20.01.2024
18 Jahre Ausgehtipps
Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Ihr Lieben, das Team der Ausgehtipps ist aus der Winterpause zurück.
Das heißt, wir starten in 2024 in das 18. Jahr "Danielas Ausgehtipps".

Vor den Ferien hatten wir Euch um Euer Feedback zu den Ausgehtipps gebeten. Es haben sich über 500 Leute teilgenommen. Vielen, vielen Dank dafür.

Einige Hinweise/Änderungswünsche haben wir schon direkt umgesetzt:
Das lange Inhaltsverzeichnis ist z.B. rausgeflogen und ihr habt die Möglichkeit die Ausgehtipps mit einem Beitrag auch über paypal zu unterstützen.

Einige von Euch haben angemerkt, dass die Tipps für die Wochenendplanung zu kurzfristig kommen. Uns ist es aber nicht möglich, die Tipps früher zu versenden. Wir versuchen, dass sie ab 2024 schon immer freitags zwischen 13:00 und 14:00 Uhr bei Euch im Postfach landen. Damit ihr freitags nicht in den Wochenendorgastress geratet, empfehlen wir Euch auf jeden Fall in die Vorschau zu schauen, die wir die immer fleißig füllen.

Alle anderen Vorschläge/Änderungswünsche schauen wir uns nächste Woche gemeinsam an, denn dann ist unsere Redaktionsweihnachtsfeier, die wir erst jetzt machen können, da wir vorher so viel unterwegs waren.

Apropos unterwegs: Ich war letzte Woche im Winterurlaub, als mich die Rechercheergebnisse von Correctiv erreichten. Ich denke ihr wisst alle, was ich meine. Wer die ausführlich Aufarbeitung des Redaktionsteams nicht kennt, empfehle ich diese Zusammenstellung.

Mir ist beim Lesen total schlecht geworden und ich habe Angst bekommen. Aber Angst will ich nicht haben, denn „Angst fressen Seele auf“ (so heißt ein Meldodram von Rainer Werner Fassbinder) und Angst lähmt und das ist ein Zustand, den ich gar nicht ertrage. Also was tun?

* Noch im Urlaub habe ich die  Petition von campact: „Höcke stoppen“ unterzeichnet, die mittlerweile schon über 1 Millionen Menschen unterzeichnet haben. (Link zur Petition)

* Als ich aus dem Urlaub zurück war, habe ich mich umgehört, ob es eine Gruppe an Menschen gibt, mit der ich etwas zusammen machen kann und habe mich der "AG Demokratie" angeschlossen.

* Als Nächstes habe ich an Correctiv gespendet, damit die weiterhin so wichtige Arbeit machen können! (Spendenlink)

Und natürlich gehe ich morgen auf die Kundgebung "Demokratie verteidigen!" (Genaue Infos unten im Kalender). Wir treffen uns mit Freund:innen um 12:30 Uhr am Eingang der Alten Nikolaikirche. Auch mein 85 jähriger Vater kommt mit Freunden aus dem Vordertaunus dazu. Ich schreibe Euch den Treffpunkt deshalb auf, weil es ja sein kann, dass ihr bisher noch nie auf einer Kundgebung/Demo wart und nicht alleine kommen möchtet. Kommt einfach zum Treffpunkt. Andrea, Martin, Uwe und ich sind vor Ort.

Und noch eine Bitte: die Organisator:innen der Kundgebung zu der tausende Menschen erwartet werden, suchen noch dringend Ordner:innen. Wer mitmachen will (Andrea und ich sind auch schon gemeldet), kann sich gerne bei mir melden. Am liebsten per Whats-App oder Signal (0163-6932055), da ich gleich unterwegs bin. Ich schicke Euch dann ein Infoblatt. Die wichtigsten Eckpunkte: Du musst über 18 Jahre alt sein und von 12:15-15:30 Uhr Zeit haben.

Sorry, dass das Intro jetzt so lang geworden ist, der Erhalt der Demokratie ist mir eben sehr wichtig.

Lebt wild!

Daniela

P.S. Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

Rückmeldung bitte an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Tickets für Colours of Democracy am Samstag 27. Januar in der Volksbühne am großen Hirschgraben. Gewinnfrage: Wann findet die Winterwerft statt und wann tritt dort das Mondena Quartett auf?

ZU GEWINNEN (Daniela)

2 x 2 Konzertkarten für das Jazzkonzert am Sonntag 21. Januar im Historischen Museum. Gewinnfrage: Bis wann läuft noch die Ausstellung von Barabara Klemm im HMF?

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antwort bitte an schwoebke@aol.com

2x2 Karten für den Dokumentarfilm Frauen in Landschaften (Film & Gespräch) am Donnerstag, 25. Januar. Gewinnfrage: Welcher legendäre deutsche Fußballer verstarb in diesem Jahr?

ZU GEWINNEN (Petra)

1 x 2 Tickets für das Gespräch zum Erinnerungs-Comic von Barbara Yelin „Emmie Arbel: Die Farbe der Erinnerung“ am Donnerstag, 25. Januar um 19:30 Uhr im Literaturhaus Frankfurt.
Frage: Wo findet am Samstag, 20. Januar, ab 13 Uhr die Demo „Demokratie verteidigen – Frankfurt gegen AfD und Rechtsruck!“ statt?
Eure Antwort im Betreff und Euren vollständigen Namen per E-Mail an Petra

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

2 x 2 Karten für das Konzert von Eisfabrik am Samstag,27. Januar, im Bett. Die Gewinnfrage lautet: Habt ihr zum Jahresende gute Vorsätze gefasst? Wenn ja, welche und wie lange habt ihr duchgehalten? Es gibt keine richtigen/falschen Antworten, es entscheidet alleine das Losglück.

2 x 2 Karten für die TheaterEssenz "Songs of Peace and Hope " im Capitol am Montag, 29. Januar im Capitol. Die Gewinnfrage lautet: Blättern, Schmökern, Entdecken bei der wievielten Kinderbuchausstellung?

2 x 2 Karten für das Konzert von OMD in der Stadthalle am 30. Januar in der Stadthalle, Die Gewinnfrage lautet:Winno Sahm ist ein echter Stoltze-Kenner und lädt seit wieviel Jahren zum Entdecken des Dichters, Denkers und Journalisten?

Freitag 19. Januar: Ein Abend in Verteidigung der Migrationsgesellschaft

(Daniela)

Den Imran treffe ich immer gerne, also auf in den mousonturm..

Am 11. Oktober 2023 hat Transforming Solidarities die ›Berliner Erklärung – In Verteidigung der Migrationsgesellschaft‹ veröffentlicht. Bis dato hat diese rund 3000 Unterstützer*innen gefunden. In der Erklärung heißt es:
»Mit zunehmender Fassungslosigkeit verfolgen wir die anhaltende Infragestellung des Rechts auf Asyl in den letzten Wochen und Monaten. Die pauschale Diffamierung von Schutzsuchenden hat die Grenze zur Menschenverachtung überschritten. Nun gilt es, in Verteidigung der  Migrationsgesellschaft aufzustehen und zu widersprechen.«
Wir sind am 11. November 2023 am Berliner Theater Hebbel am Ufer in Verteidigung der Migrationsgesellschaft aufgestanden und haben Visionen für eine geteilte Welt auf die Bühne gebracht.
Nun geben wir der Erklärung am 19.01.2024 in Frankfurt am Main im Mousonturm erneut eine Bühne. 

Wir laden ein zu einem Abend in Verteidigung der Migrationsgesellschaft mit vielen Unterstützer*innen der Erklärung.

Mit u.a. Imran Ayata, Robin Celikates (Video), Fessum Ghirmazion, Herbert Grönemeyer (Video), Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Said Etris Hashemi, Cem Kaya (Video), Ayesha Khan, Ulrike Kluge, Karl Kopp, Stephan Lessenich, Sowmya Maheswaran, Hadija Haruna-Oelker, Uta Ruppert, Tanasgol Sabbagh, Shantel und Samira Akbarian. 

Moderation: Manuela Bojadžijev, Sabine Hark, Bernd Kasparek.

Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt frei, Sprache: Deutsch, Dauer: ca. 90 Min.

Künsler*innenhaus Mousonturm
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main, barrierefrei

Freitag, 19. Januar: JUPITER JONES

(Uwe)

NOCH LEISER, NOCH TÄTOWIERTER, NOCH MITTELÄLTER - UNPLUGGED TOUR

"Nimmste drei Menschen, sieben Gitarren, ein Klavier und zwei Gesänge und schon sind alle irgendwie glücklich und zufrieden. Schien uns zumindest so, auf unserer gerade erst zu Ende geschwitzten „Leise, tätowierte, mittelalte Typen“ Tour, die uns durch sechs Clubs trug und jeden Abend nur noch muckeliger und schöner wurde. Und weil wir nicht bescheuert sind und deswegen immer gerne mehr vom Schönen haben möchten, machen wir einfach weiter!  Bock auf „Noch leiser, noch tätowierter, noch mittelälter?“

SUPPORT: NINA MÜLLER

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
EINLASS 18:00H
Foto: Zoom / Homepage

Sonntag, 28. Januar: Nicklas Sahl Solo

(Uwe)

Dänemark hat einen neuen König, einen richtigen, der das Amt durch Geburt und warten und weniger durch eigenes persönliches Zutun bekam. Nicklas Stahl, Popsinger / Songwriter, hat sich sein wachsendes Publikum erspielt. Nach seinem Debüt-Album „Planets”, das #4 der dänischen Airplay-Charts und Gold-Status verbuchte, war er der zweit-meistgespielte Musiker im dänischen Radio. 2020 legte er das Album „Unsolvable“ nach und knackte mit „Four Walls“ die #1 der dänischen Airplay-Charts. Im Mai 2022 folgte das nächste Album „God Save The Dream”.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Brotfabrik

Freitag, 19. Januar: Of/ Im Taxi mit Madeleine

(Andrea)

Beschenkt Euch und geht zu Kino Kulinarisch in die Alte Schlosserei! Alleine beim Lesen der Menüfolge wünsche ich mir, dass es bald Mitte Januar werde. Coq au Cidre oder Ratatouille, eine Tarte au Citron, klingt das nicht herrlich (und nach Sommer)? Dazu noch die Fahrt quer durch die Stadt an der Seine, wer möchte da nicht mitfahren? "Der Pariser Taxifahrer Charles (Dany Boon) hat einen ziemlich schlechten Tag. Er steckt tief in Schulden, droht wegen zahlreicher Verkehrsverstöße seinen Führerschein zu verlieren und seine Ehe droht zu zerbrechen. Doch dann steigt Madeleine (Line Renaud) in sein Taxi, eine elegante, resolute 92-jährige Frau. Da sie in ihrem Alter davon ausgeht, dass es jederzeit ihre letzte Taxifahrt sein könnte, bittet sie Charles auf dem Weg zum Pflegeheim einige Zwischenstopps einzulegen: Noch einmal möchte sie jene Orte sehen, die wichtig waren in ihrem Leben. Charles, anfangs verärgert und mürrisch, fährt los. Mit jedem Stopp entfaltet sich die erstaunliche Vergangenheit von Madeleine und Charles ist zunehmend fasziniert von ihren Geschichten. Er erzählt ihr seinerseits von seinen Nöten und Madeleine wäre wiederum nicht Madeleine, wenn sie nicht mit ihrem Sinn für Humor und ihrer Lebensklugheit den einen oder anderen Rat für Charles hätte. Was wie eine normale Taxifahrt beginnt, wird zu einem tiefgründigen Abenteuer, das begeistert, nachdenklich stimmt, nachhaltig wirkt."

Kino Kulinarisch: Im Taxi mit Madeleine mit Coq au Cidre, Püree, Ratatouille, Pilzen & Tarte au Citron, Karten zu je 11,90 Euro inkl. Gebühren & Sektempfang gibt es wie immer unter: www.kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach

Freitag, 19. Januar: EXPERIMENT:AURORA (Premiere, weitere Termine)

(Martin)

Mit ChatGPT bis zur Morgenröte / Ein Projekt von Delirious Productions

Das Experiment AURORA: Ein Mensch in einem abgeschlossenen Raum. Von einer Morgenröte zur nächsten. Allein mit sich und einer künstlichen Intelligenz. Genauer: mit der Stimme von Chat-GPT. 

Genauer: mit KI-generierten akustischen Signalen, die sich anhören wie eine menschliche Stimme, die Texte spricht, wie Menschen sie sprechen, aber von einer KI generiert. Der Mensch ist eine Schauspielerin, ist eine Theaterfigur, ist eine reale Person, ist eine fiktive Person. Was ist echt und was ist fake? Was ist real, was virtuell? Wo hört Mensch auf und fängt KI an?

In einer Gegenwart, in der künstliche Intelligenzen zunehmend soziale und emotionale Bedeutung gewinnen, setzt sich Delirious Productions dem Zusammenleben und -arbeiten mit Chat GPT aus. Als Co-Autorin, Spiel- und Gesprächspartnerin wird der Theaterabend von ihr mitgestaltet. Was bedeutet es, mit einer Stimme ohne Absender, einem Ich ohne Bewusstsein, einer Entität ohne Identität zu interagieren?

Ein Abend über narzisstische Kränkungen, Simulation von Wirklichkeit, Deepfake und Fakedeep, halluzinierende Algorithmen, Identitätsentzug als Freiheit, Integration neuer Entitäten, Triumph der Fiktion.

