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| 19.07.2024 |
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Auszeit gesucht

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
FAIRkickt ist vorbei. Das Projekt war großartig, aber es hat mir auch ziemlich viel Kraft entzogen. Zum einem war es körperlich sehr anstrengend (ich habe zuvor noch nie drei Wochen am Stück tagtäglich nur gestanden) und zum anderen hat es mich emotional sehr mitgenommen. Als wir am Montagnachmittag den 7,5 t LKW ausgeladen hatten, war ich "durch". Ich lud "meine" jungen Auszubildenden auf ein Eis ein und fragte sie nach einem Tipp um mal einen Tag zu entspannen und zwar auf einer Liege und nicht auf einem Handtuch, neben einer Frittenbude liegend. Sie empfohlen mir den "Pinta Beach" in Raunheim. Da gibt es sogar einen VIP Bereich (= keine Kinder). Man kann dort zwei Liegestühle mit Schirm für 70,- € am Tag buchen (italienische Verhältnisse). Leider habe ich zu lange gezögert und als ich das für morgen buchen wollte (angeblich werden es morgen 32 Grad) waren schon alle Plätze weg. Zu Hause angekommen rief ich heulend meine Freundin Petra Sch. an und sagte, dass ich unbedingt mal raus muss und bat um einen Schwimmbad Tipp. Sie fragte: "Hast Du denn das "Public Swimming" Buch von Gabi Schirrmacher nicht? (Hier ein Artikel der FAZ zum Buch) Ich erinnerte mich, dass meine Freundin und Mitautorin der Ausgehtipps, Petra Manahl, die zudem eine begeisterte Schwimmerin ist, das Buch vor ein paar Jahren hier vorgestellt hatte, musste aber die Frage verneinen. Ich hatte es nicht… Ein paar Stunden später lag das Buch, von Gabi signiert!!, in meinem Briefkasten. In dem großartigen Buch (leider vergriffen) sind wirklich fantastische Schwimmbäder der Region aufgelistet. Wir werden morgen eins davon testen. Da ich aber keine Lust & Kraft habe jeden Tag meine Schwimmtasche zu packen, habe ich beschlossen, dass ich ein paar Tage wegfahren muss. Seit Montag suche ich auf diversen Internetplattformen, aber leider habe ich bisher nichts gefunden. Vielleicht könnt ihr helfen? Am allerliebsten würde ich an einen See oder ans Meer fahren. Der Zielort sollte mit dem Zug in max. 8 Stunden erreichbar sein. Ich suche eine einfache Übernachtung. Am liebsten hätte ich ein Tinyhouse/Mobilheim auf einem Campingplatz, denn ich will auf keinen Fall in einem Zelt schlafen. (Die Mobilheime auf dem Campingplatz bei Kahl am Main sind schon ausgebucht) Eine Almhütte wäre natürlich auch sehr reizvoll, sofern sie Einzelzimmer haben. Da das Wetter jedoch nächste Woche in Süddeutschland durchwachsen sein soll, wäre eine nahegelegene Therme oder ein schönes Hallenschwimmbad als Alternative sehr wichtig und schwupps fällt die einfache Almhütte raus, denn die liegen in der Regel oben auf dem Berg... Ich habe auch schon etliche Jugendherbergen rausgesucht, aber auch die sind alle dicht und nachdem ich die letzten Wochen 1200 Jugendliche erlebt habe, ist das vielleicht auch besser so. Die mir bisher empfohlenen Hotels/Unterkünfte: Bollants, Bio Hotel Eggensberger, Kloster Arenberg, Bio Hotel Sturm, Die Halde, Berlins Hotel, Forsthaus Auerhahn habe ich schon alle abtelefoniert. Entweder sind sie belegt oder liegen weit entfernt dessen, was ich zahlen möchte (ich brauche abends kein 4 Gangmenü). Hat jemand von Euch noch einen Geheimtipp oder kann mir jemand für 5 Tage einen Campingbus leihen?
Genug gejammert, gleich kommt Andrea und wir wollen am Veranstaltungskonzept für das Kulturzeiter:innen Festival arbeiten, dann geht's zur Straußwirtschaft von Annette Gloser auf die Berger und später dann zu Daniel ins Westcoast Cinema.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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ZU GEWINNEN (Martin)
Antwort bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com
Für dieSummer in the City - Konzerte / Mousonturm im Palmengarten verlosen wir jeweils 2x2 Tickets:
Wir starten mit Dienstag, 23. Juli: Adi Oasis Dienstag, 30. Juli: Margareth Menezes
Schreibt Martin mit einem Satz, warum Ihr gerne zum jeweiligen Konzert gehen wollt.
Foto: © Clément Dezelus
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SUCHE / BIETE

LOHN- UND FINANZBUCHHALTER*IN GESUCHT Der Verlag der Autoren sucht ab 01. Januar 2025 eine*n Lohn- und Finanzbuchhalter*in in Vollzeit (übergangsweise Teilzeit möglich)
Dein Profil: • abgeschlossene kaufmännische Ausbildung als Steuerfachangestellte*r, Lohn- und Finanzbuchhalter*in. • erste Erfahrungen im Bereich der Lohn- und Finanzbuchhaltung gesammelt (idealerweise im Umgang mit DATEV). • Das Arbeiten mit MS Office ist dir vertraut • Loyalität und Diskretion • gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift • Teil des Teams zu sein, ist dir wichtig • Es macht dir Spaß, Prozesse und Abläufe zu verbessern, und du gehst positiv die täglichen Herausforderungen an.
Deine Aufgaben: • Debitoren-, Kreditoren- und Lohnbuchhaltung • Bearbeitung aller Geschäftsvorfälle im Bereich der Finanzbuchhaltung • Autoren- und Honorarabrechnungen • Tantiemeabrechnungen im hauseigenen Verlagsprogramm • Abwicklung des Zahlungsverkehrs • Mahnwesen und Überwachung der offenen Posten • Umsatzsteuermeldungen und Korrespondenz mit dem Finanzamt • Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen • Personaladministration • Ansprechpartner*in für Sozialversicherungsträger, Ämter und Behörden • Aktive Weiterentwicklung des Dokumenten-Managements und der Prozesse im Bereich der Finanzbuchhaltung
Wir bieten dir: • eine unbefristete Festanstellung, • die Möglichkeit, zeitweise im Homeoffice zu arbeiten, • Gleitzeitmodell, • betriebliche Altersvorsorge, • gute Erreichbarkeit des Verlages mit ÖPNV, • ein kollegiales Miteinander mit viel Raum für Eigeninitiative und fachliche Weiterentwicklung, • kurze Entscheidungswege
Gerne können wir ein erstes Gespräch als Video-Interview führen. Zum näheren Kennenlernen laden wir dich zu uns vor Ort ein. Für nähere Informationen wende dich bitte an info@verlagderautoren.de oder bewirb dich direkt mit deinem Lebenslauf!
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Frankfurter Regisseurin sucht Unterstützung für ihren Debütfilm
Das Doku-Drama „The LoVe of my Life, me.“ der Frankfurter Regisseurin Akhila Daniela Kotowski erzählt die Geschichte einer dramatischen Liebesbeziehung mit einem Narzissten. (Darsteller:innen: Sandra Lühr & Kevin Kölker) Gedreht wurde in Frankfurt, Offenbach und Umgebung, im Film sind bekannte Locations wie die Artificial Family in Mühlheim sowie Künstler und Persönlichkeiten der Rhein-Main-Szene zu sehen. Der Film kombiniert Spielfilmszenen, Experteninterviews und Animation um das Thema in seiner Komplexität zu beleuchten. Die Dreharbeiten sind abgeschlossen, doch bis zur Premiere benötigen Akhila und ihr Team noch Unterstützung bei der Finanzierung der Postproduction, der Marketing-Kampagne und um den fertigen Film bei Verleihfirmen zu bewerben. Wer mehr über das Projekt erfahren oder es supporten möchte: https://www.startnext.com/the-love-of-my-life-me
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GEROLLTES über die EM (kurzer Abschluss)

(Uwe)
Sofort, wenn ein Finale / ein letztes Spiel abgepfiffen wurde, ist ein Turnier, ein Pokalwettbewerb oder eine Meisterschaft für mich vorbei. Vielleicht liegt es daran, dass ich als Fußballer nie etwas gewonnen habe, aber die Übertragung von feiernden Spieler auf dem Rasen, jubelnden Zuschauern auf den Rängen, von Pokalübergaben und Ehrenrundenrennerei schenke ich mir in der Regel.
Oft quatschen freudentrunkene Spieler und Trainer mit Unterstützung von Alkohol dummes Zeug in Mikrofone oder von Rathausbalkonen oder ärgern durch unangemessene Gesten. Selbst der von mir wegen seiner fußballerischen Fertigkeiten hochgeschätzten Rodrigo stimmte provozierende Gesänge an („Gibraltar ist spanisch“, obwohl es ein britisches Überseegebiet ist), argentinische Spieler sangen nach dem Gewinn der Copa America rassistische Lieder gegen schwarze französische Spieler. Die entsprechenden Spieler sind für Wettbewerbsspiele zu sperren, das fordert nicht nur der Präsident des französischen Fußballverbandes, ich schließe mich da gerne an. Es gibt offensichtlich nicht nur schlechte Verlierer, sondern auch sehr schlechte Gewinner.
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Freitag, 19. Juli (weitere Termine): „Sanatorio Express” – Komische Oper von Iiro Rantala

(Daniela)
Die Kammeroper Frankfurt zeigt im Palmengarten die deutsche Erstaufführung der Opera buffa „Sanatorio Express” des international berühmten finnischen Komponisten und Jazz-Pianisten Iiro Rantala als Regiedebut von Dzuna Kalnina und wie stets in deutscher Sprache. Das 2018 in Helsinki von der Finnischen Nationaloper uraufgeführte Werk entführt das Publikum in ein skurriles Sanatorium, in dem ein heilender Scharlatan seine Geschäfte betreibt. Zu seinem Patientenstamm gehören eine übergewichtige Sopranistin, Einkaufs- und Eifersüchtige ebenso wie ein zwischen Leidenschaftlichkeit und Apathie schwankender Tenor, der für Social Media schwärmt. Die Oper ist entgegen dem, was man üblicherweise mit zeitgenössischer Oper verbindet, voller Humor und wunderbar hörbarer Musik und folgt liebevoll der klassischen Opera buffa, wie wir sie seit Rossini kennen: Es gibt Duellforderungen und Verwechslungen, Verfluchungen und Versöhnungen, klassische Duette und Quintette, aber auch Flamenco und Tango. Rantala wirbelt Ernstes und Heiteres auf raffinierteste Weise durcheinander wie sein klassisches Idol Mozart.
An fünf weiteren Abenden zeigt die Kammeroper unter dem Titel: „Die fröhliche Neurose” zusätzliche Konzerte mit ihren Künstlerinnen und Künstlern. Das ist ein Nachspin der Oper mit schweren oder leichten Störungen, aber stets mit passender Musik von Purcell, Offenbach, Millöcker, Strauß, Lehár, Beethoven u.a.
Fr 19. / Sa 20. / Mi 24. / Fr 26. / Sa 27. / Mi 31. Juli 2024
Konzerte „Die fröhliche Neurose”: Fr 2. / Sa 3. / Mi 7. / Fr 9. / Sa 10. August 2024
Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr Ort: Musikpavillon im Palmengarten Kartenvorverkauf: Frankfurt Ticket oder per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de
Für Schüler*innen und Student*innen gibt es eine begrenztes Kontingent an Freikarten für alle Vorstellungen, die per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de angefragt werden können.
Foto: Martin Pudenz
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Bis 25. August: Freiluftkino Frankfurt
(Daniela)
Vom 4. Juli bis 25. August geht das Freiluftkino Frankfurt in seine elfte Saison! Zu unserer großen Überraschung konnte ein weiteres Mal der Innenhof des Alten Polizeipräsidiums für unser Sommerkino gewonnen werden – ein faszinierender Ort mit gespenstisch schöner Kulisse! Woche für Woche werden wir dort von Donnerstag bis Sonntag aktuelle Kino-Highlights zeigen! Juli Programm:
19.07. ALL OF US STRANGERS 20.07. BACK TO BLACK 21.07. ONE LIFE 25.07. BARBIE 26.07. POOR THINGS 27.07. ANATOMIE EINES FALLS 28.07. FALLENDE BLÄTTER
Details und Trailer zu den einzelnen Filmen findet Ihr auf FREILUFTKINO-Seite. Alle fremdsprachigen Filme laufen in Originalfassung mit Untertiteln.
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Freitag, 19. Juli: Of/ Low Budgie & House Williams

