26.04.2024
FAIR KICKT

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Dass ich hier im Vorwort oft erwähne, das ich keine Zeit habe, kennt ihr ja bereits.

Ob Frankfurter Garten, meine Selbständigkeit im Eventbereich oder der Job bei den Grünen. Ich suche mir immer eine Arbeit, die mir auf der einen Seite inhaltlich viel Spaß macht, die mich dann aber so sehr bindet, dass für das Privatleben kaum Zeit bleibt, insbesondere wenn man „nebenbei“ noch im Ehrenamt engagiert ist (Lotte Specht e.V., Kulturzeiterin, Ausgehtipps…) Aktuell ist es mein Job in der Koordinierungsstelle Fairtrade der Stadt Frankfurt, der ein „Zeitfresser“ ist.

Da ich mir das aktuelle Projekt, das so viel Zeit und Kraft kostet, aber selbst ausgedacht habe, will ich mich nicht beschweren, zumal sich die viele Arbeit auch auszahlt, denn wir haben einen extremen Zulauf! Da es aber noch freie Plätze gibt, nutze ich jetzt diesen großen Verteiler:

Parallel zur EURO 2024 veranstalte ich, zusammen mit Marlene Haas von Lust auf besser Leben, FAIR KICKT. Ein nachhaltiges & faires Bildungscamp für Jugendliche und junge Erwachsene. Das Bildungscamp „FAIRkickt“ vermittelt in Kreativworkshops mit tollen Frankfurter Künstler:innen (u.A. Moni Port, Philipp Waechter, Dirk von Mannteufel, Anja Jahn, André Himmel, Phyllis Kiehl, Leonore Poth, Susannen Lindner, Gisa Hillesheime, Kai Staudacher, Petra Schröder, Sandra Elm, Kerstin Lichtblau), Wissen zu Themen wie Fairer Handel, Inklusion & Gleichstellung, Klima- & Umweltschutz – und zwar durch Kunst- und Upcycling-Workshops, Neue Medien und Mitmachangebote, die zeigen, wie Nachhaltigkeit und Fairer Sport gelingen kann. Und das Gute ist: es ist kein Vorwissen nötig. Parallel dazu wird für das gemeinsame Mittag- oder Abendessen bio-regio für alle gekocht. Das ganze Programm findet ihr hier: www.fairkickt.de

Die Teilnahme ist kostenlos für Schulen, Jugendeinrichtungen und Sportvereine. Die Slots für die Schulen waren innerhalb weniger Tage alle weg! Es werden 1100 Schüler:innen zum Camp kommen! Wir haben aber noch viele Plätze für Jugendeinrichtungen und/oder Vereine frei. Unter diesem Link findet ihr den Flyer auf dem die freien Termine stehen. Vielleicht ist ja jemand von Euch in einem Verein aktiv und möchte eine Gruppe zu FAIR KICKT schicken?

Und weil ich fast durchgehend bei FAIR KICKT arbeite, kann ich im Sommer leider nicht an Katharinas Yogaretreat teilnehmen (Infos weiter unten). Alle die mich kennen wundern sich jetzt bestimmt, woher ich eine Yogalehrerin kenne, da ich ja gar kein Yoga betreibe. Katharina ist nämlich nicht nur Yogalehrerin (u.a. mit Yoga auf dem Sonnendeck vom Yachtklub), sondern sie ist die allerbeste Physiotherapeutin der Stadt und spezialisiert auf CMD - Cranio Mandibuläre Dysfunktion, d.h. für Menschen wie mich, die unter Kiefer- und Kopfproblemen leiden. https://www.katharinaboehme-physio.de/physio/

Mein Yoga ist bekanntlich der Chor und daher muss ich jetzt Schluss machen, damit ich da heute pünktlich hinkomme. Nach dem Chor geht’s dann zum Gespräch ISRAEL – PALÄSTINA HASS OHNE ENDE?, das mein Ex-Chef Daniel Cohn-Bendit mit Dan Diner, Meron Mendel und Omar Yousef an der FH führt und später tanze ich dann zusammen mit Andrea zur Musik von Lars Eidinger & DJ Hell im Fortuna Irgendwo.

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte in ganzen Sätzen an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Eintrittskarten inkl. einem Begrüßungssekt für die Ausstellungseröffnung: "Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844-2024“ am 28. Mai im Historischen Museum. Gewinnfrage: Wie heißen die drei Fotografinnen, die laut Ankündigung "seit den 1990er Jahren in der internationalen Austellungs- und Fotoszene vernetzt sind"?1990er Jahren in der internationalen Ausstellungs- und Fotoszeneseit den 1990er Jahren in der internationalen Ausstellungs- und Fotoszene vernetztseit den 1990er Jahren in der internationalen Ausstellungs- und Fotoszene vernetzt Susa Templin, Christiane Feser und Sandra Mann sind seit den 1990er Jahren in der internationalen Ausstellungs- und Fotoszene vernetzt.Susa Templin, Christiane Feser und Sandra Mann sind seit den 1990er Jahren in der internationalen Ausstellungs- und Fotoszene vernetzt.

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten bitte in ganzen Sätzen an daniela@cappelluti.net)

2 x 1 Familienticket (2 Erw. + 2 Kids) für das Konzert von „Toto und die Zaubermelodie“ am 4. und 5. Mai im hr Sendesaal. Gewinnfrage: In welchem fiktiven Ort hängt Truman Burbank fest (siehe Gerolltes).

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte in ganzen Sätzen an daniela@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für TANZ IN DEN MAI im ono2. Gewinnfrage: Welche Autorin liest am 12.5. im Stalburg Theater?

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte an: daniela@cappelluti.net

1 x 2 Karten für TANZ IN DEN MAI mit danceffm. Gewinnfrage: Welche Veranstaltung empfiehlt Martin für den 16. Mai?

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antwort bitte an schwoebke@aol.com

2x2 Gästelistenplätze für Alex Diehl in der Brotfabrik (07. Mai)
Gewinnfrage: Von welchem Fußballverein bin ich Fan? (siehe GEROLLTES)

2x2 Gästelistenpltze für Frank Goosen in der Brotfabrik (14. Mai)
Gewinnfrage: Welche schottische Band spielt Ende Mai im Ponyhof?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Karten für das Konzert von Vanaheim am 28. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Woher kommt die Anlage bei Verstärker?

Wo wollt ihr in den Mai tanzen?

2 x 2 Karten für das Konzert der Madhouse Flowers am 30. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Ich freue mich schon wie Bolle, die Sterne kommen endlich mal wieder nach Offenbach! Bei welcher Gelegenheit spielen Frank Spilker und seine Jungs?

2 x 2 Karten für das Konzert von Roy Hammer & die Pralinées am 30. April in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wo veranstalten YRD:Works ihre Transitions?

GEDRUCKTES

(Petra)

Ursula Krechels Roman "Landgericht" gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Und wo es bei ihr um die Liebe geht, finde ich ihre Texte unglaublich sprachschön. Möglicherweise klingt hier auch bloß meine eigene Sehnsucht durch. Auf jeden Fall hat mich ihre Erzählung der nahen deutschen Nachkriegszeit (in Mainz) sehr gefesselt. Erst für meinen Urlaub habe ich vor kurzem – eher zufällig – den letzten Roman aus ihrer Trilogie zum Kriegs- und Nachkriegsdeutschland "Geisterbahn" (2018) entdeckt.

Er dreht sich um die Familie Dorn und die Stadt Trier – vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg und des Nazi-Regimes. Die Dorns sind verwurzelt in Trier und in manchem auch sehr "deutsch". Aber: Sie sind Sinti. Und Schausteller. Sie sind erfolgreich mit ihrem Fahrgeschäft, aber das reicht irgendwann nicht mehr. Ihre Existenz wird systematisch klein gemacht, auf jeder Ebene: Das tolle neue Karussell, das auf der Messe in Berlin bestaunt wurde, wird nur an Deutsche verkauft. Diese Reise nach Berlin von Alfons Dorn und seinem Bruder ist für mich ein Schockmoment und Wendepunkt, denn es eskaliert weiter: sie werden verhaftet, verschleppt, und weitere Familienmitglieder zudem missbraucht, zwangssterilisiert. Aber es geht auch um die um sie herum. Die zugesehen haben – oder profitiert davon. Der Polizistensohn Bernhard erzählt hiervon, mitunter verstörend. Das alles ist auch heute immer wieder schrecklich zu lesen. Das Weiterleben damit vielleicht das Schlimmste. Denn die Mechanismen der Ausgrenzung bleiben perfide, auch nach Kriegsende. Die Schulklasse, in die Kinder sowohl von Tätern als auch von Opfern gehen, ist der Ort, an dem die Familiengeschichten und neue Schicksale aufeinanderprallen. Aufarbeitung? Nicht ernsthaft. Und manche schleppen den Ballast der Vergangenheit mit, der ihr Leben beschwert.

Bewegend sind zugleich die schönen Momente, die Liebe und das Miteinander. Als gute und leidenschaftliche Unternehmer wagen zwei der Dorn-Geschwister den Betrieb eines großen Restaurants im früheren Bahnhofsgebäude. Bei dessen Eröffnung wird schön deutlich, wie viele Unterstützer und Freunde sie haben. Ich freue mich für sie. Die Gäste kommen begeistert wieder. Doch das gefällt nicht allen. Und so werden sie durch Vandale und persönliche Angriffe mürbe gemacht, so lange, bis sie aufgeben. Denn die Vielen bleiben still. Und der Staat, also hier die Polizei, tja…das Unrecht erscheint zementiert. Das alles ist so dicht, schillernd und gegenwärtig bei Krechel, das ich in Kopf und Herz getroffen zurückbleibe.

Freitag 26. - Sonntag 28. April: Selbst-Findungs-Wochenende mit Thea

(Daniela)

Ich bin schon total verplant. Schade, denn drei Tage mit Thea würden mir bestimmt gut tun!

Kurzentschlossene Willkommen - Noch Plätze frei
3 Tage Workshop in Frankfurt - Beginn heute 18 Uhr.

Sonne im Gemüt trotz Regen draussen? Unmittelbar Entlastung nach Angst, Kraft nach Erschöpfung oder Hoffnung nach Trauer?

Es werden komprimierte Theorien und vereinfachte, praktische Techniken vermittelt, die an bewährte Trauma-Bearbeitungs-Methoden angelehnt sind: u.a. EMDR, Brainspotting, Havening, so wie Yoga & Meditation als Wissenschaft von Körper und Bewusstsein.

Jede*r kann unabhängig werden und Ängste, Wut & Trauer verstehen und schätzen lernen.

Denn alles hat einen Sinn, man muss ihn nur finden. Dieses Selbst-Findungs-Wochenende kann dabei helfen!
Gemeinsam etwas zu erleben - verbindet uns letztlich stärker mit uns selbst.

Ort: Vitaliq, Waldschmidtstraße 2, 60316 FFM – U4: Merianplatz
Alle Infos unter www.theanimmermann.de Ich freue mich auf Anmeldungen oder Rückfragen unter info(at)theanimmermann.de 0179/5197335

Freitag, 26. April: Stephan Roiss & Gregor Praml - Lauter (KonzertLesung)

(Uwe)

„Leon lebt wie im Rausch, sucht Entgrenzung in der Fremde und probt den Aufstand daheim. Bis er von weither zu spät zurückkommt, als seine Mutter stirbt. Selbstvorwürfe quälen ihn, Erinnerungen suchen ihn heim, verbittert zieht er sich zurück. Selbst Vio und Milena, die beiden ungleichen Freundinnen, können daran nichts ändern, und auch nicht, dass ihre gemeinsame Punkband vor einem Durchbruch steht ….“

Lauter (Jung und Jung) ist das zweite Buch von Stephan Roiss, ein freier Autor, der in Österreich lebt. Zur KonzertLesung wird der Abend durch die Zusammenarbeit zwischen Roiss, der selbst auch Musiker ist, und Gregor Praml mit seinem Kontrabass, Effekten & Loopstation. Gemeinsam werden sie die vielen Geräusche des Buchs zum Klingen bringen. Es wird LAUTER!

Romanfabrik
F., Hanauer Landstraße
19:30
Foto: Zoe Goldstein

Freitag 26. April: Schnittstellen: Poesie trifft Satire

(Daniela)

Nach dem grandiosen Opening geht es heute Abend weiter mit der Lesereihe Schnittstellen. Mit Tilman Birr und Martin Löwe Piekar, zwei der aktuell spannendsten Autoren der Frankfurter Literaturszene, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wir werden über Humor und Ernst, Engagement, Wut und das Politische in der Literatur sprechen und auch nach Schnittstellen suchen. 

Tilman Birr Tilman Birr ist Schriftsteller, Musiker und Kabarettist und Dauerpendler zwischen Berlin und Frankfurt, Gründer der "Lesebühne ihres Vertrauens In Frankfurt, eine Hälfte des Duos "Welthits auf Hessisch". Er hat seinen brandneuen satirischen Roman "Wie sind Sie hier reingekommen" im Gepäck, der auch eine Hommage an Loriot ist. Tilman ist auch Musiker und hat versprochen, den Flügel im Montez nicht ungenutzt zu lassen. 

Martin Piekar gehört mit seinen kraftvollen, gesellschaftskritischen, oft düsteren, manchmal wütenden Gedichten zu den originellsten und erfolgreichsten jungen deutschsprachigen Lyrikern. Seine Gedichte vom Rande der Gesellschaft sind ebenso emotional und intensiv wie sein ungewöhnlicher Lyrikvortrag. Er ist Gründer der Lesebühne/ Lyrikgruppe „Salon Fluchtentier“. Er hat seinen neuen Gedichtband "Livestream und Leichen" dabei. 

Martin Piekar, Tilman Birr. Anschließend DJ Tula Trash & Mr. Tuesday
Moderation: Dirk Hülstrunk
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt frei.
Kunstverein Familie Montez, Honsellbrücke 7, 60314 Frankfurt

Foto: Marvin Ruppert (zeigt Tilman Birr)

Freitag 26. und Samstag 27. April: Israel – Palästina Kriege ohne Ende?

(Daniela)

Daniel Cohn-Bendit und andere Akteure organsieren, zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung, eine zweitägige Tagung mit dem Titel: Israel – Palästina Kriege ohne Ende? an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Am 7. Oktober überwanden Terrorkommandos der Hamas die israelischen Sicherheitsanlagen. Sie ermordeten über tausend Menschen, verübten gezielt
sexualisierte Gewalt und entführten Hunderte als Geiseln. Seither steht der seit Jahrzehnten unbefriedete Nahostkonflikt wieder ganz oben auf der internationalen Agenda. Als Reaktion auf diese Aggression begann die israelische Armee einen Bodenkrieg gegen die Hamas, mit der Folge, dass
im Gaza-Streifen schon Zehntausende von Opfern zu beklagen sind. Vertreibung, Elend, Hunger, das Fehlen jeglicher medizinischer und humanitärer
Grundversorgung haben Verzweiflung, Hass und Perspektivlosigkeit in der palästinensischen Bevölkerung anwachsen lassen, aber auch weltweit
Kritik und Entrüstung ausgelöst.
Die totale Polarisierung in diesem Krieg entfaltet einen Sog, für die eine oder die andere Seite Partei zu ergreifen, wie zahlreiche Appelle und Stellungnahmen von amerikanischen Universitäten bis nach Berlin bezeugen. Das ist vor dem Hintergrund des Holocaust in Deutschland von besonderer
politischer und moralischer Brisanz. In dieser fatalen Polarisierung bleiben dringend nötige Differenzierungen auf der Strecke. Diesem Sog wollen
wir mit unserer Tagung entgegenwirken. Sie soll historische Sachkenntnisse vermitteln, kaum aufzulösende Widersprüche thematisieren und Raum gewinnen für informierte Reflexion und politische, auch kontroverse Diskussionen.
Die Tagung besteht aus zwei Teilen: Podiumsdiskussionen
am Freitagabend, fünf Foren zur Diskussion und Vertiefung am Samstag.

Freitag, 26. April, Ab 18:30 Uhr

ISRAEL – PALÄSTINA HASS OHNE ENDE?
DANIEL COHN-BENDIT im Gespräch mit DAN DINER, Historiker, MERON MENDEL, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt/Main, OMAR YOUSEF, Professor für Architektur der palästinensischen Universität Al Quods in Ost-Jerusalem

ANTISEMITISMUS, RASSISMUS UND GEWALT OHNE ENDE?
MICHAELA WUNDERLE Publizistin, Frankfurt/Main und BRUNO SCHOCH, assoziierter Forscher des PRIF im Gespräch mit CILLY KUGELMANN, bis 2017 stellvertretende Leiterin des Jüdischen Museums Berlin JULIE GRIMMEISEN, Referentin im Team des Antisemitismusbeauftragten der bayerischen Staatsregierung

Samstag, 27. April

Ab 10:30 – 15:45 Uhr PARALLELE FOREN

  • FORUM I DER NAHOSTKONFLIKT GESCHICHTE, URSACHEN, HINTERGRÜNDE
  • FORUM II ANTISEMITISMUS, HASS, GEWALT
  • FORUM III POLITISCHE BILDUNG ALS BRANDMAUER
  • FORUM IV DER NAHOSTKONFLIKT UND DAS RISIKO EINES FLÄCHENBRANDES
  • FORUM V POLITISCHE PERSPEKTIVEN AUS DER KATASTROPHE?

