zeigt mit dem Finger in Richtung der Füße. Diese sind barfuß und stehen hintereinander, davor stehen zwei weiße Sneaker. Was ist Tanz? Was kann Tanz sein? Welche Körper tanzen? In der Soloperformance "Schwanensee in Sneakers" führen Choreografin Anna Till und Künstlerin Nora Otte in die facettenreichen Formen von Tanz ein und bringen die Kraft der Verwandlung zum Ausdruck, die jedem Körper innewohnt. Ein spielerischer Umgang mit den Meilensteinen der Tanzgeschichte – vom Klassiker „Schwanensee“ über den deutschen Ausdruckstanz bis hin zu den großen Namen des zeitgenössischen Tanzes.
So bewegt sich das Stück in einem Cross-over aus Stilen, die vom Alltäglichen zum Grotesken, vom Klassischen zum Experimentellen wechseln. Und fragt frei nebenbei: Ist das Warten auf den Bus eigentlich auch Tanz? "Schwanensee in Sneakers" vermittelt spielerisch europäische Tanzgeschichte und ihre Einflüsse. Die Inszenierung begreift sich als kreativer Wissenstransfer für Jugendliche, der nicht die Vollständigkeit sucht, sondern unterschiedliche Perspektiven auf Tanz und Bewegung weitergibt.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/13561/schwanensee-in-sneakers
Freitag, 8. und Samstag, 9. November um jeweils 16.00h Junge Theaterwerkstatt am Zoo/Zoogesellschaftshaus Foto: © Stephan Floss
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Ab Samstag, 9. November (Eröffnung) Stille Nacht, Laute Waffen – eine zerrissene Gesellschaft

(Martin)
Weihnachtsausstellung in der GALERIE GESAMTMETALL
Es gibt sie noch: Gewerbetreibende mit gesellschaftlichem Engagement, sozialem Gewissen und dem Mut, beides auch zu formulieren. Man kann das auch unternehmerische Verantwortung nennen!
„Nazi-Parolen werden wieder gesellschaftsfähig – Fremdenfeindlichkeit gilt wieder als normal. Wir stellen uns dagegen!
Es gibt echte Probleme in Deutschland und weltweit. Bildung, Umwelt, gesellschaftliche Veränderungen durch KI und demografischer Wandel sind einige der wirklich wichtigen Herausforderungen, für die wir dringend Lösungen brauchen.
Wir laden alle ein, sich für Freiheit, Gleichheit und Solidarität gemeinsam einzusetzen. Das kann unsere gespaltene Gesellschaft wieder zusammenführen – Weihnachten bietet sich dafür an.“
Tatsächlich laden Arne Peters und sein Team von GESAMTMETALL mit diesem Text in ihre Galerie Gesamtmetall ein! Die Galerie Gesamtmetall selbst ist eine eigene Schmuckschatulle. Unsagbar, wie viele Designer, unterschiedliche Schmuckstile und Schmuckstücke es dort zu entdecken gibt.
Arne und seine Mitarbeiter*innen können Geschichten zu den Kleinoden erzählen, kennen die Menschen dahinter persönlich, haben Schmuckwissen, können beraten und haben für jede/n einzelne/n Kundin/Kunden einen treffsicheren individuellen Blick.
Und gleichsam: Mit dem Motto der diesjährigen Ausstellung ‚Stille Nacht, Laute Waffen – eine zerrissene Gesellschaft‘ geht es GALERIE GESAMTMETALL um das Große und Ganze…
Macht euch hübsch, seid unbeugsam, tragt Geschmeide: schmückt euch mit GESAMTMETALL! https://galerie-gesamtmetall.com
GALERIE GESAMTMETALL, Liebfrauenberg 52, 60313 Frankfurt am Main Foto: © Galerie Gesamtmetall
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CASTING Junges Staatsmusical

(Martin)
Am Samstag, den 30. November 2024 um 11 Uhr findet das Casting für die neue Musical-Produktion (Titel wird noch bekannt gegeben) des Jungen Staatsmusicals unter der Leitung von Iris Limbarth am Hessischen Staatstheater Wiesbaden statt.
Gesucht werden begabte junge Leute im Alter von 15 – 25 Jahren für verschiedene Hauptrollen und das Ensemble. Für das Casting ist eine Anmeldung erforderlich. Diese richtet man an junges-staatsmusical@staatstheater-wiesbaden.de.
Eine eventuelle Fortsetzung des Castings findet am Folgetag, Sonntag, den 01. Dezember 2024 ab 13 Uhr statt.
Vorzubereiten sind zwei Songs nach Wahl aus dem Bereich Musical/Pop (die Noten oder ein Playback müssen selbst mitgebracht werden, heruntergeladen auf einen Stick oder ein Handy) und ein gestalteter Schauspieltext. Außerdem findet ein Tanz- und Bewegungstraining statt, deshalb sind Trainingsbekleidung sowie Schläppchen, Dance-sneaker oder Socken mitzubringen.
Treffpunkt ist Samstag um 10:30 Uhr an der Pforte des Bühneneingangs des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden (Am Warmen Damm). Es beginnt für alle gemeinsam um 11 Uhr und endet gegen 18 Uhr.
Für unschlüssige Interessenten gibt es einen Infoabend am Montag, den 18. November um 18:30 Uhr. Treffpunkt ist auch hier an der Pforte des Bühneneingangs.
Weitere Informationen gibts unter: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/sparten/junges-staatsmusical/casting/
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Samstag 09. November: Der große CumEx-Raub

(Daniela)
Der große CumEx-Raub: Milliarden an Steuerrückerstattungen erschlichen - nie gezahlt und dem Gemeinwesen entzogen
- Beteiligte ohne Unrechtsbewusstsein
- der Staat ohne Aufklärungswille?
Mit Anne Brorhilker von FINANZWENDE e.V. bis vor kurzem als Oberstaatsanwältin und Hauptabteilungsleiterin zur Bearbeitung von CumEx-Delikten das Gesicht des Rechtsstaats
Begrüßung
13.15 bis 14.15 Uhr: Steuerraub zu verfolgen ist in Deutschland eine schwierige Angelegenheit
Pause
14.30 bis 15.30 Uhr: Warum Demokratie und Rechtsstaat gefährdet sind und was zu tun wäre
Neben den Berichten, Einschätzungen und Perspektiven aus der Praxis stehen bei BCC die folgenden Aspekte immer auch im Vordergrund: - Die wirtschafts- und rechtsstrukturellen Möglichkeiten zur Rechtsumgehung
- Die Idee der Wirtschaftsdemokratie als Alternative (Möglichkeiten und Grenzen)
Samstag, 9. Nov. 2024 | 13-16 Uhr Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, 60311 Frankfurt a.M. Teilnahmebeitrag: 10/5/1 Euro (Nichtmitglieder/Mitglieder/mit Kulturpass)
Veranstalter:in: Business Crime Control e.V., ist eine unabhängige Aufklärungs- und Hilfsorganisation von Bürger- und Menschenrechtlern, die 1991 den gemeinnützigen Verein BCC gegründet haben und seither mit Fallanalysen, Recherchen, wissenschaftlich gestützter Beratung und öffentlicher Aufklärungsarbeit über die Sozialschädlichkeit und Umweltfeindlichkeit der kriminellen Ökonomie zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität, Organisierter Kriminalität und Korruption einen eigenständigen, vom kapitalfrommen Mainstream abweichenden Beitrag leisten.
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Samstag 09. November: BRILLIANT SOUL Allnighter X

(Daniela)
Endlich! 5 Jahre mussten wir warten. Jetzt ist es wieder soweit: Der BRILLIANT SOUL Allnighter kommt, bereits zum 10. Mal nach Frankfurt!
Soul music from the 6ties up to today in one room!
DJs: TERRY JONES (London) MALAYKA ERPEN (Soulshakers Bamberg) ATZE KNAUF (Sundae Soul Recordings | Uptight) Matthias WesterWELLER (Sundae Soul Rec. | Uptight)
It's here! Finally! Took us just 5 years to come up with BRILLIANT SOUL edition No. 10 of Frankfurt’s all eras and styles soul allnighter! Of course again with our loyal London guest: Terry Jones!
And a very special guest from Bamberg: Malayka Erpen!
And we have a NEW venue as well: Romanfabrik!
Encircling Malayka and Terry behind the decks as always you have ANDREAS »ATZE« KNAUF – original founder and DJ at UPTIGHT – The Frankfurt Soul Weekend and SUNDAE SOUL RECORDINGS mastermind plus MATTHIAS »WELLER« WESTERWELLER – jack-of-all-trades and BRILLIANT SOUL founder along with the lovely Silke who you’ll find mostly spinning on the floor to some sixties sounds.
Terry Jones ist bereits seit 1969 DJ - und europaweit einer der gefragtesten Modern Soul DJs. TJ, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, versteht es, sein Publikum von Anfang bis Ende zu faszinieren. Und das nicht nur mit seiner Musik, nein, auch seine charmanten Ansagen am Mikrofon versprechen Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Malayka Erpen ist Mitgründerin des seit 2002 stattfindenden SoulShakers Bamberg Weekender. Die Weltenbummlerin tritt regelmäßig mit dem international renommierten Beirut Groove Collective in London und Beirut auf. Mit einer Vorliebe für die Klänge der 70er, 80er, Soul, Jazz, Island Funk und Boogie hat Malayka ihre Platten auf großartigen Soul-Events überall von den USA bis Japan gespielt.
Die beiden Mitorganisatoren, DJs und Frankfurter Lokalmatadoren und Macher des legendären UPTIGHT – The Frankfurt Soul Weekends – Andreas »Atze« Knauf und Matthias „Weller“ Westerweller ergänzen wie immer das Line Up. Romanfabrik e.V., Hanauer Landstraße 186, 60314 Frankfurt am Main
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Samstag, 09. und Sonntag, 10. November: An Accident / a Life

(Martin)
Marc Brrew / Sidi Larbi Cherkaoui - Tanz
"An Accident / a Life" von Marc Brew und Sidi Larbi Cherkaoui ist ein atemberaubendes visuelles Theatererlebnis, das Musik, Tanz, Erzählung, Film und ein Auto verbindet. Ausgehend von der eigenen Lebensgeschichte erforschen die beiden Choreografen, was es bedeutet, wenn im Leben plötzlich alles kopfsteht. Für Marc Brew war es der Autounfall, der ihn dazu zwang, von einer Sekunde zur nächsten seine Vorstellung von Bewegung und Tanz neu zu erfinden. Das autobiografische Stück zeigt nicht nur die Momente in unserem Leben, in denen sich alles verändert, im Zentrum steht gleichsam die Frage, wie der Mensch mit einem solchen Schicksalsschlag umgeht. Was passiert, wenn sich der geplante Lebensweg verändert? Wie viel Entschlossenheit steckt in uns und lassen sich dadurch neue, andere Wege finden? Das Solo, das unter anderem im Rahmen einer Residenz-Extension der Tanzplattform Rhein-Main entwickelt wurde, ist die erste Zusammenarbeit des in Schottland lebenden australischen Tänzers und Choreografen Brew mit dem weltbekannten flämisch-marokkanischen Choreografen Cherkaoui.
Hier ein Eindruck von dem Abend: https://www.youtube.com/watch?v=qAUk3WOIGSs
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/spielplan/kalender/an-accident-a-life/472/
Samstag, 9. und Sonntag, 10. November um jeweils 19.30 Uhr Tanz im Staatstheater Wiesbaden Foto: © FilipVanRoe
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Samstag, 09. und Sonntag, 10. November: Einsame Menschen (weitere Termine)

