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| 26.01.2024 |
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"Alle zusammen gegen den Faschismus"

Danke Frankfurt! Das war mega! 50.000 Menschen haben sich auf den Weg gemacht und haben gegen den Rechtsruck, für Demokratie und gegen die AfD demonstriert. Und das waren nicht nur Frankfurter:innen. Auch aus dem Umland sind die Menschen angereist. Mit dabei unter anderem mein 85jähriger Vater. Viel Freude hat uns beiden das gemeinsame Skandieren: "Alle zusammen gegen den Faschismus" gemacht.
Auf dem Weg zum besten Döner der Stadt (Tonbul Grill) meinte er: "Schade, dass sie nicht "Bella Ciao" gespielt haben. Das Shantel den Protestsong sehr wohl gespielt hatte, haben wir leider nicht mitbekommen, da wir kurz vor Ende gegangen sind…
Apropos Ende: Mit einer Demo darf unser Protest nicht enden. Heute ist bereits die nächste. Diesmal gibt es eine Kundgebung und danach einen Demozug. Los geht’s um 17:00 Uhr am Roßmarkt. Wenn Euch das heute nicht passt, dann könnt ihr auf dieser Seite schauen, wann und wo die nächste Demo ist: www.zusammen-gegen-rechts.de
Apropos Demonstrieren: Dass es die Stalburg nicht mehr gibt, habt ihr bestimmt alle mitbekommen. Die ehemaligen Mitarbeiter:innen würden die Stalburg gerne pachten, aber der Investor reagiert noch nicht Mal auf ein Gesprächsangebot. Morgen findet ein Apfelweintrinken vor der Stalburg statt. Es wäre toll, wenn viele von Euch dabei sind. (Mehr Infos im längeren Text weiter unten)
So, jetzt genug. Eigentlich müsste ich mich schon bald auf den Weg ins Stadion machen, aber die Eintracht muss heute ohne mich gegen Mainz gewinnen, denn wir haben unsere Ausgehtipp „Weihnachtsfeier“. Dieses Jahr verlassen wir die Stadt. Wohin es geht, verrate ich hier nicht, denn die anderen lesen ja mit. Ich muss mich jetzt aber sehr sputen, denn ich muss noch die Geschenke für das Team besorgen. Essen und Geschenke finanzieren übrigens die Leser:innen, die für die Ausgehtipps spenden. Vielen Dank dafür!
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
P.S. Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net
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AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Wohnungs- und Zimmerangebote sind natürlich FÜR ALLE willkommen) Illustration von Carlotta Hick
Zimmer/Wohnung für Praktikum in Fankfurt gesucht: Ruben, mein Sohn, hat mich gebeten folgendes Gesuch seines Kommilitonen zu veröffentlichen: Hallo, ich bin Maximilian Fries, 20 Jahre alt und Student an der LMU München im 3. Semester meines BWL-Bachelors. Ich suche eine Wohnung/Zimmer vom 01.04.2024 - 31.06.2024, da ich zu der Zeit ein Praktikum in Frankfurt absolviere. In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport oder treffe mich mit Freunden. Ich bin ein ruhiger und ordentlicher Mieter, der keine Parties veranstaltet und sehr auf Sauberkeit achtet.
Ich freue mich über jede Rückmeldung! Email: friesmaximilian2003@gmail.com (Telefon: 01729962166)
Zimmernangebot Wir, Nicole, Shooter und Spyke (Havaneser), suchen eine ruhige, lustige Zweck-WG-Mitbewohnerin, die eigenständig ihren Weg geht. Gemeinsame Kuschelabende auf der Couch bieten wir nicht. Hier gibts ein helles, ruhiges Zimmer, eine eigene Toilette und eine eigene Dusche im gemeinsamen Bad im Angebot. Die Küche kann mitbenutzt werden, Kochexzesse mögen wir aber nicht so. Eckenheim ist kein Party-Viertel. Wer gerne joggt, findet hier Wege. Fitnessstudio, diverse Vereine, Supermärkte und ein paar Restaurants sind umme Ecke. Öffis sind schnell erreichbar, in die Stadt braucht man ca 20 Min. Mit dem Rad ist man schneller. Gerne Nichtraucherin. Ich bin Sportjournalistin und begeisterte Tennisspielerin. Mein Sohn, der bald 16 wird, ist ebenso mit dem Tennisvirus infiziert. Hm. Der Fiffi auch… Die WG: 20m² Zimmer in 3er WG, Wohnungsgröße: 120m², 3er WG (1 Frau und 1 Mann), Bewohneralter: 15 bis 54 Jahre, Rauchen nicht erwünscht, Zweck-WG, Kosten: 550 € warm Kontakt: 0178-2008069
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ZU GEWINNEN (Daniela)
Rückmeldung bitte an: daniela@cappelluti.net
3 x 2 Gästelistenplätze für SOULFOOD am 3.2. Gewinnfrage: Über welches Länderspiel schreibt Uwe im GEROLLTEN?
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ZU GEWINNEN
1 x 2 Tickets für "Erste Bücher" mit drei augenöffnenden, nachhallenden Literatur-Debüts am Montag, 29. Januar um 19:30 Uhr im Literaturhaus Frankfurt.
Frage: Wie lautet der Titel des Debüts, das auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreid stand? Eure Antwort im Betreff und Euren vollständigen Namen per E-Mail an Petra
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Banner zum Basteln
(Andrea)
Taschen, Tischdecken, Kunst, was man aus alten Werbematerialen alles machen kann. Wahrscheinlich fallen Euch auch noch andere Sachen ein. Wenn ihr nun also denkt, cool, mit Bannern der Größe 340x173 cm, Standard Meshgewebe, 330g/m2, Brandschutzklasse B1, randverstärkt und alle 50cm mit einer Öse versehen, wollte ich schon immer mal arbeiten: Meldet Euch bei Manuel Dieter vom Referat Ehrenamt der Stadt Offenbach. Ich sollte noch erwähnen, dass die Banner mit der Corona-Kampagne bedruckt sind und natürlich nicht mehr im öffentlichen Raum gehängt werden dürfen. Hier der Kontakt: manuel.dieter@offenbach.de
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YRD.Works bei Emma Metzler
(Andrea)
Seit Montag ist die Arbeit "Tables" zu sehen, die das Offenbacher Künstlertrio Yrd.Works im Auftrag für und gemeinsam mit dem Emma Metzler Restaurant in Frankfurt konzipiert und realisiert hat. Tables ist ein gewisses Novum, da damit zum ersten Mal eine Arbeit produziert wurde, die dauerhaft zu sehen sein wird, auch wenn sich ihr Aussehen über den Zeitraum der nächsten Jahre immer wieder verändern kann." Ein guter Grund, mal wieder essen zu gehen.
Emma Metzler, Schaumainkai 17. Frankfurt
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Freitag, 26. + Samstag, 27. Januar: Mauern - She She Pop

(Martin)
Hello! She She Pop kommt! Am 7. Dezember findet die Premiere von ‚Mauern‘ im Berliner HAU Hebbel am Ufer statt – super, dass She She Pop dann gleich Frankfurt besucht.
Vor zehn Jahren saßen She She Pop in „Schubladen“ Altersgenossinnen aus der ehemaligen DDR gegenüber. Sie verhandelten die systemischen Bedingungen, die ihre sogenannten Identitäten hervorgebracht hatten: zwei starke Ideologien, zwei gegensätzliche Lehren, die in sich selbst stimmig waren.
Unsere Selbstbilder allerdings, haben die letzten zehn Jahre gar nicht überlebt. Als gedankliche Fortsetzung von „Schubladen“ haben She She Pop für „Mauern“ erneut verschiedene Gäste eingeladen, die mit ihnen die Bühne teilen oder virtuell zugeschaltet sind. Gemeinsam gehen sie auf Zeitreisen zwischen Momenten der Vergangenheit und möglichen Zukünften.
Die Reise führt entlang von Mauern, welche die Wahrnehmung und emotionale Prägung der gemeinsamen Realität durchziehen. Ausgehend von einem Trümmerberg aus dokumentarischem Material wird die Bühne mit Hilfe zukunftsbeschwörender Kameratechnik zur Zeitkapsel. Darin sehen wir unseren Held*innen dabei zu, wie sie sich gemeinsam an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ihrer Lebenswelt und den Relikten ihrer Vergangenheit herauszuziehen versuchen, um sich in imaginierten Möglichkeiten gemeinsam umzusehen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/mauern/ Freitag 26 + Samstag, 27. Januar um jeweils 20.00h Theater/Performance im Mousonturm Solidarisches Preissystem Foto: © Dorothea Tuch
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Freitag, 26. Januar: EXPERIMENT:AURORA

(Martin)
Mit ChatGPT bis zur Morgenröte / Ein Projekt von Delirious Productions
Das Experiment AURORA: Ein Mensch in einem abgeschlossenen Raum. Von einer Morgenröte zur nächsten. Allein mit sich und einer künstlichen Intelligenz. Genauer: mit der Stimme von Chat-GPT.
Genauer: mit KI-generierten akustischen Signalen, die sich anhören wie eine menschliche Stimme, die Texte spricht, wie Menschen sie sprechen, aber von einer KI generiert. Der Mensch ist eine Schauspielerin, ist eine Theaterfigur, ist eine reale Person, ist eine fiktive Person. Was ist echt und was ist fake? Was ist real, was virtuell? Wo hört Mensch auf und fängt KI an?
In einer Gegenwart, in der künstliche Intelligenzen zunehmend soziale und emotionale Bedeutung gewinnen, setzt sich Delirious Productions dem Zusammenleben und -arbeiten mit Chat GPT aus. Als Co-Autorin, Spiel- und Gesprächspartnerin wird der Theaterabend von ihr mitgestaltet. Was bedeutet es, mit einer Stimme ohne Absender, einem Ich ohne Bewusstsein, einer Entität ohne Identität zu interagieren?
Ein Abend über narzisstische Kränkungen, Simulation von Wirklichkeit, Deepfake und Fakedeep, halluzinierende Algorithmen, Identitätsentzug als Freiheit, Integration neuer Entitäten, Triumph der Fiktion.
Von und mit: Florian Dietrich, Anne Greta Weber, Friederike Weidner, Hannes Weiler und Chat GPT
Zu den Tickets geht’s hier: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php
Freitag, 26. Januar um jeweils 20.00h Theater Landungsbrücken Gutleutstraße 294 Foto: Homepage Theater Landungsbrücken
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Freitag 26. – Sonntag, 28. Januar: Scarbo von Ioannis Mandafounis und Manon Parent

(Martin)
Ballett der Dresden Frankfurt Dance Company
Die Uraufführung von Scarbo fand im Frühjahr in Paris statt. Hier gleich mal eine Kritik dazu: https://www.deutschlandfunk.de/scarbo-neues-tanzstueck-von-ioannis-mandafounis-in-paris-dlf-7237b00d-100.html
Jetzt hat Scarbo seine Frankfurt Premiere und darauf kann man sich freuen! Scarbo ist ein Gnom, ein Kobold. Ioannis Mandafounis und Manon Parent haben sich diesen Titel von Maurice Ravel entliehen. So eröffnet Ravels Musik auch den Abend. Je länger Manon Parent tanzt, desto mehr wird das Publikum in ihre innerste Welt gezogen. Eine Welt, in der Trauer, Wut, Freude, Hilflosigkeit und Stärke existieren. Diese Gefühle bringt die Tänzerin unmittelbar in der Bewegung zum Ausdruck – ohne jeden Filter. Alle Zellen der Darstellerin scheinen in verschiedenen emotionalen Frequenzen zu vibrieren. Sich in all den unterschiedlichen Zuständen zu zeigen, ist eine Freiheit, die man sich selten nimmt. Dieses Teilen von Intimität ist der Kern von „Scarbo“. Dabei können sich die Zuschauer*innen durchaus fragen, ob es sich um reale oder fiktive Zustände handelt, um Erinnerungen an die Vergangenheit oder um eine persönliche Geschichte, die erzählt wird.
Die Tänzerin selbst steht im Mittelpunkt dieser Erzählung, die vom Zusammenspiel ihres Körpers, ihrer Seele und ihrer Gefühle handelt. Der rhythmische Dialog von Farben, Musik und Tanz – der frei, unabhängig und unvorhersehbar bleibt – schafft eine Atmosphäre, die das Publikum in eine Live-Version eines Kunstfilms versetzt.
Hier gibt’s einen Trailer zu sehen: https://youtu.be/1-IWq27CIzo?si=2o2Qbm7D2cKRFuNG
Freitag 26. + Samstag 27. Januar um jeweils 20.00h, Sonntag, 28. Januar um 16.00h Bockenheimer Depot Foto: © Jean Baptiste Bucau
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Freitag 26. Januar – Sonntag 11. Februar: Winterwerft „Losing Ground“

