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| 01.11.2024 |
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Singen

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Letzte Woche hatte ich angekündigt, dass ich heute etwas zu dem Thema #wirsind9millionen schreibe, aber da komme ich leider wieder nicht dazu. Mein Schreibtisch ist voll und ich will gleich zum Singen, zweimal sogar … Eigentlich singe ich ja schon die ganze Woche: Mittwoch 90 Minuten durchgehend beim Pokalspiel gegen Gladbach, gestern Abend habe ich eher zugehört, denn wir waren bei dem großartigen Format Liedschatten im Kammerspiel und bei der klassischen Zugabe „Sweat Dreams“ konnten wir mitsingen. Heute, am späten Nachmittag, ist wieder Chorprobe (wir suchen immer noch Sänger!) und dann gehen wir kurz mit den Chormitgliedern was trinken. Vielleicht zum KIO Pop Up Space, den Andrea empfiehlt, oder in das neue Pop_UP Magazin von der Margarete, denn dort, in dem "Genuss-Späti" gäbe es auch einen Happen zu Essen. Am späten Abend gehen einige von unserem Chor dann zu „Karaoke mit Pütti“ in die Panoramabar. Leider haben nicht alle Tickets bekommen. Sollte jemand von Euch nicht können, kontaktiert mich bitte…
Wäre ich heute Abend nicht schon verplant, wäre ich bestimmt beim VINTAGE SOUNDSYSTEM im Pastel. Ich finde es nämlich großartig, mit wieviel Leidenschaft Jean Troulliet und Dirk von Mannteufel, unterstützt vom tollen Pastel Team, diese Musikabende organisieren - und das alles bei freiem Eintritt, in einem schönen Ort, der sogar komplett barrierefrei ist. Heute Abend geht es um das Thema: „Dub Konferenz: 50 Jahre Dub aus Jamaika mit Helmut Philipps“. Ich bin zwar überhaupt kein Dub-Music Fan, aber das muss man auch nicht zwingend sein. Das Schöne am VINTAGE SOUNDSYSTEM ist nämlich, dass man durch Musik und sehr gute Gespräche mit Kenner:innen in die spezifische (Musik-)Kultur ran geführt wird. Schade, dass ich nicht kann, aber Karaoke mit Pütti ist ein Muss, auch wenn ich mich heute Abend mit Sicherheit nicht zum Vorsingen melden werde. Dafür wird ja morgen wieder gesungen, vielleicht ja sogar beim Wandern aber spätestens bei den 90 Minuten gegen Bochum und am kommenden Donnerstag auch. Diesmal sogar mit meinem Vater. Mein Sohn und ich haben ihm zum 86. einen Besuch mit uns im Stadion geschenkt. Und weil er überzeugter Europäer ist, schauen wir uns das Spiel gegen Prag an. Zum Ticket gab es noch einen Schal und den Liedtext der Eintrachthymne. Nach Aussage meiner Mutter, die auch mit ihren 87 Jahren immer noch im Chor singt, übt er jeden Tag …
Was auch immer ihr macht, lebt wild und singt!
Daniela
Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team, die sich ehrenamtlich, und auch sie nicht nur für die Ausgehtipps, engagieren: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung, bitte in ganzen Sätzen, an: daniela@cappelluti.net
2 x 2 Tickets für den Brilliant Soul am Samstag, den 09.11. Gewinnfrage: In welchem Frankfurter Stadtteil ist KASI aufgewachsen? (Siehe Martins Tipp)
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung, bitte in ganzen Sätzen, an: daniela@cappelluti.net
2 x 2 Gästelistenplätze für den Tanztee am Sonntag, 03. November mit Heiko Himmighofen. Gewinnfrage: Unter welchem Motto steht der Community Salon am 17.11.?
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ZU GEWINNEN (Petra)
Um drei Frauen und ihre neuen Romane geht es am Montag, 04. November um 19:30 Uhr im Literaturhaus Frankfurt bei "zu lieben, Eine liebe Frau, Glück" mit Ulrike Draesner, Laetitia Lenel und Jackie Thomae. Wenn Ihr ihre unterschiedlichen, sehr spannenden Blickwinkel beziehungsweise Bücher persönlich kennenlernen und 1x2 Tickets gewinnen möchtet, beantwortet einfach die Frage zur Verlosung: Welche Künstlerin zeigt einen weiteren weiblichen Blickwinkel mit ihrer Ausstellung im saasfee*pavillon ab 08. November? Antwort: Vor- und Nachname im Betreff an Petra
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ZU GEWINNEN (Andrea)
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Milliarden am Donnerstag, 7. November im Bett. Die Gewinnfrage lautet: In wieviel Städten findet "Im Dunkeln sehen" statt?
1 x 2 Gästelistenplätze für Götz Widmann am 6. November im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Welchen Dresscode empfiehlt Martin für Schwanensee?
2 x 2 Gästelistenplätze für Trennung auf Französisch am 8. November in der Alten Schlosserei. Die Gewinnfrag lautet: Wer hat den Film über das legendäre Musikhaus Hummel gemacht?
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Freitag 01. November: VINTAGE SOUNDSYSTEM Dub Konferenz: 50 Jahre Dub aus Jamaika mit Helmut Philipps

(Daniela)
Dub Konferenz: 50 Jahre Dub aus Jamaika mit Helmut Philipps
Was Sie schon immer über Dub wissen wollten, aber nie zu fragen wagten: Der Soundingenieur und Journalist Helmut Philipps hat mit seinem Buch „Dub Konferenz – 50 Jahre Dub in Jamaika“ eine solide Oral History des Genres zusammenstellt. Dazu interviewte er an die fünfzig Musiker, Toningenieure, Produzenten. Diese Interviews verwebt er mit einer fundierten geschichtlichen Rückschau und einer Analyse. Ohne Dub wären viele der aktuellen elektronischen Musikstile undenkbar. Denn bei der Dub-Version wurde das Studio zum Instrument und der Song zum Material, das die kreativen Studio-Köpfe völlig neu interpretierten. Wer waren diese Köpfe, wie sahen ihre Produktionsmittel aus, in welchem ökonomischen Kontext entstand ihre Musik? Wenn man sich vorstellt, dass man in der Frühphase des Dub mit vier Spuren auskommen musste, die Effektgeräte sich auf Federhall und Echo begrenzten und dass es trotzdem gelang, völlig neue Klangwelten zu erschaffen, kann man nur den Hut ziehen, denn heute stehen unbegrenzte digitale Möglichkeiten zur Verfügung. Helmut Philipps stellt den Engineer konsequent in das Zentrum seiner Erzählung. Es ist damit das erste Buch, das die Arbeit im Studio genau beschreibt und die Helden, die sonst nur kleingedruckt auf der Rückseite einer LP erscheinen, feiert.
VINTAGE SOUNDSYSTEM veranstaltet Soiréen im pastel, einer Soul-Food-Cantina im Erdgeschoss des medico-international-Hauses im Osthafen (Lindleystraße 15, FFM). Im ganzheitlichen Konzept der Veranstalter:innen verbinden sich die Künste mit Gesprächen, temporären Ausstellungen, passend zum Thema ausgewählte Speisen und Getränke. Wir gestalten einen Ort, an dem man für einen Abend in eine spezifische Kultur eintauchen kann. Um allen die Teilhabe zu ermöglichen erheben wir keinen Eintritt.
Tür & Küche ab 19:00, Start ab 20:00 Uhr Die Räumlichkeiten und Toiletten des Veranstaltungsortes sind rollstuhlgerecht und ebenerdig.Lindleystraße 15 @ Pastel, 60314 Frankfurt
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Freitag, 01. bis Sonntag, 03. November: Pop-Up QAZ
(Andrea)
Krieg und Verwüstung im Nahen Osten, sintflutartige Regenfälle und Schlammlawinen in Spanien, Erdbeben in der Türkei. Letzteres liegt schon einige Zeit zurück, aber die Region liegt immer noch in Trümmern. Seifi engagiert sich mit seinem Projekt QAZ für den nachhaltigen Wiederaufbau in ANTAKYA nach dem Erdbeben und bringt für 3 Tage Antiochia nach Frankfurt. Er schreibt: "Ich würde mich sehr aber wirklich sehr freuen wenn ihr Lust und Zeit habt zu kommen. Natürlich gibt es wieder life music und Getränke. Außerdem am Samstag um 16 Uhr ein Herbst Jazz-Konzert mit dem Mackenthun & Meyer Duo. Der Pop-Up ist geöffnet heute (FReitag) von 12 bis 22 Uhr, Samstag von 10 bis 21 Uhr und Sonntag von 12 bis 21 Uhr. Wer es nicht in den Laden schaft: seidenstrasse_antakya@hotmail.com
KIO Pop Up Space, Fahrgasse 19, FRankfurt
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Freitag 01. November: Eröffnung MAGAZIN - Genuss-Späti

(Daniela)
Das Restaurant Margarete hat vis-a-vis ein Pop-up MAGAZIN eröffnet. Da gehe ich heute Abend hin. Sie schreiben:
Der Begriff MAGAZIN stammt aus der Profiküche bzw. Gastronomie und ist ein anderes Wort für Lager. In Anlehnung an den klassischen Tante-Emma-Laden haben wir einen modernen Nahversorger geschaffen, der gleichzeitig als "Genuss-Späti" funktioniert. Der Fokus liegt auf hochwertigen, regionalen Produkten, von Händlern, die wir kennen und denen wir vertrauen. Zum Einkaufen und Probieren vor Ort. Zudem bieten wir frische Speisen aus der MARGARETE-Küche an - von veganen Bowls und Salaten, bis hin zu Klassikern, wie unserer Kartoffelsuppe für zuhause. Für den kleinen Hunger in der Mittagspause backt unser Team warme Dinkelfladen in verschiedenen Variationen, unter anderem mit Handkäs. Zum Feierabend gibt es eine Weintheke, mit Wein zum selbst-einschenken oder ein FXXXXFXXXXR HELLES.
Die Produktpalette unseres Pop-ups wächst kontinuierlich und reicht von lokalen Erzeugnissen, über Profi-Equipment für die Küche bis hin zur Zahnbürste und kleinen Mitbringsel.
Geöffnet haben wir immer montags bis samstags von 10 bis 22 Uhr. Braubachstraße 23b, direkt gegenüber von der MARGARETE.
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Freitag, 01. und Samstag, 02. November: Einsame Menschen (weitere Termine)

(Martin)
Nach Gerhart Hauptmann
Die Frankfurter Rundschau endet die Premierenkritik mit den Worten: „Schöne Arbeit aller.“ – Das ist doch was!
https://www.fr.de/kultur/theater/einsame-menschen-im-titania-man-haette-sich-so-viel-zu-geben-93378258.html
Johannes Vockerat, frisch promovierter Philosoph und Anthropologe, mietet für sich, seine junge Frau Katharina und das gemeinsame Kind eine schöne Villa am See. Fernab der Großstadt hofft er, Ruhe und Konzentration zu finden, um ein Buch zu schreiben, mit dem ihm der große Durchbruch in der Wissenschaftswelt gelingt. Aber es geht nicht voran mit seinem Werk. Er beginnt an sich zu zweifeln. Katharina kann ihm keine Hilfe sein. Sie hat nicht studiert und leidet darunter, dass sie ihm nicht helfen kann und dass Johannes den Kontakt zu seinem Freund, dem Maler Braun, vorzieht.
Da taucht eine Freundin von Braun auf: Anna, die er in Paris kennengelernt hat. Johannes trifft in ihr einen Menschen, der ihn und seine Forschung versteht und inspiriert: Jetzt wird der große Wurf gelingen! Katharina bewundert die Fremde, die intelligent, frei und selbstsicher auftritt und als Gast in ihrem Haus weilt. Anna verkörpert für sie die Frau, die sie selbst gerne sein würde. Anna ihrerseits findet in Katharina einen Menschen, dem sie sich öffnen kann, dem sie vertraut, der ihr emotionalen Halt gibt.
Die drei Menschen haben einander viel zu geben, wenn nicht Selbstzweifel und die Angst, selber nicht zu genügen, ein gemeinsames Leben, das jeden von ihnen bereichern und beglücken würde, unmöglich macht.
Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/einsame-menschen
Freitag, 1., Samstag, 2., Samstag, 9. November um jeweils 20.00 Uhr Sonntag, 10. November um 18.00 Uhr Samstag, 30. November um 20.00 Uhr und Sonntag, 1. Dezember um 18.00 Uhr Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstr. 43 (Titania) Foto: © FelixHolland.de
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Freitag 01. November: CIELO SONORO / Tropical Vinyl Session
(Daniela)
Ich bin bei Pütti, sonst wäre ich im Ono2
Premiere von Cieleo Sonoro im Ono2 und überhaupt, zwar haben sich Amantes Del Wax und Holger Menzel schon vor über 12 Jahren kennen gelernt und zum erstmal zusammen gespielt, und in den vergangen Jahren kreuzten sich musikalisch immer wieder Ihre Wege. Doch jetzt ist es soweit, die beiden greifen tief ins Platten Regal und ziehen Musik aus Latein Amerika, Afrika und ein paar ausgewählten Exotischen Ländern heraus.
Style: Latin NYC, Boogaloo, Brasil, Afro, Cumbia
DJ’S Amantes Del Wax & Holger Menzel
Ono 2, Walter-Kolb-Straße 16, barrierefrei
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Freitag, 01. November: OF/ Sand
(Andrea)
Neulich war ich in der Wüste und was es da außer einem grandiosen Sternenhimmel, Kamelen und Berbern ausreichend gibt, ist Sand. "Castles made of Sand" heißt das heutige Programm in der Rebellschen Studiobühne und es geht um Sand, der wie die Zeit durch die Finger rieselt. Traumschlösser auf Sand gebaut. Projekte in den Sand gesetzt. Pläne verlaufen im Sand. Leise rieselt die Sanduhr. Das Thema SAND durchzieht den ganzen Abend: das Konzert des Cello-Trios „Deep Dive Strings“ zwischen Klassik & Pop, die musikalisch grundierten Textrezitationen und die digitale Foto-Ausstellung – zu erleben am Freitag 01.11. in der Studiobühne. Dabei wird niemandem Sand in die Augen gestreut, auch wenn der Sandmann auftritt. Doch mit Sandsäcken haben wir nichts zu tun und es wird auch keine Sandwichs geben ;-). Aber ein Cello-Konzert, Textrezitationen und digitale Fotoausstellung zum Thema SAND 19 Uhr,
Rebell(i)sche Studiobühne, Biebererstr. 145A, Hinterhaus, 63071 Offenbach
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Musik: Songs des Jahres (Zwischenbilanz)

(Uwe)
Das Kalenderjahr 2024 ist nun auch schon ziemlich weit vorangeschritten, am Wochenende wurde auf Winterzeit umgestellt, dann kommt der Winter schnell, es folgt der Weihnachtsmarkt und dann ist das Jahr schon wieder rum. Schon jetzt kann man sich die Frage stellen, ob es ein gutes Musikjahr war. Was die bombastischen Tourneen von großen Künstlern in Europa, teilweise intensiv in Deutschland, betrifft (Swift, Adele, Springsteen, Coldplay, Metallica) kann man sagen ja. Das ist aber in der Regel nicht die Größenordnung, die mich interessiert. Was die Neuerscheinungen betrifft läuft das Jahr schleppend. Ein guter Song hier, eine spektakuläre Ankündigung da. Die neue Platte von Coldplay ist schon einmal richtig schlecht, das heute erschienene von The Cure könnte wieder großartig werden. Die in diesem Jahr veröffentlichten Alben von Eels und Bright Eyes, kann man gut hören, es bleiben aber nur wenige Songs richtig kleben. Auf dem neuen Werk von Fortuna Ehrenfeld sind einfach zu viele Songs drauf, teilweise ist das Stückwerk. Weil aber wenig neues hinzukommt, rekrutieren sich die bisherigen Top 5 Songs dieses Jahr aber aus den genannten Platten, dazu ein Song aus dem Projekt von Radiohead-Köpfen Greenwood & Yorke, die mit Smile meinen bisherigen Song des Jahres geschaffen haben. Der wurde zwar schon 2022 veröffentlicht, ich habe ihn dieses Jahr aber erst entdeckt, der versteckte sich unter Steinen wie Pompeij. - Free In The Knowledge (The Smile)
- Die Sonne so rot (Fortuna Ehrenfeld)
- Alone (The Cure)
- Hate (Bright Eyes)
- I Can´t Belive It´s True (Eels)
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Freitag 01.- Sonntag 03. November: Werkschau von Popp & Bergmann