Von und mit: Florian Dietrich, Anne Greta Weber, Friederike Weidner, Hannes Weiler und Chat GPT

Zu den Tickets geht’s hier: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php

Freitag, 19. Januar (Premiere), Samstag, 20., Donnerstag, 25. und Freitag, 26. Januar um jeweils 20.00h
Theater Landungsbrücken
Gutleutstraße 294
Foto: Homepage Theater Landungsbrücken

Freitag, 19. Januar: Of/ Intern. Kinderbuchausstellung

(Andrea)

Ein großer Fan des Klingspor Museums bin ich wegen der Internationalen Kinderbuchausstellung und vielen anderen anderen tollen Themen. Mit viel Liebe wird dort kuratiert und ausgestellt, entsprechend ist die Auswahl der Kinderbuchausstellung, die in diesem Jahr zum 68. Mal stattfindet und sich den Bildern widmet. Heute gibt es eine kostenlose Kuratorinnenführung, die Buchbar ist geöffnet. "Kinderbücher sind ohne Illustrationen kaum vorstellbar, sie lassen Geschichten lebendig werden, fügen dem Text etwas hinzu und laden manchmal in eigene Welten ein. Weil auch das Lesen von Bildern gelernt sein will, bietet das Kinderbuch eine erste Möglichkeit, mit künstlerischen Konzepten vertraut zu werden. Dafür haben sie das aktuelle Bilderbuchschaffen in vielen Ländern sondiert und präsentieren Neuerscheinungen, die besonders mit ihrer künstlerischen Gestaltung hervorstechen und die in Puncto Themensetzung überzeugten. Bücher aus vielen Ländern fanden ihren Weg in die Ausstellung, darunter in diesem Jahr auch Kinderbuch-Ausgaben aus Frankreich, Großbritannien, Spanien, Portugal, Polen, Italien und den USA. Die Themen sind vielfältig und bilden den gesellschaftlichen Diskurs ab, auf einfühlsame und verständliche Weise werden den jungen Betrachtenden und Lesenden aktuelle Problemstellungen nahegebracht. " 18 Uhr

Klingspor Museum, Herrnstraße, Offenbach 

Freitag, 19. Januar: Hanau/ #saytheirnames

(Andrea)

Am 19. Februar jährt sich die gemeine Attacke auf Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili-Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkovnbsp zum vierten Mal. In Hanau, aber auch Offenbach, war die Tat ein echter Schock, schließlich hatte man recht lange in der Illusion gelebt, dass das friedliche und einvernehmliche Zusammenleben der Kulturen gut funktioniert. Dass es da in etlichen Köpfen brodelt und Deutschland rassistischer und antisemitischer ist, als in unseren kleinen Blasen gedacht, naja,  wenn man die Vielzahl der Ereignisse zusammennimmt, ist das Bild leider gar nicht mehr so gemütlich. NSU, rassistische E-Mails der Polizei, die sogenannten Protestwähler im Dunstkreis der AfD usw.

In Hanau selbst ist seitdem einiges in Bewegung gekommen und #saytheirnames hält das Gedenken lebendig. "Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wird rund um den Jahrestag in Hanau und bundesweit der Opfer des rassistischen Anschlags gedacht. Bereits am Freitag, 19. Januar (19 Uhr), liest Cetin Gültekin öffentlich im Lesecafé des Kulturforum Hanau aus seinem Buch „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland – Das zu kurze Leben meines Bruders Gökhan Gültekin und der Anschlag von Hanau“.

Am 31. Januar (19.30 Uhr) wird das Buch von Said Etris Hashemi, „Der Tag, an dem ich sterben sollte – Wie der Terror in Hanau für immer mein Leben verändert hat“, im Hessischen Literaturforum im Mousonturm in Frankfurt vorgestellt.

Vom 20. bis 22. Januar gastiert das Theater Münster mit dem Stück „And Now Hanau“ von Tugsal Mogul in Hanau. Pro Aufführung stehen im Elisabeth-Selbert-Saal im Neustädter Rathaus 80 Plätze zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, eine Platzbuchung über die Initiative 19. Februar Hanau oder per Mail an soziokultur@hanau.de ist erforderlich. Gespielt wird am Samstag, 20. Januar, um 18 Uhr, am 21. Januar um 17 Uhr mit anschließendem Autorengespräch und am 22. Januar finden Schulvorstellungen mit je drei Klassen um 9.30 Uhr und 14.30 Uhr statt. Veranstalter sind die Stadt Hanau und die Initiative 19. Februar Hanau.

GEROLLTES / Dokumentation über Franz Beckenbauer

(Uwe)

Der „Kaiser“ ist tot: Franz Beckenbauer verstarb kürzlich in seiner Wahlheimat Salzburg. Mit dem Titel „Kaiser“ wurde der Ausnahmefußballer Beckenbauer geadelt, auch wenn er aus einem Postbeamtenhaushalt kam und somit kein echter „Blaublüter“ war. Wenn man bedenkt, was insbesondere der letzte wirkliche Kaiser für ein gefährlicher Kasper war, kann man sich schon fragen, ob die Bezeichnung „Kaiser“ die gewünschte Auszeichnung für den Jahrhundertspieler Beckenbauer wirklich darstellte. Egal, eigentlich jeder große noch lebende Spieler, jeder wirklich große Verein und viele herausragende Trainer etc. trauerten im Fernsehen oder ihren Kanälen in den Sozialen Medien um einen den zehn besten Spielern der Geschichte des Fußball und mit Abstand besten deutschen Spielers. In der Liste der Größten ist er neben den allseits anerkannten Offensivspielern Pelé, Maradona, Cruyff, Zidane, Messi, Di Stefano oder Puskas der einzige ehemalige Verteidiger. Als prägende Figur seiner Vereins- und Nationalmannschaft hinterließ er nicht nur durch seine außergewöhnlich hohe Anzahl an Titeln Spuren, sondern auch durch seine Art zu spielen und seine unumstrittene Rolle als Anführer einer Mannschaft. So war es nicht verwunderlich, dass die Bayern nach Beckenbauers Abgang 1977 in die USA zu Cosmos New York einige Jahre ohne nationale und internationale Titel blieb und die Nationalmannschaft 1978 im ersten Turnier nach Beckenbauer früh und peinlich ausschied. Später – und das unterscheidet ihn von allen anderen Topspielern, außer Zidane und Cruyff, brachte er als Trainer, Präsident oder Funktionär der Erfolg zurück zur Nationalmannschaft und den Bayern und bescherte Deutschland die WM 2006. Die Art und Weise der Vergabe warf in den letzten Jahren einen Schatten auf das Leben des Kaisers, weil er - auch davor schon - anders als auf dem Platz - im Leben nicht frei von Fehlern war.

Es gibt ein Video, da hält Beckenbauer eine Laudatio auf seinen Mitspieler Gerd Müller. In der für Beckenbauer typischen Art erzählt er launisch, wie er früher bei den Bayern eine Fahrgemeinschaft mit Gerd Müller hatte. Beckenbauer bummelte gerne und so wies ihn Müller einmal darauf hin, „dass sie los müssten, weil der Bayernbus sonst ohne sie zum Auswärtsspiel fahren würde“. Der Kaiser reagierte trocken und sagte „eins wird nie passieren, dass die ohne uns zwei losfahren“. Gemeinsam hoben sie einen Verein (aus dem Blickwinkel eines Schalkefans sicher der falsche) und ein Nationalteam mit ihrem Talent auf ein höheres Level, er konnte sich vieles erlauben, nicht alles.

Die Doku in Spielfilmlänge (ARD Mediathek) über Beckenbauer ist eine gute Bilanz Beckenbauers Karriere und Leben. Wohltuend, dass die dauerpräsenten Rummenigge und Hoeneß einmal nicht dabei sind. Am stärksten ist die Doku überhaupt, wenn nicht Prominente, sondern Beckenbauers Ex Freundin Diane Sandmann und sein Bruder Walter zu Wort kommen.

Samstag 20. Januar: Kundgebung: Demokratie verteidigen – Frankfurt gegen AfD und Rechtsruck!

(Daniela)

Wie im Intro bereits angekündigt, hier mehr Infos:

Kundgebung Demokratie verteidigen – Frankfurt gegen AfD und Rechtsruck!

Beginn 12:30 Uhr, Römerberg.

+++ Breites Bündnis aus über 60 Initiativen, Verbänden und Vereinen ruft zur Teilnahme auf +++ Mehrere Tausend Menschen erwartet

Mit Redebeiträgen von:

* Mike Josef (Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt)
* Eleonore Wiedenroth Coulibaly und Hadija Haruna-Oelker (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland)
* Philipp Jacks (Deutscher Gewerkschaftsbund und Initiative #AfDNee)
* Meron Mendel (Bildungsstätte Anne Frank)
* Hibba Kauser (Aktivistin)
* Newroz Duman (Initiative 19. Februar)
* Yasmin Alignaghi (Paritätischer Wohlfahrtsverband)
* Eva Walter (Frankfurt solidarisch)
* Holger Kamlah (ev. Stadtdekan, Römerbergbündnis)

Und den Frankfurter Live-Acts:
* Shantel (Balkanbeats)
* The OhOhOhs (Analog-Techno)

Hintergrund (Text von campact)
Sei dabei gegen Nazis: Die Proteste der letzten Tage gegen die Umsturz- und Deportationspläne von AfD-Politikern sind nur der Anfang. Am Wochenende finden im ganzen Land Demonstrationen für eine vielfältige, demokratische Gesellschaft statt – auch in Frankfurt am Main. Komm zur Demo und zeig klare Kante gegen Rechtsextremismus und die AfD!

Die Proteste sind bitter nötig, denn die AfD ist schon viel zu mächtig geworden. Bei den diesjährigen Landtagswahlen könnte sie stärkste Kraft werden.[3] Mit rassistischen Parolen treibt die AfD die anderen Parteien vor sich her; die CDU übernimmt die Forderungen vom rechten Rand mitunter direkt.[4] Faschistische Ideologie, enge Verbindungen zu Neonazis, Aufrufe zur Gewalt gegen Geflüchtete und jetzt Pläne für Massendeportationen [5] – der Angriff der AfD auf unsere Demokratie muss endlich aufhören. Um sie aufzuhalten, brauchen wir Ausdauer.

Und es gibt Grund zur Hoffnung: Die Bewegung wächst. Weit über eine Million Menschen haben auf unserer Petitionsplattform WeAct gegen AfD-Hardliner Björn Höcke unterzeichnet – die größte Petition, die es bei Campact je gab. Deutschlandweit werden täglich neue Demos für Zusammenhalt und Solidarität angekündigt. Wenn immer mehr Menschen gegen Rechtsextremismus aufstehen, ziehen wir die Brandmauer hoch und stoppen den Lauf der AfD.

Jetzt kommt es auf Dich an. Mach mit und setz Dich zusammen mit lokalen Initiativen, Gewerkschaften, Geflüchteten-Organisationen, Kirchen und Sportvereinen und vielen anderen für unsere Demokratie ein, bevor ihre Feind*innen sie zerstören. Über 60 Demos finden dieses Wochenende statt – auch in Frankfurt am Main. Bitte sei dabei! 

Die Demos im ganzen Land setzen ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus. Für viele ist es das erste Mal, dass sie auf die Straße gehen. Andere engagieren sich schon seit Jahren gegen Hass und Rassismus. Alle gemeinsam stellen klare politische Forderungen: 

  • Keine Mehrheiten und keine Regierung mit der AfD, egal auf welcher Ebene – von der Kommune bis ins Europaparlament!
  • Gerade jetzt muss mehr Geld in politische Bildung gegen Rechtsextremismus, in antifaschistische und antirassistische Initiativen und Beratungsprojekte fließen. Wir brauchen nun endlich das Demokratie-Fördergesetz. 
  • Die demokratischen Parteien müssen die wehrhafte Demokratie zum Leben erwecken: Ob Auflösung von rechtsextremen Vereinen, Verbotsverfahren gegen AfD-Landesverbände oder Grundrechtsverwehrungen – kein erfolgversprechendes Instrument darf tabu sein. 

Lass uns dies zu dem Moment machen, an dem die Zivilgesellschaft zusammen gegen die AfD aufsteht und zeigt: Wir dulden es nicht, dass ihr unsere Demokratie zerstört. Mit unserem Protest können wir den Durchmarsch der AfD bremsen, bevor sie bei den nächsten Wahlen triumphiert. Doch dafür muss unser Protest groß und laut sein – und dafür brauchen wir auch Dich. Bitte komm zur Demo in Frankfurt am Main! 

[1] „25.000 Menschen bei Demo gegen rechts vor dem Brandenburger Tor in Berlin“, Spiegel Online, 14. Januar 2024
[2] „Irgendwann muss ich ja anfangen“, Süddeutsche Zeitung Online, 16. Januar 2024
[3] „AfD in Brandenburg, Sachsen und Thüringen laut Umfrage weit vorn“, Zeit Online, 11.
Januar 2024
[4] „Friedrich Merz – der stolze Deutsche“, ND Online, 29. Januar 2023
[5] „Geheimtreffen: Reiner Wahn“, ND Online, 12. Januar 2024

Samstag, 20. Januar: VickiKristinaBarcelona

(Uwe)

Tom Waits Songs auf feminine Weise

Die VKB Band, auch bekannt als Vicki Kristina Barcelona, ist ein in New York City ansässiges Trio, die alle als Singer-Songwriterinnen unterwegs sind und über einen reichen Erfahrungsschatz verfügen. Gemeinsam vereinen sie ihre individuelle Magie und verblüffen das Publikum mit ihren unerwarteten, aber stets respektvollen Interpretationen der Songs von Tom Waits. Sie präsentieren dreistimmige Harmonien und sorgfältig ausgearbeiteten musikalischen Arrangements. Die Gruppe bedient sich einer höchst ungewöhnlichen Klangpalette, die Perkussion aus allen Ecken der Welt, eine Reihe von Quetschkommoden und eine Sammlung von melodischen akustischen Gitarren und Banjo einschließt, wobei gelegentlich eine Glocke und eine Pfeife für ein zusätzliches Überraschungselement sorgen. Ohne die hässliche Schönheit der Waits’schen Figuren und Szenarien zu beeinträchtigen, werden seine Melodien und Szenarien in einem weiblichen Licht wiedergegeben, weicher und süßer vielleicht, aber nichtsdestotrotz eindrucksvoll.

