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| 22.03.2024 |
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PASQUA

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Ihr Lieben, morgen geht’s los und ich habe noch nicht gepackt. Wer mich kennt, weiß ja, dass ich es hasse, Koffer zu packen und auch eine wirklich schlechte Packerin bin. Vor allem, wenn man nicht wahllos alles ins Auto werfen kann, sondern (zumindest die Hinreise) mit dem Zug bestreitet.
Zuerst geht es nach Milano, in meine Geburtsstadt. Uwe und ich waren da schon sehr oft, die anderen beiden noch nie. Also volles Programm: Via della Spiga, Via Monte Napoleone, Brera, Duomo, Bar Zucca, Osteria del Binari, Panzerotti Luini, Galleria Vittorio Emanuele II, Navigli… Nachdem ich dank meines Freundes Martin letzten Sonntag Carmen in der Oper Frankfurt sah (sehr, sehr toll), habe ich sogar überlegt, ob ich (mal wieder) versuchen soll, Karten für die Mailänder Scala zu bekommen, da war ich nämlich noch nie drin. Es gab aber nur noch Tickets für 98,- € und das OHNE Sicht auf die Bühne. Das habe ich dann gecancelt, zumal wir erst gestern Abend Don Carlos im Schauspiel Frankfurt gesehen haben und mein Bedürfnis nach großen Theaterbühnen aktuell erschöpft ist.
In Vorbereitung auf die Osterfeiertage ist es mir jedoch Ende letzten Jahres gelungen, Tickets für „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo Da Vinci zu bekommen. Da Vinci hat das Gemälde von 1494 bis 1497 an die Wand des Speisesaals des Dominikanerklosters Santa Maria delle Grazie gemalt. Das Abendmahl wurde mehrfach restauriert. Die letzte Restauratorin arbeitete an der Restaurierung bis Ende 1999 zwanzig Jahre!!! Seitdem kann man nur in kleinen Gruppen und maximal für 15 Minuten das Wandgemälde betrachten. Das machen wir am Sonntagvormittag, am Abend steigen wir dann in den Nachtzug und fahren mit dem Zug 19 Stunden nach Sizilien. Auf dem Plan stehen mindestens zwei Osterprozessionen (https://italien.blog/die-osterwoche-auf-sizilien/), diverse Wanderungen und natürlich Pasta, Gelati, Vino, Arancini, Colombe, Lesen, Lachen und Entspannen.
Wer jetzt Lust auf hervorragende Colombe (italienischer Osterkuchen in Form einer Taube) und Arancini hat und nicht nach Sizlien reisen kann, der/die muss nur nach Offenbach radeln. Im "Il Pasticcino", Karlstraße 29, verkaufen sie handgemachte. Am besten ihr reserviert Euch einen Platz bei einer "Rumstromern mit Ida Todisco" Tour mit. Ida wird bestimmt auch dort halten. Morgen startet ihre erste Tour.
Am Ende der Reise wird es etwas wilder, denn wir verbringen noch vier Tage in PALERMO. Für Uwe und mich eine der schönsten Städte der Welt.
Und weil auch die anderen Ausgehtipp-Redakteur:innen teilweise im Urlaub weilen, machen wir eine kleine Pause.
In der Vorschau gibt es aber ausreichend Tipps, auch schon für den April, wenn u.a. das LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL beginnt, Lars Eidinger & DJ Hell im Fortuna Irgendwo auflegen und Max Goldt in der Volksbühne im Großen Hirschgraben liest.
Wir melden uns am 12.4 wieder, bis dahin: lebt wild & Buona Pasqua
Daniela
Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE
(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Wohnungs- und Zimmerangebote sind natürlich FÜR ALLE willkommen) Illustration von Carlotta Hick
Zimmerangebot ( Altbau) im Nordend mit Balkon Internationale italienische WG. -Zimmer in dreier WG / 2OG ohne Aufzug / warm 481€/ 17,4 m2 / inkl. möbiliert , Balkon, Internet, Nebenkosten, Ausstattung inkl. Wa-Spülma. / Fussnähe Günthersburgpark & FH & Bergerstrasse / Frei ab 02.05 vorerst bis 31.07.2024 Verlängerung möglich/ Kontakt: ZimmerNordend@gmx.de
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ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte an: daniela@cappelluti.net (Ich antworte jedoch erst nach dem 10.4.)
Jeweils 2 x 2 Kinokarten für LICHTER FILMFEST für fogende Filme, die in der Reihe "Hommage an BAUMI" gezeigt werden:
"Ghost Dog - Der Weg des Samurai" Regie: Jim Jarmusch am Freitag, 19.4., 21:45 Uhr, Kino des DF. Gewinnfrage: Welche Veranstaltung findet am 14.5. in der Stalburg statt?
"Ein Engel an meiner Tafel" / Regie: Jane Campion am Samstag, 20.4. 20:15 Uhr, Orfeos Erben. Gewinnfrage: Wie heißt die Regisseurin des Eröffnungsfilms?
"Das Mädchen aus der Streichholzfabrik" / Regie: Aki Kaurismäki am Sonntag, 21.4., 14:00 Uhr, Harmonie Filmtheater. Gewinnfrage: Wie heißen die beiden DJ's, die am 19.4. auf der Lichter Party auflegen?
"Holy Motors" / Regie: Leos Carax am Sonntag, 21. April 2024, 20:00 Uhr, Mal Seh'n Kin. Gewinnfrage: Mit welchem Film kommt Lars Eidinger zu Lichter?
"Das Leben der Bohème", Regie: Aki Kaurismäki am Samstag, 20. April 2024, 18:00 Uhr, Orfeos Erben. Gewinnfrage: Wie heißen die beiden Festivalleiter:innen von LICHTER?
"Dead Man" / Regie: Jim Jarmusch am Freitag, 19. April 2024, 20:15 Uhr, Murnau Filmtheater (Wiesbaden). Gewinnfrage: Welcher Schauspieler spielt den Buchhalter William Blake?
"Wo ist das Haus meines Freundes?" Regie: Abbas Kiarostami am Samstag, 20. April 2024, 16:00 Uhr, Kino des DFF. Gewinnfrage: Wie heißt das Dorf in dem der achtjährige Ahmed lebt?
"Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel", Regie: Jacques Perrin Freitag, 19. April 2024, 14:30 Uhr und Sonntag, 21. April 2024, 15:00 Uhr, Kino des DFF. Gewinnfrage: Wann liest Max Goldt in der Volksbühne im Großen Hirschgraben?
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ZU GEWINNEN (Martin)
Antwort bitte an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)
Max Goldt liest! Volksbühne im Großen Hirschgraben am 13. April. Verlosung von 2x2 Tickets. Macht mit!
Gewinnfrage: Wie heisst der Trainer vom SC Freiburg, der im Sommer dort aufhört?
Foto: Axel Martens
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Sommerwerft Open Call

(Andrea)
Endlich ist dieser wieder einmal endlose Winter langsam vorbei, die Natur erwacht und weil auch der Sommer kommt, gibt es jetzt schon eine Veransatltung, auf die ich mich freue. Auch in diesem Jahr verwandeln antagon/protagon das Areal der Weseler Werft wieder in einen kreativ-inspirierenden Platz, mit Theater, Musik, Workshops, Flowmarkt und kulinarischen Delights. Für das Programm können sich Künstler*innen aus den Darstellenden Künsten und der Musik bis 21. April 2024 bewerben: In diesem Jahr lädt die »Sommerwerft« zum 23. Mal an das östliche Mainufer nach Frankfurt ein und eröffnet vom 26. Juli – 11. August 2024 einen Raum für Kultur, Gemeinschaft und Dialog. Hierfür wird das Areal an der Weseler-Werft in einen Kulturfreiraum verwandelt, den wir mit regionalen, überregionalen und internationalen Aufführungen und auch mit deinem Beitrag kreieren wollen: Ob Theater, Tanz oder Performance, Musik- oder Poesiebeiträge, Klang-, Raum- oder andere Formen der Installationskunst, on stage oder site-specific – wir sind für die unterschiedlichsten Ideen und Konzepte offen.
Mit dem Thema „Friedenskultur“ knüpfen wir an unsere gegenwärtige Realität an: In Zeiten, in denen Hass und Aggression – rassistisch, homophob, mysogyn, etc – wieder salonfähig werden, und in denen auf allen Ebenen wieder hochgerüstet wird, ist es die dringende Verantwortung der Kulturschaffenden, eine andere Geschichte zu weben: der Erzählung von „wir gegen die anderen“ eine andere entgegenzustellen, und in Inhalten wie Formaten dem Reichtum Raum zu geben, der aus Vielfalt und Unterschiedlichkeit entsteht. Wie können wir die Gräben, die unsere Gesellschaft durchziehen, überwinden? Wie lassen sich Brücken bauen zwischen Stadt und Land, zwischen jung und alt, zwischen den vielfältigen Kulturen, Geschlechtern und Hintergründen, die wir als Individuen mitbringen? Wie lässt sich ein Dialog etablieren, in dem wir uns auf Augenhöhe begegnen? Es braucht für einen solchen Dialog Plattformen, „runde Tische“. Und wir glauben, dass das Theater und die darstellende Kunst ein solcher „Tisch“ sein kann.
Mehr Informationen und Anmeldung auf unserer Website (Link in bio) https://sommerwerft.de/bewerbung/
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VORSCHAU: LICHTER FILMFEST 16. - 21. April

(Daniela)
Der Vorverkauf für das 17. LICHTER Filmfest ist gestartet und das Programm ist wieder einmal vollgepackt mit den herausragendsten Filmen aus Hessen, Frankfurt und der Welt. Vom 16. bis 21. April werden über 100 Filme in sieben Wettbewerben, acht Kategorien und insgesamt zehn Kinos gezeigt. Neben den regionalen Kurz- und Langfilmen sowie der Reihe Zukunft Deutscher Film, dreht sich in den internationalen Kategorien alles um das Jahresthema ,,Zukunft’’. Dazu gesellen sich internationale Videokunst und 360°-Videos für die VR-Brille, die die Grenzen des Mediums ausreizen.
Damit nicht genug: Auch die Menschen aus und hinter den Filmen kommen zuhauf in unsere schöne Stadt. Die Promi-Dichte ist so hoch wie noch nie bei LICHTER! Lars Eidinger kommt gemeinsam mit Ronald Zehrfeld und Matthias Glasner, auch Lilith Stangenberg, Jan Bonny, Robert Gwisdek alias "Käptn Peng" haben sich angekündigt genauso wie der spanische Filmregisseur Albert Serra, der russische Dokumentarfilmer Victor Kossakovsky, die Ehrenpreis-Trägerin der deutschen Filmkritik 2024, Jutta Brückner, oder die Deutscher Filmpreis-Nominierte Ayşe Polat. Alexander Kluge ist zudem live via Zoom dabei. Und das war erst der Anfang!
Infos zum Programm und dem Vorverkauf finden sich auf der Webseite: https://lichter-filmfest.de/programm/programm-2024
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Ab Freitag 22. März - 25. August: Louise Rösler Im Museum Giersch

(Daniela)
Ich habe mir eben auf der Webseite vom MGGU einige Arbeiten der Malerin und Graphikerin Louise Rösler (1907–1993) angeschaut, die ich bis dato nicht kannte und werde mir die Ausstellung anschauen.
Das MGGU schreibt "Erstmals im Frankfurter Raum stellt das MGGU die Künstlerin Louise Rösler (1907–1993) in einer umfassenden Retrospektive mit über 160 Leihgaben aus. Ihr qualitätvolles Schaffen zählt zu den interessanten und wichtigen Positionen der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts, die es zu entdecken gilt. Die Ausstellung stellt das reiche und vielseitige Werk der Künstlerin in den Fokus, darunter Gemälde, Collagen, Farb-/Filzstiftarbeiten, Aquarelle, Gouachen, Pastelle und Druckgraphiken. Immer wieder überraschende Techniken und Materialien beeindrucken dabei ebenso wie die kraftvolle Individualität und Eigenständigkeit dieser Künstlerin.
1907 in Berlin geboren, wuchs Louise Rösler in einem kunstaffinen Elternhaus auf und unternahm nach ihrer Ausbildungszeit in München, Berlin und Paris ausgedehnte Studienreisen durch Südeuropa. Das Großstadtthema faszinierte sie zeitlebens und zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Werk. Bis in die 1930er Jahre arbeitete Louise Rösler gegenständlich. Nach ihrer kriegsbedingten Übersiedlung nach Königstein im Taunus 1943 entwickelte sie einen abstrakteren und freieren Stil, der Farbe und Form als sinnliche Elemente betonte und zu dynamischen Bildwelten zusammenführte. Dabei griff Rösler das Urbane nicht nur motivisch, sondern auch in der Materialwahl auf. Auf der Straße gefundene Papierschnipsel und Bonbonverpackungen kombinierte sie mit zeichnerischen und malerischen Elementen. Bis an ihr Lebensende 1993 nutzte die Künstlerin voller Kreativität und Einfallsreichtum immer wieder ungewöhnliche Fundstücke für ihr Schaffen: so wurde eine Schrankwand zum Malgrund, die Blisterverpackung zum Bildelement und Schuhspanner zum Ausgangsmaterial für Plastiken."
MGGU - Museum Giersch der Goethe-Universität Schaumainkai 91 - 60596 Frankfurt am Main www.mggu.de
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Freitag, 22. März: Of/ Offenbacher Seemannslieder

(Andrea)
Der letzte Abend muss grandios gewesen sein, ein bisschen schade, dass wir bei Kino Kulinarisch sind (worauf ich mich natürlich schon sehr, sehr freue). Hagen Bonifers, grandioses Bild „Am Hafen“ wurde einst für das Offenbacher Szene Lokal Weinstube geschaffen. Es ist ein mittelalterlich anmutendes Bild mit Blick auf ein altes Segelschiff in einem Hafen. Zur Einweihung dieses Bildes hatten einige Freunde einen musikalischen Abend mit Seemannsliedern veranstaltet. Nun musste das Bild öfters umziehen und bei jedem neuen Standort fand sich diese schräge Truppe wieder zusammen um es mit Seemannsliedern, Liedern über den Hafen, das Meer über die Sehnsucht und den Abschied zu feiern. Im Filmklubb Offenbach wiederholt sich dieses ungewöhnliche Projekt nun erneut. Eine Band die es eigentlich nicht gibt, aber neptungleich aus den Tiefen auftaucht und ihr Bestes gibt. Angeführt vom unerschrockenen Knut Knutsen, der durch den Abend führt. Einlass 18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Ab 22. März (Premiere): Der junge Mann / Das Ereignis

(Martin)
Pourquoi pas?
Ein junger Mann, eine viel ältere Frau. Der Spaß am Sex mit A., der ihr Sohn sein könnte. Der der abgetriebene Fötus hätte sein können, den sie 1963 in der Hand hält und sich fragt: Wohin jetzt damit?
IN DER LIEBE UND DER LUST HATTE ICH NICHT DAS GEFÜHL, MEIN KÖRPER UNTERSCHEIDE SICH GRUNDSÄTZLICH VON DEM EINES MANNES schreibt Annie Ernaux, geboren 1940.
Und doch verblutet sie fast, als sie die Nabelschnur durchtrennt, um die eingepflanzte Saat loszuwerden. Um ihre Autonomie zu behalten. Um nicht den Weg ihrer proletarischen Mutter zu gehen. Um die Straße weiter fortzuschreiten, irgendwann SCHAMLOS zu werden. Die durchtrennten Nabelschnüre und die Gefahr des Verblutens sind der Boden für Ernaux’ Texte, die so ganz lakonisch klingen, als wäre sie so ganz nicht beteiligt am widerfahrenen Leben.
Wie eine über sich selbst kreisende Drohne beschreibt sie sich, fast mit Antipathie sich selbst gegenüber. Eine Auto-Batterie, die sich auflädt an ihrer Begierde, bis sie auch den jungen Geliebten abtreibt, um die erste Seite eines Buchs zu beginnen: Endlich schreiben. Und der frohe Blick auf stehengebliebene Uhren – als würde dadurch auch die Zeit stillstehen.
Aufhören zu Altern. Ein Traum.
Hier geht’s zum Reservieren: https://theaterwillypraml.de/annie-ernaux-der-junge-mann-das-ereignis/
Ab 22. März (Premiere); weitere Termine im April und MaiTheater Willy Praml in der NaxoshalleFoto: © Homepage Theater Willy Praml
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Freitag 22. März: FÄZZ AM FREITAG in der Romanfabrik

(Daniela)
Gregor Praml, der neue Leiter der Romanfabrik, hat neue Veranstaltungsformate entwickelt. "„FÄZZ am Freitag“ ist das erste Ergebnis einer als Reihe gedachten Einladung der Romanfabrik an die junge Musikszene in Frankfurt. Nach dem Motto „Kommt – Probt – Spielt!“ öffnen wir in 2024 die Tür für die kreative Arbeit des Frankfurter Jazz-Collectives FÄZZ, frisch ausgezeichnet mit dem Frankfurter Jazz-Stipendium 2023. Das Quintett um die Musiker Paul Scheugenpflug (sax), Jonathan Strieder (pos), Jona Heckmann (p), Kevin Nasshan (dr) und Niklas Schumacher (b) wird sich für jedes der Projekte eine*n Gastsolist*in einladen und – so viel sei jetzt schon verraten – am Ende des Jahres auch ein Konzert mit einer kompletten Big-Band-Besetzung spielen! Für das erste Projekt hat FÄZZ die österreichische Sängerin Veronika Morscher eingeladen. Sie hat am berühmten Berklee College of Music in Boston sowie auch in Köln und Wien studiert und lehrt heute „Performance Training“ an der HfMDK in Frankfurt, an der die Mitglieder von FÄZZ den Studiengang „MA Bigband“ absolviert haben.
Romanfrabik, Beginn 20:00 Uhr. Alle Infos hier. Foto: Marvin Fuchs
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Freitag, 22. März: Of/ Klingspor feiert 70, Kunstmarkt

