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| 17.05.2024 |
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Volles Programm

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Seit Wochen habt ihr hier im Intro nichts mehr von mir gelesen. Das liegt einfach daran, dass ich jobmässig mal wieder Land unter bin. Wie schon vor ein paar Wochen erwähnt, organisiere ich FAIR KICKT, ein nachhaltiges Bildungscamp während der EURO‘24 und wir haben schon Anmeldungen von 1.200 Schüler:innen. Es gibt auch tolle Abendevents für Erwachsene zum Thema „Sport & Nachhaltigkeit“ www.fairkickt.de
Klingt alles super, aber wir machen das mit viel zu wenig Leuten und gehen daher auf dem Zahnfleisch. Das führte leider auch dazu, dass sich meine, gerade erst operierte, f*** Schulter wieder entzündet hat. Das führt dazu, dass ich eigentlich nicht viel am Rechner arbeiten soll, es aber immer noch tue.
Das führt dazu, dass ich total gefrustet bin, weil ich irgendwann in meinem Leben auch mal einen Job haben möchte, bei dem ich nicht immer 200% geben muss.
Der beste Orthopäde der Stadt, der hier immer mit liest, hat mir dann eine Cortisonspritze in die Schulter gejagt und zu mir gesagt: „Frau Cappelluti, sie machen aber auch viel zu viel in ihrer Freizeit.“ Ich habe ihm versichert, das ich nicht alles mache, was wir hier in den Ausgehtipps schreiben und versprochen, dass ich mich jetzt wirklich um meine F*** Schulter kümmern werde.
Gesagt, getan! Ich bin also seit gestern bei Praxis agil, einem Physiostudio im Ostend angemeldet. Das hatte mir meine Freundin Tina empfohlen und ich fand es wirklich gut. Da gehe ich jetzt regelmäßig hin (habe ich wirklich vor). Der Vorteil: Das volldigitalisierte Zirkeltraining dauert nur eine Stunde und so konnte ich direkt danach noch in den Irish Pub radeln und am Pub Quiz teilnehmen. Wir, das Team „Kaufhaus M. Schneider“, haben sogar den 3. Platz erlangt und sind so in den Genuss eines Baby Guiness gekommen.
Und auch wenn Dr. H. meint ich solle nicht ganz so viel machen, ohne Kultur geht’s halt nicht. Figurenliegen auf dem Sofa ist nicht meins. Daher im Schnelldurchlauf die letzte Woche : Samstag waren wir im Kammerspiel in der Premiere von „Heute leider Konzert!" mit Liedern und Texten von Georg Kreisler. Der Abend mit Thorsten Flassig (Spiel und Gesang) und Yuriy Sych (Spiel und Klavier) war großartig. Ich würde gerne nochmal hin. Die nächste Aufführung ist jedoch am 31.5., da kann ich nicht. Wenn ihr Zeit habt, geht hin! Es gibt zwar keine Tickets mehr, aber bestimmt gibt es Restkarten an der Abendkasse!
Den Muttertag habe ich dann in meiner Lieblingsrolle als „Fußballfunktionärsfrau“ auf dem Fußballplatz in Seligenstadt verbracht. Ich saß häkelnd (!) in meinem Campingstuhl am Spielfeldrand und weiß jetzt, dass es im Amateurfußball Mannschaften gibt, die einfach nur zu acht zum Spiel erscheinen… Dienstagabend waren wir bei „Lieb mich wie im Film“ mit Alexandra Maxeiner & Matthias Keller im Stalburg Theater (nächste Vorstellung am 22.10.) und am Tag darauf war ich mit Martin und Rosa bei KONAMI im mousonturm. Ein Tanzstück zum Thema Fußball. Einer der Französischen Tänzer kommt ursprünglich aus der Kamerun und erzählte, dass auch ein Profifußballer anwesend sei. Wir drehten uns um und direkt hinter uns saß Jérome Onguéné von Eintracht Frankfurt. Mit ihm haben wir uns nach dem Stück noch sehr nett unterhalten. Auch um das Thema Rassismus im Fußball.
Ein anderes Thema im Stück war „Homosexualität im Fußball“. Der schwule Tänzer sagte, dass er froh sei, dass es in seinem Beruf keine Schwierigkeiten gäbe sich zu outen und sie erwähnten, dass es gut sein könnte, dass es die nächsten Tage zu einem gemeinsamen Coming Out von Fußballprofis kommen könnte. Gestern bekam ich dann den folgenden Link zugeschickt: https://wiraneurerseite.de/ Das ist eine Solidaritätsseite von Fußballfans, Fanclubs und Fußballvereinen, die Fußballern ihre Unterstützung zusagen, sollten sie sich outen. Unser Verein „Lotte Specht e.V.“ hat auch schon unterschrieben. Wenn ihr EFC’s kennt, könnt ihr die Info gerne weiterleiten. Je mehr Menschen sich solidarisch erklären umso besser! (Mehr Infos dazu: https://www.kicker.de/fussball-fans-wuerden-coming-out-von-aktiven-profis-unterstuetzen/1025179/artikel https://www.kicker.de/gruppen-coming-out-am-17-mai-profifussballer-halten-sich-noch-zurueck-1024891/artikel)
Wie ihr seht, bin ich schon beim Fußball gelandet. Da geht’s aber erst morgen hin. Zum letzten Spiel von Seppel Rode & Hasebe … da wird die ein oder andere Träne wohl fließen. Wie gut, dass man danach direkt ins Massif Central radeln kann, denn da ist morgen Deborah mit ihrem Portofino wieder zu Gast! Das heißt es gibt leckere Pasta.
Aber jetzt ist erstmal Freitag. Das heißt es geht erstmal zur Chorprobe (wir suchen weiterhin Sänger:innen) und danach zur Premiere von „Die Brüder Karamasow“ ins Schauspiel.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE
(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Wohnungs- und Zimmerangebote sind natürlich FÜR ALLE willkommen) Illustration von Carlotta Hick
Zimmer zu vermieten: Rita vermietet ab dem 1. Juni 2024 ein Zimmer (ca 20 qm) in ihrer Altbau-Wohnung im Frankfurter Nordend (nahe U-Bahnstation Merianplatz) – zunächst für drei Monate. Verlängerung evtl. möglich. Geeignet für Projektler, für Leute, die ein Firmenpraktikum machen oder ein Gastsemester etc. Kosten 500 Euro all in. Kontakt über www.ritahenss.de
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ZU GEWINNEN (Andrea)
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de
1 x 2 Karten für das Konzert des Isenburg Quartetts in der Druckwerkstatt. Die Gewinnfrage lautet: Unser Kinomatador Daniel startet in die Open-Air-Saison unter welchem Motto?
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Freitag, 17. Mai: PENG und CITY GHOST - Street Art Ausstellung im MOMEM - ONE DAY ONLY

(Petra)
Kunst von PENG und GHOST kennt Ihr alle: Lauft durch die Stadt und entdeckt die freundlichen Gestalten an Schornsteinschächten, auf Stromkästen, Figuren und Tags an Mauern, Laternensäulen undsoweiterundsofort. Mittlerweile sind sie auch in Ausstellungen zu sehen - wie heute im MOMEM. Ich verkneife mir mühsam den Spruch mit "unsere Banksys" (in Frankfurt und Offenbach), aber auch sie bleiben mit ihrer Street Art anonym. Und zaubern mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht - vor allem wenn die Großstadt mal gerade wieder häßlich und böse ist. Entdeckt die faszinierende Street Art von Peng und Ghost in dieser ONE DAY ONLY Ausstellung im MOMEM! Ihre Werke, von Sprüchen bis zu Figuren, sind in der Stadt und darüber hinaus bekannt. Erfahre, wie sie die Stadt mitgestalten und ihre Kunst auf die Straße bringen! Für nur einen Tag präsentiert das MOMEM mit CITY GHOST und PENG die beiden bekanntesten und angesagtesten Street Art Künstler der Stadt! Hier habt ihr die Möglichkeit ganz aktuelle Bilder, Poster, T-Shirts und Bücher der beiden Künstler zu kaufen.
PENG und GHOST CITY: Street Art-Ausstellung NUR HEUTE, Ort: Museum of Modern Electronic Music - MOMEM, Adresse: Hauptwache B-Ebene (Zwischenebene), Uhrzeit: 13 - 19 Uhr, Eintritt: 12 (8) Euro, Tickets gibt's hier
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Freitag, 17. Mai: Of: Geliebte Köchin

(Andrea)
AUSVERKAUFT. Checkt den 21.6. "Es sind die kleinen Dinge". Ein Filmabend für alle Sinne und weil Daniel in seiner Beschreibung den "Duft der grünen Papaya" erwähnt, beamt es mich erstmal kurz zurück in das Jahr 1993/94. Statt wie seinerzeit nach Vietnam entführt Regisseur Trần Anh Hùng in Geliebte Köchin in das Jahr 1885. "Seit 20 Jahren steht die begnadete Köchin Eugénie im Dienst des legendären Gourmets Dodin Bouffant und kreiert mit ihm köstliche Gerichte. Aus der gemeinsamen Zeit in der Küche und der Leidenschaft für das Kochen ist über die Jahre weit mehr als nur eine Liebe fürs Essen erwachsen. Doch Eugénie will ihre Freiheit nicht aufgeben und hegt keinerlei Absichten, Dodin zu heiraten. Also beschließt dieser, etwas zu tun, das er noch nie zuvor getan hat: für sie zu kochen! Neben der bezaubernden Juliette Binoche und dem französischen Schauspielstar Benoît Magimel (die erstmals als Paar wieder vor der Kamera standen) beeindrucken vor allem die kulinarischen Kunstwerke – kreiert von niemand Geringerem als Sternekoch Pierre Gagnaire. In Cannes heimste die „Geliebte Köchin“ den begehrten Regie-Preis ein, bei uns in Offenbach werden ihr sämtliche Herzen zufliegen. Zugegeben, kulinarisch stehen wir diesmal ein wenig unter Druck. Als Hommage an die im Film so betörend zelebrierte Kochkunst servieren wir diesmal rosa gebratenen Kalbsrücken mit Sellerie-Kartoffel-Stampf (ganz wichtig!) und glasierten Möhrchen. Für die Vegetarier tauschen wir den Kalbsrücken gegen einen gebratenen Portobello-Pilz. Und als Nachtisch gibt es – ebenfalls in Anlehnung an den köstlichen Film – eine Birnentarte mit cremiger Baiserhaube. Bon appétit!" Wie immer lautet mein Apell, sputet Euch mit dem Kartenkauf (www.kinokulinarisch.de) . Einlass ab 18.30
Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach
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Freitag, 17. Mai: Of/ Hardcore Techno und Rave als Protest

(Andrea)
Erst Autogenes Training, dann Robert Johnson Theorie. Ich muss nur die zwei Stunden zwischendrin irgendwie überbrücken, sonst schlafe ich doch aus Versehen auf dem Sofa ein. Was schade wäre, denn Patrick Raddatz hat ein spannendes Thema für den heutigen Abend herausgesucht: "Städte wie London oder Berlin vermarkten sich prominent über ihre Clubkultur. In beiden Städten befeuerte die zunehmende Neoliberalisierung und Kommerzialisierung von Musik und Kultur aber auch Protestformen und widerständige Praktiken. Hardcore-Techno (Gabber, Breakcore, Speedcore usw.) und harter Techno (Tekkno) kommen in den Narrativen in der Elektronischen Musik und Clubkultur sowie in der Forschung dazu bislang nur selten vor. Dabei sind sie ein wichtiger Aspekt, wenn es darum geht alternative Visionen jenseits einer durchökonomisierten Gesellschaft zu entwickeln. Bianca Ludewig forscht zu Hardcore-Techno, Rave, Techno, und thematisiert die Kommerzialisierung von Clubkultur als Teil umfassenderer gesellschaftlicher Transformationsprozesse. In der Robert Johnson Theorie wird Bianca Ludewig mit Video- und Audiobeispielen vorstellen, was diese Musik-Genres und Audiosozialen Gemeinschaften auszeichnet. Und anhand von zwei Beispielen aus der Soundsystem Culture – der Berliner Fuckparade und der Free Tekkno/Teknival Bewegung – aufzeigen, welche Bedeutung Ravekultur im Kampf um Freiräume und für nichtkommerzielle Möglichkeiten des Feierns haben kann. In Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach und dem Robert Johnson, lädt Patrick Raddatz (Promotionsbereich Hochschule für Gestaltung Offenbach/Institut für Klangforschung) in lockerer Folge prominente, fachkundige Gäste zur Robert Johnson Theorie: Eine Veranstaltungsreihe mit Soundspezialist:innen, Musiker:innen, Autor:innen, DJs, für Vorträge im Feld von Clubkultur, Produktion und Rezeption elektronischer Musik. 22 bis 23.59 Uhr
Robert Johnson, Nordring, Offenbach
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Freitag, 17. Mai: Of/ Morgen ist auch noch ein Tag

(Andrea)
Nachdem ich jetzt endlich mit lichtjahrmäßiger Verspätung Elena Ferrante lese und Daniel schon vom Film des Jahres gessprochen hat (bei ihm Open-Air in Bälde zu sehen), das Wetter aber mäßig und der Filmklubb irgendwie auch ein Wohnzimmer von mir ist, hätte ich "Morgen ist auch noch ein Tag" gerne gesehen. Passt nur leider vom Timing nicht: "Rom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst …Einlass 18.30 Uhr, es gibt leckere Speisen, Film 19.45 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Freitag, 17. und Samstag, 18. Mai: Being Jonas Weber
(Martin)
Verrückte Geschichte! Die Menschen, die für diese Performance zusammenkommen, teilen eine Gemeinsamkeit: Sie haben alle denselben durchschnittlichen Vor- und Nachnamen. Sie sind viele und kommen von überall her, haben unterschiedliche Berufe, Lebensläufe und Perspektiven. Ihre Namensgleichheit ist der Anlass zu befragen, wer sie (nicht) sind, wie sich Identität zusammensetzt und Gemeinschaft entsteht.
Voller Humor suchen die versammelten Jonas Webers nach dem, was die Menschen einmalig macht – wenn es Einmaligkeit überhaupt gibt.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/being-jonas-weber/ Freitag, 17. und Samstag, 18. Mai um jeweils 20.00h Mousonturm – Studio 1 (solidarisches Preissystem) Foto: © Jonas Weber
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Freitag, 17. & Sonntag, 19. Mai: Innere Sicherheit (weitere Termine)

(Martin)
Dokumentartheater zum Themenkomplex NSU 2.0
Es ist der 2. August 2018, gegen mittags. Im 1. Frankfurter Polizeirevier setzt sich eine Person an einen Computer im Wachraum, öffnet eines der polizeilichen Auskunftssysteme und tippt in das Suchfeld einen Namen ein. 90 Minuten später geht bei einer Frankfurter Rechtsanwältin ein Drohschreiben ein, unterzeichnet mit den Worten „NSU 2.0“. Es wird das erste Drohschreiben von vielen sein, die sich gegen Politiker*innen, Jurist*innen, Journalist*innen und Künstler*innen richten – viele von ihnen Frauen oder migrantisch gelesene Personen.
Welche inneren Verunsicherungen lösen diese menschenverachtenden Worte aus? Werden den Worten Taten folgen? Handelt es sich um einen Angriff auf die Demokratie?
Mithilfe von Prozessmitschriften sowie Interviews mit Betroffenen und Expert*innen, versammelt das Team um Marie Schwesinger („Werwolfkommandos“) Fakten, Fragen, Querverbindungen und lose Enden rund um den Themenkomplex NSU 2.0.
Wo sind wir sicher, wenn die die Bedrohung aus dem Inneren des Systems kommt?
Freitag, 17. und Sonntag, 19. Mai Sonntag, 9. und Montag, 10 Juni um jeweils 20.00h Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294 Foto: © Christian Schuller
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Freitag 17. Mai - 21. Juli: Ausstellung: Toni Schmale "Opferblech"

