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| 12.04.2024 |
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SIZILIEN

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Wir sind wieder zurück. Obwohl wir nur 16 Tage unterwegs waren, kam es mir vor, als wären wir einen Monat unterwegs gewesen. Das lag zum einem daran, dass wir langsam angereist sind. Zuerst mit dem Zug nach Mailand und dann mit dem Nachtzug in 19 Stunden nach Sizilien. Das war eine super tolle Reise! Gebucht haben wir die Zugtickets über das Reisebüro www.gleisnost.de Den Tipp hatte ich von Moni Port und der hat sich sehr bewährt.
Mailand war zwar auch schön, aber Sizilien hat uns alle sehr begeistert und ich bin bestimmt nicht die Einzige, die nochmal auf Italiens größte Insel reisen wird, denn es gibt noch so viel zu entdecken. Diesmal waren wir in Syrakus, Enna, Caltagirone, Caltanisetta, Noto, Avola, bei den Tempeln von Agrigento, im Naturschutzgebiet Vendicari, Spello, San Vito lo Capo, Erice, Trapani, auf der Isola Marettimo und natürlich waren wir zum Abschluss ein paar Tage in Palermo. Dort sogar mit dem Sohn.
Da einige von Euch, mit mir und/oder Uwe über Facebook verbandelt seid, habt ihr schon seine Reiseberichte gesehen und ich habe einige Anfragen nach Übernachtungs- und Restauranttipps bekommen. Sobald ich Zeit habe, stelle ich ein Dokument zusammen und veröffentliche es hier.
Heute wird das aber nix, denn nachher ist Chor und dann geht’s ins Kammerspiel und morgen wird gewandert und dann in der Schirn und bei Soulfood getanzt, denn die viele köstliche Pasta und der viele Spritz müssen wieder runter von den Rippen, bevor es nächste Woche genauso weiter geht, denn da gibt es Pasta & Spritz… und noch so vieles mehr.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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10.000 Obdachlose! In Frankfurt. Tauben.

(Rosa)
10.000 Obdachlose! In Frankfurt. Tauben.
Fällt Euch auf, dass es im Frankfurter Stadtgebiet viel mehr Tauben geworden sind? Das liegt daran, dass zwei Taubenhäuser abgebaut wurden und sie nun heimatlos umherirren. Ja, sie machen Schmutz und sie vermehren sich aus Verzweiflung in einem natürlichen Reflex, um ihrer Ausrottung entgegenzuwirken. Die Lösung: Der Verein Stadttaubenprojekt Frankfurt sucht Flächen zum Bau eines Taubenhauses: auf Dächern, Brachen oder Ähnlichem. Vor allem im Ostend. Dort werden sie versorgt und vor allem kann man die Gelege, die Eier, gegen welche aus Gips austauschen. So geht die Population zurück. Das ist tierfreundlich und verhindert ihre Ausbreitung. Wer sich also durch die vielen Tauben gestört fühlt, kann helfen es einzudämmen. Mit einem Grundstück von ca. 35qm, einem Dachboden dieser Größe oder dem Hinweis, wo es eines gibt. Es wird auch Miete gezahlt. Kontakt info@stadttaubenprojekt.de Facebook: https://www.facebook.com/StadttaubenprojektFrankfurt
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ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte an: daniela@cappelluti.net
Jeweils 2 x 2 Kinokarten für LICHTER FILMFEST für fogende Filme, die in der Reihe "Hommage an BAUMI" gezeigt werden:
"Ghost Dog - Der Weg des Samurai" Regie: Jim Jarmusch am Freitag, 19.4., 21:45 Uhr, Kino des DF. Gewinnfrage: Welche Veranstaltung findet am 14.5. in der Stalburg statt?
"Ein Engel an meiner Tafel" / Regie: Jane Campion am Samstag, 20.4. 20:15 Uhr, Orfeos Erben. Gewinnfrage: Wie heißt die Regisseurin des Eröffnungsfilms?
"Das Mädchen aus der Streichholzfabrik" / Regie: Aki Kaurismäki am Sonntag, 21.4., 14:00 Uhr, Harmonie Filmtheater. Gewinnfrage: Wie heißen die beiden DJ's, die am 19.4. auf der Lichter Party auflegen?
"Holy Motors" / Regie: Leos Carax am Sonntag, 21. April 2024, 20:00 Uhr, Mal Seh'n Kin. Gewinnfrage: Mit welchem Film kommt Lars Eidinger zu Lichter?
"Das Leben der Bohème", Regie: Aki Kaurismäki am Samstag, 20. April 2024, 18:00 Uhr, Orfeos Erben. Gewinnfrage: Wie heißen die beiden Festivalleiter:innen von LICHTER?
"Dead Man" / Regie: Jim Jarmusch am Freitag, 19. April 2024, 20:15 Uhr, Murnau Filmtheater (Wiesbaden). Gewinnfrage: Welcher Schauspieler spielt den Buchhalter William Blake?
"Wo ist das Haus meines Freundes?" Regie: Abbas Kiarostami am Samstag, 20. April 2024, 16:00 Uhr, Kino des DFF. Gewinnfrage: Wie heißt das Dorf in dem der achtjährige Ahmed lebt?
"Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel", Regie: Jacques Perrin Freitag, 19. April 2024, 14:30 Uhr und Sonntag, 21. April 2024, 15:00 Uhr, Kino des DFF. Gewinnfrage: Wann liest Max Goldt in der Volksbühne im Großen Hirschgraben?
UND auch 2 x 2 Kinokarten für die folgenden 3 Filme:
17.4.: Zeit Verbrechen: Der Panther; 17.4. Langue Étrangère; 20.4.: Cuckoo Gewinnfrage: Wie heißt die afrobrasilianische Sportart, für die in Frankfurt neue Mitglieder gesucht werden (sishe 17.4.)? Bitte gebt an welchen Film ihr sehen wollt.
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Antworten bitte in ganzen Sätzen an daniela@cappelluti.net
3 x 2 Gästelistenplätze für die SOULFOOD Party am 13.4. im Kunstverein Montez. Gewinnfrage: Wo findet der Vinyl Gottesdienst statt?
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ZU GEWINNEN (Petra)
(Petra)
2x2 Tickets für das Literaturhaus Frankfurt am Donnerstag, 18.04. und 19:30 Uhr für „Preis der Literaturhäuser 2024 an Fiston Mwanza Mujila“
FRAGE: An der Universität in welcher Stadt ist Fiston Mwanza Mujila als Vermittler aktiv? ANTWORT im Betreff per E-Mail mit Eurem vollständigen Namen an Petra.
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ZU GEWINNEN (Daniela)
(Antworten bitte an daniela@cappelluti.net)
1 x 2 Vouchers für Pasta & Spritz am 18.4. in der Neuen Kaiser. (Mit den Vouchers bekommt ihr jeweils 1 Getränk und 1 Portion Pasta). Gewinnfrage. Wer kocht am 20.4. in der Neuen Kaiser?
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ZU GEWINNEN (Uwe)
Antwort bitte an schwoebke@aol.com
2x2 Gästelistenplätze für XATAR feat. heavytones -"Rheingold" trifft auf Funk Band am 19. April im Zoom.
Gewinnfrage: Wie heißt mein Heimatverein (siehe GEROLLTES)
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ZU GEWINNEN (Andrea)
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).
2 x 2 Karten für das Konzert von Dominique Horwitz mit Liedern von Serge Gainsbourg im Capitol Theater am 22. April. Die Gewinnfrage lautet: Was gibt es dieses Mal "Unterm Schermsche" auf dem Wilhelmsplatz?
2 x 2 Karten für das Konzert von Lauren Ruth Ward am 23. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: "From Dusk till Dawn" hat ihnen den Weg geebnet, wer spielt bald in der Kapp?
2 x 2 Karten für das Konzert von Kensington Road am 25. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Welche spannende und wichtige Thema wird bei Riviera Commons verhandelt?
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AUSFLUGTIPP: Kleiner Kultursommer Runkel 2024

(Daniela)
Dieter Buroch organisiert wieder: "Kleiner Kultursommer Runkel 2024"
Der Kartenvorverkauf hat begonnen!
Mit der Unterstützung zahlreicher Partner, Vereine und Förderer konnte 2014 und 2018 zwei überregional beachtete Festivals an den schönsten Plätzen in Runkel veranstaltet werden. Dann kam die Pandemie und alle Pläne für 2022 mussten verworfen werden. Das war nicht nur enttäuschend für das Publikum und die Künstler. Auch die mühsam gewachsenen Strukturen, die für eine Kulturarbeit im ländlichen Raum so wichtig sind, zerbröselten. Vereine und ehrenamtliche Helfer zogen sich zurück und Netzwerke lösten sich auf.
Mit dem „Kleinen Kultursommer 2024“ möchte DIALOG RUNKEL zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Runkel im Juli 2024 einen „Neustart“ wagen und die alten Verbindungen wieder aufbauen mit dem Ziel, die Grundlage für eine langristige Kulturarbeit im ländlichen Raum zu schaffen.
Namhafte Künstler wie MICHAEL QUAST / CHRISTOF LAUER / TIM FRÜHLING / PATRICIA MORESCO / und Andere haben ihr Kommen zugesagt. Vom 06.07. bis zum 28.07.24 gibt es Theater, Jazz, Comedy, Musik, Autorenlesungen, Kindertheater und Beiträge von Runkeler Vereinen. Über das abwechslungsreiche Programm informiert die Website: www.dialog-runkel.de.
Erwartet werden auch viele auswärtige Gäste, die einen Wochenendausflug in die malerische Lahnstadt planen und das Kulturprogramm mit anderen Freizeitaktivitäten verbinden wie: Kanu-Fahrten, Burg-Besichtigung, Wander-Touren, Camping und Altstadt-Bummel.
Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Online: https://dialog-runkel.reservix.de und in der Tourist-Info-Runkel, Burgstraße 23.
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Freitag 12. April: tiny bar sessions music by WELLER

(Daniela)
Erst Chor, dann Kammerspiel, da passt die tiny bar session mit music by WELLER leider nicht mehr dazwischen. Schade. Das klingt nach einem sehr netten Format! Weller schreibt:
"music / drinks / friends. it‘s getting warm outside
… schreiben saasfee - und music, drinks und friends wird es hoffentlich viele geben am Freitag, wenn ich das erste Mal diesen wunderbaren kleinen Kiosk namens saasfee*satellit bespielen darf.
Ihr fragt mit welcher Musik? Nun, ich habe lange überlegt und habe mich dazu entschieden, die Bassdrum an diesem Barbabend dominieren zu lassen: Am Anfang noch ganz zaghaft und langsamer, aber wenn’s dann draußen vielleicht doch nicht mehr ganz so warm ist, dann auch etwas schneller.
4 to the floor action also an diesem schönen Ort, an dem es bei den tiny bar sessions seit letztem Oktober auch meist elektronisches zu hören gibt."
Fr, 12.04.24 19-23 Uhr saasfee*satellit; Tiefgarten am saasfee*pavillon; 60313 Frankfurt am Main www.saasfeepavillon.de
Foto: © Florian Geiger
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Freitag, 12. April: Der junge Mann / Das Ereignis (weitere Termine)

(Martin)
Pourquoi pas? Ein junger Mann, eine viel ältere Frau. Der Spaß am Sex mit A., der ihr Sohn sein könnte. Der der abgetriebene Fötus hätte sein können, den sie 1963 in der Hand hält und sich fragt: Wohin jetzt damit?
IN DER LIEBE UND DER LUST HATTE ICH NICHT DAS GEFÜHL, MEIN KÖRPER UNTERSCHEIDE SICH GRUNDSÄTZLICH VON DEM EINES MANNES schreibt Annie Ernaux, geboren 1940.
Und doch verblutet sie fast, als sie die Nabelschnur durchtrennt, um die eingepflanzte Saat loszuwerden. Um ihre Autonomie zu behalten. Um nicht den Weg ihrer proletarischen Mutter zu gehen. Um die Straße weiter fortzuschreiten, irgendwann SCHAMLOS zu werden. Die durchtrennten Nabelschnüre und die Gefahr des Verblutens sind der Boden für Ernaux’ Texte, die so ganz lakonisch klingen, als wäre sie so ganz nicht beteiligt am widerfahrenen Leben.
Wie eine über sich selbst kreisende Drohne beschreibt sie sich, fast mit Antipathie sich selbst gegenüber. Eine Auto-Batterie, die sich auflädt an ihrer Begierde, bis sie auch den jungen Geliebten abtreibt, um die erste Seite eines Buchs zu beginnen: Endlich schreiben. Und der frohe Blick auf stehengebliebene Uhren – als würde dadurch auch die Zeit stillstehen.
Aufhören zu Altern. Ein Traum.
Hier geht’s zum Reservieren: https://theaterwillypraml.de/annie-ernaux-der-junge-mann-das-ereignis/
12. - 14. April, 20 Uhr 03. - 05. Mai, 20 Uhr / 03. Mai = Ladies Night 09. - 11. Mai. 20 Uhr Theater Willy Praml in der Naxoshalle Foto: © Homepage Theater Willy Praml
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Freitag 12. April: Schnittstellen: Lyrik trifft Tanz

(Daniela)
Schnittstellen: Lyrik trifft Tanz
Der Frankfurter Spoken Word Poet Dalibor Marković ist mit seinen rhythmisch vertrackten, ebenso hintersinnigen wie wortspielerischen Texten einer der originellsten und international erfolgreichsten deutschsprachigen Poeten. Ausgehend von Hip-Hop, Beat Boxing und Poetry Slam hat Dalibor Marković einen einzigartigen Stil entwickelt. Gemeinsam mit der Tänzerin, Performerin und Gründerin des Frankfurter ID Tanzhauses Kristina Veit präsentiert Dalibor Marković das ungewöhnliche Wort/ Tanz/ Performance Stück „und immer weiter zurück“. Ein kraftvolles Wechselspiel aus Sprache und Bewegung, das zum ersten Mal in Frankfurt zu sehen ist. Mit Knotenpunkten und Schnittstellen kennt sich auch die Frankfurter Lyrikerin und Strickkünstlerin Julia Mantel aus, eine unverwechselbare Stimme in der aktuellen Lyrikszene. Mantels Lyrik wirft einen kristallklaren Blick auf prekäre soziale Verhältnisse, die sie wiederum mit viel Lust am Wortspiel zum Tanzen bringt. Björn Jager (Hessisches Literaturforum) beschreibt Julia Mantel als „love child von Emily Dickinson und Gertrude Stein, das die beiden aber haben großziehen lassen von einer sozialistisch geprägten Arbeiterfamilie, bei der sonntags immer mal wieder Ernst Jandl vorbeigeschaut hat zum Kaffee.“ Anschliessend legen DJ Tula Trash und Mr. Tuesday auf. „Schnittstellen“ ist eine neue Lesereihe, die aktuelle Literaturprojekte in Frankfurter Kunsträumen präsentiert. Wir erkunden Ateliers, Werkstätten, Off-Spaces und einen Kunstverein. Wir erforschen die Verbindungen von Sprache, Körper und Kulturen, sowie von Ort und Wort. Wir suchen nach den Schnittstellen zwischen Humor und Herkunft, zwischen Wortspiel und Street-Talk, zwischen Prekariat und Pathos. Besonderes Augenmerk liegt auf Lyrik, Spoken Word und genreübergreifenden Projekten. Spoken Word trifft auf Tanz. Prosa trifft Kabarett. Poesie trifft Tango, Klang trifft Freiraum und alles trifft Künstler:innen und Kunst.
Kunstverein Familie Montez, Honsellbrücke 7, 60314 Frankfurt https://kulturnetz-frankfurt.de/projekte-des-knf/lesereihe-frankfurt-2024/lyrik-trifft-tanz/
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Freitag, 12. April: Kunstsäule mit „Salve“ von Ulrike von der Osten

(Petra)
Buchstaben-Fragmente, Hieroglyphen, zerschossene Lettern? Die mit schwarzer Tusche angefertigten Buchstabenteile verwirren auf den ersten Blick mehr, als dass sie etwas preisgeben. Aber sie regen an und lassen die Assoziationsmaschine in verschiedene Richtungen laufen. Die Funktion der Litfaßsäule seit ihrer Erfindung vor gut 170 Jahren ist nach wie vor die eines Informationsträgers: Durch Schrift und Bild können Veranstaltungen, Produkte und sogar zur Wahl stehende Personen mittels Plakaten im öffentlichen Raum beworben werden. Salve verkörpert die Symbiose von Schrift und Bild zum Schriftbild in genialer Weise. Allerdings erfährt die Arbeit durch die Anwendung des Prinzips „solve et coagula“ eine Verschlüsselung: Die zeichenhaften Bruchstücke bestechen durch rhythmische Anordnung und laden den Passanten ein, näher heranzutreten, um sie zu dekodieren. Hier findet also das Gegenteil von Werbung statt, Dialog im besten Sinne. Denn glücklich ist, wem die Entschlüsselung gelingt: Sei gegrüßt, so lautet die einfache Botschaft. Natürlich bedeutet Salve auch Abfolge von Schüssen, das passt ins Bild, denn wir werden heute mit Werbung geradezu bombardiert. Und Krieg ist allgegenwärtig. Ein Buchstabenfeld wird immer auch als Textverweis erkannt. Diese Arbeit ist auch eine Referenz an „Buchstabenkonstellationen“ (1967) des Frankfurter Dichters Franz Mon.
Kunstsäule Frankfurt mit Ulrike von der Osten, Einführung: Kurator Florian Koch, Vernissage ab 19 Uhr, Ort: Brückenstraßenspielplatz (Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße), Eintritt: frei, Öffnungszeiten: 24/7, Ausstellung bis Donnerstag, 27. Juni
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Freitag, 12. April: Intime Revolution (auch 15. – 17. April)

