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| 06.09.2024 |
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MIT DEM SPITZENFÄCHER IM WALDSTADION

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Ich weiß, ihr denkt ich spinne, aber ich habe das volle Programm am vergangenen Wochenende genauso, wie angekündigt, „durchgezogen“: Freitag erst Chorprobe (wir suchen weiterhin Sänger!), danach „Fritten & Wein“ in der Margarete. Weil wir nur kurz bleiben konnten, gab es für uns „nur“ leckeren Wein. Direkt dann „Dirty Dancing“ mit 500 Besucher:innen an der traumhaften West Coast. Danke, Daniel Brettschneider. Samstagfrüh war ich dann mit 25 Ausgehtippleser:innen bei der Führung zur Austellung „Stadt der Fotografinnen“ im Historischen Museum. Geführt wurden wir sogar von der Kuratorin Dorothee Linnemann, die uns unglaublich viel Interessantes vermittelt hat. Ich will jetzt nur noch in Ausstellungen gehen, die von Kurator:innen geführt werden. Abgesehen von der tollen Führung war ich sehr glücklich ein paar Abonennt:innen unserer Ausgehtipps persönlich kennen zu lernen. Ich werde mich bemühen, dass es bald wieder eine Führung für uns gibt. Von dort ging es dann, mit Umzieh- und Essenspause, im Gemalten Haus, ins Stadion. Abgesehen von einem super Spiel, habe ich dennoch ein wenig geflucht, weil die Getränkeversorgung miserabel war und man ewig anstehen musste. ("Mein Wasserholer" hat die ersten beiden Tore nicht gesehen, da er 20 Minuten für Wasser anstand). Als ich dann dran war, habe ich mir das Kranewasser aus den Waschbecken abgefüll, denn anders als beim Euroleague-Endspiel in Sevilla, wo es gar kein Wasser mehr gab, gab es das wenigstens. Schön ist das aber alles nicht. Das Thema triggert mich schon lange, denn auch bei Großkonzerten ist die Wasserversorgung miserabel und ich rede nicht nur vom Waldstadion!. Viele Leute können sich auch kein Wasser für 4,- € den Becher leisten. Bei einigen Großevents (z.B. Rock am Ring) hat man, aufgrund des Drucks der Konzertbesucher:innen, Trinkbrunnen aufgestellt, bei denen man kostenfrei Wasser abfüllen kann. Angesichts der krassen Temperaturen finde ich das sehr sinnvoll. Ich habe daher diese Petition unterschreiben, die ein SGE Fan aufgesetzt hat, der während des Spiels wegen Dehydrierung ins Krankenhaus musste.Wäre schön, ihr könntet die mitzeichnen und weiterleiten.
Und nach der Hitze im Stadion kam ja dann noch der Streß, den man über sich ergehen lassen muss, wenn man versucht mit dem Rad vom Bike Point aus, OHNE RICHTIGEN FAHRRADWEG!, wieder in die Stadt zu fahren…
Zurück von einer Wanderung im Hintertaunus, der nur ein wenig kühler war, waren wir dann sehr glücklich, dass das Konzert der Jewish Monkeys nicht im Jüdischen Museum, sondern im wunderschönen Innenhof stattgefunden hat. So konnte man sogar ein wenig tanzen.
Und dann waren wir ja noch bei der Premiere von ELLBOGEN. Ich möchte Euch den Film sehr ans Herz legen. Insbesondere die Hauptdarstellerin, Melia Kara, hat mich sehr begeistert! (Mehr dazu unten in den Tipps)
Dieses Wochenende wird etwas ruhiger: Sommerfest der Concordia Eschersheim, Brückenwall, Zwei Jahre New Rose und natürlich Rotlinstraßenfest (um 15:00 Uhr findet ihr mich am Grillstand und ab 16:30 Uhr bei der Townhall mit Omid Nouripour) und hoffentlich zu SOULFOOD in den Kunstverein Montez (wir verlosen Tickets)
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net
2 x 2 Gästelistenplätze für SOULFOOD am Samstag 7.9. Gewinnfrage: Welches Album, von welcher Band ist für Uwe ein All-Time-Top-10-Album? (Siehe Rubrik: Große Songs...)
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net
Tickets für das 16. New Generations – Independent Indian Filmfestival:
1 x 2 Karten für Shambhala, Abschlussfilm am Sonntag 18:00 h
1 x 2 Karten für Wakhri - One of A Kind am Samstag 18:30 h
Gewinnfrage: Welche Veranstaltung empfiehlt Martin für den 4. Oktober?
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ZU GEWINNEN (Andrea)
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).
1 x 2 Tickets für Never let me down am 21. September im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Welche Band schaue ich mir am Samstag um 20 Uhr bei Riviera UNBEDINGT an?
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Ellbogen (Kinostart am 05. September 2024)
(Uwe)
Ein Spielfilm von Aslı Özarslan nach dem gleichnamigen Roman von Fatma Aydemir
Hazal (Melia Kara) ist 17 und Berlinerin. Ihr sehnlichster Wunsch: eine Chance im Leben. Auf der Jobsuche steckt sie fest und stößt überall nur auf Vorurteile. An ihrem 18. Geburtstag will sie eigentlich nur feiern. Nach einem dramatischen Zwischenfall flieht Hazal Hals über Kopf nach Istanbul, in ein ihr unbekanntes Land, in eine brandneue Stadt in einem ihr unbekannten Land. Dort muss sie allein überleben, koste es, was es wolle …
„Das fesselnde Coming-of-Age-Drama wirft relevante gesellschaftliche Fragen auf“ Kinozeitschrift Cinema (4/5 Sterne)
Daniela und ich waren bei der Vorpremiere im vollgefüllten Cinema am Roßmarkt und wir sahen einen guten Film mit tollen Schauspielerinnen und Schauspielern.
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Freitag, 06. September: Wrong Location
(Uwe)
Alternative Rock, Pop-Punk, das liest sich am Anfang schon einmal gut, unverwechselbar soll die Mischung aus den beiden Musikrichtung sein. Die vier talentierten Musiker verschmelzen zu einer kraftvollen Einheit, die mit ihrem frischen Sound und einer packenden Bühnenshow das Publikum begeistert. Der markante Stil von Wrong Location ist geprägt von mitreißenden Melodien, druckvollen Gitarrenriffs und einem pulsierenden Rhythmusfundament.
Ponyhof F., Klappergasse Einlass: 19 Uhr Foto: Homepage Ponyhof
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Freitag 06. September - 10. November: Ausstellung Rest in Soil, in Water, in Waithood

(Daniela)
Die Ausstellung präsentiert die erste Ausgabe des WAITHOOD Magazins, die sich mit der Idee des Ruhens als einem wichtigen Aspekt der gegenwärtigen Schwarzen Erfahrung in der Welt beschäftigt.
Die erste Ausgabe des Magazins WAITHOOD ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von 14 Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Denker:innen und Produzent:innen aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora, die ihre Ideen mit der Welt teilen, indem sie sich mit zeitgenössischer Kunst, dem urbanen Raum und den Bedingungen des Lebens in der Welt als rassifiziertes Subjekt auseinandersetzen, das sich der Prekarität bewusst ist, die die Welt für Schwarzen und Braunen Kunstschaffenden bereit hält. Das Magazin zeigt daher neue Wege auf, durch die andere Zukünfte vorstellbar werden, und präsentiert, wie die Autor:innen die erforderliche Arbeit leisten, um eine reale, lebendige und allgegenwärtige Schwarze Alltagssprache zu schaffen, die alt, jung, queer und in Bewegung ist!
Um diese innovative Publikation zu feiern, lädt WAITHOOD die Künstler:innen Ava Binta Giallo und Markus Zimmermann ein, den Ausstellungsraum in einen Ort des Versammelns, des Ruhens und des Träumens von einer befreiten Zukunft zu verwandeln. Das Magazin wird während der Ausstellungsdauer zum Erwerb erhältlich sein.
Details zur Ausstellung: Ausstellungstitel: Rest in Soil, in Water, in Waithood Ausstellung: 7. September bis 10. November 2024 Eröffnung: Freitag, 6. September 2024, 19 Uhr Künstler:innen: Ava Binta Giallo, Markus Zimmermann Kuratorin: Ana Raquel Machava Ort: basis e.V., Gutleutstrasse 8-12, 60329 Frankfurt
RAHMENPROGRAMM: Sa., 7. Sept., 12 Uhr: Künstler:innengespräch zwischen Ana Raquel Machava und Ava Binta Giallo (EN) So., 8. Sept., 15 Uhr: Kurator:innenführung mit Ana Raquel Machava (EN)
(c) WAITHOOD - Issue 1 cover © Neec Nonso, 279 x 210 mm, designed by Ahomé Studio
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Freitag, 06. – Sonntag, 08. September: GOLDGOLDGOLD: 30. Saisonstart der Frankfurter Galerien – „Frankfurt Art Experience“

(Petra)
Nicht, gerade mal nicht Olympia, aber: Das 30. Jubiläum des Frankfurter Jubiläums des Frankfurter Saisonstarts steht jetzt an. Und es gibt vom 6. bis 8. September 2024 Grund zu feiern: Nicht nur hat das Gallery Weekend einen stetig wachsenden Teilnehmerkreis zu verzeichnen, der Saisonstart ist auch zu einer wichtigen Veranstaltung im enggetakteten Kulturkalender der Stadt gereift. Jedes Jahr Anfang September zieht es rund 10.000 Kunstinteressierte in die Stadt, wenn über fünfzig Galerien und Offspaces ihre Ausstellungen eröffnen. Das künstlerische Programm reicht von Malerei, Fotografie und Skulptur bis hin zu Videokunst und Performance. Deutlich wird dabei auch die Brückenfunktion, die Galerien für die Kunst im Rhein-Main-Gebiet haben: Gut ein Fünftel der vertretenen Künstlerinnen und Künstler stammt aus den Akademien der Städelschule, der HfG Offenbach sowie der Kunsthochschule Mainz. Besonders beliebt sind die mittlerweile rund 32 Art-Walks. Auf Deutsch, und seit letztem Jahr erfolgreich auch auf Englisch, können sich Kunstinteressierte den Führungen durch die Innenstadt, das Ostend, Sachsenhausen, das Bahnhofsviertel, das Westend oder das Nordend anschließen. Es sind die zahllosen Geschichten und Biographien, Kunstentdeckungen im öffentlichen Raum sowie Begegnungen mit Galeristinnen und Galeristen und Künstlerinnen und Künstlern, die die Walks für die Teilnehmenden zu einem einprägsamen Erlebnis machen.
Frankfurt Art Experience, alle Infos und Anmeldungen zu den Art-Walks hier
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Samstag und Sonntag, 07. und 08. September: OF/ Es gibt Löwen
(Andrea)
Noch an diesem Wochenende ist die Werkschau mit tollen Künstler:innen in der Eisfabrik zu sehen, "Es gibt Löwen" (nicht zu verwechseln mit dem Beginn der Eishockeysaison, die Jörg schon sehnlichst herbeifiebert). Zu sehen sind Arbeiten von Renata Kos (Collage), Mira Laaf (Papierarbeiten), Jürgen Lecher (Fotografie), Dorit Lecke (Zeichnung), Ulrike von der Osten (Malerei) und René Spalek (Fotografie). Die Ausstellung ist an diesem und am folgenden Wochenende geöffnet: 16 bis 20 Uhr. www.eisfabrik.info/ausstellung-in-2024
Eisfabrik, Geleitsstraße 24, Offenbach
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Freitag, 06. bis 08. September: Of/ Riviera-Festival

(Andrea)
Das Wochenende an der Offenbacher Riviera wird super, ich freue mich schon sehr und rolle mein Handtuch aus. Freitags gehts für mich persönlich los mit einer Lesung von Frank Spilker (18.30 in den Parksidestudios), um 22 Uhr spielt er dann mit seiner Band. Die Sterne, das wird wundervoll. Tatsächlich sind die einige der wenigen Bands der Hamburger Schule, die ich schon immer und uneingeschränkt mag. Neben den Lassie Singers und Die Braut haut ins Auge, mit denen ich ja immerhin mal auf Butterfahrt nach St. Petersburg war. Vorher, um 20.30 Uhr spielt Voodoo Jürgens, von dem To sehr schwärmt, außerdem DeebeeRich in der Kapelle und Primaboy im Waggon. Samstag das nächste Highlight, Low 500 im Waggon (20 Uhr), schon vorher, nämlich 11 bis 16 Uhr ist die Neue Offenbacher Welle zu hören: Zehn Künstler*innen des Seminars „Whats Your Set Up“ um Charlotte Simon (Elektronische Medien, HfG Offenbach) zeigen Soundarbeiten auf und um das Boot Josephine Baker auf der Hafeninsel Offenbach: eine Afterhour mit Performances, Soundinstallationen, Konzerten und DJs für alle, die wissen wollen, was in ihre zukünftige Immobilie schallt. Ab 14 Uhr gibt es gegenüber im Hafengarten Street Art Jam und überhaupt ist das Programm so pickepacke voll. Haiyti hat Musik mit Größen wie Trettmann, Casper oder Haftbefehl gemacht – und sie hat den deutschen Pop geprägt: sein Vokabular, seine Kadenz, seine Melodien, seine ganze Geschwindigkeit. Einfache Wahrheiten oder gar Ratschläge braucht man von Haiyti nicht zu erwarten. Stattdessen springt sie innerhalb weniger Zeilen von Herzschmerz zu Hinterhofgeschichten, von tiefen Einblicken zu vermeintlich hohlem Materialismus, von himmelhochjauchzendem Happy Hardcore zu blankem Layla ist wahrscheinlich der facettenreichste Artist, den Deutschland seit langem hervorgebracht hat. Für sich und ihrer Musik setzt sich die Künstlerin keine Grenzen. Ob Rap, R&B oder elektrischer Sound. Tickets für das dreitägige Festival sind bei Reservix, ADTicket und an allen bekannten VVK-Stellen verfügbar. https://www.riviera-offenbach.de/
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Freitag, 06. September – Sonntag, 22. September: zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN. HEIMAT?

