31.05.2024
WÄHLEN GEHEN!

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Warum in die Ferne schweifen… Zusammen mit unserer Wandergruppe geht’s gleich übers Wochenende in die Fränkische Schweiz. Um 15:00 Uhr geht der Zug, ich muss mich sputen.. Wir starten heute Abend in Bamberg mit einer Führung durch die Altstadt, dann geht’s ins „Schlenkerla“ zu Rauchbier und anderen Fränkischen Köstlichkeiten. Morgen geht’s dann mit dreimal umsteigen (habe mir noch schnell ein Deutschlandticket geholt) nach Muggendorf. Dort machen wir eine Kanutour auf der Wisent. Meine letzte Kanutour war im Studium, das ist 30 Jahre her … Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das Los mich in das Kanu mit Uwe und Karin setzt, denn die haben mehr Übung, bzw. sind sogar im Training. Sonntag gibt es dann noch eine Höhlenwanderung und dann geht’s zurück.

Als wir im letzten Jahr das Wochenende festgelegt haben wussten wir natürlich, dass Europawahl ist, aber da es ja die Möglichkeit der Briefwahl gibt, hat uns das nicht gestört. Aber hätten wir gewusst, dass wir DAS morgen verpassen.....

Ich bin total begeistert was KoalaKollektiv, der StadtschülerInnenrat Frankfurt, der DGB Frankfurt am Main, die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, der Frankfurter Jugendring, die Diakonie Frankfurt und Offenbach und Einzelpersonen auf die Beine gestellt haben.

Es gibt nicht nur eine zentrale Kundgebung, die um 17:00 Uhr an der Alten Oper beginnt, sondern das Programm ist gigantisch und vielfältig und findet in der ganzen Stadt statt. Am besten ihr schaut auf der Webseite https://votyvoty.de/

Ich habe Euch die wichtigsten Infos zusammengestellt:

Alte Oper ab 17:00 Uhr

ENISSA AMANI • LUISA NEUBAUER • NEGAH AMIRI • AMEWU • Credibil • GG VYBE • NASHI44 • ANNE CHEBU • SAID ETRIS HASHEMI • JEAN PETERS • SEBASTIAN23 • Phaeb • Bridges Kammerorchester • Ramatou Orchestra  • Luka Ivanovic • Jonas Berhe • Awa Yavari • Leila Maach • Julien Chamboncel

Aktionen vor 17:00 Uhr:

14-20 Uhr – „Platz für Demokratie!“ In der Anlage gegenüber der Alten Oper stellen sich ab 14 Uhr Initiativen, Vereine und politische Gruppierungen an Ständen auf unserem „Platz für Demokratie!“ vor. Familienbereich mit NaxosAtelier (Graffiti, Tanz und kreative Aktionen für Kinder und Jugendliche) und Abenteuerspielplatz Riederwald Spielmobil.

Besonders toll finde ich die drei Raves die alle gleichzeitig um 13:00 Uhr starten: Ziel ist die Abschlusskundgebung um 17 Uhr an der Alten Oper. Die Raves werden von CLUBS IN FRANKFURT organisiert!
Startpunkte

  1. Hafenpark/ Lola Montez
  2. Zoo (Fahrradroute)
  3. Südbahnhof –  hinter dem Demo-Rave der Süd-Route fährt ein kleiner Bus her, für Menschen als Ruhezone oder für Menschen die aussteigen müssen und nicht öffentlich zur Alten Oper kommen.

Bühne Alte Oper:

* 14:30 Uhr – Antagon Theater mit Greenpeace und Schüler*innen der Berufliche Schulen Berta Jourdan
* 15:00 Uhr – Ramatou Orchestra
* 15:45 Uhr – Bridges Kammerorchester mit ProAsyl/Hessischer Flüchtlingsrat

Bühne Hauptwache
*
13:00 Uhr – Tanzperformance – Antagon Theater mit Greenpeace und Schüler*innen der Berta Jourdan Schule
* 13:45 Uhr – Theater & Performance „Und du bist raus“ – Junges Schauspiel Frankfurt
* 14:50 Uhr – Rap No3Zino
* 15:00 Uhr – Musikalische Performance – Hochschule für Musik und darstellende Kunst
* 15.30 Uhr – Chor Mainvokal – Cantamus Gießen – Kammerchor Rhein-Main
* 16:00 Uhr – Ende

Goetheplatz:
PULL UP OUR DEMOCRACY KLIMMZÜGE FÜR DIE DEMOKRATIE  Calisthenics Show & Workshop by Flythenics – eure Frankfurter Deutsche Meister in Calisthenics

Willy-Brandt-Platz:
* 13 – 16 Uhr: Demokratie Triathlon für jung & alt
Bei Eintracht Frankfurt Triathlon/Radsport könnt ihr euch für die Europawahl warmlaufen. Wir verbinden Demokratie und Triathlon zu einem Demokratriathlon...

Römerberg14-16 Uhr: Stimmen für eine Gesellschaft der Vielen Eine Stimme abgeben reicht nicht. Vielmehr wollen wir gemeinsam unsere Stimmen gegen den gegenwärtigen Normalzustand erheben und für eine Gesellschaft der Vielen einstehen. Es sind Stimmen von den Außengrenzen, aus den Flüchtlingslagern, aus der Abschiebehaft, aus den Kirchenasylen und aus den alltäglichen Kämpfen für gleiche Rechte für alle Menschen eingeladen und werden von ihren Erfahrungen berichten, Forderungen stellen, Musik spielen und Theaterstücke aufführen.

Switchboard: 14 Uhr – 19:00 Uhr diverse Podien u.A. mit Verena David & René Kreibich, Tante Gladice & Josefine Liebing, Tangerine & Pink Bar 17:15 Uhr – Christian Setzepfandt – zur geschichtlichen Lage in Frankfurt mit dem Schwerpunkt der queeren Szene und ihrer Wichtigkeit in Bezug auf erkämpfte Rechte

Bar Central Elefantengasse
13:00 Uhr – Soft Opening und Foto Ausstellung von Miroslav Beno; 14:00 Uhr – Drag Performance und Reading mit Bla Bla Fck; 14:45 Uhr – Privilege Walk mit Oiza Bucknor (TRIGGER WARNING); 15:15 Uhr – Reading mit Destina Yildirim; 15:50 Uhr – Drag Performance mit SPECIAL GUEST; 16:00 Uhr – ENDE

Was auch immer ihr macht, lebt wild und geht bitte zur Wahl!

Und ich würde mich freuen, wenn wir uns am Donnerstag beim Open Air Kino in Bornheim treffen...

Daniela

Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für Show & Party mit Jim Avignon am 21. Juni im ono2.  Gewinnfrage: Welcher Film läuft am 13.06. im Open Air Kino im Hof der Kirchner Schule?

 

 

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

1 x 2 Karten für die große NamDongHyun am Freitag, 21. Juni im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Freitags lädt das Klingspor Museum in die...?

Bis Samstag, 8. Juni: Of/ Taschenabgabe

(Andrea)

Bevor am 6. Juli Taschen getauscht werden können, könnt ihr am 7. und 8. Juni 2024 bis zu fünf gut erhaltene Taschen für jeweils eine Wertmarke im Deutschen Ledermuseum abgeben. Eine Wertmarke kann beim TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH am 6. Juli 2024 gegen eine Tasche eingetauscht werden. Eine witzige Idee und Bea schwört auf die Veranstaltung. Ich habe meistens ein bis zwei Taschen, die trage ich bis sie auseinanderfallen, aber vielleicht erweitere ich einfach mal mein Repertoire...

Deutsches Ledermuseum, Frankfrterstraße, Offenbach

Freitag, 07.06.: DIAMANTENAKADEMIE 40 mit Steve Valk - Kultur für alle

(Petra)

Die DIAMANT-Gruppe setzt ihren Projektreigen in der Region fort: heute mit Steve Valk, Kulturaktivist und Direktor des Instituts für Soziale Choreographie. Er sagt: "Soziale Choreographie nutzt neue kreative und körperliche Ausdrucks- und Wahrnehmungsformen, um soziale Beziehungen und öffentliche Räume neu zu gestalten und zu beeinflussen. Dadurch eröffnet sie neue Perspektiven auf das Zusammenleben in der Gesellschaft." Und er beleuchtet die verborgene revolutionäre Rolle der Kulturpolitik in Frankfurt, insbesondere die Prinzipien der Initiative Kultur für Alle des legendären Frankfurter Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann und deren langfristigen Einfluss auf die städtische Kulturpraxis. Diese Politik führte zur Etablierung von Pionierarbeiten wie die Entwicklung der Sozialen Choreographie, einer Bewegung, die maßgeblich durch William Forsythes innovative, erweiterte choreographische Arbeit geprägt wurde. Es wird behauptet, dass Frankfurt in dieser Ära das „Silicon Valley der darstellenden Künste“ gewesen wäre. Valk analysiert, wie Forsythes paradigmenverändernde Ansätze hin zur Sozialen Choreographie nicht nur die Tanzkunst, sondern auch die Institution der Kultur selbst sowie die Interaktion und das soziale Gefüge innerhalb der Stadt maßgeblich beeinflusst haben. Der Fokus liegt auf der Bedeutung dieser kulturellen Errungenschaften für die gegenwärtige und zukünftige Gestaltung der Kulturpolitik.

DIAMANTENAKADEMIE 40: Steve Valk: Kultur für alle - Die Vision der Sozialen Choreographie in der kulturellen Entwicklung Frankfurts, Vorlesung, Ort: Agentur des städtischen Wandels, Adresse: Braubachstraße 7, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 7. Juni,: OF/Buchbar

(Andrea)

Heute ist Buchbar, dann ist das Klingspor Museum abends geöffnet und es gibt Programm. Heute ist Textspiel-Abend. Teekesselchen, Anagrame und Teilworte. Am ersten Freitag des Monats spielen wir mit Worten wie noch nie! Grafikdesignerin Agnes Meyer-Wilmes hat eine ganze Reihe Tischwortspiele gestaltet. Komm mit deinen Freund*innen, spiel mit und geselle dich mit einem Getränk an der Buchbar zu uns. Eintritt nach Wahl. 18 Uhr

Klingspro Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Freitag, 7. Juni: Of/ L'immensità

(Andrea)

Zeit fürs Hafenkino! Open Air! Heute gehts los mit einem Film mit Penelope Cruz, dieser unglaublich attraktiven und begabten Schauspielerin, die in gefühlt allen Almovodar--Filmen mitgespielt hat, mit Javier Bardem verheiratet ist (der spielt übrigens NICHT mit) - also genau betrachtet eine echte Zumutung. Aber ich mag sie trotzdem sehr. "L'immensità behandelt mit feinem Humor, poetischen Bildern und wundervoller Schauspielkunst den Werdegang einer römischen Familie in den Siebzigern, deren älteste Tochter Adri davon träumt, ein Junge zu sein." Einlass 20.30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit (Sonnenuntergang 21.30 Uhr). Eintritt im Vorverkauf und an der Abendkasse 10 Euro. Morgen läuft übrigens "Past Lives", auch ein wundervoller Streifen.

Hafenkino, Nordring, Offenbach

Freitag, 07. Juni: Felix Meyer

(Uwe)

Eine Zeit lang kam keiner an Felix Meyer vorbei. Schlenderte man durch Fußgängerzonen, stand er da als Straßenmusiker. Suchte man danach, wer beim Label von Annett Louisan, Ina Müller, Stefan Gwildis noch so unter Vertrag ist, fand sich Felix Meyer; hörte man das Keimzeit-Album mit dem Filmorchester Babelsberg, die Mascha Kaléko-Platte von Dota Kehr oder Teil 4 der Kinder-CD-Serie »Unter meinem Bett«, sang da der Meyer; bei Konstantin Wecker live bekam man ein Wecker-Meyer-Duett, bei der Chansonette Zaz den Meyer im Vorprogramm. Zog man sich die große Ballade »Europa« rein, traf man auf Max Prosa, Sarah Lesch, auf den Rapper Fayzen und auf, nun ja, Meyer.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Freitag 7. & Sonntag, 9. Juni: The Fe.Male Trail

(Martin)

Sie ist wieder da: La Bach ist zurück in Frankfurt! Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Rockkonzert, das eines ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance! 

„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ – Das schrieb die Offenbach Post. 

Und die FAZ berichtete: „Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“

Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen!

Freitag, 7. & Sonntag, 9. Juni um jeweils 19.30h
Ein Nick Cave-Abend mit Text und Musik von Katharina Bach und der Band Bitchboy.
Schauspiel Frankfurt, Großes Haus
Foto: © Robert Schittko

Wohin mit einer DVD Sammlung?

(Uwe)

Filme sind seit ich denken kann ein sehr wichtiger Begleiter durch“s Leben. Die persönliche Leidenschaft zum bewegten Bild entwickelte sich bei mir ganz früh, weil meine ganze Familie schon immer gerne Filme schaute. Wir sahen „quer durch die Bank“ alles: leichte deutsche Lustspiele, Western, epische Historienfilme, Dramen, Krimis, Kriegsfilme, Screewball Komödien, Agententhriller usw., überwiegend aus Amerika oder England. Als Kinder lagen mein Bruder, meine Schwester und ich nebeneinander auf dem gemütlichen Boden unseres Wohnzimmers unter dem Dach, das es schon lange nicht mehr gibt und ließen uns auf Zeit dankbar einsaugen in eine erdachte Welt. Altersfreigaben waren damals unverbindliche Empfehlungen, denen wir oft nicht folgten. Geschadet hat es uns nicht, wenn wir mit zehn einen etwas heftigeren Film sahen. Im Gegenteil, Filme wie „im Westen nichts Neues“ oder „Little Big Man“ gaben uns früh etwas für das Leben mit, unter anderem, wie furchtbar Kriege und systematische Ausrottung sind.

In unterschiedlichen Konstellationen, oft auch alleine, entwickelte ich das Interesse an Filmen weiter. Im Keller unseres Elternhauses, in unserem, später meinem Zimmer oder im Goddelauer Jugendzentrum „Erbsenscheuer“, wo ich mit 12 den „Weißen Hai“ sah. Mit 14 sah ich im Wolfskehler Bürgerhaus „American Werewolf“ und musste mit meinem Freund Mario über den alten Bahndamm bei Dunkelheit mit dem Rad zurück nach Goddelau. Und natürlich sahen wir Filme im Kino in Darmstadt, in Gross-Gerau oder im Nauheimer Riedcasino, das unsere „Homebase“ wurden. Dort sahen wir Debüts von Tarantino oder Akin und Frühwerke von Tykwer und vielen mehr. Neue Regisseure wie Nolen, Singer, González Inarritu oder Gondry kamen dazu und sorgten immer wieder für große Kinomomente, gleichzeitig holte ich über DVDs Klassiker aus den Jahren 1930 - 1980 nach, sah quasi alle Filme von Hitchcock, Wilder, Hawks, Huston, Lubitsch, Wyler und natürlich von Woody Allen.

Irgendwann ging es mit dem Serien-Hype los. Viele Geschichten wurden nicht mehr in 100 Minuten erzählt, sondern auf zehn Folgen a 50 Minuten aufgeblasen. Das ist irgendwie nicht meine Welt. Im Kino blieben für mich die großen Momente zunehmend aus, weil ich mit Superhelden, Raumschiffen und Sequels nicht viel anfangen kann. „Shape of Water“ war einer der letzten Filme, die mich wirklich bewegte, der ist mittlerweile auch schon fünf Jahre alt.

Seit meinem Umzug zu Daniela lagen die meisten meiner DVDs unangetastet auf dem Speicher. Nach sechs Jahren wurde es Zeit, die Sammlung mit persönlichen aber ohne materiellen Wert weitestgehend aufzulösen. Meine Sammlung an Videofilmen brachte ich einst an einem verregneten Herbsttag auf die Deponie, die DVDs brachte ich heute zu meinen Neffen. Trotz Streaming sind das Jungs, die den DVD Spieler behalten und einen Sinn haben für Komödien aus den 1980er Jahren mit Chevy Chase oder Dan Akroyd, Western und vieles mehr haben (meine Schwester und deren Töchter auch, sie lieben wie ich Will Ferrell). Die Kisten stellte ich im Keller meines Elternhauses ab. Mein Vater, mein Bruder, meine beiden Neffen und ich schauten hinein und sortierten gleichsam Erinnerungen und Filme. Auf einem der Stapel lag ganz oben „Einer flog über das Kuckucksnest“, den erkannte mein Vater und schwärmte seinen Enkeln vor, von Nicholson, der bösen Schwester, dem Indianer …. Die amerikanischen Urweinwohner und deren Schicksal liegen ihm bis heute besonders am Herzen. Ein schöner Moment war das.

Meine Lieblingsfilme habe ich natürlich behalten, die bekommen künftig einen besseren Platz in der Wohnung zugewiesen, den haben sie sich verdient. 

Die Aktion war ein echter Befreiuungsschlag, sie ist aber noch nicht beendet. Die DVD, die meine Familie nicht haben will, verkaufe ich über diese bekannten Seiten (rebuy, medimops), wenn sie einen vertretbaren Wert haben, bringe sie in Etappen zu Oxfam oder auf den Wertstoffhof. Das ist dann aber noch nicht das Ende: Weiterhin stapeln sich Kisten mit Musik-CDs ohne materiellen Wert auf dem Speicher (ich hätte Vinyl sammeln sollen). Das sind doppelt so viele Kisten ...

