30.08.2024
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Wir sind zurück aus dem Kurzurlaub. Knappe 160 KM sind wir in einer Woche gewandert, wobei wir auch zwei Tage ohne Wanderung hatten. Der Pfälzer Weinsteig ist ein Traum! Nicht zu anstrengend und die Natur ist sensationell. Gekrönt wurden die Wandertage mit entspannten Schwimmbadbesuchen, einem sehr schönen Weinfest in Deidesheim und sehr leckerem Essen. Ich dachte ja immer, Saumagen sei etwas Ekliges (das finden die Veganer unter Euch mit Sicherheit auch), aber mir hat er sehr gut geschmeckt. Die Pfalz hat uns so gut gefallen, dass wir die restlichen Etappen, die wir nicht gelaufen sind, bestimmt auch noch zurücklegen werden. Aber erstmal gibt es keine Mehrtageswanderungen mehr, denn das einzig doofe ist, dass man jeden Abend in ein Restaurant gehen muss. Solltet ihr kleine Selbstversorgerhäuser in tollen Wanderregionen kennen, freue ich mich über Eure Tipps.

Samstagmittag waren wir dann eine einzige Stunde zu Hause, haben das Carsharingauto abgeholt, eine Freundin in Goddelau eingesammelt und sind quasi  in die gleiche Richtung gedüst. Diesmal ging es jedoch etwas weiter, nach Frankreich, zum Tempus Festival in die kleine Stadt Erstein im Elsass. Dort fand, organsiert von hunderten Ehrenamtlichen, ein kleines Festival statt. Zuerst spielte eine elsässische Gospelband, dann traten zuerst der französische Sänger RAPHAEL und als Hauptact STEPHAN EICHER in großer Besetzung auf. Es war fantastisch!

Jetzt sind wir wieder zurück und freuen uns über das volle Programm in Frankfurt, auch wenn man sich schon wieder zerteilen könnte. Ich habe ein picke-packe volles Wochenende: Gleich geht’s zum Chor (ich freue mich auf die Neuen unter Euch), danach zu Fritten & Wein in die Margarete und dann zu „Dirty Dancing“ beim Westcoast-Open Air Cinema (schon ausverkauft). Als hätte es Die Kooperative, von der wir jede Woche unsere Obst- und Gemüsekiste bekommen geahnt, war eine kleine Wassermelone dabei, die ich Daniel Brettschneider mitbringe.

Morgen am Vormittag ist die Führung durch die Ausstellung „Stadt der Fortografinnen“, an der 30 Ausgehtippleser:innen teilnehmen werden. (Es gibt noch 4 Restplätze) Im Anschluss geht es für mich kurz nach Sachsenhausen, denn dort hat Virginie in der Schweizer Straße 81 ihre Crêperie „Chez Vivi“ eröffnet. Ich liebe ihre bretonischen Gallets. Perfekt, um vor dem Stadionbesuch noch etwas Leckeres zu Essen. Ich freue mich sehr auf das erste Heimspiel, da wir „da oben im 51er Block“ eine nette Truppe sind und ich sie alle lange nicht gesehen habe.

Sonntag steht dann wieder eine Wanderung an, diesmal geht’s „nur“ in den Hintertaunus. Die monatliche Runde wird wohl bis Nachmittag dauern, daher schaffen wir es nicht zur Schwimmdemo im Main! Die Idee ist wirklich super! Ich wäre allerdings NICHT mitgeschwommen, da ich, wenn überhaupt, nur bei über 22 Grad Wassertemperatur in Schwimmbädern schwimme, aber ich hätte am Mainufer gestanden und die Schwimmer angefeuert, denn die Sache ist so wichtig. Es geht um die so dringend notwendige Verkehrswende, die gerade torpediert wird (… ihr könnt Euch sicher vorstellen von welcher Partei…). Ich habe vorhin mit Werner Buthe, (Orga-Leitung Schwimm-Demo) telefoniert und ihn gefragt, ob man sich noch zum Mitschwimmen anmelden kann. Das geht (Infos dazu weiter unten) und er sagte: „Wir haben als Radentscheid schon immer außergewöhnliche Aktionen gemacht und der Masterplan Mobilität verdient auch eine solche – inkl. Schifffahrtssperre“

Am Abend schauen wir dann natürlich alle gespannt nach Sachsen und Thüringen. Ich befürchte schlimmes und umso mehr freue ich mich, dass ich um 18:00 Uhr nicht vor der Glotze sitze und die ersten Hochrechnungen sehen muss, sondern, dass wir zum Konzert der JEWISH MONKEYS in den Hof des Jüdischen Museums gehen! Die Band, mit ihrem charismatischen Bandleader Jossi, kommt aus Tel Aviv und ist sensationell!

Was auch immer ihr macht, lebt wild

Daniela

P.S. Während der Wanderung habe ich erst festgestellt, dass die Doppelausgabe vor 14 Tagen nicht (rechtzeitig) versendet worden ist. Da gab es ein technisches Problem…. Ab jetzt wieder freitags, gegen Mittag, bzw. bis wann wir es eben schaffen…

Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Wohnungs- und ZimmerANGEBOTE werden natürlich ALLE aufgenommen Illustration von Carlotta Hick)

Wir suchen eine Wohnung in Heidelberg!
Moin, wir sind Mika (19, junge Frau trotz typischem “Jungennamen“ ;-)) und Paul (19) aus Hamburg und fangen zum Wintersemester an in Heidelberg Jura und Zahnmedizin zu studieren. Deswegen suchen wir eine gemütliche Wohnung, für ca. 800€ kalt, am liebsten in den typischen Stadtteilen (Altstadt, Weststadt, Bergheim, Neuenheim, Handschuhsheim, Bahnstadt), aber gerne auch überall sonst! Unsere Eltern in Festanstellungen bürgen für uns. Beim Einzugsdatum sind wir flexibel, solange wir bis zum 01.10.2024 (Studienbeginn) vor Ort sein können. Erreichbar sind wir unter der E-Mail Adresse mika.gengelbach@gmail.com  Wir freuen und über jegliche Rückmeldungen und Tipps!

Wohnungsangebot in Frankfurt - Stadtteil Bergen

(Daniela)

Da eine Freundin von mir in dem Haus wohnt, kenne ich es und habe selbst kurz gezögert, ob wir nicht nach Bergen ziehen wollen, denn da ist es wirklich super schön! Alex, der Vermieter, schreibt:

Wohnungsangebot in Frankfurt - Stadtteil Bergen
In einem schönen und sehr gepflegten Dreifamilienhaus aus dem Jahr 1907 im Stadtteil Frankfurt Bergen, Am Weißen Turm wird eine attraktive Altbauwohnung frei.
Ein schöner großer Garten mit Teich und ein mit alten Basaltsteinen gepflasterter Hof umsäumen das Dreiparteienhaus. Die helle 85 m² große Wohnung liegt im Hochparterre.

Sie verfügt über einen kleinen Wintergarten mit Blick auf den großen Garten, alte Holzdielen mit Patina und ist mit 3 ½ Zimmern gut geschnitten. Ein überdachter Fahrrad Port steht allen Mietern zur Verfügung. 

Einziger Wermutstropfen: Der Vermieter wohnt gelegentlich auch im Haus. Die Kaltmiete beträgt 1.200 € zuzüglich 180 € für die allgemeinen Nebenkosten sowie die Gaszentralheizung. Die Bewohner des Hauses sind 50plus -eine Einzelperson oder Pärchen in der Liga würde bestens passen. Die Besichtigung ist nach Terminvereinbarung im September und der Bezug nach Renovierung frühestens ab 1. Oktober möglich.
Neugierige Interessenten können mir unter folgender E-Mail-Adresse schreiben: onlyfeeling@gmx.de

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

4 Restplätze für die morgige (Samstag) Führung mit der Kuratorin Dr. Dorothee Linnemann durch die Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"  von 11:00 - 12:30 Uhr im Historischen Museum. Gewinnfrage: Auf welche Band freue ich mich am Sonntagabend?

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für den Tanztee am Sonntag auf dem Mainod. Gewinnfrage: "Wie hieß der Sänger der Band Pankow" (Siehe Uwes Text "Songs auf Deutsch")

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

1 x 2 Tickets für Alienare am 13. September im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Zum wievielten Mal findet das Lucas Filmfestival in diesem Jahr statt?

1 x 2 Tickets für Bokassa am 17. September im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Mit wem steigt Gregor Praml ins Taxi?

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antwort bitte an schwoebke@aol.com

2x2 Gästelistenplätze für die Premiere des Films Ellenbogen am 03. September im Cinema am Roßmarkt. Frage: Welcher ehemalige Spieler der Eintracht verstarb kürzlich? (siehe GEROLLTES)

Freitag 30. August und Sonntag 1. September: SÄCHSISCH LERNEN AM VORABEND

(Daniela)

PERFORMANCE//THEATER SÄCHSISCH LERNEN AM VORABEND

Pünktlich zu den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen laden die Schauspieler*innen Max Böttcher und Johanna Engel, beide geboren und aufgewachsen in Sachsen, das westdeutsche Publikum zum Crashkurs: "Sächsisch lernen am Vorabend".

Endlich gibt es eine Möglichkeit, sich gemeinsam in einem offenen und freundlichen Klima dieser ungewöhnlichen Sprache zu nähern! Wie fühlt es sich an, einen Dialekt zu sprechen, der wie kein anderer mit Provinzialität, Dummheit, Ostdeutsch-Sein, Rassismus und Rechtsextremismus verbunden wird?

In diesem Kurs entsteht durch kollektives Sprechtraining im Chor und unterhaltsame Gesprächsübungen eine empathische und kritische Gemeinschaft, die über Vita Cola, Rotkäppchen Sekt und Tote Oma hinausgeht.

Im gemeinsamen Lernen finden wir zu einer tiefgreifenden gesamtdeutschen Auseinandersetzung, die das Publikum mit und an sich selbst vollziehen darf.

Gefördert durch die Hessische Theaterakademie

Text und Performance: Max Böttcher und Johanna Engel
Outside-Eye und Performance: Jonas Weber
Dramaturgie: Anton Svoboda
Illustrationen: Felix Tillmann Blum

LANDUNGSBRÜCKEN FRANKFURT, Gutleutstraße 294 (barrierefrei), 60327 Frankfurt

30.08.2024, 20:00 Uhr (PREMIERE)
01.09.2024, 18:00 Uhr (mit Schliessung der Wahllokale)

Freitag 30. August bis Dienstag 3. September: BERGER MARKT & 51.STADTSCHREIBERFEST

(Daniela)

In Bergen ist wieder viel los. Soviel, dass ich das alles gar nicht aufnehmen kann. Wäre ich am Dienstag nicht beo der Filmpremiere von Ellebnbogen wäre ich am Dienstag bei GASTONE in Bergen.

Freitag
18.00 Uhr Öffnung Festzelt, Es spielt der Nachwuchs der Stadtkapelle

19.30 Uhr 51. Stadtschreiberfest
u.A: Antrittsrede Dinçer Güçyeter Moderation Matthias Keller. Musikalische Begleitung Hakan Eren im Anschluss Rockin‘ Wheels Party Rock Band aus Bergen-Enkheim
Im Anschluss an das Stadtschreiberfest wird die Bergen-Enkheimer Party Rock Band Rockin‘ Wheels bis Mitternacht für Stimmung sorgen.

Samstag:
Am Samstagmittag steht ein Experiment auf dem Programm – Alexander Keidel, in Bergen-Enkheim als Kantor und für seinen Einsatz für die Fortführung der Orgelkonzerte in St. Nikolaus bekannt, lädt alle interessierten und neugierigen Bergen-Enkheimer*innen zum SingAlong ein – nichts weniger als ein gemeinsames Singen bekannter Melodien.

Den Höhepunkt am Samstag bildet die Eröffnung des Marktes durch den Stadtkämmerer Dr. Bastian Bergerhoff, die Ortsvorsteherin Dr. Alexandra Weizel und bis dahin amtierende Apfelweinkönigin Lea I. Anschliessend wird die neue Apfelweinkönigin Sofie-Marie I. im Beisein zahlreicher anderer Hoheiten inthronisiert, unter den wachsamen Augen des 1. Vorsitzenden des Verkehrsvereins, Markus Graff. Die Moderation für die Feierlichkeiten übernimmt der FFH-Moderator Frank Piroth.

Wenn die Bühne frei ist, wird die Oscar Canton Band mit Klassikern aus Swing, Rock und Pop die Atmosphäre im Festzelt mit dem für sie typischen Big Band Sound anheizen.

Sonntag:
Der Sonntag beginnt um 11 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt. Um 14 Uhr beginnt der Festumzug über Triebstrasse, Neuer Weg und Marktstrasse zum Festplatz in Bergen. Die Teilnehmer des Festzuges rekrutieren sich aus Vereinen und Initiativen aus Bergen-Enkheim. Um 17 Uhr spielt im Festzelt Rekorder - eine Formation aus dem Nordend - alternative Rockmusik.

Montag:
Ist Familientag...Am Nachmittag um 17 Uhr gibt es im Festzelt eine Tanztheateraufführung. Sie richtet sich an alle Menschen ab 6 Jahren. Es geht um Bewegung und Sport, präsentiert von Hennermanns Horde, einer Frankfurter Tanztheatergruppe, die seit Jahren erfolgreich Theaterstücke für junge Menschen kreiert.  20.00 Uhr: Gitarrist der Rodgau Monotones, Ali Neander, sein aktuelles Projekt vor - das Ali Neander Organ Quartet mit der Jazzsängerin Caro Trischler.

Dienstag:
Um 18.30 Uhr wird die legendäre Enkheimer Band Erde Enkheim die Segel für einen Törn ins Hier und Jetzt setzen, eine Feier auf uns und das Leben.
Bevor um 22 Uhr das obligatorische Feuerwerk auf den Wiesen im Frohngrund steigt und den visuellen Höhepunkt des Berger Marktes setzt, werden wie im vergangenen Jahr Gastone die Freude am Leben auf das Publikum übertragen. Und damit nicht genug, nach dem Feuerwerk werden Gastone den akustischen Schlusspunkt setzen.

Mehr Infos hier: https://www.vereinsring-bergen-enkheim.de/aktuell/

Freitag 30. August bis Sonntag 1. September: Random Circles

(Daniela)

International Dance, Music & Culture Festival

„It’s all about us and the music“ – Random Circles ist eine einzigartige Plattform für Tanz, Musik, Kreativität, Leidenschaft sowie künstlerischen und kulturellen Austausch.

4 Tage lang werden das Zoogesellschaftshaus und das Künstler*innenhaus Mousonturm zur Begegnungsstätte der lokalen, nationalen und internationalen Szene.

In den vergangenen zwei Jahren wurde die Streetdance Szene ein immer wichtigerer Bestandteil des Programms der Tanzplattform Rhein-Main. Einen maßgeblichen Beitrag dazu leistet das jährlich in Kooperation stattfindende Festival Random Circles, bei dem man sich mit Tänzer*innen und Choreograf*innen, die ihr Können zeigen, austauschen und vernetzen kann.

Das 2014 gegründete Festival bringt alle Tanzbegeisterten, als Tanzende oder als Publikum mit lokal und international agierenden Tänzer*innen und Musiker*innen zusammen. Es bietet die einmalige Möglichkeit, Größen der Szene  nicht nur beim Improvisieren zuzuschauen, sondern selbst in die Community einzutauchen.

Tänzer und Choreograf Edwin Batalla und seine Crew präsentieren dabei diverse Genres und Styles wie Popping, House oder Hip Hop und verbindende Formate wie Talks, Battles, Workshops und Jams. Im Zentrum des Festivals stehen Battles in unterschiedlichen Disziplinen, bei denen eine Jury entscheidet, wer in die nächste Runde kommt. Am wichtigsten ist aber immer der künstlerische Austausch. Es ist die Herausforderung und Auseinandersetzung, die zählt, nicht das Gewinnen.

https://www.mousonturm.de/de/programm/festivals/12907/random-circles

Freitag 30. August: FRITTEN & WEIN - SOMMEREDITION

(Daniela)

Ich bin dabei! Erst Fritten & Wein und dann mit den Freundinnen zu Dirty Dancing ins Open Air Kino an die West Coast. Ein perfekter Abend!