Mehr Infos und Anmeldung hier: https://www.boell-hessen.de/israel-palaestina/

Freitag 26. April: Vintage Soundsystem # 8 The Other Sound of India

(Daniela)

Ich will heute Abend zu Lars Eidinger... wie gut, dass das Pastel dirket um die Ecke ist...

Vintage Soundsystem # 8 The Other Sound of India
mit Sigrid Pfeffere & Florian Pittner
Ohren auf für eine Musik, die nicht unseren Vorstellungen von indischer Musik entspricht. Schon in den 30er Jahren kamen JazzmusikerInnen aus den USA auf den indischen Subkontinent. Nachdem Indien 1947 unabhängig wurde, gab es in den Metropolen lebendige Jazzszenen und jeden Abend Konzerte. Unter den MusikerInnen befanden sich auch katholische Migranten aus der portugiesischen Kolonie Goa. Ihr bikulturelles Erbe kam ihnen zugute, denn viele arbeiteten in der indischen Filmindustrie, wo sie vor allem die Arrangements für die oft riesigen Orchester schrieben. Filmmusik war und ist immer noch DIE Popmusik Indiens, die sich sehr kreativ bei allen nur erdenklichen Musikstilen bediente. Während Ravi Shankar und die Beatles ab Mitte der 60er klassische indische Musik im Westen popularisierten, orientierte sich die postkoloniale Jugend gen Westen. Abseits der Filmmusikindustrie und unter dem Radar westlicher Wahrnehmung schossen ab Mitte der 1960er Bands wie Pilze aus dem Boden, um es ihren westlichen Idolen gleich zu tun, wenngleich unter denkbar schwierigen und oft abenteuerlichen Umständen.
FLORIAN PITTNER kaufte vor 25 Jahren eine Sitar und kam immer wieder nach Indien zurück. Er hat eine der weltweit spannendsten Sammlung von Platten aus Nordindien und und spielt regelmäßig Konzerte mit seiner Band „ek minute baba“ oder als Solist.
SIGRID PFEFFER reiste 1997 das erste Mal nach Indien und verliebte sich in die Musik aus Goa. Sie produziert Radio-Features zu Themen wie die frühe Geschichte des Jazz in Indien, Frauen in der indischen Musikszene, zeitgenössische Popmusik und Indien und die Beatles.

Freitag 26.4.2024 ab 19h
Pastel, Lindleystr. 15, Frankfurt
Eintritt frei

Freitag 26. April: Lars Eidinger x DJ Hell im Fortuna Irgendwo

(Daniela)

Die Veranstaltung ist ausverkauft. Limitierte Karten gibt es noch an der Abendkasse

Der renommierte Schauspieler Lars Eidinger und der legendäre DJ Hell tun sich zusammen, um als dynamisches DJ-Duo die Bühnen des Fortuna Irgendwo zu erobern.

Lars Eidinger, bekannt für seine herausragenden darstellerischen Leistungen auf Theaterbühnen und in Filmproduktionen, und DJ Hell, eine Ikone der elektronischen Musikszene sowie Modewelt und eine treibende Kraft hinter dem Erfolg des Labels International DeeJay Gigolo Records, verschmelzen ihre einzigartigen Charaktere zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis.

Die Kombination aus Eidingers expressiver Bühnenpräsenz und Hells kreativer musikalischer Vision verspricht eine aufregende Reise durch verschiedene Genres und Stimmungen – wo kann das besser umgesetzt werden wie im einzigartigen Fortuna Irgendwo.

Ihre gemeinsamen Auftritte werden nicht nur Fans von Eidinger und DJ Hell begeistern, sondern auch neue Zuschauer in ihren Bann ziehen, die von der Verschmelzung von Schauspielkunst und elektronischer Musik angezogen werden.

Diese seltene Gelegenheit, zwei so herausragende Künstler auf einer Bühne zu erleben, bietet sich so schnell nicht wieder.

Datum: Freitag, der 26.04.2024
Ort: Fortuna Irgendwo, Hanauer Landstraße 192 (Union Gelände), 60314  Frankfurt am Main
Einlass: 22 Uhr

Tickets sind verfügbar unter  https://fortunairgendwo.ticket.io/f88ce1qv/

(c) Nils Müller

Freitag, 26. April: Eläkeiset

(Uwe)

Finnen sind auch im Jahr 2024 die glücklichsten Menschen der Welt. Ausgewählte Vertreter des Landes kommen als „Eläkeläiset“ nach Frankfurt. In Wikipedia findet man über den Stil der Band Folgendes: Eläkeläisetspielt spielt meist Coverversionen bekannter Pop- und Rockmusik im schnellen Humppa- oder langsamen Jenkka-Stil. Die Lieder sind oft kaum noch zu erkennen, einprägsame Melodien werden aber meist übernommen. Die Texte sind meistens in finnischer Sprache und setzen sich sowohl aus meist eher respektlosen Übersetzungen als auch eigenen, oft unsinnigen Dichtungen zusammen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Bild: Timo Isoaho

Freitag, 26. April: Finale Furioso

(Andrea)

Trommelwirbel, es ist vollbracht! Finale Furioso, heute erscheint die komplette "Corona-Symphonie" auf Vinyl und der 3. Satz auf den Steeamingplattformen. Über mehrere Wochen haben meine beiden Lieblingsflo´s, besser bekannt als The OhOhOhs ihre Symphonie veröffentlich. Ich hatte die Ehre und große Freude bei der Live-Aufführung im November dabeigewesen zu sein und es war phantastisch. Und dann hatte ich auch noch das Glück, dass ich als Crowdfunderin die Scheibe schon an Weihnachten hatte, ein tolles Geschenk. An dem sich nun mein Papa erfreut, wir haben nämlich keinen Plattenspieler. Aber auch ihm gefällt, wie die Jungs der Klassik einen Beat geben. https://www.theohohohs.de/de/
Mehr BPM mit den beiden gibt es am Dienstag im Club Voltaire beim Tanz in den Mai, den Dani ankündigt.

Freitag, 26. + Samatsga 27. April: OF & FFM Verstärker

(Andrea)

Die Anlage aus dem Berghain, die Künstler:innen aus Offenbach: Heute stoppt die Verstärker-Roadshow im Stadthof und bringt den Platz zum Beben. Das schauen wir uns natürlich an und ich bin schon sehr gespannt auf die junge Hip-Hop-Community. Um die soll es heute gehen, denn der Truck gehört zur aktuellen Ausstellung in der Schirn "The Culture" und Heiner Blum wäre nicht Heiner Blum, er hat mit seinem Diamant-Team eine schöne Koop getrickt, von der auch Gießen, Darmstadt, Wiesbaden, Hanau und natürlich auch Frankfurt profitieren. Zwei Tage ist der Verstärker unterwegs und bringt Bass. "Die Menschen sind alleine meis­tens leise und gemein­sam gerne auch mal laut. Das gemein­same, selbst­or­ga­ni­sierte Feiern wurde durch die Entwick­lung und den Einsatz von Sound­sys­te­men in verschie­de­nen kultu­rel­len Zusam­men­hän­gen verstärkt und auf immer neue Ebenen der Inten­si­vie­rung gebracht. Die jamai­ka­ni­sche Sound­sys­tem Culture seit den 1950er Jahren, die Hip-Hop-Block­par­ties und Boom-Box-Culture der späten sieb­zi­ger Jahre, der briti­sche Second Summer of Love der ausge­hen­den 1980er Jahre, die Suicide Rigs der Free-Techno-Szene und die Rave Trucks der großen und klei­nen Stra­ßen­pa­ra­den sind wesent­li­che Beispiele dieser Tradi­tion. In Koope­ra­tion mit der SCHIRN und im Kontext von THE CULTURE bringt die Offen­ba­cher Initia­tive Diamant / Museum of Urban Culture unter dem Namen Verstär­ker ein großes, mobi­les Sound­sys­tem auf Tour. Der Verstär­ker ist ein 7,5-Tonner mit einer massi­ven Funk­tion One Anlage, wie sie in hoch­s­ka­lier­ter Form im Berg­hain steht. Zum Abschluss der Ausstel­lung THE CULTURE begibt sich der Rave Truck als mobile Bühne auf eine Stern­fahrt durch das Rhein-Main Gebiet. Am Frei­tag, den 26. April, hält er in Gießen und Offen­bach. Am Sams­tag, den 27. April, bewegt er sich von Darm­stadt über Wies­ba­den nach Hanau und Frank­furt. An den jewei­li­gen Orten bringt er die Party auf die Straße und verstärkt und feiert die junge Hip-Hop-Commu­nity vor Ort."

19-21.30 Uhr SK Manix / Marc Moto / Schwarzkopf / Aaliyah / Rocca Fe77a / Janina Jackson / PViews / Tommy 2Late / CY Rap / Darkin
Stadthof, Offenbach

Nachtrag Daniela:
Am Samstag hält der Truck von 19:30-21:30 vor dem Kunstverein Montez an der Honsellbrücke

Freitag, 26. April. OF/ 3XXX

(Andrea)

Passenderweise wird um 19.30 Uhr gleich nebenan, im stadtraum, die Ausstellung 3XXX mit einer Kaffeezeremonie eröffnet (die Tassen werden tanzen :-)): "Mit 30 fängt das Leben an. Aber was war davor? Erinnerst du dich noch, was du am 17.09.2023 gemacht hast? Oder am 23.05.2023? 3XX – In My Last 20’s zeigt Einblicke des Alltags von Ngoc Son (Sunny) Nguyen. Gezeigt werden 366 Fotos, die zwischen 16.03.2023 und 16.03.2024 in verschieden Situationen geschossen worden sind. Keine Struktur, einfach drauflosschießen und den Moment festhalten lautet die Devise. Jeder Moment im Leben ist es wert dokumentiert zu werden. So schnelllebig und auch vergesslich wir sind, hat sich der Künstler entschlossen, die verschiedenen Sequenzen seines Lebens mit einer separaten Kamera auf Schwarz-Weiß Film festzuhalten. Damit ähnelt das Foto schießen einem Ritual und ist ein fundamentaler Bestandteil der Momentaufnahme gewesen. Start ist am 26.04.2024 um 19:30 Uhr und wir beginnen mit einer kleinen Kaffeezeremonie gefolgt von Livemusik und einem umfangreichen Abendprogramm."

stadtraum im Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach 

Freitag, 26. April: Freitagskinnders

(Andrea)

Gerade flatterte eine nette Mail von James rein und Stanleys geht ja auch an anderen Tag, wir sind gerade so schrecklich verplant: "Äh, das Wetter grad? It’s giving Langnese Werbung meets Psychothriller!?!? Man ist schon bissi durchgelurcht, deshalb muss man sichs besonders schee makke, gä. Seid ihr bereit? Dr. med. IMA Clique verschreibt euch folgende medizinische Maßnahmen: Freitags Kinners - der brandnew Barabend im Stanley, mit richtig guten Cocktails und Barfood zum Abhängen. Dann maximales Aufdentischentanzen bei Disco Habiba im Bar Shuka am 5. Mai das hilft gegen Seelenfrost." Genau das brauche ich.

Stanleys, Ottostraße, Frankfurt

Freitag, 26. April (Premiere) – Sonntag, 5. Mai Welcome – Doppelabend

(Martin)

DFDC – Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot

Doppelabend heißt bei der Dresden Frankfurt Dance Company: Zwei Gastchoreograf*innen und zwei neue Inszenierungen und alles an einem Abend! 

Zwei neue künstlerische Handschriften treffen auf die Tanzpraxis des Ensembles. Auf Einladung der Dresden Frankfurt Dance Company haben die beiden Gastchoreograf*innen Kristin Ryg Helgebostad und Sergiu Matis zwei neue Arbeiten entwickelt, die im Rahmen des Doppelabends WELCOME präsentiert werden. 

WESENWELT Neukreation von Kristin Ryg Helgebostad: Für „Wesenwelt“ verwandeln die Choreografin Kristin Ryg Helgebostad und die Komponistin und Glockenspielerin Laura Marie Rueslåtten das Ensemble in ein kollektives Musikinstrument. Alle Tänzer*innen haben mindestens eine Glocke in den Händen – mit jeweils unterschiedlichen Tonhöhen. So führt jede Bewegung zu einem Ton und jeder Ton erfordert eine Bewegung, was die Musik auch visuell erfahrbar macht. Das Ensemble agiert auf der Bühne als ein kollektives Subjekt in dem jede*r einzelne auf die Gruppe angewiesen ist und umgekehrt. Was wenn nicht alle ineinandergreifen wie die gutgeölten Rädchen in einem Getriebe? Das gemeinsame Ganze kann nur existieren, wenn es Abweichungen miteinschließen kann. So resultiert eine Verletzlichkeit, der das Kollektiv ebenso ausgesetzt ist, wie alle seine Mitglieder – ein prekärer Zustand, der nur durch Humor auszubalancieren ist. Wie bei einem Bienenstock ist schwer zu sagen, ob es sich eigentlich um ein einziges schwarmartiges Wesen handelt oder um eine Vielzahl von Individuen. Und sind es gegebenenfalls Menschen, wer wollte es sagen? 

WARPSCAPES Neukreation von Sergiu Matis: In der Europäischen Malerei werden Landschaften immer durch ihren Bezug auf den Menschen gerahmt. Sie werden gezeigt als Schauplätze gemeinschaftlicher Riten, als Gärten und Wälder, die zu einem Ort gehören und ihn zur Heimat machen, als Ware, die man in Besitz nehmen kann. Von der unmittelbaren Umgebung bis zu den Küsten des Kontinents und darüber hinaus entwirft die Landschaftsmalerei Europas ein verzerrtes Bild der Umwelt, das führt zu einer Gesellschaft, die ein verzerrtes Verhältnis zur Welt hat. „Warpscapes“ (to warp = verziehen, scape = Schaft) setzt sich mit diesen Verzerrungen auseinander, geht ihnen nach, übertreibt sie und versucht sich so auf artifizielle Weise der Natur neu zu öffnen. 

Auf der Bühne entstehen Landschaften, die die Tänzer*innen als nicht-nur- menschliche Geschöpfe bewohnen, die sie entwerfen und untersuchen, die sie betrachten und in denen sie verschwinden. Verzerrungen entdecken und sie verstärken, warping ist dabei die zentrale Methode, um den ständigen und widersprüchlichen Veränderungen der belebten Welt näher zu kommen, ohne die eigene Künstlichkeit verleugnen zu müssen

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.dfdc.de/abend/welcome

Freitag, 26. April (Premiere), Samstag, 27. April, Mittwoch, 1. Mai – Samstag, 4. Mai um jeweils 20.00h und am Sonntag, 28. April und Sonntag, 5. Mai um jeweils 16.00h
Bockenheimer Depot
Foto: © Eike Walkenhorst

Freitag, 26. April: Tür zu! Schauspiel

(Martin)

Tür zu! handelt von sechs Menschen, deren Wege sich treffen und wieder auseinandergehen. Jeder von ihnen hat eine ähnliche und doch andere Sehnsucht nach Freiheit und Geborgenheit. Ihre unterschiedlichen Bedürfnisse führen zu tiefen Freundschaften, schweren Verlusten, Einsamkeit, aber auch Zuversicht auf neue Begegnungen. Alle sechs sind mit gesellschaftlichen Umbrüchen konfrontiert und gehen auf ihre Weise mit ihnen um. Wir beobachten sie auf ihrer lyrischen und musikalischen Suche nach einem Kompromiss zwischen Abgrenzung und Nähe und nach geöffneten Türen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.theaterperipherie.de/tickets-preise-anfahrt/

Freitag, 26. April um jeweils 19.30h
Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23
Foto: © Moe Salamat

Freitag, 26. April: Of/ Perfect Days

(Andrea)

Kino kulinarisch ist immer schnell ausverkauft, so auch heute. Und auch für die Vorstellung im Mai gibt es keine Tickets mehr. ABER im Juni, am 21.6., wenn Daniel "Es sind die kleinen Dinge" zeigt, Open-Air in den wunderbaren Parkside-Studios und begleitet von allerlei Gaumenschmäusen, sind noch welche zu haben. Daher schnell zugeschlagen. www.kinokulinarisch.de

