18.10.2024
Mitfahrgelegenheit gesucht

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Kaum hatte ich letzten Freitag das Intro, indem ich über Erschöpfung schrieb, beendet, rebellierte mein Körper und ich war eine Woche krank zu Hause. Kein Corona, einfach „nur“ eine starke Erkältung die mich letzten Freitag ausgeknockt hat. Ich war weder beim Concordia Tag, noch bei der wohl unglaublich tollen Lesung von Benedict Wells im Schauspiel dabei (Uwe kam ganz glücklich nach Hause). Auch die Signierstunde mit Axel Scheffler (u.a. Der Grüffello) im studio soundso habe ich verpasst und die Vorstellung des neuen Buchs von Moni Port & Anke Kuhl „Muckekucke“ (siehe unten in Uwes Text unter Musik) sowie die anschließende „25 Jahre Laborproben“ Party im Literaturhaus verlief ohne mich. Und leider, leider musste ich auch den Tanzabend mit italienischer Volksmusik in der Alten Oper, der, nach Aussage von Jean Troulliet, sensationell gewesen sein muss und die erfolgeiche Eröffnung des neuen Crespo Haus musste ich absagen. Das Schlimmste: ich konnte nicht zum 86. Geburtstag meines Vaters.

Heute geht’s mir aber wieder besser und ich habe fest vor, das Haus einmal wieder zu verlassen. Es ist Chorprobe. Ich bin gespannt, ob ich es bin in den Sopran schaffe und morgen könnte ich Uwe auf die Buchmesse begleiten. Zu gerne würde ich Roberto Saviano im Gespräch mit Deniz Yüksel erleben (14:00 Uhr im Frankfurt Pavillon. Alle anderen Veranstaltungen auf der Buchmesse findet ihr hier.), aber ich fahre nach Steinbach und besuche meinen Vater, der dort morgen mit seiner IG Senioren bereits zum zweiten Mal die Seniorenmesse organisiert. Ich dachte ja, das sei letzte Woche, aber da waren er und meine Mutter mit 50 Leuten in Straßburg…

Apropos mein Vater: Er ist ein großer Europa-Fan und schaut gerne Fußball (normalerweise nur im TV). Und weil unser letzter gemeinsamer Besuch im Waldstadion schon 12 Jahre her ist (Länderspiel Deutschland-Italien), bekommt er von mir und meinem Sohn ein Ticket für das Euroleaguespiel gegen Prag geschenkt. Und jetzt brauche ich Eure Hilfe: Ich suche jemanden, der/die auch am 7.11. zu dem Spiel geht, mit dem Auto kommt, in der Tiefgarage vom Stadion parken darf (VIP bzw. Businessticket) und nach dem Spiel in den Vordertaunus fährt und meinen Vater mitnehmen könnte. Denn nach einer bestimmt nicht ganz so relaxten Anreise mit der Straßenbahn, dem Fußweg zum Stadion, 140 Stufen hoch in den Oberrang und zwei Stunden im Stehblock würde ich ihm gerne eine angenehme Rückfahrt organisieren. Vielleicht liest das jetzt hier jemand, der/die so einen bequemen Parkplatz hat oder jemanden kennt, der/ die so was hat.

So, jetzt aber Schluss, gleich kommt eine Freundin und ich habe ihr versprochen, dass ich ihr für 50 Leute eine Suppe koche ...

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team, die sich ehrenamtlich, und auch sie nicht nur für die Ausgehtipps, engagieren: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
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Rückmeldung, bitte in ganzen Sätzen, an: daniela@cappelluti.net

1 x 2 Gästelistenplätze für die drei Konzerte im ono2 am 25.10. Gewinnfrage: Wie heißt das neue Buch von Moni Port & Anke Kuhl, bei dessen Buchvorstellung Uwe die Woche war?

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antwort bitte an schwoebke@aol.com

Weitere Zwei Gästelistenplätze für den Lokal Listener mit Jules in der Romanfabrik am 31. Oktober. Frage: Welcher Wir sind Helden Song ist im Buch Mukkekukke als Comic enthalten? (siehe Muisk: Wir sind Helden)

1x2 Gästelistenplätze für das Konzert von Sophie Cassee am 27. Oktober in der Brotfabrik. Frage: Welcher Trainer hat zum Januar 2025 einen neuen Job (siehe Gerolltes)?

SUCHE / BIETE

Der Club Voltaire sucht!
Du kennst vielleicht den Club - oder findest das Konzept interessant - und hast Lust, ab November 2024 als angestellte Kneipenleitung (m/w/d) einen wesentlichen Anteil an der Gestaltung, der Entwicklung und dem Betrieb unserer Kneipe zu übernehmen?  Dann » lies hier weiter oder lade das » Stellenangebot als PDF herunter.
Außerdem könntest du uns unterstützen als Aushilfskraft für den Service (m/w/d) Deine Einsätze wären vorwiegend an Donnerstagen, Freitagen und Samstagen. Erfahrung in der Gastronomie sollte vorhanden sein, Die Details würden wir gern bei einem persönlichen Kennenlernen besprechen.
Kontakt über buero@club-voltaire.de

Bis Donnerstag 24. Oktober: Gegen Buch Masse

(Daniela)

Zum 29. Mal findet flankierend zur Buchmesse die Veranstaltungsreihe “GegenBuchMasse“ statt. Die Veranstalter*innen schreiben:

"Die Veranstaltungsreihe wird von verschiedenen Gruppen, Veranstaltungsorten und Initiativen getragen und hat das Ziel kritischen Gedanken, die in den auf der Messe präsentierten Buchmassen nicht im Vordergrund stehen, ein Forum zu geben. In diesem Jahr werden wir im Rahmen von Lesungen 17 Neuerscheinungen zu sehr unterschiedlichen Themen vorstellen.

Das komplette Programm findet ihr hier: http://www.gegenbuchmasse.de/Archiv/gegenbuchmasse-2024-s1.pdf

Unsere Veranstaltungen finden in diesem Jahr im Café ExZess (Leipziger Str. 91, Frankfurt), im Buchladen Land in Sicht (Eiserne Hand 3, Frankfurt), in den Räumen des Frankfurt Fan Projektes (Fanhaus Louisa, Schwarzsteinkautweg 5 a, Frankfurt), im New Rose (Eschersheimer Landstraße 328, Frankfurt), in der Ada Kantine (Campus Bockenheim, Mertonstr. 30-60, Frankfurt), in dem Cafe Rabe (Jordanstraße 3, Frankfurt) und bei der DFG-VK (Wittelsbacherallee 27, Frankfurt) statt.

Alle unsere Veranstaltungen waren und sind kostenlos, sie werden durch das Engagement der beteiligten Personen sowie durch Spenden finanziert.

Bis Samstag 19. Oktober: Open Books – Lesefest zur Franfkurter Buchmesse 2024

(Petra)

Viele von Euch kennen bestimmt das große städtische Lesefest „Open Books“, das seit 2009 jährlich zur Frankfurter Buchmesse stattfindet. An verschiedenen Lesungsorten rund um den zentralen Römerberg haben Besucher*innen hier die Gelegenheit, Autor*innen und ihre Bücher live zu erleben. Rund 100 Veranstaltungen laden dazu ein, Herbstneuerscheinungen aus den Sparten deutsche und internationale Belletristik, Sachbuch, Graphic Novel/Comic und Lyrik zu entdecken – und das bei freiem Eintritt! Zudem ist die älteste Frankfurter Literaturveranstaltungsreihe „Literatur im Römer“ fester Teil des Programms. An zwei Abenden stellen jeweils acht Autor*innen in kurzen, moderierten Gesprächen und Lesungspassagen ihre Novitäten vor – ein abwechslungsreiches Kaleidoskop der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur! Für die jüngeren Leser*innen und ihre Familien bietet OPEN BOOKS KIDS am Messewochenende ein kunterbuntes Kinderbuchprogramm. Dank der Nähe der einzelnen Lesungsorte steht so auch einem spontanen Besuch nichts im Weg. Und wer sich dann noch ein oder zehn Bücher von der/dem neuen Lieblingsliterat:in signieren lassen möchte, wird bestens versorgt durch Frankfurts Buchhandlungen, die an allen Veranstaltungsorten die passende Lektüre am Büchertisch bereithalten.

Open Books – Lesefest zur Frankfurter Buchmesse 2024, Ort: verschiedene rund um den Römer, Eintritt: Der Eintritt zu allen Veranstaltungen mit Ausnahme der Eröffnung (die ohnehin ausverkauft ist) ist frei – Reservierungen sind nicht möglich, Einlass: üblicherweise 15 bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn, Dauer: In der Regel eine Stunde, Ausnahmen sind Literatur im Römer (zwei Stunden) sowie einige Sonderformate, die um 20 Uhr beginnen und für die rund 90 Minuten vorgesehen sind, weitere Infos und Programm stehen hier

Freitag 18. Oktober: DER ASSISTENT live in concert

(Daniela)

Herr Wellter hat mich auf folgendes Konzert hingewiesen:
DER ASSISTENT - live in concert
Warm up & cool down by WELLER

Das Debüt-Album des ASSISTENTEN war eins der Lieblingsalben in 2023 von Okocha Records Labelbetreiber Basti Schneider und DJ und Radiomacher Matthias Westerweller aka Weller. Nun kommt Tom Hessler, Frontmann der Band »Fotos«,  mit seinem Solo-Projekt DER ASSISTENT samt neuem Album im Gepäck nach Frankfurt ins ono2.
Der Assistent scheint am Ende. In der dubiosen Klinik unter Palmen kommt er umnebelt zu sich. Diagnose: Amnesie am Amazonas! Eine Kakteensaft-Kur soll helfen bei der Spurensuche im Sumpf der Erinnerung. Am Ende bleibt nur die Erkenntnis: »Nichts holt mich ab, so wie die Melancholie.«
Wie bei seinem Debut wird der Assistent auch beim zweiten Teil seiner Odyssee von den Klängen der späten siebziger und frühen achtziger Jahre begleitet. Ein Sound wie auf einem Mixtape, das zu lange in der südamerikanischen Sonne auf der Heckablage eines verbeulten Citroën Visa lag. Sein Sofrito aus Library-Muzak, Dub-Rhytmen, japanischem Reggae und Yachtrock, gewürzt mit Latin und Bossanova, serviert er auf zartem Weißbrot-Soul. 

Die Texte sind bisweilen absurd, stets sehnsuchtsvoll und mindestens doppeldeutig. Hier und da wurde ein Easter Egg versteckt:  Jörg Fauser, Raymond Chandler und Agatha Christie lassen grüßen. In bekannter Marlowe-Manier driftet der Erzähler verstrahlt durch die (Alp-)Traumwelten seiner acht Lieder. Ist es Tom Hessler selbst, der dort im Zerrspiegel der Cocktailbar erscheint, oder sein Alter Ego? 

Der Assistent kehrt zurück als relaxed-verzweifelter Fitzcarraldo, der versucht einen Urlaubsdampfer voller Grooves aus der Spree über einen Zauberberg im Regenwald zu hieven, und dabei in Welten jenseits von Raum und Zeit entschwindet. Dabei helfen Wolfgang Pérez (Golf), Magic Manfred (Stella and the Longos), Pedro Goncalves Crescenti (The Düsseldorf Düsterboys, International Music) u.v.a.

Fr, 18.10.24
Beginn 20:30 Uhr
ono2, Walter-Kolb-Str. 16, barrierefrei! 60594 Frankfurt am Main
Eintritt AK: 18,- EUR
VVK: 16,- EUR zzgl. Gebühren
https://eventfrog.de/de/p/konzert/indie-alternative/live-der-assistent-7235298630734643765.html

Freitag, 18. Oktober: Wer bist Du, wenn Du aus zwei Welten kommst?

(Uwe)

In Der Geruch von verbranntem Eukalyptus (Orlanda Verlag) erzählt Ennatu Domingo aus ihrem Leben als Mädchen im ländlichen Äthiopien, ehe sie nach dem Tod der Mutter und des Bruders als Siebenjährige Anfang der 2000er-Jahre von einer katalanischen Familie adoptiert wird. Als Erwachsene lässt ihr die Frage nach den Ursachen für das Elend der äthiopischen Landbevölkerung, vor allem der Frauen, keine Ruhe.

Im Gespräch mit ihrem deutschen Übersetzer Michael Ebmeyer spricht Ennatu Domingo über Herkunft, Zugehörigkeit und die Bedeutung von Sprache.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
18 Uhr
Foto: Anna-Soler-Pont

Freitag, 18. Oktober: Jules Ahoi

(Uwe)

Der Singer / Songwriter Jules Ahoi spielt seine Herbsttour mit seiner neu zusammengestellten Begleitung, die Cello, Bass, Geige, Keys, E-Gitarre und Schlagzeug spielen können. Das Können verteilt sich auf drei Köpfe, dazu kommt Jules Ahoi. „Wir besinnen uns zurück auf die Anfänge dieser Band, rücken das Handgemachte wieder in den Vordergrund und konzentrieren uns auf das Wesentliche. Wir haben uns für einen Schritt zurück entschieden, die Band verkleinert, die Arrangements ausgedünnt und ich habe alles selbst bei mir zuhause produziert.“ Klingt nach einem guten Abend.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Freitag, 18. Oktober: FFM/ Planlos

(Andrea)

Planlos ging der Plan los oder "Man muss den Moment genießen und die Feste feiern wie sie kommen, denn schneller als man glaubt ist es vorbei". Die Jungs wissen, wovon sie reden, denn nachdem sich die deutsche Punkrockband 1993 in Grevenbroich gründete, waren siee bis 2010 erfolgreich, lösen sich dann auf und kündigten m 3. Juli 2019 eine Rückkehr an. Inzwischen haben sie sich wiedre aufgelöst, sind aber jetzt auf einer Abschiedtournee....kennt man ja von diversen anderen Vertretern des Genres, bevor es also wieder vorbei ist: Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei

Freitag, 18. Oktober: Of/ 50 Jahre "It´s Only Rock`n`Roll"

(Andrea)

Am 18.10.1974 erschien das zwölfte Studioalbum „It‘s Only Rock’n’Roll“ der Rolling Stones. Zum 50-jährigen Jubiläum, exakt am 18.10.2024, wird das spektakuläre Stones-Album mit einer Fotoausstellung von Stones-Kenner und -Fotograf Gerd Coordes, der seltene Fotos von den damaligen Studioaufnahmen in München und der anschließenden Tournee zeigen wird – und mit einem Multimedia-Vortrag von Volker Rebell, einer Art Live-Radioshow über die 60-jährige Geschichte der Rolling Stones und über ihre Bedeutung für die Popkultur, gewürdigt. Tenor: „It’s only Rock’n’Roll but we like it!“. Eintritt € 10,- Mehr…: https://radio-rebell.de/termin/its-only-rocknroll-but-i-like-it/

Rebell´sche Studiobühne, Bieberer Straße 145A Hinterhaus, Offenbach

Freitag, 18. Oktober: Of/ Car

(Andrea)

Würden wir nicht in den Urlaub fahren, wäre ich heute im Filmklubb. Da gibt es heute eine witzige Live Performance zu Stummfilm auf Leinwand, „CAR“ zeigt uns unseren Alltag durch neue Augen und Ohren: Während wir auf der Leinwand eine Mutter und ihren Sohn bei der wöchentlichen, routinierten Autofahrt zum Schlagzeugunterricht begleiten, vertonen die drei Schlagzeuger*innen Yuling Chiu, Max Mahlert und Tim Seger live zu den Bildern auf der Leinwand, was das Kind im Film durch die Fensterscheibe des Autos erlebt. Auf der Bühne entsteht aus Autoschrott ein Instrumentarium, das eigens für den Film zusammengestellt wurde und seine eigene Sprache spricht. Aus Motoren, Baustellen, LKW´s, aus dem Flattern des Windes und dem Rauschen der Bäume entsteht ein neuer Sound, der uns einlädt die Klangwelt unseres Alltags auf neue Art und Weise kennen zu lernen. CAR: Film und Live Performance Film mit: Benni Rümmler, Anja Schiffel Live Performance: Yuling Chiu, Max Mahlert und Tim Seger Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.45 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach

GEROLLTES über Jürgen Klopp

(Uwe)

Wenn eine Mitarbeiterin von der regionalen Volksbank Südhessen in die Zentrale der Volksbank nach Frankfurt wechselt, ist das ihre Sache, genauso, wie wenn ein Mechatroniker vom Autohaus Jordan in Groß-Gerau zum Autohaus Ganges nach Darmstadt wechselt. Irgendwas motiviert sie oder ihn dazu, mehr Geld, eine neue Herausforderung, nettere Kolleginnen und Kollegen, mehr Ruhe, bessere Aufstiegschancen oder einfach kürzere Wege. Das kann jede und jeder so entscheiden wie sie/er will, immerhin leben wir in einem freien Land. Ist so grundsätzlich ja auch von der Gesellschaft akzeptiert, nur im Sport gilt das nicht. Da ist der Anspruch an die Trainer, Spieler etc. ungleich höher als bei „normalen“ Menschen. Da wirft sogar einer, der in zehn Jahren fünfmal den Arbeitsplatz gewechselt oder in einem Pils-Pub die Würfelkasse unterschlagen hat, schnell einem Spieler oder Trainer Ehrlosigkeit heftig vor, wenn der von einem Verein zum anderen wechselt. Wieder andere belassen es nicht bei einer Kritik, sie beleidigen, noch größere Idioten bedrohen.

