26.04.2024
ZACK

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

 

Wir sind auf dem Sprung, daher...

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

 

Daniela

 

Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Petra)

Antwort im Betreff mit Eurem vollständigen Namen in der  E-Mail an Petra

1 x 2 Saaltickets für die Lesung zu drei tollen "Ersten Büchern" am Dienstag, 07. Mai um 19:30 Uhr im Literaturhaus Frankfurt (SORRY für meinen Titelfehler letzte Woche, war spät...) Frage: Um welches hochpreisige Saisongemüse geht es in einem der Debütromane?

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antwort bitte an schwoebke@aol.com

1 x 2 Gästelistenpltze für Frank Goosen in der Brotfabrik (14. Mai)
Gewinnfrage: Welche schottische Band spielt Ende Mai im Ponyhof?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Karten für das Konzert der Hi Spencer am 9. Mai im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Der Rathaus-Pavillon ist auch Kulturraum - wer hat das Programm zusammengestellt?

2 x 2 Karten für das Konzert von Laibach am 15. Mai in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet:Bei welchem tollen Zirkus hat Julia Schmitz gearbeitet?

2 x 2 Karten für das Konzert der Fabrizzio Cammarata am 18. Mai im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Alex Maxeiner und Matthias Keller widmen sich der Liebe in welcher schönen Spielstätte?

2 x 2 Karten für das Konzert von ENGIN am 18. Mai in der Brotfabrik. Die Gewinnfrage lautet:Gregor Praml hat dieser Tage einen coolen Gast, schöne Grüße an dieser Stelle, wer kommt?

GEDRUCKTES

(Petra)

Ursula Krechels Roman "Landgericht" gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Und wo es bei ihr um die Liebe geht, finde ich ihre Texte unglaublich sprachschön. Möglicherweise klingt hier auch bloß meine eigene Sehnsucht durch. Auf jeden Fall hat mich ihre Erzählung der nahen deutschen Nachkriegszeit (in Mainz) sehr gefesselt. Erst für meinen Urlaub habe ich vor kurzem – eher zufällig – den letzten Roman aus ihrer Trilogie zum Kriegs- und Nachkriegsdeutschland "Geisterbahn" (2018) entdeckt.

Er dreht sich um die Familie Dorn und die Stadt Trier – vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg und des Nazi-Regimes. Die Dorns sind verwurzelt in Trier und in manchem auch sehr "deutsch". Aber: Sie sind Sinti. Und Schausteller. Sie sind erfolgreich mit ihrem Fahrgeschäft, aber das reicht irgendwann nicht mehr. Ihre Existenz wird systematisch klein gemacht, auf jeder Ebene: Das tolle neue Karussell, das auf der Messe in Berlin bestaunt wurde, wird nur an Deutsche verkauft. Diese Reise nach Berlin von Alfons Dorn und seinem Bruder ist für mich ein Schockmoment und Wendepunkt, denn es eskaliert weiter: sie werden verhaftet, verschleppt, und weitere Familienmitglieder zudem missbraucht, zwangssterilisiert. Aber es geht auch um die um sie herum. Die zugesehen haben – oder profitiert davon. Der Polizistensohn Bernhard erzählt hiervon, mitunter verstörend. Das alles ist auch heute immer wieder schrecklich zu lesen. Das Weiterleben damit vielleicht das Schlimmste. Denn die Mechanismen der Ausgrenzung bleiben perfide, auch nach Kriegsende. Die Schulklasse, in die Kinder sowohl von Tätern als auch von Opfern gehen, ist der Ort, an dem die Familiengeschichten und neue Schicksale aufeinanderprallen. Aufarbeitung? Nicht ernsthaft. Und manche schleppen den Ballast der Vergangenheit mit, der ihr Leben beschwert.

Bewegend sind zugleich die schönen Momente, die Liebe und das Miteinander. Als gute und leidenschaftliche Unternehmer wagen zwei der Dorn-Geschwister den Betrieb eines großen Restaurants im früheren Bahnhofsgebäude. Bei dessen Eröffnung wird schön deutlich, wie viele Unterstützer und Freunde sie haben. Ich freue mich für sie. Die Gäste kommen begeistert wieder. Doch das gefällt nicht allen. Und so werden sie durch Vandale und persönliche Angriffe mürbe gemacht, so lange, bis sie aufgeben. Denn die Vielen bleiben still. Und der Staat, also hier die Polizei, tja…das Unrecht erscheint zementiert. Das alles ist so dicht, schillernd und gegenwärtig bei Krechel, das ich in Kopf und Herz getroffen zurückbleibe.

GEROLLTES macht im Mai Pause

(Uwe)

Im Mai muss ich für mein italienisches Patenkind etwas produzieren, daher startet das GEROLLTE wieder kruz vor der EM, auf die ich mich sehr freue.

Freitag, 03. – 05.05: RAY Festival

(Uwe)

Seit Jahrzehnten findet sich in den Institutionen und Sammlungen in Frankfurt und der Region Rhein-Main eine bemerkenswerte Dichte und Kompetenz im Bereich der Fotografie und verwandter Medien. Nach den ersten vier erfolgreichen Ausgaben der Triennale der Fotografie RAY schließen sich erneut elf kooperierende Institutionen zusammen und machen diesen Fokus international sichtbar. Mit Ausstellungen, zahlreichen Events und einem dreitägigen Festival zum Triennale-Thema ECHOES bietet RAY eine facettenreiche Auseinandersetzung mit der Fotografie.

Zum Auftakt von RAY Echoes findet vom 3. bis zum 5. Mai das RAY Festival mit Vorträgen, Talks, Führungen und Spaziergängen statt. Internationale Künstler*innen, Kurator*innen sowie Fachleute aus interdisziplinären Bereichen setzen sich mit dem Triennale-Thema ECHOES auseinander und laden zum Austausch ein. Das RAY Festival findet im MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST, im Museum Angewandte Kunst und im Fotografie Forum Frankfurt statt.

Der Eintritt zum Festival ist frei, das Programm findet Ihr hier: www.ray-triennale.com

Foto: Jesper Just

Freitag, 3. Mai: FFM/ Jodlclub

(Andrea)

Fluccio aka Rainer Michel ist langjähriger guter Freund, innovativer Musiker und Filmkomponist. Mit seiner Frau betreibt er seit einigen Jahren den kleinen schönen Laden Korridor in der Schulstraße in Sachsenhausen. Dort gibt er zB Musikunterricht und brütet neue musikalische Ideen aus, Bine malt und näht und verkauft hübsche Dinge. Der Besuch lohnt daher auf jeden Fall. Jetzt startet Fluccio eine neue Konzertsaison und weil der Laden klein ist, sollte man sich rechtzeitig Plätze sichern: Ab Mai 24 gehts los mit den " Korridor Concerts 24 " und grossartigen (internationalen) Künstlern-innen 3. Mai JODLKLUB aus Frankfurt - Österreich 24.Mai TAM PHAM Solo Performance aus Hamburg - Vietnam nähere Infos im den nächsten Tagen, wer schlau ist reserviert jetzt schon , da die Plätze begrenzt sind fluccio.@t-online.de

Korridor, Schulstraße 30, Frankfurt

Freitag, 03. Mai: L’Italiana in Londra

(Martin)

Domenico Cimnaroso - Intermezzo in musica in zwei Teilen

Dies ist eine eher selten gespielte Oper. Aber solche findet man im Spielplan der Oper ja häufiger. Weswegen die Oper Frankfurt international gerühmt wird. Dass das zu Recht so ist, davon kann man sich jetzt wieder überzeugen. 

Nach der Premiere von L’Italiana in Londra‘ von Domenico Cimarosa (1749-1801) im September 2021 überschrieb Judith von Sternburg die Kritik in der Frankfurter Rundschau mit: „Heiter ist das Leben, ernst ist die Kunst: Im Frankfurter Opernhaus bezaubert das Ensemble in R.B. Schlathers zutiefst alberner Lesart von Domenico Cimarosas ‚L’Italiana in Londra‘.“ Und die Rezension endete mit: „Jubel für ein zum Glänzen gebrachtes Fundstück.“ (Hier gibt’s den gesamten Artikel: https://www.fr.de/kultur/theater/cimarosa-raritaet-italiana-in-londra-an-der-oper-frankfurt-die-liebe-zwischen-den-nationen-91017037.html)

Die knapp dreistündige und kurzweilige Oper (mit Pause) sollte man nicht verpassen: „Ein perfektes Intermezzo – wahnsinnig charmant und raffiniert«, attestiert R.B. Schlather L’italiana in Londra und setzt die spritzige Komödie rasant, mit viel Humor und Sinn für die Absurditäten wie auch für die Dramatik des Werkes in Szene. Den fünf Personen, die im Londoner Hotel von Madama Brillante aufeinandertreffen, und ihren je eigenen Schrulligkeiten, die im Kern aus einem Spiel mit »nationalen Eigenheiten«, Klischees und Identitäten bestehen, begegnet der Regisseur dabei stets wohlwollend. Kein Wunder, dass uns die Figuren am Ende des Abends allesamt ans Herz gewachsen sind. Gefeiert wurde das Fünf-Personen-Stück bereits bei seiner Uraufführung im Dezember 1778 in Rom. Heute wie damals entfalten die teils extrem dramatischen, emotionsgeladenen und formal komplexen Arien sowie die beiden dichten Finali und die differenzierten Ensembles ihre ganze Wirkung. Darin zeigt sich, weshalb Domenico Cimarosa als »seiner Zeit voraus« gilt und von Zeitgenossen wie Goethe, Rossini, Stendhal und Delacroix geschätzt wurde. Ein Grund mehr, sich von der Qualität eines großen Komponisten zu überzeugen.“ (Matthias Gerhart, FNP). 

Hier geht’s zu einem Trailer: https://youtu.be/Z5ez456o8lk
Hier gibt’s Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/litaliana-in-londra_2/?id_datum=3652

Freitag, 3. Mai (19.30h)
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Freitag, 03. Mai - Sonntag, 26. Mai: "Nachts sind alle Katzen grau" - Fotoausstellung Per Schorn im MARIA Shop

(Petra)

Dass die Stadt gerade sozusagen im Blitzlichtgewitter des RAY Festivals ist, das wisst Ihr schon. Trotzdem möchte ich Euch von Herzen noch auf einen einzelnen Ort hinweisen. Der liebe Per zeigt seine wunderbaren Foto-Arbeiten unter dem Titel "Nachts sind alle Katzen grau" (und ich habe eine Ahnung, welche Fotos dabei sein könnten) in der Fahrgasse. Doch nicht in einer der vielen Galerien, die es dort gibt. Sondern im schönen Shop MARIA. Aber - ehrlich gesagt - fürchte ich, dass es dort so viele begehrenswerte Dinge zu kaufen gibt, dass gar nicht genug Platz für Per und soooo viele seiner Foto gibt, wie es mir wünschen würde. Aber egal: vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall.

Nachts sind alle Katzen grau - Fotoausstellung von Per Schorn, präsentiert von RAY PLus und Galerie Greulich, Ort: MARIA Shop, Adresse: Fahrgasse 10, Uhrzeit Eröffung: ab 19 Uhr (Öffnungszeiten: montags - freitags 11 - 19 Uhr, samstags12 - 18 Uhr und Nacht der Museen 04.05. ab 18 Uhr, RAY Rundgang 05.05. 12 - 17 Uhr, Finisssage 26.05. 14 - 18 Uhr), Eintritt: frei

Freitag, 03. Mai: FFM/ Low 500

(Andrea)

Ich gehe heute ins Lotte Lindenberg, komme was wolle. Auf das Wiedersehen freue ich mich nämlich seit der ersten kurzen Ankündigung neulich sehr und war elektrisiert. Low 500 habe ich vor 20 Jahren sehr gefeiert, ihre Liveauftritte waren eine Wucht. Auch dank der unglaublichen Präsenz von Sänger Sascha Beck. So wie bei uns allen wird die Zeit nicht spurlos an ihnen vorüber gegangen sein, man darf also gespannt sein, wohin sich die Band entwickelt hat. Außerdem werden sie von der wunderbaren Christina Drees und 375 CEG supportet. Was soll da noch schief gehen? "Nach ihrem ersten Album "HIGH COMMISSIONER" (Hazelwood / 2005) hat es tatsächlich fast 20 Jahre gedauert, bis Low 500 ihr zweites Album "JUNGLE CONCRETE" (Fuego) vorstellen. Nicht nur weil die Platte bei Lotte gemastert wurde, sondern weil wir die Band einfach lieben, wollen wir das gebührend feiern." Yeah! Tickets sind erhältlich unter: https://www.lotte-lindenberg.de/konzerte/ 20.30 Uhr

Lotte Lindenberg, Frankensteiner Straße 20, Frankfurt

Freitag, 3. Mai: Fungirl

(Martin)

Elizabeth Pich - Comic/Lesung

Elizabeth Pichs Figur Fungirl ist vor allem eins: unberechenbar! Fungirl ist eine perspektivlose junge Frau, die ihre Tage zu Hause damit verbringt, zu masturbieren, Take-away-Pizza zu essen und alte Sitcoms zu schauen. Sie rennt von einer Affäre zur nächsten und ist hemmungslos und extrem in allem, was sie macht. Ihr neuer Job bei einem Bestattungsunternehmen bringt neues Chaos — ihr Leben ist eine Abfolge von absurden, politisch inkorrekten, slapstickartigen Situationen. Mit Becky, ihrer Mitbewohnerin und Ex-Freundin, sowie Beckys Freund Peter erlebt Fungirl skurrile Abenteuer voller Alkohol, Sex und Humor. Ihr Verhalten ist unangebracht, vulgär, opportunistisch und trotzdem (oder gerade deswegen) überraschend menschlich und charmant. Eine Ode an Screw-ups mit einem Herz aus Gold.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/fungirl/
Freitag, 3. Mai um 20.00h
Lokal im Mousonturm (solidarisches Preissystem)
Foto: © Elizabeth Pich

