13.09.2024
Weichei

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Heute ist mal wieder so ein Tag, da geht kein langes Intro.
Ich habe in 20 Minuten einen Termin beim Hautarzt. Es ist nur ein "kurzer Eingriff", aber ob kurz oder lang ist mir vollkommen egal, denn wenn es um "Eingriffe" geht bin ich ein totales Weichei und extrem nervös. Ein Weichei bin ich auch bei Thrillern. Da ich sie aber wirklich sehr gerne schaue sitze ich oft mit den Händen vor dem Gesicht vorm Fernseher.

Ich bin daher sehr gespannt, wie ich die Premiere von MISERY heute Abend im Stalburg Theater überstehe. Ich habe die beiden letzten Tickets ergattert und so sitzen wir ganz hinten. Da sieht dann wenigstens niemand, wenn ich mir vor Angst die Hände vor die Augen halte...

Gespannt bin ich auch auf kommenden Donnerstag, da ist Premiere von FAUST 1+2 im Schauspiel. Man munkelt es könnte eine vierstündige Inszenierung werden.... Aber bis Donnerstag ist noch eine Weile hin und vorher steht noch einiges auf dem Programm, u.A. die Eröffnung des Internationalen Frauen Theater Festivals am Montagabend.

Da ich jetzt schnell los muss nur noch eine kurze Sache: Ich plane gerade mit einigen tollen Leuten aus Frankfurt und Offenbach ein großes Kulturfestival: Wir sind Kulturschaffende, Unternehmensberater:innen, Künstler:innen, Eventmanagerer:innen, PR Leute etc. und noch auf der Suche nach jemanden der/die Lust hat gemeinsam mit uns Sponsoren/Geldgeber zu suchen. Vielleicht kennt ihr ja jemanden, der/die Zeit und Interesse hat etwas Sinnvolles zu tun und bestenfalls schon Erfahrungen in Akquise hat, dann gebt gerne meine Kontaktdaten weiter.

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für BEAT GOES FUNK am Samstag im ONO2.
Gewinnfrage:Welchen Titel trägt das Frauen Theater Festival?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

2 x 2 Karten für "La codista" am Montag, 16. September im Capitol Theater. Die Gewinnfrage lautet: "Do it Eco" - wer macht dieses Motto zu seinem Programm?

2 x 2 Tickets für Tarja Turunen und Marko Hietala am Montag, 23. September in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Welche Mädels rocken den Dreikönigskeller? 

Freitag, 13. September: zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN. HEIMAT? (weitere Termine)

(Martin)

Matthias Bischoff schreibt in der FAZ über diesen Abend: „Man kann nicht genug rühmen, wie Willy Praml in den Jahren seit 2016 und nun mit diesem neuen Stück den Syrern eine Stimme gegeben hat, wie es ihm gelungen ist, die oft verpönte deutsche Hochkultur und ihre schwierige Sprache fruchtbar zu machen für einen interkulturellen Dialog ohne Anbiederung und unangestrengt zu zeigen, wie anschlussfähig sie ist für die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit der Migrationsepoche, in der wir leben. In „zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN?“ ist ihm dies nun erneut mit der Reflexion über Heimat gelungen, kunstvoll und authentisch zugleich. […] Im Laufe des Abends kommt es immer wieder zu Gänsehautmomenten, ganz besonders am traurig-schönen Ende, als Fadl Martini leise Gustav Mahlers Lied „Die zwei blauen Augen von meinem Schatz“ singt, mit einer abgrundtiefen Trauer um das endgültig Verlorene.“

zurückGEHEN oder hierBLEIBEN. HEIMAT? In Zeiten von Krieg, Flucht und Vertreibung.

Mit dieser ungewöhnlichen aber zeitaktuellen Fragestellung setzt das Theater Willy Praml seine Theaterarbeit mit Geflüchteten fort. Nach fast schon einem Jahrzehnt in Deutschland, fern von der HEIMAT SYRIEN, stellt sich immer drängender die Frage, mit der das Projekt betitelt ist und lässt die Darsteller*innen sich zurückerinnern an ihr ursprüngliches Zuhause. An die Zeiten vor und nach dem Krieg, an den Moment, in dem die Entscheidung gefallen ist, die Heimat endgültig zu verlassen, an Erlebnisse, die sich in ihre Biographien eingegraben haben, und an das, was seither passiert ist: Ankunft, sich Zurechtfinden, einen Arbeitsplatz finden oder einen Praktikumsplatz, Studienplatz oder eine Lehrstelle usw., bis sich einem die Frage aufdrängt, bleibe ich hier – für immer!?

Ist Deutschland jetzt meine HEIMAT? – meine zweite – Oder: Gibt es in unseren Zeiten überhaupt HEIMAT? In Syrien, wo wir bisher immer zuhause waren, hat sich doch politisch – was uns zur Flucht veranlasst hat – gar nichts Gravierendes verändert?

Wohin mit unserer ANGST, was ist mit unseren Angehörigen zuhause? Sehen wir sie wieder? Wie und wann? Kommen wir mit unseren Kindheits- und Jugend-Träumen, unseren Wünschen, mit unseren Traumata in dieser unseren neuen Welt, mit der für uns neuen Gesellschaft zurecht? Und diese mit uns?

Ein Theaterabend, der sehr berührt, seinen Sitz im Heute hat und der wichtig ist! 

Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/zurueckgehen-oder-hierbleiben-heimat/#

Freitag, 13.09., Samstag, 14.09., Sonntag, 15.09., Freitag, 20.09., Samstag, 21.09., Sonntag, 22.09. um jeweils 19.30h: 

zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN. HEIMAT?
Theater Willy Praml
Naxos Halle
Foto: © Veranstalter*in

Freitag, 13. September: Of/ über die ästhetisch-politische Dimension der Typographie

(Andrea)

Wäre ich heute nicht auf der Geburtstagsparty zweier wunderbarer Musiker, Tausendsassa und Menschen, würde ich zur Buchbar ins Klingspor Museum gehen: Dort spricht der renommierte Grafikdesigner Felix Kosok darüber, dass die Schrift nicht nur funktionaler Ausdruck unseres Denkens sind, sondern die Form der Buchstaben unser Denken – und Handeln – mitbestimmen. So eröffnet sich in der Ästhetik der Typografie eine politische Dimension von Schrift, die bis zum Wesen der Menschen vordringt. Nicht umsonst entfacht die bisher noch ungeklärte Frage über inklusive Schreibweisen eine hitzige Debatte. Für progressive Schriftgestaltende muss klar sein, dass die Typografie einen Gestaltungsspielraum eröffnet, der die Möglichkeit zu einer freieren Gesellschaft eröffnet. Eintritt nach Wahl. Ab 18 Uhr bietet die Buchbar nettes Beisammensein und Getränke.

Klingspor Museum, Herrnstraße, Offenbach

Ab Freitag 13. September bis Ende Dezember: MISERY im Staburg Theater

(Daniela)

Ich freue mich auf die Premiere von MISERY im Stalburg Theater. Ich bin zwar überhaupt kein Stephen King Fan und habe auch kein einziges Buch von ihm gelesen, aber ich bin ein großer Fan von Anja Kimmelmann, die mich mit ihrem Stück "Monika Haeger - inside stasi" total in den Bann gezogen hat und von Jochen Doering schon sehr lange, den ich nicht nur als Ritter Rost oder Zeynep toll fand, sondern vor allem in seiner Rolle in "Hass". Abgesehen von den beiden Schauspielern, führt Rainer Ewerrien Regie!

Das Stalburg Teater schreibt: 

MISERY - Nach dem Roman von Stephen King

Warum soll es denn auch nicht mal bei uns ein wenig gruseln? Das bietet sich doch an, gerade in dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Stalburg'schen Gemäuer, neben dem sich unser Theater befindet. Wohlan, dachten wir uns, dann tun wir es.

Nach kurzer Suche fiel uns dank des Verlags Ahn & Simrock ein Stoff zwischen die knochigen Finger, der sich bestens für einen schaurigen Theaterabend eignet. Sie wissen, es ist die Geschichte des Schriftstellers Paul Sheldon, der in den Bergen Colorados verunglückt und schwer verletzt in die Fänge der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes gerät – zufälligerweise "sein größter Fan", wie sie sagt. Ein Umstand, der Sheldon fast zum Verhängnis wird.

Ihr Debüt auf der Stalburg-Bühne gibt Anja Kimmelmann als Annie, in der Rolle von Paul sehen Sie den uns bestens vertrauten Jochen Döring. Die Regie lag in den bewährten Händen von Rainer Ewerrien.

Ab 13. September bis Ende Dezember. Infos und Tickets hier

Stalburg Theater, Glauburgstraße 80, Nordend

Freitag, 13. September: MORGEN ABEND FESTIVAL

(Martin)

FÜR SLAM, THEATER UND ANIME - Workshops und Events

MORGEN ABEND – Drinks auf der Dachterrasse, Workshops besuchen, in neue oder alte Themenwelten eintauchen. Oder sich einfach treiben lassen und gutes Theater, einen U20 Science Slam, einen Anime erleben. Ideen für das nächste Festival beisteuern oder Teil des Planungsteams werden. Morgen Abend – alles kann, nichts muss.

Die WORKSHOPS ab 16:15 Uhr
Manga Workshop: Zu Emotionen und Gesichtern, Zeichnen mit Christina Plaka (Mangaka/ Illustratorin, Japanologin)

Singer Songwriter Workshop: Tipps & Tricks für deinen Song, Complete Vocal Technique mit Frank Albersmann (Soloartist und Vocal Coach)

Theater Workshop: Einstieg ins Schauspiel, ob mit oder ohne Theatererfahrung. Staging mit Isaak Dentler (Schauspieler)

Eine Workshop-Anmeldung erforderlich: https://eveeno.com/morgenabend

THEATERPERFORMANCE um 18:30 Uhr
Die Leiden des jungen ­Werther von J. W. v. Goethe, Solo-Auftritt von Isaak Dentler, Schauspieler

U20 SCIENCE SLAM UND MUSIK um 20:00 Uhr

Slamer:innen aus Aus der Oberstufe der ­Marienschule ­Offenbach & Otto-Hahn-Schule Frankfurt. Dirk Hülstrunk, Moderation; Frank Albersmann & ico Brocki (eigene Songs)

KINO um 20:00 Uhr: Anime (Studio Ghibli). Porco Rosso, Japan 1992, 92 Minuten, FSK 6

Freitag, 13. September von 16.00 – 23.00 Uhr
Karten am 13.09.2024 an der Rezeption für 10,-€/7,- € erm.
Haus am Dom
Foto: © VeranstalterInnen

Freitag, 13. September: Wellenbrecher

(Uwe)

Die erste Veröffentlichung der 2000 gegründeten Band Wellenbrecher ist benannt nach einem Stück von Shakespeare („Viel Lärm um nichts“), ein Song darauf passt sehr gut zur Stadt Frankfurt („Stadtbahn“). Dort, im Ponyhof, spielen sie aber „nur“, gebürtig ist die Band aus Koblenz.

Melancholisch, aber auch energiegeladen werden gesellschaftskritische und alltägliche Themen verarbeitet. Das Genre der Band ist hauptsächlich Alternative-Rock, der aber auch mit Elementen aus vielen anderen Musikrichtungen bereichert wird. Mit dem Einsatz von Gitarre, Bass und Schlagzeug wird eine geräuschvolle Kulisse geschaffen, die es sich lohnt zu erleben.“

Ponyhof
F., Klappergasse
19:30 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Freitag, 13. September: FFM/ Alienare

(Andrea)

Fasten your sealtbelts please, wir machen eine kleine Zeitreise. Zumindest ich war beim Hören unweigerlich an Camouflage und Anne Clark erinnert. Irgendwo dort müssen sich Alienare ihre Inspirirationen geholt haben, die Synthiepop-Juwelen der schwarzen Szene "entführen ihr Publikum in eine audiovisuelle Erfahrung der Extraklasse. Bekannt für mitreißende Konzerte, die zum Mitmachen und Feiern einladen, verspricht auch diese Tour wieder unvergessliche Nächte. Erlebe das visuelle Feuerwerk und tauche ein in eine Welt von (meist grünem) Licht, während die Klänge von ALIENARE dich auf eine unvergessliche Reise mitnehmen." Einlas 18 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

GEROLLTES über Resilienz

(Uwe)

Jetzt, da wir uns über die Ausgehtipps schon seit einigen Jahren kennen, kann ich mal etwas Persönliches mitteilen. Aktuell nehme ich an einem innerbetrieblichen Seminar mit dem Titel „Innere Stärke – Ausbau der Resilienz“ teil. Meine Chefin empfahl mir das Seminar, weil ich in der Vergangenheit hin und wieder etwas emotional auf bestimmte Ereignisse während der Arbeitszeit reagierte. Was für ein guter Rat! In meinen unendlich vielen Dienstjahren bei meinem Arbeitgeber habe ich wirklich nie ein besseres Seminar erlebt. Die wesentliche Erkenntnis auf dem Weg zur Stärkung der psychischen Widerstandsfähigkeit war / ist: man muss sich seiner verschiedenen Rollen und der Erwartungen von anderen und sich selbst bewusst sein. Dann kann man vieles besser einordnen. Und man soll grundsätzlich nicht zu schnell reagieren.

Die Lerninhalte in den Alltag zu übernehmen ist möglich und so reagiere ich auf der Arbeit und weiten Teilen des privaten Lebens in vielen Phasen deutlich abgeklärter. Nur beim Fußball ist das teilweise nicht so leicht. Dabei versetzt mich nicht ein Spielverlauf selbst in Emotion, den begleite ich bei eigentlich allen Mannschaften so aktiv wie ein Familienangehöriger, der nach seinem Ableben noch einige Zeit im Wohnzimmer aufgebahrt ist, während neben ihm im Fernsehen ein Spiel live übertragen wird. Mir geht es um das Drumherum, beispielsweise wenn Menschen bei kleinen Vereinen in der Konsumentenhaltung verharren, sich selbst nicht einbringen, es am Ende oft besser wissen als die, die sich engagieren. Die sich nur eigene Interessen (das eigene Spielen) kümmern und nicht einmal für zwei Stunden bei einem Vereinsfest helfen können. Leute, die hochengagierte Ehrenamtliche unqualifiziert voll labern, wenn diese beispielsweise als nichtneutrale Linienrichter 90 Minuten im strömenden Regen an der Seitenauslinie stehen und einmal nicht nach Wunsch entscheiden. Wegen eines solchen Falls bin ich am Wochenende einmal wieder richtig ausgetickt und habe – Resilienz hin oder her – lautstark einen dieser „Kritiker“ angeschissen, als ich mal wieder ein Spiel des ruhmreichen TSV 1899 Goddelau besuchte. So anhaltend, dass es selbst dem, den ich verteidigte, irgendwann unangenehm wurde.

Was mich zudem aufregt ist es, wenn bestimmte Fangruppierungen in Stadien zu präsent sind und teilweise den Eindruck vermitteln, anderen Stadionbesuchern oder Besuchern eines bestimmten Bereichs vorschreiben wollen, wie man sich im Stadion zu verhalten hat. Und völlig unsachgemäße Schiedsrichterkritik bei Entscheidungen gegen die eigene Mannschaft bringen mich auch auf die Palme. Das triggert mich richtig, da kann ich in einem Stadion oder einer Kneipe sehr schnell aus der Haut fahren. Um das zu verhindern, müsste man mich schon narkotisieren, da hilft auch regelmäßige Meditation nicht.

Freitag, 13. – 15. September: BLOW – MUSIC FESTIVAL VOL. 1

(Uwe)

3 TAGE – 3 FLOORS
MEHR ALS 60 LIVE-ACTS & DJS
ELECTRO, INDIE, RAP, TECHNO & MORE

Über 60 lokale, nationale und internationale Live-Acts und DJs zeichnen an einem Wochenende auf drei Floors im ZOOM ein lebendiges Bild der angesagtesten Tendenzen der aktuellen Musikszene.

Neben vielversprechenden aufstrebenden Talenten werden etablierte Acts dabei sein, die ihr neustes Material im Gepäck haben. Außerdem werden spannende lokale Acts aus Frankfurt und Offenbach unter Beweis stellen, dass musikalische Trends längst nicht nur in subkulturellen Hochburgen wie Berlin, Hamburg, Sydney oder Birmingham entstehen.

Musikalische Grenzen gibt es für den Soundtrack dieses Wochenendes nicht – elektronische Beats können auf Punk treffen, Synthie-Pop auf Dark Wave und harten Techno, nachdenkliche Songwriter-Lyrics auf roughe Punchlines.

BLOW verbindet scheinbare Gegensätze, verwischt gefühlte Grenzen und ermöglicht dadurch ein intensives Live-Musikerlebnis, das geballt an drei Tagen und Nächten erfahrbar macht, wie vielfältig und lebendig die aktuelle Musikszene daherkommt.