Jürgen Klopp heuert nach seiner Fußballpause bei Red Bull an und wird Head-Koordinator. Er verantwortet die Geschicke der diversen RB-Vereine auf verschiedenen Kontinenten, Dass er das macht, sorgte durchaus für Entrüstung. Nüchtern betrachtet wechselt er nach drei Trainerstationen bei sehr emotionalen Vereinen (Mainz, Dortmund und Liverpool) quasi auf die Dunkle Seite der Macht, zu einem Konzern, der sich Mannschaften zu Marketingzwecken hält. Nun ist es aber bekanntlich so, dass auch die großen Traditionsclubs, insbesondere die aus England, irgendjemandem gehören, nur nicht den Mitgliedern. Da können sie in Liverpool tagelang „You´ll never walk alone“ am Stück singen, am Ende gehört der Club einer amerikanischen Sportverwaltungsgruppe aus Boston, denen auch die Pittsburgh Penguins und die Boston Red Sox gehören. So tief wie viele behaupten fällt Jürgen Klopp jetzt also nicht.

Freitag, 18. Oktober: Of/ Zwei zu Eins

(Andrea)

Der Film klingt nach einer vergnüglichen Unterhaltung: "Halberstadt im Sommer 1990. Maren (Sandra Hüller), Robert (Max Riemelt) und Volker (Ronald Zehrfeld) kennen und lieben sich seit ihrer Kindheit. Eher zufällig finden sie in einem alten Schacht die Millionen der DDR, die dort eingelagert wurden, um zu verrotten. Die Drei schmuggeln Rucksäcke voll Geld heraus. Gemeinsam mit ihren Freunden und Nachbarn entwickeln sie ein ausgeklügeltes System, um das inzwischen wertlose Geld in Waren zu tauschen und den anrauschenden Westlern und ihrem Kapitalismus ein Schnippchen zu schlagen. Denn wenn man jetzt ein bisschen schlau ist, kann dieser Sommer nicht nur ein großes Abenteuer, sondern auch der endgültige Wendepunkt in ihrem Leben sein. ZWEI ZU EINS, eine große Liebes- und Freundschaftskomödie über Geld und Gerechtigkeit. Und eine Hommage an eine sehr besondere Zeit, in der alles möglich schien." 20 Uhr

Hafen2, Nordring, Offenbach

Freitag, 18. Oktober: FFM/ Blues Pills

(Andrea)

"One pill makes you larger, And one pill makes you small, And the ones that mother gives you Don't do anything at all..."."Nimm die rote Pille: Du bleibst hier im Wunderland und ich werde dir zeigen, wie tief das Kaninchenloch reicht." Und die Blauen? "Blues Pills kehren mit neuem Album und Single zurück: Am 2. August 2024 wird „Birthday“ veröffentlicht, der gleichnamige Vorab-Track kursiert bereits jetzt. Der Song erzählt die Geschichte vom Geburtstag von Sängerin Elin Larsson. Auf Tour in Mexiko lud sie die gesamte Band und die Crew ein, um zu feiern, doch ein Kellner beschloss, alle Grenzen zu überschreiten und ihren Geburtstag zu ruinieren. Mit „Birthday“ rechnet sie ziemlich konsequent mit dem Kerl ab, und ähnlich kompromisslos ist auch das ganze Album. Blues Pills haben alle Grenzen und Erwartungen hinter sich gelassen, um Musik zu schreiben, die sie lieben. Larsson war schwanger, während sie dieses Album schrieb, und hatte bei den Aufnahmen oft das Gefühl, dass ihr wachsender Sohn ihr mehr Energie und ein neues Gefühl von Freiheit schenkte, während sie die Gesangsspuren aufnahm. Mal Brody Dalle, mal Janis Joplin, mal ganz Soul, mal trockener Blues liefert Larsson mit ihrer stellaren Stimme rohe und kraftvolle Action. Begleitet wird sie von Zack Anderson an der Gitarre, André Kvarnström am Schlagzeug und Kristoffer Schander am Bass, die ansteckende Grooves liefern, die einfach nicht aufhören wollen. Darüber hinaus stärkte es die Blues Pills als Ganzes in ihrem Konzept, eine feministische Band zu sein, die fest auf gegenseitigem Respekt und dem Einstehen für sich selbst und die anderen basiert. Mit ihrer Vision, ergreifenden Soul mit Blues und Rock’n’Roll eins werden zu lassen und in eine unvergleichliche Kraft aus Energie, Intensität und Frische zu verwandeln, hat sie einem ganzen Genre neues Leben eingehaucht. Und sie tut das wieder mit der neuen Platte, die heute Abend zu hören ist. Mir gefällt´s.

Das Bett, Schmidtstraße, Frankfurt

Freitag, 18. Oktober: Roberto Saviano auf der Frankfurter Buchmesse

(Petra)

Wie viele andere auch, war ich entrüstet: Der Schriftsteller Roberto Saviano (der mit "Gomorrha" und als mafia- und korruptionskritischer Journalist berühmt sowie ausgezeichnet wurde und seit unfassbar vielen Jahren mit Personenschutz lebt) gehört nicht zur italienischen Delegation für die Buchmesse in Frankfurt, deren Gastland in diesem Jahr Italien ist. Gut, dass ihn sein Verlag nun erst recht nach Frankfurt eingeladen hat - und heute ist er ab nachmittags für zwei Termine auf der Messe. Ich bin an diesem Tag (nein: nicht in Italien), packe aber sein neuestes Buch "Falcone" über den mutigen Richter und Mafiajäger, der schließlich den Kampf mit seinem Leben bezahlte, ein und werde mich an meinen tollen Palermo-Urlaub und die eindrucksvolle Stadtführung der Anti-Mafia-Bewegung "Addiopizzo" erinnen.

Foto: ©Carl Hanser Verlag GmbH

Roberto Saviano im Gespräch, Ort: Buchmesse Frankfurt, Adresse: Messegelände Halle 3.1 und Forum Messe Frankfurt, weitere Infos erfahrt Ihr hier

Freitag, 18. bis Sonntag 20. Oktober: Join

(Martin)

Wie können Tänzer*innen an völlig unterschiedlichen Punkten ihrer Entwicklung zusammenkommen? Wie finden Menschen in ihrer Verschiedenheit zusammen? „Join“ geht für den Tanz einen Schritt in diese Richtung und bringt Studierende aus der jeweiligen Stadt mit dem Ensemble der DFDC zusammen. In Frankfurt treten die Tänzer*innen der DFDC mit Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf.

JOIN ist Kooperation. JOIN ist Improvisation. JOIN ist klimafreundlich. Gleich zu Beginn der neuen Spielzeit präsentieren die DFDC und HELLERAU mit „Join“ gemeinsam eine nachhaltige Tanzproduktion: Ioannis Mandafounis bringt in seiner Neukreation „Join“ das Ensemble mit Studierenden vor Ort zusammen. 

Freitag 18. – Samstag, 19. Oktober um jeweils 20.00h
Sonntag, 20. Oktober um 16.00h
Dresden-Frankfurt-Dance-Company im Bockenheimer Depot
Foto: © Veranstalter*in/Homepage

Bis Samstag, 19. Oktober: Gegen den Strich

(Andrea)

Erstmals präsentiert sich die evangelische Kirche in Offenbach mit einem eigenen, inoffiziellen Begleitprogramm zur Frankfurter Buchmesse. „Gegen den Strich“ heißt das Motto in diesem Jahr. Die Lesungen sind am 16., 17. und 19. Oktober in der Offenbacher Stadtkirche, mitten in der Stadt. Die erste Lesung berichtet von einem ägyptischen Muslim, der während der Nazizeit eine Jüdin bei sich versteckt und ihr so das Leben gerettet hat. Das ist tatsächlich passiert, mitten im Berlin der 1940er Jahre. Und Igal Avidan, israelischer Deutschland-Korrespondent und freier Autor u.a. beim Deutschlandradio, hat die Geschichte ausgegraben und recherchiert. Am 16. Oktober, 19 Uhr, in der Stadtkirche, stellt er das Ergebnis vor. Sein Buch „Mod Helmy“ erschien schon vor einigen Jahren. Für ein friedliche Miteinander von Juden und Muslimen bleiben Erinnerungen, die gegen den Strich gehen, wichtig. In der zweiten Lesung geht es um die Schönheit der Bücher. Monika Jäger, bekannt am Offenbacher Klingspor-Museum für ihre Workshops zur Buchkunst, erzählt von einer Reise nach Utrecht – in Wort und Bild. Am 17. Oktober, 19 Uhr in der Stadtkirche, wird Monika Jäger dieses und auch andere Werke vorstellen und über ihr Schaffen mit dem und gegen den Strich berichten, über die Vielfalt der Buchkunst und was alles da hineinfließt. GedankenGedichte, LebensLyrik und SternenStaub – in der dritten Lesung bringt die nichtsprechende Autistin Pia Kollbach ihren Blick auf die Welt im geschriebenen Wort zur Sprache. Die Studentin der Kulturwissenschaft, eine Frau ohne Stimme, gibt ihren Gedanken Ausdruck in Poesie und Prosa und bürstet das menschliche Miteinander gegen den Strich. Zur Lesung am 19. Oktober, 19 Uhr, in der Stadtkirche, einer Lesung aus den bisher erschienenen vier Textbänden und einiger bisher unveröffentlichter Texte „leiht“ sich Pia Kollbach bei unterschiedlichen Menschen deren Stimme. jeweils 19 Uhr

Friedenskirche Geleitstr. 104, Offenbach

Samstag 19. Oktober: Auf der Buchmesse 01: Science Talk „Wissen angezapft“ –

(Daniela)

Zwei Forschende, eine Moderatorin, ein Tresen und Live-Musik: Im etwas anderen Science Talk der Bürger-Universität geht es in lockerem Gespräch um wissenschaftliche Durchbrüche und Flops, um Jubel und Frust und vor allem darum, was Menschen dazu antreibt, die Grundlagen unseres Wissens zu erweitern.

Wenn die Moderatorin und Kabarettistin Britta Hoffmann Wissenschaftler*innen auf die Couch bittet und junge Musiker*innen den musikalischen Rahmen gestalten, ist gute Unterhaltung garantiert und erweitert sich der Horizont nebenbei.

Beim kommenden Goethe-Uni-Science Talk gibt es eine Besonderheit: „Wissen angezapft“ ist auf die Buchmesse eingeladen, und zwar am Young Professionals Day am 19. Oktober.

Gäste bei „Wissen angezapft“ auf der Buchmesse sind

am Samstag, den 19. Oktober 2024, um 17 Uhr,

die Astrophysikerin Camilla Juul Hansen zum Thema Vom Urknall bis zur Gegenwart: Wie die Milchstraße entstanden ist und der Politikwissenschaftler Cord Schmelzle zum Thema Wieviel Moral die Demokratie erträgt.

Es moderiert die Kabarettistin Britta Hoffmann. Den musikalischen Rahmen gestaltet das Vocalensemble „Et Hepera“.

Ort: Young Professionals Day, Stage 4.0 (Standnummer H104), Frankfurter Buchmesse 2024, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main

Samstag 19. Oktober: Kommst du mit in den Alltag? Lebenswelten von Musiker*innen

(Daniela)

Kommst du mit in den Alltag? Lebenswelten von Musiker*innen
Lesung mit Andre Jegodka und Christina Mohr


»Never get old« und »Sex, drugs and rock’n’roll«. Das sind die Mythen. Und die Koordinaten, zwischen denen sich der Pop-Kosmos aufspannt. Doch wie sieht es im wirklichen Leben aus? Hinter all den Bühnen und Kulissen: Wie wirkt sich das Alter auf eine Musikerkarriere aus? Kann ein Frank Spilker dem Alter gelassener entgegensehen als eine Christiane Rösinger? Wird es mit zunehmendem Alter schwieriger, mit Musik Geld zu verdienen? Lohnt es sich in Deutschland überhaupt finanziell, Musiker*in zu sein? Oder sind das eh alles reiche Erb*innen?
Heute treffen sich zwei Musiker*innen aus der Region und erzählen den Moderatoren Christina Mohr (Missy Magazin, TAZ) und Andre Jegodka (Herausgeber) aus ihrem Leben als Musiker*in. Nach dem Interview werden die Künstler*innen noch Fragen in einem Q & A beantworten und den Abend mit einem kurzen Live-Auftritt abrunden.

Beginn: 20:00 Uhr
Veranstaltungsort: New Rose, Eschersheimer Landstraße 328, Frankfurt/Main
Veranstalter*innen: New Rose, P.A.C.K. & Ventil Verlag

Samstag, 19. Oktober: Shelter Boy

(Uwe)

Indie, Pop - Simon Graupner, Leipzigs Indie-Sensation, besser bekannt unter seinem Pseudonym „Shelter Boy“, etabliert sich als herausragender deutscher Songwriter in seiner Generation (er ist 26 Jahre alt) . Mit seinem zweiten Studioalbum „MERCYLAND“, das am 26. April 2024 erschien, geht er im Oktober und November auf Tour. Mit MERCYLAND wendet sich Shelter Boy einer eher introspektiven Mischung aus Indie-Pop zu, die seine vielfältigen Talente als Texter und Musiker zur Geltung bringt.

Ponyhof
F., Klappergasse
19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Samstag, 19. Oktober: Of/ 6 Jahre Digital Retro Park

(Andrea)

Der "Digital Retro Park" ist das Technikmuseum für digitale Kultur in Offenbach in der Walter-Passage und ein tolles Museum zum Mitmachen. Am 13.10.2018 öffnete er zum ersten Mal sseine Tür für interessierte Besucher jeder Altersklasse. Seitdem gab es zusätzlich zum Museumsbetrieb auch viele Sonderveranstaltungen mit Vorträgen, Musik und Mitmachworkshops. Heute wird der Digital Retro Park ab 11:00 Uhr diesen Geburtstag gebührend feiern. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Die offizielle Begrüßung findet um 11:30 Uhr statt. Anschließend bieten wir über den Tag verteilt drei Führungen an (12:00, 14:00 und 16:00 Uhr). Es gibt Knabbereien, Getränke, Pixelperlen-Bügeln für Kinder und musikalische Einlagen auf alten elektronischen Geräten (13:00, 15:00 und 17:00 Uhr). Wäre ich nicht im Urlaub, ich wäre da.

