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| 24.02.2023 |
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NAPOLI- Ticketsuche

Mist, Mist, Mist... ich hatte auf ein 3:1 getippt. Jetzt müssen wir in Neapel gewinnen und das ohne Kolo Muani. Aber hey, den hatten wir in Sevillia ja auch nicht dabei, dafür werde ich dabei sein. Als ich das vor ein paar Monaten entschieden hatte, wusste ich nicht, dass da OB-Wahlkampf sein wird. Nun werde ich eben für drei Tage ausbüchen, zumal das Spiel einen Tag vor meinem Geburtstag liegt und ich so wunderbar, mit einem Auswärtssieg, in meinen Geburtstag feiern kann:-). Ich fahre zusammen mit einem Freund und zwei Freundinnen. Bis jetzt haben wir aber nur 2 Tickets .... Petra R. und Sarah S. suchen noch. Sollte also von Euch noch jemand jemanden kennt, der/die... ihr wisst schon. Wir revanchieren uns vor Ort (oder daheim) mit Pizza & Vino!
Das wars in der Kürze. Mehr schreibe ich hier nicht, denn ich will in einer Stunde an der Alten Oper sein. Warum? Wisst ihr noch, was ihr vor einem Jahr gemacht habt? Ich weiß es noch. Ich lag Morgens im Bett und habe zu Uwe gesagt: "Jetzt hat der Arsch doch die Ukraine angegriffen" Und seitdem herrscht ein furchtbarer Krieg in unserer Nähe. Ich will es daher um 15:00 Uhr zur Demo #LightWillWinOverDarkness schaffen (ich werde nie verstehen, warum man das so früh ansetzt....). Die Abschlusskundgebung ist um 16:30 Uhr auf dem Römerberg. Kommt, um ein Zeichen zu setzen: gegen diesen furchtbaren Krieg und um Euch mit den Ukrainer:innen solidarisieren.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank auch an das grossartige Ausgehtipp-Team: Co-Autor:innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00. Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.
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SPENDEN FÜR ERBEBENOPFER
Anna ist schon lange für und mit People4People in Syrien engagiert, war vor Ort, kennt die Leute und schreibt aktuell:
"Momo und sein Team sind auf syrischer Seite bereits an den Orten der Zerstörung angekommen. Uns erreichen schlimme Bilder und Nachrichten. Jeden Cent den wir jetzt transferieren können hilft hier den Menschen und Familien in Not. Bitte unterstützt diesen Aufruf unter EARTHQUAKE paypal.me/eVpeople4people Bank (GLS) People4people e.V. DE44 4306 0967 60318 13300 BIC: GENODEM1GLS Spendenquittungen können wir selbstverständlich ausstellen. http://people4people.social
Das Foto ist von Momo, aus Syrien
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)
2 x 2 Gästelistenplätze für die DanceFFM Party am 2. März. Gewinnfrage: Wer führt am Montag durch die Stadt?
1 x Familienkarte (4 Plätze) für das hr-Bigband-Familienkonzert „Pippi, Karlsson & Co.“ am Samstag, 25. März, 15.30 Uhr, hr-Sendesaal. Gewinnfrage: Wie heißt der "Meistererzähler der Kreuzberg-Universen" (siehe Martins Tipp)
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Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe macht die Verlosung)
1 x 2 Karten für Dhafer Youssef & hr-Bigband: Street of Minarets am Samstag, 1. April, 20 Uhr, hr-Sendesaal
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ZU GEWINNEN
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!
2 x 2 Tickets für das Konzert von Devin Townsend am Mittwoch, 8. März, in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt die neue Reihe im Klingspor Museum?
2 x 2 Tickets für "Tyll" im wunderbaren Capitol Theater. am 6. März. Die Gewinnfrage lautet: Kein Aprilscherz, wer gibt am 1. April eine Zusatzvorstellung?
1 x 2 Tickets (nur Eintritt) für Kino Kulinarisch am 1. April in der Alten Schlosserei. Die Gewinnfrage lautet: Welche Schwerpunktthema zeigt Diamant #8?
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GEROLLTES über den oder die SSC

(Uwe)
Società Sportiva Calcio Napoli Società per azioni. Abgekürzt ist das Ganze leichter zu lesen: S.S.C. Napoli, den dahinter platzierten Hinweis auf die Rechtsform (SpA = Aktiengesellschaft) könnten wir eigentlich weglassen, gerade in im Falle des SSC Neapel spielt er aber eine Rolle. Als deutsche Clubs noch in recht biederen Strukturen, als ins Vereinsregister eingetragene Vereine, unterwegs waren, gehörten italienische Mannschaften schon Privatpersonen. Reiche Italiener, Inhabern von Autokonzernen, Fernsehsendern, Nahrungsmittel oder Schuhfabriken übernahmen Clubs komplett oder hielten erhebliche Anteile, im Hintergrund hielten sie sich in der Regel aber nicht.
Einer davon war der Bauunternehmer und Immobilienhändler Corrado „Ingenere“ Ferliano, der bereits 1969 maßgebliche Anteile am SSC Neapel übernahm. Sein Meisterstück schaffte der undurchsichtige Sportfunktionär Ferliano, als er 1984 den argentinischen Superstar Diego Maradona vom FC Barcelona zum süditalienischen Durchschnittsverein lotste. Maradona hob den SSC Neapel in seiner Hochzeit, in die auch der WM-Titel 1986 mit Argentinien fiel, auf ein anderes Niveau, Meisterschaft und Gewinn eines Europapokals inklusive. Das ging einige Jahre gut, dann kam Maradona in die Jahre. Verbittert und mit einer langen Dopingsperre im Gepäck verlies Sao Diego die Stadt (und das Land) und lebte auf Bildern an Hauswänden und dem Herzen vieler Neapolitaner weiter.
Der Verein war zum Zeitpunkt von Maradonas Abgang bereits überschuldet, würgte sich finanziell und sportlich durch einige schwierige Jahre und stieg 1998 in die 2. Liga ab. Er kehrte in die 1. Italienische Liga zurück, stieg aber wieder ab und erhielt 2004 wegen eines auf 70 Mio. Euro angewachsenen Schuldenbergs keine Lizenz für 1. & 2. Liga. Nach einem Konkurs startete der Verein unter neuem Namen in der 3. Liga. Zu dieser Zeit übernahm die bekannte italienische Filmproduzentenfamilie di Laurentis den Club. Die plante die schrittweise Rückkehr in die Riege der Spitzenclubs und begann, diese Planungen in die Tat umzusetzen. Sie erwarben die Rechte am bekannten Vereinsnamen und spielte ab der Saison 2007/2008 wieder in der Serie A. Dort lebten sie seitdem weitestgehend vom Glanz vergangener Zeiten, den weniger als zehn Jahren mit Maradona in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre. In diesem Jahr schicken sich die Neapolitaner aber mit einer recht namenlosen Mannschaft im Stadio Diego Armando Maradona an, die italienische Liga zu gewinnen und in der Champions League für Furore zu sorgen. Leidtragender war diese Woche die Eintracht, die im Hinspiel zuhause gegen einen starken SSC keine Chance hatte.
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Freitag 24. Februar: Der Ferne Klang

(Martin)
Oper von Franz Schreker: Es ist eine Liebesgeschichte - und eine Liebeserklärung an die Musik…
Der Tonsetzer Fritz jagt einem geheimnisvollen »fernen Klang« nach; solange er sein Kunstideal nicht gefunden hat, fühlt er sich der Liebe zu der aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammenden Grete für unwürdig. Er verlässt sie und zieht hinaus in die Welt. Auch Grete, einen ersten Impuls zum Selbstmord überwindend, beschließt, ihre Heimat zu verlassen. Die beiden begegnen sich wieder in einem Etablissement in Venedig; doch als er erkennt, dass Grete dort zur Edelkurtisane geworden ist, verstößt Fritz sie erneut. Erst an ihrem Lebensende finden die beiden zueinander: er ein gescheiterter Opernkomponist, sie eine Straßenhure. Fritz erkennt seine Schuld – nun glaubt er, endlich den ersehnten »fernen Klang« zu hören: im Gesang der Vögel.
Franz Schrekers vor 111 Jahren mit Sensationserfolg in Frankfurt uraufgeführte Oper entfaltet in Damiano Michielettos Inszenierung ihren ganzen Reiz: Tiefenpsychologisches Kammerspiel und Genreszenen von überbordender Theatralik durchdringen sich in einer schlüssigen Konzeption, die einen Raum schafft für Schrekers suggestiven Klangrausch.
br-klassik schrieb anlässlich der Premiere: „Damiano Michieletto inszeniert die Geschichte als traumschöne Szenenfolge in einem Seniorenstift. Hier mischen sich Realität und Wahnvorstellungen auf virtuose Weise. Ein altes Paar, Steffie Sehling und Martin Georgi, doubeln die echten Fritz und Grete. Sanft bewegte Gazevorhänge trennen Szenerien und Handlungsteile auf ungemein ästhetische Weise. Zum Finale schweben unzählige Instrumente vom Bühnenhimmel herab. Damiano Michieletto merkt man die Liebe zu seinen Figuren an. Besonders erfreulich ist, dass er die Grenze zum Kitsch nie überschreitet, was bei "Der ferne Klang" leicht passieren kann. Ein intensiver, stark bejubelter Abend!“
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/der-ferne-klang_2/?id_datum=3296
Freitag, 24. Februar Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller
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Freitag, 24. Februar: Of/ Buchbar
(Andrea)
Ich mag das Klingspor Museum und zur Buchbar werde ich sicher mal gehen. Nur eben heute nicht, da ist unter anderem Ehemaligen-Treffen am FEG in Mühlheim. Aber für Euch heute: Die Buchbar. Immer freitags von 18 Uhr bis 21 Uhr heißt es dann „Thank god it’s Friday!“ Die Arbeitswoche ist vorbei und Living after Work beginnt! Mit einem Getränk kann der Ausklang der Arbeitswoche bei Podiumsdiskussionen, Vorträge, Lesungen und Konzerten im Klingspor Museum beginnen. Nicht nur das: Der Eintritt in die Ausstellungen ist ab dem 24. Februar freitags kostenlos. Zur Eröffnung erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Konzert mit Brnjsmin und LiÆN. Dabei mischen sich atmosphärische Klänge mit elektronischem Sound, verspielter Ambient-Noise trifft auf Pop-Gesang und entführt in verträumte Welten. Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Eintritt nach Wahl, Richtwert 5 bis 10 Euro, das Geld geht an die Band.
Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach
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Freitag, 24. Februar: Kraan

(Uwe)
Als ich mit meinem guten Freund Guido früher immer über Plattenbörsen zog, um günstige oder seltene CDs zu kaufen, bewegten wir uns als Fans klassischer Pop- und Rockmusik immer zwischen Musiknerds (ist absolut nicht negativ gemeint, weil wir eigentlich eher zu Plattenbörsen gingen, um denen respektvoll und interessiert zu folgen als günstige oder seltene CDs zu kaufen). Die Sammler unterhielten sich mit Vinyl-Verkäufern mit bewundernswerter Hingabe über Platten, die teilweise älter waren als wir. Unter anderem über Krautrock und dann fiel immer schnell der Name der 1970 gegründeten Band Kraan.
Über die schreibt der Veranstalter: „Kraan gehören sicherlich zu den besten deutschen Rockbands und verschrieben sich von Beginn ihrer Karriere an einer spannenden Fusion aus Rock, Jazz und Ethno-Einflüssen. Aktuell besteht Kraan aus dem Trio Hattler/Wolbrandt/Wolbrandt das live vom Keyboarder Martin Kasper unterstützt wird. 2020 erschien nach zehn Jahren endlich wieder ein neues Album. Mit "Sandglas" ist damit ein weiteres Album von unfassbar hoher Qualität entstanden, voller Spielfreude, lässig wie selbstbewusst und souverän - innovativ, mit Psychedelic- und Funk- Elementen angereichert. Ein komplett zeitlos anmutender Mix aus Rock und Jazz.“
Das Rind Rüsselsheim, Mainstr. 11 VVK 30 Euro zzgl. Gebühren, AK 35 Euro Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Foto: Homepage Frank Dietrich
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Freitag, 24. Februar: Wer hat meinen Vater umgebracht / Das Ende von Eddy

(Martin)
Nach den Romanen von Édouard Louis
Das Ende von Eddy, Édouard Louis’ erster Roman, ist ein Befreiungsschlag: der gelungene Versuch, die eigene Herkunft, das gesellschaftliche Schicksal, Demütigung, Armut und Außenseitertum literarisch zu überwinden. Der junge Autor erhebt seine Stimme zu einer Anklage gegen die Verhältnisse, in denen er aufgewachsen ist, gegen die Homophobie, die Enge und Tristesse seines Heimatdorfs in Nordfrankreich.
Vier Jahre später widmet er sich erneut seiner Kindheit. Mit Wer hat meinen Vater umgebracht – zugleich Romanessay und flammendes Pamphlet – hat er einen Nachtrag voller Empathie geschrieben, der nachzeichnet, wie das Elend der französischen Arbeiter*innenklasse politisch perpetuiert wird. Er nähert sich schreibend dem Leben und der Perspektive seines Vaters an, erforscht, was ihn hat werden lassen, wie er wurde, und erweitert seinen eigenen Blick vom Privaten auf das Politische, um die Herrschenden namentlich zur Verantwortung zu rufen.
Julian Mackenthun vom Journal Frankfurt schrieb nach der Premiere: „Das Freie Schauspial Ensembla inszeniert zwei Romane von Édouard Louis. Auch diese Inszenierung könnte auf Platz 1 stehen. Denn für den Stoff von zwei Romanen findet sie eine gelungene Komprimierung und eine ganz eigene Theatersprache, Édouard Louis beschreibt in den beiden Romanen seine Diskriminierung als heranwachsender Homosexueller. Aber es geht auch um seine Selbstfindung in der Kunst, um seinen Vater-Konflikt und darum, wie er seinem Vater schließlich vergeben konnte, als er sich mit dessen Arbeiterbiografie beschäftigt hat. Bettina Kaminski Lässt in ihrer Inszenierung zwei Schauspieler diese Geschichte erzählen. Die beiden sind aber nicht Vater und Sohn. Sie sind vielmehr zwei Teile desselben Menschen. Den Text sprechen sie abwechselnd. Mal wie Schriftsteller beim Diktieren. Mal wie Patienten auf der Analysecouch. Mal wie in Selbstgespräche vertieft. Sie spielen nicht naturalistisch, Sie entwickeln Körperbilder einer Psyche. Ein Schlagzeuger interagiert derweil mit ihnen. Er setzt Akzente, baut Spannung auf oder grundiert die Handlung atmosphärisch. Damit ist die Inszenierung keine Lesung und kein bloßes In-Szene-Setzen. Sie entwickelt ihre eigene Unmittelbarkeit und Ausdrucksform, mal düster und dann wieder hoffnungsvoll. Das ist sehr gekonnt und sehr gelungen.”
Hier geht’s zu den Tickets: http://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/wer-hat-meinen-vater-umgebracht-das-ende-von-eddy/kartenbestellung-12jan
20.00h Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Basaltstraße 23
Foto: © Moritz Buch
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Freitag, 24. Februar - Sonntag, 19. März: Ausstellungen "Nonsense Manifest" / "Dark Eden" im Lola Montez

