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| 14.06.2024 |
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LOS GEHT'S

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Die EM beginnt. Die Organisatoren, die UEFA und der DFB als Gastgeber haben angekündigt, dass es die „nachhaltigste Fußball-EM aller Zeiten“ werden soll. Ich bin da sehr skeptisch! Werden die Stadien sexismusfreie Orte sein? Was passiert mit den tausenden bedruckten Bannern, die in den Städten hängen? Können Menschen mit Behinderungen die Public Viewings besuchen? Wer kann sich den Besuch in Stadien oder Fanzones überhaupt leisten? Wieviel regionales Essen wird es geben und wieviel Bratwürste von zweifelhaften Schlachtbetrieben?
Ich könnte euch jetzt hier ewig zum Thema „Nachhaltigkeit im Sport“ zutexten. Das will ich aber nicht.
Ich bin mega stolz darauf, dass es mir im Rahmen meines Jobs, als Koordinierungsstelle Fairtrade bei der Stadt Frankfurt, gelungen ist, zusammen Marlene Haas von der gemeinnützigen Agentur „Lust auf besser Leben“ eine Idee entwickelt zu haben, die in das Nachhaltigkeitskonzept der Stadt Frankfurt zur EURO eingeflossen ist. Und jetzt geht es endlich in die Umsetzung. Vom 24.06-14.07. veranstalten wir auf dem Gelände vom DGB, mit Blick auf die Fanzone, FAIR KICKT. Tagsüber organisieren wir mit Frankfurter Künstler:innen ein kreatives Bildungscamp für Jugendliche mit Kochen, Fotografieren, Graffiti, Linolprints etc.* und an sechs Abenden gibt es spannende Abendevents für Erwachsene und zweimal machen wir ein nachhaltiges, barrierefreies Public Viewing.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr uns besucht. „Meine“ Abendveranstaltung ist am 10. Juli. Mit OB Mike Josef und Lea, Lara, Bettina und Ben und jemand von Eintracht Frankfurt. Ich habe Euch alle Abendveranstaltungen unten in den Kalender gepostet.
Da heute der Küchenaufbau für FAIR KICKT stattfindet, sitze ich seit 07:30 Uhr im DGB Gewerkschaftshaus und checke Räume, Schlüssel, Anlieferungen. Ich fühle mich ein wenig wie im Produktionsbüro von Rock am Ring, in dem ich jahrelang gearbeitet habe. Jetzt muss ich mich aber sputen, der nette Hausmeister war schon dreimal hier und will noch was mit mir klären.. Und dann muss ich zurück ins Büro und heute Abend bin ich in den VIP Bereich der Fanzone eingeladen. Da hab ich gar keine Lust zu, aber ich will dort Flyer für FAIR KICKT verteilen. Viel lieber würde ich mir das Eröffnungsspiel bei Jockel in Orschel schauen, denn da startet heute Abend die Hessische Apfelweinmeisterschaft.
Was auch immer ihr macht. Lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
*Am Freitag, den 12. Juli (15-20:00 Uhr) und Samstag, den 29.06. (10:00-15:00 Uhr) haben wir noch jeweils 20 Plätze für FAIR KICKT frei. Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahren. Wenn ihr also noch eine Gruppe habt, meldet Euch bei mir.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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ZU GEWINNEN (Andrea)
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de
2 x 2 Karten für das Konzert von Fu Manchu am 26. Juni in der Batschkapp.Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt die berühmte Schwägerin von Saskia Hennig ?
3 x 2 DreitagsTickets für das Steinbruchfestival am 21, 22. und 23. Juni in Mühlheim. Die Gewinnfrage lautet: Welcher Film eröffnet das kleine Festival Kino e Vino?
2 x 2 Karten für den Kinoabendin den Parksidestudios am 22. Juni: Mich erinnert "Morgen ist auch ein Tag" an die italiensche Schriftstellerin, die vor einigen Jahren einen dreiteiligen Achtungserfolg über zwei Freundinnen feierte. Wie hieß die noch gleich?
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GEROLLTES über die EM

(Uwe)
Heute (Freitag) geht es los mit der Europameisterschaft in Deutschland. Nachdem bei der letzten EM in unterschiedlichen Ländern gespielt wurde, kommen alle teilnehmenden Nationen nun zu uns. Mittlerweile dürfen so viele Nationen mitspielen (24 von 55 Verbänden), dass es fast schwieriger ist, sich nicht für die kontinentalen Meisterschaften zu qualifizieren. Norwegen ist es gelungen nicht dabei zu sein, obwohl mit Haaland und Odegaard über zwei Weltklassespieler verfügen. Sie scheiterten in der Qualifikation an Spanien (die sind auch besser) und Schottland (auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar). Ex-Nationalspieler Rekdal bewertete das erneute Scheitern in der Qualifikation für ein großes Turnier mit „wir sind der HSV Europas“ treffend (zur Erklärung: Der HSV schafft verpasst seit einigen Jahren den Aufstieg in die Bundesliga). Georgien war in der Gruppe hinter Norwegen auf Rang 4 platziert, ist bei der EM aber dabei, weil sie sich über einen anderen Wettbewerb (die überflüssige Nationsleague) die Chance auf eine Teilnahme erspielte. Neben den genannten norwegischen Top Spielern fehlen herausragende Akteure nicht deshalb, weil deren Länder die Qualifikation verpassten, sondern weil sie verletzt sind (Alaba von Österreich, Gavi von Spanien, de Jong von Holland) oder weil sie von den Trainern nicht berücksichtigt wurden (Grealish von England, Courtois von Belgien oder Goretzka von Deutschland).
Die bereits genannten Schotten sind der erste Gegner von Deutschland beim Eröffnungsspiel in München. Es ist nicht davon auszugehen, dass die UEFA auf eine peinliche Eröffnungsfeier verzichtet, daher solltet Ihr erst gegen 20:55 Uhr einschalten, wenn die Spieler (und natürlich die Schiedsrichter) tatsächlich auf dem Platz stehen. Ich habe mir vorgenommen, nicht nur die deutschen Spiele, sondern alle Begegnungen anzuschauen. Das mache ich seit der Europameisterschaft 1980 bei großen Turnieren immer so. Wegen der etwas aufgeblähten Teilnehmerzahlen wird das zunehmend schwerer, weil es viel mehr Spiele gibt, aber von Ausnahmen abgesehen (Geburtstagsfeiern, wichtige Besprechungen und die jährliche Schiedsrichterprüfung) halte ich mir alle Spieltermine frei. So ziehe ich in den kommenden vier Wochen jederzeit Rumänien – Slowakei einem guten Essen, einem kulturellen Event oder der eigenen Kickerei vor. Weil der Livestream bei uns ab und zu stockt, habe ich sogar das Kabelfernsehen reaktiviert, nichts steht dem Wundsitzen im Weg. Danach, ab Mitte Juli, bin ich für alles wieder offen.
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GEROLLTES EM Spielplan 1. Teil
(Uwe)
14.06: Deutschland – Schottland (21 Uhr)
15.06: Ungarn – Schweiz (15 Uhr) 15.06: Spanien – Kroatien (18 Uhr) 15.06: Italien – Albanien (21 Uhr)
16.06: Polen – Niederlande (15 Uhr) 16.06: Slowenien – Dänemark (18 Uhr) 16.06: Serbien – England (21 Uhr)
17.06: Rumänien – Ukraine (15 Uhr) 17.06: Belgien -Slowakei (18 Uhr) 17.06: Österreich – Frankreich (21 Uhr)
18.06: Türkei -Georgien (18 Uhr) 18.06: Portugal – Tschechien (21 Uhr)
19.06: Kroatien – Albanien (15 Uhr) 19.06: Deutschland – Ungarn (18 Uhr) 19.06: Schottland – Schweiz (21 Uhr)
20.06: Slowenien – Serbien (15 Uhr) 20.06: Dänemark – England (18 Uhr) 20.06: Spanien – Italien (21 Uhr)
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Freitag 14.- Sonntag 16. Juni: 12. Hessische Apfelweinmeisterschaft

(Daniela)
Die Hesische Apfelweinmeisterschaft, organisiert von Jockel Döringer, ist eine großartige Veranstaltung. Ich war schon oft dabei und versuche am Samstag vorbeizukommen! (Freitagabend zeigen sie das EM Eröffnungsspiel)
Das hessische Nationalgetränk hat in den vergangenen 10 Jahren eine enorme Qualitätssteigerung erfahren und die Tradition, selbst Apfelwein zu keltern, ist wieder zu neuem Leben erwacht. Das kann man bei vielen regionalen Verkostungen erleben. Grund genug, den hessischen Privat Kelterern ihre eigene Plattform zu geben und den Apfelwein Hessenmeister vom Volk wählen zu lassen, dachte sich der Oberurseler Apfelwein Spezialist Johannes Döringer (Jockel).
Votum der Gäste entscheidet Ziel ist es, eine Apfelwein -Verköstigung zu veranstalten, an der lokale und regionale Apfelweinkönige gegeneinander antreten. Die Blindverkostung der 20 Apfelweine wird von den Gästen, die sich bereit erklären , alle Proben zu testen und zu bewerten durchgeführt. Die Bewertung nach einem 5 Punkte System hat sich in den vergangenen Jahren als repräsentatives Mittel durchgesetzt.
Die Apfelweinkönige Nur die Sieger der regionalen Verkostungswettbewerbe nehmen an der Hessischen Apfelweinmeisterschaft teil. Die Privat Kelterer produzieren ausschließlich für den eigenen Bedarf. Die maximal 20 Teilnehmer geben jeweils 30 Liter ihres Produktes ab. Es sind 20 Startplätze zu vergeben sollten es mehr Anmeldungen geben entscheidet das Losverfahren. Präsentiert werden die königlichen Schoppen in 10 Liter Glasballon. Anhand festgelegter Kriterien auf der Abstimmungskarte wird am Ende des dritten Tages wird der 8 Hessische Apfelwein König ermittelt und Inthronisiert.
Regelwerk Apfelwein gilt nur dann als echter reiner Apfelwein, wenn er aus unbehandelten Äpfeln der Region gewonnen wurde. Zu seiner Veredlung sind ausschließlich frische heimische Früchte gestattet, zum Beispiel Wildobstsorten wie Mispel, Schlehe, Speierling, Quitte sowie Wildapfel. Zusätze jedweder anderer Art sind nicht erlaubt.
Ort Ebbelwoi Straußwirtschaft Alt Orschel Hofeinfahrt Marktplatz 6 61440 Oberursel www.alt-orschel.de
Zeitraum Die Blindverkostung der verschiedenen Apfelweine findet von Freitag,14.6 bis Sonntag16.6.2022 statt. Freitag von 17:00-22:00 Uhr Samstag von 17:00 - 22:00 Uhr Sonntag von 12:00-17:00 Uhr. Ab 18 Uhr küren wir die/den 12.Hessischen Apfelweinmeister.
Speisen und Getränke Mit lokalen Köstlichkeiten werden die Tester und Kelterer vom Team „Alt Orschel“ verwöhnt.
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Freitag, 14. – Sonntag, 16. Juni: (A)ida to (Z)ero

(Martin)
Matter of Facts Studio - Musiktheate
Ich mag ja spektakuläre Opern sehr gern – der Mousonturm zeigt jetzt auch ‚Oper‘ – aber wohl ganz anders … Verdis „Aida” ist der Prototyp des Opernspektakels aus der Hochzeit der Industrialisierung. Darin zentral: der ikonische Triumphmarsch – ein fossiler Gassenhauer zum Mitpfeifen.
Das Musiktheater-Kollektiv Matter of Facts Studio assoziiert den Aida-Stoff u.a. mit Kreuzfahrtindustrien der Gegenwart: - Nehmen auch heute die Menschen eine Opernhaltung ein, wenn sie das Fernweh packt?
- Was (ver)braucht die Oper als (Kohle-)Kraftwerk der Gefühle?
- Ist die Stimme eine Emission und was trägt das Publikum zur Energiebilanz einer Arie bei?
Zusammen mit dem Oud-Spieler Abed Harsony, der Performerin ASJA, der Klarinettistin Heni HyunJung Kim, der Bassistin und Gambistin Rebecca Lawrence sowie dem Hamburger Chor Klub Konsonanz befragen Matter of Facts Studio das System Oper und sein koloniales Erbe.
Schließlich überschreiben arabische Harmonien westeuropäische Operntradition, der Triumphmarsch wird abgerüstet und eine Anti-Arie zur alternativen Energiequelle – werden die Herzen ein letztes Mal entflammt?
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/aida-to-zero/
Freitag, 14. und Samstag, 15. Juni um 20.00h, – Sonntag, 16. Juni um 16.00h Musiktheater im Mousonturm Solidarisches Preissystem Foto: © Matter of Facts Studio
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Freitag, 14. Juni: Of/ Deutschland vs. Schottland
(Andrea)
Die Gretchenfrage ob Hafen2 oder Filmklubb habe ich mir schon beantwortet. Ich gehe in den Filmklubb Fussball gucken. Das Spiel Deutschland gegen Schottland zeigen beide. Hier heute bei freiem Eintritt. Einlass 19 Uhr.
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barriefrei
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Freitag, 14. Juni: Of/ Sommerfest
(Andrea)
Wir gehen ja zum Fußball gucken, ansonsten hätte ich mal im BOK reingeschaut. Heute – nach der Vernissage der BOK -Mitgliederausstellung „Hinter dem Spiegel“ – beginnt ab 19 Uhr das Sommerfest des BOK. Wenn die Sonne lacht im Freien. Es gibt Live-Musik von Moritz Andree. Für Speis und Trank wird gesorgt. Ab 19 Uhr
BOK Bund Offenbacher Künstler, Kirchgasse 29, Offenbach
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Freitag, 14. Juni: Of/ Sara Alhino Quartet

(Andrea)
Ach, schade, das Konzert in den Parksidestudios hört sich auch nett an, dort spielt heute das Sara Alhino Quartet und beim Lesen denke ich an Kapverden. Brasilien, Sonne und Wärme: "Sara Alhinho versteht sich als Künstlerin ohne Grenzen – verwurzelt auf den KapVerden, inspiriert von den Klängen der Welt. Geboren in Portugal als Tochter einer kapverdischen Mutter und eines mexikanischen Vaters, verkörpert Alhinho eine interkontinentale musikalische Identität. Im Jahr 2014 nahm sie ihr erstes Soloalbum Mosaico auf, für das sie mit dem Cape Verdean Music Award ausgezeichnet wurde. Seit fünf Jahren lebt Sara in Lissabon, wo sie ihr zweites elektroakustisches Album „Ton di Petu“ veröffentlichte, mit dem sie in Europa auf Tournee ging. Christoph Aupperle, Vibraphonist, Pianist und Mastermind für außergewöhnliche Arrangements ist ebenfalls ein weit gereister Musiker. Aufgewachsen im Schwabenland, studierte er Jazz in Paris. Als Musiker und Arrangeur reift er auf seinen Stationen in Brasilien, New York und Deutschland weiter heran. In seinen Arrangements und seinem Spiel verbinden sich technische Brillanz und kreativer musikalischer Ausdruck. Julian Keßler, studierte Jazzgitarre an der Hochschule für Tanz und Musik in Köln und in San Francisco und spezialisierte sich früh auf populäre brasilianischen Musik. In seiner Konzerttätigkeit brilliert er in unterschiedlichen Formationen – vom Soloauftritt bis zum zehnköpfigen Ensemble. Dalma Lima aus Bahia de Salvador (Brasilien) lebt seit 1988 in Deutschland und stand mit nationalen wie internationalen Künstlern, wie Joy Denalane, Marla Glen, Eros Ramazotti oder Gilberto Gil auf der Bühne. Als Percussionist bedient er nicht nur virtuos brasilianische, Rhythmen, sondern auch afrikanische, indische oder arabische Stilrichtungen. https://sara-alhinho-quartet.com, Einlass 18.30 Uhr
Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach
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LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans vergibt Praktikumsplätze