(Daniela)
Viele kennen protagon von der Sommerwerft am Frankfurter Mainufer. Mit der Winterwerft setzen sie „Kultur für alle“ auch im Winter um. Die Winterwerft ist das Festival für wildes, organisches Theater, für Theater, das wagt, unerschrocken, neugierig und fragend in die Abgründe dieser Zeit zu blicken.
Vom 26.01.-11.02. öffnen wir Türen und Tore und laden Euch zur Winterwerft ein: jeweils von Freitag bis Sonntag erwartet Euch auf dem Kulturgelände ein gut gefülltes Programm: Wir haben regionale und internationale Künstler*innen aus Theater, Musik und Bildender Kunst eingeladen, ihre Arbeiten rund um Klimakrise, Artensterben, kulturelle und soziale Kämpfe zu zeigen. Jedes Wochenende teilen wir im Rahmen des Festivalprogramms auch die Ergebnisse aus unserem dreiwöchigen Theaterlabor und wollen dazu mit euch in den Austausch kommen.
Auf dem Winterwerft Gelände finden wir dafür einen magischen Rahmen. Tagsüber gibt es für alle zugängliche Workshops aus Theater, Tanz und mehr. Ab 18:30 Uhr öffnet dann das Gelände und unsere Ausstellung. Die Jurte, das Babushka Café und das Foyer laden mit Konzertklängen, Gesprächsformaten, warmen Getränken und Leckereien zum Verweilen und Austausch ein. In der Halle finden Theater und Performances statt, und wenn wir es brauchen, ist dort auch Platz zum Tanzen. Und Sonntags haben wir am Nachmittag ein Programm für die Kleineren: Fantasievolle Workshops in der gemütlichen Jurte und Theater für kleine und große Menschen.
Mit dem Thema „Losing Ground“ gehen wir einmal mehr auf die Suche. Stolpernd, zärtlich, wild und wütend wollen wir versuchen, dem und denen Stimme und Gestalt zu verleihen, die sonst oft ungehört bleiben. Und wir wollen ihn wiederfinden: den Boden der Tatsachen.
Auf dem Protagon Kulturgelände findet die Winterwerft dafür den richtigen Rahmen. Workshops zu Theater, Tanz und weiteren Themen sind tagsüber für alle zugänglich. Ab 18:30 Uhr öffnet dann das Gelände, inkl. der Ausstellung. Die Jurte, das Babushka Café und das Foyer laden mit Konzerten, Gesprächsformaten, warmen Getränken und Leckereien zum Verweilen und Austausch ein. Die Halle ist Bühne für Theater und Performances, und auch Platz zum Tanzen. Sonntags haben wir nachmittags ein Programm für die Kleineren: Fantasievolle Workshops in der Jurte und auch Theater für unsere Kids.
Mehr Informationen und Anmeldung für unserer Workshops auf der Website: www.winterwerft.de
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Freitag. 26. Januar: Sprache deines Herzens
(Martin)
Mehrsprachiger Lyrik- und Musikabend.
Zum dritten Mal: Ein Abend zum Mitmachen bzw. zum Beteiligen! Theaterperipherie lädt ein zum Lyrik- und Musikabend in das Titania. Wer Lust hat, ein Gedicht, einen Song, oder eine Kurzgeschichte von der Bühne aus zu teilen, ist willkommen.
Bitte eine E-Mail bis 15. Januar schicken an: info@theaterperipherie.de
theaterperipherie freut sich über jede einzelne Einsendung! Bitte angeben, ob du selbst vortragen möchtest und falls nicht, ob du beim Vortragen namentlich erwähnt werden möchtest. Jede Sprache ist willkommen! Nur zugucken, das geht natürlich auch.
Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 2319:30 UhrFoto: © theaterperipherie
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Freitag 26. Januar und weitere Termine: COLOURS OF DEMOCRACY

(Daniela)
Die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche war nur ein Wimpernschlag in der langen Geschichte der Demokratiebewegungen in aller Welt. Der Abend Colours of Democracy beleuchtet die Demokratiegeschichte sowie den aktuellen Zustand der Demokratie und legt dabei den Schwerpunkt auf acht Länder (Deutschland, Griechenland, Iran, Kolumbien, Russland, Syrien, Senegal, Türkei).
Acht Musiker:innen des Bridges-Kammerorchester aus diesen Ländern haben den Abend konzeptionell mitentwickelt und gestalten ihn sowohl musikalisch als auch szenisch. Gedichte, Auszüge aus Theaterstücken, Aufrufe und persönliche Texte werden mit ausgewählten Musikstücken verschiedener Epochen und Stilrichtungen verflochten. Durch die Besetzung mit Instrumenten aus dem arabischen, europäischen, persischen, südamerikanischen und westafrikanischen Kulturraum (Flöte, Gaita, Violine, Kamanche, Violoncello, Kanun, Gitarre, Tiple, Ngoni, Tambin (Peul Flute), Perkussion, Gesang) weist das Ensemble eine große Bandbreite an Klangfarben auf. In diesem demokratischen Prozess der Stückentwicklung stehen die Musiker:innen für eine Gemeinschaft, die Vielfalt als Stärke versteht und den Wert von Demokratie auf verschiedenen Ebenen verhandelt.
Mit Vladislav Belopoukhov, Ayşe Deniz Birdal, Johanna-Leonore Dahlhoff, Youssef Laktina, Alireza Meghrazi Soloukloo, Eleanna Pitsikaki, Andrés Rosales, Khadim Seck Regie Matthias Faltz Musikalische Leitung Johanna-Leonore Dahlhoff Dramaturgie Antigone Akgün, Susanne Hemmerling
Vorstellungtermine: Fr., 26.01.24 um 19:30 (Premiere)/ Sa., 27.01.24 um 19:30 / 28.01.24 um 17:00 / Sa., 30.03.24 um 19:30 / Mi., 24.04.24 um 19:30
Volksbühne am Grossen Hirschgraben
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Samstag 27. Januar: Die Stadt Frankfurt verliert eine Burg

(Daniela)
Heike hat mich gebeten Euch auf diese "Demo" hinzuweisen, was ich sehr gerne mache.
"Liebe Freund*innen und ehemalige Gäste der Stalburg,seit dem 30. Dezember 2023 sind die Tore der Stalburg nach 144 Jahren nun endgültig geschlossen. Wir sind noch immer traurig und empört, dass es die Stalburg nicht mehr gibt und alles ein sehr unschönes Ende genommen hat. (...)
Leider können wir die große Frage, wie es mit der Stalburg weitergeht, nicht beantworten. Weder die Geschäftsführung noch der Eigentümer kommunizieren mit uns. Dennoch möchten wir diesen Mailverteiler dazu nutzen, um mit Euch gemeinsam die Ereignisse der vergangenen Wochen Revue passieren zu lassen und Euch an unseren gegenwärtigen Gedanken teilhaben lassen.
Zunächst aber möchten wir Euch herzlich dafür danken, dass Ihr in den vergangenen Wochen so häufig da wart. Die vielen Gespräche mit Euch, Eure Anteilnahme und Eure positiven Rückmeldungen haben uns gutgetan. Sie haben uns in unserem Eindruck bestärkt, dass diesem traditionsreichen Ort des Miteinanderseins, des gemeinsamen Essens und Trinkens, eine besondere Bedeutung zukommt.
Wie viele von Euch schon wissen, hat uns die Nachricht der Schließung Ende November mindestens genauso überrascht, schockiert und traurig gemacht wie Euch. Bis zum heutigen Tag hat die Geschäftsführung nicht mit uns gesprochen. Es gibt weder ein Statement des Inhabers Arthur Wöhner noch des Geschäftsführers Christoph Fröhlich, ob und wie es mit der Stalburg weitergeht.
Motiviert durch Eure Unterstützungsangebote und unserem Anliegen, solch einen besonderen Ort in der Stadt Frankfurt vor dem Untergang zu bewahren, haben wir uns Mitte Dezember mit einem Schreiben an den Inhaber gewendet. Darin haben wir ihn darum gebeten, uns die Gaststätte samt Inventar zu verpachten. Eine Antwort ist bis heute leider ausgeblieben. Wir danken Euch trotzdem für Eure motivierenden Worte und Eure finanziellen Unterstützungsangebote.
Unsere Hoffnung, am 30. Dezember 2023 gebührend Abschied zu nehmen, wurde uns verwehrt und lässt uns einmal mehr enttäuscht und wütend zurück, so wie viele von euch wahrscheinlich auch.
Obwohl wir die genauen Pläne für die Liegenschaft in der Glauburgstraße 80/Humboldtstraße 67 nicht kennen, stellen wir den Kauf vor etwa zwei Jahren in den Kontext urbaner Gentrifizierungsprozesse sowie der allgegenwärtigen Kapitalakkumulation und steigender Immobilienpreise. Hätte der Käufer ein tatsächliches Interesse daran gehabt, die Gaststätte weiterzuführen, hätte er andere, wirtschaftlich sinnvollere Maßnahmen ergriffen, als die Gaststätte zu schließen.
Wir sind nicht nur wütend darüber, dass ein weiterer wichtiger Ort der Begegnung in Frankfurt vorherrschenden Kapitalinteressen weichen muss, sondern wundern uns auch über das scheinbar fehlende Interesse der Stadtpolitik an der Geschichte und Tradition ihrer eigenen Stadt.
Wir, eine Gruppe ehemaliger Mitarbeiter*innen, sitzen aktuell unter dem Namen „Stalburg im Exil“ regelmäßig zusammen und überlegen, wie wir stadtpolitische Aufmerksamkeit auf die Stalburg ziehen können und welche Möglichkeiten es gibt, einen neuen Raum des Zusammenkommens zu schaffen, um die Stalburg nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Deshalb haben wir entschieden, uns am 27. Januar 2024 von 14 bis 17 Uhr vor den Toren der Stalburg zu versammeln und bei heißem Äppler/Apfelsaft gemeinsam darauf aufmerksam zu machen, dass es ein breites Interesse am Erhalt der Stalburg gibt.
Wir laden Euch herzlich dazu ein und freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.
Liebe Grüße aus der Stalburg im Exil Foto: Rosa Erdmann
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Samstag, 27. Januar: Of/ Soulsearching
(Andrea)
Cafe Marcello am Wilhelmsplatz ist Treffpunkt der Hipster, schon morgens um 8 stehen alle auf der Matte, um ihren Cafe zu genießen. Das ist morgens und klar ist der Laden zu Marktzeiten proppevoll und heute Abend sicher auch. Denn dann gibt es ab 18 Uhr schöne Musik mit Michael Rütten. Zu dem muss man nicht viel sagen: Er ist Produzent und Musikjournalist in Frankfurt, seit 1997 Macher der Radioshow »soulsearching« bei dem Frankfurter Stadtsender Radio X, DJ in deutschen und internationalen Clubs und Festivals, Fachbeiträge usw usf. To make a long story short: Michael weiß, wie man Menschen zum Schwingen bringt. Ein netter Kerl ist er außerdem. Wenn wir nicht FC Barcelona gegen, wen eigentlich?, im Centro Galllego schauen würden, wäre ich da. 18 bis 22 Uhr.
Cafe Marcello, Wilhelmsplatz 12, Offenbach
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Samstag, 27. Januar: FFM/ Eisfabrik

(Andrea)
Eisfabrik, das sind 32 Grad Celsius im Schatten und es schneit?! Das ist kein Fehler im System der Elemente oder der Erderwärmung geschuldet, sondern passiert genau dann, wenn die Eisfabrik die Bühnen dieser Welt betritt. Eisfabrik ist ein Kunstprojekt mit fest integrierten Figuren als Protagonisten und sollte in seinem Gesamtkonzept auch als eigenständige Band und nicht nur als Projekt betrachtet werden. Die drei Eisfabrikanten sind Dr. Schnee, Der Frost und Celsius aka Götter in Weiß. . Musikalisch bewegt man sich irgendwo zwischen Dark Electro und Future Pop, wobei man durchaus auch offen für Ausbrüche in andere Richtungen elektronischer Art ist und dies gekonnt ins eigene Soundgewand integriert. Eingängigkeit und unterkühlte Harmonie stehen bei Eisfabrik besonders im Fokus. Da es sich um ein künstlerisches Gesamtkonzept handelt, spielt auch der visuelle Faktor eine große Rolle, sodass bei Live-Auftritten viele individuelle Effekte und Show-Einlagen zum Tragen kommen. Man spielt dabei mit innovativen Lichteffekten an den Protagonisten selbst, wie aber auch auf der Bühne. Wenn ein etwa 2,30 Meter großer Roboter oder ein Yeti die Bühne stürmen, während die Band ihr Bestes gibt, oder wie eingangs erwähnt, es anfängt zu schneien, gehört das ebenfalls zum aktuellen Programm wie der Bandname, der sich im DMX-Modus über die gesamte Bühne verteilt." Einlass 19 Uhr
Das Bett, Schmidtstraße, Frankfurt
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Samstag, 27. Januar: 69. Naxos Hallenkonzert