(Daniela)
Uwe ist ja ein großer Dokumentarfilm-Fan, da ist es gut, dass das Filmmuseum eine Werkschau von Mischka Popp und Thomas Bergmann zeigt. Ich freue mich. Wir werden bestimmt nicht alle 13 Filme sehen können, aber ich möchte unbedingt GIFTZWERGE UND HEIMWERKER sehen. Der klingt super.
Mischka Popp (geboren 1944) und Thomas Bergmann (1943–2019), die ab 1973 zusammenarbeiteten, entwickelten und produzierten Fernsehformate in der Bildung und Sozialpolitik. Ihre Dokumentarfilme für ARD und ZDF thematisieren Land, Provinz und den Alltag in Deutschland. Ab 1986 drehten sie auch Dokumentarfilme fürs Kino.
Die Werkschau zeigt an drei Tagen 13 Filme aus ihrem vielfach ausgezeichneten Werk. Die aus mehr als 80 Produktionen ausgewählten Dokumentarfilme beleuchten sowohl historische als auch zeitgenössische Perspektiven.
13 Filme aus drei Jahrzehnten, werden wir vom 1. bis 3. November 2024 im Filmmuseum des DFF im Rahmen der Werkschau „Popp & Bergmann“ zeigen. Eine Auswahl aus einem Werk von achtzig Filmen, ausgezeichnet mit vielen nationalen und internationalen Preisen.
Von bäuerlichem Widerstand, Liebe, Sex, Kopfleuchten, Streit unter Nachbarn und den kleinsten Teilen der Welt (Higgs) werden Themen verhandelt, die uns – mehr oder weniger – heute genauso bewegen wie zum Zeitpunkt ihrer Entstehung.
Freitag, 01.11.2024 17:00 Uhr, Eröffnung / Foyer EG, Begrüssung / Christine Kopf (DFF), Zur Werkschau / Sebastian Popp, Moderation / Annette Ernst 18:00 Uhr, Die Potemkinsche Stadt, 1988 Die Potemkinsche Stadt erzählt vom Leben und Überleben in den modernen Trabantenstädten Europas. 20:30 Uhr Herzfeuer, 1993 Eine Reise nach Innen. Dorthin, wo es brennt. Ein Film über Liebe, über Sex. Über erotische Träume, Obsessionen, verborgene Wünsche. Samstag, 02.11.2024 13:00 Uhr Unten - Gespräch mit Armen, 1994 Die Armut wächst und wen interessiert das? Die neue Armut sieht man nicht! Gespräche mit Armen ohne sie aufs „Arm-sein“ zu reduzieren. 14:00 Uhr Giftzwerge, 1990 Sie reden nicht miteinander - über 400 000 verfeindete Nachbarn ziehen jährlich vor Gericht. Die Heimwerker, 1993 Die Deutschen: nicht mehr das Volk der Dichter und Denker, sondern der Bastler und Bohrer? 15:30 Uhr Filmgespräch mit N.N. Überraschung. 16:00 Uhr Higgs, 2000 Am „Cern-Labor“ in Genf sucht eine Elite von Physikern nach den Urbausteinen des Universums. Nach der magischen Weltformel. Nach unserm kosmischen Zuhause. 17:00 Uhr Der Rauch der Träume, 2007 Paul Parin – ist mehr als ein Zeitzeuge. Er ist eine lebende Zeitkapsel, voller Geschichten, Erinnerungen, verrückter Erlebnisse. 18:00 Uhr Filmgespräch mit Brigitte Kramer Kino und Fernsehen, wie geht das (zusammen). 19:00 Uhr Kopfleuchten, 1998 Von Menschen mit Krankheiten und Verletzungen des Gehirns. Sie erleben die Welt anders. Im Kopf. Es ist nicht nur traurig darin. Es gibt auch helle Komik und Wunder! 20:30 Uhr Augenlied, 2003 Ein Film mit Blinden. Vom Sichtbaren und Unsichtbarem. Vom Hören, vom Riechen. Von Schönheit und vom Schrecken. Von der Wahrnehmung der Welt mit allen Sinnen.
Sonntag, 03.11.2024 12:00 Uhr Drei Bauern unter einem Hut, 1981 „Gesundschrumpfen“ nennen die Politiker einen staatlich subventionierten Prozess, der in den nächsten Jahren den Bauern die Existenz kosten wird. Mit dieser Parole sind viel Bauern nicht einverstanden. Vom Flachlegen und Aufstehen, 1986 Ein Heimatfilm – Eine Behörde mit tausenden von Mitarbeitern und einem Milliardenetat betreibt, was harmlos klingt: Flurbereinigung. 14:00 Uhr Filmgespräch mit Alfred Holighaus Wie habt ihr das gemacht? 17:00 Uhr Körper, 1995 Wer schön sein will, muss leiden – der „Megatrend der 90ger“? 18:00 Uhr Mazel Tov, 2009, Sie kommen aus Russland. Sie sind Juden. Sie kommen nach Deutschland. Über Menschen, die die Welten gewechselt haben. Lebendige Geschichten. Unbekannte Geschichten. Im Anschluss Epilog Werkschau
Mehr Infos: https://www.dff.film/kino/kinoprogramm/filmreihen-specials-november-2024/werkschau-popp-bergmann/
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Samstag 02. November: FRITZ & FRIENDS
(Daniela)
Bei Fritz Deutschland ist es immer schön!
KUNST. KULTUR. DESIGN. HANDWERK.
"Wir laden Euch herzlich ein, unsere Räumlichkeiten zu erkunden und alles zu entdecken, was wir zu bieten haben.
Unser Tag der Offenen Ateliers ist eine großartige Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und mehr über uns zu erfahren. EUCH ERWARTEN:
* Offene Ateliers und Werkstätten bis 19 Uhr * Kulinarische Köstlichkeiten und Getränke* Diverse Programme
Gwinnerstraße 46, Halle 404, 60388 Frankfurt am Main
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Samstag 02. November: Vintage-Club
(Daniela)
Würde ich mich mehr für Mode interessieren wäre der Vintage-Club bestimmt ein heutiges Ziel:
Unser Club hat sich erweitert und wieder treffen wir uns Ladies im Kleinen Mann Mit Dem Blitz und bieten hochwertige Designer- und Markenkleidung an.
Darunter: Isabell Marant, Acne, Closed, Joseph, Jil Sander, Filippa K, Rabens Saloner, u.v.m. - Kein Fast Fashion!
Für leckere Drinks und gute Musik ist gesorgt. Es freuen sich: Andrea, Claudia, Ruth, Sabine, Gisa, Esther, Mimi & Svetlana !
Wann: 02.11.2024 // 14:00-18:00 Uhr Wo: In Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, Frankfurt, Alt-Sachsenhausen
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Samstag, 02. November: Jack Botts
(Uwe)
Singer-Songwriter, Folk - nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen Handyverkäufer und heutigem Tenor Paul Potts aus Britain’s Got Talent.
Der Australier hat in den letzten vier/fünf Jahren sein Singer/Songwriter-Handwerk mehr und mehr verfeinert. Alle EP’s und Singles, die bisher seine Diskografie zieren, zeigen Jack Botts charmanten, gitarrengestützten Indie-Folk-Pop und sein Händchen für großartige Melodien. Jack‘s chilliger, positive Emotionen ausdrückender Surf-Folk-Katalog hat Fans in über 150 Ländern erreicht und wurde mittlerweile mehr als 100 Millionen Mal gestreamt.
Ponyhof F., Klappergasse Einlass 19 Uhr Foto: Homepage Ponyhof
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GEROLLTES über Benehmen

(Uwe)
Emotionen gehören zum Sport dazu, sonst ist ein Fußball-, ein Handball- oder ein Basketballspiel eine seelenlose Veranstaltung. Stimmungsvoll soll es sein, auf den Rängen und auf dem Platz (und daneben), weil aus Reibung Energie entsteht. Grundsätzlich funktioniert das, dann sind die Spiele herausragend, elektrisieren selbst Zuschauende, die zuhause erschlagen auf der Coach liegen. Es gibt aber durchaus auch Fälle, da eskaliert es. Dann provoziert ein Spieler seine Gegner anhaltend und herablassen, Sportdirektoren jammern den Schiedsrichtern auf dem Platz vor laufenden Kameras öffentlichkeitswirksam die Ohren voll, Trainer brüllen sich lautstark an, Ersatzspieler beleidigen lautstark von der eigenen Bank gegnerische Funktionäre, Co Trainer tanzen nach Toren oder Siegen jubelnd am Rande der Coachingzone entlang ….
Da wird über das Ziel hinausgeschossen, dann wird das Spiel aggressiv und das Ganze oft peinlich für die Beteiligten. So geschehen beispielsweise kürzlich, als der über 50jährige deutsche Co Trainer vom FC Barcelona den Jubel übertreibt. Gute Sportsmänner bzw. Sportsfrauen gewinnen gut und sie verlieren gut, sie schlagen sich nicht oder stehen Kopf an Kopf auf dem Spielfeld oder daneben. Oft gelingt dies Weltklassespieler und –trainer (siehe Real Madrid Trainer Carlo Ancelotti), die auch deshalb weltklasse sind, weil sie sich auch stets gut verhalten und nicht nur auf ihre sportlichen Leistungen achten. Vielleicht hat der herausragende Fußballer Vini jr. von Real Madrid den Ballon d´Or mit dem der beste Spieler / die beste Spielerin des vergangenen Jahres ausgezeichnet wird, nicht gewonnen, weil er – wie sein Teamkollege Carvahal regelmäßig durch Provokationen und Unsportlichkeiten auffällt. Die beiden gewann zwar die Champions League und Vini jr. ist ein außergewöhnlich guter Spieler, gewonnen hat in diesem Jahr der eher ruhige Rodri, bei Spaniens EM-Gewinn, der führende Spieler und seit Jahren überragend. Auch vom Verhalten her auf dem Platz und daneben normalerweise herausragend, sieht man von den ärgerlichen „Gibraltar-Gesängen nach dem EM Gewinn im Finale gegen England ab. Dass Real Madrid deswegen bockte wie ein Kindergartenkinder die Auszeichnung als beste Mannschaft nicht abholte, ist auch peinlich, wenig königlich.
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Bis 03. November: OF/ neuliXT
(Andrea)
Noch bis 3. November sind Arbeiten des Fotografen und HfG-Alumnus Hans-Jürgen Herrmann beim Deutschen Wetterdienst zu sehen. Dass 201 neuliXte irgendwie 2034 Einzelbilder sind, lerne ich erst jetzt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Christoph Schütte und meinem neuliXt-Gesamtwerk (Start 2011): 388 neuliXte – 3801 Einzelbilder. Anzuschauen während der Öffnungszeiten des DWD und weil es auf dem Nachhauseweg liegt, schaue ich mir das mal an.
Deutscher Wetterdienst, Frankfurter Straße 135, Offenbach
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Noch bis zum 30. November: Ausstellung: Paul Hirsch - WANDEL
(Daniela)
Paul Hirsch zeigt in der Galerie DER MIXER, Fahrgasse 22, Frankfurt, seine neuen Skulpturen. Die meisten seiner Skulpturen können vom Betrachter verändert werden. Sein Anliegen ist es, den Betrachter in die Gestaltung und Aufbau seiner Skulpturen mit einzubeziehen. Die übliche Hierarchie und Distanz „hier der Künstler und seine Arbeit, dort der Betrachter“ will er aufbrechen, da er dies nicht mehr zeitgemäß findet. Seine Holzskulpturen bestehen aus mehreren beweglichen Teilen, die nahtlos aus einem Stamm gearbeitet sind.
Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag 11 – 16 Uhr. Am 17.11 Open Sunday von 14-18 Uhr. Mehr unter www.paulhirsch.de
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Sonntag, 03. November: iamnotshane
(Uwe)
Genre: Art-Pop, Indie Pop
Zwei Alben im Gepäck kommt die „Indie-Pop-Sensation iamnotshane aus Los Angeles mit seiner einzigartigen Mischung aus Alt-Pop mit der ‘Chasing the Wind’ Tour nach Europa. Bekannt für seine introspektiven Texte und seinen unverwechselbaren Sound, verwebt iamnotshane unkonventionelle Erzählungen mit Pop-Melodien und einem Hauch von Absurdität, was seine Shows zu einem einzigartigen Erlebnis macht. Sein äußerst energetischer und einzigartiger Tanzstil verleiht seinen Auftritten eine elektrisierende Dimension und verspricht den Fans ein unvergessliches Live-Erlebnis.“
Ponyhof F., Klappergasse Einlass: 19 Uhr Foto: Homepage Ponyhof
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Sonntag 03. November: Tanztee

(Daniela)
Am Sonntag, den 3. November, laden wir Sie herzlich zur 18. Ausgabe des TANZTEES auf Frankfurts schönstem Dancefloor ein – dieses Mal gleich mit zwei Special Guests: dem Perkussionisten HEIKO HIMMIGHOFFEN und der Underground DJ-Legende MARTIN B. Gastgeber KOSMIK KAT ist natürlich auch dabei. Dazu gibt’s wie immer den fantastischen Ausblick aufs Wasser plus kühle Drinks und leckere Speisen vom Mainod-Team.
HEIKO HIMMIGHOFFEN Der Percussionist Heiko Himmighoffen prägt seit den 1990er-Jahren die Frankfurter Clubszene mit seinen Rhythmen. Seine Karriere begann im legendären Cookys, wo er mit seinen treibenden Bongos die DJ-Sets veredelte und rasch zu einem festen Bestandteil des Nachtlebens wurde. Von dort aus spielte er sich in die Herzen der Szene, arbeitete mit Größen wie C-Rock, Jan Peter Schwalm und Matthias Vogt zusammen und stand sogar mit Ikonen wie Brian Eno auf der Bühne. Sein subtiler, aber kraftvoller Percussion-Sound gab Projekten wie Re:Jazz und Cosmic Orient eine unverwechselbare Note und setzte bei Show-Acts wie der King Kamehameha Club Band und der Urban Club Band besondere Akzente. Mit dieser Mischung aus Finesse und Energie brachte er in renommierten Clubs wie dem Cocoon, O25 und dem King Kamehameha regelmäßig die Tanzflächen zum Beben. Seid dabei, wenn er am 3. November den Tanztee verzaubert!
MARTIN B. Viel ist nicht über Martin B. bekannt, den geheimnisvollen DJ, der die Frankfurter Subkultur Ende der 1990er Jahre unter verschiedenen Pseudonymen prägte. In Szenekreisen genießt er einen nahezu mythischen Ruf – eine Legende, deren Sets nur selten live zu erleben sind. Umso mehr freuen wir uns, diese besondere Gelegenheit zu nutzen, Martin B. endlich wieder auf der Bühne präsentieren zu können.
Kosmik Kat und Mainod Team freuen sich auf Euch - wir sehen uns auf dem Tanzparkett!
Sonntag, 3. November 2024, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat | Einlass 16 Uhr Mainod - Café Restaurant Hotel, Batterie, 65929 Frankfurt Höchst Eintritt: 10,- €
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Sonntag, 03. November: Of/ The Apprentice
(Andrea)
Nic gibt Gas, bei dem Programm diesen Monat könnte ich in den Filmklubb ziehen: "Der Aufmacher zum Sonntagsfilm im Filmklubb! Jeden Sonntag Hammer Film Ein Film der zeigt warum Donald Trump zu dem geworden ist der er ist. THE APPRENTICE gibt Einblick hinter die Kulissen des amerikanischen Imperiums. Er zeigt den Machtaufstieg des jungen Donald Trump durch einen faustischen Deal mit dem einflussreichen Anwalt und politischen Fixer Roy Cohn. Einlass: 11.30 Uhr Beginn: 13.00 Uhr Ort: Filmklubb Es werden Speisen und Getränke angeboten.
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Sonntag, 03. November: OF/ Spuren der nationalsozialistischen Zeit - eine Stadterkundung

