20.09.2024
Spontan

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Wie einige von Euch vielleicht wissen, verantworte ich hauptberuflich die Koordinierungsstelle Fairtrade bei der Stadt Frankfurt. Das macht viel Spaß.

Vorletzte Woche durfte ich junge Studierende aus Kenia und Deutschland begrüßen und habe den ganzen Tag mit ihnen verbracht. Neben einer klassischen Stadtführung mit dem besten Stadtführer der Stadt, Christian Setzepfandt, habe ich mit ihnen auch meine faire Stadtrallye veranstaltet, die ich für die Stadt entwickelt habe.

Eine Station der dreieinhalbstündigen Rallye durch die Stadt (die kann man übrigens umsonst bei mir buchen) war der Bio Kaiser am Merianplatz. Ich hatte den Geschäftsführer Volker Schmidt-Sköries gefragt, ob er Lust und Zeit hätte, die Studierenden zu treffen. Er sagte schnell zu und nahm sich 90 Minuten Zeit für uns. Das Gespräch mit ihm war großartig, begeisterte alle Teilnehmer:innen und hat mich sehr lange beschäftigt. Er ist ein unglaublich faszinierender Mensch und Geschäftsmann. Ich habe mal über ihn gelesen: „Er verknüpft die Liebe zum Lebensmittel Brot mit einer Ethik, die Ökonomie und Ökologie im Sinne von Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Fairness miteinander versöhnt. Mit dem Erfolg seines Unternehmens beweist er, dass Wirtschaften ohne zerstörerisches Wachstum möglich ist.“ Und genau das hat er auch im Gespräch vermittelt. Das Gespräch war so inspirierend, dass ich einigen Menschen davon erzählt habe, die ihn nun auch gerne erleben möchten und da habe ich ihn gefragt, ob er spontan heute nochmal Zeit für einen kurzen Austausch hat. Diesmal bringe ich auch meinen Chef, den Kämmerer der Stadt Bastian Bergerhoff mit. Wer dabei sein möchte, kommt einfach um 17:15 Uhr zum Bio Kaiser an den Merianplatz. Das Gespräch dauert 30 Minuten.

Und wenn ich schon gerade bei einem beruflichen Thema bin, noch eine Sache: Untenstehend findet ihr ein Wohnungsgesuch von einer jungen Frau, die ich gut kenne, denn Daria hat im Sommer drei Monate bei mir gearbeitet. Wir haben zusammen FAIRkickt „gerockt“. Ich wäre Euch total dankbar, wenn ihr Daria dabei helfen könntet, in Frankfurt eine kleine Wohnung zu finden. Sie ist eine wirklich tolle junge Frau und hat die Unterstützung verdient!

So, jetzt muss ich mich aber, wie immer sputen. Ich denke wir sehen uns spätestens morgen Abend im Hotel Nizza, bei der Blauen Stunde. Da das Ende diesmal erst um 23:00 Uhr ist, haben auch alle, die wie ich vorher im Stadion sind, noch die Chance ein wenig zu tanzen. Gestern Abend hätte ich schon die Chance gehabt auf die Musik von Claude Dehmer & Heinz Felber zu tanzen, da die beiden auf der Premierenfeier von FAUST 1&2 im Schauspiel aufgelegt haben, aber nach vier Stunden rasanten Theater (unbedingt reingehen!) war ich zu müde...

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Foto: Mara Monetti

Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE (Kopie 1)

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Wohnungs- und ZimmerANGEBOTE werden natürlich ALLE aufgenommen Illustration von Carlotta Hick)

Wohnungsgesuch einer jungen Auszubildenden:
Mein Name ist Daria  K. und ich bin aktuell auf der Suche nach einer Wohnung.
Derzeit bin ich in Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten (3. Lehrjahr) bei der Stadt Frankfurt und werde diese im Sommer 2025 abschließen.
Danach werde ich von der Stadt Frankfurt übernommen und arbeite dann im Ordnungsamt oder im Jobcenter.
Ich bin alleinstehend, Nichtraucherin, habe keine Haustiere und bin was das Bezugsdatum angeht flexibel. Was ich suche:

- Ideal wäre eine kleine 2-Zimmer-Wohnung ab 35qm2.
- Waschmaschinenanschluss, unmöbliert, die Übernahme einer Einbauküche wäre kein Problem
- der Stadtteil ist mir an sich egal, jedoch präferiere ich Sachsenhausen, Ostend, Niederrad, Bornheim oder das Gallus
- Kaltmiete plus Nebenkosten maximal 690 € + Heizkosten
Ich würde mich sehr über ein Angebot freuen oder Tipps wo ich eventuell noch fündig werden kann (außer Ebay, Immoscout, Nebenan.de, ABG, NHW, Wohnungsamt).
Vielleicht liest das hier jemand der/die Vermieter:in ist oder jemanden kennt, der jemanden kennt J. Viele Grüße, Daria K. Sie erreichen mich per: E-Mail: dariakulyk01@gmail.com oder Telefon: 0176 48095067

 

 

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

3 x 2 Tickets für die Music Sneak am 28. September im Club der Jahrhunderthalle. Gewinnfrage: Was findet am Sonntag im ChamissoGarten statt?

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

1 x 2 Karten für SPOTLIGHT mit dem hr Sinfonieorchester am 30. Oktober in der Alten Oper. Gewinnfrage: Woher kommt die Bezeichnung SPAM (siehe Gerolltes)

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

1 x 2 Karten für SPOTLIGHT - JAZZ - At the movies am 31.10. im hr Sendesaal. Gewinnfrage: Wie heißt der Apfelweinpionier, der am 27. September beim Wein-Klima-Taste in OF dabei ist?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

1 x 2 Karten für "Nahko" am Donnerstag, 26. September im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Mit welchem Instrument war schon Marlene Dietrich erfolgreich?

SUCHE / BIETE

LOHN- UND FINANZBUCHHALTER*IN GESUCHT

Der Verlag der Autoren sucht ab 01. Januar 2025 eine*n Lohn- und Finanzbuchhalter*in in Vollzeit (übergangsweise Teilzeit möglich)
Sie sind auf der Suche nach einem kreativen und spannenden Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien. Seit über 50 Jahren gehört der „Verlag der Autoren“ denen, die für ihn schreiben und arbeiten. Er ist heute einer der großen Bühnen- und Medienverlage. Dabei leben wir eine gewachsene, demokratische Kultur, die jedem und jeder Einzelnen ein wesentlich selbstbestimmtes Arbeiten ermöglicht. Mit Ihrem Engagement und Können entwickeln wir gemeinsam diese Idee weiter.

In einer ehemaligen, umgebauten Fabriketage im Frankfurter Bahnhofsviertel sind wir alle unter einem Dach: der Theaterverlag, die Agentur für Drehbuch, Hörspiel & Regie, die Literaturagentur und die Choreographieagentur. Wir befassen uns mit der Vergabe von Rechten an Bühnen, Filmproduktionsfirmen und Rundfunkanstalten und sind außerdem ein kleiner Buchverlag.

Weitere Infos im anhängenden PDF.

Finde Deine wahre Bestimmung - Sonne & Selbstbewusstsein in Malaga
durch Erkenntnisse über Deine Psyche, mit Yoga & Meditation.

Du hast zwar den richtigen Job, findest aber oft nicht in Deine Kraft, Du wunderst Dich über Deine Beziehungen oder möchtest Du etwas Neues beginnen, machst aber immer nur mehr vom selben? In dieser pschotherapeutisch angeleiteten Selberfahrungswoche in Andalusien mit reichlich freier Zeit und super netten Leuten kannst Du die Fragen, die Du ans Leben stellt, selbst beantworten lernen. Ändere alte Muster und lerne Deine Emotionen besser kennen und steuern.
Das ist echtes Selbstbewusstsein.

Verlängere den Sommer vom 24.11. -1.12.24, alle Infos unter www.theanimmermann.de oder einfach direkt anfordern info@theanimmermann.de.

Freitag, 20. September: Doc Wenz & the Melancholics

(Uwe)

Wenn man Doc Wenz in google eingibt und dabei versehentlich ein „t“ zu viel verwendet, öffnet sich die Welt von Dr. Myron Wentz - visionary, scientist, philanthropist & EntrepReneur. Der Doc Wenz, um den es hier geht, ist nicht aus den Vereinigten Staaten, sondern aus dem schönen Mannheim. Es folgen Auszüge aus der besten Presseinfo die ich bisher gelesen habe:

Zehn Jahre nach seinem Abschied als Frontmann von „Mardi Gras.BB“, der skurrilen Independent-Blaskapelle, mit der er zuvor für zwei Jahrzehnte die Señoras und Señores von Moskau bis Mexico, von Bergen bis Barcelona in Verzückung versetzte, meldet sich Jochen Wenz zurück. Mit „Doc Wenz & the Melancholics“ wurde in meist nächtlicher Heimarbeit am Band-Setup gestrickt, um nun mit abgespecktem Instrumentarium und würdig gereiftem Songmaterial noch einmal auf die Reise zu gehen. Ruhestand war wohl doch nichts. Zu nagend die innere Unruhe, zu groß die Sehnsucht noch einmal die Bühnen von Paris, vielleicht aber auch nur die von Pirmasens und Plötnitz zu bespielen… Die Songs und Sounds staubig patiniert, traditionelles Singer-/Songwriting, stets ein wenig nachdenklich, romantisch, daher auch der Name.

…. Hier ist immer Vollmond und hin und wieder heult ein Hund. Einfach schön

Lotte Lindenberg
F., Frankensteiner Str. 20
21:30 Uhr
Bild: Homepage Lotte Lindenberg

Freitag, 20. September: Letzte soundpark*session im saasfee-satellit

(Petra)

Zum voraussichtlich letztem Mal in diesem Jahr können wir heute im großartigen Tiefgarten im saasfee ins Wochenende starten – mit gechilltem Sound und (hoffentlich) netten Menschen und schönen Drinks. Dringend zu empfehlen. Zumal alles andere von dort aus in der Frankfurter City ja sozusagen „um die Ecke“ liegt. Deshalb: Kommt vorbei - der Winter wird noch lang.

soundpark*session, mit Kevin Rief und Andreas Aprill, Ort: saasfee*pavillon, satellit im Tiefgarten, bei schlechtem Wetter im pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 – 66 HH, Uhrzeit: 18 - 22 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 20. & Samstag, 21. September: Death in Peace

(Martin)

Während eines Empfangs in der deutschen Botschaft in Tiflis, Georgien, fällt ein Schuss. Wer nimmt sich der Leiche an? Wo kann sie ihren Frieden finden? Oder löst sie einen Krieg aus? Die Video-Oper „Death in Peace“ stellt in opulenten, vielschichtigen und präzise inszenierten Bildern Fragen nach den Grenzen der Diplomatie. Die großangelegten Arbeiten der Regisseurin Ayla Pierrot Arendt untersuchen, wie gesellschaftliche Krisen auf die Körper von Individuen wirken und zwischenmenschliche Beziehungen beeinflussen.

„Death in Peace“, erarbeitet mit einem transnationalen Team, entstand in Frankfurt und Tiflis, teils unter dem unmittelbaren Eindruck der Proteste für Demokratie im Mai 2024. Die einnehmende Klangwelt des georgischen Komponist*innen-Duos Nika Pasuri und Ani Zakareishvili lässt die Stimmung zwischen Pessimismus und Aufbruch erahnen. Eine intensive Erfahrung, die aufrüttelnd an die Zerbrechlichkeit des Friedens erinnert.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/12968/death-in-peace

Freitag, 20. September um 19.00h, 20.30h und 22.00h und Samstag, 21. September um 17.30h, 20.30h und 22.00h
Mousonturm
Foto: © Eike Waikenhorst

Freitag, 20. & Sonntag, 22. September: zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN. HEIMAT?

(Martin)

Matthias Bischoff schreibt in der FAZ über diesen Abend: „Man kann nicht genug rühmen, wie Willy Praml in den Jahren seit 2016 und nun mit diesem neuen Stück den Syrern eine Stimme gegeben hat, wie es ihm gelungen ist, die oft verpönte deutsche Hochkultur und ihre schwierige Sprache fruchtbar zu machen für einen interkulturellen Dialog ohne Anbiederung und unangestrengt zu zeigen, wie anschlussfähig sie ist für die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit der Migrationsepoche, in der wir leben. In „zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN?“ ist ihm dies nun erneut mit der Reflexion über Heimat gelungen, kunstvoll und authentisch zugleich. […] Im Laufe des Abends kommt es immer wieder zu Gänsehautmomenten, ganz besonders am traurig-schönen Ende, als Fadl Martini leise Gustav Mahlers Lied „Die zwei blauen Augen von meinem Schatz“ singt, mit einer abgrundtiefen Trauer um das endgültig Verlorene.“

zurückGEHEN oder hierBLEIBEN. HEIMAT? In Zeiten von Krieg, Flucht und Vertreibung.

Mit dieser ungewöhnlichen aber zeitaktuellen Fragestellung setzt das Theater Willy Praml seine Theaterarbeit mit Geflüchteten fort. Nach fast schon einem Jahrzehnt in Deutschland, fern von der HEIMAT SYRIEN, stellt sich immer drängender die Frage, mit der das Projekt betitelt ist und lässt die Darsteller*innen sich zurückerinnern an ihr ursprüngliches Zuhause. An die Zeiten vor und nach dem Krieg, an den Moment, in dem die Entscheidung gefallen ist, die Heimat endgültig zu verlassen, an Erlebnisse, die sich in ihre Biographien eingegraben haben, und an das, was seither passiert ist: Ankunft, sich Zurechtfinden, einen Arbeitsplatz finden oder einen Praktikumsplatz, Studienplatz oder eine Lehrstelle usw., bis sich einem die Frage aufdrängt, bleibe ich hier – für immer!?

Ist Deutschland jetzt meine HEIMAT? – meine zweite – Oder: Gibt es in unseren Zeiten überhaupt HEIMAT? In Syrien, wo wir bisher immer zuhause waren, hat sich doch politisch – was uns zur Flucht veranlasst hat – gar nichts Gravierendes verändert?

Wohin mit unserer ANGST, was ist mit unseren Angehörigen zuhause? Sehen wir sie wieder? Wie und wann? Kommen wir mit unseren Kindheits- und Jugend-Träumen, unseren Wünschen, mit unseren Traumata in dieser unseren neuen Welt, mit der für uns neuen Gesellschaft zurecht? Und diese mit uns?

Ein Theaterabend, der sehr berührt, seinen Sitz im Heute hat und der wichtig ist! 

Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/zurueckgehen-oder-hierbleiben-heimat/#

Freitag, 20.09., Samstag, 21.09., Sonntag, 22.09. um jeweils 19.30h: 

zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN. HEIMAT?
Theater Willy Praml
Naxos Halle
Foto: © Veranstalter*in

Freitag, 20. September: Of/ AUFZEICHNUNGEN ZU KLEIDERN UND STÄDTEN

(Andrea)

Yohji Yamamoto schockierte und revolutionierte zu Beginn der 1980er Jahre die Modewelt in Paris und New York. Die abstrakten und asymmetrischen Silhouetten des in Tokio lebenden Modedesigners bekamen den Beinamen Hiroshima-Chic. Wim Wenders begleitete 1989 den Avantgardisten beim Entwerfen seiner Kleider, zwischen Models, Ateliers und Laufstegen mit der Kamera. Während der Dreharbeiten zu "Aufzeichnungen von Kleidern und Städten" entwickelte sich eine tiefe Freundschaft, die im Dokumentarfilm Gemeinsamkeiten des Filmemachens und des Modedesigns offen legt. Ich mag Wenders-Filme und würde auch Bea an dem Abend endlich mal wieder sehen, mehr gute Gründe braucht es nicht. 19 Uhr

MIT ANMELDUNG:  +49 (0) 69 829798 0, info@ledermuseum.de

Deutsches Ledermuseum, Frankfurter Straße 86, Offenbach

Freitag, 20. September: OF/ Bridges

(Andrea)

Es ist schon eine Weile her, seit ich das Bridges Orchester das letzte Mal sah. Das war, sogar zweimal fällt mir gerade auf, im HR Sendesaal und ich war begeistert. Ohnehin ist Bridges eins ehr besonderes Orchester, entstanden aus/während der Flüchtlingskrise 2015 trafen da professionell ausgebildete Musiker:innen und Musiker aus Syrien, Afghanistan etc. aufeinander und dass was Politik nicht schafft, gelang der Musik, sie überschritt Grenzen. Die Orchestermitglieder sind Expert*innen für arabische, persische und europäische Klassik, Jazz, zeitgenössische Musik, osteuropäische Folklore sowie diverse Formen zentralasiatischer und lateinamerikanischer Musik. Von ihren vielfältigen Persönlichkeiten ausgehend, komponieren und arrangieren die Musiker*innen ihre Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik. In seinem neuen Programm Half of me nimmt das Bridges Kammerorchester Fragen der Identität in den Fokus. Das titelgebende Auftragswerk Half of me der Komponistin Atefeh Einali steht im Kontext ihrer persönlichen Lebenssituation, aktueller gesellschaftlicher bzw. sozialer Ereignisse und einer daraus resultierenden inneren Zerrissenheit: Eine Hälfte der Komponistin befindet sich in ihrem Heimatland, die andere in dem Land, in das sie migriert ist. Zu hören sind zudem Kompositionen und Arrangements der Orchestermitglieder Rabie Azar, Johanna-Leonore Dahlhoff, Salim Salari, Andrés Rosales u. v. m., darunter zahlreiche Uraufführungen. Das Bridges Kammerorchester spielt erstmals mit Dirigent Farhad Garayusifli. Ausgebildet an der Musikakademie Baku sowie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, war Farhad Garayusifli u. a. Dirigier-Assistent an der Berlin Opera Academy, Assistent von Nabil Shehata an der Philharmonie Südwestfalen und Chefdirigent des Radiosinfonieorchester Baku. Zudem bringt er vielfältige Expertise im Crossover-Bereich mit, in klassisch europäischer, traditionell aserbaidschanischer Musik sowie Jazz.

Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach

Samstag 21. September: Blaue Stunde

(Daniela)

Für alle, die wirklich Lust haben DIE GANZE ZEIT ZU TANZEN empfehle ich ins Hotel Nizza zu gehen.

Die BLAUE STUNDE mit Heinz Felber und Claude Dehmer am DJ Pult beginnt um 17:00 Uhr und ich schwöre Euch: um 17:30 Uhr ist die Tanzfläche voll!

Gefeiert wird bis Punkt 23:00 Uhr, danach könnt ihr wieder auf's Sofa.

Hotel Nizza, Elbestraße 10, barrierefrei, Eintritt: Ich glaube 8,- € oder 10,- €

Bis Samstag, 21. September: NATURE MORTE – HfG mit DIAMANT im Schloss Fasanerie, Eichenzell

(Petra)

Im schönsten Barockschloss Hessens zeigen 26 Künstler*innen um die Hochschule für Gestaltung Offenbach zeitgenössische Arbeiten zum Thema Stillleben. Die historisch möblierten Räume der Schlossanlage werden zur Kulisse von meist plastischen Neuinterpretationen eines der klassischen Themen der Kunstgeschichte. Die Ausstellung "Nature Morte" untersucht auf aktuelle Weise die Symbolkraft des Stilllebens und seiner Elemente. Mit zeitgenössischen Mitteln zeigen Objekt-Anordnungen und Vanitas-Stillleben Perspektiven zwischen Vitalität und Vergänglichkeit, zwischen Utopie und Dystopie. Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Stillleben aus der Sammlung.

NATURE MORTE - Produktion der HfG Offenbach und Diamant / Museum Of Urban Culture in Kooperation mit Schloss Fasanerie, Eichenzell bei Fulda, mit: Abraham van Beyeren, Alessandro Belliero, Ariane Gülich, Carel von Vogelaer. Davidsz de Heem, Deborah Dangelo. Dominika Bednarsky, Emanuel Johann Karl Wohlhaupter, Felicithas Arndt, Franciscus Gijsbrecht, Franziska Krumbachner, Harmen Steenwyck, Ivan Zubarev, Jakob Francisco, Jan Baptist van Fornenburgh, Jasper Bamberger, Johann Andreas Herrlein, Jonas Berger, Joschua Arnaut, Juewen Zhang, Lena Blaschke, Lisa-Sophie Gehrmann, Marcel Walldorf, Mike Schäfer, Niloufar Teimouri, Noa Vetter, Orell Kötter, Paul K. Müller, Philipp Langer, Rachel Ruysch, Rushy Diamond, Saya Schulzen, Setareh Alipour, Sonja Herrmann, Sonja Rychkova, Kuration: Max Brück und Heiner Blum,

Ort: Schloss Fasanerie, Eichenzell bei Fulda,
Mehr Infos zu Öffnungszeiten, Eintritt, etc. hier, Führungen der Künstler*innen: Sonntag, 8. September um 15.30 Uhr (kostenfrei am Tag des offenen Denkmals), Samstag, 21. September um 19.30 Uhr und 21.30 Uhr (kostenfrei bei der Langen Nacht der Museen)

Samstag, 21. September: HIGHEST PRIMZAHL ON MARS

(Uwe)

Album-Release-Konzert

Die höchste bislang auf der Erde entdeckte Primzahl hat ein Elektroingenieur aus Tennessee gefunden, sie ist 23.249.425 Stellen lang. Die höchste Primzahl auf dem Mars besteht aus vier Mitglieder, es ist die Frankfurter Band HIGHEST PRIMZAHL ON MARS. Arun Kumar (Gitarre, Theremin), Uli Wagner (Gitarre, auch bei The Imperial Mustard), Frank Diedrich (Bass) und Gerd Böhme (Schlagzeug, auch bei Primaboy und 375 CEG). Sie spielen hypnotischen und modernen Space-Kraut-Psychedelic-Rock. Das Debut-Album „Escape von Moronia“ (VÖ 11/23) erregte großes Aufsehen und wurde von der Presse mit Lob überschüttet. Im Eclipsed Rockmagazin ist schon eine erste Kritik zum zweiten Album erschienen, hier das Fazit: Error Not Found ist eine 82-minütige Doppel-LP auf der das Quartett den ohnehin schon beeindruckenden Guitar-Psych des Debüts auf ein noch höhere Qualitätslevel katapultiert.“

www.highestprimzahlonmars.de
https://www.youtube.com/@HighestPrimzahlOnMars
https://highestprimzahlonmars.bandcamp.com/

The Cave
F., Brönnerstr. 11
Einlass 19.30 Uhr, Beginn: 20.30 Uhr
Abendkasse 10 Euro (kein VVK)
Foto: Highest Primzahl On Mars

Samstag, 21. September – Sonntag, 13. Oktober: Deutschwald im Herbst.

(Martin)

Thomas Mann. Deutschland und die Deutschen / Goethe. Faust 1

Das Theater verlässt seine geschützten und gesunden Räume und geht ins Offene, in den Wald, den kranken. Im Frankfurter Stadtwald gibt es kaum einen Baum, der nicht krank wäre. Der Stadtwald wird zum Raum für eine Inszenierung zum Thema 35 Jahre DEUTSCHE EINHEIT – Nachdenken über Deutschland. Thomas Mann hat das 1945 als frischgebackener Amerikaner getan.

Als Spiegel der DEUTSCHEN INNERLICHKEIT wird der Wald oft bezeichnet; Thomas Mann untersucht die Innerlichkeit der Deutschen als Inbegriff der Epoche der Romantik und zeigt uns, wie es bei den Deutschen nie ohne den Teufel zugehen konnte. Faust und sein historisches Vorbild Martin Luther sind seine Protagonisten – Faust, Gretchen, Mephisto werden die Besetzung für unseren theatralen Waldgang sein.

Szenen aus Goethes FAUST begleiten die 8 Stationen der Mann-Rede und führen die Zuschauer*innen AUS DER HÖLLE DURCH DIE WELT ZUM HIMMEL. Darauf hofft zumindest der Autor zum Schluss seines Vortrags: „Es könnte ja sein, dass die Liquidierung des Nazismus den Weg freigemacht hat zu einer sozialen Weltreform, die gerade Deutschlands innersten Anlage und Bedürfnissen die größten Glücksmöglichkeiten bietet.“

In diesem Deutschen Herbst stehen Wahlen im Osten Deutschlands an und die ganze Welt blickt dann etwas später auf Amerika – Trump-Land. Was der Amerikaner Thomas Mann in seiner Rede reflektiert, sollte wieder Gehör finden. In diesem Zusammenhang und im (kranken) deutschen Wald könnte der Faust-Text gar keinen stärkeren Widerhall finden.

Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/deutschwald-im-herbst/

21.09. um 15.00h, 22.09. um 11.00h,  28.09. um 15.00h, 29.09. um 11.00h, 3.10. um 15.00h, 5.10. um 15.00h, 6.10. um 11.00h, 12.10. um 15.00h und 13.10. um 11.00h:

Theater Willy Praml
Stadtwald / Treffpunkt Straßenbahnhaltestelle Oberschweinstiege
Foto: Seweryn Zelazny

Samstag, 21. September: OF-FFM/ The OhOhOhs

(Andrea)

„THE OHOHOHS“, drehen mit ihrem „Mobilen Musikpavillon – Do It Eco“ eine neue Runde durch die Stadt. Das besondere in diesem Jahr: sie bespielen den öffentlichen Raum so nachhaltig es geht. Bühne, Instrumente, Anlage, DJ-Pult und die Band werden mit Lastenfahrrädern transportiert und so der CO2-Abdruck minimiert! Das gleiche gilt fürs Publikum: Alle sind eingeladen mit Rad, Roller, Board oder Skates mitzurollen und so ein Zeichen für nachhaltige Mobilität in Frankfurt zu setzen! Der erste Stopp ist die Frankfurter Hauptwache. Nach einem Warm-Up Set von DJ Andrale spielen THE OHOHOHS eines ihrer extatischen Livesets. Dieses Konzert ist kostenlos, damit sehr inklusiv und für alle Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt geeignet. Anschließend geht es weiter in die Dynochrom-Boulderhalle (19 Uhr). Dort ist die Premiere des neuen Musikvideos von THE OHOHOHS: „Do It Eco“
Einrollen ab 14:00 Uhr an der Kommune 2010 in der Sprendlinger Landstraße in Offenbach, gegen 15:30 Uhr sind wir an der Hauptwache und DJ Andrale legt auf!

Kommune 2010, Offenbach/ Hauptwache, Frankfurt

Samstag, 21. September: OF/ Rumpenheimer Kunsttage

(Andrea)

Rumpenheim ist der lauschigste Stadtteil Offenbachs und immer einen Ausflug wert. Heute besonders, denn die dort ansässigen Künstler:innen laden heute zum Rundgang mit mehr als 50 Teilnehmenden an über 35 Stationen, im Ortskern und Schlosspark von Offenbach-Rumpenheim von 12 - 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Infos zu Orten und Künstler:innen gibt es hier: https://www.kunst-ort-rumpenheim.de

Rumpenheim, Offenbach 

Sonntag, 22. September: Of/ Bürgeler Markt

(Andrea)

Wenn man schon auf dem Weg nach Rumpenheim ist, lohnt der Abstecher nach Bürgel. Dort ist heute der Bürgeler Markt, von 11 bis 18 Uhr locken insgesamt 63 Stände Besucher aus der Region an, um die Herbstattraktion des Stadtteils zu feiern. Dazu serviert „Mein Lieblingsbrot“ ofenfrische Pizza, das Bioeck bietet feine Suppen und Quiches an, und der Angelsportverein Rumpenheim hat geräucherte Forellen im Angebot und am Stand des Campingplatzes kann man Backfisch und Fischbrötchen genießen. Zum Durstlöschen stehen frisch gepresster Apfelwein, Cocktails, Bier und Wein bereit.

Bürgeler Markt, Langstraße, Offenbach

Samstag, 21. September: OF/ Open Dance

(Andrea)

Das Wetter ist so wie es ist, aber heute wird getanzt. SCAPE° – Wetter. Klima. Mensch. und Diamant Offenbach / Museum of Urban Culture laden von 12 bis 22 Uhr zum Open Dance in die Interkontinentalen Gärten in der Bismarckstraße 118. Bis Juni hat das Dexterous Music Collective in Kollaboration mit der Stadt Offenbach die monatliche Tanzveranstaltung „OPEN DANCE“ im Rathaus-Pavillon organisiert. Wesentlicher Bestandteil des Konzepts war dessen Niedrigschwelligkeit, bei freiem Eintritt boten die Abende elektronische Tanzmusik, Drinks, Spaß und Gesellschaft. Mit der Veranstaltung am 21. September verabschiedet sich das Kollektiv vom Sommer und lädt zu einem Get-Together unter freiem Himmel ein. Der Eintritt ist frei.

Interkontinentale Gärten, Bismarckstraße 118 (nähe Hauptbahnhof Offenbach)

Samstag 21. September: Bücherkette für LND IN SICHT

(Daniela)

Das Buchladenkollektiv LAND IN SICHT zieht um und lädt zur Bücherkette ein. Ab 11:00 Uhr geht's los.
Das klingt so nett, da bin ich sehr gerne dabei.

"Wir bilden mit Kund*innen & Freund*innen eine Bücherkette
und bringen unsere Bücher in kleinen Stapeln gemeinsam in ihr neues Zuhause 100 Meter die Straße rauf. Kisten müssen nicht geschleppt werden.
Für Getränke & Snacks ist gesorgt. Die perfekte Wochenendbeschäftigung. :-)

Wer ist dabei? Kommt zuhauf und bringt Familie & Freund*innen mit. Wir freuen uns auf tatkräftige Hilfe und eine gelungene Aktion.

Und wir freuen uns auf Sie und Euch im neuen Laden!

Das Buchladenkollektiv von Land in Sicht

PS: Bei hartnäckigem Regen fällt die Veranstaltung natürlich und leider aus.

Rottekstraße 13 (Nordend)

Samstag, 21. September: FFM/ Never Back Down

(Andrea)

Her mit der wütenden Jugend! Heute Abend spielen Never Back Down im Nachtleben und es wird laut, "Since their establishment this motto has shaped the band like nothing else. Known for their powerful stage presence and profund lyrics, Never Back Down does not shy away from the darker sides of life while simultaneously conveying a message of strength and resilience." Ich mag es durchaus, wenn es mal ein bisschen wilder ist, aber das ist wirklich was für Junge und Junggebliebene. Hört mal rein und nehmt an der Verlosung teil, wenn es Eure Ghörgänge ordentlich geschliffen hat :-). Einlass 18 Uhr.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM 

Samstag, 21. September: OF/ Buchstabensuppe und Kino

(Andrea)

Begleitend zur Ausstellung „Same bold Stories? Schriftgestaltung von Frauen und Queers im 20. und 21. Jahrhundert“ zeigt das Klingspor Museum am Samstag, 21. September, um 18 Uhr den Film „Graphic Means“ von Briar Levit. Die Dokumentation wirft einen Blick auf die Wandlung der Produktionsmittel in Grafikdesign, Typografie und Schriftgestaltung von analoger Montage in den 1950er Jahren über Fotosatztechnologien bis hin zu den ersten Personal Computern in den 1990ern. Wie veränderten die jeweiligen Werkzeuge die Gestaltung? Wem wurde durch sie der Zugang gewährt oder verweigert? Solche und andere Fragen finden im Anschluss bei Getränken und Buchstabensuppe ihren Platz. Der Film wird im englischen Original ohne Untertitel gezeigt. Der Eintritt sowie das Entgelt für Essen und Trinken erfolgen auf Spendenbasis.

Atelier in der Walterpassage, Frankfurter Straße 13 -15.Offenbach

GEROLLTES über SPAM

(Uwe)

SPAM war seit 1936 ein Markenname für Dosenfleisch (Spiced Ham). Während der Rationierung im Krieg war SPAM eins der wenigen Nahrungsmittel, die in Großbritannien praktisch überall und unbeschränkt verfügbar waren. Als Synonym für eine unnötig häufige Verwendung und Wiederholung wurde der Begriff durch einen Sketch von Monty Pyhton´s Flying geprägt: In einem Café besteht die komplette Speisekarte fast ausschließlich aus Gerichten mit SPAM-Dosenfleisch. Mehrfach stimmt eine Gruppe Wikinger lauthals ein Lied an, dessen Text fast nur aus dem Wort SPAM besteht, wodurch jedes normale Gespräch unmöglich wird (aus Wikipedia).

Wenn man hier in Frankfurt Gesprächen über Fußball folgt, dann ist das alles dominierende Thema die Eintracht. Inhaltlich liegt der Austausch natürlich deutlich über dem Niveau von SPAMs, also von möglichen Erbschaften in Nigeria, dem Angebot von Potenzmitteln oder Informationen zu nicht zustellbaren Paketen, die man nie bestellte, aber etwas eintönig ist es auf Dauer schon. Auch findet man hier ja kaum noch eine / einen, die / der halbwegs an Fußball interessiert ist und kein Eintrachtfan ist (insbesondere bei Menschen, die nach der Jahrtausendwende geboren wurden). Die sportlichen Erfolge in den letzten Jahren, die unvergesslichen Europapokalnächten, der Stylefaktor (viele gut aussehende & gepflegte Spieler) und die besondere Stimmung im Stadion sprechen durchaus für die Eintracht. Der wesentliche Faktor, der bei der Entscheidungsfindung am meisten dominiert ist die regionale Nähe, die Verfügbarkeit vor Ort und das damit verbundene Zugehörigkeitsgefühl. Das motiviert die / den Zugereist(en) oft sogar dazu, von einem anderen Verein zur Eintracht überzulaufen, um dabei zu sein, in der großen Adlerfamilie. Wohnt man im Rhein-Main-Gebiet, ist die Auswahl an mehr oder weniger professionellen Clubs in der Region eigentlich groß. Neben der Eintracht stünden theoretisch Alternativen zur Verfügung. Der „OFC“ (Offenbach) und der „FSV“ (Frankfurt) gurken aber in der Regionalliga (vierte Liga) herum, Wiesbaden (3. Liga) ist eine Konstruktion wie Hoffenheim, nur kleiner. Mainz 05 und die Lilien (Darmstadt) sind eher was für Rhein- und Südhessen, die ziehen über ihr direktes Einzugsgebiet heraus, wenig.