Freitag, 03. Mai – Sonntag, 04. August : Ausstellung: Wer hat Macht? Körper im Streik im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Unter dem Titel Wer hat Macht? Körper im Streik hat der Frankfurter Kunstverein zwei aufstrebende Frankfurter Künstlerinnen, Gintarė Sokelytė und Sonja Yakovleva, eingeladen, ihre bisher größte institutionelle Einzelausstellung umzusetzen. Mit gewaltigen Neuproduktionen haben sie autarke Bildräume geschaffen, in denen die Frage der Macht subversiv gestellt wird – welcher Macht Körper ausgesetzt sind und die Macht, die von Körpern im öffentlichen Raum ausgeübt wird. Sonja Yakovleva fertigt seit Jahren monumentale Scherenschnitte mit überbordenden Bildkompositionen. Sie wurde durch die Ironie ihrer pop-feministischen Motive bekannt, welche sich zu einem Manifest selbstermächtigter weiblicher Körperlichkeit entwickelten. Mit der aktuellen Ausstellung schaut sie auf Klassenfragen und Machtverhältnisse in der Leistungsgesellschaft. Yakovleva karikiert den Körperkult, den Schönheitswahn und den grassierenden Wettbewerb heutiger Fitnesskultur als Symptom verinnerlichter Normen. In ihren Bildwelten inszeniert und offenbart sie die Arbeit am eigenen Körper als Mittel des Leistungsdiktats. Als Gegenpol dazu untersucht Yakovleva Arbeit als Notwendigkeit, für Menschen und für das Funktionieren von Städten und der Gesellschaft als Ganzes. Gintarė Sokelytė zeichnet und malt, sie ist Bildhauerin und Filmemacherin. Der Körper und dessen innere Landschaften bilden schon immer den Kern ihrer Untersuchung. Er wird als Instrument betrachtet, durch das das Selbst die Welt und seine eigene Existenz erfährt. Für den Frankfurter Kunstverein hat Sokelytė einen gänzlich in sich geschlossenen Raum geschaffen, in den sie uns eintreten lässt. Sie fragt nach der Macht unausgesprochener Ängste und wie sie gebannt werden kann. Sokelytė forscht nach einem zeitlosen Drang, mit dem sich der Mensch gegen das Ungewisse durch Ordnung und Form widersetzt. Ihre menschlichen Figuren sind das Feld, auf dem die Macht eines ewigen Kampfes ausgetragen wird.

Wer hat Macht? Körper im Streik - Einzelausstellungen von Gintarė Sokelytė und Sonja Yakovleva, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Römerberg, Eröffnung: ab 18 Uhr, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags geschlossen, dienstags - sonntags: 11 Uhr - 19 Uhr, donnerstags: 11 Uhr - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro

Freitag, 3. Mai: Of/ Andrea lässt sich scheiden

(Andrea)

Jörg hat mich neulich schon auf den neuen Hader-Film aufmerksam gemacht, den möchte ich nicht nur wegen des Titels sehen. Sondern tatsächlich weil ich Hader spätestens seit "Komm süßer Tod" sehr mag. Heute zeigt Nic "Andrea lässt sich scheiden", den Film werde ich bei anderer Gelegenheit anschauen, weil ich bin ja im Lotte. "Andrea, eine Polizistin auf dem Land, möchte ihre unglückliche Ehe beenden und in der Stadt eine neue Stelle als Kriminalinspektorin antreten. Doch nach einer Geburtstagsfeier läuft ihr plötzlich der Noch-Ehemann betrunken vors Auto. Im Schock begeht Andrea Fahrerflucht. Zu ihrer eigenen Überraschung bekennt sich Franz, Religionslehrer und trockener Alkoholiker, zu der Tat. Er hält sich für den Schuldigen und wird auch von allen anderen im Dorf dafür gehalten. Während Franz wieder zu trinken beginnt und zielsicher seinem Untergang entgegentaumelt, bemüht sich Andrea, ihre Spuren um jeden Preis zu verwischen. Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 19.45 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Freitag, 03- bis 05. Mai: Der junge Mann / Das Ereignis (weitere Termine)

(Martin)

Pourquoi pas? Ein junger Mann, eine viel ältere Frau. Der Spaß am Sex mit A., der ihr Sohn sein könnte. Der der abgetriebene Fötus hätte sein können, den sie 1963 in der Hand hält und sich fragt: Wohin jetzt damit?

IN DER LIEBE UND DER LUST HATTE ICH NICHT DAS GEFÜHL, MEIN KÖRPER UNTERSCHEIDE SICH GRUNDSÄTZLICH VON DEM EINES MANNES schreibt Annie Ernaux, geboren 1940.

Und doch verblutet sie fast, als sie die Nabelschnur durchtrennt, um die eingepflanzte Saat loszuwerden. Um ihre Autonomie zu behalten. Um nicht den Weg ihrer proletarischen Mutter zu gehen. Um die Straße weiter fortzuschreiten, irgendwann SCHAMLOS zu werden. Die durchtrennten Nabelschnüre und die Gefahr des Verblutens sind der Boden für Ernaux’ Texte, die so ganz lakonisch klingen, als wäre sie so ganz nicht beteiligt am widerfahrenen Leben.

Wie eine über sich selbst kreisende Drohne beschreibt sie sich, fast mit Antipathie sich selbst gegenüber. Eine Auto-Batterie, die sich auflädt an ihrer Begierde, bis sie auch den jungen Geliebten abtreibt, um die erste Seite eines Buchs zu beginnen: Endlich schreiben. Und der frohe Blick auf stehengebliebene Uhren – als würde dadurch auch die Zeit stillstehen.

Aufhören zu Altern. Ein Traum.

Hier geht’s zum Reservieren: https://theaterwillypraml.de/annie-ernaux-der-junge-mann-das-ereignis/

03. - 05. Mai, 20 Uhr / 03. Mai = Ladies Night
09. - 11. Mai. 20 Uhr
Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Homepage Theater Willy Praml

Bis Sonntag, 05. Mai: Frankfurt liest ein Buch – Florian Wacker „Zebras im Schnee“

(Petra)

In der fünfzehnten Ausgabe der Aktion "Frankfurt liest ein Buch" geht es in diesem Jahr – zum ersten Mal – ab heute um einen druckfrischen Roman, und zwar von Florian Wacker: "Zebras im Schnee". Nach einem sympathischen Interview in der F.A.S. bin ich wirklich neugierig auf das Buch des Wahl-Frankfurters, in dem man übrigens auch vielen damaligen "Promis" begegnet.  Denn wir reisen mit ihm in das Frankfurt der 1920er und 1930er Jahre, zentral sind dabei Architektur, Fotografie und Kunst der Zeit. Wacker erzählt von der Vergangenheitsreise eines New Yorker Kunsthistorikers: Bei seinen Recherchen für eine Ausstellung über das Bauhaus-nahe und legendäre Stadtplanungsprogramm "Neues Frankfurt" stößt Richard Kugelman auf ein Ende der 1920er Jahre aufgenommenes Foto seiner Mutter Franziska. Fotografin ist eine gewisse Ella Burmeister. Immer tiefer taucht er während einer Reise in die Main-Metropole in ihre Lebensgeschichte ein – würde er mehr Material von dieser nach dem Krieg vergessenen Künstlerin finden, wäre seine geplante Ausstellung nicht weniger als eine Sensation. Doch was verband die beiden Frauen? Und warum hat Franziska nach ihrer Flucht in die USA 1933 nie wieder von Ella und der gemeinsamen Zeit in Frankfurt gesprochen? Richard gerät schließlich in eine Geschichte hinein, die auch sein Leben für immer verändert. Rund um den Roman gibt es ein umfassendes Programm –mit Lesungen, Vorträgen, Podiumsgespräche zu Schwerpunktthemen, an Schulen, zum Hören bei hr2-kultur und so weiter und so fort. Am Eröffnungsabend erwarten Euch Grußworte gegenwärtiger Persönlichkeiten. Und natürlich Florian Wacker selbst, der uns auf zwei Wochen „Frankfurt liest ein Buch“ einstimmen wird.

Frankfurt liest ein Buch: Florian Wacker „Zebras im Schnee“, mit Grußworten von: • Frank Scholze (Generaldirektor der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main) • Ina Hartwig (Stadträtin, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt) • Felicitas von Lovenberg (Verlegerin, Berlin Verlag) • Sabine Baumann (1. Vorsitzende Frankfurt liest ein Buch e.V.) Zebras im Schnee wird Ihnen lesend vorgestellt von: • Regine Elsässer (Buchhändlerin, Übersetzerin und Enkelin von Martin Elsaesser) • Sandra Kegel (Ressortleiterin Feuilleton, Frankfurter Allgemeine Zeitung) • Brigitte Leistikow (darstellende Künstlerin) • Christoph Mäckler (Architekt und Stadtplaner) • Manfred Niekisch (Direktor des Zoos Frankfurt 2008–2017), • Franziska Nori (Direktorin des Frankfurter Kunstvereins) • Julius Thomas (Schüler, Wöhlerschule), Veranstalter: Frankfurt liest ein Buch e. V., Ort: Deutsche Nationalbibliothek, Adresse: Adickesallee 1, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 5 EURO, Tickets gibt’s hier, das Gesamtprogramm findet Ihr hier

VORAB ANKÜNDIGUNG

Samstag, 13. Juli (Premiere): „Sanatorio Express” – Komische Oper von Iiro Rantala im Palmengarten

Die Kammeroper Frankfurt zeigt im Palmengarten die deutsche Erstaufführung der Opera buffa „Sanatorio Express” des international berühmten finnischen Komponisten und Jazz-Pianisten Iiro Rantala als Regiedebut von Dzuna Kalnina und wie stets in deutscher Sprache. Das 2018 in Helsinki von der Finnischen Nationaloper uraufgeführte Werk entführt das Publikum in ein skurriles Sanatorium, in dem ein heilender Scharlatan seine Geschäfte betreibt. Zu seinem Patientenstamm gehören eine übergewichtige Sopranistin, Einkaufs- und Eifersüchtige ebenso wie ein zwischen Leidenschaftlichkeit und Apathie schwankender Tenor, der für Social Media schwärmt. Die Oper ist entgegen dem, was man üblicherweise mit zeitgenössischer Oper verbindet, voller Humor und wunderbar hörbarer Musik und folgt liebevoll der klassischen Opera buffa, wie wir sie seit Rossini kennen: Es gibt Duellforderungen und Verwechslungen, Verfluchungen und Versöhnungen, klassische Duette und Quintette, aber auch Flamenco und Tango. Rantala wirbelt Ernstes und Heiteres auf raffinierteste Weise durcheinander wie sein klassisches Idol Mozart.

An fünf weiteren Abenden zeigt die Kammeroper unter dem Titel: „Die fröhliche Neurose” zusätzliche Konzerte mit ihren Künstlerinnen und Künstlern. Das ist ein Nachspin der Oper mit schweren oder leichten Störungen, aber stets mit passender Musik von Purcell, Offenbach, Millöcker, Strauß, Lehár, Beethoven u.a.

Premiere: Samstag, 13. Juli 2024
Weitere Termine: Mi
17. / Fr 19. / Sa 20. / Mi 24. / Fr 26. / Sa 27. / Mi 31. Juli 2024

Konzerte „Die fröhliche Neurose”: Fr 2. / Sa 3. / Mi 7. / Fr 9. / Sa 10. August 2024
Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr
Ort: Musikpavillon im Palmengarten
Kartenvorverkauf:
Frankfurt Ticket oder per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de

Für Schüler*innen und Student*innen gibt es eine begrenztes Kontingent an Freikarten für alle Vorstellungen, die per Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de angefragt werden können.

Foto: Martin Pudenz

Samstag 04. Mai: NACHT DER MUSEEN / Songs of Gastarbeiter

(Daniela)

Heute ist wieder LANGE NACHT DER MUSEEN. "Über 40 Kulturinstitutionen in Frankfurt, Offenbach und Eschborn bieten im Rahmen der NACHT DER MUSEEN ein reiches Kulturprogramm. Führungen zu den laufenden Ausstellungen, Performances, Live-Musik, Filmprojektionen und Workshops geben der Kunst den passenden Rahmen und ermöglichen ein facettenreiches Erlebnis in außergewöhnlicher Atmosphäre. Gastronomische Angebote runden das Programm ab. Die NACHT DER MUSEEN zählt zu den festen Institutionen des Frankfurter Kulturgeschehens im Frühjahr." Mehr Infos hier: https://nacht.museumsufer.de/

Ich werde hierhin gehen:

Songs of Gastarbeiter
Musical Lecture zur Nacht der Museen mit AYKU
4. Mai 2024, 21:00 – 24:00 Uhr

Seit 2013 recherchiert, sammelt und präsentiert das Projekt AYKU des Autors İmran Ayata und des Künstlers Bülent Kullukçu Musik aus den 1960er, 70er und 80er Jahrender Zeit der sogenannten ‚Gast- und Vertragsarbeit’ in der BRD und der DDR. Sie beschäftigen sich mit Musik, die fest zum Alltag von Millionen in der BRD und DDR lebenden Menschen gehörte, aber der Öffentlichkeit weitestgehend unbekannt war und ist. AYKU arbeitet daran, dies zu ändern: Mit ihren bisher zwei Compilations Songs of Gastarbeiter Vol. 1 (2013) und Songs of Gastarbeiter Vol. 2 (2022) sowie ihrem Bühnenprogramm schaffen sie Aufmerksamkeit für eine diverse, politisch geprägte Musikkultur und geben damit Impulse für zweite Karrieren, musikalische Kollaborationen oder den Film Songs of Gastarbeiter – Liebe, D-Mark und Tod von Cem Kaya. Im MMK stellt AYKU in ihrer dreistündigen Musical Lecture mit Musik und Videos eine Vielzahl von Songs, Bands und Solomusiker*innen vor.  Die Ausstellung There is no there there ist während der Nacht der Museen bis 2 Uhr geöffnet und wird mit einem umfangreichen kostenlosen Führungsprogramm begleitet.