(Andrea)
Erst "Die Ermittlung", dann das Lager Katzbach in den Adlerwwerken und heute die Stadtrundfahrt. Danach widme ich mich erstmal wieder anderen Themen, denke ich. Aber die Tour mit der Geschichtswerkstatt wollte ich schon lange machen, jetzt bin ich angemeldet: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, heißt es im Talmud. Mittlerweile liegen 233 von über neunzigtausend Stolpersteinen, die der Kölner Künstler Gunther Demnig zur Erinnerung an die Opfer des NS-Terrors seit 1996 europaweit in 1.800 Kommunen verlegt hat, in Offenbach. Um das Schicksal einiger dieser Menschen, aber auch um Zwangsarbeiter, politisch Verfolgte und andere Opfer soll es bei der Stadtrundfahrt der Offenbacher Geschichtswerkstatt und der VHS Offenbach am Sonntag, 3. November, von 14 bis ca. 17 Uhr gehen. Mit dem Bus Orte in Offenbach angefahren, die 1933 bis 1945 während des Naziregimes eine Rolle gespielt haben, Aktive der Geschichtswerkstatt informieren während Fahrt über Orte und Gebäude, in denen die Gestapo ihre Gegnerinnen und Gegner einsperrte und verhörte, wo die SS und ihre Helferinnen und Helfer Wohnungen und Geschäfte der jüdischen Bevölkerung demolierten und plünderten, wo auf Scheiterhaufen Bücher verbrannt wurden oder Zwangssterilisationen von Offenbacher Frauen und Männern vorgenommen wurden. Thematisiert werden auch die Betriebe, in denen Menschen aus Russland, Polen, der Ukraine, Italien und anderen Ländern Zwangsarbeit verrichten mussten. Die Fahrt führt aber auch zu Orten, an denen sich Menschen organisierten, um Widerstand gegen das Regime zu leisten. Eine Anmeldung bei der VHS unter der Kursnummer A1011FU ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Sonntag, 03. November: Dream a little Cream - wie der Rock'n'Roll nach Frankfurt kam.
(Andrea)
Hätte ich mich jetzt nicht zur NS-Fahrt angemeldet, und das ist ärgerlich, weil der Moment kommt so nicht wieder, wäre ich in die Harmonie gegangen. Dort hat um 11 Uhr der Film von Jochen Hasmanis "120 Jahre Cream Music Musikhaus Hummel" Premiere, die Vorstellung ist natürlich ausverkauft, die Hahns verpasse ich also leider, ABER für 14 Uhr gibt es noch Karten. Schließlich ist Cream nicht irgendein Musikhaus, sondern war das bis 2018 zentral in der Taunusstraße gelegene Ladenlokal Treffpunkt für alle regionalen Musiker und Leute wie Billy Idol, Rory Gallagher, Police-Gitarrist Andy Summers oder die Tito & Tarantula-Jungs, die gerne mal auf einen Kaffee vorbeikamen (ich habe jetzt ein bisschen bei Detlef abgeschrieben, liebe Grüße an dieser Stelle: https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Downtown-103/Dream-A-Little-Cream-Wie-der-RocknRoll-nach-Frankfurt-kam-43051.html).
Arthouse Kino Harmonie, Dreieichstraße 54, Frankfurt Tickets unter www.arthouse-kinos.de
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Sonntag, 03. November: OF/ Baby- und Kindersachenflohmarkt
(Andrea)
Für Familien bietet sich der Besuch des Baby- und Kindersachen Flohmarkts im Hafen 2 an. Unter freiem Himmel bzw. bei Bedarf unterm Dach des Pagodenzeltes. Für leibliches Wohl ist mit Kaffee, Kuchen, warmen und kalten Getränken gesorgt. Es gibt noch freie Plätze. Standgebühr 10 Euro. Bitte meldet euch bei Interesse nur per Email unter : blitzflohmarkt@gmx.de Bitte keine Getränke / Essen mitbringen. Hunde gerne aber nur an der Leine. Kommt gerne mit dem Fahrrad.
Hafen 2, Nordring, Offenbach
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Sonntag, 03.– Dienstag, 05. November: Songs oft the Wayfarer

(Martin)
Claire Cunningham - Tanz
„Ich liebe es, mich in dieses vierbeinige Wesen zu verwandeln. Die kleinen Stellen, an denen man die Krücken in einen Winkel oder in eine Ritze zwängen kann. In Schottland würden wir dazu ‚Nooks and Crannies‘ sagen. Dabei verliere ich mich so sehr in eine Art und Weise des Spiels, wenn der Boden wirklich zu meinem Begleiter wird…“
In ihrem Solostück "Songs of the Wayfarer" untersucht die international gefeierte Choreografin und Pionierin der Disability Arts, Claire Cunningham, das Motiv des Wanderns und des Bergsteigens. Von Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ inspiriert, kehrt sie zu ihrer klassischen Gesangsausbildung zurück und fragt: Was bedeutet es, nach den Höhen zu streben? Immer weiterzumachen und – vor allem – wann umzukehren?
Das Stück verwebt Wissen und Praktiken von behinderten Körpern zu einer Crip*-Choreografie, die normative Vorstellungen von Körpern im wörtlichen Sinne unter-wandert. „Sind das die Karten, die wir zeichnen würden? Von Ort, Maßstab, Zeit, Energie? Was können wir von denjenigen lernen, die auf Krücken, als vierbeinige Kreaturen, nach dem Boden greifen?“, fragt Cunningham und gestaltet eine neue Vision des Wanderns und der Begegnung mit der Natur.
* Crip ist eine positive Selbstbezeichnung von behinderten, chronisch kranken Menschen und drückt die Zugehörigkeit zu einer kulturellen und politischen Identität aus.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/13508/songs-of-the-wayfarer
Sonntag, 3. November um 18.00 Uhr, Montag, 4. und Dienstag, 5. November um jeweils 20.00 Uhr Tanz im Mousonturm Foto: © Sven Hagolani
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Sonntag, 03. bis 05. November: Vielleicht ist es möglich

(Martin)
Ives Thuwis-De Leeuw & Theater Gruene Soße Junge Theaterwerkstatt am Zoo
In "Vielleicht ist es möglich" tanzen und performen Menschen aus drei Generationen – sieben unterschiedliche Personen, wie sie jederzeit auf der Straße aneinander vorbeigehen könnten. Jede*n von ihnen beschäftigt etwas anderes – alle haben eigene Träume, Utopien und dringliche Anliegen.
Hier bewegen sie sich nun auf einem Stück ihres Weges gemeinsam – sie tanzen zusammen und teilen miteinander, was sie umtreibt – mit allen offenen Fragen und Widersprüchen, die dabei sichtbar werden: Was würde man sagen, wenn einem endlich mal alle zuhören würden? Darf ich das eigene private Glück verfolgen, wenn um mich herum die Welt brennt? Und wofür lohnt es sich zu kämpfen?
Vielleicht ist es möglich. ist eine ehrliche und energiegeladene Auseinandersetzung damit, was es heißt, allein und miteinander zu wachsen!
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/480660
Sonntag, 3. November um 16.00 Uhr, Montag, 4. und Dienstag, 5. November um 10.00 Uhr Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus) Foto: © Felix Bausch
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Noch bis 08. November: OF/ Ausstellung Bernd Georg
(Andrea)
Wer täglich die Offenbach-Post liest oder auch ab und zu auf offenbach.de vorbeischaut, trifft dort auf Bilder des Offenbacher Fotografen Bernd Georg. Bernd ist überall, wo es passiert und begleitet auch mit großer Leidenschaft die Feuerwehr bei ihren Einsätzen. Seit 25 Jahren dokumentiert er alles, was in der Stadt passiert und wenn so jemand sein Archiv öffnet, gibt das spannende Einblicke. Die Ausstellung in der Sparkasse Offenbach ist ein Muss, zumal sie keinen Eintritt kostet, aber dummerweise nur während der Öffnungszeiten des Geldinstituts zu sehen ist.
Sparkasse Offenbach, Berliner Straße 46, Offenbach
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Montag, 04. November: Nicola Rost
(Uwe)
Wer kennt die Band Laing? Viele! Nicola Rost ist die Gründerin, Autorin und Produzentin der Berliner Band, die nach dem Geburtsnamen ihrer Mutter benannt wurde. Ohne ihre Bandkolleginnen geht sie, nach Top-Ten-Singles, ausverkauften Häusern oder einer Eurovision-Teilnahme, nun allein auf Tournee. Mit tanzendem Synthpop und einer großartigen Stimme.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Montag, 04. November: Drei Romane, drei Autorinnen, drei Blickwinkel - Lesung und Gespräch im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)
"Die gute Frau" könnte dieser Abend titeln. Denn es geht um Liebe, um Lebenslinien, Wege, weibliche Selbstermächtigung, um gesellschaftliche Erwartungen und die Möglichkeiten "zu lieben", wie Ulrike Draesners Roman heißt. Draesner erzählt von den Fragen und Fragilitäten einer Mutterschaft. Laetitia Lenel, eine Autorin aus Frankfurt am Main, legt ihr Debüt im gerade startenden Gutkind Verlag vor. In "Eine liebe Frau" lässt eine Frau im Jahre 1963 an einem einzigen Tag ihr gesamtes Leben, mit seinen Brüchen und Umwälzungen, Revue passieren. Und Jackie Thomae, zuletzt zu Gast mit ihrem für den Deutschen Buchpreis nominierten Erfolgsroman „Brüder“, stellt in "Glück" die Frage: Kann man nur als Mutter glücklich werden oder geht das auch anders? Es ist ein Roman über Frauen unter Druck. Wer ist sie und wie lebt sie heute also, die "gute Frau"? Das fragt im Gespräch mit den Autorinnen die Literaturwissenschaftlerin und TV-Kulturjournalistin Ariane Binder.
Foto: Ulrike Draesner©Jürgen Bauer, Jackie Thomae©Urban Zintel, Laetitia Lenel©Alexandra Roth
zu lieben, Eine liebe Frau, Glück - Lesung und Gespräch mit Ulrike Draesner, Laetitia Lenel und Jackie Thomae,, Moderation: Ariane Binder, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 12 (8) Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro, Tickets gibt es hier
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Montag, 04. November: Kasi

(Martin)
Kasi ist Frankfurter Bub, genauer – er kommt aus Bockenheim und lebt jetzt in Freiburg. Von dort hat die Karriere Fahrt aufgenommen!
Keiner kennt Kasi? Nach diesem Jahr eher unwahrscheinlich. Denn er ist ab jetzt auf der Überholspur! Seine erste Headlinertour war restlos ausverkauft. Seine erste EP hat bereits über 11 Millionen Streams und sein beschwingt-melancholischer Indie Pop mit lässigen Rap-Einflüssen hat das Publikum auf den Festivals im Sturm erobert.
Ob das Southside, Deichbrand oder Reeperbahnfestival. Kasi kennt man jetzt. Vor allem nach seiner Veröffentlichung „immatrikuliert“, die am 17. November letzten Jahres erschien und blitzschnell bei TikTok durch die Decke ging. Eine Millionen Views und unzählige neue monatliche Hörer:innen bei Spotify sind der Beweis.
Nachdem er Ennio und BADCHIEFF auf ihren Touren begleitet hat, fährt der charmante Newcomer 2024 höchstpersönlich auf große Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dafür macht er direkt den Führerschein! Fast alle Konzerte der Deutschlandtournee sind ausverkauft – für Frankfurt gibt’s noch ein paar Tickets – und zwar hier: https://zoomfrankfurt.com/programm/kasi-2024
Zoom, Carl-Benz-Str. 21 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr) Foto: © Antonius Kauf
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Bis 05. November: Vielleicht ist es möglich. Ein intergenerationales Tanztheaterstück

(Daniela)
Drei Generationen, sieben Geschichten, eine Bühne Neue TheaterGrueneSosse-Produktion feiert am 25. Oktober Premiere
Wie sprechen wir junge Menschen an, die täglich mit Herausforderungen und Widersprüchen konfrontiert sind? Das neue intergenerationale Tanztheaterstück Vielleicht ist es möglich. des TheaterGrueneSosse setzt genau hier an und bietet allen ab 15 Jahren die Möglichkeit, sich mit den gesellschaftlichen Themen der heutigen Zeit auf künstlerische Weise auseinanderzusetzen. Premiere ist am 25. Oktober um 19 Uhr in der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo. Sieben Menschen aus drei Generationen erforschen in einer kraftvollen Performance, choreografiert vom renommierten belgischen Regisseur und Choreografen Ives Thuwis-De Leeuw und in Zusammenarbeit mit der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo, was es heißt, in dieser komplexen Welt seinen eigenen Weg zu finden. Bekannt für seine sensiblen und eindringlichen Arbeiten im Bereich des Tanztheaters, öffnen Ives Thuwis-De Leeuw und das Ensemble den Raum für intensive persönliche Geschichten. Mit allen individuellen Fragen und Widersprüchen, die dabei sichtbar werden: Was würde man sagen, wenn einem endlich mal alle zuhören würden? Darf ich das eigene private Glück verfolgen, wenn um mich herum die Welt brennt? Und wofür lohnt es sich zu kämpfen?
Vielleicht ist es möglich. Ein intergenerationales Tanztheaterstück von TheaterGrueneSosse in Zusammenarbeit mit Ives Thuwis-De Leeuw und der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo. Über den Weg, die eigenen Utopien zu verfolgen.
Vorstellungen in der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo: 03.11.2024, 16 Uhr (im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main) 04./05.11.2024, jeweils 10 Uhr (im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main) Tickets unter www.mousonturm.de Foto: Katrin Schander
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Dienstag, 05. November: Say Yes Dog
(Uwe)
Die Elektro-Pop-Truppe stellt ein brandneues und vielschichtigstes Album vor: Im Schmelztiegel von Independentmusik und Synth-Pop haben auf „DRÄI“ alle Schattierungen von Say Yes Dog ihre schönste Form gefunden. Musik für ausgelassenen Tanz trifft auf sanfte und bisweilen pochende Melancholie.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Dienstag, 05. November: Of/ The Illusion of Safety
(Andrea)
Daniel Burke, der Mann hinter dem Projekt Illusion of Safety, ist waschechter US-Amerikaner und kommt pünktlich zur US-Präsidentschaftswahl auf ein DIENSTAGS-KONZERT zu uns nach Offenbach! Ein Konzert , das uns wieder mal die emsigen Konzerte-Macher von Xerox Exotique in den Waggon tragen! Und zwar ab 20 Uhr!
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/Höhe Isenburger Schloss, OF, nicht barrierefrei
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Mittwoch, 06. November: Götz Widmann

