15.12.2023
Vorletzte Ausgabe
Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Ihr Lieben,

ich mache es kurz, denn ich bin eben in München angekommen und will die Stadt erkunden..

Nach dem vollen Programm was ich immer habe (letzte Woche: Doppelte Bierdusche beim 5:1 gegen die Bayern, Schrottwichteln mit 40 Frauen, Geburtstag im Odenwald, Weihnachtsmarkt im Kunstverein Montez, Lichterkette gegen Antisemitismus, Chorprobe, Vorstandssitzung Lotte-Specht,  „Weihnachtsliederauffrischungsseminar“) könnte man sich ja auch einfach mal treiben lassen…

Wer mich kennt weiß, dass ich mir vor einer Reise gerne das Kulturprogramm der jeweiligen Stadt anschaue. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es heute Abend im Kammerspiel München eine Premiere gibt. Inszeniert wird: „Der Sturm / Das Dämmern der Welt“ von William Shakespeare & Werner Herzog. Als ich das las, habe ich sofort Martin (Co-Redakteur der Ausgehtipps) angefunkt und ihn gefragt, ob ich versuchen soll, dafür Karten zu bekommen. Und seine Reaktion war „UNBEDINGT!“. Also schauen wir uns heute Abend die Inszenierung von Jan-Christoph Gockel an und ich freue mich sehr, dass Katharina Bach mitspielt. Das Stück dauert drei Stunden und anschließend gibt es eine Premierenparty. Mir wurde eben erzählt, dass diese viel besser seien als die in Frankfurt.

Ich bin gespannt. Eigentlich wollte ich nach dem Theater in die Schumanns Bar gehen, denn da war ich noch nie. Ich glaube dieses Vorhaben werde ich nie umsetzen, so wie ich es bisher noch nie in Hamburg auf den Fischmarkt geschafft habe….

Abgesehen von der Kultur gehen wir bestimmt auch ein wenig bummeln und das ist die Überleitung zu meinem letzten Punkt:

In der letzten Woche hatten wir Euch hier in den Ausgehtipps ganz viele Geschenktipps aufgelistet. Diese sind vom REdaktionsteam mit so viel Liebe zusammengestellt, dass wir sie Euch auch heute anhängen. Es sind auch noch zwei neue Tipps dazu gekommen: Das neue Buch von Matthias Thoma vom Eintracht-Frankfurt Museum: „Sonnys Geschichte – von Ausgrenzung und Eintracht“ und dann habe ich noch einen besonderen Geschenktipp für Euch:

Ich war letztes Jahr mit Uwe und Freunden in Israel. Wir waren auch einen Tag in Bethlehem und haben dort die Einrichtung LIFEGATE besucht. Es ist die einzige!!! Einrichtung, die sich dafür einsetzt, dass Menschen mit Behinderungen im Heiligen Land (Israel und den palästinensischen Gebieten) durch Förderung, (Aus-) Bildung und Therapie selbstständig leben zu lernen. Menschen mit Behinderungen leben im Westjordanland oft ganz am Rande der Gesellschaft. Öffentliche Unterstützung fehlt genauso wie Unterstützung und Förderung, die zu einem selbstbestimmten Leben führen können. Ein Team von palästinensischen, israelischen und internationalen Mitarbeiter*innen stellt sich dieser Situation. Von ihrer tollen Arbeit konnten wir uns vor Ort persönlich überzeugen. Seit dem 7. Oktober ist natürlich nichts mehr so, wie es vorher war. Ich finde es mehr als bewundernswert, wie es der Leiter der Einrichtung, Burkhard Schunkert, schafft mit dieser Situation umzugehen und verlinke Euch hier seinen Weihnachtsbrief.

Ein wichtiger Finanzierungsbaustein ist der Verkauf der bei ihnen in den Werkstätten produzierten Produkte (und die Einnahmen von ihrem schönen Gästehaus!) und daher würde ich mich freuen, wenn ihr helft, die Arbeit von LIFEGATE zu unterstützen, indem ihr Euch etwas aus dem Katalog bestellt. Ich mag vor allem die Keramik sehr… 

So, jetzt muss ich mich sputen, wir wollen raus.

Was auch immer ihr macht. Habt viel Spaß.

Daniela

P.S. Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

UMFRAGE BITTE MITMACHEN

Wir würden einfach nur gerne wissen, was Euch an den Ausgehtipps gefällt und was wir besser machen können.

Dauert nur 3 Minuten... LOS GEHT'S!

Ausgehtipps Leser:innen Umfrage

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 18 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

2 x 2 Karten für das Konzert von Peter and The Test Tube Babies am Samstag, 23. Dezember, in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wieviele Bands treten bei der VirusMusikShow auf?

2 x 2 Karten
für die Die Rodgau Monotones am Dienstag, 26. Dezember, in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Golden Shorts sind wieviele Filme in 90 Minuten?

2 x 2 Karten für die Doors Tribute Band am Donnerstag, 28. Dezember, im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Welche Band spielt in schöner Regelmäßigkeit in der Batschkapp?

2 x 2 Karten für die Madhouse Flowers am 30. Dezember, im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Seit wieviel Jahren inszeniert das Theater Willy Praml die Weihnachtsgeschichte?

1 x 2 Karten für eine Taxifahrt mit Madeleine am Freitag, 19. Januar, in der Alten Schlosserei. Die Gewinnfrage lautet: Welche Liverpooler Band sorgt bei Volker noch immer für ein ausverkauftes Haus?

Freitag, 15. Dezember: Pohlmann

(Uwe)

Aus Hamburg kommen wahnsinng gute Musikacts, die die deutschsprachige Musik in den letzten 20 Jahren stark beeinflut hat. Nun kommt der Hamburger Sänger und Songschreiber Pohlmann nach Frankfurt und erfreut Fans und Musikliebhaber mit einer traditionellen Akustiktour „JAHR AUS JAHR EIN“.

 Begleitet wird Pohlmann dabei von seinen langjährigen Weggefährten Hagen Kuhr am Cello und Reiner „Kallas“ Hubert am Schlagzeug. Das Trio musiziert nun mittlerweile seit 18 Jahren gemeinsam und präsentieren ein Programm mit alten Hits und neuen Perlen vor.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
VVK: 25€ + Service- und VVK-Entgelt / AK: 35 € / Stehplatz
Foto: Brotfabrik Homepage

Freitag, 15. Dezember: Der Zauberlehrling (weitere Termine)

(Martin)

Johann Wolfgang Goethe
Ein Stück mit Musik für die ganze Familie / Für alle ab sechs Jahren

Viele kennen Goethes Ballade wohl noch aus der Grundschule:
„Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort’ und Werke
Merkt’ ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu’ ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
Daß zum Zwecke
Wasser fließe,
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße!“ 

Und natürlich das prägnante Ende:
„In die Ecke,
Besen, Besen!
Seid’s gewesen!
Denn als Geister
Ruft euch nur zu seinem Zwecke
Erst hervor der alte Meister.“

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben erzählt Goethes Ballade neu: Begleitet von Klaviermusik sollen die großen und kleinem Zuschauerinnen und Zuschauer auf lustige, spannende und magische Weise das Abenteuer des ungeduldigen Zauberlehrlings, seines etwas zerstreuten Hexenmeisters und dessen kluger Katze Cornelia neu erleben und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt, seine Wahrzeichen und seine Geschichten. 

Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/johann-wolfgang-goethe-der-zauberlehrling

Freitag, 15. um 18.00h, Mittwoch, 20. um 10.00h (Schulvorstellung), Samstag. 23. um 16.00h, und Freitag, 29. um 16.00h
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Foto: © Veranstalter:in

Freitag 15. Dezember: Klemens Althapp im Frankfurter Salon

(Daniela)

Kathrin hat mir erzählt, dass es in dem schönen Frankfurter Salon in der Baruchbachstraße Freitagsabends Kulturveranstaltungen gibt, die immer sehr schön sind. Da möchte ich gerne hin. Heute wäre die Gelegenheit, wäre ich nicht in München...

ZITRONENBLAU
Klemens Althapp, (Stimme, Piano & Songwriting)

Vor wenigen Tagen zeichnete ihn die Deutsche Popstiftung mit dem „Deutscher Singer-Songwriter Preis 2023 und für sein Album " Die Sonne biegen" mit dem Deutschen Rock-Pop Preis in der Kategorie "Bestes Alternative Album " aus. Ein Piano, vielleicht ein Mikrofon: mehr braucht Klemens Althapp nicht auf der Bühne. Der klassisch ausgebildete Pianist und Sänger geht neue Wege. Mit sanfter Musik und kraftvoller Energie zwischen Pop, Jazz, Chanson und Klassik entsteht ein leuchtendes Klangbild. Improvisatorische Elemente am Klavier geben den St ücken lebendige Impulse. Poetisch-ausgefeilte und direkt- eindringliche Liedtexte ändern die Perspektiven und werfen neues Licht auf elementare Fragen .

Die Lieder waren im Capitol (Offenbach), im Kulturzentrum Lichtung (Köln), im Montez (Frankfurt) und im Speicher (Bad Homburg) zu hören. Im frankfurtersalon singt und spielt Klemens Althapp Titel aus seinem aktuellen Album und stellt neue eigene Lieder vor. Mehr infos unter: www.klemens-althapp.de

Freie Platzwahl, keine Reservierung. Eintritt frei, Spenden an Auftretende möglich. Speisen bis ca. 17:30. Beginn 19:30 Uhr

frankfurter salon, Braubachstraße 32, 60311 Frankfurt am Main (barrierefreier Eingang) www.frankfurtersalon.de

Freitag, 15. Dezember: FFM/ HeXer & Sam Sillah

(Andrea)

Der Leipziger Rapper HeXer ist bereits mit Kool Savas und im Vorprogramm von Cr7z getourt und macht nun mit seinem Düsseldorfer Kollegen Sam Sillah gemeinsame Sache. Beide Rapper haben sich in der Deutsch-Rap-Szene bereits einen Namen gemacht und kombinieren gekonnt tighte oder lockere Rapflows, treibende Rhythmen oder harmonische Melodien. Und hätte ich nicht mein Teenager-Girl, ich hätte nie von den beiden erfahren. So habe ich mich buchstäblich en passant mitreingehört und fand das gar nicht schlecht. Einlass 18 Uhr.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Freitag, 15. Dezember: Of/ Anke Sevenich

(Andrea)

"Mein Name ist Anke Sevenich, ich spiele, schreibe und inszeniere", so stellt(e) sich Anke Sevenich bei den kulturzeiterin vor (ihr erinnert Euch sicher, das ist die Initiative, die wir im Frühjahr 2020 gründeten). Ich habe Lili einen Kinoabend versprochen, sie darf den Film auswählen, der Filmklubb wird wohl nicht dabei sein....Heute ist die Autorin, Schauspielerin und Filmmacherin im Filmklubb zu Gast, zu sehen sind die "filmischen Highlights von Regisseur Edgar Reitz bis Dominik Graf hier zu erzählt Anke von der Zusammenarbeit mit den Stars des Deutschen Films. Wir zeigen ihren preisgekrönten Kurzfilm DER KLABAUTERMANN, bei dem Sie erstmalig Regie führte und zu guter letzt den Weihnachtskurzfilm ERNA DER BAUM NADELT". Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr

Filmklubb, Isenburg Ring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Freitag, 15. Dezember: Of/ Lockdown für Zwei

(Andrea)

Ob mit oder ohne langjährige Bezigungserfahreungen, die Komödie ist witzig und unterhaltsam inszeniert: "Nach zwanzig gemeinsamen Ehejahren präsentiert sich die Beziehung nicht mehr so taufrisch wie am ersten Tag und es geht bisweilen hoch her. Zumal, wenn man zwangsweise zu Hause die meiste Zeit aufeinander hocken muss. Dies erfahren auch Birte und Achim. Im täglichen Einerlei zwischen Frühstück, Mittag- und Abendessen liegen die Nerven bisweilen blank, wenn beispielsweise der fleischeslustige Achim von seiner Frau vegetarische Bouletten serviert bekommt, störende Kaugeräusche produziert oder oberlehrerhaft herum doziert. Und wenn die Sprache dann auch noch auf Birtes Mutter kommt, ist der Krach ohnehin schon vorprogrammiert. Birtes Versuche, die Ehe auf konstruktive Weise zu retten stoßen nicht immer auf Gegenliebe und so kommt es zu weiteren ehelichen Turbulenzen. Da tut sich unverhofft ein Rettungsanker auf, denn Achims kirchentreue Schwiegermutter offenbart, dass der Pfarrer das mit den Onlinepredigten nicht hinkriegt und sie und ihre Bibelfrauen, nun um ihr Seelenheil bangen müssen. Birte wittert die Chance für den bei der Schwiegermutter in Ungnade stehenden Achim, sich als Laienprediger zu profilieren und sich so bei Mutti zu rehabilitieren. Ob der ultimative Eherettungsversuch wohl gut geht?" Die fetzige Beziehungskomödie „Lockdown für Zwei“ aus der Feder des Autors, Schauspielers und Regisseurs Volker Heymann steht heute auf dem Spielplan des Zimmertheaters in der Wilhelmstraße. 20 Uhr.

t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach 

Freitag, 15. Dezember: Werkstatt "Stadt": Siebdruck und Hockerwerkstatt

(Petra)

