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| 27.09.2024 |
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Müde

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Ich bin heute mal wieder viel zu müde, denn ich war in den letzten Wochen jeden Abend unterwegs. Am Montag war ich bei dem tollen Performance Walk von "And Partners in Crime" und gestern Abend schon wieder im Stadion. Erst letzte Woche waren wir (Uwe und ich) da, gemeinsam mit Martin, einer der Autoren der Ausgehtipps, der das letzte Mal 1989 im Stadion war (aber nicht zum Fußball). Uwe hat den gemeinsamen Besuch sehr schön im Gerollten geschrieben - schaut mal rein.
Martin ist ja nicht nur der Theater, sondern auch unsere Opernexperte und seit dem wir ihn kennen gehen wir hin und wieder auf klassische Konzerte. Zu gerne wäre ich daher am kommenden Dienstag zu dem Konzert des Stegreif Orchesters gegangen, das im Rahmen des Kronberg Festival stattfindert und in dem unfassbar schönen & klangvollen Casals Forum stattfindet, aber wir haben Vereinssitzung...
Jetzt muss ich aber los ins Büro und später ist ja auch noch Chor und dann gehts noch.... und morgen wollen wir wandern ...
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Wohnungs- und ZimmerANGEBOTE werden natürlich ALLE aufgenommen Illustration von Carlotta Hick)
Wohnungsgesuch einer jungen Auszubildenden: Mein Name ist Daria K. und ich bin aktuell auf der Suche nach einer Wohnung. Derzeit bin ich in Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten (3. Lehrjahr) bei der Stadt Frankfurt und werde diese im Sommer 2025 abschließen. Danach werde ich von der Stadt Frankfurt übernommen. Ich bin alleinstehend, Nichtraucherin, habe keine Haustiere und bin was das Bezugsdatum angeht flexibel. Was ich suche:
- Ideal wäre eine kleine 2-Zimmer-Wohnung ab 35qm2. - der Stadtteil ist mir an sich egal, jedoch präferiere ich Sachsenhausen, Ostend, Niederrad, Bornheim oder das Gallus - Kaltmiete plus Nebenkosten maximal 690 € + Heizkosten Vielleicht liest das hier jemand der/die Vermieter:in ist oder jemanden kennt, der jemanden kennt. Viele Grüße, Daria K. Sie erreichen mich per: E-Mail: dariakulyk01@gmail.com oder Telefon: 0176 48095067
Zimmer in Köln gesucht: Hi! Mein Name ist Tobi, ich bin 20 und komme aus Seligenstadt (eine kleine Stadt in der Nähe von Frankfurt). Ich fange im Oktober an an der Spoho zu studieren und bin daher aktuell auf der Suche nach einer WG in Köln. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport oder gehe raus mit Freunden. Meistens in Kombination :). Wochenend's bin ich oft auf Radtouren mit meinem Gravel-Bike oder am See. Außerdem koche ich gerne und ernähre mich Vegan. WG-Erfahrung bringe ich auch mit, da ich in meinem Auslandsaufenthalt in London in einer 5er WG gewohnt habe, was mir echt gut gefallen hat! Falls ihr denkt, dass ich in eure WG passe, würde ich mich sehr über eine Rückmeldung freuen. Kontaktiere mich gerne per Mail an: t.kne1298@gmail.com
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung, bitte in ganzen Sätzen, bis spätestens Sonntag 29.9. 16:00 Uhr an: daniela@cappelluti.net
1 x 2 Karten für das Konzert mit dem Stegreif Orchester „Klassik Reloaded“ am 1. Oktober im Casal Forum im Rahmen des Kronberg Festivals. Gewinnfrage: Wann wurde das Stegreif Orchesters gegründet?
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung, bitte in ganzen Sätzen, bis spätestens Sonntag 29.9. 16:00 Uhr an: daniela@cappelluti.net
1 x 2 Karten für das große Finale des Kronbergfestivals am 3. Oktober mit dem hr-Sinfonieorchester. Gewinnfrage: Wie lautet der Zyklus dem Smetanas sinfonische Dichtung „Vltava“ (Die Moldau) entstammt?
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung, bitte in ganzen Sätzen, an: daniela@cappelluti.net
Jeweils 2 for 1 (eins zahlen, zwei bekommen) Konzertickets für folgende Konzerte von Fabrik außer Haus: - Sonntag 29.9.: BÄNDI MEETS VOLKER GERLING
- Mittwoch 02.10.: Minnie Marks / Dirty Sweet Rock´n´Roll
- Dienstag 08.10: Svavar Knutur AHOY ! Side B Tour
Gewinnfrage: Wie heißt der Sänger von Bright Eyes? (Siehe Beitrag von Uwe)
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ZU GEWINNEN (Andrea)
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).
3 x 2 Gästelistenplätze für die Komische Nacht am 9. Oktober in den wunderschönen Parksidestudios. Die Gewinnfrage lautet: Welcher Frankfurter ist der Sohn von "Schindler Juden"?
2 x 2 Karten für "Blackout Problems" am 2. Oktober in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Aus welchem Land kommt der nächste Streifen bei "Kino kulinarisch"?
2 x 2 Karten für "The Baseballs" am 5. Oktober in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet:Und wenn wir gerade bei Geographie sind, aus welchem Land kommt das Trio Mandrill?
1 x 2 Karten für "Remote Bondage" am 6. Oktober im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Knarf Rellöm ist ein Anagram für?
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Noch bis 3. Oktober: Kronberg Festival im Casals Forum

(Daniela)
Kronberg Festival 2024 – Musik und die Weitergabe des Feuers. Kronberg im Taunus wird wieder zum Epizentrum für klassische Musik mit musikalischen Innovationen und Impulsen für die Zukunft!
Zum dritten Mal findet das Kronberg Festival im neu erbauten Casals Forum statt. Noch bis zum 3. Oktober locken renommierte Solisten, Ensembles und Orchester sowie junge Streichertalente aus aller Welt nach Kronberg, um dem Publikum unvergessliche Konzerterlebnisse zu bereiten.
Einzigartig für das Festival ist der intensive und inspirierende Austausch zwischen etablierten Musiker und Musikerinnen und den neuen Rising Stars am Klassikhimmel. Neben dieser kreativen Zusammenarbeit sind es spannende Fusionen von Klassik, Jazz, Folklore oder Neu-Interpretationen jahrhunderteralter Kompositionen, die musikalische Vielfalt in Kronberg erklingen lassen. Diese ganze Klangwelten liegen nur 20 Minuten mit der S-Bahn vom Frankfurter Hauptbahnhof entfernt.
Die Kronberg Academy steht seit jeher dafür ein, die Rolle der Musik als Antriebskraft für gesellschaftlichen Wandel und kulturellen Austausch zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Musik weit über Kunst hinausreicht: Sie fördert Dialog, Zusammenhalt und sogar Gesundheit – Aspekte, die im Kontext des Festivals und der Academy immer wichtiger werden.
Neben dem Festivalprogramm finden noch bis Sonntag öffentliche Meisterkurse mit jungen Talenten statt, die aus der ganzen Welt anreisen. Auch die Geigenbaumesse VioViva ist wieder Teil des Festivals, ebenso wie innovative Outdoor-Konzertformate.
Hier geht’s zum Festival
und zum tagesaktuellen Instagram-Profil der Academy
Für ausgewählte Konzerte gibt‘s noch Restkarten
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Freitag, 27. September: Bridges Kammerorchester „Half of me“

(Daniela)
Nach dem Saisonauftakt in der Elbphilharmonie Hamburg spielt das Bridges Kammerorchester zum Saisonbeginn auch in der Heimat – in Frankfurt und Offenbach. In seinem neuen Programm „Half of me“ nimmt das Bridges Kammerorchester Fragen der Identität in den Fokus. Das titelgebende Auftragswerk Half of me der Komponistin Atefeh Einali steht im Kontext ihrer persönlichen Lebenssituation, aktueller gesellschaftlicher bzw. sozialer Ereignisse und einer daraus resultierenden inneren Zerrissenheit: Eine Hälfte der Komponistin befindet sich in ihrem Heimatland, die andere in dem Land, in das sie migriert ist. Zu hören sind zudem Kompositionen und Arrangements der Orchestermitglieder Rabie Azar, Johanna-Leonore Dahlhoff, Salim Salari, Andrés Rosales u. v. m., darunter auch Uraufführungen.
Das Bridges Kammerorchester spielt erstmals mit Dirigent Farhad Garayusifli. Ausgebildet an der Musikakademie Baku sowie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, war Farhad Garayusifli u. a. Dirigier-Assistent an der Berlin Opera Academy, Assistent von Nabil Shehata an der Philharmonie Südwestfalen und Chefdirigent des Radiosinfonieorchester Baku.
Im Bridges Kammerorchester kommen Musiker*innen mit ihren Instrumenten aus verschiedenen Regionen der Welt zusammen. Von ihren vielfältigen Persönlichkeiten ausgehend, komponieren und arrangieren die Musiker*innen ihre Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik.
Das Konzert wird gefördert durch die Crespo Foundation, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Kooperationspartner sind die EVO Energieversorgung Offenbach AG, die SOH Stadtwerke Offenbach Holding GmbH sowie das Amt für Kulturmanagement der Stadt Offenbach am Main.
27. September 19.30 Uhr – Volksbühne im Großen Hirschgraben Frankfurt
Tickets 27.9. FFM: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/event/2248307
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Freitag 27.- Sonntag 29. September: New Generations - Independent Indian Filmfestival

(Daniela)
New Generations - Independent Indian Filmfestival 27. bis 29. September 2024 im Orfeos Erben Frankfurt Cannes-Gewinner „All We Imagine As Light” von Payal Kapadia “Shambhala” erster nepalesischer Film im Wettbewerb der Berlinale Ein Höhepunkt im Programm ist die Frankfurtpremiere von „All We Imagine As Light“ von Payal Kapadia, der nach 30 Jahren der erste indische Film im Wettbewerb in Cannes war und den Grand Prix der Jury gewonnen hat. Payal Kapadia erzählt darin vom Leben dreier Krankenschwestern in Mumbai. Inspiriert vom Schicksal der pakistanischen Influencerin und feministischen Aktivistin Qandeel Baloch zeigt „Wakhri“ eine pakistanische verwitwete Lehrerin, die unversehens zum Internetstar wird, als sie die patriarchalischen Verhältnisse anprangert. „Shambhala“ ist der erste nepalesische Film überhaupt, der im Wettbewerb der Berlinale lief. Er besticht durch die Schönheit und die Kraft seiner Bilder; die Geschichte der jungen Pema gibt einen Einblick in das komplexe soziale Gefüge in einer der höchsten Himalaya-Region Nepals. Die Deutschlandpremieren des Short Film Wallah-Programms bieten eine große Vielfalt mit spannenden Perspektiven - zwischen Animation über Politthriller bis zum Familiendrama. In „Sthal — A Match”, dem Festivalliebling des Jahres 2024, schildert Regissseur Jayant Digambar Somalkars den Weg einer jungen Frau, die nach einer Ausbildung und einer besseren Zukunft strebt — gegen die Widerstände einer patriarchalischen Gesellschaft. „Boong“ ist ein herzergreifender Film über einen kleinen Jungen, der sich auf die Suche nach seinem Vater macht. Der Talk “Ragas and Rhythms: From Ravi Shankar to Albert Mangelsdorff” mit Regisseurin Nalini de Sousa beleuchtet den Einfluss deutscher Musiker und der Jazzkultur auf die Entwicklung des Jazz in Indien.
Design: Sylvain Mérot
Karten für das Festival gibt es ab sofort online über https://newgenerations.de.
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Freitag, 27. September: Afrob
(Uwe)
„Ziemlich genau 25 Jahre ist es her, dass Afrob die hiesige Rap-Szene aus den Angeln gehoben hat. Im März 1999 erschien „Reimemonster“ hieß die erste Single aus dem Debütalbum „Rolle mit HipHop“, und sie war auch genau das: ein Monstertrack.“ Seine Karriere? Zehn Studioalben – wenn man die beiden Platten mit Samy Deluxe unter dem Namen ASD dazu zählt - machten ihn zum „Godfather des Deutschem Rap“. Nachweisen wir er dies im Rahmen seiner Jubiläumstour.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20:30 Uhr (Einlass 19:30 Uhr) Foto: Homepage Zoom
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Noch bis Sonntag 29. September: WhOmAn

(Daniela)
In der Ausstellung WhOmAn nehmen die Künstler:innen des Netzwerk Seilerei Steve Collins, Trixi Tjadke Böttcher und Ivana Mitrić eine interdisziplinäre Spurensuche im Grenzbereich menschlich - nichtmenschlich auf.
Steve Collins, geboren in Aldershot/England, lotet in seinen skulpturalen Objekten die Grenzen zwischen Industriellem und Natürlichem, Maschinellem und Organischen aus - ein poetischer Dialog, ein Hauch von Versöhnung der Gegensätze - in Menschengestalt und doch nicht.
Trixi Tjadke Böttcher, geboren in Berlin/Deutschland, ist multidisziplinär kunstschaffend. Im Spannungsfeld human – not human befasst sie sich mit Polarität und Entfremdung, kombiniert, kontrastiert, berührt Grenzen an der Schnittstelle experimentelle Fotographie, Malerei und Nähwerk.
Ivana Mitrić, geboren in Belgrad/Serbien, ist Autorin und Sprachkünstlerin. In ihren poetischen Wortspielen fokussiert sie auf Details und Nahaufnahmen des Menschseins und überführt sie in eine sprachliche Performance. Dabei entsteht ein mehrsprachiges Geflecht, ein menschlicher Wortteppich.
Die Gemeinschaftsausstellung findet im Rahmen der Interkulturellen Woche Frankfurt im Netzwerk Seilerei in der Offenbacher Landstr. 190 statt. Geöffnet vom 26. vom 29. September jeweils von 16 bis 21uhr. Vernissage am 26.9.24 & Finissage am 29.9.24
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OPERNHAUS DES JAHRES

(Martin)
Oper Frankfurt - Aktion: ‚Sonderabo‘! - Es ist eine Sensation!
Insgesamt zum achten Mal und bereits zum dritten Mal in Folge ist die Oper Frankfurt in der diesjährigen Umfrage der führenden Fachzeitschrift Opernwelt zum «Opernhaus des Jahres» gekürt worden.
Mit dem sicheren Gespür für einen dramaturgisch plausiblen, innovativen und abwechslungsreichen Spielplan hat sich das Haus am Main erneut den Platz an der Sonne gesichert und die Konkurrenz aus Strasbourg (Opéra national du Rhin), Ulm und Dortmund auf die Plätze verwiesen.
Wie klug die Frankfurter Disposition auch in der abgelaufenen Spielzeit war, verrät ein Blick auf andere Rubriken der repräsentativen Opernwelt-Umfrage unter 43 Kritikerinnen und Kritikern.
Lydia Steier wurde nicht zuletzt für ihre wagemutige Aida-Inszenierung erstmalig zur »Regisseurin des Jahres« gekürt; Matthew Wilds Lesart von Wagners Tannhäuser teilt sich den Titel »Aufführung des Jahres« mit vier anderen Inszenierungen. Und: Auch der »Chor des Jahres« ist, wie bereits in den beiden Saisons zuvor, in Frankfurt beheimatet. Außerdem: John Osborn erhielt den Titel «Sänger des Jahres» vor allem für seinen Éléazar in der am Main gezeigten La Juive-Produktion.
Die Oper Frankfurt will feiern! Und um die Freude zu teilen, gibt es ein Sonderabo (Aida ist enthalten!) mit ausgewählten Opernvorstellungen im OPERNHAUS DES JAHRES für nur 99 Euro!
Hier geht’s zum Abo: https://oper-frankfurt.de/de/abonnement/uebersicht-serien/
OPERNHAUS DES JAHRES - Oper Frankfurt - Aktion: ‚Sonderabo‘! Foto: © Oper Frankfurt
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Freitag, 27. September: Lokal Listener (Gregor Praml trifft Katharina Deserno)
(Uwe)
Den Lokal Listener sah ich zuerst an einem Sonntagmorgen im Lokal des Mousonturms. Nun ist er mit Gregor Praml in die Romanfabrik gezogen. Geblieben sind die guten Gespräche über Musik und die Menschen, die sie machen. Und das gemeinsame Musizieren. Ein toller Mix, dieses Mal mit Katharina Deserno.
Als Cellistin ist sie vor allem in der Kammermusik zu finden. Ausgefallene Konzertprogramme gepaart mit einem expressiven und sensiblen Spiel sind ihr Markenzeichen. Es wird Zeit, sie im LOKAL Listener mit Gastgeber Gregor Praml über ihre Arbeit sprechen und auf ihrem italienischen Violoncello von Carlo Antonio Testore von 1712 spielen zu hören!
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 19:30 Uhr Foto: Sihoo-Kim
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Freitag, 27. September: John Maus
(Uwe)
Beliebte Maus-Songs bei Spotify: - Hey Moon –
- Just Wait Till Next Year –
- Bennington –
- Cop Killer –
- No Titel.
Wer die Lieder in dieser Reihenfolge durchhört, findet darin gute Gründe zum Konzert ins Zoom zu gehen. John Maus PhD (Universität von Hawaii) macht gute Musik, welche? Eine Mischung aus Synth Pop, Experimental Pop, Lo-Fi, Post-Punk
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) Foto: Shawn Brackbill
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Freitag, 27. September: Of/ Wein-Klima-Taste