(Martin)
Nach Gerhart Hauptmann
Die Frankfurter Rundschau endet die Premierenkritik mit den Worten: „Schöne Arbeit aller.“ – Das ist doch was!
https://www.fr.de/kultur/theater/einsame-menschen-im-titania-man-haette-sich-so-viel-zu-geben-93378258.html
Johannes Vockerat, frisch promovierter Philosoph und Anthropologe, mietet für sich, seine junge Frau Katharina und das gemeinsame Kind eine schöne Villa am See. Fernab der Großstadt hofft er, Ruhe und Konzentration zu finden, um ein Buch zu schreiben, mit dem ihm der große Durchbruch in der Wissenschaftswelt gelingt. Aber es geht nicht voran mit seinem Werk. Er beginnt an sich zu zweifeln. Katharina kann ihm keine Hilfe sein. Sie hat nicht studiert und leidet darunter, dass sie ihm nicht helfen kann und dass Johannes den Kontakt zu seinem Freund, dem Maler Braun, vorzieht.
Da taucht eine Freundin von Braun auf: Anna, die er in Paris kennengelernt hat. Johannes trifft in ihr einen Menschen, der ihn und seine Forschung versteht und inspiriert: Jetzt wird der große Wurf gelingen! Katharina bewundert die Fremde, die intelligent, frei und selbstsicher auftritt und als Gast in ihrem Haus weilt. Anna verkörpert für sie die Frau, die sie selbst gerne sein würde. Anna ihrerseits findet in Katharina einen Menschen, dem sie sich öffnen kann, dem sie vertraut, der ihr emotionalen Halt gibt.
Die drei Menschen haben einander viel zu geben, wenn nicht Selbstzweifel und die Angst, selber nicht zu genügen, ein gemeinsames Leben, das jeden von ihnen bereichern und beglücken würde, unmöglich macht.
Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/einsame-menschen
9. November um 20.00 Uhr Sonntag, 10. November um 18.00 Uhr Samstag, 30. November um 20.00 Uhr und Sonntag, 1. Dezember um 18.00 Uhr Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstr. 43 (Titania) Foto: © FelixHolland.de
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Samstag, 9. November: OF/ Gumbo Groove
(Andrea)
Heute Nachmittag bei ich erstmal bei den Kigääärs und ich bin schon ziemlich aufgeregt. Nicht wegen des Spiels, sondern weil die Mannschaft von 1974 kommt, Legenden sind sie allesamt. Otto Rehhagel und sogar Erwin Kostede soll kommen! Vielleicht bringen sie dem Verein die dringend gebrauchte Fortune, damit es bald wieder mit der 1. Liga klappt. Danach bin ich auf einem Geburtstag und später will ich mit Dany das Tanzbein schwingen, sonst würde ich mal in den Parkside-Studios vorbeischauen, dort spielt die kraftvolle Ute Jeutter. Mit Stairecaseblues, dazu gesellen sich Basspaartout, beide zusammen ergegeben: Gumbo Groove. Beide Duos haben sich hier im Studio gefunden und selbstverständlich wird hier auch der erste ekstatische Auftritt stattfinden. Wer da nicht kommt, wird es schwerstens bereuen. Abendkasse: Eintritt 15,00 € Einlass: ab 19:00 Uhr Beginn: 20.00 Uhr
Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei
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Sonntag 10. November: VITALIY BARAN QUARTETT
(Daniela)
Der Sonntag gehört der Couch... Sonst wäre ich heute Abend im Mampf beim VITALIY BARAN QUARTETT –Modern and Latin Jazz–
Christian Müntz (sax), Vitaliy Baran (p), Paul Schmandt (b), Uta Wagner (dr) Zum Repertoire des „Vitaliy Baran Quartetts“ gehören überwiegend Eigenkompositionen des Pianisten Vitaliy Baran, die seine Vorliebe für originelle harmonische und rhythmische Wendungen mit einprägsamen Melodielinien verbinden. Auf einen Nenner gebracht: Jazz, bei dem das Zuhören Spass macht, weil sich die Arrangements und Improvisationen ausdrucksvoll in der Spielfreude der Musiker widerspiegeln.
20:00 Uhr, Mampf, Sandweg 64, barrierefrei
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Sonntag, 10. November: Der Zauberlehrling

(Martin)
Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins vom Frankfurter Kinderschutzbund
Der Frankfurter Kinderschutzbund wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt, er setzt sich für die Rechte der Kinder ein, für ihren Schutz vor Gewalt und für die Bekämpfung von Armut. Nötig ist diese Arbeit: Im vergangenen Jahr zählte die polizeiliche Kriminalstatistik 16 375 Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5 Prozent bedeutet. Dunkelfeldforschungen gehen davon aus, dass etwa jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlitten hat.
Die Volksbühne im Großen Hirschgraben zeigt eine Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins des Frankfurter Kinderschutzbundes.
Der Zauberlehrling: Eine magische Inszenierung von Goethes Ballade für die ganze Familie. Begleitet von Klaviermusik erleben große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer das Abenteuer des Zauberlehrlings, seines Hexenmeisters und dessen Katze Cornelia und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt und seine Wahrzeichen.
Volksbühne im Großen Hirschgraben um 17.00h Zeichnung © Philip Waechter
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Bis 10. November: Ausstellung Rest in Soil, in Water, in Waithood

(Daniela)
Die Ausstellung präsentiert die erste Ausgabe des WAITHOOD Magazins, die sich mit der Idee des Ruhens als einem wichtigen Aspekt der gegenwärtigen Schwarzen Erfahrung in der Welt beschäftigt.
Die erste Ausgabe des Magazins WAITHOOD ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von 14 Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Denker:innen und Produzent:innen aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora, die ihre Ideen mit der Welt teilen, indem sie sich mit zeitgenössischer Kunst, dem urbanen Raum und den Bedingungen des Lebens in der Welt als rassifiziertes Subjekt auseinandersetzen, das sich der Prekarität bewusst ist, die die Welt für Schwarzen und Braunen Kunstschaffenden bereit hält. Das Magazin zeigt daher neue Wege auf, durch die andere Zukünfte vorstellbar werden, und präsentiert, wie die Autor:innen die erforderliche Arbeit leisten, um eine reale, lebendige und allgegenwärtige Schwarze Alltagssprache zu schaffen, die alt, jung, queer und in Bewegung ist!
Um diese innovative Publikation zu feiern, lädt WAITHOOD die Künstler:innen Ava Binta Giallo und Markus Zimmermann ein, den Ausstellungsraum in einen Ort des Versammelns, des Ruhens und des Träumens von einer befreiten Zukunft zu verwandeln. Das Magazin wird während der Ausstellungsdauer zum Erwerb erhältlich sein.
Details zur Ausstellung: Ausstellungstitel: Rest in Soil, in Water, in Waithood Ausstellung: 7. September bis 10. November 2024 Künstler:innen: Ava Binta Giallo, Markus Zimmermann Kuratorin: Ana Raquel Machava Ort: basis e.V., Gutleutstrasse 8-12, 60329 Frankfurt
(c) WAITHOOD - Issue 1 cover © Neec Nonso, 279 x 210 mm, designed by Ahomé Studio
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Montag, 11. November: FFM/ Giacomo Turra
(Andrea)
Supersympathisch ist dieser Giacomo Turra, geboren 1997 in Mailand , der als 13-jähriger – fasziniert von den Schallplatten seines Vaters von Stevie Wonder, Herbie Hancock und Weather Report – als Autodidakt mit dem Gitarrenspiel erlernte. Im Juli 2021 begann Giacomo Songs zu veröffentlichen. Sein erstes Album „The Groove Sessions“ enthielt zunächst neu arrangierte Cover wie zB „Virtual Insanity“ oder „24k Magic“. Im August 2022 releaste er seine erste eigene Single „Get Into The Groove“ und er begann Kollaborationen mit internationalen RnB- und Funk-Künstlern. Im April 2024 veröffentlichte er mit dem Bassvirtuosen Charles Berthoud aus UK den Song „Slapocalypse“, der innerhalb von nur einer Woche mehr als 4 Millionen Aufrufe verzeichnen konnte. Begleitet wird Giacomo bei seiner Tour von der Band The Funky Minutes.Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei
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Montag, 11. November: OF/ „Problematisierte polizeiliche Gewaltanwendungen und ihre Aufarbeitung

(Andrea)
Wahrscheinlich gehe ich heute ins Klingspor Museum, aber nicht, um mir die aktuelle Ausstellung "Same Bold Stories? Schriftgestaltung von Frauen und Queers im 20. und 21. Jahrhundert" anzuschauen (die ist wirklich beeindruckend und rückt zahlreiche Frauen, die mit Schrift und Form arbeiten/gearbeitet haben, in den Blick), sondern weil dort heute der 20. Vortrag der Veranstaltungsreihe „Goethe Lectures Offenbach“ stattfindet. Heute ist Prof. Dr. Tobias Singelnstein, Professor für Kriminologie und Strafrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main, zu Gast und spricht über polizeiliche Gewaltanwendungen, deren unterschiedliche Wahrnehmung durch die Beteiligten sowie deren juristische Aufarbeitung. Klar denkt man bei dem Titel gleich an Racist Profiling, NSU 2,.0 und verschiedene Auslegungen von Sacherhalten, um es mal diplomatisch zu formulieren... "Die Polizei ist unter bestimmten Voraussetzungen befugt, ausnahmsweise Gewalt anzuwenden, um polizeiliche Maßnahmen durchzusetzen. Dabei kann es zu Fehlern, Überschreitung der rechtlichen Grenzen und Missbrauch kommen. Gleichzeitig ist die aus dieser Gewaltbefugnis folgende Praxis gesellschaftlich durchaus umstritten. Vor diesem Hintergrund werden konkrete polizeiliche Gewaltanwendungen von Betroffenen und in der öffentlichen Debatte immer wieder problematisiert. Der Beitrag geht der Frage nach, wie dabei Diskrepanzen in der Wahrnehmung und Bewertung des Geschehens durch die verschiedenen Beteiligten entstehen und wie diese damit umgehen. Außerdem wird ein Blick auf die Aufarbeitung einschlägiger Vorwürfe insbesondere in folgenden Strafverfahren geworfen. Der Vortrag stützt sich auf die Ergebnisse des DFG-Forschungsprojekts „Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt:innen“ (https://kviapol.uni-frankfurt.de). Mehr über den Referenten Tobias Singelnstein ist Professor für Kriminologie und Strafrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt. Im Anschluss laden die Veranstalter die Gäste herzlich bei Getränken und Kleinigkeiten zum Austausch über den Abend, zum Netzwerken und zum Kontakte knüpfen ein.Beginn 19 Uhr
Klingspor Museum, Herrnstraße 80 (Südflügel des Büsing Palais), Offenbach
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Dienstag, 12. November: Vortrag – Planen, Bauen und Politik mit „Solutionism“

(Petra)
Ich finde das Projekt "Frankfurt Prototype" am Senckenberg Museum super: Im Vordergrund des regionalen Hochschulprojekts (Städelschule, Hochschule für Gestaltung Offenbach, University of Applied Sciences Frankfurt) steht die Frage, wie eine neue urbane Bautypologie aussehen kann. Sehen wir hier eine mögliche - temporäre - Lösung, die in die Zukunft weisen kann? Heute wird an der Städelschule unter dem (Buch-)Titel "Nonsolution" über das Konzept der aktiven Verweigerung bei gleichzeitigem Anstreben von Lösungen im Planen, Bauen sowie im Politischen allgemein diskutiert. Im Umgang mit sozialen Fragen, insbesondere von Raum- und Eigentumsproblemen, sind wir heute nach Meinung der Autoren Gabu Heindl und Drehli Robnik mit ideologischen Diskursen des "Solutionism" konfrontiert, die Strategien auf eine technische Dimension reduzieren und damit bestehende Machtverhältnisse unhinterfragt lassen. Fokussiert auf die irreduziblen Kontexte und Konsequenzen von Lösungen, aber zugleich unzufrieden mit einer gewissen Orthodoxie der Mehrdeutigkeit, schlagen sie "nonsolution" als einen radikal demokratischen Ansatz zum Problem der Lösung vor. Geprägt vom Soziologen, Historiker und Filmtheoretiker Siegfried Kracauer, eröffnet der Begriff nonsolution ein konzeptionelles Feld, um Formen zu skizzieren, die Gegenströmungen und Konflikte einbeziehen und darin über ihre Begrenzung hinausweisen. Thematisiert werden dabei verschiedene Beispiele aus Architektur und Stadtplanung (z.B. ein Wiener "Nicht-Bauplan"), aus sozialem Widerstand und politischer Theorie (als Verbindung von Bewegungen und Institutionen) sowie aus dem Mainstream-Kino.
Gabu Heindl & Drehli Robnik: Composing and decomposing a whole. Ideologies of solutionism and politics of nonsolution, Ort: Aula, Städelschule, Adresse: Dürerstraße 10, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei
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Dienstag, 12. November: FFM/ Superbloom & Dear Seattle

(Andrea)
Ich bin heute im Nachtleben, dort spielt ein hübsches Doppelback Alternative Rock aus Brooklyn und Sydney: Superbloom (USA) und Dear Seattle (AUS). Die Bands: Das jüngste Rock-Phänomen aus Brooklyn besteht aus vier Jungs, die genau die Songs machen, die sie hören wollen und trägt den Bandnamen Superbloom. Das bedeutet: heftige, übersteuerte Gitarren und krachende Drums; schwere, kraftvolle Riffs voller Leidenschaft und Energie; und eindringliche, mitreißende Gesangsmelodien, die noch wochenlang im Kopf hängen bleiben. DEAR SEATTLE Das Quartett aus Sydney ist die Alternative Punkrock Band, die mit ihren melodischen Rockbrettern gleichermaßen zum Headbangen und Mitsingen einlädt. Mit ihren bisher erschienenen Alben „Don’t Let Go“ (2019) und „Someday“ (2022) hat die Band sich in ihrer Heimat bereits einen äußerst guten Ruf erspielt, hatte die Unterstützung des wichtigen Radiosenders Triple J und ist auf allen größeren Festivals des Landes aufgetreten. Da ihr kraftvoller und hymnischer Sound auch international immer größere Wellen schlägt, wird es Zeit, dass sie nun auch die Bühnen im Rest der Welt besuchen. Einlass 19 Uhr
Nachteben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei
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Mittwoch 13. Novemer: Ausstellungseröffnung im Eintracht Museum