(Daniela)
basis e.V. schreiben: Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung unserer nächsten Ausstellung Toni Schmale - opferblech am Donnerstag, den 16. Mai 2024 um 19 Uhr ein. Die Ausstellung ist vom 17. Mai bis 21. Juli 2024 zu sehen.
Die umfassende Einzelausstellung von Toni Schmale versammelt eine Auswahl bereits bestehender sowie eigens für die Ausstellung produzierter Arbeiten. Als hochästhetische und handwerklich perfektionierte Formen lassen sich ihre großformatigen Stahlskulpturen ebenso gut lesen wie als reflexive Elemente, die die Betrachtenden mit deren eigener Körperlichkeit konfrontieren. Bei basis e. V. werden ihre Skulpturen zu abstrakten Stellvertreterinnen körperpolitischer Diskurse und ermöglichen die Reflexion gesellschaftlicher und vergeschlechtlichter Formungs- und Übergangsprozesse.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
Die Ausstellung wird von Carlotta Döhn kuratiert. Öffentliche Führungen:
Sa., 25.05. - 14 Uhr (Kuratorinnenführung) Do., 13.06. - 18 Uhr Sa., 06.07. - 14 Uhr Do., 18.07. - 18 Uhr (Kuratorinnenführung)
Keine Anmeldung erforderlich, kostenlose Führung und freier Eintritt
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag, 14:00 - 19:00 Uhr Samstag, Sonntag 12:00 - 18:00 Uhr
basis e.v. gutleutstraße 8-12 60329 frankfurt am main
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Samstag 18. Mai: PORTOFINO im Massif Central
(Daniela)
Wie im Intro beschrieben geht's nach dem Spiel, mit kleinem Umweg über die Bembelbar, direkt zum Portofino... Deborah schreibt:Liebe Portofino Freunde, am 18.05 sind wir wieder zu Gast mit unserem Pop Up Store im Massif Central. Wir kochen für euch einer unsere Favorites Gerichte:Hausgemachte Pasta mit Frischem Lachs,Hausgemachte Pasta mit Bolognese undScampi Salat mit Spargel.Wir Sind Von 12:00h bis 21:00h für euch da. Es werden keine Reservierungen entgegengenommen. Wir freuen uns auf euch Massif Central Bethmannstrasse 7-9 60311 Ffm
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Samstag, 18. Mai: FFM/ Engin
(Andrea)
Ausverkauft! Das freut mich für die Jungs. Auch wenn das Engtanz bedeutet. Neben The OhOhOhs gehört die Mannheimer Band unbedingt zu meinen Favoriten und auch wenn ich nach wie vor alles andere als textsicher bin, türkisch ist wirklich eine komplizierte Sprache und das lernen gibt einem eine Idee davon, was es heißt, als Fremder deutsch lernen zu müssen - ich mache das ja sogar freiwillig, ein paar Refrains kriege ich hin. Zumal es auch deutsche Lieder gibt, ein schönes Mischmasch und dazu driftende Psychedelia, fuzzy Gitarren, verschachtelte Rhythmen, leichtfüßiger Vibe und Gesang, der dringlich und mit viel Seele klingt. Nach zwei ausverkauften Konzerten in Istanbul (ich war dabei!) präsentieren sie heute hochkarätigen Eigeninterpretationen türkischer Anadolu-Rock Klassiker, gercekten mutluyum.
Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, Frankfurt
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Samstag, 18. Mai: Eröffnung Sommergarten im Tanzhaus West

(Petra)
Mit den steigenden Temperaturen und dem immer satter leuchtendem Grün rückt der Sommergarten immer mehr in das Zentrum der Partys im Tanzhaus West. Schnittstelle zwischen allen Floors, kommunikativer Ort zum Chillen, Quatschen, Lachen. Ein Platz um neben der Seele auch mal die Füße baumeln zu lassen. Während wir draußen eine erste (hoffentlich schon) milde Nacht im frisch aufpoliertem Garten genießen, wird es Indoor heiß heiß heiß! Dafür verantwortlich die Gäste Joyce Muniz, Dominik Marz, Kepler und Lemonella sowie die Tanzhaus West Residents, die sich wie wir auf eine nächste Sommersaison-Start-Sause mit Euch freuen! Wir sehen uns auf einen ersten Drink an der Gartenbar...Cheers!
THW X Sommergarteneröffnung - Clubnacht: Techno, House, Melodic House, mit: Bianco & Schlemann, Bo Irion, Dominik Marz, Cedric Scheibel, Joyce Muniz, KeplerKlang in Farbe, Laurine Philippe, Sisou, Smicky & Bilderberger, Stephanie Sykes, Uhrzeit: ab 23 Uhr, Ort: Tanzhaus West, Adresse: Gutleutstraße 294, Eintritt: 20 (bis 0 Uhr: 16) Euro, ab 18 Jahren, Tickets gibt's hier
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Samstag, 18. Mai: Mühlheim/ Lilupark
(Andrea)
Bevor wir heute zu Engin in die Brotfabrik gehen, möchte ich gerne noch nach Mühlheim/Dietesheim. Ein Heimspiel, weil eine schöne Gelegenheit, alte Freund und Bekannte wiederzusehen und die hoffentlich laue Nacht im Grünen zu genießen. Dazu servieren ein paar nette Menschen feinste elektronische Beats: LineUp // Dj DAG (Freud) Falscher Hase (Hörverlesen) Jermaine Dotson (Electric Grooves) Anagramm (We Are Together) Reiner Liwenc (Groovy Soundz) Kinder & Jugendliche zahlen keinen Eintritt, Erwachsene faire 10 Euro. 12 bis 22 Uhr. Das Gelände ist prima mit der S-Bahn zu erreichen.
Artificial Family, Am Rabenloh 4, Mühlheim-Dietesheim
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Samstag, 18. Mai: Of/ Rave Nations

(Andrea)
Wäre ja schön, wenn der Wetterbericht mal nicht recht hat, denn draußen tanzen bei mäßigen Temperaturen macht nur halb soviel Spaß. Und wären wir nicht in Mühlheim, würden wir in der Kommune 2010 vorbeischauen, Rave Nations kommt wieder mit einem ordentlichen Line-Up daher: 15 DJs in acht Stunden, wenn ich das so richtig überschlage, mit dabei Mark Reeve (Drumcode/Afterlife) - Alex D-Part - Beki M - Florian Kroeber - Grille - Justin Hahn - Sascha Lebemann - Amadeus Sonrisa - Da Paett - Exotherm - Franky - Marco Kreil - Malibees - Sascha Beh - Weser48 "Freut euch auf eine wunderschöne Open Air Location im Fabrik-Stil mitten in Offenbach am Main. Von Backsteinmauern, über eine grüne Wiese bis hin zum Chill-Out-Strand haben wir alles was eine besondere Location ausmacht. Dazu kommt natürlich ein hervorragendes Line-Up, bestückt mit unseren Residents, lokalen Größen der Szene und international gefragten DJs, aufgeteilt auf 2 Bereiche. Wir bieten euch damit ein musikalisches Ensemble bei dem von House bis Techno, für jeden etwas dabei ist. Ihr könnt nicht nur entscheiden zu welcher Musikrichtung ihr an welcher Bühne am liebsten Tanzen wollt, sondern natürlich auch eurer Stimmung nach den Dancefloor wechseln und euch auf dem Weg über das Gelände von unserem reichlich bestückten Rahmenprogramm inspirieren lassen. Es warten also neben unseren verschiedenen Bars und Essensangeboten noch weitere Stände die ihr erkunden könnt, sowie von uns in liebevoller Handarbeit hergestellte Bühnenbilder und Dekoration des gesamten Geländes! Wir als eingetragener und gemeinnütziger Verein stehen für ein Open-Air auf dem sich alle mit einem Lächeln begegnen, neue Freundschaften geschlossen werden können und die Vielfalt der Menschen gefeiert wird! Wie immer wird ein Teil der Einnahmen des Open-Airs an andere soziale Projekte gespendet, die ihr auch selbst bei uns vorschlagen könnt. Der Rest der Einnahmen fließt direkt wieder in den Verein mit den weiteren Projekten zur Kulturförderung realisiert werden können. Also kommt vorbei, genießt einen legendären Tag mit uns und unterstützt darüber hinaus andere soziale Projekte in dem ihr einfach nur feiert und Spaß habt!"
14 bis 22 Uhr Kommune 2010, Sprendlinger Landstraße 181 D; Offenbach
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Samstag 18. Mai: Das große Spargelessen in der Margarete
(Daniela)
Heute ist der letzte Bundesligaspieltag, da werde ich es danach nicht zum Spargelessen in die Margarete schaffen..
Das königliche Gemüse hat Saison. Da geraten wir direkt ins Schwelgen und laden ein an den großen Tisch! Zum Zusammensitzen, Lachen, sich gemeinsam auf den Sommer freuen und natürlich zum satt essen. Wir servieren Spargel, Drillinge, Butter, Hollandaise und Bio-Krustenschinken, jeder isst so viel er kann. Zum Nachtisch gibt es Erdbeeren mit Schlagsahne.
Ein Abend in der MARGARETE mit einem Aperitif zur Begrüßung, freier Platzwahl, lockerem Ambiente und guter Gesellschaft.
18. Mai 2024, 19.30 Uhr in der MARGARETE (Braubachstraße 18 - 22, 60311 Frankfurt am Main)
Tickets fürs große Spargelessen gibt es hier: DAS GROSSE SPARGELESSEN Tickets, Sa, 18.05.2024 um 19:30 Uhr | Eventbrite
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Samstag, 18. Mai: FFM/ Fabrizzio Cammarata
(Andrea)
Das Konzert ist auf den 19. Januar 2025 verschoben, das habe ich mir schon mal eingetragen. "Fabrizio Cammarata teilte Bühnen mit Künstlern wie Ben Harper, Patti Smith, Daniel Johnston und hat so seine einzigartig romantische Interpretation von Indie Folk verfeinert. Als „bittersüß“ (Intro) und „wonderful tool for emotional enrichment“ (Clash) werden Fabrizio Cammarata’s intime musikalische Geschichten definiert, die von Liebe und Verlust erzählen. Sie werden umgesetzt von seiner unverwechselbaren, seelenvollen Stimme und seinem eleganten und dynamischen Gitarrenspiel, was Zuschauer vor großen und kleinen Bühnen auf der ganzen Welt fasziniert. Fabrizio Cammarata zaubert in seinen Songs Phantasien von Licht und Schatten herbei, verarbeitet Erfahrungen von seinen Reisen und von seiner Heimatstadt Palermo." Einlass 18 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Sonntag, 19. Mai: Robert Forster
(Uwe)
Robert Forster war mit Unterbrechungen fast 30 Jahre die Hälfte der famosen australischen Band Go-Betweens, dann starb im Jahr 2006 sein kongenialer Partner Grant McLennan. So ist Forster, der den Bandnamen nicht weiterführte, seitdem allein unterwegs (war er zwischendurch auch bereits). 2023 veröffentlichte er das Album The Candle and the Flame. Entstanden sind die Songs, mit denen der Singer / Songwriter nun nach Frankfurt kommt, während des coronabedingten Lockdowns.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 19:00h Foto: Stephen Booth
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Sonntag 19. und Montag 20. Mai: Bridges Kammerorchester

(Daniela)
Bridges Kammerorchester mit „Ambivalencia“ am 19.5. im netzwerk.seilerei und 20. Mai VILCO Bad Vilbel
In der titelgebenden Komposition Ambivalencia lässt Johanna-Leonore Dahlhoff scheinbar ambivalente Gefühlszustände spannungsreich aufeinandertreffen. Weitere Highlights sind das Arrangement des Orchestermitglieds Walid Khatba zu Baligh Hamdis berühmten Lied El Uiun Essud (Arabisch: العيون السود), das in transkultureller Besetzung erstmals in Europa und interpretiert von Sängerin Joanna Dahdouh erklingt, sowie ein Werk von Majed Derakshani mit Solist Ramin Rahmi – eine eindringliche Botschaft für Frieden. Auf dem Programm stehen zudem eine Uraufführung von Nicholas Kok sowie Werke von Orchestermitglied Peter Klohmann, Atefeh Einali und Ulziibayar Shatars.
Das Bridges Kammerorchester wird erstmals dirigiert von Nicholas Kok, ein äußerst vielseitiger Musiker und international als Dirigent sowie Pianist gefeiert. Er war u. a. Chefdirigent des East of England Orchestra (Sinfonia ViVA, 1996-2006) sowie von Psappha (2007-2011) und wirkte an zahlreichen Produktionen internationaler Konzert- und Opernhäuser mit.
Das Bridges Kammerorchester vereint seit Herbst 2019 freiberufliche Musiker*innen und ihre Instrumente aus verschiedensten Regionen des europäischen, asiatischen und amerikanischen Kontinents. Die Orchestermitglieder sind Expert*innen für arabische, persische und europäische Klassik, Jazz, zeitgenössische Musik, osteuropäische Folklore sowie verschiedene Formen zentralasiatischer und lateinamerikanischer Musik. Von ihren vielfältigen Persönlichkeiten ausgehend, komponieren und arrangieren die Musiker*innen ihre Stücke selbst. Was dabei entsteht, ist transkulturelle Musik.
Tickets 19. Mai, Netzwerk Seilerei https://www.reservix.de/tickets-bridges-kammerorchester-ambivalencia-in-frankfurt-am-main-netzwerk-seilerei-frankfurt-am-19-5-2024/e2245943
Tickets 20. Mai VILCO https://frankfurtticket.de/tickets/bridges-kammerorchester-15761.67473/
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Sonntag 19. Mai: Jazz Montez: Samora Pinderhughes feat. Elena Pinderhughes

(Daniela)
Jazz Montez schreiben: "On Sunday, May 19, the wonderful and talented Samora Pinderhughes will be playing his first ever show in Frankfurt. Samora is a composer, pianist, filmmaker and multidisciplinary artist whose works are known for their striking intimacy and carefully crafted, radically honest lyrics. His work has a socio-political motivation bending words, sounds and images for the purpose of revolution. Samora has proven this in countless collaborations with Robert Glasper, Karriem Riggins and Common as 'August Greene', with Christian Scott or together with his sister, the singer and flautist Elena Pinderhughes. Elena Pinderhughes was born in Berkeley, California, in 1995 and began making music at a very early age. She released her first album "Catch 22" at the age of 11. She achieved great fame in 2013 when she was selected as one of the few musicians to be part of the Grammy Jazz High School Combo. Elena's playing is versatile and profound; she never settles on a single genre. She is one of the most unique and exciting flute voices today and has collaborated with Carlos Santana, Taylor McFerrin, Josh Groban, Esperanza Spalding, Herbie Hancock and Vijay Iyer, among others.
Samora Pinderhughes feat. Elena Pinderhughes
Sunday, May 19, 8pm Kunstverein Familie Montez Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt Tickets in pre-sale: 20€, 12,50€ reduced (plus fees) Tickets at the door: 25€, 15€ reduced Get your tickets now!
Samora Pinderhughes on Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=ICUoG54pIW0
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Sonntag, 19. Mai: Of/ Kurkonzert

(Andrea)
Picknickdecke eingepackt und aufs Rad geschwungen, die Offenbacher Kurkonzerte sind zurück! Gemeinsam mit Riverside Session startet das Offenbacher Kulturmanagement am 19. Mai die neue Mikrofestival-Saison im Dreieichpark. Entspannte Picknickatmosphäre trifft hier von 14 bis 18 Uhr auf tanzbare Musik zwischen Soul, Funk, Hip-Hop, R’n‘B, House, Afrobeats und Latin. Die Musik kommt vom Frankfurter Riverside Collective, das unter der Leitung von Florian Brettschneider und ffm.joe Künstler*innen wie Nika, Nasir the Artist oder den Riverside Choir supportet. Im Wechsel dazu gibt es DJ-Sets von Jenni Yo (GG VYBE) und Ecuador Indio. Dank eines abwechslungsreichen Kinderprogramms mit Kneten und Basteln von Monika Geselle kommt bei den kleinen Gästen keine Langeweile auf. Wer kein eigenes Picknick mitbringen will, kann sich vor Ort mit Drinks und feinen Snacks versorgen. Der Eintritt zu den Kurkonzerten ist frei. Um eine kleine „Kurtaxe“ wird gebeten. 14 bis 18 Uhr
Dreieichpark, Offenbach
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Sonntag, 19. Mai: Of/ Flora
(Andrea)
Danach möchte ich gerne zum Waggon, dem der letzte Starkregen nicht ganz so gut bekommen ist. Noch immer kämpfen Georg und Torsten mit den Nachwirkungen, weshalb es kein druaßen, sondern "nur" gemütliches Tummeln drinnen geben wird. Besser so! Auf der Bühne steht "Flora", die in Hamburg lebende Stuttgarterin Flora Lenzmann, die mit Moritz Finkbeiner (Monsieur Mo Rio, Metabolismus, Fabre uvm.) erst ein Studioprojekt und dann eine Liveband gründete. Absolut zwingende Popsongs die das beste aus 60 Jahren Popkultur destillieren, mit unwiderstehlichen Melodien und dem Charme des Unperfekten. Softer, fast schüchterner Vortrag und doch voller Sturm und Drang.Ein erstes Album ist in Bearbeitung und fast fertig. Ende 2023 erschien die EP Time Stops bei Treibender Teppich Records. 19 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/Höhe Isenburger Schloss, Offenbach
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Montag, 20. Mai: The Undercover Hippy
(Uwe)
Blues kann ich überhaupt nicht hören und Reggae ist auch eher nicht meins. The Undercover Hippy präsentiert Reggae aber in einer durchaus hörenswerten Art, nicht so rein, für den kritischen Hörer dieses Genres nicht direkt Jamaika und Bob Marley, eher poppig, eigentlich etwas für jede und jeden. Und natürlich auch was für Reggae-Fans.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Bild Homepage Brotfabrik
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Montag & Dienstag, 20. und 21. Mai: FFM/ Wäldchestag
(Andrea)
Die Frankfurter haben es gut, die können auch am Dienstag ins Wäldchen. Eine schöne Tradition, dass, zumindest in manchen Unternehmen, mittags frei ist, damit die Angestellten zum Oberforsthaus pilgern können. Uns Offenbachern bleibt der Pfingsmontag und weil dann unser Offenbacher DJ Alex Ackermann auflegt und wir letztes Jahr das Vergnügen hatten, abends bei ihm auf der Bühne zu stehen (das war schon eine spezielle Erfahrung, auf die tanzende Menge hinabzublicken), schauen wir vielleicht nochmal vorbei und fahren nochmal mit der Dietesheimer Schiffschaukel. Über die habe ich mich letztes Jahr sehr gefreut, zwischen all den blinkenden Elektrofahrgeschäften stand sie ein bisschen aus der Zeit gefallen, aber noch immer wunderschön, die wahrscheinlich einzige Schiffsschaukel mit Überschlag. Ja, desto länger ich darüber nachdenke, wir müssen zum Wäldchestag.
Oberforsthaus. Frankfurt
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Dienstag, 21. Mai: Of/ Die Zukunftsmaler