(Andrea)
Dass sich das Klima verändert, merken wir jeden Tag. Die Sommer sind heißer geworden, dann plötzlich ein Temperaturabfall um 10 Grad und sintflutartige Regenfälle. Der jahrhundertealte Bauernkalender hat ausgedient, auch in der Landwirtschaft und im Weinbau hat man mit diesen Veränderungen zu leben. Darum soll es heute Abend gehen, zwei Winzer nehmen sich heute eine kurze Auszeit von der anstehenden Ernte von Apfel und Traube und erläutern bei „Wein – Klima – Taste“ den Zusammenhang von Klima und Vegetation sowie die Grundlagen ihrer Weinproduktion. Aus der Region ist Apfelweinpionier und Bio-Obstbauer Andreas Schneider vom Obsthof am Steinberg mit dabei. Sortenreine Apfelweinherstellung ist sein Ausdrucksmittel und kontrolliert biologischer Anbau zeigt sein nachhaltiges Konzept für Mensch und Natur auf. Auf 16 Hektar bewirtschaftet er 9.000 Obstbäume. Wer die Rote Sternrenette, sein uriges Stöffsche „Malus Mespilus“ und den Natur-Apfelwein „Malus Aureus“ kosten und dabei mehr über die hessischen Streuobstwiesen erfahren möchte, ist bei diesem Tasting absolut richtig. An was der Weinbau festhalten sollte und wovon er loslassen kann, weiß Mira Wolf vom Weingut Isegrim. Die junge Winzerin aus der Pfalz spricht über die Weingärten und die Kellerarbeit im Familienbetrieb, den der Großvater gründete und nun von ihr in zweiter Generation biologisch bewirtet wird. Isegrim ist ein Weingut mit 13 Hektar Rebfläche in einem Anbaugebiet, das als trockenste und sonnigste Region Deutschlands gilt. Hier ist der Riesling zuhause und zeigt bei Mira Wolf die volle Mineralik der Böden und die wunderschöne Komplexität der Region. Begleitet wird das Gespräch durch Andreas Brömser, Meteorologe im Referat für Agrarmeteorologie beim Deutschen Wetterdienst und spezialisiert auf Wettervorhersagen. Der Experte bringt sein Fachwissen über steigende Temperaturen, Trockenphasen und Wassermangel und die resultierenden Herausforderungen für die Weingüter mit an den Tisch. Den Gästen erklärt sich im entspannten Dialog, warum Ökosysteme mit hoher biologischer Vielfalt und eine nachhaltige Anbaulandschaft die Weinwelt verändern und weshalb diese wunderbaren Gewächse – Weinrebe und Apfelbaum – so fragil und abhängig vom Klimawandel sind. „Wein – Klima – Taste“ serviert dem Publikum neben einigen Gläsern des wunderbaren Getränks Hintergrundwissen, Weinvokabeln und kleine Snacks. Moderiert wird die Veranstaltung von Marco Aslim, Weinhändler und Gastronom aus Berlin und Frankfurt. Die Teilnahmegebühr für die Weinprobe beträgt 20 Euro, eine verbindliche Anmeldung unter scapeoffenbachde mit Angabe des Vor- und Nachnamens und der Telefonnummer ist erforderlich.
SCAPE, Frankfurter Straße 39, Offenbach
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Freitag, 27. September: Of/ Tag des Flüchtlings
(Andrea)
Aktuell beherrscht das Flüchtlingsthema die politischen Debatten, der Ton ist schärfer geworden und der Wind, der den Menschen entgegenschlägt eisiger. Der heute Abend am Tag des Flüchtlings fragt nach der Lebensrealität von Geflüchteten in Deutschland und erläutert anhand konkreter Beispiele die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. Stefanie Dorn, Referentin für Flucht und Integration bei der Diakonie Hessen, spricht auf Einldung der NaturFreunde Offenbach, Pax Christi Offenbach, der attac Regionalgruppe Offenbach, Connection e.V. und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Offenbach. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Das Bild entstand 2019 auf Lesbos in Moria im sogenannten "Jungle", wo Geflüchtete in Notbehelfen monatelang ausharrten. Das Lager ist 2020 abgebrannt, an der Situation hat sich aber wenig geändert.
Stadtbibliothek, Herrnstraße 84, Offenbach
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Bis Samstag, 28. September: »Die 4 Grazien«

(Martin)
werdet alt - aber nicht langweilig
Die aktuelle Produktion der Daedalus Company ist eine Performance zum Thema 'Altern von Frauen in unserer Gesellschaft'. Wichtiger weiterer Aspekt ist die Diversität im Alter. Dabei geht’s um Liebe, Sexualität und die Wünsche und Träume von alten Frauen* in unterschiedlichen sozialen Kontexten und mit verschiedenen Lebenshintergründen, um die An- bzw. Abwesenheit alter Frauen in virtuellen Räumen und an öffentlichen Orten und Plätzen in der Stadt. „Gerade im teuren und geschäftigen Frankfurt, ist ihre Unsichtbarkeit besonders sichtbar.“
„Die letzte Lebensphase im Alter ist noch immer ein Thema, das gesellschaftlich nicht hinreichend Raum bekommt. Die vorherrschenden Bilder alter Frauen werden deren großen Ressourcen, Talenten und Visionen nicht gerecht. Wir wollen im Projekt untersuchen, wie diese Potenziale verwirklicht werden können, um Frauen dieser Altersgruppe zu empowern. Die Performerinnen gehen mit einem Kamerateam in den öffentlichen Raum und interviewen diverse Alltagsexpert*innen. Aus dem Material entwickelt das Ensemble die Performance. Auch zwei Romane spielen eine Rolle: »Das Tagebuch der Jane Somers« der Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing und der Roman »Das Hörrohr« von einer der bedeutendsten surrealen Künstlerinnen ihrer Zeit, der Malerin und Autorin Leonora Carrington.“
Daedalus Company im Gallus-Theater Donnerstag, 26. September (Premiere) – Samstag, 28. September um jeweils 20.00h Foto: © Veranstalter*innen
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Bis Samstag, 28. September: Fratopia - Festival der Entdeckungen Alte Oper

(Petra)
Letztes Mal habe ich es verpasst, aber habe viele begeisterte Stimmen gehört: also kommt es dieses Jahr fest in den Terminkalender - auch wenn ich von einem Riesenandrang ausgehe: Fratopia-Festival 2024. Die Alte Oper "teilt wieder Musik mit uns"! Fünf Tage lang erwartet uns ein üppiges Konzertprogramm bei freiem Eintritt mit mehr als 100 Einzelterminen in den verschiedenen Räumen des Hauses. Vom frühen Nachmittag bis in den späten Abend bekommen wir gezeigt, wie sich die Alte Oper-Macher*innen ein lebendiges Konzerthaus im Herzen der Stadt vorstellen – und wie Begegnungen mit Musik und Menschen fernab der eingespielten Konzertformate entstehen können. Fratopia wird als Lust am Experiment definiert. So können wir spontan vorbeikommen in dieser Woche - ohne Ticket, ohne Voranmeldung, ohne Plan. Super, oder?
Foto: © Alte Oper Frankfurt/Norbert Miguletz, iStock.com
Fratopia 2024 - Festival der Entdeckungen, Ort: Alte Oper, Adresse: Opernplatz 1, weitere Infos und das Programm findet Ihr hier
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GEROLLTES über einen ersten Stadionbesuch

(Uwe)
Daniela und ich haben einen lieben Freund, nennen wir ihn Martin, der hat uns in die Hochkultur eingeführt. Daniela sah vorher schon diverse Stücke in freien Theatern, Performances oder dem Schauspiel, ich stand eher mit anderen Melancholikern in kleinen Clubs und schaute Alternative Bands zu oder saß tagelang in Kinos. Durch Martins Tipps hier, aber vielmehr durch das Teilen seiner Begeisterung in direkten Gesprächen und die aktive Einladung, ihn hin und wieder zu begleiten, also durch konkrete Handlungen, brachte er uns beide das große Theater näher, ich war zudem schon einige Male mit ihm in der Oper. Zu Wagner, Händel, Verdi, zu Goethe, Schiller, Ibsen … mit anschließendem Abgleich mit sehr netten Menschen und immer einem Auge gerichtet auf das gesellschaftliche Treiben.
Grund genug, ihm einmal eine Welt zu zeigen, die er bisher noch nicht erlebte, ein Bundesligaspiel im Frankfurter Waldstadion. Mit Gemaltem Haus davor und hinausgleiten aus dem Tag im Bahnhofsviertel, dort aber bei einer gepflegten Abendveranstaltung im Hotel Nizza und nicht am Stammtisch im Moseleck. Nun gibt es bekanntlich schlechtere Orte für Stadionbesuche als das Waldstadion mit der stimmungsgewaltigen NordWest-Kurve, in deren Oberrang wir standen, in der Gruppe der herzlichen Fans, mit der Daniela jeden zweiten Samstag im Stadion steht.
Im „Gemalten“ und auf dem Weg vom Bike-Point in den Block, unter anderem durch das liebevoll zusammengestellte Eintracht Museum, führten wir Martin ein in die Geschichte der Eintracht und die vom Gegner Borussia Mönchengladbach. So tief musste man da aber nicht bohren, gewisse Vereine, Spieler und Trainer gehören einfach zur Allgemeinbildung („…. natürlich kenne ich Grabowski, Hölzenbein, Netzer und Weisweiler“), heutige Spieler bleiben dagegen nicht so lange im Gedächtnis, weil sie in der Regel nach drei Jahren wieder woanders spielen, prägen sie einen Verein nicht mehr. Daher musste man die Mannschaft im Einzelnen nicht tiefer vorstellen. Ist ja eigentlich auch egal, wer mitspielt, selbst das Spiel ist in einem Stadion oft „nur“ Mittel zum Zweck. „Hier wird ja nicht nur auf der Bühne inszeniert, das ganze Stadion ist eine Aufführung“, meinte Martin daher auch als spontane Kritik, nachdem er den ihm geschenkten Fanschal durch die Lust wedelte und irgendwas mit „Eintracht Frankfurt Ole …“ mitsang.
Wer erinnert sich nicht gerne an die Szene in Woody Allens Film „Hannah und Ihre Schwestern“ als er mit Hannahs Schwester ein Punktkonzert besucht und auf ihre Frage, wie es ihm gefallen hat, antwortet: „Ich hatte Angst, dass wenn sie aufhören zu spielen, Geisel nehmen“. Die Angst hatte Martin nicht, trotz der 58.000 Leute und der emotionalen Stimmung um ihn herum. Er sagt, dies nur, weil wir dabei waren.
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Samstag, 28. September: Mascha K. (Tourist Status), weitere Termine

(Martin)
von Anja Hilling
Die FNP schreibt: »Wie Regisseurin Christina Tscharyiski die lyrische Kunstsprache Anja Hillings zum Klingen bringt, ist lebendiges Kammerspiel. Wie sie die große Liebe Kalékos, Chemjo Vinaver alias Sebastian Reiß zur verzweifelt-komischen Dauerumarmung mit der Dichterin animiert, feinste Komödie. Und wie sie den Live-Musiker Thorsten Drücker seine mal zärtlichen, mal ironischen Beats ins Geschehen einstreuen lässt, Klangwonne pur.« (25.09.2023)
»Ich glaube nicht, dass wir hier je zur Ruhe kommen«, schrieb die Dichterin Mascha Kaléko 1941 in ihr Tagebuch. Die jüdische Dichterin erlebt ein paar leuchtende Jahre in Berlin, in denen sie sich zu einer Ikone der »Neuen Sachlichkeit« aufschwang. Doch die Terrorherrschaft der Nationalsozialist:innen zwang sie schließlich in die Emigration. Zusammen mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn landet Kaléko in New York, eingepfercht in einer zu kleinen Wohnung und der Möglichkeit beraubt, ihrer künstlerischen Tätigkeit nachzugehen. Später wird ein kurzes Comeback sie zurückführen in das Land der Täter:innen. Doch das Berlin, in dem sie ihre Erfolge feierte, existiert nicht mehr. Es treibt sie weiter nach Israel. Doch auch hier findet sie keine Ruhe. Das Leben und Werk von Mascha Kaléko sind Ausgangspunkt für ein neues Stück von Anja Hilling. Entstanden ist die eindrucksvolle Begegnung zweier Dichterinnen, zweier Sprachen – mitten in der Gegenwart. Das Stück erzählt von einem Leben, in dem das einzige Verweilen in der Bewegung liegt, von Versuchen, Familien zu gründen, in der Kunst, in der Konvention, in der Liebe. In der Inszenierung von Christina Tscharyiski verbindet sich die poetische Sprache des Stücks mit einer treibenden Musikalität zu einer Reise durch Raum und Zeit.
Samstag, 28. September um 20.00h. Sonntag, 6., um 18.00h. Freitag, 11. um 20.00h und Sonntag, 20. Oktober um 18.00h Kammerspiel im Schauspiel Frankfurt Foto: © Felix Grünschloß
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Samstag, 28. September: Sattelfest

(Andrea)
Fahrradfahren ist mir ein echter Luxus und ich genieße es, Autos im Stau hinter mir zu lassen und beim Einkaufen bis vor die Tür fahren zu können. Klar, manchmal ist man ohne Auto ziemlich aufgeschmissen, aber für den Großeinkauf habe ich mir jetzt mal ein Lastenrad reserviert, die kann man nämlich kostenlos ausleihen. Das probiere ich also mal aus und bin schon neugierig, wie es ist, mit so einem "Schiff" über die Straße zu cruisen. Feiern wir also das Fahrrad und deshalb will ich heute zum Sattelfest. Natürlich auch, weil die OhOhOhs (Foto von vier drei ein Photography) spielen, die Scuderia Rosetti am Start ist und und und. Neben Elektro-Pop und Klavierkunst von meinen beiden Lieblingsflos sorgt das „Cuba Mix Trio“ mit kubanischen Rhythmen für Sommerstimmung und präsentiert „069fam“ die „Most Wanted Show“ Rap und Hip-Hop aus Offenbach. Die Songs von „Die weiteren Aussichten“ und feinste Beats von „Daddi Bahmani“ runden das Musikprogramm ab. Der Laden Artefakt bietet Räder zum Kauf, der RKB Solidarität informiert über sportliche Aktivitäten, und Scuderia Rosetti begeistert alle Road-Bike-Fans. Lax Cycles stellt seine neuen Fahrräder vor, während Mäx und Mäleon ihre Lastenräder zur Probefahrt anbieten. Neuste Informationen zur Offenbacher Radinfrastruktur gibt es am Stand von Bike Offenbach. Der VCD Hessen, der ADFC und Radentscheid engagieren sich für nachhaltige Mobilität und den Radverkehr und bieten auch eine Codier-Station an, während radraum als Fahrradwerkstatt und Community Anlaufstelle für alle Radfans ist. Für das leibliche Wohl sorgen L'afrique mit afrikanischer Küche, Damaskus (beste Falafel und bester Humus der Welt!) mit syrischen Köstlichkeiten und die radraum Bar hält kühle Erfrischungen bereit. 12 bis 22 Uhr
Stadthof Offenbach
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Samstag 28. September: Music Sneak im Club der Jahrhunderthalle

(Daniela)
Wer sich von frischen Newcomer Acts oder etablierten Größen musikalisch überraschen lassen möchte, ist am Samstag den 28. September 2024 im Club der myticket Jahrhunderthalle genau richtig. Denn die drei Acts des Abends werden vorher nicht verraten. Wie bei einer Sneak Preview im Kino, nur besser – mit Musik! Einzigartige Musik, Wow-Momente und Gänsehaut pur – das und noch viel mehr kann man bei der Music Sneak energized by Süwag im Club der myticket Jahrhunderthalle erleben. Hier geht der Vorhang auf für drei exklusive Acts verschiedener Genres. Wer das sein wird? Das bleibt bis zum Auftritt geheim. Vielversprechende Künstler:innen bekommen bei der Music Sneak die Chance, ein unvoreingenommenes Publikum zu begeistern.
Host und Moderator der Music Sneak ist Wortkünstler und Slampoet Finn Holitzka.
Der Konzertabend wird durch die großzügige Unterstützung der Süwag Energie AG, einem der führenden Energieversorger in der Region, „energized“. Dadurch wird nicht nur für mitreißende Musik gesorgt, sondern auch etwas für die musikalische Nachwuchsförderung getan.
Der Vorverkauf für die Music Sneak energized by Süwag am 28.09.2024, um 20:00 Uhr, ist bereits gestartet. Tickets können online über www.musicsneak.com oder an der Vorverkaufsstelle erworben werden. Schnell sein lohnt sich, denn die Tickets sind begrenzt!
Samstag, 28.09.2024 Einlass: 19 Uhr // Beginn: 20 Uhr VVK: 18 Euro // AK: 20 Euro ©julierzlens
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Samstag, 28. September: Feeder
(Uwe)
Feeder sind eine tolle Indie-Rockband, eine der vielen großartigen Acts aus Wales. Seit 1992 musizieren Gitarrist und Sänger Grant Nicholas und der japanische Bassist Taka Hirose mit wechselnden Schlagzeugern zusammen. Meine liebste Zeit mit ihnen lag in den Jahren 2001 bis 2005, mit den Platten Echo Park, Comfort in Sound und Pushing the Senses, danach veröffentlichten sie natürlich weiter Alben, zuletzt Black/Red in diesem Jahr. Ich habe beim Schreiben dieses Beitrages wieder Blut geleckt.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) Foto: Homepage Zoom
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Samstag, 28. September: Romie
(Uwe)
Die Frankfurter Multiinstrumentalistinnen Paula und Jule machen Musik, die in jedem Fall all denen gefällt, die gerne Simon & Garfunkel, First Aid Kit, Joan Baez, Amos Lee oder Fleetwood Mac hören. Ihr Harmoniegesang – tief verwurzelt im Songwriting und Gestus des Folk der 60er und 70er Jahre -, steht dabei immer im Fokus und klingt bei aller Reminiszenz wundervoll frisch.
„träumerischer Indie-Folk“ (Rolling Stone), „perfekte Harmonie“ (FAZ)
Auf zum Album-Release-Konzert der neuen Platte „Party Songs For The Downcast“. Begleitet wird dieses von einer Vernissage der Künstlerin Paula Klee sowie einer Photoausstellung mit Werken zum Album-Aufnahme-Prozess von Alexandra Scherf und Sydney MacLennan.
Dresscode: GLAM (oha)
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Bis Sonntag, 29. September: Ausstellung Reserve of Dead White in Alte Schmelze