Weil der erste Abend im Februar einfach spitze war: Fritten & Wein Vol. 2! Dieses Mal auf der Terrasse und in Sommerklamotte. Wieder mit jeder Menge Fritten, Schoppen und Schampus, guter Musik und netten Leuten. Julia Wahl legt Platten auf und wir machen drei Sorten Pommes für Euch, so viele Ihr essen könnt. Zum Nachtisch gibt es Apfel-Tiramisu. So einfach ist das.

DAS MENÜ:

(1) Fritten mit Käsesoße und krossem Spitzkohl

(2) Fritten mit Chimichurry Majo, Röstzwiebeln und Schnittlauch

(3) Fritten mit Kirschtomaten, Artischocken, Zwiebeln und Aioli

Ein Imbiss Deluxe in der Margarete. Inklusive einem Drink zum Ankommen, einem Nachtisch für danach und einer Weinkarte für Eure Bestellung vor Ort – von Schoppen bis Schampus. Um 19.30 Uhr geht’s los. Wir freuen uns auf Euch!

Tickets gibt es hier: Fritten & Wein Sommer-Edition Tickets, Fri, Aug 30, 2024 at 7:30 PM | Eventbrite

30. August, 19.30 Uhr, MARGARETE (Braubachstraße 18 - 22, barrierefrei, 60311 Frankfurt am Main)

Freitag, 30. August - Freitag 04. April 2025: "Geister" von Karsten Bott auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Früher Theaterplatz, heute Willy-Brandt-Platz: Jeder kennt die U-Bahn-Station am Anlagenring, die vor genau 50 Jahren eröffnet wurde. Das Bauwerk ist ein sprechendes Beispiel des Frankfurter Brutalismus, der ja unlängst durch den Abriss des Technischen Rathauses und des Historischen Museums zwei wesentliche Wahrzeichen verloren hat. Typisch für diese Architekturrichtung sind nicht nur der nackte Beton und die wuchtigen Linien, sondern auch die mit Kieselsteinen besetzten Platten, die Anfang der 70er-Jahre in die Wartebereiche der neuen U-Bahn-Station eingebaut wurden. An diesen Steinbetonplatten hat der Künstler Karsten Bott Spuren entdeckt, die ihm zu denken gaben. Sind hier etwa Fettablagerungen vom Haar der Menschen sichtbar, die sich Tag für Tag auf den darunterliegenden Sitzen niedergelassen haben? Und kann man an den Steinen, an denen die Rückenlehnen fehlen, einen Abrieb durch den Druck von ungezählten Jacken und Pullovern feststellen? Karsten Bott war so begeistert von seiner Entdeckung der Lebensspuren, dass er einen Profi-Fotografen bat, das Bild für ihn aufzunehmen. Für Bott sind Abdruck und Abrieb wie Ying und Yang, Werden und Vergehen, wie Sammeln und Wegwerfen. Die Jacken arbeiten am Negativ und wischen weg, die Haare arbeiten am Positiv und fügen dunkle Flecken hinzu. Wer sich in die unterste Etage der U-Bahn-Station begibt, steht zigtausendfachen Abwesenden gegenüber. Leider schrubben die Verkehrsbetriebe nicht kunstsinnig immer wieder die Abdrücke fort, doch die Spuren unser aller Existenz kommen immer wieder neu. Für den Katalog „Gleiche Vielfache“ des Historischen Museums Frankfurt nutzte Karsten Bott dieses besondere Foto bereits im Jahr 2015, doch seine ganze Kraft entfaltet es auf dem Rundbild an der Frankfurter KunstSäule.

"Geister" von Karsten Bott, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eröffnung: 19 Uhr, Einführung: Kurator Florian Koch, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, barrierefrei

Freitag, 30. August: Of/ Alles steht Kopf 2

(Andrea)

Der erste Teil war ein große Spaß und so möchte ich denn heute mit meinem Pubertier ins Hafenkino und den zweiten Teil anschauen. Die Rede ist natürlich von Alles steht Kopf. Freude, Kummer, Wut, Angst und Ekel, die seit langem erfolgreich Rileys Kopf managen, sind sich nicht sicher, was sie fühlen sollen, als Zweifel auftaucht. Und es sieht so aus, als ob sie nicht die einzige Neue ist! Nach dem umwerfenden Alles steht Kopf von 2015 ("Weinen hilft mir das Tempo zu drosseln und mich in die Probleme des Lebens hinein zu steigern" - Trauer) kommt nun der formidable zweite Teil - angeklungen war sie bereits damals, die unbedeutende Lebensphase namens Pubertät :-) Alles steht Kopf 2, Kelsey Mann, USA 2024, 96 Min., engl. Original mit deutschen Untertiteln Trailer https://youtu.be/iEHjmWGFPa8?si=zkXQlV7e2aYt915l

Hafenkino, Nordring, Offenbach

Ab Freitag 30. August: OF/ Es gibt Löwen

(Andrea)

Heute eröffnen tolle Künstler:innen ihre Werkschau in der Eisfabrik, "Es gibt Löwen" (nicht zu verwechseln mit dem Beginn der Eishockeysaison, die Jörg schon sehnlichst herbeifiebert). Zu sehen sind Arbeiten von Renata Kos (Collage), Mira Laaf (Papierarbeiten), Jürgen Lecher (Fotografie), Dorit Lecke (Zeichnung), Ulrike von der Osten (Malerei) und René Spalek (Fotografie). Vernissage ist um 19 Uhr, zur Einführung spricht Dr. Chantal Eschenfelder. Die Ausstellung ist an diesem und am folgenden Wochenende geöffnet: Samstag + Sonntag. 31.08. + 01.09. • 16 bis 20 Uhr, Samstag + Sonntag. 07.09. + 08.09. • 16 bis 20 Uhr, außerdem gibt es ein AfterWorkArt am Mittwoch 04.09.2024 von 18 bis 21 Uhr. www.eisfabrik.info/ausstellung-in-2024

Eisfabrik, Geleitsstraße 24, Offenbach

Freitag, 30. August: Junge Deutsche Philharmonie

(Uwe)

Feierabend Pop-Up: URBAN PLAYGROUND des FREISPIEL 2024 – Shifting Futures

Die Romanfabrik ruft Ende August Musikfreunde in die Hanauer Landstraße. Die Junge Deutsche Philharmonie ist dort keine Unbekannte – jedes Jahr spielt ein Ensemble des Orchesters ein Kammermusikkonzert. In diesem Jahr wird das Orchester 50 Jahre alt und veranstaltet ein viertägiges Festival in Frankfurt, das auf verschiedenen Bühnen der Stadt stattfindet.

In diesem Rahmen wird ein Blechbläserensemble als Feierabend Pop-up auf der Terrasse der Romanfabrik spielen! Startet also swingend auf der Terrasse mit einem guten Getränk in den Feierabend und begleitet von Musik, in der Renaissance und Klassik mit jazzigen und bluesigen Klängen verschmelzen. (Öffnung der Terrasse und Bar ab 16 Uhr).

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
17 Uhr
Foto: Salar Baygan

GEROLLTES über Christoph Daum und Willi Lemke

(Uwe)

Wenn man Mitte 50 ist, dann wird man anhaltend mit dem Ableben konfrontiert. Menschen aus dem eigenen Umfeld sterben und auch Prominente können dem Tod nicht aus dem Weg gehen. In diesem Jahr sind wieder einige bekannte Personen verstorben, nicht alle waren auch Persönlichkeiten.

Mit Willi Lemke und Christoph Daum sind binnen weniger Wochen zwei Leute verstorben, die in den vergangenen vier Jahrzehnten für einige Bewegung im Fußball sorgten, teilweise für richtig „Action“. Zwei echte Typen, die nicht zum Diener ansetzten, wenn sie Uli Hoeneß begegneten, sondern diesem mutig die Stirn boten. Lemkes Bremer, später Daum mit Köln, Stuttgart und Leverkusen, setzten den FC Bayern teilweise dermaßen unter Druck, dass man den roten Kopf von Hoeneß aus dem heimischen Miesbach wie das Licht eines Leuchtturms, bis ins Rhein Main Gebiet leuchten sah. Ab und zu schonen sich die jeweiligen Konkurrenzvereine in die Nähe der Bayern, teilweise an ihnen vorbei. Oft hatten die Bayern am Ende dann doch die Nase vorne, wer erinnert sich hier nicht an den verschossenen Elfmeter von Michael Kutzop im entscheidenden Spiel der Bremer gegen Bayern (1986) oder das tragische Meisterschaftsfinale von Leverkusen in Unterhaching (2000), ab und zu zogen die Mannschaften von Lemke und Daum aber an den Bayern vorbei.

Während Willi Lemke dem hitzköpfigen Metzgerssohn aus Ulm, Uli Hoeneß, mit seiner norddeutschen Ruhe (geboren wurde er in Scharbeutz an der Ostsee) entgegentrat, dabei aber äußerst wehrhaft war und schmerzhafte Stiche platzieren konnte, war Daum emotional mindestens auf Augenhöhe mit dem Bayern-Macher. Der in Duisburg aufgewachsene Daum war – wie Lemke oder später der Dortmunder Geschäftsführer „Aki“ Watzke – im Profifußball im positiven Sinne ein Emporkömmling, der kein Bundesligaprofi oder Nationalspieler war, wie viele andere, die im Profifußball Schlüsselpositionen einnahmen / einnehmen. Daum war hierfür ein herausragendes Beispiel. Beim 1 FC Köln vom Jugendtrainer zum Cheftrainer befördert führte er sein Team öffentlichkeitswirksam an die Spitze der Bundesliga, wurde danach mit dem VfB Stuttgart Meister, statt der Eintracht (die am letzten Spieltag der entsprechenden Saison in Rostock verlor) und dann die großartige Zeit bei Bayer Leverkusen.

Daum stellte seine Teams sehr gut auf und motivierte sie wie kein anderer. Er wurde in dieser Zeit eine prägende Figur in der Bundesliga, auch durch seine öffentlichen Auftritte, deren Wirkung bis heute nachhallt, was die breite Trauer (Hoeneß inklusive) beweist. Bundestrainer wurde er Anfang der 2000er Jahre nach einem epischen Absturz der Nationalmannschaft nicht, weil sein ständiger Kokainkonsum öffentlich wurde. Danach wurde er Meister in Österreich und der Türkei, den Stellenwert als Bundesligatrainer erreichte er nicht mehr. Die Eintracht trainierte er im Herbst seiner Karriere in einer aussichtslosen Situation, den Abstieg konnte selbst er nicht vermeiden.

Apropos Eintracht: Verstorben ist auch Ronnie Borchers. Mit verliert Eintracht Frankfurt nach Grabowski, Nickel und Hölzenbein binnen weniger Jahre einen weiteren herausragenden Spieler.

Samstag, 31. August: 5 vor12 – Weißwurstessen zu Willy Pramls Geburtstag

(Martin)

Happy Birthday, Willy Praml!

Das Theater Willy Praml machts zur Tradition an dem Tag, an dem der Namensgeber Geburtstag hat! An Willy Pramls Geburtstag gibt’s mittags ein Weißwurstessen!  Die Feier geht bis zum Kaffeetrinken und in diesem Jahr geht das Ganze gleich über in ein Geburtstags-Naxos-Hallenkonzert…

Samstag, 31. August um 11.55h
Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: © Michael Weber

Samstag 31. August und noch bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)

Heute gibt es eine Sonderführung mit der Kuratorin für AUSGEHTIPP LESER:INNEN: 11:00-12:30 Uhr. Siehe Verlosung!

Grossartige Ausstellung!
"Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum mit tollem Begleitprogramm!

Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.

Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen

(c) Marta Hoepffner

Samstag 31. August: OPEN VIERTEL

(Daniela)

Am 31.08.2024 feiern wir wieder unser Bahnhofsviertel!

Mit "Open Viertel" bieten wir euch wieder mehrere große Bühnen mit verschiedenen Kultur- und Gastronomierangeboten.

Neben den großen Plätzen gibt es viel Rahmenprogramm von Unternehmen und Gewerben aus dem Viertel. >> Der Eintritt ist überall kostenlos <<

Seid dabei und verbringt den Tag mit uns im Bahnhofsviertel!

Große Plätze mit Programm:

- Jürgen Ponto Platz: Live Musik, Vintag Klamotten und House Music (Tokonoma, French Bento Bar, Vinokilo)

- Francois Mitterrand Platz: Super Flohmarkt mit Musik und Snacks (Warum nicht? Events)

- Niddasack: Block Party mit Old School Hip Hop and Snacks (IMA, 25hrs Hotel)

- Kaisertor: Live Musik und Performances (Kaisertor Cafe)

- Wiesenhüttenplatz: Jazz Musik, Drinks&Snacks (YokYok Eden, Gutviertel Cafe)

Mehr Infos auf Instagram: auf.ins.viertel

Samstag, 31. August – Samstag, 21. September: NATURE MORTE – HfG mit DIAMANT im Schloss Fasanerie, Eichenzell

(Petra)

Im schönsten Barockschloss Hessens zeigen 26 Künstler*innen um die Hochschule für Gestaltung Offenbach zeitgenössische Arbeiten zum Thema Stillleben. Die historisch möblierten Räume der Schlossanlage werden zur Kulisse von meist plastischen Neuinterpretationen eines der klassischen Themen der Kunstgeschichte. Die Ausstellung "Nature Morte" untersucht auf aktuelle Weise die Symbolkraft des Stilllebens und seiner Elemente. Mit zeitgenössischen Mitteln zeigen Objekt-Anordnungen und Vanitas-Stillleben Perspektiven zwischen Vitalität und Vergänglichkeit, zwischen Utopie und Dystopie. Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Stillleben aus der Sammlung. Zur Eröffnung gestalten Setareh Alipour und Sonja Herrmann ein essbares Arrangement, das von den Gästen verspeist werden kann.

NATURE MORTE - Produktion der HfG Offenbach und Diamant / Museum Of Urban Culture in Kooperation mit Schloss Fasanerie, Eichenzell bei Fulda, mit: Abraham van Beyeren, Alessandro Belliero, Ariane Gülich, Carel von Vogelaer. Davidsz de Heem, Deborah Dangelo. Dominika Bednarsky, Emanuel Johann Karl Wohlhaupter, Felicithas Arndt, Franciscus Gijsbrecht, Franziska Krumbachner, Harmen Steenwyck, Ivan Zubarev, Jakob Francisco, Jan Baptist van Fornenburgh, Jasper Bamberger, Johann Andreas Herrlein, Jonas Berger, Joschua Arnaut, Juewen Zhang, Lena Blaschke, Lisa-Sophie Gehrmann, Marcel Walldorf, Mike Schäfer, Niloufar Teimouri, Noa Vetter, Orell Kötter, Paul K. Müller, Philipp Langer, Rachel Ruysch, Rushy Diamond, Saya Schulzen, Setareh Alipour, Sonja Herrmann, Sonja Rychkova, Kuration: Max Brück und Heiner Blum, Ort: Schloss Fasanerie, Eichenzell bei Fulda, Eröffnung: mit einem Empfang des Landgrafen im Großen Saal, Eröffnungsvortrag von Prof. Janecke, Uhrzeit: 11:30 Uhr, mehr Infos zu Öffnungszeiten, Eintritt, etc. hier, Führungen der Künstler*innen: Samstag, 31. August und Sonntag, 1. September, jeweils um 15.30 Uhr (kostenfrei für alle FEINWERK-Besucher), Sonntag, 8. September um 15.30 Uhr (kostenfrei am Tag des offenen Denkmals), Samstag, 21. September um 19.30 Uhr und 21.30 Uhr (kostenfrei bei der Langen Nacht der Museen)

Samstag, 31. August - Sonntag, 22. September: EIN-DRUCKE in Bad Orb

(Petra)

Die Künstlerin Eva Osberghaus mit ihrem Atelier im Kreativquartier in Bad Orb findet ihre Inspiration für Motive im Alltag. Diese Spuren des Alltags überträgt sie mit ihrem breiten Repertoire an künstlerischen Techniken auf unterschiedliche Materialien mit immer wieder überraschenden Ergebnissen in Materialität, Ausdruck und Farbe. Das Kunsthaus zeigt Werke in den Techniken Radierung, Fotoradierung, Kaltnadel, Linolschnitt und experimentelle Mischtechniken in Form von Collagen u.a., die zum Großteil im örtlichen Atelier in Bad Orb entstanden sind.