(Petra)
Jetzt gibt es Kunst im Doppelpack im Kunstverrein Familie Montez - beziehungsweise ein Triple, denn eine Ausstellung stammt von einem Brüderpaar: Die Ausstellung „Nonsense Manifest“ der jungen Brüder Anton und Paul Benkel ist eine Mischung aus Gemeinschafts- und Einzelarbeiten. Ihr „Nonsense Manifest“ beschäftigt sich in unterschiedlicher Formensprache mit dem Menschen, dem Leben in verschieden Realitäten und mentalen, sowie körperlichen Zuständen in der bizarren Alltäglichkeit. Das Manifest bedient sich der Bildsprache. Die Brüder stellen bemalte Holzreliefs, Linoldrucke, Strukturen und Gemälde in stark variierenden Formaten aus (das Bild hier ist von ihnen). Wild und surreal wird es (auch) beim erfahreneren Autodidakten Oliver Estarillo mit "Dark Eden". Über seine Bilder wird geschrieben, sie schafften eine ganz eigene Welt und seien Ausdruck seiner inneren Bildwelten. Er sei dabei ein besonders aufmerksamer und kritischer Beobachter seiner sozialen Umwelt und gleichzeitig ein großartiger, zuweilen unterhaltsamer Erzähler, der in den Sehnsüchten (?) der menschlichen Seelen zu „fischen“ sucht, aufdeckt, bloßstellt, urteilt, ohne wirklich zu verurteilen - so meint Dr. Hellmuth, der auch diese Ausstellung eröffnet.
"Nonsense Manifest" von Anton und Paul Benkel / "Dark Eden" von Oliver Estarillo, Eröffnung "Dark Eden" von Dr. Hans-Heinrich Hellmuth, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage: ab 18 Uhr, Ausstellung bis 19.03., Öffnungszeiten: 13:30 - 18 Uhr (außer montags)
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Freitag, 24. & Samstag, 25. Februar: Slow Motion – Roller Coaster

(Martin)
Eine Bühnenparty über sowas wie den Sinn des Lebens Theateraus Ensemble im Theater Landungsbrücken
Die FAZ schrieb dazu: „...wahrlich fulminante Inszenierung… So leicht, so beiläufig und zugleich höchst unterhaltsam sieht man die Frage nach der großen Show des Lebens im Theater nicht wirklich oft verhandelt.“
Sieben Leute treffen sich auf der Bühne. Los geht’s: Immer performen, immer gute Laune. Die Welt entdecken, die schnell ist und laut, aufregend und unterhaltsam. Alle zusammen sind sie auf der Suche nach dem Kick und strampeln sich ab bis zur Erschöpfung. Stop! Vielleicht mal Luft holen?
„Slow Motion - Roller Coaster" ist eine inszenierte Atempause zwischen Zeitlupe und Achterbahn, eine höchst physische und unterhaltsame Einladung ans Publikum, Halt zu machen und sich von der ständigen Aufregung, dem Leistungsdruck und vermeintlichen Normen loszusagen. Eine eindringliche Aufforderung, sich mit Gelassenheit, Zärtlichkeit und Zusammenhalt zu beschäftigen.
Der Regisseur und Choreograf Leandro Kees hat mit seinen physical theatre Inszenierungen bei internationalen Festivals Begeisterung und Preise geerntet. "Slow Motion - Roller Coaster" ist seine erste Arbeit mit dem Theaterhaus Ensemble und drei jungen Frankfurter Performer*innen als Gäste.
Hier gibt’s ein Video: https://youtu.be/j6OlLzNRUfE
Und hier geht’s zu den Tickets: http://www.landungsbruecken.org/de/tickets.php
24. – 25. Februar um jeweils 20.00h Theateraus Ensemble im Theater Landungsbrücken, Gutleutstraße 294
Foto: © Homepage Theater Landungsbrücken
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Freitag, 24. Februar, und Samstag, 25. Februar: Of/ Premierenwochenende

(Andrea)
Heute gibt es mit dem ebenso berührenden wie spannenden Solostück „Emmas Glück“ nach dem gleichnamigen Roman von Claudia Schreiber die erste Premiere des neuen Jahres im Offenbacher t-raum an der Wilhelmstraße 13. Unter der Regie von Frank Geisler spielt Elena Hahn die Rolle der resolut-robusten Emma mit viel Charme, Spielwitz und Tiefgang. Beginn der Premiere wie der zweiten Vorstellung am Samstag, dem 25. Februar 2023 ist jeweils um 20.00 Uhr. Ein Unfall führt sie zusammen: Die Schweinezüchterin Emma, die allein und hoch verschuldet auf ihrem Bauernhof lebt, findet eines Nachts in einem schrottreifen Ferrari das, was ihr im Leben fehlte: einen Sack voll Geld und einen Mann. Der junge, aber todkranke Städter Max wollte eigentlich nach Mexiko verschwinden, dem Land, in dem er den einzigen Traumurlaub seines kurzen Lebens verbracht hat als seine rasante Fahrt an Emmas Bauernhof ein abruptes Ende findet. Und damit beginnt eine ziemlich schräge Liebesgeschichte mit teils traurigen, teils brüllend komischen Episoden. Emma, eine Frau der Tat, versteckt das Geld, das sie gut brauchen kann, und kümmert sich um den Verletzten. Er soll bloß nicht wieder verschwinden: Mann und Geld – besser geht es nicht! Aber dann tauchen der Dorfpolizist Henner, der von jeher für Emma schwärmt und sie am liebsten heiraten würde, sowie Max` Freund Hans, dem er Geld und Auto geklaut hat auf, und sorgen für weitere Turbulenzen. Die zunächst kuriose Beziehung reift zur leidenschaftlichen, von tiefem Vertrauen geprägten Liebe, die beiden hilft, ihre jeweiligen Lebens- und Todesängste zu meistern. Eine äußerst intelligente und unterhaltsame Hommage ans Leben. Eintritt: 15 € Kartenwünsche unter: 069 80108983 oder per Mail an info@of-t-raum.de
t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach
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Freitag, 24. Februar: Of/ cresc,,,Cathy Milikens

(Andrea)
Das wird sicher ein tolles Erlebnis heute. Ich habe über Cathy Milikens gelesen und gemeinsam mit dem Ensemble Modern und dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt wird sie ´heute im Capitol bei der „cresc...Biennale für aktuelle Musik 2023“ unter dem Titel ‚MeWe‘ das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft in einer Vielfalt von Spielarten aktueller Musik erforschen. Die sechste Ausgabe des Musikfestivals, die ursprünglich für 2022 geplant war, wird in unterschiedlichen Locations in Frankfurt, Darmstadt und Offenbach präsentiert. Die Australierin Cathy Miliken ist Musikerin, Kreative Direktorin und Beraterin für Education Programme und lässt das Publikum aktiv mitwirken: Es wird zu Beginn des Abends mit einem kleinen Instrumenten-Paket sowie Stift und Papier ausgestattet. Mit Rasseln, Steinen, Glöckchen und mehr erarbeitet sich das Publikum gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern die Komposition. Zunächst wird geprobt und im Anschluss bringt das Publikum „Night Shift“ zusammen mit dem Ensemble Modern, dem Chor Frankfurt, der Altistin Jessica Aszodi und dem Tenor Michael Schiefel zum Klingen. 19 Uhr.
Capitol Theater, Goethestraße, Offenbach
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Freitag, Samstag, Sonntag, 24-26. Februar: OF/ Diamant #8
(Andrea)
Wow, schon die achte Ausstellung! Dazu noch die Räume, mit Projektionen auf der Brandwand, finnischer Fichte im Dachgeschoss, das Diamant macht seinem Namen alle Ehre: DIAMANT 8 / BEAT STREULI / ISABELL BENZ / JAKOB FRANCISCO / JESSICA SCHÄFER / JOSEPHINE KRAEMER / NADINE FRACZKOWSKI WALLPAPER GALLERY / Cindy Sherman / Dan Graham / Robert Frank / Vivian Maier / Walker Evans Foto JOSEPHINE KRAEMER. 17-21 Uhr, So 16-20 Uhr
DIAMANT OFFENBACH / Museum Of Urban Culture / Frankfurter Straße 8 / Offenbach
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Samstag 25. März: „Stadt-Blicke“ am SaTOURday

(Daniela)
Im Stadtlabor untersucht das Museum die Stadt, zusammen mit den Menschen, die hier leben und arbeiten. Das Museum will wissen, wie sie die Stadt sehen, was sie mögen und was ihnen Probleme bereitet. Das Stadtlabor ist die Schnittstelle des HMF zur Stadt und ihrer Bevölkerung.
Unterschiedliche und sehr persönliche Beiträge in der laufenden Ausstellung behandeln den stetigen Wandel der Stadt: Was macht Frankfurt für mich aus? Wie wollen wir in dieser Stadt leben? Im Prozess der Beschäftigung mit diesen Fragen gewannen alle Beteiligten ein ganz besonderes „Frankfurt-Know-how“, das in „Stadt-Blicke. Eine subjektive Frankfurt Kartographie“ bis zum 10. April gezeigt wird.
Am morgigen SaTOURday – Samstag, den 25. Februar von 15 bis 17 Uhr – bietet das Historische Museum vertiefende Einblicke in die aktuelle Ausstellung des Stadtlabors. Mehrere der über 80 Stadtlaborant*innen sind anwesend und präsentieren ihre Beiträge:
Sibylle Lienhart, die als Urban Sketcherin die Hauptwache mehrere Tage lang beobachtet und skizziert hat; die Künstlerin Leonore Poth begleitete über einen Zeitraum von vier Monaten die Baustelle zwischen Langer Straße, Breiter Gasse und Allerheiligenstraße und kondensierte ihre Eindrücke in Form von Pastellkreidezeichnungen.
Für die Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei.
Mehr Informationen zur Ausstellung stehen hier
Mehr Informationen zum Stadtlabor stehen hier
Historisches Museum Frankfurt Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main
@ HMF, Horst Ziegenfusz
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Samstag, 25. Februar: Salon Salami

(Martin)
Uraufführung nach Benjamin Tienti Theater für alle ab 12 Jahren
„Papa vergisst nie, mir Geld mitzugeben, obwohl er genau weiß, dass ich es nicht brauchen werde. Aber es muss so sein, ich nehme das Essen, tue so, als ob ich nach dem Geld suche, hole es heraus und sage: ‚Stimmt so!‘ dann sagt Herr Basim: ‚Nein, nein, das geht heute aufs Haus‘ – ‚Aber nein!‘ – ‚Doch.‘- ‚Aber nein…‘ Und so geht das dann eine Weile, bis ich das Essen nehme und das Geld behalte und Herr Basim mir zum Abschied die Tür aufhält.“
Hanis Alltag ist nicht so leicht. Ihre Mutter ist plötzlich verschwunden und ihr Vater so mit seiner Arbeit im Salon beschäftigt, dass er nicht dazu kommt, Hani und ihrem kleinen Bruder Moma zu erklären, wo sie hin ist. Jedenfalls bringt Hani ihren kleinen Bruder seitdem in die Kita, holt ihn wieder ab und schneidet ihm auch die Tomaten zu Blumen, genau wie ihre Mutter es immer gemacht hat.
Dass ihr Nazi Nachbar Herr Graf ihr zusätzlich das Leben zur Hölle macht, macht die ganze Situation nicht leichter. Aber zum Glück sind da auch noch Salon Gäste wie der Imbissbesitzer Herr Basim, von dem sie seit dem Verschwinden ihrer Mutter das Essen kostenlos bekommen.
Samstag, 25. Februar um 19.30 Uhr theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23, Frankfurt - Bockenheim
Foto: © Homepage theaterperipherie.
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Samstag, 25. Februar: AFRICA ALIVE FESTIVAL

(Uwe)
Abschlusskonzert mit Jembaa Groove
Jembaa Groove steht für Jazz und Afro-Soul von Accra bis Berlin. Richtig, Accra ist die Hauptstadt von Ghana, gelegen am Golf von Guinea. Von Berlin aus kann man in 14 Stunden nach Accra fliegen, nicht direkt, sondern mit Zwischenlandung in Istanbul. Die Reise von Accra nach Berlin erlebt man wesentlich kompakter, in der Dauer des Konzerts der 7-köpfigen Crew um die beiden Bandleader Eric Owusu und Yannick Noltic. Die versteht es hervorragend den Soulsound der 60er und 70er mit Highlife- und Afrobeat-Elementen zu verschmelzen. Jedes einzelne Stück dieses hochenergetischen, internationalen Ensembles hat dabei eine eigene Geschichte zu erzählen. Erzählt werden die Geschichten mit Bläsersätzen, Upbeat-Percussion und einer Botschaft der Toleranz und kulturellen Vielfalt.
Das Konzert wird veranstaltet von Afroton-Kulturprojekte im Rahmen des 29. Africa Alive Festivals 2023.
Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2 20 Uhr VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 24 € / Stehplatz
Foto: Brotfabrik
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Was man von hier aus sehen kann (Buch und Film)
(Uwe)
Neulich lobte ich in den Sozialen Medien ein besonderes oder mehrere besondere Bücher. Welche, die vom Erwachsenwerden erzählen, die gleichzeitig melancholisch und witzig sind. Schnell empfahl mir eine Freundin das bereits 2017 erschienene Buch „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky. Erzählt wird die Geschichte der ganz jungen, später jungen Luise, die in einem kleinen Örtchen im Westerwald lebt. Ihre Oma Selma ist ein Fixpunkt im Ort und immer dann, wenn sie von einem Okapi träumt, stirbt jemand im Ort. Passiert tatsächlich zuverlässig und in der Geschichte sorgt dies in einem Fall für einen echten Schmerz, für Luise sowieso, aber auch für die Leserschaft. Ein absolut lesenswertes Buch, auch die Verfilmung ist gelungen, weil das viele Gute aus dem Buch auch in den Film schafften. Insbesondere waren dies die großen Momente für den meine Lieblingsfigur, der Optiker, sorgt.
Bild: Dumont Verlag
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Bis 6. Mai: FFM/ Über das Träumen