Wir schauen uns heute auf jeden Fall Wenders an, Daniel schreibt: "Oh, it's such a Perfect Film! Ganz reduziert – und phänomenal: Wim Wenders’ entführt uns nach Japan und begleitet den Alltag Hyrayamas, der mit unerschütterlicher Ruhe, Akribie und Gelassenheit öffentliche Toiletten in Tokio reinigt. Er scheint mit seinem einfachen, zurückgezogenen Leben zufrieden zu sein und widmet sich abseits seines äußerst strukturierten Alltags seiner Leidenschaft für Musik, die er von Audiokassetten hört, und für Literatur, die er allabendlich in gebrauchten Taschenbüchern liest. Durch eine Reihe unerwarteter Begegnungen kommt nach und nach eine Vergangenheit ans Licht, die er längst hinter sich gelassen hat. Wenders’ Oscar-Anwärter „Perfect Days“ ist eine tief berührende und poetische Betrachtung über die Schönheit der alltäglichen Welt – in jeder Sekunde herausragend verkörpert von Kōji Yakusho, der für die Rolle in Cannes den Darstellerpreis erhielt. Dazu ist diese Meditation in Langsamkeit auch eine filmische Verbeugung vor Musikern wie The Animals, Patti Smith und natürlich Lou Reed. Der Soundtrack eines ganzen Lebens. Kulinarisch servieren wir eine japanische Nudelpfanne mit Shiitake-Pilzen, Edamame und in Pflaumensud marinierten, ausgelösten Hühnerkeulen. Für die Vegetarier tauschen wir die Keulen gegen marinierten Tofu. Und der Überraschungs-Nachtisch huldigt dem Film beinahe eins zu eins!" 18.30 Uhr http://kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach

Bis Samstag, 27. April: OF/ Makerwoche

(Andrea)

Nicht nur für verregnete Tage und Computernerds ist die Frankfurter Straße 13 -15 eine tolle Adresse. Dort, etwas versteckt zwischen Nagelstudio, Klamottenladen und Reisebüro öffnet sich eine Tür in eine andere Zeit. Als Computer noch Atari und Commodre hießen, man Pong spielte und PCs noch groß und klobig waren. Der Digital Retro Park ist ein tolles Museum, nicht nur zum anschauen, sondern auch machen. So sind alle Exponate auch bespielbar und daher sollte man schon ein bisschen Zeit für den Besuch einplanen. Zum Museum gehört das Commons Cafe und das lädt zur Makerwoche: "Du reparierst, baust, hackst, flickst, patcht, kreierst oder veränderst gerne etwas und willst es Anderen zeigen? Du guckst dir gern Projekte anderer Menschen an, tauscht dich aus und hilfst gegenseitig? Bring dein Projekt! Bring your Project! Und zeigs uns! Wir öffnen für die erste Projekt/Maker-Woche im Commons Cafe vom 23.04. bis zum 27.04. durchgehend von 13h bis 21h. Und laden alle, die gern an etwas bauen, machen, restaurieren, gestalten, drucken usw. usf. zum vorbeikommen, zeigen und weiter bauen ein! Einfach dem untenstehenden Nuudel-Link folgen, sich im Zeitraum einen passenden Stunden-Slot um das Projekt vorzustellen, für sich suchen, an-clicken und beim Kommentar Titel, Thema und Kontaktmail-Adresse hinterlassen. Manche Slots sind schon von anderen mit einem Häkchen belegt und du kannst nachschauen, ob ein anderer für dich passt. Das endgültige Line-Up wird dann hier und anderswo gepostet, bei Doppelbelegungen schreiben wir dich evtl. vorher noch an. Hier geht`s zur Umfrage: https://nuudel.digitalcourage.de/MVwFCkfsmg8Yrkp2 Im Commons Cafe treffen sich seit 5 Jahren Retrobastler & Bürgerinitiativen, Hacker & Projekte, Ideen und Initiativen. Mit der Projektwoche wollen wir herausfinden, wer sich noch alles an unserem kleinen Engagement, Workshop & Makerspace-Cafe beteiligen möchte und wie wir das organisieren können. Vor Allem wollen wir zeigen, was wir tun und sehen was ihr macht! Linux-Einführung, eine KI-Kurzfilmshow, Einblick in die Restaurierung alter Rechner, die Herstellung von Cosplay-Kostümen, Druck von DnD-Figuren, ein Talk über Kobol & Mainframes, ein finaler Longdrink-Workshop mit DJ-Begleitung und dein eigenes Projekt, alles möglich oder schon im Programm. Show what you do!" jeweils 13 bis 21 Uhr

Vorläufiger Timetable:

Fr.26.04. 15h-19h: 3D Druck testen für Neueinsteiger Sa.27.04. 17h-18h: Liveaufnahme für den Filmpodcast Tickest Please! (by Neonmotte & Grindhouseflix) 18h-20h: Steff Huber`s Kurzfilmprogramm rund um KI & AI 20h-XX: Open End Longdrinkworkshop: Wir entwickeln experimentell den Commons-Spritz​ und den Pixel-Punch...

Digital Retro Park/Commons Cafe, Frankfurter Straße 13-15, Offenbach, nicht barrierefrei

Bis Sonntag, 05. Mai: Frankfurt liest ein Buch – Florian Wacker „Zebras im Schnee“

(Petra)

In der fünfzehnten Ausgabe der Aktion "Frankfurt liest ein Buch" geht es in diesem Jahr – zum ersten Mal – ab heute um einen druckfrischen Roman, und zwar von Florian Wacker: "Zebras im Schnee". Nach einem sympathischen Interview in der F.A.S. bin ich wirklich neugierig auf das Buch des Wahl-Frankfurters, in dem man übrigens auch vielen damaligen "Promis" begegnet.  Denn wir reisen mit ihm in das Frankfurt der 1920er und 1930er Jahre, zentral sind dabei Architektur, Fotografie und Kunst der Zeit. Wacker erzählt von der Vergangenheitsreise eines New Yorker Kunsthistorikers: Bei seinen Recherchen für eine Ausstellung über das Bauhaus-nahe und legendäre Stadtplanungsprogramm "Neues Frankfurt" stößt Richard Kugelman auf ein Ende der 1920er Jahre aufgenommenes Foto seiner Mutter Franziska. Fotografin ist eine gewisse Ella Burmeister. Immer tiefer taucht er während einer Reise in die Main-Metropole in ihre Lebensgeschichte ein – würde er mehr Material von dieser nach dem Krieg vergessenen Künstlerin finden, wäre seine geplante Ausstellung nicht weniger als eine Sensation. Doch was verband die beiden Frauen? Und warum hat Franziska nach ihrer Flucht in die USA 1933 nie wieder von Ella und der gemeinsamen Zeit in Frankfurt gesprochen? Richard gerät schließlich in eine Geschichte hinein, die auch sein Leben für immer verändert. Rund um den Roman gibt es ein umfassendes Programm –mit Lesungen, Vorträgen, Podiumsgespräche zu Schwerpunktthemen, an Schulen, zum Hören bei hr2-kultur und so weiter und so fort. Am Eröffnungsabend erwarten Euch Grußworte gegenwärtiger Persönlichkeiten. Und natürlich Florian Wacker selbst, der uns auf zwei Wochen „Frankfurt liest ein Buch“ einstimmen wird.

Frankfurt liest ein Buch: Florian Wacker „Zebras im Schnee“, mit Grußworten von: • Frank Scholze (Generaldirektor der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main) • Ina Hartwig (Stadträtin, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt) • Felicitas von Lovenberg (Verlegerin, Berlin Verlag) • Sabine Baumann (1. Vorsitzende Frankfurt liest ein Buch e.V.) Zebras im Schnee wird Ihnen lesend vorgestellt von: • Regine Elsässer (Buchhändlerin, Übersetzerin und Enkelin von Martin Elsaesser) • Sandra Kegel (Ressortleiterin Feuilleton, Frankfurter Allgemeine Zeitung) • Brigitte Leistikow (darstellende Künstlerin) • Christoph Mäckler (Architekt und Stadtplaner) • Manfred Niekisch (Direktor des Zoos Frankfurt 2008–2017), • Franziska Nori (Direktorin des Frankfurter Kunstvereins) • Julius Thomas (Schüler, Wöhlerschule), Veranstalter: Frankfurt liest ein Buch e. V., Ort: Deutsche Nationalbibliothek, Adresse: Adickesallee 1, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 5 EURO, Tickets gibt’s hier, das Gesamtprogramm findet Ihr hier

Samstag, 27. April: Michael Schulte

(Uwe)

Aus zwei Gründen muss ich im an die Arbeit denken, wenn ich über Michael Schulte stolpere. Zum einen heißt ein lieber Kollege von mir so und zum anderen organisierte ein anderer (ebenso lieber) Kollege ein Stadtfest irgendwo an der Nahe in Rheinland-Pfalz ein Stadtfest, bei dem Michael Schulte (der Sänger, nicht mein Kollege) der Top-Act war. Der wäre wahnsinnig nett und sein Auftritt gut gewesen. Nun kommt Michael Schulte mit neuem Album und seinen Hits ins Zoom, wird bestimmt auch nett da.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Museumsbesuch: MMK/ There ist no there there

(Andrea)

Die Museumskarte ist ein tolles Ding, ein wunderbares Geschenk war das! Wir klappern jetzt sukzessive alle Häuser ab und letzte Woche war ich daher einfach mal wieder im Museum für Moderne Kunst. Einfach so, weil ich schon lange nicht dort war und finde mich in einer wunderbaren Ausstellung wieder: "There is noch there there" mit Arbeiten ausländischer Künstler:innen, die in den 60er, 70er und 80er Jahren nach Deutschland (BRD und DDR) gekommen sind. Neben tollen Bildwelten gibt es auch verstörendes Material, dann, wenn es um Rassismus, die kleinen perfiden Gemeinheiten geht. Einiges wirkt so weit weg und ist doch immer noch da. Nicht nur bei schlechtem Wetter unbedingt empfehlenswert. Bis 29. September

Museum für Moderne Kunst, Frankfurt

Samstag, 27. April: Liedoratorium Dietrich Bonhoeffer

(Martin)

Heinrich-Schütz-Kantorei
Christoph Pütthoff

Nach dem riesigen Erfolg im Juni des vergangenen Jahres, kommt jetzt das Lied-Oratorium ‚Dietrich Bonhoeffer‘ von Matthias Nagel (*1958) in der Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg erneut zur Aufführung!  

Dietrich Bonhoeffer (1906 – 1945) war ein bedeutender Vertreter der Bekennenden Kirche und am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligt. Bonhoeffer wurde von den Nazis im KZ Flossenbürg hingerichtet. 

Das Lied-Oratorium greift Themen auf wie Frieden, den Umgang mit Geflüchteten und den Standpunkt der Kirche dazu, verwoben wir das Ganze mit dem Leben des Pfarrers Dietrich Bonhoeffer. Die Musik spannt einen großen stilistischen Bogen von der Gregorianik über Kanons, Choräle, klassischen Elementen, rhythmischen neuen Lieder bis hin zu Protestsongs und populären Balladen. 

Diese riesige musikalische Vielfalt spiegelt sich auch im Orchester wider: Neben Klavier und Streichquartett werden Querflöte, Saxophon, Trompete, Gitarre und Schlagzeug den Chor begleiten. Eingebaut ist auch der Choral, den man untrennbar mit Bonhoeffer verbindet und dessen Text er wenige Tage vor seiner Hinrichtung im Konzentrationslager Flossenbürg verfasste: „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und den er einem Brief an seine Verlobte beilegte.

Mitwirkende sind Christoph Pütthoff vom Schauspiel Frankfurt als Sprecher, ein Instrumentalensemble und die Heinrich-Schütz-Kantorei.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Samstag, 27. April um 19.00h
Alte Nikolaikirche auf dem Römerberg
Foto: © Martin Grün

Samstag, 27. April: Henry And The Waiter

(Uwe)

„Henry And The Waiter“ veröffentlicht eine Mischung aus Pop und Indiepop, verbunden mit Vintage-Gitarren, smoothen Keysounds, elektronischen Beats und energetisch melancholischen Lyrics. Allein bei Spotify erreichte der in Frankfurt geborene Henry, er diverse Instrumente spielt, sich aber am liebsten selbst mit der Gitarre begleitet, bisher über 115 Millionen Streams.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

Samstag, 27. April: VAN TASTIK

(Uwe)

Einen guten Projektnamen hat sich „ein gefallener Reverend und Künstler aus Amerika“ in jedem Fall schon einmal gegeben. „Mit seiner Musik spielte er sich bereits durch die Hölle und wieder zurück! Nun bereist er mit seiner einzigartigen, energiegeladenen One-Man-Live-Show die gesamte Welt!“ und kommt im Ponyhof vorbei. Sein Debütalbum heißt “Church Of The Fallen Reverend”, die Veröffentlichung erfolgte passend an Halloween 2023. Was ist über den Musikstil zu wissen: „… kombiniert meisterhaft Punk Blues, Blues Rock, Gothic Gospel und Dark Country zu einem einzigartigen Genre, das sie selbst als "Dark Delta Rock" bezeichnen.“ (ampfield-mag).  

Ponyhof
F., Klappergasse 16
19 Uhr
Bild: Homepage Ponyhof

Samstag, 27. April: Kolonos

(Martin)

Diese Produktion ist ein Erlebnis! 

Im Exil und blind versucht der Mensch Ödipus den Trümmern seines Lebens zu entrinnen und endlich zu sterben. Das Prinzip der linearen Generationenfolge ist gescheitert, die gezielten Tötungsakte haben darin ihre Sinnlosigkeit offenbart und Blutsbande werden zu verhängnisvollen Stolperstricken. 

Ausgehend vom Labdakiden-Mythos um Ödipus erforschen die Performer*innen in KOLONOS die zerstörerische Kraft von geschlechtlicher Verwandtschaft und traditioneller Familienfolge und suchen nach alternativen Möglichkeiten des Zusammenlebens und Fortbestehens.

Hier gibt’s weitere Infos: https://studionaxos.de/de/produktionen

Samstag, 27. April um 19.30h
Kolonos/Dorfproduct – Performance - Tanz
Studio Naxos in der Naxoshalle
Foto: © Simon Möllendorf

Samstag, 27. April: Of/Jo Nelson liefert den Soundtrack zu "Zebras im Schnee" 

(Andrea)

Erstmalig beteiligt sich der Offenbacher t-raum an der Wilhelmstraße 13 in diesem Jahr an dem beliebten Lesefest, das bereits in die 15. Auflage geht. Heute ist mit dem bekannten Frankfurter Kabarettisten, Regisseur und Chansonnier Jo van Nelsen echte Prominenz am Werke. Beginn der Veranstaltung ist um 20.00 Uhr. Der Roman „Zebras im Schnee“ steht 2024 im Mittelpunkt des beliebten Lesefestes „Frankfurt liest ein Buch“. Der Frankfurter Autor Florian Wacker erzählt darin die Geschichte der Fotografin Ella Burmeister, die mit ihrer Leica-Kamera das Frankfurt der Jahre 1927-1933 durchstreift und vielen historischen Persönlichkeiten begegnet. An ihrer Seite ihre Freundin Franziska, die sich bald den Kommunisten anschließt – und Ella kurz vor ihrer Emigration ihre Liebe gesteht. Der Kabarettist Jo van Nelsen nimmt uns mit auf diese spannende Zeitreise durch das Frankfurt der Weimarer Republik und liest ausgewählte Passagen. Mit dabei: Sein Electrola-Koffergrammophon von 1929 und seltene Schellackplatten mit vielen Titeln und InterpretInnen, die im Roman erwähnt werden. Noch originaler geht ́s nicht!" 20 Uhr

t-raum, wilhelmstr. 13, offenbach am main

Sonntag, 28. April: 72. Naxos Hallenkonzert BEATS & CLOUDS

(Martin)

Der Abend beginnt mit einer musikalischen Expedition durch die Kleine Magellansche Wolke. In „SMC (Clouds)“ von Raphaël Languillat verschmelzen Cello, Klavier und Elektronik und übertragen verschiedene Parameter des himmlischen Objekts in ein klingendes Szenario. Galina Ustvolskayas „Grand Duet“ kontrastiert dazu als musikalische Wüstenerfahrung – karg und intensiv. Aus den vorgefundenen Texturen flicht Lorica in seinen elektronischen Akzenten neue, organische Klangverbindungen, die er symbiotisch in das Programm fügt.

