11.10.2024
Ehrenamt

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In den letzten Tagen habe ich viel über das Thema ehrenamtliches Engagement nachgedacht. Kaum zurück aus dem Vogelsberg, noch etwas erschöpft vom 3:3 der Eintracht gegen die Bayern am Sonntag, war ich die letzten drei Tage auf dem Bundeskongress für kommunale Entwicklungspolitik in Ingelheim und habe dort wieder einmal großartiges Engagement kennengelernt. Vor allem aus kleinen Kommunen, in denen die Bürger:innen selbst aktiv werden und Großes leisten. Hier in Deutschland oder in bzw. mit ihrer Partnerkommune. Das Engagement hat mich tief bewegt.

Als ich morgens auf dem Weg zum Kongresszentrum durch Ingelheim lief, traf ich einen Frankfurter, der mich seinem Freund mit den Worten vorstellte: "Das ist Daniela, die macht in Frankfurt ziemlich viel."… Darüber habe ich in den letzten Stunden viel nachgedacht: Die Ausgehtipps schreibe ich nun schon seit 18. Jahren, glücklicherweise seit einigen Jahren im Team. Das sind pro Woche mindestens 3-5 Stunden, für jeden von uns. Dann gibt es noch das Engagement für unseren Verein Lotte Specht www.lotte-specht.de, da kommen im Monat nochmal einige bis viele Stunden dazu  und dann gibt es noch das Engagement für www.kulturzeiterin.de. Da wir ein neues Projekt planen, kann man aktuell locker noch einmal zehn Stunden in der Woche dazu addieren.  Da kommt einiges zusammen, dann bin ich Mitglied bei pro Asyl („nur“ zahlend), bei Eintracht Frankfurt (da gehe ich „nur“ zur Jahresmitgliederversammlung), Mitglied im Förderverein vom Eintracht Frankfurt Museum (da gehe ich „nur“ bei Heimspielen und zur Weihnachtsfeier hin) und seit 26 Jahren (!) Mitglied bei Bündnis 90 / Die Grünen (nachdem ich jahrelang sehr viel gemacht habe, gönne ich mir hier gerade mal eine Pause).

Aktuell merke ich, dass es mir zu viel wird, weil ich auch im Job engagiert bin und dort etwas bewegen will (Faire Stadtrallye, FAIRKickt bei der EM). Vieles andere bleibt so auf der Strecke: ich lese nur im Urlaub, ich koche maximal einmal pro Woche, ich zahle ohne Ende Mahngebühren, weil ich ständig vergesse, eine Rechnung zu bezahlen, ich investiere viel zu viel für Verträge/Versicherungen etc., weil ich keine Zeit habe, mich da mal richtig einzuarbeiten. Ich gehe zudem viel zu selten zum Sport (stimmt, ich habe oben nicht aufgelistet, dass ich seit Jahren nur noch ein zahlendes Mitglied bei der TG Bornheim bin) und ich sehe meine Familie viel zu selten…

Warum ich das hier schreibe: Bitte habt Verständnis, wenn ich so gut wie nie auf Emails oder sonstige Nachrichten reagiere. Ich lese sie alle und freue ich über Euer nettes Feedback. Bitte habt auch Verständnis, wenn ich nicht alle Tipps aufnehmen kann, die ihr mir schickt. Ich bin oft einfach zu müde und will einfach nur aufs Sofa und stricken… An dieser Stelle daher noch eine Bitte, die die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Eure tollen Veranstaltungen aufgenommen werden können: schickt mir/uns Eure Veranstaltungstipps nicht als PDF’ oder in Form eines Flyers. Wir benötigen kurze, aussagekräftige Ankündigungstexte in einer Worddatei und ein separates Bild. Das würde uns viel Zeit sparen.

Apropos Zeit. Ich muss mich sputen. Das Wochenende ist voll: Heute Sport & Wein (hintereinander, nicht parallel), morgen bin ich mit Uwe im Einsatz beim Concordia Tag. Uwe macht die Turnierleitung und ich verkaufe Kuchen & Salate….  Ich kann aber nicht den ganzen Tag blieben, denn ich will noch kurz zur Eröffnung vom Crespo Haus (Ach, wie gerne hätte ich eine Stiftung) und ich will auch noch unbedingt kurz nach Steinbach düsen, denn dort organisiert mein Vater, der am Montag 86 Jahre alt wird, bereits zum 2. Mal die Senior:innenmesse, zu der über 20 Aussteller kommen. Natürlich macht er das im Ehrenamt. Und er macht nicht nur das: Er betreut seit Jahren sehr intensiv Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan und er organisiert seit über 20 Jahren große Gruppenreisen, viele Jahre lang nach Italien… irgendwoher muss ich das ja haben…

Was auch immer ihr macht, lebt wild! (Sollte sich jemand von Euch ehrenamtlich engagieren möchten, sprecht mich gerne an!)

Daniela

Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team, die sich ehrenamtlich, und auch sie nicht nur für die Ausgehtipps, engagieren: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert Blue Pills am Freitag, 18. Oktober, im Bett. Die Gewinnfrage lautet: Der Buchtitel "Ich bin dann mal weg" ist in die Alltagssprache übergegangen - wen empfiehlt Martin in diesem Monat?

1 x 2 Gästelistenplätze für Planlos am 18. Oktober im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt das Buchmessen-Gegenprogramm in der Friedenskirche?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Seasick Steve am 27. Oktober in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Ich hätte gerne einen signierten Katzentanzkalender, wer soll da dann unterschrieben haben?

2 x 2 Gästelistenplätze für Kelvin Jones am 28. Oktober in der Batschkapp.<die Gewinnfrage lautet: Das wievielte Studioalbum der Stones ist das programmatische. "It´s only Rock`n`Roll."

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antwort bitte an schwoebke@aol.com

Zwei Gästelistenplätze für den Lokal Listener mit Jules in der Romanfabrik am 31. Oktober. Frage: Was ist der beste Song von Placebo (siehe Muisk: Placebo)

SUCHE / BIETE

Der Club Voltaire sucht!
Du kennst vielleicht den Club - oder findest das Konzept interessant - und hast Lust, ab November 2024 als angestellte Kneipenleitung (m/w/d) einen wesentlichen Anteil an der Gestaltung, der Entwicklung und dem Betrieb unserer Kneipe zu übernehmen?  Dann » lies hier weiter oder lade das » Stellenangebot als PDF herunter.
Außerdem könntest du uns unterstützen als Aushilfskraft für den Service (m/w/d) Deine Einsätze wären vorwiegend an Donnerstagen, Freitagen und Samstagen. Erfahrung in der Gastronomie sollte vorhanden sein, Die Details würden wir gern bei einem persönlichen Kennenlernen besprechen.
Kontakt über buero@club-voltaire.de

Spendenaufruf nach katastrophalen Überschwemmungen und Erdrutschen in Bosnien und Herzegowina

(Andrea)

Unsere Nachbarin Emina hat mir den Spendenaufruf geschickt und weil viel viel hilft, lest ihr ihn hoffentlich. Als sie mich ansprach, fühlte ich mich erstmal ertappt, klar, die Hochwasser hatte man in den Nachrichten gesehen und an vielen Stellen gerät die Welt aus den Fugen. Aber, und das ist denke ich, wichtig, Bosnien ist nicht das Ahrtal, aber in der Liste der ärmsten Länder in Europa belegt Bosnien und Herzegowina mit einem BIP pro Kopf von 7.856 US-Dollar Platz 6. Die Menschen stehen vor dem Nichts und können von ihrem Staat nichts erwarten. "Spendenaufruf nach katastrophalen Überschwemmungen und Erdrutschen in Bosnien und Herzegowina. Nach intensiven Regenfällen verursachen Erdrutsche und Überschwemmungen in Bosnien und Herzegowina Chaos. Die Zahl der Todesopfer steigt. Starkregen hat die Flüsse in Bosnien-Herzegowina anschwellen lassen. Viele Häuser wurden überschwemmt. Ganze Dörfer zerstört. Am schwersten betroffen ist das Bergdorf Jablanica, etwa 30 Kilometer nördlich der Stadt Mostar. Dort hatten heftiger Regen und Sturm dazu geführt, dass viel schweres Geröll Häuser unter sich begrub. Die Felsbrocken kamen mutmaßlich von einem oberhalb gelegenen Steinbruch. In dem Bergdorf starben zwölf Menschen an den Folgen von Hochwasser, einer Schlammlawine und Steinschlags. Vier weitere Menschen kamen an anderen überschwemmten Orten in der Umgebung ums Leben. Weitere Vermisste wurden gemeldet. Im Ort Kiseljak etwa 30 Kilometer von Sarajevo standen nach Angaben von AFP-Journalisten am Freitag zahlreiche Häuser, Gärten und Autos unter Wasser. Feuerwehrleute, Polizei und Rettungskräfte waren im Einsatz. Der Bürgermeister von Kiseljak sprach von einer „biblischen Flut“ mit „hunderten überfluteten Häusern“. Quelle: Frankfurter Rundschau Aktivist:innen rufen zum Spendenaufruf aus, jeder Cent hilft! Spenden Sie jetzt:

Bankinstitut: Intesa Sanpaolo Banka BiH
Empfänger: Udruzenje „Pomozi.ba“, dr. Feteha Becirbegovica br.8, 7100 Sarajevo IBAN: BA39 1541802008533048 SWIFT: UPBKBA22
Verwendungszweck: Poplave2024
Alternativ über Paypal: paypal1@pomozi.ba Verwendungszweck: Poplave2024

Freitag 11. Oktober: „MPS – Die Legende lebt“ im Vintage Soundsystem #12

(Daniela)

Jean Trouillet und Dirk von Manteuffel laden zur 12. Ausgabe des »Vintage Soundsystems« ins Pastel ein. Dieses Mal erwartet euch die Vorführung der Dokumentation „MPS – Die Legende lebt“ von Sascha Schmidt und Micha Bojanowski über das legendäre Jazzlabel aus dem Schwarzwald. Sascha Schmidt wird persönlich anwesend sein, um eure Fragen nach dem Film zu beantworten. DJ Jazzmadass sorgt mit Schätzen aus der MPS-Geschichte für die musikalische Begleitung. 

VINTAGE SOUNDSYSTEM #12

Das beschauliche Villingen im Schwarzwald war einst ein Mekka des Jazz, wo Größen wie Oscar Peterson, Duke Ellington und Friedrich Gulda ihre Alben aufnahmen – unter der akribischen Regie von Hans Georg Brunner-Schwer, dem Gründer des legendären Labels MPS (Musik Produktion Schwarzwald). In den zwei Jahrzehnten seines Bestehens brachte MPS rund 500 Platten heraus, die den Jazz weltweit prägten. Der Dokumentarfilm "Die Legende lebt" von Sascha Schmidt und Micha Bojanowski beleuchtet dieses außergewöhnliche Kapitel deutscher Musikgeschichte und bietet eine seltene Gelegenheit, die letzten Zeitzeugen dieser Ära zu hören. Legendäre Musiker wie Charly Antolini, Monty Alexander und Eberhard Weber teilen ihre Erinnerungen an dieses einzigartige Label, das für Perfektion und Pioniergeist im Jazz stand. Eine sehenswerte Doku – mit einem kleinen Wermutstropfen: Meiner Meinung nach wird Joachim-Ernst Berendt, dessen unbestreitbare Verdienste für das Label und den deutschen Jazz bedeutend sind, nicht ausreichend gewürdigt.

Im Anschluss an die Vorführung steht Regisseur Sascha Schmidt für Fragen des Publikums zur Verfügung. DJ Jazzmadass wird den Abend musikalisch mit Perlen aus dem MPS-Katalog abrunden.

Tür & Küche 19:00 | Start 20:00 Uhr
Nach dem Film Musik von Jazzmadass
Eintritt frei
Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei!, 60314 Frankfurt

Freitag, 11. Oktober: Sommerfrische - Wolfram Koch liest, Motettenchor singt

(Martin)

Letzte Woche ist er im letzten Tatort explodiert – jetzt liest Wolfram Koch in voller Präsenz Kurzgeschichten von Anton Tschechow im Dr. Hoch‘s Konservatorium! 

In den frühen Werken, die nicht so bekannt sind, zeigt sich Tschechow als humoristischer und redegewandter Gesellschaftskritiker: Tschechow nimmt den ‚abgewirtschafteten‘ russischen Adel ins Visier und deckt dessen Verlogenheit und Bigotterie auf. Im Kontrast dazu steht das bescheidene Leben der Abhängigen und die riesige Schere im alltäglichen Leben, die die Gesellschaft trennt. 

Wolfram Koch ist einer der meistbeschäftigten Theaterschauspieler im deutschsprachigen Raum. Er erhielt u.a. den Gertrud-Eysoldt-Ring für “Warten auf Godot” am Deutschen Theater Berlin. Für seine Rolle in „Dead Man Working“ (Regie Marc Bauder, 2016) wurde er 2017 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Wolfram Koch spielt in Zürich, Berlin, Hamburg, Bochum und anderswo Theater. In Frankfurt ist er aktuell als Mephisto in Faust 1 + 2 am Schauspiel Frankfurt zu sehen. Das ist Großes Kino – allerdings sind aktuell leider alle Vorstellungen ausverkauft. 

Ergänzt wird die Lesung im Dr. Hoch’s Konservatorium durch Chormusik von Sergej Rachmaninoff, César Cui, Pauline Viardot, Claude Debussy. Es sing das Frauenensemble des Motettenchor Frankfurt. Am Klavier Ruta Rudvalyte, Leitung Thomas Hanelt.

Reservierung: karten@motettenchor-frankfurt.de

Freitag, 11. Oktober um 19.30h: Wolfram Koch liest / Motettenchor singt
‚Sommerfrische‘ im Dr. Hoch‘s Konservatorium / Clara Schumann Saal
Foto: © Veranstalter*in/Wolfram Koch

Freitag, 11. Oktober: The Imperial Mustard, Fren & Low 500

(Andrea)

Ein schönes Package heute im Cave und weil jede der beiden Bands eine Wucht ist, radel´ ich mal hin: Es spielen THE IMPERIAL MUSTARD (Ffm) Improvisationen mit krautrockigen, repetitiven Strukturen, die auch mal funky oder wavig werden können, immer groovend und eingebettet in psychedelisches Ambiente. Der Name ist hier Schall und Rauch, halbsüß und extra-scharf zugleich. http://imperialmustard.de/ fren (Krakow, kenne ich nicht: Polish-Ukrainian Fren erupts onto the scene with a blend of emotionally charged instrumental music, where sublime melancholy naturally coexists with spontaneity, flame and energy. The band is not afraid to fill their long compositions with multilayered complex landscapes, smoothly shifting between dreamlike trances and unbridled dynamics.The band was formed in 2017. Their sound has been lauded as a post-progressive fusion of vintage influences and innovative ideas, drawing comparisons to iconic bands such as Pink Floyd, King Crimson, Änglagård, and Caravan. https://fren.band/ Na und dann meine liebsten Wiederaufgetauchten LOW500 (Ffm) Wann immer man auf LOW500 trifft, ist der Augenblick entscheidend und die jeweilige, dann vorgefundene Konstellation gibt die Richtung des nächsten Momentes vor. Vereint in glaubhafter Wildheit nehmen LOW500 uns an die Hand und führen uns mit jedem Song durch vertraute und unbekannte Soundscapes und liefern immer eines: Die ganze Packung. Liebe. Gewalt. Trauer. Hoffnung. https://www.low500.de/
19.30 Uhr

The Cave, Brönnerstraße, Frankfurt

bis Sonntag, 13. Oktober: Of/ Quattro Stazioni

(Andrea)

"Die Brüder Alessandro Belliero (Sucuk und Bratwurst, Berlin) und Daniel Belliero (Gebrueder, Hamburg) laden zu einer kulinarischen Italienreise ein. An vier aufeinanderfolgenden Tagen servieren die beiden besondere Pizza-Spezialitäten aus dem Steinofen aus vier Regionen vom Norden bis in den Süden Italiens mit einem ganz persönlichen Blick auf kulturelle Besonderheiten in und außerhalb des Landes. Das Projekt Pizza Quattro Stazioni bietet ein einzigartiges Erlebnis, das kulinarische Traditionen und künstlerische Ausdrucksformen miteinander verbindet. Vom 10. bis 13. Oktober 2024 werden die regionalen Pizza-Spezialitäten täglich von 17 bis 22 Uhr in den Interkontinentalen Gärten in der Bismarckstraße 118 in Offenbach in Form einer kulinarisch, performativen Inszenierung, kuratiert durch Alessandro und Daniel Belliero, angeboten. Die besondere Auswahl an Produkten, Ausstattungen, Inszenierungen, musikalischen Untermalungen und eine eigene T-Shirt-Edition ermöglicht es den Besucher*innen, die charakteristischen Zutaten und Zubereitungen jeder Region vor Ort zu erleben. Darüber hinaus spielt das Projekt mit den Verbindungen zwischen kulinarischen Traditionen und kulturellen Identitäten – so nutzen die beiden Brüder ihren eigenen migrantischen Hintergrund als Spielwiese zur Erfindung neuer Ästhetiken. Durch die Präsentation und den Verkauf von Pizza-Spezialitäten aus den verschiedenen Regionen Italiens wird die Vielfalt und Reichhaltigkeit der italienischen Küche hervorgehoben. Diese künstlerisch-kulinarische Reise bietet den Teilnehmer*innen nicht nur die Möglichkeit, neue Geschmacksrichtungen zu entdecken, sondern auch die kulturellen Hintergründe und Traditionen der jeweiligen Regionen kennenzulernen. Alle sind herzlich eingeladen! ​ Pizza Quattro Stazioni ist eine Produktion von Diamant / Museum Of Urban Culture. Kuration: Alessandro und Daniel Belliero mit Unterstützung von Max Brück und Heiner Blum und dem Team der Interkontinentalen Gärten."
– 11.10.24 – Lazio Pizza al pomodoro con rucola e pecorino (veg) Pizza al pomodoro con spianata romana 12.10.24 – Campania Pizza Margherita (Veg) Pizza Marinara 13.10.24 – Puglia Focaccia al pomodoro e aglio (veg) Pizza bianca con le sarde e cipolla jeweils 17-22 Uhr