(Martin)
Matthias Bischoff schreibt in der FAZ über diesen Abend: „Man kann nicht genug rühmen, wie Willy Praml in den Jahren seit 2016 und nun mit diesem neuen Stück den Syrern eine Stimme gegeben hat, wie es ihm gelungen ist, die oft verpönte deutsche Hochkultur und ihre schwierige Sprache fruchtbar zu machen für einen interkulturellen Dialog ohne Anbiederung und unangestrengt zu zeigen, wie anschlussfähig sie ist für die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit der Migrationsepoche, in der wir leben. In „zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN?“ ist ihm dies nun erneut mit der Reflexion über Heimat gelungen, kunstvoll und authentisch zugleich. […] Im Laufe des Abends kommt es immer wieder zu Gänsehautmomenten, ganz besonders am traurig-schönen Ende, als Fadl Martini leise Gustav Mahlers Lied „Die zwei blauen Augen von meinem Schatz“ singt, mit einer abgrundtiefen Trauer um das endgültig Verlorene.“
zurückGEHEN oder hierBLEIBEN. HEIMAT? In Zeiten von Krieg, Flucht und Vertreibung.
Mit dieser ungewöhnlichen aber zeitaktuellen Fragestellung setzt das Theater Willy Praml seine Theaterarbeit mit Geflüchteten fort. Nach fast schon einem Jahrzehnt in Deutschland, fern von der HEIMAT SYRIEN, stellt sich immer drängender die Frage, mit der das Projekt betitelt ist und lässt die Darsteller*innen sich zurückerinnern an ihr ursprüngliches Zuhause. An die Zeiten vor und nach dem Krieg, an den Moment, in dem die Entscheidung gefallen ist, die Heimat endgültig zu verlassen, an Erlebnisse, die sich in ihre Biographien eingegraben haben, und an das, was seither passiert ist: Ankunft, sich Zurechtfinden, einen Arbeitsplatz finden oder einen Praktikumsplatz, Studienplatz oder eine Lehrstelle usw., bis sich einem die Frage aufdrängt, bleibe ich hier – für immer!?
Ist Deutschland jetzt meine HEIMAT? – meine zweite – Oder: Gibt es in unseren Zeiten überhaupt HEIMAT? In Syrien, wo wir bisher immer zuhause waren, hat sich doch politisch – was uns zur Flucht veranlasst hat – gar nichts Gravierendes verändert?
Wohin mit unserer ANGST, was ist mit unseren Angehörigen zuhause? Sehen wir sie wieder? Wie und wann? Kommen wir mit unseren Kindheits- und Jugend-Träumen, unseren Wünschen, mit unseren Traumata in dieser unseren neuen Welt, mit der für uns neuen Gesellschaft zurecht? Und diese mit uns?
Ein Theaterabend, der sehr berührt, seinen Sitz im Heute hat und der wichtig ist!
Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/zurueckgehen-oder-hierbleiben-heimat/#
Freitag, 6. September, Samstag, 7.09., Sonntag, 8.09., Freitag, 13.09., Samstag, 14.09., Sonntag, 15.09., Freitag, 20.09., Samstag, 21.09., Sonntag, 22.09. um jeweils 19.30h:
zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN. HEIMAT? Theater Willy Praml Naxos Halle Foto: © Veranstalter*in
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Freitag, 06. September: OF/ Juliette im Frühling

(Andrea)
Ach, der Sommer geht langsam und unweigerlich zu Ende. Damit ist auch Schluss mit Kinonächten unterm freien Himmel und an schönen Orten. Polizeipräsidium, klar, Parksidestudios, oder auch die wunderbare Westside-Inszenierung in Griesheim. Weil ich dem Sommer schon jetzt hinterherweine, kommt mir der heutige Film gerade recht, alles auf Frühling und dann liegt die schönste aller Jahrszeiten wieder vor uns: Mit „Juliette im Frühling“ meldet sich Kino Kulinarisch in der Alten Schlosserei zurück und dazu gibt es wie gewohnt ein harmonisch abgestimmtes Menü. Die Abende sind immer ein Fest der Sinne und, überflüssig zu sagen, immer schnell ausverkauft. Heute erwarten uns eine Maispoularde mit Estragon-Zitronen-Jus und Kartoffelgratin. Vegetarier dürfen sich auf gratinierten Ziegenkäse mit Ratatouille freuen. Als Dessert gibt es eine wunderbare Blaubeer-Tarte für alle und als Amuse-Gueule vorab einen Mini-Schinken-Käse-Toast – eine zärtliche Hommage an ebenjenen Film: Die Kinderbuchillustratorin Juliette kehrt aus Paris in ihren Heimatort in der französischen Provinz zurück. Dort hofft sie auf zwei entspannte Wochen im Kreise ihrer Familie. Stattdessen trifft sie auf ihre Schwester, die mitten in einer existentiellen Krise steckt, ihren liebevollen, aber etwas launischen Vater, ihre Mutter, die gerade das Thema New Age für sich entdeckt hat – und auf ihre geliebte Großmutter, die sich mit ihrem neuen Leben in einem Pflegeheim anfreunden muss. Und dann ist da noch der freundliche, etwas einsame Pollux, der zufällig Juliettes Weg kreuzt …Einlass, Speisen & Getränke ab 18:30 Uhr, Filmbeginn 20:00 Uhr. Ticket im Verkauf: 11,90 Euro – inkl. Vorverkaufsgebühren, Sektempfang & Amuse-Gueule. Die Hauptgerichte kosten jeweils 16,50 Euro; der Nachtisch 5,00 Euro. Tickets: https://jioti-catering.de/Kino-Kulinarisch-Juliette-im-Fruehling-FR-06.09.24/SW10039
Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach am Main
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GEROLLTES über die "neue" Champions League

(Uwe)
Nicolás Maduro, Diktator in Venezuela, hat kürzlich verlauten lassen, dass Weihnachten in seinem Land um einige Monate vorgezogen wird, weil „es im September schon nach Weihnachten riecht“. Die tatsächlichen Hintergründe für diese Entscheidungen werden in Wirklichkeit andere sein. Entscheidungen von Funktionären von FIFA und UEFA sind vielleicht nicht ganz so willkürlich, anzweifeln kann man sie aber durchaus regelmäßig.
So auch die Idee, die europäischen Wettbewerbe neu zu organisieren. Unter anderem wird in Champions- und Euro League in der Saison 2024/2025 anders gespielt. 36 Teams nehmen beispielsweise an der neuen CL-Saison teil. Im letzten Jahr waren es 32 Mannschaften, nun sind es also vier Vereine mehr. Wie in den Vorjahren spielen weiterhin nicht ausschließlich „Champions“ mit, sondern auch welche, für die die abgelaufene Saison eine Enttäuschung war. Beispielsweise sind aus Deutschland fünf Mannschaften dabei, vier davon wurden nicht Deutscher Meister, noch nicht einmal Pokalsieger. Das wurde jeweils Bayer Leverkusen, entsprechend verdient ist deren Teilnahme. Alle anderen deutschen Teams, Stuttgart, Bayern, Leipzig und Dortmund dürfen auch mitspielen, das entspricht in Summe rund einem Viertel aller Teams aus der Bundesliga.
Früher, also bis zur letzten Saison, wurden die teilnehmenden Mannschaften Gruppen zugelost, in denen jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel spielte. Die beiden besten Mannschaften in der Gruppe (es gab acht Gruppen) qualifizierten sich für die K.O.-Spiele (Start mit dem Achtelfinale), der Drittplatzierte stieg in die Euro League ab. Nun ist es anders: Jede teilnehmende Mannschaft spielt gegen acht andere Teams. Diese wurden nach ausgewählten Faktoren vorsortiert und danach nach einem bestimmten Modus ausgelost. Gegen jede Mannschaft spielt ein Team nur einmal, es gibt also keine Hin- und Rückspiele mehr und keine acht einzelne Gruppentabellen, sondern eine einzige Gesamttabelle. Am Ende der Vorrunde sind die ersten acht Mannschaften für das Achtelfinale qualifiziert und die Mannschaften auf den Plätzen 9 – 24 spielen in K.O.-Spielen gegeneinander die weiteren acht Teams des Achtelfinales aus. Leverkusen spielt zwischen dem 19. September 2024 und dem 21. Januar 2025 wie folgt: in Rotterdam, zuhause gegen den AC Mailand, in Brest, in Liverpool, gegen Salzburg, gegen Inter Mailand, bei Atletico Madrid und gegen Sparta Prag. Man hätte es den Leverkusenern gegönnt, dass sie zumindest einmal ins schöne Mailand hätten reisen können, statt gegen zwei Mailänder Teams zuhause spielen zu müssen.
Ob dieser Modus besser ist als der vorherige, kann ich mir nicht vorstellen. Am Ende steht die Gewinnmaximierung im Vordergrund, was man vor daran erkennen kann, dass es deutlich mehr Spiele gibt als bisher. Den totalen Unsinn erwartet die Fußballfans mit der FIFA Club WM 2025, wenige Wochen nach dem Champions League-Finale, vom 15. Juni bis 13. Juli in den USA geplant. Dann spielen 32 Mannschaften aus aller Welt, zwölf davon aus Europa, Bayern und Dortmund inklusive, im bekannten WM-Modus den Sieger aus. Die alle vier Jahre ausgetragene Club-WM überschneidet sich mit der EM der Frauen im kommenden Jahr (ab 02. Juli), nicht schön.
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Samstag 07. September: Rotlintstrraßenfest

(Daniela)
Als Zeichen für Vielfalt, Nachbarschaft, Toleranz und Demokratie steht das Rotlintstraßenfest 2024 unter dem Motto "Das Nordend ist bunt. Punkt!" Wie immer gibt es für alle etwas zu entdecken. Es locken Flohmarkt- und Infostände, kulinarische Verführungen und kühle Erfrischungen. Jüngere Besucher*innen können sich auf Karola Diestels Kindermitspieltheater, Dosenwerfen gegen Politiker*innen oder das Spielmobil freuen. Vom Beschwerdechor über Brothers & Styles Afrodance bis zur Neil-Young-Interpretation von Rustie Horse u.v.m ist auf der Kulturbühne den ganzen Tag was los. Als krönenden Konzertabschluss des Abends freuen wir uns auf das analoge Technoset von THE OHOHOHS!
Abgesehen von der Kulturbühne gibt es am unteren Ende der Rotlintstraße, am Friedberger Platz noch den Grünen Bereich. Da kann man mit Politiker:innen ins Gespräch kommen. Von 16:30-17:15 gibt es eine Townhall mit dem Bundesvorsitzenden Omid Nouripour und danach ein Gespräch der Generationen mit Jutta Ebeling und Deborah Düring.
Das Rotlintstraßenfest geht von 14 bis 23 Uhr.
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Samstag, 07. September: Brückenwall – Brückenstraßenfest
(Petra)
Elena macht ihr schönes Geschäft Freud (goyagoya) mit schöner Mode noch schöner als es sonst schon ist. Und auch die anderen Laden- und Kneipenbesitzer, Nachbarn usw. vor Ort bereiten sich vor auf ihr jährliches Straßenfest. Die Brückenstraße in Sachsenhausen galt mal als "unser Berlin Mitte": Dieser Über-Hype hat sich glücklicherweise wieder gelegt – jetzt kann man dort entspannt einkaufen gehen, einen Kaffee oder ein Bier trinken und Vieles mehr. Und beim Straßenfest trifft man sich, geht mal in einen Laden, in dem man zuvor vielleicht noch nie war oder genießt mit einem leckeren Getränk oder Imbiss einfach einen der letzten lauen Sommerabende in diesem Jahr. Schaut doch mal vorbei!
Brückenwall 2024 – Straßenfest Brückenstraßenviertel, Sachsenhausen, Uhrzeit: 11 - 23 Uhr, Mode und Design, Live-Musik, Essen und Trinken, Eintritt: frei
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Samstag 07. September: New Rose Sommerfest

(Daniela)
Es gibt zwei Jahre New Rose zu feiern! Essen, Trinken, Feiern drinnen & draußen, Open-Air-Konzert mit fünf Livebands, Grill Action von Concordia Eschersheim, Flohmarkt, Feinstaub Cocktail-Stand, ReichsPost Bitter Mobil. Danach weiter mit DJs in der Kneipe.
Live Bands:
TJ Baked Beans (Alternative Country & Folk) FFM Sänger & Frontmann der Band From 7 to 7. Hier solo mit Westerngitarre & Mundharmonika. www.from7to7.de/
Rumble Deluxe (Old School Candy Punk) FFM Eher britisch als US-angehauchtes Punkrock-Gerumpel ohne Schnickschnack, afür gerne auch mal zweistimmig. https://rumbledeluxe.bandcamp.com/album/munch-guerilla
375 CEG (Krautpunk) FFM Gewappnet für alle Eventualitäten, bringen 375 CEG einen Mix aus Krautpunk, Experimental Electronics und Rock’n‘Roll Trouble. https://375ceg.bandcamp.com/
Neckarions (Raw Melodic Punk) Stuttgart Die Neckarions aus Stuttgart um den texanischen Frontmann Ivan machen live eine Menge Spaß und bieten eine Power-Show. 80's California-Punk mit Singalongs ... https://neckarions.bandcamp.com/
Scheiße Minnelli (Skate Punk) FFM & Köln Scheisse Minnelli zählt hierzulande zum Besten was der Hardcore-Punk zu bieten hat! Mitreißender Alte-Schule-Hardcore kalifornischer Achtziger-Machart, ungeheuer feurig auf die Bühne gebracht. https://scheisseminnelli.bandcamp.com/
Samstag, 7. September 2024, ab 14 Uhr, im New Rose, Eschersheimer Landstraße 328, 60320 Frankfurt www.newrosefrankfurt.de
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Samstag 07. September: Soulfood mit Kosmik Kat im Kunstverein Montez