(Martin)
Materia Magica
Der sardische Perkussionist Stanislas Pili aus Bern präsentiert eine eklektische Klangerzählung zwischen akustisch verstärkten Objekten des Alltags, Perkussionsinstrumenten, der menschlichen Stimme und Performance-Techniken des Musiktheaters: Spielplan manipuliert u.a. Uhren, Lineale und Ketten derart, dass sie eine intime Klanglandschaft erzeugen. In Trama wird der Percussionist zum Magier, der sich im Zauberspruch seiner Stimme in Interaktion mit Schlagzeug-Klängen verfängt. Pilis eigenes Werk Regime orizzontale entwickelt zwischen Stereo-Panning-Effekten und Präparationen der Großen Trommel die klingende Choreographie eines Sturms.
Vor und nach dem Konzert: In der Klanginstallation Materiale (2023) erzeugen die Bewegungen einer mit Sand präparierten, durch tiefe Frequenzen und Licht bestrahlten Leinwand kontinuierlich visuelle und klingende Reflexionen.
Hier geht’s zu den Tickets: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform
Samstag, 27. Januar um 20.00h Naxos Halle Foto: © Homepage Theater Willy Praml
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Samstag, 27. Januar: Eröffnung Electronic Classroom MOMEM

(Petra)
Der positive Einfluss von Musik auf uns ist unbestritten, unübersehbar und erlebbar. Das gilt für das Hören von Musik wie auch das Erzeugen und Produzieren. Musik fördert unsere sozialen und kreativen Potentiale. Doch oft ist das Musizieren mit vielen Voraussetzungen verbunden – von der Anschaffung teurer Instrumente über das Notenlesen bis zum intensiven Üben. Bei der elektronischen Musik ist das gänzlich anders. Es braucht nichts anderes als einen Computer und selbst ein Smartphone genügt am Anfang. Der Electronic Classroom versteht sich nun als leichteste und intuitivste Annäherung an die elektronische Musik, die in Gruppen gemeinsam erlebt werden kann. Zum Einsatz kommen vor allem einfach zu bedienende Hardware-Instrumente wie der Drum Brute Impact von Arturia, um den Lernenden einen möglichst einfach zu verstehenden Zugang zu bieten. Die Lernenden verstehen in speziell produzierten Tutorial-Videos schnell den Grundaufbau der elektronischen Musik und erlernen ihre Produktion auf analoge, haptische Art und Weise durch Drehen, Drücken und Schieben der Regler, Tasten und Knöpfe. Die Lernenden sollten nicht jünger als 10 Jahre alt sein und ein Tablet gut bedienen können.
Electronic Classroom im MOMEM, Ort: MOMEM, Museum of Modern Electronic Music, Adresse: Hauptwache B-Ebene, Uhrzeit: 15 - 18 Uhr, der Electronic Classroom kann ab 26.01. per E-Mail oder Telefon (069-20975899-0) für eine Session in der Länge von 90 Minuten inner- und außerhalb der Öffnungszeiten exklusiv reserviert werden. Ausgenommen sind Wochenenden und Feiertage. Die Mindestteilnehmerzahl sind 15, maximal 30 Lernende (wobei 25 Personen gleichzeitig Musik machen können), die den jeweiligen Eintrittspreis entrichten müssen. Bei Reservierungen wird zusätzlich zum zu entrichtenden Eintrittspreis eine Reservierungsgebühr von 20 € erhoben – zahlbar vor Ort, Eintritt: 12 (8) Euro , Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 13 bis 19 Uhr
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Samstag, 27. Januar: OF/ Killers of the Flower Moon

(Andrea)
Ich habe neulich ein Interview mit den beiden Hauptdarstellern gesehen, zudem Scorsese, also den Film WILL ich sehen: "Zu Beginn des 20. Jahrhunderts brachte das Erdöl der Osage Nation großen Reichtum und sie wurde über Nacht zu einem der wohlhabendsten Völker der Welt. Der Wohlstand dieser Ureinwohner Amerikas zog sofort weiße Eindringlinge an, die die Menschen manipulierten, erpressten und den Osage so viel Geld stahlen, wie sie konnten – bis sie sogar zum Mord übergingen. Vor diesem Hintergrund erzählt „Killers of the Flower Moon“ anhand der ungewöhnlichen Liebe zwischen Ernest Burkhart (Leonardo DiCaprio) und Mollie Kyle (Lily Gladstone) eine epische Western-Krimisaga, in der wahre Liebe und ein unfassbarer Verrat aufeinandertreffen. Robert De Niro und Jesse Plemons sind in weiteren Rollen zu sehen. Regisseur von „Killers of the Flower Moon“ ist Oscar-Preisträger Martin Scorsese, der zusammen mit Eric Rothauch das Drehbuch schrieb. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von David Grann." Killers of the Flower Moon. Martin Scorsese, USA 2022, 206 Min. (mit Pause), ab 12 Jahren, OmU Trailer https://youtu.be/asky8DBL8yg?si=nJ5n4mLkCrlWvY_D
Hafenkino, Nordring, Offenbach
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Sonntag, 28. Januar: Nicklas Sahl Solo
(Uwe)
Dänemark hat einen neuen König, einen richtigen, der das Amt durch Geburt und warten und weniger durch eigenes persönliches Zutun bekam. Nicklas Stahl, Popsinger / Songwriter, hat sich sein wachsendes Publikum erspielt. Nach seinem Debüt-Album „Planets”, das #4 der dänischen Airplay-Charts und Gold-Status verbuchte, war er der zweit-meistgespielte Musiker im dänischen Radio. 2020 legte er das Album „Unsolvable“ nach und knackte mit „Four Walls“ die #1 der dänischen Airplay-Charts. Im Mai 2022 folgte das nächste Album „God Save The Dream”.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr Foto: Brotfabrik
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Sonntag, 28. Januar: Of/ Brutalismus
(Andrea)
Der Termin ist für mich gemacht, ein Poster vom Gothaer Haus möchte ich nämlich schon lange. Denn schöner kann Brutalismus nicht sein. Außerdem gibt es noch weitere Motive, die ich noch gar nicht kenne, shame on me. ▪️Wohnhaus Kaiserstraße, ▪️Toy'r'Us Marktplatz, ▪️Treppenhaus Rathaus ▪️und eben das Gothaer Haus. Die Poster sind A1 Format in 4-Farbdruck, mit kleinen weißem Seitenrand. Wir machen um 17 Uhr auf, und bleiben so lang bis die Poster weg sind. First come, first save. Reservierungen oder Versand ist logistisch leider nicht möglich. Es hat sich bewährt einen Rucksack oder eine Plastiktasche mitzubringen.
Hinterhof der Domstraße 81, 63067 in Offenbach
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ARD Audiothek: Urban Pop über Rio Reiser
(Uwe)
Absolut hörenswert ist “Urban Pop – Musiktalk mit Peter Urban“. Über hundert Folgen des legendären NDR Radiomoderators und langjährigen Stimme der ESC-Übertragungen sind in der sehr gut sortierten Audiothek der ARD abrufbar. In zwei Folgen beschäftigte er sich im November mit dem Leben des viel zu früh verstorbenen Rio Reiser. In einer Folge geht es um die Zeit mit seiner Band Ton, Steine, Scherben und in der anderen um seine Solo-Zeit, u.a. mit zwei meiner ewigen Lieblingsplatten „Rio I“ und „Blinder Passagier“. Als eingefleischter Fan erfährt man nichts Neues, wird aber intensiv und mit hoher Wertschätzung an Rio Reiser, sein Werk und einige seiner zeitlosen Songs erinnert, die man danach mit großer Freude hört. Wer weniger auf Rio Reiser und deutsche Musik steht, findet in den anderen Folgen sicher etwas über andere persönliche Lieblingskünstler.
Bild: ARD Audiothek
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Noch bis Sonntag, 28. Januar: John Akomfrah "A Space of Empathy"

(Petra)
Eine tolle Entdeckung, die ich einer lieben Freundin verdanke: John Akomfrah erschafft nachdenkliche Videoarbeiten von eindringlicher audiovisueller Intensität. Auf großformatigen Screens erzählt der Ende der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts geborene Künstler von Umbrüchen der Vergangenheit und Krisen der Gegenwart. Dem in Deutschland bisher eher wenig bekannten, eindrucksvollen Werk des Künstlers widmet die Schirn erstmals eine umfassende Ausstellung mit einer Auswahl von drei bedeutenden, raumumspannenden Multi-Screen-Installationen aus den vergangenen Jahren: Häufig in Form von simultanen Erzählstrukturen und sehr spezifisch eingesetztem Sound, verwebt der Mitbegründer des einflussreichen Londoner Black Audio Film Collective (1982-1998) eigene filmische Aufnahmen mit Archivmaterial zu vielschichtigen, mitunter assoziativen Collagen. Akomfrahs immersive Installationen setzen sich kritisch mit kolonialen Vergangenheiten, globaler Migration oder der Klimakrise auseinander. In seiner Arbeitsweise beschäftigt sich der Künstler mit der Eindimensionalität geschichtlicher Darstellungen, indem er in seinen Erzählungen ein Gefüge aus mehreren Perspektiven entstehen lässt. Akomfrahs Werk bricht mit der Vorstellung von Linearität, mit der Illusion der einen Wahrheit. Sehr eindrucksvoll - und mit einiger Zeit zum Schauen aufzunehmen (mehr als zumindest ich sonst für eine Ausstellung einplane!).
Foto:©Schirn Frankfurt
John Akomfrah "A Space of Empathy" - Ausstellung mit den Videoarbeiten: The Unfinished Conversation (2012), Vertigo Sea (2015) und die neue Arbeit Becoming Wind (2023), Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Römerberg, Eintritt REENTRY TICKET (zweimaliger Eintritt): 12 (10) - 14 (12) Euro, Öffnungszeiten: dienstags, freitags, samstags und sonntags 10 - 19 Uhr, mittwochs + donnerstags 10 - 22 Uhr, 24.12. geschlossen, 25.12., 26.12., 01.01. 10 - 19 Uhr, 31.12. 10 - 17 Uhr
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Montag, 29. Januar: Drei augenöffnende, nachhallende Debüts im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)
"Wie sagt man 'Papa', ohne dass ein Fragezeichen zu hören ist?" Und weiter: "Wenn du das hier liest, Metin, werde ich wahrscheinlich tot sein." Damit ist der Ton in Necati Öziris Debüt gesetzt. Die Jury des Deutschen Buchpreises nominierte seine Art der Vatersuche für die Shortlist und uns trifft "Vatermal" mitten in die Magengrube. Genau wie Öziri selbst es von Kunst erwartet. Eine andere Suchbewegung: Bayern, Anfang der 80er Jahre. Die Zeit des Ausbruchs von AIDS, die Zeit der Zwangstests auf HIV. Lion Christ schenkt uns mit "Sauhund" eine "übermütige, schwule Adoleszenzgeschichte", ein Debüt von "Glanz, Schmarrn und Schmerz", wie er selbst sagt, und mit Flori die erfrischend naive Stimme eines glückssuchenden Hochstaplers. In Astrid Ebners "Blaupausenwelt" wandert der Blick in die Zukunft: Editierte Babys sind an der Tagesordnung, Erbkrankheiten nur etwas für die Nachkommen mittelloser Eltern. Doch wie umgehen mit diesem Fortschritt? Und ist es nicht purer Egoismus, wenn Eltern ihre eigenen Traumata an ihre Kinder weitervererben? Die Moderation übernimmt die Journalistin und Autorin Hadija Haruna-Oelker.
Erste Bücher mit Lion Christ, Astrid Ebner, Necati Öziri, Moderation: Hadija Haruna-Oelker, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse:Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 9 (6) Euro, Streamingticket: 5 Euro, Tickets gibt es hier
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Montag, 29. Januar: Of/ Songs of Peace and Hope