(Andrea)
Das Klingspor Museum ist im vergangenen November 70 Jahre alt geworden. Genau die richtige Gelegenheit, um ein bisschen Renovierung zu betreiben und besonders schön ins neue Ausstellungsjahr zu starten. Die wegen Renovierung verschobene Feier wird jetzt nachgeholt, alle sind herzlich eingeladen, am Freitag, 22. März, ab 18 Uhr mit zu feiern! Es wird Musik und Getränke geben und natürlich darf auch die Geburtstagstorte nicht fehlen. Im Dachgeschoss lädt das Museum zu einer kleinen Zeitreise durch die vergangenen 70 Jahre ein und freut sich auf nette Gespräche, gemeinsames Erinnern, Tanz und gute Laune. Der Eintritt ist frei. Bereits ab 17 Uhr öffnet der Kunstmarkt an diesem Freitag seine Pforten und bieten lokale Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten zum Verkauf an. Der Kunstmarkt versammelt junge Kunst aus Offenbach und Frankfurt, bei einem Getränk kann man die Kunstschaffenden persönlich kennenlernen. Bis 21 Uhr, auch hier ist der Eintritt frei. Bild: Simon Malz
Klingspor Museum, Herrnstraße, Offenbach
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Freitag, 22. März: Of/ Anatomie eines Falls

(Andrea)
Bei uns ist Sandra Hüller-Woche, nach "The Zone of Interest", der mir gut gefallen hat, die von Hannah Arendt beschriebene Banalität des Bösen auf Zelluloid gebannt, erschreckend gleichgültig und empathielos, sehen wir heute "Anatomie eines Falls". Aber nicht einfach im Kino, sondern verbunden mit fein auf den Film abgestimmter Kulinarik. Heute sehen wir sie in dem durchaus an Hitchcock erinnernde, ungemein spannende Gerichtsdrama „Anatomie eines Falls“ – insgesamt für fünf Oscars nominiert sowie amtierender Preisträger der Goldenen Palme von Cannes – ist zweifelsohne der bisherige Höhepunkt in Hüllers Schauspielkarriere. Sie spielt eine des Mordes an ihrem Mann beschuldigte Frau, die in aller Ambivalenz zwischen Zuversicht, Stur- aber auch Klarheit auf dem Zenit ihres Schaffens agiert. Eine eisige Naturgewalt! Diese Leistung gilt es bei Kino Kulinarisch entsprechend zu zelebrieren. Da der Film nicht nur im Gerichtssaal, sondern auch größtenteils auf einer Berghütte spielt und das Panorama der französischen Alpen regelrecht erlebbar werden lässt, versuchen wir das Essen natürlich wieder atmosphärisch präzise anzupassen. Anatomie einer Rösti: Die beschriebene Kulisse der Alpen hat uns kulinarisch zu Rösti-Varianten und Marillenknödel mit Vanillesoße animiert, wobei die Rösti einmal vegetarisch mit Spinat und Bergkäse und einmal klassisch mit Speck und Bergkäse serviert werden – jeweils mit Wildkräutersalat und Schnittlauch-Schmand versteht sich! Ab 18.30 Uhr. Hier gehts zum VVK: http://kinokulinarisch.de
Alte Schlosserei, Goethering, Offenbach
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Freitag, 22. März: Xavi
(Uwe)
Xavi kommt nach Frankfurt. Leider (für die Eintracht) ist es weder der ehemalige spanische Superkicker vom FC Barcelona noch der aufstrebende holländische Kicker Xavi Simmons von RB Leipzig. Es kommt der Singer/Songwriter Xavi. Über den ist zu lesen: Die letzten drei Jahre war es ganz schön ruhig um Xavi. Fast schon zu ruhig für einen Künstler, der mit Hits wie „Brot & Wasser“ oder „Analoge Liebe“ eingängige Songs von wahnsinniger Kraft und Aufrichtigkeit veröffentlicht hat. Aber manchmal muss man einen Schritt zurücktreten. Um das große Ganze sehen zu können. Um zu verstehen, wer man ist und was man eigentlich will – von sich selbst, vom Leben und von der Kunst. Xavi wagt einen Blick in die Tiefe dieser Fragen. Zeit für ein neues Kapitel. Es entstehen Songskizzen – die ungefiltert ihren Weg in die Socials finden ....
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 Beginn 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Freitag, 22. März: Cloudy June
(Uwe)
„Ein stampfender Bass und dynamischer Beat versorgen ihn mit ordentlich Power, während Synth-Sounds dem Ganzen noch einen mystischen Touch verpassen. Ihre gewohnte Eloquenz stellt Cloudy auch dieses Mal wieder mit raffinierten Lyrics unter Beweis. Eine melodische Bridge führt zum extrem eingängigen Refrain, der „Red Flag“ zu einem prädestinierten Ohrwurm macht ...“ Ich hätte es nicht besser formulieren können.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 18 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Freitag, 22. – Sonntag, 24. März Mapping Memories – All together now / METAhub

(Martin)
Festival an verschiedenen Orte in Frankfurt und Offenbach
"Mapping Memories - All together NOW" ist das dritte und vorerst letzte Festival im Rahmen von METAhub Frankfurt, einem interdisziplinären Kooperationsprojekt des Jüdischen Museums Frankfurt mit dem Archäologischen Museum Frankfurt und dem Künstler*innenhaus Mousonturm.
Das Festival verbindet zwei Orte, deren jüdische Geschichte aus dem heutigen Stadtraum gewaltsam verdrängt wurden – den Börneplatz und die Judengasse –, und lädt zu einer multiperspektivischen Auseinandersetzung mit jüdischer Kultur ein.
Hier findet Ihr das gesamte Programm: https://metahubfrankfurt.de/news-and-events/save-the-date-mapping-memories-3/
Es gibt absolut großartige und tolle Veranstaltungen und Möglichkeiten: Stadtspaziergänge auf den Spuren des Jüdischen Ghettos, Vorträge, Podiumsgespräche, Musiktheater, Führungen, Workshops für Kinder, Konzerte, Party, …
Mapping Memories – All together now / METAhub Festival an verschiedenen Orten in Frankfurt und Offenbach Foto: © Homepage metahubfrankfurt.de
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Freitag 22. - Sonntag 24. März: Bárbara Luci Carvalho Corpos D’água water bodies

(Daniela)
Corpos D’água water bodies Mousonturm Studio 2 , Start: Mousonturm Foyer, Performance „A cor dos olhos de minha mãe era cor de olhos d’água” – the colour of my mother’s eyes was the colour of water – Conceição Evaristo Die Bewegung der Flüsse, der Rhythmus der Gezeiten und die Zyklen von Wasserüberfluss und -knappheit bilden den Ausgangspunkt für Bárbara Luci Carvalhos Arbeit. Ihre Choreografie basiert darauf, den historischen und ästhetischen Erfahrungen Schwarzer Frauen auf der Flucht zu lauschen – in einem partizipativen Format bestehend aus Wahrnehmung, Dialog, Schweigen und dem Aufruf zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen. Sie lädt dazu ein, über den Heilungsprozess des Körpers aus einer Schwarzen feministischen Perspektive nachzudenken, die durch die politischen Bewegungen im Nordosten Brasiliens entsteht.
Dauer: 60 Min. Sprache: Englisch, Portugiesisch In Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie
https://www.mousonturm.de/events/water-bodies/
(c) Bárbara Luci Carvalho
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Bruce Springsteen

(Uwe)
Wir haben Karten für das Konzert von Bruce Springsteen in Mailand. Seine letzte Tour brach Springsteen im letzten Jahr wegen gesundheitlicher Beschwerden ab. Im mittlerweile fortgeschrittenen Alter von 74 Jahren (seine wichtigsten Musiker sind nicht jünger) auf eine ausgedehnte Welttournee zu gehen, ist vielleicht nicht die beste Idee (auch wenn es voraussichtlich die letzte ist). Ab dem 19.03 werden nun erst die ausgefallen Termine in den USA nachgeholt und - wenn man dann schon einmal in Schwung ist - kann man ja noch einmal nach Europa kommen. Daher können wir ihn in Mailand sehen, in Hannover spielt er auch, Mailand ist aber aus unterschiedlichsten Gründen einfach jeweils meine/ihre und unsere Stadt ist, nicht nur weil Daniela dort geboren wurde. Bevor am vergangenen Dienstag in Phoenix tatsächlich wieder in die Saiten haut, habe ich Daniel Brettschneider, der mit Begleitung mitkommt über Monate damit aufgezogen, dass Springsteen nicht mehr zurückkäme. Zu sehr wurde in seinem Instagram-Account alte Bilder gezeigt, keine aktuellen, keine von der Vorbereitung auf die 2024er Tour. Bis gestern und auf diesem sah Springsteen fitter aus als ich, der 20 Jahre jünger ist als er.
Als seine Platte Born in the USA vor vierizg Jahren erschien, war ich 15 Jahre alt und selbstverständlich zogen mich – wie viele Gleichaltrige – „Dancing in the Dark“ oder „Glory Days“ und alle anderen Songs in den Bann. Dann stellten wir als musikalische Heranwachsende, nicht zuletzt durch die nicht lange danach veröffentlichte Live-Box 1975-1985, wie viele große Lieder es vom „Boss“ bereits gab, unter anderem „Thunder Road“, „Born to Run“, „Hungry Heart“, „Atlantic City“ oder „Racing in the Street“, was bis heute eins meiner Lieblingslieder ist. Die Tour zur Platte verpasste ich und auch das Konzert zu der darauffolgenden Platte, Tunnel of Love verpasste ich wenige Jahre später, obwohl die Platte sensationell gut ist und ich zu überschaubaren Kosten ins Waldstadion hätte kommen können. Das war aber schon früher kein besonders einladender Ort für mich. Ich sah Springsteen das erste Mal im Jahr 1992 an zwei aufeinanderfolgenden Abenden in der Festhalle. Dort spielte er ohne die E Street-Band, die er auflöste, um die unterschätzte Doppelplatte Human Touch / Better Daysaufzunehmen. Die Abwesenheit der legendären Mitmusiker erlebte ich damals nicht als Mangel, stellte aber beim ersten Konzert nach Wiedervereinigung der Band fest, was fehlte. Springsteen sah ich bei nachfolgenden Tourneen fast immer, aber nicht mehr in Frankfurt. Nun also in Mailand und ich hoffe, dass er dort „Racing in the Street“ noch einmal spielt. Warum? Siehe hier: https://m.youtube.com/watch?v=fT4pSt4kie8 Es gibt viele Bands, die sich auf ihn berufen, einige haben auf Platte eine ähnliche Kraft und Spielfreude (Gaslight Anthem, Sam Fender), andere orientieren sich im Erzählen oder dem Songaufbau (War on Drugs). Tolle Künstler, die man sich sehr, sehr gut anhören kann und die ich alle schon bei Konzerten erlebte. Kürzlich stand ich mit Daniel und meinem musikalischen Blutsbruder Oli bei Gaslight Anthem in Wiesbaden, nach dem ersten Lied sagte Daniel zu mir „das ist kein Springsteen“. Recht hat er, zur Entschuldigung muss man sagen / schreiben, dass das „Gaslight“-Sänger Brian Fallon das nie behauptet hat. Es ist nur so, wenn Springsteen nicht mehr live spielen wird, dann gibt es keinen, der ihn ersetzen kann, selbst diejenigen nicht, die ebenfalls großartige Song schreiben können. Schön ist es also, dass der Boss tatsächlich am 19.03 seine Tour startete und im Juni im Mailand spielen wird. Ich werde in den kommenden Wochen die im Netz eingestellten Stelists seiner Konzerte durchlesen und hoffen, dass er „Racing in the Street“ spielen wird, auf seine eher unbekannteren Stücke mit herausragendem Wert für mich, auf „One step up“ oder „I wish i were blind“, will ich garnicht erst hoffen.
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Of/ Rumstromern mit Ida Todisco

(Andrea)
Ida Todisco ist eine charmante Herumtreiberin, mit wachem Blick nimmt sie ihre Umgebung wahr und entdeckt immer wieder wunderbare Details. Auf ihrer „Kiez-Tour“ führt sie an fünf Terminen – Auftakt ist am Samstag, 23. März – durch die beiden Stadtteile Nordend und Hafen. Sie schlägt Brücken, zeigt neu Gewachsenes und Gebautes, berichtet von der Historie des alten Hafens und seiner Revitalisierung, die das Stadtwerke-Unternehmen OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH im Auftrag der Stadt verwirklicht hat. Unterwegs weist die Autorin auf versteckte Schätze hin, die sich erst auf den zweiten Blick offenbaren. Kunst und Mode, Handwerk und Soziales im Blick Auf der Tour geht es im Zickzack-Kurs von der Hafentreppe Richtung Kaiserlei und dann ins Nordend. Regionale und internationale Unternehmen, Industriegeschichte, Gastronomie und soziale Stadt-Projekte stehen beim „Gemischten Doppel“ ebenso auf dem Plan wie Kunst an großen Wänden, Mode und Kreativität, das Handwerk in Hinterhöfen und kleine Läden, die das Nordend seit jeher prägen. Termine Samstag, 23. März: 11 Uhr (zu Fuß) Sonntag, 21. April: 14 Uhr (Rad) Sonntag, 23. Juni: 11 Uhr (zu Fuß) Samstag, 13. Juli: 18 Uhr (Rad) Samstag, 7. September: 18 Uhr (Rad) Treffpunkt ist jeweils am Blauen Kran im Hafen.
https://www.frankfurtticket.de/tickets/gemischtes-doppel-15952.67981/
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Samstag 23. März bis 1. April: Ausstellung und offene Ateliers zum TAG DER DRUCKKUNST

(Daniela)
Ausstellung und offene Ateliers zum TAG DER DRUCKKUNST
Die WestAteliers von Ruth Luxenhofer, Maike Häusling und Michael Bloeck machen mit!
Ausstellungszeit: 23. März bis 01. April 2024
Offenes Atelier: Samstag 23. März von 14.00 bis 19.00 Uhr
Die traditionelle Druckkunst wurde am 15. März 2018 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen.
Seitdem gibt es jedes Jahr rund um diesen Tag, bundesweit, eine Vielzahl an Veranstaltungen zum Thema Druckkunst.
Auch in diesem Jahr beteiligen sich Künstler*innen der WestAteliers im Frankfurter Stadtteil Gallus mit Ausstellungen in den großen Schaufenstern ihrer Atelierläden.
Die Künstler*innen zeigen unterschiedlichsten Drucktechniken. So werden Werke in traditionellen Techniken, wie z.B. Radierung, Lithografie und Siebdruck, und auch in experimentellen Techniken, wie Leimdruck und Monotypien, ausgestellt. So vielfältig wie die Wahl der Techniken sind, so vielfältig sind auch die bearbeiteten Themen. Sie reichen von Naturbeobachtungen, Experimenten mit Materialien bis hin zu sozialen und politischen Inhalten.
Folgende WestAteliers sind in diesem Jahr beteiligt:
Ruth Luxenhofer „Die Zaubermacht von Hoch und Tief /experimenteller Leimdruck“ Atelier: Lorsbacher Str. 26, 60326 Frankfurt am Main
Maike Häusling „Durchdrucke – von der Malerei zum Druck“ Atelier: Langenhainer Str. 25, 60326 Frankfurt am Main
Michael Bloeck „Political experimental Handprint“ Atelier: Be Poet Offspace, Langenhainer Str. 26, 60326 Frankfurt am Main
Die drei Ateliers befinden sich in unmittelbarer Laufnähe entlang der Idsteiner Straße, zwischen Langenhainer Straße und Lorsbacher Straße.
Die Ateliers sind barrierefrei und ein Besuch ist kostenlos. Die Ausstellungen in den Schaufenstern sind rund um die Uhr zu sehen!
Nähere Infos zu den Ausstellungen und den WestAteliers sind auf unserem Instagram Kanal „Westateliers“ veröffentlicht. Eine Gesamtübersicht aller Veranstaltungen zum Tag der Druckkunst bietet der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V., Berlin, auf www.tag-der-druckkunst.de
(c) Ruth Luxenhofer
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Samstag 23. März: Disco Kitchen mit Kosmik Kat
(Daniela)
Wäre ich in Frankfurt, wäre ich heute Abend im KMH.
Das KMH ist die neue Location von Thommy Tritsch & Peyman Far, direkt am östlichen Eingang der Kleinmarkthalle. Die ehemaligen Fahrrad Thöt Räume wurden in ein schickes Restaurant/Concept Store umgewandelt. Neben dem Restaurant im Erdgeschoss gibt es im ersten Stock ein Küchenstudio und im Untergeschoss einen Weinkeller.
Das Essen ist köstlich!
Morgen Abend legt dort Kosmik Kat (aka P-Do auf) eine Disco und Boogie Selectio.
Der Eintritt ist frei und für Essen und Trinken ist gesorgt.
22:00-02:00 Uhr, Hasengasse 5-7
(c) Oliver Hege
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Samstag, 23. März: Of/ Open Air - Musikpavillons in Luft - und Thermalkurorten

