19.04.2024
Bernd "Holz" Hölzenbein

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Weil Daniela mal wieder wenig Zeit hat, habe ich das Intro für einen Nachruf auf Bernd Hölzenbein besetzt. Mit Moni Port sprach ich darüber und fragte, ob sie schon einmal ein Bild von Bernd Hölzenbein gestaltet hätte. Hatte sie nicht und hat kurzentschlossen ein wunderbares Werk erstellt. 

Über Bernd Hölzenbein
Es gibt Leute im Fußball, denen ist man als Fußballfan einfach dankbar. Ich beispielsweise danke Andi Brehme für den sensationell verwandelten Elfer im WM Finale 1990, Johan Cruyff für den totalen Fußball, Rainer Calmund dafür, dass er Bernd Schuster in die Bundesliga zurück holte und ich danke Bernd Hölzenbein für den Fußball 2000 der Eintracht in der ersten Hälfte der 1990er Jahre. Lieber vier oder fünf Jahre Spektakel für die Ewigkeit als ewige Langeweile.

In einem der vielen Nachrufe auf Bernd Hölzenbein wurde geschrieben, dass er durch seine Spielweise das Schlitzohr salonfähig machte. Stets mit Achtung schrieben unterschiedliche Medien beispielsweise von seiner listigen Art, Tore zu erzielen. Auch als Funktionär, er kam als Vizepräsident zur Eintracht zurück, sorgte er durch mutige und pfiffige Entscheidungen für eine herausragende Zeit, an die sich selbst Leute ohne großen Bezug zur Eintracht sehr gerne erinnern. Unter „Stepi“ und „Toppi“, denen er „Holz“ beide die Chance bot, erstmals eine Bundesligamannschaft zu trainieren, zeigte die Eintracht mit wunderbaren Spielern überwiegend großartigen Fußball.  Zumindest in einem Jahr, in der Saison 1991/92, führte dieser fast zur Meisterschaft.

Als Spieler wurde er Weltmeister, DFB- und UEFA Cupsieger, als Funktionär blieb ihm ein verdienter Titel verwehrt. Nach vergeblichen Anläufen, mit einer spielfreudigen Mannschaft, die hin und wieder Probleme mit der Disziplin hat, eine Schale oder einen Pokal zu holen, versuchte er einen anderen Kurs einzuschlagen und ersetzte den im April der Vorsaison gefeuerten grandiosen Zocker Toppmöller durch den Ordnungsfanatiker Heynckes. Das ging leider schief, der Abstieg der Eintracht begann. Hölzenbein hatte sein „Händchen“ verloren, rückwirkend betrachtet aber natürlich nicht seinen Zauber und seine herausragende Bedeutung für Eintracht Frankfurt.

Eine über Jahrzehnte prägende Figur wie ihn, kann man ohne Frage als Lichtgestalt bezeichnen. 160 Tore hat Hölzenbein alleine in der Bundesliga für die Eintracht geschossen, hat Titel mit ihr gewonnen und ihr und allen Fußballfans nach seiner Spielerkarriere den Fußball 2000  geschenkt. Ach ja, Weltmeister wurde er 1974 ja auch noch und er hatte maßgeblichen Anteil am Titelgewinn. Vielleicht hatte „Holz“ nüchtern betrachtet das Pech, dass sein langjähriger Spielpartner Jürgen Grabowski hieß. Zwar sorgte diese Konstellation - gemeinsam mit Bernd Nickel und Co - für eine sportlich gute Zeit, viel Licht blieb aber an Grabowski hängen. So ist Hölzenbein in der öffentlichen Wahrnehmung „nur“ die zweitwichtigste Person in der langen Geschichte der Eintracht, tiefe Spuren hat er natürlich dennoch hinterlassen. Für mich persönlich ist er eine Top 10 Figur im deutschen Fußball, weil er sein außergewöhnliches Können nicht nur auf dem Platz zeigte.

Uwe

Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Daniela Cappelluti, Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
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ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte an: daniela@cappelluti.net

Ich bin heute Abend verplant und kann nicht mit zur Premiere von "Die Ehe der Maria Braun" von Rainer Maria Fassbender im Schauspiel Frankfurt, mit anschließender Premierenfeier. Daher suche ich eine sympathische Person, die meinen Platz einnehmen möchte. Das Ticket würde ich verschenken. Wer mich vertreten möchte, schreibe bitte bis morgen 10:00 Uhr eine Email warum er/sie gerne morgen neben meinem Mann Uwe sitzen möchte.

ZU GEWINNEN (Petra)

Antwort im Betreff per E-Mail mit Eurem vollständigen Namen an Petra

2 x 2 Tickets für den famosen „Tanz in den Mai“ im Literaturhaus Frankfurt am 30.04. ab 21 Uhr!

Frage: Welcher der DJs des Abends hat vor kurzem einen Orden verliehen bekommen?

ZU GEWINNEN (Martin)

Antwort bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com

3 x 2 Tickets für die Oper Elektra von Richard Strauss am 16.5. in der Oper Frankfurt. Gewinnfrage: Um welche Musikrichtung geht es bei der 8. Ausgabe vom Vintage Soundsystem am 26.4.

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Tickets für die Danceclassics am morgigen Samstag, 20. April. am grünen See in Mühlheim-Dietesheim. Wettervorhersage ist so lala, aber das Gelände ist teilüberdacht. Rückmeldungen bitte bis 12 Uhr. Die Gewinnfrage lautet: Welche Band veröffentlicht nach 20 Jahren endlich wieder einen Tonträger (und hat übrigens damals auch beim Steinbruchfestival gespielt??)

2 x 2 Karten für das Konzert von The Bevis Frond am 24. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Woher kommt die Anlage bei Verstärker?

2 x 2 Karten für das Konzert von Tito & Tarantula am 25. April in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wo möchte ich gerne den 1. Mai verbringen?

Noch bis 21. April LICHTER FILMFEST & You gotta fight for your right, to party!

(Daniela)

Das 17. LICHTER Filmfest wurde am Dienstag eröffnet.

Wir waren vorgestern im "Der Panther" mit einem sensationellen Lars Eidinger!

Auch an diesem Wochenende gibt es noch zahlreiche Filme! Das Programm ist wieder einmal vollgepackt mit den herausragendsten Filmen aus Hessen, Frankfurt und der Welt.
Neben den regionalen Kurz- und Langfilmen sowie der Reihe Zukunft Deutscher Film, dreht sich in den internationalen Kategorien alles um das Jahresthema ,,Zukunft’’. Dazu gesellen sich internationale Videokunst und 360°-Videos für die VR-Brille, die die Grenzen des Mediums ausreizen.

Heute Abend steigt um 20:00 Uhr die Lichter Party im Festivalzentrum (ehemaliges Massif Central) mit Sibylle & Yvette!

You gotta fight for your right, to party! – Wer kann sich nicht an diese magische Nacht im April 2023 erinnern? Lichter steuert am Freitag auf seinen Höhepunkt zu, tanzend auf die Musik von Sibylle und Yvette. Klar, das wollen wir wiederholen und unter Umständen noch eine Schippe drauflegen. Sibylle? Yvette? Seid ihr ein zweites Mal bereit? Wir kämpfen für das Recht auf Party und setzen auf die Kraft der Musik, die uns inspiriert, berührt und vereint.

https://lichter-filmfest.de/programm/programm-2024

Freitag: 19. April: Die Liebe in ungleichen Zeiten

(Uwe)

Für exklusives Filmgespräch im Rahmen der Hessenpremiere von "Die Liebe in ungleichen Zeiten" reist Regisseur Amil Shivji, aus Tansania an. Sein vielfach ausgezeichnetes politisches Drama über Liebe, Widerstand und Freiheit, das in den letzten Jahren der britischen Kolonialzeit auf Sansibar spielt, hat folgenden Inhalt:

Denge, ein rebellischer junger Mann, trifft eines Nachts auf Yasmin, eine junge indisch-sansibarische Frau, welche vor kurzem in eine Zwangsehe mit einem viel älteren Mann vermählt wurde. Diese Begegnung ist der Auslöser für eine Reihe von verpassten Gelegenheiten für die unglücklich Verliebten. Denge ist tief in den Unabhängigkeitskampf gegen die britische Herrschaft verstrickt und übersetzt und verteilt sowjetische Propaganda. Sie fühlt sich zu seinen Idealen hingezogen, während er sich in ihrer Nähe frei fühlt. Als Denge durch seine jugendlichen Leichtsinn hinter Gittern landet, ist es an Yasmin, Teil des großen Kampfes zu werden und den zu befreien, den sie liebt.

Trailer: https://youtu.be/cAgKKCiQyaA?si=VVOFvSHXupgtbpOf
Website: https://jip-film.de/die-liebe-in-ungleichen-zeiten

Harmonie
Lokalbahnhof
20:30 Uhr
Plakat: Verleih

Freitag: 19. April: XATAR feat. heavytones

(Uwe)

"Rheingold" trifft auf Funk Band.

XATAR gehört zu den erfolgreichsten Rap-Artists des Landes, ist Bestseller-Autor, Schauspieler, Unternehmer und Labelboss - Die Karriere von Giwar Hajabi, besser bekannt unter seinem Künstlernamen XATAR, ist in Deutschland beispiellos. "Rheingold", die Verfilmung seiner Biografie, zählt zu den erfolgreichsten deutschen Spielfilmen der jüngeren Vergangenheit und findet in ganz Europa Beachtung. Puls, der Jugendkanal des BR, lobte Xatar und schrieb über ihn: Er schaffe es „mit seinem rheinländischen Charme, dem, was er für Deutschraps getan hat und vor allem auch mit seinem Humor, dass man über Dinge hinwegsieht, die eigentlich problematisch sind.“

Die Heavytones sind zweifellos Deutschlands bekannteste Instrumentalband, bekannt wurden sie durch die Zusammenarbeit mit Stefan Raab in dessen Sendung TV Total. Sie spielen exzellente Funk/Soul/Jazz-Arrangements und Kollaborationen mit Weltstars wie Adele, Kyle Minogue, James Brown und vielen mehr.  

Mit ihrem gemeinsamen Live-Programm "Das Letzte Mahl" sprengen XATAR und heavytones Genregrenzen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Bild: Peter Rigaud

Freitag, 19. April: (Wieder)Eröffnungsfest der Romanfabrik (ausverkauft)

(Uwe)

Die Veranstaltung ist laut Homepage der Romanfabrik ausverkauft, trotzdem nehmen wir den Termin in die Ausgehtipps auf, weil man auf den an der Hanauer Landstraße gelegenen Ort hinweisen sollte. Gregor Praml hat vor einiger Zeit die Leitung übernommen und mit seinem Team vieles geschafft: „wir haben renoviert, wir haben ein neues Programm auf den Weg gebracht, wir haben ein neues Logo entwickelt …“. Das künstlerische Programm an diesem Abend ist so abwechslungsreich wie das Programm der Romanfabrik allgemein: Jazz Collective, Poetry Slammer, Singer/Songwriterin, Kultband, jungen Solisten oder philosopisches Storytelling.

Das fängt gut an, dennoch ist laut Gregor Praml noch einiges zu tun und anzuschaffen: neues Mischpult, neues Mobilar, mehr Plätze, ….
Dafür braucht es Geld und daher gibt es an dem Abend auch eine Kunstauktion.

Freitag, 19. April & Samstag, 20. April: Kolonos (auch 27. April)

(Martin)

Diese Produktion ist ein Erlebnis! 

Im Exil und blind versucht der Mensch Ödipus den Trümmern seines Lebens zu entrinnen und endlich zu sterben. Das Prinzip der linearen Generationenfolge ist gescheitert, die gezielten Tötungsakte haben darin ihre Sinnlosigkeit offenbart und Blutsbande werden zu verhängnisvollen Stolperstricken. 

Ausgehend vom Labdakiden-Mythos um Ödipus erforschen die Performer*innen in KOLONOS die zerstörerische Kraft von geschlechtlicher Verwandtschaft und traditioneller Familienfolge und suchen nach alternativen Möglichkeiten des Zusammenlebens und Fortbestehens.

Hier gibt’s weitere Infos: https://studionaxos.de/de/produktionen

Freitag, 19. April, Samstag, 20. April und Samstag, 27. April um jeweils 19.30h
Kolonos/Dorfproduct – Performance - Tanz
Studio Naxos in der Naxoshalle
Foto: © Simon Möllendorf

Freitag, 19. April: Of/ Sing for Spring

(Andrea)

Sonne, blauer Himmel, Wärme, wünschen wir uns das nicht alle? Mit Sing for Spring singt das kollektive Chorprojekt „Softchor“ des Vereins Abteilung Singen e.V. heute den Frühling herbei. „Sing for Spring“ ist ein einmaliges musikalisches Erlebnis im stadtraum, bei dem der Chor bei einem Konzert Pop, Klassiker und Ohrwurmgaranten zu überraschenden Sets kombiniert. Und das Frühlingserwachen kann gemeinsam besungen werden: Der junge künstlerische Chor lädt nach dem Konzert zunächst zum Mitsingen ein. Im Anschluss daran gibt es eine hinreißend ausgelassene Karaoke-Party für alle Sänger*innen der Stadt. Ab 19.30 Uhr

stadtraum im Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Freitag 19. & Sonntag 21. April: Lichter Filmfest: Hommage an Baumi

(Daniela)

Lichter schreiben: "In Erinnerung an den Filmemacher Karl „Baumi“ Baumgartner feiern wir zusammen mit dem Filmfestival Bolzano in einer Hommage das Kino. Und ihn!

Keine Zukunft ohne Vergangenheit: So zeigen wir eine Auswahl seiner schönsten Filme, die er als Hebamme des Films, wie er sich selbst gerne bezeichnete, zur Welt gebracht hat.

Das Programm umfasst sieben Screenings in unseren Spielstätten in Frankfurt und eine Sondervorführung im Murnau-Filmtheater in Wiesbaden. Es wird begleitet von einer Video- und Soundinstallation im zweiten Stock unseres Festivalzentrum, in der die Zuschauer:innen im Truffaut-esquen Kurzfilm Favola in Quattro Tempi aus dem Jahr 1967 einem „Baumi“ in jungen Jahren begegnen können. In der Soundinstallation hören wir (vor)gelesene Briefe, kleine Zeitdokumente, die wie Liebesgeschichten und aus einer anderen Zeit klingen.

Am Freitag, den 19. April und Sonntag, den 21. April wird im Kino des DFF außerdem der Kinderfilm Nomaden der Lüfte in der Hommage laufen.

„Das einzige, was ihm mit dem klassischen Produzentenklischee verband, war, die Zigarre, die er auch gerne kalt in der Hand hielt. Karl Baumgartner, Baumi, der leidenschaftliche Bilderentdecker. Die Neugierde, die Offenheit des gebürtigen Südtirolers kannte keine Grenzen - weder formal noch territorial. Als Kinobetreiber und Verleiher teilte er seine Begeisterung mit dem Publikum. Als Produzent verwirklichte er die Visionen seiner Regisseure und Regisseurinnen. Baumi, Du fehlst!” -Anke Leweke, Filmkritikerin, Berlin

Hommage Baumgartner / Lichter Filmfest (lichter-filmfest.de)

Freitag, 19. April: Of/ Rickerl - Musik ist höchstens a Hobby

(Andrea)

Denk´ ich an Wien, denk´ich erstmal an Kreislers "Tauben vergiften im Park". Aber es gibt natürlich auch noch andere interessante Wiener: Voodoo Jürgens!! To hat den Film gesehen und war begeistert! Der österreichische Singer-Songwriter Voodoo Jürgens, dessen Lieder eng in die Handlung verwoben sind, verleiht in seiner ersten Hauptrolle Rickerl eine musikalische Seele. Die Kneipen im Wiener Arbeiterviertel sind Erich "Rickerl" Bohaceks Wohnzimmer und Bühne: Im dichten Zigarettenrauch spielt er sich allabendlich für ein Taschengeld direkt in die Herzen derer, die sich dort sowieso jede Nacht rumtreiben. Doch statt endlich seine erste eigene Platte aufzunehmen, schlägt sich der Lebenskünstler mit Gelegenheitsjobs durch ­­– als Totengräber, Sexshop-Angestellter und Hochzeitssänger. Rickerls Ex-Freundin Viki lebt derweil gut bürgerlich mit ihrem neuen Freund Kurti, einem "gstopften Piefke", im Eigenheim mit Rollrasen. Bei Rickerl reicht hingegen das Geld nicht einmal für einen Kinobesuch mit seinem sechsjährigen Sohn Dominik, den er über alles liebt. Rickerl, Freigeist und Chaot zugleich, steht sich immer wieder selbst im Weg. Sei es beim aufrichtigen Versuch, ein guter Vater zu sein oder als Musiker endlich durchzustarten. Erst als er Gefahr läuft, alles zu verlieren, findet er seine ganz eigene, liebenswert verschrobene Lösung, um sein Leben in die richtige Bahn zu lenken. Rickerl ist ein Film mit einem großen Herzen, einer tief sitzenden Wahrhaftigkeit und eine Reminiszenz an die Seele des Austropops.18.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Freitag, 19. April: Of/ Seldmeir

(Andrea)