(Andrea)
Ein schönes Doppelpack gibt es heute im Waggon und wären wir heute nicht bei Milli Vanilli wir wäre da: LOW BUDGIE mit Christoph Herbig (Gitarre, Gesang, Bass), Alex Kempf (Schlagzeug, Bass, Gesang) und Anne-Kathrin Holz (Bass, Gesang, Schlagzeug). Seit April 2012 spielen sie zusammen melodischen und leicht melancholischen Indierock, der sich in angenehmer Weise auf den Gitarrenpop der Achtziger und Neunziger Jahre bezieht. https://soundcloud.com/alowbudgie Vor ziemlich genau 20 Jahren erschien auf dem Kult-Label „Hazelwood Records“ die Platte „Revolutionist“ von House Williams. Die FR schrieb seinerzeit „selten war die Schönheit der Tristesse so aufregend wie bei House Williams. Revolutionist ist ein Album, an dem schlichtweg alles stimmt, vom Songwriting über den Gesang bis zu den Arrangements und der Produktion“. „House Williams liefern einen unglaublichen Mix aus Garagerock, Gospel, Country, Soul, Blues und wer weiß was noch alles“. „Wenn House Williams irgendwo angekündigt sind, gibt es nur eins: Auf keinen Fall verpassen.“ „Wie Beck auf guten Drogen“. Aber das schönste Kompliment gab es erst vor Kurzem von einem guten Freund der sagte, dass er bei einer längeren Fahr mit Freunden „Revolutionist“ aufgelegt habe und sie die Platte zwei Mal durchgehört haben und dann sagte er: „ist halt ein Klassiker“. House Williams spielen bei anstehenden Shows fast ausschließlich nur Songs der Platte „Revolutionist“. „Get down on your knees!“ https://housewilliams.bandcamp.com/album/revolutionist 20 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer Höhe Isenburger Schloss, Offenbach, nicht barrierefrei
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Freitag 19. Juli bis 30. August: Westside Summer

(Daniela)
Im vergangenen Jahr feierte das Zwischennutzungsformat WESTSIDE SUMMER mit einem Kulturprogramm vor historischer Industriekulisse einen Publikumserfolg mit 6000 Menschen. Die zweite Auflage des Westside Summers möchte daran anknüpfen und hat deshalb das Programm deutlich erweitert: An sieben aufeinanderfolgenden Wochenenden ab dem 19. Juli dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf Freiluftkino, Konzerte, Lesungen, DJ-Sets, Workshops sowie Kulinarik am Griesheimer Mainufer (Stroofstraße, Höhe Hausnummer 35) freuen.
An drei der insgesamt sieben Wochenenden finden kuratierte Themenformate statt, die sich mit modernen Leben und Arbeiten auf der zukünftigen Westside beschäftigen und reflektieren: „Storytelling“, „Artificial Intelligence“ und „Leisure“.
Den Auftakt „Storytelling“ am 19. Und 20. Juli bilden die Freiluftkinovorführung „Girl You Know It’s True“, Riesen-Scrabble, ein Textildruck-Workshop sowie eine Multimedia-Lesung mit Bestseller-Autor Leif Randt und DJ-Sets. Wie im letzten Jahr ist auch die Lieblingsbar aus der Frankfurter City „barhundert” wieder am Hafenkran vor Ort und eröffnet eine Pop-Up-Bar mit kalten Getränken, leckerer Kulinarik und hundertprozentig guten Vibes. Die Westcoast Bar ist bei allen Veranstaltungen unter der Woche ab 18 Uhr und am Wochenende ab 14 Uhr geöffnet.
Girl You Know It’s True Die unglaubliche Geschichte von Milli Vanilli als Freiluftkinoereignis Das Überraschendste gleich vorneweg und zum Saison-Auftakt: Milli Vanilli sind auch im Sommer 2024 immer noch mitreißend, faszinierend und unglaublich synchron. Regisseur Simon Verhoeven gelingt mit diesem Film etwas, womit man nicht zwangsläufig rechnen konnte. Er bildet die Geschichte von Aufstieg und Fall des größten Pop-Fake-Duos aller Zeiten nicht bloß ab, sondern fängt Energie, Zweifel, Ekstase, Tristesse und Anziehung auf intensivste Weise ein. Man glaubte vielleicht, die Geschichte Milli Vanillis im Grunde zu kennen, doch weit gefehlt: Hier kommt unser bittersüßer Freiluftkino-Auftakt mit einer so unglaublichen Geschichte, die unbedingt noch einmal von Anfang an erzählt, nachvollzogen, gemeinsam miterlebt werden muss. Inklusive Pop-Songs für die Ewigkeit. True Story!
Einlass, Getränke und Speisen ist ab 18 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit um 21.30 Uhr. Tickets sind für 12,90 Euro im Vorverkauf auf der Veranstaltungswebsite und für 14 Euro an der Abendkasse erhältlich
Connect - Frankfurt Westside (frankfurt-westside.de)
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Freitag, 19. Juli: Sunczar
(Uwe)
Als gebürtiger Südhesse will ich insbesondere auf die Band Flammenmeer hinweisen, die das Publikum am Freitagabend auf den Hauptact einstimmen wird. Warum? Weil Flammenmeer eine Viking Core Band aus Südhessen ist. Was wiederum genau Viking-Core ist, weiß ich nicht, es wird aber sicher laut und emotional. Danach spielen Sunczar „einen geradlinigen heavy Sound mit fetten Riffs und einem zerschmetternden Groove“. Zum Abschluss folgt ein weiterer Beweis dafür, dass Heavy-Bands die besten Pressetexte schreiben: „…Vocals, die dich in ein Sludge-getränktes Heavy-Sound-Wunderland führen. Gegründet im Jahr 2019, kurz bevor die Welt in die Dunkelheit stürzte, gewidmet dem Mythos eines Erlösers, Herrscher über die Sonne und alles darunter …“
Ponyhof F., Klappergasse Einlass 19 Uhr Foto: Homepage Ponyhof
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Freitag, 19. Juli: Once
(Uwe)
So ein richtig „alter Schinken“ ist ONCE eigentlich nicht, erschien er doch „erst“ Anfang 2008 in deutschen Kinos. Macht überhaupt nichts, es werden sowieso viel zu wenige Streifen aus den 90er oder 00er Jahre im (offenen) Kino gezeigt. Die Geschichte um einen Straßenmusiker in Dublin inszenierte der ehemalige Bassist der Band „Frames“, dessen Frontmann Glen Hansard den Soundtrack für den Film schrieb. Da lag es nahe, dass er auch die Hauptrolle übernimmt. Zusammen spielt er mit Marketa Irglova, der gemeinsam gesungene, sehr berührende Song „Falling Slowly“ gewann den Oscar, der Film ist aber auch toll.
OF, Hafengarten direkt am Main 21:30 Uhr
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Noch bis Samstag, 20. Juli: Fünfte Straußwirtschaft in Bornheim
(Petra)
Das Weingut Marco Hoffmann & die Gloserei freuen sich die Tore zum überwölbten Freiluftrefugium wieder für euch zu öffnen. Trefft auf neue Nachbar*innen und alte Bekannte beim zweiwöchigen kommunikativen Winzerausschank* unter den Arkaden von Sankt Josef. Angeboten werden neue Weine des in Frankfurt beheimateten Winzers Marco Hofmann und täglich frische, Straußwirtschafts-typische Spezialitäten, wie unseren beliebten Riesling-Handkäse. Special guests werden auf dem Aushang vor Ort angekündigt, jeweils dienstags ist ein offener RummiKub Tisch vorgesehen und am Do., 18.07. kann ab 19.30 Uhr zur öffentlichen Probe der Skyline Big Band wieder unter freiem Himmel getanzt werden.
Frankfurter Straußwirtschaft, Ort: unter den Arkaden von Sankt Josef, Adresse: Berger Str. 135, Öffnungszeiten: täglich von 16 bis 22 Uhr (außer sonntags), Eintritt: frei, barrierefrei
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Samstag, 20. Juli: OF/ Flame Parade & Poor Things

(Andrea)
Heiss soll es heute werden und wir wollen erstmal an den See. Am besten früh aufstehen und dann einfah in der Sonne weiterschlafen, ich freue mich schon sehr darauf. Wobei ich auch nicht übel Lust hätte, mittags an den Birkensee nach Hanau zu fahren, dort meldet sich die Seeliebe zurück. Der Ort ist magisch und wie immer sagen mir die DJs allesamt nichts, Anton Lehmacher, Reboot und Valenzia, aber es wäre eine Option...(14 bis 22 Uhr). Nach dem See würde ich gerne im Hafen 2 vorbeischauen, dort spielen die Flame Parade, die 2012 in einem alten toskanischen Bauernhaus begannen, Musik zu machen. Sie mischen Folk mit Pop-Klängen mit internationalem Geschmack, sehr mellow und eingängig. Also genau das richtige bei den Temperaturen. Danach läuft Poor Things, diese phantastische Version des Maria Shelley Themas eines künstlichen Menschen mit Emma Stone und Willem Dafoe. Ein herrlich entrückter und wild-romatischer Streifen, den ich mir durchaus noch ein weiteres Mal anschauen würde. Konzert 19.30 Uhr, Film 21.30 Uhr
Hafen2, Nordring, Offenbach
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Samstag, 20. Juli: Of/ Zehn Jahre Besucherzentrum im Wetterpark

(Andrea)
Offenbach ist neben vielem anderen auch Wetterstadt. Wir haben den Deutschen Wetterdienst, die Wetter- und Klimawerkstatt, die, warum auch immer, seit Kurzem Scape heißt, was so richtig keiner versteht, aber sei´s drum, und den Wetterpark. Der ist eine echte Attraktion und nebenbei bemerkt ein schöner Ort, weil man mitten im Grünen an 14 Stationen Wetterphänomene verstehen lernt. 20.000 Quadratmeter groß ist der Park und an 365 Tagen des Jahres frei zugänglich. Seit zehn Jahren bereichert das Besucherzentrum das Angebot, architektonisch sieht das metallene Gebäude aus, wie zufällig aus dem All gelandet, es glitzert in der Sonne und ist schon von außen sehr besonders. Im Inneren gibt es weitere Wetterstationen, an denen man zum Beispiel einen Wirbelsturm entfachen, einen Regenbogen zum Leuchten zu bringen, das regionale Klima zu betrachten oder Wetterstimmungen wie Sturm oder Gewitter visuell und mit Geräuschkulissen zu erzeugen kann. Zum Geburtstag gibt es heute ein kleines Fest, mit Stelzenläufern, die Frühling, Sommer, Herbst und Winter symbolisieren und um 19 Uhr einem Konzert des Kammerensembles des Offenbacher Capitol Symphonie Orchesters das das Werk „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi spielt. Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Ab 17 Uhr
Wetterpark auch dem Buchhügel, Offenbach
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Samstag, 20. Juli: Of/ Frühstück bei Tiffanys
(Andrea)
Es gibt Filme, zeitlos und schön, dass man sie auch beim x-ten Male nicht satt ist, sondern noch immer zelebriert. "Frühstück bei Tiffanys" gehört für mich unbedingt dazu und hat seinen Platz in meinen persönlichen Top 50 sicher. Die bezaubernde Audrey Hepburn als Holly Golightly auf der Suche nach ihrem Fred, die wilden Partys und der Kater...natürlich bin ich heute im kuscheligen Hafengarten! 20.30 Uhr, Eintritt frei.
Hafengarten, Nordring, Offenbach
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Bis Sonntag, 21.07.: Ausstellung HEIMSPIEL – Der Fußball in der Kunst

