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| 23.02.2024 |
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Zeit rennt davon
Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Kaum von der Erholung zurück, bin ich schon wieder in der Zeitfalle gelandet und hetze durch das Leben.
Daher gibt es heute kein Intro...
Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
Lebt wild!
Daniela
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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SUCHE / BIETE
Ich, Daniela, bin auf der Suche nach Tanzlehrer:innen, die in Frankfurt Hip-Hop Kurse für Jugendliche anbieten können. (Baby Shoo kann nicht). Hat jemand einen Tipp?
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung bitte an: daniela@cappelluti.net
2 x 2 Gästelistenplätze für BEAT GOES FUNK am 2. März im Ono2. Gewinnfrage: Wen sucht der Extrachor des Hessischen Staatstheaters?
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ZU GEWINNEN (Daniela)
(Antworten bitte an daniela@cappelluti.net) 3 x 2 Karten Gästelistenplätze für Soulfood am 2.3. Gewinnfrage: Wer hat die Band Timesbold, die am Dienstag im Dreikönigskeller spielt, engagiert?
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ZU GEWINNEN (Petra)
1 x 2 Tickets für den Krimiabend mit Zoë Beck am Montag, 26. Februar um 19:30 Uhr im Literaturhaus Frankfurt
Frage: Wie lautet der Geburtsname von Zoë Beck?
Antwort im Betreff und Euren vollständigen Namen an Petra
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ZU GEWINNEN (Andrea)
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).
2 x 2 Karten für Welcome to the Night Vale am Mittwoch,6. März, in der Holy hall of fame Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Karneval ist vorbei, wir fahren trotzdem nach Köln. Warum?
2 x 2 Karten für das Konzert der "Kovacs" am 8. März in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Mit welchem Handwerk begeistert Antje Kania Klein und Groß?
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Freitag, 23. Februar: Of/ Beatlemania
(Andrea)
Die Rebelll´sche Studiobühne entwickelt sich immer mehr zu einem Beatles-Hotspot. Nach drei ausverkauften Jubiläumskonzerten „60 Jahre With The Beatles“ geht es heute weiter mit „60 Jahre Beatlemania in USA – Die Beatles erobern Amerika (und die ganze Welt). Die legendären Ed Sullivan-Shows in New York und Miami vom Februar 1964" – Das Jubiläumskonzert mit allen Beatles-Songs der Ed Sullivan-Shows, plus den Songs der ersten USA-Konzerte in Washington und New York, gespielt von der Lonely Hearts Club Band, kommentiert von Volker Rebell. Die Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert. Wir freuen uns einmal mehr auf den großen Offenbacher Beatles-Chor. (Bereits vor Bekanntmachung dieser Konzertankündigung war schon ein Drittel der verfügbaren Plätze weg. Die magische Anziehungskraft der Beatles ist nach wie vor ungebrochen) Mehr … https://radio-rebell.de/termin/die-beatlemania-erfasst-die-usa-und-kanada/
Rebell´sche Studiobühne, Bieberer Straße, Offenbach
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Freitag, 23. Februar: Of/ Hoboken Division
(Andrea)
Keine Lust auf Beatles? Dann empfehle ich Hoboken Division. Die spielen nicht nur Blues, nie nur Rock und schon gar nicht nur Indie-Rock: Die Band aus Nancy hat es geschafft, einen eigenen Sound zu kreieren. Hoboken Division spielen mit Mumm, gehen weiter und fliegen über ihre stärksten Einflüsse hinweg, um einen rohen, hypnotischen und authentischen Sound zu liefern. Die Band gehört zu einer Bewegung, die sich auf keine Ressourcen verlassen kann, sondern sich selbst kümmert, um Dinge möglich zu machen. 2011 fanden diese Do-it-yourself-Aktivist*innenen zusammen. um ihre gemeinsame Bewunderung für Labels wie „bomp!“, Sympathy for the record“, „Fat Possum“ und die ihre Liebe zu Bands wie „Burnside“, „The Jon Spencer Blues Explosion“, „Mississippi McDowell“ und „Neu!“ in die Welt zu tragen. Hörprobe gefälligst? Legion https://youtu.be/ssoSPc8dlVQ?si=RAlCqs22GMZA8viP 20 Uhr
Hafen 2, Nordring, Offenbach
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Freitag, 23. Februar: OF/ Wohnzimmerkonzert
(Andrea)
Da werde ich mal reinschauen, das Wohnzimmerkonzert klingt wundervoll. Es tritt auf: Emaline Delapaix. Sie schreibt: "Nach einer mehrjährigen krankheitsbedingten Pause freue ich mich, eine Mini-Wohnzimmer-Konzerttournee in Deutschland per Zug und Bus von North Yorkshire, England, aus anzukündigen. Ich werde meine eigenen folkigen, ätherischen Lieder auf akustischer Gitarre und Keyboard spielen. Ich freue mich sehr darauf, alte Freunde zu sehen und neue Leute kennenzulernen." Eine vorgeschlagene Spende 10 € für die Musik wird dankbar angenommen. Wenn Sie sich das nicht leisten können, geben Sie bitte einfach, was Sie können. Ich werde auch handgemachte CDs und Musik-Download-Karten zum Verkauf anbieten. 5 Prozent des Umsatzes gehen an örtliche Tierheime. Ich bin auch bekannt dafür, dass ich Musik gegen vegane Leckereien, Kräutermedizin und Massagen eintausche, also fragt einfach nach. 19 Uhr
57 Nord, Domstraße 57, Offenbach
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Samstag, 24. Februar, 20 Uhr: „New Figures and Songs“
(Daniela)
Samstag, 24. Februar, 20 Uhr: „New Figures and Songs“ - hr-Bigband spielt neue Werke von Jim McNeely, Hendrika Entzian, John Hollenbeck u.a., in der Centralstation Darmstadt Dieser Konzertabend im Rahmen der cresc...Biennale für aktuelle Musik 2024 steht im Zeichen von Neukompositionen für die hr-Bigband. Das Festivalthema des Fadenspiels wird hierfür sechs Komponist*innen als Ausgangspunkt und Inspirationsquelle dienen. Es entsteht ein gänzlich neues Programm – direkt zugeschnitten auf die Musiker der Band und eine der letzten Gelegenheiten den ehemaligen Chefdirigenten und aktuellen Composer-in-Residence der hr-Bigband live zu erleben. Der mehrfach für den Grammy nominierte Jim McNeely wird im Sommer sein Engagement für die Bigband des Hessischen Rundfunks beenden.
Mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2023-24/cresc-new-figures-songs,cresc-fadenspiele100.html
Foto: Ben Knabe
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Samstag, 24. Februar: Of/ Museum für Alle

(Andrea)
Museum für Alle, meint große Leute, kleine Leute, Menschen, die lesen können, aber auch solche, die Erklärung brauchen, mit Begleitung und ohne Eintritt. Eine tolle Sache und wenn ihr noch nie in einem unserer drei Museen wart, nutzt die Gelegenheit! "Museen sammeln Kulturgüter, sie forschen, bewahren, interpretieren und stellen aus. Öffentlich zugänglich, barrierefrei und inklusiv. So lässt sich im Deutschen Ledermuseum in der Frankfurter Straße viel über den Werkstoff Leder erfahren, den es nicht nur in unterschiedlichen Ausprägungen, sondern auch Verarbeitungen gibt. Es gibt Fühlproben zum Anfassen und spannende Exponate zu sehen. Ganz anders die Sammlung und Ausstellung des Klingspor Museums in der Herrnstraße, in dem die Kunstfertigkeit des Schreibens, Druckens und der Gestaltung mit Lettern und Typos im Vordergrund steht. Aktuell ist zudem die 68. Internationale Kinderbuchausstellung zu sehen, in der nach Herzenslust geblättert und geschmökert werden kann. Lederverarbeitung, Typographie, Druckkunst und weitere Innovationen, die Offenbachs Ruf in der Welt mitbegründeten, sind im Haus der Stadtgeschichte zu sehen. Natürlich trifft man dort auch auf bedeutende Persönlichkeiten und andere Ausstellungsstücke, die die Stadt prägten. Heute öffnen die drei Museen in Offenbach von 13 bis 17 Uhr ihre Türen – bei freiem Eintritt für alle. Zusätzlich gibt es Führungen in Gebärdensprache übersetzt: Von 13.15 bis 13.45 Uhr im Haus der Stadtgeschichte, von 14.15 bis 14.45 Uhr im Klingspor Museum und von 15.15 bis 15.45 Uhr im Deutschen Ledermuseum.
Deutsches Ledermuseum, FRankfurter Straße 86, Offenbach Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, Offenbach Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach
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Samstag, 24. Februar: 2 Jahre Ukrainekrieg/ 20 Tage in Mariupol
(Andrea)
731 Tage ist es heute her, dass Russland die Invasion der Ukraine begann. Seit 2 Jahren wird dort gekämpft und über die ersten 20 Tage gibt es eine sehr eindruckvolle und berührende Doku in der ARD - man muss schon ein Stein sein, wenn einen das, was dort passiert, kalt lässt (ebensowenig wie der Krieg in Gaza, andere Architektur, aber dasselbe Elend). Es ist in einem Wort furchtbar und man fragt sich, wie das jemals wieder werden soll. Zumal wir alle wissen oder zumindest ahnen, dass Putin weiter machen wird, so, und mit seinen Trollfabriken und Allianzen mit den Spaltern in der AfD. Die Filme wie diesen natürlich für ein Produkt der Lügenpresse halten. Wir können nach 90 Minuten den Fernseher ausschalten, an den Kühlschrank gehen, uns ins Bett kuscheln, unser Leben leben.
ARD Mediathek "20 Tage in Mariupol"
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Samstag, 24. Februar: 10 Jahre Sprengung. Erinnerung an den AfE-Turm

(Martin)
Deutsches Architekturmuseum / Kockel & Bamberger / #SOSBrutalism DAM Ostend
Das Deutsche Architekturmuseum lädt ein! Mit Beiträgen von Holger Wüst (Fotograf und Künstler), Oliver Elser (DAM, Kurator der Ausstellung „SOS Brutalismus“), Jessica Lütgens (Mitherausgeberin der Publikation „Turmgeschichten: Raumerfahrung und -aneignung im AfE-Turm“), Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) u.v.m.
Live Release von Kockel & Bamberger / Beton-Multiples zum Jubiläum der Sprengung / Drinks und Musik
„1972 wird für die Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften der Goethe Universität auf dem Campus Bockenheim ein Hochhaus fertiggestellt. Für kurze Zeit ist der sogenannte AfE-Turm („Abteilung für Erziehungswissenschaft“) das höchste Gebäude Frankfurts. Er wird zur geliebt-gehassten Lernstätte für Generationen von Studierenden und gilt als Symbolort der kritischen Wissenschaften – inklusive Piratensender und selbstverwaltetem Turm-Café „TuCa“. Doch die Studienbedingungen in der dysfunktionalen Brutalismus-Ikone sind schlecht. Auch deshalb wird das Gebäude immer wieder zum Schauplatz von Protesten und macht sich den Ruf als das „am häufigsten besetzte Uni-Gebäude in Deutschland“ (TAZ).
Am 2. Februar 2014 wird der AfE-Turm nach nur 41 Jahren Nutzungsdauer spektakulär gesprengt. Es ist das Ende einer Ära in der Geschichte der Goethe Universität. Frankfurt steht still; 30.000 Schaulustige verfolgen das geschichtsträchtige Ereignis aus direkter Nähe. Niemals zuvor wurde in Europa ein derartig hohes Gebäude gesprengt.
Das 10-jährige Abrissjubiläum des AfE-Turms nehmen wir zum Anlass für einen bunten Abend mit vielfältigen Beiträgen: Architekt*innen, Künstler*innen, ehemalige Studierende, Lehrende, Nachbar*innen und Soziolog*innen schwelgen in Erinnerungen und spannen einen Bogen von brutalistischer Architektur und der Geschichte der Frankfurter Universität bis zum aktuell heiß diskutierten Kulturcampus. Das Offenbacher Künstlerduo Kockel & Bamberger releast frisch gegossene Beton-Multiples.“
DAM Ostend, Henschelstraße 18 19 Uhr Foto: © Homepage DAM
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Samstag, 24. Februar: Maisie Peters (leider ausverkauft)

(Uwe)
Eigentlich nehmen wir ausverkaufte Veranstaltungen nicht in die Ausgetipps auf. Hier will ich einmal eine Ausnahme, weil ich die Musik von Maisie Peters super finde und ich sie nur deshalb für mich entdeckte, weil ich eben das Programm von Zoom nach möglichen Tipps abgesucht hatte. Weil auf der Homepage gerne mit Texten zu Acts gespart wird, höre ich über Spotify in die Musik rein. Bereits der erste Song der britischen Singer-Songwriterin aus Brighton, den ich hörte, riss mich mit, erinnerte mich an die von mir geliebte Band Chvrches: Tolle Stimme, schöne Kompositionen und schwungvolle Umsetzung. Die erste Single von ihr hieß "John Hughes Movies", („cause this ain´t no John Hughes Movie, where the Girls gets the Guy“). Peters wurde 2000 geboren, da waren Hughes´ bekannteste Film Breakfast Club und Ferris macht blau (Drehbuch & Regie) oder die Kevin-Filme (Drehbuch) schon lange gedreht. Ach ja „Outdoor Pool“ ist auch ein super Song und es gibt viele andere (obwohl erst zwei Platten erschienen sind).
Zoom Frankfurt, Carl-Benz-Str. 21 Bild: Homepage Zoom
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Samstag, 24. Februar: Momi Maiga (Afro Beat, Weltmusik)
(Uwe)
Im Rahmen des 30. Africa Alive Film- und Kulturfestival spielt Momi Maiga in der Brotfabrik. Dessen letztes Album heißt „Nio“und das bedeutet wiederum Seele auf Mandinka, der Muttersprache des jungen senegalesischen Musikers, Sängers und Komponisten. Kora (Wikipedia: „mit beiden Händen gezupfte westafrikanische Stegharfe“) und Stimme sind sein Mittel, um Reflexionen über menschliche Werte zu vermitteln. Zusammen mit einem katalanischen Perkussionisten, einem Cellisten und einem Geiger wird „Nio“ zu einem Zauber für alle Sinne. Ein dynamischer und ständiger Dialog zwischen den Kulturen.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Brotfabrik, Homepage
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Bis Sonntag 25. Februar: Fadenspiele - Biennale für aktuelle Musik
(Daniela)
Wir alle kennen sie aus unserer Kindheit: Fadenspiele. Es sind die ältesten Spiele der Menschheit. Die mit Fäden und Händen gestalteten mythischen, fantasievollen Muster dienten dazu, Himmelsfiguren und Sternenkonstellationen nachzubilden. Sie waren kommunikative Hilfsmittel zwischen Völkern, fragile Kunstwerke und kosmologische Performances. Unter dem Motto FADENSPIELE greift das Festival cresc… bis 25. Februar 2024 diese verbindende Praxis auf. An zwei Wochenenden mit großer Orchesterliteratur, Uraufführungen, Jazz, Tanz und Installationen widmen sich Ensemble Modern, hr-Sinfonieorchester, hr-Bigband, IEMA-Ensemble und internationale Gästen diesem Thema und schaffen neue künstlerische Verknüpfungen.
Programm und Tickets unter: www.cresc-biennale.de
Foto: Ensemble Modern von Wonge Bergmann
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Sonntag, 25. (auch 1. März): Tür zu! Schauspiel
(Martin)
Tür zu! handelt von sechs Menschen, deren Wege sich treffen und wieder auseinandergehen. Jeder von ihnen hat eine ähnliche und doch andere Sehnsucht nach Freiheit und Geborgenheit. Ihre unterschiedlichen Bedürfnisse führen zu tiefen Freundschaften, schweren Verlusten, Einsamkeit, aber auch Zuversicht auf neue Begegnungen. Alle sechs sind mit gesellschaftlichen Umbrüchen konfrontiert und gehen auf ihre Weise mit ihnen um. Wir beobachten sie auf ihrer lyrischen und musikalischen Suche nach einem Kompromiss zwischen Abgrenzung und Nähe und nach geöffneten Türen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.theaterperipherie.de/tickets-preise-anfahrt/
Sonntag, 25. Februar um 17.00h, Freitag, 1. März und Freitag, 26. April um jeweils 19.30h Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23 Foto: © Moe Salamat
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GEROLLTES über Andreas Brehme (mit Tipp)