Nacheinander hätte gut gepasst, also erst Rickerl im Kino, dann Sedlmeir im Waggon. Fängt aber dummerweise zur Primtime an, ich habe mich noch nicht entschieden. Die Ankündigung liest sich auf jeden Fall gut: "Kalte Melancholie und schwarzer Humor sind Trumpf in Sedlmeir’s vielschichtigen Rock’n’Roll- Eskapaden. Die Elektronik klingt nach Retro-Werkschau, die Texte nach Gegenwart und Futur II. Die E-Gitarre beißt sich zeitlos durch die schmutzigen Beats im Songgerüst. Was dabei entsteht sind stahlharte Chansons und absurde Unterhaltungskunst. Auf der Suche nach dem richtigen Leben im falschen offenbaren sich zwei Möglichkeiten: Pessimismus oder Hoffnung. Sedlmeirs optimistische Tendenzen sind deutlich spürbar, er bleibt auf herzerwärmende Art zynisch, präsent und echt. Er will bis in die Herzen der Menschen fahren. Sein Motorrad ist der Rock’n’Roll. Auf der Bühne wird dem musikalisch-performativen Ausdruck ein visuelles Element hinzugefügt: Film- und Bildprojektionen assoziieren frei die dargebotenen Inhalte mittels kontrastreicher Schwarzweißbilder und oder etwa pseudowissenschaftlicher Diagramme. Die Maschine feierte 2022 ihr 20stes Bühnenjubiläum. http://sedlmeir-rock.de, 20 Uhr

Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. Nicht barrierefrei

Freitag, 19. April: FFM/ 375 CEG

(Andrea)

Wahrscheinlich aber gehen wir heute in den Dreikönigskeller, da war ich wirklich lange nicht UND dort stellen Christina Drees mit Panther Duo Orgel und Korg MS-10, Matthias Vatter an der Gitarre, der fantastische Gerd Böhme am Schlagzeug und Dietrich Skrock mit einem Koffer voller Zeug ihre CD raus. Als 375 CEG waren sie, seinerzeit als DUO schon in unserem kleinen Kulturzeiterin-Labor zu Gast, das war ein herrlicher Abend und gewappnet für alle Eventualitäten bringen sie jetzt zu viert einen Mix aus Krautpunk, „Experimental electronics and oldschool technology“, Rock ’n‘ Roll Trouble und anderen Alternativen mit. Record Release Party mit Vinyl (LP+Single) und T-Shirts im Gepäck. 20 Uhr

Dreikönigskeller, Färberstraße 71, Frankfurt, nicht barrierefrei

Freitag, 19. – Sonntag, 21. April: Signal to noise

(Martin)

Forced Entertainment
Performance/Theater

In „Signal to Noise” von Forced Entertainment wird die Bühne zu einer halluzinatorischen Weite, über die einsame Figuren treiben, tanzen, laufen, springen und kriechen – isoliert, aber immer vereint im Zusammenhang möglicher und unmöglicher Geschichten. Es gibt Tanz und Konfrontationen, zufällige Begegnungen und trunkenes Umherwandern, Momente der Verwirrung, der gemeinsamen Freude, der Stille und des Deliriums. Filmisch-atmosphärische Musik mit verlangsamten klassischen Streichern, Beats, Trompeten und Vogelgesang, durchgeistert von KI-Stimmen, die Tim Etchells’ Text, seine Gedanken, Reden, Hoffnungen und Fragen wiederholen. Und in einer Welt, in der weder Tag noch Nacht ist, bewegen die Performer*innen ihre Lippen zu den Geschichten und Gefühlen dieser körperlosen, nie verkörperten Sprecher*innen.

„Signal to Noise” wurde anlässlich des 40. Geburtstags der Gruppe erdacht und ist ein Theaterstück von Forced Entertainment at its best. Eine kraftvolle Mischung aus Performance-Magie und freihändiger Dekonstruktion, eine einfache Idee, die bis an ihre Grenzen geht und einen einmaligen Raum für die Gedanken, das Gelächter und die Reflexion des Publikums öffnet.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/signal-to-noise/

Freitag, 19. und Samstag, 20. April um jeweils 20.00h; Sonntag, 21. April um 18.00h
Mousonturm (Solidarisches Preissystem)
Foto: © Hugo Glendinning

GEDRUCKTES

(Petra)

Ursula Krechels Roman "Landgericht" gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Und wo es bei ihr um die Liebe geht, finde ich ihre Texte unglaublich sprachschön. Möglicherweise klingt hier auch bloß meine eigene Sehnsucht durch. Auf jeden Fall hat mich ihre Erzählung der nahen deutschen Nachkriegszeit (in Mainz) sehr gefesselt. Erst für meinen Urlaub habe ich vor kurzem – eher zufällig – den letzten Roman aus ihrer Trilogie zum Kriegs- und Nachkriegsdeutschland "Geisterbahn" (2018) entdeckt.

Er dreht sich um die Familie Dorn und die Stadt Trier – vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg und des Nazi-Regimes. Die Dorns sind verwurzelt in Trier und in manchem auch sehr "deutsch". Aber: Sie sind Sinti. Und Schausteller. Sie sind erfolgreich mit ihrem Fahrgeschäft, aber das reicht irgendwann nicht mehr. Ihre Existenz wird systematisch klein gemacht, auf jeder Ebene: Das tolle neue Karussell, das auf der Messe in Berlin bestaunt wurde, wird nur an Deutsche verkauft. Diese Reise nach Berlin von Alfons Dorn und seinem Bruder ist für mich ein Schockmoment und Wendepunkt, denn es eskaliert weiter: sie werden verhaftet, verschleppt, und weitere Familienmitglieder zudem missbraucht, zwangssterilisiert. Aber es geht auch um die um sie herum. Die zugesehen haben – oder profitiert davon. Der Polizistensohn Bernhard erzählt hiervon, mitunter verstörend. Das alles ist auch heute immer wieder schrecklich zu lesen. Das Weiterleben damit vielleicht das Schlimmste. Denn die Mechanismen der Ausgrenzung bleiben perfide, auch nach Kriegsende. Die Schulklasse, in die Kinder sowohl von Tätern als auch von Opfern gehen, ist der Ort, an dem die Familiengeschichten und neue Schicksale aufeinanderprallen. Aufarbeitung? Nicht ernsthaft. Und manche schleppen den Ballast der Vergangenheit mit, der ihr Leben beschwert.

Bewegend sind zugleich die schönen Momente, die Liebe und das Miteinander. Als gute und leidenschaftliche Unternehmer wagen zwei der Dorn-Geschwister den Betrieb eines großen Restaurants im früheren Bahnhofsgebäude. Bei dessen Eröffnung wird schön deutlich, wie viele Unterstützer und Freunde sie haben. Ich freue mich für sie. Die Gäste kommen begeistert wieder. Doch das gefällt nicht allen. Und so werden sie durch Vandale und persönliche Angriffe mürbe gemacht, so lange, bis sie aufgeben. Denn die Vielen bleiben still. Und der Staat, also hier die Polizei, tja…das Unrecht erscheint zementiert. Das alles ist so dicht, schillernd und gegenwärtig bei Krechel, das ich in Kopf und Herz getroffen zurückbleibe.

Samstag, 20. April: Nação Zumbi

(Uwe)

Bei Brasilien denke ich immer zuerst an Zico und Socrates und die brasilianische Fußballnationalmannschaft von 1982. Schöner hat ein Team nie Fußball gespielt. Aus Brasilien kommt natürlich viel mehr, beispielsweise gute Musik.

Einen Act aus Brasilien präsentiert nun die Brotfabrik: „Nação Zumbi stammt von den Ufern des Capibaribe-Flusses in Recife und markiert 2024 drei Jahrzehnte musikalischen Widerstand. Als Herzstück von Manguebeat verbindet die Band nordöstliche Rhythmen mit Electronica und Gesellschaftskritik. Nach dem Tod von Chico Science tritt die Band nach vorne und setzt seine Texte fort, die Ungleichheiten hervorheben und sich für kulturelle Vielfalt einsetzen. Die Wirkung der Band geht über Brasilien hinaus und bringt Manguebeat auf globale Bühnen. Heute sind sie mehr als eine Band: Sie sind die poetische Stimme des Protests, ein Leuchtfeuer der Innovation und ein Bannerträger für soziale Kämpfe. Lasst uns weiterhin von ihrer Musik, sowohl verwurzelt als auch revolutionär, geleitet werden.“

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

Samstag 20. April: Frühlings Vintage-Club

(Daniela)

Wäre ich nicht mit meinen Freundinnen in Mainz, wäre ich mal bei Svetlana vorbeigeschaut.

"Der Frühlings Vintage-Club steht wieder vor der Tür!

Wir lassen Euch nicht länger warten.
So verschieden wir 7 Ladies diesmal sind, so vielseitig wird auch unser Angebot sein. Wir bleiben unserem Motto treu und bieten ausschließlich hochwertige Marken- und Designerkleidung, Accessoires & Schuhe an.
Darunter Labels wie: Prada, Dries Van Noten, Acne, Closed, Joseph, Jil Sander, Filippa K., Axel Arigato, u.v.m. - Kein Fast Fashion!

Es gibt Drinks für Ladies & Gentlemans, Musik & wundervolle Begegnungen.
Es freuen sich: Svetlana, Mimi, Anna, Claudia, Sylvie, Ruth & Katja!"

Wann: Samstag, 20.04.2024 // 15:00-19:00 Uhr
In Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, Frankfurt, Alt-Sachs

Samstag, 20. April: Of/ kellergold-Flohmarkt

(Andrea)

Von 12 bis 17 Uhr öffnen sich die Tore des Hafens und es kann wieder bei Vibes von DJ George Sanchez gehandelt und geshoppt werden! Leckerer Kuchen, warmes Essen und kalte sowie heiße Drinks sind auch am Start. Ein Helix oder ein paar neue Ohrlöcher gefällig? Beim Kellergold Flohmarkt wird die wunderbare Kara vor Ort Ohrlöcher und kleine Piercings stechen! Und zauberhafte, kleine Tattoos vor Ort gibt es wieder von der wunderbaren Ronja.(Ok, das brauche ich jetzt alles nicht. Aber Flohmarkt ist ja auch und das liebe ich schon sehr), Für die Kleinen ist mit Kinderschminken von @mainbabysitter und dem Hafen-eigenen Spielplatz übrigens gesorgt, Eintritt 2 Euro (Studierende frei).

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag, 20. April: Mühlheim/ Danceclassics

(Andrea)

Die Nächte werden lauer und soweiso ist es mal wieder Zeit für ein kleines Heimspiel. Ich war schon ewig nicht bei den Arties im Steinbruch und heute ist 80er, 90er und 2000er Jahre Abend, das wird sicher lustig - und tanzbar. Aufgrund der lustigen Abende, die wir alle bei den letzten Malen hatten, geht die Party „Celebrate the good times“ weiter! Pop, Rock, Hip-Hop und Dance Beats - 100% tanzbar - Mitsingfaktor Hoch 10.ab 20 Uhr bis 03 Uhr. Mit der S8 oder S9 kommt man ganz prima hin und es ist eine schöne Landpartie.

Artificial Family, Am Rabenloh 4, Mühlheim-Dietesheim

Samstag, 20. April: Lichter Filmfest / Cuckoo

(Daniela)

Hessenpremiere

Die 17-Jährige Gretchen (Hunter Schafer) muss gegen ihren Willen mit ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und ihrer jungen Stiefschwester in ein bayerisches Alpen-Resort ziehen. Die Eltern sind seit vielen Jahren mit dem Leiter des atmosphärisch-pittoresken 70er-Jahre-Anwesens befreundet und sollen der Immobilie mit einem Sanierungskonzept zu einem zweiten Frühling verhelfen. Während der gelangweilte Teenager einen Ferienjob an der Rezeption übernimmt, wird schnell klar, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen. Auf dem nächtlichen Heimweg von der Arbeit wird Gretchen von einer unheimlichen Kapuzenfrau verfolgt und landet schließlich im örtlichen Krankenhaus, wo die Geschehnisse außer Kontrolle geraten.

https://lichter-filmfest.de/filme/cuckoo/1805

Samstag, 20. April, 21:30 Uhr im Eldorado Filmtheater

(c)Neon

Samstag, 20. April, und Sonntag, 21. April: Kulturraum

(Andrea)

Ein Ort, drei Räume, unendliche Möglichkeiten. Das ist der Rathaus-Pavillon im Stadthof mit Radraum, Jugendraum und Stadtraum. Letzterer wird aktuell als Kulturraum von Offenbacher Kunst- und Kulturschaffenden gestaltet und geht am Wochenende 20. und 21. April mit Kunst, Musik und Workshop in die zweite Spielzeit. Heute ist der Kulturraum ab 14 Uhr geöffnet, bis 20 Uhr sind Stillleben von Barbara Ziegert und Collagen von Janet Clauss zu sehen. Um 14 Uhr startet auch das Workshop-Angebot von Anke Schmidts-Schopper von „Buchbindekunst Adlibitum“ in der Taunusstraße, bis 19 Uhr können mit ihrer Anleitung Karten im Collagen-Stil entstehen. Zwischendurch, um 15 und um 19 Uhr sorgt Bettina Blöcher für musikalische Kurzweil. Kunst. Mode, Körper - um 17 Uhr steht eine Queere-Perfomance von Thomas Ditthardt und um 17.10 Uhr eine Lesung von Lutz Büge an: „Dein Wurstsalat kann warten - oder: Die kalte Erika“. Büge ist Redakteur der Frankfurter Rundschau und verantwortet dort das Leserforum, literarisch aktiv ist er seit seinem elften Lebensjahr. Am Sonntag, 21. April, startet das Programm ebenfalls um 14 Uhr, bis 18 Uhr können die Stillleben von Barbara Ziegert und die Collagen von Koko (Janet Clauss) angeschaut und Karten mit Anke Schmidts-Schopper gebastelt werden. Seine Queere-Perfomance zeigt Thomas Ditthardt erneut um 17 Uhr, gefolgt von einer erneuten Lesung Lutz Büges, diesmal lautet sein Programm "Noah schläft - Die Rückkehr der Arche". Weil meine Figurenspielende Freundin Antje Kania das Programm zusammengestellt hat, gibt es auf ihrer Seite weitere Infos (und natürlich auch zu ihrer fantastischen Arbeit): https://www.antje-kania.de/projekte/kulturraum-april/

Kulturrraum im Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Samstag 20. April: BADIA x FRANKFURTER NEUE KÜCHE

(Daniela)

Schade, dass ich nicht dabei sein kann. Ich schätze Badia nämlich sehr. Als Frau, als Köchin und als Gastgeberin!

"Gemeinsames Familienessen am großen Tisch. In Sachen Gastfreundschaft und Willkommenskultur sind wir uns mit Badia sehr einig. Daher stellen wir die großen Tische auf und laden herzlich ein – zu moderner Weltküche ohne Grenzen und einem gemeinsamen Familienessen, Badia-Style!

Ein Aperitif zur Begrüßung, danach machen wir die Tische voll, zum Teilen und zum satt essen: Gewürze aus Marokko und dem Orient, Rezepte aus Israel und dem Mittelmeerraum kombiniert mit besten Zutaten aus Hessen.

20. April 2024, 19.30 Uhr, NEUE KAISER
Die Details zum Event gibt es hier.
Die Tickets gibt es hier.

Samstag 20. April: Melli redet mit

36. Ausgabe von MELLI REDET MIT – Ein Abend mit Gästen
live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez

Auf Mellis Kulturtalk-Couch nehmen diesmal Platz:

Pascal Lorenz, den sie  im Atelier Frankfurt als redegewandten StreetArt-Künstler kennengelernt hat. Knubbelige Figuren sind sein Markenzeichen. Er ist außerdem Dozent an der Akademie für Mode und Design in Wiesbaden und betreut eine Jugendkunstschule in Darmstadt. Kunst und soziales Engagement gehen bei Pascal Hand in Hand und Zeit für einen Plausch mit Melli nimmt er sich auch noch.

Ingrid El Sigai ist eine facettenreiche Frau, Sängerin, Moderatorin, Sprecherin und ab und zu auch Lottofee beim Hessischen Rundfunk. Seit vielen Jahren ist sie freischaffend in all diesen Metiers zu Hause. Ihr stimmliches Können wird sie gesprochen und gesungen bei Melli zum Besten geben. Nur die Lottozahlen wird sie wohl nicht präsentieren - also lasst eure Scheine zu Hause.

Am Klavier begleitet wird Ingrid an diesem Abend von Natalya Karmazin, eine Jazzpianistin erster Kajüte, und eine bemerkenswert kämpferische Frau. Bereits vor 20 Jahren hat Melli sie im Papageno-Musiktheater kennengelernt. Seitdem ist bei der Exilukrainerin viel passiert. Sie hat mehrere Jazzpreise gewonnen und trotz harter Schicksalsschläge lässt sie sich nicht unterkriegen. An diesem Abend gibt sie die ein oder andere Jazzimpro zum Besten.

Und natürlich sind Mellis (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und nach langer Abstinenz (von ihrer Show, nicht vom Gin) Frau von Spangenberg so dermaßen am Start, es wird ein Traum von Show. Seid dabei, Melli und ihr Team freuen sich sehr auf Euch!