(Martin)
Anna Papst/Mats Staub - Performance Mousonturm im Glauburg Café
Wie können wir über Sex sprechen? Anna Papst und Mats Staub untersuchen es in „Intime Revolution“. Im zur „Audio-Vinothek“ umgewandelten Glauburg Café ziehen sich die Besucher*innen Kopfhörer an, genießen ein Glas Wein und lauschen in vier Gängen ehrlichen Reflexionen über Sex – ungeschönt, intim, bereichernd.
Sex sei zwar medial allgegenwärtig, erklären die beiden Gesprächskünstler*innen, „aber ein offenes Reden, wie wir begehren und was wir beim Sex emotional erleben, kommt selten vor.”
In „Intime Revolution“ passiert nun genau das: Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts erzählen aus ihrer sexuellen Biografie und wie sie im Lauf ihres Lebens Sexualität bewusst und neu gelernt haben.
Mats Staub und Anna Papst beschäftigen sich seit Jahren mit dem Format Interview. Nachdem sie sich bei verschiedenen Projekten gegenseitig unterstützt haben, ist „Intime Revolution“ ihr erstes gemeinsames Langzeitprojekt. Die Interviews werden sprachlich verdichtet und teilweise von Sprecher*innen neu eingelesen – diese konzentrierte Form ermöglicht den Zuhörer*innen, tief in die vielschichtige Thematik einzutauchen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/intime-revolution/
Freitag, 12. April, Montag, 15. – Mittwoch, 17. April um jeweils 19.00h Performance im Glauburg Café (Glauburgstraße). Solidarisches Preissystem Foto: © Cedric Zellweger
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Freitag, 12. April: Auftakt Schnittstellen – Poesie trifft Tanz

(Petra)
Heute startet eine neue Lesereihe „Schnittstellen – Wortorte in Kunsträumen“ im Montez. Zu Gast ist der Frankfurter Spoken Word Poet Dalibor Markovic: Mit seinen ebenso hintersinnigen wie wortspielerischen, rhythmisch vertrackten Texten ist einer der originellsten und international erfolgreichsten deutschsprachigen Poeten. Mit einem einzigartigen Stil, der gut zum aktuell großen Thema „Hip-Hop“ in der Stadt passt, und außerdem an Beat Boxing und Poetry Slam angelehnt ist. Gemeinsam mit der Tänzerin, Performerin und Gründerin des Frankfurter ID Tanzhauses Kristina Veit präsentiert er als Premiere in Frankfurt das ungewöhnliche Wort-Tanz-Performance-Stück "und immer weiter zurück". Mit Knoten, Knotenpunkten und Schnittstellen kennt sich auch die Frankfurter Lyrikerin und Strickkünstlerin Julia Mantel: Sie wirft einen kristallklaren Blick auf prekäre soziale Verhältnisse, die sie wiederum mit viel Lust am Wortspiel zum Tanzen bringt.
Premiere Lesereihe Schnittstellen: "und immer weiter zurück", mit: Dalibor Marcovic, Kristina Veit, Julia Veit, DJ Tula Trash Mr. Tuesday, Grußwort: Dr. Sonja Vandenrath, Kulturamt Frankfurt, Moderation: Michael Bloeck und Dirk Huelstrunk, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: frei
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Freitag, 12. April: Kettcar (Konzert und neue Platte)

(Uwe)
Heute gehe ich mit einem alten Freund zu Kettcar nach Wiesbaden. Das Konzert im Schlachthof ist seit Wochen ausverkauft, voll wird es also werden. Die Hamburger Band veröffentlichte letzte Woche ihre neue Platte „Gute Laune, schlecht verteilt“, insgesamt ist sie natürlich gut, worauf die ersten beiden Vorab-Singles „München“ und „Doug & Florence“, nicht unbedingt schließen ließen, weil es eher schwächere Lieder sind. Der dritte Song, der vor dem Album erschien („Auch für mich sechste Stunde“), hatte dann endlich den richtigen Schwung, den bekannt starken Refrain und andere neue Songs schlossen sich der Qualität an. Im Vergleich zur letzten Platte „Ich vs. Wir“ und vor allem dem ersten Album der Band „Du und wieviel von Deinen Freunden“ heben sich aber keine Songs so wirklich aus der Masse heraus und manchmal sind mir – nach mehrmaligem Hören - die Liedtitel und Texte gerade auf dem neuen Album einfach zu gewollt.
Egal, wir sind seit Album Nummer 1, also seit 2022, dabei und schauen uns nach Konzerten auf kleinen Bühnen bei Stadtfesten wie in Marburg oder kleineren Clubs nun auch diese Tour in einer größeren Halle an (bei einer Stadiontour wären wir aber raus). Ich freue mich auf das Konzert, weil ich meinen guten Freund mal wieder treffe, was ich viel zu selten tue, und weil die voraussichtliche Liedauswahl wirklich top ist. Von meinen Top 5 Songs von Kettcar, werden drei Lieder gespielt (Benzin & Kartoffelchips, Balkon gegenüber & Im Taxi weinen) und zwei nicht (Nacht & Das Gegenteil der Angst), das ist eine gute Quote.
Foto: Facebook Kettcar
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Freitag, 12. April: L’Italiana in Londra (auch 21. & 25.April sowie 3. Mai)

(Martin)
Domenico Cimnaroso - Intermezzo in musica in zwei Teilen
Dies ist eine eher selten gespielte Oper. Aber solche findet man im Spielplan der Oper ja häufiger. Weswegen die Oper Frankfurt international gerühmt wird. Dass das zu Recht so ist, davon kann man sich jetzt wieder überzeugen.
Nach der Premiere von L’Italiana in Londra‘ von Domenico Cimarosa (1749-1801) im September 2021 überschrieb Judith von Sternburg die Kritik in der Frankfurter Rundschau mit: „Heiter ist das Leben, ernst ist die Kunst: Im Frankfurter Opernhaus bezaubert das Ensemble in R.B. Schlathers zutiefst alberner Lesart von Domenico Cimarosas ‚L’Italiana in Londra‘.“ Und die Rezension endete mit: „Jubel für ein zum Glänzen gebrachtes Fundstück.“ (Hier gibt’s den gesamten Artikel: https://www.fr.de/kultur/theater/cimarosa-raritaet-italiana-in-londra-an-der-oper-frankfurt-die-liebe-zwischen-den-nationen-91017037.html)
Die knapp dreistündige und kurzweilige Oper (mit Pause) sollte man nicht verpassen: „Ein perfektes Intermezzo – wahnsinnig charmant und raffiniert«, attestiert R.B. Schlather L’italiana in Londra und setzt die spritzige Komödie rasant, mit viel Humor und Sinn für die Absurditäten wie auch für die Dramatik des Werkes in Szene. Den fünf Personen, die im Londoner Hotel von Madama Brillante aufeinandertreffen, und ihren je eigenen Schrulligkeiten, die im Kern aus einem Spiel mit »nationalen Eigenheiten«, Klischees und Identitäten bestehen, begegnet der Regisseur dabei stets wohlwollend. Kein Wunder, dass uns die Figuren am Ende des Abends allesamt ans Herz gewachsen sind. Gefeiert wurde das Fünf-Personen-Stück bereits bei seiner Uraufführung im Dezember 1778 in Rom. Heute wie damals entfalten die teils extrem dramatischen, emotionsgeladenen und formal komplexen Arien sowie die beiden dichten Finali und die differenzierten Ensembles ihre ganze Wirkung. Darin zeigt sich, weshalb Domenico Cimarosa als »seiner Zeit voraus« gilt und von Zeitgenossen wie Goethe, Rossini, Stendhal und Delacroix geschätzt wurde. Ein Grund mehr, sich von der Qualität eines großen Komponisten zu überzeugen.“ (Matthias Gerhart, FNP).
Hier geht’s zu einem Trailer: https://youtu.be/Z5ez456o8lk Hier gibt’s Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/litaliana-in-londra_2/?id_datum=3652
Freitag, 12. April (19.30h), Sonntag, 21. April (15.30h), Donnerstag, 25. April (19.30h), Freitag, 3. Mai (19.30h) Oper Frankfurt Foto: © Barbara Aumüller
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Freitag, 12. April. Of/ Poor Things
(Andrea)
Ein wunderbarer Film, herrlich entrückt und unbedingt sehenswert ist Poor Things. Willem Dafoe und die unfassbar wandelbare Emma Stone. "Eine verstorbene junge Frau namens Bella wird von dem unkonventionellen Wissenschaftler Dr. Godwin Baxter ins Leben zurückgeholt. Sie besitzt die Mentalität eines Kindes und beginnt unter Baxters Führung, die Welt um sich herum zu entdecken. Doch bald brennt sie mit dem zwielichtigen Anwalt Duncan Wedderburn durch und erlebt ein wildes Abenteuer auf mehreren Kontinenten. Frei von Vorurteilen ihrer Zeit entdeckt sie ihre Leidenschaft für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit." Einlass 18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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GEROLLTES über Fußball im Urlaub

(Uwe)
Die Digitalisierung macht es deutlich leichter, Fußball aus der Heimat in der Fremde zu verfolgen. Früher kamen Informationen über Spielausgänge und besondere Ereignisse mit Verzögerung und inhaltlich oft nur zerstückelt an. Den „kicker“, den ich früher 2x die Woche las, bekam man im Ausland in der Regel nicht, nur größere Tageszeitungen. Mit Aufkommen der Internetcafes konnte man sich Informationen in der vor-Smartphonezeit schneller und einfacher abrufen. Aber selbstverständlich saß man da nicht die Dauer eines Spiels vor einem Computer und verfolgte das Spiel einer Profimannschaft im Internet. Zumal ich schon immer eher ein Fan des Kreisligafußballs und Informationen über die Mannschaften auf der Kreisliga A Groß-Gerau, inklusive dem ruhmreichen TSV 1899 Goddelau waren auch über das Internet vor Jahren noch schwer zu bekommen. Da kamen hin und wieder SMS-Nachrichten über den Spielverlauf, wenn es ein Freund gut mit einem meinte oder man rief direkt nach Spielschluss einen Funktionär auf dem Sportplatz an. Schlimm war es, wenn niemand erreichbar war oder das Spiel wegen besonderer Vorkommnisse deutlich länger dauerte.
Diese schlechte Informationsversorgung machte mich so nervös, dass ich einige Jahre nur in der Zeit verreiste, in der der ruhmreiche TSV spielfrei war, also in der Sommer- oder Winterpause oder wenn wegen einem Goddelauer Volksfest nicht gespielt wurde. Alternativ verreiste ich so, dass ich sonntags um 15 Uhr wieder auf dem Sportplatz stehen konnte. Tatsächlich habe ich mir das in den letzten Jahren etwas abtrainiert. Wenn ich aber woanders bin, wenn ein Spiel läuft, sei es in einer Schiedsrichterkabine irgendwo an der Bergstraße oder im Main-Taunuskreis oder im Urlaub, dann schaue ich immer auf dem Handy, ob der aktuelle Zwischenstand meiner Goddelauer auf der FuPa-App von irgendeinem, der vor Ort ist getickert wurde. Das tat ich auch als wir am Sonntag gegen 15 Uhr durch Palermo liefen. Der ruhmreiche TSV spielte in Seeheim und es stand bis kurz vor Schluss Unentschieden, dann gelang uns noch ein später Siegtreffer, den ich in einer Eisdiele jubelnd zur Kenntnis nahm. Zwei Tage später stellte mein Verein die beiden Goddelauer Tore, die über ein modernes Videosystem aufgenommen wird, auf Instagram ein, was für ein Service. Mehr brauche ich nicht, mir ist es doch egal, ob Bochum seinen Trainer feuert und Wolfsburg einen anderen engagiert.
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Samstag, 13. April: Workshop der „Stammtischkämpfer*innen“

(Daniela)
Verschwörungsmythen Paroli bieten / Workshop der „Stammtischkämpfer*innen“ im HMF
"Schuld an der Corona-Pandemie sind nicht die Viren – sondern Bill Gates und dunkle Mächte. Hinter den Terroranschlägen des 11. September steckt die US-Regierung, um militärische Interventionen zu rechtfertigen und Impfungen dienen nicht dem Schutz vor Krankheiten, sondern sind eine Erfindung der Pharmalobby, um sich zu bereichern. Solche abstrusen Behauptungen, die jeder Logik und Realität entbehren, haben weltweit eine große Anhängerschaft. Verschwörungsmythen hat es schon immer gegeben, aktuell haben sie – verstärkt durch die jüngsten Krisen – wieder Hochkonjunktur. In Zeiten der Unsicherheit bieten sie scheinbar Orientierung und einfache Erklärungen. Leider hören wir sie auch oft in unserem näheren Umfeld. Auf der Arbeit, im Sportverein, auf der Straße fallen Sprüche, die uns buchstäblich die Sprache verschlagen. Wie können wir in solchen Situationen Position beziehen und Paroli bieten? Darum geht es in dem Workshop der sogenannten Stammtischkämpfer*innen im HMF. Im Seminar, veranstaltet von der Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“, werden die Grundlagen von Verschwörungserzählungen und ihre Beziehung zum Antisemitismus beleuchtet. In praktischen Übungen können die Teilnehmer*innen ihre Alltagserfahrungen einbringen und Möglichkeiten ausprobieren, um in Zukunft schneller gezielt reagieren zu können und antisemitischen Welterklärungsversuchen Alternativen entgegenzusetzen.
Bis zu 20 Personen können am Workshop teilnehmen, es sind noch Plätze frei.
Samstag, 13.4.24., 10-16 Uhr Eintritt frei Es sind noch Plätze frei, Anmeldung über besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de Ort: Roter Seminarraum im Historischen Museum Frankfurt
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Samstag, 13. April: Max Goldt liest

(Martin)
Die FAZ schreibt: „Max Goldt zu hören, ist doppelter Genuss, denn seine Kolumnen sind eigentlich ‚Lyrics‘, die des Interpreten bedürfen.“
Und in der Westfalenpost liest man: „Nur wenig geht über die Texte von Max Goldt, höchstens die Lesung der Texte von Max Goldt durch Max Goldt. Besser geht’s nicht.“
„Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.“ Das sagt Daniel Kehlmann!
Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/max-goldt-liest?base=aktuell Samstag, 13. April um 19.30h Volksbühne im Großen Hirschgraben Foto: © Axel Martens
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Samstag 13. April: SOULFOOD

(Daniela)
SOUL-FUNK-DISCO-OLDSCHOOL-HIP HOP
"Diesmal sind wir in der wunderschönen Location des Kunstvereins Familie Montez unter der Honsellbrücke. Es war immer schon mal ein Wunsch von uns, dort eine Soulfood Night stattfinden zu lassen. Jetzt wird es endlich wahr. Neben Soulfood Resident Sportwagen gibt uns mal wieder Kosmik Kat die Ehre an den Decks. Tanzlaune garantiert. Kosmik Kat (Pedo Knopp) Der musikalische Tausendsassa präsentiert außergewöhnliche Musik aus den hintersten Ecken der Welt mit einem Auge für den Dancefloor. Neben seinen Compilations für das Nippon Connection Filmfestival und seinen DJ-Reisen mit dem Analog Africa Soundsystem, die ihn u.a. nach Paris, London, Daressalam und São Paulo führten, ist Pedo Knopp in seiner Heimatstadt vor allem bekannt als Sammler seltener Schallplatten und für seine innovativen Clubformate wie Africadelay, Halva oder Saravá. Auch bei Soulfood war er schon einige Male als Gast DJ an den Decks. Wir freuen uns.
Beginn: 21:30 Uhr Anfahrt: U6 Haltestelle Ostbahnhof oder Stadtbahn 11 oder 14 Ostbahnhof. Parken: Tiefgarage Hafenpark Quartier Nord, Hagenstrasse oder Parkhaus Grusonstraße-Ostbahnhof, Ostbahnhofstrasse
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Samstag, 13. April: Of/ Vernissage Jan Schröder

(Andrea)
Wir sind aus dem Urlaub zurück und das tollste daran ist, dass hier zwischenzeitlich die Natur explodiert ist. Weil dazu auch noch die Sonne scheint, bietet sich ein Marktbesuch an. Wilhelmsplatz plus Gastro ist eine echte Urlaubsverlängerung! Und Federica Tupputi sorgt für italienisches Flair auf dem Offenbacher Wochenmarkt mit ihrem Stand „Federicas frische Pasta“ und lädt ab 10 Uhr zum Probieren "Unterm Schermsche". Außerdem wird um 11 die Ausstellung von Jan Schröder, Maler, Bildhauer, Grafiker, Holzschneider, Sänger im Artyricon eröffnet und den Zyklus „Auflehnen in Zeiten des Krieges“ möchte ich gerne anschauen. The Artist is present und er kommt auch selbst zu Wort: "Jan Schröder, Jahrgang 1948, geboren in Bendorf am Rhein wo er auch heute wieder lebt und arbeitet. Der Vater ein Seemann und so wächst Jan Schröder an der Küste bei Bremen auf. Er macht Abitur am Gymnasium der Dominikaner, St. Thomas in Vechta und studiert anschließend Volkswirtschaft in Bonn, Kiel und Köln. Neben dem Job besucht er die Abendschule am Städel in Frankfurt und internationale Bildhauersymposien. Anfang der 1990 Jahre hängt er den sicheren Beruf des Volkswirts an den Nagel, um in den wackligen Nachen des freischaffenden Künstlers einzusteigen - mit Erfolg, zahlreiche Ausstellungen hierzulande und anderswo, sowie viele Arbeiten im öffentlichen Raum geben Zeugnis. Vom Wasser ist er nie weg gekommen, wie seine Schiffe Skulpturen und die in der Ausstellung zu sehenden Holzschnitte zeigen. Sie sind Ausblicke vom Deich, Ausblicke in die bedrohende Richtung und in den geschützten Raum. Dafür, dass Jan Schröder mit seinen Werken durchaus zeitbezogen jedoch nie zeitgeistig reagiert, spricht der Zyklus „Auflehnen in Zeiten des Krieges“; zu dem er hier selbst zu Worte kommen soll. VERNISSAGE 13.April 2024. Weitere Termine nach Vereinbarung, Tel. 06983008685 o. 01791065469
Galerie Artyrcon, Wilhelmsplatz 2, Offenbach
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Samstag, 13. April: live performance & exhibition „kaiserlei - eight steps inbetween“ im saasfee*pavillon