EIN-DRUCKE: Druckgrafische und andere Werke von Eva Osberghaus, Ort: Galerie der Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Wendelinusstraße 2, 63619 Bad Orb, Vernissage: 18 Uhr, Öffnungszeiten: samstags, 17 - 20 Uhr, sonntags, 15 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Eintritt: frei

Samstag, 31. August: FFM/ Blockparty

(Andrea)

Aus mehrerlei Gründen mag ich die IMA-Clique und weil sie die Niddastraße zum Block und dort zur Party machen, würde ich gerne bei der Blockparty 1001 vorbeiradeln (wenn ich nicht so schrecklich unentschlossen wäre, weil ich eigentlich und endlich am See zelten will. Vielleicht mache ich auch das). "Still got love for the streets" ab 15.00 Uhr Kids Play Area mit Streetgames (open end)
16.00-17.00 Uhr Kids Disco mit Thomas Breuer
17.00-20.00 Uhr Whitey Whitehouse (presented by Sober)
20.00-22.00 Uhr Lovestoned
22.00-23.59 Uhr DJ Humus aka Elie Eidelman Afterparty
ab 22.00 Uhr mit den Hafla Boys @Shuka Bar
18.00 / 19.00 / 20.00 Uhr Merch Drop *exact location tba Friday 30.08 via Instagram :) Food Stations by Stanley’s Mifgash & Bar Shuka 

Niddastraße/ Niddasack, Frankfurt

Samstag, 31. August, und Sonntag, 1. September: Of/ Mainweltmusikfestival

(Andrea)

Happy Birthday Mainweltmusikfestival und Gratulation an Hülya, die das Festival jedes Jahr von neuem organisiert. Zehn Jahre, an wechselnden Orten und 2024, dem Anlass entsprechend im ehrwürdigen Capitol an der Goethestraße. Weil ich irgendwann meine Liebe zur Levante entdeckt und ihr einen Platz neben Spanien und Frankreich einen Platz in meinem Herzen eingerichtet habe, ist das Mainweltmusikfestival genau meine Veranstaltung: Die Reise beginnt mit Flamenco Vida y Sueños (ESP), dann geht es weiter mit Divanhana (BIH) und endet mit dem MainWeltmusik Festival Symphonie Orchester (DEU, UKR, TUR, CZ) – Dirigenten: Peter Zelienka (CZ) & Fırat Yükselir (TUR), Daria Tymoshenko (UKR/DEU) & Hasan Yükselir (TUR). Am 1.9. treten auf: BruderHerz (DEU) Flamenco Vida y Sueños (ESP) von Smyrna nach Piraeus: Rembetiko“. (GRC & TUR) Erzähler ist Orhan Aydın (TUR). İyi eğlenceler, kαλή διασκέδαση & divertirse! https://mainweltmusikfestival.de

Capitol, Goethestraße, Offenbach

Samstag, 31. August – Sonntag, 1. September: HfMDK-Info Tage

(Martin)

Info Tage für junge Menschen mit Behinderung, die Schauspiel studieren wollen

Die HfMDK (Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main) will jungen Menschen mit Behinderung Mut machen. Dazu öffnet die HfMDK am 31. August und 1. September die Türen und will den Studiengang Schauspiel im Rahmen eines zweitägigen Schauspiel-Workshops zeigen und ‚sich‘ vorstellen.  

Weitere Infos gibt’s hier: https://www.hfmdk-frankfurt.de/news/info-tage-fuer-junge-menschen-mit-behinderung-die-schauspiel-studieren-wollen

Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main
Foto: © Homepage HfMDK

Samstag, 31. August: LA NUIT (76. Naxos Hallenkonzert)

(Martin)

Die Nacht wird in all ihren Facetten zelebriert: anders als im inspirationsgebenden „Ballet de la Nuit“ wird sie nicht zur Bedrohung stilisiert, sondern steht symbolisch als befreiender Sehnsuchtsort einer effizienzgetriebenen Gesellschaft. 

Die vier einzelnen Konzertabschnitte gehen auf die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft ein – klanglich durch Musikwerke des französischen Barock vertreten, die auf historischen Instrumenten interpretiert werden und kurzen literarischen Texten und einem Lichtkonzept zur Seite stehen.

Eine Tanzperformance verbindet alle Elemente und geleitet das Publikum auf sinnlichem Pfade durch die Nacht. Neuinterpretation des „Ballet de la Nuit“ (1653 in Paris, höfisches Ballettspektakel in vier Teilen), Ensemblewerke des französischen Barock, Tanzperformance, Texte, Lichtkonzept

76. Naxos Hallenkonzert
20.00h
Naxos Halle
Foto: © Johannes Berger

SÄNGER:INNEN GESUCHT

Ich habe ja schon ganz oft von unserem Chor geschrieben, der mich so glücklich macht. Wir sind ein ganz kleiner Chor. Unsere tolle Chorleiterin ist Christina Lutz, die u.A. im Schauspiel Frankfurt das Weihnchtsliederauffrischungsseminar leitet.

Nächste Woche beginnt die nächste Chor-Session. Wir suchen noch Mitsänger:innen. Wir proben immer Freitags von 17:00-18:30 Uhr. Die Proben finden in der Neuen Altstadt statt. Eine Session dauert 3 Monate und kostet 90,- €. Bitte meldet Euch, wenn ihr Lust habt beschwingt ins Wochenende zu starten. christina ist zwar streng, aber es macht unglaublich viel Spaß!
Ein Vorsingen gibt es bei Christina nicht, jede:r kann mitsingen!

Sonntag 01. September: Schwimmdemo am 1. September

(Daniela)

Schwimmdemo am 1. September am Eisernen Steg

Frankfurt plant für die Zukunft! Mit dem Masterplan Mobilität existiert nun seit Kurzem eine Mobilitätsstrategie nach den Grundsätzen einer nachhaltigen urbanen Mobilitätsplanung, die unser aller Vorankommen sicher, gesund und nachhaltig organisieren soll. Doch diese Zukunft wird von Einigen bereits wieder in Frage gestellt und angegriffen! Daher rufen wir auf zu einem klaren Bekenntnis zu einer Mobilitätswende, die unsere Bewegungsfreiheit sichert, unsere Gesundheit schützt und unsere Stadt zu einem noch lebenswerteren Ort macht.

Hierzu veranstalten wir am 1. September eine Schwimmdemo am Eisernen Steg, bei der der Masterplan symbolisch vor dem Untergehen gerettet und ins Ziel am anderen Ufer geschwommen wird.

Seid dabei, schwimmt mit oder schaut zu und zeigt, dass Frankfurt eine nachhaltige Verkehrspolitik für alle Menschen braucht.

Zeit: 1. September 2024, 14 Uhr
Ort: Eiserner Steg, Frankfurt (Start am Frankfurter Nordufer, Ziel am Sachsenhäuser Südufer) Die Demo wird von Rettungsboten und Polizei begleitet.

Du willst mitschwimmen und den Masterplan vor dem Baden gehen bewahren? Dann melde dich vorher unter schwimmdemo-mitmachen@radentscheid-frankfurt.de (man muss eine Rückrufnummer angeben) an und komm am 01.09. in Schwimmkleidung zum Startpunkt! (Wenn Du hast, bring bitte ein Neoshorty und eine Auftriebsweste mit)
Weitere Infos erhältst du vorab rechtzeitig per Email. Fragen gerne auch vorher telefonisch an Werner Buthe, 0177-6664078 (auch Signal, Telegram, WhatsApp) richten.

Mehr Infos:www.radentscheid-frankfurt.de/schwimmdemo

Sonntag, 01. September: Kiosk-Ausstellung Trainingsgruppe III am 'Mühlberg

(Petra)

Die Veranstalter schreiben: Wir spielen Fußball. Manche von uns sind Künstler. Oder Fotografen. Andere machen Musik. Oder Filme. Legen Platten auf. Und wir trinken Bier. Am Kiosk. Oft ist es schwer, dabei nicht auf dumme Ideen zu kommen. Warum denn nicht alles auf einmal machen? Darf man das überhaupt? Was sagt da das Feuilleton? Egal, wir bringen unter dem Banner der Trainingsgruppe III bereits zum vierten Mal alles unter einen Hut. Mit unserer Ausstellung an einer der sympathischsten Trinkhallen der Stadt, Mehmets Mühlberg Kiosk, zentral und direkt an der S-Bahn-Station Mühlberg gelegen. Wie immer gilt: Dabei sein ist alles.

Kiosk-Ausstellung Trainingsgruppe III, mit Arbeiten von: Ralf Barthelmes, Michael Elsen, Annette Gloser, Wolfgang Günzel, Jörg Hofmann, Monika Romstein, Lionel Röhrscheid, Helin Saglam, Matthias Vatter, Thomas Werner, Livemusik: King Barstool (Songs vom falschen Ende des Tresens), 375 CEG (Krautpunk), an den Plattentellern: vonderheydt dynamite (Double Diamond/radio x), Christoph Lauber (Oeder Abend/radio x), Filmprogramm: Musikvideos von hci-krauskopf, Dokumentarfilm "Punk in Frankfurt" von Christian Heidrich, Ort: Imbiss Kiosk Mühlberg, Adresse: Offenbacher Landstraße 74, Uhrzeit: 12 - 17 Uhr, Eintritt: frei (?), bei Regen fällt die Veranstaltung leider aus

Sonntag 01. September: TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main

(Daniela)

Am Sonntag, den 1. September, laden wir euch zur 16. Ausgabe des TANZTEES auf Frankfurts schönstem Dancefloor ein – und das in gewohnter Besetzung! Nach einer kurzen Pause sind Oli Leicht an Saxophon und Flöte und Kosmik Kat an den Decks endlich wieder am Start.

Kosmik Kat bringt über 25 Jahre Erfahrung als DJ mit und hat in 21 Ländern auf vier Kontinenten die FLoors gerockt. Oli Leicht, Saxophonist der hr-Bigband und ehemaliges Mitglied von Bands wie Peter Herbolzheimers RC&B und Die Fantastischen Vier, ergänzt das Duo mit seiner beeindruckenden musikalischen Laufbahn. Zusammen sind sie ein unschlagbares Party-Duo, das jeden Tanztee zu einem besonderem Event macht. Dazu gibt's Gaumenfreuden aus der Kombüse, leckere Drinks und das netteste Team um Meera, Christian und die Tanztee-Hosts Devi und Martin. Kommt vorbei und erlebt eine Mischung aus DJ-Set und Live-Musik, die selbst Tanzmuffel auf die schwankenden Planken der Mainod lockt.

Sonntag, 1. September  2024, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat
Einlass: 16 Uhr | Musik: 17 Uhr

Mainod – das schwimmende Kleinod - Café Restaurant Hotel
Batterie – Mainufer / Niddamündung - 65929 Frankfurt Höchst
Eintritt: €10,-

Sonntag 01. September: Jewish Monkeys

(Daniela)

YIPPIEH!!

Sie sind schräg, genial und einfach Kult: die Jewish Monkeys.
Am Sonntag, 1. September, gastieren sie anlässlich der Finissage der Ausstellungen „Schreiben ist Glück“ und „Architekturen des Überlebens“ im Jüdischen Museum Frankfurt. Um 19 Uhr beginnt das Konzert auf dem Vorplatz. Die Jewish Monkeys verbinden jiddische Gassenhauer aus dem Shtetl mit Ska-Rhythmen, Afrobeat, Funk-Licks, bisweilen karibischem Flair, wilden Gitarrensolos und einer Dosis Balkania.

Die Geschichte der Band begann in den frühen 1970er Jahren im Knabenchor der Frankfurter Synagoge. Dort lernten sich zwei der Monkeys kennen, bevor sie Jahrzehnte später nach Tel Aviv zogen und mit israelischen Gleichgesinnten das Bandprojekt ins Leben riefen. Also Punk-Senioren? Nicht wirklich, denn in den vergangenen Jahren haben sich junge Talente den Jewish Monkeys angeschlossen.

Am 1. September auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums Frankfurt
 
Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Die Konzertkarte berechtigt am 1. September auch zum Eintritt in die Wechselausstellungen. Zwischen 11 und 17 Uhr werden durch beide Wechselausstellungen die letzten Führungen mit den Kuratorinnen und dem Kurator angeboten. Tickets für das Konzert und Platzkarten für die Führungen sind unter juedischesmuseum.de/ticketsExternal Link erhältlich.

Die Jewish Monkeys © Lev Zilberman, Foto: Lev Zilberman

Sonntag, 1. September: Of/ Künstlermarkt

(Andrea)

Im Spätsommer findet traditionell der Künstlermarkt auf dem Wilhelmsplatz statt. Heute treffen sich von 11 bis 18 Uhr Kunstschaffende und Kreative aus Stadt, Kreis und Region Offenbach und stellen ihre Arbeiten aus. Der diesjährige Künstlermarkt wird bereits zum 20. Mal veranstaltet, rund 70 Stände laden zum Entdecken und Stöbern ein. Wenn ihr also außergewöhnliche Geschenke oder schöne Dekoobjekte sucht, wäre das mein Tipp. Aber auch für alle anderen, denn im Sommer gibt es kaum Schöneres, als in den umliegenden Gastronomien Urlaub im Süden zu machen.

Wilhelmsplatz, Offenbach
Bild: Stadt Offenbach/Katja Lenz

Sonntag, 1. September: FFM/ Kultur im Gepäck

(Andrea)

Nur den berühmten Catshop away ist der Kulturort in Fechenheim, der heute eine spannend klingende Ausstellung eröffnet: "Mit einer neuen Idee, dem Ausstellungsformat „KULTUR im Gepäck“ will der Verein PolymerFM e.V. Kunstschaffende aus anderen Kulturkreisen einladen, ihre Werke mit den darin zu findenden kulturellen Wurzeln zu zeigen. Oft finden sich in den Werken aus dem Heimatland mitgebrachte historischen Ereignisse, die Volkskunst und das zeitgenössische Geschehen wieder und können als Spuren der jeweiligen Kultur gesehen werden. Was trägt man mit sich, wenn man seine Heimat verlässt, vielleicht verlassen muss: das kulturelle Erbe und die Verbundenheit zu dem Land, in dem die familiären Wurzeln liegen. Als Gesellschaft wollen wir die Menschen aus fremden Kulturkreisen willkommen heißen, ihre Kunst und Kultur zeigen, sichtbar machen. Sie zur Teilhabe an ihrer „neuen Heimat“ ermutigen und Verbindungen zwischen den Menschen und Kulturen fördern. Die erste Ausstellung von „KULTUR im Gepäck“ findet vom 01.09. – 29.09.2024 in Form einer Doppelausstellung zweier ukrainischer Künstlerinnen – Mariia Bykova und Iryna Rogava – stattfinden. PolymerFM e.V. lädt alle Kunst- und Kulturinteressierte zur Vernissage am Sonntag, 01.09.2024, um 15:30 Uhr im Kulturpavillon Fechenheim (Steinäckerstr. 13, 60386 FFM) ein. Iryna Rogava --- Die Fotografin Iryna Rogava möchte auf die Theaterkunst in der Ukraine aufmerksam machen und diese durch ihre Fotografien bewahren. Gezeigt werden Einblicke in Theaterstücke, welche in verschiedenen Theatern in Odessa aufgeführt wurden. Gleichzeitig werden die unterschiedlichen Aufführungsorte vorgestellt, wenn möglich mit einem Blick auf den aktuellen Zustand der Gebäude. Teilweise sind diese mehr oder weniger stark beschädigt. Das Wichtigste auf einen Blick: Vernissage: So | 01.09.2024 | 15:30 Uhr Dauer: 01.09. – 29.09.2024, Öffnungszeiten: Do, Sa, So | 15 – 18 Uhr Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten um eine Spende, diese hilft uns auch weiterhin solche Ausstellungen anzubieten. Zudem bitten wir, wenn möglich um eine Anmeldung am besten per E-Mail über info@polymerfm.de oder telefonisch unter 069 420 858 28.