Fan von weiter entfernt liegenden Clubs wie „Gladbach“, dem „HSV“ oder „Schalke“ wird man hier heute eigentlich nur noch, wenn man von Familienangehörigen wie ein nordkoreanisches Kind frühzeitig "auf Kurs" gebracht wurde. Da liegt die Eintracht nahe, wenn man nicht den Bayern zuwendet. Also findet man Fans vom 1 FC Köln oder dem 1 FC Kaiserslautern unter älteren, den Gleichaltrigen und baut zu denen eine Beziehung auf. Weil man mit denen über alte Zeiten, schwere Fehler in den letzten Jahren und die aktuell schwierige Zeit reden kann.

Samstag 21. September: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)

Der Sommer geht, Melli kommt. Pünktlich zum Herbstbeginn präsentieren wir Euch das Beste aus Kunst, Musik und Theater, das Frankfurt und Umgebung zu bieten hat.  Und natürlich da, wo es schön ist: Unter der Honsellbrücke im Lola Montez.

Und was schon so lange aussteht, wird endlich wahr: der Herr des Hauses gibt sich höchstpersönlich die Ehre: Mirek Macke. Wenn jemand der freien Kunst in Frankfurt so unprätentiös wie möglich ein Forum bietet, dann ist das er. Er selbst hat an der Städelschule studiert und dann einen wunderbaren Off-Space für die Frankfurter Kunst-Szene ins Leben gerufen. Das Lola Montez - früher in der Innenstadt in einer abgeranzten Markthalle in der Breiten Gasse und jetzt da, wo auch diese Talkshow stattfindet.

Wir quatschen und schauen mal, wo das so hingeht. Ich freu mich schon.

Und genauso freuen wir uns auf ROMIE. Ein Folk-Pop-Formation die aus zwei unglaublich guten Musikerinnen besteht, nämlich Jule Heidmann und Paula Stenger. Sie singen engelsgleich und spielen auch Bass und Klavier und schreiben ihre Songs seitdem sie sich auf der Musikhochschule kennengelernt zusammen und sind musikalisch seitdem unzertrennlich. Ab und an werden sie durch ein Trio aus Schlagzeug, Gitarre und Keyboard unterstützt. Zur Zeit fiebern sie ihrem Album-Release entgegen. Es heißt "Partysongs from the downcast" und mit ihrem Kommen läuten sie die Veröffentlichungswoche bei mir ein. Wir reden, wie sich diese Partywoche gestalten wird, was sie sonst so machen und natürlich singen sie uns auch etwas vor. Was für eine Ehre.

Als i-Tüpflchen für einen runden Abend gibt es das Newcomer-Fenster für aufstrebende junge Talente. In diesem Fall ist es Mara Haußler. Sie hatte gerade eine Ausstellung im Fechenheimer Kulturpavillon mit ihren Bilder, die bunt, witzig und inspirierend sind. So unterschiedlich und witzig ist sie selbst und ihre künstlerischen Aktivitäten, denn Theater macht sie auch -  an den Landungsbrücken Frankfurt zum Beispiel.

Und selbstredend und zum Glück sind Frau von Spangenberg und (M)ein-Mann-Band Martin Grieben dabei und im Einsatz. Die eine so, der andere so.

Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/65f41b8a08f0de1bbcdc0bab
Earlybird Frühbucherrabatt bis 7. September Abendkasse ab 19h: 20,- € Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €
Kunstverein Familie Montez Honsellstr. 7 (barrierefrei),
60314 Frankfurt am Main
Ausgabe 38 am Samstag, 21. September 2024 // 20.00h

(c) Salar Baygan

Samstag, 21. September: Jacques Palminger & 440Hz Trio feat. Lydia

(Uwe)

Dem Jazz aus dem Wunderland für Erwachsene hat sich der Hamburger Musiker und Schauspieler Jacques Palminger mit seinem 440Hz Trio verschrieben. Palminger bricht dabei gängige Jazz-Strukturen. Das ist nicht verwunderlich, denn man kennt den Mann aus dem Humortrio Studio Braun oder aus dem Fake-Band-Dok-Film „Fraktus“. Nun tanzt er lasziv durch das Paris der Sechzigerjahre, klettert unendliche Tonleitern hoch zum schönsten Lied der Welt und segelt mit seinem Schiff durch ein bittersüßes Schlagermeer.

„Palminger ist wie der Weg zur Toilette in einem öffentlichen Parkhaus: Lang, dunkel und kompliziert.“ FAZ

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Samstag, 21. September: Of/ Eggersdörfer

(Andrea)

Und übrigens: "Ruf mich nie wieder an!!!" Einmal im Jahr geht der grantelnde Franke Matthias Egersdörfer mit seinen alten Schulkumpels auf Tour und macht dann Halt im filmklubb Offenbach, weil Kai das so will. Mit neuem Programm, eben "ruf´..".Es sind nicht mehr viele Karten vorhanden. https://www.eventim-light.com/.../e/65d3161ad94c3516fff18082. Und für alle, die ihn noch nicht kennen: "Matthias Klaus Friedrich Egersdörfer ist ein deutscher Kabarettist, Komiker und Schauspieler. Seine Soloprogramme präsentiert er in fränkischem Regiolekt und mit unverkennbarem Hang zur Cholerik." Sagt Wikipedia. Ich gehe auf jeden Fall hin. Basta. Einlass 18.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Samstag, 21. September: OF/ Die Maßnahme und System Exclusive

(Andrea)

Alternativ böte sich heute die Die Maßnahme (an, das sind drei Mädles mit Art-Pop, Punk-Rock im Gepäck. Die neue Hamburger Rockband wurde an Silvester 2019/20 ins Leben gerufen. Ein selbstgebautes Hybrid-Instrument zwischen Harfe und E-Gitarre wurde zur ersten Grundlage ihres gemeinsamen musikalischen Schaffens. Mit ihren energiegeladenen und überraschenden Liveauftritten haben sich Die Maßnahme in der Hamburger Kunst & Kulturszene einen Namen verschafft. Ein roher Garagen-Sound, gezielt eingesetzte Stimmeffekte wie Autotune und Genderpitch, & akustische Elemente (Chöre, Posaune und Percussions-Instrumente) zeichnen die Musik der Band aus. Begleitet werden sie oder ist es genau andersherum? von System Exclusive, einem Duo from Pasadena, California, Known for fusing synthpop, shoegaze, and garage rock with a post-punk sound, they have carved out a niche with their energetic mini-synth-driven sound and nostalgic yet fresh vocal style. 20 Uhr

Hafen 2, Nording 129, Offenbach

Samstag, 21. September: Dota

(Uwe)

Dota ist die nach Sängerin und Songschreiberin Dota Kehr benannte Band, gegründet 2003 als „Dota & die Stadtpiraten“. 2013 wurden die „Stadtpiraten“ (hoffentlich inspiriert vom Song „Stadtpirat“ von Wolf Maahn) aus dem Namen gestrichen. Ist eingängiger und schiebt die Sängerin deutlicher in den Fokus. Dem Genre Bossa Nova. Jazz, Liedermacher blieb die Band treu. Aus dem umfangreichen Werk präsentiert Dota im Zoom jeweils mindestens ein Lied von jeder Platte. 

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Bis Sonntag 22. September: 8. Frauen*Theaterfestival #SAFERSPACES The Feminist Culture of Peace

(Daniela)

Seit 8 Jahren organisiert die sympathische Powerfrau Bárbara Luci Carvalho das internationale Frauen*Theaterfestival, d.h. Theater, Tanz und Performance, Workshops, Videokunst, Livemusik, Symposium von Frauen* und für ALLE

Vom 16. - 22.09. stellen sie sich die Frage nach den „Safer Spaces - The Feminist Culture of Peace" für die nachhaltige Arbeit von Frauen*. Sie schreiben: "Das Ziel ist hierbei nicht, Menschen auszuschließen, um für sich selbst Sicherheit herzustellen oder dauerhaft exklusive Räume zu installieren, um die Sicherheit anderer zu gewährleisten, sondern eine Grundlage  für eine gemeinsame feministische Friedenskultur zu schaffen, die Diversität und Respekt vor unseren Unterschiedlichkeiten einbezieht und von der Teilhabe aller lebt.  Wir suchen gemeinsam mit internationalen Künstler*innen aus Theater, Performance, Video, Bildender Kunst und Musik nach Momenten des intergenerationalen Dialogs, die radikal und utopisch sind. Die heilen, inspirieren und mehr Vertrauen und Anerkennung für die Arbeit von Frauen* schaffen. Als Opfer von Gewalt in der Gesellschaft haben Frauen* und Mädchen* eine wichtige Stimme, wenn es darum geht, eine Kultur des Friedens zu ermöglichen.

Auf dem IF*TF 2024 seid ihr herzlich eingeladen, Fragen zu stellen, selbst an Performances teilzunehmen und Zukunftsentwürfe für die Theaterbühnen zu entwickeln!"

Das Programm und die Abläufe des Internationalen Frauen*theaterfestivals sind vom Empowerment- und Kollektiv-Gedanken geprägt: Tagsüber finden  Workshops aus  Theater, Tanz und vielem mehr für Frauen* und Mädchen statt, ab 17 Uhr öffnet das Gelände seine Tore für alle zu Pandora‘s Box (Video-Installationen) & der Feminist Futures Gallery (Ausstellung). Das Babushka Café bietet Pfannkuchen, Suppen und Torten zusammen mit leckeren Tees an und in diesem Jahr gibt es auch einen neuen Essensstand: das „Papa Nostra“ mit Pommes und diversen Saucen. Ins Foyer lädt das IF*TF mit Konzertklängen, Gesprächsformaten und guten Getränken wie beispielsweise Wein aus der Stadt Frankfurt ein. In der Halle und auf der Outdoor-Bühne des protagon-Geländes finden Theater und Performances statt – je nach Bedarf ist dort aber auch Platz zum Tanzen! Am Sonntagnachmittag gibt es ein Programm für jüngere Menschen.

Das komplette Programm findet ihr hier: https://iftf-frankfurt.com/

Bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)

Grossartige Ausstellung!
"Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum mit tollem Begleitprogramm!

Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.

Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen

(c) Marta Hoepffner

Bis Sonntag, 22. September: EIN-DRUCKE in Bad Orb

(Petra)

Die Künstlerin Eva Osberghaus mit ihrem Atelier im Kreativquartier in Bad Orb findet ihre Inspiration für Motive im Alltag. Diese Spuren des Alltags überträgt sie mit ihrem breiten Repertoire an künstlerischen Techniken auf unterschiedliche Materialien mit immer wieder überraschenden Ergebnissen in Materialität, Ausdruck und Farbe. Das Kunsthaus zeigt Werke in den Techniken Radierung, Fotoradierung, Kaltnadel, Linolschnitt und experimentelle Mischtechniken in Form von Collagen u.a., die zum Großteil im örtlichen Atelier in Bad Orb entstanden sind.

EIN-DRUCKE: Druckgrafische und andere Werke von Eva Osberghaus, Ort: Galerie der Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Wendelinusstraße 2, 63619 Bad Orb, Öffnungszeiten: samstags, 17 - 20 Uhr, sonntags, 15 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Eintritt: frei

Sonntag, 22. September: Karaoke mit Pütti

(Martin)

Outside: im ChamissoGarten
Pütti geht fremd! 

Püttis Karaoke ist legendär. Und eigentlich findet sie im Schauspiel Frankfurt statt – aber dort viel zu selten! Sensationell, dass die Karaoke nun am anderen Ort stattfindet- 

Christoph Pütthoff ist ein er der besten Schauspieler am Schauspiel Frankfurt und er ist ebenso ein genialer und inzwischen fast legendärer Conférencier (und Sänger) in seiner mittlerweile zum Klassiker avancierten Karaoke-Show. Es ist großartig, wie Pütti mit seiner ‚All-in-one-Show’ als Unterhalter, Sänger und Tänzer das Publikum begeistert und die Menschen zum Singen und Auftreten ‚verführt’. 

Spannend ist es, dabei zu sein – man erlebt Überraschungen, wenn andere zum Mikrofon greifen und sich auf das Karaoke-Singen einlassen. Traut man sich selbst, hat man noch mehr Spaß! 

Karaoke im Garten – das wird mit Sicherheit was ganz Besonderes! 

Sonntag, 22. September um 15.00h (Einlass ab 14.00h): Karaoke mit Pütti
ChamissoGarten, Chamissostraße 38
Foto: © Veranstalter:in

Bis Montag, 23. September: Audiowalk „for those who do not belong”

(Daniela)

Eine neue Produktion von AND PARTNERS IN CRIME.

In dem Audiowalk „for those who do not belong” befassen wir uns auf einer poetisch-philosophischen Ebene mit der Figur der Piratin. Das Publikum ist eingeladen, sich am Ufer des Mains entlangzubewegen und dabei Geschichten der ersten Seeräuberinnen, Anarchist*innen und piratischen Radiosendern aber auch Gender Pirates und Vagabund*innen unserer Tage zu lauschen.
 
Sie erzählen von ihren Praktiken, die kapitalistische Ordnung auszutricksen. Wie sie versuchen, die Welt ein Stück weit zu verändern, ohne die Macht zu übernehmen. Ohne Geld und ohne bürgerlichen Namen zu leben, piratische Funksprüche zu senden. Sie teilen Wissen über klandestine Pläne, geheimen Hormontransfer, über das Besetzen von Häusern, über das Vagabundieren an den Rändern der Stadt und über das Balancieren auf der Kippe zwischen Land und Wasser. 
 
"for those who do not belong" lädt dazu ein, gemeinsam einen piratischen Blick auf die Welt auszuprobieren. Auszukundschaften, warum es diese Lebensweisen braucht, was sie eröffnen, für was sie kämpfen und welches utopische Potential sie bergen.

Termine:
20.09.2024, 18 Uhr
21.09. 2024,18 Uhr (mit Kinderbetreuung)
22.09.2024, 18 Uhr (mit Kinderbetreuung)
23.09.2024, 18 Uhr

Karten via Produktionshaus Naxos Frankfurt am Main
 
Für die Kinderbetreuung bitten wir um eine Anmeldung vorab an benjamin@andpartnersincrime.org

Montag 23. September - Sonntag 6. Oktober: Foodtura Festival

(Daniela)

Food, Urbanität, Nachhaltigkeit: Das neue Festival von Klimagourmet und Initiative Gastronomie Frankfurt!

Vom 23.9. bis 6.10.2024 feiert das neue Foodtura Festival die beeindruckende kulinarische Vielfalt und die klimafreundliche Genusskultur unserer Region. Mit Neugier und Leidenschaft wollen wir bewusst entscheiden und genießen. Gemeinsam gestalten. Es geht nicht nur um die Zukunft, sondern auch ums Jetzt. Es geht nicht nur um den Planeten, sondern auch um uns!

Los geht’s am 23.9. mit der Foodtura Gastro Convention für Gastronom:innen und einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm für alle. Freu dich auf spannende Events, köstliche Speisen und kleine Abenteuer in der Natur bis zum krönenden Abschluss am 6.10. mit dem Erntedank Familiensonntag. Während des gesamten Festivalzeitraums bereichern fantastische Gastro Specials aus veganen, regionalen und saisonalen Zutaten die Speisekarten in unserer Region.