(Andrea)
Götz Widmann ist ein bisschen wie Peter & Test Tube Babies eine verlässliche Größe, denn er ist ziemlich regelmäßig im Nachtleben zu Gast. Jetzt ist Widmann nicht einfach nur Liedermacher, sondern auch ein großartiger Unterhaltungskünstler, bei dem kein Abend dem anderen gleicht. Es ist meistens hochgradig amüsant, manchmal schockierend, aber immer extrem erfrischend diesem wirklich unabhängigen Geist zu lauschen, der gegen Maulkörbe aller Art allergisch ist, sich vor keinen politischen Karren spannen lässt und Denkverbote egal aus welcher Richtung mit seinem Witz einfach beiseite fegt. Ehrlichkeit war ihm immer wichtiger als ein gepflegter Umgangston, seine Wortwahl ist ein Alptraum für jeden Deutschlehrer. Trotzdem haben Götz Widmanns Songs ihre ganz eigene sprachliche Eleganz. Und bei aller Bosheit durchzieht sein mittlerweile 20 Alben umfassendes Gesamtwerk vor allem eine radikale Menschenliebe, ein niemals müde werdender Aufruf zum eigenständigen Denken, herzerwärmender Humor und am Ende doch auch ein lebensumarmender Tiefsinn, den man in unserer grenzdebilen Welt sonst fast nirgends mehr findet. Live schon immer am allerbesten, jetzt mit seinem aktuellen Album "Blütenduft" und einer immer wieder neuen Mischung aus Hits und Überraschungen aus über drei Jahrzehnten dauerinspirierter Schaffenskraft. Fotos: Pauline Strassberger 19 Uhr Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Mittwoch, 06. November: Ist Ist
(Uwe)
Eine Post Punk Band aus Greater Manchester nennt sich IST IST. Das erhöht in jedem Fall schon einmal die Aufmerksamkeit, wenn man sich durch das Zoom-Programm klickt. Eigentlich wollten sie sich DAS IST nennen, das klang denen gemäß ihrer Fanpage aber zu industriell.
Established in late 2014, IST IST have forged a formidable reputation on the back of uncompromisingly intense live shows … The band released their much-anticipated third album, ‘Protagonists’ in 2023 to huge acclaim, performing to a sold out O2 Ritz in hometown Manchester on the same night. The album charted at an antagonising #41 in the UK album chart …
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Homepage Zoom
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Mittwoch, 06. November: Industriegeschichtlicher Rundgang in "der Fabrik"

(Petra)
Die Fabrik in Sachsenhausen – eigentlicher ein spannender (Kultur-)Ort - lag bisher eher in meinem "toten Winkel". Wenn es Euch ähnlich geht: Die Wagner-Heinz-Stiftung bietet heute einen industriegeschichtlich informativen Rundgang (auch durch die Obergeschosse, die ansonsten für das Publikum und die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind) zum sogenannten Lost Place-Standort in Frankfurt an. Der Umbau der alten P.P. Heinz Oelfabrik in Sachsenhausen zu einem Kultur- und Konzerthaus wird mit großer architekturhistorischer Sensibilität geplant. Die verwunschen-vergessenen letzten Spuren des vor mehr als 50 Jahren beendeten Fabrik-Betriebs werden in naher Zukunft zum Teil Vergangenheit sein. Noch sind der marode Charme, die Gerüche und die Spuren der Vergangenheit im Inneren des Gebäudes aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zu erleben, das als eines der frühesten Zeugnisse des beginnenden Mineralöl-Zeitalters in Frankfurt überlebt hat. Die Fabrik zusammen mit dem Wirtschaftsgebäude Remise, der ehemaligen Direktorenvilla und dem Park bilden das einzige vollständig erhaltene Fabrikensemble in Frankfurt und Hessen.
Die Fabrik, industriegeschichtlicher Rundgang der Wagner-Heinz-Stiftung, Adresse: Hasenpfad 5, Uhrzeit: 15:30 Uhr, allerdings: Teilnehmerzahl max. 15 Personen, keine Tageskasse, Eintritt: 10 Euro +Vorverkaufsgebühr, Eintrittsbeitrag wird der Jugendmusikschule Frankfurt zur Verfügung gestellt für Kurse mit Kindern und Jugendlichen, deren Eltern die Kursgebühren nicht finanzieren können. Tickets bekommt Ihr hier
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Mittwoch, 06. November: Schröder + mit Dmitrij Kapitelman
(Uwe)
Mit dem ukrainischen Autor Dmitrij Kapitelman setzt der Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder seine neue vierteilige Reihe „Schröder +“ in der ROMANFABRIK fort, die er kuratiert und moderiert. Ausgewählt hat er dafür nicht aktuelle Neuerscheinungen, sondern von ihm besonders wertgeschätzte Autorinnen und Autoren, deren bestimmte biographische Erfahrungen sich auf besondere Weise in ihrem literarischen Werk widerspiegeln. Es geht Schröder um die Verbindung von Werkschau und Porträt.
Sein Gast Dmitrij Kapitelman wurde als Sohn eines jüdisch-ukrainischen Mathematikers und einer moldawischen Mutter in Kiew geboren. Er kam 1994 als so genannter Kontingentflüchtling mit seinen Eltern nach Deutschland. Sein Buch "Eine Formalie in Kiew" (Hanser Verlag) erzählt vom Versuch, deutscher Staatsbürger zu werden, von den damit verbundenen bürokratischen Hürden und emotionalen Verzweigungen.
Romanfabrik, Hanauer Landstr., Frankfurt 19:30 Uhr Foto: Christian Werner
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Donnerstag, 07. (Uraufführung) bis Samstag, 09. November: Sheela

(Martin)
Fabrice Mazliah - Tanz
"Sheela" ist die Adaption eines Stückes, das 2021 für das Ballett der Opéra National de Lyon entstand. Choreograf Fabrice Mazliah schafft mit sechs Performerinnen ein Stück, das sich ganz auf deren Stimmen, die gemeinsame Präsenz und das Potenzial einer entfesselten Gemeinschaft konzentriert.
Inspiriert von historischen Arbeitspraktiken, bei denen das Singen die körperliche Arbeit begleitete, knüpft "Sheela" an eine Improvisationsaufgabe an, in der sich die Tänzerinnen ihrer bloßen Präsenz gewahr werden. Sie setzen sich einander aus und lernen voneinander, indem sie ihre Stimmen und ihren Gesang, ihre persönlichen Bewegungen und Hintergründe in der Gruppe teilen.
"Sheela" macht ein Echo dieser Bewegungsspuren hörbar und fragt: Wer beziehungsweise was zeigt sich dem Publikum in einem ineinanderfließenden, weiblich gelesenen Corpus, in dem die einzelnen Personen sich zu einem größeren Ganzen zusammenfinden und den Blick auf ihre Körper zurückwerfen?
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/481916
Donnerstag, 7. – Samstag, 9. November um jeweils 19.00h Tanz im Mousonturm/Frankfurt LAB (Gallus) Foto: © Agathe Poupeney
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Mittwoch, 07. November: Of/ Riefenstahl
(Andrea)
Leni Riefenstahl gilt als eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Filmgeschichte. 1902 in Berlin geboren, reüssiert in den 1920 Jahren als Schauspielerin in Bergfilmen. Durch ihr 1932 veröffentlichtes Regiedebüt "Das blaue Licht", bei dem sie als Hauptdarstellerin, Regisseurin, Koproduzentin und Drehbuchautorin fungierte, werden führende NSDAP-Politiker wie der Parteichef Adolf Hitler und der damalige Gauleiter der Partei von Berlin-Brandenburg Joseph Goebbels auf sie aufmerksam. Danach beginnt eine rasante Karriere, Riefenstahl dreht mit "Triumph des Willens" einen der wichtigsten Propagandafilme der Nationalsozialisten. Nach dem Krieg wird sie als "Mitläuferin" eingestuft, sie dreht Filme in Afrika und bleibt eine aktive Gestalterin. Ihren Nachlass von 700 Kisten hat Regisseur Andreas Veiel zur Grundlage seines Films gemacht. Einlass 18 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, OF, nicht barrierefrei
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Donnerstag, 07. November: Columbusstraße (Graphic Novel) / Lesung
(Uwe)
Lesung mit Bildern und Gespräch
Minutiös recherchiert und gefühlvoll erzählt Tobi Dahmen in seiner mitreißenden Graphic Novel Columbusstraße nicht nur die Geschichte seiner Familie, sondern reflektiert eindrücklich die deutsche Vergangenheit und die Fragen nach politischer und persönlicher Verantwortung: Die Verstrickung, das Leiden, die Schuld – diese Fragen beschäftigen ihn weit über das Private hinaus. Nach seinem fulminanten Comic Fahrradmod überzeugt die neue Graphic Novel Dahmens auf vielen Ebenen: präzise und klug gezeichnet, akribisch recherchiert – ein Werk von emotionaler Tiefe und historischer Relevanz. „Ein starkes Stück Erinnerungskultur“, urteilt Alfonz – Der Comicreporter.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Uhr Bild: Tobi Dahmen
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Donnerstag, 07. – Samstag, 09. November: Schwanensee in Sneakers

(Martin)
Nora Otte & Anna Till / situation productions
150 Jahre Tanzgeschichte in 35 Minuten: Eine schwanenhafte Erscheinung in einem auffälligen, schwarz-weiß gemusterten Einteiler zeigt mit dem Finger in Richtung der Füße. Diese sind barfuß und stehen hintereinander, davor stehen zwei weiße Sneaker. Was ist Tanz? Was kann Tanz sein? Welche Körper tanzen? In der Soloperformance "Schwanensee in Sneakers" führen Choreografin Anna Till und Künstlerin Nora Otte in die facettenreichen Formen von Tanz ein und bringen die Kraft der Verwandlung zum Ausdruck, die jedem Körper innewohnt. Ein spielerischer Umgang mit den Meilensteinen der Tanzgeschichte – vom Klassiker „Schwanensee“ über den deutschen Ausdruckstanz bis hin zu den großen Namen des zeitgenössischen Tanzes.
So bewegt sich das Stück in einem Cross-over aus Stilen, die vom Alltäglichen zum Grotesken, vom Klassischen zum Experimentellen wechseln. Und fragt frei nebenbei: Ist das Warten auf den Bus eigentlich auch Tanz? "Schwanensee in Sneakers" vermittelt spielerisch europäische Tanzgeschichte und ihre Einflüsse. Die Inszenierung begreift sich als kreativer Wissenstransfer für Jugendliche, der nicht die Vollständigkeit sucht, sondern unterschiedliche Perspektiven auf Tanz und Bewegung weitergibt.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/13561/schwanensee-in-sneakers
Donnerstag, 7. November um 10.00h, Freitag, 8. und Samstag, 9. November um jeweils 16.00h Junge Theaterwerkstatt am Zoo/Zoogesellschaftshaus Foto: © Stephan Floss
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Donnerstag, 07. November: Milliarden
(Andrea)
Musikmachen ist seit jeher ein Glückspiel. In manchen Protagonisten der Pop-Historie lässt es regelrechte Spielsucht erkennen. Ben Hartmann und Johannes Aue gibt das ungeschriebene Blatt von morgen ein gutes Gefühl. Aus gutem Grund, denn bisher gibt ihnen das Schicksal recht: Beide lernten sich bei der Aufnahmeprüfung zur Uni auf und daraus wurde Freundschaft und irgendwann eine Band: Milliarden. Die Musik der Band Milliarden wurde verschiedentlich dem Punk oder Post-Punk zugerechnet, aber auch als „Mischung aus Indie-Pop und Retro-Deutschrock“ beschrieben. Sehr starke Anleihen sahen Kritiker bei der Band Ton Steine Scherben, wie auch Ben Hartmanns Stimme manche an den früheren Scherben-Sänger Rio Reiser erinnerte. Also, ich würde gerne hin! 19 Uhr
Das Bett, Schmidtstraße, Frankfurt
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| V O R S C H A U nächste Woche
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Freitag, 08. November: Magdalena Ganter
(Uwe)
An der Universität der Künste studierte Magdalena Ganter Gesang / Tanz & Schauspiel und erhielt 2010 für ihre OneWomanPerformance Wädermaidli hän dicki Köpf das Diplom mit Auszeichnung. Im Anschluss tingelte die singende und tanzende Darstellerin für ein paar Jahre zwischen Wien, Prag, Amsterdam und Berlin von Theaterhäusern zu Varietézelten, und wirkte dabei immer mit besonderer Vorliebe an experimentellen Inszenierungen mit, ehe sie sich ganz ihrer kompositorischen Tätigkeit widmete.
Auf der Bühne ist die Vollblutperformerin in ihrem ureigenen Element. Hier gibt sich die Künstlerin ganz ihren Geschichten hin und entführt auf eine fantastisch abgründige Reise.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Marcus Engler
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Freitag, 08. November - Sonntag, 01. Dezember: Ausstellung Lisa Nürnberger im saasfee*pavillon
(Petra)
In "unauffällig geil" transformiert Lisa Nürnberger alltägliche Elemente aus dem städtischen Raum, indem sie diese aus einem funktionalen Kontext löst und in ihre Skulpturen sowie Zeichnungen überführt. Mit ihrer Vorliebe für materielle Zufälle und den ersten Versuch, schaffen ihre Werke sowohl eine Ambivalenz von vertrauter Nähe und kühler Distanz, als auch von Stabilität und Verletzlichkeit. Nürnberger widersetzt sich bewusst einer klaren Kategorisierung, wodurch ihre Arbeiten in dieser Zerrissenheit letztendlich ihre Wirkung erlangen.
unauffällig geil, Austellung von Lisa Nürnberger, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 64 - 66 HH, Opening 08.11., Uhrzeit: 19 - 23 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis Sonntag, 01. Dezember (mittwochs - sonntags 14 - 18 Uhr)
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Freitag 08. November: Lesung & Diskussion: "Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland "

(Daniela)
Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland Das zu kurze Leben meines Bruders Gökhan Gültekin und der Anschlag von Hanau
Vor fast 5 Jahren, am 19. Februar 2020 ermordete ein Attentäter in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven. Gökhan Gültekin war einer ihnen. Çetin Gültekin erzählt die berührende Geschichte seines Bruders und zeigt: Wir sind nicht »die Anderen«, wir sind ein Teil der deutschen Gesellschaft. Für die Angehörigen begann mit Gökhans Tod ein Albtraum. Die Familie ist zerrissen zwischen Trauer und dem Kampf um Gerechtigkeit, denn immer wieder kommen neue Versäumnisse der Behörden ans Licht. Seither setzen sich Çetin Gültekin und Mutlu Koçak dafür ein, dass die Opfer und deren Geschichten nicht vergessen werden – und kämpfen gegen den tief verwurzelten Rassismus in Deutschland.
Çetin Gültekin, geboren 1974, von Beruf Industriemechaniker, wurde nach dem Attentat zu einem der bekannten Gesichter im Kampf gegen Rassismus und für Aufklärung im Namen seines getöteten Bruders, aber auch für die anderen Opfer und Hinterbliebenen.
Mutlu Koçak, geboren 1991, ist gelernter Informatikkaufmann, studierte Soziologie und Politikwissenschaften und arbeitet als Medienberater. Als enger Freund unterstützt er Çetin Gültekin dabei, die Geschichte seines Bruders in dem 2024 erschienenen Buch Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland zu erzählen.
19:30 Uhr Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19 Eintritt: € 8.- (ermäßigt € 6.-)Vorverkauf: Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Tel. (069) 21230775
Für Häppchen und Wein sorgt wie immer der Förderverein FörSteR
Foto: ©Thomas Pirot
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Freitag, 08. & Samstag, 09. November: Soft Offer

(Martin)
Angela Alves - Tanz
Angela Alves ist Behindert. Ab und zu entzündet sich ein Nerv in ihrem Gehirn und dann kann sie zum Beispiel nicht mehr gut sehen, gehen, fühlen. Sie fragt sich, warum Behinderte Menschen immer dann sehr viel Anerkennung erhalten, wenn sie gegen ihre Erkrankung ankämpfen und sich besonders viel Mühe geben, konkurrenzfähig, verfügbar und sexy zu wirken.
Angela Alves will nicht kämpfen – schon gar nicht gegen sich selbst. Sie will nicht wegen oder trotz ihrer Behinderung produktiv sein (dürfen). Sie will einfach arbeiten, mit dem, was da ist. Mit den unverfügbaren Körpern, die gegen die Glorifizierung von Selbstausbeutung Widerstand leisten, indem sie sich der Unvorhersehbarkeit hingeben und dort aufweichen, wo sie sich selbst und anderen mit Härte begegnen.
This is a Soft Offer.
Mit ihrer gleichnamigen Soloperformance hat es Angela Alves 2019 direkt in die Schlagzeilen von renommierten Kulturmagazinen geschafft. Sechs Jahre nach der Premiere kehrt sie zu dieser Arbeit zurück und unterzieht sie einer Neubetrachtung: Wie schauen wir 2024 auf „diverse Körper“ im Tanz? Wer lacht über wen? Und dürfen jetzt auch alle wirklich überall mitmachen?
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/481919
Freitag, 8. und Samstag, 9. November um jeweils 20.00h Tanz im Mousonturm Foto: © Gerhard F. Ludwig
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Freitag, 08. und Samstag, 09. November: PTSD ZWANZIG

