 |
| 15.03.2024 |
 |
|
|
Geburstagsgeschenk

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Letzte Woche waren wir mit Freuden im Bornheimer Ratskeller. (https://www.ratskeller-bornheim.de – die haben eine hervorragende Küche!). Ich erzählte Ihnen eher beiläufig davon, dass wir eine besondere Immobilie suchen und Bernd sagte sofort: „Unsere Nachbarn wollen ihr Haus verkaufen. Ich frag mal nach“. Zwei Tage später kam die Nachricht: „ist schon weg„ Das wäre dann wahrscheinlich ja auch zu des Glückes gewesen. Das brachte mich aber auf die Idee den großen Ausgehtippverteiler zu nutzen.
Nach 18 Jahren, in denen wir nicht nur Kulturtippempfehlungen geben, sondern auch schon so vielen Leuten Wohnungen und Jobs vermittelt oder bei Crowdfundings geholfen haben, kann man auch mal nur AN SICH denken, abgesehen davon geht es bei der Suche ja auch nicht nur um mich, sondern um mindestens drei weitere Personen und eine Idee für einen Stadtteil ….
Wir, Uwe, zwei Freund:innen und ich suchen ein Haus zum Kauf oder zur Miete, denn wir möchten zusammen in Frankfurt alt werden.
Bereits vor 16 Jahren hatte ich den Wunsch in ein gemeinschaftliches Wohnprojekt zu ziehen. Damals war ich jedoch selbstständige Single-Mutter mit kleinem Kind. Ich bin zu einer Infoveranstaltung vom Netzwerk Gemeinschaftliches Wohnen gegangen und schnell wurde mir klar, dass ich es als Singe-Mutter nicht schaffe, so ein großes Projekt anzugehen. Ich habe das Thema daher damals verworfen. Jetzt ist die Situation eine andere: Der Sohn ist ausgezogen und ich habe mit Uwe einen Partner, der die Idee auch gut findet. Gemeinsam mit unseren Freund:innen waren wir jetzt wieder bei der Beratung, die Infoveranstaltugen kann ich Euch sehr empfehlen: https://www.gemeinschaftliches-wohnen.de/ und man sagte uns, auch im Angesicht der ergrauten Haare: „Jetzt seid ihr im richtigen Alter so ein Projekt anzugehen.“ (Am 25.5. werden wir uns bereits existierende Wohnprojekte beim 7. Tag des Offenen Wohnprojekts anschauen)
Das einzige und wohl schwierigste Problem ist: Woher bekommen wir eine geeignete Immobilie?
Vielleicht kennt jemand von Euch jemanden, der jemanden kennt … Vielleicht kennt jemand jemanden, der/die ein Haus besitzt und vielleicht sogar mitmachen möchte?
Wir suchen ein Haus in Frankfurt. Am liebsten so zentral wie möglich. Abgesehen von uns vieren, können, je nach Größe des Hauses, noch -weitere Menschen einziehen, bzw. wohnen bleiben. Jede:r von uns möchte in seiner/ihrer eigenen Wohnung wohnen. Im Erdgeschoss soll es einen Gemeinschaftsraum geben, den wir als Kulturraum für den Stadtteil öffnen möchten. Hier wollen wir, passend zu unseren Interessen, kleine Kulturveranstaltungen für den Stadtteil anbieten. Das Haus sollte mindestens 300m² Wohnfläche haben. Gerne größer und natürlich sollte es barrierefrei sein
Wer weiß, vielleicht habe ich ja Glück und jemand von Euch kennt jemanden, der/die mich morgen an meinem Geburtstag anruft und sagt: Ich habe ein Haus, das wartet nur auf Euch.
So, das wars, in eigener Sache. Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
|
FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
|
SUCHE / BIETE

Wir, das Theater RequiSiT e.V. aus Hattersheim am Main suchen zur Unterstützung unseres Theaterteams Mitarbeiter (m/w/d) für theaterpädagogische Suchtpräventionsveranstaltungen an Schulen, sozialen Einrichtungen und Unternehmen.
Unsere theaterpädagogischen Angebote verbinden spielerische Elemente des Improvisationstheaters mit ernsthaften Gesprächsgruppen zum Thema Sucht und Abhängigkeit. Diese sollen junge Zielgruppen für das Thema Sucht und Abhängigkeit sensibilisieren und ein besseres Verständnis davon vermitteln, was Sucht alles sein kann und wie sie entsteht.
Unsere MitarbeiterInnen sind ehemals suchtmittelabhängig, denen unser gemeinnütziger Verein eine soziale und berufliche Wiedereingliederung sowie eine sichere berufliche und soziale Perspektive bietet.
Bist Du: ehemals abhängig? (z.B.Drogen,Alkohol,Essstörungen, Glücksspiel, Onlinesucht, etc.), volljährig?, aufgeschlossen & kontaktfreudig?, teamfähig & flexibel?(Arbeitszeit & Ort) Hast Du: eine Therapie abgeschlossen?, die Bereitschaft, Dich bewusst mit der eigenen Suchtvergangenheit auseinander zu setzen & diese in der Arbeit weiter zu reflektieren? Interesse an der Arbeit mit Jugendlichen und/oder jungen Erwachsenen? Lust, Theater zu spielen?
Weitere Infos gibt es unter www.theater-requisit.de
|
ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung bitte an: daniela@cappelluti.net
2 x 2 Eintrittskarten für die Sonderausstellung „Paris, Königstein, Berlin. Louise Rösler (1907–1993)" ab dem 22.3. (freie Terminwahl) im MGGU - Museum Giersch der Goethe-Universität. Gewinnfrage: Welchen Titel trägt das nebenstehende Werk?
|
ZU GEWINNEN (Andrea)
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).
2 x 2 Karten für das Konzert von Lostboi Lino am 18. März im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet:Auf welchen Künstler/BILD/KNEIPE gehen die Seemannslieder zurück?
1 x 2 Karten für die Inszenierung "Cum-Ex-Papers" im Capitol Theater am 18. März. Die Gewinnfrage lautet: Sabine Schmidt hält einen Vortrag zu welchem Thema?
2 x 2 Karten für das Konzert von Laith-Al-Deen am 30. März in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Aus den C-Types ist jetzt welches Duo geworden?
|
Freitag 15. - Sonntag 17. März: Musici Ireland / 3 Konzerte

(Daniela)
Die Irin Rachel hat mir eine sehr sympathische Email geschrieben, in der sie mich/Euch auf folgende Veranstaltungen hinweist. Insbesondere zur ersten "A Mother's Voice" wäre ich sehr gerne gegangen. Das klingt sehr spannend
Am Wochenende vom 15.-17.03.2024 präsentiert Musici Ireland beim Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt-Ostend drei verschiedene Konzerte anlässlich des St. Patrick's Days.
Die Reihe startet am Freitag, 15.03.2024 um 19.30 Uhr mit A Mother's Voice. Gedacht wird mit dem Programm den vielen Frauen, die im 20. Jahrhundert meist unfreiwillig in die Mutter-Kind-Heime in Irland gebracht wurden. Musici Ireland präsentiert eine multidisziplinäre Produktion zu Ehren dieser Frauen mit originaler Musik, Zeichentrickfilmen, und einer Kunstinstallation, um Licht in diese verschleierte Ära der irischen Geschichte zu bringen. Es spielen Mia Cooper und Jane Hackett (Violine), Beth McNinch (Viola) und Katie Tertell (Violoncello), und es findet im Anschluss ein Empfang mit dem Konsulat Irlands statt. Ein Trailer finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=2Z2d4l3Vz4Y .
Weiter geht es am Samstag, 16.03.2024, 14.00 Uhr mit dem Konzert Ireland and America - Ties Across the Atlantic. Hier werden die engen Verbindungen zwischen Irland und Amerika unterstrichen. Es erklingen fesselnde Werke von Frauen, die für die heutige Musikgeschichte von Bedeutung sind, darunter Werke der US-amerikanischen Komponistin Jessie Montgomery und der irischen Komponistin Amanda Feery, sowie Antonin Dvoraks "Americanische" Streichquartett.
Den Abschluss der Reihe bildet am Sonntag, 17.03.2024 um 14.00 Uhr das Konzert mit dem Titel Ó slán is céad on taobh so uaim - A thousand farewells from this place I'm in. Mia Cooper, Beth McNinch und Katie Tertell präsentieren Werke fesselnder irischer Musik, die die kulturelle Landschaft von heute repräsentiert. Als besondere Gäste werden Stefan Hladek (klassische Gitarre) und Rachelle Hunt (Violine) gemeinsam mit Musici Ireland klassische Gitarrenwerke darbieten, inklusive die Welturaufführung von Liam Bates Gitarrenquintett. Auf dem Programm stehen Werke von Ailbhe McDonagh, eine Bearbeitung der traditionellen Melodie Slán le Maighe sowie Musik für Streicher und Gitarre von Boccherini, Dyens und Vivaldi.
Alle Konzerte sind Teil von Zeitgeist Irland 24, einer Initiative von Culture Ireland und der irischen Botschaft in Deutschland.
Tickets können für jedes Konzert einzeln oder für alle Konzerte als Weekend-Pass erworben werden (Eventbrite)
|
Freitag, 15. März: OF/ Yes I Care
(Andrea)
Yes I Care: Wie bringt man die Rollen als Mutter und Künstlerin unter einen Hut? Die heutige Lesung mit der Illustratorin Amelie Persson thematisiert die großen Fragen, die alle jene umtreiben, die Erwerbsarbeit und Care-Arbeit vereinen müssen. Humor ist Kernzutat der kurzen Comics und gezeichneten Alltagssituationen Amelie Perssons. Neben einem Einblick hinter die eigenen Kulissen, bringt Persson mutmachende Lieblingsarbeiten von Künstlerinnen und Künstlern mit in die Buchbar im Klingspor Museum, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt haben. Es geht immer weiter - irgendwie! Eintritt nach Wahl.18 Uhr
Klingspor Museum, Herrnstraße, Offenbach
|
Freitag, 15. März: Of/ The Blaze Velluto Collection
(Andrea)
Danach empfiehlt sich das Konzert im Hafen 2: "The Blaze Velluto Collection verkörpern die Sammlung an Songs des mysteriösen Frontman „The Blaze“. Der aus Quebec stammende Musiker überschreitet mit seiner siebenköpfigen Band gekonnt Genregrenzen und schafft sich seine ganze eigene Zeitmaschine zurück in die "hazy times" der 70er Jahre - mit Elementen aus Folk, R’n’R, Pop und Country. Für Fans von: The Beatles, Lynyrd Skynyrd, Velvet Underground oder ZZ Top." Klingt das nicht famos! hiho, let´s go! Einlass 19.30 Uhr
Hafen2, Nordring, Offenbach
|
Freitag, 15. März: Die Sterne
(Uwe)
Natürlich sind nicht alle Sänger von Bands der „Hamburger Schule“ auch wirklich Hamburger. Dirk von Lotzow (Tocotronic) ist beispielsweise aus Offenburg, Jochen Distelmeyer (Blumfeld) kommt aus Bielefeld und Frank Spielker (Die Sterne) wurde in Herford geboren. Die drei eint neben der Singerei und der Tatsache, nicht in Hamburg geboren zu sein, dass sie mindestens ein Buch geschrieben haben. Spielker musiziert seit 1991 unter der Flagge „Die Sterne“, von den Gründungsmitgliedern ist nur noch er übrig. Er hat den Vorteil, dass er fast 2 Meter groß ist und daher auch auf niedrigen Bühnen von überall im Saal ganz gut gesehen werden kann. „Was hat Dich bloß so ruiniert“ ist das erste Lied auf der neuen Platte „Grandezza“ und das ist gut.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19:00H (Einlass: 18:00H) Foto: Brigitta Jahn
|
Freitag, 15. März: FFM/ Vintage Soundsystem #7 - Krautrock

(Andrea)
Das wird ein munterer Abend heute! Erstmal sind Agnes und ich mit Fred Bauer mit Taschenlampen im alten Polizeipräsiidium unterwegs, gefühlt haben schon alle die Tour gemacht und geschwärmt. Dann stärken wir uns meinem Lieblingslokal Bar Shukha worauf ich mich schon sehr freue UND dann starten wir in die Nacht. Uns erwartet ein toll besetzes Podium und flotte Musik: "Wer sind diese Krauts, was ist eigentlich Krautrock? Der Begriff wurde – wen wundert‘s - von britischen Journalisten geprägt und wird bis heute als Sammelbegriff für innovative Bands wie Kraftwerk, Can, Harmonia, Neu! oder Cluster verwendet. Sie zeichnen sich durch eine experimentelle und avantgardistische Herangehensweise an Rockmusik aus und haben mit ihren einzigartigen Klanglandschaften und rhythmischen Strukturen einen großen Einfluss auf die Musikwelt. Entstanden in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren erlebte das Genre immer wieder Revivals – bis heute. Wir fragen uns, was ist das eigentlich, welche Einflüsse hat Kraut auf die Pop-Musik-Entwicklung? Ist Kraut wieder modern? Darüber diskutieren Christian Riethmüller (FAZ), Udo Boll (alias DJ Duck) und Frank Diedrich. Frank wird nach der Gesprächsrunde mit seiner in einschlägigen Medien gefeierten Band auftreten: „Die Kombination aus atmosphärischen Klängen und rhythmischer Präzision zeigt, dass HIGHEST PRIMZAHL ON MARS nicht nur musikalisch, sondern auch kreativ auf höchstem Niveau agiert.“ „Sind das die „Krauts“ der Neuzeit? Ja, doch. Etwas härter und desillusionierter als ihre 60er- und 70erjahre Ahnen. Macht trotzdem wie die Space Rocker früher den Kopf ordentlich frei von Trivialem und Nebensächlichem. Braucht sicher noch ein paar Durchgänge. Spannendes Debüt.“ VINTAGE SOUNDSYSTEM veranstaltet Soiréen im pastel, einer Soul-Food-Cantina im Erdgeschoss des medico-international-Hauses im Osthafen (Lindleystraße 15, FFM). Im ganzheitlichen Konzept der Veranstalter:innen verbinden sich die Künste mit Gesprächen, temporären Ausstellungen, passend zum Thema ausgewählte Speisen und Getränke. Wir gestalten einen Ort, an dem man für einen Abend in eine spezifische Kultur eintauchen kann. Um allen die Teilhabe zu ermöglichen erheben wir keinen Eintritt. Tür & Küche ab 19h, Start 20h
pastel, Lindleystraße 15, Frankfurt am Main
|
Freitag, 15. März: FFM/ Chris Kläfford

(Andrea)
Bald kann ich mitreden, dann gefühlt hat jede:r schon die Tour gemacht. Heute sind wir mit Fred Bauer im alten Polizeipräsidium, ich bin schon sehr gespannt. Dummerweise passt das zeitlich nicht mit dem Konzert der Sterne, Frank Spilker hätte ich gerne mal wieder live gesehen, warum um alle Welt spielen die auch schon um 19 Uhr? Alternativ gehen wir dann in die Bar Shukha, ich liebe den Laden und freue mich daher darauf wie ein kleiner Keks. Daher weren wir auch nicht ins Nachtleben schauen, obwohl Chris Kläfford nach einem guten Abschluss klingt: In seiner schwedischen Heimat kennt ihn längst jeder. Über zehn Jahre lang war er bereits als Musiker in der Welt unterwegs. 2017 folgte dann der wohlverdiente Durchbruch, als er den Sieg bei Swedish Idol nach Hause holte. Zwei Jahre später folgte der Einzug ins Halbfinale bei America’s Got Talent. Mit seinem außergewöhnlichen Talent und seiner herzlichen Persönlichkeit hat er sich erfolgreich in die Herzen von Fans auf der ganzen Welt gesungen. Seit der Corona-Pandemie wächst seine Fangemeine auf den Social Media Plattformen weltweit rasant an. 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM, nicht barrierefrei
|
Freitag, 15. März: Enno Burger
(Uwe)
Eins der schönsten Videos mit Livesongs im Netz ist das tv Noir-Video von Spaceman Spiff, wenn dieser „Photonenkanonen“ singt und dabei am Piano begleitet wird von Enno Burger. Das Video ist neun Jahre alt, noch heute sitze ich andächtig davor, wenn ich es abspiele. Enno Burger, hier Nebendarsteller, ist mittlerweile deutlich erfolgreicher als der nun unter seinem Geburtsnamen Hannes Wittmer firmierenden „Spaceman“. Grund hierfür sind unter anderem Songs wie „Regen“ oder „Ponyhof“, aber auch stets hörenswerte Platten, auf denen sich immer wieder einige Perlen deutschsprachiger Rock-/Popmusik finden. Zuletzt erschien „Der beste Verlierer“, Anspieltipps darauf sind „Weltuntergang“ oder „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Hingehen!
Mousonturm F., Waldschmidtstr. 19:45 Uhr Foto: Jan Seeberg
|
Freitag, 15. März (Premiere): REICH UND GLÜCKLICH IN ZEHN TAGEN
(Martin)
Eine Erfolgskomödie (Uraufführung) Rainer Dachselt nach Eugène Labiche
Eine Komödie übers Einseifen, Bauchpinseln und Honig um ́s Maul schmieren.
Das war ́s für Florian Weyrauch. Sein Versuch, als mittelmäßiger Kreativer in die bessere Gesellschaft aufzusteigen, ist gescheitert. Sein Geld ist weg, seine Pläne sind final und finster. Aber wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Super- Erfolgsratgeber her: in diesem Fall eine alte Fabel mit der simplen Botschaft. „Schmeichele den Menschen und du kriegst von ihnen, was du willst“.
Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/rainer-dachselt-reich-und-gluecklich-in-zehn-tagen
Freitag, 15. März (Premiere) um 19.30h; weitere Termine: Sonntag, 17.03. um 17.00h, Sonntag, 14.04. um 17.00h, Samstag, 11. Mai und Samstag, 1. Juni um jeweils 19.30h Volksbühne im Großen Hirschgraben Foto: © Veranstalter*in
|
GEROLLTES über Fußball im Rentnerparadies