(Daniela)
Ich freue mich sehr... (oben gibt es Tickets zu gewinnen)
Liebe Soulfood Freunde, das lange Warten in der Sommerpause hat nun bald ein Ende. Soulfood Frankfurt is back. Wir hoffen ihr hattet einen schönen Sommer, und freuen uns, am kommenden Samstag wieder mit euch zu tanzen. An diesem Tag sind wir zum 2. Mal in der traumhaften Location des Kunstvereins Montez. Der top DJ Gast an diesem Abend ist Kosmik Kat aka Pedo Knopp.
Kosmik Kat aka Pedo Knopp: Der musikalische Tausendsassa aka Pedo Knopp, präsentiert außergewöhnliche Musik aus den hintersten Ecken der Welt mit einem Auge für den Dancefloor. Neben seinen Compilations für das Nippon Connection Filmfestival und seinen DJ-Reisen mit dem Analog Africa Soundsystem, die ihn u.a. nach Paris, London, Daressalam und São Paulo führten, ist Pedo Knopp in seiner Heimatstadt vor allem bekannt als Sammler seltener Schallplatten und für seine innovativen Clubformate wie Africadelay, Halva oder Saravá.
Kunstverein Montez, Honsellstraße 7 (barrierefrei)
Beginn 21:30 Uhr, Ende: 03:00 Uhr, Eintritt 10,- €
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Samstag, 07. September: OF/ Skatepark
(Andrea)
Passend zur Riviera und dennoch völlig unabhängig davon veranstaltet das Team vom OFland DIY Skatepark eine Sunset Skate Session auf der Hafeninsel. Mit Skate Sounds von DJ Hocke MC (Rock, Punk, Hip-Hop and more) wird bis zum Sonnenuntergang geskatet. Los geht’s ab 17 Uhr. Einfach mal vorbeischauen.
Hafeninsel, Offenbach
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Neuerscheining kostenfreie Broschüre „Nachhaltig(er) wohnen?!“
(Daniela)
Ich arbeite super gerne mit der gemeinnützigen Agentur Lust auf besser leben zusammen, zuletzt haben wir FAIRkickt miteinander gerockt. Jetzt haben sie ein neues Projekt finalisiert: eine kostenfreie Broschüre zum Thema „Nachhaltig(er) wohnen?!“, die sie für Mieter:innen konzipiert haben!
Worum geht's? Sie schreiben: "Wir zeigen in neun Kapiteln, wie Mietende in den Bereichen Gemeinschaft, Energie, Smart Home, Wasser, Lebensmittel, Abfall, Re-Use, Mobilität und Biodiversität Ressourcen und Geld sparen können. Dazu lassen wir jeweils engagierte Menschen zu Wort kommen, erzählen Geschichten und geben Tipps und Tricks an die Hand.
Eine Online-Version findet Ihr auf der Projektseite. Hier gibt es auch die Möglichkeit, die Broschüre als Print-Version mittels Online-Formular zu bestellen.
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Bis Sonntag, 08. September: parasocial interaction im saasfee*pavillon
(Petra)
‚parasocial interaction‘ spielt mit der Karikatur des Online-Universums, verweist dabei auf verschiedene popkulturelle Zitate und versucht diese Realitäten verschmelzen zu lassen. Für ihre Installation haben Seongsin Lee und Elisa Deutloff einen 'Deepfake-Automaten' konstruiert, mit dem sie Gesichter der Besucher*innen sammeln, schneiden und zu Visuals verarbeiten. Zu der tagsüber laufenden Installation führt das Duo an drei Abenden eine Musik-Performance auf.
parasocial interaction – von Seongsin Lee & Elisa Deutloff, eine interaktive Installation+ Musikperformances by NWIT & normkonform, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 64 – 66 HH, Öffnungszeiten: 06.09. 19 – 22 Uhr (21 Uhr Performance), 07.09. 14 - 18 Uhr, 08.09. 14 - 18 Uhr (17 Uhr Performance), Eintritt: frei
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Bis Sonntag 08. September: Festival exf f. - tage des experimentellen films

(Daniela)
In diesem Jahr veranstaltet das Festival exf f. - tage des experimentellen films frankfurt* seine vierte Ausgabe vom 4. bis 8. September.
Mit Schwerpunkten zu Gregory Markopoulos, der zu den bedeutendsten Filmemacher:innen des US-amerikanischen Avantgarde-Films zählt, einem Programm mit Filmen des Städelschülers Thomas Feldmann sowie der französischen Filmemacherin und Malerin Marcelle Thirache wird ein besonderer Fokus auf das queere Filmschaffen der Experimentalfilmszene gesetzt. Filmreihen zum indischen Künstler Velu Viswanadhan, zur in Venezuela geborenen Filmmacherin Jeannette Munoz und zum Alternativen Filmarchiv Belgrad erkunden zudem Filmproduktionen außerhalb bekannter Pfade. Weitere Informationen unter www.exff.de.
* Über das Festival: Martin Klein, Larissa Krampert, Björn Schmitt haben vor vier Jahren exf f. ins Leben gerufen. Ein Festival, "das dem experimentellen Film in seiner Vielgestaltigkeit, seiner Geschichte wie auch der Gegenwart, gewidmet ist. Vier Tage öffnen die Veranstalter:innen "einen Begegnungsraum, in dem in gebündelter Form verschiedene filmische Arbeiten in ihren spezifischen Medialitäten und Materialitäten als eigenständige Kunstform in den Fokus gerückt werden. Filme dieser Art haben einen schwierigen Stand. Sie fügen sich weder in eine auf Spiel- und Dokumentarfilme konzentrierte Filmlandschaft noch den gängigen Logiken des Kunstbetriebs, weshalb es nur wenig Gelegenheiten gibt, sie als Teil einer erweiterten, lebendigen Kinokultur erfahren zu können. In ihrem Programm werden sowohl verschiedene analoge Formate, von Super 8 über 16mm und 35mm, als auch digitale Produktionen und digitalisate restaurierter Filme zu sehen sein."
(c) Gregory Markopoulos - Twice A Man (1963)
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Sonntag 08. September: „Lauf für mehr Zeit“

(Daniela)
Am 8. September 2024 ist es wieder so weit: Ob für Groß oder Klein, für ausdauernde Metermacher oder gemütlichere Kurzstreckengenießer, für hessische Urgesteine oder Weithergereiste – jede:r findet beim LAUF FÜR MEHR ZEIT am 08. September 2024 seine oder ihre persönliche Bestzeit. Im Streckenrepertoire haben wir einiges anzubieten: 300 M Bambini-Lauf (2 - 6 Jahre) und 1 KM Schülerlauf (5 - 13 Jahre) für je 5 € Startgebühr oder 5KM Lauf + Walk und 10 KM, Startgebühr je 16 €. Der Start ist jeweils auf dem Opernplatz Frankfurt. Alle fünf Läufe finden nacheinander jeder für sich mit eigener Zeitmessung, Startschuss und Zieleinlauf statt. Gemeinsam wetteifern Freizeitjogger:innen, Spitzenläufer:innen und Prominente auf dem Rundkurs durch die Frankfurter-Innenstadt um die vordersten Plätze. Der Spaß am Gutes tun und Spendensammeln steht dabei im Vordergrund. Die Startgebühren und Summen der Spendenläufer:innen dienen dabei als finanzielle Unterstützung für die AIDS-Hilfe Frankfurt e. V
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Sonntag, 08. September: Theaterfest Oper und Schauspiel Frankfurt
(Martin)
OPER UND SCHAUSPIEL ÖFFNEN DIE TÜREN!
Die Städtischen Bühnen öffnen sich für alle – vom Keller bis zum Dachgeschoss: Es gibt Tombolas mit Tickets für die Vorstellungen, Workshops, Einblicke in Abteilungen, Konzerte, Performances, Lesungen und Lieder, Führungen, Diskussionen, Coachings und ein umfangreiches Kinderprogramm.
Hier gibt’s das Gesamtprogramm: https://www.schauspielfrankfurt.de/download/9925/theaterfest_programm.pdf
Meine beiden Highlights sind:
- 12.30 – 13.15 Uhr: Liedschatten:Best of mit Kostproben des tollen Liederabends mit Ensemblemitgliedern des Schauspiels in der Box
- 15.30 – 16.00 Uhr: Opernkaraoke im Holzfoyer der Oper
Sonntag, 8. September von 12.00 – 17.00 Uhr Theaterfest Oper und Schauspiel Frankfurt – Eintritt frei! Willy-Brandt-Platz Foto: © Homepage Schauspiel/Oper
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Große Songs von Bloc Party.

(Uwe)
Bands, die nicht nur wegen der Dauer ihrer Karriere Geschichte, sondern auch über die Dauer ihrer Karriere große Songs schrieben, gibt es nicht so oft, wie man immer denkt. Entweder sie wurden aus unterschiedlichen Gründen nach gewisser Zeit aufgelöst oder sie touren mit den Songs vom Karrierestart – teilweise mit wesentlichen Umbesetzungen – jahrzehntelang durch die Welt. Nicht so Bloc Party., zwar haben die seit ihrer Gründung einige Umbesetzungen gehabt (ich bedauere den Ausstieg von Drummer Matt Tong sehr), Sänger Kele Obereke und Gitarrist Russell Lissack aus der Urbesetzung schreiben aber weiterhin gute Songs. Outstanding waren die beiden ersten Alben, wobei für mich das zweite Album „A Weekend In The City“ ein All-Time-Top-10-Album ist. - So Here We Are (2005) – was für ein guter Name für den besten Song auf dem ersten Album, einem der besten Debüts der Musikgeschichte
- I Still Remember (2007) – „We wrote our names on every train …“, die Stimmung dieses Albums (A Weekend In The City) packt einen, der Song reisst zudem mit
- Truth (2012) – nach einem im Vergleich etwas schwächeren dritten Album das Qualitäts-Comeback mit Four und diesem Ohrwurm
- Living Lux (2016) – die erste Platte, Hymns, ohne Matt Tong, man hört es dem Song an, trotzdem super
- Of Things Yet To Come (2022) – Alpha Games beendete eine ausgedehntere Phase ohne Album. Der Song geht direkt ins Blut
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Dienstag, 10. September: WILDWECHSEL – entlang der Hanauer
(Uwe)
Ein super Angebot der Romanfabrik, wie ich finde: Der Filmemacher Gunter Deller, Mitbetreiber des Mal Seh’n Kinos in Frankfurt, hat ein Kurzfilmprogramm zusammengestellt im Rahmen des Festivals „Rush Hour“. Es zeigt Filme, die überwiegend entlang der Hanauer Landstrasse spielen und Station machen an der Großmarkthalle, der EZB, dem Jüdischen Friedhof, dem Ostpark, dem Dach des Mousonturms, den Industriebrachen des Osthafens, der Galerie Fruchtig oder der Cassellabrücke. Die filmischen Formen sind vielfältig: historisch, dokumentarisch, performativ und experimentell.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Uhr Foto: Gunter Deller
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Dienstag, 10. September 2024: Ein Abend für E.T.A. Hoffmann

(Martin)
Goethehaus / Freies Deutsches Hochstift
Dichter, Komponist, Maler – der Romantiker E. T. A. Hoffmann, der im Brotberuf schließlich als Jurist tätig war, ist als Künstler nicht festzulegen.
In seinem Werk setzt sich das fort: Denn wer sich festlegt in Hoffmanns Kosmos, der verliert einen Teil seiner selbst, wer Traumbildern hinterherläuft, tut gut daran, sie nicht zu erreichen, und wer – wie der junge Maler in ‚Der Artushof‘ – tatsächlich Monate im engsten Kontakt mit der Verkörperung der eigenen Sehnsucht verlebt, der wird das nicht einmal erkennen.
Hoffmanns Werk wimmelt von Doppel- oder auch Dreifachgängern. Der Autor gewinnt auch diesem in der Romantik überaus geläufigen Motiv noch etwas Neues ab, und sei es in parodistischer Übertreibung. Seine Mitmenschen schwankten zwischen Bewunderung und schroffer Ablehnung. Bald nach seinem Tod wurde er in Deutschland als „Gespenster-Hoffmann“ verfemt und in Frankreich für seine romantische Phantasie gefeiert. Erst langsam setzte sich die Erkenntnis durch, dass seine Texte in ihrer psychologischen Tiefe ihrer Zeit weit voraus waren.
Der Schauspieler Heiko Raulin liest ausgewählte Texte des Autors und Tilman Spreckelsen, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Autor und Herausgeber, ordnet sie ein.
Informationen: www.freies-deutsches-hochstift.de
Dienstag, 10. September 2024 um 19.00h: Ein Abend für E.T.A. Hoffmann Goethehaus / Freies Deutsches Hochstift/Arkadensaal Großer Hirschgraben 23-25 Foto: © Ludwig Buchhorn, E.T.A. Hoffmann, Kupferstich © Freies Deutsches Hochstift.
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Dienstag, 10. September: YIN YIN
(Uwe)
YIN YIN sahen Daniela und ich einmal bei Knyphausens Heimspiel. Die Niederländer waren musikalisch gut, mir fehlte ehrlicherweise etwas der Gesang. Die Musiker liefen auf der Bühne immer wieder beschwingten Fußes und einem Grinsen im Gesicht immer wieder rhythmisch in Richtung der Mikrofone, drehten sicher aber jedes Mal kurz davor wieder ab, wie, als würde der Mut fehlen, wie, wenn ich auf dem Zehnmeterturm stehe und den letzten Schritt in Richtung Wasser nicht mache.
Das schreibt die Brotfabrik über sie: YIN YIN spiegelt die funkelnde Essenz ihres in den Sechzigern und Siebzigern beheimateten Musikgeschmacks wider: asiatischer Psych-Pop trifft auf Disco Beats, Tropicalia schmiegt sich an zackigen Funk, umgarnt von elektronischen Elementen. Ihr neues Album zeigt die Band mit noch mehr abgefahrenen Synthie-Sounds – tanzbarer denn je! Live feuert die Band ein Retro-Boogie-Festival ab.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Brotfabrik
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Mittwoch, 11. September: FFFM/ The OhOhOhs
(Andrea)
Ach Menno. Ich bin heute bei OB vor Ort bei meinem Lieblingspfarrer und kann leider nicht zu meinen Lieblingsmusikern Flo & Flo aka The OhOhOhs in die Alte Seilerei. Dabei sind die beiden nicht nur live eine Wucht, aber dann ganz besonders. Auch nach gefühlt 250 Konzerten ist es immer wieder wie beim ersten Mal, das muss eine Band erstmal schaffen. Wer die Konzertante Clubmusik mit Florian Wäldele (piano), Florian Dreßler (drums) noch nicht kennt: Geht hin und tanzt für mich mit. 20 Uhr. Hhm, vielleicht schaffe ich´s doch noch für die letzten Akkorde...
Alte Seilerei, Offenbacher Landstraße 190, Offenbach-Frankfurt
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Donnerstag 12. - Sonntag 15. September: „Hello Goodbye“- Ein filmischer Rückblick auf 25 Jahre Kinotheksarbeit

