25.10.2024
Mitfahrgelegenheit gesucht

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Ich habe mich mal wieder total verzettelt. Die Ausgehtipps sollten längt bei euch sein, zumal ich Tickets für heute Abend in der Alten Seilerei verlose, aber es ging einfach nicht schneller.

Als Begründung könnte ich angeben, dass Fußballspiele unter der Woche meinen Arbeits- und Lebensrhytmus durcheinander bringen. Die Wahrheit verbirgt sich jedoch hinter dem Hashtag: #wirsind9millionen

Ich wollte dazu eigentlich was im Intro schreiben, aber das schaffe ich jetzt nicht. Mal sehen ob es in der nächsten Woche klappt, denn auch diese ist schon wieder so voll… Jetzt geht’s gleich zum Chor (wir suchen immer noch SÄNGER – traut Euch, Männer!), direkt danach zur Premiere von „Der große Gatsby“ ins Schauspiel. Morgen hoffe ich sehr, dass das Wetter noch so schön ist wie heute, denn wir wollen in den Garten – endlich mal wieder! Am Abend hatte ich Uwe versprochen, dass wir mal nur was zu zweit machen und vorgeschlagen, dass wir ins Kino gehen, ABER nachdem ich die Ankündigung vom Weller gelesen habe werden wir wohl umplanen, denn Maxi Pongratz spielt morgen Abend im Lucille. Wir könnten ihn zwar schon am Nachmittag vorm Hoppigaloppi spielen hören, aber der Samstagnachmittag gehört der Couch und der BULI-Konferenz und weil die Konzerte im Lucille wirklich was Besonderes sind und sich die Kritik aus der Süddeutschen so gut anhört, gehen wir bestimmt lieber dorthin: „Das Maxi-Pongratz- Akkordeon leiert ergreifend und die akustische Gitarre scheppert ein bisschen. Und plötzlich entwickelt das eine Schönheit, die’s nicht nur ums Herz ganz warm werden lässt, sondern auch ums Hirn.« Mehr dazu in den Tipps.
Sonntag kurz in den Taunus und dann mache ich das was ich am liebsten, nur leider viel zu selten, mache: #Mein aufregendes Leben als Fußballfunktionärsfrau, indem ich Uwe, in seinem Ehrenamt als Schiedsrichter, auf den Fußballplatz begleite. Diesen Sonntag geht es nach Zeppelinheim. Ich bringe immer meinen eigenen Campingstuhl mit, damit ich mich an einen neutralen Ort setzen kann und so nicht fälschlicherweise irgendeiner Mannschaft zugeordnet werde. Wobei ich schon sehr schnell als "Fremde" enttarnt bin, denn es gibt glaube ich kaum Fußballfans die strickend am Spielfeldrand sitzen. Ich freue mich über frisch gebrühten Filterkaffee, bestenfalls in einer Diddlemaus-Tasse, zu 1,- € und selbstgebackenen Kuchen und liebe es den Zuschauern zuzuhören…
Apropos Fußballplatz: Am Dienstagabend zeigt das Naxoskino den Dokumentarfim „Schwarze Adler“ mit anschießender Diskussion. Ich wäre so gerne dabei, bin jedoch bei der Vereinssitzung und Mittwoch dann schon wieder selbst wieder im Stadion und am Donnertag bei LIEDSCHATTEN...

So, jetzt muss ich mich sputen.

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team, die sich ehrenamtlich, und auch sie nicht nur für die Ausgehtipps, engagieren: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung, bitte in ganzen Sätzen, an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Tickets für die Clubnacht mit dem Flux Trio HEUTE Abend in der Alten Seilerei. Gewinnfrage: welches Theaterstück hat heute seine Uraufführung in der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo?

SUCHE / BIETE

Der Club Voltaire sucht!
Du kennst vielleicht den Club - oder findest das Konzept interessant - und hast Lust, ab November 2024 als angestellte Kneipenleitung (m/w/d) einen wesentlichen Anteil an der Gestaltung, der Entwicklung und dem Betrieb unserer Kneipe zu übernehmen?  Dann » lies hier weiter oder lade das » Stellenangebot als PDF herunter.
Außerdem könntest du uns unterstützen als Aushilfskraft für den Service (m/w/d) Deine Einsätze wären vorwiegend an Donnerstagen, Freitagen und Samstagen. Erfahrung in der Gastronomie sollte vorhanden sein, Die Details würden wir gern bei einem persönlichen Kennenlernen besprechen.
Kontakt über buero@club-voltaire.de

Freitag, 25. – Sonntag, 27. Oktober: Mit Musik – Miteinander

(Daniela)

Ich bin am Wochenende sowieso bei meinen Eltern, vielleicht schaffen wir den Sprung nach Kronberg. Dort findet am Wochenende das Kammermusik-Projekt „Mit Musik – Miteinander“ statt.

11 Teilnehmende zwischen 13 und 18 Jahren aus Deutschland, Niederlande, Ukraine und China – allesamt Preisträger und Preisträgerinnen nationaler u/o internationaler Musikwettbewerbe sowie junge Studierende der HfMdK Frankfurt am Main – werden das ganze Wochenende über mit Absolventen der Kronberg Academy, den Dozierenden Fumika Mohri, Karolina Errera und Ivan Karizna, unterschiedlichste Kammermusik-Werke von Smetana, Mendelssohn, Brahms, Beethoven, Shostakovich und Sollima einstudieren und am Sonntag, 27. Oktober in einem Abschlusskonzert zur Aufführung bringen. 

Die Proben sind öffentlich und eine tolle Gelegenheit, hautnah mitzuerleben, wie Kammermusik entsteht und eine Gruppe junger Musiker:innen zusammenwächst.

Los geht es am Freitag, 25.10. um 15 Uhr: Begrüßung durch Intendant Raimund Trenkler. Direkt im Anschluss beginnen die Proben im Carl Bechstein Saal bis ca. 20:15 Uhr. Am Samstag, 26.10. finden die Proben von 9:30 – ca. 20:30 Uhr sowie am Sonntag, 27.10. von 9:30 – 12:45 Uhr statt. Alle Proben sind öffentlich und der Eintritt ist frei!

Das Abschlusskonzert findet am Sonntag, 27.10. um 15 Uhr im Großen Saal, Casals Forum statt. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 15 €, für Schüler:innen und Studierende ist der Eintritt frei.Karten und Informationen:

www.kronbergacademy.de/mitmusik/allgemein +49 (0)6173 - 78 33 77; karten@kronbergacademy.de
Foto: Andreas Malkmus

Deutsches Jazzfestival 23.- 26. Oktober 2024

Deutsches Jazzfestival 2024: "Größe ist keine Frage des Alters"

Dem wegweisenden Satz von Miles Davis trägt die diesjährige Ausgabe Rechnung: Bill Frisell, Kurt Rosenwinkel, Emma Rawicz, Becca Stevens, Jason Moran und Omer Klein sind nur einige der großen Namen beim Deutschen Jazzfestival 23. bis 27. Oktober in Frankfurt. Die hr-Bigband ist mit zwei großen Projekten dabei und auch die heimische Szene ist prominent vertreten durch den Gewinner des Deutschen Jazzpreises Jakob Bänsch, das hr-Jazzensemble und viele mehr. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal ist am Freitag, 25. Oktober, wieder die Clubnacht in Frankfurter Jazzlocations am Start sowie ein Konzert im Mousonturm am Sonntag, 27. Oktober. Der Vorverkauf läuft

Mehr Infos und Tickets hier!

Freitag 25. Oktober: Clubnacht @Jazzfestival

(Daniela)

Fünf Gigs an einem Abend - das ist die Clubnacht am Freitag, den 25.10.2024. Erneut ist die "Fabrik außer Haus" beim Deutschen Jazzfestival Frankfurt 2024 dabei. In diesem Jahr mit dem kraftvollen Hammond-Trio "Flux" in unserer Interimsspielstätte Netzwerk Seilerei. Während Thomas Langer und Claus Hessler über das Rhein-Main-Gebiet hinaus bekannte Namen haben, ist der Mann an den Tasten für manche noch eine lohnende Entdeckung. Paul Gehrig hat seine Freude an treibenden Schlagzeug-Rhythmen auf die Hammond-Orgel übertragen, die er bezeichnenderweise auch gern mal im Stehen spielt. Mit dem durch Barbara Dennerlein ins Zusammenspiel mit dem Tastendinosaurier eingeführten Gitarristen Thomas Langer und dem Schlagzeugguru Claus Hessler bildet er eine Truppe, die mittlerweile auf drei gemeinsame Alben und ein breites Repertoire zwischen Jazz, Funk und Rock zurückgreifen kann.

Netzwerk Seilerei, Offenbacher Landstraße 190, 60599 Frankfurt am Main
Bginn: 20:00 Uhr

Karten kaufen: https://www.die-fabrik-frankfurt.de/tickets
Foto: Rüdiger Knuth

Freitag 25. Oktober: 3 Oldschool Soul und FunkKonzerte im ono2

(Daniela)

Mehran und Holger veranstalten heute Abend drei Oldschool Soul und FunkKonzerte im ono2. BEAT GOES FUNK: MILES KING & THE FOOLISH KNIGHTS | TOMMIE HARRIS & THE UPPER SIDES | THE R.S.U.s

Im Anschluss an die Konzerte: Record Hop mit Mortimer Coldheart & Holger Menzel

Miles King & The Foolish Knights (Soul) beweisen, dass Oldschool Soul und Funk zeitlos sind. Ihre energiegeladenen Auftritte, funkigen Uptempo-Beats und ein Hauch von 60er/70er-Jahre-Vibes versetzen das Publikum in Ekstase. Die unverwechselbare Stimme von Miles King lässt keinen Zweifel daran, dass Soul nicht nur gesungen, sondern gelebt wird. Ihre aktuelle Single „A Good Day b/w Hurt So Bad“ ist auf 45s und in ausgewählten Shops erhältlich. Der rohe Retro-Soul-Sound der Band entsteht durch den Einsatz alter Mikrofone und eines 8-Spur-Tonbandgeräts.

Tommie Harris & The Upper Sides (Soul), eine Größe der Frankfurter Soul- und Blues-Szene, begann seine Musikkarriere in einer Gospelgruppe und entwickelte sich später zum Schlagzeuger von Heatwave. In Europa spielte er erfolgreich mit Künstlern wie Luther Allison und Sam & Dave. Harris ist bekannt für seine energiegeladenen Auftritte und sein breites Repertoire, das regelmäßig mit Bands wie The Blues Cats und dem Tommie Harris Gospel Trio zu hören ist.2022 gründeten sich  „The Upper Sides“ die Tommie Harris heute Abend begleiten, mit Ihnen produzierte Songs für die erste Soulport Session. 

R.S.U. (Instrumental Funk/Soul) liefert den perfekten Soundtrack zum Tanzen, Entspannen und für nächtliche Autofahrten. Gegründet 2022 von Henri Jerratsch und Marcel Bach, überzeugt die Band mit einem markanten Crunch vom 8-Spur-Tonbandgerät und einem einzigartigen Federhall. Soul- und Funk-Liebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten.

Zum Abschluss des Abends legen die Vinyl-DJs Mortimer Coldheart & Holger Menzel  ihre besten Funk-, Soul-, Disco- und Beat-Scheiben im ono2 auf.

ono2, Water-Kolb-Straße 16, barrierefrei!
TÜR: 21.00 | START: 21.00 | EINTRITT Konzert AK: 15€ | VVK: 13€ zzgl. Gebühren | After Party ab 0.00 Uhr: 10€

VVK: https://eventfrog.de/de/p/konzert/funk-soul/live-miles-king-the-foolish-knights-7239550828482095701.html

Freitag 25. Oktober - 5. November: Vielleicht ist es möglich. Ein intergenerationales Tanztheaterstück

(Daniela)

Drei Generationen, sieben Geschichten, eine Bühne
Neue TheaterGrueneSosse-Produktion feiert am 25. Oktober Premiere


Wie sprechen wir junge Menschen an, die täglich mit Herausforderungen und Widersprüchen konfrontiert sind? Das neue intergenerationale Tanztheaterstück Vielleicht ist es möglich. des TheaterGrueneSosse setzt genau hier an und bietet allen ab 15 Jahren die Möglichkeit, sich mit den
gesellschaftlichen Themen der heutigen Zeit auf künstlerische Weise auseinanderzusetzen. Premiere ist am 25. Oktober um 19 Uhr in der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo.
Sieben Menschen aus drei Generationen erforschen in einer kraftvollen Performance, choreografiert vom renommierten belgischen Regisseur und Choreografen Ives Thuwis-De Leeuw und in Zusammenarbeit mit der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo, was es heißt, in dieser komplexen Welt
seinen eigenen Weg zu finden.
Bekannt für seine sensiblen und eindringlichen Arbeiten im Bereich des Tanztheaters, öffnen Ives Thuwis-De Leeuw und das Ensemble den Raum für intensive persönliche Geschichten. Mit allen individuellen Fragen und Widersprüchen, die dabei sichtbar werden: Was würde man sagen, wenn einem endlich mal alle zuhören würden? Darf ich das eigene
private Glück verfolgen, wenn um mich herum die Welt brennt? Und wofür lohnt es sich zu kämpfen?

Vielleicht ist es möglich.
Ein intergenerationales Tanztheaterstück von TheaterGrueneSosse in Zusammenarbeit mit Ives Thuwis-De Leeuw und der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo. Über den Weg, die eigenen Utopien zu verfolgen.