ACTS: Abi Azzemi | aboutlastnight | Alieu | Alyssa |Anagramm | Andata | bar italia | Biaglio Sibilla | Carlo Karacho | Cherym | Elfmorgen | Efesian | Elias | Error | Gallus | GG Vybe | High T & Q Nani | Jassin | Kant | Mara | Marnele | Miese Mau | Minimal Schlager | Max Hahn | Mski | Newmen | Nils Keppel | Nya Polo | Omni | OG Lu | Paul Pahn | Pisse | Sasha Lebemann | Schramm | Shanti disco b2b Dj Sully | Sharizza | Suspectre | Teer | Teleshop | Temry | Theodor | The Pill | The Silver Lines | The Undertones | TNA| Tramhaus | Vergnügungspark | We are together | Zartmann and more Acts tba.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Festivalticket 37,- €*
2-Tagesticket Freitag + Samstag 22,- €*
Tagesticket Freitag, Samstag oder Sonntag 15,- €*
*jeweils zzgl. Gebühren
**Einlass zum Konzert von THE UNDERTONES nur mit Festivalticket!
Bild: Homepage Zoom

Samstag, 14. September (Premiere) – Sonntag, 13. Oktober: Deutschwald im Herbst.

(Martin)

Thomas Mann. Deutschland und die Deutschen / Goethe. Faust 1

Das Theater verlässt seine geschützten und gesunden Räume und geht ins Offene, in den Wald, den kranken. Im Frankfurter Stadtwald gibt es kaum einen Baum, der nicht krank wäre. Der Stadtwald wird zum Raum für eine Inszenierung zum Thema 35 Jahre DEUTSCHE EINHEIT – Nachdenken über Deutschland. Thomas Mann hat das 1945 als frischgebackener Amerikaner getan.

Als Spiegel der DEUTSCHEN INNERLICHKEIT wird der Wald oft bezeichnet; Thomas Mann untersucht die Innerlichkeit der Deutschen als Inbegriff der Epoche der Romantik und zeigt uns, wie es bei den Deutschen nie ohne den Teufel zugehen konnte. Faust und sein historisches Vorbild Martin Luther sind seine Protagonisten – Faust, Gretchen, Mephisto werden die Besetzung für unseren theatralen Waldgang sein.

Szenen aus Goethes FAUST begleiten die 8 Stationen der Mann-Rede und führen die Zuschauer*innen AUS DER HÖLLE DURCH DIE WELT ZUM HIMMEL. Darauf hofft zumindest der Autor zum Schluss seines Vortrags: „Es könnte ja sein, dass die Liquidierung des Nazismus den Weg freigemacht hat zu einer sozialen Weltreform, die gerade Deutschlands innersten Anlage und Bedürfnissen die größten Glücksmöglichkeiten bietet.“

In diesem Deutschen Herbst stehen Wahlen im Osten Deutschlands an und die ganze Welt blickt dann etwas später auf Amerika – Trump-Land. Was der Amerikaner Thomas Mann in seiner Rede reflektiert, sollte wieder Gehör finden. In diesem Zusammenhang und im (kranken) deutschen Wald könnte der Faust-Text gar keinen stärkeren Widerhall finden.

Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/deutschwald-im-herbst/

Samstag, 14. September (Premiere) um 15.00h, 15.09. um 11.00h, 21.09. um 15.00h, 22.09. um 11.00h,  28.09. um 15.00h, 29.09. um 11.00h, 3.10. um 15.00h, 5.10. um 15.00h, 6.10. um 11.00h, 12.10. um 15.00h und 13.10. um 11.00h:

Theater Willy Praml
Stadtwald / Treffpunkt Straßenbahnhaltestelle Oberschweinstiege
Foto: Seweryn Zelazny

Samstag, 14. September: Of/ Insektenspedition

(Andrea)

Heute organisiert SCAPE° – Wetter. Klima. Mensch. von 10 bis 13 Uhr eine Insekten-Expedition in den Interkontinentalen Gärten am alten Stellwerk neben dem Offenbacher Hauptbahnhof. Von den etwa 48.000 in Deutschland nachgewiesenen Tierarten sind mehr als 33.000 Insekten: Bienen, Käfer, Schmetterlinge, Libellen, Heuschrecken, Ameisen, Zikaden, Fliegen und viele mehr. Welche davon in den Interkontinentalen Gärten leben, kann man bei der Insekten-Expedition erfahren. Nicht nur hinschauen, sondern auch hinhören ist angesagt, wenn gemeinsam untersucht wird, was in den Gärten kreucht und fleucht. Blick in die Kontinentalen Gärten. Die Expedition dauert drei Stunden und richtet sich auch an Kinder und Familien. Anmeldungen per Mail an scapeoffenbachde. Kinder zahlen 3 Euro, Erwachsene 5 Euro. Getränke sind erhältlich.

Interkontinentale Gärten, Bismarckstraße 118 (nähe Hauptbahnhof), Offenbach

Samstag, 14. September: 10 Jahre Oh. Sunny. Day. am Schwedlersee

(Petra)

Der Schwedlersee ist einer meiner Lieblingslieblingsorte in Frankfurt seit langem (ich weiß: davon habe ich einige - es ist halt sehr idyllisch, besonders am Osthafen) – aber in letzter Zeit war ich selten dort. Das lässt sich jetzt ändern: "Oh. Sunny. Day" hat zehnjähriges Jubiläum und feiert das noch mal mit uns. Das heißt: Fette Party, ein letztes Mal großes Tanzvergnügen, dieses Mal nicht im Sparta (mochte ich auch sehr), sondern am Schwedlersee. Das Line-up für diesen besonderen Tag ist besonders gut gemischt: die Veranstalter meinen, dass für jedeN was dabei ist. Und alle, die kommen und mitmachen (auch die KünstlerInnen) spenden an das Frankfurter Kinderhospiz: gute Aktion! Außerdem steht am Eingang noch eine Spendenbox. Die Spende soll dann noch im September übergeben werden.

Foto: Katharina Temir

10 Jahre Oh. Sunny. Day., mit: Ben Shine, C-Rock, Jens Balser, Dennis Dohl, Demir & Rauch, Doro T. A., Hardy Metzmacher, Michael Kohlbecker, Reiner Liwenc, Suko, Ort: Schwedlersee, Adresse: Schwedlerweg 1, Uhrzeit: 13 Uhr - 4 Uhr (15.09.), mit Charity für das Ambulante Kinderhospiz Frankfurt, Eintritt: 10 Euro, Tickets hier

Samstag, 14. September: FFM/ Kitty Ahoi

(Andrea)

Herrje, wie lange habe ich die Kittys nicht mehr live gesehen! Der Abend wird ein Fest! Die fünf Ladies "aus der Gegend" (guess where) sind im Grunde die letzte wirkliche Punkband. Kitty ahoi machen nur, was sie wollen. Und das ist: ihre Musik. Und so geht Punkrock schließlich, oder? "Nie, nie, nie Gitarrensolos!" Die Kitties sagen: "Wir machen Musik für alle Menschen, die unperfekten Sound lieben. Wenn wir eigene Songs schreiben, wird nie lange rumgefrickelt. Wir sind froh, wenn es gut klingt und belassen es dabei. Es gibt auch nie leise Stellen in unseren Liedern. Es gibt nur normal laut, oder noch lauter und verzerrt." "Wären wir Kerle, fänd uns jeder scheiße!" Mit ihrem Selbstverständnis sind die Kitties die direkte Antithese zum üblichen Klischee einer Mädchenband. Katrin Sofie F. und der Däne machen Spoken Beat. In einer schillernden Schwarz-Weiß-Zone vereinen und zerstören sich gegenseitig: Spoken Word, Lo-Fi, Punk und Noise. Komplexe Worte, Nonsense, ein ausgebüchster Bass, Geräusche und ein Schlagzeug als Lead-Instrument. Alles wird reduziert und komprimiert. Manches entwickelt einen wuchtigen Mut zur Seltsamkeit. Fazit: Zwei Leute machen, was sie wollen. Wenn alle machen, was sie wollen, mache ich das auch und will dahin. 20 Uhr.

Dreikönigskeller, Färberstraße 71, FFM

Samstag 14. September: "BEAT goes FUNK" im ono2

(Daniela)

SOUL / FUNK / BEAT - es ist wieder soweit, die Freunde des Vinyl-Glücks kommen zurück ins ono2.

Mortimer Coldheart und Holger Menzel haben für alle Tanzwütigen und Nachtschwärmer jede Menge Funk-Soul-Beat und Discomusik am Start und ziehen ihr rotierendes Gold aus den Plattenkisten.

Feuer frei für "BEAT goes FUNK" im ono2 -
Walter-Kolb-Straße 16, barrierefrei
Samstag 14.09.2024
Start: 21:00 | Ende: 3.00 | Eintritt: € 10,-

DJs Coldheart + Menzel

Samstag, 14. September Junge Theaterwerkstatt am Zoo - Eröffnungsfest

(Martin)

Die Junge Theaterwerkstatt bespielt in Zusammenarbeit mit dem Mousonturm und der Frankfurter Freien Kinder- und Jugendtheaterszene als Modellprojekt das leerstehende Fritz-Rémond-Theater. Zum Saisonstart öffnet die Junge Theaterwerkstatt am Zoo alle Türen und bittet Menschen jeden Alters zum Fest.

Ab 14 Uhr kann man zum Warmwerden nach Ariel Doron und seinem One Man Zoo Ausschau halten und kleine Mitmach-Angebote im Foyer entdecken. 

Ab etwa 16 Uhr gibt es offizielle Begrüßungsworte und nach der Vorstellung von Grote Mensen um 17 Uhr sind alle herzlich eingeladen ab 18 Uhr mit DJ Mega Utz Utz freudig in die Saison zu tanzen!

Das weitere Programm und Tickets gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/de/programm/projekte/12900/junge-theaterwerkstatt

Zum Beispiel:

  • Grote Mensen (Große Menschen) / 4+, compagnie barbarie / Bronks (Brüssel), 14.9., 17 Uhr; 15.9., 15 Uhr; 16.9., 10 Uhr
  • Fünf Exponate / 15+ / KMZ Kollektiv (Berlin), 19.9., 10 & 19 Uhr; 20.9., 19 Uhr
  • Tragic Magic Today oder Was machen Schnecken, wenn sie sich erschrecken / 6+ / Pinsker+Bernhardt (Frankfurt/Berlin), 22.9., 15 Uhr; 23.9., 10 Uhr; 24.9., 10 Uhr

Samstag, 14. September: Junge Theaterwerkstatt am Zoo
Eröffnungsfest im Fritz-Rémond-Theater, Zoogesellschaftshaus, Bernhard-Grzimek-Allee 1
Foto: © Franky Verdickt

Samstag, 14. September: Of/ Welcome Venice

(Andrea)

Wenn das Wetter weiter so herbstlich ist, möchte ich ins Kino: Welcome Venice, ein Film über den touristischen Overkill Venedings: "Die Brüder Pietro und Alvise gehören zu einer alten Fischerfamilie aus Giudecca, einer der Inseln, aus denen die Stadt Venedig besteht. Ihr Leben kollidiert vor dem Hintergrund des unaufhaltsamen Wandels, der die Realität und die Identität Venedigs und seiner Bewohner verändert: Der zunehmende Einfluss des globalen Tourismus verändert die Beziehungen zwischen der Stadt und ihren Bewohnern. Obwohl es anstrengend und einsam ist, möchte Pietro weiterhin "moeche", die typischen Krebse der Lagune, fischen; Alvise hingegen sieht in seinem Elternhaus die Möglichkeit, neu anzufangen, indem er Beziehungen zur Immobilienelite aufnimmt, die die Stadt beherrscht. Der Konflikt greift schließlich auf die ganze Familie über und mündet in ein unvergessliches Finale." Einlass 18.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Samstag, 14. September: FFM/ GoWest Afterparty mit The OhOhOhs

(Andrea)

Ich liebe diese Jungs! „THE OHOHOHS“, drehen mit ihrem „Mobilen Musikpavillon – Do It Eco“ eine neue Runde durch die Stadt. Das besondere in diesem Jahr: sie bespielen den öffentlichen Raum so nachhaltig es geht. Bühne, Instrumente, Anlage, DJ-Pult und die Band werden mit Lastenfahrrädern transportiert und so der CO2-Abdruck minimiert! Das gleiche gilt fürs Publikum: Alle sind eingeladen mit Rad, Roller, Board oder Skates mitzurollen und so ein Zeichen für nachhaltige Mobilität in Frankfurt zu setzen! Vorher spielen sie beim Go West Festival, Frankfurt ihr TECHNOSET. Das Günes Theater ist seit 20 Jahren im Gallus Teves Gelände in der alternativen Kulturszene Frankfurts präsent. Es hat seinen Gästen immer wieder neue und andere Erfahrungen geboten. Diesmal heben zwei innovative Kulturinitiativen ihre Kreativität mit dieser Kooperation auf eine neue Ebene. Line Up 23 Uhr about:people 24 Uhr The OhOhOhs- Agra Albak Live Painting Mapping Performance 1 Uhr Monsieur Schnürschuh a.k.a. DJ Einzelfälle 2,30 Uhr shesinpartys & imjuni (SIKS) 4 Uhr KEEM

Güneş Theater, Rebstöcker Straße 49D, Frankfurt

Bis Sonntag 15. September: „Hello Goodbye“- Ein filmischer Rückblick auf 25 Jahre Kinotheksarbeit

(Daniela)

Karola Gramann, einer der Gründerinnen des Vereins Kinothek Asta Nielsen e.V. wird sich zurückziehen, aus der aktiven Arbeit. Wer Karola schon einmal hat wirbeln sehen, kann sich das gar nicht vorstellen. Ich wünsche ihr von Herzen alles Gute - eine tolle Frau!

Der Verein wurde 1999 in Frankfurt am Main gegründet, mit dem Ziel, die Filmarbeit von Frauen in Geschichte und Gegenwart aufzufinden, zu dokumentieren und öffentlich zugänglich zu machen. Nach wie vor singulär im deutschsprachigen Raum – stellt die Kinothek Asta Nielsen die Leistungen von Frauen und LGBTQ-Menschen in der Filmarbeit in den öffentlichen Diskurs. Die Kinothek erforscht und vermittelt gleichermaßen die aktuelle Situation als auch die Geschichte von Künstlerinnen und Kulturschaffenden im Bereich Film und Kino. Die Kinothek kooperiert mit Kinos und anderen Kultur- und Filminstitutionen sowie Filmschaffenden. Seit 2018 veranstaltet die Kinothek Remake. Frankfurter Frauen Film Tage.

„Hello Goodbye“- Ein filmischer Rückblick auf 25 Jahre Kinotheksarbeit anlässlich des Rückzugs von Karola Gramann aus der Kinothek Asta Nielsen.

"Hello Goodbye“ ist nicht nur ein persönlicher Rückblick, der Momente aus der Fülle der von der Kinothek auf die Leinwand gebrachten Filmprogramme aufgreift, sondern auch eine Referenz an das Publikum.
Die Filmschau gibt Einblicke in die großen filmhistorischen Retrospektiven und präsentiert auch Wunsch­filme und Nicht-Gezeigtes.  12-15. September 2024 Spielorte sind Pupille - Kino in der Uni, Kino des DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und Mal Seh'n Kino  Party am Samstagabend bei Mayer49 @mayer.neunundvierzig Gäste sind unter anderem Richard Dyer, Helke Misselwitz, Cléo Übelmann, James MacKay, Ursula Pürrer und Ashley Hans Scheirl. Die Stummfilme werden begleitet von Maud Nelissen. Mehr Informationen zum Programm und den einzelnen Filmen auf der Kinotheks-Homepage: https://kinothek-asta-nielsen.de/programm/hello-goodbye

(c) Gunter Deller

Sonntag 15. September: Kidical Mass

(Daniela)

Die Kidical Mass am Sonntag hat prominente Unterstützung! Der Oberbürgermeister Mike Josef und der Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert radeln mit Frankfurter Familien über Frankfurts Straßen unter dem Motto: Macht Platz für´s Rad! Das ist eine der zentralen Forderungen der Kidical Mass. Bei dem Fahrradkorso können Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden auf dem Fahrrad oder Laufrad, im Lastenrad, im Anhänger oder auf dem Kindersitz Frankfurter Straßen einnehmen, die sie im Alltag leider nicht gefahrlos nutzen können.

Die Kidical-Mass des Radentscheid Frankfurt geht mittlerweile ins sechste Jahr. Wir freuen uns im September auf viele begeisterte große und kleine Teilnehmende,  die für eine selbstständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen in die Pedale treten. 

Ab 15 Uhr können Flatterbänder und Fähnchen für Fahrrädern gebastelt, Aufkleber und Tattoos mit Kidical-Motiven abgeholt werden. So wird auf bunte und kreative Art klar gemacht: Wir wollen Fahrrad fahren! Uns gehört die Straße! Die Kidical Mass fährt dann um 15.30 an der Alten Oper los, um nach ca. 5,5 km im kinderfreundlichen Tempo am Sinaipark anzukommen. Dort können Familien die kleine Radtour gemeinsam ausklingen lassen.

Wer möchte, kann einen Tipp abgeben, wie viele Menschen bei der Kidical-Mass mitradeln. Am Ende der Tour gibt es für die, die am besten geschätzt haben, einen Kidica-Mass-Turnbeutel zu gewinnen!

Weil die Kidical Mass als Demonstration angemeldet ist, wird sie von der Polizei begleitet, Korkerinnen und Korker sichern die Kreuzungen und alle können gemeinsam auf der Fahrbahn fahren. Die Teilnahme ist kostenfrei.  Unter http://kidicalmass-ffm.de finden sich weitere Informationen auch zu den Möglichkeiten der Unterstützung. Fragen gerne an mail@kidicalmass-ffm.de.