(Andrea)
Wie schön, Sabine L. Schmidt ist in der Stadt! Nachdem sie einige Jahre in der Offenbacher Kultur für Furore sorgte ist die Labelpräsidentin dem Ruf der Hauptstadt gefolgt und gibt heute ein Gastspiel in Form eines Vortrags: Open Air - Musikpavillons in Luft - und Thermalkurorten.Musikpavillons in Luftkurorten. Als Bauform der Bühne ist die durch ihre Form definierte Kurmuschel neben der musikalischen Praxis ein signifikantes Relikt des kulturellen Erbes der Luftkurorte. Im Mikrokosmos Kurpark, der als Ort der Kontemplation und Rekreation angelegt ist, funktionieren Musikpavillons wie urbane Auditorien. Hier führt die Relation von organischer Natur, Bühne und Atmosphäre die Kurmuschel in einen ganz eigenen Wirkungsraum, der nicht mit herkömmlichen Freilufttheatern vergleichbar ist. 18.00-22.00 Uh, ich gehe hin.
Studio FortyTwo, Ludwigstraße, Offenbach
PS: Da ich gefragt wurde, wo der Raum genau ist: Ich vermute, es ist die Hausnummer 42, genau weiß ich es leider auch (noch) nicht.
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Samstag, 23. März: Of/ Sibylle & Yvette
(Andrea)
In der Ankündigung heißt es lapidar: "Electropop, Indiedisco, 80ies, uvm". Ich ergänze: Engtanz, Ekstase und wildes Hüpfen, lässig am Main Bier trinken und eine gute Zeit haben. Wenn Sibylle und Yvette auflegen, bleibt kein Auge trocken. 20.30 Uhr gehts los, also radele ich nach Sabines Vortrag mal rüber. Waggon am
Kulturgleis, Mainufer/Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Sonntag, 24. März: Only The Poets
(Uwe)
Only The Poets kommen aus Großbritannien, genauer aus Reading. Dort wurden unter anderem geboren: Kate Winslet, Ricky Gervais oder Mike Oldfield. Letztgenannter lebt mittlerweile auf den Bahamas und wird sich mit dem Schaffen von Tommy Longhurst und Co. nicht so intensiv beschäftigen. Richtig los ging es für die Indie-Pop-Band (es ist sehr poppig) im Jahr 2017 mit der Single Ceasefire. Ein Album haben sie seitdem noch nicht schreiben und aufnehmen können, weil sie quasi ununterbrochen unterwegs sind. Mal als Support von Leuten wie dem wunderbaren Lewis Capaldi oder als Headliner. Als solcher kommen sie nun in die Brotfabrik.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Beginn: 20 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Ab Montag, 25. März: Of/ Viermal Erinnerung an Offenbacher Leidensgeschichten

(Andrea)
Schade, heute wäre ich gerne in die Friedenskirche gegangen, dort wird heute erinnert: "Viermal Erinnerung an Offenbacher Leidensgeschichten." Nach wie vor so wichtig, an das, was vor 91 Jahren, aber natürlich schon vorher, begann, zu erinnern. Welche Formate es braucht, um auch junge Menschen mit dem Holocaust zu befassen, weiß ich allerdings auch gerade nicht. Nachdem wir die Woche "The Zone of Interest" gesehen haben und meine Tochter das alles mäßig interessant fand, man wisse das doch alles schon (ja, ich habe sie schon früh durchs Anne-Frank-Haus geschleift, sie war mit mir in Yad Vashem, musste "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" lesen usw), bleibt das für alle Nachgeborenen und insbesondere die jüngere Generation wohl sehr abstrakt. Man hat eine Ahnung und weiß doch nicht, was es bedeutet. Da sind solche Veranstaltungen wie die heute doch sehr konkret. Es geht um
-Familie Meyer, die nach England emigrierte, um den Nazis zu entkommen, und deren Villa Ende der 1930er Jahre von den Nazis konfisziert wurde. Eine Geschichte die veranschaulicht, was mit der sogenannten „Remigration“ gemeint ist. Montag, 25.3., 18 Uhr, Tulpenhofstraße 42, 63067 Offenbach (auf dem Gelände der Kita)
- das Ehepaar Schönhof, dessen Koffer auf dem Kofferberg in Auschwitz liegt. Welche Bilder entstehen noch in unseren Köpfen, wenn wir Filme wie „Zone of Interest“ sehen, die nur mit Andeutungen arbeiten? Wir erinnern an eine Frau, die hinter der Mauer ankam. Dienstag, 26.3., 18 Uhr, Bismarckstraße 67, 63065 Offenbach (auf dem Bürgersteig gegenüber)
- die 17 Zwangsarbeiter der Heynefabrik, die bei einem Bombenangriff im November 1944 schutzlos den Fliegerbomben ausgesetzt waren, weil sie nicht in die Luftschutzkeller gelassen wurden. Lange war ihr Schicksal gänzlich unbekannt. Wir nennen alle namentlich. Mittwoch, 27.3., 18 Uhr, Ludwigstraße 180, 63067 Offenbach (auf dem ersten Hinterhof)
-die Offenbacher Haggadah des jüdischen Anwalts Dr. Siegfried Guggenheim, die er 1927 in Zusammenarbeit mit dem protestantischen Schriftkünstler Rudolf Koch herausgab. Rabbiner Andrew Steiman erinnert an das Offenbacher Reformjudentum und die jüdisch-christliche Zusammenarbeit der 1920er Jahre. Beiden bereiteten die Nazis ein Ende. Donnerstag, 28.3., ab 18.30 Uhr (im Anschluss an den Abendmahlsgottesdienst) in der Friedenskirche, Geleitsstraße 104, 63067 Offenbach.
Es gibt etwas zu Essen: alle Zutaten des Sedermahls. Wir bleiben in gemütlicher Runde sitzen, open end. Die Passionspunkte sind entstanden in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Offenbach und der offenen Stadtkirchenarbeit in Offenbach. Bei den Passionspunkten (Dauer Mo-Mi ca 30 Min.) spielen die Band Naschuwa und der Jazz-Saxophonist Ingolf Griebsch & Friends.
Verschiedene Orte, Offenbach
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Mittwoch, 27. März: OF/WortWeinKunst

(Andrea)
Wir sind in Ferien, aber Euch lege ich einen Besuch im BOK, Bund Offenbacher Künstler, sehr ans Herz. Schönes Wortspiel, bei WortWeinKunst ist nämlich Michael Behrendt (Musikjournalist und Sachbuchautor) zu Gast, "Mein Herz hat Sonnenbrand" heißt sein Buch, und das ist ein rasanter Kurztrip durch die wundersame Welt der Songtexte. Die Lesung mit Musik habe ich im vergangenen Jahr schon live erleben können und mich sehr amüsiert. Eine vergnügliche Sprachreise durch die wundersame Welt der Songtexte: "Michael Behrendt führt durch alle Formen songlyrischer Pannen. Von der schmerzlich vermissten Wortendung bis zum stilistischen Fehlgriff, vom unappetitlichen Reim bis zu herrlich sinnfreien Statements. Punk, Rock, Soul, Dance oder Rap werden unter die Lupe genommen, aber auch der Schlager erhält den ihm gebührenden Raum. Unverwüstliche Gassenhauer wie »Anita« oder »Wahnsinn« werden ebenso auf ihre Formulierungsstärke hin abgeklopft wie jüngere Charts-Erfolge, von »Alles an dir« (Mike Singer) bis »Kaleidoskop« (Johannes Oerding). Aber auch das (unfreiwillig) komische Potenzial erfolgreicher Künstlerinnen wie Sarah Connor und Lena Meyer-Landrut oder renommierter Songwriter wie Herbert Grönemeyer und Marius Müller-Westernhagen entgeht Michael Behrendt nicht."
BOK, Kirchgasse 29, Offenbach, 19 Uhr
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GEROLLTES über Abschiede

(Uwe)
So ist es nun einmal im Berufsleben, dass man weiterzieht, weil man woanders bessere Chancen hat und / oder mehr verdient, man noch einmal etwas Neues erleben will oder dem aktuellen Elend entfliehen will … Da gibt es unterschiedliche Motivationen, was in Ordnung ist, weil jede und jeder für sein eigenes Leben verantwortlich ist. Beim Fußball ist das so seine Sache, weil es da ja auch die Fans gibt, die einem diese Freiheit oft nicht zugestehen. Die wünschen einen Spieler, Trainer oder Vorstand, der gerne bleiben würde, zum Teufel und haben in anderen Fällen häufig überhaupt kein Verständnis dafür, wenn jemand den Verein verlässt. Gerade im zweiten Fall wird aus einer hochgeschätzten schnell eine unerwünschte Person, die man am Ende auch zum Teufel wünscht. Witzig wird es dann, wenn ein Fan, der regelmäßig den Arbeitsplatz wegen der Aufstiegsmöglichkeiten und der besseren Bezahlung den Arbeitgeber wechselt, dies einem Berufsfußballer oder –trainer vorwirft.
Nach Jürgen Klopp, der vor Wochen seinen Ausstieg als Trainer des Liverpool FC zum Saisonende ankündigte, hört nun auch Christian Streich beim SC Freiburg auf. Beide Trainer begründeten dies zeitig nachvollziehbar und daher gab es breite Zustimmung statt verstörtem Unverständnis, wie beispielsweise beim mehr als unrühmlichen Abgang von Randall Kolo Muani im Sommer von der Eintracht nach Paris. Beide taten es nicht im Rahmen von großen Pressekonferenzen, sondern im ersten Schritt mittels persönlicher Ankündigungen in kurzen Videos. Da hat man das selbst in der Hand und bekommt die Aussagen durch Fragen nicht aufgeweicht. Bei Klopp stand das Persönliche im Vordergrund, bei Streich die Entwicklungsmöglichkeiten des Vereins, die eine Neubesetzung ermöglicht. Neue Kraft, neue Motivation, Aufbruch von bekannten Abläufen und Beziehungen. Das kann klappen, muss es aber nicht. Wie bei Klopp erscheint auch bei Streich der Druck auf den Nachfolger schon vor seinem Start sehr groß zu sein. Die Liste derer ist lange, bei denen der Schatten des verdienten Vorgängers zu lang war: Aad de Moos nach Otto Rehhagel in Bremen, Nevio Scala nach Ottmar Hitzfeld in Dortmund oder Frank Neubarth nach Huub Stevens bei Schalke 04. Nicht auszuschließen, dass das hier genauso ist, ein in Frage kommender Trainer sollte es sich gut überlegen, ob er nicht lieber mit Liverpool oder Freiburg Zeit lassen will, bis mindestens ein Nachfolger von Klopp oder Streich gefeuert wurde. Auf Jürgen Klopp folgte bei Mainz 05 und Borussia Dortmund jeweils der aktuelle Bayerntrainer Thomas Tuchel, und da klappte das jeweils recht gut. Weil er im Sommer frei ist, könnte Tuchel also durchaus in Liverpool anfangen, Erfahrungen in England (bei Chelsea) hat er ja. Was klopp und Streich machen, ist offen, sie könnten sich ja den Job als Nationaltrainer teilen, das könnte funktionieren.
Tipp. Die beiden Länderspiele gegen Frankreich und Niederlande anschauen.
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Donnerstag, 28. März – Montag, 1. April: DANCE2NARRATION

(Martin)
Dresden Frankfurt Dance Company
Dieser Doppelabend stellt zwei Stücke nebeneinander, die Tanz mit Narration in Verbindung bringen und damit experimentieren, was daraus entstehen kann. Anstatt eines starren Verhältnisses, in dem alles nahtlos zusammenpasst wie Puzzleteile, entwickelt sich ein Gefüge, das dem Publikum die Möglichkeit gibt, selbst Verbindungen zu entdecken.
BIS.N.S. (AS USUAL) Im Jahr 1976 gab die berühmte US-amerikanische Pianistin, Sängerin und Bürgerrechtsaktivistin Nina Simone ein unvergessenes Konzert beim Jazz Festival in Montreux (Schweiz). In der Zugabe (französisch „bis“) unterbricht sie ihr Programm immer wieder. Im Gespräch mit dem Publikum entstehen sehr intime Momente, in denen sich ihre Persönlichkeit zeigt.
Das Stück „Bis.N.S.“ spielt mit der inneren und äußeren Welt von Künstler*innen und lotet dabei die fragile Grenze zwischen Bühne und dem Bereich hinter den Kulissen aus. So erleben die Zuschauer*innen ein Tanzstück in Aufführung und gleichzeitig durch immer wieder neue Verschiebungen, wie sich die Tänzer*innen auf ihren Auftritt vorbereiten. Sie proben ihre Bewegungen, wiederholen und korrigieren sich, als ob niemand ihnen dabei zuschaute. Kleine und große, private und künstlerische Momente reihen sich aneinander: normaler Tanzbetrieb – business as usual.
LISA Scheinbar endlose emotionale Variationen und tänzerische Interpretationen erzeugen eine atmosphärische Spannung. Ein Vorhang verdeckt den hinteren Bereich der Bühne. Die Tänzer*innen können durch ihn unvermittelt auftauchen oder verschwinden und so zwischen den beiden Räumen wechseln.
Das Publikum sieht die Darsteller*innen nur auf einem Teil der Bühne, während sich gleichzeitig hinter dem Vorhang, vor den direkten Blicken verborgen, eine weitere Geschichte entfaltet. Beide Realitäten verfolgt das Publikum in Echtzeit durch das bewegliche Bühnenbild.
In „Lisa“ wird der Raum genutzt, um die entgegengesetzten Stimmungen, die sich vor und hinter dem Vorhang entwickeln, zu kontrastieren. Der Choreograf möchte die Idee des Geschichtenerzählens im zeitgenössischen Tanz herausfordern, bei dem häufig abstrakte Bewegung und Dramaturgie im Vordergrund stehen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/premieren/bisns-as-usual-lisa/
Donnerstag, 28. März + Samstag, 30 März um jeweils 19.30h; Sonntag, 31. März + Montag, 1. April um jeweils 18.00h Schauspiel FrankfurtFoto: © Eike Walkenhorst
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Donnerstag, 28. März. Of/ Götter wie wir

(Andrea)
Es gibt einiges zu entdecken hier in Offenbach – auch an Ostern... Nicht nur unseren Filmklubb, von anderen auch als KulturJuwel im Hinterhof und Geheimtipp für gute Streifen geadelt, sondern auch Talente! CARSTEN STRAUCH, Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent, Schauspieler und UrOffenbacher, macht Filme und schreibt Bücher wie GÖTTER WIE WIR, erhielt die Auszeichnung: Deutscher Fernsehpreis für die beste Comedy. PIOTR J. LEWANDOWSKI geboren in Warschau. Zog es ihn über London zum Studium an die HFG in Offenbach bis er an die Filmakademie Baden-Württemberg wechselte, wo er 2007 seinen Abschluss machte und dann wieder nach Offenbach übersiedelte. Hier und in Berlin lebt er bis heute. Er ist Tatort Regisseur, drehte bereits mit LANNERT & BOTZ und macht KinoFilme wie JONATHAN mit Janis Niewöhner, KÖNIG DER RABEN mit Antje Traue oder MEINE FREUNDIN VOLKER mit Axel Milberg. Zwei herausragende schöpferische Persönlichkeiten beheimatet in Offenbach: Diesen beiden AusnahmeKünstlern möchten wir eine Bühne geben. An 6 Abenden zwischen Oktober `23 und März `24 wollen wir die Bandbreite in all ihren Facetten von Trickfilm, Youtube-Videos, über Fernsehfilm bis zum Kinofilm aufzeigen und das Leistungsvermögen der Beiden auf den Prüfstand stellen. Einlass 18.30 Uhr
https://www.eventim-light.com/de/a/64c2946e8bf0d973efeaa7b3
Filmklubb, Isenburgring 36HH, Offenbach, nicht barrierefrei
Falls ausverkauft: Am Montag, 1. April, gibt es nochmal eine Chance.
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Donnerstag, 28. März: FfM/ Crambones
(Andrea)
Die C-Types habe ich schon xmal gesehen und fand sie jedes Mal großartig. Inzwischen hat sich das Trio zum Duo verkleinert, heißt nun Crambones und man darf gespannt sein: Primitive Souinds from the Lo-Fi Lounge im DKK This two-headed monster featuring veteran performer Woody Galore (ex C-Types) on vocals & guitar and the juvenile “Haudrauf” Vince DeVille on drums presenting a raw and bare-boned lo-fi sound without any frills. Once released on stage, you can experience some antics happening, with raucous, sometimes crooning vocals - a grinding guitar & primitive beats straight from the lounge where the plush has worn out long time ago. Now let‘s get frantic - it‘s gonna be trashique ! 20 Uhr
Dreikönigskeller, Färberstraße 71, Frankfurt
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Samstag, 30. März: COLOURS OF DEMOCRACY