(Petra)
Kaiserlei - urbaner Knotenpunkt. Brücken, Baustellen, Brutalismus. Nina Schellhase und Tim Roth haben diesem Ort acht Musikstücke gewidmet - basierend auf Fieldrecordings, aus denen mit Modularsynths, Sequencer-Variations und hallgetränkter Stimme der Sound des inbetween entstanden ist. Der Frankfurter Fotograf Sebastian Schramm hat den Umbau des Kaiserlei im Bild festgehalten. Seine analoge Fotoserie, die das Malerische der Disruption zum Vorschein bringt, inspirierte Schellhase-Roth zum Kaiserlei-Projekt. Ein interdisziplinärer Abend mit Fotografien, Live-Performance und DJ Michael Rütten (soulsearching).
live performance & exhibition "kaiserlei - eight steps inbetween", von/mit: Kaiserlei entsteht im Team: Sebastian Schramm, Fotografie, @bastischramm, @onfilmlab; Nina Schellhase, Idee, Komposition, Lyrics, @schellhase_roth; Tim Roth, Komposition, Produktion, Mixing, Synths, Sampling; Dimi Conidas, Mastering, @dimiconidasmastering, www.dimiconidas.com; Michael Rütten, Musical Advisor, @michael.ruetten1, www.michaelruetten.com, Max Mahlert, Drums, @geraeuschlabor; Brita Wiesbach // Design, @u9ers, www.u9.net, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 66 HH, Uhrzeit: 19 Uhr, die Ausstellung ist zudem am Sonntag, den 14. April von 14 - 18 Uhr geöffnet
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Samstag 13. April: Zweiter Markt für Saatgut, Jungpflanzen und mehr

(Daniela)
Ich freue mich auf: Gartenlust statt Alltagsfrust
Zweiter Markt für Saatgut, Jungpflanzen und mehr am 13. April auf dem Seilerei-Gelände in Frankfurt-Sachsenhausen.
Gemeinsam für Umwelt und Klima – engagiert, sozial, interdisziplinär: dafür steht auch in diesem Jahr der Saatgutmarkt, den der Verein Seilerbahn Kunst & Kultur e.V. auf dem Gelände der ehemaligen Seilerei Reutlinger veranstaltet.
Neben dem Verkauf von Sämereien und Jungpflanzen für das urbane Bio-Gardening geht es deshalb in Vorträgen und an Infoständen zudem um Bodenschutz, Artenvielfalt, Luft- und Wasserschutz, Abfallmanagement und Wiederverwertung.
Außerdem wird es auf dem Seilerei-Gelände Verkaufsstände für Honig, Gemüse, Brot, Pilze, Kräuterkissen sowie Bio-Kosmetik geben.
Dass das Engagement für ein nachhaltiges Stadtleben viel Spaß machen kann, unterstreicht auch das Rahmenprogramm: Vom Bio-Catering inklusive der inzwischen stadtbekannten Pizza aus dem Steinofen über Live-Musik, BlumenKUNST bis hin zum Samenbomben-Bauen– nicht nur für Kinder.
Der Saatgut-Markt findet statt am 13. April 2024, 11 – 17 Uhr, Seilerbahn Kunst & Kultur e.V., Offenbacher Landstraße 190, 60599 Frankfurt am Main, www.netzwerk-seilerei.net
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Samstag, 13. April: Of/ Hesse

(Andrea)
„Und allem Weh zum Trotz, bleib ich verliebt in die verrückte Welt“. Dieser zuversichtliche Satz von Hermann Hesse formuliert die Kernbotschaft des neuen Hermann Hesse-Programms von Moritz Stoepel und Christopher Herrmann. Das Literaturtheater-Konzert mit sehr viel Musik und mit Lyrik und Prosatexten von Hermann Hesse ist hochgradig brisant und erstaunlich aktuell. Wie umgehen mit dem Grauen der Kriege in der Ukraine, in Gaza? Ob Wegschauen hilft? Oder gar Verdrängen? Die Suche nach Auswegen, die Beschäftigung mit Perspektiven, die in den Texten von Hermann Hesse zu finden sind, stehen im Mittelpunkt der Textauswahl von Moritz Stoepel.Erstaunlich, wie viel Wichtiges, Wegweisendes Hesse immer noch zu sagen hat - gerade in diesem, von Kriegen und Krisen geprägten Jahr 2024. Durch seine Erfahrungen im ersten Weltkrieg war Hermann Hesse zum entschiedenen Kriegsgegner geworden, befürwortete die Verweigerung des Kriegsdienstes und engagierte sich für Emigranten. „Wo ist der Punkt, von welchem aus diese ganze Hölle von Krieg, Korruption, Entseelung zu überblicken und zu überwinden ist? Wo kann man anknüpfen, um auf Erden wieder etwas wie Geist, etwas wie Würde, etwas wie Sinn und Schönheit zu ermöglichen?" (Hermann Hesse). «Der Schauspieler Moritz Stoepel erzählt von Gefühlen und Stimmungen, entwirft Bilder zwischen Realität und Fantasie. Magischer Zauber und nüchterne Realität stoßen sich im Raum – der Schauspieler löst Grenzen auf. … Was Hesse gemeint hat, bringt Stoepel auf die Bühne: Wirklichkeit ist dazu da, verzaubert zu werden.» (K. Schwehn, Montagnola, 2008) Der klassisch ausgebildete Super-Cellist Christopher Herrmann, der in Jazz-Improvisation geschult und in der musikalischen Interpretation literarischer Texte erfahren ist, wird den gestalterischen Ausdruck dieses literarisch-musikalischen Programms merklich erweitern. Wer sich von großer Literatur und kunstvoller Musik bewegen und inspirieren lassen möchte, sollte sich diesen klangvollen Literaturtheater-Abend nicht entgehen lassen. Die Botschaft des Abends könnte man so zusammenfassen: Die Kunst bietet neue Perspektiven – und nicht zuletzt auch Zuversicht. 19 Uhr
Rebell(i)sche Studiobühne & Galerie + Radio-Rebell, Biebererstr. 145A, Hinterhaus, Offenbach
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Samstag, 13. April: OF/ Ata & kollektiv Turmstraße
(Andrea)
Ich habe Lust, tanzen zu gehen. Und auch, wenn ich den Auflageabend an Weihnachten nicht so dolle fand, versuche ich es heute nochmal, schließlich kann Ata sehr schöne Sets bauen. Heute ist außerdem das Kollektiv Turmstraße im Robert Johnson mit dabei und das ist kein Getrümmer, sondern grooviger Beat. Wir machen uns chic und gehen aus.
Robert Johnson, Nordring, Offenbach
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SONNTAG 14. April 2024: HEI:DI: SHOWROOM + GARTEN
(Daniela)
Ich habe zum Geburtstag einen Gutschein für ein Klediungsstück von HEI:DI bekommen, daher radel ich heute nach Bergen und schaue mir ihre neue Kollektion an!
"Entdecke die neuesten Kreationen für FRÜHJAHR/SOMMER in unserer perfekten Kulisse im Garten: zur Lunchtime, genießen wir frühlingshaften Gartenzauber mit CAVA und Paella, frisch für Euch zubereitet. Im Showroom: zeitlose, unkomplizierte und glamouröse Styles für jeden Tag, dein Business und Events. Von zarten Pastellfarben bis hin zu leuchtenden Tönen - die neuen frühlingshaften HEIDI-Styles werden durch die handgestrickten Pullover, von Martina Weiss mit ihren Kollektionen Kiki van Bergen und marryandbride perfekt abgerundet.
Taucht ein in eine Welt voller Leichtigkeit und zeitloser Schönheit. Wir freuen uns auf Dich! XX Heidi und Martina
SHOWROOM + GARTEN Marktstraße 10, 60388 Frankfurt 14/04/24, 12-17 Uhr
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Sonntag 14. April: Die Lesebühne Ihres Vertrauens

(Daniela)
"Die drei von der Textstelle – Tilman Birr, Elis C. Bihn und Severin Groebner – oder wie man sie auch nennt: die Frankfurter Geheimräte für komische Bühnenliteratur – kommen nächste Woche wieder in den Elfer und haben Texte und Musik dabei. Zurückgekehrt aus ihren jeweiligen Osterurlauben in seltsamen Gegenden (Spanien, Kanaren, Österreich) bringen sie euch eine heiße Show der Sachsenhausen-Klasse (riecht nach Bier, klebt bissi, aber is geil und viel besser wie Fennsehgugge). Wir werden diesmal sogar zwei Gäste haben und – jetzt haltet euch fest – einer davon ist Cartoonist. Aus Niedersachsen kommt Maxim Seehagen, einer der lustigsten Nachwuchscartoonisten, die uns untergekommen sind. Er bringt uns ein paar seiner Zeichnungen mit, wir haben eigens schon einen Beamer gekauft. Außerdem kommt unser alter Bekannter Uli Höhmann, früherer HR-Journalist Kabarettist und Betreiber der nagelneuen Lesebühne "Lisa kommt nicht". Er aber kommt. Und ihr auch: Sonntag, 14. April 2024 Elfer, Kleine Rittergasse 14-20, Frankfurt am Main (Alt-Sachsenhausen) Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr, Eintritt: 8 Euro (ggf. zzgl. VVK-Gebühr) Tickets, Facebook-Veranstaltung Die Eingangstür liegt in dem Durchgang zwischen Kleiner Rittergasse und Paradiesplatz, gegenüber der Loco Bar, direkt neben dem Oberbayern.
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Sonntag, 14. April: Curly Strings
(Uwe)
Laut brigitte.de „gelten estnische Vornamen als originell und neuartig …“ und sie eignen sich wegen ihrer geringen Verbreitung großartig dafür, die Verwechslungsgefahr in einer Kita deutlich zu reduzieren. Warum schreibe ich das? Die drei Männer und eine Frau von Curly Strings kommen aus Estland und heißen Villu, Peeter, Taavet und Eeva. Zusammen spielen sie Folklore aus ihrer Heimat, ohne Schlag- und Tasteninstrumente, nur mit Gitarre, Geige und Kontrabass. Schöne Musik mit einem gleichsam besonderen wie belebenden Elements, der Gesang in Estnisch. Ein sicher schöner Abend in der Brotfabrik.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Sonntag, 14. April: Ein ganzes Viertel im Dialog – Bahnhofsviertel Frankfurt

(Petra)
Beklemmend, emotional, vielfältig: Über unser Bahnhofsviertel wird seit längerem heiß diskutiert. Fast jede und jeder hat eine Meinung dazu. Ein berüchtigtes „Aufräumen“ vor Großereignissen finde ich lächerlich, und das reicht absolut nicht. Schon lange nicht mehr. Das macht mich traurig, auch weil ich früher gerne im Viertel unterwegs und aus war. Als "die Kreativen" als Standortfaktor entdeckt worden sind, war es eine Weile chic Touren durchs Bahnhofsviertel zu machen, dort seinen Firmensitz zu haben oder zu wohnen. Und trotz aller Gentrifizierung gab es mal eine positive Aufbruchsstimmung. Mich beeindruckt immer wieder, wie viele Menschen im Bahnhofsviertel engagiert, friedlich und mit dem Herzen ihr Ding machen und sich tolerant für „die Nachbarn“ einsetzen. Aber es gibt auch andere, die nur noch drastische, rechtsstaatliche Mittel sehen. Mit einigen Forderungen ist mir sehr unwohl – aber beim bloßen Zuschauen auch. Also? Ich hoffe auf ein gutes, kritisch-konstruktives Gespräch, das heute im Logenhaus stattfinden wird: mit der Stadträtin Stephanie Wüst, Anita Wälz, Director Substainability & Corporate Communicatios Nesté Deutschland, Dennis Groß von der Eigentümerinitiative Bahnhofsviertel und Frank Lottermann, Geschäftsführer Nordisk Büro. Die Moderation übernimmt Günther Murr von der F.A.Z.
Ein ganzes Viertel im Dialog, Veranstaltung von der Eigentümerinitiative Bahnhofsviertel, Ort: Logenhaus, Adresse: Kaiserstraße 37, Uhrzeit: ab 18:30 Uhr, Eintritt: frei, Anmeldung hier
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Sonntag, 14. April. Of/ Tamara Qaddoumi
(Andrea)
Wir sind zurück und Tamara Qaddoumi möchte ich gerne kennen lernen. Sie spielt zum ersten Mal im Hafen 2 und es liest sich wirklich spannend: „Ausgestattet mit Stimme, Melodie und Wort, führt Tamara Qaddoumis markanter Gesang die Zuhörer durch eine faszinierende Klangwelt, in der galaktische Synthesizer, kraftvolle Drums und leidenschaftliche Gitarren miteinander verschmelzen und die widersprüchliche Dynamik der elektronischen Musik umarmen. Tamara Qaddoumi, geprägt von ihrer kuwaitischen, palästinensischen, libanesischen und schottischen Herkunft, lässt in ihre Musik bewusst Fragen zur Identität und Zugehörigkeit einfließen. Auf ihrer Reise durch komplexe melodische Arrangements oszillieren die Texte zwischen Sehnsucht und Beobachtung. Seit 2018 hat Tamara Qaddoumi zwei EPs veröffentlicht und wurde in Marie Claire, Vogue und Bazaar porträtiert. Mit ihrer Band steht sie regelmäßig auf den Bühnen des Libanon." 17 Uhr
Hafen, Nordring, Offenbach
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Sonntag, 14. April: Madeline Juno
(Uwe)
„Madeline Juno gehört zu dieser raren Spezies, die nicht anders kann, als authentisch zu sein. Sie erzählt Geschichten und Gefühle so, dass es leichtfällt, darin einzutauchen. Knapp eine Million monatliche Hörer:innen auf Spotify nimmt die Künstlerin dabei mit auf ihre Reise – mit durch Ängste, Zweifel und Mut. Bisher hat sie fünf Studioalben veröffentlicht, das neueste heißt „Besser kann ich es nicht erklären … „Egal ob bei poppigen und lauten Songs mit ihrer voll besetzten Live Band, oder allein bei Akustikversionen nur mit ihrer Ukulele, Madeline Juno schafft es immer ihr Publikum mitzureißen“.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Montag, 15. April: Judith Vanistendael / Atan von den Kykladen (Graphic Novel)

(Uwe)
Judith Vanistendael ist eine belgische Comicautorin und Belgien ist bekannt für gezeichnete Geschichten. Prominente Namen aus der Vergangenheit sind Herge (Tim & Struppi), Peyo (Schlümofe) oder Morris (Lucky Luke). Comics sind ein bekanntes Format, Graphic Novels sind Comics im Buchformat, die etwas komplexer sind und eher von Erwachsenen gelesen werden. Vanistendael erzählt in ihrer Graphic Novel von Atan von den Kykladen und sie erzählt davon auch in der Lesung mit Bildern und Gespräch in der Romanfabrik.
Nun zur Geschichte: Atan lebt vor etwa viertausendfünfhundert Jahren auf den Kykladen, einer griechischen Inselgruppe. Der stille, introvertierte Junge hat eine außergewöhnliche Begabung für das Modellieren von Ton und erschafft mythologische Figuren, die die Jahrtausende überdauern sollen und schließlich im Louvre in Paris landen werden. Seine Eltern erkennen früh, dass Atan ohne seine Kunst nicht leben kann und schicken ihn auf die Insel Naxos, wo er zum Marmorbildhauer ausgebildet wird. Doch dort ist er gezwungen, seine Kreativität aufzugeben und sich stattdessen auf Geschicklichkeit und Technik zu konzentrieren – bis seinem Lehrmeister aufgeht, dass er die künstlerische Entwicklung seines Zöglings nicht einschränken darf.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 19:30 Uhr Foto: Daphne Titeca
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LICHTER FILMFEST 16. - 21. April