(Andrea)
Das ist wirklich ein tolles Praktikum und wäre ich jung, ich würde mich bewerben: "Ihr habt Interesse ein Filmfestival mitzugestalten? Ihr denkt und handelt in Möglichkeiten, nicht in Grenzen? Ihr verfügt über gute Deutsch- und Englischkenntnisse – gern auch weitere Sprachen? LUCAS bietet für bis zu 18 Wochen professionelle Einblicke in Planung und Durchführung eines internationalen Filmfestivals für junges Publikum. LUCAS findet vom 5. bis 11. Oktober 2024 in Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach statt und bietet Studierenden im Rahmen eines Pflicht- oder fachbezogenen Orientierungspraktikums Praktikumsplätze in verschiedenen Bereichen an. Wir bieten euch eine Gelegenheit, in einem engagierten Team mit zahlreichen spannenden Partner:innen und Gästen aus der ganzen Welt in folgenden Bereichen Erfahrung zu sammeln: Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit (17.6.–6.9.2024, vorzugsweise bis 18.10.2024) Assistenz Festivalmanagement | Festivalleitung (17.6.–18.10.2024) Bereich Produktion / Postproduktion / Social Media / Grafik (15.7.–18.10.2024) Bereich Schulkooperationen (15.7.–18.10.2024) Bereich Gästebetreuung (12.8.–25.10.2024) Weitere Informationen gibt es auf der Webside: https://lucas-filmfestival.de
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Samstag, 15. Juni: Sibelius/Barber/Haydn/Brahms
(Martin)
Frankfurter Orchester Gesellschaft - Konzert - Dr. Hoch’s Konservatorium
Das Sinfonieorchester der Frankfurter Orchestergesellschaft (FOG) ist eines der großen Amateur-Sinfonieorchester im Rhein-Main-Gebiet und besteht aktuell aus 65 festen Ensemblemitgliedern. Pro Jahr werden zwei Konzertprogramme erarbeitet. Jetzt ist es wieder soweit: - Jean Sibelius: Finlandia op. 26
- Samuel Barber: Essay for Orchestra Nr. 1 op. 12
- Joseph Haydn: Trompetenkonzert Es-Dur
- Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Neben der Frankfurter Orchester Gesellschaft spielt Alisa Crüger-Cain (Trompete).
Tickets gibt’s an der Abendkasse.
Samstag, 15. Juni um 19.30h Konzert im Dr. Hoch’s Konservatorium/Clara-Schumann-Saal Foto: © Veranstalter*innen
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Samstag, 15. (Premiere) – Sonntag, 30. Juni: DER FEIND

(Martin)
Ein Barock-Thriller
Im Oktober 1995 – also vor fast 30 Jahren – habe ich ‚Der Feind‘ von Julien Green in einer Inszenierung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt gesehen. Einzelne Szenen und Bilder sind mir so präsent, als sei das gestern gewesen.
Ich bin voller Vorfreude auf ‚Der Feind‘ im Theater Willy Praml!
1785. Es dauert nicht mehr lange, dann ist Revolution. Der Graf von Silleranges hält alle Fassaden aufrecht. Ein nutzloser Herrscher über armselige Ländereien. Ein jähzorniger Verlierer beim Kartenspiel an eiskalten Winterabenden in den viel zu hohen Sälen seines Schlosses. Ein impotenter Ehemann, der seine Frau Elisabeth vom eigenen Bruder befriedigen lässt. Und jeden Morgen findet er einen seiner Hunde erschlagen im Park.
Über Nacht erscheint Pierre, ein Halbbruder, der Bastard. Der eiskalte Engel, der rücksichtslos Einzug hält in die Abschottung hinter dicken Mauern und der verschworenen Gemeinschaft von ermüdeten Gelangweilten. Die Gräfin verfällt dem bösen Engel und findet durch seinen Leib, durch ihre Hingabe zu ihm, zu sich selbst. Das ist das Aus für das System der Messieurs. Zersetzung der absolutistischen Ordnung - Einzug der Romantik: Das Blöken der Lämmer. An einem Morgen findet man Pierre tot - erschlagen wie die Hunde auf Silleranges. Der Mörder ist immer der Schäfer. 1785 ist eine kurze Zeitspanne nach 2024 - die Hochsicherheitstrakte kriegen Risse.
Samstag, 15. (Premiere), Sonntag, 16., Freitag, 21., Samstag, 22., Sonntag, 23., Freitag, 28., Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juni um jeweils 20.00h: Julien Green. DER FEIND. Ein Barock-Thriller Theater Willy Praml in der Naxos-Halle Foto (c)Seweryn Zelazny.jpg
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Samstag, 16. Juni, und Sonntag, 17. Juni: Of/ Mainuferfest - Fest der Vereine

(Andrea)
Also, ich habe heute alle Wetterdienste gecheckt und dann aufgeamtet. Nicht nur, weil ich am Samstag mit den Mädels wandern gehe (mir wäre spazieren lieber, aber die anderen sind hochmotiviert und wollen Kilometer machen. Mich tröstet, dass die Männer uns später mit einem Picknick erwarten UND uns nach Hause fahren), sondern weil sonst auch der Offenbacher liebstes Fest feiern und Regen wäre fatal. Am Sonntag will ich natürlich hin, schließlich ist das Mainuferfest einmal im Jahr place to be. Insgesamt 96 Vereine sind dabei, präsentieren sich und ihre Arbeit und weil wir in einer internationalen Stadt leben, ist der Tisch reich gedeckt. Es duftet nach Zuckerwatte, Souvlaki, Samosas oder Gözleme. Neben Kulinarik ist für Unterhaltung und Kurzweil bestens gesorgt. Die Herrnstraße wird zur Kulturmeile und dort sind Waggon, Initiative Hauptbahnhof, der Softchor und viele andere mehr. Das Fest beginnt am Samstag, 15. Juni, um 14 Uhr. Veranstaltungsende ist um 1 Uhr, der letzte Ausschank erfolgt um 0.30 Uhr. Am Sonntag, 16. Juni, trifft man sich ab 10 Uhr auf der Festmeile oder an der Bühne im Lilipark. Am Sonntag endet das Fest um 18 Uhr.
Mainuferfest, Kulturkarree zwischen Schlossstraße, Herrnstraße und Mainstraße, Offenbach
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Samstag, 16. Juni: Of/ Fußball, Bike & kleine schmutzige Briefe

(Andrea)
Wenn ich da wäre, würde ich auch im Hafen 2 reinschauen. Dort wird die Partie Spanien vs. Kroatien gezeigt, anschließend spielt BIKE, die Psychedelic Rock mit Ausflügen in repetitive mittel- und südamerikanische Rhythmen verknüpft - Cumbia sei ein Stichwort. Diese Mélange ist ganzschön tanzbar und passt wundervoll in das Sonnenuntergangs-Setting dieses Abends. Im Hafenkino läuft später noch "Kleine schmutzige Briefe": Die lebhafte Rose Gooding (Jessie Buckley) hat wenig mit der frommen Edith Swan (Olivia Colman) gemeinsam, außer dass sie Nachbarinnen in der englischen Küstenstadt Littlehampton in den 1920er Jahren sind. Doch eines Tages erhalten Edith und andere in der Stadt anstößige Briefe, gespickt mit gemeinen Beschuldigungen in unflätiger Sprache, und der Verdacht fällt sofort auf Rose. Scotland Yard ermittelt und Rose droht sogar, das Sorgerecht für ihre Tochter zu verlieren. Während die skandalösen Briefe weiterhin die Stadt heimsuchen, ahnt nur die Polizistin Gladys Moss (Anjana Vasan), dass etwas nicht stimmt und Rose möglicherweise doch nicht die Schuldige ist...Kleine schmutzige Briefe. Thea Sharrak, GB 2023, 102 Min., ab 12 Jahren, OmU
Hafen 2, Nordring, Offenbach
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GEDRUCKTES

(Petra)
Erst war ich enttäuscht: Bloß ein paar Stories anstatt des erhofften neuen Romas von Saša Stanišić? Dann begann ich zu lesen: "Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne" (ja: das ist der Titel!) – und konnte weder das Buch noch das Grinsen aus meinem Gesicht ablegen. Die Geschichten sind teilweise miteinander verbunden – zum Beispiel über die vier Jungs in Heidelberg, Freunde, die aus der Enge zuhause gerne raus, zum Abhängen in die Weinberge gehen. Einer von Ihnen heißt Saša: so ein Zufall. Ich denke, dass in fast allen Texten so Einiges über Saša Stanišić drin ist – aber vielleicht denkt man das als Leserin einfach gerne. Und wer seinen wundervollen Roman "Herkunft" gelesen hat, sowieso.
Stanišić hat letzten Mittwochabend im Schauspiel Frankfurt gelesen – vielmehr performed: Ich habe noch nie einen Autor erlebt, der beim Lesen die ganze Zeit über die Bühne prescht, gestikuliert und dabei wirkt, als würde er Dir begeistert erzählen, was ihn gerade so bewegt. Und das liegt nicht nur an seinem Schreibstil.
Als eine grandiose (Geschäfts-)Idee, mit der Fatih reich und wir alle bessere Menschen werden, zieht sich der "Proberaum für die Zukunft" durch das Buch. Der Blick in die Zukunft zeigt: Aus dem Jungen "wird was", aber Kanzlerin Merkel ist not amused. Wir begegnen im Buch Gustav Horvath wieder (eine seiner früheren Figuren) als Vater des achtjährigen Paul, und leiden mit ihm im Kampf mit dem Piraten-Memory. Deutsche Eltern-Realität an der Restmülltonne. Heine und Helgoland sind Thema – augenzwinkernd und brillant (politisch): wie es sich anfühlt, "mit migrantischem Hintergrund" in Deutschland zu leben, und stärker zum Beispiel mit Heine verbunden zu sein als die meisten Leitkultur-Populisten. Beim Titel "Traumnovelle" denke ich natürlich an Arthur Schnitzler. Der taucht als Kopf auf einer Briefmarke auf S.44 auf. Und natürlich die titelgebende Witwe: So grandios und einfach schön erzählt. Überhaupt geht mir seine funkelnde Sprachvirtuosität ins Herz: Mitunter merke er selbst beim Lesen des Geschriebenen, dass ihm ein Satz doch ganz gut gelungen sei. So sagt er selbst grinsend beim Signieren des Buches, als ich ihm ein Kompliment mache.
Stanišićs Familie ist im Krieg 1992 aus Bosnien geflüchtet und hat in Deutschland neu – auch mit der Sprache – anfangen müssen. Nicht die besten Voraussetzungen, um später Deutsch zu studieren und ein gefeierter deutscher Autor zu werden. Doch das ist genau die Zukunft, die Saša Stanišić im "Proberaum" offensichtlich eingeloggt hat und die jetzt Realität ist. Ich bilde mir ein, Freude und ein wenig – sehr berechtigten – Stolz aus ihn herausströmen zu sehen, auf der Bühne im vollen Schauspielhaus. Freue mich mit und wünsche ihm, unendlich reich, berühmt und glücklich weiterzuleben. Und noch viele tolle Bücher zu schreiben. Und kein Arsch zu werden.
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Noch bis Sonntag 23. Juni: SOMMER IM HÖFCHE – BARÖCKCHEN AM MAIN

(Daniela)
Martin und ich sind letztes Jahr nach Höchst geradelt und haben uns DER GEIZIGE angeschaut und uns sehr amüsiert. Leider musste das Barock am Main-Festival 2024 wegen Nachbarschaftsproblemen (!!!!!) am Standort Höchst abgesagt werden.
Das Publikum muss aber nicht auf ein barockes Programm an lauen Sommerabenden verzichten. Im Herzen Frankfurts präsentieren die Volksbühne und das benachbarte Restaurant DFG ein Theaterprogramm mit bester Unterhaltung, live-gespielter Barockmusik im Hof und Frankfurter Speis und Trank.
Die Vorstellungen finden um 19 bzw. sonntags um 17 Uhr im Theatersaal oder Open-Air statt. Nach den Vorstellungen können Sie im Arkadenhof oder im Restaurant den Sommerabend gemütlich ausklingen lassen.
Einlass in den Hof und Gastronomie ab 18 Uhr, sonntags ab 16 Uhr.
PROGRAMM
Do., 13. Juni und Fr. 14. &/. Juni, jeweils um 19:00 Uhr im Theatersaal: Der Geizige. Komödie von Molière in der hessischen Fassung von Rainer Dachselt
Sa., 15. Juni um 19:00 Uhr und So. 16. Juni um 17:00 Uhr im Theatersaal: Cyrano de Bergerac: „Ich schreibe Ihnen mit rohem Blut“
Do., 20. Juni und Fr 21. Juni, jeweils um 19:00 Uhr OPEN-AIR im Hof: Es werde licht! Vom Deutschen Wald
Sa., 22. Juni um 19:00 Uhr und So. 23. Juni um 17:00 Uhr im Theatersaal: Der Geizige. Komödie von Molière in der hessischen Fassung von Rainer DachseltVom 13. - 23. Juni in den Goethehöfen und der Volksbühne im Großen Hirschgraben
© Andreas Malkmus
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Sonntag, 16. Juni LOVE REACTS ONLY (74. Naxos Hallenkonzert)

(Martin)
Rothko String Quartet Konzert und Lesung
Gegensätzlichkeit und Eifersucht prägten die komplizierte Liebesbeziehung der literarischen Größen Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Einen tieferen Einblick erlangte die Öffentlichkeit vor zwei Jahren, als der spektakuläre Briefwechsel der beiden veröffentlicht wurde.
Für das Rothko String Quartet gab dies den Anstoß zu einem neuen Konzertprojekt, in dem die Liebe ganz ohne Kitsch und Pathos im Mittelpunkt steht. Auf sieben ergreifende Briefe Bachmanns findet das Quartett musikalische Antworten – nicht zuletzt mit Leoš Janáčeks 2. Streichquartett „Intime Briefe“.
Gelesen werden Auszüge aus: „Wir haben es nicht gut gemacht.“ (1958-1965) von Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Und als Musikprogramm gibts zu hören: - Leoš Janáček: Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe“ (1928)
- Maddalena Casulana: „Il vostro dipartir“ (1570)
- Yaz Lancaster: „Neutral Objects“ (2020)
- Inti Figgis-Vitueta: „love reacts only“ (2018)
- Jlin Patton: „Little Black Book“ (2018)
- Julie Zhu: „The Answers“ (2020)
Es spielt: das Rothko String Quartet: Joosten Ellée, William Overcash – Violine | Marc Kopitzki – Viola | Jakob Nierenz – Violoncello Es liest: Amelie Schmidt
Sonntag, 16. Juni um 11.00 in der Naxos Halle Foto: © Sophia Hegewald
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Montag, 17. & Mittwoch, 19. Juni: Soul Chain