Marco Ramaglia - Klavier
Iris Werhahn - Cello
Ian Rodriguez [Lorica] - DJ / Elektronik
Raphaël Languillat - Elektronik

Zur Ticketreservierung geht’s hier: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Sonntag, 28. April um 20.00h
Naxos Halle
Foto: © Homepage

Sonntag, 28. April: Michelle David & The True-tones

(Uwe) 

Lebhaften Rhythmen, kraftvolle Stimmen und starken Melodien sind die Zutaten, um Konzertsäle zu erobern. Michelle David & The True-tones bringen alles mit, um auch das Publikum der Brotfabrik für sich zu gewinnen. Im Frühling 2024 kehren Michelle David & The True-tones mit einem neuen Album zurück. Sie schöpfen ihre Inspiration aus altem Gospel, den Klassikern des renommierten Stax Records oder den Aufnahmen von Bobby Womack. “Music that feeds the heart and soothes the soul, that’s what it’s all about.” – Michelle David

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Robert-Westera

Sonntag, 28. April: FFM/ Vanaheim

(Andrea)

Beim Lesen der Ankündigung denke ich unwillkürlich an Thor, Walküren, Elben und den bösen Sauron, wilde Wikinger und lange Barden, die Äxte schwingend durch die Lande ziehen. Wahrscheinlich liege ich mit dem Bild gar nicht so falsch und die Herren von Vanaheim haben ihre Äxte einfach gegen Gitarren getauscht. Schwerter zu Pflugscharen! Offiziell liest sich das dann so: "Ein epischer Sturm zieht voller Kraft gen Deutschland! Mit der Veröffentlichung von Vanaheims neustem Album “Een Verloren Verhaal“ eroberte die Band Europas Folk- und Pagan Metal Szene wie im Flug. Nach erfolgreichen Tourneen mit Ensiferum, Heidevolk, Manntra und einer ausgebuchten Festivalsaison gehen Vanaheim jetzt auf eigene Headline Tour. Dabei sind sie nicht allein, denn mit der kroatischen Metalband Keops und dem Comeback der niederländischen Female Fronted Metal Band End of the Dream bilden sie ein einzigartiges Line-Up, welches alle Herzen für Musik der härteren Gangart höherschlagen lässt. Vanaheim ist eine niederländische Epic Folk Metal Band, die sich im Jahr 2015 aus den Tiefen der niederländischen Erde erhob. Inzwischen können die 5 Mitglieder des niederländischen Folk Metal Sturms voller Stolz auf Tourneen mit Ensiferum, Heidevolk und Manntra zurückblicken. 2024 nimmt der Sturm dann weiter an Geschwindigkeit auf, denn Vanaheim geht mit ihrer “Aus Stein Geschlagen“ Tour auf ihre erste Headline Tour quer durch Deutschland, die Niederlande und Belgien." Es gibt Tickets zu gewinnen.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt 

Sonntag, 28. April: Of/ Pina Palau

(Andrea)

Es wird mal wieder Zeit für einen gemütlichen Sonntagnachmittag im Hafen 2, mit einem Kaffee am Main sitzen und schöner Musik lauschen: "Pina Palau interessierte sich schon immer für die ungeschminkte Menschlichkeit–Beweggründe, Emotionen und Geschichten, die unser Leben prägen. Diese Neugier führte sie ins Medizinstudium. Das Ziel? Als Psychiaterin die menschliche Psyche zu erforschen. Der Plan muss aber warten: Zeitgleich entstand nämlich ihr Debütalbum «Illusion» inklusive Hitsingle «Jupi». Ehe sich die Schweizerin versah, saß sie statt im Psychiaterinnen-Sessel plötzlich am Steuer ihres Tourbusses quer durch Europa. Auftritte vor Courtney Barnett oder Alex Lahey folgten sowie Konzerte am Reeperbahn Festival und Montreux Jazz Festival. Mit dabei: eine herrliche Band zwischen dunklen Fuzz-Gitarren, melodischen Basslinien und einem Drumset, so trocken wie Pina Palau’s Humor." 16 Uhr

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Sonntag, 28. April: Of/ 375 CEG

(Andrea)

Neulich erst released, heute schon im Waggon, das ist ein Booking! 375 CEG aus Frankfurt. Das sind Christina Drees mit Panther Duo Orgel und Korg MS-10, Matthias Vatter an der Gitarre, der fantastische Gerd Böhme am Schlagzeug und Dietrich Skrock mit einem Koffer voller Zeug. Gewappnet für alle Eventualitäten bringen sie einen Mix aus Krautpunk, „Experimental electronics and oldschool technology“, Rock ’n‘ Roll Trouble und anderen Alternativen. Einlass ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr (pünktlich!).

Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Isenburger Schloss, Offenbach

GEROLLTES über Monokultur

(Uwe)

Das mit der in der letzten Woche angekündigten Fußballpause schieben wir auf nächste Woche. 

Ein sehr guter Freund von mir und ich sind beide in den 1960er Jahren geboren worden und tragen Namen, die man Kindern seit mindestens 30 Jahren nicht mehr gibt, es sei denn, es ist so ein Familiending, dass der Erst- oder Zweigeborene seit dem Mittelalter immer denselben Vornamen bekommt. Er ist Fan des Hamburger SV und ich von Schalke 04 und das sind wir wiederum seit den 1970er Jahren. Seit mindestens 30 Jahren gibt es in unserer Region (wir sprechen von Südhessen) eigentlich keine neuen HSV- oder Schalkefans mehr, es sei denn es ist so ein Familiending und der Vater oder die Mutter schaffte es, die Liebe zum eigenen Verein weiterzugeben. Passiert in der Regel nicht, selbst eineinhalb Jahre alte Kinder dürfen sich ja mittlerweile jede Eissorte selbst aussuchen, obwohl sie damit gelegentlich überfordert sind. So kam es, dass der Anteil der Bayern-, Dortmund- und Darmstadtfans in unserer Gegend sehr hoch ist, von Fans der Eintracht ganz zu schweigen, die mittlerweile einen so großen Anteil an den Fußballfans einnehmen, dass man fürchten muss, dass sich bald eine Monokultur entwickelt hat. Das ist dann so langweilig wie, wenn man fünfhundert Kilometer ununterbrochen an Rapsfeldern vorbeifährt.

Deswegen und weil ich mit der Eintracht noch nie viel anfangen konnte, freue ich mich immer wieder über Begegnungen mit Fans vom HSV, 1 FC Köln, 1 FC Kaiserlautern oder von Borussia Mönchengladbach. Was uns eint ist – sieht man mal von Gladbach ab – ist der anhaltende sportliche Misserfolg. Zwar gibt es zwischendrin immer einmal auch gute Zeiten, dann steigt ein Team gegebenenfalls sogar in die Bundesliga auf, in der Regel läuft es aber nicht. So steht Köln in der 1. Liga und Kaiserslautern in der 2. Liga vor dem Abstieg und Schalke ist abstiegsgefährdet, weil sie die schlechteste Auswärtsmannschaft der 2. Liga sind. Der HSV hängt in der 2. Liga fest wie Truman Burbank im wunderbaren Film „Truman-Show“ im fiktiven Seahaven. Auch dieses Jahr wird es nicht funktionieren. Grund zum Verzweifeln gäbe es für uns alle also genug, jammern tun die betroffenen Leute aus meinem Umfeld aber nicht. Die Eintracht steht aktuell auf Platz 6 in der 1. Liga, hat einen Haufen Geld durch geschickte Transfers eingenommen und ist schon lange aus der Zeit der drohenden Lizenzentzüge herausgewachsen. Und was tun viele Fans gerade? Genau die sind unzufrieden und jammern öffentlich, weil die Mannschaft gerade nicht so begeisternd spielt, wie sie es teilweise in den letzten Jahren getan hatte. Klar, im Kader sucht man vergeblich nach Identifikationsfiguren und die Spielweise ist derzeit gewöhnungsbedürftig, aber die Perspektiven sind weiterhin sehr gut, gerade weil die Eintracht auf Platz 6 und damit im nächsten Jahr voraussichtlich wieder international spielen darf. Die Probleme will ich als Schalker auch haben.

Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.

(Daniela)

Sweat and Smile Jivamukti und Yin Yoga Wochenendretreat 21.-23.6.

Ein Wochenende lang gibt es im Sampurna Seminarhaus super leckeres Essen und jede Menge Yoga mit Katharina. Zum einen kannst du dich mit Jivamukti Yoga dynamisch etwas verknoten und anstrengen und zum anderen gibt es entspannende, statische Yin Yoga Klassen. Dazwischen kannst du in die Sauna gehen, im Innenhof entspannen oder einen Spaziergang machen.

Was ist Jivamukti Yoga? Jivamukti Yoga wurde Ende der 80er Jahre von Sharon Gannon und David Life in New York entwickelt. Sie haben sich hauptsächlich vom Ashtanga Yoga inspirieren lassen und dazu noch ihre Leidenschaft für Musik und Tanz hinzugemischt. So ist Jivamukti Yoga heute ein dynamischer Yogastil, bei dem du am Anfang der Yogaklasse mit China Gel (wenn du möchtest) am unteren Rücken eingecremt wirst und am Ende (ebenfalls nur wenn du möchtest) eine Nackenmassage bekommst. Dazu gibt es (moderne) Musik, Meditation und inspirierende Talks.

Ist das Retreat das Richtige für mich? Das Retreat ist richtig für dich, wenn du schon etwas Yogaerfahrung hast, dich gerne bei deiner Yogapraxis forderst und undogmatisch Yoga üben möchtest.

Was gibt es sonst noch? Im Sampurna Seminarhaus kannst du vor, nach oder zwischen dem Yoga in die Sauna gehen, es gibt sehr leckeres bio-vegetarisches Essen und die umgebende Natur lädt zum Spazieren ein.

Mehr Infos: www.katharinaboehme-physio.de oder http://www.sampurna-seminarhaus.de

Montag, 29. April und Sonntag, 2. Juni: Alles ist groß

(Martin)

Jetzt kommts noch zweimal und dann nimmermehr…‚Alles ist groß‘ ist eine der kleinen feinen Perlen und seit September 2020 im Spielplan des Schauspiel Frankfurt – ein Meisterstück der Regie (Kornelius Eich) und des Schauspiels (Nils Kreutinger). 

Die vielfach ausgezeichnete Autorin Zsuzsa Bánk trifft einen Mann für das letzte Geleit, dessen sensible Beobachtungsgabe besondere Perspektiven eröffnet. Wir lernen einen Grabmacher kennen, der in seinem vorherigen Job als Paketzusteller extrem unter Stress stand. Erst in seiner Arbeit auf dem Friedhof scheint er eine große Lebensfreude und einen inneren Frieden gefunden zu haben. Er hat eine tägliche Verbindung zu etwas Höherem, das er nicht ganz greifen und fassen, aber doch auf eine Art spüren kann. Zweifel an unserer Existenz verstärken sich durch seine Arbeit nicht, sie hören auf.
Zsusza Bánk wirft in ihrem Text die Frage nach dem Glück auf: Wieviel davon hängt von unserem Beruf ab, wieviel ist in unserer eigenen Persönlichkeit angelegt?

Die FAZ schrieb nach der Premiere: »Sie tritt in der kerzengeraden Gestalt von Nils Kreutinger auf, der auf wundervoll zarte, ergreifend traurige und dann wieder sehr komische Weise vom Geschick eines Grabmachers erzählt. […] In ihrem Monologstück »Alles ist groß« hat die Frankfurter Autorin Zsusza Bánk aus einer kleinen Beobachtung am Rande einer Beerdigung eine beeindruckende Theaterszene gemacht. Genau in der Beschreibung, gefühlsklug bei der Wortwahl, leuchtet bei ihr zuletzt der Kosmos der Einsamen am allerschönsten.«

Und DLF Kultur – Fazit sendete: »Es ist ein sehr lebensbejahender Grabmacher, den Zsusza Bánk sich da ausgedacht hat. Er plädiert dafür, dass wir das Leben mehr schätzen. […] Das Tolle an dem Monolog ist, dass er so viele Temperaturunterschiede hat.[…] Es wurde sehr bewegend und sehr berührend, wenn es um tote Kinder ging. Es war aber auch sehr komisch, weil diese Figur […] eine sehr sonderbare ist. Der ist ein bisschen wie ein Showmaker, so ein Angeber […] er ist gar nicht immer sympathisch, aber das macht ihn umso interessanter als Bühnenfigur. […] Es war sehr unterhaltsam, aber auch sehr berührend.«

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/stimmen-einer-stadt-bank/1938/

Montag, 29. April und Sonntag, 2. Juni um jeweils 20.00h
Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko

TANZ IN DEN MAI im ono2

(Daniela)

Ich werde bei Holger & Mehran, im ono2, in den Mai tanzen:

DJs Coldheart + Menzel präsentieren: TANZ in den MAI mit Vinyl-Glück zurück im Ono2.

Mortimer Coldheart und Holger Menzel haben für alle Tanzwütigen und Nachtschwärmer funkelnde Funk-Soul-Beat-Afro-und Discomusik am Start und ziehen ihr rotierendes Gold aus den Plattenkisten, Feuer frei für "BEAT goes FUNK bei Tanz in den Mai“ 

30. April 2024 | Start: 22.00 | Ende: 3.00 | Eintritt: € 10,-

Walter-Kolb-Straße 16 (Parkhaus)

TANZ IN DEN MAI mit den OHOHOHS im Club Voltaire

(Daniela)

Man könnte aber auch mit den OHOHOHS im Club Voltaire in den Mai tanzen!

Kratzende Synthies, pumpende Beats, epische Melodien, das ist der Ursprung von THE OHOHOHS. Nach dem letzten Album “Sturm & Drang” und der intensiven Beschäftigung mit der Verbindung von klassischer Musik und Clubmusik spielen die OhOhOhs eines ihrer seltenen Technosets im Duo!

Mit analog gespieltem Techno auf Synthesizer und Stand-Up-Drums rücken sie die Clubmusik in den Vordergrund, unter zwei Bedingungen: ALLES wird live gespielt und jeder Klang analog erzeugt!

Eintritt: 15 € // Ermäßigt: 10 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Kartenreservierung ist für diesen Abend nicht vorgesehen. Es empfiehlt sich, zeitig zu kommen!

Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

TANZ IN DEN MAI im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)

Dieser Tanz ist ja legendär, oder: Die beste Parkettpflege, seit es Tanzmusik gibt. Das ist natürlich der Tanz in den Mai im Literaturhaus Frankfurt. Das Hallo-Wach unter den Kirschkernkissen. Für Junge, für Ewigjunge und Jüngste. Wir starten steil mit Vinyl aus den Händen von Amelie Persson und Remo Weiss. Gewinnen an Höhe mit dem Frankfurter Schriftsteller Eckhart Nickel („Spitzweg“, Piper) sowie der Stil- und Kulturjournalistin Caroline O. Jebens. Drehen Schleifen mit der Schauspielerin Anna Böger und Literaturhausleiter Hauke Hückstädt. Und stürzen in die dritte Dimension mit den legendären DJanes keilschmidt. Tanz ist Widerstand! Shake your Hüftgold. Milch für den Tapir. Hertzschlag und Beatrasen. Wippen und Nippen. Jede Menge Frühling. Und übrigens mit einem frischgebackenen Bundesverdienstkreuz-Träger an den Turntables: Hauke Hückstädt (herzlichsten Glückwunsch!). Und mit etwas Glück tanzt Ihr heute sogar mit "für lau" (s.o. ZU GEWINNEN).

Foto: keilschmidt 2©keilschmidt

Tanz in den Mai, Party, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Line-up: 21 h: Amelie Persson (Illustratorin) & Remo Weiss (Brandbook), 22 h: Eckhart Nickel (Autor) & Caroline O. Jebens (Kulturjournalistin), 23 h: Anna Böger (Schauspielerin) & Hauke Hückstädt (Literaturvermittler), 00.30 h: keilschmidt alias Antje Keil (Lektorin) & Katharina Schmidt (Illustratorin), Uhrzeit: ab 21 Uhr, Eintritt: 12 (8) Euro, Tickets gibt’s hier

TANZ IN DEN MAI „Walpurgisnacht“

(Martin)

Literarisch-musikalisch-infernalischer Tanz in den Mai
Musik: Konzertgebräu

In der Volksbühne wird mit der „Walpurgisnacht“ literarisch, musikalisch und infernalisch in den Mai getanzt! Denn: In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai feiern traditionell die Hexen auf dem Blocksberg (eigentlich dem Brocken im Harz) ein wüstes Fest. 

Der „Tanz in den Mai“ ist ein Nachhall des infernalischen Treibens, das viele Dichter inspiriert hat, allen voran Goethe im Faust, aber auch E.T.A. Hoffmann, Michail Bulgakov, Theodor Fontane, Hans Arp und viele andere.

Mit Pirkko Cremer, Ulrike Kinbach, Sam Michelson und Michael Quast (Leitung).

Das musikalische Bühnenprogramm und die Tanzmusik im Anschluss liefert die Frankfurter Band „Konzertgebräu“: Klassik, Chanson, Musical, Jazz – alles in einem heißen Kessel zusammengebräut.

Tickets gibt’s hier: https://volksbuehne.net/programm/der-park-ist-heute-zaubertoll

Dienstag, 30. April um 21.00h: „Walpurgisnacht“
Volksbühne im Großen Hirschgraben

TANZ IN DEN MAI: danceffm

(Daniela)

Bei Toms danceffm, die Disco-Party für Menschen 50, war ich noch nie... ausprobieren könnte man es. Tom schreibt:

Unsere neue Location: das K42 in der Tanzschule Monika Bauer in der Kaiserstraße 42.

Und am kommenden Dienstag tanzen wir in den Mai, eine Disco Party für alle, die Spaß am Tanzen haben. Und weil wir keine Oldie Party sind, spielen wir Hits von heute und gestern.