Brotfabrik
F,. Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Brotfabrik, Homepage

Samstag, 20. Januar: Flipperparty im Massif Central

(Petra)

Nach dem Demonstrieren (oder natürlich auch nach dem Ausschlafen, Einkaufen oder was immer Ihr vorhabt), könnt Ihr mal wieder im wunderbaren Massif Central vorbeischauen. Denn endlich ist dessen Weihnachtspause vorbei! Hier gibt es heute die Neujahrs-Flipperparty, die eine Gruppe von Flipperverrückten veranstaltet. JedeR ist eingeladen und kann mitmachen.  Eine Competition, das IFPA-Tunier, wird noch dazu durchgeführt: hier könnt Ihr zwischen 14 und 20 Uhr flexibel mit einsteigen. Und die Besten battlen sich dann bis 21 Uhr. Leckere Snacks und kühle Getränke bekommt Ihr – wie immer – an der Bar.  Weitere Orga-Details, und wie alles funktioniert, erfahrt Ihr am besten vor Ort. Und ich mach nur mit, wenn ich am Foo Fighters-Flipper spielen darf (wie viele Jahrhunderte ist es her, dass ich mal geflippert habe!??).

Flipperparty von den Flipperspots und Julia Sprossmann, Ort: Massif Central Flipper Lounge, Adresse: Bethmannstraße 7 - 9, Uhrzeit: 14 - 20 Uhr, Eintritt: frei, die Flipper lassen sich mit Bargeld oder prepaid Flipperkarten (vor Ort zu bekommen) spielen   

Samstag, 20. Januar: Of/ König der Raben

(Andrea)

In der kleinen Reihe Offenbacher Filmgrößen zeigt Nic heute "König der Raben, in Anwesenheit von Piotr J. Lewandowski (Regie und Drehbuch) und Carsten Strauch (Drehbuch) es gibt es sympathisches Interview im Schirn Magazin). Der Film über die Freundschaft zwischen drei gesellschaftlichen Außenseitern, für die Deutschland ihr Zuhause ist und die hier doch wie Unsichtbare leben müssen – und von einer amour fou, die die prekäre Balance ihrer Ersatzfamilie in Gefahr bringt, ist in Teilen auch hier entstanden. Aber nicht nur das macht ihn zu einem must see, mir hat der Trailer gut gefallen. Darko ist ein Überlebenskünstler. Seit Jahren schlägt sich der 22-jährige Mazedonier mit seinen besten Freunden Yanoosh und Manolo irgendwie durch, ohne Aufenthaltserlaubnis, immer in Deckung vor der Polizei. Um sich und seine kranke Mutter über Wasser zu halten, verkauft er alte Autoteile und züchtet Tauben, die er auf Hochzeiten fliegen lässt. Als er bei einer Feier die geheimnisvolle Künstlerin Alina kennenlernt, wirft er sich voller Leidenschaft in eine Affäre mit ihr. Doch die Liebe zu Alina entfernt Darko immer weiter von dem, was ihm bis dahin Halt gegeben hat. Plötzlich steht sein großer Traum von einer besseren Zukunft auf dem Spiel." Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.45 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Samstag, 20. Januar: OF/ Das Gespenster von Canterville

(Andrea)

Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom unglücklichen Gespenst Sir Simon de Canterville! Eine amerikanische Familie kauft ein verträumtes altes Schlösschen in England. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben ist: sie haben das Schlossgespenst gleich mitgekauft. Als moderne Amerikaner, die nicht an Gespenster glauben, gehen sie allerdings mit dem Geist recht respektlos um, was diesem naturgemäß nicht behagt und zu allerlei Turbulenzen führt. In der t-raum-Inszenierung erhält der satirisch-romantische Klassiker "Das Gespenst von Canterville" allerdings noch eine ganz eigene Note: die Intendantin Marta möchte eben genau diese Geschichte auf die Theaterbühne bringen, während Dramaturg Alfons allerdings äußerst skeptisch ist. Zwischen beiden entwickelt sich ein rasantes Gefecht, in denen die beiden doch recht gegensätzlichen Charaktere immer wieder aufeinanderprallen. Dabei erzählen und spielen sie wie nebenbei den Wild´schen Plot, schlüpfen in sämtliche Rollen und ziehen dabei reichlich komödiantische und stimmliche Register. Wer am Ende die Oberhand behält, was dies alles mit dem armen Gespenst macht, wie sich englischer Gespensterglauben mit amerikanischem Pragmatismus verträgt und ob das „Gespenst“ denn schließlich auf der Theaterbühne landet, sei hier nicht verraten, wohl aber, dass die Zuschauer mit einem feinen Bühnenspaß rechnen dürfen. Frech, witzig, schön - einfach Oscar Wilde! (2-G). 20 Uhr

Theater im t-raum, Wilhelmstrasse 13, Offenbach am Main

Sonntag 21. Januar: Artist Talk 50° / 8° deep dive. measuring. spirit

(Daniela)

50° / 8°
deep dive. measuring. spirit

Teilnehmende Künstlerinnen:

* Elvira Lantenhammer, Würzburg (Malerei)
* Monika Linhard, Frankfurt a. M. (Rauminstallation)
* Zuzanna Skiba, Berlin (Malerei)

Ein Gespräch mit den drei Künstlerinnen Elvira Lantenhammer, Monika Linhard und Zuzanna Skiba über das tiefe Eintauchen in die Landschaft, das gemeinsame Ausstellen als Erweiterung des eigenen Horizonts, über erfolgreiche Künstlerinnen und darüber, die Herausforderungen die Welt immer wieder aufs Neue künstlerisch einzufangen.

artist talk: Moderation Dr. Sonja Müller, Frankfurt a. M.

Anschließend Neujahrsempfang mit Umtrunk in Kooperation mit Frankfurter Kranz – Netzwerk kulturschaffender Frauen in Frankfurt.

Laufzeit der Ausstellung: 5. Januar bis 4. Februar 2024 Ort: KVFM – Kunstverein Familie Montez e. V., Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt, https://kvfm.deÖffnungszeiten: Di – So, 13 – 19h

Abbildungen: Fotograf: Christoph von Löw

Sonntag 21. Januar: Jazz-Konzert mit HMF Allstars & Juliana da Silva im Historischen Museum

(Daniela)

Ausdrucksstärke, musikalische Vielfalt und eine samtig-voluminöse Stimme sind nur einige der Talente von Jazz-Sängerin Juliana da Silva. Die gebürtige Brasilianerin interpretiert bekannte Komponisten aus ihrer Heimat neu und überzeugt mit Klassikern aus Jazz, Samba und Bossa Nova – aber auch als Scatgesangskünstlerin braucht sie sich nicht zu verstecken. Am 21. Januar trifft Juliana da Silva auf die HMF-Allstars und bereichert die Jazzband mit gefühlvollem Gesang und viel Kreativität.

Mit Juliana da Silva startet Jazz im Museum in eine neue Saison. Die HMF-Allstars und ihr Gast musizieren zunächst einzeln, im Anschluss daran begeistern sie gemeinschaftlich. Im Zusammentreffen unterschiedlicher Genres hat das Publikum so die Gelegenheit, einmalige Solo- und Kollektivimprovisationen zu erleben.

Die Musiker der „ältesten Boygroup in Hessen“ spielen seit über 40 Jahren zusammen. Sie waren bereits bei zahlreichen Hörfunk- und TV-Auftritten sowie auf Jazzfestivals in Deutschland und im Ausland zu hören. Die HMF-Allstars bestehen aus dem Trompeter Martin Auer, dem Tenorsaxophonisten Tony Lakatos, dem Posaunisten Felix Fromm und dem Sousaphonisten, Bass-Saxophonisten und Sänger Jörg Kuhfuß. Bandleader Bernd K. Otto am Banjo und an der Gitarre moderiert das Konzert. Die Abkürzung HMF steht für Historical Music Frankfurt, doch eine Verwechslung mit dem Historischen Museum Frankfurt ist erlaubt.

Alle Termine und weitere Informationen zur Reihe Jazz im Museum finden Sie hier: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/de/jazz-im-museum

SO, 21.1., 11.30 Uhr
Konzert im Historischen Museum, Leopold-Sonnemann-Saal
19 € im VVK/21 € an der AK/13€ für Schüler*innen und Studierende
Foto: Jean Cammas

Sonntag 21. Januar: Drink Dry & Dance

(Daniela)

Alle Welt sprich von „dry january“, wir machen es: eine Tasting-Party mit gültigen, erwachsenen und alkoholfreien Drinks, die wirklich schmecken. Kein Ersatz, sondern eine nüchterne Möglichkeit, Genuss, Spaß und gesundes Trinken zu kombinieren. 
In Kooperation laden Bar Marmion/Hotel Lindley Lindenberg und Tanzschule Diereck Dross dazu ein, gute Vorsätze für das neue Jahr gleich umzusetzen:

drink dry & dance – Tasting für alkoholfreie Drinks & Probestunden für Tango Argentino und Swing

Tasting: 15:00–19:00 Uhr
Test-Paket: 4 unterschiedliche, gültige, alkoholfreie Drinks als Taster: 15 €
Probestunden (kostenlos): Tango Argentino: 15:30–16:00 Uhr / Swing: 17:30–18:00 Uhr

Keynotes: „Alkoholfreie Drinks – unsere Erfahrungen, Tips & Rezepte“, 16:30 & 18:30 Uhr parallel dazu: Tanzparty: 15:00–19:00 Uhr: von Salsa bis Walzer

Sonntag, 21. Januar 2024, 15:00-19:00 Uhr
in der Lounge der Tanzschule Diereck Dross, Hanauer Landstraße 155-157 im Hof, http://tinyurl.com/drinkdrydance21jan24

YRD.Works bei Emma Metzler

(Andrea)

Seit Montag ist die Arbeit "Tables" zu sehen, die das Offenbacher Künstlertrio Yrd.Works im Auftrag für und gemeinsam mit dem Emma Metzler Restaurant in Frankfurt konzipiert und realisiert hat. Tables ist ein gewisses Novum, da damit zum ersten Mal eine Arbeit produziert wurde, die dauerhaft zu sehen sein wird, auch wenn sich ihr Aussehen über den Zeitraum der nächsten Jahre immer wieder verändern kann." Ein guter Grund, mal wieder essen zu gehen.

Emma Metzler, Schaumainkai 17. Frankfurt  

DRINGEND GESUCHT: Ehrenamtliche Einzelvormünder

(Daniela)

Ich schätze die Arbeit des Kinderschutzbundes sehr und teile hier sehr gerne ihren Aufruf:

10 Jahre Ehrenamtliche Vormundschaft in Frankfurt Du und dein Vormund – Gemeinsam Zukunft gestalten.

„Ehrenamtliche Einzelvormünder unterstützen Kinder und Jugendliche als gesetzliche Vertreter in allen Lebensbereichen, bieten ein Netzwerk außerhalb der professionellen Jugendhilfe und sind konstante Bezugspersonen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. In Frankfurt konnten so bereits über 200 Kinder und Jugendliche von der Unterstützung durch einen Einzelvormund profitieren. Das Tandem zwischen Einzelvormund und unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten ist dabei unser Erfolgsmodell, aber auch ca. 50 Kinder und Jugendliche aus dysfunktionalen Familien konnten von der Unterstützung durch einen Einzelvormund sehr profitieren“, sagt Brita Einecke, Leiterin des Angebots.

Dabei steht der Kinderschutzbund den Ehrenamtlichen in allen Situationen, bei Fragen und Schwierigkeiten jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung, bietet Gruppenabende, Fortbildungen, Austausch und Supervision.

„Mit Inkrafttreten der Vormundschaftsreform zum 01.01.2023 hat die Ehrenamtliche Einzelvormund-schaft noch einmal Rückenwind bekommen“, so Einecke weiter.

Daher sucht der Kinderschutzbund auch 2024 wieder Frankfurter Bürger:innen, die sich zum Ehren-amtlichen Einzelvormund ausbilden lassen möchten. Start der nächsten Schulung: 15.03.2024

Weitere Informationen zum Angebot: Es gibt viele Gründe, warum ein Kind nicht mehr bei seiner Familie leben kann und einen Vormund braucht. Wenn Eltern im Ausland leben, gestorben sind oder nicht in der Lage sind, ihr Kind angemes-sen zu erziehen, brauchen Kinder und Jugendliche einen gesetzlichen Vertreter, der ihre Interessen wahrnimmt, sich Zeit nimmt und sie auf dem Weg ins Erwachsenenleben begleitet. Ehrenamtliche Vor-münder sind hierfür besonders geeignet, weil der persönliche Kontakt zwischen Vormund und Mündel im Vordergrund steht. Mit ihrem Einsatz ermöglichen sie Kindern und Jugendlichen so eine bestmögli-che Chance auf eine positive Entwicklung und Zukunft.

Für Rückfragen, Interviews und weiterführende Informationen stehen wir gerne auch persönlich zur Verfügung:  Leitung: Dr. Anja Sommer (Juristin) und Brita Einecke (Dipl. Päd.) Telefon: 069 200 62 99-13 oder -12 oder mobil unter 0162 2492499 E-Mail: vormundschaft@kinderschutzbund-frankfurt.de; Social Media: Du und Deine Zukunft auf Instagram Website: www.kinderschutzbund-frankfurt.de

Dienstag 23. Januar: 1. VERNETZUNGSTREFFEN WEIBLICHER SGE-FANS

(Daniela)

Einige wissen es vielleicht: Gemeinsam mit ein paar Freundinnen haben wir 2020 den Verein Lotte Specht e.V. gegründet. Wir setzen uns u.A. dafür ein, dass weibliche Fußballfans sichtbarer werden. Als Fans von Eintracht Frankfurt geht es vor allem um die Frankfurter Fans.