Die Veranstaltung ist nur mit einem Ticket für die Nacht der Museen zugänglich.
https://www.songs-of-gastarbeiter.com/

Samstag, 04. & Sonntag, 5. Mai Welcome – Doppelabend

(Martin)

DFDC – Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot

Doppelabend heißt bei der Dresden Frankfurt Dance Company: Zwei Gastchoreograf*innen und zwei neue Inszenierungen und alles an einem Abend! 

Zwei neue künstlerische Handschriften treffen auf die Tanzpraxis des Ensembles. Auf Einladung der Dresden Frankfurt Dance Company haben die beiden Gastchoreograf*innen Kristin Ryg Helgebostad und Sergiu Matis zwei neue Arbeiten entwickelt, die im Rahmen des Doppelabends WELCOME präsentiert werden. 

WESENWELT Neukreation von Kristin Ryg Helgebostad: Für „Wesenwelt“ verwandeln die Choreografin Kristin Ryg Helgebostad und die Komponistin und Glockenspielerin Laura Marie Rueslåtten das Ensemble in ein kollektives Musikinstrument. Alle Tänzer*innen haben mindestens eine Glocke in den Händen – mit jeweils unterschiedlichen Tonhöhen. So führt jede Bewegung zu einem Ton und jeder Ton erfordert eine Bewegung, was die Musik auch visuell erfahrbar macht. Das Ensemble agiert auf der Bühne als ein kollektives Subjekt in dem jede*r einzelne auf die Gruppe angewiesen ist und umgekehrt. Was wenn nicht alle ineinandergreifen wie die gutgeölten Rädchen in einem Getriebe? Das gemeinsame Ganze kann nur existieren, wenn es Abweichungen miteinschließen kann. So resultiert eine Verletzlichkeit, der das Kollektiv ebenso ausgesetzt ist, wie alle seine Mitglieder – ein prekärer Zustand, der nur durch Humor auszubalancieren ist. Wie bei einem Bienenstock ist schwer zu sagen, ob es sich eigentlich um ein einziges schwarmartiges Wesen handelt oder um eine Vielzahl von Individuen. Und sind es gegebenenfalls Menschen, wer wollte es sagen? 

WARPSCAPES Neukreation von Sergiu Matis: In der Europäischen Malerei werden Landschaften immer durch ihren Bezug auf den Menschen gerahmt. Sie werden gezeigt als Schauplätze gemeinschaftlicher Riten, als Gärten und Wälder, die zu einem Ort gehören und ihn zur Heimat machen, als Ware, die man in Besitz nehmen kann. Von der unmittelbaren Umgebung bis zu den Küsten des Kontinents und darüber hinaus entwirft die Landschaftsmalerei Europas ein verzerrtes Bild der Umwelt, das führt zu einer Gesellschaft, die ein verzerrtes Verhältnis zur Welt hat. „Warpscapes“ (to warp = verziehen, scape = Schaft) setzt sich mit diesen Verzerrungen auseinander, geht ihnen nach, übertreibt sie und versucht sich so auf artifizielle Weise der Natur neu zu öffnen. 

Auf der Bühne entstehen Landschaften, die die Tänzer*innen als nicht-nur- menschliche Geschöpfe bewohnen, die sie entwerfen und untersuchen, die sie betrachten und in denen sie verschwinden. Verzerrungen entdecken und sie verstärken, warping ist dabei die zentrale Methode, um den ständigen und widersprüchlichen Veränderungen der belebten Welt näher zu kommen, ohne die eigene Künstlichkeit verleugnen zu müssen

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.dfdc.de/abend/welcome

Samstag, 4. Mai um 20.00h und
am Sonntag, 5. Mai um 16.00h
Bockenheimer Depot
Foto: © Eike Walkenhorst

Samstag, 4. Mai, und Sonntag, 5. Mai: Of/ Kulturraum

(Andrea)

Auch für den Monat Mai hat Antje Kania vom gleichnamigen Figurentheater wieder die Fäden gezogen und ein buntes Programm zusammengestellt. Am Samstag von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag von 14 bis 18 Uhr sind die besten Streetart-Fotografien der Schülerinnen und Schüler der IGS-Schillerschule zu sehen. Entstanden sind diese in einem Workshop mit dem derzeitigen Schulkünstler Jo Wilhelm Arts. Außerdem präsentiert Peter Reichard erstmals seine als Hommage an Subkultur und Musik entstandenen „My way of life – aus der Hand“ - Konzertfotos. Weil er eigentlich Spirituosen-Connoisseur bei den Genussvertärkern ist, kümmert er sich an beiden Tagen um die von ihm persönlich bestückte Getränkebar. Am Samstag können Interessierte von 14-19 Uhr mit Bea Dietz auf Farbenreise gehen, in ihrem Malworkshop „Go withe the Flow“ geht es um Farben und Formen und den Fluss des Entstehungsprozesses. Um 15 Uhr hält Jo Wilhelm Arts einen Vortrag über „Graffiti von Banksy als Ausdruck öffentlicher Kommunikation“. Anschließend macht der Oratorienchor um 16 Uhr im Rahmen der Stadtgesänge im Rathauspavillon Station und präsentiert ein paar Lieder. Was man mit übrig gebliebener Wolle noch tolles machen kann, erklärt Ulrike Janssen vom Maschenwahn in der Taunusstraße 1 von 15 bis 18 Uhr in ihrem Workshop „Scrappy“. Die Teilnehmenden sollten Grundkenntnisse im Stricken und/oder Häkeln haben.

Kulturraum im Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Samstag und Sonntag, 4. und 5. Mai: Southern Lights

(Andrea)

Woran denkt ihr, wenn ihr "Globaler Süden" hört? Mir kommen dann erstmal Flüchtlingsboote in den Sinn, Lampedusa, Moria, Konflikte, Ausbeutung und Not in den Sinn. Aber natürlich steckt viel mehr in diesem Begriff, der viele Länder zwischen Mittelmeer, Kap der guten Hoffnung, Bombay und Feuerland umfasst, grob gesagt. Mit dem Festival "Southern Lights" schärft das DFF Deutsches Filminstitut Filmmuseum den Blick, für Regionen fern ab von Bolly- und Hollywood, kein Glitzer, harten Realitäten und wenig Räumen zum Träumen. Seit 2020 gibt es "Southern lights" mit Stationen in Wiesbaden, Darmstadt und an diesem Wochenende eben im Hafen 2. Um 17 Uhr gibt es einen Afrobeats-Workshops, um 20 Uhr läuft "A Place of your own", ein Film über zwei Trans*-Frauen im indischen Bhopal. Am Sonntag wird um 20 Uhr "Topos" gezeigt, ein kolumbianischer Film über Straßenkinder in Bogotá. Im Anschluss: Gespräch mit Sozialarbeiterin Sophia Behl (OSSIP) und Pflegehelfer Daniel Fernando Cruz (Aschaffenburg), moderiert von Tharaka Sriram (DaMigra).

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag 04. + Sonntag 05. Mai: Familienkonzert der hr-Bigband

(Daniela)

Eine Bekannte von mir war beim Weihnachts-Familienkonzert mit ihrer Familie und war so glücklich über dieses Event. Jetzt kommt das nächste Familienkonzert in den hr Sendesaal.

Toto und die Zaubermelodie – Familienkonzert der hr-Bigband

Der Musikant Toto sucht auf einer Reise durch die Welt die Zaubermelodie, mit deren Hilfe er das Herz der angebeteten Prinzessin erobern will. Begleitet wird er dabei von seinem jungen Publikum und der hr-Bigband. Zum beschwingten Familienkonzert "Toto und die Zaubermelodie" lädt Moderator Niels Kaiser alle Kinder (und auch deren Eltern) in den Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt ein!

Samstag, 4. Mai und Sonntag, 5. Mai, jeweils 15.30 Uhr, hr-Sendesaal
Konzertdauer: 60 Minuten ohne Pause!
Tickets und Infos
Für Kinder im Grundschulalter
Tickets: Kids 8 € I Erwachsene 12 €
Telefon: (069) 155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de

Samstag, 4. Mai: OF/ Geneigt gebogen, schräg und mit Hase

(Andrea)

"Geneigt gebogen, schräg und mit Hase" klingt doch schon mal nach einer interessanten Ausstellung, zur Vernissage habe ich es leider nicht geschafft, aber heute ist Midissage: "Klaus Böhmer und Andreas Masche schöpfen beide aus den Resten der Industriegesellschaft: Böhmer spaziert durch die Welt und lässt in gefundenen „Materialien“ mit seiner Fantasie Kreaturen entstehen. Im Atelier reifen sie durch Hinzufügen und Weglassen zu neuen „Wesen“ mit eigenen und ungehobelten Charakteren, während Masche sich in Industriehallen mit der Architektur auseinandersetzt. Masche zeigt neue Arbeiten der Naxoshalle auf MDF Platten sowie Arbeiten auf Plexiglas. Er hat die Platten in der Halle mit Öl und Spachtel farbig angelegt und die Konturen im Atelier gemalt - eine Malerei, die Form und Zeichnung als eigenständige Ebenen zeigt." 17 Uhr, Performance von Klaus Böhmer, mit Hase

BOK-Galerie, Kirchgasse 27 – 29, Offenbach/Main

Samstag, 4. Mai: Of/ Nacht der Museen

(Andrea)

Was die Nacht der Museen angeht, schlagen wirklich zwei Seelen in meiner Brust. Eine tolle Veranstaltung mit vielen schönen Programmpunkten, viel zu sehen und zu erleben, aber es ist eben, je nachdem, wo man hingeht auch immer elend voll. Entspannung bei all dem Trubel verspricht da der Digital Retro Park: "Wir dimmen das Licht und machen Nachtschicht! Von 19:00 bis 01:30 Uhr werden wir Euch stündlich durch den Park führen, zur kleinen Zockerei auf großer Leinwand einladen und mit den digitalen Klängen längst vergessener Videospiele auf eine Retro-Zeitreise schicken - mit kühlen Getränken und heißen Joysticks…" Übrigens sind auch die anderen Häuser mit dabei, alle Infos findet ihr unter www.nacht.museumsufer.de

Digital Retro Park, Frankfurter Straße 13-15, Offenbach

Samstag, 04. Mai: Morecore Party

(Uwe)

Rock am Ring & Rock im Park Special

Party und Einlass ab 23 Uhr, da bin ich persönlich aus unterschiedlichsten Gründen raus. Es gibt aber viele Menschen, die wegen abweichender Interessen und passenderem Biorhythmus wie geschaffen sind für die Veranstaltung. Die erwarten im Zoom keine Bands aus dem diesjährigen Line Up von Rock am Ring, sondern rockige, punkige und sowieso etwas härtere Musik vom Plattenteller.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 23:00h
Foto: Homepage Zoom

Museumsbesuch: MMK/ There ist no there there

(Andrea)

Die Museumskarte ist ein tolles Ding, ein wunderbares Geschenk war das! Wir klappern jetzt sukzessive alle Häuser ab und letzte Woche war ich daher einfach mal wieder im Museum für Moderne Kunst. Einfach so, weil ich schon lange nicht dort war und finde mich in einer wunderbaren Ausstellung wieder: "There is noch there there" mit Arbeiten ausländischer Künstler:innen, die in den 60er, 70er und 80er Jahren nach Deutschland (BRD und DDR) gekommen sind. Neben tollen Bildwelten gibt es auch verstörendes Material, dann, wenn es um Rassismus, die kleinen perfiden Gemeinheiten geht. Einiges wirkt so weit weg und ist doch immer noch da. Nicht nur bei schlechtem Wetter unbedingt empfehlenswert. Bis 29. September

Museum für Moderne Kunst, Frankfurt

Sonntag, 5. Mai: Trotz Alledem!

(Martin)

Ein Tag für die Musik (HR2 Kultur) - Matinee im ChamissoGarten

Unter der Überschrift ‚Trotz Alledem!‘ gibt’s am Sonntagvormittag im ChamissoGarten Musik und mehr für Alle zu hören! Die 20 Sänger*innen des Heinrich-Heine-Chor singen (und verführen vielleicht sogar zum Mitsingen) Lieder von Bertold Brecht und Leonard Cohen. Dazu liest Anna Staab (Theater Willy Praml) Reden und Aufrufe der Demokratiebewegung von 1848. Außerdem treten auf: Manuel Campos (Fados und Songs) und Gabriele Kentrup (Chansons).

Das Team vom ChamissoGarten serviert Kaffee, Kuchen, Snacks, Wasser und Wein.

Eintritt frei – Spenden erwünscht
Sonntag, 5. Mai um 11.00h (Einlass ab 10.00h)
Matinee im ChamissoGarten, Chamissostraße 38
Foto: © ChamissoGarten / www.chamissogarten.de

Sonntag, 5. Mai: Of/ Julia Schmitz

(Andrea)

Julia Schmitz würde ich zu gerne kennen lernen, sie hat einen beeindruckenden Weg eingeschlagen: Sie ist aus dem sicheren Lehrerjob ausgestiegen und ein Jahr durch die Welt gereist. Danach war sie für ein weiteres Jahr als Social Circus-Trainerin des Cirque du Soleil in sozialen Projekten unterwegs. Auf dieser wundersamen und wunderbaren Reise, die in Kapstadt begann, sind viele kleine, besondere Geschichten über Kinder in Kriegsgebieten und schwierigen Verhältnissen entstanden. So zart wie bitter sind auch die Fotos, die in diesem beeindruckenden, berührenden und bereichernden Jahr von ihr aufgenommen wurden. Diese in Fotos eingefangenen Kindergesichter Afrikas zeigt sie zusammen mit Bildern der atemberaubenden Natur und faszinierenden Tierwelten quer über den Globus. Bei der Finissage am 5. Mai von 14 bis 18 Uhr wird sie um 15 Uhr einen Vortrag zum Thema „Voll lebendig! Jonglieren für ein Kinderlachen“ halten. Darauf folgt ein ÜberraschungsShowAct, auf den ihr euch schon alle freuen könnt!