(Uwe)
Florida ist DAS Seniorenparadies in den USA. Ein erfolgreicher Handelsvertreter aus North Dakota zieht im Rentenalter an den Atlantik, damit er die harten Winter mit Schneestürmen nicht im kalten Fargo verbringen muss, sondern in kurzen Hosen über Promenaden am Meer spazieren kann. Ein gutes Beispiel, wie gut Florida älteren Menschen tut, ist Donald Trump, der mit natürlicher brauner Gesichtsfarbe daherkommt, während sein von der Ostküste stammender Konkurrent um die US-Präsidentschaft, Joe Biden eher kränklich wirkt.
Nicht nur amerikanische Senioren zieht es im Alter in den Süden, auch Fußballer am Ende des Verfallsdatums haben dort eine Heimat gefunden. Nachdem bereits im letzten Jahr die Barcelona-Legenden Messi, Jordi Alba und Busquets nach Miami zogen, kam nun Luis Suarez dazu, der 37-jährige Volksheld Uruguays, der ein fantastischer Mittelstürmer, irgendwie aber auch – schreiben wir es vorsichtig - eine kleine Ratte ist (er bohrte unter anderem seine Zähne in den Arm von Italiens Chielinis).
Ein Drittel der Mannschaft von Inter Miami besteht also nun aus Weltklassefußballern, die sicher immer noch herausragend spielen können, nur nicht mehr gegen junge, dynamische Kicker in europäischen Eliteligen, die ihnen den Rang ablaufen wollen. Wahrscheinlich haben sie – nach sehr erfolgreichen Jahren – auch nicht mehr so die ganz große Lust auf harten Trainingsalltag und vollgepackte Spielpläne. In ihren Vereinen lief es für genannte Spieler vor ihren Wechseln in die USA nicht mehr wirklich, Buskets und Alba schieden mit dem großen FC Barcelona sogar gegen Eintracht Frankfurt aus der Euro League aus und Messi wirkte bei Paris Saint Germain wie ein Fremdkörper (wenigstens wurde er mit Argentinien 2022 noch Weltmeister). Sie spielen nun mit und gegen Spieler, die in den zweiten Mannschaften ihrer ehemaligen Vereine maximal auf der Bank gesessen hätten. Sicher für gutes Geld in angenehmer Umgebung. Für die sorgen nicht nur Meer, Wetter und Möglichkeiten, sondern – zumindest für Messi und Suarez – der kürzere Weg in die jeweilige Heimat. Und für die angenehme Atmosphäre sorgt natürlich auch „Nice Guy“ David Beckham, offensichtlich ein netter Kerl. Er ist an dem Club beteiligt und er ist – trotz der bekannten Spieler – das Aushängeschild von Inter Miami, weil insbesondere er dafür sorgt, dass sich Hollywoodstars im Stadion die Klinke in die Hand geben und die Welt der Fußballfans den Verein auf die Landkarte genommen haben.
|
Samstag 16. März: Naturcoaching „Zwischen Wald, Wein & Wiesen“ – Frühling
(Daniela)
Hätte ich heute nicht Geburtstag, wäre ich bei Simone im Rheingau, denn dort findet ihr Naturcoaching „Zwischen Wald, Wein & Wiesen“ – Frühling statt.
16. März 2024 von 10:00 – 13:00 Uhr - Blütenduft, Vogelgezwitscher, Frühlingsluft
- Kraft & Ressourcen für einen gelungenen Alltag finden
- den Alltag besser gestalten und managen
- Methoden für mehr Resilienz lernen
- Inspirationen, Dich mitnehmen lassen
- selbstbestimmtes, freies Handeln integrieren
- erlebe die Natur als Kraftquelle mit allen 5 Sinnen.
Wir sind ca. 2,5-3 Stunden als Gruppe mit max. 8 Teilnehmenden in der Natur unterwegs und Du bekommst eine Kombination aus systemischen Methoden, praktischen Übungen und Impulsen zur Veränderung. Das alles verbunden mit einem Spaziergang durch Wald, Weinberge und Wiesen (ca. 4 km). Du wirst spüren, fühlen, eintauchen, riechen, hören und: Spaß haben!
Anmeldung bitte an: post@simoneboehm.de Invest 49,00 € . mehr Infos: www.simoneboehm.de
|
Samstag, 16. März: Of/ Waggon streicheln
(Andrea)
Ab 14 Uhr kommt die Sonne raus, ideales Wetter also für den Frühjahrsputz. Im und am Waggon steht heute Biertische saubermachen für den Sommer, Türen ölen, Staubsaugen und wenn es warm genug ist, streichen auf dem Programm. Wer könnte denn einen runden Holtzklotz (Durchmesser ca. 20-30cm, Höhe ca. 40cm) mitbringen (Grund ist der Holzklotz am Hang / Damm ist ausgerissen)?
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach
|
Samstag, 16. März: Of/ Zahn & Tausend Augen

(Andrea)
Wenn ihr heute Lust auf Schrabbelgitarren und WahWah habt, geht in den Hafen 2. Dort spielen zwei interessante Bands, zum einen das Berliner Instrumental Rock Trio ZAHN das gekonnt Post–Rock, Krautrock, Dark Jazz, Noise–Rock, Post–Punk und elektronische Musik gekonnt miteinander vereint. Beeinflusst von Künstlern wie TRANS AM, THE JESUS LIZARD, METZ, THE MELVINS und TORTOISE, ist »Adria« ein fesselnder Soundtrack zu einem Roadmovie der 1980er Jahre mit anti–utopischen Flair! Im weiten, schwer greif- und kategorisierbaren Kraut-, Psych-, Space- und Electro-Universum nehmen Tausend Augen ihren Quadranten in Beschlag. Das gelang vor gut zwei Jahren bereits prima, als „Westend“ die Ellenbogen ausfuhr und sich souverän behauptete. Nun widmen sie sich dem Ende der Realität und den Abbruchkanten, die sich dahinter verbergen. Mehr Konsequenz, Elektronik und Reduktion, von einem Comic begleitet, werden kühn für den Zweitling angekündigt. Und siehe da: „Schock“ tut genau das, und zwar von hohem Unterhaltungswert begleitet." Einlass 19.30 Uhr
hafen2, Nordring, Offenbach
|
Samstag, 16. März: Of/ Lifesaver Ricardo Villalobos
(Andrea)
"Idiosynkratisch, exzessiv, ausdauernd, extravagant, minimalistisch, uferlos und–ach–sei es drum", schreibt das fazemag. Also, warum nicht ein paar Meter weiterziehen und dem Createur von „808 The Bassqueen" lauschen? Ja, und wir haben geggogelt, Ricardo Villalobos kommt nicht aus Argentinien, sondern gebürtig aus Chile und dann aus Seeheim-Jugendheim. Kein Wunder, dass er früh den Weg nach Frankfurt fand und immer wieder nach Offenbach findet. Heute legt er im Robert Johnson auf und die Versuchung hinzugehen, ist groß.
Robert Johnson, Nordring, Offenbach
|
Freitag, 15. & Samstag, 16. März: Hamlet

(Martin)
Es ist das Drama aller Dramen!
Die FAZ schreibt anlässlich der Premiere: „ …Im Bockenheimer Titania hat das Freie Schauspiel Ensemble großen Bühnen die Stirn geboten. Dieser zusammengestrichene „Hamlet“ in knapp drei Stunden inklusive Pause machte selbst theatermüde Zuschauer sprachlos. Die intelligente Regie, die Sprechkunst des Ensembles, die energetische Verausgabung des Protagonisten in Gestalt von Ives Pancera, der Wechsel aus stillen und schrillen Momenten – alles staunenswert.”
Hamlet, Prinz von Dänemark, ist nach dem Tod seines Vaters verändert. Seine Mutter, die verwitwete Königin, hat den Bruder ihres verstorbenen Mannes geheiratet und bildet mit ihm ein neues Herrscherpaar, das Hamlets Nachfolge auf den Thron blockiert. Den Halt verlierend vor Trauer, Kränkung und Zorn, und in der Überzeugung, dass der Tod des alten Königs kein Unfall, sondern Mord war, weist Hamlet alle Anzeichen von Wahnsinn auf.
Für seine Umwelt wird er zum Rätsel. Ist er ein Trauernder, den man in seiner Ablösung vom Vater unterstützen muss? Macht ihn sein Ehrgeiz krank? Leidet er nicht etwa an unglücklicher Liebe? Muss er den Wahnsinn spielen, weil ihn gefährdet, dass er zu viel weiß – und den Mord, der geschehen ist, aufdecken könnte? Oder ist er schlichtweg ein Irrer, eine Gefahr für Staat und Familie? Weiß er es selbst?
Im engsten Kreis des königlichen Hofes entspinnt sich ein Spiel um Wissen und Nichtwissen, Misstrauen und Täuschung, Überfürsorge und Liebe, wo sich der beste Wille in sein Gegenteil verkehrt und schließlich Tote fordert.
Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/hamlet Freitag, 15. März und Samstag, 16. März um jeweils 20.00h Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstraße 23 (Titania) Foto: © Harald Schröder
|
Samstag 16. & Sonntag 17. März: Druckkunst im Atelierfrankfurt

(Daniela)
Ich habe zwar ein volles Wochenende, versuche es aber am Sonntag zur DRUCKKUNST Ausstellung zu schaffen.
11 Druckgrafiker:innen öffnen ihre Werkstätten und präsentieren simultan ihre künstlerischen Arbeiten.
Hier haben sich ganz unterschiedliche Positionen der Druckkunst zusammengefunden:
Einige sind auf Holz-und Linolschnitt, Siebdruck oder Radierung spezialisiert, andere haben die Druckgrafik zusätzlich für sich entdeckt, und zum teil auch experimentelle Drucktechniken in ihre malerische, digitale oder fotografische Arbeit integriert;Die Druckgraphik trägt unsere Ideen fort, in immer weitere überraschende Dimensionen.
Die Pinselstricharbeiten von Jutta Oberhuber sind Siebdrucke, die Malerei, Farbe, Farbauftrag, Form und Geste und Textur mit durchaus malerischen Mitteln im Medium der Druckgrafik verhandeln.
In Eun-Joo Shin’s sozialkritischen Werk unterstreicht die plakathafte Wirkung des Linolschnitts die Anonymität der dargestellten individuellen Persönlichkeiten, wobeiDie Technik der “verlorenen Platte” dem Bild räumliche und vor allem emotionale Tiefe verleiht.
Tania Arens arbeitet mit Radierung, japanischem Holzschnitt und traditionellen Kaschiertechniken; so entstehen biomorphe architektonische Papierkonstruktionen filigraner Stofflichkeit.
Kerstin Lichtblau´s farbstarken Siebdrucke sind von ihren Protagonistinnen, den Augenmädchen in Beschlag genommen worden.
Dorothea Gillert-Marien nutzt den Schwarz/Weiß-Kontrast des Hochdruckverfahrens um Räume und Orte künstlerisch zu erforschen; Durch Zerlegung und Neuorientierung wird der Raum für unterschiedliche Realitätsebenen geöffnet, interpretiert und dekonstruiert.
Für Sandra Li sind der Prozess und der sinnliche Umgang mit den Materialien ein wichtiger Bestandteil des Entstehungsprozesses; Sie verwendet u.a. Siebdruck, Monotypie und Kitchen Litho um Poesie im alltäglichen zu entdecken.
Rotbarschfilet beglückt uns mit plakativen polychromen Risographien und Siebdrucken.
Elizabeth Coleman-Link präsentiert eine Reihe experimenteller Monotypien und Cyanographien. Die Serie ist Teil ihrer Installation “The Unknown Ancestors”.
Svala’s Drucke entstehen im dynamischen Prozess in Auseinandersetzung mit inneren und äußeren Wahrnehmungen. Der Zugang über experimentellen Druck lässt dem spontanen Ausdruck Raum.
Sascha Boldt thematisiert die Wahrnehmung unserer aktuellen Wirklichkeit zwischen Screen, Virtueller Metaverse und realem Raum mit Digital-Analogen Mischtechniken.
Für Dieter Mammel ist der Holzschnitt der Ursprung seines Schaffens; “Meine Malerei versteht man erst, wenn man weiß, dass ich vom Holzschnitt komme.”
16. & 17. März von 14-19 Uhr DRUCKKUNST IM ATELIERFRANKFURT, Schwedlerstrasse 1-5, 60315 Ffm
|
Sonntag, 17. März: Of/ Druckspaziergang durch Offenbach

(Andrea)
Vielleicht sehen wir uns beim Tag der Druckkunst! Nur den berühmten Katzensprung weg laden „die Hochdruckzone“, „Kiosk royal“ und „Adlibitum“ zum. Druckspaziergang durch Offenbach, bei dem sich historischer Druck und Buchbindekunst erleben lassen. "Von 14 bis 18 Uhr produzieren wir gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern ein Notizheft an zwei Orten. In der Druckwerkstatt von „die Hochdruckzone“ in der Luisenstraße 63 bedrucken die Besucherinnen und Besucher auf einem alten Boston Tiegel den Umschlag des Notizheftes mit einem vorbereiteten Motiv. Gedruckt wird von Hand und ganz ohne Strom. Ist die Farbe getrocknet, geht es weiter in die Domstraße 57, zum offenbar e.V.. Dort befindet sich die kleine Druckwerkstatt des „Kiosk royal“. Die Gäste können dort eine Innenseite auf einer Druckpresse vom Typ Adana 8/5 mit einem vorbereiteten Schriftzug bedrucken. Vor Ort ist an diesem Tag auch die Buchbindewerkstatt „Adlibitum“, die das Heft mit Umschlag und Innenseiten dann bindet. Hintergrund: Am 15. März 2018 wurden die traditionellen Drucktechniken in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen. Seither findet immer am 15. März der Tag der Druckkunst statt. In einer Vielzahl von Veranstaltungen wird rund um diesen Tag bundesweit und im europäischen Ausland gezeigt, wie lebendig dieses Kulturerbe ist. Familien sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist kostenlos, wir freuen uns über Spenden fürs Material. 14 bis 18 Uhr
Druckwerkstatt „die Hochdruckzone“, Luisenstraße 63, 63067 Offenbach und offenbar e.V., Domstraße 57, 63067 Offenbach
|
Sonntag 17. März: Frankfurt schaut einen Film: UNTER DIR DIE STADT von Christoph Hochhäusler

(Daniela)
Das Film- und Kinobüro und acht Frankfurter Kinos veranstalten zusammen mit dem Kulturamt der Stadt Frankfur das eintägige Kinofest "FRANKFURT SCHAUT EINEN FILM". An einem Tag finden mit vielen Kooperationspartner*innen neun Events statt, die teilnehmenden Kinos zeigen UNTER DIR DIE STADT von Christoph Hochhäusler jeweils mit individuellem Rahmenprogramm. Herr Hochhäusler, die beiden Hauptdarsteller*innen Nicolette Krebitz und Robert Hunger-Bühler, die Produzentin Bettina Brokemper, Drehbuch-Co-Autor Ulrich Peltzerund Kameramann Bernhard Keller sind zu Gast.
UNTER DIR DIE STADT wird an diesem Tag in acht der Frankfurter Kinos (Cinéma Frankfurt, Cinestar Metropolis, Filmforum Höchst, Harmonie Kino, Kino im DFF, Mal Seh’n Kino, Orfeos Erben, Pupille – Kino in der Uni) zu sehen sein, jeweils mit einem Rahmenprogramm, das den Film aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Für die Gespräche, Diskussionen und Führungen konnten wir wieder großartige Kooperationspartner*innen gewinnen, mit dabei sind in diesem Jahr „Damals in Frankfurt“, die Hessen Film & Medien, das Filmhaus Frankfurt, das Galluszentrum, die Joblinge Offenbach, die Junge Generation Hessischer Film und das Le Méridien Frankfurt. Selbstverständlich werden die Veranstaltungen auch dem Publikum die Gelegenheit geben, den Gästen Fragen zu stellen.
Beim Frankfurter Kinofest FRANKFURT SCHAUT EINEN FILM erwartet das Publikum am 17. März auch in diesem Jahr ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Dies beinhaltet Werkstattgespräche und Diskussionen mit dem Filmteam sowie Fachgästen, eine Drehortführung und eine Lesung mit den Hauptdarsteller*innen. Im Fokus des Jahres 2024 steht Christoph Hochhäuslers Film UNTER DIR DIE STADT aus dem Jahr 2009/10.
Mehr Infos hier: https://www.film-hessen.de/projekte/frankfurt-schaut-einen-film/programm-2024/ Das ganze Programm hier als PDF
|
Sonntag 17. März: Gorilla Club Konzert – für alle ab 4 Jahren

(Martin)
Ein Konzert für alle ab 4 Jahren und dazu ein Album, welches ‚Ok cool‘ heißt, tröstlich ist, gleichzeitig umarmt und unterhaltsamen Radau macht – diese Kombi sollte man wohl keinesfalls verpassen!
„Gorilla Club wurde als Kindermusik-Inkarnation der Kölner Indiepop-Institution Locas In Love um Stefanie Schrank und Björn Sonnenberg gegründet. Ihr zweites Album „Ok cool“ ist ein tröstliches Album, eines, das gleichzeitig umarmt und unterhaltsamen Radau macht. Die Gorillas bleiben ihrer Haltung treu: Sie bieten kein Animationsprogramm für Kinder, sondern eine Sammlung ungewöhnlicher, bunter und smarter Popsongs, mit denen sie mit Kindern ins Gespräch treten. Das tun sie mal auf absurde, mal auf nerdige, mal auf jubilierende, mal auf introvertierte Weise, beginnend bei einem Sachbuch- Groove-Song über Kraken in »Fakten über Oktopoden« und gipfelnd im in sieben verschiedenen Sprachen vorgetragenen Schlaflied »Im Bett«.
Sowohl der immer wieder aufblitzende poetische Tiefgang als auch die Freude am anarchischen Nonsens sind bei Gorilla Club kein Selbstzweck: Das Kluge und das Lustige an ihrer Musik ist ihr Wissen um die Klugheit und Witzigkeit von Kindern. Hier holen die Gorillas ihre jungen Fans ab, mit melodieverliebten und spielfreudigen Geschichten über Essen, Streit, Tiere, Städte, Erinnerungen, Filme und Freundschaft.“
Hier gibt’s einen Link: https://youtu.be/opMRlLUr6Hk Und hier noch einen: https://youtu.be/E7PsPMJV2rI Zu den Tickets geht’s hier: https://www.mousonturm.de/events/gorilla-club-2024/
Sonntag, 17. März um 15.00h Konzert – für alle ab 4 Jahren Mousonturm/Saal Foto: © Heide Prange
|
Sonntag 17. März: FORELAND – BACH AND BRITTEN

(Daniela)
FORELAND – BACH AND BRITTEN ist eine Solo-Tanzperformance des in Berlin lebenden Choreografen und Tänzers Nitsan Margaliot in Zusammenarbeit mit dem Cellisten Isaac Lottman. In dem Werk treten Konzert und Choreografie in einen spannenden Dialog. FORELAND verbindet die beiden Meisterwerke, Johann Sebastian Bachs 5. Cellosuite und Benjamin Brittens Suite 1, op. 72, mit einer virtuosen Tanzinterpretation, die der leidenschaftlichen und kraftvollen Musik körperlichen Ausdruck verleiht.
Tanz und Choreographie: Nitsan Margaliot Cello: Isaac Lottmann
Nitsan Margaliot (IL/DE) ist ein Choreograf, Tänzer und Kurator, der sich mit familiären und queeren Archiven und verletzlichen Begegnungen beschäftigt. Er hat mit dem Batsheva Ensemble und der Vertigo Dance Company getanzt. Seine choreografischen Arbeiten wurden auf Festivals und an Orten in Deutschland, Schweden, Ungarn, Israel und den USA gezeigt. Er ist 2022-2023 Stipendiat der Tanzpraxis der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Isaac Lottman (NL) begann im Alter von zwei Jahren Cello zu spielen. Seit 2020 ist er Student am Konservatorium von Amsterdam und wird von Pieter Wispelwey unterrichtet. Er besuchte Meisterkurse bei Jean-Guihen Queyras, Dmitri Ferschtman, Anastasia Kobekina, Gary Hoffman und Jeroen Reuling. Im Jahr 2019 erhielt er den ersten Preis beim Britten Concours und war der Gewinner des zweiten Preises beim Cello-Biennale-Wettbewerb im Jahr 2022.
Veranstalter: Jüdische Gemeinde Frankfurt Location: Neue Kaiser, Kaiserstraße 28 Einlass: 17:30, Beginn: 18:00 Uhr, Tickets ab 14,- € /18,- €
Nehr Infos: https://jg-ffm.de/de/termine-neues/aktuelles/2024-03-17-tanz-nitsan-margaliot-foreland-bach-and-britten
|
Montag, 18. März: Jack Curley
(Uwe)
Sein erfolgreicher Song „Down“ erinnerte mich etwas an Passenger. Dessen Song „To Be Free“ hörte ich wiederum während der Hochzeitsvorbereitungen vor einigen Jahren intensiv und seitdem fängt mich diese von intimen Songs von Sängern mit einer schönen, etwas rauchigen Stimme immer recht schnell ein. So auch Jack Curley, über den wird geschrieben: „Von intimen Auftritten in kleinen Pubs in Manchester mit nur wenigen Zuhörern bis hin zu großen und beeindruckenden Festivalbühnen mit tausenden begeisterten Zuschauern hat JACK CURLEY einen weiten Weg zurückgelegt. Seine unwiderstehliche Stimme, die wöchentlich fast eine Million Zuhörer anlockt und für rund 64 Millionen Streams seiner fünf erfolgreichsten Singles auf Spotify sorgt, sowie seine Präsenz in Radio, Fernsehen und in einigen TV-Shows zeugen von seinem Erfolgspotential.“
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
|
Montag, 18. März: Der ehrliche Finder/Lize Spit