Digital Retro Park, Walter-Passage/ Frankfurter Straße, Offenbach

Samstag, 19. Oktober: OF/ Die Ermittlung

(Andrea)

Man MUSS sich einlassen, 240 Minuten Gesichtsunterricht der unter die Haut geht - ich habe den Film vor wenigen Tagen gesehen und musste dann erstmal wieder im Hier & Jetzt ankommen. Nic scrhreibt: Mit DIE ERMITTLUNG ist RP Kahl ein Meisterwerk gelungen - Prädikat besonders wertvoll ! Er kombinierte Elemente des Kinos, des Theaters und moderner broadcasts und er bekam sie Alle - das who is who der deutschen Schauspielriege. Rainer Bock, Clemens Schick, Christiane Paul, Nicolette Krebitz, Peter Lohmeyer. Karl Marcovics Bernhard Schütz etc. Kahl zufolge ergibt sich die Tonalität des Films aus dem, was die Schauspieler*innen sichtbar machen, wenn sie dem Gegenüber zuhören….. " Wer wem zuhört das sind hier die Angeklagten im Frankfurter Auschwitz-Prozess und viele Zeugen. Einlass 16.30h, Beginn 17h Wir machen eine Pause. Es werden Speisen und Getränke angeboten.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Noch bis 26. Januar 2025: The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt

(Daniela)

Im Rahmen der Glenkeen Garden Residencies lädt die Crespo Foundation Künstler:innen zu dreimonatigen Aufenthalten nach Glenkeen Garden ein, während derer sie zum Thema „ArtNature/NatureArt“ forschen und arbeiten.

„The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt“ markiert in doppelter Hinsicht eine Premiere: Es ist die erste Ausstellung der ersten Phase der Glenkeen Garden Residencies und die erste Ausstellung im Open Space des neuen Crespo Haus in Frankfurt.

Die Ausstellung verkörpert außerdem das Kondensat eines Beziehungsgeflechts: von Ulrike Crespos Lebensmittelpunkten in Irland und Frankfurt, von ihrem Wirken als Fotokünstlerin und Gartengestalterin und von ihrer Aufmerksamkeit und Unterstützung für Künstler:innen.

https://www.crespo-foundation.de/de/programm/glenkeen-garden-residencies

Sa., 12.10.24—So., 26.01.25
Crespo Haus, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt
Eintritt frei

Sonntag, 20. Oktober: OF/ Bücherfest

(Andrea)

Ach, so ein Ärger, ich bin im Urlaub! Neulich habe ich in der FAS über "Videotime" von Roman Ehrlich gelesen und habe mir das Buch gleich auf meine Liste geschrieben. Schließlich blicke ich auf eine fast 13jährige Karriere als Videothekarin zurück und prägt der Video-Rent-Club mein Leben bis heute...deshalb wäre ich gerne zum Bücherfest gegangen, jetzt hoffe ich, dass Britt an mich denkt und mir ein signiertes Exemplar mitbringt. Das wäre sehr schick! Neben Roman Ehrlich kommen Elisabeth Herrmann und Paula Irmschler zum Bücherfest nach Offenbach. Wer zu Hause gleich weiterlesen möchte, kann die vorgestellten Bücher am Büchertisch des „Buchladen am Markt“ erwerben. Der Eintritt zum Bücherfest ist frei, der Einlass beginnt um 14:30 Uhr. Programmübersicht:
Krimi und Thriller 15:00 Uhr Elisabeth Herrmann: Blutanger
Herbstauslese 16:00 Uhr Roman Ehrlich: Videotime
17:00 Uhr Paula Irmschler: Alles immer wegen damals

SCAPE°, Frankfurter Straße 39 (Rathaus-Plaza), Offenbach am Main

Dienstag, 22. Oktober: Paula Carolina

(Uwe)

„… die tanzende Indiecrowd schreit ihre gesellschaftskritischen Texte mit, als wäre sie schon immer da gewesen … gekleidet wie der coole Skaterboy Deiner Lieblingsband, ist sie die frische Alternative in der sonst so männlichen Musikwelt“.

Willkommen in die Realität heißt die Tour der 25jährigen Sängerin aus Hannover, aufgewachsen im ländlichen Allgäu, durch Österreich, die Schweiz und Deutschland. Ihre erste Single, die Ballade „Du und das Schwarze Loch“ über häusliche Gewalt wurde direkt ein Streamingerfolg. Sie debütierte auf der größeren Bühne im Vorprogramm von Sophie Hunger. Die Schweizerin, die allseits anerkannt ist für ihre hohe Qualität, würde an einem Abend niemals die Bühne mit jemandem teilen, die / der nichts kann. 

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Deutsches Jazzfestival 23.- 26. Oktober 2024

Deutsches Jazzfestival 2024: "Größe ist keine Frage des Alters"

Dem wegweisenden Satz von Miles Davis trägt die diesjährige Ausgabe Rechnung: Bill Frisell, Kurt Rosenwinkel, Emma Rawicz, Becca Stevens, Jason Moran und Omer Klein sind nur einige der großen Namen beim Deutschen Jazzfestival 23. bis 27. Oktober in Frankfurt. Die hr-Bigband ist mit zwei großen Projekten dabei und auch die heimische Szene ist prominent vertreten durch den Gewinner des Deutschen Jazzpreises Jakob Bänsch, das hr-Jazzensemble und viele mehr. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal ist am Freitag, 25. Oktober, wieder die Clubnacht in Frankfurter Jazzlocations am Start sowie ein Konzert im Mousonturm am Sonntag, 27. Oktober. Der Vorverkauf läuft

Mehr Infos und Tickets hier!

Musik: Wir sind Helden

(Uwe)

In Deutschland entstehen Dinge, die mir wahnsinnig viel bedeuten und die so großartig sind, dass man die Begeisterung kaum zum Ausdruck bringen kann. Ich rede jetzt nicht von einem Mercedes Benz oder Schrauben, die so stark halten, dass man sie aus der Wand sprengen muss. Es geht um den Film „Absolute Giganten“ von Sebastian Schipper, das Lied „Elefant für Dich“ von Wir sind Helden, den Beckenbauer-Siebdruck von Moni Port, die Spielweise vom ehemaligen Fußballer Bernd Schuster oder das Buch „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells. Das ist alles so Besonders, hat eine Tiefe und Einzigartigkeit, dass man einfach mit offenem Mund dasitzt (… liegt, steht …) wenn mansolche Sachen sieht, hört, liest.

Diese Woche hatte ich gleich zwei Erlebnisse, bei denen es zu einer Überschneidung von zwei der genannten Erschafferinnen und Erschaffern kam und in beiden Fällen war Musik von Wir sind Helden beteiligt, der ehemaligen Band von Judith Holofernes, die tolle Musik mit anbetungswürdig guten Texten verband. Zum einen war ich auf der Lesung von Benedict Wells. Er las aus „Geschichten in uns“ und wurde begleitet von einem Singer / Songwriter, der eigene Lieder sang und Cover von Songs, die zu Wells´ Geschichte passen. Neben Liedern von Arcade Fire oder den Strokes spielte dieser „Kaputt“ von Wir sind Helden, kurz nachdem Wells über seine herausfordernde Kindheit mit besonderen Eltern erzählte und auch schöne Momente aus dieser Zeit betonte: „So viel kaputt - Aber so vieles nicht - Jede der Scherben - Spiegelt das Licht - So viel kaputt - Aber zwischen der Glut - Zwischen Asche und Trümmern - War irgendwas gut“.

Am Mittwoch stellten Anke Kuhl und Moni Port das von ihnen herausgegebene Buch Mukkekukke im Literaturhaus vor, in dem unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler je einen Song als Comic zeichneten. Neben Songs von Dota, Ärzte und einigen klassischen Liedern, wurde auch „Elefant für Dich“ von Wir sind Helden ausgewählt, eins meiner persönlichen Top 5-Lieder und sicher einer der besten deutschsprachigen Songs aller Zeiten. Unter anderem wurde gestern dieser Song gespielt und der Comic dazu auf einer Leinwand gezeigt. Es waren viele Kinder anwesend und vor der Vorstellung des Lieds wurde ein repräsentatives Bild aus dem Comic gezeigt, der Name des Songs und der Interpret. Ein etwa acht Jahre alter Junge vor mir lehnte sich zu seiner Mutter hinüber und fragte „Was sind wir sind Helden?“. Die Mutter freute sich über das Interesse des Jungen und sagte, „das war eine Band“ und man erkannte irgendwie in ihrem Gesicht, dass es nicht nur eine Band war, sondern eine Musikgruppe, deren Schaffen einen großen Wert für sie hat. Man erkannte auch, wie sie der Song berührte und die Bilder dazu. Mich auch. Und so genoss ich es, aus der hintersten Reihe zu beobachten, wie alle in die Musik, den Text von Judith Holofernes und Bilder von Jörg Mühle hineingezogen wurden. 

Und nun die aus meiner Sicht fünf besten Songs von Wir sind Helden:

  1. Elefant für Dich
  2. Die Zeit heilt alle Wunder
  3. Kaputt
  4. Du erkennst mich nicht wieder
  5. Der letzte Optimist (Judith Holofernes Solo)
Dienstag, 22. Oktober: Jazz gegen Apartheid

(Uwe)

Das Projekt versucht, das verlorene kulturelle Gedächtnis Südafrikas von europäischer Seite zu beleben. Über Jahrzehnte haben südafrikanische Exil-Musiker in Europa und Deutschland – neben Johnny Dyani, Louis Moholo und Chris McGregor – ihre tiefen Spuren im europäischen improvisierten Jazz hinterlassen – dies immer in Verbindung mit dem Kampf gegen das Apartheidregime. In Ihrem Heimatland sind diese Lebenswerke bisher hingegen kaum gewürdigt worden. Jedoch in den Jahren 2022 und 2023 kam es zu Einladungen aus Südafrika und mit „Jazz gegen Apartheid – Heimkehr aus dem Exil“ zu ersten Workshops und Konzertreihen in Johannesburg und am Eastern Cape, um auf diese „unbesungenen Helden“ des Exils aufmerksam zu machen – und zu unterstreichen, wie bereichernd dieser kulturelle Schatz auf beiden Kontinenten gewirkt hat.  

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Dienstag 22. Oktober: LIEB MICH WIE IM FILM!

(Daniela)

Heute zum vorerst letzten Mal: LIEB MICH WIE IM FILM! - Eine musikalische Lesung mit Matthias Keller und Alexandra Maxeiner

„Ich habe eine Wassermelone getragen!“

Wer möchte diesen Satz nicht einmal zu einem Engtänzer sagen, der Hebefiguren kann und Worte wie Gagong benutzt? Doch wie und wo lässt sich das umsetzen?
Der satirische Leitfaden „Lieb mich wie im Film – Die schönsten Liebesfilme einfach selbst erleben“ von Alexandra Maxeiner verrät, wie es geht. Gemeinsam mit dem Sprecher und Musiker Matthias Keller zeigt sie bei dieser interaktiven Lesung, wie man die beliebtesten Liebesfilme ins eigene (Liebes-) Leben integrieren kann. 
Mit Szenen, die sich zum Nachspielen eignen und solchen, die man lieber nicht erleben sollte. Mit den entscheidenden Worten, die zum ersten Kuss führen und Filmzitaten, die man in (fast) jeder Lebenslage anbringen kann.

Außerdem gibt es musikalische Einlagen beliebter Liebesfilm-Songs und ein Quiz, bei dem das Publikum sein Filmwissen testen kann. 

Ein Abend für „Spiel es noch einmal, Sam“-Zitierer und „Ich hatte eine Farm in Afrika“-Kennerinnen.
Und für alle, die bei „Mein Baby gehört zu mir“ weiche Knie bekommen.

Foto Alex: © Nico Neuwirth; Foto Matt: © To Kuehne

Am 22.10.2024 um 20h im Stalburg Theater

Mittwoch 23. Oktober: „MOSAIK – Ordnung im Chaos“ Solo-Ausstellung von Ekaterina Koroleva

(Daniela)

Kombinatrotweiss Gallery präsentiert mit „MOSAIK – Ordnung im Chaos“ eine Solo-Ausstellung von Ekaterina Koroleva

Ekaterinas Arbeiten setzen sich spielerisch mit dem Thema Weiblichkeit auseinander: Das Feminine findet sie nicht nur in menschlichen Silhouetten und Portraits, sondern verwendet auch Referenzen aus der Natur. Die Berliner Künstlerin zitiert Elemente aus der Flora und Fauna, die sie mit Tusche und Aquarell einfängt.
Es ist die Leichtigkeit, die Freiheit in Form und Farbe, die diese Technik so interessant machen; der Versuch, etwas zu kontrollieren, was schwer zu kontrollieren ist. MOSAIK versucht, die Materialien durch die Collagetechnik zu bändigen. Bei den Arbeiten handelt es sich um sehr freie Farbexperimente auf größeren Papierformaten – chaotische Farbstudien, bei denen Ekaterina frei mit Tusche und Aquarell spielt und die Elemente anschließend wieder in eine konkrete erzählerische Form und damit Ordnung ins Chaos bringt.

Vom 24.10. bis 25.10.2024 werden die Arbeiten zu „MOSAIK“ in unserer Galerie in der Kleinen Rittergasse ausgestellt. Neben großformatigen Originalen sind auch Drucke in Sonderedition zu erwerben.

Vernissage: 23.10.2024, 18:30-21:30 Uhr

Location: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Alt-Sachsenhausen

Die Künstlerin ist zur Vernissage und Ausstellung anwesend!

Öffnungszeiten: 24.–25.10.2024, Donnerstag & Freitag, 16-18 Uhr
Adresse: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, 60594 Frankfurt

Mittwoch, 23. Oktober: Bastian Baker

(Uwe)

Singer-Songwriter, Akustik

Bastian Baker ist vor allem eine Stimme und eine Gitarre. In dieser minimalistischen und intimen Konfiguration hat er beschlossen, in diesem Jahr aufzutreten. Eine Rückkehr zu seinen Wurzeln, auf die er sich freut, sie dem deutschen Publikum vorzustellen. Der Wunsch, in kleinen Sälen mit Charme aufzutreten und seinem Publikum so nah wie möglich zu sein, besteht bei Bastian schon seit Jahren.

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass 19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Donnerstag, 24. Oktober: Of/ Offenbach im Wandel: „1000 Jahre und 1 Tag“

(Andrea)

Heute lädt das Haus der Stadtgeschichte zu einer Reise in vergangene 1970er Zeiten und der Termin lässt fast sentimental werden: "Rowenta produzierte Bügeleisen und Feuerzeuge, bei MAN Roland montierten Arbeiter Offset-Maschinen und im Hafen löschten Öl-Tanker ihre Ladung - die Industrie brummte, in der Fußgängerzone drängelten sich die Kunden und in jedem Briefkasten steckte morgens die Heimatzeitung. Noch rollte die Straßenbahn bis zum Marktplatz, der Aliceplatz war für den Durchgangsverkehr geöffnet und am Hauptbahnhof erteilte ein Aufsichtsbeamter den Zügen, die hier im dichten Takt hielten, mit einem Pfiff das Abfahrtssignal. Ausführlich stellen die Filmemacher auch das eigenständige Leben in den Stadtteilen Bieber, Bürgel, Rumpenheim und Tempelsee dar." Der Titel des Streifens „1000 Jahre und 1 Tag“ hat sich mir noch nicht erschlossen, aber vielleicht gibt es am Abend eine Auflösung. Außerdem, was ist mit dem OFC? 19.30 Uhr

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, Offenbach

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag 25. Oktober: 3 Oldschool Soul und FunkKonzerte im ono2

(Daniela)

Mehran und Holger veranstalten heute Abend drei Oldschool Soul und FunkKonzerte im ono2. BEAT GOES FUNK: MILES KING & THE FOOLISH KNIGHTS | TOMMIE HARRIS & THE UPPER SIDES | THE R.S.U.s

Im Anschluss an die Konzerte: Record Hop mit Mortimer Coldheart & Holger Menzel

Miles King & The Foolish Knights (Soul) beweisen, dass Oldschool Soul und Funk zeitlos sind. Ihre energiegeladenen Auftritte, funkigen Uptempo-Beats und ein Hauch von 60er/70er-Jahre-Vibes versetzen das Publikum in Ekstase. Die unverwechselbare Stimme von Miles King lässt keinen Zweifel daran, dass Soul nicht nur gesungen, sondern gelebt wird. Ihre aktuelle Single „A Good Day b/w Hurt So Bad“ ist auf 45s und in ausgewählten Shops erhältlich. Der rohe Retro-Soul-Sound der Band entsteht durch den Einsatz alter Mikrofone und eines 8-Spur-Tonbandgeräts.