Karten gibt es ab 20 Uhr für 12 Euro an der Abendkasse oder auf danceffm.de im Vorverkauf. 

Beginn: 20:00 Uhr

Dienstag, 30. April: FFM/ Roy Hammer

(Andrea)

Es ist eine Schande und ich traue mich gar nicht, es zuzugeben, aber ich habe Roy Hammer und seine Pralinen wirklich noch nie live erlebt. Die Bildungslücke gilt es heute zu schließen, das Frankfurter Urgestein spielt heute in der Hall of Fame in der Gwinnerstraße auf und sorgt für ordentlich Stimmung: Roy Hammer und seine Pralines sind Frankfurts Stimmungsband No. 1 und dass jetzt schon seit über 25 Jahren. Generationen von Frankfurtern haben während ihrer Konzerte auf den Tischen getanzt und sogar das ein oder andere Hochzeitspaar hat sich dort gefunden. Ob in der Batschkapp, dem Oktoberfest, im Waldstadion oder nebenan auf dem Wäldchestag, Roy hat alle großen Frankfurter Bühnen gerockt. Einlass 18.30 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Dienstag, 30. April. FFM/ Madhouse Flowers

(Andrea)

Zeitgleich spielen die Madhouse Flowers, die wiederum kenne ich und die haben Mitsinggarantie. Die MADHOUSE FLOWERS & DJ TOM SETTKA sind in diesem stürmisch-dynamischen Doppelpack bereits ein eingespieltes Team. Und so sorgen Band und DJ auch in diesem Jahr beim Tanz in den Mai im Nachtleben ab 19 Uhr in fliegendem Wechsel für ausgelassene Partystimmung auf der Tanzfläche. Die MADHOUSE FLOWERS zelebrieren das Beste aus Rock und Pop der 80er/90er. DJ Settka präsentiert dieses Jahr vor allem den rauen und bluesigen Rock der 60/70er Jahre und auch Rocksongs von den 80er bis heute. Ab 19 Uhr: DJ-Set 20 Uhr: Band (in den Konzert-Pausen DJ Set) ab 23 Uhr: DJ Madhouse Flowers hat sich musikalisch den Pop- und Rock-Perlen der 80er und 90er Jahre sowie einigen ausgewählten Songs der Neuzeit verschrieben. In den mittlerweile unglaublichen 20 Jahren ihres erfolgreichen Bestehens hat die Band viele hundert Auftritte in Clubs, auf Festivals und Stadtfesten, in Funk und TV sowie u.a. mit Künstlern wie Grace Jones, Jethro Tull, Extrabreit, Paul Young, Polarkreis 18, Juli, Tom Beck, den Rodgau Monotones, 2Raumwohnung und vielen weiteren spielen dürfen." 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Dienstag, 30. April: Of/ Urban Socks

(Andrea)

Die Urban Socks sind mir irgendwann mal im Offenbacher Underground begegnet, eine Gruppe toller junger Menschen mit spannender Musik und elektrisierender Attitüde. Dass sie heute in der Kommune spielen ist ein guter Grund, dort in den Mai zu tanzen (sie spielen auch ein paar Gigs in Frankfurt und anderswo, aber...). "Die fünf Anfang zwanzigjährigen Musiker:innen (Lea, 23 – Sängerin; Morando, 24 – Gitarre; Till, 25 – Gitarre; Bela, 25 – Bass; Sven, 25 – Drums) machen seit Anfang 2020 gemeinsam Musik. Die Songs der Band behandeln Themen rund um Selbstfindung, Liebe, Beziehungen, Freundschaft und Eskapismus. Der Sound lässt sich unter dem Begriff Indierock zusammenfassen, allerdings fließen durch die individuellen Hintergründe der Bandmitglieder auch Elemente aus Jazz, Emo, Indiepop und Alternative Rock mit ein."

Kommune 2010, Sprendliner Landstraße, Offenbach

Mittwoch, 1. Mai: FFM/ Blaues Wasser

(Andrea)

Hoffentlich hat sich das bis heute mal ausgeregnet und ist es endlich wärmer (der Blick in die Wetter-App lässt hoffen....), wir wollen nämlich heuteins Blaue Wasser, dort legen ATA, dessen Sets ich nach wie vor sehr mag, und noch ganz viele andere DJs auf, die mir wie immer nichts sagen, auf. Henrik Schwarz ist noch dabei. Aber ich mag den Ort an der äußersten Ortsgrenze Offenbachs ;-) sehr und gechillt in der Sonne auf den Main gucken ist heute voll mein Ding. Also, bitte, Petrus! 12 bis 22 Uhr

Blaues Wasser, Franziusstraße 35, Frankfurt

Donnerstag 02. Mai: GIG-GALOPPI mit GERÄUSCHLABOR

(Daniela)

Im HOPPIGALOPPI gibt es zum fünften Mal GIG-GALOPPI, diesmal mit GERÄUSCHLABOR - live in concert

Weller schreibt: "Am Donnerstag den 02.05.24 freue ich mich über Besuch vom GERÄUSCHLABOR im HOPPIGALOPPI.!

Max Mahlert und Tomek Witiak stecken hinter diesem 2007 gegründeten Projekt aus Frankfurt, die mit ihrem experimentellen Sound bereits drei Alben gefüllt haben. Max hat schon in einigen Bands Schlagzeug gespielt und ist mittlerweile auch am Schauspiel Frankfurt als Musiker und Komponist tätig. Tomeks Gitarrenspiel kann man auch in verschiedenen Kontexten erleben - so greift er auch bei der Frankfurter Band GASTONE in die sechs Saiten. Mithilfe von Loops und Effekten kreiieren die beiden zusammen wunderbar improvisierte Klanglandschaften, die sich ebenfalls wunderbar in die Hoppigaloppi-Landschaft einfügen. Hier könnt Ihr schon mal reinhören: https://geraeuschlabor.bandcamp.com/

Wie immer geht ein Hut rum für den Künstler und ja, eine kleine Auswahl an Erfrischungsgetränken gibt es auch. Bis Donnerstag,  Weller"

Do, 02.05.24
19-21 Uhr
HOPPIGALOPPI, Berger Str. 56 | Merianplatz, 60316 Frankfurt am Main

Donnerstag, 02. Mai plus 03. – 05.05: RAY Festival

(Uwe)

Seit Jahrzehnten findet sich in den Institutionen und Sammlungen in Frankfurt und der Region Rhein-Main eine bemerkenswerte Dichte und Kompetenz im Bereich der Fotografie und verwandter Medien. Nach den ersten vier erfolgreichen Ausgaben der Triennale der Fotografie RAY schließen sich erneut elf kooperierende Institutionen zusammen und machen diesen Fokus international sichtbar. Mit Ausstellungen, zahlreichen Events und einem dreitägigen Festival zum Triennale-Thema ECHOES bietet RAY eine facettenreiche Auseinandersetzung mit der Fotografie.

Zum Auftakt von RAY Echoes findet vom 3. bis zum 5. Mai das RAY Festival mit Vorträgen, Talks, Führungen und Spaziergängen statt. Internationale Künstler*innen, Kurator*innen sowie Fachleute aus interdisziplinären Bereichen setzen sich mit dem Triennale-Thema ECHOES auseinander und laden zum Austausch ein. Das RAY Festival findet im MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST, im Museum Angewandte Kunst und im Fotografie Forum Frankfurt statt.

Die Eröffnung von RAY Echoes ist am Donnerstag, 2. Mai um 19 Uhr im Museum Angewandte Kunst (Ausstellungen Echoes Emotion und RAY Master Class) und der Preview der Ausstellung Echoes Identity ab 17 Uhr im Fotografie Forum Frankfurt.

Der Eintritt zum Festival ist frei, das Programm findet Ihr hier: www.ray-triennale.com

Foto: Jesper Just

Donnerstag, 2. Mai: Of/ Transition

(Andrea)

Das Wetter ist blöd, daher haben sich David, Ruben und Yacin für eine Terminverlegung entschieden. Well done, denn dann habe ich auch wieder Zeit, Danke Jungs! ;-) und sie haben sich wieder etwas Tolles einfallen lassen. Ich sage nur: Nagellack! Und habe keine Ahnung, wie das zusammengeht...am 8.5. ist der nächste Termin, der steht schon jetzt FETT im Kalender, insgesamt geht das Projekt "Transition 1-7" bis 18.07 und umfasst insgesamt sieben - von uns organisierte - (Lehr-)Veranstaltungen, die auf dem Areal rund um die Kressmann-Halle stattfinden. Inhaltlich beschäftigen wir uns bei TRANSITION 1-7 mit unserer eigenen Vergangenheit auf dem Gelände, aber auch der Zukunft des Grundstücks, auf dem der Neubau der Hochschule für Gestaltung nach uns entstehen wird. Unsere Intention ist es, mit dem Projekt Vergangenheit und Zukunft zu überlagern und so einen sinnbildlichen Übergang zu schaffen. Die Veranstaltungen finden auf einer wandernden Skulptur statt, die für jeden Termin an einem anderen Ort auf dem Gelände installiert wird. Wir eröffnen TRANSITION 1-7 am 24.04. um 20.00 Uhr mit unseren Freundinnen von HazMatLab. Gemeinsam werden wir in einem experimentellen Versuchsaufbau 100 Flaschen Nagellack herstellen. Es gibt Crémant, und Nagellack solange der Vorrat reicht. Die sechs weiteren Termine und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Veranstaltungen findet ihr auf unserer Projektseite: http://transition.yrd.works/

Kressmann-Halle, Nordring, Offenbach

Donnerstag, 02. Mai: Mareike Wiening Quintett

(Uwe)

„Reveal“ heißt das neue Programm der deutschen Schlagzeugerin Mareike Wiening und ihres US-amerikanischen Quintetts, mit dem sie 2022 beim Deutschen Jazzpreis als Band des Jahres nominiert war. Inspiriert ist die Musik nicht nur von den Einflüssen des Big Apple, sondern auch von Wienings früherer Lebensstation Skandinavien. Ein subtiles, melodiefreudiges Gesamtkunstwerk voller nuancen- und variantenreicher Klanggedichte, mal kammermusikalisch, mal spielerisch tänzelnd im Walzer, dann wieder zupackend mit groovenden Improvisationen.

Mit: Rich Perry (Tenorsaxofon), Glenn Zaleski (Klavier), Alex Goodman (Gitarre), Jakob Dreyer (Bass) und Mareike Wiening (Schlagzeug, Komposition).

In Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstraße
19:30
Foto: Homepage Romanfabrik

Donnerstag; 02 Mai: Mine

(Uwe)

Eine Freundin von uns kann – weil verreist - nicht zum Konzert von Mine, obwohl sie bereits Karten gekauft hatte. Das bedauerte sie sehr und brachte mich überhaupt erstmals mit der Künstlerin in Kontakt. Über die steht auf der Zoom-Seite: „Good News! Mine, Pop-Freigeist und Ausnahmekünstlerin, kündigt heute ihre neue Tour für 2024 an! Die Sängerin und Produzentin hat 2021 das erfolgreiche fünfte Album „Hinüber“ veröffentlicht, für das sie zweimal den Preis für Popkultur gewonnen hat und das auf Platz 13 chartete. Für ihre Texte hat sie den GEMA Musikautorenpreis erhalten, ihre letzte Tour verkaufte sie zum Großteil aus.“

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Bild: Homepage Zoom

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag, 3. Mai: FFM/ Jodlclub

(Andrea)

Fluccio aka Rainer Michel ist langjähriger guter Freund, innovativer Musiker und Filmkomponist. Mit seiner Frau betreibt er seit einigen Jahren den kleinen schönen Laden Korridor in der Schulstraße in Sachsenhausen. Dort gibt er zB Musikunterricht und brütet neue musikalische Ideen aus, Bine malt und näht und verkauft hübsche Dinge. Der Besuch lohnt daher auf jeden Fall. Jetzt startet Fluccio eine neue Konzertsaison und weil der Laden klein ist, sollte man sich rechtzeitig Plätze sichern: Ab Mai 24 gehts los mit den " Korridor Concerts 24 " und grossartigen (internationalen) Künstlern-innen 3. Mai JODLKLUB aus Frankfurt - Österreich 24.Mai TAM PHAM Solo Performance aus Hamburg - Vietnam nähere Infos im den nächsten Tagen, wer schlau ist reserviert jetzt schon , da die Plätze begrenzt sind fluccio.@t-online.de

Korridor, Schulstraße 30, Frankfurt

Freitag, 3. Mai: L’Italiana in Londra

(Martin)

Domenico Cimnaroso - Intermezzo in musica in zwei Teilen

Dies ist eine eher selten gespielte Oper. Aber solche findet man im Spielplan der Oper ja häufiger. Weswegen die Oper Frankfurt international gerühmt wird. Dass das zu Recht so ist, davon kann man sich jetzt wieder überzeugen. 

Nach der Premiere von L’Italiana in Londra‘ von Domenico Cimarosa (1749-1801) im September 2021 überschrieb Judith von Sternburg die Kritik in der Frankfurter Rundschau mit: „Heiter ist das Leben, ernst ist die Kunst: Im Frankfurter Opernhaus bezaubert das Ensemble in R.B. Schlathers zutiefst alberner Lesart von Domenico Cimarosas ‚L’Italiana in Londra‘.“ Und die Rezension endete mit: „Jubel für ein zum Glänzen gebrachtes Fundstück.“ (Hier gibt’s den gesamten Artikel: https://www.fr.de/kultur/theater/cimarosa-raritaet-italiana-in-londra-an-der-oper-frankfurt-die-liebe-zwischen-den-nationen-91017037.html)

Die knapp dreistündige und kurzweilige Oper (mit Pause) sollte man nicht verpassen: „Ein perfektes Intermezzo – wahnsinnig charmant und raffiniert«, attestiert R.B. Schlather L’italiana in Londra und setzt die spritzige Komödie rasant, mit viel Humor und Sinn für die Absurditäten wie auch für die Dramatik des Werkes in Szene. Den fünf Personen, die im Londoner Hotel von Madama Brillante aufeinandertreffen, und ihren je eigenen Schrulligkeiten, die im Kern aus einem Spiel mit »nationalen Eigenheiten«, Klischees und Identitäten bestehen, begegnet der Regisseur dabei stets wohlwollend. Kein Wunder, dass uns die Figuren am Ende des Abends allesamt ans Herz gewachsen sind. Gefeiert wurde das Fünf-Personen-Stück bereits bei seiner Uraufführung im Dezember 1778 in Rom. Heute wie damals entfalten die teils extrem dramatischen, emotionsgeladenen und formal komplexen Arien sowie die beiden dichten Finali und die differenzierten Ensembles ihre ganze Wirkung. Darin zeigt sich, weshalb Domenico Cimarosa als »seiner Zeit voraus« gilt und von Zeitgenossen wie Goethe, Rossini, Stendhal und Delacroix geschätzt wurde. Ein Grund mehr, sich von der Qualität eines großen Komponisten zu überzeugen.“ (Matthias Gerhart, FNP). 