(Andrea)
Sollten wir nicht im Wäldchen verloren gehen, möchte ich heute in den Filmklubb. Nic zeigt "Die Zukunftsmaler" und der Film interessiert mich: "Im Unterschied zu stärker prosperierenden Städten des ehemaligen Ostdeutschlands verlor Halle (Saale) durch die Wiedervereinigung 1989 an Bedeutung und einstiger Größe. Die Schließung wichtiger Betriebe führte zu unklaren Eigentumsverhältnissen nach der Wende, bedingte hohe Arbeitslosigkeit und resultierte in massiver Abwanderung. Anfang der 2010er-Jahre stand rund die Hälfte der Häuser von Freiimfelde, einem ehemaligen Arbeiter*innenviertel, leer. Der Film "Die Zukunftsmaler" untersucht gegenwärtige Lebensumstände in Freiimfelde, die im Spannungsverhältnis von Postindustrialisierung, Gentrifizierung und Partizipation in der Stadtentwicklung stehen. Das Fehlen von Arbeitsplätzen, die Abwesenheit von Nahversorgern, die Präsenz von Verfall und Leerstand stellen die Bewohner:innen vor die Notwendigkeit, permanent über die Zukunft nachzudenken: darüber was passieren könnte, nicht passieren dürfte und was passieren müsste, um wieder in einem lebenswerten Stadtviertel zu leben. Im Vordergrund des Films steht die Auseinandersetzung mit fünf gegenwärtigen Bewohner:innen von Freiimfelde, die aus verschiedenen Gründen geblieben bzw. sogar neu zugezogen sind – in ein Stadtviertel, das sich radikal leert. Der Filmemacher Kurt Poeschl arbeitet am Institut für Soziologie an der TU Darmstadt. Er hat einen MA in Visueller Anthropologie von der Universität Göttingen, einen MA in Anthropologie von der Princeton University und einen MA in Germanistik von der Rutgers University. Nach der Filmvorführung gibt es ein Publikumsgespräch mit ihm. Eintritt Frei! Einlass: 18.00 Uhr Beginn: 19.00 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Dienstag 21. Mai: Europa rückt nach rechts Die Europawahl und der Populismus

(Daniela)
Heute ist ja Wäldchestag, mal schauen, ob ich mir das gebe. Ich denke ich gehe aber lieber zu meinem Ex-Chef, Dany Cohn-Bendit! Podiumsdiskussion Europa rückt nach rechts
Die Europawahl und der Populismus
Der Rechtsruck, der sich in nationalen Parlamenten bereits seit Jahren vollzieht, ist auf europäischer Ebene angekommen. Anfang Juni wird das EU-Parlament gewählt und aktuellen Prognosen zu Folge könnten rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien ein Viertel der insgesamt 705 Abgeordnetensitze im EU-Parlament erhalten. Welche Auswirkungen haben nationalistische und populistische Positionen auf die europäische Politik? Wie können unter diesen Bedingungen gemeinsame Antworten auf aktuelle Herausforderungen formuliert werden? Besteht eine Gefahr für die Zukunft der EU? Was kann auf lokaler Ebene geschehen?
Mit: - Daniel Cohn-Bendit, Politiker und Publizist, Mitglied Bündnis 90/Die Grünen
- Dr. Daniel Mullis, PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung
- Dr. Britta Schellenberg, Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, LMU München
- Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau (Moderation)
Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich.
21. Mai, 19 Uhr, Haus am Dom
<figcaption> © picture alliance / ZUMAPRESS.com | Sachelle Babbar </figcaption>
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Mittwoch, 22. Mai: Rocko Schamoni / PUDELS KERN
(Uwe)
Neuer Termin!! Mitte April erschien Rocko Schamonis neuer Roman Pudels Kern.
Ein junger Mann fährt nach Hamburg, um dabei zu sein. Er ist 19, möchte Musik machen und seine Jugend feiern, Künstler sein. Es zieht ihn nach Sankt Pauli, auf den Fixstern der Verrückten. Er will hinein in den Abgrund, „wo Feuchtigkeit und dunkle Wärme merkwürdige Organismen zum Tanzen bringen“. Er trifft die Zitronen, die Ärzte, die Hosen, die Neubauten – und sucht seinen eigenen Platz in dieser Welt. Als erstes braucht er einen neuen Namen: Rocko Schamoni.
Pudels Kern reißt uns zurück in die Jahre des Hamburger Punk und Underground, in die Kellernächte, den kaputten Tourbus und bis zum großen Plattenvertrag.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Bild: Homepage Zoom
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Mittwoch 22. Mai: FRANKFURT ZUSAMMEN

(Daniela)
Yalla, ajde, vamos, aufstehen für die Menschlichkeit.
Am 22. Mai 2024, um 18 Uhr, heißt es "Frankfurt hält zusammen" im Gibson Club Frankfurt. Musiker:innen, Comedians und Politiker:innen betreten die Bühne, um ein kraftvolles Zeichen der Solidarität und des Engagements für unsere Stadt zu setzen - für ein lebendiges, weltoffenes und vereintes Frankfurt. Auf der musikalischen Bühne erwarten euch unter anderem AFROB, HASSAN ANNOURI, GASTONE, BENAISSA LAMROUBA ( REBELL COMEDY ) CASER NOVA, ALIA, AZZIS MIT HERZ und YASMINA. Unter den Speakern sind auch unser Eintracht-Ehrenpräsident, PETER FISCHER, und der Makkabi-Präsident, ALON MEYER.
Die Stadt Frankfurt unterstützt dieses Event mit voller Aufmerksamkeit. Mit dabei sind Oberbürgermeister MIKE JOSEF, Stadtverordnetenvorsteherin HILIME ARSLANER und Bürgermeisterin DR. NARGESS ESKANDARI-GRÜNBERG. Freut euch auf eine außergewöhnliche Nacht im Zeichen des Friedens. Sichert euch jetzt eines der 200 limitierten Supporter-Tickets. Die Erlöse aus dem Ticketverkauf helfen dabei, die Umkosten dieser Veranstaltung zu decken. Alle Künstler:innen treten ehrenamtlich auf, ebenso wie die Location Gibson Club, und auch wir, die Organisatoren, setzen uns ehrenamtlich für dieses Event ein. Unterstützt aktiv unseren Einsatz für Respekt, Demokratie und Vielfalt.
https://www.reservix.de/tickets-frankfurt-zusammen-in-frankfurt-am-main-gibson-am-22-5-2024/e2258400
18:00 Uhr, Gibson Club
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Mittwoch, 22. Mai: Of/ Das falsche Wort

(Andrea)
Brecht, Mann, Tucholsky, der geschätzte Kästner und die Werke noch vieler weiterer Autoren landeten bei Bücherverbrennungen 1933 auf den Scheiterhaufen der Nationalsozialisten. "Wieder dem undeutschen Geist" hieß es auch am 22. Mai 1933 auf dem Schlossplatz in Offenbach. An eine andere verfolgte Gruppe erinnert die heutige Filmvorführung mit Gespräch: "DAS FALSCHE WORT BRD 1987. Regie: Melanie Spitta und Katrin Seybold. Dokumentarfilm. 83 Min. DCP. Resistance – Subverting – Surviving: Erstmals in der Geschichte der BRD thematisierte ein Film das ganze Ausmaß der Verfolgung der deutschen Sinti durch die Nationalsozialisten und nahm dabei die Perspektive der Sinti selbst ein. Kommentar- und Off-Stimme ist die der Koregisseurin Melanie Spitta, ihrerseits Kind von Überlebenden. In den letzten Jahrzehnten selten gezeigt, beeindrucken und erschüttern die im Film gezeigten Interviews mit Überlebenden. (Gaby Babić) 18.30 Uhr: Einlass / Öffnung Hafen 2 und Café, 19:00 Uhr: Filmbeginn Im Anschluss: Filmgespräch mit den Gästen Carmen Spitta, der Tochter von Melanie Spitta und Manja Schuecker-Weiss (Sozialpädagogin und Mediatorin, Niedersächsischer Verband Deutscher Sinti e.V.). Eintritt frei! Eine Veranstaltung der AG Politics Day HfG Offenbach in Zusammenarbeit mit dem Lehrgebiet Film und der Kinothek Asta Nielsen.
Hafenkino HAFEN 2, Nordring 129, Offenbach
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Donnerstag 23. Mai: PASTA & SPRITZ

(Daniela)
Ich war beim ersten PASTA & SPRITZ Abend mit zwei Freundinnen da und es war ein sehr schöner, lauter & leckerer Abend. Ich komme gerne wieder, wenn Pana und Daniel zu einem easy peasy Donnerstagabend mit hausgemachter Pasta und drei Sorten Spritz einladen.
Mit Amore aus der Küche: Dieses Mal gibt es hausgemachte Lasagne und Pasta Cacio e Pepe aus dem Parmesanlaib mit geschmorten Ofentomaten. Jeweils mit einem Beilagensalat, für 15 Euro und groß genug zum Teilen. Außerdem bieten wir einen großen Salat mit geschmorten Artischocken & Burrata für 12,50 Euro an.
An der Bar: Mispel Spritz, Aperol Spritz und Basil Spritz – für je 7 Euro. Wer keinen Spritz mag, wirft einen Blick in die Getränkekarte. Außerdem Italo-Pop und Tiramisu vom Blech zum Nachtisch.
23. Mai 2024, ab 18 Uhr in der NEUE KAISER (Kaiserstraße 28, 60311 Frankfurt am Main)
Es gibt keine Tickets, einfach vorbeikommen! Für größere Gruppen empfehlen wir eine Reservierung über Open Table: Frankfurter Neue Küche | NEUE KAISER Restaurant - Frankfurt am Main, HE | OpenTable
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Donnerstag, 23. Mai: Of/ Fest für die Demokratie
(Andrea)
Unser Grundgesetz wird 75 und das muss gefeiert werden! Julia lädt heute mit ihrem Team auf den Mathildenplatz, dort können und sollen die Besucherinnen und Besucher sich mit der Historie und Bedeutung des Grundgesetzes befassen. Nach einer gemeinsamen Betrachtung der Kerninhalte der ersten 19 Artikel im Grundgesetz werden, angeleitet durch die Offenbacher Künstlerin Juliane Kutter, Plakate mit dem Fokus gestaltet, wie wichtig der Schutz und das Fortbestehen der Verfassung sind. Die Ergebnisse werden im Anschluss im öffentlichen Raum am Mathildenplatz und im Nachgang in den Schaufenstern des Stadtteilbüros ausgestellt. Eröffnet wird die Veranstaltung durch ein Grußwort des Sozialdezernenten Martin Wilhelm. Eine musikalische Begleitung erfolgt in Form von Gesangseinlagen der Opernsängerin Heidy del Carmen. Mit Popcorn, Getränken und Snacks ist zudem für ein gastronomisches Angebot gesorgt. 15 bis 19 Uhr. Foto: Alexander Habermehl
Mathildenplatz, Offenbach
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Donnerstag, 23. Mai: Of/ Isenburg Quartett

(Andrea)
Ein toller Ort und ein ohnehin grandioses Ensmble. Die vier Musiker:innen des Isenburg Quartetts verstehen ihr Handwerk, allesamt sind hochdekoriert und haben schon in renommierten Ensembles gespielt. Das alleine ist shon ein guter Grund, heute zum Konzert in die Druckwerkstatt zu gehen. Wie entsteht geschriebene und gespielte Musik? Und was passiert mit Musik, nachdem sie gehört wurde? Das heutige Konzert folgt dem Entstehungsprozess von Musik zwischen Druckwerkstatt und Archiv. Zur Feier des 250-jährigen Jubiläums des Musikverlags André hat sich das Quartett auf die Suche nach bekannten und selten gespielten Werken aus dem Andréschen Archiv gemacht – und ist bei Wolfgang Amadeus Mozarts „Hoffmeister“-Quartett und dem 7. Streichquartett des italienischen Komponisten Giovanni Paisiello fündig geworden. Ergänzt wird das Programm durch eine Uraufführung von Diego Ramos Rodríguez, der sich von der Atmosphäre des alten Notenlagers im Musikhaus André sowie von den Klängen aus der Druckwerkstatt hat inspirieren lassen. Das neue Werk „Aus dem Archiv“ von Ramos Rodríguez, 2. Geiger des Quartetts und jüngst durch den Verband der deutschen Filmkritik mit dem Preis für die beste Filmmusik zu dem Film „Die Theorie von allem“ ausgezeichnet, reflektiert den Weg zwischen Druckwerkstatt und Archiv als Anfangs- und Endstation des Lebenszyklus‘ von Partituren. Ob schon bei der maschinellen Herstellung einer Partitur Musik entsteht, können die Zuhörenden selbst entscheiden: Im Stück werden Klangaufnahmen von Druckerpressen den live gespielten Quartettklängen auf der Suche nach einer geteilten Musikalität zwischen Maschinen und Instrumenten gegenübergestellt. Auch die besondere Atmosphäre von teils jahrzehnte- oder gar jahrhundertelang ungespielten Partituren auf dem Dachboden des Musikhauses André hat die neue Komposition von Ramos Rodríguez inspiriert. Gerahmt wird das Werk von zwei Quartetten von Giovanni Paisiello und Wolfgang Amadeus Mozart, beide aus dem André-Archivbestand. Paisiello, einer der erfolgreichsten Opernkomponisten des 18. Jahrhunderts, war Kapellmeister am Hof Katharinas der Großen in St. Petersburg und ein wichtiger Einfluss für den jungen Mozart. Im Konzert lernen wir ihn mit dem Streichquartett Nr. 7 Es-Dur in seiner schon damals viel weniger bekannten Facette als Quartettkomponist kennen. Dem gegenüber steht das berühmte „Hoffmeister“-Quartett von Wolfgang Amadeus Mozart, das sich durch extreme kompositorische Dichte und Klangschönheit auszeichnet. Die beiden Kompositionen haben ein ganz unterschiedliches Schicksal erlebt, obwohl sie in mancher Hinsicht mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede aufweisen: die eine wird heutzutage kaum mehr aufgeführt, die andere ist eins der meist gespielten Kammermusikwerke der Wiener Klassik. Tickets zu 20 Euro können per Mail an anmeldung.kulturoffenbachde oder telefonisch zwischen 8 bis 12 Uhr unter 069 8065 2360 reserviert werden. 19 Uhr
Bernardbau, Eingang Druckwerkstatt, Herrnstraße 61, Offenbach
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Donnerstag, 23. Mai: Of/ Der Bücherbus auf LiteraTour: Lesung. Gespräche. Bücher. Wein
(Andrea)
Die Literatour mit Ida Todisco ist ein feines Ding, bei jeder Bücherbus-Tour kommen Offenbacherinnen und Offenbacher dazu, die aus einem ihrer Lieblingsbücher lesen und von ihrer Bücherliebe erzählen. Ich hatte im vergangenen Jahr auch die Freude und Ehre, ein Buch vorstellen zu können, gemeinsam mit der wunderbaren Sandra Maravolo von Inside Her lasen wir einige Seiten aus einem Lieblingsbuch, bei mir war es Abbas Khiders "Deutsch für Alle", tranken Wein und plauderten mit Ida und den Gästen. Heute ist die Lyrikerin, Künstlerin, Performerin sowie Übersetzerin Katharina Eismann an Bord und wäre es nicht Tempelsee (da fahre ich eigentlich nur hin, wenn ich in die Stadthalle gehe), würde ich mal vorbeischauen. Aber ihr stellt euch hoffentlich nicht alle so blöd an wie ich...Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenfrei.18 Uhr
Tempelsee (Brunnenweg/W.-Schramm-Str.), Offenbach
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Donnerstag, 23. Mai: DOLU KADEHI TERS TUT
(Andrea)
Kritiker sagen, die Batschkapp sei auch nicht mehr was sie mal war. Tempel des Rock´N´Roll und ein Club mit Patina und Historie. Stimmt natürlich, aber mir kommt die Veränderung manchmal sehr zupass. Manchmal und kein überraschendes Outing, ich höre halt auch gerne Metropol FM und stehe überhaupt sehr auf Türkpop. Ich liebe diese schmachtenden Gesänge und damit hat sich Dolu Kadehi Ters Tut (Google-Translate: Halten Sie das volle Glas verkehrt herum) schon in meine Gehörgänge vorgearbeitet. Einlass 19 Uhr. Hört mal rein: https://www.youtube.com/watch?v=4MfbDheLKLw&gl=DE
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Donnerstag, 23. Mai - Sonntag, 26. Mai: Heimathafen Wiesbaden: Kunst trifft Katakomben

(Petra)
Der neue Heimathafen im Alten Gericht ist ein Hub für Kreativität und Gründung: Coworking, Gastro, Eventspace. Ein Zukunftsort in historischen Gemäuern. Doch in den Kellern schlummert mehr: Ein Lost Place wird zu neuem Leben erweckt - ein neuer Ort für Kunst und Kultur. Raum für das, was Wiesbaden mehr braucht: junge, experimentelle und digitale Kunst. Deine Bühne, dein Publikum, deine Crowd. Ob historisches Kellergewölbe, ehemalige Gefängniszellen oder alter Kohlekeller: Inszeniere Deine Kunst in einer einmaligen Underground-Location und triff andere Künstler:innen. Ob Kunst auf Leinwand, an der Wand, im Raum, projiziert, installiert oder hörbar: Dein Raum zur Entfaltung als (Nachwuchs-) Künstler:in.
Kunst trifft Katakomben - Tage kreativer Räume, Ort: Heimathafen Wiesbaden, Adresse: Gerichtsstraße 2, Programm: Do., 23.05. ab 17 Uhr: Vernissage, Fr., 24.05. ab 17 Uhr: Ausstellung und Connecten mit anderen Künstler:innen - DJ oder Live Performance, Sa., 25.05. 12-20 Uhr: Ausstellung und verschiedene Programmpunkte, So., 26.05. 12-15 Uhr: Finissage, Eintritt: frei, weitere Infos hier
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Donnerstag, 23. Mai – Donnerstag, 20. Juni: Gruppenausstellung „Wie es Euch gefällt“ im Atelier Frankfurt