(Martin)
Lesung mit der Autorin
Vom Glück und Unglück, einen echten Freund zu haben.
Lize Spit hat mit "Der ehrliche Finder" ein ganzes Land aufgewühlt. Zwei junge Menschen, der eine klug und einsam, der andere willensstark durch die Erfahrungen der Flucht, finden zu einer Freundschaft, die wechselweise Sehnsüchte stillt in der kulturellen Lebenswelt des anderen und latente Abhängigkeiten ausbalanciert. Exemplarisch zeigt die Autorin, wie eine politische Entscheidung diese Freundschaft überanstrengt. Jetzt sind beide in ihrer Existenz bedroht, und was sie einander abverlagnen und zugestehen, verschägt den Lesenden den Atem. Kühn zeigt die Autorin, was es bedeutet, in der Not die Rollen zu tauschen.
„Die beiden Jungen Tristan und Jimmy freunden sich trotz - oder gerade wegen? - aller Unterschiede miteinander an. Jimmy - der einsame Nerd, und Tristan - das Flüchtlingskind aus dem Kosovo mit einer großen Familie. Doch gerade als alles gut zu laufen scheint, wird die Freundschaft der beiden Jungen auf eine harte Probe gestellt.
‚Der ehrliche Finder‘ ist der dritte Roman der flandrischen Schriftstellerin Lize Spit, deren Debüt "Und es schmilzt" ein Jahr lang auf Platz 1 der belgischen Bestsellerliste stand.“ (NDR.de)
Tickets gibt’s hier: https://hausamdom.reservix.de/tickets-vom-glueck-und-unglueck-einen-echten-freund-zu-haben-buchpraesentation-in-frankfurt-am-main-haus-am-dom-am-18-3-2024/e2206047
Montag, 18. März um 19.30h Lesung mit der Autorin im Haus am Dom Foto: © S. Fischer (Verlag)
|
Montag, 18. März: FFM/ Lostboi Lino
(Andrea)
Vielleicht gehe ich mit Lili heute ins Nachtleben, Lostboi Lino gefällt mir, aber sie ist eher Zielgruppe. Der Stuttgarter macht Musik mit Grunge-Gitarren und besitzt eine lässige Laidback-Attitüde. „Du darfst nicht alles glauben, was du denkst“. Es geht ums Alleinsein, den Drang auszubrechen, viel Wut und all die Phasen, die man eben so durchläuft im Prozess des Erwachsenwerdens. Was man erwarten darf? Zu viel Gitarren für Rap, zu viel Grunge für Indie und zu poppig für Rock. Stagedives? Na klar. Traurigkeit? Wohl eher fröhliche Melancholie... Aber vor allem dürft ihr auf Lostboi Lino Konzerten eines erwarten, einen Safe Space, in dem alle willkommen geheißen werden! Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei
|
Montag, 18. März: Of/ Cum-Ex-Papers

(Andrea)
Noch lieber möchte ich heute allerdings ist Capitol Theater, dort werden die Cum-Ex-Papers auf der Bühne verhandelt. "Cum-Ex was? Ok: das Wort an sich ist erstmal schnell erklärt. Es handelt sich in diesem Fall um Aktiengeschäfte, die sich am Tag der Dividendenausschüttung sowie kurz davor (cum) und danach (ex) abspielen. Eine Dividende ist für Investoren eine Art Beteiligung am Gewinn des Konzerns auf das sie Aktien halten und wird zu 25% versteuert. Bereits Anfang der 90er Jahre sind Cum-Ex-Geschäfte bekannt geworden und zählen zum größten Steuerskandal in der deutschen Geschichte. Ein Verwirrspiel zwischen Banken, Investoren, Anwälten und dem Staat." (Quelle: https://www.explainity.de/wirtschaft/cumex-einfach-erklaert/). Mit welcher Rechtfertigung lehnen sie eine Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft ab? Wer empört sich darüber? Warum liegt die Strafverfolgung weit hinter den Tricksern zurück? Zwei Journalistinnen haben recherchiert, die Schauspielerin Ruth Marie Kröger und die Schauspieler Jonas Anders und Günter Schaupp bringen die Ergebnisse spannend und unterhaltsam auf die Bühne. Einlass 18.30 Uhr, Foto: Anja Beutler
Capitol Theater, Goethestraße, Offenbach
|
Montag, 18. März: Massive Wagons

(Uwe)
Wenn man den Wiki-Eintrag über den Ort der Gründung von Massive Wagons, Carnfort, liest, klingt das recht beschaulich („5.000 Einwohner“ … „Ort in Lancashire“ … „Bis zur Stilllegung des Bahnhofes als Haltepunkt an der West Coast Main Line in den 1960er Jahren war Carnforth als Treffpunkt von Eisenbahnlinien ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt. …“).
Möglicherweise inspirierte diese Gegebenheit die Gründungsmitglieder Adam Thistlethwaite und Barry Mills zum Bandnamen, musikalisch inspiriert wurden die Musiker laut eigener Aussage durch Airbourne, eine Hard Rock Band aus Australien. Seit 2009 sind sie unterwegs, ihr letztes, sehr erfolgreiches Album erschien 2022 („Triggered!“), über das sagte Sänger Barry Mills "I think this album is a lot more British sounding. I think we’ve managed to bring our sound more up-to-date, it sounds fresh and exciting. It has much more of a punk vibe about it, but, that being said, it’s still full of everything we love about guitar music."
Das Bett Schmidtsr. 12 Einlass: 19:00 Uhr Uhr Beginn: 20:00 Uhr Uhr Vorverkauf: 23 Euro zzgl. Geb.
|
Dienstag, 19. März: Maxim
(Uwe)
Aller guten Dinge sind fünf. Am 19. März spielt Maxim nach vier vergeblichen Anläufen nun endlich in der Brotfabrik. Laut Presseinfo „spricht, denkt und singt er in Bildern. Fesselnde, kluge Bilder, die Seele transportieren. Immer wieder aufs Neue strebt er danach, Musik und Worte zu einer perfekten Komposition verschmelzen zu lassen. Mit seinem Top 10-Album „Staub“ feierte er 2013 seinen Durchbruch. „Meine Soldaten“ (in Spotify schon 21.000.000 x abgerufen) avanciert zum Hit und wird mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.“
Schön ist aus meiner Sicht sein Song „Nie da“, ein Duett mit Antje Schomaker.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
|
Dienstag, 19. März: Liederabend in der Oper

(Martin)
Nicholas Brownlee (Bassabriton) Aurelia Andrews (Klavier)
Seit drei Jahren gehört der amerikanische Bassbariton dem Ensemble der Oper Frankfurt an und begeisterte das Publikum mit spannenden Rollenporträts, seiner faszinierenden Wandlungsfähigkeit und mustergültigen Diktion als Kreon (Oedipus Rex), Jochanaan (Salome), König Roger sowie als Herzog Blaubart. Nicholas Brownlees gefeiertes Debüt als Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg) und sein selbstbewusster Don Giovanni zählen zu den Höhepunkten der Spielzeit 2022/23. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Auszeichnungen, Stipendien und Gesangswettbewerbe und erweitert Stück für Stück sein außergewöhnlich breit gefächertes Repertoire mit Partien wie Kaspar (Der Freischütz) an der Bayerischen Staatsoper in München und Wotan (Das Rheingold an der Dallas Opera.
Mit seinem ersten Liederabend an der Oper Frankfurt stellt der Publikumsliebling neue Farben seiner stimmlichen Charakterisierungskunst vor.
Hier geht’s zum Programm: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/LA_Nicholas_Brownlee_Prog_19_3_24.pdf Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/nicholas-brownlee-bassbariton-aurelia-andrews-klavier/?id_datum=3520 Dienstag, 19. März um 19.30h Oper Frankfurt Foto: © Barbara Aumüller
|
Mittwoch 20. - 22. März: Ausstellung in der Kombinatrotweiss Gallery

(Daniela)
Kombinatrotweiss Gallery präsentiert mit „Eine Reise durch die Sphären des Geistes“ die erste Solo-Ausstellung von Dominik Schubert. Der Wiener Künstler Dominik Schubert lässt Fotografie und Zeichnung verschmelzen, um einen Einblick in seine persönliche Fantasiewelt und alltägliches Erleben zu gewähren. Er ist fest davon überzeugt, dass Kunst unsere Wahrnehmung der Welt transformiert und tiefere Schichten der Realität offenbart. Schubert hat sein Skizzenheft immer dabei, um unterwegs berührende und aufrührende Momente festzuhalten. Die Werke in dieser Ausstellung sind unter anderem eine Hommage an Japan: Eine Reise durch die Heimat von Pikachu und Godzilla hat Schubert herausgefordert und inspiriert. Er lässt uns in eine Welt eintauchen, in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen; eine Welt des Staunens, die die Unbegreiflichkeit des Lebens zelebriert. Vom 21.03. bis 22.03.2024 werden die Arbeiten zu „Eine Reise durch die Sphären des Geistes“ in unserer Galerie in der Kleinen Rittergasse ausgestellt. Neben großformatigen Originalen sind auch kleinformatige Drucke in Sonderedition und Publikationen des Künstlers zu erwerben.
Vernissage: 20.03.2024, 18:30-20:30 Uhr Location: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Alt-Sachsenhausen Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend und es gibt eine Live-Performance! Öffnungszeiten: 21.–22.03.2024, Donnerstag & Freitag, 16-18 Uhr Adresse: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, 60594 Frankfurt Illustration: Dominik Schubert
|
Donnerstag 21. März: Barabend in der Agentur des städtischen Wandels
(Daniela)
Wir gehen heute Abend ins Schauspiel. Davor schauen wir aber noch auf einen Drink beim ersten Barabend in der Agentur des städtischen Wandels vorbei. Diese Barabendserie wird von Lene und weiteren engagierten Architekt:innen u.A. von Architects For Future und anderen Initiativen organisiert.
Jeden 3. Donnerstag im Monat. Sie startet mit dem Frühling und soll Menschen, Stadtinterressierte und MacherInnen zusammenbringen. Es geht um den städtischen Bedarf für Frankfurt und die Menschen, interdisziplinäre Vernetzung, ungezwungenen Austausch und Begegnungen.
Einfach reinschauen, mitreden und mitgestalten! Lasst uns gemeinsam anstoßen!
agentur des städtischen wandels, Braubachstraße 7, 18:00-22:00 Uhr
|
Donnerstag 21. März (bis 14.4.): Führung durch die Ausstellung "BIDIM BLO!"

(Daniela)
Mit "BIDIM BLO!" zeigt basis e. V. (seit 9.2. und noch bis zum 14.4.) die erste institutionelle Einzelausstellung von Kenny Dunkan in Deutschland. Mittels Skulptur, Fotografie, Video und ganzer Rauminstallationen erschafft der Künstler eine vielfältige und bildgewaltige Welt. Dunkans Arbeiten sind von Dichotomien geprägt: zwischen Handwerk und Design, Pop-und Hochkultur, Fetisch und Verspieltheit, Detail und Gesamtheit sowie Minimalismus und überladener Ausführung. Mithilfe des Zusammenspieles dieser verschiedenen Elemente entwickelt Kenny Dunkan eine emanzipatorische Formsprache und schafft es, kritische Themen mit Leichtigkeit und Sensibilität zu vermitteln. Durch die Kombination der ortsspezifischen Gegebenheiten mit der visuellen Kultur der Karibik und im speziellen der Ästhetik des Karnevals adressiert er das französische Kolonialerbe und dessen andauernden Einfluss auf Wahrnehmungen und Darstellungsformen.
Kuratiert von Mariam Kamiab.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. April. Heute, um 18:00 Uhr, gibt es eine öffentliche Führung.- Basis e.V., Gutleutstraße 8-12
Mehr zum Künstler und der Ausstellung: folder_kenny_dunkan_-_bidim_blo.pdf (basis-frankfurt.de
Kenny Dunkan, VOLKAN, 2019-2021, PVC tarpaulins, sound © basis e.V., photo: Bernd Euring
|
Donnerstag, 21. März:OF/ Vernissage
(Andrea)
Ich bin heute bei Frankfurt Secret im Massif Central, sonst wäre ich mal im BOK vorbeigeradelt. Dort wird heute die Ausstellung mit Andrea Interschick, Reda-Marija Richter und Katharina Tebbenhoff eröffnet, zu sehen sind Malerei, Objekte. Begrüßung: Ilka Mottscheller (1. Vorsitzende des BOK) Eröffnungsrede Dr. phil. Hanneke Heinemann (Frankfurt am Main) links: R. M. Richter ‹Whispering vastness›, 2023, Öl auf Leinwand, 80 ×100 cm. Mitte: Katharina Tebbenhoff, ‹Mumuration›, Eisendrahtskulptur. Rechts: Andrea Interschick, ‹Daseinsfrage›, 2021, Öl auf Leinen, 40 × 35 cm. 19 Uhr
BOK, Kirchgasse 29, Offenbach
|
Donnerstag, 21. März: The 1975
(Uwe)
„The City“ war der Song, der mich (und viele andere) im Jahr 2013, als die britische Indie-Rockband The 1975 ihre erste, gleichnamige Platte veröffentlichte, begeisterte. Der Song hat es nicht auf die Setlist der Band bei der aktuellen Tour gebracht, dafür bringt das Quartett aus Manchester eine Menge anderer Hits aus ihrem Schaffen mit. Unter anderem der Hit „Somebody Else“, dass auf Spotify schon über 750.000.000 gespielt wurde. Die Klickzahlen (nicht nur) von diesem Lied beweisen, dass The 1975 durchaus erfolgreich sind. Die Besucher des Konzerts werden sich bis in die Zugabe gedulden müssen, um es zu hören. Dann wird auch „Sex“ vom Debütalbum gespielt. Genug gespoilert, wer mehr wissen will geht in die Jahrhunderthalle.
Jahrhunderthalle F., Pfaffenwiese 301 20 Uhr Tickets aktuell nur über Warteliste oder im Sekundärmarkt Foto: Facebook The 1975
|
Donnerstag, 21. März: Vanessa Peters
(Uwe)
"Seit über einem Jahrzehnt verzaubert Vanessa Peters ihre Fans mit ihren nachdenklichen, melodischen Liedern und ihrer warmen, texturierten Stimme. Als Opener für Acts wie John Oates, Suzanne Vega, 10000 Maniacs und Josh Rouse tourte Peters ausgiebig durch die USA und Europa und baute sich eine Legion treuer Fans auf. Vanessa ist eine wahre internationale Künstlerin, die Tausende von Shows in einem Dutzend Ländern gespielt hat, von Kaffeehäusern bis hin zu Festivals."
Spontan bin ich beim Druchhören bei ihrem Song „The Band Played On“ hängen geblieben. Schön schwungvoll.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
|
Donnerstag, 21. März: Der Geheime Salon mit Ryskinder & SK Libra

(Petra)
Zusammen mit METAhub – ein Kooperationsprojekt von Jüdischem Museum Frankfurt, Mousonturm und Archäologischem Museum – ist heute der in Berlin lebende israelische Künstler Ryskinder in den leicht verspäteten ersten Salon des Jahres 2024 eingeladen. In den frühen Zweitausendern der Jerusalemer Undergroundszene bekannt geworden, bespielt Ryskinder seitdem mit Sampler, Synths und Mikrofon im Gepäck, mal Solo, mal im Duo, die Bühnen und Nischen dieser Erde. Mit ihrer äußerst eigensinnigen Mischung aus Power Electronics, Lo-Fi Hip Hop, effektbeladenen hebräischen Vocals und Punk sind Ryskinders Live-Shows ein mitreißendes Exempel für avantgardistischen Elektro-Schamanismus. Den ergänzenden musikalischen Gegenpol bildet die Frankfurter DJ SK Libra, die mit ihrem kaltservierten Mix aus zeitgenössischer Clubmusik nach ihrem Auftritt 2019 zum zweiten Mal das Salon-Parkett bespielt. Der Eintritt ist wie immer frei.
Der Geheime Salon mit Ryskinder & SK Libra, Party und Konzert, Ort: Lokal im Mousonturm, Adresse: Waldschmidtstraße 4, Uhrzeit: 20 Uhr, das Lokal und die Bar sind ab 20 Uhr geöffnet, Eintritt: frei
|
| V O R S C H A U nächste Woche
|
Ab Freitag 22. März - 25. August: Louise Rösler Im Museum Giersch

(Daniela)
Ich habe mir eben auf der Webseite vom MGGU einige Arbeiten der Malerin und Graphikerin Louise Rösler (1907–1993) angeschaut, die ich bis dato nicht kannte und werde mir die Ausstellung anschauen.
Das MGGU schreibt "Erstmals im Frankfurter Raum stellt das MGGU die Künstlerin Louise Rösler (1907–1993) in einer umfassenden Retrospektive mit über 160 Leihgaben aus. Ihr qualitätvolles Schaffen zählt zu den interessanten und wichtigen Positionen der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts, die es zu entdecken gilt. Die Ausstellung stellt das reiche und vielseitige Werk der Künstlerin in den Fokus, darunter Gemälde, Collagen, Farb-/Filzstiftarbeiten, Aquarelle, Gouachen, Pastelle und Druckgraphiken. Immer wieder überraschende Techniken und Materialien beeindrucken dabei ebenso wie die kraftvolle Individualität und Eigenständigkeit dieser Künstlerin.
1907 in Berlin geboren, wuchs Louise Rösler in einem kunstaffinen Elternhaus auf und unternahm nach ihrer Ausbildungszeit in München, Berlin und Paris ausgedehnte Studienreisen durch Südeuropa. Das Großstadtthema faszinierte sie zeitlebens und zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Werk. Bis in die 1930er Jahre arbeitete Louise Rösler gegenständlich. Nach ihrer kriegsbedingten Übersiedlung nach Königstein im Taunus 1943 entwickelte sie einen abstrakteren und freieren Stil, der Farbe und Form als sinnliche Elemente betonte und zu dynamischen Bildwelten zusammenführte. Dabei griff Rösler das Urbane nicht nur motivisch, sondern auch in der Materialwahl auf. Auf der Straße gefundene Papierschnipsel und Bonbonverpackungen kombinierte sie mit zeichnerischen und malerischen Elementen. Bis an ihr Lebensende 1993 nutzte die Künstlerin voller Kreativität und Einfallsreichtum immer wieder ungewöhnliche Fundstücke für ihr Schaffen: so wurde eine Schrankwand zum Malgrund, die Blisterverpackung zum Bildelement und Schuhspanner zum Ausgangsmaterial für Plastiken."
MGGU - Museum Giersch der Goethe-Universität Schaumainkai 91 - 60596 Frankfurt am Main www.mggu.de
|
Freitag, 22. März: Of/ Offenbacher Seemannslieder

