01.03.2024
SÄNGER:INNEN GESUCHT

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Mir fällt gerade kein Intro ein. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich gerade nicht viel mache. Ich genieße es sehr einfach abends nur zu Hause zu sein. (Wer hätte das gedacht)

Noch nicht mal zur Eröffnung der Hip-Hop Ausstellung in die Schirn habe ich es geschafft. Petra war aber vor Ort und schreibt weiter unten über die Eröffnung. Die Ausstellung läuft ja noch eine Weile, ich habe also noch Zeit…

Apropos Zeit. Heute habe ich wieder keine, denn heute ist endlich wieder Chor und bis dahin muss ich noch so viel erledigen. Apropos Chor: Wir haben unseren Chor neu aufgestellt und suchen noch Mitsänger:innen. Unsere Chorleiterin ist Christina Lutz, die u.A. das Weihnachtsliederauffrischungsseminar im Schauspiel leitet. Um bei uns mitzusingen muss man weder vorsingen, noch braucht man Vorerfahrung. Wir proben immer Freitags von 17:00-18:30 Uhr in der Neuen Altstadt. Wer Lust hat kann mich anfunken, dann gebe ich die Adresse durch und ihr könnt Euch mal eine Probe anhören bzw. mitsingen. Es macht wirklich sehr viel Spaß!

Das gute ist, dass der Chor Freitags um 18:30 Uhr endete, sodass man danach sofort weiterziehen kann. Heute will ich eigentlich zu GASTONE ins Bett. Mal schauen, ob mir das gelingt, denn morgen habe ich volles Programm: Ich will pünktlich um 10:00 Uhr vorm Hilton sein, denn da eröffnet der 21. Hilton Bazar und man sagt da wird es immer sehr voll. Anschließend geht’s in den Garten, dann kurz zum Eintracht schauen aufs Sofa, dann zur Ausstellungseröffnung von Serien Lightning ins MAK und anschließend zu Beat goes Funk ins ono2.

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Wohnungs- und Zimmerangebote sind natürlich FÜR ALLE willkommen)
Illustration von Carlotta Hick

Hallo, wir sind Jens Metzler und Kea Nüchter, beide 23 Jahre alt und wollen fürs Studium gemeinsam nach Frankfurt ziehen. Bis jetzt pendeln wir beide und suchen nun eine nette 2 oder 3 Zimmerwohnung in Frankfurt. Wir sind Nichtraucher, haben keine Haustiere und haben sowohl Bürgen als auch Nebenjobs. Wir freuen uns über Rückmeldung, gerne an jens.metzler.privat@gmail.com oder per Telefon +49 172 7138158.

ZU GEWINNEN (Martin)

Antwort bitte an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)

Es gibt Tickets für den Mousonturm zu verlosen: am Samstag 2. März „Land aller Kinder“ nach dem Buch von Irmgard Keun (siehe Ausgehtipps). 

Frage: Wie heisst das neue Buch von Lize Spits (siehe 18. März)

Foto: Alexandra Polina

ZU GEWINNEN EILT

Antwort bitte an schwoebke@aol.com

2x2 Karten für den Film "Gondola" (Preview mit Anwesenheit des Regisseurs) in der Harmonie (02.03, 13 Uhr)

Gewinnfrage: Wo pfiff ich am vergangenen Sonntag (siehe GEROLLTES)

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

2 x 2 Karten für Nathan Evans am 10. März, in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Anleihen an einen Club in NY sind sicher nur zufällig....welchen neuen Ort in Offenbach muss ich unbedingt besuchen?

2 x 2 Karten für das Konzert von Antje Schomaker am 11. März im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Woher kommt MD Pallavi?

The OhOhOhs „Sinfonie Nr.1 – Corona Sinfonie“

(Andrea)

Wenn ihr die Ausgehtipps schon länger lest, wisst ihr, dass ich neben einigen anderen ausgewählten handverlesenen Bands Die OhOhOhs sehr liebe und verehre. Konzertabende mit den beiden Flo´s sind jedesmal eine Wucht! "Ihre “Konzertante Klubmusik” brachte die beiden Freunde mit einem Remix von Beethovens Mondscheinsonate bereits ins ARD-Morgenmagazin und auf dem weltberühmten Fusion- Festival führten sie ihre „Sinfonie Nr.1 – Corona Sinfonie“ , 1. Satz auf: Die wohl weltweit erste Sinfonie mit handgespielten Clubbeats und Synthesizern! Dass ein Weltstar wie Andreas Scholl auf dem neuen Album ein Duett mit der Schweizer Sopranistin Maja Bader singt spricht, daher nur für sich." Ich hatte das große Glück, bei der Uraufführung in der Katharinenkirche dabei gewesen zu sein und dass sich dieses muskalischeErlebnis jetzt zuhause nacherleben lässt, ist ein Geschenk.

THE OHOHOHOS Live mit Orchester (Finale 1.Satz): https://youtu.be/-Zt_f4qhNJM

Zum Streamen, bittesehr: https://linktr.ee/theohohohs

Weil streamen zwar praktisch ist, aber nichts über einen schön gestalteten Tonträger geht: Ende April erscheint die ganze Symphonie und darauf kann man sich schon jetzt freuen.

Freitag 1. März: Old School unter Palmen

(Daniela)

"Once again, back is the incredible!!"
Old School unter Palmen ist zurück!! 
Presented & Mixed by DJ Flava

Ab sofort gibt es jeden 1. Freitag im Monat wieder 50 Years of HipHop/Rap-Geschichte von Grandmaster Flash&the furious five, Kurtis Blow, Eric B&Rakim, Falco über Run DMC, Salt´n´Pepa, Beastie Boys, LL Cool J, bis zu den 90ern mit den vielen unvergessenen Hits von Biggie, Dre, Tupac... Uuuund natürlich auch mit dem ab den 90s immer populärer werdenden deutschen Rap/Hip Hop von Heidelberg, über Stuttgart bis Hamburg - immer über Frankfurt natürlich!!!*
*von A bis T: Absolute Beginner, Blumentopf, Cora E, Die Fanta4, Eins Zwo, Fettes Brot ... über Rödelheim und Schwester S bis Torch!

Beginn: 22:00 Uhr, Ende: 05:00 Uhr
St. Tropez Bar, Moselstraße 15 (nicht barrierefrei)

Freitag 1. März: GASTONE

(Daniela)

GASTONE ist Pasta für die OhrenEine Schublade für den Sound von GASTONE aufzumachen, dürfte in etwa so schwierig werden, wie den Sumpf der Mafia in Italien trocken zu legen.Detlev Kinsler, Musikjournalist Frankfurter Rundschau beschreibt es wie folgt:„Bei GASTONE groovt selbst die Melancholie. Seine Musik taugt sogar bei denernsthaftesten Themen zur Party. Ein Tanz auf dem Vulkan. Und die richtige Mischung aus Sentiment und Temperament.“In der nunmehr 20-jährigen Bandkarriere hat GASTONE weit über 1000 Konzerte bestritten. Darunter 2 Japantourneen und viele gemeinsame Auftritte mit La Vela Puerca, Panteon Rococo und Patrice. Kopf der Band ist Guiseppe „GASTONE“ Porrello, ein Frankfurter mit sardisch-sizilianischen Wurzeln. Seine unverwechselbare Stimme erinnert an Zigarren und Whiskey. Rau wie 30er-Schleifpapier und nicht minder eingängig. Seine Songs, in denen er für eine bessere Welt plädiert, beschreibt er selbst als Spaghetti-SKA mit einer Soße aus Weltmusik. Ein ganz besonderer Genuss, der Jung und Alt direkt in die Beine geht und zum Tanzen animiert.

Aufgetischt wird das musikalische Menü von „GASTONE & Famiglia“. Einer kunterbunten Truppe hochkarätiger Musiker aus aller Herren Länder. Und gerade diese internationale Besetzung macht den einzigartigen Sound von GASTONE zum unverwechselbaren Erlebnis.

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr
BETT CLUB, Schmidtstraße 12
Tickets: 18 € zzgl. Gebühren, inkl. RMV Ticket

Freitag, 1. März (auch 26.04): Tür zu! Schauspiel

(Martin)

Tür zu! handelt von sechs Menschen, deren Wege sich treffen und wieder auseinandergehen. Jeder von ihnen hat eine ähnliche und doch andere Sehnsucht nach Freiheit und Geborgenheit. Ihre unterschiedlichen Bedürfnisse führen zu tiefen Freundschaften, schweren Verlusten, Einsamkeit, aber auch Zuversicht auf neue Begegnungen. Alle sechs sind mit gesellschaftlichen Umbrüchen konfrontiert und gehen auf ihre Weise mit ihnen um. Wir beobachten sie auf ihrer lyrischen und musikalischen Suche nach einem Kompromiss zwischen Abgrenzung und Nähe und nach geöffneten Türen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.theaterperipherie.de/tickets-preise-anfahrt/

Freitag, 1. März und Freitag, 26. April um jeweils 19.30h
Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23
Foto: © Moe Salamat

Freitag, 1. März: Wo ich nie gewesen bin

(Martin)

Isaak Dentler präsentiert Thomas Brasch / Lesung und Musik

„‘Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber wo ich bin, will ich nicht bleiben …‘. In dieser Zeile aus einem seiner bekanntesten Gedichte brachte Thomas Brasch seine innere Zerrissenheit auf den Punkt. Zwei Jahre alt, als seine jüdischen Eltern 1947 aus dem englischen Exil nach Ostberlin zurückkehrten, konnte und wollte er sich mit der DDR-Diktatur nie arrangieren. Rebellisch, witzig und sprachbewusst provozierte er nicht nur den Staat, der mit Inszenierungs- und Publikationsverboten und Inhaftierung reagierte. Thomas Brasch geriet durch seine regimekritische Haltung auch in Konflikt mit seinem Vater, dem stellvertretenden Kulturminister der DDR. 1977 reiste er mit seiner Familie schließlich nach West-Berlin aus, wo er preisgekrönte Filme und Hörspiele produzierte. Seine Zerrissenheit, sein Kampf gegen Demütigungen und den Verrat durch den eigenen Vater wird der 2021 verstorbene Dichter und Dramatiker zeitlebens nicht los.“ (faustkultur.de)

Isaak Dentler liest Texte von Thomas Brasch, Tim Roth (Kontrabass) und Max Mahlert (Schlagzeug) liefern die Musik. Der Abend wird moderiert von Leon Joskowitz. 

Vorverkauf: reservix.de
Freitag, 1. März um 19.00h (Einlass 18.30h)
Stadthalle Hofheim am Taunus, Chinonplatz 4, 65719 Hofheim
Foto: © Homepage faustkultur.de

Freitag, 1. März: FFM/ Rogers

(Andrea)

Die Toten Hosen und die Sex Pistols sind Legende und haben viele junge Menschen mindestens mal inspiriert. So wie die vier Jungs aus Düsseldorf, die mit geradlinigem Punkrock aus, voller Wucht und immer auf die Zwölf von sich Reden machen. 2017 begleiten die Rogers Jennifer Rostock auf ihrer Deutschland Tournee und begeistern mit ihren Songs auch große Publikumsmengen - sie können in der ersten Genreliga mitspielen. Inhaltlich positionieren sich die Punkrocker ganz klar links und singen an gegen die Sachen, die zurzeit falsch laufen in der Welt: der Krieg im Nahen Osten, der Rechtsruck in unserer Gesellschaft, die "Ich bin kein Nazi, aber"-Rhetorik ... die Liste ist lang. Im Vergleich dazu kommt "Rambazamba & Randale", mit der sie nun unterwegs sind eher vergnüglich daher. Einlass 18 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Freitag, 1. März: Of/ Green Border

(Andrea)

Wunderbar, dass Andrea & Alex diesen Film zeigen, ich hatte über "Green Border" gelesen und ihn dann erstmal verpasst. Es wird deprimierend, schärft aber auch mal wieder den Blick für das, was an der Peripherie Europas zu passiert. Warum Menschen den Wahnsinn eines Trips nach Europa auf sich nehmen, was sie hinter sich lassen für eine mehr als ungewisse Zukunft, einizig getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben. Sie/wir haben nur eines und wer dafür kein Verständnis hat, sollte...nicht AfD oä wählen, sondern vielleicht einen Schritt zurück machen und sehen, wie gut es ihm hier geht. Kein Krieg, Wohlstand, Sicherheit, ein funktionierendes Rechtssystem zB.

"2021. Angelockt von den Versprechungen des belarussischen Diktators Lukaschenko, haben Bashir und Amina mit ihrer syrischen Familie wie viele andere Geflüchtete den Flug nach Minsk gebucht, um von dort über die grüne Grenze nach Polen und dann zu ihren Verwandten in Schweden zu gelangen. Doch die Verheißung wird zur Falle. Zusammen mit Tausenden anderen steckt die Familie im sumpfigen Niemandsland zwischen Polen und Belarus fest, von den Grenzschützern beider Länder im streng abgeschirmten Sperrgebiet hin und her getrieben, abgeschnitten von jeder Hilfe. Hier, am Rand der unermesslichen Białowieża-Wälder, kreuzen sich die Lebenswege unterschiedlicher Menschen. Jan ist Beamter des polnischen Grenzschutzes, er stammt selbst aus der Gegend, seine Frau ist schwanger, sie bauen ein Haus. Die Eskalation an der Grenze stellt die Gewissheiten seines Lebens mehr und mehr in Frage. Die Psychotherapeutin Julia ist nach einem privaten Schicksalsschlag nach Ostpolen gezogen, um sich in der Abgeschiedenheit des Grenzlands neu einzurichten. Ohne es geplant zu haben, wird sie Teil einer Gruppe von Aktivist:innen, die trotz des staatlichen Verbots versuchen, die in den Wäldern festsitzenden Geflüchteten mit dem Nötigsten zu versorgen. Sie treffen auf Bashir und Amina, die jeden Tag neu um das Überleben ihrer Familie kämpfen. Inmitten dieser urwüchsigen Landschaft an der grünen Grenze entfaltet sich ein vielstimmiges Drama zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Zynismus und Menschlichkeit. Wegschauen ist nicht möglich. Es geht um Leben und Tod." 20 Uhr

Hafen2, Nordring, Offenbach

Freitag, 1. März: Of/ Rave-Nations

(Andrea)

Ich denke, wir werden mal reinschauen: Rave Nations e.V. organisiert ehrenamtlich Kulturveranstaltungen für alle Musik- und Tanzbegeisterten, z.B. das jährlich stattfindende Rave-Nations Open Air in der Kommune 2010 in Offenbach oder das monatlich stattfindende "Bass trifft Wein" im Haferkasten in Langen. Mit der Party "Rave Pavillon" im stadtraum Offenbach laden sie ein, bei freiem Eintritt zu elektronischer Musik zu tanzen. "Sprecht uns an diesem Abend auch gerne an, wenn ihr unsere Veranstaltungen und Projekte näher kennenlernen möchtet und erfahren wollt, wie ihr selbst mitmachen könnt, damit die Musikkultur in Offenbach und Umgebung noch vielfältiger und lebendiger wird." Ab 21 Uhr

Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Freitag, 1. März: OF/ Tierbilder und Boogie Down Bürgel

(Andrea)

Vorher, danach oder zwischendrin muss ich unbedingt am Waggon vorbei. Dort ist heute das Pre-Opening einer Ausstellung der tollen Tierbider von Falk Heinzelmann. Das klingt jetzt nach Sielmann, Gzimek und tatsächlich ist Falk ein grandioser Beobachter und Fotograf, das lohnt sich also auf jeden Fall. Damit aber nicht genug, legendary Wildpop Urgestein & Zehnkampfkämpfer Mr. Frankie Patella ist nach Jahren des Exils wieder zurück am Hometorf! Er hat sich Kollege Dirk Schricker mit eingeladen, den VA-Text von der KI schreiben lassen und eine neue Sonnenbrille für die Nacht. Es ist alles bereit für Boogie Down Bürgel, und zwar bis nach Offenbach hoch! 20 Uhr.

Waggon am Kulturgleis, Mainufer/Höhe Isenburger Schloss, Offenbach

Freitag 1. und Samstag 2. März: Lotte und die Tochter

(Daniela)

Theaterstück nach Interviews, Texten und Gesprächen von Lotte Berk und ihrer Tochter Esther

Ein Theaterabend über das dramatische und aberwitzige Leben von Lotte Berk (1913- 2003). Lotte erfindet im London der 60er Jahre Fitnesskurse für Frauen und wird damit zum Star. Stark, selbstbewusst und lebenslustig beherrscht sie bald die Titelseiten. Ihre Tochter dagegen droht an der exzentrischen Diva zu zerbrechen, bis sie anfängt, in deren Fußstapfen zu treten… Die Tänzerin Lotte Berk (1913 – 2003) flieht vor den Nazis nach London und kommt nicht mehr zur Ruhe. An ihre  Vorkriegskarriere in Deutschland kann Lotte auf den britischen Inseln nicht mehr anknüpfen. Affären, Tabletten, Morphium und immer wieder Schokopralinen sorgen für kurze Glücksmomente. Lotte glänzt zwar weiterhin mit ihrem extravaganten Auftreten, dahinter lauert jedoch ein Abgrund. Auch ihre Beziehung zur Tochter Esther ist ein einziges tragisches Missverständnis. Bis die Arbeitslosigkeit Lotte 1959
auf die Idee bringt, Fitnesskurse für Frauen anzubieten. Frech, frivol und anstrengend wie Hochleistungssport wird bald in einem Keller für das neue Körperideal geschwitzt. Lotte Berk wird zum Star und begründet einen weltweiten Boom, dem bis heute Millionen folgen. Sie rettet mit ihrer Disziplin ihr Leben und sie begeistert ihre Fans mit ihrem skurrilen Humor. Für ihre Tochter wird sie zum Vorbild, zur besten Freundin und schließlich zur Rivalin. Denn auch Esther eröffnet ein Studio für Fitnesskurse...

Ein Theaterabend gestaltet aus den Originalinterviews, Gesprächen und aufgeschriebenen Erinnerungen von Lotte Berk und ihrer Tochter Esther Fairfax.

Es spielen Chris Nonnast (Lotte) und Pia Luise Jahn (Esther). Kai Christiansen führt Regie und hat auch die Textfassung erstellt.

Mehr zum Hintergrund der Produktion und allen Vorstellungsterminen unter
www.gallustheater.de und www.schlichtundergreifendfrankfurt.de.

