03.03.2023
WAHLSONNTAG

Anfang des Jahres hatte ich Euch mit der Überschrift „Rückfällig geworden“ erklärt, warum ich in den folgenden Wochen und zeitlich befristet bis zum 26.3., die ein oder andere politische Veranstaltung von Manuela Rottmann in die Ausgehtipps aufnehmen werde. (Zum Nachlesen)

Bevor ich das gemacht habe, habe ich hin und her überlegt ob ich das hier überhaupt machen soll und mich dann ganz bewusst dazu entschieden und jetzt, drei Tage vor der OB-Wahl, erkläre ich es gerne nochmal: Die Ausgehtipps sind entstanden, weil ich Frankfurt liebe, hier super gerne lebe und mega stolz auf die Stadt bin. Und das obwohl ich „nur“ eine Eingeplackte bin (geboren in Italien und aufgewachsen in Steinbach im Taunus).

Ich lebe hier sehr gerne und will hier auch noch im Alter wohnen. Aber es läuft einfach so vieles total schief.

Ich gebe zu, dass ich für keine andere Kandidatin meinen Job gekürzt hätte, um Wahlkampf zu machen, aber für Manuele Rottmann habe ich es gemacht! Und die letzten Wochen haben mich bestätigt: Manuela ist die Einzige, die das Ruder drehen kann! Mit Manuela Rottmann als Oberbürgermeisterin werden keine leeren Versprechungen gemacht, sondern viele kluge Ideen in konkrete Maßnahmen umgesetzt, die für die Zukunft unserer Stadt so wichtig sind. Denn alles andere was wir die nächsten Jahre weiter gebrauchen können, ist politischer Stillstand und ein Gegeneinander statt ein Miteinander.
Und wir brauchen Sie, weil sie sofort mit der Arbeit loslegen kann, weil sie bereits Verwaltung & das politische Geschäft kennt und bestens in Land & Bund vernetzt ist! (Mehr zu Manuela und ihren klaren Positionen hier)

Ich könnte noch so viel schreiben, aber das muss hier reichen, denn ich will um 12:00 Uhr zum Klimastreik an die Alte Oper und dann kommt um 16:00 Uhr Omid an den Paulsplatz und heute Abend ist Frauenempfang, denn nächste Woche ist Internationaler Frauentag. Und danach will ich ins ono2 zum Kreisler Abend (letzte Samstat war Bernd Bergemann dort und hat drei!!!! Stunden gespielt) und morgen ist auch noch Premiere im Schauspiel….

Was ein Glück fällt der Chor heute aus und die Eintracht hat kein Heimspiel, sonst wüsste ich nicht, wie ich das auch noch unterbringen soll.

Apropos Eintracht: Am 15.3. spielen wir ja in Neapel und ich fahre mit drei Freunden runter. Wir haben bisher aber nur 2 Tickets. Sarah und Petra suchen noch… sollte jemand von Euch eine Idee haben…. (Unsere zwei Tickets für das DFB Pokalspiel am 4.4. werfen wir als Dank für einen 100% Tipp in den Topf!)

So, jetzt muss ich aber los. Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Vielen Dank auch an das grossartige Ausgehtipp-Team:
Co-Autor:innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00.
Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)

1 x 2 Gästelistenplätze für den Georg Kreisler Abend mit Victor Plumettaz heute Abend im ono2. Gewinnfrage: Welche Tschechow Komödie empfiehlt euch Martin? 

ZU GEWINNEN

2x2 Saaltickets für „LiES!“ am Dienstag, 07. März um 19:30 Uhr im Literaturhaus Frankfurt

Frage: Das wievielte Buch der Reihe hat hier Premiere?

Eure Antwort im Betreff und Euren vollständigen Namen bitte per E-Mail an Petra.

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!

2 x 2 Tickets für die Indie-Nacht am Donnerstag, 16. März, iim Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Das Isenburg-Quartett spielt gerne an ungewöhnlichen Orten, was ist das Diamant?

1 x 2 Tickets für die "Ladies Boxing Night" am Samstag, 11.März, in der Sportfabrik. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt die Hilfsorganisation, für die sich Anna engagiert?

GEROLLTES über "den Seher" und Schalke

(Uwe)

Wir haben (richtiger eigentlich: mein Arbeitgeber hat) ein neues Gebäude in Niederrad. Dort halte ich mich in letzter Zeit häufiger auf, weil ich aktiv in die Entwicklung einer Onlinebefragung eingebunden bin und jungen, hochtalentierten Programmierern, die alle meine Kinder sein könnten, inhaltlichen Input für die Umsetzung gebe. Selbst programmieren kann ich nicht. Das einzige Mal, dass ich in meinem Leben etwas programmierte, war die Gestaltung eines Online-Weihnachtsbaums in der Oberstufe. Wir saßen irgendwann im Jahr 1988 in einem sterilen Raum ohne natürliches Licht und bekamen von unserem Lehrer erklärt, wie man durch Einsatz einer Programmiersprache einen Punkt an einer bestimmten Stelle eines Bildes platzieren kann. Auf dem, was ich in diesen Stunden im Keller einer Darmstädter Schule beigebracht bekam, baute ich meinen herausragenden beruflichen Erfolg auf.

Hier, in der Entwicklung der Befragung, ist die Sache natürlich deutlich komplizierter als die Geschichte mit dem Weihnachtsbaum und da braucht es Experten. Das Ganze läuft im Rahmen eines sogenannten „agilen Projekts:“. Mit viel Dynamik kann man so eine Sache in einem Sprint (1 Monat) entwickeln und im nächsten Sprint noch einmal verbessern. Aktiv in das Entstehen einer Onlineseite eingebunden zu sein, macht schon Spaß (wenn es einmaliges Projekt ist), fordert aber natürlich, insbesondere dann, wenn man seine normale Arbeit noch nebenbei erledigen muss.
In der zeitlichen Not muss man manchmal schwierige Entscheidungen treffen. Weil ich (andere aus meinem Team waren es auch, ich war nicht ganz allein schuld) die Pflege einer Anwesenheitsliste manchmal herunterpriorisiert hatte (einfacher ausgedrückt, häufiger vergaß), haben wir in diesem Monat einen internen Wettbewerb gegen andere Projektteams verloren und erhielten dafür als das am schlechtesten platzierte Projekt in dieser Disziplin die „Rote Laterne". Die steht auch in der Fußball-Bundesliga für den Tabellenletzten oder das Tabellen-Schlusslicht, weil die Rote Laterne abgeleitet wurde von dem Rücklicht am letzten Fahrzeug eines Eisenbahnzugs. Auch wenn wir mit unserer eigentlich viel wichtigeren Aufgabe, der Entwicklung eines Tools, wahnsinnig gut unterwegs sind, betrübt die Rote Laterne die vornehmlich jungen Projektmitglieder. Ich würde ihnen gerne sagen „ich bin Schalkefan, eine Rote Laterne mehr macht mir nichts aus“ oder „ich spiele seit 35 Jahren mit meinen Mannschaften fast immer gegen den Abstieg, das überlebt man“, das lasse ich aber.

Apropos Schalke, da wollte ich eigentlich schon viel früher wieder drauf gekommen sein: Neulich, nach der Niederlage der Schalker bei der Eintracht, stand ich an der Cafe-Bar in Niederrad an, als ein befreundeter Kollege plötzlich neben mir stand und mir wie aus dem Nichts sagte „die Schalker schaffen es noch“. Etwas ungläubig blickte ich zur Seite und erkannte diesen liebenswerten Menschen, der immer so positiv strahlt und dabei überhaupt nicht an einen übermotivierten Missionar erinnert, der einen mit dem nächsten Satz in irgendeine Freikirche ziehen will. Ich fragte ihn, „ok, wie soll das denn funktionieren“. „Die verlieren ab sofort nicht mehr“, entgegnete mein Kollege. Ich brachte mein ganzes Fußballwissen und meine langjährigen Erfahrungen ein und endete meine Argumentationskette mit der aus meiner Sicht nachvollziehbaren These, dass die Schalker das nie mehr schaffen werden („einfach zu schlecht besetzt etc.“). Er lächelte mich an, sagte „warte es ab“. Tatsächlich verlor Schalke seitdem nicht mehr, gewann aber auch nicht. Eines Abends, nach dem 0-0 gegen Union Berlin erhielt ich eine Whats App von ihm „Unentschieden gegen den Tabellenzweiten. Das begründet meine Prognose“. Ich schrieb zurück „Unentschieden reichen leider nicht“. Er schrieb prompt zurück: „Schon klar, aber ich denke, das formt die Mannschaft und die Siege kommen“. Es kam wirklich einer, der gegen Stuttgart. Er ist ein Seher, ein echter, nicht einer wie in Asterix Band 19, der Seher, einer ist.

Bis 19. März: Ausstellungen "Nonsense Manifest" / "Dark Eden" im Lola Montez

(Petra)

Jetzt gibt es Kunst im Doppelpack im Kunstverrein Familie Montez - beziehungsweise ein Triple, denn eine Ausstellung stammt von einem Brüderpaar: Die Ausstellung „Nonsense Manifest“ der jungen Brüder Anton und Paul Benkel ist eine Mischung aus Gemeinschafts- und Einzelarbeiten. Ihr „Nonsense Manifest“ beschäftigt sich in unterschiedlicher Formensprache mit dem Menschen, dem Leben in verschieden Realitäten und mentalen, sowie körperlichen Zuständen in der bizarren Alltäglichkeit. Das Manifest bedient sich der Bildsprache. Die Brüder stellen bemalte Holzreliefs, Linoldrucke, Strukturen und Gemälde in stark variierenden Formaten aus (das Bild hier ist von ihnen). Wild und surreal wird es (auch) beim erfahreneren Autodidakten Oliver Estarillo mit "Dark Eden". Über seine Bilder wird geschrieben, sie schafften eine ganz eigene Welt und seien Ausdruck seiner inneren Bildwelten. Er sei dabei ein besonders aufmerksamer und kritischer Beobachter seiner sozialen Umwelt und gleichzeitig ein großartiger, zuweilen unterhaltsamer Erzähler, der in den Sehnsüchten (?) der menschlichen Seelen zu „fischen“ sucht, aufdeckt, bloßstellt, urteilt, ohne wirklich zu verurteilen - so meint Dr. Hellmuth, der auch diese Ausstellung eröffnet.

"Nonsense Manifest" von Anton und Paul Benkel / "Dark Eden" von Oliver Estarillo, Eröffnung "Dark Eden" von Dr. Hans-Heinrich Hellmuth, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage: ab 18 Uhr, Ausstellung bis 19.03., Öffnungszeiten: 13:30 - 18 Uhr (außer montags)

Bis 6. Mai: FFM/ Über das Träumen

(Andrea)

Kennt ihr die Künstlerkolonie Goldstein in Sachsenhausen? Dort arbeiten Künstlerinnen und Künstler mit Handicaps wie Autismus, Down-Syndrom oder ähnlichem, sowie Fachbetreuern mit künstlerischer bzw. kunstpädagogischer Ausbildung. Ich bin ja seit der Ausstellung "Weltenwandler" vor zig Jahren in der Schirn ein großer Fan und werde mir die aktuelle Ausstellung sicher ansehen. "Über das Träumen" heißt sie: "Was sagen Träume als alternative Realitäten aus, wie unterscheiden sich Nacht- und Tagträume und welche Rolle spielt der rauschähnliche Zustand des Flows in schöpferischen Prozessen? Bei Künstlern wie dem Dichter und Maler William Blake oder dem Filmregisseur David Lynch prägen Träume die Bildsprache und Erzählung im Sinne einer visionären Wirklichkeit. Andere wiederum träumen von der Realisierung eines einzigartigen Werkes oder vertiefen sich bis zu einem Zustand der Trance in die künstlerische Tätigkeit. Doch beinahe alle Künstler*innen verbindet der Wunsch nach Anerkennung als eine Art übergeordneter Traum, der immer wieder ganz selbstverständlich zu platzen droht. In der Veranstaltungsreihe „Über das Träumen“ geht die Goldstein Galerie diesen vielschichtigen Aspekten des Träumens nach. Präsentation Flow (Geöffnet während den Veranstaltungen und auf Anfrage) Plakate zum Träumen – Künstler*innen des Atelier Goldstein entwickeln anlässlich der neuen Ausstellungsreihe „Über das Träumen“ Plakate zu diesem Thema. Die verschiedenen künstlerischen Positionen werden ab dem 15. Februar 2023 in der Goldstein Galerie ausgestellt und in einer kleinen Stückzahl auch zum Verkauf angeboten. Achtung: Es gibt keine regulären Öffnungszeiten, am besten kurz anrufen!

Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84, Frankfurt Telefon: 069 / 201 72 – 023 https://bit.ly/3xtLJSp

bis 13. März: Starke Stücke

(Martin)

29. internationales Theaterfestival für junges Publikum Rhein-Main
Rund 130 Vorstellungen von 21 Theaterkompanien an 49 verschiedenen Spielorten!

Mit einer kleinen Love-Machine, mit schrägen Rhythmen und wilden Moves, mit anrührenden Geschichten und mit ganz großem Theaterzauber kommen internationale Theaterkünstler*innen in unsere Region und lassen teilhaben an ihren vielfältigen Ideen. Sie erproben Räume der Begegnung, erzählen vieles auf neue Art und stellen dabei Fragen, die auf den Nägeln brennen. Denn genau dafür ist Theater da. Und das Theater für das junge Publikum ganz besonders.

Auf der Homepage steht auch: Wir freuen uns darauf, dass die Nähe zwischen Bühne und Publikum wieder selbstverständlich wird und wünschen uns Gelächter, Gespräche und Gelassenheit ebenso wie konstruktiven Streit und Übermut.

Hier geht’s zum Programm: http://www.starke-stuecke.net/de/programm/de-theaterstucke-2023/ Und ein Blick auf die Möglichkeiten, Theater schon für jüngstes Publikum als ‚Starke Stücke‘ zu erleben, lohnt sich sehr! 

2. – 13. März: Starke Stücke, 29. internationales Theaterfestival für junges Publikum Rhein-Main
An verschiedenen Orten im Rhein-Main-Gebiet

Foto: (c) Homepage Starke Stücke

Freitag 3. März: KLIMASTREIK

(Daniela)

Ich bin dabei!

FridaysforFuture schreiben "Am Freitag, den 3. März, gehen wir im ganzen Land und weltweit auf die Straße.
Nur unser gemeinsamer Druck kann den Klima-Stillstand in der Koalition noch beenden.

In den letzten Jahren haben wir mehr bewegt, als viele je gedacht hätten. Es gibt heute eine breite gesellschaftliche Mehrheit für mehr Klimaschutz – doch auf den großen Durchbruch warten wir bis heute. Weder an die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag noch an das Klimaschutzgesetz hält sich die Politik. Anfang März treffen sich die Ampel-Parteien zum Koalitionsgipfel. Kurz zuvor findet unser Klimastreik statt – auch in Deiner Nähe. Damit er sich auf die richtige Seite stellt, darf Scholz keine Sekunde lang glauben, die Menschen in diesem Land interessieren sich nicht mehr für das Klima. Dafür müssen die Demos wieder richtig groß werden. Gemeinsam machen wir klar: unsere Zukunft darf nicht an einer bockigen Politik scheitern.

Treffpunkt in Frankfurt vor der Alten Oper am Freitag, 03. März 2023, um 12:00 Uhr

Bild © FridaysForFuture Frankfurt

Freitag 3. März: Kabarettistische Überlegungen mit Liedern und Texten von Georg Kreisler

(Daniela)

Heute Abend im ono2:
Victor Plumettaz - Der Narr
Kabarettistische Überlegungen mit Liedern und Texten von Georg Kreisler


… ein wunderbar böser Abend.

Ein törichter Taugenichts, der sich auf auf lächerlicher Weise irreführen lässt.
Ein Spaßmacher, der seine Witze reißt, obwohl die Geliebte ihn verlässt. 
Ein Visionär, ein Träumer, der seine Phantasie für die Wirklichkeit hält.
Eine Verstoßener, der viele Feinde hat, weil er ein Menschenfreund ist.
Macht stößt ihn ab, weil nichts menschliches daran ist.
Heimatlos irrt er umher und findet sein Zuhause in der Kunst. 
Seine Lieder sind Böse um das Böse zu entlarven
und am Ende steht nur eins: Liebe

… der Zirkus wird in Flammen stehen!

Für Victor Plumetazz ist es eine Herzensangelegenheit, Georg Kreislers Philosophie für zukünftige Generationen weiter zu tragen. Kreislers Lieder sind zeitlos und immer noch brandaktuell. Bekannt für seinen schwarzen Humor und Sprachwitz, blieb seine verträumte, durchaus zarte Seite doch eher im Verborgenen. Zahlreiche Lieder nicht minder genial als das berühmte „Tauben vergiften“ drohen in Vergessenheit zu geraten.

Zu Victor: Mit dem Echo-Klassik und vielen anderen Preisen ausgezeichnet, bestimmt eine rege Solisten-, Orchester- und Kammermusiktätigkeit sein Schaffen, bei der Uraufführungen zeitgenössischer Werke oft im Zentrum stehen.  Plumettaz’ musikalische Vielseitigkeit – von Klassik bis Avantgarde, über Jazz, Rock und Minimal – führte ihn an die unterschiedlichsten Konzertorte, wie etwa in den Technoclub Berghain in Berlin bis hin zum traditionellen Wiener Musikverein. https://www.victorplumettaz.de/

Einlass 19:30 / Start 20:30, Abendkasse 15€ / 10€Ono2, Walter-Kolb-Straße 2, barrierefreier Eingang

Freitag, 3. März: OF/ Beat Streuli

(Andrea)

BEAT STREULI ist ein Schweizer Künstler, der seit den 1990er Jahren weltweit Foto- und Videoinstallationen realisiert hat, in deren Zentrum Bewohner*innen der grossen Städte stehen. Seine Aufnahmen stehen im Spannungsfeld von Privatheit und Anonymität. Durch die konzeptuelle Nüchternheit in Streulis Beobachtung leisten sie einen künstlerischen wie auch dokumentarischen Beitrag zum aktuellen Diskurs über urbane, multikulturelle Gesellschaften. Oft werden die Aufnahmen anonymer Passant*innen und deren Alltag von Plakatwänden oder von den Fassaden öffentlicher Gebäude wieder zurück in den urbanen Raum gespiegelt. Zugleich bildet Beat Streulis Arbeit einen Gegenpol in der Bilderflut der Werbewelt und der Medien. BEAT STREULI spricht über seine Arbeiten von Beginn bis heute, zeigt viele Fotos und Installationsansichten. 19 Uhr, Eintritt frei

DIAMANT / Museum Of Urban Culture / Frankfurter Straße 8 / Offenbach am Main FR 17-21 / SA 16-21 / SO 15-20

Freitag, 3. März – Dienstag, 7. März: Familienvorstellung

(Martin)

Imaginary Company - Performance

Nach der Schule und dem Gericht widmet sich die imaginary company einer weiteren Institution – der Familie. Von Seepferdcheneltern und Kuckuckseiern über unbezahlte Reproduktionsarbeit und Steuererleichterung bis zu biologischer, Seelen- und Wahlverwandtschaft erkundet das Kollektiv verschiedene Konzepte und blickt auf die Institution Familie durch die Brille eines Unternehmens. 

Wer war schon immer dabei, wer heiratet sich ein, wer wird eingestellt, wer gefeuert? Mag ich meine Kolleg*innen, sogar den Schwiegervater? Was ist die Firmenphilosophie und was produziert dieses Unternehmen? Streikt die Gewerkschaft wieder für mehr Taschengeld, bezahlte Überstunden und Mitbestimmung am Essenstisch? Die imaginären gefährt*innen begeben sich auf eine Spurensuche in die Gefilde verschiedener Familienformen und ihres Zusammenlebens: Familienaufstellung, -gründung, -vorstellung, eine Unternehmung. 

Für Alle ab 13 Jahren, hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/familienvorstellung/

Freitag, 3. März um 20.00h, Samstag, 4. März um 16.00h, Montag, 6. März und
Dienstag, 7. März um jeweils 11.00h,
Mousonturm, Großer Saal, Solidarisches Preissystem

Foto: Miguel Graetzer

Freitag, 3. März: Of/ Winetasting

(Andrea)

Wie schön, ein Lebenszeichen aus dem Zweit.Lofft in der Bernardstraße! Bobbel und Matthias melden sich aus dem Winterschlaf zurück und haben diesen wohl nicht verschlafen, sondern genossen und laden jetzt zur Winehattan-Bewusst.Weins.Erweiterungen führen diesmal entlang der amerikanischen Pazifik-Küste. Bobbel schreibt: "Nachdem die kalifornische Weinreise Ende Juni 2022 bei unseren Gästen auf sehr positive Resonanz gestoßen ist, entführt euch Winehattan gleich nochmals an die amerikanische Westküste. Kalifornien wird auch wieder vertreten sein, aber ein Fokus liegt nun auf den wunderbaren Weinen Oregons. Ein zunehmende Zahl von Stimmen behauptet, dass die besten Weine Amerikas eines Tages aus Oregon kommen werden, großartige Vertreter gibt es aber schon heute und die lassen wir von einer ebenso kompetenten wie sympathischen Dame vorstellen: Miriam Freislederer, Geschäftsführerin unseres Partnerunternehmens Weingarten Eden, hat ein ebenso interessantes wie erlesenes Wein-Programm arrangiert, dass sie uns am 3. März 2023 um 18 Uhr präsentieren wird. Ihr dürft gespannt sein und euch wie immer von den Leckereien aus der Herd.Reben-Kulinarik-Manufaktur überraschen lassen. Die Essensbegleitung steht diesmal unter dem Motto „Boozy mood instead of oozy food“. Im Anschluss an Tasting&Food haben wir noch etwas Besonderes für euch parat: Unser guter Freund und Partner Peter Jöckel von HPJWine, Partner unseres Kalifornien-Tastings im Juni, lädt zur ersten „Winehattan Winebar“ ein, die er auf eigene Kosten mit Trouvaillen aus seinem Portfolio bestückt. „Free and high-profile drinking“…wenn das kein gelungener Abschluss eines sicher denkwürdigen Abends wird, dann…kommt das große „Dann!“ Für 75,– Euro pro Person bringen wir euch vinophil an die US-Westküste. Dafür kommt Ihr mit alternativen Verkehrs- und Genussmitteln keinesfalls dorthin… Eine Anmeldung unter info@winehattan.com und eure Plätze sind reserviert. Die Details erhaltet Ihr mit der Buchungsbestätigung. 18 Uhr

Zweitlofft, Bernardstraße 13, 63067 Offenbach, www.zweitlofft.de  

Freitag, 3. März: Of/ Waggon Saisoneröffnung

(Andrea)

Endlich.......wieder Waggon! Season Opening mit RETRO FUTURE DANCE 3 Dj's 3 unterschiedliche styles Dirk Schricker# Christian Strobel#aritea /Jasmina Stille spielen alles was uns gefällt oder uns jemals gefallen hat! sowohl mit Schallplatten oder auch Mp3s# COME and DANCE! 20 Uhr

Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach

Samstag, 04. März: A Tribute To Julian Assange

(Uwe)

#benefizkonzert #frankfurt #JulianAssange #Assange #FreeAssange
Alle wesentlichen Informationen zu der Veranstaltung in Hashtag-Kurzfassung.

Die im Rahmen des Benefizkonzerts, veranstaltet von Fee Assange FFM, eingenommenen Beträge gehen ausschließlich an die WAU Holland Stiftung. Diese nutzt das Geld für die Verteidigung von Assange und setzt sich weiter dafür ein, seinen Fall in der Öffentlichkeit zu halten. Gut so, denn Julian Assange droht weiterhin eine Auslieferung von Großbritanien an die USA, die ihn wegen Spionage anklagen will. Aktuell sitzt er in Großbritanien im Gefängnis und versucht mit seinen Anwälten eine Auslieferung an die USA zu verhindern, deren Gesuchen die britische Regierung im Sommer 2022 bereits stattgegeben hatte. Es kam aber bisher nicht dazu, weil Assanges Verteidigung Berufung dagegen eingereicht hatte.