Internationale Gärten, Bismarckstraße 118, Offenbach

Freitag, 11. Oktober – Sonntag, 02. März 2025: Ausstellung "Das Anwesende des Abwesenden" im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Seit einigen Jahren entstehen hier immer wieder großartige Ausstellungen in Kooperation unter anderem mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dieses Mal mit dem Institut für Theoretische Physik, Goethe-Universität Frankfurt). Der thematische Faden klingt wie ein Widerspruch: "Das Anwesende des Abwesenden". Atemberaubende Kunstwerke und Wissenschaftsexponate laden zum Staunen und Berührtsein ein. Die Abgüsse von Menschen aus Pompeji, die vor fast 2000 Jahren aus dem Leben gerissen und vom Vulkanmaterial als Negativform erhalten wurden – was lassen sie die Betrachtenden erahnen? Die versteinerten Fußabdrücke prähistorischer Menschen, die vor 3,6 Milionen Jahren entstanden – was sagen sie uns über die Existenz dieser Menschen? Die monumentalen, sakralen Messingbilder von Tierabdrücken des jungen Künstlers Toni R. Toivonen – warum erschüttern sie uns? Der Ausstellungstitel spielt auf die Materie als Präsenz an, in der sich Spuren des Lebenden einschreiben. Dabei werden Exponate räumlich gegenübergestellt, die sowohl aus künstlerischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive die abstrakte Idee einer "Anwesenheit des Abwesenden" in einen erweiterten Denkraum stellt. Die kuratorische Erzählung wird sich bis zum astrophysikalischen Phänomen des Schwarzen Lochs vorwagen. Das Denken über Ausdehnung und Zeit und der Unendlichkeit des Alls liegen ausserhalb unseres menschlichen Vorstellungsvermögens und gleichzeitig öffnet es die Frage nach wer wir sind. Schwebend irgendwo zwischen Unermesslichkeit und Ewigkeit liegt unser Planet. Und für einen winzigen Moment öffnet das eigene Leben ein Fenster. Das Ich erlebt das Wunder der Realität durch die Sinne unseres Körpers. In flüchtigen Augenblicken verbinden wir uns mit der Ewigkeit und geben Spuren des Seins eine materielle Form. Kunst ist da ein Weg.

Die Anwesenheit des Abwesenden, Ausstellung mit: Heidi Bucher, Lawrence Malstaf, Marshmallow Laser Feast, Petra Noordkamp, Claudio Parmiggiani, Toni R. Toivonen und mit Exponaten aus dem Archäologischen Park von Pompeji, dem Prähistorischen Museum Florenz „Paolo Graziosi”, dem Naturhistorischen Museum Wien, dem LWL-Museum für Naturkunde, Münster, der Associazione Gibellina Parco Culturale und mit Luciano Rezzolla, Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt, kuratiert von: Franziska Nori, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Anita Lavorano und Laura Per, Eröffnung: 18:30 Uhr, Abendprogramm: Aufführung der Arbeit Shrink von Lawrence Malstaf, Eintritt: heute frei, sonst: 10 (6) Euro, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags  - sonntags: 11 - 19 Uhr, donnerstags: 11 - 21 Uhr

Freitag, 11. – Mittwoch, 16. Oktober: F°LAB – Festival für Performing Arts

(Petra)

Vom 11. bis 16. Oktober lädt das Frankfurt LAB gemeinsam mit den Partnerinstitutionen – Dresden Frankfurt Dance Company, Künstler*innenhaus Mousonturm, Ensemble Modern, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und Hessische Theaterakademie – zur vierten Ausgabe des F°LAB Festival for Performing Arts. An sechs Tagen gibt es 40 Programmpunkte von rund 20 beteiligten Gruppen und Solo-Künstler*innen im Frankfurt LAB, an anderen Orten in der "Kommunikationsfabrik" und im Gallus Viertel sowie auf dem künftigen Kulturcampus in Bockenheim zu erleben.

F°LAB – Festival für Performing Arts, Frankfurt LAB mit Dresden Frankfurt Dance Company, Künstler*innenhaus Mousonturm, Ensemble Modern, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Hessische Theaterakademie, es gibt ein solidarisches Preissystem und einige Veranstaltungen sind kostenfrei, weitere Infos, Programm und Tickets hier 

Freitag, 11. Oktober: Esther Graf

(Uwe)

Momentan verzeichnet die Österreicherin mehr als 60 Millionen Audiostreams, über sechs Millionen Views ihrer Videoclips und über 800k monatliche Spotify-Hörer:innen, die sie in den letzten Monaten sowohl auf ihrer ersten restlos ausverkauften Headliner-Tournee begeistern konnte. Auf ihrem Debütalbum, welches Mitte 2024 erschien, präsentiert sie einen Crossover aus Pop, Punk und Urban-Einflüssen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
Foto: Homepage Zoom

Freitag, 11. Oktober: OF/ Immer wieder Dienstags

(Andrea)

Immer wieder Dienstags immer freitags. Daniel und Pano haben den nächsten Coup ausgeheckt, heute zeigen sie die schwedischen Komödie „Immer wieder Dienstag“ über einen wunderbar launigen Kochkurs, feinste Kulinarik und um perfektes Catering. Ein „Muss man erlebt haben“-Film für uns alle in der Alten Schlosserei.

Ein Film, wie gemacht für unser Kino Kulinarisch: Es sollte eine tolle Party zum 40. Hochzeitstag werden – doch während der Feier entdeckt Karin, dass ihr Ehemann Sten sie betrügt. Am Boden zerstört, trifft sie zufällig ihre frühere Mitschülerin Monika. Nach einem beschwingten gemeinsamen Abend beschließen sie, zusammen mit Karins Freundin Pia einen Kochkurs bei Spitzenkoch Henrik zu besuchen. Henrik gibt sich anfangs schroff und abweisend, doch Katrins aktive Art und ihre Kochkunst faszinieren ihn. Eine Romanze bahnt sich an ... Zur selben Zeit fassen Karin und ihre beiden Freundinnen den Plan, einen Catering-Service zu gründen. Bei der großen Geburtstagsfeier ihrer Tochter, bei der auch Henrik auftaucht, kommt es schließlich zum Eklat – und Karin wird klar, dass es nun an ihr liegt, eine Entscheidung zu treffen … „Immer wieder Dienstag“ ist – nicht nur wegen der perfekt in Szene gesetzten Köstlichkeiten in Henriks Kochkurs – ein sinnliches Vergnügen und eine leichtfüßige Gesellschaftssatire, in der drei Frauen entdecken, dass die besten Jahre erst noch kommen. Und dass Kino und Kulinarik (und die Liebe) einfach die allerschönsten Dinge sind! Zu diesem einmaligen, leckeren und turbulenten schwedischen Kochkurs serviert das Team gebratenen Lachs (so wie im Film) an Zitronen-Dill-Velouté mit Kartoffelstampf und Wildkräutern. Die Veggie-Variante kommt übrigens in Form eines köstlichen Gemüse-Bete-Türmchens daher. Als Nachtisch wird diesmal ein Überraschungstraum von Salz-Karamell wahr werden. www.kinokulinarisch.de 

Einlass 18.30 Uhr

Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach am Main – Einfahrt über den Goethering

Samstag 12. Oktober: Crepo Haus-Fest

(Daniela)

Crepo Haus-Fest

Das wird groß! Wir feiern das neue Crespo Haus mit Ausstellungen, Musik, Hip-Hop, Basketball, Performances, Workshops, Lesungen, Aktionen der Förderpartner:innen, Party und Programm für die ganze Familie.

Und mit euch allen!

Mit dabei:

* AMAL Frankfurt -AMAL Salon – Diskussionsrunde „Wie werde ich Teil der Gesellschaft in Deutschland?“
* Balu & Du - Spielegalaxi und Universum zum Toben
* Larissa Bertonasco - analoge Mitmach-Projektionen
* Bridges Ensembles - Konzerte von Balkan Fuego und Grupo Maloka
* Café Milena - Kochworkshop
* Care Comet - Unterricht
* Cipher Dojo - Hip-Hop-Tanzworkshop, -Battle und Party
* Ensemble Modern - Workshop „Neue Musik“ und Konzerte
* Made in Brazil - Food & Drinks
* Michael Quast - Gastspiel
* SABA Bildungsstipendium - internationale Tee- und Kaffeezeremonie, Videoinstallation
* SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik - Sprachworkshops zur Diversitätssensibilität
* Stitch by Stitch - Infostand und mehr
* Tanzplattform Rhein-Main - „Tanz + Basketball machen Schule“-Aktionen und „MooveOn!“-Tanzworkshop
* „The Glenkeen Variations: ArtNature/NatureArt“ - geführte Touren durch die Ausstellung
* VAIA! – Beratung und Schutz für junge Frauen* - Frauenempowerment Fotoaktion
* Werke aus der Kunstsammlung Ulrike Crespo - geführte Touren durch die Sammlungspräsentation
* WORTMELDUNGEN Literaturpreis - Lesungen von Shortlist-Autor:innen

Das Programm startet um 11:00 Uhr, geht über in eine Party ab 17:00 Uhr und findet im ganzen Haus statt.

Das ausführliche Programm hier: https://www.crespo-foundation.de/de/termine/crespo-haus-fest

Genauer Zeitplan

Crespo Haus, Weißfrauenstraße 1–3, barrierefrei, 60311 Frankfurt am Main

Samstag, 12. Oktober: Join (weitere Termine bis 20. Okt.)

(Martin)

Wie können Tänzer*innen an völlig unterschiedlichen Punkten ihrer Entwicklung zusammenkommen? Wie finden Menschen in ihrer Verschiedenheit zusammen? „Join“ geht für den Tanz einen Schritt in diese Richtung und bringt Studierende aus der jeweiligen Stadt mit dem Ensemble der DFDC zusammen. In Frankfurt treten die Tänzer*innen der DFDC mit Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf.

JOIN ist Kooperation. JOIN ist Improvisation. JOIN ist klimafreundlich. Gleich zu Beginn der neuen Spielzeit präsentieren die DFDC und HELLERAU mit „Join“ gemeinsam eine nachhaltige Tanzproduktion: Ioannis Mandafounis bringt in seiner Neukreation „Join“ das Ensemble mit Studierenden vor Ort zusammen. 

Samstag 12. Oktober um jeweils 20.00h; Sonntag, 13. Oktober, um 16.00h, Donnerstag, 17. – Samstag, 19. Oktober um jeweils 20.00h, Sonntag, 20. Oktober um 16.00h: Join

Dresden-Frankfurt-Dance-Company im Bockenheimer Depot
Foto: © Veranstalter*in/Homepage

Samstag, 12. & Sonntag, 13. Oktober: Deutschwald im Herbst

(Martin)

Thomas Mann. Deutschland und die Deutschen / Goethe. Faust 1

Das Theater verlässt seine geschützten und gesunden Räume und geht ins Offene, in den Wald, den kranken. Im Frankfurter Stadtwald gibt es kaum einen Baum, der nicht krank wäre. Der Stadtwald wird zum Raum für eine Inszenierung zum Thema 35 Jahre DEUTSCHE EINHEIT – Nachdenken über Deutschland. Thomas Mann hat das 1945 als frischgebackener Amerikaner getan.

Als Spiegel der DEUTSCHEN INNERLICHKEIT wird der Wald oft bezeichnet; Thomas Mann untersucht die Innerlichkeit der Deutschen als Inbegriff der Epoche der Romantik und zeigt uns, wie es bei den Deutschen nie ohne den Teufel zugehen konnte. Faust und sein historisches Vorbild Martin Luther sind seine Protagonisten – Faust, Gretchen, Mephisto werden die Besetzung für unseren theatralen Waldgang sein.

Szenen aus Goethes FAUST begleiten die 8 Stationen der Mann-Rede und führen die Zuschauer*innen AUS DER HÖLLE DURCH DIE WELT ZUM HIMMEL. Darauf hofft zumindest der Autor zum Schluss seines Vortrags: „Es könnte ja sein, dass die Liquidierung des Nazismus den Weg freigemacht hat zu einer sozialen Weltreform, die gerade Deutschlands innersten Anlage und Bedürfnissen die größten Glücksmöglichkeiten bietet.“

In diesem Deutschen Herbst stehen Wahlen im Osten Deutschlands an und die ganze Welt blickt dann etwas später auf Amerika – Trump-Land. Was der Amerikaner Thomas Mann in seiner Rede reflektiert, sollte wieder Gehör finden. In diesem Zusammenhang und im (kranken) deutschen Wald könnte der Faust-Text gar keinen stärkeren Widerhall finden.

Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/deutschwald-im-herbst/

12.10. um 15.00h
13.10. um 11.00h & 15.00h

Theater Willy Praml
Stadtwald / Treffpunkt Straßenbahnhaltestelle Oberschweinstiege
Foto: Seweryn Zelazny

Samstag, 12. & Sonntag, 13. Oktober: Macht endlich das Licht an

(Martin)

Eine Rothschild-Variation

Die Künstler*innengruppe ELEGANZ AUS REFLEX erzählt in Macht endlich das Licht an! die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild als europäische Familiensaga. Der choreografierte Theaterabend erzählt von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg. 

Die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild wird seit Jahrhunderten von Verschwörungsmythen und Hetzpropaganda überschrieben. Basierend auf Recherchen und Autobiografien wird nun eine andere Facette auf die Bühne gebracht: Fiktiv, aber nah an den Fakten erzählt der choreografierte Theaterabend von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg.

Im Mittelpunkt stehen vier Geschwister, die sich alle auf ihre Weise nach einem Ausbruch aus den Erzählungen sehnen, die man sich von ihnen und ihrer Familie macht. Sie flüchten in die Natur, in die Kunst oder in den Jazz, betreiben Politik, leisten Widerstand und versuchen, eine innerlich zerrissene Familie zusammenzuhalten. Vergangenheit und Gegenwart werden in ihren Familiengeschichten verknüpft: von der Emanzipation aus dem Frankfurter Ghetto zu prosperierendem Wohlstand bis zum Überlebenskampf gegen den Vernichtungswillen von außen.

Als Spiel im Spiel greift der Abend in einer Art jüdischer Buddenbrooks-Variante die letzten 200 Jahre der Familie auf, reflektiert Verantwortung, Zerwürfnisse und Solidarität über Generationen hinweg, seziert aber auch den Blick einer Außenwelt, die sich ihre Meinung längst gebildet hat und hinter dem Namen Rothschild keine Individuen, sondern die eigenen Erklärungsmuster bestätigt sehen will.

ELEGANZ AUS REFLEX fordert das Publikum auf, zu den Vorstellungen persönliche Sammlungen mitzubringen, von Briefmarken über Schlüsselanhänger und Postkarten bis hin zu Eisstielen und Radiergummis ist alles willkommen. Vor Ort wird ein Foto  aufgenommen, ist die Sammlung unhandlich oder nicht transportierbar, darf das Foto auch mitgebracht werden. 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm gibt es hier: https://studionaxos.de/de/produktionen/rothschilds-demystified-rahmenprogramm?d=1728203400

Reservierung unter: www.studionaxos.de

Samstag, 12. und Sonntag, 13. Oktober um jeweils 20.00h
Studio Naxos in der Naxos-Halle
Der Eintrittspreis ist solidarisch: Zahl, was du kannst
Foto: © Arda Funda

GEROLLTES über Landesverbände

(Uwe)

Es gibt Weiterentwicklungen im Fußball, die sind absolut förderlich für den Sport. Die Rückpassregel wird hier berechtigterweise gerne genannt, wenn Regeländerungen für eine Verbesserung des Spiels sorgen. Seit der Torwart den Ball bei einem kontrollierten Rückpass (oder einem Einwurf) durch einen Mitspieler nicht mehr aufnehmen darf, ist das Spiel tatsächlich deutlich attraktiver geworden. Neben ausgewählten Regeländerungen, sorgen (gute) Trainer durch revolutionäre taktische Neuerungen oder geschickte Optimierungen bestehender Ideen dazu, erst die Spielweise der eigenen Mannschaft deutlich zu verbessern und danach im besten Fall erfolgreich zu spielen. Ist dies der Fall, werden entsprechende Konzepte gerne übernommen. Das muss natürlich passen, die italienische Nationalmannschaft mit ihrer nüchternen, defensivorientierten Spielweise könnte beispielsweise nie das begeisternde Offensivpressing eines Jürgen Klopp spielen.