(Petra)
Gezeigt wird eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Lebens, inspiriert von den Vanitas-Gemälden der alten Meister. Im Mittelpunkt steht dabei der Lebenszyklusvon Kleidung als Metapher für den Kreislauf von Leben und Körper. Besonderes Augenmerk legt der Künstler aus gebrauchte und weggeworfene Kleidungsstücke, die als Zeugnisse vergangener Zeiten und als Träger von Geschichten und Erinnerungen ihrer früheren Besitzer dienen. Zu sehen sind zudem Installationen, die ein Wechselspiel aus Vertrautheit und Fremdheit erzeugen. Außerdem Kohlezeichnungen mit Stapeln von Kleidung, die Daniel Arnan Quarschie über einen längeren Zeitraum in den Straßen Frankfurts gesammelt hat. In der Ausstellung geht es schließlich auch um die Reise von Kleidung – meist im globalen Süden produziert, im Norden getragen und als Abfall wieder in den Süden exportiert wird. Hinterfragt werden die damit verbundenen kapitalistischen Strukturen, der Überkonsum und die Umweltzerstörung.
Reserve of Dead White – Ausstellung, Ort: Alte Schmelze in der Milchsackfabrik, Adresse: Gutleutstraße 294, Artist talk am 28.09. ab 17 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei
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Sonntag, 29. September: Of/ Mit Kästner durch die Stadt
(Andrea)
Dresden feiert in diesem Jahr 125 Jahre Kästner und das aus gutem Grund. Er gehört neben einigen wenigen anderen Schriftstellern, die ich gerne persönlich kennen gelernt hätte. Von Kindheit an ein kluger und witziger Begleiter, mit Hintersinn und wachem Blick. Erich Kästner kann man immer lesen, egal, ob man alt oder jung ist. Deshalb würde ich gerne mit Winno Sahm spazierengehen, „Auf einer kleinen Bank vor einer großen Bank“ mit Kästner-Gedichten durch die Stadt. Klein- und großstädtische Szenerien liefern für diverse von Erich Kästners Gedichten aus der späten Weimarer Republik Spielorte und kulturhistorische Hintergründe. Eine Auswahl wird beim Spaziergang durch Offenbachs Innenstadt zu Gehör gebracht und mit literatur- und kulturgeschichtlichen Kommentaren angereichert. 15 Uhr Das Entgelt beträgt 7 Euro. Der Treffpunkt ist vor der
Französisch-reformierten Kirche an der Herrnstraße, Offenbach
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Bis Sonntag, 29. September: Hayat Habibi*s

(Martin)
Theaterfestival im Allerheiligenviertel - Theaterstücke, Liederabende, Partys und Debatten.
Hayat Habibi*s feiert die Wünsche, Hoffnungen, Geschichten und ehrt die antirassistischen Kämpfe der Bewohner*innen des Allerheiligenviertels und der (post-)migrantischen Stadtgesellschaft.
Hier eine kleine Auswahl von vielen Veranstaltungen:
26. – 28. September: Die Anklage – Romani Kris Im Rahmen von „Hayat Habibi*s“ wird Gericht gehalten – und zwar von jenen, denen seit Jahrhunderten in einer rassistischen Erzählung ein Hang zur Kriminalität unterstellt wird: den Roma.
Zeit, selbst Anklage zu erheben! In Kooperation mit dem pädagogischen Zentrum Schaworalle inszeniert Theatermacherin und Roma-Aktivistin Simonida Selimović einen Prozess nach Vorbild eines Roma-Gerichts (Romani Kris), wie es in vielen europäischen Ländern praktiziert wird. Auf einem Podium auf der Zeil, gegenüber dem Oberlandesgericht, wird jene diskriminierende Gewalt verhandelt, die kaum jemals Ziel der Strafverfolgungsbehörden ist.
Kläger*innen erheben die Stimme, Zeug*innen berichten, Musiker*innen treten auf. Zuletzt wird das Urteil gesprochen – von weisen Krisnitori, Mitgliedern der Roma-Community, die mit viel Lebenserfahrung auf die Sachlage blicken. Ihre Aufgabe ist es, die verloren gegangene Balance wiederherzustellen.
Zeil 17/draußen auf der Straße/teilbestuhlt
25. – 28. September: Das Leben ein Spiel zwischen Liebe und Verrat Das Leben erscheint uns oft zufällig und spontan. Aber spätestens im Nachhinein ergibt alles auf mysteriöse Weise Sinn. Sind bestimmte Begegnungen Schicksal? Wäre das Leben anders verlaufen, wenn wir uns damals anders entschieden hätten? Gibt es im Leben das Gute und das Böse? Über diese großen Fragen kann man sich für gewöhnlich im Café Ecke Konsti im Frankfurter Allerheiligenviertel austauschen.
Mit einem Abend voller Herzschmerz-, Lieblings- und Lebenslieder wird die erfolgreiche Theater- und Film-Schauspielerin Ariella Hirshfeld mit Cengiz Selek, Ikone der Frankfurter Rap-Szene und Betreiber ebenjenes Cafés, einige dieser selbsterlebten und erzählten Geschichten vom Auf und Ab des Lebens, von Sucht, Abhängigkeit, Heimat und Liebe zum Besten geben. Eine Feier des Wechselbads der Gefühle, Mitsingen unbedingt erwünscht!
Cafe Ecke Konsti (Allerheiligenstraße 15)/teilbestuhlt
27. – 29. September: Der Verdacht Eingezwängt zwischen dem Reichtum einer Bankenstadt und den Überresten des ehemaligen jüdischen Friedhofs sind die Underdogs zuhause: Illegalisierte, Eingewanderte, Kriminalisierte, Künstler*innen, die Gelegenheitsdiebe. Die Gegend lebt auch von den Laufhäusern, den Erotik-Bars, den Süchten aller Art. Gelegentlich kommen die „Großen“ des Geschäfts vorbei, die im Glücksspiel und mit Spekulation reich Gewordenen.
In diesem Panorama lässt die Autorin Esther Dischereit ambivalente Personen auftreten. Einen Polizisten, der die vermeintliche Realität dieses Viertels in aller Härte beschreibt. Und einen Cafébesitzer, der mit den Mechanismen der Gentrifizierung konfrontiert wird. Wenn der Investor diesen Mann „einkaufen“ kann, sollte die Vertreibung der Bewohner*innen kein Problem mehr sein. Ein überwiegend migrantisch bewohntes Viertel steht buchstäblich dem Moloch gegenüber, der es verschluckt. Riesige Bauzäune kündigen es an. Die Leute, schauen zu, machen mit. Das Spiel hat längst begonnen. Dazwischen tönen die Sirenen der Polizeiautos, wenn sie wieder einen abführen. Ein eindringlicher Text über den Wunsch zu profitieren, und die Gefahr alles zu verlieren.
Goldener Apfel/An der Staufenmauer 11/teilbestuhlt
Alle Veranstaltungen und weitere Infos gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/de/programm/festivals/13172/hayat-habibi-s#:~:text=Hayat%20Habibi*s%20Ein%20Theaterfestival%20im%20Allerheiligenviertel,-25.&text=Theaterstücke%2C%20Liederabende%2C%20Partys%20und%20Debatten,der%20(post%2D)migrantischen%20Stadtgesellschaft.
Verschiedene Orte im Allerheiligenviertel/Mousonturm Foto: (c) Veranstalter*in
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Sonntag 29. September: BÄNDI MEETS VOLKER GERLING

(Daniela)
Fabrik außer Haus: BÄNDI MEETS VOLKER GERLING Tango | Ein daumenkinographischer Abend mit Volker Gerling und eigenen Kompositionen von BÄNDI Ein weiterer außergewöhnlicher Abend mit BÄNDI meets... Diesmal mit dem weit gereisten Daumenkinographen Volker Gerling und BÄNDI zum ersten Mal live mit musikalischen Pretiosen, Eigenkompositionen und Songs der Mitglieder des Ensembles. Volker Gerling hält den Zauber des Flüchtigen, beinahe Unsichtbaren fest. Seine Momentaufnahmen sind poetische Wimpernschläge von exakt 12 Sekunden. Gerling ist 5500 Kilometer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz gewandert und dokumentiert mit seiner Kamera Kleinode wundersam unscheinbarer Begegnungen in Form fotografischer Daumenkinos. Mit seinem Programm „Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt“ war Gerling schon in 30 Ländern auf vier Kontinenten eingeladen. Das mehrfach ausgezeichnete Ensemble BÄNDI aus Frankfurt, bekannt für außergewöhnlichen Finnischen Tango, gestaltet diesen besonderen Abend zusammen mit Volker Gerling diesmal musikalisch mit atmosphärischen eigenen Kompositionen und Songs aller Mitglieder. Zwischen Weltmusik, Singer-Songwriter, Nu-Classic und einer Prise Finnischem Tango schaffen sie eine Klangwelt für die wunderschön poetischen Momente der Daumenkinos von Volker Gerling.
Beginn 20:00 Uhr
Netzwerk Seilerei | Offenbacher Landstraße 190, 60599 Frankfurt am Main Karten kaufen: https://www.die-fabrik-frankfurt.de/tickets Für Kurzentschlossene: Tickets auch an der Abendkasse (wenn nicht ausverkauft). Foto: Suanne Schüle
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Sonntag. 29. September: 75 Jahre Grundgesetz

(Martin)
Eine mahnende Liebeserklärung an das deutsche Grundgesetz Roman Knižka und das Bläserquintett OPUS 45
„Das Grundgesetz ist ein großes Versprechen. Für seine Einlösung bleiben wir selbstverantwortlich.“ (Georg M. Oswald) Drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trat 1948 der Parlamentarische Rat zusammen, um dem neuen westdeutschen Staat, der Bundesrepublik Deutschland, eine demokratische Verfassung zu geben: das Grundgesetz.
Im Parlamentarischen Rat arbeiteten 61 Männer und vier Frauen mit. Sie hatten unterschiedlichste Weltanschauungen, viele von ihnen waren in der NS-Zeit politisch Verfolgte, Flüchtlinge oder Überlebende der Konzentrationslager.
Das Grundgesetz ist geprägt von den Schrecken und Verbrechen der Nazizeit. Die Grundrechte des einzelnen Menschen sollten im Mittelpunkt stehen: Demokratie, Rechtsstaat, Gewaltenteilung sowie der Schutz der Menschenwürde und der Grundrechte. Nie wieder sollte der Staat den Menschen instrumentalisieren und beherrschen können. „Der Staat ist um des Menschen willen da, nicht der Mensch um des Staates willen …“ so lautete Artikel 1 des Entwurfs, den der Verfassungskonvent von Herrenchiemsee im August 1948 verabschiedete. In der Endfassung des Grundgesetzes wurde daraus: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
Unser Grundgesetz hat bis heute Bestand und ist ein Exportschlager geworden: Südafrika, Polen, Spanien – eine ganze Reihe von Staaten hat sich bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung am Grundgesetz orientiert. (…)
Roman Knižka und das Bläserquintett OPUS 45 nehmen das Grundgesetz von seiner Entstehung bis heute unter die Lupe. Was ist sein Fundament, welches Erbe trat es an? Welche Bedeutung hat dieses Fundament für uns heute? Zu Gehör gebracht werden literarische, philosophische und humoristische Texte u.a. von Susanne Baer, Max Czollek, Herta Müller, Heribert Prantl, Lucy Wagner sowie Sitzungsprotokolle des Parlamentarischen Rats, Briefe, Telegramme, Zeitungsartikel u.v.m. Die Musik für Bläserquintett, mal korrespondierend, mal kontrapunktisch zur Lesung, stammt u.a. von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Paul Taffanel, August Klughardt, Maurice Ravel und Henri Tomasi. (Text: Opus 45).
Hier geht’s zu den Tickets: https://hausamdom.reservix.de/events
Sonntag. 29. September um 11.00 Uhr Haus am Dom Foto: Die vier „Mütter des Grundgesetzes“: (v.l.n.r.) Helene Wessel (Zentrum), Helene Weber (CDU) sowie Friederike Nadig und Elisabeth Selbert (beide SPD.) / Copyright: Erna Wagner-Ehmke
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Sonntag, 29. September: OF/ Woog Riots und Knarf Rellöm
(Andrea)
Ein Nachmittag mit zwei Bands - viel Vergnügen! Indie-Gipfeltreffen im nachmittäglichen Garten des Offenbacher Hafen 2: Das 2004 von Silvana Battisti und Marc Herbert in Darmstadt gegründete LoFI-Indie-Duo Woog Riots stellt erstmals seit fünf Jahren neue Songs vor. Und der 1962 in Dithmarschen geborene Frank Möller macht als Knarf Rellöm das, was er seit über 30 Jahren am besten macht – die deutsche Musikszene mit seinen abstrus-launischen und doch witzigen wie tanzbaren Band- und Soloprojekten zu bereichern. (Text: Journal Frankfurt) Beginn 18 Uhr, Eintritt 10 Euro Tickets: https://loveyourartist.com/de/profiles/hafen-2-A7D73Z/events/woog-riots-knarf-rellom-offenbach-am-QID1LI
HAFEN 2, Nordring, Offenbach
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Sonntag, 29. September: Die Schule der Frauen (Film)

(Martin)
Für Marie-Lou Sellems dokumentarisches Debüt blicken fünf Kolleginnen, die in den Achtzigern an der Essener Folkwang-Schule Schauspiel studiert haben, auf ihre Karriere zurück. Erst spät, dann aber umso intensiver beschäftigt sich der Film mit der Frage, warum Schauspielerinnen ab einem gewissen Alter keine Rollen mehr bekommen.
„Die Schule der Frauen“ hat Marie-Lou Sellem ihren Film genannt, mutmaßlich in Anlehnung an die gleichnamige Molière-Komödie, in der ein Mann dafür gesorgt hat, dass seine Zukünftige von klein auf zur Unterwürfigkeit erzogen worden ist. Die erfahrene Schauspielerin (Jahrgang 1966) porträtiert für ihr dokumentarisches Regiedebüt fünf einstige Kommilitoninnen, die wie sie ihr Metier Mitte der Achtziger an der Essener Folkwang Universität der Künste gelernt haben. Sie erwarteten einen Ort, an dem absolute Freiheit herrscht, und lernten eine patriarchalische und streng hierarchisch strukturierte Welt kennen, in der die überwiegend männlichen Regisseure Schauspielerinnen als ihr Eigentum betrachteten („Du gehörst mir!“), weshalb sexuelle Übergriffe an der Tagesordnung waren.
Natürlich wäre es interessant gewesen zu erfahren, wie das heute ist, aber der Nachwuchs, mit dem das Quintett schließlich beim Klassentreffen auf dem Campus ins Gespräch kommt, plaudert lieber über Diversität und Rollenbilder. Immerhin kommt nun ein Punkt zur Sprache, der zumindest den beiden, die nach wie vor als Schauspielerinnen arbeiten, erheblich zu Schaffen macht: Ab fünfzig werden die Rollenangebote rarer; nicht nur für Frauen, aber für sie ganz besonders. (mmm.verdi.de)
Eine der portraitierten Schauspielerinnen ist Katharina Linder, die die Frankfurter Theatergänger*innen von der Bühne des Schauspiel Frankfurt kennen!
Tickets gibt’s hier: https://kinotickets.net/frankfurt-malsehn/ Sonntag, 29. September um 14.00h Mal Seh‘n Kino Foto: © Missing Link Films
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Montag, 30. September: Of/ Diedrich Diederichsen

(Andrea)
Diedrich Diederichsen ist Professor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Darüber hinaus ist er Legende, denn in den 80er Jahren war er Redakteur bei den Musikzeitschriften Sounds und SPEX, seit den 90ern arbeitet er als Hochschullehrer u. a. in Stuttgart, Frankfurt, Wien, Pasadena, St. Louis, Los Angeles. Er liest aus seinem neuen Buch „Das 21. Jahrhundert“, einer Wundertüte aus Aufsätzen und Kommentaren über sämtliche Trends in Kunst, Kino, Fernsehen, Literatur, Musik, Theater, Theorie, Politik und Gegenkultur. Moderiert wird das Gespräch von Patrick Raddatz, Leiter der Robert Johnson Theorie und ein guter Kenner der Offenbacher Musikszene. Das wird ein spannender Abend, eine weitere kleine Perle der Riviera Commons, die hoffentlich noch weitergehen. 20 Uhr https://www.riviera-offenbach.de/commons
Scape, Frankfurter Str. 39, 63065 Offenbach
PS: "Dass multinationale Konzerne sich erfrechen, mich in ihrer online-Kommunikation zu duzen." Geht mir auch so. Ach, was freue ich mich auf den Abend mit DEM Pop-Theoretiker!
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Montag, 30. September & Mittwoch, 30. Oktober: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)
Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf
Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde.
Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs…
„Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“
Die FR schrieb nach der Premiere: »60 Minuten lang verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität (na ja, „Realität“), zwischen Theater und Roman, zwischen ironischer Distanz und der für eine Schauspielerin, einen Schauspieler in Sekundenschnelle möglichen Hingabe an eine Rolle. Das ist womöglich das Erstaunliche an dem kleinen Abend. Die Zärtlichkeit, mit der sich das sympathische Duo dem Text zuwendet, überhaupt die Zärtlichkeit der Veranstaltung. Es ist gar nicht die Regel, dass Theater so in jeder Minute mit einem Text ist, nichts auf- und gegenbürstet und doch nicht lahm wirkt.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2024-09/bilder-deiner-grossen-liebe/2036/ Montag, 30. September und Mittwoch, 30. Oktober um jeweils 20.00 Uhr Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel Foto: © Jessica Schäfer
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Musik: Bright Eyes