(Petra)
Der von Shakespeares Verwechslungskomödie beliehene Titel weist den Weg in ein großes Spektrum der Untersuchungsmöglichkeiten und ist Aufhänger für die Frage nach der Aktualität des schon damals Beleuchteten – die Unfähigkeit der Figuren, die wahre Identität einer Person zu erkennen und das große, weit fassende Themenfeld der Projektion und Selbstinszenierung. Im Fokus stehen Spiegelungen und die dadurch entstehenden Verwirrungen und Komplikationen im täglichen Miteinander und welche Bedeutung diese für gesamtgesellschaftliche Prozesse und Entwicklungen haben. Im Unterschied zu Shakespeare bewegen wir uns heute kultur- und gesellschaftsübergreifend zusätzlich in digitalen Paralleluniversen, in denen niemand weiß, wer der andere und wer man selbst wirklich ist.
Wie es Euch gefällt - Gruppenausstellung, mit: Daniël Binnekamp, Isabel Friedrich, Lena Grewenig, Hanna Mattes, Lisa Peil, Jane Saks, Evy Schubert, Nicolas Warburg, Ort: Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedelerstraße 1 - 5,Öffnungszeiten: dienstags bis freitags: 11 - 18 Uhr, nur nach Voranmeldung per E-Mail oder Telefon: 06974303771, Eintritt: frei
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Donnerstag, 23. Mai: Christian Löffler
(Uwe)
Christian Löfflers Kunst wird stark von der abgelegenen Umgebung der Darß-Halbinsel im Nordosten Deutschlands beeinflusst, wo er sowohl als Maler als auch Musiker lebt und arbeitet. Sein Atelier befindet sich in einer rustikalen Blockhütte mit Blick auf die Ostsee, was ihm die nötige Abgeschiedenheit für seine introspektive Arbeit gibt. Diese Umgebung prägt sein Werk sowohl visuell als auch musikalisch. Seine Alben "Mare" und "Graal (Prologue)" sind eng mit seiner Naturumgebung verbunden, während er mit "Parallels" klassische Musik neu interpretiert, um ein neues Publikum anzusprechen und das Erbe der Musik zu erkunden. Exkurs: Schöne Lieder über das Meer: „Übers Meer“ von Rio Reiser, „Land unter“ von Herbert Grönemeyer oder „An Land“ von Element of Crime.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 19:00h Foto: Homepage Zoom
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Donnerstag, 23. Mai: Wrest
(Uwe)
Wrest ist eine tolle Band, die in den Ponyhof zurückkehrt. Beim letzten Gastspiel war ich natürlich mit einigen Freunden im Club in der Klappergasse. „Ihr Sound vereint poetische Lyrik mit beißenden Gitarren und erinnert an Bands wie Frightened Rabbit und Snow Patrol“, steht über sie zu lesen. Weil ich von beiden genannten Referenzen ebenfalls Fan bin, kann ich die Einschätzung über Stewart Douglas und Kollegen gut teilen und genau aus den beschriebenen Gründen finde ich Wrest großartig. Sie bringen ihre neue EP „Bedtime Rhymes“ mit. Bekannt wurden sie mit ihrem Debütalbum „Coward of Us All“ (BBC Radio Rapal Album of the Week), dem eine hervorragende zweite Platte („End All The Days“ folgte) folgte. Kein Wunder also, dass sie sich schnell als eine der beliebtesten Bands Schottlands etabliert haben. Anspieltipps: Second Wind, Human oder Atack & Defend.
Ponyhof F., Klappergasse 16 19 Uhr Bild: Homepage Ponyhof
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| V O R S C H A U nächste Woche
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(Petra)
Neue Literatur in Frankfurt an ungewöhnlichen Orten - genau mein Ding! Poesie, Prosa, Spoken Word, Performance, Musik, Kunst. "Schnittstellen" ist eine neue Lesereihe, die aktuelle Literaturprojekte in Frankfurter Kunsträumen präsentiert. Die ersten Ausgaben hatten wir Euch hier schon vorgestellt. Wir erkunden Ateliers, Werkstätten, Off-Spaces und einen Kunstverein. Wir erforschen die Verbindungen von Sprache, Körper und Kulturen, sowie von Ort und Wort. Wir suchen nach den Schnittstellen zwischen Humor und Herkunft, zwischen Wortspiel und Street-Talk, zwischen Prekariat und Pathos. Besonderes Augenmerk liegt auf Lyrik, Spoken Word und genreübergreifenden Projekten. Spoken Word trifft auf Tanz. Prosa trifft Kabarett. Poesie trifft Tango, Klang trifft Freiraum und alles trifft Künstler:innen und Kunst. Heute lesen Die Geowissenschaftlerin und Autorin Cecily Ogunjobi und der Autor, Blogger und Kulturaktivist Jannis Plastargias Stories und Prosaminiaturen über Identität, Stadt und Umwelt.
Schnittstellen: Stories, World, City, Life and Art, Cecily Ogunjobi, Jannis Plastargias, Moderation: Michael Bloeck, Ort: Be-Poet Offspace, Adresse: Langhainer Str. 26 (Ecke Idsteiner Straße), Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: frei
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Freitag, 24. Mai: FFM/ Tham Thi Pham
(Andrea)
Heute lädt Rainer wieder in den Korridor ein und weil der Laden recht kuschelig ist, bittet er um Reservierung. Zu Gast ist eine aussergewöhnliche Künstlerin, welche auf der Wellenlänge des Korridor sendet: TAM THI PHAM (*1990) is a Vietnamese multimedia composer, improviser and performer based in Hamburg, Germany. Through combining technology and tradition, poetics and politics, the sonic and the visual, she is trying to build a way of expression in which music and performance are two indivisible parts. Her works are a journey of exploring individuality in an attempt to connect with the surrounding social environment and have been featured in various festivals in Vietnam, Japan, Indonesia, Germany, France and Serbia. have a look ( Ear ) : https://tamthipham.com/works/solo-pieces Eintritt auf Spendenbasis bitte reservieren unter : fluccio@t-online.de
Korridor, Raum für Bild & Klang, Schulstr. 30, Frankfurt
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Freitag, 24. Mai: Of/ Hanau Fun Punk History 1987-1991

(Andrea)
Wären wir heute nicht im Theater in Wiesbaden, um uns Siegried & Joy endlich einmal live anzuschauen - beim Straßentheaterfestival letztes Jahr in Offenbach habe ich sie leider verpasst, aber ich folge beiden schon länger in Social Media und bin gespannt, was sich noch hinter ihrem goldenen Tuch verbirgt, wäre ich im Waggon. Dort soll es heute um die Punkvergangenheit Hanaus gehen und schon beim Titel denke ich zurück an die Metzgerstraße und die Schweinehalle. Wilde Zeiten! Noch dazu kommt Linus Volkmann, es wird also maximal unterhaltsam: "Ein Abend, der dir sanft handwarmes Dosenbier in den Mund spritzt! Verblühte Zeitzeugen und abgehängte Big Styler in einer Revue aus Podiums-Talk und Kultfilmvorführung. Don't miss! Der "Musikjournalist" Linus Volkmann (ehem. Hanau) spricht mit Waggon-Betreiber Torstn Kauke (ehem. Hanau) über Hanauer Punkstorys des letzten Jahrhunderts. Von Ku-Ba bis Kacktusse! Als Gäste dabei Raul C.O. Kauke (Bruder) und Frunk (Mann der Neunziger). Dazu Ausschnitte aus dem Hanauer Kultfilm "The Great Rock'n'Kohl-Schwindel". Später legt DJ Rautie Musik aus der Zeit auf. Eine brisante Veranstaltung, von der noch lange gesprochen werden wird..." 20 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Samstag 25. + Sonntag 26. Mai und 23. Juni: Hexen (Er)finden – Audiowalk in drei Teilen von profikollektion

Daniela)
Ich liebe die Audiowalks von profikollektion!! Diemal gehts nach Hofheim
Hexen (Er)finden – Audiowalk in drei Teilen von profikollektion
Zwischen 1556 und 1630 wurden in Hofheim mindestens 11 Frauen wegen Hexerei angeklagt, mindestens neun von ihnen zum Tode verurteilt. In Flörsheim und Umgebung wurden zwischen 1595 und 1630 mehrt als 70 Personen hingerichtet, wobei das Jahr 1616 als Schwerpunkt gelten kann. In Idstein wurden insgesamt 35 Frauen und acht Männer wegen Zauberei zum Tode verurteilt, innerhalb von zwei Jahren 1676 und 1677. Dank regionaler Geschichtsaufarbeitung sind heute viele Geschichten von als Hexen oder Zauberer getöteter Menschen bekannt. Die Künstler/innen von profikollektion erzählen die Geschichte(n) der Hexenverfolgung mit drei ortsspezifischen Audiowalks.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig!
Ein Projekt von & mit profikollektion: Künstlerische Leitung: Katja Kämmerer und Jan Deck| Sound & Komposition: Louisa Beck | Sprecherinnen: Cornelia Niemann, Marlene-Sophie Haagen| Performance: Rosanna Ruo
Das Projekt wurde initiiert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain als Teil der Reihe »Site Sight Signs« mit ortsspezifischen Arbeiten in der Region. Es wird durchgeführt als Kooperation der Städte Hofheim, Flörsheim und Idstein.
Termine:
Samstag 25. Mai 2024 | HOFHEIM Startzeiten zwischen 14 und 18 Uhr Treffpunkt: 65719 Hofheim, Stadtbücherei, Elisabethenstraße 3
Sonntag 26. Mai 2024 | FLÖRSHEIM Startzeiten zwischen 14 und 18 Uhr Treffpunkt: 65439 Flörsheim, Heimatmuseum, Anne-Frank-Weg 19
Sonntag 23. Juni 2024 | IDSTEIN Startzeiten zwischen 14 und 18 Uhr Treffpunkt: 65510 Idstein, Tourist-Info, König-Adolf-Platz 2
Foto: Katja Kämmerer & Jan Deck / Foto: Caroline Brandão de Carvalho
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Bis Samstag 25. Mai: Tartuffe von Molière im Kulturhaus Frankfurt

(Daniela)
Von frommen Sprüchen umnebelt – Bockenheimer Theaterensemble spielt Molière
Tartuffe, ein zutiefst gläubiger Mann, sorgt sich um die Armen und gibt, was er hat, an die Mittellosen weiter. Fasziniert von seiner Aura und Lebensweise, beherbergt Gabrielle Orgon ihn in ihrem Haus. Sie merkt nicht, dass Tartuffe nichts weiter als ein Heuchler und hinterhältiger Manipulator ist, der ihre Familienmitglieder gegen sie ausspielt und sich sogar die Hand von Gabrielles Tochter und ihr Vermögen zu erschleichen versucht.
Das Bockenheimer Theaterensemble bringt die bekannte Komödie in einer modernen Bearbeitung im Kulturhaus Frankfurt auf die Bühne. Obwohl Molières Satire vor über 400 Jahren uraufgeführt wurde, hat sie nichts von ihrem Biss und ihrer Aktualität verloren.
Besetzung: Karin Bauer, Britta Bröker, Andrea Fellermann, Ingo Göllner, Deborah Kämmerling, Christine Krämer, Ann-Marie Kutter, Matthias Liesenfeld, Carmen Maus, Simone Woyke Inszenierung - Ingo Göllner
Termine: Freitag, 17.05., Samstag, 18.05., Freitag, 24.05., Samstag, 25.05., jeweils 20 Uhr Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidstr. 2 (am Zoo), 60316 Frankfurt Karten: 17, erm. 13 € www.kulturhaus-frankfurt.de
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Samstag, 25. Mai: Elektra (weitere Termine)

(Martin)
Richard Strauss (1864-1949) - Tragödie in einem Aufzug - Text von Hugo von Hofmannsthal
In der Premiere vor so ziemlich genau einem Jahr war sehr schnell klar, dass diese Elektra – also Aile Asszonyi in der Rolle – eine Sensation ist. Tatsächlich; A Star is born! Und Sebastian Weigle hat recht: Aile Asszonyi ist Elektra. Dass die Sängerin in der Wiederaufnahme nun erneut als Elektra besetzt ist, ist nur ein Grund, warum man diese Inszenierung nicht verpassen sollte!
„Das muss man auch erst mal hinbekommen: Drei Notausgänge, und kein Ausweg. Soll ja durchaus vorkommen im Leben. Die Türen stünden durchaus offen, aber die Probleme passen halt nicht durch. Und deshalb kann diese Elektra laufen, wohin sie will: Sie bleibt gefesselt an ihre traumatischen Erinnerungen, wird niemals verdrängen können, dass ihr Vater ermordet und ihr Bruder in die Verbannung geschickt wurde, und zwar von der eigenen Mutter. Eine Familienhölle, aus der es kein Entrinnen gibt. Obwohl: Wenn alles zu viel wird, bleibt immer noch der Wahnsinn, und genau dort richtet sich Elektra häuslich ein. Regisseur Claus Guth zeigt das in seiner packenden Inszenierung am Opernhaus des Jahres in Frankfurt von der ersten bis zur letzten Minute absolut plausibel, bildstark und dank der fulminanten estländischen Sopranistin Aile Asszonyi in der Titelrolle menschlich zutiefst anrührend.“ (BR Klassik).
Und die FAZ schließt die Premierenkritik mit: „Es ist der Punkt, da der Wahnsinn in Irrwitz umschlägt. In „Elektra“ gewesen. Tränen gelacht. Eine Meisterleistung.“
Wer will, kann hier die beiden Kritiken lesen: https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-premiere-oper-frankfurt-strauss-elektra-claus-guth-sebastian-weigle-102.html
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/claus-guth-inszeniert-elektra-an-der-oper-frankfurt-18763084.html
Und dann hier Tickets kaufen: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/elektra_2/?id_datum=3671
Samstag, 25. Mai (19.30h), Samstag, 1. Juni (19.30h), Sonntag, 9. Juni (19.00h) Foto: © Monika Rittershaus
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Samstag, 25. Mai: „Um mich herum“

(Uwe)
„Ein Abend/eine Nacht irgendwo zwischen Damaskus, Wien und Frankfurt.“
Das Ende des Presseartikels von der Romanfabrik klingt nach einer Mischung aus dem Anfang eines Roadmovies oder eines Buches eines Agententhrillers. Es ist aber eine Ankündigung auf einen Abend zwischen musikalischer Lesung und DJing in Club-Atmosphäre. Möglich wird er durch Luna Al-Mousli. Sie ist 1990 in Damaskus (Syrien) geboren. Heute lebt die Autorin und DJane in Wien. Für ihren Roman "Um mich herum" Geschichten (Edition W) wählt sie eine sehr ungewöhnliche Perspektive: Sie lässt Gegenstände erzählen. Ein Laptop, das Instrument Oud, ein Kleidungsstück, ein Schlüssel und eine Urkunde erzählen von einer chaotischen Großfamilie inmitten von Krieg, Flucht und dann im Exil.
Als DJane Qamareen lässt Luna Al-Mousli Technobeats auf arabische Klänge treffen. Für diesen Abend sind an ihrer Seite der ebenfalls syrische Schauspieler Muawia Harb, der mit Luna aus ihrem Buch lesen wird. Harb ist seit 2016 im Ensemble des Theater Willy Praml. Den musikalischen Part in der KonzertLesung übernimmt Gregor Praml mit seinem Kontrabass.
Romanfabrik Hanauer Landstr. 186 19:30 Uhr Bild: Ammar Haj Ahmad
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Samstag, 25. Mai: Jamie Lawson
(Uwe)
In der südenglischen Stadt Plymouth begannen viele Abenteurer im 16 und 17. Jahrhundert mit ihren Schiffsreisen, unter anderem Sir Francis Drake seine Weltumsegelung. Der britische Singer-Songwriter begann dort seine große persönliche Reise, denn er wurde da geboren. Mittlerweile wohnt er in Irland, wo er als junger Erwachsener als Pub-Musiker aktiv war. Seit Jahren veröffentlicht er unter dem Label von Ed Sheeran erfolgreich Platten und kommt als Livemusiker ähnlich weit in der Welt herum, wie Sir Frances Drake damals.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Bild: Homepage Brotfabrik
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Samstag, 25. Mai bis 2. Juni: Of/ Offenbar goes stadtraum

