10.02.2023
Bitte um Spenden

Die furchtbare Tragödie in der Türkei & Syrien macht uns alle sprachlos.
Eigentlich wollte ich hier, an prominenter Stelle den Aufruf meiner Freundin Anna Demisch hier teilen, die seit einigen Jahren mit ihrem Verein people4people in Syrien aktiv ist und beim runterscrollen der Ausgehtipps habe ich gesehen, dass Andrea dazu schon einiges geschrieben hat. Daher poste ich jetzzt hier oben Andreas Beitrag und bitte Euch alle um SPENDEN.

Andrea schreibt: Das Erdbeben ist eine Katastrophe (und wenn die Situation jetzt für irgendwas gut sein kann, dann vielleicht zumindest Erdogan loszuwerden. Aber der Preis ist schon sehr hoch. Trotzdem Korruption, Missmanagement, veruntreute Gelder, die Liste ließe sich fortsetzen) und natürlich fehlt nun alles überall. Für Spendenwillige gibt es unzählige Möglichkeiten und in dem Dschungel eine kleine Schneise:

Anna ist schon lange für und mit People4People in Syrien engagiert, war vor Ort, kennt die Leute und schreibt aktuell:

"Momo und sein Team sind auf syrischer Seite bereits an den Orten der Zerstörung angekommen. Uns erreichen schlimme Bilder und Nachrichten. Jeden Cent den wir jetzt transferieren können hilft hier den Menschen und Familien in Not. Bitte unterstützt diesen Aufruf unter EARTHQUAKE paypal.me/eVpeople4people Bank (GLS) People4people e.V. DE44 4306 0967 60318 13300 BIC: GENODEM1GLS Spendenquittungen können wir selbstverständlich ausstellen. http://people4people.social

Außerdem teile ich hier noch einen Brief, den der PEN Berlin beziehungsweise dessen Vorsitzender Deniz Yücel verfasst hat:

Liebe Mitglieder, ihr werdet über die Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien informiert sein, wir ersparen es uns, darüber große Worte zu verlieren. Humanitäre Hilfe bei Naturkatastrophen gehört zwar nicht zu unseren Aufgaben als PEN Berlin. Doch in den vergangenen Tagen haben uns mehrfach Fragen von Mitgliedern erreicht, an welche Einrichtung man vertrauensvoll spenden kann und wer dafür sorgt, dass die Hilfe so schnell wie möglich bei denen ankommt, die sie brauchen. Was die Türkei anbetrifft, ist diese Verunsicherung sicher auch ein Ausdruck des Misstrauens gegenüber dem türkischen Staat, der versucht, alle Hilfslieferungen unter staatlicher Aufsicht zu monopolisieren – und eine Folge der vor allem in den sozialen Medien kursierenden Informationen und Fehlinformationen aller Art. Was Syrien anbetrifft, wohl vor allem Unkenntnis darüber, wer überhaupt Zugang zu den verschiedenen Teilen des Landes hat. Als Board halten wir es nicht für sinnvoll, dass der PEN Berlin hier selber tätig wird; in Sachen Türkei und Syrien können andere besser und effizienter praktische Hilfe leisten. Aber wir haben uns bei einigen NGOs erkundigt, was genau sie machen und wie sie vorgehen. Auf diese Initiativen jenseits der großen deutschen Hilfsorganisationen möchten wir im Folgenden aufmerksam machen. Diese Liste ist weder vollständig noch ausschließlich, nur als Handreichung gedacht: Wenn Ihr spenden wollt, aber nicht wisst, an wen, ist das vielleicht eine kleine Hilfe. Und wenn Ihr dieses Schreiben für nützlich erachtet, könnt Ihr es gerne weiterleiten. Mit Ausnahme der letztgenannten Organisation (Ahbap) sind alle in Deutschland ansässig und als gemeinnützig anerkannt; Spenden können also steuerlich abgesetzt werden. Weiterführende Informationen und die Bankverbindungen sind verlinkt. PEN Berlin. Wir stehen im Wort. Überblick Erdbebenhilfe: Wer macht was?

I. SYRIEN (Angaben nur für die Regionen Idlib und Rojava; für die vom Assad-Regime kontrollierten Landesteile haben wir auf die Schnelle keine verlässlichen Angaben gefunden.)

1. Adopt a Revolution: Die seit Jahren in Syrien tätige Kampagne sammelt Geld, um dieses ihren lokalen Kooperationspartnern vor allem in der Region Idlib zukommen zu lassen. Derzeit ist es fast unmöglich, von außen Hilfsgüter nach Idlib zu transportieren; Hilfe kann aktuell nur innerhalb der Gebiete organisiert werden. https://adoptrevolution.org/.../nothilfe-fuer-erdbebenopfer/

2. The Syria Campaign: Ähnlich funktioniert die Spendenkampagne des deutschen (bzw. internationalen) Partnerorganisation der „Weißhelme“. Die dem Alternativen Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation leistet in den Teilen Syriens humanitäre Arbeit, die nicht vom Assad-Regime oder kurdisch-dominierten Kräften kontrolliert werden. https://www.whitehelmets.org/en/

II. SYRIEN + TÜRKEI

3. Kurdische Gemeinde Deutschland: Die Kurdische Gemeinde verzichtet, wie die meisten hier genannten Organisationen, auf Sachspenden und bevorzugt Geldspenden, mit denen sie vor Ort benötigte Hilfsgüter kauft – was den Aufwand für Transport erspart. Dabei arbeitet die Kurdische Gemeinde mit lokalen Partnern in den (mehrheitlich) kurdischen besiedelten Dörfern und Stadtteilen in der Türkei zusammen. Zugleich bemüht sie sich, über den Nordirak Hilfsgüter nach Rojava (Syrisch-Kurdistan) zu bringen. https://kurdische-gemeinde.de/spendenaktion-der.../

4. medico international. Auch Medico sammelt Geld, um die benötigten Dinge (u.a. Zelte, Decken, Babynahrung) vor Ort zu kaufen. Dabei arbeitet Medico mit lokalen Partnern in der Türkei sowie in den syrischen Regionen Idlib und Rojava. https://www.medico.de/kam.../spendenaufruf-nothilfe-erdbeben

III. TÜRKEI

5. Alevitische Gemeinde Deutschland:
Genauso verfährt die Alevitische Gemeinde, die bei ihrer Spendenkampagne mit lokalen Partnern in den (mehrheitlich) alevitisch besiedelten Dörfern und Stadtteilen in der Türkei kooperiert. Gerade auch in der türkischen Region Hatay, wo die Situation besonders katastrophal war und ist. https://alevi.com/11591-2/

6. Mosaik e.V..:
Der Verein aus Hamm sammelt Geld mit der Kampagne „Mit Wärme und Licht die Not lindern“, um damit etwas zu kaufen, das derzeit in der Türkei kaum verfügbar ist: Generatoren. Bei der Zollabwicklung und der Verteilung vor Ort arbeitet der Verein mit dem Türkischen Roten Halbmond zusammen. https://www.mosaik-ev.org/.../mit-waerme-und-licht-die...

7. Türkische Gemeinde in Deutschland: Die TGD will sich auf langfristige humanitäre Arbeit konzentrieren und ist dabei, den nach dem Beben von 1999 gegründeten Patenschaftsverein für Erdbebenopfer wiederzubeleben. Dafür arbeitet sie mit der Stadtverwaltung der westtürkischen Metropole Izmir zusammen. Ein öffentlicher Aufruf ist in Vorbereitung und wird auf der Seite der TGD zu finden sein. https://www.tgd.de/

8. Ahbap : Die vom Rockstar Haluk Levent gegründete NGO ist in 68 der 81 türkischen Provinzen des Landes tätig und genießt einen ausgezeichneten Ruf als Solidaritätsorganisation (u.a. in den Bereichen humanitäre und medizinische Hilfe und Bildung). Es gibt einen englischsprachigen Aufruf. Direktspenden an Ahbap sind in Deutschland allerdings nicht steuerlich absetzbar. https://ahbap.org/disasters-turkey

Danke Andrea!

Und ich ende diesmal nicht mit lebt wild, sonder mit: Bitte spendet!

Daniela

Vielen Dank an mein tolles Ausgehtippteam: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel
Das Foto ist von Momo aus Syrien

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Tipps im Browser zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 15 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft zusammen essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00.
Wenn ich Dir als Dank eine Postkarte schicken darf, dann schreibe bitte Deine Postadresse in die Überweisung.

SUCHE / BIETE

basis e.V. sucht ab 15.03.2023 (oder nach Absprache) eine:n Mitarbeiter:in im Bereich Programmkoordination / Projektmanagement / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
basis e.V. fördert und präsentiert seit 2006 internationale Gegenwartskunst in Frankfurt am Main. Um eine Vielzahl kreativer Prozesse am Standort Frankfurt anzustoßen und weiterzuentwickeln, nutzt der Verein ein umfassendes Modell der Förderung, das aus drei Hauptachsen besteht. Diese umfassen die Bereitstellung von günstigen Arbeitsräumen, die Präsentation von Ausstellungen und diskursiven Veranstaltungen sowie verschiedene Förder- und Austauschprogramme für junge Künstler:innen.
Aufgaben:

  • Administrative Betreuung des basis Studio-Programms, des Artist-in-Residence Programms und des Hessischen Atelierprogramms (Vertragserstellung, Ausschreibungen, Koordination des Vergabeverfahrens)
  • selbständige Organisation und Weiterentwicklung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, inkl. Social Media und Website
  • Koordination des Veranstaltungsprogramms / Produktionsbüro (Leihverkehr, Planung des Ausstellungsaufbaus und Abbaus, Koordination des Aufbauteams und des Besucher-Service)
  • allgemeine organisatorische Bürotätigkeiten

Die Stelle umfasst 38 Wochenstunden und wird mit einem Bruttogehalt von 2.400 € vergütet. Die Stelle ist auf vier Jahre befristet mit der Option auf Verlängerung. Mehr Infos hier: https://basis-frankfurt.de/de/page/stellenausschreibung

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea). Merci!

3 x 2 Tickets für das Konzert von Bullet for my Valentine am 23. Februar in der Stadthalle Offenbach. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt die Hilfsorganisation von Anna? 

2 x 2 Karten für "Flash Forward" am 26. Februar im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wecker stellen, der VVK für welches leckere Kinoevent hat begonnen?

GEROLLTES über Manu und die wilden Tiere

(Uwe)

Menschen können in der Regel frei über Phasen ihres Lebens entscheiden. Manche Leute, gerade Sportler (oder Showstars), gehen mit dieser Freiheit häufig etwas unglücklich um und schaffen es beipielsweise nicht, ihre Karriere gescheit zu beenden. Im Tierreich ist es recht simpel, da wird ein in die Jahre gekommener Rudelführer, ein Leittier oder Alphawolf einfach von einem stärkeren Tier weggebissen. Da zählen alten Verdienste nichts, keine herausragenden Leistungen in langen Jahren. Ein älterer Löwe würde nie auf Idee kommen, seinen aktuellen Führungsanspruch darauf zu begründen, dass er sein Rudel vor einigen Jahren in der „Jahrhundertdürre“ an ein Wasserloch geführt hat und es bis letztes Jahr unter seiner Leitung stets Fleisch von frisch erlegten Gnus gab und keinen angenagten Aas, von dem man die Geier vertrieben hatte. 

Im besten Fall wird man bei Raubtieren „nur“ aus dem Rudel vertrieben, oft passiert Schlimmeres. Dieses Schicksal ereilt einem in die Fußballspieler in aller Regel nicht (zumindest ist mir kein Fall bekannt). Die werden eher mit Anschlussverträgen als Berater, Repräsentant, Sportdirektor, Jugend- oder Co-Trainer in den Ruhestand gestreichelt. Wir konzentrieren uns der Einfachheit halber (und wegen aktueller Fälle) hier aber bewusst auf Kicker, die den Weltfußball über einige Jahre dominiert haben. Leute, die man im Verein nur über Jobs wie Sportdirektor, Trainer oder Vorstand halten kann. Einige von denen merkten in den letzten Jahren rechtzeitig, dass es Zeit wurde, langsam in den Hintergrund zu treten und die Karriere in Amerika oder in einem Wüstenstaat ausklingen zu lassen (wie Xavi oder Pirlo) oder auf dem Höhepunkt / auf hohem Niveau abzutreten (wie Lahm). Wer den Zeitpunkt verpasst und von jüngeren überholt wird und nicht mehr alles überragende, sondern eher weltliche Leistungen (bei weiterhin herausragender Bezahlung) bietet, wird mitunter relativ plötzlich und schmerzhaft vom hohen Ross gezogen. Spüren mussten dies zuletzt Christiano Ronaldo und Manuel Neuer. Die beiden, ohne Frage vor noch nicht allzu langer Zeit noch fern jeglicher Kritik und unumstrittene Größen in ihren Vereinen beziehungsweise Nationalmannschaften, reagierten (im Falle Christiano Ronaldo liegt das schon einige Monate zurück) und reagieren etwas dünnhäutig auf Entscheidungen ihrer Vereine oder Reaktionen interessierten Fußballfans.

