16.08.2024
Doppelausgabe

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Morgen geht's endlich in den Urlaub. Leider nur 8 Tage, aber immerhin mal raus in die Natur. Wir wandern einige Etappen auf dem Pfälzer Weinsteig. Und weil wir ja zum Entspannen wandern, habe ich einen Gepäcktransport organisiert. Ein netter Taxifahrer fährt unser Gepäck von Ort zu Ort und am letzten Tag bringt er uns wieder zum Startpunkt zurück. So haben wir jeweils nur einen Tagesrucksack auf und können stöhnen nach Saumagen und Wein nicht unter der Gepäcklast.

Im Anschluss düsen Uwe und ich noch schnell ins Elsass, denn dort hat Uwe ein ganz kleines Festival entdeckt: Tempus-Erstein. Da spielen am kommenden Samstag Stephan Eicher und Raphael! Wir konnten es kaum glauben, dass die Tickets für den Abend mit beiden großartigen Künstlern nur 35,- € kosten. Ich bin sehr gespannt auf das Festival, denn die Webseite sieht irgendwie komisch aus. Neben den Konzerten gibt es nämlich auch irgendwelche kostümierte Umzüge… So ganz verstanden habe ich das bisher nicht…

Und weil wir weg sind, kann ich leider nicht am Sonntag zur Closing Party von HOLIDAYS. Das ist echt schade, denn da tritt Karla Da Silva auf und das wird bestimmt eine mega Party; nach meinem Brasil-Abend vor zwei Wochen mit Carla Mendezes bedauere ich es wirklich sehr, nicht dabei zu sein. Jazz Montez schreiben: „Die „Roda de Samba do Alemão“ hat sich zu einem festen Bestandteil der brasilianischen Kulturszene in Deutschland entwickelt und begeistert nicht nur durch ihre musikalische Qualität, sondern auch durch die authentische und lebendige Atmosphäre, die jeden Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.“

Und ich verpasse  das Europa Open-Air an der Weseler Werft. Da war ich die letzten zwei Jahre immer mit meiner Freundin Dany. Wir haben uns bei über 30 Grad schon um 15:00 Uhr angestellt, damit wir noch einen guten Platz bekamen. Campingstühle und ein vielseitiges Picknick mit leckerem Vino mitgebracht. Ich mag die Veranstaltung sehr. Großartige Musik unter freiem Himmel. Einige finden es ist zu groß, aber was sind schon 12.000 auf einem Konzert, verglichen mit den Konzerten von Taylor Swift oder Adele. Wer sich nicht so früh anstellen will oder es ruhiger mag, der kann sich natürlich auch an das Sachsenhäuser Ufer legen und von dort der Musik lauschen. Es gibt sogar Menschen, die eigene Boote haben, auch die liegen dann dort vor Ort. Alternativ kann man sich natürlich auch auf ein SUP legen.
Wäre ich nicht beim Saumagen Essen, wäre ich wieder an der Weseler Werft.

Und ich verpasse das Museumsuferfest. Wenn ich da wäre, wäre ich zu EL BARRIO DE EUROPA und zur FEINSTAUB BÜHNE gegangen, die es endlich nach 5 Jahren wieder gibt!

Und weil wir unterwegs sind, gibt es die nächsten Tipps erst wieder in zwei Wochen. Ihr findet aber genügend Tipps in der heutigen Ausgabe.


Und gleich am Samstag, den 31.8. habe ich etwas Nettes für Euch: Es gibt die Möglichkeit zusammen mit mir die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zu besuchen. Ich habe 25 Freitickets für die Führung mit der Kuratorin bekommen!

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

25!!!! Plätze für eine Führung mit der Kuratorin Dr. Dorothee Linnemann durch die Ausstellung "Stadt der Fotografinnen" am Samstag, den 31. August von 11:00 - 12:30 Uhr im Historischen Museum. Gewinnfrage: Wieviele Exponate werden in der Sonderausstellung gezeigt? (Bitte gebt auch an, wieviele Tickets ihr gewinnen wollt.)

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

3 x 2 Kinotickets für "Eine Millionen Minuten" Heute Abend (Freitag) im Westcoast Cinema. Gewinnfrage: Für welche Kuratorinnenführung im Historischen Museum verlose ich 25 Tickets?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

1 x 2 Zweitagestickets für das Mainweltmusikfestival vom 31. August bis 1. September im Capitol. Die Gewinnfrage lautet:Wo haben Petra und Peter geheiratet?

1 x 2 Tickets für The Lazys am 4. September im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wie wird der Geburtstag des kraftvollsten Theatermachers Frankfurt gefeiert?

1 x 2 Festivaltickets für das Riviera Festival vom 6. bis 8. September in Offenbach. Die Gewinnfrage lautet: Welchen Autor habe ich im Mausoleum noch live erleben können?

1 x 2 Tickets für Kino Kulinarisch am 6. September in der Alten Schlosserei. Die Gewinnfrage lautet: Wer spricht mit dem größten Pop-Theorektiker der westlichen Hemisphäre?

Freitag 16. August: HOLIDAYS

(Daniela)

7PM HOLIDAYS RESIDENCY BAND

8.30 PM RIVERSIDE COLLECTIVE
Seit 2022 belebt das junge Künstlerkollektiv die Frankfurter Musik- und Eventszene. Künstler aus ganz Deutschland bringen fernab von Hypes ihre musikalischen Einflüsse aus Jazz, HipHop, Funk, Soul, House, RnB, Latin & African Music mit Live-Musikern und DJs auf die Events. Das Kollektiv definiert sich vor allem über die Kunst der Improvisation, jede Session ist einzigartig und entsteht im Moment.

DJs: ECUADOR INDIO & PHIL THE GAP

Cats play funk, disco and house for the dancefloor
12AM (tickets at the door)

INDOORS: MIDNIGHT FIRE

Freitag 16. August: Mix & Match auf der Campusbühne

(Daniela)

Von Vision 31 auf dem Kulturcampus hatte ich bisher noch nichts gehört. Klingt aber sehr spannend.

Vision 31 – an der Seckenberganlage 31 – steht für eine Experimentierfläche auf der 31 Visionen, und noch viele mehr, entwickelt und getestet werden sollen. Es steht für Co-Kreation in der Stadtentwicklung, gestalten von gemeinsamen Visionen für den Kulturcampus, und Bewegung im Leerstand vor 2031.... Damit ist es Teil der europäischen Initiative „New European Bauhaus“, mit der innovative Modellprojekte für eine nachhaltige Gestaltung unserer Lebenswelt gefördert werden.

Das Offene Haus der Kulturen e.V., Making Frankfurt, die Frankfurt University of Applied Sciences und das Kulturdezernat haben ein Konzept erarbeitet, das es Frankfurter*innen ermöglichen soll, den Kulturcampus aktiv mitzugestalten. Durch den Experimentierraum am Kulturcampus soll ein offener Raum geschaffen werden für Austausch, Kreativität und Kultur. Eine Drehscheibe, die Ideen für die soziale und ökologische Entwicklung des Kulturcampus vernetzt und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen fördert. Ein Experimentierraum für die Stadt von morgen, an dessen Gestaltung Ihr teilhaben könnt! 

Vision 31 — Vision31: Kulturcampus gemeinsam gestalten

Diesen Freitag (16.8) ab 19 Uhr findet auf der Campusbühne wieder Mix & Match statt!

Dort kombinieren wir Inputs zu Campusthemen, Gesprächsrunden, live Performances und Barabend.

Diesmal zum Thema: Meins, Deins, Unsers? Ressourcen auf dem Kulturcampus. Mit Euch im Gespräch sind: die ada kantine, die feministische Bibliothek, das [makelab] und das Repair Café.

Anno Bolonder & Schnecke präsentieren uns „Die Asteroiden.“ Eine Performance des queeren Kollektivs verwilderte fasern, live begleitet am Piano mit Improvisationen von Nico Juppe aka niCOlodeon. Essen auf soli-basis von der Ada Kantine und Getränke gibt es auch.

Wo müsst ihr hin?
Campusplatz vor dem Juridicum, Mertonstraße 26-28, Campus Bockenheim

Außerdem könnt Ihr Euch auf die Eröffnung der Graffiti Wand "Open Walls” freuen, die bis Mitte September auf dem Campusplatz stehen wird. Wer um 15 Uhr zu dem Graffiti Workshop kommen möchte, kann sich unter p.k.wegener@gmail.com hierfür anmelden. Weitere Infos findet Ihr unter: www.vision31.info/veranstaltungen

Freitag 16. August: WESTCOAST Cinema "Eine Million Minuten"

(Daniela)

Bei Familie Küper scheint eigentlich alles okay: Berlin-Mitte, Traumwohnung, Topjobs, die gleichzeitig Sinn machen und Kohle bringen. Paar Fragen gibt es allerdings: Wer bleibt bei den Kindern? Wo bleibt gemeinsames Erleben? Wie teilt man Zeit gerecht auf? Was ist mit Nähe, Karriere, Erwartungen? Ebenjene Fragen, die alle zwischen 30 und 45 ständig mal mehr, mal weniger im Ohr haben.
„Eine Million Minuten“ beschreiben exakt die Länge einer Auszeit, die sich die Familie nimmt. Zeit, um sich dem Alltag zu entziehen, neu nachzudenken, sich wieder anzunähern. Dann geht‘s nach Thailand und Island. Und beide Länder liefern uns nicht nur eindrucksvolle Bilder und intensive Begegnungen, sondern bilden auch die Kulisse für einen der stärksten deutschen Filme der letzten Zeit.

Herausragend gespielt von Karoline Herfurth und Tom Schilling, evoziert der Film etwas sehr Besonderes: Ein Nachdenken über die eigenen Lebensverhältnisse, über Beziehungen, Zeit – vor allem über Freizeit! Und genau deshalb passen diese „Eine Million Minuten“ zum Schwerpunktthema des Wochenendes „Leisure“ so unheimlich gut. Hamsterrad war gestern, heute heißt es WESTCOAST!   

„Eine Million Minuten“, Regie: Christopher Doll, Deutschland 2023, 125 Minuten, FSK; ohne Altersbeschränkung, Deutsche Originalfassung

Einlass, Getränke und Speisen ab 18 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit gegen 21.00 Uhr

Alle Infos zu Tickets, Anreise etc. hier: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-leisure/

Freitag, 16. August, bis Sonntag, 18. August: Of/ Main Matsuri Festival

(Andrea)

Im vergangenen Jahr verwandelte sich der Büsingpark zum ersten Mal in eine fernöstliche Enklave und ließ sich herrlich in die japanische Kultur eintauchen. Ich freue mich schon sehr auf das Main Matsuri-Festival, auch, weil ich gerne nochmal nach Japan würde, die Fahrt mit dem Shinkansen steht noch aus und den Fuji habe ich auch nur wolkenverhangen aus der Ferne gesehen. Es ist schon eine sehr eigene Kultur, mit ihren eigenen strengen Riten und phantasievollen Welten andererseits. Norman und sein Team präsentieren drei Tage lang einen bunten Blumenstrauß aus dieser Welt, mit Cosplay, Musik, Schertkämpfern, Mangas und vielem anderen mehr. Natürlich gibt es auch gastronomische Angebote, Ramen, Sushi, Teriyaki und Teezeremonien. Los geht´s am Freitag, 13.30 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils ab 10.30 Uhr. Das Programm gibt es hier: https://www.main-matsuri.com/programm

Büsingpark, Kaiser-/Berliner-Straße, Offenbach

16.- 30. August: R-Rated Radical / Retrospektive der Kinothek Asta Nielsen

(Daniela)

R-Rated Radical. Die Filme von Stephanie Rothman

Im Exploitation-Kino ist sie a first, und sie fällt aus dem Rahmen: Stephanie Rothman ist die erste, die bei Roger Corman im neugegründeten Studio New World Pictures als Regisseurin arbeitet. Sie setzt Männer genauso häufig nackt in Szene wie Frauen. Und die Freiheiten, die ihr das Genre jenseits der Vorgaben von Sex und Gewalt lässt, nutzt sie um ihre Frauenfiguren als selbstständig und emanzipiert zu zeigen. 

Mit der Retrospektive „R-Rated Radical“ würdigt die Kinothek Asta Nielsen die US-amerikanische Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Stephanie Rothman. Rothmans Kino war stilbildend. Sie griff in ihren Filmen aktuelle gesellschaftliche Themen auf, etwa die Abtreibungsdebatte, die Chicano-Underground-Bewegung und die Diskussion zur Abschaffung der Todesstrafe. Das Etikett „feministisches Exploitationstudio“, mit dem Corman und seine New World schon bald von der Kritik versehen wurden, war ihr zu verdanken. Neben fünf Spielfilmen der Rothman sind in der Filmreihe Werke von weiteren Exploitation-Regisseur*innen wie Barbara Peeters, Christina Hornisher, Amy Holden Jones, Katt Shea und Cirio H. Santiago zu sehen.

Komplettes Programm: https://kinothek-asta-nielsen.de/programm/r-rated-radical

Tickets: https://www.dff.film/kino/kinoprogramm/filmreihen-specials-august-2024-2/stephanie-rothman/

Eine Retrospektive der Kinothek Asta Nielsen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Filmpodium Zürich

Kuratiert von Gaby Babić, Andreas Beilharz und Verena Mund
Gefördert von Hessen Film & Medien GmbH

Fr, 16.8, 20:30 Uhr: THE VELVET VAMPIRE (USA 1971) R: Stephanie RothmanSo,18.8.,18 Uhr: THE STUDENT NURSES (USA 1970) R: Stephanie RothmanDi, 20.8., 20:15 Uhr: TERMINAL ISLAND/Männer wie die Tiger (USA 1973) R: Stephanie Rothman - Im Anschluss Gespräch mit der Regisseurin Mi, 21.8., 20:15 Uhr: THE WORKING GIRLS (USA 1974) R: Stephanie Rothman - Im Anschluss Gespräch mit der Regisseurin Do, 22.8., 18 Uhr: GROUP MARRIAGE (USA 1972) R: Stephanie RothmanSo, 25.8., 20 Uhr: SUMMER SCHOOL TEACHERS (USA 1975) R: Barbara PeetersDi, 27.8., 20:30 Uhr: HOLLYWOOD 90028 (USA 1973) R: Christina HornisherMi, 28.8., 20:30 Uhr: THE SLUMBER PARTY MASSACRE (USA 1982) R. Amy Holden JonesDo, 29.8., 18 Uhr: EBONY, IVORY & JADE/Die Todesengel (Philippinen/USA 1976), R: Cirio H. SantiagoFr, 30.8.,18 Uhr STRIPPED TO KILL (USA 1987) R: Katt Shea

Freitag, 16. August: JANE & FARGO

(Uwe)

Der viel zu früh verstorbene Songwriter Jocco Abendroth hatte auf seinem famosen ersten Album aus 1987 „Viel zu heiß“ einen Song, der hieß „JANE“. Dieser hat die gleichnamige deutsche Rockformationen nicht zu ihrem Bandnamen inspiriert, denn die feierte bereits in den 1970er Jahren Erfolge („mit hochklassigen Alben, ausverkauften Tourneen und kultischer Fan-Verehrung“). Die Band formierte sich bereits 1970 und schaffte Mitte der Siebziger den Durchbruch mit ihren Klassikern Fire, Water, Earth & Air und Live At Home.