Kulturpavillon Fechenheim | Steinäckerstr. 13, FRankfurt

Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei

Ellbogen (Kinostart am 05. September 2024)

(Uwe)

Ein Spielfilm von Aslı Özarslan nach dem gleichnamigen Roman von Fatma Aydemir

Hazal (Melia Kara) ist 17 und Berlinerin. Ihr sehnlichster Wunsch: eine Chance im Leben. Auf der Jobsuche steckt sie fest und stößt überall nur auf Vorurteile. An ihrem 18. Geburtstag will sie eigentlich nur feiern. Nach einem dramatischen Zwischenfall flieht Hazal Hals über Kopf nach Istanbul, in ein ihr unbekanntes Land, in eine brandneue Stadt in einem ihr unbekannten Land. Dort muss sie allein überleben, koste es, was es wolle …

„Das fesselnde Coming-of-Age-Drama wirft relevante gesellschaftliche Fragen auf“ Kinozeitschrift Cinema (4/5 Sterne)

Die Premiere – mit Anwesenheit der Regisseurin - findet am 03. September in Frankfurt (Cinema am Roßmarkt) statt.

Dienstag, 2. September: OF/ Buchvorstellung

(Andrea)

Danke für den Tipp, lieber Uwe, es lese den Namen meiner Lieblingsstadt und werde daher ins Cinema gehen. Sonst wäre ich bei der Buchvorstellung in der Stadtbibliothek, die inhaltlich auch an die unlängst gesehene Ausstellung im Jüdischen Museum anknüpft. Die Rede ist von „Architekturen des Überlebens“, die vielleicht lest ihr die Ausgehtipps schon früher, am 1. September endet(e). Unbedingt einen Besuch wert, weil sie das Grauen und den verzweifelten Kampf um Überleben der Verfolgten während des NS um die Perspektive der Orte erweitert, die Menschen sich zum Verschwinden suchten. Kanalisation, hohle Bäume, Friedhofsgruften oder versteckte Zimmer, in denen ausgeharrt und gebangt wurde. Natürlich weiß man davon auch aus der Geschichte Anne Franks, aber das war auf seine Art auch weit weg. "Die Deportation der Juden aus Hessen 1940 bis 1945" legt den Finger nochmal anders in die Wunde, auch hier, in Offenbach und Umgebung, waren die Machthaber nicht sonderlich zimperlich. Dr. Volker Eichler, der das Werk aus dem Nachlass der 2017 verstorbenen Autorin Monica Kingreen herausgegeben hat, spricht über Entstehung und Inhalt des Buches. Eine Lesung aus den Selbstzeugnissen von Opfern aus der Region Offenbach lässt die leidvollen Schicksale unmittelbar nachverfolgen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zu Diskussion und Gedankenaustausch. Der Eintritt ist frei, Beginn 18 Uhr.

Stadtbibliothek, Herrnstraße 84, Offenbach

Dienstag, 03. September: Hotel Rimini

(Uwe)

Urlaubspiraten bietet auf seiner Website Partyurlaub in Rimini an, mit Sommer, Sonne, Strand und nonstop guter Laune. Die deutschen Texte der Band Hotel Rimini widmen sich den Krokodilstränen städtischer Wohlstandsproblematiker, der Vergangenheitsbewältigung im öffentlichen Nahverkehr oder dem Scheitern an den Brutalitäten des Alltags, sie haben also mit nonstop guter Laune wenig zu tun.

E-Gitarre, Kontrabass und Drums mischen sich mit Cello und Violine; Piano und Akustikgitarre treffen auf Effektgeräte, ein sporadisch eingesetztes Waldhorn oder ein betagtes Casio, die musikalischen Wurzeln der sechsköpfigen Leipziger Band kann man als weit verästelt bezeichnen.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Dienstag, 03. September - Sonntag, 22. September: "Rush Auch" auf der Hanauer

(Petra)

"Rush Hour" ist auf der Hanauer Landstraße jeden Tag - ich weiß. Im September ist es aber eine spezielle "Rush Hour": Kunst von etwa 30 Kunstschaffenden! Die Heussenstamm-Stiftung lädt ein zu einem großen und interdisziplinär angelegten Kulturfestival entlang der Hanauer Landstraße, das die Straße und die unterschiedlichen Quartiere in den Blick nehmen soll. Es gibt ortsbezogene künstlerische Arbeiten zu sehen, die in drei großen Gruppenausstellungen sowie an unterschiedlichen Stellen im öffentlichen Raum als Interventionen gezeigt werden sollen. Performances, musikalische Interventionen, Lesungen oder künstlerische Filme über die Hanauer Landstraße sowie ein breitgefächertes thematisches Führungsprogramm ergänzen und bereichern das Festival und ermöglichen Innenansichten. Das Festival eröffnet neue Blicke auf die Straße. Es stellt darüber hinaus wichtige Vernetzungen zwischen unterschiedlichsten Akteuren im Bereich der Hanauer Landstraße her und schafft eine deutliche Sichtbarkeit für die dortige lebendige Kunst- und Kulturszene.

Rush Hour - Kulturfestival entlang der Hanauer Landstraße, Eintritt: frei, weitere Infos und Programm hier

Mittwoch, 04. September: FFM/ The Lazys

(Andrea)

In Sidney gegründet, zog es die Band irgendwann nach Kanada, von wo aus sie die Welt mit ihrer Musik erobern. In Deutschland spielten sie Wacken, Rock am Ring und andere namhafte Festivals, kreativen Input lieferte u.a. von Ian D’Sa (Billy Talent). Für The Lazys geht es nicht nur um die Musik. Die Band hat eine einzigartige Art, mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten, sei es durch Bühnengespräche, Publikumsbeteiligung, Bar-Soli oder Merchandising. Ihre Shows erzeugen ein Gefühl der Einheit zwischen Band und Fan, was für das ultimative Rock’n’Roll-Erlebnis sorgt. The Lazys haben seit 2007 hart gearbeitet, um ihren Namen in den modernen Rock einzugraben. Ob Festivals oder ein vollgestopfter, verschwitzter Club (und da ist das Nahtleben geradezu prädestiniert), wo immer sie hingehen, hinterlassen sie mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck. Eine Legende sagte einst: „Wenn du Rock’n’Roll spielen willst, ist es ein langer Weg nach oben“, also kann man mit Sicherheit sagen, dass die Zukunft des Rock in vertrauenswürdigen Händen liegt.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei

Mittwoch 04. - Sonntag 08. September: Festival exf f. - tage des experimentellen films

(Daniela)

In diesem Jahr veranstaltet das Festival exf f. - tage des experimentellen films frankfurt* seine vierte Ausgabe vom 4. bis 8. September.

Mit Schwerpunkten zu Gregory Markopoulos, der zu den bedeutendsten Filmemacher:innen des US-amerikanischen Avantgarde-Films zählt, einem Programm mit Filmen des Städelschülers Thomas Feldmann sowie der französischen Filmemacherin und Malerin Marcelle Thirache wird ein besonderer Fokus auf das queere Filmschaffen der Experimentalfilmszene gesetzt. Filmreihen zum indischen Künstler Velu Viswanadhan, zur in Venezuela geborenen Filmmacherin Jeannette Munoz und zum Alternativen Filmarchiv Belgrad erkunden zudem Filmproduktionen außerhalb bekannter Pfade.
Weitere Informationen unter www.exff.de.

* Über das Festival:
Martin Klein, Larissa Krampert, Björn Schmitt haben vor vier Jahren exf f. ins Leben gerufen. Ein Festival, "das dem experimentellen Film in seiner Vielgestaltigkeit, seiner Geschichte wie auch der Gegenwart, gewidmet ist. Vier T
age öffnen die Veranstalter:innen "einen Begegnungsraum, in dem in gebündelter Form verschiedene filmische Arbeiten in ihren spezifischen Medialitäten und Materialitäten als eigenständige Kunstform in den Fokus gerückt werden. Filme dieser Art haben einen schwierigen Stand. Sie fügen sich weder in eine auf Spiel- und Dokumentarfilme konzentrierte Filmlandschaft noch den gängigen Logiken des Kunstbetriebs, weshalb es nur wenig Gelegenheiten gibt, sie als Teil einer erweiterten, lebendigen Kinokultur erfahren zu können. In ihrem Programm werden sowohl verschiedene analoge Formate, von Super 8 über 16mm und 35mm, als auch digitale Produktionen und digitalisate restaurierter Filme zu sehen sein."

(c) Gregory Markopoulos - Twice A Man (1963)

Mittwoch, 4. September: Of/ AutoKalypse in Offenbach

(Andrea)

Danke & endlich ist das mal ein Thema! International verbannen immer mehr Städte Autos aus den Innenstädten, auch Frankfurt räumt Radlern und Fußgängern immer mehr Platz frei und hier ist das Auto immer noch echtes Statussymbol, das man natürlich auf Radstreifen parken darf. Unter anderem. "Offenbach gewinnt neue Einwohner*innen – sie bringen ihr Auto mit. Leute haben Geld für einen Dritt- oder Viertwagen – sie kaufen sich noch eins. Neue SUV's werden immer größer und schwerer – kein Ende in Sicht. Und Dr. Schwenke lädt ins Parkhaus mit den XXL-Parkplätzen ein. Wir fragen uns: Wohin mit all dem Blech? Und wo bleibt noch Platz für die Fußgänger*innen?" Die Bürgerinitiative Stadtfieber lädt ein zur Podiumsdiskussion mit
• Prof. Dr. H. Monheim, Experte für Mobilitätskonzepte (http://heinermonheim.de/), Herr Monheim wird einen Impulsvortrag zum Thema halten
• Frau Sabine Groß, Bürgermeisterin der Stadt Offenbach
• Herr Frank Achenbach, IHK Offenbach, Mitglied der Geschäftsführung
Die Veranstaltung wird moderiert von Anja Zeller; Politische Geschäftsführerin beim VCD Hessen Einlass: 18.00 Uhr Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach

Große Songs auf Deutsch

(Uwe)

Mit einigen Freunden veranstaltete ich damals in Goddelau die Riedstadtfete, ein Rockfestival mit drei Bands in der Sport- und Kulturhalle des Ortes, die nach einem ehemaligen Bürgermeister benannt war. Wir jungen Erwachsenen machten alles selbst, nur für die Musik selbst sorgten andere, welche, die es besser konnten als wir (was keine Kunst war). Unsere Liebe zur deutschsprachigen Musik, meine begann mit Extrabreits "Rückkehr der fantastischen 5", konnte man leicht an den jeweiligen Top Acts der einzelnen Veranstaltungen ablesen: Neben den bekannten Bands mit regionalem Einschlag wie Rodgau Monotones, Crackers oder Hob Goblin, spielten auch Acts bei uns, die es seltener in die südhessische Provinz verschlug, die Zeltingerband, Freiberg Jocco Abendroth oder Pankow. Als große Abendroth-Fans engagierten wir „Jocco“ sogar zweimal, einmal spielte er einen Doppelabend mit Pankow, einer legendären Band der ehemaligen DDR. Leider hatte deren charismatischer Frontmann Andre Herzberg die Band kurz vor dem Auftritt bei uns verlassen und sie kamen ohne ihn, was außer uns und dem Inhaber des örtlichen Uhrenladens, ein Pankow-Hardcorefan, sicher keiner merkte. An diesem Abend wurden in der Goddelauer Christoph-Bär-Halle zwei der schönsten deutschsprachigen Lieder aller Zeiten gespielt, die sich in der nachfolgenden Top 10 Liste finden (persönliche Rangliste):

  1. Elefant für Dich (Wir sind Helden)
  2. Halt Dich an Deiner Liebe fest (Ton Steine Scherben)
  3. Ich wart´ auf Dich (Wolf Maahn)
  4. Vorbei (Tempeau)
  5. Langeweile (Pankow)
  6. Weißes Papier (Element of Crime)
  7. Hotelsong (Patent Ochsner)
  8. Nur´n Augenblick (Jocco Abendroth)*
  9. Hinterher (Moritz Krämer)
  10. Für immer und Dich (Rio Reiser)

Weiterhören: Im Wahljahr (Click Click Decker), Nacht (Kettcar), Morgenrot (Grönemeyer), Es tut weh (Westernhagen), Das letzte Kommando (Fortuna Ehrenfeld), Han Solo (Spaceman Spiff), Leicht (Mirkoboy), Das Leichteste der Welt (Kid Knopphausen), Di Kinetten, wo i schlof (Wolfgang Ambros), Du musst zuhause sein (Niels Frevert)

https://open.spotify.com/playlist/3H8SlJr3QFDM4lqaFx7Pkp?si=89f0f800dbfd45ae

*Leider nicht auf Spotify: Die Albumversion „Nur´n Augenblick“, nichts von Freiberg und Nationalgalerie

Donnerstag 05. September: Auf Krücken durch Rom

(Daniela)

Auf Krücken durch Rom – der Name ist Programm: es geht fast immer um Rom; zuweilen umwegig, wenn irgendein verquerer Winkelzug im Text eine Verbindung zur italienischen Kapitale schafft – oder zu einem der anderen zahlreichen Roms auf Gottes weiter Welt. Inspiriert von Velvet Underground, Tortoise, PJ HarveyTrio geht es mal getragen und mit viel Klangfläche zu oder mit viel Energie, dynamisch – irgendwo zwischen Postrock und Postpunk oder auch das Beste aus beiden Welten.     

Dreikönigskeller, Färberstraße 71 (leider nicht barrierefrei) Ffm
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 10€

www.facebook.com/dreikoenigskellerfrankfurt
www.dreikoenigskeller.eu
www.aufkruecken.com

Donnerstag, 05. September: Nathan Ott Quartett feat. Christof Lauer

(Uwe)

Bei Jazz-Konzerten stehen in der Presseinfo immer alle mitwirkenden Musikerinnen und Musiker, ziehen wir die vier also gerne einmal nach vorne: Christoph Lauer (ts, ss), Camila Nebbia (ts), Jonas Westergaard (b) und Nathan Ott (dr).

Letztgenannter ist Namensgeber des Quartetts, der sich seinen Nachnamen mit meinem ehemaligen Chemielehrer in der Oberstufe teilt. Der sah aus wie Al Bano und ich wartete immer darauf, dass er „Felicita“ anstimmt und keine Formeln an die Tafel schreibt. Mit dem ist Nathan Ott sicher nicht verwandt. Er ist ein Drummer, der Räume schafft und die Musik mit einer eleganten Subtilität lenkt: Nathan Ott ist längst kein unbekanntes Gesicht mehr in der deutschen Jazzlandschaft, spätestens seit dem Erscheinen seines Debütalbums 2018, das die fruchtbare Jazz-Begegnung des Miles Davis-Veteranen Dave Liebman mit drei europäischen Jazzmusikern aus zwei jüngeren Generationen demonstriert. Mittlerweile vervollständigt das Quartett Christof Lauer, eine der prägendsten Stimmen des europäischen Jazz.

Romanfabrik
Hanauer Landstraße 186
19:30 Uhr
Foto: Elmar Petzold

Donnerstag, 05. September: Liam Bailey

(Uwe)

Der in Nottingham geborene Singer-Songwriter seine majestätisch kraftvolle und ergreifende Stimme so unterschiedlichen, langlebigen Titeln verliehen wie seinem 2010 erschienenen Lo-Fi-Gitarren- und Gesangs-Breakout „I’d Rather Go Blind“, der auf Amy Winehouses Lioness veröffentlicht wurde Records, dem Chase-and-Status-Hit „Blind Faith“ aus dem Jahr 2011 und dem Reggae-Stepper „When Will They Learn“ aus dem Jahr 2013. Im Jahr 2015 veröffentlichte er sein Solo-Debüt „Definitely Now“ und ist seitdem ein gefragter Kollaborateur, der mit Sängern wie VV Brown und Paloma Faith sowie mit Dancefloor-erschütternden Produzenten wie Shy FX und Co-Autor schreibt und auftritt. 

