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| 31.05.2024 |
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Mist

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Eigentlich wären wir gestern mit dem Zug nach Mailand gefahren. Dort hätten wir drei Tage in einem tollen Hotel übernachtet und hätten morgen Abend zusammen mit Daniel B. aus OF das Bruce Springsteen Konzert besucht. Am Sonntag wäre es dann mit dem Zug nach Velletri, unterhalb von Rom,gegangen, dort hätten wir fünf Tage mit Freund:innen am Meer verbracht und dann wäre es nächsten Freitag mit einem Shuttle von Velletri zum Flughafen gegangen und von dort mit dem Flugzeug von Rom nach Frankfurt. Am selben Tag, vier Stunden später nach unserer Ankunft würden wir von Frankfurt mit dem Zug zum Wander- und Kanuwochenende nach Bamberg reisen.
Ich gebe zu eine etwas waghalsige Planung. Als wir das überlegt und ausgeheckt hatten war aber noch nicht absehbar, dass die aktuelle berufliche Situation herausfordernd ist und keinen Urlaub erlaubt. Vor drei Wochen haben dann zwei der Freunde aus gesundheitlichen Gründen den Urlaub am Meer canceln müssen und vor drei Tagen hat Bruce Springsteen das Konzert abgesagt, weil er es am Hals hat….
Wir haben hin und her überlegt und kurzerhand alles storniert. Bis auf die Konzerttickets ist leider nicht erstattbar. Ich habe mich natürlich mega geärgert. Wir haben alle Familienangehörigen gefragt, ob jemand wenigstens das schöne Hotel in Mailand (https://www.unpostoamilano.it) haben möchte. Ruben hatte große Lust, ist aber auf einer Alpenüberquerung und der Rest ist auch schon verplant. Was ein Glück habe ich am Dienstagabend, bei der Ausstellungseröffnung der super tollen Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ (Historisches Museum) eine Freundin getroffen und jetzt ist ihr Sohn in dem schönen Hotel und freut sich über das Geschenk.
Wir machen jetzt hier das Beste draus: Heute kann ich dann doch zur Chorprobe. Das ist gut, denn Sailing von Gavin M. Sutherland ist ganz schön schwer… (so ganz nebenbei: wir suchen weiterhin Sänger:innen). Danach versuche ich noch an der Abendkasse vom Kammerspiel ein Ticket für den Kreisler Abend ("Heute leider kein Konzert") zu bekommen. Hab´ ich zwar schon gesehen, hat mir aber so gut gefallen, dass ich Torsten Flassig gerne nochmal sehen möchte. Sollte das nicht klappen, schaue ich bei NIPPON CONNECTION vorbei. Das liegt auf dem Nachhauseweg (Festivalzentrum auf dem Naxosgelände und im Mousonturm).
Und weil Daniel ja so traurig ist, dass er Bruce Springsteen morgen Abend nicht sehen kann, habe ich ihm versprochen, dass ich morgen für ihn und Uwe und die anderen Jungs italienisch koche und wir anstatt im Stadio San Siro zu rocken bei Daniel das Champions League Spiel schauen.
Ob ich bis zum Schluss bleibe weiß ich nicht, denn seit Monaten will ich zu SOULFOOD und morgen habe ich wirklich Zeit. Freue mich sehr, da SOULFOOD zum ersten Mal zu Gast in der Romanfabrik sind.
Und hätten wir uns nicht schon für Sonntag verabredet, wäre ich zum Tanztee geradelt…
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Antworten bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net
1 x 2 Gästelistenplätze für TANZTEE am Sonntag, den 2. Juni auf dem MAINOD. Gewinnfrage: Welche Künstlerin tritt am 13.6. beim Lokal Listener auf?
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net
3 x 2 Gästelistenplätze für SOULFOOD am 1.6. in der Romanfabrik. Welche Demo findet am 8.6. bundesweit und auch in Frankfurt statt?
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GEROLLTES EM Spielplan

(Uwe)
Während der Europameisterschaft werde ich eine Kulturpause einlegen und nur Fußball schauen. Zu diesen Terminen werde ich zuhause, auf der Couch von Daniel oder in einer Kneipe sitzen:
14.06: Deutschland – Schottland (21 Uhr)
15.06: Ungarn – Schweiz (15 Uhr) 15.06: Spanien – Kroatien (18 Uhr) 15.06: Italien – Albanien (21 Uhr)
16.06: Polen – Niederlande (15 Uhr) 16.06: Slowenien – Dänemark (18 Uhr) 16.06: Serbien – England (21 Uhr)
17.06: Rumänien – Ukraine (15 Uhr) 17.06: Belgien -Slowakei (18 Uhr) 17.06: Österreich – Frankreich (21 Uhr)
18.06: Türkei -Georgien (18 Uhr) 18.06: Portugal – Tschechien (21 Uhr)
19.06: Kroatien – Albanien (15 Uhr) 19.06: Deutschland – Ungarn (18 Uhr) 19.06: Schottland – Schweiz (21 Uhr)
20.06: Slowenien – Serbien (15 Uhr) 20.06: Dänemark – England (18 Uhr) 20.06: Spanien – Italien (21 Uhr)
21.06: Slowakei – Ukraine (15 Uhr) 21.06: Polen – Österreich (18 Uhr) 21.06: Frankreich – Niederlande (21 Uhr)
22.06: Georgien – Tschechien (15 Uhr) 22.06: Türkei – Portugal (18 Uhr) 22.06: Belgien – Rumänien (21 Uhr)
23.06: Schottland – Ungarn & Deutschland – Schweiz (je 21 Uhr)
24.06: Kroatien – Italien & Albanien – Spanien (je 21 Uhr)
25.06: Niederlande – Österreich & Frankreich – Polen (je 18 Uhr) 25.06: Dänemark – Serbien & England – Slowenien (je 21 Uhr)
26.06: Slowakei – Rumänien & Ukraine – Belgien (je 18 Uhr) 26.06: Georgien – Portugal & Tschechien – Türkei (je 21 Uhr)
27.06 & 28.06 spielfrei 29.06 – 02.07 je zwei Achtelfinale am Tag (18 & 21 Uhr)
03.07 & 04.07 spielfrei 05.07 & 06.07: je zwei Viertelfinale am Tag (18 & 21 Uhr)
07.07 & 08.07: spielfrei 09.07: Halbfinale 1 (21 Uhr) 10.07: Halbfinale 2 (21 Uhr)
11.07 - 13.07: spielfrei 14.07: Finale (21 Uhr)
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Noch bis 02. Juni: Nippon Connection Filmfestival

(Daniela)
Vom 28. Mai bis zum 2. Juni 2024 zeigt das weltweit größte Festival des japanischen Kinos rund 100 Kurz- und Langfilme an acht Veranstaltungsorten. Dabei wird die Kultur des Landes auch durch das umfangreiche Rahmenprogramm erkundet, welches die musikalische, kulinarische und künstlerische Vielfalt Japans widerspiegelt. Das Nippon Connection Filmfestival präsentiert viele Werke sowohl etablierter Filmemacher*innen als auch von Nachwuchsregisseur*innen. Von Takeshi Kitanos actiongeladenem Samurai-Film KUBI über die mitreißende Komödie Fly Me To The Saitama -FROM BIWA LAKE WITH LOVE- von Hideki Takeuchi bis hin zu Yoshimi Itazus fantasievollem Animationsfilm The Concierge bietet das Filmprogramm Highlights verschiedenster Genre. Die meisten Filme feiern auf dem Festival ihre Deutschland-, Europa- oder Weltpremiere. Der Festivalschwerpunkt Crossing Borders, der vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert wird, erkundet dabei die Beziehung und gegenseitige Beeinflussung japanischer und internationaler Filmkulturen. Die Retrospektive zeigt in diesem Rahmen sieben Klassiker des japanischen Film Noir, der von amerikanischen Kriminalfilmen und vom deutschen Filmexpressionismus beeinflusst wurde. Nippon Connection ist auch ein Ort der Begegnung, dafür sorgen die beiden Festivalzentren Künstler*innenhaus Mousonturm und Produktionshaus NAXOS. Im Stil eines japanischen Marktes bieten Essens- und Kunsthandwerksstände auf dem frei zugänglichen Festivalgelände die Möglichkeit, sich von der sommerlichen Hitze zu erholen und in die Kultur und Kulinarik des Landes einzutauchen. Aber auch das breitgefächerte Rahmenprogramm mit Konzerten japanischer Bands, DIY-Workshops, Vorträgen zur japanischen Kultur, Open-Air-Events, Tastings sowie Kochkursen lädt dazu ein, das Ambiente des Festivals bis spät in den Abend hinein zu genießen. Rund 50 Filmschaffende und Künstler*innen aus Japan werden anreisen, um ihre Werke vorzustellen und sich mit dem Publikum auszutauschen – darunter die Schauspielerin Kotone Furukawa, die den Nippon Rising Star Award entgegennehmen wird.
Das komplette Programm und Tickets sind auf der Festivalwebsite NipponConnection.com verfügbar.
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Freitag, 31. Mai: Of/ The Empty Threats

(Andrea)
Music from down under gibt es heute im Hafen 2 und ich schwimme wahrscheinlich mal hin (herrje, ist das schon die Sintflut oder nur ein Sommerregen?). Die Band klingt auf jden Fall sympathish und gut: The Empty Threats sind eine energiegeladene, exzentrische 5-köpfige Post-Punk/Noise-Rock-Band aus Kaurna Land/Adelaide in Südaustralien. Mit einer perfekten Mischung von Einflüssen aus vielen Genres und einer fesselnden und einzigartigen Live-Performance ist die Band ein Eckpfeiler der Live-Community in Adelaide. Die Band hat Einflüsse von Shame, Dry Cleaning und Tropical Fuck Storm. Nun gehen sie ihrer fesselnden und aufgeladenen Live-Show auf ihre erste UK/EU-Tournee nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums MONSTER TRUCK MONDAYS, das jetzt über P.A.K. Records (AU) & Lil Chop Record Shop (UK) erscheint. Monster Truck Mondays ist ein sozialer und politischer Kommentar, der sich mit den Rechten auf körperliche Autonomie, institutionellem Missbrauch und persönlichem Wachstum und Erfolgen befasst. The Empty Threats sind live ein Spektakel - nicht von Ungefähr haben sie 2023 den australischen "Best Live Act of the Year" Award gewonnen.21 Uhr
Hafen2, Nordring, Offenbach
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Freitag 31. Mai - Sonntag 2. Juni: Hanau/ Licht- und Luftfest

(Andrea)
Auf nach Hanau, dort findet erstmals das Licht- und Luftfest statt. Das Programm liest sich supernett, Julie Kuhl wird da sein, Sunssons kommen vorbei, es gibt Improtheater, Workshops, ein buntes Treiben und das alles betont niedrigschwellig und auf Spendenbasis.
Fr. 18.00 @evermoonnn 19.15 @julie__kuhl & band 20.30 @sunssonsmusic 22.00 Flowki @no.casus.belli (DJ)
Sa. 12.30 AcroYoga / Partnerakrobatik-Workshop ab 12.30 Ballonmodellage ab 13.00 @spielmobil_augustinchen 13.30 AcroYoga - Performance 14.00 Märchenerzählungen 14.00 Makramee Workshop 15.00 @kera.mono 17.00 @diedramateure Improtheater 20.00 @starbirds_music
So. 11.00 @theyogahive.hanau 12.00 @theyogahive.hanau ab 12.30 Kinderschminken ab 13.00 @spielmobil_augustinchen ab 13.00 Keramik bemalen @werkraum.hanau 13.30 Petite Fleur Jazz- & Bluesband 14.00 Märchenerzählungen 16.30 @tigistix 18.00 @yoursisternika 20.15 @tatort
Wir versorgen euch mit Unterstützung vom Team der @marasuppenbar mit hausgemachtem Chili, Burgern, Pommes und verschiedenen Leckereien vom Grill. Natürlich werden wir rechtzeitig zum Fest auch mit einem großem Schwung neuer Sorten von @eisundliebe beliefert. Kaffee und Kuchen dürfen natürlich auch nicht fehlen und es wird gemunkelt, dass es auch einen Crèpe-Stand geben wird. Bier & Äppler vom Fass, in Planung ist auch ein Stand von @apfeltau und natürlich gibt's wie gewohnt eine große Getränkeauswahl für alle Geschmäcker.
Es gibt keine Parkplätze für PKW's direkt vor Ort, bitte nutzt umliegende Parkhäuser/Parkplätze im Stadtteil, wir empfehlen die Anreise per Fahrrad oder ÖVPN !
Für die Akrobatik- und Yogaworkshops bitte Matten oder Handtücher mitbringen, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Festival wird auf Spendenbasis angeboten, um allen Bevölkerungsschichten kulturelle Teilhabe niedrigschwellig zu ermöglichen, unabhängig ihres Einkommens.
Kinziginsel, August-Schärttner-Straße 19a, Hanau
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Freitag: 31. Mai: Michael Kaeshammer
(Uwe)
Michael Kaeshammer ist ein Kanadier, der in Offenburg (sicher als Käshammer) geboren wurde. Mit seinen Eltern wanderte er als Kind nach Kanada aus und wurde zum Pianisten, der eine Mischung aus Jazz, Boogie-Woogie und Blues präsentiert. Seit 1996 veröffentlicht er Platten, die ihm neben Kritikerlob auch viel Publikumszuspruch bis nach China einbrachte. Mit seinem neuen Album kommt er ins Zoom.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr Bild: Homepage Zoom
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Freitag, 31. Mai: FFM/ Heavysaurus

(Andrea)
Schade, Lili ist aus dem Alter leider raus, dabei ist das sicher ein Riesenspaß: Die Kinder wollen rocken! HEAVYSAURUS sind vier Dinosaurier und ein Drache, die Rockmusik für die ganze Familie auf die Bühne bringen – ein echtes Live-Erlebnis mit kindgerechten Texten und bombastischer Show. Die Pommesgabel kennen schon die kleinsten Fans: Zeigefinger und kleiner Finger ausgestreckt, Hand stolz nach oben gereckt – das Erkennungszeichen aller Rocker und Dino-Metalheads jeden Alters. Erneut bieten HEAVYSAURUS kraftvolle Riffs, tolle Melodien und mitreißende Schlagzeugbeats, zu denen die kleinen (oder auch großen) Hörer und Hörerinnen singen, tanzen und ausflippen können, wie es ihnen gefällt. Echte Rockmusik, mal wild, mal leise, mit Texten eigens für die kleinen größten Fans. Der erste Vorgeschmack ist mit der Single „Luna - unser Hund“ bereits erschienen, Ende Juli folgt der nächste Song „Flugsaurier“. Die „POMMESGABEL TOUR 2024“ macht in über 100 Städten Halt, um den 3- bis 11-Jährigen und ihren Begleitern jeden Alters ein einzigartiges Konzerterlebnis zu bieten: Vier Dinos und ein Drache, mit richtigen Instrumenten auf großer Bühne, mit Lichtspektakel, Nebel, Funkenregen, Luftballons und Konfetti. Und natürlich mit den Songs, die viele Kinder (und Eltern) jetzt schon mitsingen können, wie „Kaugummi ist mega“, „Stark wie ein Tiger“ und natürlich „Rarrr“, der von vielen lachenden Mündern gerne laut mitgerufene Kampfschrei der Dinos. Alle fünf grüngeschuppte Musiker freuen sich zudem schon darauf, endlich neue Lieder von „POMMESGABEL“-Album zu spielen. Für die Eltern: Die Konzerte finden an Nachmittagen und mit angepasster Lautstärke statt. Wo immer möglich, gibt es vor der Bühne einen eigenen Kinderbereich mit bester Sicht auch für die Kleinen. Und keine Sorge: Die Dinos beißen nicht.Einlass 16.30 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Freitag 31. Mai + Samstag 1. Juni: Balletto Teatro di Torino »Play_Bach«