(Andrea)
Der letzte Abend muss grandios gewesen sein, ein bisschen schade, dass wir bei Kino Kulinarisch sind (worauf ich mich natürlich schon sehr, sehr freue). Hagen Bonifers, grandioses Bild „Am Hafen“ wurde einst für das Offenbacher Szene Lokal Weinstube geschaffen. Es ist ein mittelalterlich anmutendes Bild mit Blick auf ein altes Segelschiff in einem Hafen. Zur Einweihung dieses Bildes hatten einige Freunde einen musikalischen Abend mit Seemannsliedern veranstaltet. Nun musste das Bild öfters umziehen und bei jedem neuen Standort fand sich diese schräge Truppe wieder zusammen um es mit Seemannsliedern, Liedern über den Hafen, das Meer über die Sehnsucht und den Abschied zu feiern. Im Filmklubb Offenbach wiederholt sich dieses ungewöhnliche Projekt nun erneut. Eine Band die es eigentlich nicht gibt, aber neptungleich aus den Tiefen auftaucht und ihr Bestes gibt. Angeführt vom unerschrockenen Knut Knutsen, der durch den Abend führt. Einlass 18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
|
Ab 22. März (Premiere): Der junge Mann / Das Ereignis

(Martin)
Pourquoi pas?
Ein junger Mann, eine viel ältere Frau. Der Spaß am Sex mit A., der ihr Sohn sein könnte. Der der abgetriebene Fötus hätte sein können, den sie 1963 in der Hand hält und sich fragt: Wohin jetzt damit?
IN DER LIEBE UND DER LUST HATTE ICH NICHT DAS GEFÜHL, MEIN KÖRPER UNTERSCHEIDE SICH GRUNDSÄTZLICH VON DEM EINES MANNES schreibt Annie Ernaux, geboren 1940.
Und doch verblutet sie fast, als sie die Nabelschnur durchtrennt, um die eingepflanzte Saat loszuwerden. Um ihre Autonomie zu behalten. Um nicht den Weg ihrer proletarischen Mutter zu gehen. Um die Straße weiter fortzuschreiten, irgendwann SCHAMLOS zu werden. Die durchtrennten Nabelschnüre und die Gefahr des Verblutens sind der Boden für Ernaux’ Texte, die so ganz lakonisch klingen, als wäre sie so ganz nicht beteiligt am widerfahrenen Leben.
Wie eine über sich selbst kreisende Drohne beschreibt sie sich, fast mit Antipathie sich selbst gegenüber. Eine Auto-Batterie, die sich auflädt an ihrer Begierde, bis sie auch den jungen Geliebten abtreibt, um die erste Seite eines Buchs zu beginnen: Endlich schreiben. Und der frohe Blick auf stehengebliebene Uhren – als würde dadurch auch die Zeit stillstehen.
Aufhören zu Altern. Ein Traum.
Hier geht’s zum Reservieren: https://theaterwillypraml.de/annie-ernaux-der-junge-mann-das-ereignis/
Ab 22. März (Premiere); weitere Termine im April und MaiTheater Willy Praml in der NaxoshalleFoto: © Homepage Theater Willy Praml
|
Freitag 22. März: FÄZZ AM FREITAG in der Romanfabrik

(Daniela)
Gregor Praml, der neue Leiter der Romanfabrik, hat neue Veranstaltungsformate entwickelt. "„FÄZZ am Freitag“ ist das erste Ergebnis einer als Reihe gedachten Einladung der Romanfabrik an die junge Musikszene in Frankfurt. Nach dem Motto „Kommt – Probt – Spielt!“ öffnen wir in 2024 die Tür für die kreative Arbeit des Frankfurter Jazz-Collectives FÄZZ, frisch ausgezeichnet mit dem Frankfurter Jazz-Stipendium 2023. Das Quintett um die Musiker Paul Scheugenpflug (sax), Jonathan Strieder (pos), Jona Heckmann (p), Kevin Nasshan (dr) und Niklas Schumacher (b) wird sich für jedes der Projekte eine*n Gastsolist*in einladen und – so viel sei jetzt schon verraten – am Ende des Jahres auch ein Konzert mit einer kompletten Big-Band-Besetzung spielen! Für das erste Projekt hat FÄZZ die österreichische Sängerin Veronika Morscher eingeladen. Sie hat am berühmten Berklee College of Music in Boston sowie auch in Köln und Wien studiert und lehrt heute „Performance Training“ an der HfMDK in Frankfurt, an der die Mitglieder von FÄZZ den Studiengang „MA Bigband“ absolviert haben.
Romanfrabik, Beginn 20:00 Uhr. Alle Infos hier. Foto: Marvin Fuchs
|
Noch bis Freitag, 22. März: Ausstellung Johannes Nandu Kriesche – Sii MISTERIOSO
(Petra)
Als Neujahrsausstellung zeigt die Galerie noch bis Ende März die Ausstellung „Sii MISTERIOSO“, eine sorgfältig ausgewählte Werkschau aus 25 Jahren der Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Künstler Johannes-Nandu Kriesche. Tiefgründige Bildwelten aus Paraffin, Öl, oder Acryl treffen auf spannende, zum Teil leuchtende Objekte zum Thema Zeit: Kunstwerke, dessen roter Faden die Transparenz versus Vielschichtigkeit und das Geheimnis des Lichts verbindet. Kriesche gehört zu den ersten Künstlern, welche der Galerist Leander Rubrecht bei seiner Gründung 1998 aufgenommen hatte. Ein Zeugnis der Kontinuität in einer schnelllebigen Zeit mit einhergehenden Nominierungen und Kunstpreisen.
Johannes Nandu Kriesche – Sii MISTERIOSO, Ausstellung, Ort: Galerie Rubrecht Contemporary, Adresse: Büdingenstr. 4 - 6, 65183 Wiesbaden, Öffnungszeiten: mittwochs bis freitags 14 – 18 Uhr, Eintritt: frei
|
Freitag, 22. März: Of/ Anatomie eines Falls

(Andrea)
Ich hatte gewarnt und jetzt ist, kaum überraschend: AUSVERKAUFT. Das Essen, der Film, die unglaubliche Sandra Hüller! Die, keine Überraschung, für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert ist. Wer sich jetzt noch fragt, Sandra -wer? sollte schleunigst Toni Erdmann ansehen. Immerhin gilt sie eit Jahren als die bedeutendste und wandlungsfähigste deutsche Schauspielerin (ich zitiere Daniel Brettschneider) und hat nun die Chance auf einen Oskar. Am 10. März heißt es also: Daumen drücken! Heute sehen wir sie in dem durchaus an Hitchcock erinnernde, ungemein spannende Gerichtsdrama „Anatomie eines Falls“ – insgesamt für fünf Oscars nominiert sowie amtierender Preisträger der Goldenen Palme von Cannes – ist zweifelsohne der bisherige Höhepunkt in Hüllers Schauspielkarriere. Sie spielt eine des Mordes an ihrem Mann beschuldigte Frau, die in aller Ambivalenz zwischen Zuversicht, Stur- aber auch Klarheit auf dem Zenit ihres Schaffens agiert. Eine eisige Naturgewalt! Diese Leistung gilt es bei Kino Kulinarisch entsprechend zu zelebrieren. Da der Film nicht nur im Gerichtssaal, sondern auch größtenteils auf einer Berghütte spielt und das Panorama der französischen Alpen regelrecht erlebbar werden lässt, versuchen wir das Essen natürlich wieder atmosphärisch präzise anzupassen. Anatomie einer Rösti: Die beschriebene Kulisse der Alpen hat uns kulinarisch zu Rösti-Varianten und Marillenknödel mit Vanillesoße animiert, wobei die Rösti einmal vegetarisch mit Spinat und Bergkäse und einmal klassisch mit Speck und Bergkäse serviert werden – jeweils mit Wildkräutersalat und Schnittlauch-Schmand versteht sich! Ab 18.30 Uhr. Hier gehts zum VVK: http://kinokulinarisch.de
Alte Schlosserei, Goethering, Offenbach
|
Freitag, 22. März: Xavi
(Uwe)
Xavi kommt nach Frankfurt. Leider (für die Eintracht) ist es weder der ehemalige spanische Superkicker vom FC Barcelona noch der aufstrebende holländische Kicker Xavi Simmons von RB Leipzig. Es kommt der Singer/Songwriter Xavi. Über den ist zu lesen: Die letzten drei Jahre war es ganz schön ruhig um Xavi. Fast schon zu ruhig für einen Künstler, der mit Hits wie „Brot & Wasser“ oder „Analoge Liebe“ eingängige Songs von wahnsinniger Kraft und Aufrichtigkeit veröffentlicht hat. Aber manchmal muss man einen Schritt zurücktreten. Um das große Ganze sehen zu können. Um zu verstehen, wer man ist und was man eigentlich will – von sich selbst, vom Leben und von der Kunst. Xavi wagt einen Blick in die Tiefe dieser Fragen. Zeit für ein neues Kapitel. Es entstehen Songskizzen – die ungefiltert ihren Weg in die Socials finden ....
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 Beginn 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
|
Freitag, 22. März: Cloudy June
(Uwe)
„Ein stampfender Bass und dynamischer Beat versorgen ihn mit ordentlich Power, während Synth-Sounds dem Ganzen noch einen mystischen Touch verpassen. Ihre gewohnte Eloquenz stellt Cloudy auch dieses Mal wieder mit raffinierten Lyrics unter Beweis. Eine melodische Bridge führt zum extrem eingängigen Refrain, der „Red Flag“ zu einem prädestinierten Ohrwurm macht ...“ Ich hätte es nicht besser formulieren können.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 18 Uhr Foto: Homepage Zoom
|
Of/ Rumstromern mit Ida Todisco

(Andrea)
Ida Todisco ist eine charmante Herumtreiberin, mit wachem Blick nimmt sie ihre Umgebung wahr und entdeckt immer wieder wunderbare Details. Auf ihrer „Kiez-Tour“ führt sie an fünf Terminen – Auftakt ist am Samstag, 23. März – durch die beiden Stadtteile Nordend und Hafen. Sie schlägt Brücken, zeigt neu Gewachsenes und Gebautes, berichtet von der Historie des alten Hafens und seiner Revitalisierung, die das Stadtwerke-Unternehmen OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH im Auftrag der Stadt verwirklicht hat. Unterwegs weist die Autorin auf versteckte Schätze hin, die sich erst auf den zweiten Blick offenbaren. Kunst und Mode, Handwerk und Soziales im Blick Auf der Tour geht es im Zickzack-Kurs von der Hafentreppe Richtung Kaiserlei und dann ins Nordend. Regionale und internationale Unternehmen, Industriegeschichte, Gastronomie und soziale Stadt-Projekte stehen beim „Gemischten Doppel“ ebenso auf dem Plan wie Kunst an großen Wänden, Mode und Kreativität, das Handwerk in Hinterhöfen und kleine Läden, die das Nordend seit jeher prägen. Termine Samstag, 23. März: 11 Uhr (zu Fuß) Sonntag, 21. April: 14 Uhr (Rad) Sonntag, 23. Juni: 11 Uhr (zu Fuß) Samstag, 13. Juli: 18 Uhr (Rad) Samstag, 7. September: 18 Uhr (Rad) Treffpunkt ist jeweils am Blauen Kran im Hafen.
https://www.frankfurtticket.de/tickets/gemischtes-doppel-15952.67981/
|
Samstag 23. März bis 1. April: Ausstellung und offene Ateliers zum TAG DER DRUCKKUNST

(Daniela)
Ausstellung und offene Ateliers zum TAG DER DRUCKKUNST
Die WestAteliers von Ruth Luxenhofer, Maike Häusling und Michael Bloeck machen mit!
Ausstellungszeit: 23. März bis 01. April 2024
Offenes Atelier: Samstag 23. März von 14.00 bis 19.00 Uhr
Die traditionelle Druckkunst wurde am 15. März 2018 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen.
Seitdem gibt es jedes Jahr rund um diesen Tag, bundesweit, eine Vielzahl an Veranstaltungen zum Thema Druckkunst.
Auch in diesem Jahr beteiligen sich Künstler*innen der WestAteliers im Frankfurter Stadtteil Gallus mit Ausstellungen in den großen Schaufenstern ihrer Atelierläden.
Die Künstler*innen zeigen unterschiedlichsten Drucktechniken. So werden Werke in traditionellen Techniken, wie z.B. Radierung, Lithografie und Siebdruck, und auch in experimentellen Techniken, wie Leimdruck und Monotypien, ausgestellt. So vielfältig wie die Wahl der Techniken sind, so vielfältig sind auch die bearbeiteten Themen. Sie reichen von Naturbeobachtungen, Experimenten mit Materialien bis hin zu sozialen und politischen Inhalten.
Folgende WestAteliers sind in diesem Jahr beteiligt:
Ruth Luxenhofer „Die Zaubermacht von Hoch und Tief /experimenteller Leimdruck“ Atelier: Lorsbacher Str. 26, 60326 Frankfurt am Main
Maike Häusling „Durchdrucke – von der Malerei zum Druck“ Atelier: Langenhainer Str. 25, 60326 Frankfurt am Main
Michael Bloeck „Political experimental Handprint“ Atelier: Be Poet Offspace, Langenhainer Str. 26, 60326 Frankfurt am Main
Die drei Ateliers befinden sich in unmittelbarer Laufnähe entlang der Idsteiner Straße, zwischen Langenhainer Straße und Lorsbacher Straße.
Die Ateliers sind barrierefrei und ein Besuch ist kostenlos. Die Ausstellungen in den Schaufenstern sind rund um die Uhr zu sehen!
Nähere Infos zu den Ausstellungen und den WestAteliers sind auf unserem Instagram Kanal „Westateliers“ veröffentlicht. Eine Gesamtübersicht aller Veranstaltungen zum Tag der Druckkunst bietet der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V., Berlin, auf www.tag-der-druckkunst.de
(c) Ruth Luxenhofer
|
Samstag, 23. März: Of/ Open Air - Musikpavillons in Luft - und Thermalkurorten
(Andrea)
Wie schön, Sabine L. Schmidt ist in der Stadt! Nachdem sie einige Jahre in der Offenbacher Kultur für Furore sorgte ist die Labelpräsidentin dem Ruf der Hauptstadt gefolgt und gibt heute ein Gastspiel in Form eines Vortrags: Open Air - Musikpavillons in Luft - und Thermalkurorten Anschließend entspannter Barabend mit Kurorchesterplatten 18.00-22.00 Uh, ich gehe hin.
Studio FortyTwo, Ludwigstraße, Offenbach
|
Sonntag, 24. März: Only The Poets
(Uwe)
Only The Poets kommen aus Großbritannien, genauer aus Reading. Dort wurden unter anderem geboren: Kate Winslet, Ricky Gervais oder Mike Oldfield. Letztgenannter lebt mittlerweile auf den Bahamas und wird sich mit dem Schaffen von Tommy Longhurst und Co. nicht so intensiv beschäftigen. Richtig los ging es für die Indie-Pop-Band (es ist sehr poppig) im Jahr 2017 mit der Single Ceasefire. Ein Album haben sie seitdem noch nicht schreiben und aufnehmen können, weil sie quasi ununterbrochen unterwegs sind. Mal als Support von Leuten wie dem wunderbaren Lewis Capaldi oder als Headliner. Als solcher kommen sie nun in die Brotfabrik.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 Beginn: 20 Uhr Foto: Homepage Zoom
|
Sonntag, 24. März: Alex Diehl
(Uwe)
Wieder kommt ein deutschsprachiger Singer/Songwriter in die Brotfabrik, die für solche Künstler ein wirklich guter Ort ist. Alex Diehls Geschichte erzählt von Erfolg, leidenschaftlichem Scheitern, von Mut und der Liebe zur Musik. Nach „Die Songs, die ich nie schreiben wollte“ (2021), erschien im letzten Herbst sein fünftes Album – und damit ein kleines Jubiläum! „Das ist keine Übung“ ist der Name und die Themen dieser persönlichen Platte gehen tief unter die Haut: Alkoholismus in der eigenen Familie, Depressionen und Hass innerhalb des sozialen Umfelds und Erinnerungen aus einer zerstörten Kindheit werden aufgearbeitet. Der Künstler schließt Frieden mit seinem ersten Lebensdrittel, indem er den Hörer*innen seine autobiographischen Songs anbietet.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 Beginn 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
|
Mittwoch, 27. März: OF/WortWeinKunst

(Andrea)
Wir sind in Ferien, aber Euch lege ich einen Besuch im BOK, Bund Offenbacher Künstler, sehr ans Herz. Schönes Wortspiel, bei WortWeinKunst ist nämlich Michael Behrendt (Musikjournalist und Sachbuchautor) zu Gast, "Mein Herz hat Sonnenbrand" heißt sein Buch, und das ist ein rasanter Kurztrip durch die wundersame Welt der Songtexte. Die Lesung mit Musik habe ich im vergangenen Jahr schon live erleben können und mich sehr amüsiert. Eine vergnügliche Sprachreise durch die wundersame Welt der Songtexte: "Michael Behrendt führt durch alle Formen songlyrischer Pannen. Von der schmerzlich vermissten Wortendung bis zum stilistischen Fehlgriff, vom unappetitlichen Reim bis zu herrlich sinnfreien Statements. Punk, Rock, Soul, Dance oder Rap werden unter die Lupe genommen, aber auch der Schlager erhält den ihm gebührenden Raum. Unverwüstliche Gassenhauer wie »Anita« oder »Wahnsinn« werden ebenso auf ihre Formulierungsstärke hin abgeklopft wie jüngere Charts-Erfolge, von »Alles an dir« (Mike Singer) bis »Kaleidoskop« (Johannes Oerding). Aber auch das (unfreiwillig) komische Potenzial erfolgreicher Künstlerinnen wie Sarah Connor und Lena Meyer-Landrut oder renommierter Songwriter wie Herbert Grönemeyer und Marius Müller-Westernhagen entgeht Michael Behrendt nicht."
BOK, Kirchgasse 29, Offenbach, 19 Uhr
|
Donnerstag, 28. März – Montag, 1. April: DANCE2NARRATION