Samstag, 08. Juni: Frank Reyes

(Uwe)

„Tu Ers Ajena“ ist der erste Song, den ich beim Reinhören in das Werk von Frank Reyes begegnete, den ich vorher nicht kannte. Zwei drei Lieder danach hat sich der Eindruck verstärkt: Drei Tage nachdem eine Heavy Metall-Band im Zoom wütete, kommen mit Reyes sommerliche Klänge in die Veranstaltungshalle nach Fechenheim. Man träumt sich in ein bis zum Bauchnabel aufgeknöpftes Hemd an weißen Stränden, während einem der warme Wind durch das Gesicht weht und das das Wasser des Ozeans die Füße streichelt. Frank Reyes ist „El Princepe de la Bachata“ und der ist wiederum eine aus der Dominikanischen Republik stammende Musikrichtung mit dazugehörigem Tanz. Einlass ist um 22 Uhr, das ist 16 Uhr Ortszeit in Reyes´ Heimat.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
22 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Samstag, 8. Juni: Of/ Jean Kirsten

(Andrea)

Bei Sonnenschein ist der Wochenmarkt auf dem Wilhelmsplatz ein echter Urlaubsort. Der Platz ist umsäumt von wunderschönen Kastanien, die Stände bunt gefüllt (leider sind die Augen dann immer größer als der Kühlschrank, aber es gibt sooo unglaublich viele leckere Sachen), man trifft viele Bekannte und Freunde und kehrt später noch in einer der umliegenden Gastronomien ein. Traumhaft. Außerdem will ich noch in der Galerie Artycon vorbeischauen, dort sind ARbeiten von Jean Kirsten zu sehen. "Gestreift": Jean Kirsten wurde 1966 in Dresden geboren, lebt und arbeitet heute in Dresden- Zschieren. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, als letzter Student von Günter Horlbeck und war Meisterschüler und einziger künstlerischer Assistent von Günther Hornig an der HfBK Dresden. Sein umfangreiches Œuvre fand national wie international, von New York bis Sydney Anerkennung. Jean Kirstens künstlerische Arbeit umfasst Malerei, Zeichnungen, Drucke, Collagen, Reliefs, Objekte, Konstruktionen und Skulpturen, wie auch Installationen.Vernissage 11 bis 15 Uhr

Galerie Artycon, Wilhelmsplatz 2, Offenbach

Samstag, 8. Juni: Of: the last thing i saw was a red herring, now i’m stuck in limbo

(Andrea)

Nach Wochenmarkt und Artycon mache ich mit Kunst im BOK Bund Offenbacher Künstler weiter. Dort zeigen Luis Sulzmann und Jan Trinkaus ihre Arbeiten unter dem interessanten Titel "the last thing i saw was a red herring, now i’m stuck in limbo". Klingt witzig. "In einem Raum die Arbeiten zweier Künstler, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten. Großformatige, monochrome Fotografien von Luis Sulzman reihen sich an den Wänden aneinander und zeigen geheimnisvolle, nicht sofort fassbare Motive, umrahmt von kühl wirkenden Edelstahlmodulen. Dazwischen kleinformatige Papierarbeiten von Jan Trinkaus, die wie Baupläne geometrische Formen und zusammengesetzte Linien einer Konstruktion zeigen. Doch trotz dieser unterschiedlichen Formensprache bauen die beiden künstlerischen Praktiken in dieser Ausstellung aufeinander auf. Jan Trinkaus zeigt seine aktuellste Serie „Der Fall des roten Herings“. Als Ausgangsmaterial diente ihm die jüngste Arbeit von Luis Sulzmann, die er auf seiner Homepage präsentiert (Stand Nov. 2023). Die von Sulzmann bereitgestellten Inhalte wurden samt ihrer dazugehörigen digitalen Präsentationsform in grafische Strukturen übersetzt und anschließend zeichnerisch bearbeitet. In Sulzmanns Arbeit „to be left in limbo“, schafft das Zusammenspiel von solarisierten Fotografien eines Marmorgrabmals, einer leblosen Figur in vibrierenden Neonfarben und eines Dinosaurierschädels eine mysteriöse Atmosphäre." Heute 16 bis 19 Uhr

BOK Bund Offenbacher Künstler, Kirchgasse 20, Offenbach

Samstag 08. Juni: Kindertheater: Naseweissrot

(Daniela)

Ich habe es geliebt mit meinem Sohn ins Theaterhaus zu gehen und Liora Hilb vom Theater La Senty Menti ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben. Eine unglaublich tolle Schauspielerin, die die Kleinsten begeistert!

Naseweissrot
Ein musikalisches Spektakel mit Clown und Akkordeon für Kinder ab 3 Jahren
Ein mächtiges Akkordeon, das ganz zart atmet. Eine rote Clownsnase, die fliegen kann und ziemlich schnell ziemlich viel Gesellschaft bekommt. Ein kleiner grüner Koffer, der Tango tanzt, und ein Besen, der sich selbständig macht. Die Tücke des Objekts und die Poesie der Verwandlung begleiten diese  Entdeckungsreise voller Überraschungen. Dabei könnten die Reisenden unterschiedlicher nicht sein: da ist der Clown, dem nichts so recht gelingen mag und am Akkordeon eine Musikerin, die scheinbar immer weiß, wo’s
langgeht. Klar, dass da kräftig gestritten, getanzt, gestolpert, geweint, gelacht und geschimpft wird. Klar aber auch, dass jeder den anderen braucht. Nur zusammen sind sie stark. Nur zusammen entsteht der Zauber.

Spiel: Liora Hilb | Live-Musik: Beate Jatzkowski | Idee, Konzept: Célestine Hennermann, Liora Hilb
Bearbeitung: Günther Henne | Dauer: 45 Min.
Sa 8.6. 11 Uhr im Theaterhaus
Foto: Katrin Schander

Samstag, 08. Juni - Samstag, 13. Juli: Open Space - Protected Space, Werke von Konrad Schreyer

(Petra)

Kunst im Massif Central ist nichts Neues. Eine richtige Ausstellung jedoch schon: Gezeigt werden jetzt Skulpturen und Reliefs des Bildhauers Konrad Schreyer (1976 - 2004). Sein Werkzeug war die Motorsäge mit 7,6 PS - damit brachte er Holzstämme in unterschiedlichste Formen. "Technoid Seeds" entstanden, und wurden teilweise mit leuchtenden Acrylfarben bemalt, ohne die groben Sägespuren und die Holzmaserung zu verbergen. An vier Terminen habt Ihr auch die Möglichkeit, von Ursula Karle etwas zum Künstler und seinen Kunstwerken erzählen zu lassen. Und wem eine Skulptur besonders gut gefällt, kann diese auch kaufen.

Open Space - Protected Space: Werke von Konrad Schreyer, Ort: Massif Central, Adresse: Bethmannhof, Termine: Samstag, 08.06. 12 - 18 Uhr, Sonntag, 23.06. 12 -18 Uhr, Sonntag, 07.07. 12- 18 Uhr, Finissage, Samstag, 13.07. 17 - 20 Uhr, Eintritt: frei

 

 

Samstag, 8. Juni: Of/ Flohmarkt im Hafengarten

(Andrea)

Heute verwandelt sich der Hafengarten wieder zum beliebten Kruschel- und Verkaufsplatz für alles was ungeliebt, übrig geblieben oder nicht mehr gewollt ist. Wer möchte, kann einen eigenen Stand stellen und seine Schätze anbieten. Anmeldefrist war am 29.05.2024 bitte an folgende Mailadresse: hafengarten@stadtwerke-of.de, Stichwort: Frühlingsflohmarkt, aber vielleicht gibt es noch freie Plätze und die Organisatorin:nen sind gnädig. Eine Standgebühr wird nicht erhoben. Statt dessen freuen wir uns über Spenden für unser Buffet (Kuchen, Salate, Brot.......).Alle Informationen zum Ablauf erfolgen bei der Anmeldung. Keine Neuware und Einwegartikel! Ab 14 Uhr

Hafengarten, Nordring, Offenbach

Samstag, 08.Juni: 70 Jahre Kleinmarkthalle feiert - mit der Apfelweingalerie Frankfurt

(Petra)

 

Heute wird gefeiert: 70 Jahre Kleinmarkthalle – und so schön wird’s bei der "alten Lady" vielleicht nicht wieder (die lange diskutierte Sanierung steht ja an). Es wird ganz viel geboten, zum Beispiel Workshops von Blumenbinden bis Geflügel ausbeinen – wem es gefällt. Außerdem Tombola, Live-Musik, Kinderprogramm, Zauberer, Apfelweinverkostung…eben alles, was zu einem zünftigen Fest für alle so dazugehört. Die Apfelweingalerie hat - speziell für dieses Event - eine Fotoausstellung mit Bildern aus den letzten 5 Jahren beigesteuert: Vom Eingang Hasengasse rein in der ersten Schirn auf der linken Seite. Zu sehen sind die beliebten Motive, die das Leben in der Kleinmarkthalle dokumentieren und eine Auswahl der wunderbaren Lebensmittel, die hier - im Bauch der Stadt - angeboten werden. Wer sich in ein Motiv "verliebt", kann es als Gallery-Prints in der Apfelweingalerie (vorne im Ausgang zum Liebfrauenberg) kaufen.

70 Jahre Kleinmarkthalle – mit Ausstellung der Apfelweingalerie Frankfurt, Ort: Kleinmarkthalle Frankfurt, Adresse: Eingang Liebfrauenberg und Hasengasse, Uhrzeit: 10 - 18 Uhr, Eintritt: frei

Samstag, 8. Juni: Of/ Kabinett der Kuriositäten

(Andrea)

Danach möchte ich gerne in die Kommune radeln. Und bei Sonnenschein die Neuerwerbungen vorführen, der Dresscode erfordert unbedingt ein paar Accessoires. "Das Abstruse lässt die nächtlichen Hüllen fallen, Der Schalk erwacht in leuchtender Pracht Sonnenstrahlen kitzeln Nasen und Grashalme Zehen. Am 08.06.2024 feiern wir ganz pompös & fabulös 7 Jahre ★Kabinett der Kuriositäten★ Geburtstags Open-Air Also lasst die flauschigen Mäntel zu Hause und tragt eure Sonnenbrillen endlich aus vertretbarerem Grund.Streift die Schillernden Gewänder über und schlüpft in euer gewagtestes Federkleid. Freut euch auf einen Tagsübertanz der Superlative in gewohnt skurriler Manier. Neben altbekannten Kabinett All Stars kredenzen wir euch als vorzeitiges Geburtstagstörtchen eine Headliner-Ankündigung: KOTOE Die begabte Dance- und Discjockey-Ikone von Stil und Talent bereichert mit ihren Mixes derweil die größten Festivals weltweit. Kotoes Sound ist geprägt von ihrem divers kulturellen Background. Wie Kotoe selbst sagt „Music is a reflection“ und ihr soundtechnisches Spiegelbild einfach nur wunderbar wunderlich! KAHL & KæMENA Die fernab-All Stars der Festivalopenings werden zur Primetime ihren vibrating hybrid Live-Sound zum Besten geben. Von atmosphärischem Gewummer und progressiven Basslines haben die Beiden alles im Gepäck! Ansonsten wird aufgetischt: ★ GERÜMPEL GROOVEYARD - Bouncy Bouncy Feierei, hier ist für jede*n was dabei. Straight up Techno trifft auf bouncy House. Für den ein oder anderen Stilbruch haben wir noch Platz. ★ ABSALOMS RESIDENZ - Einflüsse aus aller Welt verweben sich atmosphärisch zu einem Klangteppich aus trippy House und melodischem Techno. ★ DAS WÜSTE ZELT - organische Percussions und mystischer Downtempo - Lange ersehnt, kündigt es endlich seine Rückkehr an… ★WABBELBERG - Wer schafft es ihn zu erklimmen? ★ STAND DER DINGE - Süße Verführungen, Zuckerwatte und Popcorn nebst Festivalbedarf auf Spendenbasis für unsere Soli-Projekte ★ PERFORMANCE - Virtuosen der Schaukunst bieten opulente Darbietungen jeglicher Manier ★ WORKSHOPS - Zwischen Ulk und Ernsthaftigkeit: zuhören, spielen, ausprobieren. ★ SPIELWIESE - lädt zur freudigen Erkundung der eigenen Akrobatik und Geschicklichkeit ein ★ CHILLOUT - Füße im Sand und Kopf in den Wolken.. ★ SCHMINKSTAND - da wo Meister:innen der Maskerade mit Pinsel und Farbe winken ★ MORE TBA, 14 bis 22 Uhr

Kommune 2010, Sprendlinger Landstraße 181D, Offenbach

Samsta, 8. Juni: Of/ Open Dance

(Andrea)

Weil ich es immer noch nicht zum Open Dance in den Rathaus-Pavillon geschafft und die Jungs neulich kennen gelernt habe, muss das heute unbedingt noch mit ins Programm (auch wenn man dann mitten in der "Offenbacher Woche " steht, „da spielen Degenhard Club Band“ von 18 bis 20 Uhr; „Hermes House Band“ von 20:30 bis 22 Uhr; „THE GYPSYS“ von 20:30 bis 00:30 Uhr). "Mit dem Open Dance im Rathaus Pavillon schafft das Dexterous Music Collective aus Offenbach eine Initiative, elektronische Clubmusic für alle zugänglich zu machen. Einmal im Monat stellen lokale DJs bei abwechslungsreichen Sets ihr Können unter Beweis. Am Samstag, den 8. Juni versorgen euch mirella, Jenne, q-bit und DJ Stelze mit frischen Sounds. Kommt wie ihr wollt und tanzt solang ihr könnt!" 20 bis 2 Uhr, kostenlos

Rathaus Pavillon, Stadthof, Offenbach

Samstag, 8. & Sonntag, 9. Juni: Unter anderen Umständen (auch 22. & 23. Juni)

(Martin)

Musikalische Performance zur Barriere(un)freiheit im öffentlichen Raum
Untere Reklamationsbehörde

Das sind Mobilitätsgrenzen der Inklusion, die in dieser Performance deutlich werden – das verspricht die Ankündigung: READY SET …. In ‚Unter anderen Umständen‘ kämpft sich das Publikum in einer inszenierten Audio-Tour durch verschiedene Level von Barriere(un)freiheit rund um die Hauptwache in der Frankfurter Innenstadt. 

Zusammen mit Tamara Rettenmund als Main Character durchqueren wir Parcours aus alltäglichen Hindernissen, overpowering Umwegen und scheinbar unüberwindbaren Schwellen. Und fragen uns: Wo genau versteckt sich unser Endgegner und müssen wir dafür noch das sagenumwobene Portal zur B-Ebene der Hauptwache finden? 

Aber Achtung! Unter anderen Umständen sind wir nicht alleine - uns begegnen immer wieder die Geister einer mehr als 50 jährigen Protestgeschichte für mehr Mobilitätsfreiheit und auch deren Hürden, die wir nur über eine Slalom-Spur aus alternativen Nutzungsstrategien überwinden können.

Als Gruppe wagen wir eine spekulative Neubetrachtung des öffentlichen Raums im Dialog mit Betroffenen als Expert:innen und Profis im Meistern von barriere-unfreien Alltagssituationen. Mit spielerischer Neugierde und entdeckerischen Klangexperimenten möchten wir erfahrbar machen, was es heißt, ein Ziel nur auf indirekten Wegen erreichen zu können und dafür mehr Öffentlichkeit für städtebauliche Barriere-Unfreiheit schaffen. Denn mobilitätseinschränkendes Verhalten im urbanen Miteinander und dessen gesellschaftliche Konsequenzen für den Alltag betrifft uns alle. … WE ARE READY TO ROLL!

An allen Aufführungstagen finden Nachgespräche mit dem Publikum statt. Mehr Infos dazu und zum Stück: www.untere-reklamationsbehoerde.de

Barrierefreiheit Die Route ist für Personen mit Mobilitätseinschränkung zugänglich. Mit einem Funkkopfhörersystem bewegen wir uns in einer größeren Gruppe (20-30 Menschen) durch den Stadtraum rund um die Frankfurter Hauptwache. Das Tempo der Gruppe wird durch die Teilnehmer:innen mitbestimmt. Der Aufführungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es gibt dort einen Aufzug, um nach oben in die Fußgängerzone zu gelangen. Sollte jemand am Aufführungstag Informationen zur Anreise oder Barrierefreiheit benötigen (Funktionsfähigkeit des Aufzugs, Strecke, Zugausfälle, Wetter), bitte kontaktieren: untere.reklamatiobsbehoerde@gmail.com Das Stück findet in Deutscher Lautsprache statt, Übersetzungen ins Englische sind vor Ort schriftlich verfügbar. 

Hier geht’s zu den Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php

Samstag, 8. und Sonntag, 9. Juni um jeweils 15.00h und 18.00h
Samstag, 22. Juni um 11.00h und 15.00h
Sonntag. 23. Juni um 15.00h und 18.00h
Frankfurt – Hauptwache: Treffpunkt Bäume an der Hauptwache
Foto: © Veranstalter*innen / Homepage

Bis Sonntag, 9. Juni: Monster Mansion Eine Geisterbahn

(Martin)

Die Frankfurter NAXOS-Keller werden im Juni 2024 zur Bühne für ein einzigartiges, kulturelles Ereignis. 

Monster Mansion verbindet die Spannung einer Geisterbahn mit den ästhetischen Strategien der darstellenden und bildenden Künste. 