(Daniela)
Balletto Teatro di Torino »Play_Bach« Tanz Abend
Das italienische Tanzensemble Balletto Teatro di Torino unter der Leitung von Viola Scaglione präsentiert erstmals in Deutschland in Frankfurt die Aufführung »Play_Bach«. Der Abend ist ein Triptychon aus drei Choreografien aus dem Repertoire des Ensembles.
Es beginnt mit dem von José Reches aus Katalonien choreografierten Pas de deux »Vermell«. »Vermell bedeutet auf Katalanisch Rot. Rot ist die Farbe des Feuers, der Liebe, des Dramas, der Macht, der Stärke, der Emotion, der Leidenschaft, des Blutes und der Lust. Diese Farbe leitet das kreative Konzept, unterstützt die Vision und den narrativen Aspekt der Choreografie.«
Danach setzt sich das Programm mit einem zweiten Pas de deux von Reches fort, diesmal ausschließlich männlich, »Gone Flowers«. »Wir sind Bewohner der Erde, wir brauchen Jahre, um unsere Synchronizität zwischen Wurzeln, Erde und zu lebenden Träumen zu harmonisieren; unsere Blumen verschmelzen mit der Haut, die an unsere Erinnerung genäht ist, eine historische Erinnerung, die uns gefangen hält und uns daran hindert zu fliegen. Über der Erde stehen wir und unter ihr lauschen wir.« -– José Reches. Die Arbeit entwickelt sich um die Konzepte von Gegensatz und Konfrontation. Zeit, Bewegung und unterschiedliche Körperlichkeiten sind der inszenatorische Ansatz von Gone Flowers, einem rein männlichen Duo, bei dem die vorgeschlagene Bewegungsqualität auf die Ästhetik der Widersprüchlichkeit trifft.
Nach der Pause präsentiert das gesamte Ensemble die Choreografie »Play_Bach divertissement« des Italieners Manfredi Perego, begleitet von der Live-Musik der Geigerin Janine Bratu. »Das Projekt entsteht aus der Notwendigkeit, sich mit klassischer Musik auseinanderzusetzen, um neue choreografische Ansätze zu entdecken und sich neuen dynamischen Visionen zu öffnen. Die Studien zu Bach werden zu einer Choreografiestätte, einem sich ständig verändernden choreografischen Ort, der seine Entwicklung nicht abschließt. Die Live-Musik verbindet die Haut des Tänzers mit dem Ort und führt zu einer anderen Interpretationsebene und einem anderen Hören. Gleichzeitig beeinflusst die Luft, die von den Körpern bewegt wird, die Musiker und macht die Wirkung des Tanzes auf das Instrument spürbar.« - Manfredi Perego
Das Balletto Teatro di Torino, gegründet von Loredana Furno im Jahr 1979, kann zurückblicken auf über 40 Jahre kontinuierliche Aktivität, Tanz, Forschung, Experimente, Beziehungen und Zusammenarbeit. Ein Ensemble aus derzeit sechs Tänzern aus bedeutenden internationalen Kontexten, das von Fachkritikern anerkannt ist. Aufgrund der Forschungsarbeit der Tänzer mit verschiedenen Choreografen und der kontinuierlichen Aktivität der Company zählt das BTT zu den bedeutendsten italienischen Institutionen.
Das Gastspiel wird unterstützt vom Istituto Italiano di Cultura in Köln in Kooperation mit Ministero della Cultura – Direzione Generale Spettacolo, Italien.
Diese Tanzproduktion gehört zu FREI:GETANZT, der neuen Tanzreihe, die der Frankfurter, nationalen und internationalen Freien Szene gewidmet ist. Sie wurde von Raffaele Irace konzipiert und geleitet und wird vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main unterstützt.
Freitag, 31.05.24, 20:00, Uhr Eur 22/15/10 Samstag, 01.06.24, 20:00, Uhr Eur 22/15/10 ca. 60 Minuten plus Pause
Gallus Theater, Kleyerstr. 15, 60326 Frankfurt, Tel 069-758060-20, www.gallustheater.de
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Samstag 01. Juni: SOULFOOD in der Romanfabrik
(Daniela)
SOUL-FUNK-DISCO-OLDSCHOOL HIP HOP DJs: Alexander Antonakis & Sportwagen
Liebe Soulfood Freunde, am Samstag den 1.06.24 rufen wir zum nächsten Tanz. Premiere hat diesmal eine weitere, sehr schöne Location, die Romanfabrik an der Hanauer Landstrasse auf dem Unionsgelände. Sie passt perfekt zu Soulfood und hat sogar eine tolle Dachterasse, wo ihr auch nicht auf eure Lieblingsmusik verzichten müsst. Zudem haben wir einen wunderbaren DJ Gast, the one and only Alexander Antonakis, ein Teil des DJ Teams und der Partyreihe Chocolat. Das wird gut. Seid frei und dabei.
Beginn: 21:30 Uhr
Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186, 60314
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Samstag, 01. Juni: Elektra (weiterer Termin)

(Martin)
Richard Strauss (1864-1949) - Tragödie in einem Aufzug - Text von Hugo von Hofmannsthal
In der Premiere vor so ziemlich genau einem Jahr war sehr schnell klar, dass diese Elektra – also Aile Asszonyi in der Rolle – eine Sensation ist. Tatsächlich; A Star is born! Und Sebastian Weigle hat recht: Aile Asszonyi ist Elektra. Dass die Sängerin in der Wiederaufnahme nun erneut als Elektra besetzt ist, ist nur ein Grund, warum man diese Inszenierung nicht verpassen sollte!
„Das muss man auch erst mal hinbekommen: Drei Notausgänge, und kein Ausweg. Soll ja durchaus vorkommen im Leben. Die Türen stünden durchaus offen, aber die Probleme passen halt nicht durch. Und deshalb kann diese Elektra laufen, wohin sie will: Sie bleibt gefesselt an ihre traumatischen Erinnerungen, wird niemals verdrängen können, dass ihr Vater ermordet und ihr Bruder in die Verbannung geschickt wurde, und zwar von der eigenen Mutter. Eine Familienhölle, aus der es kein Entrinnen gibt. Obwohl: Wenn alles zu viel wird, bleibt immer noch der Wahnsinn, und genau dort richtet sich Elektra häuslich ein. Regisseur Claus Guth zeigt das in seiner packenden Inszenierung am Opernhaus des Jahres in Frankfurt von der ersten bis zur letzten Minute absolut plausibel, bildstark und dank der fulminanten estländischen Sopranistin Aile Asszonyi in der Titelrolle menschlich zutiefst anrührend.“ (BR Klassik).
Und die FAZ schließt die Premierenkritik mit: „Es ist der Punkt, da der Wahnsinn in Irrwitz umschlägt. In „Elektra“ gewesen. Tränen gelacht. Eine Meisterleistung.“
Wer will, kann hier die beiden Kritiken lesen: https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-premiere-oper-frankfurt-strauss-elektra-claus-guth-sebastian-weigle-102.html
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/claus-guth-inszeniert-elektra-an-der-oper-frankfurt-18763084.html
Und dann hier Tickets kaufen: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/elektra_2/?id_datum=3671
Samstag, 1. Juni (19.30h), Sonntag, 9. Juni (19.00h) Foto: © Monika Rittershaus
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Sonntag 2. Juni: TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main

(Daniela)
Wäre ich nicht... wäre ich bei Pedo und Oli beim Tanztee auf dem wunderschönen Mainod!
Sunday Sundowner und Tanzen auf dem Main mit Musik von Kosmik Kat und Oli Leicht an Saxofon, Flöte & Klarinette. Jeden ersten Sonntag im Monat.
Am Sonntag, den 2. Juni, laden wir zur 14. Ausgabe des TANZTEES mit DJ Kosmik Kat und dem Jazzmusiker Oli Leicht ein. Seit über 30 Jahren ist der Saxophonist und Klarinettist auf Bühnen und in Studios weltweit unterwegs. In Frankfurt ist er vor allem als Mitglied der HR Big Band, Re:Jazz und Mitinitiator des Elektronischen Salons bekannt. Im Mai 2023 kam er als Gast zum Tanztee, hatte zufällig sein Saxophon dabei und improvisierte spontan zu Kosmik Kat’s DJ-Set. Dadurch verlieh er dem Event eine besondere Dynamik und verzauberte das Publikum. Seitdem bilden die beiden ein versiertes Party-Duo, das selbst die größten Tanzmuffel auf die Mainod-Tanzfläche lockt.
Im Juli gönnen sich Oli Leicht und der kosmische Kapitän eine Auszeit und übergeben das musikalische Zepter an Weller, der die Besatzung und die Passagiere bei seinem letzten Gastspiel mit viel Verve durch den Abend führte. Im August geht es dann in der gewohnten Konstellation weiter.
Sonntag, 2. Juni 2024, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat Einlass: 16 Uhr | Musik: 17 Uhr
Mainod - Café Restaurant Hotel, Batterie, 65929 Frankfurt Höchst Eintritt: €8,-
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Bis 2. Juni: Of/ Offenbar goes stadtraum

(Andrea)
Seit 2017 gibt es die Offenbar in der Domstraße 57. Dort werkeln, tüfteln und gestalten Künstlerinnen verschiedener Disziplinen, neben Alexandra Hoffmann, die vor allem für ihre Betonkunst bekannt ist, sind dies Christina Dirlich mit Fotografie und Handdruck, Tania Sivertsen mit Illustration und Grafik, Annika Sparkes mit Produktdesign und Antonina Treccarichi, die sich Material- und Technik-Experimenten widmet. Laura Hartwig gibt im Clayclub Ton-Workshops, Linda Hoekstra arbeitet mit Gips und näht. Kathrin Trudel beschäftigt sich neben ihren Näh-Projekten mit Inneneinrichtung. Vom 25. Mai bis 2. Juni verlässt das als Verein für kreatives Arbeiten und Coworking arbeitende Kollektiv sein Domizil und zieht in den Stadtraum am Stadthof 15 in der Innenstadt. In der Pop-Up-Design-Werkstatt präsentieren die Damen Design-Produkte, Stickbilder, Genähtes, Keramik, Zeichnungen, Betonkunst, Druckgrafik oder Fotografie und bieten diese zum Verkauf an. Darüber hinaus können die Besucherinnen und Besucher selbst kreativ werden: Im Laufe der Woche finden Workshops in den Bereichen Töpfern, Drucken, Gips, Inneneinrichtung und Schmuckgestaltung statt. Dazu gibt es Musik und Barabende. Am 1. Juni ist Kindertag, dann können Kinder im Alter ab fünf Jahren sich in verschiedenen künstlerischen Techniken ausprobieren. Zusammenkommen, Design und Kunst genießen, ins Gespräch kommen und selbst kreativ werden.
- 31.5. 14 bis 18 Uhr: offenbar Pop-Up-Design-Markt Ausstellung und Verkauf, 14 bis 15.30 Uhr Gips-Workshop
- 1.6. 14 bis 23 Uhr: offenbar Pop-Up-Design-Markt Ausstellung und Verkauf, 15 bis 16.30 Uhr Workshops für Kinder in den Bereichen Gips, Töpfern, Drucken, Schmuck, ab 17 Uhr Finissage
- 2.6. 14 bis 16 Uhr: offenbar Pop-Up-Design-Markt Ausstellung und Verkauf LETZTE CHANCE: ALLES MUSS RAUS!
Bild: Das Offenbar-Team, von links nach rechts: Laura Hartwig, Annika Sparkes, Tania Sivertsen (sitzend vorne), Linda Hoekstra (hinten), Antonina Treccarichi, Alexandra Hoffmann, Christina Dirlich. Nicht im Bild: Kathrin Trudel
stadtraum im Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenb
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Sonntag, 2. Juni: Alles ist groß

(Martin)
‚Alles ist groß‘ ist eine der kleinen feinen Perlen und seit September 2020 im Spielplan des Schauspiel Frankfurt – ein Meisterstück der Regie (Kornelius Eich) und des Schauspiels (Nils Kreutinger).
Die vielfach ausgezeichnete Autorin Zsuzsa Bánk trifft einen Mann für das letzte Geleit, dessen sensible Beobachtungsgabe besondere Perspektiven eröffnet. Wir lernen einen Grabmacher kennen, der in seinem vorherigen Job als Paketzusteller extrem unter Stress stand. Erst in seiner Arbeit auf dem Friedhof scheint er eine große Lebensfreude und einen inneren Frieden gefunden zu haben. Er hat eine tägliche Verbindung zu etwas Höherem, das er nicht ganz greifen und fassen, aber doch auf eine Art spüren kann. Zweifel an unserer Existenz verstärken sich durch seine Arbeit nicht, sie hören auf. Zsusza Bánk wirft in ihrem Text die Frage nach dem Glück auf: Wieviel davon hängt von unserem Beruf ab, wieviel ist in unserer eigenen Persönlichkeit angelegt?
Die FAZ schrieb nach der Premiere: »Sie tritt in der kerzengeraden Gestalt von Nils Kreutinger auf, der auf wundervoll zarte, ergreifend traurige und dann wieder sehr komische Weise vom Geschick eines Grabmachers erzählt. […] In ihrem Monologstück »Alles ist groß« hat die Frankfurter Autorin Zsusza Bánk aus einer kleinen Beobachtung am Rande einer Beerdigung eine beeindruckende Theaterszene gemacht. Genau in der Beschreibung, gefühlsklug bei der Wortwahl, leuchtet bei ihr zuletzt der Kosmos der Einsamen am allerschönsten.«
Und DLF Kultur – Fazit sendete: »Es ist ein sehr lebensbejahender Grabmacher, den Zsusza Bánk sich da ausgedacht hat. Er plädiert dafür, dass wir das Leben mehr schätzen. […] Das Tolle an dem Monolog ist, dass er so viele Temperaturunterschiede hat.[…] Es wurde sehr bewegend und sehr berührend, wenn es um tote Kinder ging. Es war aber auch sehr komisch, weil diese Figur […] eine sehr sonderbare ist. Der ist ein bisschen wie ein Showmaker, so ein Angeber […] er ist gar nicht immer sympathisch, aber das macht ihn umso interessanter als Bühnenfigur. […] Es war sehr unterhaltsam, aber auch sehr berührend.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/stimmen-einer-stadt-bank/1938/
Sonntag, 2. Juni um jeweils 20.00h Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt Foto: © Robert Schittko
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Bis Sonntag, 09. Juni: verwoben, verbunden, verwunden – Kunst in der Alten Schmelze