Letzten Herbst lernten wir dann andere weibliche Fans kennen und haben uns vorgenommen, dass wir uns mal in größerer Runde treffen und austauschen.

Was fehlt uns als weiblichen Fans, was könnten wir wie verändern?

Das erste Treffen findet heute statt.
Wir treffen uns um 19:00 Uhr im Fanhouse Louisa. Wer kommen will, aber nicht alleine gehen will, kann sich gerne bei mir melden. Ich laufe gegen 18:00 Uhr von Sachsenhausen durch den Wald dorthin.

Dienstag, 23. Januar: HfMDK BandsNight!

(Uwe)

Ein Abend, drei Bands der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.

4xdelay ist ein Männerquartett aus Frankfurt, welches sich im Mai 2019 aufgrund der gemeinsamen Liebe zur A-cappella-Musik an der HfMDK zusammenfand. Frei aus dem Englischen übersetzt bedeutet „4xdelay“ so viel wie „viermal zu spät“ – und oft beginnen ihre Proben genau so. Ihr Repertoire umfasst eigene Lieder und Arrangements in verschiedenen Stilrichtungen, vor allem Jazz und Pop, sowie klassische Männerchorliteratur aus den vergangenen Jahrhunderten.

Magdalena & Band Als Studentin an der HfMDK hat Magdalena eine Ausbildung in klassischem Gesang absolviert und bildete sich ebenfalls im Bereich des Pops weiter. Seit nunmehr fünf Jahren produziert sie ihre eigenen Songs. Ein bestimmter Stil lässt sich bei ihrer Musik schwer festmachen. Sie bewegt sich im Genre des Pops mit Einflüssen von Indie-Pop, -Rock und auch Rap. Es ist also für alle etwas dabei.

BALU ist eine studentische RnB Band, ihr Repertoire reicht von Eloise über Aaron Taylor bis Jill Scott und wird durch eigene Songs ergänzt. „Vergiss für einen Moment alles um dich herum, während du dich von der Musik von BALU lässt, groovest & tanzt und das Leben auf deine eigene Weise genießt.“

Brotfabrik
F,. Bachmannstr. 2
19 Uhr
Foto: Brotfabrik, Homepage

Dienstag, 23. Januar: OF/ Rote Schal un Unnerhose – Stoltze über Kleidung

(Andrea)

Frankfurt hat das Stoltze-Museum, wir haben Winno Sahm: Seit über 25 Jahren begeistert dieser das Publikum der Volkshochschule mit seinem Friedrich Stoltze-Abend. Immer wieder neu beleuchtet er das Werk des Schriftstellers unter einem anderen Aspekt. Heute steht der Abend unter dem Titel „Rote Schal un Unnerhose – Stoltze über Kleidung“. Denn Friedrich Stoltzes Gedichte und Geschichten kommen nicht nackt daher: Von einer „saffianern Kapp“ bis zu „gehle Himmelsschickelcher“ wird vielerlei beschrieben und bedichtet, was wir so mit uns herumtragen. Auch über „Gefühle einer Stadtwehruniform“ und eine ganz besondere „Frau im schottisch-karierten Mantel“ liefert die Textauswahl Aufklärung. Wie stets erhellen kulturgeschichtliche und dialekthistorische Anmerkungen die Hintergründe der unterhaltsamen Vers- und Prosazeilen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Rufnummer 069 8065 3141, der E-Mail-Adresse vhsoffenbachde oder online unter www.vhs-offenbach.de. Das Entgelt beträgt 7 Euro. Es ist keine weitere Ermäßigung möglich. 19 Uhr

Volkshochschule, Berliner Straße 77, 63065 Offenbach,

Mittwoch 24. Januar: Open Book Slam bei Land in Sicht

(Daniela)

Vierter Open Book Slam bei Land in Sicht Wir sprechen über Bücher im Superlativ. ZUM MITMACHEN (mit formloser Anmeldung) und/oder ZUHÖREN :-D Ihr und wir haben in unserem Leben schon so viel gelesen! Und was waren dafür großartige, abgefahrene, spannende, langweilige, lustige, traurige, schräge, lehrreiche Bücher dabei. Über diese Bücher wollen wir an diesem Abend sprechen und so an die wunderbaren Abende des letzten Jahres anknüpfen. Wir Buchhändler:innen & Bücherfreund:innen werden Euch in jeweils kurzweiligen 3-5 Minuten eins unserer abgefahrensten, schönsten, wüstesten, hin reißendsten, dramatischsten etc. Leseerlebnisse vorstellen. Und wir würden uns immens freuen, wenn Ihr zum Zuhören kämet oder sogar selbst ein solches Erlebnis vorstellen mögt. Gleiche Regeln und Möglichkeiten für alle. Wenn Ihr diese Chance nutzen wollt: Schreibt uns eine kurze Mail an kontakt@landinsicht.eu mit dem Titel Eures Buches - oder sprecht uns im Laden an - und seid an dem Abend eine Viertelstunde früher da. Wenn Ihr einfach nur zuhören mögt: Kommt pünktlich und zuhauf. UND: Spontanes Mitmachen ist idR ebenfalls möglich. Der Eintritt ist frei. Beginn: 20 Uhr Kulturverein Literatur im Stadtteil (LiS) eV im Frankfurter Nordend Buchladen Land in Sicht  - Rotteckstraße 13 - 60316 Frankfurt

Mittwoch, 24. Januar: OF/ Seide und Salz

(Andrea)

Väterchen Frost hat uns fest im Griff, wie schön ist es dann, sich ans wärmende Feuer zu setzen und Geschichten aus dem Süden zu lauschen? Während ihres letzten Sizilienaufenthaltes im September und Oktober 2023 hat Ingrid Walter wieder neue Gedichte verfasst. Inspiriert durch die scharfen Kontraste der Insel - denn, wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Der erste Funke für einige Gedichte wurde während ihres Schreibworkshops "Schreiben wie im Paradies" entzündet. Darüber berichtet sie bei Wein und feinen Häppchen. 19 Uhr

Zweitlof.ft in der Bernardstraße 13 HH, Offenbach

Donnerstag, 25. Januar: Erinnerungsliteratur – Comic von Barbara Yelin

(Petra)

Barbara Yelin, Autorin und Künstlerin, gehört zu den Ausnahmetalenten im Comicbereich. Mit ihrer einfühlsamen Aquarelltechnik und knappen Textanteilen schafft sie es Lebensgeschichten so eindrücklich zu erzählen, dass sie lange nachhallen. Emmie Arbel, geboren 1937, Überlebende der KZs Ravensbrück und Bergen-Belsen, lebt seit 1949 in Haifa und reist als Zeitzeugin bis heute oft nach Deutschland. Yelin begleitet sie seit vier Jahren. Aus intensiven Gesprächen und Begegnungen entstand „Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung“, das jetzt bei Reprodukt erschien. Heute berichtet sie in zwei Veranstaltungen – abends im Literaturhaus, vormittags für Schulklassen im Jüdischen Museum, wie ihre Form eindringlicher Erinnerungsliteratur entsteht, und davon, was erzählt werden muss.

Emmie Arbel: Die Farbe der Erinnerung“, Comic von Barbara Yelin, Moderation: Jakob Hoffmann, in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Frankfurt, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 7 (4) Euro, Streamingticket: 5 Euro, Tickets gibt es hier

Mittwoch 24. Januar: Buchvorstellung „Sonnys Geschichte“

(Daniela)

Das vierte Spurensuche-Projekt von Eintracht Frankfurt beschäftigt sich mit der Nachkriegszeit in Frankfurt. Organisiert wird das Spurensuche-Projekt des Eintracht Frankfurt Museums, der Eintracht-Fanbetreuung und dem Fritz Bauer Institut.

Am Mittwoch, 24. Januar, wird im Vorfeld des Erinnerungstags im Deutschen Fußball im Eintracht Frankfurt Museum die Biografie „Sonnys Geschichte – Von Ausgrenzung und Eintracht“ vorgestellt. Helmut „Sonny“ Sonneberg, der im vergangenen Februar im Alter von 91 Jahren verstorben ist, war seit seiner Jugend Anhänger der Eintracht und begleitete die Mannschaft durch ganz Europa.

Seit 2019 berichtete er vor Fans und Jugendgruppen als Zeitzeuge über die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Die Veranstalter freuen sich, dass Helmuts Tochter Suzanne zur Buchvorstellung im Museum zu Gast ist und über ihren Vater spricht. Sabine Harant-Kasumov, die eine Biografie über Eintrachtler Emanuel Rothschild geschrieben hat, ist ebenfalls zu Gast. Moderiert wird der Abend von Axel „Beve“ Hoffmann.

Start: Mittwoch, 24. Januar, 19.30 Uhr.

Eintritt: frei. Die Veranstaltung findet im Eintracht Frankfurt Museum statt. Anmeldung unter museum@eintrachtfrankfurt.de

Foto: Enrico Sauda

Donnerstag, 25. Januar: Frauen in Landschaften (Film & Gespräch)

(Uwe)

Ich habe es hier schon mehrfach erwähnt, ich liebe Dokumentarfilme. Nun wird endlich der Film „Frauen in Landschaften“ in Frankfurt gezeigt. Nach dem Film gibt es ein Podiumsgespräch geben, anwesend wird auch die Regisseurin, Sabine Michel, sein.

Zum Film: Porträtiert werden vier Politikerinnen aus dem Osten, die Führungspositionen in der Bundespolitik einnehmen oder innehatten: Anke Domscheit-Berg (Die Linke), Yvonne Magwas (CDU), Manuela Schwesig (SPD), Frauke Petry (ehemals AfD). Der Film bietet ungewöhnliche Einblicke in das politische Engagement und die persönlichen Erfahrungen der vier Frauen, die alle zugleich Mütter sind. Er zeigt, wie die mit dem Ende der DDR erfahrenen biografischen Brüche und die widerspruchsvollen Erfahrungen von Entwurzelung, Neuorientierung und Aufbruch ihr politisches Handeln bis heute beeinflussen. Er erlaubt es uns, den Porträtierten so nahe zu kommen wie selten zuvor, und bewahrt dennoch kritischen Abstand. Mögen sich die Herausforderungen der vier Politikerinnen im Alltag auch ähneln, so unterschiedlich und kontrovers sind ihre politischen Positionen. Der Film lädt ein, über eine Fülle von Themen – insbesondere die Gestaltung von Demokratie und Politik, Ost-West-Erfahrungen und Frauenpolitik – zu reflektieren.

Evangelische Akademie Frankfurt
19:00 - 21:30 Uhr
5 EUR Eintritt
Wir verlosen 2 x2 Tickets (siehe oben)

Donnerstag 25. Januar - Samstag 17. Februar: Sammeln für den Hilton Bazar

(Daniela)

Am 2. März findet der 21. Hilton-Basar statt. Hiewfür sammelt der Kinderschutzbund wieder gut erhaltene Kleiderspenden. Der gesamte Erlös des Basars geht zugunsten der Angebote und Projekte des Frankfurter Kinderschutzbundes.

Also: Ran an die Kleiderschränke. Über die aussortierte, gut erhaltene Kleidung als Kleiderspende freut sich der Frankfurter Kinderschutzbund.
Die Sammelstelle befindet sich in denselben Räumlichkeiten wie im letzten Jahr: Bruchfeldstr. 31, Niederrad, 60528 Frankfurt. Der Eingang zur Sammelstelle im Hinterhof befindet sich direkt an der Straßenbahnlinie 15, Haltestelle Schwarzwaldstraße zwischen Sparkasse und Café Morgenstern. Bitte die Wegweiser beachten.

Sammeltermine: Donnerstag, 25.01.2024 15-18 Uhr Samstag, 27.01.2024 11-14 Uhr Dienstag, 30.01.2024 15-18 Uhr Samstag, 03.02.2024 11-14 Uhr Samstag, 10.02.2024 11-14 Uhr Samstag, 17.02.2024 11-14 Uhr
Gesucht wird sehr gut erhaltene:
Kleidung für Damen, Herren und Kinder - Damen- und Herrenschuhe - Taschen

Weitere Infos sind unter www.kinderschutzbund-frankfurt.de und auf Instagram zu finden.

Donnerstag, 25. – Samstag, 27. Januar: Mauern - She She Pop

(Martin)

Hello! She She Pop kommt! Am 7. Dezember findet die Premiere von ‚Mauern‘ im Berliner HAU Hebbel am Ufer statt – super, dass She She Pop dann gleich Frankfurt besucht. 

Vor zehn Jahren saßen She She Pop in „Schubladen“ Altersgenossinnen aus der ehemaligen DDR gegenüber. Sie verhandelten die systemischen Bedingungen, die ihre sogenannten Identitäten hervorgebracht hatten: zwei starke Ideologien, zwei gegensätzliche Lehren, die in sich selbst stimmig waren. 