Einlass 19.00h, Beginn 20.00h
KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V., Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main Tickets über http://www.melinahepp.com und an der Abendkasse: regulär 20,- €; Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €

(c) Salar_Baygan

Samstag 20. April: Rhein-Main: 75 Jahre Grundgesetz

(Andrea)

Happy Birthday Grundgesetz! 75 Jahre alt wird die Grundlage unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens in diesem Jahr und das Projekt „Geist der Freiheit“ in der KulturRegion hat ein hübsches Programm dazu zusammengestellt, das heute mit einem Vortrag in Königsstein beginnt. Bis Ende des Jahres gibt es Veranstaltungen, im Mittelpunkt stehen Lesungen aus dem Grundgesetz, die in die verschiedensten Formate eingebunden werden: Sie werden in mehreren Sprachen gelesen, finden an ungewöhnlichen Orten wie in der Straßenbahn statt, im Rahmen von Hintergrundvorträgen, Aussstellungen und Workshops. Zahlreiche Veranstaltende in der ganzen Region haben die unterschiedlichsten Orte und Anlässe dafür gefunden." Für das Kneipenquiz kann man sich entsprechend ausstatten lassen, alle weiteren Informationen gibt es hier: https://www.krfrm.de/project/75-jahre-grundgesetz/
Foto: Demo: Halfpoint © iStock/bearbeitet

GEROLLTES über Leverkusens Meisterschaft

(Uwe)

Sorry für den vielen Fußball in der heutigen Ausgabe, es ist so viel passiert. Nächste Woche ist dafür Fußballpause.

1897 wurden bei Bayer in Leverkusen sowohl das Aspirin als auch Heroin erfunden. Während Aspirin einen wesentlichen Anteil am Erfolg Bayers begründete (und dies sicher bis heute tut), geriet Heroin schnell auf die schiefe Bahn. Bayer gründete bereits sieben Jahre danach im Jahr 1904 einen Betriebssportverein, den Turn- und Sportverein Bayer 04 Leverkusen. Es gibt einige davon, die bis heute an offiziellen Wettbewerben teilnehmen, Opel Rüsselsheim oder Schott Mainz sind entsprechende Beispiele aus unserer Region. Bayer Leverkusen spielt seit Jahrzehnten in der Bundesliga. Natürlich wurden Aufstieg, Etablierung und langfristige Entwicklung zur Spitzenmannschaft auch durch Gelder der Bayer-Werken erreicht. Stets seriös arbeitenden Entscheidern des Vereins gelingt es bis heute, hoffnungsvolle Spieler zu Spitzenspielern zu entwickeln (Beispiele gibt es hier genug: Lucio, Ze Roberto, Michael Ballack, Kai Havertz und aktuell Florian Wirtz) oder aus guten Spielern noch einen deutlichen Tick mehr herausholen (Bernd Schneider und aktuell Jonas Hofmann).

In diesem Sommer holten die Kaderplaner wieder eine Handvoll herausragend guter Spieler: Xhaka, Boniface, Hofmann, Grimaldo oder Stanisic, die die Qualität der Mannschaft deutlich anhoben. Der wesentliche Erfolgsfaktor aktuell ist aber sicher Trainer Xabi Alonso. Der hochdekorierte ehemalige spanische Weltklassespieler, auch auf Vereinsebene erfolgreich mit Liverpool FC, Real Madrid und Bayern München, ist als Trainer überragend. Wie er Leverkusen im letzten Jahr aus der Abstiegszone in den europäischen Wettbewerb und in diesem Jahr zur überlegenen Meisterschaft, ins Pokalfinale und ins Halbfinale der Euro League coachte, ist beinahe unvergleichlich. Der sportliche Erfolg ist für ihn und den Verein hochverdient. Dass andere Vereine, gerade seine Ex-Clubs Liverpool und Bayern als Trainer anfragten, ist absolut nachvollziehbar, dass er in Leverkusen bleiben wird, aber auch. Bayer 04 Leverkusen war lange Jahre als „Vizekusen“ bekannt, nun haben sie diesen Makel abgelegt. Ich freue mich darüber, weil Leverkusen seit mindestens 30 Jahre einen tollen Fußball spielt, zeitweise sogar mit dem von mir hochverehrten Bernd Schuster.

Sonntag 21. April: Kidical Mass

(Daniela)

Am 21. April 2024 fährt die erste Kidical Mass des Jahres als Teil bundesweiter Aktionstage wieder durch Frankfurt.
Die Organisator*innen des kinderfreundlichen Fahrradkorsos laden alle Familien ein, um 15:30 Uhr mit dem Ein-, Zwei-, Drei-, Liege- oder Lastenrad an die Alten Oper zu kommen, um von dort zu radeln.

Die Kidical Mass des Radentscheids Frankfurt geht in das sechstes Jahr und wir freuen uns wie immer auf viele begeisterte große und kleine Teilnehmende! Die Kidical Mass hat die Vision, dass sich alle Kinder und Jugendlichen sicher und selbständig mit dem Fahrrad bewegen können. Wir fordern eine gerechtere Aufteilung des Straßenraums für alle Verkehrsmittel und deshalb wir freuen uns, dass das in Frankfurt schon auf einigen Straßen umgesetzt wurde!

Die Kidical Mass fährt um 15.30 an der Alten Oper los. Vorher können ab 15 Uhr bei einer Bastelaktion Fähnchen und Kreppwimpel für das Fahrrad gebastelt werden – wir wollen schließlich gesehen werden. Wer möchte, kann einen Tipp abgeben, wie viele Menschen mitradeln und am Ende der Tour einen Kidica-Mass-Turnbeutel gewinnen! Der Kinder-Korso geht nach dem Start an der Alten Oper über die Europa-Allee bevor er dann nach ca. 5,5 km im Rebstockpark endet. Dort können Familien die kleine Radtour gemeinsam ausklingen lassen. 
Die angemeldete Demo wird von der Polizei geschützt. Erfahrene Ordner*innen sichern Straßen und Kreuzungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auf www.kidicalmass-ffm.de finden sich weitere Informationen.

Sonntag, 21. April: L’Italiana in Londra (auch 25.April sowie 3. Mai)

(Martin)

Domenico Cimnaroso - Intermezzo in musica in zwei Teilen

Dies ist eine eher selten gespielte Oper. Aber solche findet man im Spielplan der Oper ja häufiger. Weswegen die Oper Frankfurt international gerühmt wird. Dass das zu Recht so ist, davon kann man sich jetzt wieder überzeugen. 

Nach der Premiere von L’Italiana in Londra‘ von Domenico Cimarosa (1749-1801) im September 2021 überschrieb Judith von Sternburg die Kritik in der Frankfurter Rundschau mit: „Heiter ist das Leben, ernst ist die Kunst: Im Frankfurter Opernhaus bezaubert das Ensemble in R.B. Schlathers zutiefst alberner Lesart von Domenico Cimarosas ‚L’Italiana in Londra‘.“ Und die Rezension endete mit: „Jubel für ein zum Glänzen gebrachtes Fundstück.“ (Hier gibt’s den gesamten Artikel: https://www.fr.de/kultur/theater/cimarosa-raritaet-italiana-in-londra-an-der-oper-frankfurt-die-liebe-zwischen-den-nationen-91017037.html)

Die knapp dreistündige und kurzweilige Oper (mit Pause) sollte man nicht verpassen: „Ein perfektes Intermezzo – wahnsinnig charmant und raffiniert«, attestiert R.B. Schlather L’italiana in Londra und setzt die spritzige Komödie rasant, mit viel Humor und Sinn für die Absurditäten wie auch für die Dramatik des Werkes in Szene. Den fünf Personen, die im Londoner Hotel von Madama Brillante aufeinandertreffen, und ihren je eigenen Schrulligkeiten, die im Kern aus einem Spiel mit »nationalen Eigenheiten«, Klischees und Identitäten bestehen, begegnet der Regisseur dabei stets wohlwollend. Kein Wunder, dass uns die Figuren am Ende des Abends allesamt ans Herz gewachsen sind. Gefeiert wurde das Fünf-Personen-Stück bereits bei seiner Uraufführung im Dezember 1778 in Rom. Heute wie damals entfalten die teils extrem dramatischen, emotionsgeladenen und formal komplexen Arien sowie die beiden dichten Finali und die differenzierten Ensembles ihre ganze Wirkung. Darin zeigt sich, weshalb Domenico Cimarosa als »seiner Zeit voraus« gilt und von Zeitgenossen wie Goethe, Rossini, Stendhal und Delacroix geschätzt wurde. Ein Grund mehr, sich von der Qualität eines großen Komponisten zu überzeugen.“ (Matthias Gerhart, FNP). 

Hier geht’s zu einem Trailer: https://youtu.be/Z5ez456o8lk
Hier gibt’s Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/litaliana-in-londra_2/?id_datum=3652

Sonntag, 21. April (15.30h), Donnerstag, 25. April (19.30h), Freitag, 3. Mai (19.30h)
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Sonntag 21. April: Rumstromern mit Ida Todisco

(Andrea)

Ida Todisco ist eine charmante Herumtreiberin, mit wachem Blick nimmt sie ihre Umgebung wahr und entdeckt immer wieder wunderbare Details. Auf ihrer „Kiez-Tour“ führt sie an fünf Terminen – Auftakt ist am Samstag, 23. März – durch die beiden Stadtteile Nordend und Hafen. Sie schlägt Brücken, zeigt neu Gewachsenes und Gebautes, berichtet von der Historie des alten Hafens und seiner Revitalisierung, die das Stadtwerke-Unternehmen OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH im Auftrag der Stadt verwirklicht hat. Unterwegs weist die Autorin auf versteckte Schätze hin, die sich erst auf den zweiten Blick offenbaren. Kunst und Mode, Handwerk und Soziales im Blick Auf der Tour geht es im Zickzack-Kurs von der Hafentreppe Richtung Kaiserlei und dann ins Nordend. Regionale und internationale Unternehmen, Industriegeschichte, Gastronomie und soziale Stadt-Projekte stehen beim „Gemischten Doppel“ ebenso auf dem Plan wie Kunst an großen Wänden, Mode und Kreativität, das Handwerk in Hinterhöfen und kleine Läden, die das Nordend seit jeher prägen.
Termine
Sonntag, 21. April: 14 Uhr (Rad)
Sonntag, 23. Juni: 11 Uhr (zu Fuß)
Samstag, 13. Juli: 18 Uhr (Rad)
Samstag, 7. September: 18 Uhr (Rad)
Treffpunkt ist jeweils am Blauen Kran im Hafen.

https://www.frankfurtticket.de/tickets/gemischtes-doppel-15952.67981/

Sonntag 21. April: MAINOD - Das Hotel- Restaurantschiff wird 65 Jahre alt

(Daniela)

Am 21. April feiert die Mainod ihren 65. Geburtstag mit einer Zeitreise zurück in die 50er und 20er Jahre. Neben kulinarischen Köstlichkeiten aus dieser Zeit, treten das Swing-Vocal-Trio "Die Katzen", der Bluessänger Marvin Scondo samt Combo und die fantastische Burlesque-Tänzerin Bella Du Mal auf der nostalgischen Mainod-Bühne auf.

Um 16 Uhr öffnet das Restaurant der Mainod seine Pforten und dann heißt es: travel back in time - wo die 20er auf die 50er Jahre treffen.

Die musikalische Reise beginnt um 17 Uhr mit dem Vocal-Swing-Trio „die Katzen“.

Gegen 19 Uhr betritt dann Marvin Scondo mit seiner Blues-Combo die Bühne. 

Als besonderes highlight wird die fabelhafte Burlesque Tänzerin „Bella du Mal“ mit frechen Tanzeinlagen die Art Deco Bühne zum Leben erwecken und das Berlin der 20er Jahre aufleben lassen.

Gegen späten Abend kann noch zu Elektroswing und anderen Beats auf Frankfurts wahrscheinlich schönster Tanzfläche getanzt werden.

Sonntag, 21. April 2024, 16 – 23 Uhr
Einlass: 16 Uhr, Eintritt: €10,-
Mainod – das schwimmende Kleinod - Café Restaurant Hotel
Batterie – Mainufer / Niddamündung, 65929 Frankfurt Höchst

Sonntag, 21. April: Of/ Nordpark-Festival-Film

(Andrea)

Weil ich es aus unerfindlichen Gründen bislang nicht zum Nordparkfestival geschafft habe, was mehr als ärgerlich ist, weil ua. die wunderbare Conni Maly dort immer mitmischt und performt, schaue ich mir heute wengstens den Film dazu an. "Zwischen Bonames und Frankfurter Berg hat sich seit 2021 ein neues Festival im Frankfurter Grüngürtel etabliert. Und den Dokumentarfilm “Nordparkfestival” darüber zeigen wir vier Tage nach der Premiere beim Lichter Filmfest schon im Waggon, umrahmt von dazu passenden Kurzfilmen und Filmgesprächen. Mit dem Frankfurter Regisseur Otmar Hitzelberger. Es war immer noch Corona, und was kann man da schon machen? Menschen treffen sich draußen oder schlagen einfach ihre Zeit dort tot. Weil ja in Innenräumen eher lieber nichts stattfand. Das hat einige engagierte Menschen im Frankfurter Norden darauf gebracht ein Festival zu etablieren – Hut ab! Das Nordparkfestival entstand aus den Erfahrungen der Pandemiejahre und hat sich ein tolles Ziel gesetzt: den fehlenden Möglichkeiten für gemeinsames Feiern eine neue Outdor-Begegnungs-Möglichkeit mit Do-It-Yourself-Charakter entgegenzusetzen. Musik, Tanzen, Kultur, zusammen Reden und Lachen beleben seitdem einmal im Jahr die Nidda-Insel. Zur Einstimmung hier ein Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=02sBBgntVk4 Es wird also an diesem Abend um Menschen gehen, die gemeinsam eine schöne Zeit haben wollen und sich dafür einsetzen. Und noch mehr. Lasst Euch vom mittellangen Dokumentarfilm “Nordparkfestival” von Otmar Hitzelberger und weiteren Kurzfilmen unterhalten und inspirieren wie immer bei freiem Eintritt in einem maximal unkomplizierten Rahmen. Dieser Filmabend sorgt ganz sicher für gute Laune. Und auch gute Gespräche. Otmar, das Team vom Waggon und ich selbst, Steff Huber freuen uns auf Euch! Das Hauptprogramm startet gegen 19:30 Uhr – wie immer mit der Gelegenheit zum ausgiebigen Filmgespräch – und kuratiert und moderiert von Steff Huber. Zum Filmabend auf der LiberationMovies-Website: https://liberationmovies.net/alle-gut-drauf/

Waggon am Kulturgleis, Mainufer/Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. nicht barrierefrei

Sonntag 21. April: MAX UND DIE WILDE 7: DIE GEISTER-OMA

(Uwe)

Offizieller Kinostart ist der 1. Mai, einige Tage vorher feiert der Film seine Frankfurt-Premiere im Rahmen des Lichter Filmfest Frankfurt International.

Nach dem Erfolg des ersten Teils ist Regisseur Winfried Oelsner erneut ein spannendes Kinoabenteuer für die ganze Familie gelungen, das wieder auf der gleichnamigen und mehrfach ausgezeichneten Kinderbuchreihe beruht. Der Film erzählt humorvoll und mitreißend eine Geschichte über Freundschaft, Mut und Zusammenhalt.

Regisseur Winfried Oelsner wird am 21. April dabei sein und mit ihm die wunderbare Uschi Glas und andere Schauspielerinnen und Schauspieler (Lucas Herzog, Klara Nölle, Nina Petri, Giuseppe Bonvissuto), Schiedsrichterin Julia Boike (ist eine richtige Schiedsrichterin) und Autorin Lisa-Marie Dickreiter werden ebenfalls da sein.

Eldorado Filmtheater
F., Schäfergasse 29
11 Uhr

AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Wohnungs- und Zimmerangebote sind natürlich FÜR ALLE willkommen)
Illustration von Carlotta Hick

2 x Zimmer ( Altbau) Nordend-FFM mit und ohne Balkon (begrenzter Zeitraum)
internationale italienische ::)) Frauen WG.-Zimmer in 3er-WG / 2.OG ohne Aufzug / (1) warm 433,44€ - 17,4 m2  mit Balkon , (2) warm 408,28 € ohne Balkon jeweils vollmobiliert Fussnähe Günthersburgpark  & FH & Bergerstrasse /Frei  ab 01.05 vorerst bis 31.07.2024  Verlängerung möglich. Auch für Künstler geeignet die z.B. nur für die Sommer-Saison. Kontakt: ZimmerNordend@gmx.de

Montag, 22. April - Sonntag, 05. Mai: Frankfurt liest ein Buch – Florian Wacker „Zebras im Schnee“

(Petra)

In der fünfzehnten Ausgabe der Aktion "Frankfurt liest ein Buch" geht es in diesem Jahr – zum ersten Mal – ab heute um einen druckfrischen Roman, und zwar von Florian Wacker: "Zebras im Schnee". Nach einem sympathischen Interview in der F.A.S. bin ich wirklich neugierig auf das Buch des Wahl-Frankfurters, in dem man übrigens auch vielen damaligen "Promis" begegnet.  Denn wir reisen mit ihm in das Frankfurt der 1920er und 1930er Jahre, zentral sind dabei Architektur, Fotografie und Kunst der Zeit. Wacker erzählt von der Vergangenheitsreise eines New Yorker Kunsthistorikers: Bei seinen Recherchen für eine Ausstellung über das Bauhaus-nahe und legendäre Stadtplanungsprogramm "Neues Frankfurt" stößt Richard Kugelman auf ein Ende der 1920er Jahre aufgenommenes Foto seiner Mutter Franziska. Fotografin ist eine gewisse Ella Burmeister. Immer tiefer taucht er während einer Reise in die Main-Metropole in ihre Lebensgeschichte ein – würde er mehr Material von dieser nach dem Krieg vergessenen Künstlerin finden, wäre seine geplante Ausstellung nicht weniger als eine Sensation. Doch was verband die beiden Frauen? Und warum hat Franziska nach ihrer Flucht in die USA 1933 nie wieder von Ella und der gemeinsamen Zeit in Frankfurt gesprochen? Richard gerät schließlich in eine Geschichte hinein, die auch sein Leben für immer verändert. Rund um den Roman gibt es ein umfassendes Programm –mit Lesungen, Vorträgen, Podiumsgespräche zu Schwerpunktthemen, an Schulen, zum Hören bei hr2-kultur und so weiter und so fort. Am Eröffnungsabend erwarten Euch Grußworte gegenwärtiger Persönlichkeiten. Und natürlich Florian Wacker selbst, der uns auf zwei Wochen „Frankfurt liest ein Buch“ einstimmen wird.