Die Weiterentwicklung in der Weiterentwicklung verstehe ich manchmal aber nicht: Seit letztem Jahr muss ein Abstoß nicht mehr aus dem Strafraum gespielt werden. Früher wurde der Abstoß wiederholt, wenn ein fremder oder eigener Spieler den Ball berührte, bevor dieser den Strafraum verließ. Heute kann zumindest ein Mitspieler im Strafraum angespielt werden. Dies nutzen viele Mannschaften aus und ehrlicherweise frage ich mich oft, warum. Abstöße werden nicht mehr so weit nach vorne getreten, sondern im Strafraum auf kurze Distanz quer zum Mitspieler gespielt. Das Abschlagen hatte lange den Vorteil, dass der Ball weit vom eigenen Tor entfernt wurde, hatte aber Nachteil, dass die gegnerischen Defensivspieler den Ball in der Regel einfacher retournieren konnten, als es dem eigenen Stürmer gelang, das runde Leder zu verarbeiten. Das Querspielen beim Abstoß ist also eine Alternative für die, die den Ball lieber kontrolliert von hinten herausspielen wollen. Nicht jeder Spieler (insbesondere die beteiligten Torhüter) hat aber die technischen Fähigkeiten oder die Ruhe, einen Ball in Bedrängung durch den Gegner gezielt zum nächsten Mitspieler zu passen, nicht jeder Verteidiger ist so geschickt am Ball, wie mein ehemaliger Mitspieler Wolfgang „Doc“ Wilka, der in der niedrigsten Kreisliga für den ruhmreichen TSV 1899 Goddelau Gegenspieler im eigenen Strafraum reihenweise ausspielte. Die Herumschieberei im eigenen Strafraum und die Überforderung der beteiligten Abwehrspieler führt so oft dazu, dass viele Abstoßende im eigenen Strafraum herum dilettierten, bis der Gegner den Ball erobert hat und aus kurzer Distanz zum Gegentor einschieben kann. Da halte ich es persönlich eher mit der Goddelauer Spielerlegende Lothar Schreyma, der den Ball immer weit und hoch aus der Abwehr drosch und sagte „Da oben, in der Luft, fallen keine Gegentore“.

Samstag, 12. & Sonntag, 13. Oktober: F.I.M. Festival

(Uwe)

Internationales Festival improvisierter Musik präsentiert an zwei Tagen eine Vielzahl von Ausprägungen Improvisierter Musik, wie der Neuen Improvisationsmusik, hochkarätige Soloimprovisationen, bis zu wilden Noise-Konstrukten. Es werden international etablierte Größen des Genres wie auch junge Formationen präsentiert. Das Festival möchte mit der Mischung aus lokalen, nationalen und internationalen Künstler*innen die breite Palette avantgardistisch-experimenteller Musikströmungen dem Publikum präsentieren.

Diese Acts kommen:

Tag 1
* Abdelnour – Skrijelj
* Bärtsch  -Dell – Frith – Portgual – Gratkowski – Riessler „ solo & tutti“
* DJ Jazzmadass

Tag 2
* Degen – Kunkel – Schiffelholz
* Sana Nagano´s Atomic Pigeons

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2 (nicht barrierefrei)
19 Uhr
Foto: Brotfabrik Homepage

Sonntag, 12. Oktober: Of/ Sonntags

(Andrea)

Wasch Dir die Hände, putz´ Dir die Zähne, mit tausend Wiederholungen, Ermahnungen und guten Ratschlägen begleiten wir Mütter unsere Kinder in die Welt. Natürlich sollen die Kleinen mal irgendwann flügge sein, aber das Loslassen fällt nicht leicht. Darüber und das nicht alle Erwartungen, die mit der Rolle der Mutter nicht erfüllt werden, geht es im Text "Sonntags" von Birgit Schön, der als Monolog von Sarah C. Baumann heute im Theater t-raum in Szene gesetzt wird. "Für die Mutter bleibt ihre Tochter, mittlerweile selbst eine Frau im letzten Lebensabschnitt, das ewige Kind, dem man die Verantwortung der eigenen Ängste vor der letzten Lebensstation aufbürden möchte. „Ich wünschte manchmal, das Leben könnte wie in Seifenopern sein. Dann könnte man immer wenn es dramatisch wird, das Bild abblenden und die Handlung erst später wieder aufnehmen.“ Deutlich wird in der Inszenierung die Hoffnung auf die Erforschung des sozialen Geschehens mit der versteckten Bitte um Verständnis für all diejenigen, die Gleiches erleben oder erlebt haben, ohne dabei den moralischen Zeigefinder zu erheben. Es ist eine Einladung, der Wahrheit zuzuhören und zwischen den Zeilen zu lauschen. Kleine Nuancen, in der Form einer Andeutung, bis zur brachialen Ausdrucksform, vereinen sich zu einem unterhaltsamen wie auch zum Nachdenken anregenden Reigen. Autorin und Schauspielerin Birgit Schön hat ihren Text mit viel Fingerspitzengefühl und feinen Untertönen inszeniert und entwickelt mit Darstellerin Sarah C. Baumann eine Bühnenbildsprache, die keiner anderen ähnelt." 20 Uhr

Theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach

Montag, 14. Oktober: FFM/ Trio Mandrill

(Andrea)

Die Algorithmen spülten mir irgendwann das georgische Trio Mandrill in die Timeline und weil ich ihre volkstümlichen Lieder, vor allem aber das Setting irgendwo in der Pampa putzig fand, folge ich ihnen noch heute. Die Videos sind wirklich super, mal kommt ein Leiterwagen vorbei, manchmal stehen sie zwischen Eseln oder alten Leuten und das macht auch einen Teil des Charmes aus. Dass sie heute im Elfer (!!!) spielen ist mindestens mal spannend und auch ein bisschen absurd. Schmälert aber mein Interesse kein bisschen, ganz im Gegenteil möchte Mariam Kurasbediani, Tako Tsiklauri und Tatja Mgeladse gerne mal live erleben.

Elfer, Kleine Rittergasse 15, Framkfurt

Montag 14. Oktober: Betina Quest im Club Voltaire

(Daniela)

Eine stolze Burundierin vieler Kulturen. Eine Suchende vieler Reisen. Eine Künstlerin vieler Geschichten. Betina Quest hat ihre Wurzeln in Burundi, einem kleinen Land in Ostafrika. Sie ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und hat bisher in fünf Ländern vier verschiedener Kontinente gelebt.
 Die Multikultur in ihren Adern inspiriert die Geschichten in ihrer Feder und prägt die Seele ihres Sounds; eine facettenreiche Collage aus Afro-Soul und elektronischen Elementen. Die Reise des Lebens, des Liebens und des Lernens dokumentiert sie in bisher zwei digitalen EPs und ihrem Debütalbum “room in a room”.
Ihr kommendes Album widmet sie ihren Eltern. Sie thematisiert deren Geschichte von Migration, dem Leben zwischen zwei Kulturen und den Herausforderungen, die oftmals übersehen werden und unausgesprochen bleiben. Mit Loop Station, Synthesizer und Sampler kreiert sie eine unvergessliche One-Woman-Show. bq ist Neuland für viele Ohren und Heimat vieler Emotionen. Lass dich mitnehmen auf eine Reise zum bekannten Unbekannten.Die in Deutschland geborene Burundianerin hat bisher in fünf Ländern vier verschiedener Kontinente gelebt. Die Multikultur in ihren Adern inspiriert die Geschichten in ihrer Feder und prägtdie Seele ihres Sounds; eine facettenreiche Collage aus Afro-Soul und elektronischen Elementen.
Lass dich mitnehmen auf eine spektakuläre Reise zum bekannten Unbekannten.

Club Voltaire
Eintritt: 9 € / 7 € / 1 € (mit Kulturpass Frankfurt - nur an der Abendkasse)
Vorverkauf (über rausgegangen.de): https://t.rausgegangen.de/tickets/konzert-betina-quest

Dienstag 15. Oktober: FAVORITEN im Naxos Kino

(Daniela)

Im Naxos Kino läuft heute Abend der Film FAVORITEN von Ruth Beckermann

Über drei Jahre begleitete Ruth Beckermann Kinder einer Grundschulklasse und ihre engagierte Lehrerin im Wiener Stadtbezirk Favoriten. Der Film nimmt uns mit in den Unterricht und lässt uns die täglichen Abenteuer, Kämpfe, Niederlagen und Erfolge der Kinder hautnah miterleben. Favoriten war einst ein Arbeiterbezirk, heute spricht ein Großteil der Kinder dortiger Grundschulen Deutsch nicht als Erstsprache. Mit großer Sensibilität begleitet der Film die Kinder, während ihre Lehrerin ihnen dabei hilft, einen Platz in einer Welt zu finden, zu der sie sich oft nicht zugehörig fühlen. Indem wir die "Favoriten" kennen lernen, erleben wir mit ihnen eine bewegte Zeit, die ihre Zukunft entscheidend prägen wird.
Ruth Beckermanns neuer Film ist eine Langzeitbeobachtung, die den Blick auf die strukturellen Probleme im Schulsystem lenkt und die Perspektive der Kinder ernst nimmt. Ein erstaunliches heiteres Porträt, das genau die Fragen stellt, auf die viele von uns eine Antwort suchen. Ein Film über das Lehren und Lernen und darüber, wie die Zukunft unserer Gesellschaft auch im Klassenzimmer ausgehandelt wird.

Trailer: https://grandfilm.de/favoriten/

Zum Filmgespräch erwarten wir:
Prof. Dr. Mareike Kunter,  Direktorin, DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
Christine Glitsch, Pestalozzischule Frankfurt - Frankfurt

Moderation: Ogulcan Korkmaz, naxos.Kino

© Grandfilm GmbH

naxos.Kino
im Produktionshaus Naxos
Waldschmidtstr. 19 HH
60316 Frankfurt
Eintritt: 9€ – regulär, 5€ – Studierende bis 30 J., 5€ – Ehrenamtscard, 1€ – Kultur- oder Frankfurt-Pass, 6er Karte: 36€, 10€ – Förderkarte, (Regulär + Spende)

Dienstag 15. Oktober: Ein Lauf für Mehr Licht - Weltgedenktag für Sternenkinder

(Daniela)

Christine hat mich gebeten Euch den beigefügten Aufruf weiterzuleiten. Dem kome ich gerne nach:

Ein Lauf für Mehr Licht
Gemeinsam (etwas) bewegen – mit einem Erinnerungs-Spaziergang zum Weltgedenktag für Sternenkinder

In liebevoller Erinnerung an alle früh verstorbenen Kinder findet erstmals am 15. Oktober 2024 von 15.30 bis 18.30 Uhr in der Frankfurter Innenstadt ein Demo-Spaziergang statt.

Von außen nach innen: Die Veranstaltung startet am öffentlichsten Platz der Mainmetropole, am Frankfurter Römer, und endet am Hauptfriedhof – am Gemeinschaftsgrabfeld „Ein Hauch von Leben 2“.

Helle Zeichen werden den Sternenkinder-Spaziergang begleiten: das Jazztrio „Red Stompers“, gelbe Heliumluftballons für alle Mitlaufenden und ein abschließender Lichtkreis am Hauptfriedhof.

Initiator ist der 2019 gegründete Verein “Unsere Sternenkinder Rhein Main e.V.“, er wird unterstützt von der Katharina Kaspar Stiftung, der ökumenischen Klinikseelsorge der Frankfurter Geburtskliniken, dem Team der pränatalen Palliativmedizin des KinderpalliativTeamSüdhessens und dem Familiengesundheitszentrum Frankfurt.

Kinder ändern alles, besonders wenn sie sterben, steht in großen Lettern auf den Vereinsshirts. “Das ist natürlich ein prägnanter Satz, den wir gemeinsam in die Welt tragen” sagt Jessica Hefner, Koordinatorin und Trauerbegleiterin des Vereins “und doch denke ich, dass es genauso ist: Die eigene Welt zerbricht und da, wo es ein Dorf braucht, um ein Kind beim Wachsen zu begleiten, braucht es die gesamte Gesellschaft, um (er) tragen zu können, wenn ein so kleiner Mensch stirbt”

Der Weg vom Römer bis zum Hauptfriedhof von rund 4 Kilometern ist zudem ein Teil der Initiative „110.000 Kilometer für 110.000 Sternenkinder“ des Bundesverbandes Kindstod in Schwangerschaft und nach Geburt e. V. (BVKSG).

Ziel des ersten Sternenkinder-Spaziergangs ist es, das Thema des frühen Kindstodes zu beleuchten und ihm Sichtbarkeit und Akzeptanz zu geben. Betroffene Familien haben in der Regel nur wenige Menschen um sich herum, die sie ein Stück ihres schweren Weges begleiten können. Das möchten die Initiator*innen ändern.

Dienstag, 15. Oktober: Benefitz-Kalendersigniersstunde mit Axel Scheffler

(Uwe)

Der bekannte Kinderbuchillustrator Axel Scheffler kommt ins studio soundso von Moni Port

Der Herbst ist da und neben den üblichen Öffnungszeiten (freitags zwischen 15 bis 18 Uhr) im Atelier von Moni Port wird es ein paar schöne Veranstaltungen geben. Los gehts am Dienstag, 15. Oktober, also zum Beginn der Buchmesse.

Alle kennen die Bücher von Axel Scheffler, allen voran den Grüffelo, aber er ist auch ein Mensch, der wann immer es ihm möglich ist, sich politisch engagiert. Seit vielen Jahren ist er Schirmherr von Three Peas, einer NGO, die Menschen hilft, die ihre Heimat aufgrund von Kriegen und Verfolgung verlassen mussten.

Jetzt gibt es einen Benefizkalender, der es in sich hat: 11 zeichnende Kolleg*innen haben für Axel tanzende Katzen gezeichnet. Der Kalender ist auf allerfeinstem hochwertigem Papier (240 gr Munken Pure) gedruckt, das Format (42 x 76 cm) so riesig und die Motive so platziert, dass man die 12 Kalenderblätter anschließend unbedingt als Poster/Kunstdrucke aufhängen und rahmen kann. Es ist wirklich ein Prachtstück geworden! Der Kalender ist auf 150 Exemplare limitiert, durchnummeriert und alle Exemplare sind von Axel höchstpersönlich signiert. Er kostet 120,– Euro und jetzt kommts: der komplette Verkaufsgewinn geht an Three Peas Help.

Am Dienstag, den 15.10, wird Axel Scheffler bei Moni im Atelier den signierten Kalendern auf Wunsch noch eine kleine persönliche Widmung und Zeichnung hinzufügen. Genau eine Stunde wird er bei ihr sein, um die Kalender zu verschönern, also alle Katzenliebhaber und Bilderbuchfans  macht euch ein dickes Kreuz im Kalender und kommt vorbei und ergattert einen dieser außergewöhnlichen Kalender für die gute Sache. Das Prachtstück kann dann direkt mitgenommen werden, sehr praktisch! Natürlich ist das auch ein super Geschenk für Weihnachten. Gerade für Katzenfans.

Gerne kann der limitierte Kalender vorab reserviert werden. Dann eine Mail an Moni schreiben (mail@portschau.de).

Am Kalender beteiligte Künstlerinnen: Rotraut Susanne Berner, Gerda Dendooven, Tor Freeman, Ole Könnecke, Anke Kuhl, Dorothée de Monfreid, Jörg Mühle, Thomas Müller, Barbara Nascimbeni, Philip Waechter, Moni Port und Axel Scheffler. Mehr Kalenderinfos findet ihr hier: Peridot Verlags  www.pe-ri-dot.com

Dienstag, den 15.10 um 19 Uhr - 20 Uhr,
studio soundso, Koselstraße 7, 60318 Frankfurt
Bild: Moni Port

Achtung: Es werden keine (!) Bilderbücher signiert. Die Stunde soll voll und ganz dem Katzenkalender gelten. Wer Axels Bilderbücher signiert haben möchte, der hat auf der Frankfurter Buchmesse ( z.B. am Verlagsstand von Beltz und Gelberg) genügend Gelegenheit. Aber nah und gemütlich wirds nur bei Moni.

Dienstag, 15. Oktober: Rett Smith

(Uwe)

Blues, Rock, Shoegaze, Americana, Songwriter

Wahrscheinlich wusstet Ihr das schon, aber neulich erfuhr ich über einen Podcast, was „Shoegaze“ ist. Shoegazing (dt. „auf die Schuhe starren“) bezieht sich auf die etwas nerdigen Musiker, die bei Live-Auftritten verschüchtert auf ihre Schuhe starren, während sie durch ihre Musik in eine andere Welt abtauchen. Der ehemalige Skiläufer Rett (eigentlich Garrett) Smith beendete seine Sportlerkarriere nach einer schweren Verletzung und startete eine als Musiker. Seit 2015 ebenfalls durchaus erfolgreich und weit weniger gefährlich als alpines Skifahren.