Mehr Infos hier: https://www.klimagourmet.de/veranstaltungen/festival-24/

Montag, 23. September: Egon Werler

(Uwe)

Sein Auftritt bei der TV-Show „The Voice Kids“ (auf VOX) liegt erst drei Jahre zurück. Dass gerade diese Musikshow ihre Existenzberechtigung hat, beweist Egon Werler. Ohne die Show wäre der immer noch Jugendliche Werler nicht zum zweiten Mal auf Tournee und hätte kein Duett mit Max Prosa aufgenommen („Flügel“, kann man gut hören). Mit dem Abitur in der Tasche, verrückten Ideen im Kopf und vielen neuen Songs im Gepäck macht sich Egon mit seiner Band auf den Weg in 12 Städte, Frankfurt ist dabei.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Montag, 23. September: FFM/ Screen Time

(Andrea)

"Wir tragen ein ganzes Universum mit uns herum, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche: das Smartphone. Ein handliches Objekt, das durch Push-Benachrichtigungen, Klingeltöne und das World Wide Web unsere gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht. Doch wie viele Stunden, Tage, Monate verbringen wir damit, mit unseren Fingern über den viereckigen Bildschirm zu wischen? Und was verrät unsere Bildschirmzeit wirklich über uns? HELLA LUX nimmt diese Frage zum Anlass und nutzt die Zeit, die wir im Dialog mit unserem Handy und der dahinter verborgenen Welt verbringen, um sie in ihrer neuesten Performance *SCREEN TIME* auf die Bühne zu bringen. Dabei wird der Swipe von Reel zu Reel und der Sprung von Tab zu Tab zu einer ästhetischen Erfahrung zusammengefügt und ein altersdiverses Publikum in die hybride Welt eingeladen. Im Live Moment spiegelt die Online-Welt unsere Sehnsüchte und Wünsche wider. Dabei wird der kritische Blick auf die Mediennutzung nicht verschleiert, aber genau so nicht verteufelt, was uns die Zeit am Screen alles bietet. Es entsteht ein nachhallendes Theaterereignis, das alle ab 14 Jahren zum Mitgestalten, Nachdenken und Diskutieren einlädt. Ab 14 Jahren / In Deutsch und Englisch / Dauer: ca. 1 Stunde, Premiere: 23. September 10 Uhr Weitere Shows: 23. September 19 Uhr; 24. September 10 und 19 Uhr Eintritt: Schulklassen: 5€ p.P. Ermäßigt: 10 € Regulär: 15 €

jugend-kultur-kirche sankt peter, Stephanstr. 6, Frankfurt

Montag, 23. September: FFM/ Tarja Turunen und Marko Hietala

(Andrea)

Die beiden ehemaligen Nightwish-Musiker Tarja Turunen und Marko Hietala kommen gut miteinander klar. Beide gehören sie zur Speerspitze des Genres - ein Duo, dass sich lohnt live zu sehen. Unter dem Motto „Living The Dream – Together“ gehen Tarja Turunen and Marko Hietala 19 Jahre nach ihrer gemeinsamen Zeit bei Nightwish erstmals wieder zusammen auf Tour. Dabei gibt es für eingefleischte Fans die volle Packung: Tarja präsentiert ihre Greatest Hits und Marko lässt seine eigenen Kompositionen Revue passieren. Als wäre das nicht fantastisch genug, gibt es zusätzlich ein Set mit dem finnischen Power-Doppel im Duett. Schreiben Radio Bob, Metal Hammer und Rock Hard, wo ich mich jetzt mal schlau gemacht habe. Heute, 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, FRankfurt

Dienstag, 24. - Samstag, 28. September: Fratopia - Festival der Entdeckungen Alte Oper

(Petra)

Letztes Mal habe ich es verpasst, aber habe viele begeisterte Stimmen gehört: also kommt es dieses Jahr fest in den Terminkalender - auch wenn ich von einem Riesenandrang ausgehe: Fratopia-Festival 2024. Die Alte Oper "teilt wieder Musik mit uns"! Fünf Tage lang erwartet uns ein üppiges Konzertprogramm bei freiem Eintritt mit mehr als 100 Einzelterminen in den verschiedenen Räumen des Hauses. Vom frühen Nachmittag bis in den späten Abend bekommen wir gezeigt, wie sich die Alte Oper-Macher*innen ein lebendiges Konzerthaus im Herzen der Stadt vorstellen – und wie Begegnungen mit Musik und Menschen fernab der eingespielten Konzertformate entstehen können. Fratopia wird als Lust am Experiment definiert. So können wir spontan vorbeikommen in dieser Woche - ohne Ticket, ohne Voranmeldung, ohne Plan. Super, oder?

Foto: © Alte Oper Frankfurt/Norbert Miguletz, iStock.com

Fratopia 2024 - Festival der Entdeckungen, Ort: Alte Oper, Adresse: Opernplatz 1, weitere Infos und das Programm findet Ihr hier

Dienstag, 24. September: FFM/ Luvre47

(Andrea)

Heute spielt Luvre47 und hätte ich mich nicht reingehört und wäre keine Erwähnung wert...ist er aber, hier ein paar Eckdaten: Deutscher Rapper aus Berlin-Süd-Neukölln, dessen Künstlername auf die ehemalige Postleitzahl seines Kiezes zurückgeht und bekannt ist er neben Musik auch für seine Graffitis, die er mit Vorliebe auf Zügen und U-Bahnen platziert (ok, kann man machen. Wenn man´s drauf hat. Wobei ich aber ehrlicherweise sagen muss, dass mir die sauberen Züge während unseres Interrail-Trips in FRankreich und Spanien positiv aufgefallen sind. Ist das dann spießig?). Anyway, es soll ja um Musik gehen und seine Songs fand ich ansprechend, auch weil es nicht dieser "böse" Gangsterrap ist.

Das Bett, Schmidtstraße 12, FRankfurt

Mittwoch, 25. September: Schröder + (mit Birgit Birnbacher)

(Uwe)

Mit der österreichischen Schriftstellerin Birgit Birnbacher eröffnet der Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder seine neue vierteilige Reihe „Schröder +“ in der ROMANFABRIK, die er kuratiert und moderiert. Ausgewählt hat er dafür nicht aktuelle Neuerscheinungen, sondern von ihm besonders wertgeschätzte Autorinnen und Autoren, deren bestimmte biographische Erfahrungen sich auf besondere Weise in ihrem literarischen Werk widerspiegeln. Es geht Schröder um die Verbindung von Werkschau und Porträt, über die er ausführlich mit den Autor:innen sprechen möchte.

Die Bachmannpreisträgerin Birgit Birnbacher hat zum Beispiel neben ihrem schriftstellerischen Wirken im sozialen Bereich gearbeitet. So setzen sich ihre Romane auf hochliterarische Weise mit Themen wie soziale Zugehörigkeit (Wir ohne Wal, Jung und Jung). Arbeitswelten (Wovon wir leben, Zsolnay) und Integration straffällig gewordener junger Menschen (Ich an meiner Seite, Zsolnay) auseinander. Wir feiern sie für ihren genauen sozialen Blick!

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr. 186
19:30 Uhr
Foto: Siegrid Cain

Mittwoch, 25. - Sonntag, 29. September: Hayat Habibi*s

(Martin)

Theaterfestival im Allerheiligenviertel - Theaterstücke, Liederabende, Partys und Debatten. 

Hayat Habibi*s feiert die Wünsche, Hoffnungen, Geschichten und ehrt die antirassistischen Kämpfe der Bewohner*innen des Allerheiligenviertels und der (post-)migrantischen Stadtgesellschaft.

Hier eine kleine Auswahl von vielen Veranstaltungen: 

26. – 28. September: Die Anklage – Romani Kris Im Rahmen von „Hayat Habibi*s“ wird Gericht gehalten – und zwar von jenen, denen seit Jahrhunderten in einer rassistischen Erzählung ein Hang zur Kriminalität unterstellt wird: den Roma.

Zeit, selbst Anklage zu erheben! In Kooperation mit dem pädagogischen Zentrum Schaworalle inszeniert Theatermacherin und Roma-Aktivistin Simonida Selimović einen Prozess nach Vorbild eines Roma-Gerichts (Romani Kris), wie es in vielen europäischen Ländern praktiziert wird. Auf einem Podium auf der Zeil, gegenüber dem Oberlandesgericht, wird jene diskriminierende Gewalt verhandelt, die kaum jemals Ziel der Strafverfolgungsbehörden ist.

Kläger*innen erheben die Stimme, Zeug*innen berichten, Musiker*innen treten auf. Zuletzt wird das Urteil gesprochen – von weisen Krisnitori, Mitgliedern der Roma-Community, die mit viel Lebenserfahrung auf die Sachlage blicken. Ihre Aufgabe ist es, die verloren gegangene Balance wiederherzustellen.

Zeil 17/draußen auf der Straße/teilbestuhlt

25. – 28. September: Das Leben ein Spiel zwischen Liebe und Verrat Das Leben erscheint uns oft zufällig und spontan. Aber spätestens im Nachhinein ergibt alles auf mysteriöse Weise Sinn. Sind bestimmte Begegnungen Schicksal? Wäre das Leben anders verlaufen, wenn wir uns damals anders entschieden hätten? Gibt es im Leben das Gute und das Böse? Über diese großen Fragen kann man sich für gewöhnlich im Café Ecke Konsti im Frankfurter Allerheiligenviertel austauschen.

Mit einem Abend voller Herzschmerz-, Lieblings- und Lebenslieder wird die erfolgreiche Theater- und Film-Schauspielerin Ariella Hirshfeld mit Cengiz Selek, Ikone der Frankfurter Rap-Szene und Betreiber ebenjenes Cafés, einige dieser selbsterlebten und erzählten Geschichten vom Auf und Ab des Lebens, von Sucht, Abhängigkeit, Heimat und Liebe zum Besten geben. Eine Feier des Wechselbads der Gefühle, Mitsingen unbedingt erwünscht!

Cafe Ecke Konsti (Allerheiligenstraße 15)/teilbestuhlt

27. – 29. September: Der Verdacht Eingezwängt zwischen dem Reichtum einer Bankenstadt und den Überresten des ehemaligen jüdischen Friedhofs sind die Underdogs zuhause: Illegalisierte, Eingewanderte, Kriminalisierte, Künstler*innen, die Gelegenheitsdiebe. Die Gegend lebt auch von den Laufhäusern, den Erotik-Bars, den Süchten aller Art. Gelegentlich kommen die „Großen“ des Geschäfts vorbei, die im Glücksspiel und mit Spekulation reich Gewordenen. 

In diesem Panorama lässt die Autorin Esther Dischereit ambivalente Personen auftreten. Einen Polizisten, der die vermeintliche Realität dieses Viertels in aller Härte beschreibt. Und einen Cafébesitzer, der mit den Mechanismen der Gentrifizierung konfrontiert wird. Wenn der Investor diesen Mann „einkaufen“ kann, sollte die Vertreibung der Bewohner*innen kein Problem mehr sein. Ein überwiegend migrantisch bewohntes Viertel steht buchstäblich dem Moloch gegenüber, der es verschluckt. Riesige Bauzäune kündigen es an. Die Leute, schauen zu, machen mit. Das Spiel hat längst begonnen. Dazwischen tönen die Sirenen der Polizeiautos, wenn sie wieder einen abführen. Ein eindringlicher Text über den Wunsch zu profitieren, und die Gefahr alles zu verlieren.

Goldener Apfel/An der Staufenmauer 11/teilbestuhlt

Alle Veranstaltungen und weitere Infos gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/de/programm/festivals/13172/hayat-habibi-s#:~:text=Hayat%20Habibi*s%20Ein%20Theaterfestival%20im%20Allerheiligenviertel,-25.&text=Theaterstücke%2C%20Liederabende%2C%20Partys%20und%20Debatten,der%20(post%2D)migrantischen%20Stadtgesellschaft.

Verschiedene Orte im Allerheiligenviertel/Mousonturm
Foto: (c) Veranstalter*in

Mittwoch, 25. September: Of/ Sechs Jahrzehnte, vier OBs

(Andrea)

Leben ist Veränderung, das gilt auch für Städte und Orte. Offenbach hat sich in den letzten Jahren sehr verändert, sechs Jahrzehnte kann ich nicht überschauen, aber doch einen relativ langen Zeitraum. Ich bin in Offenbach in die Schule gegangen, habe meine Lehre hier gemacht, viele Jahre in der besten Videothek am Platz gearbeitet...der Ruf der Stadt war damals schon nicht der Beste, aber die Stadt war bunt und bot viele Möglichkeiten. Es gab die Moschee und Fahrradhalle, das Agree, den Zak Kulturkeller, Mato, mehr als ein Freibad usw usf. . Die Mieten waren günstig, es gab viele Brachen und Freiräume. Die drei ehemaligen Oberbürgermeister Wolfgang Reuter, Gerhard Grandke und Horst Schneider sowie der derzeitige Rathauschef Dr. Felix Schwenke werden heute anhand von Filmmaterial die gezeigten Entwicklungen bewerten und kommentieren. Sie werden befragt von dem Radio-Moderator Roman Janik (Hessischer Rundfunk), der seit vielen Jahren über Offenbach berichtet, und Matthias Müller, der unter den genannten früheren Oberbürgermeistern fast dreißig Jahre lang das Presseamt leitete. Das Publikum erwartet ein kurzweiliger Abend in der Industriehalle. Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person.  

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße, Offenbach

Meilensteine – Alben, die Geschichte machten (Podcast)

(Uwe)

Es gibt einen guten Podcast des SWR (siehe ARD Audiothek) in der über „Meilensteine – Alben, die Geschichte machten“ gesprochen wird. Durch die vielen Folgen, die in den letzten Jahren zusammengekommen sind, kann man sich wunderbar durchhören. Zwei oder drei Redakteure erzählen über die Entstehung besonderer Alben, die beteiligten Musiker, Produzenten, Tricks oder von Nöten bei der Aufnahme, herausragende Songs u.v.m..

Das nimmt den Platten nicht den Zauber, es entsteht eher die Lust, diese wieder vom Anfang bis zum Ende durchzuhören. Am besten startet man mit Platten, zu denen man selbst eine persönliche Beziehung hat, bei mir waren das „Born in the USA“ (Springsteen), „Synchronicity“ (The Police), „Automatik For The People“ (REM), „Achtung Baby“ (U2), „OK Computer“ (Radiohead) oder zu „Vun drinne noh drusse“ von BAP mit meinem ersten wirklichen Lieblingslied, „Do kannst zaubere“. Bei dieser Folge (und bei der zu „Für Usszeschnigge“) ist sogar BAP-Gründer Wolfgang Niedecken dabei.

Mittwoch, 25. & Sonntag, 29. September: Die Schule der Frauen (Film)

(Martin)

Für Marie-Lou Sellems dokumentarisches Debüt blicken fünf Kolleginnen, die in den Achtzigern an der Essener Folkwang-Schule Schauspiel studiert haben, auf ihre Karriere zurück. Erst spät, dann aber umso intensiver beschäftigt sich der Film mit der Frage, warum Schauspielerinnen ab einem gewissen Alter keine Rollen mehr bekommen.

„Die Schule der Frauen“ hat Marie-Lou Sellem ihren Film genannt, mutmaßlich in Anlehnung an die gleichnamige Molière-Komödie, in der ein Mann dafür gesorgt hat, dass seine Zukünftige von klein auf zur Unterwürfigkeit erzogen worden ist. Die erfahrene Schauspielerin (Jahrgang 1966) porträtiert für ihr dokumentarisches Regiedebüt fünf einstige Kommilitoninnen, die wie sie ihr Metier Mitte der Achtziger an der Essener Folkwang Universität der Künste gelernt haben. Sie erwarteten einen Ort, an dem absolute Freiheit herrscht, und lernten eine patriarchalische und streng hierarchisch strukturierte Welt kennen, in der die überwiegend männlichen Regisseure Schauspielerinnen als ihr Eigentum betrachteten („Du gehörst mir!“), weshalb sexuelle Übergriffe an der Tagesordnung waren.

Natürlich wäre es interessant gewesen zu erfahren, wie das heute ist, aber der Nachwuchs, mit dem das Quintett schließlich beim Klassentreffen auf dem Campus ins Gespräch kommt, plaudert lieber über Diversität und Rollenbilder. Immerhin kommt nun ein Punkt zur Sprache, der zumindest den beiden, die nach wie vor als Schauspielerinnen arbeiten, erheblich zu Schaffen macht: Ab fünfzig werden die Rollenangebote rarer; nicht nur für Frauen, aber für sie ganz besonders. (mmm.verdi.de)

Eine der portraitierten Schauspielerinnen ist Katharina Linder, die die Frankfurter Theatergänger*innen von der Bühne des Schauspiel Frankfurt kennen! 

Tickets gibt’s hier: https://kinotickets.net/frankfurt-malsehn/
Am 25. September sind Marie-Lou Sellem und Katharina Linder anwesend!
Mittwoch, 25. September um 20.00h und Sonntag, 29. September um 14.00h
Mal Seh‘n Kino
Foto: © Missing Link Films

Donnerstag, 26. September (Premiere) – Samstag, 28. September: »Die 4 Grazien«

(Martin)

werdet alt - aber nicht langweilig

Die aktuelle Produktion der Daedalus Company ist eine Performance zum Thema 'Altern von Frauen in unserer Gesellschaft'. Wichtiger weiterer Aspekt ist die Diversität im Alter. Dabei geht’s um Liebe, Sexualität und die Wünsche und Träume von alten Frauen* in unterschiedlichen sozialen Kontexten und mit verschiedenen Lebenshintergründen, um die An- bzw. Abwesenheit alter Frauen in virtuellen Räumen und an öffentlichen Orten und Plätzen in der Stadt. „Gerade im teuren und geschäftigen Frankfurt, ist ihre Unsichtbarkeit besonders sichtbar.“

„Die letzte Lebensphase im Alter ist noch immer ein Thema, das gesellschaftlich nicht hinreichend Raum bekommt. Die vorherrschenden Bilder alter Frauen werden deren großen Ressourcen, Talenten und Visionen nicht gerecht. Wir wollen im Projekt untersuchen, wie diese Potenziale verwirklicht werden können, um Frauen dieser Altersgruppe zu empowern. Die Performerinnen gehen mit einem Kamerateam in den öffentlichen Raum und interviewen diverse Alltagsexpert*innen. Aus dem Material entwickelt das Ensemble die Performance. Auch zwei Romane spielen eine Rolle: »Das Tagebuch der Jane Somers« der Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing und der Roman »Das Hörrohr« von einer der bedeutendsten surrealen Künstlerinnen ihrer Zeit, der Malerin und Autorin Leonora Carrington.“

Daedalus Company im Gallus-Theater
Donnerstag, 26. September (Premiere) – Samstag, 28. September
um jeweils 20.00h
Foto: © Veranstalter*innen

Donnerstag, 26. September: Bonsai Kitten

(Uwe)

Genre: Rock, Punk, Blues, Metal. Das ist schon einmal eine gelungene Mischung. Die Band kommt mit einem Rock-Album, dass auch der Vereinigung für Brandstifter sein könnte: „Let It Burn“.