(Daniela)
Das 17. LICHTER Filmfest wird heute eröffnet. Das Programm ist wieder einmal vollgepackt mit den herausragendsten Filmen aus Hessen, Frankfurt und der Welt. Vom 16. bis 21. April werden über 100 Filme in sieben Wettbewerben, acht Kategorien und insgesamt zehn Kinos gezeigt. Neben den regionalen Kurz- und Langfilmen sowie der Reihe Zukunft Deutscher Film, dreht sich in den internationalen Kategorien alles um das Jahresthema ,,Zukunft’’. Dazu gesellen sich internationale Videokunst und 360°-Videos für die VR-Brille, die die Grenzen des Mediums ausreizen.
Damit nicht genug: Auch die Menschen aus und hinter den Filmen kommen zuhauf in unsere schöne Stadt. Die Promi-Dichte ist so hoch wie noch nie bei LICHTER! Lars Eidinger kommt gemeinsam mit Ronald Zehrfeld und Matthias Glasner, auch Lilith Stangenberg, Jan Bonny, Robert Gwisdek alias "Käptn Peng" haben sich angekündigt genauso wie der spanische Filmregisseur Albert Serra, der russische Dokumentarfilmer Victor Kossakovsky, die Ehrenpreis-Trägerin der deutschen Filmkritik 2024, Jutta Brückner, oder die Deutscher Filmpreis-Nominierte Ayşe Polat. Alexander Kluge ist zudem live via Zoom dabei. Und das war erst der Anfang!
Infos zum Programm finden sich auf der Webseite: https://lichter-filmfest.de/programm/programm-2024
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Dienstag, 16. April: Steve Gunn
(Uwe)
Seit 2007 vertont der US-Amerikaner Fernweh und liefert damit den perfekten Soundtrack für ausgedehnte Road-Trips durchs Niemandsland. Ähnlich weitschweifend wie sein Sound, der zwischen Roots Rock, Americana und Folk pendelt. Zu seinen langjährigen musikalischen Weggefährten zählt Kurt Vile (guter Mann!!), zu dessen Band The Violators Steve Gunn regelmäßig dazustößt.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Bild: Homepage Brotfabrik
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Mittwoch 17. April: LICHTER FILMFEST: Zeit Verbrechen: Der Panther
(Daniela)
Zeit Verbrechen: Der Panther
Hessenpremiere in Anwesenheit des Regisseurs Jan Bonny
Die wahre Geschichte eines V-Manns bei der Drogenmafia. Lars Eidinger ist der Panther, der immer unter Druck durch deutsche Welten driftet. Jan Bonny gelingt ein sensationeller Gangsterfilm auf den Spuren von "Heat". Plötzlich sieht der Schauplatz Leverkusen aus wie ein Vorort von LA. Der Panther ist eine von vier Folgen der Anthologie-Serie „Zeit Verbrechen“, entstanden nach dem gleichnamigen Podcast.
https://lichter-filmfest.de/filme/zeit-verbrechen-der-panther/1797
18:30 Uhr Eldorado
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Mittwoch 17. April: Lichter Filmfest: Langue Étrangère
(Daniela)
Hessenpremiere in Anwesenheit der Regisseurin Claire Burger
Im Rahmen eines deutsch-französischen Austauschprogramms sehen sich die Teenager Lena und Fanny nach langer Brieffreundschaft zum ersten Mal in Person. Anfangs verstehen die Beiden sich nicht, obwohl ihre elterlichen Probleme und ihr Interesse für linken Aktivismus sich spiegeln – bis es auf einer Hausparty unter Pilzeinfluss zu einem schicksalhaften Zungenkuss kommt. Wo fremde Zungen, fremde Sprachen sich berühren und vermischen, da wächst sie heran: die Zukunft Europas.
https://lichter-filmfest.de/filme/foreign-language-langue-etrangere/1851
Mittwoch, 17. April, 20:15 Uhr im Eldorado Filmtheater
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Mittwoch 17. April: Neue Mitglieder für Capoeira gesucht
(Daniela)
Dorothee macht seit über zwanzig Jahren Capoeira - einen afrobrasilianischen Kampf-Tanz. Sie schreibt: "Wir sind ein (sehr) kleiner gemeinnütziger Verein hier in Frankfurt und suchen neue Mitglieder. Daher veranstalten wir am kommenden Mittwoch einen Tag der offenen Tür. Jeder, der diese traditionelle Form der Capoeira kennenlernen möchte, oder nach einer neuen Form sucht, körperlich fit zu bleiben, gerne auch singt :) ist eingeladen, bei diesem offenen Training mit Mestre Rogerio teilzunehmen. Am Mittwoch, 17. April 2024, 19:00 - 21:00 Uhr In den Räumen des Jugendclubs des DGB U68, Untermainkai 67, 60329 Frankfurt. Bequeme Hose, T-Shirt und Sportschuhe bitte mitbringen. Weitere Infos zum Verein Associação de Capoeira Angola Dobrada (ACAD) und der Veranstaltung . https://capoeira-angola.net https://www.facebook.com/share/A53QfT6DFXQ8EHP4/?mibextid=9l3rBW
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Donnerstag 18. April: Pasta & Spritz

(Daniela)
Zu einem leichten Donnerstagabend in die NEUE KAISER. Mit drei Sorten hausgemachter Pasta und unserem Signature Spritz Trio. Kommt gerne direkt nach der Arbeit – wir starten ab 18 Uhr.
Mit Amore aus unserer Küche: (1) Spaghetti Carbonara, (2) Casarecce aus dem Parmesanlaib auf Wunsch mit Chili-Öl, Tomaten-Pesto oder frischen Kräutern (vegetarisch), (3) Grüne Fusilli mit Kirschtomaten, Knoblauch, Chili, Kapern, Zitronen und bestem Olivenöl (vegan). Dabei ein Beilagensalat mit zweierlei Dressing und Schnickschnack für Obendrauf. Die Portionen sind groß und eignen sich prima zum Teilen – 15 Euro.
Frisch von der Bar serviert Euch Max Martini Mispel Spritz, Aperol Spritz und Basil Spritz – für je 7 Euro. Ihr mögt keinen Veneziano? Dann werft einen Blick auf die Getränkekarte vor Ort.
Weil wir in den Ferien alle in Italien waren und in Stimmung sind, läuft bester Italo-Pop. Zum Nachtisch gibt es Hessisches Apfeltiramisu.
Es gibt keine Tickets, kommt einfach vorbei! Wenn Ihr eine Gruppe seid und einen Tisch reservieren möchtet, geht’s hier zu Open Table.
18. April 2024 | ab 18.00 Uhr | NEUE KAISER | Kaiserstraße 28
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Donnerstag 18. April: easypeasy
(Daniela)
Nach Pasta & Spritz radel ich ins neue ono2. Die haben nämlich renoviert und umgebaut und dort findet jetzt jeden Donnersta easypeasy statt. Das wird bestimmt sehr nett, denn Mehran (vom Lucille) ist so ein toller Gastgeber!
Music / Drinks / People
Taucht ab dem 18. April in die entspannte Atmosphäre von easypeasy ein, ab sofort gehostet von Lucille. Genießt gute Musik, leckere Drinks und die Möglichkeit, zu tanzen oder einfach zu entspannen. Jeden Donnerstag ist es Zeit, den Alltag hinter sich zu lassen und das Leben zu genießen. Let’s get easypeasy!
ono_2, Walter-Kolb-Straße 16 START: 20.00 | EINTRITT: FREI!
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Donnerstag, 18. April: Of/ Riviera Commons, Probe- und Veranstaltungsräume

(Andrea)
Sorry, Daniel, so sehr ich Lust auf Pasta & Spritz habe, aber ich werde wohl ins Robert Johnson gehen. Dort geht es um ein zentrales und wirchtiges Thema, und das schon um 18.30. "Unter dem Titel Riviera Commons finden ab heute immer am dritten Donnerstag des Monats Netzwerktreffen an jeweils unterschiedlichen Orten der Riviera Community statt. Die Reihe lädt alle Akteur*innen der Offenbacher Musikszene ein, die Gespräche, Vorträge und Workshops zu nutzen, um Impulse für die eigene Arbeit zu erhalten, zu teilen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Ziel besteht darüber hinaus darin, Möglichkeiten eines szeneübergreifenden, gemeinsamen Handelns und Auftretens auszuloten. Inhaltlich werden bei den Treffen u. a. Themen wie Fördermittelvergabe, Probe- und Veranstaltungsräume, Veranstaltungspraxis, Veranstaltungsrecht, Marketing, gesundes Arbeitsumfeld und respektvolles Miteinander behandelt. Die Riviera Commons sind ein Projekt der Riviera Initiative. Heute: Probe- und Veranstaltungsräume Wie steht es um die Verfügbarkeit von Probe- und Veranstaltungsräumen in Offenbach? Gibt es diese Freiräume (noch) und wenn ja, wie und wo sind sie zu finden und welche Formen der Nutzung gibt es? Redner*innen: Jana Bleckmann, Kai Schmidt (Initiative Hauptbahnhof), Paola Wechs u.a. Moderation: Simon Lunkenheimer Eintritt frei!
Robert Johnson, Nordring 131, Offenbach
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Donnerstag, 18. April: Tex
(Uwe)
Den Musiker TEX kennt man auch (noch mehr) über seine wunderbare Musiksendung TV Noir. Neulich erwähnte ich an dieser Stelle die wunderbare Version von Photonenkanonen von Spaceman Spiff und Enno Burger, die sie dort live einspielten.
Nun kommt er selbst auf ausgedehnte Clubtour durch ganz Deutschland. Mit dabei hat er ein eigenes Programm. „Die Tour verspricht ein einmaliges Erlebnis voller lyrischer Tiefe, emotionaler Ehrlichkeit und musikalischer Vielseitigkeit zu werden … Von leisen Tönen bis zu kraftvollen Balladen bringt Tex das gesamte Spektrum seiner musikalischen Palette auf die Bühne ...“
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Bild: Homepage Brotfabrik
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Donnerstag, 18. April: Preis der Literaturhäuser 2024: Performer, Vermittler, Dichter Fiston Mwanza Mujila

(Petra)
Im besten Fall ist Literatur ein intensives, sinnliches Erlebnis. Deshalb finde ich es oft schade, wenn Lesungen – im Klischee gedacht – zu einer spröden Veranstaltung werden. Hier macht es einer anders: Den Preis der Literaturhäuser verleiht das Netzwerk der Literaturhäuser im Jahr 2024 an Fiston Mwanza Mujila. Gewürdigt wird der in der Demokratischen Republik Kongo geborene, seit Jahren in Österreich lebende und arbeitende Autor als ein Künstler, der sich in hohem Maße um den einmaligen Charakter von Literaturveranstaltungen verdient macht. Er liest seine Texte, er lebt sie – schreit, ruft, lamentiert, flüstert oder singt. Zudem ist er Vermittler der Literaturen der afrikanischen Diaspora an der Universität Graz und Theatermacher, verfasst Lyrik, Prosa und Theaterstücke. Schon sein 2016 erschienener Debütroman "Tram 83" erhielt sehr viel Aufmerksamkeit und Preise, darunter den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt. Im Literaturhaus trägt er Poeme vor und gibt im Gespräch mit Jonathan Fischer (Fotograf, Maler, Journalist) Auskunft über sein vielfältiges Werk und sein umtriebiges Schaffen.
Foto: Fiston Mwanza Mujila©Richard Haufe-Ahmels
Preis der Literaturhäuser 2024 an Fiston Mwanza Mujila, Moderation: Jonathan Fischer, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Ort: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eitritt: 12 (8) Euro, Streamingticket 5 Euro (Streaming-Abo 50 Euro), Tickets gibt’s hier
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Donnerstag, 18. April: Vævictis Debattierclub / Das Debattenduell
(Uwe)
Spontaner Wortwitz verleiht diesem Wettkampf der besten Redner seinen sportlichen Charme. Vier Teams debattieren über aktuelle, satirisch beleuchtete Themen und stellen sich dem Urteil des Publikums. Der Clou: Jedes Team erfährt erst unmittelbar vor dem Duell, welches Thema zur Debatte steht. Und ob es die Pro- oder die Contra-Seite vertreten muß.
Da prallen waghalsige Argumente auf feinste Sophismen, da wetzt sich rabulistische Rhetorik an messerscharfer Logik. Das Publikum kürt die Sieger und genießt eine originelle Mischung aus Fight Club und Stand-Up-Comedy.
Romanfabrik F., Hanauer Landstraße 186 19:30 Bild: Homepage Romanfabrik
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Donnerstag 18. April: Impuls-Vortrag und Gespräch

(Daniela)
Ich mag Thea und wollte schon immer mal zu einem Coaching von ihr. Ich hoffe ich habe heute Abend Zeit um mir ihren Vortrag anzuhören.
Ängste & andere Gefühle - warum wir sie haben und wie man sie bewusst ändert!
"Wieso verstehe ich mein technisches Endgerät oft besser, als mich selbst oder mein Kind?" Wer sich das schon mal gefragt hat, ist hier genau richtig. Die meisten Menschen haben sich nämlich noch nie das Betriebssystem für die eigenen Funktionsweisen
angesehen, weil kaum jemand weiß, dass es das gibt!
Alle Gefühle - auch diffuse Ängste, oder sogar besonders Panikattacken, haben einen Sinn und folgen einer Logik. Überraschung: Man kann sie entschlüsseln.
Sich selbst besser verstehen und bewußt aussuchen, wie man sich während des Lebens fühlen möchte - denn das Leben findet ja trotzdem statt, auch wenn man es sich nicht aussucht ; ) - Das ist echtes Selbstbewußtsein.
Spannende Erkenntnissse und Methoden zur Selbstregulierung mit Thea Nimmermann, Heilpraktikerin für Psychotherapie
Ort: Buchhandlung Happy (ehem. Tatzelwurm), Glauburgstr. 20
Einlass 18 Uhr, Beginn 18.30 Uhr
Eintritt 15 € inkl. gesunde Snacks & Drinks www.happy-frankfurt.com www.theanimmermann.de
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| V O R S C H A U nächste Woche
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Freitag: 19. April: Die Liebe in ungleichen Zeiten

(Uwe)
Für exklusives Filmgespräch im Rahmen der Hessenpremiere von "Die Liebe in ungleichen Zeiten" reist Regisseur Amil Shivji, aus Tansania an. Sein vielfach ausgezeichnetes politisches Drama über Liebe, Widerstand und Freiheit, das in den letzten Jahren der britischen Kolonialzeit auf Sansibar spielt, hat folgenden Inhalt:
Denge, ein rebellischer junger Mann, trifft eines Nachts auf Yasmin, eine junge indisch-sansibarische Frau, welche vor kurzem in eine Zwangsehe mit einem viel älteren Mann vermählt wurde. Diese Begegnung ist der Auslöser für eine Reihe von verpassten Gelegenheiten für die unglücklich Verliebten. Denge ist tief in den Unabhängigkeitskampf gegen die britische Herrschaft verstrickt und übersetzt und verteilt sowjetische Propaganda. Sie fühlt sich zu seinen Idealen hingezogen, während er sich in ihrer Nähe frei fühlt. Als Denge durch seine jugendlichen Leichtsinn hinter Gittern landet, ist es an Yasmin, Teil des großen Kampfes zu werden und den zu befreien, den sie liebt.
Trailer: https://youtu.be/cAgKKCiQyaA?si=VVOFvSHXupgtbpOf Website: https://jip-film.de/die-liebe-in-ungleichen-zeiten
Harmonie Lokalbahnhof 20:30 Uhr Plakat: Verleih
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Freitag: 19. April: XATAR feat. heavytones

(Uwe)
"Rheingold" trifft auf Funk Band.
XATAR gehört zu den erfolgreichsten Rap-Artists des Landes, ist Bestseller-Autor, Schauspieler, Unternehmer und Labelboss - Die Karriere von Giwar Hajabi, besser bekannt unter seinem Künstlernamen XATAR, ist in Deutschland beispiellos. "Rheingold", die Verfilmung seiner Biografie, zählt zu den erfolgreichsten deutschen Spielfilmen der jüngeren Vergangenheit und findet in ganz Europa Beachtung. Puls, der Jugendkanal des BR, lobte Xatar und schrieb über ihn: Er schaffe es „mit seinem rheinländischen Charme, dem, was er für Deutschraps getan hat und vor allem auch mit seinem Humor, dass man über Dinge hinwegsieht, die eigentlich problematisch sind.“
Die Heavytones sind zweifellos Deutschlands bekannteste Instrumentalband, bekannt wurden sie durch die Zusammenarbeit mit Stefan Raab in dessen Sendung TV Total. Sie spielen exzellente Funk/Soul/Jazz-Arrangements und Kollaborationen mit Weltstars wie Adele, Kyle Minogue, James Brown und vielen mehr.
Mit ihrem gemeinsamen Live-Programm "Das Letzte Mahl" sprengen XATAR und heavytones Genregrenzen.
Wir verlosen 2x2 Tickets (siehe oben unter „gewinnen“)
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr Bild: Peter Rigaud
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Freitag, 19. April: (Wieder)Eröffnungsfest der Romanfabrik (ausverkauft)
(Uwe)
Die Veranstaltung ist laut Homepage der Romanfabrik ausverkauft, trotzdem nehmen wir den Termin in die Ausgehtipps auf, weil man auf den an der Hanauer Landstraße gelegenen Ort hinweisen sollte. Gregor Praml hat vor einiger Zeit die Leitung übernommen und mit seinem Team vieles geschafft: „wir haben renoviert, wir haben ein neues Programm auf den Weg gebracht, wir haben ein neues Logo entwickelt …“. Das künstlerische Programm an diesem Abend ist so abwechslungsreich wie das Programm der Romanfabrik allgemein: Jazz Collective, Poetry Slammer, Singer/Songwriterin, Kultband, jungen Solisten oder philosopisches Storytelling.
Das fängt gut an, dennoch ist laut Gregor Praml noch einiges zu tun und anzuschaffen: neues Mischpult, neues Mobilar, mehr Plätze, …. Dafür braucht es Geld und daher gibt es an dem Abend auch eine Kunstauktion.
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Freitag, 19. April & Samstag, 20. April: Kolonos (auch 27. April)
(Martin)
Diese Produktion ist ein Erlebnis!
Im Exil und blind versucht der Mensch Ödipus den Trümmern seines Lebens zu entrinnen und endlich zu sterben. Das Prinzip der linearen Generationenfolge ist gescheitert, die gezielten Tötungsakte haben darin ihre Sinnlosigkeit offenbart und Blutsbande werden zu verhängnisvollen Stolperstricken.
Ausgehend vom Labdakiden-Mythos um Ödipus erforschen die Performer*innen in KOLONOS die zerstörerische Kraft von geschlechtlicher Verwandtschaft und traditioneller Familienfolge und suchen nach alternativen Möglichkeiten des Zusammenlebens und Fortbestehens.
Hier gibt’s weitere Infos: https://studionaxos.de/de/produktionen
Freitag, 19. April, Samstag, 20. April und Samstag, 27. April um jeweils 19.30h Kolonos/Dorfproduct – Performance - Tanz Studio Naxos in der Naxoshalle Foto: © Simon Möllendorf
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Freitag 19. & Sonntag 21. April: Lichter Filmfest: Hommage an Baumi