(Uwe)
Gute Alben kann man nicht tot hören, vielleicht schiebt man sie einige Zeit beiseite oder übernimmt zeitweise nur ausgewählte Songs in eine Playlist der Band. Dann kommen sie aber irgendwann wieder, zeigen eine neue Seite oder bestätigen einfach ihre große Klasse. Es gibt im Schaffen einer jeden Band oder jeder Sängerin / jedes Sängers einen Opus Maximus, bei einigen bleibt das bis zum Ende aller Tage das einzig hörbare, andere legen immer wieder nach, mit starken Platten oder zumindest mit fantastischen Songs. Bei Bright Eyes ist der Meilenstein aus meiner Sicht „I´m Wide Awake, It´s Morning“ aus 2005, bei dem jeder Song großartig ist. Es folgten seitdem recht viele Platten, entweder Sänger Conor Oberst veröffentlichte unter seinem Namen oder als Kopf von Bright Eyes, zuletzt letzte Woche „Five Dice, All Threes“. Ein Song darauf ist ein Duett mit The National-Sänger Matt Berninger („..:“), stärkste Nummer ist aber „Hate“. Der schafft es noch nicht in die persönliche Top 5 von Songs von Bright Eyes / Conor Oberst: - Time Forgot (vom Solo-Album Upside Down Mountain)
- Calais To Dover (vom Album Down In The Weeds, Where The World Once Was)
- We Are Nowhere And It´s Now (vom Album I´m Wide Awake, It´s Morning)
- Beginners Mind (vom Album The People´s Key)
- If The Brakeman Turns My Way (vom Album Cassadaga)
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Dienstag 01. Oktober: Stegreif Orchester „Klassik Reloaded“ beim Kronberg Festival
(Daniela)
Stegreif Orchester „Klassik Reloaded“
Ein ganz besonderes Konzerterlebnis verspricht „Klassik Reloaded“ mit dem Stegreif Orchester, das schon viel Aufsehen erregt hat: Oft gehörte klassische Werke werden auf völlig neue Weise präsentiert. Das unkonventionelle 30-köpfige Kollektiv – das bereits auf dem FUSION-Festival aufgetreten ist! – verbindet das Erbe großer klassischer Kompositionen mit seiner eigenen ‚Rekomposition‘ der Werke. Das Orchester spielt ohne Dirigenten, ohne Stühle und ohne Noten. So gewinnt das Ensemble bekannten Werken, wie dem Cellokonzert Antonín Dvořáks oder W.A. Mozarts „Sinfonia concertante“, ungeahnte neue Klangfacetten und Ausdrucksmöglichkeiten ab und erfindet dabei Klassik neu!
Ohne Pause Ende voraussichtlich um 22.00 Uhr
https://www.kronbergacademy.de/konzerte-projekte/kalender/detail/klassik-reloaded-01-10-2024
Foto: Roman_Novitzky
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Dienstag, 01. Oktober: Nachts (bevor die Sonne aufgeht)

(Martin)
Das ist ein feiner, kleiner Abend in der Box des Schauspiel Frankfurt. Caroline Dietrich (wer ÖL! gesehen hat, freut sich, ihr wieder zu begegnen!) und Sebastian Reiß sind ein nachhaltig eindrückliches Ehepaar.
„Es waren einmal eine Frau und ein Mann und ein schreiendes Kind – »aber die Dinge hängen nicht zusammen«. Ein Paar erzählt die gemeinsame Geschichte nach, wobei sich unterschiedliche Überzeugungen und sich widersprechende Ideale auftun. Nicht zuletzt hängt wie ein Damoklesschwert über alldem die Frage: Warum haben sie sich für ein Kind entschieden?“
Judith von Sternburg hat recht in ihrer Premierenkritik: »Gewiss lässt ›Nachts (bevor die Sonne aufgeht)‹ in Glück und Unglück von Zweierbeziehungen blicken, wie die Liebe wächst und süß und froh ist, und wie gleich danach schon die Konventionen sprießen – das Zusammenziehen, das gemeinsame Planen, das Kind, das Geschrei. Aber in der Box ist das vor allem auch eine hinreißende Übung für eine Schauspielerin und einen Schauspieler: Intimität aus dem Nichts herstellen, plappernd Bilder in die Luft malen, unter einer weißblonden Perücke so oder so oder so gucken. Sieht man sich nicht satt dran, aber da ist die Stunde schon vorbei. Und auf einmal schreit auch das Kind nicht mehr. Erschreckend.« Frankfurter Rundschau, 23.01.2024.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/nachts-bevor-die-sonne-aufgeht/2039/
Dienstag, 1. Oktober um 20.00h Schauspiel Frankfurt / BOX Foto: © Robert Schittko
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Mittwoch 02. Oktober: Minnie Marks, Dirty Sweet Rock´n´Roll

(Daniela)
Fabrik außer Haus präsentiert: Minnie Marks (AUS) Dirty Sweet Rock´n´Roll Minnie Marks stammt von der australischen Ostküste und veröffentlichte ihr erstes Album im Alter von 15 Jahren. Mit ihrer eigenwilligen Bluesstimme und ihrem virtuosen Gitarrenspiel kreiert Minnie Marks eine musikalische Mischung, die sie selbst als „Dirty Sweet Rock´n´Roll“ bezeichnet und die ihr Vergleiche mit Janis Joplin oder John Butler einbrachten. Sieht man die Show der 30-Jährigen, so vergisst man schnell, dass es sich um eine junge Frau handelt und nicht um einen „alten Hasen“, so authentisch und ehrlich schafft sie es, ihren Blues zu transportieren. Auf der Bühne liefert sie eine rotzige und ausdrucksstarke Show ab, ohne dabei auf jegliches Tamtam zurückgreifen zu müssen. Sie schafft es so, sich eine stetig wachsende Fangemeinde zu erspielen. Unter den Bewunderern der jungen Sängerin/Komponistin/Gitarristin finden sich so auch zahlreiche Musikerkollegin, die ihr den Spitznamen „Phantastic Minnie“ verpassten. Reinhören: Minnie Marks
Sankt Bonifatius Konzertsaal | Holbeinstraße 70, 60596 Frankfurt am Main Beginn 20:00 Einlass ab 19:00
https://www.die-fabrik-frankfurt.de/tickets, Für Kurzentschlossene: Tickets auch an der Abendkasse (wenn nicht ausverkauft).
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Mittwoch, 02. Oktober: FFM/ Blackout Problems
(Andrea)
Filmriss, keinen blassen Schimmer mehr, was letzte Nacht..? So geht es wohl auch den Blackout Problems, einer jungen, wilden Band aus München, die seit zehn Jahren immer mal wieder die Bühnen aufmischen. Jetzt kommen sie mit ihrem vierten Studioalbum RIOT und der Singleauskopplung PUZZLE auf Tour und bringen die Batschkapp zum Beben. Headbangen macht den Kopf frei, Einlass ist um 19 Uhr.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Donnerstag 03. Oktober: hr Sinfonieorchester beim Finale des Kronberg Festivals
(Daniela)
Das große Finale des Kronberg Festivals am 3. Oktober wird vom hr-Sinfonieorchester übernommen: Es geht „Ins Licht II“.
Das HR-Sinfonieorchester präsentiert unter Leitung der jungen deutsch-kolumbianischen Dirigentin Anna Handler Bedrich Smetanas bekanntes Tongedicht „Die Moldau“ mit Solist Jaemin Han (Cello) sowie Peter Tschaikowskys „Rokoko-Variationen“ und die Tänze aus Galànta von Zoltàn Kodàly.
Mehr Infos: https://www.kronbergacademy.de/konzerte-projekte/kalender/detail/ins-licht-ii-03-10-2024
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Mittwoch 02. Oktober: Salon Rouge
(Daniela)
Reinfeiern in den Feiertag, z.B. mit Weller im Salon Rouge.
Er schreibt: Wir nutzen den Feiertag um im SALON ROUGE gebührend (oder ungebührend …) hineinzufeiern!
Sounds der Sixties - mal sleazy, mal slick, aber immer sexy. Ganz nach dem SALON ROUGE Motto: Sexy grooves für sexy moves.
Wer jetzt immer noch nicht bei einem meiner SALON ROUGE Abende im LOGENHAUS war, hat hier Gelegenheit, den Anfang meines Sets aus dem Dezember 2017 zu hören, um einen musikalischen Eindruck zu bekommen, was auf Euch zukommt - je später der Abend, desto wilder die Musik natürlich:
https://soundcloud.com/weller/warm-up-salon-rouge-logenhaus-28122017
Der Eintritt ist FREI! Und man sollte nicht allzu spät kommen, da der Platz begrenzt ist.
20-01 Uhr, Logenhaus, Finkenhofstr. 17, Frankfurt am Main
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Donnerstag, 03. Oktober: Grönemeyer

(Martin)
Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk Herbert kommt!
Zum ersten Mal sah ihn die halbe Nation in dem TV-Mehrteiler »Das Boot«. Dann kam der große Erfolg als Musiker mit »4630 Bochum«, das zusammen mit »Mensch« bis heute zu den zehn meistverkauften Musikalben in Deutschland gehört. Mit Versen wie »Gib mir mein Herz zurück / Bevor es auseinanderbricht« hat Grönemeyer deutsche Popgeschichte geschrieben.
Wer aber ist dieser Herbert Grönemeyer? Wie lassen sich die Wucht und Energie, auch das Tröstliche seiner Musik erklären? Mit »Grönemeyer« beschreibt der Ausnahmedichter Michael Lentz auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit dem langjährigen Freund die Herkunft und Familie dieses Ausnahmekünstlers. Im Schauspiel Frankfurt begegnen sich die beiden für ein Gespräch auf großer Bühne über ein faszinierendes Leben im Zeichen von Musik und Literatur, Pop und Politik.
Donnerstag, 3. Oktober um 18.00h: Grönemeyer. Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk Herbert Grönemeyer und Michael Lentz Schauspiel Frankfurt Foto: © Victor Pattyn
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Donnerstag 03. Oktober: DIE ERMITTLER

(Daniela)
Lichter Filmfest e.V. organisieren nicht nur das großartige FREILUFTKINO FRANKFURT, HIGH RISE CINEMA und das LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL (nächstes Jahr feiern sie ihren 18. Geburtstag), sondern sie zeigen auch zwischendrin Filme, immer dann, wenn es wichtig wird/ist!
Sie schreiben: Im Oktober widmen wir uns einem sehr ernsten Thema. Wir waren nämlich äußerst beeindruckt von RP Kahls wichtigem Film DIE ERMITTLUNG, der dieses Jahr auf dem Filmfest München seine Premiere feierte, und haben sofort zugesagt, als er uns fragte, ob wir den Film an dem Ort zeigen wollen, an dem "Die Ermittlung" spielt. Für die Filmvorführung am 3. Oktober 2024 kehren wir also an jenen Ort zurück, der für die Frankfurter Geschichte und die Geschichte der Aufarbeitung der NS-Verbechen in Deutschland so bedeutsam wurde: in den Fritz-Bauer-Saal im Saalbau Gallus. Im damals frisch fertiggestellten Gebäude fand vom 3. April 1964 bis zum 20. August 1965 der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess statt. Wir freuen uns sehr darauf, zu diesem gedenkvollen Anlass Gerhard Wiese als Gast begrüßen zu dürfen. Wiese war 1962 als junger Staatsanwalt an den Frankfurter Ausschwitzprozessen beteiligt und hat zusammen mit zwei weiteren Staatsanwälten die Anklageschrift verfasst. Daneben werden auch Regisseur RP Kahl und der Historiker Markus Roth vom Fritz Bauer Institut für spannende Einsichten in den historischen Prozess und die Gestaltung des Films, der auf dem gleichnamigen Theaterstück des Dramatikers Peter Weiss basiert, sorgen. Tickets für die Veranstaltung am 3. Oktober im Saalbau könnt ihr Euch ab sofort hier sichern. Zum Trailer geht es hier lang. Einlass ist ab 13.00 Uhr, das Podiumsgespräch mit Gerhard Wiese, RP Kahl und Markus Roth beginnt um 14:00 Uhr, der Film um 15:00 Uhr. Lasst uns die Erinnerung gemeinsam wachhalten!
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Donnerstag, 03. Oktober: Deutschwald im Herbst (Zusatztermine)

(Martin)
Thomas Mann. Deutschland und die Deutschen / Goethe. Faust 1
Das Theater verlässt seine geschützten und gesunden Räume und geht ins Offene, in den Wald, den kranken. Im Frankfurter Stadtwald gibt es kaum einen Baum, der nicht krank wäre. Der Stadtwald wird zum Raum für eine Inszenierung zum Thema 35 Jahre DEUTSCHE EINHEIT – Nachdenken über Deutschland. Thomas Mann hat das 1945 als frischgebackener Amerikaner getan.
Als Spiegel der DEUTSCHEN INNERLICHKEIT wird der Wald oft bezeichnet; Thomas Mann untersucht die Innerlichkeit der Deutschen als Inbegriff der Epoche der Romantik und zeigt uns, wie es bei den Deutschen nie ohne den Teufel zugehen konnte. Faust und sein historisches Vorbild Martin Luther sind seine Protagonisten – Faust, Gretchen, Mephisto werden die Besetzung für unseren theatralen Waldgang sein.
Szenen aus Goethes FAUST begleiten die 8 Stationen der Mann-Rede und führen die Zuschauer*innen AUS DER HÖLLE DURCH DIE WELT ZUM HIMMEL. Darauf hofft zumindest der Autor zum Schluss seines Vortrags: „Es könnte ja sein, dass die Liquidierung des Nazismus den Weg freigemacht hat zu einer sozialen Weltreform, die gerade Deutschlands innersten Anlage und Bedürfnissen die größten Glücksmöglichkeiten bietet.“
In diesem Deutschen Herbst stehen Wahlen im Osten Deutschlands an und die ganze Welt blickt dann etwas später auf Amerika – Trump-Land. Was der Amerikaner Thomas Mann in seiner Rede reflektiert, sollte wieder Gehör finden. In diesem Zusammenhang und im (kranken) deutschen Wald könnte der Faust-Text gar keinen stärkeren Widerhall finden.
Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/deutschwald-im-herbst/
28.09. um 15.00h, 29.09. um 11.00h, 3.10. um 15.00h (sind ausverkauft), ACHTUNG: wegen der großen Nachfrage gibt’s ZUSÄTZLICHE TERMINE:
3.10 um 11.00h 5.10. um 15.00h 6.10. um 11.00h & 15.00h 12.10. um 15.00h 13.10. um 11.00h & 15.00h
Theater Willy Praml Stadtwald / Treffpunkt Straßenbahnhaltestelle Oberschweinstiege Foto: Seweryn Zelazny
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Donnerstag 03. und Freitag 04. Oktober: Altstadtfest

(Daniela)
6 Jahre Frankfurter Neue Altstadt – und das Historische Museum mittendrin!
Zum Altstadtfest bietet das Historische Museum am 3. und 4. Oktober 2024 Führungen und Stadtgänge an.
Kennen Sie das Frankfurter „Altstadt-Drama“? So heißt eine Installation im HMF, die in vier Akten die bewegende Geschichte der Alten bzw. Neuen Altstadt erzählt. Anhand von Stadtmodellen, Fotografien und Filmen wird anschaulich nachvollziehbar, wie Frankfurt vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg aussah – und danach; denn bis heute hat sich die Altstadt in ständiger Auseinandersetzung zwischen Altem und Neuem weiterentwickelt. So ist auch die realisierte Mischung von Rekonstruktion und moderner Architektur eine typisch Frankfurter Lösung, die dem Historischen Museum zugutekam: 2008 beschloss die Stadt seinen Abriss und Neubau – Chance für eine kritische Auseinandersetzung mit der Baugeschichte.
Das „Altstadt-Drama“ ist nur einer von vielen Programmpunkten des HMF zum 6-jährigen Jubiläum der Frankfurter Neuen Altstadt am 3. und 4. Oktober. Bei einer Führung durch die Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“ erfährt man, wie in der Paulskirchen-Versammlung die Fundamente heutiger Demokratie gelegt wurden. Inwiefern dieses Ereignis spätere Freiheitsbewegungen beeinflusste, warum dazu Wahlen stattfinden, Parteien gegründet oder Demonstrationen organisiert werden, zeigt die Führung „Frankfurter Demokratiegeschichten“ an 30 Museums-Objekten.
Sehr beliebt ist – nicht nur beim Altstadtfest – die Führung im Haus zur Goldenen Waage. Das Historische Museum hat die beiden Obergeschosse des Renaissance-Baus mit Möbeln, Gemälden und Alltagsgegenständen des 17. und 18. Jahrhunderts so eingerichtet, wie sie die wohlhabende Händlerfamilie van Hamel bewohnt haben könnte, die 1618 das Haus erbauen ließ. Höhepunkt der Führung ist das offene „Belvederchen“ mit Ausblick auf den Dom und die umliegenden Dächer.
Mehr Informationen zu den Veranstaltungen des HMF beim Altstadtjubiläum finden Sie unter dem Filter „Altstadtfest“ hier: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/veranstaltungen
Foto: Uwe Dettmat
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| V O R S C H A U nächste Woche
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Freitag, 04. Oktober (Premiere, weitere Termine bis 13.10))