(Daniela)
Karola Gramann, einer der Gründerinnen des Vereins Kinothek Asta Nielsen e.V. wird sich zurückziehen, aus der aktiven Arbeit. Wer Karola schon einmal hat wirbeln sehen, kann sich das gar nicht vorstellen. Ich wünsche ihr von Herzen alles Gute - eine tolle Frau!
Der Verein wurde 1999 in Frankfurt am Main gegründet, mit dem Ziel, die Filmarbeit von Frauen in Geschichte und Gegenwart aufzufinden, zu dokumentieren und öffentlich zugänglich zu machen. Nach wie vor singulär im deutschsprachigen Raum – stellt die Kinothek Asta Nielsen die Leistungen von Frauen und LGBTQ-Menschen in der Filmarbeit in den öffentlichen Diskurs. Die Kinothek erforscht und vermittelt gleichermaßen die aktuelle Situation als auch die Geschichte von Künstlerinnen und Kulturschaffenden im Bereich Film und Kino. Die Kinothek kooperiert mit Kinos und anderen Kultur- und Filminstitutionen sowie Filmschaffenden. Seit 2018 veranstaltet die Kinothek Remake. Frankfurter Frauen Film Tage.
„Hello Goodbye“- Ein filmischer Rückblick auf 25 Jahre Kinotheksarbeit anlässlich des Rückzugs von Karola Gramann aus der Kinothek Asta Nielsen.
"Hello Goodbye“ ist nicht nur ein persönlicher Rückblick, der Momente aus der Fülle der von der Kinothek auf die Leinwand gebrachten Filmprogramme aufgreift, sondern auch eine Referenz an das Publikum. Die Filmschau gibt Einblicke in die großen filmhistorischen Retrospektiven und präsentiert auch Wunschfilme und Nicht-Gezeigtes. 12-15. September 2024 Spielorte sind Pupille - Kino in der Uni, Kino des DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und Mal Seh'n Kino Party am Samstagabend bei Mayer49 @mayer.neunundvierzig Gäste sind unter anderem Richard Dyer, Helke Misselwitz, Cléo Übelmann, James MacKay, Ursula Pürrer und Ashley Hans Scheirl. Die Stummfilme werden begleitet von Maud Nelissen. Mehr Informationen zum Programm und den einzelnen Filmen auf der Kinotheks-Homepage: https://kinothek-asta-nielsen.de/programm/hello-goodbye
(c) Gunter Deller
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Donnerstag, 12. September: Gratulieren müsst ihr mir nicht (Lesung & Gespräch)

(Uwe)
Wie es dem Namen der Romanfabrik zu entnehmen ist, hat das geschriebene Wort in der „Fabrik“ auf der Hanauer Landstraße eine hervorgehobene Bedeutung. Umso besser, dass mit Lilli Polansky eine äußerst talentierte Autorin nach Frankfurt kommt. Gratulieren müsst ihr mir nicht (Schöffling) ist ein ergreifender Debütroman voller Humor über eine junge Frau, die, während sie gerade erst ins Leben findet, dem Tod ins Auge blicken muss. Und die sich härter und früher als die meisten Menschen mit der Frage konfrontiert sieht, was am Ende wirklich zählt. Lilli Polansky wurde 2001 in Wien geboren, wo sie auch heute noch lebt und studiert.
Alles fängt mit einer bleiernen Müdigkeit an. Doch Lilli hat keine Zeit, müde zu sein. Seit sie denken kann, muss sie sich mehr anstrengen als andere. Zu Hause, weil sie und ihre Mutter zu zweit zurechtkommen müssen. In Freundschaften, weil sie nie so richtig dazugehört. In der Schule, weil sie immer die Zahlen verdreht. Jetzt, wo Lilli kurz vor der Matura steht, kann sie ihre Müdigkeit nur ignorieren. Bis zum Zusammenbruch. Lillis Herz, stellt sich heraus, schlägt nicht schnell genug, ….
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Uhr Foto: Schöffling
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| V O R S C H A U nächste Woche
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Ab Freitag 13. September bis Ende Dezember: MISERY im Staburg Theater

(Daniela)
Ich freue mich auf die Premiere von MISERY im Stalburg Theater. Ich bin zwar überhaupt kein Stephen King Fan und habe auch kein einziges Buch von ihm gelesen, aber ich bin ein großer Fan von Anja Kimmelmann, die mich mit ihrem Stück "Monika Haeger - inside stasi" total in den Bann gezogen hat und von Jochen Doering schon sehr lange, den ich nicht nur als Ritter Rost oder Zeynep toll fand, sondern vor allem in seiner Rolle in "Hass". Abgesehen von den beiden Schauspielern, führt Rainer Ewerrien Regie!
Das Stalburg Teater schreibt:
MISERY - Nach dem Roman von Stephen King
Warum soll es denn auch nicht mal bei uns ein wenig gruseln? Das bietet sich doch an, gerade in dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Stalburg'schen Gemäuer, neben dem sich unser Theater befindet. Wohlan, dachten wir uns, dann tun wir es.
Nach kurzer Suche fiel uns dank des Verlags Ahn & Simrock ein Stoff zwischen die knochigen Finger, der sich bestens für einen schaurigen Theaterabend eignet. Sie wissen, es ist die Geschichte des Schriftstellers Paul Sheldon, der in den Bergen Colorados verunglückt und schwer verletzt in die Fänge der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes gerät – zufälligerweise "sein größter Fan", wie sie sagt. Ein Umstand, der Sheldon fast zum Verhängnis wird.
Ihr Debüt auf der Stalburg-Bühne gibt Anja Kimmelmann als Annie, in der Rolle von Paul sehen Sie den uns bestens vertrauten Jochen Döring. Die Regie lag in den bewährten Händen von Rainer Ewerrien.
Ab 13. September bis Ende Dezember. Infos und Tickets hier
Stalburg Theater, Glauburgstraße 80, Nordend
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Freitag, 13. September: MORGEN ABEND FESTIVAL

(Martin)
FÜR SLAM, THEATER UND ANIME - Workshops und Events
MORGEN ABEND – Drinks auf der Dachterrasse, Workshops besuchen, in neue oder alte Themenwelten eintauchen. Oder sich einfach treiben lassen und gutes Theater, einen U20 Science Slam, einen Anime erleben. Ideen für das nächste Festival beisteuern oder Teil des Planungsteams werden. Morgen Abend – alles kann, nichts muss.
Die WORKSHOPS ab 16:15 Uhr Manga Workshop: Zu Emotionen und Gesichtern, Zeichnen mit Christina Plaka (Mangaka/ Illustratorin, Japanologin)
Singer Songwriter Workshop: Tipps & Tricks für deinen Song, Complete Vocal Technique mit Frank Albersmann (Soloartist und Vocal Coach)
Theater Workshop: Einstieg ins Schauspiel, ob mit oder ohne Theatererfahrung. Staging mit Isaak Dentler (Schauspieler)
Eine Workshop-Anmeldung erforderlich: https://eveeno.com/morgenabend
THEATERPERFORMANCE um 18:30 Uhr Die Leiden des jungen Werther von J. W. v. Goethe, Solo-Auftritt von Isaak Dentler, Schauspieler U20 SCIENCE SLAM UND MUSIK um 20:00 Uhr Slamer:innen aus Aus der Oberstufe der Marienschule Offenbach & Otto-Hahn-Schule Frankfurt. Dirk Hülstrunk, Moderation; Frank Albersmann & ico Brocki (eigene Songs)
KINO um 20:00 Uhr: Anime (Studio Ghibli). Porco Rosso, Japan 1992, 92 Minuten, FSK 6
Freitag, 13. September von 16.00 – 23.00 Uhr Karten am 13.09.2024 an der Rezeption für 10,-€/7,- € erm. Haus am Dom Foto: © VeranstalterInnen
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Freitag, 13. September: Wellenbrecher
(Uwe)
Die erste Veröffentlichung der 2000 gegründeten Band Wellenbrecher ist benannt nach einem Stück von Shakespeare („Viel Lärm um nichts“), ein Song darauf passt sehr gut zur Stadt Frankfurt („Stadtbahn“). Dort, im Ponyhof, spielen sie aber „nur“, gebürtig ist die Band aus Koblenz.
„Melancholisch, aber auch energiegeladen werden gesellschaftskritische und alltägliche Themen verarbeitet. Das Genre der Band ist hauptsächlich Alternative-Rock, der aber auch mit Elementen aus vielen anderen Musikrichtungen bereichert wird. Mit dem Einsatz von Gitarre, Bass und Schlagzeug wird eine geräuschvolle Kulisse geschaffen, die es sich lohnt zu erleben.“
Ponyhof F., Klappergasse 19:30 Uhr Foto: Homepage Ponyhof
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Freitag, 13. September: FFM/ Alienare
(Andrea)
Fasten your sealtbelts please, wir machen eine kleine Zeitreise. Zumindest ich war beim Hören unweigerlich an Camouflage und Anne Clark erinnert. Irgendwo dort müssen sich Alienare ihre Inspirirationen geholt haben, die Synthiepop-Juwelen der schwarzen Szene "entführen ihr Publikum in eine audiovisuelle Erfahrung der Extraklasse. Bekannt für mitreißende Konzerte, die zum Mitmachen und Feiern einladen, verspricht auch diese Tour wieder unvergessliche Nächte. Erlebe das visuelle Feuerwerk und tauche ein in eine Welt von (meist grünem) Licht, während die Klänge von ALIENARE dich auf eine unvergessliche Reise mitnehmen." Einlas 18 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Freitag, 13. – 15. September: BLOW – MUSIC FESTIVAL VOL. 1

(Uwe)
3 TAGE – 3 FLOORS MEHR ALS 60 LIVE-ACTS & DJS ELECTRO, INDIE, RAP, TECHNO & MORE
Über 60 lokale, nationale und internationale Live-Acts und DJs zeichnen an einem Wochenende auf drei Floors im ZOOM ein lebendiges Bild der angesagtesten Tendenzen der aktuellen Musikszene.
Neben vielversprechenden aufstrebenden Talenten werden etablierte Acts dabei sein, die ihr neustes Material im Gepäck haben. Außerdem werden spannende lokale Acts aus Frankfurt und Offenbach unter Beweis stellen, dass musikalische Trends längst nicht nur in subkulturellen Hochburgen wie Berlin, Hamburg, Sydney oder Birmingham entstehen.
Musikalische Grenzen gibt es für den Soundtrack dieses Wochenendes nicht – elektronische Beats können auf Punk treffen, Synthie-Pop auf Dark Wave und harten Techno, nachdenkliche Songwriter-Lyrics auf roughe Punchlines.
BLOW verbindet scheinbare Gegensätze, verwischt gefühlte Grenzen und ermöglicht dadurch ein intensives Live-Musikerlebnis, das geballt an drei Tagen und Nächten erfahrbar macht, wie vielfältig und lebendig die aktuelle Musikszene daherkommt.
ACTS: Abi Azzemi | aboutlastnight | Alieu | Alyssa |Anagramm | Andata | bar italia | Biaglio Sibilla | Carlo Karacho | Cherym | Elfmorgen | Efesian | Elias | Error | Gallus | GG Vybe | High T & Q Nani | Jassin | Kant | Mara | Marnele | Miese Mau | Minimal Schlager | Max Hahn | Mski | Newmen | Nils Keppel | Nya Polo | Omni | OG Lu | Paul Pahn | Pisse | Sasha Lebemann | Schramm | Shanti disco b2b Dj Sully | Sharizza | Suspectre | Teer | Teleshop | Temry | Theodor | The Pill | The Silver Lines | The Undertones | TNA| Tramhaus | Vergnügungspark | We are together | Zartmann and more Acts tba.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Festivalticket 37,- €* 2-Tagesticket Freitag + Samstag 22,- €* Tagesticket Freitag, Samstag oder Sonntag 15,- €* *jeweils zzgl. Gebühren **Einlass zum Konzert von THE UNDERTONES nur mit Festivalticket! Bild: Homepage Zoom
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Samstag, 14. September (Premiere) – Sonntag, 13. Oktober: Deutschwald im Herbst.

(Uwe)
Thomas Mann. Deutschland und die Deutschen / Goethe. Faust 1
Das Theater verlässt seine geschützten und gesunden Räume und geht ins Offene, in den Wald, den kranken. Im Frankfurter Stadtwald gibt es kaum einen Baum, der nicht krank wäre. Der Stadtwald wird zum Raum für eine Inszenierung zum Thema 35 Jahre DEUTSCHE EINHEIT – Nachdenken über Deutschland. Thomas Mann hat das 1945 als frischgebackener Amerikaner getan.
Als Spiegel der DEUTSCHEN INNERLICHKEIT wird der Wald oft bezeichnet; Thomas Mann untersucht die Innerlichkeit der Deutschen als Inbegriff der Epoche der Romantik und zeigt uns, wie es bei den Deutschen nie ohne den Teufel zugehen konnte. Faust und sein historisches Vorbild Martin Luther sind seine Protagonisten – Faust, Gretchen, Mephisto werden die Besetzung für unseren theatralen Waldgang sein.
Szenen aus Goethes FAUST begleiten die 8 Stationen der Mann-Rede und führen die Zuschauer*innen AUS DER HÖLLE DURCH DIE WELT ZUM HIMMEL. Darauf hofft zumindest der Autor zum Schluss seines Vortrags: „Es könnte ja sein, dass die Liquidierung des Nazismus den Weg freigemacht hat zu einer sozialen Weltreform, die gerade Deutschlands innersten Anlage und Bedürfnissen die größten Glücksmöglichkeiten bietet.“
In diesem Deutschen Herbst stehen Wahlen im Osten Deutschlands an und die ganze Welt blickt dann etwas später auf Amerika – Trump-Land. Was der Amerikaner Thomas Mann in seiner Rede reflektiert, sollte wieder Gehör finden. In diesem Zusammenhang und im (kranken) deutschen Wald könnte der Faust-Text gar keinen stärkeren Widerhall finden.
Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/deutschwald-im-herbst/
Samstag, 14. September (Premiere) um 15.00h, 15.09. um 11.00h, 21.09. um 15.00h, 22.09. um 11.00h, 28.09. um 15.00h, 29.09. um 11.00h, 3.10. um 15.00h, 5.10. um 15.00h, 6.10. um 11.00h, 12.10. um 15.00h und 13.10. um 11.00h:
Theater Willy Praml Stadtwald / Treffpunkt Straßenbahnhaltestelle Oberschweinstiege
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Samstag, 14. September: 10 Jahre Oh. Sunny. Day. am Schwedlersee

(Petra)
Der Schwedlersee ist einer meiner Lieblingslieblingsorte in Frankfurt seit langem (ich weiß: davon habe ich einige - es ist halt sehr idyllisch, besonders am Osthafen) – aber in letzter Zeit war ich selten dort. Das lässt sich jetzt ändern: "Oh. Sunny. Day" hat zehnjähriges Jubiläum und feiert das noch mal mit uns. Das heißt: Fette Party, ein letztes Mal großes Tanzvergnügen, dieses Mal nicht im Sparta (mochte ich auch sehr), sondern am Schwedlersee. Das Line-up für diesen besonderen Tag ist besonders gut gemischt: die Veranstalter meinen, dass für jedeN was dabei ist. Und alle, die kommen und mitmachen (auch die KünstlerInnen) spenden an das Frankfurter Kinderhospiz: gute Aktion! Außerdem steht am Eingang noch eine Spendenbox. Die Spende soll dann noch im September übergeben werden.
Foto: Katharina Temir
10 Jahre Oh. Sunny. Day., mit: Ben Shine, C-Rock, Jens Balser, Dennis Dohl, Demir & Rauch, Doro T. A., Hardy Metzmacher, Michael Kohlbecker, Reiner Liwenc, Suko, Ort: Schwedlersee, Adresse: Schwedlerweg 1, Uhrzeit: 13 Uhr - 4 Uhr (15.09.), mit Charity für das Ambulante Kinderhospiz Frankfurt, Eintritt: 10 Euro, Tickets hier
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Samstag, 14. September: FFM/ Kitty Ahoi