Vom 5. – 9. Juni öffnen sich die Türen in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Zuschauer*innen und Akteur*innen verschwimmen. Monster Mansion ist mehr als eine Attraktion: es ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit Monstern in der (Pop)Kultur. 

In einer Zeit, in der die Angriffe auf die körperliche Selbstbestimmung von Frauen, Trans*Personen und queeren Menschen zunehmen, ist das Politische des Monströsen unübersehbar. Wer wird zum Monster erklärt und aus welchem Grund als gefährlich, monströs oder widernatürlich bezeichnet? 

Monster Mansion bietet einen Raum der Identifikation und Reflexion für jene, die sich innerhalb der binären, heteronormativen Strukturen der Gesellschaft nicht wiederfinden können oder wollen.

Die performativ bespielte Geisterbahn kann in kleinen Gruppen (max. 7 Personen) besucht und für 50 Minuten frei erkundet werden. Dafür muss ein Time-Slot über die Website von studioNAXOS gebucht werden.

Reservierung unter: www.studionaxos.de/produktionen/monster-mansion

Freitag, 7. Juni (18.00 - 22.00h), Samstag, 8. Juni (14.00 – 20.00h) und  Sonntag, 9. Juni (16.00 – 20.00h)
Solidarisches Preissystem

Die performativ bespielte Geisterbahn kann in kleinen Gruppen (max. 7 Personen) besucht und für 50 Minuten frei erkundet werden. Dafür muss ein Time-Slot über die Website von studioNAXOS gebucht werden. Ohne eine Anmeldung und einen fest gebuchten Termin ist die Teilnahme nicht möglich. Aufgrund der räumlichen Lage der Geisterbahn in den Kellerräumen ist die Veranstaltung leider nicht barrierefrei.

Foto: © Nikolaus Kockel

Sonntag, 9. Juni: Europawahl

(Andrea)

Egal, was ihr heute macht, vergesst nicht, eure Stimme abzugeben! Heute ist Europawahl und damit eine gute Gelegenheit, unsere Demokratie zu stärken und den Kräften, die an deren Fundamenten sägen, etwas entgegenzusetzen.

Sonntag, 09. Juni: Elektra

(Martin)

Richard Strauss (1864-1949) - Tragödie in einem Aufzug - Text von Hugo von Hofmannsthal

In der Premiere vor so ziemlich genau einem Jahr war sehr schnell klar, dass diese Elektra – also Aile Asszonyi in der Rolle – eine Sensation ist. Tatsächlich; A Star is born! Und Sebastian Weigle hat recht: Aile Asszonyi ist Elektra. Dass die Sängerin in der Wiederaufnahme nun erneut als Elektra besetzt ist, ist nur ein Grund, warum man diese Inszenierung nicht verpassen sollte! 

„Das muss man auch erst mal hinbekommen: Drei Notausgänge, und kein Ausweg. Soll ja durchaus vorkommen im Leben. Die Türen stünden durchaus offen, aber die Probleme passen halt nicht durch. Und deshalb kann diese Elektra laufen, wohin sie will: Sie bleibt gefesselt an ihre traumatischen Erinnerungen, wird niemals verdrängen können, dass ihr Vater ermordet und ihr Bruder in die Verbannung geschickt wurde, und zwar von der eigenen Mutter. Eine Familienhölle, aus der es kein Entrinnen gibt. Obwohl: Wenn alles zu viel wird, bleibt immer noch der Wahnsinn, und genau dort richtet sich Elektra häuslich ein. Regisseur Claus Guth zeigt das in seiner packenden Inszenierung am Opernhaus des Jahres in Frankfurt von der ersten bis zur letzten Minute absolut plausibel, bildstark und dank der fulminanten estländischen Sopranistin Aile Asszonyi in der Titelrolle menschlich zutiefst anrührend.“ (BR Klassik).  

Und die FAZ schließt die Premierenkritik mit: „Es ist der Punkt, da der Wahnsinn in Irrwitz umschlägt. In „Elektra“ gewesen. Tränen gelacht. Eine Meisterleistung.“ 

Wer will, kann hier die beiden Kritiken lesen: https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-premiere-oper-frankfurt-strauss-elektra-claus-guth-sebastian-weigle-102.html

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/claus-guth-inszeniert-elektra-an-der-oper-frankfurt-18763084.html

Und dann hier Tickets kaufen: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/elektra_2/?id_datum=3671

Sonntag, 9. Juni (19.00h), Oper
Foto: © Monika Rittershaus

Bis Sonntag, 09. Juni: verwoben, verbunden, verwunden – Kunst in der Alten Schmelze

(Petra)

Die Ausstellung lädt dazu ein, den menschlichen Körper und seine Umgebung in seiner Vielschichtigkeit zu erkunden. Als eine unendliche Reise durch faszinierende Rätsel, die die Existenz prägen und dennoch ungreifbar bleiben, erforschen die Künstlerinnen die verschiedenen Dimensionen von Körperlichkeit und Räumlichkeit. Wahrnehmungen sind wandelbar und sie unterliegen den gesellschaftlichen sowie kulturellen Veränderungen im Laufe der Geschichte. Verónica Aguilera Carrasco nähert sich dem Thema des menschlichen Körpers in ihren Werken auf direkte Weise. Abseits philosophischer Dogmen oder abstrakter Metasprache offenbaren ihre Arbeiten einem tiefen Wunsch nach Veränderung. Persönliche Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen sowie dem fremden Körper bilden den Nährboden für ihre künstlerische Reflexion. Dabei reflektiert sie die vielschichtige Beziehung zwischen menschlichem Bewusstsein und Körperlichkeit und zeigt auf, wie diese Beziehung unausweichlich zu Transformation führt. So zeigt sie in ihren Arbeiten nicht nur auf, wie der menschliche Körper sich verändert, sondern zu was der Körper fähig ist. Katrin Paul wiederum wählt das Medium Papier, um ihre Auseinandersetzung mit Räumen, der Umwelt und der Körperlichkeit auszudrücken. Papier, geduldig und zugleich formbar, wird von ihr auf radikale Weise bearbeitet. Sie zerkratzt und quetscht es, bringt es bis zur Explosion, verschüttet Flüssigkeiten darauf – Trotz dieser brachialen Vorgehensweise entstehen stille, fast mediative Installationen, poetische Raumaneignungen und Anmutungen, die die Betrachter:in dazu einladen, in die Tiefe des menschlichen Seins einzutauchen. Die Positionen der beiden Künstlerinnen zeigen, wie der Körper nicht nur verbunden und verwoben ist, sondern auch verwundbar und transformierbar.

verwoben, verbunden, verwunden: Kunst in der Alten Schmelze, Ort: Alte Schmelze, Milchsackgelände, Adresse: Gutleutstr. 294, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag, 16 - 19 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Sonntag, 09. Juni: Nichtseattle

(Uwe)

Seit 2017 veröffentlicht die Songwriterin Katharina Kollmann Musik unter dem Namen „Nichtseattle“. Die in Berlin-Karlshorst aufgewachsene Liedermacherin hatte unter dem Namen Lake Felix schon vorher englischsprachige Musik herausgebracht, begann mit Nichtseattle aber Musik in deutscher Sprache zu schreiben. „Kluge Songs mit großer Anziehungskraft“, schreibt der Deutschlandfunk über sie.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Sonntag, 09. bis Dienstag, 11. Juni: Innere Sicherheit

(Martin)

Es ist der 2. August 2018, gegen mittags. Im 1. Frankfurter Polizeirevier setzt sich eine Person an einen Computer im Wachraum, öffnet eines der polizeilichen Auskunftssysteme und tippt in das Suchfeld einen Namen ein. 90 Minuten später geht bei einer Frankfurter Rechtsanwältin ein Drohschreiben ein, unterzeichnet mit den Worten „NSU 2.0“. Es wird das erste Drohschreiben von vielen sein, die sich gegen Politiker*innen, Journalist*innen und Künstler*innen richten – viele von ihnen Frauen oder migrantisch gelesene Personen. Welche inneren Verunsicherungen lösen diese menschenverachtenden Worte aus? Werden den Worten Taten folgen? Handelt es sich um einen Angriff auf die Demokratie?

Mithilfe von Prozessmitschriften sowie Interviews mit Betroffenen und Expert*innen, versammelt das Team um Marie Schwesinger (Werwolfkommandos) Fakten, Querverbindungen und lose Enden rund um den Themenkomplex NSU 2.0. Wo sind wir sicher, wenn die Bedrohung aus dem Inneren des Systems kommt?   

Das Strandgut schreibt: „Eine stark besetzte, sprachlich überaus präzise und durchgängig fesselnde Inszenierung, der man nur wünschen kann, möglichst oft auch dort aufgeführt zu werden, wo sie aufzuklären vermag".  

Journal Frankfurt schreibt: "Dass hier alles fundiert recherchiert wurde, wird deutlich, ohne aufdringlich zu wirken. Doch daneben bietet das Stück noch etwas anderes Entscheidendes: Es hat auch einen künstlerischen Wert". 

Hier geht’s zu den Ticketreservierungen: https://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php

Sonntag, 9. – Dienstag, 11. Juni um jeweils 20.00h
Theater Landungsbrücken, Gutleutstr. 294
Foto: © Christian Schuller

SOMMERWERFT BRAUCHT HELFER:INNEN

(Daniela)

Das internationale Theaterfestival der Sommerwerft sucht auch 2024 wieder nach ehrenamtlichen Helfer*innen, die über die Unterstützung des Festivals hinaus Lust auf Gemeinschaft und Begegnungen im Raum Frankfurt haben.

Als Helfer*in bekommst du viele Einblicke hinter die Kulissen eines nicht-kommerziellen Kulturevents, lernst Künstler*innen und Musiker*innen kennen und trägst einen Teil zur kreativen und freien Kulturlandschaft Frankfurts und Region bei. Einsatzbereiche sind u.a. Bars, Küche, Verkauf, Care-Team, Einlass und Kinderprogramm. Bei Vorbereitungen wie Poster, Festivalaufbau und Dekoration kannst du auch schon vor der Werft dabei sein!

 

Aktionen & Veranstaltungen vor der Werft:

Ab 01.07.24: Plakate kleben

19.07.24: Warm-Up Gartenparty und gemeinsames Abendessen

21.07.24: Aufbau des Festivals an der Weseler Werft

Coming soon: Helfer*innen Picknick auf dem Festival

Folge uns auf Insta für alle Infos: @sommerwerft oder kontaktiere uns direkt: Sommerwerft.Helfer.Frankfurt@gmail.com

Dienstag, 11. Juni: Liederabend

(Martin)

Christiane Karg (Sopran) & Malcolm Martineau (Klavier)

In Frankfurt ist sie wahrlich keine Unbekannte: Von 2008 bis 2013 war Christiane Karg äußerst beliebtes Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. Von hier aus eroberte sie sich die großen Bühnen der Welt, auf denen sie inzwischen regelmäßig gastiert: München, Wien, Salzburg, Paris, Mailand, Chicago, New York, … 

Unvergessen sind ihre Mélisande, ihre Pamina, ihre Susanna. Im Konzertbereich ist die am Mozarteum in Salzburg ausgebildete und vielfach preisgekrönte Sopranistin in letzter Zeit, neben Oratorien, besonders für Mahlers Sinfonien gefragt, interpretiert aber auch Partien wie Schumanns Peri. Hinzu kommt eine intensive Beschäftigung mit der Kunstform Lied, die ihr neben regelmäßigen Auftritten etwa bei der Schubertiade, im Boulez Saal in Berlin oder im Wiener Musikverein eine eigene Residency sowohl an der Londoner Wigmore Hall als auch aktuell im Musikverein Graz eingetragen hat. 

An der Oper Frankfurt gab sie zuletzt 2018 einen umjubelten Liederabend. Diesmal singt sie unter dem Titel Sommernächte neben einer Auswahl von Brahms-Liedern und selten zu hörenden Liedern von Respighi die Sieben frühen Lieder von Alban Berg sowie die Nuits d’été von Berlioz.

Das detaillierte Programm gibt’s hier: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/LA_Christiane_Karg_Program_11_Juni24.pdf

Dienstag, 11. Juni um 19.30hLiederabend in der Oper FrankfurtFoto: © Gisela Schenker

Dienstag 11. Juni: Intersectionality matters

(Daniela)

Intersectionality matters

Ein Gespräch über Verbündetsein, Solidarität und politische Praxen

Intersektionalität – das Zusammenwirken mehrerer Unterdrückungs-mechanismen wie z.B. Rassismus, Sexismus, Klassismus – hat eine lange Kontinuität. In Zeiten antifeministischer und globaler Entwicklungen, wenn rechte Strömungen zunehmend Machträume einnehmen, sind solidarische Praxen und Gegenentwürfe hilfreich. Wenn es politischen Kräften gelingt, sich im Sinne einer inklusiven Demokratie zu bündeln, können sie gesellschaftlichen Spaltungen entgegenwirken.

Das Stadtlabor lädt zu einem hochkarätig besetzten Gespräch ein, bei dem Interessierte aus dem Publikum Teil des Podiums werden können: Die Plätze wechseln und sind offen für alle, die ihre Perspektive teilen möchten.

An diesem Abend werden Strategien für ein offenes, gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Zusammenleben diskutiert. Im Gespräch stehen folgende Fragen im Vordergrund: Was treibt politisch Aktive an? Wie gelingen solidarische Bündnisse? Welche Bedeutung hat Mehrfachdiskriminierung im politischen Alltag? Welche Praxen und Visionen haben wir und wie geben wir diese weiter?

Es sprechen: Latifah Cengel (Journalistin und Content Creator), Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt Kultur und Migration, Goethe-Universität Frankfurt), Maureen Ekizoglu (Geschäftsführerin Dialogmuseum Frankfurt), Ismahan Wayah (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dokumentationszentrum und Museum Migration Köln), Michal Schwartze (Gymnasiallehrerin für Politik, Wirtschaft, Geschichte; Keshet Rhein-Main).

Moderation: Nana Djamila Adamou (Politologin und Romanistin, Referatsleiterin für Gender/ Diversity/ Migration/ Integration in der Hess. Landeszentrale für politische Bildung (HLZ), Wiesbaden), Linda Kagerbauer (Referentin für Mädchenpolitik und Kultur im Frauenreferat Frankfurt), Angelina Schaefer (Wissenschaftliche Volontärin und Kuratorin im Stadtlabor des HMF).

Dienstag, 11. Juni 2024, 19 Uhr
Historisches Museum Frankfurt, Leopold-Sonnemann-Saal
Eine Kooperation mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung
Eintritt: 4 €/ermäßigt 2 €

Dienstag 11. Juni: Chinesische Musik in der Wartburgkirche

(Daniela)

Rainer hat mir diesen Tipp geschickt! Die Konzerte in der Wartburgkirche sind immer toll!

Pípá 琵琶-Konzert mit Táng Huà 唐华 aus Chéngdū

Eine Veranstaltung der Wartburggemeinde FfM in Kooperation mit Medizinische Gesellschaft für Qigong-Yangsheng e.V. 

Tang Hua ist in Chengdu, Sichuan, VR China, geboren und hat am dortigen Konservatorium studiert. Seit 1991 hat sie international Karriere gemacht, vor allem in Japan, mit erfolgreichen Konzertreisen in USA und Deutschland.

Über die Pipa (von M. Dahmer):
Die tiefste Saite ertönte voll, gleich heftig stürzendem Regen,
Die höchste Saite ertönte leise, gleich einsamem Selbstgespräch.
Tiefe Töne und hohe Töne, gespielt in buntem Verein, als rollten große und kleine Perlen in Jadeschalen hinein. 

Die Pipa, ein 4-saitiges Zupfinstrument, wird in China seit etwa 2000 Jahren gespielt. Ihre Gestalt und die Spielweise waren im Laufe der Zeit zahlreichen Änderungen unterworfen. Ihre Hochblüte erlebte die Pipa-Musik während der Tang-Zeit (618 – 907), als das Instrument große Popularität in der Hofmusik genoss. In dieser Zeit entstanden zahlreiche reichgeschnitzte Pipas mit kostbaren Einlegearbeiten; auf den Wandgemälden der Mogāo-Grotten in der Nähe von Dunhuang sind auf der Pipa spielende buddhistische Halbgottheiten (Apsarāh) zu sehen.

In den Gedichten der Tang-Zeit wird das Instrument oft für seinen erlesenen und verfeinerten Klang gepriesen. Bai Juyi (772 – 846) schrieb im Jahr 817 die berühmte Ode auf die Pipa. Er schrieb sie nach einem zufälligen Zusammentreffen mit einer Pipa-Spielerin auf dem Yangzi, berührt durch das traurige Schicksal der Frau und ihr ergreifendes Spiel.

Wartburgkirche Frankfurt am Main, Bornheim
Dienstag, 11. Juni 2024, 19:00 Uhr
Eintritt frei! (Spenden sind willkommen)

Dienstag, 11. Juni: Peter Schröder liest Franz Kafka

(Uwe)

Ich werde mich nicht müde werden lassen!