Guter Ort, gutes Programm: Wir brauchen Raum für Veränderung! Das ist im Fall der Agentur des städtischen Wandels in der Bruchbachstraße 7 durchaus wörtlich zu verstehen. Hier ist – erst mal für drei Jahre – ein Ort des Austauschs und der Begegnung entstanden, vor allem ein öffentliches Laboratorium für die Stadtentwicklung, eine Ideenschmiede, eine Werkstatt, in der erkundet und probiert werden darf, ohne schon genau zu wissen, was dabei herauskommen wird. Denn nicht erst heute oder in der Zukunft ist Stadtumbau ein wichtiges Thema, das uns alle bewegt. So zeigt sich in der Braubachstraße ganz idealtypisch der fortwährende, in Teilen auch radikale, städtische Wandel. Noch vor 120 Jahren standen am gleichen Ort nämlich mehr als hundert, meist mittelalterliche Fachwerkhäuser. Sie machten Platz für eine moderne Infrastruktur: Für die erste Straßenbahn in der Altstadt und für innovative Wohn- und Geschäftshäuser aus Stein und Eisenbeton entlang der neu geschaffenen Braubachstraße – die, anders als die benachbarten Fachwerkhäuser, sogar den Luftangriff im Zweiten Weltkrieg widerstanden und noch heute als städtebauliches Juwel gelten. Aktuell ist hier die Werkstatt "Stadt", in der Ihr selbst aktiv werden könnt: Am Freitag, 15. Dezember gibt es die legendäre Making Frankfurt Hockerwerkstatt.

Werkstatt "Stadt" – Making Frankfurt, Workshops, Ort: Agentur des städtischen Wandels, Adresse: Braubachstraße 7, Uhrzeit: 14 - 19 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 15. – Sonntag, 17. Dezember: Morgen bin ich gestern anders gewesen

(Martin)

„Erinnern heißt vergessen“, das wusste schon Christoph Schlingensief. Was aber passiert, wenn man sich an das eigene Leben erinnert? Verschwimmt die Biografie, wenn man sie sich selbst oder anderen erzählt? 

„Morgen bin ich gestern anders gewesen“ erforscht mit vier Performerinnen zwischen 64 und 76 Jahren die Perspektiven auf die eigenen Lebenswege und wie sich diese Perspektiven mit der Zeit verändern. Im Zentrum stehen die Selbst(v)erzählungen vierer Lebensentwürfe, die körperlich präsent in Choreografie und Wort hervorgeholt und ausgebreitet werden, um mit ihnen mögliche Zukunftsräume zu beziehen. Dabei folgt die Performance der Frage nach einem genuin weiblichen Blickwinkel auf das eigene Leben und nach den Spannungen zwischen den Generationen weiblich gelesener Personen. 

Das dreiköpfige Theaterhandwerker*innenteam erarbeitet einen Abend aus Interviews und authentischem sowie fingiertem biografischem Material.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/morgen-bin-ich-gestern/

Freitag, 15. und Samstag, 16. Dezember um 20.00h, Sonntag, 17. Dezember um 18.00h
Performance im Mousonturm Studio 1
Solidarisches Preissystem
Foto: © Paul Pape

Freitag, 15. – 17. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 (weitere Termine)

(Martin )

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der Weihnachtsgottesdienst! Schon 18 Jahre wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!? 

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an. 

Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. 

Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“

Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA
Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/
Freitag, 15. Und 16. um 20.00h und Sonntag. 17. Dezember um 18.00h,
Freitag, 22. und Samstag, 23. Dezember um jeweils 20.00h: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2023 im 19. Jahr
Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Rebekka Waitz

Samstag 16. Dezember: Gänsehaut & Espenlaub

(Daniela)

Ich mag Célestine Hennermanns Arbeiten sehr und wenn dann auch noch Gregor Praml dabei ist...wäre ich nicht... wäre ich heute im Hessencenter, auch ohne Kind...

Am Samstag, den 16. Dezember gastiert das Theater-Ensemble Hennermanns Horde im HessenCenter. Das Stück Gänsehaut & Espenlaub der Choreografin Célestine Hennermann ist für Grundschulkinder konzipert und setzt sich mit Angst auseinander. Es geht um die Furcht vor Einbrechern, gruseligen Gestalten, unheimlichen Geräuschen, dem eigenen Versagen, dem Tod eines geliebten Menschen, dem Fremden, dem Ausgeschlossen werden oder gar davor, dem
eigenen Doppelgänger zu begegnen.
Ein Tanz-Stück mit den Tänzer*innen Albi Gika und Katharina Wiedenhofer - voller Momente der Spannung, aber auch voller Komik und Gelöstheit, um besser zu begreifen, was Angst auslöst und wie man sie auflöst.
Unterstützt wird die Stimmung durch eine Sound- und Musikcollage u.a. von Kinderstimmen des Musikers Gregor Praml, durch den verfremdeten Einsatz von Alltagsgegenständen und die tierartigen Kostüme.

Die Vorstellungen - ungefahr einstündig - am Samstag, den 16. Dezember beginnen um 11 Uhr und um 15 Uhr - der Eintritt ist frei.

Samstag, 16. Dezember: LAB106

(Petra)

Das tolle LAB 106 von Lena Grewening habe ich Euch schon vorgestellt: mittlerweile nicht nur im myZeil, sondern auch auf der Schweizer Straße in Sachsenhausen. Es ist von einer Pop-up-Galerie plus Shop zu einem (beziehungsweise zwei) festen Ort geworden, der jungen Künstlerinnen und Künstlern sowie Designerinnen und Designern eine Plattform gibt. Das bedeutet auch eine wertvolle Unterstützung für deren Vernetzung und Vermarktung. Und für Euch eine wertvolle Unterstützung bei der Suche nach Weihnachtsgeschenken, wenn Ihr handgearbeitete Unikate und Kunstwerke mögt. Das könnt Ihr auch am kommenden Samstag auch noch mit einer geführten kleinen Tour durch das LAB 106 und ein paar weihnachtlichen Leckereien zu Eurer Stärkung verbinden.

LAB 106, Galerie und Magazin, Ort: Schweizer Straße 46, Öffnungszeiten: 10 - 19 Uhr, Eintritt: frei

Samstag 16. Dezember: MUSIC SNEAK meets BANDPOOL

(Daniela)

Zum Ende des Jahres präsentiert die „Blind Date Konzertreihe“ Music Sneak eine ganz besondere Ausgabe: Music Sneak meets Bandpool heißt es am Samstag, den 16. Dezember im Club der Jahrhunderthalle. Unterstützt von der Süwag Energie AG trifft an diesem Abend nun zum zweiten Mal das Spitzenförderprogramm der Popakademie Baden-Württemberg, Bandpool, auf das Konzertformat der Jahrhunderthalle.