(Petra)
Fußball bewegt Millionen. Spätestens zu den EM’s und WM’s werden auch die letzten Sportmuffel vom Sofa gelockt und auch die Kunst nimmt Bezug auf das aktuelle Geschehen. Die Gruppenausstellung zeigt zeitgenössische künstlerische Positionen zum Thema Fußball. Gezeigt werden allesamt Unikate von den Künstlern Jens Andres, Dorothee Becker, EL EGO, O.W. Himmel, Katharina Krenkel, Doris Lacerte. Die Künstler haben sehr unterschiedliche Ausdrucksformen für Ihre Fußballwerke - alleine schon wegen der Materialität: Das Spektrum reicht von der Tafelbild-Malerei über Linolschnitt-Drucke, gehäkelte Soft Scuptures und Fotografie bis zu LEGO-Objekten und Trikot-Materialinstallationen. Ein Großteil der Werke (Alle außer die Archiv-Werke von Doris Lacerte) wurden für diese EM 2024 anlässlich der Ausstellung geschaffen, sind allesamt Unikate und käuflich zu erwerben. Neben der gedruckten Einladung gibt es coole Bierdeckel mit dem Motiv von Katharina Krenkel kostenlos abholbar in der Galerie.
HEIMSPIEL – Der Fußball in der Kunst: Ausstellung, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Quellenring 12 und Wendelinusstraße 2, Bad Orb, Öffnungszeiten: freitags 17 - 20 Uhr, sonntags 14 - 17 Uhr, Besichtigungstermine außerdem unter der Woche für Gruppen mit Anmeldung möglich
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Noch bis Sonntag, 21. Juli: Absolvent*innenaustellung Städelschule "The Call"

(Petra)
Die Absolvent*innenausstellung gilt als formaler und künstlerischer Höhepunkt des Studiums der Freien Bildenden Kunst an der Städelschule und stellt ein wichtiges Ereignis für die junge internationale Kunstszene dar. Mit der Ausstellung "The Call" präsentieren 26 Studierenden aus sieben Klassen ihre Abschlussarbeiten. Sie sind das Ergebnis eines mehrjährigen Studiums, das die individuelle, freie, künstlerische Arbeit in den Ateliers unterstützt und durch einen intensiven Austausch zwischen Studierenden, Professor*innen und Gastprofessor*innen, Lehrkräften und Vortragsgästen geprägt ist. Der Titel der Ausstellung spiegelt dieses dynamische Umfeld der Städelschule wider, welches man sich als ein Summen von (An- und Zu-)Rufen vorstellen kann: Ein Resonanzraum aus Läuten und Nachhall. Zugleich verbindet sich mit dem Anruf ein Moment des gespannten (Er-)Wartens: Dass etwas ruft – etwas Neues, oder etwas Anderes.
"The Call" - Absolvent*innen-Austellung Städelschule, Ort: Städelschule, Adresse: Schaumainkai 69, Ausstellung bis 21. Juli, Öffnungszeiten: donnerstags - sonntags 12 - 20 Uhr, Öffentliche Führungen: sonntags um 15 Uhr, weitgehend barrierefrei
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Sonntag 21. Juli: Freiluftkino Frankfurt: ONE LIFE

(Daniela)
Basierend auf dem Buch "If It's Not Impossible...: The Life of Sir Nicholas Winton" von Barbara Winton erzählt ONE LIFE die unglaubliche, emotionale und wahre Geschichte von Nicholas 'Nicky' Winton (Anthony Hopkins / Johnny Flynn), einem jungen Londoner Makler, der im Dezember 1938 Prag besucht. In einem Wettlauf gegen die Zeit überredet Winton Trevor Chadwick (Alex Sharp) und Doreen Warriner (Romola Garai) vom Britischen Flüchtlingskomitee in der Tschechoslowakei, Hunderte von überwiegend jüdischen Kindern zu retten, bevor die Nazis die Grenzen schließen. Fünfzig Jahre später wird Nicky vom Schicksal der Kinder heimgesucht, die er nicht in England in Sicherheit bringen konnte. Erst als er in der BBC-Sendung "That's Life!" einige der Kinder, die er gerettet hat, wiedertrifft, beginnt er, sich mit seinen Schuldgefühlen und seiner Trauer auseinanderzusetzen – und wird dabei von der Anonymität zum Nationalhelden hochstilisiert.
One Life; Regie: James Hawes; UK 2023; 113 Min.; FSK: ab 12; OmdU (Englisch)
TRAILER; TICKETS BUCHEN
Alle Infos zu Barrierefreiheit, Hunde, Kinder, Anreise, Wetter etc. hier: https://www.freiluftkinofrankfurt.de/service/
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Sonntag, 21. Juli: Nick Carter
(Uwe)
Nick Carter war lange Jahre das bekannteste Mitglied der Backstreet Boys. Ohne Frage waren / sind die eine der beliebtesten Boybands der Musikgeschichte. Zuletzt teilte er mit seinen Kollegen im Jahr 2019 den Erfolg des 10. Backstreet Boys-Album„DNA“, nun ist er (wieder) Solo unterwegs und veröffentlichte zuletzt sein Album „All American“. Damit kommt er jetzt ins Zoom und das erfreut sicher alte und neue Fans.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Hofheim/ A Day off , bis 8. September

(Andrea)
Natürlich möchte ich mir unbedingt noch die "Casablanca Art School"-Ausstellung in der Schirn und "Frauen um 1900 zwischen Frankfurt und Paris" im Städel anschauen, auch ins Romantik-Museum will ich und und und. Vorher aber möchte ich nach Hofheim und mir "A Day off" ansehen, die sich mit Freizeitgestaltung beschäftigt: "Einfach mal nichts tun? Unmöglich! Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist unser Leben hektischer und extremer geworden. Überall sind wir mit immer aufregenderen, abenteuerlicheren und exotischeren Freizeitaktivitäten konfrontiert. Der Druck, mithalten zu können und dieses auch zu müssen, ist enorm. Freizeit ist von der Erholungszeit nach getaner Arbeit zu einem durchgetakteten Massenphänomen geworden. Nach Feierabend, an Wochenenden oder Feiertagen strömen die Menschen an die Strände, in die Spaßbäder, Sportstudios, Kinos, Parks und Cafés. Alle streben nach maximaler Entspannung, Selbstoptimierung und größtmöglichem Abstand vom Alltag. A DAY OFF visualisiert mit einem Augenzwinkern die Erscheinungsformen unserer Freizeitkultur: Es wird geschlemmt, gebrutzelt, geraucht, geschwitzt und gepowert, was das Zeug hält. Manche Szenen sind heute nicht mehr denkbar, andere gleichen sich. So wurde damals wie heute ausgiebigst Sonne getankt, der neueste Film im Kino angesehen, das Tanzbein geschwungen oder gemeinsam Bingo gespielt. Durch die Linse einiger der weltweit renommiertesten Fotograf*innen erhalten wir einen Einblick in den Wandel unseres Freizeitverhaltens der vergangenen hundert Jahre. Mit Arbeiten von: Diane Arbus, Katharina Bosse, Henri Cartier-Bresson, Elliott Erwitt, Bruce Gilden, Nan Goldin, F.C. Gundlach, Esther Haase, David Hockney, Thomas Höpker, Barry Kay, Peter Keetman, Barbara Klemm, Lisette Model, Martin Munkácsi, Martin Parr, Joel Sternfeld u.a. Ich habe keine Lust, alleine zu fahren. Wer kommt mit? Schreibt mir an ausgehen-in-offenbach@web.de
Stadtmuseum Hofheim am Taunus, Burgstraße 11, Hofheim
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Dienstag. 23. Juli: Der Pokal Die EINTRACHT - Trophäe
(Martin)
Meet the Artist - Dommuseum Frankfurt
Fußballfans aufgepasst! Noch bis zum 23.7 steht die Trophäe von 1981 im Frankfurter Dommuseum. Der Pokal glänzt nicht nur neben Goldschmiedekunst aus allen Epochen, sondern wird mit Plastiken des Eintracht Maskottchens - dem Adler Attila - präsentiert. Die detailreichen Vögel sind eine Leihgabe des Frankfurter Künstlers Andreas Gundermann.
MEET THE ARTIST: 23. Juli, 18 Uhr. Anmeldung unter fuehrungen@dommuseum-frankfurt.de Meet the Artist/Andreas Gundermann Dommuseum Frankfurt Foto: © Gabriela Cornejo
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Dienstag, 23. Juli: Paulo Mendonca
(Uwe)
Nach einer rasanten Karriere, die fünf Studioalben, zwei Live-Studioaufnahmen, Kompositionen vieler internationaler Pop Hits (für Jessie J., Craig David uvm.) und neun Platin Auszeichnungen, hat Paulo Mendonça nun endlich auch mal Zeit für die sanfteren Töne. Das Publikum erwartet ein unvergesslicher Abend voller Musik und Inspiration einer schwedischen Funk-Rock Legende.
Ponyhof F., Klappergasse Einlass 19 Uhr Foto: Homepage Ponyhof
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Wetzlar/ Exposed, bis 22. September

(Andrea)
Nachdem ich den Ausstellungsbericht in der FAZ gelesen habe, möchte ich auch nach Wetzlar. Auch hier suche ich noch Begleitung! Wer also Lust hat, mit mir die Ausstellung "Exposed" mit Arbeiten von Bryan Adams zu besuchen, schreibe mir bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de, ich freue mich! So, worum geht es nun in der Ausstellung mit Bildern eines Mannes, den ich nur mit der Textzeile "I got my first real six-string Bought it at the five-and-dime Played it till my fingers bled Was the summer of '69" assoziiere. "Die für das Ernst Leitz Museum zusammengestellte Präsentation belegt seine Wandlungsfähigkeit und zeichnet die Entwicklung seiner persönlichen fotografischen Handschrift nach. Für die berühmte Serie Exposed hat Adams Freunde, Kollegen, Schauspieler, Models und Celebrities inszeniert. Immer auf Augenhöhe, immer mit größtmöglicher Nähe, ohne die Porträtierten bloßzustellen. Ob Amy Winehouse oder Mick Jagger, Pamela Anderson oder Mickey Rourke, Kate Moss oder sogar Königin Elizabeth II.: Offenbar haben sich alle vor seiner Kamera wohlgefühlt. Adams gelang es immer wieder, den Menschen hinter der Maske vorzustellen. Und er versteht es souverän, durch ironisch-humorvolle Einfälle mit den Klischees der Prominentenfotografie zu spielen. Einigen der Porträts hat er durch den experimentellen Einsatz von farbigem Plexiglas eine besondere Intensität verliehen: In der Serie In Colour finden sich auch Arbeiten, die nun erstmals in Deutschland präsentiert werden. Doch Bryan Adams ist längst weit mehr als ein hervorragender Fotograf von berühmten Persönlichkeiten, wie zwei weitere in Wetzlar ausgestellte Serien eindrücklich belegen. Für Wounded: The Legacy of War porträtierte er 2011 kriegsversehrte britische Soldaten nach ihren Einsätzen in Afghanistan oder im Irak. Trotz aller schockierenden Einschränkungen zeigen sich die jungen Männer und Frauen selbstbewusst und stark vor der Kamera. Mit ebenso großer Empathie hat Adams sich in der Serie Homeless Menschen am Rande der Gesellschaft genähert. Er hat sie auf der Straße getroffen, denn die Porträtierten verkaufen in London das Obdachlosenmagazin The Big Issue. Auch diese intensiven Aufnahmen fordern Mitgefühl und Respekt und belegen das Engagement des Fotografen für die oft Übersehenen und sein Aufgreifen ernster Themen. In der Zusammenschau der Serien wird deutlich, wie brillant Adams die fotografische Kommunikation mit den Porträtierten, aber auch mit dem Publikum beherrscht. Zu erleben sind Porträts, die nicht nur auffallen, sondern auch nachwirken."https://leicawelt.com/ausstellung/bryan-adams-exposed
Ernst-Leitz-Museum, Am Leitz-Park, Wetzlar.
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Bis Sonntag 23. Juli: STOFFEL