„Diese Geschichte ‚Das Urteil‘ habe ich in der Nacht vom 22. bis 23. von zehn Uhr abends bis sechs Uhr früh in einem Zug geschrieben“, so Franz Kafka im September 1913 über eine Novelle, die er seiner Geliebten Felice Bauer gewidmet hat. Eines der großen Themen Kafkas, der Vater-Sohn-Konflikt, steht hier im Zentrum. Zum 100. Todestag (ⴕ 3. Juni 1924) des deutschen Schriftstellers stellt der Schauspieler Peter Schröder diesen Text der Erzählung „Ein Hungerkünstler“ gegenüber. Auf ironische Art und Weise beschäftigt sich Kafka hier mit dem Künstlerleben. Auch hier Kafka-typisch: Künstler und Zuschauer verstehen einander nicht wirklich. Eine KonzertLesung, bei der Gregor Praml mit seinem Bass die Erzählungen aufgreift und in Solo-Improvisationen spiegelt.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr. 186
19:30
Bild: Birgit Hup

Mittwoch 12. Juni: Science Talk WISSEN ANGEZAPFT

(Daniela)

Zwei Forschende, eine Moderatorin, ein Tresen und Live-Musik: Das alles passt bei „Wissen angezapft“ wunderbar zusammen. Beim etwas anderen Bürger-Uni-Format geht es um Forschung und Menschen, um Durchbrüche und Flops, um Jubel und Frust. Und um das, was Menschen dazu antreibt, die Grundlagen unseres Wissens zu erweitern.

Wenn die Moderatorin und Kabarettistin Britta Hoffmann im Kunstverein Familie Montez wieder Wissenschaftler*innen auf die Coach bittet, ist gute Unterhaltung garantiert und erweitert sich der Horizont nebenbei. Im kommenden „Wissen angezapft“ geht es darum, zu erforschen, wie sich 24 Millionen Proteine in unseren Zellen organisieren; warum Frauen häufiger nach einem Herzinfarkt sterben als Männer; wie unser Wohnen darüber bestimmt, ob unser Zusammenleben zu Konflikten führen kann, und warum Bewegung und Messen vor Ort dem mathematischen Verständnis auf die Sprünge helfen.

Gäste bei „Wissen angezapft“ sind am 12. Juni, 19.30 Uhr, im Kunstverein Familie Montez

der Humangeograph Prof. Dr. Sebastian Schipper zum Thema Wie sich unser Wohnen ändert und der Mathematikdidaktiker Prof. Dr. Matthias Ludwig zum Thema Outdoorsport Mathe.

Den musikalischen Rahmen gestaltet die Swinggruppe Die blaue Stunde (12.6.).

Eintritt kostenlos
Einlass: ab 19 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Veranstaltung bis voraussichtlich 21.15 Uhr

Foto: Peter Kiefer; Copyright: Goethe-Universität Frankfurt

Donnerstag 13. Juni: Open-Air-Kino “Wochenendrebellen“

(Daniela)

Faire Meile trifft FAIRkickt

Gemeinsam mit Daniel Brettschneider organisieren wir heute Abend Open-Air-Kino im Schulhof der Kirchnerschule. Wir zeigen den Film “Wochenendrebellen“ FREIER EINTRITT

Am 13. Juni, wenige Tage vor EM-Beginn, wird der Schulhof der Kirchnerschule auf der Berger Straße zur Open-Air-Kino-Kulisse: Als Pre-Opener der Nachhaltigkeitsaktivitäten zur EURO2024, die im “FAIRkickt”-Bildungscamp gegenüber der Fanzone stattfinden, laden das Team von Lust auf besser leben gGmbH und der Koordinierungsstelle Fairtrade-Stadt Frankfurt ein auf die sogenannte “Faire Meile”, gemeinsam einen schönen Kinoabend rund um Fußball, Nachhaltigkeit und Fairness zu feiern – und auch ein bisschen das Thema Liebe.

Der Film Wochenendrebellen erzählt die wahre Fußballgeschichte von einem Vater und seinem autistischen Sohn Jason. Auf der Suchen nach ihrem Lieblingsverein besuchen die beiden Deutschlands Fußball-Tempel und gehen dabei nach sehr individuellen Kriterien vor – von Maskottchen, Nachhaltigkeit über Rituale der Spieler bis hin zu den Farben der Fußballschuhe. Ein wahres Vater-Sohn-Abenteuer und eine außergewöhnlichen Reise durch Deutschland, bei der Vater und Sohn die heimische Routine hinter sich lassen und alles finden, was sie nie gesucht, aber definitiv gebraucht haben.

“Für das Open-Air-Kino-Event haben wir den Offenbacher Kino-Organisator Daniel Brettschneider ins Boot geholt. Wir möchten einen Ort der Begegnung schaffen, der kein Abseits und kein Aus kennt”, so Margit Martin-Marx, die die Faire-Meile-Veranstaltungen koordiniert.  “Wir feiern mit diesem Event die Vielfalt Frankfurts – kostenfrei und unter dem Sternenhimmel. Und weil es eben ein bisschen anders ist als bei anderen, bringen alle ihre Sitzgelegenheit selbst mit.”

Ab 20.45 Uhr - Einlass

21.00 Uhr - Vorprogramm mit Glücksrad, Talk und Quiz

Ca 22.00 Uhr - Wenn´s dunkel wird: Filmvorführung

Wichtig: Bitte eigene Sitzgelegenheit, Picknickdecke, sowie Essen und Trinken mitbringen.

Ort: Schulhof der Kirchnerschule, Berger Straße 268, Bornheim, ohne Anmeldung

Donnerstag 13. - Sonntag 23. Juni: SOMMER IM HÖFCHE – BARÖCKCHEN AM MAIN

(Daniela)

Martin und ich sind letztes Jahr nach Höchst geradelt und haben uns DER GEIZIGE angeschaut und uns sehr amüsiert. Leider musste das Barock am Main-Festival 2024 wegen Nachbarschaftsproblemen (!!!!!) am Standort Höchst abgesagt werden.

Das Publikum muss aber nicht auf ein barockes Programm an lauen Sommerabenden verzichten. Im Herzen Frankfurts präsentieren die Volksbühne und das benachbarte Restaurant DFG ein Theaterprogramm mit bester Unterhaltung, live-gespielter Barockmusik im Hof und Frankfurter Speis und Trank.

Die Vorstellungen finden um 19 bzw. sonntags um 17 Uhr im Theatersaal oder Open-Air statt. Nach den Vorstellungen können Sie im Arkadenhof oder im Restaurant den Sommerabend gemütlich ausklingen lassen.

Einlass in den Hof und Gastronomie ab 18 Uhr, sonntags ab 16 Uhr.

PROGRAMM

Do., 13. Juni und Fr. 14. &/. Juni, jeweils um 19:00 Uhr im Theatersaal:
Der Geizige. Komödie von Molière in der hessischen Fassung von Rainer Dachselt

Sa., 15. Juni um 19:00 Uhr  und So. 16. Juni um 17:00 Uhr im Theatersaal:
Cyrano de Bergerac: „Ich schreibe Ihnen mit rohem Blut“

Do., 20. Juni und Fr 21. Juni, jeweils um 19:00 Uhr OPEN-AIR im Hof:
Es werde licht! Vom Deutschen Wald

Sa., 22. Juni um 19:00 Uhr und So. 23. Juni um 17:00 Uhr im Theatersaal:
Der Geizige. Komödie von Molière in der hessischen Fassung von Rainer DachseltVom 13. - 23. Juni in den Goethehöfen und der Volksbühne im Großen Hirschgraben

© Andreas Malkmus

Donnerstag, 13. Juni: Of/ Märktchen

(Andrea)

Nachdem ich letzten Donnerstag spontan auf dem Märktchen hängen gebieben bin, es war sonnig und es waren unheimlich viele Leute da, die ich schon lange nicht gesehen hatte, will ich heute direkt wieder hin. Jeden Donnerstag bezieht auf dem Goetheplatz ein kleiner Erzeugermarkt Stellung. Jeweils von 15 bis 20 Uhr warten Backwaren, Käse, Wurst, Obst und Gemüse auf hungrige und gesundheitsbewusste Kund*innen und Käufer*innen aus dem Quartier und drumherum. Außerdem gibt es Getränke bei den Genussverstärkern und es ist wirklich ein toller Treffpunkt. 15 bis 20 Uhr

Märktchen auf dem Goetheplatz, Offenbach

Donnerstag 13. Juni: Ein letzter Abend mit Jim McNeely und der hr BigBand

(Daniela)

Im Juni endet die Zusammenarbeit mit dem langjährigen Chefdirigenten und aktuellem Composer-in-Residence der hr BigBand Jim McNeely – 12 x für den Grammy nominiert, einmal ausgezeichnet. Er ist also ein echter Star in den USA und dies die letzte Gelegenheit, ihn noch einmal live zu erleben. (https://www.grammy.com/artists/jim-mcneely/14916

Am Donnerstag, 13. Juni, um 20 Uhr ist sein Abschiedskonzert im hr-Sendesaal mit anschließendem Get-Together mit ihm und den Musikern der hr-Bigband.
Nach der Suite “Barefoot Dances and Other Visions” von 2014 komponiert Jim McNeely nun ein letztes Werk für die hr-Bigband. Der Composer in Residence wirft erneut einen Blick auf das Ensemble, das er seit so vielen Jahren kennt, und schreibt seinen Mitgliedern Musik auf den Leib. Einige Gesichter sind seitdem neu dazugekommen und liefern den Background für neue Geschichten. Jim McNeely wird dieses Konzert zum Anlass nehmen, sich nach seiner langen Zeit enger Verbundenheit mit der hr-Bigband von seinem Publikum in Frankfurt zu verabschieden. Hier gibt es weitere Infos zum Konzert: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2023-24/konzert-inner-visions,inner-visions100.html

(c) Ben Knabe

Donnerstag, 13. Juni LOKAL Listener mit NI-KA

(Uwe)

Wieder ein LOKAL Listener mit Gregor Praml. Gute Musik in Kombination mit guten Gesprächen, dieses Mal mit NI-KA. Im Sommer 2022 veröffentlichte sie ihre EP namens Soultize, die dem deutschen RnB wieder einen Namen gibt. Die in den 90ern geborene Sängerin lebt nun seit vier Jahren in Frankfurt, wo sie nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Band und ihren einzigartigen Sound gefunden hat. Ihre musikalischen Einflüsse gehen von Erykah Badu und D’Angelo über Sade bis zu deutschen Künstler*innen wie Joy Denalane und Freundeskreis.

Romanfabrik

Hanauer Landstr. 186

19:30 Uhr

Bild: Homepage Romanfabrik

Donnerstag, 13. Juni: Mascha Kaléko Spezial

(Martin)

Vorstellung und Konzert - Dota Kehr und Jan Rohrbach

Mascha Kaléko, die Berliner Großstadtlyrikerin der 1920er und 30er Jahre, begeistert noch heute: Von ihrem Werk und ihrem Leben erzählt das Stück »Mascha K. (Tourist Status)« von Anja Hilling im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt.

Auch die Musikerin Dota Kehr beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der Dichterin. Mit ihrer Band DOTA hat sie im letzten Album »In der fernsten der Fernen« bereits zum zweiten Mal Gedichte Kalékos vertont. Nun spielt sie mit Gitarrist Jan Rohrbach ein einmaliges Konzert im Bühnenbild der Inszenierung von »Mascha K. (Tourist Status)«. 

An diesem Abend kann man die Sprachwelt Kalékos auf zwei Weisen erleben: in einer Inszenierung und einem Konzert.

Donnerstag, 13. Juni um 19.00h
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko

Donnerstag, 13. Juni. Of/ Tarek Al-Wazir

(Andrea)

Es gibt gleich zwei gute Gründe, weshalb ich heute im Filmklubb bin: Zum einen habe ich Nic ewig nicht gesehen und gleiches gilt irgendwie auch für Tarek Al-Wazir. Bei ihm hatte ich mich schon lange gefragt, was er denn nun so macht, plant etc. Tatsächlich habe ich ihn neulich schon auf einer Party ausgequetscht, aber er hat sicher noch mehr zu erzählen. Voilá, ich habe mich angemeldet und freue mich: "Der charismatische Offenbacher und politische Schwergewicht öffnet seine Schatzkiste aus 30 Jahren im hessischen Landtag, 10 Jahren als Superminister und als stellvertretender Ministerpräsident. Diskutiere mit ihm über den Zustand unserer Demokratie, die Macht sozialer Medien und seine Zukunft bei den Grünen. Erfahre mehr über seine spannendsten Geschichten, seinen größten Erfolge und welche Entscheidungen er heute anders treffen würde." https://www.eventbrite.de/e/klartext-politisches-und-privates-aus-bisher-30-jahren-parlament-tickets-913946738297 18 Uhr Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

V O R S C H A U nächste Woche
GEROLLTES EM Spielplan 1. Teil

(Uwe)

Während der Europameisterschaft werde ich eine Kulturpause einlegen und nur Fußball schauen. Zu diesen Terminen werde ich zuhause, auf der Couch von Daniel oder in einer Kneipe sitzen:

14.06: Deutschland – Schottland (21 Uhr)

15.06: Ungarn – Schweiz (15 Uhr)
15.06: Spanien – Kroatien (18 Uhr)
15.06: Italien – Albanien (21 Uhr)

16.06: Polen – Niederlande (15 Uhr)
16.06: Slowenien – Dänemark (18 Uhr)
16.06: Serbien – England (21 Uhr)

17.06: Rumänien – Ukraine (15 Uhr)
17.06: Belgien -Slowakei (18 Uhr)
17.06: Österreich – Frankreich (21 Uhr)

18.06: Türkei -Georgien (18 Uhr)
18.06: Portugal – Tschechien (21 Uhr)

19.06: Kroatien – Albanien (15 Uhr)
19.06: Deutschland – Ungarn (18 Uhr)
19.06: Schottland – Schweiz (21 Uhr)

20.06: Slowenien – Serbien (15 Uhr)
20.06: Dänemark – England (18 Uhr)
20.06: Spanien – Italien (21 Uhr)

Freitag, 14. – Sonntag, 16. Juni: (A)ida to (Z)ero

(Martin)

Matter of Facts Studio - Musiktheate

Ich mag ja spektakuläre Opern sehr gern – der Mousonturm zeigt jetzt auch ‚Oper‘ – aber wohl ganz anders … Verdis „Aida” ist der Prototyp des Opernspektakels aus der Hochzeit der Industrialisierung. Darin zentral: der ikonische Triumphmarsch – ein fossiler Gassenhauer zum Mitpfeifen.

Das Musiktheater-Kollektiv Matter of Facts Studio assoziiert den Aida-Stoff u.a. mit Kreuzfahrtindustrien der Gegenwart:

  • Nehmen auch heute die Menschen eine Opernhaltung ein, wenn sie das Fernweh packt?
  • Was (ver)braucht die Oper als (Kohle-)Kraftwerk der Gefühle?
  • Ist die Stimme eine Emission und was trägt das Publikum zur Energiebilanz einer Arie bei? 

Zusammen mit dem Oud-Spieler Abed Harsony, der Performerin ASJA, der Klarinettistin Heni HyunJung Kim, der Bassistin und Gambistin Rebecca Lawrence sowie dem Hamburger Chor Klub Konsonanz befragen Matter of Facts Studio das System Oper und sein koloniales Erbe. 

Schließlich überschreiben arabische Harmonien westeuropäische Operntradition, der Triumphmarsch wird abgerüstet und eine Anti-Arie zur alternativen Energiequelle – werden die Herzen ein letztes Mal entflammt?

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/aida-to-zero/

Freitag, 14. und Samstag, 15. Juni um 20.00h, – Sonntag, 16. Juni um 16.00h
Musiktheater im Mousonturm
Solidarisches Preissystem
Foto: © Matter of Facts Studio

Freitag, 14. Juni: Of/ Dutschland vs. Schottland

(Andrea)

Die Gretchenfrage ob Hafen2 oder Filmklubb habe ich mir schon beantwortet. Ich gehe in den Filmklubb Fussball gucken. Das Spiel Deutschland gegen Schottland zeigen beide. Hier heute bei freiem Eintritt. Einlass 19 Uhr.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barriefrei

Samstag, 15. Juni: Sibelius/Barber/Haydn/Brahms

(Martin)

Frankfurter Orchester Gesellschaft - Konzert - Dr. Hoch’s Konservatorium

Das Sinfonieorchester der Frankfurter Orchestergesellschaft (FOG) ist eines der großen Amateur-Sinfonieorchester im Rhein-Main-Gebiet und besteht aktuell aus 65 festen Ensemblemitgliedern. Pro Jahr werden zwei Konzertprogramme erarbeitet. Jetzt ist es wieder soweit: 

  • Jean Sibelius: Finlandia op. 26
  • Samuel Barber: Essay for Orchestra Nr. 1 op. 12
  • Joseph Haydn: Trompetenkonzert Es-Dur
  • Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Neben der Frankfurter Orchester Gesellschaft spielt Alisa Crüger-Cain (Trompete). 

Tickets gibt’s an der Abendkasse. 

Samstag, 15. Juni um 19.30h
Konzert im Dr. Hoch’s Konservatorium/Clara-Schumann-Saal
Foto: © Veranstalter*innen

Samstag, 15. (Premiere) – Sonntag, 30. Juni: DER FEIND

(Martin)

Ein Barock-Thriller

Im Oktober 1995 – also vor fast 30 Jahren – habe ich ‚Der Feind‘ von Julien Green in einer Inszenierung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt gesehen. Einzelne Szenen und Bilder sind mir so präsent, als sei das gestern gewesen. 

Ich bin voller Vorfreude auf ‚Der Feind‘ im Theater Willy Praml! 

1785. Es dauert nicht mehr lange, dann ist Revolution. Der Graf von Silleranges hält alle Fassaden aufrecht. Ein nutzloser Herrscher über armselige Ländereien. Ein jähzorniger Verlierer beim Kartenspiel an eiskalten Winterabenden in den viel zu hohen Sälen seines Schlosses. Ein impotenter Ehemann, der seine Frau Elisabeth vom eigenen Bruder befriedigen lässt. Und jeden Morgen findet er einen seiner Hunde erschlagen im Park.