In der musikalischen Mannheimer Nachbarschaft gab es in diesem Jahr große
Jubiläen zu feiern. Denn vor 20 Jahren wurde die Popakademie Baden-Württemberg gegründet. „Punks gründen nichts, und Pop kann man nicht lernen!
Dass das aber sehr wohl geht, beweist die Popakademie nun schon seit 20 Jahren.“ brachte die Stuttgarter Zeitung Mitte des Jahres den Werdegang der Erfolgsinstitution, bestehend aus Pop-Unit und Musikwirtschaft, auf den Punkt.
Und genau fünf Jahre länger, also heute seit 25 Jahren, gibt es das Bandpool Coaching-Programm, welches im Laufe der Jahre zum Spitzenförderprogramm
der Popakademie avancierte. Im Bandpool Projekt werden Bands aus dem gesamten Bundesgebiet auf den Einstieg ins professionelle Musikbusiness vorbereitet und in ihrer musikalischen Identität gefestigt und unterstützt. Bekannte Absolventen*innen des Programmes sind unter anderem ClockClock, Revolverheld, Max Giesinger, Lotte oder NOVAA.
Im letzten Dezember kam erstmalig zusammen, was bestens zusammen passt:
die Music Sneak präsentierte zum Abschluss ihres 5. Geburtstagsjahres drei
Acts des damaligen Bandpool Kaders. Ein unvergessener Abend, der nach
Wiederholung schrie. Und so bleibt man auch in diesem Jahr dem Jubiläen-Abschluss treu. Am 16. Dezember, zum Abschluss der Mannheimer Geburtstags-Feierlichkeiten, gastieren drei aktuelle Bandpool Acts auf den Music Sneak Bühnen im Club der Jahrhunderthalle. Gewiss ist, die musikalische Qualität wird wieder einmal mehr als überzeugen und vielleicht entdeckt man an diesem speziellen Abend Deutschlands neuen Superstar am Pop-Himmel!

MUSIC SNEAK meets BANDPOOL in Kooperation mit der Popakademie Baden-Württemberg am 16.12.2023 im CLUB Jahrhunderthalle
Der Vorverkauf ist bereits im vollen Gange. Schnell sein lohnt sich, denn die
Tickets sind begrenzt! www.musicsneak.com
Bild: Luzifa (c) Jannik FRank

noch bis 13. Januar: Of/ Kaleidoskopen

(Andrea)

Der geschätzte Thomas Lemnitzer betreibt die kleine Galerie Artyricon am Wilhelmsplatz und es gibt kaum Schöneres, als dort in den Samstag zu starten. Also erst über unseren schönen Wochenmarkt schlendern, dann in einem der umliegenden Restaurants einkehren, dann Kunst gucken (und später müsst ihr noch im Superladen in der Frankfurter Straße reinschauen, es gibt schöne schöne Sachen). "Das Wort Kaleidoskop stammt aus dem Grichischen und bedeutet: schöne Formen sehen. Konkret lauten die drei Wörter: καλός kalós „schön“, εἶδος eidos „Form, Gestalt“ und σκοπεῖν skopéin „schauen, sehen, betrachten“ (Wikipedia) Und so wie wir als Kinder fasziniert durch eine Röhre aus Pappe schauten, staunend über die immer neu entstehenden symmetrischen Muster, schaut Jürgen Lecher durch das Okular der Kamera auf Gebäude und Landschaften. Zerlegt sie in einzelne Bilder um dann, mit einem Dreh eine andere Wirklichkeit zu erzeugen, eine neue Geschichte erzählend. 11-15 UHR, weitere Termine nach Vereinbarung Tel. 06983008685 o. 01791065469

Galerie Artyricon, WILHELMSPLATZ 2, OFFENBACH / Main  

Samstag und Sonntag, 16. und 17. Dezember: OF/ Rumpenheimer Weihnachtsdedition

(Andrea)

"Es gibt sie noch, die schönen Dinge von leidenschaftlichen Menschen gefertigt. Am Rumpenheimer Schloss im historischen Marstall finden Sie solche Besonderheiten. Dieser romantische Ort bildet die Kulisse für drei Künstler, aufwendig präsentieren sie ihre Arbeiten: Jutta Hingst, Druckgrafiken und Klaus Kirchner, Holzobjekte sowie Wolfgang Uhl, Schmuck. In den ehemaligen Pferdeställen befindet sich die Ausstellung im Erdgeschoss auf 60 qm. Rollstuhlfahrer überwinden die niedrige Türschwelle leicht. Die Künstler locken die Besucher auf eine farbenfrohe Entdeckungsreise, ohne Anmeldung können Sie hereinschauen, freien Eintritts.

Jutta Hingst: "Die alte Technik des Druckens fasziniert mich durch ihre unerschöpflichen Möglichkeiten der Darstellung und des Experimentierens. Die Vielfältigkeit und die Momente von Unvorhergesehenem und Überraschendem bei der Arbeit ist das was mich interessiert. Bei meinen Kaltnadel Radierungen setzte ich alltägliche Szenen um. Ich bediene mich entweder aus einem Fundus von Skizzen oder sie entstehen aus dem Gedächtnis. Ich arbeite am liebsten unmittelbar und setzte Bilder um von Menschen oder Situationen, die mich in irgendeiner Weise berühren. Gleiches gilt für meine Zeichnungen und Aquarelle."

Klaus Kirchner: "Meine Kunst ist die Formung und Gestaltung von heimischen Hölzern zu einzigartigen Objekten. Das Grundprinzip lautet, die natürliche Schönheit des Holzes herauszuarbeiten. Die Arbeiten entstehen aus unverleimtem Holz, wobei Holz mit Fehlern, Ästen, Rissen und Überwallungen einen besonderen Reiz auf mich ausüben. Ich arbeite vor allem an der Drechselbank, bei der das Holz rotiert und ich mit schneidenden Schnitten Material abtrage. Wenn ich die Form des Objektes mit meiner Vorstellung in Einklang gebracht habe, ist das Objekt bis auf die Oberflächenbearbeitung fertig. Je nach Holzart bedeutet dies schleifen, schnitzen, bürsten, kolorieren, räuchern, brennen, strukturieren, ölen und wachsen. Einige der gezeigten Skulpturen und Objekte sind nur teilweise gedrechselt und nicht immer sofort als herkömmliche Drechselarbeit zu erkennen."

Wolfgang Uhl: "Es sind oft die Quereinsteiger, die mit neuen Sichtweisen das zeitgenössische Schmuckdesign bereichern. Das trifft auch auf mich und meine Arbeiten zu. Als Maschinenbauingenieur habe ich mich der Magie der Steine verschrieben, die ich in ihrer natürlichen, über Jahrmillionen gewonnenen Ausstrahlung in Szene setze. Nicht nur Edelsteine glänzen in ihrer unbearbeiteten Form in meinen Ketten, Armbändern oder auf Ringen. Auch einfache Feldsteine, Strandgut und Mineralien werden zu Schmuckstücken. Bei der Gestaltung ist es mir wichtig, dass die Steine ohne Schleifen und Polieren in ihrer natürlichen Schönheit wirken. Ich kombiniere hochwertige, klassische Schmuckmaterialien wie edle Kristalle, Bernstein und Zuchtperlen mit unedlen Steinen."