(Uwe)
Diese Woche hätte ich mir einen Beitrag tatsächlich etwas aus den Fingern saugen müssen, Fanproteste, Krise der Bayern und Ergebniskrise bei der Eintracht reizten nicht wirklich. Heute ergab sich der Inhalt quasi von alleine und der Grund dafür ist mal wieder traurig: Andreas Brehme ist im Alter von 63 Jahren plötzlich verstorben, nur wenige Wochen nach Franz Beckenbauer, dem er in den letzten Jahren ein treuer Freund war.
Von den Weltmeistern von 1954 sind mittlerweile alle Spieler tot, von den Weltmeistern von 1974 leben Gerd Müller, Heinz Flohe (war im Kader, spielte aber nicht) und Franz Beckenbauer nicht mehr und von den Weltmeistern aus 1990 ist „Andi“ Brehme der erste Spieler, der verstarb. Er war im WM-Finale von 1990 der spielentscheidende Mann, nicht Diego Maradona und nicht sein langjähriger Weggefährte bei Bayern, Inter Mailand und in der Nationalmannschaft, Lothar Matthäus. Diego und Lothar dominierten zur damaligen Zeit den Weltfußball, Maradona gehört darüber hinaus ohne Frage zu den besten drei Spielern aller Zeiten, im Endspiel traf als einziger aber Andi Brehme. Er verwandelte spät im Spiel einen zweifelhaften Strafstoß und er tat es mit einer Ruhe und Qualität, dass man sagen kann, das es einer der besten Elfmeter war, der jemals geschossen wurde. Nicht, weil er spektakulär verwandelt wurde, aus dem Stand oder mit einem Lupfer über den in eine Ecke fliegenden Torwart (Nach Panenka benannt, der einen Elfmeter im EM Finale 1976 so verwandelte), weil er ein Glücktreffer war und der Ball ins Tor kullerte oder in Wembley-Manier von der Latte auf den Boden schoss (wie Zidanes Elfmeter im Finale WM 2006). Brehme schoss ihn sehr deutsch: emotionslos aber genau platziert ins Eck des Tores. Flach, hart und genau. Sicherer wurde ein Elfmeter selten verwandelt. Und er wurde verwandelt gegen Goycochea, der Torwart, der im Elfmeterschießen der Argentinier im Halbfinale gegen Gastgeber Italien großartig hielt und als Elfmeterkiller galt. Brehme schoss den Elfmeter mit dem rechten Fuß, obwohl er linker Außenverteidiger war.
Aber Brehme war trotz des wichtigen Elfmeters natürlich kein One-Hit-Wonder, er spielte in Saarbrücken, beim 1 FC Kaiserslautern (dort hatte er seinen Durchbruch und beendete seine Karriere), bei Bayern München, Inter Mailand und Real Saragossa und natürlich in der deutschen Nationalmannschaft. In dieser war er in den Mannschaften nie der Superstar, für seine Klasse sind drei WM-Teilnahmen und diverse Meisterschaften aber ein deutlicher Beleg. Darüber hinaus zählte er zu den ersten elf Spielern, die in die deutsche Hall Of Fame des Fußballs aufgenommen wurde und war der bisher einzige deutsche Spieler, der in Italien Fußballer des Jahres wurde (schafften weder sein Kumpel Matthäus noch Kalle Rummenigge).
Er nervte während seiner sehr erfolgreichen Spielerkarriere und der anschließenden Zeit als Trainer (nicht allzu lange und nicht besonders erfolgreich) sowie als Privatier nie und blieb sich als eher einfacher, humorvoller, loyaler “Jung`“ aus Hamburg treu. Entsprechend groß ist die aufrichtige Trauer alter Weggefährten, wie Rummenigge, Littbarski, Schuster und natürlich Matthäus („mein Freund, mein Mitspieler, mein Held“) und natürlich fast aller deutschen Vereine bis tief in die 3. Liga.
Tipp: Final-Elfmeter von 1990 eine Nacht in Dauerschleife schauen
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Sonntag, 25. Februar: Wiesbaden/ KULTURTAGE UKRAINE: UKRAINISCHE MUSIK & POESIE

(Andrea)
Heute, ich schreibe am 2. Februar, ist der 709. Tag des Ukrainekriegs. Seit 709 Tagen sind die Menschen dort Bombenterror, Zerstörung, Kälte, Hunger ausgesetzt, kämpfen junge Männer einen verzweifelten Kampf, werden verletzt, getötet, verkrüppelt, sind getrennt von ihren Freundinnen, Frauen und Kindern, von denen viele in Deutschland eine sichere Zuflucht gefunden haben. Wir haben uns schon an die Nachrichten gewöhnt, Präsident Zelenskiy wird nicht müde, durch die Welt zu reisen und um Hilfe und unterstützung zu bitten, ansonsten business as usual. Und ja, auch wir sind gefordert, schließlich ist auch hier einges aus dem Lot geraten und drehen leider etliche Landsleute frei. In all dem Irrsinn ist es trotzdem gut, dass die "Kulturtage Ukraine" in Wiesbaden, die an verschiedenen Orten statt finden, die Möglichkeit bieten, die Kultur und die Menschen der Ukraine näher kennenzulernen, während wir gleichzeitig die Bedeutung des Friedens und der kulturellen Vielfalt in unserer globalisierten Welt unterstreichen. Sie werden eine breite Palette kultureller Aktivitäten und Veranstaltungen umfassen, darunter Theateraufführungen, Musikveranstaltungen, Lesungen und Diskussionen über aktuelle Themen. Wir sind überzeugt, dass die “Kulturtage Ukraine” einen positiven Beitrag zur Förderung der Kultur und des internationalen Austausches in unserer Stadt leisten werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Der Erlös aus den Tickets wird für die Integration und das “MITEINANDER” in Wiesbaden eingesetzt. Teil eins des heutigen Abends: Musik / 17:00 -18:45 Uhr „Überlebensmelodie: Künstlerische Unbeugsamkeit in Zeiten der Unsicherheit“ Die beeindruckende Kombination eines klassischen Geigertrios ( Samuel und Daniel Allen- Allan-Shchapkovsky & Nocolaus Chroneas) und eines Klezmersängers Juri Vedenyapin, die das Konzept des Überlebens in herausfordernden Zeiten musikalisch betonen. Geht es dabei nur um die physische Existenz oder reicht das nicht aus? Die Künstler präsentieren inspirierende Beispiele von Komponisten, die trotz tragischer Umstände ihre künstlerische Integrität bewahrt haben. Poetische Einlagen: Alena Maksakova und Anna Germanova. Teil 2 des heutigen Abends: Poesie / 19:00-22:00 Ukrainische Dichter*innen im Exil Irina Yevsa, Irina Ivanchenko, Mikhail Judovsky rezitieren ihre Kriegsgedichte, die von den Wirren, Emotionen und der Menschlichkeit in schweren Zeiten erzählen. Begleitet von musikalischen Einlagen( Dombristin Mariia Korchak). Gedichte werden auch in Übersetzungen vorgetragen. Wir rezitieren auch Gedichte von Maxim Krivtsov, dem ukrainischen Dichter und Soldat, der vor kurzem an der Front verstorben ist. Er wurde 33 Jahre alt.
Montag, 26. Februar: Solidaritätskonzert Ukrainische und Deutsche Musiker Eine internationale Veranstaltung, bei der sich die Gruppe Absinto Orkestra mit einer ukrainischen Dombristin Mariia Korchak und Klezmermusikern Juri Vedenyapin aus Polen auf der Bühne abwechseln wird.
https://www.kulturtage-ukraine.de/home
Schlachthof Wiesbaden
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Sonntag, 25. Februar: Truckfighters
(Uwe)
"Die beste Band, die es je gab", fand Josh Homme schon 2011 in der "Truckfighters Fuzzomentary". Homme ist Frontman der Queens of the Stone Age, einer der am meisten von Kritik und Fans gefeierten Bands überhaupt. Eine Aussage zu einer Band, über die in der Presseinfo am Anfang steht „Ihr interessiert Euch für groovigen, Stoner-beeinflussten, progressiven und melodischen Hardrock? ...dann kennt ihr die Truckfighters mit Sicherheit schon“ und weiter „Die Truckfighters haben sich zu einer festen Größe im Stoner-Rock/Metal-Subgenre entwickelt, und Fans auf der ganzen Welt feiern die verrückten Live-Shows und den ”fuzzy” Sound.."
Zoom F., Carl-Benz.Str. 21 20:00 Uhr Foto: Zoom, Homepage
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Sonntag, 25. – Mittwoch, 28. Februar: Unboxing Past

(Martin)
Rimini Protokoll/Helgard Haug - online
Es sind 105 graue Archivkartons mit archäologischen Funden der 1938 brutal zerstörten Frankfurter Börneplatz-Synagoge!
Über ein Jahr hinweg begleitete die Regisseurin Helgard Haug (Rimini Protokoll) den Archäologen Dr. Thorsten Sonnemann bei der erstmaligen systematischen Sichtung der archivierten Fundstücke. Nun lädt Helgard Haugs Digital-Performance „Unboxing Past “ ein, erneut einen der 105 Kartons zu öffnen und den akribischen archäologischen Prozess nachzuvollziehen.
Ob Steine, Kacheln, Scherben, Gebrauchs- und Alltagsgegenstände oder Teile des Toraschreins – gemeinsam kommen alle Anwesenden über die Inhalte eines der 105 Kartons, vor allem aber den eigenen Umgang mit Geschichte und der gesellschaftlichen Erinnerungskultur, in ein moderiertes Gespräch via Zoom: Neugier und Aufmerksamkeit wandern vom eigenen Umgang mit Geschichte und Erinnerungen hin zu den Inhalten der Kartons.
Anmeldung: unboxing.past@metahubfrankfurt.de
Sonntag, 25. Februar um 18.00h, Dienstag, 27. Februar um 20.00h, Mittwoch, 28. Februar um 18.00 und 20.00h
Online – Eintritt frei, bitte anmelden – die Veranstaltung findet via Zoom statt Foto: © Helgard Haug
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Bis 29. Februar: Männer gesucht!
(Martin)
Der Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden unter der Leitung von Chordirektor Albert Horne sucht für die Opernproduktionen der Spielzeit 2024/2025 noch spielfreudige, motivierte und engagierte Sänger (Tenor und Bass).
Das Vorsingen findet im März 2024 im Hessischen Staatstheater Wiesbaden statt.
Interessierte Sänger richten ihre Bewerbung bitte unter Angabe des Stimmfachs und der musikalischen Vorbildung bis zum 29. Februar 2024 an die Inspizientin des Extrachors, Frau Ulrike Dautzenberg, unter ulrike.dautzenberg@web.de.
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Bis 26. Mai: AUSGESCHLOSSEN

(Martin)
Archäologie der NS-Zwangslager
Archäologie ist auch ein Thema der Neuzeit, was die Ausstellung beweist! Kämme, Löffel, Essnäpfe und Stacheldraht – archäologische Funde erzählen vom Leben und Überleben, aber auch vom Sterben in den nationalsozialistischen Zwangslagern.
Seit den 1990er Jahren werden an ehemaligen Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg archäologische Grabungen durchgeführt und massenweise Funde geborgen. Die Ausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ zeigt viele dieser Dinge zum ersten Mal. Über 300 Objekte in sieben Kapiteln geben einen Einblick in das komplexe System der Zwangslager, in ihre archäologische Überlieferung sowie die Arbeit der zeithistorischen Archäologie.
Lager, in denen Menschen inhaftiert oder gegen ihren Willen untergebracht wurden, waren ein wichtiges Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Zu den Zwangslagern sind Konzentrationslager, KZ-Außenlager, Kriegsgefangenenlager und Zwangsarbeiterlager zu zählen.
Bis 26. Mai: AUSGESCHLOSSEN - Archäologie der NS-Zwangslager Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1 Foto: Holzpantinen, Frauen-KZ Ravensbrück; © F. Hoffmann
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Montag, 26. Februar: Multitalent des Krimis im Literaturhaus

(Petra)
Abgründe der Erinnerung: Verlegerin, Synchronregisseurin, Übersetzerin und vor allem eine der wichtigsten deutschsprachigen Krimiautorinnen derzeit: Zoë Beck ist mit Büchern wie "Die Lieferantin" und "Paradise City", für den sie den Deutschen Krimipreis erhalten hat, ein "Multitalent des Kriminalromans" (DIE ZEIT). Der wache Blick auf gesellschaftliche Zustände und ihre Zuspitzung in einer rasanten Zukunftsvision sind ihr Markenzeichen. Bei Reclam hat die Autorin außerdem den Band „Depression“ vorgelegt, mit dem sie eine präzise Sprache für diese Krankheit gefunden hat. In ihrem neuen Thriller "Memoria" erforscht sie die Grenzen und Abgründe des menschlichen Gehirns. Harriet hat sich mit ihrer Vergangenheit abgefunden, mit der gescheiterten Karriere als Pianistin. Bis sie sich nach einem Schockerlebnis an vergangene Ereignisse zu erinnern beginnt, die ihr völlig fremd vorkommen. Wie zuverlässig sind unsere Erinnerungen? Und wie gefährlich ist es, ihnen nachzugehen? Das Gespräch mit Zoë Beck führt die BookTuberin Ilke Sayan.
Foto: Zoë Beck©Victoria Tomaschko
Krimiabend mit Zoë Beck: Memoria, Moderation: Ilke Sayan (BookTuberin), Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Franfkurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 12 / 8 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro (18 VA), Tickets hier
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Dienstag 27. Februar: Timesbold im Dreikönigskeller