Über Nacht erscheint Pierre, ein Halbbruder, der Bastard. Der eiskalte Engel, der rücksichtslos Einzug hält in die Abschottung hinter dicken Mauern und der verschworenen Gemeinschaft von ermüdeten Gelangweilten. Die Gräfin verfällt dem bösen Engel und findet durch seinen Leib, durch ihre Hingabe zu ihm, zu sich selbst. Das ist das Aus für das System der Messieurs. Zersetzung der absolutistischen Ordnung - Einzug der Romantik: Das Blöken der Lämmer. An einem Morgen findet man Pierre tot - erschlagen wie die Hunde auf Silleranges. Der Mörder ist immer der Schäfer. 1785 ist eine kurze Zeitspanne nach 2024 - die Hochsicherheitstrakte kriegen Risse.

Samstag, 15. (Premiere), Sonntag, 16., Freitag, 21., Samstag, 22., Sonntag, 23., Freitag, 28., Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juni
um jeweils 20.00h: Julien Green. DER FEIND. Ein Barock-Thriller
Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: © Michael Weber

Sonntag, 16. Juni LOVE REACTS ONLY (74. Naxos Hallenkonzert)

(Martin)

Rothko String Quartet
Konzert und Lesung

Gegensätzlichkeit und Eifersucht prägten die komplizierte Liebesbeziehung der literarischen Größen Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Einen tieferen Einblick erlangte die Öffentlichkeit vor zwei Jahren, als der spektakuläre Briefwechsel der beiden veröffentlicht wurde. 

Für das Rothko String Quartet gab dies den Anstoß zu einem neuen Konzertprojekt, in dem die Liebe ganz ohne Kitsch und Pathos im Mittelpunkt steht. Auf sieben ergreifende Briefe Bachmanns findet das Quartett musikalische Antworten – nicht zuletzt mit Leoš Janáčeks 2. Streichquartett „Intime Briefe“.

Gelesen werden Auszüge aus: „Wir haben es nicht gut gemacht.“ (1958-1965) von Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Und als Musikprogramm gibts zu hören: 

  • Leoš Janáček: Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe“ (1928)
  • Maddalena Casulana: „Il vostro dipartir“ (1570)
  • Yaz Lancaster: „Neutral Objects“ (2020)
  • Inti Figgis-Vitueta: „love reacts only“ (2018)
  • Jlin Patton: „Little Black Book“ (2018)
  • Julie Zhu: „The Answers“ (2020)

Es spielt: das Rothko String Quartet: Joosten Ellée, William Overcash – Violine | Marc Kopitzki – Viola | Jakob Nierenz – Violoncello
Es liest: Amelie Schmidt

Sonntag, 16. Juni um 11.00 in der Naxos Halle
Foto: © Sophia Hegewald

Montag, 17. & Mittwoch, 19. Juni: Soul Chain

(Martin)

von Sharon Eyal / Tanz

„Wenn das Publikum den Atem anhält – Mainz im Tanzglück“ titelt die neue Musikzeitung im Februar 2023. tanzmainz zeigte 5 Aufführungen in New York. 

„Besonderes Glanzstück des Ensembles ist das in New York aufgeführte «Soul Chain», eine Auftragsarbeit der israelischen Choreografin Sharon Eyal. Die Aufführung erhielt 2018 den Theaterpreis «Der Faust».“

2019 ist dieser sensationelle Ballettabend, den man gesehen haben muss (!) in Mainz zur Uraufführung gekommen. In der FR war anläßlich der Premiere zu lesen: Sharon Eyal drückt ihren Choreografien den charakteristischen Stempel meist mit einer begrenzten, aber emotional tragenden Auswahl von Bewegungen auf. In „Soul Chain“ sind das viele kleine Schrittchen im Zehenstand. Ist es die durchgedrückte Brust oder der vorgewölbte Bauch, manchmal bis hin zum extremen Hohlkreuz. Die Hände sind dabei an die Hüftknochen gelegt, bisweilen, als sollten sie die Eingeweide festhalten. Das Kinn ist hochgereckt, später steht der Mund ein Stück offen. Die Tänzerinnen und Tänzer verziehen keine Miene, aber sie sind allesamt mitgenommen. Eine Gefühlsmacht, eine Seelenkette (Soul Chain) zieht und zerrt an ihnen.

Das zeremonielle, fast maschinenhafte Vorrücken und Paradieren wird also immer wieder durch zuckende, wilde Ausbrüche akzentuiert, durch das Ausflippen einzelner Tänzer, aber auch des ganzen Ensembles. Plötzlich ist es, als könnten sie die Hände nicht mehr so artig bei sich behalten, als strebten diese von selbst in den Raum, an Armen, die schneller schleudern, als man gucken kann. Finger spreizen sich zu Krallen. Ellbogen fahren aus. Knie beginnen neckisch zu wippen, als wolle man cool sein, ein Discoheld sein, schaffe es aber nicht so richtig. Eine Tänzerin hält über lange Strecken einen Arm oben. Ein Tänzer lässt nur den Kopf auf den Schultern kreisen und kreisen, biegsam wie eine Comicfigur. Der Mensch tritt hier als nichts anderes als ein Primat auf, das aber recht gut dressiert.

Die über weite Strecken treibende, wummernde, insistierende elektronische Musik stammt von Ori Lichtik, der sie bei den Proben im Tanzsaal geschaffen hat, wie man dem Programm entnehmen kann. Die für Eyal ebenfalls typischen schlichten Kostüme – hier hautfarbene Bodies, beige Kniestrümpfe – sind von Rebecca Hytting. Ein wenig Nebel wabert über die Bühne, das Licht (Alon Cohen) schafft zusätzlich eine dichte Atmosphäre. Requisiten brauchen Sharon Eyals Stücke nicht.

Soul Chain wird noch zweimal gezeigt, ein MUSS! 

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-mainz.com/veranstaltungen/tanz-23-24/soul-chain-ua

Montag, 17. und Mittwoch, 19. Juni
Tanz im Staatstheater Mainz
Foto: © Homepage Staatstheater Mainz

Dienstag 18. Juni: naxos.Kino: „Auswärtsspiel - Die Toten Hosen in Ostberlin"

(Daniela)

Schon kurz nach ihrer Gründung fuhren "Die Toten Hosen" nach Ost-Berlin, im Gepäck das richtige Maß an jugendlichem Leichtsinn und Abenteuerlust. Die wilde Kombo aus Düsseldorf witterte die Chance, gemeinsam mit Ost-Punks ein heute legendäres Geheimkonzert in einer Kirche zu geben... mitten in der DDR. Punk ist damals in beiden deutschen Staaten ein neues Phänomen. In der Doku von Martin Groß wird die kaum bekannte Geschichte dieser unglaublichen Reise nun zum ersten Mal umfassend erzählt.

Dienstag, 18. Juni 2024, 19:00 Uhr, Naxoshalle
Musik im Dokumentarfilm
Auswärtsspiel – Die toten Hosen in Ost-Berlin
Dokumentarfilm von Martin Groß
D 2022  (76 min.)

naxos.Kino im THEATER WILLY PRAML in der Naxoshalle in Frankfurt (Eingang Waldschmidtstraße 19 / Hinterhof)

Dienstag, 18. Juni: Bleib (Lesung)

(Uwe)

Nach dem Bestseller "Das wirkliche Leben" hat die belgische Schriftstellerin Adeline Dieudonné mit "Bleib" (dtv) einen neuen Roman geschrieben. Darin verbringen eine Frau und M., ihr Geliebter, das Wochenende in einem einsamen Chalet. Doch mit einem Mal ist M. tot, und außer sich vor Schmerz bleibt die Erzählerin mit seinem Körper zurück. In den Tagen, die folgen, weicht sie ihm nicht von der Seite. Schläft bei ihm, spricht mit ihm, fährt mit ihm auf dem Rücksitz durch die Berge. Dabei blickt sie zurück auf ihre ersten Beziehungen, auf Männer, die sie kleinhielten, verletzten oder missbrauchten, auf ihre eigene Schwäche. Und auf ihre Liebesgeschichte mit M., die frei und großzügig war. All das erzählt sie in Briefen an seine Frau – bis sie bereit ist, Abschied zu nehmen.

"Bleib" ist ein berührender Liebes- und Abschiedsbrief, ein schonungsloser Blick aufs Frausein in unserer Gesellschaft – und der skurrile Roadtrip einer Frau mit ihrem toten Geliebten auf der Rückbank.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr. 186
19:30
Bild: Celine Niezawer / Leextra

Dienstag, 18. Juni, Freitag + Samstag, 22. Juni: Tony Rizzi & the bad habits im Gallus Theater

(Petra)

Toni Rizzi präsentiert heute Abend eine einzigartige Tanzperformance in der für ihn typischen kaleidoskopischen Erzählkunst: "Shows You (maybe) Missed". Dabei führt er in seiner alchemistischen Show aus Tanz, Performance, Film und Wort durch einige der faszinierendsten Tanzproduktionen, die er selbst erlebt oder an denen er als Tänzer teilgenommen hat. Und dabei wird er einige seiner ikonischen Szenen in verschiedenen Stücken aufgreifen, wie aus Jan Fabres episches Meisterwerk „Mount Olympus“, und Aufführungen von Pina Bausch bis Robert Wilson/Marina Abramovic teilen. Anschließend wird er heute – moderiert vom Leiter für Tanz am Gallus Theater, Raffaele Irace – mit dem Publikum ins Gespräch kommen und ein Interview mit Björn Berndt vom GAB Magazin führen. Seine Performance könnt Ihr außerdem auch am darauffolgenden Wochenende genießen.   

Shows You (maybe) Missed, Performance und Gespräch mit Toni Rizzi, Reihe: AfterworKULTUR Gallus Theater, Moderation: Raffaele Irace, Leiter Tanz Gallus Theater, Interview: Björn Berndt, Magazin GAB, Ort: Gallus Theater, Adresse: Kleyerstr. 15, Uhrzeit: 18:30 Uhr (weitere Vorstellungen am Samstag und Sonntag: 20 Uhr), Eintritt: 15 Euro, Tickets gibt’s hier.

Mittwoch, 19. Juni: FLORA FALLS

(Uwe)

Seit etwa zehn Jahren veranstaltet Fotograf Oliver Tamagnini mit seinem Team unter „DER KLEINE MANN MIT DEM BLITZ“ in der Kleinen Rittergasse 11 kleine, intime, aber sehr hochwertige Kulturevents. Die Künstler sind zumeist aus den Bereichen Singer/Songwriter oder Folk. Liest sich bis hierhin schon einmal sehr gut und es so bleibt es auch: Am 19. Juni steht die nächste Veranstaltung an. Zu Gast sind dann Flora Falls“, ein kanadisch/australisches Duo, die Ihre Musik selbst als „Accustic Indie Folk" beschreiben.

Live Music Videos:
Brand New Day: https://www.youtube.com/watch?v=2JUjwTf5RNw
Escape: https://www.youtube.com/watch?v=52KzNx0xUt8

Meldet Euch gerne unter folgender Email Adresse an, das hilft bei den Planungen in der Vorbereitung sehr: kulturimblitz@gmail.com

F., Kleine Rittergasse 11
Beginn 20:00 Uhr, Einlass: 19:30.
Foto: Petra Valdimarsdottir

Mittwoch, 19. Juni: ASINHELL

(Uwe)

Wahrscheinlich muss man sich bei der Deutung des Bandnamens dieser Death-Metal-Band ein zusätzliches „s“ dazu denken (es funktioniert auch ohne) und in jedem Fall zwei Lehrzeichen vor „in“ und „hell“ einfügen. Die Gruppe ist neu und setzt sich wiederum zusammen aus um Michael Poulsen von Volbeat, Marc Grewe (Insidious Disease, Ex-Morgoth) und Morten Toft Hansen (Raunchy), könnte vom Namen her die Verteidigung der dänischen EM-Mannschaft sein. Auf Europatour werden sie begleitet vom dänischen Produzenten Jacob Hansen (Ex-Invocator) am Bass sowie Flemming C. Lund von The Arcane Order an der Leadgitarre. Sie stellen ihr Debütalbum „Impii Hora“ vor und werden Fans lauter und schneller Musik sicher eine große Freude damit bereiten.

Zoom
Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 19:00H
Foto: Brittany Bowman

Mittwoch, 19. Juni – Freitag, 28. Juni: Shout Aloud

(Martin)

Eine Koproduktion von Künstler:innenhaus Mousonturm und dem Schauspiel Frankfurt macht es möglich. Die Yasmin Godder Compoany und Dikla zeigen an sechs Abenden „Shout Aloud“! 

»Shout Aloud« verbindet die Kreativität und Energie zweier herausragender Künstlerinnen: Choreografin Yasmeen Godder, die Zuschauer:innen mit ihren Stücken weltweit begeistert, und Dikla, eine der bekanntesten israelischen Sängerinnen. Inspiriert ist »Shout Aloud« von Diklas erstem bahnbrechendem Album »Ahava Musica« aus dem Jahr 2000, auf dem die Künstlerin klassische arabische Musik mit energiegeladener Tanzelektronik bis hin zu experimentellem Rock mixt. Gemeinsam mit acht Tänzerinnen lässt Godder Ausdauer, Widerstand, Trauer, Wut, Ratlosigkeit, Aufbegehren und Zusammenhalt aus weiblicher Perspektive zu Diklas Musik und Texten lebendig werden. Begleitet werden sie dabei live von Dikla und einem neunköpfigen Musikensemble, das einen bewegenden klanglichen Rahmen schafft.

Tickets gibt es ab dem 10. Mai im Mousonturm und im Schauspiel. 

Mittwoch, 19. – Freitag, 21. Juni und
Mittwoch, 26. - Freitag, 28. Juni
um jeweils 20.00h
Bockenheimer Depot
Foto: © Tamar Lamm

Bis Donnerstag, 20. Juni: Gruppenausstellung „Wie es Euch gefällt“ im Atelier Frankfurt

(Petra)

Der von Shakespeares Verwechslungskomödie beliehene Titel weist den Weg in ein großes Spektrum der Untersuchungsmöglichkeiten und ist Aufhänger für die Frage nach der Aktualität des schon damals Beleuchteten – die Unfähigkeit der Figuren, die wahre Identität einer Person zu erkennen und das große, weit fassende Themenfeld der Projektion und Selbstinszenierung. Im Fokus stehen Spiegelungen und die dadurch entstehenden Verwirrungen und  Komplikationen im täglichen Miteinander und welche Bedeutung diese für gesamtgesellschaftliche Prozesse und Entwicklungen haben. Im Unterschied zu Shakespeare bewegen wir uns heute kultur- und gesellschaftsübergreifend zusätzlich in digitalen Paralleluniversen, in denen niemand weiß, wer der andere und wer man selbst wirklich ist.

Wie es Euch gefällt - Gruppenausstellung, mit: Daniël Binnekamp, Isabel Friedrich, Lena Grewenig, Hanna Mattes, Lisa Peil, Jane Saks, Evy Schubert, Nicolas Warburg, Ort: Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedelerstraße 1 - 5,Öffnungszeiten: dienstags bis freitags: 11 - 18 Uhr, nur nach Voranmeldung per E-Mail oder Telefon: 06974303771, Eintritt: frei

Donnerstag, 20. Juni: Fatoumata Diawara

(Uwe)

Mit Fatoumata Diawara kommt eine afrikanische Schauspielerin und Sängerin ins Zoom. Geboren wurde die malische Künstlerin in der Elfenbeinküste, wo sie auch aufwuchs. Über eine schauspielende Tante kam sie mit der Kunstszene in Berührung und debütierte 1997 im Film La Genèse.e du python übernahm sie die Titelrolle ('Sia'). Danach arbeitete sie in Frankreich als Schauspielerin und Sängerin. Daneben sang sie für diverse Künstler, unter anderem für Herbie Hancock und nahm 2011 das erste Album unter ihrem eigenen Namen auf.

Zoom
Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 19:00H
Foto: Homepage Zoom

Freitag 21. Juni: Jim Avignon Show & Party im ono2

(Daniela)

Auf in's ono2!

Jim Avignon zählt als Künstler zu den ungewöhnlichsten Figuren im deutschen Kunstbetrieb und hält seit langem mit leuchtenden Farben, beißendem Witz und einem schwindelerregenden Output das Kunstestablishment in Schach.

Seit Ende der 90er ist er musikalisch aktiv und bringt in schönster Unregelmäßigkeit als subversives Lo-Fi-Electro-Projekt NEOANGIN Alben mit von ihm selbst gestalteten Covern heraus. Diese trotzen allen Moden, Sind gelebtes DIY Charme at its best und irgendwie auch ein gutgelauntes „Fuck you“ ans Musicbiz.

Skizzenhaft wie sein Leben ist auch seine Musik - oft durchzogen von einer eigenartigen melancholischen Ausgelassenheit, die man am besten mit hopeless optimistic beschreiben könnte. Im Herbst erscheint sein nächstes Album „ forever coming of age“ - ein Themenalbum, das sich mit der in der Gesellschaft allgegenwärtigen Sehnsucht nach ewigen Jugend beschäftigt. Schon früh hat NEOANGIN damit experimentiert elektronische Sounds und Singersongwritertum zu einem ganz eigenen Sound zu destillieren und läuft damit auf „forever coming of age“ erneut zu Höchstform auf .