Zweitlof.ft Bernardstraße 13, 63067 Offenbach am Main www.zweitlofft.de

Sonntag, 5. Mai: Of/ Handmade Bieber

(Andrea)

Offenbach will entdeckt werden und weil die Stadt soviel mehr ist als Innenstadt und so ein bisschen drumherum, lohnt der Ausflug in die Stadtteile. In Rumpenheim bin ich seit Kindheitstagen verschossen und habe früher natürlich auch den Traum vom Wohnen im Schloss geträumt. Das machen jetzt andere, was absolut ok ist, aber ich mag es immer noch. In Bürgelgibt´s eine tolle Eisdiele, die haben auch meine Lieblingssorte Waldmeister und in Bieber habe ich nicht nur als Schülerin Post ausgetragen, sondern auch lange Videokassetten über die Theke gereicht. Es gibt also eine Beziehung zum Stadtteil am höchsten Berg Deutschlands. Und weil dort heute "Handmade Bieber 4.0" stattfindet und Kreative allerlei Dinge anbieten, haben wir jetzt ein Ziel für unsere Radtour, die auf jeden Fall im Eiscafe Cortina zwischenstoppt. 11.30 bis 17 Uhr.

TV Bieber, Seligenstädter Straße 34, Offenbach

Montag, 6. Mai: Of/ Demokratie in Zeiten der Regression

(Andrea)

Schade, ich habe leider keine Zeit. Sonst wäre ich heute im Klingspor Museum. In dem btw gerade eine unglaublich spannende Ausstellung zu sehen ist. Gutenberg hat den Druck mit beweglichen Lettern erfunden? Lasst Euch überraschen! Aber darum soll es jetzt nicht gehen, sondern um die Goethe Lectures Offenbach, die eine etwas längere Pause gemacht haben. Das Format, das im Jahr 2015 seine Premiere in Offenbach feierte, hat zum Ziel, den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu fördern und hochaktuelle Themen im wissenschaftlichen Kontext einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Dafür referieren renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Reihen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Lehren in ihren Vorträgen über neueste Erkenntnisse aus der Forschung und stellen ihre Thesen zur Diskussion.

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe in diesem Jahr macht Prof. Dr. Rainer Forst, Direktor des Forschungszentrums Normative Ordnungen an der Goethe Universität Frankfurt, mit seinem Vortrag über den Begriff der demokratischen bzw. antidemokratischen Regression als Teil einer Analyse der Krise der Demokratie. In aktuellen Analysen der Krise der Demokratie wird in Verbindung mit dem Aufkommen autoritärer Populismen der Begriff der demokratischen bzw. antidemokratischen Regression verwendet. In seinem Vortrag diskutiert Rainer Forst die normativen Voraussetzungen, die den Gebrauch dieses Begriffs, verstanden als Diagnose der ‚Herrschaft der Unvernunft‘, rechtfertigen. Diese Klärung erlaubt es, einige Fehler in der diesbezüglichen Diskussion zu vermeiden: den der Status quo ante-Fixierung, den der Reduktion des Begriffs der Demokratie sowie den der falschen Einordnung von Demokratiekritik. Diese Überlegungen münden in eine eigene Einschätzung der Ursachen antidemokratischer Regression und der Paradoxien unserer Zeit.
Rainer Forst ist Professor für Politische Theorie und Philosophie und Direktor des Forschungszentrums “Normative Ordnungen” der Goethe Universität Frankfurt. Er befasst sich u.a. mit Fragen der Gerechtigkeit, Demokratie und Toleranz sowie mit der Fortentwicklung Kritischer Theorie und der Philosophie Kants. 2012 zeichnete ihn die Deutsche Forschungsgemeinschaft als wichtigsten politischen Philosophen seiner Generation mit dem Leibniz-Preis aus. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der British Academy. 19 Uhr

Klingspor Museum, Herrnstraße, Offenbach

Dienstag 07. Mai: Marcus Eaton

(Daniela)

Der Musiker Marc-Inti gab mir diesen Tipp:

Singer-/Songwriter | Marcus Eaton (USA) gilt berechtigterweise als einer der führenden Köpfe der neuen Generation von singenden Akustik-Gitarristen. In diesem Konzert trifft er auf seinen kongenialen Kollegen, den deutsch-marokkanischen Musiker Rhani Krija, der als Perkussionist für Sting, Herbie Hancock, Al Di Meola, u.v.a. Weltruhm erlangte.

Von Kritikern wird Marcus Eaton inzwischen als legitimer Nachfolger von David Crosby gehandelt – nicht zuletzt, weil Eaton über viele Jahre mit der 2023 verstorbenen Woodstock-Legende und dem Rock and Roll Hall of Fame-Mitglied eng zusammengearbeitet hat. Während ihrer kreativen Partnerschaft schrieb er mit Crosby an einer Reihe von Songs mit (u.a. für das gefeierte Comeback-Album Croz von 2014), sang Harmonie-Vocals und war Tourgitarrist der Crosby-Band. Außerdem komponierte und produzierte er die Musik für den Dokumentarfilm David Crosby: Remember My Name, der 2020 für den Grammy Award als bester Musikfilm nominiert wurde.

David Crosby über Marcus Eateon: „Einer der besten jungen Singer-Songwriter in Amerika – vielleicht sogar in der ganzen Welt.“

Marcus Eaton (USA) Gitarre, Gesang & Live Looping
Rhani Krija (MAR/DEU) – Perkussion
Für Kurzentschlossene: Tickets auch an der Abendkasse (wenn nicht ausverkauft).

Konzertsaal Bonifatiuskirche (Sachsenhausen)
<label> Datum </label>  7.5.2024 <label> , </label>Beginn  20:00 <label>  </label>Einlass ab 19:00 https://www.die-fabrik-frankfurt.de/programm/veranstaltung/1469-marcus-eaton-feat-rhani-krija

Dienstag, 07. Mai: Von Erdbeertunneln, Transsilvanien und dem richtigen Leben – Erste Bücher im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)

Alle lieben Spargel. Googelt man "Erntehelfer", findet man: „Wohncontainer für...". Außerdem im Firmenangebot Sanitär- und Lagercontainer. Was sagt das aus über die Lebensbedingungen der Saisonkräfte und was erlebt eine Schweizer Studentin inmitten von osteuropäischen Minijobbern? Kein Sachbuch, sondern der Debütroman von Lorena Simmel: "Ferymont". Von einem anderen sozialen Experiment erzählt Dorothee Riese: Raus aus dem kapitalistischen Deutschland der 90er Jahre, rein ins ländliche, kommunistisch geprägte Rumänien. "Wir sind hier für die Stille" ist Titel und Programm – doch wo endet die Utopie und wo beginnt die neue Lebensrealität? "Ist Fremdsein eine unüberwindbare Grenze – auch wenn man den Alltag miteinander teilt?", fragt Jenny Erpenbeck in Bezug auf Rieses Buch. "wir sind pioniere" heißt Kaleb Erdmanns Erstling. Ein Pionier ist bahnbrechend auf einem bestimmten Gebiet. Und der Autor bricht sich Bahn: Er entledigt sich aller Satzzeichen und kreiert so Tempo und Sog zugleich. Gesucht wird: nichts weniger als das richtige Leben – samt richtigem Wohnzimmerschrank.

Fotos: Kaleb Erdmann©Jakob Kielgaß, Lorena Simmel©Nane Diehl, Dorothee Riese©Christiane Gundlach

Erste Bücher von Kaleb Erdmann, Dorothee Riese und Lorena Simmel, Hybridveranstaltung, Moderation: Anabelle Assaf, Übersetzerin und Literaturagentin, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2,  Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 9 (6) Euro für das Saalticket (Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro), Tickets gibt's hier

Dienstag, 07. Mai: Alex Diehl

(Uwe)

Einige werden sich fragen, „spielt Alex Diehl schon wieder in der Brotfabrik, er war doch erst Ende März da.“ Nein, das Konzert am 07. Mai ist der Nachholtermin vom 24.034. Dann hören die interessierten Zuschauer eben sechs Wochen später seinen Song „Nur ein Lied“ live. Dieser Titel ist natürlich nicht Programm, der deutsche Singer / Songwriter spielt auch weitere aus seinem Gesamtwerk.

Seine Geschichte erzählt von Erfolg, leidenschaftlichem Scheitern, von Mut und der Liebe zur Musik. Mittlerweile hat er fünf Alben veröffentlicht, die letzte Platte, „Das ist keine Übung“ im vergangenen Herbst.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20:00h
Foto: Homepage Brotfabrik

Dienstag, 7. & Mittwoch, 8. Mai: Die Möglichkeit von Zärtlichkeit

(Martin)

An diesem Theaterabend des international gefeierten chilenischen Regisseurs Marco Layera ergreifen Jugendliche das Wort: Permanent werden sie zu einer Männlichkeit erzogen, die ihnen Zerbrechlichkeit und Zärtlichkeit abtrainiert und diese bestraft. Einfühlsamkeit wird als Schwäche ausgelegt. So sagt etwa einer der Darsteller: „Das Schlimmste, was meine Hände getan haben, ist das Kind in mir zu töten, damit ich ein Mann werde.“

Das wollen die jungen chilenischen Männer zwischen 14 und 18 Jahren nicht länger hinnehmen. Sie stellen sich eine Reihe von Fragen: Wie können wir uns verändern, wenn wir keine positiven männlichen Vorbilder haben? Was hält uns davon ab, Zuneigung zu zeigen oder um Zärtlichkeit zu bitten? Wie machen wir Zärtlichkeit zu einer politischen Praxis? In einem kraftvollen und poetischen Abend suchen Layera und das Theaterkollektiv La Re-Sentida nach der revolutionären Kraft von Zärtlichkeit. Starkes Theater für alle, die sich nicht mit festgeschriebenen Rollenbildern und Geschlechterklischees zufriedengeben wollen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/la-posibilidad/

Dienstag, 7. Mai um 20.00h (Warm-up um 19.30h)
und Mittwoch, 8. Mai um 19.00h
Spanische Lautsprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Theater im Mousonturm (solidarisches Preissystem)
Foto: © Teatre Escalante

Dienstag 7. Mai und 12. Juni: Science Talk WISSEN ANGEZAPFT

(Daniela)

Zwei Forschende, eine Moderatorin, ein Tresen und Live-Musik: Das alles passt bei „Wissen angezapft“ wunderbar zusammen. Beim etwas anderen Bürger-Uni-Format geht es um Forschung und Menschen, um Durchbrüche und Flops, um Jubel und Frust. Und um das, was Menschen dazu antreibt, die Grundlagen unseres Wissens zu erweitern.

Wenn die Moderatorin und Kabarettistin Britta Hoffmann im Kunstverein Familie Montez wieder Wissenschaftler*innen auf die Coach bittet, ist gute Unterhaltung garantiert und erweitert sich der Horizont nebenbei. Im kommenden „Wissen angezapft“ geht es darum, zu erforschen, wie sich 24 Millionen Proteine in unseren Zellen organisieren; warum Frauen häufiger nach einem Herzinfarkt sterben als Männer; wie unser Wohnen darüber bestimmt, ob unser Zusammenleben zu Konflikten führen kann, und warum Bewegung und Messen vor Ort dem mathematischen Verständnis auf die Sprünge helfen.

Gäste bei „Wissen angezapft“ sind

am 7. Mai, um 19.30 Uhr, im Kunstverein Familie Montez
die Bioinformatikerin Dr. Kathi Zarnack aus Clusterprojekt SCALE
zum Thema Hochbetrieb in der Zelle
und die Kardiologin Dr. Lena Marie Seegers aus dem Exzellenzcluster Cardio Pilmonary Institute, zum Thema Warum Frauenherzen anders schlagen,

am 12. Juni, 19.30 Uhr, im Kunstverein Familie Montez

der Humangeograph Prof. Dr. Sebastian Schipper zum Thema Wie sich unser Wohnen ändert und der Mathematikdidaktiker Prof. Dr. Matthias Ludwig zum Thema Outdoorsport Mathe.

Den musikalischen Rahmen gestalten das Männerquartett 4xdelay (7.5.) und die Swinggruppe Die blaue Stunde (12.6.).

Eintritt kostenlos
Einlass: ab 19 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Veranstaltung bis voraussichtlich 21.15 Uhr

 

Foto: Peter Kiefer; Copyright: Goethe-Universität Frankfurt

Mittwoch 08. Mai: HUMOR IST … POLITISCHE SATIRE AUS DER ANSTALT IN DIE AKADEMIEIE ANSTALT

(Daniela)

Diskussion zur Fernsehsendung

Satire leistet heute einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit ernsten gesellschaftlichen Themen. Das gilt auch für die ZDF-Sendung „Die Anstalt“. Beim Anschauen dieses explosiven Formats bleibt einem das Lachen oft im Halse stecken. Damit der Effekt nicht unkommentiert im eigenen Wohnzimmer verpufft, treffen wir uns zur „Nachbesprechung“ in der Akademie. Hier wird in großer Runde gelacht, weitergedacht und diskutiert. Popcorn und Getränke inklusive.