(Petra)
Die Ausstellung lädt dazu ein, den menschlichen Körper und seine Umgebung in seiner Vielschichtigkeit zu erkunden. Als eine unendliche Reise durch faszinierende Rätsel, die die Existenz prägen und dennoch ungreifbar bleiben, erforschen die Künstlerinnen die verschiedenen Dimensionen von Körperlichkeit und Räumlichkeit. Wahrnehmungen sind wandelbar und sie unterliegen den gesellschaftlichen sowie kulturellen Veränderungen im Laufe der Geschichte. Verónica Aguilera Carrasco nähert sich dem Thema des menschlichen Körpers in ihren Werken auf direkte Weise. Abseits philosophischer Dogmen oder abstrakter Metasprache offenbaren ihre Arbeiten einem tiefen Wunsch nach Veränderung. Persönliche Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen sowie dem fremden Körper bilden den Nährboden für ihre künstlerische Reflexion. Dabei reflektiert sie die vielschichtige Beziehung zwischen menschlichem Bewusstsein und Körperlichkeit und zeigt auf, wie diese Beziehung unausweichlich zu Transformation führt. So zeigt sie in ihren Arbeiten nicht nur auf, wie der menschliche Körper sich verändert, sondern zu was der Körper fähig ist. Katrin Paul wiederum wählt das Medium Papier, um ihre Auseinandersetzung mit Räumen, der Umwelt und der Körperlichkeit auszudrücken. Papier, geduldig und zugleich formbar, wird von ihr auf radikale Weise bearbeitet. Sie zerkratzt und quetscht es, bringt es bis zur Explosion, verschüttet Flüssigkeiten darauf – Trotz dieser brachialen Vorgehensweise entstehen stille, fast mediative Installationen, poetische Raumaneignungen und Anmutungen, die die Betrachter:in dazu einladen, in die Tiefe des menschlichen Seins einzutauchen. Die Positionen der beiden Künstlerinnen zeigen, wie der Körper nicht nur verbunden und verwoben ist, sondern auch verwundbar und transformierbar.
verwoben, verbunden, verwunden: Kunst in der Alten Schmelze, Ort: Alte Schmelze, Milchsackgelände, Adresse: Gutleutstr. 294, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag, 16 - 19 Uhr, sowie nach Vereinbarung
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Dienstag 04. Juni: Online Diskussion: »Krise der Innenstädte«

(Daniela)
Diskussion der Kulturpolitischen Gesellschaft: »Krise der Innenstädte«
Release-Veranstaltung und Online-Diskussion zum aktuellen Schwerpunkt der Kulturpolitischen Mitteilungen
Viele Innenstädte in Deutschland stehen vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die Konzentration des Einzelhandels hat in den letzten 30 Jahren eine Monostruktur entstehen lassen, die durch Online-Handel, Corona und Inflation zunehmend unter Druck gerät. Karstadt lässt gewissermaßen grüßen. Nun werden die Kreativen adressiert, um an der Rettung der Innenstädte mitzuwirken. Inwieweit Kunst und Kultur dabei mithelfen können, den Niedergang der Innenstädte aufzuhalten, ist Gegenstand der folgenden Beiträge. Fest steht indes: Die Krise der Innenstädte lässt sich mit Kultur allein nicht beheben.
Wir freuen uns, am 4. Juni gemeinsam mit Ihnen über den Schwerpunkt der aktuellen KuMi zu diskutieren. Als Diskutanten und Diskutantinnen begrüßen wir Ricarda Pätzold (Leiterin des Forschungsbereichs Stadtentwicklung, Recht, Soziales, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin), Heinrich Brötz (Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur der Stadt Aachen) und Robert Ambrée (Referent Gemeinwohl, Montag Stiftung Urbane Räume, Bonn). Die Moderation übernimmt Peter Grabowski.
Dienstag, 4. Juni | 16.30 - 18 Uhr | online
Anmeldung hier:
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Montag 03. Juni: Drei Künstlerinnen, drei fotografische Positionen zu Realität und Imagination
(Daniela)
IMAGINE
Jana Hartmann, Shir Newman, Jeannette Petri
Drei Künstlerinnen, drei fotografische Positionen zu Realität und Imagination
Die drei zeitgenössischen Fotografinnen Jana Hartmann, Shir Newman und Jeannette Petri setzen sich auf unterschiedliche Weise mit aktuellen Themen wie Umweltzerstörung und digitale Parallelwelten, Krieg und Gewalt sowie Identitäten und Geschlechterrollen auseinander. Unter dem Titel Imagine beschreiben sie die Suche nach Hoffnung, Verbindungen und Wahrhaftigkeit und schaffen Bilder, die dazu anregen einen differenzierteren Blick auf unsere Welt zu werfen.
Fotografie Forum Frankfurt, 2. OG Braubachstraße 30–32, 60311 Frankfurt am Main
4. Juni bis 13. Juni 2024, Di–So, 11 bis 18 Uhr Eröffnung: Montag, 3. Juni 2024, 19 Uhr Finissage: Donnerstag, 13. Juni 2024, 19 Uhr
(c) Shir Newman
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Dienstag, 04. Juni: HfMDK SingersNight
(Uwe)
Schön, dass junge Talente in der Brotfabrik die Chance haben ihr Können vor Publikum zu zeigen. Das wiederum wird für einen Besuch belohnt, denn bei der Singers-Night der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wird das Programm bunt und vielfältig.
Acht Studierende der HfMDK präsentieren sich als Singer-Songwriter*innen mit einer eigens für diesen Anlass zusammengestellten Band. Bei ihren Eigenkompositionen werden die Studierenden unterstützt von den Lehrenden der HfMDK. Dabei entstehen Songs aus so unterschiedlichen Genres wie Pop, R&B, Groove und Jazz und sorgen für einen groovigen und abwechslungsreichen Abend.
Singer-Songwriter*innen: Paula Hagemann, Magdalena Böhning, Annabel Bücker, Emely Zils, Luis Bußalb, Bianca Müller, Nora Leoni und Lukas Kienast
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 Einlass: 19:00 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
Schüler:innen & Studierende der HfMDK zahlen gegen Vorlage ihres Hochschulausweises 5 € Eintritt an der Abendkasse.
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Mittwoch 05. - Freitag 07. Juni: Kombinatrotweiss Gallery zeigt „I Was Lying“

(Daniela)
Kombinatrotweiss Gallery präsentiert mit „I Was Lying“ eine Einzelausstellung mit Holzdrucken von Jojo Ensslin
Jojo Ensslin ist Künstler, Illustrator, Animator und passionierter Surfer. Seine Motive sind reduziert, plakativ – und wirken oft fast naiv. Der Holzschnitt ist seit Jahren das Medium der Wahl für den Düsseldorfer. Die tiefere Bedeutung wird angedeutet, die Geschichten hinter den Motiven werden codiert und verwischt. Eine klare Formensprache und motivübergreifende Farbpaletten stellen neue Verbindungen her und lassen neue Deutungen zu. Jojo möchte keine eindeutige Botschaft vermitteln, sondern die Neugier des Betrachters wecken – eine Einladung zum freien Assoziieren und Interpretieren.
Vom 06.06. bis 07.06.2024 werden die Arbeiten zu „I Was Lying“ in unserer Galerie in der Kleinen Rittergasse ausgestellt. Vom Klein- bis Großformat sind Drucke in verschiedenen Größen zu erwerben.
Vernissage: 05.06.2024, 18:30–20:30 Uhr Location: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Sachsenhausen. Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend!
Öffnungszeiten: 06.–07.06.2024, Donnerstag & Freitag, 16:00–18:00 Uhr Adresse: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, 60594 Frankfurt
Kombinatrotweiss Gallery kuratiert ausgewählte Werke von Künstler:innen der Repräsentanz und Institution Kombinatrotweiss GmbH. Die Galerie ist ein Ausstellungsort für die umfassende Auseinandersetzung mit dem Medium Illustration. Mit unseren Ausstellungsserien geben wir Einblick in die unterschiedlichen Facetten dieses vielseitigen Kommunikationsmittels.
(c) Jojo Ensslin
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Mittwoch 5. Juni: Bilder, Körper, Identitäten

(Daniela)
Bilder, Körper, Identitäten Ein Gespräch der Generationen mit den Fotografinnen
Die Auseinandersetzungen mit Fragen von Identität, Selbstrepräsentation, der Rolle von Körper(n) und Familie sind prägend in den Werken von Annegret Soltau, Aslı Özdemir und Jeannette Petri. Sie zeichnen ein oftmals sehr privates und intimes Bild: Es ist zugleich Abbild der eigenen, aber auch der gesellschaftlichen Position der Fotografin. Im Gespräch mit den drei Fotografinnen nehmen die Moderatorinnen Sonja Müller und Linda Kagerbauer diese persönlichen Werke in den Blick: Welches fotokünstlerische Vorgehen wird dabei gewählt? Wie (re)präsentieren sich die Künstler*innen im Werk? Und welchen gesellschaftlichen Reaktionen sind sie ausgesetzt? Dabei richtet die Diskussion auch den Blick auf intergenerationelle Themen und gemeinsame Bezüge.
Gespräch der Generationen mit den Fotografinnen Aslı Özdemir, Annegret Soltau und Jeanette Petri
Moderation: Dr. Sonja Müller (Kuratorin) und Linda Kagerbauer (Frauenreferat) Ort: Fotografie Forum Frankfurt Eintritt frei!
Da die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich: info.frauenreferat@stadt-frankfurt.de
Das Gespräch findet im Rahmen der Ausstellung „Imagine“ des Frauenreferates als Teil des Rahmenprogramms statt. Gezeigt werden Jana Hartmann, Shir Newman und Jeannette Petri. Drei fotografische Positionen zu Realität und Imagination. Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Programm: www.frauenreferat.frankfurt.de
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Mittwoch, 05. Juni: Kari Ikonen & Claudio Puntin

(Uwe)
Der Finnische Pianist und Komponist Kari Ikonen hat seine eigene, ganz besondere musikalische Sprache entwickelt, die von verschiedenen Musiktraditionen rund um die Welt inspiriert ist. Das besondere Interesse des von der Kritik hochgelobten und vielfach ausgezeichneten Musikers gilt der arabischen, türkischen und persischen Musik, für deren Übertragung auf das akustische Piano er eine neue Technik entwickelt hat, das „MaqianoTM Mikro Tuningsystem“.
Der in Berlin lebende Schweizer Klarinettenvirtuose Claudio Puntin besticht durch seine herausragende Originalität. Ob Melodien von hohem Schwierigkeitsgrad mit „unspielbaren“ Passagen oder lange, sich immer weiter fortspinnende Improvisationen – nichts ist unmöglich für diesen Künstler. Puntin verfügt über langjährige Erfahrung als Dozent an mehreren Musikhochschulen und ist in unterschiedlichen Genres mit zahlreichen namhaften Mitspielern aufgetreten.
Diese beiden Musiker nehmen ihr Publikum mit auf eine magische Reise durch Zeit und Raum, von den unberührten nordischen Wäldern zu den Bazaren des alten Persepolis und weiter in unbekannte ferne Galaxien.
Romanfabrik Hanauer Landstr. 186 19:30 Uhr Bild: Tanja Ahola
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Mittwoch, 5. Juni Bjarne Mädel & Friends: Bin nebenan. Monologe für Zuhause.
(Martin)
Bjarne Mädel kommt!
Geschichten über wackelige Lebensfundamente und sanierungsbedürftige Innenräume, über vereinsamte und verunsicherte Menschen, die in ihren kleinen Paralleluniversen Überlebenskämpfe mit sich, ihrer Umwelt und für ihre Würde ausfechten.
Ingrid Lausund erzählt mit Humor und Scharfsinn von der Sehnsucht nach einem funktionierenden Zuhause. Bjarne Mädel hat mit Lausunds Texten ein Hörbuch-Projekt realisiert und für diese Lesung nun drei dieser zwölf Monologe ausgewählt.
Mittwoch, 5. Juni um 19.30h Schauspiel Frankfurt Foto: Homepage Schauspiel Frankfurt
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Mittwoch, 05. Juni: Wolves In The Throne Room
(Uwe)
Die Musik ist genauso hart, wie man sie erwartet, wenn man das eingeklinkte Bild betrachtet. Und wenn man sich die Lieder anhört und die Augen schließt, ist es, als würde in der Nacht ein Wolfsrudel an einem vorbei rennen. In seiner Filmrolle im großartigen Hannah & Ihre Schwestern antwortete er Diane Wiest, als diese ihn nach seiner Meinung zu einem gemeinsam besuchten Heavy Metal-Konzert befragte: „ich hatte Angst, dass Sie Geisel nehmen, wenn sie aufhören zu spielen“. Etwas für Fans härterer Musik, für die ist das aber sicher großartig.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Bild: Homepage Zoom
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Mittwoch, 5. Juni – Sonntag, 9. Juni: Monster Mansion Eine Geisterbahn

(Martin)
Die Frankfurter NAXOS-Keller werden im Juni 2024 zur Bühne für ein einzigartiges, kulturelles Ereignis.
Monster Mansion verbindet die Spannung einer Geisterbahn mit den ästhetischen Strategien der darstellenden und bildenden Künste.
Vom 5. – 9. Juni öffnen sich die Türen in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Zuschauer*innen und Akteur*innen verschwimmen. Monster Mansion ist mehr als eine Attraktion: es ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit Monstern in der (Pop)Kultur.
In einer Zeit, in der die Angriffe auf die körperliche Selbstbestimmung von Frauen, Trans*Personen und queeren Menschen zunehmen, ist das Politische des Monströsen unübersehbar. Wer wird zum Monster erklärt und aus welchem Grund als gefährlich, monströs oder widernatürlich bezeichnet?
Monster Mansion bietet einen Raum der Identifikation und Reflexion für jene, die sich innerhalb der binären, heteronormativen Strukturen der Gesellschaft nicht wiederfinden können oder wollen.
Die performativ bespielte Geisterbahn kann in kleinen Gruppen (max. 7 Personen) besucht und für 50 Minuten frei erkundet werden. Dafür muss ein Time-Slot über die Website von studioNAXOS gebucht werden.
Reservierung unter: www.studionaxos.de/produktionen/monster-mansion
Mittwoch, 5. Juni – Freitag, 7. Juni (18.00 - 22.00h), Samstag, 8. Juni (14.00 – 20.00h) und Sonntag, 9. Juni (16.00 – 20.00h) Solidarisches Preissystem
Die performativ bespielte Geisterbahn kann in kleinen Gruppen (max. 7 Personen) besucht und für 50 Minuten frei erkundet werden. Dafür muss ein Time-Slot über die Website von studioNAXOS gebucht werden.
Ohne eine Anmeldung und einen fest gebuchten Termin ist die Teilnahme nicht möglich. Aufgrund der räumlichen Lage der Geisterbahn in den Kellerräumen ist die Veranstaltung leider nicht barrierefrei.
Foto: © Nikolaus Kockel
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Donnerstag 06. - Samstag 08. Juni: Kindertheater: Naseweissrot