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Donnerstag, 05.- Sonntag, 08. September: parasocial interaction im saasfee*pavillon

(Petra)

‚parasocial interaction‘ spielt mit der Karikatur des Online-Universums, verweist dabei auf verschiedene popkulturelle Zitate und versucht diese Realitäten verschmelzen zu lassen. Für ihre Installation haben Seongsin Lee und Elisa Deutloff einen 'Deepfake-Automaten' konstruiert, mit dem sie Gesichter der Besucher*innen sammeln, schneiden und zu Visuals verarbeiten. Zu der tagsüber laufenden Installation führt das Duo an drei Abenden eine Musik-Performance auf.

parasocial interaction – von Seongsin Lee & Elisa Deutloff, eine interaktive Installation+ Musikperformances by NWIT & normkonform, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 64 – 66 HH, Eröffnung: 19 Uhr, Öffnungszeiten: 05.09. 19 - 22 Uhr (21 Uhr Performance), 06.09. 19 – 22 Uhr (21 Uhr Performance), 07.09. 14 - 18 Uhr, 08.09. 14 - 18 Uhr (17 Uhr Performance), Eintritt: frei

Donnerstag, 05. September - Sonntag, 29. September: Ausstellung Reserve of Dead White in Alte Schmelze

(Petra)

Gezeigt wird eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Lebens, inspiriert von den Vanitas-Gemälden der alten Meister. Im Mittelpunkt steht dabei der Lebenszyklusvon Kleidung als Metapher für den Kreislauf von Leben und Körper. Besonderes Augenmerk legt der Künstler aus gebrauchte und weggeworfene Kleidungsstücke, die als Zeugnisse vergangener Zeiten und als Träger von Geschichten und Erinnerungen ihrer früheren Besitzer dienen. Zu sehen sind zudem Installationen, die ein Wechselspiel aus Vertrautheit und Fremdheit erzeugen. Außerdem Kohlezeichnungen mit Stapeln von Kleidung, die Daniel Arnan Quarschie über einen längeren Zeitraum in den Straßen Frankfurts gesammelt hat. In der Ausstellung geht es schließlich auch um die Reise von Kleidung – meist im globalen Süden produziert, im Norden getragen und als Abfall wieder in den Süden exportiert wird. Hinterfragt werden die damit verbundenen kapitalistischen Strukturen, der Überkonsum und die Umweltzerstörung.

Reserve of Dead White – Ausstellung, Ort: Alte Schmelze in der Milchsackfabrik, Adresse: Gutleutstraße 294, Eröffnung: 19 Uhr, Artist talk am 28.09. ab 17 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei

Donnerstag, 05. September: Of/ Riviera Konferenz

(Andrea)

Riviera ist nicht nur ein Festival zum Musikhören, sondern sorgt auch für einen intellektuellen Überbau. Schon in den letzten Monaten setzte das Festival mit den Commons Akzente, dann sprachen Menschen wie der Schultz über Sicherheitsarchitektur oder wurde die Frage nach Probe- und Veranstaltungsräumen verhandelt. Heute startet die Konferenz, offen für alle bei freiem Eintritt, nur für die Workshops muss man sich unbedingt anmelden):

Auftakt ist am Donnerstag, 5. September, mit dem Panel „Coping & Pop“, dann spricht die Journalistin Miriam Davoudvandi um 18:30 Uhr mit den Künstlerinnen Reeves, Vitiko und Annelie Schwarz (Aufmischen) über psychisches Leiden und schwierige sozioökonomische Bedingen als Ausgangspunkt künstlerischen Ausdrucks. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass originelle Subkulturen in einer Welt von Spotify & Co. ohne öffentliche Förderung ernste Schwierigkeiten bekommen: In dem Panel „Gemeinsame Interessen und Netzwerke“ sprechen Sascha Wild (Musikreferent Frankfurt), Francesca Herget (Women in Music Hessen, Schlachthof Wiesbaden), Andreas Becker (Live in Hessen e.V.), Patrick Raddatz (Robert Johnson Theorie) und Charlotte Simon (Künstlerin, Rheinhessischer Elektronischer Musikverein) am 5. September um 20:30 Uhr mit Johannes Yong Böhm über Chancen der überregionalen Vernetzung und Zusammenarbeit. Ab 22 Uhr werden die Podien geräumt und ist beim Kickoff des Riviera Festivals Platz für Essen, Drinks und Musik.

Am Freitag, 6. September, beginnt die Konferenz mit einem Vortrag von Rea Stamatoulakis und Vanessa Olt von Nea-Kosma, in „Positioning Your Business“ erklären sie, wie Künstlerinnen und Künstler sich professionalisieren und besser vermarkten können, um erfolgreicher und gleichzeitig gelassener im Umgang mit dem Markt werden.  „Danke gut“, heißt es um 17 Uhr, dann ist die Journalistin Miriam mit einem gleichnamigen Live-Podcast bei WDR COSMO am Start. Wer danach noch Frank Spilker im Rahmen des Riviera-Festivals hören möchte, bleibt gleich da: Mit seiner Band „Die Sterne“ hat er in den letzten Jahrzehnten die hiesige (Underground-)Pop-Szene maßgeblich mitgeprägt. Aber auch in den anderen teilnehmenden Clubs, im Waggon, KJK Sandgasse, Hafen 2 öffnen sich dann die Türen.

Die Konferenz geht am Samstag, 7. September, um 17 Uhr weiter: Die Verleihung des Nobelpreises an Bob Dylan hat nicht nur gezeigt, dass Liedtexte inzwischen als literarische Werke anerkannt werden, sondern auch, dass die Grenzen zwischen Populärer Kultur und Subkultur verschwimmen  Im Panel „Subkultur und Pop“ diskutieren Elisa Aseva (Künstlerin/Autorin), Heinz Drügh (Autor und Professor für Neuere Deutsche Literatur und Ästhetik), Philipp Wulf (Professor für Ästhetische Praxis in der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt Musik) und KUOKO (Künstlerin) über Pop-Songs, Rap und Social-Media-Poesie, Performance und Lyrik  Weil Professionalisierung im künstlerischen Bereich nicht nur Talent und Zeit, sondern auch Geld erfordert, gibt es in Deutschland inzwischen zahlreiche Förderprogramme für Musik. Welche sind relevant und passend, wie sieht eine erfolgreiche Bewerbung aus? Darüber informiert Kerstin Mayer in ihren zwei Workshops am 7. September um 12 Uhr und am 8. September um 10 Uhr. À Propos  „Business Profitability“: Die Leidenschaft für Kunst, Design oder Musik mit den Anforderungen eines erfolgreichen Unternehmens zu verbinden. bleibt eine Herausforderung. In ihrem Workshop am Sonntag, 8. September, um 14 Uhr geben Rea Stamatoulakis und Vanessa Olt von Nea-Kosma Tipps und Handreichungen.  https://www.riviera-offenbach.de/konferenz

Parkside-Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach
Foto: Vlada Shcholkina

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag, 06. September: Wrong Location

(Uwe)

Alternative Rock, Pop-Punk, das liest sich am Anfang schon einmal gut, unverwechselbar soll die Mischung aus den beiden Musikrichtung sein. Die vier talentierten Musiker verschmelzen zu einer kraftvollen Einheit, die mit ihrem frischen Sound und einer packenden Bühnenshow das Publikum begeistert. Der markante Stil von Wrong Location ist geprägt von mitreißenden Melodien, druckvollen Gitarrenriffs und einem pulsierenden Rhythmusfundament.

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass: 19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Freitag 6. September - 10. November: Ausstellung Rest in Soil, in Water, in Waithood

(Daniela)

Die Ausstellung präsentiert die erste Ausgabe des WAITHOOD Magazins, die sich mit der Idee des Ruhens als einem wichtigen Aspekt der gegenwärtigen Schwarzen Erfahrung in der Welt beschäftigt.

Die erste Ausgabe des Magazins WAITHOOD ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von 14 Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Denker:innen und Produzent:innen aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora, die ihre Ideen mit der Welt teilen, indem sie sich mit zeitgenössischer Kunst, dem urbanen Raum und den Bedingungen des Lebens in der Welt als rassifiziertes Subjekt auseinandersetzen, das sich der Prekarität bewusst ist, die die Welt für Schwarzen und Braunen Kunstschaffenden bereit hält. Das Magazin zeigt daher neue Wege auf, durch die andere Zukünfte vorstellbar werden, und präsentiert, wie die Autor:innen die erforderliche Arbeit leisten, um eine reale, lebendige und allgegenwärtige Schwarze Alltagssprache zu schaffen, die alt, jung, queer und in Bewegung ist! 

Um diese innovative Publikation zu feiern, lädt WAITHOOD die Künstler:innen
Ava Binta Giallo und Markus Zimmermann ein, den Ausstellungsraum in einen Ort des Versammelns, des Ruhens und des Träumens von einer befreiten Zukunft zu verwandeln.

Das Magazin wird während der Ausstellungsdauer zum Erwerb erhältlich sein.

Details zur Ausstellung:
Ausstellungstitel: Rest in Soil, in Water, in Waithood
Ausstellung: 7. September bis 10. November 2024
Eröffnung: Freitag, 6. September 2024, 19 Uhr 
Künstler:innen: Ava Binta Giallo, Markus Zimmermann
Kuratorin: Ana Raquel Machava
Ort: basis e.V., Gutleutstrasse 8-12, 60329 Frankfurt

RAHMENPROGRAMM:
Sa., 7. Sept., 12 Uhr:
Künstler:innengespräch zwischen Ana Raquel Machava und Ava Binta Giallo (EN)
So., 8. Sept., 15 Uhr: Kurator:innenführung mit Ana Raquel Machava (EN)

(c) WAITHOOD - Issue 1 cover © Neec Nonso, 279 x 210 mm, designed by Ahomé Studio

Freitag, 06. – Sonntag, 08. September: GOLDGOLDGOLD: 30. Saisonstart der Frankfurter Galerien – „Frankfurt Art Experience“

(Petra)

Nicht, gerade mal nicht Olympia, aber: Das 30. Jubiläum des Frankfurter Jubiläums des Frankfurter Saisonstarts steht jetzt an. Und es gibt vom 6. bis 8. September 2024 Grund zu feiern: Nicht nur hat das Gallery Weekend einen stetig wachsenden Teilnehmerkreis zu verzeichnen, der Saisonstart ist auch zu einer wichtigen Veranstaltung im enggetakteten Kulturkalender der Stadt gereift. Jedes Jahr Anfang September zieht es rund 10.000 Kunstinteressierte in die Stadt, wenn über fünfzig Galerien und Offspaces ihre Ausstellungen eröffnen. Das künstlerische Programm reicht von Malerei, Fotografie und Skulptur bis hin zu Videokunst und Performance. Deutlich wird dabei auch die Brückenfunktion, die Galerien für die Kunst im Rhein-Main-Gebiet haben: Gut ein Fünftel der vertretenen Künstlerinnen und Künstler stammt aus den Akademien der Städelschule, der HfG Offenbach sowie der Kunsthochschule Mainz. Besonders beliebt sind die mittlerweile rund 32 Art-Walks. Auf Deutsch, und seit letztem Jahr erfolgreich auch auf Englisch, können sich Kunstinteressierte den Führungen durch die Innenstadt, das Ostend, Sachsenhausen, das Bahnhofsviertel, das Westend oder das Nordend anschließen. Es sind die zahllosen Geschichten und Biographien, Kunstentdeckungen im öffentlichen Raum sowie Begegnungen mit Galeristinnen und Galeristen und Künstlerinnen und Künstlern, die die Walks für die Teilnehmenden zu einem einprägsamen Erlebnis machen.

Frankfurt Art Experience, alle Infos und Anmeldungen zu den Art-Walks hier

Freitag, 06. bis 08. September: Of/ Riviera-Festival

(Andrea)

Das Wochenende an der Offenbacher Riviera wird super, ich freue mich schon sehr und rolle mein Handtuch aus. Freitags gehts für mich persönlich los mit einer Lesung von Frank Spilker (18.30 in den Parksidestudios), um 22 Uhr spielt er dann mit seiner Band. Die Sterne, das wird wundervoll. Tatsächlich sind die einige der wenigen Bands der Hamburger Schule, die ich schon immer und uneingeshränkt mag. Neben den Lassie Singers und Die Braut haut ins Auge, mit denen ich ja immerhin mal auf Butterfahrt nach St. Petersburg war. Vorher, um 20.30 Uhr spielt Voodoo Jürgens, von dem To sehr schwärmt, außerdem DeebeeRich in der Kapelle und Primaboy im Waggon. Samstag das nächste Highlight, Low 500 im Waggon (20 Uhr), schon vorher, nämlich 11 bis 16 Uhr ist die Neue Offenbacher Welle zu hören: Zehn Künstler*innen des Seminars „Whats Your Set Up“ um Charlotte Simon (Elektronische Medien, HfG Offenbach) zeigen Soundarbeiten auf und um das Boot Josephine Baker auf der Hafeninsel Offenbach: eine Afterhour mit Performances, Soundinstallationen, Konzerten und DJs für alle, die wissen wollen, was in ihre zukünftige Immobilie schallt. Ab 14 Uhr gibt es gegenüber im Hafengarten Street Art Jam und überhaupt ist das Programm so pickepacke voll. Haiyti hat Musik mit Größen wie Trettmann, Casper oder Haftbefehl gemacht – und sie hat den deutschen Pop geprägt: sein Vokabular, seine Kadenz, seine Melodien, seine ganze Geschwindigkeit. Einfache Wahrheiten oder gar Ratschläge braucht man von Haiyti nicht zu erwarten. Stattdessen springt sie innerhalb weniger Zeilen von Herzschmerz zu Hinterhofgeschichten, von tiefen Einblicken zu vermeintlich hohlem Materialismus, von himmelhochjauchzendem Happy Hardcore zu blankem Layla ist wahrscheinlich der facettenreichste Artist, den Deutschland seit langem hervorgebracht hat. Für sich und ihrer Musik setzt sich die Künstlerin keine Grenzen. Ob Rap, R&B oder elektrischer Sound.
Tickets für das dreitägige Festival sind bei Reservix, ADTicket und an allen bekannten VVK-Stellen verfügbar. https://www.riviera-offenbach.de/

Freitag, 6. September – Sonntag, 22. September: zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN. HEIMAT?

(Martin)

Matthias Bischoff schreibt in der FAZ über diesen Abend: „Man kann nicht genug rühmen, wie Willy Praml in den Jahren seit 2016 und nun mit diesem neuen Stück den Syrern eine Stimme gegeben hat, wie es ihm gelungen ist, die oft verpönte deutsche Hochkultur und ihre schwierige Sprache fruchtbar zu machen für einen interkulturellen Dialog ohne Anbiederung und unangestrengt zu zeigen, wie anschlussfähig sie ist für die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit der Migrationsepoche, in der wir leben. In „zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN?“ ist ihm dies nun erneut mit der Reflexion über Heimat gelungen, kunstvoll und authentisch zugleich. […] Im Laufe des Abends kommt es immer wieder zu Gänsehautmomenten, ganz besonders am traurig-schönen Ende, als Fadl Martini leise Gustav Mahlers Lied „Die zwei blauen Augen von meinem Schatz“ singt, mit einer abgrundtiefen Trauer um das endgültig Verlorene.“

zurückGEHEN oder hierBLEIBEN. HEIMAT? In Zeiten von Krieg, Flucht und Vertreibung.

Mit dieser ungewöhnlichen aber zeitaktuellen Fragestellung setzt das Theater Willy Praml seine Theaterarbeit mit Geflüchteten fort. Nach fast schon einem Jahrzehnt in Deutschland, fern von der HEIMAT SYRIEN, stellt sich immer drängender die Frage, mit der das Projekt betitelt ist und lässt die Darsteller*innen sich zurückerinnern an ihr ursprüngliches Zuhause. An die Zeiten vor und nach dem Krieg, an den Moment, in dem die Entscheidung gefallen ist, die Heimat endgültig zu verlassen, an Erlebnisse, die sich in ihre Biographien eingegraben haben, und an das, was seither passiert ist: Ankunft, sich Zurechtfinden, einen Arbeitsplatz finden oder einen Praktikumsplatz, Studienplatz oder eine Lehrstelle usw., bis sich einem die Frage aufdrängt, bleibe ich hier – für immer!?