Tommie Harris & The Upper Sides (Soul), eine Größe der Frankfurter Soul- und Blues-Szene, begann seine Musikkarriere in einer Gospelgruppe und entwickelte sich später zum Schlagzeuger von Heatwave. In Europa spielte er erfolgreich mit Künstlern wie Luther Allison und Sam & Dave. Harris ist bekannt für seine energiegeladenen Auftritte und sein breites Repertoire, das regelmäßig mit Bands wie The Blues Cats und dem Tommie Harris Gospel Trio zu hören ist.2022 gründeten sich  „The Upper Sides“ die Tommie Harris heute Abend begleiten, mit Ihnen produzierte Songs für die erste Soulport Session. 

R.S.U. (Instrumental Funk/Soul) liefert den perfekten Soundtrack zum Tanzen, Entspannen und für nächtliche Autofahrten. Gegründet 2022 von Henri Jerratsch und Marcel Bach, überzeugt die Band mit einem markanten Crunch vom 8-Spur-Tonbandgerät und einem einzigartigen Federhall. Soul- und Funk-Liebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten.

Zum Abschluss des Abends legen die Vinyl-DJs Mortimer Coldheart & Holger Menzel  ihre besten Funk-, Soul-, Disco- und Beat-Scheiben im ono2 auf.

ono2, Water-Kolb-Straße 16, barrierefrei!
TÜR: 21.00 | START: 21.00 | EINTRITT Konzert AK: 15€ | VVK: 13€ zzgl. Gebühren | After Party ab 0.00 Uhr: 10€

VVK: https://eventfrog.de/de/p/konzert/funk-soul/live-miles-king-the-foolish-knights-7239550828482095701.html

Freitag 25. Oktober - 5. November: Vielleicht ist es möglich. Ein intergenerationales Tanztheaterstück

(Daniela)

Drei Generationen, sieben Geschichten, eine Bühne
Neue TheaterGrueneSosse-Produktion feiert am 25. Oktober Premiere


Wie sprechen wir junge Menschen an, die täglich mit Herausforderungen und Widersprüchen konfrontiert sind? Das neue intergenerationale Tanztheaterstück Vielleicht ist es möglich. des TheaterGrueneSosse setzt genau hier an und bietet allen ab 15 Jahren die Möglichkeit, sich mit den
gesellschaftlichen Themen der heutigen Zeit auf künstlerische Weise auseinanderzusetzen. Premiere ist am 25. Oktober um 19 Uhr in der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo.
Sieben Menschen aus drei Generationen erforschen in einer kraftvollen Performance, choreografiert vom renommierten belgischen Regisseur und Choreografen Ives Thuwis-De Leeuw und in Zusammenarbeit mit der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo, was es heißt, in dieser komplexen Welt
seinen eigenen Weg zu finden.
Bekannt für seine sensiblen und eindringlichen Arbeiten im Bereich des Tanztheaters, öffnen Ives Thuwis-De Leeuw und das Ensemble den Raum für intensive persönliche Geschichten. Mit allen individuellen Fragen und Widersprüchen, die dabei sichtbar werden: Was würde man sagen, wenn einem endlich mal alle zuhören würden? Darf ich das eigene
private Glück verfolgen, wenn um mich herum die Welt brennt? Und wofür lohnt es sich zu kämpfen?

Vielleicht ist es möglich.
Ein intergenerationales Tanztheaterstück von TheaterGrueneSosse in Zusammenarbeit mit Ives Thuwis-De Leeuw und der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo. Über den Weg, die eigenen Utopien zu verfolgen.

Premiere: 25.10.2024, 19 Uhr – Junge Theaterwerkstatt am Zoo
Weitere Vorstellungen in der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo:
26.10.2024, 19 Uhr
03.11.2024, 16 Uhr (im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main)
04./05.11.2024, jeweils 10 Uhr (im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main)
Tickets unter www.mousonturm.de
Foto: Katrin Schander

Freitag, 25. Oktober: Gavin De Graw

(Uwe)

Durch das wöchentliche Scannen des Programms mehrerer Clubs in Frankfurt, um interessante Veranstaltungen für die Ausgehtipps zu finden, komme ich immer wieder an Künstlerinnen und Künstlern und Bands vorbei, von denen ich noch nie etwas hörte, deren Geschichten (und natürlich deren Lieder) sich gut lesen (anhören). Nun also Gavin DeGraw, mehrfach für den Grammy nominiert und erfolgreich mit seinen Veröffentlichungen: „ …. jetzt fügt er seine eigene zeitlose Geschichte zusammen, untermalt von einer charakteristischen Mischung aus Pop, Soul, Country, Folk und Funk … Von einem spärlichen Klavier, über eine verträumte Gitarre, bis hin zu orgelgeladenen Beats und einer mit dem Kopf nickenden Bassline: Gavin DeGraws neustes Werk erzählt die Geschichte seines Lebens.“

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Freitag, 25. (Uraufführung) & Samstag, 26. Oktober: Vielleicht ist es möglich (weitere Termine)

(Martin)

Ives Thuwis-De Leeuw & Theater Gruene Soße
Junge Theaterwerkstatt am Zoo

In "Vielleicht ist es möglich" tanzen und performen Menschen aus drei Generationen – sieben unterschiedliche Personen, wie sie jederzeit auf der Straße aneinander vorbeigehen könnten. Jede*n von ihnen beschäftigt etwas anderes – alle haben eigene Träume, Utopien und dringliche Anliegen. 

Hier bewegen sie sich nun auf einem Stück ihres Weges gemeinsam – sie tanzen zusammen und teilen miteinander, was sie umtreibt – mit allen offenen Fragen und Widersprüchen, die dabei sichtbar werden: Was würde man sagen, wenn einem endlich mal alle zuhören würden? Darf ich das eigene private Glück verfolgen, wenn um mich herum die Welt brennt? Und wofür lohnt es sich zu kämpfen? 

Vielleicht ist es möglich. ist eine ehrliche und energiegeladene Auseinandersetzung damit, was es heißt, allein und miteinander zu wachsen!

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/480660

Freitag, 25. (Uraufführung) und Samstag, 26. Oktober um jeweils 19.00 Uhr und am Sonntag, 3. November um 16.00 Uhr, Montag, 4. und Dienstag, 5. November um 10.00 Uhr
Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus)
Foto: © Felix Bausch

Freitag, 25. Oktober: World Opera Day

(Martin)

Die Oper Frankfurt lädt ein zum Mitsingen:
„BELLA VOCE: ITALIENISCHE OPER ZUM MITSINGEN

Schluss mit passivem Operngenuss – bei uns wird gesungen! Die Oper Frankfurt lädt anlässlich des World Opera Day am 25. Oktober zum »Sing-Along« ein, mit Schwerpunkt auf italienischer Oper. 

Moderiert und geleitet  von Anna Ryberg und Álvaro Corral Matute und begleitet von talentierten Mitgliedern aus Ensemble und Chor, erleben Sie, wie kraftvoll Opernchöre klingen können – besonders, wenn SIE Teil davon sind. 

Buchen Sie jetzt bis zu 4 kostenfreie Tickets und vergessen Sie nicht, Ihre Stimme zu ölen! Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/world-opera-day/?id_datum=4318

WORLD OPERA DAY AM 25. OKTOBER: EIN FEST DER ITALIENISCHEN OPER Die UNESCO hat der Kunst des italienischen Operngesangs den Status des immateriellen Kulturerbes verliehen, ein Grund für uns zu feiern! Der diesjährige World Opera Day soll den Beitrag der italienischen Oper zu unserem Repertoire würdigen. Wir freuen uns sehr, Sie zu uns in die Oper Frankfurt einzuladen, um als Teil eines großen Spontan-Chores die Musik aus Verdis Rigoletto hautnah zu erleben.

Freitag, 25. Oktober um 15.00h
Oper Frankfurt
Foto: © Monika Rittershaus/Rigoletto

Samstag, 26. Oktober: Team Scheiße

(Uwe)

Regelmäßige Hörerinnen und Hörern des Podcasts „Fest & Flauschig“ ist die deutsche Punkband aus Bremen durch die regelmäßige Erwähnung durch Jan Böhmermann und Oli Schulz bestens bekannt. Nun gibt es die Möglichkeit, Team Scheiße einmal in Frankfurt zu erleben. Punkbands sind bei Namen für Alben oder einzelnen Stücken immer einfallsreich und so heißen Platten vom Team Scheiße beispielsweise „Hobbies für den sozialen Abstieg“ oder „Ich hab Dir Blumen von der Tanke mitgebracht (jetzt wird geküsst“) und Singles „Karstadtdetektiv“ oder Elfmeterschießen“. Sicher wird es ein lauter und kurzweiliger Abend mit den Bremern.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Samstag, 26. Oktober: Of/ Mobiler Musikpavillon

(Andrea)

It's on: Die OhOhOhs sind wieder mit dem Mobilen Musikpavilion "Do It Eco" unterwegs und ich lege Euch die Tour sehr ans Herz. Wir waren neulich an der Hauptwache dabei und es war ein Fest. Um es mit den Flo´s zu sagen: Grab your bikes, rollers or skates and meet us on the streets. Feat. great @kunstfreiheit_events with their incredible DJ bike and rollin soundsystem
14:00: Liebfrauenberg
15:00 THE OHOHOHS
17:00 Hafenpark
18:00 THE OHOHOHS C
U there Pic: Kontrast-Fotodesign @andreasmechmann

Samstag, 26. Oktober: Of/ Die Irrungen der weiblichen Hysterie

(Andrea)

Bei dem Titel denke ich gleich an Freud und Bertha Pappenheim, dabei werden in "Die Irrungen der weiblichen Hysterie" doch ganz andere Themen verhandelt. Die Komödie von und mit Rita Winter spielt sie bereits zum dritten Mal im Offenbacher t-raum an der Wilhelmstraße 13 (und es war immer ausverkauft!). Darum geht´s: "Kennen Sie Datingportale? Wollten Sie schon immer wissen, wie das funktioniert? In dem Solostück von Rita Winter werden sie schonungslos aufgeklärt! Sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Die Geschichte beginnt mit wischen. Nein, nicht den Boden, hier geht es um die sogenannte „Wisch und Weg Technik“ auf einer Dating App. Die Guten nach rechts, die Schlechten nach links. Er und Sie, beide im besten Alter, oder vielleicht doch ein bisschen älter, wollen es noch mal wissen. Sie sind Singles und auf der Suche nach... Ja nach was eigentlich? Nach Freundschaft oder gar der großen Liebe? Während sie darauf wartet, dass der Prinz endlich auf seinem weißen Pferd angeritten kommt, hadert er noch mit der Frage: Wann ist der Mann eigentlich ein Mann? Sie wischen und wischen und schaffen es bis zum Date. Oder doch nicht? Erst als sich Beide frustriert wieder aus dieser virtuellen Welt verabschieden, passiert etwas Entscheidendes. Begleiten sie Rita Winter beim Wischen. Das Einzige was Sie sich wegwischen, werden ihre Lachtränen sein, denn zu komisch ist ihr Blick in die Datingwelt.“ Kartenwünsche unter: 069 80108983 oder per Mail an info@of-t-raum.de

Theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach

Sonntag, 27. Oktober: Sophie Chassée

(Uwe)

Ihre unvergleichbare Kombination als Gitarrenvirtuosin und begnadete Singer/Songwriterin sorgt regelmäßig für weit offenstehende Münder im Publikum und nimmt sowohl Acoustic Pop Liebhaber*innen, als auch Gitarren-Nerds mit auf eine musikalische Reise. Mit ihren englischen Texten erzählt die junge Musikerin über die verlorene Liebe, die großen Veränderungen im Laufe des Lebens und autobiografische Geschichten, mit denen sich jede/r identifizieren kann.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Bis 27. Oktober: OF/ schwerelos + selbstvergessen

(Andrea)

Weil heute der geschätzte Dr. Stefan Soltek zur Einführung in die Ausstellung von Gabrielle Hattesen und Ingrid Heuser sprich, plane ich den Besuch im BOK. Hattensen zeigt ‹Verletzlichkeiten›. Sie werden sichtbar in wie gedankenverlorenen schwebenden Fragmenten eines in verschiedenen Sprachen handgeschriebenen Gedichts, in blut- und Lippenstiftrot gefärbten Verbandsstoffen, die an Leid und Hoffnung von Heilungsprozessen erinnern. Sie treten zutage in Zerbrochenem auf transparenten Ebenen aus einer Vergangenheit, die nur scheinbar vergangen ist; und in einem raumhohen stofflichen Gebilde. Das Vorübergehende, das Angedeutete ist unbedingt Konzept. Ihre Werke laden dazu ein, Wahrheit in flüchtigen, listenreichen Einblicken zu erkennen. Ingrid Heuser arbeitet mit Vergänglichkeit, wie sie in Musik und Tanz selbstverständlich ist — schwebende Hüllen, fragile Häute — minimalistisch und unscheinbar. Sie verwendet Vorgefundenes, Verschlissenes — Relikte einer Lebensspur — das Material der arte povera, arbeitet mit dem Moment einer Befindlichkeit — Begegnungen, Berührungen — bevor das reflektierende Denken sie überlagert: biografische Zeitmaße — der Lauf des Wassers. Für das intime Ambiente der Ausstellungsräume im BOK hat Heuser kleinformatige, zwischen 1986 und 2024 entstandene (Wand-)Arbeiten ausgewählt: Arbeiten auf Papier und Kleinplastiken aus Ton, Papier, Textil, Bienenwachs, Farbe, Blut, Draht, Haar — eine Zeitschiene femininer Figuren. Vernissage um 19 Uhr. Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag / Samstag 16 – 19 Uhr, Sonntag 11 – 15 Uhr

BOK-Galerie, Kirchgasse 27 – 29, Offenbach  

Sonntag, 27. Oktober: FFM/ Sesick Steve

(Andrea)

Seasick Steve ist und bleibt der ultimative Late Bloomer. Längst auf den größten Bühnen der Welt angekommen, war die Konzertliste seiner letzten Deutschlandtour am Ende doppelt so lang als ursprünglich geplant, nachdem immer neue Zusatztermine gebucht werden mussten. In diesem Jahr gibt es neue Musik von dem dann 73-Jährigen, dessen Name für einen maximal geerdeten Mix aus Blues und Boogie, Americana und Folk steht. Zu den Highlights des neuen Longplayers zählt ganz klar die im Vorfeld veröffentlichte Single „Backbone Slip“. Die Auskopplung, der er selbst „eine 8/10 in Sachen Tanzbarkeit“ verpasste, beinhaltet zugleich das inoffizielle Motto für die kommenden Deutschlandshows, wenn er seine Fans schon mal zum Tanzen auffordert: „You’ve got to loosen your hip“. Nicht nur das Timing von Seasick Steves Karriere ist einzigartig. Auch sein ganzes Selbstverständnis als Musiker: Schließlich sei das Publikum sein Boss, wie er es vor ein paar Jahren formulierte. Er sei es den Leuten einfach schuldig, Abend für Abend alles zu geben. Einlass 18 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Montag, 28. Oktober**verschoben**: FFM/ Kelvin Joness

(Andrea)

***In 2025 verschoben*** Kelvin Jones ist zwar Künstler und liebt es im Studio neue Musik zu erschaffen, die Menschen auf verschiedenste Weise berührt. Dass er darin schon hervorragend ist, belegen Streamingzahlen, verkaufte Platten und mehrfache Gold- und Platinauszeichnungen in ganz Europa. Allerdings lebt er wirklich dafür auf der Bühne zu stehen und mit dem Publikum zu interagieren. Dabei gibt er seinen Songs einen einzigartigen Kontext, um das Publikum auf eine einzigartige Achterbahnfahrt zwischen wildem Tanzen und bedächtigem Fühlen mitzunehmen. Ein Erlebnis, welches mit Anderen verbindet, aber auch einen näheren Blick in das eigene Innerste erlaubt. Angeleitet durch Kelvin Jones, der schon aus seiner Biografie Einflüsse aus Zimbabwe, England und Deutschland vermittelt, ist jedes Konzert wirklich einzigartig. Dass dieses Jahr die Einzigartigkeit noch erhöht wird, stellt Kelvins persönliche „No Setlist“-Regel sicher. Kein Konzert hat eine vorgegebene Setlist vor der Show, sondern getragen von der jeweiligen Atmosphäre entscheidet Kelvin Jones spontan den Ablauf eines jeden Konzerts neu. Nach dem großen Erfolg von „No Setlist“ in 2023 wird nun zur neuen Tour „FUCK SETLISTS“ in 2024 ausgerufen und das Erlebnis auf das nächste Level gebracht. Jede Stadt eine eigene Show, jede Stadt eine individuelle Erinnerung, jede Stadt ein intensives Erlebnis und dazu ein Haufen neuer Songs im Gepäck."