(Martin)
Macht endlich das Licht an! Eine Rothschild-Variation
Die Künstler*innengruppe ELEGANZ AUS REFLEX erzählt in Macht endlich das Licht an! die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild als europäische Familiensaga. Der choreografierte Theaterabend erzählt von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg.
Die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild wird seit Jahrhunderten von Verschwörungsmythen und Hetzpropaganda überschrieben. Basierend auf Recherchen und Autobiografien wird nun eine andere Facette auf die Bühne gebracht: Fiktiv, aber nah an den Fakten erzählt der choreografierte Theaterabend von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg. Im Mittelpunkt stehen vier Geschwister, die sich alle auf ihre Weise nach einem Ausbruch aus den Erzählungen sehnen, die man sich von ihnen und ihrer Familie macht. Sie flüchten in die Natur, in die Kunst oder in den Jazz, betreiben Politik, leisten Widerstand und versuchen, eine innerlich zerrissene Familie zusammenzuhalten. Vergangenheit und Gegenwart werden in ihren Familiengeschichten verknüpft: von der Emanzipation aus dem Frankfurter Ghetto zu prosperierendem Wohlstand bis zum Überlebenskampf gegen den Vernichtungswillen von außen.
Als Spiel im Spiel greift der Abend in einer Art jüdischer Buddenbrooks-Variante die letzten 200 Jahre der Familie auf, reflektiert Verantwortung, Zerwürfnisse und Solidarität über Generationen hinweg, seziert aber auch den Blick einer Außenwelt, die sich ihre Meinung längst gebildet hat und hinter dem Namen Rothschild keine Individuen, sondern die eigenen Erklärungsmuster bestätigt sehen will.
Rahmenprogramm: - Am Sonntag, 6. Oktober um 10.30h ist der Rabbiner, Kabarettist, Autor und Herausgeber Dr. Walter Rothschild im studio NAXOS zu Gast.
- Am Mittwoch, 9. Oktober, steht nach der Vorstellung von 20.30 Uhr an eine Diskussion zu dem Thema „Ist Kapitalismuskritik ohne Antisemitismus möglich?“ auf dem Programm. Es diskutieren Luise Henckel, Felix Kronau und Paul Erxleben.
ELEGANZ AUS REFLEX fordert das Publikum auf, zu den Vorstellungen persönliche Sammlungen mitzubringen, von Briefmarken über Schlüsselanhänger und Postkarten bis hin zu Eisstielen und Radiergummis ist alles willkommen. Vor Ort wird ein Foto aufgenommen, ist die Sammlung unhandlich oder nicht transportierbar, darf das Foto auch mitgebracht werden.
Weitere Informationen zum Rahmenprogramm gibt es hier: https://studionaxos.de/de/produktionen/rothschilds-demystified-rahmenprogramm?d=1728203400
Reservierung unter: www.studionaxos.de
Freitag, 4.Premiere), Samstag, 5., Donnerstag, 10., Samstag, 12. und Sonntag, 13. Oktober um jeweils 20.00h Studio Naxos in der Naxos-Halle Der Eintrittspreis ist solidarisch: Zahl, was du kannst Foto: © Arda Funda
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Freitag, 04. Oktober: Of/ Architecton

(Andrea)
Beton ist, was man daraus macht...."Der Architekt Michele De Lucchi ist ein Idealist seiner Profession – in seinen Gebäuden manifestiert er einen unkaputtbaren Glauben an das Gute im Menschen. Mittlerweile ist er gezwungen, kunstlose Wolkenkratzer zu entwerfen. Dabei ist die aus Beton gegossene Architektur nicht nur hässlich und umweltverschmutzend. Ihre Lebensdauer beträgt im Durchschnitt auch nicht mehr als 40 Jahre. Der russische Dokumentarfilmemacher Victor Kossakovsky („Gunda“) porträtiert in ARCHITECTON einen desillusionierten Repräsentanten unserer Gegenwart und seinen Versuch, dem rücksichtslosen Krieg des Menschen gegen die Natur zu trotzen. In überwältigenden Naturaufnahmen folgen wir dem Lebenszyklus von Steinen, der in der Natur beginnt und auf der Müllhalde endet. Während moderne Bauwerke in Kriegen und Naturkatastrophen in sich zusammenstürzen, erinnern antike Ruinen in den abgelegensten Gebieten der Welt an eine Stabilität und Ästhetik des Lebens, die verloren scheint. Denn Architektur ist nicht nur die Gestaltung von Gebäuden. Sie ist eine Raumkunst, die die Spielräume unserer Handlungen, unsere Politik, unseres Seins bestimmt. Was werden die Menschen der nächsten Zivilisation von unserer Zeit wiederfinden? Victor Kossakovsky stellt diese Frage in ARCHITECTON und verdichtet mögliche Antworten darauf zu einem intensiven, visuell schlicht überwältigenden Kinoerlebnis, das uns die fragiler gewordenen Strukturen der Welt hautnah spüren lässt." Einlass 18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Freitag. 04. – Sonntag, 06. Oktober: Gitte, Bonnie & Maustetytöt

(Martin)
Willkommen zu einem Cover-Konzertabend mit spontanem Publikums-Chor!
Caroline Creutzburg initiiert Bühnenprojekte und angrenzende interdisziplinäre Formate. Zusammen mit der Künstlerin, Aktivistin und Ex-Heartrocksängerin Tanja Krone und dem Frankfurter Jodlklub-Mitglied Johanna Milz widmet sie sich in „Gitte, Bonnie & Maustetytöt” ihren persönlichen musikalischen Vorbildern. Begleitet werden die drei von Jacob Bussmann (Klavier/Keyboard), Lee Seongsin (Gitarre, Bass) und Špela Mastnak (Schlagzeug).
Wir sind Bewunder*innen, die sich zu Musiker*innen machen; Performer*innen, die ihrem musikalischen Coming-of-Age nachspüren. Unsere Lieblingssongs eröffnen Spektren von Biografie, Gender und Fandom.
Das Ensemble rund um Caroline Creutzburg hat die Songs für den Abend anhand von persönlicher Bedeutsamkeit ausgesucht. Mit ihnen wird die Verbindung von eigener Biografie mit Popkultur und größerer Zeitgeschichte verhandelt.
Alles beginnt mit der Lust am Singen und der Faszination, gemeinsam anzustimmen. Darauf folgt die Einladung, selbst einzusetzen und mitzusingen!
Ein Abend zwischen Konzert, partizipativem Karaoke-Happening, gesungenem Archiv und feministisch-kollektiver Autobiografie.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/13397/gitte-bonnie-maustetytot
Freitag. 4. Oktober um 20.00h, Samstag, 5. Oktober um 20.00h und Sonntag, 6. Oktober um 19.00h Mousonturm
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Samstag, 05. bis 11. Oktober: FFM/ Lucas Filmfestival

(Andrea)
"Möge die Macht mit der Filmkunst sein, mögen unzählige Träume erweckt werden und mögen wir einander neue Horizonte entdecken und fulminante Filmmomente erleben!", schreibt die geschätzte Julia Fleißig, in ihrem Vorwort für das 47. Lucas Filmfestival. Und tatsächlich ist Kino doch so viel mehr als nur ein Zeitvertreib, sondern immer auch Inspiration, Anlass zur Diskussion, setzt Impulse oder gibt Hoffnung. Das und noch viel mehr steckt auch im diesjährigen Programm, das pickepacke voll ist mit tollen Streifen für junge und nicht mehr so junge Erwachsene. Ab dem heutigen Samstag, 5. Oktober, laufen fünf Filme des Wettbewerbs Youngsters, u.a. LA HAINE, ausgewählt von den Young European Cinephiles, die ihre Auswahl auch persönlich vorstellen. Der Eröffnungsfilm am 5.10., um 13 Uhr ist sehr schön und gar nicht nur für Kinder. SAUVAGES ist von Claude Barras, bekannt von Mein Leben als Zucchini. Es kommt der Soundmensch zum Filmgespräch. Und auch in Offenbach gibt es zwei Perlen aus dem Wettbewerb »Teens«, die viele Besucher:innen verdient haben: LAST SWIM am Mittwoch, 9. Oktober, um 9 Uhr im Hafen 2 und MILCH INS FEUER um 11:15 Uhr, ebenfalls im Hafen 2. Das komplette Programm sowie Infos zu Anmeldungen, Preisen etc. gibt es online unter www.lucas-filmfestival.de
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Samstag, 5. Oktober: FFM/ The Baseballs
(Andrea)
Ladies, holt die Petticoats raus, Jungs, schmiert euch Pomade ins Haar, heute spielen The Baseballs modernen Rock ́n ́Roll-Sound im Stile der 1950er und 60er Jahre. Die Band aus Berlin platzierte ihre erste Single „Umbrella“, eine Coverversion des Nummer-eins-Hits von Rihanna, in den deutschen Single-Charts, in Finnland wurde ihre Version mit Platin dekoriert. Auch in Schweden und Norwegen stieg ihr Album im Januar bzw. Februar 2010 auf Platz 1 der Charts.[5][6] Neben Dreifachplatin in Finnland erreichten sie auch Platin in der Schweiz, in Schweden und in Norwegen. Außerdem gewannen sie den deutschen Musikpreis Echo in der Kategorie Newcomer National. Einlass 18.30 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Bis Sonntag, 06. Oktober: Ausstellung "Black Flags" im ZKM Karlsruhe

(Petra)
Die Ausstellung "Black Flags" präsentiert drei ausgewählte Werke zum Motiv der schwarzen Flagge: Das ästhetisch wie auch politisch vielfach lesbare Motiv der schwarzen Flagge, regt zu einem Perspektivwechsel an und fordert uns auf, angesichts der vielfältigen Herausforderungen der Gegenwart, die unsere Gesellschaft spalten, die verbindenden Elemente neu zu betrachten. Diese Werke sind Teil der Ausstellung: Die Installation "Black Flags" (2014) des US-amerikanischen Choreografen William Forsythe, in der zwei Industrieroboter mit schwarzen Flaggen eine komplexe und kontrapunktische Choreografie ausführen, die immersive Foto- und Klanginstallation "Black Flag" (2015) des spanischen Konzept- und Performancekünstlers Santiago Sierra, in der das Aufstellen der schwarzen Flagge als ikonisches Symbol der anarchistischen Bewegung am geografischen Nord- und Südpol dokumentiert wird, und das Video "Ombre indigène, part 2, Martinique" (2014) der in Brüssel lebenden Künstlerin Edith Dekynth, das eine Fahne aus schwarzen Haaren zeigt.
Black Flags – Ausstellung, mit Arbeiten von William Forsythe, Sanitago Sierra und Edith Dekynth, Ort: Zentrum für Kunst und Medien, Adresse: Lorenzstraße 19, Karlsruhe, Vernissage im Foyer, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellungsräume und mint-Bar 19:45 - 23 Uhr, Eintritt: heute frei (sonst 8 (6) Euro), weitere Öffnungszeiten: mittwochs – freitags 10 - 18 Uhr, samstags + sonntags 11 - 18 Uhr, weitgehend barrierefrei (Haupthaus), barrierearm (Aufzug, Behindertentoilette), weitere Infos hier
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Bis Sonntag, 06. Oktober: Foodtura Festival

(Daniela)
Food, Urbanität, Nachhaltigkeit: Das neue Festival von Klimagourmet und Initiative Gastronomie Frankfurt!
Vom 23.9. bis 6.10.2024 feiert das neue Foodtura Festival die beeindruckende kulinarische Vielfalt und die klimafreundliche Genusskultur unserer Region. Mit Neugier und Leidenschaft wollen wir bewusst entscheiden und genießen. Gemeinsam gestalten. Es geht nicht nur um die Zukunft, sondern auch ums Jetzt. Es geht nicht nur um den Planeten, sondern auch um uns!
Los geht’s am 23.9. mit der Foodtura Gastro Convention für Gastronom:innen und einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm für alle. Freu dich auf spannende Events, köstliche Speisen und kleine Abenteuer in der Natur bis zum krönenden Abschluss am 6.10. mit dem Erntedank Familiensonntag. Während des gesamten Festivalzeitraums bereichern fantastische Gastro Specials aus veganen, regionalen und saisonalen Zutaten die Speisekarten in unserer Region.
Mehr Infos hier: https://www.klimagourmet.de/veranstaltungen/festival-24/
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Sonntag 06. Oktober: Tanztee auf dem Mainod

(Daniela)
Ach herrje, das wird wohl nix mehr mit mir und dem Tanztee... heute spielen wir gegen die Bayern.. da muss ich wohl im Stadion tanzen
TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main mit Special Guest CHESNEY TROPICALE (Kalakuta Soul Records) plus den Hosts Kosmik Kat (DJ) & Oli Leicht (Saxophon/Flöte)
Am Sonntag, den 6. Oktober, laden wir euch herzlich zur 17. Ausgabe des TANZTEES auf Frankfurts schönstem Dancefloor ein – und dieses Mal erwartet euch ein ganz besonderer Gast: CHESNEY TROPICALE aus Bochum! Natürlich dürfen auch unsere Residents, das eingespielte Dream-Team Oli Leicht (Sax, Flöte) und DJ Kosmik Kat, nicht fehlen.
CHESNEY TROPICALE ist seit über 20 Jahren in der DJ-Szene unterwegs und hat sich als fester Bestandteil der internationalen Musiklandschaft etabliert. Als Mitgründer von Kalakuta Soul Records hat er seinen unverkennbaren Sound weit über die Grenzen Europas hinausgetragen – von Nordamerika bis nach Hongkong. Gemeinsam mit Ugly Drums veröffentlichte er auf Labels wie Kolour LTD., Faces und Midnight Riot. Sein Sound? Eine dynamische Mischung aus Disco, Afro, Brazil und Deep House – ein Perfect Match für den Tanztee!
Kommt vorbei, genießt die Musik und lasst euch von den Klängen des TANZTEES, der an jedem ersten Sonntag im Monat stattfindet, in Bewegung versetzen. Chesney Tropicale, Oli Leicht und Kosmik Kat versprechen eine elektrisierende Atmosphäre, die selbst den größten Tanzmuffel auf die schwankenden Planken holt!
Sonntag, 6. Oktober 2024, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat | Einlass 16 Uhr Mainod - Café Restaurant Hotel , Batterie, 65929 Frankfurt Höchst
Eintritt: €10,-
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Sonntag, 06. Oktober: Das Ende von KLAN
(Uwe)
„Dieser Schritt fällt uns nicht leicht. Wir haben beschlossen, dass 2024 das letzte Jahr in der Geschichte von KLAN sein wird. Nach 7 unglaublich schönen wie auch aufreibenden Jahren kommt mit unserem Album ‚Das Ende der Welt’ auch das Ende von KLAN. Wir sind als Brüder gestartet mit all unserer Verschiedenheit, Michael als singender Medizinstudent, Stefan als Vollblutmusiker … Bevor wir den Absprung verpassen, sagen wir Good Bye – und unser Abschied soll ein rauschendes Fest werden. …“
Schreiben die Brüder Michael & Stefan Heinrich, die das Indie-Pop-Duo sind (und bald waren).
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Eva Dittrich
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Sonntag, 06. Oktober: Ketzberg & Sammy Milo
(Uwe)
Doppelkonzert!
Soul, Funk, Pop: Ketzberg heißt eigentlich Paul Köninger. 1997 geboren in Heidelberg, wuchs er in Braunschweig in einer Musikerfamilie auf. Als Sänger an Klavier und Gitarre führte ihn seine Jugend an Pop meets Classic, der Jazzkantine, dem Braunschweiger Staatsorchester, der Band OOMPH! und vielem mehr vorbei. Nach seinem künstlerischen Jazzstudium an der Musikhochschule Köln ist Paul KETZBERG und hat sich in seine Band verliebt.
Indie Soul, die Funk-, und Roap-Elemente: Die autobiographischen Geschichten und singenden Gitarrenmelodien in seinen Songs lassen einen direkt in den Kosmos des Frankfurter Musikers Sammy Milo eintauchen. Bei den funkigen Beats & Grooves und dynamischen Arrangements nicht in voller Ekstase zu tanzen, ist so gut wie unmöglich!
Ponyhof F., Klappergasse Einlass: 19 Uhr Foto: Homepage Ponyhof
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Sonntag, 6. Oktober: Remote Bondage
(Andrea)
„REMOTE BONDAGE”– sind ein fesselndes Erlebnis, schreiben andere. "Die fünf Grazien musizieren klar und direkt, coming of age, durch und durch: durch. Ihr Sound ist Pop, aber laut und verzerrt, Grunge und theatralisch. Ihre Texte handeln von Abgründen des Lebens, der Utopie vom gesmashten Patriarchat und nicht zu selten von Sex – egal ob fast, slow oder no Sex. Ohne mit dem Zeigefinger zu ermahnen, wollen die fünf ihre Realität abbilden und dabei den Mut für ihr Publikum mitsingbar machen. In ihrer besonderen Formation von drei Sängerinnen, einer Bassistin und einem Schlagzeuger zeigen Remote Bondage nicht nur einen vielfältigen Sound, sondern liefern auch noch eine performative Show, die die Schauspiel-Hintergründe einzelner Bandmitglieder erahnen lässt. An Energie fehlt es ihnen jedenfalls nicht. Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei
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Dienstag, 8. Oktober: Im Namen der Freiheit