Premiere: 25.10.2024, 19 Uhr – Junge Theaterwerkstatt am Zoo
Weitere Vorstellungen in der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo:
26.10.2024, 19 Uhr
03.11.2024, 16 Uhr (im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main)
04./05.11.2024, jeweils 10 Uhr (im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main)
Tickets unter www.mousonturm.de
Foto: Katrin Schander

Freitag, 25. Oktober: Gavin De Graw

(Uwe)

Durch das wöchentliche Scannen des Programms mehrerer Clubs in Frankfurt, um interessante Veranstaltungen für die Ausgehtipps zu finden, komme ich immer wieder an Künstlerinnen und Künstlern und Bands vorbei, von denen ich noch nie etwas hörte, deren Geschichten (und natürlich deren Lieder) sich gut lesen (anhören). Nun also Gavin DeGraw, mehrfach für den Grammy nominiert und erfolgreich mit seinen Veröffentlichungen: „ …. jetzt fügt er seine eigene zeitlose Geschichte zusammen, untermalt von einer charakteristischen Mischung aus Pop, Soul, Country, Folk und Funk … Von einem spärlichen Klavier, über eine verträumte Gitarre, bis hin zu orgelgeladenen Beats und einer mit dem Kopf nickenden Bassline: Gavin DeGraws neustes Werk erzählt die Geschichte seines Lebens.“

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Freitag, 25. (Uraufführung) & Samstag, 26. Oktober: Vielleicht ist es möglich (weitere Termine)

(Martin)

Ives Thuwis-De Leeuw & Theater Gruene Soße
Junge Theaterwerkstatt am Zoo

In "Vielleicht ist es möglich" tanzen und performen Menschen aus drei Generationen – sieben unterschiedliche Personen, wie sie jederzeit auf der Straße aneinander vorbeigehen könnten. Jede*n von ihnen beschäftigt etwas anderes – alle haben eigene Träume, Utopien und dringliche Anliegen. 

Hier bewegen sie sich nun auf einem Stück ihres Weges gemeinsam – sie tanzen zusammen und teilen miteinander, was sie umtreibt – mit allen offenen Fragen und Widersprüchen, die dabei sichtbar werden: Was würde man sagen, wenn einem endlich mal alle zuhören würden? Darf ich das eigene private Glück verfolgen, wenn um mich herum die Welt brennt? Und wofür lohnt es sich zu kämpfen? 

Vielleicht ist es möglich. ist eine ehrliche und energiegeladene Auseinandersetzung damit, was es heißt, allein und miteinander zu wachsen!

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/480660

Freitag, 25. (Uraufführung) und Samstag, 26. Oktober um jeweils 19.00 Uhr und am Sonntag, 3. November um 16.00 Uhr, Montag, 4. und Dienstag, 5. November um 10.00 Uhr
Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus)
Foto: © Felix Bausch

Freitag, 25. Oktober: World Opera Day

(Martin)

Die Oper Frankfurt lädt ein zum Mitsingen:
„BELLA VOCE: ITALIENISCHE OPER ZUM MITSINGEN

Schluss mit passivem Operngenuss – bei uns wird gesungen! Die Oper Frankfurt lädt anlässlich des World Opera Day am 25. Oktober zum »Sing-Along« ein, mit Schwerpunkt auf italienischer Oper. 

Moderiert und geleitet  von Anna Ryberg und Álvaro Corral Matute und begleitet von talentierten Mitgliedern aus Ensemble und Chor, erleben Sie, wie kraftvoll Opernchöre klingen können – besonders, wenn SIE Teil davon sind. 

Buchen Sie jetzt bis zu 4 kostenfreie Tickets und vergessen Sie nicht, Ihre Stimme zu ölen! Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/world-opera-day/?id_datum=4318

WORLD OPERA DAY AM 25. OKTOBER: EIN FEST DER ITALIENISCHEN OPER Die UNESCO hat der Kunst des italienischen Operngesangs den Status des immateriellen Kulturerbes verliehen, ein Grund für uns zu feiern! Der diesjährige World Opera Day soll den Beitrag der italienischen Oper zu unserem Repertoire würdigen. Wir freuen uns sehr, Sie zu uns in die Oper Frankfurt einzuladen, um als Teil eines großen Spontan-Chores die Musik aus Verdis Rigoletto hautnah zu erleben.

Freitag, 25. Oktober um 15.00h
Oper Frankfurt
Foto: © Monika Rittershaus/Rigoletto

Samstag 26. Oktober: Kleiens Konzert vorm Hoppigaloppi und im Lucille

(Daniela)

Lucille, World Of Weller & Hoppigaloppi präsentieren:

MAXI PONGRATZ (München) live in concert

Maxi Pongratz, der Akkordeonspieler, Texter, Liedschreiber und ein KOFELGSCHROA der ersten Stunde, ist ein Pendler zwischen Groß- und Kleinstadt, zwischen München-Obergiesing und Oberammergau, zwischen dem großen Ganzen und dem oft übersehenen, wunderlichen Kleinen.

Auf Wunsch seiner Eltern zum Gärtner ausgebildet – ein anständiger Beruf war dem Vater, Trachtenvereinsvorstand in Oberammergau, wichtig und ein abweichender Weg unvorstellbar. Doch schon als Teenager scherte er aus, der Maxi Pongratz und tauschte die Harke gegen das Akkordeon und zieht musizierend von Wirtshaus zu Wirtshaus. Aber bald ist Schluss mit Solo und gemeinsam mit den Brüdern Martin und Michael von Mücke sowie Matthias Meichelböck geht’s jetzt von Bühne zu Bühne. In ihrem Heimatort Oberammergau sorgt ihre Version der traditionellen Blasmusik bald schon für einen Auf-‚schroa‘ – denn was mit der ‚Stubenmusi‘ begann und wogegen in Rock-Cover Bands rebelliert wurde, fand bei ‚Kofelgschroa‘ endlich ein eigenes, so noch nicht gesehen und gehörtes musikalisches Gewand. Das ureigene ‚rakata-rakata‘-Akkordeonspiel von Maxi Pongratz, seine Kompositionen und nicht zuletzt seine gerne dadaistisch- und valentinesk genannten Texte prägen den Sound von Kofelgschroa und diese 4-köpfige Kapelle erregt sehr bald, nicht nur in Bayern große Aufmerksamkeit.

In seinen Anfangsjahren als Musiker hat Pongratz noch Apfelstrudel im Hofbräuhaus gebacken, die Kandahar-Ski-Abfahrt für den Weltcup präpariert oder ist als Don Quijote mit dem Wandertheater durchs Land gezogen. Später war er dann ein Bruder Jesu während der Passionsspiele 2010 in Oberammergau und hat an der Berufsfachschule für Musik in Altötting Klassisches Akkordeon studiert, den Abschluß hats dann doch nicht gebraucht, Maxi Pongratz Wege waren andere. Seine musikalische Reisen führten ihn durch Süd-, Ost und Mitteleuropa, in die Türkei, nach Südamerika und in den Süden Amerikas.

Mit Kofelgschroa veröffentlichte er drei Alben (»Kofelgschroa«, »Zaun« und »Baaz«), die alle von Micha Acher (The Notwist) produziert wurden. Im Dokumentarfilm »frei.sein.wollen« begleitet Barbara Weber die Band Kofelgschroa, eine Coming-of-Age-Story, die viel Beachtung fand. Bei Josef Bierbichler, einem großen Fan der Musiker, waren die Kofels nicht nur zu sehen, sondern vor allem zu hören in dem grandiosen Film »Zwei Herren im Anzug«. 

Seit Anfang 2019 macht Kofelgschroa Pause, und Maxi Pongratz ist mit seinem Akkordeon wieder solo unterwegs.

Vor und nach dem Konzert im LUCILLE legt Herr Weller ein paar Platten auf.

Pressestimmen:
» … Natürlich gibt es auch wieder die typisch lakonischen Daseinsbetrachtungen, die davon künden, dass Haupttexter Maximilian Pongratz eine angenehm andere Definition von Zeit, Dringlichkeit und Notwendigkeit als viele andere Menschen seiner Generation hat.« Rolling Stone

» … Das Maxi-Pongratz- Akkordeon leiert ergreifend und die akustische Gitarre  scheppert ein bisschen. Und plötzlich entwickelt das eine Schönheit, die’s nicht nur ums Herz ganz warm werden lässt, sondern auch ums Hirn.« Süddeutsche Zeitung

» … Man kann Tanzen und schmelzen. Die schräg polternde Poesie der Texte passt wunderbar zur herzzerreißenden Lieblichkeit der Melodien. Das Leben ist so schön, wenn man das hört.« Abendzeitung München

16 Uhr c.t. | Mini Unplugged Gig-Galoppi Warm Up Set
HOPPIGALOPPI, Berger Str. 56 | Merianplatz

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr c.t.
LUCILLE, Friedberger Landstr. 100

Eintritt: Auf Spendenbasis - bitte gebt großzügig!

Samstag, 26. Oktober: Team Scheiße

(Uwe)

Regelmäßige Hörerinnen und Hörern des Podcasts „Fest & Flauschig“ ist die deutsche Punkband aus Bremen durch die regelmäßige Erwähnung durch Jan Böhmermann und Oli Schulz bestens bekannt. Nun gibt es die Möglichkeit, Team Scheiße einmal in Frankfurt zu erleben. Punkbands sind bei Namen für Alben oder einzelnen Stücken immer einfallsreich und so heißen Platten vom Team Scheiße beispielsweise „Hobbies für den sozialen Abstieg“ oder „Ich hab Dir Blumen von der Tanke mitgebracht (jetzt wird geküsst“) und Singles „Karstadtdetektiv“ oder Elfmeterschießen“. Sicher wird es ein lauter und kurzweiliger Abend mit den Bremern.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Samstag, 26. Oktober: Of/ Mobiler Musikpavillon

(Andrea)

It's on: Die OhOhOhs sind wieder mit dem Mobilen Musikpavilion "Do It Eco" unterwegs und ich lege Euch die Tour sehr ans Herz. Wir waren neulich an der Hauptwache dabei und es war ein Fest. Um es mit den Flo´s zu sagen: Grab your bikes, rollers or skates and meet us on the streets. Feat. great @kunstfreiheit_events with their incredible DJ bike and rollin soundsystem
14:00: Liebfrauenberg
15:00 THE OHOHOHS
17:00 Hafenpark
18:00 THE OHOHOHS C
U there Pic: Kontrast-Fotodesign @andreasmechmann

GEROLLTES über keinen Elfmeter

(Uwe)

Beim Spiel Leverkusen – Eintracht Frankfurt gab Schiedsrichter Dr. Felix Brych am vergangenen Samstag in der ersten Halbzeit für beide Mannschaften je Elfmeter, die ich wahrscheinlich nicht gepfiffen hätte, weil mir die Treffer an den jeweiligen Unterschenkel entweder zu schwach und / oder die Fallbewegung der Getroffenen zu überzogen gewirkt hätte. Den Elfmeter für Leverkusen gab Brych sofort, überprüfte auf Impuls des Video-Assistent-Referee (kurz VAR) die Szene aber (und blieb dabei). Beim Foul an Marmoush auf der Gegenseite gab er erst keinen, auf erneuten Impuls des VAR schaute er sich die Szene an und gab einen Strafstoß für die Eintracht. Grundsätzlich habe ich bei der Schiedsrichterausbildung gelernt, dass man einen Fehler nicht mit einem anderen korrigieren soll. Das ist hier wohl nicht geschehen, weil die eher „lauen“ Fouls ja irgendwie strafwürdig waren. Die Schiedsrichter und der VAR haben mit diesen Entscheidungen aber, bewusst oder unbewusst, einen Richt- oder Erwartungswert für spätere Situationen – insbesondere im Strafraum - definiert.

Das kann durchaus helfen, weil man bei ähnlichen Fällen im weiteren Spielverlauf darauf referenzieren kann. Ein so erfahrener Schiedsrichter wie der langjährige FIFA Schiedsrichter Brych tut so etwas eigentlich bewusst. Das macht aber nur dann Sinn, wenn man eine klare Linie hat und diese konsequent durchzieht. Die Linie kann man nicht immer durchhalten, weil sich ein erst friedliches Spiel, in dem man viel laufen lassen kann, emotional hochschaukelt und man häufiger für Freistöße unterbrechen muss und will oder Spieler intensiver verwarnen oder bestrafen muss. Ich verteidige an dieser Stelle sehr gerne Schiedsrichter, am Samstag fand ich die Leistung von Dr. Brych und das Zusammenspiel mit seinem Team (inklusiver dem VAR) aber schwach. Erst die beiden beschriebenen Elfmeter für simple Vergehen und am Ende keine durchgängige Linie und keinen Mut für eine eingehendere Überprüfung der Szene, als ein Leverkusener Verteidiger (Tah) den einschussbereiten Frankfurter Stürmer Ekitiké kurz vor dem Ende durch einen intensiveren Körpereinsatz vom sicheren Tor abhielt. Aber: Ist das nicht losgelöst von den beiden beschriebenen Elfern in der ersten Halbzeit ein Strafstoß? Laut einem ehemaligen Schiedsrichter war die Entscheidung Ermessenssache, das jeweilige Ermessen sollte aber, insbesondere in Bezug auf vorherige Entscheidungen, durchgängig und irgendwie halbwegs nachvollziehbar sein.