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Dienstag, 29. Oktober: Liederabend

(Martin)

Konstantin Krimmel (Bariton)
Brigitte Fassbaender (Rezitation)
Wolfram Rieger (Klavier)

Als Brigitte Fassbaender vor 30 Jahren ihre Laufbahn als aktive Sängerin beendete, tat sie dies mit einem Liederabend: Sie sang und rezitierte die Schöne Magelone von Johannes Brahms

In dieser Spielzeit kehrt sie zum sechsten Mal als Regisseurin an die Oper Frankfurt zurück – und steht mit Konstantin Krimmel für ein Recital auf der Bühne. Diesmal überlässt sie dem Bariton, der schon in jungen Jahren für seine Liedinterpretationen gefeiert wird, den Gesangspart; Konstantin Krimmel präsentiert sich damit bereits zum dritten Mal als Liedsänger in Frankfurt. 

Die mittelalterliche Geschichte um den Ritter Peter aus der Provence und seine Geliebte Magelone, von der er viele Jahre lang getrennt ist, hat Ludwig Tieck in ein romantisches Gewand gekleidet. Die verbindenden Texte, durch die der (einzige!) Liedzyklus von Brahms erst verständlich wird, interpretiert Brigitte Fassbaender. 

Brahms hat dazu fünfzehn abwechslungsreiche Romanzen komponiert. Am Klavier ist Brigitte Fassbaenders langjähriger Klavierbegleiter Wolfram Rieger zu erleben.

Hier gibt’s weitere Infos: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/LA_K_Krimmel_Prog_29_10_24_.pdf

Und hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/konstantin-krimmel-bariton/?id_datum=3922

Dienstag, 29. Oktober um 19.30h
Liederabend in der Oper Frankfurt
Foto: © Guido Werner

Dienstag, 29. Oktober: Great Lake Swimmers

(Uwe)

Wenn man als Kind an einem dieser riesigen Seen Nordamerikas, an der Grenze zwischen den USA und Kanada, aufwächst, dann kann man durchaus die Schwimmer bewundern, die weite Strecken durch diese Große Seen schwimmen. Der im Kanadier Tony Dekker wuchs am Lake Huron auf und benannte sein Musikprojekt, später seine Band den Schwimmern zu ehren „Great Lake Swimmer“. Mit den Great Lake Swimmers, deren Besetzung bei jedem Album und jeder Tour fließend und immer im Wandel ist, macht er sehr guten Folk-Rock und tourt durch die Welt.

"Zwanzig Jahre nach der ersten selbstbetitelten Veröffentlichung zeigt das letzte Album „Uncertain Country“ einen Songwriter auf dem Höhepunkt seines Schaffens, der noch so viel mehr zu sagen hat."

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Mittwoch 30. Oktober: Spotlight mit dem hr-Sinfonieorchester

(Daniela)

Oh wie wunderbar. Heute gibt es wieder ein „Spotlight“ mit dem hr-Sinfonieorchester. Diesmal sogar wieder mit dem ehemaligen Chefdirigenten und Miterfinder von den „Spotlight“-Konzerten Andrés Orozco-Estrada. Er stellt „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss vor.

Eine Wiederbegegnung, auf die man sich freuen kann. Zwei originelle Sinfonische Dichtungen des Instrumentations-Großmeisters Richard Strauss im Spotlight-Gesprächskonzert – mit dem hochgeschätzten Strauss-Experten und mitreißenden Musikvermittler Andrés Orozco-Estrada. Der ehemalige Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters hat das Publikum in der beliebten Spotlight-Reihe schon oft in seinen Bann gezogen und begeistert. 
Hier findet ihr weitere Infos: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-24-25/eulenspiegel--co,spotlight-eulenspiegel-und-co-100.html

Tickets: 30,– €; Ermäßigt: 16,– €
Ermäßigung gilt für: U30 (alle unter 30 Jahre!) und für Menschen ab GdB 80
Außerdem: 10 FOR TEENS – Für alle unter 20 Jahre! Limitierte Tickets für 10,– € (Ohne RMV), First come – First serve!

Alte Oper, Großer Saal, Opernplatz 1
Beginn: 19:00 Uhr

Mittwoch, 30. Oktober: Turbostaat

(Uwe)

Ein lieber Freund von mir empfiehlt mir nachhaltig deutschen Punk von Love A, Pascow oder Turbostaat. Letztgenannte Band gibt es schon 25 Jahre. Auf Instagram kündigten Sie ihr neues Album (erscheint im Januar) so an: „Turbostaat ist eine Familie…. mit allen Facetten und Auswüchsen. Da gehören nicht nur die 5 auf der Bühne dazu … Alle sind schon lange dabei, teilweise 20 Jahre… Die letzte 5 Jahre waren die schwersten bei der Familie Turbostaat. Wir waren verstreut, unfähig und sprachlos, schwer krank und oft auch ganz ohne Hoffnung. Am Ende mussten wir auch einen von uns begraben. Was für eine Scheisse … Moses (Produzent Moses Schneider) hat es aber tatsächlich geschafft, dass sich dieser ganze Haufen Frust im Studio Nord/Bremen in Energie verwandelt …. Die Flucht nach vorn nur im Kollektiv! Alte Liebe! Altes Leben! Alter Zorn!"

Die 25 Jahre feiern sie auf Tour, nun im Zoom, dort insbesondere das Album Abalonia, in anderen Städten sind es andere Alben.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Foto: Andreas Hornoff

Donnerstag, 31. Oktober: CAHIERS DE DOLÉANCES - BESCHWERDEHEFTE

(Andrea)

Kai hat mich angerufen und auf dieses tolle Projekt "CAHIERS DE DOLÉANCES
BESCHWERDEHEFTE"
aufmerksam gemacht. Und es liest sich wirklich spannend, ich werde daher zur Eröffnung gehen (bei der Kai auch ein paar Worte sagen wird). Bürger:innenbeteiligung ist die grundlegende Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Wirksames politisches Handeln erfordert in Worten des französischen Philosophen Bruno Latour zunächst eine ‚Terrain-Beschreibung‘. Er greift damit die Beschwerdehefte der französischen Revolution wieder auf und fordert, dass Bürgerinnen und Bürger, vor dem aktiven Eingriff der Politik, zunächst ihre Vorstellungen von der Veränderung ihres Territoriums formulieren müssen. In seinem Ausstellungsprojekt ‚Cahiers de Doléances‘ nähert sich Peter Rippl Latours Vorschlag aus künstlerischer Perspektive. Vorgestellt werden 28 Bürger:innen aus Offenbach. Jedem Portrait zugeordnet – drei selbstgewählte Schlüsselbegriffe. Diese mal assoziativ beschreibenden, mal poetischen Begriffe sind auf verschieden Ebenen wirksam und formulieren direkt oder indirekt Forderungen an Politik und Mitmenschen. Trotz oder wegen der kondensierten Form macht dies ausgedehnte Geschichten sichtbar. Geschichten über Personen, ihre Identität und ihre Verbindung zum Territorium. Ziel ist es alle Menschen in die Gestaltung ihrer städtischen und sozialen Umgebung miteinzubeziehen. KÜNSTLERISCHES STATEMENT Künstlerische Prozesse sind eng mit der Konstruktion von Hoffnung verbunden. Hoffnung entsteht durch machen. Machen gründet sich auf der Veränderbarkeit der Situation. Noch ist die Zukunft unserer Städte offen. Wenn es uns nicht gelingt in der Stadt mehr als nur einen Ort der Kapitalanlage zu sehen, mehr als nur ein Ort zum Arbeiten, Schlafen und Konsumieren, dann wird es uns auch nicht gelingen, wieder vom Konsumenten zum Mitgestalter zu werden. In der Anonymität der modernen Stadt ist uns der Sinn für Gemeinschaft verloren gegangen. In unserer Einsamkeit und Passivität haben wir das Bewusstsein für das Politische verlernt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht aber nur durch Teilhabe. Eine lebenswerte Stadt kann also nur entstehen, wenn sie von uns mitgestaltet werden kann. Deswegen müssen wir die Stadt von unseren Bedürfnissen her definieren. Wir müssen Verantwortung für unsere Welt übernehmen. Denn städtische, wie gesellschaftliche Transformation ist ein fortlaufender Prozess, wir haben die Chance die Geschichte(n) und deren Inhalte mitzuschreiben. Dieses Mitformulieren der eigenen Geschichte ist gut für unsere Gesundheit, notwendig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wichtig für das Vertrauen in politische Prozesse. Bürgerbeteiligung wird so zu einer grundlegenden Voraussetzung für einen funktionierende Demokratie. Peter Rippl ist Absolvent der Hochschule für Gestaltung. Als visueller Künstler, Dokumentarfilmer und Autor lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main. Neben der Ausstellungstätigkeit, haben viele seiner Dokumentarfilme nationale und internationale Beachtung gefunden.  Das Projekt ‚Cahiers de Doléances‘ wurde 2021 in der italienischen Industriestadt Taranto begonnen. Die Fortführung des Projekts in Chemnitz und Offenbach am Main wurde von der Stiftung Kulturfond/Neustart Kultur unterstützt.
Das Bild ist eines von dreißig und zeigt Karl-Heinz, Kai´s Friseur aus der Senefelder Straße.

Eröffnung um 17 Uhr. HAUS DER STADTGESCHICHTE/ Erich Martin Raum, Bernardbau, Eingang B 2. Stock, , Herrnstraße, Offenbach

Donnerstag 31. Oktober: SPOTLIGHT JAZZ - At the movies

(Daniela)

Einen Tag später wird es cineastisch im hr-Sendesaal: Die hr-Bigband hat ja auch ein „Spotlight Jazz“ eingeführt und präsentiert am Donnerstag, 31. Oktober, um 19 Uhr im hr-Sendesaal „At the Movies“

Spotlight Jazz ist ein besonderes Konzertformat zur After-Work-Zeit, das in gut einer Stunde zu einem besonderen Thema in die Welt des Jazz entführt. Dieses Mal wird Professor Rainer Tempel die lange Geschichte des Jazz als Filmmusik aufrollen. Von alten Hollywoodstreifen über neueste Animationsfilme – aus allen Bereichen bringt er Musik mit. Selbst die, die erst nach dem Film zu Jazz-Klassikern wurde!

Hier darf das Publikum mit nach Hollywood reisen: Dieses Mal wird Bigband-Leiter Rainer Tempel die lange Geschichte des Jazz als Filmmusik aufrollen. Von alten Hollywoodstreifen zu neuesten Animationsfilmen – aus allen Bereichen bringt er Musik mit. Selbst die, die erst nachdem der Film gelaufen war, zu Jazz-Klassikern wurde. In jüngster Zeit sind wieder musikalisch vom Jazz dominierte Mainstream-Filme entstanden, wie das mehrfach oscarprämierte Filmmusical “La La Land” oder der Disneyfilm “Soul”.

Hier gibt’s mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2024-25/spotlight-jazz-at-the-movies,spotlight-jazz-at-the-movies-100.html

Donnerstag, 31. Oktober: Lokal Listener mit Jules

(Uwe)

Ein Herbstabend ist wie gemacht für einen Lokal Listener. Lauschiger Ort, gutes Gespräch und schöne Musik. Was will man mehr. Dieses Mal hat Gregor Praml Jules zu Gast. Über sie und ihr letztes Album Kaleidoscope wurde geschrieben „Von Kritikern hochgelobt, schreibt Jules Lieder über das Leben und die Natur. Ihr neuestes Album Kaleidoscope schafft inmitten von Neo Soul, Jazz und Singer-Songwriter Manier organische, akustische Musik mit gemütlichem Vibe und erdigen Retro-Grooves.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Celine-Chiara-Burghardt

NOVEMBER 2024
Freitag 01.- Sonntag 03. November: Werkschau von Popp & Bergmann

(Daniela)

Uwe ist ja ein großer Dokumentarfilm-Fan, da ist es gut, dass das Filmmuseum eine Werkschau von Mischka Popp und Thomas Bergmann zeigt. Ich freue mich. Wir werden bestimmt nicht alle 13 Filme sehen können, aber ich möchte unbedingt GIFTZWERGE UND HEIMWERKER sehen. Der klingt super.

Mischka Popp (geboren 1944) und Thomas Bergmann (1943–2019), die ab 1973 zusammenarbeiteten, entwickelten und produzierten Fernsehformate in der Bildung und Sozialpolitik. Ihre Dokumentarfilme für ARD und ZDF thematisieren Land, Provinz und den Alltag in Deutschland. Ab 1986 drehten sie auch Dokumentarfilme fürs Kino.

Die Werkschau zeigt an drei Tagen 13 Filme aus ihrem vielfach ausgezeichneten Werk. Die aus mehr als 80 Produktionen ausgewählten Dokumentarfilme beleuchten sowohl historische als auch zeitgenössische Perspektiven.

13 Filme aus drei Jahrzehnten, werden wir vom 1. bis 3. November 2024 im Filmmuseum des DFF im Rahmen der Werkschau „Popp & Bergmann“ zeigen. Eine Auswahl aus einem Werk von achtzig Filmen, ausgezeichnet mit vielen nationalen und internationalen Preisen.

Von bäuerlichem Widerstand, Liebe, Sex, Kopfleuchten, Streit unter Nachbarn und den kleinsten Teilen der Welt (Higgs) werden Themen verhandelt, die uns – mehr oder weniger – heute genauso bewegen wie zum Zeitpunkt ihrer Entstehung.

Freitag, 01.11.2024
17:00 Uhr, Eröffnung / Foyer EG, Begrüssung / Christine Kopf (DFF), Zur Werkschau / Sebastian Popp, Moderation / Annette Ernst
18:00 Uhr, Die Potemkinsche Stadt, 1988 Die Potemkinsche Stadt erzählt vom Leben und Überleben in den modernen Trabantenstädten Europas.
20:30 Uhr Herzfeuer, 1993 Eine Reise nach Innen. Dorthin, wo es brennt. Ein Film über Liebe, über Sex. Über erotische Träume, Obsessionen, verborgene Wünsche.
Samstag, 02.11.2024
13:00 Uhr Unten - Gespräch mit Armen, 1994 Die Armut wächst und wen interessiert das? Die neue Armut sieht man nicht! Gespräche mit Armen ohne sie aufs „Arm-sein“ zu reduzieren.
14:00 Uhr Giftzwerge, 1990 Sie reden nicht miteinander - über 400 000 verfeindete Nachbarn ziehen jährlich vor Gericht.
Die Heimwerker, 1993 Die Deutschen: nicht mehr das Volk der Dichter und Denker, sondern der Bastler und Bohrer?
15:30 Uhr Filmgespräch mit N.N. Überraschung. 
16:00 Uhr Higgs, 2000 Am „Cern-Labor“ in Genf sucht eine Elite von Physikern nach den Urbausteinen des Universums. Nach der magischen Weltformel. Nach unserm kosmischen Zuhause.
17:00 Uhr Der Rauch der Träume, 2007 Paul Parin – ist mehr als ein Zeitzeuge. Er ist eine lebende Zeitkapsel, voller Geschichten, Erinnerungen, verrückter Erlebnisse.
18:00 Uhr Filmgespräch mit Brigitte Kramer Kino und Fernsehen, wie geht das (zusammen).
19:00 Uhr Kopfleuchten, 1998 Von Menschen mit Krankheiten und Verletzungen des Gehirns. Sie erleben die Welt anders. Im Kopf. Es ist nicht nur traurig darin. Es gibt auch helle Komik und Wunder!
20:30 Uhr Augenlied, 2003 Ein Film mit Blinden. Vom Sichtbaren und Unsichtbarem. Vom Hören, vom Riechen. Von Schönheit und vom Schrecken. Von der Wahrnehmung der Welt mit allen Sinnen.