Freitag 01.03.24/ Samstag 02.03.24
Gallus Theater Frankfurt am Main

GEROLLTES über die Schiedsrichterei (mit Tipp)

(Uwe)

Am vergangenen Samstag spielten die Darmstädter in Bremen Unentschieden. Beinahe hätten sie gewonnen, taten sie aber nicht, weil der Darmstädter Schüler bei einem Abwehrversuch des Bremer Torhüters an seinem angelegten Arm getroffen wurden. Bei jeder anderen Situation wäre das in den Regeln des DFB kein Handspiel gewesen, weil sich der Arm am Körper befand, die Trefferfläche nicht vergrößert wurde und der Spieler aus kurze Distanz getroffen wurde. Da sich aus der Aktion aber ein Tor resultierte und durch den ungewollten Treffer ein Vorteil für den Angreifer ergab, wurde Handspiel gepfiffen. Sehr tragisch und wieder ein Beleg dafür, dass das Handspiel einfach nie zur Zufriedenheit aller geregelt werden kann, ähnlich wie der Fahrplan der Deutschen Bahn. Auch ich als Schiedsrichter hatte eine kritische Aktion bei einem Spiel in der Kreisliga A Mai-Taunus als die gastgebende Mannschaft in der Endphase auf den Ausgleich drängte und bei einem Schuss im Strafraum der Gäste der angelegte Arm eines Verteidigers getroffen wurde. Ich gab keinen Elfmeter, schaute mir – in Ermangelung der technischen Möglichkeiten - auch keine Videosequenz zur Überprüfung an.

In Sossenheim wurde ich am Sonntag die ganze Zeit gut behandelt, auch wenn über diese Situation natürlich diskutiert wurde. Aber in einem normalen Rahmen, das muss man als Schiedsrichter auch aushalten und hier offen sein, wenn man in einer angemessenen Art und Weise angesprochen wird. Das geschieht öfter, als man denkt, aber natürlich ist das Verhalten gegenüber den Spielleitern spielklassenübergreifend oft nicht angemessen. Eine gute (etwas ältere aber weiterhin aktuelle) Dokumentation hierüber von Spiegel TV findet ihr hier. Auch Hessenfernsehen hat sich mit dem Schiedsrichterwesen an der Basis beschäftigt, die Doku 7 Tage unter Schiedsrichtern kann man sich durchaus anschauen.    

Bis Sonntag, 26. Mai: Hip-Hop in der Schirn

(Petra)

Das war krass: die längste Schlange ever vor der Schirn zur Eröffnung - und eine generationenübergreifende Party mit Stadtprominenz. Bis zur Kunst bin ich am ersten Abend nicht vorgedrungen. Anläss­lich seines 50. Geburts­tags widmet die Schirn dem Hip-Hop und seinem tief­grei­fen­den Einfluss auf die aktu­elle Kunst und Kultur unse­rer Gesell­schaft eine große, inter­dis­zi­pli­näre Ausstel­lung. Hip-Hop entstand in der Bronx im New York der 1970er-Jahre als kultu­relle Bewe­gung unter Schwar­zen und Latein­ame­ri­ka­ni­schen Jugend­li­chen, die sich durch MC-ing, DJ-ing, Graf­fiti und Break­dance ausdrück­ten. Von Anfang an übte Hip-Hop Kritik an vorherr­schen­den Struk­tu­ren und kultu­rel­len Erzäh­lun­gen und bot neue Möglich­kei­ten, um diaspo­ri­sche Erfah­run­gen auszu­drü­cken und alter­na­tive Macht­sys­teme zu schaf­fen. Dies ging mit einem wach­sen­den sozia­len und poli­ti­schen Bewusst­sein sowie Wissens­bil­dung einher. Heute hat sich Hip-Hop zu einem globa­len Phäno­men entwi­ckelt, das zahl­rei­che Inno­va­tio­nen in Musik, Mode, Tech­no­lo­gie sowie bilden­der und darstel­len­der Kunst voran­ge­trie­ben hat. Basie­rend auf den Ursprün­gen des Hip-Hop in den USA, aber mit Fokus auf Kunst und Musik der letz­ten 20 Jahre, werden über 100 Gemälde, Foto­gra­fien, Skulp­tu­ren und Videos sowie Fashion und Vinyl von inter­na­tio­nal bekann­ten Künst­ler*innen der Gegen­wart präsen­tiert, darun­ter Lauren Halsey, Julie Mehretu, Tscha­ba­lala Self, Arthur Jafa, Khalil Joseph, Virgil Abloh und Gordon Parks. "The Culture" beleuch­tet das beispiel­lose wirt­schaft­li­che, soziale und kultu­relle Kapi­tal des Hip-Hop und greift zudem zeit­ge­nös­si­sche Themen und Debat­ten auf – von Iden­ti­tät, Rassis­mus und Appro­pria­tion bis hin zu Sexua­li­tät, Femi­nis­mus und Empower­ment.

The Culture. Hip-Hop und zeitgenössische Kunst im 21. Jahrhundert, die Ausstellung wurde orga­ni­siert vom Balti­more Museum of Art und dem Saint Louis Art Museum und wird präsen­tiert in Zusam­men­ar­beit mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt, im Kunstverein Familie Montez wird die Ausstellung mit der Video­in­stal­la­tion ISDN von Stan Douglas fort­ge­setzt sowie erwei­tert mit einer Ausstel­lung rund um Miles­to­nes des Hip-Hop im MOMEM, mit einer Film­reihe zur 50-jähri­gen Geschichte des Hip-Hop im Deutschen Filmmuseum und einer Aktion des Diamant Offen­bach: Museum of Urban Culture, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Am Römerberg, Öffnungszeiten: Diens­tag, Frei­tag – Sonn­tag von 10 bis 19 Uhr sowie Mitt­woch und Donners­tag von 10 bis 22 Uhr , Eintritt:  „Early-Bird-Tickets 8 EURO, Tickets hier

Samstag 02. März: 21. Hilton-Basar

(Daniela)

Endlich heißt es wieder: Shoppen nach Herzenslust und für den guten Zweck! Der gesamte Erlös des Hilton-Basars fließt in die Angebote des Frankfurter Kinderschutzbundes.

Dieses Jahr fällt der Startschuss wieder pünktlich um 10 Uhr! Dann verwandeln sich die Konferenzräume des Hilton Frankfurt City Centre in eine Einkaufsmeile. Von 10-16 Uhr werden neue und gebrauchte Kleidung für Damen, Herren und Kinder, Schuhe, Sportkleidung, Taschen, Hüte und Accessoires verkauft. In den letzten Wochen wurde wieder tolle Kleidung gespendet. Für exklusive Kleidungsstücke gibt es einen extra Stand!
Auch die Herren sollen nicht zu kurz kommen. Mit geübtem Blick haben die Verantwortlichen des Herren-Stands ein sehr gutes Angebot an Hemden, Anzügen, Mänteln etc. zusammengestellt. Vintage ist total im Trend und wir haben auch wunderbare Kleidung aus den 70ern und 80ern! Immer wieder wird im Laufe des Tages neue Ware ausgelegt, so dass sich auch ein Besuch am Nachmittag lohnt!

Für das leibliche Wohl ist beim Basar ebenfalls gesorgt. Es gibt ein Kuchenbuffet, Würstchen, Brezeln und Getränke. Bei einem Gläschen Sekt kann man eine kleine Pause einlegen, bevor man sich wieder ins Getümmel stürzt.

Der Hilton-Basar kann nur dank der Unterstützung von rund 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern stattfinden, die in den vergangenen Monaten Kleiderspenden entgegengenommen haben. Stefan Schäfer bedankt sich aber auch bei den unzähligen Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern und Beschäftigten in den Unternehmen. Sehr lange schon unterstützen die Anwaltskanzlei Clifford Chance zusammen mit der City Bank und auch Oddo BHF. „Ganz Frankfurt hilft mit, dass dieser Basar seit vielen Jahren ein Erfolg ist! In den bisherigen 19 Jahren konnten so schon fast eine halbe Millionen Euro für den Kinderschutzbund eingespielt werden“, so Stefan Schäfer, Geschäftsführer des DKSB Frankfurt. Und: kein Kleidungsstück geht verloren. Alles, was nicht verkauft wird, wird an gemeinnützige Hilfsorganisationen weitergegeben.

Alle Infos: Samstag, 2. März 2023, 10-16 Uhr Hilton Frankfurt City Centre, Hochstraße 4 Kleidung für Damen, Herren und Kinder, Taschen, Hüte, Accessoires und Modeschmuck

Ab Samstag 2. März: IN SERIEN

(Daniela)

serien.lighting mit umfassender Werkschau zu 40 Jahre Leuchtendesign ist zu Gast im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main.

Vor vier Jahrzehnten gründeten die damaligen Designstudenten Manfred Wolf und Jean-Marc da Costa ein Unternehmen mit der Idee, innovatives (Daniela)

Leuchtendesign mit hohem technologischen und handwerklichen Anspruch zu verbinden. Wie kaum ein anderer Leuchtenhersteller steht serien.lighting seitdem für einen kompromisslosen Fokus auf Designqualität, technisches Knowhow, Innovation und Avantgardeanspruch. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main öffnet im März 2024 dem Leuchtenhersteller zu seinem vierzigjährigen Jubiläum auf fast 300 m2 den Raum für eine umfassende Werkschau und Retrospektive. Ein stringentes Ausstellungskonzept lässt Interessierte in die Welt von serien.lighting eintauchen.

Der Ausstellungstitel IN SERIEN beschreibt die initiale Motivation, die zur Gründung des Unternehmens führte und zugleich namensgebend wurde: Die Auseinandersetzung mit formal reduzierten Produkten und einer zeitgemäßen, an serielle Fertigung angelehnten Ästhetik, die sich mit neuen Technologien von den expressiven Unikaten der Achtzigerjahre abheben sollte.

Die Werkschau zeigt eindrucksvoll, wie konsequent diese Grundhaltung über vier Jahrzehnte immer wieder formal und technologisch von den Designern und ihrem Team neu interpretiert wurde. Das umfangreiche gestalterische Werk von Wolf und da Costa zeigt auf, wie konzeptuelle Kontinuität in Verbindung mit lebendiger Kreativität zu einer Handschrift werden kann, die auch bei sich wandelnden Technologien immer wiedererkennbar bleibt.

Mehr: https://www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausstellungen/serien-lighting/

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17,60594 Frankfurt
AUsstellungseröffnung 18:00 Uhr, Eintritt frei

Samstag 2. März: "BEAT goes FUNK" im ono2

(Daniela)

Freue mich sehr auf den Abend im Ono2

SOUL / FUNK / BEAT - es ist soweit, nach dem Jahreswechsel kommen die Freunde des Vinyl-Glücks zurück ins ono2.

Mortimer Coldheart und Holger Menzel haben für alle Tanzwütigen und Nachtschwärmer jede Menge Funk-Soul-Beat-Afro-und Discomusik am Start und ziehen ihr rotierendes Gold aus den Plattenkisten, Feuer frei für "BEAT goes FUNK" im ono2 

Datum: 02.03.2024  | Start: 22.00 | Ende: 3.00 | Eintritt: € 10,-

DJs Coldheart + Menzel

Samstag, 2. März: Of/ Laturb

(Andrea)

Schade, ich bin verplant. Sonst würde ich in den Hafen2 radeln und mir das heutige Konzert anschauen: "LATURB sind der brutalste Beweis, dass das New Wave und Synthpop Revival der jüngeren Vergangenheit dringend nötig war. Du willst diese drei Überschnuckis als neue beste Freund:innen haben, wenn du nur einer ihrer Liveshows beigewohnt hast. Diese sind ein wilder Ritt auf 80s Synthesizern und punkigen Gitarrenriffs, getragen von punchigen Rhythmusmaschinen und den Ausnahmestimmen der ungleichen Sängerinnen. Neben catchy hooklines werfen die zwei sich obendrein in halsbrecherische Anarchoakrobatik und zünden eine Überraschungsgranate nach der nächsten. Trash and treasures am laufenden Band, bevor uns das Bremer Trio hochemotionalisiert im Konfettiregen zurücklässt- zum Schockverlieben! 20 Uhr

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag, 02. März: Konzert Bionic Force Live - Hiphop im MOMEM

(Petra)

Bionic Force wurde 1986 gegründet, als Musik Projekt für eine Rap Version des Moskwa TV Songs Generator 7/8. Bionic Force gelten damit als Pioniere des deutschen Hip Hop. Age of the Atom war die erste Veröffentlichung einer deutschen Hip Hop Gruppe. In den folgenden Jahren wurde Bionic Force als erste deutsche Rap Gruppe bei einem Major Label (EMI)  unter Vertrag genommen. Der Kern bestand aus Doctor D. (NYC) und Cutmaster GB (Ffm). Bionic Force bestreitet am 02. März den ersten Auftritt seit 1990, mit einem Gastauftritt von Funkmaster Ozone.

Konzert Bionic Force Live, meet and greet am merchstand & aftershowparty mit Cutmaster GB, Ort: Museum of Modern Electronic Music (MOMEM), Uhrzeit: 20 - 21.30 Uhr, Eintritt: 20 EURO, Tickets gibt's hier

Samstag, 02. März: Hiphop feiern und forschen

(Petra)

Die Konzertreihe „About The Feeling: Experimental Edition“ geht 2024 mit gleich vier neuen Editionen und neuem Konzept weiter. Wie immer präsentiert der Mousonturm die angesagten Künstler*innen der deutschen Hiphop-Szene und geben den heißesten Newcomer*innen der Region eine Bühne. Neben den vier Künstler*innen des About-The-Feeling-Universums DJ Mishkeen, MP, Rocca Fe77a und Ricky Coleman ist diesmal Antifuchs mit ihrem unvergleichlichen Stil, mit Einflüssen aus Battlerap und Dipset, im Mousonturm zu Gast. Mit einer Attitüde, die in der goldenen Mitte zwischen Kool Savas, Limp Bizkit und Girl Gang im Skate-Park liegt, manifestiert Antifuchs ihren Status als die nächste Queen of Rap. Wer die Slim Lady kennenlernt, realisiert, dass die in Kasachstan geborene Fuchs zu der Creme de la Creme der Deutschrap-MCs gehört; sowohl auf Platte als auch auf der Bühne. Aber wieso diese schwarze Fuchs-Maske? Der Grund ist simpel: Anti-Personenkult. Antifuchs möchte sich unvoreingenommenen Hörer*innen präsentieren und den Fokus auf ihre Kunst lenken. Im Jahr 2023 erreichte ihr Album "Feminem" den 30. Platz in den deutschen Charts, welches sie auf ihrer Tour in Hamburg, Leipzig, Köln, Frankfurt, München, Hannover und Berlin präsentierte. Das Album wurde bei den Hiphop.de Awards 2023 als "Bestes Album National" nominiert. Dieses Mal soll nicht nur gefeiert, getanzt und gemosht werden – das Konzert ist zugleich ein Forschungsprojekt, bei dem die Performances der Künstler*innen analysiert werden. Dazu möchten wir die Konzerte filmen und sowohl vor als auch nach der Veranstaltung eine Umfrage zu Euren Eindrücken durchführen.

„About The Feeling: Experimental Edition“, Moderation: Coodiny & Senz In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Ort: Mousonturm. Studio 1, Adresse: Waldschmidtstraße 4, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt frei, wichtige Hinweise: Veranstaltung ab 18 Jahren, diese Konzertreihe findet im Rahmen der wissenschaftlichen Studie „Rappin’ and rocking the house“ statt. Die Teilnahme am Konzert ist kostenlos und möglich, wenn Ihr Euch bereit erklärt, an der Studie teilzunehmen. Ihr könnt die Einwilligungserklärungen ausgedruckt und unterschrieben zum Konzert mitbringen oder vor Ort unterschreiben. Erhobene Daten: Anonyme Umfrage vor und nach dem Konzert zu eurem Konzerterlebnis; -Video-, Ton- und Fotoaufnahmen. Infos zur Studie hier, Einwilligungserklärung hier

Samstag 2. März: Soulfood

(Daniela)

Bitte neuen Ort beachten!

DJs: Soulfood Residents Mr. Brown und DJ Sportwagen

Soulfood ist die bekannteste Funk’n’Soul Discoparty in Frankfurt am Main. Sie findet monatlich in Kooperation mit unserem Gastropartner dem James the Bar im Englischen Theater statt. Da im Englischen Theater wegen Renovierungsarbeiten für ca. 2 Jahre keine Partys mehr stattfinden können, wird Soulfood mit neuen Gastropartnern kooperieren. Aktuell ist das die Tanzschule Monika Bauer im Bahnhofsviertel. Neben den Resident-DJs Stephan Feder aka DJ Sportwagen und DJ-Legende Mr. Brown präsentiert Soulfood immer wieder auch Gast-DJs und begleitende Live Acts. Von Zeit zu Zeit werden auch komplette Konzerte organisiert. Zu Gast waren unter anderem schon Osaka Monaurail (Tokyo), The Sweet Vandals (Madrid) oder Myles Sanko (London).

Soulfood - Feinster Funk, Soul, Disco
Samstag 02. März
Monika Bauer, Kaiserstraße 42, 60329 Frankfurt
Einlass: 21.30 Uhr

Samstag, 02. März: Gondola (Preview)

(Uwe)

Veit Helmers Film GONDOLA entführt das Kinopublikum in die traumhaften georgischen Bergen und verspricht ein großartiges Erlebnis zu werden. Die Handlung: Eine altmodische Seilbahn mit zwei Gondeln verbindet ein Dorf in den Bergen Georgiens mit einer Kleinstadt im Tal. Als der alte Schaffner stirbt, nimmt Iva (29) seinen Platz ein, während Nino (31) schon länger dort arbeitet. Immer dann, wenn Ivas Gondel hochfährt, fährt Ninos Gondel runter und umgekehrt. Alle halbe Stunde sehen sich die beiden auf halber Strecke. Aus anfänglich kollegialen Grüßen wird allmählich Necken. Und aus Necken wird Flirten. Sie verwandeln ihre Gondeln in romantische Flugobjekte und versuchen sich gegenseitig zu beeindrucken. Zum Ärger ihres griesgrämigen und eifersüchtigen Chefs. Eines Abends treffen sie sich nach Dienstschluss. Doch Ninos Wunsch als Flugbegleiterin bei der georgischen Fluggesellschaft zu arbeiten, stellt die Beziehung auf eine Probe. Kann die Dorfgemeinschaft den beiden helfen ihr Glück zu finden? Veit Helmers neuer Film GONDOLA ist eine Liebeskomödie der anderen Art. Der Film verzichtet gänzlich auf Dialoge und erzählt die Geschichte der zwei Gondelfahrerinnen durch die subtile Körpersprache der hervorragenden Hauptdarstellerinnen (Nino Soselia, Mathilde Irrmann).

Ab 7. März im Kino, davor in Frankfurt und der Regisseur ist auch da. im Kino. Wir verloren 2x2 Tickets (siehe oben).

Harmonie Kino (Lokalbahnhof)
13 Uhr
Bild: Verleiher

Bis Samstag, 02. März Kleist. Prinz von Homburg / Schlacht bei Fehrbellin

(Martin)

"Erst das Lazarett zeigt, was der Krieg ist“, dieser Satz aus ‚Im Westen nichts Neues‘ von Erich Maria Remarque ist Leitstern und Kompass für die außergewöhnliche und absolut gelungene Inszenierung von Kleists Prinz von Homburg im Theater Willy Praml in der Naxos Halle. Der Prinz von Homburg, Kleists letztes Drama, dessen Uraufführung er selbst nicht mehr erlebte, weil er sich und seine Geliebte Henriette Vogel zuvor am Berliner Wannsee suizidierte, spielt im Krieg, spielt auf dem Schlachtfeld, zeigt den Adel, spielt zwischen Traum, Leben, Liebe und Tod…

Michael Weber als Regisseur hat eine konsequent-mutige Draufsicht auf das militärische (Er)Leben gewagt, verlegt die Front von Fehrbellin in einen Lazarettsaal (womit er auch Remarque ernst nimmt) und macht uns zu Besuchern von Kriegsversehrten und durch Traumatisierung gezeichneten Menschen. Weber und die Schauspieler*innen zeigen Krieg und seine Folgen schlüssig in den Auswirkungen auf den einzelnen Menschen - und: Regisseur und Ensemble ‚siegen‘! 