SCHMUCKatelier WOLFGANG UHL, Rumpenheimer Schlossgasse 4, Offenbach-Rumpenheim

Samstag, 16. Dezember: FFM/ Moogoos Winterfest

(Andrea)

Ein Ausflug in die Gwinnerstraße könnte nett sein, Sébastian habe ich auch schon lange nicht gesehen, er shreibt: "Wir haben wieder umgeräumt und neue Exponate hervorgeholt. Falls ihr noch faire und einzigartige Weihnachtsgeschenke sucht, werdet ihr bei uns findig. MUSIK: Moogoo feat. LALLA SAFIA. Die junge französische DJane begleitet uns den ganzen Nachmittag und Abend musikalisch. Von Afrojazz über Zook bis hin zu aktuellen Afrobeats, bietet sie eine Zeitreise durch die Rhythmen von West- bis Südafrika und die Karibik. Es wird in der Halle 408 wieder getanzt! Für die letzte Party des Jahres sorgen wir für heiße & kalte Getränke sowie für Leckeres zu essen. Noch etwas in eigener Sache: Toni war zwei Jahre lang an der Seite von Sébastien ein wichtiger Faktor für die Entwicklung von Moogoo in der Halle 408. Er beendet bald sein Studium und verlässt uns deshalb Ende des Jahres. Wir wollen ihn also gebührend verabschieden und mit ihm noch mal richtig feiern!"Ab 14 Uhr

Moogoo, Gwinnerstraße 46, Frankfurt

Samstag, 16. Dezember: Of/ Open Dance

(Andrea)

Wäre ich heute nicht auf der wilden Geburtstagsparty, würde ich heute in den Rathaus-Pavillon gehen. "Mit dem Open Dance im Rathaus Pavillon schafft das Dexterous Music Collective aus Offenbach eine Initiative, elektronische Clubmusic für jeden zugänglich zu machen. Am 16.12. versorgen euch die Gründer des Kollektives - Heinrich Narb, Phil & Allen D. und markus mit frischen Tunes. Kommt wie ihr wollt und tanzt solang ihr könnt!" Ab 19 Uhr, Eintritt frei.

Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Bis Sonntag 17. Dezember: ADVENTwerkstattLADEN

(Daniela)

Sandra lädt wieder in ihre Porzellanwerkstatt nach Sachsenhausen ein. Was ein Glück öffnet sie ihre Werksatt für zwei Wochen, so werde ich es auch schaffen vorbeizukommen. Und es gibt nicht nur

  • handgemachtes Porzellan, sondern auch
  • Wein aus Franken  und
  • Wermuth aus dem Rheingau und
  • einen Gast hat sie dieses Jahr auch: den Maler Enrico Gelinski.

Porzellanwerkstatt
Sandra Nitz
Gutzkowstrasse 10 / im Hinterhof, 60594 Frankfurt am Main
09. bis 17. Dezember, 12 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag ab 11 Uhr und nach Verabredung

www.nitz.porzellan.de; insta: @nitz_porzellan

Sonntag, 17. Dezember: Die Erdmöbel-Weihnachtstour 2023

(Uwe)

Bald ist tatsächlich schon wieder Weihnachten. Heute haben wir den 24.11, sind also nur noch einen Monat von dem ganzen stressigen Hin- und Her Gerenne entfernt. Eine Woche vor Heiligabend kommt die Kölner Indie-Popband in die Brotfabrik. Das hat seinen ganz bestimmten Grund, denn Erdmöbel präsentiert auch in diesem Jahr ihre ganz eigene Weihnachts- Show.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Brotfabrik Homepage

Sonntag 17. Dezember: Wintersingen in der Orangerie

(Daniela)

Singen macht so viel Spaß. Wäre ich nicht in München, wäre ich heute bei Anneli, die das Wintersingen organisiert.

Am Sonntag, den 17.12.2023 um 15 Uhr findet wieder das beliebte „Alle singen mit!“ Wintersingen in der Orangerie im Günthersburgpark statt.
Stanza-Theater und der Kinderschutzbund Frankfurt laden alle ein, gemeinsam Winter- und Weihnachtslieder zu singen. Noten und Texte werden gestellt.
Unser professioneller Pianist begleitet am Flügel, die Macher von Stanza-Theater singen im Kostüm gemeinsam mit dem Publikum. Eltern, Kinder, Großeltern und alle, die gerne singen sind herzlich willkommen!

Wie immer gibt es Kinderpunsch, Kaffee und Kuchen für alle.
Das Wintersingen kostet keinen Eintritt. Spenden sind willkommen!

Sonntag, 17. Dezember: Rückkehr nach Israel – Wenn der Krieg die Heimat zerreißt

(Martin)

Meron Mendel/Jenifer Girke / Gespräch und Film

Der 7. Oktober war eine Zäsur – in Israel ist nichts wie zuvor. 

Zum ersten Mal seit Kriegsausbruch reist Meron Mendel in seine alte Heimat und entdeckt sie neu. Begleitet von ZDF-Reporterin Jenifer Girke besucht er seine Familie und Kindheitsfreunde, die nun mit dem Trauma des 7. Oktobers leben: Sie haben Familienangehörige verloren, bangen um das Leben der Geiseln, sind von ihrem Zuhause – den Kibbuzim oder Dörfern an der Grenze zum Gaza-Streifen – geflohen.

Die Dokumentation begleitet ihn auf seiner Reise und bietet einen tiefen und sehr persönlichen Einblick in eine verletzte Gesellschaft.

Sonntag, 17. Dezember um 20.00h: 

Rückkehr nach Israel – Wenn der Krieg die Heimat zerreißt

Meron Mendel/Jenifer Girke - Gespräch und Film

Lokal im Mousonturm – Eintritt frei

Foto: © ZDF/ Jenifer Girke

Sonntag 17. Dezember: Benefiz Weihnachtslieder Singen mit dem Bahnbabo

(Daniela)

Ich habe die letzten Jahre eigentlich immer daran teilgenommen. Es ist eine schöne, kleine, feine Aktion. Danke Uli!

Benefiz Weihnachtslieder Singen mit dem Bahnbabo

Am Sonntag, den 17.12. ab 18 Uhr singen wir im Rahmen unseres Weihnachtsmarktes auf dem Paradiesplatz in Alt-Sachsenhausen gemeinsam Weihnachtslieder.
Währenddessen geht der Spendenbembel um und wir sammeln Geld für die
‚Hilfe für Krebskranke Kinder Frankfurt e.V.‘
, der durch ihren Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Klingebiel vertreten wird.

Der Jazzmusiker Christoph Aupperle begleitet das Ganze am Keyboard.

Kommt vorbei, sing mit, und verbreitet die Veranstaltung in Euerm Freundes.- und Bekanntenkreis.

Dauer des Events: ca. 45 Minuten bis 1 Std.

Der Weihnachtsmarkt mit Lebendtierkrippe und Kinder Karussell ist ab 16 Uhr bis 22 Uhr geöffnet.