Sonntag, 15. September: The Undertones

(Uwe)

Erster Sänger der Punkrock-Band war von 1975 – 1983 Fergal Sharkley, mit dem Sie vier Platten veröffentlichte und einen respektablen Erfolg hatte. Dem guten Fergal lief dem die großartige amerikanische Songwriterin Maria McKee („Show Me Heaven“ aus dem Soundtrack Days Of Thunder) über den Weg und schrieb ihm „A Good Heart“. Dave Stewart produzierte sein erstes Soloalbum, das in England knapp an der Top 10 vorbei schrammte, aber Gold bekam. Zu den Undertones kehrte er nicht mehr zurück, die Band pausierte lange, gründete sich Ende der 1990er Jahre neu und bespielt nun wieder Bühnen in aller Herren Länder, während Sharkley seine Musikkarriere beendete.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Beginn: 20:00H
Foto: Homepage Zoom

Sonntag 15. September: Wasserraketenflugtag des Umwelt-Exploratoriums

(Daniela)

Das macht so viel Spaß! Hingehen!!

Aus einer PET-Flasche bauen wir eine Wasserrakete und lassen diese zum Himmel sausen. Der Raketentag der Aeronauten-Werkstatt für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren gehört inzwischen zu den Klassikern im Frankfurter GrünGürtel. Mit fachkundiger Hilfe werden Raketen gebaut, getestet und optimiert, damit sie möglichst hoch fliegen und am Fallschirm, mit Propeller oder von Gleitflügeln sanft getragen, auch sicher wieder landen. Bauzeit ist bis 15 Uhr, Flugzeit von 12 bis 16 Uhr, 3 Euro pro Kind, bitte eine 1-Liter-PET-Flasche pro Person mitbringen.

Treff   Hangar 1 der Aeronauten-Werkstatt, Alter Flugplatz 
ÖPNV   U2 bis „Kalbach“, oder Bus Linie 27 bis „Nordpark“ 
Fahrrad   über den Nidda-Uferweg
Parkplätze   Park & Ride Parkplätze U-Bahn Station Kalbach 
Leitung    Aeronauten-Werkstatt siehe www.aeronauten.org
Veranstalterin   Stadt Frankfurt am Main
Infos   Umwelttelefon Frankfurt am Main: 069 – 212 – 39 100 
Digital   www.aeronauten.org

Montag 16.- Sonntag 22. September: 8. Frauen*Theaterfestival #SAFERSPACES The Feminist Culture of Peace

(Daniela)

Seit 8 Jahren organisiert die sympathische Powerfrau Bárbara Luci Carvalho das internationale Frauen*Theaterfestival, d.h. Theater, Tanz und Performance, Workshops, Videokunst, Livemusik, Symposium von Frauen* und für ALLE

Vom 16. - 22.09. stellen sie sich die Frage nach den „Safer Spaces - The Feminist Culture of Peace" für die nachhaltige Arbeit von Frauen*. Sie schreiben: "Das Ziel ist hierbei nicht, Menschen auszuschließen, um für sich selbst Sicherheit herzustellen oder dauerhaft exklusive Räume zu installieren, um die Sicherheit anderer zu gewährleisten, sondern eine Grundlage  für eine gemeinsame feministische Friedenskultur zu schaffen, die Diversität und Respekt vor unseren Unterschiedlichkeiten einbezieht und von der Teilhabe aller lebt.  Wir suchen gemeinsam mit internationalen Künstler*innen aus Theater, Performance, Video, Bildender Kunst und Musik nach Momenten des intergenerationalen Dialogs, die radikal und utopisch sind. Die heilen, inspirieren und mehr Vertrauen und Anerkennung für die Arbeit von Frauen* schaffen. Als Opfer von Gewalt in der Gesellschaft haben Frauen* und Mädchen* eine wichtige Stimme, wenn es darum geht, eine Kultur des Friedens zu ermöglichen.

Auf dem IF*TF 2024 seid ihr herzlich eingeladen, Fragen zu stellen, selbst an Performances teilzunehmen und Zukunftsentwürfe für die Theaterbühnen zu entwickeln!"

Das Programm und die Abläufe des Internationalen Frauen*theaterfestivals sind vom Empowerment- und Kollektiv-Gedanken geprägt: Tagsüber finden  Workshops aus  Theater, Tanz und vielem mehr für Frauen* und Mädchen statt, ab 17 Uhr öffnet das Gelände seine Tore für alle zu Pandora‘s Box (Video-Installationen) & der Feminist Futures Gallery (Ausstellung). Das Babushka Café bietet Pfannkuchen, Suppen und Torten zusammen mit leckeren Tees an und in diesem Jahr gibt es auch einen neuen Essensstand: das „Papa Nostra“ mit Pommes und diversen Saucen. Ins Foyer lädt das IF*TF mit Konzertklängen, Gesprächsformaten und guten Getränken wie beispielsweise Wein aus der Stadt Frankfurt ein. In der Halle und auf der Outdoor-Bühne des protagon-Geländes finden Theater und Performances statt – je nach Bedarf ist dort aber auch Platz zum Tanzen! Am Sonntagnachmittag gibt es ein Programm für jüngere Menschen.

Das komplette Programm findet ihr hier: https://iftf-frankfurt.com/

Montag, 16. September: The Wedding Present

(Uwe)

Die Platte „Bizarro“ von der englischen Indie-Band The Wedding Present ist in etwa so alt wie der Fußballer Toni Kroos. Während der Mecklenburger seine Karriere beendete, feiert die Band aus Leeds das 35. Jubiläum des rockigen Albums im Rahmen einer Tour. Geburtstage von Platten live zu feiern ist ein guter Trend, besonders gut finde ich es dabei, wenn eine Band alle Songs chronologisch hintereinander wegspielt. Und dazu noch ein paar Hits von anderen Platten. Das erste Album von The Wedding Present war benannt nach dem nordirischen Fußballer George Best.

“The boy Gedge has written some of the best love songs of the ‘Rock ‘n’ Roll’ era. You may dispute this but I’m right and you’re wrong!” – John Peel

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Montag, 16. September: Sea Girls

(Uwe)

Seit ihrer erste EP „Call Me Out“ und dem ersten gleichnamigen Hit aus dem Jahr 2017 (wirklich ein schöner Song) haben sich die Engländer als eine der beständigsten und erfolgreichsten britischen Indie-Pop-Bands etabliert. Mit „Midnight Butterflies“ veröffentlichte das Quartett im Sommer ihr drittes Album. "Die Lieder darauf klingen „noch tighter und direkter als sowieso schon, sind konzentrierte melodische Freude und Pop-Perfektion in zwölf Teilen.“

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Montag, 16. September: Of/ La Codista

(Andrea)

Heute beginnt die neue Spielzeit der Theateressenz mit einem außergewöhnlichen Stück: "La codista" ist ein elektrisierender Monolog über die Schönheit des Stillstands und das Hoffen auf Erlösung: "Als er seine Arbeit verliert, erfindet der Mailänder Giovanni Cafaro einen neuen Beruf und beginnt, gegen Bezahlung für andere in Schlangen vor Ämtern und Behörden zu warten. Die niederländische Schauspielerin und Autorin Marleen Scholten nimmt seine Geschichte als Grundlage für ihren Monolog „La codista“. Scholten lebt in Italien und hat für dieses Projekt in ihrer Wahlheimat verschiedene Menschen dazu interviewt, wie sie Stillstand erleben und was er für sie bedeutet. Zudem stand die Schauspielerin selbst stundenlang in Schlangen, beispielsweise bei der Post oder beim Finanzamt, um den Mechanismus des intensiven Wartens selbst zu erleben. Sie fand dort Chaos und Einfachheit vor, Menschen, die irgendwo zufällig zusammenkamen, mit nur einem Zweck: darauf zu warten, dass sie endlich an der Reihe sind. Entstanden ist ein faszinierender Abend über das Warten in der Schlange, darüber, sich in die Lage eines anderen Menschen zu versetzen, und nicht zuletzt über die Ungeduld und das Verlangen, die mit dem Warten einhergehen." Mit „La codista“ ist der Theatergruppe Wunderbaum, die zum Berliner Theatertreffen 2024 eingeladen wurde, ein kleines Meisterwerk gelungen. „La codista“ wurde mit dem italienischen Dramatikerpreis Antonio Conti ausgezeichnet und von der Toneeljury für das Niederländische Theaterfestival 2022 ausgewählt. Das Theaterstück hat einen italienischen Titel, ist aber auf Deutsch, und dauert etwa 60 Minuten. Tickets zwischen 20 und 28 Euro sind im OF InfoCenter, bei Frankfurt Ticket RheinMain und an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich. Einlass ist ab 18.30 Uhr Uhr, Beginn ist um 19:30 Uhr.

Capitol Theater, Goethestraße 1-5, Offenbach

Dienstag, 17. September: Stéphane Bittoun & Gregor Praml

(Uwe)

TAXI DRIVER. Eine musikalische Großstadt-Lesung.

Inspiriert von Jim Jarmuschs Kultfilm „Night on Earth“ steigen Stéphane Bittoun (Sprecher & Konzeption) und Gregor Praml (Musik) in den unterschiedlichsten Metropolen verschiedener Kontinente ins Taxi und begeben sich auf eine literarische Weltreise. Von Paris über Tel Aviv nach Tokio, von New York über Kairo nach Brazzaville – die ausgewählten Kurzgeschichten, Interviews und Ausschnitte aus Romanen haben alle eines gemeinsam: Sie spielen in Taxis.

Gute Idee, sicher super. 

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30
Foto: Stéphane Bittoun

Dienstag, 17. September: FFM/ Bokassa

(Andrea)

Ich steige heute mit Gregor und Stèphane ins Taxi, sonst hätte ich mal ins Nachtleben geschaut. "Schlagt sie ruhig tod": Warum sich die Band des heutigen Abends ausgerechnet nach Jean-Bédel Bokassa, selbsternannter Kaiser und Diktator der Zentralafrikanischen Republik benannt hat, erklärt sie vielleicht beim Konzert. Der Name soll jedoch nicht in die Irre leiten, die Norweger machen grundsoliden Rock und waren schon mit Judas Priest, Mastodon, Zebrahead, Baroness und natürlich auch Metallica unterwegs. Den Kopf rütteln die auf jeden Fall frei.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Oasis - Comeback

(Uwe)

Die Gallagher-Brüder gehen 2025 mit ihrer seit Jahren aufgelösten Band Oasis einmal wieder auf Tournee. Grund ist der dreißigste Geburtstag ihres Albums „Definitely Maybe“, das ihnen den Durchbruch bescherte. Alle, die das Album damals nicht mitbekamen, wurden spätestens über die Songs „Wonderwall“ und „Don´t Look Back In Anger“ von der darauffolgenden Platte „(What´s The Story) Morning Glory?“ auf die Band aus Manchester aufmerksam. Danach folgte noch ein weiteres passables Album mit dem großartigen „Don´t go away“, dann wurde es von Ausnahmen abgesehen musikalisch beliebig. Die Brüder zankten sich öffentlichkeitswirksam, erst in der Band, dann getrennt. Noel schrieb seitdem weiterhin immer wieder gute Songs, es fehlte bei der Umsetzung aber die rotzige Stimme seines Bruders Liam.

Bald spielen sie also wieder zusammen Songs live, Fans werden tief in die Tasche greifen, um dabei zu sein. Was allen anderen bleibt, sind die Songs der Band, die nach teilweise 30 Jahren immer noch einen guten Schwung haben. Sie werden es nicht machen wie die ehemaligen Konkurrenten von Blur, die rechtzeitig zu Comeback-Tour ist mit Abstand bestes Album veröffentlichten, sondern "nur" die alten Nummern spielen. Die haben es aber in sich. Hier meine persönliche Top10:

  1. Don´t go away (Be here now, 1997)
  2. Don´t look back in anger ((What´s The Story) Morning Glory?, 1995)
  3. Stop crying your heart out (Heathen chemistry, 2002)
  4. Live forever (Definitely maybe, 1994)
  5. Stand by me (Be here now, 1997)
  6. Cast no shadow ((What´s The Story) Morning Glory?, 1995)
  7. Supersonic (Definitely maybe, 1994)
  8. Up in the Sky (Definitely maybe, 1994)
  9. Wonderwall ((What´s The Story) Morning Glory?, 1995)
  10. Champagne Supernova ((What´s The Story) Morning Glory?, 1995)
Mittwoch, 18. September: Jordan Klassen

(Uwe)

Wenn ein Singer / Songwriter aus dem Nordosten Nordamerikas nach Frankfurt kommt, kann man das durchaus honorieren und im Frankfurter Ponyhof vorbeischauen.

Mehr zu Künstler direkt von der Seite des Ponyhofs: Jordan Klassen set out to write his sixth full-length record, Glossolalia, he tapped into a new creative well. In the midst of recording the record, he found himself continuing to write, coming away from the process with two distinct yet complementary bodies of work. Marginalia now rounds out the collection from this period. The Vancouver based singer-songwriter and producer composed Glossolalia mostly with guitar, creating a subtly blossoming record that perhaps nailed his “fairy folk for troubled times” approach better than ever before. The arrangements on Glossolalia were reduced to the bare essentials to support Klassen’s voice with minimal production. While troubles are not a thing of the past, times are now different, and thus, Marginalia is the other side of the musical coin. It is smoother, fuller, and more elegant than its predecessor

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass: 19 Uhr
Bild: Homepage Ponyhof

Mittwoch, 18. September: Performance+Installation "Prêt-à-Placer"

(Petra)

Die performativ-künstlerische Installation "Prêt-à-Placer" der Künstlerinnen Ina Rettkowski und Lena Grewenig erkundet den Kreislauf von Materialien im öffentlichen Raum. Sie ist Teil der Performance-Reihe "Prêt-à-...", die sich als wandelbares Konzept versteht. Die installative Komponente dieser Reihe passt sich den Eigenheiten der jeweiligen Kunstorte an und integriert sowohl formal als auch inhaltlich neue Gegebenheiten in künstlerischen Kooperationen. Inspiriert von der Idee des nachhaltigen Designs, schaffen die beiden Künstlerinnen hier Kleidungs-Objekte aus nachhaltigen Materialien sowie eine Installation aus gesammelten Objekten und erforschen dabei die Symbiose von Farbe und Material. Unter dem Motto "Bereit zum Platzieren" sollen diese Objekte die Vorstellungskraft anregen und den Blick auf neue Horizonte lenken. Als zentraler Begegnungsort zwischen Künstlerinnen, Besuchern und Betrachtern dient ein Schaufenster, dass in der performativen Begegnung als Membran zwischen Sichtbarkeit und Vision fungiert. Ina Rettkowski konzentriert sich auf experimentelle Bekleidungsobjekte aus nachhaltigen Stoffen, Lena Grewenig integriert in ihre künstlerische Arbeit natürliche Materialien und fragmentarische Fundstücke. Die Kooperation mit dem Sounddesigner Jean-Charles Vandermynsbrugge verleiht der Installation eine zusätzliche Dimension, unterstützt durch Life-Raumprojektionen des performativen "Platzierens". Im Fokus der performativen Installation steht dabei die Verschmelzung von Kunst und Design mit der individuellen Inspiration der einzelnen Protagonisten im kreativen Raum.

Performance+Installation "Prêt-à-Placer", Ort: Concept Showroom Space at Square, Adresse: Oeder Weg 56, Uhrzeit: 18:30 Uhr, Eintritt: frei

 

Donnerstag 19. September: ATA beim VinylGottesdienst

(Daniela)

Die Plattenteller drehen sich wieder in der Johanniskirche , der VinylGottesdienst geht in die nächste Runde. Dieses Mal mit: Athanassios Christos Macias - kurz: Ata, Frankfurter DJ- und Szene-Schwergewicht, vom Club Robert Johnson bis zur Bar Plank, zum Thema „Kind“. Für den leichten liturgischen Rahmen und Gespräch sorgen Pfarrer Lars Heinemann und Matthias Westerweller, für die Getränke wie immer die Bar um Isabel Philipp.

VinylGottesdienste: Eine Künstler:in bringt ihre/seine Tracks zu einem Thema mit und erzählt – Warum gehört dieser Song für mich zu diesem Thema? Was ist der Hintergrund des Songs selbst? Welche biographischen Erlebnisse und Erinnerungen verbinde ich mit ihm? Hat der Song damit für mich sogar eine religiöse Note, und wenn ja, inwiefern? Im Austausch mit den Moderatoren entsteht so ein Raum, in dem auch die Besucher:innen dem Thema nachgehen können: sitzend, stehend, in sich selbst versunken, im Gespräch mit den Anderen, am Platz, an der Bar, rauchend vor der Tür.

Der VinylGottesdienst möchte diesen Raum bewusst öffnen. Und das in der barocken Johanniskirche, die für diese Abende komplett umgestaltet wird.

Johanniskrche, Turmstraße 10 in Bornheim
Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt frei

Donnerstag, 19. September: ‚Werther‘ und die Musik

(Martin)

Gesprächskonzert

Die Musik spielt in Goethes ‚Werther‘ eine bedeutende Rolle: Von Homer als Werthers „Wiegengesang“ über das sommerliche Tanzvergnügen bis zu Lottes Lieblingslied. Die „einfache Melodie, die sie auf dem Klaviere spielet mit der Kraft eines Engels, so simpel und so geistvoll“, offenbart dem Liebenden das Geheimnis der Verbindung zweier „gleichgestimmter“ Seelen. 