(Daniela)
Lichter schreiben:
"In Erinnerung an den Filmemacher Karl „Baumi“ Baumgartner feiern wir zusammen mit dem Filmfestival Bolzano in einer Hommage das Kino. Und ihn!
Keine Zukunft ohne Vergangenheit: So zeigen wir eine Auswahl seiner schönsten Filme, die er als Hebamme des Films, wie er sich selbst gerne bezeichnete, zur Welt gebracht hat.
Das Programm umfasst sieben Screenings in unseren Spielstätten in Frankfurt und eine Sondervorführung im Murnau-Filmtheater in Wiesbaden. Es wird begleitet von einer Video- und Soundinstallation im zweiten Stock unseres Festivalzentrum, in der die Zuschauer:innen im Truffaut-esquen Kurzfilm Favola in Quattro Tempi aus dem Jahr 1967 einem „Baumi“ in jungen Jahren begegnen können. In der Soundinstallation hören wir (vor)gelesene Briefe, kleine Zeitdokumente, die wie Liebesgeschichten und aus einer anderen Zeit klingen.
Am Freitag, den 19. April und Sonntag, den 21. April wird im Kino des DFF außerdem der Kinderfilm Nomaden der Lüfte in der Hommage laufen.
„Das einzige, was ihm mit dem klassischen Produzentenklischee verband, war, die Zigarre, die er auch gerne kalt in der Hand hielt. Karl Baumgartner, Baumi, der leidenschaftliche Bilderentdecker. Die Neugierde, die Offenheit des gebürtigen Südtirolers kannte keine Grenzen - weder formal noch territorial. Als Kinobetreiber und Verleiher teilte er seine Begeisterung mit dem Publikum. Als Produzent verwirklichte er die Visionen seiner Regisseure und Regisseurinnen. Baumi, Du fehlst!” -Anke Leweke, Filmkritikerin, Berlin
Hommage Baumgartner / Lichter Filmfest (lichter-filmfest.de)
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Freitag, 19. April: Of/ Rickerl - Musik ist höchstens a Hobby

(Andrea)
Denk´ ich an Wien, denk´ich erstmal an Kreislers "Tauben vergiften im Park". Aber es gibt natürlich auch noch andere interessante Wiener: Voodoo Jürgens!! To hat den Film gesehen und war begeistert! Der österreichische Singer-Songwriter Voodoo Jürgens, dessen Lieder eng in die Handlung verwoben sind, verleiht in seiner ersten Hauptrolle Rickerl eine musikalische Seele. Die Kneipen im Wiener Arbeiterviertel sind Erich "Rickerl" Bohaceks Wohnzimmer und Bühne: Im dichten Zigarettenrauch spielt er sich allabendlich für ein Taschengeld direkt in die Herzen derer, die sich dort sowieso jede Nacht rumtreiben. Doch statt endlich seine erste eigene Platte aufzunehmen, schlägt sich der Lebenskünstler mit Gelegenheitsjobs durch – als Totengräber, Sexshop-Angestellter und Hochzeitssänger. Rickerls Ex-Freundin Viki lebt derweil gut bürgerlich mit ihrem neuen Freund Kurti, einem "gstopften Piefke", im Eigenheim mit Rollrasen. Bei Rickerl reicht hingegen das Geld nicht einmal für einen Kinobesuch mit seinem sechsjährigen Sohn Dominik, den er über alles liebt. Rickerl, Freigeist und Chaot zugleich, steht sich immer wieder selbst im Weg. Sei es beim aufrichtigen Versuch, ein guter Vater zu sein oder als Musiker endlich durchzustarten. Erst als er Gefahr läuft, alles zu verlieren, findet er seine ganz eigene, liebenswert verschrobene Lösung, um sein Leben in die richtige Bahn zu lenken. Rickerl ist ein Film mit einem großen Herzen, einer tief sitzenden Wahrhaftigkeit und eine Reminiszenz an die Seele des Austropops.18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Freitag, 19. – Sonntag, 21. April: Signal to noise

(Martin)
Forced Entertainment Performance/Theater
In „Signal to Noise” von Forced Entertainment wird die Bühne zu einer halluzinatorischen Weite, über die einsame Figuren treiben, tanzen, laufen, springen und kriechen – isoliert, aber immer vereint im Zusammenhang möglicher und unmöglicher Geschichten. Es gibt Tanz und Konfrontationen, zufällige Begegnungen und trunkenes Umherwandern, Momente der Verwirrung, der gemeinsamen Freude, der Stille und des Deliriums. Filmisch-atmosphärische Musik mit verlangsamten klassischen Streichern, Beats, Trompeten und Vogelgesang, durchgeistert von KI-Stimmen, die Tim Etchells’ Text, seine Gedanken, Reden, Hoffnungen und Fragen wiederholen. Und in einer Welt, in der weder Tag noch Nacht ist, bewegen die Performer*innen ihre Lippen zu den Geschichten und Gefühlen dieser körperlosen, nie verkörperten Sprecher*innen.
„Signal to Noise” wurde anlässlich des 40. Geburtstags der Gruppe erdacht und ist ein Theaterstück von Forced Entertainment at its best. Eine kraftvolle Mischung aus Performance-Magie und freihändiger Dekonstruktion, eine einfache Idee, die bis an ihre Grenzen geht und einen einmaligen Raum für die Gedanken, das Gelächter und die Reflexion des Publikums öffnet.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/signal-to-noise/
Freitag, 19. und Samstag, 20. April um jeweils 20.00h; Sonntag, 21. April um 18.00h Mousonturm (Solidarisches Preissystem) Foto: © Hugo Glendinning
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Samstag, 20. April: Nação Zumbi

(Uwe)
Bei Brasilien denke ich immer zuerst an Zico und Socrates und die brasilianische Fußballnationalmannschaft von 1982. Schöner hat ein Team nie Fußball gespielt. Aus Brasilien kommt natürlich viel mehr, beispielsweise gute Musik.
Einen Act aus Brasilien präsentiert nun die Brotfabrik: „Nação Zumbi stammt von den Ufern des Capibaribe-Flusses in Recife und markiert 2024 drei Jahrzehnte musikalischen Widerstand. Als Herzstück von Manguebeat verbindet die Band nordöstliche Rhythmen mit Electronica und Gesellschaftskritik. Nach dem Tod von Chico Science tritt die Band nach vorne und setzt seine Texte fort, die Ungleichheiten hervorheben und sich für kulturelle Vielfalt einsetzen. Die Wirkung der Band geht über Brasilien hinaus und bringt Manguebeat auf globale Bühnen. Heute sind sie mehr als eine Band: Sie sind die poetische Stimme des Protests, ein Leuchtfeuer der Innovation und ein Bannerträger für soziale Kämpfe. Lasst uns weiterhin von ihrer Musik, sowohl verwurzelt als auch revolutionär, geleitet werden.“
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Bild: Homepage Brotfabrik
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Samstag 20. April: Frühlings Vintage-Club
(Daniela)
Wäre ich nicht mit meinen Freundinnen in Mainz, wäre ich mal bei Svetlana vorbeigeschaut.
"Der Frühlings Vintage-Club steht wieder vor der Tür!
Wir lassen Euch nicht länger warten. So verschieden wir 7 Ladies diesmal sind, so vielseitig wird auch unser Angebot sein.
Wir bleiben unserem Motto treu und bieten ausschließlich hochwertige Marken- und Designerkleidung,
Accessoires & Schuhe an. Darunter Labels wie: Prada, Dries Van Noten, Acne, Closed, Joseph,
Jil Sander, Filippa K., Axel Arigato, u.v.m. - Kein Fast Fashion!
Es gibt Drinks für Ladies & Gentlemans, Musik & wundervolle Begegnungen.
Es freuen sich: Svetlana, Mimi, Anna, Claudia, Sylvie, Ruth & Katja!"
Wann: Samstag, 20.04.2024 // 15:00-19:00 Uhr In Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, Frankfurt, Alt-Sachs
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Samstag, 20. April: Of/ kellergold-Flohmarkt
(Andrea)
Von 12 bis 17 Uhr öffnen sich die Tore des Hafens und es kann wieder bei Vibes von DJ George Sanchez gehandelt und geshoppt werden! Leckerer Kuchen, warmes Essen und kalte sowie heiße Drinks sind auch am Start. Ein Helix oder ein paar neue Ohrlöcher gefällig? Beim Kellergold Flohmarkt wird die wunderbare Kara vor Ort Ohrlöcher und kleine Piercings stechen! Und zauberhafte, kleine Tattoos vor Ort gibt es wieder von der wunderbaren Ronja.(Ok, das brauche ich jetzt alles nicht. Aber Flohmarkt ist ja auch und das liebe ich schon sehr), Für die Kleinen ist mit Kinderschminken von @mainbabysitter und dem Hafen-eigenen Spielplatz übrigens gesorgt, Eintritt 2 Euro (Studierende frei).
Hafen 2, Nordring, Offenbach
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Samstag, 20. April: Mühlheim/ Danceclassics
(Andrea)
Die Nächte werden lauer und soweiso ist es mal wieder Zeit für ein kleines Heimspiel. Ich war schon ewig nicht bei den Arties im Steinbruch und heute ist 80er, 90er und 2000er Jahre Abend, das wird sicher lustig - und tanzbar. Aufgrund der lustigen Abende, die wir alle bei den letzten Malen hatten, geht die Party „Celebrate the good times“ weiter! Pop, Rock, Hip-Hop und Dance Beats - 100% tanzbar - Mitsingfaktor Hoch 10.ab 20 Uhr bis 03 Uhr. Mit der S8 oder S9 kommt man ganz prima hin und es ist eine schöne Landpartie.
Artificial Family, Am Rabenloh 4, Mühlheim-Dietesheim
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Samstag, 20. April: Lichter Filmfest / Cuckoo
(Daniela)
Hessenpremiere
Die 17-Jährige Gretchen (Hunter Schafer) muss gegen ihren Willen mit ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und ihrer jungen Stiefschwester in ein bayerisches Alpen-Resort ziehen. Die Eltern sind seit vielen Jahren mit dem Leiter des atmosphärisch-pittoresken 70er-Jahre-Anwesens befreundet und sollen der Immobilie mit einem Sanierungskonzept zu einem zweiten Frühling verhelfen. Während der gelangweilte Teenager einen Ferienjob an der Rezeption übernimmt, wird schnell klar, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen. Auf dem nächtlichen Heimweg von der Arbeit wird Gretchen von einer unheimlichen Kapuzenfrau verfolgt und landet schließlich im örtlichen Krankenhaus, wo die Geschehnisse außer Kontrolle geraten.
https://lichter-filmfest.de/filme/cuckoo/1805
Samstag, 20. April, 21:30 Uhr im Eldorado Filmtheater
(c)Neon
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Samstag 20. April: BADIA x FRANKFURTER NEUE KÜCHE
(Daniela)
Schade, dass ich nicht dabei sein kann. Ich schätze Badia nämlich sehr. Als Frau, als Köchin und als Gastgeberin!
"Gemeinsames Familienessen am großen Tisch. In Sachen Gastfreundschaft und Willkommenskultur sind wir uns mit Badia sehr einig. Daher stellen wir die großen Tische auf und laden herzlich ein – zu moderner Weltküche ohne Grenzen und einem gemeinsamen Familienessen, Badia-Style!
Ein Aperitif zur Begrüßung, danach machen wir die Tische voll, zum Teilen und zum satt essen: Gewürze aus Marokko und dem Orient, Rezepte aus Israel und dem Mittelmeerraum kombiniert mit besten Zutaten aus Hessen.
20. April 2024, 19.30 Uhr, NEUE KAISER Die Details zum Event gibt es hier. Die Tickets gibt es hier.
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Samstag 20. April: Melli redet mit

36. Ausgabe von MELLI REDET MIT – Ein Abend mit Gästen live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez Auf Mellis Kulturtalk-Couch nehmen diesmal Platz:
Pascal Lorenz, den sie im Atelier Frankfurt als redegewandten StreetArt-Künstler kennengelernt hat. Knubbelige Figuren sind sein Markenzeichen. Er ist außerdem Dozent an der Akademie für Mode und Design in Wiesbaden und betreut eine Jugendkunstschule in Darmstadt. Kunst und soziales Engagement gehen bei Pascal Hand in Hand und Zeit für einen Plausch mit Melli nimmt er sich auch noch.
Ingrid El Sigai ist eine facettenreiche Frau, Sängerin, Moderatorin, Sprecherin und ab und zu auch Lottofee beim Hessischen Rundfunk. Seit vielen Jahren ist sie freischaffend in all diesen Metiers zu Hause. Ihr stimmliches Können wird sie gesprochen und gesungen bei Melli zum Besten geben. Nur die Lottozahlen wird sie wohl nicht präsentieren - also lasst eure Scheine zu Hause.
Am Klavier begleitet wird Ingrid an diesem Abend von Natalya Karmazin, eine Jazzpianistin erster Kajüte, und eine bemerkenswert kämpferische Frau. Bereits vor 20 Jahren hat Melli sie im Papageno-Musiktheater kennengelernt. Seitdem ist bei der Exilukrainerin viel passiert. Sie hat mehrere Jazzpreise gewonnen und trotz harter Schicksalsschläge lässt sie sich nicht unterkriegen. An diesem Abend gibt sie die ein oder andere Jazzimpro zum Besten.
Und natürlich sind Mellis (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und nach langer Abstinenz (von ihrer Show, nicht vom Gin) Frau von Spangenberg so dermaßen am Start, es wird ein Traum von Show. Seid dabei, Melli und ihr Team freuen sich sehr auf Euch!
Einlass 19.00h, Beginn 20.00h KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V., Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main Tickets über http://www.melinahepp.com und an der Abendkasse: regulär 20,- €; Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €
(c) Salar_Baygan
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Sonntag 21. April: Rumstromern mit Ida Todisco

(Andrea)
Ida Todisco ist eine charmante Herumtreiberin, mit wachem Blick nimmt sie ihre Umgebung wahr und entdeckt immer wieder wunderbare Details. Auf ihrer „Kiez-Tour“ führt sie an fünf Terminen – Auftakt ist am Samstag, 23. März – durch die beiden Stadtteile Nordend und Hafen. Sie schlägt Brücken, zeigt neu Gewachsenes und Gebautes, berichtet von der Historie des alten Hafens und seiner Revitalisierung, die das Stadtwerke-Unternehmen OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH im Auftrag der Stadt verwirklicht hat. Unterwegs weist die Autorin auf versteckte Schätze hin, die sich erst auf den zweiten Blick offenbaren. Kunst und Mode, Handwerk und Soziales im Blick Auf der Tour geht es im Zickzack-Kurs von der Hafentreppe Richtung Kaiserlei und dann ins Nordend. Regionale und internationale Unternehmen, Industriegeschichte, Gastronomie und soziale Stadt-Projekte stehen beim „Gemischten Doppel“ ebenso auf dem Plan wie Kunst an großen Wänden, Mode und Kreativität, das Handwerk in Hinterhöfen und kleine Läden, die das Nordend seit jeher prägen. Termine Sonntag, 21. April: 14 Uhr (Rad) Sonntag, 23. Juni: 11 Uhr (zu Fuß) Samstag, 13. Juli: 18 Uhr (Rad) Samstag, 7. September: 18 Uhr (Rad) Treffpunkt ist jeweils am Blauen Kran im Hafen.
https://www.frankfurtticket.de/tickets/gemischtes-doppel-15952.67981/
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Sonntag 21. April: MAINOD -Das Hotel- Restaurantschiff wird 65 Jahre alt

(Daniela)
Am 21. April feiert die Mainod ihren 65. Geburtstag mit einer Zeitreise zurück in die 50er und 20er Jahre. Neben kulinarischen Köstlichkeiten aus dieser Zeit, treten das Swing-Vocal-Trio "Die Katzen", der Bluessänger Marvin Scondo samt Combo und die fantastische Burlesque-Tänzerin Bella Du Mal auf der nostalgischen Mainod-Bühne auf.
Die Geschichte der Mainod begann eigentlich in den 20er Jahren mit einem Bootsverleih der Familie Schlott. In den 30er Jahren baute Vater Heinrich Schlott dann das „Bootshaus Schlott“, das sich wahrscheinlich aufgrund von damaligen Chemierückständen im Mainwasser vorzeitig verabschieden musste und von seiner langlebigeren Nachfolgerin abgelöst wurde: Vor genau 65 Jahren legte das damals größte Hotelschiff Deutschlands zum Geburtstag des Erbauers und Namensgebers, Peter Schlott, am Höchster Mainufer in der Niddamündung an.
Damit sich die alte Schiffsdame mal wieder jung fühlen kann, dreht die Crew an Ihrem Geburtstag ein wenig an der Uhr und lässt die Zeit für sie und alle Besucher rückwärts fließen.
Um 16 Uhr öffnet das Restaurant der Mainod seine Pforten und dann heißt es: travel back in time - wo die 20er auf die 50er Jahre treffen.
Die musikalische Reise beginnt um 17 Uhr mit dem Vocal-Swing-Trio „die Katzen“. Die Jazz-Combo mit den drei charmanten und erstklassig ausgebildeten Sängerinnen lassen gefühlt die Ära der Andrew Sisters wieder auferstehen. Das Trio macht mit harmonisch aufeinander abgestimmten Stimmen, gekonnten Swing und Boogie-Woogie Rythmen, coolen Vintage Outfits und kleinen Tanzeinlagen jeden ihrer Auftritte zu einem Show-Erlebnis. Begleitet werden sie von zwei gutaussehenden „Katern“ an Gitarre und Kontrabass.
Die Mainod Kombüse untermalt diese Zeitreise mit kulinarischen Eskapaden, entführt in die Essgewohnheiten der 50er Jahre – und versieht das ganze mit einem ganz eigenen modernen Twist.
Gegen 19 Uhr betritt dann Marvin Scondo mit seiner Blues-Combo die Bühne.
Als besonderes highlight wird die fabelhafte Burlesque Tänzerin „Bella du Mal“ mit frechen Tanzeinlagen die Art Deco Bühne zum Leben erwecken und das Berlin der 20er Jahre aufleben lassen. Ein Gast beschrieb sie so: „Bella ist für mich wie eine Sternschnuppe, die einen Augenblick lang vollkommene Schönheit auf der Erde hat aufblitzen lassen.“
Gegen späten Abend kann noch zu Elektroswing und anderen Beats auf Frankfurts wahrscheinlich schönster Tanzfläche getanzt werden.
Sonntag, 21. April 2024, 16 – 23 Uhr Einlass: 16 Uhr Eintritt: €10,- Mainod – das schwimmende Kleinod - Café Restaurant Hotel Batterie – Mainufer / Niddamündung, 65929 Frankfurt Höchst
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Montag, 22. April: Of: Serge-Gainsbourg