Eintritt frei

Referent:innen: Dr. Dietrich Krauß, Redakteur „Die Anstalt“, Leitung und Moderation: Matthias Blöser, Hanna-Lena Neuser, Anna Moldenhauer

Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main, 19.30 – 21.30 Uhr

HUMOR IST … - Evangelische Akademie Frankfurt (evangelische-akademie.de)

Donnerstag, 9. Mai – Sonntag, 9. Juni: Elektra

(Martin)

Richard Strauss (1864-1949) - Tragödie in einem Aufzug - Text von Hugo von Hofmannsthal

In der Premiere vor so ziemlich genau einem Jahr war sehr schnell klar, dass diese Elektra – also Aile Asszonyi in der Rolle – eine Sensation ist. Tatsächlich; A Star is born! Und Sebastian Weigle hat recht: Aile Asszonyi ist Elektra. Dass die Sängerin in der Wiederaufnahme nun erneut als Elektra besetzt ist, ist nur ein Grund, warum man diese Inszenierung nicht verpassen sollte! 

„Das muss man auch erst mal hinbekommen: Drei Notausgänge, und kein Ausweg. Soll ja durchaus vorkommen im Leben. Die Türen stünden durchaus offen, aber die Probleme passen halt nicht durch. Und deshalb kann diese Elektra laufen, wohin sie will: Sie bleibt gefesselt an ihre traumatischen Erinnerungen, wird niemals verdrängen können, dass ihr Vater ermordet und ihr Bruder in die Verbannung geschickt wurde, und zwar von der eigenen Mutter. Eine Familienhölle, aus der es kein Entrinnen gibt. Obwohl: Wenn alles zu viel wird, bleibt immer noch der Wahnsinn, und genau dort richtet sich Elektra häuslich ein. Regisseur Claus Guth zeigt das in seiner packenden Inszenierung am Opernhaus des Jahres in Frankfurt von der ersten bis zur letzten Minute absolut plausibel, bildstark und dank der fulminanten estländischen Sopranistin Aile Asszonyi in der Titelrolle menschlich zutiefst anrührend.“ (BR Klassik).  

Und die FAZ schließt die Premierenkritik mit: „Es ist der Punkt, da der Wahnsinn in Irrwitz umschlägt. In „Elektra“ gewesen. Tränen gelacht. Eine Meisterleistung.“ 

Wer will, kann hier die beiden Kritiken lesen: https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-premiere-oper-frankfurt-strauss-elektra-claus-guth-sebastian-weigle-102.html

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/claus-guth-inszeniert-elektra-an-der-oper-frankfurt-18763084.html

Und dann hier Tickets kaufen: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/elektra_2/?id_datum=3671

Donnerstag, 9. Mai (19.30h), Sonntag. 12. Mai (18.00h), Donnerstag, 16. Mai (19.30h), Samstag, 25. Mai (19.30h), Samstag, 1. Juni (19.30h), Sonntag, 9. Juni (19.00h)

Foto: © Monika Rittershaus

Donnerstag, 9. Mai: FFM/ Hi Spencer

(Andrea)

Hatte ich die Band doch glatt mit Hello Spencer verwechselt. Dabei reden wir von Hi Spencer und die machen Musik und aktuell geht es da beispielsweise um Wolken. "Wolken sind leicht. Sie schweben. Sind hell, oft durchsichtig. Und doch können sie uns die Sicht vernebeln und regenschwer am Himmel hängen. „Wir machen immer noch furchtbar melancholische Songs“, sagt die Band, die sich traditionell in keine Schublade stecken lässt, sondern sich irgendwo zwischen Indie, Pop, Rock und Punk befindet. Alles sein – das kann die Band Hi! Spencer. Und während ihre Songs teilweise in den Wolken schweben, sind die Fünf selbst mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben." Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Donnerstag, 9. Mai: Of/Dominik Eulberg und Karotte

(Andrea)

Ich erinnere mich...wir waren vor zwei Jahren schon bei der Veranstaltung, Und die war gut. Jajaja, Techno war mir mal ein Graus, dh ich wusste ja nicht von den schönen Spielarten...Eulberg zum Beispiel ist Ornithologe, Geograph, Ökologe und deshalb fließt immer viel Natur in seine Sets ein. Zu Karotte muss man nicht viel erzählen und die dritte im Bunde, Alicia Hahn, kenne ich nicht. Aber wenn die Sonne scheint, ist es einfach schön, unter der Diskokugel zu tanzen. Ab 15 Uhr

MTW, Nordring, Offenbach

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag 10. - Sonntag 12. Mai: SHAKING THE PROPHECY ODER WIE EIN MONSTER KÜSST

(Daniela)

Jan Deck/Agnetha Jaunich: SHAKING THE PROPHECY ODER WIE EIN MONSTER KÜSST

Vielleicht ist es eine Horror-Show. Vielleicht ist es ein Schönheitswettbewerb. Vielleicht ist es eine ontologische Reflexion. Vielleicht wird nackte Haut zu sehen sein. Vielleicht werden wir uns näherkommen. Vielleicht wendest du dich angeekelt ab. Vielleicht wurde es vorhergesagt. Vielleicht auch nicht.

Die Tanz-Performance spielt mit gesellschaftlichen und mediatisierten Idealen von Schönheit und Macht. Jaunich und Deck erschaffen anhand mythologischer Vorbilder ihre eigenen Monster und transformieren schamlos gängige Sichtweisen auf Körper und deren Verhaltensnormen.

Künstlerische Leitung: Jan Deck und Agnetha Jaunich

Performance: Agnetha Jaunich

Bühne und Kostüm: Ariella Karatolou

Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/spielplan.php

Freitag 10.5., Samstag 11.5., Sonntag 12.5.
jeweils um 20 Uhr, Landungsbrücken Frankfurt/Main

Samstag, 11. Mai: Eröffnung Atelier Hartlaub

(Petra)

Der Frankfurter Künstler Daniel Hartlaub ist ja seit längerem sehr umtriebig, zwischen verschiedenen (Off-)Locations und im Biobäcker mit seinen Werken, der Frankfurter Kunstsäule undsoweiter. Jetzt hat er einen schönen neuen Ort: das Atelier Hartlaub. Dort werden Arbeiten von ihm und der Chocolataire Hirschfeld gezeigt gezeigt. Heute wird das Ganze eröffnet - mit einer Tanzperformance von Marion Plantey. Gutes Samstagnachmittagsprogramm, finde ich.

Atelier Hartlaub: Arbeiten in der Kaiserstraße, Arbeiten von Daniel Hartlaub und Chocolataire Hirschfeld mit Tanzperformance von Marion Plantey, Ort: Atelier Hartlaub, Adresse: Kaiserstraße 49 (Eingang Weserstraße 18), Uhrzeit: 16 - 23 Uhr, Eintritt: frei

Samstag, 11. und Sonntag, 12. Mai: In the Solitude of Cotton Fields

(Martin)

Bernard-Marie Koltès
Flow Projects

Das Programm der Maifestspiele in Wiesbaden 2024 wurde mittlerweile veröffentlich und der Vorverkauf hat am Mittwoch, 14. Februar begonnen. Für mich das Highlight: In the Solitude of Cotton Fields (In der Einsamkeit der Baumwollfelder) von Bernard-Marie Koltès anschauen. 

Megastar John Malkovich spielt in Echt, Live und in Farbe auf der Bühne in Wiesbaden! In Hamburg waren die wenigen Vorstellungen binnen kürzester Zeit ausverkauft – bei den Maifestspielen wird’s vermutlich nicht anders sein, deshalb schnell handeln und Tickets kaufen! 

„Eigentlich braucht man über »Cotton Fields« nur eine einzige Information: Der Megasuperstar John Malkovich wird für drei Vorstellungen auf der Bühne des Hessischen Staatstheaters stehen. Darüber hinaus ist seine Spielpartnerin die preisgekrönte litauische Schauspielerin Ingeborga Dapkūnaitė, und gemeinsam veräußern sich die beiden Weltklasse-Schauspieler in Bernard-Marie Koltès’ berühmtem (aber selten gespieltem) Stück »In der Einsamkeit der Baumwollfelder« (»Dans la solitude des champs de coton«) von 1985. Für die Inszenierung des atmosphärischen Zweipersonenstücks zeichnet der junge russische Regisseur Timofey Kulyabin verantwortlich, dessen Arbeiten national und international bereits großes Aufsehen erregten.

Ein Händler und ein Kunde treffen sich an einem abstrakten Nichtort (den Baumwollfeldern) und handeln dort die Bedingungen eines Warenaustauschs aus. Gegenseitig tasten sie sich verbal ab, schätzen ein, sondieren, überprüfen das Gegenüber und den Wert der nicht näher genannten Ware. Ob es am Ende zur Transaktion kommt, bleibt offen.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/in-solitude-of-cotton-fields-imf-2024/10349/

Und hier geht’s zum Programm der Maifestspiele: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/

Samstag, 11. Mai um 19.30h und
Sonntag, 12. Mai um 16.00h und 20.00h
Maifestspiele 2024 Wiesbaden
Foto: © Gio Kardava

Montag, 13. Mai: Seth Lakeman

(Uwe)

Seth Lakeman wurde 2005 für „Kitty Jay“ für den Mercury Music Prize nominiert. Es katapultierte Lakeman an die Spitze der neuen britischen Folk-Bewegung. Sein Nachfolger war das preisgekrönte „Freedom Fields“. Der Westcountry-Folk-Sänger und Multiinstrumentalist spielt Songs aus seinem umfangreichen Backkatalog (mittlerweile hat er 11 Platten veröffentlicht) bei Einzelshows im Vereinigten Königreich und im Ausland.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20:00h
Foto: Homepage Brotfabrik

Dienstag, 14. Mai: Georg auf Lieder

(Uwe)

Vor zehn Jahren veröffentlichte Georg auf Lieder sein Debüt Alexanderplatz, produziert von Christian Neander, dem Gitarristen von Selig. „Wir lieben uns“, „Frosch“ oder „2011“, schnell bleibt man an einzelnen Songs hängen, wenn man sich nach dem Zufallsprinzip durch die Lieder seiner vier Platten klickt. Eine wirkliche Entdeckung ist der in Hamburg geborene deutsche Songwriter, wenn man sich auf seine Musik einlässt, sicher auch live.

Ponyhof
F., Klappergasse 16
19 Uhr
Bild: Homepage Ponyhof

Dienstag 14. Mai: Lieb mich wie im Film

(Daniela)

Ich freue mich auf die interaktive Lesung von Alex Maxeiner und Matthias Keller: Lieb mich wie im Film

Sprecher und Sänger Matthias Keller liest ein weiteres Mal mit der Autorin Alex Maxeiner aus ihrem satirischen Ratgeber „Lieb mich wie im Film - Die schönsten Liebesfilme einfach selbst erleben“.

Dabei zeigen sie auf, welche Filmszenen berühmter Liebesfilme sich zum Nachspielen eignen und welche nicht, welche Dialoge zum ersten Kuss führen und wie man grundsätzlich Liebesfilme in den eigenen Alltag integrieren kann. 

Und weil Matthias Keller ein musikalisches Allround Genie ist, performen die beiden einige Songs aus den Filmen live und Farbe. Außerdem gibts ein Quiz, bei dem das Publikum sein Filmwissen testen kann. 

Ein Abend für "Spiel es noch einmal, Sam"-Zitierer und „Ich hatte eine Farm in Afrika"-Kennerinnen. Für Menschen, deren dreams ihre reality sind.

Und für alle, die bei „Mein Baby gehört zu mir“ weichen Knie bekommen. 

Wer mag, kommt mit Wassermelone. 

Karten gibts hier:  https://stalburg.de/veranstaltungen/lieb-mich-wie-im-film

Am 14.05.24 um 20h im Stalburg Theater Frankfurt

Foto Alex: © Nico Neuwirth, Foto Matt: © To Kuehne

Donnerstag, 15. Mai: Anijurama

(Uwe)

Genre: Alternative, Indie-Rock steht unter der Ankündigung des Ponyhofes für das Konzert von Anijurama. Und das reicht, damit ich mich intensiver damit beschäftige. Ihr mir bis dahin unbekannte „Do Your Thing“ läuft gerade und das hört sich gut an, andere Songs von der deutschen Band, bestehend aus drei Brüdern, auch. Wer mal nach Alt-Sachsenhausen will, ohne stürmisch zu feiern, findet im Konzert von Anijurama gute Gründe.

Ponyhof
F., Klappergasse 16
19 Uhr
Foto: Alexandra Jung

Mittwoch, 15. Mai: FFM/ Laibach

(Andrea)

"Seit ihrer Gründung 1980 im damals noch kommunistischen Jugoslawien haben Laibach immer wieder Konventionen gebrochen und Barrieren überschritten. Das Künstlerkollektiv "Neue Slowenische Kunst" (NSK), als Teil dessen sich Laibach verstehen, erhebt das Spiel mit der Ideologie zur höchsten Kunst und eckt dementsprechend oft an. Die einerseits affirmative, andererseits aber auch zutiefst ironische Ästhetik der NSK prägt das Künstlerkollektiv bis heute." schreibt laut.de und tatsächlich habe ich Laibach schon lange auf der Liste und möchte die Band endlich mal live sehen. Einlass 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Donnerstag, 16. Mai (Premiere): Innere Sicherheit (weitere Termine 17. & 19.5 / 9. & 10.6)

(Martin)

Dokumentartheater zum Themenkomplex NSU 2.0

Es ist der 2. August 2018, gegen mittags. Im 1. Frankfurter Polizeirevier setzt sich eine Person an einen Computer im Wachraum, öffnet eines der polizeilichen Auskunftssysteme und tippt in das Suchfeld einen Namen ein. 90 Minuten später geht bei einer Frankfurter Rechtsanwältin ein Drohschreiben ein, unterzeichnet mit den Worten „NSU 2.0“. Es wird das erste Drohschreiben von vielen sein, die sich gegen Politiker*innen, Jurist*innen, Journalist*innen und Künstler*innen richten – viele von ihnen Frauen oder migrantisch gelesene Personen. 