Wurde der Prinz von Homburg schon einmal mit einem derart gradlinigen Blick auf die Schrecken des Schlachtens und Metzelns und befreit von allem militärischem Tschingderassabum gezeigt? 2006 inszenierte Armin Petras im Schauspiel Frankfurt den ‚Prinz‘ als biertrinkenden Proll im Dauerregen, zehn Jahre später machte Michael Talheimer einen verträumten Nachthemdträger aus ihm. 

Und Michael Weber und das Ensemble im Theater Willy Praml in der Naxos Halle? Wir betreten den Raum und sehen schwarz. Da liegen sie, der Prinz (Anna Staab), Natalie (Hannah Bröder), der Kurfürst (Birgit Heuser), Obrist Kottwitz (Reinhold Behling), Kurfürstin (Jakob Gail), Graf Hohenzollern (Muawia Harb) in einer trauerfarbenen Bettwäsche in hochgesteller Rückenlage, sie befinden sich im Zwischenreich von Traum, Leben, Liebe und Tod – es sind hier keine Kriegshelden, sondern Opfer, versehrt, zitternd, traumatisiert, beatmet, vor sich hin brabbelnd, zu bemitleiden. 

Es geht kaum anders - vom ersten Moment ist man als Zuschauer in Interaktionen mit dem, was schon geschehen scheint und gar nicht erst groß erzählt werden müsste (wird es zum Glück aber und auch gesprochen in der vollen Schönheit der Kleistschen Sprache) und mit dem, was wir in konzentrierten zwei Stunden miterleben werden. 

Der Zugang zum Stück ist dabei konsequent und trägt: die Beteiligten stellen ihr Widerfahren als Erinnerungen zur Verfügung und wir als Publikum sind ganz dabei, nehmen Anteil, erinnern uns mit und es stellt sich eine Melange an Gefühlen ein, die alle kennen, die Menschen, die im Krieg waren, schon einmal zugehört haben. Dass wir als Publikum dabei sprachlose Beteiligte sind, ist vielleicht durchaus eine Weiterführung und gibt uns als stumme Zeugen eine authentisch adäquate Rolle.

Gezeigt wird der Prinz von Homburg im Theater Willy Praml auf ‚kleiner Bühne‘, das ist eine kluge Entscheidung – zumal in der stattfindenden Schlacht von Fehrbellin die Naxos Halle dann doch zeigt, was sie ist und was sie kann. Gespielt wird von den Schauspieler*innen sensationell. Anna Staab zeigt den Prinzen in seiner Gebrochenheit zwischen Träumer und Soldat, was er beides ist. Wenn sie als Prinz entrückt Bohemian Rhapsody anstimmt und man zu Hause den Liedtext in der Übersetzung liest, erschließt sich, warum Freddie Mercury hier treffsicher passt. 

Brillant das stimmliche Erzeugen von Kriegsatmosphäre insbesondere durch Hannah Bröder. Großartig: Alle! Michael Weber und das Ensemble nehmen in diesem Prinz von Homburg den literarischen Text verdammt ernst und unterfüttern Kleist mit einer zusätzlichen und zuvor so noch nicht gesehenen Perspektive. Der Blick richtet sich nicht auf den historisch kriegerisch-strategisch planenden Adel, sondern fokussiert Krieg in seiner Auswirkung grundsätzlich mit dem Schrecken für das bürgerliche Kanonenfutter. Das ist ein echter Mehrwert und eine literarische Perspektiverweiterung! 

Da die Handlung durchaus komplex ist, hier als Einführung ‚Prinz Friedrich von Homburg to go (Kleist in 10,5 Minuten): https://youtu.be/I0LzvWvW8hE

Hier geht’s zum Reservieren der Karten: https://theaterwillypraml.de
Unbedingt ansehen, unbedingt hingehen! 

Im Februar: Freitag, 9., Samstag, 10, Freitag, 16., Samstag, 17., Donnerstag, 22. und Samstag, 24.
Im März: Freitag, 1. und Samstag 2.
um jeweils 19.30h
Theater Willy Praml/Naxos Halle
Foto: © Rebekka Waitz

Bis Samstag, 2. März: Land aller Kinder

(Martin)

Die Berliner Theatergruppe andcompany&Co. vereint humorvoll Pop und politischen Aktivismus. Mit „Land aller Kinder“ inszeniert sie ein „Erwachsenenstück für Kinder“ ab zehn Jahren, das alle Generationen gleichermaßen anspricht – inspiriert von dem Roman „Kind aller Länder“ (1938) der Autorin Irmgard Keun, die zu ihrer Zeit vor den Nazis flüchten musste. 

Die Geschichte der elfjährigen Romanfigur Kully wird verquickt mit den persönlichen Erzählungen der Mitspieler*innen: Luna Ali zum Beispiel, die als Kind mit ihrer Familie aus Syrien geflohen ist, oder Damon Taleghani, dessen Eltern aus dem Iran nach Deutschland kamen. Erzählungen und persönliche sowie zeithistorische Perspektiven verhandeln die drängenden Fragen nach Flucht, Emigration und Menschenrechten: 

Wer bürgt für diejenigen, für die niemand bürgen kann? 

Was bedeutet es, ein Kind aller Länder und damit keines Landes zu sein? 

Während immer mehr abstrakte Ideen wie etwa Grenzen von den Kindern hinterfragt werden, gehen den Erwachsenen auf der Bühne die Puste und die Erklärungen aus. Ist das jetzt schon das „Land aller Kinder“ oder doch nur ein Zwischenstopp?

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/land-aller-kinder/

Freitag, 1. März um 9.00h, und
Samstag, 2. März um 16.30h: Land aller Kinder
Mousonturm
Foto: © Alexandra Polina

Bis Sonntag, 03. März 2024: Ausstellung „Bending the Curve“ Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Der Frankfurter Kunstverein zeigt immer wieder faszinierende Ausstellungen zwischen Kunst und Natur. Dieses Mal kooperiert er interdisziplinär mit einer ganzen Menge herausragender Institutionen, unter anderem mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und dem Zoo Frankfurt. Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Wie kann der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden? Und wie können positive Erzählungen entstehen? Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise. Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler*innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch Big-Data-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.

Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, Vernissage, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 03.03.2024, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Markt 44, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 – 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 10 (6) Euro

Sonntag, 3. März: FFM/ Shantel

(Andrea)

Zu Shantel aka Stefan Hantel muss man nicht viel sagen, immerhin ist der Frankfurter seit mindestens drei Dekaden eine feste Größe in der Stadt und hat musikalisch den Weg bereitet, zumindest meinen. Und begleitet. Ich erinnere mich gerne an durchtanzte Nächste im Lissania im Kaisersack, zu dem, was dann als Bukovina sein Erfolgsrezept wurde. Später stand er im Unity an den Decks, hatte irgendwann eine Band um sich geschart und spätestens mit Disko Partizani den internationalen Durchbruch. Wenn es so etwas wie den Weltbürger gibt, dann ist er einer. "Er war der Erste, der aufgrund seiner vielschichtigen familiären Wurzeln der aktuellen Popkultur einen kosmopolitischen Sound verpasste. Bei Shantel ist Migration hör- und tanzbar. Musikalische Preziosen aus Südosteuropa, Griechenland und dem Nahen Osten erscheinen in einem neuen, vielschichtigen Kontext." Ab 20 uhr wird getanzt und es wird wieder ein großer Spaß.

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Sonntag 3. März: TANZTEE – Sunday Sundowner

(Daniela)

Nach einer dreimonatigen Winterpause öffnet die Mainod wieder ihre Türen für ein neues Kapitel voller Ereignisse. Am Sonntag, dem 3. März, läuten wir mit dem TANZTEE die neue Saison ein. Was letzten Mai als Experiment begann, hat sich schnell zu einem Dauerbrenner mit ausgelassener Stimmung und einem tanzfreudigen, generationsübergreifenden Publikum entwickelt. 

Zur Eröffnung wird Kosmik Kat das Publikum mit einem vielseitigen und groovigen Musikmix auf die Tanzfläche locken. Begleitet wird er von Oli Leicht, einem Weltklassemusiker, der seit über 30 Jahren Bühnen und Studios rund um den Globus bereichert. In Frankfurt ist er als Teil der HR Big Band, Re:Jazz und Mitinitiator des Elektronischen Salons bekannt. Seine Improvisationen verleihen dem Event eine besondere Dynamik und verzaubern das Publikum. Das Mainod Team und Trust Your Audience freuen sich auf Euch - wir sehen uns auf dem Tanzparkett!

Sonntag, 3. März 2024, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im MonatEinlass: 16 Uhr | Musik: 17 Uhr; Eintritt: €10,-

Mainod - Café Restaurant Hotel,  Batterie, 65929 Frankfurt Höchst

Sonntag, 3. März: Köln/ To Kühne

(Andrea)

Zu Shantel werde ich es heute nicht schaffen, wir fahren nämlich nach Köln. Dort eröffnet der grandiose, wunderbare und tolle To heute seine Ausstellung. Er hat mir ein paar Fotos gezeigt und das wird super. Ich bin total gespannt! To schreibt: "Hallo liebe Kunstfreunde. Ich möchte euch zu meiner Vernissage am 3.3. in Köln in die Kunsträume der Michael Horbach Stiftung einladen. "Helden, Monster, Götter und Dämonen" eine Fortsetzung. Beginn 17 Uhr. Ich freue mich auf jeden von euch. Liebe Grüße, To". Ich ergänze: Wer würde noch fahren wollen? Wie wäre es mit einer Fahrgemeinschaft? Flix-Bus, Bahn oder wir mieten uns einen schicken Flitzer :-).

Michael Horbach Stiftung, Wormser Straße 23, Köln

Montag, 03. März: Cardinal Black

(Uwe)

Die walisische Soul/Jazz/Blues-Formation Cardinal Black spielte im November ihr erstes, exklusives Konzert in Deutschland (Hamburg, headCRASH) an und kommt nun für ihre erste DeutschlandTournee für 2024 – mit gleich sieben Shows. Ihr aktuelles Debüt-Album „January Came Close“. Von kraftvollen Gitarrenriffs bis hin zu gefühlvollen Balladen – die Musik von Cardinal Black lässt niemanden kalt. Die walisische Band bringt den Soul zurück in die Rockmusik.
Referenz, gute Acts aus Wales: Catatonia, Stereophonics, Duffy, Tiger Jones, ….

Das Bett
Schmidtsr. 12
Einlass: 19:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Vorverkauf: 20,00€

Bis 04. März: „Starke Stücke“ – 30. Internationales Theaterfestival für junges Publikum in Rhein-Main

(Daniela)

Das Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ bringt vom 20. Februar bis 4. März 2024 bereits zum 30. Mal starke Theatererlebnisse für ein junges Publikum auf die Bühnen der Rhein-Main-Region. Künstler*innen aus acht Ländern sind bei der Jubiläumsausgabe mit dabei. Das Programm reicht von Erzähl- und Objekttheater, über Akrobatik und Tanz bis hin zu Installationen und interaktiven Hörspielen.

Über 130 Vorstellungen an 36 Spielorten sind in der Rhein-Main-Region unter dem Logo des sympathischen Nashorns im Festivalzeitraum geplant.

Alle Spieltermine, Orte und Informationen zu Inszenierungen und Kartenvorverkauf sind ab sofort auf www.starke-stuecke.net veröffentlicht.

„Starke Stücke“ ist ein Projekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH, der Starke Stücke GbR und von Kulturveranstalter*innen der Region.

Orte: Verschiedene Bühnen und Kulturveranstalter*innen in Rhein

Eintrittskarten: Eintrittskarten sind direkt bei einzelnen Veranstalter*innen zu erwerben. Die Links zu den jeweiligen Ticketportalen finden Sie auf den Stückseiten auf www.starke-stuecke.net. Die Preise sind familienfreundlich (z.T. gegen Spende, ansonsten bei 5 € bis 15 €).

Informationen + Kontakte Kartenverkauf: www.starke-stuecke.net

Dienstag, 5. März: Spotlight in der Alten Oper

(Daniela)

Grossartiges Format: „Spotlight“
Alain Altinoglu beleuchtet und präsentiert: „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgskij/Ravel

Moderation: Tobi Kämmerer (hr3 Morningshow)

Als Klavierfassung sind sie ein Klassik-Hit und haben ihren Schöpfer weltberühmt gemacht. Doch nicht in ihrem Original, sondern erst in der Orchesterfassung Maurice Ravels haben Modest Mussorgskijs »Bilder einer Ausstellung« ihren Siegeszug angetreten. Chefdirigent Alain Altinoglu stellt Mussorgskijs berühmten Bilder-Zyklus im »Spotlight«-Gesprächskonzert zusammen mit dem hr-Sinfonieorchester vor – in der kongenialen Orchesterversion Ravels und mit vielen faszinierenden Hintergründen und Details – unterhaltsam moderiert von Tobi Kämmerer!

Mehr Infos: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-23-24/bilder-einer-ausstellung,spotlight-bilder-einer-ausstellung-100.html

Dienstag, Beginn 19:00 Uhr, Alte Oper Frankfurt

Konzertdauer 80 Minuten ohne pause

Dienstag, 5. März: Of/ GuteNachtGeschichten für Erwachsene.

(Andrea)

Heute startet gibt eine neue Veranstaltungsreihe im Stadtraum: GuteNachtGeschichten für Erwachsene. Mit Björn Wolf, Karin Nedela, Kalle Ohnemus, Renate Vogl, Lena Mittelbach und Rosita Nenno werden lesen, eigene Texte und auch von anderen. Sie lesen 12 Minuten einen Text den sie mögen, oder selbst verfasst haben. Es geht vor allem darum, einen angenehmen Abend in der Innenstadt zu haben. Mit Menschen, die sich gegenseitig vorlesen und miteinander ins Gespräch kommen wollen. Wer kann mitmachen? Interessierte Lesende können sich gerne bei den Veranstaltenden melden. Wir finden bestimmt einen Termin. Wir werden für Getränke und Nahrung sorgen. Es sollen ja angenehme Abende werden. Fehlt nur noch das Lagerfeuer. Einlass 19.00, Beginn 20.00 Uhr

stadtraum im Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Mittwoch, 6. März: FFM/ Welcome to the Night Vale

(Andrea)

...A PLACE WHERE A LOVE OF THE BIZARRE MEETS A LOVE OF LANGUAGE", schreibt der britische Guardian. Die Rede ist vom einem englischsprachigen Podcast, der sich weltweit schon eine große Fangemeinde erspielt hat und heute live zu erleben ist: "Da ist es wieder, dieses seltsame Völkchen, das das Städtchen Night Vale bevölkert. Es lädt alle ein, die seltsam aussehende Tür zu öffnen, die gerade in diesem einen Haus aufgetaucht ist, und den Dachboden, von dem niemand eine Ahnung hatte, dass es ihn gibt, zu betreten: „The Attic“ ist die brandneue Live-Show des erfolgreichen Podcast „Welcome to Night Vale“. Da oben entdeckt Cecil Dias von einem alten Familienausflug, die zunächst lustig und fröhlich erscheinen, sich aber in etwas Seltsames und Gefährliches zu verwandeln beginnen. Die Show erzählt eine Geschichte von Kindheitserinnerungen, die sich durch die Linse einer verfluchten Diaprojektion, einer sich wandelnden, gruseligen Puppe und natürlich den „normalen“ Sendungen des lokalen Radiosenders von Night Vale verzerren. Mit Cecil Baldwin, Symphony Sanders und Überraschungsgästen, die die Lieblingscharaktere der Fans spielen, bietet die Live-Show „Welcome to Night Vale“ eine gruselige Diavorführung mit Originalkunst von Jessica Hayworth, einen besonderen musikalischen Gast als „The Weather“ und natürlich Live-Musik mit Disparition. „The Attic“ beschäftigt sich mit Themen wie Nostalgie, Erinnerung und Perfektion. Sowohl Fans der Show als auch Neueinsteiger werden diese eigenständige Aufführung genießen können. Auch wer den Podcast noch nicht kennt (aber wer tut das eigentlich nicht?), wird den leichten Grusel, gepaart mit etwas Gesellschaftskritik, Brisanz und den großen Spaß dieser Stand-alone-Folge aus der bizarrsten und verrücktesten kleinen Stadt der USA genießen und auf überraschende und aufregende Weise in die Geschichte eintauchen." 20 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Donnerstag, 07. März: Fee

(Uwe)

Komponisten von Filmmusik schaffen es durch ihr Schaffen, Filmen eine besondere Stimmung zu geben. Nicht nur die Bilder wirken, auch Klänge leisten einen erheblichen Beitrag für die Atmosphäre. Der Frankfurter Komponist Ralf Hildenbeutel vertont seit Jahren Filme und Serien, nun hat er gemeinsame Sache gemacht mit der Sängerin FEE. "Beide vereinen Neo-Klassik mit Singer Songwritertexten vereint. Noch nie hat man klassisches Klavier mit solch unangepassten Songtexten gehört. FEE verpackt Bilder von Blicken aus dem Fenster auf bunte weihnachtsbeleuchtete Fassaden, langsam dahinwelkenden Blumen, unbekannte Landschaften und vorbeiziehende Vögel zu poetischen Songtexten …“ Das Ergebnis lässt sich gut anhören.  

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 H
Bild: Brotfabrik

Donnerstag, 7. März: FFM/ Storm Seeker

(Andrea)

Ahoi und alle Mann an Bord! Ölzeug und Mütze könnt ihr getrost zuhause lassen, aber etwas zum Festbinden solltet ihr unbedingt heute mit ins Nachtleben nehmen: Storm Seeker machen mehr als nur heiße Luft, die Folk Metal Band aus dem hanseatischen Neuss sticht in See und präsentiert mit „Nautic Force“ ihr drittes und bisher mitreißendstes Studioalbum, das neben der gewohnten steifen Brise aus Rock und Metal auch einiges an romantischen Abenteuergeschichten bereithält. Nun wird es Zeit, die „Nautic Force“ auf ihre erste große Kaperfahrt zu schicken. Allman an Deck und Leinen los! Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierfrei

Donnerstag, 7. März: FFM/ Kapelle Petra

(Andrea)

"Nicht mainstream, nicht erfolgreich, und trotzdem haben wir so schöne Ideen" lautet eine Zeile des Songs "Nicht Mainstream". Davon ist die Kapelle Petra wirklich meilenweit entfernt, die Band veröffentlichte bereits sieben Studio-Alben, feierte 2018 auf großer Jubiläumstour ihr 21- jähriges Bestehen und blickt dabei auf zahlreiche Erfolge (aktuelles Album „Nackt“ knackte die Top50 der Album Charts), Kuriositäten (das Video zu „Geburtstag“ wurde weit über 4 Millionen Mal auf Youtube angeschaut) und große Auftritte (Festivals wie „Open Flair“, „Taubertal“ und „Rock am Ring“ oder TV-Auftritte bei diversen Joko&Klaas-Shows oder Pufpaffs „Happy Hour“) zurück. Auch Streaming können sie: So schmückten sie bereits Playlistcover (u.a. Spotify „Klare Kante“) und ihre Songs wurden knapp 15 Millionen Mal gestreamt.