„Leidenschaftlich und ungestüm prescht die Band um Frontfrau Tiger Lilly Marleen in musikalischer Vielfalt und Virtuosität von Metal bis Blues durch das Gesamtwerk, welches mit fließenden Übergängen ebenso an Rock-Klassiker der 70er, als auch der 80er erinnert.“ – könnte sich lohnen.

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass: 19 Uhr
Bild: C. Mangler

Donnerstag, 26. September: Jochen Distelmeyer

(Uwe)

Gefühlte Wahrheiten – Solo Acoustic Tour 2024, ein Abend mit Jochen Distelmeyer. BLUMFELD – Mastermind JOCHEN DISTELMEYER singt Songs aus alles Phasen seines Schaffens. Ob Blumfeld-Hits, Solo-Material oder Coverversionen. Unter uns, ich war nie ein Fan von ihm und seiner Band. Es gibt aber sicher genug Leute, die den hochgeschätzten Sänger gerne einmal live hören wollen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Donnerstag, 26. September: OF/ In the woods, there is a singing saw

(Andrea)

Bei Pippi Langstrunpf gab es dieses eigentümliche Instrument, das der Landstreicher Konrad, neben seinem Superkleber, dabei hatte: Eine singenden Säge nämlich, mit der sich Marlene Dietrich in den 1940ern in die Herzen der ZuhörerInnen spielte und nicht nur Hollywood begeisterte. Mit eben einer solchen singenden Säge geht es heute mit dem Ensemble Matter of Facts Studio in den Wald: Wald ist Geräusch, Stimmung, Atmosphäre und durchzieht als Thema die Musikgeschichte. Huete soll es um dien Wald gehen: Einerseits ist der Wald historisches Arkadien und romantischer Sehnsuchtsort, andererseits Gegenstand der (Holz-)Arbeit und wichtiger Rohstoff. Matter of Facts Studio begibt sich mit „In the woods, there is a singing saw“ aheute um 19:30 Uhr Im @scape_offenbach ins Spannungsfeld von Idylle und Arbeit und verbindet dabei Neue Musik, szenisches Konzert und Holzarbeit. Dabei dient die Live-Bearbeitung als klangliches Material, während Aufnahmen aus hessischen Wäldern eine Wald-Atmosphäre entstehen lassen. Ich bin neugierig und gehe hin. 19.30 Uhr

SCAPE, Frankfurter Straßem Offenbach

Donnerstag, 26. September: FFM/ Nahko

(Andrea)

"Viele sind zum Schweigen gebracht worden, aber ich bin gekommen, um zu singen", sagt Nahko über die Themen Widerstandskraft und Selbstbestimmung. Als Sohn einer puerto-ricanischen und indianischen Mutter und eines philippinischen Vaters, der in seiner Musik einen Klangteppich aus Folk, Rock, R&B, Reggae und Gospel verwebt. Nachdem er sich in den ersten Jahren als Straßenmusiker einen Kultstatus erarbeitet hatte, führte ihn sein musikalischer Weg von der Straße auf große Festivalbühnen und in ausverkaufte Amphitheater. Heute ist der im Nachtleben an der KOWA und vielleicht schaue ich mal rein.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag, 27. September: Bridges Kammerorchester „Half of me“

(Daniela)

Nach dem Saisonauftakt in der Elbphilharmonie Hamburg spielt das Bridges Kammerorchester zum Saisonbeginn auch in der Heimat – in Frankfurt und Offenbach. In seinem neuen Programm „Half of me“ nimmt das Bridges Kammerorchester Fragen der Identität in den Fokus. Das titelgebende Auftragswerk Half of me der Komponistin Atefeh Einali steht im Kontext ihrer persönlichen Lebenssituation, aktueller gesellschaftlicher bzw. sozialer Ereignisse und einer daraus resultierenden inneren Zerrissenheit: Eine Hälfte der Komponistin befindet sich in ihrem Heimatland, die andere in dem Land, in das sie migriert ist. Zu hören sind zudem Kompositionen und Arrangements der Orchestermitglieder Rabie Azar, Johanna-Leonore Dahlhoff, Salim Salari, Andrés Rosales u. v. m., darunter auch Uraufführungen.

Das Bridges Kammerorchester spielt erstmals mit Dirigent Farhad Garayusifli. Ausgebildet an der Musikakademie Baku sowie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, war Farhad Garayusifli u. a. Dirigier-Assistent an der Berlin Opera Academy, Assistent von Nabil Shehata an der Philharmonie Südwestfalen und Chefdirigent des Radiosinfonieorchester Baku.

Im Bridges Kammerorchester kommen Musiker*innen mit ihren Instrumenten aus verschiedenen Regionen der Welt zusammen. Von ihren vielfältigen Persönlichkeiten ausgehend, komponieren und arrangieren die Musiker*innen ihre Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik. 

Das Konzert wird gefördert durch die Crespo Foundation, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Kooperationspartner sind die EVO Energieversorgung Offenbach AG, die SOH Stadtwerke Offenbach Holding GmbH sowie das Amt für Kulturmanagement der Stadt Offenbach am Main.

27. September 19.30 Uhr – Volksbühne im Großen Hirschgraben Frankfurt

Tickets 27.9. FFM: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/event/2248307

Freitag 27.- Sonntag 29. September: New Generations - Independent Indian Filmfestival

(Daniela)

New Generations - Independent Indian Filmfestival
27. bis 29. September 2024 im Orfeos Erben Frankfurt
Cannes-Gewinner „All We Imagine As Light” von Payal Kapadia
“Shambhala” erster nepalesischer Film im Wettbewerb der Berlinale


Ein Höhepunkt im Programm ist die Frankfurtpremiere von „All We Imagine As Light“ von Payal Kapadia, der nach 30 Jahren der erste indische Film im Wettbewerb in Cannes war und den Grand Prix der Jury gewonnen hat. Payal Kapadia erzählt darin vom Leben dreier Krankenschwestern in Mumbai. Inspiriert vom Schicksal der pakistanischen Influencerin und feministischen Aktivistin Qandeel Baloch zeigt „Wakhri“ eine pakistanische verwitwete Lehrerin, die unversehens zum Internetstar wird, als sie die patriarchalischen Verhältnisse anprangert. „Shambhala“ ist der erste nepalesische Film überhaupt, der im Wettbewerb der Berlinale lief. Er besticht durch die Schönheit und die Kraft seiner Bilder; die Geschichte der jungen Pema gibt einen Einblick in das komplexe soziale Gefüge in einer der höchsten Himalaya-Region Nepals.
Die Deutschlandpremieren des Short Film Wallah-Programms bieten eine große Vielfalt mit spannenden Perspektiven - zwischen Animation über Politthriller bis zum Familiendrama. In „Sthal — A Match”, dem Festivalliebling des Jahres 2024, schildert Regissseur Jayant Digambar Somalkars den Weg einer jungen Frau, die nach einer Ausbildung und einer besseren Zukunft strebt — gegen die Widerstände einer patriarchalischen Gesellschaft. „Boong“ ist ein herzergreifender Film über einen kleinen Jungen, der sich auf die Suche nach seinem Vater macht. Der Talk “Ragas and Rhythms: From Ravi Shankar to Albert Mangelsdorff” mit Regisseurin Nalini de Sousa beleuchtet den Einfluss deutscher Musiker und der Jazzkultur auf die Entwicklung des Jazz in Indien.

Design: Sylvain Mérot

Karten für das Festival gibt es ab sofort online über https://newgenerations.de.

Freitag, 27. September: Afrob

(Uwe)

„Ziemlich genau 25 Jahre ist es her, dass Afrob die hiesige Rap-Szene aus den Angeln gehoben hat. Im März 1999 erschien „Reimemonster“ hieß die erste Single aus dem Debütalbum „Rolle mit HipHop“, und sie war auch genau das: ein Monstertrack.“ Seine Karriere? Zehn Studioalben – wenn man die beiden Platten mit Samy Deluxe unter dem Namen ASD dazu zählt - machten ihn zum „Godfather des Deutschem Rap“. Nachweisen wir er dies im Rahmen seiner Jubiläumstour.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20:30 Uhr (Einlass 19:30 Uhr)
Foto: Homepage Zoom

Freitag, 27. September: Lokal Listener (Gregor Praml trifft Katharina Deserno)

(Uwe)

Den Lokal Listener sah ich zuerst an einem Sonntagmorgen im Lokal des Mousonturms. Nun ist er mit Gregor Praml in die Romanfabrik gezogen. Geblieben sind die guten Gespräche über Musik und die Menschen, die sie machen. Und das gemeinsame Musizieren. Ein toller Mix, dieses Mal mit Katharina Deserno.

Als Cellistin ist sie vor allem in der Kammermusik zu finden. Ausgefallene Konzertprogramme gepaart mit einem expressiven und sensiblen Spiel sind ihr Markenzeichen. Es wird Zeit, sie im LOKAL Listener mit Gastgeber Gregor Praml über ihre Arbeit sprechen und auf ihrem italienischen Violoncello von Carlo Antonio Testore von 1712 spielen zu hören!

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr. 186
19:30 Uhr
Foto: Sihoo-Kim

Freitag, 27. September: John Maus

(Uwe)

Beliebte Maus-Songs bei Spotify:

  1. Hey Moon –
  2. Just Wait Till Next Year –
  3. Bennington –
  4. Cop Killer –
  5. No Titel.

Wer die Lieder in dieser Reihenfolge durchhört, findet darin gute Gründe zum Konzert ins Zoom zu gehen. John Maus PhD (Universität von Hawaii) macht gute Musik, welche? Eine Mischung aus Synth Pop, Experimental Pop, Lo-Fi, Post-Punk

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr (Einlass 18 Uhr)
Foto: Shawn Brackbill

Freitag, 27. September: Of/ Wein-Klima-Taste

(Andrea)

Dass sich das Klima verändert, merken wir jeden Tag. Die Sommer sind heißer geworden, dann plötzlich ein Temperaturabfall um 10 Grad und sintflutartige Regenfälle. Der jahrhundertealte Bauernkalender hat ausgedient, auch in der Landwirtschaft und im Weinbau hat man mit diesen Veränderungen zu leben. Darum soll es heute Abend gehen, zwei Winzer nehmen sich heute eine kurze Auszeit von der anstehenden Ernte von Apfel und Traube und erläutern bei „Wein – Klima – Taste“ den Zusammenhang von Klima und Vegetation sowie die Grundlagen ihrer Weinproduktion. Aus der Region ist Apfelweinpionier und Bio-Obstbauer Andreas Schneider vom Obsthof am Steinberg mit dabei. Sortenreine Apfelweinherstellung ist sein Ausdrucksmittel und kontrolliert biologischer Anbau zeigt sein nachhaltiges Konzept für Mensch und Natur auf. Auf 16 Hektar bewirtschaftet er 9.000 Obstbäume. Wer die Rote Sternrenette, sein uriges Stöffsche „Malus Mespilus“ und den Natur-Apfelwein „Malus Aureus“ kosten und dabei mehr über die hessischen Streuobstwiesen erfahren möchte, ist bei diesem Tasting absolut richtig. An was der Weinbau festhalten sollte und wovon er loslassen kann, weiß Mira Wolf vom Weingut Isegrim. Die junge Winzerin aus der Pfalz spricht über die Weingärten und die Kellerarbeit im Familienbetrieb, den der Großvater gründete und nun von ihr in zweiter Generation biologisch bewirtet wird. Isegrim ist ein Weingut mit 13 Hektar Rebfläche in einem Anbaugebiet, das als trockenste und sonnigste Region Deutschlands gilt. Hier ist der Riesling zuhause und zeigt bei Mira Wolf die volle Mineralik der Böden und die wunderschöne Komplexität der Region. Begleitet wird das Gespräch durch Andreas Brömser, Meteorologe im Referat für Agrarmeteorologie beim Deutschen Wetterdienst und spezialisiert auf Wettervorhersagen. Der Experte bringt sein Fachwissen über steigende Temperaturen, Trockenphasen und Wassermangel und die resultierenden Herausforderungen für die Weingüter mit an den Tisch. Den Gästen erklärt sich im entspannten Dialog, warum Ökosysteme mit hoher biologischer Vielfalt und eine nachhaltige Anbaulandschaft die Weinwelt verändern und weshalb diese wunderbaren Gewächse – Weinrebe und Apfelbaum – so fragil und abhängig vom Klimawandel sind. „Wein – Klima – Taste“ serviert dem Publikum neben einigen Gläsern des wunderbaren Getränks Hintergrundwissen, Weinvokabeln und kleine Snacks. Moderiert wird die Veranstaltung von Marco Aslim, Weinhändler und Gastronom aus Berlin und Frankfurt.
Die Teilnahmegebühr für die Weinprobe beträgt 20 Euro, eine verbindliche Anmeldung unter scapeoffenbachde mit Angabe des Vor- und Nachnamens und der Telefonnummer ist erforderlich.

SCAPE, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Freitag, 27. September: Of/ Tag des Flüchtlings

(Andrea)

Aktuell beherrscht das Flüchtlingsthema die politischen Debatten, der Ton ist schärfer geworden und der Wind, der den Menschen entgegenschlägt eisiger. Der heute Abend am Tag des Flüchtlings fragt nach der Lebensrealität von Geflüchteten in Deutschland und erläutert anhand konkreter Beispiele die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. Stefanie Dorn, Referentin für Flucht und Integration bei der Diakonie Hessen, spricht auf Einldung der NaturFreunde Offenbach, Pax Christi Offenbach, der attac Regionalgruppe Offenbach, Connection e.V. und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Offenbach. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Das Bild entstand 2019 auf Lesbos in Moria im sogenannten "Jungle", wo Geflüchtete in Notbehelfen monatelang ausharrten. Das Lager ist 2020 abgebrannt, an der Situation hat sich aber wenig geändert.

Stadtbibliothek, Herrnstraße 84, Offenbach

Samstag, 28. September: Mascha K. (Tourist Status), weitere Termine

(Martin)

von Anja Hilling

Die FNP schreibt: »Wie Regisseurin Christina Tscharyiski die lyrische Kunstsprache Anja Hillings zum Klingen bringt, ist lebendiges Kammerspiel. Wie sie die große Liebe Kalékos, Chemjo Vinaver alias Sebastian Reiß zur verzweifelt-komischen Dauerumarmung mit der Dichterin animiert, feinste Komödie. Und wie sie den Live-Musiker Thorsten Drücker seine mal zärtlichen, mal ironischen Beats ins Geschehen einstreuen lässt, Klangwonne pur.« (25.09.2023)

»Ich glaube nicht, dass wir hier je zur Ruhe kommen«, schrieb die Dichterin Mascha Kaléko 1941 in ihr Tagebuch. Die jüdische Dichterin erlebt ein paar leuchtende Jahre in Berlin, in denen sie sich zu einer Ikone der »Neuen Sachlichkeit« aufschwang. Doch die Terrorherrschaft der Nationalsozialist:innen zwang sie schließlich in die Emigration. Zusammen mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn landet Kaléko in New York, eingepfercht in einer zu kleinen Wohnung und der Möglichkeit beraubt, ihrer künstlerischen Tätigkeit nachzugehen. Später wird ein kurzes Comeback sie zurückführen in das Land der Täter:innen. Doch das Berlin, in dem sie ihre Erfolge feierte, existiert nicht mehr. Es treibt sie weiter nach Israel. Doch auch hier findet sie keine Ruhe.

Das Leben und Werk von Mascha Kaléko sind Ausgangspunkt für ein neues Stück von Anja Hilling. Entstanden ist die eindrucksvolle Begegnung zweier Dichterinnen, zweier Sprachen – mitten in der Gegenwart. Das Stück erzählt von einem Leben, in dem das einzige Verweilen in der Bewegung liegt, von Versuchen, Familien zu gründen, in der Kunst, in der Konvention, in der Liebe. In der Inszenierung von Christina Tscharyiski verbindet sich die poetische Sprache des Stücks mit einer treibenden Musikalität zu einer Reise durch Raum und Zeit.

Samstag, 28. September um 20.00h. Sonntag, 6., um 18.00h. Freitag, 11. um 20.00h und Sonntag, 20. Oktober um 18.00h
Kammerspiel im Schauspiel Frankfurt
Foto: © Felix Grünschloß

Samstag 28. September: Music Sneak im Club der Jahrhunderthalle

(Daniela)

Wer sich von frischen Newcomer Acts oder etablierten Größen musikalisch überraschen lassen möchte, ist am Samstag den 28. September 2024 im Club der myticket Jahrhunderthalle genau richtig. Denn die drei Acts des Abends werden vorher nicht verraten.
Wie bei einer Sneak Preview im Kino, nur besser – mit Musik!
Einzigartige Musik, Wow-Momente und Gänsehaut pur – das und noch viel mehr kann man bei der Music Sneak energized by Süwag im Club der myticket Jahrhunderthalle erleben. Hier geht der Vorhang auf für drei exklusive Acts verschiedener Genres. Wer das sein wird? Das bleibt bis zum Auftritt geheim. Vielversprechende Künstler:innen bekommen bei der Music Sneak die Chance, ein unvoreingenommenes Publikum zu begeistern.