Im "Prince-Harry-Stil" weinten sich die beiden langjährigen Leitwölfe bei der Presse aus und vermittelten den Eindruck sie wären von ihren Vereinen und/oder Trainern wie Omega-Wölfe behandelt worden, die in einem Rudel eine „Sündenbock-Funktion“ einnehmen und Zielscheibe angestauter Aggressionen werden. Manuel Neuer echauffierte sich darüber, dass der Torwarttrainer der Bayern, Toni Tapalovic kürzlich gefeuert wurde. Tapalovic ist nicht nur Neuers langjähriger Trainern, sondern auch Vertrauter und Freund. Grundsätzlich ist es ja gut, wenn sich Trainer und Spieler gut verstehen, aber wenn ein Trainer Trauzeuge eines Spielers ist, besteht durchaus die Frage, wem dessen Loyalität gehört, dem Freund und Torwart oder den Kollegen aus dem Trainerteam (inklusive dem Cheftrainer) und allen Torhütern. Das ging lange Zeit gut, weil Neuer als einer der besten Torhüter der Welt entsprechend hofiert wurde. Nun ist er das objektiv nicht mehr (obwohl Uli Hoeneß es anders sieht), er ist nach einem Skiunfall auf unbestimmte Zeit verletzt und losgelöst davon müssen die Bayern seine Nachfolge langsam einmal regeln.

Ich verteidige die Bayern nur ungern, aber die Entscheidung kann ich gut nachvollziehen. Manuel Neuer, von dem ich lange Jahre eine sehr gute Meinung hatte, nicht nur, weil er ein alter Schalker ist, sollte sich auf sich und seine Reha konzentrieren und auf Kommentare verzichten. 

Open Call: Kunstansichten Offenbach

(Andrea)

Ich freue mich schon sehr auf die Kunstansichten, das sind immer herrliche Tage, an denen sich mit dem Rad gemütlich von einem Kunstort zum nächsten fahren lässt. Neue Eindrücke gewinnen, Menschen treffen, inspiriert und beschwingt nach Hause gehen. Dazu braucht es Positionen und Orte: "Die 18. Offenbacher Kunstansichten vom 5.-7. Mai 2023 suchen Euch: Ateliers – Werkstätten – Ausstellungen – Galerien – Sammlungen – Museen – Künstler:innen – Performance – Soundart – Digital Art – Offspaces Auch dieses Jahr wollen die Kunstansichten Offenbach die ganze Vielfalt der Offenbacher Kunst- und Designszene präsentieren! Wenn Ihr dazu gehört, bewerbt Euch, Deadline Freitag, den 17. Februar 2023 über : https://bit.ly/3HIBoIo

Bis 01. Juni: MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020 im MOMEM

(Petra)

Die Ausstellung macht die Energie, Kraft und Kreativität der Musik im zum Club umgestalteten Museum erlebbar. Der Besuch wird so zur musikalischen Reise zwischen House, Trance und Techno, auf der das Stillstehen schwerfällt. Hierzu zeigt und „spielt“ das MOMEM eine Übersicht der wichtigsten Titel aus dem Bereich der elektronischen Musik seit 1985. Die Auswahl basiert auf persönlichen DJ-Charts und wichtigen Playlists bekannter Techno- und House-Publikationen. Unter anderem mit richtungsweisenden Werken von Labels, wie WARP, Underground Résistance, R&S oder TRAX. Neben der akustischen Komponente soll die Musik auch visuell über Foto-Arbeiten von tanzenden Menschen aus den Anfängen der Rave-, House- und Technobewegung dargestellt werden. So werden im Rahmen der Ausstellung Arbeiten von Foto-Artists aus der ganzen Welt präsentiert, die auf überdimensionierten Screens gezeigt werden, und die die Themen Ekstase, Leidenschaft, Energie und Lebensfreude festhalten.  

MILESTONES – Favorite Club Tracks 1985 - 2020, Ausstellung, Ort: MOMEM, Adresse: An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 15 - 22 Uhr, Eintritt: 12 Euro , Tickets hier

Freitag, 10. Februar: Klangphonics

(Uwe)

Ich kenne mich mit den einzelnen Musikstilen nicht wirklich aus. Gerade dann nicht, wenn die Musik sehr technisch ist. Wer ein Faible für Deep House und Melodic Techno, live umgesetzt durch die Kombination aus akustischen Instrumenten und elektronischen Elementen, sollte am 10. Februar ins Zoom gehen. KLANGPHONICS, bestehend aus Maxl Walmsley Pledl - Guitar, Synths & Production, Ben Kopfnagel - Drums & Percussion und Markus Zunic - Synths, Saxophone & Percussion, will mit seinem Konzept die Grenze zwischen DJ und Live- Band überwinden, wobei das druckvoll-schiebende Klangerlebnis und die Tanzbarkeit der Tracks dabei stets im Vordergrund stehen. Auf der Bühne werden Schlagzeug, Gitarre und vielfältige Percussion mit Synths und Sequencern vermischt, wodurch eine Performance entsteht die das Publikum sowohl auf Festivals als auch in Clubs in seinen Bann zieht. Geht um 22 Uhr los, das werde ich nicht schaffen.

Zoom
Frankfurt, Carl-Benz-Str.
22:00H
Tickets: 21 € zzgl. Gebühren

Foto: Zoom Homepage

Freitag, 10. Februar - Sonntag, 12. Februar: Städelschule Rundgang 2023

(Petra)

Wer regelmäßig hier oder überhaupt in der Stadt unterwegs ist, oder ein kleines Bisschen interessiert an coolem jungen Kunstzeugs, der oder die hat diesen Termin fest im Kalender: Die Städelschule öffnet ihre Türen wieder für die Öffentlichkeit zum Rundgang, der jährlichen Ausstellung der Studierenden, mit offenen Ateliers, Vorträgen, Performances und Filmvorführungen. Über drei Tage haben Besucher*innen die Möglichkeit, einen Einblick in das künstlerische Schaffen von Studierenden aus den Klassen der Professor*innen Monika Baer, Gerard Byrne, Benjamin Foerster-Baldenius, Judith Hopf, Hassan Khan, Tobias Rehberger, Willem de Rooij und Haegue Yang, sowie der Professor*innen für Kunsttheorie Daniel Birnbaum und Isabelle Graw, der Gastprofessor*innen Clémentine Deliss, Niklas Maak und Asad Raza, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Monika Szewczyk und des Gastautors Omar Kasmani zu erhalten. An den beiden Standorten, Dürerstaße 10 und Daimlerstaße 32, mit Filmvorführungen im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, zeigen die Studierenden ihre aktuellen Werke und präsentieren ein Begleitprogramm mit Performances. Darüber hinaus veranstalten Studierende des Studiengangs Curatorial Studies – Theorie – Geschichte – Kritik, ein Kooperationsstudiengang mit der GoetheUniversität, die „Water Cooler Talks“ mit eingeladenen Kurator*innen und Kritiker*innen. Im Portikus haben die Besucher*innen jetzt noch ein letztes Mal die Gelegenheit, die Ausstellung "Inflorescence" der Peruanerin Ximena Garrido-Lecca zu besuchen. Ob für all das mein Wochenende reicht? Wie sehen uns.

Städelschule Rundgang 2023, Ausstellungen, Filme und mehr, Orte: Städelschule, Dürerstraße 10, Daimlerstraße 32 und Portikus, Alte Brücke 2, Uhrzeit: jeweils 10 -20 Uhr, Einitrtt: frei, Shuttle-Service Bus zwischen den Standorten, alle Infos gibt's hier

Freitag, 10. Februar: OF/ Brautschneider & Sohn

(Andrea)

SOUPS ist heute Pflicht. Vorletzter Abend dieses wunderbaren Projekts UND Brautschneider & Sohn an den Suppentöpfen. Beziehungsweise dem Topf. Daniel Brettschneider ist Autor, liebt Essen, macht Kino und am allerliebsten Kino mit Essen. Loimi Brautmann ist Agenturinhaber und urbaner Networker mit einem halben Fuß in Tel Aviv und der Kopf hinter der OF LOVES U Esskultour. Mit dabei: sein Sohn Liam. Ein Abend für Freunde und Familie.Ab 18 Uhr soups.yrd.works

Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Freitag, 10. Februar, bis Sonntag, 12. Februar: Of/ Diamamnt 7- DJ Inkasso

(Andrea)

Auch im Diamant sind die Tage gezählt, noch bis Mitte März bespielt Heiner Blum mit seinen Student:innen das ehemalige Juweliergeschäft in der Frankfurter Straße 8 mit der inwzsichen 7. Ausstellung: DJ INKASSO mit CABRIOLET / JONAS BERGER / JOSCHUA ARNAUT / OGUZ SEN / RUSHY RUSH WALLPAPER GALLERY / Cady Noland / Futura 2000 / Genua 2001 / Heiner Blum / Ivan Fijolić / Jeff Wall / Monica Bonvicini / Nug / Reiner Ruthenbeck / Santiago Sierra / Steven Parreno DIAMANTENAKADEMIE / SA 11.2. / 19:00 / OGUZ SEN im Gespräch mit Robert Kaltenhäuser / KEIN KÜNSTLERGESPRÄCH / SO 12.2. / 17:00 / RUSHY RUSH / Lecture SOCIAL IMPACT / Der Einfluss von Pop-Kultur auf den urbanen Lifestyle / FR 17.2. / 19:00 / ANDREA CERESA im Gespräch mit Robert Kaltenhäuser / PAINTING & VANDALISM / Text & Zines / SA 18.2. / 19:00 / JONAS BERGER / Lecture FREI/HIDE / Verstecke - Selbstbestimmung im Verborgenen / SO 19.2. / 11:00 / JONAS BERGER / Workshop HIDE AND (DON’T) SEEK / Verstecke konzipieren und umsetzen DO 17-21 / FR 17-21 / SA 16-21 / SO 15-20 www.instagram.com/diamant.offenbach

DIAMANT OFFENBACH / Museum Of Urban Culture / Frankfurter Straße 8 / Offenbach

Noch bis Sonntag, 12. Februar: FFM/ Winterwerft

(Andrea)

"Haus in Flammen", ein letztes Wochenende. Und wirklich, "Was kann und soll Theater in diesen Zeiten mannigfaltiger ökologischer, sozialer, ökonomischer und spiritueller Krisen? Wenn die Welt brennt, was ist die Aufgabe des Tänzers? Was ist die Aufgabe von Kultur in solchen Zeiten – Zeiten des Feuers, der Dürre, der gewaltsamen Konflikte, dem Kampf um Ressourcen?" Es brennt überall und dass zu allem menschlichen Irrsin nun auch noch Naturkatastrophen wie das Erdbeben in der Türkei und Syrien kommen, ist einfach nur furchtbar. Natur lässt sich nicht auf der Bühne verhandeln, the Human Factor schon.

 "House on fire" heißt das diesjährige Programm und wirklich, unser Haus steht in Flammen, es lodert an allen Ecken und Enden, Ukraine, Iran, Regenwald. Themen, die auch im Theater verhandelt werden können. "Die Winterwerft ist das Festival für wildes, organisches Theater. Für Theater am Ende der Welt, wie wir sie kennen. Für Theater, das wagt, unerschrocken, neugierig und fragend in die Abgründe dieser Zeit zu blicken. Vom 27.01.-12.02. öffnen wir Türe und Tore und laden Euch dazu ein, mit uns am Feuer zu sitzen: jeweils von Freitag bis Sonntag erwartet Euch auf dem Kulturgelände ein gut gefülltes Programm: - Theater - Konzerten - Workshops - Performances - Gesprächen - Lesungen - Verpflegungen Kommt vorbei, lasst uns die dunkle Winterzeit nutzen um gemeinsam zu tanzen, zu lauschen, berührt zu werden und die Fragen zu bewegen, die sich uns jetzt stellen. Auf dem Winterwerft Gelände finden wir dafür einen magischen Rahmen. Die mongolische Jurte, das Babushka Café und das Foyer laden mit Konzertklängen, Gesprächsformaten warmen Getränken und Leckereien zum Verweilen und Austausch ein. In der Halle ziehen faszinierende Theaterstücke in ihren Bann, und wenn wir es brauchen, ist dort auch Platz zum Tanzen.  Programm: winterwerft.de/termine-2023 Workshops: winterwerft.de/workshops-2 Hintergrund: winterwerft.de/house-on-fire-2

Winterwerft, Orberstraße 57, Frankfurt

Samstag 11. Februar: Psychologie & Yoga

(Daniela)

Ich hätte sooo große Lust auf Theas Workshop, denn das Thema ist genau meins :-), aber ich habe wie immer keine Zeit, denn ich gehe zu Claudia Roth....

Thea schreibt: "Nach Gesprächen wird einem häufig erst später klar, wie diese
gelaufen sind. Warum sind einige Situationen total angenehm und andere wiederum lassen ein schales Gefühl zurück?

Im Workshop Dominanz in Gesprächs-Situationen erkennen & lenken durch Erkenntnis, Yoga & Meditation wird erst Yoga praktiziert, dann kurz & knackig unterschiedliche Konzepte zu dominierendem Gesprächs-Verhalten verständlich vorgestellt, um direkt praktisch identifiziert und verändert werden zu können.

Ziel ist es seine eigenen Mechanismen und die eigene Psyche samt den Dynamiken in Gesprächs- oder gar Streitsituationen besser zu verstehen und zu beeinflussen.