(Martin)
Dresden Frankfurt Dance Company
Dieser Doppelabend stellt zwei Stücke nebeneinander, die Tanz mit Narration in Verbindung bringen und damit experimentieren, was daraus entstehen kann. Anstatt eines starren Verhältnisses, in dem alles nahtlos zusammenpasst wie Puzzleteile, entwickelt sich ein Gefüge, das dem Publikum die Möglichkeit gibt, selbst Verbindungen zu entdecken.
BIS.N.S. (AS USUAL) Im Jahr 1976 gab die berühmte US-amerikanische Pianistin, Sängerin und Bürgerrechtsaktivistin Nina Simone ein unvergessenes Konzert beim Jazz Festival in Montreux (Schweiz). In der Zugabe (französisch „bis“) unterbricht sie ihr Programm immer wieder. Im Gespräch mit dem Publikum entstehen sehr intime Momente, in denen sich ihre Persönlichkeit zeigt.
Das Stück „Bis.N.S.“ spielt mit der inneren und äußeren Welt von Künstler*innen und lotet dabei die fragile Grenze zwischen Bühne und dem Bereich hinter den Kulissen aus. So erleben die Zuschauer*innen ein Tanzstück in Aufführung und gleichzeitig durch immer wieder neue Verschiebungen, wie sich die Tänzer*innen auf ihren Auftritt vorbereiten. Sie proben ihre Bewegungen, wiederholen und korrigieren sich, als ob niemand ihnen dabei zuschaute. Kleine und große, private und künstlerische Momente reihen sich aneinander: normaler Tanzbetrieb – business as usual.
LISA Scheinbar endlose emotionale Variationen und tänzerische Interpretationen erzeugen eine atmosphärische Spannung. Ein Vorhang verdeckt den hinteren Bereich der Bühne. Die Tänzer*innen können durch ihn unvermittelt auftauchen oder verschwinden und so zwischen den beiden Räumen wechseln.
Das Publikum sieht die Darsteller*innen nur auf einem Teil der Bühne, während sich gleichzeitig hinter dem Vorhang, vor den direkten Blicken verborgen, eine weitere Geschichte entfaltet. Beide Realitäten verfolgt das Publikum in Echtzeit durch das bewegliche Bühnenbild.
In „Lisa“ wird der Raum genutzt, um die entgegengesetzten Stimmungen, die sich vor und hinter dem Vorhang entwickeln, zu kontrastieren. Der Choreograf möchte die Idee des Geschichtenerzählens im zeitgenössischen Tanz herausfordern, bei dem häufig abstrakte Bewegung und Dramaturgie im Vordergrund stehen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/premieren/bisns-as-usual-lisa/
Donnerstag, 28. März + Samstag, 30 März um jeweils 19.30h; Sonntag, 31. März + Montag, 1. April um jeweils 18.00h Schauspiel FrankfurtFoto: © Eike Walkenhorst
|
Donnerstag, 28. März. Of/ Götter wie wir

(Andrea)
Es gibt einiges zu entdecken hier in Offenbach – auch an Ostern... Nicht nur unseren Filmklubb, von anderen auch als KulturJuwel im Hinterhof und Geheimtipp für gute Streifen geadelt, sondern auch Talente! CARSTEN STRAUCH, Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent, Schauspieler und UrOffenbacher, macht Filme und schreibt Bücher wie GÖTTER WIE WIR, erhielt die Auszeichnung: Deutscher Fernsehpreis für die beste Comedy. PIOTR J. LEWANDOWSKI geboren in Warschau. Zog es ihn über London zum Studium an die HFG in Offenbach bis er an die Filmakademie Baden-Württemberg wechselte, wo er 2007 seinen Abschluss machte und dann wieder nach Offenbach übersiedelte. Hier und in Berlin lebt er bis heute. Er ist Tatort Regisseur, drehte bereits mit LANNERT & BOTZ und macht KinoFilme wie JONATHAN mit Janis Niewöhner, KÖNIG DER RABEN mit Antje Traue oder MEINE FREUNDIN VOLKER mit Axel Milberg. Zwei herausragende schöpferische Persönlichkeiten beheimatet in Offenbach: Diesen beiden AusnahmeKünstlern möchten wir eine Bühne geben. An 6 Abenden zwischen Oktober `23 und März `24 wollen wir die Bandbreite in all ihren Facetten von Trickfilm, Youtube-Videos, über Fernsehfilm bis zum Kinofilm aufzeigen und das Leistungsvermögen der Beiden auf den Prüfstand stellen. Einlass 18.30 Uhr
https://www.eventim-light.com/de/a/64c2946e8bf0d973efeaa7b3
Filmklubb, Isenburgring 36HH, Offenbach, nicht barrierefrei
Falls ausverkauft: Am Montag, 1. April, gibt es nochmal eine Chance.
|
Donnerstag, 28. März: FfM/ Crambones
(Andrea)
Die C-Types habe ich schon xmal gesehen und fand sie jedes Mal großartig. Inzwischen hat sich das Trio zum Duo verkleinert, heißt nun Crambones und man darf gespannt sein: Primitive Souinds from the Lo-Fi Lounge im DKK This two-headed monster featuring veteran performer Woody Galore (ex C-Types) on vocals & guitar and the juvenile “Haudrauf” Vince DeVille on drums presenting a raw and bare-boned lo-fi sound without any frills. Once released on stage, you can experience some antics happening, with raucous, sometimes crooning vocals - a grinding guitar & primitive beats straight from the lounge where the plush has worn out long time ago. Now let‘s get frantic - it‘s gonna be trashique ! 20 Uhr
Dreikönigskeller, Färberstraße 71, Frankfurt
|
Bis März 2024 verlängert: Rüsselsheim/ Frida Kahlo

(Andrea)
Frida Kahlo begleitet mich schon lange, lange und seit ich ihre Arbeiten erstmals sah, bewundere ich ihre schonungslose Offenheit. Ich habe mich also unlängst auf den Weg nach Rüsselsheim gemacht, bin am Opel-Werk vorbei auf dem Maindamm zu den Opelvillen spaziert und eingetaucht. Dass Frida Kahlo über 200 Fotografien aus der umfangreichen Bildersammlung besaß, die ihr als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial diente, hatte ich vorher nicht gewusst und die Ausstellung war eine schöne Annäherung. "Die mexikanische Künstlerin wurde durch ihre besondere Malerei zwischen Naiver Kunst, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit weltbekannt, nicht zuletzt durch ihre autobiografischen Themen und die Verarbeitung ihres bewegten Lebens – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst fünfzig Jahre nach Kahlos Tod kam ihr immenses privates Fotoarchiv ans Licht mit Bildern der Familie, des politischen Kampfes des Paares und ihres versehrten Körpers. Sowohl Frida Kahlos Vater als auch ihr Großvater waren professionelle Fotografen, und sie selbst machte sich die Fotografie auf unterschiedliche Weise zunutze. Sie sammelte unter anderem Daguerreotypien und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert und bewahrte Fotografien auf, denen sie ihren persönlichen Stempel aufdrückte, indem sie Dinge aus ihnen ausschnitt, Widmungen auf sie schrieb und sie personalisierte. Sie schenkte sie ihren Freunden, sie waren Erinnerungen an ihre verstorbenen Angehörigen und sie wurden zu einer wichtigen Inspirationsquelle für ihre Gemälde. Darüber hinaus dienten sie ihrer Selbstdarstellung. Frida Kahlo war sich bewusst, dass die Fotografie ein wirkungsvolles Medium war, um das Bild von sich zu vermitteln, das sie anderen zeigen wollte. Durch ihre Fotos, anonyme private Bilder und Porträts ihres Vaters sowie durch die von ihr gesammelten Aufnahmen renommierter Fotografinnen und Fotografen entsteht ein eindringliches Dokument der Zeit und ein intimer Einblick in das Leben einer der bemerkenswertesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Foto: Diego Rivera & Frida Kahlo Archives, Bank of Mexico, Treuhänder im Diego Rivera and Frida Kahlo Museum Trust Opelvillen Die Ausstellung wurde jetzt bis Anfang März verlängert und der Ausflug lohnt sich.
Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim
|
Samstag, 30. März: COLOURS OF DEMOCRACY

(Daniela)
Die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche war nur ein Wimpernschlag in der langen Geschichte der Demokratiebewegungen in aller Welt. Der Abend Colours of Democracy beleuchtet die Demokratiegeschichte sowie den aktuellen Zustand der Demokratie und legt dabei den Schwerpunkt auf acht Länder (Deutschland, Griechenland, Iran, Kolumbien, Russland, Syrien, Senegal, Türkei).
Acht Musiker:innen des Bridges-Kammerorchester aus diesen Ländern haben den Abend konzeptionell mitentwickelt und gestalten ihn sowohl musikalisch als auch szenisch. Gedichte, Auszüge aus Theaterstücken, Aufrufe und persönliche Texte werden mit ausgewählten Musikstücken verschiedener Epochen und Stilrichtungen verflochten. Durch die Besetzung mit Instrumenten aus dem arabischen, europäischen, persischen, südamerikanischen und westafrikanischen Kulturraum (Flöte, Gaita, Violine, Kamanche, Violoncello, Kanun, Gitarre, Tiple, Ngoni, Tambin (Peul Flute), Perkussion, Gesang) weist das Ensemble eine große Bandbreite an Klangfarben auf. In diesem demokratischen Prozess der Stückentwicklung stehen die Musiker:innen für eine Gemeinschaft, die Vielfalt als Stärke versteht und den Wert von Demokratie auf verschiedenen Ebenen verhandelt.
Mit Vladislav Belopoukhov, Ayşe Deniz Birdal, Johanna-Leonore Dahlhoff, Youssef Laktina, Alireza Meghrazi Soloukloo, Eleanna Pitsikaki, Andrés Rosales, Khadim Seck Regie Matthias Faltz Musikalische Leitung Johanna-Leonore Dahlhoff Dramaturgie Antigone Akgün, Susanne Hemmerling
Vorstellungtermine: Sa., 30.03.24 um 19:30 / Mi., 24.04.24 um 19:30
Volksbühne am Grossen Hirschgraben
|
Samstag, 30. März: FFM/ Taha
(Andrea)
"Es war eine lange Reise, aber im Leben ist nun mal Veränderung die einzige Konstante. Vom Battlerap zum Kompliment-Rap, von der Rap-Musik zum Punk-Pop und von Kex Kuhl zu Taha. Man könnte es fast schon eine 360 Grad Wende nennen, aber eigentlich ist es nur ein authentischer Schritt nach vorne. Taha rappt nun unter bürgerlichen Namen und macht genau die Musik, die er persönlich auch gerne hören würde. Die erste Single unter dem neuen Namen und auch mit eigenem Musiklabel Fukk Music heißt „Benzin“ und könnte nicht besser zu ihm passen, denn Cakmak, also der Nachname des Künstlers, bedeutet auf türkisch Feuerzeug und genau dieses Feuer in ihm selbst beschreibt er auch im Text: „Ich bin Feuer auf der Suche nach Benzin / Und du bist Benzin“." Einlass 18 Uhr
Nachtleben, kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt, nicht barrierefrei
|
Samstag, 30. März: Of/ Green Border

(Andrea)
Seit ich neulich in der FAZ über diesen Film las, möchte ich ihn sehen. Jetzt sind wir dummerweise im Urlaub, schade. Aber auch das ist schon fies, wir sind im Urlaub, während andere irgendwo an der Peripherie Europas an der Green Border gestrandet sind. Denn wir haben Pässe, die uns alle Türen öffnen. "2021. Angelockt von den Versprechungen des belarussischen Diktators Lukaschenko, haben Bashir und Amina mit ihrer syrischen Familie wie viele andere Geflüchtete den Flug nach Minsk gebucht, um von dort über die grüne Grenze nach Polen und dann zu ihren Verwandten in Schweden zu gelangen. Doch die Verheißung wird zur Falle. Zusammen mit Tausenden anderen steckt die Familie im sumpfigen Niemandsland zwischen Polen und Belarus fest, von den Grenzschützern beider Länder im streng abgeschirmten Sperrgebiet hin und her getrieben, abgeschnitten von jeder Hilfe. Hier, am Rand der unermesslichen Białowieża-Wälder, kreuzen sich die Lebenswege unterschiedlicher Menschen. Jan ist Beamter des polnischen Grenzschutzes, er stammt selbst aus der Gegend, seine Frau ist schwanger, sie bauen ein Haus. Die Eskalation an der Grenze stellt die Gewissheiten seines Lebens mehr und mehr in Frage. Die Psychotherapeutin Julia ist nach einem privaten Schicksalsschlag nach Ostpolen gezogen, um sich in der Abgeschiedenheit des Grenzlands neu einzurichten. Ohne es geplant zu haben, wird sie Teil einer Gruppe von Aktivist:innen, die trotz des staatlichen Verbots versuchen, die in den Wäldern festsitzenden Geflüchteten mit dem Nötigsten zu versorgen. Sie treffen auf Bashir und Amina, die jeden Tag neu um das Überleben ihrer Familie kämpfen. Inmitten dieser urwüchsigen Landschaft an der grünen Grenze entfaltet sich ein vielstimmiges Drama zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Zynismus und Menschlichkeit. Wegschauen ist nicht möglich. Es geht um Leben und Tod. 20 Uhr
Hafenkino, Nordring, Offenbach
|
Sonntag, 31. März: Of/ Frauen DFB Pokal Halbfinale
(Andrea) Allez les Femmes! Ich bin nicht so schecklich Fußballinterressiert, gehe aber gerne mal ins Stadion. Andrea & Alex zeigen heute das Halbfinale der Frauen, Eintracht gegen Bayern. Einlass 15.15 Uhr (das Café hat bereits ab 14 Uhr geöffnet). Bitte kauft ein 2-Euro-Ticket, es dient auch dazu, dass wir die Resonanz einschätzen können und die Halle sowie das Angebot im Café gut planen können. Ihr könnt natürlich auch einfach so vorbei kommen ohne Vorverkauf. Viel Vergnügen! Tickets: https://loveyourartist.com/de/profiles/hafen-2-A7D73Z/events/frauen-dfb-pokal-bayern-offenbach-am-2CT02N
Hafen2, Nordring, Offenbach
|
Sonntag, 30. März: FFM/ antagon Öffentliche Probe(n)

(Andrea)
Wahrscheinlich jedoch radele ich in die Orber Straße, um in diesen besonderen Kosmos bei antagon einzutauchen. Dort gibt es heute (und an nachfolgenden Terminen) öffentliche Generalproben. Heute startet der Reigen mit ASHES, los geht es um 20 Uhr, Indoor. Was bleibt, wenn nur noch Asche bleibt? Auf der Suche nach der Zukunft lohnt ein Blick zurück auf das, was war. Welche vergessenen und marginalisierten Lieder, Tänze, Rituale können eine Erzählung darüber schaffen, was uns als Menschen ausmacht? Auf der Bühne entsteht das Bild einer kleinen, globalen Dorfgemeinschaft, in deren Leben das Publikum eingeladen wird. So vereinen sich Fragmente traditioneller Lieder & Choreographien mit physischem Theater, Puppen- und Maskenspiel sowie Livemusik in Bandbesetzung. Weitere Infos: www.antagon.de
antagon/protagon, Orberstraße 57, Frankfurt
Zum Vormerken:
Samstag, 13. April 2024, 21:00 Package (Regie: Shusaku Takeuchi, in Koproduktion mit antagon theaterAKTion) Furiose Tanzperformance über Leistungsgesellschaft und Büroalltag. Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten? In einer Zeit, in der sich die Menschen voneinander abwenden, in der die Massenproduktion und die Objektivierung des Menschen für den Profit die treibenden Kräfte hinter so vielen Aspekten unseres Lebens sind, bringt antagon theaterAKTion eine neue Perspektive ins Spiel: den Kampf um Kollektivität und um authentische Beziehungen. Mit Tanz, Körpertheater und Live-Musik inszeniert das Stück mit Ironie den grausamen Büroalltag - Monotonie, Mobbing, Karrierekampf - und fordert das Publikum auf, über die Gesellschaft zu reflektieren, aber auch zu lächeln und mit den Protagonist*Innen mitzufühlen. Trotz der politischen und wirtschaftlichen Stimmen, die uns zur „Norm“ zwingen, ist niemand „normal“, wir sind alle nur Menschen. Website * Trailer
Sonntag, 21. April 2024, 21:00 DIASPORA. A Contemporary Tragedy (Mit Ondadurto Teatro, Italien) Phsical Theatre-Stück mit Tanzelementen nach Motive der “Troerinnen” von Euripides. DIASPORA inszeniert die Konflikte und das Schicksal der Trojanischen Frauen, die unter den Folgen von Krieg, Besatzung und Verlust leiden. Durch Körpertheater, Live-Musik, Videoprojektionen und ein skulpturales Bühnenbild wird das Leben dieser Frauen in die Gegenwart verlegt: Wer sind diese Frauen heute? Wie kann man in unserer Zeit die unsagbar grausamen Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbevölkerung, auf unschuldige Frauen, Kinder und ältere Menschen beschreiben? Das Stück bringt die Diaspora als neue kulturelle und dekoloniale Perspektive und als neue Theaterästhetik an die Öffentlichkeit. Website * Trailer * Ondadurto Teatro
Dienstag, 04. Juni 2024, 22:00 Traum einer Sache Monumentale Übertragung der 68er ins Heute, zwischen Tanztheater und Multimedia. Was bedeutet Revolution heute? Wo finden wir in uns den Funken der Veränderung? Die Generationen der „Neuzeit“, Bewohner*innen einer individualisierten, entfremdeten und zunehmend virtuellen Welt, erkunden in „Traum einer Sache“ die poetische Dimension des revolutionären Moments: Body Revolution – Revolution Body. In einer Open-Air-Inszenierung aus expressivem Körpertheater, Tanz, Livemusik, Projektionen und dem Element Feuer kondensiert das antagon-Ensemble die Ästhetik der Revolte und nimmt das Publikum mit auf die Suche nach einem Leben in Würde für alle – eine Suche voller Hunger, Wut und Zärtlichkeit, an deren Ende beim Publikum ein Gefühl zurückbleibt: Alles ist möglich – wenn wir daran glauben und es wirklich gemeinsam wollen. „Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie!“ Website * Trailer ---
Allgemeine Informationen und Anreise: Einlass jeweils 30 Min. vor Aufführungsbeginn. Wenn nicht anders angegeben sind die Veranstaltungen Open Air und mit Bänken bestuhlt. Sitzkissen und Decken sind vorhanden. Zum Ausklang steht die protagon-Veranstaltungshalle mit Bar zur Verfügung. Wenn anreisebedingt notwendig, stellen wir Ihnen gerne nach Absprache Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände zur Verfügung. Parkplätze sind in der näheren Umgebung verfügbar. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Gwinnerstraße (U4/U7); Casellastraße oder Dieselstraße (Tram 11, 12 und Buslinie 41). Fußweg jeweils ca. 15-20 Minuten.
|
APRIL 2024
Dienstag, 02. April: King No-One
(Uwe)
King No-One stammen aus York und leben nun in Manchester. Das dynamische Alt-Pop-Quartett hat die Live-Szene im Sturm erobert und ausverkaufte Shows in der Heimat aneinandergereiht und sich zu einer aufstrebenden Live-Gitarrenbands entwickelt. Nachdem sie in United Kingdom mittlerweile auch größere Hallen bespielen, kommen sie nun nach Deutschland.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
|
Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder
(Daniela)
Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.
Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €
Mehr Informationen stehen hier.
Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968
|
Donnerstag, 04. April: Jalen N'Gonda
(Uwe)
Der 30jährige Soulsänger aus Maryland, der mittlerweile im englischen Liverpool lebt, gibt sich die Ehre und tritt im Frankfurter Zoom auf.
„Clearly a keen student of the genre’s revered pioneers, Jalen possesses a rich, nuanced voice that sets him miles apart from the crowd. Yet Ngonda is as fresh and contemporary as anyone gracing today’s scene. Inspiration for his compositions derives from a variety of places. “Everyday life. Anything, really,” he says. “To a stranger, I would say my music is soul/R&B, while trying to fit in the Beach Boys and the Beatles somewhere in between.”, steht auf seiner Homepage zu lesen.
Zoom F., Carl-Benz.Str. 20:00H Foto: Homepage Zoom
|
Freitag, 05. April: Ragawerk
(Uwe)
Aus indischen Ragas (melodische Grundstruktur der klassischen indischen Musik) und europäisch geprägtem Jazzhandwerk wird Ragawerk. Das neue Projekt von Max Clouth und Martin Standke entwickelt treibende Grooves, kosmische Klangpanoramen und tiefgründige Meditationen. Fluide Sounds treffen auf kantige Beats, raumöffnende Gitarrenklänge schweben über den elektronischen Schraffuren eines Modular-Synthesizers. Die Wurzeln der Band im Jazz bleiben dabei unverkennbar. Im Jazz kenne ich mich nicht aus, daher schreibe ich gnadenlos aus der Presseinfo ab, die zitiert auch Jazzthetik: „Was Clouth und Standke uns hier servieren […] hat künstlerische Reife und emotionale Tiefe. Intensive hypnotische Grooves, Improvisationen, in denen man versinken kann, abwechslungsreiche Gitarren-Sounds und immer wieder überraschende Farben […] ein musikalisches Erlebnis für offene Geister.“
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 19:30Uhr Foto: Homepage Romanfabrik / Capadol
|
Freitag, 05. April: The Pill
(Uwe)
Das Programm im Zoom ist durchaus breit gefächert. Neben Hip Hop, Disko, Balkanmusik und deutschsprachigen Acts kommt nun mit The Pill eine Hardcore-Band aus Frankfurt quasi zum Heimspiel nach Fechenheim. Am Tag des Konzerts erscheint das Album „Hollywood Smile“. The Pill besteht aus ehemaligen Mitgliedern von Coach und Monochords. Als diese waren sie Teil der Hardcore-, Mod- und Punkszene, sie sind es mit The Pill weiterhin, unterstützt nun von Sängerin Sam.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 21 Uhr Foto: Homepage Zoom
|
Samstag 06. April: Uma noite de Fado Portugiesische Lieder und Geschichten