Welche inneren Verunsicherungen lösen diese menschenverachtenden Worte aus? Werden den Worten Taten folgen? Handelt es sich um einen Angriff auf die Demokratie? 

Mithilfe von Prozessmitschriften sowie Interviews mit Betroffenen und Expert*innen, versammelt das Team um Marie Schwesinger („Werwolfkommandos“) Fakten, Fragen, Querverbindungen und lose Enden rund um den Themenkomplex NSU 2.0. 

Wo sind wir sicher, wenn die die Bedrohung aus dem Inneren des Systems kommt?

Donnerstag, 16. Mai (Premiere), Freitag, 17. und Sonntag, 19. Mai
Sonntag, 9. und Montag, 10 Juni
um jeweils 20.00h
Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294
Foto: © Christian Schuller

Donnerstag, 16. Mai: Frank Goosen (Lesung) (Kopie 1)

(Uwe)

Bücher und Lesungen vom Bochumer Autor Frank Gossen sind sehr kurzweilig. Nun besteht wieder die Chance, er kommt wieder in die Bachmannstraße. Lesen wird er aus Sweet Dreams – Rücksturz in die Achtziger.

Die Achtzigerjahre sind bekanntlich das Lieblingsjahrzehnt der Deutschen. Grund genug für Frank Goosen, die Dekade von Schulterpolster, Karottenjeans und Zauberwürfel noch mal speziell zu würdigen. Die Schrecken der Pubertät im Schatten der Mauer sind ebenso ein Thema wie Petting und Pershing, Föhnfrisuren und Pastellfarben, Waldsterben und der ewige Helmut. Wie haben sie geklungen, die Achtziger, wie haben sie ausgesehen, was haben wir erlebt, da draußen in der sogenannten Wirklichkeit bevor es das Internet gab? In bewährten und zum Teil brandneuen Geschichten geht Frank Goosen auf eine sentimentale Zeitreise. Die Älteren werden sagen: So ist es gewesen! Und die Jüngeren: Habt ihr wirklich so ausgesehen?

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20:00h
Foto: Ira Schwindt

Donnerstag, 16. Mai: The LOKAL Listener

(Uwe)

Gregor Praml trifft Kurt Cobain mit Uncle Maze

Kurt Cobain ist nun schon 30 Jahre tot, seine Musik wird heute noch viel gehört, auch von Leuten, die zum Zeitpunkt seines frühen Ablebens noch lange nicht auf der Welt waren. Mit seiner Band Nirvana, dessen ehemaliger Schlagzeuger heute Kopf der Foo Fighters ist, rief er Anfang der 1990er den Grunge mit ins Leben.

Für die nächste Ausgabe des hochgeschätzten Formats LOKAL Listeners hat Gregor Praml sich einen Musiker eingeladen, der sich bestens im Grunge auskennt: Matze Brunner alias „Uncle Maze“. Der Frankfurter war bereits im Februar bei der gefeierten KonzertLesung zu Dirk Gieselmanns Buch „Pearl Jam“ in der Romanfabrik zu Gast, um den Grunge musikalisch zu feiern.

An diesem Abend gibt es die Gelegenheit, Kurt Cobains musikalisches Schaffen noch einmal in intimer Form zu entdecken. Mit: Matze Brunner (Gesang, Gitarre) und Thorsten „Lengo“ Lengwenus (Schlagzeug).

Romanfabrik
F., Hanauer Landstaße
19:30
Foto: Homepage Romanfabrik

Donnerstag, 16. Mai: Of/ Israel

(Andrea)

Ein Pulverfass war der Nahe Osten irgendwie schon immer, aber aktuell braucht es schon viel Phantasie. Mal schauen, was der heutige Abend bringt: ".Am 7. Oktober 2023 wachte der israelische Soziologe Natan Sznaider in einer anderen Welt auf. Entsetzt und verzweifelt waren unzureichende Worte, um das Massaker der Hamas zu fassen. Aus der Ferne erkannte der Kölner Schriftsteller Navid Kermani den Schrecken wieder, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits über so viele Völker im Nahen Osten gekommen war. Die beiden Freunde erinnerten sich eines leidenschaftlichen Mailwechsels, den sie 2002 nach ihrer ersten Begegnung in Haifa geführt hatten. 21 Jahre später hilft ihre Korrespondenz, die Gegenwart im Nahen Osten zu verstehen. Die Lesung aus dem Mailwechsel von Theresa Buschmann und Karl-Heinz Ohnemus wird mit musikalischen Improvisationen des Klarinettisten Roman Kuperschmidt ergänzt. Ein anschließendes Publikumsgespräch bietet die Möglichkeit zum Austausch. 19 Uhr Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Wetter- und Klima-Werkstatt, Frankfurter Straße 39, Offenbach am Main

Donnerstag, 16. Mai: Of: Vairbabbelt - Standort Kaiserlei

(Andrea)

Mindesten genauso spannenden ist die heutige Diskussion im Filmklubb, es geht nämlich um den Stadtteil mit Scharnierfunktion, den Kaiserlei: "Studentisches Leben oder Millionengrab? Willkommen bei dem lebendigen Live-Talk, bei dem wir mit unserem Hauptgast und Speaker Jörn Stobbe in eine offene und persönliche Diskussion eintauchen! Stöbbe sitzt im Aufsichtsrat der Kickers Offenbach, das studentische Leben soll in den KWU-Türmen einziehen, nachdem die Adler-Gruppe in die Knie gegangen ist. Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Einlass 18.30 Uhr. https://www.eventbrite.de/e/vairbabbelt-standort-kaiserlei-studentisches-leben-oder-millionengrab-tickets-890860476667?aff=oddtdtcreator

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach

Freitag, 17. Mai: Of: Geliebte Köchin

(Andrea)

AUSVERKAUFT. Checkt den 21.6. "Es sind die kleinen Dinge". Ein Filmabend für alle Sinne und weil Daniel in seiner Beschreibung den "Duft der grünen Papaya" erwähnt, beamt es mich erstmal kurz zurück in das Jahr 1993/94. Statt wie seinerzeit nach Vietnam entführt Regisseur Trần Anh Hùng in Geliebte Köchin in das Jahr 1885. "Seit 20 Jahren steht die begnadete Köchin Eugénie im Dienst des legendären Gourmets Dodin Bouffant und kreiert mit ihm köstliche Gerichte. Aus der gemeinsamen Zeit in der Küche und der Leidenschaft für das Kochen ist über die Jahre weit mehr als nur eine Liebe fürs Essen erwachsen. Doch Eugénie will ihre Freiheit nicht aufgeben und hegt keinerlei Absichten, Dodin zu heiraten. Also beschließt dieser, etwas zu tun, das er noch nie zuvor getan hat: für sie zu kochen! Neben der bezaubernden Juliette Binoche und dem französischen Schauspielstar Benoît Magimel (die erstmals als Paar wieder vor der Kamera standen) beeindrucken vor allem die kulinarischen Kunstwerke – kreiert von niemand Geringerem als Sternekoch Pierre Gagnaire. In Cannes heimste die „Geliebte Köchin“ den begehrten Regie-Preis ein, bei uns in Offenbach werden ihr sämtliche Herzen zufliegen. Zugegeben, kulinarisch stehen wir diesmal ein wenig unter Druck. Als Hommage an die im Film so betörend zelebrierte Kochkunst servieren wir diesmal rosa gebratenen Kalbsrücken mit Sellerie-Kartoffel-Stampf (ganz wichtig!) und glasierten Möhrchen. Für die Vegetarier tauschen wir den Kalbsrücken gegen einen gebratenen Portobello-Pilz. Und als Nachtisch gibt es – ebenfalls in Anlehnung an den köstlichen Film – eine Birnentarte mit cremiger Baiserhaube. Bon appétit!" Wie immer lautet mein Apell, sputet Euch mit dem Kartenkauf (www.kinokulinarisch.de) . Einlass ab 18.30

Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach

Freitag, 17. und Samstag, 18. Mai: Being Jonas Weber

(Martin)

Verrückte Geschichte! Die Menschen, die für diese Performance zusammenkommen, teilen eine Gemeinsamkeit: Sie haben alle denselben durchschnittlichen Vor- und Nachnamen. Sie sind viele und kommen von überall her, haben unterschiedliche Berufe, Lebensläufe und Perspektiven. Ihre Namensgleichheit ist der Anlass zu befragen, wer sie (nicht) sind, wie sich Identität zusammensetzt und Gemeinschaft entsteht. 

Voller Humor suchen die versammelten Jonas Webers nach dem, was die Menschen einmalig macht – wenn es Einmaligkeit überhaupt gibt.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/being-jonas-weber/
Freitag, 17. und Samstag, 18. Mai um jeweils 20.00h
Mousonturm – Studio 1 (solidarisches Preissystem)
Foto: © Jonas Weber

Samstag, 18. Mai: FFM/ Engin

(Andrea)

Auf den Abend freue ich mich schon sehr sehr sehr. Engin ist in der Stadt und ich gehe natürlich hin. Neben The OhOhOhs gehört die Mannheimer Band unbedingt zu meinen Favoriten und auch wenn ich nach wie vor alles andere als textsicher bin, türkisch ist wirklich eine komplizierte Sprache und das lernen gibt einem eine Idee davon, was es heißt, als Fremder deutsch lernen zu müssen - ich mache das ja sogar freiwillig, ein paar Refrains kriege ich hin. Zumal es auch deutsche Lieder gibt, ein schönes Mischmasch und dazu driftende Psychedelia, fuzzy Gitarren, verschachtelte Rhythmen, leichtfüßiger Vibe und Gesang, der dringlich und mit viel Seele klingt. Nach zwei ausverkauften Konzerten in Istanbul (ich war dabei!) präsentieren sie heute hochkarätigen Eigeninterpretationen türkischer Anadolu-Rock Klassiker, gercekten mutluyum.

Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, Frankfurt

Samstag, 18. Mai: Mühlheim/ Lilupark

(Andrea)

Bevor wir heute zu Engin in die Brotfabrik gehen, möchte ich gerne noch nach Mühlheim/Dietesheim. Ein Heimspiel, weil eine schöne Gelegenheit, alte Freund und Bekannte wiederzusehen und die hoffentlich laue Nacht im Grünen zu genießen. Dazu servieren ein paar nette Menschen feinste elektronische Beats: LineUp // Dj DAG (Freud) Falscher Hase (Hörverlesen) Jermaine Dotson (Electric Grooves) Anagramm (We Are Together) Reiner Liwenc (Groovy Soundz) Kinder & Jugendliche zahlen keinen Eintritt, Erwachsene faire 10 Euro. 12 bis 22 Uhr. Das Gelände ist prima mit der S-Bahn zu erreichen.

Artificial Family, Am Rabenloh 4, Mühlheim-Dietesheim

Samstag, 18. Mai: FFM/ Fabrizzio Cammarata

(Andrea)

Ach, Fabrizzio, wie gerne hätte ich deine Show gesehen, aber heute spielen auch Engin, das geht vor. "Fabrizio Cammarata teilte Bühnen mit Künstlern wie Ben Harper, Patti Smith, Daniel Johnston und hat so seine einzigartig romantische Interpretation von Indie Folk verfeinert. Als „bittersüß“ (Intro) und „wonderful tool for emotional enrichment“ (Clash) werden Fabrizio Cammarata’s intime musikalische Geschichten definiert, die von Liebe und Verlust erzählen. Sie werden umgesetzt von seiner unverwechselbaren, seelenvollen Stimme und seinem eleganten und dynamischen Gitarrenspiel, was Zuschauer vor großen und kleinen Bühnen auf der ganzen Welt fasziniert. Fabrizio Cammarata zaubert in seinen Songs Phantasien von Licht und Schatten herbei, verarbeitet Erfahrungen von seinen Reisen und von seiner Heimatstadt Palermo." Einlass 18 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Sonntag, 19. Mai: Robert Forster

(Uwe)

Robert Forster war mit Unterbrechungen fast 30 Jahre die Hälfte der famosen australischen Band Go-Betweens, dann starb im Jahr 2006 sein kongenialer Partner Grant McLennan. So ist Forster, der den Bandnamen nicht weiterführte, seitdem allein unterwegs (war er zwischendurch auch bereits). 2023 veröffentlichte er das Album The Candle and the Flame. Entstanden sind die Songs, mit denen der Singer / Songwriter nun nach Frankfurt kommt, während des coronabedingten Lockdowns.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 19:00h
Foto: Stephen Booth

Sonntag, 19. Mai: Of/ Kurkonzert

(Andrea)

Picknickdecke eingepackt und aufs Rad geschwungen, die Offenbacher Kurkonzerte sind zurück! Gemeinsam mit Riverside Session startet das Offenbacher Kulturmanagement am 19. Mai die neue Mikrofestival-Saison im Dreieichpark. Entspannte Picknickatmosphäre trifft hier von 14 bis 18 Uhr auf tanzbare Musik zwischen Soul, Funk, Hip-Hop, R’n‘B, House, Afrobeats und Latin. Die Musik kommt vom Frankfurter Riverside Collective, das unter der Leitung von Florian Brettschneider und ffm.joe Künstler*innen wie Nika, Nasir the Artist oder den Riverside Choir supportet. Im Wechsel dazu gibt es DJ-Sets von Jenni Yo (GG VYBE) und Ecuador Indio. Dank eines abwechslungsreichen Kinderprogramms mit Kneten und Basteln von Monika Geselle kommt bei den kleinen Gästen keine Langeweile auf. Wer kein eigenes Picknick mitbringen will, kann sich vor Ort mit Drinks und feinen Snacks versorgen. Der Eintritt zu den Kurkonzerten ist frei. Um eine kleine „Kurtaxe“ wird gebeten. 14 bis 18 Uhr

Dreieichpark, Offenbach

Mittwoch, 22. Mai: Rocko Schamoni / PUDELS KERN

(Uwe)

Neuer Termin!!
Mitte April erschien Rocko Schamonis neuer Roman Pudels Kern.