Ponyhof
F., Klappergasse
19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Dienstag, 15. Oktober - Samstag 19. Oktober: Open Books – Lesefest zur Franfkurter Buchmesse 2024

(Petra)

Viele von Euch kennen bestimmt das große städtische Lesefest „Open Books“, das seit 2009 jährlich zur Frankfurter Buchmesse stattfindet. An verschiedenen Lesungsorten rund um den zentralen Römerberg haben Besucher*innen hier die Gelegenheit, Autor*innen und ihre Bücher live zu erleben. Rund 100 Veranstaltungen laden dazu ein, Herbstneuerscheinungen aus den Sparten deutsche und internationale Belletristik, Sachbuch, Graphic Novel/Comic und Lyrik zu entdecken – und das bei freiem Eintritt! Zudem ist die älteste Frankfurter Literaturveranstaltungsreihe „Literatur im Römer“ fester Teil des Programms. An zwei Abenden stellen jeweils acht Autor*innen in kurzen, moderierten Gesprächen und Lesungspassagen ihre Novitäten vor – ein abwechslungsreiches Kaleidoskop der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur! Für die jüngeren Leser*innen und ihre Familien bietet OPEN BOOKS KIDS am Messewochenende ein kunterbuntes Kinderbuchprogramm. Dank der Nähe der einzelnen Lesungsorte steht so auch einem spontanen Besuch nichts im Weg. Und wer sich dann noch ein oder zehn Bücher von der/dem neuen Lieblingsliterat:in signieren lassen möchte, wird bestens versorgt durch Frankfurts Buchhandlungen, die an allen Veranstaltungsorten die passende Lektüre am Büchertisch bereithalten.

Open Books – Lesefest zur Frankfurter Buchmesse 2024, Ort: verschiedene rund um den Römer, Eintritt: Der Eintritt zu allen Veranstaltungen mit Ausnahme der Eröffnung (die ohnehin ausverkauft ist) ist frei – Reservierungen sind nicht möglich, Einlass: üblicherweise 15 bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn, Dauer: In der Regel eine Stunde, Ausnahmen sind Literatur im Römer (zwei Stunden) sowie einige Sonderformate, die um 20 Uhr beginnen und für die rund 90 Minuten vorgesehen sind, weitere Infos und Programm stehen hier

Mittwoch 16. Oktober: Italienische Tänze in der Alten Oper

(Daniela)

Jean Troulliett empfiehlt, und ich gehe hin!

Orchestra Popolare Italiana
Solisten des Corpo di Ballo Popolare dell’Auditorium Parco della Musica di Roma , Leitung: Ambrogio Sparagna

„Taranta d’amore“ ist eine Veranstaltung, die im Rhythmus der Pizzica und anderer italienischer Volkstänze zum Tanzen animiert: Giga, Saltarello, Ballarella, Tammurriata und vor allem der prägende Tanz zahlreicher musikalischer Traditionen Italiens: die Tarantella. Die „Taranta d’amore“ ist ein Fest, bei dem dank der Energie und Leidenschaft der Orchestermusiker mit ihren Organetto-Akkordeons, Gitarren, Ciaramella-Schalmeien und Trommeln auch das Publikum miteinbezogen wird, während die Solisten des Corpo di Ballo Popolare dell’Auditorium Parco della Musica di Roma Choreografien zum Leben erwecken.
Anlässlich des achthundertjährigen Todestages des Heiligen Franziskus wurden auch einige Lieder in die Vorstellung aufgenommen, die von franziskanischen Lobgesängen bzw. vom Sonnengesang Franz von Assisis inspiriert wurden, sowie Anspielungen an die Göttliche Komödie, insbesondere ein vom Schlussvers von Dantes Paradies inspiriertes Lied: „L’amor che move il sole e l’altre stelle“.
Alte Oper Frankfurt, Beginn 20:00 Uhr
Tickets à 10,- € : https://www.alteoper.de/en/programme/veranstaltung.php?id=523496838
Dauer: 75 Minuten o. Pause

Mittwoch, 16. Oktober: Catapults

(Uwe)

Catapults spielen sich mit ihrer so spaßigen wie gefühlvollen Mischung aus Pop-Punk, Emo und Alternative-Rock schon seit einigen Jahren durch Europa, im Herbst 2024 wird es Zeit für die erste Headline-Tour der vier Oldenburger. An zehn Dates im Oktober und November nehmen Catapults alte wie neue Fans mit auf einen Ausflug zum Boden der Tatsachen und machen mit ihrer Punk Rock Bottom Tour in ganz Deutschland Halt.

Ponyhof
F., Klappergasse
19 Uhr
Foto: Connor McBriarty

Mittwoch, 16. – 20. Oktober: Buchmesse (inkl. Romanfabrik)

(Uwe)

Ich liebe es sehr, auf die Buchmesse zu gehen und habe mir bereits ein Ticket für den Samstag gekauft. Ehrengast in diesem Jahr ist Italien und dort schreiben sie großartige Bücher.

So gehören „Fische füttern“ oder „Meine zehn Großväter, das Meer und ich“ von Fabio Genovesi, „Wir drei“ von Andrea di Carlo beziehungsweise „Acht Berge“ von Paolo Cognetti zu meinen Lieblingsbüchern. Die werden auf der Buchmesse wahrscheinlich nicht da sein, aber deren Geist schwingt hoffentlich durch die mit Büchern vollgepackten Messehallen.

Die Romanfabrik begleitet die Buchmesse mit italienischem Programm. Am 11.10 stimmt das Fabrizio Bosso Quartett auf die anstehende Buchmesse ein, am 16.10 spielt Gastone und am 17.10 erwartet Euch in der Hanauer Landstrass „Italia, dove vai? – Italien, wie weiter?“, ein Abend mit Autorinnen und Autoren der Verlage Folio und Wagenbach. Nach einer Diskussion wird noch getanzt.

Kalender - Romanfabrik

Messe an der Messe
Romanfabrik auf der Hanauer Landstraße
Foto: Uwe Schwöbel, Sizilien 2024

Musik: Placebo

(Uwe)

Ist die Platte Black Market Music von Placebo tatsächlich bald ein Vierteljahrhundert alt? Nicht möglich, klingt sie doch heute noch genauso frisch wie bei der Veröffentlichung. Ein durchgängig gutes Album, eine Top 10-Platte, von Taste a Man bis Peeping Tom, dem atmosphärischen Ausklang, dem auf CD ein Hidden Track folgte, den man beim Transfer auf den IPod so schwer abschneiden konnte. Dazwischen liegen mit Special K, Passiv Aggressiv oder Black Eyed große Lieder, deren Qualität später veröffentlichen Songs oft nicht mehr erreichten. Zwar findet sich bis heute auf fast jedem Album der Band (eigentlich ein Duo) mindestens einen super Song, diese Dichte an Klassesongs gab es ansonsten nur auf dem Album vor Black Market Music, dem beinahe ebenso guten „Without You im Nothing“.

Persönliche Top 5 Songs von Placebo:

  1. Follow The Cops Back Home (Meds)
  2. Black Eyed (Lack Market Music)
  3. Allergic (Without You I´m Nothing)
  4. Teenage Angst (Placebo)
  5. Loud Like Love (Loud Like Love)

Foto: Uwe (Sizilien 2024)

Mittwoch 16. Oktober: Der Fall „Jud Süß“

(Daniela)

Rosa Erdmann empfiehlt: Der Fall „Jud Süß“.

Die Frankfurter Gerichtsreporterin Raquel Erdtmann rollt in ihrem neuen Buch den Prozess und Justizmord an Joseph Süßkind Oppenheimer ganz neu auf. Ein Finanzmann, der auch in Frankfurt lange seinen Hauptwohn- und Geschäftssitz hatte. Auf Grundlage der Prozessakten von 1737/38 erzählt sie von dem beeindruckenden Menschen, der als »Jud Süß« zur literarischen Figur bei Wilhelm Hauff und Lion Feuchtwanger und schließlich zum antisemitischen Zerrbild im Propagandafilm von Veit Harlan verkam - und entwirft gleichzeitig ein aufschlussreiches Porträt des jüdischen Lebens im Deutschland des 18. Jahrhunderts. 

Ein Lehrstück über den alten Antisemitismus, der bis ins Heute reicht.

Moderiert wird der Abend von der Filmemacherin Ina Knobloch, die sich selbst auch dokumentarisch auf die Spurensuche nach Süs Oppenheimer begeben hat.

16. Oktober, 19.00 Uhr, Massif Central im Bethmannhof (alte Bethmann-Bank), Bethmannstraße 7-9, barrierefrei
Foto: Jens Ihnken

Mittwoch, 16. Oktober, bis Samstag, 19. Oktober: Gegen den Strich

(Andrea)

Erstmals präsentiert sich die evangelische Kirche in Offenbach mit einem eigenen, inoffiziellen Begleitprogramm zur Frankfurter Buchmesse. „Gegen den Strich“ heißt das Motto in diesem Jahr. Die Lesungen sind am 16., 17. und 19. Oktober in der Offenbacher Stadtkirche, mitten in der Stadt. Die erste Lesung berichtet von einem ägyptischen Muslim, der während der Nazizeit eine Jüdin bei sich versteckt und ihr so das Leben gerettet hat. Das ist tatsächlich passiert, mitten im Berlin der 1940er Jahre. Und Igal Avidan, israelischer Deutschland-Korrespondent und freier Autor u.a. beim Deutschlandradio, hat die Geschichte ausgegraben und recherchiert. Am 16. Oktober, 19 Uhr, in der Stadtkirche, stellt er das Ergebnis vor. Sein Buch „Mod Helmy“ erschien schon vor einigen Jahren. Für ein friedliche Miteinander von Juden und Muslimen bleiben Erinnerungen, die gegen den Strich gehen, wichtig. In der zweiten Lesung geht es um die Schönheit der Bücher. Monika Jäger, bekannt am Offenbacher Klingspor-Museum für ihre Workshops zur Buchkunst, erzählt von einer Reise nach Utrecht – in Wort und Bild. Am 17. Oktober, 19 Uhr in der Stadtkirche, wird Monika Jäger dieses und auch andere Werke vorstellen und über ihr Schaffen mit dem und gegen den Strich berichten, über die Vielfalt der Buchkunst und was alles da hineinfließt. GedankenGedichte, LebensLyrik und SternenStaub – in der dritten Lesung bringt die nichtsprechende Autistin Pia Kollbach ihren Blick auf die Welt im geschriebenen Wort zur Sprache. Die Studentin der Kulturwissenschaft, eine Frau ohne Stimme, gibt ihren Gedanken Ausdruck in Poesie und Prosa und bürstet das menschliche Miteinander gegen den Strich. Zur Lesung am 19. Oktober, 19 Uhr, in der Stadtkirche, einer Lesung aus den bisher erschienenen vier Textbänden und einiger bisher unveröffentlichter Texte „leiht“ sich Pia Kollbach bei unterschiedlichen Menschen deren Stimme. jeweils 19 Uhr

Friedenskirche Geleitstr. 104, Offenbach

Mittwoch, 16. Oktober Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit

(Martin)

Seine Chronik der Ereignisse
Hape kommt! 

Mit seiner Kindheitsgeschichte »Der Junge muss an die frische Luft« erreichte Hape Kerkeling, einer der erfolgreichsten Entertainer in Deutschland, ein Millionenpublikum. In »Gebt mir etwas Zeit« setzt er nun schreibend nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. 

Mit dem ihm eigenen Sinn für Komik erzählt Kerkeling von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Erinnerungen, Recherchen, Erlebtes, Historie, Ahnen. 

Große Bühne für einen ganz Großen.

Mittwoch, 16. Oktober um 19.30 Uhr: Hape Kerkeling:
Gebt mir etwas Zeit - Seine Chronik der Ereignisse
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Susie Knoll

Donnerstag 17. Oktober: Bravo Bar / Lesung mit Kersty Grether

(Daniela)

Lesung mit Musik! Die Lesung ist unterlegt mit einem Soundtrack aus Deutschrap. Dazu performt Kersty Grether einige ihrer selbstgeschriebenen Raps aus dem Roman und spiel im Duo-Set den ein oder anderen Song ihrer Band The Doctorella. 
Drei Soulmates, die vor unverschämten Herausforderungen stehen: Musikjournalist Timo will nichts lieber, als sich der erfolgreichen Straßenrapperin Rachelle zu Füßen werfen. Die kämpft nach einer Brustkrebsdiagnose um ihr Standing im Rapgame und mit den Auswirkungen einer Chemo, die ihre Schutzmauern schwinden lassen. Und dann ist da noch Greta, die Aktivistin mit den Superkräften, die immer einen Ausweg weiß, auch wenn dieser durch ihre eigenen Begehrenshöhen- und tiefen führt.

Kersty Grethers neustes Pop-Gewitter ist ein Episoden-Roman, der in bittersüßen Salven die Energie eines Survival-Trips entfacht; so hochfahrend wie kleinlaut, so schwärmerisch wie sarkastisch. Ein Rap in drei Geschmacksrichtungen, der virtuos mit den Zeichen, Zärtlichkeiten und Zumutungen der Generation X bis Z spielt.

Mehr Infos zum Buch: https://www.ventil-verlag.de/titel/1954/bravo-bar

Begin: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: New Rose, Eschersheimer Landstraße 328, Frankfurt/Main
Veranstalter*innen: New Rose, P.A.C.K. & Ventil Verlag

Donnerstag, 17. Oktober: Sophia

(Uwe)

Dass sich die Sängerin Sophia Bauckloh aus Wetter in NRW „SOPHIA“, also durchgängig in Großbuchstaben schreibt, hilft beim Googlen wenig. Sophias gibt es nämlich viele, unter anderem eine Indie-Band aus England. Ins Zoom kommt aber besagte SOPHIA und die stellt dort ihr kürzlich erschienenes zweites Album „Wenn es sich gut anfühlt“ vor, das weit vorne in den deutschen Charts platziert war / ist.

Über sie steht zu lesen: „… und das, was SOPHIA macht, ist richtig gute Musik, die berührt und etwas in uns zum Klingen bringt – mit einer sanften und doch so kraftvollen Direktheit, die keinen Zweifel daran lässt, dass sie mitten in unser Herz trifft.“

Eher etwas für jüngere Menschen, die sind aber herzlich willkommen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 18 Uhr
Foto: Zoom, Homepage

Donnerstag, 17. Oktober: FFM/ Nie gefragt, nie erzählt

(Andrea)

Majer Szanckower ist von Beruf Verwalter der sieben jüdischen Friedhöfe in Frankfurt. 1939 gelang seinem polnischen Vater, Jude, die Flucht aus der Zwangarbeit, über Russland und Taschkent kam er nach Berlin. Seine jüdische Mutter stammte aus Moldawien, auch sie floh vor den Deutschen nach Taschkent, dort lernten sich seine Eltern kennen, kamen in ein DP-Camp, 1947 kam ihr Sohn Majer in Berlin zur Welt. Die Eltern wollten Deutschland verlassen, strandeten aber irgendwann in Frankfurt. Reden wollten die Eltern über das im Holocaust Erlebte nie, Majer hat sich irgendwann auf Spurensuche begeben, „man will doch wissen, woher man kommt“, sagt er. Der Vater hat seine erste Familie in Polen verloren: seinen Bruder, seine Frau, seine Kinder. Das weiß Majer jetzt. Der Frankfurter Journalist Hans Riebsamen, bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2020 Redakteur in der Rhein-Main-Redaktion der F.A.Z., hat die Geschichten von 31 Familien gesammelt, deren Leben von der Verfolgung durch die Nationalsozialisten bis heute maßgeblich geprägt ist. Nun ist sein Buch „Nie gefragt, nie erzählt. Das vererbte Trauma in den Familien der Holocaust-Überlebenden“ erschienen. 

Am 17. Oktober sind Autor und Fotograf Rafael Herlich während der Frankfurter Buchmesse bei „Open Books“ im Historischen Museum zu Gast. Am 30. Oktober findet ein Gespräch mit Herlich und Riebsamen im Stadthaus am Markt in der Frankfurter Altstadt statt.

Historisches Museum, Am Saalhof 1, Frankfurt

OPERNHAUS DES JAHRES

(Martin)

Oper Frankfurt - Aktion: ‚Sonderabo‘! - Es ist eine Sensation! 

Insgesamt zum achten Mal und bereits zum dritten Mal in Folge ist die Oper Frankfurt in der diesjährigen Umfrage der führenden Fachzeitschrift Opernwelt zum «Opernhaus des Jahres» gekürt worden. 

Mit dem sicheren Gespür für einen dramaturgisch plausiblen, innovativen und abwechslungsreichen Spielplan hat sich das Haus am Main erneut den Platz an der Sonne gesichert und die Konkurrenz aus Strasbourg (Opéra national du Rhin), Ulm und Dortmund auf die Plätze verwiesen.

Wie klug die Frankfurter Disposition auch in der abgelaufenen Spielzeit war, verrät ein Blick auf andere Rubriken der repräsentativen Opernwelt-Umfrage unter 43 Kritikerinnen und Kritikern. 

Lydia Steier wurde nicht zuletzt für ihre wagemutige Aida-Inszenierung erstmalig zur »Regisseurin des Jahres« gekürt; Matthew Wilds Lesart von Wagners Tannhäuser teilt sich den Titel »Aufführung des Jahres« mit vier anderen Inszenierungen.  Und: Auch der »Chor des Jahres« ist, wie bereits in den beiden Saisons zuvor, in Frankfurt beheimatet. Außerdem: John Osborn erhielt den Titel «Sänger des Jahres» vor allem für seinen Éléazar in der am Main gezeigten La Juive-Produktion.

Die Oper Frankfurt will feiern! Und um die Freude zu teilen, gibt es ein Sonderabo (Aida ist enthalten!) mit ausgewählten Opernvorstellungen im OPERNHAUS DES JAHRES für nur 99 Euro!