(Daniela)
Ich freue mich auf die Eröffnung einer bestimmt wunderbaren Ausstellung im Eintracht Frankfurt Museum. Das Museum hat, anlässlich des 125-jährigen Vereinsbestehens verschiedene Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ihnen ihre Perspektive, ihre Interpretation von Eintracht Frankfurt zu zeigen Matze Thoma schreibt: "Liebe Eintrachtlerinnen und Eintrachtler, ein kleiner Ball überquert eine Linie und bewegt sich in ein Netz. Wildfremde Menschen hüpfen, springen, lachen, klatschen, liegen sich in den Armen. Es scheint, als teilten alle in diesem Moment ein gemeinsames Gefühl.
Ein Eintracht-Aufkleber auf einem Verkehrsschild am anderen Ende der Welt. Ein Passant im Eintracht-Jogginganzug. Das gemeinsame Gesprächsthema mit einem Unbekannten. Der kleinste gemeinsame Nenner. Erinnerungen und Orte. Unsere Eintracht ist ein Phänomen, das sich schwer fassen und verorten lässt.
Viele Kleinigkeiten in unseren Leben fügen sich zu einer Masse von Eindrücken und Gefühlen zusammen, die sich schwer beschreiben lassen. Wie nennt man das, was die Eintracht für die Menschen ist?
Auch für uns als Eintracht ist es unmöglich zu sagen, was wir nun eigentlich genau sind. Aber wir gehen dieser Frage nach. Anlässlich unseres 125-jährigen Vereinsbestehen haben wir verschiedene Künstlerinnen und Künstler dazu eingeladen, uns ihre Perspektive, ihre Interpretation von Eintracht Frankfurt zu zeigen.
Wir möchten mit unserer Ausstellung keine Antwort auf eine Frage geben, sondern vielmehr einen Raum schaffen, der Widersprüche vereint. Wir zeigen Malereien, Skulpturen, Zeichnungen, Installationen, dazu Fotografien, die so breit gefächert sind wie die Menschen in unserem Stadion.
Wir vereinen die bekanntesten Kunstschaffenden unserer Stadt mit unbekannten Künstlern aus der Fankurve. Wir schaffen in unserem Museum den Rahmen für Perspektiven, Emotionen, Orte und Erinnerungen, verschieden und doch geeint, wie eben die wildfremden Menschen, die sich beim Torjubel in den Armen liegen. Wie nennt man dieses Momentum der Eintracht, dieses Gefühl, das die Macht hat, uns alle zu durchdringen. Ist es Liebe? Jeder muss das für sich selbst beantworten. Wir für uns können sagen: Liebe Eintracht, wir sind verliebt – und wir freuen uns, Dich in unserem Museum zu begrüßen, damit Du Dir Dein eigenes Bild machen kannst, was Eintracht denn nun eigentlich bedeutet.
Vernissage Mittwoch, 13. November, ab 19.30 Uhr Eintracht Frankfurt Museum, Mörfelder Landstraße 362, barrierefrei, 60528 Frankfurt
(c) Philip Waechter
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Mittwoch, 13. November: Philipp Maria Rosenberg - Rotwelsch
(Uwe)
Schenk mir das Himmelsreich
Das Ensemble holt die „gute“ und „wahre“ Musik von Joseph Beer und anderen Operettenkomponisten, die es hört und liebt, in die Gegenwart, indem sie sie als eine Art „Great European Songbook“ zur Grundlage für die eigene Arbeit macht.
Auf der Basis dieses wandlungsfähigen historischen Materials entstehen neue Stücke, in denen der „wahre“, unmittelbare musikalische Ausdruck im Zentrum steht. Die wundervollen Melodielinien, oftmals von geradezu „himmlischer“ Länge und gerne mit zwar anrührendem, aber nie primitivem Pathos gestaltet, überträgt das Trio ins Instrumentale – auch die Hämmer des Klaviers beginnen zu singen.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Uhr Foto: Isabella Hewlett
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Donnerstag 14. November: GIG-GALOPPI mit ANDREW PEKLER aka SG

(Daniela)
Vor dem HOPPIGALOPPI findet wieder ein kleines Konzert statt und ich kann sogar. Endlich!
GIG-GALOPPI mit ANDREW PEKLER aka SG live in concert
Weller schreibt:
Zu behaupten, ANDREW PEKLER wäre ein unbeschriebenes Blatt, ist eine glatte Lüge. Der 1973 in Samarkand, Usbekistan geborene Musiker immigrierte mit seiner Familie 1980 in die USA und kam 1995 nach Deutschland, wo er seitdem lebt. Ich habe ihn ca. 1997 mit den ersten Platten seiner Band MUCUS 2 kennengelernt - mit das rauheste, was die Garagen-Rock-Szene damals zu bieten hatte.
Weitere musikalische Stationen waren seine Projekte SAD ROCKETS und BERGHEIM 34, danach gab es diverse Veröffentlichungen unter seinem Geburtsnamen (z.B. auf auf JAN JELINEKS FAITICHE Label, auf KRANKY und auf STAUBGOLD), bevor er 2020 unter dem Namen SG in Erscheinung trat. Neben seinen Studio Produktionen hat Andrew auch Musik für Theater, Tanz, Installationen und Film komponiert und diverse Konzerte in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australia gegeben.
Zuletzt hat er die Musik für Issey Miyakes Frühling / Sommer 2025 Kollektion beigesteuert.
Als SG tritt Andrew nun im HOPPIGALOPPI auf. Für was Peklers Pseudonym SG steht? Sentimental Guitar? Sound Gallery? Shy Guy? Sad Gnosis? Saudade Glamour? Soft Goth? Wir wissen es nicht, aber soviel sei verraten: Ausgestattet mit einer Gibson SG (aha …) und unzähligen Effektgeräten, wird Andrew uns in dem kleinen Raum auf der Berger Straße auf eine ganz besondere Reise mitnehmen - und Ihr könnt dabei sein!
Ach ja: Wer Andrew Pekler im Band-Kontext nochmal ganz anders und wieder rauh und laut erleben will, der sollte am nächsten Tag, Freitag den 15.11., in den DREIKÖNIGSKELLER zum Konzert seiner neuen Band BIRD CONTROL (haha …) gehen.
Wie immer geht ein Hut rum für den Künstler, und ja, eine kleine Auswahl an Erfrischungsgetränken gibt es auch.
Do, 14.11.24, 19-21 Uhr HOPPIGALOPPI, Berger Str. 56 OPEN AIR!, Merianplatz, 60316 Frankfurt am Main
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Donnerstag 14. November: Schnittstellen Finale: Tango trifft Poesie

(Daniela)
Zum Abschluss der Lesereihe Schnittstellen bringen wir der Poesie das Tanzen bei. Aber nicht nur das. Wir suchen auch nach Schnittstellen zwischen Ernst und Spiel, zwischen Kunst und Kleinkunst. Ganz besonders suchen wir die Schnittstelle, an der uns Poesie emotional berührt, nach der Schnittstelle zwischen Poesie und Publikum. Über 20 Autor:innen konnten wir in acht spannenden Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten präsentieren - vom Kunstverein Familie Montez, über den Be Poet Offspace, das Siebdruckatelier Lichtblau, die Halle 404 der Werkgemeinschaft Fritz Deutschland oder den Pop-Up Art Space „Salon Schlitz“. Dabei konnten wir erfolgreich Literatur in die Stadtteile bringen, vom Ostend, über Gallus und Fechenheim bis Rödelheim. Lyrik, Spoken Word, Prosa begegneten Tanz, Musik und bildender Kunst. „Schnittstellen“ gelang es erfolgreich unterschiedliche Szenen und Genres zusammenzubringen und einen niederschwelligen Zugang zu ermöglichen. Eine Fortsetzung der Lesereihe 2025 ist bereits in Planung.
Do. 14.11.2024, 19:30 Schnittstellen Finale: Tango trifft Poesie Eintritt frei, Spende erwünscht mit Safiye Can & Poetry tanzt Tango (Daniela Daub, Beatrice Hutter, Axel Wienker) Moderation: Dirk Hülstrunk Kunstverein Familie Montez, Honsellbrücke 7, 60314 Frankfurt Alle Infos: https://kulturnetz-frankfurt.de/projekte-des-knf/lesereihe-frankfurt-2024/
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Donnerstag, 14. November: Florian Paul & die Kapelle der letzten Hoffnung
(Uwe)
Florian Paul ist ein Geschichtenerzähler. Er erzählt vom Leben, von der Liebe, von der Einsamkeit, von großen Themen in kleinen Ereignissen, mit rauchiger Stimme und großen Gesten. Mit seiner Formation veröffentlichte er 2019 das Debütalbum Dazwischen beim Münchner Indielabel „Millaphon Records“. 2022 folgte das zweite Studioalbum Auf Sand gebaut. Dazu enstand ein gleichnamiger, dreißigminütiger Musikfilm. Im Jahr 2023 entwickelte Florian Paul und seine Kapelle zusammen mit Mitgliedern des Münchner Residenztheaters den Musiktheaterabend „Jetzt oder nie“ der eben dort regelmäßig im Spielplan zu finden ist.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Donnerstag, 14. November: Of/ Hadi Khanjanpour,

(Andrea)
Der Vair e.V. lädt heute zu einem inspirierenden Abend mit dem talentierten Schauspieler und Regisseur Hadi Khanjanpour. Vom geflüchteten in Offenbach bis hin zu internationalen Erfolgen auf Netflix und großen Bühnen. Hadi teilt seine beeindruckende Geschichte und die Sonnen- und Schattenseiten, denen er auf seinem Weg begegnet ist. Es erwartet uns ein besonderer Abend bei VAIRBABBELT! Der erfolgreiche Schauspieler und Regisseur Hadi Khanjanpour, bekannt aus Theater, Fernsehen und Netflix, nimmt uns mit auf eine Reise durch seine persönliche und berufliche Geschichte. Vom Ankommen in Deutschland als geflüchteter bis hin zu seinem Erfolg in der Unterhaltungsbranche. Hadi spricht offen über seine Erfahrungen, den Umgang mit Vorurteilen, Rollenzuschreibungen und Rassismus sowie seine Pläne für die Zukunft. Ein inspirierendes Gespräch, das ihr nicht verpassen solltet! Freut euch auf tiefgehende Einblicke in: • Seine persönliche Geschichte der Willkommens- und Ankommenskultur • Seine vielseitige Karriere als Schauspieler und Regisseur • Den Umgang mit Vorurteilen und Rassismus in der Unterhaltungsbranche • Seine Pläne und Visionen für die Zukunft Eine einzigartige Gelegenheit, einen der begabten Talente Offenbachs zu treffen und seine Geschichte von Durchhaltevermögen, Kreativität und Erfolg zu erleben! Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. >> HIER anmelden Beginn: 18.00 Uhr Ort: Filmklubb Veranstalter: VAIR e.V. Es werden Speisen und Getränke angeboten.
Filmklubbb, Isenburgring 26 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Donnerstag, 14. November: FFM/ Die Verwandlung

(Andrea)
"Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." So beginnt eines der wohl bekanntesten Stücke Kafkas "Die Verwandlung" (und wäre es nicht bekannt, hätte es wohl kaum Eingang in den Blindtextgenerator gefunden, da steht es zwischen Werther, Lorem Ipsum und Trapattoni 98.). Ehrlich gesagt, kenne ich nicht mehr als den Klappentext und deshalb habe ich mir für heute Abend Tickets gesichert. Ich war schon lange nicht in den Landungsbrücken und beim Lesen sind mir viele vertraute Namen begegnet: Die Bühne hat keine geringere als die famose Prisca Ludwig gestaltet, für die Dramaturgie ist der Kulturzeiter Jan Deck verantwortlich und die Musik hat Waggon-Macher Torsten Kauke beigesteuert. Sarah Kortmann hat Regie geführt und ich bin schon gespannt darauf, wie es sein wird im dunklen Theaterraum zu liegen, während um mich herum die Schauspieler_innen eine Art Live-Hörspiel performen... 20 Uhr
LANDUNGSBRÜCKEN FRANKFURT, Gutleutstraße 294, Frankfurt
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Donnerstag, 14. November: Mont Ventoux