(Martin)
Erinnerungssplitter zum Reintreten.
„Ich habe im Leben eine einzige Entscheidung getroffen, Ein Telefonat. Der Rest hat sich immer irgendwie ergeben.“ Es ist eine Geschichte, an die man sich erinnert. Nicht nur einmal, sondern unaufhörlich, wie besessen. Jedes Mal ein bisschen anders erzählt. Details werden hinzugefügt oder weggelassen. Eine Geschichte über Sehnsucht, über Aufbruch, über Versuche, über das Scheitern. Egal. Über wieder versuchen, wieder scheitern, besser scheitern. Über das Wege finden zum Erinnern und zum Vergessen.
Dazu Geschichten von vielen verschiedenen anderen Menschen, die alle auf eine ganz bestimmte Weise miteinander verknüpft sind. Die Menschen und die Geschichten. Schnappschüsse, große und kleine. Und Sehnsucht. Erinnerungssplitter aus Träumen, Traumata, Aufbrüchen, Abbrüchen, Liebe, Trennung, Hoffnung, Verzweiflung, ergriffenen und verpassten Gelegenheiten. Splitter, die zusammengefügt ein Mosaik ergeben. Eine Projektionsfläche. Ein Bild. Einen Ort. Einen sicheren Hafen.
Auf der Suche nach der Geborgenheit einer Vergangenheit, die es niemals gab, außer in unserer trügerischen Erinnerung ist PTSD 20 ein Parforceritt durch die letzten 20 Jahre der eigenen und fremden Erinnerung und dem Raum dazwischen.
In einer simplen kleinen Performanceanordnung wird untersucht, wie Sprache, Erinnerung, Vergessen sich entwickeln, um Erlebnisse zu erhalten oder auszuradieren und vor allem, wie Menschen damit umgehen. Und welche Geschichten sie sich dabei, darüber und damit erzählen, wenn es passiert.
Der Anlass ist nicht ganz zufällig gewählt. Nur keine Feier des Vergangenen. Wir feiern nicht das, was wir mal gemacht haben oder von dem wir in der Rückschau glauben, es wäre gut, relevant, wichtig, richtig, mit Haltung, mit Humor, spannend, extrem, kontrovers, versichernd, verunsichernd, laut, leise, vielfältig, divers gewesen und habe Sinn gemacht und gehabt. Denn das sind Erinnerungen, die mit der Zeit verblassen. Wir feiern das, was wir machen. Und die Menschen, die es gemacht haben, machen und werden.
Hier geht’s zu dem Ticktets: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php
Freitag, 8. und Samstag, 9. November um jeweils 20.00 Uhr Landungsbrücken Frankfurt Foto: © Homepage Landungsbrücken
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Freitag, 08. (Premiere) – Sonntag, 10. November: The Imitation Game

(Martin)
Künstlerische trifft künstliche Intelligenz - Performance
K k k k k Kk k kkkok K kkk K Kk Kk k kk Keokk k K K Das war das erste Ergebnis als Programmiererin Janelle Shane vor ein paar Jahren KI den Prompt gab, einen "knock knock“-Witz zu schreiben. Nur eine Tasse Kaffee später fand Shane auf ihrem Bildschirm einen von KI generierten wahrhaftigen „knock knock“-Witz vor, der ihr sogar ein Schmunzeln entlocken konnte und den Anschein erweckte, menschengemacht zu sein.
Schon Jahrzehnte vorher veröffentlichte Informatiker Alan Turing mit IMITATION GAME einen Test, der ermitteln sollte, ob Maschinen denken können und trug so maßgeblich zur Entwicklung der künstlichen Intelligenz bei.
Heute wird KI als Bedrohung diskutiert, die ganze Branchen auf den Kopf stellt. In ihrer Spielshow-Variante THE IMITATION GAME fordert Judith Altmeyer KI heraus und fragt: Wie wollen wir uns in einer Welt, in der Mensch und Maschine immer enger miteinander verflochten sind, positionieren? Der Abend ist Teil der seriellen Unterwanderung von männerdominierten Show-Formaten und schließt an die Arbeit ESCA-LATE NIGHT SHOW. The show must go down (2023) an.
Hier geht‘s zur Reservierung: https://studionaxos.de/de/produktionen/the-imitation-game
Freitag, 8. (Premiere) – Sonntag, 10. November um jeweils 20.00 Uhr Studio Naxos / Solidarisches Preissystem Foto: © Tillmann Zizka
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Freitag, 08. bis Sonntag, 09. November: OF/HU/FFM Im Dunklen sehn

(Andrea)
Ach, schade, ich bin familienmäßig eingespannt, sonst würde ich hingehen: Vom 8. bis 10. November 2024 befragt »Im Dunkeln Sehn« in einem erweiterten mediengesellschaftlichen Rahmen die künstlerisch und filmisch formulierte Kritik an den Ermittlungen von rechtsextremen Gewalttaten in Deutschland seit den 1960er-Jahren und an der tatenlosen Kultur der Gleichgültigkeit. Am 4. November 2011 hat sich der NSU selbstenttarnt und damit einen vielfachen Schock ausgelöst. Die rassistisch motivierten, rechtsextremen Morde in München, Halle und Hanau und unzählige weitere Taten wurden erst im Nachgang in ihrem tatsächlichen Ausmaß erkennbar. Künstler_innen und Filmschaffende springen immer wieder in die Bresche und beginnen dort mit ihren Mitteln zu arbeiten, wohin die Behörden nicht vordringen, wo Leugnung und Kriminalisierung der Opfer und ihrer Familien in der breiten Öffentlichkeit und vor Gericht vorherrschen. Sie legen eine »Inventur des Ignorierens« (Natascha Sadr Haghighian) frei, suchen alternative Formen und Perspektiven, tun sich in Ausstellungsprojekten und Netzwerken zusammen.
Im Dunkeln sehen heißt sich Erfahrungen zuwenden, die für manche offensichtlich und andere unterschwellig den Alltag prägen, heißt Strukturen aufspüren, die in Institutionen wirken, die spalten, ausgrenzen und verletzen. Im Dunkeln sehen ist aber auch ein besonderes Angebot des Films: im Kino spannt sich ein Raum der Auseinandersetzung, der Hinwendung und Distanzierung auf; hier im Dunkeln sehen und hören wir konzentrierter zu, finden Zeit für neue Fragen, nehmen Kritik und alternative Gestaltungskräfte wahr.
Wir laden ein, gemeinsam Filme zu sehen und nachzudenken. Es kommen die Filmemacher_innen Hatice Ayten, Aysun Bademsoy, Cana Bilir-Meier, Pary El-Qalqili und Christiane Schmidt, Pınar Öğrenci, Natascha Sadr Haghighian und Julian Vogel; als weitere Gäste werden Kathrin Brinkmann, Annett Busch, Daniel Fairfax, Duygu Gürsel, Angelika Levi, Luise Schröder, Vassilis Tsianos, u.a. erwartet.
Freitag, 8. November 2024, Kinopolis Hanau 18 Uhr: Spuren – Die Opfer des NSU (Aysun Bademsoy, 2019) Vorführung in Anwesenheit der Regisseurin und weiteren Gästen, anschließend Empfang Samstag, 9. November 2024, HfG Offenbach (Aula) 9:30–20 Uhr: Filme von Hatice Ayten, Serap Berrakkarasu und Gisela Tuchtenhagen, Cana Bilir-Meier, Mareike Bernien und Alex Gerbaulet, Sefa Defterli, Pary El-Qalqili und Christiane Schmidt, Pınar Öğrenci, Natascha Sadr Haghighian, Navina Sundaram, Želimir Žilnik, u.a.; Screenings mit Gesprächen und Beiträgen der Filmemacher_innen und weiterer Gäste; Info- und Leseraum. Sonntag, 10. November 2024, Frankfurt 11:30 Uhr: Kino im DFF: Former East / Former West (Shelly Silver, 1990), Filmgespräch mit Angelika Levi u.a. 14 Uhr: Mal Seh’n Kino: Ausschnitte aus Einzeltäter Teil 3: Hanau (Julian Vogel, 2023), Werkstattgespräch mit Filmteam und Akteur_innen vor und hinter der Kamera 19 Uhr: Pupille – Kino in der Uni: Lehrerzimmer (Ilker Çatak, 2023)
Alle Filme in Originalfassung, zu weiten Teilen mit englischen Untertiteln.
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Freitag, 08. November: Of/ Adieu Cherie

(Andrea)
Desolé, auch diesen wunderbaren französischen Film plus lecker Essen werde ich leider verpassen: "Adieu Chérie – Trennung auf Französisch“mit Bœuf bourguignon, Kräuterseitling & Schwarzwälder Kirschtorte. Zum Film: Unter der Regie von Philippe Lefebvre („Willkommen im Hotel Mama“) liefern sich in „Adieu Chérie – Trennung auf Französisch“ zwei herausragende Charakterdarsteller ein Beziehungsduell mit allen Schikanen: Karin Viard („Verstehen Sie die Béliers?“) und Franck Dubosc („Die Rumba-Therapie“) verleihen ihren Figuren Verletzlichkeit und emotionale Tiefe – und gleichzeitig agieren sie als großartige, ungemein mitreißende Komödianten. Das Drehbuch schrieb Lefebvre zusammen mit der vielfach ausgezeichneten Schriftstellerin Maria Pourchet, die 2021 mit ihrem Roman „Feu“ auf der Auswahlliste für den Literaturpreis Prix Goncourt stand.
Wir durchleben diese schmerzliche wie köstliche Trennung natürlich mit französischem Gaumen. Das bedeutet kulinarisch nicht weniger als Bœuf bourguignon mit Pilzen und Rotwein zur Hauptspeise und eine Kräuterseitling-Pfanne mit Salsa für die Vegetarier. Beide Gerichte werden jeweils mit Süßkartoffelstampf und Wildkräutern serviert. Zum Nachtisch kredenzen wir – diese kleine Chérie-Anspielung muss uns diesmal gestattet sein: Schwarzwälder Kirschtorte! … während als Amuse-Gueule eine Mini-Spinat-Schafskäse-Quiche den Abend gemeinsam mit einem Glas Sekt eröffnen werden.
Bon appétit, Chérie! Getränke & Speisen ab 18.30 Uhr Tickets: www.kinokulinarisch.de
Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach
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Freitag 08. November: Lesung & DJ SET BRILLIANT SOUL X: The Night Before …

(Daniela)
Als Warm Up zum morgigen BRILLIANT SOUL gibt es heute eine Lesung und DJ Set im ono 2.
20 Uhr: TOBI DAHMEN: FAHRRADMOD Lesung Mods, Skinheads, Scooterboys – die britische Subkultur erreicht auch die Kleinstadt Wesel, in der Tobi in den Achtziger- und Neunzigerjahren aufwächst. Er wird Mod, übernimmt deren angesagten Style, hört Ska-Musik und sucht nach Anerkennung. Die Bewegung wird ihn nicht mehr loslassen, doch die Übergänge zu anderen Subkulturen sind fließend – und gefährlich.
Tobi Dahmen gelingt mit seiner autobiografischen Coming-of-Age-Graphic Novel eine eindringliche Erzählung über die Liebe zur Musik, Jugendkultur und die Gefahr auf den falschen Weg zu geraten. Sein bewegendes Werk liegt nun erstmalig in einer wertigen Softcoverausgabe vor.
"Dieses Werk ersetzt ganze Regalmeter Jugendkultur erläuternder und Subkulturen definierender Schwafelbücher. Dazu ist es wundervolle Literatur zum Thema „Erwachsenwerden“. Ein echter Klassiker!" – Götz Alsmann
Zum Autor:
Tobi Dahmen, geboren 1971 in Frankfurt/Main, wuchs in Wesel am Rhein auf und studierte Visuelle Kommunikation in Düsseldorf. Sein Diplom machte er mit dem illustrierten Buch „Poetry And All That Jazz“ zu einem Text von Jack Kerouac. Seitdem arbeitet er als Comiczeichner und Illustrator für die unterschiedlichsten Auftraggeber. Tobi Dahmen wurde bereits mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet, u.a. mit dem ICOM-Preis für den besten Kurzcomic und dem Red DotDesign Award. Seine zuerst als Webcomic veröffentlichte Comicgeschichte »Fahrradmod« erschien 2015 in Buchform bei Carlsen. 2024 veröffentlicht der Zeichner, der mittlerweile im niederländischen Utrecht lebt, seine Graphic Novel »Columbusstraße« in der er die Geschichten seiner Familie während und nach dem zweiten Weltkrieg aufarbeitet.
Ab 21 Uhr: DJs: CHRISTIAN BÖHNING (Turntable Sprezzatura Paderborn) DANIEL DRILLER (Frankfurt) MARCUS K (Topshake Soulknights Darmstadt)
BRILLIANT SOUL X: The Night Before … Lesung: Eintritt auf Spendenbasis DJ'Set: Eintritt: 8,- € ono2, Walter-Kolb-Str. 16 (barrierefrei), 60594 Frankfurt am Main
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Samstag 09. November: BRILLIANT SOUL Allnighter X

(Daniela)
Endlich! 5 Jahre mussten wir warten. Jetzt ist es wieder soweit: Der BRILLIANT SOUL Allnighter kommt, bereits zum 10. Mal nach Frankfurt!
Soul music from the 6ties up to today in one room!
DJs: TERRY JONES (London) MALAYKA ERPEN (Soulshakers Bamberg) ATZE KNAUF (Sundae Soul Recordings | Uptight) Matthias WesterWELLER (Sundae Soul Rec. | Uptight)
It's here! Finally! Took us just 5 years to come up with BRILLIANT SOUL edition No. 10 of Frankfurt’s all eras and styles soul allnighter! Of course again with our loyal London guest: Terry Jones!
And a very special guest from Bamberg: Malayka Erpen!
And we have a NEW venue as well: Romanfabrik!
Encircling Malayka and Terry behind the decks as always you have ANDREAS »ATZE« KNAUF – original founder and DJ at UPTIGHT – The Frankfurt Soul Weekend and SUNDAE SOUL RECORDINGS mastermind plus MATTHIAS »WELLER« WESTERWELLER – jack-of-all-trades and BRILLIANT SOUL founder along with the lovely Silke who you’ll find mostly spinning on the floor to some sixties sounds.
Terry Jones ist bereits seit 1969 DJ - und europaweit einer der gefragtesten Modern Soul DJs. TJ, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, versteht es, sein Publikum von Anfang bis Ende zu faszinieren. Und das nicht nur mit seiner Musik, nein, auch seine charmanten Ansagen am Mikrofon versprechen Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Malayka Erpen ist Mitgründerin des seit 2002 stattfindenden SoulShakers Bamberg Weekender. Die Weltenbummlerin tritt regelmäßig mit dem international renommierten Beirut Groove Collective in London und Beirut auf. Mit einer Vorliebe für die Klänge der 70er, 80er, Soul, Jazz, Island Funk und Boogie hat Malayka ihre Platten auf großartigen Soul-Events überall von den USA bis Japan gespielt.
Die beiden Mitorganisatoren, DJs und Frankfurter Lokalmatadoren und Macher des legendären UPTIGHT – The Frankfurt Soul Weekends – Andreas »Atze« Knauf und Matthias „Weller“ Westerweller ergänzen wie immer das Line Up. Romanfabrik e.V., Hanauer Landstraße 186, 60314 Frankfurt am Main
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Sonntag, 10. November: Der Zauberlehrling