Ein junger Mann fährt nach Hamburg, um dabei zu sein. Er ist 19, möchte Musik machen und seine Jugend feiern, Künstler sein. Es zieht ihn nach Sankt Pauli, auf den Fixstern der Verrückten. Er will hinein in den Abgrund, „wo Feuchtigkeit und dunkle Wärme merkwürdige Organismen zum Tanzen bringen“. Er trifft die Zitronen, die Ärzte, die Hosen, die Neubauten – und sucht seinen eigenen Platz in dieser Welt. Als erstes braucht er einen neuen Namen: Rocko Schamoni.

Pudels Kern reißt uns zurück in die Jahre des Hamburger Punk und Underground, in die Kellernächte, den kaputten Tourbus und bis zum großen Plattenvertrag.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Donnerstag, 23. Mai: Christian Löffler

(Uwe)

Christian Löfflers Kunst wird stark von der abgelegenen Umgebung der Darß-Halbinsel im Nordosten Deutschlands beeinflusst, wo er sowohl als Maler als auch Musiker lebt und arbeitet. Sein Atelier befindet sich in einer rustikalen Blockhütte mit Blick auf die Ostsee, was ihm die nötige Abgeschiedenheit für seine introspektive Arbeit gibt. Diese Umgebung prägt sein Werk sowohl visuell als auch musikalisch. Seine Alben "Mare" und "Graal (Prologue)" sind eng mit seiner Naturumgebung verbunden, während er mit "Parallels" klassische Musik neu interpretiert, um ein neues Publikum anzusprechen und das Erbe der Musik zu erkunden. Exkurs: Schöne Lieder über das Meer: „Übers Meer“ von Rio Reiser, „Land unter“ von Herbert Grönemeyer oder „An Land“ von Element of Crime.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 19:00h
Foto: Homepage Zoom

Donnerstag, 23. Mai: Wrest

(Uwe)

Wrest ist eine tolle Band, die in den Ponyhof zurückkehrt. Beim letzten Gastspiel war ich natürlich mit einigen Freunden im Club in der Klappergasse. „Ihr Sound vereint poetische Lyrik mit beißenden Gitarren und erinnert an Bands wie Frightened Rabbit und Snow Patrol“, steht über sie zu lesen. Weil ich von beiden genannten Referenzen ebenfalls Fan bin, kann ich die Einschätzung über Stewart Douglas und Kollegen gut teilen und genau aus den beschriebenen Gründen finde ich Wrest großartig. Sie bringen ihre neue EP „Bedtime Rhymes“ mit. Bekannt wurden sie mit ihrem Debütalbum „Coward of Us All“ (BBC Radio Rapal Album of the Week), dem eine hervorragende zweite Platte („End All The Days“ folgte) folgte. Kein Wunder also, dass sie sich schnell als eine der beliebtesten Bands Schottlands etabliert haben. Anspieltipps: Second Wind, Human oder Atack & Defend.

Ponyhof
F., Klappergasse 16
19 Uhr
Bild: Homepage Ponyhof

Samstag, 25. Mai: Of/ Jubiläumsfestival

(Andrea)

Zwanzig Jahre, ich gratuliere herzlich, liebe Andrea und lieber Alex! Denn erwartet hat das sicher kaum jemand, dass ihr in der alten Hafenbahn einen Ort kreiiert, der sich mit eigenwilligem Konzept und konsequent besonderem Programm wohltuend vom Allerlei abhebt. Von Anfang an unkonventionell, die Wiese mit Schafen teilen, Kinder im Sand budddeln lassen, eine Fussball-WM oder EM, egal, auch mal auf Bettlacken projezieren, dazu Bands, Kunst und entspannter Cafebetrieb. Das war mein Wohnzimmer mit viel Platz für Freunde und Bekannte. Anfangs immer mit dem Charme des Unfertigen, Improvisierten, die Ölhalle nebenan und die Hinterlassenschaften des alten Hafens drumherum. Dass ihr euch damit ins Herz der Offenbacher:innen geschlichen habt, bewies die Hafenretter-Kampagne, denn mit der Entwicklung des Gebietes sollte plötzlich Schluss sein mit der schönen Interimslösung. Kaum wurde das bekannt, wollte jeder sein Seepferdchen oder den Freischwimmer machen, Portemonnaies wurden geöffnet, Sparstrümpfe geplündert und so kam ein hübsches Sümmchen zur Anschubfinanzierung am neuen Standort zusammen. 2012 war Grundsteinlegung und ich hatte ja anfangs meine Zweifel, aber der Charme ist geblieben und sogar die Aussicht auf den Main ist besser. Hafen 2-Geburtstagspartys gab es schon einige und alle waren sie bunt und jeder für sich erinnerungswürdig. Das wird heute nicht anders sein, 20 Jahre Hafen 2; uns erwartet polytechnisches Amüsement, ich freue mich, mit Euch zu feiern!

Das Programm des Festivals veröffentlichen wir Stück für Stück - es gibt Bands, DJs, Film, Kulinarisches, Kunst und Kurioses. Bisher bekannt gegeben sind, in alphabetischer Reihenfolge: Brimheim (DK) Ice Hokku (IL) Matching Outfits (DE) Maz And The Phantasms (GB) Pia Klemp (Lesung) (DE) Ein Zeitplan ergibt sich voraussichtlich erst in den Wochen vor dem Festival - Bühnen und Dancefloors in der Halle, im Café und draußen. Die Tickets sind mit 12 Euro momentan unschlagbar günstig; je weiter das Line Up gelüftet wird, desto mehr steigt der Preis - daher schnappt gerne schnell zu! Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20 Uhr. Tickets: https://loveyourartist.com/de/profiles/hafen-2-A7D73Z/events/hafen-2-offenbach-am-main-T2Z20P

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Dienstag 28. Mai bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf die Ausstellung "Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum, kenne ich doch mit Sandra Mann und Gisa Hillesheimer gleich zwei Fotografinnen, die vertreten sind sind.

Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.

Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen

(c) Marta Hoepffner

JUNI 2024
Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.

(Daniela)

Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.

Ein Wochenende lang gibt es im Sampurna Seminarhaus super leckeres Essen und jede Menge Yoga mit Katharina. Zum einen kannst du dich mit Jivamukti Yoga dynamisch etwas verknoten und anstrengen und zum anderen gibt es entspannende, statische Yin Yoga Klassen. Dazwischen kannst du in die Sauna gehen, im Innenhof entspannen oder einen Spaziergang machen.

Was ist Jivamukti Yoga? Jivamukti Yoga wurde Ende der 80er Jahre von Sharon Gannon und David Life in New York entwickelt. Sie haben sich hauptsächlich vom Ashtanga Yoga inspirieren lassen und dazu noch ihre Leidenschaft für Musik und Tanz hinzugemischt. So ist Jivamukti Yoga heute ein dynamischer Yogastil, bei dem du am Anfang der Yogaklasse mit China Gel (wenn du möchtest) am unteren Rücken eingecremt wirst und am Ende (ebenfalls nur wenn du möchtest) eine Nackenmassage bekommst. Dazu gibt es (moderne) Musik, Meditation und inspirierende Talks.

Ist das Retreat das Richtige für mich? Das Retreat ist richtig für dich, wenn du schon etwas Yogaerfahrung hast, dich gerne bei deiner Yogapraxis forderst und undogmatisch Yoga üben möchtest.

Was gibt es sonst noch? Im Sampurna Seminarhaus kannst du vor, nach oder zwischen dem Yoga in die Sauna gehen, es gibt sehr leckeres bio-vegetarisches Essen und die umgebende Natur lädt zum Spazieren ein.

Mehr Infos: www.katharinaboehme-physio.de oder http://www.sampurna-seminarhaus.de

Noch bis Sonntag, 02. Juni bewerben: Schreibzimmer 2024 im Literaturhaus

(Petra)

Ab sofort können sich wieder junge Menschen für das Schreibzimmer im Literaturhaus Frankfurt bewerben. Das ist die Schreibwerkstatt für alle, die gerne schreiben und in schöner Umgebung von erfahrenen Schriftstellerinnen lernen wollen. Ich finde das super – und bin mal wieder neidisch. Wenn ich noch mal 15 Jahre alt sein könnte…“Worte werfen: in die Luft und aufs Papier, verkettet oder einzeln, in Fragmenten oder am Stück. Wir spielen mit 26 Buchstaben, schaffen Welten, machen uns Luft. Beobachten und sezieren, lassen uns treiben und geben den Weg vor. Nichts muss, alles darf sein – die Grenzen setzen wir selbst. Ob Roman oder Bühne, Songlyrics oder Erzählungen, Gedichte oder Stories – es gibt einen großen Fächer an Möglichkeiten, aus Worten Texte zu formen. Wir sammeln Ideen, finden Handwerkszeug, brechen auf und kitten neu. Kreieren Figuren, erfinden Biografien, schaffen Charaktere, die für uns sprechen und unaussprechliches tun oder sagen können. Wir kauen gemeinsam Sätze, bis daraus Dialoge entstehen. Wir tauchen Pinsel in Wortbilder und malen sie aus, denn gute Geschichten sprechen alle Sinne an. Und das Schreibzimmer für alle von 16 bis 19 Jahren mit Sarah dreht sich um „JETZT (oder morgen, vielleicht)“. Die Schreibwerkstatt mit Tania Witte richtet sich an den schreibenden Nachwuchs von 12 bis 15 Jahren. Sarah Jäger leitet die Werkstatt für 16- bis 19-Jährige. Die Texte aus beiden Gruppen erscheinen in einer Anthologie und werden bei einer gemeinsamen Lesung am 6. Februar 2025 im Literaturhaus vorgestellt.

Schreibzimmer 2024 – Die Schreibwerkstatt für alle von 12 bis 19 Jahren, mit den Workshopleiterinnen: Tania Witte und Sarah Jäger, Teilnahme: kostenlos, Auswahl anonym, Bewerbungsschluss: 2. Juni 2024. Weitere Infos hier

Sonntag, 2. Juni: Alles ist groß

(Martin)

‚Alles ist groß‘ ist eine der kleinen feinen Perlen und seit September 2020 im Spielplan des Schauspiel Frankfurt – ein Meisterstück der Regie (Kornelius Eich) und des Schauspiels (Nils Kreutinger). 

Die vielfach ausgezeichnete Autorin Zsuzsa Bánk trifft einen Mann für das letzte Geleit, dessen sensible Beobachtungsgabe besondere Perspektiven eröffnet. Wir lernen einen Grabmacher kennen, der in seinem vorherigen Job als Paketzusteller extrem unter Stress stand. Erst in seiner Arbeit auf dem Friedhof scheint er eine große Lebensfreude und einen inneren Frieden gefunden zu haben. Er hat eine tägliche Verbindung zu etwas Höherem, das er nicht ganz greifen und fassen, aber doch auf eine Art spüren kann. Zweifel an unserer Existenz verstärken sich durch seine Arbeit nicht, sie hören auf.
Zsusza Bánk wirft in ihrem Text die Frage nach dem Glück auf: Wieviel davon hängt von unserem Beruf ab, wieviel ist in unserer eigenen Persönlichkeit angelegt?

Die FAZ schrieb nach der Premiere: »Sie tritt in der kerzengeraden Gestalt von Nils Kreutinger auf, der auf wundervoll zarte, ergreifend traurige und dann wieder sehr komische Weise vom Geschick eines Grabmachers erzählt. […] In ihrem Monologstück »Alles ist groß« hat die Frankfurter Autorin Zsusza Bánk aus einer kleinen Beobachtung am Rande einer Beerdigung eine beeindruckende Theaterszene gemacht. Genau in der Beschreibung, gefühlsklug bei der Wortwahl, leuchtet bei ihr zuletzt der Kosmos der Einsamen am allerschönsten.«

Und DLF Kultur – Fazit sendete: »Es ist ein sehr lebensbejahender Grabmacher, den Zsusza Bánk sich da ausgedacht hat. Er plädiert dafür, dass wir das Leben mehr schätzen. […] Das Tolle an dem Monolog ist, dass er so viele Temperaturunterschiede hat.[…] Es wurde sehr bewegend und sehr berührend, wenn es um tote Kinder ging. Es war aber auch sehr komisch, weil diese Figur […] eine sehr sonderbare ist. Der ist ein bisschen wie ein Showmaker, so ein Angeber […] er ist gar nicht immer sympathisch, aber das macht ihn umso interessanter als Bühnenfigur. […] Es war sehr unterhaltsam, aber auch sehr berührend.«

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/stimmen-einer-stadt-bank/1938/

Sonntag, 2. Juni um jeweils 20.00h
Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko

Mittwoch, 5. Juni Bjarne Mädel & Friends: Bin nebenan. Monologe für Zuhause.

(Martin)

Bjarne Mädel kommt! 

Geschichten über wackelige Lebensfundamente und sanierungsbedürftige Innenräume, über vereinsamte und verunsicherte Menschen, die in ihren kleinen Paralleluniversen Überlebenskämpfe mit sich, ihrer Umwelt und für ihre Würde ausfechten.

Ingrid Lausund erzählt mit Humor und Scharfsinn von der Sehnsucht nach einem funktionierenden Zuhause. Bjarne Mädel hat mit Lausunds Texten ein Hörbuch-Projekt realisiert und für diese Lesung nun drei dieser zwölf Monologe ausgewählt.