Aber von welcher Musik ist in dem Roman überhaupt die Rede? Was spielte man 1774? Von der Musikwissenschaft wird diese Zeit meist vernachlässigt. Schade! Denn hier verbergen sich seltene Schätze. 

Zu erleben ist ein Gesprächskonzert mit Lesungen und Zitaten aus Goethes Roman, mit den passenden Erklärungen und Musikstücken und mit der Wiederentdeckung einer weitgehend vergessenen, aber faszinierenden musikalischen Epoche. „Kein Wort von der Zauberkraft der alten Musik ist mir unwahrscheinlich“, sagt Werther. Und das gilt damals wie heute.

Die Pianistin Sylvia Ackermann spielt auf einem originalen Tangentenflügel aus der Werkstatt von Christoph Friedrich Schmahl, Regensburg, 1790. Anna Feith begleitet sie gesanglich. Die Musik- und Literaturwissenschaftlerin Ulrike Kienzle führt durch den Abend

Donnerstag, 19. September um 19.30h: ‚Werther‘ und die Musik
Gesprächskonzert im Freien Deutschen Hochstift/Goethehaus/Arkadensaal
Foto: © Francesco Bartolozzi (1728-1815): ‚Sorrows of Werter‘. Werther und Lotte am Klavier, o.J. © Freies Deutsches Hochstift

Donnerstag 19. - 23. September: Audiowalk „for those who do not belong”

(Daniela)

Eine neue Produktion von AND PARTNERS IN CRIME.

In dem Audiowalk „for those who do not belong” befassen wir uns auf einer poetisch-philosophischen Ebene mit der Figur der Piratin. Das Publikum ist eingeladen, sich am Ufer des Mains entlangzubewegen und dabei Geschichten der ersten Seeräuberinnen, Anarchist*innen und piratischen Radiosendern aber auch Gender Pirates und Vagabund*innen unserer Tage zu lauschen.
 
Sie erzählen von ihren Praktiken, die kapitalistische Ordnung auszutricksen. Wie sie versuchen, die Welt ein Stück weit zu verändern, ohne die Macht zu übernehmen. Ohne Geld und ohne bürgerlichen Namen zu leben, piratische Funksprüche zu senden. Sie teilen Wissen über klandestine Pläne, geheimen Hormontransfer, über das Besetzen von Häusern, über das Vagabundieren an den Rändern der Stadt und über das Balancieren auf der Kippe zwischen Land und Wasser. 
 
"for those who do not belong" lädt dazu ein, gemeinsam einen piratischen Blick auf die Welt auszuprobieren. Auszukundschaften, warum es diese Lebensweisen braucht, was sie eröffnen, für was sie kämpfen und welches utopische Potential sie bergen.

Termine:
19.09.2024, 18 Uhr
20.09.2024, 18 Uhr
21.09. 2024,18 Uhr (mit Kinderbetreuung)
22.09.2024, 18 Uhr (mit Kinderbetreuung)
23.09.2024, 18 Uhr

Karten via Produktionshaus Naxos Frankfurt am Main
 
Für die Kinderbetreuung bitten wir um eine Anmeldung vorab an benjamin@andpartnersincrime.org

Donnerstag 19. September: Ausstellungseröffnung von Hye Kyoung Kwon

(Daniela)

Ausstellungseröffnung "Mom, Outside, Together" bei basis e.V. sie schreiben:

"Am Donnerstag, den 19. September um 18 Uhr wird unsere aktuelle AIR_Offenbach Gastkünstlerin Hye Kyoung Kwon die Ausstellung "Mom, Outside, Together" eröffnen, die aus ihrer dreimonatigen Residency in Frankfurt in Kooperation mit MMCA Residency Goyang resultiert.

Kwons neueste Arbeiten erzählen von ihrer persönlichen Erfahrung zum ersten mal seit der Geburt ihres Kindes von diesem getrennt zu sein. 

Ihre Gemälde und Zeichnungen reflektieren den Abschied und die damit einhergehende emotionale Ambivalenz: zwischen dem Wunsch nach Alleinsein, um künstlerisch arbeiten zu können und der tiefen Traurigkeit, die eine solche Trennung mit sich bringt. 

Inspiriert von der visuellen Bildsprache ihrer alltäglichen Umgebung verbindet sie diese mit abstrakten Elementen und Techniken, die den Betrachtenden Raum für ihre eigenen Emotionen geben. 

Die Künstlerin wird anwesend sein. 

basis Ausstellungsraum 5
Gutleutstraße 8-12, 60329 Frankfurt am Main

Vermisst Drawing, inkjet print on graph paper, pencil, 29.7 x 21 cm, 2024 

Donnerstag, 19. September: Vævictis Debattierclub - Das Debattenduell

(Uwe)

Spontaner Wortwitz verleiht diesem Wettkampf der besten Redner seinen sportlichen Charme. Vier Teams debattieren über aktuelle, satirisch beleuchtete Themen und stellen sich dem Urteil des Publikums. Der Clou: Jedes Team erfährt erst unmittelbar vor dem Duell, welches Thema zur Debatte steht. Und ob es die Pro- oder die Contra-Seite vertreten muß.

Da prallen waghalsige Argumente auf feinste Sophismen, da wetzt sich rabulistische Rhetorik an messerscharfer Logik. Das Publikum kürt die Sieger und genießt eine originelle Mischung aus Fight Club und Stand-Up-Comedy.

Eine Veranstaltung des VæVictis Debattierclubs e.V.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr. 186
20:30 Uhr
Foto: Homepage Romanfabrik

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag, 20. September: Doc Wenz & the Melancholics

(Uwe)

Wenn man Doc Wenz in google eingibt und dabei versehentlich ein „t“ zu viel verwendet, öffnet sich die Welt von Dr. Myron Wentz - visionary, scientist, philanthropist & EntrepReneur. Der Doc Wenz, um den es hier geht, ist nicht aus den Vereinigten Staaten, sondern aus dem schönen Mannheim. Es folgen Auszüge aus der besten Presseinfo die ich bisher gelesen habe:

Zehn Jahre nach seinem Abschied als Frontmann von „Mardi Gras.BB“, der skurrilen Independent-Blaskapelle, mit der er zuvor für zwei Jahrzehnte die Señoras und Señores von Moskau bis Mexico, von Bergen bis Barcelona in Verzückung versetzte, meldet sich Jochen Wenz zurück. Mit „Doc Wenz & the Melancholics“ wurde in meist nächtlicher Heimarbeit am Band-Setup gestrickt, um nun mit abgespecktem Instrumentarium und würdig gereiftem Songmaterial noch einmal auf die Reise zu gehen. Ruhestand war wohl doch nichts. Zu nagend die innere Unruhe, zu groß die Sehnsucht noch einmal die Bühnen von Paris, vielleicht aber auch nur die von Pirmasens und Plötnitz zu bespielen… Die Songs und Sounds staubig patiniert, traditionelles Singer-/Songwriting, stets ein wenig nachdenklich, romantisch, daher auch der Name.

…. Hier ist immer Vollmond und hin und wieder heult ein Hund. Einfach schön

Lotte Lindenberg
F., Frankensteiner Str. 20
21:30 Uhr
Bild: Homepage Lotte Lindenberg

Freitag, 20. & Samstag, 21. September: Death in Peace

(Martin)

Während eines Empfangs in der deutschen Botschaft in Tiflis, Georgien, fällt ein Schuss. Wer nimmt sich der Leiche an? Wo kann sie ihren Frieden finden? Oder löst sie einen Krieg aus? Die Video-Oper „Death in Peace“ stellt in opulenten, vielschichtigen und präzise inszenierten Bildern Fragen nach den Grenzen der Diplomatie. Die großangelegten Arbeiten der Regisseurin Ayla Pierrot Arendt untersuchen, wie gesellschaftliche Krisen auf die Körper von Individuen wirken und zwischenmenschliche Beziehungen beeinflussen.

„Death in Peace“, erarbeitet mit einem transnationalen Team, entstand in Frankfurt und Tiflis, teils unter dem unmittelbaren Eindruck der Proteste für Demokratie im Mai 2024. Die einnehmende Klangwelt des georgischen Komponist*innen-Duos Nika Pasuri und Ani Zakareishvili lässt die Stimmung zwischen Pessimismus und Aufbruch erahnen. Eine intensive Erfahrung, die aufrüttelnd an die Zerbrechlichkeit des Friedens erinnert.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/12968/death-in-peace

Freitag, 20. September um 19.00h, 20.30h und 22.00h und Samstag, 21. September um 17.30h, 20.30h und 22.00h
Mousonturm
Foto: © Eike Waikenhorst

Freitag, 20. September: Of/ AUFZEICHNUNGEN ZU KLEIDERN UND STÄDTEN

(Andrea)

Yohji Yamamoto schockierte und revolutionierte zu Beginn der 1980er Jahre die Modewelt in Paris und New York. Die abstrakten und asymmetrischen Silhouetten des in Tokio lebenden Modedesigners bekamen den Beinamen Hiroshima-Chic. Wim Wenders begleitete 1989 den Avantgardisten beim Entwerfen seiner Kleider, zwischen Models, Ateliers und Laufstegen mit der Kamera. Während der Dreharbeiten zu "Aufzeichnungen von Kleidern und Städten" entwickelte sich eine tiefe Freundschaft, die im Dokumentarfilm Gemeinsamkeiten des Filmemachens und des Modedesigns offen legt. Ich mag Wenders-Filme und würde auch Bea an dem Abend endlich mal wieder sehen, mehr gute Gründe braucht es nicht. 19 Uhr

MIT ANMELDUNG:  +49 (0) 69 829798 0, info@ledermuseum.de

Deutsches Ledermuseum, Frankfurter Straße 86, Offenbach

Freitag 20. und 27. September: Bridges Kammerorchester „Half of me“

(Daniela)

Nach dem Saisonauftakt in der Elbphilharmonie Hamburg spielt das Bridges Kammerorchester zum Saisonbeginn auch in der Heimat – in Frankfurt und Offenbach. In seinem neuen Programm „Half of me“ nimmt das Bridges Kammerorchester Fragen der Identität in den Fokus. Das titelgebende Auftragswerk Half of me der Komponistin Atefeh Einali steht im Kontext ihrer persönlichen Lebenssituation, aktueller gesellschaftlicher bzw. sozialer Ereignisse und einer daraus resultierenden inneren Zerrissenheit: Eine Hälfte der Komponistin befindet sich in ihrem Heimatland, die andere in dem Land, in das sie migriert ist. Zu hören sind zudem Kompositionen und Arrangements der Orchestermitglieder Rabie Azar, Johanna-Leonore Dahlhoff, Salim Salari, Andrés Rosales u. v. m., darunter auch Uraufführungen.

Das Bridges Kammerorchester spielt erstmals mit Dirigent Farhad Garayusifli. Ausgebildet an der Musikakademie Baku sowie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, war Farhad Garayusifli u. a. Dirigier-Assistent an der Berlin Opera Academy, Assistent von Nabil Shehata an der Philharmonie Südwestfalen und Chefdirigent des Radiosinfonieorchester Baku.

Im Bridges Kammerorchester kommen Musiker*innen mit ihren Instrumenten aus verschiedenen Regionen der Welt zusammen.
Von ihren vielfältigen Persönlichkeiten ausgehend, komponieren und arrangieren die Musiker*innen ihre Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik. 

Das Konzert wird gefördert durch die Crespo Foundation, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Kooperationspartner sind die EVO Energieversorgung Offenbach AG, die SOH Stadtwerke Offenbach Holding GmbH sowie das Amt für Kulturmanagement der Stadt Offenbach am Main.

20. September 19.30 Uhr – Alte Schlosserei Offenbach
27. September 19.30 Uhr – Volksbühne im Großen Hirschgraben Frankfurt

Tickets 20.9. OF:  https://www.reservix.de/tickets-bridges-kammerorchester-half-of-me-in-offenbach-alte-schlosserei-am-20-9-2024/e2253710

Tickets 27.9. FFM: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/event/2248307

Samstag, 21. September: HIGHEST PRIMZAHL ON MARS

(Uwe)

Album-Release-Konzert

Die höchste bislang auf der Erde entdeckte Primzahl hat ein Elektroingenieur aus Tennessee gefunden, sie ist 23.249.425 Stellen lang. Die höchste Primzahl auf dem Mars besteht aus vier Mitglieder, es ist die Frankfurter Band HIGHEST PRIMZAHL ON MARS. Arun Kumar (Gitarre, Theremin), Uli Wagner (Gitarre, auch bei The Imperial Mustard), Frank Diedrich (Bass) und Gerd Böhme (Schlagzeug, auch bei Primaboy und 375 CEG). Sie spielen hypnotischen und modernen Space-Kraut-Psychedelic-Rock. Das Debut-Album „Escape von Moronia“ (VÖ 11/23) erregte großes Aufsehen und wurde von der Presse mit Lob überschüttet. Im Eclipsed Rockmagazin ist schon eine erste Kritik zum zweiten Album erschienen, hier das Fazit: Error Not Found ist eine 82-minütige Doppel-LP auf der das Quartett den ohnehin schon beeindruckenden Guitar-Psych des Debüts auf ein noch höhere Qualitätslevel katapultiert.“

www.highestprimzahlonmars.de
https://www.youtube.com/@HighestPrimzahlOnMars
https://highestprimzahlonmars.bandcamp.com/

The Cave
F., Brönnerstr. 11
Einlass 19.30 Uhr, Beginn: 20.30 Uhr
Abendkasse 10 Euro (kein VVK)
Foto: Highest Primzahl On Mars

Samstag 21. September: MISFITS`GAZE vol. 2 – THEIRstory

(Daniela)

Interdisziplinärer Eventtag: Konzerte – Installationen – Lesung – Vorträge – Bar – Party

Das preisgekürte Frankfurter Ensemble BROKEN FRAMES SYNDICATE veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Archiv Frau & Musik und dem Offenbacher Künstler Paul Pape die zweite Ausgabe der Konzertreihe MISFITS`GAZE.
Ein interdisziplinäres Team bespielt das gesamte Gelände des "Netzwerk Seilerei" und setzt sich musikalisch-künstlerisch mit Diversität und strukturellem Sexismus in der klassischen Musik auseinander.

Geführt von einem Audioguide wird die Seilerbahn erkundet – in sechs Skulpturräumen gibt es unterschiedliche Konzerte zu erleben. Die kuratierten Kammermusikkonzerte sind über den ganzen Tag verteilt und werden ergänzt durch Installationen, Vorträge und Lesungen.

In bewusst lockerer Atmosphäre laden wir alle herzlich dazu ein, den Tag mit uns zu verbringen. Gemeinsam wollen wir neugierig und offen bleiben, die strahlende Vielfalt zeitgenössischer Musik feiern und miteinander ins Gespräch kommen.

Freuen Sie sich auf:

• 6 kuratierte Konzerte, Ausstellungen, Installationen
• Informativer Audioguide und Vorträge zu feministischen Themen
• über 30 neue Kompositionen von FLINTA*​(1) ​Personen 
• Bar, Café & Kuchen, Mittag & Abendessen


TICKETS & ANMELDUNG
Verschiedene Ticketoptionen: https://brokenframessyndicate.com/
Hier können auch Essenswünsche und Kinderbetreuung während der Konzerte angemeldet werden. Es wird eine Tages- und Abendkasse geben, wir bitten jedoch um Reservierung.

Mehr Infos unter: https://brokenframessyndicate.com/misfits-gaze-vol2/ 
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(1) FLINTA* steht für Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinär-, Trans* und Agender Personen und bezeichnet als selbst-definierter Begriff Personen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von sexistischer Marginalisierung betroffen sind.

Samstag 21. September, ganztägig, ab 11 Uhr
(Performances/Vorträge um: 11 Uhr / 12:30 Uhr / 15 Uhr / 17:30 Uhr / 19 Uhr / 20:45 Uhr)

Netzwerk Seilerei, Offenbacher Landstr. 190, 60599 FFM

Bis Samstag, 21. September: NATURE MORTE – HfG mit DIAMANT im Schloss Fasanerie, Eichenzell

(Petra)

Im schönsten Barockschloss Hessens zeigen 26 Künstler*innen um die Hochschule für Gestaltung Offenbach zeitgenössische Arbeiten zum Thema Stillleben. Die historisch möblierten Räume der Schlossanlage werden zur Kulisse von meist plastischen Neuinterpretationen eines der klassischen Themen der Kunstgeschichte. Die Ausstellung "Nature Morte" untersucht auf aktuelle Weise die Symbolkraft des Stilllebens und seiner Elemente. Mit zeitgenössischen Mitteln zeigen Objekt-Anordnungen und Vanitas-Stillleben Perspektiven zwischen Vitalität und Vergänglichkeit, zwischen Utopie und Dystopie. Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Stillleben aus der Sammlung.