(Daniela)
Die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche war nur ein Wimpernschlag in der langen Geschichte der Demokratiebewegungen in aller Welt. Der Abend Colours of Democracy beleuchtet die Demokratiegeschichte sowie den aktuellen Zustand der Demokratie und legt dabei den Schwerpunkt auf acht Länder (Deutschland, Griechenland, Iran, Kolumbien, Russland, Syrien, Senegal, Türkei).
Acht Musiker:innen des Bridges-Kammerorchester aus diesen Ländern haben den Abend konzeptionell mitentwickelt und gestalten ihn sowohl musikalisch als auch szenisch. Gedichte, Auszüge aus Theaterstücken, Aufrufe und persönliche Texte werden mit ausgewählten Musikstücken verschiedener Epochen und Stilrichtungen verflochten. Durch die Besetzung mit Instrumenten aus dem arabischen, europäischen, persischen, südamerikanischen und westafrikanischen Kulturraum (Flöte, Gaita, Violine, Kamanche, Violoncello, Kanun, Gitarre, Tiple, Ngoni, Tambin (Peul Flute), Perkussion, Gesang) weist das Ensemble eine große Bandbreite an Klangfarben auf. In diesem demokratischen Prozess der Stückentwicklung stehen die Musiker:innen für eine Gemeinschaft, die Vielfalt als Stärke versteht und den Wert von Demokratie auf verschiedenen Ebenen verhandelt.
Mit Vladislav Belopoukhov, Ayşe Deniz Birdal, Johanna-Leonore Dahlhoff, Youssef Laktina, Alireza Meghrazi Soloukloo, Eleanna Pitsikaki, Andrés Rosales, Khadim Seck Regie Matthias Faltz Musikalische Leitung Johanna-Leonore Dahlhoff Dramaturgie Antigone Akgün, Susanne Hemmerling
Vorstellungtermine: Sa., 30.03.24 um 19:30 / Mi., 24.04.24 um 19:30
Volksbühne am Grossen Hirschgraben
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Samstag, 30. März: FFM/ Taha
(Andrea)
"Es war eine lange Reise, aber im Leben ist nun mal Veränderung die einzige Konstante. Vom Battlerap zum Kompliment-Rap, von der Rap-Musik zum Punk-Pop und von Kex Kuhl zu Taha. Man könnte es fast schon eine 360 Grad Wende nennen, aber eigentlich ist es nur ein authentischer Schritt nach vorne. Taha rappt nun unter bürgerlichen Namen und macht genau die Musik, die er persönlich auch gerne hören würde. Die erste Single unter dem neuen Namen und auch mit eigenem Musiklabel Fukk Music heißt „Benzin“ und könnte nicht besser zu ihm passen, denn Cakmak, also der Nachname des Künstlers, bedeutet auf türkisch Feuerzeug und genau dieses Feuer in ihm selbst beschreibt er auch im Text: „Ich bin Feuer auf der Suche nach Benzin / Und du bist Benzin“." Einlass 18 Uhr
Nachtleben, kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei
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Samstag, 30. März: Of/ Green Border

(Andrea)
Seit ich neulich in der FAZ über diesen Film las, möchte ich ihn sehen. Jetzt sind wir dummerweise im Urlaub, schade. Aber auch das ist schon fies, wir sind im Urlaub, während andere irgendwo an der Peripherie Europas an der Green Border gestrandet sind. Denn wir haben Pässe, die uns alle Türen öffnen. "2021. Angelockt von den Versprechungen des belarussischen Diktators Lukaschenko, haben Bashir und Amina mit ihrer syrischen Familie wie viele andere Geflüchtete den Flug nach Minsk gebucht, um von dort über die grüne Grenze nach Polen und dann zu ihren Verwandten in Schweden zu gelangen. Doch die Verheißung wird zur Falle. Zusammen mit Tausenden anderen steckt die Familie im sumpfigen Niemandsland zwischen Polen und Belarus fest, von den Grenzschützern beider Länder im streng abgeschirmten Sperrgebiet hin und her getrieben, abgeschnitten von jeder Hilfe. Hier, am Rand der unermesslichen Białowieża-Wälder, kreuzen sich die Lebenswege unterschiedlicher Menschen. Jan ist Beamter des polnischen Grenzschutzes, er stammt selbst aus der Gegend, seine Frau ist schwanger, sie bauen ein Haus. Die Eskalation an der Grenze stellt die Gewissheiten seines Lebens mehr und mehr in Frage. Die Psychotherapeutin Julia ist nach einem privaten Schicksalsschlag nach Ostpolen gezogen, um sich in der Abgeschiedenheit des Grenzlands neu einzurichten. Ohne es geplant zu haben, wird sie Teil einer Gruppe von Aktivist:innen, die trotz des staatlichen Verbots versuchen, die in den Wäldern festsitzenden Geflüchteten mit dem Nötigsten zu versorgen. Sie treffen auf Bashir und Amina, die jeden Tag neu um das Überleben ihrer Familie kämpfen. Inmitten dieser urwüchsigen Landschaft an der grünen Grenze entfaltet sich ein vielstimmiges Drama zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Zynismus und Menschlichkeit. Wegschauen ist nicht möglich. Es geht um Leben und Tod. 20 Uhr
Hafenkino, Nordring, Offenbach
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Sonntag, 31. März: Of/ Frauen DFB Pokal Halbfinale
(Andrea) Allez les Femmes! Ich bin nicht so schecklich Fußballinterressiert, gehe aber gerne mal ins Stadion. Andrea & Alex zeigen heute das Halbfinale der Frauen, Eintracht gegen Bayern. Einlass 15.15 Uhr (das Café hat bereits ab 14 Uhr geöffnet). Bitte kauft ein 2-Euro-Ticket, es dient auch dazu, dass wir die Resonanz einschätzen können und die Halle sowie das Angebot im Café gut planen können. Ihr könnt natürlich auch einfach so vorbei kommen ohne Vorverkauf. Viel Vergnügen! Tickets: https://loveyourartist.com/de/profiles/hafen-2-A7D73Z/events/frauen-dfb-pokal-bayern-offenbach-am-2CT02N
Hafen2, Nordring, Offenbach
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Sonntag, 30. März: FFM/ antagon Öffentliche Probe(n)

(Andrea)
Wahrscheinlich jedoch radele ich in die Orber Straße, um in diesen besonderen Kosmos bei antagon einzutauchen. Dort gibt es heute (und an nachfolgenden Terminen) öffentliche Generalproben. Heute startet der Reigen mit ASHES, los geht es um 20 Uhr, Indoor. Was bleibt, wenn nur noch Asche bleibt? Auf der Suche nach der Zukunft lohnt ein Blick zurück auf das, was war. Welche vergessenen und marginalisierten Lieder, Tänze, Rituale können eine Erzählung darüber schaffen, was uns als Menschen ausmacht? Auf der Bühne entsteht das Bild einer kleinen, globalen Dorfgemeinschaft, in deren Leben das Publikum eingeladen wird. So vereinen sich Fragmente traditioneller Lieder & Choreographien mit physischem Theater, Puppen- und Maskenspiel sowie Livemusik in Bandbesetzung. Weitere Infos: www.antagon.de
antagon/protagon, Orberstraße 57, Frankfurt
Zum Vormerken:
Samstag, 13. April 2024, 21:00 Package (Regie: Shusaku Takeuchi, in Koproduktion mit antagon theaterAKTion) Furiose Tanzperformance über Leistungsgesellschaft und Büroalltag. Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten? In einer Zeit, in der sich die Menschen voneinander abwenden, in der die Massenproduktion und die Objektivierung des Menschen für den Profit die treibenden Kräfte hinter so vielen Aspekten unseres Lebens sind, bringt antagon theaterAKTion eine neue Perspektive ins Spiel: den Kampf um Kollektivität und um authentische Beziehungen. Mit Tanz, Körpertheater und Live-Musik inszeniert das Stück mit Ironie den grausamen Büroalltag - Monotonie, Mobbing, Karrierekampf - und fordert das Publikum auf, über die Gesellschaft zu reflektieren, aber auch zu lächeln und mit den Protagonist*Innen mitzufühlen. Trotz der politischen und wirtschaftlichen Stimmen, die uns zur „Norm“ zwingen, ist niemand „normal“, wir sind alle nur Menschen. Website * Trailer
Sonntag, 21. April 2024, 21:00 DIASPORA. A Contemporary Tragedy (Mit Ondadurto Teatro, Italien) Phsical Theatre-Stück mit Tanzelementen nach Motive der “Troerinnen” von Euripides. DIASPORA inszeniert die Konflikte und das Schicksal der Trojanischen Frauen, die unter den Folgen von Krieg, Besatzung und Verlust leiden. Durch Körpertheater, Live-Musik, Videoprojektionen und ein skulpturales Bühnenbild wird das Leben dieser Frauen in die Gegenwart verlegt: Wer sind diese Frauen heute? Wie kann man in unserer Zeit die unsagbar grausamen Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbevölkerung, auf unschuldige Frauen, Kinder und ältere Menschen beschreiben? Das Stück bringt die Diaspora als neue kulturelle und dekoloniale Perspektive und als neue Theaterästhetik an die Öffentlichkeit. Website * Trailer * Ondadurto Teatro
Dienstag, 04. Juni 2024, 22:00 Traum einer Sache Monumentale Übertragung der 68er ins Heute, zwischen Tanztheater und Multimedia. Was bedeutet Revolution heute? Wo finden wir in uns den Funken der Veränderung? Die Generationen der „Neuzeit“, Bewohner*innen einer individualisierten, entfremdeten und zunehmend virtuellen Welt, erkunden in „Traum einer Sache“ die poetische Dimension des revolutionären Moments: Body Revolution – Revolution Body. In einer Open-Air-Inszenierung aus expressivem Körpertheater, Tanz, Livemusik, Projektionen und dem Element Feuer kondensiert das antagon-Ensemble die Ästhetik der Revolte und nimmt das Publikum mit auf die Suche nach einem Leben in Würde für alle – eine Suche voller Hunger, Wut und Zärtlichkeit, an deren Ende beim Publikum ein Gefühl zurückbleibt: Alles ist möglich – wenn wir daran glauben und es wirklich gemeinsam wollen. „Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie!“ Website * Trailer ---
Allgemeine Informationen und Anreise: Einlass jeweils 30 Min. vor Aufführungsbeginn. Wenn nicht anders angegeben sind die Veranstaltungen Open Air und mit Bänken bestuhlt. Sitzkissen und Decken sind vorhanden. Zum Ausklang steht die protagon-Veranstaltungshalle mit Bar zur Verfügung. Wenn anreisebedingt notwendig, stellen wir Ihnen gerne nach Absprache Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände zur Verfügung. Parkplätze sind in der näheren Umgebung verfügbar. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Gwinnerstraße (U4/U7); Casellastraße oder Dieselstraße (Tram 11, 12 und Buslinie 41). Fußweg jeweils ca. 15-20 Minuten.
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APRIL 2024
Dienstag, 02. April: King No-One
(Uwe)
King No-One stammen aus York und leben nun in Manchester. Das dynamische Alt-Pop-Quartett hat die Live-Szene im Sturm erobert und ausverkaufte Shows in der Heimat aneinandergereiht und sich zu einer aufstrebenden Live-Gitarrenbands entwickelt. Nachdem sie in United Kingdom mittlerweile auch größere Hallen bespielen, kommen sie nun nach Deutschland.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder
(Daniela)
Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.
Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €
Mehr Informationen stehen hier.
Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968
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Dienstag, 2. April: Of/ Gute-Nacht-Geschichten für Erwachsene
(Andrea)
Sechs Personen lesen 12 Minuten einen Text den sie mögen, oder selbst verfasst haben. Es geht vor allem darum, einen angenehmen Abend in der Innenstadt zu haben. Mit Menschen, die sich gegenseitig vorlesen und miteinander ins Gespräch kommen wollen. Zum zweiten Mal finden heute die Gute-Nacht-Geschichten für Erwachsene statt, es lesen Björn Wolf, Karin Nedela, Kalle Ohnemus, Renate Vogl, Lena Mittelbach und Rosita Nenno. 20 Uhr
Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach
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Donnerstag, 04. April: Jalen N'Gonda
(Uwe)
Der 30jährige Soulsänger aus Maryland, der mittlerweile im englischen Liverpool lebt, gibt sich die Ehre und tritt im Frankfurter Zoom auf.
„Clearly a keen student of the genre’s revered pioneers, Jalen possesses a rich, nuanced voice that sets him miles apart from the crowd. Yet Ngonda is as fresh and contemporary as anyone gracing today’s scene. Inspiration for his compositions derives from a variety of places. “Everyday life. Anything, really,” he says. “To a stranger, I would say my music is soul/R&B, while trying to fit in the Beach Boys and the Beatles somewhere in between.”, steht auf seiner Homepage zu lesen.
Zoom F., Carl-Benz.Str. 20:00H Foto: Homepage Zoom
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Freitag, 05. April: Ragawerk
(Uwe)
Aus indischen Ragas (melodische Grundstruktur der klassischen indischen Musik) und europäisch geprägtem Jazzhandwerk wird Ragawerk. Das neue Projekt von Max Clouth und Martin Standke entwickelt treibende Grooves, kosmische Klangpanoramen und tiefgründige Meditationen. Fluide Sounds treffen auf kantige Beats, raumöffnende Gitarrenklänge schweben über den elektronischen Schraffuren eines Modular-Synthesizers. Die Wurzeln der Band im Jazz bleiben dabei unverkennbar. Im Jazz kenne ich mich nicht aus, daher schreibe ich gnadenlos aus der Presseinfo ab, die zitiert auch Jazzthetik: „Was Clouth und Standke uns hier servieren […] hat künstlerische Reife und emotionale Tiefe. Intensive hypnotische Grooves, Improvisationen, in denen man versinken kann, abwechslungsreiche Gitarren-Sounds und immer wieder überraschende Farben […] ein musikalisches Erlebnis für offene Geister.“
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 19:30Uhr Foto: Homepage Romanfabrik / Capadol
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Freitag, 05. April: The Pill
(Uwe)
Das Programm im Zoom ist durchaus breit gefächert. Neben Hip Hop, Disko, Balkanmusik und deutschsprachigen Acts kommt nun mit The Pill eine Hardcore-Band aus Frankfurt quasi zum Heimspiel nach Fechenheim. Am Tag des Konzerts erscheint das Album „Hollywood Smile“. The Pill besteht aus ehemaligen Mitgliedern von Coach und Monochords. Als diese waren sie Teil der Hardcore-, Mod- und Punkszene, sie sind es mit The Pill weiterhin, unterstützt nun von Sängerin Sam.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 21 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Freitag, 5. April, und Samstag, 6. April: Of/ Ladies, Wine & Design

(Andrea)
Wenn auf unserer Reise bis dahin alles gut gegangen ist, sind wir nach Malaga, Sevilla und Granada jetzt wieder in Barcelona. Leider wird Camp Nou gerade umgebaut und Lili kann nicht den Rasen ihres 1. FC Barcelona küssen. Für das Museum bin ich gerade noch zu geizig, vamos a ver. Aber die Superblocks schauen wir uns an und gehen natürlich in das oder andere Museum. Deshalb bin ich heute auch nicht im Rathaus-Pavillon, dort findet heute die erste Ladies Wine & Design Offenbach Konferenz statt, bei der Kreativität und Empowerment aufeinandertreffen. "Als Teil des globalen Netzwerks, das von Jessica Walsh gegründet wurde, setzen wir uns dafür ein, die Zusammenarbeit zu fördern, Vielfalt anzuregen und die Stimmen der Frauen in der Kreativbranche zu feiern. Thema: "Stimmen erheben, Visionen stärken" Mit dem Ziel, die Stimmen der Frauen im Design zu verstärken, wird unsere Konferenz interaktive Prozesse und die Förderung offener Dialoge bieten. Durch die Integration informativer Präsentationen möchten wir die vielschichtigen Bedürfnisse von weiblichen Kreativen ansprechen und sie befähigen, durch die Feinheiten der Designbranche zu navigieren. Zusätzlich werden die TeilnehmerInnen verschiedene Illustrationstechniken erlernen, die visuelle Kommunikation unterschiedlicher Informationen erfahren und Erfolgsgeschichten von den SprecherInnen, den Workshop-LeiterInnen und dem Teammitglied von Ladies Wine & Design Offenbach hören. Ihr habt die Möglichkeit, 5 inspirierenden Designerinnen aus den Bereichen Kommunikationsdesign, Illustration und Comics persönlich zu erleben und kennen zu lernen. ( zuzuhören, sie zu treffen und Fragen zu stellen.) Referentinnen: Kaja Merle - Illustratorin Johanna Schwarzer - Kommunikationsdesignerin, Gründerin von Yahya Studio Helena Baumeister - Comic-Illustratorin und Autorin Zusätzlich bieten wir 2 Workshops an. Der erste Workshop handelt von Yoga, das Entspannung, Fokus und mentale Klarheit fördern kann. Er hilft Euch dabei, neue Ideen, Perspektiven und Lösungen für kreative Probleme zu entdecken. Workshop von Helena Reinch, Yogalehrerin.
Tickets: www.ladieswinedesign.com/offenbach/
Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach
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Noch bis Samstag, 06. April: DORIS LACERTE Unbekanntes Werk