(Andrea)
Dispute allerorten, im Großen wie im Kleinen, die Beschrebung hat mich gepackt, also werde ich wohl ins Capitol gehen: "Ein Liederabend: Es wird gesungen und zwar viel. Und der Titel zeigt: Es geht um Hoffnung, es geht um Frieden. Ja, genau, um Zuversicht, gute Laune und eine gute Zeit im Theatersaal, sind die Zeiten auch gerade gar nicht gut: Denn wie Karl Valentin so schön sagt: „Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch!“ Etwa zwei Jahre Corona, Isolation, Angst auf vielen Ebenen und keine Feierei war möglich, weder Party noch Omas 80ter. Zudem die Sorge um Existenz, die Kinder und das eigene Wohl. Bei 75 Lebensjahren im Durchschnitt auf der Erde sind zwei freudlose Jahre immerhin 2,6 Prozent der eigenen Lebenszeit. Wird es irgendwann besser werden? Nein. Leider nicht. Denn: Im Februar 2022 kam der Schock: Krieg in Europa. Wirklich Krieg. Wir strauchelten kollektiv, zweifelten an allem: Wie kann das sein? Irgendwann fragte die Ratio: Ist nicht immer irgendwo Krieg? Sollte uns das nicht immer zutiefst schockieren? Hier setzt der Liederabend ein: Ein Mensch, wunderbar gespielt von Christian Simon, denkt laut nach, sucht, kämpft, strauchelt, lebt und fühlt sich auf dem „Highway to Hell“. Unterstützt wird er durch sein Alter Ego, den Tänzer Anton Rudakov, der durch seinen Tanz begeistert und durch unser neues Studiomitglied Adele Emil Behrenbeck – einer Art digitalem Puck, der die gängigen Zusammenhänge unterbricht – mit schlauen Fragen, schlechten Witzen, brechtschen Kommentaren und charmanten Komplimenten: „Hey, Mister Wichtig!“ Doch wichtig, ganz wichtig ist die Musik: Die Sängerinnen Aliona Marchenko, Rose Letso Steinhoff und Franziska Knetsch begleiten diesen Alltag mit wunderbaren Hits und speziellen musikalischen Perlen bis, ja, bis die Musik übernimmt: Spätestens ab Akt 3 stellen wir jedweden Pessimismus zur Seite und wollen Sie und euch alle begeistern mit Liedern, die Zuversicht ausstrahlen, Hoffnung versprühen und die Vision einer friedlichen Welt zutiefst beschwören: Von „Ein Lied kann eine Brücke sein“ von Joy Fleming über "My love is your love" von Whitney Houston und „Umthwalo“ von Zahara oder „Stand up“ von Cynthia Erivo, einem Grönemeyer-Hit, einem Ausflug in die Ukraine mit "TDME" bis hin zu Sting und U2 in zarten, aber feinen Arrangements mit Schlagzeug, Piano, Violine und Cello, das den Rock ’n’ Roll aber auch zulässt: „Try not to get worried!“, denn das wird ein Abend in der Hoffnung auf „ein bisschen Frieden“. Ab 18.30 Uhr
Capitol, Goethestraße, Offenbach
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Montag, 29. Januar: OF/ Tangomesse sucht Mitsänger
(Andrea)
Ich singe nur heimlich unter der Dusche, aber wer mmehr Bühne sucht: "Die Offenbacher Kantorei startet am 26. Januar mit den Proben für das nächste große Projekt: am 16. Juni soll unter Mitwirkung des Komponisten Palmeris Misatango in Offenbach aufgeführt werden. Interessierte und chorerfahrene Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen den Chor zu verstärken. Die Proben finden freitags von 19:45 bis 22 Uhr in der Offenbacher Lutherkirche, Waldstr. 74 statt. Interessierte wenden sich unter info@offenbacher-kantorei.de an die Chorleiterin Bettina Strübel. Nähere Infos zum Chor auf der Homepage unter www.offenbacher-kantorei.de .
Offenbacher Kantorei, Waldstr. 76, Offenbach am Main&nb
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Dienstag, 30. Januar: OF/ OMD
(Andrea)
"If Joan of Arc Had a heart Would she give it as a gift?" Na, klingelt´s? Ja, richtig, so beginnt "Maid of Orleons" und damit der erste Song, mit dem ich Orchestral Manoeuvres in the Dark irgendwann in den 80ern erstmals wahrnahm. Das Duo gehörte seinerzeit zu den erfolgreichen Vertretern des Synthiepops sowie der New Wave. OMD waren nie weg, sie waren prägend, erfanden sich immer wieder neu und sind damit bis heute erfolgreich. Sie blicken auf eine respaktable Diskographie zurück und veröffentlichten im Herbst letzten Jahres "Bauhaus Staircase". Dass OMD jetzt touren und dabei auch noch in der Offenbacher Stadthalle spielen, freut mich besonders. Schön, dass dort wieder mehr namhafte Bands spielen! Stadthalle Offenbach, Waldstraße, Offenbach
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Mittwoch, 31. Januar: PaulWetz

(Uwe)
PaulWetz verbindet seine Singer-Songwriter-Skills mit elektronischen Einflüssen zu einem melancholisch- melodischen Vibe, der in charmanter Weise seinesgleichen sucht. Hört sich schon einmal gut an. Der Newcomer aus Pforzheim (Ziel der ersten Autofernfahrt der Geschichte) und kommt schon früh mit Musik in Kontakt. Aufgewachsen in den 2000ern mit MTViva, Emo-Punk und Red Hot Chili Peppers beginnt PaulWetz seine eigene Gitarre aus Sperrholz zu basteln. Er liebt Nirvana statt Noten und schreit sich zu eigenen Songs die Seele aus dem Leib.
Ungeschönt und direkt bringt Paul Wetz seine Musik aus seinem Kopf zum Publikum. Smoothe Synths, verspielte Bässe, lässige Drums und darauf pointierte und zugleich poetische Texte in denen PaulWetz seine Gedanken, Gefühle und erlebten Momente beschreibt. Immer wieder reflektiert er sich selbst und sein Umfeld. Bisher in englischer Sprache wird er sich in Zukunft auf deutsche Texte konzentrieren. Zoom F., Carl-Benz-Straße (Einlass über Seiteneingang) Einlass 18:30H / Beginn: 19:30H Bild Homepage Zoom
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FEBRUAR 2024
Donnerstag, 1. Februar und Sonntag, 4. Februar: Zur Nacht

(Martin)
Bernhard kann nicht schlafen. Viviane hat jede Nacht denselben Traum, der ein Alptraum ist, weil er sich nicht von der Realität unterscheidet. Jeremias kann nur im Dunkeln essen. Lena wurde mittags in einem sonnendurchtränkten Zimmer geboren. Bernhard und Viviane sind die Eltern von Lena. Lena verschwindet und taucht wieder auf. Bernhard und Viviane haben Jeremias adoptiert. Jeremias ist der Gärtner von Bernhard und Viviane. Lena und Jeremias sind ein Paar. Lena arbeitet an ihrem Untergang. Jeremias ist Veteran. Lena und Jeremias suchen ein Opfer. Bernhard fährt nachts an den Hafen, vor ihm auf der Straße ein Unfallauto, das aussieht wie ein großes Tier. Viviane sieht durch das Fenster die Landschaft brennen.
In Evelyne de la Chenelières Stück „Zur Nacht“ verweben sich unterschiedliche Perspektiven zum Porträt einer Wohlstandsfamilie.
Die Tochter Lena fühlt sich von der Fürsorglichkeit ihrer Eltern, die ihr alles geben wollen, erdrückt und will ausbrechen. In ihrem Versuch, ihre bürgerliche Herkunft abzustreifen, greift sie zu immer drastischeren Mitteln, aber die Eltern versuchen, die Fassade zu wahren, weiterzumachen, als wäre alles in Ordnung. Hauptsache, das Boeuf Bourgignon schmeckt. Und dazwischen: Jeremias, der nicht ins Bild passt, dem eine schwierige Vergangenheit nachgesagt wird, der aber selbst kaum zu Wort kommt. Gemeinsam mit ihm will Lena „die Unschuld wiederherstellen“, wie sie sagen. – Mit jeder Szene wird deutlicher, dass das einen schrecklichen Ausgang haben kann.
Ein Thriller voll bitterer Komik, der von Generationenkonflikten und Klassengegensätzen handelt. Und ein poetisches Stück über die Nacht, dunkle Fantasien und die Kraft der Sprache.
Hier geht’s zur Reservierung: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php?prg=ZUR%20NACHT&dt=01.%20Februar%2024
Donnerstag, 1. Februar und Sonntag, 4. Februar um jeweils 20.00h Zur Nacht - Deutschsprachige Erstaufführung im Theater Landungsbrücken Foto: © Christian Schuller
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Freitag, 02. Februar – Samstag, 02. März Kleist. Prinz von Homburg / Schlacht bei Fehrbellin

(Martin)
"Erst das Lazarett zeigt, was der Krieg ist“, dieser Satz aus ‚Im Westen nichts Neues‘ von Erich Maria Remarque ist Leitstern und Kompass für die außergewöhnliche und absolut gelungene Inszenierung von Kleists Prinz von Homburg im Theater Willy Praml in der Naxos Halle. Der Prinz von Homburg, Kleists letztes Drama, dessen Uraufführung er selbst nicht mehr erlebte, weil er sich und seine Geliebte Henriette Vogel zuvor am Berliner Wannsee suizidierte, spielt im Krieg, spielt auf dem Schlachtfeld, zeigt den Adel, spielt zwischen Traum, Leben, Liebe und Tod…
Michael Weber als Regisseur hat eine konsequent-mutige Draufsicht auf das militärische (Er)Leben gewagt, verlegt die Front von Fehrbellin in einen Lazarettsaal (womit er auch Remarque ernst nimmt) und macht uns zu Besuchern von Kriegsversehrten und durch Traumatisierung gezeichneten Menschen. Weber und die Schauspieler*innen zeigen Krieg und seine Folgen schlüssig in den Auswirkungen auf den einzelnen Menschen - und: Regisseur und Ensemble ‚siegen‘!
Wurde der Prinz von Homburg schon einmal mit einem derart gradlinigen Blick auf die Schrecken des Schlachtens und Metzelns und befreit von allem militärischem Tschingderassabum gezeigt? 2006 inszenierte Armin Petras im Schauspiel Frankfurt den ‚Prinz‘ als biertrinkenden Proll im Dauerregen, zehn Jahre später machte Michael Talheimer einen verträumten Nachthemdträger aus ihm.
Und Michael Weber und das Ensemble im Theater Willy Praml in der Naxos Halle? Wir betreten den Raum und sehen schwarz. Da liegen sie, der Prinz (Anna Staab), Natalie (Hannah Bröder), der Kurfürst (Birgit Heuser), Obrist Kottwitz (Reinhold Behling), Kurfürstin (Jakob Gail), Graf Hohenzollern (Muawia Harb) in einer trauerfarbenen Bettwäsche in hochgesteller Rückenlage, sie befinden sich im Zwischenreich von Traum, Leben, Liebe und Tod – es sind hier keine Kriegshelden, sondern Opfer, versehrt, zitternd, traumatisiert, beatmet, vor sich hin brabbelnd, zu bemitleiden.
Es geht kaum anders - vom ersten Moment ist man als Zuschauer in Interaktionen mit dem, was schon geschehen scheint und gar nicht erst groß erzählt werden müsste (wird es zum Glück aber und auch gesprochen in der vollen Schönheit der Kleistschen Sprache) und mit dem, was wir in konzentrierten zwei Stunden miterleben werden.
Der Zugang zum Stück ist dabei konsequent und trägt: die Beteiligten stellen ihr Widerfahren als Erinnerungen zur Verfügung und wir als Publikum sind ganz dabei, nehmen Anteil, erinnern uns mit und es stellt sich eine Melange an Gefühlen ein, die alle kennen, die Menschen, die im Krieg waren, schon einmal zugehört haben. Dass wir als Publikum dabei sprachlose Beteiligte sind, ist vielleicht durchaus eine Weiterführung und gibt uns als stumme Zeugen eine authentisch adäquate Rolle.
Gezeigt wird der Prinz von Homburg im Theater Willy Praml auf ‚kleiner Bühne‘, das ist eine kluge Entscheidung – zumal in der stattfindenden Schlacht von Fehrbellin die Naxos Halle dann doch zeigt, was sie ist und was sie kann. Gespielt wird von den Schauspieler*innen sensationell. Anna Staab zeigt den Prinzen in seiner Gebrochenheit zwischen Träumer und Soldat, was er beides ist. Wenn sie als Prinz entrückt Bohemian Rhapsody anstimmt und man zu Hause den Liedtext in der Übersetzung liest, erschließt sich, warum Freddie Mercury hier treffsicher passt.
Brillant das stimmliche Erzeugen von Kriegsatmosphäre insbesondere durch Hannah Bröder. Großartig: Alle! Michael Weber und das Ensemble nehmen in diesem Prinz von Homburg den literarischen Text verdammt ernst und unterfüttern Kleist mit einer zusätzlichen und zuvor so noch nicht gesehenen Perspektive. Der Blick richtet sich nicht auf den historisch kriegerisch-strategisch planenden Adel, sondern fokussiert Krieg in seiner Auswirkung grundsätzlich mit dem Schrecken für das bürgerliche Kanonenfutter. Das ist ein echter Mehrwert und eine literarische Perspektiverweiterung!
Da die Handlung durchaus komplex ist, hier als Einführung ‚Prinz Friedrich von Homburg to go (Kleist in 10,5 Minuten): https://youtu.be/I0LzvWvW8hE
Hier geht’s zum Reservieren der Karten: https://theaterwillypraml.de Unbedingt ansehen, unbedingt hingehen!
Im Februar: Freitag, 2., Samstag, 3., Freitag, 9., Samstag, 10, Freitag, 16., Samstag, 17., Donnerstag, 22. und Samstag, 24. Im März: Freitag, 1. und Samstag 2. um jeweils 19.30h Theater Willy Praml/Naxos Halle Foto: © Rebekka Waitz
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Samstag 03. Februar: JUKEBOX GALOPPI