(Andrea)
»Je t’aime… moi non plus« heißt das Programm der heutigen Theater-Essenz und wenn ich nicht schon mit einer guten Freundin verabredet wäre, würde ich gerne eintauchen, in das Gainsbourg´sche Universum. Für mich ein Ausnahmekünstler, dh eigentlich die ganze Familie. Filme mit Charlotte Gainsbourg mag ich sehr und natürlich auch die Musik, die ihr Vater hinterlassen hat. Das ist natürlich viel viel mehr, als das gehechelte Je t´aime. "2021 jährt sich der Todestag des umjubelten Chansonniers, Songschreibers, Schauspielers und Filmemachers Serge Gainsbourg zum 30. Mal. Als unverbesserlicher Provokateur, größtes Enfant terrible der französischen Nachkriegsära und Kultikone passt er in keine kreative Schublade und bleibt auch nach zahlreichen Biografien und Dokumentationen über sein Leben und Werk das, was er immer war: ein Mysterium, das niemanden kalt lässt. Titelgebend für die Annäherung an das spektakuläre Leben des Serge Gainsbourg ist sein auch heute noch populäres Skandallied „Je t’aime… moi non plus“, das ihm – ursprünglich für Brigitte Bardot geschrieben und eingespielt – in der erotisch-aufgeladenen Aufnahme mit seiner späteren Lebensgefährtin, der britischen Schauspielerin Jane Birkin, Weltruhm einbrachte. Mit „Je t’aime… — Das spektakuläre Leben des Serge Gainsbourg“ begeben sich Dominique Horwitz, Berthold Warnecke und eine vierköpfige Live-Band nun auf eine spannende Spurensuche nach dem genialen Künstler und dem zwischen Selbstzweifel und Vision schwankenden Menschen Gainsbourg, dessen Tod 1991 eine ganze Nation betrauerte. Horwitz schlüpft dabei in Gainsbourgs schnodderiges Alterego Gainsbarre, streift die Lebensstationen des als Sohn jüdischer Immigranten in Frankreich aufgewachsenen Stars und zeichnet in Momentaufnahmen die wechselhafte Karriere eines der bedeutendsten Singer/Songwriter des 20. Jahrhunderts nach. Eine atemberaubende Aneignung des Genies Gainsbourg durch den kongenialen Schauspieler-Sänger Horwitz. 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Capitol Theater, Goethestraße 1-5, Offenbach
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Dienstag, 23. April:Liederabend in der Oper Frankfurt

(Martin)
Samuel Hasselhorn (Bariton) & Doriana Tchakarova (Klavier)
Samuel Hasselhorn ist 33 Jahre alt. Er hat vier CD’s veröffentlicht, die von der Kritik sehr gelobt worden sind, (u.a. mit Liedern von Schubert und Schumann). Spätestens seit dem Gewinn des Queen-Elizabeth-Wettbewerbs 2018 in Brüssel hat sich der deutsche Bariton international einen Namen als Lied- und Opernsänger gemacht.
Höhepunkte der Saison 2022/23 umfassten führende Partien seines Fachs wie u.a. Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Ford (Falstaff) und Dandini (La Cenerentola) am Staatstheater Nürnberg, dessen Ensemble er angehört. Zahlreiche Konzerte und Liederabende führen in nach Hannover, Brüssel, Paris, Tallinn, Stuttgart, Barcelona, Budapest, Aix-en-Provence, Cambridge und Tokio.
Jetzt singt Samuel Hasselhorn in Frankfurt dieses Programm: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/LA_Programm_Hasselhorn_23_4_24.pdf
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/samuel-hasselhorn-bariton-doriana-tchakarova-klavier/?id_datum=3521
Dienstag, 23. April um 19.30h Liederabend in der Oper Frankfurt Foto: © Nikolaj Lund
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Dienstag, 23. April: FFM/ Lauren Ruth ward
(Andrea)
Bild und Text können manchmal sehr täuschen. Ich war ganz überrascht, als ich reingehört habe und, ja, tatsächlich angetan. Denn das was Lauren Ruth Ward auf die Bühne bringt, hat Hand & Fuß, weshalb ich mir das Konzert heute gerne anschauen möchte. "As artist’s are being forced to stray from the creation of “art” and the scope of what it means to be a successful musician becomes smaller and smaller, the further the disconnect between fan and artist. On both sides there is a craving to feel, and one can only feel through self discovery, not through force-fed algorithms. In spite of the above, Lauren’s relationship with their fans has only become stronger through continued intimate, authentic connection and mutual loyalty. This feeling has become Lauren’s definition of success, and this tour is an embodiment of that feeling. New music will be performed by a full band and a fuller heart." 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei
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Mittwoch, 24. April: Verurteilt – Das Quiz
(Uwe)
Der Podcast Verurteilt! mit Heike Borufka und Basti Red ist zu Gast in der Romanfabrik und das gleich mit einer Premiere: der ersten Ausgabe von "VERURTEILT – DAS QUIZ".
Die beiden Gastgeber schreiben dazu: „Die Quizmaster Heike & Basti begrüßen zur ersten Ausgabe von "VERURTEILT – DAS QUIZ" und die Besucher sind die Kandidaten, die mit ihrem Wissen über das deutsche Rechtssystem und den Gerichtspodcast Verurteilt glänzen können. Sicher ein unterhaltsamer Abend, nicht nur für Leute, die das Quizzen lieben.
Romanfabrik F., Hanauer Landstraße 186 19:30 Bild: Homepage Romanfabrik
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Donnerstag, 25. April: FFM/ Kensington Road
(Andrea)
Die Füße stillhalten? Cool bleiben? Das gelingt bei den Songs der Berliner Band KENSINGTON ROAD nur eiskalten Typen. Alle anderen sind sofort angefixt vom modernen, internationalen Sound der Band, der gekonnt eine Brücke zwischen Indierock und Alternative-Pop schlägt. Authentische Songs, die ohne Schnickschnack und Künstelei auskommen – denn nach tausenden Kilometern im Tourbus durch ganz Europa und unzähligen Live-Shows, weiß die „hard-working band“ ganz genau wovon sie singt. Fern von gängigen Rock-Klischees lockt die Band die Zuhörer mit vorwärtsdrängender Energie und leidenschaftlicher Live-Show aus der Reserve. Echt, authentisch, kein Bullshit. Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM, nicht barrierefrei
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Donnerstag 25. April: Vinyl Gottesdienst

(Daniela)
Die Plattenteller drehen sich wieder in der Johanniskirche , der VinylGottesdienst kommt aus der Winterpause: SK Libra und DJ Stelze bringen ihre Musik zum Thema "barmherzig" mit, es wird sicherlich basslastig. Für den leichten liturgischen Rahmen sorgt Pfarrer Lars Heinemann, für das Gespräch Matthias Westerweller, für die Getränke wie immer die Bar um Isabel Philipp.
VinylGottesdienste: Eine Künstler:in bringt ihre/seine Tracks zu einem Thema mit und erzählt – Warum gehört dieser Song für mich zu diesem Thema? Was ist der Hintergrund des Songs selbst? Welche biographischen Erlebnisse und Erinnerungen verbinde ich mit ihm? Hat der Song damit für mich sogar eine religiöse Note, und wenn ja, inwiefern? Im Austausch mit dem Moderator entsteht so ein Raum, in dem auch die Besucher:innen dem Thema nachgehen können: sitzend, stehend, in sich selbst versunken, im Gespräch mit den Anderen, am Platz, an der Bar, rauchend vor der Tür. Der VinylGottesdienst möchte diesen Raum bewusst öffnen. Und das in der barocken Johanniskirche, die für diese Abende komplett umgestaltet wird.
Johanniskirche, Turmstraße 10 in Bornheim, Begjnn 19:30 Uhr, Eintritt frei
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Donnerstag, 25. April: „Ortsumgehung“ - Benefizlesung mit Andreas Maier
(Martin)
Förderverein Kinderschutzbund Benefizlesung
Es verspricht, ein schöner Abend zu werden:Andreas Maier wird aus seinem Werk „Ortsumgehung“ lesen. Seit 2010 arbeitet er an diesem mehrfach ausgezeichneten, literarischen Großprojekt, neun Bände umfasst die Buchreihe nun. Zuletzt erschienen (alle bei Suhrkamp): Die Heimat (2023), Die Städte (2021), Die Familie (2019).
Donnerstag, 25. April um 19.00h (Einlass ab 18.30h) Orangerie am Günthersburgpark Foto: Kinderschutzbund Facebook
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Donnerstag, 25. April: FFM/ Tito & Tarantula
(Andrea)
When we were young(er), ich freue mich schon auf diese Zeitreise! Wie lange ist das her, dass ich Tito & Tarantulas das letzte Mal live gesehen habe? Heute spielt er in der Kapp und wir gehen natürlich hin, schließlich haben die bekannten Klassikern, die in Kultfilmen wie Desperados / From Dusk till Dawn / Once upon a time in Mexico / Machete / True Stories verewigt sind, zwar ein bisschen Patina angesetzt, aber nichts von ihrem Reiz verloren. Songs des neuen Albums „Brincamos“ und einige selten gehörte Lieblingstitel der Band ergänzen das Repertoire. 20 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Donnerstag, 25. April: Rocko Schamoni / PUDELS KERN
(Uwe)
Mitte April erscheint Rocko Schamonis neuer Roman Pudels Kern.
Ein junger Mann fährt nach Hamburg, um dabei zu sein. Er ist 19, möchte Musik machen und seine Jugend feiern, Künstler sein. Es zieht ihn nach Sankt Pauli, auf den Fixstern der Verrückten. Er will hinein in den Abgrund, „wo Feuchtigkeit und dunkle Wärme merkwürdige Organismen zum Tanzen bringen“. Er trifft die Zitronen, die Ärzte, die Hosen, die Neubauten – und sucht seinen eigenen Platz in dieser Welt. Als erstes braucht er einen neuen Namen: Rocko Schamoni.
Pudels Kern reißt uns zurück in die Jahre des Hamburger Punk und Underground, in die Kellernächte, den kaputten Tourbus und bis zum großen Plattenvertrag.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Bild: Homepage Zoom
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Donnerstag, 25. April: Telquist
(Uwe)
„Sebastian Eggerbauer und seine Live-Band vielfach unter Beweis gestellt: Catchy Hooks, unkonventionelles Sampling, Beats, die irgendwo zwischen Indie-Pop, Elektro und HipHop zu verorten sind, und eine so spezielle, wie nahbare Stimme reißen mit, berühren und eignen sich hervorragend zum Mitsingen. Nachdem inzwischen 20Millionen Streams zu Buche stehen, ist die Zeit für ein neues Album reif. 2024 soll das nicht nur die WG-, Schlaf- und Wohnzimmer, sondern auch die Bühnen des Landes erobern …“.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr, Einlass über den Nebeneingang Bild: Sophia Kustenmacher
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Freitag 26. und Samstag 27. April: Israel – Palästina Kriege ohne Ende?

(Daniela)
Daniel Cohn-Bendit und andere Akteure organsieren, zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung, eine zweitägige Tagung mit dem Titel: Israel – Palästina Kriege ohne Ende? an der Frankfurt University of Applied Sciences.
Am 7. Oktober überwanden Terrorkommandos der Hamas die israelischen Sicherheitsanlagen. Sie ermordeten über tausend Menschen, verübten gezielt sexualisierte Gewalt und entführten Hunderte als Geiseln. Seither steht der seit Jahrzehnten unbefriedete Nahostkonflikt wieder ganz oben auf der internationalen Agenda. Als Reaktion auf diese Aggression begann die israelische Armee einen Bodenkrieg gegen die Hamas, mit der Folge, dass im Gaza-Streifen schon Zehntausende von Opfern zu beklagen sind. Vertreibung, Elend, Hunger, das Fehlen jeglicher medizinischer und humanitärer Grundversorgung haben Verzweiflung, Hass und Perspektivlosigkeit in der palästinensischen Bevölkerung anwachsen lassen, aber auch weltweit Kritik und Entrüstung ausgelöst. Die totale Polarisierung in diesem Krieg entfaltet einen Sog, für die eine oder die andere Seite Partei zu ergreifen, wie zahlreiche Appelle und Stellungnahmen von amerikanischen Universitäten bis nach Berlin bezeugen. Das ist vor dem Hintergrund des Holocaust in Deutschland von besonderer politischer und moralischer Brisanz. In dieser fatalen Polarisierung bleiben dringend nötige Differenzierungen auf der Strecke. Diesem Sog wollen wir mit unserer Tagung entgegenwirken. Sie soll historische Sachkenntnisse vermitteln, kaum aufzulösende Widersprüche thematisieren und Raum gewinnen für informierte Reflexion und politische, auch kontroverse Diskussionen. Die Tagung besteht aus zwei Teilen: Podiumsdiskussionen am Freitagabend, fünf Foren zur Diskussion und Vertiefung am Samstag.
Freitag, 26. April, Ab 18:30 Uhr
ISRAEL – PALÄSTINA HASS OHNE ENDE? DANIEL COHN-BENDIT im Gespräch mit DAN DINER, Historiker, MERON MENDEL, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt/Main, OMAR YOUSEF, Professor für Architektur der palästinensischen Universität Al Quods in Ost-Jerusalem
ANTISEMITISMUS, RASSISMUS UND GEWALT OHNE ENDE? MICHAELA WUNDERLE Publizistin, Frankfurt/Main und BRUNO SCHOCH, assoziierter Forscher des PRIF im Gespräch mit CILLY KUGELMANN, bis 2017 stellvertretende Leiterin des Jüdischen Museums Berlin JULIE GRIMMEISEN, Referentin im Team des Antisemitismusbeauftragten der bayerischen Staatsregierung
Samstag, 27. April
Ab 10:30 – 15:45 Uhr PARALLELE FOREN - FORUM I DER NAHOSTKONFLIKT GESCHICHTE, URSACHEN, HINTERGRÜNDE
- FORUM II ANTISEMITISMUS, HASS, GEWALT
- FORUM III POLITISCHE BILDUNG ALS BRANDMAUER
- FORUM IV DER NAHOSTKONFLIKT UND DAS RISIKO EINES FLÄCHENBRANDES
- FORUM V POLITISCHE PERSPEKTIVEN AUS DER KATASTROPHE?
Mehr Infos und Anmeldung hier: https://www.boell-hessen.de/israel-palaestina/
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Freitag 26. April: Vintage Soundsystem # 8 The Other Sound of India

(Daniela)
Ich will heute Abend zu Lars Eidinger... wie gut, dass das Pastel dirket um die Ecke ist...
Vintage Soundsystem # 8 The Other Sound of India mit Sigrid Pfeffere & Florian Pittner Ohren auf für eine Musik, die nicht unseren Vorstellungen von indischer Musik entspricht. Schon in den 30er Jahren kamen JazzmusikerInnen aus den USA auf den indischen Subkontinent. Nachdem Indien 1947 unabhängig wurde, gab es in den Metropolen lebendige Jazzszenen und jeden Abend Konzerte. Unter den MusikerInnen befanden sich auch katholische Migranten aus der portugiesischen Kolonie Goa. Ihr bikulturelles Erbe kam ihnen zugute, denn viele arbeiteten in der indischen Filmindustrie, wo sie vor allem die Arrangements für die oft riesigen Orchester schrieben. Filmmusik war und ist immer noch DIE Popmusik Indiens, die sich sehr kreativ bei allen nur erdenklichen Musikstilen bediente. Während Ravi Shankar und die Beatles ab Mitte der 60er klassische indische Musik im Westen popularisierten, orientierte sich die postkoloniale Jugend gen Westen. Abseits der Filmmusikindustrie und unter dem Radar westlicher Wahrnehmung schossen ab Mitte der 1960er Bands wie Pilze aus dem Boden, um es ihren westlichen Idolen gleich zu tun, wenngleich unter denkbar schwierigen und oft abenteuerlichen Umständen. FLORIAN PITTNER kaufte vor 25 Jahren eine Sitar und kam immer wieder nach Indien zurück. Er hat eine der weltweit spannendsten Sammlung von Platten aus Nordindien und und spielt regelmäßig Konzerte mit seiner Band „ek minute baba“ oder als Solist. SIGRID PFEFFER reiste 1997 das erste Mal nach Indien und verliebte sich in die Musik aus Goa. Sie produziert Radio-Features zu Themen wie die frühe Geschichte des Jazz in Indien, Frauen in der indischen Musikszene, zeitgenössische Popmusik und Indien und die Beatles.
Freitag 26.4.2024 ab 19h Pastel, Lindleystr. 15, Frankfurt Eintritt frei
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Freitag 26. April: Lars Eidinger x DJ Hell im Fortuna Irgendwo