Frankfurt liest ein Buch: Florian Wacker „Zebras im Schnee“, mit Grußworten von: • Frank Scholze (Generaldirektor der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main) • Ina Hartwig (Stadträtin, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt) • Felicitas von Lovenberg (Verlegerin, Berlin Verlag) • Sabine Baumann (1. Vorsitzende Frankfurt liest ein Buch e.V.) Zebras im Schnee wird Ihnen lesend vorgestellt von: • Regine Elsässer (Buchhändlerin, Übersetzerin und Enkelin von Martin Elsaesser) • Sandra Kegel (Ressortleiterin Feuilleton, Frankfurter Allgemeine Zeitung) • Brigitte Leistikow (darstellende Künstlerin) • Christoph Mäckler (Architekt und Stadtplaner) • Manfred Niekisch (Direktor des Zoos Frankfurt 2008–2017), • Franziska Nori (Direktorin des Frankfurter Kunstvereins) • Julius Thomas (Schüler, Wöhlerschule), Veranstalter: Frankfurt liest ein Buch e. V., Ort: Deutsche Nationalbibliothek, Adresse: Adickesallee 1, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 5 EURO, Tickets gibt’s hier, das Gesamtprogramm findet Ihr hier

Montag, 22. April: Of: Serge-Gainsbourg

(Andrea)

»Je t’aime… moi non plus« heißt das Programm der heutigen Theater-Essenz und wenn ich nicht schon mit einer guten Freundin verabredet wäre, würde ich gerne eintauchen, in das Gainsbourg´sche Universum. Für mich ein Ausnahmekünstler, dh eigentlich die ganze Familie. Filme mit Charlotte Gainsbourg mag ich sehr und natürlich auch die Musik, die ihr Vater hinterlassen hat. Das ist natürlich viel viel mehr, als das gehechelte Je t´aime. "2021 jährt sich der Todestag des umjubelten Chansonniers, Songschreibers, Schauspielers und Filmemachers Serge Gainsbourg zum 30. Mal. Als unverbesserlicher Provokateur, größtes Enfant terrible der französischen Nachkriegsära und Kultikone passt er in keine kreative Schublade und bleibt auch nach zahlreichen Biografien und Dokumentationen über sein Leben und Werk das, was er immer war: ein Mysterium, das niemanden kalt lässt. Titelgebend für die Annäherung an das spektakuläre Leben des Serge Gainsbourg ist sein auch heute noch populäres Skandallied „Je t’aime… moi non plus“, das ihm – ursprünglich für Brigitte Bardot geschrieben und eingespielt – in der erotisch-aufgeladenen Aufnahme mit seiner späteren Lebensgefährtin, der britischen Schauspielerin Jane Birkin, Weltruhm einbrachte. Mit „Je t’aime… — Das spektakuläre Leben des Serge Gainsbourg“ begeben sich Dominique Horwitz, Berthold Warnecke und eine vierköpfige Live-Band nun auf eine spannende Spurensuche nach dem genialen Künstler und dem zwischen Selbstzweifel und Vision schwankenden Menschen Gainsbourg, dessen Tod 1991 eine ganze Nation betrauerte. Horwitz schlüpft dabei in Gainsbourgs schnodderiges Alterego Gainsbarre, streift die Lebensstationen des als Sohn jüdischer Immigranten in Frankreich aufgewachsenen Stars und zeichnet in Momentaufnahmen die wechselhafte Karriere eines der bedeutendsten Singer/Songwriter des 20. Jahrhunderts nach. Eine atemberaubende Aneignung des Genies Gainsbourg durch den kongenialen Schauspieler-Sänger Horwitz. 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr

Capitol Theater, Goethestraße 1-5, Offenbach

Dienstag, 23. April: Bantu Continua Uhuru Consciousness (BCUC)

(Uwe)

Afro Beat – Funk – Jazz, so lautet die Kurzbeschreibung auf der Seite der Brotfabrik zu dieser Band. Länger steht da geschrieben: „Die siebenköpfige Band hat das Publikum sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene mit ihrem einheimischen Funk und ihren energiegeladenen Auftritten in ihren Bann gezogen, die sie schnell zu einem der erfolgreichsten Musikexporte Südafrikas gemacht haben. Als künstlerische Erben von Philip „Malombo“, Tabane und Batsumi geben sie den angestammten Traditionen der indigenen Völker eine zeitgenössische Stimme. Jazzklänge aus den Produktionen der 1970er und 80er Jahre, die durch Hip-Hop-Einflüsse und Punk-Rock-Energie ersetzt wurden, nehmen den Zuhörer mit auf eine faszinierende Reise.“  

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

Dienstag, 23. April: Liederabend in der Oper Frankfurt

(Martin)

Samuel Hasselhorn (Bariton) & Doriana Tchakarova (Klavier)

Samuel Hasselhorn ist 33 Jahre alt. Er hat vier CD’s veröffentlicht, die von der Kritik sehr gelobt worden sind, (u.a. mit Liedern von Schubert und Schumann). Spätestens seit dem Gewinn des Queen-Elizabeth-Wettbewerbs 2018 in Brüssel hat sich der deutsche Bariton international einen Namen als Lied- und Opernsänger gemacht.

Höhepunkte der Saison 2022/23 umfassten führende Partien seines Fachs wie u.a. Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Ford (Falstaff) und Dandini (La Cenerentola) am Staatstheater Nürnberg, dessen Ensemble er angehört. Zahlreiche Konzerte und Liederabende führen in nach Hannover, Brüssel, Paris, Tallinn, Stuttgart, Barcelona, Budapest, Aix-en-Provence, Cambridge und Tokio.

Jetzt singt Samuel Hasselhorn in Frankfurt dieses Programm: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/LA_Programm_Hasselhorn_23_4_24.pdf

Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/samuel-hasselhorn-bariton-doriana-tchakarova-klavier/?id_datum=3521

Dienstag, 23. April um 19.30h
Liederabend in der Oper Frankfurt
Foto: © Nikolaj Lund

Dienstag, 23. April: Nachts (bevor die Sonne aufgeht)

(Martin)

Das ist ein feiner, kleiner Abend in der Box des Schauspiel Frankfurt. Caroline Dietrich (wer ÖL! gesehen hat, freut sich, ihr wieder zu begegnen!) und Sebastian Reiß sind ein nachhaltig eindrückliches Ehepaar. 

„Es waren einmal eine Frau und ein Mann und ein schreiendes Kind – »aber die Dinge hängen nicht zusammen«. Ein Paar erzählt die gemeinsame Geschichte nach, wobei sich unterschiedliche Überzeugungen und sich widersprechende Ideale auftun. Nicht zuletzt hängt wie ein Damoklesschwert über alldem die Frage: Warum haben sie sich für ein Kind entschieden?“

Judith von Sternburg hat recht in ihrer Premierenkritik: »Gewiss lässt ›Nachts (bevor die Sonne aufgeht)‹ in Glück und Unglück von Zweierbeziehungen blicken, wie die Liebe wächst und süß und froh ist, und wie gleich danach schon die Konventionen sprießen – das Zusammenziehen, das gemeinsame Planen, das Kind, das Geschrei. Aber in der Box ist das vor allem auch eine hinreißende Übung für eine Schauspielerin und einen Schauspieler: Intimität aus dem Nichts herstellen, plappernd Bilder in die Luft malen, unter einer weißblonden Perücke so oder so oder so gucken. Sieht man sich nicht satt dran, aber da ist die Stunde schon vorbei. Und auf einmal schreit auch das Kind nicht mehr. Erschreckend.« Frankfurter Rundschau, 23.01.2024. 

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/nachts-bevor-die-sonne-aufgeht/1858/

Dienstag, 23. April um 20.00h
Nachts (bevor die Sonne aufgeht) von Nina Segal
Schauspiel Frankfurt / BOX
Foto: © Robert Schittko

Dienstag, 23. April: FFM/ Lauren Ruth ward

(Andrea)

Bild und Text können manchmal sehr täuschen. Ich war ganz überrascht, als ich reingehört habe und, ja, tatsächlich angetan. Denn das was Lauren Ruth Ward auf die Bühne bringt, hat Hand & Fuß, weshalb ich mir das Konzert heute gerne anschauen möchte. "As artist’s are being forced to stray from the creation of “art” and the scope of what it means to be a successful musician becomes smaller and smaller, the further the disconnect between fan and artist. On both sides there is a craving to feel, and one can only feel through self discovery, not through force-fed algorithms. In spite of the above, Lauren’s relationship with their fans has only become stronger through continued intimate, authentic connection and mutual loyalty. This feeling has become Lauren’s definition of success, and this tour is an embodiment of that feeling. New music will be performed by a full band and a fuller heart." 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei

Dienstag, 23. bis Samstag, 27. April: OF/ Makerwoche

(Andrea)

Nicht nur für verregnete Tage und Computernerds ist die Frankfurter Straße 13 -15 eine tolle Adresse. Dort, etwas versteckt zwischen Nagelstudio, Klamottenladen und Reisebüro öffnet sich eine Tür in eine andere Zeit. Als Computer noch Atari und Commodre hießen, man Pong spielte und PCs noch groß und klobig waren. Der Digital Retro Park ist ein tolles Museum, nicht nur zum anschauen, sondern auch machen. So sind alle Exponate auch bespielbar und daher sollte man schon ein bisschen Zeit für den Besuch einplanen. Zum Museum gehört das Commons Cafe und das lädt zur Makerwoche: "Du reparierst, baust, hackst, flickst, patcht, kreierst oder veränderst gerne etwas und willst es Anderen zeigen? Du guckst dir gern Projekte anderer Menschen an, tauscht dich aus und hilfst gegenseitig? Bring dein Projekt! Bring your Project! Und zeigs uns! Wir öffnen für die erste Projekt/Maker-Woche im Commons Cafe vom 23.04. bis zum 27.04. durchgehend von 13h bis 21h. Und laden alle, die gern an etwas bauen, machen, restaurieren, gestalten, drucken usw. usf. zum vorbeikommen, zeigen und weiter bauen ein! Einfach dem untenstehenden Nuudel-Link folgen, sich im Zeitraum einen passenden Stunden-Slot um das Projekt vorzustellen, für sich suchen, an-clicken und beim Kommentar Titel, Thema und Kontaktmail-Adresse hinterlassen. Manche Slots sind schon von anderen mit einem Häkchen belegt und du kannst nachschauen, ob ein anderer für dich passt. Das endgültige Line-Up wird dann hier und anderswo gepostet, bei Doppelbelegungen schreiben wir dich evtl. vorher noch an. Hier geht`s zur Umfrage: https://nuudel.digitalcourage.de/MVwFCkfsmg8Yrkp2 Im Commons Cafe treffen sich seit 5 Jahren Retrobastler & Bürgerinitiativen, Hacker & Projekte, Ideen und Initiativen. Mit der Projektwoche wollen wir herausfinden, wer sich noch alles an unserem kleinen Engagement, Workshop & Makerspace-Cafe beteiligen möchte und wie wir das organisieren können. Vor Allem wollen wir zeigen, was wir tun und sehen was ihr macht! Linux-Einführung, eine KI-Kurzfilmshow, Einblick in die Restaurierung alter Rechner, die Herstellung von Cosplay-Kostümen, Druck von DnD-Figuren, ein Talk über Kobol & Mainframes, ein finaler Longdrink-Workshop mit DJ-Begleitung und dein eigenes Projekt, alles möglich oder schon im Programm. Show what you do!" jeweils 13 bis 21 Uhr

Vorläufiger Timetable:

Di.23.04. 15h-19h: Freies Zeichnen, räumliches erfassen menschlicher Körper, Schmuck aus Fimo & elektronischen Teilen Mi.24.04., 15h-19h: 3D-Druck für Zwerg*inn*en, Elben, Krieger*innen, Magiebegabte & Hobbits (Dungeons & Dragons) 16h- 18h: Offenbacher Ampelmännchen zeichnen mit Georg Diederichs 19h-ca. 22h: Offene Classic Dungeons & Dragons-Runde mit 2 freien Plätzen für Neueinsteiger & Ausprobierer! Do.25.04. 15h-19h: 3D Druck testen für Neueinsteiger 19h- ca. 20h30 Circuit Noise plays LDX#40, elektronisches Livekonzert mit düsterem bis experimentellem SID & anderem Sound Fr.26.04. 15h-19h: 3D Druck testen für Neueinsteiger Sa.27.04. 17h-18h: Liveaufnahme für den Filmpodcast Tickest Please! (by Neonmotte & Grindhouseflix) 18h-20h: Steff Huber`s Kurzfilmprogramm rund um KI & AI 20h-XX: Open End Longdrinkworkshop: Wir entwickeln experimentell den Commons-Spritz​ und den Pixel-Punch...

Digital Retro Park/Commons Cafe, Frankfurter Straße 13-15, Offenbach, nicht barrierefrei

Mittwoch, 24. April: Verurteilt – Das Quiz

(Uwe)

Der Podcast Verurteilt! mit Heike Borufka und Basti Red ist zu Gast in der Romanfabrik und das gleich mit einer Premiere: der ersten Ausgabe von "VERURTEILT – DAS QUIZ".

Die beiden Gastgeber schreiben dazu: „Die Quizmaster Heike & Basti begrüßen zur ersten Ausgabe von "VERURTEILT – DAS QUIZ" und die Besucher sind die Kandidaten, die mit ihrem Wissen über das deutsche Rechtssystem und den Gerichtspodcast Verurteilt glänzen können. Sicher ein unterhaltsamer Abend, nicht nur für Leute, die das Quizzen lieben.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstraße 186
19:30
Bild: Homepage Romanfabrik

Mittwoch, 24. April: 460 Jahre William Shakespeare

(Martin)

Das Freie Deutsche Hochstift lädt am Mittwoch, 24. April 2024, 19:30 Uhr, im Rahmen der Reihe Lied & Lyrik zum Konzertabend ‚460 Jahre William Shakespeare. Shakespeare-Songs und Lieder aus fünf Jahrhunderten‘ mit Hans Christoph Begemann (Bariton) und Hilko Dumno (Klavier) in den Arkadensaal ein.

Im englischen Städtchen Stratford-upon-Avon wird jährlich am 23. April William Shakespeares Geburtstag gefeiert. 1564, vor 460 Jahren, erblickte der Dichter dort das Licht der Welt. 

In Frankfurt am Main feierte ihn über 200 Jahre später Johann Wolfgang Goethe, für den Shakespeare ein Lichtbringer war: „Ich erkannte, ich fühlte aufs lebhafteste meine Existenz um eine Unendlichkeit erweitert, alles war mir neu, unbekannt, und das ungewohnte Licht machte mir Augenschmerzen.“ 

Shakespeare wirkt „durchs lebendige Wort“, und sei es auch gesungen. Hans Christoph Begemann und Hilko Dumno haben ein außergewöhnliches Programm zusammengestellt mit Vertonungen, die teils noch zu Lebzeiten Shakespeares entstanden sind und bis in die Gegenwart reichen. Zu hören sind Kompositionen von Thomas Morley, Henry Purcell, Joseph Haydn, Carl Loewe, Franz Schubert, Robert Schumann, Hubert Parry, John Ireland, Wilhelm Petersen, Gerald Finzi, Dmitrij Schostakowitsch, Wolfgang Fortner und Einojuhani Rautavaara.