NATURE MORTE - Produktion der HfG Offenbach und Diamant / Museum Of Urban Culture in Kooperation mit Schloss Fasanerie, Eichenzell bei Fulda, mit: Abraham van Beyeren, Alessandro Belliero, Ariane Gülich, Carel von Vogelaer. Davidsz de Heem, Deborah Dangelo. Dominika Bednarsky, Emanuel Johann Karl Wohlhaupter, Felicithas Arndt, Franciscus Gijsbrecht, Franziska Krumbachner, Harmen Steenwyck, Ivan Zubarev, Jakob Francisco, Jan Baptist van Fornenburgh, Jasper Bamberger, Johann Andreas Herrlein, Jonas Berger, Joschua Arnaut, Juewen Zhang, Lena Blaschke, Lisa-Sophie Gehrmann, Marcel Walldorf, Mike Schäfer, Niloufar Teimouri, Noa Vetter, Orell Kötter, Paul K. Müller, Philipp Langer, Rachel Ruysch, Rushy Diamond, Saya Schulzen, Setareh Alipour, Sonja Herrmann, Sonja Rychkova, Kuration: Max Brück und Heiner Blum,

Ort: Schloss Fasanerie, Eichenzell bei Fulda,
Mehr Infos zu Öffnungszeiten, Eintritt, etc. hier, Führungen der Künstler*innen: Sonntag, 8. September um 15.30 Uhr (kostenfrei am Tag des offenen Denkmals), Samstag, 21. September um 19.30 Uhr und 21.30 Uhr (kostenfrei bei der Langen Nacht der Museen)

Samstag, 21. September: OF-FFM/ The OhOhOhs

(Andrea)

„THE OHOHOHS“, drehen mit ihrem „Mobilen Musikpavillon – Do It Eco“ eine neue Runde durch die Stadt. Das besondere in diesem Jahr: sie bespielen den öffentlichen Raum so nachhaltig es geht. Bühne, Instrumente, Anlage, DJ-Pult und die Band werden mit Lastenfahrrädern transportiert und so der CO2-Abdruck minimiert! Das gleiche gilt fürs Publikum: Alle sind eingeladen mit Rad, Roller, Board oder Skates mitzurollen und so ein Zeichen für nachhaltige Mobilität in Frankfurt zu setzen! Der erste Stopp ist die Frankfurter Hauptwache. Nach einem Warm-Up Set von DJ Andrale spielen THE OHOHOHS eines ihrer extatischen Livesets. Dieses Konzert ist kostenlos, damit sehr inklusiv und für alle Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt geeignet. Anschließend geht es weiter in die Dynochrom-Boulderhalle (19 Uhr). Dort ist die Premiere des neuen Musikvideos von THE OHOHOHS: „Do It Eco“
Einrollen ab 14:00 Uhr an der Kommune 2010 in der Sprendlinger Landstraße in Offenbach, gegen 15:30 Uhr sind wir an der Hauptwache und DJ Andrale legt auf!

Kommune 2010, Offenbach/ Hauptwache, Frankfurt

Samstag 21. September: Bücherkette für LND IN SICHT

(Daniela)

Das Buchladenkollektiv LAND IN SICHT zieht um und lädt zur Bücherkette ein. Ab 11:00 Uhr geht's los.
Das klingt so nett, da bin ich sehr gerne dabei.

"Wir bilden mit Kund*innen & Freund*innen eine Bücherkette
und bringen unsere Bücher in kleinen Stapeln gemeinsam in ihr neues Zuhause 100 Meter die Straße rauf. Kisten müssen nicht geschleppt werden.
Für Getränke & Snacks ist gesorgt. Die perfekte Wochenendbeschäftigung. :-)

Wer ist dabei? Kommt zuhauf und bringt Familie & Freund*innen mit. Wir freuen uns auf tatkräftige Hilfe und eine gelungene Aktion.

Und wir freuen uns auf Sie und Euch im neuen Laden!

Das Buchladenkollektiv von Land in Sicht

PS: Bei hartnäckigem Regen fällt die Veranstaltung natürlich und leider aus.

Rottekstraße 13 (Nordend)

Samstag, 21. September: FFM/ Never Back Down

(Andrea)

Her mit der wütenden Jugend! Heute Abend spielen Never Back Down im Nachtleben und es wird laut, "Since their establishment this motto has shaped the band like nothing else. Known for their powerful stage presence and profund lyrics, Never Back Down does not shy away from the darker sides of life while simultaneously conveying a message of strength and resilience." Ich mag es durchaus, wenn es mal ein bisschen wilder ist, aber das ist wirklich was für Junge und Junggebliebene. Hört mal rein und nehmt an der Verlosung teil, wenn es Eure Ghörgänge ordentlich geschliffen hat :-). Einlass 18 Uhr.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM 

Samstag 21. September: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)

Der Sommer geht, Melli kommt. Pünktlich zum Herbstbeginn präsentieren wir Euch das Beste aus Kunst, Musik und Theater, das Frankfurt und Umgebung zu bieten hat.  Und natürlich da, wo es schön ist: Unter der Honsellbrücke im Lola Montez.

Und was schon so lange aussteht, wird endlich wahr: der Herr des Hauses gibt sich höchstpersönlich die Ehre: Mirek Macke. Wenn jemand der freien Kunst in Frankfurt so unprätentiös wie möglich ein Forum bietet, dann ist das er. Er selbst hat an der Städelschule studiert und dann einen wunderbaren Off-Space für die Frankfurter Kunst-Szene ins Leben gerufen. Das Lola Montez - früher in der Innenstadt in einer abgeranzten Markthalle in der Breiten Gasse und jetzt da, wo auch diese Talkshow stattfindet.

Wir quatschen und schauen mal, wo das so hingeht. Ich freu mich schon.

Und genauso freuen wir uns auf ROMIE. Ein Folk-Pop-Formation die aus zwei unglaublich guten Musikerinnen besteht, nämlich Jule Heidmann und Paula Stenger. Sie singen engelsgleich und spielen auch Bass und Klavier und schreiben ihre Songs seitdem sie sich auf der Musikhochschule kennengelernt zusammen und sind musikalisch seitdem unzertrennlich. Ab und an werden sie durch ein Trio aus Schlagzeug, Gitarre und Keyboard unterstützt. Zur Zeit fiebern sie ihrem Album-Release entgegen. Es heißt "Partysongs from the downcast" und mit ihrem Kommen läuten sie die Veröffentlichungswoche bei mir ein. Wir reden, wie sich diese Partywoche gestalten wird, was sie sonst so machen und natürlich singen sie uns auch etwas vor. Was für eine Ehre.

Als i-Tüpflchen für einen runden Abend gibt es das Newcomer-Fenster für aufstrebende junge Talente. In diesem Fall ist es Mara Haußler. Sie hatte gerade eine Ausstellung im Fechenheimer Kulturpavillon mit ihren Bilder, die bunt, witzig und inspirierend sind. So unterschiedlich und witzig ist sie selbst und ihre künstlerischen Aktivitäten, denn Theater macht sie auch -  an den Landungsbrücken Frankfurt zum Beispiel.

Und selbstredend und zum Glück sind Frau von Spangenberg und (M)ein-Mann-Band Martin Grieben dabei und im Einsatz. Die eine so, der andere so.

Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/65f41b8a08f0de1bbcdc0bab
Earlybird Frühbucherrabatt bis 7. September Abendkasse ab 19h: 20,- € Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €
Kunstverein Familie Montez Honsellstr. 7 (barrierefrei),
60314 Frankfurt am Main
Ausgabe 38 am Samstag, 21. September 2024 // 20.00h

(c) Salar Baygan

Samstag, 21. September: Jacques Palminger & 440Hz Trio feat. Lydia

(Uwe)

Dem Jazz aus dem Wunderland für Erwachsene hat sich der Hamburger Musiker und Schauspieler Jacques Palminger mit seinem 440Hz Trio verschrieben. Palminger bricht dabei gängige Jazz-Strukturen. Das ist nicht verwunderlich, denn man kennt den Mann aus dem Humortrio Studio Braun oder aus dem Fake-Band-Dok-Film „Fraktus“. Nun tanzt er lasziv durch das Paris der Sechzigerjahre, klettert unendliche Tonleitern hoch zum schönsten Lied der Welt und segelt mit seinem Schiff durch ein bittersüßes Schlagermeer.

„Palminger ist wie der Weg zur Toilette in einem öffentlichen Parkhaus: Lang, dunkel und kompliziert.“ FAZ

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Samstag, 21. September: Of/ Eggersdörfer

(Andrea)

Und übrigens: "Ruf mich nie wieder an!!!" Einmal im Jahr geht der grantelnde Franke Matthias Egersdörfer mit seinen alten Schulkumpels auf Tour und macht dann Halt im filmklubb Offenbach, weil Kai das so will. Mit neuem Programm, eben "ruf´..".Es sind nicht mehr viele Karten vorhanden. https://www.eventim-light.com/.../e/65d3161ad94c3516fff18082. Und für alle, die ihn noch nicht kennen: "Matthias Klaus Friedrich Egersdörfer ist ein deutscher Kabarettist, Komiker und Schauspieler. Seine Soloprogramme präsentiert er in fränkischem Regiolekt und mit unverkennbarem Hang zur Cholerik." Sagt Wikipedia. Ich gehe auf jeden Fall hin. Basta. Einlass 18.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Samstag, 21. September: Dota

(Uwe)

Dota ist die nach Sängerin und Songschreiberin Dota Kehr benannte Band, gegründet 2003 als „Dota & die Stadtpiraten“. 2013 wurden die „Stadtpiraten“ (hoffentlich inspiriert vom Song „Stadtpirat“ von Wolf Maahn) aus dem Namen gestrichen. Ist eingängiger und schiebt die Sängerin deutlicher in den Fokus. Dem Genre Bossa Nova. Jazz, Liedermacher blieb die Band treu. Aus dem umfangreichen Werk präsentiert Dota im Zoom jeweils mindestens ein Lied von jeder Platte. 

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Bis Sonntag, 29. September: Ausstellung Reserve of Dead White in Alte Schmelze

(Petra)

Gezeigt wird eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Lebens, inspiriert von den Vanitas-Gemälden der alten Meister. Im Mittelpunkt steht dabei der Lebenszyklusvon Kleidung als Metapher für den Kreislauf von Leben und Körper. Besonderes Augenmerk legt der Künstler aus gebrauchte und weggeworfene Kleidungsstücke, die als Zeugnisse vergangener Zeiten und als Träger von Geschichten und Erinnerungen ihrer früheren Besitzer dienen. Zu sehen sind zudem Installationen, die ein Wechselspiel aus Vertrautheit und Fremdheit erzeugen. Außerdem Kohlezeichnungen mit Stapeln von Kleidung, die Daniel Arnan Quarschie über einen längeren Zeitraum in den Straßen Frankfurts gesammelt hat. In der Ausstellung geht es schließlich auch um die Reise von Kleidung – meist im globalen Süden produziert, im Norden getragen und als Abfall wieder in den Süden exportiert wird. Hinterfragt werden die damit verbundenen kapitalistischen Strukturen, der Überkonsum und die Umweltzerstörung.

Reserve of Dead White – Ausstellung, Ort: Alte Schmelze in der Milchsackfabrik, Adresse: Gutleutstraße 294, Artist talk am 28.09.
ab 17 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei

Bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)

Grossartige Ausstellung!
"Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum mit tollem Begleitprogramm!

Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.

Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen

(c) Marta Hoepffner

Bis Sonntag, 22. September: EIN-DRUCKE in Bad Orb

(Petra)

Die Künstlerin Eva Osberghaus mit ihrem Atelier im Kreativquartier in Bad Orb findet ihre Inspiration für Motive im Alltag. Diese Spuren des Alltags überträgt sie mit ihrem breiten Repertoire an künstlerischen Techniken auf unterschiedliche Materialien mit immer wieder überraschenden Ergebnissen in Materialität, Ausdruck und Farbe. Das Kunsthaus zeigt Werke in den Techniken Radierung, Fotoradierung, Kaltnadel, Linolschnitt und experimentelle Mischtechniken in Form von Collagen u.a., die zum Großteil im örtlichen Atelier in Bad Orb entstanden sind.

EIN-DRUCKE: Druckgrafische und andere Werke von Eva Osberghaus, Ort: Galerie der Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Wendelinusstraße 2, 63619 Bad Orb, Öffnungszeiten: samstags, 17 - 20 Uhr, sonntags, 15 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Eintritt: frei

Sonntag, 22. September: Karaoke mit Pütti

(Martin)

Outside: im ChamissoGarten
Pütti geht fremd! 

Püttis Karaoke ist legendär. Und eigentlich findet sie im Schauspiel Frankfurt statt – aber dort viel zu selten! Sensationell, dass die Karaoke nun am anderen Ort stattfindet- 

Christoph Pütthoff ist ein er der besten Schauspieler am Schauspiel Frankfurt und er ist ebenso ein genialer und inzwischen fast legendärer Conférencier (und Sänger) in seiner mittlerweile zum Klassiker avancierten Karaoke-Show. Es ist großartig, wie Pütti mit seiner ‚All-in-one-Show’ als Unterhalter, Sänger und Tänzer das Publikum begeistert und die Menschen zum Singen und Auftreten ‚verführt’. 

Spannend ist es, dabei zu sein – man erlebt Überraschungen, wenn andere zum Mikrofon greifen und sich auf das Karaoke-Singen einlassen. Traut man sich selbst, hat man noch mehr Spaß! 

Karaoke im Garten – das wird mit Sicherheit was ganz Besonderes! 

Sonntag, 22. September um 15.00h (Einlass ab 14.00h): Karaoke mit Pütti
ChamissoGarten, Chamissostraße 38
Foto: © Veranstalter:in

Montag, 23. September: Egon Werler

(Uwe)

Sein Auftritt bei der TV-Show „The Voice Kids“ (auf VOX) liegt erst drei Jahre zurück. Dass gerade diese Musikshow ihre Existenzberechtigung hat, beweist Egon Werler. Ohne die Show wäre der immer noch Jugendliche Werler nicht zum zweiten Mal auf Tournee und hätte kein Duett mit Max Prosa aufgenommen („Flügel“, kann man gut hören). Mit dem Abitur in der Tasche, verrückten Ideen im Kopf und vielen neuen Songs im Gepäck macht sich Egon mit seiner Band auf den Weg in 12 Städte, Frankfurt ist dabei.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Montag, 23. September: FFM/ Screen Time

(Andrea)

"Wir tragen ein ganzes Universum mit uns herum, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche: das Smartphone. Ein handliches Objekt, das durch Push-Benachrichtigungen, Klingeltöne und das World Wide Web unsere gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht. Doch wie viele Stunden, Tage, Monate verbringen wir damit, mit unseren Fingern über den viereckigen Bildschirm zu wischen? Und was verrät unsere Bildschirmzeit wirklich über uns? HELLA LUX nimmt diese Frage zum Anlass und nutzt die Zeit, die wir im Dialog mit unserem Handy und der dahinter verborgenen Welt verbringen, um sie in ihrer neuesten Performance *SCREEN TIME* auf die Bühne zu bringen. Dabei wird der Swipe von Reel zu Reel und der Sprung von Tab zu Tab zu einer ästhetischen Erfahrung zusammengefügt und ein altersdiverses Publikum in die hybride Welt eingeladen. Im Live Moment spiegelt die Online-Welt unsere Sehnsüchte und Wünsche wider. Dabei wird der kritische Blick auf die Mediennutzung nicht verschleiert, aber genau so nicht verteufelt, was uns die Zeit am Screen alles bietet. Es entsteht ein nachhallendes Theaterereignis, das alle ab 14 Jahren zum Mitgestalten, Nachdenken und Diskutieren einlädt. Ab 14 Jahren / In Deutsch und Englisch / Dauer: ca. 1 Stunde, Premiere: 23. September 10 Uhr Weitere Shows: 23. September 19 Uhr; 24. September 10 und 19 Uhr Eintritt: Schulklassen: 5€ p.P. Ermäßigt: 10 € Regulär: 15 €

jugend-kultur-kirche sankt peter, Stephanstr. 6, Frankfurt

Montag, 23. September: FFM/ Tarja Turunen und Marko Hietala

(Andrea)

Die beiden ehemaligen Nightwish-Musiker Tarja Turunen und Marko Hietala kommen gut miteinander klar. Beide gehören sie zur Speerspitze des Genres - ein Duo, dass sich lohnt live zu sehen. Unter dem Motto „Living The Dream – Together“ gehen Tarja Turunen and Marko Hietala 19 Jahre nach ihrer gemeinsamen Zeit bei Nightwish erstmals wieder zusammen auf Tour. Dabei gibt es für eingefleischte Fans die volle Packung: Tarja präsentiert ihre Greatest Hits und Marko lässt seine eigenen Kompositionen Revue passieren. Als wäre das nicht fantastisch genug, gibt es zusätzlich ein Set mit dem finnischen Power-Doppel im Duett. Schreiben Radio Bob, Metal Hammer und Rock Hard, wo ich mich jetzt mal schlau gemacht habe. Heute, 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, FRankfurt

Dienstag, 24. - Samstag, 28. September: Fratopia - Festival der Entdeckungen Alte Oper

(Petra)

Letztes Mal habe ich es verpasst, aber habe viele begeisterte Stimmen gehört: also kommt es dieses Jahr fest in den Terminkalender - auch wenn ich von einem Riesenandrang ausgehe: Fratopia-Festival 2024. Die Alte Oper "teilt wieder Musik mit uns"! Fünf Tage lang erwartet uns ein üppiges Konzertprogramm bei freiem Eintritt mit mehr als 100 Einzelterminen in den verschiedenen Räumen des Hauses. Vom frühen Nachmittag bis in den späten Abend bekommen wir gezeigt, wie sich die Alte Oper-Macher*innen ein lebendiges Konzerthaus im Herzen der Stadt vorstellen – und wie Begegnungen mit Musik und Menschen fernab der eingespielten Konzertformate entstehen können. Fratopia wird als Lust am Experiment definiert. So können wir spontan vorbeikommen in dieser Woche - ohne Ticket, ohne Voranmeldung, ohne Plan. Super, oder?