Angefangen hat das ganze Elend bereits 2010, tatsächlich zu einer Zeit als Barack Obama noch US-Präsident war. Dass der Republikaner Trump die Geschichte nach seinem Amtsantritt nicht abgebließ und sogar noch intensivierte, war zu erwarten aber auch der Demokrat Joe Biden hält am Auslieferungsersuchen fest. 2012 flüchtete Assange in die ecuadorianische Botschaft in London, in der er sieben Jahre, bis 2019 lebte. Danach wechselte er in ähnlich beengte Verhältnisse, ein britisches Gefängnis. Seit über zehn Jahren ist er also mehr oder weniger eingesperrt. Ihr habt die ganze Zeit richtig gelesen, die beiden beteiligten Länder sind die USA und GB, Assange selbst ist Australier.

Für Assange wollen tanzen / spielen / singen: Puschan Mousavi Malvani, Rolf Stahlhofen, Jan Ludwig aka John Levin, Giuseppina Galloro Sabiene Jahn, Guy Dawson, Owe Schattauer alias C-Rebell und viele mehr. 

Kulturhaus Frankfurt
Frankfurt, Pfingstweidstraße 2
Beginn 19 Uhr
Tickets: 16,50 EUR bzw. 7,50 EUR (ermäßigt)

Foto: Free Assange FFM

Samstag, 4. März: Of/ Ladenkino - Restkarten sichern!

(Andrea)

Vorgestern habe ich mit Daniel gesprochen und das Ladenkino ist so gut wie ausverkauft, daher schnell schnell! Einen passenderen Filmtitel kann man kaum wählen, schließlich stellen Anja und Blümmel UND Daniel die Weichen ein bisschen neu. Wer nochmal in die vertraute Ladenkino-Atmosphäre eintauchen möchte, sollte sich schnellstens mit Karten versorgen: "Liebe Freundinnen und Freunde des Ladenkinos, es ist soweit: Am Samstag, 4. März läuft mit "Maria träumt – Oder: Die Kunst des Neuanfangs" ein letzter wunderbarer Film im regulären Ladenkino-Betrieb am Starkenburgring. Karten gibt's ab sofort bei Anja und Blümmel – und bestimmt nicht allzu lang!

Der Umzug des LADEN artefakt Offenbach ins Parkhaus mitten in der Innenstadt ist aktuell in vollem Gange. Doch noch machen wir es uns im Ladenkino an gewohnter Spielstätte gemütlich. Und welcher Film könnte in diesem Moment besser passen als „Maria träumt – Oder: Die Kunst des Neuanfangs“!? Denn diese französische Ausnahme-Komödie erzählt zärtlich, beschwingt und kämpferisch von Aufbruch und Veränderung. Und davon, wie viel Mut, Leidenschaft und Ausdauer es manchmal braucht, Träume allen Erwartungen zum Trotz zu leben. Dass Maria bei ihrem Neuanfang so gut wie immer „kunstvoll“ Fahrrad fährt, versteht sich beinahe von selbst. Im Ladenkino bleibt also alles anders. Kommt, seht, staunt – und trinkt mit uns. Auf Abschied, Aufbruch, das Dazwischen! Auf viele schönste Filme sowieso, irgendwo! Danke für Euren überwältigenden Zuspruch seit Januar 2015!

artefakt, Starkenburgring 2, Offenbach

Samstag 4. März: Halva mit Booty Carrell und Sebnem Altunkaya

(Daniela)

Das hört sich genau nach meinem Abend an: Vintage Grooves und wiederentdeckte Welthits aus der Türkei, dem Balkan und dem
arabischen Raum bis nach Südostasien.

Tolles Interview über Booty Carrell gab es in der Süddeutschen Zeitung.

Das HALVA-Team, Balkava, Trust Your Audience und die Ima Clique bitten am 4. März im gemütlichen Bollywoodkino im Basement des 25hours Hotels endlich wieder zum Tanz.
Dazu gibt’s türkische Snacks auf die Hand. Vor der Party wird die Kultuanthropologin und Ethnografin Şebnem Altunkaya aus Göttingen auf Englisch einen Vortrag über Anatolian Rock halten. Der Vortrag wird durch Hörbeispiele, Bildmaterial und das Zwiegespräch mit Sebastian Reier aka Booty Carrell aufgelockert. Der DJ, Kurator, Journalist und Musikdirektor der Münchner Kammerspiele entführt uns im Anschluss gemeinsam mit Kosmik Kat (Pedo Knopp) in einen sagenhaften Klangkosmos aus psychedelischem Funk, Rock, Disco, Minority Pop und wiederentdeckten Welthits aus der Türkei, dem Balkan und dem arabischen Raum bis nach Südostasien. Freuen sie sich auf psychedelische Wah-Wah-Gitarren, freakige Synthesizer, funky Folklore, arabesken Weltschmerz und mitreißende Rhythmen!

  • 19:30 Uhr Einlass
  • 20:00 Uhr Lecture: „Birth and Rebirth of Anatolian Rock“ (Şebnem Altunkaya)
  • 21:30 Uhr Listening Session & Tanz mit DJ-Sets von Booty Carrell & Kosmik Kat (Pedo Knopp).
  • Musik: Vintage Grooves und wiederentdeckte Welthits aus der Türkei, dem Balkan
  • und dem arabischen Raum bis nach Südostasien
  • Special Guests:Lecture: ŞEBNEM ALTUNKAYA (Kulturanthropologin/Ethnografin Universität Göttingen)
  • DJ & Moderation: BOOTY CARRELL (B-Music, Byte FM, Golden Pudel)

Location:
25h Hotel The Trip, Niddastraße 58, 60329 Frankfurt
Bollywood-Kino im Basement des Hotels → Eingang über die Hotellobby
Unkostenbeitrag: €15,-/ reduziert €12,- Dazu gibt's Halva & türkischen Mokka aufs Haus (solange der Vorrat reicht).

Samstag, 4. März: Of/ Isenburg Quartett im Diamant

(Andrea)

Die vier Musikerinnen und Musiker des Isenburg Quartetts haben eine Vorliebe für außergewöhnliche Auftrittsorte und sind damit in dem derzeit von Studierenden der Hochschule für Gestaltung geschaffenen Diamant, Museum of Urban Culture, in der Frankfurter Straße 8, genau richtig. Zu hören sein wird am 4. März Musik von Franz Joseph Haydn, John Cage und Mieczyslaw Weinberg, außerdem haben die vier ein Türkisches Volkslied im Repertoire. Vor und nach dem Konzert gibt es die Möglichkeit, das vierstöckige Haus des ehemaligen Juweliergeschäfts, das von der HfG Offenbach aktuell als Museum of Urban Culture genutzt wird, mit seinen original eingerichteten Räumen und einer Fotoausstellung zu besichtigen. Das Isenburg Quartett gestaltet die Räume mit eigens dazu konzipierten Audio-Installationen, die den Bezug des Quartetts zu diesem inspirierenden Ort auf spielerische Weise zeigen.

Programm:Franz Joseph Haydn (1732–1809): Streichquartett op. 20, Nr. 4, D-Dur (1772) John Cage (1912–1992): FOUR (1989) John Cage: Auszüge aus “Thirteen Harmonies” - Fassung für Streichquartett (1985) Mieczyslaw Weinberg: Streichquartett Nr. 13, op. 118 Üsküdar'a gider iken (Türkisches Volkslied)

Tickets: 20 Euro / 10 Euro ermäßigt für Schüler, Studierende, Auszubildende und Menschen mit Behinderung. Reservierung per Mail an anmeldung.kultur@offenbach.de.

Einlass 19:00 Uhr

Diamant - Museum of Urban Culture, Frankfurter Straße 8, Offenbach. Nicht barrierefrei

Was man von hier aus sehen kann (Buch und Film)

(Uwe)

Neulich lobte ich in den Sozialen Medien ein besonderes oder mehrere besondere Bücher. Welche, die vom Erwachsenwerden erzählen, die gleichzeitig melancholisch und witzig sind. Schnell empfahl mir eine Freundin das bereits 2017 erschienene Buch „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky. Erzählt wird die Geschichte der ganz jungen, später jungen Luise, die in einem kleinen Örtchen im Westerwald lebt. Ihre Oma Selma ist ein Fixpunkt im Ort und immer dann, wenn sie von einem Okapi träumt, stirbt jemand im Ort. Passiert tatsächlich zuverlässig und in der Geschichte sorgt dies in einem Fall für einen echten Schmerz, für Luise sowieso, aber auch für die Leserschaft. Ein absolut lesenswertes Buch, auch die Verfilmung ist gelungen, weil das viele Gute aus dem Buch auch in den Film schafften. Insbesondere waren dies die großen Momente für den meine Lieblingsfigur, der Optiker, sorgt. 

Bild: Dumont Verlag

Sonntag, 05. März: Solastalgia

(Martin)

von Thomas Köck
Uraufführung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt

Dieser Abend ist eine Sensation – Theater – aber ein bisschen auch Sprechoper. Um was es geht, ist gar nicht so einfach zu sagen; doch ist allein das Spiel der Schauspielerinnen so grandios, dass die Freude kaum zum Aushalten ist. 

Hier einige Kritiken:
»Zum Jauchzen schön: ein allein mit lateinischen Pflanzennamen bestrittenes Sprech- und Singduett von Lindner und Meded. Eine Weltneuheit, die mit lebenden Pilzlandschaften im Stil eines Hörsaals gefertigte Öko-Bühne. Ganz unbedingt und very very empfohlen, weil, weil, weil - ach, –lasst es euch sagen und zeigen.«
Strandgut, Oktober 2022

 »Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor, monologisieren, werfen sich die Worte und Sätze zu. Das geschieht in einem hohen Tempo, intensiv, scharf und total durchrhythmisiert, der stramm organisierten Welt entsprechend, von der der Text berichtet. Wehe der, die die da nicht mithält, aber den Schauspielerinnen gelingt es mit Bravour, und wenn sie nicht doch einmal stolpern würden, müssten sie Roboter sein.«
Frankfurter Rundschau, 26. September 2022

»Der Dramatiker Köck inszeniert selbst, mit einer Sorgfalt, die bis zu dem von einem Pilzmyzel hergestellten Bühnenbild und den sprechenden Kostümen aus Plastikmüll und Neopren den Mythos eines deutschen Waldes, Turbokapitalismus und das buchstäbliche Burnout eines Vaters, scheinbar Disparates, ebenso desolat wie schlüssig zusammenbringt, als ununterbrochenes „weil“. Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor grandios präzise, spielen wundervoll in ständigen Stimmungswechseln von trockenem Witz bis Abgrund.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. September 2022

Hingehen!!!

Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/solastalgia/1285/
Sonntag, 5. März um 18.00h
Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt

Foto: © Robert Schittko

Montag, 6. März: OF/ Tyll

(Andrea)

Till Eulenspiegel kennt jedes Kind und es gilt als sicher, dass dieser Gaukler und Narr vor 600 Jahren gelebt hat. Daniel Kehlmann hat vor ein paar Jahren die Geschichte von "Tyll" erzählt und entführt in die Zeit von religiösem Fanatismus, Lehnsherrschaft und Dreißigjährigem Krieg. Ein tolles Buch und ich habe es in wenigen Tagen gelesen. Nun kommt "Tyll" in einer Produktion des Ernst Deutsch Theater Hamburg und Tournee-Theater Thespiskarren im Rahmen der TheaterEssenz ins Capitol nach Offenbach und ich bin schon sehr gespannt, die Geschichte auf der Bühne zu sehen. "Tyll Ulenspiegel – rätselhafter Gaukler, Schausteller und Provokateur Daniel Kehlmanns von der Kritik hymnisch gefeiertes Meisterwerk über eine legendäre historische Figur und eine aus den Fugen geratene Welt auf der Bühne! Tyll Ulenspiegel – rätselhafter Gaukler, Schausteller und Provokateur –begibt sich auf eine Reise und trifft Königinnen, Drachenforscher, Mönche, Bauern- und beschliesst eines Tages, niemals zu sterben… Der Roman ›Tyll‹ stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Er zeigt Till Eulenspiegel als Seiltänzer und Jongleur, der sich elegant über jede Konvention hinwegsetzt und mit seinem subversiven Humor den Reichen und Mächtigen den Spiegel vorhält. Die Narrenfigur wird zu einem Sinnbild menschlicher Freiheit in Zeiten des Umbruchs. ›Tyll‹ offenbart, was Kriege im Inneren des Menschen anrichten. Die Dramatisierung ist ein opulentes Märchen für Erwachsene voller Witz und Poesie." 19:30 Uhr

Capitol Theater Offenbach, Goethestraße 1-5, Offenbach

Dienstag, 07. - 09. März: Zarah und die Geister

(Martin)

Ein szenisch-musikalischer Abend über Zarah Leander von Bert Bresgen

1923, vor hundert Jahren, lebte ein 16jähriges Mädchen aus der schwedischen Provinz längere Zeit in Riga bei einer Tante. Sie lernt dort eine faszinierende neue Welt jenseits romantischer, aber langweiliger Seen und Birken kennen: Kinos, Konzerthäuser, die Oper. Dreizehn Jahre später ist sie selbst der aus Zelluloid geborene und bestbezahlte Hauptstar eines tausendjährigen Reiches. Und dessen tiefste Singstimme: Zarah Leander. 