(Daniela)
Portugiesische Lieder und Geschichten Tony Riga, Fadista & Matthias Baumgardt, Gitarre
Fado heißt Schicksal. Und Fado sind jene Lieder, die von Sehnsucht, Traurigkeit und vom Leben der Menschen in Portugal singen. Alle, die den Fado in Portugal live erleben konnten, werden sich an dieses besondere Gefühl der Nähe und Fremdheit erinnern. Mit dem Fado haben sich die Portugiesen einen geschützten Raum geschaffen, in dem Saudade (wir würden sagen Weltschmerz oder Wehmut) willkommen ist. Saudade ruft nicht nach Aufmunterung, Mitleid oder Hilfe, sondern wird in großer oder bescheidener Tiefe gemeinsam empfunden, ohne Fragen. Dieses gemeinsame Erleben gelingt in der Musik des Fado. Die variantenreiche Musik verknüpft auf poetische Weise die Literatur großer portugiesischer Dichter und ist zugleich die Heimat einer Volksmentalität, die von Fernweh, Armut und innerem Reichtum geprägt ist. Dass es dabei auch heitere Stücke gibt, wird hierzulande manchmal übersehen. Auch, dass Saudade in jedem von uns liegt und eine traurige Schönheit besitzt, die wir alle bei Uma noite de Fado aufwecken und teilen dürfen.
Tony Riga ist der Musikalische Leiter des Frankfurter Beschwerdechors, Dozent für Stimmbildung an der Frankfurter Volkshochschule und als Sänger und Moderator unterwegs. Seine große Liebe zum Fado begann vor einigen Jahren. Seitdem setzt er sich mit der klangvollen Sprache und Musik Portugals auseinander, die für ihn und seine Zuhörenden eine eigene musikalische Welt eröffnet. Im Dialog mit dem Publikum übersetzt der Fadista die Liedtexte, spricht über ihre Bedeutung und über den Hintergrund und die Geschichte des Fado.
Matthias Baumgardt gehört mit über 40jähriger Bühnenerfahrung und weit mehr als 2000 Auftritten zu den gefragtesten Musikern im Rhein-Main-Gebiet. Der Rock- und Bluesgitarrist zeigt sich von einer besonderen Seite. Mit der Hinwendung zum Fado zeigt er seine große Sensibilität, die auch mit leisen Tönen und feiner Einfühlsamkeit große Tiefe und Dimension schenkt. Seine Begegnung mit dem Fado hinterlässt musikalische Spuren, die eine interessante Seelenverwandtschaft zum Blues und sogar Countrymusik aufleuchten lassen.
Beginn 20:00 Uhr. Verbindliche Anmeldungen: info(at)denkbar-ffm.de Eintritt: Der Hut geht rum! Denkbar, Spohrstraße 46a (Nordend)
|
Samstag 6. und Sonntag 7. April: Bridges Kammerorchester und Gäste "Exploring the space beyond“

(Daniela)
Mit Exploring the space beyond bringt das Bridges Kammerorchester wie jedes Jahr ein beliebtes und abwechslungsreiches Programm auf die Bühne des hr-Sendesaal, das unterschiedlichste Musiktraditionen zusammenbringt und weiterentwickelt.
Besondere Highlights sind die Uraufführung des Doppelkonzerts für Viola und Santur der international erfolgreichen Komponistin Golfam Khayam mit den renommierten Solist*innen Muriel Razavi (Viola) und Kioomars Musayyebi (Santur) sowie das Debüt des Taiko-Spielers TAKUYA mit dem Bridges Kammerorchester. Entsprechend der gängigen Konzeption der Konzertprogramme des Bridges Kammerorchester werden die Werke größtenteils von den Orchestermitgliedern komponiert bzw. arrangiert.
Das Bridges Kammerorchester wird von Nabil Shehata geleitet. Nabil Shehata ist seit 2019 Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen, übernimmt zahlreiche Gastdirigate bei renommierten Klangkörpern, wie den Stuttgarter Philharmonikern, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Philharmonischen Orchester Luxemburg, und gab 2023 sein Dirigentendebüt in der Elbphilharmonie.
Dirigent: Nabil Shehata Künstlerische Leitung: Johanna-Leonore Dahlhoff
Solist*innen: Muriel Razavi, Viola. Kioomars Musayyebi, Santur. TAKUYA, Taiko. Johanna-Leonore Dahlhoff, Flöte. Agustin Leon, Tenor
Tickets: https://www.hr-ticketcenter.de/tickets-bridges-kammerorchester/t13493
In Kooperation mit hr2-kultur. Förderer: Crespo Foundation, Kulturfonds Frankfurt RheinMain
|
Sonntag 07. April: TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main

(Daniela)
nächsten Monat bin ich bestimmt dabei, aber heute bin ich in Cefalù.
TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main mit Special Guest V.B. KÜHL live & KOSMIK KAT (Pedo Knopp, DJ)
Nachdem die Tanztee-Saison auf der Mainod am 3. März mit einem rauschenden Auftakt des bewährten Tanztee-Duos DJ Kosmik Kat und Oliver Leicht gestartet ist, erwartet die Gäste am Sonntag den 7. April ein besonderer musikalischer Leckerbissen: Neben Resident DJ Kosmik Kat wird Gastkünstler V.B. Kühl die Gäste mit einem funky-elektronischen Live-Act an die Tanzfläche nageln und mit Vocoder, Synthesizer, Percussion und treibenden Beats füttern, in die er immer wieder Samples aus allen denkbaren musikalischen Genres hineinwebt. Eine One-Man-Show der Extraklasse.
V.B. Kühl hat auf internationalen Labels wie Nervous Records, Tru Thoughts und Afrinative Soul eigene Tracks veröffentlicht. Mit Remixes für Künstler wie Anchorsong und Lakuta hat er Größen wie DJ Shadow beeindruckt und im Duo mit Gnawa-Meister Rabii Harnoune traditionelle nordafrikanische Musik mit modernen Club-Sounds verschmolzen. Seine Mischung aus Genres wie Funk, Hip Hop, House, Latin und Breakbeats erzeugt ein lebendiges, groove-orientiertes und energiegeladenes Erlebnis.
Kosmik Kat, das Mainod Team und Trust Your Audience freuen sich auf eine tolle Show und Euch!
Sonntag, 7. April 2024, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat Einlass: 16 Uhr | Musik: 17 Uhr
Mainod – das schwimmende Kleinod - Café Restaurant Hotel Batterie – Mainufer / Niddamündung - 65929 Frankfurt Höchst Eintritt: €10,-
|
Bis 7. April: Was wir sammeln

(Martin)
Von banalen Alltagsgegenständen wie bunten Spülschwämmen, über Bananenaufkleber aus der ganzen Welt, Einwegbesteck und Fahrrädern bis hin zu Leuchtreklamen von bekannten Marken: Mit der Ausstellung Was wir sammeln fragt das Museum Gestalter:innen aus dem Großraum Frankfurt am Main, was und warum sie privat sammeln.
Neben den gezeigten Objektsammlungen können Besucher:innen in der Ausstellung die Erzählungen der einzelnen Gestalter:innen nachlesen, die darin auf verschiedene Weise über das Zustandekommen ihrer privaten Sammlungen berichten. Die Objekte haben für die Sammler:innen unterschiedliche Bedeutungen: Sie können Zeitkapseln, Lebensbegleiter, Erinnerungsträger oder einfach nur eine spontane Entdeckung sein. Sammeln stellt somit nicht nur die Frage nach dem Umgang mit Dingen, sondern ist vielmehr ein Kommunikationssystem, ein Zeichensystem, eine gesellschaftliche Sprache.
Die Ausstellung fragt nach Zusammenhängen von Gestaltung und Sammeltätigkeit. Was sammeln Gestalter:innen, die innerhalb ihrer Profession Objekte im Hinblick auf Form, Material, Funktion, Verarbeitung und auf gesellschaftliche oder historische Kontexte untersuchen? Mit dem „Wir“ im Ausstellungstitel wird die Verbindung zwischen Gestalter:innen und Museum verdeutlicht. So sollen Zusammenhänge, Hintergründe und Motivationen des Sammelns thematisiert und Kontextualisierungen über das Museum hinaus ermöglicht werden. Die Ausstellung fragt nach den verschiedenen Aspekten des Sammelns vom privaten Bereich bis hin zur kulturellen Praxis: Was lässt sich über das Sammeln herausfinden? Was lässt sich miteinander teilen?
Bis 7. April: Was wir sammeln - Gestalter:innen, Frankfurt am Main Museum für Angewandte Kunst, Museumsufer Foto: © Homepage Museum für Angewandte Kunst
|
Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)
Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.
"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)
|
Dienstag, 9. April: Riot Days / Pussy Riot (Moskau)

(Martin)
Performance/Konzert - Nacholtermin
„We have a voice. We have a choice” (Maria Alyokhina).
Nach der ausverkauften Deutschlandpremiere 2017 kommt die russische Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot mit ihrer rebellischen Bühnenshow „Riot Days“ ins Künstler*innenhaus Mousonturm. Das Performanceprojekt beruht auf Maria Alyokhinas gleichnamigem Buch, in dem sie ihre persönliche Geschichte als Teil von Pussy Riot erzählt, von den Anfängen der rebellischen Gruppe 2011, über ihre legendären Auftritte, ihre Verhaftung, den Prozess und ihren Aufenthalt in einem sibirischen Gefängnislager bis zur Entlassung 2013. Ein feministisches Punk-Manifesto, ein kraftvoll-anarchistisches Plädoyer für den Widerstand in einer rechts-populistischen, nationalistischen Welt. Es ist eine Geschichte über Widerstand, Unterdrückung und Revolution in Form einer anarchischen Mischung aus Konzert, Kundgebung, Theater und politischem Happening.
Rechtzeitig Karten sichern – und die gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/riot-days-2024/
Dienstag, 9. April um 21.00 Uhr Mousonturm Foto: © Denis Sinyakov
|
Dienstag, 9. April: FFM/ Laith al-Deen

(Andrea)
Laith Al-Deen begegnete mir erstmal bei "Dein Song" im Kika als Musikpate. Ein netter Typ, der die Kids gut bei ihren ersten Schritten unterstützte. 2018 trat er in Offenbach auf und wir hatten tatsächlich die Chance auf ein Meet & Greet, Lili war total aus dem Häuschen. Ich war allerdings auch ziemlich aufgeregt. Und er war wirklich sehr nett und sympathisch. Seither habe ich ihn aus den Augen verloren, aber wenn er nun in der Batschkapp auftritt, möchte ich gerne hingegen. "Der Sänger ist unbestritten einer der größten deutschen Popstars - so gibt es wohl kaum jemanden im Land, der den Namen LAITH AL-DEEN noch nie gehört hat. Mit Hits wie „Bilder von Dir“, „Dein Lied“ oder „Keine Wie Du“ prägte seine unverkennbare Stimme von Anfang an maßgeblich den Deutsch-Pop. Der Künstler verkaufte Millionen Tonträger, erntete zahlreiche Goldene Schallplatten sowie Top-Chart-Platzierungen und sorgte für so einige Ohrwürmer. Seit mehr als 23 Jahren zeichnet LAITH AL-DEEN Leidenschaft, Qualität und Neuerfindungsdrang aus, was auch seine aktuellen Alben „Bleib Unterwegs“ (2016) und „Kein Tag umsonst“ (2020) bis an die Spitze der Deutschen Charts brachte. Im Rahmen der Tour präsentiert LAITH AL-DEEN nicht nur Klassiker und Top-Hits, sondern spielt erstmals brandneue Songs: Im Frühjahr 2024 erscheint das lang erwartete elfte Studioalbum von LAITH AL-DEEN bei earMUSIC." Einlass 19 uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
|
Dienstag, 09. April: Klarkommen (Buchtipp & Lesung)

(Uwe)
Bereits zweimal schrieb ich hier über Ilona Hartmann. Einmal, weil Sie Co-Host bei dem wunderbaren Podcast „Und was machst Du am Wochenende“ war und einmal, weil sie das Buch „Land in Sicht“ schrieb, dass ich großartig fand. „Land in Sicht“ war ihr Debütroman, wegen ihrem zweiten Buch „Klarkommen“ schied sie als Gastgeberin des erwähnten Zeit-Podcasts aus (sie wurde sehr gut ersetzt durch Ubin Eoh).
Die Konzentration auf „Klarkommen“ hat sich absolut gelohnt. Der neue Roman ist noch ein Stück besser als das erste und mehr als lesenswert. Eine junge Frau wächst in der Provinz auf und zieht einer Freundin und einem Freund nach dem Abitur in eine große Stadt. Wie Hartmann die Eindrücke aus Stadt- und Landleben, das Abnabeln und Ankommen beschreibt, ist wunderschön. Teilweise besteht ein Kapitel nur aus einem Satz, nie ziehen sich die Beschreibungen lange. Das Buch ist schnell gelesen, viel zu schnell. Man sollte es dosieren, eine Seite pro Tag, weil es so wertvoll ist. Tut man aber nicht, weil es einen Sog entwickelt. Weniger die Handlung, mehr die Worte und diese unglaublich schönen und wahren Sätze.
Bei „Und was machst Du am Wochenende“ war Ilona Hartmann zuletzt selbst Gast. Es wurde ein tolles Gespräch.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2
|
Mittwoch, 10. April: Of/ Ein Himmel voller Bienen

(Andrea)
80% unserer Lebensmittel hängen von der Bestäubung durch Insekten ab. Aber die Insekten verschwinden. Darum müssen wir jetzt handeln. „Ein Himmel voller Bienen" erzählt von Mut, Integrität, Leidenschaft und Engagement. Der Dokumentarfilm will sein Publikum sensibilisieren und dazu anregen, sich selbst für die Bienen und die Artenvielfalt zu engagieren. Wie der Film zeigt, braucht es dafür nicht viel. Regie: Vanessa Weber von Schmoller Vanessa Weber von Schmoller arbeitet als selbstständige Produzentin und Regisseurin. Ihr erster dokumentarischer Langfilm „Ein Himmel voller Bienen" ist ein absolutes Herzensprojekt, das ohne Auftrag und ohne eine Förderung im 1. Lockdown entstanden ist. Mit ihm möchte die Regisseurin Bewusstsein für ein wichtiges Thema schaffen: das leise Verschwinden der Wildbienen und anderer Arten und wie wir dieses aufhalten können. Hintergrund zur Entstehungsgeschichte: Für die Drehbuchidee erhielt Vanessa Weber von Schmoller 2020 den Klima- und Umweltprojektpreis der Deutschen Bahn / S-Bahn München. Auf diese Weise konnte der Film im 1. Lockdown anfänglich finanziert werden, den sie während der Pandemie ohne Auftrag und ohne eine Förderung selbst realisiert hat. Der Film wurde ausschließlich durch ein Crowdfunding und verschiedene Sponsoren finanziert und so klimaneutral wie möglich in Bayern gedreht. Die Dreharbeiten und die Crowdfunding-Kampagne verhalfen dem Film zu viel Aufmerksamkeit in den Medien https://www.sueddeutsche.de/muenchen/bienensterben-bayern-film-1.5353395 Erst kürzlich wurde der Dokumentarfilm von Jung von Matt auf ihren Social Media Kanälen empfohlen. Auch ein junger Protagonist aus dem Film, Quentin Kupfer, sorgt in Deutschland & Österreich für viel Aufmerksamkeit, bei Jan Böhmermann aber auch auf seinem eigenen TikTok Account. Dort hat er schon 1,4 Millionen Follower, was zeigt wie aktuell und wichtig das Thema ist. Gerade erst wurde von Maria Furtwängler auf den Medientagen in München berichtet, dass Untersuchungen zeigen, dass das Thema Biodiversität / Artensterben im Kino und in den Medien noch komplett vernachlässigt wird, wobei der Wunsch der Zuschauer nach mehr Informationen dazu vorhanden wäre. Das zeigt nicht zuletzt Quentins rasanter Erfolg mit seinem Account Beesteez auf den Sozialen Medien in den letzten zwei Jahren. Bisher hat Ein Himmel voller Bienen bei seiner Filmpremiere im September 2022 den Sunrise Award beim Better World Film Festival gewonnen und 2023 den Publikumspreis beim Lift-Off Berlin Filmfestival. Im September 2023 erhielt er den Beebetter Award von Hubert Burda Media. Im März 2024 läuft er auf dem International Womens Film Festival in Nigeria.Einlass 18 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36HH, Offenbach, nicht barrierefrei
|
Donnerstag, 11. April: Mael & Jonas
(Uwe)
Der größeren Öffentlichkeit fielen die beiden Freunde aus Koblenz in der Casting Show „Voice of Germany“ auf. Dort belegten sie den 3. Platz, hatten einen Coach namens Nico Santos, mit dem sie eine Single veröffentlichten. Das alles haben sie weitestgehend hinter sich gelassen und nun die nicht einfache Aufgabe, aus der medialen Starthilfe etwas zu machen. Das scheint ganz gut zu klappen. Eine Platte haben die zwei, die vom Projektnamen eher an alte Schlägerpärchen (Cindy & Bert, Judith & Mel) erinnern, seitdem veröffentlicht. Das meistgespielte des Pop-Duos darauf heißt „I Swear To God“, das mit beim Durchhören am nachhaltigsten „hängen gebliebene“ Lied war „Hey Anna“.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
|
Dienstag, 12. April: Razz
(Uwe)
Im Juli letzten Jahres veröffentlichten Razz das dritte Studioalbum „Everything You Will Ever Need“. Mit diesem Album gehen sie nun auf gleichnamige Tour. Wer sich für „fesselnde Gitarrenriffs, sphärische Synthies und eingängige Hooks“ begeistern kann, ist beim Konzert in der Brotfabrik gut aufgehoben. Gerade weil ihre „mitreißenden Live- Performances unverändert das Aushängeschild von der deutschen Band ist.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20Uhr Foto: Janine Albrecht
|
Samstag, 13. April: Max Goldt liest

(Martin)
Die FAZ schreibt: „Max Goldt zu hören, ist doppelter Genuss, denn seine Kolumnen sind eigentlich ‚Lyrics‘, die des Interpreten bedürfen.“
Und in der Westfalenpost liest man: „Nur wenig geht über die Texte von Max Goldt, höchstens die Lesung der Texte von Max Goldt durch Max Goldt. Besser geht’s nicht.“
„Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.“ Das sagt Daniel Kehlmann!
Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/max-goldt-liest?base=aktuell Samstag, 13. April um 19.30h Volksbühne im Großen Hirschgraben Foto: © Axel Martens
|
Noch bis Sonntag, 14. April: Kenny Dunkan - bidim blo!