Hier geht’s zum Abo: https://oper-frankfurt.de/de/abonnement/uebersicht-serien/

OPERNHAUS DES JAHRES - Oper Frankfurt - Aktion: ‚Sonderabo‘!
Foto: © Oper Frankfurt

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag 18. Oktober: DER ASSISTENT live in concert

(Daniela)

Herr Wellter hat mich auf folgendes Konzert hingewiesen:
DER ASSISTENT - live in concert
Warm up & cool down by WELLER

Das Debüt-Album des ASSISTENTEN war eins der Lieblingsalben in 2023 von Okocha Records Labelbetreiber Basti Schneider und DJ und Radiomacher Matthias Westerweller aka Weller. Nun kommt Tom Hessler, Frontmann der Band »Fotos«,  mit seinem Solo-Projekt DER ASSISTENT samt neuem Album im Gepäck nach Frankfurt ins ono2.
Der Assistent scheint am Ende. In der dubiosen Klinik unter Palmen kommt er umnebelt zu sich. Diagnose: Amnesie am Amazonas! Eine Kakteensaft-Kur soll helfen bei der Spurensuche im Sumpf der Erinnerung. Am Ende bleibt nur die Erkenntnis: »Nichts holt mich ab, so wie die Melancholie.«
Wie bei seinem Debut wird der Assistent auch beim zweiten Teil seiner Odyssee von den Klängen der späten siebziger und frühen achtziger Jahre begleitet. Ein Sound wie auf einem Mixtape, das zu lange in der südamerikanischen Sonne auf der Heckablage eines verbeulten Citroën Visa lag. Sein Sofrito aus Library-Muzak, Dub-Rhytmen, japanischem Reggae und Yachtrock, gewürzt mit Latin und Bossanova, serviert er auf zartem Weißbrot-Soul. 

Die Texte sind bisweilen absurd, stets sehnsuchtsvoll und mindestens doppeldeutig. Hier und da wurde ein Easter Egg versteckt:  Jörg Fauser, Raymond Chandler und Agatha Christie lassen grüßen. In bekannter Marlowe-Manier driftet der Erzähler verstrahlt durch die (Alp-)Traumwelten seiner acht Lieder. Ist es Tom Hessler selbst, der dort im Zerrspiegel der Cocktailbar erscheint, oder sein Alter Ego? 

Der Assistent kehrt zurück als relaxed-verzweifelter Fitzcarraldo, der versucht einen Urlaubsdampfer voller Grooves aus der Spree über einen Zauberberg im Regenwald zu hieven, und dabei in Welten jenseits von Raum und Zeit entschwindet. Dabei helfen Wolfgang Pérez (Golf), Magic Manfred (Stella and the Longos), Pedro Goncalves Crescenti (The Düsseldorf Düsterboys, International Music) u.v.a.

Fr, 18.10.24
Beginn 20:30 Uhr
ono2, Walter-Kolb-Str. 16, barrierefrei! 60594 Frankfurt am Main
Eintritt AK: 18,- EUR
VVK: 16,- EUR zzgl. Gebühren
https://eventfrog.de/de/p/konzert/indie-alternative/live-der-assistent-7235298630734643765.html

Freitag, 18. Oktober: Wer bist Du, wenn Du aus zwei Welten kommst?

(Uwe)

In Der Geruch von verbranntem Eukalyptus (Orlanda Verlag) erzählt Ennatu Domingo aus ihrem Leben als Mädchen im ländlichen Äthiopien, ehe sie nach dem Tod der Mutter und des Bruders als Siebenjährige Anfang der 2000er-Jahre von einer katalanischen Familie adoptiert wird. Als Erwachsene lässt ihr die Frage nach den Ursachen für das Elend der äthiopischen Landbevölkerung, vor allem der Frauen, keine Ruhe.

Im Gespräch mit ihrem deutschen Übersetzer Michael Ebmeyer spricht Ennatu Domingo über Herkunft, Zugehörigkeit und die Bedeutung von Sprache.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
18 Uhr
Foto: Anna-Soler-Pont

Freitag, 18. Oktober: Jules Ahoi

(Uwe)

Der Singer / Songwriter Jules Ahoi spielt seine Herbsttour mit seiner neu zusammengestellten Begleitung, die Cello, Bass, Geige, Keys, E-Gitarre und Schlagzeug spielen können. Das Können verteilt sich auf drei Köpfe, dazu kommt Jules Ahoi. „Wir besinnen uns zurück auf die Anfänge dieser Band, rücken das Handgemachte wieder in den Vordergrund und konzentrieren uns auf das Wesentliche. Wir haben uns für einen Schritt zurück entschieden, die Band verkleinert, die Arrangements ausgedünnt und ich habe alles selbst bei mir zuhause produziert.“ Klingt nach einem guten Abend.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Freitag, 18. Oktober: FFM/ Planlos

(Andrea)

Planlos ging der Plan los oder "Man muss den Moment genießen und die Feste feiern wie sie kommen, denn schneller als man glaubt ist es vorbei". Die Jungs wissen, wovon sie reden, denn nachdem sich die deutsche Punkrockband 1993 in Grevenbroich gründete, waren siee bis 2010 erfolgreich, lösen sich dann auf und kündigten m 3. Juli 2019 eine Rückkehr an. Inzwischen haben sie sich wiedre aufgelöst, sind aber jetzt auf einer Abschiedtournee....kennt man ja von diversen anderen Vertretern des Genres, bevor es also wieder vorbei ist: Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei

Freitag, 18. Oktober: Of/ 50 Jahre "It´s Only Rock`n`Roll"

(Andrea)

Am 18.10.1974 erschien das zwölfte Studioalbum „It‘s Only Rock’n’Roll“ der Rolling Stones. Zum 50-jährigen Jubiläum, exakt am 18.10.2024, wird das spektakuläre Stones-Album mit einer Fotoausstellung von Stones-Kenner und -Fotograf Gerd Coordes, der seltene Fotos von den damaligen Studioaufnahmen in München und der anschließenden Tournee zeigen wird – und mit einem Multimedia-Vortrag von Volker Rebell, einer Art Live-Radioshow über die 60-jährige Geschichte der Rolling Stones und über ihre Bedeutung für die Popkultur, gewürdigt. Tenor: „It’s only Rock’n’Roll but we like it!“. Eintritt € 10,- Mehr…: https://radio-rebell.de/termin/its-only-rocknroll-but-i-like-it/

Rebell´sche Studiobühne, Bieberer Straße 145A Hinterhaus, Offenbach

Freitag, 18. Oktober: Of/ Car

(Andrea)

Würden wir nicht in den Urlaub fahren, wäre ich heute im Filmklubb. Da gibt es heute eine witzige Live Performance zu Stummfilm auf Leinwand, „CAR“ zeigt uns unseren Alltag durch neue Augen und Ohren: Während wir auf der Leinwand eine Mutter und ihren Sohn bei der wöchentlichen, routinierten Autofahrt zum Schlagzeugunterricht begleiten, vertonen die drei Schlagzeuger*innen Yuling Chiu, Max Mahlert und Tim Seger live zu den Bildern auf der Leinwand, was das Kind im Film durch die Fensterscheibe des Autos erlebt. Auf der Bühne entsteht aus Autoschrott ein Instrumentarium, das eigens für den Film zusammengestellt wurde und seine eigene Sprache spricht. Aus Motoren, Baustellen, LKW´s, aus dem Flattern des Windes und dem Rauschen der Bäume entsteht ein neuer Sound, der uns einlädt die Klangwelt unseres Alltags auf neue Art und Weise kennen zu lernen. CAR: Film und Live Performance Film mit: Benni Rümmler, Anja Schiffel Live Performance: Yuling Chiu, Max Mahlert und Tim Seger Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.45 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach

Freitag, 18. Oktober: Of/ Zwei zu Eins

(Andrea)

Der Film klingt nach einer vergnüglichen Unterhaltung: "Halberstadt im Sommer 1990. Maren (Sandra Hüller), Robert (Max Riemelt) und Volker (Ronald Zehrfeld) kennen und lieben sich seit ihrer Kindheit. Eher zufällig finden sie in einem alten Schacht die Millionen der DDR, die dort eingelagert wurden, um zu verrotten. Die Drei schmuggeln Rucksäcke voll Geld heraus. Gemeinsam mit ihren Freunden und Nachbarn entwickeln sie ein ausgeklügeltes System, um das inzwischen wertlose Geld in Waren zu tauschen und den anrauschenden Westlern und ihrem Kapitalismus ein Schnippchen zu schlagen. Denn wenn man jetzt ein bisschen schlau ist, kann dieser Sommer nicht nur ein großes Abenteuer, sondern auch der endgültige Wendepunkt in ihrem Leben sein. ZWEI ZU EINS, eine große Liebes- und Freundschaftskomödie über Geld und Gerechtigkeit. Und eine Hommage an eine sehr besondere Zeit, in der alles möglich schien." 20 Uhr

Hafen2, Nordring, Offenbach

Freitag, 18. Oktober: FFM/ Blue Pills

(Andrea)

"One pill makes you larger, And one pill makes you small, And the ones that mother gives you Don't do anything at all..."."Nimm die rote Pille: Du bleibst hier im Wunderland und ich werde dir zeigen, wie tief das Kaninchenloch reicht." Und die Blaue? "Blues Pills kehren mit neuem Album und Single zurück: Am 2. August 2024 wird „Birthday“ veröffentlicht, der gleichnamige Vorab-Track kursiert bereits jetzt. Der Song erzählt die Geschichte vom Geburtstag von Sängerin Elin Larsson. Auf Tour in Mexiko lud sie die gesamte Band und die Crew ein, um zu feiern, doch ein Kellner beschloss, alle Grenzen zu überschreiten und ihren Geburtstag zu ruinieren. Mit „Birthday“ rechnet sie ziemlich konsequent mit dem Kerl ab, und ähnlich kompromisslos ist auch das ganze Album. Blues Pills haben alle Grenzen und Erwartungen hinter sich gelassen, um Musik zu schreiben, die sie lieben. Larsson war schwanger, während sie dieses Album schrieb, und hatte bei den Aufnahmen oft das Gefühl, dass ihr wachsender Sohn ihr mehr Energie und ein neues Gefühl von Freiheit schenkte, während sie die Gesangsspuren aufnahm. Mal Brody Dalle, mal Janis Joplin, mal ganz Soul, mal trockener Blues liefert Larsson mit ihrer stellaren Stimme rohe und kraftvolle Action. Begleitet wird sie von Zack Anderson an der Gitarre, André Kvarnström am Schlagzeug und Kristoffer Schander am Bass, die ansteckende Grooves liefern, die einfach nicht aufhören wollen. Darüber hinaus stärkte es die Blues Pills als Ganzes in ihrem Konzept, eine feministische Band zu sein, die fest auf gegenseitigem Respekt und dem Einstehen für sich selbst und die anderen basiert. Mit ihrer Vision, ergreifenden Soul mit Blues und Rock’n’Roll eins werden zu lassen und in eine unvergleichliche Kraft aus Energie, Intensität und Frische zu verwandeln, hat sie einem ganzen Genre neues Leben eingehaucht. Und sie tut das wieder mit der neuen Platte, die heute Abend zu hören ist. Mir gefällt´s.

Das Bett, Schmidtstraße, Frankfurt

Freitag, 18. Oktober: Roberto Saviano auf der Frankfurter Buchmesse

(Petra)

Wie viele andere auch, war ich entrüstet: Der Schriftsteller Roberto Saviano (der mit "Gomorrha" und als mafia- und korruptionskritischer Journalist berühmt sowie ausgezeichnet wurde und seit unfassbar vielen Jahren mit Personenschutz lebt) gehört nicht zur italienischen Delegation für die Buchmesse in Frankfurt, deren Gastland in diesem Jahr Italien ist. Gut, dass ihn sein Verlag nun erst recht nach Frankfurt eingeladen hat - und heute ist er ab nachmittags für zwei Termine auf der Messe. Ich bin an diesem Tag (nein: nicht in Italien), packe aber sein neuestes Buch "Falcone" über den mutigen Richter und Mafiajäger, der schließlich den Kampf mit seinem Leben bezahlte, ein und werde mich an meinen tollen Palermo-Urlaub und die eindrucksvolle Stadtführung der Anti-Mafia-Bewegung "Addiopizzo" erinnen.

Foto: ©Carl Hanser Verlag GmbH

Roberto Saviano im Gespräch, Ort: Buchmesse Frankfurt, Adresse: Messegelände Halle 3.1 und Forum Messe Frankfurt, weitere Infos erfahrt Ihr hier

Samstag 19. Oktober: Kommst du mit in den Alltag? Lebenswelten von Musiker*innen

(Daniela)

Kommst du mit in den Alltag? Lebenswelten von Musiker*innen
Lesung mit Andre Jegodka und Christina Mohr


»Never get old« und »Sex, drugs and rock’n’roll«. Das sind die Mythen. Und die Koordinaten, zwischen denen sich der Pop-Kosmos aufspannt. Doch wie sieht es im wirklichen Leben aus? Hinter all den Bühnen und Kulissen: Wie wirkt sich das Alter auf eine Musikerkarriere aus? Kann ein Frank Spilker dem Alter gelassener entgegensehen als eine Christiane Rösinger? Wird es mit zunehmendem Alter schwieriger, mit Musik Geld zu verdienen? Lohnt es sich in Deutschland überhaupt finanziell, Musiker*in zu sein? Oder sind das eh alles reiche Erb*innen?
Heute treffen sich zwei Musiker*innen aus der Region und erzählen den Moderatoren Christina Mohr (Missy Magazin, TAZ) und Andre Jegodka (Herausgeber) aus ihrem Leben als Musiker*in. Nach dem Interview werden die Künstler*innen noch Fragen in einem Q & A beantworten und den Abend mit einem kurzen Live-Auftritt abrunden.

Beginn: 20:00 Uhr
Veranstaltungsort: New Rose, Eschersheimer Landstraße 328, Frankfurt/Main
Veranstalter*innen: New Rose, P.A.C.K. & Ventil Verlag

Samstag, 19. Oktober: Shelter Boy

(Uwe)

Indie, Pop - Simon Graupner, Leipzigs Indie-Sensation, besser bekannt unter seinem Pseudonym „Shelter Boy“, etabliert sich als herausragender deutscher Songwriter in seiner Generation (er ist 26 Jahre alt) . Mit seinem zweiten Studioalbum „MERCYLAND“, das am 26. April 2024 erschien, geht er im Oktober und November auf Tour. Mit MERCYLAND wendet sich Shelter Boy einer eher introspektiven Mischung aus Indie-Pop zu, die seine vielfältigen Talente als Texter und Musiker zur Geltung bringt.

Ponyhof
F., Klappergasse
19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Samstag, 19. Oktober: Of/ 6 Jahre Digital Retro Park

(Andrea)

Der "Digital Retro Park" ist das Technikmuseum für digitale Kultur in Offenbach in der Walter-Passage und ein tolles Museum zum Mitmachen. Am 13.10.2018 öffnete er zum ersten Mal sseine Tür für interessierte Besucher jeder Altersklasse. Seitdem gab es zusätzlich zum Museumsbetrieb auch viele Sonderveranstaltungen mit Vorträgen, Musik und Mitmachworkshops. Heute wird der Digital Retro Park ab 11:00 Uhr diesen Geburtstag gebührend feiern. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Die offizielle Begrüßung findet um 11:30 Uhr statt. Anschließend bieten wir über den Tag verteilt drei Führungen an (12:00, 14:00 und 16:00 Uhr). Es gibt Knabbereien, Getränke, Pixelperlen-Bügeln für Kinder und musikalische Einlagen auf alten elektronischen Geräten (13:00, 15:00 und 17:00 Uhr). Wäre ich nicht im Urlaub, ich wäre da.

Digital Retro Park, Walter-Passage/ Frankfurter Straße, Offenbach

Samstag, 19. Oktober: OF/ Die Ermittlung

(Andrea)

Man MUSS sich einlassen, 240 Minuten Gesichtsunterricht der unter die Haut geht - ich habe den Film vor wenigen Tagen gesehen und musste dann erstmal wieder im Hier & Jetzt ankommen. Nic scrhreibt: Mit DIE ERMITTLUNG ist RP Kahl ein Meisterwerk gelungen - Prädikat besonders wertvoll ! Er kombinierte Elemente des Kinos, des Theaters und moderner broadcasts und er bekam sie Alle - das who is who der deutschen Schauspielriege. Rainer Bock, Clemens Schick, Christiane Paul, Nicolette Krebitz, Peter Lohmeyer. Karl Marcovics Bernhard Schütz etc. Kahl zufolge ergibt sich die Tonalität des Films aus dem, was die Schauspieler*innen sichtbar machen, wenn sie dem Gegenüber zuhören….. " Wer wem zuhört das sind hier die Angeklagten im Frankfurter Auschwitz-Prozess und viele Zeugen. Einlass 16.30h, Beginn 17h Wir machen eine Pause. Es werden Speisen und Getränke angeboten.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Dienstag, 22. Oktober: Paula Carolina

(Uwe)

„… die tanzende Indiecrowd schreit ihre gesellschaftskritischen Texte mit, als wäre sie schon immer da gewesen … gekleidet wie der coole Skaterboy Deiner Lieblingsband, ist sie die frische Alternative in der sonst so männlichen Musikwelt“.