Mittwoch, 24. April um 19.30h
Goethehaus – Freie Deutsche Hochstift/Arkadensaal

Foto: Johann Heinrich Ramberg, Brustbild William Shakespeare (Ausschnitt aus einer Figurenstudien zum Titelkupfer des Minerva Taschenbuchs für das Jahr 1820), vor 1820 © Freies Deutsches Hochstift

Mittwoch, 24 April: FFM/ Archäologische Ausgrabungen an Stätten der NS-Zeit in Bayern

(Andrea)

Mist, ich bin schon verplant, den Vortrag hätte ich gerne besucht: "Im Rahmen der Sonderausstellung "AUSGESCHLOSSEN. Archäologie der NS-Zwangslager" und in der Reihe "Frankfurter Vorträge zu Archäologie und Geschichte" des Archäologischen Museums Frankfurt findet am 24. April 2024 um 18:30 Uhr ein Vortrag mit Dr. Ruth Sandner statt. Thema des Vortrags von Dr. Ruth Sandner (Landesamt für Denkmalpflege – Dienststelle Regensburg) Archäologische Ausgrabungen an Stätten der NS-Zeit in Bayern Keine Anmeldung erforderlich. Vortrag: EUR 5,00, ermäßigt EUR 3,00 - die Freunde des Archäologischen Museums zahlen die ermäßigte Gebühr (ab 30 Minuten vor dem Vortrag, davor + Eintritt). Um 17:00 Uhr findet eine Führung durch die Sonderausstellung statt. Kosten: Eintritt EUR 10,00/EUR 5,00, Führungsgebühr EUR 5,00/EUR 3,00. Die Ausstellung nähert sich dem Thema „Nationalsozialistische Zwangslager” anhand von archäologischen Funden. Objekte von 20 Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg zeugen vom Leben und Überleben in den nationalsozialistischen Zwangslagern, von der rassistischen Ideologie und der Verstrickung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in die NS-Verbrechen." Die Ausstellung werde ich mir unabhängig davon anschauen.

Archälogisches Museum, Frankfurt

Donnerstag, 2. Mai: Of/ Transition

(Andrea)

Das Wetter ist blöd, daher haben sich David, Ruben und Yacin für eine Terminverlegung entschieden. Well done, denn dann habe ich auch wieder Zeit, Danke Jungs! ;-) und sie haben sich wieder etwas Tolles einfallen lassen. Ich sage nur: Nagellack! Und habe keine Ahnung, wie das zusammengeht...am 8.5. ist der nächste Termin, der steht schon jetzt FETT im Kalender, insgesamt geht das Projekt "Transition 1-7" bis 18.07 und umfasst insgesamt sieben - von uns organisierte - (Lehr-)Veranstaltungen, die auf dem Areal rund um die Kressmann-Halle stattfinden. Inhaltlich beschäftigen wir uns bei TRANSITION 1-7 mit unserer eigenen Vergangenheit auf dem Gelände, aber auch der Zukunft des Grundstücks, auf dem der Neubau der Hochschule für Gestaltung nach uns entstehen wird. Unsere Intention ist es, mit dem Projekt Vergangenheit und Zukunft zu überlagern und so einen sinnbildlichen Übergang zu schaffen. Die Veranstaltungen finden auf einer wandernden Skulptur statt, die für jeden Termin an einem anderen Ort auf dem Gelände installiert wird. Wir eröffnen TRANSITION 1-7 am 24.04. um 20.00 Uhr mit unseren Freundinnen von HazMatLab. Gemeinsam werden wir in einem experimentellen Versuchsaufbau 100 Flaschen Nagellack herstellen. Es gibt Crémant, und Nagellack solange der Vorrat reicht. Die sechs weiteren Termine und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Veranstaltungen findet ihr auf unserer Projektseite: http://transition.yrd.works/

Kressmann-Halle, Nordring, Offenbach

Mittwoch, 24. April: FFM/ The Bevis Frond

(Andrea)

Denn...ich bin heute im Nachtleben. Dort ist The Bevis Frond, seit 2016 waren sie nicht mehr unterwegs und haben schöne Musik im Gepäck. 26 Alben mit Alternative Rock und Psychedelic Rock hat die britische Band schon veröffentlicht, das neue Album sind "Fünfundsiebzig Minuten herrlicher Melodien, die sich zwischen 60er-Jahre-Psych, englischem Folk, den Seattle Art-Punks The Wipers, dem Buzzsaw-Pop von Dinosaur Jr. und Hendrix-esken Erkundungen bewegen. Ihre Musik hat immer etwas spielerisch Englisches an sich. Die Kult-Ikonen, die sicherlich The Lemonheads, Teenage Fanclub, Elliot Smith, Pavement und Dinosaur Jr. beeinflussten, haben eine weitere schräge Mischung aus melodischer, klaviergeführter Melancholie, akustischen Grübeleien, kratzigem Garagen-Rock mit punkigem Einschlag und voller Gitarren-Histrionik produziert." Schreibt jpc.de. Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt 

Donnerstag, 25. April: FFM/ Kensington Road

(Andrea)

Die Füße stillhalten? Cool bleiben? Das gelingt bei den Songs der Berliner Band KENSINGTON ROAD nur eiskalten Typen. Alle anderen sind sofort angefixt vom modernen, internationalen Sound der Band, der gekonnt eine Brücke zwischen Indierock und Alternative-Pop schlägt. Authentische Songs, die ohne Schnickschnack und Künstelei auskommen – denn nach tausenden Kilometern im Tourbus durch ganz Europa und unzähligen Live-Shows, weiß die „hard-working band“ ganz genau wovon sie singt. Fern von gängigen Rock-Klischees lockt die Band die Zuhörer mit vorwärtsdrängender Energie und leidenschaftlicher Live-Show aus der Reserve. Echt, authentisch, kein Bullshit. Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM, nicht barrierefrei

Donnerstag 25. April: Vinyl Gottesdienst

(Daniela)

Die Plattenteller drehen sich wieder in der Johanniskirche , der VinylGottesdienst kommt aus der Winterpause: SK Libra und DJ Stelze bringen ihre Musik zum Thema "barmherzig" mit, es wird sicherlich basslastig. Für den leichten liturgischen Rahmen sorgt Pfarrer Lars Heinemann, für das Gespräch Matthias Westerweller, für die Getränke wie immer die Bar um Isabel Philipp.

VinylGottesdienste: Eine Künstler:in bringt ihre/seine Tracks zu einem Thema mit und erzählt – Warum gehört dieser Song für mich zu diesem Thema? Was ist der Hintergrund des Songs selbst? Welche biographischen Erlebnisse und Erinnerungen verbinde ich mit ihm? Hat der Song damit für mich sogar eine religiöse Note, und wenn ja, inwiefern? Im Austausch mit dem Moderator entsteht so ein Raum, in dem auch die Besucher:innen dem Thema nachgehen können: sitzend, stehend, in sich selbst versunken, im Gespräch mit den Anderen, am Platz, an der Bar, rauchend vor der Tür. Der VinylGottesdienst möchte diesen Raum bewusst öffnen. Und das in der barocken Johanniskirche, die für diese Abende komplett umgestaltet wird.

Johanniskirche, Turmstraße 10 in Bornheim, Begjnn 19:30 Uhr, Eintritt frei

Donnerstag, 25. April: „Ortsumgehung“ - Benefizlesung mit Andreas Maier

(Martin)

Förderverein Kinderschutzbund
Benefizlesung

Es verspricht, ein schöner Abend zu werden:Andreas Maier wird aus seinem Werk „Ortsumgehung“ lesen. Seit 2010 arbeitet er an diesem mehrfach ausgezeichneten, literarischen Großprojekt, neun Bände umfasst die Buchreihe nun. Zuletzt erschienen (alle bei Suhrkamp): Die Heimat (2023), Die Städte (2021), Die Familie (2019). 

Donnerstag, 25. April um 19.00h (Einlass ab 18.30h)
Orangerie am Günthersburgpark
Foto: Kinderschutzbund Facebook

Donnerstag, 25. April: FFM/ Tito & Tarantula

(Andrea)

When we were young(er), ich freue mich schon auf diese Zeitreise! Wie lange ist das her, dass ich Tito & Tarantulas das letzte Mal live gesehen habe? Heute spielt er in der Kapp und wir gehen natürlich hin, schließlich haben die bekannten Klassikern, die in Kultfilmen wie Desperados / From Dusk till Dawn / Once upon a time in Mexico / Machete / True Stories verewigt sind, zwar ein bisschen Patina angesetzt, aber nichts von ihrem Reiz verloren. Songs des neuen Albums „Brincamos“ und einige selten gehörte Lieblingstitel der Band ergänzen das Repertoire. 20 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Donnerstag, 25. April: Rocko Schamoni / PUDELS KERN

(Uwe)

Mitte April erscheint Rocko Schamonis neuer Roman Pudels Kern.

Ein junger Mann fährt nach Hamburg, um dabei zu sein. Er ist 19, möchte Musik machen und seine Jugend feiern, Künstler sein. Es zieht ihn nach Sankt Pauli, auf den Fixstern der Verrückten. Er will hinein in den Abgrund, „wo Feuchtigkeit und dunkle Wärme merkwürdige Organismen zum Tanzen bringen“. Er trifft die Zitronen, die Ärzte, die Hosen, die Neubauten – und sucht seinen eigenen Platz in dieser Welt. Als erstes braucht er einen neuen Namen: Rocko Schamoni.

Pudels Kern reißt uns zurück in die Jahre des Hamburger Punk und Underground, in die Kellernächte, den kaputten Tourbus und bis zum großen Plattenvertrag.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Donnerstag, 25. April: Telquist

(Uwe)

„Sebastian Eggerbauer und seine Live-Band vielfach unter Beweis gestellt: Catchy Hooks, unkonventionelles Sampling, Beats, die irgendwo zwischen Indie-Pop, Elektro und HipHop zu verorten sind, und eine so spezielle, wie nahbare Stimme reißen mit, berühren und eignen sich hervorragend zum Mitsingen. Nachdem inzwischen 20Millionen Streams zu Buche stehen, ist die Zeit für ein neues Album reif. 2024 soll das nicht nur die WG-, Schlaf- und Wohnzimmer, sondern auch die Bühnen des Landes erobern …“.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr, Einlass über den Nebeneingang
Bild: Sophia Kustenmacher

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag 26. und Samstag 27. April: Israel – Palästina Kriege ohne Ende?

(Daniela)

Daniel Cohn-Bendit und andere Akteure organsieren, zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung, eine zweitägige Tagung mit dem Titel: Israel – Palästina Kriege ohne Ende? an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Am 7. Oktober überwanden Terrorkommandos der Hamas die israelischen Sicherheitsanlagen. Sie ermordeten über tausend Menschen, verübten gezielt
sexualisierte Gewalt und entführten Hunderte als Geiseln. Seither steht der seit Jahrzehnten unbefriedete Nahostkonflikt wieder ganz oben auf der internationalen Agenda. Als Reaktion auf diese Aggression begann die israelische Armee einen Bodenkrieg gegen die Hamas, mit der Folge, dass
im Gaza-Streifen schon Zehntausende von Opfern zu beklagen sind. Vertreibung, Elend, Hunger, das Fehlen jeglicher medizinischer und humanitärer
Grundversorgung haben Verzweiflung, Hass und Perspektivlosigkeit in der palästinensischen Bevölkerung anwachsen lassen, aber auch weltweit
Kritik und Entrüstung ausgelöst.
Die totale Polarisierung in diesem Krieg entfaltet einen Sog, für die eine oder die andere Seite Partei zu ergreifen, wie zahlreiche Appelle und Stellungnahmen von amerikanischen Universitäten bis nach Berlin bezeugen. Das ist vor dem Hintergrund des Holocaust in Deutschland von besonderer
politischer und moralischer Brisanz. In dieser fatalen Polarisierung bleiben dringend nötige Differenzierungen auf der Strecke. Diesem Sog wollen
wir mit unserer Tagung entgegenwirken. Sie soll historische Sachkenntnisse vermitteln, kaum aufzulösende Widersprüche thematisieren und Raum gewinnen für informierte Reflexion und politische, auch kontroverse Diskussionen.
Die Tagung besteht aus zwei Teilen: Podiumsdiskussionen
am Freitagabend, fünf Foren zur Diskussion und Vertiefung am Samstag.

Freitag, 26. April, Ab 18:30 Uhr

ISRAEL – PALÄSTINA HASS OHNE ENDE?
DANIEL COHN-BENDIT im Gespräch mit DAN DINER, Historiker, MERON MENDEL, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt/Main, OMAR YOUSEF, Professor für Architektur der palästinensischen Universität Al Quods in Ost-Jerusalem

ANTISEMITISMUS, RASSISMUS UND GEWALT OHNE ENDE?
MICHAELA WUNDERLE Publizistin, Frankfurt/Main und BRUNO SCHOCH, assoziierter Forscher des PRIF im Gespräch mit CILLY KUGELMANN, bis 2017 stellvertretende Leiterin des Jüdischen Museums Berlin JULIE GRIMMEISEN, Referentin im Team des Antisemitismusbeauftragten der bayerischen Staatsregierung

Samstag, 27. April

Ab 10:30 – 15:45 Uhr PARALLELE FOREN

  • FORUM I DER NAHOSTKONFLIKT GESCHICHTE, URSACHEN, HINTERGRÜNDE
  • FORUM II ANTISEMITISMUS, HASS, GEWALT
  • FORUM III POLITISCHE BILDUNG ALS BRANDMAUER
  • FORUM IV DER NAHOSTKONFLIKT UND DAS RISIKO EINES FLÄCHENBRANDES
  • FORUM V POLITISCHE PERSPEKTIVEN AUS DER KATASTROPHE?

Mehr Infos und Anmeldung hier: https://www.boell-hessen.de/israel-palaestina/

Freitag 26. April: Vintage Soundsystem # 8 The Other Sound of India

(Daniela)

Ich will heute Abend zu Lars Eidinger... wie gut, dass das Pastel dirket um die Ecke ist...

Vintage Soundsystem # 8 The Other Sound of India
mit Sigrid Pfeffere & Florian Pittner
Ohren auf für eine Musik, die nicht unseren Vorstellungen von indischer Musik entspricht. Schon in den 30er Jahren kamen JazzmusikerInnen aus den USA auf den indischen Subkontinent. Nachdem Indien 1947 unabhängig wurde, gab es in den Metropolen lebendige Jazzszenen und jeden Abend Konzerte. Unter den MusikerInnen befanden sich auch katholische Migranten aus der portugiesischen Kolonie Goa. Ihr bikulturelles Erbe kam ihnen zugute, denn viele arbeiteten in der indischen Filmindustrie, wo sie vor allem die Arrangements für die oft riesigen Orchester schrieben. Filmmusik war und ist immer noch DIE Popmusik Indiens, die sich sehr kreativ bei allen nur erdenklichen Musikstilen bediente. Während Ravi Shankar und die Beatles ab Mitte der 60er klassische indische Musik im Westen popularisierten, orientierte sich die postkoloniale Jugend gen Westen. Abseits der Filmmusikindustrie und unter dem Radar westlicher Wahrnehmung schossen ab Mitte der 1960er Bands wie Pilze aus dem Boden, um es ihren westlichen Idolen gleich zu tun, wenngleich unter denkbar schwierigen und oft abenteuerlichen Umständen.
FLORIAN PITTNER kaufte vor 25 Jahren eine Sitar und kam immer wieder nach Indien zurück. Er hat eine der weltweit spannendsten Sammlung von Platten aus Nordindien und und spielt regelmäßig Konzerte mit seiner Band „ek minute baba“ oder als Solist.
SIGRID PFEFFER reiste 1997 das erste Mal nach Indien und verliebte sich in die Musik aus Goa. Sie produziert Radio-Features zu Themen wie die frühe Geschichte des Jazz in Indien, Frauen in der indischen Musikszene, zeitgenössische Popmusik und Indien und die Beatles.

Freitag 26.4.2024 ab 19h
Pastel, Lindleystr. 15, Frankfurt
Eintritt frei

Freitag 26. April: Lars Eidinger x DJ Hell im Fortuna Irgendwo

(Daniela)

Lars Eidinger und DJ Hell: Die Unvergleichliche Fusion von Schauspiel und Sound

 Die Frankfurter Kulturszene wird mit einer faszinierenden Fusion von Persönlichkeiten bereichert: Der renommierte Schauspieler Lars Eidinger und der legendäre DJ Hell tun sich zusammen, um als dynamisches DJ-Duo die Bühnen des Fortuna Irgendwo zu erobern.

Lars Eidinger, bekannt für seine herausragenden darstellerischen Leistungen auf Theaterbühnen und in Filmproduktionen, und DJ Hell, eine Ikone der elektronischen Musikszene sowie Modewelt und eine treibende Kraft hinter dem Erfolg des Labels International DeeJay Gigolo Records, verschmelzen ihre einzigartigen Charaktere zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis.

Die Kombination aus Eidingers expressiver Bühnenpräsenz und Hells kreativer musikalischer Vision verspricht eine aufregende Reise durch verschiedene Genres und Stimmungen – wo kann das besser umgesetzt werden wie im einzigartigen Fortuna Irgendwo.

Ihre gemeinsamen Auftritte werden nicht nur Fans von Eidinger und DJ Hell begeistern, sondern auch neue Zuschauer in ihren Bann ziehen, die von der Verschmelzung von Schauspielkunst und elektronischer Musik angezogen werden.

Diese seltene Gelegenheit, zwei so herausragende Künstler auf einer Bühne zu erleben, bietet sich so schnell nicht wieder.