Sonntag, 17. Dezember: 68. Naxos Hallenkonzert Boris Filanovsky

(Martin)

Schottische und irische Volkslieder

Der neue Liederzyklus „Ob aus Luft“ (Premiere Oktober 2023 in Berlin) ist eine musikalische Meditation über Verlust, inspiriert durch die gleichnamige russischsprachige Gedichtsammlung der gefeierten Literatin Maria Stepanova. 

Diese handelt vom Fernsein eines geliebten, verstorbenen Menschen, von hinterlassenen Spuren und Echos in der Natur und Umgebung, vom Versuch der Kommunikation über die irdischen Grenzen hinaus. 

Die deutschen Übersetzungen lässt der renommierte schottische Schauspieler, Performer und Stimmkünstler Graham F. Valentine einfließen und begegnet Filanovskys Musik zugleich mit alten, a cappella vorgetragenen Volksliedern aus Schottland und Irland.

Maja Bader – Sopran | Leonhard Dering – Klavier | Graham F. Valentine – Stimme

Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Sonntag, 17. Dezember um 20.30h (im Anschluss an die Vorstellung JESUS D’AMOUR, GEB. 0 um 18.00h)
Naxos Halle
Foto: © Veranstalter:in

Montag 18. Dezember: Lesung im Naxostheater Israel. Eine Korrespondenz

(Daniela)

Willy Praml und Michael Weber lesen
Navid Kermani / Natan Sznaider: Israel. Eine Korrespondenz

Publikumsgespräch mit der Autorin Katja Maurer

„Ich wollte gerne ein aufgeklärter Europäer im Nahen Osten sein, wollte lieber in einem gerechten liberalen Ort leben….“

Navid Kermani und Natan Sznaider führten im Frühjahr 2002, ein halbes Jahr nach 9/11 und während der sogenannten zweiten Intifada, eine auf persönlicher Freundschaft gründende Korres­pondenz mit sehr gegensätzlichen Perspektiven auf den israelisch-palästinensischen Konflikt. Es war die Zeit, in der die Schikanierung der palästinensischen Bevölkerung in der Westbank und im Gazastreifen immer heftiger wurde, und es war die Zeit eines bis dahin beispiellosen Terrors gegen die israelische Zivilbevölkerung, in dessen Folge die israelische Friedensbewegung marginalisiert wurde, bevor der als Hardliner zum Ministerpräsidenten gewählte Ariel Scharon 2005 den Gazastreifen räumte und isolierte und der Hamas den Weg zur Herrschaft dort öffnete.
Angesichts der hier und weltweit bestürzenden und empörenden antisemitischen Diskurse und Demonstrationen nach dem barbari­schen Terror-Überfall der Hamas vom 7. Oktober und angesichts des unermesslichen Leidens der Zivilbevölkerung im Krieg in Gaza kann dieser Brief­wechsel helfen, die Gegenwart besser zu verstehen.

Eintritt Spenden erbeten

Beginn: 19:30 Uhr.

Reservierung: https://theaterwillypraml.de/lesung-navid-kermani-natan-sznaider-israel-eine-korrespondenz/

Es wird einen Büchertisch der Buchhandlung Buch & Wein geben!

Theater Willy Praml
Waldschmidtstraße 19
60316 Frankfurt

Weitere Veranstaltungen dieser Reihe: http://initiative-neunter-november.de/

Musik: Die besten Songs des Jahres

(Uwe)

In diesem Jahr sind unglaublich viele gute neue Lieder veröffentlicht worden, selbst zwei der größten Bands aller Zeiten, die Beatles und die Rolling Stones brachten mindestens ein neues Lied heraus, auch wenn sich der Bestand an echten Bandmitgliedern bis auf 2 bzw. 3 Personen reduzierte. Im direkten Vergleich finde ich „Angry“ von den Stones deutlich besser als „Now And Then“ von den Beatles, irgendwie wirkt der Song frischer und weniger durch die Begleitumstände / Geschichte aufgeladen. Egal, unter den Top 10 Songs des Jahres sind beide nicht, das sind:

1.      Once Upon The Poolside von The National
2.      The Narcissist von Blur
3.      Tamburin von Niels Frevert
4.      Italy von The Tallest Man On Earth
5.      What Was I Made For? Billie Eilish
6.      A Lifetime Of Preludes von The Gaslight Anthem
7.      Trainride The Slow Show
8.      Hang On Every Word Matchbox Twenty
9.      Pointless Lewis Capaldi
10.   Straßen lang wie Segeltau von Fortuna Ehrenfeld       

Mittwoch, 20. Dezember: Frankfurt – M´Gladbach (GEROLLTES)

(Uwe)

Am 20. Dezember spielt Eintracht Frankfurt in diesem Kalenderjahr zum letzten Mal und empfängt dann den Traditionsverein Borussia Mönchengladbach. Wegen deren erfolgreichen Zeit in den 1970er Jahren gibt es auch in Hessen zahlreiche Fans in meinem Alter. Teilweise gelang es diesen, ihre Kinder die Leidenschaft für den Verein mitzugeben, aufzudrängen oder zu vermitteln. Von denen werden sicher auch ins Waldstadion kommen, ob sie dann etwas zu feiern haben werden, wird sich zeigen, sowohl die Eintracht als auch die Borussia sind stets zu allem fähig. In der Vorweihnachtszeit kommt bei vielen Menschen immer noch einmal kurzfristig dazwischen, auf dem Sekundärmarkt ergeben sich da sicher Möglichkeiten noch einmal ins Stadion zu kommen.

Beide Vereine vereint, dass sie es bisher ganz gut geschafft, trotz zwischenzeitlicher Hochs und Tiefs jeweils den Boden unter den Füßen zu behalten oder diesen in größeren Krisen immer wieder rechtzeitig unter die Füße zu bekommen. Kein tiefer Absturz wie Kaiserslautern oder Nürnberg, zwei vergleichsweise alteingesessene Vereine oder mit anhaltender Abwesenheit aus der 1. Liga wie im Moment der HSV und perspektivisch Schalke 04. Gerade letztgenannte Vereine haben eindrucksvoll bewiesen, dass Geld von Investoren nicht dazu genutzt wurde, die Lücke zu Vereinen aus der englischen Premiere League zu schließen, sondern dieses mit Anlauf aus dem Fenster zu werfen. Schlechte Beispiele also für ein Votum, dass die DFL berechtigt, Verhandlungen mit einem Investor aufzunehmen. Nun erscheint die DFL-Führung kompetenter und seriöser als die von Schalke und dem HSV, aber Investoren sind, wie es der Name schon sagt, Investoren und keine Spender, die wollen Gegenleistungen. Das soll jetzt aber erst einmal kein Thema sein, ein schöner Fußballabend gegen Gladbach soll es erst einmal werden.

bis 23. Dezember: Of/ Superladen & Rene verlost ein Bild

(Andrea)