Ist Deutschland jetzt meine HEIMAT? – meine zweite – Oder: Gibt es in unseren Zeiten überhaupt HEIMAT? In Syrien, wo wir bisher immer zuhause waren, hat sich doch politisch – was uns zur Flucht veranlasst hat – gar nichts Gravierendes verändert?

Wohin mit unserer ANGST, was ist mit unseren Angehörigen zuhause? Sehen wir sie wieder? Wie und wann? Kommen wir mit unseren Kindheits- und Jugend-Träumen, unseren Wünschen, mit unseren Traumata in dieser unseren neuen Welt, mit der für uns neuen Gesellschaft zurecht? Und diese mit uns?

Ein Theaterabend, der sehr berührt, seinen Sitz im Heute hat und der wichtig ist! 

Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/zurueckgehen-oder-hierbleiben-heimat/#

Freitag, 6. September, Samstag, 7.09., Sonntag, 8.09., Freitag, 13.09., Samstag, 14.09., Sonntag, 15.09., Freitag, 20.09., Samstag, 21.09., Sonntag, 22.09. um jeweils 19.30h: 

zurückGEHEN ODER hierBLEIBEN. HEIMAT?
Theater Willy Praml
Naxos Halle
Foto: © Veranstalter*in

Freitag, 6. September: OF/ Juliette im Frühling

(Andrea)

Ach, der Sommer geht langsam und unweigerlich zu Ende. Damit ist auch Schluss mit Kinonächten unterm freien Himmel und an schönen Orten. Polizeipräsidium, klar, Parksidestudios, oder auch die wunderbare Westside-Inszenierung in Griesheim. Weil ich dem Sommer schon jetzt hinterherweine, kommt mir der heutige Film gerade recht, alles auf Frühling und dann liegt die schönste aller Jahrszeiten wieder vor uns: Mit „Juliette im Frühling“ meldet sich Kino Kulinarisch in der Alten Schlosserei zurück und dazu gibt es wie gewohnt ein harmonisch abgestimmtes Menü. Die Abende sind immer ein Fest der Sinne und, überflüssig zu sagen, immer schnell ausverkauft. Heute erwarten uns eine Maispoularde mit Estragon-Zitronen-Jus und Kartoffelgratin. Vegetarier dürfen sich auf gratinierten Ziegenkäse mit Ratatouille freuen. Als Dessert gibt es eine wunderbare Blaubeer-Tarte für alle und als Amuse-Gueule vorab einen Mini-Schinken-Käse-Toast – eine zärtliche Hommage an ebenjenen Film: Die Kinderbuchillustratorin Juliette kehrt aus Paris in ihren Heimatort in der französischen Provinz zurück. Dort hofft sie auf zwei entspannte Wochen im Kreise ihrer Familie. Stattdessen trifft sie auf ihre Schwester, die mitten in einer existentiellen Krise steckt, ihren liebevollen, aber etwas launischen Vater, ihre Mutter, die gerade das Thema New Age für sich entdeckt hat – und auf ihre geliebte Großmutter, die sich mit ihrem neuen Leben in einem Pflegeheim anfreunden muss. Und dann ist da noch der freundliche, etwas einsame Pollux, der zufällig Juliettes Weg kreuzt …Einlass, Speisen & Getränke ab 18:30 Uhr, Filmbeginn 20:00 Uhr. Ticket im Verkauf: 11,90 Euro – inkl. Vorverkaufsgebühren, Sektempfang & Amuse-Gueule. Die Hauptgerichte kosten jeweils 16,50 Euro; der Nachtisch 5,00 Euro. Tickets: https://jioti-catering.de/Kino-Kulinarisch-Juliette-im-Fruehling-FR-06.09.24/SW10039

Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach am Main 

Samstag 07. September: New Rose Sommerfest

(Daniela)

Es gibt zwei Jahre New Rose zu feiern! Essen, Trinken, Feiern drinnen & draußen, Open-Air-Konzert mit fünf Livebands, Grill Action von Concordia Eschersheim, Flohmarkt, Feinstaub Cocktail-Stand, ReichsPost Bitter Mobil. Danach weiter mit DJs in der Kneipe.

Live Bands:

TJ Baked Beans (Alternative Country & Folk) FFM
Sänger & Frontmann der Band From 7 to 7. Hier solo mit Westerngitarre & Mundharmonika. www.from7to7.de/

Rumble Deluxe (Old School Candy Punk) FFM
Eher britisch als US-angehauchtes Punkrock-Gerumpel ohne Schnickschnack, afür gerne auch mal zweistimmig. https://rumbledeluxe.bandcamp.com/album/munch-guerilla

375 CEG (Krautpunk) FFM
Gewappnet für alle Eventualitäten, bringen 375 CEG einen Mix aus Krautpunk, Experimental Electronics und Rock’n‘Roll Trouble. https://375ceg.bandcamp.com/

Neckarions (Raw Melodic Punk) Stuttgart
Die Neckarions aus Stuttgart um den texanischen Frontmann Ivan machen live eine Menge Spaß und bieten eine Power-Show. 80's California-Punk mit Singalongs ... https://neckarions.bandcamp.com/

Scheiße Minnelli (Skate Punk) FFM & Köln
Scheisse Minnelli zählt hierzulande zum Besten was der Hardcore-Punk zu bieten hat! Mitreißender Alte-Schule-Hardcore kalifornischer Achtziger-Machart, ungeheuer feurig auf die Bühne gebracht. https://scheisseminnelli.bandcamp.com/

Samstag, 7. September 2024, ab 14 Uhr,
im New Rose, Eschersheimer Landstraße 328, 60320 Frankfurt
www.newrosefrankfurt.de

Sonntag 08. September: „Lauf für mehr Zeit“

(Daniela)

Am 8. September 2024 ist es wieder so weit: Ob für Groß oder Klein, für ausdauernde Metermacher oder gemütlichere Kurzstreckengenießer, für hessische Urgesteine oder Weithergereiste – jede:r findet beim LAUF FÜR MEHR ZEIT am 08. September 2024 seine oder ihre persönliche Bestzeit. Im Streckenrepertoire haben wir einiges anzubieten: 300 M Bambini-Lauf (2 - 6 Jahre) und 1 KM Schülerlauf (5 - 13 Jahre) für je 5 € Startgebühr oder 5KM Lauf + Walk und 10 KM, Startgebühr je 16 €. Der Start ist jeweils auf dem Opernplatz Frankfurt. Alle fünf Läufe finden nacheinander jeder für sich mit eigener Zeitmessung, Startschuss und Zieleinlauf statt. Gemeinsam wetteifern Freizeitjogger:innen, Spitzenläufer:innen und Prominente auf dem Rundkurs durch die Frankfurter-Innenstadt um die vordersten Plätze. Der Spaß am Gutes tun und Spendensammeln steht dabei im Vordergrund. Die Startgebühren und Summen der Spendenläufer:innen dienen dabei als finanzielle Unterstützung für die AIDS-Hilfe Frankfurt e. V

Sonntag, 8. September: Theaterfest Oper und Schauspiel Frankfurt

(Martin)

OPER UND SCHAUSPIEL ÖFFNEN DIE TÜREN! 

Die Städtischen Bühnen öffnen sich für alle – vom Keller bis zum Dachgeschoss: Es gibt Tombolas mit Tickets für die Vorstellungen, Workshops, Einblicke in Abteilungen, Konzerte, Performances, Lesungen und Lieder, Führungen, Diskussionen, Coachings und ein umfangreiches Kinderprogramm.

Hier gibt’s das Gesamtprogramm: https://www.schauspielfrankfurt.de/download/9925/theaterfest_programm.pdf

Meine beiden Highlights sind:

  • 12.30 – 13.15 Uhr: Liedschatten:Best of mit Kostproben des tollen Liederabends mit Ensemblemitgliedern des Schauspiels in der Box
  • 15.30 – 16.00 Uhr: Opernkaraoke im Holzfoyer der Oper

Sonntag, 8. September von 12.00 – 17.00 Uhr
Theaterfest Oper und Schauspiel Frankfurt – Eintritt frei!
Willy-Brandt-Platz
Foto: © Homepage Schauspiel/Oper

Dienstag, 10. September: WILDWECHSEL – entlang der Hanauer

(Uwe)

Ein super Angebot der Romanfabrik, wie ich finde: Der Filmemacher Gunter Deller, Mitbetreiber des Mal Seh’n Kinos in Frankfurt, hat ein Kurzfilmprogramm zusammengestellt im Rahmen des Festivals „Rush Hour“. Es zeigt Filme, die überwiegend entlang der Hanauer Landstrasse spielen und Station machen an der Großmarkthalle, der EZB, dem Jüdischen Friedhof, dem Ostpark, dem Dach des Mousonturms, den Industriebrachen des Osthafens, der Galerie Fruchtig oder der Cassellabrücke. Die filmischen Formen sind vielfältig: historisch, dokumentarisch, performativ und experimentell.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Gunter Deller

Dienstag, 10. September: YIN YIN

(Uwe)

YIN YIN sahen Daniela und ich einmal bei Knyphausens Heimspiel. Die Niederländer waren musikalisch gut, mir fehlte ehrlicherweise etwas der Gesang. Die Musiker liefen auf der Bühne immer wieder beschwingten Fußes und einem Grinsen im Gesicht immer wieder rhythmisch in Richtung der Mikrofone, drehten sicher aber jedes Mal kurz davor wieder ab, wie, als würde der Mut fehlen, wie, wenn ich auf dem Zehnmeterturm stehe und den letzten Schritt in Richtung Wasser nicht mache.

Das schreibt die Brotfabrik über sie: YIN YIN spiegelt die funkelnde Essenz ihres in den Sechzigern und Siebzigern beheimateten Musikgeschmacks wider: asiatischer Psych-Pop trifft auf Disco Beats, Tropicalia schmiegt sich an zackigen Funk, umgarnt von elektronischen Elementen. Ihr neues Album zeigt die Band mit noch mehr abgefahrenen Synthie-Sounds – tanzbarer denn je! Live feuert die Band ein Retro-Boogie-Festival ab.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Brotfabrik

Donnerstag, 12. September: Gratulieren müsst ihr mir nicht (Lesung & Gespräch)

(Uwe)

Wie es dem Namen der Romanfabrik zu entnehmen ist, hat das geschriebene Wort in der „Fabrik“ auf der Hanauer Landstraße eine hervorgehobene Bedeutung. Umso besser, dass mit Lilli Polansky eine äußerst talentierte Autorin nach Frankfurt kommt. Gratulieren müsst ihr mir nicht (Schöffling) ist ein ergreifender Debütroman voller Humor über eine junge Frau, die, während sie gerade erst ins Leben findet, dem Tod ins Auge blicken muss. Und die sich härter und früher als die meisten Menschen mit der Frage konfrontiert sieht, was am Ende wirklich zählt. Lilli Polansky wurde 2001 in Wien geboren, wo sie auch heute noch lebt und studiert.

Alles fängt mit einer bleiernen Müdigkeit an. Doch Lilli hat keine Zeit, müde zu sein. Seit sie denken kann, muss sie sich mehr anstrengen als andere. Zu Hause, weil sie und ihre Mutter zu zweit zurechtkommen müssen. In Freundschaften, weil sie nie so richtig dazugehört. In der Schule, weil sie immer die Zahlen verdreht. Jetzt, wo Lilli kurz vor der Matura steht, kann sie ihre Müdigkeit nur ignorieren. Bis zum Zusammenbruch. Lillis Herz, stellt sich heraus, schlägt nicht schnell genug, ….

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Schöffling

Freitag, 13. September: Wellenbrecher

(Uwe)

Die erste Veröffentlichung der 2000 gegründeten Band Wellenbrecher ist benannt nach einem Stück von Shakespeare („Viel Lärm um nichts“), ein Song darauf passt sehr gut zur Stadt Frankfurt („Stadtbahn“). Dort, im Ponyhof, spielen sie aber „nur“, gebürtig ist die Band aus Koblenz.

Melancholisch, aber auch energiegeladen werden gesellschaftskritische und alltägliche Themen verarbeitet. Das Genre der Band ist hauptsächlich Alternative-Rock, der aber auch mit Elementen aus vielen anderen Musikrichtungen bereichert wird. Mit dem Einsatz von Gitarre, Bass und Schlagzeug wird eine geräuschvolle Kulisse geschaffen, die es sich lohnt zu erleben.“

Ponyhof
F., Klappergasse
19:30 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Freitag, 13. September: FFM/ Alienare

(Andrea)

Fasten your sealtbelts please, wir machen eine kleine Zeitreise. Zumindest ich war beim Hören unweigerlich an Camouflage und Anne Clark erinnert. Irgendwo dort müssen sich Alienare ihre Inspirirationen geholt haben, die Synthiepop-Juwelen der schwarzen Szene "entführen ihr Publikum in eine audiovisuelle Erfahrung der Extraklasse. Bekannt für mitreißende Konzerte, die zum Mitmachen und Feiern einladen, verspricht auch diese Tour wieder unvergessliche Nächte. Erlebe das visuelle Feuerwerk und tauche ein in eine Welt von (meist grünem) Licht, während die Klänge von ALIENARE dich auf eine unvergessliche Reise mitnehmen." Einlas 18 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Freitag, 13. – 15. September: BLOW – MUSIC FESTIVAL VOL. 1

(Uwe)

3 TAGE – 3 FLOORS
MEHR ALS 60 LIVE-ACTS & DJS
ELECTRO, INDIE, RAP, TECHNO & MORE

Über 60 lokale, nationale und internationale Live-Acts und DJs zeichnen an einem Wochenende auf drei Floors im ZOOM ein lebendiges Bild der angesagtesten Tendenzen der aktuellen Musikszene.

Neben vielversprechenden aufstrebenden Talenten werden etablierte Acts dabei sein, die ihr neustes Material im Gepäck haben. Außerdem werden spannende lokale Acts aus Frankfurt und Offenbach unter Beweis stellen, dass musikalische Trends längst nicht nur in subkulturellen Hochburgen wie Berlin, Hamburg, Sydney oder Birmingham entstehen.

Musikalische Grenzen gibt es für den Soundtrack dieses Wochenendes nicht – elektronische Beats können auf Punk treffen, Synthie-Pop auf Dark Wave und harten Techno, nachdenkliche Songwriter-Lyrics auf roughe Punchlines.

BLOW verbindet scheinbare Gegensätze, verwischt gefühlte Grenzen und ermöglicht dadurch ein intensives Live-Musikerlebnis, das geballt an drei Tagen und Nächten erfahrbar macht, wie vielfältig und lebendig die aktuelle Musikszene daherkommt.

ACTS: Abi Azzemi | aboutlastnight | Alieu | Alyssa |Anagramm | Andata | bar italia | Biaglio Sibilla | Carlo Karacho | Cherym | Elfmorgen | Efesian | Elias | Error | Gallus | GG Vybe | High T & Q Nani | Jassin | Kant | Mara | Marnele | Miese Mau | Minimal Schlager | Max Hahn | Mski | Newmen | Nils Keppel | Nya Polo | Omni | OG Lu | Paul Pahn | Pisse | Sasha Lebemann | Schramm | Shanti disco b2b Dj Sully | Sharizza | Suspectre | Teer | Teleshop | Temry | Theodor | The Pill | The Silver Lines | The Undertones | TNA| Tramhaus | Vergnügungspark | We are together | Zartmann and more Acts tba.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Festivalticket 37,- €*
2-Tagesticket Freitag + Samstag 22,- €*
Tagesticket Freitag, Samstag oder Sonntag 15,- €*
*jeweils zzgl. Gebühren
**Einlass zum Konzert von THE UNDERTONES nur mit Festivalticket!
Bild: Homepage Zoom

Samstag, 14. September (Premiere) – Sonntag, 13. Oktober: Deutschwald im Herbst.

(Uwe)

Thomas Mann. Deutschland und die Deutschen / Goethe. Faust 1

Das Theater verlässt seine geschützten und gesunden Räume und geht ins Offene, in den Wald, den kranken. Im Frankfurter Stadtwald gibt es kaum einen Baum, der nicht krank wäre. Der Stadtwald wird zum Raum für eine Inszenierung zum Thema 35 Jahre DEUTSCHE EINHEIT – Nachdenken über Deutschland. Thomas Mann hat das 1945 als frischgebackener Amerikaner getan.