(Petra)
Bei der Entdeckung dieses gut gehüteten Kunstlagers stockte dem Kunstsammler und Ausstellungsmacher Thomas Kypta der Atem: Ungesehene Bilder einer Künstlerin, die niemand bisher auf dem Schirm hatte. Doris Lacerte war lange Zeit für weltweit agierende Werbeagenturen als Creative & Art Director tätig und hat u.a. mit Helmut Newton, Oliviero Toscani und Peter Lindbergh gearbeitet. Ihr legendäres Werbearchiv, Quelle für viele kreative Ideen war geheimnisumwoben und diente als Vorlage für das in den 80er Jahren gegründete weithin bekannte Lürzers Archiv. Ihr zweites Leben, das kaum einer kannte: Doris Lacerte war auch praktizierende Künstlerin, ab 1995 Mitglied in Künstlerkollektiven in Cannes und Monaco, ab 2013er mit einem eigenen Atelier in Frankfurt am Main. Viele Werke entstanden erst im hohen Alter von über 70 Jahren. Dabei agierte sie medienübergreifend mit verschiedenenen Techniken wie Malerei, Aquarell, Fotografie und Collage - gegenständlich und abstrakt gleichermaßen. Bis auf eine Ausstellung 2014 mit ihrem Foto-Oeuvre in Zusammenarbeit mit Martincolor ist ihr Werk nahezu unbekannt. Heyne Kunst Fabrik ist hier Kunst-archäologisch tätig geworden und zeigt erstmalig einen Auszug aus den verschiedenen Werkzyklen. Die Werke, allesamt originale Unikate stehen zum Verkauf. 50% der Erlöse gehen an die gemeinnützige Heyne Kunst Fabrik und 50% an andere gemeinnützige Institutionen. DORIS LACERTE Unbekanntes Werk, (eine kunst-achäologische Erstausstellung), Heyne Kunst Fabrik im Kunsthaus Bad Orb und im Q12, Bad Orb, VERNISSAGE Samstag, 9. März 2024, 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei, weitere Öffnungszeiten: Samstag, 16., 23., 30. März und 06. April 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung auch an Freitagen oder Sonntagen
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Samstag 06. April: Uma noite de Fado Portugiesische Lieder und Geschichten

(Daniela)
Portugiesische Lieder und Geschichten Tony Riga, Fadista & Matthias Baumgardt, Gitarre
Fado heißt Schicksal. Und Fado sind jene Lieder, die von Sehnsucht, Traurigkeit und vom Leben der Menschen in Portugal singen. Alle, die den Fado in Portugal live erleben konnten, werden sich an dieses besondere Gefühl der Nähe und Fremdheit erinnern. Mit dem Fado haben sich die Portugiesen einen geschützten Raum geschaffen, in dem Saudade (wir würden sagen Weltschmerz oder Wehmut) willkommen ist. Saudade ruft nicht nach Aufmunterung, Mitleid oder Hilfe, sondern wird in großer oder bescheidener Tiefe gemeinsam empfunden, ohne Fragen. Dieses gemeinsame Erleben gelingt in der Musik des Fado. Die variantenreiche Musik verknüpft auf poetische Weise die Literatur großer portugiesischer Dichter und ist zugleich die Heimat einer Volksmentalität, die von Fernweh, Armut und innerem Reichtum geprägt ist. Dass es dabei auch heitere Stücke gibt, wird hierzulande manchmal übersehen. Auch, dass Saudade in jedem von uns liegt und eine traurige Schönheit besitzt, die wir alle bei Uma noite de Fado aufwecken und teilen dürfen.
Tony Riga ist der Musikalische Leiter des Frankfurter Beschwerdechors, Dozent für Stimmbildung an der Frankfurter Volkshochschule und als Sänger und Moderator unterwegs. Seine große Liebe zum Fado begann vor einigen Jahren. Seitdem setzt er sich mit der klangvollen Sprache und Musik Portugals auseinander, die für ihn und seine Zuhörenden eine eigene musikalische Welt eröffnet. Im Dialog mit dem Publikum übersetzt der Fadista die Liedtexte, spricht über ihre Bedeutung und über den Hintergrund und die Geschichte des Fado.
Matthias Baumgardt gehört mit über 40jähriger Bühnenerfahrung und weit mehr als 2000 Auftritten zu den gefragtesten Musikern im Rhein-Main-Gebiet. Der Rock- und Bluesgitarrist zeigt sich von einer besonderen Seite. Mit der Hinwendung zum Fado zeigt er seine große Sensibilität, die auch mit leisen Tönen und feiner Einfühlsamkeit große Tiefe und Dimension schenkt. Seine Begegnung mit dem Fado hinterlässt musikalische Spuren, die eine interessante Seelenverwandtschaft zum Blues und sogar Countrymusik aufleuchten lassen.
Beginn 20:00 Uhr. Verbindliche Anmeldungen: info(at)denkbar-ffm.de Eintritt: Der Hut geht rum! Denkbar, Spohrstraße 46a (Nordend)
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Samstag 6. und Sonntag 7. April: Bridges Kammerorchester und Gäste "Exploring the space beyond“

(Daniela)
Mit Exploring the space beyond bringt das Bridges Kammerorchester wie jedes Jahr ein beliebtes und abwechslungsreiches Programm auf die Bühne des hr-Sendesaal, das unterschiedlichste Musiktraditionen zusammenbringt und weiterentwickelt.
Besondere Highlights sind die Uraufführung des Doppelkonzerts für Viola und Santur der international erfolgreichen Komponistin Golfam Khayam mit den renommierten Solist*innen Muriel Razavi (Viola) und Kioomars Musayyebi (Santur) sowie das Debüt des Taiko-Spielers TAKUYA mit dem Bridges Kammerorchester. Entsprechend der gängigen Konzeption der Konzertprogramme des Bridges Kammerorchester werden die Werke größtenteils von den Orchestermitgliedern komponiert bzw. arrangiert.
Das Bridges Kammerorchester wird von Nabil Shehata geleitet. Nabil Shehata ist seit 2019 Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen, übernimmt zahlreiche Gastdirigate bei renommierten Klangkörpern, wie den Stuttgarter Philharmonikern, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Philharmonischen Orchester Luxemburg, und gab 2023 sein Dirigentendebüt in der Elbphilharmonie.
Dirigent: Nabil Shehata Künstlerische Leitung: Johanna-Leonore Dahlhoff
Solist*innen: Muriel Razavi, Viola. Kioomars Musayyebi, Santur. TAKUYA, Taiko. Johanna-Leonore Dahlhoff, Flöte. Agustin Leon, Tenor
Tickets: https://www.hr-ticketcenter.de/tickets-bridges-kammerorchester/t13493
In Kooperation mit hr2-kultur. Förderer: Crespo Foundation, Kulturfonds Frankfurt RheinMain
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Sonntag 07. April: TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main

(Daniela)
nächsten Monat bin ich bestimmt dabei, aber heute bin ich in Cefalù.
TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main mit Special Guest V.B. KÜHL live & KOSMIK KAT (Pedo Knopp, DJ)
Nachdem die Tanztee-Saison auf der Mainod am 3. März mit einem rauschenden Auftakt des bewährten Tanztee-Duos DJ Kosmik Kat und Oliver Leicht gestartet ist, erwartet die Gäste am Sonntag den 7. April ein besonderer musikalischer Leckerbissen: Neben Resident DJ Kosmik Kat wird Gastkünstler V.B. Kühl die Gäste mit einem funky-elektronischen Live-Act an die Tanzfläche nageln und mit Vocoder, Synthesizer, Percussion und treibenden Beats füttern, in die er immer wieder Samples aus allen denkbaren musikalischen Genres hineinwebt. Eine One-Man-Show der Extraklasse.
V.B. Kühl hat auf internationalen Labels wie Nervous Records, Tru Thoughts und Afrinative Soul eigene Tracks veröffentlicht. Mit Remixes für Künstler wie Anchorsong und Lakuta hat er Größen wie DJ Shadow beeindruckt und im Duo mit Gnawa-Meister Rabii Harnoune traditionelle nordafrikanische Musik mit modernen Club-Sounds verschmolzen. Seine Mischung aus Genres wie Funk, Hip Hop, House, Latin und Breakbeats erzeugt ein lebendiges, groove-orientiertes und energiegeladenes Erlebnis.
Kosmik Kat, das Mainod Team und Trust Your Audience freuen sich auf eine tolle Show und Euch!
Sonntag, 7. April 2024, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat Einlass: 16 Uhr | Musik: 17 Uhr
Mainod – das schwimmende Kleinod - Café Restaurant Hotel Batterie – Mainufer / Niddamündung - 65929 Frankfurt Höchst Eintritt: €10,-
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Bis 7. April: Was wir sammeln

(Martin)
Von banalen Alltagsgegenständen wie bunten Spülschwämmen, über Bananenaufkleber aus der ganzen Welt, Einwegbesteck und Fahrrädern bis hin zu Leuchtreklamen von bekannten Marken: Mit der Ausstellung Was wir sammeln fragt das Museum Gestalter:innen aus dem Großraum Frankfurt am Main, was und warum sie privat sammeln.
Neben den gezeigten Objektsammlungen können Besucher:innen in der Ausstellung die Erzählungen der einzelnen Gestalter:innen nachlesen, die darin auf verschiedene Weise über das Zustandekommen ihrer privaten Sammlungen berichten. Die Objekte haben für die Sammler:innen unterschiedliche Bedeutungen: Sie können Zeitkapseln, Lebensbegleiter, Erinnerungsträger oder einfach nur eine spontane Entdeckung sein. Sammeln stellt somit nicht nur die Frage nach dem Umgang mit Dingen, sondern ist vielmehr ein Kommunikationssystem, ein Zeichensystem, eine gesellschaftliche Sprache.
Die Ausstellung fragt nach Zusammenhängen von Gestaltung und Sammeltätigkeit. Was sammeln Gestalter:innen, die innerhalb ihrer Profession Objekte im Hinblick auf Form, Material, Funktion, Verarbeitung und auf gesellschaftliche oder historische Kontexte untersuchen? Mit dem „Wir“ im Ausstellungstitel wird die Verbindung zwischen Gestalter:innen und Museum verdeutlicht. So sollen Zusammenhänge, Hintergründe und Motivationen des Sammelns thematisiert und Kontextualisierungen über das Museum hinaus ermöglicht werden. Die Ausstellung fragt nach den verschiedenen Aspekten des Sammelns vom privaten Bereich bis hin zur kulturellen Praxis: Was lässt sich über das Sammeln herausfinden? Was lässt sich miteinander teilen?
Bis 7. April: Was wir sammeln - Gestalter:innen, Frankfurt am Main Museum für Angewandte Kunst, Museumsufer Foto: © Homepage Museum für Angewandte Kunst
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Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)
Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.
"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)
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Dienstag, 9. April: Riot Days / Pussy Riot (Moskau)

(Martin)
Performance/Konzert - Nacholtermin
„We have a voice. We have a choice” (Maria Alyokhina).
Nach der ausverkauften Deutschlandpremiere 2017 kommt die russische Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot mit ihrer rebellischen Bühnenshow „Riot Days“ ins Künstler*innenhaus Mousonturm. Das Performanceprojekt beruht auf Maria Alyokhinas gleichnamigem Buch, in dem sie ihre persönliche Geschichte als Teil von Pussy Riot erzählt, von den Anfängen der rebellischen Gruppe 2011, über ihre legendären Auftritte, ihre Verhaftung, den Prozess und ihren Aufenthalt in einem sibirischen Gefängnislager bis zur Entlassung 2013. Ein feministisches Punk-Manifesto, ein kraftvoll-anarchistisches Plädoyer für den Widerstand in einer rechts-populistischen, nationalistischen Welt. Es ist eine Geschichte über Widerstand, Unterdrückung und Revolution in Form einer anarchischen Mischung aus Konzert, Kundgebung, Theater und politischem Happening.
Rechtzeitig Karten sichern – und die gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/riot-days-2024/
Dienstag, 9. April um 21.00 Uhr Mousonturm Foto: © Denis Sinyakov
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Dienstag, 9. April: FFM/ Laith al-Deen

(Andrea)
Laith Al-Deen begegnete mir erstmal bei "Dein Song" im Kika als Musikpate. Ein netter Typ, der die Kids gut bei ihren ersten Schritten unterstützte. 2018 trat er in Offenbach auf und wir hatten tatsächlich die Chance auf ein Meet & Greet, Lili war total aus dem Häuschen. Ich war allerdings auch ziemlich aufgeregt. Und er war wirklich sehr nett und sympathisch. Seither habe ich ihn aus den Augen verloren, aber wenn er nun in der Batschkapp auftritt, möchte ich gerne hingegen. "Der Sänger ist unbestritten einer der größten deutschen Popstars - so gibt es wohl kaum jemanden im Land, der den Namen LAITH AL-DEEN noch nie gehört hat. Mit Hits wie „Bilder von Dir“, „Dein Lied“ oder „Keine Wie Du“ prägte seine unverkennbare Stimme von Anfang an maßgeblich den Deutsch-Pop. Der Künstler verkaufte Millionen Tonträger, erntete zahlreiche Goldene Schallplatten sowie Top-Chart-Platzierungen und sorgte für so einige Ohrwürmer. Seit mehr als 23 Jahren zeichnet LAITH AL-DEEN Leidenschaft, Qualität und Neuerfindungsdrang aus, was auch seine aktuellen Alben „Bleib Unterwegs“ (2016) und „Kein Tag umsonst“ (2020) bis an die Spitze der Deutschen Charts brachte. Im Rahmen der Tour präsentiert LAITH AL-DEEN nicht nur Klassiker und Top-Hits, sondern spielt erstmals brandneue Songs: Im Frühjahr 2024 erscheint das lang erwartete elfte Studioalbum von LAITH AL-DEEN bei earMUSIC." Einlass 19 uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Dienstag, 09. April: Klarkommen (Buchtipp & Lesung)

(Uwe)
Bereits zweimal schrieb ich hier über Ilona Hartmann. Einmal, weil Sie Co-Host bei dem wunderbaren Podcast „Und was machst Du am Wochenende“ war und einmal, weil sie das Buch „Land in Sicht“ schrieb, dass ich großartig fand. „Land in Sicht“ war ihr Debütroman, wegen ihrem zweiten Buch „Klarkommen“ schied sie als Gastgeberin des erwähnten Zeit-Podcasts aus (sie wurde sehr gut ersetzt durch Ubin Eoh).
Die Konzentration auf „Klarkommen“ hat sich absolut gelohnt. Der neue Roman ist noch ein Stück besser als das erste und mehr als lesenswert. Eine junge Frau wächst in der Provinz auf und zieht einer Freundin und einem Freund nach dem Abitur in eine große Stadt. Wie Hartmann die Eindrücke aus Stadt- und Landleben, das Abnabeln und Ankommen beschreibt, ist wunderschön. Teilweise besteht ein Kapitel nur aus einem Satz, nie ziehen sich die Beschreibungen lange. Das Buch ist schnell gelesen, viel zu schnell. Man sollte es dosieren, eine Seite pro Tag, weil es so wertvoll ist. Tut man aber nicht, weil es einen Sog entwickelt. Weniger die Handlung, mehr die Worte und diese unglaublich schönen und wahren Sätze.
Bei „Und was machst Du am Wochenende“ war Ilona Hartmann zuletzt selbst Gast. Es wurde ein tolles Gespräch.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2
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Mittwoch, 10. April: Of/ Ein Himmel voller Bienen

(Andrea)
80% unserer Lebensmittel hängen von der Bestäubung durch Insekten ab. Aber die Insekten verschwinden. Darum müssen wir jetzt handeln. „Ein Himmel voller Bienen" erzählt von Mut, Integrität, Leidenschaft und Engagement. Der Dokumentarfilm will sein Publikum sensibilisieren und dazu anregen, sich selbst für die Bienen und die Artenvielfalt zu engagieren. Wie der Film zeigt, braucht es dafür nicht viel. Regie: Vanessa Weber von Schmoller Vanessa Weber von Schmoller arbeitet als selbstständige Produzentin und Regisseurin. Ihr erster dokumentarischer Langfilm „Ein Himmel voller Bienen" ist ein absolutes Herzensprojekt, das ohne Auftrag und ohne eine Förderung im 1. Lockdown entstanden ist. Mit ihm möchte die Regisseurin Bewusstsein für ein wichtiges Thema schaffen: das leise Verschwinden der Wildbienen und anderer Arten und wie wir dieses aufhalten können. Hintergrund zur Entstehungsgeschichte: Für die Drehbuchidee erhielt Vanessa Weber von Schmoller 2020 den Klima- und Umweltprojektpreis der Deutschen Bahn / S-Bahn München. Auf diese Weise konnte der Film im 1. Lockdown anfänglich finanziert werden, den sie während der Pandemie ohne Auftrag und ohne eine Förderung selbst realisiert hat. Der Film wurde ausschließlich durch ein Crowdfunding und verschiedene Sponsoren finanziert und so klimaneutral wie möglich in Bayern gedreht. Die Dreharbeiten und die Crowdfunding-Kampagne verhalfen dem Film zu viel Aufmerksamkeit in den Medien https://www.sueddeutsche.de/muenchen/bienensterben-bayern-film-1.5353395 Erst kürzlich wurde der Dokumentarfilm von Jung von Matt auf ihren Social Media Kanälen empfohlen. Auch ein junger Protagonist aus dem Film, Quentin Kupfer, sorgt in Deutschland & Österreich für viel Aufmerksamkeit, bei Jan Böhmermann aber auch auf seinem eigenen TikTok Account. Dort hat er schon 1,4 Millionen Follower, was zeigt wie aktuell und wichtig das Thema ist. Gerade erst wurde von Maria Furtwängler auf den Medientagen in München berichtet, dass Untersuchungen zeigen, dass das Thema Biodiversität / Artensterben im Kino und in den Medien noch komplett vernachlässigt wird, wobei der Wunsch der Zuschauer nach mehr Informationen dazu vorhanden wäre. Das zeigt nicht zuletzt Quentins rasanter Erfolg mit seinem Account Beesteez auf den Sozialen Medien in den letzten zwei Jahren. Bisher hat Ein Himmel voller Bienen bei seiner Filmpremiere im September 2022 den Sunrise Award beim Better World Film Festival gewonnen und 2023 den Publikumspreis beim Lift-Off Berlin Filmfestival. Im September 2023 erhielt er den Beebetter Award von Hubert Burda Media. Im März 2024 läuft er auf dem International Womens Film Festival in Nigeria.Einlass 18 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Donnerstag, 11. April: Mael & Jonas
(Uwe)
Der größeren Öffentlichkeit fielen die beiden Freunde aus Koblenz in der Casting Show „Voice of Germany“ auf. Dort belegten sie den 3. Platz, hatten einen Coach namens Nico Santos, mit dem sie eine Single veröffentlichten. Das alles haben sie weitestgehend hinter sich gelassen und nun die nicht einfache Aufgabe, aus der medialen Starthilfe etwas zu machen. Das scheint ganz gut zu klappen. Eine Platte haben die zwei, die vom Projektnamen eher an alte Schlägerpärchen (Cindy & Bert, Judith & Mel) erinnern, seitdem veröffentlicht. Das meistgespielte des Pop-Duos darauf heißt „I Swear To God“, das mit beim Durchhören am nachhaltigsten „hängen gebliebene“ Lied war „Hey Anna“.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Dienstag, 12. April: Razz
(Uwe)
Im Juli letzten Jahres veröffentlichten Razz das dritte Studioalbum „Everything You Will Ever Need“. Mit diesem Album gehen sie nun auf gleichnamige Tour. Wer sich für „fesselnde Gitarrenriffs, sphärische Synthies und eingängige Hooks“ begeistern kann, ist beim Konzert in der Brotfabrik gut aufgehoben. Gerade weil ihre „mitreißenden Live- Performances unverändert das Aushängeschild von der deutschen Band ist.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20Uhr Foto: Janine Albrecht
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Samstag, 13. April: Max Goldt liest