(Daniela)
Stoffel. Ich denke ihr kennt es alle. Nur für die Zugereisten ganz kurz: Stoffel wird vom Stalburg Theater organisiert. 3 Wochen lang gibt es fast täglich Theater & Musik im oberen Teil vom Günthersburgpark. Am späten Nachmittag für die Kids und Abends für Erwachsene.
Obwohl das Theater kein Geld hat, nehmen sie keinen Eintritt. Es gibt auch keinen Verzehrzwang. Stattdessen gehen junge Leute mit roten Eimern rum und sammeln Spenden ein. Ich gehe seit Jahren zu Stoffel. Früher, als der Sohn noch mit ging, fast jeden Abend, da ich es toll finde, wenn man die Kids zur Kultur mitbringen kann. Ich war aber auch irgendwann etwas abgenervt von Stoffel. Aber da können die Leute, die Stoffel hingebungsvoll organisieren gar nichts für und die Künstler:innen noch weniger.
Mich haben aber immer mehr die Besucher:innen genervt. Natürlich nicht alle. Aber es kamen immer mehr gut saturierte (davon gibt es im Nordend und Bornheim sehr sehr viele), die ihre Lastenräderkindertaxen im Wert von 7.000,- € am Rande der Bühne, ihre Kinder wiederum vor der Bühne parken und sich dann mit ihren Freunden auf ihre Manufactum Picknickdecken liegen, vor sich diverse Antipasti und Käseteller von irgendeinem angesagten Käsesommelier drappieren und erlesene Weine tranken, anstatt sich an der Bar Apfelwein und eine Worscht zu kaufen. Das ist auch vollkommen in Ordnung, es schreibt einem ja auch keiner vor, dass man dort was kaufen muss, aber was eben gar nicht geht, dass genau diese Leute dann 2 Euro in den roten Eimer werfen. Oder nach der dritten Band sagen: "Ich habe doch schon vorhin was gegeben".
Also, ihr Lieben. Geht zu Stoffel und werft ordentlich Geld in die roten Eimer.
Das Programm gibt es hier: Stoffel_2024_Festivalprogramm
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Im Kino: Juliette im Frühling

(Uwe)
Am ersten Donnerstag nach dem EM-Endspiel startet die tiefsinnige und unterhaltsame Filmadaption basiert auf der autobiografisch inspirierten Graphic Novel "Juliette: Gespenster kehren im Frühling zurück" von Camille Jourdy in den Kinos. Die charmante, warmherzige Komödie der französischen Regisseurin Blandine Lenoir (MADAME AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING) handelt von familiären Beziehungen, der Suche nach dem Sinn im eigenen Leben und den kleinen Absurditäten des Alltags.
Das passiert: Die Kinderbuchillustratorin Juliette kehrt aus Paris in ihren Heimatort in der französischen Provinz zurück. Dort hofft sie auf zwei entspannte Wochen im Kreise ihrer Familie. Stattdessen trifft sie auf ihre Schwester, die mitten in einer existentiellen Krise steckt, ihren liebevollen, aber etwas launischen Vater, ihre Mutter, die gerade das Thema New Age für sich entdeckt hat - und auf ihre geliebte Großmutter, die sich mit ihrem neuen Leben in einem Pflegeheim anfreunden muss. Und dann ist da noch der freundliche, einsame Barkeeper Polux, der zufällig Juliettes Weg kreuzt …
Die Zeitschrift Cinema schreibt dazu: „Leichtigkeit mit Tiefgang: Juliette im Frühling ist der perfekte Sommerfilm“
Läuft ab 18. Juli im Cinema am Rossmarkt Bild: Verleiher
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Dienstag, 23. Juli Adi Oasis

(Martin)
Summer in the City - Konzert Mousonturm im Palmengarten Musikpavillon
Funkige Bässe, ein retro-futuristischer Sound und eine hohe Stimmlage charakterisieren die Musik von Adi Oasis. Die französisch-karibische, in Brooklyn lebende Soul-Funk-R&B-Künstlerin und Produzentin hat letztes Jahr ihr neuestes Album „Lotus Glow“ veröffentlicht. Ihr bisher persönlichstes Werk, an dem als besondere Gäste KIRBY, Leven Kali, Jamila Woods und Aaron Taylor mitwirkten, ist gleichzeitig auch ihr politischstes.
„Mein neues Album ist furchtlos und gleichzeitig verletzlich und auch politischer, denn ich bin eine schwarze Immigrantin, und das sind meine Wahrheiten.“ Seit dem Beginn ihrer Solo-Karriere 2018 hat Adi viele gute Kritiken erhalten und eine große Fangemeinde aufgebaut, auch dank ihrer unglaublichen Live-Shows.
Ihre Single „Whisper My Name“ wurde in einem beeindruckenden COLORS-Debüt Anfang 2021 vorgestellt. Adi tourte weltweit und trat mit Künstler*innen wie Lenny Kravitz, Masego, Anderson Paak oder Thundercat auf, unter anderem auf Festivals wie dem Newport Jazz Fest, Afropunk und dem Montreux Jazz Festival.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/8142/konzert
Picknick schnappen und hingehen! Wir verlosen 2x2 Tickets
Dienstag, 23. Juli um 20.00h (Einlass ab 19.00h) Mousonturm im Palmengarten – Musikpavillon - Zugang nur über den Eingang in der Palmengartenstraße Foto: © Clément Dezelus
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Mittwoch, 26. Juli: Of/ Einstellungen zu Migration und Geschlecht in Ost- und Westdeutschland
(Andrea)
Goethe kommt nach Offenbach: In der Reihe „Goethe Lectures Offenbach“ sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt im Klingspor Museum zu Gast. Heute um 19.00 Uhr sprechen Prof. Dr. Daniela Grunow, Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt „Quantitative Analysen gesellschaftlichen Wandels“ am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität und Dr. Mirko K. Braack, Post-Doc am Frankfurter Teilinstitut des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Thema des Vortrags: Persistente Unterschiede: Einstellungen zu Migration und Geschlecht in Ost- und Westdeutschland. Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie, dass die Plätze im Veranstaltungssaal begrenzt sind.
Klingspor Museum Offenbach, Herrnstraße 80, Offenbach
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Mittwoch, 24. Juli: Of/ Repair-Cafe

(Andrea)
Eine Veranstaltung, wie für mich gemacht! Früher, wenn der Kassettenrekorder leierte, bin ich zu Elektro Rößler in der Herrnstraße gegangen und habe mir dort einfach neue Gummis für die Transporträdchen gekauft. Die kosteten 2 Euro und das Gerät funktionierte wieder tadellos. Den Laden gibt es nicht mehr und reparieren lassen sich die modernen Geräte kaum noch. Oder doch? Ein zweites Leben erhalten kaputte Haushaltsgeräte, Küchengeräte und Computer heute im Reparatur Café bei der Mittwochsbar „Wetter Mi.“ im SCAPE° in der Frankfurter Straße 39. Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ werden von 19 bis 22 Uhr kostenlose Reparaturen für alle angeboten – so können alte Geräte gerettet, Geld gespart und unnötiger Müll vermieden werden. An dem Abend nehmen zwei Experten die kaputten Geräte unter die Lupe und reparieren sie direkt vor Ort. Sollten Ersatzteile benötigt oder mehr Geräte gebracht werden, als während der Veranstaltung repariert werden können, erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Gutschein für eine kostenlose Reparatur bei Nurkad Computer in der Bleichstraße 42, Offenbach am Main. Es müssen lediglich die Ersatzteile gezahlt werden. Während die Geräte repariert werden, können ihre Besitzerinnen und Besitzer in der Bar Getränke genießen und mit anderen Gästen ins Gespräch kommen. Die wiederbelebten Geräte werden auch künstlerisch gewürdigt: Neben dem Reparaturtisch gibt es eine Zeichenecke mit Drehteller, auf dem die frisch reparierten Gegenstände kurzzeitig ausgestellt werden.
SCAPE°, Frankfurter Straße 39, Offenbach
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Donnerstag, 25. Juli: Of/ Ciao!
(Andrea)
Gerade gestern stand ich neben einem Mini an der Ampel, aus dem lautstark ein Lied von Umberto Tozzi schmetterte, "Gloria" fing mich sofort ein, die Sonne tat ihr übriges. Als es grün wurde, trat ich beschwingt wieder in die Pedalen und dachte an Italien. Und weil jeder Urlaub gerade meilenweit weg ist, möchte ich heute ins Ono zur Italodisko. "Lasst uns gemeinsam nach Feierabend die süße Seite des Lebens genießen! DJ San Remo sorgt mit Italo Disco, 80s und Funk für das perfekte Urlaubsfeeling. La Dolce Vita ruft – sei dabei und feire mit uns den EASYPEASY-Feierabend, das Leben und den Aperol Spritz. Music / Drinks / People: gehostet von Lucille.20 Uhr
Ono2 Walter-Kolb-Straße 16, Frankfurt
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Filmtipp: Mixed by Erry
(Andrea)
À Propos Italien: Neulich beim Zappen landeten wir bei "Mixed by Erry", einem tollen Film aus einer Zeit, in der Musikkassetten noch eine große Rolle spielten. Die Geschichte von drei Brüdern im Neapel der späten Siebziger, die auf aberwitzige Art und Weise ein kleines Imperium aufbauen ist wirklich sehenswert. Leider nur bei Netflix.
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Donnerstag, 25. Juli: Yasi Hofer
(Uwe)
Neulich bei einem Pubquiz im Irish Pub in Bornheim gewannen wir unter anderem, weil wir wussten, dass Albert Einstein in Ulm geboren wurde. Yasi Hofer erblickte dort ebenfalls das Licht der Welt, nur einige Jahre später (genauer 1992). Sie begannt mit Geige, wechselte dann zur E-Gitarre. Ihr Talent erkannte Steve Vai, mit dem sie bis heute auf Europa-Tourneen spielt. Sie veröffentlichte 4 Alben, darunter "Between the Lines" mit Mike Plotnikoff. Alle wurden hochgelobt, manche als "Platte des Monats" ausgezeichnet. Yasi gilt nach Meinung einer Fachzeitschrift als eine der Top-20-Gitarristinnen weltweit.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr Foto: Ralf Schuck
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Donnerstag 25. Juli: Artist Talk in der basis

(Daniela)
Lust Künstler:innen aus Tel Aviv kennenzulernen? Auf in die basis. Sie schreiben:
"Am Donnerstag, den 25. Juli um 18 Uhr werden unsere aktuellen AIR_Frankfurt Gastkünstler:innen Merav Kamel und Halil Balabin über ihre künstlerische Praxis und ihre Projektideen sprechen. Ihre dreimonatige Residency in Frankfurt findet in Kooperation mit Artport, Tel Aviv statt. Merav Kamel und Halil Balabin sind ein kollaboratives Duo aus Tel Aviv, das seit 2012 zusammenarbeitet. Ihre künstlerische Praxis ist das Ergebnis ihrer gemeinsamen Intuition; sie folgen ihrem Instinkt und schaffen Werke, die Absurdität und Humor mit Geschichte, Sexualität und Fantasie verbinden. Ihre Arbeiten basieren häufig auf einem Witz oder ironischen Anekdoten aus ihrem täglichen Leben, die sich zu einem weit verbreiteten kritischen Anspruch mischen. Sie verwenden Materialien wie Stoff, Holz, Metall und Keramik, um skulpturale Puppen und großformatige Zeicheninstallationen zu schaffen. Der Talk findet in englischer Sprache statt."
Ort: basis Leseraum Gutleutstraße 8-12,60329 Frankfurt am Main Beginn: 18:00 Uhr
Merav Kamel & Halil Balabin, Sagittarius, 2024, fabric, polymer clay and fether, 55 x 45 x 15 cm
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Donnerstag 25. Juli bis 17. August: High Rise Cinema