So ganz aber war dieses deutsche Reich nie das ihre und so ganz lange dauerten die 1000 Jahre glücklicherweise ja auch nicht. Zarah Leander blieb Schwedin und schaffte es anders als Herbert von Karajan und Marika Röck nie auf Goebbels „Gottbegnadetenliste“. 

Ab den 50ern hatte Zarah ein sensationelles Comeback und verwitterte in den nächsten Jahrzehnten wodkagetränkt und wohlgelittenst vor aller Augen bei ARD und ZDF. Sie sang tiefer und tiefer, aber sank nicht tiefer. Sie weigerte sich zu verbittern, sondern spielte und sang einfach weiter und weiter bis zum Ende aller Butterfahrten. Die große Opern-Diva Birgit Nilson sang auf ihrer Beerdigung. Regisseure wie Douglas Sirk, Frederico Fellini, Rainer Werner Fassbinder und Quentin Tarantino bewunderten Zarah und ließen sich von ihr inspirieren. 

Was hat Zarah mit der großen Oper oder mit japanischer Schulmädchenspucke zu tun? Was ihr “Waldemar“ mit einem schwanenförmigen Tretboot im Münster ? Was trieb sie im Reich der Sowjets und warum war Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ ihre Lieblingsoper? Ist das Melodram nicht eine zu Unrecht heute völlig unterschätzte Gattung, nach der unsere Seele im Geheimen lechzt? 
Und kann man mit den wunderbar eingängigen Texten ihres schwulen, von der Gestapo inhaftierten Texters Bruno Balz nicht eigentlich die gesamte heutige Welt erklären?

Die Kammeroper präsentiert viele melodramatische und wunderbar ironische Lieder, vorgetragen von Dzuna Kalnina. Mezzosopran, geboren und aufgewachsen in Riga. Diese Produktion wird an einem eher ungewöhnliche Ort gezeigt: Dem „Omikron“ in Bockenheim, „ein Grieche“…

Tickets: pudenz@kammeroper-frankfurt.de

Dienstag, 7. März / Mittwoch, 8. März, Donnerstag, 9. März / Montag, 13. März / Dienstag, 14. März / Mittwoch, 15. März um jeweils 20.00h

Kammeroper Frankfurt

Foto: © Kammeroper Frankfurt

Dienstag, 7. März: FFM/ Die Legende der Adlerkrieger

(Andrea)

Heute radele ich mal zum Korridor in der Schulstraße nach Sachsenhausen rüber, Fluccio habe ich schon ewig nicht gesehen und Karin noch nie live erlebt (sie ist DJne, Tänzerin und ohnehin ein Tausendsassa UND wohl auch Sinologin): KARIN BETZ ist die Übersetzerin des Kampfkunstromans " DIE LEGENDE DER ADLERKRIEGER " von JIN YONG . Klangliche Illustration dazu direkt aus der experimentierfreudigen Korridor Werkstatt. Der Abend verspricht spannend zu werden.Reservierung wegen begrenztem Platz dringend erbeten unter : fluccio@t-online.de oder direkt im Laden www.korridor.info. 19.30 Uhr

Korridor, Schulstraße 30, Frankfurt

Dienstag, 07. März: Weltneuheit, Teil 2, "LiES!" aus Frankfurt am Main im Literaturhaus

(Petra)

Alle haben ein Recht auf Literatur. Vor genau drei Jahren erschien mit „LiES! Das Buch“ zum ersten Mal ein Band mit Geschichten in Einfacher Sprache. Geschrieben von bekannten zeitgenössischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, veröffentlicht im Piper Verlag. Eine Weltpremiere aus Frankfurt am Main, aus dem Literaturhaus. Inzwischen sind zwölf weitere, neue Geschichten entstanden. Geschichten unter anderem von Elisa Diallo und Tonio Schachinger, von Miku Sophie Kühmel und Ferda Ataman, vom Krimi-Autor Wolfgang Schorlau und vom Poetry-Slammer Paul Bokowski. Heute wird das zweite Buch "LiES!" erstmals vorgestellt. Sasha Marianna Salzmann („Im Menschen muss alles herrlich sein“) und der „11Freunde“-Autor Christoph Biermann lesen ihre Geschichten. Das Gespräch wird von Gebärdensprachdolmetscherinnen übersetzt.

Buchpremiere! LiES! Das zweite Buch: Literatur in Einfacher Sprache, mit Christoph Biermann und Sasha Marianna Salzmann, Moderation: Eva Keller, mit Gebärdensprachdolmetscherinnen, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 5 (3) Euro, Streamingticket 5 Euro (Streaming-Abo für 20 Veranstaltungen 50 Euro), Tickets gibt es hier

Mittwoch 8. März: Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen

Sag jetzt nichts, lass mich zu Ende reden! Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen

Buchpremiere mit Musik, Umtrunk und Gesprächen

Dieses Buch wütet. 24 Reden von 24 ungehaltenen Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Schweigen wird beendet. Und bei aller Wut beginnt hier ein Leuchten. Einladung zu einem Abend mit fünf ungehaltenen Reden ungehaltener Frauen, einem außergewöhnlichen Buch, Musik, Umtrunk und Gesprächen.

Moderation: Cécile Schortmann
Einführung: Friederike Emmerling (Projekt Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen)
Ungehaltene Rednerinnen: Theresa Thielemann (Strausberg), Oleksandra Yakovlyeva (Jena), Leonie Lorena Wyss (Wien), Sandra Hambrügge-Kossendey (Oldenburg), Eva Schulz-Jander (Kassel)

Eine Veranstaltung von S. Fischer Verlag Frankfurt, Kulturamt der Stadt Frankfurt, Frauenreferat der Stadt Frankfurt, Stiftung Brückner-Kühner Kassel und Museum für Kommunikation Frankfurt

Beginn: 19:00 Uhr. Museum für Kommunikation

Mittwoch, 8. März: FFM/Devin Townsend

(Andrea)

Wie heißt es in "Wo die wilden Kerle wohnen" so schön, "und jetzt machen wir Krach!": Devin Townsend gilt als Multi-Talent und ist in der weltweiten Rockszene eine bekannte und feste Größe. Er kann Hochgeschwindigkeits-Metal, aber auch ruhigere Töne. In seiner bald 30-jährigen Karriere hat Devin Townsend bisher über 30 Alben veröffentlicht, von denen keines wie das andere klingt. Von Kollegen wie Steve Vai (u.a. Frank Zappa, David Lee Roth, Whitesnake), Jason Newsted (u.a. Metallica, Voivod) oder Burton C. Bell (Fear Factory) wird Townsend, der auch als erfolgreicher Produzent arbeitet (u.a. für Gwar, Soilwork, Lamb Of God), über alle Maße gelobt. Seine Soloalben zeichnen sich durch extreme Musikalität und intensive Dichte aus, speziell in Deutschland hat sich Townsend durch regelmäßiges Touren und Festivalauftritte eine treue Anhängerschaft erspielt. 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Donnerstag, 9. März: OF/ Michelle Concepción

(Andrea)

Eine neue Galerie in Offenbach?! Soll mal einer sagen, hier passiert nichts! Eröffnung ist heute um 18:30 Uhr und das mit Arbeiten der wunderbaren Michelle Concepción.

Sight - Galerie & Kunstberatung, Schillstraße 2, 63067 Offenbach

SPENDEN FÜR ERBEBENOPFER

Anna ist schon lange für und mit People4People in Syrien engagiert, war vor Ort, kennt die Leute und schreibt aktuell:

"Momo und sein Team sind auf syrischer Seite bereits an den Orten der Zerstörung angekommen. Uns erreichen schlimme Bilder und Nachrichten. Jeden Cent den wir jetzt transferieren können hilft hier den Menschen und Familien in Not.
Bitte unterstützt diesen Aufruf unter EARTHQUAKE paypal.me/eVpeople4people Bank (GLS) People4people e.V. DE44 4306 0967 60318 13300 BIC: GENODEM1GLS Spendenquittungen können wir selbstverständlich ausstellen. http://people4people.social

Das Foto ist von Momo, aus Syrien

VORSCHAU
Samstag, 10 März (Premiere): Tschechow. Kirschgarten. Komödie.

(Martin)

Dass Anton Tschechow seine Stücke mit dem Genre Komödie überschrieben hat, ist meist schon eine Aufgabe – geht’s doch eigentlich um das Dramatischste im Leben… Ich freue mich sehr auf die Inszenierung ‚Der Kirschgarten‘ und den Blick den Michael Weber als Regisseur mit dem Ensemble des Theater Willy Praml auf Tschechow und uns werfen.

Der Kirschgarten soll fallen. Es gibt schon einen Bebauungsplan, der eine profitable Zukunft sichert. Die Axt ist eine gute Erfindung – ein Werkzeug hat keine Gefühle. Und ein Henker isst nach getaner Arbeit mit Appetit. Alle haben Recht: Der Baum und der Baumfäller.

Man kann sich in die Generationen, die Tschechow im KIRSCHGARTEN auf- und abtreten lässt hineinversetzen; es fällt einem schwer, die einen zu verdammen und die anderen zu bemitleiden. Wer alt ist hat viel erlebt und will nicht sterben. Wer jung ist, will noch viel erleben und hat keine Angst vor dem Tod. Und die Kirschbäume sind sowieso bei bester Laune, selbst als Kirschholzkommode oder Kirschmarmelade. Der Lauf der Zeit als Theaterstück, der Mensch als universale Fehlbesetzung.

LOPACHIN: Gestern war ich im Theater. Urkomisch.
LJUBOW ANDREJEWNA: Wahrscheinlich war es überhaupt nicht komisch. Sie sollten keine Stücke ansehen, sondern des Öfteren sich selber. Wieviel unnützes Zeug sie reden.
LOPACHIN: Das ist wahr. Man muss es sagen. Unser Leben ist idiotisch.

Premiere ist am 10. März
Weitere Vorstellungen: 12., 18., 19., 24., 25., 26., 30., 31. März und 14., 15., 16., 21., 22., 23., 28. und 30. April.

Theater Willy Praml in der Naxos Halle

Foto: (c) Homepage Theater Willy Praml

Freitag, 10. März: Of/ Prinzessin ist kein Traumjob!