(Petra)
Mit "bidim blo!" zeigt basis e. v. die erste institutionelle Einzelausstellung von Kenny Dunkan in Deutschland. Mittels Skulptur, Fotografie, Video und ganzer Rauminstallationen erschafft der Künstler eine vielfältige und bildgewaltige Welt. Dunkans arbeiten sind von Dichotomien geprägt: zwischen Handwerk und Design, Pop-und Hochkultur, Fetisch und Verspieltheit, Detail und Gesamtheit sowie Minimalismus und überladener Ausführung. Mithilfe des Zusammenspieles dieser verschiedenen Elemente entwickelt Kenny Dunkan eine emanzipatorische Formsprache und schafft es, kritische Themen mit Leichtigkeit und Sensibilität zu vermitteln. Durch die Kombination der ortsspezifischen Gegebenheiten mit der visuellen Kultur der Karibik und im Speziellen der Ästhetik des Karnevals adressiert er das französische Kolonialerbe und dessen andauernden Einfluss auf Wahrnehmungen und Darstellungsformen.
Kenny Dunkan - bidim blo! - Ausstellung, Ort: basis frankfurt, Adresse: Gutleutstraße 8 - 12, Öffnungszeiten: dienstags bis freitags: 14 - 19 Uhr, samstags und sonntags: 12 - 18 Uhr
|
Freitag, 12. April. Of/ Poor Things
(Andrea)
Ein wunderbarer Film, herrlich entrückt und unbedingt sehenswert ist Poor Things. Willem Dafoe und die unfassbar wandelbare Emma Stone. "Eine verstorbene junge Frau namens Bella wird von dem unkonventionellen Wissenschaftler Dr. Godwin Baxter ins Leben zurückgeholt. Sie besitzt die Mentalität eines Kindes und beginnt unter Baxters Führung, die Welt um sich herum zu entdecken. Doch bald brennt sie mit dem zwielichtigen Anwalt Duncan Wedderburn durch und erlebt ein wildes Abenteuer auf mehreren Kontinenten. Frei von Vorurteilen ihrer Zeit entdeckt sie ihre Leidenschaft für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit." Einlass 18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
|
Sonntag, 14. April: Curly Strings
(Uwe)
Laut brigitte.de „gelten estnische Vornamen als originell und neuartig …“ und sie eignen sich wegen ihrer geringen Verbreitung großartig dafür, die Verwechslungsgefahr in einer Kita deutlich zu reduzieren. Warum schreibe ich das? Die drei Männer und eine Frau von Curly Strings kommen aus Estland und heißen Villu, Peeter, Taavet und Eeva. Zusammen spielen sie Folklore aus ihrer Heimat, ohne Schlag- und Tasteninstrumente, nur mit Gitarre, Geige und Kontrabass. Schöne Musik mit einem gleichsam besonderen wie belebenden Elements, der Gesang in Estnisch. Ein sicher schöner Abend in der Brotfabrik.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Homepage Brotfabrik
|
Sonntag, 14. April. Of/ Tamara Qaddoumi
(Andrea)
Wir sind zurück und Tamara Qaddoumi möchte ich gerne kennen lernen. Sie spielt zum ersten Mal im Hafen 2 und es liest sich wirklich spannend: „Ausgestattet mit Stimme, Melodie und Wort, führt Tamara Qaddoumis markanter Gesang die Zuhörer durch eine faszinierende Klangwelt, in der galaktische Synthesizer, kraftvolle Drums und leidenschaftliche Gitarren miteinander verschmelzen und die widersprüchliche Dynamik der elektronischen Musik umarmen. Tamara Qaddoumi, geprägt von ihrer kuwaitischen, palästinensischen, libanesischen und schottischen Herkunft, lässt in ihre Musik bewusst Fragen zur Identität und Zugehörigkeit einfließen. Auf ihrer Reise durch komplexe melodische Arrangements oszillieren die Texte zwischen Sehnsucht und Beobachtung. Seit 2018 hat Tamara Qaddoumi zwei EPs veröffentlicht und wurde in Marie Claire, Vogue und Bazaar porträtiert. Mit ihrer Band steht sie regelmäßig auf den Bühnen des Libanon." 17 Uhr
Hafen, Nordring, Offenbach
|
Sonntag, 14. April: Madeline Juno
(Uwe)
„Madeline Juno gehört zu dieser raren Spezies, die nicht anders kann, als authentisch zu sein. Sie erzählt Geschichten und Gefühle so, dass es leichtfällt, darin einzutauchen. Knapp eine Million monatliche Hörer:innen auf Spotify nimmt die Künstlerin dabei mit auf ihre Reise – mit durch Ängste, Zweifel und Mut. Bisher hat sie fünf Studioalben veröffentlicht, das neueste heißt „Besser kann ich es nicht erklären … „Egal ob bei poppigen und lauten Songs mit ihrer voll besetzten Live Band, oder allein bei Akustikversionen nur mit ihrer Ukulele, Madeline Juno schafft es immer ihr Publikum mitzureißen“.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 20 Uhr Foto: Homepage Zoom
|
Montag, 15. April: Judith Vanistendael / Atan von den Kykladen (Graphic Novel)

(Uwe)
Judith Vanistendael ist eine belgische Comicautorin und Belgien ist bekannt für gezeichnete Geschichten. Prominente Namen aus der Vergangenheit sind Herge (Tim & Struppi), Peyo (Schlümofe) oder Morris (Lucky Luke). Comics sind ein bekanntes Format, Graphic Novels sind Comics im Buchformat, die etwas komplexer sind und eher von Erwachsenen gelesen werden. Vanistendael erzählt in ihrer Graphic Novel von Atan von den Kykladen und sie erzählt davon auch in der Lesung mit Bildern und Gespräch in der Romanfabrik.
Nun zur Geschichte: Atan lebt vor etwa viertausendfünfhundert Jahren auf den Kykladen, einer griechischen Inselgruppe. Der stille, introvertierte Junge hat eine außergewöhnliche Begabung für das Modellieren von Ton und erschafft mythologische Figuren, die die Jahrtausende überdauern sollen und schließlich im Louvre in Paris landen werden. Seine Eltern erkennen früh, dass Atan ohne seine Kunst nicht leben kann und schicken ihn auf die Insel Naxos, wo er zum Marmorbildhauer ausgebildet wird. Doch dort ist er gezwungen, seine Kreativität aufzugeben und sich stattdessen auf Geschicklichkeit und Technik zu konzentrieren – bis seinem Lehrmeister aufgeht, dass er die künstlerische Entwicklung seines Zöglings nicht einschränken darf.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 19:30 Uhr Foto: Daphne Titeca
|
Wieder ab 16.4. - 1. Juli: "Und Du bist raus"- Jugendperformanceprojekt

(Daniela)
Und Du bist raus
Jugendperformanceprojekt ab 14 Jahren, Im Rahmen des Stadtlabors „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“
„Ich hasse es, wie unsichtbar ich mich manchmal fühle“ – so eine Stimme aus dem Ensemble des Jungen Schauspiels Frankfurt. In der aktuellen Stadtlabor-Ausstellung „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“ fanden sie Inspiration und Motivation, sich mit eigenen politischen Teilhabemöglichkeiten und Gestaltungswünschen auseinanderzusetzen.
Ergebnisse dieser Reflexion präsentieren sie in der Performance „Und du bist raus“. Dabei treten sie direkt im Ausstellungsraum mit den Installationen in Aktion und balancieren zwischen der Lust auf individuelle Freiheit und gesellschaftlicher Verbundenheit; so ergründen sie ihre eigenen Widersprüche und Partizipationsmöglichkeiten, und die Zuschauer*innen entscheiden selbst, inwieweit sie die Performance aktiv mitgestalten oder sich zurücknehmen und unsichtbar bleiben.
Weitere Aufführungstermine: DI, 16.4.2024, 19 Uhr, FR, 19.4.2024, 19 Uhr, DO, 25.4.2024, 11 Uhr, FR, 21.6.2024, 19 Uhr, DI, 25.6.2024, 19 Uhr, MO, 1.7.2024, 11 Uhr
Konzept und Regie: Martina Droste Weitere Informationen und Ticketkauf über das Schauspiel Frankfurt: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/und-du-bist-raus-/1759/
Ort: Stadtlabor im Historischen Museum, 3. OG Foto: Jessica Schäfer
|
Noch bis Samstag, 06. April: DORIS LACERTE Unbekanntes Werk

(Petra)
Bei der Entdeckung dieses gut gehüteten Kunstlagers stockte dem Kunstsammler und Ausstellungsmacher Thomas Kypta der Atem: Ungesehene Bilder einer Künstlerin, die niemand bisher auf dem Schirm hatte. Doris Lacerte war lange Zeit für weltweit agierende Werbeagenturen als Creative & Art Director tätig und hat u.a. mit Helmut Newton, Oliviero Toscani und Peter Lindbergh gearbeitet. Ihr legendäres Werbearchiv, Quelle für viele kreative Ideen war geheimnisumwoben und diente als Vorlage für das in den 80er Jahren gegründete weithin bekannte Lürzers Archiv. Ihr zweites Leben, das kaum einer kannte: Doris Lacerte war auch praktizierende Künstlerin, ab 1995 Mitglied in Künstlerkollektiven in Cannes und Monaco, ab 2013er mit einem eigenen Atelier in Frankfurt am Main. Viele Werke entstanden erst im hohen Alter von über 70 Jahren. Dabei agierte sie medienübergreifend mit verschiedenenen Techniken wie Malerei, Aquarell, Fotografie und Collage - gegenständlich und abstrakt gleichermaßen. Bis auf eine Ausstellung 2014 mit ihrem Foto-Oeuvre in Zusammenarbeit mit Martincolor ist ihr Werk nahezu unbekannt. Heyne Kunst Fabrik ist hier Kunst-archäologisch tätig geworden und zeigt erstmalig einen Auszug aus den verschiedenen Werkzyklen. Die Werke, allesamt originale Unikate stehen zum Verkauf. 50% der Erlöse gehen an die gemeinnützige Heyne Kunst Fabrik und 50% an andere gemeinnützige Institutionen. DORIS LACERTE Unbekanntes Werk, (eine kunst-achäologische Erstausstellung), Heyne Kunst Fabrik im Kunsthaus Bad Orb und im Q12, Bad Orb, VERNISSAGE Samstag, 9. März 2024, 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei, weitere Öffnungszeiten: Samstag, 16., 23., 30. März und 06. April 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung auch an Freitagen oder Sonntagen
|
Donnerstag 18. April: Impuls-Vortrag und Gespräch

(Daniela)
Ich mag Thea und wollte schon immer mal zu einem Coaching von ihr. Ich hoffe ich habe heute Abend Zeit um mir ihren Vortrag anzuhören.
Ängste & andere Gefühle - warum wir sie haben und wie man sie bewusst ändert!
"Wieso verstehe ich mein technisches Endgerät oft besser, als mich selbst oder mein Kind?" Wer sich das schon mal gefragt hat, ist hier genau richtig. Die meisten Menschen haben sich nämlich noch nie das Betriebssystem für die eigenen Funktionsweisen
angesehen, weil kaum jemand weiß, dass es das gibt!
Alle Gefühle - auch diffuse Ängste, oder sogar besonders Panikattacken, haben einen Sinn und folgen einer Logik. Überraschung: Man kann sie entschlüsseln.
Sich selbst besser verstehen und bewußt aussuchen, wie man sich während des Lebens fühlen möchte - denn das Leben findet ja trotzdem statt, auch wenn man es sich nicht aussucht ; ) - Das ist echtes Selbstbewußtsein.
Spannende Erkenntnissse und Methoden zur Selbstregulierung mit Thea Nimmermann, Heilpraktikerin für Psychotherapie
Ort: Buchhandlung Happy (ehem. Tatzelwurm), Glauburgstr. 20
Einlass 18 Uhr, Beginn 18.30 Uhr
Eintritt 15 € inkl. gesunde Snacks & Drinks www.happy-frankfurt.com www.theanimmermann.de
|
Freitag, 19. April: Of/ Rickerl - Musik ist höchstens a Hobby

(Andrea)
Denk´ ich an Wien, denk´ich erstmal an Kreislers "Tauben vergiften im Park". Aber es gibt natürlich auch noch andere interessante Wiener: Voodoo Jürgens!! To hat den Film gesehen und war begeistert! Der österreichische Singer-Songwriter Voodoo Jürgens, dessen Lieder eng in die Handlung verwoben sind, verleiht in seiner ersten Hauptrolle Rickerl eine musikalische Seele. Die Kneipen im Wiener Arbeiterviertel sind Erich "Rickerl" Bohaceks Wohnzimmer und Bühne: Im dichten Zigarettenrauch spielt er sich allabendlich für ein Taschengeld direkt in die Herzen derer, die sich dort sowieso jede Nacht rumtreiben. Doch statt endlich seine erste eigene Platte aufzunehmen, schlägt sich der Lebenskünstler mit Gelegenheitsjobs durch – als Totengräber, Sexshop-Angestellter und Hochzeitssänger. Rickerls Ex-Freundin Viki lebt derweil gut bürgerlich mit ihrem neuen Freund Kurti, einem "gstopften Piefke", im Eigenheim mit Rollrasen. Bei Rickerl reicht hingegen das Geld nicht einmal für einen Kinobesuch mit seinem sechsjährigen Sohn Dominik, den er über alles liebt. Rickerl, Freigeist und Chaot zugleich, steht sich immer wieder selbst im Weg. Sei es beim aufrichtigen Versuch, ein guter Vater zu sein oder als Musiker endlich durchzustarten. Erst als er Gefahr läuft, alles zu verlieren, findet er seine ganz eigene, liebenswert verschrobene Lösung, um sein Leben in die richtige Bahn zu lenken. Rickerl ist ein Film mit einem großen Herzen, einer tief sitzenden Wahrhaftigkeit und eine Reminiszenz an die Seele des Austropops.18.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei
|
Donnerstag, 25. April: FFM/ Kensington Road
(Andrea)
Die Füße stillhalten? Cool bleiben? Das gelingt bei den Songs der Berliner Band KENSINGTON ROAD nur eiskalten Typen. Alle anderen sind sofort angefixt vom modernen, internationalen Sound der Band, der gekonnt eine Brücke zwischen Indierock und Alternative-Pop schlägt. Authentische Songs, die ohne Schnickschnack und Künstelei auskommen – denn nach tausenden Kilometern im Tourbus durch ganz Europa und unzähligen Live-Shows, weiß die „hard-working band“ ganz genau wovon sie singt. Fern von gängigen Rock-Klischees lockt die Band die Zuhörer mit vorwärtsdrängender Energie und leidenschaftlicher Live-Show aus der Reserve. Echt, authentisch, kein Bullshit. Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM, nicht barrierefrei
|
Freitag 26. April: Lars Eidinger x DJ Hell im Fortuna Irgendwo

(Daniela)
Lars Eidinger und DJ Hell: Die Unvergleichliche Fusion von Schauspiel und Sound
Die Frankfurter Kulturszene wird mit einer faszinierenden Fusion von Persönlichkeiten bereichert: Der renommierte Schauspieler Lars Eidinger und der legendäre DJ Hell tun sich zusammen, um als dynamisches DJ-Duo die Bühnen des Fortuna Irgendwo zu erobern.
Lars Eidinger, bekannt für seine herausragenden darstellerischen Leistungen auf Theaterbühnen und in Filmproduktionen, und DJ Hell, eine Ikone der elektronischen Musikszene sowie Modewelt und eine treibende Kraft hinter dem Erfolg des Labels International DeeJay Gigolo Records, verschmelzen ihre einzigartigen Charaktere zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis.
Die Kombination aus Eidingers expressiver Bühnenpräsenz und Hells kreativer musikalischer Vision verspricht eine aufregende Reise durch verschiedene Genres und Stimmungen – wo kann das besser umgesetzt werden wie im einzigartigen Fortuna Irgendwo.
Ihre gemeinsamen Auftritte werden nicht nur Fans von Eidinger und DJ Hell begeistern, sondern auch neue Zuschauer in ihren Bann ziehen, die von der Verschmelzung von Schauspielkunst und elektronischer Musik angezogen werden.
Diese seltene Gelegenheit, zwei so herausragende Künstler auf einer Bühne zu erleben, bietet sich so schnell nicht wieder.
Datum: Freitag, der 26.04.2024
Ort: Fortuna Irgendwo, Hanauer Landstraße 192 (Union Gelände), 60314 Frankfurt am Main
Einlass: 22 Uhr
Tickets sind verfügbar unter https://fortunairgendwo.ticket.io/f88ce1qv/
(c) Nils Müller
|
Freitag, 26. April (Premiere) – Sonntag, 5. Mai Welcome – Doppelabend