(Martin)
Für alle Liebhaber*innen des Tanzes ist das ein tatsächlicher Leckerbissen! Das Staatstheater Wiesbaden zeigt zum Abschluss des 9. Tanzfestivals Rhein-Main einen echten Gongschlag und einmaliges Gastspiel.
Nach seiner Kreation Kafka für das Hessische Staatsballett kehrt das spanische Kollektiv Kor’sia mit Mont Ventoux nach Wiesbaden zurück und lässt sich durch das gleichnamige Werk Francesco Petrarcas zu einem multimedialen Tanzstück inspirieren. In einem Brief schildert der italienische Dichter im Jahr 1336 die Besteigung eines Berges. Er erzählt zugleich von einer aufsteigenden Reise der Menschheit, um die dunklen Jahre des Mittelalters hinter sich zu lassen und einen Paradigmenwechsel in die kommende Welt – den Humanismus – einzuleiten. Sieben Jahrhunderte später, in einer Zeit der Beschleunigung, sieht auch der heutige Mensch die dringende Notwendigkeit einer Veränderung. Die bisherigen Strukturen unserer Gesellschaft lösen sich auf und wir werden Zeuge des Wandels in eine ungewisse Zukunft.
„Wir müssen aus der Lethargie erwachen, aus unserem Trott herauskommen!“, warnte damals Petrarca. Diese Worte werden bei Kor’sia zum Mantra: „Besteigt den Berg. Lasst uns unsere Werte zurückgewinnen. Eine philanthropische Massenübung durchführen. Die Menschheit und die Natur wieder in den Mittelpunkt stellen.“ Wie ließe sich dies besser verwirklichen als durch Tanz?
Hier gibt’s einen Trailer zur Produktion: https://youtu.be/_JcS18kzECY
Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/spielplan/kalender/mont-ventoux-korsia/478/
Donnerstag, 14. November um 19.30 Uhr Tanz im Großen Haus des Staatstheater Wiesbaden Foto: © Maria Alperi
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| V O R S C H A U nächste Woche
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Freitag, 15. November: Janis Elko & Tigisti
(Uwe)
Tigisti Ghebretinsae ist gebürtige Frankfurterin mit eritreischen Wurzeln. Wenn sie Musik macht, braucht sie dafür im Grunde nur ihre Gitarren und ihre Stimme - und die hat unbestritten eine ganz besondere Wärme. Die US-Amerikanerin Janis Elko kam wiederum vor gut 20 Jahren nach Deutschland. Mit im Gepäck ihre Gitarre, ihre Stimme und ihre Songs. Ein Abend mit zwei Singer-Songwriterinnen aus Frankfurt, die beide für die Vielfalt und Diversität stehen, die die Musikszene in der Stadt am Main einfach hat.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Uhr Foto: Stella Musshafen
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Freitag, 15. November: Of/ OhOhOhs & Michael Rütten

(Andrea)
Natürlich bin ich heute Abend in den Parkside-Studios! Weil der Abend an den wunderbaren Andreas Schmidt erinnert, der am 15. September seinen fünften Todestag hatte und ohne den es die Parkside Studios nie gegeben hätte. Andreas war ein toller Mensch, Fotograf, riesengroßer Kickersfan, witzig und immer für einen Spaß zu haben. Ohne ihn keine Parkside-Studios, aber ohne Frank wären sie wahrscheinlich schon lange Geschichte. Mit viel Liebe hält er das Andenken lebendig und hat heute eine Band zu Gast, die ich erstmals dort erlebte: The OhOhOhs und sie werden die alten Mauern zum Beben bringen. Außerdem: Harald Köhneke integriert seine „Foto Installation“ in die Performance der Ohohohs. Dazu hat er noch „Mimiaturausgaben“ seiner Installation produziert, die zum Verkauf angeboten werden. Anschließend wird der DJ Michael Rütten mit seiner Mucke zum Tanzen animieren. Als Eintritt sind 18,00 Euro vorgesehen und die hoffentlich hohen Überschüsse werden dem Hospiz Fanny de la Roche, in dem Andreas seine letzten Tage verbracht hat, als Spende übergeben werden. Änderungen im Programm vorbehalten! Einlass: 19:30 Uhr Beginn: 20:00 Uhr Abendkasse - Eintritt: 18 € Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei
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Freitag, 15. November: FFM/ Montreal
(Andrea)
Gut Ding will manchmal eben Weile haben: knapp fünf Jahre mussten wir auf ein neues MONTREAL Album warten, aber jetzt ist "Am Achteck nichts Neues" da und hat sich direkt zum erfolgreichsten Album der Bandgeschichte gemausert. Nach einer sofort ausverkauften Mini-Clubtour legt das norddeutsche Trio nun für den Herbst endlich weitere Live-Termine nach: quer durchs Land, teils große, teils kleine Clubs - aber erfahrungsgemäß ist alles bald voll, mit dem Kartenkauf sollte man also nicht zu lange warten. Einlass 18 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Offenbach
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Freitag, 15. November - Samstag, 16. November: Symposium + Kulturspektakel Campus Bockenheim

(Petra)
Mit "Vision31. Kulturcampus gemeinsam gestalten" sollten im Kontext eines der größten Entwicklungsprojekte Frankfurts Impulse für die Stadt von morgen gesetzt werden. Dazu waren die aktuellen und künftigen Nutzer*innen und Anwohner*innen des Frankfurter Kulturcampus eingeladen, den Geist des Quartiers gemeinsam zu definieren, an dessen Transformation teilzuhaben und den öffentlichen Raum aktiv mitzugestalten. Als Zusammenschluss aus Kultur, öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft und engagierten Bürger*innen versuchte sich Vision 31 an einem Modellprojekt für neue Formen der ko-kreativen Zusammenarbeit. Damit konnte erstmals in Hessen ein Projekt im Rahmen des EU-Programms New European Bauhaus platziert werden, mit dem innovative Modellprojekte für eine nachhaltige Gestaltung unserer Lebenswelt gefördert werden. Nach einem knappen Jahr intensiven Austauschs, spannender Workshops und lebhafter Kulturveranstaltungen haben wir gemeinsam ein klareres Bild davon entwickelt, was der Kulturcampus sein könnte – und was er schon heute ist. Gemeinsam blicken wir nun zurück und schauen nach vorn: Am Freitag, 15. November, sollen die gesammelten Erfahrungen und Ideen im Rahmen von Workshops ausgewertet werden. Im Anschluss folgen verschiedene Inputs, die ausloten, wie die kommenden Jahre produktiv gerahmt werden könnten. Abends schließlich diskutiert ein prominent besetztes Podium mit einer Vielzahl von Akteuren die Frage, wie sich der Kulturcampus gemeinsam gestalten ließe – auf dass dessen schon etwas in die Jahre gekommenem Versprechen neues Leben eingehaucht wird. Am Samstag, 16. November, können wir dann den Tag und die Nacht auf dem Kulturcampus zu verbringen. Mit Konzerten, Tanzperformances, DJs, Feuershow, Projektionen, kühlen und heißen Drinks.
Symposium "Kulturcampus koproduzieren", Datum: 15.11., Uhrzeit: 14 - 21 Uhr + Kulturspektakel, Datum: 16.11., Uhrzeit: 19:30 - 4 Uhr, Ort: Campus Bockenheim, Eintritt: frei, ausführlicheres Programm
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Freitag, 15. (Premiere) – Sonntag, 17. November: Die Dunkelheit

(Martin)
Billinger und Schulz - Tanz
Sebastian tanzt! Und er tanzt „die Dunkelheit“: Ablehnung, düstere Emotionen, unterdrückte Affekte, Trauer, Aggression, Wut, das „Böse“– aber auch Party, Exzess und Übergang.
In Billinger & Schulz’ neuer Choreografie setzt sich Sebastian mit sich selbst auseinander. Und mit aktuellen Untiefen abgelehnter und frustrierter Männlichkeit: von der steigenden Anzahl männlicher "deaths of despair", Toden aus Verzweiflung hauptsächlich von Männern, die sich nutz-und wertlos fühlen („Anomie“), über die Epidemie sozial isolierter, psychisch kranker Einzeltäter, die sich als abgehängt und von Frauen zurückgewiesen beschreiben, bis zu dem Zuspruch zu rechten Parteien und nationalistischem Gedankengut.
Zu aufputschenden Nightcore-Songs, einem Genre, das als Internetphänomen Teil männlich geprägter digitaler Echoräume ist, begibt er sich imaginär und physisch in digitale Parallelwelten und gesellschaftliche Rückzugsräume. Dabei beschäftigt er sich mit der Frage, wie es sich für Männer und Jungs anfühlt und was es mit diesen macht, mit progressiven Befragungen von Männlichkeit genauso wie mit pauschal abwertenden Angriffen wie „Männer sind böse und toxisch“ und „Männlichkeit ist eine Pathologie“ konfrontiert zu sein.
In dieser Auseinandersetzung wird er unterstützt von Jungyun Bae, Magdalena Dzeco und Camilla Fiumara als dem Internet entsprungene, auf der Bühne Realität gewordene, projektive Animegirls und langjährige Verbündete. Zusammen mit ihnen erforschen Billinger&Schulz die Spannung zwischen idealisiertem, körperlosem Bild, das als unwirkliche, passive Cartoonfigur angehimmelt werden kann, und dem Umstand, dass eine Beziehung nur mit realen Personen möglich ist, die in diesem Bild nicht aufgehen, aus Fleisch und Blut sind und ihren eigenen Kopf haben – was natürlich die Gefahr der Zurückweisung umfasst.
Hier geht’s zur Reservierung: https://studionaxos.de/de/produktionen/die-dunkelheit
Freitag, 15. (Premiere) – Sonntag, 17. November um jeweils 20.00 Uhr Tanz im Studio Naxos / Solidarisches Preissystem Foto: © Florian Krauss
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Freitag, 15. November: OF/ Pub Quiz

(Andrea)
Beats, Treats & Trivia! Knärzje ist wieder im Hafen 2 zu Gast und lädt zu einer neuen Runde Pub Quiz ein. Ein infotainmentastischer Abend steht ins Haus: Das Team von Knärzje ist im Hafen 2 zu Gast und veranstaltet wieder mal sein beliebtes Pub Quiz. Nach proppevoller Halle beim letzten Mal gehen wir in die nächste Runde! Ob als Multiple-Choice-Frage, Song zum Erraten oder Bilder zum Sortieren – euch erwarten Fakten und Geschichten aus ganz unterschiedlichen Kategorien (Essen & Trinken, Gesundheit, Musik, etc.) zum Schmunzeln, Überrascht- und Erstauntsein! Die kulinarische Begleitung kommt dieses Mal von Taglio sowie Hein, d.h. es gibt Pizza und Wraps! In Sachen Drinks verwöhnt euch der Hafen 2 in gewohnter Manier. Natürlich gibt es auch unser Bier Knärzje. Zeitplan: 18.30 Uhr: Ankommen, Essen & Drinks 19.30 Uhr: Beginn Pub Quiz ca. 21 Uhr: Ende Pub Quiz, noch mehr Essen & Drinks (#nofoodwaste) Vorverkaufstickets helfen uns bei der Eventplanung, vor allem um Food Waste zu vermeiden und besser abschätzen zu können, ob wir im Café oder der großen Halle zusammenkommen werden. Aber Ihr dürft natürlich auch spontan kommen – es wird je nach Kapazitäten noch eine Abendkasse geben.
Hafen 2, Nordring, Offenbach
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Samstag, 16. November: Of/ Weihnachtsdeko und Geschenke in Gips gießen
(Andrea)
Wie wäre es in diesem Jahr mit etwas selbstgemachtem aus Gips unterm Weihnachtsbaum? Gemeinsam mit Linda Hoekstra entstehen heute viele schöne Dinge aus. Gips. 15-17 Uhr Kosten: 35€ (Material ist inklusiv), Anmeldung: linda.hoesktra@outlock.de
Offenbar, Domstraße 57, Offenbach
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Samstag 16. November: MELLI REDET MIT

(Daniela)
MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez
"Liebe Freunde von MELLI REDET MIT, der Herbst weht mir zwei wunderbare Menschen auf das Sofa im Montez, die aus der darstellenden und der bildenden Kunst kommen.
Im Newcomer-Fenster spielt noch einmal die Jazz-Funk-Formation LAJILA auf, die sich eifrig weiterentwickeln und Euch fette Bläsersätze und tollen Lead-Gesang um die Ohren hauen.
Marcel Walldorf ist Bildhauer. Seine Skulpturen sind realistisch, witzig, plakativ und voll auf die zwölf, um es mal kurz zu umreißen. Doppelbödig, hintersinnig, manchmal schockig und auch witzig. Ausgestopfte Tiere platzen da aus Porzellan oder zerrupfen Vorwerk-Staubsauger. Er lehrt auch in Mainz an der Kunsthochschule. Zusammen mit Robert Schittko und Anna Nero hat er die soziokulturelle Ausstellungshalle MARS in Bockenheim gegründet. Und er ist zudem ein unglaublich symphatischer Mensch und kommt ursprünglich aus Hanau.
Ulrike Kinbach, ist Schauspielerin, Clownin, sieht ein bisschen aus wie Giulietta Masina in "La strada" und ist ein Powerpaket von Frau auf der Bühne. Gesehen habe ich sie bei Barock am Main und in der Volksbühne Frankfurt. Ursprünglich stammt sie aus dem hessischen Okriftel. Das Clownieren hat sie in der Schweizer Akademie Dimitri im Tessin gelernt, nachdem sie ihr Sport in Mainz studiert hat. Seit 2000 ist sie freischaffend und jetzt gerade hat sie die Premiere von "Die Großherzogim von Gerolstein" an der Fliegenden Volksbühne hinter sich gebracht. Menschen zum Lachen zu bringen ist ihr Credo und das glaubt man ihr sofort.
Und natürlich kommt Frau von Spangenberg mit einem Bonmot aus ihrem bewegten Leben durch den goldenen Vorhang gewankt und meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben wird Euch mit einen Elvis- oder ähnlichen Schmachtfetzen zum schmelzen bringen.
Abendkasse ab 19h: 20,- € Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- € Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main Ausgabe 39 am Samstag, 16. November 2024 // 20.00h Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/668272f78e64e421b303dcfe Foto: Andreas Malkmus
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Samstag, 16. November: 11 Jahre julakim – Bergfest in bLuzLand (Release-Konzert)