(Daniela)
Matthias Weller hat nicht nur den schönsten Platten- & Kunstladen der Stadt, er betreibt auch die kleinste Konzertlocation! Mein Glück, ich bin in sechs Gehminuten bei ihm. Auch in 2024 geht's weiter. Matthias schreibt:
"Auch im neuen Jahr geht es weiter mit kleinen Veranstaltungen im HOPPIGALOPPI und so freue ich mich heute schon mal auf den ersten Samstag im Februar hinzuweisen, wenn FLORIAN KELLER zu Gast sein wird.
Florian Keller hat seine Liebe zu Funk Singles Mitte der 80er entdeckt. Seitdem hat der Münchner alle relevanten Clubs in London, San Francisco, St. Petersburg, Beirut, Stockholm, Madrid, Barcelona, Minsk, Dubai, Porto, Zagreb, Timoswara, Helsinki oder Kiev bespielt.
Und das alles an der Seite so illustrer Leute wie Jurassic 5's Cut Chemist, Gilles Peterson, Deep Funk DJ Keb Darge, Ian Wright, Rob Swift, Kruder & Dorfmeister, Q-Bert, The Roots Drummer Questlove, Quantic, James Lavelle & DJ Shadow und vielen, vielen mehr.
Nun kommt er mit einer prall gefüllten 7" Tasche mit den allerfeinsten Singles und "Munich’s Smallest Soundsystem" ins HOPPIGALOPPI - einem von ihm selbst gebauten Soundsystem, mit dem er seit Anfang 2023 regelmäßig im Englischen Garten in München Sessions veranstaltet. Ich durfte letztes Jahr als Gast auch mal dabei sein und war hellauf begeistert von Florians "Munich’s Smallest Soundsystem" Set Up: Es klingt hervorragend!
Für Getränke ist gesorgt, die Tanzschuhe müsst Ihr mitbringen. Den Hut für Euren Support bringe ich mit.
JUKEBOX GALOPPI - Munich’s Smallest Soundsystem - mit FLORIAN KELLER
Sa, 03.02.24; 17-21 Uhr; HOPPIGALOPPI; Berger Str. 56 | Merianplatz
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Samstag 03. Februar: SOULFOOD

(Daniela)
Wie wohl die meisten wissen, muss das English Theatre wegen Sanierung/Renovierung umziehen. Das betriftft auch die beliebte Partyreihe SOULFOOD. Die Veranstalter waren aber sehr umtriebig und verkünden:
"Wir haben einige Locations gecheckt und sind sehr glücklich, dass wir in den sehr schönen und grosszügigen Räumen der Tanzschule Monika Bauer die nächste Party ausrichten können. Das heisst, ihr müsst euch Anfang Februar kaum umgewöhnen, denn die Räumlichkeiten sind nur hundert Meter um die Ecke vom Theater. Kaiserstrasse 42. Ob das eine Dauerlösung wird, oder ob wir öfter mal wandern, können wir aktuell noch nicht sagen. Lasst euch überaschen. Auf jeden Fall wird Soulfood weiterhin monatlich stattfinden. Wir freuen uns sehr auf eine weitere, heitere Dance Night mit euch. Da wir nicht auf das Ende eines Theaterstückes warten müssen, können wir auch etwas früher starten.
Soulfood - Feinster Funk, Soul, Disco Samstag 03. Februar 2024Tanzschule Monika Bauer, Kaiserstraße 42, 60329 Frankfurt Einlass: 21.30 Uhr
DJs: Soulfood Residents Mr. Brown und DJ Sportwagen Live: Pino Gambioli (Saxophon) facebook.com/Soulfoodfrankfurt
Kommende Termine: stehen aktuell noch nicht fest. Wir streben an, immer auf den ersten Samstag des Monats zu gehen.
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Samstag, 3. und Sonntag, 4. Februar: Queen Blood

(Martin)
Ousmane Sy, auch bekannt als Babson, war eine Sensation der Tanzwelt. Ursprünglich aus dem Fußball und Straßentanz kommend, eroberte er mit seiner Choreografie „Queen Blood“ die internationalen Bühnen der Hochkultur. Präsentiert von seinem Ensemble, der international geprägten Paradox-Sal-Kompanie, vereint das Stück House- und Afro-Tanzelemente zu einer kraftvollen Darbietung weiblicher Selbstbestimmung. Es erforscht die beeindruckende Vielfalt von sieben Tänzerinnen und verschmilzt ihre individuellen Geschichten zu einer leidenschaftlichen kollektiven Erzählung.
Die einzigartige Bewegungssprache von Babson, durchdrungen von Einflüssen aus House, Hip Hop und Afro-House, verleiht dem Stück eine mitreißende Dynamik. „Queen Blood“ ist zeitgenössisch, gegenwärtig und schafft einen Raum, in dem sich Kenner*innen des zeitgenössischen und subkulturellen Tanzes gleichermaßen verlieren können.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/queen-blood/ Samstag, 3. Februar um 19.30h und Sonntag, 4. Februar um 18.00h Tanzplattform Rhein-Main im Mousonturm Solidarisches Preissystem Foto: © Timothée Lejolivet
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Samstag, 3. Februar: Of/ PSYCHEDELIC SPACEROCK NACHT,

(Andrea)
Bekannt ist es seit Jahren, jetzt wird es ernst. Der Maindamm muss saniert werden undvor etwas über einem Jahr haben die Arbeiten in Rumpenheim begonnen. Seitdem arbeitet sich die Karawane voran und soll, so zumindest die offizielle Zeitplanung, im Sommer 2024 die Innenstadt erreicht haben. Direkt betroffen ist natürlich der Waggon und ich findes es schön, dass Georg & Torsten mit dem KJK Sandgasse ein Ausweichquartier gefunden haben (es soll und wird auch andere geben). Am 3. Februar gibt es dort die erste Testveranstaltung, nämlich die PSYCHEDELIC SPACEROCK NACHT, hochkarätig besetzt mit THE IMPERIAL MUSTARD aus Frankfurt und THE SUN OR THE MOON aus Mainz. Und das zu den im Waggon üblichen Bedingungen: Eintritt frei - aber bitte Spende für die Bands, wenn euch Musik & unser Konzept gefallen! ------------------------------------ THE IMPERIAL MUSTARD Die Musik von The Imperial Mustard basiert auf kollektiven Improvisationen mit krautrockigen, repetitiven Strukturen, die auch mal funky oder wavig werden können, immer groovend und eingebettet in psychedelisches Ambiente. So entstehen aus den Jams immer wieder stringente Arrangements, quasi aus dem Nichts. Das ist das Konzept geworden. Der Name ist hier Schall und Rauch, halbsüß und extra-scharf zugleich. "It's happening right now!" - ist das Motto, wenn The Imperial Mustard zusammenkommen, um Musik zu machen. The Imperial Mustard sind Gene Deja (Gitarre), Carsten Eckermann (Bass), Suse Michel (Gesang), Stefan Myschor (Schlagzeug) und Hank Wagner (Gitarre). Gemeinsam teilen sie die Liebe zu Bands wie Velvet Underground, Neu, Captain Beefheart, Patti Smith Group, Old Neil & Crazy Horse, PJ Harvey und anderen. Seit den 80er Jahren sind Carsten, Suse, Stefan und Hank in der Frankfurter Musikszene immer wieder in verschiedenen Bandprojekten unterwegs, teilweise auch gemeinsam. Und mit Gene Deja bekommt das Ganze frisches Blut und neuen Gitarrenspace. THE SUN OR THE MOON The Sun Or The Moon wurde im Sommer 2019 im Großraum Mainz gegründet. Auf ihren beiden auf Tonzonen Records erschienenen Alben „Cosmic“ und „Andromeda“ gelingt der Band eine originelle und vielseitige Neuinterpretation des 1970er Psych- und Prog-Genres, angereichert mit krautig-repetitiven Elementen und zuweilen auch träumerischen Momenten von floydianischer Schönheit. Die vier Musiker Frank Incense (Gesang, Bass, Elektronik), Susanne Schneider (Keyboards), Markus Weber (Gitarre) und Marcus Pukropski (Schlagzeug) unterstreichen mit ihrem Songs, dass Krautrock schon lange keine despektierliche Gattungsbezeichnung mehr ist, sondern ein Qualitätsmerkmal. Die Musiker nutzen eine Vielzahl von Inspirationsquellen, die sie in ihre halluzinogenen Klangperlen einfließen lassen: Psychedelische Bands der 60er und 70er Jahre, Art- und Prog-Rock (Pink Floyd, Porcupine Tree), Krautrock (CAN, Amon Düül), Elektro-Pioniere (Kraftwerk, Tangerine Dream), Trip-Hop (Massive Attack, Portishead) sowie Weltmusik, Jazz, New Wave, Post-Punk und Musique Concrete. Das Besondere an The Sun Or The Moon ist, dass es der Band gelingt, ihre vielfältig Einflüsse auf höchst entspannte Weise zu einem homogenen Ganzen zu verschmelzen.
Einlass: 19:30 Uhr Beginn: 20 Uhr KJK Sandgasse, Sandgasse 26. Offenbach
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Samstag, 3. Februar: Of/ Stormtrooper, Götter & Friends