Sonntag, 03.11.2024
12:00 Uhr Drei Bauern unter einem Hut, 1981 „Gesundschrumpfen“ nennen die Politiker einen staatlich subventionierten Prozess, der in den nächsten Jahren den Bauern die Existenz kosten wird. Mit dieser Parole sind viel Bauern nicht einverstanden.
Vom Flachlegen und Aufstehen, 1986 Ein Heimatfilm – Eine Behörde mit tausenden von Mitarbeitern und einem Milliardenetat betreibt, was harmlos klingt: Flurbereinigung.
14:00 Uhr Filmgespräch mit Alfred Holighaus Wie habt ihr das gemacht?
17:00 Uhr Körper, 1995 Wer schön sein will, muss leiden – der „Megatrend der 90ger“?
18:00 Uhr Mazel Tov, 2009, Sie kommen aus Russland. Sie sind Juden. Sie kommen nach Deutschland. Über Menschen, die die Welten gewechselt haben. Lebendige Geschichten. Unbekannte Geschichten.
Im Anschluss Epilog Werkschau

Mehr Infos: https://www.dff.film/kino/kinoprogramm/filmreihen-specials-november-2024/werkschau-popp-bergmann/

Samstag 02. November: FRITZ & FRIENDS

(Daniela)

Bei Fritz Deutschland ist es immer schön!

KUNST. KULTUR. DESIGN. HANDWERK.

"Wir laden Euch herzlich ein, unsere Räumlichkeiten zu erkunden und alles zu entdecken, was wir zu bieten haben.

Unser Tag der Offenen Ateliers ist eine großartige Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und mehr über uns zu erfahren. EUCH ERWARTEN:

  • Offene Ateliers und Werkstätten bis 19 Uhr
  • Kulinarische Köstlichkeiten und Getränke
  • Diverse Programme

 

Gwinnerstraße 46, Halle 404, 60388 Frankfurt am Main

Samstag 02. November: Vintage-Club

(Daniela)

Würde ich mich mehr für Mode interessieren wäre der Vintage-Club bestimmt ein heutiges Ziel:

Unser Club hat sich erweitert und wieder treffen wir uns Ladies im Kleinen Mann Mit Dem Blitz und bieten hochwertige Designer- und Markenkleidung an.

Darunter: Isabell Marant, Acne, Closed, Joseph, Jil Sander, Filippa K, Rabens Saloner, u.v.m. - Kein Fast Fashion!

Für leckere Drinks und gute Musik ist gesorgt.
Es freuen sich:  Andrea, Claudia, Ruth, Sabine, Gisa, Esther, Mimi & Svetlana !

Wann: 02.11.2024 // 14:00-18:00 Uhr
Wo: In Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, Frankfurt, Alt-Sachsenhausen

Samstag, 02. November: Jack Botts

(Uwe)

Singer-Songwriter, Folk - nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen Handyverkäufer und heutigem Tenor Paul Potts aus Britain’s Got Talent.

Der Australier hat in den letzten vier/fünf Jahren sein Singer/Songwriter-Handwerk mehr und mehr verfeinert. Alle EP’s und Singles, die bisher seine Diskografie zieren, zeigen Jack Botts charmanten, gitarrengestützten Indie-Folk-Pop und sein Händchen für großartige Melodien. Jack‘s chilliger, positive Emotionen ausdrückender Surf-Folk-Katalog hat Fans in über 150 Ländern erreicht und wurde mittlerweile mehr als 100 Millionen Mal gestreamt.

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass 19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

bis 3. November: OF/ neuliXT

(Andrea)

Noch bis 3. November sind Arbeiten des Fotografen und HfG-Alumnus Hans-Jürgen Herrmann beim Deutschen Wetterdienst zu sehen. Dass 201 neuliXte irgendwie 2034 Einzelbilder sind, lerne ich erst jetzt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Christoph Schütte und meinem neuliXt-Gesamtwerk (Start 2011): 388 neuliXte – 3801 Einzelbilder. Anzuschauen während der Öffnungszeiten des DWD und weil es auf dem Nachhauseweg liegt, schaue ich mir das mal an.

Deutscher Wetterdienst, Frankfurter Straße 135, Offenbach

Sonntag 03. November: Tanztee

(Daniela)

Am Sonntag, den 3. November, laden wir Sie herzlich zur 18. Ausgabe des TANZTEES auf Frankfurts schönstem Dancefloor ein – dieses Mal gleich mit zwei Special Guests: dem Perkussionisten HEIKO HIMMIGHOFFEN und der Underground DJ-Legende MARTIN B. Gastgeber KOSMIK KAT ist natürlich auch dabei. Dazu gibt’s wie immer den fantastischen Ausblick aufs Wasser plus kühle Drinks und leckere Speisen vom Mainod-Team.

HEIKO HIMMIGHOFFEN
Der Percussionist Heiko Himmighoffen prägt seit den 1990er-Jahren die Frankfurter Clubszene mit seinen Rhythmen. Seine Karriere begann im legendären Cookys, wo er mit seinen treibenden Bongos die DJ-Sets veredelte und rasch zu einem festen Bestandteil des Nachtlebens wurde. Von dort aus spielte er sich in die Herzen der Szene, arbeitete mit Größen wie C-Rock, Jan Peter Schwalm und Matthias Vogt zusammen und stand sogar mit Ikonen wie Brian Eno auf der Bühne. Sein subtiler, aber kraftvoller Percussion-Sound gab Projekten wie Re:Jazz und Cosmic Orient eine unverwechselbare Note und setzte bei Show-Acts wie der King Kamehameha Club Band und der Urban Club Band besondere Akzente. Mit dieser Mischung aus Finesse und Energie brachte er in renommierten Clubs wie dem Cocoon, O25 und dem King Kamehameha regelmäßig die Tanzflächen zum Beben. Seid dabei, wenn er am 3. November den Tanztee verzaubert!

MARTIN B. Viel ist nicht über Martin B. bekannt, den geheimnisvollen DJ, der die Frankfurter Subkultur Ende der 1990er Jahre unter verschiedenen Pseudonymen prägte. In Szenekreisen genießt er einen nahezu mythischen Ruf – eine Legende, deren Sets nur selten live zu erleben sind. Umso mehr freuen wir uns, diese besondere Gelegenheit zu nutzen, Martin B. endlich wieder auf der Bühne präsentieren zu können.

Kosmik Kat und Mainod Team freuen sich auf Euch - wir sehen uns auf dem Tanzparkett!

 

Sonntag, 3. November 2024, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat | Einlass 16 Uhr
Mainod - Café Restaurant Hotel, Batterie, 65929 Frankfurt Höchst Eintritt:

Sonntag, 3. November: OF/ Spuren der nationalsozialistischen Zeit - eine Stadterkundung

(Andrea)

Erst "Die Ermittlung", dann das Lager Katzbach in den Adlerwwerken und heute die Stadtrundfahrt. Danach widme ich mich erstmal wieder anderen Themen, denke ich. Aber die Tour mit der Geschichtswerkstatt wollte ich schon lange machen, jetzt bin ich angemeldet: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, heißt es im Talmud. Mittlerweile liegen über 214 von über neunzigtausend Stolpersteinen, die der Kölner Künstler Gunther Demnig zur Erinnerung an die Opfer des NS-Terrors seit 1996 europaweit in 1.800 Kommunen verlegt hat, in Offenbach. Um das Schicksal einiger dieser Menschen, aber auch um Zwangsarbeiter, politisch Verfolgte und andere Opfer soll es bei der Stadtrundfahrt der Offenbacher Geschichtswerkstatt und der VHS Offenbach am Sonntag, 3. November, von 14 bis ca. 17 Uhr gehen. Mit dem Bus Orte in Offenbach angefahren, die 1933 bis 1945 während des Naziregimes eine Rolle gespielt haben, Aktive der Geschichtswerkstatt informieren während Fahrt über Orte und Gebäude, in denen die Gestapo ihre Gegnerinnen und Gegner einsperrte und verhörte, wo die SS und ihre Helferinnen und Helfer Wohnungen und Geschäfte der jüdischen Bevölkerung demolierten und plünderten, wo auf Scheiterhaufen Bücher verbrannt wurden oder Zwangssterilisationen von Offenbacher Frauen und Männern vorgenommen wurden. Thematisiert werden auch die Betriebe, in denen Menschen aus Russland, Polen, der Ukraine, Italien und anderen Ländern Zwangsarbeit verrichten mussten. Die Fahrt führt aber auch zu Orten, an denen sich Menschen organisierten, um Widerstand gegen das Regime zu leisten. Eine Anmeldung bei der VHS unter der Kursnummer A1011FU ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Sonntag, 3. November: Of/ The Apprentice

(Andrea)

Nic gibt Gas, bei dem Programm diesen Monat könnte ich in den Filmklubb ziehen: "Der Aufmacher zum Sonntagsfilm im Filmklubb! Jeden Sonntag Hammer Film Ein Film der zeigt warum Donald Trump zu dem geworden ist der er ist. THE APPRENTICE gibt Einblick hinter die Kulissen des amerikanischen Imperiums. Er zeigt den Machtaufstieg des jungen Donald Trump durch einen faustischen Deal mit dem einflussreichen Anwalt und politischen Fixer Roy Cohn. Einlass: 11.30 Uhr Beginn: 13.00 Uhr Ort: Filmklubb Es werden Speisen und Getränke angeboten.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Montag, 04. November: Kasi

(Martin)

Kasi ist Frankfurter Bub, genauer – er kommt aus Bockenheim und lebt jetzt in Freiburg. Von dort hat die Karriere Fahrt aufgenommen! 

Keiner kennt Kasi? Nach diesem Jahr eher unwahrscheinlich. Denn er ist ab jetzt auf der Überholspur! Seine erste Headlinertour war restlos ausverkauft. Seine erste EP hat bereits über 11 Millionen Streams und sein beschwingt-melancholischer Indie Pop mit lässigen Rap-Einflüssen hat das Publikum auf den Festivals im Sturm erobert. 

Ob das Southside, Deichbrand oder Reeperbahnfestival. Kasi kennt man jetzt. Vor allem nach seiner Veröffentlichung „immatrikuliert“, die am 17. November letzten Jahres erschien und blitzschnell bei TikTok durch die Decke ging. Eine Millionen Views und unzählige neue monatliche Hörer:innen bei Spotify sind der Beweis.


Nachdem er Ennio und BADCHIEFF auf ihren Touren begleitet hat, fährt der charmante Newcomer 2024 höchstpersönlich auf große Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dafür macht er direkt den Führerschein! Fast alle Konzerte der Deutschlandtournee sind ausverkauft – für Frankfurt gibt’s noch ein paar Tickets – und zwar hier: 

https://zoomfrankfurt.com/programm/kasi-2024

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
Foto: © Antonius Kauf

Dienstag, 05. November: Say Yes Dog

(Uwe)

Die Elektro-Pop-Truppe stellt ein brandneues und vielschichtigstes Album vor: Im Schmelztiegel von Independentmusik und Synth-Pop haben auf „DRÄI“ alle Schattierungen von Say Yes Dog ihre schönste Form gefunden. Musik für ausgelassenen Tanz trifft auf sanfte und bisweilen pochende Melancholie.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Mittwoch, 06. November: Ist Ist

(Uwe)

Eine Post Punk Band aus Greater Manchester nennt sich IST IST. Das erhöht in jedem Fall schon einmal die Aufmerksamkeit, wenn man sich durch das Zoom-Programm klickt. Eigentlich wollten sie sich DAS IST nennen, das klang denen gemäß ihrer Fanpage aber zu industriell. 

Established in late 2014, IST IST have forged a formidable reputation on the back of uncompromisingly intense live shows … The band released their much-anticipated third album, ‘Protagonists’ in 2023 to huge acclaim, performing to a sold out O2 Ritz in hometown Manchester on the same night. The album charted at an antagonising #41 in the UK album chart …

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Homepage Zoom

Mittwoch, 06. November: Schröder + mit Dmitrij Kapitelman

(Uwe)

Mit dem ukrainischen Autor Dmitrij Kapitelman setzt der Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder seine neue vierteilige Reihe „Schröder +“ in der ROMANFABRIK fort, die er kuratiert und moderiert. Ausgewählt hat er dafür nicht aktuelle Neuerscheinungen, sondern von ihm besonders wertgeschätzte Autorinnen und Autoren, deren bestimmte biographische Erfahrungen sich auf besondere Weise in ihrem literarischen Werk widerspiegeln. Es geht Schröder um die Verbindung von Werkschau und Porträt.

Sein Gast Dmitrij Kapitelman wurde als Sohn eines jüdisch-ukrainischen Mathematikers und einer moldawischen Mutter in Kiew geboren. Er kam 1994 als so genannter Kontingentflüchtling mit seinen Eltern nach Deutschland. Sein Buch "Eine Formalie in Kiew" (Hanser Verlag) erzählt vom Versuch, deutscher Staatsbürger zu werden, von den damit verbundenen bürokratischen Hürden und emotionalen Verzweigungen.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Christian Werner

Donnerstag, 7. (Uraufführung) bis Samstag, 9. November: Sheela

(Martin)

Fabrice Mazliah - Tanz

"Sheela" ist die Adaption eines Stückes, das 2021 für das Ballett der Opéra National de Lyon entstand. Choreograf Fabrice Mazliah schafft mit sechs Performerinnen ein Stück, das sich ganz auf deren Stimmen, die gemeinsame Präsenz und das Potenzial einer entfesselten Gemeinschaft konzentriert. 

Inspiriert von historischen Arbeitspraktiken, bei denen das Singen die körperliche Arbeit begleitete, knüpft "Sheela" an eine Improvisationsaufgabe an, in der sich die Tänzerinnen ihrer bloßen Präsenz gewahr werden. Sie setzen sich einander aus und lernen voneinander, indem sie ihre Stimmen und ihren Gesang, ihre persönlichen Bewegungen und Hintergründe in der Gruppe teilen.

"Sheela" macht ein Echo dieser Bewegungsspuren hörbar und fragt: Wer beziehungsweise was zeigt sich dem Publikum in einem ineinanderfließenden, weiblich gelesenen Corpus, in dem die einzelnen Personen sich zu einem größeren Ganzen zusammenfinden und den Blick auf ihre Körper zurückwerfen?

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/481916

Donnerstag, 7. – Samstag, 9. November um jeweils 19.00h
Tanz im Mousonturm/Frankfurt LAB (Gallus)
Foto: © Agathe Poupeney

Freitag, 8. & Samstag, 9. November: Soft Offer

(Martin)

Angela Alves - Tanz

Angela Alves ist Behindert. Ab und zu entzündet sich ein Nerv in ihrem Gehirn und dann kann sie zum Beispiel nicht mehr gut sehen, gehen, fühlen. Sie fragt sich, warum Behinderte Menschen immer dann sehr viel Anerkennung erhalten, wenn sie gegen ihre Erkrankung ankämpfen und sich besonders viel Mühe geben, konkurrenzfähig, verfügbar und sexy zu wirken. 