(Andrea)
Herrje, wie lange habe ich die Kittys nicht mehr live gesehen! Der Abend wird ein Fest! Die fünf Ladies "aus der Gegend" (guess where) sind im Grunde die letzte wirkliche Punkband. Kitty ahoi machen nur, was sie wollen. Und das ist: ihre Musik. Und so geht Punkrock schließlich, oder? "Nie, nie, nie Gitarrensolos!" Die Kitties sagen: "Wir machen Musik für alle Menschen, die unperfekten Sound lieben. Wenn wir eigene Songs schreiben, wird nie lange rumgefrickelt. Wir sind froh, wenn es gut klingt und belassen es dabei. Es gibt auch nie leise Stellen in unseren Liedern. Es gibt nur normal laut, oder noch lauter und verzerrt." "Wären wir Kerle, fänd uns jeder scheiße!" Mit ihrem Selbstverständnis sind die Kitties die direkte Antithese zum üblichen Klischee einer Mädchenband. Katrin Sofie F. und der Däne machen Spoken Beat. In einer schillernden Schwarz-Weiß-Zone vereinen und zerstören sich gegenseitig: Spoken Word, Lo-Fi, Punk und Noise. Komplexe Worte, Nonsense, ein ausgebüchster Bass, Geräusche und ein Schlagzeug als Lead-Instrument. Alles wird reduziert und komprimiert. Manches entwickelt einen wuchtigen Mut zur Seltsamkeit. Fazit: Zwei Leute machen, was sie wollen. Wenn alle machen, was sie wollen, mache ich das auch und will dahin. 20 Uhr.
Dreikönigskeller, Färberstraße 71, FFM
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Sonntag 15. September: Kidical Mass

(Daniela)
Macht Platz für´s Rad! Das ist eine der zentralen Forderungen der Kidical Mass. Die Kidical Mass ist ein Fahrradkorso, bei dem Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden auf dem Fahrrad oder Laufrad, im Lastenrad, im Anhänger oder auf dem Kindersitz Frankfurter Straßen einnehmen, die sie im Alltag leider nicht gefahrlos nutzen können.
Die Kidical-Mass des Radentscheid Frankfurt geht mittlerweile ins sechste Jahr. Wir freuen uns im September auf viele begeisterte große und kleine Teilnehmende, die zusammen für eine selbstständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen in die Pedale treten.
Ab 15 Uhr können Flatterbänder und Fähnchen für Fahrrädern gebastelt, Aufkleber und Tattoos mit Kidical-Motiven abgeholt werden. So wird auf bunte und kreative Art klar gemacht: Wir wollen Fahrrad fahren! Uns gehört die Straße! Die Kidical Mass fährt dann um 15.30 an der Alten Oper los, um nach ca. 5,5 km im kinderfreundlichen Tempo am Sinaipark anzukommen. Dort können Familien die kleine Radtour gemeinsam ausklingen lassen.
Wer möchte, kann einen Tipp abgeben, wie viele Menschen bei der Kidical-Mass mitradeln. Am Ende der Tour gibt es für die, die am besten geschätzt haben, einen Kidica-Mass-Turnbeutel zu gewinnen!
Weil die Kidical Mass als Demonstration angemeldet ist, wird sie von der Polizei begleitet, Korkerinnen und Korker sichern die Kreuzungen und alle können gemeinsam auf der Fahrbahn fahren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Unter http://kidicalmass-ffm.de finden sich weitere Informationen auch zu den Möglichkeiten der Unterstützung. Fragen gerne an mail@kidicalmass-ffm.de.
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Sonntag, 15. September: The Undertones
(Uwe)
Erster Sänger der Punkrock-Band war von 1975 – 1983 Fergal Sharkley, mit dem Sie vier Platten veröffentlichte und einen respektablen Erfolg hatte. Dem guten Fergal lief dem die großartige amerikanische Songwriterin Maria McKee („Show Me Heaven“ aus dem Soundtrack Days Of Thunder) über den Weg und schrieb ihm „A Good Heart“. Dave Stewart produzierte sein erstes Soloalbum, das in England knapp an der Top 10 vorbei schrammte, aber Gold bekam. Zu den Undertones kehrte er nicht mehr zurück, die Band pausierte lange, gründete sich Ende der 1990er Jahre neu und bespielt nun wieder Bühnen in aller Herren Länder, während Sharkley seine Musikkarriere beendete.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Beginn: 20:00H Foto: Homepage Zoom
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Sonntag 15. September: Wasserraketenflugtag des Umwelt-Exploratoriums
(Daniela)
Das macht so viel Spaß! Hingehen!!
Aus einer PET-Flasche bauen wir eine Wasserrakete und lassen diese zum Himmel sausen. Der Raketentag der Aeronauten-Werkstatt für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren gehört inzwischen zu den Klassikern im Frankfurter GrünGürtel. Mit fachkundiger Hilfe werden Raketen gebaut, getestet und optimiert, damit sie möglichst hoch fliegen und am Fallschirm, mit Propeller oder von Gleitflügeln sanft getragen, auch sicher wieder landen. Bauzeit ist bis 15 Uhr, Flugzeit von 12 bis 16 Uhr, 3 Euro pro Kind, bitte eine 1-Liter-PET-Flasche pro Person mitbringen.
Treff Hangar 1 der Aeronauten-Werkstatt, Alter Flugplatz ÖPNV U2 bis „Kalbach“, oder Bus Linie 27 bis „Nordpark“ Fahrrad über den Nidda-Uferweg Parkplätze Park & Ride Parkplätze U-Bahn Station Kalbach Leitung Aeronauten-Werkstatt siehe www.aeronauten.org Veranstalterin Stadt Frankfurt am Main Infos Umwelttelefon Frankfurt am Main: 069 – 212 – 39 100 Digital www.aeronauten.org
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Montag 16.- Sonntag 22. September: 8. Frauen*Theaterfestival #SAFERSPACES The Feminist Culture of Peace

(Daniela)
Seit 8 Jahren organisiert die sympathische Powerfrau Bárbara Luci Carvalho das internationale Frauen*Theaterfestival, d.h. Theater, Tanz und Performance, Workshops, Videokunst, Livemusik, Symposium von Frauen* und für ALLE
Vom 16. - 22.09. stellen sie sich die Frage nach den „Safer Spaces - The Feminist Culture of Peace" für die nachhaltige Arbeit von Frauen*. Sie schreiben: "Das Ziel ist hierbei nicht, Menschen auszuschließen, um für sich selbst Sicherheit herzustellen oder dauerhaft exklusive Räume zu installieren, um die Sicherheit anderer zu gewährleisten, sondern eine Grundlage für eine gemeinsame feministische Friedenskultur zu schaffen, die Diversität und Respekt vor unseren Unterschiedlichkeiten einbezieht und von der Teilhabe aller lebt. Wir suchen gemeinsam mit internationalen Künstler*innen aus Theater, Performance, Video, Bildender Kunst und Musik nach Momenten des intergenerationalen Dialogs, die radikal und utopisch sind. Die heilen, inspirieren und mehr Vertrauen und Anerkennung für die Arbeit von Frauen* schaffen. Als Opfer von Gewalt in der Gesellschaft haben Frauen* und Mädchen* eine wichtige Stimme, wenn es darum geht, eine Kultur des Friedens zu ermöglichen.
Auf dem IF*TF 2024 seid ihr herzlich eingeladen, Fragen zu stellen, selbst an Performances teilzunehmen und Zukunftsentwürfe für die Theaterbühnen zu entwickeln!"
Das Programm und die Abläufe des Internationalen Frauen*theaterfestivals sind vom Empowerment- und Kollektiv-Gedanken geprägt: Tagsüber finden Workshops aus Theater, Tanz und vielem mehr für Frauen* und Mädchen statt, ab 17 Uhr öffnet das Gelände seine Tore für alle zu Pandora‘s Box (Video-Installationen) & der Feminist Futures Gallery (Ausstellung). Das Babushka Café bietet Pfannkuchen, Suppen und Torten zusammen mit leckeren Tees an und in diesem Jahr gibt es auch einen neuen Essensstand: das „Papa Nostra“ mit Pommes und diversen Saucen. Ins Foyer lädt das IF*TF mit Konzertklängen, Gesprächsformaten und guten Getränken wie beispielsweise Wein aus der Stadt Frankfurt ein. In der Halle und auf der Outdoor-Bühne des protagon-Geländes finden Theater und Performances statt – je nach Bedarf ist dort aber auch Platz zum Tanzen! Am Sonntagnachmittag gibt es ein Programm für jüngere Menschen.
Das komplette Programm findet ihr hier: https://iftf-frankfurt.com/
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Montag, 16. September: The Wedding Present
(Uwe)
Die Platte „Bizarro“ von der englischen Indie-Band The Wedding Present ist in etwa so alt wie der Fußballer Toni Kroos. Während der Mecklenburger seine Karriere beendete, feiert die Band aus Leeds das 35. Jubiläum des rockigen Albums im Rahmen einer Tour. Geburtstage von Platten live zu feiern ist ein guter Trend, besonders gut finde ich es dabei, wenn eine Band alle Songs chronologisch hintereinander wegspielt. Und dazu noch ein paar Hits von anderen Platten. Das erste Album von The Wedding Present war benannt nach dem nordirischen Fußballer George Best.
“The boy Gedge has written some of the best love songs of the ‘Rock ‘n’ Roll’ era. You may dispute this but I’m right and you’re wrong!” – John Peel
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Montag, 16. September: Sea Girls
(Uwe)
Seit ihrer erste EP „Call Me Out“ und dem ersten gleichnamigen Hit aus dem Jahr 2017 (wirklich ein schöner Song) haben sich die Engländer als eine der beständigsten und erfolgreichsten britischen Indie-Pop-Bands etabliert. Mit „Midnight Butterflies“ veröffentlichte das Quartett im Sommer ihr drittes Album. "Die Lieder darauf klingen „noch tighter und direkter als sowieso schon, sind konzentrierte melodische Freude und Pop-Perfektion in zwölf Teilen.“
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Dienstag, 17. September: Stéphane Bittoun & Gregor Praml
(Uwe)
TAXI DRIVER. Eine musikalische Großstadt-Lesung.
Inspiriert von Jim Jarmuschs Kultfilm „Night on Earth“ steigen Stéphane Bittoun (Sprecher & Konzeption) und Gregor Praml (Musik) in den unterschiedlichsten Metropolen verschiedener Kontinente ins Taxi und begeben sich auf eine literarische Weltreise. Von Paris über Tel Aviv nach Tokio, von New York über Kairo nach Brazzaville – die ausgewählten Kurzgeschichten, Interviews und Ausschnitte aus Romanen haben alle eines gemeinsam: Sie spielen in Taxis.
Gute Idee, sicher super.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 19:30 Foto: Stéphane Bittoun
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Dienstag, 17. September: FFM/ Bokassa
(Andrea)
Ich steige heute mit Gregor und Stèphane ins Taxi, sonst hätte ich mal ins Nachtleben geschaut. "Schlagt sie ruhig tod": Warum sich die Band des heutigen Abends ausgerechnet nach Jean-Bédel Bokassa, selbsternannter Kaiser und Diktator der Zentralafrikanischen Republik benannt hat, erklärt sie vielleicht beim Konzert. Der Name soll jedoch nicht in die Irre leiten, die Norweger machen grundsoliden Rock und waren schon mit Judas Priest, Mastodon, Zebrahead, Baroness und natürlich auch Metallica unterwegs. Den Kopf rütteln die auf jeden Fall frei.
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Mittwoch, 18. September: Jordan Klassen

(Uwe)
Wenn ein Singer / Songwriter aus dem Nordosten Nordamerikas nach Frankfurt kommt, kann man das durchaus honorieren und im Frankfurter Ponyhof vorbeischauen.
Mehr zu Künstler direkt von der Seite des Ponyhofs: Jordan Klassen set out to write his sixth full-length record, Glossolalia, he tapped into a new creative well. In the midst of recording the record, he found himself continuing to write, coming away from the process with two distinct yet complementary bodies of work. Marginalia now rounds out the collection from this period. The Vancouver based singer-songwriter and producer composed Glossolalia mostly with guitar, creating a subtly blossoming record that perhaps nailed his “fairy folk for troubled times” approach better than ever before. The arrangements on Glossolalia were reduced to the bare essentials to support Klassen’s voice with minimal production. While troubles are not a thing of the past, times are now different, and thus, Marginalia is the other side of the musical coin. It is smoother, fuller, and more elegant than its predecessor
Ponyhof F., Klappergasse Einlass: 19 Uhr Bild: Homepage Ponyhof
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Donnerstag, 19. September: Vævictis Debattierclub - Das Debattenduell
(Uwe)
Spontaner Wortwitz verleiht diesem Wettkampf der besten Redner seinen sportlichen Charme. Vier Teams debattieren über aktuelle, satirisch beleuchtete Themen und stellen sich dem Urteil des Publikums. Der Clou: Jedes Team erfährt erst unmittelbar vor dem Duell, welches Thema zur Debatte steht. Und ob es die Pro- oder die Contra-Seite vertreten muß.
Da prallen waghalsige Argumente auf feinste Sophismen, da wetzt sich rabulistische Rhetorik an messerscharfer Logik. Das Publikum kürt die Sieger und genießt eine originelle Mischung aus Fight Club und Stand-Up-Comedy.
Eine Veranstaltung des VæVictis Debattierclubs e.V.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 20:30 Uhr Foto: Homepage Romanfabrik
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Freitag, 20. September: Doc Wenz & the Melancholics