(Martin)
Die FAZ schreibt: „Max Goldt zu hören, ist doppelter Genuss, denn seine Kolumnen sind eigentlich ‚Lyrics‘, die des Interpreten bedürfen.“
Und in der Westfalenpost liest man: „Nur wenig geht über die Texte von Max Goldt, höchstens die Lesung der Texte von Max Goldt durch Max Goldt. Besser geht’s nicht.“
„Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.“ Das sagt Daniel Kehlmann!
Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/max-goldt-liest?base=aktuell Samstag, 13. April um 19.30h Volksbühne im Großen Hirschgraben Foto: © Axel Martens
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Freitag, 12. April. Of/ Poor Things
(Andrea)
Ein wunderbarer Film, herrlich entrückt und unbedingt sehenswert ist Poor Things. Willem Dafoe und die unfassbar wandelbare Emma Stone. "Eine verstorbene junge Frau namens Bella wird von dem unkonventionellen Wissenschaftler Dr. Godwin Baxter ins Leben zurückgeholt. Sie besitzt die Mentalität eines Kindes und beginnt unter Baxters Führung, die Welt um sich herum zu entdecken. Doch bald brennt sie mit dem zwielichtigen Anwalt Duncan Wedderburn durch und erlebt ein wildes Abenteuer auf mehreren Kontinenten. Frei von Vorurteilen ihrer Zeit entdeckt sie ihre Leidenschaft für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit." Einlass 18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Samstag 13. April: Zweiter Markt für Saatgut, Jungpflanzen und mehr

(Daniela)
Ich freue mich auf: Gartenlust statt Alltagsfrust
Zweiter Markt für Saatgut, Jungpflanzen und mehr am 13. April auf dem Seilerei-Gelände in Frankfurt-Sachsenhausen.
Gemeinsam für Umwelt und Klima – engagiert, sozial, interdisziplinär: dafür steht auch in diesem Jahr der Saatgutmarkt, den der Verein Seilerbahn Kunst & Kultur e.V. auf dem Gelände der ehemaligen Seilerei Reutlinger veranstaltet.
Neben dem Verkauf von Sämereien und Jungpflanzen für das urbane Bio-Gardening geht es deshalb in Vorträgen und an Infoständen zudem um Bodenschutz, Artenvielfalt, Luft- und Wasserschutz, Abfallmanagement und Wiederverwertung.
Außerdem wird es auf dem Seilerei-Gelände Verkaufsstände für Honig, Gemüse, Brot, Pilze, Kräuterkissen sowie Bio-Kosmetik geben.
Dass das Engagement für ein nachhaltiges Stadtleben viel Spaß machen kann, unterstreicht auch das Rahmenprogramm: Vom Bio-Catering inklusive der inzwischen stadtbekannten Pizza aus dem Steinofen über Live-Musik, BlumenKUNST bis hin zum Samenbomben-Bauen– nicht nur für Kinder.
Der Saatgut-Markt findet statt am 13. April 2024, 11 – 17 Uhr, Seilerbahn Kunst & Kultur e.V., Offenbacher Landstraße 190, 60599 Frankfurt am Main, www.netzwerk-seilerei.net
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Sonntag, 14. April: Curly Strings
(Uwe)
Laut brigitte.de „gelten estnische Vornamen als originell und neuartig …“ und sie eignen sich wegen ihrer geringen Verbreitung großartig dafür, die Verwechslungsgefahr in einer Kita deutlich zu reduzieren. Warum schreibe ich das? Die drei Männer und eine Frau von Curly Strings kommen aus Estland und heißen Villu, Peeter, Taavet und Eeva. Zusammen spielen sie Folklore aus ihrer Heimat, ohne Schlag- und Tasteninstrumente, nur mit Gitarre, Geige und Kontrabass. Schöne Musik mit einem gleichsam besonderen wie belebenden Elements, der Gesang in Estnisch. Ein sicher schöner Abend in der Brotfabrik.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
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Sonntag, 14. April. Of/ Tamara Qaddoumi
(Andrea)
Wir sind zurück und Tamara Qaddoumi möchte ich gerne kennen lernen. Sie spielt zum ersten Mal im Hafen 2 und es liest sich wirklich spannend: „Ausgestattet mit Stimme, Melodie und Wort, führt Tamara Qaddoumis markanter Gesang die Zuhörer durch eine faszinierende Klangwelt, in der galaktische Synthesizer, kraftvolle Drums und leidenschaftliche Gitarren miteinander verschmelzen und die widersprüchliche Dynamik der elektronischen Musik umarmen. Tamara Qaddoumi, geprägt von ihrer kuwaitischen, palästinensischen, libanesischen und schottischen Herkunft, lässt in ihre Musik bewusst Fragen zur Identität und Zugehörigkeit einfließen. Auf ihrer Reise durch komplexe melodische Arrangements oszillieren die Texte zwischen Sehnsucht und Beobachtung. Seit 2018 hat Tamara Qaddoumi zwei EPs veröffentlicht und wurde in Marie Claire, Vogue und Bazaar porträtiert. Mit ihrer Band steht sie regelmäßig auf den Bühnen des Libanon." 17 Uhr
Hafen, Nordring, Offenbach
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Sonntag, 14. April: Madeline Juno
(Uwe)
„Madeline Juno gehört zu dieser raren Spezies, die nicht anders kann, als authentisch zu sein. Sie erzählt Geschichten und Gefühle so, dass es leichtfällt, darin einzutauchen. Knapp eine Million monatliche Hörer:innen auf Spotify nimmt die Künstlerin dabei mit auf ihre Reise – mit durch Ängste, Zweifel und Mut. Bisher hat sie fünf Studioalben veröffentlicht, das neueste heißt „Besser kann ich es nicht erklären … „Egal ob bei poppigen und lauten Songs mit ihrer voll besetzten Live Band, oder allein bei Akustikversionen nur mit ihrer Ukulele, Madeline Juno schafft es immer ihr Publikum mitzureißen“.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Foto: Homepage Zoom
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Montag, 15. April: Judith Vanistendael / Atan von den Kykladen (Graphic Novel)

(Uwe)
Judith Vanistendael ist eine belgische Comicautorin und Belgien ist bekannt für gezeichnete Geschichten. Prominente Namen aus der Vergangenheit sind Herge (Tim & Struppi), Peyo (Schlümofe) oder Morris (Lucky Luke). Comics sind ein bekanntes Format, Graphic Novels sind Comics im Buchformat, die etwas komplexer sind und eher von Erwachsenen gelesen werden. Vanistendael erzählt in ihrer Graphic Novel von Atan von den Kykladen und sie erzählt davon auch in der Lesung mit Bildern und Gespräch in der Romanfabrik.
Nun zur Geschichte: Atan lebt vor etwa viertausendfünfhundert Jahren auf den Kykladen, einer griechischen Inselgruppe. Der stille, introvertierte Junge hat eine außergewöhnliche Begabung für das Modellieren von Ton und erschafft mythologische Figuren, die die Jahrtausende überdauern sollen und schließlich im Louvre in Paris landen werden. Seine Eltern erkennen früh, dass Atan ohne seine Kunst nicht leben kann und schicken ihn auf die Insel Naxos, wo er zum Marmorbildhauer ausgebildet wird. Doch dort ist er gezwungen, seine Kreativität aufzugeben und sich stattdessen auf Geschicklichkeit und Technik zu konzentrieren – bis seinem Lehrmeister aufgeht, dass er die künstlerische Entwicklung seines Zöglings nicht einschränken darf.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 19:30 Uhr Foto: Daphne Titeca
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Freitag: 16. April: Die Liebe in ungleichen Zeiten

(Uwe)
Für exklusives Filmgespräch im Rahmen der Hessenpremiere von "Die Liebe in ungleichen Zeiten" reist Regisseur Amil Shivji, aus Tansania an. Sein vielfach ausgezeichnetes politisches Drama über Liebe, Widerstand und Freiheit, das in den letzten Jahren der britischen Kolonialzeit auf Sansibar spielt, hat folgenden Inhalt:
Denge, ein rebellischer junger Mann, trifft eines Nachts auf Yasmin, eine junge indisch-sansibarische Frau, welche vor kurzem in eine Zwangsehe mit einem viel älteren Mann vermählt wurde. Diese Begegnung ist der Auslöser für eine Reihe von verpassten Gelegenheiten für die unglücklich Verliebten. Denge ist tief in den Unabhängigkeitskampf gegen die britische Herrschaft verstrickt und übersetzt und verteilt sowjetische Propaganda. Sie fühlt sich zu seinen Idealen hingezogen, während er sich in ihrer Nähe frei fühlt. Als Denge durch seine jugendlichen Leichtsinn hinter Gittern landet, ist es an Yasmin, Teil des großen Kampfes zu werden und den zu befreien, den sie liebt.
Trailer: https://youtu.be/cAgKKCiQyaA?si=VVOFvSHXupgtbpOf Website: https://jip-film.de/die-liebe-in-ungleichen-zeiten
Harmonie Lokalbahnhof 20:30 Uhr Plakat: Verleih
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Wieder ab 16.4. - 1. Juli: "Und Du bist raus"- Jugendperformanceprojekt

(Daniela)
Und Du bist raus
Jugendperformanceprojekt ab 14 Jahren, Im Rahmen des Stadtlabors „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“
„Ich hasse es, wie unsichtbar ich mich manchmal fühle“ – so eine Stimme aus dem Ensemble des Jungen Schauspiels Frankfurt. In der aktuellen Stadtlabor-Ausstellung „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“ fanden sie Inspiration und Motivation, sich mit eigenen politischen Teilhabemöglichkeiten und Gestaltungswünschen auseinanderzusetzen.
Ergebnisse dieser Reflexion präsentieren sie in der Performance „Und du bist raus“. Dabei treten sie direkt im Ausstellungsraum mit den Installationen in Aktion und balancieren zwischen der Lust auf individuelle Freiheit und gesellschaftlicher Verbundenheit; so ergründen sie ihre eigenen Widersprüche und Partizipationsmöglichkeiten, und die Zuschauer*innen entscheiden selbst, inwieweit sie die Performance aktiv mitgestalten oder sich zurücknehmen und unsichtbar bleiben.
Weitere Aufführungstermine: DI, 16.4.2024, 19 Uhr, FR, 19.4.2024, 19 Uhr, DO, 25.4.2024, 11 Uhr, FR, 21.6.2024, 19 Uhr, DI, 25.6.2024, 19 Uhr, MO, 1.7.2024, 11 Uhr
Konzept und Regie: Martina Droste Weitere Informationen und Ticketkauf über das Schauspiel Frankfurt: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/und-du-bist-raus-/1759/
Ort: Stadtlabor im Historischen Museum, 3. OG Foto: Jessica Schäfer
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Freitag 19. & Sonntag 21. April: Lichter Filmfest: Hommage an Baumi

(Daniela)
Lichter schreiben:
"In Erinnerung an den Filmemacher Karl „Baumi“ Baumgartner feiern wir zusammen mit dem Filmfestival Bolzano in einer Hommage das Kino. Und ihn!
Keine Zukunft ohne Vergangenheit: So zeigen wir eine Auswahl seiner schönsten Filme, die er als Hebamme des Films, wie er sich selbst gerne bezeichnete, zur Welt gebracht hat.
Das Programm umfasst sieben Screenings in unseren Spielstätten in Frankfurt und eine Sondervorführung im Murnau-Filmtheater in Wiesbaden. Es wird begleitet von einer Video- und Soundinstallation im zweiten Stock unseres Festivalzentrum, in der die Zuschauer:innen im Truffaut-esquen Kurzfilm Favola in Quattro Tempi aus dem Jahr 1967 einem „Baumi“ in jungen Jahren begegnen können. In der Soundinstallation hören wir (vor)gelesene Briefe, kleine Zeitdokumente, die wie Liebesgeschichten und aus einer anderen Zeit klingen.
Am Freitag, den 19. April und Sonntag, den 21. April wird im Kino des DFF außerdem der Kinderfilm Nomaden der Lüfte in der Hommage laufen.
„Das einzige, was ihm mit dem klassischen Produzentenklischee verband, war, die Zigarre, die er auch gerne kalt in der Hand hielt. Karl Baumgartner, Baumi, der leidenschaftliche Bilderentdecker. Die Neugierde, die Offenheit des gebürtigen Südtirolers kannte keine Grenzen - weder formal noch territorial. Als Kinobetreiber und Verleiher teilte er seine Begeisterung mit dem Publikum. Als Produzent verwirklichte er die Visionen seiner Regisseure und Regisseurinnen. Baumi, Du fehlst!” -Anke Leweke, Filmkritikerin, Berlin
Hommage Baumgartner / Lichter Filmfest (lichter-filmfest.de)
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Donnerstag 18. April: Impuls-Vortrag und Gespräch

(Daniela)
Ich mag Thea und wollte schon immer mal zu einem Coaching von ihr. Ich hoffe ich habe heute Abend Zeit um mir ihren Vortrag anzuhören.
Ängste & andere Gefühle - warum wir sie haben und wie man sie bewusst ändert!
"Wieso verstehe ich mein technisches Endgerät oft besser, als mich selbst oder mein Kind?" Wer sich das schon mal gefragt hat, ist hier genau richtig. Die meisten Menschen haben sich nämlich noch nie das Betriebssystem für die eigenen Funktionsweisen
angesehen, weil kaum jemand weiß, dass es das gibt!
Alle Gefühle - auch diffuse Ängste, oder sogar besonders Panikattacken, haben einen Sinn und folgen einer Logik. Überraschung: Man kann sie entschlüsseln.
Sich selbst besser verstehen und bewußt aussuchen, wie man sich während des Lebens fühlen möchte - denn das Leben findet ja trotzdem statt, auch wenn man es sich nicht aussucht ; ) - Das ist echtes Selbstbewußtsein.
Spannende Erkenntnissse und Methoden zur Selbstregulierung mit Thea Nimmermann, Heilpraktikerin für Psychotherapie
Ort: Buchhandlung Happy (ehem. Tatzelwurm), Glauburgstr. 20
Einlass 18 Uhr, Beginn 18.30 Uhr
Eintritt 15 € inkl. gesunde Snacks & Drinks www.happy-frankfurt.com www.theanimmermann.de
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Freitag, 19. April: Of/ Rickerl - Musik ist höchstens a Hobby

(Andrea)
Denk´ ich an Wien, denk´ich erstmal an Kreislers "Tauben vergiften im Park". Aber es gibt natürlich auch noch andere interessante Wiener: Voodoo Jürgens!! To hat den Film gesehen und war begeistert! Der österreichische Singer-Songwriter Voodoo Jürgens, dessen Lieder eng in die Handlung verwoben sind, verleiht in seiner ersten Hauptrolle Rickerl eine musikalische Seele. Die Kneipen im Wiener Arbeiterviertel sind Erich "Rickerl" Bohaceks Wohnzimmer und Bühne: Im dichten Zigarettenrauch spielt er sich allabendlich für ein Taschengeld direkt in die Herzen derer, die sich dort sowieso jede Nacht rumtreiben. Doch statt endlich seine erste eigene Platte aufzunehmen, schlägt sich der Lebenskünstler mit Gelegenheitsjobs durch – als Totengräber, Sexshop-Angestellter und Hochzeitssänger. Rickerls Ex-Freundin Viki lebt derweil gut bürgerlich mit ihrem neuen Freund Kurti, einem "gstopften Piefke", im Eigenheim mit Rollrasen. Bei Rickerl reicht hingegen das Geld nicht einmal für einen Kinobesuch mit seinem sechsjährigen Sohn Dominik, den er über alles liebt. Rickerl, Freigeist und Chaot zugleich, steht sich immer wieder selbst im Weg. Sei es beim aufrichtigen Versuch, ein guter Vater zu sein oder als Musiker endlich durchzustarten. Erst als er Gefahr läuft, alles zu verlieren, findet er seine ganz eigene, liebenswert verschrobene Lösung, um sein Leben in die richtige Bahn zu lenken. Rickerl ist ein Film mit einem großen Herzen, einer tief sitzenden Wahrhaftigkeit und eine Reminiszenz an die Seele des Austropops.18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
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Freitag, 19. – Sonntag, 21. April: Signal to noise