Foto: © Alte Oper Frankfurt/Norbert Miguletz, iStock.com

Fratopia 2024 - Festival der Entdeckungen, Ort: Alte Oper, Adresse: Opernplatz 1, weitere Infos und das Programm findet Ihr hier

Dienstag, 24. September: FFM/ Luvre47

(Andrea)

Heute spielt Luvre47 und hätte ich mich nicht reingehört und wäre keine Erwähnung wert...ist er aber, hier ein paar Eckdaten: Deutscher Rapper aus Berlin-Süd-Neukölln, dessen Künstlername auf die ehemalige Postleitzahl seines Kiezes zurückgeht und bekannt ist er neben Musik auch für seine Graffitis, die er mit Vorliebe auf Zügen und U-Bahnen platziert (ok, kann man machen. Wenn man´s drauf hat. Wobei ich aber ehrlicherweise sagen muss, dass mir die sauberen Züge während unseres Interrail-Trips in FRankreich und Spanien positiv aufgefallen sind. Ist das dann spießig?). Anyway, es soll ja um Musik gehen und seine Songs fand ich ansprechend, auch weil es nicht dieser "böse" Gangsterrap ist.

Das Bett, Schmidtstraße 12, FRankfurt

Mittwoch, 25. September: Schröder + (mit Birgit Birnbacher)

(Uwe)

Mit der österreichischen Schriftstellerin Birgit Birnbacher eröffnet der Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder seine neue vierteilige Reihe „Schröder +“ in der ROMANFABRIK, die er kuratiert und moderiert. Ausgewählt hat er dafür nicht aktuelle Neuerscheinungen, sondern von ihm besonders wertgeschätzte Autorinnen und Autoren, deren bestimmte biographische Erfahrungen sich auf besondere Weise in ihrem literarischen Werk widerspiegeln. Es geht Schröder um die Verbindung von Werkschau und Porträt, über die er ausführlich mit den Autor:innen sprechen möchte.

Die Bachmannpreisträgerin Birgit Birnbacher hat zum Beispiel neben ihrem schriftstellerischen Wirken im sozialen Bereich gearbeitet. So setzen sich ihre Romane auf hochliterarische Weise mit Themen wie soziale Zugehörigkeit (Wir ohne Wal, Jung und Jung). Arbeitswelten (Wovon wir leben, Zsolnay) und Integration straffällig gewordener junger Menschen (Ich an meiner Seite, Zsolnay) auseinander. Wir feiern sie für ihren genauen sozialen Blick!

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr. 186
19:30 Uhr
Foto: Siegrid Cain

Mittwoch, 25. - Sonntag, 29. September: Hayat Habibi*s

(Martin)

Theaterfestival im Allerheiligenviertel - Theaterstücke, Liederabende, Partys und Debatten. 

Hayat Habibi*s feiert die Wünsche, Hoffnungen, Geschichten und ehrt die antirassistischen Kämpfe der Bewohner*innen des Allerheiligenviertels und der (post-)migrantischen Stadtgesellschaft.

Hier eine kleine Auswahl von vielen Veranstaltungen: 

26. – 28. September: Die Anklage – Romani Kris Im Rahmen von „Hayat Habibi*s“ wird Gericht gehalten – und zwar von jenen, denen seit Jahrhunderten in einer rassistischen Erzählung ein Hang zur Kriminalität unterstellt wird: den Roma.

Zeit, selbst Anklage zu erheben! In Kooperation mit dem pädagogischen Zentrum Schaworalle inszeniert Theatermacherin und Roma-Aktivistin Simonida Selimović einen Prozess nach Vorbild eines Roma-Gerichts (Romani Kris), wie es in vielen europäischen Ländern praktiziert wird. Auf einem Podium auf der Zeil, gegenüber dem Oberlandesgericht, wird jene diskriminierende Gewalt verhandelt, die kaum jemals Ziel der Strafverfolgungsbehörden ist.

Kläger*innen erheben die Stimme, Zeug*innen berichten, Musiker*innen treten auf. Zuletzt wird das Urteil gesprochen – von weisen Krisnitori, Mitgliedern der Roma-Community, die mit viel Lebenserfahrung auf die Sachlage blicken. Ihre Aufgabe ist es, die verloren gegangene Balance wiederherzustellen.

Zeil 17/draußen auf der Straße/teilbestuhlt

25. – 28. September: Das Leben ein Spiel zwischen Liebe und Verrat Das Leben erscheint uns oft zufällig und spontan. Aber spätestens im Nachhinein ergibt alles auf mysteriöse Weise Sinn. Sind bestimmte Begegnungen Schicksal? Wäre das Leben anders verlaufen, wenn wir uns damals anders entschieden hätten? Gibt es im Leben das Gute und das Böse? Über diese großen Fragen kann man sich für gewöhnlich im Café Ecke Konsti im Frankfurter Allerheiligenviertel austauschen.

Mit einem Abend voller Herzschmerz-, Lieblings- und Lebenslieder wird die erfolgreiche Theater- und Film-Schauspielerin Ariella Hirshfeld mit Cengiz Selek, Ikone der Frankfurter Rap-Szene und Betreiber ebenjenes Cafés, einige dieser selbsterlebten und erzählten Geschichten vom Auf und Ab des Lebens, von Sucht, Abhängigkeit, Heimat und Liebe zum Besten geben. Eine Feier des Wechselbads der Gefühle, Mitsingen unbedingt erwünscht!

Cafe Ecke Konsti (Allerheiligenstraße 15)/teilbestuhlt

27. – 29. September: Der Verdacht Eingezwängt zwischen dem Reichtum einer Bankenstadt und den Überresten des ehemaligen jüdischen Friedhofs sind die Underdogs zuhause: Illegalisierte, Eingewanderte, Kriminalisierte, Künstler*innen, die Gelegenheitsdiebe. Die Gegend lebt auch von den Laufhäusern, den Erotik-Bars, den Süchten aller Art. Gelegentlich kommen die „Großen“ des Geschäfts vorbei, die im Glücksspiel und mit Spekulation reich Gewordenen. 

In diesem Panorama lässt die Autorin Esther Dischereit ambivalente Personen auftreten. Einen Polizisten, der die vermeintliche Realität dieses Viertels in aller Härte beschreibt. Und einen Cafébesitzer, der mit den Mechanismen der Gentrifizierung konfrontiert wird. Wenn der Investor diesen Mann „einkaufen“ kann, sollte die Vertreibung der Bewohner*innen kein Problem mehr sein. Ein überwiegend migrantisch bewohntes Viertel steht buchstäblich dem Moloch gegenüber, der es verschluckt. Riesige Bauzäune kündigen es an. Die Leute, schauen zu, machen mit. Das Spiel hat längst begonnen. Dazwischen tönen die Sirenen der Polizeiautos, wenn sie wieder einen abführen. Ein eindringlicher Text über den Wunsch zu profitieren, und die Gefahr alles zu verlieren.

Goldener Apfel/An der Staufenmauer 11/teilbestuhlt

Alle Veranstaltungen und weitere Infos gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/de/programm/festivals/13172/hayat-habibi-s#:~:text=Hayat%20Habibi*s%20Ein%20Theaterfestival%20im%20Allerheiligenviertel,-25.&text=Theaterstücke%2C%20Liederabende%2C%20Partys%20und%20Debatten,der%20(post%2D)migrantischen%20Stadtgesellschaft.

Verschiedene Orte im Allerheiligenviertel/Mousonturm
Foto: (c) Veranstalter*in

Mittwoch, 25. & Sonntag, 29. September: Die Schule der Frauen (Film)

(Martin)

Für Marie-Lou Sellems dokumentarisches Debüt blicken fünf Kolleginnen, die in den Achtzigern an der Essener Folkwang-Schule Schauspiel studiert haben, auf ihre Karriere zurück. Erst spät, dann aber umso intensiver beschäftigt sich der Film mit der Frage, warum Schauspielerinnen ab einem gewissen Alter keine Rollen mehr bekommen.

„Die Schule der Frauen“ hat Marie-Lou Sellem ihren Film genannt, mutmaßlich in Anlehnung an die gleichnamige Molière-Komödie, in der ein Mann dafür gesorgt hat, dass seine Zukünftige von klein auf zur Unterwürfigkeit erzogen worden ist. Die erfahrene Schauspielerin (Jahrgang 1966) porträtiert für ihr dokumentarisches Regiedebüt fünf einstige Kommilitoninnen, die wie sie ihr Metier Mitte der Achtziger an der Essener Folkwang Universität der Künste gelernt haben. Sie erwarteten einen Ort, an dem absolute Freiheit herrscht, und lernten eine patriarchalische und streng hierarchisch strukturierte Welt kennen, in der die überwiegend männlichen Regisseure Schauspielerinnen als ihr Eigentum betrachteten („Du gehörst mir!“), weshalb sexuelle Übergriffe an der Tagesordnung waren.

Natürlich wäre es interessant gewesen zu erfahren, wie das heute ist, aber der Nachwuchs, mit dem das Quintett schließlich beim Klassentreffen auf dem Campus ins Gespräch kommt, plaudert lieber über Diversität und Rollenbilder. Immerhin kommt nun ein Punkt zur Sprache, der zumindest den beiden, die nach wie vor als Schauspielerinnen arbeiten, erheblich zu Schaffen macht: Ab fünfzig werden die Rollenangebote rarer; nicht nur für Frauen, aber für sie ganz besonders. (mmm.verdi.de)

Eine der portraitierten Schauspielerinnen ist Katharina Linder, die die Frankfurter Theatergänger*innen von der Bühne des Schauspiel Frankfurt kennen! 

Tickets gibt’s hier: https://kinotickets.net/frankfurt-malsehn/
Am 25. September sind Marie-Lou Sellem und Katharina Linder anwesend!
Mittwoch, 25. September um 20.00h und Sonntag, 29. September um 14.00h
Mal Seh‘n Kino
Foto: © Missing Link Films

Donnerstag, 26. September (Premiere) – Samstag, 28. September: »Die 4 Grazien«

(Martin)

werdet alt - aber nicht langweilig

Die aktuelle Produktion der Daedalus Company ist eine Performance zum Thema 'Altern von Frauen in unserer Gesellschaft'. Wichtiger weiterer Aspekt ist die Diversität im Alter. Dabei geht’s um Liebe, Sexualität und die Wünsche und Träume von alten Frauen* in unterschiedlichen sozialen Kontexten und mit verschiedenen Lebenshintergründen, um die An- bzw. Abwesenheit alter Frauen in virtuellen Räumen und an öffentlichen Orten und Plätzen in der Stadt. „Gerade im teuren und geschäftigen Frankfurt, ist ihre Unsichtbarkeit besonders sichtbar.“

„Die letzte Lebensphase im Alter ist noch immer ein Thema, das gesellschaftlich nicht hinreichend Raum bekommt. Die vorherrschenden Bilder alter Frauen werden deren großen Ressourcen, Talenten und Visionen nicht gerecht. Wir wollen im Projekt untersuchen, wie diese Potenziale verwirklicht werden können, um Frauen dieser Altersgruppe zu empowern. Die Performerinnen gehen mit einem Kamerateam in den öffentlichen Raum und interviewen diverse Alltagsexpert*innen. Aus dem Material entwickelt das Ensemble die Performance. Auch zwei Romane spielen eine Rolle: »Das Tagebuch der Jane Somers« der Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing und der Roman »Das Hörrohr« von einer der bedeutendsten surrealen Künstlerinnen ihrer Zeit, der Malerin und Autorin Leonora Carrington.“

Daedalus Company im Gallus-Theater
Donnerstag, 26. September (Premiere) – Samstag, 28. September
um jeweils 20.00h
Foto: © Veranstalter*innen

Donnerstag, 26. September: Bonsai Kitten

(Uwe)

Genre: Rock, Punk, Blues, Metal. Das ist schon einmal eine gelungene Mischung. Die Band kommt mit einem Rock-Album, dass auch der Vereinigung für Brandstifter sein könnte: „Let It Burn“.

„Leidenschaftlich und ungestüm prescht die Band um Frontfrau Tiger Lilly Marleen in musikalischer Vielfalt und Virtuosität von Metal bis Blues durch das Gesamtwerk, welches mit fließenden Übergängen ebenso an Rock-Klassiker der 70er, als auch der 80er erinnert.“ – könnte sich lohnen.

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass: 19 Uhr
Bild: C. Mangler

Donnerstag, 26. September: Jochen Distelmeyer

(Uwe)

Gefühlte Wahrheiten – Solo Acoustic Tour 2024, ein Abend mit Jochen Distelmeyer. BLUMFELD – Mastermind JOCHEN DISTELMEYER singt Songs aus alles Phasen seines Schaffens. Ob Blumfeld-Hits, Solo-Material oder Coverversionen. Unter uns, ich war nie ein Fan von ihm und seiner Band. Es gibt aber sicher genug Leute, die den hochgeschätzten Sänger gerne einmal live hören wollen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Freitag 27.- Sonntag 29. September: New Generations - Independent Indian Filmfestival

(Daniela)

New Generations - Independent Indian Filmfestival
27. bis 29. September 2024 im Orfeos Erben Frankfurt
Cannes-Gewinner „All We Imagine As Light” von Payal Kapadia
“Shambhala” erster nepalesischer Film im Wettbewerb der Berlinale


Ein Höhepunkt im Programm ist die Frankfurtpremiere von „All We Imagine As Light“ von Payal Kapadia, der nach 30 Jahren der erste indische Film im Wettbewerb in Cannes war und den Grand Prix der Jury gewonnen hat. Payal Kapadia erzählt darin vom Leben dreier Krankenschwestern in Mumbai. Inspiriert vom Schicksal der pakistanischen Influencerin und feministischen Aktivistin Qandeel Baloch zeigt „Wakhri“ eine pakistanische verwitwete Lehrerin, die unversehens zum Internetstar wird, als sie die patriarchalischen Verhältnisse anprangert. „Shambhala“ ist der erste nepalesische Film überhaupt, der im Wettbewerb der Berlinale lief. Er besticht durch die Schönheit und die Kraft seiner Bilder; die Geschichte der jungen Pema gibt einen Einblick in das komplexe soziale Gefüge in einer der höchsten Himalaya-Region Nepals.
Die Deutschlandpremieren des Short Film Wallah-Programms bieten eine große Vielfalt mit spannenden Perspektiven - zwischen Animation über Politthriller bis zum Familiendrama. In „Sthal — A Match”, dem Festivalliebling des Jahres 2024, schildert Regissseur Jayant Digambar Somalkars den Weg einer jungen Frau, die nach einer Ausbildung und einer besseren Zukunft strebt — gegen die Widerstände einer patriarchalischen Gesellschaft. „Boong“ ist ein herzergreifender Film über einen kleinen Jungen, der sich auf die Suche nach seinem Vater macht. Der Talk “Ragas and Rhythms: From Ravi Shankar to Albert Mangelsdorff” mit Regisseurin Nalini de Sousa beleuchtet den Einfluss deutscher Musiker und der Jazzkultur auf die Entwicklung des Jazz in Indien.

Design: Sylvain Mérot

Karten für das Festival gibt es ab sofort online über https://newgenerations.de.

Freitag, 27. September: Afrob

(Uwe)

„Ziemlich genau 25 Jahre ist es her, dass Afrob die hiesige Rap-Szene aus den Angeln gehoben hat. Im März 1999 erschien „Reimemonster“ hieß die erste Single aus dem Debütalbum „Rolle mit HipHop“, und sie war auch genau das: ein Monstertrack.“ Seine Karriere? Zehn Studioalben – wenn man die beiden Platten mit Samy Deluxe unter dem Namen ASD dazu zählt - machten ihn zum „Godfather des Deutschem Rap“. Nachweisen wir er dies im Rahmen seiner Jubiläumstour.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20:30 Uhr (Einlass 19:30 Uhr)
Foto: Homepage Zoom

Freitag, 27. September: Lokal Listener (Gregor Praml trifft Katharina Deserno)

(Uwe)

Den Lokal Listener sah ich zuerst an einem Sonntagmorgen im Lokal des Mousonturms. Nun ist er mit Gregor Praml in die Romanfabrik gezogen. Geblieben sind die guten Gespräche über Musik und die Menschen, die sie machen. Und das gemeinsame Musizieren. Ein toller Mix, dieses Mal mit Katharina Deserno.

Als Cellistin ist sie vor allem in der Kammermusik zu finden. Ausgefallene Konzertprogramme gepaart mit einem expressiven und sensiblen Spiel sind ihr Markenzeichen. Es wird Zeit, sie im LOKAL Listener mit Gastgeber Gregor Praml über ihre Arbeit sprechen und auf ihrem italienischen Violoncello von Carlo Antonio Testore von 1712 spielen zu hören!