(Daniela)
Reiner, ein Ausgehtipp-Leser ist ein totaler Fan von Indie-Folk & Americana. Und weil ihm die Musik so gut gefällt hat er, und das im Ehrenamt!! eine amerikanische Band nach Frankfurt eingeladen.
Timesbold treten heute im Dreikönigskeller auf!
"...Die Musik von Timesbold ist eine Mischung aus Folk, Country und Indie-Rock. Die Instrumentierung ist einfach, aber effektiv und verleiht den Songs eine unverwechselbare Atmosphäre. Die Produktion ist hervorragend, und jeder Song wurde sorgfältig arrangiert. Die Songs auf Not Still Here sind alle großartig, aber einige der Highlights sind You Are A Self, Don’t Want To Live und Now I Lay. Diese Songs sind unglaublich emotional und berühren die Hörer:innen auf eine Weise, die nur wenige andere Songs können. Insgesamt ist Not Still Here ein unglaubliches Album. Die Musik von Timesbold ist einzigartig und wunderschön, und das Album ist ein absolutes Muss für Fans von trauriger Musik. Die Texte sind poetisch und tiefgründig, und der Gesang von Jason Merritt ist unglaublich bewegend. Es ist ein Album, das man immer wieder hören kann, um sich in seiner düsteren Stimmung zu verlieren. Ein fantastisches Werk!" (Internetmagazin: PrettyInNois)Di., 27.02.24 Timesbold liveDreikönigskeller, Färberstr. 71, Frankfurt-SachsenhausenEinlass: 20 Uhr, Beginn: 21 Uhr Eintritt: 15 Euro, Karten nur an der Abendkasse
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Dienstag, 27. Februar: Of/ Improworkshop

(Andrea)
Antje ist die beste Lehrerin, die man sich vorstellen kann. Sie singt, tanzt und ist Improvisationsvirtuosin. Der Workshop ist also eine tolle Gelegenheit! "Improvisationstheater bietet eine Vielfalt von Möglichkeiten, kleine und große Szenen spontan auf der Bühne zu erfinden. Es enthält einen ganzen Handwerkskoffer voller Techniken zu Rollenfindung, Dramaturgie, Wahrnehmung oder Spontanität. Dieser offene Workshop richtet sich an alle, die ein Interesse daran haben, sich mit anderen Menschen in der Improvisation zu versuchen. Er findet einmal im Monat im Rathauspavillion in Offenbach statt. Da die Platzanzahl im Workshop begrenzt ist, ist eine Reservierung unter info@antje-kania.de erforderlich. Antje Kania wohnt und arbeitet in Offenbach und war von 2001 bis 2016 Mitglied bei der Improvisationstheatergruppe "FÜR GARDEROBE KEINE HAFTUNG" aus Wiesbaden. Bereits während dieser Zeit hat sie das Figurentheater KANIA gegründet, mit dem sie seit 2012 durch die Gegend tourt." 19 Uhr
Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach
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Mittwoch, 28. Februar - Sonntag, 26. Mai: Hip-Hop in der Schirn

(Petra)
Anlässlich seines 50. Geburtstags widmet die Schirn dem Hip-Hop und seinem tiefgreifenden Einfluss auf die aktuelle Kunst und Kultur unserer Gesellschaft eine große, interdisziplinäre Ausstellung. Die Ausstellung wird heute eröffnet mit DJ-Sets von DJ Haitian Star aka Torch (Advanced Chemistry) und Chelo. Hip-Hop entstand in der Bronx im New York der 1970er-Jahre als kulturelle Bewegung unter Schwarzen und Lateinamerikanischen Jugendlichen, die sich durch MC-ing, DJ-ing, Graffiti und Breakdance ausdrückten. Von Anfang an übte Hip-Hop Kritik an vorherrschenden Strukturen und kulturellen Erzählungen und bot neue Möglichkeiten, um diasporische Erfahrungen auszudrücken und alternative Machtsysteme zu schaffen. Dies ging mit einem wachsenden sozialen und politischen Bewusstsein sowie Wissensbildung einher. Heute hat sich Hip-Hop zu einem globalen Phänomen entwickelt, das zahlreiche Innovationen in Musik, Mode, Technologie sowie bildender und darstellender Kunst vorangetrieben hat. Basierend auf den Ursprüngen des Hip-Hop in den USA, aber mit Fokus auf Kunst und Musik der letzten 20 Jahre, werden über 100 Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Videos sowie Fashion und Vinyl von international bekannten Künstler*innen der Gegenwart präsentiert, darunter Lauren Halsey, Julie Mehretu, Tschabalala Self, Arthur Jafa, Khalil Joseph, Virgil Abloh und Gordon Parks. "The Culture" beleuchtet das beispiellose wirtschaftliche, soziale und kulturelle Kapital des Hip-Hop und greift zudem zeitgenössische Themen und Debatten auf – von Identität, Rassismus und Appropriation bis hin zu Sexualität, Feminismus und Empowerment.
The Culture. Hip-Hop und zeitgenössische Kunst im 21. Jahrhundert, die Ausstellung wurde organisiert vom Baltimore Museum of Art und dem Saint Louis Art Museum und wird präsentiert in Zusammenarbeit mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt, im Kunstverein Familie Montez wird die Ausstellung mit der Videoinstallation ISDN von Stan Douglas fortgesetzt sowie erweitert mit einer Ausstellung rund um Milestones des Hip-Hop im MOMEM, mit einer Filmreihe zur 50-jährigen Geschichte des Hip-Hop im Deutschen Filmmuseum und einer Aktion des Diamant Offenbach: Museum of Urban Culture, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Am Römerberg, Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag – Sonntag von 10 bis 19 Uhr sowie Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 22 Uhr , Eintritt: „Early-Bird-Tickets 8 EURO, Tickets hier
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Mittwoch 28. Februar: THE CULTURE: OPENING CEREMONY

(Daniela)
Zur Eröffnung der großen Themenausstellung THE CULTURE. HIP-HOP UND ZEITGENÖSSISCHE KUNST IM 21. JAHRHUNDERT lädt die SCHIRN zur OPENING CEREMONY ein. Eintritt frei!
BEGRÜSSUNG: Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main & Karin Wolff, Geschäftsführerin Kulturfonds Frankfurt RheinMain; Sebastian Baden, Direktor SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
EINFÜHRUNG: Min Jung Kim & Direktorin Saint Louis Art Museum; Asma Naeem Co-Kuratorin der Ausstellung und Direktorin des Baltimore Museum of Art
DJ SETS DJ Haitian Star, auch bekannt als Frederik Hahn, hat als Rapper mit Künstlernamen Torch und als Gründungsmitglied der Band Advanced Chemistry maßgeblich zur Hip-Hop-Geschichte in Deutschland beigetragen. Er wird als einer der bedeutendsten Wegbereiter in der deutschen Szene angesehen.
Chelo macht bereits seit jungen Jahren Musik. Das Multitalent ist CEO der Marke thatboii, die Musik und Mode als untrennbare Einheit denkt. Als DJ schöpft er aus einem umfangreiches Repertoire aus Soul, RnB und Electronical Gems, gepaart mit einer Basis aus Hip-Hop.
Beginn: 19:00 Uhr
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Donnerstag, 29. Februar – Samstag, 2. März: Land aller Kinder

(Martin)
Die Berliner Theatergruppe andcompany&Co. vereint humorvoll Pop und politischen Aktivismus. Mit „Land aller Kinder“ inszeniert sie ein „Erwachsenenstück für Kinder“ ab zehn Jahren, das alle Generationen gleichermaßen anspricht – inspiriert von dem Roman „Kind aller Länder“ (1938) der Autorin Irmgard Keun, die zu ihrer Zeit vor den Nazis flüchten musste.
Die Geschichte der elfjährigen Romanfigur Kully wird verquickt mit den persönlichen Erzählungen der Mitspieler*innen: Luna Ali zum Beispiel, die als Kind mit ihrer Familie aus Syrien geflohen ist, oder Damon Taleghani, dessen Eltern aus dem Iran nach Deutschland kamen. Erzählungen und persönliche sowie zeithistorische Perspektiven verhandeln die drängenden Fragen nach Flucht, Emigration und Menschenrechten:
Wer bürgt für diejenigen, für die niemand bürgen kann?
Was bedeutet es, ein Kind aller Länder und damit keines Landes zu sein?
Während immer mehr abstrakte Ideen wie etwa Grenzen von den Kindern hinterfragt werden, gehen den Erwachsenen auf der Bühne die Puste und die Erklärungen aus. Ist das jetzt schon das „Land aller Kinder“ oder doch nur ein Zwischenstopp?
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/land-aller-kinder/
Donnerstag, 29. Februar um 10.00h Freitag, 1. März um 9.00h, und Samstag, 2. März um 16.30h: Land aller Kinder Mousonturm Foto: © Alexandra Polina
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V O R S C H A U nächste Woche
Freitag, 1. März: Wo ich nie gewesen bin

(Martin)
Isaak Dentler präsentiert Thomas Brasch / Lesung und Musik
„‘Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber wo ich bin, will ich nicht bleiben …‘. In dieser Zeile aus einem seiner bekanntesten Gedichte brachte Thomas Brasch seine innere Zerrissenheit auf den Punkt. Zwei Jahre alt, als seine jüdischen Eltern 1947 aus dem englischen Exil nach Ostberlin zurückkehrten, konnte und wollte er sich mit der DDR-Diktatur nie arrangieren. Rebellisch, witzig und sprachbewusst provozierte er nicht nur den Staat, der mit Inszenierungs- und Publikationsverboten und Inhaftierung reagierte. Thomas Brasch geriet durch seine regimekritische Haltung auch in Konflikt mit seinem Vater, dem stellvertretenden Kulturminister der DDR. 1977 reiste er mit seiner Familie schließlich nach West-Berlin aus, wo er preisgekrönte Filme und Hörspiele produzierte. Seine Zerrissenheit, sein Kampf gegen Demütigungen und den Verrat durch den eigenen Vater wird der 2021 verstorbene Dichter und Dramatiker zeitlebens nicht los.“ (faustkultur.de)
Isaak Dentler liest Texte von Thomas Brasch, Tim Roth (Kontrabass) und Max Mahlert (Schlagzeug) liefern die Musik. Der Abend wird moderiert von Leon Joskowitz.
Vorverkauf: reservix.de Freitag, 1. März um 19.00h (Einlass 18.30h) Stadthalle Hofheim am Taunus, Chinonplatz 4, 65719 Hofheim Foto: © Homepage faustkultur.de
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Freitag, 1. März: FFM/ Rogers
(Andrea)
Die Toten Hosen und die Sex Pistols sind Legende und haben viele junge Menschen mindestens mal inspiriert. So wie die vier Jungs aus Düsseldorf, die mit geradlinigem Punkrock aus, voller Wucht und immer auf die Zwölf von sich Reden machen. 2017 begleiten die Rogers Jennifer Rostock auf ihrer Deutschland Tournee und begeistern mit ihren Songs auch große Publikumsmengen - sie können in der ersten Genreliga mitspielen. Inhaltlich positionieren sich die Punkrocker ganz klar links und singen an gegen die Sachen, die zurzeit falsch laufen in der Welt: der Krieg im Nahen Osten, der Rechtsruck in unserer Gesellschaft, die "Ich bin kein Nazi, aber"-Rhetorik ... die Liste ist lang. Im Vergleich dazu kommt "Rambazamba & Randale", mit der sie nun unterwegs sind eher vergnüglich daher. Einlass 18 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Freitag, 1. März: Of/ Green Border

(Andrea)
Wunderbar, dass Andrea & Alex diesen Film zeigen, ich hatte über "Green Border" gelesen und ihn dann erstmal verpasst. Es wird deprimierend, schärft aber auch mal wieder den Blick für das, was an der Peripherie Europas zu passiert. Warum Menschen den Wahnsinn eines Trips nach Europa auf sich nehmen, was sie hinter sich lassen für eine mehr als ungewisse Zukunft, einizig getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben. Sie/wir haben nur eines und wer dafür kein Verständnis hat, sollte...nicht AfD oä wählen, sondern vielleicht einen Schritt zurück machen und sehen, wie gut es ihm hier geht. Kein Kreg, Wohlstand, Sicherheit, ein funktionierendes Rechtssystem zB.
"2021. Angelockt von den Versprechungen des belarussischen Diktators Lukaschenko, haben Bashir und Amina mit ihrer syrischen Familie wie viele andere Geflüchtete den Flug nach Minsk gebucht, um von dort über die grüne Grenze nach Polen und dann zu ihren Verwandten in Schweden zu gelangen. Doch die Verheißung wird zur Falle. Zusammen mit Tausenden anderen steckt die Familie im sumpfigen Niemandsland zwischen Polen und Belarus fest, von den Grenzschützern beider Länder im streng abgeschirmten Sperrgebiet hin und her getrieben, abgeschnitten von jeder Hilfe. Hier, am Rand der unermesslichen Białowieża-Wälder, kreuzen sich die Lebenswege unterschiedlicher Menschen. Jan ist Beamter des polnischen Grenzschutzes, er stammt selbst aus der Gegend, seine Frau ist schwanger, sie bauen ein Haus. Die Eskalation an der Grenze stellt die Gewissheiten seines Lebens mehr und mehr in Frage. Die Psychotherapeutin Julia ist nach einem privaten Schicksalsschlag nach Ostpolen gezogen, um sich in der Abgeschiedenheit des Grenzlands neu einzurichten. Ohne es geplant zu haben, wird sie Teil einer Gruppe von Aktivist:innen, die trotz des staatlichen Verbots versuchen, die in den Wäldern festsitzenden Geflüchteten mit dem Nötigsten zu versorgen. Sie treffen auf Bashir und Amina, die jeden Tag neu um das Überleben ihrer Familie kämpfen. Inmitten dieser urwüchsigen Landschaft an der grünen Grenze entfaltet sich ein vielstimmiges Drama zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Zynismus und Menschlichkeit. Wegschauen ist nicht möglich. Es geht um Leben und Tod." 20 Uhr
Hafen2, Nordring, Offenbach
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Freitag, 1. März: Of/ Rave-Nations
(Andrea)
Ich denke, wir werden mal reinschauen: Rave Nations e.V. organisiert ehrenamtlich Kulturveranstaltungen für alle Musik- und Tanzbegeisterten, z.B. das jährlich stattfindende Rave-Nations Open Air in der Kommune 2010 in Offenbach oder das monatlich stattfindende "Bass trifft Wein" im Haferkasten in Langen. Mit der Party "Rave Pavillon" im stadtraum Offenbach laden sie ein, bei freiem Eintritt zu elektronischer Musik zu tanzen. "Sprecht uns an diesem Abend auch gerne an, wenn ihr unsere Veranstaltungen und Projekte näher kennenlernen möchtet und erfahren wollt, wie ihr selbst mitmachen könnt, damit die Musikkultur in Offenbach und Umgebung noch vielfältiger und lebendiger wird." Ab 21 Uhr
Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach
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Samstag 2. März: "BEAT goes FUNK" im ono2
(Daniela)
Freue mich sehr auf den Abend im Ono2
SOUL / FUNK / BEAT - es ist soweit, nach dem Jahreswechsel kommen die Freunde des Vinyl-Glücks zurück ins ono2.
Mortimer Coldheart und Holger Menzel haben für alle Tanzwütigen und Nachtschwärmer jede Menge Funk-Soul-Beat-Afro-und Discomusik am Start und ziehen ihr rotierendes Gold aus den Plattenkisten, Feuer frei für "BEAT goes FUNK" im ono2
Datum: 02.03.2024 | Start: 22.00 | Ende: 3.00 | Eintritt: € 10,-
DJs Coldheart + Menzel
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Samstag 2. März: Soulfood
(Daniela)
Bitte neuen Ort beachten!
DJs: Soulfood Residents Mr. Brown und DJ Sportwagen
Soulfood ist die bekannteste Funk’n’Soul Discoparty in Frankfurt am Main. Sie findet monatlich in Kooperation mit unserem Gastropartner dem James the Bar im Englischen Theater statt. Da im Englischen Theater wegen Renovierungsarbeiten für ca. 2 Jahre keine Partys mehr stattfinden können, wird Soulfood mit neuen Gastropartnern kooperieren. Aktuell ist das die Tanzschule Monika Bauer im Bahnhofsviertel. Neben den Resident-DJs Stephan Feder aka DJ Sportwagen und DJ-Legende Mr. Brown präsentiert Soulfood immer wieder auch Gast-DJs und begleitende Live Acts. Von Zeit zu Zeit werden auch komplette Konzerte organisiert. Zu Gast waren unter anderem schon Osaka Monaurail (Tokyo), The Sweet Vandals (Madrid) oder Myles Sanko (London).
Soulfood - Feinster Funk, Soul, Disco Samstag 02. März Monika Bauer, Kaiserstraße 42, 60329 Frankfurt Einlass: 21.30 Uhr
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Freitag 1. und Samstag 2. März: Lotte und die Tochter