(Martin)
Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins vom Frankfurter Kinderschutzbund
Der Frankfurter Kinderschutzbund wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt, er setzt sich für die Rechte der Kinder ein, für ihren Schutz vor Gewalt und für die Bekämpfung von Armut. Nötig ist diese Arbeit: Im vergangenen Jahr zählte die polizeiliche Kriminalstatistik 16 375 Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5 Prozent bedeutet. Dunkelfeldforschungen gehen davon aus, dass etwa jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlitten hat.
Die Volksbühne im Großen Hirschgraben zeigt eine Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins des Frankfurter Kinderschutzbundes.
Der Zauberlehrling: Eine magische Inszenierung von Goethes Ballade für die ganze Familie. Begleitet von Klaviermusik erleben große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer das Abenteuer des Zauberlehrlings, seines Hexenmeisters und dessen Katze Cornelia und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt und seine Wahrzeichen.
Volksbühne im Großen Hirschgraben um 17.00h Zeichnung © Philip Waechter
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Bis 10. November: Ausstellung Rest in Soil, in Water, in Waithood

(Daniela)
Die Ausstellung präsentiert die erste Ausgabe des WAITHOOD Magazins, die sich mit der Idee des Ruhens als einem wichtigen Aspekt der gegenwärtigen Schwarzen Erfahrung in der Welt beschäftigt.
Die erste Ausgabe des Magazins WAITHOOD ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von 14 Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Denker:innen und Produzent:innen aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora, die ihre Ideen mit der Welt teilen, indem sie sich mit zeitgenössischer Kunst, dem urbanen Raum und den Bedingungen des Lebens in der Welt als rassifiziertes Subjekt auseinandersetzen, das sich der Prekarität bewusst ist, die die Welt für Schwarzen und Braunen Kunstschaffenden bereit hält. Das Magazin zeigt daher neue Wege auf, durch die andere Zukünfte vorstellbar werden, und präsentiert, wie die Autor:innen die erforderliche Arbeit leisten, um eine reale, lebendige und allgegenwärtige Schwarze Alltagssprache zu schaffen, die alt, jung, queer und in Bewegung ist!
Um diese innovative Publikation zu feiern, lädt WAITHOOD die Künstler:innen Ava Binta Giallo und Markus Zimmermann ein, den Ausstellungsraum in einen Ort des Versammelns, des Ruhens und des Träumens von einer befreiten Zukunft zu verwandeln. Das Magazin wird während der Ausstellungsdauer zum Erwerb erhältlich sein.
Details zur Ausstellung: Ausstellungstitel: Rest in Soil, in Water, in Waithood Ausstellung: 7. September bis 10. November 2024 Künstler:innen: Ava Binta Giallo, Markus Zimmermann Kuratorin: Ana Raquel Machava Ort: basis e.V., Gutleutstrasse 8-12, 60329 Frankfurt
(c) WAITHOOD - Issue 1 cover © Neec Nonso, 279 x 210 mm, designed by Ahomé Studio
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Montag, 11. November: FFM/ Giacomo Turra
(Andrea)
Supersympathisch ist dieser Giacomo Turra, geboren 1997 in Mailand , der als 13-jähriger – fasziniert von den Schallplatten seines Vaters von Stevie Wonder, Herbie Hancock und Weather Report – als Autodidakt mit dem Gitarrenspiel erlernte. Im Juli 2021 begann Giacomo Songs zu veröffentlichen. Sein erstes Album „The Groove Sessions“ enthielt zunächst neu arrangierte Cover wie zB „Virtual Insanity“ oder „24k Magic“. Im August 2022 releaste er seine erste eigene Single „Get Into The Groove“ und er begann Kollaborationen mit internationalen RnB- und Funk-Künstlern. Im April 2024 veröffentlichte er mit dem Bassvirtuosen Charles Berthoud aus UK den Song „Slapocalypse“, der innerhalb von nur einer Woche mehr als 4 Millionen Aufrufe verzeichnen konnte. Begleitet wird Giacomo bei seiner Tour von der Band The Funky Minutes.Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei
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Mittwoch, 13. November: Philipp Maria Rosenberg - Rotwelsch
(Uwe)
Schenk mir das Himmelsreich
Das Ensemble holt die „gute“ und „wahre“ Musik von Joseph Beer und anderen Operettenkomponisten, die es hört und liebt, in die Gegenwart, indem sie sie als eine Art „Great European Songbook“ zur Grundlage für die eigene Arbeit macht.
Auf der Basis dieses wandlungsfähigen historischen Materials entstehen neue Stücke, in denen der „wahre“, unmittelbare musikalische Ausdruck im Zentrum steht. Die wundervollen Melodielinien, oftmals von geradezu „himmlischer“ Länge und gerne mit zwar anrührendem, aber nie primitivem Pathos gestaltet, überträgt das Trio ins Instrumentale – auch die Hämmer des Klaviers beginnen zu singen.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Uhr Foto: Isabella Hewlett
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Donnerstag, 14. November: Florian Paul & die Kapelle der letzten Hoffnung
(Uwe)
Florian Paul ist ein Geschichtenerzähler. Er erzählt vom Leben, von der Liebe, von der Einsamkeit, von großen Themen in kleinen Ereignissen, mit rauchiger Stimme und großen Gesten. Mit seiner Formation veröffentlichte er 2019 das Debütalbum Dazwischen beim Münchner Indielabel „Millaphon Records“. 2022 folgte das zweite Studioalbum Auf Sand gebaut. Dazu enstand ein gleichnamiger, dreißigminütiger Musikfilm. Im Jahr 2023 entwickelte Florian Paul und seine Kapelle zusammen mit Mitgliedern des Münchner Residenztheaters den Musiktheaterabend „Jetzt oder nie“ der eben dort regelmäßig im Spielplan zu finden ist.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Freitag, 15. (Premiere) – Sonntag, 17. November: Die Dunkelheit

(Martin)
Billinger und Schulz - Tanz
Sebastian tanzt! Und er tanzt „die Dunkelheit“: Ablehnung, düstere Emotionen, unterdrückte Affekte, Trauer, Aggression, Wut, das „Böse“– aber auch Party, Exzess und Übergang.
In Billinger & Schulz’ neuer Choreografie setzt sich Sebastian mit sich selbst auseinander. Und mit aktuellen Untiefen abgelehnter und frustrierter Männlichkeit: von der steigenden Anzahl männlicher "deaths of despair", Toden aus Verzweiflung hauptsächlich von Männern, die sich nutz-und wertlos fühlen („Anomie“), über die Epidemie sozial isolierter, psychisch kranker Einzeltäter, die sich als abgehängt und von Frauen zurückgewiesen beschreiben, bis zu dem Zuspruch zu rechten Parteien und nationalistischem Gedankengut.
Zu aufputschenden Nightcore-Songs, einem Genre, das als Internetphänomen Teil männlich geprägter digitaler Echoräume ist, begibt er sich imaginär und physisch in digitale Parallelwelten und gesellschaftliche Rückzugsräume. Dabei beschäftigt er sich mit der Frage, wie es sich für Männer und Jungs anfühlt und was es mit diesen macht, mit progressiven Befragungen von Männlichkeit genauso wie mit pauschal abwertenden Angriffen wie „Männer sind böse und toxisch“ und „Männlichkeit ist eine Pathologie“ konfrontiert zu sein.
In dieser Auseinandersetzung wird er unterstützt von Jungyun Bae, Magdalena Dzeco und Camilla Fiumara als dem Internet entsprungene, auf der Bühne Realität gewordene, projektive Animegirls und langjährige Verbündete. Zusammen mit ihnen erforschen Billinger&Schulz die Spannung zwischen idealisiertem, körperlosem Bild, das als unwirkliche, passive Cartoonfigur angehimmelt werden kann, und dem Umstand, dass eine Beziehung nur mit realen Personen möglich ist, die in diesem Bild nicht aufgehen, aus Fleisch und Blut sind und ihren eigenen Kopf haben – was natürlich die Gefahr der Zurückweisung umfasst.
Hier geht’s zur Reservierung: https://studionaxos.de/de/produktionen/die-dunkelheit
Freitag, 15. (Premiere) – Sonntag, 17. November um jeweils 20.00 Uhr Tanz im Studio Naxos / Solidarisches Preissystem Foto: © Florian Krauss
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Samstag 16. November: MELLI REDET MIT

(Daniela)
MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez
"Liebe Freunde von MELLI REDET MIT, der Herbst weht mir zwei wunderbare Menschen auf das Sofa im Montez, die aus der darstellenden und der bildenden Kunst kommen.
Im Newcomer-Fenster spielt noch einmal die Jazz-Funk-Formation LAJILA auf, die sich eifrig weiterentwickeln und Euch fette Bläsersätze und tollen Lead-Gesang um die Ohren hauen.
Marcel Walldorf ist Bildhauer. Seine Skulpturen sind realistisch, witzig, plakativ und voll auf die zwölf, um es mal kurz zu umreißen. Doppelbödig, hintersinnig, manchmal schockig und auch witzig. Ausgestopfte Tiere platzen da aus Porzellan oder zerrupfen Vorwerk-Staubsauger. Er lehrt auch in Mainz an der Kunsthochschule. Zusammen mit Robert Schittko und Anna Nero hat er die soziokulturelle Ausstellungshalle MARS in Bockenheim gegründet. Und er ist zudem ein unglaublich symphatischer Mensch und kommt ursprünglich aus Hanau.
Ulrike Kinbach, ist Schauspielerin, Clownin, sieht ein bisschen aus wie Giulietta Masina in "La strada" und ist ein Powerpaket von Frau auf der Bühne. Gesehen habe ich sie bei Barock am Main und in der Volksbühne Frankfurt. Ursprünglich stammt sie aus dem hessischen Okriftel. Das Clownieren hat sie in der Schweizer Akademie Dimitri im Tessin gelernt, nachdem sie ihr Sport in Mainz studiert hat. Seit 2000 ist sie freischaffend und jetzt gerade hat sie die Premiere von "Die Großherzogim von Gerolstein" an der Fliegenden Volksbühne hinter sich gebracht. Menschen zum Lachen zu bringen ist ihr Credo und das glaubt man ihr sofort.
Und natürlich kommt Frau von Spangenberg mit einem Bonmot aus ihrem bewegten Leben durch den goldenen Vorhang gewankt und meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben wird Euch mit einen Elvis- oder ähnlichen Schmachtfetzen zum schmelzen bringen.
Abendkasse ab 19h: 20,- € Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- € Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main Ausgabe 39 am Samstag, 16. November 2024 // 20.00h Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/668272f78e64e421b303dcfe Foto: Andreas Malkmus
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Samstag, 16. November: 11 Jahre julakim – Bergfest in bLuzLand (Release-Konzert)

(Daniela)
Julakim habe ich vor ein paar Jahren auf einer sehr kuriosen Veranstaltung kennengelernt. Ich habe mich all die jahre gefragt, was aus der jungen Musikerin geworden ist. Schade, dass ich heute bei ihrem Releasekonzert nicht dabei sein kann, zumal ich auch den "Gährungsraum" von Pramila (noch) nicht kenne.
julakim feiert 11 Jahre auf der Bühne mit einem besonderen Bergfest und lädt ein, die Dualität ihres neuen Albums bLuzLand zu erleben – und selbst mitzugestalten. Das Album, als Schallplatte und Kassette veröffentlicht, vereint Musik, Kunst und Philosophie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. In bLuzLand geht es um Licht und Schatten, Inneres und Äußeres, Freiheit und Begrenzung. Mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Rock, Pop, Punk, Funk und MPB (musica popular brasileira) und interaktiven Kunstinstallationen wird das Publikum in eine faszinierende Welt verführt und zum schillern gebracht.
Das julakim Trio (Oliver van Thiel an den Drums, Tim Rilke am Bass und julakim an Gesang und Gitarre) performt die Schallplatte live, unterstützt von schillernden Musikvideos und Installationen. Das Publikum erwartet zudem die interaktive bLuz?-Landkarte, die bLuz!-Antenne und der bLuz.-Würfel, die das zentrale Thema der Dualität greifbar machen.
Das mayer49, das von Pramila alias Projektionista und Hans Boeffgen in diesem Jahr initiiert wurde, versteht sich als Gärungshaus und bietet den perfekten Rahmen für dieses Event.
mayer49, Robert-Mayer Str. 49, Frankfurt Einlass: 19h / Beginn: 20h Eintritt: 10 EUR (nur Abendkasse) https://julakim.de/11-jahre/#16/11
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Samstag, 16. November – Sonntag, 1. Dezember: Hänsel und Gretel

(Martin)
Oper für Kinder
Hänsel und Gretel leben in ärmlichen Verhältnissen, ihre Eltern rackern sich von früh bis spät ab – und trotzdem ist manchmal nicht genug zu essen da.
Meistens lassen sich die Geschwister davon die Laune nicht vermiesen. Sie singen und tanzen ausgelassen, bis plötzlich ihre Mutter nach Hause kommt. Die ist stinksauer, weil die Kinder ihre Aufgaben nicht erledigt haben und dann zu allem Ärger auch noch der Milchtopf kaputt geht. Was soll sie denn jetzt kochen? Im Wald sollen die Kinder nach Essbarem suchen. Aber ist das nicht gefährlich? Da soll doch eine Hexe wohnen …
Engelbert Humperdincks Schwester Adelheid Wette wollte zunächst ein Märchenspiel mit ein paar bekannten Kinderliedern schreiben. Aber schließlich kniete sich der Komponist so sehr in die Arbeit an Hänsel und Gretel, dass eine anspruchsvolle Oper entstand. Seine eigenen Melodien sind ebensolche Ohrwürmer wie die bekannten, eingebauten Kinderlieder.
Hier gibt’s weitere Infos und Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/oper-fuer-kinder-emhaensel-und-gretel/em/?id_datum=4225#date
Samstag, 16. November – Sonntag, 1. Dezember (genaue Daten und Uhrzeiten siehe Homepage): Hänsel und Gretel Oper für Kinder ab 6 Jahren / Oper Frankfurt in Neue Kaiser Foto: © Homepage Oper Frankfurt
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Sonntag, 17. November: Pfosten Rettet
(Uwe)
Eintrachtfans aufgepasst (wegen dem Nachnamen des erstgenannten Podcasters): Alex Grabowski und Dennis Schmitz reden zweimal pro Woche über Fußball. Ihr Podcast heißt “PFOSTEN RETTET!“ und in diesem beleuchten sie die Fußballwelt aus unterhaltsamen Perspektiven. Durch die Einbindung verschiedener fußballthematischer Rätsel binden sie die Zuschauer ein. So wird das ein Abend mit Fußballleidenschaft und Interaktivität.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Sonntag 17. November und weitere Termine: Community-Saloon performatives Abendessen mit Spiel & Musik