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Donnerstag, 7. März: Of/ Feminism WTF

(Andrea)

Ich habe den Film schon gesehen und empfehle ihn sehr: "Feminsm WTF" ist eine großartige Doku über die Geschlechter. Sehr klug und zudem ansprechend inszeniert. Besonders wohltuend, er hat so gar nicht diesen strengen Impetus einer Alice Schhwarzer und kommt auch ohne lila Latzhose aus (was dann angeht, bin ich wohl AfE-Turm geschädigt). "Der Dokumentarfilm FEMINISM WTF (What the Fuck) von Katharina Mückstein ist ein Lehrstück des intersektionalen Feminismus und zeigt, welche Themenvielfalt unter dem Begriff verhandelt wird. Expert:innen aus verschiedenen Bereichen gehen der Frage nach, wie wir Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse aufbrechen und eine solidarische Gesellschaft schaffen können." Eintritt frei. Einlass: 18.00 Uhr Beginn: 18.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach

V O R S C H A U nächste Woche
Freitag, 08. März: Lena & Linus

(Uwe)

Lena & Linus ist kein hippes, jugendliches Influencer-Paar aus den Sozialen Medien, sondern ein Indie-Pop-Duo. Vor rund einem Jahr veröffentlichten sie ihre deutschsprachiges Debut-EP, „Fühlst Du Dich allein?“. Die sechs, oft gitarrenbasierten Songs (hätte fast für ein ganzes Album gereicht), mal ruhiger (Grüne Nikes), mal flotter (Hamburg), kann man sehr gut durchhören. Mittlerweile haben sie eine zweite EP nachgelegt, wieder sind es sechs hörbare Songs. Am besten finde ich „Kino“, nach dem Lied „Sekundenschlaf“ ist die Tour benannt, die Lena & Linus nach Frankfurt bringt. Die beiden sind aus Würzburg, von dort stammt auch Spaceman Spiff (Hannes Wittmer), den ich gerade wiederentdeckt habe und an den die Musik teilweise erinnert, vielleicht noch etwas mehr an Cluseo, vielleicht sollte man aber nicht immer nach Referenzen suchen.

Zoom
Fr., Carl-Benz-Str. 21
19:00H (Einlass 18 H)
Foto: Homepage Zoom

Freitag, 08. März: Tjark

(Uwe)

Tjark ist eine friesische Variante des männlichen Vornamens Dietrich, daher kann man durchaus annehmen, dass das in der Presseinfo gleich erwähnte Kinderzimmer des 19-jährigen Newcamers irgendwo im Norden gestanden hat („…Damals, im Kinderzimmer am Klavier und mit der Gitarre, wenig später als Straßenmusiker – immer den großen Traum vor Augen: Songs schreiben und produzieren, die nicht nur ihm, sondern einer ganzen Generation aus dem Herzen sprechen. …"). Hat wohl geklappt, er veröffentlichte Songs und geht auf „Willkommen hier im Nimmerland Tour“. Über seine Musik ist zu lesen (und zu hören): „… Zusammenspiel aus Melancholie und Melodie ... große Pop-Momente, Indie-Einflüssen und Rap-Referenzen  ...

Hafen 2 (verlegt aus dem Zoom)
OF, Hafen 2
Einlass: 19:00H
Foto: Ho
mepage Zoom

Freitag 8. (Premiere) – Sonntag 10. März Mir geht’s ja noch Gold (weitere Termine)

(Martin)

Ich habe Marianne Hoppe 1990 im Bockenheimer Depot als King Lear erlebt. Das war sensationell! Jetzt zeigt Studio Naxos einen Abend über sie. Marianne Hoppe liebäugelte mit der KPD der Weimarer Republik. Sie saß mit Göring, Goebbels und Hitler im Kino und bleibt nach 1945 Aushängeschild staatstragender Kunst. Wie erklärt sie sich das? Und uns? 

Eleganz aus Reflex erkundet irritierende Rechtfertigungspfade entlang von Gefühlswelten und deutscher Befindlichkeit. Durch den Abend führt eine Schauspielikone, die sich und ihre Lebensauffassung ein Jahrhundert durch alle politischen Lager und Zeiten und an immer neue gesellschaftliche Konstellationen und Konventionen anschmiegte. 

Ihr Leben von 1909-2002 spiegelt ein Jahrhundert deutscher Geschichte. Und die verblüffende Fähigkeit, sich selbst nicht als Ursache offensichtlichen Übels zu begreifen. Anhand der historischen Figur wird der Opportunismus der Gefühle zur hochaktuellen Frage. Sind sie es, die das eigene Selbstbild vom moralischen Anspruch abschirmen? Und wie weit geht unser eigener Opportunismus? 

Hier geht’s zur Reservierung: https://studionaxos.de/de/produktionen/mir-gehts-ja-noch-gold

Freitag 8. – Sonntag 10. und
Freitag, 15. – Sonntag, 17. März um jeweils 20.00h
Mir geht’s ja noch Gold von Elganz aus Reflex
Studio Naxos, Naxos-Halle
Foto: © Arda Funda

Freitag, 8. März: Of/ Beatlemania

(Andrea)

Noch 14 Tickets gibt es für das ZWEITE ZUSATZKONZERT nein natürlich nicht der Beatles, aber fast: „60 Jahre Beatlemania in USA – Die Beatles erobern Amerika (und die ganze Welt). Die legendären Ed Sullivan-Shows in New York und Miami vom Februar 1964″ – Jubiläumskonzert mit allen Beatles-Songs der Ed Sullivan-Shows, plus den Songs der ersten USA-Konzerte in Washington und New York, gespielt von der Lonely Hearts Club Band, kommentiert von Volker Rebell im Stile einer Radio-Livesendung. Die Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert." Konzertbeginn: 19 Uhr

Rebell(i)sche Studiobühne, Bieberer Str. 145A, Hinterhaus, Offenbach

Freitag, 08. März: Jordan Mackampa

(Uwe)

„Ich möchte Musik schaffen, die das ergänzt, was in der musikalischen Landschaft fehlt – ich schreibe oder gehe immer so an meine Lieder heran.“

Eine löbliche Einstellung des 30jährigen Soul-Sängers aus London. Anspieltipps „Yours to Keep“ oder „Care for your Mother“. Toller Künstler!!

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 H
Foto: Brotfabrik

Freitag, 8. März: FFM/ Kovacs

(Andrea)

Wow, was hat es denn da in meine Playlist gespült! Für mich ist Sharon Kovacs eine echte Entdeckung mit ihrem dunklen, rauen, unverblümten Soul mit deutlichen Anklängen an die Großen (Holliday, Simone, Bassey, Winehouse, Beth Gibbons von Portishead). "Die aus den Niederlanden stammende Künstlerin hat sich ihren eigenen Weg durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens gebahnt und den ganzen Globus mit ihrer verruchten Anziehungskraft verzaubert. Der Bond-ähnliche Tango Noir ihrer 2013 erschienenen EP "My Love", die teilweise in Kuba aufgenommen wurde, war ein direkter Hit in ganz Europa und erreichte sogar Platz eins in Griechenland. 2015 chartete ihr Debütalbum "Shades Of Black" in 36 Ländern, in Deutschland erreichte dieses die Top Ten und in ihrer niederländischen Heimat auf Anhieb Platz eins. Sechzig Millionen YouTube-Views, eine Reihe von Auszeichnungen und hochkarätigen Auftritten bei großen Festivals wie Rock am Ring später ist Kovacs' auf dem besten Weg, sie zu einem Superstar zu machen." Einlass 18 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Freitag, 8. März & Samstag, 9. März VERGISSMEINNICHT

(Martin)

Ein Tanztheater über das Vergessen und das Vergessen-werden.

Zu verschwinden, plötzlich nicht mehr da zu sein, zu vergessen und selber in Vergessenheit zu geraten – das sind vielleicht die größten Ängste von uns Menschen. 

Die psychische Mechanik des Erinnerns ist derart komplex, dass darin so gut wie alles spezifisch Menschliche involviert und aneinander gekoppelt ist: Emotion, Bewusstsein, Geist, Verstand, Poesie. Erinnerung ist nicht einfach gleichzusetzen mit Gedächtnis, obwohl Erinnerung und Gedächtnis sich nicht trennen lassen. 

Erinnern ist vielmehr das Plündern des Gedächtnisses als Tätigkeit des Geistes mithilfe des Gehirns. Man könnte sagen: Das ganze Leben besteht aus Erinnern. Ohne Erinnerung ist eine persönliche Identität nicht möglich. Was geschieht aber mit uns, wenn die Erinnerungen verblassen und der Mensch eines Tages auf fast nichts mehr zurückgreifen kann, was ihn einst ausmachte. 

Wenn unsere geistige Lebensreise auf einmal zurück geht und das so perfekte Meisterwerk „der menschliche Körper“ den Geist aufgibt. Was bleibt mir noch, wenn nichts von mir mehr da ist?

Hier geht’s zum Reservieren: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php
Freitag, 8. März und Samstag, 9. März um jeweils 20.00h
Tanztheater im Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294
Foto: © Veranstaler*in

Samstag, 09. März: Lokal Listener, Gregor Praml trifft Cool Aid

(Uwe)

Nach Mousonturm und Massif Central hat der „Lokal Listener“ nun in der Romanfabrik eine neue Heimat gefunden. Auch wenn sich die Veranstaltungsorte ändern, der Kern des hervorragenden Konzepts bleibt in der sehr bewährten Form erhalten: Gregor Praml spricht mit Musikerinnen, Musikern und / oder Bands über das Leben und die Musik und spielt gemeinsam mit den Gästen ein paar Songs. Im ersten Lokal Listener 2024 sind Cool Aid zu Gast, über die steht zu lesen: „Ganz egal, ob die Nachmittagssonne den Balkon in orangefarbenes Licht taucht oder die Discokugel gerade aufgegangen ist und in die Nacht hinaus scheint. Egal, ob jetzt gechillt oder getanzt wird, ob jetzt die Zeit für Kaffee oder Gin Tonic ist – Cool Aid sind angebracht. Denn sie packen die Spätsommer-Vibes in eine warme Decke aus pulsierenden Beats und tragen sie auf die Tanzflächen der Clubs. Cool Aid, die Frankfurter Band, die in ihrer Musik Funk, Disco und New Wave mit modernen Beats und Harmonien mischen. Das ist nicht mehr nur Retro, das ist Newtro: New Indiepop – modern und zugleich vintage. Diese Mischung und ihr intuitives Songwriting machen Cool Aid zum perfekten Begleiter in jeder Lebenslage.

Romanfabrik
F., Hanauer Landstr. 186
20:00 H
Foto: Urban
Tickets: Romanfabrik e.V. - Ticketshop - The LOKAL Listener - Gregor Praml trifft Cool Aid Tickets, Romanfabrik, 60314 Frankfurt am Main - online bestellen (reservix.de)

Samstag, 9. März: Of/ Barabend

(Andrea)

There´s a new kid in town, ein Hauch von NY...STUDIO FORTY TWO ist ein neuer Freiraum im Herzen von Offenbach. Zum denken, spielen und gestalten. Studio 42, muss ich mir unbedingt ansehen. Der heutige Barabend mit Musik von LIL.V & und einer Installation von Maciej Medrala ist ideal. 18:00-22:00

Studio 42, Ludwigstraße, Offenbach

Samstag, 9. März: Of/ Frau Tavsanlı präsentiert Bachs Klaviermusik

(Andrea) 

Heute lädt die Friedenskirche an unserer Ecke zum Konzert: Aufklärung: Wir Frauen und Bach. Frau Tavsanlı präsentiert Bachs Klaviermusik und ihre Gedanken zum Frauentag (am Vortag, dem 8. März). Die Pianistin Serra Tavsanlı stammt aus Istanbul. Schon im Alter von fünf Jahren, so sagt sie, habe sie gespürt, dass nur Musik ihr ein Gefühl von Freiheit geben kann, besonders die Musik von Johann Sebastian Bach. Mit 10 Jahren besuchte sie erstmals Verwandte in Deutschland, ganz allein. Land und Sprache waren ihr fremd, aber zu der Kultur spürte sie eine Verbindung. In der Sprache der Musik konnte sie sich mühelos verständigen und Gefühle ausdrücken. Später studierte sie mit Unterstützung vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der türkischen Eczacıbaşı Stiftung in Hannover bei Professor Bernd Goetzke und in Detmold bei Prof. Anatol Ugorski. Inzwischen hat Serra Tavsanli eine Lehrstelle an der Hochschule für Musik in Detmold. Bachs Musik bleibt für sie "ein Ort, der für jeden zugänglich ist, und wo Herkunft, Religion, Hautfarbe oder Geschlecht keine Rolle mehr spielen. Ein Ort, an dem wir nicht allein sind." Bei Konzerten rezitiert Serra Tavsanli gerne Texte, die sie in Zusammenarbeit mit dem Kulturmanager und Bach-Spezialisten Folkert Uhde (Mitbegründer des RADIALSYSTEM V in Berlin und geschäftsführender Intendant der Köthener Bachfesttage) verfasst hat. So gibt sie der Musik noch mehr Kontext und holt sie in unsere Zeit. 19Uhr Foto: @andreas__069 @jo.n.as1101

Friedenskirche, Geleitsstraße 104, 63067 Offenbach

Samstag 9. März: Petra Roth & Mike Josef kochen, die Oper Frankfurt musiziert

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf den Abend in der Neuen Kaiser! Es gibt nur noch wenige Tickets!
Wir machen’s nochmal! Mit Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef und Petra Roth.

Mike Josef und unsere ehemalige Oberbürgermeisterin Petra Roth sind zu Gast bei FRANKFURT KOCHT! Dieses Mal in der geschichtsträchtigen Schalterhalle der Oper in der NEUE KAISER.

Zum Entrée reichen wir einen Aperitif. Dazu schicken Euch Petra Roth, Mike Josef und Simon Horn einen live angerichteten Gruß vom Küchenmobil: Handkästatar mit Kreuzkümmelschaum. Begleitet von einem lockeren Gespräch über den Geschmack Frankfurts.

Anschließend macht die FRANKFURTER NEUE KÜCHE den Familientisch in der Schalterhalle voll: mit Original Grüner Soße, Köfte, Zucchinipuffern, Bio-Eiern, Kartoffeln, Linsensalat und Sauerampfer-Hummus. Zum Dessert eine Frankfurter Kranz Eispraline. Das Ambiente ist locker und gesellig.

Begleitet wird der Abend von kurzen musikalischen Einlagen der Oper Frankfurt – lasst euch überraschen, es wird bravissimo!

Kommt pünktlich - das Programm startet bereits gegen 19.45 Uhr. Der Einlass beginnt um 19.15 Uhr.

Im Ticketpreis innbegriffen sind Aperitif, Essen und Oper.
Getränke können vor Ort bestellt werden

Samstag, 09. März – Samstag, 06. April: DORIS LACERTE Unbekanntes Werk

(Petra)

Bei der Entdeckung dieses gut gehüteten Kunstlagers stockte dem Kunstsammler und Ausstellungsmacher Thomas Kypta der Atem: Ungesehene Bilder einer Künstlerin, die niemand bisher auf dem Schirm hatte. Doris Lacerte war lange Zeit für weltweit agierende Werbeagenturen als Creative & Art Director tätig und hat u.a. mit Helmut Newton, Oliviero Toscani und Peter Lindbergh gearbeitet. Ihr legendäres Werbearchiv, Quelle für viele kreative Ideen war geheimnisumwoben und diente als Vorlage für das in den 80er Jahren gegründete weithin bekannte Lürzers Archiv. Ihr zweites Leben, das kaum einer kannte: Doris Lacerte war auch praktizierende Künstlerin, ab 1995 Mitglied in Künstlerkollektiven in Cannes und Monaco, ab 2013er mit einem eigenen Atelier in Frankfurt am Main. Viele Werke entstanden erst im hohen Alter von über 70 Jahren. Dabei agierte sie medienübergreifend mit verschiedenenen Techniken wie Malerei, Aquarell, Fotografie und Collage - gegenständlich und abstrakt gleichermaßen. Bis auf eine Ausstellung 2014 mit ihrem Foto-Oeuvre in Zusammenarbeit mit Martincolor ist ihr Werk nahezu unbekannt. Heyne Kunst Fabrik ist hier Kunst-archäologisch tätig geworden und zeigt erstmalig einen Auszug aus den verschiedenen Werkzyklen. Die Werke, allesamt originale Unikate stehen zum Verkauf. 50% der Erlöse gehen an die gemeinnützige Heyne Kunst Fabrik und 50% an andere gemeinnützige Institutionen.