(Daniela)
Ich habe es geliebt mit meinem Sohn ins Theaterhaus zu gehen und Liora Hilb vom Theater La Senty Menti ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben. Eine unglaublich tolle Schauspielerin, die die Kleinsten begeistert!
Naseweissrot Ein musikalisches Spektakel mit Clown und Akkordeon für Kinder ab 3 Jahren Ein mächtiges Akkordeon, das ganz zart atmet. Eine rote Clownsnase, die fliegen kann und ziemlich schnell ziemlich viel Gesellschaft bekommt. Ein kleiner grüner Koffer, der Tango tanzt, und ein Besen, der sich selbständig macht. Die Tücke des Objekts und die Poesie der Verwandlung begleiten diese Entdeckungsreise voller Überraschungen. Dabei könnten die Reisenden unterschiedlicher nicht sein: da ist der Clown, dem nichts so recht gelingen mag und am Akkordeon eine Musikerin, die scheinbar immer weiß, wo’s langgeht. Klar, dass da kräftig gestritten, getanzt, gestolpert, geweint, gelacht und geschimpft wird. Klar aber auch, dass jeder den anderen braucht. Nur zusammen sind sie stark. Nur zusammen entsteht der Zauber.
Spiel: Liora Hilb | Live-Musik: Beate Jatzkowski | Idee, Konzept: Célestine Hennermann, Liora Hilb Bearbeitung: Günther Henne | Dauer: 45 Min. Do 6.6. 10 Uhr | Fr 7.6. 10 Uhr | Sa 8.6. 11 Uhr im Theaterhaus Foto: Katrin Schander
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Donnerstag, 6. Juni, bis Samstag, 8. Juni: Of/ Taschenabgabe
(Andrea)
Bevor am 6. Juli Taschen getauscht werden können, könnt ihr am 6., 7. und 8. Juni 2024 bis zu fünf gut erhaltene Taschen für jeweils eine Wertmarke im Deutschen Ledermuseum abgeben. Eine Wertmarke kann beim TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH am 6. Juli 2024 gegen eine Tasche eingetauscht werden. Eine witzige Idee und Bea schwört auf die Veranstaltung. Ich habe meistens ein bis zwei Taschen, die trage ich bis sie auseinanderfallen, aber vielleicht erweitere ich einfach mal mein Repertoire...
Deutsches Ledermuseum, Frankfrterstraße, Offenbach
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| V O R S C H A U nächste Woche
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SOMMERWERFT BRAUCHT HELFER:INNEN

(Daniela)
Das internationale Theaterfestival der Sommerwerft sucht auch 2024 wieder nach ehrenamtlichen Helfer*innen, die über die Unterstützung des Festivals hinaus Lust auf Gemeinschaft und Begegnungen im Raum Frankfurt haben.
Als Helfer*in bekommst du viele Einblicke hinter die Kulissen eines nicht-kommerziellen Kulturevents, lernst Künstler*innen und Musiker*innen kennen und trägst einen Teil zur kreativen und freien Kulturlandschaft Frankfurts und Region bei. Einsatzbereiche sind u.a. Bars, Küche, Verkauf, Care-Team, Einlass und Kinderprogramm. Bei Vorbereitungen wie Poster, Festivalaufbau und Dekoration kannst du auch schon vor der Werft dabei sein!
Aktionen & Veranstaltungen vor der Werft:
Ab 01.07.24: Plakate kleben
19.07.24: Warm-Up Gartenparty und gemeinsames Abendessen
21.07.24: Aufbau des Festivals an der Weseler Werft
Coming soon: Helfer*innen Picknick auf dem Festival
Folge uns auf Insta für alle Infos: @sommerwerft oder kontaktiere uns direkt: Sommerwerft.Helfer.Frankfurt@gmail.com
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Freitag, 07. Juni: Felix Meyer
(Uwe)
Eine Zeit lang kam keiner an Felix Meyer vorbei. Schlenderte man durch Fußgängerzonen, stand er da als Straßenmusiker. Suchte man danach, wer beim Label von Annett Louisan, Ina Müller, Stefan Gwildis noch so unter Vertrag ist, fand sich Felix Meyer; hörte man das Keimzeit-Album mit dem Filmorchester Babelsberg, die Mascha Kaléko-Platte von Dota Kehr oder Teil 4 der Kinder-CD-Serie »Unter meinem Bett«, sang da der Meyer; bei Konstantin Wecker live bekam man ein Wecker-Meyer-Duett, bei der Chansonette Zaz den Meyer im Vorprogramm. Zog man sich die große Ballade »Europa« rein, traf man auf Max Prosa, Sarah Lesch, auf den Rapper Fayzen und auf, nun ja, Meyer.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Freitag 7. & Sonntag, 9. Juni: The Fe.Male Trail

(Martin)
Sie ist wieder da: La Bach ist zurück in Frankfurt! Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Rockkonzert, das eines ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance!
„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ – Das schrieb die Offenbach Post.
Und die FAZ berichtete: „Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“
Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen!
Freitag, 7. & Sonntag, 9. Juni um jeweils 19.30h Ein Nick Cave-Abend mit Text und Musik von Katharina Bach und der Band Bitchboy. Schauspiel Frankfurt, Großes Haus Foto: © Robert Schittko
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Samstag 08. Juni: Demo & Party gegen Rechtsextremismus und für die Demokratie

(Daniela)
Am Tag vor der Europawahl wird ein bundesweites Bündnis in vielen Städten ein starkes Zeichen für Demokratie und Vielfalt setzen.
FÜR EINE STARKE DEMOKRATIE ÜBERALL IN EUROPA: RECHTSEXTREMISMUS STOPPEN DEMOKRATIE VERTEIDIGEN
In Frankfurt wird ein Demo-Festival auf dem Opernplatz stattfinden, und alle Demokratinnen und Demokraten sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist natürlich frei.
Sei/en Sie dabei am Samstag, dem 8. Juni auf dem Frankfurter Opernplatz!
Die Kundgebung beginnt um 17.00 Uhr auf dem Opernplatz und wird kurze Reden und viele Musik-Acts enthalten.
Ab 14.00 Uhr gibt es in der Grünanlage gegenüber der Alten Oper Gastronomie, einen Familienbereich und den „Platz für Demokratie“, an dem sich Initiativen, Vereine und politische Gruppierungen mit vielen Infoständen und Aktivitätsangeboten vorstellen.
Ab 13.00 Uhr gibt es vielfältige Aktionsangebote der Bündnispartner*innen an Hauptwache, Willy-Brandt-Platz, Römer, Goetheplatz und Bar Central.
Alle Informationen zu diesem wohl einmaligen Aktionstag in Frankfurt finden sich hier: votyvoty.de
Alle Infos zum bundesweiten Bündnis finden sich hier: rechtsextremismus-stoppen.de
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Samstag, 8. Juni: Runway-Workshop - Beginner friendly
(Martin)
German Mother Dream Louboutin
Der Mousonturm machts möglich – ein Workshop mit Ballroom und Laufsteg:„In diesem anfängerfreundlichen Workshop werden wir die Geschichte des Ballroom und des Laufstegs erkunden. Wir werden in die Kunstform meiner Lieblingskategorie eintauchen: Runway, die eine Fashion-Kategorie ist. Jeder ist eingeladen, Absätze (nicht verpflichtend – ich persönlich trage auch flache Schuhe), Sonnenbrillen oder andere Accessoires/Kleidung mitzubringen, mit denen man sich selbstbewusst fühlt. Der Workshop beinhaltet Technik, Haltung und Battle-Strategien.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/community-kiki-ball/
Samstag, 8. Juni, 11.30h – 13.00h Workshop/Tanz im Mousonturm Foto: © Karo Jackowska
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Samstag, 08. Juni: Frank Reyes
(Uwe)
„Tu Ers Ajena“ ist der erste Song, den ich beim Reinhören in das Werk von Frank Reyes begegnete, den ich vorher nicht kannte. Zwei drei Lieder danach hat sich der Eindruck verstärkt: Drei Tage nachdem eine Heavy Metall-Band im Zoom wütete, kommen mit Reyes sommerliche Klänge in die Veranstaltungshalle nach Fechenheim. Man träumt sich in ein bis zum Bauchnabel aufgeknöpftes Hemd an weißen Stränden, während einem der warme Wind durch das Gesicht weht und das das Wasser des Ozeans die Füße streichelt. Frank Reyes ist „El Princepe de la Bachata“ und der ist wiederum eine aus der Dominikanischen Republik stammende Musikrichtung mit dazugehörigem Tanz. Einlass ist um 22 Uhr, das ist 16 Uhr Ortszeit in Reyes´ Heimat.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 22 Uhr Bild: Homepage Zoom
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Samstag, 8. Juni: Of/ Flohmarkt im Hafengarten
(Andrea)
Heute verwandelt sich der Hafengarten wieder zum beliebten Kruschel- und Verkaufsplatz für alles was ungeliebt, übrig geblieben oder nicht mehr gewollt ist. Wer möchte, kann einen eigenen Stand stellen und seine Schätze anbieten. Anmeldefrist war am 29.05.2024 bitte an folgende Mailadresse: hafengarten@stadtwerke-of.de, Stichwort: Frühlingsflohmarkt, aber vielleicht gibt es noch freie Plätze und die Organisatorin:nen sind gnädig. Eine Standgebühr wird nicht erhoben. Statt dessen freuen wir uns über Spenden für unser Buffet (Kuchen, Salate, Brot.......).Alle Informationen zum Ablauf erfolgen bei der Anmeldung. Keine Neuware und Einwegartikel! Ab 14 Uhr
Hafengarten, Nordring, Offenbach
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Samstag, 8. Juni: Of/ Kabinett der Kuriositäten

(Andrea)
Danach möchte ich gerne in die Kommune radeln. Und bei Sonnenschein die Neuerwerbungen vorführen, der Dresscode erfordert unbedingt ein paar Accessoires. "Das Abstruse lässt die nächtlichen Hüllen fallen, Der Schalk erwacht in leuchtender Pracht Sonnenstrahlen kitzeln Nasen und Grashalme Zehen. Am 08.06.2024 feiern wir ganz pompös & fabulös 7 Jahre ★Kabinett der Kuriositäten★ Geburtstags Open-Air Also lasst die flauschigen Mäntel zu Hause und tragt eure Sonnenbrillen endlich aus vertretbarerem Grund.Streift die Schillernden Gewänder über und schlüpft in euer gewagtestes Federkleid. Freut euch auf einen Tagsübertanz der Superlative in gewohnt skurriler Manier. Neben altbekannten Kabinett All Stars kredenzen wir euch als vorzeitiges Geburtstagstörtchen eine Headliner-Ankündigung: KOTOE Die begabte Dance- und Discjockey-Ikone von Stil und Talent bereichert mit ihren Mixes derweil die größten Festivals weltweit. Kotoes Sound ist geprägt von ihrem divers kulturellen Background. Wie Kotoe selbst sagt „Music is a reflection“ und ihr soundtechnisches Spiegelbild einfach nur wunderbar wunderlich! KAHL & KæMENA Die fernab-All Stars der Festivalopenings werden zur Primetime ihren vibrating hybrid Live-Sound zum Besten geben. Von atmosphärischem Gewummer und progressiven Basslines haben die Beiden alles im Gepäck! Ansonsten wird aufgetischt: ★ GERÜMPEL GROOVEYARD - Bouncy Bouncy Feierei, hier ist für jede*n was dabei. Straight up Techno trifft auf bouncy House. Für den ein oder anderen Stilbruch haben wir noch Platz. ★ ABSALOMS RESIDENZ - Einflüsse aus aller Welt verweben sich atmosphärisch zu einem Klangteppich aus trippy House und melodischem Techno. ★ DAS WÜSTE ZELT - organische Percussions und mystischer Downtempo - Lange ersehnt, kündigt es endlich seine Rückkehr an… ★WABBELBERG - Wer schafft es ihn zu erklimmen? ★ STAND DER DINGE - Süße Verführungen, Zuckerwatte und Popcorn nebst Festivalbedarf auf Spendenbasis für unsere Soli-Projekte ★ PERFORMANCE - Virtuosen der Schaukunst bieten opulente Darbietungen jeglicher Manier ★ WORKSHOPS - Zwischen Ulk und Ernsthaftigkeit: zuhören, spielen, ausprobieren. ★ SPIELWIESE - lädt zur freudigen Erkundung der eigenen Akrobatik und Geschicklichkeit ein ★ CHILLOUT - Füße im Sand und Kopf in den Wolken.. ★ SCHMINKSTAND - da wo Meister:innen der Maskerade mit Pinsel und Farbe winken ★ MORE TBA, 14 bis 22 Uhr
Kommune 2010, Sprendlinger Landstraße 181D, Offenbach
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Sonntag, 09. Juni: Nichtseattle
(Uwe)
Seit 2017 veröffentlicht die Songwriterin Katharina Kollmann Musik unter dem Namen „Nichtseattle“. Die in Berlin-Karlshorst aufgewachsene Liedermacherin hatte unter dem Namen Lake Felix schon vorher englischsprachige Musik herausgebracht, begann mit Nichtseattle aber Musik in deutscher Sprache zu schreiben. „Kluge Songs mit großer Anziehungskraft“, schreibt der Deutschlandfunk über sie.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Sonntag, 09. & Montag, 10. Juni: Innere Sicherheit

(Martin)
Dokumentartheater zum Themenkomplex NSU 2.0
Es ist der 2. August 2018, gegen mittags. Im 1. Frankfurter Polizeirevier setzt sich eine Person an einen Computer im Wachraum, öffnet eines der polizeilichen Auskunftssysteme und tippt in das Suchfeld einen Namen ein. 90 Minuten später geht bei einer Frankfurter Rechtsanwältin ein Drohschreiben ein, unterzeichnet mit den Worten „NSU 2.0“. Es wird das erste Drohschreiben von vielen sein, die sich gegen Politiker*innen, Jurist*innen, Journalist*innen und Künstler*innen richten – viele von ihnen Frauen oder migrantisch gelesene Personen.
Welche inneren Verunsicherungen lösen diese menschenverachtenden Worte aus? Werden den Worten Taten folgen? Handelt es sich um einen Angriff auf die Demokratie?
Mithilfe von Prozessmitschriften sowie Interviews mit Betroffenen und Expert*innen, versammelt das Team um Marie Schwesinger („Werwolfkommandos“) Fakten, Fragen, Querverbindungen und lose Enden rund um den Themenkomplex NSU 2.0.
Wo sind wir sicher, wenn die die Bedrohung aus dem Inneren des Systems kommt?
Sonntag, 9. und Montag, 10 Juni um jeweils 20.00h Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294 Foto: © Christian Schuller
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Dienstag 11. Juni: Chinesische Musik in der Wartburgkirche