(Andrea)
Kennt ihr die Künstlerkolonie Goldstein in Sachsenhausen? Dort arbeiten Künstlerinnen und Künstler mit Handicaps wie Autismus, Down-Syndrom oder ähnlichem, sowie Fachbetreuern mit künstlerischer bzw. kunstpädagogischer Ausbildung. Ich bin ja seit der Ausstellung "Weltenwandler" vor zig Jahren in der Schirn ein großer Fan und werde mir die aktuelle Ausstellung sicher ansehen. "Über das Träumen" heißt sie: "Was sagen Träume als alternative Realitäten aus, wie unterscheiden sich Nacht- und Tagträume und welche Rolle spielt der rauschähnliche Zustand des Flows in schöpferischen Prozessen? Bei Künstlern wie dem Dichter und Maler William Blake oder dem Filmregisseur David Lynch prägen Träume die Bildsprache und Erzählung im Sinne einer visionären Wirklichkeit. Andere wiederum träumen von der Realisierung eines einzigartigen Werkes oder vertiefen sich bis zu einem Zustand der Trance in die künstlerische Tätigkeit. Doch beinahe alle Künstler*innen verbindet der Wunsch nach Anerkennung als eine Art übergeordneter Traum, der immer wieder ganz selbstverständlich zu platzen droht. In der Veranstaltungsreihe „Über das Träumen“ geht die Goldstein Galerie diesen vielschichtigen Aspekten des Träumens nach. Präsentation Flow (Geöffnet während den Veranstaltungen und auf Anfrage) Plakate zum Träumen – Künstler*innen des Atelier Goldstein entwickeln anlässlich der neuen Ausstellungsreihe „Über das Träumen“ Plakate zu diesem Thema. Die verschiedenen künstlerischen Positionen werden ab dem 15. Februar 2023 in der Goldstein Galerie ausgestellt und in einer kleinen Stückzahl auch zum Verkauf angeboten. Achtung: Es gibt keine regulären Öffnungszeiten, am besten kurz anrufen!
Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84, Frankfurt Telefon: 069 / 201 72 – 023 https://bit.ly/3xtLJSp
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Samstag, 25. Februar: Bernd Begemann

(Uwe)
Im Vergleich zu vielen Sängerinnen, Sänger, Bands oder Projekten, deren Konzerte ich hier ankündige, kenne ich Bernd Begemann tatsächlich schon einige Jahre selbst und höre ihn gerne. Zuerst sah ich ihn vor über zwanzig Jahren in einer kleinen Darmstädter Location, dem Kesselhaus, die es mittlerweile schon garnicht mehr gibt. Über den „Der Lieblings-Barden der deutschen Pop-Intelligenz" (Spiegel Online) gibt es viele wohlwollende Kritiken „Diese locker um den kleinen Finger gewickelte Popmusik beherrscht sonst kaum jemand in Deutschland“ (Musikexpress), viele deutschsprachige Künstler feiern ihn: „Alles zwischen Liebe und Krieg nimmt Begemann wahr und schreibt darüber seine Lieder. Solange dieser Mann singt und auftritt, ist die Welt noch nicht im Geringsten verloren“ (Thees Uhlmann). Hingehen und Tickets im Vorverkauf sichern.
ONO2 (ONO2 befindet sich im Parkhaus Walter-Kolb-Str.16 in Sachsenhausen) VVK 17 Euro, AK 22 Euro Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr Das ONO2 ist klein (aber sehr fein), daher besser den VVK nutzen.
Foto: Frank Dietrich Homepage
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Samstag, 25. Februar: OF/ Tanzklubb
(Andrea) "Und verloren sei uns der Tag, wo nicht ein Mal getanzt wurde." Friedrich Nietzsche, aus "Also sprach Zarathustra". So soll es sein, gehen wir tanzen! Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr Karten € 10.00, Reservierung unter nic@filmklubb.de. Es werden Speisen und Getränke angeboten
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Sonntag, 26. Februar: Nachhaltigkeit im Profi- und Amateursport

(Daniela)
Ich freue mich sehr auf diese Veranstaltung, da ich sie inhaltlich mit vorbereitet habe. Anton Klischewski ist ein super Typ - die anderen natürlich auch :-)
Sport ist in der fünftgrößten Stadt Deutschlands ein zentrales Thema. Hier gibt es neben Eintracht Frankfurt mit ihren vielen Abteilungen über 400 weitere Sportvereine, nahezu jede Sportart kann man in Frankfurt ausüben. Frankfurt ist zudem Austragungsort verschiedener internationaler Sportveranstaltungen. Alle Sportvereine stehen vor der Herausforderung, wie kann der Sport- und Spielbetrieb, sowie die Veranstaltungen nachhaltiger werden: Von fair hergestellten Bällen für das Training, plastikfreie Becher, Müllvermeidung, Wassereinsparung, Energiekosten senken, Pflege der Kunstrasenplätze bis zur Anfahrt zum Verein – Nachhaltigkeit ist ein großes und umfangreiches Thema. Jedes Sportevent, egal ob Frankfurt Marathon, ein Bundesligaspiel oder das Vereinsturnier, bietet die Chance, ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit zu setzen.
Anton Klischewski, Koordinator für Nachhaltigkeit & Inklusion beim FC Internationale Berlin & Mitglied der Kampagne „Sport handelt fair“ wird zu Beginn der Veranstaltung in das Thema „Nachhaltigkeit im Profi- & Amateursport“ einführen. Sein Verein, ist der erste Amateurverein Deutschlands mit einer TÜV Nachhaltigkeits-Zertifizierung Im Anschluss wollen die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Manuela Rottmann und Axel Hellmann, Vorstandssprecher Eintracht Frankfurt Fußball AG im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Moderiert wird die Veranstaltung von: Heike Leitschuh, Buchautorin & Moderatorin für Nachhaltigkeit.
Sonntag: 26. Februar 2023 Einlass: 15:30 Uhr, Beginn: 16:00 Uhr, Ende: 18:00 Uhr Eintritt frei Ort: Adler Business Club im Deutsche Bank Park, barrierefreier Zugang.Anreise: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Anfahrt: Die Eingänge E1 (Haupteingang), E2 (S-Bahnstation) und TOR 3 sind für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen geöffnet. Für Anreisende mit dem PKW stehen ausreichend kostenfreie Parkplätze in der Tiefgarage zur Verfügung.
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Sonntag, 26. Februar: Of/ Pet Owner

(Andrea)
Hervorragende kreative neue Popmusik, der zu folgen sich lohnt. Schreibt Soundmag über die Künstlerin, die heute um 16 Uhr im Hafen 2 zu Gast ist. "Natural Behaviour ist die Debüt-LP von Lea Mathis aka Pet Owner. Die Songwriterin aus Luzern beschreibt mit samtiger Stimme die Welt, die sie umgibt. Sie programmiert Drum Machines aus den 80s, kombiniert dazu folkige Gitarren-Riffs, skurrile Geräusche und verstrichene Synths. Daraus entsteht eine zeitgenössische Mélange aus Folktronica und Bubblegum Pop. Die zehn Tracks sind eine collagierte Erkundungstour durch Wahrnehmungszonen (natürlich bis künstlich), emotionale Zustände und körperliche Erfahrungen. Von muhenden Kühen bis zum VSS-30 Voice-Sampler produziert sie ihre Musik mit sämtlichen Trouvaillen, die ihr gefallen. Aufgenommen hat sie die LP grösstenteils mit Amadeus Fries, ihrem Partner bei Little Fellow. In bester DIY-Manier teilen sie seit Jahren ihre Liebe zu manipulierten Sounds. Die Zusammenarbeit mit Fries als Co-Produzent lag da auf der Hand. So viel Buntheit und Entdeckergeist macht nicht bei der Musik Halt: Auch sämtliche Artworks und Musikvideos zur LP stammen aus Pet Owners Feder. So wird aus Retro-Chic und 3D-Game-Design eine Indie Pop Art, wo der Prozess mindestens so wichtig ist wie der fertige Track oder Clip." Einlass 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr, Eintritt 10 Euro im Vorverkauf und an der Tageskasse.
Hafen 2, Nordring, Offenbach
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Sonntag, 26. Februar: OF/ CCL-Sounds of Fame

(Andrea)
Mit dem Capitol-Theater haben wir ein wundervolles Haus in Offenbach. Die ehemalige Synagoge war Lichtspielhaus, zwischendurch Ruine und lost space, dann Tommy-Theater und ist seit etlichen Jahren Theater, Konzert- und Stammhaus des Capitol Symphonie Orchesters, das mit der Capitol Classic Lounge schon lange erfolgreich ist. Die CCL ist eine exquisite Reihe mit anspruchsvoller Klassik im lockeren Gewand. Heute widmet sie sich den Sounds of Fame. „Ich hatte immer angenommen, dass all diese amüsanten Bemerkungen, die sie angeblich der Presse gegenüber gemacht hatte, vermutlich von ihrem Agenten vor- bereitet und inszeniert waren, aber so war es nicht. Sie war eine sehr kluge Person, ein instinktiver Typ.“ Der Star-Fotograf Elliott Ewitt, heute 94 Jahre alt, erinnert sich an die Hollywood-Ikone Marilyn Monroe. Sie selbst war allerdings oft enttäuscht von ihren Kolleginnen: „Ich dachte immer, Filmstars wären talentierte und aufregen- de Leute, voll besonderer Persönlichkeit. Wenn ich aber welche bei einer Party tref-fe, dann merke ich normalerweise, dass er oder sie farblos und sogar ängstlich ist. Ich bin bei Partys oft stundenlang still herum- gestanden und habe meinen Filmidolen dabei zugehört, wie sie zu langweiligen und kleinen Menschen wurden.“ In ‚Sound of Fame‘ – unserem klingenden Gegenstück zum weltberühmten ‚Walk of Fame‘– portraitiert die CapitolClassic Lounge Menschen und Künstler*innen. Das passiert zum einen durch deren Werke, zum anderen durch Portraits in Musik ü b e r Menschen. Wir spüren bei ‚Sound of Fame‘ in Musik und Biografie nach, wer hinter all diesen Klängen steht. Für 2023 haben wir uns drei Künstler- persönlichkeiten vorgenommen: Marilyn Monroe, Irving Berlin und Phil Collins – drei Künstler*innen, die Kulturgeschichte geschrieben haben. Sie prägen teils als Person, teils in ihrem Schaffen zeitlos und international die Idee, die die Menschheit von ihrem Genre hat.Ein Stück steht heute noch offen: Das wird von einer aktuellen Persönlichkeit besetzt werden, von der auch wir im Moment noch nicht wissen, wer es sein wird. Die Welt dreht sich schließlich weiter bis dahin – und wir sind wie Sie gespannt, wessen Portrait wir dann an dieser Stelle hören dürfen. Wayne Marshall tritt in diesem Konzert nachdem„SkyfallConcerto“gleichzeitig als Solist und Dirigent auf. 17 Uhr.
Capitol Theater, Goethestraße, Offenbach
FOTO CSO von Jessica Schäfer
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Sonntag, 26. Februar Hirngespinste // Pipedreams

(Martin)
Uwe Dierksen Uraufführung > Ein inszeniertes Konzert zwischen Stillstand und Raserei
Ein Freund war in der Premiere und war ganz begeistert von der Musik und von Uwe Dierksen. Ich erinnere mich an legendäre Tom-Waits-Abende in der Panoramabar mit Franziska Junge, sensationell, diese Stimme!
Überschrieben ist der Abend mit: „Ein furchtloser Blick auf die Welt aus der Perspektive eines Ausnahmezustandes.“ Die Kompositionen von Uwe Dierksen erzählen Geschichten. Es sind zutiefst menschliche Geschichten von skurriler Situationskomik und philosophischer Gelassenheit, von Schock und Verlust.
Philosophische Betrachtungsweisen (Michael Krüger: „wie spürt man die Zeit?“) werden kontrastiert durch Soundtracks aus MRT-Geräuschen, Krankenwagen Sirenen, Fahrstuhltüren, etc., Krankenhaus-typische Geräusche, die durch die Nachricht eines schockierenden Befundes zu einem subjektiv überhöht empfundenen Alptraum werden.
Musik und Text oszillieren zwischen Tunnelblick und Weitblick, zwischen Sarkasmus und abgeklärter (Un)ruhe, und evozieren, wie im Fieberwahn und fernab jeglicher Betroffenheit, immer neue Klang-Landschaften.
Ein spezieller kompositorischer Fokus liegt auf der gesanglichen Qualität der Posaune. Im Zusammenklang mit der menschlichen Stimme durchmischen sich beide, je nach Obertonlage unterschiedlich, und entwerfen immer neue Klangspektren. Grotesk wird es, wenn etwa Herr H., in seinem Ausnahmezustand, unbedingt alle Heizungen entlüften möchte, dabei aber nicht (mehr) zwischen Heizung und Feuerlöscher unterscheiden kann und auch nicht zwischen Abendbrot und Medikamentenwagen. Oder wenn ein Popsong von einer Frau erzählt, der im Nebelrausch der Beruhigungstabletten ihr ungeliebter Ehemann im Traum erscheint, begleitet von einem Engelschor aus Schwestern und Ärzten…
„Herr im Haus“ zu bleiben (Wolfgang Herrndorf) ist im Angesicht einer Ausnahmesituation oberste Devise, nicht die Kontrolle verlieren und schon gar nicht die Souveränität.
Mit Uwe Dierksen (Posaune, Leitung), Franziska Junge (Gesang), Lou Dierksen (Trompete, E-Gitarre), Steffen Ahrens (Gitarre, E-Gitarre), Pierre Decker (Kontrabass, E-Bass), Vitalii Kyianytsia (Klavier), David Haller (Schlagzeug).
Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/hirngespinste-pipedreams?base=aktuell
Sonntag, 12. und Sonntag, 26. Februar um jeweils 17.00h Volksbühne im Großen Hirschgraben 19
Foto: © Volksbühne im Großen Hirschgraben (Homepage)
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Sonntag, 26. Februar: Das weiße Dorf