(Daniela)
Frankfurts Skyline ist einmalig in Deutschland. Warum also nicht auch einmaliges Open-Air-Kino in Frankfurt machen?! Das war und ist die Grundüberzeugung hinter High Rise Cinema, dem einzigartigen Frankfurter Open-Air-Wanderkino. Wie vor zwei Jahren werden in diesem Sommer wieder an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden vier verschiedene Dachterrassen Frankfurts zum Open-Air-Kino umgebaut. Immer an den Abenden von Donnerstag bis Samstag können dort moderne Klassiker und aktuelle Kino-Highlights vor atemberaubender Kulisse gesehen werden.
Los geht’s am 25. Juli mit dem Hitchcock-Klassiker „Das Fenster zum Hof“ – und zwar auf der Dachterrasse des Opernturms. Mit seinen 170 Metern ist dieser schon von Weitem sichtbar und vermag es doch, sich vor dem schönsten Platz Frankfurts, dem Opernplatz, zu verneigen. Das gelingt Dank seines ihm vorgebauten sandsteinernen Podiumgebäudes. Dessen weitläufige Dachterrasse bietet wunderbare Blicke auf die Skyline der Mainmetropole – und auch der Kinobesuch wird dort oben zu etwas ganz Besonderem. Während der Eröffnungsfilm sein 70. Jubiläum feiert, sind die weiteren zwei Filme topaktuell: „Perfect Days“ von Wim Wenders war in diesem Jahr für einen Oscar nominiert, „Liebesbriefe aus Nizza“ von Ivan Calbérac ist sogar noch vor seinem offiziellen Kinostart zu sehen.
In der Folgewochen geht es zwischen dem 1. und 3. August ins Bankenviertel. In dessen Mitte, umgeben von unzähligen Hochhäusern, steht der Taunusturm. Ein zweiteiliges Gebäudeensemble, das mit seiner modernen weißen Fassade Tel Aviv nach Frankfurt holt und das High Rise Cinema ins Himmelreich der Bankentürme. Eines der Film-Highlights auf der Dachterrasse des Taunusturms ist das Science-Fiction-Meisterwerk „Matrix“, das in diesem Jahr sein 25. Jubiläum feiert.
Bevor es zum großen Finale zwischen dem 15. und 17. August auf das Dach des Skyline Plaza geht – umgeben von Hochhäusern wie dem ikonischen Messeturm – macht das High Rise Cinema in seiner dritten Woche (zwischen dem 8. und 10. August) auf der Dachterrasse eines der schönsten Frankfurter Bürogebäude Halt: dem Grünflächenamt. Neben dem Gleisvorfeld nördlich des Hauptbahnhofs gelegen ermöglicht es einen unvergleichlichen Blick auf die Hochhauscluster von Banken- und Messeviertel. Filme wie der in New York gedrehte „Past Lives“ fügen sich dort ganz wunderbar in die besondere Stadtkulisse von ‚Mainhattan‘ und werden Kinofans von nah und fern nach Frankfurt locken.
Der Ticketverkauf startet diesen Freitag, den 12. Juli, über: www.highrisecinema.de
Foto: Norbert Miguletz
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Donnerstag, 25. Juli: Of/ Bücherbus on Tour
(Andrea)
Die wunderbare Ida Todisco ist heute wieder mit dem Bücherbus unterwegs und macht Station im Büsinpark. Ab 18 Uhr gibt es Lesung, Gespräche, Bücher und Wein. Der Gastautor Martin Ebbertz liest aus seinen Texten und berichtet vom Schreiben. Beginn ist um 18 Uhr, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Büsingpark, Kaiserstraße, Offenbach
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| V O R S C H A U nächste Woche
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Freitag, 26. Juli: FFM/ Sommerwerft Eröfffnung/ Kulturinvasion

(Andrea)
Magisch, inspirirend, kritisch, anregend, beschwingt. Die Liste ließe sich noch fortsetzen, fehlen darf aber auf keinen Fall unglaublich. Denn alleine schon unglaublich ist, dass Bernhard Bub, Joscha, antagon und protagon, diese ganze unglaubliche Crowd in der Orberstraße einmal im Jahr und das 2024 zum 22. Mal (ich hoffe, ich habe mich jetzt nicht verzählt) das Gelände der Weseler Werft wieder zu einem besonderen Ort machen. Mit Theater, Musik, Flowmarkt, Essen, Trinken, Disko und und und. 17 Tage lang bei Regen und bei Sonnenschein, unermüdlich und immer unglaublich gut gelaunt. Ich freue mich, dass Dani und ich heute zusammen zur Eröffnung gehen, mit Seppl zu quatschen, Bernhard wieder zu sehen, ein- und abzutauchen.
Schon vor der Eröffnung, um 17 Uhr, will das Team der Sommerwerft 2024 zusammen mit allen Helfern, Freiwilligen und allen anderen auf dem Goetheplatz ein starkes Zeichen für Frieden und gegen Aufrüstung setzen! Kommt in weiß und lasst uns gemeinsam ein Zeichen für Friedenskultur setzen! Ja, sie findet wieder statt, die Kulturinvasion vom Goetheplatz bis zum Eisernen Steg. Diesmal wollen wir die Sommerwerft jedoch nicht mit Pauken und Trompeten einläuten, sondern suchen für die “Peace Parade” nach einer anderen Qualität: Leiser. Poetischer. Friedlicher. Die “Butterflies” sind eine poetische Choreographie von Shusaku Takeuchi. Sie verbindet Elemente der bildenden Kunst, Ausdruckstanz und Pantomime, basierend auf der Bewegungsphilosophie des traditionellen japanischen Butoh-Tanzes. Entstehend aus einem Workshop mit den Mitgliedern des Sommerwerft-Teams, zieht die Performance mit den eigentümlichen Gestalten Passant:innen in ihren Bann und lädt zum Innehalten ein.
Sommerwerft, Weseler Werft, Frankfurt
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Freitag 26. Juli: Freiluftkino Frankfurt - POOR THINGS
(Daniela)
Die unglaubliche Geschichte von Bella Baxter (Emma Stone), einer jungen Frau, die von einem ebenso brillanten wie unorthodoxen Wissenschaftler wieder zum Leben erweckt wird. Auf der Suche nach fehlender Lebenserfahrung, bricht Bella zu einem rasanten Abenteuer über die Kontinente auf. Befreit von den Vorurteilen ihrer Zeit, ist Bella entschlossen, für Gleichheit und Befreiung einzutreten.
Poor Things; Regie: Yorgos Lanthimos; UK 2023; 141 Min.; FSK: ab 16; OmdU (Englisch) TRAILER
TICKETS BUCHEN
Alle Infos zu Barrierefreiheit, Hunde, Kinder, Anreise, Wetter etc. hier: https://www.freiluftkinofrankfurt.de/service/
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Freitag, 26. Juni - Sonntag, 05. Januar 2025: Ausstellung Gustav Metzger

(Petra)
Geflüchteter, Überlebender, Staatenloser, Tischler, Gärtner, Anarchist, Antiquar, Umweltaktivist, Intellektueller und Künstler. Gustav Metzger wurde 1926 in Nürnberg geboren. Eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie seine Mutter ihn badet. Mit vier Jahren beobachtet er die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Mit zwölf Jahren, im Januar 1939, kommt er mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte in England an. Seine Eltern und ein Großteil der Familie werden von den Nationalsozialisten ermordet. Schon früh mit der mörderischen Gewalt von Menschen konfrontiert, war es für Gustav Metzger existenziell, auf die konsequente Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen und für deren Erhalt wie Respekt zu kämpfen. Inmitten des atomaren Wettrüstens schrieb er Manifeste zur Autodestruktiven Kunst – einer Kunst, die auf die eigene Zerstörung angelegt war – und wurde 1960 zusammen mit Bertrand Russell Gründungsmitglied des Committee of 100. Das Verfassen von Manifesten und Organisieren von Symposien, Aktionen im öffentlichen Raum und vor allem auch die Teilnahme an aktuellen Diskursen war für Metzger lebenslang von grundlegender Bedeutung. Die Unbegreiflichkeit von Gewalt, Geschichte und insbesondere des Holocausts findet in zahlreichen seiner Arbeiten ihre Form – für das Verstehen und gegen das Verdrängen und Vergessen. Die Ausstellungist die erste Retrospektive von Gustav Metzger in Deutschland und wird von Susanne Pfeffer und Julia Eichler kuratiert. Einige der gezeigten Arbeiten werden erstmals ausgestellt.
Gustav Metzger - Ausstellung, Ort: TOWERMMK, Adresse: Taunustor 1, Eröffnung: 19 Uhr (Ausstellung bis Sonntag, 05. Januar 2025), Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, barrierefrei
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Freitag, 26. Juli: Of/ see it say it sort it

(Andrea)
Heute gibt es im t-raum eine kleine Vernissage, louisa fürst (geb. 1995), hfg-Studentin und studium der kunstpädagogik und philosophie an der goethe universität frankfurt beschäftigt sich mit dem moment der verbindung und dem bewahren seiner kurzlebigkeit. inhalte widmen sich dem urbanen raum und der existenz von sozialen gefügen und damit einhergehenden emotionen in diesem. dabei beziehen sie sich häufig auf erinnerungen der künstlerin. sie wagen den versuch, diese einzufrieren und halten so die widersprüchlichkeiten der sekunde fest. in der ausstellung „see it say it sort it geht es im grunde um alltagssituationen, collagenhaftes festhalten von erlebtem, um beziehungen und freundschaften und das aufzeigen von ungewöhnlichem miteinander. wie immer gibt es bei der vernissage eine kleine performance des t-raum-teams und musik von "ragazzi". dahinter verbergen sich die beiden musiker:innen davide quitadamo und nicola moliere - ein duo aus frankfurt, welches vergangenen herbst gegründet wurde. mit zwei gitarren und gesang spielen sie eigene kompositionen im akustischen singer-songwriter-stil, eingebettet in liebevoll interpretierte coversongs aus dem jazz- und popmusik-bereich.
theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach
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Freitag, 26. Juli: FFM/ Big Country
(Andrea)
Wahnsinn. Dass es die noch gibt! Ich erinnere mich noch gut an Big Country, hatte die ihm Radio, es muss wohl "Schwarz/Weiß" oder "Der Ball ist rund" gewesen sein, gehört und mochte den minimalistisch-martialischen Style. "Mit den Singles "Fields Of Fire (400 Miles)" und "In A Big Country" (das später von den Smashing Pumpkins gecovert wurde) landen sie in den 1980ern in den Top 20. Die Platte "Steeltown" geht bis an die Spitze der Charts und bildet den Höhepunkt des kommerziellen Erfolges der Band. Sie spielen mit den Rolling Stones, Bob Dylan, Queen und David Bowie, Anfang 2000 löst sich die Band auf. Sänger Stuart Adamson stirbt, irgendwie berappeln sich die anderen wieder und sind seitdem wieder unterwegs. Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Sonntag, 28. Juli: Of/ 108 Sonnengrüße an der Hafentreppe
(Andrea)
Ramona von Samana Yoga und ihr Team laden seit einigen Jahren einmal im Jahr zum Yoga an der Hafentreppe. "108 Sonnengrüße" ist immer eine sehr schöne Veranstaltung, wenn sich alle vor der besonderen Kulisse mit Blick auf den Hafenkran und die Skyline von Frankfurt auf ihren Matten im Gleichklang bewegen und gemeinsam atmen. „Betrachtet die strahlende Sonne in der abendlichen Unberührtheit, schickt ihr eure Gedanken, vereint euch mit ihr, und ihr werdet spüren, wie ihre Strahlen allmählich die Schwingungen eures Wesens erhöhen,“ sagt Omraam Mikhaël Aïvanhov. Der Yoga Workshop ist für Groß & Klein von jung bis alt und für alle Yoga Level geeignet. Und für so viele Teilnehmer, so viele die Hafentreppe Offenbach fasst. Der Event erfolgt auf Spendenbasis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 19 bis 21 Uhr.
Hafentreppe, Offenbach
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Samstag, 27. Juli: Die Mammutaufgabe
(Martin)
Theater für alle ab 5 Jahren
Schroffe Felsen, Nebelschwaden: Ein Mammut lebt allein und zurückgezogen im steinzeitlichen Urwald. Und ist traurig. Der einsame Dickhäuter singt seine trübsinnigen Lieder, bis diese eines Tages von einem Steinzeitmenschen gehört werden. Zusammen fragen sich die beiden, wie man Gefühle zulassen und über sie sprechen kann.
Eine Mammutaufgabe.
Eingeladen zum FLUX-Gastspielprogramm 2024-26 sowie zum Gastspielprogramm der Sommerwerft 2024.
Dauer: ca. 45 Minuten für alle ab 5 Jahren Samstag, 27. Juli um jeweils 11.00h und 15.00h/ebenso bei der Sommerwerft am 9. und 11. August Netzwerk Seilerei; Offenbacher Landstraße 190, 60599 Frankfurt am Main Eintritt: 2€ Foto: © Homepage Veranstalter*in
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Sonntag, 28. Juli: FfM/ Alex im Westerland
(Andrea)
Ich kenne keine Band, die den Witz und den Charme von DIE ÄRZTE und die Energie und Spielfreude von DIE TOTEN HOSEN besser miteinander vereint als Alex Im Westerland. Die 4 Frankfurter rocken sich ganzjährig durch Clubs, Festivals, Stadtfeste, Kneipenfestivals und Privatpartys. Dabei konzentrieren sie sich auf die bekanntesten und grössten Hits aus den letzten 30 Jahren Bandgeschichte der beiden Punkrock-Urgesteine, Neuveröffentlichungen kommen natürlich auch immer wieder auch neu ins Programm. To make a long story short: Der Besuch des Batschkapp-Sommergartens lohnt sich. Einlass 18.30 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Montag, 29. Juli: Flügel, Fühler, Blätter, Blüten artist talk & Barabend