(Martin)
von Sharon Eyal / Tanz
„Wenn das Publikum den Atem anhält – Mainz im Tanzglück“ titelt die neue Musikzeitung im Februar 2023. tanzmainz zeigte 5 Aufführungen in New York.
„Besonderes Glanzstück des Ensembles ist das in New York aufgeführte «Soul Chain», eine Auftragsarbeit der israelischen Choreografin Sharon Eyal. Die Aufführung erhielt 2018 den Theaterpreis «Der Faust».“
2019 ist dieser sensationelle Ballettabend, den man gesehen haben muss (!) in Mainz zur Uraufführung gekommen. In der FR war anläßlich der Premiere zu lesen: Sharon Eyal drückt ihren Choreografien den charakteristischen Stempel meist mit einer begrenzten, aber emotional tragenden Auswahl von Bewegungen auf. In „Soul Chain“ sind das viele kleine Schrittchen im Zehenstand. Ist es die durchgedrückte Brust oder der vorgewölbte Bauch, manchmal bis hin zum extremen Hohlkreuz. Die Hände sind dabei an die Hüftknochen gelegt, bisweilen, als sollten sie die Eingeweide festhalten. Das Kinn ist hochgereckt, später steht der Mund ein Stück offen. Die Tänzerinnen und Tänzer verziehen keine Miene, aber sie sind allesamt mitgenommen. Eine Gefühlsmacht, eine Seelenkette (Soul Chain) zieht und zerrt an ihnen.
Das zeremonielle, fast maschinenhafte Vorrücken und Paradieren wird also immer wieder durch zuckende, wilde Ausbrüche akzentuiert, durch das Ausflippen einzelner Tänzer, aber auch des ganzen Ensembles. Plötzlich ist es, als könnten sie die Hände nicht mehr so artig bei sich behalten, als strebten diese von selbst in den Raum, an Armen, die schneller schleudern, als man gucken kann. Finger spreizen sich zu Krallen. Ellbogen fahren aus. Knie beginnen neckisch zu wippen, als wolle man cool sein, ein Discoheld sein, schaffe es aber nicht so richtig. Eine Tänzerin hält über lange Strecken einen Arm oben. Ein Tänzer lässt nur den Kopf auf den Schultern kreisen und kreisen, biegsam wie eine Comicfigur. Der Mensch tritt hier als nichts anderes als ein Primat auf, das aber recht gut dressiert.
Die über weite Strecken treibende, wummernde, insistierende elektronische Musik stammt von Ori Lichtik, der sie bei den Proben im Tanzsaal geschaffen hat, wie man dem Programm entnehmen kann. Die für Eyal ebenfalls typischen schlichten Kostüme – hier hautfarbene Bodies, beige Kniestrümpfe – sind von Rebecca Hytting. Ein wenig Nebel wabert über die Bühne, das Licht (Alon Cohen) schafft zusätzlich eine dichte Atmosphäre. Requisiten brauchen Sharon Eyals Stücke nicht.
Soul Chain wird noch zweimal gezeigt, ein MUSS!
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-mainz.com/veranstaltungen/tanz-23-24/soul-chain-ua
Montag, 17. und Mittwoch, 19. Juni Tanz im Staatstheater Mainz Foto: © Homepage Staatstheater Mainz
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Dienstag 18. Juni: naxos.Kino: „Auswärtsspiel - Die Toten Hosen in Ostberlin"
(Daniela)
Schon kurz nach ihrer Gründung fuhren "Die Toten Hosen" nach Ost-Berlin, im Gepäck das richtige Maß an jugendlichem Leichtsinn und Abenteuerlust. Die wilde Kombo aus Düsseldorf witterte die Chance, gemeinsam mit Ost-Punks ein heute legendäres Geheimkonzert in einer Kirche zu geben... mitten in der DDR. Punk ist damals in beiden deutschen Staaten ein neues Phänomen. In der Doku von Martin Groß wird die kaum bekannte Geschichte dieser unglaublichen Reise nun zum ersten Mal umfassend erzählt.
Dienstag, 18. Juni 2024, 19:00 Uhr, Naxoshalle Musik im Dokumentarfilm Auswärtsspiel – Die toten Hosen in Ost-Berlin Dokumentarfilm von Martin Groß D 2022 (76 min.)
naxos.Kino im THEATER WILLY PRAML in der Naxoshalle in Frankfurt (Eingang Waldschmidtstraße 19 / Hinterhof)
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Dienstag 18. Juni: History Slam

(Daniela)
Frankfurter Historiker*innen geben kurzweilige Einblicke in ihre Forschung
Von Poetry Slams war schon zu hören und zu lesen. Ob das Slam-Format auch für die Geisteswissenschaft geeignet ist, wird sich am nächsten Dienstag im Historischen Museum Frankfurt herausstellen.
Studierende und Promovierende der Geschichtswissenschaften an der Goethe-Universität werden u.a. mit folgenden Themen zum Wettstreit antreten: Orakel-Debakel (Dirk Wiegandt), Räuber in Ägypten (Pascal Roth), Chat GPT im Geschichtsstudium (Theresa Mons), Drakonische Strafen? – Richtigstellung! (Felix Zang), Wirtschaftsgeschichte des Alters (Christian Müller). Ihre Aufgabe wird es sein, kleine, amüsante Fundstücke aus der eigenen Forschung und Recherche kurzweilig zu präsentieren: Geschichts-Häppchen aus der Geschichte.
In den Naturwissenschaften hat sich das Slammen bereits bewährt. Das Format stammt übrigens aus dem Sport und zielt darauf, einen „Volltreffer“ zu landen und die Konkurrenten „herunterzuputzen“, ja „vernichtend zu schlagen“. Inzwischen haben es auch die Geisteswissenschaften für sich entdeckt. Wie gut sich die jungen Historiker*innen schlagen, wird diese Premiere im Historischen Museum zeigen.
Der History Slam ist eine Veranstaltung der Freunde und Förderer des Historischen Museums in Kooperation mit dem „Historiae Faveo“ Förder- und Alumniverein der Geschichtswissenschaften an der Goethe-Universität Fankfurt am Main und dem Historischen Seminar der Goethe-Universität.
Historisches Museum, Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main (barrierefrei) Leopold-Sonnemann-Saal
Eintritt frei Beginn: 18 Uhr Foto: Robert Metsch
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Dienstag, 18. Juni: Bleib (Lesung)

(Uwe)
Nach dem Bestseller "Das wirkliche Leben" hat die belgische Schriftstellerin Adeline Dieudonné mit "Bleib" (dtv) einen neuen Roman geschrieben. Darin verbringen eine Frau und M., ihr Geliebter, das Wochenende in einem einsamen Chalet. Doch mit einem Mal ist M. tot, und außer sich vor Schmerz bleibt die Erzählerin mit seinem Körper zurück. In den Tagen, die folgen, weicht sie ihm nicht von der Seite. Schläft bei ihm, spricht mit ihm, fährt mit ihm auf dem Rücksitz durch die Berge. Dabei blickt sie zurück auf ihre ersten Beziehungen, auf Männer, die sie kleinhielten, verletzten oder missbrauchten, auf ihre eigene Schwäche. Und auf ihre Liebesgeschichte mit M., die frei und großzügig war. All das erzählt sie in Briefen an seine Frau – bis sie bereit ist, Abschied zu nehmen.
"Bleib" ist ein berührender Liebes- und Abschiedsbrief, ein schonungsloser Blick aufs Frausein in unserer Gesellschaft – und der skurrile Roadtrip einer Frau mit ihrem toten Geliebten auf der Rückbank.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 19:30 Bild: Celine Niezawer / Leextra
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Dienstag, 18. Juni, Freitag + Samstag, 22. Juni: Tony Rizzi & the bad habits im Gallus Theater

(Petra)
Toni Rizzi präsentiert heute Abend eine einzigartige Tanzperformance in der für ihn typischen kaleidoskopischen Erzählkunst: "Shows You (maybe) Missed". Dabei führt er in seiner alchemistischen Show aus Tanz, Performance, Film und Wort durch einige der faszinierendsten Tanzproduktionen, die er selbst erlebt oder an denen er als Tänzer teilgenommen hat. Und dabei wird er einige seiner ikonischen Szenen in verschiedenen Stücken aufgreifen, wie aus Jan Fabres episches Meisterwerk „Mount Olympus“, und Aufführungen von Pina Bausch bis Robert Wilson/Marina Abramovic teilen. Anschließend wird er heute – moderiert vom Leiter für Tanz am Gallus Theater, Raffaele Irace – mit dem Publikum ins Gespräch kommen und ein Interview mit Björn Berndt vom GAB Magazin führen. Seine Performance könnt Ihr außerdem auch am darauffolgenden Wochenende genießen.
Shows You (maybe) Missed, Performance und Gespräch mit Toni Rizzi, Reihe: AfterworKULTUR Gallus Theater, Moderation: Raffaele Irace, Leiter Tanz Gallus Theater, Interview: Björn Berndt, Magazin GAB, Ort: Gallus Theater, Adresse: Kleyerstr. 15, Uhrzeit: 18:30 Uhr (weitere Vorstellungen am Samstag und Sonntag: 20 Uhr), Eintritt: 15 Euro, Tickets gibt’s hier.
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Mittwoch, 19. Juni: FLORA FALLS
(Uwe)
Seit etwa zehn Jahren veranstaltet Fotograf Oliver Tamagnini mit seinem Team unter „DER KLEINE MANN MIT DEM BLITZ“ in der Kleinen Rittergasse 11 kleine, intime, aber sehr hochwertige Kulturevents. Die Künstler sind zumeist aus den Bereichen Singer/Songwriter oder Folk. Liest sich bis hierhin schon einmal sehr gut und es so bleibt es auch: Am 19. Juni steht die nächste Veranstaltung an. Zu Gast sind dann Flora Falls“, ein kanadisch/australisches Duo, die Ihre Musik selbst als „Accustic Indie Folk" beschreiben.
Live Music Videos: Brand New Day: https://www.youtube.com/watch?v=2JUjwTf5RNw Escape: https://www.youtube.com/watch?v=52KzNx0xUt8
Meldet Euch gerne unter folgender Email Adresse an, das hilft bei den Planungen in der Vorbereitung sehr: kulturimblitz@gmail.com
F., Kleine Rittergasse 11 Beginn 20:00 Uhr, Einlass: 19:30. Foto: Petra Valdimarsdottir
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Mittwoch, 19. Juni: ASINHELL
(Uwe)
Wahrscheinlich muss man sich bei der Deutung des Bandnamens dieser Death-Metal-Band ein zusätzliches „s“ dazu denken (es funktioniert auch ohne) und in jedem Fall zwei Lehrzeichen vor „in“ und „hell“ einfügen. Die Gruppe ist neu und setzt sich wiederum zusammen aus um Michael Poulsen von Volbeat, Marc Grewe (Insidious Disease, Ex-Morgoth) und Morten Toft Hansen (Raunchy), könnte vom Namen her die Verteidigung der dänischen EM-Mannschaft sein. Auf Europatour werden sie begleitet vom dänischen Produzenten Jacob Hansen (Ex-Invocator) am Bass sowie Flemming C. Lund von The Arcane Order an der Leadgitarre. Sie stellen ihr Debütalbum „Impii Hora“ vor und werden Fans lauter und schneller Musik sicher eine große Freude damit bereiten.
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 19:00H Foto: Brittany Bowman
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Mittwoch, 19. Juni – Freitag, 28. Juni: Shout Aloud

(Martin)
Eine Koproduktion von Künstler:innenhaus Mousonturm und dem Schauspiel Frankfurt macht es möglich. Die Yasmin Godder Compoany und Dikla zeigen an sechs Abenden „Shout Aloud“!
»Shout Aloud« verbindet die Kreativität und Energie zweier herausragender Künstlerinnen: Choreografin Yasmeen Godder, die Zuschauer:innen mit ihren Stücken weltweit begeistert, und Dikla, eine der bekanntesten israelischen Sängerinnen. Inspiriert ist »Shout Aloud« von Diklas erstem bahnbrechendem Album »Ahava Musica« aus dem Jahr 2000, auf dem die Künstlerin klassische arabische Musik mit energiegeladener Tanzelektronik bis hin zu experimentellem Rock mixt. Gemeinsam mit acht Tänzerinnen lässt Godder Ausdauer, Widerstand, Trauer, Wut, Ratlosigkeit, Aufbegehren und Zusammenhalt aus weiblicher Perspektive zu Diklas Musik und Texten lebendig werden. Begleitet werden sie dabei live von Dikla und einem neunköpfigen Musikensemble, das einen bewegenden klanglichen Rahmen schafft.
Tickets gibt es ab dem 10. Mai im Mousonturm und im Schauspiel.
Mittwoch, 19. – Freitag, 21. Juni und Mittwoch, 26. - Freitag, 28. Juni um jeweils 20.00h Bockenheimer Depot Foto: © Tamar Lamm
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Bis Donnerstag, 20. Juni: Gruppenausstellung „Wie es Euch gefällt“ im Atelier Frankfurt

(Petra)
Der von Shakespeares Verwechslungskomödie beliehene Titel weist den Weg in ein großes Spektrum der Untersuchungsmöglichkeiten und ist Aufhänger für die Frage nach der Aktualität des schon damals Beleuchteten – die Unfähigkeit der Figuren, die wahre Identität einer Person zu erkennen und das große, weit fassende Themenfeld der Projektion und Selbstinszenierung. Im Fokus stehen Spiegelungen und die dadurch entstehenden Verwirrungen und Komplikationen im täglichen Miteinander und welche Bedeutung diese für gesamtgesellschaftliche Prozesse und Entwicklungen haben. Im Unterschied zu Shakespeare bewegen wir uns heute kultur- und gesellschaftsübergreifend zusätzlich in digitalen Paralleluniversen, in denen niemand weiß, wer der andere und wer man selbst wirklich ist.
Wie es Euch gefällt - Gruppenausstellung, mit: Daniël Binnekamp, Isabel Friedrich, Lena Grewenig, Hanna Mattes, Lisa Peil, Jane Saks, Evy Schubert, Nicolas Warburg, Ort: Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedelerstraße 1 - 5,Öffnungszeiten: dienstags bis freitags: 11 - 18 Uhr, nur nach Voranmeldung per E-Mail oder Telefon: 06974303771, Eintritt: frei
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Donnerstag, 20. Juni: Fatoumata Diawara
(Uwe)
Mit Fatoumata Diawara kommt eine afrikanische Schauspielerin und Sängerin ins Zoom. Geboren wurde die malische Künstlerin in der Elfenbeinküste, wo sie auch aufwuchs. Über eine schauspielende Tante kam sie mit der Kunstszene in Berührung und debütierte 1997 im Film La Genèse.e du python übernahm sie die Titelrolle ('Sia'). Danach arbeitete sie in Frankreich als Schauspielerin und Sängerin. Daneben sang sie für diverse Künstler, unter anderem für Herbie Hancock und nahm 2011 das erste Album unter ihrem eigenen Namen auf.
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 19:00H Foto: Homepage Zoom
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Donnerstag, 20. Juni: Of/ Sterben
(Andrea)
Tod, Sterben, Vergänglichkeit. Drama, schonungslos. Ganz ehrlich, wären es nicht Lars Eidinger und Corinna Harfouche, ob ich mir "Sterben" dann ansehen wollen würde? So willl ich. "Lissy Lunies, Mitte 70, ist insgeheim froh darüber, dass ihr langsam dahinsiechender, dementer Mann Gerd ins Heim kommt. Doch ihre neue Freiheit währt nur kurz, denn Diabetes, Krebs, Nierenversagen und beginnende Blindheit lassen ihr selbst nicht mehr viel Zeit. Währenddessen arbeitet ihr Sohn, der Dirigent Tom, mit seinem depressiven besten Freund Bernard an einer Komposition namens „Sterben“. Toms Ex-Freundin Liv will ihn zum Ersatzvater ihres Kindes machen. Seine Schwester Ellen beginnt eine Affäre mit einem verheirateten Zahnarzt, die beiden verbindet die Liebe zum Alkohol und zum Rausch. Aber alles im Leben hat seinen Preis. Mit dem Tod konfrontiert, begegnen die Familienmitglieder sich wieder." Einlass 18 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Donnerstag, 20. Juni: Atomic Lobster
(Uwe)
„Inspiriert von Größen wie PJ Harvey und Radiohead haben sie ihren eigenen unverkennbaren Sound entwickelt. Ihre Musik, eine geschickte Fusion aus Grunge mit Nuancen von Soul und Trip-Hop, zollt ihrer Nostalgie für die 90er Jahre Tribut und bringt gleichzeitig neue, unverwechselbare Klänge mit ins Spiel.“ Oha, Radiohead, großartige Band, von der man sich sehr gut inspirieren lassen kann.
Ponyhof F., Klappergasse 19 Uhr barrierefrei Foto: Homepage Ponyhof
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Donnerstag 20. Juni: BARABEND Raus mit dem Elefanten!