Als Spiegel der DEUTSCHEN INNERLICHKEIT wird der Wald oft bezeichnet; Thomas Mann untersucht die Innerlichkeit der Deutschen als Inbegriff der Epoche der Romantik und zeigt uns, wie es bei den Deutschen nie ohne den Teufel zugehen konnte. Faust und sein historisches Vorbild Martin Luther sind seine Protagonisten – Faust, Gretchen, Mephisto werden die Besetzung für unseren theatralen Waldgang sein.

Szenen aus Goethes FAUST begleiten die 8 Stationen der Mann-Rede und führen die Zuschauer*innen AUS DER HÖLLE DURCH DIE WELT ZUM HIMMEL. Darauf hofft zumindest der Autor zum Schluss seines Vortrags: „Es könnte ja sein, dass die Liquidierung des Nazismus den Weg freigemacht hat zu einer sozialen Weltreform, die gerade Deutschlands innersten Anlage und Bedürfnissen die größten Glücksmöglichkeiten bietet.“

In diesem Deutschen Herbst stehen Wahlen im Osten Deutschlands an und die ganze Welt blickt dann etwas später auf Amerika – Trump-Land. Was der Amerikaner Thomas Mann in seiner Rede reflektiert, sollte wieder Gehör finden. In diesem Zusammenhang und im (kranken) deutschen Wald könnte der Faust-Text gar keinen stärkeren Widerhall finden.

Hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/deutschwald-im-herbst/

Samstag, 14. September (Premiere) um 15.00h, 15.09. um 11.00h, 21.09. um 15.00h, 22.09. um 11.00h,  28.09. um 15.00h, 29.09. um 11.00h, 3.10. um 15.00h, 5.10. um 15.00h, 6.10. um 11.00h, 12.10. um 15.00h und 13.10. um 11.00h:

Theater Willy Praml
Stadtwald / Treffpunkt Straßenbahnhaltestelle Oberschweinstiege

Sonntag, 15. September: The Undertones

(Uwe)

Erster Sänger der Punkrock-Band war von 1975 – 1983 Fergal Sharkley, mit dem Sie vier Platten veröffentlichte und einen respektablen Erfolg hatte. Dem guten Fergal lief dem die großartige amerikanische Songwriterin Maria McKee („Show Me Heaven“ aus dem Soundtrack Days Of Thunder) über den Weg und schrieb ihm „A Good Heart“. Dave Stewart produzierte sein erstes Soloalbum, das in England knapp an der Top 10 vorbei schrammte, aber Gold bekam. Zu den Undertones kehrte er nicht mehr zurück, die Band pausierte lange, gründete sich Ende der 1990er Jahre neu und bespielt nun wieder Bühnen in aller Herren Länder, während Sharkley seine Musikkarriere beendete.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Beginn: 20:00H
Foto: Homepage Zoom

Sonntag 15. September: Wasserraketenflugtag des Umwelt-Exploratoriums

(Daniela)

Das macht so viel Spaß! Hingehen!!

Aus einer PET-Flasche bauen wir eine Wasserrakete und lassen diese zum Himmel sausen. Der Raketentag der Aeronauten-Werkstatt für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren gehört inzwischen zu den Klassikern im Frankfurter GrünGürtel. Mit fachkundiger Hilfe werden Raketen gebaut, getestet und optimiert, damit sie möglichst hoch fliegen und am Fallschirm, mit Propeller oder von Gleitflügeln sanft getragen, auch sicher wieder landen. Bauzeit ist bis 15 Uhr, Flugzeit von 12 bis 16 Uhr, 3 Euro pro Kind, bitte eine 1-Liter-PET-Flasche pro Person mitbringen.

Treff   Hangar 1 der Aeronauten-Werkstatt, Alter Flugplatz 
ÖPNV   U2 bis „Kalbach“, oder Bus Linie 27 bis „Nordpark“ 
Fahrrad   über den Nidda-Uferweg
Parkplätze   Park & Ride Parkplätze U-Bahn Station Kalbach 
Leitung    Aeronauten-Werkstatt siehe www.aeronauten.org
Veranstalterin   Stadt Frankfurt am Main
Infos   Umwelttelefon Frankfurt am Main: 069 – 212 – 39 100 
Digital   www.aeronauten.org

Montag, 16. September: The Wedding Present

(Uwe)

Die Platte „Bizarro“ von der englischen Indie-Band The Wedding Present ist in etwa so alt wie der Fußballer Toni Kroos. Während der Mecklenburger seine Karriere beendete, feiert die Band aus Leeds das 35. Jubiläum des rockigen Albums im Rahmen einer Tour. Geburtstage von Platten live zu feiern ist ein guter Trend, besonders gut finde ich es dabei, wenn eine Band alle Songs chronologisch hintereinander wegspielt. Und dazu noch ein paar Hits von anderen Platten. Das erste Album von The Wedding Present war benannt nach dem nordirischen Fußballer George Best.

“The boy Gedge has written some of the best love songs of the ‘Rock ‘n’ Roll’ era. You may dispute this but I’m right and you’re wrong!” – John Peel

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Montag, 16. September: Sea Girls

(Uwe)

Seit ihrer erste EP „Call Me Out“ und dem ersten gleichnamigen Hit aus dem Jahr 2017 (wirklich ein schöner Song) haben sich die Engländer als eine der beständigsten und erfolgreichsten britischen Indie-Pop-Bands etabliert. Mit „Midnight Butterflies“ veröffentlichte das Quartett im Sommer ihr drittes Album. "Die Lieder darauf klingen „noch tighter und direkter als sowieso schon, sind konzentrierte melodische Freude und Pop-Perfektion in zwölf Teilen.“

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Dienstag, 17. September: Stéphane Bittoun & Gregor Praml

(Uwe)

TAXI DRIVER. Eine musikalische Großstadt-Lesung.

Inspiriert von Jim Jarmuschs Kultfilm „Night on Earth“ steigen Stéphane Bittoun (Sprecher & Konzeption) und Gregor Praml (Musik) in den unterschiedlichsten Metropolen verschiedener Kontinente ins Taxi und begeben sich auf eine literarische Weltreise. Von Paris über Tel Aviv nach Tokio, von New York über Kairo nach Brazzaville – die ausgewählten Kurzgeschichten, Interviews und Ausschnitte aus Romanen haben alle eines gemeinsam: Sie spielen in Taxis.

Gute Idee, sicher super. 

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30
Foto: Stéphane Bittoun

Dienstag, 17. September: FFM/ Bokassa

(Andrea)

Ich steige heute mit Gregor und Stèphane ins Taxi, sonst hätte ich mal ins Nachtleben geschaut. "Schlagt sie ruhig tod": Warum sich die Band des heutigen Abends ausgerechnet nach Jean-Bédel Bokassa, selbsternannter Kaiser und Diktator der Zentralafrikanischen Republik benannt hat, erklärt sie vielleicht beim Konzert. Der Name soll jedoch nicht in die Irre leiten, die Norweger machen grundsoliden Rock und waren schon mit Judas Priest, Mastodon, Zebrahead, Baroness und natürlich auch Metallica unterwegs. Den Kopf rütteln die auf jeden Fall frei.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Freitag 20. und 27. September: Bridges Kammerorchester „Half of me“

(Daniela)

Nach dem Saisonauftakt in der Elbphilharmonie Hamburg spielt das Bridges Kammerorchester zum Saisonbeginn auch in der Heimat – in Frankfurt und Offenbach. In seinem neuen Programm „Half of me“ nimmt das Bridges Kammerorchester Fragen der Identität in den Fokus. Das titelgebende Auftragswerk Half of me der Komponistin Atefeh Einali steht im Kontext ihrer persönlichen Lebenssituation, aktueller gesellschaftlicher bzw. sozialer Ereignisse und einer daraus resultierenden inneren Zerrissenheit: Eine Hälfte der Komponistin befindet sich in ihrem Heimatland, die andere in dem Land, in das sie migriert ist. Zu hören sind zudem Kompositionen und Arrangements der Orchestermitglieder Rabie Azar, Johanna-Leonore Dahlhoff, Salim Salari, Andrés Rosales u. v. m., darunter auch Uraufführungen.

Das Bridges Kammerorchester spielt erstmals mit Dirigent Farhad Garayusifli. Ausgebildet an der Musikakademie Baku sowie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, war Farhad Garayusifli u. a. Dirigier-Assistent an der Berlin Opera Academy, Assistent von Nabil Shehata an der Philharmonie Südwestfalen und Chefdirigent des Radiosinfonieorchester Baku.

Im Bridges Kammerorchester kommen Musiker*innen mit ihren Instrumenten aus verschiedenen Regionen der Welt zusammen.
Von ihren vielfältigen Persönlichkeiten ausgehend, komponieren und arrangieren die Musiker*innen ihre Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik. 

Das Konzert wird gefördert durch die Crespo Foundation, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Kooperationspartner sind die EVO Energieversorgung Offenbach AG, die SOH Stadtwerke Offenbach Holding GmbH sowie das Amt für Kulturmanagement der Stadt Offenbach am Main.

20. September 19.30 Uhr – Alte Schlosserei Offenbach
27. September 19.30 Uhr – Volksbühne im Großen Hirschgraben Frankfurt

Tickets 20.9. OF:  https://www.reservix.de/tickets-bridges-kammerorchester-half-of-me-in-offenbach-alte-schlosserei-am-20-9-2024/e2253710

Tickets 27.9. FFM: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/event/2248307

Samstag 21. September: MISFITS`GAZE vol. 2 – THEIRstory

(Daniela)

Interdisziplinärer Eventtag: Konzerte – Installationen – Lesung – Vorträge – Bar – Party

Das preisgekürte Frankfurter Ensemble BROKEN FRAMES SYNDICATE veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Archiv Frau & Musik und dem Offenbacher Künstler Paul Pape die zweite Ausgabe der Konzertreihe MISFITS`GAZE.
Ein interdisziplinäres Team bespielt das gesamte Gelände des "Netzwerk Seilerei" und setzt sich musikalisch-künstlerisch mit Diversität und strukturellem Sexismus in der klassischen Musik auseinander.

Geführt von einem Audioguide wird die Seilerbahn erkundet – in sechs Skulpturräumen gibt es unterschiedliche Konzerte zu erleben. Die kuratierten Kammermusikkonzerte sind über den ganzen Tag verteilt und werden ergänzt durch Installationen, Vorträge und Lesungen.

In bewusst lockerer Atmosphäre laden wir alle herzlich dazu ein, den Tag mit uns zu verbringen. Gemeinsam wollen wir neugierig und offen bleiben, die strahlende Vielfalt zeitgenössischer Musik feiern und miteinander ins Gespräch kommen.

Freuen Sie sich auf:

• 6 kuratierte Konzerte, Ausstellungen, Installationen
• Informativer Audioguide und Vorträge zu feministischen Themen
• über 30 neue Kompositionen von FLINTA*​(1) ​Personen 
• Bar, Café & Kuchen, Mittag & Abendessen


TICKETS & ANMELDUNG
Verschiedene Ticketoptionen: https://brokenframessyndicate.com/
Hier können auch Essenswünsche und Kinderbetreuung während der Konzerte angemeldet werden. Es wird eine Tages- und Abendkasse geben, wir bitten jedoch um Reservierung.

Mehr Infos unter: https://brokenframessyndicate.com/misfits-gaze-vol2/ 
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(1) FLINTA* steht für Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinär-, Trans* und Agender Personen und bezeichnet als selbst-definierter Begriff Personen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von sexistischer Marginalisierung betroffen sind.

Samstag 21. September, ganztägig, ab 11 Uhr
(Performances/Vorträge um: 11 Uhr / 12:30 Uhr / 15 Uhr / 17:30 Uhr / 19 Uhr / 20:45 Uhr)

Netzwerk Seilerei, Offenbacher Landstr. 190, 60599 FFM

Samstag 21. September: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen

(Daniela)

Der Sommer geht, Melli kommt. Pünktlich zum Herbstbeginn präsentieren wir Euch das Beste aus Kunst, Musik und Theater, das Frankfurt und Umgebung zu bieten hat.  Und natürlich da, wo es schön ist: Unter der Honsellbrücke im Lola Montez.

Und was schon so lange aussteht, wird endlich wahr: der Herr des Hauses gibt sich höchstpersönlich die Ehre: Mirek Macke. Wenn jemand der freien Kunst in Frankfurt so unprätentiös wie möglich ein Forum bietet, dann ist das er. Er selbst hat an der Städelschule studiert und dann einen wunderbaren Off-Space für die Frankfurter Kunst-Szene ins Leben gerufen. Das Lola Montez - früher in der Innenstadt in einer abgeranzten Markthalle in der Breiten Gasse und jetzt da, wo auch diese Talkshow stattfindet.

Wir quatschen und schauen mal, wo das so hingeht. Ich freu mich schon.

Und genauso freuen wir uns auf ROMIE. Ein Folk-Pop-Formation die aus zwei unglaublich guten Musikerinnen besteht, nämlich Jule Heidmann und Paula Stenger. Sie singen engelsgleich und spielen auch Bass und Klavier und schreiben ihre Songs seitdem sie sich auf der Musikhochschule kennengelernt zusammen und sind musikalisch seitdem unzertrennlich. Ab und an werden sie durch ein Trio aus Schlagzeug, Gitarre und Keyboard unterstützt. Zur Zeit fiebern sie ihrem Album-Release entgegen. Es heißt "Partysongs from the downcast" und mit ihrem Kommen läuten sie die Veröffentlichungswoche bei mir ein. Wir reden, wie sich diese Partywoche gestalten wird, was sie sonst so machen und natürlich singen sie uns auch etwas vor. Was für eine Ehre.

Als i-Tüpflchen für einen runden Abend gibt es das Newcomer-Fenster für aufstrebende junge Talente. In diesem Fall ist es Mara Haußler. Sie hatte gerade eine Ausstellung im Fechenheimer Kulturpavillon mit ihren Bilder, die bunt, witzig und inspirierend sind. So unterschiedlich und witzig ist sie selbst und ihre künstlerischen Aktivitäten, denn Theater macht sie auch -  an den Landungsbrücken Frankfurt zum Beispiel.

Und selbstredend und zum Glück sind Frau von Spangenberg und (M)ein-Mann-Band Martin Grieben dabei und im Einsatz. Die eine so, der andere so.

Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/65f41b8a08f0de1bbcdc0bab
Earlybird Frühbucherrabatt bis 7. September Abendkasse ab 19h: 20,- € Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €
Kunstverein Familie Montez Honsellstr. 7 (barrierefrei),
60314 Frankfurt am Main
Ausgabe 38 am Samstag, 21. September 2024 // 20.00h

(c) Salar Baygan

Samstag, 21. September: Jacques Palminger & 440Hz Trio feat. Lydia

(Uwe)

Dem Jazz aus dem Wunderland für Erwachsene hat sich der Hamburger Musiker und Schauspieler Jacques Palminger mit seinem 440Hz Trio verschrieben. Palminger bricht dabei gängige Jazz-Strukturen. Das ist nicht verwunderlich, denn man kennt den Mann aus dem Humortrio Studio Braun oder aus dem Fake-Band-Dok-Film „Fraktus“. Nun tanzt er lasziv durch das Paris der Sechzigerjahre, klettert unendliche Tonleitern hoch zum schönsten Lied der Welt und segelt mit seinem Schiff durch ein bittersüßes Schlagermeer.

„Palminger ist wie der Weg zur Toilette in einem öffentlichen Parkhaus: Lang, dunkel und kompliziert.“ FAZ

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Samstag, 21. September: Of/ Eggersdörfer

(Andrea)

Und übrigens: "Ruf mich nie wieder an!!!" Einmal im Jahr geht der grantelnde Franke Matthias Egersdörfer mit seinen alten Schulkumpels auf Tour und macht dann Halt im filmklubb Offenbach, weil Kai das so will. Mit neuem Programm, eben "ruf´..".Es sind nicht mehr viele Karten vorhanden. https://www.eventim-light.com/.../e/65d3161ad94c3516fff18082. Und für alle, die ihn noch nicht kennen: "Matthias Klaus Friedrich Egersdörfer ist ein deutscher Kabarettist, Komiker und Schauspieler. Seine Soloprogramme präsentiert er in fränkischem Regiolekt und mit unverkennbarem Hang zur Cholerik." Sagt Wikipedia. Ich gehe auf jeden Fall hin. Basta. Einlass 18.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Samstag, 21. September: Dota

(Uwe)

Dota ist die nach Sängerin und Songschreiberin Dota Kehr benannte Band, gegründet 2003 als „Dota & die Stadtpiraten“. 2013 wurden die „Stadtpiraten“ (hoffentlich inspiriert vom Song „Stadtpirat“ von Wolf Maahn) aus dem Namen gestrichen. Ist eingängiger und schiebt die Sängerin deutlicher in den Fokus. Dem Genre Bossa Nova. Jazz, Liedermacher blieb die Band treu. Aus dem umfangreichen Werk präsentiert Dota im Zoom jeweils mindestens ein Lied von jeder Platte. 