Hier geht’s zu einem Trailer: https://youtu.be/Z5ez456o8lk
Hier gibt’s Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/litaliana-in-londra_2/?id_datum=3652

Freitag, 3. Mai (19.30h)
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Freitag, 3. Mai: FFM/ Low 500

(Andrea)

Ich gehe heute ins Lotte Lindenberg, komme was wolle. Auf das Wiedersehen freue ich mich nämlich seit der ersten kurzen Ankündigung neulich sehr und war elektrisiert. Low 500 habe ich vor 20 Jahren sehr gefeiert, ihr Liveauftritte waren eine Wucht. Auch dank der unglaublichen Präsenz von Sänger Sascha Beck. So wie bei uns allen wird die Zeit nicht spurlos an ihnen vorüber gegangen sein, man darf also gespannt sein, wohin sich die Band entwickelt hat. Außerdem werden sie von der wunderbaren Christina Drees und 375 CEG supportet. Was soll da noch schief gehen? "Nach ihrem ersten Album "HIGH COMMISSIONER" (Hazelwood / 2005) hat es tatsächlich fast 20 Jahre gedauert, bis Low 500 ihr zweites Album "JUNGLE CONCRETE" (Fuego) vorstellen. Nicht nur weil die Platte bei Lotte gemastert wurde, sondern weil wir die Band einfach lieben, wollen wir das gebührend feiern." Yeah! Tickets sind erhältlich unter: https://www.lotte-lindenberg.de/konzerte/ 20.30 Uhr

Lotte Lindenberg, Frankensteiner Straße 20, Frankfurt

Freitag, 3. Mai: Fungirl

(Martin)

Elizabeth Pich - Comic/Lesung

Elizabeth Pichs Figur Fungirl ist vor allem eins: unberechenbar! Fungirl ist eine perspektivlose junge Frau, die ihre Tage zu Hause damit verbringt, zu masturbieren, Take-away-Pizza zu essen und alte Sitcoms zu schauen. Sie rennt von einer Affäre zur nächsten und ist hemmungslos und extrem in allem, was sie macht. Ihr neuer Job bei einem Bestattungsunternehmen bringt neues Chaos — ihr Leben ist eine Abfolge von absurden, politisch inkorrekten, slapstickartigen Situationen. Mit Becky, ihrer Mitbewohnerin und Ex-Freundin, sowie Beckys Freund Peter erlebt Fungirl skurrile Abenteuer voller Alkohol, Sex und Humor. Ihr Verhalten ist unangebracht, vulgär, opportunistisch und trotzdem (oder gerade deswegen) überraschend menschlich und charmant. Eine Ode an Screw-ups mit einem Herz aus Gold.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/fungirl/
Freitag, 3. Mai um 20.00h
Lokal im Mousonturm (solidarisches Preissystem)
Foto: © Elizabeth Pich

Freitag, 3. Mai: Of/ Andrea lässt sich scheiden

(Andrea)

Jörg hat mich neulich schon auf den neuen Hader-Film aufmerksam gemacht, den möchte ich nicht nur wegen des Titels sehen. Sondern tatsächlich weil ich Hader spätestens seit "Komm süßer Tod" sehr mag. Heute zeigt Nic "Andrea lässt sich scheiden", den Film werde ich bei anderer Gelegenheit anschauen, weil ich bin ja im Lotte. "Andrea, eine Polizistin auf dem Land, möchte ihre unglückliche Ehe beenden und in der Stadt eine neue Stelle als Kriminalinspektorin antreten. Doch nach einer Geburtstagsfeier läuft ihr plötzlich der Noch-Ehemann betrunken vors Auto. Im Schock begeht Andrea Fahrerflucht. Zu ihrer eigenen Überraschung bekennt sich Franz, Religionslehrer und trockener Alkoholiker, zu der Tat. Er hält sich für den Schuldigen und wird auch von allen anderen im Dorf dafür gehalten. Während Franz wieder zu trinken beginnt und zielsicher seinem Untergang entgegentaumelt, bemüht sich Andrea, ihre Spuren um jeden Preis zu verwischen. Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 19.45 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Freitag, 03- bis 05. Mai: Der junge Mann / Das Ereignis (weitere Termine)

(Martin)

Pourquoi pas? Ein junger Mann, eine viel ältere Frau. Der Spaß am Sex mit A., der ihr Sohn sein könnte. Der der abgetriebene Fötus hätte sein können, den sie 1963 in der Hand hält und sich fragt: Wohin jetzt damit?

IN DER LIEBE UND DER LUST HATTE ICH NICHT DAS GEFÜHL, MEIN KÖRPER UNTERSCHEIDE SICH GRUNDSÄTZLICH VON DEM EINES MANNES schreibt Annie Ernaux, geboren 1940.

Und doch verblutet sie fast, als sie die Nabelschnur durchtrennt, um die eingepflanzte Saat loszuwerden. Um ihre Autonomie zu behalten. Um nicht den Weg ihrer proletarischen Mutter zu gehen. Um die Straße weiter fortzuschreiten, irgendwann SCHAMLOS zu werden. Die durchtrennten Nabelschnüre und die Gefahr des Verblutens sind der Boden für Ernaux’ Texte, die so ganz lakonisch klingen, als wäre sie so ganz nicht beteiligt am widerfahrenen Leben.

Wie eine über sich selbst kreisende Drohne beschreibt sie sich, fast mit Antipathie sich selbst gegenüber. Eine Auto-Batterie, die sich auflädt an ihrer Begierde, bis sie auch den jungen Geliebten abtreibt, um die erste Seite eines Buchs zu beginnen: Endlich schreiben. Und der frohe Blick auf stehengebliebene Uhren – als würde dadurch auch die Zeit stillstehen.

Aufhören zu Altern. Ein Traum.

Hier geht’s zum Reservieren: https://theaterwillypraml.de/annie-ernaux-der-junge-mann-das-ereignis/

03. - 05. Mai, 20 Uhr / 03. Mai = Ladies Night
09. - 11. Mai. 20 Uhr
Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Homepage Theater Willy Praml

Samstag 04. + Sonntag 05. Mai: Familienkonzert der hr-Bigband

(Daniela)

Eine Bekannte von mir war beim Weihnachts-Familienkonzert mit ihrer Familie und war so glücklich über dieses Event. Jetzt kommt das nächste Familienkonzert in den hr Sendesaal.

Toto und die Zaubermelodie – Familienkonzert der hr-Bigband

Der Musikant Toto sucht auf einer Reise durch die Welt die Zaubermelodie, mit deren Hilfe er das Herz der angebeteten Prinzessin erobern will. Begleitet wird er dabei von seinem jungen Publikum und der hr-Bigband. Zum beschwingten Familienkonzert "Toto und die Zaubermelodie" lädt Moderator Niels Kaiser alle Kinder (und auch deren Eltern) in den Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt ein!

Samstag, 4. Mai und Sonntag, 5. Mai, jeweils 15.30 Uhr, hr-Sendesaal
Konzertdauer: 60 Minuten ohne Pause!
Tickets und Infos
Für Kinder im Grundschulalter
Tickets: Kids 8 € I Erwachsene 12 €
Telefon: (069) 155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de

Samstag, 4. Mai: OF/ Geneigt gebogen, schräg und mit Hase

(Andrea)

"Geneigt gebogen, schräg und mit Hase" klingt doch schon mal nach einer interessanten Ausstellung, zur Vernissage habe ich es leider nicht geschafft, aber heute ist Midissage: "Klaus Böhmer und Andreas Masche schöpfen beide aus den Resten der Industriegesellschaft: Böhmer spaziert durch die Welt und lässt in gefundenen „Materialien“ mit seiner Fantasie Kreaturen entstehen. Im Atelier reifen sie durch Hinzufügen und Weglassen zu neuen „Wesen“ mit eigenen und ungehobelten Charakteren, während Masche sich in Industriehallen mit der Architektur auseinandersetzt. Masche zeigt neue Arbeiten der Naxoshalle auf MDF Platten sowie Arbeiten auf Plexiglas. Er hat die Platten in der Halle mit Öl und Spachtel farbig angelegt und die Konturen im Atelier gemalt - eine Malerei, die Form und Zeichnung als eigenständige Ebenen zeigt." 17 Uhr, Performance von Klaus Böhmer, mit Hase

BOK-Galerie, Kirchgasse 27 – 29, Offenbach/Main

Samstag, 04. Mai: Morecore Party

(Uwe)

Rock am Ring & Rock im Park Special

Party und Einlass ab 23 Uhr, da bin ich persönlich aus unterschiedlichsten Gründen raus. Es gibt aber viele Menschen, die wegen abweichender Interessen und passenderem Biorhythmus wie geschaffen sind für die Veranstaltung. Die erwarten im Zoom keine Bands aus dem diesjährigen Line Up von Rock am Ring, sondern rockige, punkige und sowieso etwas härtere Musik vom Plattenteller.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 23:00h
Foto: Homepage Zoom

Samstag, 07. Mai: Von Erdbeertunneln, Transsilvanien und dem richtigen Leben – Erste Bücher im Literaturhaus FRankfurt

(Petra)

Alle lieben Spargel. Googelt man "Erntehelfer", findet man: „Wohncontainer für...". Außerdem im Firmenangebot Sanitär- und Lagercontainer. Was sagt das aus über die Lebensbedingungen der Saisonkräfte und was erlebt eine Schweizer Studentin inmitten von osteuropäischen Minijobbern? Kein Sachbuch, sondern der Debütroman von Lorena Simmel: "Ferymont". Von einem anderen sozialen Experiment erzählt Dorothee Riese: Raus aus dem kapitalistischen Deutschland der 90er Jahre, rein ins ländliche, kommunistisch geprägte Rumänien. "Wir sind hier für die Stille" ist Titel und Programm – doch wo endet die Utopie und wo beginnt die neue Lebensrealität? "Ist Fremdsein eine unüberwindbare Grenze – auch wenn man den Alltag miteinander teilt?", fragt Jenny Erpenbeck in Bezug auf Rieses Buch. "wir sind pioniere" heißt Kaleb Erdmanns Erstling. Ein Pionier ist bahnbrechend auf einem bestimmten Gebiet. Und der Autor bricht sich Bahn: Er entledigt sich aller Satzzeichen und kreiert so Tempo und Sog zugleich. Gesucht wird: nichts weniger als das richtige Leben – samt richtigem Wohnzimmerschrank.

Fotos: Kaleb Erdmann©Jakob Kielgaß, Lorena Simmel©Nane Diehl, Dorothee Riese©Christiane Gundlach

Erste Bücher von Kaleb Erdmann, Dorothee Riese und Lorena Simmel, Hybridveranstaltung, Moderation: Anabelle Assaf, Übersetzerin und Literaturagentin, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2,  Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 9 (6) Euro für das Saalticket (Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro), Tickets gibt's hier

Dienstag, 07. Mai: Alex Diehl

(Uwe)

Einige werden sich fragen, „spielt Alex Diehl schon wieder in der Brotfabrik, er war doch erst Ende März da.“ Nein, das Konzert am 07. Mai ist der Nachholtermin vom 24.034. Dann hören die interessierten Zuschauer eben sechs Wochen später seinen Song „Nur ein Lied“ live. Dieser Titel ist natürlich nicht Programm, der deutsche Singer / Songwriter spielt auch weitere aus seinem Gesamtwerk.

Seine Geschichte erzählt von Erfolg, leidenschaftlichem Scheitern, von Mut und der Liebe zur Musik. Mittlerweile hat er fünf Alben veröffentlicht, die letzte Platte, „Das ist keine Übung“ im vergangenen Herbst.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20:00h
Foto: Homepage Brotfabrik

Dienstag, 7. & Mittwoch, 8. Mai: Die Möglichkeit von Zärtlichkeit

(Martin)

An diesem Theaterabend des international gefeierten chilenischen Regisseurs Marco Layera ergreifen Jugendliche das Wort: Permanent werden sie zu einer Männlichkeit erzogen, die ihnen Zerbrechlichkeit und Zärtlichkeit abtrainiert und diese bestraft. Einfühlsamkeit wird als Schwäche ausgelegt. So sagt etwa einer der Darsteller: „Das Schlimmste, was meine Hände getan haben, ist das Kind in mir zu töten, damit ich ein Mann werde.“

Das wollen die jungen chilenischen Männer zwischen 14 und 18 Jahren nicht länger hinnehmen. Sie stellen sich eine Reihe von Fragen: Wie können wir uns verändern, wenn wir keine positiven männlichen Vorbilder haben? Was hält uns davon ab, Zuneigung zu zeigen oder um Zärtlichkeit zu bitten? Wie machen wir Zärtlichkeit zu einer politischen Praxis? In einem kraftvollen und poetischen Abend suchen Layera und das Theaterkollektiv La Re-Sentida nach der revolutionären Kraft von Zärtlichkeit. Starkes Theater für alle, die sich nicht mit festgeschriebenen Rollenbildern und Geschlechterklischees zufriedengeben wollen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/la-posibilidad/

Dienstag, 7. Mai um 20.00h (Warm-up um 19.30h)
und Mittwoch, 8. Mai um 19.00h
Spanische Lautsprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Theater im Mousonturm (solidarisches Preissystem)
Foto: © Teatre Escalante

Donnerstag, 9. Mai – Sonntag, 9. Juni: Elektra

(Martin)

Richard Strauss (1864-1949) - Tragödie in einem Aufzug - Text von Hugo von Hofmannsthal

In der Premiere vor so ziemlich genau einem Jahr war sehr schnell klar, dass diese Elektra – also Aile Asszonyi in der Rolle – eine Sensation ist. Tatsächlich; A Star is born! Und Sebastian Weigle hat recht: Aile Asszonyi ist Elektra. Dass die Sängerin in der Wiederaufnahme nun erneut als Elektra besetzt ist, ist nur ein Grund, warum man diese Inszenierung nicht verpassen sollte! 

„Das muss man auch erst mal hinbekommen: Drei Notausgänge, und kein Ausweg. Soll ja durchaus vorkommen im Leben. Die Türen stünden durchaus offen, aber die Probleme passen halt nicht durch. Und deshalb kann diese Elektra laufen, wohin sie will: Sie bleibt gefesselt an ihre traumatischen Erinnerungen, wird niemals verdrängen können, dass ihr Vater ermordet und ihr Bruder in die Verbannung geschickt wurde, und zwar von der eigenen Mutter. Eine Familienhölle, aus der es kein Entrinnen gibt. Obwohl: Wenn alles zu viel wird, bleibt immer noch der Wahnsinn, und genau dort richtet sich Elektra häuslich ein. Regisseur Claus Guth zeigt das in seiner packenden Inszenierung am Opernhaus des Jahres in Frankfurt von der ersten bis zur letzten Minute absolut plausibel, bildstark und dank der fulminanten estländischen Sopranistin Aile Asszonyi in der Titelrolle menschlich zutiefst anrührend.“ (BR Klassik).  

Und die FAZ schließt die Premierenkritik mit: „Es ist der Punkt, da der Wahnsinn in Irrwitz umschlägt. In „Elektra“ gewesen. Tränen gelacht. Eine Meisterleistung.“ 

Wer will, kann hier die beiden Kritiken lesen: https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-premiere-oper-frankfurt-strauss-elektra-claus-guth-sebastian-weigle-102.html

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/claus-guth-inszeniert-elektra-an-der-oper-frankfurt-18763084.html

Und dann hier Tickets kaufen: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/elektra_2/?id_datum=3671

Donnerstag, 9. Mai (19.30h), Sonntag. 12. Mai (18.00h), Donnerstag, 16. Mai (19.30h), Samstag, 25. Mai (19.30h), Samstag, 1. Juni (19.30h), Sonntag, 9. Juni (19.00h)

Foto: © Monika Rittershaus

Donnerstag, 9. Mai: FFM/ Hi Spencer

(Andrea)

Hatte ich die Band doch glatt mit Hello Spencer verwechselt. Dabei reden wir von Hi Spencer und die machen Musik und aktuell geht es da beispielsweise um Wolken. "Wolken sind leicht. Sie schweben. Sind hell, oft durchsichtig. Und doch können sie uns die Sicht vernebeln und regenschwer am Himmel hängen. „Wir machen immer noch furchtbar melancholische Songs“, sagt die Band, die sich traditionell in keine Schublade stecken lässt, sondern sich irgendwo zwischen Indie, Pop, Rock und Punk befindet. Alles sein – das kann die Band Hi! Spencer. Und während ihre Songs teilweise in den Wolken schweben, sind die Fünf selbst mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben." Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Samstag, 11. und Sonntag, 12. Mai: In the Solitude of Cotton Fields

(Martin)

Bernard-Marie Koltès
Flow Projects

Das Programm der Maifestspiele in Wiesbaden 2024 wurde mittlerweile veröffentlich und der Vorverkauf hat am Mittwoch, 14. Februar begonnen. Für mich das Highlight: In the Solitude of Cotton Fields (In der Einsamkeit der Baumwollfelder) von Bernard-Marie Koltès anschauen. 

Megastar John Malkovich spielt in Echt, Live und in Farbe auf der Bühne in Wiesbaden! In Hamburg waren die wenigen Vorstellungen binnen kürzester Zeit ausverkauft – bei den Maifestspielen wird’s vermutlich nicht anders sein, deshalb schnell handeln und Tickets kaufen! 

„Eigentlich braucht man über »Cotton Fields« nur eine einzige Information: Der Megasuperstar John Malkovich wird für drei Vorstellungen auf der Bühne des Hessischen Staatstheaters stehen. Darüber hinaus ist seine Spielpartnerin die preisgekrönte litauische Schauspielerin Ingeborga Dapkūnaitė, und gemeinsam veräußern sich die beiden Weltklasse-Schauspieler in Bernard-Marie Koltès’ berühmtem (aber selten gespieltem) Stück »In der Einsamkeit der Baumwollfelder« (»Dans la solitude des champs de coton«) von 1985. Für die Inszenierung des atmosphärischen Zweipersonenstücks zeichnet der junge russische Regisseur Timofey Kulyabin verantwortlich, dessen Arbeiten national und international bereits großes Aufsehen erregten.