Unsere Selbstbilder allerdings, haben die letzten zehn Jahre gar nicht überlebt. Als gedankliche Fortsetzung von „Schubladen“ haben She She Pop für „Mauern“ erneut verschiedene Gäste eingeladen, die mit ihnen die Bühne teilen oder virtuell zugeschaltet sind. Gemeinsam gehen sie auf Zeitreisen zwischen Momenten der Vergangenheit und möglichen Zukünften

Die Reise führt entlang von Mauern, welche die Wahrnehmung und emotionale Prägung der gemeinsamen Realität durchziehen. Ausgehend von einem Trümmerberg aus dokumentarischem Material wird die Bühne mit Hilfe zukunftsbeschwörender Kameratechnik zur Zeitkapsel. Darin sehen wir unseren Held*innen dabei zu, wie sie sich gemeinsam an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ihrer Lebenswelt und den Relikten ihrer Vergangenheit herauszuziehen versuchen, um sich in imaginierten Möglichkeiten gemeinsam umzusehen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/mauern/
Donnerstag, 25. – Samstag, 27. Januar um jeweils 20.00h
Theater/Performance im Mousonturm
Solidarisches Preissystem
Foto: © Dorothea Tuch

Donnerstag, 25. – Sonntag, 28. Januar: Scarbo von Ioannis Mandafounis und Manon Parent

(Martin)

Ballett der Dresden Frankfurt Dance Company

Die Uraufführung von Scarbo fand im Frühjahr in Paris statt. Hier gleich mal eine Kritik dazu: https://www.deutschlandfunk.de/scarbo-neues-tanzstueck-von-ioannis-mandafounis-in-paris-dlf-7237b00d-100.html

Jetzt hat Scarbo seine Frankfurt Premiere und darauf kann man sich freuen! Scarbo ist ein Gnom, ein Kobold. Ioannis Mandafounis und Manon Parent haben sich diesen Titel von Maurice Ravel entliehen. So eröffnet Ravels Musik auch den Abend. Je länger Manon Parent tanzt, desto mehr wird das Publikum in ihre innerste Welt gezogen. Eine Welt, in der Trauer, Wut, Freude, Hilflosigkeit und Stärke existieren. Diese Gefühle bringt die Tänzerin unmittelbar in der Bewegung zum Ausdruck – ohne jeden Filter. Alle Zellen der Darstellerin scheinen in verschiedenen emotionalen Frequenzen zu vibrieren. Sich in all den unterschiedlichen Zuständen zu zeigen, ist eine Freiheit, die man sich selten nimmt. Dieses Teilen von Intimität ist der Kern von „Scarbo“. Dabei können sich die Zuschauer*innen durchaus fragen, ob es sich um reale oder fiktive Zustände handelt, um Erinnerungen an die Vergangenheit oder um eine persönliche Geschichte, die erzählt wird. 

Die Tänzerin selbst steht im Mittelpunkt dieser Erzählung, die vom Zusammenspiel ihres Körpers, ihrer Seele und ihrer Gefühle handelt. Der rhythmische Dialog von Farben, Musik und Tanz – der frei, unabhängig und unvorhersehbar bleibt – schafft eine Atmosphäre, die das Publikum in eine Live-Version eines Kunstfilms versetzt. 

Hier gibt’s einen Trailer zu sehen: https://youtu.be/1-IWq27CIzo?si=2o2Qbm7D2cKRFuNG

Donnerstag, 25. – Samstag, 27. Januar um jeweils 20.00h, Sonntag, 28. Januar um 16.00h
Bockenheimer Depot
Foto: © Jean Baptiste Bucau

Freitag 26. Januar – Sonntag 11. Februar: Winterwerft „Losing Ground“

(Daniela)

Viele kennen protagon von der Sommerwerft am Frankfurter Mainufer. Mit der Winterwerft setzen sie „Kultur für alle“ auch im Winter um. Die Winterwerft ist das Festival für wildes, organisches Theater, für Theater, das wagt, unerschrocken, neugierig und fragend in die Abgründe dieser Zeit zu blicken.

Vom 26.01.-11.02. öffnen wir Türen und Tore und laden Euch zur Winterwerft ein: jeweils von Freitag bis Sonntag erwartet Euch auf dem Kulturgelände ein gut gefülltes Programm:
Wir haben regionale und internationale Künstler*innen aus Theater, Musik und Bildender Kunst eingeladen, ihre Arbeiten rund um Klimakrise, Artensterben, kulturelle und soziale Kämpfe zu zeigen. Jedes Wochenende teilen wir im Rahmen des Festivalprogramms auch die Ergebnisse aus unserem dreiwöchigen Theaterlabor und wollen dazu mit euch in den Austausch kommen.

Auf dem Winterwerft Gelände finden wir dafür einen magischen Rahmen. Tagsüber gibt es für alle zugängliche Workshops aus Theater, Tanz und mehr. Ab 18:30 Uhr öffnet dann das Gelände und unsere Ausstellung. Die Jurte, das Babushka Café und das Foyer laden mit Konzertklängen, Gesprächsformaten, warmen Getränken und Leckereien zum Verweilen und Austausch ein. In der Halle finden Theater und Performances statt, und wenn wir es brauchen, ist dort auch Platz zum Tanzen. Und Sonntags haben wir am Nachmittag ein Programm für die Kleineren: Fantasievolle Workshops in der gemütlichen Jurte und Theater für kleine und große Menschen.

Mit dem Thema „Losing Ground“ gehen wir einmal mehr auf die Suche. Stolpernd, zärtlich, wild und wütend wollen wir versuchen, dem und denen Stimme und Gestalt zu verleihen, die sonst oft ungehört bleiben. Und wir wollen ihn wiederfinden: den Boden der Tatsachen.

Auf dem Protagon Kulturgelände findet die Winterwerft dafür den richtigen Rahmen. Workshops zu Theater, Tanz und weiteren Themen sind tagsüber für alle zugänglich. Ab 18:30 Uhr öffnet dann das Gelände, inkl. der Ausstellung. Die Jurte, das Babushka Café und das Foyer laden mit Konzerten, Gesprächsformaten, warmen Getränken und Leckereien zum Verweilen und Austausch ein. Die Halle ist Bühne für Theater und Performances,  und auch Platz zum Tanzen. Sonntags haben wir nachmittags ein Programm für die Kleineren: Fantasievolle Workshops in der Jurte und auch Theater für unsere Kids. 

Mehr Informationen und Anmeldung für unserer Workshops auf der Website: www.winterwerft.de

Freitag. 26. Januar: Sprache deines Herzens

(Martin)

Mehrsprachiger Lyrik- und Musikabend.

Zum dritten Mal: Ein Abend zum Mitmachen bzw. zum Beteiligen! Theaterperipherie lädt ein zum Lyrik- und Musikabend in das Titania. Wer Lust hat, ein Gedicht, einen Song, oder eine Kurzgeschichte von der Bühne aus zu teilen, ist willkommen. 

Bitte eine E-Mail bis 15. Januar schicken an: info@theaterperipherie.de

theaterperipherie freut sich über jede einzelne Einsendung! Bitte angeben, ob du selbst vortragen möchtest und falls nicht, ob du beim Vortragen namentlich erwähnt werden möchtest. Jede Sprache ist willkommen! Nur zugucken, das geht natürlich auch. 

Theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 2319:30 UhrFoto: © theaterperipherie

Freitag 26. Januar und weitere Termine: COLOURS OF DEMOCRACY

(Daniela)

Die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche war nur ein Wimpernschlag in der langen Geschichte der Demokratiebewegungen in aller Welt. Der Abend Colours of Democracy beleuchtet die Demokratiegeschichte sowie den aktuellen Zustand der Demokratie und legt dabei den Schwerpunkt auf acht Länder (Deutschland, Griechenland, Iran, Kolumbien, Russland, Syrien, Senegal, Türkei).

Acht Musiker:innen des Bridges-Kammerorchester aus diesen Ländern haben den
Abend konzeptionell mitentwickelt und gestalten ihn sowohl musikalisch als auch
szenisch. Gedichte, Auszüge aus Theaterstücken, Aufrufe und persönliche Texte werden mit ausgewählten Musikstücken verschiedener Epochen und Stilrichtungen verflochten. Durch die Besetzung mit Instrumenten aus dem arabischen, europäischen, persischen, südamerikanischen und westafrikanischen Kulturraum (Flöte, Gaita, Violine, Kamanche, Violoncello, Kanun, Gitarre, Tiple,
Ngoni, Tambin (Peul Flute), Perkussion, Gesang) weist das Ensemble eine große Bandbreite an Klangfarben auf. In diesem demokratischen Prozess der Stückentwicklung stehen die Musiker:innen für eine Gemeinschaft, die Vielfalt als Stärke versteht und den Wert von Demokratie auf verschiedenen Ebenen verhandelt.

Mit Vladislav Belopoukhov, Ayşe Deniz Birdal, Johanna-Leonore Dahlhoff, Youssef Laktina, Alireza Meghrazi Soloukloo, Eleanna Pitsikaki, Andrés Rosales, Khadim Seck
Regie Matthias Faltz
Musikalische Leitung Johanna-Leonore Dahlhoff
Dramaturgie Antigone Akgün, Susanne Hemmerling

Vorstellungtermine: Fr., 26.01.24 um 19:30 (Premiere)/ Sa., 27.01.24 um 19:30 / 28.01.24 um 17:00 / Sa., 30.03.24 um 19:30 / Mi., 24.04.24 um 19:30

Volksbühne am Grossen Hirschgraben

Samstag, 27.Januar: FFM/ Eisfabrik

(Andrea)

Winter ist definitiv nicht meine Jahreszeit und deshalb bin ich bei dem Bandnamen gewissermaßen schon raus. Eisfabrik, das war auch eine tolle Location bei uns in Offenbach in der Rene Spalek und andere arbeiteten und ausstellten. Kunstvoll soll auch die Band sein, die heute im Bett auftritt und das liest sich dann wie folgt: "32 Grad Celsius im Schatten und es schneit?! Das ist kein Fehler im System der Elemente oder der Erderwärmung geschuldet, sondern passiert genau dann, wenn die Eisfabrik die Bühnen dieser Welt betritt. Eisfabrik ist ein Kunstprojekt mit fest integrierten Figuren als Protagonisten und sollte in seinem Gesamtkonzept auch als eigenständige Band und nicht nur als Projekt betrachtet werden. Die drei Eisfabrikanten sind Dr. Schnee, Der Frost und Celsius aka Götter in Weiß. . Musikalisch bewegt man sich irgendwo zwischen Dark Electro und Future Pop, wobei man durchaus auch offen für Ausbrüche in andere Richtungen elektronischer Art ist und dies gekonnt ins eigene Soundgewand integriert. Eingängigkeit und unterkühlte Harmonie stehen bei Eisfabrik besonders im Fokus. Da es sich um ein künstlerisches Gesamtkonzept handelt, spielt auch der visuelle Faktor eine große Rolle, sodass bei Live-Auftritten viele individuelle Effekte und Show-Einlagen zum Tragen kommen. Man spielt dabei mit innovativen Lichteffekten an den Protagonisten selbst, wie aber auch auf der Bühne. Wenn ein etwa 2,30 Meter großer Roboter oder ein Yeti die Bühne stürmen, während die Band ihr Bestes gibt, oder wie eingangs erwähnt, es anfängt zu schneien, gehört das ebenfalls zum aktuellen Programm wie der Bandname, der sich im DMX-Modus über die gesamte Bühne verteilt." Einlass 19 Uhr

Das Bett, Schmidtstraße, Frankfurt

Samstag, 27. Januar: Eröffnung Electronic Classroom MOMEM

(Petra)

Der positive Einfluss von Musik auf uns ist unbestritten, unübersehbar und erlebbar. Das gilt für das Hören von Musik wie auch das Erzeugen und Produzieren. Musik fördert unsere sozialen und kreativen Potentiale. Doch oft ist das Musizieren mit vielen Voraussetzungen verbunden – von der Anschaffung teurer Instrumente über das Notenlesen bis zum intensiven Üben. Bei der elektronischen Musik ist das gänzlich anders. Es braucht nichts anderes als einen Computer und selbst ein Smartphone genügt am Anfang. Der Electronic Classroom versteht sich nun als leichteste und intuitivste Annäherung an die elektronische Musik, die in Gruppen gemeinsam erlebt werden kann. Zum Einsatz kommen vor allem einfach zu bedienende Hardware-Instrumente wie der Drum Brute Impact von Arturia, um den Lernenden einen möglichst einfach zu verstehenden Zugang zu bieten. Die Lernenden verstehen in speziell produzierten Tutorial-Videos schnell den Grundaufbau der elektronischen Musik und erlernen ihre Produktion auf analoge, haptische Art und Weise durch Drehen, Drücken und Schieben der Regler, Tasten und Knöpfe. Die Lernenden sollten nicht jünger als 10 Jahre alt sein und ein Tablet gut bedienen können.