Wann: Samstag, 11. Februar 2023 von 14:00 - 17:00 Uhr
Wo: Shiva Yoga, Egenolfstrasse 13, Hinterhaus, 60316 FfM
Wieviel: 60,- Euro
Bei Interesse gerne per Mail anmelden: info@theanimmermann.de

Samstag, 11. Februar: OF/ Werde Klamotten-Profi

(Andrea)

Nichts Neues unter der Sonne: Der Coffee-to-go, die verpackten Tomaten, der Joghurtbecher. Wir produzieren täglich einen unglaublichen Müll, verbrauchen Ressourcen und belasten unserere Umwelt. Wissen tun wir das schon lange, aber im Alltag siegt dann doch oft die Bequemlichkeit. Ein Besuch in der "Plastikspar-Akademie" kann da helfen: "Ab Januar zeigt die Verbraucherzentrale Hessen in der Wetter- und Klima-Werkstatt wie jede und jeder Plastik im Alltag reduzieren und vermeiden kann. Im Workshop „Werde Klamotten-Profi“ setzen sich die Workshop-Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Umweltauswirkungen von Baumwolle, Viskose und Polyester auseinander und lernen, wie beim Waschen von imprägnierter und Synthetik-Kleidung Mikroplastik in die Umwelt gelangt. Wie kann man Mikroplastik in der Kleidung reduzieren und woran nachhaltigere Mode erkennen? Die Workshops sind für junge Menschen ab der 9. Klasse geeignet. Um Anmeldung per E-Mail an info@wetterwerkstatt.de wird gebeten. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei.

Wetter- und Klima-Werkstatt, Frankfurter Straße 39 / Rathaus Plaza, Offenbach

Samstag, 11. Februar: OF/ GetRich

(Andrea)

Das Bild passt zum Abend, denn irgendwie ist auch Abrissparty. Heute sind die Drei von YRD.Works zum letzten Mal mit SOUPS im Rathaus-Pavillon, gekocht wird von GetRich. " Partys im Grünen, der Holzhausen Club in der abgerissenen Offenbacher Ölhalle, die Hafenmeisterei und das POOL im alten Hafen: GetRich, das ist ein non-profit Kollektiv langjähriger Freund*innen, die zusammen Veranstaltungen organisierten und soziale Räume schufen. Manchmal auch mit Restaurant-Abenden und professioneller Küche, denn gutes Essen war wichtig. Ein paar Jahre ist das her, und deswegen ist dieser Abend nicht nur Finissage, sondern auch Revival: GetRich kocht wieder." 18 Uhr, danach gibt es MUsik & Drinks.

Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Samstag, 11. Februar: Of/ Radraum - lezter Abend

(Andrea)

Auch im Radraum gehen heute die Lichter aus. Vorher allerdings gibt es eine ordentliche Sause, zumindest hat Daniel nicht weniger als das versprochen. Also, erst SOUPS dann Djs ud Drinks. "WIR SAGEN TSCHÜSS!!! Mit einem weinenden und einem lachenden (Schalt)Auge, aber auch einem großen Knall beenden wir dieses Semesterprojekt und unsere Zeit im Radraum. Es waren 5 unglaubliche Monate in diesem besonderen Raum. Mit derselben Intensität und Begeisterung, mit der die Studierenden, Lehrenden, Vortragenden und Besuchenden den Radraum mit Leben gefüllt haben, füllen wir ihn ein letztes Mal mit Musik, Tanz, Getränken und guter Laune. Ein letztes Mal laden wir ein, mit uns den Abend zu verbringen. Redet, trinkt, tanzt, lacht, radelt! Aber… "Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage." Ab 19 Uhr

Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Samstag, 11. Februar: Der Ferne Klang (weitere Termine)

(Martin)

Oper von Franz Schreker: Es ist eine Liebesgeschichte - und eine Liebeserklärung an die Musik…

Der Tonsetzer Fritz jagt einem geheimnisvollen »fernen Klang« nach; solange er sein Kunstideal nicht gefunden hat, fühlt er sich der Liebe zu der aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammenden Grete für unwürdig. Er verlässt sie und zieht hinaus in die Welt. Auch Grete, einen ersten Impuls zum Selbstmord überwindend, beschließt, ihre Heimat zu verlassen. Die beiden begegnen sich wieder in einem Etablissement in Venedig; doch als er erkennt, dass Grete dort zur Edelkurtisane geworden ist, verstößt Fritz sie erneut. Erst an ihrem Lebensende finden die beiden zueinander: er ein gescheiterter Opernkomponist, sie eine Straßenhure. Fritz erkennt seine Schuld – nun glaubt er, endlich den ersehnten »fernen Klang« zu hören: im Gesang der Vögel.

Franz Schrekers vor 111 Jahren mit Sensationserfolg in Frankfurt uraufgeführte Oper entfaltet in Damiano Michielettos Inszenierung ihren ganzen Reiz: Tiefenpsychologisches Kammerspiel und Genreszenen von überbordender Theatralik durchdringen sich in einer schlüssigen Konzeption, die einen Raum schafft für Schrekers suggestiven Klangrausch.

br-klassik schrieb anlässlich der Premiere: „Damiano Michieletto inszeniert die Geschichte als traumschöne Szenenfolge in einem Seniorenstift. Hier mischen sich Realität und Wahnvorstellungen auf virtuose Weise. Ein altes Paar, Steffie Sehling und Martin Georgi, doubeln die echten Fritz und Grete. Sanft bewegte Gazevorhänge trennen Szenerien und Handlungsteile auf ungemein ästhetische Weise. Zum Finale schweben unzählige Instrumente vom Bühnenhimmel herab. Damiano Michieletto merkt man die Liebe zu seinen Figuren an. Besonders erfreulich ist, dass er die Grenze zum Kitsch nie überschreitet, was bei "Der ferne Klang" leicht passieren kann. Ein intensiver, stark bejubelter Abend!

Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/der-ferne-klang_2/?id_datum=3296

Samstag, 11, Freitag, 17., Sonntag, 19. Und Freitag, 24. Februar
Oper Frankfurt

Foto: © Barbara Aumüller

Sonntag, 12. Februar: Der lange Tag der Bücher

(Petra)

Seit dem Jahr 2004 veranstalten die literarischen Publikumsverlage Frankfurts in einer konzertierten Aktion an einem Sonntag Anfang des Jahres den „Langen Tag der Bücher“: hochkarätige Lesungen den ganzen Tag. Zu jeder vollen Stunde stellt ein Autor ein Buch vor, befragt von einem Moderator, und ermöglicht Einblicke in die Hintergründe der jeweiligen Texte. Auch in der neunzehnten Ausgabe bleibt es spannend und abwechslungsreich: Von der Bestseller-Autorin Susanne Popp, die mit ihrem "Erbe der Teehändlerin" einen packenden historischen Roman vorstellt, bis zur jungen Autorin Lena Elfrath, deren Roman "Leicht wie Blei" Fragen rund um Missbrauch, Täterschaft und Opferrollen stellt und den feministischen Diskurs aus ungeahnter Perspektive betrachtet, erwarten uns ganz unterschiedliche Themen. Ein Klassiker in neuem Gewand wird nachmittags auf die Bühne geholt: Meisterzeichner Alexander Pavlenko erläutert im Gespräch, wie er E.T.A. Hoffmanns "Meister Floh" als Graphic Novel gestaltet hat, und liest auch aus dem neuen Band. Außerdem gibt es wieder eine Schau mit ausgewählten Neuerscheinungen der Verlage auf dem Lesebalkon im 2. Stock, einen großen Büchertisch sowie reiches Informationsmaterial der Verlage. Plus der beliebte Frankfurter Bouquinistenflohmarkt im Foyer.

Der lange Tag der Bücher, Lesungen und Gespräche, Büchertisch und Bücherflohmarkt, Ort: Haus am Dom, Adresse: Domplatz 3, Uhrzeit: 11 - 19 Uhr, Eintritt: frei, alle Infos findet Ihr hier (unter Literatur/Freie Literaturveranstaltungen)

Sonntag, 12. und Sonntag, 26. Februar Hirngespinste // Pipedreams

(Martin)

Uwe Dierksen
Uraufführung > Ein inszeniertes Konzert zwischen Stillstand und Raserei

Ein Freund war in der Premiere und war ganz begeistert von der Musik und von Uwe Dierksen. Ich erinnere mich an legendäre Tom-Waits-Abende in der Panoramabar mit Franziska Junge, sensationell, diese Stimme! 

Überschrieben ist der Abend mit: „Ein furchtloser Blick auf die Welt aus der Perspektive eines Ausnahmezustandes.“ Die Kompositionen von Uwe Dierksen erzählen Geschichten. Es sind zutiefst menschliche Geschichten von skurriler Situationskomik und philosophischer Gelassenheit, von Schock und Verlust.  

Philosophische Betrachtungsweisen (Michael Krüger: „wie spürt man die Zeit?“) werden kontrastiert durch Soundtracks aus MRT-Geräuschen, Krankenwagen Sirenen, Fahrstuhltüren, etc., Krankenhaus-typische Geräusche, die durch die Nachricht eines schockierenden Befundes zu einem subjektiv überhöht empfundenen Alptraum werden.

Musik und Text oszillieren zwischen Tunnelblick und Weitblick, zwischen Sarkasmus und abgeklärter (Un)ruhe, und evozieren, wie im Fieberwahn und fernab jeglicher Betroffenheit, immer neue Klang-Landschaften.

Ein spezieller kompositorischer Fokus liegt auf der gesanglichen Qualität der Posaune. Im Zusammenklang mit der menschlichen Stimme durchmischen sich beide, je nach Obertonlage unterschiedlich, und entwerfen immer neue Klangspektren. Grotesk wird es, wenn etwa Herr H., in seinem Ausnahmezustand, unbedingt alle Heizungen entlüften möchte, dabei aber nicht (mehr) zwischen Heizung und Feuerlöscher unterscheiden kann und auch nicht zwischen Abendbrot und Medikamentenwagen. Oder wenn ein Popsong von einer Frau erzählt, der im Nebelrausch der Beruhigungstabletten ihr ungeliebter Ehemann im Traum erscheint, begleitet von einem Engelschor aus Schwestern und Ärzten…

„Herr im Haus“ zu bleiben (Wolfgang Herrndorf) ist im Angesicht einer Ausnahmesituation oberste Devise, nicht die Kontrolle verlieren und schon gar nicht die Souveränität.

Mit Uwe Dierksen (Posaune, Leitung), Franziska Junge (Gesang), Lou Dierksen (Trompete, E-Gitarre), Steffen Ahrens (Gitarre, E-Gitarre), Pierre Decker (Kontrabass, E-Bass), Vitalii Kyianytsia (Klavier), David Haller (Schlagzeug).

Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/hirngespinste-pipedreams?base=aktuell

Sonntag, 12. und Sonntag, 26. Februar um jeweils 17.00h
Volksbühne im Großen Hirschgraben 19

Foto: © Volksbühne im Großen Hirschgraben (Homepage)

Sonntag, 12. Februar bis Samstag, 25. Februar: Salon Salami

(Martin)

Uraufführung nach Benjamin Tienti
Theater für alle ab 12 Jahren

„Papa vergisst nie, mir Geld mitzugeben, obwohl er genau weiß, dass ich es nicht brauchen werde. Aber es muss so sein, ich nehme das Essen, tue so, als ob ich nach dem Geld suche, hole es heraus und sage: ‚Stimmt so!‘ dann sagt Herr Basim: ‚Nein, nein, das geht heute aufs Haus‘ – ‚Aber nein!‘ – ‚Doch.‘- ‚Aber nein…‘ Und so geht das dann eine Weile, bis ich das Essen nehme und das Geld behalte und Herr Basim mir zum Abschied die Tür aufhält.“

Hanis Alltag ist nicht so leicht. Ihre Mutter ist plötzlich verschwunden und ihr Vater so mit seiner Arbeit im Salon beschäftigt, dass er nicht dazu kommt, Hani und ihrem kleinen Bruder Moma zu erklären, wo sie hin ist. Jedenfalls bringt Hani ihren kleinen Bruder seitdem in die Kita, holt ihn wieder ab und schneidet ihm auch die Tomaten zu Blumen, genau wie ihre Mutter es immer gemacht hat.

Dass ihr Nazi Nachbar Herr Graf ihr zusätzlich das Leben zur Hölle macht, macht die ganze Situation nicht leichter. Aber zum Glück sind da auch noch Salon Gäste wie der Imbissbesitzer Herr Basim, von dem sie seit dem Verschwinden ihrer Mutter das Essen kostenlos bekommen.

Sonntag, 12. Februar um 17 Uhr
Donnerstag, 16. Februar um 10 Uhr
Donnerstag, 23. Februar um 10 Uhr und
Samstag, 25. Februar um 19.30 Uhr

theaterperipherie im Titania, Basaltstraße 23, Frankfurt - Bockenheim

Foto: © Homepage theaterperipherie.

Montag 13. Februar: Streitclub

(Daniela)

Es gibt zwar keine Karten mehr zu kaufen, aber es lohnt sich bestimmt sehr heute Abend beim Streitclub onkline dabei zu sein, zumal jede/r bei YouTube im Chat Anmerkungen und Fragen schreiben kann. Die teilnehmende Schulklasse moderiert diesen Chat und gibt ausgewählte Kommentare an Nicole Deitelhoff und Michel Friedman weiter.