(Andrea)

Vielleicht war es frühkindlicher Realismus, aber statt Prinzessin werden zu wollen, bin ich lieber auf Bäumen herumgeklettert. Erst später, oder auch jetzt ab und zu, fände ich es ganz schick, Prinzessin zu sein. Aber unsereins stellt sich das viel zu einfach vor! Rena Schwarz hat sich das Berufsbild mal genauer angeschaut und sagt: Prinzessin ist auch kein Traumjob! "Sind Märchen heute überhaupt noch zeitgemäß? Irgendwie schon: überall alleinerziehende Köwni-ge, Patchwork-Familien mit Stiefmutter mit Halbgeschwistern ...Kabarettistin Rena Schwarz ist KEINE Märchentante, vielmehr räumt sie die Märchen – ganz besonders die der Brüder Grimm – so richtig auf! Sie verlegt die alten Märchen in die heutige Zeit und analysiert sie gekonnt von rechts, links, oben und unten, wie auch von hinten...Sie beleuchtet die Märchen aus vielen Perspektiven und vergleicht sie mit der Realität. Z.B.: Können Hänsel & Gretel sich gar nicht mehr im Wald verirren, außer der Akku vom Smartphone ist leer und das GPS geht nicht. Das Hexenhaus hätte obendrein nur noch eine Chance, wenn es WLAN hätte und der Lebkuchen glutenfrei wäre... Die Prinzessin hat überhaupt immer den langweiligsten Job von allen und muss am Schluss den heiraten, den der König aussucht – und wenn`s der Frosch ist! Grenzt das nicht schon an Zwangsehe? Sieht so weibliches Empowerment aus? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Rena mit ihrem Publikum nach. Geschickt inszenierte Gedanken, unterhaltsam und zugleich mit Tiefgang, werden hierbei von liebenswert-witzigen und bitterbösen Liedern bereichert." Ich glaube, das wird recht unterhaltsam und gehe hin. Eintritt: 13€, Abendkasse ist möglich, Anmeldung unter: www.freireligioese-offenbach.de oder 069 800 806 0

Freireligiöse Gemeinde, Schillerplatz, Offenbach

Samstag, 11. März: OF/ Ladies Boxing Night

(Andrea)

Frei nach den Beastie Boys "You´ve got to fight!" und wahrlich, am 8. März war Frauentag, es liegt viel im Argen und daher steigen die Mädels heute in den Ring. Lilis Trainer hat den SOH-Cup organisiert und die italienischen Boxerinnen aus der Lombardei eingeladen. Frauenpower, aber auch der sechsfachen Box-Weltmeister Luca Cinqueoncie hat sich angesagt. Einlass 18 Uhr

Stadtwerke Offenbach Sportfabrik, Mainzer Ring 150, Offenbach

Samstag, 11. März und Sonntag, 12. März:The Power (of) The Fragile

(Martin)

Mohamed Toukabri - Tanzplattform Rhein-Main

Eine wahre und berührende Geschichte steckt hinter dieser Arbeit: Zwei Körper treffen aufeinander, der eine jünger, kraftvoll und vital, der andere älter und gebrechlich. Mimouna (Latifa) Khamessi hat immer davon geträumt, Tänzerin zu werden, aber erst ihr Sohn hatte die Möglichkeit, Tanz zu seinem Beruf zu machen. Als Mohamed Toukabri letztes Jahr die belgische Staatsbürgerschaft erhielt, konnte sie endlich mit einem Visum zu ihm kommen. 

Nachdem sie lange Zeit getrennt waren, finden Mutter und Sohn nun in einem zärtlichen Duett wieder zusammen. Tragen und Getragen-Werden, Fürsorge und Loslassen werden in Toukabris poetischem Stück auf berührende Weise verhandelt. Die Bühne wird darin zu einem Ort, an dem Erinnerungen neue Bedeutungen annehmen und eine bessere Zukunft möglich erscheint – ein leidenschaftliches Plädoyer für das Recht zu gehen, wohin wir wollen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/the-power-of-the-fragile/
Und hier gibt’s ein Video: https://vimeo.com/664790752

Samstag, 11. März um 18.00h und
Sonntag, 12. März um 16.00h
Tanzplattform Rhein-Main im Künstlerhaus Mousonturm
Solidarisches Preissystem

Foto: © Christian Tandberg / Dansens Hus Oslo

Samstag, 11. März (Wiederaufnahmepremiere), 30. März & 2. April: Hiob

(Martin)

Nach Joseph Roth - Schauspiel

Die Inszenierungen von Johanna Wehner sind nicht nur einfach Schauspiel, es sind Kompositionen, in denen Sprache zu Musik wird…

Der fromme jüdische Lehrer Mendel Singer lebt mit seiner Familie im Russischen Reich. Diesen »einfachen Mann« schickt Joseph Roth in seinem Roman auf eine Odyssee: Mendels jüngster Sohn kommt schwer krank zur Welt, der älteste geht zum Militär, der mittlere verlässt die Heimat in Richtung Amerika. Als sich die Tochter mit den Kosaken einlässt, beschließt Mendel, ebenfalls zu emigrieren und mit ihr und seiner Frau in New York das Glück zu suchen. Schweren Herzens lassen sie den kranken Sohn zurück. Doch Mendel findet weder Heimat noch Glück. Im Gegenteil: Er verliert beide Söhne im Krieg, die Frau stirbt, die Tochter wird wahnsinnig. Verzweifelt sagt Mendel sich von dem los, was ihm geblieben ist: von seinem Gott. Und dann bringt eine Melodie ein unfassbares Wunder mit sich…

Das Strandgut schrieb nach der Premiere: »Caroline Dietrich, Heidi Ecks, Stefan Graf, Agnes Kammerer, Nils Kreutinger, Christoph Pütthoff und Matthias Redlhammer in zurückhaltend historisierenden Kostümen werfen sich die Rollen zu wie Bälle, turnen bewegt über die Bühne. Ganz allmählich festigen sich die Konturen des Personenensembles, doch eines bleibt kollektiv herausgespielt: das Gedächtnis, die Erinnerung. Der Wechsel zwischen Erzähltem und Dramatisiertem gelingt, die Vielstimmigkeit von Perspektiven wird sichtbar; der Zauber der Sprache er schillert. […] Es gelingen aber immer wieder herzzerreißende, exquisite Miniaturen, so wie Heidi Ecks als Deborah die Flucht verweigert, weil sie ihr krankes Kind nicht zurück lassen will, so wie Christoph Pütthoff die Moderne in New York beschreit, bebrüllt gar, so wie Matthias RedIhammer letztendlich vom Glauben abfällt, um dann doch ein Wunder zu erleben. Unterstützt von einer feinen Lichtregie, ist es vor allem die klug austarierte Rhythmik, die die Inszenierung trägt.«

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/hiob/1322/

Samstag, 11. März (Wiederaufnahmepremiere), Donnerstag, 30. März und Sonntag, 2. April um jeweils 19.30h
Schauspiel Frankfurt, Großes Haus.

Foto: © Birgit Hupfeld

Samstag, 11. März: Hackedepicciotto

(Uwe)

Hackedepicciotto, bestehend aus der Mitbegründerin der Love-Parade, Danielle de Picciotto, und Alexander Hacke (seit mehr als vierzig Jahren Teil der Einstürzenden Neubauten, präsentieren ihr sechstes Album "The Silver Threshold". Ihr bisher „symphonischstes“ Album, ist weitläufig und explorativ und spiegelt die endlose Bewegung über Orte, Landschaften und Umgebungen wider, die das Paar auf Ihren nomadischen Reisen erlebt hat. Sie gleiten über Genres die, Drone, Industrial, Experimental, Spoken Word und Soundscapes, umfassen. Eine seltsam-fragile Schönheit durchzieht das Werk trotz pulsierender Elektronik und bedrohlichen Riffs. Der Kern von "The Silver Threshold"- überhaupt von hackedepicciotto als Projekt - besteht jedoch in der Fähigkeit des Paars, ihre Leben und ihre Erfahrungen in einen künstlerischen Ausdruck zu überführen, in dem Differenz und Identität zugleich aufgehoben sind. Die Arbeit zweier Menschen mit einer tief verwurzelten intuitiven und kreativen Verbindung.

ONO2
Frankfurt, Walter-Kolb-Str.16
20:30 Uhr
Tickets ab 19,70 €

Foto: Frank Dietrich Booking Homepage

Montag, 13. März: Junges Literaturhaus Frankfurt mit Tobias Elsäßer

(Petra)

Jessy ist enttäuscht. Gelinde gesagt. Zu ihrem elften Geburtstag hatte sie sich eigentlich die neue Spielkonsole gewünscht, doch ihre vielbeschäftigten Eltern sehen das anders: Ein menschlich aussehender Roboter namens Arti soll Jessy dazu bringen, weniger Zucker zu essen, mehr Sport zu treiben und nicht so viel Zeit im Internet zu verbringen. Zum Glück gibt es Frau Westic: Die technikbegeisterte Rentnerin hilft Jessy, kurzerhand Artis Programmierung zu ändern. Und plötzlich trifft der Roboter eigenständige Entscheidungen und wird überhaupt von Tag zu Tag menschlicher. Eine warmherzige und spannende Geschichte über eine grenzenlose Freundschaft der Zukunft. Tobias Elsäßer kommt mit „Arti. Auf Freundschaft programmiert“ und seiner Gitarre ins Literaturhaus.

Foto: Tobias Elsässer©Peter-Andreas Hassiepen

Tobias Elsäßer: Arti – Nominiert für den Preis der Jungen Literaturhäuser 2023, Junges Literaturhaus Frankfurt: Schullesung für 4. & 5. Klassen, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 10:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 3 Euro / Klassen-Streamingticket 50 Euro, Tickets gibt es hier

Mittwoch, 15. März und Samstag, 25. März: The Fe.Male Trail (Ein Nick Cave-Abend)

(Martin)

Mit Text und Musik von Katharina Bach und Band Bitchboy

Yeah! Sie ist wieder da! La Bach ist zurück in Frankfurt!

Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Rockkonzert, das eines ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance!

„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ – Das schrieb die Offenbach Post.

Und die FAZ berichtete:Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“

Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen!

JETZT FÜR ZWEI KONZERTE WIEDER ZU SEHEN IN FRANKFURT!!!!!

Der Vorverkauf beginnt am 10. Februar. Schnell Tickets sichern!

Mittwoch, 15. März
Samstag, 25. März
um Schauspiel Frankfurt.

Foto: © Robert Schittko

Mittwoch, 15. März: Die Frau mit dem Arm

(Martin)

Leseshow mit Andreas Dorau/Sven Regener

It’s showtime! Sie gehen wieder auf Tour – Andreas Dorau und sein kongenialer Partner Sven Regener. Denn sie haben es wieder getan: ein Buch geschrieben, eine Fortsetzung des Indie-Bestsellers „Ärger mit der Unsterblichkeit“. 

Genauso lustig, genauso lehrreich, genauso brillant: „Die Frau mit dem Arm“. Eine bessere Künstlerkombi als dieses exzentrisch-schlaue Literatur-Duett Dorau-Regener ist ja kaum denkbar: Andreas Dorau, der Meister der Exzentrik, der Erfinder von Photoshop bevor es Photoshop gab, Überraschungsdenker im Tonstudio, der ewige Pop-Geheimtipp zwischen Elektrobeats, genialen Textideen und penetranten Ohrwürmern auf der einen Seite und der ebenso melancholische wie wütende Schriftsteller und Musiker Sven Regener, Meistererzähler der Kreuzberg-Universen, wie es sie überall auf der Welt gibt, auf der anderen Seite. 

Das Ergebnis ist ein Abenteuerroman über Andreas Doraus Reisen durch die Welt des Pop von den Nullerjahren bis in unsere Gegenwart, gespickt mit frischen Ideen am Fließband über Kunst, Kulturindustrie und die Abgründe und Klippen des sogenannten Lebens, die man als Künstler am besten mit einem Feuerwerk von Witz und Eigensinn umsegelt.

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/420521

Mittwoch, 15. März
um 20.00h
Mousonturm / Saal

Foto: © Charlotte Goltermann

Donnerstag, 16. März: Shonen Knife

(Uwe)

Daniela feiert am 16. März ihr persönliches Jubiläum, ihren Geburtstag, ist aber unterwegs. Die japanischen Punk Rock Grrrls Legende aus Osaka, Shonen Knife, dagegen kommt zu Jubiläumsfeierlichkeiten nach Frankfurt. Man soll es nicht glaubem, wenn man das Bild der Band sieht, aber Shonen Knife kommen im Rahmen ihrer 40th Anniversary Tour für einige Konzerte nach Europa. Girl-Groups der 60er Jahre, die Beach Boys und der frühe Punk Rock der Ramones hatten einen großen Einfluss auf ihren einzigartigen Sound, welcher der Band schnell den Ruf als Japans weibliche Antwort auf ‚The Ramones‘ einbrachte. 1991 entdeckt kein Geringerer als Kurt Cobain (Nirvana) die Band für sich bei einem Konzert in L.A. und äußerte sich danach mehr als begeistert: „When I finally got to see them live, I was transformed into a hysterical nine-year-old-girl at a Beatles concert.“ Er setzt damit als berühmtester Fan den Startschuss für eine gute Zusammenarbeit. Nirvana bestätigen Shonen Knife als support für ihre England Tour zum Erfolgsalbum Nevermind, während der Cobain sogar den Song „Twist Barbie“ der beiden Schwestern Naoko Yamano und Atsuko Yamano live coverte. Im Laufe der Zeit wuchsen die Bands enger zusammen und Nirvana Mitglieder erschienen öfters als Gäste auf Shonen Knife Konzerten. Nach all den Jahren, einigen Änderungen und diversen Aufnahmen und Tourneen, kommt die Band nun frischer denn je mit einem neuen Album zurück auf Tour nach Europa!