(Daniela)
Julakim habe ich vor ein paar Jahren auf einer sehr kuriosen Veranstaltung kennengelernt. Ich habe mich all die jahre gefragt, was aus der jungen Musikerin geworden ist. Schade, dass ich heute bei ihrem Releasekonzert nicht dabei sein kann, zumal ich auch den "Gährungsraum" von Pramila (noch) nicht kenne.
julakim feiert 11 Jahre auf der Bühne mit einem besonderen Bergfest und lädt ein, die Dualität ihres neuen Albums bLuzLand zu erleben – und selbst mitzugestalten. Das Album, als Schallplatte und Kassette veröffentlicht, vereint Musik, Kunst und Philosophie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. In bLuzLand geht es um Licht und Schatten, Inneres und Äußeres, Freiheit und Begrenzung. Mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Rock, Pop, Punk, Funk und MPB (musica popular brasileira) und interaktiven Kunstinstallationen wird das Publikum in eine faszinierende Welt verführt und zum schillern gebracht.
Das julakim Trio (Oliver van Thiel an den Drums, Tim Rilke am Bass und julakim an Gesang und Gitarre) performt die Schallplatte live, unterstützt von schillernden Musikvideos und Installationen. Das Publikum erwartet zudem die interaktive bLuz?-Landkarte, die bLuz!-Antenne und der bLuz.-Würfel, die das zentrale Thema der Dualität greifbar machen.
Das mayer49, das von Pramila alias Projektionista und Hans Boeffgen in diesem Jahr initiiert wurde, versteht sich als Gärungshaus und bietet den perfekten Rahmen für dieses Event.
mayer49, Robert-Mayer Str. 49, Frankfurt Einlass: 19h / Beginn: 20h Eintritt: 10 EUR (nur Abendkasse) https://julakim.de/11-jahre/#16/11
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Samstag, 16.November: Of/ Belmont und Constanze

(Andrea)
„Ein gewisser Mensch, Namens Mozart, in Wien hat sich erdreistet, mein Drama ‚Belmont und Constanze‘ zu einem Operntexte zu missbrauchen. Ich protestiere hiermit feierlichst gegen diesen Eingriff in meine Rechte“, ließ der Librettist Christoph Friedrich Bretzner 1782 in der damals viel gelesenen ‚Leipziger Zeitung‘ drucken. Aus dem „Operntexte“ wurde Wolfgang Amadeus Mozarts bis heute gefeierte „Entführung aus dem Serail“. Bretzner, damals renommierter Opern- und Schauspieltexter, setzte aber lieber auf den Komponisten, für den er ursprünglich den Text verfasst hatte: Johann André aus Offenbach. Der hatte „Belmont und Constanze“ 1781 in Berlin zur Uraufführung gebracht; Mozarts „Entführung“ kam im Jahr später in Wien heraus. Sicher, die Musikgeschichte hat Mozart für seine kleine Textdieberei Recht gegeben. Aber auch Johann Andrés Singspiel kann sich hören lassen – es ist eine quicklebendige, transparente, farbige und wunderbar melodische Musik. Im Auftrag der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation hat der Münchner Dirigent, Sänger und Musikwissenschaftler Wolfgang Antesberger das Werk für Aufführungen neu herausgegeben. Programm und Besetzung: Johann André (1741-1799) "Belmont und Constanze", Singspiel nach einem Text von Christoph Friedrich Bretzner, Aufführungsfassung von Wolfgang Antesberger Gesangssolistinnen und -solisten: Veronika Loy, Clarissa Maria Undritz, Santiago Sanchez, Gleb Ivanov und Hans Kittelmann Tickets zu 20 Euro unter www.frankfurtticket.de oder im OF Infocenter, Salzgässchen 1, Offenbach.
Sparkasse Offenbach, Berliner Straße 46, Offenbach
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Samstag, 16. November – Sonntag, 1. Dezember: Hänsel und Gretel

(Martin)
Oper für Kinder
Hänsel und Gretel leben in ärmlichen Verhältnissen, ihre Eltern rackern sich von früh bis spät ab – und trotzdem ist manchmal nicht genug zu essen da.
Meistens lassen sich die Geschwister davon die Laune nicht vermiesen. Sie singen und tanzen ausgelassen, bis plötzlich ihre Mutter nach Hause kommt. Die ist stinksauer, weil die Kinder ihre Aufgaben nicht erledigt haben und dann zu allem Ärger auch noch der Milchtopf kaputt geht. Was soll sie denn jetzt kochen? Im Wald sollen die Kinder nach Essbarem suchen. Aber ist das nicht gefährlich? Da soll doch eine Hexe wohnen …
Engelbert Humperdincks Schwester Adelheid Wette wollte zunächst ein Märchenspiel mit ein paar bekannten Kinderliedern schreiben. Aber schließlich kniete sich der Komponist so sehr in die Arbeit an Hänsel und Gretel, dass eine anspruchsvolle Oper entstand. Seine eigenen Melodien sind ebensolche Ohrwürmer wie die bekannten, eingebauten Kinderlieder.
Hier gibt’s weitere Infos und Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/oper-fuer-kinder-emhaensel-und-gretel/em/?id_datum=4225#date
Samstag, 16. November – Sonntag, 1. Dezember (genaue Daten und Uhrzeiten siehe Homepage): Hänsel und Gretel Oper für Kinder ab 6 Jahren / Oper Frankfurt in Neue Kaiser Foto: © Homepage Oper Frankfurt
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Sonntag, 17. November: Pfosten Rettet
(Uwe)
Eintrachtfans aufgepasst (wegen dem Nachnamen des erstgenannten Podcasters): Alex Grabowski und Dennis Schmitz reden zweimal pro Woche über Fußball. Ihr Podcast heißt “PFOSTEN RETTET!“ und in diesem beleuchten sie die Fußballwelt aus unterhaltsamen Perspektiven. Durch die Einbindung verschiedener fußballthematischer Rätsel binden sie die Zuschauer ein. So wird das ein Abend mit Fußballleidenschaft und Interaktivität.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Sonntag 17. November und weitere Termine: Community-Saloon performatives Abendessen mit Spiel & Musik

(Daniela)
Das hört sich super an. Ich habe mich für den 17.11. angemeldet:
Community-Saloon performatives Abendessen mit Spiel & Musik
Im Jahr, 2023 haben wir als Theaterkollektiv Team Scharpf mit einer klassengemischten Gruppe die GOLDENEN FÄUSTE im Netzwerk Seilerei und den Landungsbrücken auf die Bühne gebracht. Die Produkton brachte die haarsträubenden Klassenunterschiede unserer Gesellschaft, an die wir uns scheinbar alle gewöhnt haben, mit spannenden Persönlichkeiten auf berührende Weise auf die Bühne. Die Gruppe an Alltagsexpert*innen ist weiter im Kontakt. In diesem Herbst erweitern wir gemeinsam den Fokus auf weitere gesellschafliche Themen und laden zu einem partzipativen Begegnungsformat mit Dinner, dem COMMUNITY SALOON. An vier Abenden des Community-Saloons setzen wir jeweils den Fokus auf ein anderes Thema. Beim ersten Abend, am 17.11.24 befassen wir uns mit sogenannten „Parallelgesellschaften“. Dieser Begrif wird meist als Vorwurf gegenüber migrantischer Selbstorganisaton benutzt. Doch besteht unsere Gesellschaf nicht aus vielen „Parallelgesellschafen“? Viele Communities funktionieren wie „Blasen“ mit abgeschlossenen und ausgrenzenden Kreisen, Praktiken, Ritualen und Sprachen. Die Gäste dürfen sich an diesem Abend in eine Blase eintauchen, ihre Logik auf die Spitze treiben und wieder aufsprengen, von konservativem Bürgertum bis linker Systemkritik, von Superreich bis Techno-Nerd. Und am Ende steht die Frage, wie man diese ganzen nebeneinander existierenden Gruppierungen wieder zu einer Gesamtgesellschaft zusammenführen kann. Beim zweiten Saloon am 15.12.24 geht es beim Schwerpunkt „Sicherheitsgesellschaft“ um Fragen der Marginalisierungserfahrungen und das Bedürfnis nach Sicherheit. Vom Gestalten von Safe- Spaces bis zum Selbstverteiligungstrainings werden wir vor dem gemeinsamen Abendessen einiges an Erlebnissen für die Gäste bereit halten... Sonntag, 17.11.24 (Moto: Parallelgesellschaften ODER Blasen platzen lassen) Sonntag, 15.12.24 (Moto: Sicherheitsgesellschaf ODER Safer spaces für alle) Sonntag, 26.01.25 (Moto: Solidargesellschaft & Nachbarschaf) Sonntag, 16.02.25 (Moto: Spaßgesellschaft)
jeweils 17– 20.30 Uhr, netzwerk seilerei, Offenbacher Landstraße. 190, Frankfurt/ Main Eintritt nach Selbsteinschätzung für Abendessen & Performance (25,-/20,-/15,-/10,- €) RESERVIERUNG: info@scharpffteam.de
von & mit: Christane Blumenberg, Trixi Bötcher, Jan Deck, Burçak Konukman, Jason Mayer, Horst Nagel, Stefan Neubacher Monika Plotnik, Cedric Samson, Heike Scharpf, Rahel Seitz, Karin Zennig u.a. Foto: Trixi Bötcher
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Montag, 18. November: Maro
(Uwe)
Portugal ist ein wunderbares Land und Musik von da ist ebenfalls wunderbar. Eine frische Szene junger Musikerinnen und Musiker hat sich in den letzten Jahren im Südwesten Europas etabliert. Es ist eine in Portugal gewachsene, aber sehr internationale Musiksprache, die bis nach Übersee für Aufsehen sorgt. Mit ihrer bewundernswerten Songwriting-Kraft und ihrer betörend hauchenden Stimme ist Mariana Brito da Cruz Forjaz Secca, kurz MARO, eine der aufregendsten Protagonistinnen dieses jungen Portugals. Sie drückt sich in clever gewundenen Melodien aus, die zwar im Gedächtnis bleiben, aber keine einfach gestrickten Ohrwürmer sind. Und da ist MAROs Vermögen, in jedem erdenklichen Umfeld, mit ganz verschiedenen Partnerinnen und Partnern zu glänzen – sei es im Jazz, Pop oder R&B – und dabei immer eine unverkennbare eigene Note zu prägen.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Dienstag, 19. November: Architektur im Naxos-Kino

(Petra)
Ich habe Euch das Naxos-Kino an der University of Applied Sciences schon mal empfohlen - und wiederhole das mit diesem Termin gerne: Der 1974 verstorbene Louis I. Kahn wird als einer der wichtigsten Architekten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angesehen. Während Kahns künstlerisches Erbe eine kompromisslose Suche nach Wahrheit und Klarheit ist, war sein privates Leben voller Geheinnisse und Chaos. Mit seinem mysteriösen Tod auf der Herrentoilette der New Yorker Penn Station hinterließ er drei Familien. In einer Reise um die Welt nimmt uns Nathaniel Kahn, der illegitime Sohn, mit zu den bekannten Architekten unserer Zeit, gewährt tiefe Einblicke in seine Familie und enthüllt die faszinierende Schönheit der Gebäude seines Vaters. Ein Film, der als persönliche Geschichte beginnt und schließlich zu einer universellen Suche nach Identität, Kunstverständnis und dem Leben an sich wird.
My Architect - A Son's Journey, Film, Naxos-Kino zu Gast an der UIbniversity of Applied Sciences, Adressew: Nibelungenplatz 1, Gebäude 1, Hörsaal 401, Uhrzeit: 18 Uhr, anschließendes Filmgespräch mit Jochen Eisenbrand, Chefkurator, Vitra Design Museum, Weil am Rhein, und Christina Budde, naxos.Kino, Eintritt: 9 (5 bzw. Frankfurt Pass 1) EURO, Tickets gibt es hier
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Filmstart: Das Meer ist der Himmel

(Uwe)
Kinostart: 28. 11 / Weltpremiere: 19.11 im Cinema
Filmstart: 28. November, Weltpremiere: 19. November im Frankfurter Cinema
Nach 15 Jahren kehrt der Frankfurter Leon widerwillig in sein Geburtsland Albanien zurück, um den letzten Wunsch seines verstorbenen Großvaters zu erfüllen: dessen Asche im Meer zu verstreuen. Was als einfache Aufgabe beginnt, wird zu einer tiefen Konfrontation mit seiner Vergangenheit und der Familie, die er einst hinter sich lassen wollte. Trotz anfänglichem Zögern begibt er sich auf einen Roadtrip quer durch Albanien, der ihn zu faszinierenden Orten und Menschen führt. Auf dieser Reise entdeckt Leon nicht nur seine Heimat neu, sondern auch sich selbst. Am Ende stößt er auf ein lange verborgenes Familiengeheimnis, das alles verändert.
Beeinflusst von seinen großen Vorbildern Fellini und Tornatore, kombiniert der deutsch-albanische Regisseur Enkelejd Lluca in seinem zweiten Langfilm persönliche Erfahrungen mit historischen Momenten.
Foto: PARK ELEVEN und DOMAR Film
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Mittwoch 20. November: TEXT & BEAT x DAS WÜRFELHAUS