(Daniela)
BARABEND: Raus mit dem Elefanten! Nachhaltigkeit und Fairness in der EM
vorbereitet vom umweltexploratorium mit Spielen des Frankfurter Sport und Kunst Kasinos. Ein Abend mit minimalem Impact ohne Konsum und Abfall.
Die EM ist das Megaspektakel: Massen an Menschen, Material und Geld werden bewegt. Aus Sicht der UEFA werden es die nachhaltigsten und fairsten Spiele aller Zeiten - ist das so? Oder steht da ein riesiger Elefant im Raum dessen weltweite Party nicht gestört werden soll? Mitten im Fußballfieber (Dänemark : England / Waldstadion) öffnet dieser Barabend Raum für alternative Spiele, Gespräche und Gesellschaften
- Immo-Boule statt Kicken
- Teilen statt konsumieren
Alors: Bring Becher und Getränke; teile Gedanken und Genussmittel und nimm Leergut und neue Perspektiven wieder mit.
Dieser Barabend ist partizipativ und prozessoffen:
Wir freuen uns über eure Einwürfe und spontanen Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit und Fairness in der Fußball-EM, mit denen wir den Elefanten raus jagen. Oder wir schrumpfen ihn zu einer Maus und machen einen entspannten Abend, der offen ist für alles andere.
Wir freuen uns auf Euch! Der Barabend BAUSTELLE BRAUBACH ist ein neues Format in der Agentur des städtischen Wandels und findet jeden dritten Donnerstag im Monat statt. Initiativen, Gruppen und Vereine sind eingeladen, den Raum im Rahmen eines Barabends zu bespielen.
Veranstaltungsort: Agentur des städtischen Wandels, Braubachstraße 7, barrierefreier Eingang (keine barrierefreien sanitären Anlagen)
Beginn: 19:00 Uhr
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| V O R S C H A U nächste Woche
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Freitag 21. Juni: Jim Avignon Show & Party im ono2

(Daniela)
Auf in's ono2!
Jim Avignon zählt als Künstler zu den ungewöhnlichsten Figuren im deutschen Kunstbetrieb und hält seit langem mit leuchtenden Farben, beißendem Witz und einem schwindelerregenden Output das Kunstestablishment in Schach.
Seit Ende der 90er ist er musikalisch aktiv und bringt in schönster Unregelmäßigkeit als subversives Lo-Fi-Electro-Projekt NEOANGIN Alben mit von ihm selbst gestalteten Covern heraus. Diese trotzen allen Moden, Sind gelebtes DIY Charme at its best und irgendwie auch ein gutgelauntes „Fuck you“ ans Musicbiz.
Skizzenhaft wie sein Leben ist auch seine Musik - oft durchzogen von einer eigenartigen melancholischen Ausgelassenheit, die man am besten mit hopeless optimistic beschreiben könnte. Im Herbst erscheint sein nächstes Album „ forever coming of age“ - ein Themenalbum, das sich mit der in der Gesellschaft allgegenwärtigen Sehnsucht nach ewigen Jugend beschäftigt. Schon früh hat NEOANGIN damit experimentiert elektronische Sounds und Singersongwritertum zu einem ganz eigenen Sound zu destillieren und läuft damit auf „forever coming of age“ erneut zu Höchstform auf .
Die Liveshows sind excellente Unterhaltung jenseits der bekannten Genres – Sound, Bühnenbilder, Masken und gelegentlich halsbrecherisch absurde Einfälle - in zwei Minuten von Party zu Krise zu Euphorie zu Wahnsinn zu Trauer zu Ciao.
Im Juni erscheint außerdem das von Avignon mit 20 Bildern neu illustrierte Klassiker „ der Schneemann“ von Jörg Fauser in der Büchergilde Gutenberg. Einige der großformatige Bilder , die den Weg als Illustrationen ins Buch fanden, werden an diesem Abend im Ono2 zu sehen sein. Außerdem wird ein Exemplar unter den Besuchern verlost und mit persönlicher Skizze versehen. .
Nach der Show wird Avignon zusammen mit Tula Trash, der Betreiberin der legendären Trashlands-galerie, im ping-pong mode auflegen. Freut euch auf einen wilden eklektischen Mix aus Disco ,New Wave, Sixties und Postpunk.
ono 2, Walter-Kolb-Straße 16, barrierefrei! Tür 20:00 / Start 21:00 - Abendkasse € 10,00
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Freitag, 21. Juni, bis Sonntag, 23. Juni: Mühlheim/ 30. Steinbruchfestival

(Andrea)
Wunderbar, es ist Steinbruchfestival und ich habe keine Ausrede, nicht mindestens einmal hinzugehen. Zum 30. Mal rocken und grooven die Arties drei Tage lang den Steinbruch, mit female-fronted-PunkRock-friday 21.6.24, Indie-Electro-Polka-Power-Samstag 22.6.24 und Latin-Reggae-WorldBeat-Sonntag 23.6.24. in heißer Mischung aus freshen neuen Acts und fetten Wiederholungstätern. Das Live-LineUp dieses female fronted friday, am 21.6.24 beginnt mit 2 wundervollen Frankfurter Bands, 'Pauli' und 'The Bad Me' und läutet mit Berliner Glitzer-Punk der 'The Dead End Kids', die AfterShow Party ein. Der Festival-Samstag besticht durch ein buntes und abgerundetes Programm, mit verträumten Indie-Pop der Frankfurter 'Sun's Sons', Rapgeknutschter ElectroPop von 'Willman' aus Freiburg, Südfranzösischen Gypsie-Cumbia-Rock-Chansons von 'Les Barbeaux' um mit SkaBalkanReggaeRock der Frankfurter 'Revolte Tanzbein' zu beenden, wobei die obligatorische, energetische House-AfterShow-Party folgt. Der familienfreundliche Festivalsonntag, früh beginnend, zeitig endend, grooved traditionell im Reggae-WorldBeat-Mood. Mit den locals 'Bab Ane Zamé' und 'Banjoory', dem nimmermüden 'Mellow Mark' und den unglaublichen „Do you feel irie?“-'Cashma Hoody'. AfterShow-DJ ist unser lieber Freund 'Jazzmadass' + AfterShowParty + EM Übertragung auf dem Vorplatz Vielfältig ist auch die Kulinarik im Food Corner von Burger bis Vegan. Die Festivalbar wird vom bewährten Team des 'uferlos BeachClub' betrieben.Das 3 Tage Festivalticket kostet erschwingliche Euro 40,- Euro 25,- der Samstag und Euro 15,- der Freitag und auch der Sonntag. Für bis 16 jährige ist der Eintritt frei. Mehr Infos gibt es auf www.steinbruchfestival.de, sowie auf facebook und instagram. Das Gelände ist perfekt mit der S8 und S9 angebunden.
Artificial Family eV, Rabenlohweg 5, am Grünen See, in 63165 Mühlheim
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Freitag, 21. Juni – Donnerstag, 29. August: Frankfurter Kunstsäule mit Jenny 8 del Corte Hirschfeld

(Petra)
In der Zeit der Industrialisierung entstanden erste städtische Kinderspielplätze. Seit etwa 1870 gibt es sie in New York, zunächst mit karger Ausstattung. Ab den 1930er Jahren unter Park Comissioners entstanden in Zusammenarbeit mit Architekten und auch Künstlerndann mehr von ihnen, doch Sicherheitsstandards führten und führen immer wieder dazu, dass das Prinzip der Ästhetik und des Spielens missachtete wird.
Jenny 8 del Corte Hirschfeld eine Fülle von Spielplätzen in New York fotografiert - weil sie diese immer als besonders betrübliche Unorte empfand, wollte sie dies Un-, Gebrauchs- und Spielorte und deren Integration ins Umfeld untersuchen. Die Fotografien der Plätze, im Winter ohne Blätter an den Bäumen und bewusst ohne Menschen angefertigt, zeigen allesamt Pastelltöne, als hätte man sich beim Thema Spielplatz auf mutes colours geeinigt. Ende 2023 hat die Künstlerin die Spielplätze dann gezeichnet: mit Pastellkreide und Bienenwachs, aus dem sie farbliche Elemente ausgekratzt hat. Es ist eine ästhetische und auch farbliche Spurensuche, die sie mit den Spielplätzen unternimmt. Entstanden ist eine in Molltönen gehaltene Typologie in verschiedenen Bildformaten.Ihr genauer Blick auf horizontale und vertikale Elemente und das Sezieren allgemeiner Melancholie ist auch eine Schule des Sehens. Sind Spielplätze als Bildungsorte beliebig austauschbar - oder doch einziegartige reizvolle (Un-)Orte?
seesaws & superstructures, Ausstellung von Jenny 8 del Corte Hirschfeld, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraße, Ecke Gutzkowstraße, barrierefrei, Uhrzeit Vernissage: 19 Uhr, Eröffnung: Kurator Florian Koch, 21 Uhr: Band HA UB (Indiepop), Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7
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Freitag, 21. Juni: Of/ Es sind die kleinen Dinge

(Andrea)
Es ist Sommer! Und damit Zeit für Open-Air-Kino in den Parkside-Studios. Daniel lädt zu "kino e Vino" mit Lieblingsweinen, gegrillter Hähnchenbrust, Taboulé & Käseteller. Dazu gibt es diese wunderbare Komödie "Es sind die kleinen Dinge": "Mit ihren Verpflichtungen als Lehrerin und Bürgermeisterin einer 400-Seelen-Gemeinde im Herzen der Bretagne ist Alice (Julia Piaton) voll ausgelastet. Als ausgerechnet der eigenwillige Émile (wieder mal umwerfend: Michel Blanc!) beschließt, mit 65 Jahren noch lesen und schreiben zu lernen, und sich in Alices Klasse setzt, ist sie mehr als gefordert. Doch es kommt noch schlimmer: Mit einem Mal steht ihre Schule vor der Schließung und Alice sieht das gesamte Dorfleben bedroht. Jetzt ist guter Rat teuer. Doch schnell wird klar, was sich alles bewegen lässt, wenn Alice und die Dorfbewohner gemeinsam an einem Strang ziehen – und ein paar überaus pfiffige Einfälle haben. Mit dieser zärtlichen Komödie eroberte Filmemacherin Mélanie Auffret die Herzen des Publikums in Frankreich soeben im Sturm. Herausragend besetzt mit dem legendären Michel Blanc und der bezaubernden Julia Piaton erzählt der Film mit liebevollem Blick (und immer auch ein bisschen frech) von einem kleinen Dorf in der Bretagne, das sich mit viel Elan zur Wehr setzt, um nicht von der Bürokratie überrollt zu werden. Es sind tatsächlich die kleinen Dinge, die das beherzte Plädoyer für Gemeinschaft und Solidarität so hinreißend machen – ein filmisches Kleinod, das auch in Offenbach unter freiem Himmel strahlen wird. Passt einfach perfekt!" www.kinokulinarisch.de
Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach
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Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.

(Daniela)
Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.
Ein Wochenende lang gibt es im Sampurna Seminarhaus super leckeres Essen und jede Menge Yoga mit Katharina. Zum einen kannst du dich mit Jivamukti Yoga dynamisch etwas verknoten und anstrengen und zum anderen gibt es entspannende, statische Yin Yoga Klassen. Dazwischen kannst du in die Sauna gehen, im Innenhof entspannen oder einen Spaziergang machen.
Was ist Jivamukti Yoga? Jivamukti Yoga wurde Ende der 80er Jahre von Sharon Gannon und David Life in New York entwickelt. Sie haben sich hauptsächlich vom Ashtanga Yoga inspirieren lassen und dazu noch ihre Leidenschaft für Musik und Tanz hinzugemischt. So ist Jivamukti Yoga heute ein dynamischer Yogastil, bei dem du am Anfang der Yogaklasse mit China Gel (wenn du möchtest) am unteren Rücken eingecremt wirst und am Ende (ebenfalls nur wenn du möchtest) eine Nackenmassage bekommst. Dazu gibt es (moderne) Musik, Meditation und inspirierende Talks.
Ist das Retreat das Richtige für mich? Das Retreat ist richtig für dich, wenn du schon etwas Yogaerfahrung hast, dich gerne bei deiner Yogapraxis forderst und undogmatisch Yoga üben möchtest.
Was gibt es sonst noch? Im Sampurna Seminarhaus kannst du vor, nach oder zwischen dem Yoga in die Sauna gehen, es gibt sehr leckeres bio-vegetarisches Essen und die umgebende Natur lädt zum Spazieren ein.
Mehr Infos: www.katharinaboehme-physio.de oder http://www.sampurna-seminarhaus.de
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Samstag, 22. Juni: Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt

(Martin)
Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt Ev Machui & Vitaliy Baran im Theater Alte Brücke
"Ev Machui verzaubert das Publikum mit ihrer warmen, tiefen und ganz besonderen Stimme und verkörpert förmlich die 20er Jahre. Nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit charmanter Moderation und eigenen Gedanken zu den Stücken begleitet sie ihr Publikum durch den Abend.
Vitaliy Baran, der seine musikalische Ausbildung in Lvov/Ukraine erhielt und später an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main (Hauptfach Jazzpiano) studierte, brilliert mit einfühlsamem Pianospiel in einem sorgfältig ausgewählten Programm.
Lassen Sie sich überraschen – es braucht nicht immer das große Arrangement eines Palastorchesters, um die Musik der 20er Jahre lebendig werden zu lassen."
Hier geht’s zu den Tickets: https://theater-alte-bruecke.reservix.de/p/reservix/group/446084
Samstag, 22. Juni um 19.30 Uhr: Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt Ev Machui & Vitaliy Baran im Theater Alte Brücke Kleine Brückenstraße 5 in Sachsenhausen Foto: © Veranstalter*in
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Samstag 22. Juni: MELLI REDET MIT

(Daniela)
Melli hat BÄNDI zu Gast. Wie toll! Und wie schade, dass ich nicht kann
Melli schreibt: Hochverehrte Freunde von MELLI REDET MIT, bevor ihr alle in den Sommer verschwindet, gönnt Euch die ultimative Sehnsuchtsausgabe dieser Show. Während der Europameisterschaft und nach der Europawahl stellen wir uns auch ganz europäisch auf. Themen, Sehnsüchte, Melancholie und Verwurzelungen zu Griechenland, Italien, Finnland und auch diesem Lande und wer weiß was sonst noch alles. Ich rede mit Boris C. Motzki über seine Leidenschaften, ob als Theaterregisseur und Dramaturg oder Italienliebender und engagierter Darbieter lyrischer Texte von Leonard Cohen und Bob Dylan.
Mit Kristina Debelius, Tomas Salzmann und Tobias Frisch rede ich natürlich über die Musik ihrer BÄNDI, die Liebe zum finnischen Tango, ob Sehnsucht und Melancholie zusammengehören und einiges mehr. Und natürlich hören wir sie auch live, was ganz wunderbar ist.
Vielleicht bekomme ich und ihr ja auch ein paar Tangoschritte beigebracht und wir schieben die Stühle und Befangenheiten zur Seite und schwofen zum großen Finale.
Meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben bleibt wie immer lieber auf dem Hocker, gibt kluge Einwürfe und singt für Euch.
MELLI REDET MIT… Boris C. Motzki und BÄNDI 22. Juni // 20:00 // Kunstverein Familie Montez, Honsellstr. 7, 60314 Ffm
Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/65f416bf6d345052cd3f3079 oder http://www.melinahepp.com
Frühbucherrabatt bis 7. Juni Abendkasse ab 19h: 20,- €
Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €
(c) Salar Baygan
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Samstag, 22. Juni: Golden Kanine
(Uwe)
Angekündigt wird Golden Kanine als „Indie-Folk-Sensation“. Die schwedisch-deutsche Sechsergruppe hat offiziell ihr sechsjähriges Schweigen gebrochen und geht auf Tournee. In verschiedenen Städten, unter anderem in Frankfurt werden sie „ihre emotionsgeladenen Kompositionen und die einzigartige Mischung aus Folk- und Indie-Elementen präsentieren … Die bevorstehende Tour verspricht eine Hommage an die Diskografie der Band zu werden, mit beliebten Klassikern und vielleicht auch lang erwartetem neuem Material.“
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Samstag, 22. Juni: Open Air Kino: „Morgen ist auch noch ein Tag“.