(Martin)
Schauspiel im Theater Landungsbrücken - Ein toller, lohnender Abend!
Nicole Nadine Seliger von der FAZ schreibt: "Es ist eine schlichte und intime Inszenierung, die in den Landungsbrücken zu sehen ist. „Das weiße Dorf" ein Zweipersonenstück der österreichischen Autorin Teresa Dopler, und von Kornelius Eich in Szene gesetzt, überzeugt mit wortgewaltigen Dialogen, die geschliffen und prägnant sind und die Geschichte von Ruth (Marlene-Sophie Haagen) und Jean (Florian Mania) erzählen."
Ein Kreuzfahrtschiff auf dem Amazonas, an Deck begegnen sich Ruth und Jean wieder. Zwei junge, erfolgreiche Menschen, beide glücklich vergeben. Während sie an der Reling stehen und auf die vorbeiziehende Landschaft schauen, sprechen sie zunächst über die Karriere und den reibungslosen Service an Deck. Das feuchte Klima drückt, sie scherzen und ergehen sich in Lobreden über die gelungenen Lebensentwürfe.
Immer wieder treffen Ruth und Jean einander an Bord dieses Schiffes, zuerst scheinbar zufällig, dann bewusst. Sie flirten und bestätigen sich gleichzeitig, dass es nichts zu bedeuten hat, sie sind abgeklärt und können über alles lachen. Dennoch regt sich etwas in den beiden, wahrscheinlich die Sehnsucht, aber nach was?
Das Stück von Teresa Dopler gewann den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2019. Andreas Jüttner sagte in seiner Laudatio: „Man könnte sich Teresa Doplers Gespür für dichte Dialoge, die in wenigen Worten viel anklingen lassen, durchaus auch in einem thematisch konkreteren Stück vorstellen. Doch die formale Beschränkung, die sich die Autorin hier auferlegt hat, lädt Inszenierungen ein zu spannenden Tiefenbohrungen mit unterschiedlichsten Interpretationsansätzen. Denn über diesen Emotions-Zombies im Turbokapitalismus schwebt auch die Melancholie von Tschechow-Figuren, die spüren, dass ihnen die Kraft fehlt, aus der eigenen Lebenslüge herauszufinden.“
Ticketreservierung: karten@landungsbruecken.org
Sonntag, 26. Februar um 20.00h Schauspiel im Theater Landungsbrücken
Foto: © Christian Schuller
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Sonntag, 26. Februar: FFM/ Flash Forward
(Andrea)
Konzerte im Nachtleben funktionieren immer: Kaum die Treppe runter, durch zwei Türen steht ist man schon ganz nah dran und erlebt die Musik unmittelbar, ich mag das sehr. Heute spielen dort ein paar junge Barden aus dem Ruhrgebiet. "Mitreißende Alternative-Songs und unvergessliche Hooklines, die den Spagat zwischen Radio und Rockclub mühelos bewältigen: Flash Forward aus dem Ruhrgebiet feiern die erfolgreichste Phase ihrer Bandgeschichte mit einem neuen Album und dazugehöriger Tournee! „Endings = Beginnings“ heißt das aktuelle Album des Quartetts aus NRW, – ein mutmachendes Credo, das im Moment der Veränderung manchmal schwer greifbar zu sein scheint. In 13 den Zeitgeist atmenden Songs stellen Flash Forward immer wieder die Frage, wie düstere Umstände uns herausfordern, was die Akzeptanz schwieriger Situationen erfordert und wie man in ungewissen Zeiten nicht den Blick für das nächste Kapitel verliert." Einlass 19 Uhr
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM, nicht barriefrei
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Montag, 27. Februar: Queere Stadtführung mit Christian Setzepfand: Besondere Frankfurter Orte von Manuela Rottmann

(Petra)
Frankfurt mal ganz anders kennenlernen mit dem wunderbaren Frankfurter Stadtführer und großartigen Erzähler Christian Setzepfand ist heute etwas ganz Besonderes: Er stellt unterhaltsam besondere Orte und damit einen Blick der grünen OB-Kandidatin Manuela Rottmann auf unsere Stadt vor: hier mit dem Schwerpunkt auf das queere Leben. Für alle, die - wie ich - meistens keine Lust auf Wahlkampf-Stände oder Talks haben, eine super Möglichkeit, ganz easy ein paar neue Bilder von Manuela Rottmann (und natürlich auch von Frankfurt) zu bekommen. Toll, dass Christian die Wähler*innen-Initiative unterstützt. Wer hierzu am Montagabend keine Zeit findet: Auf der Website der Wähler*innen-Initiative "Frankfurt will Manuela Rottmann" könnt Ihr 24/7 einige ihrer besonderen ihrer Orte in kurzen Audiobeiträgen mit ihren persönlichen Worten und ihrem eigenen Blick kennenlernen. Von politischen Erfolgen und persönlichen Anekdoten bis Ausflugtipps und Anregungen für Stdtspziergänge gibt es hier viel zu entdecken. Schaut doch mal rein. Bis Montag dann!
Queere Stadtführung mit Christian Setzepfand: Frankfurts besondere Ort von Manuela Rottmann - das queere Leben, Ort: Innenstadt, Uhrzeit: 16 Uhr, Dauer: ca. 1 Stunde, bitte Anmeldung (begrenzte Teilnehmendenzahl) hier
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Dienstag, 28. Februar (Premiere): Zarah und die Geister

(Martin)
Ein szenisch-musikalischer Abend über Zarah Leander von Bert Bresgen
1923, vor hundert Jahren, lebte ein 16jähriges Mädchen aus der schwedischen Provinz längere Zeit in Riga bei einer Tante. Sie lernt dort eine faszinierende neue Welt jenseits romantischer, aber langweiliger Seen und Birken kennen: Kinos, Konzerthäuser, die Oper. Dreizehn Jahre später ist sie selbst der aus Zelluloid geborene und bestbezahlte Hauptstar eines tausendjährigen Reiches. Und dessen tiefste Singstimme: Zarah Leander.
So ganz aber war dieses deutsche Reich nie das ihre und so ganz lange dauerten die 1000 Jahre glücklicherweise ja auch nicht. Zarah Leander blieb Schwedin und schaffte es anders als Herbert von Karajan und Marika Röck nie auf Goebbels „Gottbegnadetenliste“.
Ab den 50ern hatte Zarah ein sensationelles Comeback und verwitterte in den nächsten Jahrzehnten wodkagetränkt und wohlgelittenst vor aller Augen bei ARD und ZDF. Sie sang tiefer und tiefer, aber sank nicht tiefer. Sie weigerte sich zu verbittern, sondern spielte und sang einfach weiter und weiter bis zum Ende aller Butterfahrten. Die große Opern-Diva Birgit Nilson sang auf ihrer Beerdigung. Regisseure wie Douglas Sirk, Frederico Fellini, Rainer Werner Fassbinder und Quentin Tarantino bewunderten Zarah und ließen sich von ihr inspirieren.
Was hat Zarah mit der großen Oper oder mit japanischer Schulmädchenspucke zu tun? Was ihr “Waldemar“ mit einem schwanenförmigen Tretboot im Münster ? Was trieb sie im Reich der Sowjets und warum war Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ ihre Lieblingsoper? Ist das Melodram nicht eine zu Unrecht heute völlig unterschätzte Gattung, nach der unsere Seele im Geheimen lechzt? Und kann man mit den wunderbar eingängigen Texten ihres schwulen, von der Gestapo inhaftierten Texters Bruno Balz nicht eigentlich die gesamte heutige Welt erklären?
Die Kammeroper präsentiert viele melodramatische und wunderbar ironische Lieder, vorgetragen von Dzuna Kalnina. Mezzosopran, geboren und aufgewachsen in Riga. Diese Produktion wird an einem eher ungewöhnliche Ort gezeigt: Dem „Omikron“ in Bockenheim, „ein Grieche“…
Tickets: pudenz@kammeroper-frankfurt.de
Dienstag, 28. Februar (Premiere) um 20.00h, weitere Vorstellungen am Donnerstag, 2. März / Dienstag, 7. März / Mittwoch, 8. März, Donnerstag, 9. März / Montag, 13. März / Dienstag, 14. März / Mittwoch, 15. März um jeweils 20.00h
Kammeroper Frankfurt
Foto: © Kammeroper Frankfurt
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Mittwoch, 01. März: Namibische Gedenk- und Erinnerungsorte

(Uwe)
Als ich durch das Programm der Brotfabrik scrollte, um mögliche Tipps zu finden, die ich in die Ausgehtipps aufnehmen könnte, fand ich diese Veranstaltung. Kolonialismus und die von den Europäern angerichteten Schäden sind ein Thema, das man immer wieder auf die Tagesordnung setzen sollte.
Für die Tourismusbranche sind die namibischen Gedenk- und Erinnerungsorte aus der Zeit kolonialer Unterdrückung des Landes positiv besetzte Standortfaktoren. Mit diesen Relikten wird vor allem um Reisende aus Deutschland geworben. Bernd Heyl beschreibt diese Gedenk- und Erinnerungsorte im Kontext deutscher Gewaltherrschaft und afrikanischen Widerstands. Sein »Reisebegleiter in die deutsche Kolonialgeschichte« führt zu zwanzig Orten in Namibia und bietet erstmals eine kritische Beschreibung lokaler Erinnerungslandschaften. Das Buch versteht sich auch als Beitrag zur aktuellen Diskussion um die deutsch-namibische Geschichte.
Bernd Heyl war Lehrer an meiner Schule in Goddelau.
Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2 Eintritt frei! Einlass: 18:30 Uhr
Foto: Brotfabrik
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Donnerstag 2. März: TANZEN

(Daniela)
Ich schreibe seit Monaten, dass ich so gerne mal wieder tanzen gehen würde. Jetzt hat sich Tom bei mir gemeldet und schreibt:
"Hier ist Tom, der Veranstalter der danceffm Party, die normalerweise in der Fabrik in Sachsenhausen stattfindet. Wir hatten vor ein paar Monaten einmal Kontakt und Du wolltest eigentlich auch mal zu einer unserer Partys (für Menschen ab 40) kommen - die Einladung steht!! Wie Du sicherlich weisst, wird die Fabrik zur Zeit saniert. Und ich habe jetzt schon zwei Afterwork-Partys in einer Popup Disco, ja, das gibt's wirklich, gemacht. Donnerstag, den 2. März findet dort wieder eine Party statt, unsere letzte in dieser Location, denn danach wird sie umgebaut und saniert. Der Club ist in der Brunner Straße 11, direkt gegenüber der Einfahrt zum Karstadt-Parkhaus. Es gibt an der auch an der Abendkasse noch Karten, nachfolgend alle Infos kompakt…
danceffm - Afterwork-Party für Menschen ab 40
Donnerstag 2. März 2023, ab 19.00 Uhr Pop-Up-Disco Playroom, Brönnerstr.11, 60313 Frankfurt am Main
Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse
Info Hotline 069 555 227
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Donnerstag, 2. März: FFM/ Mia

(Andrea)
Ich stelle gerade fest, dass ich mich terminlich mal wieder ziemlich verzettelt habe. Denn heute Abend treffe ich auch noch den bewunderten Fatih Akim!! Im Filmmuseum und freue mich schon sehr sehr sehr. Zu Mia will ich aber auch, das muss irgendwie alles nacheinander klappen, vielleicht kommt Fatih einfach mit zu Mia? Das wärs! Mia kenne ich bisher nur aus Radio und TV und freue mich, sie endlich mal live zu sehen, beim Nachholkonzert vom Nachholkonzert vom Nachholkonzert. "Im Klappentext für die „Limbo“-Tour 2020 vor mittlerweile fast drei Jahren hieß es, dass „Limbo“ ein Album darüber ist, „...den schonungslosen Wahrheiten, Widrigkeiten und Schönheiten des Lebens mit ehrlicher Aufmerksamkeit und ein bisschen Schwachsinn zu begegnen. Überhaupt ist es ein Album über Begegnungen und die Erfahrung, Komplexität und Diversität anzunehmen, auszuhalten und in all dem nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner zu suchen. Wenn das in dieser Band klappt, funktioniert das vielleicht auch anderswo. Zum Beispiel auf der Bühne. Mit vielen Menschen in einem Raum. Mit neuen Songs, alten Songs, Licht, Schweiß, Tränen und Ekstase. Für die ungewisse Zuversicht als Zuhause.“ Heute, im Herbst 2022, scheint es fast unheimlich, wie sehr diese Zeilen unser Weltbild und unsere Sehnsucht manifestieren und deshalb werden wir jede Sekunde dieser Tour mit Euch genießen!" Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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noch bis 20. Mai: FFM/ Himmel - die Entdeckung der Weltordnung

(Andrea)
Ein tolles Thema beleuchtet die DZ Bank mit ihrer Austellung, nämlich den Himmel. Immer da, ständig im Blick, Wetterbote und seit der Erfindung des Fliegens auch durchquerbar. Da wo der Himmel aufhört, fängt die Unendlichkeit an.
"Der Blick in den Himmel begleitet die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an. Schon in alten Hochkulturen bestimmen astronomische Beobachtungen das Verständnis von Gesetzmäßigkeiten und nahezu alle religiösen und philosophischen Systeme der letzten Jahrtausende sind durch die Annahme überirdischer Ordnungen geprägt. Seit der Astronomie als neuzeitlicher Wissenschaft und der modernen Astrophysik bedient sich die Erforschung des Universums hoch technologisierter Untersuchungsmethoden und Bildgebungsverfahren – und entdeckt den Sternenstaub als Grundstoff unseres Planeten. In der Ausstellung »Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung« spüren wir der Faszination für das Universum nach und stellen die Frage, was uns der Blick in den Himmel über die Erde und unseren Aufenthalt auf ihr erzählen kann. Anhand künstlerischer Positionen aus der DZ BANK Kunstsammlung nähern wir uns der Vorstellung von unserem Planeten als Teil des Kosmos." Im Ausstellungsraum der Kunststiftung DZ BANK werden dreimal jährlich thematische und monografische Ausstellungen mit Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus der Sammlung der DZ BANK gezeigt.Weitere Ausstellungen im Haus sind im Kabinett zu besuchen, in dem die zukünftigen Etagenausstellungen öffentlich zugänglich gemacht werden. Öffnungszeiten Dienstag bis Samstag 11 bis 19 Uhr. Eintritt frei.
DZ BANK Kunststiftung gGmbH, Platz der Republik, 60325 Frankfurt am Main
Bild: BKH Gutmann, The Wish, 1991 (Detail)
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Freitag, 3. März: Of/ Winetasting