Datum: Freitag, der 26.04.2024

Ort: Fortuna Irgendwo, Hanauer Landstraße 192 (Union Gelände), 60314  Frankfurt am Main

Einlass: 22 Uhr

Tickets sind verfügbar unter  https://fortunairgendwo.ticket.io/f88ce1qv/

(c) Nils Müller

Freitag, 26. April: Eläkeiset

(Uwe)

Finnen sind auch im Jahr 2024 die glücklichsten Menschen der Welt. Ausgewählte Vertreter des Landes kommen als „Eläkeläiset“ nach Frankfurt. In Wikipedia findet man über den Stil der Band Folgendes: Eläkeläisetspielt spielt meist Coverversionen bekannter Pop- und Rockmusik im schnellen Humppa- oder langsamen Jenkka-Stil. Die Lieder sind oft kaum noch zu erkennen, einprägsame Melodien werden aber meist übernommen. Die Texte sind meistens in finnischer Sprache und setzen sich sowohl aus meist eher respektlosen Übersetzungen als auch eigenen, oft unsinnigen Dichtungen zusammen.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Bild: Timo Isoaho

Freitag, 26. April: Of/ Verstärker

(Andrea)

Die Anlage aus dem Berghain, die Künstler:innen aus Offenbach: Heute stoppt die Verstärker-Roadshow im Stadthof und bringt den Platz zum Beben. Das schauen wir uns natürlich an und ich bin schon sehr gespannt auf die junge Hip-Hop-Community. Um die soll es heute gehen, denn der Truck gehört zur aktuellen Ausstellung in der Schirn "The Culture" und Heiner Blum wäre nicht Heiner Blum, er hat mit seinem Diamant-Team eine schöne Koop getrickt, von der auch Gießen, Darmstadt, Wiesbaden, Hanau und natürlich auch Frankfurt profitieren. Zwei Tage ist der Verstärker unterwegs und bringt Bass. "Die Menschen sind alleine meis­tens leise und gemein­sam gerne auch mal laut. Das gemein­same, selbst­or­ga­ni­sierte Feiern wurde durch die Entwick­lung und den Einsatz von Sound­sys­te­men in verschie­de­nen kultu­rel­len Zusam­men­hän­gen verstärkt und auf immer neue Ebenen der Inten­si­vie­rung gebracht. Die jamai­ka­ni­sche Sound­sys­tem Culture seit den 1950er Jahren, die Hip-Hop-Block­par­ties und Boom-Box-Culture der späten sieb­zi­ger Jahre, der briti­sche Second Summer of Love der ausge­hen­den 1980er Jahre, die Suicide Rigs der Free-Techno-Szene und die Rave Trucks der großen und klei­nen Stra­ßen­pa­ra­den sind wesent­li­che Beispiele dieser Tradi­tion. In Koope­ra­tion mit der SCHIRN und im Kontext von THE CULTURE bringt die Offen­ba­cher Initia­tive Diamant / Museum of Urban Culture unter dem Namen Verstär­ker ein großes, mobi­les Sound­sys­tem auf Tour. Der Verstär­ker ist ein 7,5-Tonner mit einer massi­ven Funk­tion One Anlage, wie sie in hoch­s­ka­lier­ter Form im Berg­hain steht. Zum Abschluss der Ausstel­lung THE CULTURE begibt sich der Rave Truck als mobile Bühne auf eine Stern­fahrt durch das Rhein-Main Gebiet. Am Frei­tag, den 26. April, hält er in Gießen und Offen­bach. Am Sams­tag, den 27. April, bewegt er sich von Darm­stadt über Wies­ba­den nach Hanau und Frank­furt. An den jewei­li­gen Orten bringt er die Party auf die Straße und verstärkt und feiert die junge Hip-Hop-Commu­nity vor Ort." Irgendwann abends...

Stadthof, Offenbach

Freitag, 26. April. OF/ 3XXX

(Andrea)

Passenderweise wird um 19.30 Uhr gleich nebenan, im stadtraum, die Ausstellung 3XXX mit einer Kaffeezeremonie eröffnet (die Tassen werden tanzen :-)): "Mit 30 fängt das Leben an. Aber was war davor? Erinnerst du dich noch, was du am 17.09.2023 gemacht hast? Oder am 23.05.2023? 3XX – In My Last 20’s zeigt Einblicke des Alltags von Ngoc Son (Sunny) Nguyen. Gezeigt werden 366 Fotos, die zwischen 16.03.2023 und 16.03.2024 in verschieden Situationen geschossen worden sind. Keine Struktur, einfach drauflosschießen und den Moment festhalten lautet die Devise. Jeder Moment im Leben ist es wert dokumentiert zu werden. So schnelllebig und auch vergesslich wir sind, hat sich der Künstler entschlossen, die verschiedenen Sequenzen seines Lebens mit einer separaten Kamera auf Schwarz-Weiß Film festzuhalten. Damit ähnelt das Foto schießen einem Ritual und ist ein fundamentaler Bestandteil der Momentaufnahme gewesen. Start ist am 26.04.2024 um 19:30 Uhr und wir beginnen mit einer kleinen Kaffeezeremonie gefolgt von Livemusik und einem umfangreichen Abendprogramm."

stadtraum im Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach 

Freitag, 26. April (Premiere) – Sonntag, 5. Mai Welcome – Doppelabend

(Martin)

DFDC – Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot

Doppelabend heißt bei der Dresden Frankfurt Dance Company: Zwei Gastchoreograf*innen und zwei neue Inszenierungen und alles an einem Abend! 

Zwei neue künstlerische Handschriften treffen auf die Tanzpraxis des Ensembles. Auf Einladung der Dresden Frankfurt Dance Company haben die beiden Gastchoreograf*innen Kristin Ryg Helgebostad und Sergiu Matis zwei neue Arbeiten entwickelt, die im Rahmen des Doppelabends WELCOME präsentiert werden. 

WESENWELT Neukreation von Kristin Ryg Helgebostad: Für „Wesenwelt“ verwandeln die Choreografin Kristin Ryg Helgebostad und die Komponistin und Glockenspielerin Laura Marie Rueslåtten das Ensemble in ein kollektives Musikinstrument. Alle Tänzer*innen haben mindestens eine Glocke in den Händen – mit jeweils unterschiedlichen Tonhöhen. So führt jede Bewegung zu einem Ton und jeder Ton erfordert eine Bewegung, was die Musik auch visuell erfahrbar macht. Das Ensemble agiert auf der Bühne als ein kollektives Subjekt in dem jede*r einzelne auf die Gruppe angewiesen ist und umgekehrt. Was wenn nicht alle ineinandergreifen wie die gutgeölten Rädchen in einem Getriebe? Das gemeinsame Ganze kann nur existieren, wenn es Abweichungen miteinschließen kann. So resultiert eine Verletzlichkeit, der das Kollektiv ebenso ausgesetzt ist, wie alle seine Mitglieder – ein prekärer Zustand, der nur durch Humor auszubalancieren ist. Wie bei einem Bienenstock ist schwer zu sagen, ob es sich eigentlich um ein einziges schwarmartiges Wesen handelt oder um eine Vielzahl von Individuen. Und sind es gegebenenfalls Menschen, wer wollte es sagen? 

WARPSCAPES Neukreation von Sergiu Matis: In der Europäischen Malerei werden Landschaften immer durch ihren Bezug auf den Menschen gerahmt. Sie werden gezeigt als Schauplätze gemeinschaftlicher Riten, als Gärten und Wälder, die zu einem Ort gehören und ihn zur Heimat machen, als Ware, die man in Besitz nehmen kann. Von der unmittelbaren Umgebung bis zu den Küsten des Kontinents und darüber hinaus entwirft die Landschaftsmalerei Europas ein verzerrtes Bild der Umwelt, das führt zu einer Gesellschaft, die ein verzerrtes Verhältnis zur Welt hat. „Warpscapes“ (to warp = verziehen, scape = Schaft) setzt sich mit diesen Verzerrungen auseinander, geht ihnen nach, übertreibt sie und versucht sich so auf artifizielle Weise der Natur neu zu öffnen. 

Auf der Bühne entstehen Landschaften, die die Tänzer*innen als nicht-nur- menschliche Geschöpfe bewohnen, die sie entwerfen und untersuchen, die sie betrachten und in denen sie verschwinden. Verzerrungen entdecken und sie verstärken, warping ist dabei die zentrale Methode, um den ständigen und widersprüchlichen Veränderungen der belebten Welt näher zu kommen, ohne die eigene Künstlichkeit verleugnen zu müssen

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.dfdc.de/abend/welcome

Freitag, 26. April (Premiere), Samstag, 27. April, Mittwoch, 1. Mai – Samstag, 4. Mai um jeweils 20.00h und am Sonntag, 28. April und Sonntag, 5. Mai um jeweils 16.00h
Bockenheimer Depot
Foto: © Eike Walkenhorst

Freitag, 26. April: Tür zu! Schauspiel

(Martin)

Tür zu! handelt von sechs Menschen, deren Wege sich treffen und wieder auseinandergehen. Jeder von ihnen hat eine ähnliche und doch andere Sehnsucht nach Freiheit und Geborgenheit. Ihre unterschiedlichen Bedürfnisse führen zu tiefen Freundschaften, schweren Verlusten, Einsamkeit, aber auch Zuversicht auf neue Begegnungen. Alle sechs sind mit gesellschaftlichen Umbrüchen konfrontiert und gehen auf ihre Weise mit ihnen um. Wir beobachten sie auf ihrer lyrischen und musikalischen Suche nach einem Kompromiss zwischen Abgrenzung und Nähe und nach geöffneten Türen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.theaterperipherie.de/tickets-preise-anfahrt/

Freitag, 26. April um jeweils 19.30h
Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23
Foto: © Moe Salamat

Freitag, 26. April: Of/ Perfect Days

(Andrea)

Wenn ihr die Ausgehtipps bis hier gelesen habt, gibt es eine reele Chance auf Tickets für Euch. Ja, ich werde nicht müde daraufhinzuweisen, dass Kino kulinarisch immer ausverkauft ist. Und das wird bei dem Film und der Kulinarik auch wieder so sein, die Vorschau war toll, Wenders hin oder her. Will ich sehen! Daniel schreibt: "Oh, it's such a Perfect Film! Ganz reduziert – und phänomenal: Wim Wenders’ entführt uns nach Japan und begleitet den Alltag Hyrayamas, der mit unerschütterlicher Ruhe, Akribie und Gelassenheit öffentliche Toiletten in Tokio reinigt. Er scheint mit seinem einfachen, zurückgezogenen Leben zufrieden zu sein und widmet sich abseits seines äußerst strukturierten Alltags seiner Leidenschaft für Musik, die er von Audiokassetten hört, und für Literatur, die er allabendlich in gebrauchten Taschenbüchern liest. Durch eine Reihe unerwarteter Begegnungen kommt nach und nach eine Vergangenheit ans Licht, die er längst hinter sich gelassen hat. Wenders’ Oscar-Anwärter „Perfect Days“ ist eine tief berührende und poetische Betrachtung über die Schönheit der alltäglichen Welt – in jeder Sekunde herausragend verkörpert von Kōji Yakusho, der für die Rolle in Cannes den Darstellerpreis erhielt. Dazu ist diese Meditation in Langsamkeit auch eine filmische Verbeugung vor Musikern wie The Animals, Patti Smith und natürlich Lou Reed. Der Soundtrack eines ganzen Lebens. Kulinarisch servieren wir eine japanische Nudelpfanne mit Shiitake-Pilzen, Edamame und in Pflaumensud marinierten, ausgelösten Hühnerkeulen. Für die Vegetarier tauschen wir die Keulen gegen marinierten Tofu. Und der Überraschungs-Nachtisch huldigt dem Film beinahe eins zu eins!" 18.30 Uhr http://kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach

Samstag, 27. April: Michael Schulte

(Uwe)

Aus zwei Gründen muss ich im an die Arbeit denken, wenn ich über Michael Schulte stolpere. Zum einen heißt ein lieber Kollege von mir so und zum anderen organisierte ein anderer (ebenso lieber) Kollege ein Stadtfest irgendwo an der Nahe in Rheinland-Pfalz ein Stadtfest, bei dem Michael Schulte (der Sänger, nicht mein Kollege) der Top-Act war. Der wäre wahnsinnig nett und sein Auftritt gut gewesen. Nun kommt Michael Schulte mit neuem Album und seinen Hits ins Zoom, wird bestimmt auch nett da.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Samstag, 27. April: Henry And The Waiter

(Uwe)

„Henry And The Waiter“ veröffentlicht eine Mischung aus Pop und Indiepop, verbunden mit Vintage-Gitarren, smoothen Keysounds, elektronischen Beats und energetisch melancholischen Lyrics. Allein bei Spotify erreichte der in Frankfurt geborene Henry, er diverse Instrumente spielt, sich aber am liebsten selbst mit der Gitarre begleitet, bisher über 115 Millionen Streams.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Homepage Brotfabrik

Samstag, 27. April: VAN TASTIK

(Uwe)

Einen guten Projektnamen hat sich „ein gefallener Reverend und Künstler aus Amerika“ in jedem Fall schon einmal gegeben. „Mit seiner Musik spielte er sich bereits durch die Hölle und wieder zurück! Nun bereist er mit seiner einzigartigen, energiegeladenen One-Man-Live-Show die gesamte Welt!“ und kommt im Ponyhof vorbei. Sein Debütalbum heißt “Church Of The Fallen Reverend”, die Veröffentlichung erfolgte passend an Halloween 2023. Was ist über den Musikstil zu wissen: „… kombiniert meisterhaft Punk Blues, Blues Rock, Gothic Gospel und Dark Country zu einem einzigartigen Genre, das sie selbst als "Dark Delta Rock" bezeichnen.“ (ampfield-mag).  

Ponyhof
F., Klappergasse 16
19 Uhr
Bild: Homepage Ponyhof

Sonntag, 28. April: 72. Naxos Hallenkonzert BEATS & CLOUDS

(Martin)

Der Abend beginnt mit einer musikalischen Expedition durch die Kleine Magellansche Wolke. In „SMC (Clouds)“ von Raphaël Languillat verschmelzen Cello, Klavier und Elektronik und übertragen verschiedene Parameter des himmlischen Objekts in ein klingendes Szenario. Galina Ustvolskayas „Grand Duet“ kontrastiert dazu als musikalische Wüstenerfahrung – karg und intensiv. Aus den vorgefundenen Texturen flicht Lorica in seinen elektronischen Akzenten neue, organische Klangverbindungen, die er symbiotisch in das Programm fügt.

Marco Ramaglia - Klavier
Iris Werhahn - Cello
Ian Rodriguez [Lorica] - DJ / Elektronik
Raphaël Languillat - Elektronik

Zur Ticketreservierung geht’s hier: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Sonntag, 28. April um 20.00h
Naxos Halle
Foto: © Homepage

Sonntag, 28. April: Michelle David & The True-tones

(Uwe) 

Lebhaften Rhythmen, kraftvolle Stimmen und starken Melodien sind die Zutaten, um Konzertsäle zu erobern. Michelle David & The True-tones bringen alles mit, um auch das Publikum der Brotfabrik für sich zu gewinnen. Im Frühling 2024 kehren Michelle David & The True-tones mit einem neuen Album zurück. Sie schöpfen ihre Inspiration aus altem Gospel, den Klassikern des renommierten Stax Records oder den Aufnahmen von Bobby Womack. “Music that feeds the heart and soothes the soul, that’s what it’s all about.” – Michelle David

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Bild: Robert-Westera

Sonntag, 28. April: FFM/ Vanaheim

(Andrea)

Beim Lesen der Ankündigung denke ich unwillkürlich an Thor, Walküren, Elben und den bösen Sauron, wilde Wikinger und lange Barden, die Äxte schwingend durch die Lande ziehen. Wahrscheinlich liege ich mit dem Bild gar nicht so falsch und die Herren von Vanaheim haben ihre Äxte einfach gegen Gitarren getauscht. Schwerter zu Pflugscharen! Offiziell liest sich das dann so: "Ein epischer Sturm zieht voller Kraft gen Deutschland! Mit der Veröffentlichung von Vanaheims neustem Album “Een Verloren Verhaal“ eroberte die Band Europas Folk- und Pagan Metal Szene wie im Flug. Nach erfolgreichen Tourneen mit Ensiferum, Heidevolk, Manntra und einer ausgebuchten Festivalsaison gehen Vanaheim jetzt auf eigene Headline Tour. Dabei sind sie nicht allein, denn mit der kroatischen Metalband Keops und dem Comeback der niederländischen Female Fronted Metal Band End of the Dream bilden sie ein einzigartiges Line-Up, welches alle Herzen für Musik der härteren Gangart höherschlagen lässt. Vanaheim ist eine niederländische Epic Folk Metal Band, die sich im Jahr 2015 aus den Tiefen der niederländischen Erde erhob. Inzwischen können die 5 Mitglieder des niederländischen Folk Metal Sturms voller Stolz auf Tourneen mit Ensiferum, Heidevolk und Manntra zurückblicken. 2024 nimmt der Sturm dann weiter an Geschwindigkeit auf, denn Vanaheim geht mit ihrer “Aus Stein Geschlagen“ Tour auf ihre erste Headline Tour quer durch Deutschland, die Niederlande und Belgien." Es gibt Tickets zu gewinnen.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt 

Montag, 29. April und Sonntag, 2. Juni: Alles ist groß

(Martin)

Jetzt kommts noch zweimal und dann nimmermehr…‚Alles ist groß‘ ist eine der kleinen feinen Perlen und seit September 2020 im Spielplan des Schauspiel Frankfurt – ein Meisterstück der Regie (Kornelius Eich) und des Schauspiels (Nils Kreutinger). 