Angela Alves will nicht kämpfen – schon gar nicht gegen sich selbst. Sie will nicht wegen oder trotz ihrer Behinderung produktiv sein (dürfen). Sie will einfach arbeiten, mit dem, was da ist. Mit den unverfügbaren Körpern, die gegen die Glorifizierung von Selbstausbeutung Widerstand leisten, indem sie sich der Unvorhersehbarkeit hingeben und dort aufweichen, wo sie sich selbst und anderen mit Härte begegnen. 

This is a Soft Offer.

Mit ihrer gleichnamigen Soloperformance hat es Angela Alves 2019 direkt in die Schlagzeilen von renommierten Kulturmagazinen geschafft. 

Sechs Jahre nach der Premiere kehrt sie zu dieser Arbeit zurück und unterzieht sie einer Neubetrachtung: Wie schauen wir 2024 auf „diverse Körper“ im Tanz? Wer lacht über wen? Und dürfen jetzt auch alle wirklich überall mitmachen?

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/481919

Freitag, 8. und Samstag, 9. November um jeweils 20.00h
Tanz im Mousonturm
Foto: © Gerhard F. Ludwig

Freitag, 8. November, bis Sonntag, 9. November: OF/HU/FFM Im Dunklen sehn

(Andrea)

Ach, schade, ich bin familienmäßig eingespannt, sonst würde ich hingehen: Vom 8. bis 10. November 2024 befragt »Im Dunkeln Sehn« in einem erweiterten mediengesellschaftlichen Rahmen die künstlerisch und filmisch formulierte Kritik an den Ermittlungen von rechtsextremen Gewalttaten in Deutschland seit den 1960er-Jahren und an der tatenlosen Kultur der Gleichgültigkeit. Am 4. November 2011 hat sich der NSU selbstenttarnt und damit einen vielfachen Schock ausgelöst. Die rassistisch motivierten, rechtsextremen Morde in München, Halle und Hanau und unzählige weitere Taten wurden erst im Nachgang in ihrem tatsächlichen Ausmaß erkennbar. Künstler_innen und Filmschaffende springen immer wieder in die Bresche und beginnen dort mit ihren Mitteln zu arbeiten, wohin die Behörden nicht vordringen, wo Leugnung und Kriminalisierung der Opfer und ihrer Familien in der breiten Öffentlichkeit und vor Gericht vorherrschen. Sie legen eine »Inventur des Ignorierens« (Natascha Sadr Haghighian) frei, suchen alternative Formen und Perspektiven, tun sich in Ausstellungsprojekten und Netzwerken zusammen.

Im Dunkeln sehen heißt sich Erfahrungen zuwenden, die für manche offensichtlich und andere unterschwellig den Alltag prägen, heißt Strukturen aufspüren, die in Institutionen wirken, die spalten, ausgrenzen und verletzen. Im Dunkeln sehen ist aber auch ein besonderes Angebot des Films: im Kino spannt sich ein Raum der Auseinandersetzung, der Hinwendung und Distanzierung auf; hier im Dunkeln sehen und hören wir konzentrierter zu, finden Zeit für neue Fragen, nehmen Kritik und alternative Gestaltungskräfte wahr.

Wir laden ein, gemeinsam Filme zu sehen und nachzudenken. Es kommen die Filmemacher_innen Hatice Ayten, Aysun Bademsoy, Cana Bilir-Meier, Pary El-Qalqili und Christiane Schmidt, Pınar Öğrenci, Natascha Sadr Haghighian und Julian Vogel; als weitere Gäste werden Kathrin Brinkmann, Annett Busch, Daniel Fairfax, Duygu Gürsel, Angelika Levi, Luise Schröder, Vassilis Tsianos, u.a. erwartet.

Freitag, 8. November 2024, Kinopolis Hanau
18 Uhr: Spuren – Die Opfer des NSU (Aysun Bademsoy, 2019) Vorführung in Anwesenheit der Regisseurin und weiteren Gästen, ​anschließend Empfang
Samstag, 9. November 2024, HfG Offenbach (Aula) 9:30–20 Uhr: Filme von Hatice Ayten, Serap Berrakkarasu und Gisela Tuchtenhagen, Cana Bilir-Meier, Mareike Bernien und Alex Gerbaulet, Sefa Defterli, Pary El-Qalqili und Christiane Schmidt, Pınar Öğrenci, Natascha Sadr Haghighian, Navina Sundaram, Želimir Žilnik, u.a.; Screenings mit Gesprächen und Beiträgen der Filmemacher_innen und weiterer Gäste; Info- und Leseraum.
Sonntag, 10. November 2024, Frankfurt 11:30 Uhr: Kino im DFF: Former East / Former West (Shelly Silver, 1990), Filmgespräch mit Angelika Levi u.a. 14 Uhr: Mal Seh’n Kino: Ausschnitte aus Einzeltäter Teil 3: Hanau (Julian Vogel, 2023), Werkstattgespräch mit Filmteam und Akteur_innen vor und hinter der Kamera 19 Uhr: Pupille – Kino in der Uni: Lehrerzimmer (Ilker Çatak, 2023) ​

Alle Filme in Originalfassung, zu weiten Teilen mit englischen Untertiteln.

Freitag, 8. November: Of/ Adieu Cherie

(Andrea)

Desolé, auch diesen wunderbaren französischen Film plus lecker Essen werde ich leider verpassen: "Adieu Chérie – Trennung auf Französisch“mit Bœuf bourguignon, Kräuterseitling & Schwarzwälder Kirschtorte. Zum Film: Unter der Regie von Philippe Lefebvre („Willkommen im Hotel Mama“) liefern sich in „Adieu Chérie – Trennung auf Französisch“ zwei herausragende Charakterdarsteller ein Beziehungsduell mit allen Schikanen: Karin Viard („Verstehen Sie die Béliers?“) und Franck Dubosc („Die Rumba-Therapie“) verleihen ihren Figuren Verletzlichkeit und emotionale Tiefe – und gleichzeitig agieren sie als großartige, ungemein mitreißende Komödianten. Das Drehbuch schrieb Lefebvre zusammen mit der vielfach ausgezeichneten Schriftstellerin Maria Pourchet, die 2021 mit ihrem Roman „Feu“ auf der Auswahlliste für den Literaturpreis Prix Goncourt stand.

Wir durchleben diese schmerzliche wie köstliche Trennung natürlich mit französischem Gaumen. Das bedeutet kulinarisch nicht weniger als Bœuf bourguignon mit Pilzen und Rotwein zur Hauptspeise und eine Kräuterseitling-Pfanne mit Salsa für die Vegetarier. Beide Gerichte werden jeweils mit Süßkartoffelstampf und Wildkräutern serviert. Zum Nachtisch kredenzen wir – diese kleine Chérie-Anspielung muss uns diesmal gestattet sein: Schwarzwälder Kirschtorte! … während als Amuse-Gueule eine Mini-Spinat-Schafskäse-Quiche den Abend gemeinsam mit einem Glas Sekt eröffnen werden. 
Bon appétit, Chérie! Getränke & Speisen ab 18.30 Uhr Tickets: www.kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach 

Sonntag, 10. November: Der Zauberlehrling

(Martin)

Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins vom Frankfurter Kinderschutzbund

Der Frankfurter Kinderschutzbund wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt, er setzt sich für die Rechte der Kinder ein, für ihren Schutz vor Gewalt und für die Bekämpfung von Armut. Nötig ist diese Arbeit: Im vergangenen Jahr zählte die polizeiliche Kriminalstatistik 16 375 Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5 Prozent bedeutet. Dunkelfeldforschungen gehen davon aus, dass etwa jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlitten hat.

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben zeigt eine Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins des Frankfurter Kinderschutzbundes. 

Der Zauberlehrling: Eine magische Inszenierung von Goethes Ballade für die ganze Familie. Begleitet von Klaviermusik erleben große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer das Abenteuer des Zauberlehrlings, seines Hexenmeisters und dessen Katze Cornelia und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt und seine Wahrzeichen. 

Volksbühne im Großen Hirschgraben
um 17.00h
Zeichnung © Philip Waechter

Bis 10. November: Ausstellung Rest in Soil, in Water, in Waithood

(Daniela)

Die Ausstellung präsentiert die erste Ausgabe des WAITHOOD Magazins, die sich mit der Idee des Ruhens als einem wichtigen Aspekt der gegenwärtigen Schwarzen Erfahrung in der Welt beschäftigt.

Die erste Ausgabe des Magazins WAITHOOD ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von 14 Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Denker:innen und Produzent:innen aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora, die ihre Ideen mit der Welt teilen, indem sie sich mit zeitgenössischer Kunst, dem urbanen Raum und den Bedingungen des Lebens in der Welt als rassifiziertes Subjekt auseinandersetzen, das sich der Prekarität bewusst ist, die die Welt für Schwarzen und Braunen Kunstschaffenden bereit hält. Das Magazin zeigt daher neue Wege auf, durch die andere Zukünfte vorstellbar werden, und präsentiert, wie die Autor:innen die erforderliche Arbeit leisten, um eine reale, lebendige und allgegenwärtige Schwarze Alltagssprache zu schaffen, die alt, jung, queer und in Bewegung ist! 

Um diese innovative Publikation zu feiern, lädt WAITHOOD die Künstler:innen
Ava Binta Giallo und Markus Zimmermann ein, den Ausstellungsraum in einen Ort des Versammelns, des Ruhens und des Träumens von einer befreiten Zukunft zu verwandeln.

Das Magazin wird während der Ausstellungsdauer zum Erwerb erhältlich sein.

Details zur Ausstellung:
Ausstellungstitel: Rest in Soil, in Water, in Waithood
Ausstellung: 7. September bis 10. November 2024
Künstler:innen: Ava Binta Giallo, Markus Zimmermann
Kuratorin: Ana Raquel Machava
Ort: basis e.V., Gutleutstrasse 8-12, 60329 Frankfurt

(c) WAITHOOD - Issue 1 cover © Neec Nonso, 279 x 210 mm, designed by Ahomé Studio

Samstag, 16. November: 11 Jahre julakim – Bergfest in bLuzLand (Release-Konzert)

(Daniela)

Julakim habe ich vor ein paar Jahren auf einer sehr kuriosen Veranstaltung kennengelernt. Ich habe mich all die jahre gefragt, was aus der jungen Musikerin geworden ist. Schade, dass ich heute bei ihrem Releasekonzert nicht dabei sein kann, zumal ich auch den "Gährungsraum" von Pramila (noch) nicht kenne.

julakim feiert 11 Jahre auf der Bühne mit einem besonderen Bergfest und lädt ein, die Dualität ihres neuen Albums bLuzLand zu erleben – und selbst mitzugestalten. Das Album, als Schallplatte und Kassette veröffentlicht, vereint Musik, Kunst und Philosophie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. In bLuzLand geht es um Licht und Schatten, Inneres und Äußeres, Freiheit und Begrenzung. Mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Rock, Pop, Punk, Funk und MPB (musica popular brasileira) und interaktiven Kunstinstallationen wird das Publikum in eine faszinierende Welt verführt und zum schillern gebracht.

Das julakim Trio (Oliver van Thiel an den Drums, Tim Rilke am Bass und julakim an Gesang und Gitarre) performt die Schallplatte live, unterstützt von schillernden Musikvideos und Installationen. Das Publikum erwartet zudem die interaktive bLuz?-Landkarte, die bLuz!-Antenne und der bLuz.-Würfel, die das zentrale Thema der Dualität greifbar machen.

Das mayer49, das von Pramila alias Projektionista und Hans Boeffgen in diesem Jahr initiiert wurde, versteht sich als Gärungshaus und bietet den perfekten Rahmen für dieses Event.

mayer49, Robert-Mayer Str. 49, Frankfurt
Einlass: 19h / Beginn: 20h
Eintritt: 10 EUR (nur Abendkasse)
https://julakim.de/11-jahre/#16/11

Sonntag, 17. November: Pfosten Rettet

(Uwe)

Eintrachtfans aufgepasst (wegen dem Nachnamen des erstgenannten Podcasters): Alex Grabowski und Dennis Schmitz reden zweimal pro Woche über Fußball. Ihr Podcast heißt “PFOSTEN RETTET!“ und in diesem beleuchten sie die Fußballwelt aus unterhaltsamen Perspektiven. Durch die Einbindung verschiedener fußballthematischer Rätsel binden sie die Zuschauer ein. So wird das ein Abend mit Fußballleidenschaft und Interaktivität.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Freitag 22. + Samstag 23. November: REFRAKTO 2.0

(Daniela)

A journey into mystic dimensions
Den Sorte Skole (music) - Vertigo (light) - Martin Lücker (organ)


REFRAKTO wurde 2020 aus Anlass der Luminale für die Frankfurter Katharinenkirche geschaffen und wegen des Lockdowns dort erst im November 2022 uraufgeführt. Musik und maßgeschneiderte LED- und Laser-Mapping-Technik traten in einen Dialog mit dem architektonischen Raum. Musikalische Spuren von Religionen, moderne Technologie, Sound, Lichtinstallationen und Laser-Mapping formten sich zu einem immersiven audiovisuellen und synästhetischen Erlebnis. "Es war außergewöhnlich. Wirklich himmlisch. Wie ein Trip, nur ohne Drogen. Ergreifend und wahrhaft spirituell." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Mit REFRAKTO begeben sich die Künstler auf eine Klangreise, die Klangfragmente verschiedenster spiritueller Traditionen und Praktiken einbezieht. Was passiert, wenn der Kontext religiöser Äußerungen aufgelöst wird? Was, wenn ein gregorianischer Chor mit einem Schamanen aus dem Kongo in einem optisch verzerrten Kirchenraum singt? Die Klangfragmente reflektieren verschiedenste Traditionen und Praktiken. Die Musik besteht aus Samples religiöser und spiritueller Musik, die in den letzten sieben Jahrzehnten aufgenommen wurden: von Feldaufnahmen indigener Stammeszeremonien, Sufi-Gesängen, benediktinischen Chortraditionen, einem Kirchenchor aus Dakar, Inkantationen einer maronitischen Nonne aus dem Libanon, bis hin zu zeitgenössischer experimenteller elektronischer Musik. REFRAKTO verbindet Musik, Klang, Licht und Raum zu einem rauschhaften Gesamtkunstwerk.

Über die Künstler
Den Sorte Skole sind mit vielen Kunst- und Musikpreisen ausgezeichnete Künstler aus Kopenhagen. Sie weben tausende von Samples zu einem dichten hypnotischen Soundtrack, der zu psycho-akustischen Hörreisen einlädt.
Das Lichtkünstler-Kollektiv Vertigo arbeitet für Musik- und Theaterproduktionen, in und um Museen (u.a. Louvre/Paris) und für die Industrie.
Prof. Dr. Martin Lücker ist nicht nur Musiker, sondern auch ein großer Vermittler klassischer wie zeitgenössischer Orgelmusik und bietet seit vielen Jahren zwei Mal die Woche "Orgelvespern" für jedermann an

St. Katharinenkirche
An der Hauptwache 1
60313 Frankfurt am Main

22.11.24, 20 Uhr Kartenvorverkauf
23.11.24, 19 Uhr Kartenvorverkauf
23.11.24, 21 Uhr Kartenvorverkauf

Samstag, 23. November: OF/ Faithless

(Andrea)

Irgendwann in den 1990ern habe ich Faithless in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg live erlebt und das Konzert zählt zu meinen persönlichen Top Ten-Konzerten. Auch, weil die Band nicht aufhören wollte, ständig kamen sie wieder raus, gaben Zugabe um Zugabe und sorgten für jede Menge Glückshormone. Das Erlebnis lässt sich kaum toppen, zumal Frontmann Maxie Jazz am 23. Dezember 2022 verstorben ist. Es scheint sich Ersatz gefunden zu haben oder eben auch nicht, ich lese, dass die beiden verbliebenen Sister Bliss und Rollo bei den Konzerten seinen Spirit wieder aufleben lassen. Ich bin gespannt und freue mich schon sehr auf den Abend in unserer Offenbacher guten Stubb.