Das Bett
Frankfurt, Schmidtstraße
Einlass: 20:00 | Beginn: 20:30
Vorverkauf: 22,00 € | Abendkasse: 25,00 €

Foto: Shonen Knife

Donnerstag, 16. März: FFM/ Indie-Abend

(Andrea)

Support your local heros: Ein hübsches Lin-Up gibt es heute im Nachtleben und über eine der drei auftretenden Bands kann ich zumindest erzählen, dass sie im Kulturlabor ziemlich gerockt haben. Casual Friday ist eine unglaublich professionelle Band, sehr tight, sympathisch und gut aussehend. Die beiden anderen Bands kenne ich noch nicht, aber das wird der Abend ändern: Das Programm eröffnen Waiting for Waves: „Moment mal, ich war doch eben noch 17?“ Fünf Jungs aus Frankfurt, die einfach nicht erwachsen werden wollen. Skaten, Surfen, dem Alltag entfliehen und sich keine Gedanken über die Arbeit und Versicherungen machen. Musikalisch sind Waiting For Waves „zu Pop für Punk und zu Punk für Pop“. In ihren Texten handelt es sich um gescheiterte Jugendlieben und Teenie-Parties - mit vielen Gute-Laune-Vibes untermalt. Wie sich diese Band anfühlt? Wie warmer Apfelkuchen! Guten Appetit. Casual Friday sind eine Indie Rock Band aus Frankfurt, die sich vorrangig dem britischen Sound verschrieben hat und diesen konsequent in ihren zahlreichen Songs umsetzt. Beeinflusst von Bands wie den Arctic Monkeys, Kasabian oder Royal Blood haben die Jungs mittlerweile aber ihren eigenen Sound gefunden, gespickt mit der rauchig-balladigen Stimme von Frontmann Matt. Im Januar 2021 ist nun das bereits zweite Album „Stay“ erschienen, nachdem das Debutalbum „Casual Friday“ 2017 in die Läden kam. „Zwischen sphärischen Synthie-Klangteppichen und eingängigen Gitarrenmelodien, von markanten Basslines bis hin zu treibenden Schlagzeugbeats. Herzlich willkommen in der Klangwelt von Kapetan: Im Spannungsfeld zwischen Alternative-Rock und Indie-Garage-Sound. Die Songs zeugen von Schwermut und Melancholie, fühlen sich aber auch in der Indie-Disco wohl. 2019 nahm sich The-Strokes-Produzent Gordon Raphael der Frankfurter Band an, um mit Kapetan die selbstbetitelte Debüt-EP zu produzieren. Drei Jahre später sind die Songs live erprobt und die nächste EP ist auf dem Weg. Indie-Rock, schwermütig und tanzbar. Das sind Kapetan.“ Einlass 19

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei

Donnerstag, 16. – 19. März & Dienstag, 21. März It was all a dream

(Martin)

Workshop und Hörspiel - Eine akustische Traumreise für alle ab 6 Jahre

Andrea hat schon auf die Ausstellung ‚Über das Träumen‘ hingewiesen… Über das Träumen? Während wir träumen, ist vieles möglich. Träume überwinden Zeit und Raum, sie setzen naturphysikalische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft, lassen uns fliegen oder verwandeln unsere Gestalt. 

Wenngleich wir nahezu jede Nacht träumen, an die meisten Träume können wir uns nur schwer oder bruchstückhaft erinnern. In einem neuen Workshop folgt Atelier Goldstein diesem Phänomen und begibt sich mit den Teilnehmer*innen auf eine akustische Spurensuche. 

Teilnehmer*innen sind eingeladen, ihre eigenen Erinnerungen an Traumsequenzen vor Ort akustisch aufzuzeichnen. Die Sprachaufnahmen sollen nach und nach mit denen anderer Besucher*innen zusammengefügt werden. So entsteht ein Hörspiel, eine Traumreise, die am 21. März ab 19 Uhr in der Goldstein Galerie zu hören sein wird.

Für Familien und Einzelpersonen, Kinder und Erwachsene

Alle Infos unter dem Link: https://www.atelier-goldstein.de/ueberdastraumen/ ;

WORKSHOP:
16. und 17. März, 16–19 Uhr
18. und 19. März, 14–17 Uhr
HÖRSPIEL TRAUMREISE: 21. März, 19 Uhr
Atelier Goldstein

Foto: © Atelier Goldstein

Donnerstag, 16. März - Sonntag, 19. März: Werwolfkommandos

(Martin)

Performance

Über ein Jahr haben Marie Schwesinger, Julia Just, Fabiola Eidloth und ihr Team Gerichtsprozesse gegen rechte Straftäter besucht, protokolliert und mit Expert*innen, Journalist*innen, Jurist*innen und Betroffenen gesprochen. Ausgehend von dieser Recherche stellt “Werwolfkommandos” eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Sprache im Gerichtssaal dar. Es wird der Fokus auf zwei in Frankfurt am Main verhandelte Gerichtprozesse gelegt: Der Prozess um den Mord an Walter Lübcke und den Angriff auf Ahmed I. sowie der Prozess gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A.

Theater und Gericht – in keinem Raum spielt die Sprache eine so elementare Rolle. In keinem anderen Raum wird so sehr mittels Sprache um die Definition der Gegenwart gerungen, wird Sprache selbst zum bestimmenden Element von Wirklichkeit.Welche sprachlichen Verbindungslinien lassen sich zwischen diesen Prozessen und der Selbstinszenierung aller Prozessbeteiligten ziehen? In welchen Prozessen erhalten Betroffene eine Stimme? Es geht um die Frage, wann gesprochen und wann geschwiegen wird, es geht um die Beanspruchung von Begrifflichkeiten und um die Deutungshoheit über die Diskurse.

Hier geht’s zu den Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php

Donnerstag, 16. – Sonntag, 19. März
um jeweils 20.00h
Performance im Theater Landungsbrücken
Frankfurt, Gutleutstraße 294

Foto: © Christian Schuller

Samstag, 18. März: Lightsigns – The Enya Project

(Martin)

An Evening with songs of Enya

ENYA gehört mit mehr als 75 Millionen verkaufter Tonträger weltweit und als Gewinnerin von vier Grammy-Awards sowie einer Oscar-Nominierung zu den erfolgreichsten Solo-Künstlerinnen der Gegenwart.

Geboren und aufgewachsen in der katholisch geprägten Ortschaft Gweedore im irischen County Donegal, startete sie ihre musikalische Karriere in der irischen Folkband "Clannad". Aus dieser Verbindung löste sie sich 1982 und arbeitete mit Nick Ryan (Producer und Komponist) und dessen Ehefrau Roman Ryan (Lyrics) an ihrer Solokarriere.

Das Ensemble LIGHTSIGNS, bestehend aus Musikern des Großraums Aschaffenburg, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausgesuchte Songs der irischen Künstlerin zu arrangieren und dort aufzuführen, wo sich Spiritualität und Musik besonders gut entfalten können - in großen Kirchenräumen. Ein 6-köpfiges Vocalensemble wird u.a. von Klavier, Keyboards, klassischer Gitarre, Bass, Cello, Harfe oder Violine begleitet.

Vorverkauf: lightsigns.net
Samstag, 18. März
um 20.00h
Heiliggeistkirche im Dominikanerkloster

Foto: © lightsigns

Samstag 18. März: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen Die 30. Ausgabe – das Jubiläum!

(Daniela)

Wie immer die coolste Talkshow Frankfurts mit funkelnen Regionalstars und Sternchen aus der Kulturszene. Live aus dem Kunstverein Familie Montez im Fuße der Honsellbrücke.

Mit der einmaligen Melli, einer fachgerecht mit Gin befüllten Frau von Spangenberg und der legendären (M)ein-Mann-Band Martin mit Gitarre und Sonnenbrille.
Nur: alles andere wird diesmal ganz anders. Denn niemand weiß, wer aus der Gäste-Überraschungstorte steigen wird und was sonst noch so passiert – auch Melli nicht.
Also,wertes Publikum, wie es einst schon hieß: "Lass Dich überraschen"!

Über MELLI REDET MIT:

Schon seit Ewigkeiten hat man sich gewünscht, in einer Talk-Show zu sein – vielleicht bei „Ina’s Nacht“ , in der „Kurt Krömer Show“ oder am allerliebsten bei Herrn Böhmermann! Damit das kein ewiger Tagtraum bleibt, macht man sich die Talk-Show am besten selbst. Das gilt nicht nur für Melli, sondern auch für die Gäste, die sie auf ihre Couch bittet.

„Support your local Artist“ ist das Motto der Show. Die Gastgeberin und auch ihre Gäste aus Theater, Musik, Kunst und Kultur der lokalen Szene bekommen hier den Glamour, den sie wirklich verdienen. Ein Abend mit Couch, Stehlampe, Musik, Alkohol und Perlen der Region. Es geht um vieles und um nichts und um Mellis Lieblingsthese: Wer ewig haarscharf am Ruhm vorbeischrammt, hat länger was davon.

Melina Hepp ist vielseitige Frankfurter Künstlerin und Unterhalterin, singt und steht als Schauspielerin auf Theaterbühnen und hat im vorherigen Leben auch schon einmal einen Anlauf als Grundschulpädagogin gestartet.

Tickets ab 15,- Euro auf Eventim.de unter https://bit.ly/3jVRMMu oder für 18,- Euro an der Abendkasse.

Wo: Kunstverein Familie Montez
Foto: Salar Baygan

Montag 20. März: LANGE NACHT DES MENSCHENRECHTSFILMPREISES

(Daniela)

Ich habe ein paar Mal diese tolle Veranstaltung moderieren dürfen und kann sie Euch sehr empfehlen!

Alle zwei Jahre wird in Nürnberg der Deutsche Menschenrechtsfilmpreis in sechs Kategorien verliehen. Ausgezeichnet werden Regisseur/innen und Autor/innen, die sich in ihren Film- und Fernsehproduktionen in herausragender Weise mit Menschenrechten und deren Bedeutung auseinandersetzen. Es sind Filme, die zum besseren Verständnis der Menschenrechte von 1948 beitragen und einen eigenständigen Beitrag zu aktuellen Debatten leisten. In der Langen Nacht des Menschenrechtsfilms wird eine Auswahl der Preisträgerfilme in Frankfurt zu sehen sein. Gezeigt und diskutiert werden in diesem Jahr die folgenden zwei Dokumentarfilme:

„Der lange Weg der Sinti und Roma“ (R: Adrian Oeser) und „A Black Jesus“ (R: Luca Lucchesi). Anschließend finden jeweils Gespräche mit den Filmemachern statt.

Programm:

  • 18.30 Uhr Begrüßung
  • 18.45 Uhr Film I: Der lange Weg der Sinti und Roma (R: Adrian Oeser) (45 min.) (Preisträger Kategorie Kurzfilm)
  • 19.30 Uhr Dr. Margrit Frölich (Evangelische Akademie) im Gespräch mit Filmregisseur Adrian Oeser
  • 20.00 Uhr Pause
  • 20.15 Uhr Film II: A Black Jesus (R: Luca Lucchesi) (92 min.) (Preisträger Kategorie Langfilm)
  • 21.45 Uhr Günter Burkhardt (Pro Asyl) im Gespräch mit Filmregisseur Luca Lucchesi
  • 22.30 Uhr Ende

Ev. Akademie, Am Römerberg, Eintritt frei
Anmeldung erforderlich: https://www.evangelische-akademie.de/kalender/lange-nacht-des-menschenrechtsfilms/60521/

Donnerstag, 23. März: Der Frischkäse ist im 1. Stock

(Martin)

Ein Abend mit der Comiczeichnerin Jul Gordon.

Die Hamburger Comiczeichnerin Jul Gordon träumt viel und bildreich. Für ihren neuen Comic hat sie Träume aufgezeichnet und schafft „erzählerische Kontexte fernab jeder Erklärung, aber von glasklarer Traumlogik. „Hier zeltet das Krokodil in Pantoffeldistanz zu Ingeborg Bachmann, Plagiatsoldaten torpedieren ein GNTM-Shooting und ein und dieselbe Körperhaltung wird in sinnstiftender Weise in den verschiedensten Lebenssituationen eingesetzt.“ (Tabea Steiner). 