(Daniela)
Rainer hat mir diesen Tipp geschickt! Die Konzerte in der Wartburgkirche sind immer toll!
Pípá 琵琶-Konzert mit Táng Huà 唐华 aus Chéngdū
Eine Veranstaltung der Wartburggemeinde FfM in Kooperation mit Medizinische Gesellschaft für Qigong-Yangsheng e.V.
Tang Hua ist in Chengdu, Sichuan, VR China, geboren und hat am dortigen Konservatorium studiert. Seit 1991 hat sie international Karriere gemacht, vor allem in Japan, mit erfolgreichen Konzertreisen in USA und Deutschland.
Über die Pipa (von M. Dahmer): Die tiefste Saite ertönte voll, gleich heftig stürzendem Regen, Die höchste Saite ertönte leise, gleich einsamem Selbstgespräch. Tiefe Töne und hohe Töne, gespielt in buntem Verein, als rollten große und kleine Perlen in Jadeschalen hinein.
Die Pipa, ein 4-saitiges Zupfinstrument, wird in China seit etwa 2000 Jahren gespielt. Ihre Gestalt und die Spielweise waren im Laufe der Zeit zahlreichen Änderungen unterworfen. Ihre Hochblüte erlebte die Pipa-Musik während der Tang-Zeit (618 – 907), als das Instrument große Popularität in der Hofmusik genoss. In dieser Zeit entstanden zahlreiche reichgeschnitzte Pipas mit kostbaren Einlegearbeiten; auf den Wandgemälden der Mogāo-Grotten in der Nähe von Dunhuang sind auf der Pipa spielende buddhistische Halbgottheiten (Apsarāh) zu sehen.
In den Gedichten der Tang-Zeit wird das Instrument oft für seinen erlesenen und verfeinerten Klang gepriesen. Bai Juyi (772 – 846) schrieb im Jahr 817 die berühmte Ode auf die Pipa. Er schrieb sie nach einem zufälligen Zusammentreffen mit einer Pipa-Spielerin auf dem Yangzi, berührt durch das traurige Schicksal der Frau und ihr ergreifendes Spiel.
Wartburgkirche Frankfurt am Main, Bornheim Dienstag, 11. Juni 2024, 19:00 Uhr Eintritt frei! (Spenden sind willkommen)
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Dienstag, 11. Juni: Peter Schröder liest Franz Kafka
(Uwe)
Ich werde mich nicht müde werden lassen!
„Diese Geschichte ‚Das Urteil‘ habe ich in der Nacht vom 22. bis 23. von zehn Uhr abends bis sechs Uhr früh in einem Zug geschrieben“, so Franz Kafka im September 1913 über eine Novelle, die er seiner Geliebten Felice Bauer gewidmet hat. Eines der großen Themen Kafkas, der Vater-Sohn-Konflikt, steht hier im Zentrum. Zum 100. Todestag (ⴕ 3. Juni 1924) des deutschen Schriftstellers stellt der Schauspieler Peter Schröder diesen Text der Erzählung „Ein Hungerkünstler“ gegenüber. Auf ironische Art und Weise beschäftigt sich Kafka hier mit dem Künstlerleben. Auch hier Kafka-typisch: Künstler und Zuschauer verstehen einander nicht wirklich. Eine KonzertLesung, bei der Gregor Praml mit seinem Bass die Erzählungen aufgreift und in Solo-Improvisationen spiegelt.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 19:30 Bild: Birgit Hup
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Mittwoch 12. Juni: Science Talk WISSEN ANGEZAPFT

(Daniela)
Zwei Forschende, eine Moderatorin, ein Tresen und Live-Musik: Das alles passt bei „Wissen angezapft“ wunderbar zusammen. Beim etwas anderen Bürger-Uni-Format geht es um Forschung und Menschen, um Durchbrüche und Flops, um Jubel und Frust. Und um das, was Menschen dazu antreibt, die Grundlagen unseres Wissens zu erweitern.
Wenn die Moderatorin und Kabarettistin Britta Hoffmann im Kunstverein Familie Montez wieder Wissenschaftler*innen auf die Coach bittet, ist gute Unterhaltung garantiert und erweitert sich der Horizont nebenbei. Im kommenden „Wissen angezapft“ geht es darum, zu erforschen, wie sich 24 Millionen Proteine in unseren Zellen organisieren; warum Frauen häufiger nach einem Herzinfarkt sterben als Männer; wie unser Wohnen darüber bestimmt, ob unser Zusammenleben zu Konflikten führen kann, und warum Bewegung und Messen vor Ort dem mathematischen Verständnis auf die Sprünge helfen.
Gäste bei „Wissen angezapft“ sind am 12. Juni, 19.30 Uhr, im Kunstverein Familie Montez
der Humangeograph Prof. Dr. Sebastian Schipper zum Thema Wie sich unser Wohnen ändert und der Mathematikdidaktiker Prof. Dr. Matthias Ludwig zum Thema Outdoorsport Mathe.
Den musikalischen Rahmen gestaltet die Swinggruppe Die blaue Stunde (12.6.).
Eintritt kostenlos Einlass: ab 19 Uhr Beginn: 19:30 Uhr Veranstaltung bis voraussichtlich 21.15 Uhr
Foto: Peter Kiefer; Copyright: Goethe-Universität Frankfurt
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Donnerstag 13. - Sonntag 23. Juni: SOMMER IM HÖFCHE – BARÖCKCHEN AM MAIN

(Daniela)
Martin und ich sind letztes Jahr nach Höchst geradelt und haben uns DER GEIZIGE angeschaut und uns sehr amüsiert. Leider musste das Barock am Main-Festival 2024 wegen Nachbarschaftsproblemen (!!!!!) am Standort Höchst abgesagt werden.
Das Publikum muss aber nicht auf ein barockes Programm an lauen Sommerabenden verzichten. Im Herzen Frankfurts präsentieren die Volksbühne und das benachbarte Restaurant DFG ein Theaterprogramm mit bester Unterhaltung, live-gespielter Barockmusik im Hof und Frankfurter Speis und Trank.
Die Vorstellungen finden um 19 bzw. sonntags um 17 Uhr im Theatersaal oder Open-Air statt. Nach den Vorstellungen können Sie im Arkadenhof oder im Restaurant den Sommerabend gemütlich ausklingen lassen.
Einlass in den Hof und Gastronomie ab 18 Uhr, sonntags ab 16 Uhr.
PROGRAMM
Do., 13. Juni und Fr. 14. &/. Juni, jeweils um 19:00 Uhr im Theatersaal: Der Geizige. Komödie von Molière in der hessischen Fassung von Rainer Dachselt
Sa., 15. Juni um 19:00 Uhr und So. 16. Juni um 17:00 Uhr im Theatersaal: Cyrano de Bergerac: „Ich schreibe Ihnen mit rohem Blut“
Do., 20. Juni und Fr 21. Juni, jeweils um 19:00 Uhr OPEN-AIR im Hof: Es werde licht! Vom Deutschen Wald
Sa., 22. Juni um 19:00 Uhr und So. 23. Juni um 17:00 Uhr im Theatersaal: Der Geizige. Komödie von Molière in der hessischen Fassung von Rainer DachseltVom 13. - 23. Juni in den Goethehöfen und der Volksbühne im Großen Hirschgraben
© Andreas Malkmus
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Donnerstag 13. Juni: Ein letzter Abend mit Jim McNeely und der hr BigBand

(Daniela)
Im Juni endet die Zusammenarbeit mit dem langjährigen Chefdirigenten und aktuellem Composer-in-Residence der hr BigBand Jim McNeely – 12 x für den Grammy nominiert, einmal ausgezeichnet. Er ist also ein echter Star in den USA und dies die letzte Gelegenheit, ihn noch einmal live zu erleben. (https://www.grammy.com/artists/jim-mcneely/14916
Am Donnerstag, 13. Juni, um 20 Uhr ist sein Abschiedskonzert im hr-Sendesaal mit anschließendem Get-Together mit ihm und den Musikern der hr-Bigband. Nach der Suite “Barefoot Dances and Other Visions” von 2014 komponiert Jim McNeely nun ein letztes Werk für die hr-Bigband. Der Composer in Residence wirft erneut einen Blick auf das Ensemble, das er seit so vielen Jahren kennt, und schreibt seinen Mitgliedern Musik auf den Leib. Einige Gesichter sind seitdem neu dazugekommen und liefern den Background für neue Geschichten. Jim McNeely wird dieses Konzert zum Anlass nehmen, sich nach seiner langen Zeit enger Verbundenheit mit der hr-Bigband von seinem Publikum in Frankfurt zu verabschieden. Hier gibt es weitere Infos zum Konzert: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2023-24/konzert-inner-visions,inner-visions100.html
(c) Ben Knabe
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Donnerstag, 13. Juni LOKAL Listener mit NI-KA
(Uwe)
Wieder ein LOKAL Listener mit Gregor Praml. Gute Musik in Kombination mit guten Gesprächen, dieses Mal mit NI-KA. Im Sommer 2022 veröffentlichte sie ihre EP namens Soultize, die dem deutschen RnB wieder einen Namen gibt. Die in den 90ern geborene Sängerin lebt nun seit vier Jahren in Frankfurt, wo sie nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Band und ihren einzigartigen Sound gefunden hat. Ihre musikalischen Einflüsse gehen von Erykah Badu und D’Angelo über Sade bis zu deutschen Künstler*innen wie Joy Denalane und Freundeskreis.
Romanfabrik
Hanauer Landstr. 186
19:30 Uhr
Bild: Homepage Romanfabrik
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Donnerstag, 13. Juni: Mascha Kaléko Spezial
(Martin)
Vorstellung und Konzert - Dota Kehr und Jan Rohrbach
Mascha Kaléko, die Berliner Großstadtlyrikerin der 1920er und 30er Jahre, begeistert noch heute: Von ihrem Werk und ihrem Leben erzählt das Stück »Mascha K. (Tourist Status)« von Anja Hilling im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt.
Auch die Musikerin Dota Kehr beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der Dichterin. Mit ihrer Band DOTA hat sie im letzten Album »In der fernsten der Fernen« bereits zum zweiten Mal Gedichte Kalékos vertont. Nun spielt sie mit Gitarrist Jan Rohrbach ein einmaliges Konzert im Bühnenbild der Inszenierung von »Mascha K. (Tourist Status)«.
An diesem Abend kann man die Sprachwelt Kalékos auf zwei Weisen erleben: in einer Inszenierung und einem Konzert.
Donnerstag, 13. Juni um 19.00h Schauspiel Frankfurt Foto: © Robert Schittko
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Donnerstag, 13. Juni. Of/ Tarek Al-Wazir

(Andrea)
Es gibt gleich zwei gute Gründe, weshalb ich heute im Filmklubb bin: Zum einen habe ich Nic ewig nicht gesehen und gleiches gilt irgendwie auch für Tarek Al-Wazir. Bei ihm hatte ich mich schon lange gefragt, was er denn nun so macht, plant etc. Tatsächlich habe ich ihn neulich schon auf einer Party ausgequetscht, aber er hat sicher noch mehr zu erzählen. Voilá, ich habe mich angemeldet und freue mich: "Der charismatische Offenbacher und politische Schwergewicht öffnet seine Schatzkiste aus 30 Jahren im hessischen Landtag, 10 Jahren als Superminister und als stellvertretender Ministerpräsident. Diskutiere mit ihm über den Zustand unserer Demokratie, die Macht sozialer Medien und seine Zukunft bei den Grünen. Erfahre mehr über seine spannendsten Geschichten, seinen größten Erfolge und welche Entscheidungen er heute anders treffen würde." https://www.eventbrite.de/e/klartext-politisches-und-privates-aus-bisher-30-jahren-parlament-tickets-913946738297 18 Uhr Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Freitag, 14. – Sonntag, 16. Juni: (A)ida to (Z)ero

(Martin)
Matter of Facts Studio - Musiktheate
Ich mag ja spektakuläre Opern sehr gern – der Mousonturm zeigt jetzt auch ‚Oper‘ – aber wohl ganz anders … Verdis „Aida” ist der Prototyp des Opernspektakels aus der Hochzeit der Industrialisierung. Darin zentral: der ikonische Triumphmarsch – ein fossiler Gassenhauer zum Mitpfeifen.
Das Musiktheater-Kollektiv Matter of Facts Studio assoziiert den Aida-Stoff u.a. mit Kreuzfahrtindustrien der Gegenwart: - Nehmen auch heute die Menschen eine Opernhaltung ein, wenn sie das Fernweh packt?
- Was (ver)braucht die Oper als (Kohle-)Kraftwerk der Gefühle?
- Ist die Stimme eine Emission und was trägt das Publikum zur Energiebilanz einer Arie bei?
Zusammen mit dem Oud-Spieler Abed Harsony, der Performerin ASJA, der Klarinettistin Heni HyunJung Kim, der Bassistin und Gambistin Rebecca Lawrence sowie dem Hamburger Chor Klub Konsonanz befragen Matter of Facts Studio das System Oper und sein koloniales Erbe.
Schließlich überschreiben arabische Harmonien westeuropäische Operntradition, der Triumphmarsch wird abgerüstet und eine Anti-Arie zur alternativen Energiequelle – werden die Herzen ein letztes Mal entflammt?
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/aida-to-zero/
Freitag, 14. und Samstag, 15. Juni um 20.00h, – Sonntag, 16. Juni um 16.00h Musiktheater im Mousonturm Solidarisches Preissystem Foto: © Matter of Facts Studio
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Samstag, 15. Juni: Sibelius/Barber/Haydn/Brahms
(Martin)
Frankfurter Orchester Gesellschaft - Konzert - Dr. Hoch’s Konservatorium
Das Sinfonieorchester der Frankfurter Orchestergesellschaft (FOG) ist eines der großen Amateur-Sinfonieorchester im Rhein-Main-Gebiet und besteht aktuell aus 65 festen Ensemblemitgliedern. Pro Jahr werden zwei Konzertprogramme erarbeitet. Jetzt ist es wieder soweit: - Jean Sibelius: Finlandia op. 26
- Samuel Barber: Essay for Orchestra Nr. 1 op. 12
- Joseph Haydn: Trompetenkonzert Es-Dur
- Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Neben der Frankfurter Orchester Gesellschaft spielt Alisa Crüger-Cain (Trompete).
Tickets gibt’s an der Abendkasse.
Samstag, 15. Juni um 19.30h Konzert im Dr. Hoch’s Konservatorium/Clara-Schumann-Saal Foto: © Veranstalter*innen
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Samstag, 15. (Premiere) – Sonntag, 30. Juni: DER FEIND

(Martin)
Ein Barock-Thriller
Im Oktober 1995 – also vor fast 30 Jahren – habe ich ‚Der Feind‘ von Julien Green in einer Inszenierung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt gesehen. Einzelne Szenen und Bilder sind mir so präsent, als sei das gestern gewesen.
Ich bin voller Vorfreude auf ‚Der Feind‘ im Theater Willy Praml!
1785. Es dauert nicht mehr lange, dann ist Revolution. Der Graf von Silleranges hält alle Fassaden aufrecht. Ein nutzloser Herrscher über armselige Ländereien. Ein jähzorniger Verlierer beim Kartenspiel an eiskalten Winterabenden in den viel zu hohen Sälen seines Schlosses. Ein impotenter Ehemann, der seine Frau Elisabeth vom eigenen Bruder befriedigen lässt. Und jeden Morgen findet er einen seiner Hunde erschlagen im Park.
Über Nacht erscheint Pierre, ein Halbbruder, der Bastard. Der eiskalte Engel, der rücksichtslos Einzug hält in die Abschottung hinter dicken Mauern und der verschworenen Gemeinschaft von ermüdeten Gelangweilten. Die Gräfin verfällt dem bösen Engel und findet durch seinen Leib, durch ihre Hingabe zu ihm, zu sich selbst. Das ist das Aus für das System der Messieurs. Zersetzung der absolutistischen Ordnung - Einzug der Romantik: Das Blöken der Lämmer. An einem Morgen findet man Pierre tot - erschlagen wie die Hunde auf Silleranges. Der Mörder ist immer der Schäfer. 1785 ist eine kurze Zeitspanne nach 2024 - die Hochsicherheitstrakte kriegen Risse.
Samstag, 15. (Premiere), Sonntag, 16., Freitag, 21., Samstag, 22., Sonntag, 23., Freitag, 28., Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juni um jeweils 20.00h: Julien Green. DER FEIND. Ein Barock-Thriller Theater Willy Praml in der Naxos-Halle Foto: © Michael Weber
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Montag, 17. & Mittwoch, 19. Juni: Soul Chain