(Daniela)
Theaterstück nach Interviews, Texten und Gesprächen von Lotte Berk und ihrer Tochter Esther
Ein Theaterabend über das dramatische und aberwitzige Leben von Lotte Berk (1913- 2003). Lotte erfindet im London der 60er Jahre Fitnesskurse für Frauen und wird damit zum Star. Stark, selbstbewusst und lebenslustig beherrscht sie bald die Titelseiten. Ihre Tochter dagegen droht an der exzentrischen Diva zu zerbrechen, bis sie anfängt, in deren Fußstapfen zu treten… Die Tänzerin Lotte Berk (1913 – 2003) flieht vor den Nazis nach London und kommt nicht mehr zur Ruhe. An ihre Vorkriegskarriere in Deutschland kann Lotte auf den britischen Inseln nicht mehr anknüpfen. Affären, Tabletten, Morphium und immer wieder Schokopralinen sorgen für kurze Glücksmomente. Lotte glänzt zwar weiterhin mit ihrem extravaganten Auftreten, dahinter lauert jedoch ein Abgrund. Auch ihre Beziehung zur Tochter Esther ist ein einziges tragisches Missverständnis. Bis die Arbeitslosigkeit Lotte 1959 auf die Idee bringt, Fitnesskurse für Frauen anzubieten. Frech, frivol und anstrengend wie Hochleistungssport wird bald in einem Keller für das neue Körperideal geschwitzt. Lotte Berk wird zum Star und begründet einen weltweiten Boom, dem bis heute Millionen folgen. Sie rettet mit ihrer Disziplin ihr Leben und sie begeistert ihre Fans mit ihrem skurrilen Humor. Für ihre Tochter wird sie zum Vorbild, zur besten Freundin und schließlich zur Rivalin. Denn auch Esther eröffnet ein Studio für Fitnesskurse...
Ein Theaterabend gestaltet aus den Originalinterviews, Gesprächen und aufgeschriebenen Erinnerungen von Lotte Berk und ihrer Tochter Esther Fairfax.
Es spielen Chris Nonnast (Lotte) und Pia Luise Jahn (Esther). Kai Christiansen führt Regie und hat auch die Textfassung erstellt.
Mehr zum Hintergrund der Produktion und allen Vorstellungsterminen unter www.gallustheater.de und www.schlichtundergreifendfrankfurt.de.
Freitag 01.03.24/ Samstag 02.03.24 Gallus Theater Frankfurt am Main
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Bis Samstag, 02. März Kleist. Prinz von Homburg / Schlacht bei Fehrbellin

(Martin)
"Erst das Lazarett zeigt, was der Krieg ist“, dieser Satz aus ‚Im Westen nichts Neues‘ von Erich Maria Remarque ist Leitstern und Kompass für die außergewöhnliche und absolut gelungene Inszenierung von Kleists Prinz von Homburg im Theater Willy Praml in der Naxos Halle. Der Prinz von Homburg, Kleists letztes Drama, dessen Uraufführung er selbst nicht mehr erlebte, weil er sich und seine Geliebte Henriette Vogel zuvor am Berliner Wannsee suizidierte, spielt im Krieg, spielt auf dem Schlachtfeld, zeigt den Adel, spielt zwischen Traum, Leben, Liebe und Tod…
Michael Weber als Regisseur hat eine konsequent-mutige Draufsicht auf das militärische (Er)Leben gewagt, verlegt die Front von Fehrbellin in einen Lazarettsaal (womit er auch Remarque ernst nimmt) und macht uns zu Besuchern von Kriegsversehrten und durch Traumatisierung gezeichneten Menschen. Weber und die Schauspieler*innen zeigen Krieg und seine Folgen schlüssig in den Auswirkungen auf den einzelnen Menschen - und: Regisseur und Ensemble ‚siegen‘!
Wurde der Prinz von Homburg schon einmal mit einem derart gradlinigen Blick auf die Schrecken des Schlachtens und Metzelns und befreit von allem militärischem Tschingderassabum gezeigt? 2006 inszenierte Armin Petras im Schauspiel Frankfurt den ‚Prinz‘ als biertrinkenden Proll im Dauerregen, zehn Jahre später machte Michael Talheimer einen verträumten Nachthemdträger aus ihm.
Und Michael Weber und das Ensemble im Theater Willy Praml in der Naxos Halle? Wir betreten den Raum und sehen schwarz. Da liegen sie, der Prinz (Anna Staab), Natalie (Hannah Bröder), der Kurfürst (Birgit Heuser), Obrist Kottwitz (Reinhold Behling), Kurfürstin (Jakob Gail), Graf Hohenzollern (Muawia Harb) in einer trauerfarbenen Bettwäsche in hochgesteller Rückenlage, sie befinden sich im Zwischenreich von Traum, Leben, Liebe und Tod – es sind hier keine Kriegshelden, sondern Opfer, versehrt, zitternd, traumatisiert, beatmet, vor sich hin brabbelnd, zu bemitleiden.
Es geht kaum anders - vom ersten Moment ist man als Zuschauer in Interaktionen mit dem, was schon geschehen scheint und gar nicht erst groß erzählt werden müsste (wird es zum Glück aber und auch gesprochen in der vollen Schönheit der Kleistschen Sprache) und mit dem, was wir in konzentrierten zwei Stunden miterleben werden.
Der Zugang zum Stück ist dabei konsequent und trägt: die Beteiligten stellen ihr Widerfahren als Erinnerungen zur Verfügung und wir als Publikum sind ganz dabei, nehmen Anteil, erinnern uns mit und es stellt sich eine Melange an Gefühlen ein, die alle kennen, die Menschen, die im Krieg waren, schon einmal zugehört haben. Dass wir als Publikum dabei sprachlose Beteiligte sind, ist vielleicht durchaus eine Weiterführung und gibt uns als stumme Zeugen eine authentisch adäquate Rolle.
Gezeigt wird der Prinz von Homburg im Theater Willy Praml auf ‚kleiner Bühne‘, das ist eine kluge Entscheidung – zumal in der stattfindenden Schlacht von Fehrbellin die Naxos Halle dann doch zeigt, was sie ist und was sie kann. Gespielt wird von den Schauspieler*innen sensationell. Anna Staab zeigt den Prinzen in seiner Gebrochenheit zwischen Träumer und Soldat, was er beides ist. Wenn sie als Prinz entrückt Bohemian Rhapsody anstimmt und man zu Hause den Liedtext in der Übersetzung liest, erschließt sich, warum Freddie Mercury hier treffsicher passt.
Brillant das stimmliche Erzeugen von Kriegsatmosphäre insbesondere durch Hannah Bröder. Großartig: Alle! Michael Weber und das Ensemble nehmen in diesem Prinz von Homburg den literarischen Text verdammt ernst und unterfüttern Kleist mit einer zusätzlichen und zuvor so noch nicht gesehenen Perspektive. Der Blick richtet sich nicht auf den historisch kriegerisch-strategisch planenden Adel, sondern fokussiert Krieg in seiner Auswirkung grundsätzlich mit dem Schrecken für das bürgerliche Kanonenfutter. Das ist ein echter Mehrwert und eine literarische Perspektiverweiterung!
Da die Handlung durchaus komplex ist, hier als Einführung ‚Prinz Friedrich von Homburg to go (Kleist in 10,5 Minuten): https://youtu.be/I0LzvWvW8hE
Hier geht’s zum Reservieren der Karten: https://theaterwillypraml.de Unbedingt ansehen, unbedingt hingehen!
Im Februar: Freitag, 9., Samstag, 10, Freitag, 16., Samstag, 17., Donnerstag, 22. und Samstag, 24. Im März: Freitag, 1. und Samstag 2. um jeweils 19.30h Theater Willy Praml/Naxos Halle Foto: © Rebekka Waitz
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Bis Sonntag, 03. März 2024: Ausstellung „Bending the Curve“ Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Der Frankfurter Kunstverein zeigt immer wieder faszinierende Ausstellungen zwischen Kunst und Natur. Dieses Mal kooperiert er interdisziplinär mit einer ganzen Menge herausragender Institutionen, unter anderem mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und dem Zoo Frankfurt. Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Wie kann der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden? Und wie können positive Erzählungen entstehen? Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise. Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler*innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch Big-Data-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.
Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, Vernissage, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 03.03.2024, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Markt 44, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 – 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 10 (6) Euro
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Sonntag, 3. März: FFM/ Shantel
(Andrea)
Zu Shantel aka Stefan Hantel muss man nicht viel sagen, immerhin ist der Frankfurter seit mindestens drei Dekaden eine feste Größe in der Stadt und hat musikalisch den Weg bereitet, zumindest meinen. Und begleitet. Ich erinnere mich gerne an durchtanzte Nächste im Lissania im Kaisersack, zu dem, was dann als Bukovina sein Erfolgsrezept wurde. Später stand er im Unity an den Decks, hatte irgendwann eine Band um sich geschart und spätestens mit Disko Partizani den internationalen Durchbruch. Wenn es so etwas wie den Weltbürger gibt, dann ist er einer. "Er war der Erste, der aufgrund seiner vielschichtigen familiären Wurzeln der aktuellen Popkultur einen kosmopolitischen Sound verpasste. Bei Shantel ist Migration hör- und tanzbar. Musikalische Preziosen aus Südosteuropa, Griechenland und dem Nahen Osten erscheinen in einem neuen, vielschichtigen Kontext." Ab 20 uhr wird getanzt und es wird wieder ein großer Spaß.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Sonntag 3. März: TANZTEE – Sunday Sundowner

(Daniela)
Nach einer dreimonatigen Winterpause öffnet die Mainod wieder ihre Türen für ein neues Kapitel voller Ereignisse. Am Sonntag, dem 3. März, läuten wir mit dem TANZTEE die neue Saison ein. Was letzten Mai als Experiment begann, hat sich schnell zu einem Dauerbrenner mit ausgelassener Stimmung und einem tanzfreudigen, generationsübergreifenden Publikum entwickelt.
Zur Eröffnung wird Kosmik Kat das Publikum mit einem vielseitigen und groovigen Musikmix auf die Tanzfläche locken. Begleitet wird er von Oli Leicht, einem Weltklassemusiker, der seit über 30 Jahren Bühnen und Studios rund um den Globus bereichert. In Frankfurt ist er als Teil der HR Big Band, Re:Jazz und Mitinitiator des Elektronischen Salons bekannt. Seine Improvisationen verleihen dem Event eine besondere Dynamik und verzaubern das Publikum. Das Mainod Team und Trust Your Audience freuen sich auf Euch - wir sehen uns auf dem Tanzparkett!
Sonntag, 3. März 2024, 17 – 21 Uhr und jeden ersten Sonntag im MonatEinlass: 16 Uhr | Musik: 17 Uhr; Eintritt: €10,-
Mainod - Café Restaurant Hotel, Batterie, 65929 Frankfurt Höchst
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Sonntag, 3. März: Köln/ To Kühne
(Andrea)
Zu Shantel werde ich es heute nicht schaffen, wir fahren nämlich nach Köln. Dort eröffnet der grandiose, wunderbare und tolle To heute seine Ausstellung. Er hat mir ein paar Fotos gezeigt und das wird super. Ich bin total gespannt! To schreibt: "Hallo liebe Kunstfreunde. Ich möchte euch zu meiner Vernissage am 3.3. in Köln in die Kunsträume der Michael Horbach Stiftung einladen. "Helden, Monster, Götter und Dämonen" eine Fortsetzung. Beginn 17 Uhr. Ich freue mich auf jeden von euch. Liebe Grüße, To". Ich ergänze: Wer würde noch fahren wollen? Wie wäre es mit einer Fahrgemeinschaft? Flix-Bus, Bahn oder wir mieten uns einen schicken Flitzer :-).
Michael Horbach Stiftung, Wormser Straße 23, Köln
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Montag, 03. März: Cardinal Black
(Uwe)
Die walisische Soul/Jazz/Blues-Formation Cardinal Black spielte im November ihr erstes, exklusives Konzert in Deutschland (Hamburg, headCRASH) an und kommt nun für ihre erste DeutschlandTournee für 2024 – mit gleich sieben Shows. Ihr aktuelles Debüt-Album „January Came Close“. Von kraftvollen Gitarrenriffs bis hin zu gefühlvollen Balladen – die Musik von Cardinal Black lässt niemanden kalt. Die walisische Band bringt den Soul zurück in die Rockmusik. Referenz, gute Acts aus Wales: Catatonia, Stereophonics, Duffy, Tiger Jones, ….
Das Bett Schmidtsr. 12 Einlass: 19:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr Vorverkauf: 20,00€
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Bis 04. März: „Starke Stücke“ – 30. Internationales Theaterfestival für junges Publikum in Rhein-Main

(Daniela)
Das Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ bringt vom 20. Februar bis 4. März 2024 bereits zum 30. Mal starke Theatererlebnisse für ein junges Publikum auf die Bühnen der Rhein-Main-Region. Künstler*innen aus acht Ländern sind bei der Jubiläumsausgabe mit dabei. Das Programm reicht von Erzähl- und Objekttheater, über Akrobatik und Tanz bis hin zu Installationen und interaktiven Hörspielen.
Über 130 Vorstellungen an 36 Spielorten sind in der Rhein-Main-Region unter dem Logo des sympathischen Nashorns im Festivalzeitraum geplant.
Alle Spieltermine, Orte und Informationen zu Inszenierungen und Kartenvorverkauf sind ab sofort auf www.starke-stuecke.net veröffentlicht.
„Starke Stücke“ ist ein Projekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH, der Starke Stücke GbR und von Kulturveranstalter*innen der Region.
Orte: Verschiedene Bühnen und Kulturveranstalter*innen in Rhein
Eintrittskarten: Eintrittskarten sind direkt bei einzelnen Veranstalter*innen zu erwerben. Die Links zu den jeweiligen Ticketportalen finden Sie auf den Stückseiten auf www.starke-stuecke.net. Die Preise sind familienfreundlich (z.T. gegen Spende, ansonsten bei 5 € bis 15 €).
Informationen + Kontakte Kartenverkauf: www.starke-stuecke.net
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Dienstag, 5. März: Spotlight in der Alten Oper
(Daniela)
Grossartiges Format: „Spotlight“ Alain Altinoglu beleuchtet und präsentiert: „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgskij/Ravel
Moderation: Tobi Kämmerer (hr3 Morningshow)
Als Klavierfassung sind sie ein Klassik-Hit und haben ihren Schöpfer weltberühmt gemacht. Doch nicht in ihrem Original, sondern erst in der Orchesterfassung Maurice Ravels haben Modest Mussorgskijs »Bilder einer Ausstellung« ihren Siegeszug angetreten. Chefdirigent Alain Altinoglu stellt Mussorgskijs berühmten Bilder-Zyklus im »Spotlight«-Gesprächskonzert zusammen mit dem hr-Sinfonieorchester vor – in der kongenialen Orchesterversion Ravels und mit vielen faszinierenden Hintergründen und Details – unterhaltsam moderiert von Tobi Kämmerer!
Mehr Infos: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-23-24/bilder-einer-ausstellung,spotlight-bilder-einer-ausstellung-100.html
Dienstag, Beginn 19:00 Uhr, Alte Oper Frankfurt
Konzertdauer 80 Minuten ohne pause
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Dienstag, 5. März: Of/ GuteNachtGeschichten für Erwachsene.
(Andrea)
Heute startet gibt eine neue Veranstaltungsreihe im Stadtraum: GuteNachtGeschichten für Erwachsene. Mit Björn Wolf, Karin Nedela, Kalle Ohnemus, Renate Vogl, Lena Mittelbach und Rosita Nenno werden lesen, eigene Texte und auch von anderen. Sie lesen 12 Minuten einen Text den sie mögen, oder selbst verfasst haben. Es geht vor allem darum, einen angenehmen Abend in der Innenstadt zu haben. Mit Menschen, die sich gegenseitig vorlesen und miteinander ins Gespräch kommen wollen. Wer kann mitmachen? Interessierte Lesende können sich gerne bei den Veranstaltenden melden. Wir finden bestimmt einen Termin. Wir werden für Getränke und Nahrung sorgen. Es sollen ja angenehme Abende werden. Fehlt nur noch das Lagerfeuer. Einlass 19.00, Beginn 20.00 Uhr
stadtraum im Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach
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Mittwoch, 6. März: FFM/ Welcome to the Night Vale