Thema des Abends ist dieses Mal der Krieg in der Ukraine und die europäische Friedensarchitektur. Zu Gast sind Carlo Masala und Johannes Varwick, deren Aufeinandertreffen, wenn man der Twitter-Community glauben darf, ein echtes Highlight sein muss.

StreitClub #6: Europas Sicherheit - Sind wir auf Krieg vorbereitet?

Strategische Autonomie? Oder zumindest ein strategischer Kompass? Eine Europäische Armee? Oder die Verteidigungsunion? Schon die Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident hat vieles in Europa in Bewegung gesetzt. Es verbreitet sich das Gefühl, dass Europa seine Sicherheit selbstständig gestalten können muss!

Nun hat die Konfrontation mit Russland Krieg wieder unmittelbar auf die politische Tagesordnung gesetzt. Bleibt die Frage: Was folgt daraus für Europa? Kann es seine Sicherheit gewährleisten und wie kann es das?

Livestream auf YouTube: cutt.ly/streitclub-live

Alle Infos zum StreitClub unter: https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/category/veranstaltungen/streitclub/ 

Montag, 13. Februar: OF/ Das Brautkleid

(Andrea)

Klingt nach einem unterhaltsamen Theaterabend und vielleicht gehen wir spontan noch hin:"Schon in der Hochzeitsnacht gibt es den ersten Ehekrach. Anlass ist Julis Brautkleid. Es aus sentimentalen Gründen ein Leben lang zu behalten, ist in den Augen des frischgebackenen Ehemanns die reinste Verschwendung. Unter starkem Einfluss von Alkohol stellt Philipp, anstatt die Hochzeitsnacht zu genießen, das sündteure Lafarge zum Wiederverkauf ins Netz. Leider unterlaufen ihm dabei einige Pannen. Am nächsten Morgen hat das Kleid eine neue Besitzerin. Um nur einen Euro hat Elke das Lafarge erstanden. Juli will es um alles in der Welt zurück. Und Philipp will sein Unrecht wiedergutmachen. Ihre Wege kreuzen sich, und für das Brautkleid ist es der Anfang einer abenteuerlichen Odysseé. Stefan Vögels Spitzenkomödie für vier Personen über ein spitzenbesetztes Brautkleid! Kann es noch Glück bringen? Und wem?" (Quelle https://www.theatertexte.de/nav/2/werk?verlag_id=thomas_sessler_verlag_wien&wid=o_1119564671 ) Am Montag, 13. Februar, in einer Spitzenbesetzung: Jan Sosniok, der bereits in „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Das Traumschiff“ und „Ein Fall für Zwei“ gefeierte Rollen spielte, räumt diese Beziehungskiste auf. Turbulent, witzig und wie aus dem richtigen Leben!19.30 Uhr

Capitol Theater, Goethestraße, Offenbach

Foto: Alvise Predieri

Gehört: GRACIE ABRAMS

(Uwe)

Wer kennt noch die Serie Lost? Deren Erschaffer JJ Abrams war danach für einige Zeit ein gehytpter Kreativer aus der Filmbranche, dessen Werk (von Lost und der Vorgängerserie Alias abgesehen) an mir vorbei ging, weil ich weder Star Trek noch Star Wars mag. Neulich lief er mir dennoch einmal wieder über den Weg. Der Gitarrist meiner Lieblingsband The National, Aaron Dessner, produzierte nämlich eine junge amerikanische Sängerin mit Namen Gracie Abrams. Dabei heraus kamen die wunderbaren Songs „Where Do We Go?“, „Difficult“ und „Block Me Out“ ein ganzes Album folgt.

Ich hörte mir erstgenannten Song an und las dann im Netz über sie und erfuhr so, dass sie die Tochter von JJ Abrams ist. Jetzt könnte man ihr vorwerfen, dass sie, untalentiert, mit Papas Geld und Kontakten ihre Karriere angeschoben bekam. Und wenn es so wäre, dass der gute alte JJ (so alt ist er garnicht, er ist etwas älter als ich) durch Kontakte und Geld nachgeholfen hätte, wäre mir das egal. Sie hat eine schöne Stimme und vor der Zusammenarbeit mit Dessner, der 2020 mit Popsängerin Taylor Swift die herausragenden Alben "Folklore" und "Evermore" produzierte, bereits einige hörenswerte Lieder veröffentlicht, zum Beispiel "I Miss You, I´m Sorry". Ok, das wurde gemeinsam mit einer anderen professionellen Songwriterin und Produzentin Sarah Aarons (Hasley, Lykke Li) geschrieben und aufgenommen. Das ist mir aber auch egal, weil das Popmusik ist, die ich gut hören kann. Das gilt ebenfalls für einen anderen älteren Song, „Long Sleeves“, unterstützt wurde dessen Entstehung auch von einem erfolgreichen Songwriter für Stars, nämlich von Blake Slatkin (Justin Bieber).

Wenn sie eine Singstimme wie ich hätte, hätten auch Geld und Kontakte nicht geholfen. In jedem Fall hat JJ (und ihre Mutter) sie gut erzogen, sie dankte Aaron Dessner (der aus meiner Sicht ein Genie ist) mit schönen Worten: „@aaron_dessner … i love and value every single aspect of working with you. thank you for creating space for my rambling and for being as generous with your wisdom as you are.“.

Das bringt mich auf die Idee, Aaron Dessner einmal eine Nachricht zu schicken und ihm Danke zu sagen für Songs, die er insbesondere für The National schreibt. Unter anderem den Übersong Start A War. Die Platte von Abrams, die Ende Februar erscheint heißt übrigens „Good Riddance" was wiederum bedeutet, jemanden dahin zu wünschen, wo der Pfeffer wächst.


https://open.spotify.com/playlist/5oLkrlw2owY3yGnhFlxh0N...

Dienstag, 14. Februar: Girls in Synthesis

(Uwe)

Unten steht, dass man sich Karten im VVK sichern sollte, weil das Ono2 so klein ist. Dabei ist das Ono 2 laut eigener Website „... etwa doppelt so groß wie das alte ono.“ Ist ja auch egal, wichtig ist nicht die Größe, sondern die Qualität des Programms. Am 14. Februar hat das Ono2 einiges zu bieten: Die experimentelle Post-Punk-Band Girls In Synthesis wurde schon treffend mit »eher eine Terrorzelle als eine Rockgruppe« beschrieben. Textlich befassen sich Girls In Synthesis mit den Erfahrungen der Arbeiterklasse in Bezug auf fragile geistige Gesundheit, soziale Unbeweglichkeit, Gefühle der Machtlosigkeit, Unsicherheit, Angst und die zersetzenden Auswirkungen einer feindseligen Gesellschaft.

Musikalisch liefert das Trio harten noisigen Postpunk mit viel Feedback und aggressiver Elektronika. Als ob Mark E. Smith seine Hand in den Fleischwolf steckt, während eine Drum Machine läuft. Mit ihrem zweiten Album »The Rest Is Distraction« kommen sie nun zum ersten Mal nach Frankfurt. Die Mischung aus gebrochenen Gitarren, krachendem Schlagzeug und Bass, intensivem Gesang und lyrischem Inhalt ist eine der anspruchsvollsten Platten die man dieses Jahr hören wird. Mit ihren Live-Shows voller Intensität und Vitalität, die gleichermaßen erstaunen und fesseln sind die Girls In Synthesis eine der neuen angesagten Bands aus dem britischen DIY Underground.

Frankfurt, ONO2 (Das ONO2 befindet sich im Parkhaus Walter-Kolb-Str.16 in Sachsenhausen)
VVK 15 Euro (Das ONO2 ist klein (aber sehr fein), daher besser den VVK nutzen), AK 20 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Foto: Frank Dietrich Booking Homepage

Dienstag, 14. Februar: FFM/ Zebrahead

(Andrea)

Heute ist Valentinstag und da ist Punk genau das Richtige! "Seit einem Vierteljahrhundert schreiben Zebrahead unermüdlich an ihrer Bandgeschichte. Mit jedem der bisher geschriebenen Kapitel übernahm die Band aus Orange County ein bisschen mehr die Führung in der amerikanischen Punk-Rock-Szene und katapultierte sich an die Spitze der internationalen Charts. Nun schlagen Zebrahead eine neue Seite auf, um ein weiteres spannendes Kapitel zu beginnen. Seit geraumer Zeit verstärkt Adrian Estrella die Kombo und die Band gibt nochmal mehr Gas. Zebrahead lassen Genregrenzen verschmelzen und haben über die Jahre hinweg ihren ganz eigenen Sound mit viel Wiedererkennungswert aus melodiös kraftvollem Pop-Punk und Rap-Passagen geschaffen. Einlass 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Mittwoch 15. Februar: Hot Seat mit der Politik

(Daniela)

Ich mag das Bahnhofsviertel, gebe aber auch zu, dass ich dort nicht wohne, sondern es nur vom Weggegehen her kenne. Vor allem von früher: Intim Bar, Lissania & natürlich das Maxims und zum Pastaessen & Fußballschauen ins 7te Bello. Jetzt bin ich vor allem zum Essen & Trinken im Bahnhofsviertel und immer wieder gerne im Hotel Nizza, in der St. Tropez Bar oder zum Tanzen im English Theatre. Als ich vor 30 Jahren im Bahnhofsviertel ein Praktikum in einem Kindergarten gemacht habe, lernte ich die Probleme der Menschen kennen, die dort leben. Als ich dann Ende der 90er in der Niddastraße in einer Agentur arbeitete, habe ich die Situation vor Ort miterlebt.
Durch die Corona Pandemie hat sich die Situation im Bahnhofsviertel extrem verschlechtert und es muss dringend was getan werden.

Der Gewerbeverein des Bahnhofsviertels hat daher die Kandidat:innen zur OB Wahl zu einer Diskussion eingeladen. Sie nennen es: Hot Seat mit der Politik! 6 OB-Kandidaten:innen stellen sich den Fragen rund um unser Bahnhofsviertel.

Beginn ist um 19:00 Uhr, im Orange Peel (ich dachte das gibt es garnicht mehr), in der Kaiserstraße 39 (leider nicht barrierefrei)

Mittwoch 15. Februar: Pubquiz

(Daniela)

Ich bin bei der Diskussion im Bahnhofsviertel dabei. Komme aber später zum Pubquiz. 

Wie gut kennst Du Deine Stadt?

Beweise es beim Frankfurt Pubquiz. Wie im klassischen Pubquiz, treten kleine Teams gegeneinander an und lösen unterhaltsame und spannende Wissens- und Schätzfragen rund um Kultur, Musik, Geschichte und Politik in Frankfurt. Eben alles, was das Leben in dieser wunderbaren Stadt ausmacht. Kurz vor der Oberbürgermeister*innen-Wahl geht es auch um die Zukunft von Frankfurt.

Manuela Rottmann, OB-Kandidatin der GRÜNEN, wird vor Ort sein. Deine Gelegenheit, die Kandidatin kennenzulernen und mehr über den Aufbruch für Frankfurt zu erfahren. Komm alleine oder als unschlagbares Team zusammen mit Deinen Freund*innen zum Pubquiz.
Wir freuen uns auf Dich!

Ort: Gaststätte LOKALBAHNHOF, Darmstädter Landstraße 14
Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt frei

Donnerstag, 16. Februar: Ben (L´Oncle Soul)

(Uwe)

Benjamin Duterde, geboren im französischen Tours, kommt ins Zoom und ihr solltet das Konzert besuchen. Warum? Weil der Soulsänger und Songwriter tolle Lieder, eine gute Stimme und eine gute Band mitbringt. Ich höre mich gerade durch sein 2020 erschienenes Album Addicted To You. Super. Hier nun der offizielle Pressetext: „Ten years ago, the first album of Ben L'Oncle Soul was released. It revealed the soulful attitude of this extraordinary singer who came out of nowhere - or, more precisely, from the Beaux-Arts in Tours. Since then, his golden voice has carried hundreds of concert halls in France and around the world ….". Ich bin an dem Abend bei einem Pubquiz im Irish Pub in Bornheim sonst würde ich in jedem Fall in die Carl-Benz-Straße fahren.

Zoom, F., Carl-Benz-Str. 21
20:00H
TICKETS: VVK 28€ zzgl. Gebühren

Foto: Homepage Zoom

VORSCHAU
Freitag 17. Februar: Ausstellungseröffnung von Jana Bissdorf

(Daniela)

Auf in den schönnen saasfee*pavillon

Omnipräsente Kontrollmechanismen irdischer Gesellschaftssysteme schränken zunehmend existenzielle Freiheiten ein. Ein Überwinden dieses Zustands scheint unmöglich und mündet im ewigen Hoffen auf das transhumanistische Sein. Im Kontext der alptraumhaften Vorstellungen von Science-Fiction Autor:innen, wie George Orwell oder Stanisław Lem, findet sich ein surreal retrofuturistisches Modell einer nichtexistenten Raumzeit im Ausstellungsraum wieder, zusammengesetzt aus Radioröhren, Platinen, Parabolspiegeln, Fotografien und wucherndem Bauschaum - irgendwo zwischen unschuldiger Niedlichkeit und verschlingenden, dystopischen Auswüchsen.