DORIS LACERTE  Unbekanntes Werk, (eine kunst-achäologische Erstausstellung), Heyne Kunst Fabrik im Kunsthaus Bad Orb und im Q12, Bad Orb, VERNISSAGE Samstag, 9. März 2024, 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei, weitere Öffnungszeiten: Samstag, 16., 23., 30. März und 06. April 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung auch an Freitagen oder Sonntagen

Samstag, 9. März: Of/ Das Nonnenrennen

(Andrea)

Um sich für das Ladenkino zu qualifizieren, muss es mindestens eine Fahrradszene geben. Beim "Das Nonnenrennen" kommen Zweiradenthusiasten sicher auf ihre Kosten, zumal das Kino ja auch im schönen, neuen Fahrradladen der Bamberger/Blümels artefakt stattfindet. Letztes Jahr haben sie ihren alten Standort im Starkenburgring verlassen und sind nun im ehemaligen ToysRUs zuhause (das Gebäude hat sicher irgendeinen euen Projektnamen, den ich aber nicht kenne). Der heutige Film spielt iIn einem kleinen Benediktiner-Kloster in der tiefsten Provinz Frankreichs, in dem es sich die Nonnen zur heiligen Mission gemacht haben, ein marodes Altersheim zu sanieren. Doch die einzig ersichtliche Geldquelle ist das Preisgeld des örtlichen Radrennens. Das Problem: Keine der frommen Damen sitzt fest im Sattel. Aber sie wissen sich zu helfen – und das nicht nur mit christlichen Mitteln. Die Rennstrecke scheint frei für ihren Sieg, bis ein neues Team auftaucht … 
Und ja, hier mussten wir ausnahmsweise nicht nach Fahrradszenen suchen. Die Drahtesel spielen ohne jeden Zweifel die Hauptrolle. So sollte es öfter sein! Das Nonnenrennen, Regie: Laurent Tirard, Frankreich 2022, 87 Minuten, FSK: ab 6 Jahren, Deutsche Fassung. Vorverkauf nur im LADEN artefakt. Zuschläge werden keine erhoben. Ermäßigungen gelten für Schüler*innen, Studierende und Offenbacher*innen mit wenig Geld. Einlass 17.30 Uhr, Beginn 18 Uhr

artefakt/Ladenkino, Berliner Straße 43-4, Offenbach

Sonntag 10. März: Die Lesebühne ihres Vertrauens

(Daniela)

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich die Lesebühne beworben habe. Jetzt schrieb mir eine Ausgehtipp-Leserin: "Liebe Daniela, diese Veranstaltung habe ich neulich besucht und fand die Mischung aus kabarettistischen Texten und Liedern und Welt-Hits auf Hessisch ziemlich gelungen. Vielleicht könnt ihr euch das auch mal anschauen, falls ihr es noch nicht kennt, und in die Ausgehtipps aufnehmen, wenn es euch gefällt :) Schöne Grüße aus Bockenheim, Jenny"

Einmal im Monat kommen wir in der wunderbaren Elfer nach Alt-Sachsenhausen und wir haben neue Texte, und Lieder, dadezu noch auch Trialoge und "Welthits auf Hessisch". Begebt euch in der Loungige und luftige Atmosphäre des Elfer unter erlebt mit, wir bunte Knete in unseren Köpfen in Nummern der Oberseite Komik quetschen und euch auf dem Silbertablettt servieren. Wir erheben Messingkelch, in dem im Elfer der Aperol Sprizz, wird und sagen: Willkommen, die Suche hat ein Ende!
Tilman Birr, Elis C. Bihn und Severin Groebner zur Frankfurter Geheimräte komischen Text, Knie-Spieler,fähig Lesen Comedy und Lieder Bedeutungsschwerewichtigtuerei ohne "Auch dis is n Lied, dis mir echt vollitz ist...". Dazuterdraht: Bier. Ein Spaß für die Familie Alle über 18)

Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr, Location: Elfer Club Sachsenhausen

https://dielesebuehne.de/

Sonntag, 10. März: Wer hat meinen Vater umgebracht / Das Ende von Eddy

(Martin)

Das Ende von Eddy, Édouard Louis’ erster Roman, ist ein Befreiungsschlag: der gelungene Versuch, die eigene Herkunft, das gesellschaftliche Schicksal, Demütigung, Armut und Außenseitertum literarisch zu überwinden. Der junge Autor erhebt seine Stimme zu einer Anklage gegen die Verhältnisse, in denen er aufgewachsen ist, gegen die Homophobie, die Enge und Tristesse seines Heimatdorfs in Nordfrankreich.

Vier Jahre später widmet er sich erneut seiner Kindheit. Mit Wer hat meinen Vater umgebracht – zugleich Romanessay und flammendes Pamphlet – hat er einen Nachtrag voller Empathie geschrieben, der nachzeichnet, wie das Elend der französischen Arbeiter*innenklasse politisch perpetuiert wird. Er nähert sich schreibend dem Leben und der Perspektive seines Vaters an, erforscht, was ihn hat werden lassen, wie er wurde, und erweitert seinen eigenen Blick vom Privaten auf das Politische, um die Herrschenden namentlich zur Verantwortung zu rufen.

Julian Mackenthun vom Journal Frankfurt schrieb nach der Premiere: „Das Freie Schauspial Ensembla inszeniert zwei Romane von Édouard Louis.
Auch diese Inszenierung könnte auf Platz 1 stehen. Denn für den Stoff von zwei Romanen findet sie eine gelungene Komprimierung und eine ganz eigene Theatersprache, Édouard Louis beschreibt in den beiden Romanen seine Diskriminierung als heranwachsender Homosexueller. Aber es geht auch um seine Selbstfindung in der Kunst, um seinen Vater-Konflikt und darum, wie er seinem Vater schließlich vergeben konnte, als er sich mit dessen Arbeiterbiografie beschäftigt hat. Bettina Kaminski Lässt in ihrer Inszenierung zwei Schauspieler diese Geschichte erzählen. Die beiden sind aber nicht Vater und Sohn. Sie sind vielmehr zwei Teile desselben Menschen. Den Text sprechen sie abwechselnd. Mal wie Schriftsteller beim Diktieren. Mal wie Patienten auf der Analysecouch. Mal wie in Selbstgespräche vertieft. Sie spielen nicht naturalistisch, Sie entwickeln Körperbilder einer Psyche. Ein Schlagzeuger interagiert derweil mit ihnen. Er setzt Akzente, baut Spannung auf oder grundiert die Handlung atmosphärisch. Damit ist die Inszenierung keine Lesung und kein bloßes In-Szene-Setzen. Sie entwickelt ihre eigene Unmittelbarkeit und Ausdrucksform, mal düster und dann wieder hoffnungsvoll. Das ist sehr gekonnt und sehr gelungen.”

Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/wer-hat-meinen-vater-umgebracht-das-ende-von-eddy/kartenbestellung-10maerz

Sonntag, 10. März um 18.00h
Freies Schauspiel Ensemble im Titania
Basaltstraße 23
Foto: © Moritz Buch

Sonntag, 10. März: FFM/ Nathan Evans

(Andrea)

"Nathan Alexander Evans ist ein schottischer Folksänger. Mit seiner Version des Songs Soon May the Wellerman Come löste er im Dezember 2020 bei der Internetplattform TikTok einen Shanty-Hype aus und hatte damit anschließend einen internationalen Charthit." Verrückte Socialmedias! Aber 2020 ist lange her und Evans immer noch im Geschäft. "Den Kurs zu ändern und volle Fahrt in eine neue Richtung aufzunehmen, erfordert Mut. Denn natürlich schwingt sie immer mit: die Angst vor dem Scheitern. Und doch sollten unbekannte Wege stets als Chance verstanden werden. Genau das weiß auch Singer-Songwriter NATHAN EVANS. Und so begibt sich der Musiker, der mit seinen Coverversionen traditioneller Sea Shanty-Songs einen weltweiten Hype um die Seemannslieder auslöste, nun mit seiner neuen Single CATCH YOU WHEN YOU FALL (ab 17.03.2023/Electrola) auf bisher unbekannte Pfade und ermutigt seine Fans dazu, Chancen zu ergreifen statt sie verstreichen zu lassen. " 20 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Sonntag, 10. März: Of/ Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen

(Andrea)

Ich erinnere mich an einen amüsanten Abend in der afip, Jahre her, der Titel der Veranstaltung fällt mir gerade nicht ein, aber im Grunde war es ähnlich: Dort wurden spontane Power-Point-Vorträge gehalten, viel improvisiert, Lili war sieben oder acht, mutig und machte mit. Aber die Photosynthese war dann doch zu hart. Ganz ohne Präsi, sondern nur mit einem Skript, vielleicht sogar spontan, werden heute Reden geschwungen: „Ungehaltene Reden von ungehaltenen Frauen“ heißt das Veranstaltungskonzept aus Kassel, an dem wir uns orientieren wollen. Wir möchten Frauen motivieren, Reden zu halten über Dinge, die sie schon immer einmal sagen wollten. Und das alles im geschützten Raum. Denn eingeladen sind nur Frauen. Wer mitmachen möchten, kann sich zu einer Rede anmelden, spontan auf die Bühne kommen oder uns eine Rede schicken, wenn sie selbst nicht auf die Bühne gehen möchte, aber auf ein Thema aufmerksam machen will. Die Reden können selbst geschrieben sein oder eine vorgetragene Rede aus Kassel. Eingeladen sind auch alle Frauen, die zum Zuhören und für die gute Gesellschaft kommen möchten. Es werden Speisen und Getränke angeboten. Wer nach den Reden noch Lust auf fröhliches Beisammensein, Musik und Gespräche hat, ist herzlich zum anschließenden Frauenfest eingeladen. Dafür wird eine Ausstellung über Frauen in Offenbach und eine Ausstellung feministischer Literatur vorbereitet. Um Anmeldung wird gebeten: info@gruene-offenbach.de

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Sonntag, 10. März: Literaturhaus-Lesung für Kids mit Saša Stanišić

(Petra)

Seine Romane mag ich sehr sehr: sprachschön, dicht, witzig bis verwegen und mitunter autobiografisch gefärbt schreibt Saša Stanišić, der seit der Flucht vor dem Bosnienkrieg 1992 in Deutschland lebt, tolle und außergewöhnliche Bücher. Wer einmal eine Lesung von Saša Stanišić erlebt hat, vergisst das nicht. Seit seinem Debüt „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ ist der Autor eine bemerkenswerte literarische Stimme. Gefeiert unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis 2019. Inzwischen schreibt Saša Stanišić auch Kinderbücher und das neueste mit dem Titel "Wolf" erzählt davon, wie es ist, anders zu sein oder gar zum Außenseiter zu werden. Zwei Kinder, ein Ferienlager tief im Wald, die Gruppe. Ein Raum, in dem alles möglich ist – leider nicht nur Gutes. Aber auch das: Freundschaft, Mut, Lagerfeuer, Abenteuer. Was genau da passiert und ob es den Wolf wirklich gibt, das erzählt der Autor heute in einer Lesung für angehende und langjährige Fans. Sein Kindheitstraum vom Schreiben war noch während des Germanistikstudiums in Heidelberg weiter gewachsen- und wurde Wirklichkeit. Heute ist er ein vielfach ausgezeichneter Autor (2020 hatte er die Poetikdozentur von der Hochschule Rhein-Main und der Stadt Wiesbaden.). Mein Lieblingsbuch ist „Herkunft“. Deshalb bin ich traurig, dass ich schon so viel älter bin als 11 Jahre.

Foto: Saša Stanišić:©Katja Sämann

Saša Stanišić: Wolf, Junges Literaturhaus – Kinderbuch-Lesung ab 11 Jahren, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 18 Uhr, Eintritt: 9 (6) Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro (18 VA), Tickets gibt’s noch hier

Sonntag 10. März - 1. Juli: "Und Du bist raus"- Jugendperformanceprojekt

(Daniela)

Und Du bist raus

Jugendperformanceprojekt ab 14 Jahren, Im Rahmen des Stadtlabors „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“

„Ich hasse es, wie unsichtbar ich mich manchmal fühle“ – so eine Stimme aus dem Ensemble des Jungen Schauspiels Frankfurt. In der aktuellen Stadtlabor-Ausstellung „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“ fanden sie Inspiration und Motivation, sich mit eigenen politischen Teilhabemöglichkeiten und Gestaltungswünschen auseinanderzusetzen.

Ergebnisse dieser Reflexion präsentieren sie in der Performance „Und du bist raus“. Dabei treten sie direkt im Ausstellungsraum mit den Installationen in Aktion und balancieren zwischen der Lust auf individuelle Freiheit und gesellschaftlicher Verbundenheit; so ergründen sie ihre eigenen Widersprüche und Partizipationsmöglichkeiten, und die Zuschauer*innen entscheiden selbst, inwieweit sie die Performance aktiv mitgestalten oder sich zurücknehmen und unsichtbar bleiben.

Der Andrang ist groß, die Tickets zur Premiere am Samstag, den 17.2., um 19 Uhr sind bereits ausverkauft.

Weitere Aufführungstermine:
SO, 10.3.2024, 19 Uhr, MI, 13.3.2024, 10 Uhr, DI, 16.4.2024, 19 Uhr, FR, 19.4.2024, 19 Uhr, DO, 25.4.2024, 11 Uhr, FR, 21.6.2024, 19 Uhr, DI, 25.6.2024, 19 Uhr, MO, 1.7.2024, 11 Uhr

Konzept und Regie: Martina Droste
Weitere Informationen und Ticketkauf über das Schauspiel Frankfurt: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/und-du-bist-raus-/1759/

Ort: Stadtlabor im Historischen Museum, 3. OG
Foto: Jessica Schäfer

Sonntag, 10. März Dead vs. Alive (Poetry Slam)

(Martin)

Poetry is dead. Oder nicht?

In einem modernen Dichter:innenwettstreit der Extraklasse treten drei lebende und zwei tote Dichter:innen gegeneinander an. 

Wer wird als Sieger:in hervorgehen?
Altes oder Neues?
Klassiker oder junge Wilde?
Tiefgang oder Lachfeuerwerk? 

Das entscheidet am Ende das Publikum! Für jeden ist etwas dabei bei diesem einmaligen Event der Gegensätze, bei dem Bekanntes neu kennengelernt und Neues entdeckt werden kann. Die beiden Hessenmeister:innen und Spoken Word Spezialist:innen Aileen Schneider und Jan Cönig moderieren diese Lyrikschlacht mit Humor und Furore. Mit dabei sind Stars der aktuellen Poetry Slam-Szene und zwei Schauspieler:innen mit Überraschungsfiguren bereits verblichener Wortkünstler:innen.

Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2024-03/dead-vs-alive-poetry-slam/1793/

Sonntag, 10. März um 18.00h
Poetry Slam im Schauspiel Frankfurt – Großes Haus
Foto: © Christoph Seubert

Montag 11. März: #11 Streitclub: AfD – Gefahr für die Demokratie!

(Daniela)

Der Streitclub findet wieder statt, diesmal und auch die folgenden im Zoo Gesellschaftshaus mit dem spannenden Thema: AfD – Gefahr für die Demokratie!

Nicole Deitelhoff und Michel Friedman begrüßen Oliver Nachtwey und Christoph Ploß

Die Zeiten sind unruhig. Die politische Landschaft ist im Umbruch, denn die kontinuierlich steigenden Umfrageergebnisse der AfD stellen zunehmend alte Gewissheiten auf den Prüfstand und aus Sicht mancher sogar die Demokratie selbst. Es wird fieberhaft geforscht nach den Ursachen hinter ihrem wachsenden Zulauf. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach dem richtigen Umgang mit dem Symptom AfD. Die einen diskutieren ein Parteiverbot. Andere verweisen darauf, dass die AfD demokratisch gewählt und damit legitimiert sei, die Interessen ihrer Wähler:innen zu vertreten. Wird die Demokratie mit ihren eigenen Mitteln geschlagen?

11. März 2024 um 19:30 Uhr, Mehr Infos: StreitClub | English Theatre Frankfurt (english-theatre.de)

Montag, 11. März: FFM/ Antje Schomaker

(Andrea)

Weil ich Antje Schomaker nicht kannte, habe ich mal das Internet befragt. Es gibt einen wikipedia-Eintrag und kaum überraschend, die Singer-Songwriterin war auf der Walddorfschule. Das Gitarre spielen hat sie sich selbst beigebracht, Klavier und Fagott hat sie als Kind gelernt. Wahrscheinlich wusste sie damals schon von ihrer Besstimmung, Bühne, Charts, der Rest ist Legende. "Mit einer Mischung aus Talent, Energie, Humor und einer geheimen vierten Sache (vielleicht schreibt sie mal einen Song darüber oder benennt vielleicht sogar ein Album danach). Nachdem es ihr ein Jahr lang aus strukturellen Gründen nicht möglich war, Musik zu veröffentlichen, ist sie zurück: Antje Schomakers zweites Album “Snacks” erscheint am 06. Oktober und kann ab sofort vorbestellt werden. Zudem geht Antje im Frühjahr 2024 auf große „Snacks Tour“. „Snacks“ vereint smarte und anspruchsvolle Lyrics, aber ist gleichzeitig so tanzbar, dass beim Hören ganz bestimmt auch die ein oder andere Wunde heilt, die das Coming of Age hinterlassen hat. Und genau das ist das Einzigartige an Antje Schomaker: Das unbeirrbare Vorwärts in ihrer Musik, die klaren Grenzen gegenüber allen, die sie kleiner sehen wollen, als sie ist und das unbedingte Ja zur eigenen Haltung, Stimme und Vision. Und klar verweigert sie sich der seelenlosen deutschen Hit-Maschinerie. Aber es hindert sie nicht daran, trotzdem am laufenden Band welche zu produzieren – eben auf ihre eigene Weise. Mit den richtigen Leuten, im eigenen Rhythmus, für die eigene Geschichte. Und ist damit vielleicht Deutschlands echtester Popstar." Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Dienstag, 12. März: KAFFKIEZ - ausverkauft

(Uwe)

„Was soll ich mit einem Ozean, wenn ich nicht mal schwimmen kann“, diese Textzeile begegnet einem schnell, wenn man die erste Platte der Band mit dem passenden Titel „Alles auf Anfang“ (aus 2022) von Beginn an hört. Die deutsche Indie-Rockband aus Rosenheim war mir bis eben tatsächlich nicht bekannt, obwohl ich eigentlich sehr gerne deutschsprachige Rockmusik höre. Reibeisenstimme, jugendliche Dynamik, schwungvolle Rockmusik, ist insbesondere etwas für die vielen Fans von Annenmaykantereit. Mit dem zweiten Album „Ekstase“ kommen Sie ins Zoom. Wie alle Konzerte der Tour (außer das in Zürich) ist auch das Frankfurter Konzert ausverkauft. Reinhören kann man in die Musik aber mal, auch ohne Chance auf die Karte. Außerdem hatte ich den Beitrag schon geschrieben, bevor ich entdeckte, dass es keine Tickets mehr gibt;-(

Zoom (ausverkauft)
Foto: David Gottwald

Dienstag, 12. März: OF/ Zuflucht nehmen

(Andrea)

Der heutige Abend ist eigentlich ein Muss: Gewalt gegen Frauen ist ein zentrales Thema der Frauenbewegung. Dank engagierter Menschen gibt es heute Frauenhäuser, die Schutz für Betroffene und ihre Kinder bieten. Der Weg dorthin und das Leben danach sind jedoch von vielen Hürden geprägt. In "Zuflucht nehmen" begleitet die ehemalige Frauenhaus- mitarbeiterin und Regisseurin Selina Höfner, Betroffene, Frauenhausmitarbeiterinnen und Aktivistinnen. Mit dem Dokumentarfilm soll das Thema häusliche Gewalt in der Öffentlichkeit sichtbarer und auf gesellschaftliche Struk- turen aufmerksam gemacht werden, die es erschweren, Gewaltbeziehungen zu verlassen. Im Anschluss an die Filmvorführung folgt ein moderiertes Gespräch zwischen der Regisseurin und Mitarbeiterinnen von Frauen helfen Frauen Offenbach, das auch Raum für Fragen aus dem Publikum lässt. Moderation: Luzia Rott, Koordinierungsstelle Istanbul- Konvention Eintritt frei, Einlass 18 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36HH, Offenbach

Dienstag, 12. März: FFM/ Musik und Diskurs

(Andrea)

Die Ankündigung liest sich toll und ich möchte mir das unbedingt live ansehen. Außerdem war ich ohnehin schon ewig nicht im Mousonturm. Dort trete heute der Musiker und Komponist Andi Otto und die südindische Sängerin MD Pallavi auf. Jean beschreibt die Performance als Dialog auf verschiedenen Ebenen: zwischen Mann und Frau, dem Süden (Bangalore) und dem Norden (Hamburg), akustischen (Cello, Stimme) und elektronischen Instrumenten (Keys & Sampler), Spiritualität und Technologie (Andi Otto hat einen sehr speziellen Cellobogen entwickelt, den Fello, mit dem er auch die Luft streichen kann). Kurzum: Ein Zeichen der Hoffnung in unseren dystopischen Zeiten. Andi Otto ist Musiker und Komponist, war schon öfters mit Tanztheater-Produktionen im Mousonturm, zuletzt war er beim Theater der Welt im lab zu Gast. Sein neuestes Projekt mit der südindischen Sängerin MD Pallavi entstand mit Förderung des Goethe Instituts Bangalore. Sie werden nur ganz wenige Konzerte mit ihrem neuen Album (Songs for Broken Ships) spielen. MD Pallavi ist eine angesehene Schauspielerin in Indien und hat auch sonst viel zu tun.