(Martin)
von Sharon Eyal / Tanz
„Wenn das Publikum den Atem anhält – Mainz im Tanzglück“ titelt die neue Musikzeitung im Februar 2023. tanzmainz zeigte 5 Aufführungen in New York.
„Besonderes Glanzstück des Ensembles ist das in New York aufgeführte «Soul Chain», eine Auftragsarbeit der israelischen Choreografin Sharon Eyal. Die Aufführung erhielt 2018 den Theaterpreis «Der Faust».“
2019 ist dieser sensationelle Ballettabend, den man gesehen haben muss (!) in Mainz zur Uraufführung gekommen. In der FR war anläßlich der Premiere zu lesen: Sharon Eyal drückt ihren Choreografien den charakteristischen Stempel meist mit einer begrenzten, aber emotional tragenden Auswahl von Bewegungen auf. In „Soul Chain“ sind das viele kleine Schrittchen im Zehenstand. Ist es die durchgedrückte Brust oder der vorgewölbte Bauch, manchmal bis hin zum extremen Hohlkreuz. Die Hände sind dabei an die Hüftknochen gelegt, bisweilen, als sollten sie die Eingeweide festhalten. Das Kinn ist hochgereckt, später steht der Mund ein Stück offen. Die Tänzerinnen und Tänzer verziehen keine Miene, aber sie sind allesamt mitgenommen. Eine Gefühlsmacht, eine Seelenkette (Soul Chain) zieht und zerrt an ihnen.
Das zeremonielle, fast maschinenhafte Vorrücken und Paradieren wird also immer wieder durch zuckende, wilde Ausbrüche akzentuiert, durch das Ausflippen einzelner Tänzer, aber auch des ganzen Ensembles. Plötzlich ist es, als könnten sie die Hände nicht mehr so artig bei sich behalten, als strebten diese von selbst in den Raum, an Armen, die schneller schleudern, als man gucken kann. Finger spreizen sich zu Krallen. Ellbogen fahren aus. Knie beginnen neckisch zu wippen, als wolle man cool sein, ein Discoheld sein, schaffe es aber nicht so richtig. Eine Tänzerin hält über lange Strecken einen Arm oben. Ein Tänzer lässt nur den Kopf auf den Schultern kreisen und kreisen, biegsam wie eine Comicfigur. Der Mensch tritt hier als nichts anderes als ein Primat auf, das aber recht gut dressiert.
Die über weite Strecken treibende, wummernde, insistierende elektronische Musik stammt von Ori Lichtik, der sie bei den Proben im Tanzsaal geschaffen hat, wie man dem Programm entnehmen kann. Die für Eyal ebenfalls typischen schlichten Kostüme – hier hautfarbene Bodies, beige Kniestrümpfe – sind von Rebecca Hytting. Ein wenig Nebel wabert über die Bühne, das Licht (Alon Cohen) schafft zusätzlich eine dichte Atmosphäre. Requisiten brauchen Sharon Eyals Stücke nicht.
Soul Chain wird noch zweimal gezeigt, ein MUSS!
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-mainz.com/veranstaltungen/tanz-23-24/soul-chain-ua
Montag, 17. und Mittwoch, 19. Juni Tanz im Staatstheater Mainz Foto: © Homepage Staatstheater Mainz
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Dienstag, 18. Juni: Bleib (Lesung)

(Uwe)
Nach dem Bestseller "Das wirkliche Leben" hat die belgische Schriftstellerin Adeline Dieudonné mit "Bleib" (dtv) einen neuen Roman geschrieben. Darin verbringen eine Frau und M., ihr Geliebter, das Wochenende in einem einsamen Chalet. Doch mit einem Mal ist M. tot, und außer sich vor Schmerz bleibt die Erzählerin mit seinem Körper zurück. In den Tagen, die folgen, weicht sie ihm nicht von der Seite. Schläft bei ihm, spricht mit ihm, fährt mit ihm auf dem Rücksitz durch die Berge. Dabei blickt sie zurück auf ihre ersten Beziehungen, auf Männer, die sie kleinhielten, verletzten oder missbrauchten, auf ihre eigene Schwäche. Und auf ihre Liebesgeschichte mit M., die frei und großzügig war. All das erzählt sie in Briefen an seine Frau – bis sie bereit ist, Abschied zu nehmen.
"Bleib" ist ein berührender Liebes- und Abschiedsbrief, ein schonungsloser Blick aufs Frausein in unserer Gesellschaft – und der skurrile Roadtrip einer Frau mit ihrem toten Geliebten auf der Rückbank.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 19:30 Bild: Celine Niezawer / Leextra
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Mittwoch, 19. Juni: ASINHELL
(Uwe)
Wahrscheinlich muss man sich bei der Deutung des Bandnamens dieser Death-Metal-Band ein zusätzliches „s“ dazu denken (es funktioniert auch ohne) und in jedem Fall zwei Lehrzeichen vor „in“ und „hell“ einfügen. Die Gruppe ist neu und setzt sich wiederum zusammen aus um Michael Poulsen von Volbeat, Marc Grewe (Insidious Disease, Ex-Morgoth) und Morten Toft Hansen (Raunchy), könnte vom Namen her die Verteidigung der dänischen EM-Mannschaft sein. Auf Europatour werden sie begleitet vom dänischen Produzenten Jacob Hansen (Ex-Invocator) am Bass sowie Flemming C. Lund von The Arcane Order an der Leadgitarre. Sie stellen ihr Debütalbum „Impii Hora“ vor und werden Fans lauter und schneller Musik sicher eine große Freude damit bereiten.
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 19:00H Foto: Brittany Bowman
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Mittwoch, 19. Juni – Freitag, 28. Juni: Shout Aloud

(Martin)
Eine Koproduktion von Künstler:innenhaus Mousonturm und dem Schauspiel Frankfurt macht es möglich. Die Yasmin Godder Compoany und Dikla zeigen an sechs Abenden „Shout Aloud“!
»Shout Aloud« verbindet die Kreativität und Energie zweier herausragender Künstlerinnen: Choreografin Yasmeen Godder, die Zuschauer:innen mit ihren Stücken weltweit begeistert, und Dikla, eine der bekanntesten israelischen Sängerinnen. Inspiriert ist »Shout Aloud« von Diklas erstem bahnbrechendem Album »Ahava Musica« aus dem Jahr 2000, auf dem die Künstlerin klassische arabische Musik mit energiegeladener Tanzelektronik bis hin zu experimentellem Rock mixt. Gemeinsam mit acht Tänzerinnen lässt Godder Ausdauer, Widerstand, Trauer, Wut, Ratlosigkeit, Aufbegehren und Zusammenhalt aus weiblicher Perspektive zu Diklas Musik und Texten lebendig werden. Begleitet werden sie dabei live von Dikla und einem neunköpfigen Musikensemble, das einen bewegenden klanglichen Rahmen schafft.
Tickets gibt es ab dem 10. Mai im Mousonturm und im Schauspiel.
Mittwoch, 19. – Freitag, 21. Juni und Mittwoch, 26. - Freitag, 28. Juni um jeweils 20.00h Bockenheimer Depot Foto: © Tamar Lamm
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Bis Donnerstag, 20. Juni: Gruppenausstellung „Wie es Euch gefällt“ im Atelier Frankfurt

(Petra)
Der von Shakespeares Verwechslungskomödie beliehene Titel weist den Weg in ein großes Spektrum der Untersuchungsmöglichkeiten und ist Aufhänger für die Frage nach der Aktualität des schon damals Beleuchteten – die Unfähigkeit der Figuren, die wahre Identität einer Person zu erkennen und das große, weit fassende Themenfeld der Projektion und Selbstinszenierung. Im Fokus stehen Spiegelungen und die dadurch entstehenden Verwirrungen und Komplikationen im täglichen Miteinander und welche Bedeutung diese für gesamtgesellschaftliche Prozesse und Entwicklungen haben. Im Unterschied zu Shakespeare bewegen wir uns heute kultur- und gesellschaftsübergreifend zusätzlich in digitalen Paralleluniversen, in denen niemand weiß, wer der andere und wer man selbst wirklich ist.
Wie es Euch gefällt - Gruppenausstellung, mit: Daniël Binnekamp, Isabel Friedrich, Lena Grewenig, Hanna Mattes, Lisa Peil, Jane Saks, Evy Schubert, Nicolas Warburg, Ort: Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedelerstraße 1 - 5,Öffnungszeiten: dienstags bis freitags: 11 - 18 Uhr, nur nach Voranmeldung per E-Mail oder Telefon: 06974303771, Eintritt: frei
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Donnerstag, 20. Juni: Fatoumata Diawara
(Uwe)
Mit Fatoumata Diawara kommt eine afrikanische Schauspielerin und Sängerin ins Zoom. Geboren wurde die malische Künstlerin in der Elfenbeinküste, wo sie auch aufwuchs. Über eine schauspielende Tante kam sie mit der Kunstszene in Berührung und debütierte 1997 im Film La Genèse.e du python übernahm sie die Titelrolle ('Sia'). Danach arbeitete sie in Frankreich als Schauspielerin und Sängerin. Daneben sang sie für diverse Künstler, unter anderem für Herbie Hancock und nahm 2011 das erste Album unter ihrem eigenen Namen auf.
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 19:00H Foto: Homepage Zoom
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Freitag, 21. Juni: FFM/ NamDongHyun
(Andrea)
K-Pop? K-Pop! Heute ist NamDongHyun im Nachtleben, er ist "currently an independent indie idol." Ich war also neugierig und habe mich reingehört - für jemanden, der wie ich auf Türkpop steht, ist der Weg gar nicht weit. Außer, dass ich bei Koreanisch sprachlich völlig raus bin, aber wenn man Synthie-Pop mag, genau richtig. https://youtu.be/AoSSO5V70Yc Einlass 18 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Freitag, 21. Juni: Of/ Es sind die kleinen Dinge

(Andrea)
Es ist Sommer! Und damit Zeit für Open-Air-Kino in den Parkside-Studios. Daniel lädt zu "kino e Vino" mit Lieblingsweinen, gegrillter Hähnchenbrust, Taboulé & Käseteller. Dazu gibt es diese wunderbare Komödie "Es sind die kleinen Dinge": "Mit ihren Verpflichtungen als Lehrerin und Bürgermeisterin einer 400-Seelen-Gemeinde im Herzen der Bretagne ist Alice (Julia Piaton) voll ausgelastet. Als ausgerechnet der eigenwillige Émile (wieder mal umwerfend: Michel Blanc!) beschließt, mit 65 Jahren noch lesen und schreiben zu lernen, und sich in Alices Klasse setzt, ist sie mehr als gefordert. Doch es kommt noch schlimmer: Mit einem Mal steht ihre Schule vor der Schließung und Alice sieht das gesamte Dorfleben bedroht. Jetzt ist guter Rat teuer. Doch schnell wird klar, was sich alles bewegen lässt, wenn Alice und die Dorfbewohner gemeinsam an einem Strang ziehen – und ein paar überaus pfiffige Einfälle haben. Mit dieser zärtlichen Komödie eroberte Filmemacherin Mélanie Auffret die Herzen des Publikums in Frankreich soeben im Sturm. Herausragend besetzt mit dem legendären Michel Blanc und der bezaubernden Julia Piaton erzählt der Film mit liebevollem Blick (und immer auch ein bisschen frech) von einem kleinen Dorf in der Bretagne, das sich mit viel Elan zur Wehr setzt, um nicht von der Bürokratie überrollt zu werden. Es sind tatsächlich die kleinen Dinge, die das beherzte Plädoyer für Gemeinschaft und Solidarität so hinreißend machen – ein filmisches Kleinod, das auch in Offenbach unter freiem Himmel strahlen wird. Passt einfach perfekt!" www.kinokulinarisch.de
Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach
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Freitag, 21. & Samstag, 22. Juni Shows You (maybe) Missed

(Martin)
Tony Rizzi - Tanzperformance
Letztes Jahr war Tony Rizzi mit großem Erfolg mit seiner Tanzperformance »Even crazy people want to be invited to the party« im Gallustheater zu sehen. Diese Spielzeit kurz vor der Sommerpause präsentiert Rizzi nun seine Solo-Tanzperformance »Shows You (maybe) Missed«, in seiner für ihn typischen kaleidoskopischen Erzählkunst. Dabei führt er in seiner alchemistischen Show aus Tanz, Performance, Film und Wort durch einige der faszinierendsten Tanzproduktionen, die er selbst erlebt oder an denen er als Tänzer teilgenommen hat.
Über die Tanzperformance: Seit seiner Kindheit wollte Rizzi, wann immer er etwas Schönes entdeckte, es mit allen teilen. So begann seine Liebe zum Geschichtenerzählen. Einige wirklich großartige Aufführungen haben aus verschiedenen Gründen nie den Weg nach Frankfurt gefunden. Das war der Ausgangspunkt für die Entstehung dieses Stücks. Wenn man großartige Kunstwerke sieht, verwandeln sie sich manchmal aufgrund eigener persönlicher Erfahrungen oder Wünsche und werden fast wie ein Traum oder ein Mythos. Eines dieser Werke ist Jan Fabres epische Meisterwerk, die 24-Stunden-Aufführung »Mount Olympus«, an der Rizzi teilnahm. Er möchte dies mit Frankfurt teilen. Er wird einige seiner eigenen ikonischen Szenen in diesem Stück wieder aufgreifen. Maria Callas als Medea. Außerdem möchte er Aufführungen von Pina Bausch und Florentina Holzinger sowie Robert Wilson/Marina Abramovic teilen. Denken Sie bei dieser Show daran, dass es ist, als hätte man einen Archivar im eigenen Wohnzimmer.
Hier geht’s zu den Tickets: http://www.gallustheater.de/2024/06/showyou.php
Freitag, 21. Juni und Samstag, 22. Juni um jeweils 20.00h Gallustheater Foto: © Maciej Rusinek
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Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.