Samstag, 26. Oktober: Of/ Die Irrungen der weiblichen Hysterie

(Andrea)

Bei dem Titel denke ich gleich an Freud und Bertha Pappenheim, dabei werden in "Die Irrungen der weiblichen Hysterie" doch ganz andere Themen verhandelt. Die Komödie von und mit Rita Winter spielt sie bereits zum dritten Mal im Offenbacher t-raum an der Wilhelmstraße 13 (und es war immer ausverkauft!). Darum geht´s: "Kennen Sie Datingportale? Wollten Sie schon immer wissen, wie das funktioniert? In dem Solostück von Rita Winter werden sie schonungslos aufgeklärt! Sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Die Geschichte beginnt mit wischen. Nein, nicht den Boden, hier geht es um die sogenannte „Wisch und Weg Technik“ auf einer Dating App. Die Guten nach rechts, die Schlechten nach links. Er und Sie, beide im besten Alter, oder vielleicht doch ein bisschen älter, wollen es noch mal wissen. Sie sind Singles und auf der Suche nach... Ja nach was eigentlich? Nach Freundschaft oder gar der großen Liebe? Während sie darauf wartet, dass der Prinz endlich auf seinem weißen Pferd angeritten kommt, hadert er noch mit der Frage: Wann ist der Mann eigentlich ein Mann? Sie wischen und wischen und schaffen es bis zum Date. Oder doch nicht? Erst als sich Beide frustriert wieder aus dieser virtuellen Welt verabschieden, passiert etwas Entscheidendes. Begleiten sie Rita Winter beim Wischen. Das Einzige was Sie sich wegwischen, werden ihre Lachtränen sein, denn zu komisch ist ihr Blick in die Datingwelt.“ Kartenwünsche unter: 069 80108983 oder per Mail an info@of-t-raum.de

Theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach

Sonntag, 27. Oktober: Sophie Chassée

(Uwe)

Ihre unvergleichbare Kombination als Gitarrenvirtuosin und begnadete Singer/Songwriterin sorgt regelmäßig für weit offenstehende Münder im Publikum und nimmt sowohl Acoustic Pop Liebhaber*innen, als auch Gitarren-Nerds mit auf eine musikalische Reise. Mit ihren englischen Texten erzählt die junge Musikerin über die verlorene Liebe, die großen Veränderungen im Laufe des Lebens und autobiografische Geschichten, mit denen sich jede/r identifizieren kann.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Bis 27. Oktober: OF/ schwerelos + selbstvergessen

(Andrea)

Weil heute der geschätzte Dr. Stefan Soltek zur Einführung in die Ausstellung von Gabrielle Hattesen und Ingrid Heuser sprich, plane ich den Besuch im BOK. Hattensen zeigt ‹Verletzlichkeiten›. Sie werden sichtbar in wie gedankenverlorenen schwebenden Fragmenten eines in verschiedenen Sprachen handgeschriebenen Gedichts, in blut- und Lippenstiftrot gefärbten Verbandsstoffen, die an Leid und Hoffnung von Heilungsprozessen erinnern. Sie treten zutage in Zerbrochenem auf transparenten Ebenen aus einer Vergangenheit, die nur scheinbar vergangen ist; und in einem raumhohen stofflichen Gebilde. Das Vorübergehende, das Angedeutete ist unbedingt Konzept. Ihre Werke laden dazu ein, Wahrheit in flüchtigen, listenreichen Einblicken zu erkennen. Ingrid Heuser arbeitet mit Vergänglichkeit, wie sie in Musik und Tanz selbstverständlich ist — schwebende Hüllen, fragile Häute — minimalistisch und unscheinbar. Sie verwendet Vorgefundenes, Verschlissenes — Relikte einer Lebensspur — das Material der arte povera, arbeitet mit dem Moment einer Befindlichkeit — Begegnungen, Berührungen — bevor das reflektierende Denken sie überlagert: biografische Zeitmaße — der Lauf des Wassers. Für das intime Ambiente der Ausstellungsräume im BOK hat Heuser kleinformatige, zwischen 1986 und 2024 entstandene (Wand-)Arbeiten ausgewählt: Arbeiten auf Papier und Kleinplastiken aus Ton, Papier, Textil, Bienenwachs, Farbe, Blut, Draht, Haar — eine Zeitschiene femininer Figuren. Vernissage um 19 Uhr. Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag / Samstag 16 – 19 Uhr, Sonntag 11 – 15 Uhr

BOK-Galerie, Kirchgasse 27 – 29, Offenbach  

Sonntag, 27. Oktober: FFM/ Sesick Steve

(Andrea)

Seasick Steve ist und bleibt der ultimative Late Bloomer. Längst auf den größten Bühnen der Welt angekommen, war die Konzertliste seiner letzten Deutschlandtour am Ende doppelt so lang als ursprünglich geplant, nachdem immer neue Zusatztermine gebucht werden mussten. In diesem Jahr gibt es neue Musik von dem dann 73-Jährigen, dessen Name für einen maximal geerdeten Mix aus Blues und Boogie, Americana und Folk steht. Zu den Highlights des neuen Longplayers zählt ganz klar die im Vorfeld veröffentlichte Single „Backbone Slip“. Die Auskopplung, der er selbst „eine 8/10 in Sachen Tanzbarkeit“ verpasste, beinhaltet zugleich das inoffizielle Motto für die kommenden Deutschlandshows, wenn er seine Fans schon mal zum Tanzen auffordert: „You’ve got to loosen your hip“. Nicht nur das Timing von Seasick Steves Karriere ist einzigartig. Auch sein ganzes Selbstverständnis als Musiker: Schließlich sei das Publikum sein Boss, wie er es vor ein paar Jahren formulierte. Er sei es den Leuten einfach schuldig, Abend für Abend alles zu geben. Einlass 18 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Sonntag 27. Oktober: HEIDI OFFENES ATELIER + SHOWROOM

(Daniela)

Ich liebe die Modekreationen von HEIDI und ich liebe ihr Offenes Atelier. Bei super schön entspanter Atmosphäre kann man sich ihre Kollektion anschauen oder ihre Nesselkollektion anprobieren und sich Stoffe aussuchen... Im Sommer gab es dazu im Garten leckere Paella, heute gibt es Kaffee & Kuchen.

Hingehen!

HEIDI OFFENES ATELIER + SHOWROOM
MARKTSTRASSE 10, 60388 FRANKFURT
12 -18 UHR
mit Apfelbowle + Kaffee + Kuchen

(Daniela)

Anneli vom Stanza Theater hat wieder gewirbelt:
Es ist wieder so weit, nach dem Theaterstück Pünktchen und Anton im Jahr 2022 präsentiert die Theatergruppe „Doors open“ im Oktober und November 2024 das Theaterstück „Tintenherz“ von Cornelia Funke in der Orangerie.

Die 11 jungen Darsteller:innen im Alter von 11 bis 18 Jahren haben sich das Stück ausgesucht proben seit Januar´24 gemeinsam daran. Herausgekommen ist eine rasante Inszenierung, in der Bücher die Hauptrolle spielen. Merkwürdige Gestalten tauchen auf die Herr Staubfinger und Herr Capricorn heißen. Es beginnt eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse.
Das Bühnenbild und die Kostüme verantworten die Künstler:in Noemi de Swart, die künstlerische haben Leitung Anneli Reichel und Annamaria Börner von Stanza-Theater.

Aufführungstermine sind:
Montag, 28.10. 19:00 Uhr, Freitag, 01.11. 19:00 Uhr, Samstag, 02.11. 15:00 Uhr

Kartenreservierungen unter veranstaltungen@kinderschutzbund-frankfurt.de

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht
Orangerie im Günthersburgpark, Comeniusstraße 37

Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und die Kraft der Fantasie: Was würde wohl passieren, würde Gelesenes Wirklichkeit? Die Figuren deiner Bücher kreuzten deine Wege. Aber was ist mit den Schurken, den Bösewichten? Und was wäre, wenn für jede Figur, die aus dem Buch tritt, ein Mensch aus der Wirklichkeit in die Geschichte des Buches gelesen würde? Du glaubst nicht, dass das funktioniert? Meggie und Mo ist genau so etwas passiert. In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf: Staubfinger. Er warnt Mo vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen bricht Mo mit Meggie überstürzt auf zu Tante Elinor. In ihrer kostbaren Bibliothek versteckt Mo ein wertvolles Buch, dem Capricorn nachjagt. Ein Buch, aus dem er vor vielen Jahren zum letzten Mal vorgelesen hat. Damals begann jenes magische Abenteuer, in das Meggie nun immer tiefer hineingezogen wird.

Montag, 28. Oktober**verschoben**: FFM/ Kelvin Joness

(Andrea)

***In 2025 verschoben*** Kelvin Jones ist zwar Künstler und liebt es im Studio neue Musik zu erschaffen, die Menschen auf verschiedenste Weise berührt. Dass er darin schon hervorragend ist, belegen Streamingzahlen, verkaufte Platten und mehrfache Gold- und Platinauszeichnungen in ganz Europa. Allerdings lebt er wirklich dafür auf der Bühne zu stehen und mit dem Publikum zu interagieren. Dabei gibt er seinen Songs einen einzigartigen Kontext, um das Publikum auf eine einzigartige Achterbahnfahrt zwischen wildem Tanzen und bedächtigem Fühlen mitzunehmen. Ein Erlebnis, welches mit Anderen verbindet, aber auch einen näheren Blick in das eigene Innerste erlaubt. Angeleitet durch Kelvin Jones, der schon aus seiner Biografie Einflüsse aus Zimbabwe, England und Deutschland vermittelt, ist jedes Konzert wirklich einzigartig. Dass dieses Jahr die Einzigartigkeit noch erhöht wird, stellt Kelvins persönliche „No Setlist“-Regel sicher. Kein Konzert hat eine vorgegebene Setlist vor der Show, sondern getragen von der jeweiligen Atmosphäre entscheidet Kelvin Jones spontan den Ablauf eines jeden Konzerts neu. Nach dem großen Erfolg von „No Setlist“ in 2023 wird nun zur neuen Tour „FUCK SETLISTS“ in 2024 ausgerufen und das Erlebnis auf das nächste Level gebracht. Jede Stadt eine eigene Show, jede Stadt eine individuelle Erinnerung, jede Stadt ein intensives Erlebnis und dazu ein Haufen neuer Songs im Gepäck."

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Lesen: "Zwei in einem Leben"

(Uwe)

Vor rund 20 Jahren schenkte mir eine liebe Kollegin ein von einem Autor signiertes Buch, das ich bis dahin nicht kannte und auch der Autor sagte mir nichts. Damals las ich gerne, fast ausnahmslos waren es aber skandinavische Krimis, am liebsten von Henning Mankell, aber keine „normalen“ Romane. Filme, ja, über alles, über die Liebe und das Leben, heiter, witzig, rührend, klug, melancholisch …. Aber Bücher darüber? Nein. Warum eigentlich nicht? Wahrscheinlich, weil der Zugang fehlte, weil man mehr als 90 Minuten investieren musste, obwohl ich eigentlich genug Zeit hatte. Und weil Versuche wegen einer etwas abgehobenen Schreibe scheiterten.

Mit „Ewig Zweiter“, dem zweiten Werk von David Nicholls, dem von Nicholls mit „To Uwe, Best Wishes“ signierten Buch ging es los, das öffnete die Tür zu Büchern über die Liebe und das Leben, heiter, witzig, rührend, klug, melancholisch …. zu Nicholls und zu Genovesi, Foenkinos, Green, Whitehouse, Spit, Wells, Seethaler … 

Auch wenn ich mich über jedes Buch der Autorinnen und Autoren (und Neuentdeckungen) freue, bleibt eine neue Veröffentlichung von David Nicholls für mich etwas besonders, weil ich jede Seite, beinahe jeden Satz liebe und die Geschichte, die aus diesen Sätzen gebaut wird. Das neueste Buch, das ich kürzlich zufällig entdeckte, als ich für meinen Schwiegervater ein Geburtstagsgeschenk suchte, hat mich wieder berührt und lachen lassen. Zeitweise habe ich es mir sogar selbst vorgelesen, damit es noch besser wirkt. 

Meiner lieben Kollegin, die heute keine Kollegin mehr ist, sondern eine Freundin wurde, zu der ich viel zu wenig Kontakt habe, schrieb ich diese Woche eine Nachricht, in der ich mich noch einmal für das damalige Geschenk bedankte und seinen Wert, das es für mich hat. Es hat mein Leben verbessert. 

Losgelöst vom wunderbaren Inhalt ist der Titel des Buchs natürlich Schrott. „Zwei in einem Leben“, zu sehr angelehnt an Nicholls‘ Bestseller „Zwei an einem Tag“, heißt im Original „You are here“. 

Dienstag, 29. Oktober: Liederabend

(Martin)

Konstantin Krimmel (Bariton)
Brigitte Fassbaender (Rezitation)
Wolfram Rieger (Klavier)

Als Brigitte Fassbaender vor 30 Jahren ihre Laufbahn als aktive Sängerin beendete, tat sie dies mit einem Liederabend: Sie sang und rezitierte die Schöne Magelone von Johannes Brahms

In dieser Spielzeit kehrt sie zum sechsten Mal als Regisseurin an die Oper Frankfurt zurück – und steht mit Konstantin Krimmel für ein Recital auf der Bühne. Diesmal überlässt sie dem Bariton, der schon in jungen Jahren für seine Liedinterpretationen gefeiert wird, den Gesangspart; Konstantin Krimmel präsentiert sich damit bereits zum dritten Mal als Liedsänger in Frankfurt. 

Die mittelalterliche Geschichte um den Ritter Peter aus der Provence und seine Geliebte Magelone, von der er viele Jahre lang getrennt ist, hat Ludwig Tieck in ein romantisches Gewand gekleidet. Die verbindenden Texte, durch die der (einzige!) Liedzyklus von Brahms erst verständlich wird, interpretiert Brigitte Fassbaender. 

Brahms hat dazu fünfzehn abwechslungsreiche Romanzen komponiert. Am Klavier ist Brigitte Fassbaenders langjähriger Klavierbegleiter Wolfram Rieger zu erleben.