So sehr ich Winter nicht mag, die Weihnachstzeit hat schon etws für sich. Neben schönen Veranstaltungen und feinen Einladungen ploppen dann immer besondere Läden auf, wie der Superladen einer ist. In schöner Regelmäßigkeit und schon seit 20 Jahren, Chapeau & Gratulation an dieser Stelle!, gestalten Offenbacher Künstlerinnen und Künstler eine Fläche und bieten ihre Arbeiten zum Verkauf an. Die Auswahl im Superladen ist nicht nur groß, sondern auch gut, ein bisschen Budget sollte man also durchaus dabei haben. Mit dabei sind fcbeuropa, andreablumoer_studio, pbuschkaemper, georgdoerr, anja_hantelmann, atharinahantke, mrfoldtex, frau.tonka, collage_renatakos, jokriesche, miralaaf, pelusapetzel, leonorepoth, luisramirez, ulrike_rothamel, rene_spalek, judith_shu_ritter, eva.weingaertner, georgia.malerei, ralphzol. Bis 23.12 2023, täglich 12—19 Uhr geöffnet

Superladen, Frankfurter Straße 17, Offenbach—city

Außerdem, und da mache ich klar mit, hat sich Rene Spalek eine hübsche Aktion ausgedacht:
Du möchtest eine preisgekrönte “looking up • offenbach” Fotografie von René Spalek gewinnen? Das Fotomotiv wurde für den "Feels like Hessen Kalender 2024" ausgewählt !!!
1. Was kannst du gewinnen? “looking up • offenbach” FineArtPrint gerahmt im Format ca 30x21cm
2. Wie kannst du gewinnen? Komm in den SUPERLADEN, finde das Motiv und fotografiere ein Selfie mit dir und dem “looking up” Motiv
3. Poste das Foto auf Instagram ODER Facebook und markiere @kunstsuperladen UND @renespalek in deinem Post.
4. Am 22.12. lose ich eine/n Gewinner*in aus.
5. Die/der Gewinner*in kann das Bild am 23.12.2023 von 15 bis 19 Uhr direkt im SUPERLADEN rechtzeitig für das Weihnachtsfest abholen.
Natürlich kannst du deinen Gewinn auch gegen das größere Format von ca 60x42cmeinen gegen Aufpreis von €320 eintauschen Oder du folgst dem Impuls deines Herzens und holst dir das “looking up • offenbach” zum SUPERLADEN-SPECIAL-PREIS €450,- direkt und völlig ohne Wartezeit. Dieses Angebot gilt bis zum 23.12.2023 * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Donnerstag, 21. Dezember: Of/ Golden Shorts

(Andrea)

Das klingt nach einem unterhaltsamen Abend: Sechs Filme in 90 Minuten am kürzesten Tag des Jahres. Mit deutschen Untertiteln.Bei den Highlights des INTERFILM Festivals 2023 ermuntert ein Mythos in einer griechischen Kneipe zum Mitmachen, authentisch wird die späte DDR reflektiert, eine junge Frau geht in Teheran shoppen, während der Himalaya seltsame Geräusche von sich gibt, in den Philippinen alle ein Mittagsschläfchen machen und an einem Wasserspender skurrile Akrobatik eskaliert. Weitere Infos unter: shortsattack.com Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Donnerstag, 21. Dezember: FFM/ Die VirusMusikRadioShow

(Andrea)

Die Show sollte man nicht verpassen, Seppl hat wieder famose Bands gebucht und ich freue mich schon auf Suse & Olli, Matze und all die anderen: "Auf zwei Bühnen und bei freiem Eintritt spielen im Programm der finalen Jahresshow von VirusMusikRadio, sieben fantastische Bands. Der gesamte Abend wird ab 19 Uhr live auf radio x 91.8 MHz und im Internet auf www.radiox.de/live übertragen. Aktuelle Informationen unter: www.virusmusik.de
07 The Black Cat's Eye – Psychedelic Rock band from Frankfurt am Main.
06 Elay - Indie-Tunes, darker Pop, trappige Beats.
05 The Bad Me – Brittle Indie-Crash.
04 Uncle Maze – Blues, Folk, mit den ruhigeren Tönen der Grunge Ära.
03 VigJohn - psychdelic Rock, Kraut Rock, electro Rock.
02 Suicide Outfit – The Balkan Punk 'n' Roll Syndicate aus Frankfurt am Main.
01 Celia May, Dark Pop aus Frankfurt a. M..
Einlass: 19:00 Uhr – Beginn: 19:30 Uhr – der Eintritt ist frei.

Landungsbrücken auf dem Milchsackgelände, Gutleutstraße 294, Frankfurt 

U N S E R E  G E S C H E N K T I P P S

MITGLIEDSCHAFTEN VERSCHENKEN

Ich finde man kann auch sehr gut Mitgliedschaften verschenken. Uwe hat Euch ja schon die Tierpatenschaft empfohlen. Hier kommen noch zwei Tipps:

Lotte Specht e.V. - unser Verein für Sichtbarkeit von weiblichen Fußballfans und zur Unterstützung von Mädchen und Frauen, die Fußball spielen. U.A. verschenken wir unsere fair produzierten! Lotte Specht Fußbälle an Mädchenfußballmannschaften. Je mehr Mitglieder wir haben, umso mehr Bälle können wir einkaufen und verschenken!

Förderverein Eintracht Frankfurt Museum. Der Matze macht mit seinem Museum eine wirklich tolle Arbeit. Ich bin jetzt auch im Förderverein. https://museum.eintracht.de/museum-4/foerderverein/

GEMEINSAME (KULTUR) ZEIT VERSCHENKEN

(Daniela)

Hier ein paar Ideen, wo ihr Gutscheine oder Tickets kaufen könnt:

Batschkapp & Nachtleben: https://batschkapp.net/

Brotfabrik: https://brotfabrik-frankfurt-ticketshop.reservix.de/events

Capitol Symphonie Orchester: https://www.capitolsymphonieorchester.de/

English Theatre: https://english-theatre.de/tickets/gift-vouchers/

Fabrik außer Haus (an verschiedenen Orten): https://www.eventim-light.com/de/a/5f195dae9028772462cccd0e/

Filmklubb Offenbach https://filmklubb.de/kontakt/

hr bigband: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2023-24/index.html

hr sinfonieorchester: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-23-24/index.html

Interkulturelle Bühne: interkulturelle-buehne-frankfurt.de/programm

Künstlerhaus mousonturm: https://21765.reservix.de/events

Landungsbrücken Frankfurt:

Markus Gardian Booking: Konzerte in Festhalle, Batschkapp, mousonturm, Jahrhunderthalle: https://markusgardian.de/

mousonturm: https://www.mousonturm.de/events/

Neues Theater Höchst: https://www.neues-theater.de/gutscheine

Oper Frankfurt: https://oper-frankfurt.de/de/service/

Schauspiel Frankfurt: https://www.schauspielfrankfurt.de/karten-abos/karten/

Stalburg Theater: https://stalburg.de/gutscheine

Theaterhaus (Kinder-und Jugendtheater) https://www.theaterhaus-frankfurt.de/service/karten-besuch.html

theater t-raum Offenbach https://www.of-t-raum.de/theater/karten-geschenkgutscheine/