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr. 186
19:30 Uhr
Foto: Sihoo-Kim

Freitag, 27. September: John Maus

(Uwe)

Beliebte Maus-Songs bei Spotify:

  1. Hey Moon –
  2. Just Wait Till Next Year –
  3. Bennington –
  4. Cop Killer –
  5. No Titel.

Wer die Lieder in dieser Reihenfolge durchhört, findet darin gute Gründe zum Konzert ins Zoom zu gehen. John Maus PhD (Universität von Hawaii) macht gute Musik, welche? Eine Mischung aus Synth Pop, Experimental Pop, Lo-Fi, Post-Punk

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr (Einlass 18 Uhr)
Foto: Shawn Brackbill

Samstag, 28. September: Mascha K. (Tourist Status), weitere Termine

(Martin)

von Anja Hilling

Die FNP schreibt: »Wie Regisseurin Christina Tscharyiski die lyrische Kunstsprache Anja Hillings zum Klingen bringt, ist lebendiges Kammerspiel. Wie sie die große Liebe Kalékos, Chemjo Vinaver alias Sebastian Reiß zur verzweifelt-komischen Dauerumarmung mit der Dichterin animiert, feinste Komödie. Und wie sie den Live-Musiker Thorsten Drücker seine mal zärtlichen, mal ironischen Beats ins Geschehen einstreuen lässt, Klangwonne pur.« (25.09.2023)

»Ich glaube nicht, dass wir hier je zur Ruhe kommen«, schrieb die Dichterin Mascha Kaléko 1941 in ihr Tagebuch. Die jüdische Dichterin erlebt ein paar leuchtende Jahre in Berlin, in denen sie sich zu einer Ikone der »Neuen Sachlichkeit« aufschwang. Doch die Terrorherrschaft der Nationalsozialist:innen zwang sie schließlich in die Emigration. Zusammen mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn landet Kaléko in New York, eingepfercht in einer zu kleinen Wohnung und der Möglichkeit beraubt, ihrer künstlerischen Tätigkeit nachzugehen. Später wird ein kurzes Comeback sie zurückführen in das Land der Täter:innen. Doch das Berlin, in dem sie ihre Erfolge feierte, existiert nicht mehr. Es treibt sie weiter nach Israel. Doch auch hier findet sie keine Ruhe.

Das Leben und Werk von Mascha Kaléko sind Ausgangspunkt für ein neues Stück von Anja Hilling. Entstanden ist die eindrucksvolle Begegnung zweier Dichterinnen, zweier Sprachen – mitten in der Gegenwart. Das Stück erzählt von einem Leben, in dem das einzige Verweilen in der Bewegung liegt, von Versuchen, Familien zu gründen, in der Kunst, in der Konvention, in der Liebe. In der Inszenierung von Christina Tscharyiski verbindet sich die poetische Sprache des Stücks mit einer treibenden Musikalität zu einer Reise durch Raum und Zeit.

Samstag, 28. September um 20.00h. Sonntag, 6., um 18.00h. Freitag, 11. um 20.00h und Sonntag, 20. Oktober um 18.00h
Kammerspiel im Schauspiel Frankfurt
Foto: © Felix Grünschloß

Samstag, 28. September: Feeder

(Uwe)

Feeder sind eine tolle Indie-Rockband, eine der vielen großartigen Acts aus Wales. Seit 1992 musizieren Gitarrist und Sänger Grant Nicholas und der japanische Bassist Taka Hirose mit wechselnden Schlagzeugern zusammen. Meine liebste Zeit mit ihnen lag in den Jahren 2001 bis 2005, mit den Platten Echo Park, Comfort in Sound und Pushing the Senses, danach veröffentlichten sie natürlich weiter Alben, zuletzt Black/Red in diesem Jahr. Ich habe beim Schreiben dieses Beitrages wieder Blut geleckt.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr (Einlass 18 Uhr)
Foto: Homepage Zoom

Samstag, 28. September: Romie

(Uwe)

Die Frankfurter Multiinstrumentalistinnen Paula und Jule machen Musik, die in jedem Fall all denen gefällt, die gerne Simon & Garfunkel, First Aid Kit, Joan Baez, Amos Lee oder Fleetwood Mac hören. Ihr Harmoniegesang – tief verwurzelt im Songwriting und Gestus des Folk der 60er und 70er Jahre -, steht dabei immer im Fokus und klingt bei aller Reminiszenz wundervoll frisch.

„träumerischer Indie-Folk“ (Rolling Stone), „perfekte Harmonie“ (FAZ)

Auf zum Album-Release-Konzert der neuen Platte „Party Songs For The Downcast“. Begleitet wird dieses von einer Vernissage der Künstlerin Paula Klee sowie einer Photoausstellung mit Werken zum Album-Aufnahme-Prozess von Alexandra Scherf und Sydney MacLennan.

Dresscode: GLAM (oha)

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Montag, 30. September: Of/ Diedrich Diederichsen

(Andrea)

Diedrich Diederichsen ist Professor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Darüber hinaus ist er Legende, denn in den 80er Jahren war er Redakteur bei den Musikzeitschriften Sounds und SPEX, seit den 90ern arbeitet er als Hochschullehrer u. a. in Stuttgart, Frankfurt, Wien, Pasadena, St. Louis, Los Angeles. Er liest aus seinem neuen Buch „Das 21. Jahrhundert“, einer Wundertüte aus Aufsätzen und Kommentaren über sämtliche Trends in Kunst, Kino, Fernsehen, Literatur, Musik, Theater, Theorie, Politik und Gegenkultur. Moderiert wird das Gespräch von Patrick Raddatz, Leiter der Robert Johnson Theorie und ein guter Kenner der Offenbacher Musikszene. Das wird ein spannender Abend, eine weitere kleine Perle der Riviera Commons, die hoffentlich noch weitergehen. 20 Uhr https://www.riviera-offenbach.de/commons

Scape, Frankfurter Str. 39, 63065 Offenbach

PS: "Dass multinationale Konzerne sich erfrechen, mich in ihrer online-Kommunikation zu duzen." Geht mir auch so. Ach, was freue ich mich auf den Abend mit DEM Pop-Theoretiker!

Montag, 30. September & Mittwoch, 30. Oktober: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)

Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf

Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde. 

Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs…

Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“

Die FR schrieb nach der Premiere: »60 Minuten lang verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität (na ja, „Realität“), zwischen Theater und Roman, zwischen ironischer Distanz und der für eine Schauspielerin, einen Schauspieler in Sekundenschnelle möglichen Hingabe an eine Rolle. Das ist womöglich das Erstaunliche an dem kleinen Abend. Die Zärtlichkeit, mit der sich das sympathische Duo dem Text zuwendet, überhaupt die Zärtlichkeit der Veranstaltung. Es ist gar nicht die Regel, dass Theater so in jeder Minute mit einem Text ist, nichts auf- und gegenbürstet und doch nicht lahm wirkt.«

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2024-09/bilder-deiner-grossen-liebe/2036/
Montag, 30. September und Mittwoch, 30. Oktober um jeweils 20.00 Uhr
Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel
Foto: © Jessica Schäfer

OKTOBER 2024
Dienstag, 1. Oktober: Nachts (bevor die Sonne aufgeht)

(Martin)

Das ist ein feiner, kleiner Abend in der Box des Schauspiel Frankfurt. Caroline Dietrich (wer ÖL! gesehen hat, freut sich, ihr wieder zu begegnen!) und Sebastian Reiß sind ein nachhaltig eindrückliches Ehepaar. 

„Es waren einmal eine Frau und ein Mann und ein schreiendes Kind – »aber die Dinge hängen nicht zusammen«. Ein Paar erzählt die gemeinsame Geschichte nach, wobei sich unterschiedliche Überzeugungen und sich widersprechende Ideale auftun. Nicht zuletzt hängt wie ein Damoklesschwert über alldem die Frage: Warum haben sie sich für ein Kind entschieden?“

Judith von Sternburg hat recht in ihrer Premierenkritik: »Gewiss lässt ›Nachts (bevor die Sonne aufgeht)‹ in Glück und Unglück von Zweierbeziehungen blicken, wie die Liebe wächst und süß und froh ist, und wie gleich danach schon die Konventionen sprießen – das Zusammenziehen, das gemeinsame Planen, das Kind, das Geschrei. Aber in der Box ist das vor allem auch eine hinreißende Übung für eine Schauspielerin und einen Schauspieler: Intimität aus dem Nichts herstellen, plappernd Bilder in die Luft malen, unter einer weißblonden Perücke so oder so oder so gucken. Sieht man sich nicht satt dran, aber da ist die Stunde schon vorbei. Und auf einmal schreit auch das Kind nicht mehr. Erschreckend.« Frankfurter Rundschau, 23.01.2024. 

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/nachts-bevor-die-sonne-aufgeht/2039/

Dienstag, 1. Oktober um 20.00h
Schauspiel Frankfurt / BOX
Foto: © Robert Schittko

Donnerstag, 03. Oktober: Grönemeyer

(Martin)

Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk
Herbert kommt!

Zum ersten Mal sah ihn die halbe Nation in dem TV-Mehrteiler »Das Boot«. Dann kam der große Erfolg als Musiker mit »4630 Bochum«, das zusammen mit »Mensch« bis heute zu den zehn meistverkauften Musikalben in Deutschland gehört. Mit Versen wie »Gib mir mein Herz zurück / Bevor es auseinanderbricht« hat Grönemeyer deutsche Popgeschichte geschrieben. 

Wer aber ist dieser Herbert Grönemeyer? Wie lassen sich die Wucht und Energie, auch das Tröstliche seiner Musik erklären? Mit »Grönemeyer« beschreibt der Ausnahmedichter Michael Lentz auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit dem langjährigen Freund die Herkunft und Familie dieses Ausnahmekünstlers. Im Schauspiel Frankfurt begegnen sich die beiden für ein Gespräch auf großer Bühne über ein faszinierendes Leben im Zeichen von Musik und Literatur, Pop und Politik.

Donnerstag, 3. Oktober um 18.00h: Grönemeyer.
Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk
Herbert Grönemeyer und Michael Lentz
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Victor Pattyn

Freitag, 04. Oktober (Premiere, weitere Termine bis 13.10))

(Martin)

Macht endlich das Licht an!
Eine Rothschild-Variation

Die Künstler*innengruppe ELEGANZ AUS REFLEX erzählt in Macht endlich das Licht an! die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild als europäische Familiensaga. Der choreografierte Theaterabend erzählt von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg. 

Die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild wird seit Jahrhunderten von Verschwörungsmythen und Hetzpropaganda überschrieben. Basierend auf Recherchen und Autobiografien wird nun eine andere Facette auf die Bühne gebracht: Fiktiv, aber nah an den Fakten erzählt der choreografierte Theaterabend von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg.

Im Mittelpunkt stehen vier Geschwister, die sich alle auf ihre Weise nach einem Ausbruch aus den Erzählungen sehnen, die man sich von ihnen und ihrer Familie macht. Sie flüchten in die Natur, in die Kunst oder in den Jazz, betreiben Politik, leisten Widerstand und versuchen, eine innerlich zerrissene Familie zusammenzuhalten. Vergangenheit und Gegenwart werden in ihren Familiengeschichten verknüpft: von der Emanzipation aus dem Frankfurter Ghetto zu prosperierendem Wohlstand bis zum Überlebenskampf gegen den Vernichtungswillen von außen.

Als Spiel im Spiel greift der Abend in einer Art jüdischer Buddenbrooks-Variante die letzten 200 Jahre der Familie auf, reflektiert Verantwortung, Zerwürfnisse und Solidarität über Generationen hinweg, seziert aber auch den Blick einer Außenwelt, die sich ihre Meinung längst gebildet hat und hinter dem Namen Rothschild keine Individuen, sondern die eigenen Erklärungsmuster bestätigt sehen will.

Rahmenprogramm:

  • Am Sonntag, 6. Oktober um 10.30h ist der Rabbiner, Kabarettist, Autor und Herausgeber Dr. Walter Rothschild im studio NAXOS zu Gast.
  • Am Mittwoch, 9. Oktober, steht nach der Vorstellung von 20.30 Uhr an eine Diskussion zu dem Thema „Ist Kapitalismuskritik ohne Antisemitismus möglich?“ auf dem Programm. Es diskutieren Luise Henckel, Felix Kronau und Paul Erxleben.  

ELEGANZ AUS REFLEX fordert das Publikum auf, zu den Vorstellungen persönliche Sammlungen mitzubringen, von Briefmarken über Schlüsselanhänger und Postkarten bis hin zu Eisstielen und Radiergummis ist alles willkommen. Vor Ort wird ein Foto  aufgenommen, ist die Sammlung unhandlich oder nicht transportierbar, darf das Foto auch mitgebracht werden. 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm gibt es hier: https://studionaxos.de/de/produktionen/rothschilds-demystified-rahmenprogramm?d=1728203400

Reservierung unter: www.studionaxos.de

Freitag, 4.Premiere), Samstag, 5., Donnerstag, 10., Samstag, 12. und Sonntag, 13. Oktober um jeweils 20.00h
Studio Naxos in der Naxos-Halle
Der Eintrittspreis ist solidarisch: Zahl, was du kannst
Foto: © Arda Funda

Freitag. 04. – Sonntag, 06. Oktober: Gitte, Bonnie & Maustetytöt

(Martin)

Willkommen zu einem Cover-Konzertabend mit spontanem Publikums-Chor! 

Caroline Creutzburg initiiert Bühnenprojekte und angrenzende interdisziplinäre Formate. Zusammen mit der Künstlerin, Aktivistin und Ex-Heartrocksängerin Tanja Krone und dem Frankfurter Jodlklub-Mitglied Johanna Milz widmet sie sich in „Gitte, Bonnie & Maustetytöt” ihren persönlichen musikalischen Vorbildern. Begleitet werden die drei von Jacob Bussmann (Klavier/Keyboard), Lee Seongsin (Gitarre, Bass) und Špela Mastnak (Schlagzeug).

Wir sind Bewunder*innen, die sich zu Musiker*innen machen; Performer*innen, die ihrem musikalischen Coming-of-Age nachspüren. Unsere Lieblingssongs eröffnen Spektren von Biografie, Gender und Fandom. 

Das Ensemble rund um Caroline Creutzburg hat die Songs für den Abend anhand von persönlicher Bedeutsamkeit ausgesucht. Mit ihnen wird die Verbindung von eigener Biografie mit Popkultur und größerer Zeitgeschichte verhandelt. 

Alles beginnt mit der Lust am Singen und der Faszination, gemeinsam anzustimmen. Darauf folgt die Einladung, selbst einzusetzen und mitzusingen!

Ein Abend zwischen Konzert, partizipativem Karaoke-Happening, gesungenem Archiv und feministisch-kollektiver Autobiografie.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/13397/gitte-bonnie-maustetytot

Freitag. 4. Oktober um 20.00h, Samstag, 5. Oktober um 20.00h und Sonntag, 6. Oktober um 19.00h
Mousonturm

Samstag, 05. bis 11. Oktober: FFM/ Lucas Filmfestival

(Andrea)

Als das Kind noch Kind war, war es Kinderreporterin beim Lucas Filmfestival, führte Interviews und kam jeden Tag beseelt nach Hause. Möglich war das, Dank der Erasmus-Offenbach-Crew, die den Kindern diesen Deep-Dive in die Filmwelt und neue Einsichten ermöglichten. Auch in diesem Jahr gibt es das Festival, natürlich, und zwar zum sagenhaften 47. Mal. Weil sich Schulklassen schon jetzt melden können, geht Euren Lehrer:innen auf die Nerven und lasst diese tolle Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen. Lehrer:innen, nutzt die Möglichkeiten, die Euch Julia Fleissig und ihr Team eröffnen!
LUCAS #47: VORVERKAUF BEGINNT Es sind mittlerweile nur noch etwas weniger als sechs Wochen, bis der Startschuss für die 47. Ausgabe von Deutschlands ältestem Filmfestival für junges Publikum fällt. Vom 5. bis 11. Oktober 2024 werden 50 Filme für alle von drei Jahren bis 18plus in den Festivalkinos in Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach zu sehen sein. In den internationalen Kurz- und Langfilmwettbewerben in den Alterssektionen »Kids«, »Teens« und »Youngsters« konkurrieren aktuelle Titel um begehrte Preise, viele der Beiträge feiern bei LUCAS ihre Deutschlandpremiere. Ergänzt wird das Programm durch eine Reihe von Gastprogrammen und Specials. Rabatt für frühbuchende Gruppen und Schulklassen Gruppen und Schulklassen, die bis einschließlich 18. September 2024 buchen, zahlen 4,00 € pro Ticket für ihre jungen Filmfans (ausgenommen: Caligari FilmBühne), danach 5,00 €. Begleitpersonen von Gruppen ab zehn jungen Filmfans erhalten freien Eintritt (max. drei Begleitpersonen, Caligari FilmBühne zwei Begleitpersonen). Beratung & Voranmeldung für Gruppen: lucas-info@dff.film | Tel. 069 961 220 – 678

Bis Sonntag, 06. Oktober: Ausstellung "Black Flags" im ZKM Karlsruhe

(Petra)

Die Ausstellung "Black Flags" präsentiert drei ausgewählte Werke zum Motiv der schwarzen Flagge: Das ästhetisch wie auch politisch vielfach lesbare Motiv der schwarzen Flagge, regt zu einem Perspektivwechsel an und fordert uns auf, angesichts der vielfältigen Herausforderungen der Gegenwart, die unsere Gesellschaft spalten, die verbindenden Elemente neu zu betrachten. Diese Werke sind Teil der Ausstellung: Die Installation "Black Flags" (2014) des US-amerikanischen Choreografen William Forsythe, in der zwei Industrieroboter mit schwarzen Flaggen eine komplexe und kontrapunktische Choreografie ausführen, die immersive Foto- und Klanginstallation "Black Flag" (2015) des spanischen Konzept- und Performancekünstlers Santiago Sierra, in der das Aufstellen der schwarzen Flagge als ikonisches Symbol der anarchistischen Bewegung am geografischen Nord- und Südpol dokumentiert wird, und das Video "Ombre indigène, part 2, Martinique" (2014) der in Brüssel lebenden Künstlerin Edith Dekynth, das eine Fahne aus schwarzen Haaren zeigt.