Ein Händler und ein Kunde treffen sich an einem abstrakten Nichtort (den Baumwollfeldern) und handeln dort die Bedingungen eines Warenaustauschs aus. Gegenseitig tasten sie sich verbal ab, schätzen ein, sondieren, überprüfen das Gegenüber und den Wert der nicht näher genannten Ware. Ob es am Ende zur Transaktion kommt, bleibt offen.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/in-solitude-of-cotton-fields-imf-2024/10349/

Und hier geht’s zum Programm der Maifestspiele: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/

Samstag, 11. Mai um 19.30h und
Sonntag, 12. Mai um 16.00h und 20.00h
Maifestspiele 2024 Wiesbaden
Foto: © Gio Kardava

Montag, 13. Mai: Seth Lakeman

(Uwe)

Seth Lakeman wurde 2005 für „Kitty Jay“ für den Mercury Music Prize nominiert. Es katapultierte Lakeman an die Spitze der neuen britischen Folk-Bewegung. Sein Nachfolger war das preisgekrönte „Freedom Fields“. Der Westcountry-Folk-Sänger und Multiinstrumentalist spielt Songs aus seinem umfangreichen Backkatalog (mittlerweile hat er 11 Platten veröffentlicht) bei Einzelshows im Vereinigten Königreich und im Ausland.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20:00h
Foto: Homepage Brotfabrik

Dienstag, 14. Mai: Georg auf Lieder

(Uwe)

Vor zehn Jahren veröffentlichte Georg auf Lieder sein Debüt Alexanderplatz, produziert von Christian Neander, dem Gitarristen von Selig. „Wir lieben uns“, „Frosch“ oder „2011“, schnell bleibt man an einzelnen Songs hängen, wenn man sich nach dem Zufallsprinzip durch die Lieder seiner vier Platten klickt. Eine wirkliche Entdeckung ist der in Hamburg geborene deutsche Songwriter, wenn man sich auf seine Musik einlässt, sicher auch live.

Ponyhof
F., Klappergasse 16
19 Uhr
Bild: Homepage Ponyhof

Dienstag 14. Mai: Lieb mich wie im Film

(Daniela)

Ich freue mich auf die interaktive Lesung von Alex Maxeiner und Matthias Keller: Lieb mich wie im Film

Sprecher und Sänger Matthias Keller liest ein weiteres Mal mit der Autorin Alex Maxeiner aus ihrem satirischen Ratgeber „Lieb mich wie im Film - Die schönsten Liebesfilme einfach selbst erleben“.

Dabei zeigen sie auf, welche Filmszenen berühmter Liebesfilme sich zum Nachspielen eignen und welche nicht, welche Dialoge zum ersten Kuss führen und wie man grundsätzlich Liebesfilme in den eigenen Alltag integrieren kann. 

Und weil Matthias Keller ein musikalisches Allround Genie ist, performen die beiden einige Songs aus den Filmen live und Farbe. Außerdem gibts ein Quiz, bei dem das Publikum sein Filmwissen testen kann. 

Ein Abend für "Spiel es noch einmal, Sam"-Zitierer und „Ich hatte eine Farm in Afrika"-Kennerinnen. Für Menschen, deren dreams ihre reality sind.

Und für alle, die bei „Mein Baby gehört zu mir“ weichen Knie bekommen. 

Wer mag, kommt mit Wassermelone. 

Karten gibts hier:  https://stalburg.de/veranstaltungen/lieb-mich-wie-im-film

Am 14.05.24 um 20h im Stalburg Theater Frankfurt

Foto Alex: © Nico Neuwirth, Foto Matt: © To Kuehne

Donnerstag, 15. Mai: Anijurama

(Uwe)

Genre: Alternative, Indie-Rock steht unter der Ankündigung des Ponyhofes für das Konzert von Anijurama. Und das reicht, damit ich mich intensiver damit beschäftige. Ihr mir bis dahin unbekannte „Do Your Thing“ läuft gerade und das hört sich gut an, andere Songs von der deutschen Band, bestehend aus drei Brüdern, auch. Wer mal nach Alt-Sachsenhausen will, ohne stürmisch zu feiern, findet im Konzert von Anijurama gute Gründe.

Ponyhof
F., Klappergasse 16
19 Uhr
Foto: Alexandra Jung

Mittwoch, 15. Mai: FFM/ Laibach

(Andrea)

"Seit ihrer Gründung 1980 im damals noch kommunistischen Jugoslawien haben Laibach immer wieder Konventionen gebrochen und Barrieren überschritten. Das Künstlerkollektiv "Neue Slowenische Kunst" (NSK), als Teil dessen sich Laibach verstehen, erhebt das Spiel mit der Ideologie zur höchsten Kunst und eckt dementsprechend oft an. Die einerseits affirmative, andererseits aber auch zutiefst ironische Ästhetik der NSK prägt das Künstlerkollektiv bis heute." schreibt laut.de und tatsächlich habe ich Laibach schon lange auf der Liste und möchte die Band endlich mal live sehen. Einlass 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Donnerstag, 16. Mai (Premiere): Innere Sicherheit (weitere Termine 17. & 19.5 / 9. & 10.6)

(Martin)

Dokumentartheater zum Themenkomplex NSU 2.0

Es ist der 2. August 2018, gegen mittags. Im 1. Frankfurter Polizeirevier setzt sich eine Person an einen Computer im Wachraum, öffnet eines der polizeilichen Auskunftssysteme und tippt in das Suchfeld einen Namen ein. 90 Minuten später geht bei einer Frankfurter Rechtsanwältin ein Drohschreiben ein, unterzeichnet mit den Worten „NSU 2.0“. Es wird das erste Drohschreiben von vielen sein, die sich gegen Politiker*innen, Jurist*innen, Journalist*innen und Künstler*innen richten – viele von ihnen Frauen oder migrantisch gelesene Personen. 

Welche inneren Verunsicherungen lösen diese menschenverachtenden Worte aus? Werden den Worten Taten folgen? Handelt es sich um einen Angriff auf die Demokratie? 

Mithilfe von Prozessmitschriften sowie Interviews mit Betroffenen und Expert*innen, versammelt das Team um Marie Schwesinger („Werwolfkommandos“) Fakten, Fragen, Querverbindungen und lose Enden rund um den Themenkomplex NSU 2.0. 

Wo sind wir sicher, wenn die die Bedrohung aus dem Inneren des Systems kommt?

Donnerstag, 16. Mai (Premiere), Freitag, 17. und Sonntag, 19. Mai
Sonntag, 9. und Montag, 10 Juni
um jeweils 20.00h
Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294
Foto: © Christian Schuller

Donnerstag, 16. Mai: Frank Goosen (Lesung) (Kopie 1)

(Uwe)

Bücher und Lesungen vom Bochumer Autor Frank Gossen sind sehr kurzweilig. Nun besteht wieder die Chance, er kommt wieder in die Bachmannstraße. Lesen wird er aus Sweet Dreams – Rücksturz in die Achtziger.

Die Achtzigerjahre sind bekanntlich das Lieblingsjahrzehnt der Deutschen. Grund genug für Frank Goosen, die Dekade von Schulterpolster, Karottenjeans und Zauberwürfel noch mal speziell zu würdigen. Die Schrecken der Pubertät im Schatten der Mauer sind ebenso ein Thema wie Petting und Pershing, Föhnfrisuren und Pastellfarben, Waldsterben und der ewige Helmut. Wie haben sie geklungen, die Achtziger, wie haben sie ausgesehen, was haben wir erlebt, da draußen in der sogenannten Wirklichkeit bevor es das Internet gab? In bewährten und zum Teil brandneuen Geschichten geht Frank Goosen auf eine sentimentale Zeitreise. Die Älteren werden sagen: So ist es gewesen! Und die Jüngeren: Habt ihr wirklich so ausgesehen?

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20:00h
Foto: Ira Schwindt

Donnerstag, 16. Mai: The LOKAL Listener

(Uwe)

Gregor Praml trifft Kurt Cobain mit Uncle Maze

Kurt Cobain ist nun schon 30 Jahre tot, seine Musik wird heute noch viel gehört, auch von Leuten, die zum Zeitpunkt seines frühen Ablebens noch lange nicht auf der Welt waren. Mit seiner Band Nirvana, dessen ehemaliger Schlagzeuger heute Kopf der Foo Fighters ist, rief er Anfang der 1990er den Grunge mit ins Leben.

Für die nächste Ausgabe des hochgeschätzten Formats LOKAL Listeners hat Gregor Praml sich einen Musiker eingeladen, der sich bestens im Grunge auskennt: Matze Brunner alias „Uncle Maze“. Der Frankfurter war bereits im Februar bei der gefeierten KonzertLesung zu Dirk Gieselmanns Buch „Pearl Jam“ in der Romanfabrik zu Gast, um den Grunge musikalisch zu feiern.

An diesem Abend gibt es die Gelegenheit, Kurt Cobains musikalisches Schaffen noch einmal in intimer Form zu entdecken. Mit: Matze Brunner (Gesang, Gitarre) und Thorsten „Lengo“ Lengwenus (Schlagzeug).

Romanfabrik
F., Hanauer Landstaße
19:30
Foto: Homepage Romanfabrik

Freitag, 17. Mai: Of: Geliebte Köchin

(Andrea)

AUSVERKAUFT. Checkt den 21.6. "Es sind die kleinen Dinge". Ein Filmabend für alle Sinne und weil Daniel in seiner Beschreibung den "Duft der grünen Papaya" erwähnt, beamt es mich erstmal kurz zurück in das Jahr 1993/94. Statt wie seinerzeit nach Vietnam entführt Regisseur Trần Anh Hùng in Geliebte Köchin in das Jahr 1885. "Seit 20 Jahren steht die begnadete Köchin Eugénie im Dienst des legendären Gourmets Dodin Bouffant und kreiert mit ihm köstliche Gerichte. Aus der gemeinsamen Zeit in der Küche und der Leidenschaft für das Kochen ist über die Jahre weit mehr als nur eine Liebe fürs Essen erwachsen. Doch Eugénie will ihre Freiheit nicht aufgeben und hegt keinerlei Absichten, Dodin zu heiraten. Also beschließt dieser, etwas zu tun, das er noch nie zuvor getan hat: für sie zu kochen! Neben der bezaubernden Juliette Binoche und dem französischen Schauspielstar Benoît Magimel (die erstmals als Paar wieder vor der Kamera standen) beeindrucken vor allem die kulinarischen Kunstwerke – kreiert von niemand Geringerem als Sternekoch Pierre Gagnaire. In Cannes heimste die „Geliebte Köchin“ den begehrten Regie-Preis ein, bei uns in Offenbach werden ihr sämtliche Herzen zufliegen. Zugegeben, kulinarisch stehen wir diesmal ein wenig unter Druck. Als Hommage an die im Film so betörend zelebrierte Kochkunst servieren wir diesmal rosa gebratenen Kalbsrücken mit Sellerie-Kartoffel-Stampf (ganz wichtig!) und glasierten Möhrchen. Für die Vegetarier tauschen wir den Kalbsrücken gegen einen gebratenen Portobello-Pilz. Und als Nachtisch gibt es – ebenfalls in Anlehnung an den köstlichen Film – eine Birnentarte mit cremiger Baiserhaube. Bon appétit!" Wie immer lautet mein Apell, sputet Euch mit dem Kartenkauf (www.kinokulinarisch.de) . Einlass ab 18.30

Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach

Freitag, 17. und Samstag, 18. Mai: Being Jonas Weber

(Martin)

Verrückte Geschichte! Die Menschen, die für diese Performance zusammenkommen, teilen eine Gemeinsamkeit: Sie haben alle denselben durchschnittlichen Vor- und Nachnamen. Sie sind viele und kommen von überall her, haben unterschiedliche Berufe, Lebensläufe und Perspektiven. Ihre Namensgleichheit ist der Anlass zu befragen, wer sie (nicht) sind, wie sich Identität zusammensetzt und Gemeinschaft entsteht. 

Voller Humor suchen die versammelten Jonas Webers nach dem, was die Menschen einmalig macht – wenn es Einmaligkeit überhaupt gibt.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/being-jonas-weber/
Freitag, 17. und Samstag, 18. Mai um jeweils 20.00h
Mousonturm – Studio 1 (solidarisches Preissystem)
Foto: © Jonas Weber

Samstag, 18. Mai: FFM/ Engin

(Andrea)

Auf den Abend freue ich mich schon sehr sehr sehr. Engin ist in der Stadt und ich gehe natürlich hin. Neben The OhOhOhs gehört die Mannheimer Band unbedingt zu meinen Favoriten und auch wenn ich nach wie vor alles andere als textsicher bin, türkisch ist wirklich eine komplizierte Sprache und das lernen gibt einem eine Idee davon, was es heißt, als Fremder deutsch lernen zu müssen - ich mache das ja sogar freiwillig, ein paar Refrains kriege ich hin. Zumal es auch deutsche Lieder gibt, ein schönes Mischmasch und dazu driftende Psychedelia, fuzzy Gitarren, verschachtelte Rhythmen, leichtfüßiger Vibe und Gesang, der dringlich und mit viel Seele klingt. Nach zwei ausverkauften Konzerten in Istanbul (ich war dabei!) präsentieren sie heute hochkarätigen Eigeninterpretationen türkischer Anadolu-Rock Klassiker, gercekten mutluyum.

Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, Frankfurt

Samstag, 18. Mai: FFM/ Fabrizzio Cammarata

(Andrea)

Ach, Fabrizzio, wie gerne hätte ich deine Show gesehen, aber heute spielen auch Engin, das geht vor. "Fabrizio Cammarata teilte Bühnen mit Künstlern wie Ben Harper, Patti Smith, Daniel Johnston und hat so seine einzigartig romantische Interpretation von Indie Folk verfeinert. Als „bittersüß“ (Intro) und „wonderful tool for emotional enrichment“ (Clash) werden Fabrizio Cammarata’s intime musikalische Geschichten definiert, die von Liebe und Verlust erzählen. Sie werden umgesetzt von seiner unverwechselbaren, seelenvollen Stimme und seinem eleganten und dynamischen Gitarrenspiel, was Zuschauer vor großen und kleinen Bühnen auf der ganzen Welt fasziniert. Fabrizio Cammarata zaubert in seinen Songs Phantasien von Licht und Schatten herbei, verarbeitet Erfahrungen von seinen Reisen und von seiner Heimatstadt Palermo." Einlass 18 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Sonntag, 19. Mai: Robert Forster

(Uwe)

Robert Forster war mit Unterbrechungen fast 30 Jahre die Hälfte der famosen australischen Band Go-Betweens, dann starb im Jahr 2006 sein kongenialer Partner Grant McLennan. So ist Forster, der den Bandnamen nicht weiterführte, seitdem allein unterwegs (war er zwischendurch auch bereits). 2023 veröffentlichte er das Album The Candle and the Flame. Entstanden sind die Songs, mit denen der Singer / Songwriter nun nach Frankfurt kommt, während des coronabedingten Lockdowns.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 19:00h
Foto: Stephen Booth

Mittwoch, 22. Mai: Rocko Schamoni / PUDELS KERN

(Uwe)

Neuer Termin!!
Mitte April erschien Rocko Schamonis neuer Roman Pudels Kern.

Ein junger Mann fährt nach Hamburg, um dabei zu sein. Er ist 19, möchte Musik machen und seine Jugend feiern, Künstler sein. Es zieht ihn nach Sankt Pauli, auf den Fixstern der Verrückten. Er will hinein in den Abgrund, „wo Feuchtigkeit und dunkle Wärme merkwürdige Organismen zum Tanzen bringen“. Er trifft die Zitronen, die Ärzte, die Hosen, die Neubauten – und sucht seinen eigenen Platz in dieser Welt. Als erstes braucht er einen neuen Namen: Rocko Schamoni.

Pudels Kern reißt uns zurück in die Jahre des Hamburger Punk und Underground, in die Kellernächte, den kaputten Tourbus und bis zum großen Plattenvertrag.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Donnerstag, 23. Mai: Christian Löffler

(Uwe)

Christian Löfflers Kunst wird stark von der abgelegenen Umgebung der Darß-Halbinsel im Nordosten Deutschlands beeinflusst, wo er sowohl als Maler als auch Musiker lebt und arbeitet. Sein Atelier befindet sich in einer rustikalen Blockhütte mit Blick auf die Ostsee, was ihm die nötige Abgeschiedenheit für seine introspektive Arbeit gibt. Diese Umgebung prägt sein Werk sowohl visuell als auch musikalisch. Seine Alben "Mare" und "Graal (Prologue)" sind eng mit seiner Naturumgebung verbunden, während er mit "Parallels" klassische Musik neu interpretiert, um ein neues Publikum anzusprechen und das Erbe der Musik zu erkunden. Exkurs: Schöne Lieder über das Meer: „Übers Meer“ von Rio Reiser, „Land unter“ von Herbert Grönemeyer oder „An Land“ von Element of Crime.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 19:00h
Foto: Homepage Zoom

Donnerstag, 23. Mai: Wrest

(Uwe)

Wrest ist eine tolle Band, die in den Ponyhof zurückkehrt. Beim letzten Gastspiel war ich natürlich mit einigen Freunden im Club in der Klappergasse. „Ihr Sound vereint poetische Lyrik mit beißenden Gitarren und erinnert an Bands wie Frightened Rabbit und Snow Patrol“, steht über sie zu lesen. Weil ich von beiden genannten Referenzen ebenfalls Fan bin, kann ich die Einschätzung über Stewart Douglas und Kollegen gut teilen und genau aus den beschriebenen Gründen finde ich Wrest großartig. Sie bringen ihre neue EP „Bedtime Rhymes“ mit. Bekannt wurden sie mit ihrem Debütalbum „Coward of Us All“ (BBC Radio Rapal Album of the Week), dem eine hervorragende zweite Platte („End All The Days“ folgte) folgte. Kein Wunder also, dass sie sich schnell als eine der beliebtesten Bands Schottlands etabliert haben. Anspieltipps: Second Wind, Human oder Atack & Defend.