(Daniela)
Die folgende Einladung von Sonja möchte ich gerne an Euch weiterleiten:
"Ich freue mich sehr, in diesem Sommer zwei Veranstaltungen in der Reihe GRÜNE SALONS in der Villa Leonhardi im Plamengarten Frankfurt kuratieren zu dürfen!
Die Grünen Salons richten den Fokus auf die Wechselbeziehung zwischen Kunst, Natur und Wissenschaft. Gemeinsam diskutieren wir naturwissenschaftliche Erkenntnisse und künstlerisch-ästhetische Perspektiven.
Montag, 29. Juli 2024, 19 Uhr Flügel, Fühler, Blätter, Blüten artist talk & Barabend Villa Leonhardi in Palmengarten
Ein Gespräch über Insekten, Blüten und Blätter als Motiv, über das forschende Auge und das Visualisieren von Strukturen und Details.
Zu Gast:
Vroni Schwegler, Bildende Künstlerin
Jan Schmidt, Bildender Künstler
Dr. Mechthild Haas, Graphische Sammlung HLMD
Dr. Paul Siefert, Biologe, Institut für Bienenkunde
Moderation: Dr. Sonja Müller
Anmeldung: palmengarten.kultur@stadt-frankfurt.de Die Veranstaltung ist im Palmengarten-Eintritt inbegriffen, eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss ist drei Werktage vor Veranstaltung. Die Teilnehmendenzahl ist auf 50 Personen beschränkt. Vor der Veranstaltung kann die Ausstellung VERSPIELT? besucht werden. www.palmengarten.de/de/
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Bis Freitag, 02. August: Einzelausstellung Daniel Hartlaub

(Petra)
In seiner ersten Einzelausstellung in der Galerie Monica Ruppert entführt uns der Frankfurter Künstler Daniel Hartlaub (Glückwunsch, Daniel!) - von dem ich hier schon häufiger berichtet habe - mit seinen tollen Kohlezeichnungen in leere Räume und in die Welt des Frankfurter Chemie-Nobelpreisträgers Benjamin List. 6c12…im Jahr der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Spiele scheint dieses geschickt gewählte Marketing-Kürzel aus dem Bereich des Sports ja auf der Hand zu liegen. Und schon liegt man komplett daneben: Das Kürzel ist schlichtweg die chemische Bezeichnung für Kohlenstoff, einem Grundstoff unseres Lebens. Oder wie es der Künstler ausdrückt: "Von knallhart wie ein Diamant bis zu butterweich wie das Graphit, mit dem ich zeichne." Abgeleitet ist der Ausstellungstitel aus einem Zyklus von Zeichnungen mit Lebensstationen des Frankfurter Chemie Nobelpreisträgers Benjamin List – und begleitete ursprünglich einen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung anlässlich der Preisvergabe im Jahr 2021. Hartlaub und List kennen sich seit Kindertagen, spielten zusammen in einer Punk-Band und verloren über all die Jahre nie den Kontakt. Ausgezeichnet wurde List für seine Entdeckung im Bereich der Asymetrischen Organokatalyse, durch die Moleküle wesentlich effizienter und damit nachhaltiger produziert werden können. In Interviews erwähnt List immer wieder, dass die Katalyse für ihn nur ein Molekül entfernt von der Magie sei. Dieses Gefühl kennt Hartlaub nur zu gut. In seinen Zeichnungen, Musik-Videos und Kurzfilmen spielt dieser Moment, immer wieder eine entscheidende Rolle. Eine Situation, in der alles umbricht. Ein Detail, das plötzlich auftaucht. Eine Utopie, die zur Dystopie wird. Visualisiert wird dieser Schwebezustand in dieser Ausstellung durch die Zeichnungen anscheinend leerer Räume. Wobei Hartlaub das Paradoxon fasziniert: "Kann es überhaupt einen leeren Raum geben, wenn ich ihn doch gezeichnet habe?"
6c12 – Einzelausstellung Daniel Hartlaub, Galerie Monica Ruppert, Adresse: Bleichstr. 48, Ausstellung bis Freitag, 02.August
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Dienstag, 30. Juli: Margareth Menezes

(Martin)
Summer in the City - Konzert Mousonturm im Palmengarten Musikpavillon
Margareth Menezes ist eine der größten Vertreterinnen der Axé-Bewegung, des Samba-Funks und Samba Reggaes aus Salvador de Bahia.
Sie ist bekannt für ihre mitreißende Musik, ihre kraftvolle Stimme und ihre Karnevals- und Fernsehauftritte. Von ihren bescheidenen Anfängen in der pulsierenden Hauptstadt des Bundesstaates Bahia bis zu ihrer im Januar 2023 erfolgten überraschenden Ernennung zur Kulturministerin durch den derzeitigen brasilianischen Präsidenten Lula da Silva war es ein langer Weg.
Seit den 80er-Jahren gehörte sie zu den ersten, die die lautstarken Vergnügungen des Straßenkarnevals in Bahia auf die Konzertbühnen brachte. Seither wird ihr Name in einem Atemzug mit berühmten brasilianischen Künstler*innen wie Gilberto Gil, Maria Bethânia, Caetano Veloso und Daniela Mercury genannt.
Auf der Bühne ist Margareth Menezes ein pyrotechnischer Energieball – ihre Stimme, ein sattes, dunkel getöntes Instrument, schreit und knistert in den schnellen Songs und flüstert mit wilder Sinnlichkeit in den langsameren Nummern.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/8026/konzert
Picknick schnappen und hingehen! Wir verlosen 2x2 Tickets
Dienstag, 30. Juli um 20.00h (Einlass ab 19.00h) Mousonturm im Palmengarten/Musikpavillon – Zugang nur über den Eingang in der Palmengartenstraße Foto: © José de Holanda
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Samstag, 3. August: FFM/ Pink Floyd Tribute
(Andrea)
Pink Floyd ist ein Phänomen der Rockgeschichte, und wer sie einmal live erleben durfte, bleibt Zeit seines Lebens von diesem einzigartigen Erlebnis erfüllt. Das Erbe von David Gilmour, Roger Waters, Richard Wright und Nick Mason weiterzutragen, ist der Auftrag, dem sich die deutsche Band PULSE verschrieben hat. Die Musiker der neu gegründeten Formation sind dabei bestens mit den komplexen Performances vertraut und vielen tausend Konzertbesuchern in halb Europa bekannt, denn sie waren über 20 Jahre mit Echoes, der bisherigen No.1 unter Deutschlands PINK FLOYD Tribute Bands, unterwegs. Einlass 18 Uhr
Batschkapp Sommergarten, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Noch bis Sonntag, 04. August: Ausstellung Broncos im Kunstverein Familie Monzez
(Petra)
Junge Kunst finde ich fast immer gut – und noch dazu an einem Lieblingsort wie dem Kunstverein Lola Montez. Ach so: Und hier ist heute außerdem HOLIDAYS mit Jazz Montez angesagt (siehe oben): auf der Riesentreppe sitzen, Musik hören, chillen und so weiter. Dazu passt es doch wunderbar, noch die Kunst der Studierenden der Klasse Spehr der Kunsthochschule Kassel zu begucken. Kommt doch vorbei.
Broncos – Ausstellung der Studierenden der Klasse Spehr Kunsthochschule Kassel, Eröffnung, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Eintritt: frei, barrierefrei
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Dienstag, 6. August: Orbit

(Martin)
Summer in the City – Konzert Mousonturm im Palmengarten Musikpavillon
Orbit ist das elektronische Projekt des 28-jährigen Produzenten und Songwriters Marcel Heym. Mit einem einzigartigen Sound, der von rauen akustischen Klängen und atmosphärischen Synthesizer-Leads geprägt ist, führt es in eine immersive Traumwelt.
2021 rief Orbit seine Fangemeinde auf, gemeinsam Konzerte in ihren Heimatstädten zu organisieren. Ein paar Monate später spielten Marcel und seine Freunde landesweit über 20 Shows auf privaten Festivals, in wilden Wäldern und Hinterhöfen. Ein Jahr später erweiterte Orbit seine Kreise mit unzähligen Live-Shows in ganz Europa, spielte als Support für seinen Freund Parra For Cuva und schloss das Jahr mit seiner ersten Headline-Clubtour ab.
Im Frühjahr 2023 veröffentlichte Marcel seine dritte EP „Sunday By The River", die sich in einer neuen dunklen Sphäre des Orbit-Universums bewegt: „Sie entstand in einem Prozess, in dem ich lernte, die Nachtseite des Lebens zu akzeptieren und sogar zu bewundern."
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/7964/konzert
Picknick schnappen und hingehen! Wir verlosen nächste Woche 2x2 Tickets.
Dienstag, 6. August um 20.00h (Einlass ab 19.00h) Mousonturm im Palmengarten/Musikpavillon - Zugang nur über den Eingang in der Palmengartenstraße Foto: © Julia Preiss
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Mittwoch, 07. August: The Great Maschine - Konzert im Schlachthof Wiesbaden