Die vielfach ausgezeichnete Autorin Zsuzsa Bánk trifft einen Mann für das letzte Geleit, dessen sensible Beobachtungsgabe besondere Perspektiven eröffnet. Wir lernen einen Grabmacher kennen, der in seinem vorherigen Job als Paketzusteller extrem unter Stress stand. Erst in seiner Arbeit auf dem Friedhof scheint er eine große Lebensfreude und einen inneren Frieden gefunden zu haben. Er hat eine tägliche Verbindung zu etwas Höherem, das er nicht ganz greifen und fassen, aber doch auf eine Art spüren kann. Zweifel an unserer Existenz verstärken sich durch seine Arbeit nicht, sie hören auf.
Zsusza Bánk wirft in ihrem Text die Frage nach dem Glück auf: Wieviel davon hängt von unserem Beruf ab, wieviel ist in unserer eigenen Persönlichkeit angelegt?

Die FAZ schrieb nach der Premiere: »Sie tritt in der kerzengeraden Gestalt von Nils Kreutinger auf, der auf wundervoll zarte, ergreifend traurige und dann wieder sehr komische Weise vom Geschick eines Grabmachers erzählt. […] In ihrem Monologstück »Alles ist groß« hat die Frankfurter Autorin Zsusza Bánk aus einer kleinen Beobachtung am Rande einer Beerdigung eine beeindruckende Theaterszene gemacht. Genau in der Beschreibung, gefühlsklug bei der Wortwahl, leuchtet bei ihr zuletzt der Kosmos der Einsamen am allerschönsten.«

Und DLF Kultur – Fazit sendete: »Es ist ein sehr lebensbejahender Grabmacher, den Zsusza Bánk sich da ausgedacht hat. Er plädiert dafür, dass wir das Leben mehr schätzen. […] Das Tolle an dem Monolog ist, dass er so viele Temperaturunterschiede hat.[…] Es wurde sehr bewegend und sehr berührend, wenn es um tote Kinder ging. Es war aber auch sehr komisch, weil diese Figur […] eine sehr sonderbare ist. Der ist ein bisschen wie ein Showmaker, so ein Angeber […] er ist gar nicht immer sympathisch, aber das macht ihn umso interessanter als Bühnenfigur. […] Es war sehr unterhaltsam, aber auch sehr berührend.«

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/stimmen-einer-stadt-bank/1938/

Montag, 29. April und Sonntag, 2. Juni um jeweils 20.00h
Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko

Dienstag, 30. April: Tanz in den Mai im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)

Dieser Tanz ist ja legendär, oder: Die beste Parkettpflege, seit es Tanzmusik gibt. Das ist natürlich der Tanz in den Mai im Literaturhaus Frankfurt. Das Hallo-Wach unter den Kirschkernkissen. Für Junge, für Ewigjunge und Jüngste. Wir starten steil mit Vinyl aus den Händen von Amelie Persson und Remo Weiss. Gewinnen an Höhe mit dem Frankfurter Schriftsteller Eckhart Nickel („Spitzweg“, Piper) sowie der Stil- und Kulturjournalistin Caroline O. Jebens. Drehen Schleifen mit der Schauspielerin Anna Böger und Literaturhausleiter Hauke Hückstädt. Und stürzen in die dritte Dimension mit den legendären DJanes keilschmidt. Tanz ist Widerstand! Shake your Hüftgold. Milch für den Tapir. Hertzschlag und Beatrasen. Wippen und Nippen. Jede Menge Frühling. Und übrigens mit einem frischgebackenen Bundesverdienstkreuz-Träger an den Turntables: Hauke Hückstädt (herzlichsten Glückwunsch!). Und mit etwas Glück tanzt Ihr heute sogar mit "für lau" (s.o. ZU GEWINNEN).

Foto: keilschmidt 2©keilschmidt

Tanz in den Mai, Party, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Line-up: 21 h: Amelie Persson (Illustratorin) & Remo Weiss (Brandbook), 22 h: Eckhart Nickel (Autor) & Caroline O. Jebens (Kulturjournalistin), 23 h: Anna Böger (Schauspielerin) & Hauke Hückstädt (Literaturvermittler), 00.30 h: keilschmidt alias Antje Keil (Lektorin) & Katharina Schmidt (Illustratorin), Uhrzeit: ab 21 Uhr, Eintritt: 12 (8) Euro, Tickets gibt’s hier

Dienstag, 30. April: FFM/ Roy Hammer

(Andrea)

Es ist eine Schande und ich traue mich gar nicht, es zuzugeben, aber ich habe Roy Hammer und seine Pralinen wirklich noch nie live erlebt. Die Bildungslücke gilt es heute zu schließen, das Frankfurter Urgestein spielt heute in der Hall of Fame in der Gwinnerstraße auf und sorgt für ordentlich Stimmung: Roy Hammer und seine Pralines sind Frankfurts Stimmungsband No. 1 und dass jetzt schon seit über 25 Jahren. Generationen von Frankfurtern haben während ihrer Konzerte auf den Tischen getanzt und sogar das ein oder andere Hochzeitspaar hat sich dort gefunden. Ob in der Batschkapp, dem Oktoberfest, im Waldstadion oder nebenan auf dem Wäldchestag, Roy hat alle großen Frankfurter Bühnen gerockt. Einlass 18.30 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Dienstag, 30. April. FFM/ Madhouse Flowers

(Andrea)

Zeitgleich spielen die Madhouse Flowers, die wiederum kenne ich und die haben Mitsinggarantie. Die MADHOUSE FLOWERS & DJ TOM SETTKA sind in diesem stürmisch-dynamischen Doppelpack bereits ein eingespieltes Team. Und so sorgen Band und DJ auch in diesem Jahr beim Tanz in den Mai im Nachtleben ab 19 Uhr in fliegendem Wechsel für ausgelassene Partystimmung auf der Tanzfläche. Die MADHOUSE FLOWERS zelebrieren das Beste aus Rock und Pop der 80er/90er. DJ Settka präsentiert dieses Jahr vor allem den rauen und bluesigen Rock der 60/70er Jahre und auch Rocksongs von den 80er bis heute. Ab 19 Uhr: DJ-Set 20 Uhr: Band (in den Konzert-Pausen DJ Set) ab 23 Uhr: DJ Madhouse Flowers hat sich musikalisch den Pop- und Rock-Perlen der 80er und 90er Jahre sowie einigen ausgewählten Songs der Neuzeit verschrieben. In den mittlerweile unglaublichen 20 Jahren ihres erfolgreichen Bestehens hat die Band viele hundert Auftritte in Clubs, auf Festivals und Stadtfesten, in Funk und TV sowie u.a. mit Künstlern wie Grace Jones, Jethro Tull, Extrabreit, Paul Young, Polarkreis 18, Juli, Tom Beck, den Rodgau Monotones, 2Raumwohnung und vielen weiteren spielen dürfen." 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Dienstag, 30. April: Of/ Urban Socks

(Andrea)

Die Urban Socks sind mir irgendwann mal im Offenbacher Underground begegnet, eine Gruppe toller junger Menschen mit spannender Musik und elektrisierender Attitüde. Dass sie heute in der Kommune spielen ist ein guter Grund, dort in den Mai zu tanzen (sie spielen auch ein paar Gigs in Frankfurt und anderswo, aber...). "Die fünf Anfang zwanzigjährigen Musiker:innen (Lea, 23 – Sängerin; Morando, 24 – Gitarre; Till, 25 – Gitarre; Bela, 25 – Bass; Sven, 25 – Drums) machen seit Anfang 2020 gemeinsam Musik. Die Songs der Band behandeln Themen rund um Selbstfindung, Liebe, Beziehungen, Freundschaft und Eskapismus. Der Sound lässt sich unter dem Begriff Indierock zusammenfassen, allerdings fließen durch die individuellen Hintergründe der Bandmitglieder auch Elemente aus Jazz, Emo, Indiepop und Alternative Rock mit ein."

Kommune 2010, Sprendliner Landstraße, Offenbach

MAI 2024
Mittwoch, 1. Mai: FFM/ Blaues Wasser

(Andrea)

Hoffentlich hat sich das bis heute mal ausgeregnet und der Softchor hat den Frühling final erfolgreich herbeigesungen....wir wollen nämlich gerne ins Blaue Wasser, dort legen ATA, dessen Sets ich nach wie vor sehr mag, und noch ganz viele andere DJs auf, die mir wie immer nichts sagen, auf. Henrik Schwarz ist noch dabei. Aber ich mag den Ort an der äußersten Ortsgrenze Offenbachs ;-) sehr und gechillt in der Sonne auf den Main gucken wäre heute voll mein Ding. Also, bitte, Petrus! 12 bis 22 Uhr

Blaues Wasser, Franziusstraße 35, Frankfurt

Donnerstag; 02 Mai: Mine

(Uwe)

Eine Freundin von uns kann – weil verreist - nicht zum Konzert von Mine, obwohl sie bereits Karten gekauft hatte. Das bedauerte sie sehr und brachte mich überhaupt erstmals mit der Künstlerin in Kontakt. Über die steht auf der Zoom-Seite: „Good News! Mine, Pop-Freigeist und Ausnahmekünstlerin, kündigt heute ihre neue Tour für 2024 an! Die Sängerin und Produzentin hat 2021 das erfolgreiche fünfte Album „Hinüber“ veröffentlicht, für das sie zweimal den Preis für Popkultur gewonnen hat und das auf Platz 13 chartete. Für ihre Texte hat sie den GEMA Musikautorenpreis erhalten, ihre letzte Tour verkaufte sie zum Großteil aus.“

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Freitag, 3. Mai: FFM/ Jodlclub

(Andrea)

Fluccio aka Rainer Michel ist langjähriger guter Freund, innovativer Musiker und Filmkomponist. Mit seiner Frau betreibt er seit einigen Jahren den kleinen schönen Laden Korridor in der Schulstraße in Sachsenhausen. Dort gibt er zB Musikunterricht und brütet neue musikalische Ideen aus, Bine malt und näht und verkauft hübsche Dinge. Der Besuch lohnt daher auf jeden Fall. Jetzt startet Fluccio eine neue Konzertsaison und weil der Laden klein ist, sollte man sich rechtzeitig Plätze sichern: Ab Mai 24 gehts los mit den " Korridor Concerts 24 " und grossartigen (internationalen) Künstlern-innen 3. Mai JODLKLUB aus Frankfurt - Österreich 24.Mai TAM PHAM Solo Performance aus Hamburg - Vietnam nähere Infos im den nächsten Tagen, wer schlau ist reserviert jetzt schon , da die Plätze begrenzt sind fluccio.@t-online.de

Korridor, Schulstraße 30, Frankfurt

Freitag, 3. April: FFM/ Low 500

(Andrea)

Ich gehe heute ins Lotte Lindenberg, komme was wolle. Auf das Wiedersehen freue ich mich nämlich seit der ersten kurzen Ankündigung neulich sehr und war elektrisiert. Low 500 habe ich vor 20 Jahren sehr gefeiert, ihr Liveauftritte waren eine Wucht. Auch dank der unglaublichen Präsenz von Sänger Sascha Beck. So wie bei uns allen wird die Zeit nicht spurlos an ihnen vorüber gegangen sein, man darf also gespannt sein, wohin sich die Band entwickelt hat. Außerdem werden sie von der wunderbaren Christina Drees und 375 CEG supportet. Was soll da noch schief gehen? "Nach ihrem ersten Album "HIGH COMMISSIONER" (Hazelwood / 2005) hat es tatsächlich fast 20 Jahre gedauert, bis Low 500 ihr zweites Album "JUNGLE CONCRETE" (Fuego) vorstellen. Nicht nur weil die Platte bei Lotte gemastert wurde, sondern weil wir die Band einfach lieben, wollen wir das gebührend feiern." Yeah! Tickets sind erhältlich unter: https://www.lotte-lindenberg.de/konzerte/ 20.30 Uhr

Lotte Lindenberg, Frankensteiner Straße 20, Frankfurt

Freitag, 3. Mai: Of/ Andrea lässt sich scheiden

(Andrea)

Jörg hat mich neulich schon auf den neuen Hader-Film aufmerksam gemacht, den möchte ich nicht nur wegen des Titels sehen. Sondern tatsächlich weil ich Hader spätestens seit "Komm süßer Tod" sehr mag. Heute zeigt Nic "Andrea lässt sich scheiden", den Film werde ich bei anderer Gelegenheit anschauen, weil ich bin ja im Lotte. "Andrea, eine Polizistin auf dem Land, möchte ihre unglückliche Ehe beenden und in der Stadt eine neue Stelle als Kriminalinspektorin antreten. Doch nach einer Geburtstagsfeier läuft ihr plötzlich der Noch-Ehemann betrunken vors Auto. Im Schock begeht Andrea Fahrerflucht. Zu ihrer eigenen Überraschung bekennt sich Franz, Religionslehrer und trockener Alkoholiker, zu der Tat. Er hält sich für den Schuldigen und wird auch von allen anderen im Dorf dafür gehalten. Während Franz wieder zu trinken beginnt und zielsicher seinem Untergang entgegentaumelt, bemüht sich Andrea, ihre Spuren um jeden Preis zu verwischen. Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 19.45 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Freitag, 03- bis 05. Mai: Der junge Mann / Das Ereignis (weitere Termine)

(Martin)

Pourquoi pas? Ein junger Mann, eine viel ältere Frau. Der Spaß am Sex mit A., der ihr Sohn sein könnte. Der der abgetriebene Fötus hätte sein können, den sie 1963 in der Hand hält und sich fragt: Wohin jetzt damit?

IN DER LIEBE UND DER LUST HATTE ICH NICHT DAS GEFÜHL, MEIN KÖRPER UNTERSCHEIDE SICH GRUNDSÄTZLICH VON DEM EINES MANNES schreibt Annie Ernaux, geboren 1940.

Und doch verblutet sie fast, als sie die Nabelschnur durchtrennt, um die eingepflanzte Saat loszuwerden. Um ihre Autonomie zu behalten. Um nicht den Weg ihrer proletarischen Mutter zu gehen. Um die Straße weiter fortzuschreiten, irgendwann SCHAMLOS zu werden. Die durchtrennten Nabelschnüre und die Gefahr des Verblutens sind der Boden für Ernaux’ Texte, die so ganz lakonisch klingen, als wäre sie so ganz nicht beteiligt am widerfahrenen Leben.

Wie eine über sich selbst kreisende Drohne beschreibt sie sich, fast mit Antipathie sich selbst gegenüber. Eine Auto-Batterie, die sich auflädt an ihrer Begierde, bis sie auch den jungen Geliebten abtreibt, um die erste Seite eines Buchs zu beginnen: Endlich schreiben. Und der frohe Blick auf stehengebliebene Uhren – als würde dadurch auch die Zeit stillstehen.

Aufhören zu Altern. Ein Traum.

Hier geht’s zum Reservieren: https://theaterwillypraml.de/annie-ernaux-der-junge-mann-das-ereignis/

03. - 05. Mai, 20 Uhr / 03. Mai = Ladies Night
09. - 11. Mai. 20 Uhr
Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Homepage Theater Willy Praml

Donnerstag, 9. Mai – Sonntag, 9. Juni: Elektra

(Martin)

Richard Strauss (1864-1949) - Tragödie in einem Aufzug - Text von Hugo von Hofmannsthal

In der Premiere vor so ziemlich genau einem Jahr war sehr schnell klar, dass diese Elektra – also Aile Asszonyi in der Rolle – eine Sensation ist. Tatsächlich; A Star is born! Und Sebastian Weigle hat recht: Aile Asszonyi ist Elektra. Dass die Sängerin in der Wiederaufnahme nun erneut als Elektra besetzt ist, ist nur ein Grund, warum man diese Inszenierung nicht verpassen sollte! 

„Das muss man auch erst mal hinbekommen: Drei Notausgänge, und kein Ausweg. Soll ja durchaus vorkommen im Leben. Die Türen stünden durchaus offen, aber die Probleme passen halt nicht durch. Und deshalb kann diese Elektra laufen, wohin sie will: Sie bleibt gefesselt an ihre traumatischen Erinnerungen, wird niemals verdrängen können, dass ihr Vater ermordet und ihr Bruder in die Verbannung geschickt wurde, und zwar von der eigenen Mutter. Eine Familienhölle, aus der es kein Entrinnen gibt. Obwohl: Wenn alles zu viel wird, bleibt immer noch der Wahnsinn, und genau dort richtet sich Elektra häuslich ein. Regisseur Claus Guth zeigt das in seiner packenden Inszenierung am Opernhaus des Jahres in Frankfurt von der ersten bis zur letzten Minute absolut plausibel, bildstark und dank der fulminanten estländischen Sopranistin Aile Asszonyi in der Titelrolle menschlich zutiefst anrührend.“ (BR Klassik).  