(Martin)
DFDC – Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot
Doppelabend heißt bei der Dresden Frankfurt Dance Company: Zwei Gastchoreograf*innen und zwei neue Inszenierungen und alles an einem Abend!
Zwei neue künstlerische Handschriften treffen auf die Tanzpraxis des Ensembles. Auf Einladung der Dresden Frankfurt Dance Company haben die beiden Gastchoreograf*innen Kristin Ryg Helgebostad und Sergiu Matis zwei neue Arbeiten entwickelt, die im Rahmen des Doppelabends WELCOME präsentiert werden.
WESENWELT Neukreation von Kristin Ryg Helgebostad: Für „Wesenwelt“ verwandeln die Choreografin Kristin Ryg Helgebostad und die Komponistin und Glockenspielerin Laura Marie Rueslåtten das Ensemble in ein kollektives Musikinstrument. Alle Tänzer*innen haben mindestens eine Glocke in den Händen – mit jeweils unterschiedlichen Tonhöhen. So führt jede Bewegung zu einem Ton und jeder Ton erfordert eine Bewegung, was die Musik auch visuell erfahrbar macht. Das Ensemble agiert auf der Bühne als ein kollektives Subjekt in dem jede*r einzelne auf die Gruppe angewiesen ist und umgekehrt. Was wenn nicht alle ineinandergreifen wie die gutgeölten Rädchen in einem Getriebe? Das gemeinsame Ganze kann nur existieren, wenn es Abweichungen miteinschließen kann. So resultiert eine Verletzlichkeit, der das Kollektiv ebenso ausgesetzt ist, wie alle seine Mitglieder – ein prekärer Zustand, der nur durch Humor auszubalancieren ist. Wie bei einem Bienenstock ist schwer zu sagen, ob es sich eigentlich um ein einziges schwarmartiges Wesen handelt oder um eine Vielzahl von Individuen. Und sind es gegebenenfalls Menschen, wer wollte es sagen?
WARPSCAPES Neukreation von Sergiu Matis: In der Europäischen Malerei werden Landschaften immer durch ihren Bezug auf den Menschen gerahmt. Sie werden gezeigt als Schauplätze gemeinschaftlicher Riten, als Gärten und Wälder, die zu einem Ort gehören und ihn zur Heimat machen, als Ware, die man in Besitz nehmen kann. Von der unmittelbaren Umgebung bis zu den Küsten des Kontinents und darüber hinaus entwirft die Landschaftsmalerei Europas ein verzerrtes Bild der Umwelt, das führt zu einer Gesellschaft, die ein verzerrtes Verhältnis zur Welt hat. „Warpscapes“ (to warp = verziehen, scape = Schaft) setzt sich mit diesen Verzerrungen auseinander, geht ihnen nach, übertreibt sie und versucht sich so auf artifizielle Weise der Natur neu zu öffnen.
Auf der Bühne entstehen Landschaften, die die Tänzer*innen als nicht-nur- menschliche Geschöpfe bewohnen, die sie entwerfen und untersuchen, die sie betrachten und in denen sie verschwinden. Verzerrungen entdecken und sie verstärken, warping ist dabei die zentrale Methode, um den ständigen und widersprüchlichen Veränderungen der belebten Welt näher zu kommen, ohne die eigene Künstlichkeit verleugnen zu müssen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.dfdc.de/abend/welcome
Freitag, 26. April (Premiere), Samstag, 27. April, Mittwoch, 1. Mai – Samstag, 4. Mai um jeweils 20.00h und am Sonntag, 28. April und Sonntag, 5. Mai um jeweils 16.00h Bockenheimer Depot Foto: © Eike Walkenhorst
|
Freitag, 26. April: Tür zu! Schauspiel
(Martin)
Tür zu! handelt von sechs Menschen, deren Wege sich treffen und wieder auseinandergehen. Jeder von ihnen hat eine ähnliche und doch andere Sehnsucht nach Freiheit und Geborgenheit. Ihre unterschiedlichen Bedürfnisse führen zu tiefen Freundschaften, schweren Verlusten, Einsamkeit, aber auch Zuversicht auf neue Begegnungen. Alle sechs sind mit gesellschaftlichen Umbrüchen konfrontiert und gehen auf ihre Weise mit ihnen um. Wir beobachten sie auf ihrer lyrischen und musikalischen Suche nach einem Kompromiss zwischen Abgrenzung und Nähe und nach geöffneten Türen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.theaterperipherie.de/tickets-preise-anfahrt/
Freitag, 26. April um jeweils 19.30h Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23 Foto: © Moe Salamat
|
Freitag, 26. April: Of/ Perfect Days

(Andrea)
Wenn ihr die Ausgehtipps bis hier gelesen habt, gibt es eine reele Chance auf Tickets für Euch. Ja, ich werde nicht müde daraufhinzuweisen, dass Kino kulinarisch immer ausverkauft ist. Und das wird bei dem Film und der Kulinarik auch wieder so sein, die Vorschau war toll, Wenders hin oder her. Will ich sehen! Daniel schreibt: "Oh, it's such a Perfect Film! Ganz reduziert – und phänomenal: Wim Wenders’ entführt uns nach Japan und begleitet den Alltag Hyrayamas, der mit unerschütterlicher Ruhe, Akribie und Gelassenheit öffentliche Toiletten in Tokio reinigt. Er scheint mit seinem einfachen, zurückgezogenen Leben zufrieden zu sein und widmet sich abseits seines äußerst strukturierten Alltags seiner Leidenschaft für Musik, die er von Audiokassetten hört, und für Literatur, die er allabendlich in gebrauchten Taschenbüchern liest. Durch eine Reihe unerwarteter Begegnungen kommt nach und nach eine Vergangenheit ans Licht, die er längst hinter sich gelassen hat. Wenders’ Oscar-Anwärter „Perfect Days“ ist eine tief berührende und poetische Betrachtung über die Schönheit der alltäglichen Welt – in jeder Sekunde herausragend verkörpert von Kōji Yakusho, der für die Rolle in Cannes den Darstellerpreis erhielt. Dazu ist diese Meditation in Langsamkeit auch eine filmische Verbeugung vor Musikern wie The Animals, Patti Smith und natürlich Lou Reed. Der Soundtrack eines ganzen Lebens. Kulinarisch servieren wir eine japanische Nudelpfanne mit Shiitake-Pilzen, Edamame und in Pflaumensud marinierten, ausgelösten Hühnerkeulen. Für die Vegetarier tauschen wir die Keulen gegen marinierten Tofu. Und der Überraschungs-Nachtisch huldigt dem Film beinahe eins zu eins!" 18.30 Uhr http://kinokulinarisch.de
Alte Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach
|
MAI 2024
Samstag, 18. Mai: FFM/ Engin
(Andrea)
Auf den Abend freue ich mich schon sehr sehr sehr. Engin ist in der Stadt und ich gehe natürlich hin. Neben The OhOhOhs gehört die Mannheimer Band unbedingt zu meinen Favoriten und auch wenn ich nach wie vor alles andere als textsicher bin, türkisch ist wirklich eine komplizierte Sprache und das lernen gibt einem eine Idee davon, was es heißt, als Fremder deutsch lernen zu müssen - ich mache das ja sogar freiwillig, ein paar Refrains kriege ich hin. Zumal es auch deutsche Lieder gibt, ein schönes Mischmasch und dazu driftende Psychedelia, fuzzy Gitarren, verschachtelte Rhythmen, leichtfüßiger Vibe und Gesang, der dringlich und mit viel Seele klingt. Nach zwei ausverkauften Konzerten in Istanbul (ich war dabei!) präsentieren sie heute hochkarätigen Eigeninterpretationen türkischer Anadolu-Rock Klassiker, gercekten mutluyum.
Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, Frankfurt
|
Bis Sonntag, 26. Mai: Hip-Hop in der Schirn

(Petra)
Das war krass: die längste Schlange ever vor der Schirn zur Eröffnung - und eine generationenübergreifende Party mit Stadtprominenz. Bis zur Kunst bin ich am ersten Abend nicht vorgedrungen. Anlässlich seines 50. Geburtstags widmet die Schirn dem Hip-Hop und seinem tiefgreifenden Einfluss auf die aktuelle Kunst und Kultur unserer Gesellschaft eine große, interdisziplinäre Ausstellung. Hip-Hop entstand in der Bronx im New York der 1970er-Jahre als kulturelle Bewegung unter Schwarzen und Lateinamerikanischen Jugendlichen, die sich durch MC-ing, DJ-ing, Graffiti und Breakdance ausdrückten. Von Anfang an übte Hip-Hop Kritik an vorherrschenden Strukturen und kulturellen Erzählungen und bot neue Möglichkeiten, um diasporische Erfahrungen auszudrücken und alternative Machtsysteme zu schaffen. Dies ging mit einem wachsenden sozialen und politischen Bewusstsein sowie Wissensbildung einher. Heute hat sich Hip-Hop zu einem globalen Phänomen entwickelt, das zahlreiche Innovationen in Musik, Mode, Technologie sowie bildender und darstellender Kunst vorangetrieben hat. Basierend auf den Ursprüngen des Hip-Hop in den USA, aber mit Fokus auf Kunst und Musik der letzten 20 Jahre, werden über 100 Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Videos sowie Fashion und Vinyl von international bekannten Künstler*innen der Gegenwart präsentiert, darunter Lauren Halsey, Julie Mehretu, Tschabalala Self, Arthur Jafa, Khalil Joseph, Virgil Abloh und Gordon Parks. "The Culture" beleuchtet das beispiellose wirtschaftliche, soziale und kulturelle Kapital des Hip-Hop und greift zudem zeitgenössische Themen und Debatten auf – von Identität, Rassismus und Appropriation bis hin zu Sexualität, Feminismus und Empowerment.
The Culture. Hip-Hop und zeitgenössische Kunst im 21. Jahrhundert, die Ausstellung wurde organisiert vom Baltimore Museum of Art und dem Saint Louis Art Museum und wird präsentiert in Zusammenarbeit mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt, im Kunstverein Familie Montez wird die Ausstellung mit der Videoinstallation ISDN von Stan Douglas fortgesetzt sowie erweitert mit einer Ausstellung rund um Milestones des Hip-Hop im MOMEM, mit einer Filmreihe zur 50-jährigen Geschichte des Hip-Hop im Deutschen Filmmuseum und einer Aktion des Diamant Offenbach: Museum of Urban Culture, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Am Römerberg, Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag – Sonntag von 10 bis 19 Uhr sowie Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 22 Uhr , Eintritt: „Early-Bird-Tickets 8 EURO, Tickets hier
|
Samstag, 11. und Sonntag, 12. Mai: In the Solitude of Cotton Fields

(Martin)
Bernard-Marie Koltès Flow Projects
Das Programm der Maifestspiele in Wiesbaden 2024 wurde mittlerweile veröffentlich und der Vorverkauf hat am Mittwoch, 14. Februar begonnen. Für mich das Highlight: In the Solitude of Cotton Fields (In der Einsamkeit der Baumwollfelder) von Bernard-Marie Koltès anschauen.
Megastar John Malkovich spielt in Echt, Live und in Farbe auf der Bühne in Wiesbaden! In Hamburg waren die wenigen Vorstellungen binnen kürzester Zeit ausverkauft – bei den Maifestspielen wird’s vermutlich nicht anders sein, deshalb schnell handeln und Tickets kaufen!
„Eigentlich braucht man über »Cotton Fields« nur eine einzige Information: Der Megasuperstar John Malkovich wird für drei Vorstellungen auf der Bühne des Hessischen Staatstheaters stehen. Darüber hinaus ist seine Spielpartnerin die preisgekrönte litauische Schauspielerin Ingeborga Dapkūnaitė, und gemeinsam veräußern sich die beiden Weltklasse-Schauspieler in Bernard-Marie Koltès’ berühmtem (aber selten gespieltem) Stück »In der Einsamkeit der Baumwollfelder« (»Dans la solitude des champs de coton«) von 1985. Für die Inszenierung des atmosphärischen Zweipersonenstücks zeichnet der junge russische Regisseur Timofey Kulyabin verantwortlich, dessen Arbeiten national und international bereits großes Aufsehen erregten. Ein Händler und ein Kunde treffen sich an einem abstrakten Nichtort (den Baumwollfeldern) und handeln dort die Bedingungen eines Warenaustauschs aus. Gegenseitig tasten sie sich verbal ab, schätzen ein, sondieren, überprüfen das Gegenüber und den Wert der nicht näher genannten Ware. Ob es am Ende zur Transaktion kommt, bleibt offen.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/in-solitude-of-cotton-fields-imf-2024/10349/
Und hier geht’s zum Programm der Maifestspiele: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/
Samstag, 11. Mai um 19.30h und Sonntag, 12. Mai um 16.00h und 20.00h Maifestspiele 2024 Wiesbaden Foto: © Gio Kardava
|
Freitag, 17. Mai: Of: Geliebte Köchin

(Andrea)
Ein Filmabend für alle Sinne und weil Daniel in seiner Beschreibung den "Duft der grünen Papaya" erwähnt, beamt es mich erstmal kurz zurück in das Jahr 1993/94. Statt wie seinerzeit nach Vietnam entführt Regisseur Trần Anh Hùng in Geliebte Köchin in das Jahr 1885. "Seit 20 Jahren steht die begnadete Köchin Eugénie im Dienst des legendären Gourmets Dodin Bouffant und kreiert mit ihm köstliche Gerichte. Aus der gemeinsamen Zeit in der Küche und der Leidenschaft für das Kochen ist über die Jahre weit mehr als nur eine Liebe fürs Essen erwachsen. Doch Eugénie will ihre Freiheit nicht aufgeben und hegt keinerlei Absichten, Dodin zu heiraten. Also beschließt dieser, etwas zu tun, das er noch nie zuvor getan hat: für sie zu kochen! Neben der bezaubernden Juliette Binoche und dem französischen Schauspielstar Benoît Magimel (die erstmals als Paar wieder vor der Kamera standen) beeindrucken vor allem die kulinarischen Kunstwerke – kreiert von niemand Geringerem als Sternekoch Pierre Gagnaire. In Cannes heimste die „Geliebte Köchin“ den begehrten Regie-Preis ein, bei uns in Offenbach werden ihr sämtliche Herzen zufliegen. Zugegeben, kulinarisch stehen wir diesmal ein wenig unter Druck. Als Hommage an die im Film so betörend zelebrierte Kochkunst servieren wir diesmal rosa gebratenen Kalbsrücken mit Sellerie-Kartoffel-Stampf (ganz wichtig!) und glasierten Möhrchen. Für die Vegetarier tauschen wir den Kalbsrücken gegen einen gebratenen Portobello-Pilz. Und als Nachtisch gibt es – ebenfalls in Anlehnung an den köstlichen Film – eine Birnentarte mit cremiger Baiserhaube. Bon appétit!" Wie immer lautet mein Apell, sputet Euch mit dem Kartenkauf (www.kinokulinarisch.de) . Einlass ab 18.30
Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach
|
Bis 26. Mai: „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“

(Daniela)
Mit der Ausstellung „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“ setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main das Programm zum 75. Jubiläum ihrer Wiederbegründung nach der Schoa fort. Bis zum 26. Mai 2024 wird die multimedial aufbereitete Geschichte der Frankfurter Jüdinnen und Juden nach 1945 im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum zu erleben sein. Damit setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt das größte Ausstellungsprojekt in eigener Regie seit ihrem Bestehen um.
Der Ausstellungstitel „Auf Leben“ lehnt sich an den verbreiteten Trinkspruch „L’Chaim“ (hebräisch für „Auf das Leben“) an. In seiner modifizierten Form eröffnet er vielfältige Bedeutungsräume: Widerstand und Selbstbehauptung, Trotz und Mut lassen sich ebenso assoziieren das Aufblühen des jüdischen Gemeindelebens nach 1945.
Die Ausstellung umfasst acht chronologisch angelegte Kapitel im Erdgeschoss und vier thematische Kapitel im Obergeschoss des Ignatz Bubis-Gemeindezentrums. Das Grundkonzept wurde von Fritz Backhaus (Deutsches Historisches Museum) und Manfred Levy (Jüdisches Museum Frankfurt) entwickelt. Das Kuratorenteam Fedor Besseler und Laura Schilling hat sich für eine exemplarische Auswahl von besonders erzählens- und erinnernswerten Ereignissen, Akteuren und zeitgeschichtlichen Strömungen aus der Gemeindegeschichte entschieden. Erstmals öffentlich gezeigte Exponate und Fotografien aus Privatarchiven unserer Gemeindemitglieder werden persönliche und überraschende Einblicke eröffnen.
Ein Interviewprojekt mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Gemeindegeschichte ergänzt die Präsentation. In der Video-Installation des Regisseurs Adrian Oeser kommen Kurt de Jong, Leo Inowlocki, Esther Ellrodt-Freimann, Diana Schnabel, Alla Spanz, Dalia Wissgott-Moneta und Alexa Brum zu Wort. Sie sprechen über ihre eigenen Erinnerungen, Erfahrungen und Perspektiven auf die Gemeindegeschichte.
Die Ausstellung umfasst zudem eine Topographie, die eine umfangreiche Übersicht über jüdisch geprägte Orte der Stadt – in den Nachkriegsjahrzehnten und heute – bietet. Sie wurde, ebenso wie die gesamte Ausstellungsarchitektur und -grafik, von Kai Linke und Sandra Doeller gestaltet.
Die Ausstellungstexte sind in deutscher, englischer und russischer Sprache verfügbar. Begleitend zur Ausstellung bieten wir unterschiedliche Veranstaltungen sowie öffentliche Führungen an. 2024 wird zudem eine umfangreiche Publikation erscheinen. Das Begleitprogramm und weitere Informationen zur Ausstellung sind unter https://75jahre.jg-ffm.de/ zu finden.
|
Bis Sonntag, 12. Mai 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)
Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.
Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 12.05.2024, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei
|
Bis 26. Mai: AUSGESCHLOSSEN

(Martin)
Archäologie der NS-Zwangslager
Archäologie ist auch ein Thema der Neuzeit, was die Ausstellung beweist! Kämme, Löffel, Essnäpfe und Stacheldraht – archäologische Funde erzählen vom Leben und Überleben, aber auch vom Sterben in den nationalsozialistischen Zwangslagern.
Seit den 1990er Jahren werden an ehemaligen Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg archäologische Grabungen durchgeführt und massenweise Funde geborgen. Die Ausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ zeigt viele dieser Dinge zum ersten Mal. Über 300 Objekte in sieben Kapiteln geben einen Einblick in das komplexe System der Zwangslager, in ihre archäologische Überlieferung sowie die Arbeit der zeithistorischen Archäologie.
Lager, in denen Menschen inhaftiert oder gegen ihren Willen untergebracht wurden, waren ein wichtiges Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Zu den Zwangslagern sind Konzentrationslager, KZ-Außenlager, Kriegsgefangenenlager und Zwangsarbeiterlager zu zählen.
Bis 26. Mai: AUSGESCHLOSSEN - Archäologie der NS-Zwangslager Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1 Foto: Holzpantinen, Frauen-KZ Ravensbrück; © F. Hoffmann
|
Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)
Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.
Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)
Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei
|
Dienstag, 04. Juni: Extreme
(Uwe)
Wer über die bereits 1985 in Boston gegründete Band Extreme schreibt, kommt am großen Hit der Band, More Than Word“ natürlich nicht vorbei. Alleine Auf Spotify wurde er Stand heute (Anfang Februar) bereits 620.860.002 mal gespielt. Das werden sie sicher auch bei ihrem Konzert in der Batschkapp spielen und darüber hinaus bringen sie weitere Songs aus ihrer langen Karriere und vom neuen Album „Thicker Than Blood“, dem ersten seit zehn Jahren. Ein talentierter Mitarbeiter der Plattenfirma schrieb darüber: „… Heimstudio in Los Angeles produziert, wo die Mitglieder zusammenkamen, um ihren elektrisierenden Eklektizismus zu kanalisieren, der ihren bahnbrechenden Output definiert hat – jedoch mit einem Twist des 21. Jahrhunderts. Mit einem Mix aus Hardrock-Attacken und einfühlsamen Balladen schafft Six eine einzigartige Klanglandschaft, die die Fans in Erstaunen versetzen wird“
Beginn: 20:00 | Einlass: 19:00
Batschkapp, Gwinnerstrasse 5, 60388 Frankfurt
|
|
|
 |
Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.
 |
Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast. Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.
|
|
|
|