(Daniela)
Klaus Walter im Gespräch mit Sebastian Moll über sein Buch „Das Würfelhaus“
Sebastian Moll, Journalist und freier Autor in New York und Frankfurt und Klaus Walter, Hörfunkjournalist in Frankfurt und beschäftigt sich unter anderem mit Pop und Politik, sprechen über Molls neues Buch „Das Würfelhaus“, in dem es um Verdrängung der Nazizeit im Privaten und in der Städtebau-Politik Frankfurts geht. Dazu legt Walter Musik aus den Epochen auf, die das Buch umspannt, von den Trümmerjahren nach dem Krieg bis in die Gegenwart.
Das Würfelhaus -Mein Vater und die Architektur der VerdrängungAls Sebastian Molls Vater in den 60er Jahren ein Zuhause für seine Familie baute, verband er damit eine Hoffnung: die Vergangenheit vergessen. Denn als Angehöriger der Flakhelfer-Generation hatte er Nazi-Indoktrinierung, Kriegstrauma sowie die seelische Verstümmelung durch den faschistischen Männlichkeits-Kult erlitten. Mit dem Bau eines Vorort Reihenhauses im Süden Frankfurts vollzog er diesen Neuanfang architektonisch, zudem prägte er als Städteplaner einer Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft den Neuaufbau seiner Heimat und trieb so eine Architektur der Verdrängung voran, die bis heute die deutschen Städte prägt. Doch sowohl im Privaten als auch im Leben der Stadt meldete sich das Verdrängte zurück. Das Würfelhaus ist eine architektonische Freilegung der deutschen Nachkriegszeit. Kundig und einfühlsam erzählt Sebastian Moll anhand seiner Familiengeschichte den schwierigen und schmerzlichen Versuch seiner Generation und mit ihr der deutschen Gegenwart, das Erbe des Nationalsozialismus abzutragen.
ono2, Water-Kol-Straße 16, barrierefrei TÜR: 19.00 | START: 20.00 | EINTRITT: FREI
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Mittwoch, 20. November: Bad Homburg/ WDC-Stammtisch

(Andrea)
Bis 2026 ist es noch ein bisschen hin, aber genau genommen, ist es bald. Deshalb lädt das Team vom World Design Capital schon jetzt regelmäßig zu Stammtischen, bei denen Ideen ausgetauscht und Kontakte geknüft werden können. Nachdem de Stammtisch neulich in Offenbach zu Gast war, habe ich mal reingeschaut und habe viele spannende Vorschläge gehört. Viele Themen waren da in der Luft, es ging um Design, Demokratie, lebenswerte Stadt, Nachhaltigkeit. Mobilität. Aber auch den Umbau der Rathauskantine oder partizipative Orte. Kochen, um Menschen zusammenzubringen. Jemand, möchte ine Bar aufmachen und sucht noch Mitstreiter. Was dann 2026 alles kommt, wir werden sehen. Auf jeden Fall ist World Design Capital ein Superprojekt für die ganze Region.
20.11.2024, 18:30 Uhr Bad Homburg Louisen Arkaden, Arkaden Cafe & Brasserie Louisenstraße 72-82, 61348 Bad Homburg 18.12.2024, 18:30 Uhr Frankfurt Projektbüro der World Design Capital 2026 Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt 15.01.2025, 18:30 Uhr Hanau Kanzlei-Kneipe Schlossplatz 2, 63450 Hanau 19.02.2025, 18:30 Uhr Wiesbaden Heimathafen Gerichtsstraße 2, 65185 Wiesbaden https://wdc2026.org
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Donnerstag, 21. November: Walt Disco
(Uwe)
Ihr Debüt Unlearning war für den Scottish Album of the Year Award und als Best Independent Album bei den AIM Awards nominiert und verschaffte der Band Auftritte im Vorprogramm von Simple Minds, Duran Duran oder Primal Scream. Apropos Vorprogramm, den Support bei ihrem Auftritt in der Brotfabrik übernehmen die insbesondere in ihrer Heimat Frankfurt hochgeschätzten sun’s sons. Für alle Freunde und die sich stark verbreitende Fansbase der Band also eine gute Gelegenheit, die aktuell vier Musiker in diesem Jahr noch einmal zu sehen.
Zurück zu Walt Disco: „Die Band hat den cineastischen Glam ihres Debüts noch weitergetrieben und klassisch ausgebildete Orchestermusiker hinzugezogen. Die Hörner, Holzbläser und anschwellenden Streicher verleihen dem Sound eine völlig neue Ebene – eine Ebene, die sich sowohl fantastisch organisch als auch technisch vollendet anfühlt.“
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Donnerstag, 21. und Freitag, 22. November: THE SPARK

(Martin)
EINE QUEERE FLIRT-PERFORMANCE
ich sehe dich. ich mag dich. ich interessiere mich für dich. ich will dich zum Lachen bringen. du machst mich nervös. ich will dir kleine dinge schenken. ist das ein flirt? flirten wir gerade?
mit musik, text, und ihren körpern begeben sich die performenden auf die suche nach antworten.
the spark nähert sich dem spontanen, zwischenmenschlichen, aufregenden und fragt: was könnte ein flirt sein, wenn er mehr ist als eine vorstufe auf dem weg zu hochzeit oder sex? wenn er spaß macht, liebevoll ist, ziellos und unlinear?
Eine kollektive Arbeit von und mit: Juli Paul Bökamp, Sofia Falsone, Junis Gesche, Lou Oelrich. Produktion: Désirée Greschbach
Am Mittwoch, dem 20. November findet um 17.00h ein Workshop ‚Queeres Flirting – eine Annäherung‘ statt. Hier gibt’s Infos: http://www.landungsbruecken.org/de/programm_aktuell.php?t524=detail,5094
Zu den Tickets geht’s hier: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php
Im Anschluss an beide Vorstellungen gibt es eine Flirty Bar Night!
Donnerstag, 21. und Freitag, 22. November um jeweils 20.00h Theater Landungsbrücken Foto: © Desirée Greschbach
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Donnerstag, 21. November: FFM/ NN
(Andrea)
Gibt es eine Perspektive für den Gazastreifen jenseits von Hamas-Diktatur, Krieg gegen Israel, Armut und Zerstörung? Wie sähe die aus und welche Akteure und Partner gäbe es? Diesen Fragen wird der Vortrag von Thomas von der Osten-Sacken, langjähriger Geschäftsführer der im Nahen Osten tätigen Hilfsorganisation Wadi e.V. (wadi-online.de) und freier Publizist mit dem Schwerpunkt Nahost, nachgehen. Für weitere Informationen und Anmeldung schreiben Sie bitte an: frankfurt@digev.de Der Veranstaltungsort wird mit der Teilnahmebestätigung bekanntgegeben.
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Freitag 22. + Samstag 23. November: REFRAKTO 2.0

(Daniela)
A journey into mystic dimensions Den Sorte Skole (music) - Vertigo (light) - Martin Lücker (organ) REFRAKTO wurde 2020 aus Anlass der Luminale für die Frankfurter Katharinenkirche geschaffen und wegen des Lockdowns dort erst im November 2022 uraufgeführt. Musik und maßgeschneiderte LED- und Laser-Mapping-Technik traten in einen Dialog mit dem architektonischen Raum. Musikalische Spuren von Religionen, moderne Technologie, Sound, Lichtinstallationen und Laser-Mapping formten sich zu einem immersiven audiovisuellen und synästhetischen Erlebnis. "Es war außergewöhnlich. Wirklich himmlisch. Wie ein Trip, nur ohne Drogen. Ergreifend und wahrhaft spirituell." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Mit REFRAKTO begeben sich die Künstler auf eine Klangreise, die Klangfragmente verschiedenster spiritueller Traditionen und Praktiken einbezieht. Was passiert, wenn der Kontext religiöser Äußerungen aufgelöst wird? Was, wenn ein gregorianischer Chor mit einem Schamanen aus dem Kongo in einem optisch verzerrten Kirchenraum singt? Die Klangfragmente reflektieren verschiedenste Traditionen und Praktiken. Die Musik besteht aus Samples religiöser und spiritueller Musik, die in den letzten sieben Jahrzehnten aufgenommen wurden: von Feldaufnahmen indigener Stammeszeremonien, Sufi-Gesängen, benediktinischen Chortraditionen, einem Kirchenchor aus Dakar, Inkantationen einer maronitischen Nonne aus dem Libanon, bis hin zu zeitgenössischer experimenteller elektronischer Musik. REFRAKTO verbindet Musik, Klang, Licht und Raum zu einem rauschhaften Gesamtkunstwerk. Über die Künstler Den Sorte Skole sind mit vielen Kunst- und Musikpreisen ausgezeichnete Künstler aus Kopenhagen. Sie weben tausende von Samples zu einem dichten hypnotischen Soundtrack, der zu psycho-akustischen Hörreisen einlädt. Das Lichtkünstler-Kollektiv Vertigo arbeitet für Musik- und Theaterproduktionen, in und um Museen (u.a. Louvre/Paris) und für die Industrie. Prof. Dr. Martin Lücker ist nicht nur Musiker, sondern auch ein großer Vermittler klassischer wie zeitgenössischer Orgelmusik und bietet seit vielen Jahren zwei Mal die Woche "Orgelvespern" für jedermann an
St. Katharinenkirche An der Hauptwache 1 60313 Frankfurt am Main
22.11.24, 20 Uhr Kartenvorverkauf 23.11.24, 19 Uhr Kartenvorverkauf 23.11.24, 21 Uhr Kartenvorverkauf
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Freitag, 22. und Samstag, 23. November: HAMLET

(Martin)
Es ist das Drama aller Dramen! Die FAZ schreibt anlässlich der Premiere: „ …Im Bockenheimer Titania hat das Freie Schauspiel Ensemble großen Bühnen die Stirn geboten. Dieser zusammengestrichene „Hamlet“ in knapp drei Stunden inklusive Pause machte selbst theatermüde Zuschauer sprachlos. Die intelligente Regie, die Sprechkunst des Ensembles, die energetische Verausgabung des Protagonisten in Gestalt von Ives Pancera, der Wechsel aus stillen und schrillen Momenten – alles staunenswert.”
Hamlet, Prinz von Dänemark, ist nach dem Tod seines Vaters verändert. Seine Mutter, die verwitwete Königin, hat den Bruder ihres verstorbenen Mannes geheiratet und bildet mit ihm ein neues Herrscherpaar, das Hamlets Nachfolge auf den Thron blockiert. Den Halt verlierend vor Trauer, Kränkung und Zorn, und in der Überzeugung, dass der Tod des alten Königs kein Unfall, sondern Mord war, weist Hamlet alle Anzeichen von Wahnsinn auf.
Für seine Umwelt wird er zum Rätsel. Ist er ein Trauernder, den man in seiner Ablösung vom Vater unterstützen muss? Macht ihn sein Ehrgeiz krank? Leidet er nicht etwa an unglücklicher Liebe? Muss er den Wahnsinn spielen, weil ihn gefährdet, dass er zu viel weiß – und den Mord, der geschehen ist, aufdecken könnte? Oder ist er schlichtweg ein Irrer, eine Gefahr für Staat und Familie? Weiß er es selbst?
Im engsten Kreis des königlichen Hofes entspinnt sich ein Spiel um Wissen und Nichtwissen, Misstrauen und Täuschung, Überfürsorge und Liebe, wo sich der beste Wille in sein Gegenteil verkehrt und schließlich Tote fordert.
Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/hamlet
Freitag, 22. und Samstag, 23. November um jeweils 20.00h Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstraße 23 (Titania) Foto: © Harald Schröder
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Samstag, 23. November: OF/ Faithless
(Andrea)
Irgendwann in den 1990ern habe ich Faithless in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg live erlebt und das Konzert zählt zu meinen persönlichen Top Ten-Konzerten. Auch, weil die Band nicht aufhören wollte, ständig kamen sie wieder raus, gaben Zugabe um Zugabe und sorgten für jede Menge Glückshormone. Das Erlebnis lässt sich kaum toppen, zumal Frontmann Maxie Jazz am 23. Dezember 2022 verstorben ist. Es scheint sich Ersatz gefunden zu haben oder eben auch nicht, ich lese, dass die beiden verbliebenen Sister Bliss und Rollo bei den Konzerten seinen Spirit wieder aufleben lassen. Ich bin gespannt und freue mich schon sehr auf den Abend in unserer Offenbacher guten Stubb.
Stadthalle Offenbach, Waldstraße, Offenbach
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Samstag, 23. & Sonntag, 24. November: Bullshit