(Andrea)
...A PLACE WHERE A LOVE OF THE BIZARRE MEETS A LOVE OF LANGUAGE", schreibt der britische Guardian. Die Rede ist vom einem englischsprachigen Podcast, der sich weltweit schon eine große Fangemeinde erspielt hat und heute live zu erleben ist: "Da ist es wieder, dieses seltsame Völkchen, das das Städtchen Night Vale bevölkert. Es lädt alle ein, die seltsam aussehende Tür zu öffnen, die gerade in diesem einen Haus aufgetaucht ist, und den Dachboden, von dem niemand eine Ahnung hatte, dass es ihn gibt, zu betreten: „The Attic“ ist die brandneue Live-Show des erfolgreichen Podcast „Welcome to Night Vale“. Da oben entdeckt Cecil Dias von einem alten Familienausflug, die zunächst lustig und fröhlich erscheinen, sich aber in etwas Seltsames und Gefährliches zu verwandeln beginnen. Die Show erzählt eine Geschichte von Kindheitserinnerungen, die sich durch die Linse einer verfluchten Diaprojektion, einer sich wandelnden, gruseligen Puppe und natürlich den „normalen“ Sendungen des lokalen Radiosenders von Night Vale verzerren. Mit Cecil Baldwin, Symphony Sanders und Überraschungsgästen, die die Lieblingscharaktere der Fans spielen, bietet die Live-Show „Welcome to Night Vale“ eine gruselige Diavorführung mit Originalkunst von Jessica Hayworth, einen besonderen musikalischen Gast als „The Weather“ und natürlich Live-Musik mit Disparition. „The Attic“ beschäftigt sich mit Themen wie Nostalgie, Erinnerung und Perfektion. Sowohl Fans der Show als auch Neueinsteiger werden diese eigenständige Aufführung genießen können. Auch wer den Podcast noch nicht kennt (aber wer tut das eigentlich nicht?), wird den leichten Grusel, gepaart mit etwas Gesellschaftskritik, Brisanz und den großen Spaß dieser Stand-alone-Folge aus der bizarrsten und verrücktesten kleinen Stadt der USA genießen und auf überraschende und aufregende Weise in die Geschichte eintauchen." 20 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Donnerstag, 07. März: Fee
(Uwe)
Komponisten von Filmmusik schaffen es durch ihr Schaffen, Filmen eine besondere Stimmung zu geben. Nicht nur die Bilder wirken, auch Klänge leisten einen erheblichen Beitrag für die Atmosphäre. Der Frankfurter Komponist Ralf Hildenbeutel vertont seit Jahren Filme und Serien, nun hat er gemeinsame Sache gemacht mit der Sängerin FEE. "Beide vereinen Neo-Klassik mit Singer Songwritertexten vereint. Noch nie hat man klassisches Klavier mit solch unangepassten Songtexten gehört. FEE verpackt Bilder von Blicken aus dem Fenster auf bunte weihnachtsbeleuchtete Fassaden, langsam dahinwelkenden Blumen, unbekannte Landschaften und vorbeiziehende Vögel zu poetischen Songtexten …“ Das Ergebnis lässt sich gut anhören.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 H Bild: Brotfabrik
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Donnerstag, 7. März: FFM/ Storm Seeker
(Andrea)
Ahoi und alle Mann an Bord! Ölzeug und Mütze könnt ihr getrost zuhause lassen, aber etwas zum Festbinden solltet ihr unbedingt heute mit ins Nachtleben nehmen: Storm Seeker machen mehr als nur heiße Luft, die Folk Metal Band aus dem hanseatischen Neuss sticht in See und präsentiert mit „Nautic Force“ ihr drittes und bisher mitreißendstes Studioalbum, das neben der gewohnten steifen Brise aus Rock und Metal auch einiges an romantischen Abenteuergeschichten bereithält. Nun wird es Zeit, die „Nautic Force“ auf ihre erste große Kaperfahrt zu schicken. Allman an Deck und Leinen los! Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierfrei
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Donnerstag, 7. März: FFM/ Kapelle Petra
(Andrea)
"Nicht mainstream, nicht erfolgreich, und trotzdem haben wir so schöne Ideen" lautet eine Zeile des Songs "Nicht Mainstream". Davon ist die Kapelle Petra wirklich meilenweit entfernt, die Band veröffentlichte bereits sieben Studio-Alben, feierte 2018 auf großer Jubiläumstour ihr 21- jähriges Bestehen und blickt dabei auf zahlreiche Erfolge (aktuelles Album „Nackt“ knackte die Top50 der Album Charts), Kuriositäten (das Video zu „Geburtstag“ wurde weit über 4 Millionen Mal auf Youtube angeschaut) und große Auftritte (Festivals wie „Open Flair“, „Taubertal“ und „Rock am Ring“ oder TV-Auftritte bei diversen Joko&Klaas-Shows oder Pufpaffs „Happy Hour“) zurück. Auch Streaming können sie: So schmückten sie bereits Playlistcover (u.a. Spotify „Klare Kante“) und ihre Songs wurden knapp 15 Millionen Mal gestreamt.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Freitag, 08. März: Lena & Linus
(Uwe)
Lena & Linus ist kein hippes, jugendliches Influencer-Paar aus den Sozialen Medien, sondern ein Indie-Pop-Duo. Vor rund einem Jahr veröffentlichten sie ihre deutschsprachiges Debut-EP, „Fühlst Du Dich allein?“. Die sechs, oft gitarrenbasierten Songs (hätte fast für ein ganzes Album gereicht), mal ruhiger (Grüne Nikes), mal flotter (Hamburg), kann man sehr gut durchhören. Mittlerweile haben sie eine zweite EP nachgelegt, wieder sind es sechs hörbare Songs. Am besten finde ich „Kino“, nach dem Lied „Sekundenschlaf“ ist die Tour benannt, die Lena & Linus nach Frankfurt bringt. Die beiden sind aus Würzburg, von dort stammt auch Spaceman Spiff (Hannes Wittmer), den ich gerade wiederentdeckt habe und an den die Musik teilweise erinnert, vielleicht noch etwas mehr an Cluseo, vielleicht sollte man aber nicht immer nach Referenzen suchen.
Zoom Fr., Carl-Benz-Str. 21 19:00H (Einlass 18 H) Foto: Homepage Zoom
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Freitag, 08. März: Tjark
(Uwe)
Tjark ist eine friesische Variante des männlichen Vornamens Dietrich, daher kann man durchaus annehmen, dass das in der Presseinfo gleich erwähnte Kinderzimmer des 19-jährigen Newcamers irgendwo im Norden gestanden hat („…Damals, im Kinderzimmer am Klavier und mit der Gitarre, wenig später als Straßenmusiker – immer den großen Traum vor Augen: Songs schreiben und produzieren, die nicht nur ihm, sondern einer ganzen Generation aus dem Herzen sprechen. …"). Hat wohl geklappt, er veröffentlichte Songs und geht auf „Willkommen hier im Nimmerland Tour“. Über seine Musik ist zu lesen (und zu hören): „… Zusammenspiel aus Melancholie und Melodie ... große Pop-Momente, Indie-Einflüssen und Rap-Referenzen ...“
Hafen 2 (verlegt aus dem Zoom) OF, Hafen 2 Einlass: 19:00H Foto: Homepage Zoom
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Freitag, 8. März: Of/ Beatlemania
(Andrea)
Noch 14 Tickets gibt es für das ZWEITE ZUSATZKONZERT nein natürlich nicht der Beatles, aber fast: „60 Jahre Beatlemania in USA – Die Beatles erobern Amerika (und die ganze Welt). Die legendären Ed Sullivan-Shows in New York und Miami vom Februar 1964″ – Jubiläumskonzert mit allen Beatles-Songs der Ed Sullivan-Shows, plus den Songs der ersten USA-Konzerte in Washington und New York, gespielt von der Lonely Hearts Club Band, kommentiert von Volker Rebell im Stile einer Radio-Livesendung. Die Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert." Konzertbeginn: 19 Uhr Rebell(i)sche Studiobühne, Bieberer Str. 145A, Hinterhaus, Offenbach
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Freitag, 08. März: Jordan Mackampa
(Uwe)
„Ich möchte Musik schaffen, die das ergänzt, was in der musikalischen Landschaft fehlt – ich schreibe oder gehe immer so an meine Lieder heran.“
Eine löbliche Einstellung des 30jährigen Soul-Sängers aus London. Anspieltipps „Yours to Keep“ oder „Care for your Mother“. Toller Künstler!!
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 H Foto: Brotfabrik
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Freitag, 8. März: FFM/ Kovacs

(Andrea)
Wow, was hat es denn da in meine Playlist gespült! Für mich ist Sharon Kovacs eine echte Entdeckung mit ihrem dunklen, rauen, unverblümten Soul mit deutlichen Anklängen an die Großen (Holliday, Simone, Bassey, Winehouse, Beth Gibbons von Portishead). "Die aus den Niederlanden stammende Künstlerin hat sich ihren eigenen Weg durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens gebahnt und den ganzen Globus mit ihrer verruchten Anziehungskraft verzaubert. Der Bond-ähnliche Tango Noir ihrer 2013 erschienenen EP "My Love", die teilweise in Kuba aufgenommen wurde, war ein direkter Hit in ganz Europa und erreichte sogar Platz eins in Griechenland. 2015 chartete ihr Debütalbum "Shades Of Black" in 36 Ländern, in Deutschland erreichte dieses die Top Ten und in ihrer niederländischen Heimat auf Anhieb Platz eins. Sechzig Millionen YouTube-Views, eine Reihe von Auszeichnungen und hochkarätigen Auftritten bei großen Festivals wie Rock am Ring später ist Kovacs' auf dem besten Weg, sie zu einem Superstar zu machen." Einlass 18 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Samstag, 09. März: Lokal Listener, Gregor Praml trifft Cool Aid

(Uwe)
Nach Mousonturm und Massif Central hat der „Lokal Listener“ nun in der Romanfabrik eine neue Heimat gefunden. Auch wenn sich die Veranstaltungsorte ändern, der Kern des hervorragenden Konzepts bleibt in der sehr bewährten Form erhalten: Gregor Praml spricht mit Musikerinnen, Musikern und / oder Bands über das Leben und die Musik und spielt gemeinsam mit den Gästen ein paar Songs. Im ersten Lokal Listener 2024 sind Cool Aid zu Gast, über die steht zu lesen: „Ganz egal, ob die Nachmittagssonne den Balkon in orangefarbenes Licht taucht oder die Discokugel gerade aufgegangen ist und in die Nacht hinaus scheint. Egal, ob jetzt gechillt oder getanzt wird, ob jetzt die Zeit für Kaffee oder Gin Tonic ist – Cool Aid sind angebracht. Denn sie packen die Spätsommer-Vibes in eine warme Decke aus pulsierenden Beats und tragen sie auf die Tanzflächen der Clubs. Cool Aid, die Frankfurter Band, die in ihrer Musik Funk, Disco und New Wave mit modernen Beats und Harmonien mischen. Das ist nicht mehr nur Retro, das ist Newtro: New Indiepop – modern und zugleich vintage. Diese Mischung und ihr intuitives Songwriting machen Cool Aid zum perfekten Begleiter in jeder Lebenslage.
Romanfabrik F., Hanauer Landstr. 186 20:00 H Foto: Urban Tickets: Romanfabrik e.V. - Ticketshop - The LOKAL Listener - Gregor Praml trifft Cool Aid Tickets, Romanfabrik, 60314 Frankfurt am Main - online bestellen (reservix.de)
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Samstag 9. März: Petra Roth & Mike Josef kochen, die Oper Frankfurt musiziert

(Daniela)
Ich freue mich sehr auf den Abend in der Neuen Kaiser! Es gibt nur noch wenige Tickets! Wir machen’s nochmal! Mit Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef und Petra Roth.
Mike Josef und unsere ehemalige Oberbürgermeisterin Petra Roth sind zu Gast bei FRANKFURT KOCHT! Dieses Mal in der geschichtsträchtigen Schalterhalle der Oper in der NEUE KAISER.
Zum Entrée reichen wir einen Aperitif. Dazu schicken Euch Petra Roth, Mike Josef und Simon Horn einen live angerichteten Gruß vom Küchenmobil: Handkästatar mit Kreuzkümmelschaum. Begleitet von einem lockeren Gespräch über den Geschmack Frankfurts.
Anschließend macht die FRANKFURTER NEUE KÜCHE den Familientisch in der Schalterhalle voll: mit Original Grüner Soße, Köfte, Zucchinipuffern, Bio-Eiern, Kartoffeln, Linsensalat und Sauerampfer-Hummus. Zum Dessert eine Frankfurter Kranz Eispraline. Das Ambiente ist locker und gesellig.
Begleitet wird der Abend von kurzen musikalischen Einlagen der Oper Frankfurt – lasst euch überraschen, es wird bravissimo!
Kommt pünktlich - das Programm startet bereits gegen 19.45 Uhr. Der Einlass beginnt um 19.15 Uhr.
Im Ticketpreis innbegriffen sind Aperitif, Essen und Oper. Getränke können vor Ort bestellt werden
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Samstag, 09. März – Samstag, 06. April: DORIS LACERTE Unbekanntes Werk