Special Guests der Tour sind FARGO, auch bei denen stand der Name schon lange fest bevor, der gleichnamige Film der Coen-Brüder in die Kinos kam.

Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr Foto: Zoom Homepage

GEROLLTES über Transfers

(Uwe)

Tatsächlich mache ich bei Sportübertragungen und Berichterstattungen eine Pause. Daher ignorierte ich erfolgreich Olympia und habe mich in die Kaderveränderungen bei Bundesligisten weitestgehend noch nicht hineingearbeitet. Natürlich bekommt man die größeren Transfers mit, den Wechsel von Füllkrug von Dortmund zu West Ham United oder von Palhinha von Fulham zu den Bayern. Oder von Olmo von Leipzig zu Barcelona, wobei man sich hier wieder fragt, wie das funktionieren soll, dass ein bis deutlich über den Haaransatz verschuldeter Verein wie der FC Barcelona das bezahlen soll. Rund 60 Mio. Euro müssen die Katalanen in Raten nach Leipzig überweisen und das Gehalt von sicher deutlich über 10 Mio. Euro p.a. zusätzlich aufbringen. Mit Financial Fair Play hat das natürlich überhaupt nichts zu tun, zumal Barcelona noch einige teure Spieler auf der Lohnliste haben, die für viel Geld geholt wurde. Die hohen Ablösen und Spielergehälter, die Barcelona in den letzten Jahren für Flops verballert hat, sind sowieso äußerst zweifelhaft, kommen die tragenden Säulen der Mannschaft doch in der Regel seit Jahrzehnten aus der eigenen Akademie. Zuletzt: Messi, Xavi, Busquets oder Iniesta, nun Yamal, Gavi oder Pedri. Da bilden sie sich so viel Substanz und Klasse selbst aus und kaufen ständig Leute dazu, die nicht dazu passen.

Olmo ist ein großartiger Kicker, bei dem mag der Transfer inhaltlich ausnahmsweise einmal Sinn machen (wäre er nicht so häufig verletzt), auch weil er in der Jugend bereits in Barcelona spielte, dort aber nicht mehr gebraucht wurde und nun über Split und Leipzig wieder zurückkommt. Die Lücke zu Real Madrid oder Man City, selbst möglicherweise zu Bayern München schließt er auch nicht. Auch die Eintracht ist gerade wieder einmal aktiv, Entscheidungen fallen. Der Abgang des starken Verteidigers Pacho (zu Paris SG) bringt wieder viel Geld in die Kasse, sorgt aber für einen sportlichen Verlust. Bei dem „Händchen“, das die Eintracht bei Neuverpflichtungen in den letzten Jahren (auch nach Scout Ben Manga) hatte, wird sicher für guten Ersatz gesorgt. Mit Can Uzun hat die Eintracht bereits einen herausragenden jungen Offensivspieler vom 1. FC Nürnberg, den besten Spieler der letzten Zweitligasaison verpflichtet. Er spielt also nicht auf Pachos Position spielen, an anderer Stelle auf dem Platz aber sicher für Furore sorgen.   

Samstag 17. August: Westcoast Programm

(Daniela)

3 tolle Events auf und auf dem Weg zur West Coast.

KICK IT LIKE SAKI! I FUSSBALLWORKSHOP FÜR KIDS
14 – 17 UHR
Saki lädt zum Fußball-Workshop! Und alle können mitmachen! Saki ist Cristiano Ronaldo-Double, Social Media-Star und ein begnadeter Trickser am Ball. Seine Künste wird er live vor Ort darbieten – große Augen garantiert! Aber es kommt noch besser: Saki leitet für alle Kids einen Workshop mit Trainingsprogramm, Signierstunde, Selfies, Lupfern und jede Menge Spaß!
Damit ihr optimal vorbereitet seid, bringt bitte euren eigenen Fußball und Sportkleidung mit. Eintritt: kostenfrei - mit Anmeldung!

Hinweis: Bei der Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen gemacht.

FROM EAST TO WEST | Fahrradtour mit Karl von Drais
15.30 Uhr
Wir laden euch mit KarlvonDrais herzlich ein zu unserer gemütlichen Fahrradausfahrt zur WESTCOAST. Es erwartet euch ein entspannter Tag voller Musik, Erfrischungen und guter Gesellschaft!
Startpunkt: Hanauer Landstraße 427, 60314 Frankfurt am Main 

Wir laden euch herzlich ein zu unserer gemütlichen Fahrradausfahrt von Eckenheim bis zur Westside, einem spannenden Projekt im Westen von Frankfurt. Es erwartet euch ein entspannter Tag voller Musik, Erfrischungen und guter Gesellschaft!

Details der Tour:
Startpunkt: Hanauer Landstraße 427, 60314 Frankfurt
Ziel: Westside, Frankfurt
Strecke: Die Route führt uns durch verschiedene Stadtteile und ist für jede Art von Fahrrad geeignet.
Hier gehts zur Route: https://www.komoot.com/de-de/tour/1718275142
Musik: Die gesamte Tour wird von Musik begleitet, die für eine fröhliche und entspannte Atmosphäre sorgt.
Stopps: Unterwegs halten wir an verschiedenen Trinkhallen, um die ersten Getränke zu genießen und kleine Pausen einzulegen.

Mehr Infos zur Tour: https://www.grouprides.cc/rides/karlvondrais-x-westside-tour-2024-08-17

Samstag, 17. August: Of/ Waggon streicheln

(Andrea)

Hochwasser, Einbruch und der normale Alltag haben ihre Spuren am Waggon hinterlassen und deshalb bekommt er heute einen Wellnesstag. Ihr könnt alle mitmachen, kommen, hier und da ein bisschen Müll einsammeln, aufräumen und nicht zu vergessen, den Waggon liebkosen und streicheln. 12 Uhr gehts los.

Waggon am Kulturgleis, Mainufer Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. Nicht barrierefrei

Bis Sonntag 15. September: Sommerwerkstatt des Umwelt-Exploratoriums

(Daniela)

Wenn ihr Kids habt, geht unbedingt zur Sommerwerkstatt! Die Sommerwerkstatt des Umwelt-Exploratoriums  ist Teil des städtischen Umweltbildungsprogramms „Entdecken, Forschen und Lernen im Frankfurter GrünGürtel“ und hat sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zum festen Termin im Sommerferienkalender vieler Familien entwickelt. 

Beginn ist zwischen 11 und 15 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 Um 16 Uhr schließen wir. Kinder können in Begleitung eines Erwachsenen mitmachen. Eine Teilnahme ohne erwachsene Begleitperson ist nur ab 14 Jahren möglich. Mit Ausnahme des Wasserraketenflugtags (3,- Euro) ist die Sommerwerkstatt kostenfrei.

Wasserqualität der Nidda, 17. und 18. August 2024
Im vierten Workshop zeigen wir Bilder und Daten zu unserem Fluß Nidda und schildern seine Funktion als Lebensader für Pflanzen und Tiere. Aufgrund der fortschreitenden klimatischen Veränderungen ändert sich auch die Wasserqualität. Um diese Veränderungen erfassen zu können, bauen wir kleine selbstgebaute, strömungsbetriebene „Schaufelradschiffchen” für die Wasseranalyse. Diese speziellen Wasserradfahrzeuge werden im ersten Schritt im Hangar gebaut und anschließend in der nahen Nidda eingesetzt. Mithilfe eines kleinen Tricks, drehen sich die Wasserräder flussaufwärts, von einem Steg zum nächsten. Dabei werden Proben gesammelt, die anschließend im Hangar analysiert werden.

Wasserraketenflugtag, 15. September 2024
Aus einer PET-Flasche bauen wir eine Wasserrakete und lassen diese zum Himmel sausen. Der Raketentag der Aeronauten-Werkstatt für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren gehört inzwischen zu den Klassikern im Frankfurter GrünGürtel. Mit fachkundiger Hilfe werden Raketen gebaut, getestet und optimiert, damit sie möglichst hoch fliegen und am Fallschirm, mit Propeller oder von Gleitflügeln sanft getragen, auch sicher wieder landen. Bauzeit ist bis 15 Uhr, Flugzeit von 12 bis 16 Uhr, 3 Euro pro Kind, bitte eine 1-Liter-PET-Flasche pro Person mitbringen.

Treff   Hangar 1 der Aeronauten-Werkstatt, Alter Flugplatz 
ÖPNV   U2 bis „Kalbach“, oder Bus Linie 27 bis „Nordpark“ 
Fahrrad   über den Nidda-Uferweg
Parkplätze   Park & Ride Parkplätze U-Bahn Station Kalbach 
Leitung    Aeronauten-Werkstatt siehe www.aeronauten.org
Veranstalterin   Stadt Frankfurt am Main
Infos   Umwelttelefon Frankfurt am Main: 069 – 212 – 39 100 
Digital   www.aeronauten.org

Sonntag 18. August: Holidays Closing mit Karla Da Silva & Kosmik Kat

(Daniela)

20:30 KARLA DA SILVA live

"Roda de Samba" bedeutet für Cariocas, die Bewohner Rio de Janeiros, weit mehr als nur ein Zusammentreffen von Sambistas. Vielmehr ist sie ein Ausdruck von Lebensgefühl, das den Alltag vieler Brasilianer prägt und tief in der Kultur und Geschichte des Landes verwurzelt ist. Hier treffen sich Musiker aller Generationen, Sambaliebhaber und Freunde in einer lockeren, doch gleichzeitig intensiv gemeinschaftlichen Atmosphäre, um bei kühlen Getränken bis spät in die Nacht dem Rhythmus des Samba zu frönen.Dieses authentische Stückchen Brasiliens lassen Chris Quade Couto, Maxim Zettel, Nego Dó, Tam Silva, Joni von Freitas und Freunde als „Roda de Samba do Alemão” regelmäßig auch in Deutschland aufleben. Mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft für Samba schaffen sie es, nicht nur den Deutschen die Seele Brasiliens in die Herzen zu transportieren, sondern auch den hier lebenden Brasilianern ein Stück Heimat zu bringen, die sogenannte „Saudade“ (Sehnsucht) nach zuhause zu stillen und damit eine wunderbare Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen.Die „Roda de Samba do Alemão“ hat sich zu einem festen Bestandteil der brasilianischen Kulturszene in Deutschland entwickelt und begeistert nicht nur durch ihre musikalische Qualität, sondern auch durch die authentische und lebendige Atmosphäre, die jeden Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

22:00 KOSMIK KAT  DJ Set

24:00 ENDE

Kunstverein Familie Montez
Honsellstraße 7 (Honsellbrücke), barrierefrei, 60314 Frankfurt
Eintritt frei

Sonntag, 18. August: FFM/ Feel Collins

(Andrea)

Es gibt nicht viele Bands und Künstler auf dieser Welt, die eine schier endlose Liste zeitloser Kulthits ihr Eigen nennen können. Genesis ist einer dieser Kandidaten. Phil Collins, ihr Frontmann auf Solo-Pfaden, einer dieser Künstler. „I can ́t dance“, In the air tonight“, „Another day in paradise“, „Jesus he knows me“, „No son of mine“, „Mama“, „Land of confusion“, „Easy Lover“ und, und, und – es könnte noch einige Zeilen so weitergehen. Die musikalischen Perfektionisten der Tribute-Band Feel Collins um Frontmann und originalgetreue Phil-Stimme Markus Kunkel glänzen bei ihren hitgespickten Shows durch ihre Nähe zum Original und extreme Authentizität. Ein mit Sicherheit unvergessliches Konzerterlebnis. Das Highlight bei Feel Collins ist die Zusammenführung der Phil Collins und Genesis Songs mit einer speziell produzierten Videoshow, die synchron zur Musik auf Großleinwand im Hintergrund läuft und die Musikshow perfektioniert. Einlass 18 Uhr

Batschkapp Sommergarten, Gwinnerstraße, Frankfurt

TV: Sieben Winter in Teheran

(Andrea)

Es steht nicht gut um die Rechte von Mädchen und Frauen in manchen Ländern. Wir, die wir hier über Gendersterne, Unterstriche oder Doppelpunkte diskutieren, führen damit eine vergleichsweise lächerliche Debatte. Auch wenn ich mit allem in puncto Sichtbarkeit des weiblichen und anderer Geschlechter völlig d´accord bin. Aber mit Blick über die Grenzen unseres kleinen westlichen Kosmos hinaus in Länder wie Afghanistan, in denen Frauen überhaupt nicht mehr sichtbar sind, keinen Zugang zu Bildung mehr haben, das Haus nur noch in Begleitung eines Mannes verlassen dürfen, FGM (nicht nur in Afrika, sondern auch im Nahen Osten und in Fernost) oder Iran, wo es weniger extrem, aber nicht minder gefährlich ist. Ein Stück Stoff als Unterdrückungsmerkmal zum Machterhalt einer klerikalen Kaste. "Frau, Leben, Freiheit", der Ruf ist leiser geworden, zuviele Themen brauchen täglich unsere Aufmerksamkeit, die Fronverläufe in der Ukraine, der Krieg in Gaza, die US-Wahl und dann ploppt hier und da wieder etwas auf und ist doch schon wieder vergessen. Daran, dass Frauenrechte und Freiheiten hier nichts selbstverständliches sind (und ganz im Gegenteil immer wieder neu verhandelt und verteidigt werden müssen), erinnert auch "Sieben Winter in Teheran", Iran, 2007: Die 19-jährige Reyhaneh Jabbari wird zum Tode verurteilt, weil sie in Notwehr den Mann tötet, der versucht hat, sie zu vergewaltigen. Noch am selben Tag wird sie wegen Mordes verhaftet und später vor Gericht zur Todesstrafe verurteilt. Dank heimlich aufgenommener Videos, die von Reyhanehs Familie zur Verfügung gestellt wurden, ihrer Zeugenaussagen und der Briefe, die Reyhaneh im Gefängnis geschrieben hat, zeichnet der Film das Schicksal einer Frau nach, die über die Landesgrenzen hinaus zu einem Symbol für Widerstand und den Kampf für die Rechte der Frauen wird."