(Martin)
She She Pop - Performance
Das ist Bullshit: Ein Slang-Begriff für etwas, das falsch ist, diskreditiert, also Unsinn. Oder etwas, das erfunden ist, fake, irreführend, eine Täuschung. Auf leerer Bühne finden sich die Performer*innen im endlosen Loop einer Verkaufsshow wieder. Hier ist nichts – und doch ist alles im Angebot.
Unaufhörlich dreht sich die Spirale um She She Pop als Verkäufer*innen der Wirklichkeit, immer weiter geht ihre Suche nach etwas, dem sie noch einen Wert beimessen können, nur um es dann zu verramschen. Können sie die Wirklichkeit noch mit ihren Sinnen erfassen, mit Worten beschreiben? Ist sie noch zu retten? Hält irgendetwas dem Ausverkauf stand?
She She Pop haben die Orientierung verloren. Die Zentralperspektive, aus der sie gelernt haben, irgendein Ziel ins Auge zu fassen, ist aufgelöst. Zusammen mit den Zuschauer*innen befinden sich die Performer*innen in einem Zustand des freien Falls. Eine Lücke tut sich auf zwischen Ereignissen und den Worten, die sie beschreiben. Und in diesen Abgrund fallen sie tiefer und tiefer.
In „Bullshit” stellen sich She She Pop mutig dem Verlust der gemeinsamen Wirklichkeit. Die Performer*innen erkennen an, dass sie nichts wissen und dass selbst die poetische Realität des Theaterraums in Mitleidenschaft gezogen ist. So versuchen sie die Blase ihrer Wahrnehmung zu verlassen, um andere Größenverhältnisse anzunehmen, andere Farben zu sehen, sich wie die Fledermaus mit Echolot zu verständigen, und sich in absoluter Dunkelheit wieder zu finden. Sie stellen sich andere Sichtweisen vor, sie verschreiben sich der Unsicherheit und widmen sich dem Verlernen.
Wird es ihnen noch gelingen aus dem Chaos ein Erlebnis zu formen, Bedeutung in der Zufälligkeit zu finden, Sinn zu stiften im Durcheinander der Möglichkeiten – oder als letztes Mittel den Bankrott zur Komödie zu erklären?”
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/483028
Samstag, 23. Um 20.00h und Sonntag, 24. November um 18.00h Performance im Mousonturm Foto: © Ben Krieg
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Sonntag, 24. November: Of/ Fussball-Flohmarkt
(Andrea)
Ein ganz besonderer Flohmarkt, der heute in den Parkside-Studios die Herzen von Fussballfans höher schlagen lässt: Angeboten werden Artikel mit Bezug zu Kickers Offenbach, Bayer Leverkusen und Offenbach allgemein. Rückfragen und Anmeldung bis spätestens 17.11.24 an: flohmarkt@foerderverein-of.de Im Rahmen des Flohmarkts wird auch das 5-jährige Jubiläum des Fördervereins gefeiert. Für das leibliche Wohl ist gesorgt! 12 Uhr bis 18 Uhr
Parkside-Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei
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Sonntag, 24. November: FAÇADE (79. Naxos Hallenkonzert)

(Martin)
Ensemble Phoenix Basel
Façade – an Entertainment vereint die schillernde Begleitmusik William Waltons mit den surrealistisch-lautmalerischen Gedichten der englischen Poetin Edith Sitwell, vorgetragen von dem renommierten schottischen Stimmkünstler und Schauspieler Graham F. Valentine.
Mit ihrem Freiheitsstreben kämpfte sie gegen die viktorianische Doppelmoral und provozierte in den 1920er Jahren so manchen Skandal. Heute bedroht das Erstarken rückschrittlicher Kräfte wiederholt unsere demokratischen Werte. Für frischen Mut sorgen im Programm des Ensemble Phoenix Basel zwei neue, explosive Ensemblewerke der Komponistinnen Asia Ahmetjanova und Charlotte Torres.
Programm: - William Walton: „Façade – an Entertainment“ (1922) für Sprecher und Ensemble, nach Gedichten von Dame Edith Sitwell
- Asia Ahmetjanova: „Fledermäuse und Ikonen“ (2024, Deutsche Erstaufführung)
- Charlotte Torres: „Ton tonton tond ton thon et d’autres tons“ (2024, Deutsche Erstaufführung)
Ensemble Phoenix Basel: Jürg Henneberger – Musikalische Leitung Graham F. Valentine – Stimme
Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform
Sonntag, 24. November um 18.00h Naxos Halle
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Sonntag, 24. November: Zeck
(Uwe)
Kurz und knapp wie der Name des Projekts. Es reicht ein Hinweis auf Bon Iver im ersten Satz: Inspiriert von Milky Chance und Bon Iver atmet seine Musik die Tanzbarkeit moderner Indiepop-Produktionen, ohne etwas von seinen intimen und teilweise schonungslos offenen emotionalen Qualitäten einzubüßen.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Montag, 25. November: Der Erste Mensch

(Martin)
Die unglaubliche Geschichte einer Kindheit nach Albert Camus
In einem erzählerischen Parforceritt entführt Wolfram Koch sein Publikum als Ich-Erzähler in eine Welt voller Armut und natürlicher Schönheit. Und die Musik des Orchestre du Soleil liefert den mitreißenden Soundtrack zu diesem hochaktuellen Stück, an dessen Ende ein Mann, der als Kind in einer Familie von Analphabeten aufwächst, mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wird.
Es ist die Kindheits-Geschichte Albert Camus‘. In dessen autobiographischen Roman »Der erste Mensch« begibt sich der Protagonist auf die Suche nach seinem Vater, der im Ersten Weltkrieg gefallen ist und den er nie kennengelernt hat.
Damit beginnt für den Erzähler eine Reise zurück in seine Kindheit. Er kehrt heim in die Hitze Algiers, in die Armut und die Unschuld. Er erzählt von seiner schweigsamen Mutter im Armenviertel Algiers und der dominanten Großmutter, die nur durch die Unterstützung seines Volksschul-Lehrers davon überzeugt werden kann, dass der Junge ins Gymnasium gehört. Dort, »geworfen in eine unbekannte Welt«, der »unschuldigen Welt entrissen«, begreift er, »dass ich alles, was ich wollte, erreichen würde, und dass nichts, was von dieser Welt ist, mir jemals unmöglich sein würde.« Der Regisseur und Produzent Martin Mühleis hat den Roman für die Bühne bearbeitet zu einer eigenwilligen Spielform aus Schauspiel, Lesung und Konzert. In seinen Bühnenarbeiten hat Mühleis eine eigene Form entwickelt, eine »Architektur aus Sprache, Musik, Lichtdesign und Schauspiel« (Der Tagesspiegel, Berlin). Es gelingt ihm, Literatur für die Bühne zu adaptieren, ohne sie in Struktur, Rhythmus und Sprache zu verändern. Aus den literarischen Vorlagen entstehen auf diese Weise eigene Bühnenwerke, die den Zuschauer zum Mitgestalter machen. Mühleis' reduzierte, kargen Erzählformen bewirken, dass ein wesentlicher Teil der Geschichte in der Phantasie des Betrachters entsteht.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/der-erste-mensch-/2178/
Montag, 25. November um 19.30 Uhr Schauspiel Frankfurt – Großes Haus Foto: © Veranstalter*in
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Samstag 26. November: "Die fabulösen Kalem'Brothers: Spelunkenmusik
(Daniela)
Eine explosive Mischung aus Folk, Rockabilly, Jazz und Wirrsinn. Die 4 fabulösen Kalem Brothers sind fröhliche Bürger der maritimen Bergnation Wirrgisien. Mit Spielfreude, Fiddle, Kontrabass, Mandoline, Gitarre, Gesang und irgendetwas rhythmischem gehts wild gediegen zur Sache. Beinahe alle ihrer traditionellen Lieder sind selbst erfunden und werden zumeist in deutscher Sprache wiedergegeben. Allem Hintersinn zum Trotze handelt das Programm vom ganz normalen Leben zwischen Gefängnis, Seemannsgarn und verlorener Liebe. Ein paar gründlich umgebaute Perlen der Musikgeschichte runden alles ab. Wie sich das anhört? Kommt vorbei... Auf gemeinsames Feiern freuen sich die fabulösen Kalem' Brothers und der Club Voltaire. www.youtube.com/watch?v=uRBB42QbWp0
Beginn 20:00 Uhr, Eintritt frei verein club voltaire e.V., Kleine Hochstraße 5
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Freitag, 29. November (und 01. / 05. - 08. Dezember): Prometheus

(Martin)
Prometheus nach Franz Kafka - Tanz/Performance
Wer es wagt, den Göttern den Himmel streitig zu machen, wird mit einem Leben auf Erden bestraft. Die Logik von Kampf und Bestrafung setzt sich unaufhörlich fort. Egal, wie weit man zurückschaut, scheint es, als habe sich das menschliche Dasein aus diesen Polen entwickelt – und im Umkehrschluss haben wir diese Logik auf alle anderen Lebewesen und Wesen übertragen.
Prometheus, der zur Strafe ewig an den kaukasischen Felsen gekettet ist, ist längst mehr als nur eine Figur; er ist ein Sinnbild für den existenziellen Kampf ums Dasein. Er schenkte uns das Feuer und damit die Fähigkeit zur Technologie, dank der wir lange Zeit zugewinnen schienen – in der vermeintlichen Hoffnung, als menschliche Göttergestalten den Himmel auf Erden zu erreichen.
Doch in Wahrheit sind wir nicht weiter fortgeschritten als zum Anfang unserer Erzählungen. Jede Niederlage wurde für die Menschen zum Beginn eines neuen Aufbegehrens. Doch ist nicht auch eine Existenz denkbar, die kein Überlebenskampf ist? Ausgehend vom brasilianischen Jiu-Jitsu lösen wir Würge- und Haltegriffe aus der Logik des Gefechts und erproben eine Form des Niederlegens, die nicht als Aufgabe verstanden wird. So entsteht eine Choreografie, die auf den Widerstand gegen das Irdische verzichtet und nach einer Verbindung zum Boden sucht, die bei Kafka ihren Anfang nimmt: „[...] drückte sich Prometheus im Schmerz vor den zuhackenden Schnäbeln immer tiefer in den Felsen, bis er mit ihm eins wurde.“
Studio Naxos 20 Uhr Solidarisches Preissystem, Hier geht’s zu den Reservierungen: https://studionaxos.de/de/produktionen/prometheus-nach-franz-kafka?d=1733684400 Foto: © Dorfproduct
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Noch bis zum 30. November: Ausstellung: Paul Hirsch - WANDEL
(Daniela)
Paul Hirsch zeigt in der Galerie DER MIXER, Fahrgasse 22, Frankfurt, seine neuen Skulpturen. Die meisten seiner Skulpturen können vom Betrachter verändert werden. Sein Anliegen ist es, den Betrachter in die Gestaltung und Aufbau seiner Skulpturen mit einzubeziehen. Die übliche Hierarchie und Distanz „hier der Künstler und seine Arbeit, dort der Betrachter“ will er aufbrechen, da er dies nicht mehr zeitgemäß findet. Seine Holzskulpturen bestehen aus mehreren beweglichen Teilen, die nahtlos aus einem Stamm gearbeitet sind.
Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag 11 – 16 Uhr. Am 17.11 Open Sunday von 14-18 Uhr. Mehr unter www.paulhirsch.de
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Samstag 30. November: ON & ON mit den DJs DANNY SON & KOSMIK KAT

(Samstag)
Als Pedo die Veranstaltung das letzte Mal gemacht hat wollte ich unbedingt hin, hab es aber nicht geschafft. Ich bin bestimmt nicht die Zielgruppe, will aber heute unbedingt dabei sein!
ON & ON - Die neue Plattform für House-Musik und die House-Dance-Community
20:00 Einführung in House Dance mit Danny Son (kostenfrei) 21:00 Party with Danny Son & Kosmik Kat
"On & On" ist nicht nur der Titel des bahnbrechenden Tracks von Jesse Saunders, der 1984 veröffentlicht wurde und von vielen als die Geburtsstunde der House-Musik bezeichnet wird. Es ist auch der Name einer neuen Partyreihe, die House-Musik in all ihren lebendigen und vielfältigen Facetten zelebriert. Danny Son und Kosmik Kat haben sich zusammengetan, um House-Musik in Frankfurt eine zusätzliche Plattform mit anderem Ansatz zu geben. Zwar gibt es Partyreihen, die sich der House-Musik verschrieben haben. Allerdings legen Danny und Kosmik Kat den Fokus auf die House Dance Community und auf Spielarten, die ihnen am Herzen liegen und die sie in der hiesigen Clubszene unterrepräsentiert empfinden. Dazu sagen sie selbst: „Das Ziel von „On & On“ ist es, eine community-orientierte, musikalisch und menschlich vielfältige Tanzfläche zu schaffen, auf der die DJ-Sets zu einer rituellen Performance werden, die Spiritualität und menschliche Verbundenheit fördern.“
Kunstverein Familie Montez | Honsellstraße 7 (Honsellbrücke) | 60314 Frankfurt
Eintritt vor 22 Uhr €10,- | nach 22 Uhr 12€,-
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Ab Samstag, 14. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2024 im 20. Jahr