Und die FAZ schließt die Premierenkritik mit: „Es ist der Punkt, da der Wahnsinn in Irrwitz umschlägt. In „Elektra“ gewesen. Tränen gelacht. Eine Meisterleistung.“ 

Wer will, kann hier die beiden Kritiken lesen: https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-premiere-oper-frankfurt-strauss-elektra-claus-guth-sebastian-weigle-102.html

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/claus-guth-inszeniert-elektra-an-der-oper-frankfurt-18763084.html

Und dann hier Tickets kaufen: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/elektra_2/?id_datum=3671

Donnerstag, 9. Mai (19.30h), Sonntag. 12. Mai (18.00h), Donnerstag, 16. Mai (19.30h), Samstag, 25. Mai (19.30h), Samstag, 1. Juni (19.30h), Sonntag, 9. Juni (19.00h)

Foto: © Monika Rittershaus

Samstag, 11. und Sonntag, 12. Mai: In the Solitude of Cotton Fields

(Martin)

Bernard-Marie Koltès
Flow Projects

Das Programm der Maifestspiele in Wiesbaden 2024 wurde mittlerweile veröffentlich und der Vorverkauf hat am Mittwoch, 14. Februar begonnen. Für mich das Highlight: In the Solitude of Cotton Fields (In der Einsamkeit der Baumwollfelder) von Bernard-Marie Koltès anschauen. 

Megastar John Malkovich spielt in Echt, Live und in Farbe auf der Bühne in Wiesbaden! In Hamburg waren die wenigen Vorstellungen binnen kürzester Zeit ausverkauft – bei den Maifestspielen wird’s vermutlich nicht anders sein, deshalb schnell handeln und Tickets kaufen! 

„Eigentlich braucht man über »Cotton Fields« nur eine einzige Information: Der Megasuperstar John Malkovich wird für drei Vorstellungen auf der Bühne des Hessischen Staatstheaters stehen. Darüber hinaus ist seine Spielpartnerin die preisgekrönte litauische Schauspielerin Ingeborga Dapkūnaitė, und gemeinsam veräußern sich die beiden Weltklasse-Schauspieler in Bernard-Marie Koltès’ berühmtem (aber selten gespieltem) Stück »In der Einsamkeit der Baumwollfelder« (»Dans la solitude des champs de coton«) von 1985. Für die Inszenierung des atmosphärischen Zweipersonenstücks zeichnet der junge russische Regisseur Timofey Kulyabin verantwortlich, dessen Arbeiten national und international bereits großes Aufsehen erregten.

Ein Händler und ein Kunde treffen sich an einem abstrakten Nichtort (den Baumwollfeldern) und handeln dort die Bedingungen eines Warenaustauschs aus. Gegenseitig tasten sie sich verbal ab, schätzen ein, sondieren, überprüfen das Gegenüber und den Wert der nicht näher genannten Ware. Ob es am Ende zur Transaktion kommt, bleibt offen.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/in-solitude-of-cotton-fields-imf-2024/10349/

Und hier geht’s zum Programm der Maifestspiele: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/

Samstag, 11. Mai um 19.30h und
Sonntag, 12. Mai um 16.00h und 20.00h
Maifestspiele 2024 Wiesbaden
Foto: © Gio Kardava

Dienstag, 14. Mai: Georg auf Lieder

(Uwe)

Vor zehn Jahren veröffentlichte Georg auf Lieder sein Debüt Alexanderplatz, produziert von Christian Neander, dem Gitarristen von Selig. „Wir lieben uns“, „Frosch“ oder „2011“, schnell bleibt man an einzelnen Songs hängen, wenn man sich nach dem Zufallsprinzip durch die Lieder seiner vier Platten klickt. Eine wirkliche Entdeckung ist der in Hamburg geborene deutsche Songwriter, wenn man sich auf seine Musik einlässt, sicher auch live.

Ponyhof
F., Klappergasse 16
19 Uhr
Bild: Homepage Ponyhof

Dienstag 14. Mai: Lieb mich wie im Film

(Daniela)

Ich freue mich auf die interaktive Lesung von Alex Maxeiner und Matthias Keller: Lieb mich wie im Film

Sprecher und Sänger Matthias Keller liest ein weiteres Mal mit der Autorin Alex Maxeiner aus ihrem satirischen Ratgeber „Lieb mich wie im Film - Die schönsten Liebesfilme einfach selbst erleben“.

Dabei zeigen sie auf, welche Filmszenen berühmter Liebesfilme sich zum Nachspielen eignen und welche nicht, welche Dialoge zum ersten Kuss führen und wie man grundsätzlich Liebesfilme in den eigenen Alltag integrieren kann. 

Und weil Matthias Keller ein musikalisches Allround Genie ist, performen die beiden einige Songs aus den Filmen live und Farbe. Außerdem gibts ein Quiz, bei dem das Publikum sein Filmwissen testen kann. 

Ein Abend für "Spiel es noch einmal, Sam"-Zitierer und „Ich hatte eine Farm in Afrika"-Kennerinnen. Für Menschen, deren dreams ihre reality sind.

Und für alle, die bei „Mein Baby gehört zu mir“ weichen Knie bekommen. 

Wer mag, kommt mit Wassermelone. 

Karten gibts hier:  https://stalburg.de/veranstaltungen/lieb-mich-wie-im-film

Am 14.05.24 um 20h im Stalburg Theater Frankfurt

Foto Alex: © Nico Neuwirth, Foto Matt: © To Kuehne

Freitag, 17. Mai: Of: Geliebte Köchin

(Andrea)

Ein Filmabend für alle Sinne und weil Daniel in seiner Beschreibung den "Duft der grünen Papaya" erwähnt, beamt es mich erstmal kurz zurück in das Jahr 1993/94. Statt wie seinerzeit nach Vietnam entführt Regisseur Trần Anh Hùng in Geliebte Köchin in das Jahr 1885. "Seit 20 Jahren steht die begnadete Köchin Eugénie im Dienst des legendären Gourmets Dodin Bouffant und kreiert mit ihm köstliche Gerichte. Aus der gemeinsamen Zeit in der Küche und der Leidenschaft für das Kochen ist über die Jahre weit mehr als nur eine Liebe fürs Essen erwachsen. Doch Eugénie will ihre Freiheit nicht aufgeben und hegt keinerlei Absichten, Dodin zu heiraten. Also beschließt dieser, etwas zu tun, das er noch nie zuvor getan hat: für sie zu kochen! Neben der bezaubernden Juliette Binoche und dem französischen Schauspielstar Benoît Magimel (die erstmals als Paar wieder vor der Kamera standen) beeindrucken vor allem die kulinarischen Kunstwerke – kreiert von niemand Geringerem als Sternekoch Pierre Gagnaire. In Cannes heimste die „Geliebte Köchin“ den begehrten Regie-Preis ein, bei uns in Offenbach werden ihr sämtliche Herzen zufliegen. Zugegeben, kulinarisch stehen wir diesmal ein wenig unter Druck. Als Hommage an die im Film so betörend zelebrierte Kochkunst servieren wir diesmal rosa gebratenen Kalbsrücken mit Sellerie-Kartoffel-Stampf (ganz wichtig!) und glasierten Möhrchen. Für die Vegetarier tauschen wir den Kalbsrücken gegen einen gebratenen Portobello-Pilz. Und als Nachtisch gibt es – ebenfalls in Anlehnung an den köstlichen Film – eine Birnentarte mit cremiger Baiserhaube. Bon appétit!" Wie immer lautet mein Apell, sputet Euch mit dem Kartenkauf (www.kinokulinarisch.de) . Einlass ab 18.30

Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach

Samstag, 18. Mai: FFM/ Engin

(Andrea)

Auf den Abend freue ich mich schon sehr sehr sehr. Engin ist in der Stadt und ich gehe natürlich hin. Neben The OhOhOhs gehört die Mannheimer Band unbedingt zu meinen Favoriten und auch wenn ich nach wie vor alles andere als textsicher bin, türkisch ist wirklich eine komplizierte Sprache und das lernen gibt einem eine Idee davon, was es heißt, als Fremder deutsch lernen zu müssen - ich mache das ja sogar freiwillig, ein paar Refrains kriege ich hin. Zumal es auch deutsche Lieder gibt, ein schönes Mischmasch und dazu driftende Psychedelia, fuzzy Gitarren, verschachtelte Rhythmen, leichtfüßiger Vibe und Gesang, der dringlich und mit viel Seele klingt. Nach zwei ausverkauften Konzerten in Istanbul (ich war dabei!) präsentieren sie heute hochkarätigen Eigeninterpretationen türkischer Anadolu-Rock Klassiker, gercekten mutluyum.

Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, Frankfurt

Donnerstag, 23. Mai: Wrest

(Uwe)

Wrest ist eine tolle Band, die in den Ponyhof zurückkehrt. Beim letzten Gastspiel war ich natürlich mit einigen Freunden im Club in der Klappergasse. „Ihr Sound vereint poetische Lyrik mit beißenden Gitarren und erinnert an Bands wie Frightened Rabbit und Snow Patrol“, steht über sie zu lesen. Weil ich von beiden genannten Referenzen ebenfalls Fan bin, kann ich die Einschätzung über Stewart Douglas und Kollegen gut teilen und genau aus den beschriebenen Gründen finde ich Wrest großartig. Sie bringen ihre neue EP „Bedtime Rhymes“ mit. Bekannt wurden sie mit ihrem Debütalbum „Coward of Us All“ (BBC Radio Rapal Album of the Week), dem eine hervorragende zweite Platte („End All The Days“ folgte) folgte. Kein Wunder also, dass sie sich schnell als eine der beliebtesten Bands Schottlands etabliert haben. Anspieltipps: Second Wind, Human oder Atack & Defend.

Ponyhof
F., Klappergasse 16
19 Uhr
Bild: Homepage Ponyhof

JUNI 2024
Bis Donnerstag, 27. Juni: Kunstsäule mit „Salve“ von Ulrike von der Osten

(Petra)

Buchstaben-Fragmente, Hieroglyphen, zerschossene Lettern? Die mit schwarzer Tusche angefertigten Buchstabenteile verwirren auf den ersten Blick mehr, als dass sie etwas preisgeben. Aber sie regen an und lassen die Assoziationsmaschine in verschiedene Richtungen laufen. Die Funktion der Litfaßsäule seit ihrer Erfindung vor gut 170 Jahren ist nach wie vor die eines Informationsträgers: Durch Schrift und Bild können Veranstaltungen, Produkte und sogar zur Wahl stehende Personen mittels Plakaten im öffentlichen Raum beworben werden. Salve verkörpert die Symbiose von Schrift und Bild zum Schriftbild in genialer Weise. Allerdings erfährt die Arbeit durch die Anwendung des Prinzips „solve et coagula“ eine Verschlüsselung: Die zeichenhaften Bruchstücke bestechen durch rhythmische Anordnung und laden den Passanten ein, näher heranzutreten, um sie zu dekodieren. Hier findet also das Gegenteil von Werbung statt, Dialog im besten Sinne. Denn glücklich ist, wem die Entschlüsselung gelingt: Sei gegrüßt, so lautet die einfache Botschaft. Natürlich bedeutet Salve auch Abfolge von Schüssen, das passt ins Bild, denn wir werden heute mit Werbung geradezu bombardiert. Und Krieg ist allgegenwärtig. Ein Buchstabenfeld wird immer auch als Textverweis erkannt. Diese Arbeit ist auch eine Referenz an „Buchstabenkonstellationen“ (1967) des Frankfurter Dichters Franz Mon.


Kunstsäule Frankfurt mit Ulrike von der Osten, Einführung: Kurator Florian Koch, Vernissage ab 19 Uhr, Ort: Brückenstraßenspielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, Ausstellung bis Donnerstag, 27. Juni

Noch bis Sonntag, 02. Juni bewerben: Schreibzimmer 2024 im Literaturhaus

(Petra)

Ab sofort können sich wieder junge Menschen für das Schreibzimmer im Literaturhaus Frankfurt bewerben. Das ist die Schreibwerkstatt für alle, die gerne schreiben und in schöner Umgebung von erfahrenen Schriftstellerinnen lernen wollen. Ich finde das super – und bin mal wieder neidisch. Wenn ich noch mal 15 Jahre alt sein könnte…“Worte werfen: in die Luft und aufs Papier, verkettet oder einzeln, in Fragmenten oder am Stück. Wir spielen mit 26 Buchstaben, schaffen Welten, machen uns Luft. Beobachten und sezieren, lassen uns treiben und geben den Weg vor. Nichts muss, alles darf sein – die Grenzen setzen wir selbst. Ob Roman oder Bühne, Songlyrics oder Erzählungen, Gedichte oder Stories – es gibt einen großen Fächer an Möglichkeiten, aus Worten Texte zu formen. Wir sammeln Ideen, finden Handwerkszeug, brechen auf und kitten neu. Kreieren Figuren, erfinden Biografien, schaffen Charaktere, die für uns sprechen und unaussprechliches tun oder sagen können. Wir kauen gemeinsam Sätze, bis daraus Dialoge entstehen. Wir tauchen Pinsel in Wortbilder und malen sie aus, denn gute Geschichten sprechen alle Sinne an. Und das Schreibzimmer für alle von 16 bis 19 Jahren mit Sarah dreht sich um „JETZT (oder morgen, vielleicht)“. Die Schreibwerkstatt mit Tania Witte richtet sich an den schreibenden Nachwuchs von 12 bis 15 Jahren. Sarah Jäger leitet die Werkstatt für 16- bis 19-Jährige. Die Texte aus beiden Gruppen erscheinen in einer Anthologie und werden bei einer gemeinsamen Lesung am 6. Februar 2025 im Literaturhaus vorgestellt.

Schreibzimmer 2024 – Die Schreibwerkstatt für alle von 12 bis 19 Jahren, mit den Workshopleiterinnen: Tania Witte und Sarah Jäger, Teilnahme: kostenlos, Auswahl anonym, Bewerbungsschluss: 2. Juni 2024. Weitere Infos hier

Mittwoch, 19. Juni – Freitag, 28. Juni: Shout Aloud

(Martin)

Eine Koproduktion von Künstler:innenhaus Mousonturm und dem Schauspiel Frankfurt macht es möglich. Die Yasmin Godder Compoany und Dikla zeigen an sechs Abenden „Shout Aloud“! 

»Shout Aloud« verbindet die Kreativität und Energie zweier herausragender Künstlerinnen: Choreografin Yasmeen Godder, die Zuschauer:innen mit ihren Stücken weltweit begeistert, und Dikla, eine der bekanntesten israelischen Sängerinnen. Inspiriert ist »Shout Aloud« von Diklas erstem bahnbrechendem Album »Ahava Musica« aus dem Jahr 2000, auf dem die Künstlerin klassische arabische Musik mit energiegeladener Tanzelektronik bis hin zu experimentellem Rock mixt. Gemeinsam mit acht Tänzerinnen lässt Godder Ausdauer, Widerstand, Trauer, Wut, Ratlosigkeit, Aufbegehren und Zusammenhalt aus weiblicher Perspektive zu Diklas Musik und Texten lebendig werden. Begleitet werden sie dabei live von Dikla und einem neunköpfigen Musikensemble, das einen bewegenden klanglichen Rahmen schafft.

Tickets gibt es ab dem 10. Mai im Mousonturm und im Schauspiel. 

Mittwoch, 19. – Freitag, 21. Juni und
Mittwoch, 26. - Freitag, 28. Juni
um jeweils 20.00h
Bockenheimer Depot
Foto: © Tamar Lamm

JULI 2024
AUSFLUGTIPP: Kleiner Kultursommer Runkel 2024

(Daniela)

Dieter Buroch organisiert wieder: "Kleiner Kultursommer Runkel 2024"

Der Kartenvorverkauf hat begonnen!

Mit der Unterstützung zahlreicher Partner, Vereine und Förderer konnte 2014 und 2018 zwei überregional beachtete Festivals an den schönsten Plätzen in Runkel veranstaltet werden. Dann kam die Pandemie und alle Pläne für 2022 mussten verworfen werden. Das war nicht nur enttäuschend für das Publikum und die Künstler. Auch die mühsam gewachsenen Strukturen, die für eine Kulturarbeit im ländlichen Raum so wichtig sind, zerbröselten. Vereine und ehrenamtliche Helfer zogen sich zurück und Netzwerke lösten sich auf.

Mit dem „Kleinen Kultursommer 2024“ möchte DIALOG RUNKEL zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Runkel im Juli 2024 einen „Neustart“ wagen und die alten Verbindungen wieder aufbauen mit dem Ziel, die Grundlage für eine langristige Kulturarbeit im ländlichen Raum zu schaffen.

Namhafte Künstler wie MICHAEL QUAST / CHRISTOF LAUER / TIM FRÜHLING / PATRICIA MORESCO / und Andere haben ihr Kommen zugesagt. Vom 06.07. bis zum 28.07.24 gibt es Theater, Jazz, Comedy, Musik, Autorenlesungen, Kindertheater und Beiträge von Runkeler Vereinen. Über das abwechslungsreiche Programm informiert die Website: www.dialog-runkel.de.

Erwartet werden auch viele auswärtige Gäste, die einen Wochenendausflug in die malerische Lahnstadt planen und das Kulturprogramm mit anderen Freizeitaktivitäten verbinden wie: Kanu-Fahrten, Burg-Besichtigung, Wander-Touren, Camping und Altstadt-Bummel.

Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Online: https://dialog-runkel.reservix.de und in der Tourist-Info-Runkel, Burgstraße 23.

SEPTEMBER 2024
Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei


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