(Petra)
Bei der Entdeckung dieses gut gehüteten Kunstlagers stockte dem Kunstsammler und Ausstellungsmacher Thomas Kypta der Atem: Ungesehene Bilder einer Künstlerin, die niemand bisher auf dem Schirm hatte. Doris Lacerte war lange Zeit für weltweit agierende Werbeagenturen als Creative & Art Director tätig und hat u.a. mit Helmut Newton, Oliviero Toscani und Peter Lindbergh gearbeitet. Ihr legendäres Werbearchiv, Quelle für viele kreative Ideen war geheimnisumwoben und diente als Vorlage für das in den 80er Jahren gegründete weithin bekannte Lürzers Archiv. Ihr zweites Leben, das kaum einer kannte: Doris Lacerte war auch praktizierende Künstlerin, ab 1995 Mitglied in Künstlerkollektiven in Cannes und Monaco, ab 2013er mit einem eigenen Atelier in Frankfurt am Main. Viele Werke entstanden erst im hohen Alter von über 70 Jahren. Dabei agierte sie medienübergreifend mit verschiedenenen Techniken wie Malerei, Aquarell, Fotografie und Collage - gegenständlich und abstrakt gleichermaßen. Bis auf eine Ausstellung 2014 mit ihrem Foto-Oeuvre in Zusammenarbeit mit Martincolor ist ihr Werk nahezu unbekannt. Heyne Kunst Fabrik ist hier Kunst-archäologisch tätig geworden und zeigt erstmalig einen Auszug aus den verschiedenen Werkzyklen. Die Werke, allesamt originale Unikate stehen zum Verkauf. 50% der Erlöse gehen an die gemeinnützige Heyne Kunst Fabrik und 50% an andere gemeinnützige Institutionen. DORIS LACERTE Unbekanntes Werk, (eine kunst-achäologische Erstausstellung), Heyne Kunst Fabrik im Kunsthaus Bad Orb und im Q12, Bad Orb, VERNISSAGE Samstag, 9. März 2024, 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei, weitere Öffnungszeiten: Samstag, 16., 23., 30. März und 06. April 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung auch an Freitagen oder Sonntagen
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Samstag, 9. März: Of/ Das Nonnenrennen

(Andrea)
Um sich für das Ladenkino zu qualifizieren, muss es mindestens eine Fahrradszene geben. Beim "Das Nonnenrennen" kommen Zweiradenthusiasten sicher auf ihre Kosten, zumal das Kino ja auch im schönen, neuen Fahrradladen der Bamberger/Blümels artefakt stattfindet. Letztes Jahr haben sie ihren alten Standort im Starkenburgring verlassen und sind nun im ehemaligen ToysRUs zuhause (das Gebäude hat sicher irgendeinen euen Projektnamen, den ich aber nicht kenne). Der heutige Film spielt iIn einem kleinen Benediktiner-Kloster in der tiefsten Provinz Frankreichs, in dem es sich die Nonnen zur heiligen Mission gemacht haben, ein marodes Altersheim zu sanieren. Doch die einzig ersichtliche Geldquelle ist das Preisgeld des örtlichen Radrennens. Das Problem: Keine der frommen Damen sitzt fest im Sattel. Aber sie wissen sich zu helfen – und das nicht nur mit christlichen Mitteln. Die Rennstrecke scheint frei für ihren Sieg, bis ein neues Team auftaucht …
Und ja, hier mussten wir ausnahmsweise nicht nach Fahrradszenen suchen. Die Drahtesel spielen ohne jeden Zweifel die Hauptrolle. So sollte es öfter sein! Das Nonnenrennen, Regie: Laurent Tirard, Frankreich 2022, 87 Minuten, FSK: ab 6 Jahren, Deutsche Fassung. Vorverkauf nur im LADEN artefakt. Zuschläge werden keine erhoben. Ermäßigungen gelten für Schüler*innen, Studierende und Offenbacher*innen mit wenig Geld. Einlass 17.30 Uhr, Beginn 18 Uhr
artefakt/Ladenkino, Berliner Straße 43-4, Offenbach
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Sonntag 10. März - 1. Juli: "Und Du bist raus"- Jugendperformanceprojekt

(Daniela)
Und Du bist raus
Jugendperformanceprojekt ab 14 Jahren, Im Rahmen des Stadtlabors „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“
„Ich hasse es, wie unsichtbar ich mich manchmal fühle“ – so eine Stimme aus dem Ensemble des Jungen Schauspiels Frankfurt. In der aktuellen Stadtlabor-Ausstellung „Demokratie: Vom Versprechen der Gleichheit“ fanden sie Inspiration und Motivation, sich mit eigenen politischen Teilhabemöglichkeiten und Gestaltungswünschen auseinanderzusetzen.
Ergebnisse dieser Reflexion präsentieren sie in der Performance „Und du bist raus“. Dabei treten sie direkt im Ausstellungsraum mit den Installationen in Aktion und balancieren zwischen der Lust auf individuelle Freiheit und gesellschaftlicher Verbundenheit; so ergründen sie ihre eigenen Widersprüche und Partizipationsmöglichkeiten, und die Zuschauer*innen entscheiden selbst, inwieweit sie die Performance aktiv mitgestalten oder sich zurücknehmen und unsichtbar bleiben.
Der Andrang ist groß, die Tickets zur Premiere am Samstag, den 17.2., um 19 Uhr sind bereits ausverkauft.
Weitere Aufführungstermine: SO, 10.3.2024, 19 Uhr, MI, 13.3.2024, 10 Uhr, DI, 16.4.2024, 19 Uhr, FR, 19.4.2024, 19 Uhr, DO, 25.4.2024, 11 Uhr, FR, 21.6.2024, 19 Uhr, DI, 25.6.2024, 19 Uhr, MO, 1.7.2024, 11 Uhr
Konzept und Regie: Martina Droste Weitere Informationen und Ticketkauf über das Schauspiel Frankfurt: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/und-du-bist-raus-/1759/
Ort: Stadtlabor im Historischen Museum, 3. OG Foto: Jessica Schäfer
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Sonntag, 10. März Dead vs. Alive (Poetry Slam)
(Martin)
Poetry is dead. Oder nicht?
In einem modernen Dichter:innenwettstreit der Extraklasse treten drei lebende und zwei tote Dichter:innen gegeneinander an.
Wer wird als Sieger:in hervorgehen? Altes oder Neues? Klassiker oder junge Wilde? Tiefgang oder Lachfeuerwerk?
Das entscheidet am Ende das Publikum! Für jeden ist etwas dabei bei diesem einmaligen Event der Gegensätze, bei dem Bekanntes neu kennengelernt und Neues entdeckt werden kann. Die beiden Hessenmeister:innen und Spoken Word Spezialist:innen Aileen Schneider und Jan Cönig moderieren diese Lyrikschlacht mit Humor und Furore. Mit dabei sind Stars der aktuellen Poetry Slam-Szene und zwei Schauspieler:innen mit Überraschungsfiguren bereits verblichener Wortkünstler:innen.
Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2024-03/dead-vs-alive-poetry-slam/1793/
Sonntag, 10. März um 18.00h Poetry Slam im Schauspiel Frankfurt – Großes Haus Foto: © Christoph Seubert
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Montag, 11. März: FFM/ Antje Schomaker

(Andrea)
Weil ich Antje Schomaker nicht kannte, habe ich mal das Internet befragt. Es gibt einen wikipedia-Eintrag und kaum überraschend, die Singer-Songwriterin war auf der Walddorfschule. Das Gitarre spielen hat sie sich selbst beigebracht, Klavier und Fagott hat sie als Kind gelernt. Wahrscheinlich wusste sie damals schon von ihrer Besstimmung, Bühne, Charts, der Rest ist Legende. "Mit einer Mischung aus Talent, Energie, Humor und einer geheimen vierten Sache (vielleicht schreibt sie mal einen Song darüber oder benennt vielleicht sogar ein Album danach). Nachdem es ihr ein Jahr lang aus strukturellen Gründen nicht möglich war, Musik zu veröffentlichen, ist sie zurück: Antje Schomakers zweites Album “Snacks” erscheint am 06. Oktober und kann ab sofort vorbestellt werden. Zudem geht Antje im Frühjahr 2024 auf große „Snacks Tour“. „Snacks“ vereint smarte und anspruchsvolle Lyrics, aber ist gleichzeitig so tanzbar, dass beim Hören ganz bestimmt auch die ein oder andere Wunde heilt, die das Coming of Age hinterlassen hat. Und genau das ist das Einzigartige an Antje Schomaker: Das unbeirrbare Vorwärts in ihrer Musik, die klaren Grenzen gegenüber allen, die sie kleiner sehen wollen, als sie ist und das unbedingte Ja zur eigenen Haltung, Stimme und Vision. Und klar verweigert sie sich der seelenlosen deutschen Hit-Maschinerie. Aber es hindert sie nicht daran, trotzdem am laufenden Band welche zu produzieren – eben auf ihre eigene Weise. Mit den richtigen Leuten, im eigenen Rhythmus, für die eigene Geschichte. Und ist damit vielleicht Deutschlands echtester Popstar." Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt
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Dienstag, 12. März: KAFFKIEZ - ausverkauft
(Uwe)
„Was soll ich mit einem Ozean, wenn ich nicht mal schwimmen kann“, diese Textzeile begegnet einem schnell, wenn man die erste Platte der Band mit dem passenden Titel „Alles auf Anfang“ (aus 2022) von Beginn an hört. Die deutsche Indie-Rockband aus Rosenheim war mir bis eben tatsächlich nicht bekannt, obwohl ich eigentlich sehr gerne deutschsprachige Rockmusik höre. Reibeisenstimme, jugendliche Dynamik, schwungvolle Rockmusik, ist insbesondere etwas für die vielen Fans von Annenmaykantereit. Mit dem zweiten Album „Ekstase“ kommen Sie ins Zoom. Wie alle Konzerte der Tour (außer das in Zürich) ist auch das Frankfurter Konzert ausverkauft. Reinhören kann man in die Musik aber mal, auch ohne Chance auf die Karte. Außerdem hatte ich den Beitrag schon geschrieben, bevor ich entdeckte, dass es keine Tickets mehr gibt;-(
Zoom (ausverkauft) Foto: David Gottwald
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Dienstag, 12. März: FFM/ Musik und Diskurs

(Andrea)
Die Ankündigung liest sich toll und ich möchte mir das unbedingt live ansehen. Außerdem war ich ohnehin schon ewig nicht im Mousonturm. Dort trete heute der Musiker und Komponist Andi Otto und die südindische Sängerin MD Pallavi auf. Jean beschreibt die Performance als Dialog auf verschiedenen Ebenen: zwischen Mann und Frau, dem Süden (Bangalore) und dem Norden (Hamburg), akustischen (Cello, Stimme) und elektronischen Instrumenten (Keys & Sampler), Spiritualität und Technologie (Andi Otto hat einen sehr speziellen Cellobogen entwickelt, den Fello, mit dem er auch die Luft streichen kann). Kurzum: Ein Zeichen der Hoffnung in unseren dystopischen Zeiten. Andi Otto ist Musiker und Komponist, war schon öfters mit Tanztheater-Produktionen im Mousonturm, zuletzt war er beim Theater der Welt im lab zu Gast. Sein neuestes Projekt mit der südindischen Sängerin MD Pallavi entstand mit Förderung des Goethe Instituts Bangalore. Sie werden nur ganz wenige Konzerte mit ihrem neuen Album (Songs for Broken Ships) spielen. MD Pallavi ist eine angesehene Schauspielerin in Indien und hat auch sonst viel zu tun.
Mit dem 2023 erschienen Album „Songs for Broken Ships“ (auf dem Hamburger Pingipung Label) reihen sich MD Pallavi und Andi Otto in die faszinierende Geschichte transkontinentaler Kollaborationen ein. Ihnen ist ihnen eine der derzeit überzeugendsten Kommunikationen zwischen Künstler:innen aus Deutschland und Indien gelungen. 2016 erschien ihre erste Single "Bangalore Whispers", die auf Downtempo-Dancefloors weltweit für Furore sorgte. MD Pallavi ist eine ist Sängerin, Schauspielerin, Filmemacherin und Performerin aus Bangalore, Südindien, wo sie seit ihrer Kindheit Hindustani-Musik und Poesie lernt. Sie singt Gedichte in ihrer Muttersprache Kannada, die Andi Otto in einen geradezu hypnotischen Soundtrack verwebt. Andi Otto ist Cellist und Klangforscher, schreibt Musik für Tanztheater. Er entwickelte einen mit Sensoren gespickten Cellobogen, den er wie ein eigenes Instrument spielen kann. Im Zentrum seiner theoretischen wie praktisch-künstlerischen Arbeit steht die Frage nach der Rolle, die ein musizierender Körper in einem elektronischen Setting einnimmt. In ihrer gemeinsamen Performance treffen zwei gegensätzliche musikalische Hintergründe aufeinander und lassen etwas völlig Neues entstehen: experimentelle akustische Balladen, Folktronica und Disco-Tracks pendeln zwischen elektronischer und analoger Produktion, freie Improvisationen haben da genauso Platz wie Spuren der klassischen indischen Musik.
VVK: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/45943220 Uhr
Mousonturm, Waldschmidtstraße, Frankfurt
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Freitag, 15. März: Die Sterne
(Uwe)
Natürlich sind nicht alle Sänger von Bands der „Hamburger Schule“ auch wirklich Hamburger. Dirk von Lotzow (Tocotronic) ist beispielsweise aus Offenburg, Jochen Distelmeyer (Blumfeld) kommt aus Bielefeld und Frank Spielker (Die Sterne) wurde in Herford geboren. Die drei eint neben der Singerei und der Tatsache, nicht in Hamburg geboren zu sein, dass sie mindestens ein Buch geschrieben haben. Spielker musiziert seit 1991 unter der Flagge „Die Sterne“, von den Gründungsmitgliedern ist nur noch er übrig. Er hat den Vorteil, dass er fast 2 Meter groß ist und daher auch auf niedrigen Bühnen von überall im Saal ganz gut gesehen werden kann. „Was hat Dich bloß so ruiniert“ ist das erste Lied auf der neuen Platte „Grandezza“ und das ist gut.
Zoom F., Carl-Benz-Str. 21 19:00H (Einlass: 18:00H) Foto: Brigitta Jahn
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Freitag, 15. März: FFM/ Vintage Soundsystem #7 - Krautrock

(Andrea)
Das wird ein munterer Abend heute! Erstmal sind Agnes und ich mit Fred Bauer mit Taschenlampen im alten Polizeipräsiidium unterwegs, gefühlt haben schon alle die Tour gemacht und geschwärmt. Dann stärken wir uns meinem Lieblingslokal Bar Shukha worauf ich mich schon sehr freue UND dann starten wir in die Nacht. Uns erwartet ein toll besetzes Podium und flotte Musik: "Wer sind diese Krauts, was ist eigentlich Krautrock? Der Begriff wurde – wen wundert‘s - von britischen Journalisten geprägt und wird bis heute als Sammelbegriff für innovative Bands wie Kraftwerk, Can, Harmonia, Neu! oder Cluster verwendet. Sie zeichnen sich durch eine experimentelle und avantgardistische Herangehensweise an Rockmusik aus und haben mit ihren einzigartigen Klanglandschaften und rhythmischen Strukturen einen großen Einfluss auf die Musikwelt. Entstanden in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren erlebte das Genre immer wieder Revivals – bis heute. Wir fragen uns, was ist das eigentlich, welche Einflüsse hat Kraut auf die Pop-Musik-Entwicklung? Ist Kraut wieder modern? Darüber diskutieren Christian Riethmüller (FAZ), Udo Boll (alias DJ Duck) und Frank Diedrich. Frank wird nach der Gesprächsrunde mit seiner in einschlägigen Medien gefeierten Band auftreten: „Die Kombination aus atmosphärischen Klängen und rhythmischer Präzision zeigt, dass HIGHEST PRIMZAHL ON MARS nicht nur musikalisch, sondern auch kreativ auf höchstem Niveau agiert.“ „Sind das die „Krauts“ der Neuzeit? Ja, doch. Etwas härter und desillusionierter als ihre 60er- und 70erjahre Ahnen. Macht trotzdem wie die Space Rocker früher den Kopf ordentlich frei von Trivialem und Nebensächlichem. Braucht sicher noch ein paar Durchgänge. Spannendes Debüt.“ VINTAGE SOUNDSYSTEM veranstaltet Soiréen im pastel, einer Soul-Food-Cantina im Erdgeschoss des medico-international-Hauses im Osthafen (Lindleystraße 15, FFM). Im ganzheitlichen Konzept der Veranstalter:innen verbinden sich die Künste mit Gesprächen, temporären Ausstellungen, passend zum Thema ausgewählte Speisen und Getränke. Wir gestalten einen Ort, an dem man für einen Abend in eine spezifische Kultur eintauchen kann. Um allen die Teilhabe zu ermöglichen erheben wir keinen Eintritt. Tür & Küche ab 19h, Start 20h
pastel, Lindleystraße 15, Frankfurt am Main
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Montag, 18. März: Massive Wagons