(Martin)
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der eigentliche Weihnachtsgottesdienst! Schon im 20. Jahr wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!?
„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an.
Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein.
Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“
Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen.
Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“
Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA
Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/
Samstag, 14. & Sonntag, 15. Dezember Samstag, 21. & Sonntag, 22. & Montag, 23. Dezember jeweils um 20.00h
Theater Willy Praml in der Naxoshalle Foto: © Rebekka Waitz
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Bis Sonntag, 8. Dezember: "Ganz große Oper – viel mehr Theater" im DAM Ostend

(Petra)
Wie werden Bühnen in der Zukunft aussehen? Welche Gestalt können diese zentralen Orte der kollektiven kulturellen Begegnung haben? Welche Angebote müssen Opernhäuser und Theater als Orte des öffentlichen Lebens in Zukunft bieten? Diese Fragen stellte die Ausstellung "Große Oper – viel Theater" bereits 2018. In Frankfurt und anderen Städten wurden seither intensive, oft kontroverse Diskussionen um Sanierung oder Neubau von diesen Kulturbauten mit hohem Stellenwert für die Stadtgesellschaft weitergeführt. Das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt nimmt jetzt den Faden wieder auf, vergleicht die Entwicklungen in verschiedenen Städten und stellt auch zwei aktuelle best-practice-Beispiele vor. Ebenso nimmt die Ausstellung die Standortvarianten für Oper und Schauspiel in Frankfurt am Main in den Blick.
Ganz große Oper – viel mehr Theater, Ausstellung, Ort: Deutsches Architekturmuseum (DAM) im Ostend, Adresse: Henschelstraße 18, Eröffnung mit Dr. Ina Hartwig und Andrea Jürges, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung Öffnungszeiten: dienstags – sonntags 11 - 18 Uhr) Eintritt: 5 (3) Euro
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Donnerstag, 12. Dezember: Of/ Künstlergespräch

(Andrea)
Zur Eröffnung Ende Oktober habe ich es leider nicht geschafft, deshalb plane ich heute unbedingt den Besuch der Ausstellung "CAHIERS DE DOLÉANCES BESCHWERDEHEFTE" ein und gehe zum Künstlergespräch. Bürger:innenbeteiligung ist die grundlegende Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Wirksames politisches Handeln erfordert in Worten des französischen Philosophen Bruno Latour zunächst eine ‚Terrain-Beschreibung‘. Er greift damit die Beschwerdehefte der französischen Revolution wieder auf und fordert, dass Bürgerinnen und Bürger, vor dem aktiven Eingriff der Politik, zunächst ihre Vorstellungen von der Veränderung ihres Territoriums formulieren müssen. In seinem Ausstellungsprojekt ‚Cahiers de Doléances‘ nähert sich Peter Rippl Latours Vorschlag aus künstlerischer Perspektive. Vorgestellt werden 28 Bürger:innen aus Offenbach. Jedem Portrait zugeordnet – drei selbstgewählte Schlüsselbegriffe. Diese mal assoziativ beschreibenden, mal poetischen Begriffe sind auf verschieden Ebenen wirksam und formulieren direkt oder indirekt Forderungen an Politik und Mitmenschen. Trotz oder wegen der kondensierten Form macht dies ausgedehnte Geschichten sichtbar. Geschichten über Personen, ihre Identität und ihre Verbindung zum Territorium. Ziel ist es alle Menschen in die Gestaltung ihrer städtischen und sozialen Umgebung miteinzubeziehen. KÜNSTLERISCHES STATEMENT Künstlerische Prozesse sind eng mit der Konstruktion von Hoffnung verbunden. Hoffnung entsteht durch machen. Machen gründet sich auf der Veränderbarkeit der Situation. Noch ist die Zukunft unserer Städte offen. Wenn es uns nicht gelingt in der Stadt mehr als nur einen Ort der Kapitalanlage zu sehen, mehr als nur ein Ort zum Arbeiten, Schlafen und Konsumieren, dann wird es uns auch nicht gelingen, wieder vom Konsumenten zum Mitgestalter zu werden. In der Anonymität der modernen Stadt ist uns der Sinn für Gemeinschaft verloren gegangen. In unserer Einsamkeit und Passivität haben wir das Bewusstsein für das Politische verlernt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht aber nur durch Teilhabe. Eine lebenswerte Stadt kann also nur entstehen, wenn sie von uns mitgestaltet werden kann. Deswegen müssen wir die Stadt von unseren Bedürfnissen her definieren. Wir müssen Verantwortung für unsere Welt übernehmen. Denn städtische, wie gesellschaftliche Transformation ist ein fortlaufender Prozess, wir haben die Chance die Geschichte(n) und deren Inhalte mitzuschreiben. Dieses Mitformulieren der eigenen Geschichte ist gut für unsere Gesundheit, notwendig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wichtig für das Vertrauen in politische Prozesse. Bürgerbeteiligung wird so zu einer grundlegenden Voraussetzung für einen funktionierende Demokratie. Peter Rippl ist Absolvent der Hochschule für Gestaltung. Als visueller Künstler, Dokumentarfilmer und Autor lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main. Neben der Ausstellungstätigkeit, haben viele seiner Dokumentarfilme nationale und internationale Beachtung gefunden. Das Projekt ‚Cahiers de Doléances‘ wurde 2021 in der italienischen Industriestadt Taranto begonnen. Die Fortführung des Projekts in Chemnitz und Offenbach am Main wurde von der Stiftung Kulturfond/Neustart Kultur unterstützt. Das Bild ist eines von dreißig und zeigt Karl-Heinz, Kai´s Friseur aus der Senefelder Straße. Die Räume sind Dienstags, 14 bis 17 Uhr geöffnet, heute 18 Uhr.
HAUS DER STADTGESCHICHTE/ Erich Martin Raum, Bernardbau, Eingang B 2. Stock, , Herrnstraße, Offenbach
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Bis Ende Dezember: The Frankfurt Prototype am Senckenberg

(Petra)
Noch eine illustre, spannende Kooperation ist am Senckenberg Museum zu besichtigen bis zum Jahresende: Ein Pilotprojekt, das erstmals die Lehre von Architektur und Kunst zusammenführen will, um die Potenziale beider Disziplinen zu kombinieren (hier zu sehen das Visual zum Entwurf). Eine kleine öffentliche Markthalle im Erdgeschoss, Wohn- und Arbeitsräume für Studierende im ersten Stock und ein grüner "urbaner Filter" – das erwartet Euch im experimentellen Gebäude "The Frankfurt Prototype", das jetzt im Innenhof des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt zu sehen und zu begehen ist. Entworfen haben es Studierende der Städelschule und der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) zusammen mit Ingenieuren und Architekten sowie Forschenden der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die beratend zur Seite standen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, wie eine neue urbane Bautypologie aussehen kann, die bezahlbar und nachhaltig ist und den sozialen Zusammenhalt fördert. Für den Bau wurden wiederverwendeter Stahl und gebrauchtes Schalungsholz verwendet, um die CO2-Emissionen beim Bauen möglichst gering zu halten. Die kleine Markthalle, das "öffentliche Wohnzimmer" im Erdgeschoss, soll als Theaterbühne, Kino, Ausstellungsort und als Markt genutzt werden, wo nachhaltige landwirtschaftliche Produkte angeboten werden und über die Lebensmittelversorgung der Stadt diskutiert wird. Die oberen Etagen bestehen aus modularen vorfabrizierten Wohneinheiten, die mit gebrauchtem Schalungsholz aus dem Betonbau verkleidet sind und – anders als die üblichen Wohncontainer – flexibel miteinander verschaltet werden können, um verschiedenste Wohnbedürfnisse zu befriedigen. Hier ziehen die temporären Arbeitsräume des "Center for Contemporary Arts Afghanistan (CCAA)" aus Kabul ein, eine Initiative des afghanischen Malers und ehemaligen Direktors des CCAA, Rahraw Omarzad, der mit zwanzig seiner Studierenden in der Nähe von Frankfurt im Exil lebt. Eine "grüne urbane Filterwand" führt radikalere Visionen der Studierenden für ein Leben mit und in der Natur vor.
The Frankfurt Prototype, Ort: Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, Adresse: Senckenberganlage 25, Öffnungszeiten: täglich 10 - mindestens 18 Uhr, Programm mit Kino, Theater auf Instagram unter "frankfurtprototype"
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Bis Ende Dezember: MISERY im Stalburg Theater

(Daniela)
Ich freue mich auf die Premiere von MISERY im Stalburg Theater. Ich bin zwar überhaupt kein Stephen King Fan und habe auch kein einziges Buch von ihm gelesen, aber ich bin ein großer Fan von Anja Kimmelmann, die mich mit ihrem Stück "Monika Haeger - inside stasi" total in den Bann gezogen hat und von Jochen Doering schon sehr lange, den ich nicht nur als Ritter Rost oder Zeynep toll fand, sondern vor allem in seiner Rolle in "Hass". Abgesehen von den beiden Schauspielern, führt Rainer Ewerrien Regie!
Das Stalburg Teater schreibt:
MISERY - Nach dem Roman von Stephen King
Warum soll es denn auch nicht mal bei uns ein wenig gruseln? Das bietet sich doch an, gerade in dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Stalburg'schen Gemäuer, neben dem sich unser Theater befindet. Wohlan, dachten wir uns, dann tun wir es.
Nach kurzer Suche fiel uns dank des Verlags Ahn & Simrock ein Stoff zwischen die knochigen Finger, der sich bestens für einen schaurigen Theaterabend eignet. Sie wissen, es ist die Geschichte des Schriftstellers Paul Sheldon, der in den Bergen Colorados verunglückt und schwer verletzt in die Fänge der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes gerät – zufälligerweise "sein größter Fan", wie sie sagt. Ein Umstand, der Sheldon fast zum Verhängnis wird.
Ihr Debüt auf der Stalburg-Bühne gibt Anja Kimmelmann als Annie, in der Rolle von Paul sehen Sie den uns bestens vertrauten Jochen Döring. Die Regie lag in den bewährten Händen von Rainer Ewerrien.
Bis Ende Dezember. Infos und Tickets hier
Stalburg Theater, Glauburgstraße 80, Nordend
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Bis Sonntag, 02. März 2025: Ausstellung "Das Anwesende des Abwesenden" im Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Seit einigen Jahren entstehen hier immer wieder großartige Ausstellungen in Kooperation unter anderem mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dieses Mal mit dem Institut für Theoretische Physik, Goethe-Universität Frankfurt). Der thematische Faden klingt wie ein Widerspruch: "Das Anwesende des Abwesenden". Atemberaubende Kunstwerke und Wissenschaftsexponate laden zum Staunen und Berührtsein ein. Die Abgüsse von Menschen aus Pompeji, die vor fast 2000 Jahren aus dem Leben gerissen und vom Vulkanmaterial als Negativform erhalten wurden – was lassen sie die Betrachtenden erahnen? Die versteinerten Fußabdrücke prähistorischer Menschen, die vor 3,6 Milionen Jahren entstanden – was sagen sie uns über die Existenz dieser Menschen? Die monumentalen, sakralen Messingbilder von Tierabdrücken des jungen Künstlers Toni R. Toivonen – warum erschüttern sie uns? Der Ausstellungstitel spielt auf die Materie als Präsenz an, in der sich Spuren des Lebenden einschreiben. Dabei werden Exponate räumlich gegenübergestellt, die sowohl aus künstlerischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive die abstrakte Idee einer "Anwesenheit des Abwesenden" in einen erweiterten Denkraum stellt. Die kuratorische Erzählung wird sich bis zum astrophysikalischen Phänomen des Schwarzen Lochs vorwagen. Das Denken über Ausdehnung und Zeit und der Unendlichkeit des Alls liegen ausserhalb unseres menschlichen Vorstellungsvermögens und gleichzeitig öffnet es die Frage nach wer wir sind. Schwebend irgendwo zwischen Unermesslichkeit und Ewigkeit liegt unser Planet. Und für einen winzigen Moment öffnet das eigene Leben ein Fenster. Das Ich erlebt das Wunder der Realität durch die Sinne unseres Körpers. In flüchtigen Augenblicken verbinden wir uns mit der Ewigkeit und geben Spuren des Seins eine materielle Form. Kunst ist da ein Weg.
Die Anwesenheit des Abwesenden, Ausstellung mit: Heidi Bucher, Lawrence Malstaf, Marshmallow Laser Feast, Petra Noordkamp, Claudio Parmiggiani, Toni R. Toivonen und mit Exponaten aus dem Archäologischen Park von Pompeji, dem Prähistorischen Museum Florenz „Paolo Graziosi”, dem Naturhistorischen Museum Wien, dem LWL-Museum für Naturkunde, Münster, der Associazione Gibellina Parco Culturale und mit Luciano Rezzolla, Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt, kuratiert von: Franziska Nori, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Anita Lavorano und Laura Per, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr
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Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)
Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen. Die Ausstellungist die erste Retrospektive von Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.
Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei
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Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)
Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.
"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei
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Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)
In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.
INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier
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