Mit dem 2023 erschienen Album „Songs for Broken Ships“ (auf dem Hamburger Pingipung Label) reihen sich MD Pallavi und Andi Otto in die faszinierende Geschichte transkontinentaler Kollaborationen ein. Ihnen ist ihnen eine der derzeit überzeugendsten Kommunikationen zwischen Künstler:innen aus Deutschland und Indien gelungen. 2016 erschien ihre erste Single "Bangalore Whispers", die auf Downtempo-Dancefloors weltweit für Furore sorgte. MD Pallavi ist eine ist Sängerin, Schauspielerin, Filmemacherin und Performerin aus Bangalore, Südindien, wo sie seit ihrer Kindheit Hindustani-Musik und Poesie lernt. Sie singt Gedichte in ihrer Muttersprache Kannada, die Andi Otto in einen geradezu hypnotischen Soundtrack verwebt. Andi Otto ist Cellist und Klangforscher, schreibt Musik für Tanztheater. Er entwickelte einen mit Sensoren gespickten Cellobogen, den er wie ein eigenes Instrument spielen kann. Im Zentrum seiner theoretischen wie praktisch-künstlerischen Arbeit steht die Frage nach der Rolle, die ein musizierender Körper in einem elektronischen Setting einnimmt. In ihrer gemeinsamen Performance treffen zwei gegensätzliche musikalische Hintergründe aufeinander und lassen etwas völlig Neues entstehen: experimentelle akustische Balladen, Folktronica und Disco-Tracks pendeln zwischen elektronischer und analoger Produktion, freie Improvisationen haben da genauso Platz wie Spuren der klassischen indischen Musik.

VVK: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/45943220 Uhr

Mousonturm, Waldschmidtstraße, Frankfurt

Dienstag, 12. März: FFM/ Halflives

(Andrea)

Ach, was mache ich denn heute nur? So viele Möglichkeiten! Das heutige Konzert kann ganz lustig werden, die Alternative-Rock-Band Halflives ist irgendwo auf halbem Weg zwischen Pop und der Nostalgie des Alternative- Rocks der Mitte 2000er,  „I celebrate 'Inferno' as personal growth both as an artist and for my mental health”, sagt Linda, wenn sie über den kreativen Prozess hinter den Aufnahmen redet. Diesen hat sie als befreiende, grenzüberschreitende Neuerfindung ihrer selbst erlebt. „It’s my way of saying 'fuck it all'.“ Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Mittwoch, 13. März: Atmen

(Martin)

„Eine hübsche Bio-Liebesgeschichte...“ schreibt die Frankfurter Rundschau über die Inszenierung von ATMEN im FREIEN SCHAUSPIEL ENSEMBLE! 

Alles beginnt in einem schwedischen Möbelhaus. Ein junges Paar. An dem Ort, wo viele sich ihr Leben neu und preiswert einrichten. Was immer sie dort kaufen – irgendwie muss MANN sich ungeschickt verhalten, das Falsche gesagt haben, denn FRAU fällt mit ihrer simplen Frage – „Ein Baby?“ – scheinbar aus allen Wolken. MANN begreift natürlich sofort, dass er weder den richtigen Augenblick, noch den richtigen Ton getroffen hat und antwortet mit einem äußerst hilflosen Beruhigungsversuch – „Tief atmen“-. Aber die Krise ist da.

Der Erfinder dieser Krise ist Autor und Regisseur, ist 1980 geboren, ist Brite, heißt Duncan Macmillan und scheint mit seinen Inselgenossen die Vorliebe für den ebenso schnellen wie schwarzen Humor zu teilen. Dennoch wurde ATMEN zuerst 2011 im fernen Washington D.C. in den USA uraufgeführt, bevor es zwei Jahre später in London bei den Off West End Awards den Preis für das beste neue Stück erhielt. Auch in London ist man schließlich reich mit schwedischen Möbelhäusern gesegnet. Ob nun in Tottenham oder in Wembley oder … Und wahrscheinlich würde es Duncan Macmillan mit seinem britisch bösen Humor mehr als gefallen, wenn in allen Filialen dieser Welt diese Dialoge stattfinden würden, denn er gibt seinen zwei Protagonisten, mehr braucht er nicht, keine individuellen Namen, sondern bezeichnet sie einfach als Frau und Mann.

„Ein gelungener Theaterabend“ meint die Frankfurter Allgemeine Zeitung und schreibt weiter „Moritz Buch als sanfter Bauchmensch, der alles richtig machen will und doch bedenkenlos so viel falsch macht, weckt Sympathien. Jana Saxler, die als Wissenschaftlerin die Welt retten will, weckt Antipathien, mit der moralischen Verzicktheit ihrer Figur. Dabei ist ihre „Frau“, der facettenreichere Charakter und die Schauspielerin wird dieser Komplexität auch gerecht. Mit „coronabedingt“ 25 ZuschauerInnen, machten die Beiden ihre Sache so gut, dass man sie sich besser nicht hätte vorstellen können.“ Die Frankfurter Rundschau findet: „Ein hübsche Bio-Liebesgeschichte …. ER gutherzig und instinktgesteuert, SIE intellektuell und ein bißchen bitchig.“ „Schauspielerisch gekonnt.. flott und einprägsam inszeniert…kann dieser Abend mit großem Gewinn erlebt werden“ sagt das STRANDGUT.

Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/atmen/kartenbestellung-13maerz
Mittwoch, 13. März um 20.00h
Freies Schauspiel Ensemble - TITANIA
Basaltstraße 23, 60487 FFM
Foto: © Homepage Freies Schauspiel Ensemble

Freitag, 15. März: Die Sterne

(Uwe)

Natürlich sind nicht alle Sänger von Bands der „Hamburger Schule“ auch wirklich Hamburger. Dirk von Lotzow (Tocotronic) ist beispielsweise aus Offenburg, Jochen Distelmeyer (Blumfeld) kommt aus Bielefeld und Frank Spielker (Die Sterne) wurde in Herford geboren. Die drei eint neben der Singerei und der Tatsache, nicht in Hamburg geboren zu sein, dass sie mindestens ein Buch geschrieben haben. Spielker musiziert seit 1991 unter der Flagge „Die Sterne“, von den Gründungsmitgliedern ist nur noch er übrig. Er hat den Vorteil, dass er fast 2 Meter groß ist und daher auch auf niedrigen Bühnen von überall im Saal ganz gut gesehen werden kann. „Was hat Dich bloß so ruiniert“ ist das erste Lied auf der neuen Platte „Grandezza“ und das ist gut.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
19:00H (Einlass: 18:00H)
Foto: Brigitta Jahn

Freitag, 15. März: FFM/ Vintage Soundsystem #7 - Krautrock

(Andrea)

Das wird ein munterer Abend heute! Erstmal sind Agnes und ich mit Fred Bauer mit Taschenlampen im alten Polizeipräsiidium unterwegs, gefühlt haben schon alle die Tour gemacht und geschwärmt. Dann stärken wir uns meinem Lieblingslokal Bar Shukha worauf ich mich schon sehr freue UND dann starten wir in die Nacht. Uns erwartet ein toll besetzes Podium und flotte Musik:

"Wer sind diese Krauts, was ist eigentlich Krautrock? Der Begriff wurde – wen wundert‘s - von britischen Journalisten geprägt und wird bis heute als Sammelbegriff für innovative Bands wie Kraftwerk, Can, Harmonia, Neu! oder Cluster verwendet. Sie zeichnen sich durch eine experimentelle und avantgardistische Herangehensweise an Rockmusik aus und haben mit ihren einzigartigen Klanglandschaften und rhythmischen Strukturen einen großen Einfluss auf die Musikwelt. Entstanden in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren erlebte das Genre immer wieder Revivals – bis heute. Wir fragen uns, was ist das eigentlich, welche Einflüsse hat Kraut auf die Pop-Musik-Entwicklung? Ist Kraut wieder modern? Darüber diskutieren Christian Riethmüller (FAZ), Udo Boll (alias DJ Duck) und Frank Diedrich. Frank wird nach der Gesprächsrunde mit seiner in einschlägigen Medien gefeierten Band auftreten: „Die Kombination aus atmosphärischen Klängen und rhythmischer Präzision zeigt, dass HIGHEST PRIMZAHL ON MARS nicht nur musikalisch, sondern auch kreativ auf höchstem Niveau agiert.“ „Sind das die „Krauts“ der Neuzeit? Ja, doch. Etwas härter und desillusionierter als ihre 60er- und 70erjahre Ahnen. Macht trotzdem wie die Space Rocker früher den Kopf ordentlich frei von Trivialem und Nebensächlichem. Braucht sicher noch ein paar Durchgänge. Spannendes Debüt.“ VINTAGE SOUNDSYSTEM veranstaltet Soiréen im pastel, einer Soul-Food-Cantina im Erdgeschoss des medico-international-Hauses im Osthafen (Lindleystraße 15, FFM). Im ganzheitlichen Konzept der Veranstalter:innen verbinden sich die Künste mit Gesprächen, temporären Ausstellungen, passend zum Thema ausgewählte Speisen und Getränke. Wir gestalten einen Ort, an dem man für einen Abend in eine spezifische Kultur eintauchen kann. Um allen die Teilhabe zu ermöglichen erheben wir keinen Eintritt. Tür & Küche ab 19h, Start 20h

pastel, Lindleystraße 15, Frankfurt am Main

Freitag, 15. März (Premiere): REICH UND GLÜCKLICH IN ZEHN TAGEN

(Martin)

Eine Erfolgskomödie (Uraufführung)
Rainer Dachselt nach Eugène Labiche

Eine Komödie übers Einseifen, Bauchpinseln und Honig um ́s Maul schmieren. 

Das war ́s für Florian Weyrauch. Sein Versuch, als mittelmäßiger Kreativer in die bessere Gesellschaft aufzusteigen, ist gescheitert. Sein Geld ist weg, seine Pläne sind final und finster. Aber wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Super- Erfolgsratgeber her: in diesem Fall eine alte Fabel mit der simplen Botschaft. „Schmeichele den Menschen und du kriegst von ihnen, was du willst“

Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/rainer-dachselt-reich-und-gluecklich-in-zehn-tagen

Freitag, 15. März (Premiere) um 19.30h;
weitere Termine: Sonntag, 17.03. um 17.00h, Sonntag, 14.04. um 17.00h, Samstag, 11. Mai und Samstag, 1. Juni um jeweils 19.30h
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Foto: © Veranstalter*in

Freitag, 15. & Samstag, 16. März: Hamlet

(Martin)

Es ist das Drama aller Dramen! 

Die FAZ schreibt anlässlich der Premiere: „ …Im Bockenheimer Titania hat das Freie Schauspiel Ensemble großen Bühnen die Stirn geboten. Dieser zusammengestrichene „Hamlet“ in knapp drei Stunden inklusive Pause machte selbst theatermüde Zuschauer sprachlos. Die intelligente Regie, die Sprechkunst des Ensembles, die energetische Verausgabung des Protagonisten in Gestalt von Ives Pancera, der Wechsel aus stillen und schrillen Momenten – alles staunenswert.”

Hamlet, Prinz von Dänemark, ist nach dem Tod seines Vaters verändert. Seine Mutter, die verwitwete Königin, hat den Bruder ihres verstorbenen Mannes geheiratet und bildet mit ihm ein neues Herrscherpaar, das Hamlets Nachfolge auf den Thron blockiert. Den Halt verlierend vor Trauer, Kränkung und Zorn, und in der Überzeugung, dass der Tod des alten Königs kein Unfall, sondern Mord war, weist Hamlet alle Anzeichen von Wahnsinn auf. 

Für seine Umwelt wird er zum Rätsel. Ist er ein Trauernder, den man in seiner Ablösung vom Vater unterstützen muss? Macht ihn sein Ehrgeiz krank? Leidet er nicht etwa an unglücklicher Liebe? Muss er den Wahnsinn spielen, weil ihn gefährdet, dass er zu viel weiß – und den Mord, der geschehen ist, aufdecken könnte? Oder ist er schlichtweg ein Irrer, eine Gefahr für Staat und Familie? Weiß er es selbst?

Im engsten Kreis des königlichen Hofes entspinnt sich ein Spiel um Wissen und Nichtwissen, Misstrauen und Täuschung, Überfürsorge und Liebe, wo sich der beste Wille in sein Gegenteil verkehrt und schließlich Tote fordert.

Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/hamlet
Freitag, 15. März und Samstag, 16. März um jeweils 20.00h
Freies Schauspiel Ensemble, Basaltstraße 23 (Titania)
Foto: © Harald Schröder

Sonntag 17. März: FORELAND – BACH AND BRITTEN

(Daniela)

FORELAND – BACH AND BRITTEN ist eine Solo-Tanzperformance des in Berlin lebenden Choreografen und Tänzers Nitsan Margaliot in Zusammenarbeit mit dem Cellisten Isaac Lottman. In dem Werk treten Konzert und Choreografie in einen spannenden Dialog. FORELAND verbindet die beiden Meisterwerke, Johann Sebastian Bachs 5. Cellosuite und Benjamin Brittens Suite 1, op. 72, mit einer virtuosen Tanzinterpretation, die der leidenschaftlichen und kraftvollen Musik körperlichen Ausdruck verleiht.

Tanz und Choreographie: Nitsan Margaliot
Cello: Isaac Lottmann

Nitsan Margaliot (IL/DE) ist ein Choreograf, Tänzer und Kurator, der sich mit familiären und queeren Archiven und verletzlichen Begegnungen beschäftigt. Er hat mit dem Batsheva Ensemble und der Vertigo Dance Company getanzt. Seine choreografischen Arbeiten wurden auf Festivals und an Orten in Deutschland, Schweden, Ungarn, Israel und den USA gezeigt. Er ist 2022-2023 Stipendiat der Tanzpraxis der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Isaac Lottman (NL) begann im Alter von zwei Jahren Cello zu spielen. Seit 2020 ist er Student am Konservatorium von Amsterdam und wird von Pieter Wispelwey unterrichtet. Er besuchte Meisterkurse bei Jean-Guihen Queyras, Dmitri Ferschtman, Anastasia Kobekina, Gary Hoffman und Jeroen Reuling. Im Jahr 2019 erhielt er den ersten Preis beim Britten Concours und war der Gewinner des zweiten Preises beim Cello-Biennale-Wettbewerb im Jahr 2022.

Veranstalter: Jüdische Gemeinde Frankfurt
Location: Neue Kaiser, Kaiserstraße 28
Einlass: 17:30, Beginn: 18:00 Uhr, Tickets ab 14,- € /18,- €

Nehr Infos: https://jg-ffm.de/de/termine-neues/aktuelles/2024-03-17-tanz-nitsan-margaliot-foreland-bach-and-britten

Montag, 18. März: Jack Curley

(Uwe)

Sein erfolgreicher Song „Down“ erinnerte mich etwas an Passenger. Dessen Song „To Be Free“ hörte ich wiederum während der Hochzeitsvorbereitungen vor einigen Jahren intensiv und seitdem fängt mich diese von intimen Songs von Sängern mit einer schönen, etwas rauchigen Stimme immer recht schnell ein. So auch Jack Curley, über den wird geschrieben: „Von intimen Auftritten in kleinen Pubs in Manchester mit nur wenigen Zuhörern bis hin zu großen und beeindruckenden Festivalbühnen mit tausenden begeisterten Zuschauern hat JACK CURLEY einen weiten Weg zurückgelegt. Seine unwiderstehliche Stimme, die wöchentlich fast eine Million Zuhörer anlockt und für rund 64 Millionen Streams seiner fünf erfolgreichsten Singles auf Spotify sorgt, sowie seine Präsenz in Radio, Fernsehen und in einigen TV-Shows zeugen von seinem Erfolgspotential.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Montag, 18. März: Der ehrliche Finder/Lize Spit

(Martin)

Lesung mit der Autorin

Vom Glück und Unglück, einen echten Freund zu haben.

Lize Spit hat mit "Der ehrliche Finder" ein ganzes Land aufgewühlt. Zwei junge Menschen,  der eine klug und einsam, der andere willensstark durch die Erfahrungen der Flucht, finden zu einer Freundschaft, die wechselweise Sehnsüchte stillt in der kulturellen Lebenswelt des anderen und latente Abhängigkeiten ausbalanciert. Exemplarisch zeigt die Autorin, wie eine politische Entscheidung diese Freundschaft überanstrengt. Jetzt sind beide in ihrer Existenz bedroht, und was sie einander abverlagnen und zugestehen, verschägt den Lesenden den Atem. Kühn zeigt die Autorin, was es bedeutet, in der Not die Rollen zu tauschen.

„Die beiden Jungen Tristan und Jimmy freunden sich trotz - oder gerade wegen? - aller Unterschiede miteinander an. Jimmy - der einsame Nerd, und Tristan - das Flüchtlingskind aus dem Kosovo mit einer großen Familie. Doch gerade als alles gut zu laufen scheint, wird die Freundschaft der beiden Jungen auf eine harte Probe gestellt. 

‚Der ehrliche Finder‘ ist der dritte Roman der flandrischen Schriftstellerin Lize Spit, deren Debüt "Und es schmilzt" ein Jahr lang auf Platz 1 der belgischen Bestsellerliste stand.“ (NDR.de)

Tickets gibt’s hier: https://hausamdom.reservix.de/tickets-vom-glueck-und-unglueck-einen-echten-freund-zu-haben-buchpraesentation-in-frankfurt-am-main-haus-am-dom-am-18-3-2024/e2206047

Montag, 18. März um 19.30h
Lesung mit der Autorin im Haus am Dom
Foto: © S. Fischer (Verlag)

Montag, 18. März: Massive Wagons

(Uwe)

Wenn man den Wiki-Eintrag über den Ort der Gründung von Massive Wagons, Carnfort, liest, klingt das recht beschaulich („5.000 Einwohner“ … „Ort in Lancashire“ … „Bis zur Stilllegung des Bahnhofes als Haltepunkt an der West Coast Main Line in den 1960er Jahren war Carnforth als Treffpunkt von Eisenbahnlinien ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt. …“).