Die Liveshows sind excellente Unterhaltung jenseits der bekannten Genres – Sound, Bühnenbilder, Masken und gelegentlich halsbrecherisch absurde Einfälle - in zwei Minuten von Party zu Krise zu Euphorie zu Wahnsinn zu Trauer zu Ciao.

Im Juni erscheint außerdem das von Avignon mit 20 Bildern neu illustrierte Klassiker „ der Schneemann“ von Jörg Fauser in der Büchergilde Gutenberg. Einige der großformatige Bilder , die den Weg als Illustrationen ins Buch fanden, werden an diesem Abend im Ono2 zu sehen sein. Außerdem wird ein Exemplar unter den Besuchern verlost und mit persönlicher Skizze versehen. .

Nach der Show wird Avignon zusammen mit Tula Trash, der Betreiberin der legendären Trashlands-galerie, im ping-pong mode auflegen. Freut euch auf einen wilden eklektischen Mix aus Disco ,New Wave, Sixties und Postpunk.

ono 2, Walter-Kolb-Straße 16, barrierefrei!
Tür 20:00 / Start 21:00 - Abendkasse € 10,00

Freitag, 21. Juni: FFM/ NamDongHyun

(Andrea)

K-Pop? K-Pop! Heute ist NamDongHyun im Nachtleben, er ist "currently an independent indie idol." Ich war also neugierig und habe mich reingehört - für jemanden, der wie ich auf Türkpop steht, ist der Weg gar nicht weit. Außer, dass ich bei Koreanisch sprachlich völlig raus bin, aber wenn man Synthie-Pop mag, genau richtig. https://youtu.be/AoSSO5V70Yc Einlass 18 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Freitag, 21. Juni: Of/ Es sind die kleinen Dinge

(Andrea)

Es ist Sommer! Und damit Zeit für Open-Air-Kino in den Parkside-Studios. Daniel lädt zu "kino e Vino" mit Lieblingsweinen, gegrillter Hähnchenbrust, Taboulé & Käseteller. Dazu gibt es diese wunderbare Komödie "Es sind die kleinen Dinge": "Mit ihren Verpflichtungen als Lehrerin und Bürgermeisterin einer 400-Seelen-Gemeinde im Herzen der Bretagne ist Alice (Julia Piaton) voll ausgelastet. Als ausgerechnet der eigenwillige Émile (wieder mal umwerfend: Michel Blanc!) beschließt, mit 65 Jahren noch lesen und schreiben zu lernen, und sich in Alices Klasse setzt, ist sie mehr als gefordert. Doch es kommt noch schlimmer: Mit einem Mal steht ihre Schule vor der Schließung und Alice sieht das gesamte Dorfleben bedroht. Jetzt ist guter Rat teuer. Doch schnell wird klar, was sich alles bewegen lässt, wenn Alice und die Dorfbewohner gemeinsam an einem Strang ziehen – und ein paar überaus pfiffige Einfälle haben. Mit dieser zärtlichen Komödie eroberte Filmemacherin Mélanie Auffret die Herzen des Publikums in Frankreich soeben im Sturm. Herausragend besetzt mit dem legendären Michel Blanc und der bezaubernden Julia Piaton erzählt der Film mit liebevollem Blick (und immer auch ein bisschen frech) von einem kleinen Dorf in der Bretagne, das sich mit viel Elan zur Wehr setzt, um nicht von der Bürokratie überrollt zu werden. Es sind tatsächlich die kleinen Dinge, die das beherzte Plädoyer für Gemeinschaft und Solidarität so hinreißend machen – ein filmisches Kleinod, das auch in Offenbach unter freiem Himmel strahlen wird. Passt einfach perfekt!" www.kinokulinarisch.de

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Freitag, 21. & Samstag, 22. Juni Shows You (maybe) Missed

(Martin)

Tony Rizzi - Tanzperformance

 Letztes Jahr war Tony Rizzi mit großem Erfolg mit seiner Tanzperformance »Even crazy people want to be invited to the party« im Gallustheater zu sehen. Diese Spielzeit kurz vor der Sommerpause präsentiert Rizzi nun seine Solo-Tanzperformance »Shows You (maybe) Missed«, in seiner für ihn typischen kaleidoskopischen Erzählkunst. Dabei führt er in seiner alchemistischen Show aus Tanz, Performance, Film und Wort durch einige der faszinierendsten Tanzproduktionen, die er selbst erlebt oder an denen er als Tänzer teilgenommen hat.

Über die Tanzperformance: Seit seiner Kindheit wollte Rizzi, wann immer er etwas Schönes entdeckte, es mit allen teilen. So begann seine Liebe zum Geschichtenerzählen. Einige wirklich großartige Aufführungen haben aus verschiedenen Gründen nie den Weg nach Frankfurt gefunden. Das war der Ausgangspunkt für die Entstehung dieses Stücks. Wenn man großartige Kunstwerke sieht, verwandeln sie sich manchmal aufgrund eigener persönlicher Erfahrungen oder Wünsche und werden fast wie ein Traum oder ein Mythos. Eines dieser Werke ist Jan Fabres epische Meisterwerk, die 24-Stunden-Aufführung »Mount Olympus«, an der Rizzi teilnahm. Er möchte dies mit Frankfurt teilen. Er wird einige seiner eigenen ikonischen Szenen in diesem Stück wieder aufgreifen. Maria Callas als Medea. Außerdem möchte er Aufführungen von Pina Bausch und Florentina Holzinger sowie Robert Wilson/Marina Abramovic teilen. Denken Sie bei dieser Show daran, dass es ist, als hätte man einen Archivar im eigenen Wohnzimmer.

Hier geht’s zu den Tickets: http://www.gallustheater.de/2024/06/showyou.php

Freitag, 21. Juni und Samstag, 22. Juni um jeweils 20.00h
Gallustheater
Foto: © Maciej Rusinek

Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.

(Daniela)

Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.

Ein Wochenende lang gibt es im Sampurna Seminarhaus super leckeres Essen und jede Menge Yoga mit Katharina. Zum einen kannst du dich mit Jivamukti Yoga dynamisch etwas verknoten und anstrengen und zum anderen gibt es entspannende, statische Yin Yoga Klassen. Dazwischen kannst du in die Sauna gehen, im Innenhof entspannen oder einen Spaziergang machen.

Was ist Jivamukti Yoga? Jivamukti Yoga wurde Ende der 80er Jahre von Sharon Gannon und David Life in New York entwickelt. Sie haben sich hauptsächlich vom Ashtanga Yoga inspirieren lassen und dazu noch ihre Leidenschaft für Musik und Tanz hinzugemischt. So ist Jivamukti Yoga heute ein dynamischer Yogastil, bei dem du am Anfang der Yogaklasse mit China Gel (wenn du möchtest) am unteren Rücken eingecremt wirst und am Ende (ebenfalls nur wenn du möchtest) eine Nackenmassage bekommst. Dazu gibt es (moderne) Musik, Meditation und inspirierende Talks.

Ist das Retreat das Richtige für mich? Das Retreat ist richtig für dich, wenn du schon etwas Yogaerfahrung hast, dich gerne bei deiner Yogapraxis forderst und undogmatisch Yoga üben möchtest.

Was gibt es sonst noch? Im Sampurna Seminarhaus kannst du vor, nach oder zwischen dem Yoga in die Sauna gehen, es gibt sehr leckeres bio-vegetarisches Essen und die umgebende Natur lädt zum Spazieren ein.

Mehr Infos: www.katharinaboehme-physio.de oder http://www.sampurna-seminarhaus.de

Samstag 22. Juni: MELLI REDET MIT

(Daniela)

Melli hat BÄNDI zu Gast. Wie toll! Und wie schade, dass ich nicht kann

Melli schreibt:  Hochverehrte Freunde von MELLI REDET MIT,
bevor ihr alle in den Sommer verschwindet, gönnt Euch die ultimative Sehnsuchtsausgabe dieser Show. Während der Europameisterschaft und nach der Europawahl stellen wir uns auch ganz europäisch auf. Themen, Sehnsüchte, Melancholie und Verwurzelungen zu Griechenland, Italien, Finnland und auch diesem Lande und wer weiß was sonst noch alles.
Ich rede mit Boris C. Motzki über seine Leidenschaften, ob als Theaterregisseur und Dramaturg oder Italienliebender und engagierter Darbieter lyrischer Texte von Leonard Cohen und Bob Dylan.

Mit Kristina Debelius, Tomas Salzmann und Tobias Frisch rede ich natürlich über die Musik ihrer BÄNDI, die Liebe zum finnischen Tango, ob Sehnsucht und Melancholie zusammengehören und einiges mehr. Und natürlich hören wir sie auch live, was ganz wunderbar ist. 

Vielleicht bekomme ich und ihr ja auch ein paar Tangoschritte beigebracht und wir schieben die Stühle und Befangenheiten zur Seite und schwofen zum großen Finale.

Meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben bleibt wie immer lieber auf dem Hocker, gibt kluge Einwürfe und singt für Euch.

MELLI REDET MIT… Boris C. Motzki und BÄNDI 22. Juni // 20:00 // Kunstverein Familie Montez, Honsellstr. 7, 60314 Ffm

Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/65f416bf6d345052cd3f3079 oder http://www.melinahepp.com

Frühbucherrabatt bis 7. Juni Abendkasse ab 19h: 20,- €

Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €

(c) Salar Baygan

Samstag, 22. Juni: Golden Kanine

(Uwe)

Angekündigt wird Golden Kanine als „Indie-Folk-Sensation“. Die schwedisch-deutsche Sechsergruppe hat offiziell ihr sechsjähriges Schweigen gebrochen und geht auf Tournee. In verschiedenen Städten, unter anderem in Frankfurt werden sie „ihre emotionsgeladenen Kompositionen und die einzigartige Mischung aus Folk- und Indie-Elementen präsentieren … Die bevorstehende Tour verspricht eine Hommage an die Diskografie der Band zu werden, mit beliebten Klassikern und vielleicht auch lang erwartetem neuem Material.“

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Samstag, 22. Juni: Open Air Kino: „Morgen ist auch noch ein Tag“.

(Daniela)

Ach, wie gerne wäre ich dabei. Auch wenn ich den Film schon gesehen habe... Open Air, bei/mit Daniel, das wäre schön!

Daniel schreibt: Wir laden Euch herzlich ein unsere kinokulinarische Sommervariante „Kino e Vino“, im Innenhof der Parkside Studios, zeigen zu genießen. Hier verbinden wir Lieblingsfilme mit Lieblingsweinen, dazu gibt’s Käseteller und ein eigens auf den jeweiligen Film abgestimmtes Grillgericht.
Und da auch hier der Ansturm auf unsere Saisoneröffnung am 21. Juni mit „Es sind die kleinen Dinge“ derart gewaltig war (trotz Erhöhung des Kartenkontingents sind aktuell nur noch 29 Tickets verfügbar), haben wir uns kurzerhand etwas überlegt: Wir servieren direkt einen Tag nach unserem Auftakt – also am Samstag, 22. Juni 2024 – einen der wunderbarsten, mitreißendsten, nicht immer leichten, aber in jedem Fall erinnerungswürdigen Filme des Kinojahres: die italienische Tragikomödie „Morgen ist auch noch ein Tag“. Dazu wird es mit Burrata, Antipasti, Salsiccia vom Grill und jede Menge Käse eine feine Auswahl italienischer Köstlichkeiten geben. Wir freuen uns auf einen weiteren unvergesslichen Kinoabend – mit Euch, im Innenhof und unterm Sternenhimmel! Hier geht's nach Italien in Offenbach am Main  www.kinokulinarisch.de

Am Samstag, 22. Juni ab 19.30 Uhr im Innenhof der Parkside Studios
Kino e Vino: Morgen ist auch noch ein Tag mit Lieblingsweinen, Burrata & Salsiccia  Karten zu je 11,90 Euro inkl. Vorverkaufsgebühr & Amuse-Gueule gibt es wie immer unter: www.kinokulinarisch.de  Die Speisen kosten vor Ort zwischen 9,90 und 12,90 Euro  

Einlass, Speisen & Getränke ab 19.30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit – freie Platzwahl, kein Umtausch & keine Abendkasse 

Im Innenhof der Parkside Studios, Friedhofstraße 59, 63065 Offenbach am Main. Bei sehr starkem Regen findet die Veranstaltung in den Parkside Studios statt

Und nun zum Film:
Rom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst. Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi ist eine der dynamischsten und vielseitigsten Künstlerinnen Italiens. Ihr Regiedebüt proklamiert keinen Feminismus mit erhobenem Zeigefinger, sondern erzählt von den vielen kleinen Schritten auf dem langen Weg zur Emanzipation. Im Genre wechselt sie dabei immer wieder zwischen Drama und Komödie. Es ist ein lakonischer, schulterzuckender Humor, mit dem die Frauen in dieser repressiven Zeit unter dem Radar tyrannischer Männer zusammenhalten, eine leichte, geradezu beiläufige weibliche Solidarität angesichts der Übermacht des Patriarchats mit seinen überkommenen Rollenvorstellungen. Vorstellungen, die sich bis heute halten. Momente, die zeitlose Gültigkeit haben! Und ja, man schwebt förmlich aus diesem Film …   
  

Samstag, 22. und Sonntag, 30. Juni: Onkel Wanja

(Martin)

Onkel Wanja kommt: Exakt zwei Mal!

Die HR2-Frühkritk berichtete nach dem Premierenabend: »Tschechows Traurigkeit ist keine Tristesse, sie hält auch glückliche Momente parat und das war auch zu sehen. […] Eine sehr gute Inszenierung in der Regie von Jan Bosse und man hat dort nicht nur Tschechow verstanden, sondern auch diese typische Atmosphäre kongenial auf die Bühne gebracht. Es war auch eine sehr gute Ensembleleistung, […] Es war eine sehr ruhige Inszenierung, die ein gutes Tempo hatte – eine zwei Stunden Dauer, aber nie Längen und das Schlussbild war der Höhepunkt, das war absolut großartig. Also ein rundum überzeugender „Onkel Wanja“.«

Dieser Tschechowsche Wanja eine großartige Inszenierung – der Abend hätte gern noch länger dauern können und die Stimmung dieses Abends hätte ich gern noch etwas ausgedehnter genossen. 

Sonja bewirtschaftet das Gut ihrer verstorbenen Mutter gemeinsam mit deren Bruder Wanja, also ihrem Onkel, der das Anwesen verwaltet und bei dem sie aufgewachsen ist. Mit ihrer Arbeit unterstützen sie das Leben ihres Vaters, der als berühmter Professor der Kunstwissenschaften in der Stadt lebt und den sein Schwager Wanja verehrt. Sonja wiederum bewundert den mit ihm befreundeten Arzt und Umweltschützer Astrow, der gegen die Ignoranz und Dummheit der Menschheit vor allem verzweifelt Wodka einsetzt. Als der Professor mit seiner neuen jungen Frau Elena zu Besuch aufs Land kommt, gerät das Leben, in dem sie sich eingerichtet haben, gründlich durcheinander. Gefrühstückt wird erst gegen Mittag, die Nacht wird zum Tag und der Alkohol fließt. Um das Chaos perfekt zu machen, verliebt sich Wanja in Elena, die sich wiederum aber vor allem für Astrow interessiert. Die Stimmung wird explosiver, und in einer dieser Nächte lässt der Professor die Bombe platzen: Er braucht mehr Geld für sein Leben in der Stadt und will das Gut verkaufen, deren rechtmäßige Erbin eigentlich Sonja ist. Die Lebenslügen liegen plötzlich blank, alle Stützen der fragilen Konstruktion brechen zusammen. Wofür hat man sich die letzten Jahre aufgeopfert? Gibt es einen Aufbruch in eine neue, sinnvolle Zukunft?

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/onkel-wanja/1976/

Samstag, 22. Juni um 19.30h
Sonntag, 30. Juni um 18.00h
Schauspiel Frankfurt / Großes Haus
Foto: © Thomas Aurin

Sonntag, 23. Juni: Der kleine Snack

(Martin)

Für mich unverständlich, dass dieser Abend, der ein riesiger Spaß ist, zum letzten Mal auf dem Spielplan steht! 

Stückentwicklungen sind ja oft so eine Sache, wenn zunächst kein ‚Inhalt‘ vorhanden ist, dieser von der Regie, Dramaturgie und den Schauspieler*innen erst erarbeitet werden muss und dann auch noch kreativ auf der Bühne umgesetzt werden will. Viel Arbeit… Aber bei diesem Abend stimmt letztlich alles und wer da nicht lachen kann, muss woanders Probleme lösen. 