Host und Moderator der Music Sneak ist Wortkünstler und Slampoet Finn Holitzka.

Der Konzertabend wird durch die großzügige Unterstützung der Süwag Energie AG, einem der führenden Energieversorger in der Region, „energized“. Dadurch wird nicht nur für mitreißende Musik gesorgt, sondern auch etwas für die musikalische Nachwuchsförderung getan.

Der Vorverkauf für die Music Sneak energized by Süwag am 28.09.2024, um 20:00 Uhr, ist bereits gestartet. Tickets können online über www.musicsneak.com oder an der Vorverkaufsstelle erworben werden. Schnell sein lohnt sich, denn die Tickets sind begrenzt!

Samstag, 28.09.2024
Einlass: 19 Uhr // Beginn: 20 Uhr
VVK: 18 Euro // AK: 20 Euro
©julierzlens

Samstag, 28. September: Feeder

(Uwe)

Feeder sind eine tolle Indie-Rockband, eine der vielen großartigen Acts aus Wales. Seit 1992 musizieren Gitarrist und Sänger Grant Nicholas und der japanische Bassist Taka Hirose mit wechselnden Schlagzeugern zusammen. Meine liebste Zeit mit ihnen lag in den Jahren 2001 bis 2005, mit den Platten Echo Park, Comfort in Sound und Pushing the Senses, danach veröffentlichten sie natürlich weiter Alben, zuletzt Black/Red in diesem Jahr. Ich habe beim Schreiben dieses Beitrages wieder Blut geleckt.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr (Einlass 18 Uhr)
Foto: Homepage Zoom

Samstag, 28. September: Romie

(Uwe)

Die Frankfurter Multiinstrumentalistinnen Paula und Jule machen Musik, die in jedem Fall all denen gefällt, die gerne Simon & Garfunkel, First Aid Kit, Joan Baez, Amos Lee oder Fleetwood Mac hören. Ihr Harmoniegesang – tief verwurzelt im Songwriting und Gestus des Folk der 60er und 70er Jahre -, steht dabei immer im Fokus und klingt bei aller Reminiszenz wundervoll frisch.

„träumerischer Indie-Folk“ (Rolling Stone), „perfekte Harmonie“ (FAZ)

Auf zum Album-Release-Konzert der neuen Platte „Party Songs For The Downcast“. Begleitet wird dieses von einer Vernissage der Künstlerin Paula Klee sowie einer Photoausstellung mit Werken zum Album-Aufnahme-Prozess von Alexandra Scherf und Sydney MacLennan.

Dresscode: GLAM (oha)

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Bis Sonntag, 29. September: Ausstellung Reserve of Dead White in Alte Schmelze

(Petra)

Gezeigt wird eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Lebens, inspiriert von den Vanitas-Gemälden der alten Meister. Im Mittelpunkt steht dabei der Lebenszyklusvon Kleidung als Metapher für den Kreislauf von Leben und Körper. Besonderes Augenmerk legt der Künstler aus gebrauchte und weggeworfene Kleidungsstücke, die als Zeugnisse vergangener Zeiten und als Träger von Geschichten und Erinnerungen ihrer früheren Besitzer dienen. Zu sehen sind zudem Installationen, die ein Wechselspiel aus Vertrautheit und Fremdheit erzeugen. Außerdem Kohlezeichnungen mit Stapeln von Kleidung, die Daniel Arnan Quarschie über einen längeren Zeitraum in den Straßen Frankfurts gesammelt hat. In der Ausstellung geht es schließlich auch um die Reise von Kleidung – meist im globalen Süden produziert, im Norden getragen und als Abfall wieder in den Süden exportiert wird. Hinterfragt werden die damit verbundenen kapitalistischen Strukturen, der Überkonsum und die Umweltzerstörung.

Reserve of Dead White – Ausstellung, Ort: Alte Schmelze in der Milchsackfabrik, Adresse: Gutleutstraße 294, Artist talk am 28.09.
ab 17 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei

Montag, 30. September: Of/ Diedrich Diederichsen

(Andrea)

Diedrich Diederichsen ist Professor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Darüber hinaus ist er Legende, denn in den 80er Jahren war er Redakteur bei den Musikzeitschriften Sounds und SPEX, seit den 90ern arbeitet er als Hochschullehrer u. a. in Stuttgart, Frankfurt, Wien, Pasadena, St. Louis, Los Angeles. Er liest aus seinem neuen Buch „Das 21. Jahrhundert“, einer Wundertüte aus Aufsätzen und Kommentaren über sämtliche Trends in Kunst, Kino, Fernsehen, Literatur, Musik, Theater, Theorie, Politik und Gegenkultur. Moderiert wird das Gespräch von Patrick Raddatz, Leiter der Robert Johnson Theorie und ein guter Kenner der Offenbacher Musikszene. Das wird ein spannender Abend, eine weitere kleine Perle der Riviera Commons, die hoffentlich noch weitergehen. 20 Uhr https://www.riviera-offenbach.de/commons

Scape, Frankfurter Str. 39, 63065 Offenbach

PS: "Dass multinationale Konzerne sich erfrechen, mich in ihrer online-Kommunikation zu duzen." Geht mir auch so. Ach, was freue ich mich auf den Abend mit DEM Pop-Theoretiker!

Montag, 30. September & Mittwoch, 30. Oktober: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)

Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf

Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde. 

Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs…

Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“

Die FR schrieb nach der Premiere: »60 Minuten lang verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität (na ja, „Realität“), zwischen Theater und Roman, zwischen ironischer Distanz und der für eine Schauspielerin, einen Schauspieler in Sekundenschnelle möglichen Hingabe an eine Rolle. Das ist womöglich das Erstaunliche an dem kleinen Abend. Die Zärtlichkeit, mit der sich das sympathische Duo dem Text zuwendet, überhaupt die Zärtlichkeit der Veranstaltung. Es ist gar nicht die Regel, dass Theater so in jeder Minute mit einem Text ist, nichts auf- und gegenbürstet und doch nicht lahm wirkt.«

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2024-09/bilder-deiner-grossen-liebe/2036/
Montag, 30. September und Mittwoch, 30. Oktober um jeweils 20.00 Uhr
Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel
Foto: © Jessica Schäfer

OKTOBER 2024
Dienstag, 1. Oktober: Nachts (bevor die Sonne aufgeht)

(Martin)

Das ist ein feiner, kleiner Abend in der Box des Schauspiel Frankfurt. Caroline Dietrich (wer ÖL! gesehen hat, freut sich, ihr wieder zu begegnen!) und Sebastian Reiß sind ein nachhaltig eindrückliches Ehepaar. 

„Es waren einmal eine Frau und ein Mann und ein schreiendes Kind – »aber die Dinge hängen nicht zusammen«. Ein Paar erzählt die gemeinsame Geschichte nach, wobei sich unterschiedliche Überzeugungen und sich widersprechende Ideale auftun. Nicht zuletzt hängt wie ein Damoklesschwert über alldem die Frage: Warum haben sie sich für ein Kind entschieden?“

Judith von Sternburg hat recht in ihrer Premierenkritik: »Gewiss lässt ›Nachts (bevor die Sonne aufgeht)‹ in Glück und Unglück von Zweierbeziehungen blicken, wie die Liebe wächst und süß und froh ist, und wie gleich danach schon die Konventionen sprießen – das Zusammenziehen, das gemeinsame Planen, das Kind, das Geschrei. Aber in der Box ist das vor allem auch eine hinreißende Übung für eine Schauspielerin und einen Schauspieler: Intimität aus dem Nichts herstellen, plappernd Bilder in die Luft malen, unter einer weißblonden Perücke so oder so oder so gucken. Sieht man sich nicht satt dran, aber da ist die Stunde schon vorbei. Und auf einmal schreit auch das Kind nicht mehr. Erschreckend.« Frankfurter Rundschau, 23.01.2024. 

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/nachts-bevor-die-sonne-aufgeht/2039/

Dienstag, 1. Oktober um 20.00h
Schauspiel Frankfurt / BOX
Foto: © Robert Schittko

Donnerstag, 03. Oktober: Grönemeyer

(Martin)

Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk
Herbert kommt!

Zum ersten Mal sah ihn die halbe Nation in dem TV-Mehrteiler »Das Boot«. Dann kam der große Erfolg als Musiker mit »4630 Bochum«, das zusammen mit »Mensch« bis heute zu den zehn meistverkauften Musikalben in Deutschland gehört. Mit Versen wie »Gib mir mein Herz zurück / Bevor es auseinanderbricht« hat Grönemeyer deutsche Popgeschichte geschrieben. 

Wer aber ist dieser Herbert Grönemeyer? Wie lassen sich die Wucht und Energie, auch das Tröstliche seiner Musik erklären? Mit »Grönemeyer« beschreibt der Ausnahmedichter Michael Lentz auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit dem langjährigen Freund die Herkunft und Familie dieses Ausnahmekünstlers. Im Schauspiel Frankfurt begegnen sich die beiden für ein Gespräch auf großer Bühne über ein faszinierendes Leben im Zeichen von Musik und Literatur, Pop und Politik.

Donnerstag, 3. Oktober um 18.00h: Grönemeyer.
Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk
Herbert Grönemeyer und Michael Lentz
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Victor Pattyn

Donnerstag 03. Oktober: DIE ERMITTLER

(Daniela)

Lichter Filmfest e.V. organisieren nicht nur das großartige FREILUFTKINO FRANKFURT, HIGH RISE CINEMA und das LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL (nächstes Jahr feiern sie ihren 18. Geburtstag), sondern sie zeigen auch zwischendrin Filme, immer dann, wenn es wichtig wird/ist!

Sie schreiben:
Im Oktober widmen wir uns einem sehr ernsten Thema. Wir waren nämlich äußerst beeindruckt von RP Kahls wichtigem Film DIE ERMITTLUNG, der dieses Jahr auf dem Filmfest München seine Premiere feierte, und haben sofort zugesagt, als er uns fragte, ob wir den Film an dem Ort zeigen wollen, an dem "Die Ermittlung" spielt.

Für die Filmvorführung am 3. Oktober 2024 kehren wir also an jenen Ort zurück, der für die Frankfurter Geschichte und die Geschichte der Aufarbeitung der NS-Verbechen in Deutschland so bedeutsam wurde: in den Fritz-Bauer-Saal im Saalbau Gallus. Im damals frisch fertiggestellten Gebäude fand vom 3. April 1964 bis zum 20. August 1965 der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess statt.

Wir freuen uns sehr darauf, zu diesem gedenkvollen Anlass Gerhard Wiese als Gast begrüßen zu dürfen. Wiese war 1962 als junger Staatsanwalt an den Frankfurter Ausschwitzprozessen beteiligt und hat zusammen mit zwei weiteren Staatsanwälten die Anklageschrift verfasst.

Daneben werden auch Regisseur RP Kahl und der Historiker Markus Roth vom Fritz Bauer Institut für spannende Einsichten in den historischen Prozess und die Gestaltung des Films, der auf dem gleichnamigen Theaterstück des Dramatikers Peter Weiss basiert, sorgen.

Tickets für die Veranstaltung am 3. Oktober im Saalbau könnt ihr Euch ab sofort hier sichern. Zum Trailer geht es hier lang.

Einlass ist ab 13.00 Uhr, das Podiumsgespräch mit Gerhard Wiese, RP Kahl und Markus Roth beginnt um 14:00 Uhr, der Film um 15:00 Uhr. Lasst uns die Erinnerung gemeinsam wachhalten!

Freitag, 04. Oktober (Premiere, weitere Termine bis 13.10))

(Martin)

Macht endlich das Licht an!
Eine Rothschild-Variation

Die Künstler*innengruppe ELEGANZ AUS REFLEX erzählt in Macht endlich das Licht an! die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild als europäische Familiensaga. Der choreografierte Theaterabend erzählt von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg. 

Die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild wird seit Jahrhunderten von Verschwörungsmythen und Hetzpropaganda überschrieben. Basierend auf Recherchen und Autobiografien wird nun eine andere Facette auf die Bühne gebracht: Fiktiv, aber nah an den Fakten erzählt der choreografierte Theaterabend von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg.

Im Mittelpunkt stehen vier Geschwister, die sich alle auf ihre Weise nach einem Ausbruch aus den Erzählungen sehnen, die man sich von ihnen und ihrer Familie macht. Sie flüchten in die Natur, in die Kunst oder in den Jazz, betreiben Politik, leisten Widerstand und versuchen, eine innerlich zerrissene Familie zusammenzuhalten. Vergangenheit und Gegenwart werden in ihren Familiengeschichten verknüpft: von der Emanzipation aus dem Frankfurter Ghetto zu prosperierendem Wohlstand bis zum Überlebenskampf gegen den Vernichtungswillen von außen.

Als Spiel im Spiel greift der Abend in einer Art jüdischer Buddenbrooks-Variante die letzten 200 Jahre der Familie auf, reflektiert Verantwortung, Zerwürfnisse und Solidarität über Generationen hinweg, seziert aber auch den Blick einer Außenwelt, die sich ihre Meinung längst gebildet hat und hinter dem Namen Rothschild keine Individuen, sondern die eigenen Erklärungsmuster bestätigt sehen will.

Rahmenprogramm:

  • Am Sonntag, 6. Oktober um 10.30h ist der Rabbiner, Kabarettist, Autor und Herausgeber Dr. Walter Rothschild im studio NAXOS zu Gast.
  • Am Mittwoch, 9. Oktober, steht nach der Vorstellung von 20.30 Uhr an eine Diskussion zu dem Thema „Ist Kapitalismuskritik ohne Antisemitismus möglich?“ auf dem Programm. Es diskutieren Luise Henckel, Felix Kronau und Paul Erxleben.  

ELEGANZ AUS REFLEX fordert das Publikum auf, zu den Vorstellungen persönliche Sammlungen mitzubringen, von Briefmarken über Schlüsselanhänger und Postkarten bis hin zu Eisstielen und Radiergummis ist alles willkommen. Vor Ort wird ein Foto  aufgenommen, ist die Sammlung unhandlich oder nicht transportierbar, darf das Foto auch mitgebracht werden. 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm gibt es hier: https://studionaxos.de/de/produktionen/rothschilds-demystified-rahmenprogramm?d=1728203400

Reservierung unter: www.studionaxos.de

Freitag, 4.Premiere), Samstag, 5., Donnerstag, 10., Samstag, 12. und Sonntag, 13. Oktober um jeweils 20.00h
Studio Naxos in der Naxos-Halle
Der Eintrittspreis ist solidarisch: Zahl, was du kannst
Foto: © Arda Funda

Freitag. 04. – Sonntag, 06. Oktober: Gitte, Bonnie & Maustetytöt

(Martin)

Willkommen zu einem Cover-Konzertabend mit spontanem Publikums-Chor! 

Caroline Creutzburg initiiert Bühnenprojekte und angrenzende interdisziplinäre Formate. Zusammen mit der Künstlerin, Aktivistin und Ex-Heartrocksängerin Tanja Krone und dem Frankfurter Jodlklub-Mitglied Johanna Milz widmet sie sich in „Gitte, Bonnie & Maustetytöt” ihren persönlichen musikalischen Vorbildern. Begleitet werden die drei von Jacob Bussmann (Klavier/Keyboard), Lee Seongsin (Gitarre, Bass) und Špela Mastnak (Schlagzeug).

Wir sind Bewunder*innen, die sich zu Musiker*innen machen; Performer*innen, die ihrem musikalischen Coming-of-Age nachspüren. Unsere Lieblingssongs eröffnen Spektren von Biografie, Gender und Fandom. 

Das Ensemble rund um Caroline Creutzburg hat die Songs für den Abend anhand von persönlicher Bedeutsamkeit ausgesucht. Mit ihnen wird die Verbindung von eigener Biografie mit Popkultur und größerer Zeitgeschichte verhandelt. 

Alles beginnt mit der Lust am Singen und der Faszination, gemeinsam anzustimmen. Darauf folgt die Einladung, selbst einzusetzen und mitzusingen!