(Andrea)
Seit 2017 gibt es die Offenbar in der Domstraße 57. Dort werkeln, tüfteln und gestalten Künstlerinnen verschiedener Disziplinen, neben Alexandra Hoffmann, die vor allem für ihre Betonkunst bekannt ist, sind dies Christina Dirlich mit Fotografie und Handdruck, Tania Sivertsen mit Illustration und Grafik, Annika Sparkes mit Produktdesign und Antonina Treccarichi, die sich Material- und Technik-Experimenten widmet. Laura Hartwig gibt im Clayclub Ton-Workshops, Linda Hoekstra arbeitet mit Gips und näht. Kathrin Trudel beschäftigt sich neben ihren Näh-Projekten mit Inneneinrichtung. Vom 25. Mai bis 2. Juni verlässt das als Verein für kreatives Arbeiten und Coworking arbeitende Kollektiv sein Domizil und zieht in den Stadtraum am Stadthof 15 in der Innenstadt. In der Pop-Up-Design-Werkstatt präsentieren die Damen Design-Produkte, Stickbilder, Genähtes, Keramik, Zeichnungen, Betonkunst, Druckgrafik oder Fotografie und bieten diese zum Verkauf an. Darüber hinaus können die Besucherinnen und Besucher selbst kreativ werden: Im Laufe der Woche finden Workshops in den Bereichen Töpfern, Drucken, Gips, Inneneinrichtung und Schmuckgestaltung statt. Dazu gibt es Musik und Barabende. Am 1. Juni ist Kindertag, dann können Kinder im Alter ab fünf Jahren sich in verschiedenen künstlerischen Techniken ausprobieren. Zusammenkommen, Design und Kunst genießen, ins Gespräch kommen und selbst kreativ werden. 25.5. 14 bis 22 Uhr: offenbar Pop-Up-Design-Markt Ausstellung und Verkauf, ab 17 Uhr Vernissage 26.5. 14 bis 18 Uhr: offenbar Pop-Up-Design-Markt Ausstellung und Verkauf 28.5. 14 bis 18 Uhr: offenbar Pop-Up-Design-Markt Ausstellung und Verkauf, 17 bis 18 Uhr Lesekreis VHS 29.5. 14 bis 23 Uhr: offenbar Pop-Up-Design-Markt Ausstellung und Verkauf, 17 bis 18.30 Uhr: Druckworkshop „Hübscher Wohnen“ für alle zwischen 6 und 66 Jahre 30.5. 12 bis 18 Uhr: offenbar Pop-Up-Design-Markt Ausstellung und Verkauf, 12 bis 15 und 15 bis 18 Uhr Clayclub XXL 31.5. 14 bis 18 Uhr: offenbar Pop-Up-Design-Markt Ausstellung und Verkauf, 14 bis 15.30 Uhr Gips-Workshop 1.6. 14 bis 23 Uhr: offenbar Pop-Up-Design-Markt Ausstellung und Verkauf, 15 bis 16.30 Uhr Workshops für Kinder in den Bereichen Gips, Töpfern, Drucken, Schmuck, ab 17 Uhr Finissage 2.6. 14 bis 16 Uhr: offenbar Pop-Up-Design-Markt Ausstellung und Verkauf LETZTE CHANCE: ALLES MUSS RAUS! Bild: Das Offenbar-Team, von links nach rechts: Laura Hartwig, Annika Sparkes, Tania Sivertsen (sitzend vorne), Linda Hoekstra (hinten), Antonina Treccarichi, Alexandra Hoffmann, Christina Dirlich. Nicht im Bild: Kathrin Trudel
stadtraum im Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenb
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Samstag, 25. Mai: Of/ Jubiläumsfestival

(Andrea)
Zwanzig Jahre, ich gratuliere herzlich, liebe Andrea und lieber Alex! Denn erwartet hat das sicher kaum jemand, dass ihr in der alten Hafenbahn einen Ort kreiiert, der sich mit eigenwilligem Konzept und konsequent besonderem Programm wohltuend vom Allerlei abhebt. Von Anfang an unkonventionell, die Wiese mit Schafen teilen, Kinder im Sand budddeln lassen, eine Fussball-WM oder EM, egal, auch mal auf Bettlacken projezieren, dazu Bands, Kunst und entspannter Cafebetrieb. Das war mein Wohnzimmer mit viel Platz für Freunde und Bekannte. Anfangs immer mit dem Charme des Unfertigen, Improvisierten, die Ölhalle nebenan und die Hinterlassenschaften des alten Hafens drumherum. Dass ihr euch damit ins Herz der Offenbacher:innen geschlichen habt, bewies die Hafenretter-Kampagne, denn mit der Entwicklung des Gebietes sollte plötzlich Schluss sein mit der schönen Interimslösung. Kaum wurde das bekannt, wollte jeder sein Seepferdchen oder den Freischwimmer machen, Portemonnaies wurden geöffnet, Sparstrümpfe geplündert und so kam ein hübsches Sümmchen zur Anschubfinanzierung am neuen Standort zusammen. 2012 war Grundsteinlegung und ich hatte ja anfangs meine Zweifel, aber der Charme ist geblieben und sogar die Aussicht auf den Main ist besser. Hafen 2-Geburtstagspartys gab es schon einige und alle waren sie bunt und jeder für sich erinnerungswürdig. Das wird heute nicht anders sein, 20 Jahre Hafen 2; uns erwartet polytechnisches Amüsement, ich freue mich, mit Euch zu feiern!
Das Programm des Festivals veröffentlichen wir Stück für Stück - es gibt Bands, DJs, Film, Kulinarisches, Kunst und Kurioses. Bisher bekannt gegeben sind, in alphabetischer Reihenfolge: Brimheim (DK) Ice Hokku (IL) Matching Outfits (DE) Maz And The Phantasms (GB) Pia Klemp (Lesung) (DE) Ein Zeitplan ergibt sich voraussichtlich erst in den Wochen vor dem Festival - Bühnen und Dancefloors in der Halle, im Café und draußen. Die Tickets sind mit 12 Euro momentan unschlagbar günstig; je weiter das Line Up gelüftet wird, desto mehr steigt der Preis - daher schnappt gerne schnell zu! Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20 Uhr. Tickets: https://loveyourartist.com/de/profiles/hafen-2-A7D73Z/events/hafen-2-offenbach-am-main-T2Z20P
Hafen 2, Nordring, Offenbach
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Samstag, 25. Mai: OF/FFM: Ecstatic Dance
(Andrea)
Mindestens genauso aufregend wird sicher der Ecstatic Dance in der Alten Seilerei zwischen Offenbach und Frankfurt. Ein schöner Offspace, aber weil ich nicht genau wusste, was da passiert, habe ich mal das Internet befragt: Ecstatic Dance ist eigentlich selbsterklärend, man gibt sich dem Rhythmus hin und bewegt sich frei, angetrieben von der Musik, was zu Trance und einem Gefühl der Ekstase führt. Jasmina erzählt immer sehr begeistert und heute ist sogar DJ Mathami aus Berlin zu Gast. Anmeldungen unter info@ecstatic069.de
Alte Seilerei, Offenbacher Landstr. 190, Frankfurt
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Bis Sonntag, 26. Mai: "Nachts sind alle Katzen grau" - Fotoausstellung Per Schorn im MARIA Shop
(Petra)
Dass die Stadt gerade sozusagen im Blitzlichtgewitter des RAY Festivals ist, das wisst Ihr schon. Trotzdem möchte ich Euch von Herzen noch auf einen einzelnen Ort hinweisen. Der liebe Per zeigt seine wunderbaren Foto-Arbeiten unter dem Titel "Nachts sind alle Katzen grau" (und ich habe eine Ahnung, welche Fotos dabei sein könnten) in der Fahrgasse. Doch nicht in einer der vielen Galerien, die es dort gibt. Sondern im schönen Shop MARIA. Aber - ehrlich gesagt - fürchte ich, dass es dort so viele begehrenswerte Dinge zu kaufen gibt, dass gar nicht genug Platz für Per und soooo viele seiner Foto gibt, wie es mir wünschen würde. Aber egal: vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall.
Nachts sind alle Katzen grau - Fotoausstellung von Per Schorn, präsentiert von RAY PLus und Galerie Greulich, Ort: MARIA Shop, Adresse: Fahrgasse 10,
Öffnungszeiten: montags - freitags 11 - 19 Uhr, samstags 12 - 18 Uhr und Eintritt: frei
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Dienstag, 28. Mai: „Ja, wir waren…jung, sehr jung und wirklich jung“

(Uwe)
Mit Wolfram Koch und Brigitta Assheuer
Eine Käthe-Kollwitz-Straße und eine Gerhart Hauptmannstraße gibt es auch in Riedstadt. Dass dies in meinem kleinen Heimatstädtchen in Südhessen wie selbstverständlich so ist, unterstreicht Bekanntheit und Bedeutung der Beiden. Nicht umsonst nennt das Städel Kollwitz als „berühmteste deutsche Künstlerin des 20. Jahrhunderts“ und widmet ihr vom 20.3.2024 bis 9.6.2024 eine große Ausstellung.
Begleitet wird diese durch eine Veranstaltung der Romanfabrik, die ihren Besuch absolut lohnt: Wolfram Koch und Birgitta Assheuer, zwei wunderbare Künstler, lesen aus dem Briefwechsel von Käthe Kollwitz (1867-1945, Grafikerin, Malerin und Bildhauerin) und Gerhart Hauptmann (1862-1946, Dramatiker und Schriftsteller), der nach ihrer ersten Begegnung in den Jahren 1886/87 begann und über 50 Jahre dauerte. „Es ist das Zeugnis einer beeindruckenden Künstlerfreundschaft, die dank Dr. Annette Seeler 2021 bei der Büchergilde in vollständigem Umfang erschienen ist.“
Romanfabrik Hanauer Landstr. 186 19:30 Uhr Bild: Käthe Kollwitz, Porträt von Hugo Erfurth / Städel Museum
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Dienstag 28. Mai bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)
Ich freue mich sehr auf die Ausstellung "Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum, kenne ich doch mit Sandra Mann und Gisa Hillesheimer gleich zwei Fotografinnen, die vertreten sind sind.
Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.
Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen
(c) Marta Hoepffner
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Mittwoch 29. Mai: StreitClub #11 – „AfD: Gefahr für die Demokratie!“

(Daniela)
StreitClub #11 – „AfD: Gefahr für die Demokratie!“
ACHTUNG NEUER ORT!
Im StreitClub #11 diskutieren Nicole Deitelhoff und Michel Friedman mit dem Politik- und Sozialwissenschaftler Veith Selk, dem CDU-Politiker Christoph Ploß sowie SchülerInnen des Lessing-Gymnasiums.
Die Zeiten sind unruhig. Die politische Landschaft ist im Umbruch, denn die kontinuierlich steigenden Umfrageergebnisse der AfD stellen zunehmend alte Gewissheiten auf den Prüfstand und aus Sicht mancher sogar die Demokratie selbst. Es wird fieberhaft geforscht nach den Ursachen hinter ihrem wachsenden Zulauf. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach dem richtigen Umgang mit dem Symptom AfD. Die einen diskutieren ein Parteiverbot. Andere verweisen darauf, dass die AfD demokratisch gewählt und damit legitimiert sei, die Interessen ihrer Wähler:innen zu vertreten. Wird die Demokratie mit ihren eigenen Mitteln geschlagen?
Anlässlich der Ausstellung „Streit – eine Annäherung“ findet diese Ausgabe des StreitClubs ausnahmsweise im Museum für Kommunikation Frankfurt statt. Ticketlink: https://www.mfk-frankfurt.de/termine-liste/streitclub-11/
29. Mai 2024 | 19:30 – 21:00 Uhr | Museum für Kommunikation Frankfurt (c) FGZ
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Mittwoch, 29. Mai: FFM/ Batschkapp Sommerfest
(Andrea) Etwas sentimental denke ich gerade an die alte Batschkapp zurück, an die Kombi mit Elfer, den Baum am Eingang, Manni an der Tür, Andi am FOH, Matze, Sinisa und und , seufz. Die Zeiten haben sich geändert, aber vielleicht gibt es ein Wiedersehen mit einigen alten Gesichtern, dafür war das Sommerfest immer der perfekte Ort. Vielleicht radele ich also einfach mal rüber (oder ich nehme die Wave? Wir sind nämlich dann vielleicht schon zweirädrig motorisiert mit dem meistverkauftesten Roller der Welt - halb Asien ist mit solchen Dingern unterwegs und weil 2016 die letzten vom Band gelaufen sind, ist es auch schon eine Rarität). Egal: In der Gwinnerstraße gibt es heute ein Drinnen und Draußen, mit Banjoory live on stage, Helium 6 und dem Zoo DJ Team. Auf dem gesamten Gelände der Batschkapp und in der großen Halle, Biergarten mit Strandstühlen und Bierbänken, Extra Bar, Leckeres Essen an verschiedenen Ständen...Beginn 18 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Donnerstag, 30. Mai: Habib Koité
(Uwe)
Habib Koité, einer der bekanntesten Musiker Afrikas, ist ein moderner Troubadour mit außergewöhnlicher Anziehungskraft, da sich Koités Musikalität, Witz und Weisheit in allen Kulturen widerspiegeln. Der aus dem musikalisch produktiven westafrikanischen Staat Mali stammende Gitarrist und Komponist wurde vom Rolling Stone zum größten Popstar der Region gekürt.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Bild: Homepage Brotfabrik
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Freitag: 31. Mai: Michael Kaeshammer
(Uwe)
Michael Kaeshammer ist ein Kanadier, der in Offenburg (sicher als Käshammer) geboren wurde. Mit seinen Eltern wanderte er als Kind nach Kanada aus und wurde zum Pianisten, der eine Mischung aus Jazz, Boogie-Woogie und Blues präsentiert. Seit 1996 veröffentlicht er Platten, die ihm neben Kritikerlob auch viel Publikumszuspruch bis nach China einbrachte. Mit seinem neuen Album kommt er ins Zoom.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr Bild: Homepage Zoom
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Freitag, 31. Mai: FFM/ Heavysaurus

(Andrea)
Schade, Lili ist aus dem Alter leider raus, dabei ist das sicher ein Riesenspaß: Die Kinder wollen rocken! HEAVYSAURUS sind vier Dinosaurier und ein Drache, die Rockmusik für die ganze Familie auf die Bühne bringen – ein echtes Live-Erlebnis mit kindgerechten Texten und bombastischer Show. Die Pommesgabel kennen schon die kleinsten Fans: Zeigefinger und kleiner Finger ausgestreckt, Hand stolz nach oben gereckt – das Erkennungszeichen aller Rocker und Dino-Metalheads jeden Alters. Erneut bieten HEAVYSAURUS kraftvolle Riffs, tolle Melodien und mitreißende Schlagzeugbeats, zu denen die kleinen (oder auch großen) Hörer und Hörerinnen singen, tanzen und ausflippen können, wie es ihnen gefällt. Echte Rockmusik, mal wild, mal leise, mit Texten eigens für die kleinen größten Fans. Der erste Vorgeschmack ist mit der Single „Luna - unser Hund“ bereits erschienen, Ende Juli folgt der nächste Song „Flugsaurier“. Die „POMMESGABEL TOUR 2024“ macht in über 100 Städten Halt, um den 3- bis 11-Jährigen und ihren Begleitern jeden Alters ein einzigartiges Konzerterlebnis zu bieten: Vier Dinos und ein Drache, mit richtigen Instrumenten auf großer Bühne, mit Lichtspektakel, Nebel, Funkenregen, Luftballons und Konfetti. Und natürlich mit den Songs, die viele Kinder (und Eltern) jetzt schon mitsingen können, wie „Kaugummi ist mega“, „Stark wie ein Tiger“ und natürlich „Rarrr“, der von vielen lachenden Mündern gerne laut mitgerufene Kampfschrei der Dinos. Alle fünf grüngeschuppte Musiker freuen sich zudem schon darauf, endlich neue Lieder von „POMMESGABEL“-Album zu spielen. Für die Eltern: Die Konzerte finden an Nachmittagen und mit angepasster Lautstärke statt. Wo immer möglich, gibt es vor der Bühne einen eigenen Kinderbereich mit bester Sicht auch für die Kleinen. Und keine Sorge: Die Dinos beißen nicht.Einlass 16.30 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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JUNI 2024
Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.