(Uwe)
Wenn man den Wiki-Eintrag über den Ort der Gründung von Massive Wagons, Carnfort, liest, klingt das recht beschaulich („5.000 Einwohner“ … „Ort in Lancashire“ … „Bis zur Stilllegung des Bahnhofes als Haltepunkt an der West Coast Main Line in den 1960er Jahren war Carnforth als Treffpunkt von Eisenbahnlinien ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt. …“).
Möglicherweise inspirierte diese Gegebenheit die Gründungsmitglieder Adam Thistlethwaite und Barry Mills zum Bandnamen, musikalisch inspiriert wurden die Musiker laut eigener Aussage durch Airbourne, eine Hard Rock Band aus Australien. Seit 2009 sind sie unterwegs, ihr letztes, sehr erfolgreiches Album erschien 2022 („Triggered!“), über das sagte Sänger Barry Mills "I think this album is a lot more British sounding. I think we’ve managed to bring our sound more up-to-date, it sounds fresh and exciting. It has much more of a punk vibe about it, but, that being said, it’s still full of everything we love about guitar music."
Das Bett Schmidtsr. 12 Einlass: 19:00 Uhr Uhr Beginn: 20:00 Uhr Uhr Vorverkauf: 23 Euro zzgl. Geb.
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Mittwoch 20. - 22. März: Ausstellung in der Kombinatrotweiss Gallery

(Daniela)
Kombinatrotweiss Gallery präsentiert mit „Eine Reise durch die Sphären des Geistes“ die erste Solo-Ausstellung von Dominik Schubert. Der Wiener Künstler Dominik Schubert lässt Fotografie und Zeichnung verschmelzen, um einen Einblick in seine persönliche Fantasiewelt und alltägliches Erleben zu gewähren. Er ist fest davon überzeugt, dass Kunst unsere Wahrnehmung der Welt transformiert und tiefere Schichten der Realität offenbart. Schubert hat sein Skizzenheft immer dabei, um unterwegs berührende und aufrührende Momente festzuhalten. Die Werke in dieser Ausstellung sind unter anderem eine Hommage an Japan: Eine Reise durch die Heimat von Pikachu und Godzilla hat Schubert herausgefordert und inspiriert. Er lässt uns in eine Welt eintauchen, in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen; eine Welt des Staunens, die die Unbegreiflichkeit des Lebens zelebriert. Vom 21.03. bis 22.03.2024 werden die Arbeiten zu „Eine Reise durch die Sphären des Geistes“ in unserer Galerie in der Kleinen Rittergasse ausgestellt. Neben großformatigen Originalen sind auch kleinformatige Drucke in Sonderedition und Publikationen des Künstlers zu erwerben.
Vernissage: 20.03.2024, 18:30-20:30 Uhr Location: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Alt-Sachsenhausen Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend und es gibt eine Live-Performance! Öffnungszeiten: 21.–22.03.2024, Donnerstag & Freitag, 16-18 Uhr Adresse: Der Kleine Mann Mit Dem Blitz, Kleine Rittergasse 11, 60594 Frankfurt Illustration: Dominik Schubert
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Ab 22. März (Premiere): Der junge Mann / Das Ereignis

(Martin)
Pourquoi pas?
Ein junger Mann, eine viel ältere Frau. Der Spaß am Sex mit A., der ihr Sohn sein könnte. Der der abgetriebene Fötus hätte sein können, den sie 1963 in der Hand hält und sich fragt: Wohin jetzt damit?
IN DER LIEBE UND DER LUST HATTE ICH NICHT DAS GEFÜHL, MEIN KÖRPER UNTERSCHEIDE SICH GRUNDSÄTZLICH VON DEM EINES MANNES schreibt Annie Ernaux, geboren 1940.
Und doch verblutet sie fast, als sie die Nabelschnur durchtrennt, um die eingepflanzte Saat loszuwerden. Um ihre Autonomie zu behalten. Um nicht den Weg ihrer proletarischen Mutter zu gehen. Um die Straße weiter fortzuschreiten, irgendwann SCHAMLOS zu werden. Die durchtrennten Nabelschnüre und die Gefahr des Verblutens sind der Boden für Ernaux’ Texte, die so ganz lakonisch klingen, als wäre sie so ganz nicht beteiligt am widerfahrenen Leben.
Wie eine über sich selbst kreisende Drohne beschreibt sie sich, fast mit Antipathie sich selbst gegenüber. Eine Auto-Batterie, die sich auflädt an ihrer Begierde, bis sie auch den jungen Geliebten abtreibt, um die erste Seite eines Buchs zu beginnen: Endlich schreiben. Und der frohe Blick auf stehengebliebene Uhren – als würde dadurch auch die Zeit stillstehen.
Aufhören zu Altern. Ein Traum.
Hier geht’s zum Reservieren: https://theaterwillypraml.de/annie-ernaux-der-junge-mann-das-ereignis/
Ab 22. März (Premiere); weitere Termine im April und MaiTheater Willy Praml in der NaxoshalleFoto: © Homepage Theater Willy Praml
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Noch bis Freitag, 22. März: Ausstellung Johannes Nandu Kriesche – Sii MISTERIOSO
(Petra)
Als Neujahrsausstellung zeigt die Galerie noch bis Ende März die Ausstellung „Sii MISTERIOSO“, eine sorgfältig ausgewählte Werkschau aus 25 Jahren der Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Künstler Johannes-Nandu Kriesche. Tiefgründige Bildwelten aus Paraffin, Öl, oder Acryl treffen auf spannende, zum Teil leuchtende Objekte zum Thema Zeit: Kunstwerke, dessen roter Faden die Transparenz versus Vielschichtigkeit und das Geheimnis des Lichts verbindet. Kriesche gehört zu den ersten Künstlern, welche der Galerist Leander Rubrecht bei seiner Gründung 1998 aufgenommen hatte. Ein Zeugnis der Kontinuität in einer schnelllebigen Zeit mit einhergehenden Nominierungen und Kunstpreisen.
Johannes Nandu Kriesche – Sii MISTERIOSO, Ausstellung, Ort: Galerie Rubrecht Contemporary, Adresse: Büdingenstr. 4 - 6, 65183 Wiesbaden, Öffnungszeiten: mittwochs bis freitags 14 – 18 Uhr, Eintritt: frei
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Freitag, 22. März: Of/ Anatomie eines Falls

(Andrea)
Ich habe gerade mit Daniel telefoniert und daher rate ich Euch, lauft geschwind ins Internet und kauft Euch Tickets! Das essen, der Film, die unglaubliche Sandra Hüller! Die, keine Überraschung, für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert ist. Wer sich jetzt noch fragt, Sandra -wer? sollte schleunigst Toni Erdmann ansehen. Immerhin gilt sie eit Jahren als die bedeutendste und wandlungsfähigste deutsche Schauspielerin (ich zitiere Daniel Brettschneider) und hat nun die Chance auf einen Oskar. Am 10. März heißt es also: Daumen drücken! Heute sehen wir sie in dem durchaus an Hitchcock erinnernde, ungemein spannende Gerichtsdrama „Anatomie eines Falls“ – insgesamt für fünf Oscars nominiert sowie amtierender Preisträger der Goldenen Palme von Cannes – ist zweifelsohne der bisherige Höhepunkt in Hüllers Schauspielkarriere. Sie spielt eine des Mordes an ihrem Mann beschuldigte Frau, die in aller Ambivalenz zwischen Zuversicht, Stur- aber auch Klarheit auf dem Zenit ihres Schaffens agiert. Eine eisige Naturgewalt! Diese Leistung gilt es bei Kino Kulinarisch entsprechend zu zelebrieren. Da der Film nicht nur im Gerichtssaal, sondern auch größtenteils auf einer Berghütte spielt und das Panorama der französischen Alpen regelrecht erlebbar werden lässt, versuchen wir das Essen natürlich wieder atmosphärisch präzise anzupassen. Anatomie einer Rösti: Die beschriebene Kulisse der Alpen hat uns kulinarisch zu Rösti-Varianten und Marillenknödel mit Vanillesoße animiert, wobei die Rösti einmal vegetarisch mit Spinat und Bergkäse und einmal klassisch mit Speck und Bergkäse serviert werden – jeweils mit Wildkräutersalat und Schnittlauch-Schmand versteht sich! Ab 18.30 Uhr. Hier gehts zum VVK: http://kinokulinarisch.de
Alte Schlosserei, Goethering, Offenbach
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Donnerstag, 28. März – Montag, 1. April: DANCE2NARRATION

(Martin)
Dresden Frankfurt Dance Company
Dieser Doppelabend stellt zwei Stücke nebeneinander, die Tanz mit Narration in Verbindung bringen und damit experimentieren, was daraus entstehen kann. Anstatt eines starren Verhältnisses, in dem alles nahtlos zusammenpasst wie Puzzleteile, entwickelt sich ein Gefüge, das dem Publikum die Möglichkeit gibt, selbst Verbindungen zu entdecken.
BIS.N.S. (AS USUAL) Im Jahr 1976 gab die berühmte US-amerikanische Pianistin, Sängerin und Bürgerrechtsaktivistin Nina Simone ein unvergessenes Konzert beim Jazz Festival in Montreux (Schweiz). In der Zugabe (französisch „bis“) unterbricht sie ihr Programm immer wieder. Im Gespräch mit dem Publikum entstehen sehr intime Momente, in denen sich ihre Persönlichkeit zeigt.
Das Stück „Bis.N.S.“ spielt mit der inneren und äußeren Welt von Künstler*innen und lotet dabei die fragile Grenze zwischen Bühne und dem Bereich hinter den Kulissen aus. So erleben die Zuschauer*innen ein Tanzstück in Aufführung und gleichzeitig durch immer wieder neue Verschiebungen, wie sich die Tänzer*innen auf ihren Auftritt vorbereiten. Sie proben ihre Bewegungen, wiederholen und korrigieren sich, als ob niemand ihnen dabei zuschaute. Kleine und große, private und künstlerische Momente reihen sich aneinander: normaler Tanzbetrieb – business as usual.
LISA Scheinbar endlose emotionale Variationen und tänzerische Interpretationen erzeugen eine atmosphärische Spannung. Ein Vorhang verdeckt den hinteren Bereich der Bühne. Die Tänzer*innen können durch ihn unvermittelt auftauchen oder verschwinden und so zwischen den beiden Räumen wechseln.
Das Publikum sieht die Darsteller*innen nur auf einem Teil der Bühne, während sich gleichzeitig hinter dem Vorhang, vor den direkten Blicken verborgen, eine weitere Geschichte entfaltet. Beide Realitäten verfolgt das Publikum in Echtzeit durch das bewegliche Bühnenbild.
In „Lisa“ wird der Raum genutzt, um die entgegengesetzten Stimmungen, die sich vor und hinter dem Vorhang entwickeln, zu kontrastieren. Der Choreograf möchte die Idee des Geschichtenerzählens im zeitgenössischen Tanz herausfordern, bei dem häufig abstrakte Bewegung und Dramaturgie im Vordergrund stehen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/premieren/bisns-as-usual-lisa/
Donnerstag, 28. März + Samstag, 30 März um jeweils 19.30h; Sonntag, 31. März + Montag, 1. April um jeweils 18.00h Schauspiel FrankfurtFoto: © Eike Walkenhorst
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Bis März 2024 verlängert: Rüsselsheim/ Frida Kahlo

(Andrea)
Frida Kahlo begleitet mich schon lange, lange und seit ich ihre Arbeiten erstmals sah, bewundere ich ihre schonungslose Offenheit. Ich habe mich also unlängst auf den Weg nach Rüsselsheim gemacht, bin am Opel-Werk vorbei auf dem Maindamm zu den Opelvillen spaziert und eingetaucht. Dass Frida Kahlo über 200 Fotografien aus der umfangreichen Bildersammlung besaß, die ihr als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial diente, hatte ich vorher nicht gewusst und die Ausstellung war eine schöne Annäherung. "Die mexikanische Künstlerin wurde durch ihre besondere Malerei zwischen Naiver Kunst, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit weltbekannt, nicht zuletzt durch ihre autobiografischen Themen und die Verarbeitung ihres bewegten Lebens – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst fünfzig Jahre nach Kahlos Tod kam ihr immenses privates Fotoarchiv ans Licht mit Bildern der Familie, des politischen Kampfes des Paares und ihres versehrten Körpers. Sowohl Frida Kahlos Vater als auch ihr Großvater waren professionelle Fotografen, und sie selbst machte sich die Fotografie auf unterschiedliche Weise zunutze. Sie sammelte unter anderem Daguerreotypien und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert und bewahrte Fotografien auf, denen sie ihren persönlichen Stempel aufdrückte, indem sie Dinge aus ihnen ausschnitt, Widmungen auf sie schrieb und sie personalisierte. Sie schenkte sie ihren Freunden, sie waren Erinnerungen an ihre verstorbenen Angehörigen und sie wurden zu einer wichtigen Inspirationsquelle für ihre Gemälde. Darüber hinaus dienten sie ihrer Selbstdarstellung. Frida Kahlo war sich bewusst, dass die Fotografie ein wirkungsvolles Medium war, um das Bild von sich zu vermitteln, das sie anderen zeigen wollte. Durch ihre Fotos, anonyme private Bilder und Porträts ihres Vaters sowie durch die von ihr gesammelten Aufnahmen renommierter Fotografinnen und Fotografen entsteht ein eindringliches Dokument der Zeit und ein intimer Einblick in das Leben einer der bemerkenswertesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Foto: Diego Rivera & Frida Kahlo Archives, Bank of Mexico, Treuhänder im Diego Rivera and Frida Kahlo Museum Trust Opelvillen Die Ausstellung wurde jetzt bis Anfang März verlängert und der Ausflug lohnt sich.
Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim
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Samstag, 30. März: COLOURS OF DEMOCRACY