ARD Mediathek, bis 12. September

Montag 19. August: GRÜNE SALONS artist talk & Barabend

(Daniela)

Sonja Müller lädt ein "zum zweiten artist talk & Barabend in der Reihe GRÜNE SALONS. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend in der Villa Leonhardi im Palmengarten Frankfurt.

Die Grünen Salons richten den Fokus auf die Wechselbeziehung zwischen Kunst, Natur und Wissenschaft. Gemeinsam diskutieren wir naturwissenschaftliche Erkenntnisse und künstlerisch-ästhetische Perspektiven.

Wachsen, werden und vergehen

Ein Gespräch über Veränderungsprozesse der Natur, über Biodiversität und Gesellschaft und das Zusammenleben von Mensch, Tier und Natur in der Stadt.

Zu Gast:
Stefanie Kösling, Fotografin
Florian Haas & Andreas Wolf, Künstlergruppe finger
Prof. Dr. Roland Borgards, Literatur- und Kulturwissenschaftler
Dr. Marion Mehring, ISOE–Institut für Sozialökologische Forschung
Moderation: Dr. Sonja Müller

Beginn 19:00 Uhr

Anmeldung: palmengarten.kultur@stadt-frankfurt.de

Die Veranstaltung ist im Palmengarten-Eintritt inbegriffen, eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss ist drei Werktage vor Veranstaltung. Die Teilnehmendenzahl ist auf 50 Personen beschränkt. Vor der Veranstaltung kann die Ausstellung VERSPIELT? besucht werden.

Dienstag, 20. August: Nation of Language

(Martin)

Summer in the City – Konzert / Mousonturm im Palmengarten

Die New Yorker Band Nation of Language geht in Deutschland auf Tour und hat mit ihrer tanzbaren und leidenschaftlichen Interpretation von New-Wave- und Post-Punk-Traditionen ein wachsendes, internationales Publikum angezogen. 

Ihre hoffnungsvolle Musik - geprägt von schwebenden Melodien, blinkenden Synthesizer-Linien und der überragenden Stimme von Frontmann Ian Devaney - ist ein Lichtblick in einer Zeit der Angst, des Zynismus, des Hasses und der Abfälligkeit.

Während sich ihr Sound und ihr Songwriting über drei Alben hinweg weiterentwickelt haben, ist auch der inbrünstige Stil der Band zu einer unverwechselbaren Qualität der Bewegung angewachsen, was der Band wichtige Auszeichnungen von NME, Rough Trade, Pitchfork, Clash und unzähligen anderen eingebracht hat. 2023 ist ihr dritter Longplayer „Strange Disciple" erschienen, nachdem sie bereits auf dem Pitchfork Festival, dem Primavera Sound und dem Outside Lands aufgetreten sind und die bisher größte Headline-Tournee der Band vorbereitet haben.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/8057/konzert

Picknick schnappen und hingehen!

Dienstag, 20. August um 20.00h (Einlass ab 19.00h)
Mousonturm im Palmengarten/Musikpavillon - Zugang nur über den Eingang in der Palmengartenstraße
Foto: © Shervin Lainez

Donnerstag, 22. August: Interkontinentale Gärten

(Andrea)

Vor einigen Tagen haben sich Peter und Petra in den Interkontinentalen Gärten ihr Eheversprechen gegeben. Unter blauem Himmel und Sonnenschein, umgeben von sattem Grün mitten in der Stadt in den Interkontinentalen Gärten, die auf Initiative von DIAMANT OFFENBACH in Zusammenarbeit mit SCAPE und mit tatkräftiger Unterstützung des Amts für Planen und Bauen am Alten Stellwerk entstanden sind. Und weil die Gärten ein offener Ort für Alle sind, kann, wer Lust hat, mitzumachen, zum Plenum kommen, das ist jeden Donnerstag um 18 Uhr.

Interkontinentale Gärten, BISMARCKSTRASSE 118 in Offenbach oder @interkontinentale.gaerten

Donnerstag, 22. August: Of/ Daddio

(Andrea)

Ich mag Sean Penn, sehr sogar. Ein guter Typ und noch dazu guter Darsteller mit einem Händchen für gute Stoffe. Klar, dass ich mir Daddio anschaue. Auch wenn es in einer Kritik heißt, der Film sei ein "Schwer erträgliches Kammerspiel mit Star-Besetzung" das sich hinziehe "wie ein 25-km-Stau zu Ferienbeginn" (https://www.ndr.de/kultur/film/tipps/Kinofilm-Daddio-Schwer-ertraegliches-Kammerspiel-mit-Star-Besetzung,daddio100.html). Wenn schon Stau, dann mit Sean Penn, ich gehe also hin und schaue mir Daddio an. Der Film spielt in einem Taxi und das erinnert mich, dass ich noch Karten für Stéphane Bittoun & Gregor Praml (Festival „Rush Hour“) TAXI DRIVER. Eine musikalische Großstadt-Lesung am 17. September in der Romanfabrik kaufen muss. Mache ich im Anschluss. Heute erstmal Filmklubb, Einlass 18.30 Uhr.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH; Offenbach, nicht barrierefrei

Donnerstag 22. August: GIG-GALOPPI HOUSE WILLIAMS

(Daniela)

Das wird bestimmt ein netter Abend mit HOUSE WILLIAMS live in concert bei HOPPIGALOPPI.

Weller schreibt: Gig-Galoppi No. 6!
Vor ziemlich genau 20 Jahren erschien auf dem Frankfurter Kult-Label “Hazelwood Records“ von Gordon und Wolfgang die Platte “Revolutionist“ von HOUSE WILLIAMS. Anlass genug für die Band nun wieder die Bühne zu erklimmen.

Eddie Argos (Sänger von Art Brut) bezeichnete “Revolutionist“ als seine Lieblingsplatte aus Deutschland. Thomas Meinecke von F.S.K. war einfach nur begeistert und die Besprechungen in den Musikmagazinen waren voll des Lobes.

Die Frankfurter Rundschau schrieb: “Selten war die Schönheit der Tristesse so aufregend wie bei House Williams. Revolutionist ist ein Album, an dem schlichtweg alles stimmt, vom Songwriting über den Gesang bis zu den Arrangements und der Produktion … House Williams liefern einen unglaublichen Mix aus Garagerock, Gospel, Country, Soul, Blues und wer weiß was noch alles“. 

Das schönste Kompliment hat die Band erst vor Kurzem von einem guten Freund bekommen, der sagte, dass er bei einer längeren Fahrt mit Freunden “Revolutionist“ aufgelegt habe und sie die Platte zwei Mal durchgehört haben und dann sagte er: “Ist halt ein Klassiker“.
Dem stimme ich voll und ganz zu und freue mich auf den besonderen Akustik-Gig der Band im HOPPIGALOPPI.

“Now get down on your knees.“

Wie immer geht ein Hut rum für den Künstler, und ja, eine kleine Auswahl an Erfrischungsgetränken gibt es auch.

Do, 22.08.24
19-21 Uhr
HOPPIGALOPPI, Berger Str. 56 (barrierefrei), Merianplatz, 60316 Frankfurt

Donnerstag 22. August: Europa Open Air an der Weseler Werft

(Daniela)

Dieses Jahr steht das Land Litauen und seine musikalische Kultur im Fokus.

Gemeinsam mit einem jungen litauischen Akkordeon-Star, einem Traditions-Chor und profilierten Vokalsolisten des Landes präsentieren Andrés Orozco-Estrada und das hr-Sinfonieorchester im Rahmen der Hundert-Jahr-Feiern der Republik Litauen ein Programm rund um die mythischen Märchenwelten und die eindrucksvollen Vokal-Traditionen des baltischen Landes. Von einer Fanfare des US-Amerikaners mit litauischen Wurzeln Aaron Copland führt der Bogen über Märchen-Klänge und virtuose Impressionen mit dem Kult-Akkordeonisten Martynas Levickis und das durch Volkslieder Litauens inspirierte »Frühlingsopfer« von Igor Strawinsky bis zu einer Sinfonischen Dichtung des großen litauischen Romantikers Mikalojus Čiurlionis und zum berühmten Chorfinale aus Beethovens 9. Sinfonie mit Friedrich Schillers »Ode an die Freude« – der heutigen Europa-Hymne.

Um 18 Uhr verbreitet bereits die hr-Bigband mit der litauischen Sängerin Viktorija Gečytė als erstes Highlight nordische Farben und Stimmungen am Main. Gastronomische Angebote runden in guter Tradition das Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank ab, zu dem alle Musikfreunde wieder sehr herzlich eingeladen sind.

Eintritt frei. Mehr Infos hier: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-24-25/europa-open-air,europa-open-air-192.html

Donnerstag, 22. August: Of/ Surf Film Nacht Open Air

(Andrea)

Warten auf die perfekte Welle und dann schnell rauf aufs Brett, um off the Lipp auf dem Wellenkamm zu gleiten. Eine faszinierende Sportart, eins-in-eins mit den Elementen, dem Wasser, Wind und der Sonne. Das plus die Suche nach Spots und das Eintauchen in die Umgebung machen den heutigen Abend zu etwas sehr Besonderem: "Joaquin und Julian Azulay, die 2011 mit ihrem Debut GAUCHOS DEL MAR zu Stars der Surffilm-Szene wurden, bringen nun den zweiten Teil ihres bislang größten Abenteuers auf die Leinwand: AFRICAN TERRITORY, eine 22-monatige Expedition entlang der Atlantikküste des afrikanischen Kontinents, immer auf der Suche nach fremden Kulturen, spannenden Menschen und unberührter Natur. Im zweiten Teil reisen die beiden Brüder in ihrem umgebauten Mercedes Unimog, Baujahr 1985, von Kamerun bis nach Südafrika. Durch den Regenwald Gabuns, den Dschungel des Kongo, entlang der tropischen Strände Angolas, bis zu den legendären endlosen Wellen von Skeleton Bay in Namibia und der Vielfalt Südafrikas. Die Spuren, die der Kolonialismus, die Bürgerkriege und soziale Ungleichheit, politische Instabilität und die Ausbeutung von Ressourcen hinterlassen haben, machen den Kontinent zu einem der intensivsten der Welt. Dieser Film ist ein Meisterwerk! Als Zuschauer erlebt man den Trip so nah und eindringlich, dass man meint, die Hitze und Gerüche zu schnuppern und die Abenteuer der beiden Brüder selbst zu erleben." 20.30 Uhr

Hafenkino, Nordring, Offenbach

Italienische Lieder

(Uwe)

Mein guter Freund seit Kindertagen Mario versorgt mich seit über 40 Jahren regelmäßig mit (italienischer) Musik und Literatur, Lebens- und Haushaltstipps, seit einigen Jahren auch mit Olivenöl. Ab und zu revanchiere ich mich, gebe Bücher in der Stadtbücherei ab, deren Leihdatum ab und zu einmal einige Zeit überschritten ist. Versickert ist aber noch keins der von ihm geliehenen Bücher, auch sind sie nicht in Berlin oder Jordanien gelandet, wie ein Film („Sea of Love“) oder ein Lederball, die ich ihm als Jugendlicher mal lieh. Alles verjährt …, zurück zur Musik: Wenn er mir heute einen Tipp schickt, beginnen begleitende Texte meist mit: „der ist früh gestorben, das Lied ist aber gut“. So kam ich beispielsweise in Kontakt mit den Sängern Fabrizio De André oder Gianmaria Testa, letztgenannten legte mir auch Daniela ans Herz. Oder Lucio Dalla, den empfahl er mir Mario aber noch zu dessen Lebzeiten. Sein Livealbum DallAmeriCaruso bekam ich bereits Ende der 1980er Jahre einmal von ihm ausgeliehen, verschlampte es aber zuhause, kaufte ihnen eine neue Version und fand die verschwundene CD im Bettkasten wenig später wieder. Und wenn ich sie nun mal hatte, hörte ich sie auch: Caruso, Cara, Stella di Mare … Ich verstand kein Wort der Lieder, mochte sie aber. Natürlich kannte ich auch Azzurro von Celentano, von ihm mochte ich aber die Filme immer lieber. Dalla verstarb 2012 auf Tournee, eins seiner letzten Projekte hatte er mit Francesco de Gregori, der wiederum ein Tipp Marios war.

Selbst entdeckt habe ich bei häufigen Streifzügen durch Mailänder Musikläden Ligabue und in einem Outlet im norditalienischen Niemandsland Jovanotti. In einem Klamottengeschäft lief über den Ladenlautsprecher sein „A Te“, ein Lied, in das ich mich sofort verliebte. Nicht das einzig gute Lied Jovanottis, aber mit Abstand das schönste. Mit dem italienischen Lebensgefährten meiner guten Freundin, die im Piemont lebt, besuchte ich sein Konzert in Mailand. Er lag auf einem Steg, der in das Publikum führte, auf dem Rücken, den Blick an die riesigen Kronleuchter unter dem Hallendach gerichtet und sang dieses Lied: „A te che mi hai trovato - All' angolo coi pugni chiusi - Con le mie spalle contro il muro -Pronto a difendermi - Con gli occhi bassi - Stavo in fila con I disillusi - Tu mi hai raccolto come un gatto - E mi hai portato con te“. Wir verabredeten uns nach dem Konzert begeistert dazu, wieder ein gemeinsames Konzert in Italien zu sehen, zum Beispiel von Moda, meinte er. Natürlich hörte ich die Band zuhause an und hätte sie gerne mit ihm live gesehen. Leider lebt er nicht mehr, so wird das nichts. Nicht nur, wenn ich „A te“ höre, denke ich an ihn.

Nun bin ich seit einigen Jahren mit einer halben Italienerin verheiratet, mit ihr reiste ich durch das schöne Land, bis nach Sizilien. Meine Lieblingsorte mit Nähe zum Meer, sind Fano in den Marken und Palermo auf Sizilien, im Landesinneren bin ich mit Abstand am liebsten in einem kleinen Dorf in der Nähe des Lago Maggiore, weil dort meine gute Freundin, mein Patenkind und seine Geschwister leben, denen ich so gerne beim Aufwachsen zusehe. Italien hat trotz verbauter Industriegebiete am Ortsrand, trotz löchriger Landstraßen und wiederholt grausamen Regierungen so viel Schönes, das aufzuzählen alle Rahmen sprengt, inklusive schöner Musik. Nun meine Top 10 italienischer Songs

  1. A te, Jovanotti
  2. Le neve se ne frega (live) - Ligabue
  3. Dentro la tasca di un qualunque mattino – Gianmaria Testa
  4. Tre Cose, Malika Ayane
  5. Il regalo piu grande – Tiziano Ferro
  6. Una poesia anche per te (Elisa)
  7. Ci vuole un fisico bestiale – Luca Carboni
  8. La sera dei miracoli – Lucio Dalla (auch im Film Morgen ist auch noch ein Tag)
  9. Favola (live) – Moda
  10. Sally – Vasco Rossi

Sorry für den langen Text, nächste Woche ist aber Pause und ich hatte Zeit;-)

Freitag 23.- Sonntag 25. August: Feinstaubbühne

(Daniela)

Es gibt so viel Angebot auf dem Museumsuferfest. Vieles ist sehr kommerziell. ich empfehle euch die Feinstaub Bühne!