(Daniela)
Lars Eidinger und DJ Hell: Die Unvergleichliche Fusion von Schauspiel und Sound
Die Frankfurter Kulturszene wird mit einer faszinierenden Fusion von Persönlichkeiten bereichert: Der renommierte Schauspieler Lars Eidinger und der legendäre DJ Hell tun sich zusammen, um als dynamisches DJ-Duo die Bühnen des Fortuna Irgendwo zu erobern.
Lars Eidinger, bekannt für seine herausragenden darstellerischen Leistungen auf Theaterbühnen und in Filmproduktionen, und DJ Hell, eine Ikone der elektronischen Musikszene sowie Modewelt und eine treibende Kraft hinter dem Erfolg des Labels International DeeJay Gigolo Records, verschmelzen ihre einzigartigen Charaktere zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis.
Die Kombination aus Eidingers expressiver Bühnenpräsenz und Hells kreativer musikalischer Vision verspricht eine aufregende Reise durch verschiedene Genres und Stimmungen – wo kann das besser umgesetzt werden wie im einzigartigen Fortuna Irgendwo.
Ihre gemeinsamen Auftritte werden nicht nur Fans von Eidinger und DJ Hell begeistern, sondern auch neue Zuschauer in ihren Bann ziehen, die von der Verschmelzung von Schauspielkunst und elektronischer Musik angezogen werden.
Diese seltene Gelegenheit, zwei so herausragende Künstler auf einer Bühne zu erleben, bietet sich so schnell nicht wieder.
Datum: Freitag, der 26.04.2024
Ort: Fortuna Irgendwo, Hanauer Landstraße 192 (Union Gelände), 60314 Frankfurt am Main
Einlass: 22 Uhr
Tickets sind verfügbar unter https://fortunairgendwo.ticket.io/f88ce1qv/
(c) Nils Müller
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Freitag, 26. April: Eläkeiset
(Uwe)
Finnen sind auch im Jahr 2024 die glücklichsten Menschen der Welt. Ausgewählte Vertreter des Landes kommen als „Eläkeläiset“ nach Frankfurt. In Wikipedia findet man über den Stil der Band Folgendes: Eläkeläisetspielt spielt meist Coverversionen bekannter Pop- und Rockmusik im schnellen Humppa- oder langsamen Jenkka-Stil. Die Lieder sind oft kaum noch zu erkennen, einprägsame Melodien werden aber meist übernommen. Die Texte sind meistens in finnischer Sprache und setzen sich sowohl aus meist eher respektlosen Übersetzungen als auch eigenen, oft unsinnigen Dichtungen zusammen.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19 Uhr Bild: Timo Isoaho
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Freitag, 26. April (Premiere) – Sonntag, 5. Mai Welcome – Doppelabend

(Martin)
DFDC – Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot
Doppelabend heißt bei der Dresden Frankfurt Dance Company: Zwei Gastchoreograf*innen und zwei neue Inszenierungen und alles an einem Abend!
Zwei neue künstlerische Handschriften treffen auf die Tanzpraxis des Ensembles. Auf Einladung der Dresden Frankfurt Dance Company haben die beiden Gastchoreograf*innen Kristin Ryg Helgebostad und Sergiu Matis zwei neue Arbeiten entwickelt, die im Rahmen des Doppelabends WELCOME präsentiert werden.
WESENWELT Neukreation von Kristin Ryg Helgebostad: Für „Wesenwelt“ verwandeln die Choreografin Kristin Ryg Helgebostad und die Komponistin und Glockenspielerin Laura Marie Rueslåtten das Ensemble in ein kollektives Musikinstrument. Alle Tänzer*innen haben mindestens eine Glocke in den Händen – mit jeweils unterschiedlichen Tonhöhen. So führt jede Bewegung zu einem Ton und jeder Ton erfordert eine Bewegung, was die Musik auch visuell erfahrbar macht. Das Ensemble agiert auf der Bühne als ein kollektives Subjekt in dem jede*r einzelne auf die Gruppe angewiesen ist und umgekehrt. Was wenn nicht alle ineinandergreifen wie die gutgeölten Rädchen in einem Getriebe? Das gemeinsame Ganze kann nur existieren, wenn es Abweichungen miteinschließen kann. So resultiert eine Verletzlichkeit, der das Kollektiv ebenso ausgesetzt ist, wie alle seine Mitglieder – ein prekärer Zustand, der nur durch Humor auszubalancieren ist. Wie bei einem Bienenstock ist schwer zu sagen, ob es sich eigentlich um ein einziges schwarmartiges Wesen handelt oder um eine Vielzahl von Individuen. Und sind es gegebenenfalls Menschen, wer wollte es sagen?
WARPSCAPES Neukreation von Sergiu Matis: In der Europäischen Malerei werden Landschaften immer durch ihren Bezug auf den Menschen gerahmt. Sie werden gezeigt als Schauplätze gemeinschaftlicher Riten, als Gärten und Wälder, die zu einem Ort gehören und ihn zur Heimat machen, als Ware, die man in Besitz nehmen kann. Von der unmittelbaren Umgebung bis zu den Küsten des Kontinents und darüber hinaus entwirft die Landschaftsmalerei Europas ein verzerrtes Bild der Umwelt, das führt zu einer Gesellschaft, die ein verzerrtes Verhältnis zur Welt hat. „Warpscapes“ (to warp = verziehen, scape = Schaft) setzt sich mit diesen Verzerrungen auseinander, geht ihnen nach, übertreibt sie und versucht sich so auf artifizielle Weise der Natur neu zu öffnen.
Auf der Bühne entstehen Landschaften, die die Tänzer*innen als nicht-nur- menschliche Geschöpfe bewohnen, die sie entwerfen und untersuchen, die sie betrachten und in denen sie verschwinden. Verzerrungen entdecken und sie verstärken, warping ist dabei die zentrale Methode, um den ständigen und widersprüchlichen Veränderungen der belebten Welt näher zu kommen, ohne die eigene Künstlichkeit verleugnen zu müssen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.dfdc.de/abend/welcome
Freitag, 26. April (Premiere), Samstag, 27. April, Mittwoch, 1. Mai – Samstag, 4. Mai um jeweils 20.00h und am Sonntag, 28. April und Sonntag, 5. Mai um jeweils 16.00h Bockenheimer Depot Foto: © Eike Walkenhorst
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Freitag, 26. April: Tür zu! Schauspiel
(Martin)
Tür zu! handelt von sechs Menschen, deren Wege sich treffen und wieder auseinandergehen. Jeder von ihnen hat eine ähnliche und doch andere Sehnsucht nach Freiheit und Geborgenheit. Ihre unterschiedlichen Bedürfnisse führen zu tiefen Freundschaften, schweren Verlusten, Einsamkeit, aber auch Zuversicht auf neue Begegnungen. Alle sechs sind mit gesellschaftlichen Umbrüchen konfrontiert und gehen auf ihre Weise mit ihnen um. Wir beobachten sie auf ihrer lyrischen und musikalischen Suche nach einem Kompromiss zwischen Abgrenzung und Nähe und nach geöffneten Türen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.theaterperipherie.de/tickets-preise-anfahrt/
Freitag, 26. April um jeweils 19.30h Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23 Foto: © Moe Salamat
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Freitag, 26. April: Of/ Perfect Days

(Andrea)
Wenn ihr die Ausgehtipps bis hier gelesen habt, gibt es eine reele Chance auf Tickets für Euch. Ja, ich werde nicht müde daraufhinzuweisen, dass Kino kulinarisch immer ausverkauft ist. Und das wird bei dem Film und der Kulinarik auch wieder so sein, die Vorschau war toll, Wenders hin oder her. Will ich sehen! Daniel schreibt: "Oh, it's such a Perfect Film! Ganz reduziert – und phänomenal: Wim Wenders’ entführt uns nach Japan und begleitet den Alltag Hyrayamas, der mit unerschütterlicher Ruhe, Akribie und Gelassenheit öffentliche Toiletten in Tokio reinigt. Er scheint mit seinem einfachen, zurückgezogenen Leben zufrieden zu sein und widmet sich abseits seines äußerst strukturierten Alltags seiner Leidenschaft für Musik, die er von Audiokassetten hört, und für Literatur, die er allabendlich in gebrauchten Taschenbüchern liest. Durch eine Reihe unerwarteter Begegnungen kommt nach und nach eine Vergangenheit ans Licht, die er längst hinter sich gelassen hat. Wenders’ Oscar-Anwärter „Perfect Days“ ist eine tief berührende und poetische Betrachtung über die Schönheit der alltäglichen Welt – in jeder Sekunde herausragend verkörpert von Kōji Yakusho, der für die Rolle in Cannes den Darstellerpreis erhielt. Dazu ist diese Meditation in Langsamkeit auch eine filmische Verbeugung vor Musikern wie The Animals, Patti Smith und natürlich Lou Reed. Der Soundtrack eines ganzen Lebens. Kulinarisch servieren wir eine japanische Nudelpfanne mit Shiitake-Pilzen, Edamame und in Pflaumensud marinierten, ausgelösten Hühnerkeulen. Für die Vegetarier tauschen wir die Keulen gegen marinierten Tofu. Und der Überraschungs-Nachtisch huldigt dem Film beinahe eins zu eins!" 18.30 Uhr http://kinokulinarisch.de
Alte Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach
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Sonntag, 28. April: 72. Naxos Hallenkonzert BEATS & CLOUDS
(Martin)
Der Abend beginnt mit einer musikalischen Expedition durch die Kleine Magellansche Wolke. In „SMC (Clouds)“ von Raphaël Languillat verschmelzen Cello, Klavier und Elektronik und übertragen verschiedene Parameter des himmlischen Objekts in ein klingendes Szenario. Galina Ustvolskayas „Grand Duet“ kontrastiert dazu als musikalische Wüstenerfahrung – karg und intensiv. Aus den vorgefundenen Texturen flicht Lorica in seinen elektronischen Akzenten neue, organische Klangverbindungen, die er symbiotisch in das Programm fügt.
Marco Ramaglia - Klavier Iris Werhahn - Cello Ian Rodriguez [Lorica] - DJ / Elektronik Raphaël Languillat - Elektronik
Zur Ticketreservierung geht’s hier: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform
Sonntag, 28. April um 20.00h Naxos Halle Foto: © Homepage
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Montag, 29. April und Sonntag, 2. Juni: Alles ist groß

(Martin)
Jetzt kommts noch zweimal und dann nimmermehr…‚Alles ist groß‘ ist eine der kleinen feinen Perlen und seit September 2020 im Spielplan des Schauspiel Frankfurt – ein Meisterstück der Regie (Kornelius Eich) und des Schauspiels (Nils Kreutinger).
Die vielfach ausgezeichnete Autorin Zsuzsa Bánk trifft einen Mann für das letzte Geleit, dessen sensible Beobachtungsgabe besondere Perspektiven eröffnet. Wir lernen einen Grabmacher kennen, der in seinem vorherigen Job als Paketzusteller extrem unter Stress stand. Erst in seiner Arbeit auf dem Friedhof scheint er eine große Lebensfreude und einen inneren Frieden gefunden zu haben. Er hat eine tägliche Verbindung zu etwas Höherem, das er nicht ganz greifen und fassen, aber doch auf eine Art spüren kann. Zweifel an unserer Existenz verstärken sich durch seine Arbeit nicht, sie hören auf. Zsusza Bánk wirft in ihrem Text die Frage nach dem Glück auf: Wieviel davon hängt von unserem Beruf ab, wieviel ist in unserer eigenen Persönlichkeit angelegt?
Die FAZ schrieb nach der Premiere: »Sie tritt in der kerzengeraden Gestalt von Nils Kreutinger auf, der auf wundervoll zarte, ergreifend traurige und dann wieder sehr komische Weise vom Geschick eines Grabmachers erzählt. […] In ihrem Monologstück »Alles ist groß« hat die Frankfurter Autorin Zsusza Bánk aus einer kleinen Beobachtung am Rande einer Beerdigung eine beeindruckende Theaterszene gemacht. Genau in der Beschreibung, gefühlsklug bei der Wortwahl, leuchtet bei ihr zuletzt der Kosmos der Einsamen am allerschönsten.«
Und DLF Kultur – Fazit sendete: »Es ist ein sehr lebensbejahender Grabmacher, den Zsusza Bánk sich da ausgedacht hat. Er plädiert dafür, dass wir das Leben mehr schätzen. […] Das Tolle an dem Monolog ist, dass er so viele Temperaturunterschiede hat.[…] Es wurde sehr bewegend und sehr berührend, wenn es um tote Kinder ging. Es war aber auch sehr komisch, weil diese Figur […] eine sehr sonderbare ist. Der ist ein bisschen wie ein Showmaker, so ein Angeber […] er ist gar nicht immer sympathisch, aber das macht ihn umso interessanter als Bühnenfigur. […] Es war sehr unterhaltsam, aber auch sehr berührend.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/stimmen-einer-stadt-bank/1938/
Montag, 29. April und Sonntag, 2. Juni um jeweils 20.00h Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt Foto: © Robert Schittko
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Dienstag, 30. April: Of/ Urban Socks
(Andrea)
Die Urban Socks sind mir irgendwann mal im Offenbacher Underground begegnet, eine Gruppe toller junger Menschen mit spannender Musik und elektrisierender Attitüde. Dass sie heute in der Kommune spielen ist ein guter Grund, dort in den Mai zu tanzen (sie spielen auch ein paar Gigs in Frankfurt und anderswo, aber...). "Die fünf Anfang zwanzigjährigen Musiker:innen (Lea, 23 – Sängerin; Morando, 24 – Gitarre; Till, 25 – Gitarre; Bela, 25 – Bass; Sven, 25 – Drums) machen seit Anfang 2020 gemeinsam Musik. Die Songs der Band behandeln Themen rund um Selbstfindung, Liebe, Beziehungen, Freundschaft und Eskapismus. Der Sound lässt sich unter dem Begriff Indierock zusammenfassen, allerdings fließen durch die individuellen Hintergründe der Bandmitglieder auch Elemente aus Jazz, Emo, Indiepop und Alternative Rock mit ein."
Kommune 2010, Sprendliner Landstraße, Offenbach
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MAI 2024
Donnerstag, 9. Mai – Sonntag, 9. Juni: Elektra

(Martin)
Richard Strauss (1864-1949) - Tragödie in einem Aufzug - Text von Hugo von Hofmannsthal
In der Premiere vor so ziemlich genau einem Jahr war sehr schnell klar, dass diese Elektra – also Aile Asszonyi in der Rolle – eine Sensation ist. Tatsächlich; A Star is born! Und Sebastian Weigle hat recht: Aile Asszonyi ist Elektra. Dass die Sängerin in der Wiederaufnahme nun erneut als Elektra besetzt ist, ist nur ein Grund, warum man diese Inszenierung nicht verpassen sollte!
„Das muss man auch erst mal hinbekommen: Drei Notausgänge, und kein Ausweg. Soll ja durchaus vorkommen im Leben. Die Türen stünden durchaus offen, aber die Probleme passen halt nicht durch. Und deshalb kann diese Elektra laufen, wohin sie will: Sie bleibt gefesselt an ihre traumatischen Erinnerungen, wird niemals verdrängen können, dass ihr Vater ermordet und ihr Bruder in die Verbannung geschickt wurde, und zwar von der eigenen Mutter. Eine Familienhölle, aus der es kein Entrinnen gibt. Obwohl: Wenn alles zu viel wird, bleibt immer noch der Wahnsinn, und genau dort richtet sich Elektra häuslich ein. Regisseur Claus Guth zeigt das in seiner packenden Inszenierung am Opernhaus des Jahres in Frankfurt von der ersten bis zur letzten Minute absolut plausibel, bildstark und dank der fulminanten estländischen Sopranistin Aile Asszonyi in der Titelrolle menschlich zutiefst anrührend.“ (BR Klassik).
Und die FAZ schließt die Premierenkritik mit: „Es ist der Punkt, da der Wahnsinn in Irrwitz umschlägt. In „Elektra“ gewesen. Tränen gelacht. Eine Meisterleistung.“
Wer will, kann hier die beiden Kritiken lesen: https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-premiere-oper-frankfurt-strauss-elektra-claus-guth-sebastian-weigle-102.html
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/claus-guth-inszeniert-elektra-an-der-oper-frankfurt-18763084.html
Und dann hier Tickets kaufen: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/elektra_2/?id_datum=3671
Donnerstag, 9. Mai (19.30h) Sonntag. 12. Mai (18.00h) Donnerstag, 16. Mai (19.30h) Samstag, 25. Mai (19.30h) Samstag, 1. Juni (19.30h) Sonntag, 9. Juni (19.00h) Oper Frankfurt Foto: © Monika Rittershaus
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Samstag, 18. Mai: FFM/ Engin
(Andrea)
Auf den Abend freue ich mich schon sehr sehr sehr. Engin ist in der Stadt und ich gehe natürlich hin. Neben The OhOhOhs gehört die Mannheimer Band unbedingt zu meinen Favoriten und auch wenn ich nach wie vor alles andere als textsicher bin, türkisch ist wirklich eine komplizierte Sprache und das lernen gibt einem eine Idee davon, was es heißt, als Fremder deutsch lernen zu müssen - ich mache das ja sogar freiwillig, ein paar Refrains kriege ich hin. Zumal es auch deutsche Lieder gibt, ein schönes Mischmasch und dazu driftende Psychedelia, fuzzy Gitarren, verschachtelte Rhythmen, leichtfüßiger Vibe und Gesang, der dringlich und mit viel Seele klingt. Nach zwei ausverkauften Konzerten in Istanbul (ich war dabei!) präsentieren sie heute hochkarätigen Eigeninterpretationen türkischer Anadolu-Rock Klassiker, gercekten mutluyum.
Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, Frankfurt
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Bis Sonntag, 26. Mai: Hip-Hop in der Schirn