(Martin)
Forced Entertainment Performance/Theater
In „Signal to Noise” von Forced Entertainment wird die Bühne zu einer halluzinatorischen Weite, über die einsame Figuren treiben, tanzen, laufen, springen und kriechen – isoliert, aber immer vereint im Zusammenhang möglicher und unmöglicher Geschichten. Es gibt Tanz und Konfrontationen, zufällige Begegnungen und trunkenes Umherwandern, Momente der Verwirrung, der gemeinsamen Freude, der Stille und des Deliriums. Filmisch-atmosphärische Musik mit verlangsamten klassischen Streichern, Beats, Trompeten und Vogelgesang, durchgeistert von KI-Stimmen, die Tim Etchells’ Text, seine Gedanken, Reden, Hoffnungen und Fragen wiederholen. Und in einer Welt, in der weder Tag noch Nacht ist, bewegen die Performer*innen ihre Lippen zu den Geschichten und Gefühlen dieser körperlosen, nie verkörperten Sprecher*innen.
„Signal to Noise” wurde anlässlich des 40. Geburtstags der Gruppe erdacht und ist ein Theaterstück von Forced Entertainment at its best. Eine kraftvolle Mischung aus Performance-Magie und freihändiger Dekonstruktion, eine einfache Idee, die bis an ihre Grenzen geht und einen einmaligen Raum für die Gedanken, das Gelächter und die Reflexion des Publikums öffnet.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/signal-to-noise/
Freitag, 19. und Samstag, 20. April um jeweils 20.00h; Sonntag, 21. April um 18.00h Mousonturm (Solidarisches Preissystem) Foto: © Hugo Glendinning
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Samstag 20. April: Melli redet mit

36. Ausgabe von MELLI REDET MIT – Ein Abend mit Gästen live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez Auf Mellis Kulturtalk-Couch nehmen diesmal Platz:
Pascal Lorenz, den sie im Atelier Frankfurt als redegewandten StreetArt-Künstler kennengelernt hat. Knubbelige Figuren sind sein Markenzeichen. Er ist außerdem Dozent an der Akademie für Mode und Design in Wiesbaden und betreut eine Jugendkunstschule in Darmstadt. Kunst und soziales Engagement gehen bei Pascal Hand in Hand und Zeit für einen Plausch mit Melli nimmt er sich auch noch.
Ingrid El Sigai ist eine facettenreiche Frau, Sängerin, Moderatorin, Sprecherin und ab und zu auch Lottofee beim Hessischen Rundfunk. Seit vielen Jahren ist sie freischaffend in all diesen Metiers zu Hause. Ihr stimmliches Können wird sie gesprochen und gesungen bei Melli zum Besten geben. Nur die Lottozahlen wird sie wohl nicht präsentieren - also lasst eure Scheine zu Hause.
Am Klavier begleitet wird Ingrid an diesem Abend von Natalya Karmazin, eine Jazzpianistin erster Kajüte, und eine bemerkenswert kämpferische Frau. Bereits vor 20 Jahren hat Melli sie im Papageno-Musiktheater kennengelernt. Seitdem ist bei der Exilukrainerin viel passiert. Sie hat mehrere Jazzpreise gewonnen und trotz harter Schicksalsschläge lässt sie sich nicht unterkriegen. An diesem Abend gibt sie die ein oder andere Jazzimpro zum Besten.
Und natürlich sind Mellis (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und nach langer Abstinenz (von ihrer Show, nicht vom Gin) Frau von Spangenberg so dermaßen am Start, es wird ein Traum von Show. Seid dabei, Melli und ihr Team freuen sich sehr auf Euch!
Einlass 19.00h, Beginn 20.00h KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V., Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt am Main Tickets über http://www.melinahepp.com und an der Abendkasse: regulär 20,- €; Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €
(c) Salar_Baygan
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Sonntag 21. April: MAINOD -Das Hotel- Restaurantschiff wird 65 Jahre alt

(Daniela)
Am 21. April feiert die Mainod ihren 65. Geburtstag mit einer Zeitreise zurück in die 50er und 20er Jahre. Neben kulinarischen Köstlichkeiten aus dieser Zeit, treten das Swing-Vocal-Trio "Die Katzen", der Bluessänger Marvin Scondo samt Combo und die fantastische Burlesque-Tänzerin Bella Du Mal auf der nostalgischen Mainod-Bühne auf.
Die Geschichte der Mainod begann eigentlich in den 20er Jahren mit einem Bootsverleih der Familie Schlott. In den 30er Jahren baute Vater Heinrich Schlott dann das „Bootshaus Schlott“, das sich wahrscheinlich aufgrund von damaligen Chemierückständen im Mainwasser vorzeitig verabschieden musste und von seiner langlebigeren Nachfolgerin abgelöst wurde: Vor genau 65 Jahren legte das damals größte Hotelschiff Deutschlands zum Geburtstag des Erbauers und Namensgebers, Peter Schlott, am Höchster Mainufer in der Niddamündung an.
Damit sich die alte Schiffsdame mal wieder jung fühlen kann, dreht die Crew an Ihrem Geburtstag ein wenig an der Uhr und lässt die Zeit für sie und alle Besucher rückwärts fließen.
Um 16 Uhr öffnet das Restaurant der Mainod seine Pforten und dann heißt es: travel back in time - wo die 20er auf die 50er Jahre treffen.
Die musikalische Reise beginnt um 17 Uhr mit dem Vocal-Swing-Trio „die Katzen“. Die Jazz-Combo mit den drei charmanten und erstklassig ausgebildeten Sängerinnen lassen gefühlt die Ära der Andrew Sisters wieder auferstehen. Das Trio macht mit harmonisch aufeinander abgestimmten Stimmen, gekonnten Swing und Boogie-Woogie Rythmen, coolen Vintage Outfits und kleinen Tanzeinlagen jeden ihrer Auftritte zu einem Show-Erlebnis. Begleitet werden sie von zwei gutaussehenden „Katern“ an Gitarre und Kontrabass.
Die Mainod Kombüse untermalt diese Zeitreise mit kulinarischen Eskapaden, entführt in die Essgewohnheiten der 50er Jahre – und versieht das ganze mit einem ganz eigenen modernen Twist.
Gegen 19 Uhr betritt dann Marvin Scondo mit seiner Blues-Combo die Bühne.
Als besonderes highlight wird die fabelhafte Burlesque Tänzerin „Bella du Mal“ mit frechen Tanzeinlagen die Art Deco Bühne zum Leben erwecken und das Berlin der 20er Jahre aufleben lassen. Ein Gast beschrieb sie so: „Bella ist für mich wie eine Sternschnuppe, die einen Augenblick lang vollkommene Schönheit auf der Erde hat aufblitzen lassen.“
Gegen späten Abend kann noch zu Elektroswing und anderen Beats auf Frankfurts wahrscheinlich schönster Tanzfläche getanzt werden.
Sonntag, 21. April 2024, 16 – 23 Uhr Einlass: 16 Uhr Eintritt: €10,- Mainod – das schwimmende Kleinod - Café Restaurant Hotel Batterie – Mainufer / Niddamündung, 65929 Frankfurt Höchst
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Donnerstag, 25. April: FFM/ Kensington Road
(Andrea)
Die Füße stillhalten? Cool bleiben? Das gelingt bei den Songs der Berliner Band KENSINGTON ROAD nur eiskalten Typen. Alle anderen sind sofort angefixt vom modernen, internationalen Sound der Band, der gekonnt eine Brücke zwischen Indierock und Alternative-Pop schlägt. Authentische Songs, die ohne Schnickschnack und Künstelei auskommen – denn nach tausenden Kilometern im Tourbus durch ganz Europa und unzähligen Live-Shows, weiß die „hard-working band“ ganz genau wovon sie singt. Fern von gängigen Rock-Klischees lockt die Band die Zuhörer mit vorwärtsdrängender Energie und leidenschaftlicher Live-Show aus der Reserve. Echt, authentisch, kein Bullshit. Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM, nicht barrierefrei
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Donnerstag, 25. April: FFM/ Tito & Tarantula
(Andrea)
When we were young(er), ich freue mich schon auf diese Zeitreise! Wie lange ist das her, dass ich Tito & Tarantulas das letzte Mal live gesehen habe? Heute spielt er in der Kapp und wir gehen natürlich hin, schließlich haben die bekannten Klassikern, die in Kultfilmen wie Desperados / From Dusk till Dawn / Once upon a time in Mexico / Machete / True Stories verewigt sind, zwar ein bisschen Patina angesetzt, aber nichts von ihrem Reiz verloren. Songs des neuen Albums „Brincamos“ und einige selten gehörte Lieblingstitel der Band ergänzen das Repertoire. 20 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Freitag 26. April: Lars Eidinger x DJ Hell im Fortuna Irgendwo

(Daniela)
Lars Eidinger und DJ Hell: Die Unvergleichliche Fusion von Schauspiel und Sound
Die Frankfurter Kulturszene wird mit einer faszinierenden Fusion von Persönlichkeiten bereichert: Der renommierte Schauspieler Lars Eidinger und der legendäre DJ Hell tun sich zusammen, um als dynamisches DJ-Duo die Bühnen des Fortuna Irgendwo zu erobern.
Lars Eidinger, bekannt für seine herausragenden darstellerischen Leistungen auf Theaterbühnen und in Filmproduktionen, und DJ Hell, eine Ikone der elektronischen Musikszene sowie Modewelt und eine treibende Kraft hinter dem Erfolg des Labels International DeeJay Gigolo Records, verschmelzen ihre einzigartigen Charaktere zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis.
Die Kombination aus Eidingers expressiver Bühnenpräsenz und Hells kreativer musikalischer Vision verspricht eine aufregende Reise durch verschiedene Genres und Stimmungen – wo kann das besser umgesetzt werden wie im einzigartigen Fortuna Irgendwo.
Ihre gemeinsamen Auftritte werden nicht nur Fans von Eidinger und DJ Hell begeistern, sondern auch neue Zuschauer in ihren Bann ziehen, die von der Verschmelzung von Schauspielkunst und elektronischer Musik angezogen werden.
Diese seltene Gelegenheit, zwei so herausragende Künstler auf einer Bühne zu erleben, bietet sich so schnell nicht wieder.
Datum: Freitag, der 26.04.2024
Ort: Fortuna Irgendwo, Hanauer Landstraße 192 (Union Gelände), 60314 Frankfurt am Main
Einlass: 22 Uhr
Tickets sind verfügbar unter https://fortunairgendwo.ticket.io/f88ce1qv/
(c) Nils Müller
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Freitag, 26. April (Premiere) – Sonntag, 5. Mai Welcome – Doppelabend

(Martin)
DFDC – Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot
Doppelabend heißt bei der Dresden Frankfurt Dance Company: Zwei Gastchoreograf*innen und zwei neue Inszenierungen und alles an einem Abend!
Zwei neue künstlerische Handschriften treffen auf die Tanzpraxis des Ensembles. Auf Einladung der Dresden Frankfurt Dance Company haben die beiden Gastchoreograf*innen Kristin Ryg Helgebostad und Sergiu Matis zwei neue Arbeiten entwickelt, die im Rahmen des Doppelabends WELCOME präsentiert werden.
WESENWELT Neukreation von Kristin Ryg Helgebostad: Für „Wesenwelt“ verwandeln die Choreografin Kristin Ryg Helgebostad und die Komponistin und Glockenspielerin Laura Marie Rueslåtten das Ensemble in ein kollektives Musikinstrument. Alle Tänzer*innen haben mindestens eine Glocke in den Händen – mit jeweils unterschiedlichen Tonhöhen. So führt jede Bewegung zu einem Ton und jeder Ton erfordert eine Bewegung, was die Musik auch visuell erfahrbar macht. Das Ensemble agiert auf der Bühne als ein kollektives Subjekt in dem jede*r einzelne auf die Gruppe angewiesen ist und umgekehrt. Was wenn nicht alle ineinandergreifen wie die gutgeölten Rädchen in einem Getriebe? Das gemeinsame Ganze kann nur existieren, wenn es Abweichungen miteinschließen kann. So resultiert eine Verletzlichkeit, der das Kollektiv ebenso ausgesetzt ist, wie alle seine Mitglieder – ein prekärer Zustand, der nur durch Humor auszubalancieren ist. Wie bei einem Bienenstock ist schwer zu sagen, ob es sich eigentlich um ein einziges schwarmartiges Wesen handelt oder um eine Vielzahl von Individuen. Und sind es gegebenenfalls Menschen, wer wollte es sagen?
WARPSCAPES Neukreation von Sergiu Matis: In der Europäischen Malerei werden Landschaften immer durch ihren Bezug auf den Menschen gerahmt. Sie werden gezeigt als Schauplätze gemeinschaftlicher Riten, als Gärten und Wälder, die zu einem Ort gehören und ihn zur Heimat machen, als Ware, die man in Besitz nehmen kann. Von der unmittelbaren Umgebung bis zu den Küsten des Kontinents und darüber hinaus entwirft die Landschaftsmalerei Europas ein verzerrtes Bild der Umwelt, das führt zu einer Gesellschaft, die ein verzerrtes Verhältnis zur Welt hat. „Warpscapes“ (to warp = verziehen, scape = Schaft) setzt sich mit diesen Verzerrungen auseinander, geht ihnen nach, übertreibt sie und versucht sich so auf artifizielle Weise der Natur neu zu öffnen.
Auf der Bühne entstehen Landschaften, die die Tänzer*innen als nicht-nur- menschliche Geschöpfe bewohnen, die sie entwerfen und untersuchen, die sie betrachten und in denen sie verschwinden. Verzerrungen entdecken und sie verstärken, warping ist dabei die zentrale Methode, um den ständigen und widersprüchlichen Veränderungen der belebten Welt näher zu kommen, ohne die eigene Künstlichkeit verleugnen zu müssen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.dfdc.de/abend/welcome
Freitag, 26. April (Premiere), Samstag, 27. April, Mittwoch, 1. Mai – Samstag, 4. Mai um jeweils 20.00h und am Sonntag, 28. April und Sonntag, 5. Mai um jeweils 16.00h Bockenheimer Depot Foto: © Eike Walkenhorst
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Freitag, 26. April: Tür zu! Schauspiel
(Martin)
Tür zu! handelt von sechs Menschen, deren Wege sich treffen und wieder auseinandergehen. Jeder von ihnen hat eine ähnliche und doch andere Sehnsucht nach Freiheit und Geborgenheit. Ihre unterschiedlichen Bedürfnisse führen zu tiefen Freundschaften, schweren Verlusten, Einsamkeit, aber auch Zuversicht auf neue Begegnungen. Alle sechs sind mit gesellschaftlichen Umbrüchen konfrontiert und gehen auf ihre Weise mit ihnen um. Wir beobachten sie auf ihrer lyrischen und musikalischen Suche nach einem Kompromiss zwischen Abgrenzung und Nähe und nach geöffneten Türen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.theaterperipherie.de/tickets-preise-anfahrt/
Freitag, 26. April um jeweils 19.30h Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23 Foto: © Moe Salamat
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Freitag, 26. April: Of/ Perfect Days