Die Ausstellung im saasfee*pavillon ist bis zum 26. Februar 2023 geöffnet.

jana bissdorf - the frontal lobe looks good. always nice to bite into the curb.

opening / eröffnung
fr 17 feb 2023, 19.00 - 22.00h

 

saasfee*pavillon bleichstraße 66 hinterhaus, leider nicht barrierefrei. 60313 frankfurt am main www.saasfeepavillon.de

Freitag, 17. Februar: Of/ Freitagsfasching

(Andrea)

Mit Fasching tun sich viele hier schwer und es ist ja auch was dran. Wer einmal in Köln oder Düsseldorf war, weiß, was uns hier fehlt. Aber tatsächlich ist der Freitagsfasching in der Stadthalle in vielem nah dran und noch dazu eine nette Party: "Auf der Bühne sorgen die Jungs von Helium 6 mit den besten Rock- & Pop-Songs der 80er, 90er, 00er und von heute für Stimmung, im Anschluss wird das Tanzbein zu den Beats des Caroli DJ Team aus der Batschkapp geschwungen. Der Abend wird moderiert von HIT Radio FFH-Queen Evren Gezer." Neulich hatte ich die Kostümkiste wieder in der Hand, unentschlossen, ob und was ich jetzt damit anstelle. Jetzt weiß ich es wieder und schmeiße mich in Schale. Ab 20 Uhr. Der Vorverkauf ist bereits gestartet. Tickets gibt es im OF-Infocenter, Salzgässchen 1, Tel. 069 – 84 000 41 70, bundesweit bei über 3.000 Reservix-Vorverkaufsstellen und über die Ticketportale

Stadthalle, Waldstraße 312, Offenbach

Freitag, 17. Februar: Of/ Wir sind dann wohl die Angehörigen

(Andrea)

Ich gehe heute in den Filmklubb, "Wir sind dann wohl die Angehörigen" möchte ich unbedingt sehen. Denn an die Entführung von Jan Philipp Reemtsma kann ich mich noch gut erinnern. Das Hoffen und Bangen und danach sein kluges Wirken und übehaupt die Stärke und Präsenz nach einem solchen Erlebnis. Hans-Christian Schmid erzählt den Fall jetzt aus der anderen Perspektive, nicht der Entführte selbst steht im Fokus, sondern der Sohn: "Für den 13-jährigen Johann ist an einem Tag des Jahres 1996 plötzlich nichts mehr wie zuvor. Mit der Entführung seines Vaters erlebt er zum ersten Mal in seinem Leben wirkliche Angst – und wird Zeuge beklemmender 33 Tage. Polizisten werden zu Hausgenossen von fragwürdiger Kompetenz. Zwischen gescheiterten Geldübergaben erreichen ihn die verzweifelten Briefe seines Vaters. Immer deutlicher wird dabei, dass das Leben des Vaters nur entgegen der Polizeistrategie zu retten ist." Trailer: www.youtube.com/watch?v=x4J9E4zn4_8 Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr Reservierung unter nic@filmklubb.de Es werden Speisen und Getränke angeboten

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barriefrei 

Samstag, 18. Februar: SWING WORKSHOP mit Steffi Kunkel (weitere Termine)

(Daniela)

Steffi Kunkel bietet einen neuen SWING WORKSHOP an, " Weils einfach soo schön war, geht's weiter. Wenn ihr sehen wollt, was wir bisher gemacht haben. Einfach hier reinschauen: https://youtu.be/Oov2Lya_mUo

Die Termine sind :

18.feb. / 4.& 18.märz / 1.april 2023

14:00h (1Std.12€)

@tanzschule m.garcia saalburgstr.17

anmelden unter: fraukunkel.de / instagram oder facebook: Stefani Kunkel 

Dienstag, 21. Februar Andreas Bauer Kanabas (Bass)

(Martin)

Liederabend in der Oper Frankfurt
Am Klavier: Daniel Heide

Daniel Bauer Kanabas ist nicht irgendein Bass – er ist in Frankfurt für mich ‚der Bass‘! Wer seinen Sarastro in der letzten Zauberflöteninszenierung gehört hat, weiß, wie tief sich singen lässt und welcher Schmelz auch bei diesen ‚dunklen‘ Tönen in einer Stimme liegen kann. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Andreas Bauer Kanabas Frankfurter Ensemblemitglied und hat mit seiner markanten Bassstimme Partien wie Komtur, Osmin, König Philipp II., Jacopo Fiesco, den Wassermann oder die Titelpartie von Herzog Blaubarts Burg interpretiert. Einen Querschnitt aus seinem Repertoire kann man auf seiner Debüt-CD Love And Despair (Oehms-Classics) erleben.

Andreas Bauer Kanabas ist auch international ein gefragter Sänger, von der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala und der Opéra National in Paris bis hin zum New National Theatre in Tokio. Mit Schuberts letztem Liederzyklus Schwanengesang auf Texte von Heinrich Heine, Ludwig Rellstab und Johann Gabriel Seidl präsentiert er sich in Frankfurt nun erstmals als Liedsänger.

Hier geht’s zu dem Programm des Liederabends: https://oper-frankfurt.de/media/pdf/ProgrammBauer_Kanabas_21_2_2023.pdf

Und hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/andreas-bauer-kanabas/?id_datum=3126

Dienstag, 21. Februar
19.30h
Oper Frankfurt

Foto: © Guido Werner

Dienstag, 21. Februar: DON BROCO & SLEEPING WITH SIRENS

(Uwe)

Eine englische Rockband geht zusammen mit einer Hardcore-Band aus Amerika auf Tour. In Deutschland beginnen sie im Frankfurter Zoom, danach geht es weiter nach Hamburg, Berlin, München und Köln. Sleeping With Sirens bringen ihr neues Album „Complete Collapse“ mit, das letzte von Don Broco erschien 2021 und heißt „Amazing Things“. Rock und Hardcore kann ich gut hören. Über Don Broco, deren Sänger wegen seiner Locken etwas aussieht, als wäre er eine jüngere Mischung aus dem österreichischen Fußballer Toni Polster und Flippers-Sänger Olaf Malolepski, wird geschrieben: „ Always unique, and forever pushing boundaries, Don Broco are never ones to follow the trend and the new album Amazing Things is very aptly named. It’s yet another genre-bending masterpiece with electro, rock, pop, metal and more all wrapped up in their own unique blend, bringing to mind the likes of Deftones, Beastie Boys, Linkin Park and Limp Bizkit amongst others..."

Über Sleeping with Sirens, meistgespieltes Lied auf Spotify „If You  Can´t Hang“ (137.539.679 Abrufe) das Folgende: „With each release, the band continue to hone their mix of unflinchingly honest lyricism, unforgettable riffs, and pulse-pounding percussion while boldly exploring new creative frontiers."

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20:00H
TICKETS: VVK 30€ zzgl. Gebühren

Foto: Zoom Homepage

Donnerstag, 23. Februar: Brandt Brauer Frick Multi Faith Prayer Room – Tour 2023

(Martin)

Konzert

Brandt Brauer Frick erinnern an so ziemlich alle schweißtreibenden, körperschüttelnden, bodenfüllenden Musikstile – etwa 13 Jahre nach ihrer Entwicklung zwischen treibender Dance-Seligkeit und ausgewachsener Orchestererfahrung sind sie nun wieder da, wo alles begann: beim RAVE. 

Handgemachte und knallharte Body Music. 

Tanzmusik wollten sie als Gruppe schon von Anfang an machen und obwohl sie aus unterschiedlichen Bereichen kamen, war der Schnittpunkt von Electronic, Dance, Minimal und Techno, an dem sie ankamen, genau das Richtige. Sie gründeten ihr Live-Trio und BBFs handgemachter, unwiderstehlicher Dancefloor-ready-Sound brachte die Leute in kürzester Zeit rund um den Globus zum Toben.

Hier gibt’s ein Video: https://youtu.be/c_hh6V_r6Mo
Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/brandt-brauer-frick-2023/

Donnerstag, 23. Februar um 20.00h: Brandt Brauer Frick
Mousonturm

Foto: © Antonio Pedro & Megan Courtis

Donnerstag, 23. Februar: Of/ Bullet for my Valentine

(Andrea)

Die Stadthalle war schon immer gut für Metal-Konzerte und daher absolut der richtige Ort für Metal-Veteranen we Bullet For My Valentine, die das Konzertjahr 2023 im Rahmen ihrer Europatournee mit fünf Deutschlandstopps einleiten. So, jetzt zitiere ich Metal Hammer, weil die wissen es einfach besser: „Das ist der Beginn von Bullet 2.0“, sagt Sänger und Leadgitarrist Matt Tuck. „Es zeigt, wo wir gerade sind. Die Musik ist frisch und aggressiv. Eindringlicher und leidenschaftlicher denn je. Ich denke, sobald die Leute es hören, wird es viele zum Lächeln bringen.“ — „Es ist die wildeste Seite von Bullet, die es je gab“, sagt Lead-Gitarrist Michael „Padge“ Paget. „Ich denke, dass uns diese Richtung super steht und kann es kaum erwarten, Grimassen auf der Bühne zu ziehen!“ Sänger Matt stimmt ihm zu: „Ja, das ist eine weitaus aggressivere, intensivere Seite von Bullet For My Valentine. Die war zwar schon immer da, nur hatten wir bisher nie die Schleusen dafür geöffnet.“ Die erste Single ‘Knives’ machte bereits hör- und spürbar, wovon die Band spricht und schürte große Vorfreude auf die neun weiteren Songs des Albums. Fans haben die Möglichkeit, die neue Musik zum ersten Mal live zu hören, wenn die Band Anfang nächsten Jahres nach Offenbach, Berlin, Hamburg, München und Köln kommt. „Wir sind gespannt, wie die Leute auf das neue Material reagieren“, so Padge. „Wir können es kaum erwarten, endlich wieder auf die Bühne zu gehen und wieder Musik zu machen.“

Stadthalle Offenbach, Waldstraße 412, Offenbach

Donnerstag, 23. Februar und Sonntag, 5. März: Solastalgia

(Martin)

von Thomas Köck
Uraufführung im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt

Dieser Abend ist eine Sensation – Theater – aber ein bisschen auch Sprechoper. Um was es geht, ist gar nicht so einfach zu sagen; doch ist allein das Spiel der Schauspielerinnen so grandios, dass die Freude kaum zum Aushalten ist. 

Hier einige Kritiken:
»Zum Jauchzen schön: ein allein mit lateinischen Pflanzennamen bestrittenes Sprech- und Singduett von Lindner und Meded. Eine Weltneuheit, die mit lebenden Pilzlandschaften im Stil eines Hörsaals gefertigte Öko-Bühne. Ganz unbedingt und very very empfohlen, weil, weil, weil - ach, –lasst es euch sagen und zeigen.«
Strandgut, Oktober 2022

 »Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor, monologisieren, werfen sich die Worte und Sätze zu. Das geschieht in einem hohen Tempo, intensiv, scharf und total durchrhythmisiert, der stramm organisierten Welt entsprechend, von der der Text berichtet. Wehe der, die die da nicht mithält, aber den Schauspielerinnen gelingt es mit Bravour, und wenn sie nicht doch einmal stolpern würden, müssten sie Roboter sein.«
Frankfurter Rundschau, 26. September 2022

»Der Dramatiker Köck inszeniert selbst, mit einer Sorgfalt, die bis zu dem von einem Pilzmyzel hergestellten Bühnenbild und den sprechenden Kostümen aus Plastikmüll und Neopren den Mythos eines deutschen Waldes, Turbokapitalismus und das buchstäbliche Burnout eines Vaters, scheinbar Disparates, ebenso desolat wie schlüssig zusammenbringt, als ununterbrochenes „weil“. Katharina Linder, Mateja Meded und Miriam Schiweck sprechen im Chor grandios präzise, spielen wundervoll in ständigen Stimmungswechseln von trockenem Witz bis Abgrund.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. September 2022

Hingehen!!!

Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/solastalgia/1285/

Donnerstag, 23. Februar um 20.0h und
Sonntag, 5. März um 18.00h
Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt

Foto: © Robert Schittko

Freitag, 24. Februar: Kraan

(Uwe)

Als ich mit meinem guten Freund Guido früher immer über Plattenbörsen zog, um günstige oder seltene CDs zu kaufen, bewegten wir uns als Fans klassischer Pop- und Rockmusik immer zwischen Musiknerds (ist absolut nicht negativ gemeint, weil wir eigentlich eher zu Plattenbörsen gingen, um denen respektvoll und interessiert zu folgen als günstige oder seltene CDs zu kaufen). Die Sammler unterhielten sich mit Vinyl-Verkäufern mit bewundernswerter Hingabe über Platten, die teilweise älter waren als wir. Unter anderem über Krautrock und dann fiel immer schnell der Name der 1970 gegründeten Band Kraan.