(Petra)
Ein Specialtipp für alle, die bei Musik ordentlich Power mögen: Sie waren bereits für letzten Oktober gebucht – das hat nicht geklappt (die Gründe kennt Ihr alle). Jetzt aber wird der Termin in Wiesbaden nachgeholt, denn die Band tourt wieder, und ich fand ihre Performance vor kurzem unglaublich. Die Zugabe gab es inmitten der Menge auf der Tanzfläche. Zumal sie sich nicht einer einzelnen Szene zuordnen lassen: Die Rock’n‘Roll-Fraktion sieht sie als "Metalheads", die Metal-Szene nennt sie "Hippies" und so weiter. Dies hinderte sie allerdings nicht daran, die Indie-Szene in Israel aufzurütteln und eine eigene Alternative zu schaffen, die nicht zuletzt dank der Gründung ihres eigenen Labels Reality Rehab Records vielen anderen Musiker:innen und Künstler:innen eine Bühne bot. Mittlerweile sind sie zu einem internationalen Phänomen herangereift und veröffentlichten zuletzt mit "Funrider" ihr bereits fünftes Album, mit dem sie uns heute beehren.
The Great Maschine, mit: Splinter, Ort: Schlachthof Wiesbaden Kesselhaus, Adresse: Murnaustraße 1, Wiesbaden, Uhrzeit: Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Eintritt: 23,80 Euro (AK: 25 Euro), Tickets gibt’s hier, barrierefrei
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Donnerstag, 8. August: OF/ Liebesbriefe aus Nizza

(Andrea)
Als François auf dem Dachboden seines Hauses ein paar alte Liebesbriefe in die Hände fallen, fällt der pensionierte Offizier aus allen Wolken. Denn die wortreichen Ergüsse über den „vibrierenden Venushügel“ seiner Frau Annie stammen definitiv nicht von ihm. Dass die Briefe 40 Jahre alt sind und höchstens noch musealen Wert haben, ist ihm völlig egal. So beginnt "LIEBESBRIEFE AUS NIZZA, "eine umwerfende Sommerkomödie über eine so wilde wie wahnwitzige Vendetta an der Côte d'Azur." Dazu reichen Daniel und Panagiotis eine Amuse-Gueule in Form eines Käse-Trauben-Spießes. Danach servieren sie gegrillte Hähnchenbrust auf Couscous-Salat mit getrockneten Tomaten, Artischocken und Oliven – dazu Rosmarin-Schmand und Wildkräuter. Für die Vegetarier haben sie eine gegrillte Aubergine (glasiert mit Lavendelhonig!) auf ebendiesem Couscous-Salat im Angebot. Und die so begehrten Käseteller gibt es natürlich auch wieder (passen perfekt zu den Lieblingsweinen). Klingt gut? Ja, deshalb sind wir heute unbedingt bei Kino e Vino unterm Sternenhimmel mit einem wunderbaren Ort. Einlass, Speisen & Getränke ab 19.30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit (ca. 20.40 Uhr). TICKETS: https://kinokulinarisch.de/
Parksidestuios, Freidhofstraße 59, Offenbach
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Samstag, 10. August: Elektronisches Sommerfest Darmstadt
(Petra)
Heute empfiehlt sich die Reise nach Darmstadt mal wieder ganz besonders – zumindest für all diejenigen, die bewegungsfreudig sind: Ponyhof und Weststadtcafé laden zum Elektronischen Sommerfest ein, auf fünf Floors darf getanzt werden. That's it.
Elektronisches Sommerfest Darmstadt, Ort: Ponyhof und Weststadtcafé, Lineup: Ponyhof Mainfloor (Techno), Tom Schön - Lani Akea, Merlin Drüg Ponyhof Kaminzimmer (Tech House), Stk Project, Alex Lauthals, Sam Aroha Weststadtcafe (House / Disco), Luis Krueger, O'malli Open Air Floor (House), Dalson & Mikel Green, Contest Gewinner, Chillout Floor hosted by Ponyhof Darmstadt Adresse: Mainzer Straße 106, Darmstadt (Ponyhof + Weststadtcafé), Uhrzeit: 22 - 6 Uhr, Eintritt: 14 Euro, Tickets (auch Abendkasse) hier
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Dienstag. 13. August: LINA_

(Martin)
Summer in the City – Konzert Mousonturm im Palmengarten Musikpavillon
Eine unverwechselbare, ausdrucksstarke Stimme und raumgreifende Musik auf der Basis des Fado – Lina_ erfindet die portugiesische Soul-Musik, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit eingestuft wurde, neu und verleiht ihr eine moderne Dimension.
Mit ihrem aktuellen Album „Fado Camões“ und einer aus musikalischer und szenischer Sicht herausragenden Show ist die preisgekrönte Sängerin und Komponistin 2024 auf Tournee.
Nach dem internationalen Erfolg ihres Albums „Lina_Raül Refree“, auf dem sie das Repertoire von Amália Rodrigues in Zusammenarbeit mit dem spanischen Produzenten Raül Refree einspielte, lässt sich Lina_ nun von der Poesie des berühmten portugiesischen Renaissance-Dichters Luís Vaz de Camões inspirieren.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/8036/konzert
Picknick schnappen und hingehen! Wir verlosen nächste Woche 2x2 Tickets
Dienstag. 13. August um 20.00h (Einlass ab 19.00h) Mousonturm im Palmengarten/Musikpavillon - Zugang nur über den Eingang in der Palmengartenstraße Foto: © Louis Mileu
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Donnerstag 15. August: Open-Air-Kino am Gustavsburgpatz im Gallus
(Daniela)
Ich mag die Leute vom medienzentrum sehr, daher gehe ich heute Abend ins Gallus.
Gezeigt werden ein Vorfilm „Kodex“ von Jugendlichen aus dem Gallus Zentrum und der Spielfilm „Blinded by the light“. Die Tragikkomödie von Gurinder Chadha erzählt eine enthusiastische Geschichte über Mut, Liebe, Hoffnung und Familie.
Javed, ein britischer Teenager pakistanischer Abstammung, lebt 1987 in Luton. Um der Intoleranz seiner Heimatstadt und der Unbeugsamkeit seines konservativen Vaters zu entkommen, schreibt er Gedichte.
In der Musik von Bruce Springsteen entdeckt er ein befreiendes Ventil für seine unterdrückten Träume und findet den Mut, sich in seiner ganz eigenen Stimme auszudrücken.
Hier zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=aEVngaXrHIM
Start: ab 19.30 Uhr, Filmbeginn mit Einbruch der Dunkelheit, Eintritt frei Gustavsburgplatz, Gallus
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Dienstag, 20. August: Nation of Language

(Martin)
Summer in the City – Konzert Mousonturm im Palmengarten Musikpavillon
Die New Yorker Band Nation of Language geht in Deutschland auf Tour und hat mit ihrer tanzbaren und leidenschaftlichen Interpretation von New-Wave- und Post-Punk-Traditionen ein wachsendes, internationales Publikum angezogen.
Ihre hoffnungsvolle Musik - geprägt von schwebenden Melodien, blinkenden Synthesizer-Linien und der überragenden Stimme von Frontmann Ian Devaney - ist ein Lichtblick in einer Zeit der Angst, des Zynismus, des Hasses und der Abfälligkeit.
Während sich ihr Sound und ihr Songwriting über drei Alben hinweg weiterentwickelt haben, ist auch der inbrünstige Stil der Band zu einer unverwechselbaren Qualität der Bewegung angewachsen, was der Band wichtige Auszeichnungen von NME, Rough Trade, Pitchfork, Clash und unzähligen anderen eingebracht hat. 2023 ist ihr dritter Longplayer „Strange Disciple" erschienen, nachdem sie bereits auf dem Pitchfork Festival, dem Primavera Sound und dem Outside Lands aufgetreten sind und die bisher größte Headline-Tournee der Band vorbereitet haben.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/de/programm/veranstaltungen/8057/konzert
Picknick schnappen und hingehen! wir verlosen nächste Woche 2x2 Tickets
Dienstag, 20. August um 20.00h (Einlass ab 19.00h) Mousonturm im Palmengarten/Musikpavillon - Zugang nur über den Eingang in der Palmengartenstraße Foto: © Shervin Lainez
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Sonntag, 25. August: DIE FÜßE IM FEUER - Ballade von F.C. Meyer
(Martin)
Im Rahmen von 325 Jahre Neu-Isenburg
Ein Kurier des Königs von Frankreich sucht vor dem Unwetter Zuflucht in einem Schloss. Er wird als Gast aufgenommen, erkennt jedoch, dass die Gastfamilie Hugenotten sind, die er einst brutal gefoltert hat. Der Kurier fürchtet um sein Leben. Am nächsten Morgen wird er verabschiedet, der Schlossherr gibt sich zu erkennen, erklärt, warum er den Junker nicht ermordet hat:
„Du sagst’s! Dem größten König eigen! Heute ward Sein Dienst mir schwer … Gemordet hast du teuflisch mir mein Weib! Und lebst… Mein ist die Rache, redet Gott.“
Szenische Installation. Theater Willy Praml und Heinrich Heine Chor Frankfurt. Eine Veranstaltung des Fb Kultur. Eintritt: Zahle, was du willst.
Sonntag, 25. August um 16.00h Im Rahmen von 325 Jahre Neu-Isenburg Marktplatz, 63263 Neu-Isenburg Foto: © Sonja Langbein
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Bis Donnerstag, 29. August: Frankfurter Kunstsäule mit Jenny 8 del Corte Hirschfeld

(Petra)
In der Zeit der Industrialisierung entstanden erste städtische Kinderspielplätze. Seit etwa 1870 gibt es sie in New York, zunächst mit karger Ausstattung. Ab den 1930er Jahren unter Park Comissioners entstanden in Zusammenarbeit mit Architekten und auch Künstlerndann mehr von ihnen, doch Sicherheitsstandards führten und führen immer wieder dazu, dass das Prinzip der Ästhetik und des Spielens missachtete wird.
Jenny 8 del Corte Hirschfeld eine Fülle von Spielplätzen in New York fotografiert - weil sie diese immer als besonders betrübliche Unorte empfand, wollte sie dies Un-, Gebrauchs- und Spielorte und deren Integration ins Umfeld untersuchen. Die Fotografien der Plätze, im Winter ohne Blätter an den Bäumen und bewusst ohne Menschen angefertigt, zeigen allesamt Pastelltöne, als hätte man sich beim Thema Spielplatz auf mutes colours geeinigt. Ende 2023 hat die Künstlerin die Spielplätze dann gezeichnet: mit Pastellkreide und Bienenwachs, aus dem sie farbliche Elemente ausgekratzt hat. Es ist eine ästhetische und auch farbliche Spurensuche, die sie mit den Spielplätzen unternimmt. Entstanden ist eine in Molltönen gehaltene Typologie in verschiedenen Bildformaten.Ihr genauer Blick auf horizontale und vertikale Elemente und das Sezieren allgemeiner Melancholie ist auch eine Schule des Sehens. Sind Spielplätze als Bildungsorte beliebig austauschbar - oder doch einziegartige reizvolle (Un-)Orte?
seesaws & superstructures, Ausstellung von Jenny 8 del Corte Hirschfeld, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraße, Ecke Gutzkowstraße, barrierefrei, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7
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Samstag, 31. August LA NUIT / 76. Naxos Hallenkonzert

(Martin)
Musik und Tanz in der Naxos-Halle
Die Nacht wird in all ihren Facetten zelebriert: anders als im inspirationsgebenden „Ballet de la Nuit“ wird sie nicht zur Bedrohung stilisiert, sondern steht symbolisch als befreiender Sehnsuchtsort einer effizienzgetriebenen Gesellschaft.
Die vier einzelnen Konzertabschnitte gehen auf die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft ein – klanglich durch Musikwerke des französischen Barock vertreten, die auf historischen Instrumenten interpretiert werden und kurzen literarischen Texten und einem Lichtkonzept zur Seite stehen.
Eine Tanzperformance verbindet alle Elemente und geleitet das Publikum auf sinnlichem Pfade durch die Nacht.
Neuinterpretation des „Ballet de la Nuit“ (1653 in Paris, höfisches Ballettspektakel in vier Teilen). Ensemblewerke des französischen Barock, Tanzperformance, Texte, Lichtkonzept. Mit dem BaroqueLAB Frankfurt und Maria Kobzeva (Tanz)
Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform
Samstag, 31. August um 20.00h Naxos-Halle Foto: © Veranstalter*in
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AUSFLUGTIPP: Kleiner Kultursommer Runkel 2024