Hier gibt’s weitere Infos: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/LA_K_Krimmel_Prog_29_10_24_.pdf

Und hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/konstantin-krimmel-bariton/?id_datum=3922

Dienstag, 29. Oktober um 19.30h
Liederabend in der Oper Frankfurt
Foto: © Guido Werner

Dienstag 29. Oktober: "Schwarze Adler" im Naxos Kino

(Daniela)

Der Dokumentarfilm "Schwarze Adler" erzählt die persönlichen Geschichten schwarzer Fußball-Nationalspielerinnen und -Nationalspieler im weißen DFB-Trikot – Geschichten von Diskriminierung und Rassismus. Profis aus mehreren Generationen sprechen über ihre Erfahrungen im Fußball und in der deutschen Gesellschaft: Darunter sind Erwin Kostedde, in den 1970er Jahren erster afrodeutscher Nationalspieler der Bundesrepublik, der Schalker Publikumsliebling Gerald Asamoah, die Nationalspielerin und spätere Bundestrainerin Steffi Jones oder der damalige Hertha-Verteidiger Jordan Torunarigha. Ihre Geschichten erzählen nicht nur davon, was es bedeutet, vor Tausenden von Menschen im Stadion und vor Millionen vor den Fernsehern rassistisch angefeindet zu werden. Sie werfen auch ein Licht darauf, wie Zuschauer, Medien und die deutsche Gesellschaft mit dem Thema Rassismus umgehen. Selbst das so tolerant und weltoffen inszenierte deutsche Sommermärchen von 2006 änderte nichts an fest verankerten Diskriminierungs- und Ausgrenzungstendenzen, die nicht einmal vor den gefeierten Heldinnen und Helden auf dem Fußballplatz halt machten. Mit kaum gezeigten Archivbildern zeichnet „Schwarze Adler“ ein verstörendes Porträt über die Schattenseiten des deutschen Fußballs und wirft einen entlarvenden Blick auf Gesellschaft, Medien und Fans, auf uns alle.

Hinweis: Der Film beinhaltet womöglich re-/traumatisierende Inhalte. Es geht um rassistische Beleidigungen, Übergriffe und rassistisch motivierte Gewalt. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Umfeld sich darauf einstellen, wenn Sie sich den Film ansehen. Allen Interviewpartnerinnen und Interviewpartnern war ihre Selbstbezeichnung und jegliche Begriffswahl selbst überlassen.                                                                                                                                                                                                    

Zum anschließenden Filmgespräch erwarten wir:

* Rachel Esinam Etse, Institut für Ethnologie und Afrikastudien, Uni Mainz,
* Ronny Blaschke, Autor und Journalist, Berlin,
* Otto Addo, Protagonist im Film, Talent-Manager bei BVB (angefragt).
* Co-Moderatorin: Nana Djamila Adamou, Referatsleiterin Gender / Diversity / Migration / Integration bei der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ)

Moderation: Christina Budde, naxos.Kino

naxos.Kino – Dokumentarfilm & Gespräch e.V. im Produktionshaus naxos Waldschmidtstraße 19 / Hinterhof.

29.10.2024, 19.00 Uhr im naxos.Kino

SCHWARZE ADLER
Dokumentarfilm von Torsten Körner, Deutschland 2021, 100 Min.

Dienstag, 29. Oktober: Great Lake Swimmers

(Uwe)

Wenn man als Kind an einem dieser riesigen Seen Nordamerikas, an der Grenze zwischen den USA und Kanada, aufwächst, dann kann man durchaus die Schwimmer bewundern, die weite Strecken durch diese Große Seen schwimmen. Der im Kanadier Tony Dekker wuchs am Lake Huron auf und benannte sein Musikprojekt, später seine Band den Schwimmern zu ehren „Great Lake Swimmer“. Mit den Great Lake Swimmers, deren Besetzung bei jedem Album und jeder Tour fließend und immer im Wandel ist, macht er sehr guten Folk-Rock und tourt durch die Welt.

"Zwanzig Jahre nach der ersten selbstbetitelten Veröffentlichung zeigt das letzte Album „Uncertain Country“ einen Songwriter auf dem Höhepunkt seines Schaffens, der noch so viel mehr zu sagen hat."

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Mittwoch 30. Oktober: Spotlight mit dem hr-Sinfonieorchester

(Daniela)

Oh wie wunderbar. Heute gibt es wieder ein „Spotlight“ mit dem hr-Sinfonieorchester. Diesmal sogar wieder mit dem ehemaligen Chefdirigenten und Miterfinder von den „Spotlight“-Konzerten Andrés Orozco-Estrada. Er stellt „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss vor.

Eine Wiederbegegnung, auf die man sich freuen kann. Zwei originelle Sinfonische Dichtungen des Instrumentations-Großmeisters Richard Strauss im Spotlight-Gesprächskonzert – mit dem hochgeschätzten Strauss-Experten und mitreißenden Musikvermittler Andrés Orozco-Estrada. Der ehemalige Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters hat das Publikum in der beliebten Spotlight-Reihe schon oft in seinen Bann gezogen und begeistert. 
Hier findet ihr weitere Infos: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-24-25/eulenspiegel--co,spotlight-eulenspiegel-und-co-100.html

Tickets: 30,– €; Ermäßigt: 16,– €
Ermäßigung gilt für: U30 (alle unter 30 Jahre!) und für Menschen ab GdB 80
Außerdem: 10 FOR TEENS – Für alle unter 20 Jahre! Limitierte Tickets für 10,– € (Ohne RMV), First come – First serve!

Alte Oper, Großer Saal, Opernplatz 1
Beginn: 19:00 Uhr

Mittwoch, 30. Oktober: Turbostaat

(Uwe)

Ein lieber Freund von mir empfiehlt mir nachhaltig deutschen Punk von Love A, Pascow oder Turbostaat. Letztgenannte Band gibt es schon 25 Jahre. Auf Instagram kündigten Sie ihr neues Album (erscheint im Januar) so an: „Turbostaat ist eine Familie…. mit allen Facetten und Auswüchsen. Da gehören nicht nur die 5 auf der Bühne dazu … Alle sind schon lange dabei, teilweise 20 Jahre… Die letzte 5 Jahre waren die schwersten bei der Familie Turbostaat. Wir waren verstreut, unfähig und sprachlos, schwer krank und oft auch ganz ohne Hoffnung. Am Ende mussten wir auch einen von uns begraben. Was für eine Scheisse … Moses (Produzent Moses Schneider) hat es aber tatsächlich geschafft, dass sich dieser ganze Haufen Frust im Studio Nord/Bremen in Energie verwandelt …. Die Flucht nach vorn nur im Kollektiv! Alte Liebe! Altes Leben! Alter Zorn!"

Die 25 Jahre feiern sie auf Tour, nun im Zoom, dort insbesondere das Album Abalonia, in anderen Städten sind es andere Alben.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Foto: Andreas Hornoff

Donnerstag, 31. Oktober: CAHIERS DE DOLÉANCES - BESCHWERDEHEFTE

(Andrea)

Kai hat mich angerufen und auf dieses tolle Projekt "CAHIERS DE DOLÉANCES
BESCHWERDEHEFTE"
aufmerksam gemacht. Und es liest sich wirklich spannend, ich werde daher zur Eröffnung gehen (bei der Kai auch ein paar Worte sagen wird). Bürger:innenbeteiligung ist die grundlegende Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Wirksames politisches Handeln erfordert in Worten des französischen Philosophen Bruno Latour zunächst eine ‚Terrain-Beschreibung‘. Er greift damit die Beschwerdehefte der französischen Revolution wieder auf und fordert, dass Bürgerinnen und Bürger, vor dem aktiven Eingriff der Politik, zunächst ihre Vorstellungen von der Veränderung ihres Territoriums formulieren müssen. In seinem Ausstellungsprojekt ‚Cahiers de Doléances‘ nähert sich Peter Rippl Latours Vorschlag aus künstlerischer Perspektive. Vorgestellt werden 28 Bürger:innen aus Offenbach. Jedem Portrait zugeordnet – drei selbstgewählte Schlüsselbegriffe. Diese mal assoziativ beschreibenden, mal poetischen Begriffe sind auf verschieden Ebenen wirksam und formulieren direkt oder indirekt Forderungen an Politik und Mitmenschen. Trotz oder wegen der kondensierten Form macht dies ausgedehnte Geschichten sichtbar. Geschichten über Personen, ihre Identität und ihre Verbindung zum Territorium. Ziel ist es alle Menschen in die Gestaltung ihrer städtischen und sozialen Umgebung miteinzubeziehen. KÜNSTLERISCHES STATEMENT Künstlerische Prozesse sind eng mit der Konstruktion von Hoffnung verbunden. Hoffnung entsteht durch machen. Machen gründet sich auf der Veränderbarkeit der Situation. Noch ist die Zukunft unserer Städte offen. Wenn es uns nicht gelingt in der Stadt mehr als nur einen Ort der Kapitalanlage zu sehen, mehr als nur ein Ort zum Arbeiten, Schlafen und Konsumieren, dann wird es uns auch nicht gelingen, wieder vom Konsumenten zum Mitgestalter zu werden. In der Anonymität der modernen Stadt ist uns der Sinn für Gemeinschaft verloren gegangen. In unserer Einsamkeit und Passivität haben wir das Bewusstsein für das Politische verlernt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht aber nur durch Teilhabe. Eine lebenswerte Stadt kann also nur entstehen, wenn sie von uns mitgestaltet werden kann. Deswegen müssen wir die Stadt von unseren Bedürfnissen her definieren. Wir müssen Verantwortung für unsere Welt übernehmen. Denn städtische, wie gesellschaftliche Transformation ist ein fortlaufender Prozess, wir haben die Chance die Geschichte(n) und deren Inhalte mitzuschreiben. Dieses Mitformulieren der eigenen Geschichte ist gut für unsere Gesundheit, notwendig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wichtig für das Vertrauen in politische Prozesse. Bürgerbeteiligung wird so zu einer grundlegenden Voraussetzung für einen funktionierende Demokratie. Peter Rippl ist Absolvent der Hochschule für Gestaltung. Als visueller Künstler, Dokumentarfilmer und Autor lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main. Neben der Ausstellungstätigkeit, haben viele seiner Dokumentarfilme nationale und internationale Beachtung gefunden.  Das Projekt ‚Cahiers de Doléances‘ wurde 2021 in der italienischen Industriestadt Taranto begonnen. Die Fortführung des Projekts in Chemnitz und Offenbach am Main wurde von der Stiftung Kulturfond/Neustart Kultur unterstützt.
Das Bild ist eines von dreißig und zeigt Karl-Heinz, Kai´s Friseur aus der Senefelder Straße.

Eröffnung um 17 Uhr. HAUS DER STADTGESCHICHTE/ Erich Martin Raum, Bernardbau, Eingang B 2. Stock, , Herrnstraße, Offenbach

Donnerstag 31. Oktober: SPOTLIGHT JAZZ - At the movies

(Daniela)

Einen Tag später wird es cineastisch im hr-Sendesaal: Die hr-Bigband hat ja auch ein „Spotlight Jazz“ eingeführt und präsentiert am Donnerstag, 31. Oktober, um 19 Uhr im hr-Sendesaal „At the Movies“

Spotlight Jazz ist ein besonderes Konzertformat zur After-Work-Zeit, das in gut einer Stunde zu einem besonderen Thema in die Welt des Jazz entführt. Dieses Mal wird Professor Rainer Tempel die lange Geschichte des Jazz als Filmmusik aufrollen. Von alten Hollywoodstreifen über neueste Animationsfilme – aus allen Bereichen bringt er Musik mit. Selbst die, die erst nach dem Film zu Jazz-Klassikern wurde!

Hier darf das Publikum mit nach Hollywood reisen: Dieses Mal wird Bigband-Leiter Rainer Tempel die lange Geschichte des Jazz als Filmmusik aufrollen. Von alten Hollywoodstreifen zu neuesten Animationsfilmen – aus allen Bereichen bringt er Musik mit. Selbst die, die erst nachdem der Film gelaufen war, zu Jazz-Klassikern wurde. In jüngster Zeit sind wieder musikalisch vom Jazz dominierte Mainstream-Filme entstanden, wie das mehrfach oscarprämierte Filmmusical “La La Land” oder der Disneyfilm “Soul”.

Hier gibt’s mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2024-25/spotlight-jazz-at-the-movies,spotlight-jazz-at-the-movies-100.html

Donnerstag, 31. Oktober: Lokal Listener mit Jules

(Uwe)

Ein Herbstabend ist wie gemacht für einen Lokal Listener. Lauschiger Ort, gutes Gespräch und schöne Musik. Was will man mehr. Dieses Mal hat Gregor Praml Jules zu Gast. Über sie und ihr letztes Album Kaleidoscope wurde geschrieben „Von Kritikern hochgelobt, schreibt Jules Lieder über das Leben und die Natur. Ihr neuestes Album Kaleidoscope schafft inmitten von Neo Soul, Jazz und Singer-Songwriter Manier organische, akustische Musik mit gemütlichem Vibe und erdigen Retro-Grooves.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Celine-Chiara-Burghardt

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag 01.- Sonntag 03. November: Werkschau von Popp & Bergmann

(Daniela)

Uwe ist ja ein großer Dokumentarfilm-Fan, da ist es gut, dass das Filmmuseum eine Werkschau von Mischka Popp und Thomas Bergmann zeigt. Ich freue mich. Wir werden bestimmt nicht alle 13 Filme sehen können, aber ich möchte unbedingt GIFTZWERGE UND HEIMWERKER sehen. Der klingt super.

Mischka Popp (geboren 1944) und Thomas Bergmann (1943–2019), die ab 1973 zusammenarbeiteten, entwickelten und produzierten Fernsehformate in der Bildung und Sozialpolitik. Ihre Dokumentarfilme für ARD und ZDF thematisieren Land, Provinz und den Alltag in Deutschland. Ab 1986 drehten sie auch Dokumentarfilme fürs Kino.

Die Werkschau zeigt an drei Tagen 13 Filme aus ihrem vielfach ausgezeichneten Werk. Die aus mehr als 80 Produktionen ausgewählten Dokumentarfilme beleuchten sowohl historische als auch zeitgenössische Perspektiven.

13 Filme aus drei Jahrzehnten, werden wir vom 1. bis 3. November 2024 im Filmmuseum des DFF im Rahmen der Werkschau „Popp & Bergmann“ zeigen. Eine Auswahl aus einem Werk von achtzig Filmen, ausgezeichnet mit vielen nationalen und internationalen Preisen.

Von bäuerlichem Widerstand, Liebe, Sex, Kopfleuchten, Streit unter Nachbarn und den kleinsten Teilen der Welt (Higgs) werden Themen verhandelt, die uns – mehr oder weniger – heute genauso bewegen wie zum Zeitpunkt ihrer Entstehung.