(Andrea)
Das wird großartig, reserviert Euch unbedingt Tickets! Stomtroopers, Götter & Friends ein Blick hinter die Kulissen in Anwesenheit der Macher Carsten Strauch und Piotr Lewandowski STORMTROOPER, GÖTTER & FRIENDS Es gibt einiges zu entdecken hier in Offenbach... Nicht nur unseren Filmklubb, von anderen auch als KulturJuwel im Hinterhof und Geheimtipp für gute Streifen geadelt, sondern auch Talente! CARSTEN STRAUCH, Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent, Schauspieler und UrOffenbacher, macht Filme und schreibt Bücher wie GÖTTER WIE WIR &&&, sind erhielt die Auszeichnung: Deutscher Fernsehpreis für die beste Comedy. PIOTR J. LEWANDOWSKI geboren in Warschau. Zog es ihn über London zum Studium an die HFG in Offenbach bis er an die Filmakademie Baden-Württemberg wechselte, wo er 2007 seinen Abschluss machte und dann wieder nach Offenbach übersiedelte. Hier und in Berlin lebt er bis heute. Zwei herausragende schöpferische Persönlichkeiten beheimatet in Offenbach: Diesen beiden AusnahmeKünstlern möchten wir eine Bühne geben. An 6 Abenden zwischen Oktober `23 und März `24 wollen wir die Bandbreite in all ihren Facetten von Trickfilm, Youtube-Videos, über Fernsehfilm bis zum Kinofilm aufzeigen und das Leistungsvermögen der Beiden auf den Prüfstand stellen. >> Karten bitte HIER kaufen www.eventim-light.com/de/a/64c2946e8bf0d973efeaa7b3 Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 19.30 Uhr
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Sonntag, 04. Februar: Che Sudaka celebrates 21 years
(Uwe)
„Che Sudaka ist eine Musikband aus Barcelona, deren Gruppenmitglieder ursprünglich aus Argentinien und Kolumbien stammen. Sie bezieht ihren Stil hauptsächlich aus Reggae-, Punk-, Ska-, Hip-Hop-, Latin- und Alternative-Rock“, steht in Wikipedia. In der Presseinfo steht darüber hinaus: „For two decades, the band's live performance has been one of the most powerful in Europe according to the audience and music industry professionals. The group's 10 albums are a true celebration of styles, cultures, and languages, dancing to the rhythm of the most incendiary urban cumbia, merengue ska, modern Latin American folklore, and the ever-present punk attitude, more irreverent but with increasingly sincere and conscious lyrics. Time and the love of people have turned Che Sudaka into a living legend. Without a doubt, it's a cult band“.
Zoom F., Carl-Benz-Straße 20:00 H Bild Homepage Zoom
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Sonntag, 4. Februar: Of/ Kalle Kosmonaut
(Andrea)
Wie schön, dass sich langsam auch die Parksidestudios aus dem Winterschlaf zurückmelden. Frank zeigt heute mit dem Film "Kalle Kosmonaut" eine spannende Coming-of-Age-Geschichte aus dem Herzen der Republik: "Der 16-jährige Kalle streift durch eine Brachlandschaft in Berlin. Er bereut eine folgenschwere Tat, die sein Leben verändern wird. „Ich weiß nicht, wie’s angefangen hat, die ganze Geschichte mit mir”. Kalle mit 10. Nachts allein im Kiez. Die erste Liebe. Jugendweihe. Mutproben auf den Fernwärme-Rohren der Stadt. Freundschaften und Hochzeiten. Verhandlung, Verurteilung, Knast. Die Welt draußen dreht sich weiter. Opa wünscht sich die DDR zurück. Oma besiegt die Sucht. Mama schickt zum 18. Geburtstag Raketen in die Nacht. Die Polizistin wacht über ihr Revier. Für Kalle beginnt nach dem Gefängnis eine atemlose Odyssee zurück zu sich." Tageskasse: Eintritt 8,00 Euro, Einlass: ab 14:30 Uhr
Parkside Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach
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Donnerstag, 08. Februar: HfMDK : SalsaNight
(Uwe)
Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst hat eine eigene Salsa Band, die authentische Salsa Musik aus Cuba und Puerto Rico spielt. Ana Pico aus Cuba singt schön und wird dabei begleitet von einer groovenden Rhythmusgruppe mit Timbales, Congas und Bongos, klassische Hits des Genres, sowie unbekanntere Stücke. Im Repertoire befinden sich sowohl Stücke aus den 70er Jahren des letzen Jahrhunderts als auch modernere… Eine 4-köpfige Bläser Section sorgt für ordentlich Power ... Die abwechslungsreichen Arrangements sind mal romantisch mal energisch und kraftvoll und laden nicht nur zum Zuhören ein … Die Musik ist natürlich perfekt zum Tanzen geeignet.
Brotfabrik F., Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 8 € zzgl. Gebühren / AK: 10 € / Studierende der HfMDK zahlen 5 € an der AK / Stehplatz Foto: Brotfabrik
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Bis 4. Februar: Familienführung „Nachgefragt: Frankfurt und der NS“

(Daniela)
„Nachgefragt: Frankfurt und der NS“ Vom Alltag und Familienleben junger Menschen im Nationalsozialismus Familien-Führung im Jungen Museum
Wie kann man Kinder und Jugendliche für das Thema Nationalsozialismus interessieren? Zum Beispiel, indem man ihnen anschaulich vermittelt, wie diese Zeit den Alltag junger Menschen in Frankfurt geprägt hat. Deren Erfahrungen und Erlebnisse in Schule, Familie und Freizeit stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im Jungen Museum. Sie ist noch bis zum 4. Februar 2024 zu sehen. Die Ausstellung richtet sich an Menschen ab 10 Jahren. Zeitzeug*innen-Interviews, biografische Dokumente und Objekte lassen den Alltag von Kindern und Jugendlichen in der NS-Zeit lebendig werden und ermutigen das junge Publikum zur Auseinandersetzung mit den eigenen Standpunkten. Die Familienführung durch die Ausstellung spricht auch ganz bewusst Eltern und Großeltern an, für die die Zeit des Nationalsozialismus oft ein heikles Thema ist und die sich mit der Frage schwertun, wie sie mit den Kindern über den Nationalsozialismus reden sollen. Um das Gespräch zwischen den Generationen zu erleichtern, hat das Team des Jungen Museums zusätzlich einen Leitfaden erstellt. Er liegt kostenlos im Museum zum Mitnehmen aus und steht auch online zum Download hier bereit.
SO, 10.12., 14 Uhr Eintritt: 8€ / 4€ ermäßigt, zzgl. 3 € Führung Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: Eintritt frei! Familien-Führung „Nachgefragt: Frankfurt und der NS“
Junges Museum Frankfurt und Historisches Museum Frankfurt Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main www.historisches-museum-frankfurt.de Foto: Uwe Dettmer
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Freitag, 9. Februar: PETERLICHT: Ja ok aber

(Martin)
Lesung mit Musik
Ein Mann mittleren Alters mietet sich in einem Co-Working-Space ein. Er will endlich vorankommen. Womit ist noch unklar, doch er spürt, es geht ums Ganze.So scheint es hier allen zu gehen: Flexible Selbstoptimierer:innen, erfahrene Förderantragsschreibis, sprachlose Call-Center-Agenten, wortgewandte Prokrastinierer und andere frei flottierende Büroexistenzen – sie alle haben viel vor und stehen doch die meiste Zeit im Pausenraum und trinken Kaffee. Denn es gilt: kein Kapitalismus ohne Kaffee.
PeterLicht erzählt in seinem Roman-Debüt, wie weit es mit der Selbstbestimmtheit in Zeiten der Digitalisierung her ist. Begleitet wird die Lesung von dem Multi-Instrumentalisten Bene Filleböck. PeterLicht singt Lieder aus seinem einzigartigen und reichhaltigen Repertoire, vom »Sonnendeck« bis zum »Ende des Kapitalismus«
Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/peterlicht-ja-ok-aber/1782/
Freitag, 9. Februar um 19.30h Lesung mit Musik im Schauspiel Frankfurt/Großes Haus Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt
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Freitag, 9. – Sonntag, 11. Februar: B-Ebene – Underground Stories. Porträt einer Stadt

(Martin)
Hannes Seidel / Musiktheater
Die B-Ebene der Hauptwache Frankfurt ist eine großartige Bühne. Gerahmt von grün gekachelten Säulen und Wänden, beleuchtet von gelblichem Licht wirkt dieser Ort wie ein Konzentrat der Vielstimmigkeit der Stadt. Hier wirkt jeder Gang wie ein Auftritt, jedes (Selbst-)Gespräch wie eine kleine Szene, und wartende Personen, Verkäufer*innen, die Obst und Getränke anbieten, oder herumlungernde Jugendliche werden zu lebenden Tableaus.
Aus Beobachtungen und Aufzeichnungen dieses Ortes, aus Interviews mit Menschen, die dort jeden Tag verbringen, haben acht Musiker*innen des Ensemble MAM:manufaktur für aktuelle musik gemeinsam mit Schüler*innen der IGS Süd und der Komponist und Musiktheatermacher Hannes Seidl ein Stück für den Saal des Mousonturms entwickelt, das die Vielstimmigkeit feiert.
In einer von der Szenografin Natalia Orendain geschaffenen Theaterlandschaft entsteht das Porträt einer Stadt aus verschiedensten Perspektiven: wie sie sein könnte, wie sie vielleicht einmal war, wie sie sich selbst sieht. Eingehüllt in das Grundrauschen von Schritten, Lüftungen und U-Bahnen entstehen wie beiläufig kleinere und größere Gruppen, die gemeinsam musizieren, Ball spielen, einfach abhängen oder Geschichten erzählen. In das wie selbstverständlich wirkende Zusammenspiel blitzen vereinzelt Momente des Unwahrscheinlichen, Fantastischen ein, um Teil der polyphonen Mehrchörigkeit zu werden.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/b-ebene-underground-stories-portraet-einer-stadt/
Freitag, 9. und Samstag, 10. Februar um jeweils 20.00h Sonntag, 11. Februar um 18.00h Mousonturm Solidarisches Preissystem Foto: © formfellows
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Samstag, 10. Februar: My Ugly Clementine

(Uwe)
Die in meinem absoluten Lieblingsfilm „Vergiss mein nicht“ von Kate Winslet gespielte Figur heißt Clementine. Sie wird geliebt von dem von Jim Carey dargestellten Joel Barish. Bei einem der ersten Treffen im Film erklärt er ihr etwas unbeholfen den Ursprung ihres Namens (mild, sanft, großmütig), den sie natürlich kennt. Das sanfte von Clementine wird im Bandnamen durch den Zusatz „ugly“ etwas neutralisiert. My Ugly Clementine sind drei durch in der Heimat verliehene Awards hoch dekorierte Österreicherinnen, die Indie-Rock spielen. „Das Trio setzt sich thematisch stark mit den Themen Feminismus, Empowerment und Gleichberechtigung auseinander. Durch die Besetzung mit großteils in Wiener Musikkreisen weithin bekannten Persönlichkeiten wurde die Band von lokalen Medien schon früh vielfach als „Supergroup“ bezeichnet“ (Wikipedia).Zwei Platten und diverse Singles haben sie zwischenzeitlich veröffentlicht, unter anderem Never Be Yours, The Good The Bad The Ugly, I'm Boring und zuletzt Are You In sowie Feet Up
Zoom Carl-Benz-Str. 21 Einlass: 18:00H Foto Homepage Zoom
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Die wunderbaren Arctic Monkeys

(Uwe)
Es gibt eine britische Comedy-Serie, IT Crowd- die Ihr, sofern noch nicht geschehen, bitte unbedingt anschaut. Der Schauspieler, der einen der beiden Mitarbeiter einer IT-Hotline spielt, um die es in der Serie geht, Richard Ayoade, schrieb und inszenierte 2010 den wunderbaren Film Submarine. Zu Submarine (bitte ebenfalls unbedingt anschauen), eine Coming of Age Geschichte, schrieb wiederum Alex Turner, der Frontmann der Band Artcic Monkeys, die Songs. Die wenigen Lieder („Hiding Tonight“ oder It´s Hard to Get Around …“) sind so großartig, dass man danach einfach nicht daran vorbeikommt, die Lieder wieder und wieder zu hören und sich anschließend mit dem Werk der Arctic Monkeys zu beschäftigen. Von denen gibt es einige sehr, sehr gute Platten (die letzte war sicher nicht die beste), auf Suck It & See. Das ist auch eine meiner Lieblingsplatten von ihnen, mit dem phänomenalem „Love is a Laserquest“ oder „Piledriver Waltz“, einem Song, den man auch im Soundtrack von Submarine findet, allerdings in einer ruhigeren Version. Hier der Link zu einer Playlist.
Bild: Bildschirmforto Spotify
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Freitag, 16. Februar: Reinhold Beckmann liest Aenne und ihre Brüder – Die Geschichte meiner Mutter

(Martin)
Wider das Schweigen über den Krieg - Reinhold Beckmann erzählt die Geschichte seiner Familie. Das Leben von Reinhold Beckmanns Mutter Aenne war von Verlusten gezeichnet. Bereits mit fünf Jahren war sie Vollwaise. Vier Brüder hatte sie, alle sind im Krieg gefallen. Und doch war es ein gelungenes Leben. Anders als viele ihrer Generation hat sie über ihre Trauer und Ängste nie geschwiegen. Aennes Brüder und Eltern blieben immer gegenwärtig, in Gesprächen, Fotos, Gedenktagen und Erinnerungen.
In diesem Buch erzählt Reinhold Beckmann die Geschichte seiner Mutter und von Franz, Hans, Alfons und Willi, zwischen hartem Alltag auf dem Dorf, katholischer Tradition und beginnender Diktatur. Im Krieg werden alle Brüder eingezogen. Ihre Briefe hat Beckmann von seiner Mutter bekommen. Keiner von ihnen wird das Ende des Krieges erleben. Als letzter wird der erst siebzehnjährige Willi von den Feldjägern aus dem Kohlenkeller gezogen, in dem er sich verstecken wollte, in eine Uniform gesteckt und an die Front geschickt. Er stirbt wenige Tage vor Kriegsende. Ihr Leben lang hat das Schicksal ihrer Brüder Aenne nicht losgelassen - und es hat auch das Leben von Reinhold Beckmann geprägt: Gegen Krieg und Gewalt Haltung zu zeigen, war beiden selbstverständlich. Reinhold Beckmann liest aus diesem tief berührenden Buch, in einer Zeit, in der Krieg wieder nach Europa zurückgekehrt ist.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.buergerhaeuser-dreieich.de/programm/lesungen/reinhold-beckmann-lesung-2024
Freitag, 16. Februar um 20.00h Bürgerhaus Dreieich, Fichtestraße 50, 63303 Dreieich Foto: © Steven Haberland
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Freitag, 16. Februar: Of/ Enkel für Fortgeschrittene