(Andrea)
Wie schön, ein Lebenszeichen aus dem Zweit.Lofft in der Bernardstraße! Bobbel und Matthias melden sich aus dem Winterschlaf zurück und haben diesen wohl nicht verschlafen, sondern genossen und laden jetzt zur Winehattan-Bewusst.Weins.Erweiterungen führen diesmal entlang der amerikanischen Pazifik-Küste. Bobbel schreibt: "Nachdem die kalifornische Weinreise Ende Juni 2022 bei unseren Gästen auf sehr positive Resonanz gestoßen ist, entführt euch Winehattan gleich nochmals an die amerikanische Westküste. Kalifornien wird auch wieder vertreten sein, aber ein Fokus liegt nun auf den wunderbaren Weinen Oregons. Ein zunehmende Zahl von Stimmen behauptet, dass die besten Weine Amerikas eines Tages aus Oregon kommen werden, großartige Vertreter gibt es aber schon heute und die lassen wir von einer ebenso kompetenten wie sympathischen Dame vorstellen: Miriam Freislederer, Geschäftsführerin unseres Partnerunternehmens Weingarten Eden, hat ein ebenso interessantes wie erlesenes Wein-Programm arrangiert, dass sie uns am 3. März 2023 um 18 Uhr präsentieren wird. Ihr dürft gespannt sein und euch wie immer von den Leckereien aus der Herd.Reben-Kulinarik-Manufaktur überraschen lassen. Die Essensbegleitung steht diesmal unter dem Motto „Boozy mood instead of oozy food“. Im Anschluss an Tasting&Food haben wir noch etwas Besonderes für euch parat: Unser guter Freund und Partner Peter Jöckel von HPJWine, Partner unseres Kalifornien-Tastings im Juni, lädt zur ersten „Winehattan Winebar“ ein, die er auf eigene Kosten mit Trouvaillen aus seinem Portfolio bestückt. „Free and high-profile drinking“…wenn das kein gelungener Abschluss eines sicher denkwürdigen Abends wird, dann…kommt das große „Dann!“ Für 75,– Euro pro Person bringen wir euch vinophil an die US-Westküste. Dafür kommt Ihr mit alternativen Verkehrs- und Genussmitteln keinesfalls dorthin… Eine Anmeldung unter info@winehattan.com und eure Plätze sind reserviert. Die Details erhaltet Ihr mit der Buchungsbestätigung. 18 Uhr
Zweitlofft, Bernardstraße 13, 63067 Offenbach, www.zweitlofft.de
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Freitag, 3. März: Of/ Waggon Saisoneröffnung
(Andrea)
Endlich.......wieder Waggon! Season Opening mit RETRO FUTURE DANCE 3 Dj's 3 unterschiedliche styles Dirk Schricker# Christian Strobel#aritea /Jasmina Stille spielen alles was uns gefällt oder uns jemals gefallen hat! sowohl mit Schallplatten oder auch Mp3s# COME and DANCE! 20 Uhr
Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach
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Samstag, 04. März: A Tribute To Julian Assange

(Uwe)
#benefizkonzert #frankfurt #JulianAssange #Assange #FreeAssange Alle wesentlichen Informationen zu der Veranstaltung in Hashtag-Kurzfassung.
Die im Rahmen des Benefizkonzerts, veranstaltet von Fee Assange FFM, eingenommenen Beträge gehen ausschließlich an die WAU Holland Stiftung. Diese nutzt das Geld für die Verteidigung von Assange und setzt sich weiter dafür ein, seinen Fall in der Öffentlichkeit zu halten. Gut so, denn Julian Assange droht weiterhin eine Auslieferung von Großbritanien an die USA, die ihn wegen Spionage anklagen will. Aktuell sitzt er in Großbritanien im Gefängnis und versucht mit seinen Anwälten eine Auslieferung an die USA zu verhindern, deren Gesuchen die britische Regierung im Sommer 2022 bereits stattgegeben hatte. Es kam aber bisher nicht dazu, weil Assanges Verteidigung Berufung dagegen eingereicht hatte.
Angefangen hat das ganze Elend bereits 2010, tatsächlich zu einer Zeit als Barack Obama noch US-Präsident war. Dass der Republikaner Trump die Geschichte nach seinem Amtsantritt nicht abgebließ und sogar noch intensivierte, war zu erwarten aber auch der Demokrat Joe Biden hält am Auslieferungsersuchen fest. 2012 flüchtete Assange in die ecuadorianische Botschaft in London, in der er sieben Jahre, bis 2019 lebte. Danach wechselte er in ähnlich beengte Verhältnisse, ein britisches Gefängnis. Seit über zehn Jahren ist er also mehr oder weniger eingesperrt. Ihr habt die ganze Zeit richtig gelesen, die beiden beteiligten Länder sind die USA und GB, Assange selbst ist Australier.
Für Assange wollen tanzen / spielen / singen: Puschan Mousavi Malvani, Rolf Stahlhofen, Jan Ludwig aka John Levin, Giuseppina Galloro Sabiene Jahn, Guy Dawson, Owe Schattauer alias C-Rebell und viele mehr.
Kulturhaus Frankfurt Frankfurt, Pfingstweidstraße 2 Beginn 19 Uhr Tickets: 16,50 EUR bzw. 7,50 EUR (ermäßigt)
Foto: Free Assange FFM
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Samstag, 4. März: Of/ Ladenkino - Restkarten sichern!

(Andrea)
Vorgestern habe ich mit Daniel gesprochen und das Ladenkino ist so gut wie ausverkauft, daher schnell schnell! Einen passenderen Filmtitel kann man kaum wählen, schließlich stellen Anja und Blümmel UND Daniel die Weichen ein bisschen neu. Wer nochmal in die vertraute Ladenkino-Atmosphäre eintauchen möchte, sollte sich schnellstens mit Karten versorgen: "Liebe Freundinnen und Freunde des Ladenkinos, es ist soweit: Am Samstag, 4. März läuft mit "Maria träumt – Oder: Die Kunst des Neuanfangs" ein letzter wunderbarer Film im regulären Ladenkino-Betrieb am Starkenburgring. Karten gibt's ab sofort bei Anja und Blümmel – und bestimmt nicht allzu lang!
Der Umzug des LADEN artefakt Offenbach ins Parkhaus mitten in der Innenstadt ist aktuell in vollem Gange. Doch noch machen wir es uns im Ladenkino an gewohnter Spielstätte gemütlich. Und welcher Film könnte in diesem Moment besser passen als „Maria träumt – Oder: Die Kunst des Neuanfangs“!? Denn diese französische Ausnahme-Komödie erzählt zärtlich, beschwingt und kämpferisch von Aufbruch und Veränderung. Und davon, wie viel Mut, Leidenschaft und Ausdauer es manchmal braucht, Träume allen Erwartungen zum Trotz zu leben. Dass Maria bei ihrem Neuanfang so gut wie immer „kunstvoll“ Fahrrad fährt, versteht sich beinahe von selbst. Im Ladenkino bleibt also alles anders. Kommt, seht, staunt – und trinkt mit uns. Auf Abschied, Aufbruch, das Dazwischen! Auf viele schönste Filme sowieso, irgendwo! Danke für Euren überwältigenden Zuspruch seit Januar 2015!
artefakt, Starkenburgring 2, Offenbach
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Samstag 5. März: Halva mit Booty Carrell und Sebnem Altunkaya

(Daniela)
Das hört sich genau nach meinem Abend an: Vintage Grooves und wiederentdeckte Welthits aus der Türkei, dem Balkan und dem arabischen Raum bis nach Südostasien
Das HALVA-Team, Balkava, Trust Your Audience und die Ima Clique bitten am 4. März im gemütlichen Bollywoodkino im Basement des 25hours Hotels endlich wieder zum Tanz. Dazu gibt’s türkische Snacks auf die Hand. Vor der Party wird die Kultuanthropologin und Ethnografin Şebnem Altunkaya aus Göttingen auf Englisch einen Vortrag über Anatolian Rock halten. Der Vortrag wird durch Hörbeispiele, Bildmaterial und das Zwiegespräch mit Sebastian Reier aka Booty Carrell aufgelockert. Der DJ, Kurator, Journalist und Musikdirektor der Münchner Kammerspiele entführt uns im Anschluss gemeinsam mit Kosmik Kat (Pedo Knopp) in einen sagenhaften Klangkosmos aus psychedelischem Funk, Rock, Disco, Minority Pop und wiederentdeckten Welthits aus der Türkei, dem Balkan und dem arabischen Raum bis nach Südostasien. Freuen sie sich auf psychedelische Wah-Wah-Gitarren, freakige Synthesizer, funky Folklore, arabesken Weltschmerz und mitreißende Rhythmen!
19:30 Uhr Einlass 20:00 Uhr Lecture: „Birth and Rebirth of Anatolian Rock“ (Şebnem Altunkaya) 21:30 Uhr Listening Session & Tanz mit DJ-Sets von Booty Carrell & Kosmik Kat (Pedo Knopp). Musik: Vintage Grooves und wiederentdeckte Welthits aus der Türkei, dem Balkan und dem arabischen Raum bis nach Südostasien Special Guests:Lecture: ŞEBNEM ALTUNKAYA (Kulturanthropologin/Ethnografin Universität Göttingen) DJ & Moderation: BOOTY CARRELL (B-Music, Byte FM, Golden Pudel)
Location: 25h Hotel The Trip, Niddastraße 58, 60329 Frankfurt Bollywood-Kino im Basement des Hotels → Eingang über die Hotellobby Unkostenbeitrag: €15,-/ reduziert €12,- Dazu gibt's Halva & türkischen Mokka aufs Haus (solange der Vorrat reicht).
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Samstag, 4. März: Of/ Isenburg Quartett im Diamant

(Andrea)
Die vier Musikerinnen und Musiker des Isenburg Quartetts haben eine Vorliebe für außergewöhnliche Auftrittsorte und sind damit in dem derzeit von Studierenden der Hochschule für Gestaltung geschaffenen Diamant, Museum of Urban Culture, in der Frankfurter Straße 8, genau richtig. Zu hören sein wird am 4. März Musik von Franz Joseph Haydn, John Cage und Mieczyslaw Weinberg, außerdem haben die vier ein Türkisches Volkslied im Repertoire. Vor und nach dem Konzert gibt es die Möglichkeit, das vierstöckige Haus des ehemaligen Juweliergeschäfts, das von der HfG Offenbach aktuell als Museum of Urban Culture genutzt wird, mit seinen original eingerichteten Räumen und einer Fotoausstellung zu besichtigen. Das Isenburg Quartett gestaltet die Räume mit eigens dazu konzipierten Audio-Installationen, die den Bezug des Quartetts zu diesem inspirierenden Ort auf spielerische Weise zeigen.
Programm:Franz Joseph Haydn (1732–1809): Streichquartett op. 20, Nr. 4, D-Dur (1772) John Cage (1912–1992): FOUR (1989) John Cage: Auszüge aus “Thirteen Harmonies” - Fassung für Streichquartett (1985) Mieczyslaw Weinberg: Streichquartett Nr. 13, op. 118 Üsküdar'a gider iken (Türkisches Volkslied)
Tickets: 20 Euro / 10 Euro ermäßigt für Schüler, Studierende, Auszubildende und Menschen mit Behinderung. Reservierung per Mail an anmeldung.kultur@offenbach.de.
Einlass 19:00 Uhr
Diamant - Museum of Urban Culture, Frankfurter Straße 8, Offenbach. Nicht barrierefrei
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Sonntag, 05. März: Solastalgia

(Martin)
von Thomas Köck Uraufführung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Dieser Abend ist eine Sensation – Theater – aber ein bisschen auch Sprechoper. Um was es geht, ist gar nicht so einfach zu sagen; doch ist allein das Spiel der Schauspielerinnen so grandios, dass die Freude kaum zum Aushalten ist.
Hier einige Kritiken: »Zum Jauchzen schön: ein allein mit lateinischen Pflanzennamen bestrittenes Sprech- und Singduett von Lindner und Meded. Eine Weltneuheit, die mit lebenden Pilzlandschaften im Stil eines Hörsaals gefertigte Öko-Bühne. Ganz unbedingt und very very empfohlen, weil, weil, weil - ach, –lasst es euch sagen und zeigen.« Strandgut, Oktober 2022
»Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor, monologisieren, werfen sich die Worte und Sätze zu. Das geschieht in einem hohen Tempo, intensiv, scharf und total durchrhythmisiert, der stramm organisierten Welt entsprechend, von der der Text berichtet. Wehe der, die die da nicht mithält, aber den Schauspielerinnen gelingt es mit Bravour, und wenn sie nicht doch einmal stolpern würden, müssten sie Roboter sein.« Frankfurter Rundschau, 26. September 2022
»Der Dramatiker Köck inszeniert selbst, mit einer Sorgfalt, die bis zu dem von einem Pilzmyzel hergestellten Bühnenbild und den sprechenden Kostümen aus Plastikmüll und Neopren den Mythos eines deutschen Waldes, Turbokapitalismus und das buchstäbliche Burnout eines Vaters, scheinbar Disparates, ebenso desolat wie schlüssig zusammenbringt, als ununterbrochenes „weil“. Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor grandios präzise, spielen wundervoll in ständigen Stimmungswechseln von trockenem Witz bis Abgrund.« Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. September 2022
Hingehen!!!
Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/solastalgia/1285/ Sonntag, 5. März um 18.00h Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Foto: © Robert Schittko
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Montag, 6. März: OF/ Tyll