Freitag, 01.11.2024
17:00 Uhr, Eröffnung / Foyer EG, Begrüssung / Christine Kopf (DFF), Zur Werkschau / Sebastian Popp, Moderation / Annette Ernst
18:00 Uhr, Die Potemkinsche Stadt, 1988 Die Potemkinsche Stadt erzählt vom Leben und Überleben in den modernen Trabantenstädten Europas.
20:30 Uhr Herzfeuer, 1993 Eine Reise nach Innen. Dorthin, wo es brennt. Ein Film über Liebe, über Sex. Über erotische Träume, Obsessionen, verborgene Wünsche.
Samstag, 02.11.2024
13:00 Uhr Unten - Gespräch mit Armen, 1994 Die Armut wächst und wen interessiert das? Die neue Armut sieht man nicht! Gespräche mit Armen ohne sie aufs „Arm-sein“ zu reduzieren.
14:00 Uhr Giftzwerge, 1990 Sie reden nicht miteinander - über 400 000 verfeindete Nachbarn ziehen jährlich vor Gericht.
Die Heimwerker, 1993 Die Deutschen: nicht mehr das Volk der Dichter und Denker, sondern der Bastler und Bohrer?
15:30 Uhr Filmgespräch mit N.N. Überraschung. 
16:00 Uhr Higgs, 2000 Am „Cern-Labor“ in Genf sucht eine Elite von Physikern nach den Urbausteinen des Universums. Nach der magischen Weltformel. Nach unserm kosmischen Zuhause.
17:00 Uhr Der Rauch der Träume, 2007 Paul Parin – ist mehr als ein Zeitzeuge. Er ist eine lebende Zeitkapsel, voller Geschichten, Erinnerungen, verrückter Erlebnisse.
18:00 Uhr Filmgespräch mit Brigitte Kramer Kino und Fernsehen, wie geht das (zusammen).
19:00 Uhr Kopfleuchten, 1998 Von Menschen mit Krankheiten und Verletzungen des Gehirns. Sie erleben die Welt anders. Im Kopf. Es ist nicht nur traurig darin. Es gibt auch helle Komik und Wunder!
20:30 Uhr Augenlied, 2003 Ein Film mit Blinden. Vom Sichtbaren und Unsichtbarem. Vom Hören, vom Riechen. Von Schönheit und vom Schrecken. Von der Wahrnehmung der Welt mit allen Sinnen.

Sonntag, 03.11.2024
12:00 Uhr Drei Bauern unter einem Hut, 1981 „Gesundschrumpfen“ nennen die Politiker einen staatlich subventionierten Prozess, der in den nächsten Jahren den Bauern die Existenz kosten wird. Mit dieser Parole sind viel Bauern nicht einverstanden.
Vom Flachlegen und Aufstehen, 1986 Ein Heimatfilm – Eine Behörde mit tausenden von Mitarbeitern und einem Milliardenetat betreibt, was harmlos klingt: Flurbereinigung.
14:00 Uhr Filmgespräch mit Alfred Holighaus Wie habt ihr das gemacht?
17:00 Uhr Körper, 1995 Wer schön sein will, muss leiden – der „Megatrend der 90ger“?
18:00 Uhr Mazel Tov, 2009, Sie kommen aus Russland. Sie sind Juden. Sie kommen nach Deutschland. Über Menschen, die die Welten gewechselt haben. Lebendige Geschichten. Unbekannte Geschichten.
Im Anschluss Epilog Werkschau

Mehr Infos: https://www.dff.film/kino/kinoprogramm/filmreihen-specials-november-2024/werkschau-popp-bergmann/

Samstag 02. November: FRITZ & FRIENDS

(Daniela)

Bei Fritz Deutschland ist es immer schön!

KUNST. KULTUR. DESIGN. HANDWERK.

"Wir laden Euch herzlich ein, unsere Räumlichkeiten zu erkunden und alles zu entdecken, was wir zu bieten haben.

Unser Tag der Offenen Ateliers ist eine großartige Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und mehr über uns zu erfahren. EUCH ERWARTEN:

  • Offene Ateliers und Werkstätten bis 19 Uhr
  • Kulinarische Köstlichkeiten und Getränke
  • Diverse Programme

 

Gwinnerstraße 46, Halle 404, 60388 Frankfurt am Main

Samstag 02. November: Vintage-Club

(Daniela)

Würde ich mich mehr für Mode interessieren wäre der Vintage-Club bestimmt ein heutiges Ziel:

Unser Club hat sich erweitert und wieder treffen wir uns Ladies im Kleinen Mann Mit Dem Blitz und bieten hochwertige Designer- und Markenkleidung an.

Darunter: Isabell Marant, Acne, Closed, Joseph, Jil Sander, Filippa K, Rabens Saloner, u.v.m. - Kein Fast Fashion!

Für leckere Drinks und gute Musik ist gesorgt.
Es freuen sich:  Andrea, Claudia, Ruth, Sabine, Gisa, Esther, Mimi & Svetlana !

Wann: 02.11.2024 // 14:00-18:00 Uhr
Wo: In Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, Frankfurt, Alt-Sachsenhausen

Samstag, 02. November: Jack Botts

(Uwe)

Singer-Songwriter, Folk - nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen Handyverkäufer und heutigem Tenor Paul Potts aus Britain’s Got Talent.

Der Australier hat in den letzten vier/fünf Jahren sein Singer/Songwriter-Handwerk mehr und mehr verfeinert. Alle EP’s und Singles, die bisher seine Diskografie zieren, zeigen Jack Botts charmanten, gitarrengestützten Indie-Folk-Pop und sein Händchen für großartige Melodien. Jack‘s chilliger, positive Emotionen ausdrückender Surf-Folk-Katalog hat Fans in über 150 Ländern erreicht und wurde mittlerweile mehr als 100 Millionen Mal gestreamt.

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass 19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

bis 3. November: OF/ neuliXT

(Andrea)

Noch bis 3. November sind Arbeiten des Fotografen und HfG-Alumnus Hans-Jürgen Herrmann beim Deutschen Wetterdienst zu sehen. Dass 201 neuliXte irgendwie 2034 Einzelbilder sind, lerne ich erst jetzt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Christoph Schütte und meinem neuliXt-Gesamtwerk (Start 2011): 388 neuliXte – 3801 Einzelbilder. Anzuschauen während der Öffnungszeiten des DWD und weil es auf dem Nachhauseweg liegt, schaue ich mir das mal an.

Deutscher Wetterdienst, Frankfurter Straße 135, Offenbach

Sonntag, 03. November: iamnotshane

(Uwe)

Genre: Art-Pop, Indie Pop

Zwei Alben im Gepäck kommt die „Indie-Pop-Sensation iamnotshane aus Los Angeles mit seiner einzigartigen Mischung aus Alt-Pop mit der ‘Chasing the Wind’ Tour nach Europa. Bekannt für seine introspektiven Texte und seinen unverwechselbaren Sound, verwebt iamnotshane unkonventionelle Erzählungen mit Pop-Melodien und einem Hauch von Absurdität, was seine Shows zu einem einzigartigen Erlebnis macht. Sein äußerst energetischer und einzigartiger Tanzstil verleiht seinen Auftritten eine elektrisierende Dimension und verspricht den Fans ein unvergessliches Live-Erlebnis.“

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass: 19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Sonntag 03. November: Tanztee

(Daniela)

Am Sonntag, den 3. November, laden wir Sie herzlich zur 18. Ausgabe des TANZTEES auf Frankfurts schönstem Dancefloor ein – dieses Mal gleich mit zwei Special Guests: dem Perkussionisten HEIKO HIMMIGHOFFEN und der Underground DJ-Legende MARTIN B. Gastgeber KOSMIK KAT ist natürlich auch dabei. Dazu gibt’s wie immer den fantastischen Ausblick aufs Wasser plus kühle Drinks und leckere Speisen vom Mainod-Team.

HEIKO HIMMIGHOFFEN
Der Percussionist Heiko Himmighoffen prägt seit den 1990er-Jahren die Frankfurter Clubszene mit seinen Rhythmen. Seine Karriere begann im legendären Cookys, wo er mit seinen treibenden Bongos die DJ-Sets veredelte und rasch zu einem festen Bestandteil des Nachtlebens wurde. Von dort aus spielte er sich in die Herzen der Szene, arbeitete mit Größen wie C-Rock, Jan Peter Schwalm und Matthias Vogt zusammen und stand sogar mit Ikonen wie Brian Eno auf der Bühne. Sein subtiler, aber kraftvoller Percussion-Sound gab Projekten wie Re:Jazz und Cosmic Orient eine unverwechselbare Note und setzte bei Show-Acts wie der King Kamehameha Club Band und der Urban Club Band besondere Akzente. Mit dieser Mischung aus Finesse und Energie brachte er in renommierten Clubs wie dem Cocoon, O25 und dem King Kamehameha regelmäßig die Tanzflächen zum Beben. Seid dabei, wenn er am 3. November den Tanztee verzaubert!

MARTIN B. Viel ist nicht über Martin B. bekannt, den geheimnisvollen DJ, der die Frankfurter Subkultur Ende der 1990er Jahre unter verschiedenen Pseudonymen prägte. In Szenekreisen genießt er einen nahezu mythischen Ruf – eine Legende, deren Sets nur selten live zu erleben sind. Umso mehr freuen wir uns, diese besondere Gelegenheit zu nutzen, Martin B. endlich wieder auf der Bühne präsentieren zu können.

Kosmik Kat und Mainod Team freuen sich auf Euch - wir sehen uns auf dem Tanzparkett!

 

Sonntag, 3. November 2024, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat | Einlass 16 Uhr
Mainod - Café Restaurant Hotel, Batterie, 65929 Frankfurt Höchst Eintritt:

Sonntag, 3. November: OF/ Spuren der nationalsozialistischen Zeit - eine Stadterkundung

(Andrea)

Erst "Die Ermittlung", dann das Lager Katzbach in den Adlerwwerken und heute die Stadtrundfahrt. Danach widme ich mich erstmal wieder anderen Themen, denke ich. Aber die Tour mit der Geschichtswerkstatt wollte ich schon lange machen, jetzt bin ich angemeldet: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, heißt es im Talmud. Mittlerweile liegen über 214 von über neunzigtausend Stolpersteinen, die der Kölner Künstler Gunther Demnig zur Erinnerung an die Opfer des NS-Terrors seit 1996 europaweit in 1.800 Kommunen verlegt hat, in Offenbach. Um das Schicksal einiger dieser Menschen, aber auch um Zwangsarbeiter, politisch Verfolgte und andere Opfer soll es bei der Stadtrundfahrt der Offenbacher Geschichtswerkstatt und der VHS Offenbach am Sonntag, 3. November, von 14 bis ca. 17 Uhr gehen. Mit dem Bus Orte in Offenbach angefahren, die 1933 bis 1945 während des Naziregimes eine Rolle gespielt haben, Aktive der Geschichtswerkstatt informieren während Fahrt über Orte und Gebäude, in denen die Gestapo ihre Gegnerinnen und Gegner einsperrte und verhörte, wo die SS und ihre Helferinnen und Helfer Wohnungen und Geschäfte der jüdischen Bevölkerung demolierten und plünderten, wo auf Scheiterhaufen Bücher verbrannt wurden oder Zwangssterilisationen von Offenbacher Frauen und Männern vorgenommen wurden. Thematisiert werden auch die Betriebe, in denen Menschen aus Russland, Polen, der Ukraine, Italien und anderen Ländern Zwangsarbeit verrichten mussten. Die Fahrt führt aber auch zu Orten, an denen sich Menschen organisierten, um Widerstand gegen das Regime zu leisten. Eine Anmeldung bei der VHS unter der Kursnummer A1011FU ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Sonntag, 3. November: Of/ The Apprentice

(Andrea)

Nic gibt Gas, bei dem Programm diesen Monat könnte ich in den Filmklubb ziehen: "Der Aufmacher zum Sonntagsfilm im Filmklubb! Jeden Sonntag Hammer Film Ein Film der zeigt warum Donald Trump zu dem geworden ist der er ist. THE APPRENTICE gibt Einblick hinter die Kulissen des amerikanischen Imperiums. Er zeigt den Machtaufstieg des jungen Donald Trump durch einen faustischen Deal mit dem einflussreichen Anwalt und politischen Fixer Roy Cohn. Einlass: 11.30 Uhr Beginn: 13.00 Uhr Ort: Filmklubb Es werden Speisen und Getränke angeboten.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Montag, 04. November: Nicola Rost

(Uwe)

Wer kennt die Band Laing? Viele! Nicola Rost ist die Gründerin, Autorin und Produzentin der Berliner Band, die nach dem Geburtsnamen ihrer Mutter benannt wurde. Ohne ihre Bandkolleginnen geht sie, nach Top-Ten-Singles, ausverkauften Häusern oder einer Eurovision-Teilnahme, nun allein auf Tournee. Mit tanzendem Synthpop und einer großartigen Stimme.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Montag, 04. November: Kasi

(Martin)

Kasi ist Frankfurter Bub, genauer – er kommt aus Bockenheim und lebt jetzt in Freiburg. Von dort hat die Karriere Fahrt aufgenommen! 

Keiner kennt Kasi? Nach diesem Jahr eher unwahrscheinlich. Denn er ist ab jetzt auf der Überholspur! Seine erste Headlinertour war restlos ausverkauft. Seine erste EP hat bereits über 11 Millionen Streams und sein beschwingt-melancholischer Indie Pop mit lässigen Rap-Einflüssen hat das Publikum auf den Festivals im Sturm erobert. 

Ob das Southside, Deichbrand oder Reeperbahnfestival. Kasi kennt man jetzt. Vor allem nach seiner Veröffentlichung „immatrikuliert“, die am 17. November letzten Jahres erschien und blitzschnell bei TikTok durch die Decke ging. Eine Millionen Views und unzählige neue monatliche Hörer:innen bei Spotify sind der Beweis.