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Montag, 23. September: Egon Werler

(Uwe)

Sein Auftritt bei der TV-Show „The Voice Kids“ (auf VOX) liegt erst drei Jahre zurück. Dass gerade diese Musikshow ihre Existenzberechtigung hat, beweist Egon Werler. Ohne die Show wäre der immer noch Jugendliche Werler nicht zum zweiten Mal auf Tournee und hätte kein Duett mit Max Prosa aufgenommen („Flügel“, kann man gut hören). Mit dem Abitur in der Tasche, verrückten Ideen im Kopf und vielen neuen Songs im Gepäck macht sich Egon mit seiner Band auf den Weg in 12 Städte, Frankfurt ist dabei.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Montag, 23. September: FFM/ Screen Time

(Andrea)

"Wir tragen ein ganzes Universum mit uns herum, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche: das Smartphone. Ein handliches Objekt, das durch Push-Benachrichtigungen, Klingeltöne und das World Wide Web unsere gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht. Doch wie viele Stunden, Tage, Monate verbringen wir damit, mit unseren Fingern über den viereckigen Bildschirm zu wischen? Und was verrät unsere Bildschirmzeit wirklich über uns? HELLA LUX nimmt diese Frage zum Anlass und nutzt die Zeit, die wir im Dialog mit unserem Handy und der dahinter verborgenen Welt verbringen, um sie in ihrer neuesten Performance *SCREEN TIME* auf die Bühne zu bringen. Dabei wird der Swipe von Reel zu Reel und der Sprung von Tab zu Tab zu einer ästhetischen Erfahrung zusammengefügt und ein altersdiverses Publikum in die hybride Welt eingeladen. Im Live Moment spiegelt die Online-Welt unsere Sehnsüchte und Wünsche wider. Dabei wird der kritische Blick auf die Mediennutzung nicht verschleiert, aber genau so nicht verteufelt, was uns die Zeit am Screen alles bietet. Es entsteht ein nachhallendes Theaterereignis, das alle ab 14 Jahren zum Mitgestalten, Nachdenken und Diskutieren einlädt. Ab 14 Jahren / In Deutsch und Englisch / Dauer: ca. 1 Stunde, Premiere: 23. September 10 Uhr Weitere Shows: 23. September 19 Uhr; 24. September 10 und 19 Uhr Eintritt: Schulklassen: 5€ p.P. Ermäßigt: 10 € Regulär: 15 €

jugend-kultur-kirche sankt peter, Stephanstr. 6, Frankfurt

Donnerstag, 26. September (Premiere) – Samstag, 28. September: »Die 4 Grazien«

(Martin)

werdet alt - aber nicht langweilig

Die aktuelle Produktion der Daedalus Company ist eine Performance zum Thema 'Altern von Frauen in unserer Gesellschaft'. Wichtiger weiterer Aspekt ist die Diversität im Alter. Dabei geht’s um Liebe, Sexualität und die Wünsche und Träume von alten Frauen* in unterschiedlichen sozialen Kontexten und mit verschiedenen Lebenshintergründen, um die An- bzw. Abwesenheit alter Frauen in virtuellen Räumen und an öffentlichen Orten und Plätzen in der Stadt. „Gerade im teuren und geschäftigen Frankfurt, ist ihre Unsichtbarkeit besonders sichtbar.“

„Die letzte Lebensphase im Alter ist noch immer ein Thema, das gesellschaftlich nicht hinreichend Raum bekommt. Die vorherrschenden Bilder alter Frauen werden deren großen Ressourcen, Talenten und Visionen nicht gerecht. Wir wollen im Projekt untersuchen, wie diese Potenziale verwirklicht werden können, um Frauen dieser Altersgruppe zu empowern. Die Performerinnen gehen mit einem Kamerateam in den öffentlichen Raum und interviewen diverse Alltagsexpert*innen. Aus dem Material entwickelt das Ensemble die Performance. Auch zwei Romane spielen eine Rolle: »Das Tagebuch der Jane Somers« der Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing und der Roman »Das Hörrohr« von einer der bedeutendsten surrealen Künstlerinnen ihrer Zeit, der Malerin und Autorin Leonora Carrington.“

Daedalus Company im Gallus-Theater
Donnerstag, 26. September (Premiere) – Samstag, 28. September
um jeweils 20.00h
Foto: © Veranstalter*innen

Donnerstag, 26. September: Jochen Distelmeyer

(Uwe)

Gefühlte Wahrheiten – Solo Acoustic Tour 2024, ein Abend mit Jochen Distelmeyer. BLUMFELD – Mastermind JOCHEN DISTELMEYER singt Songs aus alles Phasen seines Schaffens. Ob Blumfeld-Hits, Solo-Material oder Coverversionen. Unter uns, ich war nie ein Fan von ihm und seiner Band. Es gibt aber sicher genug Leute, die den hochgeschätzten Sänger gerne einmal live hören wollen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Montag, 30. September: Of/ Diedrich Diederichsen

(Andrea)

Diedrich Diederichsen ist Professor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Darüber hinaus ist er Legende, denn in den 80er Jahren war er Redakteur bei den Musikzeitschriften Sounds und SPEX, seit den 90ern arbeitet er als Hochschullehrer u. a. in Stuttgart, Frankfurt, Wien, Pasadena, St. Louis, Los Angeles. Er liest aus seinem neuen Buch „Das 21. Jahrhundert“, einer Wundertüte aus Aufsätzen und Kommentaren über sämtliche Trends in Kunst, Kino, Fernsehen, Literatur, Musik, Theater, Theorie, Politik und Gegenkultur. Moderiert wird das Gespräch von Patrick Raddatz, Leiter der Robert Johnson Theorie und ein guter Kenner der Offenbacher Musikszene. Das wird ein spannender Abend, eine weitere kleine Perle der Riviera Commons, die hoffentlich noch weitergehen. 20 Uhr https://www.riviera-offenbach.de/commons

Scape, Frankfurter Str. 39, 63065 Offenbach

PS: "Dass multinationale Konzerne sich erfrechen, mich in ihrer online-Kommunikation zu duzen." Geht mir auch so. Ach, was freue ich mich auf den Abend mit DEM Pop-Theoretiker!

OKTOBER 2024
Bis Sonntag, 06. Oktober: Ausstellung "Black Flags" im ZKM Karlsruhe

(Petra)

Die Ausstellung "Black Flags" präsentiert drei ausgewählte Werke zum Motiv der schwarzen Flagge: Das ästhetisch wie auch politisch vielfach lesbare Motiv der schwarzen Flagge, regt zu einem Perspektivwechsel an und fordert uns auf, angesichts der vielfältigen Herausforderungen der Gegenwart, die unsere Gesellschaft spalten, die verbindenden Elemente neu zu betrachten. Diese Werke sind Teil der Ausstellung: Die Installation "Black Flags" (2014) des US-amerikanischen Choreografen William Forsythe, in der zwei Industrieroboter mit schwarzen Flaggen eine komplexe und kontrapunktische Choreografie ausführen, die immersive Foto- und Klanginstallation "Black Flag" (2015) des spanischen Konzept- und Performancekünstlers Santiago Sierra, in der das Aufstellen der schwarzen Flagge als ikonisches Symbol der anarchistischen Bewegung am geografischen Nord- und Südpol dokumentiert wird, und das Video "Ombre indigène, part 2, Martinique" (2014) der in Brüssel lebenden Künstlerin Edith Dekynth, das eine Fahne aus schwarzen Haaren zeigt.

Black Flags – Ausstellung, mit Arbeiten von William Forsythe, Sanitago Sierra und Edith Dekynth, Ort: Zentrum für Kunst und Medien, Adresse: Lorenzstraße 19, Karlsruhe, Vernissage im Foyer, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellungsräume und mint-Bar 19:45 - 23 Uhr, Eintritt: heute frei (sonst 8 (6) Euro), weitere Öffnungszeiten: mittwochs – freitags 10 - 18 Uhr, samstags + sonntags 11 - 18 Uhr, weitgehend barrierefrei (Haupthaus), barrierearm (Aufzug, Behindertentoilette), weitere Infos hier

Donnerstag, 3. Oktober: Grönemeyer

(Martin)

Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk
Herbert kommt!

Zum ersten Mal sah ihn die halbe Nation in dem TV-Mehrteiler »Das Boot«. Dann kam der große Erfolg als Musiker mit »4630 Bochum«, das zusammen mit »Mensch« bis heute zu den zehn meistverkauften Musikalben in Deutschland gehört. Mit Versen wie »Gib mir mein Herz zurück / Bevor es auseinanderbricht« hat Grönemeyer deutsche Popgeschichte geschrieben. 

Wer aber ist dieser Herbert Grönemeyer? Wie lassen sich die Wucht und Energie, auch das Tröstliche seiner Musik erklären? Mit »Grönemeyer« beschreibt der Ausnahmedichter Michael Lentz auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit dem langjährigen Freund die Herkunft und Familie dieses Ausnahmekünstlers. Im Schauspiel Frankfurt begegnen sich die beiden für ein Gespräch auf großer Bühne über ein faszinierendes Leben im Zeichen von Musik und Literatur, Pop und Politik.

Donnerstag, 3. Oktober um 18.00h: Grönemeyer.
Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk
Herbert Grönemeyer und Michael Lentz
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Victor Pattyn

5. bis 11. Oktober: FFM/ Lucas Filmfestival

(Andrea)

Als das Kind noch Kind war, war es Kinderreporterin beim Lucas Filmfestival, führte Interviews und kam jeden Tag beseelt nach Hause. Möglich war das, Dank der Erasmus-Offenbach-Crew, die den Kindern diesen Deep-Dive in die Filmwelt und neue Einsichten ermöglichten. Auch in diesem Jahr gibt es das Festival, natürlich, und zwar zum sagenhaften 47. Mal. Weil sich Schulklassen schon jetzt melden können, geht Euren Lehrer:innen auf die Nerven und lasst diese tolle Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen. Lehrer:innen, nutzt die Möglichkeiten, die Euch Julia Fleissig und ihr Team eröffnen!
LUCAS #47: VORVERKAUF BEGINNT Es sind mittlerweile nur noch etwas weniger als sechs Wochen, bis der Startschuss für die 47. Ausgabe von Deutschlands ältestem Filmfestival für junges Publikum fällt. Vom 5. bis 11. Oktober 2024 werden 50 Filme für alle von drei Jahren bis 18plus in den Festivalkinos in Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach zu sehen sein. In den internationalen Kurz- und Langfilmwettbewerben in den Alterssektionen »Kids«, »Teens« und »Youngsters« konkurrieren aktuelle Titel um begehrte Preise, viele der Beiträge feiern bei LUCAS ihre Deutschlandpremiere. Ergänzt wird das Programm durch eine Reihe von Gastprogrammen und Specials. Rabatt für frühbuchende Gruppen und Schulklassen Gruppen und Schulklassen, die bis einschließlich 18. September 2024 buchen, zahlen 4,00 € pro Ticket für ihre jungen Filmfans (ausgenommen: Caligari FilmBühne), danach 5,00 €. Begleitpersonen von Gruppen ab zehn jungen Filmfans erhalten freien Eintritt (max. drei Begleitpersonen, Caligari FilmBühne zwei Begleitpersonen). Beratung & Voranmeldung für Gruppen: lucas-info@dff.film | Tel. 069 961 220 – 678

Donnerstag, 10. – Sonntag, 20. Oktober: Join

(Martin)

Wie können Tänzer*innen an völlig unterschiedlichen Punkten ihrer Entwicklung zusammenkommen? Wie finden Menschen in ihrer Verschiedenheit zusammen? „Join“ geht für den Tanz einen Schritt in diese Richtung und bringt Studierende aus der jeweiligen Stadt mit dem Ensemble der DFDC zusammen. In Frankfurt treten die Tänzer*innen der DFDC mit Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf.

JOIN ist Kooperation. JOIN ist Improvisation. JOIN ist klimafreundlich. Gleich zu Beginn der neuen Spielzeit präsentieren die DFDC und HELLERAU mit „Join“ gemeinsam eine nachhaltige Tanzproduktion: Ioannis Mandafounis bringt in seiner Neukreation „Join“ das Ensemble mit Studierenden vor Ort zusammen. 

Donnerstag, 10., Freitag, 11., Samstag 12. Oktober um jeweils 20.00h; Sonntag, 13. Oktober, um 16.00h, Donnerstag, 17. – Samstag, 19. Oktober um jeweils 20.00h, Sonntag, 20. Oktober um 16.00h: Join

Dresden-Frankfurt-Dance-Company im Bockenheimer Depot
Foto: © Veranstalter*in/Homepage

Mittwoch, 16. Oktober Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit

(Martin)

Seine Chronik der Ereignisse
Hape kommt! 

Mit seiner Kindheitsgeschichte »Der Junge muss an die frische Luft« erreichte Hape Kerkeling, einer der erfolgreichsten Entertainer in Deutschland, ein Millionenpublikum. In »Gebt mir etwas Zeit« setzt er nun schreibend nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. 

Mit dem ihm eigenen Sinn für Komik erzählt Kerkeling von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Erinnerungen, Recherchen, Erlebtes, Historie, Ahnen. 

Große Bühne für einen ganz Großen.

Mittwoch, 16. Oktober um 19.30 Uhr: Hape Kerkeling:
Gebt mir etwas Zeit - Seine Chronik der Ereignisse
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Susie Knoll

Sonntag, 10. November: Der Zauberlehrling

(Martin)

Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins vom Frankfurter Kinderschutzbund

Der Frankfurter Kinderschutzbund wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt, er setzt sich für die Rechte der Kinder ein, für ihren Schutz vor Gewalt und für die Bekämpfung von Armut. Nötig ist diese Arbeit: Im vergangenen Jahr zählte die polizeiliche Kriminalstatistik 16 375 Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5 Prozent bedeutet. Dunkelfeldforschungen gehen davon aus, dass etwa jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlitten hat.

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben zeigt eine Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins des Frankfurter Kinderschutzbundes. 

Der Zauberlehrling: Eine magische Inszenierung von Goethes Ballade für die ganze Familie. Begleitet von Klaviermusik erleben große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer das Abenteuer des Zauberlehrlings, seines Hexenmeisters und dessen Katze Cornelia und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt und seine Wahrzeichen. 

Volksbühne im Großen Hirschgraben
um 17.00h
Zeichnung © Philip Waechter

Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)

Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen.
Die Ausstellungist die erste Retrospektive von  Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.

Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei

Deutsches Jazzfestival 23.- 26. Oktober 2024

Deutsches Jazzfestival 2024: "Größe ist keine Frage des Alters"

Dem wegweisenden Satz von Miles Davis trägt die diesjährige Ausgabe Rechnung: Bill Frisell, Kurt Rosenwinkel, Emma Rawicz, Becca Stevens, Jason Moran und Omer Klein sind nur einige der großen Namen beim Deutschen Jazzfestival 23. bis 27. Oktober in Frankfurt. Die hr-Bigband ist mit zwei großen Projekten dabei und auch die heimische Szene ist prominent vertreten durch den Gewinner des Deutschen Jazzpreises Jakob Bänsch, das hr-Jazzensemble und viele mehr. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal ist am Freitag, 25. Oktober, wieder die Clubnacht in Frankfurter Jazzlocations am Start sowie ein Konzert im Mousonturm am Sonntag, 27. Oktober. Der Vorverkauf läuft

Mehr Infos und Tickets hier!


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