Electronic Classroom im MOMEM, Ort: MOMEM, Museum of Modern Electronic Music, Adresse: Hauptwache B-Ebene, Uhrzeit: 15 - 18 Uhr, der Electronic Classroom kann ab 26.01. per E-Mail oder Telefon (069-20975899-0) für eine Session in der Länge von 90 Minuten inner- und außerhalb der Öffnungszeiten exklusiv reserviert werden. Ausgenommen sind Wochenenden und Feiertage. Die Mindestteilnehmerzahl sind 15, maximal 30 Lernende (wobei 25 Personen gleichzeitig Musik machen können), die den jeweiligen Eintrittspreis entrichten müssen. Bei Reservierungen wird zusätzlich zum zu entrichtenden Eintrittspreis eine Reservierungsgebühr von 20 € erhoben – zahlbar vor Ort, Eintritt: 12 (8) Euro , Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 13 bis 19 Uhr

Samstag, 27. Januar: OF/ Killers of the Flower Moon

(Andrea)

Ich habe neulich ein Interview mit den beiden Hauptdarstellern gesehen, zudem Scorsese, also den Film WILL ich sehen: "Zu Beginn des 20. Jahrhunderts brachte das Erdöl der Osage Nation großen Reichtum und sie wurde über Nacht zu einem der wohlhabendsten Völker der Welt. Der Wohlstand dieser Ureinwohner Amerikas zog sofort weiße Eindringlinge an, die die Menschen manipulierten, erpressten und den Osage so viel Geld stahlen, wie sie konnten – bis sie sogar zum Mord übergingen. Vor diesem Hintergrund erzählt „Killers of the Flower Moon“ anhand der ungewöhnlichen Liebe zwischen Ernest Burkhart (Leonardo DiCaprio) und Mollie Kyle (Lily Gladstone) eine epische Western-Krimisaga, in der wahre Liebe und ein unfassbarer Verrat aufeinandertreffen. Robert De Niro und Jesse Plemons sind in weiteren Rollen zu sehen. Regisseur von „Killers of the Flower Moon“ ist Oscar-Preisträger Martin Scorsese, der zusammen mit Eric Rothauch das Drehbuch schrieb. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von David Grann." Killers of the Flower Moon. Martin Scorsese, USA 2022, 206 Min. (mit Pause), ab 12 Jahren, OmU Trailer https://youtu.be/asky8DBL8yg?si=nJ5n4mLkCrlWvY_D

Hafenkino, Nordring, Offenbach

ARD Audiothek: Urban Pop über Rio Reiser

(Uwe)

Absolut hörenswert ist “Urban Pop – Musiktalk mit Peter Urban“. Über hundert Folgen des legendären NDR Radiomoderators und langjährigen Stimme der ESC-Übertragungen sind in der sehr gut sortierten Audiothek der ARD abrufbar. In zwei Folgen beschäftigte er sich im November mit dem Leben des viel zu früh verstorbenen Rio Reiser. In einer Folge geht es um die Zeit mit seiner Band Ton, Steine, Scherben und in der anderen um seine Solo-Zeit, u.a. mit zwei meiner ewigen Lieblingsplatten „Rio I“ und „Blinder Passagier“. Als eingefleischter Fan erfährt man nichts Neues, wird aber intensiv und mit hoher Wertschätzung an Rio Reiser, sein Werk und einige seiner zeitlosen Songs erinnert, die man danach mit großer Freude hört. Wer weniger auf Rio Reiser und deutsche Musik steht, findet in den anderen Folgen sicher etwas über andere persönliche Lieblingskünstler.

Bild: ARD Audiothek

Noch bis Sonntag, 28. Januar: John Akomfrah "A Space of Empathy"

(Petra)

Eine tolle Entdeckung, die ich einer lieben Freundin verdanke: John Akom­frah erschafft nach­denk­li­che Video­ar­bei­ten von eindring­li­cher audio­vi­su­el­ler Inten­si­tät. Auf groß­for­ma­ti­gen Screens erzählt der Ende der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts geborene Künstler von Umbrü­chen der Vergan­gen­heit und Krisen der Gegen­wart. Dem in Deutsch­land bisher eher wenig bekann­ten, eindrucks­vol­len Werk des Künst­lers widmet die Schirn erst­mals eine umfas­sende Ausstel­lung mit einer Auswahl von drei bedeu­ten­den, raumum­span­nen­den Multi-Screen-Instal­la­tio­nen aus den vergan­ge­nen Jahren: Häufig in Form von simul­ta­nen Erzähl­struk­tu­ren und sehr spezi­fisch einge­setz­tem Sound, verwebt der Mitbe­grün­der des einfluss­rei­chen Londo­ner Black Audio Film Collec­tive (1982-1998) eigene filmi­sche Aufnah­men mit Archiv­ma­te­rial zu viel­schich­ti­gen, mitun­ter asso­zia­ti­ven Colla­gen. Akom­frahs immer­sive Instal­la­tio­nen setzen sich kritisch mit kolo­nia­len Vergan­gen­hei­ten, globa­ler Migra­tion oder der Klima­krise ausein­an­der. In seiner Arbeits­weise beschäf­tigt sich der Künst­ler mit der Eindi­men­sio­na­li­tät geschicht­li­cher Darstel­lun­gen, indem er in seinen Erzäh­lun­gen ein Gefüge aus mehre­ren Perspek­ti­ven entste­hen lässt. Akom­frahs Werk bricht mit der Vorstel­lung von Linea­ri­tät, mit der Illu­sion der einen Wahr­heit. Sehr eindrucksvoll - und mit einiger Zeit zum Schauen aufzunehmen (mehr als zumindest ich sonst für eine Ausstellung einplane!).

Foto:©Schirn Frankfurt

John Akomfrah "A Space of Empathy" - Ausstellung mit den Videoarbeiten: The Unfi­nis­hed Conver­sa­tion (2012), Vertigo Sea (2015) und die neue Arbeit Beco­m­ing Wind (2023), Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Römerberg, Eintritt REENTRY TICKET (zweimaliger Eintritt): 12 (10) - 14 (12) Euro, Öffnungszeiten: dienstags, freitags, samstags und sonntags 10 - 19 Uhr, mittwochs + donnerstags 10 - 22 Uhr, 24.12. geschlossen, 25.12., 26.12., 01.01. 10 - 19 Uhr, 31.12. 10 - 17 Uhr

Montag, 29. Januar: Drei augenöffnende, nachhallende Debüts im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)

"Wie sagt man 'Papa', ohne dass ein Fragezeichen zu hören ist?" Und weiter: "Wenn du das hier liest, Metin, werde ich wahrscheinlich tot sein." Damit ist der Ton in Necati Öziris Debüt gesetzt. Die Jury des Deutschen Buchpreises nominierte seine Art der Vatersuche für die Shortlist und uns trifft "Vatermal" mitten in die Magengrube. Genau wie Öziri selbst es von Kunst erwartet. Eine andere Suchbewegung: Bayern, Anfang der 80er Jahre. Die Zeit des Ausbruchs von AIDS, die Zeit der Zwangstests auf HIV. Lion Christ schenkt uns mit "Sauhund" eine "übermütige, schwule Adoleszenzgeschichte", ein Debüt von "Glanz, Schmarrn und Schmerz", wie er selbst sagt, und mit Flori die erfrischend naive Stimme eines glückssuchenden Hochstaplers. In Astrid Ebners "Blaupausenwelt" wandert der Blick in die Zukunft: Editierte Babys sind an der Tagesordnung, Erbkrankheiten nur etwas für die Nachkommen mittelloser Eltern. Doch wie umgehen mit diesem Fortschritt? Und ist es nicht purer Egoismus, wenn Eltern ihre eigenen Traumata an ihre Kinder weitervererben? Die Moderation übernimmt die Journalistin und Autorin Hadija Haruna-Oelker.

Erste Bücher mit Lion Christ, Astrid Ebner, Necati Öziri, Moderation: Hadija Haruna-Oelker, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse:Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 9 (6) Euro, Streamingticket: 5 Euro, Tickets gibt es hier

Montag, 29. Januar: Of/ Songs of Peace and Hope

(Andrea)

Dispute allerorten, im Großen wie im Kleinen, die Beschrebung hat mich gepackt, also werde ich wohl ins Capitol gehen: "Ein Liederabend: Es wird gesungen und zwar viel. Und der Titel zeigt: Es geht um Hoffnung, es geht um Frieden. Ja, genau, um Zuversicht, gute Laune und eine gute Zeit im Theatersaal, sind die Zeiten auch gerade gar nicht gut: Denn wie Karl Valentin so schön sagt: „Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch!“ Etwa zwei Jahre Corona, Isolation, Angst auf vielen Ebenen und keine Feierei war möglich, weder Party noch Omas 80ter. Zudem die Sorge um Existenz, die Kinder und das eigene Wohl. Bei 75 Lebensjahren im Durchschnitt auf der Erde sind zwei freudlose Jahre immerhin 2,6 Prozent der eigenen Lebenszeit. Wird es irgendwann besser werden? Nein. Leider nicht. Denn: Im Februar 2022 kam der Schock: Krieg in Europa. Wirklich Krieg. Wir strauchelten kollektiv, zweifelten an allem: Wie kann das sein? Irgendwann fragte die Ratio: Ist nicht immer irgendwo Krieg? Sollte uns das nicht immer zutiefst schockieren? Hier setzt der Liederabend ein: Ein Mensch, wunderbar gespielt von Christian Simon, denkt laut nach, sucht, kämpft, strauchelt, lebt und fühlt sich auf dem „Highway to Hell“. Unterstützt wird er durch sein Alter Ego, den Tänzer Anton Rudakov, der durch seinen Tanz begeistert und durch unser neues Studiomitglied Adele Emil Behrenbeck – einer Art digitalem Puck, der die gängigen Zusammenhänge unterbricht – mit schlauen Fragen, schlechten Witzen, brechtschen Kommentaren und charmanten Komplimenten: „Hey, Mister Wichtig!“ Doch wichtig, ganz wichtig ist die Musik: Die Sängerinnen Aliona Marchenko, Rose Letso Steinhoff und Franziska Knetsch begleiten diesen Alltag mit wunderbaren Hits und speziellen musikalischen Perlen bis, ja, bis die Musik übernimmt: Spätestens ab Akt 3 stellen wir jedweden Pessimismus zur Seite und wollen Sie und euch alle begeistern mit Liedern, die Zuversicht ausstrahlen, Hoffnung versprühen und die Vision einer friedlichen Welt zutiefst beschwören: Von „Ein Lied kann eine Brücke sein“ von Joy Fleming über "My love is your love" von Whitney Houston und „Umthwalo“ von Zahara oder „Stand up“ von Cynthia Erivo, einem Grönemeyer-Hit, einem Ausflug in die Ukraine mit "TDME" bis hin zu Sting und U2 in zarten, aber feinen Arrangements mit Schlagzeug, Piano, Violine und Cello, das den Rock ’n’ Roll aber auch zulässt: „Try not to get worried!“, denn das wird ein Abend in der Hoffnung auf „ein bisschen Frieden“. Ab 18.30 Uhr

Capitol, Goethestraße, Offenbach

Montag, 29. Januar: OF/ Tangomesse sucht Mitsänger

(Andrea)

Ich singe nur heimlich unter der Dusche, aber wer mmehr Bühne sucht: "Die Offenbacher Kantorei startet am 26. Januar mit den Proben für das nächste große Projekt: am 16. Juni soll unter Mitwirkung des Komponisten Palmeris Misatango in Offenbach aufgeführt werden. Interessierte und chorerfahrene Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen den Chor zu verstärken. Die Proben finden freitags von 19:45 bis 22 Uhr in der Offenbacher Lutherkirche, Waldstr. 74 statt. Interessierte wenden sich unter info@offenbacher-kantorei.de an die Chorleiterin Bettina Strübel. Nähere Infos zum Chor auf der Homepage unter www.offenbacher-kantorei.de .

Offenbacher Kantorei, Waldstr. 76, Offenbach am Main&nb

Dienstag, 30. Januar: OF/ OMD

(Andrea)

"If Joan of Arc
Had a heart
Would she give it as a gift?"
Na, klingelt´s? Ja, richtig, so beginnt "Maid of Orleons" und damit der erste Song, mit dem ich Orchestral Manoeuvres in the Dark irgendwann in den 80ern erstmals wahrnahm. Das Duo gehörte seinerzeit zu den erfolgreichen Vertretern des Synthiepops sowie der New Wave. OMD waren nie weg, sie waren prägend, erfanden sich immer wieder neu und sind damit bis heute erfolgreich. Sie blicken auf eine respaktable Diskographie zurück und veröffentlichten im Herbst letzten Jahres "Bauhaus Staircase". Dass OMD jetzt touren und dabei auch noch in der Offenbacher Stadthalle spielen, freut mich besonders. Schön, dass dort wieder mehr namhafte Bands spielen! Stadthalle Offenbach, Waldstraße, Offenbach

Mittwoch, 31. Januar: PaulWetz

(Uwe)

PaulWetz verbindet seine Singer-Songwriter-Skills mit elektronischen Einflüssen zu einem melancholisch- melodischen Vibe, der in charmanter Weise seinesgleichen sucht. Hört sich schon einmal gut an. Der Newcomer aus Pforzheim (Ziel der ersten Autofernfahrt der Geschichte) und kommt schon früh mit Musik in Kontakt. Aufgewachsen in den 2000ern mit MTViva, Emo-Punk und Red Hot Chili Peppers beginnt PaulWetz seine eigene Gitarre aus Sperrholz zu basteln. Er liebt Nirvana statt Noten und schreit sich zu eigenen Songs die Seele aus dem Leib.

Ungeschönt und direkt bringt Paul Wetz seine Musik aus seinem Kopf zum Publikum. Smoothe Synths, verspielte Bässe, lässige Drums und darauf pointierte und zugleich poetische Texte in denen PaulWetz seine Gedanken, Gefühle und erlebten Momente beschreibt. Immer wieder reflektiert er sich selbst und sein Umfeld. Bisher in englischer Sprache wird er sich in Zukunft auf deutsche Texte konzentrieren.