Nachdem er Ennio und BADCHIEFF auf ihren Touren begleitet hat, fährt der charmante Newcomer 2024 höchstpersönlich auf große Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dafür macht er direkt den Führerschein! Fast alle Konzerte der Deutschlandtournee sind ausverkauft – für Frankfurt gibt’s noch ein paar Tickets – und zwar hier: 

https://zoomfrankfurt.com/programm/kasi-2024

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
Foto: © Antonius Kauf

Dienstag, 05. November: Say Yes Dog

(Uwe)

Die Elektro-Pop-Truppe stellt ein brandneues und vielschichtigstes Album vor: Im Schmelztiegel von Independentmusik und Synth-Pop haben auf „DRÄI“ alle Schattierungen von Say Yes Dog ihre schönste Form gefunden. Musik für ausgelassenen Tanz trifft auf sanfte und bisweilen pochende Melancholie.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Mittwoch, 06. November: Ist Ist

(Uwe)

Eine Post Punk Band aus Greater Manchester nennt sich IST IST. Das erhöht in jedem Fall schon einmal die Aufmerksamkeit, wenn man sich durch das Zoom-Programm klickt. Eigentlich wollten sie sich DAS IST nennen, das klang denen gemäß ihrer Fanpage aber zu industriell. 

Established in late 2014, IST IST have forged a formidable reputation on the back of uncompromisingly intense live shows … The band released their much-anticipated third album, ‘Protagonists’ in 2023 to huge acclaim, performing to a sold out O2 Ritz in hometown Manchester on the same night. The album charted at an antagonising #41 in the UK album chart …

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Homepage Zoom

Mittwoch, 06. November: Schröder + mit Dmitrij Kapitelman

(Uwe)

Mit dem ukrainischen Autor Dmitrij Kapitelman setzt der Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder seine neue vierteilige Reihe „Schröder +“ in der ROMANFABRIK fort, die er kuratiert und moderiert. Ausgewählt hat er dafür nicht aktuelle Neuerscheinungen, sondern von ihm besonders wertgeschätzte Autorinnen und Autoren, deren bestimmte biographische Erfahrungen sich auf besondere Weise in ihrem literarischen Werk widerspiegeln. Es geht Schröder um die Verbindung von Werkschau und Porträt.

Sein Gast Dmitrij Kapitelman wurde als Sohn eines jüdisch-ukrainischen Mathematikers und einer moldawischen Mutter in Kiew geboren. Er kam 1994 als so genannter Kontingentflüchtling mit seinen Eltern nach Deutschland. Sein Buch "Eine Formalie in Kiew" (Hanser Verlag) erzählt vom Versuch, deutscher Staatsbürger zu werden, von den damit verbundenen bürokratischen Hürden und emotionalen Verzweigungen.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Christian Werner

Donnerstag, 7. (Uraufführung) bis Samstag, 9. November: Sheela

(Martin)

Fabrice Mazliah - Tanz

"Sheela" ist die Adaption eines Stückes, das 2021 für das Ballett der Opéra National de Lyon entstand. Choreograf Fabrice Mazliah schafft mit sechs Performerinnen ein Stück, das sich ganz auf deren Stimmen, die gemeinsame Präsenz und das Potenzial einer entfesselten Gemeinschaft konzentriert. 

Inspiriert von historischen Arbeitspraktiken, bei denen das Singen die körperliche Arbeit begleitete, knüpft "Sheela" an eine Improvisationsaufgabe an, in der sich die Tänzerinnen ihrer bloßen Präsenz gewahr werden. Sie setzen sich einander aus und lernen voneinander, indem sie ihre Stimmen und ihren Gesang, ihre persönlichen Bewegungen und Hintergründe in der Gruppe teilen.

"Sheela" macht ein Echo dieser Bewegungsspuren hörbar und fragt: Wer beziehungsweise was zeigt sich dem Publikum in einem ineinanderfließenden, weiblich gelesenen Corpus, in dem die einzelnen Personen sich zu einem größeren Ganzen zusammenfinden und den Blick auf ihre Körper zurückwerfen?

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/481916

Donnerstag, 7. – Samstag, 9. November um jeweils 19.00h
Tanz im Mousonturm/Frankfurt LAB (Gallus)
Foto: © Agathe Poupeney

Donnerstag, 7. November: Columbusstraße (Graphic Novel) / Lesung

(Uwe)

Lesung mit Bildern und Gespräch

Minutiös recherchiert und gefühlvoll erzählt Tobi Dahmen in seiner mitreißenden Graphic Novel Columbusstraße nicht nur die Geschichte seiner Familie, sondern reflektiert eindrücklich die deutsche Vergangenheit und die Fragen nach politischer und persönlicher Verantwortung: Die Verstrickung, das Leiden, die Schuld – diese Fragen beschäftigen ihn weit über das Private hinaus. Nach seinem fulminanten Comic Fahrradmod überzeugt die neue Graphic Novel Dahmens auf vielen Ebenen: präzise und klug gezeichnet, akribisch recherchiert – ein Werk von emotionaler Tiefe und historischer Relevanz. „Ein starkes Stück Erinnerungskultur“, urteilt Alfonz – Der Comicreporter.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Bild: Tobi Dahmen

Freitag 8. November: Lesung & Diskussion: "Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland "

(Daniela)

Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland
Das zu kurze Leben meines Bruders Gökhan Gültekin und der Anschlag von Hanau

Vor fast 5 Jahren, am 19. Februar 2020 ermordete ein Attentäter in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven. Gökhan Gültekin war einer ihnen. Çetin Gültekin erzählt die berührende Geschichte seines Bruders und zeigt: Wir sind nicht »die Anderen«, wir sind ein Teil der deutschen Gesellschaft. Für die Angehörigen begann mit Gökhans Tod ein Albtraum. Die Familie ist zerrissen zwischen Trauer und dem Kampf um Gerechtigkeit, denn immer wieder kommen neue Versäumnisse der Behörden ans Licht. Seither setzen sich Çetin Gültekin und Mutlu Koçak dafür ein, dass die Opfer und deren Geschichten nicht vergessen werden – und kämpfen gegen den tief verwurzelten Rassismus in Deutschland.

Çetin Gültekin, geboren 1974, von Beruf Industriemechaniker, wurde nach dem Attentat zu einem der bekannten Gesichter im Kampf gegen Rassismus und für Aufklärung im Namen seines getöteten Bruders, aber auch für die anderen Opfer und Hinterbliebenen.

Mutlu Koçak, geboren 1991, ist gelernter Informatikkaufmann, studierte Soziologie und Politikwissenschaften und arbeitet als Medienberater. Als enger Freund unterstützt er Çetin Gültekin dabei, die Geschichte seines Bruders in dem 2024 erschienenen Buch Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland zu erzählen.

19:30 Uhr
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19
Eintritt: € 8.- (ermäßigt € 6.-)Vorverkauf: Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Tel. (069) 21230775

Für Häppchen und Wein sorgt wie immer der Förderverein FörSteR

Foto: ©Thomas Pirot

Freitag, 8. & Samstag, 9. November: Soft Offer

(Martin)

Angela Alves - Tanz

Angela Alves ist Behindert. Ab und zu entzündet sich ein Nerv in ihrem Gehirn und dann kann sie zum Beispiel nicht mehr gut sehen, gehen, fühlen. Sie fragt sich, warum Behinderte Menschen immer dann sehr viel Anerkennung erhalten, wenn sie gegen ihre Erkrankung ankämpfen und sich besonders viel Mühe geben, konkurrenzfähig, verfügbar und sexy zu wirken. 

Angela Alves will nicht kämpfen – schon gar nicht gegen sich selbst. Sie will nicht wegen oder trotz ihrer Behinderung produktiv sein (dürfen). Sie will einfach arbeiten, mit dem, was da ist. Mit den unverfügbaren Körpern, die gegen die Glorifizierung von Selbstausbeutung Widerstand leisten, indem sie sich der Unvorhersehbarkeit hingeben und dort aufweichen, wo sie sich selbst und anderen mit Härte begegnen. 

This is a Soft Offer.

Mit ihrer gleichnamigen Soloperformance hat es Angela Alves 2019 direkt in die Schlagzeilen von renommierten Kulturmagazinen geschafft. 

Sechs Jahre nach der Premiere kehrt sie zu dieser Arbeit zurück und unterzieht sie einer Neubetrachtung: Wie schauen wir 2024 auf „diverse Körper“ im Tanz? Wer lacht über wen? Und dürfen jetzt auch alle wirklich überall mitmachen?

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/481919

Freitag, 8. und Samstag, 9. November um jeweils 20.00h
Tanz im Mousonturm
Foto: © Gerhard F. Ludwig

Freitag, 8. November, bis Sonntag, 9. November: OF/HU/FFM Im Dunklen sehn

(Andrea)

Ach, schade, ich bin familienmäßig eingespannt, sonst würde ich hingehen: Vom 8. bis 10. November 2024 befragt »Im Dunkeln Sehn« in einem erweiterten mediengesellschaftlichen Rahmen die künstlerisch und filmisch formulierte Kritik an den Ermittlungen von rechtsextremen Gewalttaten in Deutschland seit den 1960er-Jahren und an der tatenlosen Kultur der Gleichgültigkeit. Am 4. November 2011 hat sich der NSU selbstenttarnt und damit einen vielfachen Schock ausgelöst. Die rassistisch motivierten, rechtsextremen Morde in München, Halle und Hanau und unzählige weitere Taten wurden erst im Nachgang in ihrem tatsächlichen Ausmaß erkennbar. Künstler_innen und Filmschaffende springen immer wieder in die Bresche und beginnen dort mit ihren Mitteln zu arbeiten, wohin die Behörden nicht vordringen, wo Leugnung und Kriminalisierung der Opfer und ihrer Familien in der breiten Öffentlichkeit und vor Gericht vorherrschen. Sie legen eine »Inventur des Ignorierens« (Natascha Sadr Haghighian) frei, suchen alternative Formen und Perspektiven, tun sich in Ausstellungsprojekten und Netzwerken zusammen.

Im Dunkeln sehen heißt sich Erfahrungen zuwenden, die für manche offensichtlich und andere unterschwellig den Alltag prägen, heißt Strukturen aufspüren, die in Institutionen wirken, die spalten, ausgrenzen und verletzen. Im Dunkeln sehen ist aber auch ein besonderes Angebot des Films: im Kino spannt sich ein Raum der Auseinandersetzung, der Hinwendung und Distanzierung auf; hier im Dunkeln sehen und hören wir konzentrierter zu, finden Zeit für neue Fragen, nehmen Kritik und alternative Gestaltungskräfte wahr.

Wir laden ein, gemeinsam Filme zu sehen und nachzudenken. Es kommen die Filmemacher_innen Hatice Ayten, Aysun Bademsoy, Cana Bilir-Meier, Pary El-Qalqili und Christiane Schmidt, Pınar Öğrenci, Natascha Sadr Haghighian und Julian Vogel; als weitere Gäste werden Kathrin Brinkmann, Annett Busch, Daniel Fairfax, Duygu Gürsel, Angelika Levi, Luise Schröder, Vassilis Tsianos, u.a. erwartet.

Freitag, 8. November 2024, Kinopolis Hanau
18 Uhr: Spuren – Die Opfer des NSU (Aysun Bademsoy, 2019) Vorführung in Anwesenheit der Regisseurin und weiteren Gästen, ​anschließend Empfang
Samstag, 9. November 2024, HfG Offenbach (Aula) 9:30–20 Uhr: Filme von Hatice Ayten, Serap Berrakkarasu und Gisela Tuchtenhagen, Cana Bilir-Meier, Mareike Bernien und Alex Gerbaulet, Sefa Defterli, Pary El-Qalqili und Christiane Schmidt, Pınar Öğrenci, Natascha Sadr Haghighian, Navina Sundaram, Želimir Žilnik, u.a.; Screenings mit Gesprächen und Beiträgen der Filmemacher_innen und weiterer Gäste; Info- und Leseraum.
Sonntag, 10. November 2024, Frankfurt 11:30 Uhr: Kino im DFF: Former East / Former West (Shelly Silver, 1990), Filmgespräch mit Angelika Levi u.a. 14 Uhr: Mal Seh’n Kino: Ausschnitte aus Einzeltäter Teil 3: Hanau (Julian Vogel, 2023), Werkstattgespräch mit Filmteam und Akteur_innen vor und hinter der Kamera 19 Uhr: Pupille – Kino in der Uni: Lehrerzimmer (Ilker Çatak, 2023) ​

Alle Filme in Originalfassung, zu weiten Teilen mit englischen Untertiteln.

Freitag, 8. November: Of/ Adieu Cherie

(Andrea)

Desolé, auch diesen wunderbaren französischen Film plus lecker Essen werde ich leider verpassen: "Adieu Chérie – Trennung auf Französisch“mit Bœuf bourguignon, Kräuterseitling & Schwarzwälder Kirschtorte. Zum Film: Unter der Regie von Philippe Lefebvre („Willkommen im Hotel Mama“) liefern sich in „Adieu Chérie – Trennung auf Französisch“ zwei herausragende Charakterdarsteller ein Beziehungsduell mit allen Schikanen: Karin Viard („Verstehen Sie die Béliers?“) und Franck Dubosc („Die Rumba-Therapie“) verleihen ihren Figuren Verletzlichkeit und emotionale Tiefe – und gleichzeitig agieren sie als großartige, ungemein mitreißende Komödianten. Das Drehbuch schrieb Lefebvre zusammen mit der vielfach ausgezeichneten Schriftstellerin Maria Pourchet, die 2021 mit ihrem Roman „Feu“ auf der Auswahlliste für den Literaturpreis Prix Goncourt stand.