Über die schreibt der Veranstalter: „Kraan gehören sicherlich zu den besten deutschen Rockbands und verschrieben sich von Beginn ihrer Karriere an einer spannenden Fusion aus Rock, Jazz und Ethno-Einflüssen. Aktuell besteht Kraan aus dem Trio Hattler/Wolbrandt/Wolbrandt das live vom Keyboarder Martin Kasper unterstützt wird. 2020 erschien nach zehn Jahren endlich wieder ein neues Album. Mit "Sandglas" ist damit ein weiteres Album von unfassbar hoher Qualität entstanden, voller Spielfreude, lässig wie selbstbewusst und souverän - innovativ, mit Psychedelic- und Funk- Elementen angereichert. Ein komplett zeitlos anmutender Mix aus Rock und Jazz.“

Das Rind
Rüsselsheim, Mainstr. 11
VVK 30 Euro zzgl. Gebühren, AK 35 Euro
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Foto: Homepage Frank Dietrich

Freitag, 24. Februar: Wer hat meinen Vater umgebracht / Das Ende von Eddy

(Martin)

Nach den Romanen von Édouard Louis

Das Ende von Eddy, Édouard Louis’ erster Roman, ist ein Befreiungsschlag: der gelungene Versuch, die eigene Herkunft, das gesellschaftliche Schicksal, Demütigung, Armut und Außenseitertum literarisch zu überwinden. Der junge Autor erhebt seine Stimme zu einer Anklage gegen die Verhältnisse, in denen er aufgewachsen ist, gegen die Homophobie, die Enge und Tristesse seines Heimatdorfs in Nordfrankreich.

Vier Jahre später widmet er sich erneut seiner Kindheit. Mit Wer hat meinen Vater umgebracht – zugleich Romanessay und flammendes Pamphlet – hat er einen Nachtrag voller Empathie geschrieben, der nachzeichnet, wie das Elend der französischen Arbeiter*innenklasse politisch perpetuiert wird. Er nähert sich schreibend dem Leben und der Perspektive seines Vaters an, erforscht, was ihn hat werden lassen, wie er wurde, und erweitert seinen eigenen Blick vom Privaten auf das Politische, um die Herrschenden namentlich zur Verantwortung zu rufen.

Julian Mackenthun vom Journal Frankfurt schrieb nach der Premiere: „Das Freie Schauspial Ensembla inszeniert zwei Romane von Édouard Louis.
Auch diese Inszenierung könnte auf Platz 1 stehen. Denn für den Stoff von zwei Romanen findet sie eine gelungene Komprimierung und eine ganz eigene Theatersprache, Édouard Louis beschreibt in den beiden Romanen seine Diskriminierung als heranwachsender Homosexueller. Aber es geht auch um seine Selbstfindung in der Kunst, um seinen Vater-Konflikt und darum, wie er seinem Vater schließlich vergeben konnte, als er sich mit dessen Arbeiterbiografie beschäftigt hat.
Bettina Kaminski Lässt in ihrer Inszenierung zwei Schauspieler diese Geschichte erzählen. Die beiden sind aber nicht Vater und Sohn. Sie sind vielmehr zwei Teile desselben Menschen. Den Text sprechen sie abwechselnd. Mal wie Schriftsteller beim Diktieren. Mal wie Patienten auf der Analysecouch. Mal wie in Selbstgespräche vertieft. Sie spielen nicht naturalistisch, Sie entwickeln Körperbilder einer Psyche. Ein Schlagzeuger interagiert derweil mit ihnen. Er setzt Akzente, baut Spannung auf oder grundiert die Handlung atmosphärisch. Damit ist die Inszenierung keine Lesung und kein bloßes In-Szene-Setzen. Sie entwickelt ihre eigene Unmittelbarkeit und Ausdrucksform, mal düster und dann wieder hoffnungsvoll. Das ist sehr gekonnt und sehr gelungen.”

Hier geht’s zu den Tickets: http://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/wer-hat-meinen-vater-umgebracht-das-ende-von-eddy/kartenbestellung-12jan

20.00h
Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Basaltstraße 23

Foto: © Moritz Buch

Samstag, 25. Februar: Bernd Begemann

(Uwe)

Im Vergleich zu vielen Sängerinnen, Sänger, Bands oder Projekten, deren Konzerte ich hier ankündige, kenne ich Bernd Begemann tatsächlich schon einige Jahre selbst und höre ihn gerne. Zuerst sah ich ihn vor über zwanzig Jahren in einer kleinen Darmstädter Location, dem Kesselhaus, die es mittlerweile schon garnicht mehr gibt. Über den „Der Lieblings-Barden der deutschen Pop-Intelligenz" (Spiegel Online) gibt es viele wohlwollende Kritiken „Diese locker um den kleinen Finger gewickelte Popmusik beherrscht sonst kaum jemand in Deutschland“ (Musikexpress), viele deutschsprachige Künstler feiern ihn: „Alles zwischen Liebe und Krieg nimmt Begemann wahr und schreibt darüber seine Lieder. Solange dieser Mann singt und auftritt, ist die Welt noch nicht im Geringsten verloren“ (Thees Uhlmann). Hingehen und Tickets im Vorverkauf sichern.

ONO2
(ONO2 befindet sich im Parkhaus Walter-Kolb-Str.16 in Sachsenhausen)
VVK 17 Euro, AK 22 Euro
Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr
Das ONO2 ist klein (aber sehr fein), daher besser den VVK nutzen.

Foto: Frank Dietrich Homepage

Sonntag, 26. Februar: OF/ CCL-Sounds of Fame

(Andrea)

Mit dem Capitol-Theater haben wir ein wundervolles Haus in Offenbach. Die ehemalige Synagoge war Lichtspielhaus, zwischendurch Ruine und lost space, dann Tommy-Theater und ist seit etlichen Jahren Theater, Konzert- und Stammhaus des Capitol Symphonie Orchesters, das mit der Capitol Classic Lounge schon lange erfolgreich ist. Die CCL ist eine exquisite Reihe mit anspruchsvoller Klassik im lockeren Gewand. Heute widmet sie sich den Sounds of Fame. „Ich hatte immer angenommen, dass all diese amüsanten Bemerkungen, die sie angeblich der Presse gegenüber gemacht hatte, vermutlich von ihrem Agenten vor- bereitet und inszeniert waren, aber so war es nicht. Sie war eine sehr kluge Person, ein instinktiver Typ.“ Der Star-Fotograf Elliott Ewitt, heute 94 Jahre alt, erinnert sich an die Hollywood-Ikone Marilyn Monroe. Sie selbst war allerdings oft enttäuscht von ihren Kolleginnen: „Ich dachte immer, Filmstars wären talentierte und aufregen- de Leute, voll besonderer Persönlichkeit. Wenn ich aber welche bei einer Party tref-fe, dann merke ich normalerweise, dass er oder sie farblos und sogar ängstlich ist. Ich bin bei Partys oft stundenlang still herum- gestanden und habe meinen Filmidolen dabei zugehört, wie sie zu langweiligen und kleinen Menschen wurden.“
In ‚Sound of Fame‘ – unserem klingenden Gegenstück zum weltberühmten ‚Walk of Fame‘– portraitiert die CapitolClassic Lounge Menschen und Künstler*innen. Das passiert zum einen durch deren Werke, zum anderen durch Portraits in Musik ü b e r Menschen. Wir spüren bei ‚Sound of Fame‘ in Musik und Biografie nach, wer hinter all diesen Klängen steht. Für 2023 haben wir uns drei Künstler- persönlichkeiten vorgenommen: Marilyn Monroe, Irving Berlin und Phil Collins – drei Künstler*innen, die Kulturgeschichte geschrieben haben. Sie prägen teils als Person, teils in ihrem Schaffen zeitlos und international die Idee, die die Menschheit von ihrem Genre hat.Ein Stück steht heute noch offen: Das wird von einer aktuellen Persönlichkeit besetzt werden, von der auch wir im Moment noch nicht wissen, wer es sein wird. Die Welt dreht sich schließlich weiter bis dahin – und wir sind wie Sie gespannt, wessen Portrait wir dann an dieser Stelle hören dürfen. Wayne Marshall tritt in diesem Konzert nachdem„SkyfallConcerto“gleichzeitig als Solist und Dirigent auf. 17 Uhr.

Capitol Theater, Goethestraße, Offenbach

FOTO CSO von Jessica Schäfer


Sonntag, 26. Februar: FFM/ Flash Forward

(Andrea)

Konzerte im Nachtleben funktionieren immer: Kaum die Treppe runter, durch zwei Türen steht ist man schon ganz nah dran und erlebt die Musik unmittelbar, ich mag das sehr. Heute spielen dort ein paar junge Barden aus dem Ruhrgebiet. "Mitreißende Alternative-Songs und unvergessliche Hooklines, die den Spagat zwischen Radio und Rockclub mühelos bewältigen: Flash Forward aus dem Ruhrgebiet feiern die erfolgreichste Phase ihrer Bandgeschichte mit einem neuen Album und dazugehöriger Tournee! „Endings = Beginnings“ heißt das aktuelle Album des Quartetts aus NRW, – ein mutmachendes Credo, das im Moment der Veränderung manchmal schwer greifbar zu sein scheint. In 13 den Zeitgeist atmenden Songs stellen Flash Forward immer wieder die Frage, wie düstere Umstände uns herausfordern, was die Akzeptanz schwieriger Situationen erfordert und wie man in ungewissen Zeiten nicht den Blick für das nächste Kapitel verliert." Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, FFM, nicht barriefrei

Donnerstag, 2. März: FFM/ Mia

(Andrea)

Ich stelle gerade fest, dass ich mich terminlich mal wieder ziemlich verzettelt habe. Denn heute Abend treffe ich auch noch den bewunderten Fatih Akim!! Im Filmmuseum und freue mich schon sehr sehr sehr. Zu Mia will ich aber auch, das muss irgendwie alles nacheinander klappen, vielleicht kommt Fatih einfach mit zu Mia? Das wärs! Mia kenne ich bisher nur aus Radio und TV und freue mich, sie endlich mal live zu sehen, beim Nachholkonzert vom Nachholkonzert vom Nachholkonzert. "Im Klappentext für die „Limbo“-Tour 2020 vor mittlerweile fast drei Jahren hieß es, dass „Limbo“ ein Album darüber ist, „...den schonungslosen Wahrheiten, Widrigkeiten und Schönheiten des Lebens mit ehrlicher Aufmerksamkeit und ein bisschen Schwachsinn zu begegnen. Überhaupt ist es ein Album über Begegnungen und die Erfahrung, Komplexität und Diversität anzunehmen, auszuhalten und in all dem nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner zu suchen. Wenn das in dieser Band klappt, funktioniert das vielleicht auch anderswo. Zum Beispiel auf der Bühne. Mit vielen Menschen in einem Raum. Mit neuen Songs, alten Songs, Licht, Schweiß, Tränen und Ekstase. Für die ungewisse Zuversicht als Zuhause.“ Heute, im Herbst 2022, scheint es fast unheimlich, wie sehr diese Zeilen unser Weltbild und unsere Sehnsucht manifestieren und deshalb werden wir jede Sekunde dieser Tour mit Euch genießen!" Einlass 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Samstag, 04. März: A Tribute To Julian Assange

(Uwe)

#benefizkonzert #frankfurt #JulianAssange #Assange #FreeAssange
Alle wesentlichen Informationen zu der Veranstaltung in Hashtag-Kurzfassung.

Die im Rahmen des Benefizkonzerts, veranstaltet von Fee Assange FFM, eingenommenen Beträge gehen ausschließlich an die WAU Holland Stiftung. Diese nutzt das Geld für die Verteidigung von Assange und setzt sich weiter dafür ein, seinen Fall in der Öffentlichkeit zu halten. Gut so, denn Julian Assange droht weiterhin eine Auslieferung von Großbritanien an die USA, die ihn wegen Spionage anklagen will. Aktuell sitzt er in Großbritanien im Gefängnis und versucht mit seinen Anwälten eine Auslieferung an die USA zu verhindern, deren Gesuchen die britische Regierung im Sommer 2022 bereits stattgegeben hat. Es kam aber bisher nicht dazu, weil Assanges Verteidigung Berufung dagegen eingereicht hatte.

Angefangen hat das ganze Elend bereits 2010, zu einer Zeit als Barack Obama noch US-Präsident war. Dass der Republikaner Trump die Geschichte nach seinem Amtsantritt nicht abgebließ und sogar noch intensivierte, war zu erwarten aber auch der Demokrat Joe Biden hält am Auslieferungsersuchen fest. 2012 flüchtete Assange in die ecuadorianische Botschaft in London, in der er sieben Jahre, bis 2019 lebte. Danach wechselte er in ähnlich beengte Verhältnisse, ein britisches Gefängnis. Seit über zehn Jahren ist er also mehr oder weniger eingesperrt. Ihr habt die ganze Zeit richtig gelesen, die beiden beteiligten Länder sind die USA und GB, Assange selbst ist Australier.

Für Assange wollen tanzen / spielen / singen: Puschan Mousavi Malvani, Rolf Stahlhofen, Jan Ludwig aka John Levin, Giuseppina Galloro Sabiene Jahn, Guy Dawson, Owe Schattauer alias C-Rebell und viele mehr. 

Kulturhaus Frankfurt
Frankfurt, Pfingstweidstraße 2
Beginn 19 Uhr
Tickets: 16,50 EUR bzw. 7,50 EUR (ermäßigt)

Foto: Free Assange FFM

Samstag, 4. März: Of/ Ladenkino VVK hat begonnen!!