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F., Carl-Benz-Straße (Einlass über Seiteneingang)
Einlass 18:30H / Beginn: 19:30H
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Bis Ende Januar 2024: Rüsselsheim/ Frida Kahlo

(Andrea)

Frida Kahlo begleitet mich schon lange, lange und seit ich ihre Arbeiten erstmals sah, bewundere ich ihre schonungslose Offenheit. "Die Opelvillen präsentieren über 200 Fotografien aus der umfangreichen Bildersammlung von Frida Kahlo (1907–1954), die ihr als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial diente. Die mexikanische Künstlerin wurde durch ihre besondere Malerei zwischen Naiver Kunst, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit weltbekannt, nicht zuletzt durch ihre autobiografischen Themen und die Verarbeitung ihres bewegten Lebens – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst fünfzig Jahre nach Kahlos Tod kam ihr immenses privates Fotoarchiv ans Licht mit Bildern der Familie, des politischen Kampfes des Paares und ihres versehrten Körpers. Sowohl Frida Kahlos Vater als auch ihr Großvater waren professionelle Fotografen, und sie selbst machte sich die Fotografie auf unterschiedliche Weise zunutze. Sie sammelte unter anderem Daguerreotypien und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert und bewahrte Fotografien auf, denen sie ihren persönlichen Stempel aufdrückte, indem sie Dinge aus ihnen ausschnitt, Widmungen auf sie schrieb und sie personalisierte. Sie schenkte sie ihren Freunden, sie waren Erinnerungen an ihre verstorbenen Angehörigen und sie wurden zu einer wichtigen Inspirationsquelle für ihre Gemälde. Darüber hinaus dienten sie ihrer Selbstdarstellung. Frida Kahlo war sich bewusst, dass die Fotografie ein wirkungsvolles Medium war, um das Bild von sich zu vermitteln, das sie anderen zeigen wollte. Durch ihre Fotos, anonyme private Bilder und Porträts ihres Vaters sowie durch die von ihr gesammelten Aufnahmen renommierter Fotografinnen und Fotografen entsteht ein eindringliches Dokument der Zeit und ein intimer Einblick in das Leben einer der bemerkenswertesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Foto: Diego Rivera & Frida Kahlo Archives, Bank of Mexico, Treuhänder im Diego Rivera and Frida Kahlo Museum Trust Opelvillen

Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim

FEBRUAR 2024
Freitag, 2. Februar – Samstag, 2. März Kleist. Prinz von Homburg / Schlacht bei Fehrbellin

(Martin)

"Erst das Lazarett zeigt, was der Krieg ist“, dieser Satz aus ‚Im Westen nichts Neues‘ von Erich Maria Remarque ist Leitstern und Kompass für die außergewöhnliche und absolut gelungene Inszenierung von Kleists Prinz von Homburg im Theater Willy Praml in der Naxos Halle. Der Prinz von Homburg, Kleists letztes Drama, dessen Uraufführung er selbst nicht mehr erlebte, weil er sich und seine Geliebte Henriette Vogel zuvor am Berliner Wannsee suizidierte, spielt im Krieg, spielt auf dem Schlachtfeld, zeigt den Adel, spielt zwischen Traum, Leben, Liebe und Tod…

Michael Weber als Regisseur hat eine konsequent-mutige Draufsicht auf das militärische (Er)Leben gewagt, verlegt die Front von Fehrbellin in einen Lazarettsaal (womit er auch Remarque ernst nimmt) und macht uns zu Besuchern von Kriegsversehrten und durch Traumatisierung gezeichneten Menschen. Weber und die Schauspieler*innen zeigen Krieg und seine Folgen schlüssig in den Auswirkungen auf den einzelnen Menschen - und: Regisseur und Ensemble ‚siegen‘! 

Wurde der Prinz von Homburg schon einmal mit einem derart gradlinigen Blick auf die Schrecken des Schlachtens und Metzelns und befreit von allem militärischem Tschingderassabum gezeigt? 2006 inszenierte Armin Petras im Schauspiel Frankfurt den ‚Prinz‘ als biertrinkenden Proll im Dauerregen, zehn Jahre später machte Michael Talheimer einen verträumten Nachthemdträger aus ihm. 

Und Michael Weber und das Ensemble im Theater Willy Praml in der Naxos Halle? Wir betreten den Raum und sehen schwarz. Da liegen sie, der Prinz (Anna Staab), Natalie (Hannah Bröder), der Kurfürst (Birgit Heuser), Obrist Kottwitz (Reinhold Behling), Kurfürstin (Jakob Gail), Graf Hohenzollern (Muawia Harb) in einer trauerfarbenen Bettwäsche in hochgesteller Rückenlage, sie befinden sich im Zwischenreich von Traum, Leben, Liebe und Tod – es sind hier keine Kriegshelden, sondern Opfer, versehrt, zitternd, traumatisiert, beatmet, vor sich hin brabbelnd, zu bemitleiden. 

Es geht kaum anders - vom ersten Moment ist man als Zuschauer in Interaktionen mit dem, was schon geschehen scheint und gar nicht erst groß erzählt werden müsste (wird es zum Glück aber und auch gesprochen in der vollen Schönheit der Kleistschen Sprache) und mit dem, was wir in konzentrierten zwei Stunden miterleben werden. 

Der Zugang zum Stück ist dabei konsequent und trägt: die Beteiligten stellen ihr Widerfahren als Erinnerungen zur Verfügung und wir als Publikum sind ganz dabei, nehmen Anteil, erinnern uns mit und es stellt sich eine Melange an Gefühlen ein, die alle kennen, die Menschen, die im Krieg waren, schon einmal zugehört haben. Dass wir als Publikum dabei sprachlose Beteiligte sind, ist vielleicht durchaus eine Weiterführung und gibt uns als stumme Zeugen eine authentisch adäquate Rolle.

Gezeigt wird der Prinz von Homburg im Theater Willy Praml auf ‚kleiner Bühne‘, das ist eine kluge Entscheidung – zumal in der stattfindenden Schlacht von Fehrbellin die Naxos Halle dann doch zeigt, was sie ist und was sie kann. Gespielt wird von den Schauspieler*innen sensationell. Anna Staab zeigt den Prinzen in seiner Gebrochenheit zwischen Träumer und Soldat, was er beides ist. Wenn sie als Prinz entrückt Bohemian Rhapsody anstimmt und man zu Hause den Liedtext in der Übersetzung liest, erschließt sich, warum Freddie Mercury hier treffsicher passt. 

Brillant das stimmliche Erzeugen von Kriegsatmosphäre insbesondere durch Hannah Bröder. Großartig: Alle! Michael Weber und das Ensemble nehmen in diesem Prinz von Homburg den literarischen Text verdammt ernst und unterfüttern Kleist mit einer zusätzlichen und zuvor so noch nicht gesehenen Perspektive. Der Blick richtet sich nicht auf den historisch kriegerisch-strategisch planenden Adel, sondern fokussiert Krieg in seiner Auswirkung grundsätzlich mit dem Schrecken für das bürgerliche Kanonenfutter. Das ist ein echter Mehrwert und eine literarische Perspektiverweiterung! 

Da die Handlung durchaus komplex ist, hier als Einführung ‚Prinz Friedrich von Homburg to go (Kleist in 10,5 Minuten): https://youtu.be/I0LzvWvW8hE

Hier geht’s zum Reservieren der Karten: https://theaterwillypraml.de
Unbedingt ansehen, unbedingt hingehen! 

Im Februar: Freitag, 2., Samstag, 3., Freitag, 9., Samstag, 10, Freitag, 16., Samstag, 17., Donnerstag, 22. und Samstag, 24.
Im März: Freitag, 1. und Samstag 2.
um jeweils 19.30h
Theater Willy Praml/Naxos Halle
Foto: © Rebekka Waitz

Samstag, 3. und Sonntag, 4. Februar: Queen Blood

(Martin)

Ousmane Sy, auch bekannt als Babson, war eine Sensation der Tanzwelt. Ursprünglich aus dem Fußball und Straßentanz kommend, eroberte er mit seiner Choreografie „Queen Blood“ die internationalen Bühnen der Hochkultur. Präsentiert von seinem Ensemble, der international geprägten Paradox-Sal-Kompanie, vereint das Stück House- und Afro-Tanzelemente zu einer kraftvollen Darbietung weiblicher Selbstbestimmung. Es erforscht die beeindruckende Vielfalt von sieben Tänzerinnen und verschmilzt ihre individuellen Geschichten zu einer leidenschaftlichen kollektiven Erzählung. 

Die einzigartige Bewegungssprache von Babson, durchdrungen von Einflüssen aus House, Hip Hop und Afro-House, verleiht dem Stück eine mitreißende Dynamik. „Queen Blood“ ist zeitgenössisch, gegenwärtig und schafft einen Raum, in dem sich Kenner*innen des zeitgenössischen und subkulturellen Tanzes gleichermaßen verlieren können.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/queen-blood/
Samstag, 3. Februar um 19.30h und
Sonntag, 4. Februar um 18.00h
Tanzplattform Rhein-Main im Mousonturm
Solidarisches Preissystem
Foto: © Timothée Lejolivet

Sonntag, 04. Februar: Che Sudaka celebrates 21 years

(Uwe)

„Che Sudaka ist eine Musikband aus Barcelona, deren Gruppenmitglieder ursprünglich aus Argentinien und Kolumbien stammen. Sie bezieht ihren Stil hauptsächlich aus Reggae-, Punk-, Ska-, Hip-Hop-, Latin- und Alternative-Rock“, steht in Wikipedia. In der Presseinfo steht darüber hinaus: „For two decades, the band's live performance has been one of the most powerful in Europe according to the audience and music industry professionals. The group's 10 albums are a true celebration of styles, cultures, and languages, dancing to the rhythm of the most incendiary urban cumbia, merengue ska, modern Latin American folklore, and the ever-present punk attitude, more irreverent but with increasingly sincere and conscious lyrics. Time and the love of people have turned Che Sudaka into a living legend. Without a doubt, it's a cult band“.

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F., Carl-Benz-Straße
20:00 H
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Sonntag, 4. Februar: Of/ Kalle Kosmonaut

(Andrea)

Wie schön, dass sich langsam auch die Parksidestudios aus dem Winterschlaf zurückmelden. Frank zeigt heute mit dem Film "Kalle Kosmonaut" eine spannende Coming-of-Age-Geschichte aus dem Herzen der Republik: "Der 16-jährige Kalle streift durch eine Brachlandschaft in Berlin. Er bereut eine folgenschwere Tat, die sein Leben verändern wird. „Ich weiß nicht, wie’s angefangen hat, die ganze Geschichte mit mir”. Kalle mit 10. Nachts allein im Kiez. Die erste Liebe. Jugendweihe. Mutproben auf den Fernwärme-Rohren der Stadt. Freundschaften und Hochzeiten. Verhandlung, Verurteilung, Knast. Die Welt draußen dreht sich weiter. Opa wünscht sich die DDR zurück. Oma besiegt die Sucht. Mama schickt zum 18. Geburtstag Raketen in die Nacht. Die Polizistin wacht über ihr Revier. Für Kalle beginnt nach dem Gefängnis eine atemlose Odyssee zurück zu sich." Tageskasse: Eintritt 8,00 Euro, Einlass: ab 14:30 Uhr

Parkside Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Donnerstag, 08. Februar: HfMDK : SalsaNight

(Uwe)

Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst hat eine eigene Salsa Band, die authentische Salsa Musik aus Cuba und Puerto Rico spielt. Ana Pico aus Cuba singt schön und wird dabei begleitet von einer groovenden Rhythmusgruppe mit Timbales, Congas und Bongos, klassische Hits des Genres, sowie unbekanntere Stücke. Im Repertoire befinden sich sowohl Stücke aus den 70er Jahren des letzen Jahrhunderts als auch modernere… Eine 4-köpfige Bläser Section sorgt für ordentlich Power ... Die abwechslungsreichen Arrangements sind mal romantisch mal energisch und kraftvoll und laden nicht nur zum Zuhören ein … Die Musik ist natürlich perfekt zum Tanzen geeignet.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
VVK: 8 € zzgl. Gebühren / AK: 10 € / Studierende der HfMDK zahlen 5 € an der AK / Stehplatz
Foto: Brotfabrik

Bis 4. Februar: Familienführung „Nachgefragt: Frankfurt und der NS“

(Daniela)

„Nachgefragt: Frankfurt und der NS“
Vom Alltag und Familienleben junger Menschen im Nationalsozialismus
Familien-Führung im Jungen Museum

Wie kann man Kinder und Jugendliche für das Thema Nationalsozialismus interessieren? Zum Beispiel, indem man ihnen anschaulich vermittelt, wie diese Zeit den Alltag junger Menschen in Frankfurt geprägt hat. Deren Erfahrungen und Erlebnisse in Schule, Familie und Freizeit stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im Jungen Museum. Sie ist noch bis zum 4. Februar 2024 zu sehen.
Die Ausstellung richtet sich an Menschen ab 10 Jahren. Zeitzeug*innen-Interviews, biografische Dokumente und Objekte lassen den Alltag von Kindern und Jugendlichen in der NS-Zeit lebendig werden und ermutigen das junge Publikum zur Auseinandersetzung mit den eigenen Standpunkten.
Die Familienführung durch die Ausstellung spricht auch ganz bewusst Eltern und Großeltern an, für die die Zeit des Nationalsozialismus oft ein heikles Thema ist und die sich mit der Frage schwertun, wie sie mit den Kindern über den Nationalsozialismus reden sollen.
Um das Gespräch zwischen den Generationen zu erleichtern, hat das Team des Jungen Museums zusätzlich einen Leitfaden erstellt. Er liegt kostenlos im Museum zum Mitnehmen aus und steht auch online zum Download hier bereit.

SO, 10.12., 14 Uhr
Eintritt: 8€ / 4€ ermäßigt, zzgl. 3 € Führung
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: Eintritt frei!
Familien-Führung „Nachgefragt: Frankfurt und der NS“

Junges Museum Frankfurt und Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main www.historisches-museum-frankfurt.de
Foto: Uwe Dettmer

Freitag, 9. – Sonntag, 11. Februar: B-Ebene – Underground Stories. Porträt einer Stadt

(Martin)

Hannes Seidel / Musiktheater

Die B-Ebene der Hauptwache Frankfurt ist eine großartige Bühne. Gerahmt von grün gekachelten Säulen und Wänden, beleuchtet von gelblichem Licht wirkt dieser Ort wie ein Konzentrat der Vielstimmigkeit der Stadt. Hier wirkt jeder Gang wie ein Auftritt, jedes (Selbst-)Gespräch wie eine kleine Szene, und wartende Personen, Verkäufer*innen, die Obst und Getränke anbieten, oder herumlungernde Jugendliche werden zu lebenden Tableaus.