Nach 5 Jahren Abstinenz sind wir 2024 endlich wieder mit den FEINSTAUB BÜHNEN beim MUF vertreten!!!
Mit 42 Bands auf 2 Bühnen!!! Das wird ein Fest!!!!!
EINTRITT FREI!!! - SPENDEN sind allerdings mehr als erwünscht!!!
Ohne Sponsor finanzieren sich unsere Bühnen ausnahmslos über den Getränkeverkauf. Und das ist leider Jahr für Jahr eine verdammt knappe Angelegenheit.
Und jetzt aber das tolle, diesjährige Line Up...
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FREITAG 23.08.24
(große) FEINSTAUB BÜHNE
17.00 Uhr: FRAU RUTH (Indie/Punk)
18.00 Uhr: THE SWIPES (Alternative/Punkrock)
19.00 Uhr: COPY CATS (Punkrock)
20.00 Uhr: MEIN KOPF IST EIN BRUTALER ORT (Metal HC)
21.00 Uhr: MATE POWER (Latino Ska)22.00-00.00 Uhr Party:
INDIE ALTERNATIVE CLASSICS PARTY mit DJ Tom
(kleine) FEINSTAUB BÜHNE
17.30 Uhr: THE STUPID STORY OF THE BEGINNING OF JOURNEY (Stoner)
18.30 Uhr: FROM 7 TO 7 (Alternative Country und Folk)
19.30 Uhr: VON SPOTZ. (Pop Punk/Indie)
20.30 Uhr: VIOLENT TIMES (Streetpunk)
21.30 Uhr: KAPTAIN KAIZEN (Emo Punk)
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SAMSTAG 24.08.24
(große) FEINSTAUB BÜHNE
14.00 Uhr: BESSER ALS NICHTS (Deutschpunk)
15.00 Uhr: FRIFFER GALORE (Punk/Rock)
16.00 Uhr: TONGÄRTNER (IndieFolkRock)
17.00 Uhr: BLEACH (Alternative Rock Cover)
18.00 Uhr: RUMBLE DELUXE (Candy Punk)
19.00 Uhr: LES HYPER GAELLE (Punk Rock Francais)
20.00 Uhr: ATRIO (Riffrock)
21.00 Uhr: KIRAN OTIS (Indie Rap)
22.00 Uhr: REVOLTE TANZBEIN (Ska Balkan)
23.00-00.00 Uhr Party:
INDIE ALTERNATIVE CLASSICS PARTY mit DJ Tom(kleine) FEINSTAUB BÜHNE
14.30 Uhr: GIFT (Indie Noise Rock)
15.30 Uhr: GALBE (Session)
16.30 Uhr: THE COGNITIVELY THERES (Punkrock)
17.30 Uhr: PAST REFLECTION (Nu Metal)
18.30 Uhr: OLD MAPS (Emo)
19.30 Uhr: MOLOCH METRO (Hard Rock)
20.30 Uhr: VOODOO GODZ (Punk)
21.30 Uhr: JASON FRETZ BAND (Trash Pop)
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SONNTAG 25.08.24
(große) FEINSTAUB BÜHNE
14.00 Uhr: NONO (Alternative)
15.00 Uhr: CRY FASTER (Post Punk/Alternative)
16.00 Uhr: SATURN X (Alternative Rock)
17.00 Uhr: BOYS FROM THE COUNTY HELL (Irish Folk Punk/Pogues Cover)
18.00 Uhr: APART FROM US (Pop Punk)
19.00 Uhr: SUICIDE OUTFIT (Balkan Punk´n´Roll Syndicate)
20.00 Uhr: PEOPLES TEMPER (Rock Alternative)
21.00 Uhr: FELLAWS KINGDOM (Ska)
(kleine) FEINSTAUB BÜHNE
14.30 Uhr: STALLONE (PostStonerAfterMathRock)
15.30 Uhr: SUD (deutschsprachiger HC Stoner Rock)16.30 Uhr: GOSOLOW (and your mind will follow)
17.30 Uhr: WOLFBIRD TWINS (HeavyStonerSludgeDoom)
18.30 Uhr: PLASMAJET (StonerMetal)
19.30 Uhr: HIGHEST PRIMEZAHL ON MARS (SpacePsychKrautRock)
20.30 Uhr: HUM (PostStonerKrautRock)

FEINSTAUB BÜHNEN FESTIVAL auf dem Museumsuferfest Frankfurt (Fr. 23.08.-So. 25.08.24) +++ Sachsenhäuser Ufer, direkt am Eisernen Steg ++

Freitag 23. August: "On & On" mit Kosmik Kat & Danny Son

(Daniela)

Pedo schreibt: "On & On" ist nicht nur der Titel des wegweisenden Tracks von Jesse Saunders, der 1984 veröffentlicht wurde und weithin als Ursprung von House gefeiert wird. Es ist auch der Name einer neuen Partyreihe, die sich der vielfältigen Welt der House-Musik widmet. Danny Son und Kosmik Kat haben sich zusammengetan, um House in Deutschland eine zusätzliche Plattform zu bieten. Dabei legt „On & On" besonderen Fokus auf die House-Dance-Community und Subgenres, die auf deutschen Tanzflächen selten zu hören sind – von der afrozentrischen Tiefe des US Deep House über die souligen Grooves von New Jersey bis hin zur rauen Funkiness des Ghetto House.

Unsere Mission ist es, eine Gemeinschaft auf dem Dancefloor zu kultivieren, die musikalisch und menschlich divers ist und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von House widerspiegelt. Ein Ort, an dem DJ-Sets zu rituellen Performances werden, die eine spirituelle Erfahrung und eine tiefe Verbundenheit mit der Tanzgemeinschaft fördern.

Die Party beginnt früh und geht nur bis 3 Uhr. Plant bitte dementsprechend und kommt zeitig. Ab 20 Uhr gibt es eine kostenfreie Einführung in House Dance mit Danny Son. Save the Date!

20 Uhr: Einführung in House Dance mit Danny Son
21 Uhr: Party

Kunstverein Familie Montez
Honsellstraße 7 (Honsellbrücke), barrierefrei, 60314 Frankfurt
Eintritt: bis 22 Uhr 10€ | ab 22 Uhr €12,-

Freitag, 23. August: OF/ Der 25. April in Kurzfilmen

(Andrea)

Am 25. April 1974 beendete die Nelkenrevolution die Diktatur in Portugal. Fünfzig Jahre später nur ein Datum, das sich einreicht in zahlreiche revolutionäre Prozesse der damalige Zeit, das Aufbegehren der Menschen gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Die Wahl Allendes und der Putsch in Chile, das Ende des Franquismus in Spanien, die Sandinisten in Nicaragua, die "Revolution" im Iran. Mit dem heutigen Abend rufen Marc Rodrigues und Nic die Nelkenrevolution in Erinnerung, zum 50. Jubiläumsjahr zeigen sie eine Auswahl von Produktionen aus verschiedenen Jahren, die sich der Nelkenrevolution in Portugal aus sehr unterschiedlichen Perspektiven nähern. Diese Kurzfilm-Sommernacht bildet den Auftakt zum LusOFest, das erstmals im Januar 2025 unter dem Motto „Es war einmal die Revolution“ stattfinden wird.

Zu sehen sein werden

  • “A Noite Saiu à Rua” (The Night Has Come), Abi Feijó, 1987, 4’
  • “Menina” (Young Lady), Simão Cayatte, 2016, 15’
  • “Antes de Amanhã” (Before Tomorrow), Gonçalo Galvão Teles, 2007, 16’
  • “A Caça Revoluções” (The Revolution Hunter), Margarida Rêgo, 2013, 11’
  • “Lugar Em Parte Nenhuma” (A Place In Nowhere), Bárbara Oliveira & João Rodrigues, 2016, 16’
  • “Estilhaços” (Fragments), José Miguel Ribeiro, 2016, 18’

Die Kurzfilme werden im portugiesischen Original mit englischen Untertiteln ausgestrahlt. Der Filmklubb Offenbach serviert zum Programm portugiesische Weine, Tapas, Speisen und Snacks!

Mehr Infos: https://www.lusofest.de, Tickets: https://bit.ly/LusoSummer24tix

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Freitag, 23. August: Layks

(Uwe)

Ich beherrsche bis heute Englisch äußerst schlecht. Ich kopierte daher den nachfolgenden Text 1:1 von der Homepage des Ponyhofs, nachdem ich beim Überfliegen nach meinem Verständnis nichts Anrüchiges entdeckte: „Formed in 2020 by lead singer and multi instrumentalist Sam James Martin, LAYKS encapsulates the nostalgic and tangible feel of ambient alternative indie pop combined with the visceral and relatable songwriting found in RnB and soul. This combination of atmospheric synth textures, dynamic neo soul guitar and swooning ethereal vocals bridges the gap between multiple genres, drawing on many areas of inspiration to create something that truly stands on it’s own both stylistically and musically.“

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass: 19 Uhr
Foto: Rakelle-Maurici

Samstag, 24. August: Biodiversitätsshow mit Dominik Eulberg im Palemgarten

(Petra)

Ich hatte genau dieses Format schon vor einem Jahr "im Auge", aber dann...wie immer, war der Sommer zu kurz für alles, was ich noch so vorhatte. Dominik Eulberg lädt ein zum Exkurs in eine andere Welt, damit wir unsere besser verstehen. Mit allen Sinnen geschärft, betritt er wissenschaftliches Terrain auf eine unvergleichlich unterhaltsame Art. Seine Biodiversitätsshow ist eine multimediales, interdisziplinäres Erlebnisshow. Hier geht es um eindrückliche Momente und übergangene Naturphänomene direkt vor unserer Haustür, die so imposant und inspirierend wie die Natur selbst sind: wahnsinnig vielschichtig, unerschöpflich kreativ und erschütternd schön. Dominik Eulberg kenne ich nur als DJ - und habe vor längerem mal eine ganz spannende Doku über ihn gesehen. Ein Natur-Nerd, der sie auch in seiner Musik reflektiert, verarbeitet - oder wie auch immer. Jedenfalls bin ich neugierig, was er in seiner "Show" im Palmengarten präsentiert (und ob ich danach schlauer bin). Und vielleicht erzählt er ja auch etwas über seine Beziehung zur Natur. Und zu seiner Musik. Nicht ganz günstig die Veranstaltung, aber hoffentlich ein Vergnügen.

Biodiversitätsshow mit Dominik Eulberg, Ort: Palmengarten Musikpavillion, Adresse: , Uhrzeit: Einlass ab 18 Uhr, Show 19 - 21:30 Uhr, Tickets: 23 Euro (Wiese), 27 Euro (Sitzplatz) hier

Samstag, 24. August: Of/ Punkertreff

(Andrea)

Ein interessante Veranstaltung die Meta mir da in die Liste gespült hat. Zugleich frage ich mich, Punker, die gibt´s noch? Könnte also bunt werden (ich meine die Haare!), inhaltlich gibt es nicht mehr Infos als "Rucken,Mucken, Yuppies gucken". Ich bin neugierig und radel´auf jeden Fall mal vorbei. 14 Uhr

Hafeninsel, Offenbach 

Samstag, 24. August: Of/ RUK im Park

(Andrea)

Der Rumpenheimer Schlosspark ist ein Kleinod, eine Oase und mittendrin gibt es das Mausoleum, wo ich vor vielen Jahren den wunderbar Jakob Arjouni live erleben konnte. Gott habe ihn selig. Neben Jörg Fauser hat er Frankfurt und Offenbach immer wunderbar zwischen zwei Buchdeckel gepackt und vielleicht wäre das auch mal etwas für die Kinomacher hier? "Der Falke und der Schneemann" im Doppelfeature mit "Happy Birthday Türke". Heute lädt der RUK ins Mausoleum und hat ein schönes Programm zusammengestellt: "CARA, The Stimulators und mehr Ferienende - alle wieder da -, lauer Sommerabend, große Bühne, Kinderprogramm - was braucht`s mehr für einen traumhaften Abend auf der Wiese unter Bäumen im wunderbaren Schloßpark - was wird neben gutem Essen und kühlen Getränken geboten: - CARA eine Irish Folk-Band in [XXX] - auf internatinalem Niveau (zweimal mit dem Irish Music Award ausgezeichnet) - Authentizität, Virtuosität und musikalischer Vielfalt - es eröffnen sich Klangräume und Bilder, die mit auf eine Reise in poetische Welten nehmen und doch nie den Gegenwartsbezug verlieren lassen - märchenhafte Balladen um Liebe und Verrat, um Zauberkraft, um Sehnsucht und Rache, um dunkle, stürmische Zeiten und die immer neuerblühende Hoffnung wechseln sich ab mit den typischen temperamentvollen Tanzmelodien https://cara-music.com - The Stimulators (das Münchner Sextett) - "...Musik ..... wie Cabrio fahren an der Copacabana!" -  es wird Rock, Latin, Ska und Blues ganz besonders aufgemischt - neben Klassikern wie „Caipirihnha“, Flying Down To Rio“ und „I Like It“ (berüchtigt als Süchtigmacher) gibt`s auch neue Songs wie Rock Steady Cumbia, Django Style, Ride Your Donkey und viele mehr www.stimulators.de ab 17 Uhr ,Eintritt frei

Schlosspark Rumpenheim, Offenbach

Foto: Destination FrankfurtRheinMain, David Vasicek

Samstag, 24. August: FFM/ Museumsuferfest und Uncle Maze

(Andrea)

Lieber Matze, auf der Sommerwerft habe ich deinen Auftritt leider verpasst und so wie es aussieht, werde ich es heute um 18.00 uhr nicht zur club8 stage direkt vorm maincafé schaffen. Denn ausgerechnet dann beginnt mein Standdienst bei der Destination FrankfurtRheinMain direkt vor dem Städel. Das ist wirklich schade. Aber immerhin kann ich Deine Songs bei spoity hören, gut, dass uncle maze dort vertreten ist! Vielleicht sehen wir uns trotzdem!

Museumsuferfest, Frankfurt

Im August samstags und sonntags: saasfee*satellit

(Petra)

Außer den Sessions im wundervollen Tiefgarten (die wir hier mitunter ankündigen), ist der saasfee-satellit an den August-Wochenenden auch so immer wieder eine super Adresse, vor allem wenn es heiß in der Stadt ist, und Ihr an einem schönen-schönen Ort mitten in der Stadt einfach chillen wollt. Café und Bar sind jetzt an den Wochenenden wieder jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet: schaut doch mal vorbei.