Ein Abend zwischen Konzert, partizipativem Karaoke-Happening, gesungenem Archiv und feministisch-kollektiver Autobiografie.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/13397/gitte-bonnie-maustetytot

Freitag. 4. Oktober um 20.00h, Samstag, 5. Oktober um 20.00h und Sonntag, 6. Oktober um 19.00h
Mousonturm

Samstag, 05. bis 11. Oktober: FFM/ Lucas Filmfestival

(Andrea)

Als das Kind noch Kind war, war es Kinderreporterin beim Lucas Filmfestival, führte Interviews und kam jeden Tag beseelt nach Hause. Möglich war das, Dank der Erasmus-Offenbach-Crew, die den Kindern diesen Deep-Dive in die Filmwelt und neue Einsichten ermöglichten. Auch in diesem Jahr gibt es das Festival, natürlich, und zwar zum sagenhaften 47. Mal. Weil sich Schulklassen schon jetzt melden können, geht Euren Lehrer:innen auf die Nerven und lasst diese tolle Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen. Lehrer:innen, nutzt die Möglichkeiten, die Euch Julia Fleissig und ihr Team eröffnen!
LUCAS #47: VORVERKAUF BEGINNT Es sind mittlerweile nur noch etwas weniger als sechs Wochen, bis der Startschuss für die 47. Ausgabe von Deutschlands ältestem Filmfestival für junges Publikum fällt. Vom 5. bis 11. Oktober 2024 werden 50 Filme für alle von drei Jahren bis 18plus in den Festivalkinos in Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach zu sehen sein. In den internationalen Kurz- und Langfilmwettbewerben in den Alterssektionen »Kids«, »Teens« und »Youngsters« konkurrieren aktuelle Titel um begehrte Preise, viele der Beiträge feiern bei LUCAS ihre Deutschlandpremiere. Ergänzt wird das Programm durch eine Reihe von Gastprogrammen und Specials. Rabatt für frühbuchende Gruppen und Schulklassen Gruppen und Schulklassen, die bis einschließlich 18. September 2024 buchen, zahlen 4,00 € pro Ticket für ihre jungen Filmfans (ausgenommen: Caligari FilmBühne), danach 5,00 €. Begleitpersonen von Gruppen ab zehn jungen Filmfans erhalten freien Eintritt (max. drei Begleitpersonen, Caligari FilmBühne zwei Begleitpersonen). Beratung & Voranmeldung für Gruppen: lucas-info@dff.film | Tel. 069 961 220 – 678

Bis Sonntag, 06. Oktober: Ausstellung "Black Flags" im ZKM Karlsruhe

(Petra)

Die Ausstellung "Black Flags" präsentiert drei ausgewählte Werke zum Motiv der schwarzen Flagge: Das ästhetisch wie auch politisch vielfach lesbare Motiv der schwarzen Flagge, regt zu einem Perspektivwechsel an und fordert uns auf, angesichts der vielfältigen Herausforderungen der Gegenwart, die unsere Gesellschaft spalten, die verbindenden Elemente neu zu betrachten. Diese Werke sind Teil der Ausstellung: Die Installation "Black Flags" (2014) des US-amerikanischen Choreografen William Forsythe, in der zwei Industrieroboter mit schwarzen Flaggen eine komplexe und kontrapunktische Choreografie ausführen, die immersive Foto- und Klanginstallation "Black Flag" (2015) des spanischen Konzept- und Performancekünstlers Santiago Sierra, in der das Aufstellen der schwarzen Flagge als ikonisches Symbol der anarchistischen Bewegung am geografischen Nord- und Südpol dokumentiert wird, und das Video "Ombre indigène, part 2, Martinique" (2014) der in Brüssel lebenden Künstlerin Edith Dekynth, das eine Fahne aus schwarzen Haaren zeigt.

Black Flags – Ausstellung, mit Arbeiten von William Forsythe, Sanitago Sierra und Edith Dekynth, Ort: Zentrum für Kunst und Medien, Adresse: Lorenzstraße 19, Karlsruhe, Vernissage im Foyer, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellungsräume und mint-Bar 19:45 - 23 Uhr, Eintritt: heute frei (sonst 8 (6) Euro), weitere Öffnungszeiten: mittwochs – freitags 10 - 18 Uhr, samstags + sonntags 11 - 18 Uhr, weitgehend barrierefrei (Haupthaus), barrierearm (Aufzug, Behindertentoilette), weitere Infos hier

Sonntag, 06. Oktober: Das Ende von KLAN

(Uwe)

„Dieser Schritt fällt uns nicht leicht. Wir haben beschlossen, dass 2024 das letzte Jahr in der Geschichte von KLAN sein wird. Nach 7 unglaublich schönen wie auch aufreibenden Jahren kommt mit unserem Album ‚Das Ende der Welt’ auch das Ende von KLAN. Wir sind als Brüder gestartet mit all unserer Verschiedenheit, Michael als singender Medizinstudent, Stefan als Vollblutmusiker … Bevor wir den Absprung verpassen, sagen wir Good Bye – und unser Abschied soll ein rauschendes Fest werden. …“

Schreiben die Brüder Michael & Stefan Heinrich, die das Indie-Pop-Duo sind (und bald waren).

Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Eva Dittrich

Sonntag, 06. Oktober: Ketzberg & Sammy Milo

(Uwe)

Doppelkonzert!

Soul, Funk, Pop: Ketzberg heißt eigentlich Paul Köninger. 1997 geboren in Heidelberg, wuchs er in Braunschweig in einer Musikerfamilie auf. Als Sänger an Klavier und Gitarre führte ihn seine Jugend an Pop meets Classic, der Jazzkantine, dem Braunschweiger Staatsorchester, der Band OOMPH! und vielem mehr vorbei. Nach seinem künstlerischen Jazzstudium an der Musikhochschule Köln ist Paul KETZBERG und hat sich in seine Band verliebt.

Indie Soul, die Funk-, und Roap-Elemente: Die autobiographischen Geschichten und singenden Gitarrenmelodien in seinen Songs lassen einen direkt in den Kosmos des Frankfurter Musikers Sammy Milo eintauchen. Bei den funkigen Beats & Grooves und dynamischen Arrangements nicht in voller Ekstase zu tanzen, ist so gut wie unmöglich!

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass: 19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Mittwoch, 09. Oktober: Moritz

(Uwe)

Hip-hop, indie rock, and electronic music

"Moritz is not a rapper. He’s also not a classic singer-songwriter. Like a Gen Z version of mid-1990s Beck, he takes influences from hip-hop, indie rock, and electronic music, creating his style of music that doesn’t fit easily with old-school templates.

After spending significant time at Andalusian raves and festivals with his multicultural circle of friends, Moritz finally moved to Berlin. He immersed himself in the rising cloud rap and trap scene, befriending rapper Longus Mongus of BHZ. They recorded a track together, »Issues«, that received much love from listeners, playlist curators, and algorithms alike. Moritz soon switched exclusively to singing English lyrics. More successful songs followed, and the industry began to take notice."

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass: 19 Uhr
Foto: Martin Passut

Mittwoch, 09. Oktober: Iris Wolff – Lichtungen (Lesung)

(Uwe)

Kunstvoll und poetisch erzählt Iris Wolff in ihrem neuen Roman Lichtungen von zeitloser Freundschaft und davon, was es braucht, um sich von den Prägungen der eigenen Herkunft zu lösen. Die Autorin wurde für ihr literarisches Schaffen mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der Marie Luise Kaschnitz-Preis für ihr Gesamtwerk. Zuletzt erschien 2020 der Roman Die Unschärfe der Welt, der unter die fünf Lieblingsbücher des Deutschen Buchhandels gewählt wurde.

Moderation: Catherine Mundt (hr2-Moderatorin).

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Max Goedecke

Donnerstag, 10. Oktober: Fortuna Ehrenfeld

(Uwe)

Mein erstes Konzert von Fortuna Ehrenfeld erlebte ich in der kleinen Bar des Mannheimer Clubs „Capitol“. Seitdem schrieb Songwriter Martin Bechtler einige großartige Alben und tourte mit unterschiedlicher Besetzung beinahe ununterbrochen durch Deutschland. Die Hallen wurden von Jahr zu Jahr größer, was aber blieb, waren die durchgängig großartigen Kritiken:

„Da liegt sie also nun, die neue Messlatte für deutsche Popmusik“ MZ

„Fortuna Ehrenfeld treffen mitten ins Herz" Stern

„Atemberaubend und souverän“ Rolling Stone

Nun kommen Bechtler und Co. zu einem vorläufigen Abschluss von Fortuna Ehrenfeld. Das ist nachvollziehbar, denn es besteht durchaus die Gefahr das sich das wunderbare Projekt überdreht oder festfährt, dass der deutsche Indip-Pop, der besser kaum sein könnte, zu schwächeln beginnt, dass dieses ewige Pyjama-Bühnenoutfit nervt. Vor der längeren Pause kommen sie nun noch einmal in die Brotfabrik und da solltet Ihr hingehen. Nicht zuletzt, weil die erste Vorabsingle vom neuen Album, „Die Sonne so rot“ eins der schönsten Lieder ist, die Bechtler bisher schrieb.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Christian Ohlig

Donnerstag, 10. Oktober: Bonni „Prince“ Billy

(Uwe)

Nix wie hin!

„Ein klassisches Singer/Songwriter-Album von einem, der selbst ein Klassiker ist, und das auch weiß. Und dass er weiß, dass wir das auch wissen, weiß man spätestens, wenn er singt: ‚Ding dong / Ding dong ding dong“. Ja, ernsthaft: So, wie Bonnie ‚Prince‘ Billy dichtend singt, wird selbst das Glockenklingen der ‚Crazy Blue Bells‘ zur Poesie.“  Thomas Winkler, Musikexpress, 5 Sterne

„Ein Strahlen in der Dunkelheit.“   Christian Riethmüller, „FAZ“

„Eindringlicher Folk, der von einer bedrohten Welt erzählt. (…) Folk ohne die Lieblichkeit, die dem Genre mitunter auch innewohnt – vor allem an den Rändern zum Pop. Oldham dagegen singt von Zweifeln, die schmerzhaft sind, erzählt Geschichten, die tief wurzeln  (...)" Jürgen Ziemer, Rolling Stone, 4 Sterne

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
Foto: Homepage Zoom

Donnerstag, 10. – Sonntag, 20. Oktober: Join

(Martin)

Wie können Tänzer*innen an völlig unterschiedlichen Punkten ihrer Entwicklung zusammenkommen? Wie finden Menschen in ihrer Verschiedenheit zusammen? „Join“ geht für den Tanz einen Schritt in diese Richtung und bringt Studierende aus der jeweiligen Stadt mit dem Ensemble der DFDC zusammen. In Frankfurt treten die Tänzer*innen der DFDC mit Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf.

JOIN ist Kooperation. JOIN ist Improvisation. JOIN ist klimafreundlich. Gleich zu Beginn der neuen Spielzeit präsentieren die DFDC und HELLERAU mit „Join“ gemeinsam eine nachhaltige Tanzproduktion: Ioannis Mandafounis bringt in seiner Neukreation „Join“ das Ensemble mit Studierenden vor Ort zusammen. 

Donnerstag, 10., Freitag, 11., Samstag 12. Oktober um jeweils 20.00h; Sonntag, 13. Oktober, um 16.00h, Donnerstag, 17. – Samstag, 19. Oktober um jeweils 20.00h, Sonntag, 20. Oktober um 16.00h: Join

Dresden-Frankfurt-Dance-Company im Bockenheimer Depot
Foto: © Veranstalter*in/Homepage

Freitag, 11. Oktober: Esther Graf

(Uwe)

Momentan verzeichnet die Österreicherin mehr als 60 Millionen Audiostreams, über sechs Millionen Views ihrer Videoclips und über 800k monatliche Spotify-Hörer:innen, die sie in den letzten Monaten sowohl auf ihrer ersten restlos ausverkauften Headliner-Tournee begeistern konnte. Auf ihrem Debütalbum, welches Mitte 2024 erschien, präsentiert sie einen Crossover aus Pop, Punk und Urban-Einflüssen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
Foto: Homepage Zoom

Freitag, 11. Oktober: OF/ Immer wieder Dienstags

(Andrea)

Immer wieder Dienstags immer freitags. Daniel und Pano haben den nächsten Coup ausgeheckt, heute zeigen sie die schwedischen Komödie „Immer wieder Dienstag“ über einen wunderbar launigen Kochkurs, feinste Kulinarik und um perfektes Catering. Ein „Muss man erlebt haben“-Film für uns alle in der Alten Schlosserei.

Ein Film, wie gemacht für unser Kino Kulinarisch: Es sollte eine tolle Party zum 40. Hochzeitstag werden – doch während der Feier entdeckt Karin, dass ihr Ehemann Sten sie betrügt. Am Boden zerstört, trifft sie zufällig ihre frühere Mitschülerin Monika. Nach einem beschwingten gemeinsamen Abend beschließen sie, zusammen mit Karins Freundin Pia einen Kochkurs bei Spitzenkoch Henrik zu besuchen. Henrik gibt sich anfangs schroff und abweisend, doch Katrins aktive Art und ihre Kochkunst faszinieren ihn. Eine Romanze bahnt sich an ... Zur selben Zeit fassen Karin und ihre beiden Freundinnen den Plan, einen Catering-Service zu gründen. Bei der großen Geburtstagsfeier ihrer Tochter, bei der auch Henrik auftaucht, kommt es schließlich zum Eklat – und Karin wird klar, dass es nun an ihr liegt, eine Entscheidung zu treffen … „Immer wieder Dienstag“ ist – nicht nur wegen der perfekt in Szene gesetzten Köstlichkeiten in Henriks Kochkurs – ein sinnliches Vergnügen und eine leichtfüßige Gesellschaftssatire, in der drei Frauen entdecken, dass die besten Jahre erst noch kommen. Und dass Kino und Kulinarik (und die Liebe) einfach die allerschönsten Dinge sind! Zu diesem einmaligen, leckeren und turbulenten schwedischen Kochkurs serviert das Team gebratenen Lachs (so wie im Film) an Zitronen-Dill-Velouté mit Kartoffelstampf und Wildkräutern. Die Veggie-Variante kommt übrigens in Form eines köstlichen Gemüse-Bete-Türmchens daher. Als Nachtisch wird diesmal ein Überraschungstraum von Salz-Karamell wahr werden. www.kinokulinarisch.de 

Einlass 18.30 Uhr

Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach am Main – Einfahrt über den Goethering

Montag, 14. Oktober: FFM/ Trio Mandrill

(Andrea)

Die Algorithmen spülten mir irgendwann das georgische Trio Mandrill in die Timeline und weil ich ihre volkstümlichen Lieder, vor allem aber das Setting irgendwo in der Pampa putzig fand, folge ich ihnen noch heute. Die Videos sind wirklich super, mal kommt ein Leiterwagen vorbei, manchmal stehen sie zwischen Eseln oder alten Leuten und das macht auch einen Teil des Charmes aus. Dass sie heute im Elfer (!!!) spielen ist mindestens mal spannend und auch ein bisschen absurd. Schmälert aber mein Interesse kein bisschen, ganz im Gegenteil möchte Mariam Kurasbediani, Tako Tsiklauri und Tatja Mgeladse gerne mal live erleben.

Elfer, Kleine Rittergasse 15, Framkfurt

Mittwoch, 16. – 20. Oktober: Buchmesse (inkl. Romanfabrik)

(Uwe)

Ich liebe es sehr, auf die Buchmesse zu gehen und habe mir bereits ein Ticket für den Samstag gekauft. Ehrengast in diesem Jahr ist Italien und dort schreiben sie großartige Bücher. So gehören „Fische füttern“ oder „Meine zehn Großväter, das Meer und ich“ von Fabio Genovesi, „Wir drei“ von Andrea di Carlo beziehungsweise „Acht Berge“ von Paolo Cognetti zu meinen Lieblingsbüchern. Die werden auf der Buchmesse wahrscheinlich nicht da sein, aber deren Geist schwingt hoffentlich durch die mit Büchern vollgepackten Messehallen.

Die Romanfabrik begleitet die Buchmesse mit italienischem Programm. Am 11.10 stimmt das Fabrizio Bosso Quartett auf die anstehende Buchmesse ein, am 16.10 spielt Gastone und am 17.10 erwartet Euch in der Hanauer Landstrass „Italia, dove vai? – Italien, wie weiter?“, ein Abend mit Autorinnen und Autoren der Verlage Folio und Wagenbach. Nach einer Diskussion wird noch getanzt.

Kalender - Romanfabrik

Messe an der Messe
Romanfabrik auf der Hanauer Landstraße

Mittwoch, 16. Oktober Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit

(Martin)

Seine Chronik der Ereignisse
Hape kommt! 

Mit seiner Kindheitsgeschichte »Der Junge muss an die frische Luft« erreichte Hape Kerkeling, einer der erfolgreichsten Entertainer in Deutschland, ein Millionenpublikum. In »Gebt mir etwas Zeit« setzt er nun schreibend nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. 

Mit dem ihm eigenen Sinn für Komik erzählt Kerkeling von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Erinnerungen, Recherchen, Erlebtes, Historie, Ahnen. 

Große Bühne für einen ganz Großen.

Mittwoch, 16. Oktober um 19.30 Uhr: Hape Kerkeling:
Gebt mir etwas Zeit - Seine Chronik der Ereignisse
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Susie Knoll

Donnerstag, 17. Oktober: Sophia

(Uwe)

Dass sich die Sängerin Sophia Bauckloh aus Wetter in NRW „SOPHIA“, also durchgängig in Großbuchstaben schreibt, hilft beim Googlen wenig. Sophias gibt es nämlich viele, unter anderem eine Indie-Band aus England. Ins Zoom kommt aber besagte SOPHIA und die stellt dort ihr kürzlich erschienenes zweites Album „Wenn es sich gut anfühlt“ vor, das weit vorne in den deutschen Charts platziert war / ist.