Noch vor der Buchveröffentlichung stellt Jul Gordon ihren Comic im Gespräch mit Jakob Hoffmann vor und macht das Publikum auch zu Traumdeuter*innen. Alle Infos unter diesem Link https://www.atelier-goldstein.de/ueberdastraumen/

Donnerstag, 23. März
um 19.00h
Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84

Foto: © Atelier Goldstein/Jul Gordon

Donnerstag, 23. und Freitag, 24. März: Portrait Désir

(Martin)

Dieudonné Niangouna / Compagnie Les Bruits de la Rue
Theater

Der Sprachmagier Dieudonné Niangouna kreiert mit „Portrait Désir“ ein fantasievolles, energiegeladenes Theaterstück mit mythologischen und historischen Frauenfiguren – von Medea über die westafrikanischen Königinnen Pokou und Nzinga, die kongolesische Prophetin Kimpa Vita bis hin zu Harriet Tubman – voller Farcen und Tragödien. Wie in den nächtlichen Erzählungen der Großmutter des Autors und Regisseurs, der diese fantastische Reise gewidmet ist, leben die Geister neben den Lebenden. 

Vier Schauspielerinnen, zwei Schauspieler und zwei Musiker erschaffen auf der Bühne eine polyphone musikalische Fabel, die von Dieudonné Niangounas opulenter, bildhafter, witziger, aufbrausender Sprache getragen wird.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/portrait-desir/

Um 18.30h findet jeweils eine Kurzeinführung statt.
Donnerstag, 23. und Freitag, 24. März
um jeweils 19.00h
Mousonturm / Saal
Solidarisches Preissystem

Foto: © Christophe Raynaud de Lage

Samstag 25. März: „Stadt-Blicke“ am SaTOURday

(Daniela)

Im Stadtlabor untersucht das Museum die Stadt, zusammen mit den Menschen, die hier leben und arbeiten. Das Museum will wissen, wie sie die Stadt sehen, was sie mögen und was ihnen Probleme bereitet. Das Stadtlabor ist die Schnittstelle des HMF zur Stadt und ihrer Bevölkerung.

Unterschiedliche und sehr persönliche Beiträge in der laufenden Ausstellung behandeln den stetigen Wandel der Stadt: Was macht Frankfurt für mich aus? Wie wollen wir in dieser Stadt leben? Im Prozess der Beschäftigung mit diesen Fragen gewannen alle Beteiligten ein ganz besonderes „Frankfurt-Know-how“, das in „Stadt-Blicke. Eine subjektive Frankfurt Kartographie“ bis zum 10. April gezeigt wird.

Am morgigen SaTOURday – Samstag, den 25. Februar von 15 bis 17 Uhr – bietet das Historische Museum vertiefende Einblicke in die aktuelle Ausstellung des Stadtlabors. Mehrere der über 80 Stadtlaborant*innen sind anwesend und präsentieren ihre Beiträge:

Sibylle Lienhart, die als Urban Sketcherin die Hauptwache mehrere Tage lang beobachtet und skizziert hat; die Künstlerin Leonore Poth begleitete über einen Zeitraum von vier Monaten die Baustelle zwischen Langer Straße, Breiter Gasse und Allerheiligenstraße und kondensierte ihre Eindrücke in Form von Pastellkreidezeichnungen.

Für die Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen zum Stadtlabor stehen hier

Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main
@ HMF, Horst Ziegenfusz

Samstag, 25. & Sonntag, 26. März: Johannis-Passion BWV 245

(Martin)

BR Klassik listet die Johannes Passion unter den Top 99 der Alten Musik und schreibt: „Fast genau 300 Jahre nach ihrer Uraufführung ist Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion immer noch eines der ergreifendsten und zugleich dramaturgisch effektvollsten Werke der Musikgeschichte. Aus dem Evangelien-Bericht vom Leiden und Sterben Christi wird hier eine Tragödie voller Schmerz und barocker Farbenpracht.

Die Frankfurter Kantorei bringt mit dem Orchester Camerata Frankfurt passend zur Jahreszeit die Johannes-Passion zur Aufführung. Spannend wird es u.a. Philipp Mathmann, einen sensationellen Counter-Tenor, der in Wiesbaden in der Oper Babylon zu erleben war, als Sopran zu hören. 

Hier geht’s zu den Tickets: http://www.frankfurterkantorei.de/seiten/deutsch/die_konzerte.htm

Samstag, 25. März um 19.30 Uhr und
Sonntag, 26. März um 18.00h
Heiliggeistkirche im Frankfurter Dominikanerkloster

Foto: © Frankfurter Kantorei

Samstag 25. + Sonntag 26. März: Familienkonzert „Pippi, Karlsson & Co.“

(Daniela)

Eine der berühmtesten Figuren von Astrid Lindgren steht im Zentrum dieses Familienkonzerts der hr-Bigband. Erzählt und moderiert von Niels Kaiser und Elke Ottenschläger und gesungen von Elke Diepenbeck. Die hr-Bigband ist voll dabei, live und mit sattem Big-Band-Sound!

Altersempfehung: ab 6 Jahren

Pippi Langstrumpf macht sich die Welt widewide-wie sie ihr gefällt. Kein Wunder, dass bei der rothaarigen Kinderbuchheldin mit den abstehenden Zöpfen so manche Gleichung nicht ganz aufgeht. Denn Pippi ist nicht nur stark, sondern hat auch ihre ganz eigene Logik.

Da kann es schon mal vorkommen, dass Polizisten vor der Neunjährigen Reißaus nehmen, Nägel in der Suppe zur leckeren Delikatesse werden und gelogen wird, dass sich die Balken biegen. Immer mit von der Partie: ihr Äffchen Herr Nilsson und ihr Pferd Kleiner Onkel.

Doch auch Karlsson, Michel, Madita & Co. dürfen in den Geschichten von Astrid Lindgren natürlich nicht fehlen. Unterstützt werden sie alle von den Musikern der hr-Bigband. Elke Ottenschläger und Niels Kaiser erzählen, Elke Diepenbeck singt, die Kinder lernen jede Menge (un)sinnige Tipps und Tricks fürs Leben und die Erwachsenen fragen sich: Wären wir nicht alle gerne ein bisschen mehr wie Pippi?

Tickets: https://www.hr-ticketcenter.de/

Samstag 1. April: Dhafer Youssef & die hr-Bigband

(Daniela)

Eine Straße voller Minarette – das ist das Bild, das Dhafer Youssef zu dem Titel seines erst kürzlich veröffentlichten Albums inspiriert hat. Magnus Lindgren und die hr-Bigband haben dieses Porträt einmal aus dem jazzorchestralen Winkel betrachtet und ihm mit neuen Arrangements satte Farben verliehen. Die akustische Ausstellung gibt’s an diesem Abend. Auch mit dabei: Der spanische Pianist Daniel Garcia, der sich mit seinem Instrument hervorragend in das Gesamtkunstwerk einzufügen weiß. Ein Genuss fürs Ohr – und vielleicht sogar ein bisschen fürs innere Auge.  

Mehr Infos hier.

Samstag 15. April: Saatgut & Jungpflanzen Markt

(Daniela)

Endlich wieder in den Garten!

Frühling in der Seilerbahn!

Weil für uns auch die Landwirtschaft zur Kultur gehört und wir auf Nachhaltigkeit stehen,laden wir euch ein zum SAATGUT & Jungpflanzen MARKT

Am 15. April 2023 von 11.00 – 17.00 Uhr

In der Seilerbahn, Halle 3 (bei gutem Wetter auch draußen)

Der Eintritt ist frei!

Holt euch Saatgut, Pflanzen und Infos zum Thema Garten, Artenvielfalt und Umweltschutz.

Außerdem gibt es spannende Vorträge zu den Themen Permakultur, Samenvermehrung und Bodenbeschaffenheit.
Nils Sielaff, der Saatgut Guru :-) hat auch zugesagt!! https://www.youtube.com/@saatenvielfalt/featured

Für BIO Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt.

Kommt mit Freunden und Familie, wir freuen uns auf euch!

Seilerbahn Kunst & Kultur e.V.

Offenbacher Landstraße 190, 60559 Frankfurt am Main

Anmeldung von Marktständen und Vorträgen: n.astor@seilerbahn.net

Samstag, 15. April: Dead vs. Alive (Poetry Slam)

(Martin)

Endlich wieder ein Poetry Slam im Schauspiel Frankfurt! 

Poetry is dead. Oder nicht? Das soll beantwortet werden… In einem modernen Dichter:innenwettstreit der Extraklasse treten drei lebende und zwei tote Dichter:innen gegeneinander an. 

Wer wird als Sieger:in hervorgehen? Altes oder Neues? Klassiker oder junge Wilde? Tiefgang oder Lachfeuerwerk? Das entscheidet am Ende das Publikum! 

Für jeden ist vermutlich etwas dabei bei diesem einmaligen Event der Gegensätze, bei dem Bekanntes neu kennengelernt und Neues entdeckt werden kann. Die beiden Hessenmeister:innen und Spoken Word Spezialist:innen Aileen Schneider und Jan Cönig moderieren diese Lyrikschlacht. Mit dabei sind Stars der aktuellen Poetry Slam-Szene und zwei Schauspieler:innen mit Überraschungsfiguren bereits verblichener Wortkünstler:innen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://schauspielfrankfurt.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/seatmap?eventId=12880

Samstag, 15. April
um 19.30h
Schauspiel Frankfurt, Großes Haus 

Foto: © Schauspiel Frankfurt

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
Bis 01. Juni: MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020 im MOMEM

(Petra)

Die Ausstellung macht die Energie, Kraft und Kreativität der Musik im zum Club umgestalteten Museum erlebbar. Der Besuch wird so zur musikalischen Reise zwischen House, Trance und Techno, auf der das Stillstehen schwerfällt. Hierzu zeigt und „spielt“ das MOMEM eine Übersicht der wichtigsten Titel aus dem Bereich der elektronischen Musik seit 1985. Die Auswahl basiert auf persönlichen DJ-Charts und wichtigen Playlists bekannter Techno- und House-Publikationen. Unter anderem mit richtungsweisenden Werken von Labels, wie WARP, Underground Résistance, R&S oder TRAX. Neben der akustischen Komponente soll die Musik auch visuell über Foto-Arbeiten von tanzenden Menschen aus den Anfängen der Rave-, House- und Technobewegung dargestellt werden. So werden im Rahmen der Ausstellung Arbeiten von Foto-Artists aus der ganzen Welt präsentiert, die auf überdimensionierten Screens gezeigt werden, und die die Themen Ekstase, Leidenschaft, Energie und Lebensfreude festhalten.  

MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020, Ausstellung, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 15 - 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro , Tickets hier

Bis Sonntag, 30. April: Ella Littwitz in der basis

(Petra)

In ihren Installationen und Objekten thematisiert dei israelische Künstlerin Ella Littwitz die Beständigkeit, Legitimität und Überwindung von Grenzen sowie ihre geschichtlichen, kulturellen und politischen Bedeutungen. Der grundlegende Zweifel an jenen Markierungen als unverrückbare Entitäten, die vom Menschen aufgrund bestimmter Überlieferungen, politischer Interessen oder religiösen Überzeugungen errichtet werden, prägt dabei ihre Arbeitsweise. Die Frage, wie ein Ort definiert wird, wie seine Grenzen aussehen und sich im Laufe der Zeit verändern, dient als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis, die sich thematisch beispielsweise mit den Grenzen zwischen Israel und den angrenzenden Gebieten auseinandersetzt. Die Objekte von Ella Littwitz sind sind Zeugnisse: sie tragen Spuren oder setzen sich gar aus ehemaligen, appropriierten Bestandteilen oder Nachbildungen territorialer Abgrenzungen zusammen. Durch die künstlerische Bearbeitung, Neuverortung und Umwandlung dieser Grenzmarkierungen legt sie die Mechanismen politischer Konstrukte und überlieferter Narrative offen. Dabei interessiert sich die Künstlerin für die Brüche, die sich zwischen einem real existierenden und konzeptionell vorgestellten Ort und seinen Grenzen ergeben.