Mittwoch, 5. Juni um 19.30h
Schauspiel Frankfurt
Foto: Homepage Schauspiel Frankfurt

Donnerstag, 6. Juni, bis Samstag, 8. Juni: Of/ Taschenabgabe

(Andrea)

Bevor am 6. Juli Taschen getauscht werden können, könnt ihr am 6., 7. und 8. Juni 2024 bis zu fünf gut erhaltene Taschen für jeweils eine Wertmarke im Deutschen Ledermuseum abgeben. Eine Wertmarke kann beim TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH am 6. Juli 2024 gegen eine Tasche eingetauscht werden. Eine witzige Idee und Bea schwört auf die Veranstaltung. Ich habe meistens ein bis zwei Taschen, die trage ich bis sie auseinanderfallen, aber vielleicht erweitere ich einfach mal mein Repertoire...

Deutsches Ledermuseum, Frankfrterstraße, Offenbach

Freitag 7. & Sonntag, 9. Juni: The Fe.Male Trail

(Martin)

Sie ist wieder da: La Bach ist zurück in Frankfurt! Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Rockkonzert, das eines ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance! 

„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ – Das schrieb die Offenbach Post. 

Und die FAZ berichtete: „Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“

Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen!

Freitag, 7. & Sonntag, 9. Juni um jeweils 19.30h
Ein Nick Cave-Abend mit Text und Musik von Katharina Bach und der Band Bitchboy.
Schauspiel Frankfurt, Großes Haus
Foto: © Robert Schittko

Donnerstag, 13. Juni: Mascha Kaléko Spezial

(Martin)

Vorstellung und Konzert - Dota Kehr und Jan Rohrbach

Mascha Kaléko, die Berliner Großstadtlyrikerin der 1920er und 30er Jahre, begeistert noch heute: Von ihrem Werk und ihrem Leben erzählt das Stück »Mascha K. (Tourist Status)« von Anja Hilling im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt.

Auch die Musikerin Dota Kehr beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der Dichterin. Mit ihrer Band DOTA hat sie im letzten Album »In der fernsten der Fernen« bereits zum zweiten Mal Gedichte Kalékos vertont. Nun spielt sie mit Gitarrist Jan Rohrbach ein einmaliges Konzert im Bühnenbild der Inszenierung von »Mascha K. (Tourist Status)«. 

An diesem Abend kann man die Sprachwelt Kalékos auf zwei Weisen erleben: in einer Inszenierung und einem Konzert.

Donnerstag, 13. Juni um 19.00h
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko

Mittwoch, 19. Juni – Freitag, 28. Juni: Shout Aloud

(Martin)

Eine Koproduktion von Künstler:innenhaus Mousonturm und dem Schauspiel Frankfurt macht es möglich. Die Yasmin Godder Compoany und Dikla zeigen an sechs Abenden „Shout Aloud“! 

»Shout Aloud« verbindet die Kreativität und Energie zweier herausragender Künstlerinnen: Choreografin Yasmeen Godder, die Zuschauer:innen mit ihren Stücken weltweit begeistert, und Dikla, eine der bekanntesten israelischen Sängerinnen. Inspiriert ist »Shout Aloud« von Diklas erstem bahnbrechendem Album »Ahava Musica« aus dem Jahr 2000, auf dem die Künstlerin klassische arabische Musik mit energiegeladener Tanzelektronik bis hin zu experimentellem Rock mixt. Gemeinsam mit acht Tänzerinnen lässt Godder Ausdauer, Widerstand, Trauer, Wut, Ratlosigkeit, Aufbegehren und Zusammenhalt aus weiblicher Perspektive zu Diklas Musik und Texten lebendig werden. Begleitet werden sie dabei live von Dikla und einem neunköpfigen Musikensemble, das einen bewegenden klanglichen Rahmen schafft.

Tickets gibt es ab dem 10. Mai im Mousonturm und im Schauspiel. 

Mittwoch, 19. – Freitag, 21. Juni und
Mittwoch, 26. - Freitag, 28. Juni
um jeweils 20.00h
Bockenheimer Depot
Foto: © Tamar Lamm

Freitag, 21. Juni: Of/ Es sind die kleinen Dinge

(Andrea)

Es ist Sommer! Und damit Zeit für Open-Air-Kino in den Parkside-Studios. Daniel lädt zu "kino e Vino" mit Lieblingsweinen, gegrillter Hähnchenbrust, Taboulé & Käseteller. Dazu gibt es diese wunderbare Komödie "Es sind die kleinen Dinge": "Mit ihren Verpflichtungen als Lehrerin und Bürgermeisterin einer 400-Seelen-Gemeinde im Herzen der Bretagne ist Alice (Julia Piaton) voll ausgelastet. Als ausgerechnet der eigenwillige Émile (wieder mal umwerfend: Michel Blanc!) beschließt, mit 65 Jahren noch lesen und schreiben zu lernen, und sich in Alices Klasse setzt, ist sie mehr als gefordert. Doch es kommt noch schlimmer: Mit einem Mal steht ihre Schule vor der Schließung und Alice sieht das gesamte Dorfleben bedroht. Jetzt ist guter Rat teuer. Doch schnell wird klar, was sich alles bewegen lässt, wenn Alice und die Dorfbewohner gemeinsam an einem Strang ziehen – und ein paar überaus pfiffige Einfälle haben. Mit dieser zärtlichen Komödie eroberte Filmemacherin Mélanie Auffret die Herzen des Publikums in Frankreich soeben im Sturm. Herausragend besetzt mit dem legendären Michel Blanc und der bezaubernden Julia Piaton erzählt der Film mit liebevollem Blick (und immer auch ein bisschen frech) von einem kleinen Dorf in der Bretagne, das sich mit viel Elan zur Wehr setzt, um nicht von der Bürokratie überrollt zu werden. Es sind tatsächlich die kleinen Dinge, die das beherzte Plädoyer für Gemeinschaft und Solidarität so hinreißend machen – ein filmisches Kleinod, das auch in Offenbach unter freiem Himmel strahlen wird. Passt einfach perfekt!" www.kinokulinarisch.de

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Bis Donnerstag, 27. Juni: Kunstsäule mit „Salve“ von Ulrike von der Osten

(Petra)

Buchstaben-Fragmente, Hieroglyphen, zerschossene Lettern? Die mit schwarzer Tusche angefertigten Buchstabenteile verwirren auf den ersten Blick mehr, als dass sie etwas preisgeben. Aber sie regen an und lassen die Assoziationsmaschine in verschiedene Richtungen laufen. Die Funktion der Litfaßsäule seit ihrer Erfindung vor gut 170 Jahren ist nach wie vor die eines Informationsträgers: Durch Schrift und Bild können Veranstaltungen, Produkte und sogar zur Wahl stehende Personen mittels Plakaten im öffentlichen Raum beworben werden. Salve verkörpert die Symbiose von Schrift und Bild zum Schriftbild in genialer Weise. Allerdings erfährt die Arbeit durch die Anwendung des Prinzips „solve et coagula“ eine Verschlüsselung: Die zeichenhaften Bruchstücke bestechen durch rhythmische Anordnung und laden den Passanten ein, näher heranzutreten, um sie zu dekodieren. Hier findet also das Gegenteil von Werbung statt, Dialog im besten Sinne. Denn glücklich ist, wem die Entschlüsselung gelingt: Sei gegrüßt, so lautet die einfache Botschaft. Natürlich bedeutet Salve auch Abfolge von Schüssen, das passt ins Bild, denn wir werden heute mit Werbung geradezu bombardiert. Und Krieg ist allgegenwärtig. Ein Buchstabenfeld wird immer auch als Textverweis erkannt. Diese Arbeit ist auch eine Referenz an „Buchstabenkonstellationen“ (1967) des Frankfurter Dichters Franz Mon.


Kunstsäule Frankfurt mit Ulrike von der Osten, Einführung: Kurator Florian Koch, Vernissage ab 19 Uhr, Ort: Brückenstraßenspielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, Ausstellung bis Donnerstag, 27. Juni

JULI 2024
Samstag, 6. Juli: Of/ TaschenKaufRausch

(Andrea)

Das Deutsche Ledermuseum verwandelt sich an diesem Samstag mit dem beliebten TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH in eine unterhaltsame Tauschbörse für Taschenliebhaber*innen. Vorab können am 6., 7. und 8. Juni 2024, jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr, maximal fünf gut erhaltene Taschen für jeweils eine Wertmarke im Museum abgegeben werden. Beim TASCHEN-TAUSCH-KAUF-RAUSCH kann dann die Suche nach einem neuen Lieblingsstück beginnen. Eine Wertmarke wird dabei gegen eine Tasche eingetauscht. Taschen können auch am Secondhand-Verkaufstisch erworben werden. 14 bis 17 Uhr:

Deutsches Ledermuseum, Frankfurter Straße, Offenbach

AUSFLUGTIPP: Kleiner Kultursommer Runkel 2024

(Daniela)

Dieter Buroch organisiert wieder: "Kleiner Kultursommer Runkel 2024"

Der Kartenvorverkauf hat begonnen!

Mit der Unterstützung zahlreicher Partner, Vereine und Förderer konnte 2014 und 2018 zwei überregional beachtete Festivals an den schönsten Plätzen in Runkel veranstaltet werden. Dann kam die Pandemie und alle Pläne für 2022 mussten verworfen werden. Das war nicht nur enttäuschend für das Publikum und die Künstler. Auch die mühsam gewachsenen Strukturen, die für eine Kulturarbeit im ländlichen Raum so wichtig sind, zerbröselten. Vereine und ehrenamtliche Helfer zogen sich zurück und Netzwerke lösten sich auf.

Mit dem „Kleinen Kultursommer 2024“ möchte DIALOG RUNKEL zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Runkel im Juli 2024 einen „Neustart“ wagen und die alten Verbindungen wieder aufbauen mit dem Ziel, die Grundlage für eine langristige Kulturarbeit im ländlichen Raum zu schaffen.

Namhafte Künstler wie MICHAEL QUAST / CHRISTOF LAUER / TIM FRÜHLING / PATRICIA MORESCO / und Andere haben ihr Kommen zugesagt. Vom 06.07. bis zum 28.07.24 gibt es Theater, Jazz, Comedy, Musik, Autorenlesungen, Kindertheater und Beiträge von Runkeler Vereinen. Über das abwechslungsreiche Programm informiert die Website: www.dialog-runkel.de.

Erwartet werden auch viele auswärtige Gäste, die einen Wochenendausflug in die malerische Lahnstadt planen und das Kulturprogramm mit anderen Freizeitaktivitäten verbinden wie: Kanu-Fahrten, Burg-Besichtigung, Wander-Touren, Camping und Altstadt-Bummel.

Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Online: https://dialog-runkel.reservix.de und in der Tourist-Info-Runkel, Burgstraße 23.

SEPTEMBER 2024
6. bis 8. September: Of/ Riviera-Festival

(Andrea)

Der Vorverkauf hat begonnen und ein paar Namen sind schon durchgesickert, das wird ein großartiges Wochenende! Auch wenn das heißt, dass der Sommer sich dann bald verabrschiedet, freue ich mich schon drauf. Mit Haiyti, Die Sterne, Voodoo Jürgens und Layla stehen pünktlich zum Vorverkaufsstart am 23. April die ersten Acts fest, die mit intensiven Live-Shows die Offenbacher Riviera in einen vibrierenden Festivalspot verwandeln.
Haiyti hat Musik mit Größen wie Trettmann, Casper oder Haftbefehl gemacht – und sie hat den deutschen Pop geprägt: sein Vokabular, seine Kadenz, seine Melodien, seine ganze Geschwindigkeit. Einfache Wahrheiten oder gar Ratschläge braucht man von Haiyti nicht zu erwarten. Stattdessen springt sie innerhalb weniger Zeilen von Herzschmerz zu Hinterhofgeschichten, von tiefen Einblicken zu vermeintlich hohlem Materialismus, von himmelhochjauchzendem Happy Hardcore zu blankem Nihilismus.
Die Sterne sind aus der Indie-Pop-Szene Deutschlands nicht wegzudenken. Seit 1991 prägen die Vertreter der Hamburger Schule die deutschsprachige Popmusik mit Songs wie „Was hat dich bloß so ruiniert?“ oder „Du musst gar nichts“. 2024 hat Sänger und Gitarrist Frank Spilker mit neu besetzter Band das Best-of-Album „Grandezza“ herausgebracht – somit erklingt das Beste aus über 30 Jahren Bandgeschichte live auf dem Riviera Festival. Nach dem Nummer Eins-Debütalbum „Ansa Woar“ und dem Meisterwerk „`s klane Glücksspiel“ ist der österreichische Liedermacher Voodoo Jürgens nun zurück mit seinem bisherigen Opus Magnum „Wie die Nocht noch jung wor“. Lyrisch war Voodoo Jürgens nie präziser, die Musik changiert dabei gekonnt zwischen zart und anrührend, dann wieder feurig-mitreißend. Seine Band „Die Ansa Panier“ ist längst als beste Live-Band im ganzen Land bekannt, swingt, twistet und jazzt sich unmuckerhaft, geschmackvoll und immer mit einer Leidenschaft, als ginge es um ihr Leben, durch ein Panoptikum allerschönster Klänge, während Voodoo seine Geschichten erzählt. Layla ist wahrscheinlich der facettenreichste Artist, den Deutschland seit langem hervorgebracht hat. Für sich und ihrer Musik setzt sich die Künstlerin keine Grenzen. Ob Rap, R&B oder elektrischer Sound: LAYLA fühlt sich auf jedem Beat wohl und das merkt man auch! Ihre Debütsingle „Choppa“ hat sie im Jahr 2020 selbst veröffentlicht und mit ihrer traplastigen EP „Traboe“ neue Standards gesetzt.

Early-Bird-Tickets für das dreitägige Festival sind ab sofort für 35 Euro zzgl. Gebühren bei Reservix, ADTicket und an allen bekannten VVK-Stellen verfügbar. https://www.riviera-offenbach.de/

Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei


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