(Daniela)
Ach, wie gerne wäre ich dabei. Auch wenn ich den Film schon gesehen habe... Open Air, bei/mit Daniel, das wäre schön!
Daniel schreibt: Wir laden Euch herzlich ein unsere kinokulinarische Sommervariante „Kino e Vino“, im Innenhof der Parkside Studios, zeigen zu genießen. Hier verbinden wir Lieblingsfilme mit Lieblingsweinen, dazu gibt’s Käseteller und ein eigens auf den jeweiligen Film abgestimmtes Grillgericht. Und da auch hier der Ansturm auf unsere Saisoneröffnung am 21. Juni mit „Es sind die kleinen Dinge“ derart gewaltig war (trotz Erhöhung des Kartenkontingents sind aktuell nur noch 29 Tickets verfügbar), haben wir uns kurzerhand etwas überlegt: Wir servieren direkt einen Tag nach unserem Auftakt – also am Samstag, 22. Juni 2024 – einen der wunderbarsten, mitreißendsten, nicht immer leichten, aber in jedem Fall erinnerungswürdigen Filme des Kinojahres: die italienische Tragikomödie „Morgen ist auch noch ein Tag“. Dazu wird es mit Burrata, Antipasti, Salsiccia vom Grill und jede Menge Käse eine feine Auswahl italienischer Köstlichkeiten geben. Wir freuen uns auf einen weiteren unvergesslichen Kinoabend – mit Euch, im Innenhof und unterm Sternenhimmel! Hier geht's nach Italien in Offenbach am Main www.kinokulinarisch.de
Am Samstag, 22. Juni ab 19.30 Uhr im Innenhof der Parkside Studios Kino e Vino: Morgen ist auch noch ein Tag mit Lieblingsweinen, Burrata & Salsiccia Karten zu je 11,90 Euro inkl. Vorverkaufsgebühr & Amuse-Gueule gibt es wie immer unter: www.kinokulinarisch.de Die Speisen kosten vor Ort zwischen 9,90 und 12,90 Euro
Einlass, Speisen & Getränke ab 19.30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit – freie Platzwahl, kein Umtausch & keine Abendkasse
Im Innenhof der Parkside Studios, Friedhofstraße 59, 63065 Offenbach am Main. Bei sehr starkem Regen findet die Veranstaltung in den Parkside Studios statt
Und nun zum Film: Rom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst. Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi ist eine der dynamischsten und vielseitigsten Künstlerinnen Italiens. Ihr Regiedebüt proklamiert keinen Feminismus mit erhobenem Zeigefinger, sondern erzählt von den vielen kleinen Schritten auf dem langen Weg zur Emanzipation. Im Genre wechselt sie dabei immer wieder zwischen Drama und Komödie. Es ist ein lakonischer, schulterzuckender Humor, mit dem die Frauen in dieser repressiven Zeit unter dem Radar tyrannischer Männer zusammenhalten, eine leichte, geradezu beiläufige weibliche Solidarität angesichts der Übermacht des Patriarchats mit seinen überkommenen Rollenvorstellungen. Vorstellungen, die sich bis heute halten. Momente, die zeitlose Gültigkeit haben! Und ja, man schwebt förmlich aus diesem Film …
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Samstag, 22. und Sonntag, 30. Juni: Onkel Wanja

(Martin)
Onkel Wanja kommt: Exakt zwei Mal!
Die HR2-Frühkritk berichtete nach dem Premierenabend: »Tschechows Traurigkeit ist keine Tristesse, sie hält auch glückliche Momente parat und das war auch zu sehen. […] Eine sehr gute Inszenierung in der Regie von Jan Bosse und man hat dort nicht nur Tschechow verstanden, sondern auch diese typische Atmosphäre kongenial auf die Bühne gebracht. Es war auch eine sehr gute Ensembleleistung, […] Es war eine sehr ruhige Inszenierung, die ein gutes Tempo hatte – eine zwei Stunden Dauer, aber nie Längen und das Schlussbild war der Höhepunkt, das war absolut großartig. Also ein rundum überzeugender „Onkel Wanja“.«
Dieser Tschechowsche Wanja eine großartige Inszenierung – der Abend hätte gern noch länger dauern können und die Stimmung dieses Abends hätte ich gern noch etwas ausgedehnter genossen.
Sonja bewirtschaftet das Gut ihrer verstorbenen Mutter gemeinsam mit deren Bruder Wanja, also ihrem Onkel, der das Anwesen verwaltet und bei dem sie aufgewachsen ist. Mit ihrer Arbeit unterstützen sie das Leben ihres Vaters, der als berühmter Professor der Kunstwissenschaften in der Stadt lebt und den sein Schwager Wanja verehrt. Sonja wiederum bewundert den mit ihm befreundeten Arzt und Umweltschützer Astrow, der gegen die Ignoranz und Dummheit der Menschheit vor allem verzweifelt Wodka einsetzt. Als der Professor mit seiner neuen jungen Frau Elena zu Besuch aufs Land kommt, gerät das Leben, in dem sie sich eingerichtet haben, gründlich durcheinander. Gefrühstückt wird erst gegen Mittag, die Nacht wird zum Tag und der Alkohol fließt. Um das Chaos perfekt zu machen, verliebt sich Wanja in Elena, die sich wiederum aber vor allem für Astrow interessiert. Die Stimmung wird explosiver, und in einer dieser Nächte lässt der Professor die Bombe platzen: Er braucht mehr Geld für sein Leben in der Stadt und will das Gut verkaufen, deren rechtmäßige Erbin eigentlich Sonja ist. Die Lebenslügen liegen plötzlich blank, alle Stützen der fragilen Konstruktion brechen zusammen. Wofür hat man sich die letzten Jahre aufgeopfert? Gibt es einen Aufbruch in eine neue, sinnvolle Zukunft?
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/onkel-wanja/1976/
Samstag, 22. Juni um 19.30h Sonntag, 30. Juni um 18.00h Schauspiel Frankfurt / Großes Haus Foto: © Thomas Aurin
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Samstag, 22.Juni, und Sonntag, 23. Juni: Of/ kulturraum

(Andrea)
Klotzen nicht kleckern. Das könnte das Motto von Antje gewesen sein, sie hat nämlich für das Wochenende im Kulturraum aus den Vollen geschöpft und eine Menge Künstler:innen eingeladen. Aber ist ja ach die letzte Ausgabe, Ende des Monats ist erstmal Schluss mit dem Rathaus-Pavillon, weil er dann umgebaut wird. Jetzt dabei sind dabei: "Bea Dietz ist ein kreativer Tausendsassa, sie malt, singt und schauspielert schon seit jungen Jahren. Im Kulturraum ist die Malerin zu sehen, sie zeigt Werke aus ihrer aktuellen Ausstellung „Go with the flow“. Monika Pröse ist eigentlich PR-Beraterin, in ihrer Freizeit entstehen in ihrer kleinen Werkstatt Hüte für alle Gelegenheiten. Danny Berlin ist Bloggerin von „Authentische Verwandlung“, sie lässt sich von Mode inspirieren, ist begeisterte Seefahrerin und Reisehobbyfotografin und zeigt jetzt, was passiert wenn ätherische Öle auf Photoart treffen. In den Arbeiten des Fotografen Hans Lechner verschmelzen die Stilrichtungen Boudoir, Surreal Portraits und Dark Art. Die non-binäre Rozalia Quentin Reisert, genannt Rue, ist ein großer Schwärmer für die Farbenfrohheit, das Anderssein, Queerness und Fantasie und zeigt eine Auswahl an Collagen, die ihre Liebe zu Kunst und Künstlern ausdrücken. Torstn Kauke ist Mitbetreiber des Waggon am Kulturgleis, HfG-Absolvent, Musiker und Künstler. Er präsentiert Arbeiten aus seiner Serie „Corona Collagen“ die im Geiste von Schwitters Merzkunst und Warhols entstandenen Mediencollagen. Siebte im Bunde ist Antje Kania. Die Kindern und ihren Eltern bestens bekannte Figurenspielerin schöpft in ihrem Atelier in der Ludwigstraße aus einem großen Fundus Stoffe, Inhalte und Ideen und gibt einen Einblick in ihre sonstigen Arbeiten. Außerdem dabei sind am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr Frank Ludwig von upcycring und Sabine Henry von cocon.design. Beide stellen nicht nur ihre Produkte aus, bei Ludwig ist dies Besteckkunst, bei Henry sind es Handyladetaschen aus alten Jeans, sondern bieten in zwei Workshops die Gelegenheit, selber zur Up-Cyclerin beziehungsweise zum Up-Cycler zu werden. Ab 18 Uhr liest Antje Kania dann aus ihrer Publikation „Hinter der Fassade“, tiefsinnig und humorvoll beschäftigt sie sich mit den inneren und äußeren Bildern von Menschen, Rollenklischees und Instagramfiltern, Märchen und Beziehungen. Bis 20 Uhr ist der Kulturraum für Gespräche und den Austausch bei Kaffee und Kuchen geöffnet. Am Sonntag laden die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler ab 14 Uhr in den Kulturraum, das Programm beginnt um 15 Uhr mit der Lesung „Mehr als die Polizei erlaubt“ der beiden Herausgeberinnen der Offenbacher Einladung, Ingrid Walter und S. Katharina Eismann. Die Offenbacher Einladung ist eine Textsammlung, die an unterschiedlichen Orten Offenbachs spielt. Mal unter freiem Himmel, mal auf öffentlichen Plätzen, in Hinterhöfen und auf Straßen, ein anderes Mal finden sie im Museum oder im Wohnzimmer statt. Die Geschichten und Gedichte spiegeln ein buntes Bild der Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven wider und verdichten die Gegenwart der Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven. Rund 30 Autorinnen und Autoren sind der „Offenbacher Einladung“ mit eigenen Beiträgen gefolgt, darunter auch Kulturschaffende wie Dr. Dorothee Ader, Daniel Brettschneider oder auch Mathias Rische aus Berlin, der im Kulturraum aus seinem zuletzt erschienen Kurzprosaband „Die Mimik der Haie“ lesen wird. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, Spenden sind erwünscht. Weitere Informationen zu den Beteiligten gibt es hier: antje-kania.de/kulturraum-juni
kulturraum im Rathauspavillon, Stadthof, Offenbach
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Sonntag, 23. Juni: Der kleine Snack

(Martin)
Für mich unverständlich, dass dieser Abend, der ein riesiger Spaß ist, zum letzten Mal auf dem Spielplan steht!
Stückentwicklungen sind ja oft so eine Sache, wenn zunächst kein ‚Inhalt‘ vorhanden ist, dieser von der Regie, Dramaturgie und den Schauspieler*innen erst erarbeitet werden muss und dann auch noch kreativ auf der Bühne umgesetzt werden will. Viel Arbeit… Aber bei diesem Abend stimmt letztlich alles und wer da nicht lachen kann, muss woanders Probleme lösen.
»Nele Stuhler und Jan Koslowski suchen in ihren Stücken oft das Triviale, das Alltägliche auf und wollen so gesellschaftlichen Verblendungszusammenhängen auf die Spur kommen. [...] Charakteristisch für die Beiden ist immer, dass es rasante Dialoge und vielfältige Verweise in den Texten gibt und ziemlich prägnante Wortspiele, aber es gibt immer auch eine große Lust am Theater: Showelemente, Gesang, bisschen Clownerie und Zauberei und Tanz. […] Das Ensemble ist wirklich toll. Christoph Pütthoff spielt diesen Koch, der einspringen muss, und ist dabei ziemlich grandios und übermütig und kann mit der offenen Form, die Nele Stuhler und Jan Koslowski vorgeben, immer sehr gut umgehen. […] Ein Abend, an dem man mal wieder lachen kann.« hr2.de, Frühkritik, 23. Dezember 2022
»Bunt, schrill, schräg, keine Angst vor großen Zitaten. […] Die wunderbaren Schauspieler*innen seien gleich am Anfang genannt, denn ohne sie würde dieser intelligente, wie beiläufig kapitalismuskritische Theaterspaß nicht funktionieren: Heidi Ecks, Anna Kubin, Lotte Schubert, Christoph Pütthoff und Mark Tumba machen aber auch jeden Blödsinn mit, einfach, weil sie ihn sich wohl selbst mit ausgedacht haben. […] Und was da geklappt hat, klappt hier auch: So virtuos witzig ist das aufgeführt, dass der erste Szenenapplaus fällig wird, dem noch weitere folgen werden […] Zürnender Theaterdonner grollt, sobald von nicht veganem Geschnetzelten die Rede ist und noch eine Menge solcher Scherze mehr, wobei Christoph Pütthoff sowieso der beste Showman ist, den das Schauspiel Frankfurt hat, Lotte Schubert das größte Entwicklungspotenzial ihrer Figur Sugar zugestanden wird, das sie auch lustvoll ausspielt, und die faszinierende Heidi Ecks als emanzipierte Expertin für Geflügel auf Renaissancegemälden die meiste un-vegane Distanz aufbringt. Diese schrille, leicht ins Blödsinnig kippende Inszenierung könnte zum Kult werden, verdient hätte sie es allemal.« Strandgut, Februar 2023
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/der-kleine-snack/1979/
Sonntag, 23. Juni um 20.00h Schauspiel Frankfurt - Kammerspiel Foto: © Robert Schittko
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Montag, 24. Juni: Vorgeschichte einer Hure