(Martin)
Der Klang von Freiheit und Mitgefühl Wissenschaft trifft Musik, tanzenden Körper und Gesellschaft Eine Theaterversammlung
»Für unsere Freiheit!« – Gibt es einen Slogan, der aktuell häufiger und erbitterter ins Feld geführt wird? Die Freiheit steht von vielen Seiten unter Druck ...
Wie können die Darstellenden Künste dazu beitragen, Resonanz zwischen Menschen zu erzeugen? Mit der 8-teilligen Serie von öffentlichen Theaterversammlungen unter dem Titel »Im Namen der Freiheit« reflektieren und debattieren wir in deutschen Theaterräumen über den aktuellen Stand der Freiheit.
Wo findet »Freiheit« eigentlich genau statt? Das hat nicht nur die Philosophie interessiert, sondern auch die Naturwissenschaften gestern und heute.
Die Hirnforscherin Tania Singer sieht Freiheit dort verwirklicht, wo wir Menschen uns begegnen, uns umeinander sorgen und diese Fähigkeit üben und erweitern: indem wir unsere »Sozialen Emotionen« trainieren, so, wie wir Muskeln trainieren. »Empathie«, sagt sie, »das ist Resonanz zwischen Menschen«. Mit diesem musikalischen Wort beschreibt die hochdekorierte Neurowissenschaftlerin, was im Gehirn passiert, wenn wir Mitgefühl mit anderen Menschen empfinden: Neuronen pulsieren im Gleichtakt.
Etwas Ähnliches passiert in unseren Gehirnen, wenn wir Menschen auf der Bühne erleben. Wenn wir mitempfinden, wie sie tanzen, singen, spielen. Dem Impuls der Wissenschaftlerin antwortet der Choreograf, Tänzer und Aktivist Raphael Moussa Hillebrandt mit einer künstlerischen Intervention und einer praktischen Einübung in Empathie mit dem Publikum.
Gerahmt wird der erste Teil des Abends mit einem zentralen musikalischen Moment aus der Oper Der Prinz von Homburg.
Wissenschaft und Kunst im Dialog bereiten das Feld für das gemeinsame Nachdenken und Diskutieren mit allen Besucherinnen und Besuchern in vielfältigen Gesprächsformaten. So wird das Theater zum gemeinsamen Denk- und Gesprächsraum, in dem – jetzt und hier – Freiheit geübt, »performt« wird. Als Ort des öffentlichen Aushandelns, ganz in der Tradition des europäischen Theaters.
Mit Prof. Tania Singer, Hirnforscherin und Wissenschaftliche Leiterin der Forschungsgruppe Soziale Neurowissenschaften bei der Max Planck-Gesellschaft Berlin, Raphael Moussa Hillebrand, Choreograf, Tänzer, Kurator, Speaker und Aktivist und Sänger*innen der Oper Frankfurt
Der Eintritt ist frei, aber Tickets müssen ‚gebucht‘ werden und zwar hier: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/im-namen-der-freiheit/?id_datum=4307
Dienstag, 8. Oktober um 20.00 Uhr Eine Theaterversammlung Oper Frankfurt Foto: © freiheitsarchiv.de
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Dienstag, 8. Oktober: Zusammensein – Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit

(Martin)
Hadija Haruna-Oelker /Lesung und mehr
Zu diesem Buch wird aktuell gefühlt überall gesprochen und diskutiert, gleichwohl es erst Mitte Oktober erscheint.
2016 wird Hadija Haruna-Oelker Mutter eines behinderten Kindes. Immer wieder trifft sie auf Barrieren und trennende Systeme, die seit Jahrzehnten bekannt sind: Bürokratie, pseudoinklusive Schulen oder unhinterfragte Diskriminierungen und Abwertungen im Alltag. Warum fehlt es an umfassender Teilhabe und Teilgabe für behinderte Menschen? Und wie treten wir dem Erstarken sozialdarwinistischer Vorstellungen in unserer Gesellschaft entgegen? Aus einer Schwarzen, intersektionalen Perspektive spürt die Journalistin und Politikwissenschaftlerin nichterzählten Geschichten, verdrängten Verbrechen in der Vergangenheit und starken Stimmen der Gegenwart nach. Auf ihren heranwachsenden Sohn blickt sie in der Überzeugung, dass in Kindheiten die Kraft liegt, Trennungen zu überwinden und Ungesagtes auszusprechen. In ihrer so persönlichen wie politischen Geschichte zeigt sie, wie Inklusion konkret umgesetzt werden kann. Sie plädiert für ein umfassendes gesellschaftspolitisches Nachdenken, einen Perspektivwechsel und ein Verständnis für Menschenrechte. Und nicht zuletzt für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit, in der alle selbstbestimmt leben können.
Die Moderatorin Mareice Kaiser begleitet Hadija Haruna Oelker durch den Abend, ihre gelesenen Textpassagen aus dem Buch werden von Paulina Güllü live in Deutscher Gebärdensprache performt. Weitere Gäst*innen auf der Bühne sind die Journalistin Judyta Smykowski, sowie die Autorin und Aktivistin Natalie Dedreux.
Außerdem wird der Abend gesanglich von Latoya Reitzner begleitet. Der Gesang wird von Dodzi Dougban live in Deutscher Gebärdensprache performt. Die Veranstaltung kann via Live-Stream auch barrierefrei mit den optionen DGS und Leichte Sprache Übersetzung besucht werden.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/13414/zusammensein
Dienstag, 8. Oktober um 19.00h im Mousonturm (Solidarisches Preissystem) Foto: © btb Verlag
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Dienstag 08. Oktober: Svavar Knutur AHOY ! Side B Tour
(Daniela)
Fabrik außer Haus: Svavar Knutur AHOY ! Side B Tour
Folk, Singer-Songwriter | Wer einen Auftritt von Svavar Knutur schon miterleben durfte, wird sich noch lange daran erinnern. Seine Auftritte sind eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen zu Tränen gerührt bis vor Lachen weinend, die einen in seinen Bann ziehen und nicht mehr so schnell wieder loslassen. Der isländische Singer/Songwriter und Entertainer Svavar Knútur ist ein Musiker mit zahllosen Facetten. Er schafft es mit einer Leichtigkeit und überbordenden Sympathie, jedes Publikum vom ersten Moment an zu verzaubern und mitzureißen.
Sankt Bonifatius Konzertsaal | Holbeinstraße 70, 60596 Frankfurt am Main Dienstag, 8. Okt Beginn 20:00, Einlass ab 19:00 Uhr Karten kaufen: https://www.die-fabrik-frankfurt.de/tickets Für Kurzentschlossene: Tickets auch an der Abendkasse (wenn nicht ausverkauft).
Foto: Baldur_Kristjansson
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Mittwoch, 09. Oktober: Moritz
(Uwe)
Hip-hop, indie rock, and electronic music
"Moritz is not a rapper. He’s also not a classic singer-songwriter. Like a Gen Z version of mid-1990s Beck, he takes influences from hip-hop, indie rock, and electronic music, creating his style of music that doesn’t fit easily with old-school templates.
After spending significant time at Andalusian raves and festivals with his multicultural circle of friends, Moritz finally moved to Berlin. He immersed himself in the rising cloud rap and trap scene, befriending rapper Longus Mongus of BHZ. They recorded a track together, »Issues«, that received much love from listeners, playlist curators, and algorithms alike. Moritz soon switched exclusively to singing English lyrics. More successful songs followed, and the industry began to take notice."
Ponyhof F., Klappergasse Einlass: 19 Uhr Foto: Martin Passut
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Mittwoch, 9. Oktober: Of/ Komische Nacht
(Andrea)
Heute ist Komische Nacht und da will ich natürlich hin. Einen Sitz einnehmen und bequem die Comedians defilieren lassen. Insgesamt acht Orte hat Kai wieder organisiert, die meisten sind schon ausverkauft, weil die Komische Nacht einfach Kult ist. Wer wo dabei ist, steht übersichtlich auf der Website, da gibt es auch die Tickets: https://www.komische-nacht.de/events/6940 Einlass 18 Uhr
Verschiedene Locations, Offenbach
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Mittwoch, 09. Oktober: Iris Wolff – Lichtungen (Lesung)
(Uwe)
Kunstvoll und poetisch erzählt Iris Wolff in ihrem neuen Roman Lichtungen von zeitloser Freundschaft und davon, was es braucht, um sich von den Prägungen der eigenen Herkunft zu lösen. Die Autorin wurde für ihr literarisches Schaffen mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der Marie Luise Kaschnitz-Preis für ihr Gesamtwerk. Zuletzt erschien 2020 der Roman Die Unschärfe der Welt, der unter die fünf Lieblingsbücher des Deutschen Buchhandels gewählt wurde.
Moderation: Catherine Mundt (hr2-Moderatorin).
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Uhr Foto: Max Goedecke
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Donnerstag, 10. Oktober: Fortuna Ehrenfeld

(Uwe)
Mein erstes Konzert von Fortuna Ehrenfeld erlebte ich in der kleinen Bar des Mannheimer Clubs „Capitol“. Seitdem schrieb Songwriter Martin Bechtler einige großartige Alben und tourte mit unterschiedlicher Besetzung beinahe ununterbrochen durch Deutschland. Die Hallen wurden von Jahr zu Jahr größer, was aber blieb, waren die durchgängig großartigen Kritiken:
„Da liegt sie also nun, die neue Messlatte für deutsche Popmusik“ MZ
„Fortuna Ehrenfeld treffen mitten ins Herz" Stern
„Atemberaubend und souverän“ Rolling Stone
Nun kommen Bechtler und Co. zu einem vorläufigen Abschluss von Fortuna Ehrenfeld. Das ist nachvollziehbar, denn es besteht durchaus die Gefahr das sich das wunderbare Projekt überdreht oder festfährt, dass der deutsche Indip-Pop, der besser kaum sein könnte, zu schwächeln beginnt, dass dieses ewige Pyjama-Bühnenoutfit nervt. Vor der längeren Pause kommen sie nun noch einmal in die Brotfabrik und da solltet Ihr hingehen. Nicht zuletzt, weil die erste Vorabsingle vom neuen Album, „Die Sonne so rot“ eins der schönsten Lieder ist, die Bechtler bisher schrieb.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Christian Ohlig
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Donnerstag, 10. Oktober: FFM/ Schindlers Liste
(Andrea)
Ok, es ist Hollywood und es ist Spielberg. Aber trotzdem ist "Schindlers Liste" ein zentraler Film über den Holocaust, ein Biopic über den 1957 in Frankfurt verstorbenen Oskar Schindler. Der 1944 rund 1200 Jüdinnen und Juden vor dem Vernichtsungslager bewahrte, zu den bekanntesten Überlebenden dürfte Michel Friedmann gehören, dessen Eltern zu den sogenannte "Schindler-Juden" gehörten. Am 9. Oktober jährt sich der Todestag Schindlers zum 50. Mal, ein guter Anlass sich den Film mal wieder anzuschauen. Bei freiem Eintritt,im Rahmen des Lucas-Filmfestivals. 18 Uhr
Kino im DFF, Schaumainkai 41, Frankfurt
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Donnerstag, 10. Oktober: Bonni „Prince“ Billy
(Uwe)
Nix wie hin!
„Ein klassisches Singer/Songwriter-Album von einem, der selbst ein Klassiker ist, und das auch weiß. Und dass er weiß, dass wir das auch wissen, weiß man spätestens, wenn er singt: ‚Ding dong / Ding dong ding dong“. Ja, ernsthaft: So, wie Bonnie ‚Prince‘ Billy dichtend singt, wird selbst das Glockenklingen der ‚Crazy Blue Bells‘ zur Poesie.“ Thomas Winkler, Musikexpress, 5 Sterne
„Ein Strahlen in der Dunkelheit.“ Christian Riethmüller, „FAZ“
„Eindringlicher Folk, der von einer bedrohten Welt erzählt. (…) Folk ohne die Lieblichkeit, die dem Genre mitunter auch innewohnt – vor allem an den Rändern zum Pop. Oldham dagegen singt von Zweifeln, die schmerzhaft sind, erzählt Geschichten, die tief wurzeln (...)" Jürgen Ziemer, Rolling Stone, 4 Sterne
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) Foto: Homepage Zoom
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Donnerstag, 10. – Sonntag, 20. Oktober: Join

(Martin)
Wie können Tänzer*innen an völlig unterschiedlichen Punkten ihrer Entwicklung zusammenkommen? Wie finden Menschen in ihrer Verschiedenheit zusammen? „Join“ geht für den Tanz einen Schritt in diese Richtung und bringt Studierende aus der jeweiligen Stadt mit dem Ensemble der DFDC zusammen. In Frankfurt treten die Tänzer*innen der DFDC mit Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf.
JOIN ist Kooperation. JOIN ist Improvisation. JOIN ist klimafreundlich. Gleich zu Beginn der neuen Spielzeit präsentieren die DFDC und HELLERAU mit „Join“ gemeinsam eine nachhaltige Tanzproduktion: Ioannis Mandafounis bringt in seiner Neukreation „Join“ das Ensemble mit Studierenden vor Ort zusammen.
Donnerstag, 10., Freitag, 11., Samstag 12. Oktober um jeweils 20.00h; Sonntag, 13. Oktober, um 16.00h, Donnerstag, 17. – Samstag, 19. Oktober um jeweils 20.00h, Sonntag, 20. Oktober um 16.00h: Join
Dresden-Frankfurt-Dance-Company im Bockenheimer Depot Foto: © Veranstalter*in/Homepage
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Freitag, 11. – Mittwoch, 16. Oktober: F°LAB – Festival für Performing Arts
(Petra)
Vom 11. bis 16. Oktober lädt das Frankfurt LAB gemeinsam mit den Partnerinstitutionen – Dresden Frankfurt Dance Company, Künstler*innenhaus Mousonturm, Ensemble Modern, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und Hessische Theaterakademie – zur vierten Ausgabe des F°LAB Festival for Performing Arts. An sechs Tagen gibt es 40 Programmpunkte von rund 20 beteiligten Gruppen und Solo-Künstler*innen im Frankfurt LAB, an anderen Orten in der "Kommunikationsfabrik" und im Gallus Viertel sowie auf dem künftigen Kulturcampus in Bockenheim zu erleben.
F°LAB – Festival für Performing Arts, Frankfurt LAB mit Dresden Frankfurt Dance Company, Künstler*innenhaus Mousonturm, Ensemble Modern, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Hessische Theaterakademie, es gibt ein solidarisches Preissystem und einige Veranstaltungen sind kostenfrei, weitere Infos, Programm und Tickets hier
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Freitag, 11. Oktober: Esther Graf
(Uwe)
Momentan verzeichnet die Österreicherin mehr als 60 Millionen Audiostreams, über sechs Millionen Views ihrer Videoclips und über 800k monatliche Spotify-Hörer:innen, die sie in den letzten Monaten sowohl auf ihrer ersten restlos ausverkauften Headliner-Tournee begeistern konnte. Auf ihrem Debütalbum, welches Mitte 2024 erschien, präsentiert sie einen Crossover aus Pop, Punk und Urban-Einflüssen.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) Foto: Homepage Zoom
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Freitag, 11. Oktober: OF/ Immer wieder Dienstags

(Andrea)
Immer wieder Dienstags immer freitags. Daniel und Pano haben den nächsten Coup ausgeheckt, heute zeigen sie die schwedischen Komödie „Immer wieder Dienstag“ über einen wunderbar launigen Kochkurs, feinste Kulinarik und um perfektes Catering. Ein „Muss man erlebt haben“-Film für uns alle in der Alten Schlosserei.
Ein Film, wie gemacht für unser Kino Kulinarisch: Es sollte eine tolle Party zum 40. Hochzeitstag werden – doch während der Feier entdeckt Karin, dass ihr Ehemann Sten sie betrügt. Am Boden zerstört, trifft sie zufällig ihre frühere Mitschülerin Monika. Nach einem beschwingten gemeinsamen Abend beschließen sie, zusammen mit Karins Freundin Pia einen Kochkurs bei Spitzenkoch Henrik zu besuchen. Henrik gibt sich anfangs schroff und abweisend, doch Katrins aktive Art und ihre Kochkunst faszinieren ihn. Eine Romanze bahnt sich an ... Zur selben Zeit fassen Karin und ihre beiden Freundinnen den Plan, einen Catering-Service zu gründen. Bei der großen Geburtstagsfeier ihrer Tochter, bei der auch Henrik auftaucht, kommt es schließlich zum Eklat – und Karin wird klar, dass es nun an ihr liegt, eine Entscheidung zu treffen … „Immer wieder Dienstag“ ist – nicht nur wegen der perfekt in Szene gesetzten Köstlichkeiten in Henriks Kochkurs – ein sinnliches Vergnügen und eine leichtfüßige Gesellschaftssatire, in der drei Frauen entdecken, dass die besten Jahre erst noch kommen. Und dass Kino und Kulinarik (und die Liebe) einfach die allerschönsten Dinge sind! Zu diesem einmaligen, leckeren und turbulenten schwedischen Kochkurs serviert das Team gebratenen Lachs (so wie im Film) an Zitronen-Dill-Velouté mit Kartoffelstampf und Wildkräutern. Die Veggie-Variante kommt übrigens in Form eines köstlichen Gemüse-Bete-Türmchens daher. Als Nachtisch wird diesmal ein Überraschungstraum von Salz-Karamell wahr werden. www.kinokulinarisch.de
Einlass 18.30 Uhr
Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach am Main – Einfahrt über den Goethering
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Samstag, 12. & Sonntag, 13. Oktober: F.I.M. Festival
(Uwe)
Internationales Festival improvisierter Musik präsentiert an zwei Tagen eine Vielzahl von Ausprägungen Improvisierter Musik, wie der Neuen Improvisationsmusik, hochkarätige Soloimprovisationen, bis zu wilden Noise-Konstrukten. Es werden international etablierte Größen des Genres wie auch junge Formationen präsentiert. Das Festival möchte mit der Mischung aus lokalen, nationalen und internationalen Künstler*innen die breite Palette avantgardistisch-experimenteller Musikströmungen dem Publikum präsentieren.
Diese Acts kommen:
Tag 1 - Abdelnour – Skrijelj
- Bärtsch -Dell – Frith – Portgual – Gratkowski – Riessler „ solo & tutti“
- DJ Jazzmadass
Tag 2 - Degen – Kunkel – Schiffelholz
- Sana Nagano´s Atomic Pigeons
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 19 Uhr Foto: Brotfabrik Homepage
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Montag, 14. Oktober: FFM/ Trio Mandrill
(Andrea)
Die Algorithmen spülten mir irgendwann das georgische Trio Mandrill in die Timeline und weil ich ihre volkstümlichen Lieder, vor allem aber das Setting irgendwo in der Pampa putzig fand, folge ich ihnen noch heute. Die Videos sind wirklich super, mal kommt ein Leiterwagen vorbei, manchmal stehen sie zwischen Eseln oder alten Leuten und das macht auch einen Teil des Charmes aus. Dass sie heute im Elfer (!!!) spielen ist mindestens mal spannend und auch ein bisschen absurd. Schmälert aber mein Interesse kein bisschen, ganz im Gegenteil möchte Mariam Kurasbediani, Tako Tsiklauri und Tatja Mgeladse gerne mal live erleben.
Elfer, Kleine Rittergasse 15, Framkfurt
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Dienstag, 15. Oktober: Benefitz-Kalendersigniersstunde mit Axel Scheffler