(Andrea)

Einen passenderen Filmtitel kann man kaum wählen, schließlich stellen Anja und Blümmel UND Daniel die Weichen ein bisschen neu. Wer nochmal in die vertraute Ladenkino-Atmosphäre eintauchen möchte, sollte sich schnellstens mit Karten versorgen: "Liebe Freundinnen und Freunde des Ladenkinos, es ist soweit: Am Samstag, 4. März läuft mit "Maria träumt – Oder: Die Kunst des Neuanfangs" ein letzter wunderbarer Film im regulären Ladenkino-Betrieb am Starkenburgring. Karten gibt's ab sofort bei Anja und Blümmel – und bestimmt nicht allzu lang!

Der Umzug des LADEN artefakt Offenbach ins Parkhaus mitten in der Innenstadt ist aktuell in vollem Gange. Doch noch machen wir es uns im Ladenkino an gewohnter Spielstätte gemütlich. Und welcher Film könnte in diesem Moment besser passen als „Maria träumt – Oder: Die Kunst des Neuanfangs“!? Denn diese französische Ausnahme-Komödie erzählt zärtlich, beschwingt und kämpferisch von Aufbruch und Veränderung. Und davon, wie viel Mut, Leidenschaft und Ausdauer es manchmal braucht, Träume allen Erwartungen zum Trotz zu leben. Dass Maria bei ihrem Neuanfang so gut wie immer „kunstvoll“ Fahrrad fährt, versteht sich beinahe von selbst. Im Ladenkino bleibt also alles anders. Kommt, seht, staunt – und trinkt mit uns. Auf Abschied, Aufbruch, das Dazwischen! Auf viele schönste Filme sowieso, irgendwo! Danke für Euren überwältigenden Zuspruch seit Januar 2015!

artefakt, Starkenburgring 2, Offenbach

Samstag, 10 März (Premiere): Tschechow. Kirschgarten. Komödie.

(Martin)

Dass Anton Tschechow seine Stücke mit dem Genre Komödie überschrieben hat, ist meist schon eine Aufgabe – geht’s doch eigentlich um das Dramatischste im Leben… Ich freue mich sehr auf die Inszenierung ‚Der Kirschgarten‘ und den Blick den Michael Weber als Regisseur mit dem Ensemble des Theater Willy Praml auf Tschechow und uns werfen.

Der Kirschgarten soll fallen. Es gibt schon einen Bebauungsplan, der eine profitable Zukunft sichert. Die Axt ist eine gute Erfindung – ein Werkzeug hat keine Gefühle. Und ein Henker isst nach getaner Arbeit mit Appetit. Alle haben Recht: Der Baum und der Baumfäller.

Man kann sich in die Generationen, die Tschechow im KIRSCHGARTEN auf- und abtreten lässt hineinversetzen; es fällt einem schwer, die einen zu verdammen und die anderen zu bemitleiden. Wer alt ist hat viel erlebt und will nicht sterben. Wer jung ist, will noch viel erleben und hat keine Angst vor dem Tod. Und die Kirschbäume sind sowieso bei bester Laune, selbst als Kirschholzkommode oder Kirschmarmelade. Der Lauf der Zeit als Theaterstück, der Mensch als universale Fehlbesetzung.

LOPACHIN: Gestern war ich im Theater. Urkomisch.
LJUBOW ANDREJEWNA: Wahrscheinlich war es überhaupt nicht komisch. Sie sollten keine Stücke ansehen, sondern des Öfteren sich selber. Wieviel unnützes Zeug sie reden.
LOPACHIN: Das ist wahr. Man muss es sagen. Unser Leben ist idiotisch.

Premiere ist am 10. März
Weitere Vorstellungen: 12., 18., 19., 24., 25., 26., 30., 31. März und 14., 15., 16., 21., 22., 23., 28. und 30. April.

Theater Willy Praml in der Naxos Halle

Foto: (c) Homepage Theater Willy Praml

Freitag, 10. März: Of/ Prinzessin ist kein Traumjob!

(Andrea)

Vielleicht war es frühkindlicher Realismus, aber statt Prinzessin werden zu wollen, bin ich lieber auf Bäumen herumgeklettert. Erst später, oder auch jetzt ab und zu, fände ich es ganz schick, Prinzessin zu sein. Aber unsereins stellt sich das viel zu einfach vor! Rena Schwarz hat sich das Berufsbild mal genauer angeschaut und sagt: Prinzessin ist auch kein Traumjob! "Sind Märchen heute überhaupt noch zeitgemäß? Irgendwie schon: überall alleinerziehende Köwni-ge, Patchwork-Familien mit Stiefmutter mit Halbgeschwistern ...Kabarettistin Rena Schwarz ist KEINE Märchentante, vielmehr räumt sie die Märchen – ganz besonders die der Brüder Grimm – so richtig auf! Sie verlegt die alten Märchen in die heutige Zeit und analysiert sie gekonnt von rechts, links, oben und unten, wie auch von hinten...Sie beleuchtet die Märchen aus vielen Perspektiven und vergleicht sie mit der Realität. Z.B.: Können Hänsel & Gretel sich gar nicht mehr im Wald verirren, außer der Akku vom Smartphone ist leer und das GPS geht nicht. Das Hexenhaus hätte obendrein nur noch eine Chance, wenn es WLAN hätte und der Lebkuchen glutenfrei wäre... Die Prinzessin hat überhaupt immer den langweiligsten Job von allen und muss am Schluss den heiraten, den der König aussucht – und wenn`s der Frosch ist! Grenzt das nicht schon an Zwangsehe? Sieht so weibliches Empowerment aus? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Rena mit ihrem Publikum nach. Geschickt inszenierte Gedanken, unterhaltsam und zugleich mit Tiefgang, werden hierbei von liebenswert-witzigen und bitterbösen Liedern bereichert." Ich glaube, das wird recht unterhaltsam und gehe hin. Eintritt: 13€, Abendkasse ist möglich, Anmeldung unter: www.freireligioese-offenbach.de oder 069 800 806 0

Freireligiöse Gemeinde, Schillerplatz, Offenbach

Freitag, 10. März: OF/ Ladies Boxing Night

(Andrea)

Frei nach den Beastie Boys "You´ve got to fight!" und wahrlich, am 8. März war Frauentag, es liegt viel im Argen und daher steigen die Mädels heute in den Ring. Lilis Trainer hat den SOH-Cup organisiert und die italienischen Boxerinnen aus der Lombardei eingeladen. Frauenpower, aber auch der sechsfachen Box-Weltmeister Luca Cinqueoncie sechsfachen Box-Weltmeister Luca Cinqueoncie hat sich angesagt. Einlass 18 Uhr

Stadtwerke Offenbach Sportfabrik, Mainzer Ring 150, Offenbach

Mittwoch, 15. März und Samstag, 25. März: The Fe.Male Trail (Ein Nick Cave-Abend)

(Martin)

Mit Text und Musik von Katharina Bach und Band Bitchboy

Yeah! Sie ist wieder da! La Bach ist zurück in Frankfurt!

Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Rockkonzert, das eines ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance!

„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ – Das schrieb die Offenbach Post.

Und die FAZ berichtete:Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“

Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen!

JETZT FÜR ZWEI KONZERTE WIEDER ZU SEHEN IN FRANKFURT!!!!!

Der Vorverkauf beginnt am 10. Februar. Schnell Tickets sichern!

Mittwoch, 15. März
Samstag, 25. März
um Schauspiel Frankfurt.

Foto: © Robert Schittko

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
Bis Sonntag, 26. Februar: Im letzten Hemd / Fotokunstprojekt

(Martin)

Im Zollamtsaal zeigen 25 Menschen 25 Bilder im Gedanken an den eigenen Tod.

Die Begegnung mit der Endlichkeit lehrt: Über Limitierung erschließen sich Werte spontan. Das gilt auch für den Wert – und damit am Ende für die Qualität – des Lebens. In diesem Sinn wurden 25 Menschen jeden Alters aus allen Lebenswelten eingeladen, sich in ihrem persönlichen Letzten Hemd portraitieren zu lassen. Und sich so auf besondere Art mit der eigenen Sterblichkeit zu konfrontieren. 

Unter der Beteiligung der Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung.
Fotografien von Thomas Balzer / Künstlergruppe Gotensieben: www.im-letzten-hemd.de

Offizielle Eröffnung: Mi 25.1.2023, 18 Uhr, mit David Roth und Studierenden und Dozent*innen der Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung
Geige: Puschan Mousavi Malvani
Bis Sonntag, 26. Februar: Im letzten Hemd
Haus am Dom/Zollamtssaal, Domplatz 3

Foto: © Thomas Balzer

GEHEIMTIPP IM FEBRUAR: Satellit - Café und Kunst saasfee pavillon

(Petra)

Der saasfee pavillon ist sowieso einer meiner Lieblingsorte – jetzt punktet er außerdem mit seinem noch recht neuen Satelliten, das heißt, einem wunderbarten Ort in seinem Tiefgarten, an dem es noch mal gesondert Kunst und Kaffee an den nächsten Wochenenden geben wird. Eine wunderbare Aussicht: Im Grünen und doch mitten in der Stadt, ruhig und gechillt. Wenn Ihr mal eine kurze Pause im Wochenendgewusel braucht, schaut doch mal rein – und wenn eine Ausstellung läuft, kann man die auch noch anschauen.

Satellit – Kunst und Kaffee, Ort: saasfee pavillon, Tiefgarten, Adresse: Bleichstraße 64 - 66HH, Samstag und sonntags im Februar, Öffnungszeiten: 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei

Bis 20. Mai: Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung

(Daniela)

Hier ein Tipp meiner Freundin Natalie:

Der Blick in den Himmel begleitet die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an. Schon in alten Hochkulturen bestimmen astronomische Beobachtungen das Verständnis von Gesetzmäßigkeiten und nahezu alle religiösen und philosophischen Systeme der letzten Jahrtausende sind durch die Annahme überirdischer Ordnungen geprägt. Seit der Astronomie als neuzeitlicher Wissenschaft und der modernen Astrophysik, bedient sich die Erforschung des Universums hoch technologisierter Untersuchungsmethoden und Bildgebungsverfahren – und entdeckt den Sternenstaub als Grundstoff unseres Planeten. In der Ausstellung »Himmel – Die Entdeckung der Weltordnung« spüren wir der Faszination für das Universum nach und stellen die Frage, was uns der Blick in den Himmel über die Erde und unseren Aufenthalt auf ihr erzählen kann. Anhand künstlerischer Positionen aus der DZ BANK Kunstsammlung nähern wir uns der Vorstellung von unserem Planeten als Teil des Kosmos.

Anmeldung zur Eröffnung über die Website kunststiftungdzbank.de
Mehr Informationen

Die Ausstellung dauert vom 9.2.-20.5.

Kunststiftung DZ BANK, Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage
Die Ausstellungshalle ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 11-19 Uhr geöffnet, Eintritt frei, barrierefrei

(c) BKH, Gutmann, The Wish (1991)

Bis 28 Februar: Sonderverkauf Höchster Porzellan-Manufaktur

(Petra)

Seit Anfang 2023 führt die Hochschule für Gestaltung Offenbach den Betrieb der Höchster Porzellan-Manufaktur, der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands, mit neuem Konzept weiter und will das handwerkliche und künstlerische Knowhow für Forschung und Lehre nutzen. Finde ich superklasse – gerade nach dem Hin-und-her der letzten Jahre – und freue mich jetzt schon darauf, was dort tolles Neues entstehen wird. Erst mal könnt Ihr noch bis Ende Februar noch ein Lieblingsstück aus den Altbeständen in Höchst erbeuten.

Höchster Porzellan-Manufaktur – Sonderverkauf, Ort: Höchster Porzellan-Manufaktur, Adresse: Palleskestr. 32, Öffnungszeiten: montags bis freitags 10 – 16 Uhr, diesen Samstag 10 - 14 Uhr, NUR BARZAHLUNG MÖGLICH, gerne auch Verpackungsmaterial mitbringen, Eintritt: frei

Bis Sonntag, 12. Februar: UNHEIMLICH FANTASTISCH – E.T.A. HOFFMANN 2022

(Martin)

Ausstellung im Deutschen Romantik-Museum

E.T.A. Hoffmann (1776-1822) war ein Allround-Talent und Universal-Künstler: Er wirkte nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Musiker, Musikkritiker und Komponist sowie als Zeichner und Karikaturist. Sein Werk zeigt überdies, dass er sich intensiv mit den Wissenschaften seiner Zeit auseinandergesetzt hat. 

Daneben war Hoffmann als Jurist und Richter mit aktuellen politischen Fragen beschäftigt. Sämtliche Aspekte seiner Tätigkeit und wichtige Facetten seines Wirkens werden in der partizipativen und intermedialen Ausstellung thematisiert. Gegenwartskünstlerische Installationen schlagen einen Bogen in unsere Zeit und rücken originale Handschriften, Bücher, Zeichnungen und Objekte in neue und überraschende Zusammenhänge.

https://freies-deutsches-hochstift.de/besuch/ausstellungen/-/unheimlich-fantastisch-e-t-a-hoffmann-2022/971

Zur Ausstellung gibt es eine APP: Virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt

Der Schauplatz von E.T.A. Hoffmanns Märchen-Roman ‚Meister Floh‘ (1822) ist Frankfurt am Main. Das Geschehen spielt sich dabei in einem Radius von weniger als 500 Metern Distanz ab. Im Text erwähnt werden nicht nur Straßen (Kalbächer Gasse) und Plätze (Roßmarkt), sondern auch einzelne Gebäude (Börse, Gefängnis, Weidenhof, Weißer Schwan etc.). 