(Andrea)
Till Eulenspiegel kennt jedes Kind und es gilt als sicher, dass dieser Gaukler und Narr vor 600 Jahren gelebt hat. Daniel Kehlmann hat vor ein paar Jahren die Geschichte von "Tyll" erzählt und entführt in die Zeit von religiösem Fanatismus, Lehnsherrschaft und Dreißigjährigem Krieg. Ein tolles Buch und ich habe es in wenigen Tagen gelesen. Nun kommt "Tyll" in einer Produktion des Ernst Deutsch Theater Hamburg und Tournee-Theater Thespiskarren im Rahmen der TheaterEssenz ins Capitol nach Offenbach und ich bin schon sehr gespannt, die Geschichte auf der Bühne zu sehen. "Tyll Ulenspiegel – rätselhafter Gaukler, Schausteller und Provokateur Daniel Kehlmanns von der Kritik hymnisch gefeiertes Meisterwerk über eine legendäre historische Figur und eine aus den Fugen geratene Welt auf der Bühne! Tyll Ulenspiegel – rätselhafter Gaukler, Schausteller und Provokateur –begibt sich auf eine Reise und trifft Königinnen, Drachenforscher, Mönche, Bauern- und beschliesst eines Tages, niemals zu sterben… Der Roman ›Tyll‹ stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Er zeigt Till Eulenspiegel als Seiltänzer und Jongleur, der sich elegant über jede Konvention hinwegsetzt und mit seinem subversiven Humor den Reichen und Mächtigen den Spiegel vorhält. Die Narrenfigur wird zu einem Sinnbild menschlicher Freiheit in Zeiten des Umbruchs. ›Tyll‹ offenbart, was Kriege im Inneren des Menschen anrichten. Die Dramatisierung ist ein opulentes Märchen für Erwachsene voller Witz und Poesie." 19:30 Uhr
Capitol Theater Offenbach, Goethestraße 1-5, Offenbach
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Mittwoch, 8. März: FFM/Devin Townsend
(Andrea)
Wie heißt es in "Wo die wilden Kerle wohnen" so schön, "und jetzt machen wir Krach!": Devin Townsend gilt als Multi-Talent und ist in der weltweiten Rockszene eine bekannte und feste Größe. Er kann Hochgeschwindigkeits-Metal, aber auch ruhigere Töne. In seiner bald 30-jährigen Karriere hat Devin Townsend bisher über 30 Alben veröffentlicht, von denen keines wie das andere klingt. Von Kollegen wie Steve Vai (u.a. Frank Zappa, David Lee Roth, Whitesnake), Jason Newsted (u.a. Metallica, Voivod) oder Burton C. Bell (Fear Factory) wird Townsend, der auch als erfolgreicher Produzent arbeitet (u.a. für Gwar, Soilwork, Lamb Of God), über alle Maße gelobt. Seine Soloalben zeichnen sich durch extreme Musikalität und intensive Dichte aus, speziell in Deutschland hat sich Townsend durch regelmäßiges Touren und Festivalauftritte eine treue Anhängerschaft erspielt. 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Samstag, 10 März (Premiere): Tschechow. Kirschgarten. Komödie.

(Martin)
Dass Anton Tschechow seine Stücke mit dem Genre Komödie überschrieben hat, ist meist schon eine Aufgabe – geht’s doch eigentlich um das Dramatischste im Leben… Ich freue mich sehr auf die Inszenierung ‚Der Kirschgarten‘ und den Blick den Michael Weber als Regisseur mit dem Ensemble des Theater Willy Praml auf Tschechow und uns werfen.
Der Kirschgarten soll fallen. Es gibt schon einen Bebauungsplan, der eine profitable Zukunft sichert. Die Axt ist eine gute Erfindung – ein Werkzeug hat keine Gefühle. Und ein Henker isst nach getaner Arbeit mit Appetit. Alle haben Recht: Der Baum und der Baumfäller.
Man kann sich in die Generationen, die Tschechow im KIRSCHGARTEN auf- und abtreten lässt hineinversetzen; es fällt einem schwer, die einen zu verdammen und die anderen zu bemitleiden. Wer alt ist hat viel erlebt und will nicht sterben. Wer jung ist, will noch viel erleben und hat keine Angst vor dem Tod. Und die Kirschbäume sind sowieso bei bester Laune, selbst als Kirschholzkommode oder Kirschmarmelade. Der Lauf der Zeit als Theaterstück, der Mensch als universale Fehlbesetzung.
LOPACHIN: Gestern war ich im Theater. Urkomisch. LJUBOW ANDREJEWNA: Wahrscheinlich war es überhaupt nicht komisch. Sie sollten keine Stücke ansehen, sondern des Öfteren sich selber. Wieviel unnützes Zeug sie reden. LOPACHIN: Das ist wahr. Man muss es sagen. Unser Leben ist idiotisch.
Premiere ist am 10. März Weitere Vorstellungen: 12., 18., 19., 24., 25., 26., 30., 31. März und 14., 15., 16., 21., 22., 23., 28. und 30. April.
Theater Willy Praml in der Naxos Halle
Foto: (c) Homepage Theater Willy Praml
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Freitag, 10. März: Of/ Prinzessin ist kein Traumjob!

(Andrea)
Vielleicht war es frühkindlicher Realismus, aber statt Prinzessin werden zu wollen, bin ich lieber auf Bäumen herumgeklettert. Erst später, oder auch jetzt ab und zu, fände ich es ganz schick, Prinzessin zu sein. Aber unsereins stellt sich das viel zu einfach vor! Rena Schwarz hat sich das Berufsbild mal genauer angeschaut und sagt: Prinzessin ist auch kein Traumjob! "Sind Märchen heute überhaupt noch zeitgemäß? Irgendwie schon: überall alleinerziehende Köwni-ge, Patchwork-Familien mit Stiefmutter mit Halbgeschwistern ...Kabarettistin Rena Schwarz ist KEINE Märchentante, vielmehr räumt sie die Märchen – ganz besonders die der Brüder Grimm – so richtig auf! Sie verlegt die alten Märchen in die heutige Zeit und analysiert sie gekonnt von rechts, links, oben und unten, wie auch von hinten...Sie beleuchtet die Märchen aus vielen Perspektiven und vergleicht sie mit der Realität. Z.B.: Können Hänsel & Gretel sich gar nicht mehr im Wald verirren, außer der Akku vom Smartphone ist leer und das GPS geht nicht. Das Hexenhaus hätte obendrein nur noch eine Chance, wenn es WLAN hätte und der Lebkuchen glutenfrei wäre... Die Prinzessin hat überhaupt immer den langweiligsten Job von allen und muss am Schluss den heiraten, den der König aussucht – und wenn`s der Frosch ist! Grenzt das nicht schon an Zwangsehe? Sieht so weibliches Empowerment aus? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Rena mit ihrem Publikum nach. Geschickt inszenierte Gedanken, unterhaltsam und zugleich mit Tiefgang, werden hierbei von liebenswert-witzigen und bitterbösen Liedern bereichert." Ich glaube, das wird recht unterhaltsam und gehe hin. Eintritt: 13€, Abendkasse ist möglich, Anmeldung unter: www.freireligioese-offenbach.de oder 069 800 806 0
Freireligiöse Gemeinde, Schillerplatz, Offenbach
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Freitag, 10. März: OF/ Ladies Boxing Night
(Andrea)
Frei nach den Beastie Boys "You´ve got to fight!" und wahrlich, am 8. März war Frauentag, es liegt viel im Argen und daher steigen die Mädels heute in den Ring. Lilis Trainer hat den SOH-Cup organisiert und die italienischen Boxerinnen aus der Lombardei eingeladen. Frauenpower, aber auch der sechsfachen Box-Weltmeister Luca Cinqueoncie sechsfachen Box-Weltmeister Luca Cinqueoncie hat sich angesagt. Einlass 18 Uhr
Stadtwerke Offenbach Sportfabrik, Mainzer Ring 150, Offenbach
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Samstag, 11. März: Hackedepicciotto

(Uwe)
Hackedepicciotto, bestehend aus der Mitbegründerin der Love-Parade, Danielle de Picciotto, und Alexander Hacke (seit mehr als vierzig Jahren Teil der Einstürzenden Neubauten, präsentieren ihr sechstes Album "The Silver Threshold". Ihr bisher „symphonischstes“ Album, ist weitläufig und explorativ und spiegelt die endlose Bewegung über Orte, Landschaften und Umgebungen wider, die das Paar auf Ihren nomadischen Reisen erlebt hat. Sie gleiten über Genres die, Drone, Industrial, Experimental, Spoken Word und Soundscapes, umfassen. Eine seltsam-fragile Schönheit durchzieht das Werk trotz pulsierender Elektronik und bedrohlichen Riffs. Der Kern von "The Silver Threshold"- überhaupt von hackedepicciotto als Projekt - besteht jedoch in der Fähigkeit des Paars, ihre Leben und ihre Erfahrungen in einen künstlerischen Ausdruck zu überführen, in dem Differenz und Identität zugleich aufgehoben sind. Die Arbeit zweier Menschen mit einer tief verwurzelten intuitiven und kreativen Verbindung.
ONO2 Frankfurt, Walter-Kolb-Str.16 20:30 Uhr Tickets ab 19,70 €
Foto: Frank Dietrich Booking Homepage
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Mittwoch, 15. März und Samstag, 25. März: The Fe.Male Trail (Ein Nick Cave-Abend)

(Martin)
Mit Text und Musik von Katharina Bach und Band Bitchboy
Yeah! Sie ist wieder da! La Bach ist zurück in Frankfurt!
Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Rockkonzert, das eines ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance!
„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ – Das schrieb die Offenbach Post.
Und die FAZ berichtete: „Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“
Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen!
JETZT FÜR ZWEI KONZERTE WIEDER ZU SEHEN IN FRANKFURT!!!!!
Der Vorverkauf beginnt am 10. Februar. Schnell Tickets sichern!
Mittwoch, 15. März Samstag, 25. März um Schauspiel Frankfurt.
Foto: © Robert Schittko
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Mittwoch, 15. März: Die Frau mit dem Arm

(Martin)
Leseshow mit Andreas Dorau/Sven Regener
It’s showtime! Sie gehen wieder auf Tour – Andreas Dorau und sein kongenialer Partner Sven Regener. Denn sie haben es wieder getan: ein Buch geschrieben, eine Fortsetzung des Indie-Bestsellers „Ärger mit der Unsterblichkeit“.
Genauso lustig, genauso lehrreich, genauso brillant: „Die Frau mit dem Arm“. Eine bessere Künstlerkombi als dieses exzentrisch-schlaue Literatur-Duett Dorau-Regener ist ja kaum denkbar: Andreas Dorau, der Meister der Exzentrik, der Erfinder von Photoshop bevor es Photoshop gab, Überraschungsdenker im Tonstudio, der ewige Pop-Geheimtipp zwischen Elektrobeats, genialen Textideen und penetranten Ohrwürmern auf der einen Seite und der ebenso melancholische wie wütende Schriftsteller und Musiker Sven Regener, Meistererzähler der Kreuzberg-Universen, wie es sie überall auf der Welt gibt, auf der anderen Seite.
Das Ergebnis ist ein Abenteuerroman über Andreas Doraus Reisen durch die Welt des Pop von den Nullerjahren bis in unsere Gegenwart, gespickt mit frischen Ideen am Fließband über Kunst, Kulturindustrie und die Abgründe und Klippen des sogenannten Lebens, die man als Künstler am besten mit einem Feuerwerk von Witz und Eigensinn umsegelt.
Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/420521
Mittwoch, 15. März um 20.00h Mousonturm / Saal
Foto: © Charlotte Goltermann
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Donnerstag, 16. März: FFM/ Indie-Abend

(Andrea)
Support your local heros: Ein hübsches Lin-Up gibt es heute im Nachtleben und über eine der drei auftretenden Bands kann ich zumindest erzählen, dass sie im Kulturlabor ziemlich gerockt haben. Casual Friday ist eine unglaublich professionelle Band, sehr tight, sympathisch und gut aussehend. Die beiden anderen Bands kenne ich noch nicht, aber das wird der Abend ändern: Das Programm eröffnen Waiting for Waves: „Moment mal, ich war doch eben noch 17?“ Fünf Jungs aus Frankfurt, die einfach nicht erwachsen werden wollen. Skaten, Surfen, dem Alltag entfliehen und sich keine Gedanken über die Arbeit und Versicherungen machen. Musikalisch sind Waiting For Waves „zu Pop für Punk und zu Punk für Pop“. In ihren Texten handelt es sich um gescheiterte Jugendlieben und Teenie-Parties - mit vielen Gute-Laune-Vibes untermalt. Wie sich diese Band anfühlt? Wie warmer Apfelkuchen! Guten Appetit. Casual Friday sind eine Indie Rock Band aus Frankfurt, die sich vorrangig dem britischen Sound verschrieben hat und diesen konsequent in ihren zahlreichen Songs umsetzt. Beeinflusst von Bands wie den Arctic Monkeys, Kasabian oder Royal Blood haben die Jungs mittlerweile aber ihren eigenen Sound gefunden, gespickt mit der rauchig-balladigen Stimme von Frontmann Matt. Im Januar 2021 ist nun das bereits zweite Album „Stay“ erschienen, nachdem das Debutalbum „Casual Friday“ 2017 in die Läden kam. „Zwischen sphärischen Synthie-Klangteppichen und eingängigen Gitarrenmelodien, von markanten Basslines bis hin zu treibenden Schlagzeugbeats. Herzlich willkommen in der Klangwelt von Kapetan: Im Spannungsfeld zwischen Alternative-Rock und Indie-Garage-Sound. Die Songs zeugen von Schwermut und Melancholie, fühlen sich aber auch in der Indie-Disco wohl. 2019 nahm sich The-Strokes-Produzent Gordon Raphael der Frankfurter Band an, um mit Kapetan die selbstbetitelte Debüt-EP zu produzieren. Drei Jahre später sind die Songs live erprobt und die nächste EP ist auf dem Weg. Indie-Rock, schwermütig und tanzbar. Das sind Kapetan.“ Einlass 19
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei
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Samstag, 18. März: Lightsigns – The Enya Project