(Uwe)
Der bekannte Kinderbuchillustrator Axel Scheffler kommt ins studio soundso von Moni Port
Der Herbst ist da und neben den üblichen Öffnungszeiten (freitags zwischen 15 bis 18 Uhr) im Atelier von Moni Port wird es ein paar schöne Veranstaltungen geben. Los gehts am Dienstag, 15. Oktober, also zum Beginn der Buchmesse.
Alle kennen die Bücher von Axel Scheffler, allen voran den Grüffelo, aber er ist auch ein Mensch, der wann immer es ihm möglich ist, sich politisch engagiert. Seit vielen Jahren ist er Schirmherr von Three Peas, einer NGO, die Menschen hilft, die ihre Heimat aufgrund von Kriegen und Verfolgung verlassen mussten.
Jetzt gibt es einen Benefizkalender, der es in sich hat: 11 zeichnende Kolleg*innen haben für Axel tanzende Katzen gezeichnet. Der Kalender ist auf allerfeinstem hochwertigem Papier (240 gr Munken Pure) gedruckt, das Format (42 x 76 cm) so riesig und die Motive so platziert, dass man die 12 Kalenderblätter anschließend unbedingt als Poster/Kunstdrucke aufhängen und rahmen kann. Es ist wirklich ein Prachtstück geworden! Der Kalender ist auf 150 Exemplare limitiert, durchnummeriert und alle Exemplare sind von Axel höchstpersönlich signiert. Er kostet 120,– Euro und jetzt kommts: der komplette Verkaufsgewinn geht an Three Peas Help.
Am Dienstag, den 15.10, wird Axel Scheffler bei Moni im Atelier den signierten Kalendern auf Wunsch noch eine kleine persönliche Widmung und Zeichnung hinzufügen. Genau eine Stunde wird er bei ihr sein, um die Kalender zu verschönern, also alle Katzenliebhaber und Bilderbuchfans macht euch ein dickes Kreuz im Kalender und kommt vorbei und ergattert einen dieser außergewöhnlichen Kalender für die gute Sache. Das Prachtstück kann dann direkt mitgenommen werden, sehr praktisch! Natürlich ist das auch ein super Geschenk für Weihnachten. Gerade für Katzenfans.
Gerne kann der limitierte Kalender vorab reserviert werden. Dann eine Mail an Moni schreiben (mail@portschau.de).
Am Kalender beteiligte Künstlerinnen: Rotraut Susanne Berner, Gerda Dendooven, Tor Freeman, Ole Könnecke, Anke Kuhl, Dorothée de Monfreid, Jörg Mühle, Thomas Müller, Barbara Nascimbeni, Philip Waechter, Moni Port und Axel Scheffler. Mehr Kalenderinfos findet ihr hier: Peridot Verlags www.pe-ri-dot.com
Dienstag, den 15.10 um 19 Uhr - 20 Uhr, studio soundso, Koselstraße 7, 60318 Frankfurt Bild: Moni Port
Achtung: Es werden keine (!) Bilderbücher signiert. Die Stunde soll voll und ganz dem Katzenkalender gelten. Wer Axels Bilderbücher signiert haben möchte, der hat auf der Frankfurter Buchmesse ( z.B. am Verlagsstand von Beltz und Gelberg) genügend Gelegenheit. Aber nah und gemütlich wirds nur bei Moni.
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Dienstag, 15. Oktober: Rett Smith
(Uwe)
Blues, Rock, Shoegaze, Americana, Songwriter
Wahrscheinlich wusstet Ihr das schon, aber neulich erfuhr ich über einen Podcast, was „Shoegaze“ ist. Shoegazing (dt. „auf die Schuhe starren“) bezieht sich auf die etwas nerdigen Musiker, die bei Live-Auftritten verschüchtert auf ihre Schuhe starren, während sie durch ihre Musik in eine andere Welt abtauchen. Der ehemalige Skiläufer Rett (eigentlich Garrett) Smith beendete seine Sportlerkarriere nach einer schweren Verletzung und startete eine als Musiker. Seit 2015 ebenfalls durchaus erfolgreich und weit weniger gefährlich als alpines Skifahren.
Ponyhof F., Klappergasse 19 Uhr Foto: Homepage Ponyhof
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Dienstag, 15. Oktober - Samstag 19. Oktober: Open Books – Lesefest zur Franfkurter Buchmesse 2024
(Petra)
Viele von Euch kennen bestimmt das große städtische Lesefest „Open Books“, das seit 2009 jährlich zur Frankfurter Buchmesse stattfindet. An verschiedenen Lesungsorten rund um den zentralen Römerberg haben Besucher*innen hier die Gelegenheit, Autor*innen und ihre Bücher live zu erleben. Rund 100 Veranstaltungen laden dazu ein, Herbstneuerscheinungen aus den Sparten deutsche und internationale Belletristik, Sachbuch, Graphic Novel/Comic und Lyrik zu entdecken – und das bei freiem Eintritt! Zudem ist die älteste Frankfurter Literaturveranstaltungsreihe „Literatur im Römer“ fester Teil des Programms. An zwei Abenden stellen jeweils acht Autor*innen in kurzen, moderierten Gesprächen und Lesungspassagen ihre Novitäten vor – ein abwechslungsreiches Kaleidoskop der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur! Für die jüngeren Leser*innen und ihre Familien bietet OPEN BOOKS KIDS am Messewochenende ein kunterbuntes Kinderbuchprogramm. Dank der Nähe der einzelnen Lesungsorte steht so auch einem spontanen Besuch nichts im Weg. Und wer sich dann noch ein oder zehn Bücher von der/dem neuen Lieblingsliterat:in signieren lassen möchte, wird bestens versorgt durch Frankfurts Buchhandlungen, die an allen Veranstaltungsorten die passende Lektüre am Büchertisch bereithalten.
Open Books – Lesefest zur Frankfurter Buchmesse 2024, Ort: verschiedene rund um den Römer, Eintritt: Der Eintritt zu allen Veranstaltungen mit Ausnahme der Eröffnung (die ohnehin ausverkauft ist) ist frei – Reservierungen sind nicht möglich, Einlass: üblicherweise 15 bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn, Dauer: In der Regel eine Stunde, Ausnahmen sind Literatur im Römer (zwei Stunden) sowie einige Sonderformate, die um 20 Uhr beginnen und für die rund 90 Minuten vorgesehen sind, weitere Infos und Programm stehen hier
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Mittwoch, 16. Oktober: Catapults
(Uwe)
Catapults spielen sich mit ihrer so spaßigen wie gefühlvollen Mischung aus Pop-Punk, Emo und Alternative-Rock schon seit einigen Jahren durch Europa, im Herbst 2024 wird es Zeit für die erste Headline-Tour der vier Oldenburger. An zehn Dates im Oktober und November nehmen Catapults alte wie neue Fans mit auf einen Ausflug zum Boden der Tatsachen und machen mit ihrer Punk Rock Bottom Tour in ganz Deutschland Halt.
Ponyhof F., Klappergasse 19 Uhr Foto: Connor McBriarty
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Mittwoch, 16. – 20. Oktober: Buchmesse (inkl. Romanfabrik)
(Uwe)
Ich liebe es sehr, auf die Buchmesse zu gehen und habe mir bereits ein Ticket für den Samstag gekauft. Ehrengast in diesem Jahr ist Italien und dort schreiben sie großartige Bücher. So gehören „Fische füttern“ oder „Meine zehn Großväter, das Meer und ich“ von Fabio Genovesi, „Wir drei“ von Andrea di Carlo beziehungsweise „Acht Berge“ von Paolo Cognetti zu meinen Lieblingsbüchern. Die werden auf der Buchmesse wahrscheinlich nicht da sein, aber deren Geist schwingt hoffentlich durch die mit Büchern vollgepackten Messehallen.
Die Romanfabrik begleitet die Buchmesse mit italienischem Programm. Am 11.10 stimmt das Fabrizio Bosso Quartett auf die anstehende Buchmesse ein, am 16.10 spielt Gastone und am 17.10 erwartet Euch in der Hanauer Landstrass „Italia, dove vai? – Italien, wie weiter?“, ein Abend mit Autorinnen und Autoren der Verlage Folio und Wagenbach. Nach einer Diskussion wird noch getanzt.
Kalender - Romanfabrik
Messe an der Messe Romanfabrik auf der Hanauer Landstraße
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Mittwoch, 16. Oktober Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit
(Martin)
Seine Chronik der Ereignisse Hape kommt!
Mit seiner Kindheitsgeschichte »Der Junge muss an die frische Luft« erreichte Hape Kerkeling, einer der erfolgreichsten Entertainer in Deutschland, ein Millionenpublikum. In »Gebt mir etwas Zeit« setzt er nun schreibend nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein.
Mit dem ihm eigenen Sinn für Komik erzählt Kerkeling von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Erinnerungen, Recherchen, Erlebtes, Historie, Ahnen.
Große Bühne für einen ganz Großen.
Mittwoch, 16. Oktober um 19.30 Uhr: Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit - Seine Chronik der Ereignisse Schauspiel Frankfurt Foto: © Susie Knoll
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Donnerstag, 17. Oktober: Sophia
(Uwe)
Dass sich die Sängerin Sophia Bauckloh aus Wetter in NRW „SOPHIA“, also durchgängig in Großbuchstaben schreibt, hilft beim Googlen wenig. Sophias gibt es nämlich viele, unter anderem eine Indie-Band aus England. Ins Zoom kommt aber besagte SOPHIA und die stellt dort ihr kürzlich erschienenes zweites Album „Wenn es sich gut anfühlt“ vor, das weit vorne in den deutschen Charts platziert war / ist.
Über sie steht zu lesen: „… und das, was SOPHIA macht, ist richtig gute Musik, die berührt und etwas in uns zum Klingen bringt – mit einer sanften und doch so kraftvollen Direktheit, die keinen Zweifel daran lässt, dass sie mitten in unser Herz trifft.“
Eher etwas für jüngere Menschen, die sind aber herzlich willkommen.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 18 Uhr Foto: Zoom, Homepage
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Donnerstag, 17. Oktober: FFM/ Nie gefragt, nie erzählt

(Andrea)
Majer Szanckower ist von Beruf Verwalter der sieben jüdischen Friedhöfe in Frankfurt. 1939 gelang seinem polnischen Vater, Jude, die Flucht aus der Zwangarbeit, über Russland und Taschkent kam er nach Berlin. Seine jüdische Mutter stammte aus Moldawien, auch sie floh vor den Deutschen nach Taschkent, dort lernten sich seine Eltern kennen, kamen in ein DP-Camp, 1947 kam ihr Sohn Majer in Berlin zur Welt. Die Eltern wollten Deutschland verlassen, strandeten aber irgendwann in Frankfurt. Reden wollten die Eltern über das im Holocaust Erlebte nie, Majer hat sich irgendwann auf Spurensuche begeben, „man will doch wissen, woher man kommt“, sagt er. Der Vater hat seine erste Familie in Polen verloren: seinen Bruder, seine Frau, seine Kinder. Das weiß Majer jetzt. Der Frankfurter Journalist Hans Riebsamen, bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2020 Redakteur in der Rhein-Main-Redaktion der F.A.Z., hat die Geschichten von 31 Familien gesammelt, deren Leben von der Verfolgung durch die Nationalsozialisten bis heute maßgeblich geprägt ist. Nun ist sein Buch „Nie gefragt, nie erzählt. Das vererbte Trauma in den Familien der Holocaust-Überlebenden“ erschienen.
Am 17. Oktober sind Autor und Fotograf Rafael Herlich während der Frankfurter Buchmesse bei „Open Books“ im Historischen Museum zu Gast. Am 30. Oktober findet ein Gespräch mit Herlich und Riebsamen im Stadthaus am Markt in der Frankfurter Altstadt statt.
Historisches Museum, Am Saalhof 1, Frankfurt
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Freitag, 18. Oktober: Wer bist Du, wenn Du aus zwei Welten kommst?
(Uwe)
In Der Geruch von verbranntem Eukalyptus (Orlanda Verlag) erzählt Ennatu Domingo aus ihrem Leben als Mädchen im ländlichen Äthiopien, ehe sie nach dem Tod der Mutter und des Bruders als Siebenjährige Anfang der 2000er-Jahre von einer katalanischen Familie adoptiert wird. Als Erwachsene lässt ihr die Frage nach den Ursachen für das Elend der äthiopischen Landbevölkerung, vor allem der Frauen, keine Ruhe.
Im Gespräch mit ihrem deutschen Übersetzer Michael Ebmeyer spricht Ennatu Domingo über Herkunft, Zugehörigkeit und die Bedeutung von Sprache.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 18 Uhr Foto: Anna-Soler-Pont
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Freitag, 18. Oktober: Jules Ahoi
(Uwe)
Der Singer / Songwriter Jules Ahoi spielt seine Herbsttour mit seiner neu zusammengestellten Begleitung, die Cello, Bass, Geige, Keys, E-Gitarre und Schlagzeug spielen können. Das Können verteilt sich auf drei Köpfe, dazu kommt Jules Ahoi. „Wir besinnen uns zurück auf die Anfänge dieser Band, rücken das Handgemachte wieder in den Vordergrund und konzentrieren uns auf das Wesentliche. Wir haben uns für einen Schritt zurück entschieden, die Band verkleinert, die Arrangements ausgedünnt und ich habe alles selbst bei mir zuhause produziert.“ Klingt nach einem guten Abend.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Freitag, 18. Oktober: Roberto Saviano auf der Frankfurter Buchmesse
(Petra)
Wie viele andere auch, war ich entrüstet: Der Schriftsteller Roberto Saviano (der mit "Gomorrha" und als mafia- und korruptionskritischer Journalist berühmt sowie ausgezeichnet wurde und seit unfassbar vielen Jahren mit Personenschutz lebt) gehört nicht zur italienischen Delegation für die Buchmesse in Frankfurt, deren Gastland in diesem Jahr Italien ist. Gut, dass ihn sein Verlag nun erst recht nach Frankfurt eingeladen hat - und heute ist er ab nachmittags für zwei Termine auf der Messe. Ich bin an diesem Tag (nein: nicht in Italien), packe aber sein neuestes Buch "Falcone" über den mutigen Richter und Mafiajäger, der schließlich den Kampf mit seinem Leben bezahlte, ein und werde mich an meinen tollen Palermo-Urlaub und die eindrucksvolle Stadtführung der Anti-Mafia-Bewegung "Addiopizzo" erinnen.
Foto: ©Carl Hanser Verlag GmbH
Roberto Saviano im Gespräch, Ort: Buchmesse Frankfurt, Adresse: Messegelände Halle 3.1 und Forum Messe Frankfurt, weitere Infos erfahrt Ihr hier
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Samstag, 19. Oktober: Shelter Boy
(Uwe)
Indie, Pop - Simon Graupner, Leipzigs Indie-Sensation, besser bekannt unter seinem Pseudonym „Shelter Boy“, etabliert sich als herausragender deutscher Songwriter in seiner Generation (er ist 26 Jahre alt) . Mit seinem zweiten Studioalbum „MERCYLAND“, das am 26. April 2024 erschien, geht er im Oktober und November auf Tour. Mit MERCYLAND wendet sich Shelter Boy einer eher introspektiven Mischung aus Indie-Pop zu, die seine vielfältigen Talente als Texter und Musiker zur Geltung bringt.
Ponyhof F., Klappergasse 19 Uhr Foto: Homepage Ponyhof
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Dienstag, 22. Oktober: Paula Carolina
(Uwe)
„… die tanzende Indiecrowd schreit ihre gesellschaftskritischen Texte mit, als wäre sie schon immer da gewesen … gekleidet wie der coole Skaterboy Deiner Lieblingsband, ist sie die frische Alternative in der sonst so männlichen Musikwelt“.
Willkommen in die Realität heißt die Tour der 25jährigen Sängerin aus Hannover, aufgewachsen im ländlichen Allgäu, durch Österreich, die Schweiz und Deutschland. Ihre erste Single, die Ballade „Du und das Schwarze Loch“ über häusliche Gewalt wurde direkt ein Streamingerfolg. Sie debütierte auf der größeren Bühne im Vorprogramm von Sophie Hunger. Die Schweizerin, die allseits anerkannt ist für ihre hohe Qualität, würde an einem Abend niemals die Bühne mit jemandem teilen, die / der nichts kann.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Foto: Zoom Homepage
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Dienstag, 22. Oktober: Jazz gegen Apartheid
(Uwe)
Das Projekt versucht, das verlorene kulturelle Gedächtnis Südafrikas von europäischer Seite zu beleben. Über Jahrzehnte haben südafrikanische Exil-Musiker in Europa und Deutschland – neben Johnny Dyani, Louis Moholo und Chris McGregor – ihre tiefen Spuren im europäischen improvisierten Jazz hinterlassen – dies immer in Verbindung mit dem Kampf gegen das Apartheidregime. In Ihrem Heimatland sind diese Lebenswerke bisher hingegen kaum gewürdigt worden. Jedoch in den Jahren 2022 und 2023 kam es zu Einladungen aus Südafrika und mit „Jazz gegen Apartheid – Heimkehr aus dem Exil“ zu ersten Workshops und Konzertreihen in Johannesburg und am Eastern Cape, um auf diese „unbesungenen Helden“ des Exils aufmerksam zu machen – und zu unterstreichen, wie bereichernd dieser kulturelle Schatz auf beiden Kontinenten gewirkt hat.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Freitag, 25. Oktober: Gavin De Graw
(Uwe)
Durch das wöchentliche Scannen des Programms mehrerer Clubs in Frankfurt, um interessante Veranstaltungen für die Ausgehtipps zu finden, komme ich immer wieder an Künstlerinnen und Künstlern und Bands vorbei, von denen ich noch nie etwas hörte, deren Geschichten (und natürlich deren Lieder) sich gut lesen (anhören). Nun also Gavin DeGraw, mehrfach für den Grammy nominiert und erfolgreich mit seinen Veröffentlichungen: „ …. jetzt fügt er seine eigene zeitlose Geschichte zusammen, untermalt von einer charakteristischen Mischung aus Pop, Soul, Country, Folk und Funk … Von einem spärlichen Klavier, über eine verträumte Gitarre, bis hin zu orgelgeladenen Beats und einer mit dem Kopf nickenden Bassline: Gavin DeGraws neustes Werk erzählt die Geschichte seines Lebens.“
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr Foto: Zoom Homepage
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Freitag, 25. (Uraufführung) & Samstag, 26. Oktober: Vielleicht ist es möglich (weitere Termine)