»Nele Stuhler und Jan Koslowski suchen in ihren Stücken oft das Triviale, das Alltägliche auf und wollen so gesellschaftlichen Verblendungszusammenhängen auf die Spur kommen. [...] Charakteristisch für die Beiden ist immer, dass es rasante Dialoge und vielfältige Verweise in den Texten gibt und ziemlich prägnante Wortspiele, aber es gibt immer auch eine große Lust am Theater: Showelemente, Gesang, bisschen Clownerie und Zauberei und Tanz. […] Das Ensemble ist wirklich toll. Christoph Pütthoff spielt diesen Koch, der einspringen muss, und ist dabei ziemlich grandios und übermütig und kann mit der offenen Form, die Nele Stuhler und Jan Koslowski vorgeben, immer sehr gut umgehen. […] Ein Abend, an dem man mal wieder lachen kann.« hr2.de, Frühkritik, 23. Dezember 2022

»Bunt, schrill, schräg, keine Angst vor großen Zitaten. […] Die wunderbaren Schauspieler*innen seien gleich am Anfang genannt, denn ohne sie würde dieser intelligente, wie beiläufig kapitalismuskritische Theaterspaß nicht funktionieren: Heidi Ecks, Anna Kubin, Lotte Schubert, Christoph Pütthoff und Mark Tumba machen aber auch jeden Blödsinn mit, einfach, weil sie ihn sich wohl selbst mit ausgedacht haben. […] Und was da geklappt hat, klappt hier auch: So virtuos witzig ist das aufgeführt, dass der erste Szenenapplaus fällig wird, dem noch weitere folgen werden […] Zürnender Theaterdonner grollt, sobald von nicht veganem Geschnetzelten die Rede ist und noch eine Menge solcher Scherze mehr, wobei Christoph Pütthoff sowieso der beste Showman ist, den das Schauspiel Frankfurt hat, Lotte Schubert das größte Entwicklungspotenzial ihrer Figur Sugar zugestanden wird, das sie auch lustvoll ausspielt, und die faszinierende Heidi Ecks als emanzipierte Expertin für Geflügel auf Renaissancegemälden die meiste un-vegane Distanz aufbringt. Diese schrille, leicht ins Blödsinnig kippende Inszenierung könnte zum Kult werden, verdient hätte sie es allemal.« Strandgut, Februar 2023

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/der-kleine-snack/1979/

Sonntag, 23. Juni um 20.00h
Schauspiel Frankfurt - Kammerspiel
Foto: © Robert Schittko

Montag, 24. Juni: Vorgeschichte einer Hure

(Uwe)

Salomé Balthus und Florian Havemann
Szenische Lesung

Sie bilden eines der schillerndsten Künstlerpaare Berlins: Die Schriftstellerin und Prostituierte Hanna Lakomy (manchen besser bekannt unter ihrem Pseudonym Salomé Balthus) und der Maler, Schriftsteller und Theatermann Florian Havemann, dem spätestens seit seinem skandalisierten autobiografischen Bericht »Havemann« der Ruf eines enfant terrible anhängt. Gemeinsam gestaltet das Paar nun am 24. Juni 2024 einen Abend im großartigen Foyers im Hessischen Staatstheater Wiesbaden. 

In einer um szenische und improvisatorische Elemente angereicherten Lesung stellen die beiden lustvoll, komisch, tiefschürfend und provokant ihr gemeinsames Buch »Begabung usw.« vor, von dem Hanna Lakomy schreibt:
»Fast wäre es nur eine Novelle geworden. Eine Geschichte, die ich so ähnlich erlebt habe. Die Hauptfiguren sind ein Mann, der gerne mein Sugardaddy gewesen wäre, und ich selbst vor meiner Zeit als Prostituierte. Doch dann fällt mir meine Freundin Isolde ein, eine ›alte weiße Lesbe‹, meine große Liebe. Ich brauche ihre Hilfe, um diese Geschichte erzählen zu können. Isolde hat ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge, denn sie war dabei. Und damit wird es schon zu kompliziert für die Novelle, und es wird unweigerlich zum Roman.«

Mit: Hanna Lakomy (alias Salomé Balthus, Prostituierte und Schriftstellerin), Florian Havemann(Schriftsteller und Maler) 

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/vorgeschichte-einer-hure/10523/

Montag, 24. Juni um 19.30h
Staatstheater Wiesbaden - Foyer
Foto: © Uwe Hauth

Mittwoch, 26. Juni: Poesie, Heimat und Politik – Theater Willy Praml

(Martin)

Wenn das kein Grund zum Feiern ist:
Ein Buch zur Theatergeschichte vom Theater Willy Praml

„Wir feiern mit dem Verlag, dem Herausgeber, den Autor*innen, mit uns selbst und mit dem Publikum. Natürlich gibt es Reden, natürlich wird aus dem Buch gelesen, natürlich gibt es Musik, natürlich gibt es Häppchen und Sekt gibt es sowieso.

‘Ich war nie in einem Theaterbetrieb, ich war immer frei‘, bekundet der Theatermacher Willy Praml. In Frankfurt am Main verankert, behauptet er mit seiner künstlerischen Arbeit ein selbstbestimmtes und politisches Theater. Seit den 1970er Jahren erregte Willy Praml Aufsehen durch die Erprobung neuer theatraler Formen mit Lehrlingen, im ländlichen Raum und mit dem ‚Faust 1 & 2‘ in der Frankfurter Paulskirche. Nachdem sein Theaterkollektiv 2000 in einem Industriedenkmal in der Main-Metropole, der Naxoshalle, seine Heimat fand, inszeniert das „Theater Willy Praml“ dort Gesamtkunstwerke, literarisch sowie musikalisch und immer wieder auch interkulturell mit Geflüchteten. Mittlerweile ist aus dem Provisorium ein Produktionshaus geworden.

Matthias Bischoff, Julia Cloot, Eva-Maria Magel, Hanne Seitz, Judith von Sternburg, Kristin Westphal, Autor*innen aus Feuilleton und Wissenschaft beschreiben und reflektieren in ihren Beiträgen fünfzig Jahre dieser Theatergeschichte - fünfzig Jahre einer permanenten künstlerischen Auseinandersetzung mit der sozialen Wirklichkeit.“

Eintritt frei.

Mittwoch, 26. Juni um 18.00h:Poesie, Heimat und Politik – Theater Willy PramlTheater Willy Praml
Foto: © Seweryn Zelazny

Donnerstag 27. Juni: FAIR KICKT / Stadionverpflegung: Update für die Bratwurst!

(Daniela)

Wieso essen Stadionbesucher:innen fette salzige Wurst, während sie fitten Sportler:innen beim Kicken zuschauen? Wie kann gesunde klimagerechte regionale Stadionverpflegung aussehen und geht der Weg dorthin?

Auch Fußball muss nachhaltiger werden. Deshalb hat die DFL (Deutsche Fußball Liga GmbH) Nachhaltigkeitskriterien erstellt und überprüft, ob die 36 Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga sie erfüllen.  Jeder Klub muss nun seinen CO2-Fußabdruck messen. Nach und nach stellen sich die Vereine dieser Aufgabe.

Und wie sieht es mit der Stadionverpflegung aus? Da ist in den letzten Jahren viel Bewegung – den Löwenanteil machen jedoch immer noch Würste , Pommes und Würstchen aus. Logischer Teil der Stadionkultur oder gibt es bislang einfach zu wenige Alternativen, um zukunftsgerechtes und gesundes Essen zu etablieren?

Wir von BIONALES haben uns intensiv mit der „Planetary Health Diet“ und ihrer regionalen, gegenwärtigen und zukünftigen Umsetzung befasst. Sie zeigt auf, wie die zukünftige Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen im Jahr 2050 innerhalb der ökologischen Belastungsgrenzen der Erde mit einer gesundheitsfördernden Ernährung versorgt werden kann.

Die Stadionverpflegung könnte ein wirkungsvoller Hebel dazu sein.

Nach einem Einführungsvortrag von Kulturwissenschaftlerin Dr. Jaya Bowry, die über Ernährungsverhalten von Fans im Fußballstadion promoviert hat, berichten wir über den Status in den Stadien und möchten diskutieren, wie wir Stadion- und Sportlerernährung nachhaltiger hinbekommen.

Beginn: 18:30 Uhr
Eintritt frei

Veranstalter:innen: Lust auf besser leben und Ernährungsrat Frankfurt

FAIRkickt Bildungscamp
c/o DGB-Gewerkschaftshaus SAAL A
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, barrierefrei
60329 Frankfurt

Bis Donnerstag, 27. Juni: Kunstsäule mit „Salve“ von Ulrike von der Osten

(Petra)

Buchstaben-Fragmente, Hieroglyphen, zerschossene Lettern? Die mit schwarzer Tusche angefertigten Buchstabenteile verwirren auf den ersten Blick mehr, als dass sie etwas preisgeben. Aber sie regen an und lassen die Assoziationsmaschine in verschiedene Richtungen laufen. Die Funktion der Litfaßsäule seit ihrer Erfindung vor gut 170 Jahren ist nach wie vor die eines Informationsträgers: Durch Schrift und Bild können Veranstaltungen, Produkte und sogar zur Wahl stehende Personen mittels Plakaten im öffentlichen Raum beworben werden. Salve verkörpert die Symbiose von Schrift und Bild zum Schriftbild in genialer Weise. Allerdings erfährt die Arbeit durch die Anwendung des Prinzips „solve et coagula“ eine Verschlüsselung: Die zeichenhaften Bruchstücke bestechen durch rhythmische Anordnung und laden den Passanten ein, näher heranzutreten, um sie zu dekodieren. Hier findet also das Gegenteil von Werbung statt, Dialog im besten Sinne. Denn glücklich ist, wem die Entschlüsselung gelingt: Sei gegrüßt, so lautet die einfache Botschaft. Natürlich bedeutet Salve auch Abfolge von Schüssen, das passt ins Bild, denn wir werden heute mit Werbung geradezu bombardiert. Und Krieg ist allgegenwärtig. Ein Buchstabenfeld wird immer auch als Textverweis erkannt. Diese Arbeit ist auch eine Referenz an „Buchstabenkonstellationen“ (1967) des Frankfurter Dichters Franz Mon.


Kunstsäule Frankfurt mit Ulrike von der Osten, Einführung: Kurator Florian Koch, Vernissage ab 19 Uhr, Ort: Brückenstraßenspielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, Ausstellung bis Donnerstag, 27. Juni

Freitag, 28. – Sonntag, 30. Juni: Interrupting the Thrill of Exactitude

(Martin)

Amelia Uzategui Bonilla/T.I.A. dance productions

Stell dir eine Person in einem Ballett oder zeitgenössischen Tanzstück vor. Denkst du an eine nicht-weiße Person? An eine Tänzer*in, die nicht sehr dünn ist? An eine behinderte Person? Welche Bilder werden vor deinem inneren Auge aufgerufen und welche Räume können entstehen, wenn wir uns von normativen Vorstellungen lösen?

Das mixed abled Team T.I.A. rund um die Frankfurter Choreograf*in Amelia Uzategui Bonilla wagt frei nach William Forsythe eine – kritische wie liebevolle – Unterbrechung des viel beschworenen “Thrill of Exactitude”. In einem interdisziplinären und interkulturellen Austausch erproben sie neue Formen von Perfektion und fragen, wie Tanz jenseits der visuellen Ebene wirken kann. Gemeinsam mit einem sehenden, Blinden und sehbehindertem Cast schaffen sie einen poetischen, musikalischen Raum, der Hierarchien von Wahrnehmungsweisen auflöst und alle einlädt, den Tanz in seinen vielseitigen Facetten und Thrills mit erweiterten Sinnen zu erleben.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/interrupting-the-thrill/

Freitag, 28. Juni um 20.00h, Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juni
um jeweils 18.00h
Mousonturm, Solidarisches Preissystem
Foto: © Robert Schittko

Samstag, 29. Juni: Fabian oder der Gang vor die Hunde

(Martin)

Erich Kästner - Lesung

Ich warte schon sehr lange darauf, dass ‚Fabian oder der Gang vor die Hunde‘ von Erich Kästner endlich einmal seinen Weg in Frankfurt auf die Große Bühne findet. Jetzt gibt’s anlässlich des 125. Geburtstages von Erich Kästner zumindest eine Lesung mit Peter Schröder. 

Schauplatz dieses Großstadtromans ist das überhitzte Berlin Ende der zwanziger Jahre. Der Weimarer Republik droht ihr Untergang. Der junge Jakob Fabian wandelt als teilnehmender Beobachter durch die Straßen, Nachtclubs und Hinterzimmer der Stadt, die er liebt und zugleich nicht ertragen kann. 

Bevor der Roman 1931 erscheinen konnte, drang sein Verleger aus Angst vor Zensur auf wesentliche Kürzungen. Der Roman wühlte die Berliner Literatur-Szene auf. Zu explizit waren die Sexszenen, zu verunglimpfend die zynischen Sticheleien der Protagonisten über deutsche Nationalheiligtümer. Seit 2013 liegt er nun in der Urfassung vor

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/fabian-oder-der-gang-vor-die-hunde/1991/

Samstag, 29. Juni um 20.00h
Schauspiel Frankfurt / Kammerspiel
Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt

Mittwoch, 03. Juli: Emily King

(Uwe)

Der Pressetext ist insgesamt so lang wie das erste Kapitel eines Buchs von Leo Tolstoi. Daher etwas verkürzt, das Wichtigste findet Ihr hier und es sollten sich genügend Gründe darin finden das Konzert von Emily King zu besuchen (zumal an diesem Tag bei der Europameisterschaft kein Spiel stattfindet):

„Like so many of music’s most essential singer-songwriters, Emily King has a near-magical gift for digging into life’s deepest sorrows and uncovering unexpected beauty and illuminating truth. Since the arrival of her Grammy Award-nominated full-length debut East Side Story, the New York City-bred artist has brought ever-evolving levels of depth and nuance to her songwriting, rooting each revelation in her mesmerizing blend of soul and R&B and forward-thinking pop.“

Zoom
Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 19:00H
Foto: Homepage Zoom

Samstag, 29. Juni: FFM/ Old but Gold

(Andrea)

Alle reden davon, jetzt will ich da auch mal hin. Obwohl Hip-Hop gar nicht meine Baustelle ist...aber heute erstmals Open Air mit "Aftershowparty mit einem übertrieben krassen Lineup! Seid nicht schüchtern und kommt mit der alten Gang an den Start. Ihr wart damals schon die Kings & Queens auf dem Dancefloor, also Zeit den Kids zu beweisen das ihr es immer noch draufhabt! Unsere DJs spielen Hip Hop & RnB Classics like back in the days. Ruf den Babysitter an - Mama und Papa gehen endlich wieder einen draufmachen! Afrob Soundsystem aka Afrob & DJ Derezon, Ray-G, Jellin, Nomi, Raw D Uhrzeit: 15-05 Uhr, Einlass ab 30 Jahren mit Ausweispflicht!

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

JULI 2024
Mittwoch 03. Juli : FAIR KICKT Fairplay auf dem globalen Spielfeld

(Daniela)

Fairplay auf dem globalen Spielfeld: Kann Sport auch Fairplay in den Lieferketten?

Fußball begeistert Menschen weltweit – nicht nur bei großen Turnieren wie der EURO 2024, sondern auch bei lokalen Sportveranstaltungen. Fairplay auf dem Platz spielt dabei eine wichtige Rolle. Aber wie sieht es außerhalb des Platzes mit der Fairness aus?

Die Produktionsbedingungen, unter denen Bälle und Sportartikel hergestellt werden, stehen kaum im Fokus der Aufmerksamkeit. Dabei sind die Arbeitsbedingungen in den Nähfabriken von Bällen und Trikots menschenunwürdig: niedrige Löhne, Überstunden und mangelnder Gesundheits- und Arbeitsschutz. Welche Verantwortung tragen dabei die

Politik, die Sportartikelindustrie und Sportvereine? Rhein.Main.Fair und das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen laden zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „FAIRplay auf dem globalen Spielfeld“ ein und diskutieren gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Zivilgesellschaft über globale Gerechtigkeit in der Sportartikelbranche und die Auswirkungen des Deutschen Lieferkettengesetzes. Verbessert das Lieferkettengesetz die Situation der Menschen in den Produktionsländern? Können Unternehmen tatsächlich alle Probleme in der Lieferkette lösen oder funktioniert nachhaltigere Produktion per Gesetz ohnehin nicht? Und sollten Kommunen sowie (Profi-)Sportvereine nur noch fair gehandelte Produkte einkaufen bzw. anbieten?

Es diskutieren:

  • Dr. Bastian Bergerhoff, Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt am Main
  • Melanie Nolte, Vizepräsidentin IHK Frankfurt
  • Martin Schittko, Bereichsleiter Merchandising bei Eintracht Frankfurt
  • Sabine Ferenschild, Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Südwind e.V.

Moderation: Dr. Alexandra von Winning

Beginn: 18:30 Uhr, Eintritt frei

Veranstalter:innen: epn hessen & Rhein-Main-Fair e.V.

FAIRkickt Bildungscamp
c/o DGB-Gewerkschaftshaus SAAL A
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, barrierefrei
60329 Frankfurt

Donnerstag 04. Juli : FAIR KICKT Lernen Sie Vereinsheld:innen kennen

(Daniela)

Migrantisch-diasporische Sportvereine als TOR zur Welt: Lernen Sie Vereinsheld:innen kennen uns genießen Sie dabei internationales Essen.

Zahlreiche migrantisch-diasporische Sportvereine sowie generell Aktive mit (post)migrantischen Biografien im Fußball prägen mittlerweile Frankfurt stark und tragen wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Mit ihren internationalen Bezügen und Perspektiven öffnen und stärken sie das Vereinsleben. Durch ihre Teilhabe und Engagement setzen sie sich für Vielfalt und stehen für eine weltoffene Stadtgesellschaft ein, in der Fairplay nicht nur auf dem Fußballplatz an der Tagesordnung ist. Doch diese Stützen des Gemeinwesens agieren meist unsichtbar und ihre Arbeit wird nicht ausreichend gewürdigt. Hier gilt es ihre Stimmen zu hören und ihr Engagement zu erleben. In einer kleinen Messe zeigen die Vereine ihre Gesichter und stellen ihr Engagement vor. Im Anschluss berichten sie in einem Podiumsgespräch über ihre Arbeit und kommen mit der Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt ins Gespräch.