(Martin)
An Evening with songs of Enya
ENYA gehört mit mehr als 75 Millionen verkaufter Tonträger weltweit und als Gewinnerin von vier Grammy-Awards sowie einer Oscar-Nominierung zu den erfolgreichsten Solo-Künstlerinnen der Gegenwart.
Geboren und aufgewachsen in der katholisch geprägten Ortschaft Gweedore im irischen County Donegal, startete sie ihre musikalische Karriere in der irischen Folkband "Clannad". Aus dieser Verbindung löste sie sich 1982 und arbeitete mit Nick Ryan (Producer und Komponist) und dessen Ehefrau Roman Ryan (Lyrics) an ihrer Solokarriere.
Das Ensemble LIGHTSIGNS, bestehend aus Musikern des Großraums Aschaffenburg, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausgesuchte Songs der irischen Künstlerin zu arrangieren und dort aufzuführen, wo sich Spiritualität und Musik besonders gut entfalten können - in großen Kirchenräumen. Ein 6-köpfiges Vocalensemble wird u.a. von Klavier, Keyboards, klassischer Gitarre, Bass, Cello, Harfe oder Violine begleitet.
Vorverkauf: lightsigns.net Samstag, 18. März um 20.00h Heiliggeistkirche im Dominikanerkloster
Foto: © lightsigns
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Donnerstag, 23. und Freitag, 24. März: Portrait Désir

(Martin)
Dieudonné Niangouna / Compagnie Les Bruits de la Rue Theater
Der Sprachmagier Dieudonné Niangouna kreiert mit „Portrait Désir“ ein fantasievolles, energiegeladenes Theaterstück mit mythologischen und historischen Frauenfiguren – von Medea über die westafrikanischen Königinnen Pokou und Nzinga, die kongolesische Prophetin Kimpa Vita bis hin zu Harriet Tubman – voller Farcen und Tragödien. Wie in den nächtlichen Erzählungen der Großmutter des Autors und Regisseurs, der diese fantastische Reise gewidmet ist, leben die Geister neben den Lebenden.
Vier Schauspielerinnen, zwei Schauspieler und zwei Musiker erschaffen auf der Bühne eine polyphone musikalische Fabel, die von Dieudonné Niangounas opulenter, bildhafter, witziger, aufbrausender Sprache getragen wird.
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/portrait-desir/
Um 18.30h findet jeweils eine Kurzeinführung statt. Donnerstag, 23. und Freitag, 24. März um jeweils 19.00h Mousonturm / Saal Solidarisches Preissystem
Foto: © Christophe Raynaud de Lage
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Samstag 25. + Sonntag 26. März: Familienkonzert „Pippi, Karlsson & Co.“

(Daniela)
Eine der berühmtesten Figuren von Astrid Lindgren steht im Zentrum dieses Familienkonzerts der hr-Bigband. Erzählt und moderiert von Niels Kaiser und Elke Ottenschläger und gesungen von Elke Diepenbeck. Die hr-Bigband ist voll dabei, live und mit sattem Big-Band-Sound! Altersempfehung: ab 6 Jahren Pippi Langstrumpf macht sich die Welt widewide-wie sie ihr gefällt. Kein Wunder, dass bei der rothaarigen Kinderbuchheldin mit den abstehenden Zöpfen so manche Gleichung nicht ganz aufgeht. Denn Pippi ist nicht nur stark, sondern hat auch ihre ganz eigene Logik.
Da kann es schon mal vorkommen, dass Polizisten vor der Neunjährigen Reißaus nehmen, Nägel in der Suppe zur leckeren Delikatesse werden und gelogen wird, dass sich die Balken biegen. Immer mit von der Partie: ihr Äffchen Herr Nilsson und ihr Pferd Kleiner Onkel.
Doch auch Karlsson, Michel, Madita & Co. dürfen in den Geschichten von Astrid Lindgren natürlich nicht fehlen. Unterstützt werden sie alle von den Musikern der hr-Bigband. Elke Ottenschläger und Niels Kaiser erzählen, Elke Diepenbeck singt, die Kinder lernen jede Menge (un)sinnige Tipps und Tricks fürs Leben und die Erwachsenen fragen sich: Wären wir nicht alle gerne ein bisschen mehr wie Pippi?
Tickets: https://www.hr-ticketcenter.de/
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Samstag 1. April: Dhafer Youssef & die hr-Bigband
(Daniela)
Eine Straße voller Minarette – das ist das Bild, das Dhafer Youssef zu dem Titel seines erst kürzlich veröffentlichten Albums inspiriert hat. Magnus Lindgren und die hr-Bigband haben dieses Porträt einmal aus dem jazzorchestralen Winkel betrachtet und ihm mit neuen Arrangements satte Farben verliehen. Die akustische Ausstellung gibt’s an diesem Abend. Auch mit dabei: Der spanische Pianist Daniel Garcia, der sich mit seinem Instrument hervorragend in das Gesamtkunstwerk einzufügen weiß. Ein Genuss fürs Ohr – und vielleicht sogar ein bisschen fürs innere Auge.
Mehr Infos hier.
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Samstag 15. April: Saatgut & Jungpflanzen Markt
(Daniela)
Endlich wieder in den Garten! Frühling in der Seilerbahn! Weil für uns auch die Landwirtschaft zur Kultur gehört und wir auf Nachhaltigkeit stehen,laden wir euch ein zum SAATGUT & Jungpflanzen MARKT Am 15. April 2023 von 11.00 – 17.00 Uhr In der Seilerbahn, Halle 3 (bei gutem Wetter auch draußen) Holt euch Saatgut, Pflanzen und Infos zum Thema Garten, Artenvielfalt und Umweltschutz. Für BIO Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt. Kommt mit Freunden und Familie, wir freuen uns auf euch!
Seilerbahn Kunst & Kultur e.V. Offenbacher Landstraße 190, 60559 Frankfurt am Main Anmeldung von Marktständen und Vorträgen: n.astor@seilerbahn.net
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Bis 01. Juni: MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020 im MOMEM

(Petra)
Die Ausstellung macht die Energie, Kraft und Kreativität der Musik im zum Club umgestalteten Museum erlebbar. Der Besuch wird so zur musikalischen Reise zwischen House, Trance und Techno, auf der das Stillstehen schwerfällt. Hierzu zeigt und „spielt“ das MOMEM eine Übersicht der wichtigsten Titel aus dem Bereich der elektronischen Musik seit 1985. Die Auswahl basiert auf persönlichen DJ-Charts und wichtigen Playlists bekannter Techno- und House-Publikationen. Unter anderem mit richtungsweisenden Werken von Labels, wie WARP, Underground Résistance, R&S oder TRAX. Neben der akustischen Komponente soll die Musik auch visuell über Foto-Arbeiten von tanzenden Menschen aus den Anfängen der Rave-, House- und Technobewegung dargestellt werden. So werden im Rahmen der Ausstellung Arbeiten von Foto-Artists aus der ganzen Welt präsentiert, die auf überdimensionierten Screens gezeigt werden, und die die Themen Ekstase, Leidenschaft, Energie und Lebensfreude festhalten.
MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020, Ausstellung, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 15 - 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro , Tickets hier
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Bis 26. Februar: Ausstellung von Jana Bissdorf
(Daniela)
Auf in den schönnen saasfee*pavillon
Omnipräsente Kontrollmechanismen irdischer Gesellschaftssysteme schränken zunehmend existenzielle Freiheiten ein. Ein Überwinden dieses Zustands scheint unmöglich und mündet im ewigen Hoffen auf das transhumanistische Sein. Im Kontext der alptraumhaften Vorstellungen von Science-Fiction Autor:innen, wie George Orwell oder Stanisław Lem, findet sich ein surreal retrofuturistisches Modell einer nichtexistenten Raumzeit im Ausstellungsraum wieder, zusammengesetzt aus Radioröhren, Platinen, Parabolspiegeln, Fotografien und wucherndem Bauschaum - irgendwo zwischen unschuldiger Niedlichkeit und verschlingenden, dystopischen Auswüchsen.
Die Ausstellung im saasfee*pavillon ist bis zum 26. Februar 2023 geöffnet.
jana bissdorf - the frontal lobe looks good. always nice to bite into the curb.
saasfee*pavillon bleichstraße 66 hinterhaus, leider nicht barrierefrei. 60313 frankfurt am main www.saasfeepavillon.de
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Bis Sonntag, 26. Februar: Im letzten Hemd / Fotokunstprojekt
(Martin)
Im Zollamtsaal zeigen 25 Menschen 25 Bilder im Gedanken an den eigenen Tod.
Die Begegnung mit der Endlichkeit lehrt: Über Limitierung erschließen sich Werte spontan. Das gilt auch für den Wert – und damit am Ende für die Qualität – des Lebens. In diesem Sinn wurden 25 Menschen jeden Alters aus allen Lebenswelten eingeladen, sich in ihrem persönlichen Letzten Hemd portraitieren zu lassen. Und sich so auf besondere Art mit der eigenen Sterblichkeit zu konfrontieren.
Unter der Beteiligung der Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung. Fotografien von Thomas Balzer / Künstlergruppe Gotensieben: www.im-letzten-hemd.de
Offizielle Eröffnung: Mi 25.1.2023, 18 Uhr, mit David Roth und Studierenden und Dozent*innen der Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung Geige: Puschan Mousavi Malvani Bis Sonntag, 26. Februar: Im letzten Hemd Haus am Dom/Zollamtssaal, Domplatz 3
Foto: © Thomas Balzer
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Bis Sonntag, 30. April: Ella Littwitz in der basis

(Petra)
In ihren Installationen und Objekten thematisiert dei israelische Künstlerin Ella Littwitz die Beständigkeit, Legitimität und Überwindung von Grenzen sowie ihre geschichtlichen, kulturellen und politischen Bedeutungen. Der grundlegende Zweifel an jenen Markierungen als unverrückbare Entitäten, die vom Menschen aufgrund bestimmter Überlieferungen, politischer Interessen oder religiösen Überzeugungen errichtet werden, prägt dabei ihre Arbeitsweise. Die Frage, wie ein Ort definiert wird, wie seine Grenzen aussehen und sich im Laufe der Zeit verändern, dient als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis, die sich thematisch beispielsweise mit den Grenzen zwischen Israel und den angrenzenden Gebieten auseinandersetzt. Die Objekte von Ella Littwitz sind sind Zeugnisse: sie tragen Spuren oder setzen sich gar aus ehemaligen, appropriierten Bestandteilen oder Nachbildungen territorialer Abgrenzungen zusammen. Durch die künstlerische Bearbeitung, Neuverortung und Umwandlung dieser Grenzmarkierungen legt sie die Mechanismen politischer Konstrukte und überlieferter Narrative offen. Dabei interessiert sich die Künstlerin für die Brüche, die sich zwischen einem real existierenden und konzeptionell vorgestellten Ort und seinen Grenzen ergeben.
Ella Littwitz: Red mercury, Ausstellung, kuratiert von Christin Müller und Felix Ruhöfer, Ort: basis, Adresse: Gutleutstraße 8 - 12, bis 30.04.: Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 14 - 19 Uhr, samstags 12 - 18 Uhr, Eintritt: frei
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GEHEIMTIPP IM FEBRUAR: Satellit - Café und Kunst saasfee pavillon
(Petra)
Der saasfee pavillon ist sowieso einer meiner Lieblingsorte – jetzt punktet er außerdem mit seinem noch recht neuen Satelliten, das heißt, einem wunderbarten Ort in seinem Tiefgarten, an dem es noch mal gesondert Kunst und Kaffee an den nächsten Wochenenden geben wird. Eine wunderbare Aussicht: Im Grünen und doch mitten in der Stadt, ruhig und gechillt. Wenn Ihr mal eine kurze Pause im Wochenendgewusel braucht, schaut doch mal rein – und wenn eine Ausstellung läuft, kann man die auch noch anschauen.
Satellit – Kunst und Kaffee, Ort: saasfee pavillon, Tiefgarten, Adresse: Bleichstraße 64 - 66HH, Samstag und sonntags im Februar, Öffnungszeiten: 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei
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Bis 20. Mai: Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung

(Daniela)
Hier ein Tipp meiner Freundin Natalie:
Der Blick in den Himmel begleitet die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an. Schon in alten Hochkulturen bestimmen astronomische Beobachtungen das Verständnis von Gesetzmäßigkeiten und nahezu alle religiösen und philosophischen Systeme der letzten Jahrtausende sind durch die Annahme überirdischer Ordnungen geprägt. Seit der Astronomie als neuzeitlicher Wissenschaft und der modernen Astrophysik, bedient sich die Erforschung des Universums hoch technologisierter Untersuchungsmethoden und Bildgebungsverfahren – und entdeckt den Sternenstaub als Grundstoff unseres Planeten. In der Ausstellung »Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung« spüren wir der Faszination für das Universum nach und stellen die Frage, was uns der Blick in den Himmel über die Erde und unseren Aufenthalt auf ihr erzählen kann. Anhand künstlerischer Positionen aus der DZ BANK Kunstsammlung nähern wir uns der Vorstellung von unserem Planeten als Teil des Kosmos.
Anmeldung zur Eröffnung über die Website kunststiftungdzbank.de Mehr Informationen
Die Ausstellung dauert vom 9.2.-20.5.
Kunststiftung DZ BANK, Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage Die Ausstellungshalle ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 11-19 Uhr geöffnet, Eintritt frei, barrierefrei
(c) BKH, Gutmann, The Wish (1991)
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Bis 28 Februar: Sonderverkauf Höchster Porzellan-Manufaktur
(Petra)
Seit Anfang 2023 führt die Hochschule für Gestaltung Offenbach den Betrieb der Höchster Porzellan-Manufaktur, der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands, mit neuem Konzept weiter und will das handwerkliche und künstlerische Knowhow für Forschung und Lehre nutzen. Finde ich superklasse – gerade nach dem Hin-und-her der letzten Jahre – und freue mich jetzt schon darauf, was dort tolles Neues entstehen wird. Erst mal könnt Ihr noch bis Ende Februar noch ein Lieblingsstück aus den Altbeständen in Höchst erbeuten.
Höchster Porzellan-Manufaktur – Sonderverkauf, Ort: Höchster Porzellan-Manufaktur, Adresse: Palleskestr. 32, Öffnungszeiten: montags bis freitags 10 – 16 Uhr, diesen Samstag 10 - 14 Uhr, NUR BARZAHLUNG MÖGLICH, gerne auch Verpackungsmaterial mitbringen, Eintritt: frei
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Bis Sonntag, 12. Februar: UNHEIMLICH FANTASTISCH – E.T.A. HOFFMANN 2022