(Uwe)
Salomé Balthus und Florian Havemann Szenische Lesung
Sie bilden eines der schillerndsten Künstlerpaare Berlins: Die Schriftstellerin und Prostituierte Hanna Lakomy (manchen besser bekannt unter ihrem Pseudonym Salomé Balthus) und der Maler, Schriftsteller und Theatermann Florian Havemann, dem spätestens seit seinem skandalisierten autobiografischen Bericht »Havemann« der Ruf eines enfant terrible anhängt. Gemeinsam gestaltet das Paar nun am 24. Juni 2024 einen Abend im großartigen Foyers im Hessischen Staatstheater Wiesbaden.
In einer um szenische und improvisatorische Elemente angereicherten Lesung stellen die beiden lustvoll, komisch, tiefschürfend und provokant ihr gemeinsames Buch »Begabung usw.« vor, von dem Hanna Lakomy schreibt: »Fast wäre es nur eine Novelle geworden. Eine Geschichte, die ich so ähnlich erlebt habe. Die Hauptfiguren sind ein Mann, der gerne mein Sugardaddy gewesen wäre, und ich selbst vor meiner Zeit als Prostituierte. Doch dann fällt mir meine Freundin Isolde ein, eine ›alte weiße Lesbe‹, meine große Liebe. Ich brauche ihre Hilfe, um diese Geschichte erzählen zu können. Isolde hat ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge, denn sie war dabei. Und damit wird es schon zu kompliziert für die Novelle, und es wird unweigerlich zum Roman.«
Mit: Hanna Lakomy (alias Salomé Balthus, Prostituierte und Schriftstellerin), Florian Havemann(Schriftsteller und Maler)
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/vorgeschichte-einer-hure/10523/
Montag, 24. Juni um 19.30h Staatstheater Wiesbaden - Foyer Foto: © Uwe Hauth
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Mittwoch, 26. Juni: Poesie, Heimat und Politik – Theater Willy Praml

(Martin)
Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Ein Buch zur Theatergeschichte vom Theater Willy Praml!
„Wir feiern mit dem Verlag, dem Herausgeber, den Autor*innen, mit uns selbst und mit dem Publikum. Natürlich gibt es Reden, natürlich wird aus dem Buch gelesen, natürlich gibt es Musik, natürlich gibt es Häppchen und Sekt gibt es sowieso.
‘Ich war nie in einem Theaterbetrieb, ich war immer frei‘, bekundet der Theatermacher Willy Praml. In Frankfurt am Main verankert, behauptet er mit seiner künstlerischen Arbeit ein selbstbestimmtes und politisches Theater. Seit den 1970er Jahren erregte Willy Praml Aufsehen durch die Erprobung neuer theatraler Formen mit Lehrlingen, im ländlichen Raum und mit dem ‚Faust 1 & 2‘ in der Frankfurter Paulskirche. Nachdem sein Theaterkollektiv 2000 in einem Industriedenkmal in der Main-Metropole, der Naxoshalle, seine Heimat fand, inszeniert das „Theater Willy Praml“ dort Gesamtkunstwerke, literarisch sowie musikalisch und immer wieder auch interkulturell mit Geflüchteten. Mittlerweile ist aus dem Provisorium ein Produktionshaus geworden.
Matthias Bischoff, Julia Cloot, Eva-Maria Magel, Hanne Seitz, Judith von Sternburg, Kristin Westphal, Autor*innen aus Feuilleton und Wissenschaft beschreiben und reflektieren in ihren Beiträgen fünfzig Jahre dieser Theatergeschichte - fünfzig Jahre einer permanenten künstlerischen Auseinandersetzung mit der sozialen Wirklichkeit.“
Eintritt frei.
Mittwoch, 26. Juni um 18.00h:Poesie, Heimat und Politik – Theater Willy PramlTheater Willy Praml Foto: © Seweryn Zelazny
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Mittwoch, 26. Juni: FFM/ Fu Manchu

(Andrea) "Niemand will eine Fu-Manchu-Platte, die wie ein Reggae-Album klingt. Wenn du ein Album von uns kaufst, weißt du, dass es heavy und fuzzy klingen wird, mit ein paar langsamen und schnellen Teilen zwischendurch". Sagt Bandleader Scott Hill, die Richtung ist also klar: Fette Riffs, Autos & Motorräder, eine Menge Wüstenstaub - daraus besteht die Welt von Fu Manchu, einer der erfolgreichsten Stoner-Rock-Bands der Neunziger. Fu Manchu stammen aus dem sonnigen Kalifornien und setzen sich zusammen aus Scott Hill (Vocals, Gitarre), Ruben Romano (Drums), Bob Balch (Gitarre) und Brad Davis (Bass). 1990 erscheint ihre erste Single "Kept Between Trees" bei Slap-a-Ham Records. Bis zum ersten Album dauert es allerdings noch ein ganzes Weilchen, nämlich genau vier Jahre, dann erscheint "No One Rides For Free". Produziert hat das Teil Kyuss-Mann Brant Bjork, der Romano 1997 als Drummer ablösen sollte.vgl. laut.de Heute spielen sie in der Batschkapp und weil mich schon Kyuss elektrisierte, ist das mein Thema. Einlass 19 Uhr.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Donnerstag 27. Juni: FAIR KICKT / Stadionverpflegung: Update für die Bratwurst!

(Daniela)
Wieso essen Stadionbesucher:innen fette salzige Wurst, während sie fitten Sportler:innen beim Kicken zuschauen? Wie kann gesunde klimagerechte regionale Stadionverpflegung aussehen und geht der Weg dorthin?
Auch Fußball muss nachhaltiger werden. Deshalb hat die DFL (Deutsche Fußball Liga GmbH) Nachhaltigkeitskriterien erstellt und überprüft, ob die 36 Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga sie erfüllen. Jeder Klub muss nun seinen CO2-Fußabdruck messen. Nach und nach stellen sich die Vereine dieser Aufgabe.
Und wie sieht es mit der Stadionverpflegung aus? Da ist in den letzten Jahren viel Bewegung – den Löwenanteil machen jedoch immer noch Würste , Pommes und Würstchen aus. Logischer Teil der Stadionkultur oder gibt es bislang einfach zu wenige Alternativen, um zukunftsgerechtes und gesundes Essen zu etablieren?
Wir von BIONALES haben uns intensiv mit der „Planetary Health Diet“ und ihrer regionalen, gegenwärtigen und zukünftigen Umsetzung befasst. Sie zeigt auf, wie die zukünftige Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen im Jahr 2050 innerhalb der ökologischen Belastungsgrenzen der Erde mit einer gesundheitsfördernden Ernährung versorgt werden kann.
Die Stadionverpflegung könnte ein wirkungsvoller Hebel dazu sein.
Nach einem Einführungsvortrag von Kulturwissenschaftlerin Dr. Jaya Bowry, die über Ernährungsverhalten von Fans im Fußballstadion promoviert hat, berichten wir über den Status in den Stadien und möchten diskutieren, wie wir Stadion- und Sportlerernährung nachhaltiger hinbekommen.
Beginn: 18:30 Uhr Eintritt frei
Veranstalter:innen: Lust auf besser leben und Ernährungsrat Frankfurt
FAIRkickt Bildungscamp c/o DGB-Gewerkschaftshaus SAAL A Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, barrierefrei 60329 Frankfurt
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Bis Donnerstag, 27. Juni: Kunstsäule mit „Salve“ von Ulrike von der Osten

(Petra)
Buchstaben-Fragmente, Hieroglyphen, zerschossene Lettern? Die mit schwarzer Tusche angefertigten Buchstabenteile verwirren auf den ersten Blick mehr, als dass sie etwas preisgeben. Aber sie regen an und lassen die Assoziationsmaschine in verschiedene Richtungen laufen. Die Funktion der Litfaßsäule seit ihrer Erfindung vor gut 170 Jahren ist nach wie vor die eines Informationsträgers: Durch Schrift und Bild können Veranstaltungen, Produkte und sogar zur Wahl stehende Personen mittels Plakaten im öffentlichen Raum beworben werden. Salve verkörpert die Symbiose von Schrift und Bild zum Schriftbild in genialer Weise. Allerdings erfährt die Arbeit durch die Anwendung des Prinzips „solve et coagula“ eine Verschlüsselung: Die zeichenhaften Bruchstücke bestechen durch rhythmische Anordnung und laden den Passanten ein, näher heranzutreten, um sie zu dekodieren. Hier findet also das Gegenteil von Werbung statt, Dialog im besten Sinne. Denn glücklich ist, wem die Entschlüsselung gelingt: Sei gegrüßt, so lautet die einfache Botschaft. Natürlich bedeutet Salve auch Abfolge von Schüssen, das passt ins Bild, denn wir werden heute mit Werbung geradezu bombardiert. Und Krieg ist allgegenwärtig. Ein Buchstabenfeld wird immer auch als Textverweis erkannt. Diese Arbeit ist auch eine Referenz an „Buchstabenkonstellationen“ (1967) des Frankfurter Dichters Franz Mon.
Kunstsäule Frankfurt mit Ulrike von der Osten, Einführung: Kurator Florian Koch, Vernissage ab 19 Uhr, Ort: Brückenstraßenspielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, Ausstellung bis Donnerstag, 27. Juni
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Freitag, 28. – Sonntag, 30. Juni: Interrupting the Thrill of Exactitude

(Martin)
Amelia Uzategui Bonilla/T.I.A. dance productions
Stell dir eine Person in einem Ballett oder zeitgenössischen Tanzstück vor. Denkst du an eine nicht-weiße Person? An eine Tänzer*in, die nicht sehr dünn ist? An eine behinderte Person? Welche Bilder werden vor deinem inneren Auge aufgerufen und welche Räume können entstehen, wenn wir uns von normativen Vorstellungen lösen?
Das mixed abled Team T.I.A. rund um die Frankfurter Choreograf*in Amelia Uzategui Bonilla wagt frei nach William Forsythe eine – kritische wie liebevolle – Unterbrechung des viel beschworenen “Thrill of Exactitude”. In einem interdisziplinären und interkulturellen Austausch erproben sie neue Formen von Perfektion und fragen, wie Tanz jenseits der visuellen Ebene wirken kann. Gemeinsam mit einem sehenden, Blinden und sehbehindertem Cast schaffen sie einen poetischen, musikalischen Raum, der Hierarchien von Wahrnehmungsweisen auflöst und alle einlädt, den Tanz in seinen vielseitigen Facetten und Thrills mit erweiterten Sinnen zu erleben.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/interrupting-the-thrill/
Freitag, 28. Juni um 20.00h, Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juni um jeweils 18.00h Mousonturm, Solidarisches Preissystem Foto: © Robert Schittko
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Samstag 29. Juni: RadioX Hof- und Sommerfest

(Daniela)
Nach fünf Jahren Pause ist es endlich wieder soweit: radio x feiert in diesem Sommer wieder ein Hoffest! Mit an Bord sind unsere Nachbarn BockenheimBibliothek, Feinton, Kita Wortreich, punkt.de und Studio für Stimme. Die Besucher*innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Bühne, Flohmarkt, kreativen Aktivitäten, heißen und kalten Getränken sowie selbstgebackenen Köstlichkeiten. Datum: 29. Juni 2024 Uhrzeit: 12:00 bis 16:00 Uhr Veranstaltungsort: Hofgelände der Kurfürstenstraße 18, 60486 Frankfurt Eintritt: frei Programm 12:15 Märchenoase (radio x) 13:00 Vanja Dingeldein | Singer/Songwriter (radio x) 13:45 Sophie Wenzel | Klassik (Studio für Stimme) 14:20 Reeves | Bossa Nova trifft Psychedelic-Dream-Synth-Elektro-Pop (radio x) 15:00 Jan Cönig | Poetry Slam (Bücherei) In der BockenheimBibliothek können Besucher*innen beim Bücherflohmarkt stöbern und haben die Möglichkeit, eigene Buttons zu gestalten. Dazu gibt es bei punkt.de leckere Waffeln und bei Feinton kühle Getränke. Die Kita Wortreich lädt Kinder dazu ein, Beutel zu bemalen und beim Dosenwerfen ihr Geschick unter Beweis zu stellen. Bei radio x gibt es Kaffee, Kuchen und Herzhaftes, zudem auch wieder viele Schätze aus dem CD-Archiv sowie sonstige Flohmarktartikel aus Büro- und Privatbesitz. Kommen Sie vorbei! Die Veranstaltung bietet eine wunderbare Gelegenheit, die Vielfalt der Bockenheimer Kulturszene zu entdecken und gemeinsam einen unterhaltsamen Tag zu verbringen. Über radio x radio x ist aus Frankfurts Musik- und Kulturszene nicht wegzudenken, und zeichnet sich aus durch ein vielseitiges Programm aus Musiksendungen und Magazinen zu Themen und Stilrichtungen, die in den etablierten Medien wenig Gehör finden. Lokale Musiker*innen beispielsweise haben die Möglichkeit, ihre Songs bei „VirusMusikRadio“ vorzustellen, „x wie raus“, das Veranstaltungsmagazin, präsentiert täglich die besten Ausgehtipps aus dem Frankfurter Untergrund, und die Moderator*innen des Frühstücksradios „scrambled x“ wissen wie man Morgenmuffel aus dem Bett bekommt. Dabei ist radio x nichtkommerziell und werbefrei und neben dem On-Air-Programm immer wieder auch mit Aktionen in der Stadt präsent. radio x ist empfangbar auf UKW 91,8, auf DAB+ und www.radiox.de.
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Samstag, 29. Juni: Fabian oder der Gang vor die Hunde

(Martin)
Erich Kästner - Lesung
Ich warte schon sehr lange darauf, dass ‚Fabian oder der Gang vor die Hunde‘ von Erich Kästner endlich einmal seinen Weg in Frankfurt auf die Große Bühne findet. Jetzt gibt’s anlässlich des 125. Geburtstages von Erich Kästner zumindest eine Lesung mit Peter Schröder.
Schauplatz dieses Großstadtromans ist das überhitzte Berlin Ende der zwanziger Jahre. Der Weimarer Republik droht ihr Untergang. Der junge Jakob Fabian wandelt als teilnehmender Beobachter durch die Straßen, Nachtclubs und Hinterzimmer der Stadt, die er liebt und zugleich nicht ertragen kann.
Bevor der Roman 1931 erscheinen konnte, drang sein Verleger aus Angst vor Zensur auf wesentliche Kürzungen. Der Roman wühlte die Berliner Literatur-Szene auf. Zu explizit waren die Sexszenen, zu verunglimpfend die zynischen Sticheleien der Protagonisten über deutsche Nationalheiligtümer. Seit 2013 liegt er nun in der Urfassung vor
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/fabian-oder-der-gang-vor-die-hunde/1991/
Samstag, 29. Juni um 20.00h Schauspiel Frankfurt / Kammerspiel Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt
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Mittwoch, 03. Juli: Emily King
(Uwe)
Der Pressetext ist insgesamt so lang wie das erste Kapitel eines Buchs von Leo Tolstoi. Daher etwas verkürzt, das Wichtigste findet Ihr hier und es sollten sich genügend Gründe darin finden das Konzert von Emily King zu besuchen (zumal an diesem Tag bei der Europameisterschaft kein Spiel stattfindet):
„Like so many of music’s most essential singer-songwriters, Emily King has a near-magical gift for digging into life’s deepest sorrows and uncovering unexpected beauty and illuminating truth. Since the arrival of her Grammy Award-nominated full-length debut East Side Story, the New York City-bred artist has brought ever-evolving levels of depth and nuance to her songwriting, rooting each revelation in her mesmerizing blend of soul and R&B and forward-thinking pop.“
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 19:00H Foto: Homepage Zoom
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Samstag, 29. Juni: FFM/ Old but Gold
(Andrea)
Alle reden davon, jetzt will ich da auch mal hin. Obwohl Hip-Hop gar nicht meine Baustelle ist...aber heute erstmals Open Air mit "Aftershowparty mit einem übertrieben krassen Lineup! Seid nicht schüchtern und kommt mit der alten Gang an den Start. Ihr wart damals schon die Kings & Queens auf dem Dancefloor, also Zeit den Kids zu beweisen das ihr es immer noch draufhabt! Unsere DJs spielen Hip Hop & RnB Classics like back in the days. Ruf den Babysitter an - Mama und Papa gehen endlich wieder einen draufmachen! Afrob Soundsystem aka Afrob & DJ Derezon, Ray-G, Jellin, Nomi, Raw D Uhrzeit: 15-05 Uhr, Einlass ab 30 Jahren mit Ausweispflicht!
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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JULI 2024
SOMMERWERFT BRAUCHT HELFER:INNEN