Willkommen in die Realität heißt die Tour der 25jährigen Sängerin aus Hannover, aufgewachsen im ländlichen Allgäu, durch Österreich, die Schweiz und Deutschland. Ihre erste Single, die Ballade „Du und das Schwarze Loch“ über häusliche Gewalt wurde direkt ein Streamingerfolg. Sie debütierte auf der größeren Bühne im Vorprogramm von Sophie Hunger. Die Schweizerin, die allseits anerkannt ist für ihre hohe Qualität, würde an einem Abend niemals die Bühne mit jemandem teilen, die / der nichts kann. 

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Deutsches Jazzfestival 23.- 26. Oktober 2024

Deutsches Jazzfestival 2024: "Größe ist keine Frage des Alters"

Dem wegweisenden Satz von Miles Davis trägt die diesjährige Ausgabe Rechnung: Bill Frisell, Kurt Rosenwinkel, Emma Rawicz, Becca Stevens, Jason Moran und Omer Klein sind nur einige der großen Namen beim Deutschen Jazzfestival 23. bis 27. Oktober in Frankfurt. Die hr-Bigband ist mit zwei großen Projekten dabei und auch die heimische Szene ist prominent vertreten durch den Gewinner des Deutschen Jazzpreises Jakob Bänsch, das hr-Jazzensemble und viele mehr. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal ist am Freitag, 25. Oktober, wieder die Clubnacht in Frankfurter Jazzlocations am Start sowie ein Konzert im Mousonturm am Sonntag, 27. Oktober. Der Vorverkauf läuft

Mehr Infos und Tickets hier!

Dienstag, 22. Oktober: Jazz gegen Apartheid

(Uwe)

Das Projekt versucht, das verlorene kulturelle Gedächtnis Südafrikas von europäischer Seite zu beleben. Über Jahrzehnte haben südafrikanische Exil-Musiker in Europa und Deutschland – neben Johnny Dyani, Louis Moholo und Chris McGregor – ihre tiefen Spuren im europäischen improvisierten Jazz hinterlassen – dies immer in Verbindung mit dem Kampf gegen das Apartheidregime. In Ihrem Heimatland sind diese Lebenswerke bisher hingegen kaum gewürdigt worden. Jedoch in den Jahren 2022 und 2023 kam es zu Einladungen aus Südafrika und mit „Jazz gegen Apartheid – Heimkehr aus dem Exil“ zu ersten Workshops und Konzertreihen in Johannesburg und am Eastern Cape, um auf diese „unbesungenen Helden“ des Exils aufmerksam zu machen – und zu unterstreichen, wie bereichernd dieser kulturelle Schatz auf beiden Kontinenten gewirkt hat.  

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Mittwoch 23. Oktober: „MOSAIK – Ordnung im Chaos“ Solo-Ausstellung von Ekaterina Koroleva

(Daniela)

Kombinatrotweiss Gallery präsentiert mit „MOSAIK – Ordnung im Chaos“ eine Solo-Ausstellung von Ekaterina Koroleva

Ekaterinas Arbeiten setzen sich spielerisch mit dem Thema Weiblichkeit auseinander: Das Feminine findet sie nicht nur in menschlichen Silhouetten und Portraits, sondern verwendet auch Referenzen aus der Natur. Die Berliner Künstlerin zitiert Elemente aus der Flora und Fauna, die sie mit Tusche und Aquarell einfängt.
Es ist die Leichtigkeit, die Freiheit in Form und Farbe, die diese Technik so interessant machen; der Versuch, etwas zu kontrollieren, was schwer zu kontrollieren ist. MOSAIK versucht, die Materialien durch die Collagetechnik zu bändigen. Bei den Arbeiten handelt es sich um sehr freie Farbexperimente auf größeren Papierformaten – chaotische Farbstudien, bei denen Ekaterina frei mit Tusche und Aquarell spielt und die Elemente anschließend wieder in eine konkrete erzählerische Form und damit Ordnung ins Chaos bringt.

Vom 24.10. bis 25.10.2024 werden die Arbeiten zu „MOSAIK“ in unserer Galerie in der Kleinen Rittergasse ausgestellt. Neben großformatigen Originalen sind auch Drucke in Sonderedition zu erwerben.

Vernissage: 23.10.2024, 18:30-21:30 Uhr

Location: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Alt-Sachsenhausen

Die Künstlerin ist zur Vernissage und Ausstellung anwesend!

Öffnungszeiten: 24.–25.10.2024, Donnerstag & Freitag, 16-18 Uhr
Adresse: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, 60594 Frankfurt

Bis Donnerstag 24. Oktober: Gegen Buch Masse

(Daniela)

Zum 29. Mal findet flankierend zur Buchmesse die Veranstaltungsreihe “GegenBuchMasse“ statt. Die Veranstalter*innen schreiben:

"Die Veranstaltungsreihe wird von verschiedenen Gruppen, Veranstaltungsorten und Initiativen getragen und hat das Ziel kritischen Gedanken, die in den auf der Messe präsentierten Buchmassen nicht im Vordergrund stehen, ein Forum zu geben. In diesem Jahr werden wir im Rahmen von Lesungen 17 Neuerscheinungen zu sehr unterschiedlichen Themen vorstellen.

Das komplette Programm findet ihr hier: http://www.gegenbuchmasse.de/Archiv/gegenbuchmasse-2024-s1.pdf

Unsere Veranstaltungen finden in diesem Jahr im Café ExZess (Leipziger Str. 91, Frankfurt), im Buchladen Land in Sicht (Eiserne Hand 3, Frankfurt), in den Räumen des Frankfurt Fan Projektes (Fanhaus Louisa, Schwarzsteinkautweg 5 a, Frankfurt), im New Rose (Eschersheimer Landstraße 328, Frankfurt), in der Ada Kantine (Campus Bockenheim, Mertonstr. 30-60, Frankfurt), in dem Cafe Rabe (Jordanstraße 3, Frankfurt) und bei der DFG-VK (Wittelsbacherallee 27, Frankfurt) statt.

Alle unsere Veranstaltungen waren und sind kostenlos, sie werden durch das Engagement der beteiligten Personen sowie durch Spenden finanziert.

Freitag 25. Oktober - 5. November: Vielleicht ist es möglich. Ein intergenerationales Tanztheaterstück

(Daniela)

Drei Generationen, sieben Geschichten, eine Bühne
Neue TheaterGrueneSosse-Produktion feiert am 25. Oktober Premiere


Wie sprechen wir junge Menschen an, die täglich mit Herausforderungen und Widersprüchen konfrontiert sind? Das neue intergenerationale Tanztheaterstück Vielleicht ist es möglich. des TheaterGrueneSosse setzt genau hier an und bietet allen ab 15 Jahren die Möglichkeit, sich mit den
gesellschaftlichen Themen der heutigen Zeit auf künstlerische Weise auseinanderzusetzen. Premiere ist am 25. Oktober um 19 Uhr in der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo.
Sieben Menschen aus drei Generationen erforschen in einer kraftvollen Performance, choreografiert vom renommierten belgischen Regisseur und Choreografen Ives Thuwis-De Leeuw und in Zusammenarbeit mit der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo, was es heißt, in dieser komplexen Welt
seinen eigenen Weg zu finden.
Bekannt für seine sensiblen und eindringlichen Arbeiten im Bereich des Tanztheaters, öffnen Ives Thuwis-De Leeuw und das Ensemble den Raum für intensive persönliche Geschichten. Mit allen individuellen Fragen und Widersprüchen, die dabei sichtbar werden: Was würde man sagen, wenn einem endlich mal alle zuhören würden? Darf ich das eigene
private Glück verfolgen, wenn um mich herum die Welt brennt? Und wofür lohnt es sich zu kämpfen?

Vielleicht ist es möglich.
Ein intergenerationales Tanztheaterstück von TheaterGrueneSosse in Zusammenarbeit mit Ives Thuwis-De Leeuw und der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo. Über den Weg, die eigenen Utopien zu verfolgen.

Premiere: 25.10.2024, 19 Uhr – Junge Theaterwerkstatt am Zoo
Weitere Vorstellungen in der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo:
26.10.2024, 19 Uhr
03.11.2024, 16 Uhr (im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main)
04./05.11.2024, jeweils 10 Uhr (im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main)
Tickets unter www.mousonturm.de
Foto: Katrin Schander

Freitag, 25. Oktober: Gavin De Graw

(Uwe)

Durch das wöchentliche Scannen des Programms mehrerer Clubs in Frankfurt, um interessante Veranstaltungen für die Ausgehtipps zu finden, komme ich immer wieder an Künstlerinnen und Künstlern und Bands vorbei, von denen ich noch nie etwas hörte, deren Geschichten (und natürlich deren Lieder) sich gut lesen (anhören). Nun also Gavin DeGraw, mehrfach für den Grammy nominiert und erfolgreich mit seinen Veröffentlichungen: „ …. jetzt fügt er seine eigene zeitlose Geschichte zusammen, untermalt von einer charakteristischen Mischung aus Pop, Soul, Country, Folk und Funk … Von einem spärlichen Klavier, über eine verträumte Gitarre, bis hin zu orgelgeladenen Beats und einer mit dem Kopf nickenden Bassline: Gavin DeGraws neustes Werk erzählt die Geschichte seines Lebens.“

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Freitag, 25. (Uraufführung) & Samstag, 26. Oktober: Vielleicht ist es möglich (weitere Termine)

(Martin)

Ives Thuwis-De Leeuw & Theater Gruene Soße
Junge Theaterwerkstatt am Zoo

In "Vielleicht ist es möglich" tanzen und performen Menschen aus drei Generationen – sieben unterschiedliche Personen, wie sie jederzeit auf der Straße aneinander vorbeigehen könnten. Jede*n von ihnen beschäftigt etwas anderes – alle haben eigene Träume, Utopien und dringliche Anliegen. 

Hier bewegen sie sich nun auf einem Stück ihres Weges gemeinsam – sie tanzen zusammen und teilen miteinander, was sie umtreibt – mit allen offenen Fragen und Widersprüchen, die dabei sichtbar werden: Was würde man sagen, wenn einem endlich mal alle zuhören würden? Darf ich das eigene private Glück verfolgen, wenn um mich herum die Welt brennt? Und wofür lohnt es sich zu kämpfen? 

Vielleicht ist es möglich. ist eine ehrliche und energiegeladene Auseinandersetzung damit, was es heißt, allein und miteinander zu wachsen!

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/480660

Freitag, 25. (Uraufführung) und Samstag, 26. Oktober um jeweils 19.00 Uhr und am Sonntag, 3. November um 16.00 Uhr, Montag, 4. und Dienstag, 5. November um 10.00 Uhr
Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus)
Foto: © Felix Bausch

Freitag, 25. Oktober: World Opera Day

(Martin)

Die Oper Frankfurt lädt ein zum Mitsingen:
„BELLA VOCE: ITALIENISCHE OPER ZUM MITSINGEN

Schluss mit passivem Operngenuss – bei uns wird gesungen! Die Oper Frankfurt lädt anlässlich des World Opera Day am 25. Oktober zum »Sing-Along« ein, mit Schwerpunkt auf italienischer Oper. 

Moderiert und geleitet  von Anna Ryberg und Álvaro Corral Matute und begleitet von talentierten Mitgliedern aus Ensemble und Chor, erleben Sie, wie kraftvoll Opernchöre klingen können – besonders, wenn SIE Teil davon sind. 

Buchen Sie jetzt bis zu 4 kostenfreie Tickets und vergessen Sie nicht, Ihre Stimme zu ölen! Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/world-opera-day/?id_datum=4318

WORLD OPERA DAY AM 25. OKTOBER: EIN FEST DER ITALIENISCHEN OPER Die UNESCO hat der Kunst des italienischen Operngesangs den Status des immateriellen Kulturerbes verliehen, ein Grund für uns zu feiern! Der diesjährige World Opera Day soll den Beitrag der italienischen Oper zu unserem Repertoire würdigen. Wir freuen uns sehr, Sie zu uns in die Oper Frankfurt einzuladen, um als Teil eines großen Spontan-Chores die Musik aus Verdis Rigoletto hautnah zu erleben.

Freitag, 25. Oktober um 15.00h
Oper Frankfurt
Foto: © Monika Rittershaus/Rigoletto

Samstag, 26. Oktober: Team Scheiße

(Uwe)

Regelmäßige Hörerinnen und Hörern des Podcasts „Fest & Flauschig“ ist die deutsche Punkband aus Bremen durch die regelmäßige Erwähnung durch Jan Böhmermann und Oli Schulz bestens bekannt. Nun gibt es die Möglichkeit, Team Scheiße einmal in Frankfurt zu erleben. Punkbands sind bei Namen für Alben oder einzelnen Stücken immer einfallsreich und so heißen Platten vom Team Scheiße beispielsweise „Hobbies für den sozialen Abstieg“ oder „Ich hab Dir Blumen von der Tanke mitgebracht (jetzt wird geküsst“) und Singles „Karstadtdetektiv“ oder Elfmeterschießen“. Sicher wird es ein lauter und kurzweiliger Abend mit den Bremern.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Sonntag, 27. Oktober: Sophie Chassée

(Uwe)

Ihre unvergleichbare Kombination als Gitarrenvirtuosin und begnadete Singer/Songwriterin sorgt regelmäßig für weit offenstehende Münder im Publikum und nimmt sowohl Acoustic Pop Liebhaber*innen, als auch Gitarren-Nerds mit auf eine musikalische Reise. Mit ihren englischen Texten erzählt die junge Musikerin über die verlorene Liebe, die großen Veränderungen im Laufe des Lebens und autobiografische Geschichten, mit denen sich jede/r identifizieren kann.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Bis 27. Oktober: OF/ schwerelos + selbstvergessen

(Andrea)

Weil heute der geschätzte Dr. Stefan Soltek zur Einführung in die Ausstellung von Gabrielle Hattesen und Ingrid Heuser sprich, plane ich den Besuch im BOK. Hattensen zeigt ‹Verletzlichkeiten›. Sie werden sichtbar in wie gedankenverlorenen schwebenden Fragmenten eines in verschiedenen Sprachen handgeschriebenen Gedichts, in blut- und Lippenstiftrot gefärbten Verbandsstoffen, die an Leid und Hoffnung von Heilungsprozessen erinnern. Sie treten zutage in Zerbrochenem auf transparenten Ebenen aus einer Vergangenheit, die nur scheinbar vergangen ist; und in einem raumhohen stofflichen Gebilde. Das Vorübergehende, das Angedeutete ist unbedingt Konzept. Ihre Werke laden dazu ein, Wahrheit in flüchtigen, listenreichen Einblicken zu erkennen. Ingrid Heuser arbeitet mit Vergänglichkeit, wie sie in Musik und Tanz selbstverständlich ist — schwebende Hüllen, fragile Häute — minimalistisch und unscheinbar. Sie verwendet Vorgefundenes, Verschlissenes — Relikte einer Lebensspur — das Material der arte povera, arbeitet mit dem Moment einer Befindlichkeit — Begegnungen, Berührungen — bevor das reflektierende Denken sie überlagert: biografische Zeitmaße — der Lauf des Wassers. Für das intime Ambiente der Ausstellungsräume im BOK hat Heuser kleinformatige, zwischen 1986 und 2024 entstandene (Wand-)Arbeiten ausgewählt: Arbeiten auf Papier und Kleinplastiken aus Ton, Papier, Textil, Bienenwachs, Farbe, Blut, Draht, Haar — eine Zeitschiene femininer Figuren. Vernissage um 19 Uhr. Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag / Samstag 16 – 19 Uhr, Sonntag 11 – 15 Uhr

BOK-Galerie, Kirchgasse 27 – 29, Offenbach  

Sonntag, 27. Oktober: FFM/ Sesick Steve

(Andrea)

Seasick Steve ist und bleibt der ultimative Late Bloomer. Längst auf den größten Bühnen der Welt angekommen, war die Konzertliste seiner letzten Deutschlandtour am Ende doppelt so lang als ursprünglich geplant, nachdem immer neue Zusatztermine gebucht werden mussten. In diesem Jahr gibt es neue Musik von dem dann 73-Jährigen, dessen Name für einen maximal geerdeten Mix aus Blues und Boogie, Americana und Folk steht. Zu den Highlights des neuen Longplayers zählt ganz klar die im Vorfeld veröffentlichte Single „Backbone Slip“. Die Auskopplung, der er selbst „eine 8/10 in Sachen Tanzbarkeit“ verpasste, beinhaltet zugleich das inoffizielle Motto für die kommenden Deutschlandshows, wenn er seine Fans schon mal zum Tanzen auffordert: „You’ve got to loosen your hip“. Nicht nur das Timing von Seasick Steves Karriere ist einzigartig. Auch sein ganzes Selbstverständnis als Musiker: Schließlich sei das Publikum sein Boss, wie er es vor ein paar Jahren formulierte. Er sei es den Leuten einfach schuldig, Abend für Abend alles zu geben. Einlass 18 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Montag, 28. Oktober: FFM/ Kelvin Joness

(Andrea)

Kelvin Jones ist zwar Künstler und liebt es im Studio neue Musik zu erschaffen, die Menschen auf verschiedenste Weise berührt. Dass er darin schon hervorragend ist, belegen Streamingzahlen, verkaufte Platten und mehrfache Gold- und Platinauszeichnungen in ganz Europa. Allerdings lebt er wirklich dafür auf der Bühne zu stehen und mit dem Publikum zu interagieren. Dabei gibt er seinen Songs einen einzigartigen Kontext, um das Publikum auf eine einzigartige Achterbahnfahrt zwischen wildem Tanzen und bedächtigem Fühlen mitzunehmen. Ein Erlebnis, welches mit Anderen verbindet, aber auch einen näheren Blick in das eigene Innerste erlaubt. Angeleitet durch Kelvin Jones, der schon aus seiner Biografie Einflüsse aus Zimbabwe, England und Deutschland vermittelt, ist jedes Konzert wirklich einzigartig. Dass dieses Jahr die Einzigartigkeit noch erhöht wird, stellt Kelvins persönliche „No Setlist“-Regel sicher. Kein Konzert hat eine vorgegebene Setlist vor der Show, sondern getragen von der jeweiligen Atmosphäre entscheidet Kelvin Jones spontan den Ablauf eines jeden Konzerts neu. Nach dem großen Erfolg von „No Setlist“ in 2023 wird nun zur neuen Tour „FUCK SETLISTS“ in 2024 ausgerufen und das Erlebnis auf das nächste Level gebracht. Jede Stadt eine eigene Show, jede Stadt eine individuelle Erinnerung, jede Stadt ein intensives Erlebnis und dazu ein Haufen neuer Songs im Gepäck."