(Daniela)
Dieter Buroch organisiert wieder: "Kleiner Kultursommer Runkel 2024"
Der Kartenvorverkauf hat begonnen!
Mit der Unterstützung zahlreicher Partner, Vereine und Förderer konnte 2014 und 2018 zwei überregional beachtete Festivals an den schönsten Plätzen in Runkel veranstaltet werden. Dann kam die Pandemie und alle Pläne für 2022 mussten verworfen werden. Das war nicht nur enttäuschend für das Publikum und die Künstler. Auch die mühsam gewachsenen Strukturen, die für eine Kulturarbeit im ländlichen Raum so wichtig sind, zerbröselten. Vereine und ehrenamtliche Helfer zogen sich zurück und Netzwerke lösten sich auf.
Mit dem „Kleinen Kultursommer 2024“ möchte DIALOG RUNKEL zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Runkel im Juli 2024 einen „Neustart“ wagen und die alten Verbindungen wieder aufbauen mit dem Ziel, die Grundlage für eine langristige Kulturarbeit im ländlichen Raum zu schaffen.
Namhafte Künstler wie MICHAEL QUAST / CHRISTOF LAUER / TIM FRÜHLING / PATRICIA MORESCO / und Andere haben ihr Kommen zugesagt. Vom 06.07. bis zum 28.07.24 gibt es Theater, Jazz, Comedy, Musik, Autorenlesungen, Kindertheater und Beiträge von Runkeler Vereinen. Über das abwechslungsreiche Programm informiert die Website: www.dialog-runkel.de.
Erwartet werden auch viele auswärtige Gäste, die einen Wochenendausflug in die malerische Lahnstadt planen und das Kulturprogramm mit anderen Freizeitaktivitäten verbinden wie: Kanu-Fahrten, Burg-Besichtigung, Wander-Touren, Camping und Altstadt-Bummel.
Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Online: https://dialog-runkel.reservix.de und in der Tourist-Info-Runkel, Burgstraße 23.
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SEPTEMBER 2024
Bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)
Grossartige Ausstellung! "Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum mit tollem Begleitprogramm!
Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.
Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen
(c) Marta Hoepffner
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6. bis 8. September: Of/ Riviera-Festival

(Andrea)
Der Vorverkauf hat begonnen und ein paar Namen sind schon durchgesickert, das wird ein großartiges Wochenende! Auch wenn das heißt, dass der Sommer sich dann bald verabrschiedet, freue ich mich schon drauf. Mit Haiyti, Die Sterne, Voodoo Jürgens und Layla stehen pünktlich zum Vorverkaufsstart am 23. April die ersten Acts fest, die mit intensiven Live-Shows die Offenbacher Riviera in einen vibrierenden Festivalspot verwandeln. Haiyti hat Musik mit Größen wie Trettmann, Casper oder Haftbefehl gemacht – und sie hat den deutschen Pop geprägt: sein Vokabular, seine Kadenz, seine Melodien, seine ganze Geschwindigkeit. Einfache Wahrheiten oder gar Ratschläge braucht man von Haiyti nicht zu erwarten. Stattdessen springt sie innerhalb weniger Zeilen von Herzschmerz zu Hinterhofgeschichten, von tiefen Einblicken zu vermeintlich hohlem Materialismus, von himmelhochjauchzendem Happy Hardcore zu blankem Nihilismus. Die Sterne sind aus der Indie-Pop-Szene Deutschlands nicht wegzudenken. Seit 1991 prägen die Vertreter der Hamburger Schule die deutschsprachige Popmusik mit Songs wie „Was hat dich bloß so ruiniert?“ oder „Du musst gar nichts“. 2024 hat Sänger und Gitarrist Frank Spilker mit neu besetzter Band das Best-of-Album „Grandezza“ herausgebracht – somit erklingt das Beste aus über 30 Jahren Bandgeschichte live auf dem Riviera Festival. Nach dem Nummer Eins-Debütalbum „Ansa Woar“ und dem Meisterwerk „`s klane Glücksspiel“ ist der österreichische Liedermacher Voodoo Jürgens nun zurück mit seinem bisherigen Opus Magnum „Wie die Nocht noch jung wor“. Lyrisch war Voodoo Jürgens nie präziser, die Musik changiert dabei gekonnt zwischen zart und anrührend, dann wieder feurig-mitreißend. Seine Band „Die Ansa Panier“ ist längst als beste Live-Band im ganzen Land bekannt, swingt, twistet und jazzt sich unmuckerhaft, geschmackvoll und immer mit einer Leidenschaft, als ginge es um ihr Leben, durch ein Panoptikum allerschönster Klänge, während Voodoo seine Geschichten erzählt. Layla ist wahrscheinlich der facettenreichste Artist, den Deutschland seit langem hervorgebracht hat. Für sich und ihrer Musik setzt sich die Künstlerin keine Grenzen. Ob Rap, R&B oder elektrischer Sound: LAYLA fühlt sich auf jedem Beat wohl und das merkt man auch! Ihre Debütsingle „Choppa“ hat sie im Jahr 2020 selbst veröffentlicht und mit ihrer traplastigen EP „Traboe“ neue Standards gesetzt.
Early-Bird-Tickets für das dreitägige Festival sind ab sofort für 35 Euro zzgl. Gebühren bei Reservix, ADTicket und an allen bekannten VVK-Stellen verfügbar. https://www.riviera-offenbach.de/
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Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)
Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.
Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)
Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei
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Freitag, 13. – 15. September: BLOW – MUSIC FESTIVAL VOL. 1

(Uwe)
3 TAGE – 3 FLOORS MEHR ALS 60 LIVE-ACTS & DJS ELECTRO, INDIE, RAP, TECHNO & MORE
Über 60 lokale, nationale und internationale Live-Acts und DJs zeichnen an einem Wochenende auf drei Floors im ZOOM ein lebendiges Bild der angesagtesten Tendenzen der aktuellen Musikszene.
Neben vielversprechenden aufstrebenden Talenten werden etablierte Acts dabei sein, die ihr neustes Material im Gepäck haben. Außerdem werden spannende lokale Acts aus Frankfurt und Offenbach unter Beweis stellen, dass musikalische Trends längst nicht nur in subkulturellen Hochburgen wie Berlin, Hamburg, Sydney oder Birmingham entstehen.
Musikalische Grenzen gibt es für den Soundtrack dieses Wochenendes nicht – elektronische Beats können auf Punk treffen, Synthie-Pop auf Dark Wave und harten Techno, nachdenkliche Songwriter-Lyrics auf roughe Punchlines.
BLOW verbindet scheinbare Gegensätze, verwischt gefühlte Grenzen und ermöglicht dadurch ein intensives Live-Musikerlebnis, das geballt an drei Tagen und Nächten erfahrbar macht, wie vielfältig und lebendig die aktuelle Musikszene daherkommt.
ACTS: Abi Azzemi | aboutlastnight | Alieu | Alyssa |Anagramm | Andata | bar italia | Biaglio Sibilla | Carlo Karacho | Cherym | Elfmorgen | Efesian | Elias | Error | Gallus | GG Vybe | High T & Q Nani | Jassin | Kant | Mara | Marnele | Miese Mau | Minimal Schlager | Max Hahn | Mski | Newmen | Nils Keppel | Nya Polo | Omni | OG Lu | Paul Pahn | Pisse | Sasha Lebemann | Schramm | Shanti disco b2b Dj Sully | Sharizza | Suspectre | Teer | Teleshop | Temry | Theodor | The Pill | The Silver Lines | The Undertones | TNA| Tramhaus | Vergnügungspark | We are together | Zartmann and more Acts tba.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Festivalticket 37,- €* 2-Tagesticket Freitag + Samstag 22,- €* Tagesticket Freitag, Samstag oder Sonntag 15,- €* *jeweils zzgl. Gebühren **Einlass zum Konzert von THE UNDERTONES nur mit Festivalticket! Bild: Homepage Zoom
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Bis Sonntag, 06. Oktober: Ausstellung "Black Flags" im ZKM Karlsruhe

(Petra)
Die Ausstellung "Black Flags" präsentiert drei ausgewählte Werke zum Motiv der schwarzen Flagge: Das ästhetisch wie auch politisch vielfach lesbare Motiv der schwarzen Flagge, regt zu einem Perspektivwechsel an und fordert uns auf, angesichts der vielfältigen Herausforderungen der Gegenwart, die unsere Gesellschaft spalten, die verbindenden Elemente neu zu betrachten. Diese Werke sind Teil der Ausstellung: Die Installation "Black Flags" (2014) des US-amerikanischen Choreografen William Forsythe, in der zwei Industrieroboter mit schwarzen Flaggen eine komplexe und kontrapunktische Choreografie ausführen, die immersive Foto- und Klanginstallation "Black Flag" (2015) des spanischen Konzept- und Performancekünstlers Santiago Sierra, in der das Aufstellen der schwarzen Flagge als ikonisches Symbol der anarchistischen Bewegung am geografischen Nord- und Südpol dokumentiert wird, und das Video "Ombre indigène, part 2, Martinique" (2014) der in Brüssel lebenden Künstlerin Edith Dekynth, das eine Fahne aus schwarzen Haaren zeigt.
Black Flags – Ausstellung, mit Arbeiten von William Forsythe, Sanitago Sierra und Edith Dekynth, Ort: Zentrum für Kunst und Medien, Adresse: Lorenzstraße 19, Karlsruhe, Vernissage im Foyer, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellungsräume und mint-Bar 19:45 - 23 Uhr, Eintritt: heute frei (sonst 8 (6) Euro), weitere Öffnungszeiten: mittwochs – freitags 10 - 18 Uhr, samstags + sonntags 11 - 18 Uhr, weitgehend barrierefrei (Haupthaus), barrierearm (Aufzug, Behindertentoilette), weitere Infos hier
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Donnerstag, 3. Oktober: Grönemeyer

(Martin)
Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk Herbert kommt!
Zum ersten Mal sah ihn die halbe Nation in dem TV-Mehrteiler »Das Boot«. Dann kam der große Erfolg als Musiker mit »4630 Bochum«, das zusammen mit »Mensch« bis heute zu den zehn meistverkauften Musikalben in Deutschland gehört. Mit Versen wie »Gib mir mein Herz zurück / Bevor es auseinanderbricht« hat Grönemeyer deutsche Popgeschichte geschrieben.
Wer aber ist dieser Herbert Grönemeyer? Wie lassen sich die Wucht und Energie, auch das Tröstliche seiner Musik erklären? Mit »Grönemeyer« beschreibt der Ausnahmedichter Michael Lentz auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit dem langjährigen Freund die Herkunft und Familie dieses Ausnahmekünstlers. Im Schauspiel Frankfurt begegnen sich die beiden für ein Gespräch auf großer Bühne über ein faszinierendes Leben im Zeichen von Musik und Literatur, Pop und Politik.
Donnerstag, 3. Oktober um 18.00h: Grönemeyer. Die erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk Herbert Grönemeyer und Michael Lentz Schauspiel Frankfurt Foto: © Victor Pattyn
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Mittwoch, 16. Oktober Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit
(Martin)
Seine Chronik der Ereignisse Hape kommt!
Mit seiner Kindheitsgeschichte »Der Junge muss an die frische Luft« erreichte Hape Kerkeling, einer der erfolgreichsten Entertainer in Deutschland, ein Millionenpublikum. In »Gebt mir etwas Zeit« setzt er nun schreibend nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein.
Mit dem ihm eigenen Sinn für Komik erzählt Kerkeling von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Erinnerungen, Recherchen, Erlebtes, Historie, Ahnen.
Große Bühne für einen ganz Großen.
Mittwoch, 16. Oktober um 19.30 Uhr: Hape Kerkeling: Gebt mir etwas Zeit - Seine Chronik der Ereignisse Schauspiel Frankfurt Foto: © Susie Knoll
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