Café und Bar im Tiefgarten saasfee, samstags und sonntags im August, Uhrzeit: 14 - 18 Uhr, Ort: saasfee*satellit, Adresse: Hochstraße 64 - 66 HH, Eintritt: frei, zu tiny sessions gibt es extra Bescheid

Noch bis 25. August: Freiluftkino Frankfurt

(Daniela)

Freiluftkino Frankfurt im Innenhof des Alten Polizeipräsidiums!
Tickets und Trailer findet ihr im Link, der hinter dem jeweiligen Filmtitel hinterlegt ist.

Freitag 16.08. ANATOMIE EINES FALLS
Samstag 17.08. THE FALL GUY
Sonntag 18.08. OH LA LA – WER AHNT DENN SOWAS

Donnerstag 22.08. MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG
Freitag 23.08. LOVE LIES BLEEDING
Samstag 24.08. KILLERS OF THE FLOWERMOON
Sonntag 25.08. THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW

Alle Infos auf FREILUFTKINOFRANKFURT.DE

Alle fremdsprachigen Filme laufen in Originalfassung mit Untertiteln.

Sonntag, 25. August: DIE FÜßE IM FEUER - Ballade von F.C. Meyer

(Martin)

Im Rahmen von 325 Jahre Neu-Isenburg

Ein Kurier des Königs von Frankreich sucht vor dem Unwetter Zuflucht in einem Schloss. Er wird als Gast aufgenommen, erkennt jedoch, dass die Gastfamilie Hugenotten sind, die er einst brutal gefoltert hat. Der Kurier fürchtet um sein Leben. Am nächsten Morgen wird er verabschiedet, der Schlossherr gibt sich zu erkennen, erklärt, warum er den Junker nicht ermordet hat: 

„Du sagst’s! Dem größten König eigen! Heute ward Sein Dienst mir schwer … Gemordet hast du teuflisch mir mein Weib! Und lebst… Mein ist die Rache, redet Gott.“

Szenische Installation.
Theater Willy Praml und Heinrich Heine Chor Frankfurt.

Eine Veranstaltung des Fb Kultur. Eintritt: Zahle, was du willst. 

Sonntag, 25. August um 16.00h
Im Rahmen von 325 Jahre Neu-Isenburg
Marktplatz, 63263 Neu-Isenburg
Foto: © Sonja Langbein

Sonntag, 25. August: Of/ Platz der guten Laune

(Andrea)

Heute ist das Sommerferienfinale beim Platz der guten Laune, gemeint ist der Mathildenplatz, mit dem „Kiosk Köstlich“. Hier verschwimmen Performance-Kunst und Service-Kunst miteinander: Von Rap über Videopremiere bis hin zum gemeinsamen Singen werden das Beisammensein, der soziale Raum und das Ritual des gemeinsamen Genusses spielerisch erforscht. Teller fliegen, Künstlerinnen und Künstler kellnern und der Kiosk kitzelt die Sinne. Außerdem ist auch hier wieder die Kunst- und Musik-Upcycling-Werkstatt dabei. 16 bis 21 Uhr

Mathildenplatz, Offenbach

PS: Symbolbild, ein Karussel gibt es keins.

Dienstag, 27. August: Karpatt

(Uwe)

Das Bandmitglied in der Mitte des Bildes sieht etwas aus wie der Trainer von Darmstadt 98, Thorsten Lieberknecht. Der ist unbestritten ein guter Typ und wenn dies „der fliegende Kontrabassist“ Hervé, wie er eigentlich heißt, auch ist, ist das schon einmal die halbe Miete. Gemeinsam musiziert dieser mit einem „singenden Poeten“ und einem „virtuosen Banjo-/Sologitarristen". Gemeinsam spielen sie französische Nouvelle Chansons und Nova Cançó Catalana. Zweites ist laut Wikipedia „eine sozio-musikalische Bewegung in Katalonien bzw. den katalanischen Ländern bezeichnet, die das Wiedererwachen und das Erstarken des katalanischen Selbstwertgefühls in der Spätphase der Franco-Diktatur ab Mitte der 1950er Jahre musikalisch zum Ausdruck brachte.“ Das klingt jetzt etwas schwer, dabei sind Karpatt-Konzerte mindestens zwei Wochen Euphorie und anhaltender innerer Swing.“

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Jean Paul Loyer

Bis Donnerstag, 29. August: Frankfurter Kunstsäule mit Jenny 8 del Corte Hirschfeld

(Petra)

In der Zeit der Industrialisierung entstanden erste städtische Kinderspielplätze. Seit etwa 1870 gibt es sie in New York, zunächst mit karger Ausstattung. Ab den 1930er Jahren unter Park Comissioners entstanden in Zusammenarbeit mit Architekten und auch Künstlerndann mehr von ihnen, doch Sicherheitsstandards führten und führen immer wieder dazu, dass das Prinzip der Ästhetik und des Spielens missachtete wird.

Jenny 8 del Corte Hirschfeld eine Fülle von Spielplätzen in New York fotografiert - weil sie diese immer als besonders betrübliche Unorte empfand, wollte sie dies Un-, Gebrauchs- und Spielorte und deren Integration ins Umfeld untersuchen. Die Fotografien der Plätze, im Winter ohne Blätter an den Bäumen und bewusst ohne Menschen angefertigt, zeigen allesamt Pastelltöne, als hätte man sich beim Thema Spielplatz auf mutes colours geeinigt. Ende 2023 hat die Künstlerin die Spielplätze dann gezeichnet: mit Pastellkreide und Bienenwachs, aus dem sie farbliche Elemente ausgekratzt hat. Es ist eine ästhetische und auch farbliche Spurensuche, die sie mit den Spielplätzen unternimmt. Entstanden ist eine in Molltönen gehaltene Typologie in verschiedenen Bildformaten.Ihr genauer Blick auf horizontale und vertikale Elemente und das Sezieren allgemeiner Melancholie ist auch eine Schule des Sehens. Sind Spielplätze als Bildungsorte beliebig austauschbar - oder doch einziegartige reizvolle (Un-)Orte?

seesaws & superstructures, Ausstellung von Jenny 8 del Corte Hirschfeld,
Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraße, Ecke Gutzkowstraße, barrierefrei,
 Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7

Bis Donnerstag, 29. August: Dream Loop – Ausstellung mit Sixties-Musik

(Petra)

Kuratiert ist die Ausstellung von der Frankfurter Künstlerin Corinna Mayer, die bestimmt einige von Euch kennen: Sie hat Künstlerinnen und Künstler aus ihrem persönlichen Umfeld eingeladen, sich an dieser Ausstellung zu beteiligen. Darunter sind ehemalige Städelschulschüler und weitere Kreative, die Ihr sicher auch schon gesehen habt, wenn Ihr in Frankfurts Kunstszene unterwegs seid. Das Verbindende der unterschiedlichen Arbeiten ist, dass sie sich mit dem Psychischen oder Irrationalen in der Kunst beschäftigen – sagt Corinna Mayer. Es wird erforscht, wie die Selektion der Wahrnehmung funktioniert oder es werden Dinge weiterverarbeitet sowie transformiert, während des Prozesses der Herstellung der Kunstwerke. Es geht um Träume, wobei offen bleibt, ob es Tagträume oder Nachtträume sind. Und weiter: Das Erforschen von Unterbewusstsein oder emotionalen Zuständen steht im Mittelpunkt der Ausstellung. „Dream Loop“ kann auch bedeuten, dass man immer wieder dasselbe träumt, also Wiederholung inbegriffen ist, als eine Sprache der Kunst.

Dream Loop – Ausstellung kuratiert von Corinna Mayer, mit: Anja Czioska, Caroline Krause, Corinna Mayer, Hans Petri, Inge Kassel-Hannen, Jörg Simon, Konrad Hasse, Lionel Röhrscheid, Natalie Goller, Oliver Carlos Tüchsen, Ricardas Juozenas Kvecevicius, Thaddäus Hüppi, Uhrzeit: 19 Uhr, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Ausstellung bis 29. August, jeden Donnerstag von 19- 22 Uhr Events mit bekannten 60s DJs, Eintritt: frei, barrierefrei

Freitag 30. August: FRITTEN & WEIN - SOMMEREDITION

(Daniela)

Ich bin dabei! Erst Fritten & Wein und dann mit den Freundinnen zu Dirty Dancing ins Open Air Kino an die West Coast. Ein perfekter Abend!

Weil der erste Abend im Februar einfach spitze war: Fritten & Wein Vol. 2! Dieses Mal auf der Terrasse und in Sommerklamotte. Wieder mit jeder Menge Fritten, Schoppen und Schampus, guter Musik und netten Leuten. Julia Wahl legt Platten auf und wir machen drei Sorten Pommes für Euch, so viele Ihr essen könnt. Zum Nachtisch gibt es Apfel-Tiramisu. So einfach ist das.

DAS MENÜ:

(1) Fritten mit Käsesoße und krossem Spitzkohl

(2) Fritten mit Chimichurry Majo, Röstzwiebeln und Schnittlauch

(3) Fritten mit Kirschtomaten, Artischocken, Zwiebeln und Aioli

Ein Imbiss Deluxe in der Margarete. Inklusive einem Drink zum Ankommen, einem Nachtisch für danach und einer Weinkarte für Eure Bestellung vor Ort – von Schoppen bis Schampus. Um 19.30 Uhr geht’s los. Wir freuen uns auf Euch!

Tickets gibt es hier: Fritten & Wein Sommer-Edition Tickets, Fri, Aug 30, 2024 at 7:30 PM | Eventbrite

30. August, 19.30 Uhr, MARGARETE (Braubachstraße 18 - 22, barrierefrei, 60311 Frankfurt am Main)

Freitag, 30. August: Of/ Alles steht Kopf 2

(Andrea)

Der erste Teil war ein große Spaß und so möchte ich denn heute mit meinem Pubertier ins Hafenkino und den zweiten Teil anschauen. Die Rede ist natürlich von Alles steht Kopf. Freude, Kummer, Wut, Angst und Ekel, die seit langem erfolgreich Rileys Kopf managen, sind sich nicht sicher, was sie fühlen sollen, als Zweifel auftaucht. Und es sieht so aus, als ob sie nicht die einzige Neue ist! Nach dem umwerfenden Alles steht Kopf von 2015 ("Weinen hilft mir das Tempo zu drosseln und mich in die Probleme des Lebens hinein zu steigern" - Trauer) kommt nun der formidable zweite Teil - angeklungen war sie bereits damals, die unbedeutende Lebensphase namens Pubertät :-) Alles steht Kopf 2, Kelsey Mann, USA 2024, 96 Min., engl. Original mit deutschen Untertiteln Trailer https://youtu.be/iEHjmWGFPa8?si=zkXQlV7e2aYt915l

Hafenkino, Nordring, Offenbach

Freitag 30. August: Dirty Dancing / West Coast Cinema

(Daniela)

Der letzte Tanz der Saison. Kann es eigentlich etwas Schöneres geben? Zum Abschluss Wassermelonen! Dazu Baby, Johnny, Baumstamm, Hebefigur und selbstverständlich auch:„Gagum, gagum, gagum“. „The Time of my Life“ am Ufer der WESTCOAST … und danach ein Dirty-DJ-Set. Mehr geht im Grunde nicht!

„Dirty Dancing“, Regie: Emile Ardolino, USA 1987, 96 Minuten, FSK: ab 12 Jahren, Deutsche Fassung

Einlass, Getränke und Speisen ab 18 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit gegen 20.30 Uhr

Eintritt: 12,90 Euro – inklusive Vorverkaufsgebühr
Mehr Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-closing/

Freitag, 30. August: Junge Deutsche Philharmonie

(Uwe)

Feierabend Pop-Up: URBAN PLAYGROUND des FREISPIEL 2024 – Shifting Futures

Die Romanfabrik ruft Ende August Musikfreunde in die Hanauer Landstraße. Die Junge Deutsche Philharmonie ist dort keine Unbekannte – jedes Jahr spielt ein Ensemble des Orchesters ein Kammermusikkonzert. In diesem Jahr wird das Orchester 50 Jahre alt und veranstaltet ein viertägiges Festival in Frankfurt, das auf verschiedenen Bühnen der Stadt stattfindet.

In diesem Rahmen wird ein Blechbläserensemble als Feierabend Pop-up auf der Terrasse der Romanfabrik spielen! Startet also swingend auf der Terrasse mit einem guten Getränk in den Feierabend und begleitet von Musik, in der Renaissance und Klassik mit jazzigen und bluesigen Klängen verschmelzen. (Öffnung der Terrasse und Bar ab 16 Uhr).

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
17 Uhr
Foto: Salar Baygan

Samstag, 31. August: 5 vor12 – Weißwurstessen zu Willy Pramls Geburtstag

(Martin)

Happy Birthday, Willy Praml!

Das Theater Willy Praml machts zur Tradition an dem Tag, an dem der Namensgeber Geburtstag hat! An Willy Pramls Geburtstag gibt’s mittags ein Weißwurstessen!  Die Feier geht bis zum Kaffeetrinken und in diesem Jahr geht das Ganze gleich über in ein Geburtstags-Naxos-Hallenkonzert…

Samstag, 31. August um 11.55h
Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: © Michael Weber

Samstag 31. August und noch bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)

Heute gibt es eine Sonderführung mit der Kuratorin für AUSGEHTIPP LESER:INNEN: 11:00-12:30 Uhr. Siehe Verlosung!

Grossartige Ausstellung!
"Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum mit tollem Begleitprogramm!

Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.

Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen

(c) Marta Hoepffner

Samstag, 31. August, und Sonntag, 1. September: Of/ Mainweltmusikfestival

(Andrea)

Happy Birthday Mainweltmusikfestival und Gratulation an Hülya, die das Festival jedes Jahr von neuem organisiert. Zehn Jahre, an wechselnden Orten und 2024, dem Anlass entsprechend im ehrwürdigen Capitol an der Goethestraße. Weil ich irgendwann meine Liebe zur Levante entdeckt und ihr einen Platz neben Spanien und Frankreich einen Platz in meinem Herzen eingerichtet habe, ist das Mainweltmusikfestival genau meine Veranstaltung: Die Reise beginnt mit Flamenco Vida y Sueños (ESP), dann geht es weiter mit Divanhana (BIH) und endet mit dem MainWeltmusik Festival Symphonie Orchester (DEU, UKR, TUR, CZ) – Dirigenten: Peter Zelienka (CZ) & Fırat Yükselir (TUR), Daria Tymoshenko (UKR/DEU) & Hasan Yükselir (TUR). Am 1.9. treten auf: BruderHerz (DEU) Flamenco Vida y Sueños (ESP) von Smyrna nach Piraeus: Rembetiko“. (GRC & TUR) Erzähler ist Orhan Aydın (TUR). İyi eğlenceler, kαλή διασκέδαση & divertirse! https://mainweltmusikfestival.de

Capitol, Goethestraße, Offenbach

Samstag, 31. August – Sonntag, 1. September: HfMDK-Info Tage

(Martin)

Info Tage für junge Menschen mit Behinderung, die Schauspiel studieren wollen

Die HfMDK (Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main) will jungen Menschen mit Behinderung Mut machen. Dazu öffnet die HfMDK am 31. August und 1. September die Türen und will den Studiengang Schauspiel im Rahmen eines zweitägigen Schauspiel-Workshops zeigen und ‚sich‘ vorstellen.  