(Uwe)
Wenn man Doc Wenz in google eingibt und dabei versehentlich ein „t“ zu viel verwendet, öffnet sich die Welt von Dr. Myron Wentz - visionary, scientist, philanthropist & EntrepReneur. Der Doc Wenz, um den es hier geht, ist nicht aus den Vereinigten Staaten, sondern aus dem schönen Mannheim. Es folgen Auszüge aus der besten Presseinfo die ich bisher gelesen habe:
Zehn Jahre nach seinem Abschied als Frontmann von „Mardi Gras.BB“, der skurrilen Independent-Blaskapelle, mit der er zuvor für zwei Jahrzehnte die Señoras und Señores von Moskau bis Mexico, von Bergen bis Barcelona in Verzückung versetzte, meldet sich Jochen Wenz zurück. Mit „Doc Wenz & the Melancholics“ wurde in meist nächtlicher Heimarbeit am Band-Setup gestrickt, um nun mit abgespecktem Instrumentarium und würdig gereiftem Songmaterial noch einmal auf die Reise zu gehen. Ruhestand war wohl doch nichts. Zu nagend die innere Unruhe, zu groß die Sehnsucht noch einmal die Bühnen von Paris, vielleicht aber auch nur die von Pirmasens und Plötnitz zu bespielen… Die Songs und Sounds staubig patiniert, traditionelles Singer-/Songwriting, stets ein wenig nachdenklich, romantisch, daher auch der Name.
…. Hier ist immer Vollmond und hin und wieder heult ein Hund. Einfach schön …
Lotte Lindenberg F., Frankensteiner Str. 20 21:30 Uhr Bild: Homepage Lotte Lindenberg
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Freitag, 20. September: Of/ AUFZEICHNUNGEN ZU KLEIDERN UND STÄDTEN
(Andrea)
Yohji Yamamoto schockierte und revolutionierte zu Beginn der 1980er Jahre die Modewelt in Paris und New York. Die abstrakten und asymmetrischen Silhouetten des in Tokio lebenden Modedesigners bekamen den Beinamen Hiroshima-Chic. Wim Wenders begleitete 1989 den Avantgardisten beim Entwerfen seiner Kleider, zwischen Models, Ateliers und Laufstegen mit der Kamera. Während der Dreharbeiten zu "Aufzeichnungen von Kleidern und Städten" entwickelte sich eine tiefe Freundschaft, die im Dokumentarfilm Gemeinsamkeiten des Filmemachens und des Modedesigns offen legt. Ich mag Wenders-Filme und würde auch Bea an dem Abend endlich mal wieder sehen, mehr gute Gründe braucht es nicht. 19 Uhr
MIT ANMELDUNG: +49 (0) 69 829798 0, info@ledermuseum.de
Deutsches Ledermuseum, Frankfurter Straße 86, Offenbach
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Freitag 20. und 27. September: Bridges Kammerorchester „Half of me“

(Daniela)
Nach dem Saisonauftakt in der Elbphilharmonie Hamburg spielt das Bridges Kammerorchester zum Saisonbeginn auch in der Heimat – in Frankfurt und Offenbach. In seinem neuen Programm „Half of me“ nimmt das Bridges Kammerorchester Fragen der Identität in den Fokus. Das titelgebende Auftragswerk Half of me der Komponistin Atefeh Einali steht im Kontext ihrer persönlichen Lebenssituation, aktueller gesellschaftlicher bzw. sozialer Ereignisse und einer daraus resultierenden inneren Zerrissenheit: Eine Hälfte der Komponistin befindet sich in ihrem Heimatland, die andere in dem Land, in das sie migriert ist. Zu hören sind zudem Kompositionen und Arrangements der Orchestermitglieder Rabie Azar, Johanna-Leonore Dahlhoff, Salim Salari, Andrés Rosales u. v. m., darunter auch Uraufführungen.
Das Bridges Kammerorchester spielt erstmals mit Dirigent Farhad Garayusifli. Ausgebildet an der Musikakademie Baku sowie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, war Farhad Garayusifli u. a. Dirigier-Assistent an der Berlin Opera Academy, Assistent von Nabil Shehata an der Philharmonie Südwestfalen und Chefdirigent des Radiosinfonieorchester Baku.
Im Bridges Kammerorchester kommen Musiker*innen mit ihren Instrumenten aus verschiedenen Regionen der Welt zusammen. Von ihren vielfältigen Persönlichkeiten ausgehend, komponieren und arrangieren die Musiker*innen ihre Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik.
Das Konzert wird gefördert durch die Crespo Foundation, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Kooperationspartner sind die EVO Energieversorgung Offenbach AG, die SOH Stadtwerke Offenbach Holding GmbH sowie das Amt für Kulturmanagement der Stadt Offenbach am Main.
20. September 19.30 Uhr – Alte Schlosserei Offenbach 27. September 19.30 Uhr – Volksbühne im Großen Hirschgraben Frankfurt
Tickets 20.9. OF: https://www.reservix.de/tickets-bridges-kammerorchester-half-of-me-in-offenbach-alte-schlosserei-am-20-9-2024/e2253710
Tickets 27.9. FFM: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/event/2248307
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Samstag 21. September: MISFITS`GAZE vol. 2 – THEIRstory

(Daniela)
Interdisziplinärer Eventtag: Konzerte – Installationen – Lesung – Vorträge – Bar – Party
Das preisgekürte Frankfurter Ensemble BROKEN FRAMES SYNDICATE veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Archiv Frau & Musik und dem Offenbacher Künstler Paul Pape die zweite Ausgabe der Konzertreihe MISFITS`GAZE. Ein interdisziplinäres Team bespielt das gesamte Gelände des "Netzwerk Seilerei" und setzt sich musikalisch-künstlerisch mit Diversität und strukturellem Sexismus in der klassischen Musik auseinander.
Geführt von einem Audioguide wird die Seilerbahn erkundet – in sechs Skulpturräumen gibt es unterschiedliche Konzerte zu erleben. Die kuratierten Kammermusikkonzerte sind über den ganzen Tag verteilt und werden ergänzt durch Installationen, Vorträge und Lesungen.
In bewusst lockerer Atmosphäre laden wir alle herzlich dazu ein, den Tag mit uns zu verbringen. Gemeinsam wollen wir neugierig und offen bleiben, die strahlende Vielfalt zeitgenössischer Musik feiern und miteinander ins Gespräch kommen. Freuen Sie sich auf:
• 6 kuratierte Konzerte, Ausstellungen, Installationen • Informativer Audioguide und Vorträge zu feministischen Themen • über 30 neue Kompositionen von FLINTA*(1) Personen • Bar, Café & Kuchen, Mittag & Abendessen TICKETS & ANMELDUNG Verschiedene Ticketoptionen: https://brokenframessyndicate.com/ Hier können auch Essenswünsche und Kinderbetreuung während der Konzerte angemeldet werden. Es wird eine Tages- und Abendkasse geben, wir bitten jedoch um Reservierung. Mehr Infos unter: https://brokenframessyndicate.com/misfits-gaze-vol2/ --- (1) FLINTA* steht für Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinär-, Trans* und Agender Personen und bezeichnet als selbst-definierter Begriff Personen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von sexistischer Marginalisierung betroffen sind.
Samstag 21. September, ganztägig, ab 11 Uhr (Performances/Vorträge um: 11 Uhr / 12:30 Uhr / 15 Uhr / 17:30 Uhr / 19 Uhr / 20:45 Uhr)
Netzwerk Seilerei, Offenbacher Landstr. 190, 60599 FFM
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Bis Sonntag, 29. September: Ausstellung Reserve of Dead White in Alte Schmelze

(Petra)
Gezeigt wird eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Lebens, inspiriert von den Vanitas-Gemälden der alten Meister. Im Mittelpunkt steht dabei der Lebenszyklusvon Kleidung als Metapher für den Kreislauf von Leben und Körper. Besonderes Augenmerk legt der Künstler aus gebrauchte und weggeworfene Kleidungsstücke, die als Zeugnisse vergangener Zeiten und als Träger von Geschichten und Erinnerungen ihrer früheren Besitzer dienen. Zu sehen sind zudem Installationen, die ein Wechselspiel aus Vertrautheit und Fremdheit erzeugen. Außerdem Kohlezeichnungen mit Stapeln von Kleidung, die Daniel Arnan Quarschie über einen längeren Zeitraum in den Straßen Frankfurts gesammelt hat. In der Ausstellung geht es schließlich auch um die Reise von Kleidung – meist im globalen Süden produziert, im Norden getragen und als Abfall wieder in den Süden exportiert wird. Hinterfragt werden die damit verbundenen kapitalistischen Strukturen, der Überkonsum und die Umweltzerstörung.
Reserve of Dead White – Ausstellung, Ort: Alte Schmelze in der Milchsackfabrik, Adresse: Gutleutstraße 294, Artist talk am 28.09. ab 17 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei
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Bis Samstag, 21. September: NATURE MORTE – HfG mit DIAMANT im Schloss Fasanerie, Eichenzell

(Petra)
Im schönsten Barockschloss Hessens zeigen 26 Künstler*innen um die Hochschule für Gestaltung Offenbach zeitgenössische Arbeiten zum Thema Stillleben. Die historisch möblierten Räume der Schlossanlage werden zur Kulisse von meist plastischen Neuinterpretationen eines der klassischen Themen der Kunstgeschichte. Die Ausstellung "Nature Morte" untersucht auf aktuelle Weise die Symbolkraft des Stilllebens und seiner Elemente. Mit zeitgenössischen Mitteln zeigen Objekt-Anordnungen und Vanitas-Stillleben Perspektiven zwischen Vitalität und Vergänglichkeit, zwischen Utopie und Dystopie. Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Stillleben aus der Sammlung.
NATURE MORTE - Produktion der HfG Offenbach und Diamant / Museum Of Urban Culture in Kooperation mit Schloss Fasanerie, Eichenzell bei Fulda, mit: Abraham van Beyeren, Alessandro Belliero, Ariane Gülich, Carel von Vogelaer. Davidsz de Heem, Deborah Dangelo. Dominika Bednarsky, Emanuel Johann Karl Wohlhaupter, Felicithas Arndt, Franciscus Gijsbrecht, Franziska Krumbachner, Harmen Steenwyck, Ivan Zubarev, Jakob Francisco, Jan Baptist van Fornenburgh, Jasper Bamberger, Johann Andreas Herrlein, Jonas Berger, Joschua Arnaut, Juewen Zhang, Lena Blaschke, Lisa-Sophie Gehrmann, Marcel Walldorf, Mike Schäfer, Niloufar Teimouri, Noa Vetter, Orell Kötter, Paul K. Müller, Philipp Langer, Rachel Ruysch, Rushy Diamond, Saya Schulzen, Setareh Alipour, Sonja Herrmann, Sonja Rychkova, Kuration: Max Brück und Heiner Blum,
Ort: Schloss Fasanerie, Eichenzell bei Fulda, Mehr Infos zu Öffnungszeiten, Eintritt, etc. hier, Führungen der Künstler*innen: Sonntag, 8. September um 15.30 Uhr (kostenfrei am Tag des offenen Denkmals), Samstag, 21. September um 19.30 Uhr und 21.30 Uhr (kostenfrei bei der Langen Nacht der Museen)
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Samstag, 21. September: FFM/ Never Back Down
(Andrea)
Her mit der wütenden Jugend! Heute Abend spielen Never Back Down im Nachtleben und es wird laut, "Since their establishment this motto has shaped the band like nothing else. Known for their powerful stage presence and profund lyrics, Never Back Down does not shy away from the darker sides of life while simultaneously conveying a message of strength and resilience." Ich mag es durchaus, wenn es mal ein bisschen wilder ist, aber das ist wirklich was für Junge und Junggebliebene. Hört mal rein und nehmt an der Verlosung teil, wenn es Eure Ghörgänge ordentlich geschliffen hat :-). Einlass 18 Uhr.
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM
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Samstag 21. September: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)
Der Sommer geht, Melli kommt. Pünktlich zum Herbstbeginn präsentieren wir Euch das Beste aus Kunst, Musik und Theater, das Frankfurt und Umgebung zu bieten hat. Und natürlich da, wo es schön ist: Unter der Honsellbrücke im Lola Montez.
Und was schon so lange aussteht, wird endlich wahr: der Herr des Hauses gibt sich höchstpersönlich die Ehre: Mirek Macke. Wenn jemand der freien Kunst in Frankfurt so unprätentiös wie möglich ein Forum bietet, dann ist das er. Er selbst hat an der Städelschule studiert und dann einen wunderbaren Off-Space für die Frankfurter Kunst-Szene ins Leben gerufen. Das Lola Montez - früher in der Innenstadt in einer abgeranzten Markthalle in der Breiten Gasse und jetzt da, wo auch diese Talkshow stattfindet.
Wir quatschen und schauen mal, wo das so hingeht. Ich freu mich schon.
Und genauso freuen wir uns auf ROMIE. Ein Folk-Pop-Formation die aus zwei unglaublich guten Musikerinnen besteht, nämlich Jule Heidmann und Paula Stenger. Sie singen engelsgleich und spielen auch Bass und Klavier und schreiben ihre Songs seitdem sie sich auf der Musikhochschule kennengelernt zusammen und sind musikalisch seitdem unzertrennlich. Ab und an werden sie durch ein Trio aus Schlagzeug, Gitarre und Keyboard unterstützt. Zur Zeit fiebern sie ihrem Album-Release entgegen. Es heißt "Partysongs from the downcast" und mit ihrem Kommen läuten sie die Veröffentlichungswoche bei mir ein. Wir reden, wie sich diese Partywoche gestalten wird, was sie sonst so machen und natürlich singen sie uns auch etwas vor. Was für eine Ehre.
Als i-Tüpflchen für einen runden Abend gibt es das Newcomer-Fenster für aufstrebende junge Talente. In diesem Fall ist es Mara Haußler. Sie hatte gerade eine Ausstellung im Fechenheimer Kulturpavillon mit ihren Bilder, die bunt, witzig und inspirierend sind. So unterschiedlich und witzig ist sie selbst und ihre künstlerischen Aktivitäten, denn Theater macht sie auch - an den Landungsbrücken Frankfurt zum Beispiel.
Und selbstredend und zum Glück sind Frau von Spangenberg und (M)ein-Mann-Band Martin Grieben dabei und im Einsatz. Die eine so, der andere so.
Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/65f41b8a08f0de1bbcdc0bab Earlybird Frühbucherrabatt bis 7. September Abendkasse ab 19h: 20,- € Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- € Kunstverein Familie Montez Honsellstr. 7 (barrierefrei), 60314 Frankfurt am Main Ausgabe 38 am Samstag, 21. September 2024 // 20.00h
(c) Salar Baygan
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Samstag, 21. September: Jacques Palminger & 440Hz Trio feat. Lydia
(Uwe)
Dem Jazz aus dem Wunderland für Erwachsene hat sich der Hamburger Musiker und Schauspieler Jacques Palminger mit seinem 440Hz Trio verschrieben. Palminger bricht dabei gängige Jazz-Strukturen. Das ist nicht verwunderlich, denn man kennt den Mann aus dem Humortrio Studio Braun oder aus dem Fake-Band-Dok-Film „Fraktus“. Nun tanzt er lasziv durch das Paris der Sechzigerjahre, klettert unendliche Tonleitern hoch zum schönsten Lied der Welt und segelt mit seinem Schiff durch ein bittersüßes Schlagermeer.
„Palminger ist wie der Weg zur Toilette in einem öffentlichen Parkhaus: Lang, dunkel und kompliziert.“ FAZ
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Samstag, 21. September: Of/ Eggersdörfer
(Andrea)
Und übrigens: "Ruf mich nie wieder an!!!" Einmal im Jahr geht der grantelnde Franke Matthias Egersdörfer mit seinen alten Schulkumpels auf Tour und macht dann Halt im filmklubb Offenbach, weil Kai das so will. Mit neuem Programm, eben "ruf´..".Es sind nicht mehr viele Karten vorhanden. https://www.eventim-light.com/.../e/65d3161ad94c3516fff18082. Und für alle, die ihn noch nicht kennen: "Matthias Klaus Friedrich Egersdörfer ist ein deutscher Kabarettist, Komiker und Schauspieler. Seine Soloprogramme präsentiert er in fränkischem Regiolekt und mit unverkennbarem Hang zur Cholerik." Sagt Wikipedia. Ich gehe auf jeden Fall hin. Basta. Einlass 18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Samstag, 21. September: Dota
(Uwe)
Dota ist die nach Sängerin und Songschreiberin Dota Kehr benannte Band, gegründet 2003 als „Dota & die Stadtpiraten“. 2013 wurden die „Stadtpiraten“ (hoffentlich inspiriert vom Song „Stadtpirat“ von Wolf Maahn) aus dem Namen gestrichen. Ist eingängiger und schiebt die Sängerin deutlicher in den Fokus. Dem Genre Bossa Nova. Jazz, Liedermacher blieb die Band treu. Aus dem umfangreichen Werk präsentiert Dota im Zoom jeweils mindestens ein Lied von jeder Platte.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)
Grossartige Ausstellung! "Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum mit tollem Begleitprogramm!
Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.
Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen
(c) Marta Hoepffner
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Bis Sonntag, 22. September: EIN-DRUCKE in Bad Orb
(Petra)
Die Künstlerin Eva Osberghaus mit ihrem Atelier im Kreativquartier in Bad Orb findet ihre Inspiration für Motive im Alltag. Diese Spuren des Alltags überträgt sie mit ihrem breiten Repertoire an künstlerischen Techniken auf unterschiedliche Materialien mit immer wieder überraschenden Ergebnissen in Materialität, Ausdruck und Farbe. Das Kunsthaus zeigt Werke in den Techniken Radierung, Fotoradierung, Kaltnadel, Linolschnitt und experimentelle Mischtechniken in Form von Collagen u.a., die zum Großteil im örtlichen Atelier in Bad Orb entstanden sind.
EIN-DRUCKE: Druckgrafische und andere Werke von Eva Osberghaus, Ort: Galerie der Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Wendelinusstraße 2, 63619 Bad Orb, Öffnungszeiten: samstags, 17 - 20 Uhr, sonntags, 15 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Eintritt: frei
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Montag, 23. September: Egon Werler
(Uwe)
Sein Auftritt bei der TV-Show „The Voice Kids“ (auf VOX) liegt erst drei Jahre zurück. Dass gerade diese Musikshow ihre Existenzberechtigung hat, beweist Egon Werler. Ohne die Show wäre der immer noch Jugendliche Werler nicht zum zweiten Mal auf Tournee und hätte kein Duett mit Max Prosa aufgenommen („Flügel“, kann man gut hören). Mit dem Abitur in der Tasche, verrückten Ideen im Kopf und vielen neuen Songs im Gepäck macht sich Egon mit seiner Band auf den Weg in 12 Städte, Frankfurt ist dabei.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Montag, 23. September: FFM/ Screen Time