(Andrea)
Weil Kino Kulinarisch schnell ausverkauft ist, für den Januartermin gibt es wohl auch jetzt nur noch Warteliste, sichert Euch schon jetzt Eure Karten für einen Abend mit „Enkel für Fortgeschrittene“. Für Daniel Brettschneider der beste Beweis, dass es sie doch immer noch gibt – die großen Rollen für ältere Schauspielerinnen und Schauspieler! Es ist eine Freude mitanzuschauen, wie Barbara Sukowa, Heiner Lauterbach und Maren Kroymann (eine Offenbarung!) erneut in „Enkel für Fortgeschrittene“ als Ensemble interagieren, sich bedingen, verstärken, gemeinsam herausragend brillieren. Mit ihrer Souveränität, ihrem Gefühl für Timing, dem Humor und einer wunderbaren Selbstironie tragen sie diese Ausnahme-Komödie in jeder Einstellung. Ihre teils ungelenken Annäherungen an die Lebenswelten junger Teenager, deren Sorgen und Bedürfnisse, sind geprägt von herrlicher Situationskomik und das Ergebnis großer Schauspielkunst. Da es hier zwischen dem Zustellen der Zeitung und einer aufreibenden Schülernachhilfe um ein zunächst recht angespanntes Verhältnis zwischen türkischen und deutschen Lehrmethoden geht, möchten wir das heute eben auch atmosphärisch-kulinarisch abbilden und entsprechend schmackhaft zelebrieren. So servieren wir diesmal ein traditionelles Gericht der türkischen Küche, das zerlassene Butter, Tomatenmark, Joghurt, Auberginen, Paprika und Köfte (längliche Hackfleisch-Frikadellen) zu einem Gaumenfest vereint. Für die Vegetarier wird es statt der Köfte ganz viel Schafskäse und frische Kräuter geben. Und „Omas Käsekuchen“ wird in Anlehnung an die Seniorinnen-Power im Film als passendes Dessert gereicht! Allein der Trailer ist schon ein kleines Ereignis: www.youtube.com/watch?v=7uLX_Ll0Lg0.
Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach
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Samstag 17. Februar: MELLI REDET MIT – Ein Abend mit Gästen

(Daniela)
Während es draußen schneit, lädt Melina Hepp auch im neuen Jahr wieder zum lauschigen Talk aufs Sofa mit Gästen aus der regionalen Kulturszene, für die sich ihre Zuschauer*innen garantiert erwärmen werden.
Da ist zum einen Sarah Wissner, die mit Figuren spielt und es fertig bringt, dass sie gleichzeitig mit ihren wunderbaren Puppen und sich selbst sprechen kann, so dass man den Unterschied zwischen Mensch und Puppe völlig vergisst. Vor allem wird die studierte Figurenspielerin, Schauspielerin, bildende Künstlerin und Regisseurin mit Melli darüber sprechen, ob Sprache überhaupt immer so nötig ist auf der Bühne, und dass Geschichten in skurrilen Bildern und ausdrucksstarken Momenten ohne Worte genauso viel erzählen.
Und zum anderen kommt da Björn Berndt. Der Chefredakteur des Frankfurter queeren Stadtmagazins GAB will mit Melli über das reden, was sie auch gerne macht: nämlich immer wieder kulturelle Nischen finden, in denen man sich ausprobieren kann. Und darüber, ob es besser ist die Leidenschaft zum Hobby zu machen, einerseits um die Freude an dem zu behalten, was man am liebsten macht und andererseits, um weicher zu fallen, wenn die Dinge scheitern. Aber vor allem darüber, es niemals bleiben zu lassen.
Außerdem selbstverständlich mit Mellis (M)ein-Mann-Band Martin Grieben, der diesmal Konkurrenz durch die neun-köpfige Jung-Jazzcombo LAJILA bekommt, die Melli endlich das Magazin Royale Gefühl beschert.
MELLI REDET MIT – Ein Abend mit Gästen live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez
Samstag, 17.02.2024 Einlass 19.00h, Beginn 20.00h KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V., Honsellstraße 7 (barrierefrei), 60314 Frankfurt am Main
Tickets auf Eventim unter und an der Abendkasse: regulär 20,- €; Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- € Foto: Salar_Baygan
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Samstag, 17. und Sonntag, 18. Februar: Mozart und der flötende Weltenbummler

(Martin)
Orchester Hautnah Oper Frankfurt / Neue Kaiser Der erst 21 Jahre alte Komponist Wolfgang Amadeus Mozart reist 1777 nach Mannheim und wird sich dort 177 Tage lang aufhalten. Eigentlich ist er auf der Suche nach einer Festanstellung und müsste arbeiten. Doch immer wieder trifft er interessante Menschen, die ihn ablenken: Einer ist Ferdinand Dejean. Der ältere Herr ist Arzt, spielt für sein Leben gern Flöte und hat schon die halbe Welt gesehen. Viele Jahre hat er in Indonesien gelebt und gearbeitet. Als er Wolfgang Amadeus Mozart trifft, ist er von dessen Musik begeistert. Ferdinand stellt viel Geld in Aussicht und gibt zwei Flöten- Konzerte und einfache Quartette in Auftrag. Es entspinnt sich ein spannender Wettlauf mit der Zeit, denn Mozart kommt nicht immer zum Arbeiten … FLÖTE Paul Dahme, VIOLINE Donata Wilken, VIOLA Ludwig Hampe, VIOLONCELLO Philipp Bosbach & MODERATION Deborah Einspieler
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/orchester-hautnah_neue_kaiser/?id_datum=3842#date
Samstag, 17. und Sonntag, 18. Februar um jeweils 15.00h Oper Frankfurt / Neue Kaiser, Kaiserstraße 30 Foto: © Homepage Oper Frankfurt
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Sonntag, 18. Februar: Peter Schröder liest Die Verwandlung
(Martin)
Zum 100. Todesjahr von Franz Kafka
»Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.« Mit diesem weltberühmten Satz wird die Erzählung um den Handelsreisenden Gregor Samsa eröffnet, der auf einen Schlag sich selbst und seiner Familie fremd geworden ist.
Die als Psychogramm einer Gemeinschaft lesbare Erzählung beschreibt die wesenhafte Verwandlung eines Menschen zu einem Tier. Scharfsinnig-klar bewegt sich der Text zwischen Realismus und Traum. Kafka selbst sagte: »Der Traum enthüllt die Wirklichkeit, hinter der die Vorstellung zurückbleibt. Das ist das Schreckliche des Lebens – das Erschütternde der Kunst.«
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/peter-schroeder-liest-die-verwandlung/1790/
Sonntag, 18. Februar um 20.00h Schauspiel Frankfurt/Kammerspiel Foto: © picture alliance/akg/Archiv K. Wagenbach
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Dienstag, 20. Februar: Liederabend

(Martin)
Adriana González (Sopran) & Iñaki Encina Oyón (Klavier) Liederabend der Oper Frankfurt
Adriana González kommt aus einem Land, in dem es keine Opernhäuser gibt. Doch die guatemaltekische Sängerin begeistert mit ihrer lyrischen Stimme und ihrem warmen Sopran regelmäßig die internationale Opernwelt – zuletzt auch das Frankfurter Publikum als Micaëla in Bizets Carmen und als Gräfin in Mozarts Le nozze di Figaro. Die junge Sopranistin, die 2019 als Gewinnerin des Ersten Preises und des Zarzuela-Preises aus dem Operalia-Wettbewerb hervorging, wird für ihre herausragende Musikalität gefeiert.
Als Mitglied des Atelier Lyrique der Pariser Oper und des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich hat sie sich bereits ein breites Repertoire mit dem Schwerpunkt auf Mozart, Rossini und Puccini erarbeitet, das ihrem hochflexiblen Sopranstil entspricht. Große Erfolge feierte sie vor allem als Micaëla (Carmen) an der Genfer Oper, als Liù (Turandot) an der Oper in Toulon, als Contessa (Le nozze di Figaro) am Opernhaus in Nancy und als Corinna (Il viaggio a Reims) am Gran Teatro del Liceu in Barcelona.
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/adriana-gonzalez-sopran-inaki-encina-oyon-klavier/?id_datum=3519
Dienstag, 20. Februar um 19.30h Liederabend in der Oper Frankfurt Foto: © Marine Cessat Bégler
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20. Februar - 04. März: „Starke Stücke“ – 30. Internationales Theaterfestival für junges Publikum in Rhein-Main

(Daniela)
Das Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ bringt vom 20. Februar bis 4. März 2024 bereits zum 30. Mal starke Theatererlebnisse für ein junges Publikum auf die Bühnen der Rhein-Main-Region. Künstler*innen aus acht Ländern sind bei der Jubiläumsausgabe mit dabei. Das Programm reicht von Erzähl- und Objekttheater, über Akrobatik und Tanz bis hin zu Installationen und interaktiven Hörspielen.
Über 130 Vorstellungen an 36 Spielorten sind in der Rhein-Main-Region unter dem Logo des sympathischen Nashorns im Festivalzeitraum geplant.
Alle Spieltermine, Orte und Informationen zu Inszenierungen und Kartenvorverkauf sind ab sofort auf www.starke-stuecke.net veröffentlicht.
„Starke Stücke“ ist ein Projekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH, der Starke Stücke GbR und von Kulturveranstalter*innen der Region.
Orte: Verschiedene Bühnen und Kulturveranstalter*innen in Rhein
Eintrittskarten: Eintrittskarten sind direkt bei einzelnen Veranstalter*innen zu erwerben. Die Links zu den jeweiligen Ticketportalen finden Sie auf den Stückseiten auf www.starke-stuecke.net. Die Preise sind familienfreundlich (z.T. gegen Spende, ansonsten bei 5 € bis 15 €).
Informationen + Kontakte Kartenverkauf: www.starke-stuecke.net
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Freitag, 23. Februar: Of/ Beatlemania
(Andrea)
Die Rebelll´sche Studiobühne entwickelt sich immer mehr zu einem Beatles-Hotspot. Nach drei ausverkauften Jubiläumskonzerten „60 Jahre With The Beatles“ geht es heute weiter mit „60 Jahre Beatlemania in USA – Die Beatles erobern Amerika (und die ganze Welt). Die legendären Ed Sullivan-Shows in New York und Miami vom Februar 1964" – Das Jubiläumskonzert mit allen Beatles-Songs der Ed Sullivan-Shows, plus den Songs der ersten USA-Konzerte in Washington und New York, gespielt von der Lonely Hearts Club Band, kommentiert von Volker Rebell. Die Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert. Wir freuen uns einmal mehr auf den großen Offenbacher Beatles-Chor. (Bereits vor Bekanntmachung dieser Konzertankündigung war schon ein Drittel der verfügbaren Plätze weg. Die magische Anziehungskraft der Beatles ist nach wie vor ungebrochen) Mehr … https://radio-rebell.de/termin/die-beatlemania-erfasst-die-usa-und-kanada/
Rebell´sche Studiobühne, Bieberer Straße, Offenbach
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Samstag, 24. Februar: 10 Jahre Sprengung. Erinnerung an den AfE-Turm