Vereine:

  • TuS Makkabi Frankfurt e.V.
  • SV Eritrea Frankfurt
  • VFL Germania 1894
  • Türk Güchu Frankfurt (angefragt)
  • FC Korea Frankfurt etc.
  • SV Griesheim-Tarik (angefragt)

 Mit: Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg

Moderation: Paola Fabbri Lipsch, Tzehaie Semere (Zentrum Oekumene)

Gegen eine kleine Spende verkaufen die Vereine selbst gemachte, internationale Speisen.

Beginn: 18:30 Uhr, Eintritt frei

Veranstalter: Zentrum Oekumene

FAIRkickt Bildungscamp
c/o DGB-Gewerkschaftshaus SAAL A
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, barrierefrei
60329 Frankfurt

Mittwoch 10. Juli : FAIR KICKT / Nachhaltigkeit bei Eintracht Frankfurt & im Amateursport

(Daniela)

Nachhaltigkeit bei Eintracht Frankfurt & im Amateursport: Chancen, Herausforderungen und Perspektiven
anschließend Public Viewing (Halbfinale)

Soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit spielt im Breitensport eine immer größere Rolle. Die großen Player haben Nachhaltigkeitsexpert:innen, die sich Vollzeit um das Thema kümmern. Im Amateurverein übernehmen die ehrenamtlich Tätigen auch noch dieses Thema. Damit sie sich nicht mühsam alle Informationen zur nachhaltigen Beschaffung von Bällen und Sporttextilien zusammensuchen müssen, bieten wir auf dieser Abendveranstaltung an, einen ersten Einstieg in das Thema zu finden.

Nach einem Input von Benjamin Zeise, der die bundesweite Organisation Sport handelt fair vertritt, zur Produktion fairer Sportbälle und nachhaltiger Trainingsmaterialien, informiert Bettina Faust, Projektmanagerin Fair Wear Works bei der Global Nature Fund, über Relevanz des Themas „Nachhaltige Textilbeschaffung“ und gibt einen ersten Überblick über die wichtigsten Siegel in der Sporttextilindustrie. Im Anschluss stellt Lara Schröder von cum ratione gGmbH die Studie „Wie nachhaltig sind die Fanshops unserer (Lieblings-)Bundesligavereine?“ vor. Im Anschluss erläutert Martin Schittko, Bereichsleiter Merchandising bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG, welche Schritte Eintracht Frankfurt bei der Umstellung des Fanartikelsortiments gegangen ist.

Auf der abschließenden Podiumsdiskussion diskutieren zum Thema „Nachhaltigkeit bei Eintracht Frankfurt & im Amateursport“ Chancen, Herausforderungen und Perspektiven“:

  • Bettina Faust, Projektmanagerin Fair Wear Works, Global Nature Fund
  • Benjamin Zeise, Referent Sport handelt fair
  •  Lara Schröder, Referentin für Nachhaltigkeit, cum ratione gGmbH
  • Lea Wippermann, Nachhaltigkeitsbeauftragte Vorwärts Spoho 98 e.V. - Martin Schittko, Bereichsleiter Merchandising bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG
  • Mike Josef, Oberbürgermeister und Sportdezernent, Stadt Frankfurt am Main
  • Roland Frischkorn, Vorsitzender Sportkreis Frankfurt e.V.

Moderation: Daniela Cappelluti, Koordinierungsstelle Fairtrade Stadt Frankfurt

Im Anschluss der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, gemeinsam das Halbfinale der EURO 2024 auf der Terrasse des DGB zu sehen.

Beginn: 18:30 Uhr, Eintritt frei

Veranstalter: Koordinierungsstelle Fairtrade

FAIRkickt Bildungscamp
c/o DGB-Gewerkschaftshaus SAAL A
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, barrierefrei
60329 Frankfurt

Mittwoch 10. Juli : FAIR KICKT / 1:0 für InklusionsSport – Gemeinsam stark!

(Daniela)

Inklu-Speeddating meets Cross Boccia, Ringwurf und Glücksrad! Unter dem Motto „1:0 für InklusionsSport – Gemeinsam stark!“ wollen wir in einem interaktiven Austausch mit den Teilnehmenden diskutieren, wie und wo sie mit Inklusion im Sport Berührung haben. Zudem werden wir Ideen und Wege vorstellen, die bereits von uns, verschiedenen Vereinen und der Lebenshilfe in Frankfurt umgesetzt werden. Nach dem Einlass um 18:30 Uhr beginnt die Veranstaltung um 18:45 Uhr mit einer Begrüßung und Grußworten, gefolgt von einer kurzen Erläuterung des Ablaufs. Danach starten wir mit Speeddating-Sessions zu den Themen „Start im Verein“, „Inklusive Jugendarbeit“ und „Mobilität zum Sport für Menschen mit Behinderung“. Diese Sessions bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit den jeweiligen Themen auseinanderzusetzen und ihre eigenen Erfahrungen und Ideen einzubringen. Das Speeddating wird mit Cross Boccia, Ringwurf und Glücksrad verbunden – lassen Sie sich überraschen. Zum Abschluss der Veranstaltung teilen wir die Ergebnisse der Diskussionen in einer kurzen Abschlussrunde und verabschieden uns um 20:30 Uhr.

Teilnehmendenanzahl: Die Veranstaltung ist auf 24 Personen begrenzt, die in drei Gruppen à 8 Personen aufgeteilt werden. Eine Mindestteilnehmendenzahl von 12 Personen (drei Gruppen à 4 Personen) ist erforderlich. Anmeldung per Mail mit Name an info@he.specialolympics.de.

Beginn: 18:30 Uhr, Eintritt frei

Veranstalter: Special Olympics Hessen

FAIRkickt Bildungscamp
c/o DGB-Gewerkschaftshaus SAAL A
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, barrierefrei
60329 Frankfurt

Sonntag, 7. Juli: Bilder deiner großen Liebe

(Martin)

Szenische Lesung nach Wolfgang Herrndorf

Ein sehr feiner, kleiner Theaterabend ist das! Isa kennen alle, die Tschick gelesen haben – denn Isa ist das Mädchen von der Müllhalde. Bilder deiner Großen Liebe – Untertitel: Ein unvollendeter Roman erschien nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf. Im Grunde ist Bilder deiner großen Liebe die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa, eine Road-Novel zu Fuß. Und natürlich trifft man auch auf die beiden Jungs…

„Sie ist kraftvoll, vorbehaltlos und unvorsichtig: Isa huscht aus einer Anstalt und begibt sich barfüßig hinaus ins Leben. Sie irrlichtert dabei nicht nur durch Wälder, Dörfer und an Autobahnen entlang, sondern auch durch ihr eigenes Ich. Die Begegnungen mit einem Binnenschiffer, einem Schriftsteller, einem Mann auf einem Friedhof und zwei Jungs auf einer Müllhalde sind gleichermaßen komisch, lakonisch und traurig. Isa ist radikal einsam und wirft sich gleichzeitig ins Leben hinein, oder läuft sie davor weg?“

Die FR schrieb nach der Premiere: »60 Minuten lang verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität (na ja, „Realität“), zwischen Theater und Roman, zwischen ironischer Distanz und der für eine Schauspielerin, einen Schauspieler in Sekundenschnelle möglichen Hingabe an eine Rolle. Das ist womöglich das Erstaunliche an dem kleinen Abend. Die Zärtlichkeit, mit der sich das sympathische Duo dem Text zuwendet, überhaupt die Zärtlichkeit der Veranstaltung. Es ist gar nicht die Regel, dass Theater so in jeder Minute mit einem Text ist, nichts auf- und gegenbürstet und doch nicht lahm wirkt.«

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/bilder-deiner-grossen-liebe/2007/

Sonntag, 7. Juli um 18.00h
Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel
Foto: © Jessica Schäfer

Samstag, 13. Juli (Premiere): „Sanatorio Express” – Komische Oper von Iiro Rantala

(Daniela)

Die Kammeroper Frankfurt zeigt im Palmengarten die deutsche Erstaufführung der Opera buffa „Sanatorio Express” des international berühmten finnischen Komponisten und Jazz-Pianisten Iiro Rantala als Regiedebut von Dzuna Kalnina und wie stets in deutscher Sprache. Das 2018 in Helsinki von der Finnischen Nationaloper uraufgeführte Werk entführt das Publikum in ein skurriles Sanatorium, in dem ein heilender Scharlatan seine Geschäfte betreibt. Zu seinem Patientenstamm gehören eine übergewichtige Sopranistin, Einkaufs- und Eifersüchtige ebenso wie ein zwischen Leidenschaftlichkeit und Apathie schwankender Tenor, der für Social Media schwärmt. Die Oper ist entgegen dem, was man üblicherweise mit zeitgenössischer Oper verbindet, voller Humor und wunderbar hörbarer Musik und folgt liebevoll der klassischen Opera buffa, wie wir sie seit Rossini kennen: Es gibt Duellforderungen und Verwechslungen, Verfluchungen und Versöhnungen, klassische Duette und Quintette, aber auch Flamenco und Tango. Rantala wirbelt Ernstes und Heiteres auf raffinierteste Weise durcheinander wie sein klassisches Idol Mozart.

An fünf weiteren Abenden zeigt die Kammeroper unter dem Titel: „Die fröhliche Neurose” zusätzliche Konzerte mit ihren Künstlerinnen und Künstlern. Das ist ein Nachspin der Oper mit schweren oder leichten Störungen, aber stets mit passender Musik von Purcell, Offenbach, Millöcker, Strauß, Lehár, Beethoven u.a.

Premiere: Samstag, 13. Juli 2024
Weitere Termine: Mi
17. / Fr 19. / Sa 20. / Mi 24. / Fr 26. / Sa 27. / Mi 31. Juli 2024

Konzerte „Die fröhliche Neurose”: Fr 2. / Sa 3. / Mi 7. / Fr 9. / Sa 10. August 2024
Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr
Ort: Musikpavillon im Palmengarten
Kartenvorverkauf:
Frankfurt Ticket oder per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de

Für Schüler*innen und Student*innen gibt es eine begrenztes Kontingent an Freikarten für alle Vorstellungen, die per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de angefragt werden können.

Foto: Martin Pudenz

Samstag, 6. Juli: Of/ TaschenKaufRausch

(Andrea)

Das Deutsche Ledermuseum verwandelt sich an diesem Samstag mit dem beliebten TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH in eine unterhaltsame Tauschbörse für Taschenliebhaber*innen. Vorab können am 6., 7. und 8. Juni 2024, jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr, maximal fünf gut erhaltene Taschen für jeweils eine Wertmarke im Museum abgegeben werden. Beim TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH kann dann die Suche nach einem neuen Lieblingsstück beginnen. Eine Wertmarke wird dabei gegen eine Tasche eingetauscht. Taschen können auch am Secondhand-Verkaufstisch erworben werden. 14 bis 17 Uhr:

Deutsches Ledermuseum, Frankfurter Straße, Offenbach

Donnerstag, 11. Juli: Alte Schinken Festival

(Andrea)

Endlich Sommer, draußen Konzerte UND Open-Air-Kino. Das Alte-Schinken-festival zählt klar zu meinen Lieblingen, wo sonst gibt es ein Wiedresehen mit den alten Hollywood-Größen? 2024 sind dies unter anderem Cary Grant, Grace kelly und die grandiose Audrey Hepuburn. Alfred Hitchcock Once ist eigentlich zu neu, 18 Jahre sind ja kein Alter. Egal, heute gehts los mit "Über den Dächern von Nizza", dann folgen: Fr 12. Juli Bei Anruf Mord Sa 13. Juli Der unsichtbare Dritte Fr 19. Juli Once Sa 20. Juli Frühstück bei Tiffany Eintritt gegen Spende Einlass ist ab 20.30 Uhr.
 Bitte bringt eigene Speisen, Getränke und Decken mit der holt euch eine Pizza bei Rimini. Die sind echt lecker. Oder in der Osteria, wenn ihr mindestens zu zweit seid, das sind nämlich echte Wagenräder. Der Filmbeginn erfolgt jeweils bei Dunkelheit (ca. 21.30 Uhr). Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.

Hafengarten, Nording, Offenbach

AUSFLUGTIPP: Kleiner Kultursommer Runkel 2024

(Daniela)

Dieter Buroch organisiert wieder: "Kleiner Kultursommer Runkel 2024"

Der Kartenvorverkauf hat begonnen!

Mit der Unterstützung zahlreicher Partner, Vereine und Förderer konnte 2014 und 2018 zwei überregional beachtete Festivals an den schönsten Plätzen in Runkel veranstaltet werden. Dann kam die Pandemie und alle Pläne für 2022 mussten verworfen werden. Das war nicht nur enttäuschend für das Publikum und die Künstler. Auch die mühsam gewachsenen Strukturen, die für eine Kulturarbeit im ländlichen Raum so wichtig sind, zerbröselten. Vereine und ehrenamtliche Helfer zogen sich zurück und Netzwerke lösten sich auf.

Mit dem „Kleinen Kultursommer 2024“ möchte DIALOG RUNKEL zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Runkel im Juli 2024 einen „Neustart“ wagen und die alten Verbindungen wieder aufbauen mit dem Ziel, die Grundlage für eine langristige Kulturarbeit im ländlichen Raum zu schaffen.

Namhafte Künstler wie MICHAEL QUAST / CHRISTOF LAUER / TIM FRÜHLING / PATRICIA MORESCO / und Andere haben ihr Kommen zugesagt. Vom 06.07. bis zum 28.07.24 gibt es Theater, Jazz, Comedy, Musik, Autorenlesungen, Kindertheater und Beiträge von Runkeler Vereinen. Über das abwechslungsreiche Programm informiert die Website: www.dialog-runkel.de.

Erwartet werden auch viele auswärtige Gäste, die einen Wochenendausflug in die malerische Lahnstadt planen und das Kulturprogramm mit anderen Freizeitaktivitäten verbinden wie: Kanu-Fahrten, Burg-Besichtigung, Wander-Touren, Camping und Altstadt-Bummel.

Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Online: https://dialog-runkel.reservix.de und in der Tourist-Info-Runkel, Burgstraße 23.

SEPTEMBER 2024
Bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)

Grossartige Ausstellung!
"Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum mit tollem Begleitprogramm!

Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.

Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen

(c) Marta Hoepffner

6. bis 8. September: Of/ Riviera-Festival

(Andrea)

Der Vorverkauf hat begonnen und ein paar Namen sind schon durchgesickert, das wird ein großartiges Wochenende! Auch wenn das heißt, dass der Sommer sich dann bald verabrschiedet, freue ich mich schon drauf. Mit Haiyti, Die Sterne, Voodoo Jürgens und Layla stehen pünktlich zum Vorverkaufsstart am 23. April die ersten Acts fest, die mit intensiven Live-Shows die Offenbacher Riviera in einen vibrierenden Festivalspot verwandeln.
Haiyti hat Musik mit Größen wie Trettmann, Casper oder Haftbefehl gemacht – und sie hat den deutschen Pop geprägt: sein Vokabular, seine Kadenz, seine Melodien, seine ganze Geschwindigkeit. Einfache Wahrheiten oder gar Ratschläge braucht man von Haiyti nicht zu erwarten. Stattdessen springt sie innerhalb weniger Zeilen von Herzschmerz zu Hinterhofgeschichten, von tiefen Einblicken zu vermeintlich hohlem Materialismus, von himmelhochjauchzendem Happy Hardcore zu blankem Nihilismus.
Die Sterne sind aus der Indie-Pop-Szene Deutschlands nicht wegzudenken. Seit 1991 prägen die Vertreter der Hamburger Schule die deutschsprachige Popmusik mit Songs wie „Was hat dich bloß so ruiniert?“ oder „Du musst gar nichts“. 2024 hat Sänger und Gitarrist Frank Spilker mit neu besetzter Band das Best-of-Album „Grandezza“ herausgebracht – somit erklingt das Beste aus über 30 Jahren Bandgeschichte live auf dem Riviera Festival. Nach dem Nummer Eins-Debütalbum „Ansa Woar“ und dem Meisterwerk „`s klane Glücksspiel“ ist der österreichische Liedermacher Voodoo Jürgens nun zurück mit seinem bisherigen Opus Magnum „Wie die Nocht noch jung wor“. Lyrisch war Voodoo Jürgens nie präziser, die Musik changiert dabei gekonnt zwischen zart und anrührend, dann wieder feurig-mitreißend. Seine Band „Die Ansa Panier“ ist längst als beste Live-Band im ganzen Land bekannt, swingt, twistet und jazzt sich unmuckerhaft, geschmackvoll und immer mit einer Leidenschaft, als ginge es um ihr Leben, durch ein Panoptikum allerschönster Klänge, während Voodoo seine Geschichten erzählt. Layla ist wahrscheinlich der facettenreichste Artist, den Deutschland seit langem hervorgebracht hat. Für sich und ihrer Musik setzt sich die Künstlerin keine Grenzen. Ob Rap, R&B oder elektrischer Sound: LAYLA fühlt sich auf jedem Beat wohl und das merkt man auch! Ihre Debütsingle „Choppa“ hat sie im Jahr 2020 selbst veröffentlicht und mit ihrer traplastigen EP „Traboe“ neue Standards gesetzt.

Early-Bird-Tickets für das dreitägige Festival sind ab sofort für 35 Euro zzgl. Gebühren bei Reservix, ADTicket und an allen bekannten VVK-Stellen verfügbar. https://www.riviera-offenbach.de/

Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei


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