(Daniela)
Das internationale Theaterfestival der Sommerwerft sucht auch 2024 wieder nach ehrenamtlichen Helfer*innen, die über die Unterstützung des Festivals hinaus Lust auf Gemeinschaft und Begegnungen im Raum Frankfurt haben.
Als Helfer*in bekommst du viele Einblicke hinter die Kulissen eines nicht-kommerziellen Kulturevents, lernst Künstler*innen und Musiker*innen kennen und trägst einen Teil zur kreativen und freien Kulturlandschaft Frankfurts und Region bei. Einsatzbereiche sind u.a. Bars, Küche, Verkauf, Care-Team, Einlass und Kinderprogramm. Bei Vorbereitungen wie Poster, Festivalaufbau und Dekoration kannst du auch schon vor der Werft dabei sein!
Aktionen & Veranstaltungen vor der Werft:
Ab 01.07.24: Plakate kleben
19.07.24: Warm-Up Gartenparty und gemeinsames Abendessen
21.07.24: Aufbau des Festivals an der Weseler Werft
Coming soon: Helfer*innen Picknick auf dem Festival
Folge uns auf Insta für alle Infos: @sommerwerft oder kontaktiere uns direkt: Sommerwerft.Helfer.Frankfurt@gmail.com
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Mittwoch 03. Juli : FAIR KICKT Fairplay auf dem globalen Spielfeld

(Daniela)
Fairplay auf dem globalen Spielfeld: Kann Sport auch Fairplay in den Lieferketten?
Fußball begeistert Menschen weltweit – nicht nur bei großen Turnieren wie der EURO 2024, sondern auch bei lokalen Sportveranstaltungen. Fairplay auf dem Platz spielt dabei eine wichtige Rolle. Aber wie sieht es außerhalb des Platzes mit der Fairness aus?
Die Produktionsbedingungen, unter denen Bälle und Sportartikel hergestellt werden, stehen kaum im Fokus der Aufmerksamkeit. Dabei sind die Arbeitsbedingungen in den Nähfabriken von Bällen und Trikots menschenunwürdig: niedrige Löhne, Überstunden und mangelnder Gesundheits- und Arbeitsschutz. Welche Verantwortung tragen dabei die
Politik, die Sportartikelindustrie und Sportvereine? Rhein.Main.Fair und das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen laden zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „FAIRplay auf dem globalen Spielfeld“ ein und diskutieren gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Zivilgesellschaft über globale Gerechtigkeit in der Sportartikelbranche und die Auswirkungen des Deutschen Lieferkettengesetzes. Verbessert das Lieferkettengesetz die Situation der Menschen in den Produktionsländern? Können Unternehmen tatsächlich alle Probleme in der Lieferkette lösen oder funktioniert nachhaltigere Produktion per Gesetz ohnehin nicht? Und sollten Kommunen sowie (Profi-)Sportvereine nur noch fair gehandelte Produkte einkaufen bzw. anbieten?
Es diskutieren: - Dr. Bastian Bergerhoff, Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt am Main
- Melanie Nolte, Vizepräsidentin IHK Frankfurt
- Martin Schittko, Bereichsleiter Merchandising bei Eintracht Frankfurt
- Sabine Ferenschild, Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Südwind e.V.
Moderation: Dr. Alexandra von Winning
Beginn: 18:30 Uhr, Eintritt frei
Veranstalter:innen: epn hessen & Rhein-Main-Fair e.V.
FAIRkickt Bildungscamp c/o DGB-Gewerkschaftshaus SAAL A Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, barrierefrei 60329 Frankfurt
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Mittwoch, 3. Juli: Of/ Wort-Wein-Kunst
(Andrea)
Den Hennig von Langes scheint der liebe Gott literarisches Talent in die Wiege gelegt zu haben, dass Alexa Hennig von Lange als Popautorin erfolgreich ist, wusste ich, dass ihre Schwägerin ebenfalls schreibt nicht. Deshalb bin ich neugierig auf die heutige Ausgabe Wort - Wein - Kunst, in der kleinen Literaturreihe von Konstanze Schneider & Ida Todisco haben beide die Schriftstellerin Saskia Hennig von Lange zu Gast, die die Ergebnisse ihres Schreibworkshops - Bild und Wort "Hinter dem Spiegel"- zu den ausgestellten Arbeiten präsentieren wird. Der Workshop dazu findet: am Sonntag, 30.6.2024 von 11-15 Uhr im BOK statt. Informationen und Anmeldung: bei Konstanze Schneider koschneider@gmx.de Der heutige Abend beginnt um 19 Uhr.
Bund Offenbacher Künstler BOK, Kirchgasse 29, Offenbach
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Donnerstag 04. Juli : FAIR KICKT Lernen Sie Vereinsheld:innen kennen

(Daniela)
Migrantisch-diasporische Sportvereine als TOR zur Welt: Lernen Sie Vereinsheld:innen kennen uns genießen Sie dabei internationales Essen.
Zahlreiche migrantisch-diasporische Sportvereine sowie generell Aktive mit (post)migrantischen Biografien im Fußball prägen mittlerweile Frankfurt stark und tragen wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Mit ihren internationalen Bezügen und Perspektiven öffnen und stärken sie das Vereinsleben. Durch ihre Teilhabe und Engagement setzen sie sich für Vielfalt und stehen für eine weltoffene Stadtgesellschaft ein, in der Fairplay nicht nur auf dem Fußballplatz an der Tagesordnung ist. Doch diese Stützen des Gemeinwesens agieren meist unsichtbar und ihre Arbeit wird nicht ausreichend gewürdigt. Hier gilt es ihre Stimmen zu hören und ihr Engagement zu erleben. In einer kleinen Messe zeigen die Vereine ihre Gesichter und stellen ihr Engagement vor. Im Anschluss berichten sie in einem Podiumsgespräch über ihre Arbeit und kommen mit der Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt ins Gespräch.
Vereine: - TuS Makkabi Frankfurt e.V.
- SV Eritrea Frankfurt
- VFL Germania 1894
- Türk Güchu Frankfurt (angefragt)
- FC Korea Frankfurt etc.
- SV Griesheim-Tarik (angefragt)
Mit: Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg
Moderation: Paola Fabbri Lipsch, Tzehaie Semere (Zentrum Oekumene)
Gegen eine kleine Spende verkaufen die Vereine selbst gemachte, internationale Speisen.
Beginn: 18:30 Uhr, Eintritt frei
Veranstalter: Zentrum Oekumene
FAIRkickt Bildungscamp c/o DGB-Gewerkschaftshaus SAAL A Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, barrierefrei 60329 Frankfurt
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Donnerstag, 04. Juli: Liar, Thief, Bandit
(Uwe)
Der Name, den sich das Rock-Trio aus Schweden aussuchte, ist schon einmal super. Musikalisch tragen sie „die Fackel weiter, die die großen Rock & Metal Bands der 70er, 80er und 90er Jahre einst entzündet haben. Mit Energie und Spielfreude, mit viel Drive und Kraft und mit tollen Riffs und Hooks. Rock’n’Roll, wie er sein muss …“
Ponyhof F., Klappergasse 19 Uhr barrierefrei Foto: Homepage Ponyhof
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Donnerstag, 04. Juli: Jordan Ward
(Uwe)
Zu seinen Einflüssen gehören Marvin Gaye, Donny Hathaway, Stevie Wonder, Lauryn Hill, Kanye West, Tupac oder The Notorious B.I.G. Aufgewachsen in St. Louis, entwickelte Jordan Ward sehr früh eine Affinität zu Musik und Tanz. Er war Chormitglied, machte bei einem Musiktheater mit, war Tänzer (u.a. für Justin Bieber oder Beyoncé) und experimentierte mit Rap. Erst mit seinem Debütalbum FORWARD aus dem Jahr 2023 gelang ihm der Durchbruch, wurde Ward zum Gesprächsthema von R&B- und Hip Hop-Fans.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Donnerstag, 04. Juli: FUNKADEMIC & NI-KA
(Uwe)
Wieder einmal teilen sich in der Brotfabrik zwei Bands an einem Abend eine Bühne. Dieses Mal FUNKADEMIC & NI-KA
FUNKADEMIC heizen mit eigenen Songs und Covers aus Funk und Soul dem Publikum ein. Knackige Bläser, röhrende Orgel, schmatzende Bässe und geballte Energie.
NI-KA spielt / singt deutschen Soul zurück. Seit einem Jahr wird sie von ihrer Band namens ‚whodis’ begleitet, die mit ausgecheckten HipHop Arrangements und strahlenden Gesichtern jede Location aufmischen! Ihre musikalischen Einflüsse gehen von Erykah Badu und D’Angelo über Sade bis zu deutschen Künstler:innen wie Joy Denalane und Freundeskreis.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr nicht barrierefrei Foto: Homepage Brotfabrik / Schüler:innen, Studierende und Azubis zahlen gegen Vorlage ihres (Hoch-) Schulausweises 5 € Eintritt an der Abendkasse
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Samstag, 6. Juli: Of/ TaschenKaufRausch
(Andrea)
Das Deutsche Ledermuseum verwandelt sich an diesem Samstag mit dem beliebten TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH in eine unterhaltsame Tauschbörse für Taschenliebhaber*innen. Vorab können am 6., 7. und 8. Juni 2024, jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr, maximal fünf gut erhaltene Taschen für jeweils eine Wertmarke im Museum abgegeben werden. Beim TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH kann dann die Suche nach einem neuen Lieblingsstück beginnen. Eine Wertmarke wird dabei gegen eine Tasche eingetauscht. Taschen können auch am Secondhand-Verkaufstisch erworben werden. 14 bis 17 Uhr:
Deutsches Ledermuseum, Frankfurter Straße, Offenbach
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Samstag, 6. Juli: FFM/ L.A.Edwards

(Andrea)
Wenn ich nicht gerade zur Tea-Time in UK wäre, würde ich heute ins Nachtleben gehen. Dort ist heute L.A. Edwards zu Gast, die Band steht für kraftvollen, authentischen Rock mit Americana-Einflüssen made in California. Die "Band of Brothers" besteht aus dem Singer-Songwriter und Multiinstrumentalisten Luke Andrew (L.A.) Edwards und seinen Brüdern, dem Gitarristen Jay Edwards und Schlagzeuger Jerry Edwards. Sie zeichnen sich durch einen unverkennbaren Sound aus, der unter anderem durch die frühere Zusammenarbeit mit Ron Blair aus dem Tom Petty-Camp beeinflusst ist. „Harmonien wie bei den Eagles, verwobene Gitarren wie bei den Stones, die Melancholie von Jackson Browne und der Optimismus der Arbeiterklasse wie bei Petty höchstselbst“ – so charakterisierte ein Radio-DJ L.A. Edwards. Die Band und ihre Crew haben ihr Leben in einer kalifornischen Kleinstadt und mit einer großen Familie im Unterwegssein verewigt – und daraus einen typischen West-Coast-Sound um die authentische Stimme von Frontmann Luke Edwards entwickelt: mit glaubwürdigen Geschichten, voller Kraft und positiver Ausstrahlung, auf Anhieb sympathisch. Einlass 19 Uhr.
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Noch bis Samstag, 13. Juli: Open Space - Protected Space, Werke von Konrad Schreyer
(Petra)
Kunst im Massif Central ist nichts Neues. Eine richtige Ausstellung jedoch schon: Gezeigt werden jetzt Skulpturen und Reliefs des Bildhauers Konrad Schreyer (1976 - 2004). Sein Werkzeug war die Motorsäge mit 7,6 PS - damit brachte er Holzstämme in unterschiedlichste Formen. "Technoid Seeds" entstanden, und wurden teilweise mit leuchtenden Acrylfarben bemalt, ohne die groben Sägespuren und die Holzmaserung zu verbergen. An vier Terminen habt Ihr auch die Möglichkeit, von Ursula Karle etwas zum Künstler und seinen Kunstwerken erzählen zu lassen. Und wem eine Skulptur besonders gut gefällt, kann diese auch kaufen.
Open Space - Protected Space: Werke von Konrad Schreyer, Ort: Massif Central, Adresse: Bethmannhof, Termine: Samstag, 08.06. 12 - 18 Uhr, Sonntag, 23.06. 12 -18 Uhr, Sonntag, 07.07. 12- 18 Uhr, Finissage, Samstag, 13.07. 17 - 20 Uhr, Eintritt: frei
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Sonntag, 07. Juli: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)
Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf
Ein sehr feiner, kleiner Theaterabend ist das! Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde. Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs…
„Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“
Die FR schrieb nach der Premiere: »60 Minuten lang verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität (na ja, „Realität“), zwischen Theater und Roman, zwischen ironischer Distanz und der für eine Schauspielerin, einen Schauspieler in Sekundenschnelle möglichen Hingabe an eine Rolle. Das ist womöglich das Erstaunliche an dem kleinen Abend. Die Zärtlichkeit, mit der sich das sympathische Duo dem Text zuwendet, überhaupt die Zärtlichkeit der Veranstaltung. Es ist gar nicht die Regel, dass Theater so in jeder Minute mit einem Text ist, nichts auf- und gegenbürstet und doch nicht lahm wirkt.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/bilder-deiner-grossen-liebe/2007/
Sonntag, 7. Juli um 18.00h Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel Foto: © Jessica Schäfer
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Dienstag, 09. Juli: Noname
(Uwe)
Ihr letztes Album Room 25 wurde von der Kritik gefeiert, mischte sich darauf (und auf den Bühnen) ihre zum Nachdenken anregenden Texte, ihre fesselnde Präsenz und ihr gefühlvoller Sound. Nun kehrt Noname, eine US-amerikanische Rapperin, Dichterin und Musikproduzentin aus Chicago, aus einer Pause zurück: „With her return, fans can expect an electrifying fusion of genre-fluidity that pushes boundaries and resonates with listeners on a profound level.“
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Einlass 19 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Dienstag, 09. Juli: The Ukulele Death Squad
(Uwe)
„It’s like Tarantino met a travelling mariachi band and injected them with the punk ethos of The Saints and added flashes of folk and flamenco. World music has never sounded this funky” – Scenestr Magazine.
Wer Lust auf eine energiegeladene Folk-Band hat, ist bei The Ukulele Death Squad aus Adelaide genau richtig. Versprochen wird „Hardcore-Ukulele mit satten Gesangsharmonien, stampfenden Rhythmen, unverschämten Soli und sinnlichem Saxophon“. Seit 2017 machen die acht Australier gemeinsam Musik, bei der sich verschiedene Genres - Flamenco, Ska, Folk, Jazz, Pop und Rock - vermischen.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr nicht barrierefrei Foto: Homepage Brotfabrik
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Ab Donnerstag 4. Juli: Filmstart: EXILE NEVER ENDS