Black Flags – Ausstellung, mit Arbeiten von William Forsythe, Sanitago Sierra und Edith Dekynth, Ort: Zentrum für Kunst und Medien, Adresse: Lorenzstraße 19, Karlsruhe, Vernissage im Foyer, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellungsräume und mint-Bar 19:45 - 23 Uhr, Eintritt: heute frei (sonst 8 (6) Euro), weitere Öffnungszeiten: mittwochs – freitags 10 - 18 Uhr, samstags + sonntags 11 - 18 Uhr, weitgehend barrierefrei (Haupthaus), barrierearm (Aufzug, Behindertentoilette), weitere Infos hier

Sonntag, 06. Oktober: Das Ende von KLAN

(Uwe)

„Dieser Schritt fällt uns nicht leicht. Wir haben beschlossen, dass 2024 das letzte Jahr in der Geschichte von KLAN sein wird. Nach 7 unglaublich schönen wie auch aufreibenden Jahren kommt mit unserem Album ‚Das Ende der Welt’ auch das Ende von KLAN. Wir sind als Brüder gestartet mit all unserer Verschiedenheit, Michael als singender Medizinstudent, Stefan als Vollblutmusiker … Bevor wir den Absprung verpassen, sagen wir Good Bye – und unser Abschied soll ein rauschendes Fest werden. …“

Schreiben die Brüder Michael & Stefan Heinrich, die das Indie-Pop-Duo sind (und bald waren).

Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Eva Dittrich

Sonntag, 06. Oktober: Ketzberg & Sammy Milo

(Uwe)

Doppelkonzert!

Soul, Funk, Pop: Ketzberg heißt eigentlich Paul Köninger. 1997 geboren in Heidelberg, wuchs er in Braunschweig in einer Musikerfamilie auf. Als Sänger an Klavier und Gitarre führte ihn seine Jugend an Pop meets Classic, der Jazzkantine, dem Braunschweiger Staatsorchester, der Band OOMPH! und vielem mehr vorbei. Nach seinem künstlerischen Jazzstudium an der Musikhochschule Köln ist Paul KETZBERG und hat sich in seine Band verliebt.

Indie Soul, die Funk-, und Roap-Elemente: Die autobiographischen Geschichten und singenden Gitarrenmelodien in seinen Songs lassen einen direkt in den Kosmos des Frankfurter Musikers Sammy Milo eintauchen. Bei den funkigen Beats & Grooves und dynamischen Arrangements nicht in voller Ekstase zu tanzen, ist so gut wie unmöglich!

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass: 19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Mittwoch, 09. Oktober: Moritz

(Uwe)

Hip-hop, indie rock, and electronic music

"Moritz is not a rapper. He’s also not a classic singer-songwriter. Like a Gen Z version of mid-1990s Beck, he takes influences from hip-hop, indie rock, and electronic music, creating his style of music that doesn’t fit easily with old-school templates.

After spending significant time at Andalusian raves and festivals with his multicultural circle of friends, Moritz finally moved to Berlin. He immersed himself in the rising cloud rap and trap scene, befriending rapper Longus Mongus of BHZ. They recorded a track together, »Issues«, that received much love from listeners, playlist curators, and algorithms alike. Moritz soon switched exclusively to singing English lyrics. More successful songs followed, and the industry began to take notice."

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass: 19 Uhr
Foto: Martin Passut

Mittwoch, 09. Oktober: Iris Wolff – Lichtungen (Lesung)

(Uwe)

Kunstvoll und poetisch erzählt Iris Wolff in ihrem neuen Roman Lichtungen von zeitloser Freundschaft und davon, was es braucht, um sich von den Prägungen der eigenen Herkunft zu lösen. Die Autorin wurde für ihr literarisches Schaffen mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der Marie Luise Kaschnitz-Preis für ihr Gesamtwerk. Zuletzt erschien 2020 der Roman Die Unschärfe der Welt, der unter die fünf Lieblingsbücher des Deutschen Buchhandels gewählt wurde.

Moderation: Catherine Mundt (hr2-Moderatorin).

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Max Goedecke

Donnerstag, 10. Oktober: Fortuna Ehrenfeld

(Uwe)

Mein erstes Konzert von Fortuna Ehrenfeld erlebte ich in der kleinen Bar des Mannheimer Clubs „Capitol“. Seitdem schrieb Songwriter Martin Bechtler einige großartige Alben und tourte mit unterschiedlicher Besetzung beinahe ununterbrochen durch Deutschland. Die Hallen wurden von Jahr zu Jahr größer, was aber blieb, waren die durchgängig großartigen Kritiken:

„Da liegt sie also nun, die neue Messlatte für deutsche Popmusik“ MZ

„Fortuna Ehrenfeld treffen mitten ins Herz" Stern

„Atemberaubend und souverän“ Rolling Stone

Nun kommen Bechtler und Co. zu einem vorläufigen Abschluss von Fortuna Ehrenfeld. Das ist nachvollziehbar, denn es besteht durchaus die Gefahr das sich das wunderbare Projekt überdreht oder festfährt, dass der deutsche Indip-Pop, der besser kaum sein könnte, zu schwächeln beginnt, dass dieses ewige Pyjama-Bühnenoutfit nervt. Vor der längeren Pause kommen sie nun noch einmal in die Brotfabrik und da solltet Ihr hingehen. Nicht zuletzt, weil die erste Vorabsingle vom neuen Album, „Die Sonne so rot“ eins der schönsten Lieder ist, die Bechtler bisher schrieb.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Christian Ohlig

Donnerstag, 10. Oktober: Bonni „Prince“ Billy

(Uwe)

Nix wie hin!

„Ein klassisches Singer/Songwriter-Album von einem, der selbst ein Klassiker ist, und das auch weiß. Und dass er weiß, dass wir das auch wissen, weiß man spätestens, wenn er singt: ‚Ding dong / Ding dong ding dong“. Ja, ernsthaft: So, wie Bonnie ‚Prince‘ Billy dichtend singt, wird selbst das Glockenklingen der ‚Crazy Blue Bells‘ zur Poesie.“  Thomas Winkler, Musikexpress, 5 Sterne

„Ein Strahlen in der Dunkelheit.“   Christian Riethmüller, „FAZ“

„Eindringlicher Folk, der von einer bedrohten Welt erzählt. (…) Folk ohne die Lieblichkeit, die dem Genre mitunter auch innewohnt – vor allem an den Rändern zum Pop. Oldham dagegen singt von Zweifeln, die schmerzhaft sind, erzählt Geschichten, die tief wurzeln  (...)" Jürgen Ziemer, Rolling Stone, 4 Sterne

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
Foto: Homepage Zoom

Donnerstag, 10. – Sonntag, 20. Oktober: Join

(Martin)

Wie können Tänzer*innen an völlig unterschiedlichen Punkten ihrer Entwicklung zusammenkommen? Wie finden Menschen in ihrer Verschiedenheit zusammen? „Join“ geht für den Tanz einen Schritt in diese Richtung und bringt Studierende aus der jeweiligen Stadt mit dem Ensemble der DFDC zusammen. In Frankfurt treten die Tänzer*innen der DFDC mit Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf.

JOIN ist Kooperation. JOIN ist Improvisation. JOIN ist klimafreundlich. Gleich zu Beginn der neuen Spielzeit präsentieren die DFDC und HELLERAU mit „Join“ gemeinsam eine nachhaltige Tanzproduktion: Ioannis Mandafounis bringt in seiner Neukreation „Join“ das Ensemble mit Studierenden vor Ort zusammen. 

Donnerstag, 10., Freitag, 11., Samstag 12. Oktober um jeweils 20.00h; Sonntag, 13. Oktober, um 16.00h, Donnerstag, 17. – Samstag, 19. Oktober um jeweils 20.00h, Sonntag, 20. Oktober um 16.00h: Join

Dresden-Frankfurt-Dance-Company im Bockenheimer Depot
Foto: © Veranstalter*in/Homepage

Freitag, 11. Oktober: Esther Graf

(Uwe)

Momentan verzeichnet die Österreicherin mehr als 60 Millionen Audiostreams, über sechs Millionen Views ihrer Videoclips und über 800k monatliche Spotify-Hörer:innen, die sie in den letzten Monaten sowohl auf ihrer ersten restlos ausverkauften Headliner-Tournee begeistern konnte. Auf ihrem Debütalbum, welches Mitte 2024 erschien, präsentiert sie einen Crossover aus Pop, Punk und Urban-Einflüssen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
Foto: Homepage Zoom

Montag, 14. Oktober: FFM/ Trio Mandrill

(Andrea)

Die Algorithmen spülten mir irgendwann das georgische Trio Mandrill in die Timeline und weil ich ihre volkstümlichen Lieder, vor allem aber das Setting irgendwo in der Pampa putzig fand, folge ich ihnen noch heute. Die Videos sind wirklich super, mal kommt ein Leiterwagen vorbei, manchmal stehen sie zwischen Eseln oder alten Leuten und das macht auch einen Teil des Charmes aus. Dass sie heute im Elfer (!!!) spielen ist mindestens mal spannend und auch ein bisschen absurd. Schmälert aber mein Interesse kein bisschen, ganz im Gegenteil möchte Mariam Kurasbediani, Tako Tsiklauri und Tatja Mgeladse gerne mal live erleben.

Elfer, Kleine Rittergasse 15, Framkfurt

Mittwoch, 16. Oktober Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit

(Martin)

Seine Chronik der Ereignisse
Hape kommt! 

Mit seiner Kindheitsgeschichte »Der Junge muss an die frische Luft« erreichte Hape Kerkeling, einer der erfolgreichsten Entertainer in Deutschland, ein Millionenpublikum. In »Gebt mir etwas Zeit« setzt er nun schreibend nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. 

Mit dem ihm eigenen Sinn für Komik erzählt Kerkeling von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Erinnerungen, Recherchen, Erlebtes, Historie, Ahnen. 

Große Bühne für einen ganz Großen.

Mittwoch, 16. Oktober um 19.30 Uhr: Hape Kerkeling:
Gebt mir etwas Zeit - Seine Chronik der Ereignisse
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Susie Knoll

Donnerstag, 17. Oktober: FFM/ Nie gefragt, nie erzählt

(Andrea)

Majer Szanckower ist von Beruf Verwalter der sieben jüdischen Friedhöfe in Frankfurt. 1939 gelang seinem polnischen Vater, Jude, die Flucht aus der Zwangarbeit, über Russland und Taschkent kam er nach Berlin. Seine jüdische Mutter stammte aus Moldawien, auch sie floh vor den Deutschen nach Taschkent, dort lernten sich seine Eltern kennen, kamen in ein DP-Camp, 1947 kam ihr Sohn Majer in Berlin zur Welt. Die Eltern wollten Deutschland verlassen, strandeten aber irgendwann in Frankfurt. Reden wollten die Eltern über das im Holocaust Erlebte nie, Majer hat sich irgendwann auf Spurensuche begeben, „man will doch wissen, woher man kommt“, sagt er. Der Vater hat seine erste Familie in Polen verloren: seinen Bruder, seine Frau, seine Kinder. Das weiß Majer jetzt. Der Frankfurter Journalist Hans Riebsamen, bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2020 Redakteur in der Rhein-Main-Redaktion der F.A.Z., hat die Geschichten von 31 Familien gesammelt, deren Leben von der Verfolgung durch die Nationalsozialisten bis heute maßgeblich geprägt ist. Nun ist sein Buch „Nie gefragt, nie erzählt. Das vererbte Trauma in den Familien der Holocaust-Überlebenden“ erschienen. 

Am 17. Oktober sind Autor und Fotograf Rafael Herlich während der Frankfurter Buchmesse bei „Open Books“ im Historischen Museum zu Gast. Am 30. Oktober findet ein Gespräch mit Herlich und Riebsamen im Stadthaus am Markt in der Frankfurter Altstadt statt.

Historisches Museum, Am Saalhof 1, Frankfurt

Montag, 04. November: Kasi

(Martin)

Kasi ist Frankfurter Bub, genauer – er kommt aus Bockenheim und lebt jetzt in Freiburg. Von dort hat die Karriere Fahrt aufgenommen! 

Keiner kennt Kasi? Nach diesem Jahr eher unwahrscheinlich. Denn er ist ab jetzt auf der Überholspur! Seine erste Headlinertour war restlos ausverkauft. Seine erste EP hat bereits über 11 Millionen Streams und sein beschwingt-melancholischer Indie Pop mit lässigen Rap-Einflüssen hat das Publikum auf den Festivals im Sturm erobert. 

Ob das Southside, Deichbrand oder Reeperbahnfestival. Kasi kennt man jetzt. Vor allem nach seiner Veröffentlichung „immatrikuliert“, die am 17. November letzten Jahres erschien und blitzschnell bei TikTok durch die Decke ging. Eine Millionen Views und unzählige neue monatliche Hörer:innen bei Spotify sind der Beweis.


Nachdem er Ennio und BADCHIEFF auf ihren Touren begleitet hat, fährt der charmante Newcomer 2024 höchstpersönlich auf große Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dafür macht er direkt den Führerschein! Fast alle Konzerte der Deutschlandtournee sind ausverkauft – für Frankfurt gibt’s noch ein paar Tickets – und zwar hier: 

https://zoomfrankfurt.com/programm/kasi-2024

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
Foto: © Antonius Kauf

Sonntag, 10. November: Der Zauberlehrling

(Martin)

Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins vom Frankfurter Kinderschutzbund

Der Frankfurter Kinderschutzbund wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt, er setzt sich für die Rechte der Kinder ein, für ihren Schutz vor Gewalt und für die Bekämpfung von Armut. Nötig ist diese Arbeit: Im vergangenen Jahr zählte die polizeiliche Kriminalstatistik 16 375 Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5 Prozent bedeutet. Dunkelfeldforschungen gehen davon aus, dass etwa jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlitten hat.

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben zeigt eine Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins des Frankfurter Kinderschutzbundes. 

Der Zauberlehrling: Eine magische Inszenierung von Goethes Ballade für die ganze Familie. Begleitet von Klaviermusik erleben große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer das Abenteuer des Zauberlehrlings, seines Hexenmeisters und dessen Katze Cornelia und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt und seine Wahrzeichen. 

Volksbühne im Großen Hirschgraben
um 17.00h
Zeichnung © Philip Waechter

Bis 10. November: Ausstellung Rest in Soil, in Water, in Waithood

(Daniela)

Die Ausstellung präsentiert die erste Ausgabe des WAITHOOD Magazins, die sich mit der Idee des Ruhens als einem wichtigen Aspekt der gegenwärtigen Schwarzen Erfahrung in der Welt beschäftigt.

Die erste Ausgabe des Magazins WAITHOOD ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von 14 Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Denker:innen und Produzent:innen aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora, die ihre Ideen mit der Welt teilen, indem sie sich mit zeitgenössischer Kunst, dem urbanen Raum und den Bedingungen des Lebens in der Welt als rassifiziertes Subjekt auseinandersetzen, das sich der Prekarität bewusst ist, die die Welt für Schwarzen und Braunen Kunstschaffenden bereit hält. Das Magazin zeigt daher neue Wege auf, durch die andere Zukünfte vorstellbar werden, und präsentiert, wie die Autor:innen die erforderliche Arbeit leisten, um eine reale, lebendige und allgegenwärtige Schwarze Alltagssprache zu schaffen, die alt, jung, queer und in Bewegung ist! 

Um diese innovative Publikation zu feiern, lädt WAITHOOD die Künstler:innen
Ava Binta Giallo und Markus Zimmermann ein, den Ausstellungsraum in einen Ort des Versammelns, des Ruhens und des Träumens von einer befreiten Zukunft zu verwandeln.

Das Magazin wird während der Ausstellungsdauer zum Erwerb erhältlich sein.

Details zur Ausstellung:
Ausstellungstitel: Rest in Soil, in Water, in Waithood
Ausstellung: 7. September bis 10. November 2024
Künstler:innen: Ava Binta Giallo, Markus Zimmermann
Kuratorin: Ana Raquel Machava
Ort: basis e.V., Gutleutstrasse 8-12, 60329 Frankfurt

(c) WAITHOOD - Issue 1 cover © Neec Nonso, 279 x 210 mm, designed by Ahomé Studio

Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)

Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen.
Die Ausstellungist die erste Retrospektive von  Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.

Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei

Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.

"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei

Deutsches Jazzfestival 23.- 26. Oktober 2024

Deutsches Jazzfestival 2024: "Größe ist keine Frage des Alters"

Dem wegweisenden Satz von Miles Davis trägt die diesjährige Ausgabe Rechnung: Bill Frisell, Kurt Rosenwinkel, Emma Rawicz, Becca Stevens, Jason Moran und Omer Klein sind nur einige der großen Namen beim Deutschen Jazzfestival 23. bis 27. Oktober in Frankfurt. Die hr-Bigband ist mit zwei großen Projekten dabei und auch die heimische Szene ist prominent vertreten durch den Gewinner des Deutschen Jazzpreises Jakob Bänsch, das hr-Jazzensemble und viele mehr. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal ist am Freitag, 25. Oktober, wieder die Clubnacht in Frankfurter Jazzlocations am Start sowie ein Konzert im Mousonturm am Sonntag, 27. Oktober. Der Vorverkauf läuft

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