(Andrea)
"Wir tragen ein ganzes Universum mit uns herum, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche: das Smartphone. Ein handliches Objekt, das durch Push-Benachrichtigungen, Klingeltöne und das World Wide Web unsere gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht. Doch wie viele Stunden, Tage, Monate verbringen wir damit, mit unseren Fingern über den viereckigen Bildschirm zu wischen? Und was verrät unsere Bildschirmzeit wirklich über uns? HELLA LUX nimmt diese Frage zum Anlass und nutzt die Zeit, die wir im Dialog mit unserem Handy und der dahinter verborgenen Welt verbringen, um sie in ihrer neuesten Performance *SCREEN TIME* auf die Bühne zu bringen. Dabei wird der Swipe von Reel zu Reel und der Sprung von Tab zu Tab zu einer ästhetischen Erfahrung zusammengefügt und ein altersdiverses Publikum in die hybride Welt eingeladen. Im Live Moment spiegelt die Online-Welt unsere Sehnsüchte und Wünsche wider. Dabei wird der kritische Blick auf die Mediennutzung nicht verschleiert, aber genau so nicht verteufelt, was uns die Zeit am Screen alles bietet. Es entsteht ein nachhallendes Theaterereignis, das alle ab 14 Jahren zum Mitgestalten, Nachdenken und Diskutieren einlädt. Ab 14 Jahren / In Deutsch und Englisch / Dauer: ca. 1 Stunde, Premiere: 23. September 10 Uhr Weitere Shows: 23. September 19 Uhr; 24. September 10 und 19 Uhr Eintritt: Schulklassen: 5€ p.P. Ermäßigt: 10 € Regulär: 15 €
jugend-kultur-kirche sankt peter, Stephanstr. 6, Frankfurt
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Mittwoch, 25. September: Schröder + (mit Birgit Birnbacher)

(Uwe)
Mit der österreichischen Schriftstellerin Birgit Birnbacher eröffnet der Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder seine neue vierteilige Reihe „Schröder +“ in der ROMANFABRIK, die er kuratiert und moderiert. Ausgewählt hat er dafür nicht aktuelle Neuerscheinungen, sondern von ihm besonders wertgeschätzte Autorinnen und Autoren, deren bestimmte biographische Erfahrungen sich auf besondere Weise in ihrem literarischen Werk widerspiegeln. Es geht Schröder um die Verbindung von Werkschau und Porträt, über die er ausführlich mit den Autor:innen sprechen möchte.
Die Bachmannpreisträgerin Birgit Birnbacher hat zum Beispiel neben ihrem schriftstellerischen Wirken im sozialen Bereich gearbeitet. So setzen sich ihre Romane auf hochliterarische Weise mit Themen wie soziale Zugehörigkeit (Wir ohne Wal, Jung und Jung). Arbeitswelten (Wovon wir leben, Zsolnay) und Integration straffällig gewordener junger Menschen (Ich an meiner Seite, Zsolnay) auseinander. Wir feiern sie für ihren genauen sozialen Blick!
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 19:30 Uhr Foto: Siegrid Cain
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Donnerstag, 26. September (Premiere) – Samstag, 28. September: »Die 4 Grazien«

(Martin)
werdet alt - aber nicht langweilig
Die aktuelle Produktion der Daedalus Company ist eine Performance zum Thema 'Altern von Frauen in unserer Gesellschaft'. Wichtiger weiterer Aspekt ist die Diversität im Alter. Dabei geht’s um Liebe, Sexualität und die Wünsche und Träume von alten Frauen* in unterschiedlichen sozialen Kontexten und mit verschiedenen Lebenshintergründen, um die An- bzw. Abwesenheit alter Frauen in virtuellen Räumen und an öffentlichen Orten und Plätzen in der Stadt. „Gerade im teuren und geschäftigen Frankfurt, ist ihre Unsichtbarkeit besonders sichtbar.“
„Die letzte Lebensphase im Alter ist noch immer ein Thema, das gesellschaftlich nicht hinreichend Raum bekommt. Die vorherrschenden Bilder alter Frauen werden deren großen Ressourcen, Talenten und Visionen nicht gerecht. Wir wollen im Projekt untersuchen, wie diese Potenziale verwirklicht werden können, um Frauen dieser Altersgruppe zu empowern. Die Performerinnen gehen mit einem Kamerateam in den öffentlichen Raum und interviewen diverse Alltagsexpert*innen. Aus dem Material entwickelt das Ensemble die Performance. Auch zwei Romane spielen eine Rolle: »Das Tagebuch der Jane Somers« der Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing und der Roman »Das Hörrohr« von einer der bedeutendsten surrealen Künstlerinnen ihrer Zeit, der Malerin und Autorin Leonora Carrington.“
Daedalus Company im Gallus-Theater Donnerstag, 26. September (Premiere) – Samstag, 28. September um jeweils 20.00h Foto: © Veranstalter*innen
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Donnerstag, 26. September: Bonsai Kitten
(Uwe)
Genre: Rock, Punk, Blues, Metal. Das ist schon einmal eine gelungene Mischung. Die Band kommt mit einem Rock-Album, dass auch der Vereinigung für Brandstifter sein könnte: „Let It Burn“.
„Leidenschaftlich und ungestüm prescht die Band um Frontfrau Tiger Lilly Marleen in musikalischer Vielfalt und Virtuosität von Metal bis Blues durch das Gesamtwerk, welches mit fließenden Übergängen ebenso an Rock-Klassiker der 70er, als auch der 80er erinnert.“ – könnte sich lohnen.
Ponyhof F., Klappergasse Einlass: 19 Uhr Bild: C. Mangler
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Donnerstag, 26. September: Jochen Distelmeyer
(Uwe)
Gefühlte Wahrheiten – Solo Acoustic Tour 2024, ein Abend mit Jochen Distelmeyer. BLUMFELD – Mastermind JOCHEN DISTELMEYER singt Songs aus alles Phasen seines Schaffens. Ob Blumfeld-Hits, Solo-Material oder Coverversionen. Unter uns, ich war nie ein Fan von ihm und seiner Band. Es gibt aber sicher genug Leute, die den hochgeschätzten Sänger gerne einmal live hören wollen.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Freitag 27.- Sonntag 29. September: New Generations - Independent Indian Filmfestival

(Daniela)
New Generations - Independent Indian Filmfestival 27. bis 29. September 2024 im Orfeos Erben Frankfurt Cannes-Gewinner „All We Imagine As Light” von Payal Kapadia “Shambhala” erster nepalesischer Film im Wettbewerb der Berlinale Ein Höhepunkt im Programm ist die Frankfurtpremiere von „All We Imagine As Light“ von Payal Kapadia, der nach 30 Jahren der erste indische Film im Wettbewerb in Cannes war und den Grand Prix der Jury gewonnen hat. Payal Kapadia erzählt darin vom Leben dreier Krankenschwestern in Mumbai. Inspiriert vom Schicksal der pakistanischen Influencerin und feministischen Aktivistin Qandeel Baloch zeigt „Wakhri“ eine pakistanische verwitwete Lehrerin, die unversehens zum Internetstar wird, als sie die patriarchalischen Verhältnisse anprangert. „Shambhala“ ist der erste nepalesische Film überhaupt, der im Wettbewerb der Berlinale lief. Er besticht durch die Schönheit und die Kraft seiner Bilder; die Geschichte der jungen Pema gibt einen Einblick in das komplexe soziale Gefüge in einer der höchsten Himalaya-Region Nepals. Die Deutschlandpremieren des Short Film Wallah-Programms bieten eine große Vielfalt mit spannenden Perspektiven - zwischen Animation über Politthriller bis zum Familiendrama. In „Sthal — A Match”, dem Festivalliebling des Jahres 2024, schildert Regissseur Jayant Digambar Somalkars den Weg einer jungen Frau, die nach einer Ausbildung und einer besseren Zukunft strebt — gegen die Widerstände einer patriarchalischen Gesellschaft. „Boong“ ist ein herzergreifender Film über einen kleinen Jungen, der sich auf die Suche nach seinem Vater macht. Der Talk “Ragas and Rhythms: From Ravi Shankar to Albert Mangelsdorff” mit Regisseurin Nalini de Sousa beleuchtet den Einfluss deutscher Musiker und der Jazzkultur auf die Entwicklung des Jazz in Indien.
Design: Sylvain Mérot
Karten für das Festival gibt es ab sofort online über https://newgenerations.de.
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Freitag, 27. September: Afrob
(Uwe)
„Ziemlich genau 25 Jahre ist es her, dass Afrob die hiesige Rap-Szene aus den Angeln gehoben hat. Im März 1999 erschien „Reimemonster“ hieß die erste Single aus dem Debütalbum „Rolle mit HipHop“, und sie war auch genau das: ein Monstertrack.“ Seine Karriere? Zehn Studioalben – wenn man die beiden Platten mit Samy Deluxe unter dem Namen ASD dazu zählt - machten ihn zum „Godfather des Deutschem Rap“. Nachweisen wir er dies im Rahmen seiner Jubiläumstour.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20:30 Uhr (Einlass 19:30 Uhr) Foto: Homepage Zoom
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Freitag, 27. September: Lokal Listener (Gregor Praml trifft Katharina Deserno)
(Uwe)
Den Lokal Listener sah ich zuerst an einem Sonntagmorgen im Lokal des Mousonturms. Nun ist er mit Gregor Praml in die Romanfabrik gezogen. Geblieben sind die guten Gespräche über Musik und die Menschen, die sie machen. Und das gemeinsame Musizieren. Ein toller Mix, dieses Mal mit Katharina Deserno.
Als Cellistin ist sie vor allem in der Kammermusik zu finden. Ausgefallene Konzertprogramme gepaart mit einem expressiven und sensiblen Spiel sind ihr Markenzeichen. Es wird Zeit, sie im LOKAL Listener mit Gastgeber Gregor Praml über ihre Arbeit sprechen und auf ihrem italienischen Violoncello von Carlo Antonio Testore von 1712 spielen zu hören!
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 19:30 Uhr Foto: Sihoo-Kim
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Freitag, 27. September: John Maus
(Uwe)
Beliebte Maus-Songs bei Spotify: - Hey Moon –
- Just Wait Till Next Year –
- Bennington –
- Cop Killer –
- No Titel.
Wer die Lieder in dieser Reihenfolge durchhört, findet darin gute Gründe zum Konzert ins Zoom zu gehen. John Maus PhD (Universität von Hawaii) macht gute Musik, welche? Eine Mischung aus Synth Pop, Experimental Pop, Lo-Fi, Post-Punk
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) Foto: Shawn Brackbill
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Samstag, 28. September: Feeder
(Uwe)
Feeder sind eine tolle Indie-Rockband, eine der vielen großartigen Acts aus Wales. Seit 1992 musizieren Gitarrist und Sänger Grant Nicholas und der japanische Bassist Taka Hirose mit wechselnden Schlagzeugern zusammen. Meine liebste Zeit mit ihnen lag in den Jahren 2001 bis 2005, mit den Platten Echo Park, Comfort in Sound und Pushing the Senses, danach veröffentlichten sie natürlich weiter Alben, zuletzt Black/Red in diesem Jahr. Ich habe beim Schreiben dieses Beitrages wieder Blut geleckt.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) Foto: Homepage Zoom
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Samstag, 28. September: Romie
(Uwe)
Die Frankfurter Multiinstrumentalistinnen Paula und Jule machen Musik, die in jedem Fall all denen gefällt, die gerne Simon & Garfunkel, First Aid Kit, Joan Baez, Amos Lee oder Fleetwood Mac hören. Ihr Harmoniegesang – tief verwurzelt im Songwriting und Gestus des Folk der 60er und 70er Jahre -, steht dabei immer im Fokus und klingt bei aller Reminiszenz wundervoll frisch.
„träumerischer Indie-Folk“ (Rolling Stone), „perfekte Harmonie“ (FAZ)
Auf zum Album-Release-Konzert der neuen Platte „Party Songs For The Downcast“. Begleitet wird dieses von einer Vernissage der Künstlerin Paula Klee sowie einer Photoausstellung mit Werken zum Album-Aufnahme-Prozess von Alexandra Scherf und Sydney MacLennan.
Dresscode: GLAM (oha)
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Montag, 30. September: Of/ Diedrich Diederichsen