(Petra)
Das war krass: die längste Schlange ever vor der Schirn zur Eröffnung - und eine generationenübergreifende Party mit Stadtprominenz. Bis zur Kunst bin ich am ersten Abend nicht vorgedrungen. Anlässlich seines 50. Geburtstags widmet die Schirn dem Hip-Hop und seinem tiefgreifenden Einfluss auf die aktuelle Kunst und Kultur unserer Gesellschaft eine große, interdisziplinäre Ausstellung. Hip-Hop entstand in der Bronx im New York der 1970er-Jahre als kulturelle Bewegung unter Schwarzen und Lateinamerikanischen Jugendlichen, die sich durch MC-ing, DJ-ing, Graffiti und Breakdance ausdrückten. Von Anfang an übte Hip-Hop Kritik an vorherrschenden Strukturen und kulturellen Erzählungen und bot neue Möglichkeiten, um diasporische Erfahrungen auszudrücken und alternative Machtsysteme zu schaffen. Dies ging mit einem wachsenden sozialen und politischen Bewusstsein sowie Wissensbildung einher. Heute hat sich Hip-Hop zu einem globalen Phänomen entwickelt, das zahlreiche Innovationen in Musik, Mode, Technologie sowie bildender und darstellender Kunst vorangetrieben hat. Basierend auf den Ursprüngen des Hip-Hop in den USA, aber mit Fokus auf Kunst und Musik der letzten 20 Jahre, werden über 100 Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Videos sowie Fashion und Vinyl von international bekannten Künstler*innen der Gegenwart präsentiert, darunter Lauren Halsey, Julie Mehretu, Tschabalala Self, Arthur Jafa, Khalil Joseph, Virgil Abloh und Gordon Parks. "The Culture" beleuchtet das beispiellose wirtschaftliche, soziale und kulturelle Kapital des Hip-Hop und greift zudem zeitgenössische Themen und Debatten auf – von Identität, Rassismus und Appropriation bis hin zu Sexualität, Feminismus und Empowerment.
The Culture. Hip-Hop und zeitgenössische Kunst im 21. Jahrhundert, die Ausstellung wurde organisiert vom Baltimore Museum of Art und dem Saint Louis Art Museum und wird präsentiert in Zusammenarbeit mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt, im Kunstverein Familie Montez wird die Ausstellung mit der Videoinstallation ISDN von Stan Douglas fortgesetzt sowie erweitert mit einer Ausstellung rund um Milestones des Hip-Hop im MOMEM, mit einer Filmreihe zur 50-jährigen Geschichte des Hip-Hop im Deutschen Filmmuseum und einer Aktion des Diamant Offenbach: Museum of Urban Culture, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Am Römerberg, Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag – Sonntag von 10 bis 19 Uhr sowie Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 22 Uhr , Eintritt: „Early-Bird-Tickets 8 EURO, Tickets hier
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Samstag, 11. und Sonntag, 12. Mai: In the Solitude of Cotton Fields

(Martin)
Bernard-Marie Koltès Flow Projects
Das Programm der Maifestspiele in Wiesbaden 2024 wurde mittlerweile veröffentlich und der Vorverkauf hat am Mittwoch, 14. Februar begonnen. Für mich das Highlight: In the Solitude of Cotton Fields (In der Einsamkeit der Baumwollfelder) von Bernard-Marie Koltès anschauen.
Megastar John Malkovich spielt in Echt, Live und in Farbe auf der Bühne in Wiesbaden! In Hamburg waren die wenigen Vorstellungen binnen kürzester Zeit ausverkauft – bei den Maifestspielen wird’s vermutlich nicht anders sein, deshalb schnell handeln und Tickets kaufen!
„Eigentlich braucht man über »Cotton Fields« nur eine einzige Information: Der Megasuperstar John Malkovich wird für drei Vorstellungen auf der Bühne des Hessischen Staatstheaters stehen. Darüber hinaus ist seine Spielpartnerin die preisgekrönte litauische Schauspielerin Ingeborga Dapkūnaitė, und gemeinsam veräußern sich die beiden Weltklasse-Schauspieler in Bernard-Marie Koltès’ berühmtem (aber selten gespieltem) Stück »In der Einsamkeit der Baumwollfelder« (»Dans la solitude des champs de coton«) von 1985. Für die Inszenierung des atmosphärischen Zweipersonenstücks zeichnet der junge russische Regisseur Timofey Kulyabin verantwortlich, dessen Arbeiten national und international bereits großes Aufsehen erregten. Ein Händler und ein Kunde treffen sich an einem abstrakten Nichtort (den Baumwollfeldern) und handeln dort die Bedingungen eines Warenaustauschs aus. Gegenseitig tasten sie sich verbal ab, schätzen ein, sondieren, überprüfen das Gegenüber und den Wert der nicht näher genannten Ware. Ob es am Ende zur Transaktion kommt, bleibt offen.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/in-solitude-of-cotton-fields-imf-2024/10349/
Und hier geht’s zum Programm der Maifestspiele: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/
Samstag, 11. Mai um 19.30h und Sonntag, 12. Mai um 16.00h und 20.00h Maifestspiele 2024 Wiesbaden Foto: © Gio Kardava
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Dienstag 14. Mai: Lieb mich wie im Film

(Daniela)
Ich freue mich auf die interaktive Lesung von Alex Maxeiner und Matthias Keller: Lieb mich wie im Film
Sprecher und Sänger Matthias Keller liest ein weiteres Mal mit der Autorin Alex Maxeiner aus ihrem satirischen Ratgeber „Lieb mich wie im Film - Die schönsten Liebesfilme einfach selbst erleben“.
Dabei zeigen sie auf, welche Filmszenen berühmter Liebesfilme sich zum Nachspielen eignen und welche nicht, welche Dialoge zum ersten Kuss führen und wie man grundsätzlich Liebesfilme in den eigenen Alltag integrieren kann.
Und weil Matthias Keller ein musikalisches Allround Genie ist, performen die beiden einige Songs aus den Filmen live und Farbe. Außerdem gibts ein Quiz, bei dem das Publikum sein Filmwissen testen kann.
Ein Abend für "Spiel es noch einmal, Sam"-Zitierer und „Ich hatte eine Farm in Afrika"-Kennerinnen. Für Menschen, deren dreams ihre reality sind.
Und für alle, die bei „Mein Baby gehört zu mir“ weichen Knie bekommen.
Wer mag, kommt mit Wassermelone.
Karten gibts hier: https://stalburg.de/veranstaltungen/lieb-mich-wie-im-film
Am 14.05.24 um 20h im Stalburg Theater Frankfurt
Foto Alex: © Nico Neuwirth, Foto Matt: © To Kuehne
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Freitag, 17. Mai: Of: Geliebte Köchin

(Andrea)
Ein Filmabend für alle Sinne und weil Daniel in seiner Beschreibung den "Duft der grünen Papaya" erwähnt, beamt es mich erstmal kurz zurück in das Jahr 1993/94. Statt wie seinerzeit nach Vietnam entführt Regisseur Trần Anh Hùng in Geliebte Köchin in das Jahr 1885. "Seit 20 Jahren steht die begnadete Köchin Eugénie im Dienst des legendären Gourmets Dodin Bouffant und kreiert mit ihm köstliche Gerichte. Aus der gemeinsamen Zeit in der Küche und der Leidenschaft für das Kochen ist über die Jahre weit mehr als nur eine Liebe fürs Essen erwachsen. Doch Eugénie will ihre Freiheit nicht aufgeben und hegt keinerlei Absichten, Dodin zu heiraten. Also beschließt dieser, etwas zu tun, das er noch nie zuvor getan hat: für sie zu kochen! Neben der bezaubernden Juliette Binoche und dem französischen Schauspielstar Benoît Magimel (die erstmals als Paar wieder vor der Kamera standen) beeindrucken vor allem die kulinarischen Kunstwerke – kreiert von niemand Geringerem als Sternekoch Pierre Gagnaire. In Cannes heimste die „Geliebte Köchin“ den begehrten Regie-Preis ein, bei uns in Offenbach werden ihr sämtliche Herzen zufliegen. Zugegeben, kulinarisch stehen wir diesmal ein wenig unter Druck. Als Hommage an die im Film so betörend zelebrierte Kochkunst servieren wir diesmal rosa gebratenen Kalbsrücken mit Sellerie-Kartoffel-Stampf (ganz wichtig!) und glasierten Möhrchen. Für die Vegetarier tauschen wir den Kalbsrücken gegen einen gebratenen Portobello-Pilz. Und als Nachtisch gibt es – ebenfalls in Anlehnung an den köstlichen Film – eine Birnentarte mit cremiger Baiserhaube. Bon appétit!" Wie immer lautet mein Apell, sputet Euch mit dem Kartenkauf (www.kinokulinarisch.de) . Einlass ab 18.30
Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach
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Bis 26. Mai: „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“

(Daniela)
Mit der Ausstellung „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“ setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main das Programm zum 75. Jubiläum ihrer Wiederbegründung nach der Schoa fort. Bis zum 26. Mai 2024 wird die multimedial aufbereitete Geschichte der Frankfurter Jüdinnen und Juden nach 1945 im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum zu erleben sein. Damit setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt das größte Ausstellungsprojekt in eigener Regie seit ihrem Bestehen um.
Der Ausstellungstitel „Auf Leben“ lehnt sich an den verbreiteten Trinkspruch „L’Chaim“ (hebräisch für „Auf das Leben“) an. In seiner modifizierten Form eröffnet er vielfältige Bedeutungsräume: Widerstand und Selbstbehauptung, Trotz und Mut lassen sich ebenso assoziieren das Aufblühen des jüdischen Gemeindelebens nach 1945.
Die Ausstellung umfasst acht chronologisch angelegte Kapitel im Erdgeschoss und vier thematische Kapitel im Obergeschoss des Ignatz Bubis-Gemeindezentrums. Das Grundkonzept wurde von Fritz Backhaus (Deutsches Historisches Museum) und Manfred Levy (Jüdisches Museum Frankfurt) entwickelt. Das Kuratorenteam Fedor Besseler und Laura Schilling hat sich für eine exemplarische Auswahl von besonders erzählens- und erinnernswerten Ereignissen, Akteuren und zeitgeschichtlichen Strömungen aus der Gemeindegeschichte entschieden. Erstmals öffentlich gezeigte Exponate und Fotografien aus Privatarchiven unserer Gemeindemitglieder werden persönliche und überraschende Einblicke eröffnen.
Ein Interviewprojekt mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Gemeindegeschichte ergänzt die Präsentation. In der Video-Installation des Regisseurs Adrian Oeser kommen Kurt de Jong, Leo Inowlocki, Esther Ellrodt-Freimann, Diana Schnabel, Alla Spanz, Dalia Wissgott-Moneta und Alexa Brum zu Wort. Sie sprechen über ihre eigenen Erinnerungen, Erfahrungen und Perspektiven auf die Gemeindegeschichte.
Die Ausstellung umfasst zudem eine Topographie, die eine umfangreiche Übersicht über jüdisch geprägte Orte der Stadt – in den Nachkriegsjahrzehnten und heute – bietet. Sie wurde, ebenso wie die gesamte Ausstellungsarchitektur und -grafik, von Kai Linke und Sandra Doeller gestaltet.
Die Ausstellungstexte sind in deutscher, englischer und russischer Sprache verfügbar. Begleitend zur Ausstellung bieten wir unterschiedliche Veranstaltungen sowie öffentliche Führungen an. 2024 wird zudem eine umfangreiche Publikation erscheinen. Das Begleitprogramm und weitere Informationen zur Ausstellung sind unter https://75jahre.jg-ffm.de/ zu finden.
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Bis Sonntag, 12. Mai 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)
Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.
Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 12.05.2024, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei
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Bis 26. Mai: AUSGESCHLOSSEN

(Martin)
Archäologie der NS-Zwangslager
Archäologie ist auch ein Thema der Neuzeit, was die Ausstellung beweist! Kämme, Löffel, Essnäpfe und Stacheldraht – archäologische Funde erzählen vom Leben und Überleben, aber auch vom Sterben in den nationalsozialistischen Zwangslagern.
Seit den 1990er Jahren werden an ehemaligen Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg archäologische Grabungen durchgeführt und massenweise Funde geborgen. Die Ausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ zeigt viele dieser Dinge zum ersten Mal. Über 300 Objekte in sieben Kapiteln geben einen Einblick in das komplexe System der Zwangslager, in ihre archäologische Überlieferung sowie die Arbeit der zeithistorischen Archäologie.
Lager, in denen Menschen inhaftiert oder gegen ihren Willen untergebracht wurden, waren ein wichtiges Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Zu den Zwangslagern sind Konzentrationslager, KZ-Außenlager, Kriegsgefangenenlager und Zwangsarbeiterlager zu zählen.
Bis 26. Mai: AUSGESCHLOSSEN - Archäologie der NS-Zwangslager Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1 Foto: Holzpantinen, Frauen-KZ Ravensbrück; © F. Hoffmann
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Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)
Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.
Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)
Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei
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Noch bis Sonntag, 02. Juni bewerben: Schreibzimmer 2024 im Literaturhaus

(Petra)
Ab sofort können sich wieder junge Menschen für das Schreibzimmer im Literaturhaus Frankfurt bewerben. Das ist die Schreibwerkstatt für alle, die gerne schreiben und in schöner Umgebung von erfahrenen Schriftstellerinnen lernen wollen. Ich finde das super – und bin mal wieder neidisch. Wenn ich noch mal 15 Jahre alt sein könnte…“Worte werfen: in die Luft und aufs Papier, verkettet oder einzeln, in Fragmenten oder am Stück. Wir spielen mit 26 Buchstaben, schaffen Welten, machen uns Luft. Beobachten und sezieren, lassen uns treiben und geben den Weg vor. Nichts muss, alles darf sein – die Grenzen setzen wir selbst. Ob Roman oder Bühne, Songlyrics oder Erzählungen, Gedichte oder Stories – es gibt einen großen Fächer an Möglichkeiten, aus Worten Texte zu formen. Wir sammeln Ideen, finden Handwerkszeug, brechen auf und kitten neu. Kreieren Figuren, erfinden Biografien, schaffen Charaktere, die für uns sprechen und unaussprechliches tun oder sagen können. Wir kauen gemeinsam Sätze, bis daraus Dialoge entstehen. Wir tauchen Pinsel in Wortbilder und malen sie aus, denn gute Geschichten sprechen alle Sinne an. Und das Schreibzimmer für alle von 16 bis 19 Jahren mit Sarah dreht sich um „JETZT (oder morgen, vielleicht)“. Die Schreibwerkstatt mit Tania Witte richtet sich an den schreibenden Nachwuchs von 12 bis 15 Jahren. Sarah Jäger leitet die Werkstatt für 16- bis 19-Jährige. Die Texte aus beiden Gruppen erscheinen in einer Anthologie und werden bei einer gemeinsamen Lesung am 6. Februar 2025 im Literaturhaus vorgestellt.
Schreibzimmer 2024 – Die Schreibwerkstatt für alle von 12 bis 19 Jahren, mit den Workshopleiterinnen: Tania Witte und Sarah Jäger, Teilnahme: kostenlos, Auswahl anonym, Bewerbungsschluss: 2. Juni 2024. Weitere Infos hier
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Dienstag, 04. Juni: Extreme
(Uwe)
Wer über die bereits 1985 in Boston gegründete Band Extreme schreibt, kommt am großen Hit der Band, More Than Word“ natürlich nicht vorbei. Alleine Auf Spotify wurde er Stand heute (Anfang Februar) bereits 620.860.002 mal gespielt. Das werden sie sicher auch bei ihrem Konzert in der Batschkapp spielen und darüber hinaus bringen sie weitere Songs aus ihrer langen Karriere und vom neuen Album „Thicker Than Blood“, dem ersten seit zehn Jahren. Ein talentierter Mitarbeiter der Plattenfirma schrieb darüber: „… Heimstudio in Los Angeles produziert, wo die Mitglieder zusammenkamen, um ihren elektrisierenden Eklektizismus zu kanalisieren, der ihren bahnbrechenden Output definiert hat – jedoch mit einem Twist des 21. Jahrhunderts. Mit einem Mix aus Hardrock-Attacken und einfühlsamen Balladen schafft Six eine einzigartige Klanglandschaft, die die Fans in Erstaunen versetzen wird“
Beginn: 20:00 | Einlass: 19:00
Batschkapp, Gwinnerstrasse 5, 60388 Frankfurt
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Noch bis 25. August: Louise Rösler Im Museum Giersch

(Daniela)
Ich habe mir eben auf der Webseite vom MGGU einige Arbeiten der Malerin und Graphikerin Louise Rösler (1907–1993) angeschaut, die ich bis dato nicht kannte und werde mir die Ausstellung anschauen.
Das MGGU schreibt "Erstmals im Frankfurter Raum stellt das MGGU die Künstlerin Louise Rösler (1907–1993) in einer umfassenden Retrospektive mit über 160 Leihgaben aus. Ihr qualitätvolles Schaffen zählt zu den interessanten und wichtigen Positionen der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts, die es zu entdecken gilt. Die Ausstellung stellt das reiche und vielseitige Werk der Künstlerin in den Fokus, darunter Gemälde, Collagen, Farb-/Filzstiftarbeiten, Aquarelle, Gouachen, Pastelle und Druckgraphiken. Immer wieder überraschende Techniken und Materialien beeindrucken dabei ebenso wie die kraftvolle Individualität und Eigenständigkeit dieser Künstlerin.
1907 in Berlin geboren, wuchs Louise Rösler in einem kunstaffinen Elternhaus auf und unternahm nach ihrer Ausbildungszeit in München, Berlin und Paris ausgedehnte Studienreisen durch Südeuropa. Das Großstadtthema faszinierte sie zeitlebens und zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Werk. Bis in die 1930er Jahre arbeitete Louise Rösler gegenständlich. Nach ihrer kriegsbedingten Übersiedlung nach Königstein im Taunus 1943 entwickelte sie einen abstrakteren und freieren Stil, der Farbe und Form als sinnliche Elemente betonte und zu dynamischen Bildwelten zusammenführte. Dabei griff Rösler das Urbane nicht nur motivisch, sondern auch in der Materialwahl auf. Auf der Straße gefundene Papierschnipsel und Bonbonverpackungen kombinierte sie mit zeichnerischen und malerischen Elementen. Bis an ihr Lebensende 1993 nutzte die Künstlerin voller Kreativität und Einfallsreichtum immer wieder ungewöhnliche Fundstücke für ihr Schaffen: so wurde eine Schrankwand zum Malgrund, die Blisterverpackung zum Bildelement und Schuhspanner zum Ausgangsmaterial für Plastiken."
MGGU - Museum Giersch der Goethe-Universität Schaumainkai 91 - 60596 Frankfurt am Main www.mggu.de
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