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Dienstag, 29. Oktober: Liederabend

(Martin)

Konstantin Krimmel (Bariton)
Brigitte Fassbaender (Rezitation)
Wolfram Rieger (Klavier)

Als Brigitte Fassbaender vor 30 Jahren ihre Laufbahn als aktive Sängerin beendete, tat sie dies mit einem Liederabend: Sie sang und rezitierte die Schöne Magelone von Johannes Brahms

In dieser Spielzeit kehrt sie zum sechsten Mal als Regisseurin an die Oper Frankfurt zurück – und steht mit Konstantin Krimmel für ein Recital auf der Bühne. Diesmal überlässt sie dem Bariton, der schon in jungen Jahren für seine Liedinterpretationen gefeiert wird, den Gesangspart; Konstantin Krimmel präsentiert sich damit bereits zum dritten Mal als Liedsänger in Frankfurt. 

Die mittelalterliche Geschichte um den Ritter Peter aus der Provence und seine Geliebte Magelone, von der er viele Jahre lang getrennt ist, hat Ludwig Tieck in ein romantisches Gewand gekleidet. Die verbindenden Texte, durch die der (einzige!) Liedzyklus von Brahms erst verständlich wird, interpretiert Brigitte Fassbaender. 

Brahms hat dazu fünfzehn abwechslungsreiche Romanzen komponiert. Am Klavier ist Brigitte Fassbaenders langjähriger Klavierbegleiter Wolfram Rieger zu erleben.

Hier gibt’s weitere Infos: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/LA_K_Krimmel_Prog_29_10_24_.pdf

Und hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/konstantin-krimmel-bariton/?id_datum=3922

Dienstag, 29. Oktober um 19.30h
Liederabend in der Oper Frankfurt
Foto: © Guido Werner

Dienstag, 29. Oktober: Great Lake Swimmers

(Uwe)

Wenn man als Kind an einem dieser riesigen Seen Nordamerikas, an der Grenze zwischen den USA und Kanada, aufwächst, dann kann man durchaus die Schwimmer bewundern, die weite Strecken durch diese Große Seen schwimmen. Der im Kanadier Tony Dekker wuchs am Lake Huron auf und benannte sein Musikprojekt, später seine Band den Schwimmern zu ehren „Great Lake Swimmer“. Mit den Great Lake Swimmers, deren Besetzung bei jedem Album und jeder Tour fließend und immer im Wandel ist, macht er sehr guten Folk-Rock und tourt durch die Welt.

"Zwanzig Jahre nach der ersten selbstbetitelten Veröffentlichung zeigt das letzte Album „Uncertain Country“ einen Songwriter auf dem Höhepunkt seines Schaffens, der noch so viel mehr zu sagen hat."

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Mittwoch 30. Oktober: Spotlight mit dem hr-Sinfonieorchester

(Daniela)

Oh wie wunderbar. Heute gibt es wieder ein „Spotlight“ mit dem hr-Sinfonieorchester. Diesmal sogar wieder mit dem ehemaligen Chefdirigenten und Miterfinder von den „Spotlight“-Konzerten Andrés Orozco-Estrada. Er stellt „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss vor.

Eine Wiederbegegnung, auf die man sich freuen kann. Zwei originelle Sinfonische Dichtungen des Instrumentations-Großmeisters Richard Strauss im Spotlight-Gesprächskonzert – mit dem hochgeschätzten Strauss-Experten und mitreißenden Musikvermittler Andrés Orozco-Estrada. Der ehemalige Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters hat das Publikum in der beliebten Spotlight-Reihe schon oft in seinen Bann gezogen und begeistert. 
Hier findet ihr weitere Infos: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-24-25/eulenspiegel--co,spotlight-eulenspiegel-und-co-100.html

Tickets: 30,– €; Ermäßigt: 16,– €
Ermäßigung gilt für: U30 (alle unter 30 Jahre!) und für Menschen ab GdB 80
Außerdem: 10 FOR TEENS – Für alle unter 20 Jahre! Limitierte Tickets für 10,– € (Ohne RMV), First come – First serve!

Alte Oper, Großer Saal, Opernplatz 1
Beginn: 19:00 Uhr

Mittwoch, 30. Oktober: Turbostaat

(Uwe)

Ein lieber Freund von mir empfiehlt mir nachhaltig deutschen Punk von Love A, Pascow oder Turbostaat. Letztgenannte Band gibt es schon 25 Jahre. Auf Instagram kündigten Sie ihr neues Album (erscheint im Januar) so an: „Turbostaat ist eine Familie…. mit allen Facetten und Auswüchsen. Da gehören nicht nur die 5 auf der Bühne dazu … Alle sind schon lange dabei, teilweise 20 Jahre… Die letzte 5 Jahre waren die schwersten bei der Familie Turbostaat. Wir waren verstreut, unfähig und sprachlos, schwer krank und oft auch ganz ohne Hoffnung. Am Ende mussten wir auch einen von uns begraben. Was für eine Scheisse … Moses (Produzent Moses Schneider) hat es aber tatsächlich geschafft, dass sich dieser ganze Haufen Frust im Studio Nord/Bremen in Energie verwandelt …. Die Flucht nach vorn nur im Kollektiv! Alte Liebe! Altes Leben! Alter Zorn!"

Die 25 Jahre feiern sie auf Tour, nun im Zoom, dort insbesondere das Album Abalonia, in anderen Städten sind es andere Alben.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Foto: Andreas Hornoff

Donnerstag 31. Oktober: SPOTLIGHT JAZZ - At the movies

(Daniela)

Einen Tag später wird es cineastisch im hr-Sendesaal: Die hr-Bigband hat ja auch ein „Spotlight Jazz“ eingeführt und präsentiert am Donnerstag, 31. Oktober, um 19 Uhr im hr-Sendesaal „At the Movies“

Spotlight Jazz ist ein besonderes Konzertformat zur After-Work-Zeit, das in gut einer Stunde zu einem besonderen Thema in die Welt des Jazz entführt. Dieses Mal wird Professor Rainer Tempel die lange Geschichte des Jazz als Filmmusik aufrollen. Von alten Hollywoodstreifen über neueste Animationsfilme – aus allen Bereichen bringt er Musik mit. Selbst die, die erst nach dem Film zu Jazz-Klassikern wurde!

Hier darf das Publikum mit nach Hollywood reisen: Dieses Mal wird Bigband-Leiter Rainer Tempel die lange Geschichte des Jazz als Filmmusik aufrollen. Von alten Hollywoodstreifen zu neuesten Animationsfilmen – aus allen Bereichen bringt er Musik mit. Selbst die, die erst nachdem der Film gelaufen war, zu Jazz-Klassikern wurde. In jüngster Zeit sind wieder musikalisch vom Jazz dominierte Mainstream-Filme entstanden, wie das mehrfach oscarprämierte Filmmusical “La La Land” oder der Disneyfilm “Soul”.

Hier gibt’s mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2024-25/spotlight-jazz-at-the-movies,spotlight-jazz-at-the-movies-100.html

Donnerstag, 31. Oktober: Lokal Listener mit Jules

(Uwe)

Ein Herbstabend ist wie gemacht für einen Lokal Listener. Lauschiger Ort, gutes Gespräch und schöne Musik. Was will man mehr. Dieses Mal hat Gregor Praml Jules zu Gast. Über sie und ihr letztes Album Kaleidoscope wurde geschrieben „Von Kritikern hochgelobt, schreibt Jules Lieder über das Leben und die Natur. Ihr neuestes Album Kaleidoscope schafft inmitten von Neo Soul, Jazz und Singer-Songwriter Manier organische, akustische Musik mit gemütlichem Vibe und erdigen Retro-Grooves.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Celine-Chiara-Burghardt

NOVEMBER 2024
Freitag 01.- Sonntag 03. November: Werkschau von Popp & Bergmann

(Daniela)

Uwe ist ja ein großer Dokumentarfilm-Fan, da ist es gut, dass das Filmmuseum eine Werkschau von Mischka Popp und Thomas Bergmann zeigt. Ich freue mich. Wir werden bestimmt nicht alle 13 sehen, aber ich möchte unbedingt GIFTZWERGE UND HEINWERKER sehen. Der klingt super.

Mischka Popp (geboren 1944) und Thomas Bergmann (1943–2019), die ab 1973 zusammenarbeiteten, entwickelten und produzierten Fernsehformate in der Bildung und Sozialpolitik. Ihre Dokumentarfilme für ARD und ZDF thematisieren Land, Provinz und den Alltag in Deutschland. Ab 1986 drehten sie auch Dokumentarfilme fürs Kino.

Die Werkschau zeigt an drei Tagen 13 Filme aus ihrem vielfach ausgezeichneten Werk. Die aus mehr als 80 Produktionen ausgewählten Dokumentarfilme beleuchten sowohl historische als auch zeitgenössische Perspektiven.

Mehr Infos: https://www.dff.film/kino/kinoprogramm/filmreihen-specials-november-2024/werkschau-popp-bergmann/

bis 3. November: OF/ neuliXT

(Andrea)

Noch bis 3. November sind Arbeiten des Fotografen und HfG-Alumnus Hans-Jürgen Herrmann beim Deutschen Wetterdienst zu sehen. Dass 201 neuliXte irgendwie 2034 Einzelbilder sind, lerne ich erst jetzt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Christoph Schütte und meinem neuliXt-Gesamtwerk (Start 2011): 388 neuliXte – 3801 Einzelbilder. Anzuschauen während der Öffnungszeiten des DWD und weil es auf dem Nachhauseweg liegt, schaue ich mir das mal an.

Deutscher Wetterdienst, Frankfurter Straße 135, Offenbach

Sonntag, 3. November: OF/ Spuren der nationalsozialistischen Zeit - eine Stadterkundung

(Andrea)

Erst "Die Ermittlung", dann das Lager Katzbach in den Adlerwwerken und heute die Stadtrundfahrt. Danach widme ich mich erstmal wieder anderen Themen, denke ich. Aber die Tour mit der Geschichtswerkstatt wollte ich schon lange machen, jetzt bin ich angemeldet: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, heißt es im Talmud. Mittlerweile liegen über 214 von über neunzigtausend Stolpersteinen, die der Kölner Künstler Gunther Demnig zur Erinnerung an die Opfer des NS-Terrors seit 1996 europaweit in 1.800 Kommunen verlegt hat, in Offenbach. Um das Schicksal einiger dieser Menschen, aber auch um Zwangsarbeiter, politisch Verfolgte und andere Opfer soll es bei der Stadtrundfahrt der Offenbacher Geschichtswerkstatt und der VHS Offenbach am Sonntag, 3. November, von 14 bis ca. 17 Uhr gehen. Mit dem Bus Orte in Offenbach angefahren, die 1933 bis 1945 während des Naziregimes eine Rolle gespielt haben, Aktive der Geschichtswerkstatt informieren während Fahrt über Orte und Gebäude, in denen die Gestapo ihre Gegnerinnen und Gegner einsperrte und verhörte, wo die SS und ihre Helferinnen und Helfer Wohnungen und Geschäfte der jüdischen Bevölkerung demolierten und plünderten, wo auf Scheiterhaufen Bücher verbrannt wurden oder Zwangssterilisationen von Offenbacher Frauen und Männern vorgenommen wurden. Thematisiert werden auch die Betriebe, in denen Menschen aus Russland, Polen, der Ukraine, Italien und anderen Ländern Zwangsarbeit verrichten mussten. Die Fahrt führt aber auch zu Orten, an denen sich Menschen organisierten, um Widerstand gegen das Regime zu leisten. Eine Anmeldung bei der VHS unter der Kursnummer A1011FU ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Sonntag, 3. November: Of/ The Apprentice

(Andrea)

Nic gibt Gas, bei dem Programm diesen Monat könnte ich in den Filmklubb ziehen: "Der Aufmacher zum Sonntagsfilm im Filmklubb! Jeden Sonntag Hammer Film Ein Film der zeigt warum Donald Trump zu dem geworden ist der er ist. THE APPRENTICE gibt Einblick hinter die Kulissen des amerikanischen Imperiums. Er zeigt den Machtaufstieg des jungen Donald Trump durch einen faustischen Deal mit dem einflussreichen Anwalt und politischen Fixer Roy Cohn. Einlass: 11.30 Uhr Beginn: 13.00 Uhr Ort: Filmklubb Es werden Speisen und Getränke angeboten.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Montag, 04. November: Kasi

(Martin)

Kasi ist Frankfurter Bub, genauer – er kommt aus Bockenheim und lebt jetzt in Freiburg. Von dort hat die Karriere Fahrt aufgenommen! 

Keiner kennt Kasi? Nach diesem Jahr eher unwahrscheinlich. Denn er ist ab jetzt auf der Überholspur! Seine erste Headlinertour war restlos ausverkauft. Seine erste EP hat bereits über 11 Millionen Streams und sein beschwingt-melancholischer Indie Pop mit lässigen Rap-Einflüssen hat das Publikum auf den Festivals im Sturm erobert. 

Ob das Southside, Deichbrand oder Reeperbahnfestival. Kasi kennt man jetzt. Vor allem nach seiner Veröffentlichung „immatrikuliert“, die am 17. November letzten Jahres erschien und blitzschnell bei TikTok durch die Decke ging. Eine Millionen Views und unzählige neue monatliche Hörer:innen bei Spotify sind der Beweis.


Nachdem er Ennio und BADCHIEFF auf ihren Touren begleitet hat, fährt der charmante Newcomer 2024 höchstpersönlich auf große Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dafür macht er direkt den Führerschein! Fast alle Konzerte der Deutschlandtournee sind ausverkauft – für Frankfurt gibt’s noch ein paar Tickets – und zwar hier: 

https://zoomfrankfurt.com/programm/kasi-2024

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
Foto: © Antonius Kauf

Donnerstag, 7. (Uraufführung) bis Samstag, 9. November: Sheela

(Martin)

Fabrice Mazliah - Tanz

"Sheela" ist die Adaption eines Stückes, das 2021 für das Ballett der Opéra National de Lyon entstand. Choreograf Fabrice Mazliah schafft mit sechs Performerinnen ein Stück, das sich ganz auf deren Stimmen, die gemeinsame Präsenz und das Potenzial einer entfesselten Gemeinschaft konzentriert. 

Inspiriert von historischen Arbeitspraktiken, bei denen das Singen die körperliche Arbeit begleitete, knüpft "Sheela" an eine Improvisationsaufgabe an, in der sich die Tänzerinnen ihrer bloßen Präsenz gewahr werden. Sie setzen sich einander aus und lernen voneinander, indem sie ihre Stimmen und ihren Gesang, ihre persönlichen Bewegungen und Hintergründe in der Gruppe teilen.

"Sheela" macht ein Echo dieser Bewegungsspuren hörbar und fragt: Wer beziehungsweise was zeigt sich dem Publikum in einem ineinanderfließenden, weiblich gelesenen Corpus, in dem die einzelnen Personen sich zu einem größeren Ganzen zusammenfinden und den Blick auf ihre Körper zurückwerfen?

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/481916

Donnerstag, 7. – Samstag, 9. November um jeweils 19.00h
Tanz im Mousonturm/Frankfurt LAB (Gallus)
Foto: © Agathe Poupeney

Freitag, 8. & Samstag, 9. November: Soft Offer

(Martin)

Angela Alves - Tanz

Angela Alves ist Behindert. Ab und zu entzündet sich ein Nerv in ihrem Gehirn und dann kann sie zum Beispiel nicht mehr gut sehen, gehen, fühlen. Sie fragt sich, warum Behinderte Menschen immer dann sehr viel Anerkennung erhalten, wenn sie gegen ihre Erkrankung ankämpfen und sich besonders viel Mühe geben, konkurrenzfähig, verfügbar und sexy zu wirken. 

Angela Alves will nicht kämpfen – schon gar nicht gegen sich selbst. Sie will nicht wegen oder trotz ihrer Behinderung produktiv sein (dürfen). Sie will einfach arbeiten, mit dem, was da ist. Mit den unverfügbaren Körpern, die gegen die Glorifizierung von Selbstausbeutung Widerstand leisten, indem sie sich der Unvorhersehbarkeit hingeben und dort aufweichen, wo sie sich selbst und anderen mit Härte begegnen. 