(Daniela)
Das hört sich super an. Ich habe mich für den 17.11. angemeldet:
Community-Saloon performatives Abendessen mit Spiel & Musik
Im Jahr, 2023 haben wir als Theaterkollektiv Team Scharpf mit einer klassengemischten Gruppe die GOLDENEN FÄUSTE im Netzwerk Seilerei und den Landungsbrücken auf die Bühne gebracht. Die Produkton brachte die haarsträubenden Klassenunterschiede unserer Gesellschaft, an die wir uns scheinbar alle gewöhnt haben, mit spannenden Persönlichkeiten auf berührende Weise auf die Bühne. Die Gruppe an Alltagsexpert*innen ist weiter im Kontakt. In diesem Herbst erweitern wir gemeinsam den Fokus auf weitere gesellschafliche Themen und laden zu einem partzipativen Begegnungsformat mit Dinner, dem COMMUNITY SALOON. An vier Abenden des Community-Saloons setzen wir jeweils den Fokus auf ein anderes Thema. Beim ersten Abend, am 17.11.24 befassen wir uns mit sogenannten „Parallelgesellschaften“. Dieser Begrif wird meist als Vorwurf gegenüber migrantischer Selbstorganisaton benutzt. Doch besteht unsere Gesellschaf nicht aus vielen „Parallelgesellschafen“? Viele Communities funktionieren wie „Blasen“ mit abgeschlossenen und ausgrenzenden Kreisen, Praktiken, Ritualen und Sprachen. Die Gäste dürfen sich an diesem Abend in eine Blase eintauchen, ihre Logik auf die Spitze treiben und wieder aufsprengen, von konservativem Bürgertum bis linker Systemkritik, von Superreich bis Techno-Nerd. Und am Ende steht die Frage, wie man diese ganzen nebeneinander existierenden Gruppierungen wieder zu einer Gesamtgesellschaft zusammenführen kann. Beim zweiten Saloon am 15.12.24 geht es beim Schwerpunkt „Sicherheitsgesellschaft“ um Fragen der Marginalisierungserfahrungen und das Bedürfnis nach Sicherheit. Vom Gestalten von Safe- Spaces bis zum Selbstverteiligungstrainings werden wir vor dem gemeinsamen Abendessen einiges an Erlebnissen für die Gäste bereit halten... Sonntag, 17.11.24 (Moto: Parallelgesellschaften ODER Blasen platzen lassen) Sonntag, 15.12.24 (Moto: Sicherheitsgesellschaf ODER Safer spaces für alle) Sonntag, 26.01.25 (Moto: Solidargesellschaft & Nachbarschaf) Sonntag, 16.02.25 (Moto: Spaßgesellschaft)
jeweils 17– 20.30 Uhr, netzwerk seilerei, Offenbacher Landstraße. 190, Frankfurt/ Main Eintritt nach Selbsteinschätzung für Abendessen & Performance (25,-/20,-/15,-/10,- €) RESERVIERUNG: info@scharpfeam.de von & mit: Christane Blumenberg, Trixi Bötcher, Jan Deck, Burçak Konukman, Jason Mayer, Horst Nagel, Stefan Neubacher Monika Plotnik, Cedric Samson, Heike Scharpf, Rahel Seitz, Karin Zennig u.a. Foto: Trixi Bötcher
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Montag, 18. November: Maro
(Uwe)
Portugal ist ein wunderbares Land und Musik von da ist ebenfalls wunderbar. Eine frische Szene junger Musikerinnen und Musiker hat sich in den letzten Jahren im Südwesten Europas etabliert. Es ist eine in Portugal gewachsene, aber sehr internationale Musiksprache, die bis nach Übersee für Aufsehen sorgt. Mit ihrer bewundernswerten Songwriting-Kraft und ihrer betörend hauchenden Stimme ist Mariana Brito da Cruz Forjaz Secca, kurz MARO, eine der aufregendsten Protagonistinnen dieses jungen Portugals. Sie drückt sich in clever gewundenen Melodien aus, die zwar im Gedächtnis bleiben, aber keine einfach gestrickten Ohrwürmer sind. Und da ist MAROs Vermögen, in jedem erdenklichen Umfeld, mit ganz verschiedenen Partnerinnen und Partnern zu glänzen – sei es im Jazz, Pop oder R&B – und dabei immer eine unverkennbare eigene Note zu prägen.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Donnerstag, 21. und Freitag, 22. November: THE SPARK

(Martin)
EINE QUEERE FLIRT-PERFORMANCE
ich sehe dich. ich mag dich. ich interessiere mich für dich. ich will dich zum Lachen bringen. du machst mich nervös. ich will dir kleine dinge schenken. ist das ein flirt? flirten wir gerade?
mit musik, text, und ihren körpern begeben sich die performenden auf die suche nach antworten.
the spark nähert sich dem spontanen, zwischenmenschlichen, aufregenden und fragt: was könnte ein flirt sein, wenn er mehr ist als eine vorstufe auf dem weg zu hochzeit oder sex? wenn er spaß macht, liebevoll ist, ziellos und unlinear?
Eine kollektive Arbeit von und mit: Juli Paul Bökamp, Sofia Falsone, Junis Gesche, Lou Oelrich. Produktion: Désirée Greschbach
Am Mittwoch, dem 20. November findet um 17.00h ein Workshop ‚Queeres Flirting – eine Annäherung‘ statt. Hier gibt’s Infos: http://www.landungsbruecken.org/de/programm_aktuell.php?t524=detail,5094
Zu den Tickets geht’s hier: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php
Im Anschluss an beide Vorstellungen gibt es eine Flirty Bar Night!
Donnerstag, 21. und Freitag, 22. November um jeweils 20.00h Theater Landungsbrücken Foto: © Desirée Greschbach
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Freitag 22. + Samstag 23. November: REFRAKTO 2.0

(Daniela)
A journey into mystic dimensions Den Sorte Skole (music) - Vertigo (light) - Martin Lücker (organ) REFRAKTO wurde 2020 aus Anlass der Luminale für die Frankfurter Katharinenkirche geschaffen und wegen des Lockdowns dort erst im November 2022 uraufgeführt. Musik und maßgeschneiderte LED- und Laser-Mapping-Technik traten in einen Dialog mit dem architektonischen Raum. Musikalische Spuren von Religionen, moderne Technologie, Sound, Lichtinstallationen und Laser-Mapping formten sich zu einem immersiven audiovisuellen und synästhetischen Erlebnis. "Es war außergewöhnlich. Wirklich himmlisch. Wie ein Trip, nur ohne Drogen. Ergreifend und wahrhaft spirituell." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Mit REFRAKTO begeben sich die Künstler auf eine Klangreise, die Klangfragmente verschiedenster spiritueller Traditionen und Praktiken einbezieht. Was passiert, wenn der Kontext religiöser Äußerungen aufgelöst wird? Was, wenn ein gregorianischer Chor mit einem Schamanen aus dem Kongo in einem optisch verzerrten Kirchenraum singt? Die Klangfragmente reflektieren verschiedenste Traditionen und Praktiken. Die Musik besteht aus Samples religiöser und spiritueller Musik, die in den letzten sieben Jahrzehnten aufgenommen wurden: von Feldaufnahmen indigener Stammeszeremonien, Sufi-Gesängen, benediktinischen Chortraditionen, einem Kirchenchor aus Dakar, Inkantationen einer maronitischen Nonne aus dem Libanon, bis hin zu zeitgenössischer experimenteller elektronischer Musik. REFRAKTO verbindet Musik, Klang, Licht und Raum zu einem rauschhaften Gesamtkunstwerk. Über die Künstler Den Sorte Skole sind mit vielen Kunst- und Musikpreisen ausgezeichnete Künstler aus Kopenhagen. Sie weben tausende von Samples zu einem dichten hypnotischen Soundtrack, der zu psycho-akustischen Hörreisen einlädt. Das Lichtkünstler-Kollektiv Vertigo arbeitet für Musik- und Theaterproduktionen, in und um Museen (u.a. Louvre/Paris) und für die Industrie. Prof. Dr. Martin Lücker ist nicht nur Musiker, sondern auch ein großer Vermittler klassischer wie zeitgenössischer Orgelmusik und bietet seit vielen Jahren zwei Mal die Woche "Orgelvespern" für jedermann an
St. Katharinenkirche An der Hauptwache 1 60313 Frankfurt am Main
22.11.24, 20 Uhr Kartenvorverkauf 23.11.24, 19 Uhr Kartenvorverkauf 23.11.24, 21 Uhr Kartenvorverkauf
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Freitag, 22. und Samstag, 23. November: HAMLET

(Martin)
Es ist das Drama aller Dramen! Die FAZ schreibt anlässlich der Premiere: „ …Im Bockenheimer Titania hat das Freie Schauspiel Ensemble großen Bühnen die Stirn geboten. Dieser zusammengestrichene „Hamlet“ in knapp drei Stunden inklusive Pause machte selbst theatermüde Zuschauer sprachlos. Die intelligente Regie, die Sprechkunst des Ensembles, die energetische Verausgabung des Protagonisten in Gestalt von Ives Pancera, der Wechsel aus stillen und schrillen Momenten – alles staunenswert.”
Hamlet, Prinz von Dänemark, ist nach dem Tod seines Vaters verändert. Seine Mutter, die verwitwete Königin, hat den Bruder ihres verstorbenen Mannes geheiratet und bildet mit ihm ein neues Herrscherpaar, das Hamlets Nachfolge auf den Thron blockiert. Den Halt verlierend vor Trauer, Kränkung und Zorn, und in der Überzeugung, dass der Tod des alten Königs kein Unfall, sondern Mord war, weist Hamlet alle Anzeichen von Wahnsinn auf.
Für seine Umwelt wird er zum Rätsel. Ist er ein Trauernder, den man in seiner Ablösung vom Vater unterstützen muss? Macht ihn sein Ehrgeiz krank? Leidet er nicht etwa an unglücklicher Liebe? Muss er den Wahnsinn spielen, weil ihn gefährdet, dass er zu viel weiß – und den Mord, der geschehen ist, aufdecken könnte? Oder ist er schlichtweg ein Irrer, eine Gefahr für Staat und Familie? Weiß er es selbst?
Im engsten Kreis des königlichen Hofes entspinnt sich ein Spiel um Wissen und Nichtwissen, Misstrauen und Täuschung, Überfürsorge und Liebe, wo sich der beste Wille in sein Gegenteil verkehrt und schließlich Tote fordert.
Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/hamlet
Freitag, 22. und Samstag, 23. November um jeweils 20.00h Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstraße 23 (Titania) Foto: © Harald Schröder
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Samstag, 23. November: OF/ Faithless
(Andrea)
Irgendwann in den 1990ern habe ich Faithless in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg live erlebt und das Konzert zählt zu meinen persönlichen Top Ten-Konzerten. Auch, weil die Band nicht aufhören wollte, ständig kamen sie wieder raus, gaben Zugabe um Zugabe und sorgten für jede Menge Glückshormone. Das Erlebnis lässt sich kaum toppen, zumal Frontmann Maxie Jazz am 23. Dezember 2022 verstorben ist. Es scheint sich Ersatz gefunden zu haben oder eben auch nicht, ich lese, dass die beiden verbliebenen Sister Bliss und Rollo bei den Konzerten seinen Spirit wieder aufleben lassen. Ich bin gespannt und freue mich schon sehr auf den Abend in unserer Offenbacher guten Stubb.
Stadthalle Offenbach, Waldstraße, Offenbach
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Samstag, 23. & Sonntag, 24. November: Bullshit

(Martin)
She She Pop - Performance
Das ist Bullshit: Ein Slang-Begriff für etwas, das falsch ist, diskreditiert, also Unsinn. Oder etwas, das erfunden ist, fake, irreführend, eine Täuschung. Auf leerer Bühne finden sich die Performer*innen im endlosen Loop einer Verkaufsshow wieder. Hier ist nichts – und doch ist alles im Angebot.
Unaufhörlich dreht sich die Spirale um She She Pop als Verkäufer*innen der Wirklichkeit, immer weiter geht ihre Suche nach etwas, dem sie noch einen Wert beimessen können, nur um es dann zu verramschen. Können sie die Wirklichkeit noch mit ihren Sinnen erfassen, mit Worten beschreiben? Ist sie noch zu retten? Hält irgendetwas dem Ausverkauf stand?
She She Pop haben die Orientierung verloren. Die Zentralperspektive, aus der sie gelernt haben, irgendein Ziel ins Auge zu fassen, ist aufgelöst. Zusammen mit den Zuschauer*innen befinden sich die Performer*innen in einem Zustand des freien Falls. Eine Lücke tut sich auf zwischen Ereignissen und den Worten, die sie beschreiben. Und in diesen Abgrund fallen sie tiefer und tiefer.
In „Bullshit” stellen sich She She Pop mutig dem Verlust der gemeinsamen Wirklichkeit. Die Performer*innen erkennen an, dass sie nichts wissen und dass selbst die poetische Realität des Theaterraums in Mitleidenschaft gezogen ist. So versuchen sie die Blase ihrer Wahrnehmung zu verlassen, um andere Größenverhältnisse anzunehmen, andere Farben zu sehen, sich wie die Fledermaus mit Echolot zu verständigen, und sich in absoluter Dunkelheit wieder zu finden. Sie stellen sich andere Sichtweisen vor, sie verschreiben sich der Unsicherheit und widmen sich dem Verlernen.
Wird es ihnen noch gelingen aus dem Chaos ein Erlebnis zu formen, Bedeutung in der Zufälligkeit zu finden, Sinn zu stiften im Durcheinander der Möglichkeiten – oder als letztes Mittel den Bankrott zur Komödie zu erklären?”
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/483028
Samstag, 23. Um 20.00h und Sonntag, 24. November um 18.00h Performance im Mousonturm Foto: © Ben Krieg
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Sonntag, 24. November: FAÇADE (79. Naxos Hallenkonzert)

(Martin)
Ensemble Phoenix Basel
Façade – an Entertainment vereint die schillernde Begleitmusik William Waltons mit den surrealistisch-lautmalerischen Gedichten der englischen Poetin Edith Sitwell, vorgetragen von dem renommierten schottischen Stimmkünstler und Schauspieler Graham F. Valentine.
Mit ihrem Freiheitsstreben kämpfte sie gegen die viktorianische Doppelmoral und provozierte in den 1920er Jahren so manchen Skandal. Heute bedroht das Erstarken rückschrittlicher Kräfte wiederholt unsere demokratischen Werte. Für frischen Mut sorgen im Programm des Ensemble Phoenix Basel zwei neue, explosive Ensemblewerke der Komponistinnen Asia Ahmetjanova und Charlotte Torres.
Programm: - William Walton: „Façade – an Entertainment“ (1922) für Sprecher und Ensemble, nach Gedichten von Dame Edith Sitwell
- Asia Ahmetjanova: „Fledermäuse und Ikonen“ (2024, Deutsche Erstaufführung)
- Charlotte Torres: „Ton tonton tond ton thon et d’autres tons“ (2024, Deutsche Erstaufführung)
Ensemble Phoenix Basel: Jürg Henneberger – Musikalische Leitung Graham F. Valentine – Stimme
Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform
Sonntag, 24. November um 18.00h Naxos Halle
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Samstag 26. November: "Die fabulösen Kalem'Brothers: Spelunkenmusik
(Daniela)
Eine explosive Mischung aus Folk, Rockabilly, Jazz und Wirrsinn. Die 4 fabulösen Kalem Brothers sind fröhliche Bürger der maritimen Bergnation Wirrgisien. Mit Spielfreude, Fiddle, Kontrabass, Mandoline, Gitarre, Gesang und irgendetwas rhythmischem gehts wild gediegen zur Sache. Beinahe alle ihrer traditionellen Lieder sind selbst erfunden und werden zumeist in deutscher Sprache wiedergegeben. Allem Hintersinn zum Trotze handelt das Programm vom ganz normalen Leben zwischen Gefängnis, Seemannsgarn und verlorener Liebe. Ein paar gründlich umgebaute Perlen der Musikgeschichte runden alles ab. Wie sich das anhört? Kommt vorbei... Auf gemeinsames Feiern freuen sich die fabulösen Kalem' Brothers und der Club Voltaire. www.youtube.com/watch?v=uRBB42QbWp0
Beginn 20:00 Uhr, Eintritt frei verein club voltaire e.V., Kleine Hochstraße 5
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Freitag, 29. November (und 01. / 05. - 08. Dezember): Prometheus