(Martin)
Ives Thuwis-De Leeuw & Theater Gruene Soße Junge Theaterwerkstatt am Zoo
In "Vielleicht ist es möglich" tanzen und performen Menschen aus drei Generationen – sieben unterschiedliche Personen, wie sie jederzeit auf der Straße aneinander vorbeigehen könnten. Jede*n von ihnen beschäftigt etwas anderes – alle haben eigene Träume, Utopien und dringliche Anliegen.
Hier bewegen sie sich nun auf einem Stück ihres Weges gemeinsam – sie tanzen zusammen und teilen miteinander, was sie umtreibt – mit allen offenen Fragen und Widersprüchen, die dabei sichtbar werden: Was würde man sagen, wenn einem endlich mal alle zuhören würden? Darf ich das eigene private Glück verfolgen, wenn um mich herum die Welt brennt? Und wofür lohnt es sich zu kämpfen?
Vielleicht ist es möglich. ist eine ehrliche und energiegeladene Auseinandersetzung damit, was es heißt, allein und miteinander zu wachsen!
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/480660
Freitag, 25. (Uraufführung) und Samstag, 26. Oktober um jeweils 19.00 Uhr und am Sonntag, 3. November um 16.00 Uhr, Montag, 4. und Dienstag, 5. November um 10.00 Uhr Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus) Foto: © Felix Bausch
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Samstag, 26. Oktober: Team Scheiße
(Uwe)
Regelmäßige Hörerinnen und Hörern des Podcasts „Fest & Flauschig“ ist die deutsche Punkband aus Bremen durch die regelmäßige Erwähnung durch Jan Böhmermann und Oli Schulz bestens bekannt. Nun gibt es die Möglichkeit, Team Scheiße einmal in Frankfurt zu erleben. Punkbands sind bei Namen für Alben oder einzelnen Stücken immer einfallsreich und so heißen Platten vom Team Scheiße beispielsweise „Hobbies für den sozialen Abstieg“ oder „Ich hab Dir Blumen von der Tanke mitgebracht (jetzt wird geküsst“) und Singles „Karstadtdetektiv“ oder Elfmeterschießen“. Sicher wird es ein lauter und kurzweiliger Abend mit den Bremern.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr Foto: Zoom Homepage
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Mittwoch 30. Oktober: Spotlight mit dem hr-Sinfonieorchester

(Daniela)
Oh wie wunderbar. Heute gibt es wieder ein „Spotlight“ mit dem hr-Sinfonieorchester. Diesmal sogar wieder mit dem ehemaligen Chefdirigenten und Miterfinder von den „Spotlight“-Konzerten Andrés Orozco-Estrada. Er stellt „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss vor.
Eine Wiederbegegnung, auf die man sich freuen kann. Zwei originelle Sinfonische Dichtungen des Instrumentations-Großmeisters Richard Strauss im Spotlight-Gesprächskonzert – mit dem hochgeschätzten Strauss-Experten und mitreißenden Musikvermittler Andrés Orozco-Estrada. Der ehemalige Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters hat das Publikum in der beliebten Spotlight-Reihe schon oft in seinen Bann gezogen und begeistert. Hier findet ihr weitere Infos: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-24-25/eulenspiegel--co,spotlight-eulenspiegel-und-co-100.html
Tickets: 30,– €; Ermäßigt: 16,– € Ermäßigung gilt für: U30 (alle unter 30 Jahre!) und für Menschen ab GdB 80 Außerdem: 10 FOR TEENS – Für alle unter 20 Jahre! Limitierte Tickets für 10,– € (Ohne RMV), First come – First serve! Alte Oper, Großer Saal, Opernplatz 1 Beginn: 19:00 Uhr
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Donnerstag 31. Oktober: SPOTLIGHT JAZZ - At the movies

(Daniela)
Einen Tag später wird es cineastisch im hr-Sendesaal: Die hr-Bigband hat ja auch ein „Spotlight Jazz“ eingeführt und präsentiert am Donnerstag, 31. Oktober, um 19 Uhr im hr-Sendesaal „At the Movies“ –
Spotlight Jazz ist ein besonderes Konzertformat zur After-Work-Zeit, das in gut einer Stunde zu einem besonderen Thema in die Welt des Jazz entführt. Dieses Mal wird Professor Rainer Tempel die lange Geschichte des Jazz als Filmmusik aufrollen. Von alten Hollywoodstreifen über neueste Animationsfilme – aus allen Bereichen bringt er Musik mit. Selbst die, die erst nach dem Film zu Jazz-Klassikern wurde!
Hier darf das Publikum mit nach Hollywood reisen: Dieses Mal wird Bigband-Leiter Rainer Tempel die lange Geschichte des Jazz als Filmmusik aufrollen. Von alten Hollywoodstreifen zu neuesten Animationsfilmen – aus allen Bereichen bringt er Musik mit. Selbst die, die erst nachdem der Film gelaufen war, zu Jazz-Klassikern wurde. In jüngster Zeit sind wieder musikalisch vom Jazz dominierte Mainstream-Filme entstanden, wie das mehrfach oscarprämierte Filmmusical “La La Land” oder der Disneyfilm “Soul”.
Hier gibt’s mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2024-25/spotlight-jazz-at-the-movies,spotlight-jazz-at-the-movies-100.html
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NOVEMBER 2024
Montag, 04. November: Kasi

(Martin)
Kasi ist Frankfurter Bub, genauer – er kommt aus Bockenheim und lebt jetzt in Freiburg. Von dort hat die Karriere Fahrt aufgenommen!
Keiner kennt Kasi? Nach diesem Jahr eher unwahrscheinlich. Denn er ist ab jetzt auf der Überholspur! Seine erste Headlinertour war restlos ausverkauft. Seine erste EP hat bereits über 11 Millionen Streams und sein beschwingt-melancholischer Indie Pop mit lässigen Rap-Einflüssen hat das Publikum auf den Festivals im Sturm erobert.
Ob das Southside, Deichbrand oder Reeperbahnfestival. Kasi kennt man jetzt. Vor allem nach seiner Veröffentlichung „immatrikuliert“, die am 17. November letzten Jahres erschien und blitzschnell bei TikTok durch die Decke ging. Eine Millionen Views und unzählige neue monatliche Hörer:innen bei Spotify sind der Beweis.
Nachdem er Ennio und BADCHIEFF auf ihren Touren begleitet hat, fährt der charmante Newcomer 2024 höchstpersönlich auf große Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dafür macht er direkt den Führerschein! Fast alle Konzerte der Deutschlandtournee sind ausverkauft – für Frankfurt gibt’s noch ein paar Tickets – und zwar hier:
https://zoomfrankfurt.com/programm/kasi-2024
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr) Foto: © Antonius Kauf
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Freitag 22. + Samstag 23. November: REFRAKTO 2.0

(Daniela)
A journey into mystic dimensions Den Sorte Skole (music) - Vertigo (light) - Martin Lücker (organ) REFRAKTO wurde 2020 aus Anlass der Luminale für die Frankfurter Katharinenkirche geschaffen und wegen des Lockdowns dort erst im November 2022 uraufgeführt. Musik und maßgeschneiderte LED- und Laser-Mapping-Technik traten in einen Dialog mit dem architektonischen Raum. Musikalische Spuren von Religionen, moderne Technologie, Sound, Lichtinstallationen und Laser-Mapping formten sich zu einem immersiven audiovisuellen und synästhetischen Erlebnis. "Es war außergewöhnlich. Wirklich himmlisch. Wie ein Trip, nur ohne Drogen. Ergreifend und wahrhaft spirituell." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Mit REFRAKTO begeben sich die Künstler auf eine Klangreise, die Klangfragmente verschiedenster spiritueller Traditionen und Praktiken einbezieht. Was passiert, wenn der Kontext religiöser Äußerungen aufgelöst wird? Was, wenn ein gregorianischer Chor mit einem Schamanen aus dem Kongo in einem optisch verzerrten Kirchenraum singt? Die Klangfragmente reflektieren verschiedenste Traditionen und Praktiken. Die Musik besteht aus Samples religiöser und spiritueller Musik, die in den letzten sieben Jahrzehnten aufgenommen wurden: von Feldaufnahmen indigener Stammeszeremonien, Sufi-Gesängen, benediktinischen Chortraditionen, einem Kirchenchor aus Dakar, Inkantationen einer maronitischen Nonne aus dem Libanon, bis hin zu zeitgenössischer experimenteller elektronischer Musik. REFRAKTO verbindet Musik, Klang, Licht und Raum zu einem rauschhaften Gesamtkunstwerk. Über die Künstler Den Sorte Skole sind mit vielen Kunst- und Musikpreisen ausgezeichnete Künstler aus Kopenhagen. Sie weben tausende von Samples zu einem dichten hypnotischen Soundtrack, der zu psycho-akustischen Hörreisen einlädt. Das Lichtkünstler-Kollektiv Vertigo arbeitet für Musik- und Theaterproduktionen, in und um Museen (u.a. Louvre/Paris) und für die Industrie. Prof. Dr. Martin Lücker ist nicht nur Musiker, sondern auch ein großer Vermittler klassischer wie zeitgenössischer Orgelmusik und bietet seit vielen Jahren zwei Mal die Woche "Orgelvespern" für jedermann an
St. Katharinenkirche An der Hauptwache 1 60313 Frankfurt am Main
22.11.24, 20 Uhr Kartenvorverkauf 23.11.24, 19 Uhr Kartenvorverkauf 23.11.24, 21 Uhr Kartenvorverkauf
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Sonntag, 10. November: Der Zauberlehrling

(Martin)
Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins vom Frankfurter Kinderschutzbund
Der Frankfurter Kinderschutzbund wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt, er setzt sich für die Rechte der Kinder ein, für ihren Schutz vor Gewalt und für die Bekämpfung von Armut. Nötig ist diese Arbeit: Im vergangenen Jahr zählte die polizeiliche Kriminalstatistik 16 375 Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5 Prozent bedeutet. Dunkelfeldforschungen gehen davon aus, dass etwa jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlitten hat.
Die Volksbühne im Großen Hirschgraben zeigt eine Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins des Frankfurter Kinderschutzbundes.
Der Zauberlehrling: Eine magische Inszenierung von Goethes Ballade für die ganze Familie. Begleitet von Klaviermusik erleben große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer das Abenteuer des Zauberlehrlings, seines Hexenmeisters und dessen Katze Cornelia und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt und seine Wahrzeichen.
Volksbühne im Großen Hirschgraben um 17.00h Zeichnung © Philip Waechter
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Bis 10. November: Ausstellung Rest in Soil, in Water, in Waithood

(Daniela)
Die Ausstellung präsentiert die erste Ausgabe des WAITHOOD Magazins, die sich mit der Idee des Ruhens als einem wichtigen Aspekt der gegenwärtigen Schwarzen Erfahrung in der Welt beschäftigt.
Die erste Ausgabe des Magazins WAITHOOD ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von 14 Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Denker:innen und Produzent:innen aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora, die ihre Ideen mit der Welt teilen, indem sie sich mit zeitgenössischer Kunst, dem urbanen Raum und den Bedingungen des Lebens in der Welt als rassifiziertes Subjekt auseinandersetzen, das sich der Prekarität bewusst ist, die die Welt für Schwarzen und Braunen Kunstschaffenden bereit hält. Das Magazin zeigt daher neue Wege auf, durch die andere Zukünfte vorstellbar werden, und präsentiert, wie die Autor:innen die erforderliche Arbeit leisten, um eine reale, lebendige und allgegenwärtige Schwarze Alltagssprache zu schaffen, die alt, jung, queer und in Bewegung ist!
Um diese innovative Publikation zu feiern, lädt WAITHOOD die Künstler:innen Ava Binta Giallo und Markus Zimmermann ein, den Ausstellungsraum in einen Ort des Versammelns, des Ruhens und des Träumens von einer befreiten Zukunft zu verwandeln. Das Magazin wird während der Ausstellungsdauer zum Erwerb erhältlich sein.
Details zur Ausstellung: Ausstellungstitel: Rest in Soil, in Water, in Waithood Ausstellung: 7. September bis 10. November 2024 Künstler:innen: Ava Binta Giallo, Markus Zimmermann Kuratorin: Ana Raquel Machava Ort: basis e.V., Gutleutstrasse 8-12, 60329 Frankfurt
(c) WAITHOOD - Issue 1 cover © Neec Nonso, 279 x 210 mm, designed by Ahomé Studio
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Bis Ende Dezember: MISERY im Staburg Theater

(Daniela)
Ich freue mich auf die Premiere von MISERY im Stalburg Theater. Ich bin zwar überhaupt kein Stephen King Fan und habe auch kein einziges Buch von ihm gelesen, aber ich bin ein großer Fan von Anja Kimmelmann, die mich mit ihrem Stück "Monika Haeger - inside stasi" total in den Bann gezogen hat und von Jochen Doering schon sehr lange, den ich nicht nur als Ritter Rost oder Zeynep toll fand, sondern vor allem in seiner Rolle in "Hass". Abgesehen von den beiden Schauspielern, führt Rainer Ewerrien Regie!
Das Stalburg Teater schreibt:
MISERY - Nach dem Roman von Stephen King
Warum soll es denn auch nicht mal bei uns ein wenig gruseln? Das bietet sich doch an, gerade in dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Stalburg'schen Gemäuer, neben dem sich unser Theater befindet. Wohlan, dachten wir uns, dann tun wir es.
Nach kurzer Suche fiel uns dank des Verlags Ahn & Simrock ein Stoff zwischen die knochigen Finger, der sich bestens für einen schaurigen Theaterabend eignet. Sie wissen, es ist die Geschichte des Schriftstellers Paul Sheldon, der in den Bergen Colorados verunglückt und schwer verletzt in die Fänge der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes gerät – zufälligerweise "sein größter Fan", wie sie sagt. Ein Umstand, der Sheldon fast zum Verhängnis wird.
Ihr Debüt auf der Stalburg-Bühne gibt Anja Kimmelmann als Annie, in der Rolle von Paul sehen Sie den uns bestens vertrauten Jochen Döring. Die Regie lag in den bewährten Händen von Rainer Ewerrien.
Bis Ende Dezember. Infos und Tickets hier
Stalburg Theater, Glauburgstraße 80, Nordend
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Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)
Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen. Die Ausstellungist die erste Retrospektive von Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.
Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei
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Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)
Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.
"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei
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Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)
In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.
INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier
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Deutsches Jazzfestival 23.- 26. Oktober 2024
Deutsches Jazzfestival 2024: "Größe ist keine Frage des Alters"
Dem wegweisenden Satz von Miles Davis trägt die diesjährige Ausgabe Rechnung: Bill Frisell, Kurt Rosenwinkel, Emma Rawicz, Becca Stevens, Jason Moran und Omer Klein sind nur einige der großen Namen beim Deutschen Jazzfestival 23. bis 27. Oktober in Frankfurt. Die hr-Bigband ist mit zwei großen Projekten dabei und auch die heimische Szene ist prominent vertreten durch den Gewinner des Deutschen Jazzpreises Jakob Bänsch, das hr-Jazzensemble und viele mehr. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal ist am Freitag, 25. Oktober, wieder die Clubnacht in Frankfurter Jazzlocations am Start sowie ein Konzert im Mousonturm am Sonntag, 27. Oktober. Der Vorverkauf läuft
Mehr Infos und Tickets hier!
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