(Daniela)
Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.
Ein Wochenende lang gibt es im Sampurna Seminarhaus super leckeres Essen und jede Menge Yoga mit Katharina. Zum einen kannst du dich mit Jivamukti Yoga dynamisch etwas verknoten und anstrengen und zum anderen gibt es entspannende, statische Yin Yoga Klassen. Dazwischen kannst du in die Sauna gehen, im Innenhof entspannen oder einen Spaziergang machen.
Was ist Jivamukti Yoga? Jivamukti Yoga wurde Ende der 80er Jahre von Sharon Gannon und David Life in New York entwickelt. Sie haben sich hauptsächlich vom Ashtanga Yoga inspirieren lassen und dazu noch ihre Leidenschaft für Musik und Tanz hinzugemischt. So ist Jivamukti Yoga heute ein dynamischer Yogastil, bei dem du am Anfang der Yogaklasse mit China Gel (wenn du möchtest) am unteren Rücken eingecremt wirst und am Ende (ebenfalls nur wenn du möchtest) eine Nackenmassage bekommst. Dazu gibt es (moderne) Musik, Meditation und inspirierende Talks.
Ist das Retreat das Richtige für mich? Das Retreat ist richtig für dich, wenn du schon etwas Yogaerfahrung hast, dich gerne bei deiner Yogapraxis forderst und undogmatisch Yoga üben möchtest.
Was gibt es sonst noch? Im Sampurna Seminarhaus kannst du vor, nach oder zwischen dem Yoga in die Sauna gehen, es gibt sehr leckeres bio-vegetarisches Essen und die umgebende Natur lädt zum Spazieren ein.
Mehr Infos: www.katharinaboehme-physio.de oder http://www.sampurna-seminarhaus.de
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Noch bis Sonntag, 02. Juni bewerben: Schreibzimmer 2024 im Literaturhaus

(Petra)
Ab sofort können sich wieder junge Menschen für das Schreibzimmer im Literaturhaus Frankfurt bewerben. Das ist die Schreibwerkstatt für alle, die gerne schreiben und in schöner Umgebung von erfahrenen Schriftstellerinnen lernen wollen. Ich finde das super – und bin mal wieder neidisch. Wenn ich noch mal 15 Jahre alt sein könnte…“Worte werfen: in die Luft und aufs Papier, verkettet oder einzeln, in Fragmenten oder am Stück. Wir spielen mit 26 Buchstaben, schaffen Welten, machen uns Luft. Beobachten und sezieren, lassen uns treiben und geben den Weg vor. Nichts muss, alles darf sein – die Grenzen setzen wir selbst. Ob Roman oder Bühne, Songlyrics oder Erzählungen, Gedichte oder Stories – es gibt einen großen Fächer an Möglichkeiten, aus Worten Texte zu formen. Wir sammeln Ideen, finden Handwerkszeug, brechen auf und kitten neu. Kreieren Figuren, erfinden Biografien, schaffen Charaktere, die für uns sprechen und unaussprechliches tun oder sagen können. Wir kauen gemeinsam Sätze, bis daraus Dialoge entstehen. Wir tauchen Pinsel in Wortbilder und malen sie aus, denn gute Geschichten sprechen alle Sinne an. Und das Schreibzimmer für alle von 16 bis 19 Jahren mit Sarah dreht sich um „JETZT (oder morgen, vielleicht)“. Die Schreibwerkstatt mit Tania Witte richtet sich an den schreibenden Nachwuchs von 12 bis 15 Jahren. Sarah Jäger leitet die Werkstatt für 16- bis 19-Jährige. Die Texte aus beiden Gruppen erscheinen in einer Anthologie und werden bei einer gemeinsamen Lesung am 6. Februar 2025 im Literaturhaus vorgestellt.
Schreibzimmer 2024 – Die Schreibwerkstatt für alle von 12 bis 19 Jahren, mit den Workshopleiterinnen: Tania Witte und Sarah Jäger, Teilnahme: kostenlos, Auswahl anonym, Bewerbungsschluss: 2. Juni 2024. Weitere Infos hier
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Sonntag, 2. Juni: Alles ist groß

(Martin)
‚Alles ist groß‘ ist eine der kleinen feinen Perlen und seit September 2020 im Spielplan des Schauspiel Frankfurt – ein Meisterstück der Regie (Kornelius Eich) und des Schauspiels (Nils Kreutinger).
Die vielfach ausgezeichnete Autorin Zsuzsa Bánk trifft einen Mann für das letzte Geleit, dessen sensible Beobachtungsgabe besondere Perspektiven eröffnet. Wir lernen einen Grabmacher kennen, der in seinem vorherigen Job als Paketzusteller extrem unter Stress stand. Erst in seiner Arbeit auf dem Friedhof scheint er eine große Lebensfreude und einen inneren Frieden gefunden zu haben. Er hat eine tägliche Verbindung zu etwas Höherem, das er nicht ganz greifen und fassen, aber doch auf eine Art spüren kann. Zweifel an unserer Existenz verstärken sich durch seine Arbeit nicht, sie hören auf. Zsusza Bánk wirft in ihrem Text die Frage nach dem Glück auf: Wieviel davon hängt von unserem Beruf ab, wieviel ist in unserer eigenen Persönlichkeit angelegt?
Die FAZ schrieb nach der Premiere: »Sie tritt in der kerzengeraden Gestalt von Nils Kreutinger auf, der auf wundervoll zarte, ergreifend traurige und dann wieder sehr komische Weise vom Geschick eines Grabmachers erzählt. […] In ihrem Monologstück »Alles ist groß« hat die Frankfurter Autorin Zsusza Bánk aus einer kleinen Beobachtung am Rande einer Beerdigung eine beeindruckende Theaterszene gemacht. Genau in der Beschreibung, gefühlsklug bei der Wortwahl, leuchtet bei ihr zuletzt der Kosmos der Einsamen am allerschönsten.«
Und DLF Kultur – Fazit sendete: »Es ist ein sehr lebensbejahender Grabmacher, den Zsusza Bánk sich da ausgedacht hat. Er plädiert dafür, dass wir das Leben mehr schätzen. […] Das Tolle an dem Monolog ist, dass er so viele Temperaturunterschiede hat.[…] Es wurde sehr bewegend und sehr berührend, wenn es um tote Kinder ging. Es war aber auch sehr komisch, weil diese Figur […] eine sehr sonderbare ist. Der ist ein bisschen wie ein Showmaker, so ein Angeber […] er ist gar nicht immer sympathisch, aber das macht ihn umso interessanter als Bühnenfigur. […] Es war sehr unterhaltsam, aber auch sehr berührend.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/stimmen-einer-stadt-bank/1938/
Sonntag, 2. Juni um jeweils 20.00h Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt Foto: © Robert Schittko
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Dienstag, 04. Juni: HfMDK SingersNight
(Uwe)
Schön, dass junge Talente in der Brotfabrik die Chance haben ihr Können vor Publikum zu zeigen. Das wiederum wird für einen Besuch belohnt, denn bei der Singers-Night der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wird das Programm bunt und vielfältig.
Acht Studierende der HfMDK präsentieren sich als Singer-Songwriter*innen mit einer eigens für diesen Anlass zusammengestellten Band. Bei ihren Eigenkompositionen werden die Studierenden unterstützt von den Lehrenden der HfMDK. Dabei entstehen Songs aus so unterschiedlichen Genres wie Pop, R&B, Groove und Jazz und sorgen für einen groovigen und abwechslungsreichen Abend.
Singer-Songwriter*innen: Paula Hagemann, Magdalena Böhning, Annabel Bücker, Emely Zils, Luis Bußalb, Bianca Müller, Nora Leoni und Lukas Kienast
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 Einlass: 19:00 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
Schüler:innen & Studierende der HfMDK zahlen gegen Vorlage ihres Hochschulausweises 5 € Eintritt an der Abendkasse.
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Mittwoch 5. Juni: Bilder, Körper, Identitäten

(Daniela)
Bilder, Körper, Identitäten Ein Gespräch der Generationen mit den Fotografinnen
Die Auseinandersetzungen mit Fragen von Identität, Selbstrepräsentation, der Rolle von Körper(n) und Familie sind prägend in den Werken von Annegret Soltau, Aslı Özdemir und Jeannette Petri. Sie zeichnen ein oftmals sehr privates und intimes Bild: Es ist zugleich Abbild der eigenen, aber auch der gesellschaftlichen Position der Fotografin. Im Gespräch mit den drei Fotografinnen nehmen die Moderatorinnen Sonja Müller und Linda Kagerbauer diese persönlichen Werke in den Blick: Welches fotokünstlerische Vorgehen wird dabei gewählt? Wie (re)präsentieren sich die Künstler*innen im Werk? Und welchen gesellschaftlichen Reaktionen sind sie ausgesetzt? Dabei richtet die Diskussion auch den Blick auf intergenerationelle Themen und gemeinsame Bezüge.
Gespräch der Generationen mit den Fotografinnen Aslı Özdemir, Annegret Soltau und Jeanette Petri
Moderation: Dr. Sonja Müller (Kuratorin) und Linda Kagerbauer (Frauenreferat) Ort: Fotografie Forum Frankfurt Eintritt frei!
Da die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich: info.frauenreferat@stadt-frankfurt.de
Das Gespräch findet im Rahmen der Ausstellung „Imagine“ des Frauenreferates als Teil des Rahmenprogramms statt. Gezeigt werden Jana Hartmann, Shir Newman und Jeannette Petri. Drei fotografische Positionen zu Realität und Imagination. Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Programm: www.frauenreferat.frankfurt.de
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Mittwoch, 05. Juni: Kari Ikonen & Claudio Puntin

(Uwe)
Der Finnische Pianist und Komponist Kari Ikonen hat seine eigene, ganz besondere musikalische Sprache entwickelt, die von verschiedenen Musiktraditionen rund um die Welt inspiriert ist. Das besondere Interesse des von der Kritik hochgelobten und vielfach ausgezeichneten Musikers gilt der arabischen, türkischen und persischen Musik, für deren Übertragung auf das akustische Piano er eine neue Technik entwickelt hat, das „MaqianoTM Mikro Tuningsystem“.
Der in Berlin lebende Schweizer Klarinettenvirtuose Claudio Puntin besticht durch seine herausragende Originalität. Ob Melodien von hohem Schwierigkeitsgrad mit „unspielbaren“ Passagen oder lange, sich immer weiter fortspinnende Improvisationen – nichts ist unmöglich für diesen Künstler. Puntin verfügt über langjährige Erfahrung als Dozent an mehreren Musikhochschulen und ist in unterschiedlichen Genres mit zahlreichen namhaften Mitspielern aufgetreten.
Diese beiden Musiker nehmen ihr Publikum mit auf eine magische Reise durch Zeit und Raum, von den unberührten nordischen Wäldern zu den Bazaren des alten Persepolis und weiter in unbekannte ferne Galaxien.
Romanfabrik Hanauer Landstr. 186 19:30 Uhr Bild: Tanja Ahola
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Mittwoch, 5. Juni Bjarne Mädel & Friends: Bin nebenan. Monologe für Zuhause.
(Martin)
Bjarne Mädel kommt!
Geschichten über wackelige Lebensfundamente und sanierungsbedürftige Innenräume, über vereinsamte und verunsicherte Menschen, die in ihren kleinen Paralleluniversen Überlebenskämpfe mit sich, ihrer Umwelt und für ihre Würde ausfechten.
Ingrid Lausund erzählt mit Humor und Scharfsinn von der Sehnsucht nach einem funktionierenden Zuhause. Bjarne Mädel hat mit Lausunds Texten ein Hörbuch-Projekt realisiert und für diese Lesung nun drei dieser zwölf Monologe ausgewählt.
Mittwoch, 5. Juni um 19.30h Schauspiel Frankfurt Foto: Homepage Schauspiel Frankfurt
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Mittwoch, 05. Juni: Wolves In The Throne Room
(Uwe)
Die Musik ist genauso hart, wie man sie erwartet, wenn man das eingeklinkte Bild betrachtet. Und wenn man sich die Lieder anhört und die Augen schließt, ist es, als würde in der Nacht ein Wolfsrudel an einem vorbei rennen. In seiner Filmrolle im großartigen Hannah & Ihre Schwestern antwortete er Diane Wiest, als diese ihn nach seiner Meinung zu einem gemeinsam besuchten Heavy Metal-Konzert befragte: „ich hatte Angst, dass Sie Geisel nehmen, wenn sie aufhören zu spielen“. Etwas für Fans härterer Musik, für die ist das aber sicher großartig.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Bild: Homepage Zoom
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Mittwoch, 5. Juni – Sonntag, 9. Juni: Monster Mansion Eine Geisterbahn

(Martin)
Die Frankfurter NAXOS-Keller werden im Juni 2024 zur Bühne für ein einzigartiges, kulturelles Ereignis.
Monster Mansion verbindet die Spannung einer Geisterbahn mit den ästhetischen Strategien der darstellenden und bildenden Künste.
Vom 5. – 9. Juni öffnen sich die Türen in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Zuschauer*innen und Akteur*innen verschwimmen. Monster Mansion ist mehr als eine Attraktion: es ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit Monstern in der (Pop)Kultur.
In einer Zeit, in der die Angriffe auf die körperliche Selbstbestimmung von Frauen, Trans*Personen und queeren Menschen zunehmen, ist das Politische des Monströsen unübersehbar. Wer wird zum Monster erklärt und aus welchem Grund als gefährlich, monströs oder widernatürlich bezeichnet?
Monster Mansion bietet einen Raum der Identifikation und Reflexion für jene, die sich innerhalb der binären, heteronormativen Strukturen der Gesellschaft nicht wiederfinden können oder wollen.
Die performativ bespielte Geisterbahn kann in kleinen Gruppen (max. 7 Personen) besucht und für 50 Minuten frei erkundet werden. Dafür muss ein Time-Slot über die Website von studioNAXOS gebucht werden.
Reservierung unter: www.studionaxos.de/produktionen/monster-mansion
Mittwoch, 5. Juni – Freitag, 7. Juni (18.00 - 22.00h), Samstag, 8. Juni (14.00 – 20.00h) und Sonntag, 9. Juni (16.00 – 20.00h) Solidarisches Preissystem
Die performativ bespielte Geisterbahn kann in kleinen Gruppen (max. 7 Personen) besucht und für 50 Minuten frei erkundet werden. Dafür muss ein Time-Slot über die Website von studioNAXOS gebucht werden.
Ohne eine Anmeldung und einen fest gebuchten Termin ist die Teilnahme nicht möglich. Aufgrund der räumlichen Lage der Geisterbahn in den Kellerräumen ist die Veranstaltung leider nicht barrierefrei.
Foto: © Nikolaus Kockel
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Donnerstag 06. - Samstag 08. Juni: Kindertheater: Naseweissrot

(Daniela)
Ich habe es geliebt mit meinem Sohn ins Theaterhaus zu gehen und Liora Hilb vom Theater La Senty Menti ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben. Eine unglaublich tolle Schauspielerin, die die Kleinsten begeistert!
Naseweissrot Ein musikalisches Spektakel mit Clown und Akkordeon für Kinder ab 3 Jahren Ein mächtiges Akkordeon, das ganz zart atmet. Eine rote Clownsnase, die fliegen kann und ziemlich schnell ziemlich viel Gesellschaft bekommt. Ein kleiner grüner Koffer, der Tango tanzt, und ein Besen, der sich selbständig macht. Die Tücke des Objekts und die Poesie der Verwandlung begleiten diese Entdeckungsreise voller Überraschungen. Dabei könnten die Reisenden unterschiedlicher nicht sein: da ist der Clown, dem nichts so recht gelingen mag und am Akkordeon eine Musikerin, die scheinbar immer weiß, wo’s langgeht. Klar, dass da kräftig gestritten, getanzt, gestolpert, geweint, gelacht und geschimpft wird. Klar aber auch, dass jeder den anderen braucht. Nur zusammen sind sie stark. Nur zusammen entsteht der Zauber.
Spiel: Liora Hilb | Live-Musik: Beate Jatzkowski | Idee, Konzept: Célestine Hennermann, Liora Hilb Bearbeitung: Günther Henne | Dauer: 45 Min. Do 6.6. 10 Uhr | Fr 7.6. 10 Uhr | Sa 8.6. 11 Uhr im Theaterhaus Foto: Katrin Schander
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Donnerstag, 6. Juni, bis Samstag, 8. Juni: Of/ Taschenabgabe
(Andrea)
Bevor am 6. Juli Taschen getauscht werden können, könnt ihr am 6., 7. und 8. Juni 2024 bis zu fünf gut erhaltene Taschen für jeweils eine Wertmarke im Deutschen Ledermuseum abgeben. Eine Wertmarke kann beim TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH am 6. Juli 2024 gegen eine Tasche eingetauscht werden. Eine witzige Idee und Bea schwört auf die Veranstaltung. Ich habe meistens ein bis zwei Taschen, die trage ich bis sie auseinanderfallen, aber vielleicht erweitere ich einfach mal mein Repertoire...
Deutsches Ledermuseum, Frankfrterstraße, Offenbach
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Freitag, 07. Juni: Felix Meyer
(Uwe)
Eine Zeit lang kam keiner an Felix Meyer vorbei. Schlenderte man durch Fußgängerzonen, stand er da als Straßenmusiker. Suchte man danach, wer beim Label von Annett Louisan, Ina Müller, Stefan Gwildis noch so unter Vertrag ist, fand sich Felix Meyer; hörte man das Keimzeit-Album mit dem Filmorchester Babelsberg, die Mascha Kaléko-Platte von Dota Kehr oder Teil 4 der Kinder-CD-Serie »Unter meinem Bett«, sang da der Meyer; bei Konstantin Wecker live bekam man ein Wecker-Meyer-Duett, bei der Chansonette Zaz den Meyer im Vorprogramm. Zog man sich die große Ballade »Europa« rein, traf man auf Max Prosa, Sarah Lesch, auf den Rapper Fayzen und auf, nun ja, Meyer.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Freitag 7. & Sonntag, 9. Juni: The Fe.Male Trail