(Daniela)
Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.
Ein Wochenende lang gibt es im Sampurna Seminarhaus super leckeres Essen und jede Menge Yoga mit Katharina. Zum einen kannst du dich mit Jivamukti Yoga dynamisch etwas verknoten und anstrengen und zum anderen gibt es entspannende, statische Yin Yoga Klassen. Dazwischen kannst du in die Sauna gehen, im Innenhof entspannen oder einen Spaziergang machen.
Was ist Jivamukti Yoga? Jivamukti Yoga wurde Ende der 80er Jahre von Sharon Gannon und David Life in New York entwickelt. Sie haben sich hauptsächlich vom Ashtanga Yoga inspirieren lassen und dazu noch ihre Leidenschaft für Musik und Tanz hinzugemischt. So ist Jivamukti Yoga heute ein dynamischer Yogastil, bei dem du am Anfang der Yogaklasse mit China Gel (wenn du möchtest) am unteren Rücken eingecremt wirst und am Ende (ebenfalls nur wenn du möchtest) eine Nackenmassage bekommst. Dazu gibt es (moderne) Musik, Meditation und inspirierende Talks.
Ist das Retreat das Richtige für mich? Das Retreat ist richtig für dich, wenn du schon etwas Yogaerfahrung hast, dich gerne bei deiner Yogapraxis forderst und undogmatisch Yoga üben möchtest.
Was gibt es sonst noch? Im Sampurna Seminarhaus kannst du vor, nach oder zwischen dem Yoga in die Sauna gehen, es gibt sehr leckeres bio-vegetarisches Essen und die umgebende Natur lädt zum Spazieren ein.
Mehr Infos: www.katharinaboehme-physio.de oder http://www.sampurna-seminarhaus.de
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Samstag 22. Juni: MELLI REDET MIT

(Daniela)
Melli hat BÄNDI zu Gast. Wie toll! Und wie schade, dass ich nicht kann
Melli schreibt: Hochverehrte Freunde von MELLI REDET MIT, bevor ihr alle in den Sommer verschwindet, gönnt Euch die ultimative Sehnsuchtsausgabe dieser Show. Während der Europameisterschaft und nach der Europawahl stellen wir uns auch ganz europäisch auf. Themen, Sehnsüchte, Melancholie und Verwurzelungen zu Griechenland, Italien, Finnland und auch diesem Lande und wer weiß was sonst noch alles. Ich rede mit Boris C. Motzki über seine Leidenschaften, ob als Theaterregisseur und Dramaturg oder Italienliebender und engagierter Darbieter lyrischer Texte von Leonard Cohen und Bob Dylan.
Mit Kristina Debelius, Tomas Salzmann und Tobias Frisch rede ich natürlich über die Musik ihrer BÄNDI, die Liebe zum finnischen Tango, ob Sehnsucht und Melancholie zusammengehören und einiges mehr. Und natürlich hören wir sie auch live, was ganz wunderbar ist.
Vielleicht bekomme ich und ihr ja auch ein paar Tangoschritte beigebracht und wir schieben die Stühle und Befangenheiten zur Seite und schwofen zum großen Finale.
Meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben bleibt wie immer lieber auf dem Hocker, gibt kluge Einwürfe und singt für Euch.
MELLI REDET MIT… Boris C. Motzki und BÄNDI 22. Juni // 20:00 // Kunstverein Familie Montez, Honsellstr. 7, 60314 Ffm
Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/65f416bf6d345052cd3f3079 oder http://www.melinahepp.com
Frühbucherrabatt bis 7. Juni Abendkasse ab 19h: 20,- €
Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €
(c) Salar Baygan
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Samstag, 22. Juni: Golden Kanine
(Uwe)
Angekündigt wird Golden Kanine als „Indie-Folk-Sensation“. Die schwedisch-deutsche Sechsergruppe hat offiziell ihr sechsjähriges Schweigen gebrochen und geht auf Tournee. In verschiedenen Städten, unter anderem in Frankfurt werden sie „ihre emotionsgeladenen Kompositionen und die einzigartige Mischung aus Folk- und Indie-Elementen präsentieren … Die bevorstehende Tour verspricht eine Hommage an die Diskografie der Band zu werden, mit beliebten Klassikern und vielleicht auch lang erwartetem neuem Material.“
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Samstag, 22. Juni: Open Air Kino: „Morgen ist auch noch ein Tag“.

(Daniela)
Ach, wie gerne wäre ich dabei. Auch wenn ich den Film schon gesehen habe... Open Air, bei/mit Daniel, das wäre schön!
Daniel schreibt: Wir laden Euch herzlich ein unsere kinokulinarische Sommervariante „Kino e Vino“, im Innenhof der Parkside Studios, zeigen zu genießen. Hier verbinden wir Lieblingsfilme mit Lieblingsweinen, dazu gibt’s Käseteller und ein eigens auf den jeweiligen Film abgestimmtes Grillgericht. Und da auch hier der Ansturm auf unsere Saisoneröffnung am 21. Juni mit „Es sind die kleinen Dinge“ derart gewaltig war (trotz Erhöhung des Kartenkontingents sind aktuell nur noch 29 Tickets verfügbar), haben wir uns kurzerhand etwas überlegt: Wir servieren direkt einen Tag nach unserem Auftakt – also am Samstag, 22. Juni 2024 – einen der wunderbarsten, mitreißendsten, nicht immer leichten, aber in jedem Fall erinnerungswürdigen Filme des Kinojahres: die italienische Tragikomödie „Morgen ist auch noch ein Tag“. Dazu wird es mit Burrata, Antipasti, Salsiccia vom Grill und jede Menge Käse eine feine Auswahl italienischer Köstlichkeiten geben. Wir freuen uns auf einen weiteren unvergesslichen Kinoabend – mit Euch, im Innenhof und unterm Sternenhimmel! Hier geht's nach Italien in Offenbach am Main www.kinokulinarisch.de
Am Samstag, 22. Juni ab 19.30 Uhr im Innenhof der Parkside Studios Kino e Vino: Morgen ist auch noch ein Tag mit Lieblingsweinen, Burrata & Salsiccia Karten zu je 11,90 Euro inkl. Vorverkaufsgebühr & Amuse-Gueule gibt es wie immer unter: www.kinokulinarisch.de Die Speisen kosten vor Ort zwischen 9,90 und 12,90 Euro
Einlass, Speisen & Getränke ab 19.30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit – freie Platzwahl, kein Umtausch & keine Abendkasse
Im Innenhof der Parkside Studios, Friedhofstraße 59, 63065 Offenbach am Main. Bei sehr starkem Regen findet die Veranstaltung in den Parkside Studios statt
Und nun zum Film: Rom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst. Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi ist eine der dynamischsten und vielseitigsten Künstlerinnen Italiens. Ihr Regiedebüt proklamiert keinen Feminismus mit erhobenem Zeigefinger, sondern erzählt von den vielen kleinen Schritten auf dem langen Weg zur Emanzipation. Im Genre wechselt sie dabei immer wieder zwischen Drama und Komödie. Es ist ein lakonischer, schulterzuckender Humor, mit dem die Frauen in dieser repressiven Zeit unter dem Radar tyrannischer Männer zusammenhalten, eine leichte, geradezu beiläufige weibliche Solidarität angesichts der Übermacht des Patriarchats mit seinen überkommenen Rollenvorstellungen. Vorstellungen, die sich bis heute halten. Momente, die zeitlose Gültigkeit haben! Und ja, man schwebt förmlich aus diesem Film …
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Samstag, 22. und Sonntag, 30. Juni: Onkel Wanja

(Martin)
Onkel Wanja kommt: Exakt zwei Mal!
Die HR2-Frühkritk berichtete nach dem Premierenabend: »Tschechows Traurigkeit ist keine Tristesse, sie hält auch glückliche Momente parat und das war auch zu sehen. […] Eine sehr gute Inszenierung in der Regie von Jan Bosse und man hat dort nicht nur Tschechow verstanden, sondern auch diese typische Atmosphäre kongenial auf die Bühne gebracht. Es war auch eine sehr gute Ensembleleistung, […] Es war eine sehr ruhige Inszenierung, die ein gutes Tempo hatte – eine zwei Stunden Dauer, aber nie Längen und das Schlussbild war der Höhepunkt, das war absolut großartig. Also ein rundum überzeugender „Onkel Wanja“.«
Dieser Tschechowsche Wanja eine großartige Inszenierung – der Abend hätte gern noch länger dauern können und die Stimmung dieses Abends hätte ich gern noch etwas ausgedehnter genossen.
Sonja bewirtschaftet das Gut ihrer verstorbenen Mutter gemeinsam mit deren Bruder Wanja, also ihrem Onkel, der das Anwesen verwaltet und bei dem sie aufgewachsen ist. Mit ihrer Arbeit unterstützen sie das Leben ihres Vaters, der als berühmter Professor der Kunstwissenschaften in der Stadt lebt und den sein Schwager Wanja verehrt. Sonja wiederum bewundert den mit ihm befreundeten Arzt und Umweltschützer Astrow, der gegen die Ignoranz und Dummheit der Menschheit vor allem verzweifelt Wodka einsetzt. Als der Professor mit seiner neuen jungen Frau Elena zu Besuch aufs Land kommt, gerät das Leben, in dem sie sich eingerichtet haben, gründlich durcheinander. Gefrühstückt wird erst gegen Mittag, die Nacht wird zum Tag und der Alkohol fließt. Um das Chaos perfekt zu machen, verliebt sich Wanja in Elena, die sich wiederum aber vor allem für Astrow interessiert. Die Stimmung wird explosiver, und in einer dieser Nächte lässt der Professor die Bombe platzen: Er braucht mehr Geld für sein Leben in der Stadt und will das Gut verkaufen, deren rechtmäßige Erbin eigentlich Sonja ist. Die Lebenslügen liegen plötzlich blank, alle Stützen der fragilen Konstruktion brechen zusammen. Wofür hat man sich die letzten Jahre aufgeopfert? Gibt es einen Aufbruch in eine neue, sinnvolle Zukunft?
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/onkel-wanja/1976/
Samstag, 22. Juni um 19.30h Sonntag, 30. Juni um 18.00h Schauspiel Frankfurt / Großes Haus Foto: © Thomas Aurin
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Mittwoch, 26. Juni: Poesie, Heimat und Politik – Theater Willy Praml

(Martin)
Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Ein Buch zur Theatergeschichte vom Theater Willy Praml!
„Wir feiern mit dem Verlag, dem Herausgeber, den Autor*innen, mit uns selbst und mit dem Publikum. Natürlich gibt es Reden, natürlich wird aus dem Buch gelesen, natürlich gibt es Musik, natürlich gibt es Häppchen und Sekt gibt es sowieso.
‘Ich war nie in einem Theaterbetrieb, ich war immer frei‘, bekundet der Theatermacher Willy Praml. In Frankfurt am Main verankert, behauptet er mit seiner künstlerischen Arbeit ein selbstbestimmtes und politisches Theater. Seit den 1970er Jahren erregte Willy Praml Aufsehen durch die Erprobung neuer theatraler Formen mit Lehrlingen, im ländlichen Raum und mit dem ‚Faust 1 & 2‘ in der Frankfurter Paulskirche. Nachdem sein Theaterkollektiv 2000 in einem Industriedenkmal in der Main-Metropole, der Naxoshalle, seine Heimat fand, inszeniert das „Theater Willy Praml“ dort Gesamtkunstwerke, literarisch sowie musikalisch und immer wieder auch interkulturell mit Geflüchteten. Mittlerweile ist aus dem Provisorium ein Produktionshaus geworden.
Matthias Bischoff, Julia Cloot, Eva-Maria Magel, Hanne Seitz, Judith von Sternburg, Kristin Westphal, Autor*innen aus Feuilleton und Wissenschaft beschreiben und reflektieren in ihren Beiträgen fünfzig Jahre dieser Theatergeschichte - fünfzig Jahre einer permanenten künstlerischen Auseinandersetzung mit der sozialen Wirklichkeit.“
Eintritt frei.
Mittwoch, 26. Juni um 18.00h:Poesie, Heimat und Politik – Theater Willy PramlTheater Willy Praml Foto: © Seweryn Zelazny
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Sonntag, 23. Juni: Der kleine Snack

(Martin)
Für mich unverständlich, dass dieser Abend, der ein riesiger Spaß ist, zum letzten Mal auf dem Spielplan steht!
Stückentwicklungen sind ja oft so eine Sache, wenn zunächst kein ‚Inhalt‘ vorhanden ist, dieser von der Regie, Dramaturgie und den Schauspieler*innen erst erarbeitet werden muss und dann auch noch kreativ auf der Bühne umgesetzt werden will. Viel Arbeit… Aber bei diesem Abend stimmt letztlich alles und wer da nicht lachen kann, muss woanders Probleme lösen.
»Nele Stuhler und Jan Koslowski suchen in ihren Stücken oft das Triviale, das Alltägliche auf und wollen so gesellschaftlichen Verblendungszusammenhängen auf die Spur kommen. [...] Charakteristisch für die Beiden ist immer, dass es rasante Dialoge und vielfältige Verweise in den Texten gibt und ziemlich prägnante Wortspiele, aber es gibt immer auch eine große Lust am Theater: Showelemente, Gesang, bisschen Clownerie und Zauberei und Tanz. […] Das Ensemble ist wirklich toll. Christoph Pütthoff spielt diesen Koch, der einspringen muss, und ist dabei ziemlich grandios und übermütig und kann mit der offenen Form, die Nele Stuhler und Jan Koslowski vorgeben, immer sehr gut umgehen. […] Ein Abend, an dem man mal wieder lachen kann.« hr2.de, Frühkritik, 23. Dezember 2022
»Bunt, schrill, schräg, keine Angst vor großen Zitaten. […] Die wunderbaren Schauspieler*innen seien gleich am Anfang genannt, denn ohne sie würde dieser intelligente, wie beiläufig kapitalismuskritische Theaterspaß nicht funktionieren: Heidi Ecks, Anna Kubin, Lotte Schubert, Christoph Pütthoff und Mark Tumba machen aber auch jeden Blödsinn mit, einfach, weil sie ihn sich wohl selbst mit ausgedacht haben. […] Und was da geklappt hat, klappt hier auch: So virtuos witzig ist das aufgeführt, dass der erste Szenenapplaus fällig wird, dem noch weitere folgen werden […] Zürnender Theaterdonner grollt, sobald von nicht veganem Geschnetzelten die Rede ist und noch eine Menge solcher Scherze mehr, wobei Christoph Pütthoff sowieso der beste Showman ist, den das Schauspiel Frankfurt hat, Lotte Schubert das größte Entwicklungspotenzial ihrer Figur Sugar zugestanden wird, das sie auch lustvoll ausspielt, und die faszinierende Heidi Ecks als emanzipierte Expertin für Geflügel auf Renaissancegemälden die meiste un-vegane Distanz aufbringt. Diese schrille, leicht ins Blödsinnig kippende Inszenierung könnte zum Kult werden, verdient hätte sie es allemal.« Strandgut, Februar 2023
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/der-kleine-snack/1979/
Sonntag, 23. Juni um 20.00h Schauspiel Frankfurt - Kammerspiel Foto: © Robert Schittko
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Bis Donnerstag, 27. Juni: Kunstsäule mit „Salve“ von Ulrike von der Osten