(Martin)
Prometheus nach Franz Kafka - Tanz/Performance
Wer es wagt, den Göttern den Himmel streitig zu machen, wird mit einem Leben auf Erden bestraft. Die Logik von Kampf und Bestrafung setzt sich unaufhörlich fort. Egal, wie weit man zurückschaut, scheint es, als habe sich das menschliche Dasein aus diesen Polen entwickelt – und im Umkehrschluss haben wir diese Logik auf alle anderen Lebewesen und Wesen übertragen.
Prometheus, der zur Strafe ewig an den kaukasischen Felsen gekettet ist, ist längst mehr als nur eine Figur; er ist ein Sinnbild für den existenziellen Kampf ums Dasein. Er schenkte uns das Feuer und damit die Fähigkeit zur Technologie, dank der wir lange Zeit zugewinnen schienen – in der vermeintlichen Hoffnung, als menschliche Göttergestalten den Himmel auf Erden zu erreichen.
Doch in Wahrheit sind wir nicht weiter fortgeschritten als zum Anfang unserer Erzählungen. Jede Niederlage wurde für die Menschen zum Beginn eines neuen Aufbegehrens. Doch ist nicht auch eine Existenz denkbar, die kein Überlebenskampf ist? Ausgehend vom brasilianischen Jiu-Jitsu lösen wir Würge- und Haltegriffe aus der Logik des Gefechts und erproben eine Form des Niederlegens, die nicht als Aufgabe verstanden wird. So entsteht eine Choreografie, die auf den Widerstand gegen das Irdische verzichtet und nach einer Verbindung zum Boden sucht, die bei Kafka ihren Anfang nimmt: „[...] drückte sich Prometheus im Schmerz vor den zuhackenden Schnäbeln immer tiefer in den Felsen, bis er mit ihm eins wurde.“
Studio Naxos 20 Uhr Solidarisches Preissystem, Hier geht’s zu den Reservierungen: https://studionaxos.de/de/produktionen/prometheus-nach-franz-kafka?d=1733684400 Foto: © Dorfproduct
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Samstag 30. November: ON & ON mit den DJs DANNY SON & KOSMIK KAT

(Samstag)
Als Pedo die Veranstaltung das letzte Mal gemacht hat wollte ich unbedingt hin, hab es aber nicht geschafft. Ich bin bestimmt nicht die Zielgruppe, will aber heute unbedingt dabei sein!
ON & ON - Die neue Plattform für House-Musik und die House-Dance-Community
20:00 Einführung in House Dance mit Danny Son (kostenfrei) 21:00 Party with Danny Son & Kosmik Kat
"On & On" ist nicht nur der Titel des bahnbrechenden Tracks von Jesse Saunders, der 1984 veröffentlicht wurde und von vielen als die Geburtsstunde der House-Musik bezeichnet wird. Es ist auch der Name einer neuen Partyreihe, die House-Musik in all ihren lebendigen und vielfältigen Facetten zelebriert. Danny Son und Kosmik Kat haben sich zusammengetan, um House-Musik in Frankfurt eine zusätzliche Plattform mit anderem Ansatz zu geben. Zwar gibt es Partyreihen, die sich der House-Musik verschrieben haben. Allerdings legen Danny und Kosmik Kat den Fokus auf die House Dance Community und auf Spielarten, die ihnen am Herzen liegen und die sie in der hiesigen Clubszene unterrepräsentiert empfinden. Dazu sagen sie selbst: „Das Ziel von „On & On“ ist es, eine community-orientierte, musikalisch und menschlich vielfältige Tanzfläche zu schaffen, auf der die DJ-Sets zu einer rituellen Performance werden, die Spiritualität und menschliche Verbundenheit fördern.“
Kunstverein Familie Montez | Honsellstraße 7 (Honsellbrücke) | 60314 Frankfurt
Eintritt vor 22 Uhr €10,- | nach 22 Uhr 12€,-
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Ab Samstag, 14. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2024 im 20. Jahr

(Martin)
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der eigentliche Weihnachtsgottesdienst! Schon im 20. Jahr wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!?
„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an.
Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein.
Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“
Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen.
Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“
Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA
Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/
Samstag, 14. & Sonntag, 15. Dezember Samstag, 21. & Sonntag, 22. & Montag, 23. Dezember jeweils um 20.00h
Theater Willy Praml in der Naxoshalle Foto: © Rebekka Waitz
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Bis Sonntag, 8. Dezember: "Ganz große Oper – viel mehr Theater" im DAM Ostend

(Petra)
Wie werden Bühnen in der Zukunft aussehen? Welche Gestalt können diese zentralen Orte der kollektiven kulturellen Begegnung haben? Welche Angebote müssen Opernhäuser und Theater als Orte des öffentlichen Lebens in Zukunft bieten? Diese Fragen stellte die Ausstellung "Große Oper – viel Theater" bereits 2018. In Frankfurt und anderen Städten wurden seither intensive, oft kontroverse Diskussionen um Sanierung oder Neubau von diesen Kulturbauten mit hohem Stellenwert für die Stadtgesellschaft weitergeführt. Das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt nimmt jetzt den Faden wieder auf, vergleicht die Entwicklungen in verschiedenen Städten und stellt auch zwei aktuelle best-practice-Beispiele vor. Ebenso nimmt die Ausstellung die Standortvarianten für Oper und Schauspiel in Frankfurt am Main in den Blick.
Ganz große Oper – viel mehr Theater, Ausstellung, Ort: Deutsches Architekturmuseum (DAM) im Ostend, Adresse: Henschelstraße 18, Eröffnung mit Dr. Ina Hartwig und Andrea Jürges, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung Öffnungszeiten: dienstags – sonntags 11 - 18 Uhr) Eintritt: 5 (3) Euro
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Donnerstag, 12. Dezember: Of/ Künstlergespräch

(Andrea)
Zur Eröffnung Ende Oktober habe ich es leider nicht geschafft, deshalb plane ich heute unbedingt den Besuch der Ausstellung "CAHIERS DE DOLÉANCES BESCHWERDEHEFTE" ein und gehe zum Künstlergespräch. Bürger:innenbeteiligung ist die grundlegende Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Wirksames politisches Handeln erfordert in Worten des französischen Philosophen Bruno Latour zunächst eine ‚Terrain-Beschreibung‘. Er greift damit die Beschwerdehefte der französischen Revolution wieder auf und fordert, dass Bürgerinnen und Bürger, vor dem aktiven Eingriff der Politik, zunächst ihre Vorstellungen von der Veränderung ihres Territoriums formulieren müssen. In seinem Ausstellungsprojekt ‚Cahiers de Doléances‘ nähert sich Peter Rippl Latours Vorschlag aus künstlerischer Perspektive. Vorgestellt werden 28 Bürger:innen aus Offenbach. Jedem Portrait zugeordnet – drei selbstgewählte Schlüsselbegriffe. Diese mal assoziativ beschreibenden, mal poetischen Begriffe sind auf verschieden Ebenen wirksam und formulieren direkt oder indirekt Forderungen an Politik und Mitmenschen. Trotz oder wegen der kondensierten Form macht dies ausgedehnte Geschichten sichtbar. Geschichten über Personen, ihre Identität und ihre Verbindung zum Territorium. Ziel ist es alle Menschen in die Gestaltung ihrer städtischen und sozialen Umgebung miteinzubeziehen. KÜNSTLERISCHES STATEMENT Künstlerische Prozesse sind eng mit der Konstruktion von Hoffnung verbunden. Hoffnung entsteht durch machen. Machen gründet sich auf der Veränderbarkeit der Situation. Noch ist die Zukunft unserer Städte offen. Wenn es uns nicht gelingt in der Stadt mehr als nur einen Ort der Kapitalanlage zu sehen, mehr als nur ein Ort zum Arbeiten, Schlafen und Konsumieren, dann wird es uns auch nicht gelingen, wieder vom Konsumenten zum Mitgestalter zu werden. In der Anonymität der modernen Stadt ist uns der Sinn für Gemeinschaft verloren gegangen. In unserer Einsamkeit und Passivität haben wir das Bewusstsein für das Politische verlernt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht aber nur durch Teilhabe. Eine lebenswerte Stadt kann also nur entstehen, wenn sie von uns mitgestaltet werden kann. Deswegen müssen wir die Stadt von unseren Bedürfnissen her definieren. Wir müssen Verantwortung für unsere Welt übernehmen. Denn städtische, wie gesellschaftliche Transformation ist ein fortlaufender Prozess, wir haben die Chance die Geschichte(n) und deren Inhalte mitzuschreiben. Dieses Mitformulieren der eigenen Geschichte ist gut für unsere Gesundheit, notwendig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wichtig für das Vertrauen in politische Prozesse. Bürgerbeteiligung wird so zu einer grundlegenden Voraussetzung für einen funktionierende Demokratie. Peter Rippl ist Absolvent der Hochschule für Gestaltung. Als visueller Künstler, Dokumentarfilmer und Autor lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main. Neben der Ausstellungstätigkeit, haben viele seiner Dokumentarfilme nationale und internationale Beachtung gefunden. Das Projekt ‚Cahiers de Doléances‘ wurde 2021 in der italienischen Industriestadt Taranto begonnen. Die Fortführung des Projekts in Chemnitz und Offenbach am Main wurde von der Stiftung Kulturfond/Neustart Kultur unterstützt. Das Bild ist eines von dreißig und zeigt Karl-Heinz, Kai´s Friseur aus der Senefelder Straße. Die Räume sind Dienstags, 14 bis 17 Uhr geöffnet, heute 18 Uhr.
HAUS DER STADTGESCHICHTE/ Erich Martin Raum, Bernardbau, Eingang B 2. Stock, , Herrnstraße, Offenbach
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Bis Ende Dezember: The Frankfurt Prototype am Senckenberg

(Petra)
Noch eine illustre, spannende Kooperation ist am Senckenberg Museum zu besichtigen bis zum Jahresende: Ein Pilotprojekt, das erstmals die Lehre von Architektur und Kunst zusammenführen will, um die Potenziale beider Disziplinen zu kombinieren (hier zu sehen das Visual zum Entwurf). Eine kleine öffentliche Markthalle im Erdgeschoss, Wohn- und Arbeitsräume für Studierende im ersten Stock und ein grüner "urbaner Filter" – das erwartet Euch im experimentellen Gebäude "The Frankfurt Prototype", das jetzt im Innenhof des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt zu sehen und zu begehen ist. Entworfen haben es Studierende der Städelschule und der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) zusammen mit Ingenieuren und Architekten sowie Forschenden der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die beratend zur Seite standen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, wie eine neue urbane Bautypologie aussehen kann, die bezahlbar und nachhaltig ist und den sozialen Zusammenhalt fördert. Für den Bau wurden wiederverwendeter Stahl und gebrauchtes Schalungsholz verwendet, um die CO2-Emissionen beim Bauen möglichst gering zu halten. Die kleine Markthalle, das "öffentliche Wohnzimmer" im Erdgeschoss, soll als Theaterbühne, Kino, Ausstellungsort und als Markt genutzt werden, wo nachhaltige landwirtschaftliche Produkte angeboten werden und über die Lebensmittelversorgung der Stadt diskutiert wird. Die oberen Etagen bestehen aus modularen vorfabrizierten Wohneinheiten, die mit gebrauchtem Schalungsholz aus dem Betonbau verkleidet sind und – anders als die üblichen Wohncontainer – flexibel miteinander verschaltet werden können, um verschiedenste Wohnbedürfnisse zu befriedigen. Hier ziehen die temporären Arbeitsräume des "Center for Contemporary Arts Afghanistan (CCAA)" aus Kabul ein, eine Initiative des afghanischen Malers und ehemaligen Direktors des CCAA, Rahraw Omarzad, der mit zwanzig seiner Studierenden in der Nähe von Frankfurt im Exil lebt. Eine "grüne urbane Filterwand" führt radikalere Visionen der Studierenden für ein Leben mit und in der Natur vor.
The Frankfurt Prototype, Ort: Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, Adresse: Senckenberganlage 25, Öffnungszeiten: täglich 10 - mindestens 18 Uhr, Programm mit Kino, Theater auf Instagram unter "frankfurtprototype"
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Bis Ende Dezember: MISERY im Stalburg Theater

(Daniela)
Ich freue mich auf die Premiere von MISERY im Stalburg Theater. Ich bin zwar überhaupt kein Stephen King Fan und habe auch kein einziges Buch von ihm gelesen, aber ich bin ein großer Fan von Anja Kimmelmann, die mich mit ihrem Stück "Monika Haeger - inside stasi" total in den Bann gezogen hat und von Jochen Doering schon sehr lange, den ich nicht nur als Ritter Rost oder Zeynep toll fand, sondern vor allem in seiner Rolle in "Hass". Abgesehen von den beiden Schauspielern, führt Rainer Ewerrien Regie!
Das Stalburg Teater schreibt:
MISERY - Nach dem Roman von Stephen King
Warum soll es denn auch nicht mal bei uns ein wenig gruseln? Das bietet sich doch an, gerade in dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Stalburg'schen Gemäuer, neben dem sich unser Theater befindet. Wohlan, dachten wir uns, dann tun wir es.
Nach kurzer Suche fiel uns dank des Verlags Ahn & Simrock ein Stoff zwischen die knochigen Finger, der sich bestens für einen schaurigen Theaterabend eignet. Sie wissen, es ist die Geschichte des Schriftstellers Paul Sheldon, der in den Bergen Colorados verunglückt und schwer verletzt in die Fänge der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes gerät – zufälligerweise "sein größter Fan", wie sie sagt. Ein Umstand, der Sheldon fast zum Verhängnis wird.
Ihr Debüt auf der Stalburg-Bühne gibt Anja Kimmelmann als Annie, in der Rolle von Paul sehen Sie den uns bestens vertrauten Jochen Döring. Die Regie lag in den bewährten Händen von Rainer Ewerrien.
Bis Ende Dezember. Infos und Tickets hier
Stalburg Theater, Glauburgstraße 80, Nordend
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Bis Sonntag, 02. März 2025: Ausstellung "Das Anwesende des Abwesenden" im Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Seit einigen Jahren entstehen hier immer wieder großartige Ausstellungen in Kooperation unter anderem mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dieses Mal mit dem Institut für Theoretische Physik, Goethe-Universität Frankfurt). Der thematische Faden klingt wie ein Widerspruch: "Das Anwesende des Abwesenden". Atemberaubende Kunstwerke und Wissenschaftsexponate laden zum Staunen und Berührtsein ein. Die Abgüsse von Menschen aus Pompeji, die vor fast 2000 Jahren aus dem Leben gerissen und vom Vulkanmaterial als Negativform erhalten wurden – was lassen sie die Betrachtenden erahnen? Die versteinerten Fußabdrücke prähistorischer Menschen, die vor 3,6 Milionen Jahren entstanden – was sagen sie uns über die Existenz dieser Menschen? Die monumentalen, sakralen Messingbilder von Tierabdrücken des jungen Künstlers Toni R. Toivonen – warum erschüttern sie uns? Der Ausstellungstitel spielt auf die Materie als Präsenz an, in der sich Spuren des Lebenden einschreiben. Dabei werden Exponate räumlich gegenübergestellt, die sowohl aus künstlerischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive die abstrakte Idee einer "Anwesenheit des Abwesenden" in einen erweiterten Denkraum stellt. Die kuratorische Erzählung wird sich bis zum astrophysikalischen Phänomen des Schwarzen Lochs vorwagen. Das Denken über Ausdehnung und Zeit und der Unendlichkeit des Alls liegen ausserhalb unseres menschlichen Vorstellungsvermögens und gleichzeitig öffnet es die Frage nach wer wir sind. Schwebend irgendwo zwischen Unermesslichkeit und Ewigkeit liegt unser Planet. Und für einen winzigen Moment öffnet das eigene Leben ein Fenster. Das Ich erlebt das Wunder der Realität durch die Sinne unseres Körpers. In flüchtigen Augenblicken verbinden wir uns mit der Ewigkeit und geben Spuren des Seins eine materielle Form. Kunst ist da ein Weg.
Die Anwesenheit des Abwesenden, Ausstellung mit: Heidi Bucher, Lawrence Malstaf, Marshmallow Laser Feast, Petra Noordkamp, Claudio Parmiggiani, Toni R. Toivonen und mit Exponaten aus dem Archäologischen Park von Pompeji, dem Prähistorischen Museum Florenz „Paolo Graziosi”, dem Naturhistorischen Museum Wien, dem LWL-Museum für Naturkunde, Münster, der Associazione Gibellina Parco Culturale und mit Luciano Rezzolla, Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt, kuratiert von: Franziska Nori, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Anita Lavorano und Laura Per, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr
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Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)
Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen. Die Ausstellungist die erste Retrospektive von Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.
Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei
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Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)
Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.
"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei
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Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)
In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.
INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier
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