(Martin)
Sie ist wieder da: La Bach ist zurück in Frankfurt! Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Rockkonzert, das eines ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance!
„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ – Das schrieb die Offenbach Post.
Und die FAZ berichtete: „Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“
Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen!
Freitag, 7. & Sonntag, 9. Juni um jeweils 19.30h Ein Nick Cave-Abend mit Text und Musik von Katharina Bach und der Band Bitchboy. Schauspiel Frankfurt, Großes Haus Foto: © Robert Schittko
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Samstag, 8. Juni: Runway-Workshop - Beginner friendly
(Martin)
German Mother Dream Louboutin
Der Mousonturm machts möglich – ein Workshop mit Ballroom und Laufsteg:„In diesem anfängerfreundlichen Workshop werden wir die Geschichte des Ballroom und des Laufstegs erkunden. Wir werden in die Kunstform meiner Lieblingskategorie eintauchen: Runway, die eine Fashion-Kategorie ist. Jeder ist eingeladen, Absätze (nicht verpflichtend – ich persönlich trage auch flache Schuhe), Sonnenbrillen oder andere Accessoires/Kleidung mitzubringen, mit denen man sich selbstbewusst fühlt. Der Workshop beinhaltet Technik, Haltung und Battle-Strategien.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/community-kiki-ball/
Samstag, 8. Juni, 11.30h – 13.00h Workshop/Tanz im Mousonturm Foto: © Karo Jackowska
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Samstag, 08. Juni: Frank Reyes
(Uwe)
„Tu Ers Ajena“ ist der erste Song, den ich beim Reinhören in das Werk von Frank Reyes begegnete, den ich vorher nicht kannte. Zwei drei Lieder danach hat sich der Eindruck verstärkt: Drei Tage nachdem eine Heavy Metall-Band im Zoom wütete, kommen mit Reyes sommerliche Klänge in die Veranstaltungshalle nach Fechenheim. Man träumt sich in ein bis zum Bauchnabel aufgeknöpftes Hemd an weißen Stränden, während einem der warme Wind durch das Gesicht weht und das das Wasser des Ozeans die Füße streichelt. Frank Reyes ist „El Princepe de la Bachata“ und der ist wiederum eine aus der Dominikanischen Republik stammende Musikrichtung mit dazugehörigem Tanz. Einlass ist um 22 Uhr, das ist 16 Uhr Ortszeit in Reyes´ Heimat.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 22 Uhr Bild: Homepage Zoom
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Donnerstag 13. Juni: Ein letzter Abend mit Jim McNeely und der hr BigBand

(Daniela)
Im Juni endet die Zusammenarbeit mit dem langjährigen Chefdirigenten und aktuellem Composer-in-Residence der hr BigBand Jim McNeely – 12 x für den Grammy nominiert, einmal ausgezeichnet. Er ist also ein echter Star in den USA und dies die letzte Gelegenheit, ihn noch einmal live zu erleben. (https://www.grammy.com/artists/jim-mcneely/14916
Am Donnerstag, 13. Juni, um 20 Uhr ist sein Abschiedskonzert im hr-Sendesaal mit anschließendem Get-Together mit ihm und den Musikern der hr-Bigband. Nach der Suite “Barefoot Dances and Other Visions” von 2014 komponiert Jim McNeely nun ein letztes Werk für die hr-Bigband. Der Composer in Residence wirft erneut einen Blick auf das Ensemble, das er seit so vielen Jahren kennt, und schreibt seinen Mitgliedern Musik auf den Leib. Einige Gesichter sind seitdem neu dazugekommen und liefern den Background für neue Geschichten. Jim McNeely wird dieses Konzert zum Anlass nehmen, sich nach seiner langen Zeit enger Verbundenheit mit der hr-Bigband von seinem Publikum in Frankfurt zu verabschieden. Hier gibt es weitere Infos zum Konzert: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2023-24/konzert-inner-visions,inner-visions100.html
(c) Ben Knabe
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Donnerstag, 13. Juni LOKAL Listener mit NI-KA
(Uwe)
Wieder ein LOKAL Listener mit Gregor Praml. Gute Musik in Kombination mit guten Gesprächen, dieses Mal mit NI-KA. Im Sommer 2022 veröffentlichte sie ihre EP namens Soultize, die dem deutschen RnB wieder einen Namen gibt. Die in den 90ern geborene Sängerin lebt nun seit vier Jahren in Frankfurt, wo sie nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Band und ihren einzigartigen Sound gefunden hat. Ihre musikalischen Einflüsse gehen von Erykah Badu und D’Angelo über Sade bis zu deutschen Künstler*innen wie Joy Denalane und Freundeskreis.
Romanfabrik
Hanauer Landstr. 186
19:30 Uhr
Bild: Homepage Romanfabrik
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Donnerstag, 13. Juni: Mascha Kaléko Spezial
(Martin)
Vorstellung und Konzert - Dota Kehr und Jan Rohrbach
Mascha Kaléko, die Berliner Großstadtlyrikerin der 1920er und 30er Jahre, begeistert noch heute: Von ihrem Werk und ihrem Leben erzählt das Stück »Mascha K. (Tourist Status)« von Anja Hilling im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt.
Auch die Musikerin Dota Kehr beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der Dichterin. Mit ihrer Band DOTA hat sie im letzten Album »In der fernsten der Fernen« bereits zum zweiten Mal Gedichte Kalékos vertont. Nun spielt sie mit Gitarrist Jan Rohrbach ein einmaliges Konzert im Bühnenbild der Inszenierung von »Mascha K. (Tourist Status)«.
An diesem Abend kann man die Sprachwelt Kalékos auf zwei Weisen erleben: in einer Inszenierung und einem Konzert.
Donnerstag, 13. Juni um 19.00h Schauspiel Frankfurt Foto: © Robert Schittko
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Freitag, 14. – Sonntag, 16. Juni: (A)ida to (Z)ero

(Martin)
Matter of Facts Studio - Musiktheate
Ich mag ja spektakuläre Opern sehr gern – der Mousonturm zeigt jetzt auch ‚Oper‘ – aber wohl ganz anders … Verdis „Aida” ist der Prototyp des Opernspektakels aus der Hochzeit der Industrialisierung. Darin zentral: der ikonische Triumphmarsch – ein fossiler Gassenhauer zum Mitpfeifen.
Das Musiktheater-Kollektiv Matter of Facts Studio assoziiert den Aida-Stoff u.a. mit Kreuzfahrtindustrien der Gegenwart: - Nehmen auch heute die Menschen eine Opernhaltung ein, wenn sie das Fernweh packt?
- Was (ver)braucht die Oper als (Kohle-)Kraftwerk der Gefühle?
- Ist die Stimme eine Emission und was trägt das Publikum zur Energiebilanz einer Arie bei?
Zusammen mit dem Oud-Spieler Abed Harsony, der Performerin ASJA, der Klarinettistin Heni HyunJung Kim, der Bassistin und Gambistin Rebecca Lawrence sowie dem Hamburger Chor Klub Konsonanz befragen Matter of Facts Studio das System Oper und sein koloniales Erbe.
Schließlich überschreiben arabische Harmonien westeuropäische Operntradition, der Triumphmarsch wird abgerüstet und eine Anti-Arie zur alternativen Energiequelle – werden die Herzen ein letztes Mal entflammt?
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/aida-to-zero/
Freitag, 14. und Samstag, 15. Juni um 20.00h, – Sonntag, 16. Juni um 16.00h Musiktheater im Mousonturm Solidarisches Preissystem Foto: © Matter of Facts Studio
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Samstag, 15. (Premiere) – Sonntag, 30. Juni: DER FEIND

(Martin)
Ein Barock-Thriller
Im Oktober 1995 – also vor fast 30 Jahren – habe ich ‚Der Feind‘ von Julien Green in einer Inszenierung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt gesehen. Einzelne Szenen und Bilder sind mir so präsent, als sei das gestern gewesen.
Ich bin voller Vorfreude auf ‚Der Feind‘ im Theater Willy Praml!
1785. Es dauert nicht mehr lange, dann ist Revolution. Der Graf von Silleranges hält alle Fassaden aufrecht. Ein nutzloser Herrscher über armselige Ländereien. Ein jähzorniger Verlierer beim Kartenspiel an eiskalten Winterabenden in den viel zu hohen Sälen seines Schlosses. Ein impotenter Ehemann, der seine Frau Elisabeth vom eigenen Bruder befriedigen lässt. Und jeden Morgen findet er einen seiner Hunde erschlagen im Park.
Über Nacht erscheint Pierre, ein Halbbruder, der Bastard. Der eiskalte Engel, der rücksichtslos Einzug hält in die Abschottung hinter dicken Mauern und der verschworenen Gemeinschaft von ermüdeten Gelangweilten. Die Gräfin verfällt dem bösen Engel und findet durch seinen Leib, durch ihre Hingabe zu ihm, zu sich selbst. Das ist das Aus für das System der Messieurs. Zersetzung der absolutistischen Ordnung - Einzug der Romantik: Das Blöken der Lämmer. An einem Morgen findet man Pierre tot - erschlagen wie die Hunde auf Silleranges. Der Mörder ist immer der Schäfer. 1785 ist eine kurze Zeitspanne nach 2024 - die Hochsicherheitstrakte kriegen Risse.
Samstag, 15. (Premiere), Sonntag, 16., Freitag, 21., Samstag, 22., Sonntag, 23., Freitag, 28., Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juni um jeweils 20.00h: Julien Green. DER FEIND. Ein Barock-Thriller Theater Willy Praml in der Naxos-Halle Foto: © Michael Weber
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Mittwoch, 19. Juni – Freitag, 28. Juni: Shout Aloud

(Martin)
Eine Koproduktion von Künstler:innenhaus Mousonturm und dem Schauspiel Frankfurt macht es möglich. Die Yasmin Godder Compoany und Dikla zeigen an sechs Abenden „Shout Aloud“!
»Shout Aloud« verbindet die Kreativität und Energie zweier herausragender Künstlerinnen: Choreografin Yasmeen Godder, die Zuschauer:innen mit ihren Stücken weltweit begeistert, und Dikla, eine der bekanntesten israelischen Sängerinnen. Inspiriert ist »Shout Aloud« von Diklas erstem bahnbrechendem Album »Ahava Musica« aus dem Jahr 2000, auf dem die Künstlerin klassische arabische Musik mit energiegeladener Tanzelektronik bis hin zu experimentellem Rock mixt. Gemeinsam mit acht Tänzerinnen lässt Godder Ausdauer, Widerstand, Trauer, Wut, Ratlosigkeit, Aufbegehren und Zusammenhalt aus weiblicher Perspektive zu Diklas Musik und Texten lebendig werden. Begleitet werden sie dabei live von Dikla und einem neunköpfigen Musikensemble, das einen bewegenden klanglichen Rahmen schafft.
Tickets gibt es ab dem 10. Mai im Mousonturm und im Schauspiel.
Mittwoch, 19. – Freitag, 21. Juni und Mittwoch, 26. - Freitag, 28. Juni um jeweils 20.00h Bockenheimer Depot Foto: © Tamar Lamm
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Freitag, 21. Juni: Of/ Es sind die kleinen Dinge

(Andrea)
Es ist Sommer! Und damit Zeit für Open-Air-Kino in den Parkside-Studios. Daniel lädt zu "kino e Vino" mit Lieblingsweinen, gegrillter Hähnchenbrust, Taboulé & Käseteller. Dazu gibt es diese wunderbare Komödie "Es sind die kleinen Dinge": "Mit ihren Verpflichtungen als Lehrerin und Bürgermeisterin einer 400-Seelen-Gemeinde im Herzen der Bretagne ist Alice (Julia Piaton) voll ausgelastet. Als ausgerechnet der eigenwillige Émile (wieder mal umwerfend: Michel Blanc!) beschließt, mit 65 Jahren noch lesen und schreiben zu lernen, und sich in Alices Klasse setzt, ist sie mehr als gefordert. Doch es kommt noch schlimmer: Mit einem Mal steht ihre Schule vor der Schließung und Alice sieht das gesamte Dorfleben bedroht. Jetzt ist guter Rat teuer. Doch schnell wird klar, was sich alles bewegen lässt, wenn Alice und die Dorfbewohner gemeinsam an einem Strang ziehen – und ein paar überaus pfiffige Einfälle haben. Mit dieser zärtlichen Komödie eroberte Filmemacherin Mélanie Auffret die Herzen des Publikums in Frankreich soeben im Sturm. Herausragend besetzt mit dem legendären Michel Blanc und der bezaubernden Julia Piaton erzählt der Film mit liebevollem Blick (und immer auch ein bisschen frech) von einem kleinen Dorf in der Bretagne, das sich mit viel Elan zur Wehr setzt, um nicht von der Bürokratie überrollt zu werden. Es sind tatsächlich die kleinen Dinge, die das beherzte Plädoyer für Gemeinschaft und Solidarität so hinreißend machen – ein filmisches Kleinod, das auch in Offenbach unter freiem Himmel strahlen wird. Passt einfach perfekt!" www.kinokulinarisch.de
Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach
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Samstag, 22. und Sonntag, 30. Juni: Onkel Wanja

(Martin)
Onkel Wanja kommt: Exakt zwei Mal!
Die HR2-Frühkritk berichtete nach dem Premierenabend: »Tschechows Traurigkeit ist keine Tristesse, sie hält auch glückliche Momente parat und das war auch zu sehen. […] Eine sehr gute Inszenierung in der Regie von Jan Bosse und man hat dort nicht nur Tschechow verstanden, sondern auch diese typische Atmosphäre kongenial auf die Bühne gebracht. Es war auch eine sehr gute Ensembleleistung, […] Es war eine sehr ruhige Inszenierung, die ein gutes Tempo hatte – eine zwei Stunden Dauer, aber nie Längen und das Schlussbild war der Höhepunkt, das war absolut großartig. Also ein rundum überzeugender „Onkel Wanja“.«
Dieser Tschechowsche Wanja eine großartige Inszenierung – der Abend hätte gern noch länger dauern können und die Stimmung dieses Abends hätte ich gern noch etwas ausgedehnter genossen.
Sonja bewirtschaftet das Gut ihrer verstorbenen Mutter gemeinsam mit deren Bruder Wanja, also ihrem Onkel, der das Anwesen verwaltet und bei dem sie aufgewachsen ist. Mit ihrer Arbeit unterstützen sie das Leben ihres Vaters, der als berühmter Professor der Kunstwissenschaften in der Stadt lebt und den sein Schwager Wanja verehrt. Sonja wiederum bewundert den mit ihm befreundeten Arzt und Umweltschützer Astrow, der gegen die Ignoranz und Dummheit der Menschheit vor allem verzweifelt Wodka einsetzt. Als der Professor mit seiner neuen jungen Frau Elena zu Besuch aufs Land kommt, gerät das Leben, in dem sie sich eingerichtet haben, gründlich durcheinander. Gefrühstückt wird erst gegen Mittag, die Nacht wird zum Tag und der Alkohol fließt. Um das Chaos perfekt zu machen, verliebt sich Wanja in Elena, die sich wiederum aber vor allem für Astrow interessiert. Die Stimmung wird explosiver, und in einer dieser Nächte lässt der Professor die Bombe platzen: Er braucht mehr Geld für sein Leben in der Stadt und will das Gut verkaufen, deren rechtmäßige Erbin eigentlich Sonja ist. Die Lebenslügen liegen plötzlich blank, alle Stützen der fragilen Konstruktion brechen zusammen. Wofür hat man sich die letzten Jahre aufgeopfert? Gibt es einen Aufbruch in eine neue, sinnvolle Zukunft?
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/onkel-wanja/1976/
Samstag, 22. Juni um 19.30h Sonntag, 30. Juni um 18.00h Schauspiel Frankfurt / Großes Haus Foto: © Thomas Aurin
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Mittwoch, 26. Juni: Poesie, Heimat und Politik – Theater Willy Praml

(Martin)
Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Ein Buch zur Theatergeschichte vom Theater Willy Praml!
„Wir feiern mit dem Verlag, dem Herausgeber, den Autor*innen, mit uns selbst und mit dem Publikum. Natürlich gibt es Reden, natürlich wird aus dem Buch gelesen, natürlich gibt es Musik, natürlich gibt es Häppchen und Sekt gibt es sowieso.
‘Ich war nie in einem Theaterbetrieb, ich war immer frei‘, bekundet der Theatermacher Willy Praml. In Frankfurt am Main verankert, behauptet er mit seiner künstlerischen Arbeit ein selbstbestimmtes und politisches Theater. Seit den 1970er Jahren erregte Willy Praml Aufsehen durch die Erprobung neuer theatraler Formen mit Lehrlingen, im ländlichen Raum und mit dem ‚Faust 1 & 2‘ in der Frankfurter Paulskirche. Nachdem sein Theaterkollektiv 2000 in einem Industriedenkmal in der Main-Metropole, der Naxoshalle, seine Heimat fand, inszeniert das „Theater Willy Praml“ dort Gesamtkunstwerke, literarisch sowie musikalisch und immer wieder auch interkulturell mit Geflüchteten. Mittlerweile ist aus dem Provisorium ein Produktionshaus geworden.
Matthias Bischoff, Julia Cloot, Eva-Maria Magel, Hanne Seitz, Judith von Sternburg, Kristin Westphal, Autor*innen aus Feuilleton und Wissenschaft beschreiben und reflektieren in ihren Beiträgen fünfzig Jahre dieser Theatergeschichte - fünfzig Jahre einer permanenten künstlerischen Auseinandersetzung mit der sozialen Wirklichkeit.“
Eintritt frei.
Mittwoch, 26. Juni um 18.00h:Poesie, Heimat und Politik – Theater Willy PramlTheater Willy Praml Foto: © Seweryn Zelazny
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Sonntag, 23. Juni: Der kleine Snack