Wir durchleben diese schmerzliche wie köstliche Trennung natürlich mit französischem Gaumen. Das bedeutet kulinarisch nicht weniger als Bœuf bourguignon mit Pilzen und Rotwein zur Hauptspeise und eine Kräuterseitling-Pfanne mit Salsa für die Vegetarier. Beide Gerichte werden jeweils mit Süßkartoffelstampf und Wildkräutern serviert. Zum Nachtisch kredenzen wir – diese kleine Chérie-Anspielung muss uns diesmal gestattet sein: Schwarzwälder Kirschtorte! … während als Amuse-Gueule eine Mini-Spinat-Schafskäse-Quiche den Abend gemeinsam mit einem Glas Sekt eröffnen werden. 
Bon appétit, Chérie! Getränke & Speisen ab 18.30 Uhr Tickets: www.kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach 

Sonntag, 10. November: Der Zauberlehrling

(Martin)

Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins vom Frankfurter Kinderschutzbund

Der Frankfurter Kinderschutzbund wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt, er setzt sich für die Rechte der Kinder ein, für ihren Schutz vor Gewalt und für die Bekämpfung von Armut. Nötig ist diese Arbeit: Im vergangenen Jahr zählte die polizeiliche Kriminalstatistik 16 375 Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5 Prozent bedeutet. Dunkelfeldforschungen gehen davon aus, dass etwa jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlitten hat.

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben zeigt eine Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins des Frankfurter Kinderschutzbundes. 

Der Zauberlehrling: Eine magische Inszenierung von Goethes Ballade für die ganze Familie. Begleitet von Klaviermusik erleben große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer das Abenteuer des Zauberlehrlings, seines Hexenmeisters und dessen Katze Cornelia und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt und seine Wahrzeichen. 

Volksbühne im Großen Hirschgraben
um 17.00h
Zeichnung © Philip Waechter

Bis 10. November: Ausstellung Rest in Soil, in Water, in Waithood

(Daniela)

Die Ausstellung präsentiert die erste Ausgabe des WAITHOOD Magazins, die sich mit der Idee des Ruhens als einem wichtigen Aspekt der gegenwärtigen Schwarzen Erfahrung in der Welt beschäftigt.

Die erste Ausgabe des Magazins WAITHOOD ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von 14 Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Denker:innen und Produzent:innen aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora, die ihre Ideen mit der Welt teilen, indem sie sich mit zeitgenössischer Kunst, dem urbanen Raum und den Bedingungen des Lebens in der Welt als rassifiziertes Subjekt auseinandersetzen, das sich der Prekarität bewusst ist, die die Welt für Schwarzen und Braunen Kunstschaffenden bereit hält. Das Magazin zeigt daher neue Wege auf, durch die andere Zukünfte vorstellbar werden, und präsentiert, wie die Autor:innen die erforderliche Arbeit leisten, um eine reale, lebendige und allgegenwärtige Schwarze Alltagssprache zu schaffen, die alt, jung, queer und in Bewegung ist! 

Um diese innovative Publikation zu feiern, lädt WAITHOOD die Künstler:innen
Ava Binta Giallo und Markus Zimmermann ein, den Ausstellungsraum in einen Ort des Versammelns, des Ruhens und des Träumens von einer befreiten Zukunft zu verwandeln.

Das Magazin wird während der Ausstellungsdauer zum Erwerb erhältlich sein.

Details zur Ausstellung:
Ausstellungstitel: Rest in Soil, in Water, in Waithood
Ausstellung: 7. September bis 10. November 2024
Künstler:innen: Ava Binta Giallo, Markus Zimmermann
Kuratorin: Ana Raquel Machava
Ort: basis e.V., Gutleutstrasse 8-12, 60329 Frankfurt

(c) WAITHOOD - Issue 1 cover © Neec Nonso, 279 x 210 mm, designed by Ahomé Studio

Samstag 16. November: MELLI REDET MIT

(Daniela)

MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez 

"Liebe Freunde von MELLI REDET MIT, der Herbst weht mir zwei wunderbare Menschen auf das Sofa im Montez, die aus der darstellenden und der bildenden Kunst kommen.

Im Newcomer-Fenster spielt noch einmal die Jazz-Funk-Formation LAJILA auf, die sich eifrig weiterentwickeln und Euch fette Bläsersätze und tollen Lead-Gesang um die Ohren hauen.

Marcel Walldorf ist Bildhauer. Seine Skulpturen sind realistisch, witzig, plakativ und voll auf die zwölf, um es mal kurz zu umreißen. Doppelbödig, hintersinnig, manchmal schockig und auch witzig. Ausgestopfte Tiere platzen da aus Porzellan oder zerrupfen Vorwerk-Staubsauger. Er lehrt auch in Mainz an der Kunsthochschule. Zusammen mit Robert Schittko und Anna Nero hat er die soziokulturelle Ausstellungshalle MARS in Bockenheim gegründet. Und er ist zudem ein unglaublich symphatischer Mensch und kommt ursprünglich aus Hanau.

Ulrike Kinbach, ist Schauspielerin, Clownin, sieht ein bisschen aus wie Giulietta Masina in "La strada" und ist ein Powerpaket von Frau auf der Bühne. Gesehen habe ich sie bei Barock am Main und in der Volksbühne Frankfurt. Ursprünglich stammt sie aus dem hessischen Okriftel. Das Clownieren hat sie in der Schweizer Akademie Dimitri im Tessin gelernt, nachdem sie ihr Sport in Mainz studiert hat. Seit 2000 ist sie freischaffend und jetzt gerade hat sie die Premiere von "Die Großherzogim von Gerolstein" an der Fliegenden Volksbühne hinter sich gebracht. Menschen zum Lachen zu bringen ist ihr Credo und das glaubt man ihr sofort.

Und natürlich kommt Frau von Spangenberg mit einem Bonmot aus ihrem bewegten Leben durch den goldenen Vorhang gewankt und meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben wird Euch mit einen Elvis- oder ähnlichen Schmachtfetzen zum schmelzen bringen.

Abendkasse ab 19h: 20,- €
Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €
Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main
Ausgabe 39 am Samstag, 16. November 2024 // 20.00h
Tickets:  https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/668272f78e64e421b303dcfe
Foto: Andreas Malkmus

Samstag, 16. November: 11 Jahre julakim – Bergfest in bLuzLand (Release-Konzert)

(Daniela)

Julakim habe ich vor ein paar Jahren auf einer sehr kuriosen Veranstaltung kennengelernt. Ich habe mich all die jahre gefragt, was aus der jungen Musikerin geworden ist. Schade, dass ich heute bei ihrem Releasekonzert nicht dabei sein kann, zumal ich auch den "Gährungsraum" von Pramila (noch) nicht kenne.

julakim feiert 11 Jahre auf der Bühne mit einem besonderen Bergfest und lädt ein, die Dualität ihres neuen Albums bLuzLand zu erleben – und selbst mitzugestalten. Das Album, als Schallplatte und Kassette veröffentlicht, vereint Musik, Kunst und Philosophie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. In bLuzLand geht es um Licht und Schatten, Inneres und Äußeres, Freiheit und Begrenzung. Mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Rock, Pop, Punk, Funk und MPB (musica popular brasileira) und interaktiven Kunstinstallationen wird das Publikum in eine faszinierende Welt verführt und zum schillern gebracht.

Das julakim Trio (Oliver van Thiel an den Drums, Tim Rilke am Bass und julakim an Gesang und Gitarre) performt die Schallplatte live, unterstützt von schillernden Musikvideos und Installationen. Das Publikum erwartet zudem die interaktive bLuz?-Landkarte, die bLuz!-Antenne und der bLuz.-Würfel, die das zentrale Thema der Dualität greifbar machen.

Das mayer49, das von Pramila alias Projektionista und Hans Boeffgen in diesem Jahr initiiert wurde, versteht sich als Gärungshaus und bietet den perfekten Rahmen für dieses Event.

mayer49, Robert-Mayer Str. 49, Frankfurt
Einlass: 19h / Beginn: 20h
Eintritt: 10 EUR (nur Abendkasse)
https://julakim.de/11-jahre/#16/11

Sonntag, 17. November: Pfosten Rettet

(Uwe)

Eintrachtfans aufgepasst (wegen dem Nachnamen des erstgenannten Podcasters): Alex Grabowski und Dennis Schmitz reden zweimal pro Woche über Fußball. Ihr Podcast heißt “PFOSTEN RETTET!“ und in diesem beleuchten sie die Fußballwelt aus unterhaltsamen Perspektiven. Durch die Einbindung verschiedener fußballthematischer Rätsel binden sie die Zuschauer ein. So wird das ein Abend mit Fußballleidenschaft und Interaktivität.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Freitag 22. + Samstag 23. November: REFRAKTO 2.0

(Daniela)

A journey into mystic dimensions
Den Sorte Skole (music) - Vertigo (light) - Martin Lücker (organ)


REFRAKTO wurde 2020 aus Anlass der Luminale für die Frankfurter Katharinenkirche geschaffen und wegen des Lockdowns dort erst im November 2022 uraufgeführt. Musik und maßgeschneiderte LED- und Laser-Mapping-Technik traten in einen Dialog mit dem architektonischen Raum. Musikalische Spuren von Religionen, moderne Technologie, Sound, Lichtinstallationen und Laser-Mapping formten sich zu einem immersiven audiovisuellen und synästhetischen Erlebnis. "Es war außergewöhnlich. Wirklich himmlisch. Wie ein Trip, nur ohne Drogen. Ergreifend und wahrhaft spirituell." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Mit REFRAKTO begeben sich die Künstler auf eine Klangreise, die Klangfragmente verschiedenster spiritueller Traditionen und Praktiken einbezieht. Was passiert, wenn der Kontext religiöser Äußerungen aufgelöst wird? Was, wenn ein gregorianischer Chor mit einem Schamanen aus dem Kongo in einem optisch verzerrten Kirchenraum singt? Die Klangfragmente reflektieren verschiedenste Traditionen und Praktiken. Die Musik besteht aus Samples religiöser und spiritueller Musik, die in den letzten sieben Jahrzehnten aufgenommen wurden: von Feldaufnahmen indigener Stammeszeremonien, Sufi-Gesängen, benediktinischen Chortraditionen, einem Kirchenchor aus Dakar, Inkantationen einer maronitischen Nonne aus dem Libanon, bis hin zu zeitgenössischer experimenteller elektronischer Musik. REFRAKTO verbindet Musik, Klang, Licht und Raum zu einem rauschhaften Gesamtkunstwerk.

Über die Künstler
Den Sorte Skole sind mit vielen Kunst- und Musikpreisen ausgezeichnete Künstler aus Kopenhagen. Sie weben tausende von Samples zu einem dichten hypnotischen Soundtrack, der zu psycho-akustischen Hörreisen einlädt.
Das Lichtkünstler-Kollektiv Vertigo arbeitet für Musik- und Theaterproduktionen, in und um Museen (u.a. Louvre/Paris) und für die Industrie.
Prof. Dr. Martin Lücker ist nicht nur Musiker, sondern auch ein großer Vermittler klassischer wie zeitgenössischer Orgelmusik und bietet seit vielen Jahren zwei Mal die Woche "Orgelvespern" für jedermann an

St. Katharinenkirche
An der Hauptwache 1
60313 Frankfurt am Main

22.11.24, 20 Uhr Kartenvorverkauf
23.11.24, 19 Uhr Kartenvorverkauf
23.11.24, 21 Uhr Kartenvorverkauf

Samstag, 23. November: OF/ Faithless

(Andrea)

Irgendwann in den 1990ern habe ich Faithless in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg live erlebt und das Konzert zählt zu meinen persönlichen Top Ten-Konzerten. Auch, weil die Band nicht aufhören wollte, ständig kamen sie wieder raus, gaben Zugabe um Zugabe und sorgten für jede Menge Glückshormone. Das Erlebnis lässt sich kaum toppen, zumal Frontmann Maxie Jazz am 23. Dezember 2022 verstorben ist. Es scheint sich Ersatz gefunden zu haben oder eben auch nicht, ich lese, dass die beiden verbliebenen Sister Bliss und Rollo bei den Konzerten seinen Spirit wieder aufleben lassen. Ich bin gespannt und freue mich schon sehr auf den Abend in unserer Offenbacher guten Stubb.

Stadthalle Offenbach, Waldstraße, Offenbach 

Samstag, 23. & Sonntag, 24. November: Bullshit

(Martin)

She She Pop - Performance

Das ist Bullshit: Ein Slang-Begriff für etwas, das falsch ist, diskreditiert, also Unsinn. Oder etwas, das erfunden ist, fake, irreführend, eine Täuschung. Auf leerer Bühne finden sich die Performer*innen im endlosen Loop einer Verkaufsshow wieder. Hier ist nichts – und doch ist alles im Angebot. 

Unaufhörlich dreht sich die Spirale um She She Pop als Verkäufer*innen der Wirklichkeit, immer weiter geht ihre Suche nach etwas, dem sie noch einen Wert beimessen können, nur um es dann zu verramschen. Können sie die Wirklichkeit noch mit ihren Sinnen erfassen, mit Worten beschreiben? Ist sie noch zu retten? Hält irgendetwas dem Ausverkauf stand? 

She She Pop haben die Orientierung verloren. Die Zentralperspektive, aus der sie gelernt haben, irgendein Ziel ins Auge zu fassen, ist aufgelöst. Zusammen mit den Zuschauer*innen befinden sich die Performer*innen in einem Zustand des freien Falls. Eine Lücke tut sich auf zwischen Ereignissen und den Worten, die sie beschreiben. Und in diesen Abgrund fallen sie tiefer und tiefer.

In „Bullshit” stellen sich She She Pop mutig dem Verlust der gemeinsamen Wirklichkeit. Die Performer*innen erkennen an, dass sie nichts wissen und dass selbst die poetische Realität des Theaterraums in Mitleidenschaft gezogen ist. So versuchen sie die Blase ihrer Wahrnehmung zu verlassen, um andere Größenverhältnisse anzunehmen, andere Farben zu sehen, sich wie die Fledermaus mit Echolot zu verständigen, und sich in absoluter Dunkelheit wieder zu finden. Sie stellen sich andere Sichtweisen vor, sie verschreiben sich der Unsicherheit und widmen sich dem Verlernen. 