(Petra)
Buchstaben-Fragmente, Hieroglyphen, zerschossene Lettern? Die mit schwarzer Tusche angefertigten Buchstabenteile verwirren auf den ersten Blick mehr, als dass sie etwas preisgeben. Aber sie regen an und lassen die Assoziationsmaschine in verschiedene Richtungen laufen. Die Funktion der Litfaßsäule seit ihrer Erfindung vor gut 170 Jahren ist nach wie vor die eines Informationsträgers: Durch Schrift und Bild können Veranstaltungen, Produkte und sogar zur Wahl stehende Personen mittels Plakaten im öffentlichen Raum beworben werden. Salve verkörpert die Symbiose von Schrift und Bild zum Schriftbild in genialer Weise. Allerdings erfährt die Arbeit durch die Anwendung des Prinzips „solve et coagula“ eine Verschlüsselung: Die zeichenhaften Bruchstücke bestechen durch rhythmische Anordnung und laden den Passanten ein, näher heranzutreten, um sie zu dekodieren. Hier findet also das Gegenteil von Werbung statt, Dialog im besten Sinne. Denn glücklich ist, wem die Entschlüsselung gelingt: Sei gegrüßt, so lautet die einfache Botschaft. Natürlich bedeutet Salve auch Abfolge von Schüssen, das passt ins Bild, denn wir werden heute mit Werbung geradezu bombardiert. Und Krieg ist allgegenwärtig. Ein Buchstabenfeld wird immer auch als Textverweis erkannt. Diese Arbeit ist auch eine Referenz an „Buchstabenkonstellationen“ (1967) des Frankfurter Dichters Franz Mon.
Kunstsäule Frankfurt mit Ulrike von der Osten, Einführung: Kurator Florian Koch, Vernissage ab 19 Uhr, Ort: Brückenstraßenspielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, Ausstellung bis Donnerstag, 27. Juni
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Freitag, 28. – Sonntag, 30. Juni: Interrupting the Thrill of Exactitude

(Martin)
Amelia Uzategui Bonilla/T.I.A. dance productions
Stell dir eine Person in einem Ballett oder zeitgenössischen Tanzstück vor. Denkst du an eine nicht-weiße Person? An eine Tänzer*in, die nicht sehr dünn ist? An eine behinderte Person? Welche Bilder werden vor deinem inneren Auge aufgerufen und welche Räume können entstehen, wenn wir uns von normativen Vorstellungen lösen?
Das mixed abled Team T.I.A. rund um die Frankfurter Choreograf*in Amelia Uzategui Bonilla wagt frei nach William Forsythe eine – kritische wie liebevolle – Unterbrechung des viel beschworenen “Thrill of Exactitude”. In einem interdisziplinären und interkulturellen Austausch erproben sie neue Formen von Perfektion und fragen, wie Tanz jenseits der visuellen Ebene wirken kann. Gemeinsam mit einem sehenden, Blinden und sehbehindertem Cast schaffen sie einen poetischen, musikalischen Raum, der Hierarchien von Wahrnehmungsweisen auflöst und alle einlädt, den Tanz in seinen vielseitigen Facetten und Thrills mit erweiterten Sinnen zu erleben.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/interrupting-the-thrill/
Freitag, 28. Juni um 20.00h, Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juni um jeweils 18.00h Mousonturm, Solidarisches Preissystem Foto: © Robert Schittko
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Samstag, 29. Juni: Fabian oder der Gang vor die Hunde

(Martin)
Erich Kästner - Lesung
Ich warte schon sehr lange darauf, dass ‚Fabian oder der Gang vor die Hunde‘ von Erich Kästner endlich einmal seinen Weg in Frankfurt auf die Große Bühne findet. Jetzt gibt’s anlässlich des 125. Geburtstages von Erich Kästner zumindest eine Lesung mit Peter Schröder.
Schauplatz dieses Großstadtromans ist das überhitzte Berlin Ende der zwanziger Jahre. Der Weimarer Republik droht ihr Untergang. Der junge Jakob Fabian wandelt als teilnehmender Beobachter durch die Straßen, Nachtclubs und Hinterzimmer der Stadt, die er liebt und zugleich nicht ertragen kann.
Bevor der Roman 1931 erscheinen konnte, drang sein Verleger aus Angst vor Zensur auf wesentliche Kürzungen. Der Roman wühlte die Berliner Literatur-Szene auf. Zu explizit waren die Sexszenen, zu verunglimpfend die zynischen Sticheleien der Protagonisten über deutsche Nationalheiligtümer. Seit 2013 liegt er nun in der Urfassung vor
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/fabian-oder-der-gang-vor-die-hunde/1991/
Samstag, 29. Juni um 20.00h Schauspiel Frankfurt / Kammerspiel Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt
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Mittwoch, 03. Juli: Emily King
(Uwe)
Der Pressetext ist insgesamt so lang wie das erste Kapitel eines Buchs von Leo Tolstoi. Daher etwas verkürzt, das Wichtigste findet Ihr hier und es sollten sich genügend Gründe darin finden das Konzert von Emily King zu besuchen (zumal an diesem Tag bei der Europameisterschaft kein Spiel stattfindet):
„Like so many of music’s most essential singer-songwriters, Emily King has a near-magical gift for digging into life’s deepest sorrows and uncovering unexpected beauty and illuminating truth. Since the arrival of her Grammy Award-nominated full-length debut East Side Story, the New York City-bred artist has brought ever-evolving levels of depth and nuance to her songwriting, rooting each revelation in her mesmerizing blend of soul and R&B and forward-thinking pop.“
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 19:00H Foto: Homepage Zoom
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Samstag, 29. Juni: FFM/ Old but Gold
(Andrea)
Alle reden davon, jetzt will ich da auch mal hin. Obwohl Hip-Hop gar nicht meine Baustelle ist...aber heute erstmals Open Air mit "Aftershowparty mit einem übertrieben krassen Lineup! Seid nicht schüchtern und kommt mit der alten Gang an den Start. Ihr wart damals schon die Kings & Queens auf dem Dancefloor, also Zeit den Kids zu beweisen das ihr es immer noch draufhabt! Unsere DJs spielen Hip Hop & RnB Classics like back in the days. Ruf den Babysitter an - Mama und Papa gehen endlich wieder einen draufmachen! Afrob Soundsystem aka Afrob & DJ Derezon, Ray-G, Jellin, Nomi, Raw D Uhrzeit: 15-05 Uhr, Einlass ab 30 Jahren mit Ausweispflicht!
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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JULI 2024
Bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)
Grossartige Ausstellung! "Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum mit tollem Begleitprogramm!
Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.
Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen
(c) Marta Hoepffner
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Samstag, 13. Juli (Premiere): „Sanatorio Express” – Komische Oper von Iiro Rantala

(Daniela)
Die Kammeroper Frankfurt zeigt im Palmengarten die deutsche Erstaufführung der Opera buffa „Sanatorio Express” des international berühmten finnischen Komponisten und Jazz-Pianisten Iiro Rantala als Regiedebut von Dzuna Kalnina und wie stets in deutscher Sprache. Das 2018 in Helsinki von der Finnischen Nationaloper uraufgeführte Werk entführt das Publikum in ein skurriles Sanatorium, in dem ein heilender Scharlatan seine Geschäfte betreibt. Zu seinem Patientenstamm gehören eine übergewichtige Sopranistin, Einkaufs- und Eifersüchtige ebenso wie ein zwischen Leidenschaftlichkeit und Apathie schwankender Tenor, der für Social Media schwärmt. Die Oper ist entgegen dem, was man üblicherweise mit zeitgenössischer Oper verbindet, voller Humor und wunderbar hörbarer Musik und folgt liebevoll der klassischen Opera buffa, wie wir sie seit Rossini kennen: Es gibt Duellforderungen und Verwechslungen, Verfluchungen und Versöhnungen, klassische Duette und Quintette, aber auch Flamenco und Tango. Rantala wirbelt Ernstes und Heiteres auf raffinierteste Weise durcheinander wie sein klassisches Idol Mozart.
An fünf weiteren Abenden zeigt die Kammeroper unter dem Titel: „Die fröhliche Neurose” zusätzliche Konzerte mit ihren Künstlerinnen und Künstlern. Das ist ein Nachspin der Oper mit schweren oder leichten Störungen, aber stets mit passender Musik von Purcell, Offenbach, Millöcker, Strauß, Lehár, Beethoven u.a.
Premiere: Samstag, 13. Juli 2024 Weitere Termine: Mi 17. / Fr 19. / Sa 20. / Mi 24. / Fr 26. / Sa 27. / Mi 31. Juli 2024
Konzerte „Die fröhliche Neurose”: Fr 2. / Sa 3. / Mi 7. / Fr 9. / Sa 10. August 2024 Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr Ort: Musikpavillon im Palmengarten Kartenvorverkauf: Frankfurt Ticket oder per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de
Für Schüler*innen und Student*innen gibt es eine begrenztes Kontingent an Freikarten für alle Vorstellungen, die per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de angefragt werden können.
Foto: Martin Pudenz
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Samstag, 6. Juli: Of/ TaschenKaufRausch
(Andrea)
Das Deutsche Ledermuseum verwandelt sich an diesem Samstag mit dem beliebten TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH in eine unterhaltsame Tauschbörse für Taschenliebhaber*innen. Vorab können am 6., 7. und 8. Juni 2024, jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr, maximal fünf gut erhaltene Taschen für jeweils eine Wertmarke im Museum abgegeben werden. Beim TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH kann dann die Suche nach einem neuen Lieblingsstück beginnen. Eine Wertmarke wird dabei gegen eine Tasche eingetauscht. Taschen können auch am Secondhand-Verkaufstisch erworben werden. 14 bis 17 Uhr:
Deutsches Ledermuseum, Frankfurter Straße, Offenbach
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Donnerstag, 11. Juli: Alte Schinken Festival
(Andrea)
Endlich Sommer, draußen Konzerte UND Open-Air-Kino. Das Alte-Schinken-festival zählt klar zu meinen Lieblingen, wo sonst gibt es ein Wiedresehen mit den alten Hollywood-Größen? 2024 sind dies unter anderem Cary Grant, Grace kelly und die grandiose Audrey Hepuburn. Alfred Hitchcock Once ist eigentlich zu neu, 18 Jahre sind ja kein Alter. Egal, heute gehts los mit "Über den Dächern von Nizza", dann folgen: Fr 12. Juli Bei Anruf Mord Sa 13. Juli Der unsichtbare Dritte Fr 19. Juli Once Sa 20. Juli Frühstück bei Tiffany Eintritt gegen Spende Einlass ist ab 20.30 Uhr.
Bitte bringt eigene Speisen, Getränke und Decken mit der holt euch eine Pizza bei Rimini. Die sind echt lecker. Oder in der Osteria, wenn ihr mindestens zu zweit seid, das sind nämlich echte Wagenräder. Der Filmbeginn erfolgt jeweils bei Dunkelheit (ca. 21.30 Uhr). Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.
Hafengarten, Nording, Offenbach
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AUSFLUGTIPP: Kleiner Kultursommer Runkel 2024

(Daniela)
Dieter Buroch organisiert wieder: "Kleiner Kultursommer Runkel 2024"
Der Kartenvorverkauf hat begonnen!
Mit der Unterstützung zahlreicher Partner, Vereine und Förderer konnte 2014 und 2018 zwei überregional beachtete Festivals an den schönsten Plätzen in Runkel veranstaltet werden. Dann kam die Pandemie und alle Pläne für 2022 mussten verworfen werden. Das war nicht nur enttäuschend für das Publikum und die Künstler. Auch die mühsam gewachsenen Strukturen, die für eine Kulturarbeit im ländlichen Raum so wichtig sind, zerbröselten. Vereine und ehrenamtliche Helfer zogen sich zurück und Netzwerke lösten sich auf.
Mit dem „Kleinen Kultursommer 2024“ möchte DIALOG RUNKEL zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Runkel im Juli 2024 einen „Neustart“ wagen und die alten Verbindungen wieder aufbauen mit dem Ziel, die Grundlage für eine langristige Kulturarbeit im ländlichen Raum zu schaffen.
Namhafte Künstler wie MICHAEL QUAST / CHRISTOF LAUER / TIM FRÜHLING / PATRICIA MORESCO / und Andere haben ihr Kommen zugesagt. Vom 06.07. bis zum 28.07.24 gibt es Theater, Jazz, Comedy, Musik, Autorenlesungen, Kindertheater und Beiträge von Runkeler Vereinen. Über das abwechslungsreiche Programm informiert die Website: www.dialog-runkel.de.
Erwartet werden auch viele auswärtige Gäste, die einen Wochenendausflug in die malerische Lahnstadt planen und das Kulturprogramm mit anderen Freizeitaktivitäten verbinden wie: Kanu-Fahrten, Burg-Besichtigung, Wander-Touren, Camping und Altstadt-Bummel.
Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Online: https://dialog-runkel.reservix.de und in der Tourist-Info-Runkel, Burgstraße 23.
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SEPTEMBER 2024
6. bis 8. September: Of/ Riviera-Festival

(Andrea)
Der Vorverkauf hat begonnen und ein paar Namen sind schon durchgesickert, das wird ein großartiges Wochenende! Auch wenn das heißt, dass der Sommer sich dann bald verabrschiedet, freue ich mich schon drauf. Mit Haiyti, Die Sterne, Voodoo Jürgens und Layla stehen pünktlich zum Vorverkaufsstart am 23. April die ersten Acts fest, die mit intensiven Live-Shows die Offenbacher Riviera in einen vibrierenden Festivalspot verwandeln. Haiyti hat Musik mit Größen wie Trettmann, Casper oder Haftbefehl gemacht – und sie hat den deutschen Pop geprägt: sein Vokabular, seine Kadenz, seine Melodien, seine ganze Geschwindigkeit. Einfache Wahrheiten oder gar Ratschläge braucht man von Haiyti nicht zu erwarten. Stattdessen springt sie innerhalb weniger Zeilen von Herzschmerz zu Hinterhofgeschichten, von tiefen Einblicken zu vermeintlich hohlem Materialismus, von himmelhochjauchzendem Happy Hardcore zu blankem Nihilismus. Die Sterne sind aus der Indie-Pop-Szene Deutschlands nicht wegzudenken. Seit 1991 prägen die Vertreter der Hamburger Schule die deutschsprachige Popmusik mit Songs wie „Was hat dich bloß so ruiniert?“ oder „Du musst gar nichts“. 2024 hat Sänger und Gitarrist Frank Spilker mit neu besetzter Band das Best-of-Album „Grandezza“ herausgebracht – somit erklingt das Beste aus über 30 Jahren Bandgeschichte live auf dem Riviera Festival. Nach dem Nummer Eins-Debütalbum „Ansa Woar“ und dem Meisterwerk „`s klane Glücksspiel“ ist der österreichische Liedermacher Voodoo Jürgens nun zurück mit seinem bisherigen Opus Magnum „Wie die Nocht noch jung wor“. Lyrisch war Voodoo Jürgens nie präziser, die Musik changiert dabei gekonnt zwischen zart und anrührend, dann wieder feurig-mitreißend. Seine Band „Die Ansa Panier“ ist längst als beste Live-Band im ganzen Land bekannt, swingt, twistet und jazzt sich unmuckerhaft, geschmackvoll und immer mit einer Leidenschaft, als ginge es um ihr Leben, durch ein Panoptikum allerschönster Klänge, während Voodoo seine Geschichten erzählt. Layla ist wahrscheinlich der facettenreichste Artist, den Deutschland seit langem hervorgebracht hat. Für sich und ihrer Musik setzt sich die Künstlerin keine Grenzen. Ob Rap, R&B oder elektrischer Sound: LAYLA fühlt sich auf jedem Beat wohl und das merkt man auch! Ihre Debütsingle „Choppa“ hat sie im Jahr 2020 selbst veröffentlicht und mit ihrer traplastigen EP „Traboe“ neue Standards gesetzt.
Early-Bird-Tickets für das dreitägige Festival sind ab sofort für 35 Euro zzgl. Gebühren bei Reservix, ADTicket und an allen bekannten VVK-Stellen verfügbar. https://www.riviera-offenbach.de/
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Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)
Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.
Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)
Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei
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