(Martin)
Deutsches Architekturmuseum / Kockel & Bamberger / #SOSBrutalism DAM Ostend
Das Deutsche Architekturmuseum lädt ein! Mit Beiträgen von Holger Wüst (Fotograf und Künstler), Oliver Elser (DAM, Kurator der Ausstellung „SOS Brutalismus“), Jessica Lütgens (Mitherausgeberin der Publikation „Turmgeschichten: Raumerfahrung und -aneignung im AfE-Turm“), Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) u.v.m.
Live Release von Kockel & Bamberger / Beton-Multiples zum Jubiläum der Sprengung / Drinks und Musik
„1972 wird für die Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften der Goethe Universität auf dem Campus Bockenheim ein Hochhaus fertiggestellt. Für kurze Zeit ist der sogenannte AfE-Turm („Abteilung für Erziehungswissenschaft“) das höchste Gebäude Frankfurts. Er wird zur geliebt-gehassten Lernstätte für Generationen von Studierenden und gilt als Symbolort der kritischen Wissenschaften – inklusive Piratensender und selbstverwaltetem Turm-Café „TuCa“. Doch die Studienbedingungen in der dysfunktionalen Brutalismus-Ikone sind schlecht. Auch deshalb wird das Gebäude immer wieder zum Schauplatz von Protesten und macht sich den Ruf als das „am häufigsten besetzte Uni-Gebäude in Deutschland“ (TAZ).
Am 2. Februar 2014 wird der AfE-Turm nach nur 41 Jahren Nutzungsdauer spektakulär gesprengt. Es ist das Ende einer Ära in der Geschichte der Goethe Universität. Frankfurt steht still; 30.000 Schaulustige verfolgen das geschichtsträchtige Ereignis aus direkter Nähe. Niemals zuvor wurde in Europa ein derartig hohes Gebäude gesprengt.
Das 10-jährige Abrissjubiläum des AfE-Turms nehmen wir zum Anlass für einen bunten Abend mit vielfältigen Beiträgen: Architekt*innen, Künstler*innen, ehemalige Studierende, Lehrende, Nachbar*innen und Soziolog*innen schwelgen in Erinnerungen und spannen einen Bogen von brutalistischer Architektur und der Geschichte der Frankfurter Universität bis zum aktuell heiß diskutierten Kulturcampus. Das Offenbacher Künstlerduo Kockel & Bamberger releast frisch gegossene Beton-Multiples.“
DAM Ostend, Henschelstraße 18 19 Uhr Foto: © Homepage DAM
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MÄRZ 2024
Freitag, 1. März: Wo ich nie gewesen bin

(Martin)
Isaak Dentler präsentiert Thomas Brasch / Lesung und Musik
„‘Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber wo ich bin, will ich nicht bleiben …‘. In dieser Zeile aus einem seiner bekanntesten Gedichte brachte Thomas Brasch seine innere Zerrissenheit auf den Punkt. Zwei Jahre alt, als seine jüdischen Eltern 1947 aus dem englischen Exil nach Ostberlin zurückkehrten, konnte und wollte er sich mit der DDR-Diktatur nie arrangieren. Rebellisch, witzig und sprachbewusst provozierte er nicht nur den Staat, der mit Inszenierungs- und Publikationsverboten und Inhaftierung reagierte. Thomas Brasch geriet durch seine regimekritische Haltung auch in Konflikt mit seinem Vater, dem stellvertretenden Kulturminister der DDR. 1977 reiste er mit seiner Familie schließlich nach West-Berlin aus, wo er preisgekrönte Filme und Hörspiele produzierte. Seine Zerrissenheit, sein Kampf gegen Demütigungen und den Verrat durch den eigenen Vater wird der 2021 verstorbene Dichter und Dramatiker zeitlebens nicht los.“ (faustkultur.de)
Isaak Dentler liest Texte von Thomas Brasch, Tim Roth (Kontrabass) und Max Mahlert (Schlagzeug) liefern die Musik. Der Abend wird moderiert von Leon Joskowitz.
Vorverkauf: reservix.de Freitag, 1. März um 19.00h (Einlass 18.30h) Stadthalle Hofheim am Taunus, Chinonplatz 4, 65719 Hofheim Foto: © Homepage faustkultur.de
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Bis Sonntag, 03. März 2024: Ausstellung „Bending the Curve“ Frankfurter Kunstverein

(Petra)
Der Frankfurter Kunstverein zeigt immer wieder faszinierende Ausstellungen zwischen Kunst und Natur. Dieses Mal kooperiert er interdisziplinär mit einer ganzen Menge herausragender Institutionen, unter anderem mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und dem Zoo Frankfurt. Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Wie kann der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden? Und wie können positive Erzählungen entstehen? Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise. Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler*innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch Big-Data-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.
Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, Vernissage, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 03.03.2024, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Markt 44, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 – 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 10 (6) Euro
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Noch bis Freitag, 22. März: Ausstellung Johannes Nandu Kriesche – Sii MISTERIOSO
(Petra)
Als Neujahrsausstellung zeigt die Galerie noch bis Ende März die Ausstellung „Sii MISTERIOSO“, eine sorgfältig ausgewählte Werkschau aus 25 Jahren der Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Künstler Johannes-Nandu Kriesche. Tiefgründige Bildwelten aus Paraffin, Öl, oder Acryl treffen auf spannende, zum Teil leuchtende Objekte zum Thema Zeit: Kunstwerke, dessen roter Faden die Transparenz versus Vielschichtigkeit und das Geheimnis des Lichts verbindet. Kriesche gehört zu den ersten Künstlern, welche der Galerist Leander Rubrecht bei seiner Gründung 1998 aufgenommen hatte. Ein Zeugnis der Kontinuität in einer schnelllebigen Zeit mit einhergehenden Nominierungen und Kunstpreisen.
Johannes Nandu Kriesche – Sii MISTERIOSO, Ausstellung, Ort: Galerie Rubrecht Contemporary, Adresse: Büdingenstr. 4 - 6, 65183 Wiesbaden, Öffnungszeiten: mittwochs bis freitags 14 – 18 Uhr, Eintritt: frei
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Dienstag, 26. März: GEROLLTES über ein Länderspiel in Frankfurt

(Uwe)
Deutschland vs. Niederlande ist eins der größten Duelle im Weltfußball. 46x haben die beiden Länder gegeneinander gespielt, 3x begegneten sie sich in Ausscheidungsspielen bei großen Turnieren: 1974 (im Finale) und 1990 (im Achtelfinale) gewannen die Deutschen, 1988 (im Halbfinale) die Niederlande. Der jeweilige Gewinner (es gab jeweils knappe Siege) gewann am Ende auch das entsprechende Turnier. Auch in den anderen 43 Begegnungen herrschte große Rivalität und in allen Spielen standen in der Regel sehr viele sehr gute Spieler auf dem Platz. 1974 trafen Beckenbauer und Müller auf Cruyff und Neeskens, 1990 spielten Matthäus, Völler und Brehme gegen Rijkaard, Gullit und van Basten. Letztgenannter und Cruyff sind sehr gute Beispiele dafür, welche Jahrhunderttalente das im Vergleich zu Deutschland so kleine Land in der Geschichte hervorgebracht hatte. Der letzte Holländer, der durch sein Spiel und seine Veranlagung höchste Ansprüche erfüllte und an die beiden genannten heranreichte, war Dennis Bergkamp. Dessen Schwiegersohn Donny van de Beek spielt seit Januar für die Eintracht. Ob er im März in Frankfurt gegen Deutschland in seinem (möglicherweise zwischenzeitlichen) Heimstadion spielen wird, ist aktuell offen. Genauso offen wie der Ausgang der Begegnung. Auf deutscher Seite dabei sein werden beim letzten Härtetest vor der Heim-EM aus meiner Sicht in jedem Fall der Leverkusener Wirtz und Bayernspieler Musiala. Zwei wunderbare junge Spieler, die die Hoffnung auf ein gutes Spiel, eine gute EM und eine tatsächliche Zukunft der deutschen Nationalmannschaft nähren, auch wenn es außer Ihnen wenig weitere Mutmacher gibt.
Waldstadion Frankfurt, 21 Uhr (Live im Stadion oder im Fernsehen)
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Bis März 2024 verlängert: Rüsselsheim/ Frida Kahlo

(Andrea)
Frida Kahlo begleitet mich schon lange, lange und seit ich ihre Arbeiten erstmals sah, bewundere ich ihre schonungslose Offenheit. Ich habe mich also unlängst auf den Weg nach Rüsselsheim gemacht, bin am Opel-Werk vorbei auf dem Maindamm zu den Opelvillen spaziert und eingetaucht. Dass Frida Kahlo über 200 Fotografien aus der umfangreichen Bildersammlung besaß, die ihr als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial diente, hatte ich vorher nicht gewusst und die Ausstellung war eine schöne Annäherung. "Die mexikanische Künstlerin wurde durch ihre besondere Malerei zwischen Naiver Kunst, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit weltbekannt, nicht zuletzt durch ihre autobiografischen Themen und die Verarbeitung ihres bewegten Lebens – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst fünfzig Jahre nach Kahlos Tod kam ihr immenses privates Fotoarchiv ans Licht mit Bildern der Familie, des politischen Kampfes des Paares und ihres versehrten Körpers. Sowohl Frida Kahlos Vater als auch ihr Großvater waren professionelle Fotografen, und sie selbst machte sich die Fotografie auf unterschiedliche Weise zunutze. Sie sammelte unter anderem Daguerreotypien und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert und bewahrte Fotografien auf, denen sie ihren persönlichen Stempel aufdrückte, indem sie Dinge aus ihnen ausschnitt, Widmungen auf sie schrieb und sie personalisierte. Sie schenkte sie ihren Freunden, sie waren Erinnerungen an ihre verstorbenen Angehörigen und sie wurden zu einer wichtigen Inspirationsquelle für ihre Gemälde. Darüber hinaus dienten sie ihrer Selbstdarstellung. Frida Kahlo war sich bewusst, dass die Fotografie ein wirkungsvolles Medium war, um das Bild von sich zu vermitteln, das sie anderen zeigen wollte. Durch ihre Fotos, anonyme private Bilder und Porträts ihres Vaters sowie durch die von ihr gesammelten Aufnahmen renommierter Fotografinnen und Fotografen entsteht ein eindringliches Dokument der Zeit und ein intimer Einblick in das Leben einer der bemerkenswertesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Foto: Diego Rivera & Frida Kahlo Archives, Bank of Mexico, Treuhänder im Diego Rivera and Frida Kahlo Museum Trust Opelvillen Die Ausstellung wurde jetzt bis Anfang März verlängert und der Ausflug lohnt sich.
Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim
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APRIL 2024
Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder
(Daniela)
Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.
Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €
Mehr Informationen stehen hier.
Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968
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Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)
Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.
"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)
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MAI 2024
Bis 26. Mai: „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“

(Daniela)
Mit der Ausstellung „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“ setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main das Programm zum 75. Jubiläum ihrer Wiederbegründung nach der Schoa fort. Bis zum 26. Mai 2024 wird die multimedial aufbereitete Geschichte der Frankfurter Jüdinnen und Juden nach 1945 im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum zu erleben sein. Damit setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt das größte Ausstellungsprojekt in eigener Regie seit ihrem Bestehen um.
Der Ausstellungstitel „Auf Leben“ lehnt sich an den verbreiteten Trinkspruch „L’Chaim“ (hebräisch für „Auf das Leben“) an. In seiner modifizierten Form eröffnet er vielfältige Bedeutungsräume: Widerstand und Selbstbehauptung, Trotz und Mut lassen sich ebenso assoziieren das Aufblühen des jüdischen Gemeindelebens nach 1945.
Die Ausstellung umfasst acht chronologisch angelegte Kapitel im Erdgeschoss und vier thematische Kapitel im Obergeschoss des Ignatz Bubis-Gemeindezentrums. Das Grundkonzept wurde von Fritz Backhaus (Deutsches Historisches Museum) und Manfred Levy (Jüdisches Museum Frankfurt) entwickelt. Das Kuratorenteam Fedor Besseler und Laura Schilling hat sich für eine exemplarische Auswahl von besonders erzählens- und erinnernswerten Ereignissen, Akteuren und zeitgeschichtlichen Strömungen aus der Gemeindegeschichte entschieden. Erstmals öffentlich gezeigte Exponate und Fotografien aus Privatarchiven unserer Gemeindemitglieder werden persönliche und überraschende Einblicke eröffnen.
Ein Interviewprojekt mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Gemeindegeschichte ergänzt die Präsentation. In der Video-Installation des Regisseurs Adrian Oeser kommen Kurt de Jong, Leo Inowlocki, Esther Ellrodt-Freimann, Diana Schnabel, Alla Spanz, Dalia Wissgott-Moneta und Alexa Brum zu Wort. Sie sprechen über ihre eigenen Erinnerungen, Erfahrungen und Perspektiven auf die Gemeindegeschichte.
Die Ausstellung umfasst zudem eine Topographie, die eine umfangreiche Übersicht über jüdisch geprägte Orte der Stadt – in den Nachkriegsjahrzehnten und heute – bietet. Sie wurde, ebenso wie die gesamte Ausstellungsarchitektur und -grafik, von Kai Linke und Sandra Doeller gestaltet.
Die Ausstellungstexte sind in deutscher, englischer und russischer Sprache verfügbar. Begleitend zur Ausstellung bieten wir unterschiedliche Veranstaltungen sowie öffentliche Führungen an. 2024 wird zudem eine umfangreiche Publikation erscheinen. Das Begleitprogramm und weitere Informationen zur Ausstellung sind unter https://75jahre.jg-ffm.de/ zu finden.
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Bis Sonntag, 12. Mai 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)
Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.
Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 12.05.2024, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei
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Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)
Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.
Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)
Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei
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