Wird es ihnen noch gelingen aus dem Chaos ein Erlebnis zu formen, Bedeutung in der Zufälligkeit zu finden, Sinn zu stiften im Durcheinander der Möglichkeiten – oder als letztes Mittel den Bankrott zur Komödie zu erklären?”

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/483028

Samstag, 23. Um 20.00h und Sonntag, 24. November um 18.00h
Performance im Mousonturm
Foto: © Ben Krieg

Sonntag, 24. November: FAÇADE (79. Naxos Hallenkonzert)

(Martin)

Ensemble Phoenix Basel

Façade – an Entertainment vereint die schillernde Begleitmusik William Waltons mit den surrealistisch-lautmalerischen Gedichten der englischen Poetin Edith Sitwell, vorgetragen von dem renommierten schottischen Stimmkünstler und Schauspieler Graham F. Valentine. 

Mit ihrem Freiheitsstreben kämpfte sie gegen die viktorianische Doppelmoral und provozierte in den 1920er Jahren so manchen Skandal. Heute bedroht das Erstarken rückschrittlicher Kräfte wiederholt unsere demokratischen Werte. Für frischen Mut sorgen im Programm des Ensemble Phoenix Basel zwei neue, explosive Ensemblewerke der Komponistinnen Asia Ahmetjanova und Charlotte Torres.

Programm:

  • William Walton: „Façade – an Entertainment“ (1922) für Sprecher und Ensemble, nach Gedichten von Dame Edith Sitwell
  • Asia Ahmetjanova: „Fledermäuse und Ikonen“ (2024, Deutsche Erstaufführung)
  • Charlotte Torres: „Ton tonton tond ton thon et d’autres tons“ (2024, Deutsche Erstaufführung)

Ensemble Phoenix Basel:
Jürg Henneberger – Musikalische Leitung
Graham F. Valentine – Stimme

Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Sonntag, 24. November um 18.00h
Naxos Halle

Samstag 26. November: "Die fabulösen Kalem'Brothers: Spelunkenmusik

(Daniela)

Eine explosive Mischung aus Folk, Rockabilly, Jazz und Wirrsinn.
Die 4 fabulösen Kalem Brothers sind fröhliche Bürger der maritimen Bergnation Wirrgisien.
Mit Spielfreude, Fiddle, Kontrabass, Mandoline, Gitarre, Gesang und irgendetwas rhythmischem gehts wild gediegen zur Sache.
Beinahe alle ihrer traditionellen Lieder sind selbst erfunden und werden zumeist in deutscher Sprache wiedergegeben.
Allem Hintersinn zum Trotze handelt das Programm vom ganz normalen Leben zwischen Gefängnis, Seemannsgarn und verlorener Liebe.
Ein paar gründlich umgebaute Perlen der Musikgeschichte runden alles ab.
Wie sich das anhört? Kommt vorbei...
Auf gemeinsames Feiern freuen sich die fabulösen Kalem' Brothers und der Club Voltaire. www.youtube.com/watch?v=uRBB42QbWp0

Beginn 20:00 Uhr, Eintritt frei
verein club voltaire e.V., Kleine Hochstraße 5

Samstag 30. November: ON & ON mit den DJs DANNY SON & KOSMIK KAT

(Samstag)

Als Pedo die Veranstaltung das letzte Mal gemacht hat wollte ich unbedingt hin, hab es aber nicht geschafft. Ich bin bestimmt nicht die Zielgruppe, will aber heute unbedingt dabei sein!

ON & ON - Die neue Plattform für House-Musik und die House-Dance-Community

20:00    Einführung in House Dance mit Danny Son (kostenfrei)
21:00    Party with Danny Son & Kosmik Kat

"On & On" ist nicht nur der Titel des bahnbrechenden Tracks von Jesse Saunders, der 1984 veröffentlicht wurde und von vielen als die Geburtsstunde der House-Musik bezeichnet wird. Es ist auch der Name einer neuen Partyreihe, die House-Musik in all ihren lebendigen und vielfältigen Facetten zelebriert.

Danny Son und Kosmik Kat haben sich zusammengetan, um House-Musik in Frankfurt eine zusätzliche Plattform mit anderem Ansatz zu geben. Zwar gibt es Partyreihen, die sich der House-Musik verschrieben haben. Allerdings legen Danny und Kosmik Kat den Fokus auf die House Dance Community und auf Spielarten, die ihnen am Herzen liegen und die sie in der hiesigen Clubszene unterrepräsentiert empfinden.

Dazu sagen sie selbst: „Das Ziel von „On & On“ ist es, eine community-orientierte, musikalisch und menschlich vielfältige Tanzfläche zu schaffen, auf der die DJ-Sets zu einer rituellen Performance werden, die Spiritualität und menschliche Verbundenheit fördern.“

Kunstverein Familie Montez | Honsellstraße 7 (Honsellbrücke) | 60314 Frankfurt

Eintritt vor 22 Uhr €10,- | nach 22 Uhr 12€,-

Ab Samstag, 14. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2024 im 20. Jahr

(Martin)

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der eigentliche Weihnachtsgottesdienst! Schon im 20. Jahr wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!? 

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an. 

Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. 

Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“

Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. 

Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA

Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/

Samstag, 14. & Sonntag, 15. Dezember
Samstag, 21. & Sonntag, 22. & Montag, 23. Dezember
jeweils um 20.00h

Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Rebekka Waitz

Bis Sonntag, 8. Dezember: "Ganz große Oper – viel mehr Theater" im DAM Ostend

(Petra)

Wie werden Bühnen in der Zukunft aussehen? Welche Gestalt können diese zentralen Orte der kollektiven kulturellen Begegnung haben? Welche Angebote müssen Opernhäuser und Theater als Orte des öffentlichen Lebens in Zukunft bieten? Diese Fragen stellte die Ausstellung "Große Oper – viel Theater" bereits 2018. In Frankfurt und anderen Städten wurden seither intensive, oft kontroverse Diskussionen um Sanierung oder Neubau von diesen Kulturbauten mit hohem Stellenwert für die Stadtgesellschaft weitergeführt. Das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt nimmt jetzt den Faden wieder auf, vergleicht die Entwicklungen in verschiedenen Städten und stellt auch zwei aktuelle best-practice-Beispiele vor. Ebenso nimmt die Ausstellung die Standortvarianten für Oper und Schauspiel in Frankfurt am Main in den Blick.

Ganz große Oper – viel mehr Theater, Ausstellung, Ort: Deutsches Architekturmuseum (DAM) im Ostend, Adresse: Henschelstraße 18, Eröffnung mit Dr. Ina Hartwig und Andrea Jürges, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung Öffnungszeiten: dienstags – sonntags 11 - 18 Uhr) Eintritt: 5 (3) Euro

Bis Ende Dezember: The Frankfurt Prototype am Senckenberg

(Petra)

Noch eine illustre, spannende Kooperation ist am Senckenberg Museum zu besichtigen bis zum Jahresende: Ein Pilotprojekt, das erstmals die Lehre von Architektur und Kunst zusammenführen will, um die Potenziale beider Disziplinen zu kombinieren (hier zu sehen das Visual zum Entwurf). Eine kleine öffentliche Markthalle im Erdgeschoss, Wohn- und Arbeitsräume für Studierende im ersten Stock und ein grüner "urbaner Filter" – das erwartet Euch im experimentellen Gebäude "The Frankfurt Prototype", das jetzt im Innenhof des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt zu sehen und zu begehen ist. Entworfen haben es Studierende der Städelschule und der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) zusammen mit Ingenieuren und Architekten sowie Forschenden der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die beratend zur Seite standen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, wie eine neue urbane Bautypologie aussehen kann, die bezahlbar und nachhaltig ist und den sozialen Zusammenhalt fördert. Für den Bau wurden wiederverwendeter Stahl und gebrauchtes Schalungsholz verwendet, um die CO2-Emissionen beim Bauen möglichst gering zu halten. Die kleine Markthalle, das "öffentliche Wohnzimmer" im Erdgeschoss, soll als Theaterbühne, Kino, Ausstellungsort und als Markt genutzt werden, wo nachhaltige landwirtschaftliche Produkte angeboten werden und über die Lebensmittelversorgung der Stadt diskutiert wird. Die oberen Etagen bestehen aus modularen vorfabrizierten Wohneinheiten, die mit gebrauchtem Schalungsholz aus dem Betonbau verkleidet sind und – anders als die üblichen Wohncontainer – flexibel miteinander verschaltet werden können, um verschiedenste Wohnbedürfnisse zu befriedigen. Hier ziehen die temporären Arbeitsräume des "Center for Contemporary Arts Afghanistan (CCAA)" aus Kabul ein, eine Initiative des afghanischen Malers und ehemaligen Direktors des CCAA, Rahraw Omarzad, der mit zwanzig seiner Studierenden in der Nähe von Frankfurt im Exil lebt. Eine "grüne urbane Filterwand" führt radikalere Visionen der Studierenden für ein Leben mit und in der Natur vor.

The Frankfurt Prototype, Ort: Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, Adresse: Senckenberganlage 25, Öffnungszeiten: täglich 10 - mindestens 18 Uhr, Programm mit Kino, Theater auf Instagram unter "frankfurtprototype"

Bis Ende Dezember: MISERY im Stalburg Theater

(Daniela)

Ich freue mich auf die Premiere von MISERY im Stalburg Theater. Ich bin zwar überhaupt kein Stephen King Fan und habe auch kein einziges Buch von ihm gelesen, aber ich bin ein großer Fan von Anja Kimmelmann, die mich mit ihrem Stück "Monika Haeger - inside stasi" total in den Bann gezogen hat und von Jochen Doering schon sehr lange, den ich nicht nur als Ritter Rost oder Zeynep toll fand, sondern vor allem in seiner Rolle in "Hass". Abgesehen von den beiden Schauspielern, führt Rainer Ewerrien Regie!

Das Stalburg Teater schreibt: 

MISERY - Nach dem Roman von Stephen King

Warum soll es denn auch nicht mal bei uns ein wenig gruseln? Das bietet sich doch an, gerade in dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Stalburg'schen Gemäuer, neben dem sich unser Theater befindet. Wohlan, dachten wir uns, dann tun wir es.

Nach kurzer Suche fiel uns dank des Verlags Ahn & Simrock ein Stoff zwischen die knochigen Finger, der sich bestens für einen schaurigen Theaterabend eignet. Sie wissen, es ist die Geschichte des Schriftstellers Paul Sheldon, der in den Bergen Colorados verunglückt und schwer verletzt in die Fänge der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes gerät – zufälligerweise "sein größter Fan", wie sie sagt. Ein Umstand, der Sheldon fast zum Verhängnis wird.

Ihr Debüt auf der Stalburg-Bühne gibt Anja Kimmelmann als Annie, in der Rolle von Paul sehen Sie den uns bestens vertrauten Jochen Döring. Die Regie lag in den bewährten Händen von Rainer Ewerrien.

Bis Ende Dezember. Infos und Tickets hier

Stalburg Theater, Glauburgstraße 80, Nordend

Bis Sonntag, 02. März 2025: Ausstellung "Das Anwesende des Abwesenden" im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Seit einigen Jahren entstehen hier immer wieder großartige Ausstellungen in Kooperation unter anderem mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dieses Mal mit dem Institut für Theoretische Physik, Goethe-Universität Frankfurt). Der thematische Faden klingt wie ein Widerspruch: "Das Anwesende des Abwesenden". Atemberaubende Kunstwerke und Wissenschaftsexponate laden zum Staunen und Berührtsein ein. Die Abgüsse von Menschen aus Pompeji, die vor fast 2000 Jahren aus dem Leben gerissen und vom Vulkanmaterial als Negativform erhalten wurden – was lassen sie die Betrachtenden erahnen? Die versteinerten Fußabdrücke prähistorischer Menschen, die vor 3,6 Milionen Jahren entstanden – was sagen sie uns über die Existenz dieser Menschen? Die monumentalen, sakralen Messingbilder von Tierabdrücken des jungen Künstlers Toni R. Toivonen – warum erschüttern sie uns? Der Ausstellungstitel spielt auf die Materie als Präsenz an, in der sich Spuren des Lebenden einschreiben. Dabei werden Exponate räumlich gegenübergestellt, die sowohl aus künstlerischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive die abstrakte Idee einer "Anwesenheit des Abwesenden" in einen erweiterten Denkraum stellt. Die kuratorische Erzählung wird sich bis zum astrophysikalischen Phänomen des Schwarzen Lochs vorwagen. Das Denken über Ausdehnung und Zeit und der Unendlichkeit des Alls liegen ausserhalb unseres menschlichen Vorstellungsvermögens und gleichzeitig öffnet es die Frage nach wer wir sind. Schwebend irgendwo zwischen Unermesslichkeit und Ewigkeit liegt unser Planet. Und für einen winzigen Moment öffnet das eigene Leben ein Fenster. Das Ich erlebt das Wunder der Realität durch die Sinne unseres Körpers. In flüchtigen Augenblicken verbinden wir uns mit der Ewigkeit und geben Spuren des Seins eine materielle Form. Kunst ist da ein Weg.

Die Anwesenheit des Abwesenden, Ausstellung mit: Heidi Bucher, Lawrence Malstaf, Marshmallow Laser Feast, Petra Noordkamp, Claudio Parmiggiani, Toni R. Toivonen und mit Exponaten aus dem Archäologischen Park von Pompeji, dem Prähistorischen Museum Florenz „Paolo Graziosi”, dem Naturhistorischen Museum Wien, dem LWL-Museum für Naturkunde, Münster, der Associazione Gibellina Parco Culturale und mit Luciano Rezzolla, Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt, kuratiert von: Franziska Nori, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Anita Lavorano und Laura Per, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags  - sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr

Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)

Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen.
Die Ausstellungist die erste Retrospektive von  Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.

Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei

Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.

"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei

Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)

In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.

INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier 


Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.

Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast.
Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.