(Andrea)
Wenn ihr die Ausgehtipps bis hier gelesen habt, gibt es eine reele Chance auf Tickets für Euch. Ja, ich werde nicht müde daraufhinzuweisen, dass Kino kulinarisch immer ausverkauft ist. Und das wird bei dem Film und der Kulinarik auch wieder so sein, die Vorschau war toll, Wenders hin oder her. Will ich sehen! Daniel schreibt: "Oh, it's such a Perfect Film! Ganz reduziert – und phänomenal: Wim Wenders’ entführt uns nach Japan und begleitet den Alltag Hyrayamas, der mit unerschütterlicher Ruhe, Akribie und Gelassenheit öffentliche Toiletten in Tokio reinigt. Er scheint mit seinem einfachen, zurückgezogenen Leben zufrieden zu sein und widmet sich abseits seines äußerst strukturierten Alltags seiner Leidenschaft für Musik, die er von Audiokassetten hört, und für Literatur, die er allabendlich in gebrauchten Taschenbüchern liest. Durch eine Reihe unerwarteter Begegnungen kommt nach und nach eine Vergangenheit ans Licht, die er längst hinter sich gelassen hat. Wenders’ Oscar-Anwärter „Perfect Days“ ist eine tief berührende und poetische Betrachtung über die Schönheit der alltäglichen Welt – in jeder Sekunde herausragend verkörpert von Kōji Yakusho, der für die Rolle in Cannes den Darstellerpreis erhielt. Dazu ist diese Meditation in Langsamkeit auch eine filmische Verbeugung vor Musikern wie The Animals, Patti Smith und natürlich Lou Reed. Der Soundtrack eines ganzen Lebens. Kulinarisch servieren wir eine japanische Nudelpfanne mit Shiitake-Pilzen, Edamame und in Pflaumensud marinierten, ausgelösten Hühnerkeulen. Für die Vegetarier tauschen wir die Keulen gegen marinierten Tofu. Und der Überraschungs-Nachtisch huldigt dem Film beinahe eins zu eins!" 18.30 Uhr http://kinokulinarisch.de
Alte Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach
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Sonntag, 28. April: 72. Naxos Hallenkonzert BEATS & CLOUDS
(Martin)
Der Abend beginnt mit einer musikalischen Expedition durch die Kleine Magellansche Wolke. In „SMC (Clouds)“ von Raphaël Languillat verschmelzen Cello, Klavier und Elektronik und übertragen verschiedene Parameter des himmlischen Objekts in ein klingendes Szenario. Galina Ustvolskayas „Grand Duet“ kontrastiert dazu als musikalische Wüstenerfahrung – karg und intensiv. Aus den vorgefundenen Texturen flicht Lorica in seinen elektronischen Akzenten neue, organische Klangverbindungen, die er symbiotisch in das Programm fügt.
Marco Ramaglia - Klavier Iris Werhahn - Cello Ian Rodriguez [Lorica] - DJ / Elektronik Raphaël Languillat - Elektronik
Zur Ticketreservierung geht’s hier: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform
Sonntag, 28. April um 20.00h Naxos Halle Foto: © Homepage
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Dienstag, 30. April: Of/ Urban Socks
(Andrea)
Die Urban Socks sind mir irgendwann mal im Offenbacher Underground begegnet, eine Gruppe toller junger Menschen mit spannender Musik und elektrisierender Attitüde. Dass sie heute in der Kommune spielen ist ein guter Grund, dort in den Mai zu tanzen (sie spielen auch ein paar Gigs in Frankfurt und anderswo, aber...). "Die fünf Anfang zwanzigjährigen Musiker:innen (Lea, 23 – Sängerin; Morando, 24 – Gitarre; Till, 25 – Gitarre; Bela, 25 – Bass; Sven, 25 – Drums) machen seit Anfang 2020 gemeinsam Musik. Die Songs der Band behandeln Themen rund um Selbstfindung, Liebe, Beziehungen, Freundschaft und Eskapismus. Der Sound lässt sich unter dem Begriff Indierock zusammenfassen, allerdings fließen durch die individuellen Hintergründe der Bandmitglieder auch Elemente aus Jazz, Emo, Indiepop und Alternative Rock mit ein."
Kommune 2010, Sprendliner Landstraße, Offenbach
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MAI 2024
Samstag, 18. Mai: FFM/ Engin
(Andrea)
Auf den Abend freue ich mich schon sehr sehr sehr. Engin ist in der Stadt und ich gehe natürlich hin. Neben The OhOhOhs gehört die Mannheimer Band unbedingt zu meinen Favoriten und auch wenn ich nach wie vor alles andere als textsicher bin, türkisch ist wirklich eine komplizierte Sprache und das lernen gibt einem eine Idee davon, was es heißt, als Fremder deutsch lernen zu müssen - ich mache das ja sogar freiwillig, ein paar Refrains kriege ich hin. Zumal es auch deutsche Lieder gibt, ein schönes Mischmasch und dazu driftende Psychedelia, fuzzy Gitarren, verschachtelte Rhythmen, leichtfüßiger Vibe und Gesang, der dringlich und mit viel Seele klingt. Nach zwei ausverkauften Konzerten in Istanbul (ich war dabei!) präsentieren sie heute hochkarätigen Eigeninterpretationen türkischer Anadolu-Rock Klassiker, gercekten mutluyum.
Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, Frankfurt
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Bis Sonntag, 26. Mai: Hip-Hop in der Schirn

(Petra)
Das war krass: die längste Schlange ever vor der Schirn zur Eröffnung - und eine generationenübergreifende Party mit Stadtprominenz. Bis zur Kunst bin ich am ersten Abend nicht vorgedrungen. Anlässlich seines 50. Geburtstags widmet die Schirn dem Hip-Hop und seinem tiefgreifenden Einfluss auf die aktuelle Kunst und Kultur unserer Gesellschaft eine große, interdisziplinäre Ausstellung. Hip-Hop entstand in der Bronx im New York der 1970er-Jahre als kulturelle Bewegung unter Schwarzen und Lateinamerikanischen Jugendlichen, die sich durch MC-ing, DJ-ing, Graffiti und Breakdance ausdrückten. Von Anfang an übte Hip-Hop Kritik an vorherrschenden Strukturen und kulturellen Erzählungen und bot neue Möglichkeiten, um diasporische Erfahrungen auszudrücken und alternative Machtsysteme zu schaffen. Dies ging mit einem wachsenden sozialen und politischen Bewusstsein sowie Wissensbildung einher. Heute hat sich Hip-Hop zu einem globalen Phänomen entwickelt, das zahlreiche Innovationen in Musik, Mode, Technologie sowie bildender und darstellender Kunst vorangetrieben hat. Basierend auf den Ursprüngen des Hip-Hop in den USA, aber mit Fokus auf Kunst und Musik der letzten 20 Jahre, werden über 100 Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Videos sowie Fashion und Vinyl von international bekannten Künstler*innen der Gegenwart präsentiert, darunter Lauren Halsey, Julie Mehretu, Tschabalala Self, Arthur Jafa, Khalil Joseph, Virgil Abloh und Gordon Parks. "The Culture" beleuchtet das beispiellose wirtschaftliche, soziale und kulturelle Kapital des Hip-Hop und greift zudem zeitgenössische Themen und Debatten auf – von Identität, Rassismus und Appropriation bis hin zu Sexualität, Feminismus und Empowerment.
The Culture. Hip-Hop und zeitgenössische Kunst im 21. Jahrhundert, die Ausstellung wurde organisiert vom Baltimore Museum of Art und dem Saint Louis Art Museum und wird präsentiert in Zusammenarbeit mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt, im Kunstverein Familie Montez wird die Ausstellung mit der Videoinstallation ISDN von Stan Douglas fortgesetzt sowie erweitert mit einer Ausstellung rund um Milestones des Hip-Hop im MOMEM, mit einer Filmreihe zur 50-jährigen Geschichte des Hip-Hop im Deutschen Filmmuseum und einer Aktion des Diamant Offenbach: Museum of Urban Culture, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Am Römerberg, Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag – Sonntag von 10 bis 19 Uhr sowie Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 22 Uhr , Eintritt: „Early-Bird-Tickets 8 EURO, Tickets hier
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Samstag, 11. und Sonntag, 12. Mai: In the Solitude of Cotton Fields

(Martin)
Bernard-Marie Koltès Flow Projects
Das Programm der Maifestspiele in Wiesbaden 2024 wurde mittlerweile veröffentlich und der Vorverkauf hat am Mittwoch, 14. Februar begonnen. Für mich das Highlight: In the Solitude of Cotton Fields (In der Einsamkeit der Baumwollfelder) von Bernard-Marie Koltès anschauen.
Megastar John Malkovich spielt in Echt, Live und in Farbe auf der Bühne in Wiesbaden! In Hamburg waren die wenigen Vorstellungen binnen kürzester Zeit ausverkauft – bei den Maifestspielen wird’s vermutlich nicht anders sein, deshalb schnell handeln und Tickets kaufen!
„Eigentlich braucht man über »Cotton Fields« nur eine einzige Information: Der Megasuperstar John Malkovich wird für drei Vorstellungen auf der Bühne des Hessischen Staatstheaters stehen. Darüber hinaus ist seine Spielpartnerin die preisgekrönte litauische Schauspielerin Ingeborga Dapkūnaitė, und gemeinsam veräußern sich die beiden Weltklasse-Schauspieler in Bernard-Marie Koltès’ berühmtem (aber selten gespieltem) Stück »In der Einsamkeit der Baumwollfelder« (»Dans la solitude des champs de coton«) von 1985. Für die Inszenierung des atmosphärischen Zweipersonenstücks zeichnet der junge russische Regisseur Timofey Kulyabin verantwortlich, dessen Arbeiten national und international bereits großes Aufsehen erregten. Ein Händler und ein Kunde treffen sich an einem abstrakten Nichtort (den Baumwollfeldern) und handeln dort die Bedingungen eines Warenaustauschs aus. Gegenseitig tasten sie sich verbal ab, schätzen ein, sondieren, überprüfen das Gegenüber und den Wert der nicht näher genannten Ware. Ob es am Ende zur Transaktion kommt, bleibt offen.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/in-solitude-of-cotton-fields-imf-2024/10349/
Und hier geht’s zum Programm der Maifestspiele: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/
Samstag, 11. Mai um 19.30h und Sonntag, 12. Mai um 16.00h und 20.00h Maifestspiele 2024 Wiesbaden Foto: © Gio Kardava
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Dienstag 14. Mai: Lieb mich wie im Film

(Daniela)
Ich freue mich auf die interaktive Lesung von Alex Maxeiner und Matthias Keller: Lieb mich wie im Film
Sprecher und Sänger Matthias Keller liest ein weiteres Mal mit der Autorin Alex Maxeiner aus ihrem satirischen Ratgeber „Lieb mich wie im Film - Die schönsten Liebesfilme einfach selbst erleben“.
Dabei zeigen sie auf, welche Filmszenen berühmter Liebesfilme sich zum Nachspielen eignen und welche nicht, welche Dialoge zum ersten Kuss führen und wie man grundsätzlich Liebesfilme in den eigenen Alltag integrieren kann.
Und weil Matthias Keller ein musikalisches Allround Genie ist, performen die beiden einige Songs aus den Filmen live und Farbe. Außerdem gibts ein Quiz, bei dem das Publikum sein Filmwissen testen kann.
Ein Abend für "Spiel es noch einmal, Sam"-Zitierer und „Ich hatte eine Farm in Afrika"-Kennerinnen. Für Menschen, deren dreams ihre reality sind.
Und für alle, die bei „Mein Baby gehört zu mir“ weichen Knie bekommen.
Wer mag, kommt mit Wassermelone.
Karten gibts hier: https://stalburg.de/veranstaltungen/lieb-mich-wie-im-film
Am 14.05.24 um 20h im Stalburg Theater Frankfurt
Foto Alex: © Nico Neuwirth, Foto Matt: © To Kuehne
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Freitag, 17. Mai: Of: Geliebte Köchin

(Andrea)
Ein Filmabend für alle Sinne und weil Daniel in seiner Beschreibung den "Duft der grünen Papaya" erwähnt, beamt es mich erstmal kurz zurück in das Jahr 1993/94. Statt wie seinerzeit nach Vietnam entführt Regisseur Trần Anh Hùng in Geliebte Köchin in das Jahr 1885. "Seit 20 Jahren steht die begnadete Köchin Eugénie im Dienst des legendären Gourmets Dodin Bouffant und kreiert mit ihm köstliche Gerichte. Aus der gemeinsamen Zeit in der Küche und der Leidenschaft für das Kochen ist über die Jahre weit mehr als nur eine Liebe fürs Essen erwachsen. Doch Eugénie will ihre Freiheit nicht aufgeben und hegt keinerlei Absichten, Dodin zu heiraten. Also beschließt dieser, etwas zu tun, das er noch nie zuvor getan hat: für sie zu kochen! Neben der bezaubernden Juliette Binoche und dem französischen Schauspielstar Benoît Magimel (die erstmals als Paar wieder vor der Kamera standen) beeindrucken vor allem die kulinarischen Kunstwerke – kreiert von niemand Geringerem als Sternekoch Pierre Gagnaire. In Cannes heimste die „Geliebte Köchin“ den begehrten Regie-Preis ein, bei uns in Offenbach werden ihr sämtliche Herzen zufliegen. Zugegeben, kulinarisch stehen wir diesmal ein wenig unter Druck. Als Hommage an die im Film so betörend zelebrierte Kochkunst servieren wir diesmal rosa gebratenen Kalbsrücken mit Sellerie-Kartoffel-Stampf (ganz wichtig!) und glasierten Möhrchen. Für die Vegetarier tauschen wir den Kalbsrücken gegen einen gebratenen Portobello-Pilz. Und als Nachtisch gibt es – ebenfalls in Anlehnung an den köstlichen Film – eine Birnentarte mit cremiger Baiserhaube. Bon appétit!" Wie immer lautet mein Apell, sputet Euch mit dem Kartenkauf (www.kinokulinarisch.de) . Einlass ab 18.30
Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach
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Bis 26. Mai: „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“

(Daniela)
Mit der Ausstellung „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“ setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main das Programm zum 75. Jubiläum ihrer Wiederbegründung nach der Schoa fort. Bis zum 26. Mai 2024 wird die multimedial aufbereitete Geschichte der Frankfurter Jüdinnen und Juden nach 1945 im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum zu erleben sein. Damit setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt das größte Ausstellungsprojekt in eigener Regie seit ihrem Bestehen um.
Der Ausstellungstitel „Auf Leben“ lehnt sich an den verbreiteten Trinkspruch „L’Chaim“ (hebräisch für „Auf das Leben“) an. In seiner modifizierten Form eröffnet er vielfältige Bedeutungsräume: Widerstand und Selbstbehauptung, Trotz und Mut lassen sich ebenso assoziieren das Aufblühen des jüdischen Gemeindelebens nach 1945.
Die Ausstellung umfasst acht chronologisch angelegte Kapitel im Erdgeschoss und vier thematische Kapitel im Obergeschoss des Ignatz Bubis-Gemeindezentrums. Das Grundkonzept wurde von Fritz Backhaus (Deutsches Historisches Museum) und Manfred Levy (Jüdisches Museum Frankfurt) entwickelt. Das Kuratorenteam Fedor Besseler und Laura Schilling hat sich für eine exemplarische Auswahl von besonders erzählens- und erinnernswerten Ereignissen, Akteuren und zeitgeschichtlichen Strömungen aus der Gemeindegeschichte entschieden. Erstmals öffentlich gezeigte Exponate und Fotografien aus Privatarchiven unserer Gemeindemitglieder werden persönliche und überraschende Einblicke eröffnen.
Ein Interviewprojekt mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Gemeindegeschichte ergänzt die Präsentation. In der Video-Installation des Regisseurs Adrian Oeser kommen Kurt de Jong, Leo Inowlocki, Esther Ellrodt-Freimann, Diana Schnabel, Alla Spanz, Dalia Wissgott-Moneta und Alexa Brum zu Wort. Sie sprechen über ihre eigenen Erinnerungen, Erfahrungen und Perspektiven auf die Gemeindegeschichte.
Die Ausstellung umfasst zudem eine Topographie, die eine umfangreiche Übersicht über jüdisch geprägte Orte der Stadt – in den Nachkriegsjahrzehnten und heute – bietet. Sie wurde, ebenso wie die gesamte Ausstellungsarchitektur und -grafik, von Kai Linke und Sandra Doeller gestaltet.
Die Ausstellungstexte sind in deutscher, englischer und russischer Sprache verfügbar. Begleitend zur Ausstellung bieten wir unterschiedliche Veranstaltungen sowie öffentliche Führungen an. 2024 wird zudem eine umfangreiche Publikation erscheinen. Das Begleitprogramm und weitere Informationen zur Ausstellung sind unter https://75jahre.jg-ffm.de/ zu finden.
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Bis Sonntag, 12. Mai 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)
Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.
Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 12.05.2024, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei
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Bis 26. Mai: AUSGESCHLOSSEN

(Martin)
Archäologie der NS-Zwangslager
Archäologie ist auch ein Thema der Neuzeit, was die Ausstellung beweist! Kämme, Löffel, Essnäpfe und Stacheldraht – archäologische Funde erzählen vom Leben und Überleben, aber auch vom Sterben in den nationalsozialistischen Zwangslagern.
Seit den 1990er Jahren werden an ehemaligen Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg archäologische Grabungen durchgeführt und massenweise Funde geborgen. Die Ausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ zeigt viele dieser Dinge zum ersten Mal. Über 300 Objekte in sieben Kapiteln geben einen Einblick in das komplexe System der Zwangslager, in ihre archäologische Überlieferung sowie die Arbeit der zeithistorischen Archäologie.
Lager, in denen Menschen inhaftiert oder gegen ihren Willen untergebracht wurden, waren ein wichtiges Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Zu den Zwangslagern sind Konzentrationslager, KZ-Außenlager, Kriegsgefangenenlager und Zwangsarbeiterlager zu zählen.
Bis 26. Mai: AUSGESCHLOSSEN - Archäologie der NS-Zwangslager Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1 Foto: Holzpantinen, Frauen-KZ Ravensbrück; © F. Hoffmann
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Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)
Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.
Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)
Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei
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Dienstag, 04. Juni: Extreme
(Uwe)
Wer über die bereits 1985 in Boston gegründete Band Extreme schreibt, kommt am großen Hit der Band, More Than Word“ natürlich nicht vorbei. Alleine Auf Spotify wurde er Stand heute (Anfang Februar) bereits 620.860.002 mal gespielt. Das werden sie sicher auch bei ihrem Konzert in der Batschkapp spielen und darüber hinaus bringen sie weitere Songs aus ihrer langen Karriere und vom neuen Album „Thicker Than Blood“, dem ersten seit zehn Jahren. Ein talentierter Mitarbeiter der Plattenfirma schrieb darüber: „… Heimstudio in Los Angeles produziert, wo die Mitglieder zusammenkamen, um ihren elektrisierenden Eklektizismus zu kanalisieren, der ihren bahnbrechenden Output definiert hat – jedoch mit einem Twist des 21. Jahrhunderts. Mit einem Mix aus Hardrock-Attacken und einfühlsamen Balladen schafft Six eine einzigartige Klanglandschaft, die die Fans in Erstaunen versetzen wird“
Beginn: 20:00 | Einlass: 19:00
Batschkapp, Gwinnerstrasse 5, 60388 Frankfurt
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