(Martin)
Ausstellung im Deutschen Romantik-Museum
E.T.A. Hoffmann (1776-1822) war ein Allround-Talent und Universal-Künstler: Er wirkte nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Musiker, Musikkritiker und Komponist sowie als Zeichner und Karikaturist. Sein Werk zeigt überdies, dass er sich intensiv mit den Wissenschaften seiner Zeit auseinandergesetzt hat.
Daneben war Hoffmann als Jurist und Richter mit aktuellen politischen Fragen beschäftigt. Sämtliche Aspekte seiner Tätigkeit und wichtige Facetten seines Wirkens werden in der partizipativen und intermedialen Ausstellung thematisiert. Gegenwartskünstlerische Installationen schlagen einen Bogen in unsere Zeit und rücken originale Handschriften, Bücher, Zeichnungen und Objekte in neue und überraschende Zusammenhänge.
https://freies-deutsches-hochstift.de/besuch/ausstellungen/-/unheimlich-fantastisch-e-t-a-hoffmann-2022/971
Zur Ausstellung gibt es eine APP: Virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt
Der Schauplatz von E.T.A. Hoffmanns Märchen-Roman ‚Meister Floh‘ (1822) ist Frankfurt am Main. Das Geschehen spielt sich dabei in einem Radius von weniger als 500 Metern Distanz ab. Im Text erwähnt werden nicht nur Straßen (Kalbächer Gasse) und Plätze (Roßmarkt), sondern auch einzelne Gebäude (Börse, Gefängnis, Weidenhof, Weißer Schwan etc.).
Die erzählte Topographie ist so konkret, dass man die Wege der Hauptfigur Peregrinus Tyß auch im heutigen Frankfurt noch nachverfolgen kann. Die App lädt zu einem Spaziergang ein und zeigt an ausgewählten Standorten, wie die Stadt zur Zeit von ‚Meister Floh‘ ausgesehen hat. Mit Hilfe einer GPS-gestützten Augmented Reality-Anwendung kann man eine virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt unternehmen und sich in die vom Autor erfundene Welt seines Textes entführen lassen.
https://virtuelle-zeitreise.freies-deutsches-hochstift.de/#/de
Und außerdem gibt es kostenlos Kurzführungen durch den Stadtraum: Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt. Die vom Freien Deutschen Hochstift entwickelte Augmented Reality Anwendung ‚Virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt‘ macht Literatur räumlich erlebbar. Als Einführung in die Anwendung bietet die Führung im Stadtraum die Möglichkeit, die Schauplätze von E.T.A. Hoffmanns Märchen ‚Meister Floh‘ zu entdecken und mehr über den Roman zu erfahren. Für 45 Minuten führt der Rundgang dabei vom Rossmarkt über die Zeil bis zum Liebfrauenberg.
Teilnahme kostenlos. Ohne Anmeldung. Begrenzte Teilnehmerzahl. Plätze nach Verfügbarkeit
Termine: (Do), 25.01. (Mi), 26.01. (Do), 01.02. (Mi), 02.02. (Do), 04.02. (Sa), 08.02. (Mi), 09.02. (Do), 11.02. (Sa), jeweils 15 Uhr
Ausstellung im Deutschen Romantik-Museum, Großer Hirschgraben 21
Foto: © Homepage Deutsches Romantik-Museum
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Noch bis Sonntag, 12. Februar: Amna Elhassan in der Schirn-Rotunde

(Petra)
Ich liebe die Rotunde: diesen wunderbaren (öffentlichen) Raum für Kunst im Großformat. Aktuell solltet Ihr mal vorbeischauen: Mit ihren Gemälden und Drucken porträtiert die Künstlerin Amna Elhassan die sozio-politischen Veränderungen und den kulturellen Widerstand im Sudan mit besonderem Augenmerk auf den Frauen in ihrem Land. In der öffentlich zugänglichen Rotunde präsentiert die Schirn die erste großformatige Wandmalerei "December" (2022) der Künstlerin, die sie spezifisch für den Raum konzipiert und realisiert hat. In dem großformatigen Panoramagemälde verarbeitet Elhassan die Zerschlagung der Demokratiebewegung im Sudan und nimmt Bezug auf das Massaker von Khartum am 3. Juni 2019. Mit diesem beendeten Regierungstruppen gewaltsam die friedliche Dezember-Revolution, die mit landesweiten Protesten und einer dreimonatigen Besetzung des Platzes vor dem Militärhauptquartier in Khartum zum Sturz der 30-jährigen Diktatur des ehemaligen Präsidenten Omer Al-Bashir geführt hatte. Zudem zeigt Elhassan im inneren Rotunden-Umgang im ersten Obergeschoss 23 Gemälde und Drucke, die seit 2019 entstanden sind, einige davon eigens für die Ausstellung. Die Arbeit der Künstlerin hat mit der sudanesischen Revolution 2018/2019 eine nachhaltige Wendung erfahren. Das zentrale Thema ihrer Werkauswahl für die Schirn ist der Status der Frauen im Sudan sowie die Wahrnehmung ihrer Körper durch die Gesellschaft. Eine Auswahl von Alltagsszenen sowie Porträts sudanesischer Frauen, deren Stärke und Widerstandsfähigkeit im politischen und gesellschaftlichen Umbruch die Künstlerin mit ihrer Arbeit zelebriert, wird gezeigt. Charakteristisch für Elhassans Malweise sind das Experimentieren mit unterschiedlichen Techniken, darunter analoge und digitale Zeichentechniken, Öl-, Acryl- und Sprühfarben, sowie das Arbeiten in Schichten auf Leinwand und Papier. Elhassan erweitert in der Schirn den Bildraum der Gemälde über die Leinwand hinaus und schreibt die Werke damit in den Ausstellungsraum ein.
Foto: Norbert Miguletz, Amna Elhassan. Deconstructed Bodies – In Search of Home, Installationsansicht, © Schirn Kunsthalle Frankfurt 2022
Amna Elhassan – Wandgemälde „December“ und Ausstellung im inneren Rotundenumgang 1. OG, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Römerberg, Öffnungszeiten: 24/7 Rotunde, Dienstag, Freitag bis Sonntag 10 - 19 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10 - 22 Uhr, Eintritt zu dieser Ausstellung: frei
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Bis Sonntag, 19. März 2023: Kult-Satirezeitschrift „pardon“ im caricatura Museum

(Petra)
Ein spannendes Stück deutscher und Frankfurter Kultur- und Mediengeschichte ist ab heute im caricatura Museum in Frankfurt zu besichtigen: Die satirische Monatszeitschrift „pardon“, die von 1962 bis 1982 erschienen ist, gilt als legendär. Die vom langjährigen stellvertretenden Chefredakteur Gerhard Kromschröder und dem Grafiker, Verleger („Das Magazin“ und Zeitschriftensammler Till Kaposty-Bliss kuratierte Ausstellung zeigt, wie die Macher*innen gegen so ziemlich alles in der damals stockkonservativen Gesellschaft gestichelt haben: von Nazis und der Kirche bis zur (Welt-)Politik und der Werbung haben es alle "abbekommen". Und besonders gerne die Bild-Zeitung. Unter „Protest und Politik heißt es in der Ankündigung: „1968 dauert länger als ein Jahr. Auf den Straßen revoltieren die Studenten, pardon lässt Rudi Dutschke schreiben, der Schah ist da und Heinrich Lübke gibt’s im Heft als Hampelmann zum Ausschneiden. Wilde Zeiten. Auch bei den Literaten tut sich was, einen hat die Redaktion schon mal in den Ehrentempel Walhalla geschafft.“ Hört sich verdammt sehenswert an.
Teuflische Jahre – pardon. Die deutsche satirische Monatszeitschrift 1962 – 1982, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Weckmarkt 17, Vernissage: 12 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 19.03.2023, Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 8 (4) Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
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Mittwoch, 23. März: FFM/ Über Israel reden
(Andrea)
Dürfen deutsche Juden sich kritisch zur israelischen Politik äußern? Oder, anders gefragt: Müssen sie überhaupt eine Meinung haben? Diesen und anderen Fragen widmet sich Meron Mendel ist Professor für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank und hat MERON MENDEL Über Israel reden. Eine deutsche Debatte (Kiepenheuer & Witsch) Meron Mendel stellt sein neues Buch Über Israel reden vor und ich gehe hin. Sandra Kegel ist seit 1999 Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, das sie seit 2019 leitet. Sie gehört zum Kritikerquartett der 3sat-Literatursendung Buchzeit und ist Mitglied verschiedenster Buchjurys. 19 Uhr Eintritt 8 / erm. 4 €. Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail an kulturportal@stadt-frankfurt.de ist erforderlich.
Historische Villa Metzler, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main
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Donnerstag, 30. März: FFM/ Das Lufer-Haus

(Andrea)
Im Klappentext steht "Wer den Gruselfilm „Blair Witch Projekt“ mochte, wird dieses Hörspiel lieben […]“ (Spiegel Online, 2012). Ist schon ein paar Tage her, aber natürlich erinnere ich mich. "We are here, hungry, cold...and hunted". Wacklige Kameraführung, schwarz-weiß, drei Studenten, die der Sage einer Hexe auf den Grund gehen wollten und verschwanden. Jetzt kommt mit "Lufer-Haus" eine ähnliche Geschichte, glücklicherweise als Hörspiel (ich bin nach dieser Art Filmen am Ende nervlich immer fix und fertig. Aber es macht trotzdem Spaß) in die Batschkapp.
"Im Jahr 2008 verbringt ein parapsychologisches Forscherteam einige Tage im legendären Spukhaus der Familie Lufer und verschwindet dort spurlos. Lediglich die kürzlich aufgefundenen Tonaufnahmen der Expedition liefern ein verstörendes Zeugnis der Geschehnisse. Dieses Hörspiel ist anders als andere Hörspiele – schonungslos, real und authentisch eröffnet diese dokumentarische Erzählweise eine neue Dimension des Horrors. Die Batschkapp wird nun zum Ort des Geschehens und Autor und Regisseur Kai Schwind inszeniert mit allen Mitteln der Tonkunst ein ganz besonders packendes Live-Erlebnis. Wer die Augen schließt, hört ein Hörspiel – wer sie jedoch öffnet, erhält nicht nur einen Einblick in alle Aspekte der Hörspielproduktion, sondern erlebt zugleich eine ganz eigene Kunstform auf der Bühne. Fünf Schauspieler*innen, ein Sounddesigner und überraschende „special effects“ lassen gemeinsam Welten entstehen, die nur im Kopf des Publikums existieren. Über die Lauscherlounge Alles rund um das gesprochene Wort: Die Lauscherlounge ist Verlag, Studio und Live-Veranstalter. 2003 von „Die drei ???“-Sprecher Oliver Rohrbeck gegründet, hat die Lauscherlounge bis heute über 500 Live-Hörspiele, Lesungen, Record Release Parties und vieles mehr veranstaltet. Außerdem produziert sie Hörspiele, Hörbücher und Podcasts. www.lauscherlounge.de Einlass 19 Uhr
Batschkapp, Gwinnerstraße 5, Frankfurt
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Samstag, 1. April: OF/ Elvis - Zusatzvorstellung

(Andrea)
Drei Stunden hat es gedauert, dann war die erste Kino Kulinarisch-Vorstellung auch schon ausverkauft. Daniel war, nach eigenem Bekunden, baff. Und weil es viele enttäuschte Gesichter gab, hat er flux eine Zusatzvorstellung organisiert. Bitteschön, es gibt noch Karten: „Elvis“ und feinsten Speisen von Pana & Team in der Alten Schlosserei der EVO. Baz Luhrmanns Meisterwerk „Elvis“ – soeben für acht(!) Oscars nominiert – schildert Leben, Wirken, Musik und Hüftschwung des legendären Sängers so eindrucksvoll, einfühlsam, mitreißend und visuell überbordend, dass es ein einmaliges Erlebnis ist! Dazu servieren wir stilecht Rinderbrust mit Coleslaw, Mashed Potatoes und Gravy. Für die Vegetarier gibt’s statt Fleisch leckere Mac and Cheese – und als Nachtisch für alle: US-Cheesecake. Als Amuse Geule planen wir die Lieblingsspeise des Kings originalgetreu nachzubauen, die er sich wohl täglich gerne mehrmals einverleibte. Die nicht gerade kalorienreduzierte königliche Leibspeise besteht aus Toastscheiben, Erdnussbutter, Bananen und Bacon. Klingt schräg? Nun ja, muss heute Abend als Gruß aus der Küche aber einfach sein. Wir freuen uns so sehr mit Euch und Ihnen auf diesen Abend! " Einlass & Essen: ab 18.30 Uhr Tickets ab sofort im Vorverkauf: 11,90 Euro – inklusive Gebühren, Sektempfang & Amuse Geule.. ab sofort bequem online www.kinokulinarisch.de
Alte Schlosserei der EVO, 63067 Offenbach
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Montag, 3. April: FFM/ Tim Bendzko

(Andrea)
"Mal eben schnell die Welt retten..." - mit diesem Ohrwurm hat sich Tim Bendzko vor einigen Jahren auch in meine Gehörgänge geschlichen und weil Lili ihn sehr lange toll fand, kamen dann noch etliche Songs dazu. Wir waren dann auch beim Konzert und das war erwartungsgemäß toll. Jetzt kommt er nach längerer Abwensenheit zu einer Clubtour und so wie die Dinge liegen, muss ich mir eine andere Begleitung suchen. "Keiner hat deutschsprachige Popmusik in den letzten zehn Jahren derart geprägt wie TIM BENDZKO. Unzählige Charterfolge, Gold- oder Platinplatten und allerlei Awards kann Tim Bendzko problemlos vorweisen, aber das war noch nie das, worum es dem Berliner ging. Er hat die Art und Weise, wie wir alle deutschsprachige Popmusik rezipieren, von Grund auf verändert und hat über eine ganze Dekade hinweg - egal, ob auf der großen Bühne oder bei intimen Shows in kleineren Konzertsälen - immer wieder neue Maßstäbe durch seine Musik ebenso wie durch seine Live-Shows setzen können." Einlass 19 Uhr.
Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt
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Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)
Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick.
Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro
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