Weitere Infos gibt’s hier: https://www.hfmdk-frankfurt.de/news/info-tage-fuer-junge-menschen-mit-behinderung-die-schauspiel-studieren-wollen

Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main
Foto: © Homepage HfMDK

Samstag, 31. August: LA NUIT (76. Naxos Hallenkonzert) (Kopie 1)

(Martin)

Die Nacht wird in all ihren Facetten zelebriert: anders als im inspirationsgebenden „Ballet de la Nuit“ wird sie nicht zur Bedrohung stilisiert, sondern steht symbolisch als befreiender Sehnsuchtsort einer effizienzgetriebenen Gesellschaft. 

Die vier einzelnen Konzertabschnitte gehen auf die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft ein – klanglich durch Musikwerke des französischen Barock vertreten, die auf historischen Instrumenten interpretiert werden und kurzen literarischen Texten und einem Lichtkonzept zur Seite stehen.

Eine Tanzperformance verbindet alle Elemente und geleitet das Publikum auf sinnlichem Pfade durch die Nacht. Neuinterpretation des „Ballet de la Nuit“ (1653 in Paris, höfisches Ballettspektakel in vier Teilen), Ensemblewerke des französischen Barock, Tanzperformance, Texte, Lichtkonzept

76. Naxos Hallenkonzert
20.00h
Naxos Halle
Foto: © Johannes Berger

SEPTEMBER 2024
SÄNGER:INNEN GESUCHT

Ich habe ja schon ganz oft von unserem Chor geschrieben, der mich so glücklich macht. Wir sind ein ganz kleiner Chor. Unsere tolle Chorleiterin ist Christina Lutz, die u.A. im Schauspiel Frankfurt das Weihnchtsliederauffrischungsseminar leitet.

Nächste Woche beginnt die nächste Chor-Session. Wir suchen noch Mitsänger:innen. Wir proben immer Freitags von 17:00-18:30 Uhr. Die Proben finden in der Neuen Altstadt statt. Eine Session dauert 3 Monate und kostet 90,- €. Bitte meldet Euch, wenn ihr Lust habt beschwingt ins Wochenende zu starten. christina ist zwar streng, aber es macht unglaublich viel Spaß!
Ein Vorsingen gibt es bei Christina nicht, jede:r kann mitsingen!

Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei

Ellbogen (Kinostart am 05. September 2024)

(Uwe)

Ein Spielfilm von Aslı Özarslan nach dem gleichnamigen Roman von Fatma Aydemir

Hazal (Melia Kara) ist 17 und Berlinerin. Ihr sehnlichster Wunsch: eine Chance im Leben. Auf der Jobsuche steckt sie fest und stößt überall nur auf Vorurteile. An ihrem 18. Geburtstag will sie eigentlich nur feiern. Nach einem dramatischen Zwischenfall flieht Hazal Hals über Kopf nach Istanbul, in ein ihr unbekanntes Land, in eine brandneue Stadt in einem ihr unbekannten Land. Dort muss sie allein überleben, koste es, was es wolle …

„Das fesselnde Coming-of-Age-Drama wirft relevante gesellschaftliche Fragen auf“ Kinozeitschrift Cinema (4/5 Sterne)

Die Premiere – mit Anwesenheit der Regisseurin - findet am 03. September in Frankfurt (Cinema am Roßmarkt) statt.

Dienstag, 03. September: Hotel Rimini

(Uwe)

Urlaubspiraten bietet auf seiner Website Partyurlaub in Rimini an, mit Sommer, Sonne, Strand und nonstop guter Laune. Die deutschen Texte der Band Hotel Rimini widmen sich den Krokodilstränen städtischer Wohlstandsproblematiker, der Vergangenheitsbewältigung im öffentlichen Nahverkehr oder dem Scheitern an den Brutalitäten des Alltags, sie haben also mit nonstop guter Laune wenig zu tun.

E-Gitarre, Kontrabass und Drums mischen sich mit Cello und Violine; Piano und Akustikgitarre treffen auf Effektgeräte, ein sporadisch eingesetztes Waldhorn oder ein betagtes Casio, die musikalischen Wurzeln der sechsköpfigen Leipziger Band kann man als weit verästelt bezeichnen.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Mittwoch, 4. September: FFM/ The Lazys

(Andrea)

In Sidney gegründet, zog es die Band irgendwann nach Kanada, von wo aus sie die Welt mit ihrer Musik erobern. In Deutschland spielten sie Wacken, Rock am Ring und andere namhafte Festivals, kreativen Input lieferte u.a. von Ian D’Sa (Billy Talent). Für The Lazys geht es nicht nur um die Musik. Die Band hat eine einzigartige Art, mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten, sei es durch Bühnengespräche, Publikumsbeteiligung, Bar-Soli oder Merchandising. Ihre Shows erzeugen ein Gefühl der Einheit zwischen Band und Fan, was für das ultimative Rock’n’Roll-Erlebnis sorgt. The Lazys haben seit 2007 hart gearbeitet, um ihren Namen in den modernen Rock einzugraben. Ob Festivals oder ein vollgestopfter, verschwitzter Club (und da ist das Nahtleben geradezu prädestiniert), wo immer sie hingehen, hinterlassen sie mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck. Eine Legende sagte einst: „Wenn du Rock’n’Roll spielen willst, ist es ein langer Weg nach oben“, also kann man mit Sicherheit sagen, dass die Zukunft des Rock in vertrauenswürdigen Händen liegt.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei

Donnerstag, 05. September: Nathan Ott Quartett feat. Christof Lauer

(Uwe)

Bei Jazz-Konzerten stehen in der Presseinfo immer alle mitwirkenden Musikerinnen und Musiker, ziehen wir die vier also gerne einmal nach vorne: Christoph Lauer (ts, ss), Camila Nebbia (ts), Jonas Westergaard (b) und Nathan Ott (dr).

Letztgenannter ist Namensgeber des Quartetts, der sich seinen Nachnamen mit meinem ehemaligen Chemielehrer in der Oberstufe teilt. Der sah aus wie Al Bano und ich wartete immer darauf, dass er „Felicita“ anstimmt und keine Formeln an die Tafel schreibt. Mit dem ist Nathan Ott sicher nicht verwandt. Er ist ein Drummer, der Räume schafft und die Musik mit einer eleganten Subtilität lenkt: Nathan Ott ist längst kein unbekanntes Gesicht mehr in der deutschen Jazzlandschaft, spätestens seit dem Erscheinen seines Debütalbums 2018, das die fruchtbare Jazz-Begegnung des Miles Davis-Veteranen Dave Liebman mit drei europäischen Jazzmusikern aus zwei jüngeren Generationen demonstriert. Mittlerweile vervollständigt das Quartett Christof Lauer, eine der prägendsten Stimmen des europäischen Jazz.

Romanfabrik
Hanauer Landstraße 186
19:30 Uhr
Foto: Elmar Petzold

Mittwoch 04. - Sonntag 08. September: Festival exf f. - tage des experimentellen films

(Daniela)

In diesem Jahr veranstaltet das Festival exf f. - tage des experimentellen films frankfurt* seine vierte Ausgabe vom 4. bis 8. September.

Mit Schwerpunkten zu Gregory Markopoulos, der zu den bedeutendsten Filmemacher:innen des US-amerikanischen Avantgarde-Films zählt, einem Programm mit Filmen des Städelschülers Thomas Feldmann sowie der französischen Filmemacherin und Malerin Marcelle Thirache wird ein besonderer Fokus auf das queere Filmschaffen der Experimentalfilmszene gesetzt. Filmreihen zum indischen Künstler Velu Viswanadhan, zur in Venezuela geborenen Filmmacherin Jeannette Munoz und zum Alternativen Filmarchiv Belgrad erkunden zudem Filmproduktionen außerhalb bekannter Pfade.
Weitere Informationen unter www.exff.de.

* Über das Festival:
Martin Klein, Larissa Krampert, Björn Schmitt haben vor vier Jahren exf f. ins Leben gerufen. Ein Festival, "das dem experimentellen Film in seiner Vielgestaltigkeit, seiner Geschichte wie auch der Gegenwart, gewidmet ist. Vier T
age öffnen die Veranstalter:innen "einen Begegnungsraum, in dem in gebündelter Form verschiedene filmische Arbeiten in ihren spezifischen Medialitäten und Materialitäten als eigenständige Kunstform in den Fokus gerückt werden. Filme dieser Art haben einen schwierigen Stand. Sie fügen sich weder in eine auf Spiel- und Dokumentarfilme konzentrierte Filmlandschaft noch den gängigen Logiken des Kunstbetriebs, weshalb es nur wenig Gelegenheiten gibt, sie als Teil einer erweiterten, lebendigen Kinokultur erfahren zu können. In ihrem Programm werden sowohl verschiedene analoge Formate, von Super 8 über 16mm und 35mm, als auch digitale Produktionen und digitalisate restaurierter Filme zu sehen sein."

(c) Gregory Markopoulos - Twice A Man (1963)

Dienstag, 03. September - Sonntag, 22. September: "Rush Auch" auf der Hanauer

(Petra)

"Rush Hour" ist auf der Hanauer Landstraße jeden Tag - ich weiß. Im September ist es aber eine spezielle "Rush Hour": Kunst von etwa 30 Kunstschaffenden! Die Heussenstamm-Stiftung lädt ein zu einem großen und interdisziplinär angelegten Kulturfestival entlang der Hanauer Landstraße, das die Straße und die unterschiedlichen Quartiere in den Blick nehmen soll. Es gibt ortsbezogene künstlerische Arbeiten zu sehen, die in drei großen Gruppenausstellungen sowie an unterschiedlichen Stellen im öffentlichen Raum als Interventionen gezeigt werden sollen. Performances, musikalische Interventionen, Lesungen oder künstlerische Filme über die Hanauer Landstraße sowie ein breitgefächertes thematisches Führungsprogramm ergänzen und bereichern das Festival und ermöglichen Innenansichten. Das Festival eröffnet neue Blicke auf die Straße. Es stellt darüber hinaus wichtige Vernetzungen zwischen unterschiedlichsten Akteuren im Bereich der Hanauer Landstraße her und schafft eine deutliche Sichtbarkeit für die dortige lebendige Kunst- und Kulturszene.

Rush Hour - Kulturfestival entlang der Hanauer Landstraße, Eintritt: frei, weitere Infos und Programm hier

Donnerstag, 05. September: Liam Bailey

(Uwe)

Der in Nottingham geborene Singer-Songwriter seine majestätisch kraftvolle und ergreifende Stimme so unterschiedlichen, langlebigen Titeln verliehen wie seinem 2010 erschienenen Lo-Fi-Gitarren- und Gesangs-Breakout „I’d Rather Go Blind“, der auf Amy Winehouses Lioness veröffentlicht wurde Records, dem Chase-and-Status-Hit „Blind Faith“ aus dem Jahr 2011 und dem Reggae-Stepper „When Will They Learn“ aus dem Jahr 2013. Im Jahr 2015 veröffentlichte er sein Solo-Debüt „Definitely Now“ und ist seitdem ein gefragter Kollaborateur, der mit Sängern wie VV Brown und Paloma Faith sowie mit Dancefloor-erschütternden Produzenten wie Shy FX und Co-Autor schreibt und auftritt. 

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Donnerstag, 5. September: Of/ Riviera Konferenz

(Andrea)

Riviera ist nicht nur ein Festival zum Musikhören, sondern sorgt auch für einen intellektuellen Überbau. Schon in den letzten Monaten setzte das Festival mit den Commons Akzente, dann sprachen Menschen wie der Schultz über Sicherheitsarchitektur oder wurde die Frage nach Probe- und Veranstaltungsräumen verhandelt. Heute startet die Konferenz, offen für alle bei freiem Eintritt (zumindest habe ich das so gehört). Das Programm stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest, daher: https://www.riviera-offenbach.de/konferenz

Foto: Vlada Shcholkina

Freitag, 06. – Sonntag, 08. September: GOLDGOLDGOLD: 30. Saisonstart der Frankfurter Galerien – „Frankfurt Art Experience“

(Petra)

Nicht, gerade mal nicht Olympia, aber: Das 30. Jubiläum des Frankfurter Jubiläums des Frankfurter Saisonstarts steht jetzt an. Und es gibt vom 6. bis 8. September 2024 Grund zu feiern: Nicht nur hat das Gallery Weekend einen stetig wachsenden Teilnehmerkreis zu verzeichnen, der Saisonstart ist auch zu einer wichtigen Veranstaltung im enggetakteten Kulturkalender der Stadt gereift. Jedes Jahr Anfang September zieht es rund 10.000 Kunstinteressierte in die Stadt, wenn über fünfzig Galerien und Offspaces ihre Ausstellungen eröffnen. Das künstlerische Programm reicht von Malerei, Fotografie und Skulptur bis hin zu Videokunst und Performance. Deutlich wird dabei auch die Brückenfunktion, die Galerien für die Kunst im Rhein-Main-Gebiet haben: Gut ein Fünftel der vertretenen Künstlerinnen und Künstler stammt aus den Akademien der Städelschule, der HfG Offenbach sowie der Kunsthochschule Mainz. Besonders beliebt sind die mittlerweile rund 32 Art-Walks. Auf Deutsch, und seit letztem Jahr erfolgreich auch auf Englisch, können sich Kunstinteressierte den Führungen durch die Innenstadt, das Ostend, Sachsenhausen, das Bahnhofsviertel, das Westend oder das Nordend anschließen. Es sind die zahllosen Geschichten und Biographien, Kunstentdeckungen im öffentlichen Raum sowie Begegnungen mit Galeristinnen und Galeristen und Künstlerinnen und Künstlern, die die Walks für die Teilnehmenden zu einem einprägsamen Erlebnis machen.