Ponyhof
F., Klappergasse 16
19 Uhr
Bild: Homepage Ponyhof

Dienstag 28. Mai bis 22. September: Ausstellung "Stadt der Fotografinnen"

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf die Ausstellung "Stadt der Fotografinnen Frankfurt 1844 – 2024" im Historischen Museum, kenne ich doch mit Sandra Mann und Gisa Hillesheimer gleich zwei Fotografinnen, die vertreten sind sind.

Seit Erfindung der Fotografie hat Frankfurt immer wieder Fotografinnen angelockt, die über die Region hinaus national und international gearbeitet und sich einen Namen gemacht haben. Viele in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind aber bisher kaum in der breiten Öffentlichkeit gewürdigt worden. Ab 29. Mai 2024 bespielt das Historische Museum Frankfurt (HMF) deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für eine Werkschau mit rund 450 regionalen, nationalen und internationalen Exponaten von 40 Fotografinnen. Die Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ zeigt generationenspezifische und immer wiederkehrende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Themen und Fotogattungen. Der urbane Raum wird als sozialer, politischer und kultureller Ort ins Bild gesetzt. Er ist Motor und Zielpunkt fotografischer Aktivität und Kreativität.

Mehr Informationen unter: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadt_der_fotografinnen

(c) Marta Hoepffner

JUNI 2024
Noch bis Sonntag, 02. Juni bewerben: Schreibzimmer 2024 im Literaturhaus

(Petra)

Ab sofort können sich wieder junge Menschen für das Schreibzimmer im Literaturhaus Frankfurt bewerben. Das ist die Schreibwerkstatt für alle, die gerne schreiben und in schöner Umgebung von erfahrenen Schriftstellerinnen lernen wollen. Ich finde das super – und bin mal wieder neidisch. Wenn ich noch mal 15 Jahre alt sein könnte…“Worte werfen: in die Luft und aufs Papier, verkettet oder einzeln, in Fragmenten oder am Stück. Wir spielen mit 26 Buchstaben, schaffen Welten, machen uns Luft. Beobachten und sezieren, lassen uns treiben und geben den Weg vor. Nichts muss, alles darf sein – die Grenzen setzen wir selbst. Ob Roman oder Bühne, Songlyrics oder Erzählungen, Gedichte oder Stories – es gibt einen großen Fächer an Möglichkeiten, aus Worten Texte zu formen. Wir sammeln Ideen, finden Handwerkszeug, brechen auf und kitten neu. Kreieren Figuren, erfinden Biografien, schaffen Charaktere, die für uns sprechen und unaussprechliches tun oder sagen können. Wir kauen gemeinsam Sätze, bis daraus Dialoge entstehen. Wir tauchen Pinsel in Wortbilder und malen sie aus, denn gute Geschichten sprechen alle Sinne an. Und das Schreibzimmer für alle von 16 bis 19 Jahren mit Sarah dreht sich um „JETZT (oder morgen, vielleicht)“. Die Schreibwerkstatt mit Tania Witte richtet sich an den schreibenden Nachwuchs von 12 bis 15 Jahren. Sarah Jäger leitet die Werkstatt für 16- bis 19-Jährige. Die Texte aus beiden Gruppen erscheinen in einer Anthologie und werden bei einer gemeinsamen Lesung am 6. Februar 2025 im Literaturhaus vorgestellt.

Schreibzimmer 2024 – Die Schreibwerkstatt für alle von 12 bis 19 Jahren, mit den Workshopleiterinnen: Tania Witte und Sarah Jäger, Teilnahme: kostenlos, Auswahl anonym, Bewerbungsschluss: 2. Juni 2024. Weitere Infos hier

Mittwoch, 5. Juni Bjarne Mädel & Friends: Bin nebenan. Monologe für Zuhause.

(Martin)

Bjarne Mädel kommt! 

Geschichten über wackelige Lebensfundamente und sanierungsbedürftige Innenräume, über vereinsamte und verunsicherte Menschen, die in ihren kleinen Paralleluniversen Überlebenskämpfe mit sich, ihrer Umwelt und für ihre Würde ausfechten.

Ingrid Lausund erzählt mit Humor und Scharfsinn von der Sehnsucht nach einem funktionierenden Zuhause. Bjarne Mädel hat mit Lausunds Texten ein Hörbuch-Projekt realisiert und für diese Lesung nun drei dieser zwölf Monologe ausgewählt.

Mittwoch, 5. Juni um 19.30h
Schauspiel Frankfurt
Foto: Homepage Schauspiel Frankfurt

Freitag 7. & Sonntag, 9. Juni: The Fe.Male Trail

(Martin)

Sie ist wieder da: La Bach ist zurück in Frankfurt! Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Rockkonzert, das eines ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance! 

„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ – Das schrieb die Offenbach Post. 

Und die FAZ berichtete: „Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“

Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen!

Freitag, 7. & Sonntag, 9. Juni um jeweils 19.30h
Ein Nick Cave-Abend mit Text und Musik von Katharina Bach und der Band Bitchboy.
Schauspiel Frankfurt, Großes Haus
Foto: © Robert Schittko

Donnerstag, 13. Juni: Mascha Kaléko Spezial

(Martin)

Vorstellung und Konzert - Dota Kehr und Jan Rohrbach

Mascha Kaléko, die Berliner Großstadtlyrikerin der 1920er und 30er Jahre, begeistert noch heute: Von ihrem Werk und ihrem Leben erzählt das Stück »Mascha K. (Tourist Status)« von Anja Hilling im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt.

Auch die Musikerin Dota Kehr beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der Dichterin. Mit ihrer Band DOTA hat sie im letzten Album »In der fernsten der Fernen« bereits zum zweiten Mal Gedichte Kalékos vertont. Nun spielt sie mit Gitarrist Jan Rohrbach ein einmaliges Konzert im Bühnenbild der Inszenierung von »Mascha K. (Tourist Status)«. 

An diesem Abend kann man die Sprachwelt Kalékos auf zwei Weisen erleben: in einer Inszenierung und einem Konzert.

Donnerstag, 13. Juni um 19.00h
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko

Freitag, 21. Juni: Of/ Es sind die kleinen Dinge

(Andrea)

Es ist Sommer! Und damit Zeit für Open-Air-Kino in den Parkside-Studios. Daniel lädt zu "kino e Vino" mit Lieblingsweinen, gegrillter Hähnchenbrust, Taboulé & Käseteller. Dazu gibt es diese wunderbare Komödie "Es sind die kleinen Dinge": "Mit ihren Verpflichtungen als Lehrerin und Bürgermeisterin einer 400-Seelen-Gemeinde im Herzen der Bretagne ist Alice (Julia Piaton) voll ausgelastet. Als ausgerechnet der eigenwillige Émile (wieder mal umwerfend: Michel Blanc!) beschließt, mit 65 Jahren noch lesen und schreiben zu lernen, und sich in Alices Klasse setzt, ist sie mehr als gefordert. Doch es kommt noch schlimmer: Mit einem Mal steht ihre Schule vor der Schließung und Alice sieht das gesamte Dorfleben bedroht. Jetzt ist guter Rat teuer. Doch schnell wird klar, was sich alles bewegen lässt, wenn Alice und die Dorfbewohner gemeinsam an einem Strang ziehen – und ein paar überaus pfiffige Einfälle haben. Mit dieser zärtlichen Komödie eroberte Filmemacherin Mélanie Auffret die Herzen des Publikums in Frankreich soeben im Sturm. Herausragend besetzt mit dem legendären Michel Blanc und der bezaubernden Julia Piaton erzählt der Film mit liebevollem Blick (und immer auch ein bisschen frech) von einem kleinen Dorf in der Bretagne, das sich mit viel Elan zur Wehr setzt, um nicht von der Bürokratie überrollt zu werden. Es sind tatsächlich die kleinen Dinge, die das beherzte Plädoyer für Gemeinschaft und Solidarität so hinreißend machen – ein filmisches Kleinod, das auch in Offenbach unter freiem Himmel strahlen wird. Passt einfach perfekt!" www.kinokulinarisch.de

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Bis Donnerstag, 27. Juni: Kunstsäule mit „Salve“ von Ulrike von der Osten

(Petra)

Buchstaben-Fragmente, Hieroglyphen, zerschossene Lettern? Die mit schwarzer Tusche angefertigten Buchstabenteile verwirren auf den ersten Blick mehr, als dass sie etwas preisgeben. Aber sie regen an und lassen die Assoziationsmaschine in verschiedene Richtungen laufen. Die Funktion der Litfaßsäule seit ihrer Erfindung vor gut 170 Jahren ist nach wie vor die eines Informationsträgers: Durch Schrift und Bild können Veranstaltungen, Produkte und sogar zur Wahl stehende Personen mittels Plakaten im öffentlichen Raum beworben werden. Salve verkörpert die Symbiose von Schrift und Bild zum Schriftbild in genialer Weise. Allerdings erfährt die Arbeit durch die Anwendung des Prinzips „solve et coagula“ eine Verschlüsselung: Die zeichenhaften Bruchstücke bestechen durch rhythmische Anordnung und laden den Passanten ein, näher heranzutreten, um sie zu dekodieren. Hier findet also das Gegenteil von Werbung statt, Dialog im besten Sinne. Denn glücklich ist, wem die Entschlüsselung gelingt: Sei gegrüßt, so lautet die einfache Botschaft. Natürlich bedeutet Salve auch Abfolge von Schüssen, das passt ins Bild, denn wir werden heute mit Werbung geradezu bombardiert. Und Krieg ist allgegenwärtig. Ein Buchstabenfeld wird immer auch als Textverweis erkannt. Diese Arbeit ist auch eine Referenz an „Buchstabenkonstellationen“ (1967) des Frankfurter Dichters Franz Mon.


Kunstsäule Frankfurt mit Ulrike von der Osten, Einführung: Kurator Florian Koch, Vernissage ab 19 Uhr, Ort: Brückenstraßenspielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, Ausstellung bis Donnerstag, 27. Juni

Mittwoch, 19. Juni – Freitag, 28. Juni: Shout Aloud

(Martin)

Eine Koproduktion von Künstler:innenhaus Mousonturm und dem Schauspiel Frankfurt macht es möglich. Die Yasmin Godder Compoany und Dikla zeigen an sechs Abenden „Shout Aloud“! 

»Shout Aloud« verbindet die Kreativität und Energie zweier herausragender Künstlerinnen: Choreografin Yasmeen Godder, die Zuschauer:innen mit ihren Stücken weltweit begeistert, und Dikla, eine der bekanntesten israelischen Sängerinnen. Inspiriert ist »Shout Aloud« von Diklas erstem bahnbrechendem Album »Ahava Musica« aus dem Jahr 2000, auf dem die Künstlerin klassische arabische Musik mit energiegeladener Tanzelektronik bis hin zu experimentellem Rock mixt. Gemeinsam mit acht Tänzerinnen lässt Godder Ausdauer, Widerstand, Trauer, Wut, Ratlosigkeit, Aufbegehren und Zusammenhalt aus weiblicher Perspektive zu Diklas Musik und Texten lebendig werden. Begleitet werden sie dabei live von Dikla und einem neunköpfigen Musikensemble, das einen bewegenden klanglichen Rahmen schafft.

Tickets gibt es ab dem 10. Mai im Mousonturm und im Schauspiel. 

Mittwoch, 19. – Freitag, 21. Juni und
Mittwoch, 26. - Freitag, 28. Juni
um jeweils 20.00h
Bockenheimer Depot
Foto: © Tamar Lamm

JULI 2024
AUSFLUGTIPP: Kleiner Kultursommer Runkel 2024

(Daniela)

Dieter Buroch organisiert wieder: "Kleiner Kultursommer Runkel 2024"

Der Kartenvorverkauf hat begonnen!

Mit der Unterstützung zahlreicher Partner, Vereine und Förderer konnte 2014 und 2018 zwei überregional beachtete Festivals an den schönsten Plätzen in Runkel veranstaltet werden. Dann kam die Pandemie und alle Pläne für 2022 mussten verworfen werden. Das war nicht nur enttäuschend für das Publikum und die Künstler. Auch die mühsam gewachsenen Strukturen, die für eine Kulturarbeit im ländlichen Raum so wichtig sind, zerbröselten. Vereine und ehrenamtliche Helfer zogen sich zurück und Netzwerke lösten sich auf.

Mit dem „Kleinen Kultursommer 2024“ möchte DIALOG RUNKEL zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Runkel im Juli 2024 einen „Neustart“ wagen und die alten Verbindungen wieder aufbauen mit dem Ziel, die Grundlage für eine langristige Kulturarbeit im ländlichen Raum zu schaffen.

Namhafte Künstler wie MICHAEL QUAST / CHRISTOF LAUER / TIM FRÜHLING / PATRICIA MORESCO / und Andere haben ihr Kommen zugesagt. Vom 06.07. bis zum 28.07.24 gibt es Theater, Jazz, Comedy, Musik, Autorenlesungen, Kindertheater und Beiträge von Runkeler Vereinen. Über das abwechslungsreiche Programm informiert die Website: www.dialog-runkel.de.

Erwartet werden auch viele auswärtige Gäste, die einen Wochenendausflug in die malerische Lahnstadt planen und das Kulturprogramm mit anderen Freizeitaktivitäten verbinden wie: Kanu-Fahrten, Burg-Besichtigung, Wander-Touren, Camping und Altstadt-Bummel.

Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Online: https://dialog-runkel.reservix.de und in der Tourist-Info-Runkel, Burgstraße 23.

SEPTEMBER 2024
6. bis 8. September: Of/ Riviera-Festival

(Andrea)

Der Vorverkauf hat begonnen und ein paar Namen sind schon durchgesickert, das wird ein großartiges Wochenende! Auch wenn das heißt, dass der Sommer sich dann bald verabrschiedet, freue ich mich schon drauf. Mit Haiyti, Die Sterne, Voodoo Jürgens und Layla stehen pünktlich zum Vorverkaufsstart am 23. April die ersten Acts fest, die mit intensiven Live-Shows die Offenbacher Riviera in einen vibrierenden Festivalspot verwandeln.
Haiyti hat Musik mit Größen wie Trettmann, Casper oder Haftbefehl gemacht – und sie hat den deutschen Pop geprägt: sein Vokabular, seine Kadenz, seine Melodien, seine ganze Geschwindigkeit. Einfache Wahrheiten oder gar Ratschläge braucht man von Haiyti nicht zu erwarten. Stattdessen springt sie innerhalb weniger Zeilen von Herzschmerz zu Hinterhofgeschichten, von tiefen Einblicken zu vermeintlich hohlem Materialismus, von himmelhochjauchzendem Happy Hardcore zu blankem Nihilismus.
Die Sterne sind aus der Indie-Pop-Szene Deutschlands nicht wegzudenken. Seit 1991 prägen die Vertreter der Hamburger Schule die deutschsprachige Popmusik mit Songs wie „Was hat dich bloß so ruiniert?“ oder „Du musst gar nichts“. 2024 hat Sänger und Gitarrist Frank Spilker mit neu besetzter Band das Best-of-Album „Grandezza“ herausgebracht – somit erklingt das Beste aus über 30 Jahren Bandgeschichte live auf dem Riviera Festival. Nach dem Nummer Eins-Debütalbum „Ansa Woar“ und dem Meisterwerk „`s klane Glücksspiel“ ist der österreichische Liedermacher Voodoo Jürgens nun zurück mit seinem bisherigen Opus Magnum „Wie die Nocht noch jung wor“. Lyrisch war Voodoo Jürgens nie präziser, die Musik changiert dabei gekonnt zwischen zart und anrührend, dann wieder feurig-mitreißend. Seine Band „Die Ansa Panier“ ist längst als beste Live-Band im ganzen Land bekannt, swingt, twistet und jazzt sich unmuckerhaft, geschmackvoll und immer mit einer Leidenschaft, als ginge es um ihr Leben, durch ein Panoptikum allerschönster Klänge, während Voodoo seine Geschichten erzählt. Layla ist wahrscheinlich der facettenreichste Artist, den Deutschland seit langem hervorgebracht hat. Für sich und ihrer Musik setzt sich die Künstlerin keine Grenzen. Ob Rap, R&B oder elektrischer Sound: LAYLA fühlt sich auf jedem Beat wohl und das merkt man auch! Ihre Debütsingle „Choppa“ hat sie im Jahr 2020 selbst veröffentlicht und mit ihrer traplastigen EP „Traboe“ neue Standards gesetzt.

Early-Bird-Tickets für das dreitägige Festival sind ab sofort für 35 Euro zzgl. Gebühren bei Reservix, ADTicket und an allen bekannten VVK-Stellen verfügbar. https://www.riviera-offenbach.de/

Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei


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