Aus Beobachtungen und Aufzeichnungen dieses Ortes, aus Interviews mit Menschen, die dort jeden Tag verbringen, haben acht Musiker*innen des Ensemble MAM:manufaktur für aktuelle musik gemeinsam mit Schüler*innen der IGS Süd und der Komponist und Musiktheatermacher Hannes Seidl ein Stück für den Saal des Mousonturms entwickelt, das die Vielstimmigkeit feiert. 

In einer von der Szenografin Natalia Orendain geschaffenen Theaterlandschaft entsteht das Porträt einer Stadt aus verschiedensten Perspektiven: wie sie sein könnte, wie sie vielleicht einmal war, wie sie sich selbst sieht. Eingehüllt in das Grundrauschen von Schritten, Lüftungen und U-Bahnen entstehen wie beiläufig kleinere und größere Gruppen, die gemeinsam musizieren, Ball spielen, einfach abhängen oder Geschichten erzählen. In das wie selbstverständlich wirkende Zusammenspiel blitzen vereinzelt Momente des Unwahrscheinlichen, Fantastischen ein, um Teil der polyphonen Mehrchörigkeit zu werden.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/b-ebene-underground-stories-portraet-einer-stadt/

Freitag, 9. und Samstag, 10. Februar um jeweils 20.00h
Sonntag, 11. Februar um 18.00h
Mousonturm
Solidarisches Preissystem
Foto: © formfellows

Freitag, 16. Februar: Of/ Enkel für Fortgeschrittene

(Andrea)

Weil Kino Kulinarisch schnell ausverkauft ist, für den Januartermin gibt es wohl auch jetzt nur noch Warteliste, sichert Euch schon jetzt Eure Karten für einen Abend mit „Enkel für Fortgeschrittene“. Für Daniel Brettschneider der beste Beweis, dass es sie doch immer noch gibt – die großen Rollen für ältere Schauspielerinnen und Schauspieler! Es ist eine Freude mitanzuschauen, wie Barbara Sukowa, Heiner Lauterbach und Maren Kroymann (eine Offenbarung!) erneut in „Enkel für Fortgeschrittene“ als Ensemble interagieren, sich bedingen, verstärken, gemeinsam herausragend brillieren. Mit ihrer Souveränität, ihrem Gefühl für Timing, dem Humor und einer wunderbaren Selbstironie tragen sie diese Ausnahme-Komödie in jeder Einstellung. Ihre teils ungelenken Annäherungen an die Lebenswelten junger Teenager, deren Sorgen und Bedürfnisse, sind geprägt von herrlicher Situationskomik und das Ergebnis großer Schauspielkunst. Da es hier zwischen dem Zustellen der Zeitung und einer aufreibenden Schülernachhilfe um ein zunächst recht angespanntes Verhältnis zwischen türkischen und deutschen Lehrmethoden geht, möchten wir das heute eben auch atmosphärisch-kulinarisch abbilden und entsprechend schmackhaft zelebrieren. So servieren wir diesmal ein traditionelles Gericht der türkischen Küche, das zerlassene Butter, Tomatenmark, Joghurt, Auberginen, Paprika und Köfte (längliche Hackfleisch-Frikadellen) zu einem Gaumenfest vereint. Für die Vegetarier wird es statt der Köfte ganz viel Schafskäse und frische Kräuter geben. Und „Omas Käsekuchen“ wird in Anlehnung an die Seniorinnen-Power im Film als passendes Dessert gereicht! Allein der Trailer ist schon ein kleines Ereignis: www.youtube.com/watch?v=7uLX_Ll0Lg0.

Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach

Freitag, 23. Februar: Of/ Beatlemania

(Andrea)

Die Rebelll´sche Studiobühne entwickelt sich immer mehr zu einem Beatles-Hotspot. Nach drei ausverkauften Jubiläumskonzerten „60 Jahre With The Beatles“ geht es heute weiter mit „60 Jahre Beatlemania in USA – Die Beatles erobern Amerika (und die ganze Welt). Die legendären Ed Sullivan-Shows in New York und Miami vom Februar 1964" – Das Jubiläumskonzert mit allen Beatles-Songs der Ed Sullivan-Shows, plus den Songs der ersten USA-Konzerte in Washington und New York, gespielt von der Lonely Hearts Club Band, kommentiert von Volker Rebell. Die Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert. Wir freuen uns einmal mehr auf den großen Offenbacher Beatles-Chor. (Bereits vor Bekanntmachung dieser Konzertankündigung war schon ein Drittel der verfügbaren Plätze weg. Die magische Anziehungskraft der Beatles ist nach wie vor ungebrochen) Mehr … https://radio-rebell.de/termin/die-beatlemania-erfasst-die-usa-und-kanada/

Rebell´sche Studiobühne, Bieberer Straße, Offenbach

Samstag, 24. Februar: 10 Jahre Sprengung. Erinnerung an den AfE-Turm

(Martin)

Deutsches Architekturmuseum / Kockel & Bamberger / #SOSBrutalism
DAM Ostend

Das Deutsche Architekturmuseum lädt ein! Mit Beiträgen von Holger Wüst (Fotograf und Künstler), Oliver Elser (DAM, Kurator der Ausstellung „SOS Brutalismus“), Jessica Lütgens (Mitherausgeberin der Publikation „Turmgeschichten: Raumerfahrung und -aneignung im AfE-Turm“), Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) u.v.m.

Live Release von Kockel & Bamberger / Beton-Multiples zum Jubiläum der Sprengung / Drinks und Musik

„1972 wird für die Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften der Goethe Universität auf dem Campus Bockenheim ein Hochhaus fertiggestellt. Für kurze Zeit ist der sogenannte AfE-Turm („Abteilung für Erziehungswissenschaft“) das höchste Gebäude Frankfurts. Er wird zur geliebt-gehassten Lernstätte für Generationen von Studierenden und gilt als Symbolort der kritischen Wissenschaften – inklusive Piratensender und selbstverwaltetem Turm-Café „TuCa“. Doch die Studienbedingungen in der dysfunktionalen Brutalismus-Ikone sind schlecht. Auch deshalb wird das Gebäude immer wieder zum Schauplatz von Protesten und macht sich den Ruf als das „am häufigsten besetzte Uni-Gebäude in Deutschland“ (TAZ).

Am 2. Februar 2014 wird der AfE-Turm nach nur 41 Jahren Nutzungsdauer spektakulär gesprengt. Es ist das Ende einer Ära in der Geschichte der Goethe Universität. Frankfurt steht still; 30.000 Schaulustige verfolgen das geschichtsträchtige Ereignis aus direkter Nähe. Niemals zuvor wurde in Europa ein derartig hohes Gebäude gesprengt.

Das 10-jährige Abrissjubiläum des AfE-Turms nehmen wir zum Anlass für einen bunten Abend mit vielfältigen Beiträgen: Architekt*innen, Künstler*innen, ehemalige Studierende, Lehrende, Nachbar*innen und Soziolog*innen schwelgen in Erinnerungen und spannen einen Bogen von brutalistischer Architektur und der Geschichte der Frankfurter Universität bis zum aktuell heiß diskutierten Kulturcampus. Das Offenbacher Künstlerduo Kockel & Bamberger releast frisch gegossene Beton-Multiples.“

DAM Ostend, Henschelstraße 18
19 Uhr
Foto: © Homepage DAM

MÄRZ 2024
Freitag, 1. März: Wo ich nie gewesen bin

(Martin)

Isaak Dentler präsentiert Thomas Brasch / Lesung und Musik

„‘Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber wo ich bin, will ich nicht bleiben …‘. In dieser Zeile aus einem seiner bekanntesten Gedichte brachte Thomas Brasch seine innere Zerrissenheit auf den Punkt. Zwei Jahre alt, als seine jüdischen Eltern 1947 aus dem englischen Exil nach Ostberlin zurückkehrten, konnte und wollte er sich mit der DDR-Diktatur nie arrangieren. Rebellisch, witzig und sprachbewusst provozierte er nicht nur den Staat, der mit Inszenierungs- und Publikationsverboten und Inhaftierung reagierte. Thomas Brasch geriet durch seine regimekritische Haltung auch in Konflikt mit seinem Vater, dem stellvertretenden Kulturminister der DDR. 1977 reiste er mit seiner Familie schließlich nach West-Berlin aus, wo er preisgekrönte Filme und Hörspiele produzierte. Seine Zerrissenheit, sein Kampf gegen Demütigungen und den Verrat durch den eigenen Vater wird der 2021 verstorbene Dichter und Dramatiker zeitlebens nicht los.“ (faustkultur.de)

Isaak Dentler liest Texte von Thomas Brasch, Tim Roth (Kontrabass) und Max Mahlert (Schlagzeug) liefern die Musik. Der Abend wird moderiert von Leon Joskowitz. 

Vorverkauf: reservix.de
Freitag, 1. März um 19.00h (Einlass 18.30h)
Stadthalle Hofheim am Taunus, Chinonplatz 4, 65719 Hofheim
Foto: © Homepage faustkultur.de

Bis Sonntag, 03. März 2024: Ausstellung „Bending the Curve“ Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Der Frankfurter Kunstverein zeigt immer wieder faszinierende Ausstellungen zwischen Kunst und Natur. Dieses Mal kooperiert er interdisziplinär mit einer ganzen Menge herausragender Institutionen, unter anderem mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und dem Zoo Frankfurt. Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Wie kann der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden? Und wie können positive Erzählungen entstehen? Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise. Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler*innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch Big-Data-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.

Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, Vernissage, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 03.03.2024, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Markt 44, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 – 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 10 (6) Euro

Noch bis Freitag, 22. März: Ausstellung Johannes Nandu Kriesche – Sii MISTERIOSO

(Petra)

Als Neujahrsausstellung zeigt die Galerie noch bis Ende März die Ausstellung „Sii MISTERIOSO“, eine sorgfältig ausgewählte Werkschau aus 25 Jahren der Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Künstler Johannes-Nandu Kriesche. Tiefgründige Bildwelten aus Paraffin, Öl, oder Acryl treffen auf spannende, zum Teil leuchtende Objekte zum Thema Zeit: Kunstwerke, dessen roter Faden die Transparenz versus Vielschichtigkeit und das Geheimnis des Lichts verbindet. Kriesche gehört zu den ersten Künstlern, welche der Galerist Leander Rubrecht bei seiner Gründung 1998 aufgenommen hatte. Ein Zeugnis der Kontinuität in einer schnelllebigen Zeit mit einhergehenden Nominierungen und Kunstpreisen.

Johannes Nandu Kriesche – Sii MISTERIOSO, Ausstellung, Ort: Galerie Rubrecht Contemporary, Adresse: Büdingenstr. 4 - 6, 65183 Wiesbaden, Öffnungszeiten: mittwochs bis freitags 14 – 18 Uhr, Eintritt: frei

APRIL 2024
Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder

(Daniela)

Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.

Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €

Mehr Informationen stehen hier.

Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968

Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)

Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.

"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)

MAI 2024
Bis 26. Mai: „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“

(Daniela)

Mit der Ausstellung „Auf Leben. 75 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt“ setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main das Programm zum 75. Jubiläum ihrer Wiederbegründung nach der Schoa fort. Bis zum 26. Mai 2024 wird die multimedial aufbereitete Geschichte der Frankfurter Jüdinnen und Juden nach 1945 im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum zu erleben sein. Damit setzt die Jüdische Gemeinde Frankfurt das größte Ausstellungsprojekt in eigener Regie seit ihrem Bestehen um.

Der Ausstellungstitel „Auf Leben“ lehnt sich an den verbreiteten Trinkspruch „L’Chaim“ (hebräisch für „Auf das Leben“) an. In seiner modifizierten Form eröffnet er vielfältige Bedeutungsräume: Widerstand und Selbstbehauptung, Trotz und Mut lassen sich ebenso assoziieren das Aufblühen des jüdischen Gemeindelebens nach 1945.

Die Ausstellung umfasst acht chronologisch angelegte Kapitel im Erdgeschoss und vier thematische Kapitel im Obergeschoss des Ignatz Bubis-Gemeindezentrums. Das Grundkonzept wurde von Fritz Backhaus (Deutsches Historisches Museum) und Manfred Levy (Jüdisches Museum Frankfurt) entwickelt. Das Kuratorenteam Fedor Besseler und Laura Schilling hat sich für eine exemplarische Auswahl von besonders erzählens- und erinnernswerten Ereignissen, Akteuren und zeitgeschichtlichen Strömungen aus der Gemeindegeschichte entschieden. Erstmals öffentlich gezeigte Exponate und Fotografien aus Privatarchiven unserer Gemeindemitglieder werden persönliche und überraschende Einblicke eröffnen.  

Ein Interviewprojekt mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Gemeindegeschichte ergänzt die Präsentation. In der Video-Installation des Regisseurs Adrian Oeser kommen Kurt de Jong, Leo Inowlocki, Esther Ellrodt-Freimann, Diana Schnabel, Alla Spanz, Dalia Wissgott-Moneta und Alexa Brum zu Wort. Sie sprechen über ihre eigenen Erinnerungen, Erfahrungen und Perspektiven auf die Gemeindegeschichte.

Die Ausstellung umfasst zudem eine Topographie, die eine umfangreiche Übersicht über jüdisch geprägte Orte der Stadt – in den Nachkriegsjahrzehnten und heute – bietet. Sie wurde, ebenso wie die gesamte Ausstellungsarchitektur und -grafik, von Kai Linke und Sandra Doeller gestaltet.

Die Ausstellungstexte sind in deutscher, englischer und russischer Sprache verfügbar. Begleitend zur Ausstellung bieten wir unterschiedliche Veranstaltungen sowie öffentliche Führungen an. 2024 wird zudem eine umfangreiche Publikation erscheinen. Das Begleitprogramm und weitere Informationen zur Ausstellung sind unter https://75jahre.jg-ffm.de/ zu finden.

Bis Sonntag, 12. Mai 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)

Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.

Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 12.05.2024, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei

Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei


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