Möglicherweise inspirierte diese Gegebenheit die Gründungsmitglieder Adam Thistlethwaite und Barry Mills zum Bandnamen, musikalisch inspiriert wurden die Musiker laut eigener Aussage durch Airbourne, eine Hard Rock Band aus Australien. Seit 2009 sind sie unterwegs, ihr letztes, sehr erfolgreiches Album erschien 2022 („Triggered!“), über das sagte Sänger Barry Mills "I think this album is a lot more British sounding. I think we’ve managed to bring our sound more up-to-date, it sounds fresh and exciting. It has much more of a punk vibe about it, but, that being said, it’s still full of everything we love about guitar music."

Das Bett
Schmidtsr. 12
Einlass: 19:00 Uhr Uhr
Beginn: 20:00 Uhr Uhr
Vorverkauf: 23 Euro zzgl. Geb.

Dienstag, 19. März: Maxim

(Uwe)

Aller guten Dinge sind fünf. Am 19. März spielt Maxim nach vier vergeblichen Anläufen nun endlich in der Brotfabrik. Laut Presseinfo „spricht, denkt und singt er in Bildern. Fesselnde, kluge Bilder, die Seele transportieren. Immer wieder aufs Neue strebt er danach, Musik und Worte zu einer perfekten Komposition verschmelzen zu lassen. Mit seinem Top 10-Album „Staub“ feierte er 2013 seinen Durchbruch. „Meine Soldaten“ (in Spotify schon 21.000.000 x abgerufen) avanciert zum Hit und wird mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.“

Schön ist aus meiner Sicht sein Song „Nie da“, ein Duett mit Antje Schomaker.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Dienstag, 19. März: Liederabend in der Oper

(Martin)

Nicholas Brownlee (Bassabriton)
Aurelia Andrews (Klavier)

Seit drei Jahren gehört der amerikanische Bassbariton dem Ensemble der Oper Frankfurt an und begeisterte das Publikum mit spannenden Rollenporträts, seiner faszinierenden Wandlungsfähigkeit und mustergültigen Diktion als Kreon (Oedipus Rex), Jochanaan (Salome), König Roger sowie als Herzog Blaubart. Nicholas Brownlees gefeiertes Debüt als Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg) und sein selbstbewusster Don Giovanni zählen zu den Höhepunkten der Spielzeit 2022/23. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Auszeichnungen, Stipendien und Gesangswettbewerbe und erweitert Stück für Stück sein außergewöhnlich breit gefächertes Repertoire mit Partien wie Kaspar (Der Freischütz) an der Bayerischen Staatsoper in München und Wotan (Das Rheingold  an der Dallas Opera. 

Mit seinem ersten Liederabend an der Oper Frankfurt stellt der Publikumsliebling neue Farben seiner stimmlichen Charakterisierungskunst vor.

Hier geht’s zum Programm: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/LA_Nicholas_Brownlee_Prog_19_3_24.pdf
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/nicholas-brownlee-bassbariton-aurelia-andrews-klavier/?id_datum=3520
Dienstag, 19. März um 19.30h
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Donnerstag, 21. März: Vanessa Peters

(Uwe)

"Seit über einem Jahrzehnt verzaubert Vanessa Peters ihre Fans mit ihren nachdenklichen, melodischen Liedern und ihrer warmen, texturierten Stimme. Als Opener für Acts wie John Oates, Suzanne Vega, 10000 Maniacs und Josh Rouse tourte Peters ausgiebig durch die USA und Europa und baute sich eine Legion treuer Fans auf. Vanessa ist eine wahre internationale Künstlerin, die Tausende von Shows in einem Dutzend Ländern gespielt hat, von Kaffeehäusern bis hin zu Festivals."

Spontan bin ich beim Druchhören bei ihrem Song „The Band Played On“ hängen geblieben. Schön schwungvoll.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Mittwoch 20. - 22. März: Ausstellung in der Kombinatrotweiss Gallery

(Daniela)

Kombinatrotweiss Gallery präsentiert mit „Eine Reise durch die Sphären des Geistes“ die erste Solo-Ausstellung von Dominik Schubert.
Der Wiener Künstler Dominik Schubert lässt Fotografie und Zeichnung verschmelzen, um einen Einblick in seine persönliche Fantasiewelt und alltägliches Erleben zu gewähren. Er ist fest davon überzeugt, dass Kunst unsere Wahrnehmung der Welt transformiert und tiefere Schichten der Realität offenbart.
Schubert hat sein Skizzenheft immer dabei, um unterwegs berührende und aufrührende Momente festzuhalten. Die Werke in dieser Ausstellung sind unter anderem eine Hommage an Japan: Eine Reise durch die Heimat von Pikachu und Godzilla hat Schubert herausgefordert und inspiriert. Er lässt uns in eine Welt eintauchen, in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen; eine Welt des Staunens, die die Unbegreiflichkeit des Lebens zelebriert.
Vom 21.03. bis 22.03.2024 werden die Arbeiten zu „Eine Reise durch die Sphären des Geistes“ in unserer Galerie in der Kleinen Rittergasse ausgestellt. Neben großformatigen Originalen sind auch kleinformatige Drucke in Sonderedition und Publikationen des Künstlers zu erwerben.

Vernissage: 20.03.2024, 18:30-20:30 Uhr
Location: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Alt-Sachsenhausen
Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend und es gibt eine Live-Performance!
Öffnungszeiten: 21.–22.03.2024, Donnerstag & Freitag, 16-18 Uhr
Adresse: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, 60594 Frankfurt
Illustration: Dominik Schubert

Freitag 22. März: FÄZZ AM FREITAG in der Romanfabrik

(Daniela)

Gregor Praml, der neue Leiter der Romanfabrik, hat neue Veranstaltungsformate entwickelt. "„FÄZZ am Freitag“ ist das erste Ergebnis einer als Reihe gedachten Einladung der Romanfabrik an die junge Musikszene in Frankfurt. Nach dem Motto „Kommt – Probt – Spielt!“ öffnen wir in 2024 die Tür für die kreative Arbeit des Frankfurter Jazz-Collectives FÄZZ, frisch ausgezeichnet mit dem Frankfurter Jazz-Stipendium 2023. Das Quintett um die Musiker Paul Scheugenpflug (sax), Jonathan Strieder (pos), Jona Heckmann (p), Kevin Nasshan (dr) und Niklas Schumacher (b) wird sich für jedes der Projekte eine*n Gastsolist*in einladen und – so viel sei jetzt schon verraten – am Ende des Jahres auch ein Konzert mit einer kompletten Big-Band-Besetzung spielen! Für das erste Projekt hat FÄZZ die österreichische Sängerin Veronika Morscher eingeladen. Sie hat am berühmten Berklee College of Music in Boston sowie auch in Köln und Wien studiert und lehrt heute „Performance Training“ an der HfMDK in Frankfurt, an der die Mitglieder von FÄZZ den Studiengang „MA Bigband“ absolviert haben.

Romanfrabik, Beginn 20:00 Uhr. Alle Infos hier.
Foto: Marvin Fuchs

Ab 22. März (Premiere): Der junge Mann / Das Ereignis

(Martin)

Pourquoi pas? 

Ein junger Mann, eine viel ältere Frau. Der Spaß am Sex mit A., der ihr Sohn sein könnte. Der der abgetriebene Fötus hätte sein können, den sie 1963 in der Hand hält und sich fragt: Wohin jetzt damit?

IN DER LIEBE UND DER LUST HATTE ICH NICHT DAS GEFÜHL, MEIN KÖRPER UNTERSCHEIDE SICH GRUNDSÄTZLICH VON DEM EINES MANNES schreibt Annie Ernaux, geboren 1940.

Und doch verblutet sie fast, als sie die Nabelschnur durchtrennt, um die eingepflanzte Saat loszuwerden. Um ihre Autonomie zu behalten. Um nicht den Weg ihrer proletarischen Mutter zu gehen. Um die Straße weiter fortzuschreiten, irgendwann SCHAMLOS zu werden. Die durchtrennten Nabelschnüre und die Gefahr des Verblutens sind der Boden für Ernaux’ Texte, die so ganz lakonisch klingen, als wäre sie so ganz nicht beteiligt am widerfahrenen Leben.

Wie eine über sich selbst kreisende Drohne beschreibt sie sich, fast mit Antipathie sich selbst gegenüber. Eine Auto-Batterie, die sich auflädt an ihrer Begierde, bis sie auch den jungen Geliebten abtreibt, um die erste Seite eines Buchs zu beginnen: Endlich schreiben. Und der frohe Blick auf stehengebliebene Uhren – als würde dadurch auch die Zeit stillstehen.

Aufhören zu Altern. Ein Traum.

Hier geht’s zum Reservieren: https://theaterwillypraml.de/annie-ernaux-der-junge-mann-das-ereignis/

Ab 22. März (Premiere); weitere Termine im April und MaiTheater Willy Praml in der NaxoshalleFoto: © Homepage Theater Willy Praml

Noch bis Freitag, 22. März: Ausstellung Johannes Nandu Kriesche – Sii MISTERIOSO

(Petra)

Als Neujahrsausstellung zeigt die Galerie noch bis Ende März die Ausstellung „Sii MISTERIOSO“, eine sorgfältig ausgewählte Werkschau aus 25 Jahren der Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Künstler Johannes-Nandu Kriesche. Tiefgründige Bildwelten aus Paraffin, Öl, oder Acryl treffen auf spannende, zum Teil leuchtende Objekte zum Thema Zeit: Kunstwerke, dessen roter Faden die Transparenz versus Vielschichtigkeit und das Geheimnis des Lichts verbindet. Kriesche gehört zu den ersten Künstlern, welche der Galerist Leander Rubrecht bei seiner Gründung 1998 aufgenommen hatte. Ein Zeugnis der Kontinuität in einer schnelllebigen Zeit mit einhergehenden Nominierungen und Kunstpreisen.

Johannes Nandu Kriesche – Sii MISTERIOSO, Ausstellung, Ort: Galerie Rubrecht Contemporary, Adresse: Büdingenstr. 4 - 6, 65183 Wiesbaden, Öffnungszeiten: mittwochs bis freitags 14 – 18 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 22. März: Of/ Anatomie eines Falls

(Andrea)

Ich habe gerade mit Daniel telefoniert und daher rate ich Euch, lauft geschwind ins Internet und kauft Euch Tickets! Das essen, der Film, die unglaubliche Sandra Hüller! Die, keine Überraschung, für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert ist. Wer sich jetzt noch fragt, Sandra -wer? sollte schleunigst Toni Erdmann ansehen. Immerhin gilt sie eit Jahren als die bedeutendste und wandlungsfähigste deutsche Schauspielerin (ich zitiere Daniel Brettschneider) und hat nun die Chance auf einen Oskar. Am 10. März heißt es also: Daumen drücken! Heute sehen wir sie in dem durchaus an Hitchcock erinnernde, ungemein spannende Gerichtsdrama „Anatomie eines Falls“ – insgesamt für fünf Oscars nominiert sowie amtierender Preisträger der Goldenen Palme von Cannes – ist zweifelsohne der bisherige Höhepunkt in Hüllers Schauspielkarriere. Sie spielt eine des Mordes an ihrem Mann beschuldigte Frau, die in aller Ambivalenz zwischen Zuversicht, Stur- aber auch Klarheit auf dem Zenit ihres Schaffens agiert. Eine eisige Naturgewalt! Diese Leistung gilt es bei Kino Kulinarisch entsprechend zu zelebrieren. Da der Film nicht nur im Gerichtssaal, sondern auch größtenteils auf einer Berghütte spielt und das Panorama der französischen Alpen regelrecht erlebbar werden lässt, versuchen wir das Essen natürlich wieder atmosphärisch präzise anzupassen. Anatomie einer Rösti: Die beschriebene Kulisse der Alpen hat uns kulinarisch zu Rösti-Varianten und Marillenknödel mit Vanillesoße animiert, wobei die Rösti einmal vegetarisch mit Spinat und Bergkäse und einmal klassisch mit Speck und Bergkäse serviert werden – jeweils mit Wildkräutersalat und Schnittlauch-Schmand versteht sich! Ab 18.30 Uhr. Hier gehts zum VVK: http://kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei, Goethering, Offenbach

Freitag, 22. März: Cloudy June

(Uwe)

„Ein stampfender Bass und dynamischer Beat versorgen ihn mit ordentlich Power, während Synth-Sounds dem Ganzen noch einen mystischen Touch verpassen. Ihre gewohnte Eloquenz stellt Cloudy auch dieses Mal wieder mit raffinierten Lyrics unter Beweis. Eine melodische Bridge führt zum extrem eingängigen Refrain, der „Red Flag“ zu einem prädestinierten Ohrwurm macht ...“
Ich hätte es nicht besser formulieren können.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 18 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Samstag, 23. März: Of/ Open Air - Musikpavillons in Luft - und Thermalkurorten

(Andrea)

Wie schön, Sabine L. Schmidt ist in der Stadt! Nachdem sie einige Jahre in der Offenbacher Kultur für Furore sorgte ist die Labelpräsidentin dem Ruf der Hauptstadt gefolgt und gibt heute ein Gastspiel in Form eines Vortrags: Open Air - Musikpavillons in Luft - und Thermalkurorten Anschließend entspannter Barabend mit Kurorchesterplatten 18.00-22.00 Uh, ich gehe hin.

Studio FortyTwo, Ludwigstraße, Offenbach

Sonntag, 24. März: Only The Poets

(Uwe)

Only The Poets kommen aus Großbritannien, genauer aus Reading. Dort wurden unter anderem geboren: Kate Winslet, Ricky Gervais oder Mike Oldfield. Letztgenannter lebt mittlerweile auf den Bahamas und wird sich mit dem Schaffen von Tommy Longhurst und Co. nicht so intensiv beschäftigen. Richtig los ging es für die Indie-Pop-Band (es ist sehr poppig) im Jahr 2017 mit der Single Ceasefire. Ein Album haben sie seitdem noch nicht schreiben und aufnehmen können, weil sie quasi ununterbrochen unterwegs sind. Mal als Support von Leuten wie dem wunderbaren Lewis Capaldi oder als Headliner. Als solcher kommen sie nun in die Brotfabrik.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Beginn: 20 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Donnerstag, 28. März – Montag, 1. April: DANCE2NARRATION

(Martin)

Dresden Frankfurt Dance Company

Dieser Doppelabend stellt zwei Stücke nebeneinander, die Tanz mit Narration in Verbindung bringen und damit experimentieren, was daraus entstehen kann. Anstatt eines starren Verhältnisses, in dem alles nahtlos zusammenpasst wie Puzzleteile, entwickelt sich ein Gefüge, das dem Publikum die Möglichkeit gibt, selbst Verbindungen zu entdecken.

BIS.N.S. (AS USUAL) Im Jahr 1976 gab die berühmte US-amerikanische Pianistin, Sängerin und Bürgerrechtsaktivistin Nina Simone ein unvergessenes Konzert beim Jazz Festival in Montreux (Schweiz). In der Zugabe (französisch „bis“) unterbricht sie ihr Programm immer wieder. Im Gespräch mit dem Publikum entstehen sehr intime Momente, in denen sich ihre Persönlichkeit zeigt.

Das Stück „Bis.N.S.“ spielt mit der inneren und äußeren Welt von Künstler*innen und lotet dabei die fragile Grenze zwischen Bühne und dem Bereich hinter den Kulissen aus. So erleben die Zuschauer*innen ein Tanzstück in Aufführung und gleichzeitig durch immer wieder neue Verschiebungen, wie sich die Tänzer*innen auf ihren Auftritt vorbereiten. Sie proben ihre Bewegungen, wiederholen und korrigieren sich, als ob niemand ihnen dabei zuschaute. Kleine und große, private und künstlerische Momente reihen sich aneinander: normaler Tanzbetrieb – business as usual.

LISA Scheinbar endlose emotionale Variationen und tänzerische Interpretationen erzeugen eine atmosphärische Spannung. Ein Vorhang verdeckt den hinteren Bereich der Bühne. Die Tänzer*innen können durch ihn unvermittelt auftauchen oder verschwinden und so zwischen den beiden Räumen wechseln.

Das Publikum sieht die Darsteller*innen nur auf einem Teil der Bühne, während sich gleichzeitig hinter dem Vorhang, vor den direkten Blicken verborgen, eine weitere Geschichte entfaltet. Beide Realitäten verfolgt das Publikum in Echtzeit durch das bewegliche Bühnenbild.

In „Lisa“ wird der Raum genutzt, um die entgegengesetzten Stimmungen, die sich vor und hinter dem Vorhang entwickeln, zu kontrastieren. Der Choreograf möchte die Idee des Geschichtenerzählens im zeitgenössischen Tanz herausfordern, bei dem häufig abstrakte Bewegung und Dramaturgie im Vordergrund stehen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/premieren/bisns-as-usual-lisa/

Donnerstag, 28. März + Samstag, 30 März um jeweils 19.30h; Sonntag, 31. März + Montag, 1. April um jeweils 18.00h Schauspiel FrankfurtFoto: © Eike Walkenhorst 

Bis März 2024 verlängert: Rüsselsheim/ Frida Kahlo

(Andrea)

Frida Kahlo begleitet mich schon lange, lange und seit ich ihre Arbeiten erstmals sah, bewundere ich ihre schonungslose Offenheit. Ich habe mich also unlängst auf den Weg nach Rüsselsheim gemacht, bin am Opel-Werk vorbei auf dem Maindamm zu den Opelvillen spaziert und eingetaucht. Dass Frida Kahlo über 200 Fotografien aus der umfangreichen Bildersammlung besaß, die ihr als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial diente, hatte ich vorher nicht gewusst und die Ausstellung war eine schöne Annäherung. "Die mexikanische Künstlerin wurde durch ihre besondere Malerei zwischen Naiver Kunst, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit weltbekannt, nicht zuletzt durch ihre autobiografischen Themen und die Verarbeitung ihres bewegten Lebens – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst fünfzig Jahre nach Kahlos Tod kam ihr immenses privates Fotoarchiv ans Licht mit Bildern der Familie, des politischen Kampfes des Paares und ihres versehrten Körpers. Sowohl Frida Kahlos Vater als auch ihr Großvater waren professionelle Fotografen, und sie selbst machte sich die Fotografie auf unterschiedliche Weise zunutze. Sie sammelte unter anderem Daguerreotypien und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert und bewahrte Fotografien auf, denen sie ihren persönlichen Stempel aufdrückte, indem sie Dinge aus ihnen ausschnitt, Widmungen auf sie schrieb und sie personalisierte. Sie schenkte sie ihren Freunden, sie waren Erinnerungen an ihre verstorbenen Angehörigen und sie wurden zu einer wichtigen Inspirationsquelle für ihre Gemälde. Darüber hinaus dienten sie ihrer Selbstdarstellung. Frida Kahlo war sich bewusst, dass die Fotografie ein wirkungsvolles Medium war, um das Bild von sich zu vermitteln, das sie anderen zeigen wollte. Durch ihre Fotos, anonyme private Bilder und Porträts ihres Vaters sowie durch die von ihr gesammelten Aufnahmen renommierter Fotografinnen und Fotografen entsteht ein eindringliches Dokument der Zeit und ein intimer Einblick in das Leben einer der bemerkenswertesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Foto: Diego Rivera & Frida Kahlo Archives, Bank of Mexico, Treuhänder im Diego Rivera and Frida Kahlo Museum Trust Opelvillen
Die Ausstellung wurde jetzt bis Anfang März verlängert und der Ausflug lohnt sich.

Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim

Samstag, 30. März: COLOURS OF DEMOCRACY

(Daniela)

Die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche war nur ein Wimpernschlag in der langen Geschichte der Demokratiebewegungen in aller Welt. Der Abend Colours of Democracy beleuchtet die Demokratiegeschichte sowie den aktuellen Zustand der Demokratie und legt dabei den Schwerpunkt auf acht Länder (Deutschland, Griechenland, Iran, Kolumbien, Russland, Syrien, Senegal, Türkei).

Acht Musiker:innen des Bridges-Kammerorchester aus diesen Ländern haben den
Abend konzeptionell mitentwickelt und gestalten ihn sowohl musikalisch als auch
szenisch. Gedichte, Auszüge aus Theaterstücken, Aufrufe und persönliche Texte werden mit ausgewählten Musikstücken verschiedener Epochen und Stilrichtungen verflochten. Durch die Besetzung mit Instrumenten aus dem arabischen, europäischen, persischen, südamerikanischen und westafrikanischen Kulturraum (Flöte, Gaita, Violine, Kamanche, Violoncello, Kanun, Gitarre, Tiple,
Ngoni, Tambin (Peul Flute), Perkussion, Gesang) weist das Ensemble eine große Bandbreite an Klangfarben auf. In diesem demokratischen Prozess der Stückentwicklung stehen die Musiker:innen für eine Gemeinschaft, die Vielfalt als Stärke versteht und den Wert von Demokratie auf verschiedenen Ebenen verhandelt.

Mit Vladislav Belopoukhov, Ayşe Deniz Birdal, Johanna-Leonore Dahlhoff, Youssef Laktina, Alireza Meghrazi Soloukloo, Eleanna Pitsikaki, Andrés Rosales, Khadim Seck
Regie Matthias Faltz
Musikalische Leitung Johanna-Leonore Dahlhoff
Dramaturgie Antigone Akgün, Susanne Hemmerling

Vorstellungtermine: Sa., 30.03.24 um 19:30 / Mi., 24.04.24 um 19:30

Volksbühne am Grossen Hirschgraben

APRIL 2024
Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder

(Daniela)

Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.

Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €

Mehr Informationen stehen hier.

Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968

Bis 7. April: Was wir sammeln

(Martin)

Von banalen Alltagsgegenständen wie bunten Spülschwämmen, über Bananenaufkleber aus der ganzen Welt, Einwegbesteck und Fahrrädern bis hin zu Leuchtreklamen von bekannten Marken: Mit der Ausstellung Was wir sammeln fragt das Museum Gestalter:innen aus dem Großraum Frankfurt am Main, was und warum sie privat sammeln. 

Neben den gezeigten Objektsammlungen können Besucher:innen in der Ausstellung die Erzählungen der einzelnen Gestalter:innen nachlesen, die darin auf verschiedene Weise über das Zustandekommen ihrer privaten Sammlungen berichten. Die Objekte haben für die Sammler:innen unterschiedliche Bedeutungen: Sie können Zeitkapseln, Lebensbegleiter, Erinnerungsträger oder einfach nur eine spontane Entdeckung sein. Sammeln stellt somit nicht nur die Frage nach dem Umgang mit Dingen, sondern ist vielmehr ein Kommunikationssystem, ein Zeichensystem, eine gesellschaftliche Sprache.

Die Ausstellung fragt nach Zusammenhängen von Gestaltung und Sammeltätigkeit. Was sammeln Gestalter:innen, die innerhalb ihrer Profession Objekte im Hinblick auf Form, Material, Funktion, Verarbeitung und auf gesellschaftliche oder historische Kontexte untersuchen? Mit dem „Wir“ im Ausstellungstitel wird die Verbindung zwischen Gestalter:innen und Museum verdeutlicht. So sollen Zusammenhänge, Hintergründe und Motivationen des Sammelns thematisiert und Kontextualisierungen über das Museum hinaus ermöglicht werden. Die Ausstellung fragt nach den verschiedenen Aspekten des Sammelns vom privaten Bereich bis hin zur kulturellen Praxis: Was lässt sich über das Sammeln herausfinden? Was lässt sich miteinander teilen?

Bis 7. April: Was wir sammeln - Gestalter:innen, Frankfurt am Main
Museum für Angewandte Kunst, Museumsufer
Foto: © Homepage Museum für Angewandte Kunst

Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)

Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.

"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)

Dienstag, 9. April: Riot Days / Pussy Riot (Moskau)

(Martin)

Performance/Konzert - Nacholtermin

„We have a voice. We have a choice” (Maria Alyokhina).

Nach der ausverkauften Deutschlandpremiere 2017 kommt die russische Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot mit ihrer rebellischen Bühnenshow „Riot Days“ ins Künstler*innenhaus Mousonturm. Das Performanceprojekt beruht auf Maria Alyokhinas gleichnamigem Buch, in dem sie ihre persönliche Geschichte als Teil von Pussy Riot erzählt, von den Anfängen der rebellischen Gruppe 2011, über ihre legendären Auftritte, ihre Verhaftung, den Prozess und ihren Aufenthalt in einem sibirischen Gefängnislager bis zur Entlassung 2013. Ein feministisches Punk-Manifesto, ein kraftvoll-anarchistisches Plädoyer für den Widerstand in einer rechts-populistischen, nationalistischen Welt. Es ist eine Geschichte über Widerstand, Unterdrückung und Revolution in Form einer anarchischen Mischung aus Konzert, Kundgebung, Theater und politischem Happening.

Rechtzeitig Karten sichern – und die gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/riot-days-2024/

Dienstag, 9. April um 21.00 Uhr
Mousonturm
Foto: © Denis Sinyakov

Dienstag, 09. April: Klarkommen (Buchtipp & Lesung)

(Uwe)

Bereits zweimal schrieb ich hier über Ilona Hartmann. Einmal, weil Sie Co-Host bei dem wunderbaren Podcast „Und was machst Du am Wochenende“ war und einmal, weil sie das Buch „Land in Sicht“ schrieb, dass ich großartig fand. „Land in Sicht“ war ihr Debütroman, wegen ihrem zweiten Buch „Klarkommen“ schied sie als Gastgeberin des erwähnten Zeit-Podcasts aus (sie wurde sehr gut ersetzt durch Ubin Eoh).

Die Konzentration auf „Klarkommen“ hat sich absolut gelohnt. Der neue Roman ist noch ein Stück besser als das erste und mehr als lesenswert. Eine junge Frau wächst in der Provinz auf und zieht einer Freundin und einem Freund nach dem Abitur in eine große Stadt. Wie Hartmann die Eindrücke aus Stadt- und Landleben, das Abnabeln und Ankommen beschreibt, ist wunderschön. Teilweise besteht ein Kapitel nur aus einem Satz, nie ziehen sich die Beschreibungen lange. Das Buch ist schnell gelesen, viel zu schnell. Man sollte es dosieren, eine Seite pro Tag, weil es so wertvoll ist. Tut man aber nicht, weil es einen Sog entwickelt. Weniger die Handlung, mehr die Worte und diese unglaublich schönen und wahren Sätze.

Bei „Und was machst Du am Wochenende“ war Ilona Hartmann zuletzt selbst Gast. Es wurde ein tolles Gespräch.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2

Bis 26. Mai: AUSGESCHLOSSEN

(Martin)

Archäologie der NS-Zwangslager

Archäologie ist auch ein Thema der Neuzeit, was die Ausstellung beweist! Kämme, Löffel, Essnäpfe und Stacheldraht – archäologische Funde erzählen vom Leben und Überleben, aber auch vom Sterben in den nationalsozialistischen Zwangslagern. 

Seit den 1990er Jahren werden an ehemaligen Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg archäologische Grabungen durchgeführt und massenweise Funde geborgen. Die Ausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ zeigt viele dieser Dinge zum ersten Mal. Über 300 Objekte in sieben Kapiteln geben einen Einblick in das komplexe System der Zwangslager, in ihre archäologische Überlieferung sowie die Arbeit der zeithistorischen Archäologie.

Lager, in denen Menschen inhaftiert oder gegen ihren Willen untergebracht wurden, waren ein wichtiges Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Zu den Zwangslagern sind Konzentrationslager, KZ-Außenlager, Kriegsgefangenenlager und Zwangsarbeiterlager zu zählen.

Bis 26. Mai: AUSGESCHLOSSEN - Archäologie der NS-Zwangslager
Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1
Foto: Holzpantinen, Frauen-KZ Ravensbrück; © F. Hoffmann

Samstag, 13. April: Max Goldt liest

(Martin)

Die FAZ schreibt: „Max Goldt zu hören, ist doppelter Genuss, denn seine Kolumnen sind eigentlich ‚Lyrics‘, die des Interpreten bedürfen.“

Und in der Westfalenpost liest man: „Nur wenig geht über die Texte von Max Goldt, höchstens die Lesung der Texte von Max Goldt durch Max Goldt. Besser geht’s nicht.“

„Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.“ Das sagt Daniel Kehlmann! 

Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/max-goldt-liest?base=aktuell
Samstag, 13. April um 19.30h
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Foto: © Axel Martens

Noch bis Sonntag, 14. April: Kenny Dunkan - bidim blo!

(Petra)

Mit "bidim blo!" zeigt basis e. v. die erste institutionelle Einzelausstellung von Kenny Dunkan in Deutschland. Mittels Skulptur, Fotografie, Video und ganzer Rauminstallationen erschafft der Künstler eine vielfältige und bildgewaltige Welt. Dunkans arbeiten sind von Dichotomien geprägt: zwischen Handwerk und Design, Pop-und Hochkultur, Fetisch und Verspieltheit, Detail und Gesamtheit sowie Minimalismus und überladener Ausführung. Mithilfe des Zusammenspieles dieser verschiedenen Elemente entwickelt Kenny Dunkan eine emanzipatorische Formsprache und schafft es, kritische Themen mit Leichtigkeit und Sensibilität zu vermitteln. Durch die Kombination der ortsspezifischen Gegebenheiten mit der visuellen Kultur der Karibik und im Speziellen der Ästhetik des Karnevals adressiert er das französische Kolonialerbe und dessen andauernden Einfluss auf Wahrnehmungen und Darstellungsformen.

Kenny Dunkan - bidim blo! - Ausstellung, Ort: basis frankfurt, Adresse: Gutleutstraße 8 - 12, Öffnungszeiten: dienstags bis freitags: 14 - 19 Uhr, samstags und sonntags: 12 - 18 Uhr 

Freitag, 26. April: Of/ Perfect Days

(Andrea)

Wenn ihr die Ausgehtipps bis hier gelesen habt, gibt es eine reele Chance auf Tickets für Euch. Ja, ich werde nicht müde daraufhinzuweisen, dass Kino kulinarisch immer ausverkauft ist. Und das wird bei dem Film und der Kulinarik auch wieder so sein, die Vorschau war toll, Wenders hin oder her. Will ich sehen! Daniel schreibt: "Oh, it's such a Perfect Film! Ganz reduziert – und phänomenal: Wim Wenders’ entführt uns nach Japan und begleitet den Alltag Hyrayamas, der mit unerschütterlicher Ruhe, Akribie und Gelassenheit öffentliche Toiletten in Tokio reinigt. Er scheint mit seinem einfachen, zurückgezogenen Leben zufrieden zu sein und widmet sich abseits seines äußerst strukturierten Alltags seiner Leidenschaft für Musik, die er von Audiokassetten hört, und für Literatur, die er allabendlich in gebrauchten Taschenbüchern liest. Durch eine Reihe unerwarteter Begegnungen kommt nach und nach eine Vergangenheit ans Licht, die er längst hinter sich gelassen hat. Wenders’ Oscar-Anwärter „Perfect Days“ ist eine tief berührende und poetische Betrachtung über die Schönheit der alltäglichen Welt – in jeder Sekunde herausragend verkörpert von Kōji Yakusho, der für die Rolle in Cannes den Darstellerpreis erhielt. Dazu ist diese Meditation in Langsamkeit auch eine filmische Verbeugung vor Musikern wie The Animals, Patti Smith und natürlich Lou Reed. Der Soundtrack eines ganzen Lebens. Kulinarisch servieren wir eine japanische Nudelpfanne mit Shiitake-Pilzen, Edamame und in Pflaumensud marinierten, ausgelösten Hühnerkeulen. Für die Vegetarier tauschen wir die Keulen gegen marinierten Tofu. Und der Überraschungs-Nachtisch huldigt dem Film beinahe eins zu eins!" 18.30 Uhr http://kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach

MAI 2024
Samstag, 11. und Sonntag, 12. Mai: In the Solitude of Cotton Fields

(Martin)

Bernard-Marie Koltès
Flow Projects

Das Programm der Maifestspiele in Wiesbaden 2024 wurde mittlerweile veröffentlich und der Vorverkauf hat am Mittwoch, 14. Februar begonnen. Für mich das Highlight: In the Solitude of Cotton Fields (In der Einsamkeit der Baumwollfelder) von Bernard-Marie Koltès anschauen. 

Megastar John Malkovich spielt in Echt, Live und in Farbe auf der Bühne in Wiesbaden! In Hamburg waren die wenigen Vorstellungen binnen kürzester Zeit ausverkauft – bei den Maifestspielen wird’s vermutlich nicht anders sein, deshalb schnell handeln und Tickets kaufen! 

„Eigentlich braucht man über »Cotton Fields« nur eine einzige Information: Der Megasuperstar John Malkovich wird für drei Vorstellungen auf der Bühne des Hessischen Staatstheaters stehen. Darüber hinaus ist seine Spielpartnerin die preisgekrönte litauische Schauspielerin Ingeborga Dapkūnaitė, und gemeinsam veräußern sich die beiden Weltklasse-Schauspieler in Bernard-Marie Koltès’ berühmtem (aber selten gespieltem) Stück »In der Einsamkeit der Baumwollfelder« (»Dans la solitude des champs de coton«) von 1985. Für die Inszenierung des atmosphärischen Zweipersonenstücks zeichnet der junge russische Regisseur Timofey Kulyabin verantwortlich, dessen Arbeiten national und international bereits großes Aufsehen erregten.

Ein Händler und ein Kunde treffen sich an einem abstrakten Nichtort (den Baumwollfeldern) und handeln dort die Bedingungen eines Warenaustauschs aus. Gegenseitig tasten sie sich verbal ab, schätzen ein, sondieren, überprüfen das Gegenüber und den Wert der nicht näher genannten Ware. Ob es am Ende zur Transaktion kommt, bleibt offen.“

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/in-solitude-of-cotton-fields-imf-2024/10349/

Und hier geht’s zum Programm der Maifestspiele: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/

Samstag, 11. Mai um 19.30h und
Sonntag, 12. Mai um 16.00h und 20.00h
Maifestspiele 2024 Wiesbaden
Foto: © Gio Kardava

Bis 26. Mai: „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“

(Daniela)

Mit der Ausstellung „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“ setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main das Programm zum 75. Jubiläum ihrer Wiederbegründung nach der Schoa fort. Bis zum 26. Mai 2024 wird die multimedial aufbereitete Geschichte der Frankfurter Jüdinnen und Juden nach 1945 im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum zu erleben sein. Damit setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt das größte Ausstellungsprojekt in eigener Regie seit ihrem Bestehen um.

Der Ausstellungstitel „Auf Leben“ lehnt sich an den verbreiteten Trinkspruch „L’Chaim“ (hebräisch für „Auf das Leben“) an. In seiner modifizierten Form eröffnet er vielfältige Bedeutungsräume: Widerstand und Selbstbehauptung, Trotz und Mut lassen sich ebenso assoziieren das Aufblühen des jüdischen Gemeindelebens nach 1945.

Die Ausstellung umfasst acht chronologisch angelegte Kapitel im Erdgeschoss und vier thematische Kapitel im Obergeschoss des Ignatz Bubis-Gemeindezentrums. Das Grundkonzept wurde von Fritz Backhaus (Deutsches Historisches Museum) und Manfred Levy (Jüdisches Museum Frankfurt) entwickelt. Das Kuratorenteam Fedor Besseler und Laura Schilling hat sich für eine exemplarische Auswahl von besonders erzählens- und erinnernswerten Ereignissen, Akteuren und zeitgeschichtlichen Strömungen aus der Gemeindegeschichte entschieden. Erstmals öffentlich gezeigte Exponate und Fotografien aus Privatarchiven unserer Gemeindemitglieder werden persönliche und überraschende Einblicke eröffnen.  

Ein Interviewprojekt mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Gemeindegeschichte ergänzt die Präsentation. In der Video-Installation des Regisseurs Adrian Oeser kommen Kurt de Jong, Leo Inowlocki, Esther Ellrodt-Freimann, Diana Schnabel, Alla Spanz, Dalia Wissgott-Moneta und Alexa Brum zu Wort. Sie sprechen über ihre eigenen Erinnerungen, Erfahrungen und Perspektiven auf die Gemeindegeschichte.

Die Ausstellung umfasst zudem eine Topographie, die eine umfangreiche Übersicht über jüdisch geprägte Orte der Stadt – in den Nachkriegsjahrzehnten und heute – bietet. Sie wurde, ebenso wie die gesamte Ausstellungsarchitektur und -grafik, von Kai Linke und Sandra Doeller gestaltet.

Die Ausstellungstexte sind in deutscher, englischer und russischer Sprache verfügbar. Begleitend zur Ausstellung bieten wir unterschiedliche Veranstaltungen sowie öffentliche Führungen an. 2024 wird zudem eine umfangreiche Publikation erscheinen. Das Begleitprogramm und weitere Informationen zur Ausstellung sind unter https://75jahre.jg-ffm.de/ zu finden.

Bis Sonntag, 12. Mai 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)

Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.

Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 12.05.2024, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei

Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei

Dienstag, 04. Juni: Extreme

(Uwe)

Wer über die bereits 1985 in Boston gegründete Band Extreme schreibt, kommt am großen Hit der Band, More Than Word“ natürlich nicht vorbei. Alleine Auf Spotify wurde er Stand heute (Anfang Februar) bereits 620.860.002 mal gespielt. Das werden sie sicher auch bei ihrem Konzert in der Batschkapp spielen und darüber hinaus bringen sie weitere Songs aus ihrer langen Karriere und vom neuen Album „Thicker Than Blood“, dem ersten seit zehn Jahren. Ein talentierter Mitarbeiter der Plattenfirma schrieb darüber: „…  Heimstudio in Los Angeles produziert, wo die Mitglieder zusammenkamen, um ihren elektrisierenden Eklektizismus zu kanalisieren, der ihren bahnbrechenden Output definiert hat – jedoch mit einem Twist des 21. Jahrhunderts. Mit einem Mix aus Hardrock-Attacken und einfühlsamen Balladen schafft Six eine einzigartige Klanglandschaft, die die Fans in Erstaunen versetzen wird“

Beginn: 20:00 | Einlass: 19:00

Batschkapp, Gwinnerstrasse 5, 60388 Frankfurt


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