(Andrea)
Diedrich Diederichsen ist Professor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Darüber hinaus ist er Legende, denn in den 80er Jahren war er Redakteur bei den Musikzeitschriften Sounds und SPEX, seit den 90ern arbeitet er als Hochschullehrer u. a. in Stuttgart, Frankfurt, Wien, Pasadena, St. Louis, Los Angeles. Er liest aus seinem neuen Buch „Das 21. Jahrhundert“, einer Wundertüte aus Aufsätzen und Kommentaren über sämtliche Trends in Kunst, Kino, Fernsehen, Literatur, Musik, Theater, Theorie, Politik und Gegenkultur. Moderiert wird das Gespräch von Patrick Raddatz, Leiter der Robert Johnson Theorie und ein guter Kenner der Offenbacher Musikszene. Das wird ein spannender Abend, eine weitere kleine Perle der Riviera Commons, die hoffentlich noch weitergehen. 20 Uhr https://www.riviera-offenbach.de/commons
Scape, Frankfurter Str. 39, 63065 Offenbach
PS: "Dass multinationale Konzerne sich erfrechen, mich in ihrer online-Kommunikation zu duzen." Geht mir auch so. Ach, was freue ich mich auf den Abend mit DEM Pop-Theoretiker!
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OKTOBER 2024
Donnerstag, 03. Oktober: Grönemeyer

(Martin)
Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk Herbert kommt!
Zum ersten Mal sah ihn die halbe Nation in dem TV-Mehrteiler »Das Boot«. Dann kam der große Erfolg als Musiker mit »4630 Bochum«, das zusammen mit »Mensch« bis heute zu den zehn meistverkauften Musikalben in Deutschland gehört. Mit Versen wie »Gib mir mein Herz zurück / Bevor es auseinanderbricht« hat Grönemeyer deutsche Popgeschichte geschrieben.
Wer aber ist dieser Herbert Grönemeyer? Wie lassen sich die Wucht und Energie, auch das Tröstliche seiner Musik erklären? Mit »Grönemeyer« beschreibt der Ausnahmedichter Michael Lentz auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit dem langjährigen Freund die Herkunft und Familie dieses Ausnahmekünstlers. Im Schauspiel Frankfurt begegnen sich die beiden für ein Gespräch auf großer Bühne über ein faszinierendes Leben im Zeichen von Musik und Literatur, Pop und Politik.
Donnerstag, 3. Oktober um 18.00h: Grönemeyer. Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk Herbert Grönemeyer und Michael Lentz Schauspiel Frankfurt Foto: © Victor Pattyn
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Freitag, 04. Oktober (Premiere, weitere Termine bis 13.10))

(Martin)
Macht endlich das Licht an! Eine Rothschild-Variation
Die Künstler*innengruppe ELEGANZ AUS REFLEX erzählt in Macht endlich das Licht an! die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild als europäische Familiensaga. Der choreografierte Theaterabend erzählt von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg.
Die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild wird seit Jahrhunderten von Verschwörungsmythen und Hetzpropaganda überschrieben. Basierend auf Recherchen und Autobiografien wird nun eine andere Facette auf die Bühne gebracht: Fiktiv, aber nah an den Fakten erzählt der choreografierte Theaterabend von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg. Im Mittelpunkt stehen vier Geschwister, die sich alle auf ihre Weise nach einem Ausbruch aus den Erzählungen sehnen, die man sich von ihnen und ihrer Familie macht. Sie flüchten in die Natur, in die Kunst oder in den Jazz, betreiben Politik, leisten Widerstand und versuchen, eine innerlich zerrissene Familie zusammenzuhalten. Vergangenheit und Gegenwart werden in ihren Familiengeschichten verknüpft: von der Emanzipation aus dem Frankfurter Ghetto zu prosperierendem Wohlstand bis zum Überlebenskampf gegen den Vernichtungswillen von außen.
Als Spiel im Spiel greift der Abend in einer Art jüdischer Buddenbrooks-Variante die letzten 200 Jahre der Familie auf, reflektiert Verantwortung, Zerwürfnisse und Solidarität über Generationen hinweg, seziert aber auch den Blick einer Außenwelt, die sich ihre Meinung längst gebildet hat und hinter dem Namen Rothschild keine Individuen, sondern die eigenen Erklärungsmuster bestätigt sehen will.
Rahmenprogramm: - Am Sonntag, 6. Oktober um 10.30h ist der Rabbiner, Kabarettist, Autor und Herausgeber Dr. Walter Rothschild im studio NAXOS zu Gast.
- Am Mittwoch, 9. Oktober, steht nach der Vorstellung von 20.30 Uhr an eine Diskussion zu dem Thema „Ist Kapitalismuskritik ohne Antisemitismus möglich?“ auf dem Programm. Es diskutieren Luise Henckel, Felix Kronau und Paul Erxleben.
ELEGANZ AUS REFLEX fordert das Publikum auf, zu den Vorstellungen persönliche Sammlungen mitzubringen, von Briefmarken über Schlüsselanhänger und Postkarten bis hin zu Eisstielen und Radiergummis ist alles willkommen. Vor Ort wird ein Foto aufgenommen, ist die Sammlung unhandlich oder nicht transportierbar, darf das Foto auch mitgebracht werden.
Weitere Informationen zum Rahmenprogramm gibt es hier: https://studionaxos.de/de/produktionen/rothschilds-demystified-rahmenprogramm?d=1728203400
Reservierung unter: www.studionaxos.de
Freitag, 4.Premiere), Samstag, 5., Donnerstag, 10., Samstag, 12. und Sonntag, 13. Oktober um jeweils 20.00h Studio Naxos in der Naxos-Halle Der Eintrittspreis ist solidarisch: Zahl, was du kannst Foto: © Arda Funda
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Samstag, 05. bis 11. Oktober: FFM/ Lucas Filmfestival

(Andrea)
Als das Kind noch Kind war, war es Kinderreporterin beim Lucas Filmfestival, führte Interviews und kam jeden Tag beseelt nach Hause. Möglich war das, Dank der Erasmus-Offenbach-Crew, die den Kindern diesen Deep-Dive in die Filmwelt und neue Einsichten ermöglichten. Auch in diesem Jahr gibt es das Festival, natürlich, und zwar zum sagenhaften 47. Mal. Weil sich Schulklassen schon jetzt melden können, geht Euren Lehrer:innen auf die Nerven und lasst diese tolle Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen. Lehrer:innen, nutzt die Möglichkeiten, die Euch Julia Fleissig und ihr Team eröffnen! LUCAS #47: VORVERKAUF BEGINNT Es sind mittlerweile nur noch etwas weniger als sechs Wochen, bis der Startschuss für die 47. Ausgabe von Deutschlands ältestem Filmfestival für junges Publikum fällt. Vom 5. bis 11. Oktober 2024 werden 50 Filme für alle von drei Jahren bis 18plus in den Festivalkinos in Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach zu sehen sein. In den internationalen Kurz- und Langfilmwettbewerben in den Alterssektionen »Kids«, »Teens« und »Youngsters« konkurrieren aktuelle Titel um begehrte Preise, viele der Beiträge feiern bei LUCAS ihre Deutschlandpremiere. Ergänzt wird das Programm durch eine Reihe von Gastprogrammen und Specials. Rabatt für frühbuchende Gruppen und Schulklassen Gruppen und Schulklassen, die bis einschließlich 18. September 2024 buchen, zahlen 4,00 € pro Ticket für ihre jungen Filmfans (ausgenommen: Caligari FilmBühne), danach 5,00 €. Begleitpersonen von Gruppen ab zehn jungen Filmfans erhalten freien Eintritt (max. drei Begleitpersonen, Caligari FilmBühne zwei Begleitpersonen). Beratung & Voranmeldung für Gruppen: lucas-info@dff.film | Tel. 069 961 220 – 678
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Bis Sonntag, 06. Oktober: Ausstellung "Black Flags" im ZKM Karlsruhe

(Petra)
Die Ausstellung "Black Flags" präsentiert drei ausgewählte Werke zum Motiv der schwarzen Flagge: Das ästhetisch wie auch politisch vielfach lesbare Motiv der schwarzen Flagge, regt zu einem Perspektivwechsel an und fordert uns auf, angesichts der vielfältigen Herausforderungen der Gegenwart, die unsere Gesellschaft spalten, die verbindenden Elemente neu zu betrachten. Diese Werke sind Teil der Ausstellung: Die Installation "Black Flags" (2014) des US-amerikanischen Choreografen William Forsythe, in der zwei Industrieroboter mit schwarzen Flaggen eine komplexe und kontrapunktische Choreografie ausführen, die immersive Foto- und Klanginstallation "Black Flag" (2015) des spanischen Konzept- und Performancekünstlers Santiago Sierra, in der das Aufstellen der schwarzen Flagge als ikonisches Symbol der anarchistischen Bewegung am geografischen Nord- und Südpol dokumentiert wird, und das Video "Ombre indigène, part 2, Martinique" (2014) der in Brüssel lebenden Künstlerin Edith Dekynth, das eine Fahne aus schwarzen Haaren zeigt.
Black Flags – Ausstellung, mit Arbeiten von William Forsythe, Sanitago Sierra und Edith Dekynth, Ort: Zentrum für Kunst und Medien, Adresse: Lorenzstraße 19, Karlsruhe, Vernissage im Foyer, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellungsräume und mint-Bar 19:45 - 23 Uhr, Eintritt: heute frei (sonst 8 (6) Euro), weitere Öffnungszeiten: mittwochs – freitags 10 - 18 Uhr, samstags + sonntags 11 - 18 Uhr, weitgehend barrierefrei (Haupthaus), barrierearm (Aufzug, Behindertentoilette), weitere Infos hier
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Donnerstag, 10. – Sonntag, 20. Oktober: Join

(Martin)
Wie können Tänzer*innen an völlig unterschiedlichen Punkten ihrer Entwicklung zusammenkommen? Wie finden Menschen in ihrer Verschiedenheit zusammen? „Join“ geht für den Tanz einen Schritt in diese Richtung und bringt Studierende aus der jeweiligen Stadt mit dem Ensemble der DFDC zusammen. In Frankfurt treten die Tänzer*innen der DFDC mit Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf.
JOIN ist Kooperation. JOIN ist Improvisation. JOIN ist klimafreundlich. Gleich zu Beginn der neuen Spielzeit präsentieren die DFDC und HELLERAU mit „Join“ gemeinsam eine nachhaltige Tanzproduktion: Ioannis Mandafounis bringt in seiner Neukreation „Join“ das Ensemble mit Studierenden vor Ort zusammen.
Donnerstag, 10., Freitag, 11., Samstag 12. Oktober um jeweils 20.00h; Sonntag, 13. Oktober, um 16.00h, Donnerstag, 17. – Samstag, 19. Oktober um jeweils 20.00h, Sonntag, 20. Oktober um 16.00h: Join
Dresden-Frankfurt-Dance-Company im Bockenheimer Depot Foto: © Veranstalter*in/Homepage
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Mittwoch, 16. Oktober Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit
(Martin)
Seine Chronik der Ereignisse Hape kommt!
Mit seiner Kindheitsgeschichte »Der Junge muss an die frische Luft« erreichte Hape Kerkeling, einer der erfolgreichsten Entertainer in Deutschland, ein Millionenpublikum. In »Gebt mir etwas Zeit« setzt er nun schreibend nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein.
Mit dem ihm eigenen Sinn für Komik erzählt Kerkeling von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Erinnerungen, Recherchen, Erlebtes, Historie, Ahnen.
Große Bühne für einen ganz Großen.
Mittwoch, 16. Oktober um 19.30 Uhr: Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit - Seine Chronik der Ereignisse Schauspiel Frankfurt Foto: © Susie Knoll
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Sonntag, 10. November: Der Zauberlehrling

(Martin)
Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins vom Frankfurter Kinderschutzbund
Der Frankfurter Kinderschutzbund wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt, er setzt sich für die Rechte der Kinder ein, für ihren Schutz vor Gewalt und für die Bekämpfung von Armut. Nötig ist diese Arbeit: Im vergangenen Jahr zählte die polizeiliche Kriminalstatistik 16 375 Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5 Prozent bedeutet. Dunkelfeldforschungen gehen davon aus, dass etwa jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlitten hat.
Die Volksbühne im Großen Hirschgraben zeigt eine Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins des Frankfurter Kinderschutzbundes.
Der Zauberlehrling: Eine magische Inszenierung von Goethes Ballade für die ganze Familie. Begleitet von Klaviermusik erleben große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer das Abenteuer des Zauberlehrlings, seines Hexenmeisters und dessen Katze Cornelia und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt und seine Wahrzeichen.
Volksbühne im Großen Hirschgraben um 17.00h Zeichnung © Philip Waechter
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Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)
Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen. Die Ausstellungist die erste Retrospektive von Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.
Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei
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Bis Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)
Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.
"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei
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Deutsches Jazzfestival 23.- 26. Oktober 2024
Deutsches Jazzfestival 2024: "Größe ist keine Frage des Alters"
Dem wegweisenden Satz von Miles Davis trägt die diesjährige Ausgabe Rechnung: Bill Frisell, Kurt Rosenwinkel, Emma Rawicz, Becca Stevens, Jason Moran und Omer Klein sind nur einige der großen Namen beim Deutschen Jazzfestival 23. bis 27. Oktober in Frankfurt. Die hr-Bigband ist mit zwei großen Projekten dabei und auch die heimische Szene ist prominent vertreten durch den Gewinner des Deutschen Jazzpreises Jakob Bänsch, das hr-Jazzensemble und viele mehr. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal ist am Freitag, 25. Oktober, wieder die Clubnacht in Frankfurter Jazzlocations am Start sowie ein Konzert im Mousonturm am Sonntag, 27. Oktober. Der Vorverkauf läuft
Mehr Infos und Tickets hier!
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