(Martin)
Für mich unverständlich, dass dieser Abend, der ein riesiger Spaß ist, zum letzten Mal auf dem Spielplan steht!
Stückentwicklungen sind ja oft so eine Sache, wenn zunächst kein ‚Inhalt‘ vorhanden ist, dieser von der Regie, Dramaturgie und den Schauspieler*innen erst erarbeitet werden muss und dann auch noch kreativ auf der Bühne umgesetzt werden will. Viel Arbeit… Aber bei diesem Abend stimmt letztlich alles und wer da nicht lachen kann, muss woanders Probleme lösen.
»Nele Stuhler und Jan Koslowski suchen in ihren Stücken oft das Triviale, das Alltägliche auf und wollen so gesellschaftlichen Verblendungszusammenhängen auf die Spur kommen. [...] Charakteristisch für die Beiden ist immer, dass es rasante Dialoge und vielfältige Verweise in den Texten gibt und ziemlich prägnante Wortspiele, aber es gibt immer auch eine große Lust am Theater: Showelemente, Gesang, bisschen Clownerie und Zauberei und Tanz. […] Das Ensemble ist wirklich toll. Christoph Pütthoff spielt diesen Koch, der einspringen muss, und ist dabei ziemlich grandios und übermütig und kann mit der offenen Form, die Nele Stuhler und Jan Koslowski vorgeben, immer sehr gut umgehen. […] Ein Abend, an dem man mal wieder lachen kann.« hr2.de, Frühkritik, 23. Dezember 2022
»Bunt, schrill, schräg, keine Angst vor großen Zitaten. […] Die wunderbaren Schauspieler*innen seien gleich am Anfang genannt, denn ohne sie würde dieser intelligente, wie beiläufig kapitalismuskritische Theaterspaß nicht funktionieren: Heidi Ecks, Anna Kubin, Lotte Schubert, Christoph Pütthoff und Mark Tumba machen aber auch jeden Blödsinn mit, einfach, weil sie ihn sich wohl selbst mit ausgedacht haben. […] Und was da geklappt hat, klappt hier auch: So virtuos witzig ist das aufgeführt, dass der erste Szenenapplaus fällig wird, dem noch weitere folgen werden […] Zürnender Theaterdonner grollt, sobald von nicht veganem Geschnetzelten die Rede ist und noch eine Menge solcher Scherze mehr, wobei Christoph Pütthoff sowieso der beste Showman ist, den das Schauspiel Frankfurt hat, Lotte Schubert das größte Entwicklungspotenzial ihrer Figur Sugar zugestanden wird, das sie auch lustvoll ausspielt, und die faszinierende Heidi Ecks als emanzipierte Expertin für Geflügel auf Renaissancegemälden die meiste un-vegane Distanz aufbringt. Diese schrille, leicht ins Blödsinnig kippende Inszenierung könnte zum Kult werden, verdient hätte sie es allemal.« Strandgut, Februar 2023
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/der-kleine-snack/1979/
Sonntag, 23. Juni um 20.00h Schauspiel Frankfurt - Kammerspiel Foto: © Robert Schittko
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Bis Donnerstag, 27. Juni: Kunstsäule mit „Salve“ von Ulrike von der Osten

(Petra)
Buchstaben-Fragmente, Hieroglyphen, zerschossene Lettern? Die mit schwarzer Tusche angefertigten Buchstabenteile verwirren auf den ersten Blick mehr, als dass sie etwas preisgeben. Aber sie regen an und lassen die Assoziationsmaschine in verschiedene Richtungen laufen. Die Funktion der Litfaßsäule seit ihrer Erfindung vor gut 170 Jahren ist nach wie vor die eines Informationsträgers: Durch Schrift und Bild können Veranstaltungen, Produkte und sogar zur Wahl stehende Personen mittels Plakaten im öffentlichen Raum beworben werden. Salve verkörpert die Symbiose von Schrift und Bild zum Schriftbild in genialer Weise. Allerdings erfährt die Arbeit durch die Anwendung des Prinzips „solve et coagula“ eine Verschlüsselung: Die zeichenhaften Bruchstücke bestechen durch rhythmische Anordnung und laden den Passanten ein, näher heranzutreten, um sie zu dekodieren. Hier findet also das Gegenteil von Werbung statt, Dialog im besten Sinne. Denn glücklich ist, wem die Entschlüsselung gelingt: Sei gegrüßt, so lautet die einfache Botschaft. Natürlich bedeutet Salve auch Abfolge von Schüssen, das passt ins Bild, denn wir werden heute mit Werbung geradezu bombardiert. Und Krieg ist allgegenwärtig. Ein Buchstabenfeld wird immer auch als Textverweis erkannt. Diese Arbeit ist auch eine Referenz an „Buchstabenkonstellationen“ (1967) des Frankfurter Dichters Franz Mon.
Kunstsäule Frankfurt mit Ulrike von der Osten, Einführung: Kurator Florian Koch, Vernissage ab 19 Uhr, Ort: Brückenstraßenspielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, Ausstellung bis Donnerstag, 27. Juni
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Freitag, 28. – Sonntag, 30. Juni: Interrupting the Thrill of Exactitude

(Martin)
Amelia Uzategui Bonilla/T.I.A. dance productions
Stell dir eine Person in einem Ballett oder zeitgenössischen Tanzstück vor. Denkst du an eine nicht-weiße Person? An eine Tänzer*in, die nicht sehr dünn ist? An eine behinderte Person? Welche Bilder werden vor deinem inneren Auge aufgerufen und welche Räume können entstehen, wenn wir uns von normativen Vorstellungen lösen?
Das mixed abled Team T.I.A. rund um die Frankfurter Choreograf*in Amelia Uzategui Bonilla wagt frei nach William Forsythe eine – kritische wie liebevolle – Unterbrechung des viel beschworenen “Thrill of Exactitude”. In einem interdisziplinären und interkulturellen Austausch erproben sie neue Formen von Perfektion und fragen, wie Tanz jenseits der visuellen Ebene wirken kann. Gemeinsam mit einem sehenden, Blinden und sehbehindertem Cast schaffen sie einen poetischen, musikalischen Raum, der Hierarchien von Wahrnehmungsweisen auflöst und alle einlädt, den Tanz in seinen vielseitigen Facetten und Thrills mit erweiterten Sinnen zu erleben.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/interrupting-the-thrill/
Freitag, 28. Juni um 20.00h, Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juni um jeweils 18.00h Mousonturm, Solidarisches Preissystem Foto: © Robert Schittko
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Samstag, 29. Juni: Fabian oder der Gang vor die Hunde

(Martin)
Erich Kästner - Lesung
Ich warte schon sehr lange darauf, dass ‚Fabian oder der Gang vor die Hunde‘ von Erich Kästner endlich einmal seinen Weg in Frankfurt auf die Große Bühne findet. Jetzt gibt’s anlässlich des 125. Geburtstages von Erich Kästner zumindest eine Lesung mit Peter Schröder.
Schauplatz dieses Großstadtromans ist das überhitzte Berlin Ende der zwanziger Jahre. Der Weimarer Republik droht ihr Untergang. Der junge Jakob Fabian wandelt als teilnehmender Beobachter durch die Straßen, Nachtclubs und Hinterzimmer der Stadt, die er liebt und zugleich nicht ertragen kann.
Bevor der Roman 1931 erscheinen konnte, drang sein Verleger aus Angst vor Zensur auf wesentliche Kürzungen. Der Roman wühlte die Berliner Literatur-Szene auf. Zu explizit waren die Sexszenen, zu verunglimpfend die zynischen Sticheleien der Protagonisten über deutsche Nationalheiligtümer. Seit 2013 liegt er nun in der Urfassung vor
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/fabian-oder-der-gang-vor-die-hunde/1991/
Samstag, 29. Juni um 20.00h Schauspiel Frankfurt / Kammerspiel Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt
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Samstag, 29. Juni: FFM/ Old but Gold
(Andrea)
Alle reden davon, jetzt will ich da auch mal hin. Obwohl Hip-Hop gar nicht meine Baustelle ist...aber heute erstmals Open Air mit "Aftershowparty mit einem übertrieben krassen Lineup! Seid nicht schüchtern und kommt mit der alten Gang an den Start. Ihr wart damals schon die Kings & Queens auf dem Dancefloor, also Zeit den Kids zu beweisen das ihr es immer noch draufhabt! Unsere DJs spielen Hip Hop & RnB Classics like back in the days. Ruf den Babysitter an - Mama und Papa gehen endlich wieder einen draufmachen! Afrob Soundsystem aka Afrob & DJ Derezon, Ray-G, Jellin, Nomi, Raw D Uhrzeit: 15-05 Uhr, Einlass ab 30 Jahren mit Ausweispflicht!
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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JULI 2024
Samstag, 13. Juli (Premiere): „Sanatorio Express” – Komische Oper von Iiro Rantala

(Daniela)
Die Kammeroper Frankfurt zeigt im Palmengarten die deutsche Erstaufführung der Opera buffa „Sanatorio Express” des international berühmten finnischen Komponisten und Jazz-Pianisten Iiro Rantala als Regiedebut von Dzuna Kalnina und wie stets in deutscher Sprache. Das 2018 in Helsinki von der Finnischen Nationaloper uraufgeführte Werk entführt das Publikum in ein skurriles Sanatorium, in dem ein heilender Scharlatan seine Geschäfte betreibt. Zu seinem Patientenstamm gehören eine übergewichtige Sopranistin, Einkaufs- und Eifersüchtige ebenso wie ein zwischen Leidenschaftlichkeit und Apathie schwankender Tenor, der für Social Media schwärmt. Die Oper ist entgegen dem, was man üblicherweise mit zeitgenössischer Oper verbindet, voller Humor und wunderbar hörbarer Musik und folgt liebevoll der klassischen Opera buffa, wie wir sie seit Rossini kennen: Es gibt Duellforderungen und Verwechslungen, Verfluchungen und Versöhnungen, klassische Duette und Quintette, aber auch Flamenco und Tango. Rantala wirbelt Ernstes und Heiteres auf raffinierteste Weise durcheinander wie sein klassisches Idol Mozart.
An fünf weiteren Abenden zeigt die Kammeroper unter dem Titel: „Die fröhliche Neurose” zusätzliche Konzerte mit ihren Künstlerinnen und Künstlern. Das ist ein Nachspin der Oper mit schweren oder leichten Störungen, aber stets mit passender Musik von Purcell, Offenbach, Millöcker, Strauß, Lehár, Beethoven u.a.
Premiere: Samstag, 13. Juli 2024 Weitere Termine: Mi 17. / Fr 19. / Sa 20. / Mi 24. / Fr 26. / Sa 27. / Mi 31. Juli 2024
Konzerte „Die fröhliche Neurose”: Fr 2. / Sa 3. / Mi 7. / Fr 9. / Sa 10. August 2024 Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr Ort: Musikpavillon im Palmengarten Kartenvorverkauf: Frankfurt Ticket oder per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de
Für Schüler*innen und Student*innen gibt es eine begrenztes Kontingent an Freikarten für alle Vorstellungen, die per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de angefragt werden können.
Foto: Martin Pudenz
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Samstag, 6. Juli: Of/ TaschenKaufRausch
(Andrea)
Das Deutsche Ledermuseum verwandelt sich an diesem Samstag mit dem beliebten TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH in eine unterhaltsame Tauschbörse für Taschenliebhaber*innen. Vorab können am 6., 7. und 8. Juni 2024, jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr, maximal fünf gut erhaltene Taschen für jeweils eine Wertmarke im Museum abgegeben werden. Beim TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH kann dann die Suche nach einem neuen Lieblingsstück beginnen. Eine Wertmarke wird dabei gegen eine Tasche eingetauscht. Taschen können auch am Secondhand-Verkaufstisch erworben werden. 14 bis 17 Uhr:
Deutsches Ledermuseum, Frankfurter Straße, Offenbach
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Donnerstag, 11. Juli: Alte Schinken Festival
(Andrea)
Endlich Sommer, draußen Konzerte UND Open-Air-Kino. Das Alte-Schinken-festival zählt klar zu meinen Lieblingen, wo sonst gibt es ein Wiedresehen mit den alten Hollywood-Größen? 2024 sind dies unter anderem Cary Grant, Grace kelly und die grandiose Audrey Hepuburn. Alfred Hitchcock Once ist eigentlich zu neu, 18 Jahre sind ja kein Alter. Egal, heute gehts los mit "Über den Dächern von Nizza", dann folgen: Fr 12. Juli Bei Anruf Mord Sa 13. Juli Der unsichtbare Dritte Fr 19. Juli Once Sa 20. Juli Frühstück bei Tiffany Eintritt gegen Spende Einlass ist ab 20.30 Uhr.
Bitte bringt eigene Speisen, Getränke und Decken mit der holt euch eine Pizza bei Rimini. Die sind echt lecker. Oder in der Osteria, wenn ihr mindestens zu zweit seid, das sind nämlich echte Wagenräder. Der Filmbeginn erfolgt jeweils bei Dunkelheit (ca. 21.30 Uhr). Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.
Hafengarten, Nording, Offenbach
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AUSFLUGTIPP: Kleiner Kultursommer Runkel 2024

(Daniela)
Dieter Buroch organisiert wieder: "Kleiner Kultursommer Runkel 2024"
Der Kartenvorverkauf hat begonnen!
Mit der Unterstützung zahlreicher Partner, Vereine und Förderer konnte 2014 und 2018 zwei überregional beachtete Festivals an den schönsten Plätzen in Runkel veranstaltet werden. Dann kam die Pandemie und alle Pläne für 2022 mussten verworfen werden. Das war nicht nur enttäuschend für das Publikum und die Künstler. Auch die mühsam gewachsenen Strukturen, die für eine Kulturarbeit im ländlichen Raum so wichtig sind, zerbröselten. Vereine und ehrenamtliche Helfer zogen sich zurück und Netzwerke lösten sich auf.
Mit dem „Kleinen Kultursommer 2024“ möchte DIALOG RUNKEL zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Runkel im Juli 2024 einen „Neustart“ wagen und die alten Verbindungen wieder aufbauen mit dem Ziel, die Grundlage für eine langristige Kulturarbeit im ländlichen Raum zu schaffen.
Namhafte Künstler wie MICHAEL QUAST / CHRISTOF LAUER / TIM FRÜHLING / PATRICIA MORESCO / und Andere haben ihr Kommen zugesagt. Vom 06.07. bis zum 28.07.24 gibt es Theater, Jazz, Comedy, Musik, Autorenlesungen, Kindertheater und Beiträge von Runkeler Vereinen. Über das abwechslungsreiche Programm informiert die Website: www.dialog-runkel.de.
Erwartet werden auch viele auswärtige Gäste, die einen Wochenendausflug in die malerische Lahnstadt planen und das Kulturprogramm mit anderen Freizeitaktivitäten verbinden wie: Kanu-Fahrten, Burg-Besichtigung, Wander-Touren, Camping und Altstadt-Bummel.
Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Online: https://dialog-runkel.reservix.de und in der Tourist-Info-Runkel, Burgstraße 23.
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SEPTEMBER 2024
6. bis 8. September: Of/ Riviera-Festival

(Andrea)
Der Vorverkauf hat begonnen und ein paar Namen sind schon durchgesickert, das wird ein großartiges Wochenende! Auch wenn das heißt, dass der Sommer sich dann bald verabrschiedet, freue ich mich schon drauf. Mit Haiyti, Die Sterne, Voodoo Jürgens und Layla stehen pünktlich zum Vorverkaufsstart am 23. April die ersten Acts fest, die mit intensiven Live-Shows die Offenbacher Riviera in einen vibrierenden Festivalspot verwandeln. Haiyti hat Musik mit Größen wie Trettmann, Casper oder Haftbefehl gemacht – und sie hat den deutschen Pop geprägt: sein Vokabular, seine Kadenz, seine Melodien, seine ganze Geschwindigkeit. Einfache Wahrheiten oder gar Ratschläge braucht man von Haiyti nicht zu erwarten. Stattdessen springt sie innerhalb weniger Zeilen von Herzschmerz zu Hinterhofgeschichten, von tiefen Einblicken zu vermeintlich hohlem Materialismus, von himmelhochjauchzendem Happy Hardcore zu blankem Nihilismus. Die Sterne sind aus der Indie-Pop-Szene Deutschlands nicht wegzudenken. Seit 1991 prägen die Vertreter der Hamburger Schule die deutschsprachige Popmusik mit Songs wie „Was hat dich bloß so ruiniert?“ oder „Du musst gar nichts“. 2024 hat Sänger und Gitarrist Frank Spilker mit neu besetzter Band das Best-of-Album „Grandezza“ herausgebracht – somit erklingt das Beste aus über 30 Jahren Bandgeschichte live auf dem Riviera Festival. Nach dem Nummer Eins-Debütalbum „Ansa Woar“ und dem Meisterwerk „`s klane Glücksspiel“ ist der österreichische Liedermacher Voodoo Jürgens nun zurück mit seinem bisherigen Opus Magnum „Wie die Nocht noch jung wor“. Lyrisch war Voodoo Jürgens nie präziser, die Musik changiert dabei gekonnt zwischen zart und anrührend, dann wieder feurig-mitreißend. Seine Band „Die Ansa Panier“ ist längst als beste Live-Band im ganzen Land bekannt, swingt, twistet und jazzt sich unmuckerhaft, geschmackvoll und immer mit einer Leidenschaft, als ginge es um ihr Leben, durch ein Panoptikum allerschönster Klänge, während Voodoo seine Geschichten erzählt. Layla ist wahrscheinlich der facettenreichste Artist, den Deutschland seit langem hervorgebracht hat. Für sich und ihrer Musik setzt sich die Künstlerin keine Grenzen. Ob Rap, R&B oder elektrischer Sound: LAYLA fühlt sich auf jedem Beat wohl und das merkt man auch! Ihre Debütsingle „Choppa“ hat sie im Jahr 2020 selbst veröffentlicht und mit ihrer traplastigen EP „Traboe“ neue Standards gesetzt.
Early-Bird-Tickets für das dreitägige Festival sind ab sofort für 35 Euro zzgl. Gebühren bei Reservix, ADTicket und an allen bekannten VVK-Stellen verfügbar. https://www.riviera-offenbach.de/
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Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)
Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.
Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)
Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei
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