Frankfurt Art Experience, alle Infos und Anmeldungen zu den Art-Walks hier

Freitag, 06. September: Wrong Location

(Uwe)

Alternative Rock, Pop-Punk, das liest sich am Anfang schon einmal gut, unverwechselbar soll die Mischung aus den beiden Musikrichtung sein. Die vier talentierten Musiker verschmelzen zu einer kraftvollen Einheit, die mit ihrem frischen Sound und einer packenden Bühnenshow das Publikum begeistert. Der markante Stil von Wrong Location ist geprägt von mitreißenden Melodien, druckvollen Gitarrenriffs und einem pulsierenden Rhythmusfundament.

Ponyhof
F., Klappergasse
Einlass: 19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

6. bis 8. September: Of/ Riviera-Festival

(Andrea)

Das Wochenende an der Offenbacher Riviera wird super, ich freue mich schon sehr und rolle mein Handtuch aus. Freitags gehts für mich persönlich los mit einer Lesung von Frank Spilker (18.30 in den Parksidestudios), um 22 Uhr spielt er dann mit seiner Band. Die Sterne, das wird wundervoll. Tatsächlich sind die einige der wenigen Bands der Hamburger Schule, die ich schon immer und uneingeshränkt mag. Neben den Lassie Singers und Die Braut haut ins Auge, mit denen ich ja immerhin mal auf Butterfahrt nach St. Petersburg war. Vorher, um 20.30 Uhr spielt Voodoo Jürgens, von dem To sehr schwärmt, außerdem DeebeeRich in der Kapelle und Primaboy im Waggon. Samstag das nächste Highlight, Low 500 im Waggon (20 Uhr), schon vorher, nämlich 11 bis 16 Uhr ist die Neue Offenbacher Welle zu hören: Zehn Künstler*innen des Seminars „Whats Your Set Up“ um Charlotte Simon (Elektronische Medien, HfG Offenbach) zeigen Soundarbeiten auf und um das Boot Josephine Baker auf der Hafeninsel Offenbach: eine Afterhour mit Performances, Soundinstallationen, Konzerten und DJs für alle, die wissen wollen, was in ihre zukünftige Immobilie schallt. Ab 14 Uhr gibt es gegenüber im Hafengarten Street Art Jam und überhaupt ist das Programm so pickepacke voll. Haiyti hat Musik mit Größen wie Trettmann, Casper oder Haftbefehl gemacht – und sie hat den deutschen Pop geprägt: sein Vokabular, seine Kadenz, seine Melodien, seine ganze Geschwindigkeit. Einfache Wahrheiten oder gar Ratschläge braucht man von Haiyti nicht zu erwarten. Stattdessen springt sie innerhalb weniger Zeilen von Herzschmerz zu Hinterhofgeschichten, von tiefen Einblicken zu vermeintlich hohlem Materialismus, von himmelhochjauchzendem Happy Hardcore zu blankem Layla ist wahrscheinlich der facettenreichste Artist, den Deutschland seit langem hervorgebracht hat. Für sich und ihrer Musik setzt sich die Künstlerin keine Grenzen. Ob Rap, R&B oder elektrischer Sound.
Tickets für das dreitägige Festival sind bei Reservix, ADTicket und an allen bekannten VVK-Stellen verfügbar. https://www.riviera-offenbach.de/

Freitag, 6. September: OF/ Juliette im Frühling

(Andrea)

Ach, der Sommer geht langsam und unweigerlich zu Ende. Damit ist auch Schluss mit Kinonächten unterm freien Himmel und an schönen Orten. Polizeipräsidium, klar, Parksidestudios, oder auch die wunderbare Westside-Inszenierung in Griesheim. Weil ich dem Sommer schon jetzt hinterherweine, kommt mir der heutige Film gerade recht, alles auf Frühling und dann liegt die schönste aller Jahrszeiten wieder vor uns: Mit „Juliette im Frühling“ meldet sich Kino Kulinarisch in der Alten Schlosserei zurück und dazu gibt es wie gewohnt ein harmonisch abgestimmtes Menü. Die Abende sind immer ein Fest der Sinne und, überflüssig zu sagen, immer schnell ausverkauft. Heute erwarten uns eine Maispoularde mit Estragon-Zitronen-Jus und Kartoffelgratin. Vegetarier dürfen sich auf gratinierten Ziegenkäse mit Ratatouille freuen. Als Dessert gibt es eine wunderbare Blaubeer-Tarte für alle und als Amuse-Gueule vorab einen Mini-Schinken-Käse-Toast – eine zärtliche Hommage an ebenjenen Film: Die Kinderbuchillustratorin Juliette kehrt aus Paris in ihren Heimatort in der französischen Provinz zurück. Dort hofft sie auf zwei entspannte Wochen im Kreise ihrer Familie. Stattdessen trifft sie auf ihre Schwester, die mitten in einer existentiellen Krise steckt, ihren liebevollen, aber etwas launischen Vater, ihre Mutter, die gerade das Thema New Age für sich entdeckt hat – und auf ihre geliebte Großmutter, die sich mit ihrem neuen Leben in einem Pflegeheim anfreunden muss. Und dann ist da noch der freundliche, etwas einsame Pollux, der zufällig Juliettes Weg kreuzt …Einlass, Speisen & Getränke ab 18:30 Uhr, Filmbeginn 20:00 Uhr. Ticket im Verkauf: 11,90 Euro – inkl. Vorverkaufsgebühren, Sektempfang & Amuse-Gueule. Die Hauptgerichte kosten jeweils 16,50 Euro; der Nachtisch 5,00 Euro. Tickets: https://jioti-catering.de/Kino-Kulinarisch-Juliette-im-Fruehling-FR-06.09.24/SW10039

Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach am Main 

Montag, 09. September: ORCHESTRA BAOBAB

(Uwe)

„The sound of Baobab is indeed intact, a unique blend of Afro-Cuban style, international pop and traditional Griot music. Their creativity is always driven by fabulous melodies, which have made the reputation of Orchestra Baobab!"

Orchestra Baobab ist eine Band aus dem Senegal, die 1970 gegründet wurde, bis heute erfreut sie sich in weiten Teilen Afrikas aber auch in Europa großer Beliebtheit. Die Musik ist eine Mischung aus kubanischer Rumba und Harmonien und Rhythmen aus der Region Casamance im südlichen Senegal, mit Einflüssen der Wolof aus dem nördlichen Senegal einschließlich der Gitarrenriffs von Barthélémy Attisso von Togo.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr 
Foto: Zoom Homepage

Dienstag, 10. September: WILDWECHSEL – entlang der Hanauer

(Uwe)

Ein super Angebot der Romanfabrik, wie ich finde: Der Filmemacher Gunter Deller, Mitbetreiber des Mal Seh’n Kinos in Frankfurt, hat ein Kurzfilmprogramm zusammengestellt im Rahmen des Festivals „Rush Hour“. Es zeigt Filme, die überwiegend entlang der Hanauer Landstrasse spielen und Station machen an der Großmarkthalle, der EZB, dem Jüdischen Friedhof, dem Ostpark, dem Dach des Mousonturms, den Industriebrachen des Osthafens, der Galerie Fruchtig oder der Cassellabrücke. Die filmischen Formen sind vielfältig: historisch, dokumentarisch, performativ und experimentell.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Gunter Deller

Dienstag, 10. September: YIN YIN

(Uwe)

YIN YIN sahen Daniela und ich einmal bei Knyphausens Heimspiel. Die Niederländer waren musikalisch gut, mir fehlte ehrlicherweise etwas der Gesang. Die Musiker liefen auf der Bühne immer wieder beschwingten Fußes und einem Grinsen im Gesicht immer wieder rhythmisch in Richtung der Mikrofone, drehten sicher aber jedes Mal kurz davor wieder ab, wie, als würde der Mut fehlen, wie, wenn ich auf dem Zehnmeterturm stehe und den letzten Schritt in Richtung Wasser nicht mache.

Das schreibt die Brotfabrik über sie: YIN YIN spiegelt die funkelnde Essenz ihres in den Sechzigern und Siebzigern beheimateten Musikgeschmacks wider: asiatischer Psych-Pop trifft auf Disco Beats, Tropicalia schmiegt sich an zackigen Funk, umgarnt von elektronischen Elementen. Ihr neues Album zeigt die Band mit noch mehr abgefahrenen Synthie-Sounds – tanzbarer denn je! Live feuert die Band ein Retro-Boogie-Festival ab.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Brotfabrik

Donnerstag, 12. September: Gratulieren müsst ihr mir nicht (Lesung & Gespräch))

(Uwe)

Wie es dem Namen der Romanfabrik zu entnehmen ist, hat das geschriebene Wort in der „Fabrik“ auf der Hanauer Landstraße eine hervorgehobene Bedeutung. Umso besser, dass mit Lilli Polansky eine äußerst talentierte Autorin nach Frankfurt kommt. Gratulieren müsst ihr mir nicht (Schöffling) ist ein ergreifender Debütroman voller Humor über eine junge Frau, die, während sie gerade erst ins Leben findet, dem Tod ins Auge blicken muss. Und die sich härter und früher als die meisten Menschen mit der Frage konfrontiert sieht, was am Ende wirklich zählt. Lilli Polansky wurde 2001 in Wien geboren, wo sie auch heute noch lebt und studiert.

Alles fängt mit einer bleiernen Müdigkeit an. Doch Lilli hat keine Zeit, müde zu sein. Seit sie denken kann, muss sie sich mehr anstrengen als andere. Zu Hause, weil sie und ihre Mutter zu zweit zurechtkommen müssen. In Freundschaften, weil sie nie so richtig dazugehört. In der Schule, weil sie immer die Zahlen verdreht. Jetzt, wo Lilli kurz vor der Matura steht, kann sie ihre Müdigkeit nur ignorieren. Bis zum Zusammenbruch. Lillis Herz, stellt sich heraus, schlägt nicht schnell genug, ….

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr.
19:30 Uhr
Foto: Schöffling

Freitag, 13. – 15. September: BLOW – MUSIC FESTIVAL VOL. 1

(Uwe)

3 TAGE – 3 FLOORS
MEHR ALS 60 LIVE-ACTS & DJS
ELECTRO, INDIE, RAP, TECHNO & MORE

Über 60 lokale, nationale und internationale Live-Acts und DJs zeichnen an einem Wochenende auf drei Floors im ZOOM ein lebendiges Bild der angesagtesten Tendenzen der aktuellen Musikszene.

Neben vielversprechenden aufstrebenden Talenten werden etablierte Acts dabei sein, die ihr neustes Material im Gepäck haben. Außerdem werden spannende lokale Acts aus Frankfurt und Offenbach unter Beweis stellen, dass musikalische Trends längst nicht nur in subkulturellen Hochburgen wie Berlin, Hamburg, Sydney oder Birmingham entstehen.

Musikalische Grenzen gibt es für den Soundtrack dieses Wochenendes nicht – elektronische Beats können auf Punk treffen, Synthie-Pop auf Dark Wave und harten Techno, nachdenkliche Songwriter-Lyrics auf roughe Punchlines.

BLOW verbindet scheinbare Gegensätze, verwischt gefühlte Grenzen und ermöglicht dadurch ein intensives Live-Musikerlebnis, das geballt an drei Tagen und Nächten erfahrbar macht, wie vielfältig und lebendig die aktuelle Musikszene daherkommt.

ACTS: Abi Azzemi | aboutlastnight | Alieu | Alyssa |Anagramm | Andata | bar italia | Biaglio Sibilla | Carlo Karacho | Cherym | Elfmorgen | Efesian | Elias | Error | Gallus | GG Vybe | High T & Q Nani | Jassin | Kant | Mara | Marnele | Miese Mau | Minimal Schlager | Max Hahn | Mski | Newmen | Nils Keppel | Nya Polo | Omni | OG Lu | Paul Pahn | Pisse | Sasha Lebemann | Schramm | Shanti disco b2b Dj Sully | Sharizza | Suspectre | Teer | Teleshop | Temry | Theodor | The Pill | The Silver Lines | The Undertones | TNA| Tramhaus | Vergnügungspark | We are together | Zartmann and more Acts tba.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Festivalticket 37,- €*
2-Tagesticket Freitag + Samstag 22,- €*
Tagesticket Freitag, Samstag oder Sonntag 15,- €*
*jeweils zzgl. Gebühren
**Einlass zum Konzert von THE UNDERTONES nur mit Festivalticket!
Bild: Homepage Zoom

Sonntag, 15. September: The Undertones

(Uwe)

Erster Sänger der Punkrock-Band war von 1975 – 1983 Fergal Sharkley, mit dem Sie vier Platten veröffentlichte und einen respektablen Erfolg hatte. Dem guten Fergal lief dem die großartige amerikanische Songwriterin Maria McKee („Show Me Heaven“ aus dem Soundtrack Days Of Thunder) über den Weg und schrieb ihm „A Good Heart“. Dave Stewart produzierte sein erstes Soloalbum, das in England knapp an der Top 10 vorbei schrammte, aber Gold bekam. Zu den Undertones kehrte er nicht mehr zurück, die Band pausierte lange, gründete sich Ende der 1990er Jahre neu und bespielt nun wieder Bühnen in aller Herren Länder, während Sharkley seine Musikkarriere beendete.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Beginn: 20:00H
Foto: Homepage Zoom

Freitag 20. und 27. September: Bridges Kammerorchester „Half of me“

(Daniela)

Nach dem Saisonauftakt in der Elbphilharmonie Hamburg spielt das Bridges Kammerorchester zum Saisonbeginn auch in der Heimat – in Frankfurt und Offenbach. In seinem neuen Programm „Half of me“ nimmt das Bridges Kammerorchester Fragen der Identität in den Fokus. Das titelgebende Auftragswerk Half of me der Komponistin Atefeh Einali steht im Kontext ihrer persönlichen Lebenssituation, aktueller gesellschaftlicher bzw. sozialer Ereignisse und einer daraus resultierenden inneren Zerrissenheit: Eine Hälfte der Komponistin befindet sich in ihrem Heimatland, die andere in dem Land, in das sie migriert ist. Zu hören sind zudem Kompositionen und Arrangements der Orchestermitglieder Rabie Azar, Johanna-Leonore Dahlhoff, Salim Salari, Andrés Rosales u. v. m., darunter auch Uraufführungen.

Das Bridges Kammerorchester spielt erstmals mit Dirigent Farhad Garayusifli. Ausgebildet an der Musikakademie Baku sowie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, war Farhad Garayusifli u. a. Dirigier-Assistent an der Berlin Opera Academy, Assistent von Nabil Shehata an der Philharmonie Südwestfalen und Chefdirigent des Radiosinfonieorchester Baku.

Im Bridges Kammerorchester kommen Musiker*innen mit ihren Instrumenten aus verschiedenen Regionen der Welt zusammen.
Von ihren vielfältigen Persönlichkeiten ausgehend, komponieren und arrangieren die Musiker*innen ihre Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik. 