Stadthalle Offenbach, Waldstraße, Offenbach 

Samstag, 23. & Sonntag, 24. November: Bullshit

(Martin)

She She Pop - Performance

Das ist Bullshit: Ein Slang-Begriff für etwas, das falsch ist, diskreditiert, also Unsinn. Oder etwas, das erfunden ist, fake, irreführend, eine Täuschung. Auf leerer Bühne finden sich die Performer*innen im endlosen Loop einer Verkaufsshow wieder. Hier ist nichts – und doch ist alles im Angebot. 

Unaufhörlich dreht sich die Spirale um She She Pop als Verkäufer*innen der Wirklichkeit, immer weiter geht ihre Suche nach etwas, dem sie noch einen Wert beimessen können, nur um es dann zu verramschen. Können sie die Wirklichkeit noch mit ihren Sinnen erfassen, mit Worten beschreiben? Ist sie noch zu retten? Hält irgendetwas dem Ausverkauf stand? 

She She Pop haben die Orientierung verloren. Die Zentralperspektive, aus der sie gelernt haben, irgendein Ziel ins Auge zu fassen, ist aufgelöst. Zusammen mit den Zuschauer*innen befinden sich die Performer*innen in einem Zustand des freien Falls. Eine Lücke tut sich auf zwischen Ereignissen und den Worten, die sie beschreiben. Und in diesen Abgrund fallen sie tiefer und tiefer.

In „Bullshit” stellen sich She She Pop mutig dem Verlust der gemeinsamen Wirklichkeit. Die Performer*innen erkennen an, dass sie nichts wissen und dass selbst die poetische Realität des Theaterraums in Mitleidenschaft gezogen ist. So versuchen sie die Blase ihrer Wahrnehmung zu verlassen, um andere Größenverhältnisse anzunehmen, andere Farben zu sehen, sich wie die Fledermaus mit Echolot zu verständigen, und sich in absoluter Dunkelheit wieder zu finden. Sie stellen sich andere Sichtweisen vor, sie verschreiben sich der Unsicherheit und widmen sich dem Verlernen. 

Wird es ihnen noch gelingen aus dem Chaos ein Erlebnis zu formen, Bedeutung in der Zufälligkeit zu finden, Sinn zu stiften im Durcheinander der Möglichkeiten – oder als letztes Mittel den Bankrott zur Komödie zu erklären?”

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/483028

Samstag, 23. Um 20.00h und Sonntag, 24. November um 18.00h
Performance im Mousonturm
Foto: © Ben Krieg

Sonntag, 24. November: FAÇADE (79. Naxos Hallenkonzert)

(Martin)

Ensemble Phoenix Basel

Façade – an Entertainment vereint die schillernde Begleitmusik William Waltons mit den surrealistisch-lautmalerischen Gedichten der englischen Poetin Edith Sitwell, vorgetragen von dem renommierten schottischen Stimmkünstler und Schauspieler Graham F. Valentine. 

Mit ihrem Freiheitsstreben kämpfte sie gegen die viktorianische Doppelmoral und provozierte in den 1920er Jahren so manchen Skandal. Heute bedroht das Erstarken rückschrittlicher Kräfte wiederholt unsere demokratischen Werte. Für frischen Mut sorgen im Programm des Ensemble Phoenix Basel zwei neue, explosive Ensemblewerke der Komponistinnen Asia Ahmetjanova und Charlotte Torres.

Programm:

  • William Walton: „Façade – an Entertainment“ (1922) für Sprecher und Ensemble, nach Gedichten von Dame Edith Sitwell
  • Asia Ahmetjanova: „Fledermäuse und Ikonen“ (2024, Deutsche Erstaufführung)
  • Charlotte Torres: „Ton tonton tond ton thon et d’autres tons“ (2024, Deutsche Erstaufführung)

Ensemble Phoenix Basel:
Jürg Henneberger – Musikalische Leitung
Graham F. Valentine – Stimme

Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Sonntag, 24. November um 18.00h
Naxos Halle

Samstag 26. November: "Die fabulösen Kalem'Brothers: Spelunkenmusik

(Daniela)

Eine explosive Mischung aus Folk, Rockabilly, Jazz und Wirrsinn.
Die 4 fabulösen Kalem Brothers sind fröhliche Bürger der maritimen Bergnation Wirrgisien.
Mit Spielfreude, Fiddle, Kontrabass, Mandoline, Gitarre, Gesang und irgendetwas rhythmischem gehts wild gediegen zur Sache.
Beinahe alle ihrer traditionellen Lieder sind selbst erfunden und werden zumeist in deutscher Sprache wiedergegeben.
Allem Hintersinn zum Trotze handelt das Programm vom ganz normalen Leben zwischen Gefängnis, Seemannsgarn und verlorener Liebe.
Ein paar gründlich umgebaute Perlen der Musikgeschichte runden alles ab.
Wie sich das anhört? Kommt vorbei...
Auf gemeinsames Feiern freuen sich die fabulösen Kalem' Brothers und der Club Voltaire. www.youtube.com/watch?v=uRBB42QbWp0

Beginn 20:00 Uhr, Eintritt frei
verein club voltaire e.V., Kleine Hochstraße 5

Samstag 30. November: ON & ON mit den DJs DANNY SON & KOSMIK KAT

(Samstag)

Als Pedo die Veranstaltung das letzte Mal gemacht hat wollte ich unbedingt hin, hab es aber nicht geschafft. Ich bin bestimmt nicht die Zielgruppe, will aber heute unbedingt dabei sein!

ON & ON - Die neue Plattform für House-Musik und die House-Dance-Community

20:00    Einführung in House Dance mit Danny Son (kostenfrei)
21:00    Party with Danny Son & Kosmik Kat

"On & On" ist nicht nur der Titel des bahnbrechenden Tracks von Jesse Saunders, der 1984 veröffentlicht wurde und von vielen als die Geburtsstunde der House-Musik bezeichnet wird. Es ist auch der Name einer neuen Partyreihe, die House-Musik in all ihren lebendigen und vielfältigen Facetten zelebriert.

Danny Son und Kosmik Kat haben sich zusammengetan, um House-Musik in Frankfurt eine zusätzliche Plattform mit anderem Ansatz zu geben. Zwar gibt es Partyreihen, die sich der House-Musik verschrieben haben. Allerdings legen Danny und Kosmik Kat den Fokus auf die House Dance Community und auf Spielarten, die ihnen am Herzen liegen und die sie in der hiesigen Clubszene unterrepräsentiert empfinden.

Dazu sagen sie selbst: „Das Ziel von „On & On“ ist es, eine community-orientierte, musikalisch und menschlich vielfältige Tanzfläche zu schaffen, auf der die DJ-Sets zu einer rituellen Performance werden, die Spiritualität und menschliche Verbundenheit fördern.“

Kunstverein Familie Montez | Honsellstraße 7 (Honsellbrücke) | 60314 Frankfurt

Eintritt vor 22 Uhr €10,- | nach 22 Uhr 12€,-

Ab Samstag, 14. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2024 im 20. Jahr

(Martin)

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der eigentliche Weihnachtsgottesdienst! Schon im 20. Jahr wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!? 

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an. 

Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. 

Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“

Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. 

Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA

Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/

Samstag, 14. & Sonntag, 15. Dezember
Samstag, 21. & Sonntag, 22. & Montag, 23. Dezember
jeweils um 20.00h

Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Rebekka Waitz

Bis Sonntag, 8. Dezember: "Ganz große Oper – viel mehr Theater" im DAM Ostend

(Petra)

Wie werden Bühnen in der Zukunft aussehen? Welche Gestalt können diese zentralen Orte der kollektiven kulturellen Begegnung haben? Welche Angebote müssen Opernhäuser und Theater als Orte des öffentlichen Lebens in Zukunft bieten? Diese Fragen stellte die Ausstellung "Große Oper – viel Theater" bereits 2018. In Frankfurt und anderen Städten wurden seither intensive, oft kontroverse Diskussionen um Sanierung oder Neubau von diesen Kulturbauten mit hohem Stellenwert für die Stadtgesellschaft weitergeführt. Das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt nimmt jetzt den Faden wieder auf, vergleicht die Entwicklungen in verschiedenen Städten und stellt auch zwei aktuelle best-practice-Beispiele vor. Ebenso nimmt die Ausstellung die Standortvarianten für Oper und Schauspiel in Frankfurt am Main in den Blick.

Ganz große Oper – viel mehr Theater, Ausstellung, Ort: Deutsches Architekturmuseum (DAM) im Ostend, Adresse: Henschelstraße 18, Eröffnung mit Dr. Ina Hartwig und Andrea Jürges, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung Öffnungszeiten: dienstags – sonntags 11 - 18 Uhr) Eintritt: 5 (3) Euro

Bis Ende Dezember: The Frankfurt Prototype am Senckenberg

(Petra)

Noch eine illustre, spannende Kooperation ist am Senckenberg Museum zu besichtigen bis zum Jahresende: Ein Pilotprojekt, das erstmals die Lehre von Architektur und Kunst zusammenführen will, um die Potenziale beider Disziplinen zu kombinieren (hier zu sehen das Visual zum Entwurf). Eine kleine öffentliche Markthalle im Erdgeschoss, Wohn- und Arbeitsräume für Studierende im ersten Stock und ein grüner "urbaner Filter" – das erwartet Euch im experimentellen Gebäude "The Frankfurt Prototype", das jetzt im Innenhof des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt zu sehen und zu begehen ist. Entworfen haben es Studierende der Städelschule und der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) zusammen mit Ingenieuren und Architekten sowie Forschenden der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die beratend zur Seite standen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, wie eine neue urbane Bautypologie aussehen kann, die bezahlbar und nachhaltig ist und den sozialen Zusammenhalt fördert. Für den Bau wurden wiederverwendeter Stahl und gebrauchtes Schalungsholz verwendet, um die CO2-Emissionen beim Bauen möglichst gering zu halten. Die kleine Markthalle, das "öffentliche Wohnzimmer" im Erdgeschoss, soll als Theaterbühne, Kino, Ausstellungsort und als Markt genutzt werden, wo nachhaltige landwirtschaftliche Produkte angeboten werden und über die Lebensmittelversorgung der Stadt diskutiert wird. Die oberen Etagen bestehen aus modularen vorfabrizierten Wohneinheiten, die mit gebrauchtem Schalungsholz aus dem Betonbau verkleidet sind und – anders als die üblichen Wohncontainer – flexibel miteinander verschaltet werden können, um verschiedenste Wohnbedürfnisse zu befriedigen. Hier ziehen die temporären Arbeitsräume des "Center for Contemporary Arts Afghanistan (CCAA)" aus Kabul ein, eine Initiative des afghanischen Malers und ehemaligen Direktors des CCAA, Rahraw Omarzad, der mit zwanzig seiner Studierenden in der Nähe von Frankfurt im Exil lebt. Eine "grüne urbane Filterwand" führt radikalere Visionen der Studierenden für ein Leben mit und in der Natur vor.

The Frankfurt Prototype, Ort: Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, Adresse: Senckenberganlage 25, Öffnungszeiten: täglich 10 - mindestens 18 Uhr, Programm mit Kino, Theater auf Instagram unter "frankfurtprototype"

Bis Ende Dezember: MISERY im Stalburg Theater

(Daniela)

Ich freue mich auf die Premiere von MISERY im Stalburg Theater. Ich bin zwar überhaupt kein Stephen King Fan und habe auch kein einziges Buch von ihm gelesen, aber ich bin ein großer Fan von Anja Kimmelmann, die mich mit ihrem Stück "Monika Haeger - inside stasi" total in den Bann gezogen hat und von Jochen Doering schon sehr lange, den ich nicht nur als Ritter Rost oder Zeynep toll fand, sondern vor allem in seiner Rolle in "Hass". Abgesehen von den beiden Schauspielern, führt Rainer Ewerrien Regie!

Das Stalburg Teater schreibt: 

MISERY - Nach dem Roman von Stephen King

Warum soll es denn auch nicht mal bei uns ein wenig gruseln? Das bietet sich doch an, gerade in dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Stalburg'schen Gemäuer, neben dem sich unser Theater befindet. Wohlan, dachten wir uns, dann tun wir es.

Nach kurzer Suche fiel uns dank des Verlags Ahn & Simrock ein Stoff zwischen die knochigen Finger, der sich bestens für einen schaurigen Theaterabend eignet. Sie wissen, es ist die Geschichte des Schriftstellers Paul Sheldon, der in den Bergen Colorados verunglückt und schwer verletzt in die Fänge der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes gerät – zufälligerweise "sein größter Fan", wie sie sagt. Ein Umstand, der Sheldon fast zum Verhängnis wird.

Ihr Debüt auf der Stalburg-Bühne gibt Anja Kimmelmann als Annie, in der Rolle von Paul sehen Sie den uns bestens vertrauten Jochen Döring. Die Regie lag in den bewährten Händen von Rainer Ewerrien.

Bis Ende Dezember. Infos und Tickets hier

Stalburg Theater, Glauburgstraße 80, Nordend

Bis Sonntag, 02. März 2025: Ausstellung "Das Anwesende des Abwesenden" im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Seit einigen Jahren entstehen hier immer wieder großartige Ausstellungen in Kooperation unter anderem mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dieses Mal mit dem Institut für Theoretische Physik, Goethe-Universität Frankfurt). Der thematische Faden klingt wie ein Widerspruch: "Das Anwesende des Abwesenden". Atemberaubende Kunstwerke und Wissenschaftsexponate laden zum Staunen und Berührtsein ein. Die Abgüsse von Menschen aus Pompeji, die vor fast 2000 Jahren aus dem Leben gerissen und vom Vulkanmaterial als Negativform erhalten wurden – was lassen sie die Betrachtenden erahnen? Die versteinerten Fußabdrücke prähistorischer Menschen, die vor 3,6 Milionen Jahren entstanden – was sagen sie uns über die Existenz dieser Menschen? Die monumentalen, sakralen Messingbilder von Tierabdrücken des jungen Künstlers Toni R. Toivonen – warum erschüttern sie uns? Der Ausstellungstitel spielt auf die Materie als Präsenz an, in der sich Spuren des Lebenden einschreiben. Dabei werden Exponate räumlich gegenübergestellt, die sowohl aus künstlerischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive die abstrakte Idee einer "Anwesenheit des Abwesenden" in einen erweiterten Denkraum stellt. Die kuratorische Erzählung wird sich bis zum astrophysikalischen Phänomen des Schwarzen Lochs vorwagen. Das Denken über Ausdehnung und Zeit und der Unendlichkeit des Alls liegen ausserhalb unseres menschlichen Vorstellungsvermögens und gleichzeitig öffnet es die Frage nach wer wir sind. Schwebend irgendwo zwischen Unermesslichkeit und Ewigkeit liegt unser Planet. Und für einen winzigen Moment öffnet das eigene Leben ein Fenster. Das Ich erlebt das Wunder der Realität durch die Sinne unseres Körpers. In flüchtigen Augenblicken verbinden wir uns mit der Ewigkeit und geben Spuren des Seins eine materielle Form. Kunst ist da ein Weg.

Die Anwesenheit des Abwesenden, Ausstellung mit: Heidi Bucher, Lawrence Malstaf, Marshmallow Laser Feast, Petra Noordkamp, Claudio Parmiggiani, Toni R. Toivonen und mit Exponaten aus dem Archäologischen Park von Pompeji, dem Prähistorischen Museum Florenz „Paolo Graziosi”, dem Naturhistorischen Museum Wien, dem LWL-Museum für Naturkunde, Münster, der Associazione Gibellina Parco Culturale und mit Luciano Rezzolla, Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt, kuratiert von: Franziska Nori, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Anita Lavorano und Laura Per, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags  - sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr

Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)

Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen.
Die Ausstellungist die erste Retrospektive von  Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.

Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei

Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.

"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei

Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)

In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.

INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier 


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