This is a Soft Offer.

Mit ihrer gleichnamigen Soloperformance hat es Angela Alves 2019 direkt in die Schlagzeilen von renommierten Kulturmagazinen geschafft. 

Sechs Jahre nach der Premiere kehrt sie zu dieser Arbeit zurück und unterzieht sie einer Neubetrachtung: Wie schauen wir 2024 auf „diverse Körper“ im Tanz? Wer lacht über wen? Und dürfen jetzt auch alle wirklich überall mitmachen?

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/481919

Freitag, 8. und Samstag, 9. November um jeweils 20.00h
Tanz im Mousonturm
Foto: © Gerhard F. Ludwig

Sonntag, 10. November: Der Zauberlehrling

(Martin)

Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins vom Frankfurter Kinderschutzbund

Der Frankfurter Kinderschutzbund wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt, er setzt sich für die Rechte der Kinder ein, für ihren Schutz vor Gewalt und für die Bekämpfung von Armut. Nötig ist diese Arbeit: Im vergangenen Jahr zählte die polizeiliche Kriminalstatistik 16 375 Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5 Prozent bedeutet. Dunkelfeldforschungen gehen davon aus, dass etwa jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlitten hat.

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben zeigt eine Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins des Frankfurter Kinderschutzbundes. 

Der Zauberlehrling: Eine magische Inszenierung von Goethes Ballade für die ganze Familie. Begleitet von Klaviermusik erleben große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer das Abenteuer des Zauberlehrlings, seines Hexenmeisters und dessen Katze Cornelia und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt und seine Wahrzeichen. 

Volksbühne im Großen Hirschgraben
um 17.00h
Zeichnung © Philip Waechter

Bis 10. November: Ausstellung Rest in Soil, in Water, in Waithood

(Daniela)

Die Ausstellung präsentiert die erste Ausgabe des WAITHOOD Magazins, die sich mit der Idee des Ruhens als einem wichtigen Aspekt der gegenwärtigen Schwarzen Erfahrung in der Welt beschäftigt.

Die erste Ausgabe des Magazins WAITHOOD ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von 14 Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Denker:innen und Produzent:innen aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora, die ihre Ideen mit der Welt teilen, indem sie sich mit zeitgenössischer Kunst, dem urbanen Raum und den Bedingungen des Lebens in der Welt als rassifiziertes Subjekt auseinandersetzen, das sich der Prekarität bewusst ist, die die Welt für Schwarzen und Braunen Kunstschaffenden bereit hält. Das Magazin zeigt daher neue Wege auf, durch die andere Zukünfte vorstellbar werden, und präsentiert, wie die Autor:innen die erforderliche Arbeit leisten, um eine reale, lebendige und allgegenwärtige Schwarze Alltagssprache zu schaffen, die alt, jung, queer und in Bewegung ist! 

Um diese innovative Publikation zu feiern, lädt WAITHOOD die Künstler:innen
Ava Binta Giallo und Markus Zimmermann ein, den Ausstellungsraum in einen Ort des Versammelns, des Ruhens und des Träumens von einer befreiten Zukunft zu verwandeln.

Das Magazin wird während der Ausstellungsdauer zum Erwerb erhältlich sein.

Details zur Ausstellung:
Ausstellungstitel: Rest in Soil, in Water, in Waithood
Ausstellung: 7. September bis 10. November 2024
Künstler:innen: Ava Binta Giallo, Markus Zimmermann
Kuratorin: Ana Raquel Machava
Ort: basis e.V., Gutleutstrasse 8-12, 60329 Frankfurt

(c) WAITHOOD - Issue 1 cover © Neec Nonso, 279 x 210 mm, designed by Ahomé Studio

Freitag 22. + Samstag 23. November: REFRAKTO 2.0

(Daniela)

A journey into mystic dimensions
Den Sorte Skole (music) - Vertigo (light) - Martin Lücker (organ)


REFRAKTO wurde 2020 aus Anlass der Luminale für die Frankfurter Katharinenkirche geschaffen und wegen des Lockdowns dort erst im November 2022 uraufgeführt. Musik und maßgeschneiderte LED- und Laser-Mapping-Technik traten in einen Dialog mit dem architektonischen Raum. Musikalische Spuren von Religionen, moderne Technologie, Sound, Lichtinstallationen und Laser-Mapping formten sich zu einem immersiven audiovisuellen und synästhetischen Erlebnis. "Es war außergewöhnlich. Wirklich himmlisch. Wie ein Trip, nur ohne Drogen. Ergreifend und wahrhaft spirituell." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Mit REFRAKTO begeben sich die Künstler auf eine Klangreise, die Klangfragmente verschiedenster spiritueller Traditionen und Praktiken einbezieht. Was passiert, wenn der Kontext religiöser Äußerungen aufgelöst wird? Was, wenn ein gregorianischer Chor mit einem Schamanen aus dem Kongo in einem optisch verzerrten Kirchenraum singt? Die Klangfragmente reflektieren verschiedenste Traditionen und Praktiken. Die Musik besteht aus Samples religiöser und spiritueller Musik, die in den letzten sieben Jahrzehnten aufgenommen wurden: von Feldaufnahmen indigener Stammeszeremonien, Sufi-Gesängen, benediktinischen Chortraditionen, einem Kirchenchor aus Dakar, Inkantationen einer maronitischen Nonne aus dem Libanon, bis hin zu zeitgenössischer experimenteller elektronischer Musik. REFRAKTO verbindet Musik, Klang, Licht und Raum zu einem rauschhaften Gesamtkunstwerk.

Über die Künstler
Den Sorte Skole sind mit vielen Kunst- und Musikpreisen ausgezeichnete Künstler aus Kopenhagen. Sie weben tausende von Samples zu einem dichten hypnotischen Soundtrack, der zu psycho-akustischen Hörreisen einlädt.
Das Lichtkünstler-Kollektiv Vertigo arbeitet für Musik- und Theaterproduktionen, in und um Museen (u.a. Louvre/Paris) und für die Industrie.
Prof. Dr. Martin Lücker ist nicht nur Musiker, sondern auch ein großer Vermittler klassischer wie zeitgenössischer Orgelmusik und bietet seit vielen Jahren zwei Mal die Woche "Orgelvespern" für jedermann an

St. Katharinenkirche
An der Hauptwache 1
60313 Frankfurt am Main

22.11.24, 20 Uhr Kartenvorverkauf
23.11.24, 19 Uhr Kartenvorverkauf
23.11.24, 21 Uhr Kartenvorverkauf

Samstag, 23. November: OF/ Faithless

(Andrea)

Irgendwann in den 1990ern habe ich Faithless in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg live erlebt und das Konzert zählt zu meinen persönlichen Top Ten-Konzerten. Auch, weil die Band nicht aufhören wollte, ständig kamen sie wieder raus, gaben Zugabe um Zugabe und sorgten für jede Menge Glückshormone. Das Erlebnis lässt sich kaum toppen, zumal Frontmann Maxie Jazz am 23. Dezember 2022 verstorben ist. Es scheint sich Ersatz gefunden zu haben oder eben auch nicht, ich lese, dass die beiden verbliebenen Sister Bliss und Rollo bei den Konzerten seinen Spirit wieder aufleben lassen. Ich bin gespannt und freue mich schon sehr auf den Abend in unserer Offenbacher guten Stubb.

Stadthalle Offenbach, Waldstraße, Offenbach 

Samstag, 23. & Sonntag, 24. November: Bullshit

(Martin)

She She Pop - Performance

Das ist Bullshit: Ein Slang-Begriff für etwas, das falsch ist, diskreditiert, also Unsinn. Oder etwas, das erfunden ist, fake, irreführend, eine Täuschung. Auf leerer Bühne finden sich die Performer*innen im endlosen Loop einer Verkaufsshow wieder. Hier ist nichts – und doch ist alles im Angebot. 

Unaufhörlich dreht sich die Spirale um She She Pop als Verkäufer*innen der Wirklichkeit, immer weiter geht ihre Suche nach etwas, dem sie noch einen Wert beimessen können, nur um es dann zu verramschen. Können sie die Wirklichkeit noch mit ihren Sinnen erfassen, mit Worten beschreiben? Ist sie noch zu retten? Hält irgendetwas dem Ausverkauf stand? 

She She Pop haben die Orientierung verloren. Die Zentralperspektive, aus der sie gelernt haben, irgendein Ziel ins Auge zu fassen, ist aufgelöst. Zusammen mit den Zuschauer*innen befinden sich die Performer*innen in einem Zustand des freien Falls. Eine Lücke tut sich auf zwischen Ereignissen und den Worten, die sie beschreiben. Und in diesen Abgrund fallen sie tiefer und tiefer.

In „Bullshit” stellen sich She She Pop mutig dem Verlust der gemeinsamen Wirklichkeit. Die Performer*innen erkennen an, dass sie nichts wissen und dass selbst die poetische Realität des Theaterraums in Mitleidenschaft gezogen ist. So versuchen sie die Blase ihrer Wahrnehmung zu verlassen, um andere Größenverhältnisse anzunehmen, andere Farben zu sehen, sich wie die Fledermaus mit Echolot zu verständigen, und sich in absoluter Dunkelheit wieder zu finden. Sie stellen sich andere Sichtweisen vor, sie verschreiben sich der Unsicherheit und widmen sich dem Verlernen. 

Wird es ihnen noch gelingen aus dem Chaos ein Erlebnis zu formen, Bedeutung in der Zufälligkeit zu finden, Sinn zu stiften im Durcheinander der Möglichkeiten – oder als letztes Mittel den Bankrott zur Komödie zu erklären?”

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/483028

Samstag, 23. Um 20.00h und Sonntag, 24. November um 18.00h
Performance im Mousonturm
Foto: © Ben Krieg

Sonntag, 24. November: FAÇADE (79. Naxos Hallenkonzert)

(Martin)

Ensemble Phoenix Basel

Façade – an Entertainment vereint die schillernde Begleitmusik William Waltons mit den surrealistisch-lautmalerischen Gedichten der englischen Poetin Edith Sitwell, vorgetragen von dem renommierten schottischen Stimmkünstler und Schauspieler Graham F. Valentine. 

Mit ihrem Freiheitsstreben kämpfte sie gegen die viktorianische Doppelmoral und provozierte in den 1920er Jahren so manchen Skandal. Heute bedroht das Erstarken rückschrittlicher Kräfte wiederholt unsere demokratischen Werte. Für frischen Mut sorgen im Programm des Ensemble Phoenix Basel zwei neue, explosive Ensemblewerke der Komponistinnen Asia Ahmetjanova und Charlotte Torres.

Programm:

  • William Walton: „Façade – an Entertainment“ (1922) für Sprecher und Ensemble, nach Gedichten von Dame Edith Sitwell
  • Asia Ahmetjanova: „Fledermäuse und Ikonen“ (2024, Deutsche Erstaufführung)
  • Charlotte Torres: „Ton tonton tond ton thon et d’autres tons“ (2024, Deutsche Erstaufführung)

Ensemble Phoenix Basel:
Jürg Henneberger – Musikalische Leitung
Graham F. Valentine – Stimme

Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Sonntag, 24. November um 18.00h
Naxos Halle

Ab Samstag, 14. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2023 im 20. Jahr

(Martin)

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der eigentliche Weihnachtsgottesdienst! Schon im 20. Jahr wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!? 

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an. 

Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. 

Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“

Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. 

Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA

Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/

Samstag, 14. und Sonntag, 15. Dezember um jeweils 20.00h
Samstag, 21. um 20.00h, Sonntag, 22. um 17.00h und
Montag, 23. Dezember um 20.00h

Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Rebekka Waitz

Bis Sonntag, 8. Dezember: "Ganz große Oper – viel mehr Theater" im DAM Ostend

(Petra)

Wie werden Bühnen in der Zukunft aussehen? Welche Gestalt können diese zentralen Orte der kollektiven kulturellen Begegnung haben? Welche Angebote müssen Opernhäuser und Theater als Orte des öffentlichen Lebens in Zukunft bieten? Diese Fragen stellte die Ausstellung "Große Oper – viel Theater" bereits 2018. In Frankfurt und anderen Städten wurden seither intensive, oft kontroverse Diskussionen um Sanierung oder Neubau von diesen Kulturbauten mit hohem Stellenwert für die Stadtgesellschaft weitergeführt. Das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt nimmt jetzt den Faden wieder auf, vergleicht die Entwicklungen in verschiedenen Städten und stellt auch zwei aktuelle best-practice-Beispiele vor. Ebenso nimmt die Ausstellung die Standortvarianten für Oper und Schauspiel in Frankfurt am Main in den Blick.

Ganz große Oper – viel mehr Theater, Ausstellung, Ort: Deutsches Architekturmuseum (DAM) im Ostend, Adresse: Henschelstraße 18, Eröffnung mit Dr. Ina Hartwig und Andrea Jürges, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung Öffnungszeiten: dienstags – sonntags 11 - 18 Uhr) Eintritt: 5 (3) Euro

Bis Ende Dezember: The Frankfurt Prototype am Senckenberg

(Petra)

Noch eine illustre, spannende Kooperation ist am Senckenberg Museum zu besichtigen bis zum Jahresende: Ein Pilotprojekt, das erstmals die Lehre von Architektur und Kunst zusammenführen will, um die Potenziale beider Disziplinen zu kombinieren (hier zu sehen das Visual zum Entwurf). Eine kleine öffentliche Markthalle im Erdgeschoss, Wohn- und Arbeitsräume für Studierende im ersten Stock und ein grüner "urbaner Filter" – das erwartet Euch im experimentellen Gebäude "The Frankfurt Prototype", das jetzt im Innenhof des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt zu sehen und zu begehen ist. Entworfen haben es Studierende der Städelschule und der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) zusammen mit Ingenieuren und Architekten sowie Forschenden der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die beratend zur Seite standen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, wie eine neue urbane Bautypologie aussehen kann, die bezahlbar und nachhaltig ist und den sozialen Zusammenhalt fördert. Für den Bau wurden wiederverwendeter Stahl und gebrauchtes Schalungsholz verwendet, um die CO2-Emissionen beim Bauen möglichst gering zu halten. Die kleine Markthalle, das "öffentliche Wohnzimmer" im Erdgeschoss, soll als Theaterbühne, Kino, Ausstellungsort und als Markt genutzt werden, wo nachhaltige landwirtschaftliche Produkte angeboten werden und über die Lebensmittelversorgung der Stadt diskutiert wird. Die oberen Etagen bestehen aus modularen vorfabrizierten Wohneinheiten, die mit gebrauchtem Schalungsholz aus dem Betonbau verkleidet sind und – anders als die üblichen Wohncontainer – flexibel miteinander verschaltet werden können, um verschiedenste Wohnbedürfnisse zu befriedigen. Hier ziehen die temporären Arbeitsräume des "Center for Contemporary Arts Afghanistan (CCAA)" aus Kabul ein, eine Initiative des afghanischen Malers und ehemaligen Direktors des CCAA, Rahraw Omarzad, der mit zwanzig seiner Studierenden in der Nähe von Frankfurt im Exil lebt. Eine "grüne urbane Filterwand" führt radikalere Visionen der Studierenden für ein Leben mit und in der Natur vor.

The Frankfurt Prototype, Ort: Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, Adresse: Senckenberganlage 25, Öffnungszeiten: täglich 10 - mindestens 18 Uhr, Programm mit Kino, Theater auf Instagram unter "frankfurtprototype"

Bis Ende Dezember: MISERY im Stalburg Theater

(Daniela)

Ich freue mich auf die Premiere von MISERY im Stalburg Theater. Ich bin zwar überhaupt kein Stephen King Fan und habe auch kein einziges Buch von ihm gelesen, aber ich bin ein großer Fan von Anja Kimmelmann, die mich mit ihrem Stück "Monika Haeger - inside stasi" total in den Bann gezogen hat und von Jochen Doering schon sehr lange, den ich nicht nur als Ritter Rost oder Zeynep toll fand, sondern vor allem in seiner Rolle in "Hass". Abgesehen von den beiden Schauspielern, führt Rainer Ewerrien Regie!

Das Stalburg Teater schreibt: 

MISERY - Nach dem Roman von Stephen King

Warum soll es denn auch nicht mal bei uns ein wenig gruseln? Das bietet sich doch an, gerade in dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Stalburg'schen Gemäuer, neben dem sich unser Theater befindet. Wohlan, dachten wir uns, dann tun wir es.

Nach kurzer Suche fiel uns dank des Verlags Ahn & Simrock ein Stoff zwischen die knochigen Finger, der sich bestens für einen schaurigen Theaterabend eignet. Sie wissen, es ist die Geschichte des Schriftstellers Paul Sheldon, der in den Bergen Colorados verunglückt und schwer verletzt in die Fänge der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes gerät – zufälligerweise "sein größter Fan", wie sie sagt. Ein Umstand, der Sheldon fast zum Verhängnis wird.

Ihr Debüt auf der Stalburg-Bühne gibt Anja Kimmelmann als Annie, in der Rolle von Paul sehen Sie den uns bestens vertrauten Jochen Döring. Die Regie lag in den bewährten Händen von Rainer Ewerrien.

Bis Ende Dezember. Infos und Tickets hier

Stalburg Theater, Glauburgstraße 80, Nordend

Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)

Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen.
Die Ausstellungist die erste Retrospektive von  Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.

Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei

Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.

"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei

Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)

In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.

INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier 


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