(Daniela)
Die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche war nur ein Wimpernschlag in der langen Geschichte der Demokratiebewegungen in aller Welt. Der Abend Colours of Democracy beleuchtet die Demokratiegeschichte sowie den aktuellen Zustand der Demokratie und legt dabei den Schwerpunkt auf acht Länder (Deutschland, Griechenland, Iran, Kolumbien, Russland, Syrien, Senegal, Türkei).
Acht Musiker:innen des Bridges-Kammerorchester aus diesen Ländern haben den Abend konzeptionell mitentwickelt und gestalten ihn sowohl musikalisch als auch szenisch. Gedichte, Auszüge aus Theaterstücken, Aufrufe und persönliche Texte werden mit ausgewählten Musikstücken verschiedener Epochen und Stilrichtungen verflochten. Durch die Besetzung mit Instrumenten aus dem arabischen, europäischen, persischen, südamerikanischen und westafrikanischen Kulturraum (Flöte, Gaita, Violine, Kamanche, Violoncello, Kanun, Gitarre, Tiple, Ngoni, Tambin (Peul Flute), Perkussion, Gesang) weist das Ensemble eine große Bandbreite an Klangfarben auf. In diesem demokratischen Prozess der Stückentwicklung stehen die Musiker:innen für eine Gemeinschaft, die Vielfalt als Stärke versteht und den Wert von Demokratie auf verschiedenen Ebenen verhandelt.
Mit Vladislav Belopoukhov, Ayşe Deniz Birdal, Johanna-Leonore Dahlhoff, Youssef Laktina, Alireza Meghrazi Soloukloo, Eleanna Pitsikaki, Andrés Rosales, Khadim Seck Regie Matthias Faltz Musikalische Leitung Johanna-Leonore Dahlhoff Dramaturgie Antigone Akgün, Susanne Hemmerling
Vorstellungtermine: Sa., 30.03.24 um 19:30 / Mi., 24.04.24 um 19:30
Volksbühne am Grossen Hirschgraben
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APRIL 2024
Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder
(Daniela)
Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.
Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €
Mehr Informationen stehen hier.
Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968
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Bis 7. April: Was wir sammeln

(Martin)
Von banalen Alltagsgegenständen wie bunten Spülschwämmen, über Bananenaufkleber aus der ganzen Welt, Einwegbesteck und Fahrrädern bis hin zu Leuchtreklamen von bekannten Marken: Mit der Ausstellung Was wir sammeln fragt das Museum Gestalter:innen aus dem Großraum Frankfurt am Main, was und warum sie privat sammeln.
Neben den gezeigten Objektsammlungen können Besucher:innen in der Ausstellung die Erzählungen der einzelnen Gestalter:innen nachlesen, die darin auf verschiedene Weise über das Zustandekommen ihrer privaten Sammlungen berichten. Die Objekte haben für die Sammler:innen unterschiedliche Bedeutungen: Sie können Zeitkapseln, Lebensbegleiter, Erinnerungsträger oder einfach nur eine spontane Entdeckung sein. Sammeln stellt somit nicht nur die Frage nach dem Umgang mit Dingen, sondern ist vielmehr ein Kommunikationssystem, ein Zeichensystem, eine gesellschaftliche Sprache.
Die Ausstellung fragt nach Zusammenhängen von Gestaltung und Sammeltätigkeit. Was sammeln Gestalter:innen, die innerhalb ihrer Profession Objekte im Hinblick auf Form, Material, Funktion, Verarbeitung und auf gesellschaftliche oder historische Kontexte untersuchen? Mit dem „Wir“ im Ausstellungstitel wird die Verbindung zwischen Gestalter:innen und Museum verdeutlicht. So sollen Zusammenhänge, Hintergründe und Motivationen des Sammelns thematisiert und Kontextualisierungen über das Museum hinaus ermöglicht werden. Die Ausstellung fragt nach den verschiedenen Aspekten des Sammelns vom privaten Bereich bis hin zur kulturellen Praxis: Was lässt sich über das Sammeln herausfinden? Was lässt sich miteinander teilen?
Bis 7. April: Was wir sammeln - Gestalter:innen, Frankfurt am Main Museum für Angewandte Kunst, Museumsufer Foto: © Homepage Museum für Angewandte Kunst
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Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)
Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.
"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)
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Dienstag, 9. April: Riot Days / Pussy Riot (Moskau)

(Martin)
Performance/Konzert - Nacholtermin
„We have a voice. We have a choice” (Maria Alyokhina).
Nach der ausverkauften Deutschlandpremiere 2017 kommt die russische Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot mit ihrer rebellischen Bühnenshow „Riot Days“ ins Künstler*innenhaus Mousonturm. Das Performanceprojekt beruht auf Maria Alyokhinas gleichnamigem Buch, in dem sie ihre persönliche Geschichte als Teil von Pussy Riot erzählt, von den Anfängen der rebellischen Gruppe 2011, über ihre legendären Auftritte, ihre Verhaftung, den Prozess und ihren Aufenthalt in einem sibirischen Gefängnislager bis zur Entlassung 2013. Ein feministisches Punk-Manifesto, ein kraftvoll-anarchistisches Plädoyer für den Widerstand in einer rechts-populistischen, nationalistischen Welt. Es ist eine Geschichte über Widerstand, Unterdrückung und Revolution in Form einer anarchischen Mischung aus Konzert, Kundgebung, Theater und politischem Happening.
Rechtzeitig Karten sichern – und die gibt’s hier: https://www.mousonturm.de/events/riot-days-2024/
Dienstag, 9. April um 21.00 Uhr Mousonturm Foto: © Denis Sinyakov
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Dienstag, 09. April: Klarkommen (Buchtipp & Lesung)

(Uwe)
Bereits zweimal schrieb ich hier über Ilona Hartmann. Einmal, weil Sie Co-Host bei dem wunderbaren Podcast „Und was machst Du am Wochenende“ war und einmal, weil sie das Buch „Land in Sicht“ schrieb, dass ich großartig fand. „Land in Sicht“ war ihr Debütroman, wegen ihrem zweiten Buch „Klarkommen“ schied sie als Gastgeberin des erwähnten Zeit-Podcasts aus (sie wurde sehr gut ersetzt durch Ubin Eoh).
Die Konzentration auf „Klarkommen“ hat sich absolut gelohnt. Der neue Roman ist noch ein Stück besser als das erste und mehr als lesenswert. Eine junge Frau wächst in der Provinz auf und zieht einer Freundin und einem Freund nach dem Abitur in eine große Stadt. Wie Hartmann die Eindrücke aus Stadt- und Landleben, das Abnabeln und Ankommen beschreibt, ist wunderschön. Teilweise besteht ein Kapitel nur aus einem Satz, nie ziehen sich die Beschreibungen lange. Das Buch ist schnell gelesen, viel zu schnell. Man sollte es dosieren, eine Seite pro Tag, weil es so wertvoll ist. Tut man aber nicht, weil es einen Sog entwickelt. Weniger die Handlung, mehr die Worte und diese unglaublich schönen und wahren Sätze.
Bei „Und was machst Du am Wochenende“ war Ilona Hartmann zuletzt selbst Gast. Es wurde ein tolles Gespräch.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2
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Freitag, 26. April: Of/ Perfect Days

(Andrea)
Wenn ihr die Ausgehtipps bis hier gelesen habt, gibt es eine reele Chance auf Tickets für Euch. Ja, ich werde nicht müde daraufhinzuweisen, dass Kino kulinarisch immer ausverkauft ist. Und das wird bei dem Film und der Kulinarik auch wieder so sein, die Vorschau war toll, Wenders hin oder her. Will ich sehen! Daniel schreibt: "Oh, it's such a Perfect Film! Ganz reduziert – und phänomenal: Wim Wenders’ entführt uns nach Japan und begleitet den Alltag Hyrayamas, der mit unerschütterlicher Ruhe, Akribie und Gelassenheit öffentliche Toiletten in Tokio reinigt. Er scheint mit seinem einfachen, zurückgezogenen Leben zufrieden zu sein und widmet sich abseits seines äußerst strukturierten Alltags seiner Leidenschaft für Musik, die er von Audiokassetten hört, und für Literatur, die er allabendlich in gebrauchten Taschenbüchern liest. Durch eine Reihe unerwarteter Begegnungen kommt nach und nach eine Vergangenheit ans Licht, die er längst hinter sich gelassen hat. Wenders’ Oscar-Anwärter „Perfect Days“ ist eine tief berührende und poetische Betrachtung über die Schönheit der alltäglichen Welt – in jeder Sekunde herausragend verkörpert von Kōji Yakusho, der für die Rolle in Cannes den Darstellerpreis erhielt. Dazu ist diese Meditation in Langsamkeit auch eine filmische Verbeugung vor Musikern wie The Animals, Patti Smith und natürlich Lou Reed. Der Soundtrack eines ganzen Lebens. Kulinarisch servieren wir eine japanische Nudelpfanne mit Shiitake-Pilzen, Edamame und in Pflaumensud marinierten, ausgelösten Hühnerkeulen. Für die Vegetarier tauschen wir die Keulen gegen marinierten Tofu. Und der Überraschungs-Nachtisch huldigt dem Film beinahe eins zu eins!" 18.30 Uhr http://kinokulinarisch.de
Alte Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach
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MAI 2024
Samstag, 11. und Sonntag, 12. Mai: In the Solitude of Cotton Fields

(Martin)
Bernard-Marie Koltès Flow Projects
Das Programm der Maifestspiele in Wiesbaden 2024 wurde mittlerweile veröffentlich und der Vorverkauf hat am Mittwoch, 14. Februar begonnen. Für mich das Highlight: In the Solitude of Cotton Fields (In der Einsamkeit der Baumwollfelder) von Bernard-Marie Koltès anschauen.
Megastar John Malkovich spielt in Echt, Live und in Farbe auf der Bühne in Wiesbaden! In Hamburg waren die wenigen Vorstellungen binnen kürzester Zeit ausverkauft – bei den Maifestspielen wird’s vermutlich nicht anders sein, deshalb schnell handeln und Tickets kaufen!
„Eigentlich braucht man über »Cotton Fields« nur eine einzige Information: Der Megasuperstar John Malkovich wird für drei Vorstellungen auf der Bühne des Hessischen Staatstheaters stehen. Darüber hinaus ist seine Spielpartnerin die preisgekrönte litauische Schauspielerin Ingeborga Dapkūnaitė, und gemeinsam veräußern sich die beiden Weltklasse-Schauspieler in Bernard-Marie Koltès’ berühmtem (aber selten gespieltem) Stück »In der Einsamkeit der Baumwollfelder« (»Dans la solitude des champs de coton«) von 1985. Für die Inszenierung des atmosphärischen Zweipersonenstücks zeichnet der junge russische Regisseur Timofey Kulyabin verantwortlich, dessen Arbeiten national und international bereits großes Aufsehen erregten. Ein Händler und ein Kunde treffen sich an einem abstrakten Nichtort (den Baumwollfeldern) und handeln dort die Bedingungen eines Warenaustauschs aus. Gegenseitig tasten sie sich verbal ab, schätzen ein, sondieren, überprüfen das Gegenüber und den Wert der nicht näher genannten Ware. Ob es am Ende zur Transaktion kommt, bleibt offen.“
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/in-solitude-of-cotton-fields-imf-2024/10349/
Und hier geht’s zum Programm der Maifestspiele: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2024-05/
Samstag, 11. Mai um 19.30h und Sonntag, 12. Mai um 16.00h und 20.00h Maifestspiele 2024 Wiesbaden Foto: © Gio Kardava
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Bis 26. Mai: „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“

(Daniela)
Mit der Ausstellung „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“ setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main das Programm zum 75. Jubiläum ihrer Wiederbegründung nach der Schoa fort. Bis zum 26. Mai 2024 wird die multimedial aufbereitete Geschichte der Frankfurter Jüdinnen und Juden nach 1945 im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum zu erleben sein. Damit setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt das größte Ausstellungsprojekt in eigener Regie seit ihrem Bestehen um.
Der Ausstellungstitel „Auf Leben“ lehnt sich an den verbreiteten Trinkspruch „L’Chaim“ (hebräisch für „Auf das Leben“) an. In seiner modifizierten Form eröffnet er vielfältige Bedeutungsräume: Widerstand und Selbstbehauptung, Trotz und Mut lassen sich ebenso assoziieren das Aufblühen des jüdischen Gemeindelebens nach 1945.
Die Ausstellung umfasst acht chronologisch angelegte Kapitel im Erdgeschoss und vier thematische Kapitel im Obergeschoss des Ignatz Bubis-Gemeindezentrums. Das Grundkonzept wurde von Fritz Backhaus (Deutsches Historisches Museum) und Manfred Levy (Jüdisches Museum Frankfurt) entwickelt. Das Kuratorenteam Fedor Besseler und Laura Schilling hat sich für eine exemplarische Auswahl von besonders erzählens- und erinnernswerten Ereignissen, Akteuren und zeitgeschichtlichen Strömungen aus der Gemeindegeschichte entschieden. Erstmals öffentlich gezeigte Exponate und Fotografien aus Privatarchiven unserer Gemeindemitglieder werden persönliche und überraschende Einblicke eröffnen.
Ein Interviewprojekt mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Gemeindegeschichte ergänzt die Präsentation. In der Video-Installation des Regisseurs Adrian Oeser kommen Kurt de Jong, Leo Inowlocki, Esther Ellrodt-Freimann, Diana Schnabel, Alla Spanz, Dalia Wissgott-Moneta und Alexa Brum zu Wort. Sie sprechen über ihre eigenen Erinnerungen, Erfahrungen und Perspektiven auf die Gemeindegeschichte.
Die Ausstellung umfasst zudem eine Topographie, die eine umfangreiche Übersicht über jüdisch geprägte Orte der Stadt – in den Nachkriegsjahrzehnten und heute – bietet. Sie wurde, ebenso wie die gesamte Ausstellungsarchitektur und -grafik, von Kai Linke und Sandra Doeller gestaltet.
Die Ausstellungstexte sind in deutscher, englischer und russischer Sprache verfügbar. Begleitend zur Ausstellung bieten wir unterschiedliche Veranstaltungen sowie öffentliche Führungen an. 2024 wird zudem eine umfangreiche Publikation erscheinen. Das Begleitprogramm und weitere Informationen zur Ausstellung sind unter https://75jahre.jg-ffm.de/ zu finden.
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Bis Sonntag, 12. Mai 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)
Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.
Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 12.05.2024, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei
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Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)
Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.
Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)
Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei
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Dienstag, 04. Juni: Extreme
(Uwe)
Wer über die bereits 1985 in Boston gegründete Band Extreme schreibt, kommt am großen Hit der Band, More Than Word“ natürlich nicht vorbei. Alleine Auf Spotify wurde er Stand heute (Anfang Februar) bereits 620.860.002 mal gespielt. Das werden sie sicher auch bei ihrem Konzert in der Batschkapp spielen und darüber hinaus bringen sie weitere Songs aus ihrer langen Karriere und vom neuen Album „Thicker Than Blood“, dem ersten seit zehn Jahren. Ein talentierter Mitarbeiter der Plattenfirma schrieb darüber: „… Heimstudio in Los Angeles produziert, wo die Mitglieder zusammenkamen, um ihren elektrisierenden Eklektizismus zu kanalisieren, der ihren bahnbrechenden Output definiert hat – jedoch mit einem Twist des 21. Jahrhunderts. Mit einem Mix aus Hardrock-Attacken und einfühlsamen Balladen schafft Six eine einzigartige Klanglandschaft, die die Fans in Erstaunen versetzen wird“
Beginn: 20:00 | Einlass: 19:00
Batschkapp, Gwinnerstrasse 5, 60388 Frankfurt
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