Die erzählte Topographie ist so konkret, dass man die Wege der Hauptfigur Peregrinus Tyß auch im heutigen Frankfurt noch nachverfolgen kann. Die App lädt zu einem Spaziergang ein und zeigt an ausgewählten Standorten, wie die Stadt zur Zeit von ‚Meister Floh‘ ausgesehen hat. Mit Hilfe einer GPS-gestützten Augmented Reality-Anwendung kann man eine virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt unternehmen und sich in die vom Autor erfundene Welt seines Textes entführen lassen.

https://virtuelle-zeitreise.freies-deutsches-hochstift.de/#/de

Und außerdem gibt es kostenlos Kurzführungen durch den Stadtraum: Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt. Die vom Freien Deutschen Hochstift entwickelte Augmented Reality Anwendung ‚Virtuelle Zeitreise in E.T.A. Hoffmanns Frankfurt‘ macht Literatur räumlich erlebbar. Als Einführung in die Anwendung bietet die Führung im Stadtraum die Möglichkeit, die Schauplätze von E.T.A. Hoffmanns Märchen ‚Meister Floh‘ zu entdecken und mehr über den Roman zu erfahren. Für 45 Minuten führt der Rundgang dabei vom Rossmarkt über die Zeil bis zum Liebfrauenberg.

Teilnahme kostenlos. Ohne Anmeldung. Begrenzte Teilnehmerzahl. Plätze nach Verfügbarkeit

Termine: (Do), 25.01. (Mi), 26.01. (Do), 01.02. (Mi), 02.02. (Do), 04.02. (Sa), 08.02. (Mi), 09.02. (Do), 11.02. (Sa), jeweils 15 Uhr

Ausstellung im Deutschen Romantik-Museum, Großer Hirschgraben 21

Foto: © Homepage Deutsches Romantik-Museum

Noch bis Sonntag, 12. Februar: Amna Elhassan in der Schirn-Rotunde

(Petra)

Ich liebe die Rotunde: diesen wunderbaren (öffentlichen) Raum für Kunst im Großformat. Aktuell solltet Ihr mal vorbeischauen: Mit ihren Gemäl­den und Drucken porträ­tiert die Künst­le­rin Amna Elhas­san die sozio-poli­ti­schen Verän­de­run­gen und den kultu­rel­len Wider­stand im Sudan mit beson­de­rem Augen­merk auf den Frauen in ihrem Land. In der öffent­lich zugäng­li­chen Rotunde präsen­tiert die Schirn die erste groß­for­ma­tige Wand­ma­le­rei "December" (2022) der Künst­le­rin, die sie spezi­fisch für den Raum konzi­piert und reali­siert hat. In dem groß­for­ma­ti­gen Panora­ma­ge­mälde verar­bei­tet Elhas­san die Zerschla­gung der Demo­kra­tie­be­we­gung im Sudan und nimmt Bezug auf das Massa­ker von Khar­tum am 3. Juni 2019. Mit diesem been­de­ten Regie­rungs­trup­pen gewalt­sam die fried­li­che Dezem­ber-Revo­lu­tion, die mit landes­wei­ten Protes­ten und einer drei­mo­na­ti­gen Beset­zung des Plat­zes vor dem Mili­tär­haupt­quar­tier in Khar­tum zum Sturz der 30-jähri­gen Dikta­tur des ehema­li­gen Präsi­den­ten Omer Al-Bashir geführt hatte. Zudem zeigt Elhas­san im inne­ren Rotun­den-Umgang im ersten Ober­ge­schoss 23 Gemälde und Drucke, die seit 2019 entstan­den sind, einige davon eigens für die Ausstel­lung. Die Arbeit der Künst­le­rin hat mit der suda­ne­si­schen Revo­lu­tion 2018/2019 eine nach­hal­tige Wendung erfah­ren. Das zentrale Thema ihrer Werk­aus­wahl für die Schirn ist der Status der Frauen im Sudan sowie die Wahr­neh­mung ihrer Körper durch die Gesell­schaft. Eine Auswahl von Alltags­sze­nen sowie Porträts suda­ne­si­scher Frauen, deren Stärke und Wider­stands­fä­hig­keit im poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Umbruch die Künst­le­rin mit ihrer Arbeit zele­briert, wird gezeigt. Charak­te­ris­tisch für Elhass­ans Malweise sind das Expe­ri­men­tie­ren mit unter­schied­li­chen Tech­ni­ken, darun­ter analoge und digi­tale Zeichen­tech­ni­ken, Öl-, Acryl- und Sprüh­far­ben, sowie das Arbei­ten in Schich­ten auf Lein­wand und Papier. Elhas­san erwei­tert in der Schirn den Bild­raum der Gemälde über die Lein­wand hinaus und schreibt die Werke damit in den Ausstel­lungs­raum ein.

Foto: Norbert Miguletz, Amna Elhassan. Decon­struc­ted Bodies – In Search of Home, Installationsansicht, © Schirn Kunsthalle Frankfurt 2022

Amna Elhassan – Wandgemälde „December“ und Ausstellung im inneren Rotundenumgang 1. OG, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Römerberg,  Öffnungszeiten: 24/7 Rotunde, Dienstag, Freitag bis Sonntag 10 - 19 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10 - 22 Uhr, Eintritt zu dieser Ausstellung: frei

Bis Sonntag, 19. März 2023: Kult-Satirezeitschrift „pardon“ im caricatura Museum

(Petra)

Ein spannendes Stück deutscher und Frankfurter Kultur- und Mediengeschichte ist ab heute im caricatura Museum in Frankfurt zu besichtigen: Die satirische Monatszeitschrift „pardon“, die von 1962 bis 1982 erschienen ist, gilt als legendär. Die vom langjährigen stellvertretenden Chefredakteur Gerhard Kromschröder und dem Grafiker, Verleger („Das Magazin“ und Zeitschriftensammler Till Kaposty-Bliss kuratierte Ausstellung zeigt, wie die Macher*innen gegen so ziemlich alles in der damals stockkonservativen Gesellschaft gestichelt haben: von Nazis und der Kirche bis zur (Welt-)Politik und der Werbung haben es alle "abbekommen". Und besonders gerne die Bild-Zeitung. Unter „Protest und Politik heißt es in der Ankündigung: „1968 dauert länger als ein Jahr. Auf den Straßen revoltieren die Studenten, pardon lässt Rudi Dutschke schreiben, der Schah ist da und Heinrich Lübke gibt’s im Heft als Hampelmann zum Ausschneiden. Wilde Zeiten. Auch bei den Literaten tut sich was, einen hat die Redaktion schon mal in den Ehrentempel Walhalla geschafft.“ Hört sich verdammt sehenswert an.

Teuflische Jahre – pardon. Die deutsche satirische Monatszeitschrift 1962 – 1982, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Weckmarkt 17, Vernissage: 12 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 19.03.2023, Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt:  8 (4) Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Freitag, 31. März: OF/ Elvis - der VVK hat begonnen

(Andrea)

Nach drei Jahren darf Mann ein bisschen nervös sein, lieber Daniel. Aber das bist Du sowieso immer und das macht Dich auch so unglaublich liebenswert. Weil die Alte Schlosserei wird sicher voll. Denn: Das Programm ist Bombe und das Essen wieder perfekt abgestimmt und superlecker. Aber wer noch überzeugt werden will: „Elvis“ und feinsten Speisen von Pana & Team in der Alten Schlosserei der EVO. Baz Luhrmanns Meisterwerk „Elvis“ – soeben für acht(!) Oscars nominiert – schildert Leben, Wirken, Musik und Hüftschwung des legendären Sängers so eindrucksvoll, einfühlsam, mitreißend und visuell überbordend, dass es ein einmaliges Erlebnis ist! Dazu servieren wir stilecht Rinderbrust mit Coleslaw, Mashed Potatoes und Gravy. Für die Vegetarier gibt’s statt Fleisch leckere Mac and Cheese – und als Nachtisch für alle: US-Cheesecake. Als Amuse Geule planen wir die Lieblingsspeise des Kings originalgetreu nachzubauen, die er sich wohl täglich gerne mehrmals einverleibte. Die nicht gerade kalorienreduzierte königliche Leibspeise besteht aus Toastscheiben, Erdnussbutter, Bananen und Bacon. Klingt schräg? Nun ja, muss heute Abend als Gruß aus der Küche aber einfach sein. Wir freuen uns so sehr mit Euch und Ihnen auf diesen Abend! " Einlass & Essen: ab 18.30 Uhr Tickets ab sofort im Vorverkauf: 11,90 Euro – inklusive Gebühren, Sektempfang & Amuse Geule.. ab sofort bequem online www.kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei der EVO, 63067 Offenbach

Bis Sonntag, 15. Januar 2023: Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand DAM

(Petra)

Umbauen, Anbauen, Weiterbauen – der Gebäudebestand bietet zahlreiche Möglichkeiten ihn fortzuschreiben. Auch das Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai in Frankfurt wird seit Oktober 2021 umgebaut und saniert. „Bauen mit Bestand“ ist auch eine Kategorie von Nachhaltigkeit – das zeigt die jetzt eröffnete Ausstellung im temporären DAM-Exil im Ostend. Anhand von sechs Themenbereichen werden sehr sehenswerte zeitgenössische internationale Beispiele kluger und kreativer Strategien im Umgang mit bestehender Architektur präsentiert. Expertinnen und Experten geben Einblicke in vielfältige Aspekte, die das Bauen mit dem Bestand sowohl im urbanen als auch im ländlichen Kontext beeinflussen. Eine ausgewählte Bestandsaufnahme Frankfurter Bauwerke eröffnet zudem Perspektiven und Fragestellungen unter Einbezug von Nutzer*innen und Bewohner*innen. Damit wird ein umfangreicher Pool an Nutzungen, Transformationen und Revitalisierungen präsentiert.

Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand, Ausstellung, Kurator*innen: Jonas Malzahn, Mathias Schnell und Katharina Boettger, Ort: DAM im Danzig am Platz, Adresse: Henschelstraße 18, bis 15.01.2023,
Öffnungszeiten: Di., Do., Fr. 12 - 18 Uhr,
Mi. 12 - 19 Uhr,

Sa.+ So. 11 - 18 Uhr,
Mo. Geschlossen,
Eintritt: 5 (3) Euro, weitere Infos hier

Noch bis Sonntag, 18. Juni 2023: Rosemarie Trockel im MMK

(Petra)

Ich bin weniger enthusiastisch als andere aus der Rosemarie Trockel-Ausstellung herausgegangen. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen: toll, dass sie jetzt zu ihrem 70. Geburtstag endlich auch mit einer Einzelausstellung im Museum Moderne Kunst in Frankfurt gewürdigt wird. Und die Architektur des MMK in der Domstraße schafft hierfür einen grandiosen Rahmen. Ihr kennt bestimmt ihre Engel-Skulptur auf dem Klaus-Mann-Platz (vor dem Kino Eldorado), die an die Homosexuellenverfolgung erinnert. Ihre Arbeiten seit den 1970er-Jahren sind politisch, mutig und provokant. Und oft auch komisch. Reduziert auf Wesentliches und zugleich subtil: das Offensichtige wird nicht unbedingt aggressiv in die Wahrnehmung gerammt, sondern erschließt sich im Subtext, beim aufmerksamen Hinschauen. Dafür dann umso lauter, wie etwa die Installationen mit Herdplatten. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ich mag vor allem auch ihre textilen Arbeiten – mit ihrer bieder-bösen Doppelbödigkeit. Aber wirken einige ihrer Arbeiten aus frühen Schaffensphasen nicht ein wenig aus der Zeit gefallen, treffen sie noch die heutige Lebenswirklichkeit? Sie treffen sie leider noch allzu oft. Doch vielleicht haben sich die Schlagworte und Symbole verändert. Zumindest handwerklich fällt mir auf, in welch weiter fortgeschritten technischen Kunstwelt wir heute selbstverständlich unterwegs sind. Beim letzten HfG-Rundgang etwa hat mich die VR-Arbeit einer Nachwuchs-Kreativen völlig eingesogen und verzaubert. Trockels Installation mit einem mechanischen Arm und einer automatischen Farbwurfvorrichtung mutet dagegen aus heutiger Sicht fast niedlich an: tritt die künstlerische Idee dahinter zurück? Vermittelt sie sich anders: Betrachte ich die Arbeit weniger getroffen als kunsthistorisch interessiert? Gehe leicht irritiert aus dem Museum. Vielleicht nehme ich mir noch einmal Zeit für Rosemarie Trockel, die auch eigens Werke für diese Ausstellung entwickelt hat. Es lohnt sich ein eigener Blick. 

Rosemarie Trockel - Einzelausstellung, Ort: Museum Moderne Kunst Frankfurt, Adresse: Domstraße 10, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 19 Uhr, Heiligabend und Silvester geschlossen, Tickets: 12 (6) Euro


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