(Daniela)
Heute kommt EXILE NEVER ENDS ins Kino! Schaut Euch hier den Trailer an
Der Film klingt sehr interessant und die Pressestimmen bestätigen es.
Filminhalt:Bahars Bruder Taner sitzt in Deutschland im Gefängnis und steht kurz vor der Abschiebung in die Türkei. Bahar nutzt die Zeit des Wartens, um die Kamera auf ihre Familienangehörigen zu richten. In ruhigen und einfühlsamen Bildern erkundet sie die emotionalen und geografischen Welten der Familie von Entwurzelung und Neubeginn zwischen Deutschland und der Türkei. <section id="section-1661329998741-9-10"><section id="section-1661329998741-9-10">
In Gesprächen mit ihren Eltern YILDIZ (64) und MUSTAFA (65) sowie ihren Brüdern Taner (40) und ONUR (30) begibt sie sich auf eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit. Politische Verfolgung der alevitisch-kurdischen Familie in der Türkei, die Flucht nach Europa 1989, rassistische Übergriffe, Depressionen und Überforderung der Eltern – all das traf die Kinder, die damit unterschiedlich umgehen. Die Ungewissheit über Taners Schicksal in der Türkei ist nur ein Spiegel ihrer Lebenserfahrung als Familie im Exil. Die Verzerrung von Vergangenheit und Gegenwart sowie unterschiedlicher Geografien konfrontiert die Zuschauenden mit einer der Eigenschaften des Exils, nämlich dem Verlust der Orientierung in Zeit und Raum.
</section>Alle Termine finden Sie auf der Website: https://jip-film.de/exile-never-ends</section>
Eine aufwühlende Reise in die Vergangenheit“ – Deutschlandfunk Kultur
„Mit ihren Emotionen und Gedanken teilen die Filmemacher*innen die Erfahrungen, die das Exil mit sich bringt und machen sie für uns erfahrbar – das ist das große Geschenk dieser Filme an das Publikum.“ – Der Freitag
„Die Familie berichtet intensiv und packend von den Auswirkungen der Entwurzelung.“ – artechock
„Es ist selten, dass ein Dokumentarfilm die ganze Komplexität abbildet, die das Exil mit sich bringt.” - FFF Förderpreis Dokumentarfilm Dok.fest München
„Der Film zeigt, wie im Austausch über die unterschiedlichen Perspektiven auf die gemeinsame Geschichte Verständnis füreinander entstehen kann.“ – Filmlöwin
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Mittwoch 10. Juli : FAIR KICKT / Nachhaltigkeit bei Eintracht Frankfurt & im Amateursport

(Daniela)
Nachhaltigkeit bei Eintracht Frankfurt & im Amateursport: Chancen, Herausforderungen und Perspektiven anschließend Public Viewing (Halbfinale)
Soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit spielt im Breitensport eine immer größere Rolle. Die großen Player haben Nachhaltigkeitsexpert:innen, die sich Vollzeit um das Thema kümmern. Im Amateurverein übernehmen die ehrenamtlich Tätigen auch noch dieses Thema. Damit sie sich nicht mühsam alle Informationen zur nachhaltigen Beschaffung von Bällen und Sporttextilien zusammensuchen müssen, bieten wir auf dieser Abendveranstaltung an, einen ersten Einstieg in das Thema zu finden.
Nach einem Input von Benjamin Zeise, der die bundesweite Organisation Sport handelt fair vertritt, zur Produktion fairer Sportbälle und nachhaltiger Trainingsmaterialien, informiert Bettina Faust, Projektmanagerin Fair Wear Works bei der Global Nature Fund, über Relevanz des Themas „Nachhaltige Textilbeschaffung“ und gibt einen ersten Überblick über die wichtigsten Siegel in der Sporttextilindustrie. Im Anschluss stellt Lara Schröder von cum ratione gGmbH die Studie „Wie nachhaltig sind die Fanshops unserer (Lieblings-)Bundesligavereine?“ vor. Im Anschluss erläutert Martin Schittko, Bereichsleiter Merchandising bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG, welche Schritte Eintracht Frankfurt bei der Umstellung des Fanartikelsortiments gegangen ist.
Auf der abschließenden Podiumsdiskussion diskutieren zum Thema „Nachhaltigkeit bei Eintracht Frankfurt & im Amateursport“ Chancen, Herausforderungen und Perspektiven“: - Bettina Faust, Projektmanagerin Fair Wear Works, Global Nature Fund
- Benjamin Zeise, Referent Sport handelt fair
- Lara Schröder, Referentin für Nachhaltigkeit, cum ratione gGmbH
- Lea Wippermann, Nachhaltigkeitsbeauftragte Vorwärts Spoho 98 e.V. - Martin Schittko, Bereichsleiter Merchandising bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG
- Mike Josef, Oberbürgermeister und Sportdezernent, Stadt Frankfurt am Main
- Roland Frischkorn, Vorsitzender Sportkreis Frankfurt e.V.
Moderation: Daniela Cappelluti, Koordinierungsstelle Fairtrade Stadt Frankfurt
Im Anschluss der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, gemeinsam das Halbfinale der EURO 2024 auf der Terrasse des DGB zu sehen.
Beginn: 18:30 Uhr, Eintritt frei
Veranstalter: Koordinierungsstelle Fairtrade
FAIRkickt Bildungscamp c/o DGB-Gewerkschaftshaus SAAL A Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, barrierefrei 60329 Frankfurt
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Mittwoch 10. Juli : FAIR KICKT / 1:0 für InklusionsSport – Gemeinsam stark!

(Daniela)
Inklu-Speeddating meets Cross Boccia, Ringwurf und Glücksrad! Unter dem Motto „1:0 für InklusionsSport – Gemeinsam stark!“ wollen wir in einem interaktiven Austausch mit den Teilnehmenden diskutieren, wie und wo sie mit Inklusion im Sport Berührung haben. Zudem werden wir Ideen und Wege vorstellen, die bereits von uns, verschiedenen Vereinen und der Lebenshilfe in Frankfurt umgesetzt werden. Nach dem Einlass um 18:30 Uhr beginnt die Veranstaltung um 18:45 Uhr mit einer Begrüßung und Grußworten, gefolgt von einer kurzen Erläuterung des Ablaufs. Danach starten wir mit Speeddating-Sessions zu den Themen „Start im Verein“, „Inklusive Jugendarbeit“ und „Mobilität zum Sport für Menschen mit Behinderung“. Diese Sessions bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit den jeweiligen Themen auseinanderzusetzen und ihre eigenen Erfahrungen und Ideen einzubringen. Das Speeddating wird mit Cross Boccia, Ringwurf und Glücksrad verbunden – lassen Sie sich überraschen. Zum Abschluss der Veranstaltung teilen wir die Ergebnisse der Diskussionen in einer kurzen Abschlussrunde und verabschieden uns um 20:30 Uhr.
Teilnehmendenanzahl: Die Veranstaltung ist auf 24 Personen begrenzt, die in drei Gruppen à 8 Personen aufgeteilt werden. Eine Mindestteilnehmendenzahl von 12 Personen (drei Gruppen à 4 Personen) ist erforderlich. Anmeldung per Mail mit Name an info@he.specialolympics.de.
Beginn: 18:30 Uhr, Eintritt frei
Veranstalter: Special Olympics Hessen
FAIRkickt Bildungscamp c/o DGB-Gewerkschaftshaus SAAL A Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, barrierefrei 60329 Frankfurt
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Donnerstag, 11. Juli: Alte Schinken Festival
(Andrea)
Endlich Sommer, draußen Konzerte UND Open-Air-Kino. Das Alte-Schinken-festival zählt klar zu meinen Lieblingen, wo sonst gibt es ein Wiedresehen mit den alten Hollywood-Größen? 2024 sind dies unter anderem Cary Grant, Grace kelly und die grandiose Audrey Hepuburn. Alfred Hitchcock Once ist eigentlich zu neu, 18 Jahre sind ja kein Alter. Egal, heute gehts los mit "Über den Dächern von Nizza", dann folgen: Fr 12. Juli Bei Anruf Mord Sa 13. Juli Der unsichtbare Dritte Fr 19. Juli Once Sa 20. Juli Frühstück bei Tiffany Eintritt gegen Spende Einlass ist ab 20.30 Uhr.
Bitte bringt eigene Speisen, Getränke und Decken mit der holt euch eine Pizza bei Rimini. Die sind echt lecker. Oder in der Osteria, wenn ihr mindestens zu zweit seid, das sind nämlich echte Wagenräder. Der Filmbeginn erfolgt jeweils bei Dunkelheit (ca. 21.30 Uhr). Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.
Hafengarten, Nording, Offenbach
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Samstag, 13. Juli (Premiere): „Sanatorio Express” – Komische Oper von Iiro Rantala

(Daniela)
Die Kammeroper Frankfurt zeigt im Palmengarten die deutsche Erstaufführung der Opera buffa „Sanatorio Express” des international berühmten finnischen Komponisten und Jazz-Pianisten Iiro Rantala als Regiedebut von Dzuna Kalnina und wie stets in deutscher Sprache. Das 2018 in Helsinki von der Finnischen Nationaloper uraufgeführte Werk entführt das Publikum in ein skurriles Sanatorium, in dem ein heilender Scharlatan seine Geschäfte betreibt. Zu seinem Patientenstamm gehören eine übergewichtige Sopranistin, Einkaufs- und Eifersüchtige ebenso wie ein zwischen Leidenschaftlichkeit und Apathie schwankender Tenor, der für Social Media schwärmt. Die Oper ist entgegen dem, was man üblicherweise mit zeitgenössischer Oper verbindet, voller Humor und wunderbar hörbarer Musik und folgt liebevoll der klassischen Opera buffa, wie wir sie seit Rossini kennen: Es gibt Duellforderungen und Verwechslungen, Verfluchungen und Versöhnungen, klassische Duette und Quintette, aber auch Flamenco und Tango. Rantala wirbelt Ernstes und Heiteres auf raffinierteste Weise durcheinander wie sein klassisches Idol Mozart.
An fünf weiteren Abenden zeigt die Kammeroper unter dem Titel: „Die fröhliche Neurose” zusätzliche Konzerte mit ihren Künstlerinnen und Künstlern. Das ist ein Nachspin der Oper mit schweren oder leichten Störungen, aber stets mit passender Musik von Purcell, Offenbach, Millöcker, Strauß, Lehár, Beethoven u.a.
Premiere: Samstag, 13. Juli 2024 Weitere Termine: Mi 17. / Fr 19. / Sa 20. / Mi 24. / Fr 26. / Sa 27. / Mi 31. Juli 2024
Konzerte „Die fröhliche Neurose”: Fr 2. / Sa 3. / Mi 7. / Fr 9. / Sa 10. August 2024 Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr Ort: Musikpavillon im Palmengarten Kartenvorverkauf: Frankfurt Ticket oder per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de
Für Schüler*innen und Student*innen gibt es eine begrenztes Kontingent an Freikarten für alle Vorstellungen, die per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de angefragt werden können.
Foto: Martin Pudenz
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AUSFLUGTIPP: Kleiner Kultursommer Runkel 2024

(Daniela)
Dieter Buroch organisiert wieder: "Kleiner Kultursommer Runkel 2024"
Der Kartenvorverkauf hat begonnen!
Mit der Unterstützung zahlreicher Partner, Vereine und Förderer konnte 2014 und 2018 zwei überregional beachtete Festivals an den schönsten Plätzen in Runkel veranstaltet werden. Dann kam die Pandemie und alle Pläne für 2022 mussten verworfen werden. Das war nicht nur enttäuschend für das Publikum und die Künstler. Auch die mühsam gewachsenen Strukturen, die für eine Kulturarbeit im ländlichen Raum so wichtig sind, zerbröselten. Vereine und ehrenamtliche Helfer zogen sich zurück und Netzwerke lösten sich auf.
Mit dem „Kleinen Kultursommer 2024“ möchte DIALOG RUNKEL zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Runkel im Juli 2024 einen „Neustart“ wagen und die alten Verbindungen wieder aufbauen mit dem Ziel, die Grundlage für eine langristige Kulturarbeit im ländlichen Raum zu schaffen.
Namhafte Künstler wie MICHAEL QUAST / CHRISTOF LAUER / TIM FRÜHLING / PATRICIA MORESCO / und Andere haben ihr Kommen zugesagt. Vom 06.07. bis zum 28.07.24 gibt es Theater, Jazz, Comedy, Musik, Autorenlesungen, Kindertheater und Beiträge von Runkeler Vereinen. Über das abwechslungsreiche Programm informiert die Website: www.dialog-runkel.de.
Erwartet werden auch viele auswärtige Gäste, die einen Wochenendausflug in die malerische Lahnstadt planen und das Kulturprogramm mit anderen Freizeitaktivitäten verbinden wie: Kanu-Fahrten, Burg-Besichtigung, Wander-Touren, Camping und Altstadt-Bummel.
Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Online: https://dialog-runkel.reservix.de und in der Tourist-Info-Runkel, Burgstraße 23.
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SEPTEMBER 2024
Bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)
Grossartige Ausstellung! "Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum mit tollem Begleitprogramm!
Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.
Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen
(c) Marta Hoepffner
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6. bis 8. September: Of/ Riviera-Festival

(Andrea)
Der Vorverkauf hat begonnen und ein paar Namen sind schon durchgesickert, das wird ein großartiges Wochenende! Auch wenn das heißt, dass der Sommer sich dann bald verabrschiedet, freue ich mich schon drauf. Mit Haiyti, Die Sterne, Voodoo Jürgens und Layla stehen pünktlich zum Vorverkaufsstart am 23. April die ersten Acts fest, die mit intensiven Live-Shows die Offenbacher Riviera in einen vibrierenden Festivalspot verwandeln. Haiyti hat Musik mit Größen wie Trettmann, Casper oder Haftbefehl gemacht – und sie hat den deutschen Pop geprägt: sein Vokabular, seine Kadenz, seine Melodien, seine ganze Geschwindigkeit. Einfache Wahrheiten oder gar Ratschläge braucht man von Haiyti nicht zu erwarten. Stattdessen springt sie innerhalb weniger Zeilen von Herzschmerz zu Hinterhofgeschichten, von tiefen Einblicken zu vermeintlich hohlem Materialismus, von himmelhochjauchzendem Happy Hardcore zu blankem Nihilismus. Die Sterne sind aus der Indie-Pop-Szene Deutschlands nicht wegzudenken. Seit 1991 prägen die Vertreter der Hamburger Schule die deutschsprachige Popmusik mit Songs wie „Was hat dich bloß so ruiniert?“ oder „Du musst gar nichts“. 2024 hat Sänger und Gitarrist Frank Spilker mit neu besetzter Band das Best-of-Album „Grandezza“ herausgebracht – somit erklingt das Beste aus über 30 Jahren Bandgeschichte live auf dem Riviera Festival. Nach dem Nummer Eins-Debütalbum „Ansa Woar“ und dem Meisterwerk „`s klane Glücksspiel“ ist der österreichische Liedermacher Voodoo Jürgens nun zurück mit seinem bisherigen Opus Magnum „Wie die Nocht noch jung wor“. Lyrisch war Voodoo Jürgens nie präziser, die Musik changiert dabei gekonnt zwischen zart und anrührend, dann wieder feurig-mitreißend. Seine Band „Die Ansa Panier“ ist längst als beste Live-Band im ganzen Land bekannt, swingt, twistet und jazzt sich unmuckerhaft, geschmackvoll und immer mit einer Leidenschaft, als ginge es um ihr Leben, durch ein Panoptikum allerschönster Klänge, während Voodoo seine Geschichten erzählt. Layla ist wahrscheinlich der facettenreichste Artist, den Deutschland seit langem hervorgebracht hat. Für sich und ihrer Musik setzt sich die Künstlerin keine Grenzen. Ob Rap, R&B oder elektrischer Sound: LAYLA fühlt sich auf jedem Beat wohl und das merkt man auch! Ihre Debütsingle „Choppa“ hat sie im Jahr 2020 selbst veröffentlicht und mit ihrer traplastigen EP „Traboe“ neue Standards gesetzt.
Early-Bird-Tickets für das dreitägige Festival sind ab sofort für 35 Euro zzgl. Gebühren bei Reservix, ADTicket und an allen bekannten VVK-Stellen verfügbar. https://www.riviera-offenbach.de/
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Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)
Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.
Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)
Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei
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