Das Konzert wird gefördert durch die Crespo Foundation, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Kooperationspartner sind die EVO Energieversorgung Offenbach AG, die SOH Stadtwerke Offenbach Holding GmbH sowie das Amt für Kulturmanagement der Stadt Offenbach am Main.

20. September 19.30 Uhr – Alte Schlosserei Offenbach
27. September 19.30 Uhr – Volksbühne im Großen Hirschgraben Frankfurt

Tickets 20.9. OF:  https://www.reservix.de/tickets-bridges-kammerorchester-half-of-me-in-offenbach-alte-schlosserei-am-20-9-2024/e2253710

Tickets 27.9. FFM: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/event/2248307

Samstag 21. September: MISFITS`GAZE vol. 2 – THEIRstory

(Daniela)

Interdisziplinärer Eventtag: Konzerte – Installationen – Lesung – Vorträge – Bar – Party

Das preisgekürte Frankfurter Ensemble BROKEN FRAMES SYNDICATE veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Archiv Frau & Musik und dem Offenbacher Künstler Paul Pape die zweite Ausgabe der Konzertreihe MISFITS`GAZE.
Ein interdisziplinäres Team bespielt das gesamte Gelände des "Netzwerk Seilerei" und setzt sich musikalisch-künstlerisch mit Diversität und strukturellem Sexismus in der klassischen Musik auseinander.

Geführt von einem Audioguide wird die Seilerbahn erkundet – in sechs Skulpturräumen gibt es unterschiedliche Konzerte zu erleben. Die kuratierten Kammermusikkonzerte sind über den ganzen Tag verteilt und werden ergänzt durch Installationen, Vorträge und Lesungen.

In bewusst lockerer Atmosphäre laden wir alle herzlich dazu ein, den Tag mit uns zu verbringen. Gemeinsam wollen wir neugierig und offen bleiben, die strahlende Vielfalt zeitgenössischer Musik feiern und miteinander ins Gespräch kommen.

Freuen Sie sich auf:

• 6 kuratierte Konzerte, Ausstellungen, Installationen
• Informativer Audioguide und Vorträge zu feministischen Themen
• über 30 neue Kompositionen von FLINTA*​(1) ​Personen 
• Bar, Café & Kuchen, Mittag & Abendessen


TICKETS & ANMELDUNG
Verschiedene Ticketoptionen: https://brokenframessyndicate.com/
Hier können auch Essenswünsche und Kinderbetreuung während der Konzerte angemeldet werden. Es wird eine Tages- und Abendkasse geben, wir bitten jedoch um Reservierung.

Mehr Infos unter: https://brokenframessyndicate.com/misfits-gaze-vol2/ 
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(1) FLINTA* steht für Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinär-, Trans* und Agender Personen und bezeichnet als selbst-definierter Begriff Personen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von sexistischer Marginalisierung betroffen sind.

Samstag 21. September, ganztägig, ab 11 Uhr
(Performances/Vorträge um: 11 Uhr / 12:30 Uhr / 15 Uhr / 17:30 Uhr / 19 Uhr / 20:45 Uhr)

Netzwerk Seilerei, Offenbacher Landstr. 190, 60599 FFM

Samstag, 21. September: Of/ Eggersdörfer

(Andrea)

Und übrigens: "Ruf mich nie wieder an!!!" Einmal im Jahr geht der grantelnde Franke Matthias Egersdörfer mit seinen alten Schulkumpels auf Tour und macht dann Halt im filmklubb Offenbach, weil Kai das so will. Mit neuem Programm, eben "ruf´..".Es sind nicht mehr viele Karten vorhanden. https://www.eventim-light.com/.../e/65d3161ad94c3516fff18082. Und für alle, die ihn noch nicht kennen: "Matthias Klaus Friedrich Egersdörfer ist ein deutscher Kabarettist, Komiker und Schauspieler. Seine Soloprogramme präsentiert er in fränkischem Regiolekt und mit unverkennbarem Hang zur Cholerik." Sagt Wikipedia. Ich gehe auf jeden Fall hin. Basta. Einlass 18.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Montag, 23. September: FFM/ Screen Time

(Andrea)

"Wir tragen ein ganzes Universum mit uns herum, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche: das Smartphone. Ein handliches Objekt, das durch Push-Benachrichtigungen, Klingeltöne und das World Wide Web unsere gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht. Doch wie viele Stunden, Tage, Monate verbringen wir damit, mit unseren Fingern über den viereckigen Bildschirm zu wischen? Und was verrät unsere Bildschirmzeit wirklich über uns? HELLA LUX nimmt diese Frage zum Anlass und nutzt die Zeit, die wir im Dialog mit unserem Handy und der dahinter verborgenen Welt verbringen, um sie in ihrer neuesten Performance *SCREEN TIME* auf die Bühne zu bringen. Dabei wird der Swipe von Reel zu Reel und der Sprung von Tab zu Tab zu einer ästhetischen Erfahrung zusammengefügt und ein altersdiverses Publikum in die hybride Welt eingeladen. Im Live Moment spiegelt die Online-Welt unsere Sehnsüchte und Wünsche wider. Dabei wird der kritische Blick auf die Mediennutzung nicht verschleiert, aber genau so nicht verteufelt, was uns die Zeit am Screen alles bietet. Es entsteht ein nachhallendes Theaterereignis, das alle ab 14 Jahren zum Mitgestalten, Nachdenken und Diskutieren einlädt. Ab 14 Jahren / In Deutsch und Englisch / Dauer: ca. 1 Stunde, Premiere: 23. September 10 Uhr Weitere Shows: 23. September 19 Uhr; 24. September 10 und 19 Uhr Eintritt: Schulklassen: 5€ p.P. Ermäßigt: 10 € Regulär: 15 €

jugend-kultur-kirche sankt peter, Stephanstr. 6, Frankfurt

Donnerstag, 26. September (Premiere) – Samstag, 28. September: »Die 4 Grazien«

(Martin)

werdet alt - aber nicht langweilig

Die aktuelle Produktion der Daedalus Company ist eine Performance zum Thema 'Altern von Frauen in unserer Gesellschaft'. Wichtiger weiterer Aspekt ist die Diversität im Alter. Dabei geht’s um Liebe, Sexualität und die Wünsche und Träume von alten Frauen* in unterschiedlichen sozialen Kontexten und mit verschiedenen Lebenshintergründen, um die An- bzw. Abwesenheit alter Frauen in virtuellen Räumen und an öffentlichen Orten und Plätzen in der Stadt. „Gerade im teuren und geschäftigen Frankfurt, ist ihre Unsichtbarkeit besonders sichtbar.“

„Die letzte Lebensphase im Alter ist noch immer ein Thema, das gesellschaftlich nicht hinreichend Raum bekommt. Die vorherrschenden Bilder alter Frauen werden deren großen Ressourcen, Talenten und Visionen nicht gerecht. Wir wollen im Projekt untersuchen, wie diese Potenziale verwirklicht werden können, um Frauen dieser Altersgruppe zu empowern. Die Performerinnen gehen mit einem Kamerateam in den öffentlichen Raum und interviewen diverse Alltagsexpert*innen. Aus dem Material entwickelt das Ensemble die Performance. Auch zwei Romane spielen eine Rolle: »Das Tagebuch der Jane Somers« der Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing und der Roman »Das Hörrohr« von einer der bedeutendsten surrealen Künstlerinnen ihrer Zeit, der Malerin und Autorin Leonora Carrington.“

Daedalus Company im Gallus-Theater
Donnerstag, 26. September (Premiere) – Samstag, 28. September
um jeweils 20.00h
Foto: © Veranstalter*innen

Montag, 30. September: Of/ Diedrich Diederichsen

(Andrea)

Diedrich Diederichsen ist Professor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Darüber hinaus ist er Legende, denn in den 80er Jahren war er Redakteur bei den Musikzeitschriften Sounds und SPEX, seit den 90ern arbeitet er als Hochschullehrer u. a. in Stuttgart, Frankfurt, Wien, Pasadena, St. Louis, Los Angeles. Er liest aus seinem neuen Buch „Das 21. Jahrhundert“, einer Wundertüte aus Aufsätzen und Kommentaren über sämtliche Trends in Kunst, Kino, Fernsehen, Literatur, Musik, Theater, Theorie, Politik und Gegenkultur. Moderiert wird das Gespräch von Patrick Raddatz, Leiter der Robert Johnson Theorie und ein guter Kenner der Offenbacher Musikszene. Das wird ein spannender Abend, eine weitere kleine Perle der Riviera Commons, die hoffentlich noch weitergehen. 20 Uhr https://www.riviera-offenbach.de/commons

Scape, Frankfurter Str. 39, 63065 Offenbach

PS: "Dass multinationale Konzerne sich erfrechen, mich in ihrer online-Kommunikation zu duzen." Geht mir auch so. Ach, was freue ich mich auf den Abend mit DEM Pop-Theoretiker!

OKTOBER 2024
Bis Sonntag, 06. Oktober: Ausstellung "Black Flags" im ZKM Karlsruhe

(Petra)

Die Ausstellung "Black Flags" präsentiert drei ausgewählte Werke zum Motiv der schwarzen Flagge: Das ästhetisch wie auch politisch vielfach lesbare Motiv der schwarzen Flagge, regt zu einem Perspektivwechsel an und fordert uns auf, angesichts der vielfältigen Herausforderungen der Gegenwart, die unsere Gesellschaft spalten, die verbindenden Elemente neu zu betrachten. Diese Werke sind Teil der Ausstellung: Die Installation "Black Flags" (2014) des US-amerikanischen Choreografen William Forsythe, in der zwei Industrieroboter mit schwarzen Flaggen eine komplexe und kontrapunktische Choreografie ausführen, die immersive Foto- und Klanginstallation "Black Flag" (2015) des spanischen Konzept- und Performancekünstlers Santiago Sierra, in der das Aufstellen der schwarzen Flagge als ikonisches Symbol der anarchistischen Bewegung am geografischen Nord- und Südpol dokumentiert wird, und das Video "Ombre indigène, part 2, Martinique" (2014) der in Brüssel lebenden Künstlerin Edith Dekynth, das eine Fahne aus schwarzen Haaren zeigt.

Black Flags – Ausstellung, mit Arbeiten von William Forsythe, Sanitago Sierra und Edith Dekynth, Ort: Zentrum für Kunst und Medien, Adresse: Lorenzstraße 19, Karlsruhe, Vernissage im Foyer, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellungsräume und mint-Bar 19:45 - 23 Uhr, Eintritt: heute frei (sonst 8 (6) Euro), weitere Öffnungszeiten: mittwochs – freitags 10 - 18 Uhr, samstags + sonntags 11 - 18 Uhr, weitgehend barrierefrei (Haupthaus), barrierearm (Aufzug, Behindertentoilette), weitere Infos hier

Donnerstag, 3. Oktober: Grönemeyer

(Martin)

Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk
Herbert kommt!

Zum ersten Mal sah ihn die halbe Nation in dem TV-Mehrteiler »Das Boot«. Dann kam der große Erfolg als Musiker mit »4630 Bochum«, das zusammen mit »Mensch« bis heute zu den zehn meistverkauften Musikalben in Deutschland gehört. Mit Versen wie »Gib mir mein Herz zurück / Bevor es auseinanderbricht« hat Grönemeyer deutsche Popgeschichte geschrieben. 

Wer aber ist dieser Herbert Grönemeyer? Wie lassen sich die Wucht und Energie, auch das Tröstliche seiner Musik erklären? Mit »Grönemeyer« beschreibt der Ausnahmedichter Michael Lentz auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit dem langjährigen Freund die Herkunft und Familie dieses Ausnahmekünstlers. Im Schauspiel Frankfurt begegnen sich die beiden für ein Gespräch auf großer Bühne über ein faszinierendes Leben im Zeichen von Musik und Literatur, Pop und Politik.

Donnerstag, 3. Oktober um 18.00h: Grönemeyer.
Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk
Herbert Grönemeyer und Michael Lentz
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Victor Pattyn

Mittwoch, 16. Oktober Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit

(Martin)

Seine Chronik der Ereignisse
Hape kommt! 

Mit seiner Kindheitsgeschichte »Der Junge muss an die frische Luft« erreichte Hape Kerkeling, einer der erfolgreichsten Entertainer in Deutschland, ein Millionenpublikum. In »Gebt mir etwas Zeit« setzt er nun schreibend nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. 

Mit dem ihm eigenen Sinn für Komik erzählt Kerkeling von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Erinnerungen, Recherchen, Erlebtes, Historie, Ahnen. 

Große Bühne für einen ganz Großen.

Mittwoch, 16. Oktober um 19.30 Uhr: Hape Kerkeling:
Gebt mir etwas Zeit - Seine Chronik der Ereignisse
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Susie Knoll

Sonntag, 10. November: Der Zauberlehrling

(Martin)

Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins vom Frankfurter Kinderschutzbund

Der Frankfurter Kinderschutzbund wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt, er setzt sich für die Rechte der Kinder ein, für ihren Schutz vor Gewalt und für die Bekämpfung von Armut. Nötig ist diese Arbeit: Im vergangenen Jahr zählte die polizeiliche Kriminalstatistik 16 375 Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 5,5 Prozent bedeutet. Dunkelfeldforschungen gehen davon aus, dass etwa jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlitten hat.

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben zeigt eine Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins des Frankfurter Kinderschutzbundes. 

Der Zauberlehrling: Eine magische Inszenierung von Goethes Ballade für die ganze Familie. Begleitet von Klaviermusik erleben große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer das Abenteuer des Zauberlehrlings, seines Hexenmeisters und dessen Katze Cornelia und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt und seine Wahrzeichen. 

Volksbühne im Großen Hirschgraben
um 17.00h
Zeichnung © Philip Waechter

Bis Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)

Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen.
Die Ausstellungist die erste Retrospektive von  Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.

Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei

Deutsches Jazzfestival 23.- 26. Oktober 2024

Deutsches Jazzfestival 2024: "Größe ist keine Frage des Alters"

Dem wegweisenden Satz von Miles Davis trägt die diesjährige Ausgabe Rechnung: Bill Frisell, Kurt Rosenwinkel, Emma Rawicz, Becca Stevens, Jason Moran und Omer Klein sind nur einige der großen Namen beim Deutschen Jazzfestival 23. bis 27. Oktober in Frankfurt. Die hr-Bigband ist mit zwei großen Projekten dabei und auch die heimische Szene ist prominent vertreten durch den Gewinner des Deutschen Jazzpreises Jakob Bänsch, das hr-Jazzensemble und viele mehr. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal ist am Freitag, 25. Oktober, wieder die Clubnacht in Frankfurter Jazzlocations am Start sowie ein Konzert im Mousonturm am Sonntag, 27. Oktober. Der Vorverkauf läuft

Mehr Infos und Tickets hier!


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