Ella Littwitz: Red mercury, Ausstellung, kuratiert von Christin Müller und Felix Ruhöfer, Ort: basis, Adresse: Gutleutstraße 8 - 12, bis 30.04.: Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 14 - 19 Uhr, samstags 12 - 18 Uhr, Eintritt: frei

Bis 20. Mai: Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung

(Daniela)

Hier ein Tipp meiner Freundin Natalie:

Der Blick in den Himmel begleitet die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an. Schon in alten Hochkulturen bestimmen astronomische Beobachtungen das Verständnis von Gesetzmäßigkeiten und nahezu alle religiösen und philosophischen Systeme der letzten Jahrtausende sind durch die Annahme überirdischer Ordnungen geprägt. Seit der Astronomie als neuzeitlicher Wissenschaft und der modernen Astrophysik, bedient sich die Erforschung des Universums hoch technologisierter Untersuchungsmethoden und Bildgebungsverfahren – und entdeckt den Sternenstaub als Grundstoff unseres Planeten. In der Ausstellung »Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung« spüren wir der Faszination für das Universum nach und stellen die Frage, was uns der Blick in den Himmel über die Erde und unseren Aufenthalt auf ihr erzählen kann. Anhand künstlerischer Positionen aus der DZ BANK Kunstsammlung nähern wir uns der Vorstellung von unserem Planeten als Teil des Kosmos.

Anmeldung zur Eröffnung über die Website kunststiftungdzbank.de
Mehr Informationen

Die Ausstellung dauert vom 9.2.-20.5.

Kunststiftung DZ BANK, Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage
Die Ausstellungshalle ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 11-19 Uhr geöffnet, Eintritt frei, barrierefrei

(c) BKH, Gutmann, The Wish (1991)

Bis Sonntag, 12. Februar: UNHEIMLICH FANTASTISCH – E.T.A. HOFFMANN 2022

(Martin)

Ausstellung im Deutschen Romantik-Museum

E.T.A. Hoffmann (1776-1822) war ein Allround-Talent und Universal-Künstler: Er wirkte nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Musiker, Musikkritiker und Komponist sowie als Zeichner und Karikaturist. Sein Werk zeigt überdies, dass er sich intensiv mit den Wissenschaften seiner Zeit auseinandergesetzt hat. 

Daneben war Hoffmann als Jurist und Richter mit aktuellen politischen Fragen beschäftigt. Sämtliche Aspekte seiner Tätigkeit und wichtige Facetten seines Wirkens werden in der partizipativen und intermedialen Ausstellung thematisiert. Gegenwartskünstlerische Installationen schlagen einen Bogen in unsere Zeit und rücken originale Handschriften, Bücher, Zeichnungen und Objekte in neue und überraschende Zusammenhänge.

https://freies-deutsches-hochstift.de/besuch/ausstellungen/-/unheimlich-fantastisch-e-t-a-hoffmann-2022/971

Zur Ausstellung gibt es eine APP: Virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt

Der Schauplatz von E.T.A. Hoffmanns Märchen-Roman ‚Meister Floh‘ (1822) ist Frankfurt am Main. Das Geschehen spielt sich dabei in einem Radius von weniger als 500 Metern Distanz ab. Im Text erwähnt werden nicht nur Straßen (Kalbächer Gasse) und Plätze (Roßmarkt), sondern auch einzelne Gebäude (Börse, Gefängnis, Weidenhof, Weißer Schwan etc.). 

Die erzählte Topographie ist so konkret, dass man die Wege der Hauptfigur Peregrinus Tyß auch im heutigen Frankfurt noch nachverfolgen kann. Die App lädt zu einem Spaziergang ein und zeigt an ausgewählten Standorten, wie die Stadt zur Zeit von ‚Meister Floh‘ ausgesehen hat. Mit Hilfe einer GPS-gestützten Augmented Reality-Anwendung kann man eine virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt unternehmen und sich in die vom Autor erfundene Welt seines Textes entführen lassen.

https://virtuelle-zeitreise.freies-deutsches-hochstift.de/#/de

Und außerdem gibt es kostenlos Kurzführungen durch den Stadtraum: Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt. Die vom Freien Deutschen Hochstift entwickelte Augmented Reality Anwendung ‚Virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt‘ macht Literatur räumlich erlebbar. Als Einführung in die Anwendung bietet die Führung im Stadtraum die Möglichkeit, die Schauplätze von E.T.A. Hoffmanns Märchen ‚Meister Floh‘ zu entdecken und mehr über den Roman zu erfahren. Für 45 Minuten führt der Rundgang dabei vom Rossmarkt über die Zeil bis zum Liebfrauenberg.

Teilnahme kostenlos. Ohne Anmeldung. Begrenzte Teilnehmerzahl. Plätze nach Verfügbarkeit

Termine: (Do), 25.01. (Mi), 26.01. (Do), 01.02. (Mi), 02.02. (Do), 04.02. (Sa), 08.02. (Mi), 09.02. (Do), 11.02. (Sa), jeweils 15 Uhr

Ausstellung im Deutschen Romantik-Museum, Großer Hirschgraben 21

Foto: © Homepage Deutsches Romantik-Museum

Bis Sonntag, 19. März 2023: Kult-Satirezeitschrift „pardon“ im caricatura Museum

(Petra)

Ein spannendes Stück deutscher und Frankfurter Kultur- und Mediengeschichte ist ab heute im caricatura Museum in Frankfurt zu besichtigen: Die satirische Monatszeitschrift „pardon“, die von 1962 bis 1982 erschienen ist, gilt als legendär. Die vom langjährigen stellvertretenden Chefredakteur Gerhard Kromschröder und dem Grafiker, Verleger („Das Magazin“ und Zeitschriftensammler Till Kaposty-Bliss kuratierte Ausstellung zeigt, wie die Macher*innen gegen so ziemlich alles in der damals stockkonservativen Gesellschaft gestichelt haben: von Nazis und der Kirche bis zur (Welt-)Politik und der Werbung haben es alle "abbekommen". Und besonders gerne die Bild-Zeitung. Unter „Protest und Politik heißt es in der Ankündigung: „1968 dauert länger als ein Jahr. Auf den Straßen revoltieren die Studenten, pardon lässt Rudi Dutschke schreiben, der Schah ist da und Heinrich Lübke gibt’s im Heft als Hampelmann zum Ausschneiden. Wilde Zeiten. Auch bei den Literaten tut sich was, einen hat die Redaktion schon mal in den Ehrentempel Walhalla geschafft.“ Hört sich verdammt sehenswert an.

Teuflische Jahre – pardon. Die deutsche satirische Monatszeitschrift 1962 – 1982, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Weckmarkt 17, Vernissage: 12 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 19.03.2023, Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt:  8 (4) Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Mittwoch, 23. März: FFM/ Über Israel reden

(Andrea)

Dürfen deutsche Juden sich kritisch zur israelischen Politik äußern? Oder, anders gefragt: Müssen sie überhaupt eine Meinung haben? Diesen und anderen Fragen widmet sich Meron Mendel ist Professor für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank und hat MERON MENDEL Über Israel reden. Eine deutsche Debatte (Kiepenheuer & Witsch) Meron Mendel stellt sein neues Buch Über Israel reden vor und ich gehe hin. Sandra Kegel ist seit 1999 Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, das sie seit 2019 leitet. Sie gehört zum Kritikerquartett der 3sat-Literatursendung Buchzeit und ist Mitglied verschiedenster Buchjurys.  19 Uhr Eintritt 8 / erm. 4 €. Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail an kulturportal@stadt-frankfurt.de ist erforderlich.

Historische Villa Metzler, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

Donnerstag, 30. März: FFM/ Das Lufer-Haus

(Andrea)

Im Klappentext steht "Wer den Gruselfilm „Blair Witch Projekt“ mochte, wird dieses Hörspiel lieben […]“ (Spiegel Online, 2012). Ist schon ein paar Tage her, aber natürlich erinnere ich mich. "We are here, hungry, cold...and hunted". Wacklige Kameraführung, schwarz-weiß, drei Studenten, die der Sage einer Hexe auf den Grund gehen wollten und verschwanden. Jetzt kommt mit "Lufer-Haus" eine ähnliche Geschichte, glücklicherweise als Hörspiel (ich bin nach dieser Art Filmen am Ende nervlich immer fix und fertig. Aber es macht trotzdem Spaß) in die Batschkapp.

"Im Jahr 2008 verbringt ein parapsychologisches Forscherteam einige Tage im legendären Spukhaus der Familie Lufer und verschwindet dort spurlos. Lediglich die kürzlich aufgefundenen Tonaufnahmen der Expedition liefern ein verstörendes Zeugnis der Geschehnisse.
Dieses Hörspiel ist anders als andere Hörspiele – schonungslos, real und authentisch eröffnet diese dokumentarische Erzählweise eine neue Dimension des Horrors. Die Batschkapp wird nun zum Ort des Geschehens und Autor und Regisseur Kai Schwind inszeniert mit allen Mitteln der Tonkunst ein ganz besonders packendes Live-Erlebnis. Wer die Augen schließt, hört ein Hörspiel – wer sie jedoch öffnet, erhält nicht nur einen Einblick in alle Aspekte der Hörspielproduktion, sondern erlebt zugleich eine ganz eigene Kunstform auf der Bühne. Fünf Schauspieler*innen, ein Sounddesigner und überraschende „special effects“ lassen gemeinsam Welten entstehen, die nur im Kopf des Publikums existieren.
Über die Lauscherlounge Alles rund um das gesprochene Wort: Die Lauscherlounge ist Verlag, Studio und Live-Veranstalter. 2003 von „Die drei ???“-Sprecher Oliver Rohrbeck gegründet, hat die Lauscherlounge bis heute über 500 Live-Hörspiele, Lesungen, Record Release Parties und vieles mehr veranstaltet. Außerdem produziert sie Hörspiele, Hörbücher und Podcasts. www.lauscherlounge.de
Einlass 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße 5, Frankfurt

Samstag, 1. April: OF/ Elvis - Zusatzvorstellung

(Andrea)

Drei Stunden hat es gedauert, dann war die erste Kino Kulinarisch-Vorstellung auch schon ausverkauft. Daniel war, nach eigenem Bekunden, baff. Und weil es viele enttäuschte Gesichter gab, hat er flux eine Zusatzvorstellung organisiert. Bitteschön, es gibt noch Karten: „Elvis“ und feinsten Speisen von Pana & Team in der Alten Schlosserei der EVO. Baz Luhrmanns Meisterwerk „Elvis“ – soeben für acht(!) Oscars nominiert – schildert Leben, Wirken, Musik und Hüftschwung des legendären Sängers so eindrucksvoll, einfühlsam, mitreißend und visuell überbordend, dass es ein einmaliges Erlebnis ist! Dazu servieren wir stilecht Rinderbrust mit Coleslaw, Mashed Potatoes und Gravy. Für die Vegetarier gibt’s statt Fleisch leckere Mac and Cheese – und als Nachtisch für alle: US-Cheesecake. Als Amuse Geule planen wir die Lieblingsspeise des Kings originalgetreu nachzubauen, die er sich wohl täglich gerne mehrmals einverleibte. Die nicht gerade kalorienreduzierte königliche Leibspeise besteht aus Toastscheiben, Erdnussbutter, Bananen und Bacon. Klingt schräg? Nun ja, muss heute Abend als Gruß aus der Küche aber einfach sein. Wir freuen uns so sehr mit Euch und Ihnen auf diesen Abend! " Einlass & Essen: ab 18.30 Uhr Tickets ab sofort im Vorverkauf: 11,90 Euro – inklusive Gebühren, Sektempfang & Amuse Geule.. ab sofort bequem online www.kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei der EVO, 63067 Offenbach

Montag, 3. April: FFM/ Tim Bendzko

(Andrea)

"Mal eben schnell die Welt retten..." - mit diesem Ohrwurm hat sich Tim Bendzko vor einigen Jahren auch in meine Gehörgänge geschlichen und weil Lili ihn sehr lange toll fand, kamen dann noch etliche Songs dazu. Wir waren dann auch beim Konzert und das war erwartungsgemäß toll. Jetzt kommt er nach längerer Abwensenheit zu einer Clubtour und so wie die Dinge liegen, muss ich mir eine andere Begleitung suchen. "Keiner hat deutschsprachige Popmusik in den letzten zehn Jahren derart geprägt wie TIM BENDZKO. Unzählige Charterfolge, Gold- oder Platinplatten und allerlei Awards kann Tim Bendzko problemlos vorweisen, aber das war noch nie das, worum es dem Berliner ging. Er hat die Art und Weise, wie wir alle deutschsprachige Popmusik rezipieren, von Grund auf verändert und hat über eine ganze Dekade hinweg - egal, ob auf der großen Bühne oder bei intimen Shows in kleineren Konzertsälen - immer wieder neue Maßstäbe durch seine Musik ebenso wie durch seine Live-Shows setzen können." Einlass 19 Uhr.

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)

Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick. 

Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro


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