Über sie steht zu lesen: „… und das, was SOPHIA macht, ist richtig gute Musik, die berührt und etwas in uns zum Klingen bringt – mit einer sanften und doch so kraftvollen Direktheit, die keinen Zweifel daran lässt, dass sie mitten in unser Herz trifft.“

Eher etwas für jüngere Menschen, die sind aber herzlich willkommen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 18 Uhr
Foto: Zoom, Homepage

Donnerstag, 17. Oktober: FFM/ Nie gefragt, nie erzählt

(Andrea)

Majer Szanckower ist von Beruf Verwalter der sieben jüdischen Friedhöfe in Frankfurt. 1939 gelang seinem polnischen Vater, Jude, die Flucht aus der Zwangarbeit, über Russland und Taschkent kam er nach Berlin. Seine jüdische Mutter stammte aus Moldawien, auch sie floh vor den Deutschen nach Taschkent, dort lernten sich seine Eltern kennen, kamen in ein DP-Camp, 1947 kam ihr Sohn Majer in Berlin zur Welt. Die Eltern wollten Deutschland verlassen, strandeten aber irgendwann in Frankfurt. Reden wollten die Eltern über das im Holocaust Erlebte nie, Majer hat sich irgendwann auf Spurensuche begeben, „man will doch wissen, woher man kommt“, sagt er. Der Vater hat seine erste Familie in Polen verloren: seinen Bruder, seine Frau, seine Kinder. Das weiß Majer jetzt. Der Frankfurter Journalist Hans Riebsamen, bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2020 Redakteur in der Rhein-Main-Redaktion der F.A.Z., hat die Geschichten von 31 Familien gesammelt, deren Leben von der Verfolgung durch die Nationalsozialisten bis heute maßgeblich geprägt ist. Nun ist sein Buch „Nie gefragt, nie erzählt. Das vererbte Trauma in den Familien der Holocaust-Überlebenden“ erschienen. 

Am 17. Oktober sind Autor und Fotograf Rafael Herlich während der Frankfurter Buchmesse bei „Open Books“ im Historischen Museum zu Gast. Am 30. Oktober findet ein Gespräch mit Herlich und Riebsamen im Stadthaus am Markt in der Frankfurter Altstadt statt.

Historisches Museum, Am Saalhof 1, Frankfurt

Freitag, 18. Oktober: Jules Ahoi

(Uwe)

Der Singer / Songwriter Jules Ahoi spielt seine Herbsttour mit seiner neu zusammengestellten Begleitung, die Cello, Bass, Geige, Keys, E-Gitarre und Schlagzeug spielen können. Das Können verteilt sich auf drei Köpfe, dazu kommt Jules Ahoi. „Wir besinnen uns zurück auf die Anfänge dieser Band, rücken das Handgemachte wieder in den Vordergrund und konzentrieren uns auf das Wesentliche. Wir haben uns für einen Schritt zurück entschieden, die Band verkleinert, die Arrangements ausgedünnt und ich habe alles selbst bei mir zuhause produziert.“ Klingt nach einem guten Abend.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Mittwoch 30. Oktober: Spotlight mit dem hr-Sinfonieorchester

(Daniela)

Oh wie wunderbar. Heute gibt es wieder ein „Spotlight“ mit dem hr-Sinfonieorchester. Diesmal sogar wieder mit dem ehemaligen Chefdirigenten und Miterfinder von den „Spotlight“-Konzerten Andrés Orozco-Estrada. Er stellt „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss vor.

Eine Wiederbegegnung, auf die man sich freuen kann. Zwei originelle Sinfonische Dichtungen des Instrumentations-Großmeisters Richard Strauss im Spotlight-Gesprächskonzert – mit dem hochgeschätzten Strauss-Experten und mitreißenden Musikvermittler Andrés Orozco-Estrada. Der ehemalige Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters hat das Publikum in der beliebten Spotlight-Reihe schon oft in seinen Bann gezogen und begeistert. 
Hier findet ihr weitere Infos: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-24-25/eulenspiegel--co,spotlight-eulenspiegel-und-co-100.html

Tickets: 30,– €; Ermäßigt: 16,– €
Ermäßigung gilt für: U30 (alle unter 30 Jahre!) und für Menschen ab GdB 80
Außerdem: 10 FOR TEENS – Für alle unter 20 Jahre! Limitierte Tickets für 10,– € (Ohne RMV), First come – First serve!

Alte Oper, Großer Saal, Opernplatz 1
Beginn: 19:00 Uhr

 

 

Donnerstag 31. Oktober: SPOTLIGHT JAZZ - At the movies

(Daniela)

Einen Tag später wird es cineastisch im hr-Sendesaal: Die hr-Bigband hat ja auch ein „Spotlight Jazz“ eingeführt und präsentiert am Donnerstag, 31. Oktober, um 19 Uhr im hr-Sendesaal „At the Movies“

Spotlight Jazz ist ein besonderes Konzertformat zur After-Work-Zeit, das in gut einer Stunde zu einem besonderen Thema in die Welt des Jazz entführt. Dieses Mal wird Professor Rainer Tempel die lange Geschichte des Jazz als Filmmusik aufrollen. Von alten Hollywoodstreifen über neueste Animationsfilme – aus allen Bereichen bringt er Musik mit. Selbst die, die erst nach dem Film zu Jazz-Klassikern wurde!

Hier darf das Publikum mit nach Hollywood reisen: Dieses Mal wird Bigband-Leiter Rainer Tempel die lange Geschichte des Jazz als Filmmusik aufrollen. Von alten Hollywoodstreifen zu neuesten Animationsfilmen – aus allen Bereichen bringt er Musik mit. Selbst die, die erst nachdem der Film gelaufen war, zu Jazz-Klassikern wurde. In jüngster Zeit sind wieder musikalisch vom Jazz dominierte Mainstream-Filme entstanden, wie das mehrfach oscarprämierte Filmmusical “La La Land” oder der Disneyfilm “Soul”.

Hier gibt’s mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2024-25/spotlight-jazz-at-the-movies,spotlight-jazz-at-the-movies-100.html

Montag, 04. November: Kasi

(Martin)

Kasi ist Frankfurter Bub, genauer – er kommt aus Bockenheim und lebt jetzt in Freiburg. Von dort hat die Karriere Fahrt aufgenommen! 

Keiner kennt Kasi? Nach diesem Jahr eher unwahrscheinlich. Denn er ist ab jetzt auf der Überholspur! Seine erste Headlinertour war restlos ausverkauft. Seine erste EP hat bereits über 11 Millionen Streams und sein beschwingt-melancholischer Indie Pop mit lässigen Rap-Einflüssen hat das Publikum auf den Festivals im Sturm erobert. 

Ob das Southside, Deichbrand oder Reeperbahnfestival. Kasi kennt man jetzt. Vor allem nach seiner Veröffentlichung „immatrikuliert“, die am 17. November letzten Jahres erschien und blitzschnell bei TikTok durch die Decke ging. Eine Millionen Views und unzählige neue monatliche Hörer:innen bei Spotify sind der Beweis.


Nachdem er Ennio und BADCHIEFF auf ihren Touren begleitet hat, fährt der charmante Newcomer 2024 höchstpersönlich auf große Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dafür macht er direkt den Führerschein! Fast alle Konzerte der Deutschlandtournee sind ausverkauft – für Frankfurt gibt’s noch ein paar Tickets – und zwar hier: 

https://zoomfrankfurt.com/programm/kasi-2024

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
Foto: © Antonius Kauf

Freitag 22. + Samstag 23. November: REFRAKTO 2.0

(Daniela)

A journey into mystic dimensions
Den Sorte Skole (music) - Vertigo (light) - Martin Lücker (organ)


REFRAKTO wurde 2020 aus Anlass der Luminale für die Frankfurter Katharinenkirche geschaffen und wegen des Lockdowns dort erst im November 2022 uraufgeführt. Musik und maßgeschneiderte LED- und Laser-Mapping-Technik traten in einen Dialog mit dem architektonischen Raum. Musikalische Spuren von Religionen, moderne Technologie, Sound, Lichtinstallationen und Laser-Mapping formten sich zu einem immersiven audiovisuellen und synästhetischen Erlebnis. "Es war außergewöhnlich. Wirklich himmlisch. Wie ein Trip, nur ohne Drogen. Ergreifend und wahrhaft spirituell." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Mit REFRAKTO begeben sich die Künstler auf eine Klangreise, die Klangfragmente verschiedenster spiritueller Traditionen und Praktiken einbezieht. Was passiert, wenn der Kontext religiöser Äußerungen aufgelöst wird? Was, wenn ein gregorianischer Chor mit einem Schamanen aus dem Kongo in einem optisch verzerrten Kirchenraum singt? Die Klangfragmente reflektieren verschiedenste Traditionen und Praktiken. Die Musik besteht aus Samples religiöser und spiritueller Musik, die in den letzten sieben Jahrzehnten aufgenommen wurden: von Feldaufnahmen indigener Stammeszeremonien, Sufi-Gesängen, benediktinischen Chortraditionen, einem Kirchenchor aus Dakar, Inkantationen einer maronitischen Nonne aus dem Libanon, bis hin zu zeitgenössischer experimenteller elektronischer Musik. REFRAKTO verbindet Musik, Klang, Licht und Raum zu einem rauschhaften Gesamtkunstwerk.

Über die Künstler
Den Sorte Skole sind mit vielen Kunst- und Musikpreisen ausgezeichnete Künstler aus Kopenhagen. Sie weben tausende von Samples zu einem dichten hypnotischen Soundtrack, der zu psycho-akustischen Hörreisen einlädt.
Das Lichtkünstler-Kollektiv Vertigo arbeitet für Musik- und Theaterproduktionen, in und um Museen (u.a. Louvre/Paris) und für die Industrie.
Prof. Dr. Martin Lücker ist nicht nur Musiker, sondern auch ein großer Vermittler klassischer wie zeitgenössischer Orgelmusik und bietet seit vielen Jahren zwei Mal die Woche "Orgelvespern" für jedermann an

St. Katharinenkirche
An der Hauptwache 1
60313 Frankfurt am Main

22.11.24, 20 Uhr Kartenvorverkauf
23.11.24, 19 Uhr Kartenvorverkauf
23.11.24, 21 Uhr Kartenvorverkauf

Sonntag, 10. November: Der Zauberlehrling

(Martin)

Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins vom Frankfurter Kinderschutzbund

Der Frankfurter Kinderschutzbund wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt, er setzt sich für die Rechte der Kinder ein, für ihren Schutz vor Gewalt und für die Bekämpfung von Armut. Nötig ist diese Arbeit: Im vergangenen Jahr zählte die polizeiliche Kriminalstatistik 16 375 Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5 Prozent bedeutet. Dunkelfeldforschungen gehen davon aus, dass etwa jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlitten hat.

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben zeigt eine Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins des Frankfurter Kinderschutzbundes. 

Der Zauberlehrling: Eine magische Inszenierung von Goethes Ballade für die ganze Familie. Begleitet von Klaviermusik erleben große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer das Abenteuer des Zauberlehrlings, seines Hexenmeisters und dessen Katze Cornelia und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt und seine Wahrzeichen. 

Volksbühne im Großen Hirschgraben
um 17.00h
Zeichnung © Philip Waechter

Bis 10. November: Ausstellung Rest in Soil, in Water, in Waithood

(Daniela)

Die Ausstellung präsentiert die erste Ausgabe des WAITHOOD Magazins, die sich mit der Idee des Ruhens als einem wichtigen Aspekt der gegenwärtigen Schwarzen Erfahrung in der Welt beschäftigt.

Die erste Ausgabe des Magazins WAITHOOD ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von 14 Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Denker:innen und Produzent:innen aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora, die ihre Ideen mit der Welt teilen, indem sie sich mit zeitgenössischer Kunst, dem urbanen Raum und den Bedingungen des Lebens in der Welt als rassifiziertes Subjekt auseinandersetzen, das sich der Prekarität bewusst ist, die die Welt für Schwarzen und Braunen Kunstschaffenden bereit hält. Das Magazin zeigt daher neue Wege auf, durch die andere Zukünfte vorstellbar werden, und präsentiert, wie die Autor:innen die erforderliche Arbeit leisten, um eine reale, lebendige und allgegenwärtige Schwarze Alltagssprache zu schaffen, die alt, jung, queer und in Bewegung ist! 

Um diese innovative Publikation zu feiern, lädt WAITHOOD die Künstler:innen
Ava Binta Giallo und Markus Zimmermann ein, den Ausstellungsraum in einen Ort des Versammelns, des Ruhens und des Träumens von einer befreiten Zukunft zu verwandeln.

Das Magazin wird während der Ausstellungsdauer zum Erwerb erhältlich sein.

Details zur Ausstellung:
Ausstellungstitel: Rest in Soil, in Water, in Waithood
Ausstellung: 7. September bis 10. November 2024
Künstler:innen: Ava Binta Giallo, Markus Zimmermann
Kuratorin: Ana Raquel Machava
Ort: basis e.V., Gutleutstrasse 8-12, 60329 Frankfurt

(c) WAITHOOD - Issue 1 cover © Neec Nonso, 279 x 210 mm, designed by Ahomé Studio

Bis Ende Dezember: MISERY im Staburg Theater

(Daniela)

Ich freue mich auf die Premiere von MISERY im Stalburg Theater. Ich bin zwar überhaupt kein Stephen King Fan und habe auch kein einziges Buch von ihm gelesen, aber ich bin ein großer Fan von Anja Kimmelmann, die mich mit ihrem Stück "Monika Haeger - inside stasi" total in den Bann gezogen hat und von Jochen Doering schon sehr lange, den ich nicht nur als Ritter Rost oder Zeynep toll fand, sondern vor allem in seiner Rolle in "Hass". Abgesehen von den beiden Schauspielern, führt Rainer Ewerrien Regie!

Das Stalburg Teater schreibt: 

MISERY - Nach dem Roman von Stephen King

Warum soll es denn auch nicht mal bei uns ein wenig gruseln? Das bietet sich doch an, gerade in dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Stalburg'schen Gemäuer, neben dem sich unser Theater befindet. Wohlan, dachten wir uns, dann tun wir es.

Nach kurzer Suche fiel uns dank des Verlags Ahn & Simrock ein Stoff zwischen die knochigen Finger, der sich bestens für einen schaurigen Theaterabend eignet. Sie wissen, es ist die Geschichte des Schriftstellers Paul Sheldon, der in den Bergen Colorados verunglückt und schwer verletzt in die Fänge der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes gerät – zufälligerweise "sein größter Fan", wie sie sagt. Ein Umstand, der Sheldon fast zum Verhängnis wird.

Ihr Debüt auf der Stalburg-Bühne gibt Anja Kimmelmann als Annie, in der Rolle von Paul sehen Sie den uns bestens vertrauten Jochen Döring. Die Regie lag in den bewährten Händen von Rainer Ewerrien.

Bis Ende Dezember. Infos und Tickets hier

Stalburg Theater, Glauburgstraße 80, Nordend

Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)

Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen.
Die Ausstellungist die erste Retrospektive von  Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.

Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei

Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.

"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei

Bis Juni 2025: Ausstellung INTERIOR - Sechs Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region stellen sich mit der Geschichte ihrer Häuser vor

(Petra)

In der Rhein-Main-Region haben wir tolle Orte für die Kunst - aber es können nicht genug sein: unter anderem gibt es die Opelvillen in Rüsselsheim, das Sinclair-Haus in Bad Homburg, das Kunstforum der TU Darmstadt, das Museum Giersch in Frankfurt, das Kunsthaus Wiesbaden und den Nassauische Kunstverein Wiesbaden. Was diese sechs noch gemeinsam haben? Jede dieser Kultureinrichtungen befindet sich in einem Gebäude, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. Auf Initiative der Stiftung Opelvillen sie sich jetzt zum Kooperationsprojekt INTERIOR zusammengeschlossen und zeigen in Ausstellungen vor Ort ihre Nutzungsgeschichten, die durch zeitgenössische Kunst lebendig werden. Darüber hinaus wird eine Online-Präsenz entwickelt, bei der in sogenannten „Story-Guides“ der Wandel der jeweiligen Häuser von ihrer ursprünglichen Nutzung bis heute dargestellt wird. Ich lese mich gleich fest und freue mich über die vielen Fotos. Spannend.

INTERIOR, Kooperationsprojekt von Opelvillen in Rüsselsheim, des Sinclair-Hauses in Bad Homburg, des Kunstforums der TU Darmstadt, des Museums Giersch in Frankfurt, des Kunsthauses Wiesbaden und des Nassauische Kunstvereins Wiesbaden, Ausstellungen vor Ort und mehr zu den Häusern und ihrer jeweiligen Nutzungsgeschichte hier 

Deutsches Jazzfestival 23.- 26. Oktober 2024

Deutsches Jazzfestival 2024: "Größe ist keine Frage des Alters"

Dem wegweisenden Satz von Miles Davis trägt die diesjährige Ausgabe Rechnung: Bill Frisell, Kurt Rosenwinkel, Emma Rawicz, Becca Stevens, Jason Moran und Omer Klein sind nur einige der großen Namen beim Deutschen Jazzfestival 23. bis 27. Oktober in Frankfurt. Die hr-Bigband ist mit zwei großen Projekten dabei und auch die heimische Szene ist prominent vertreten durch den Gewinner des Deutschen Jazzpreises Jakob Bänsch, das hr-Jazzensemble und viele mehr. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal ist am Freitag, 25. Oktober, wieder die Clubnacht in Frankfurter Jazzlocations am Start sowie ein Konzert im Mousonturm am Sonntag, 27. Oktober. Der Vorverkauf läuft

Mehr Infos und Tickets hier!


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