Literaturtipp „Sonnys Geschichte – von Ausgrenzung und Eintracht“

(Daniela)

Wenn Sonny von der Eintracht erzählte, zog er die Fans in seinen Bann. Und wenn er über die Verfolgung durch die Nazis sprach, wurde es im Publikum ganz still. Die
vorliegende Biografie von Helmut Sonneberg ist Teil seines Vermächtnisses. Der Autor und Leiter des Eintracht Frankfurt Museums Matthias Thoma stand Helmut Sonneberg seit über 20 Jahren nahe, erst als „Fan“, dann als Freund und zuletzt
als „Manager“, nachdem dieser schließlich begonnen hatte, über die Verfolgung und Ausgrenzung als Zeitzeuge zu sprechen. Die Verteidigung demokratischer Werte, der Kampf gegen Ausgrenzung und rechtes Gedankengut wurden für Sonny zu einer Herzensangelegenheit. Mit dem vorliegenden Buch erzählt Eintracht Frankfurt seine Geschichte und gibt deren Botschaft an die kommenden Generationen weiter.

 

Das 210-Seiten dicke Buch kann man für 24 Euro direkt im Museum bestellen museum@eintrachtfrankfurt.de. Ich denke man kann es auch vor Ort kaufen.

Der Erlös kommt der Arbeit unseres Museums zugute.

Zoo-Patenschaft

(Uwe)

Eine gute Freundin schenkte mir vor Jahren die Zoo-Patenschaft für den Azurblauen Baumsteiger, einen wunderschönen kleinen Frosch. Den besuchten wir hin und wieder. Daniela schenkte mir im letzten Jahr eine Patenschaft für den Seebär Daisy, auch über die freute ich mich sehr. Mit der Unterstützung kann der Zoo die Tierhaltung immer weiter verbessern, etwa durch Umbau und die Ausstattung von Gehegen und Anlagen. Es gibt viele Möglichkeiten, investieren kann man von 25 EUR (Brillenblattnase) bis > 5.000 EUR (Spitzmaulnashorn) pro Jahr. Hier findet Ihr Liste und Anmeldemöglichkeit: Tierpatenschaften - Zoo Frankfurt (zoo-frankfurt.de)

Studio Soundso (Moni Port)

(Uwe)

Vor wenigen Jahren äußerte ich mich an dieser Stelle euphorisch über Moni Ports riesigen Siebdruck mit einem Bild des jungen Franz Beckenbauer. Daniela schenkte ihn mir daraufhin zu Weihnachten und nun schaue ich mit dem Kaiser samstags Bundesliga. Das Schaffen von Moni Port ist aber viel umfangreicher, was man  in ihrem Studio in der Koselstraße 5 sehr schnell feststellen kann. Die Wahrscheinlichkeit geht nahe null, dass man dort nichts für Frau / Mann / Kind / sich selbst findet. Neben Moni Ports Kunst sind dort auch ausgewählte Werke von Philip Waechter zu erhalten, die genauso schön und wertvoll sind.

HEI:DI, Quartier Frau und Elena von Goyagoya

(Daniela)

Ich kaufe nicht viel Kleidung, aber wenn ich mir etwas besonderes leisten möchte, dann soll es eine gute Qualität, am liebsten in der Region produziert und natürlich wunderschön sein. Daher sind fast alle meine Kleider von HEI:DI. https://heidi-frankfurt.de/ Auch mein Hochzeitskleid hat sie designed. Ihr findet HEID:I's Kollektion, zusammen mit anderen Designerinnen, im Quartier Frau Bornheimer Landstraße 54 https://www.quartier-frau.com/

Ich habe aber vor Kurzem einen super schönen Rock von Elena gesehen. Den wünsche ich mir zu Weihnachten, @Weihnachtsmann: Den gibt es bei Goyagoya... in der Brückenstraße 42 in Sachsenhausen
http://www.goyagoya.com

Stetson Store Alles für auf den Kopf

(Martin)

Der Stetson Store ist mehr als ein Hutgeschäft! Eigentlich ist die Marke STETSON Kult und fast ein Synonym für alles das, was man außer Haaren auf dem Kopf trägt. Bei Stetson gibt’s Hüte, Mützen, Kappen – also das gesamte Sortiment an Kopfbedeckungen lernt man dort kennen und kann man aufprobieren.  

Im Sommer ist die Auswahl an Sonnenschutz-Kopfbedeckungen riesig und jetzt, wo’s kalt ist, da ist was Warmes auf dem Kopf sinnvoll, großartig, hübsch und hilft beim Denken. Hingehen, aufprobieren, auf dem Kopf nicht mehr frieren und außerdem ein super Geschenk! 

Stetson Store – City – Kornmarkt 9, 60311 Frankfurt am Main
Foto: © Christian Schramm/facebook Stetson

Fachgeschäfte in der Töngesgasse

(Uwe)

In der Töngesgasse reihen sich einige gute alte Geschäfte aneinander, in denen es noch eine anständige Beratung gibt. In der Menschen stehen, die mit den angebotenen Waren tief verbunden sind und sich eher eine Hand abhacken würden, als Mist zu verkaufen.

Johann Heinrich Dotzert (Messer): „Wir stehen seit 130 Jahren in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet für höchste Qualität, Zuverlässigkeit und kundenfreundlichen Service“, steht im Internet zu lesen und wenn man im Laden steht, kann man das nur bestätigen. Im Schwerpunkt gibt es ein riesiges Angebot an Messer inklusive wichtige Dienstleistungen dazu, beispielsweise das Schleifen. (Töngesgasse 21)

Samen Andreas: Wie es der Namen schon sagt, gibt es hier alles für Menschen, die sich das Leben durch Pflanzen schöner machen wollen. Nur gibt es hier eben keine fertigen Blumen, sondern Samen und Zwiebeln. Darüber hinaus Erde ausgewählte Gartengeräte, Dünger, Anzuchthilfen oder – gerade für die aktuelle Zeit – Vogelfutter. (Töngesgasse 27)

Braun Kundendienst: Es gibt heutzutage ja für alles technische Unterstützung, auch da, wo es eigentlich auch nicht unbedingt notwendig ist. Etablierte Hilfsmittel sind beispielsweise Artikel für die Zahn- und Bartpflege, die man auch gut zu Weihnachten verschenken kann. Welche ganz individuell zu einem passen und wie sich das vielschichtige Angebot voneinander abgrenzt, bekommt man von gutem Kundenservice anschaulich vermittelt. (Töngesgasse 29)

Leder Gabler: Ein guter Verkäufer verkauft nicht, er weckt oder verstärkt Bedarfe und führt einen wie selbstverständlich zum passenden Angebot. Und er (oder natürlich sie) tut es so, dass man sich wirklich mit dem Kauf identifiziert und nachts nicht aufwacht und das Ganze bereut. Den perfekten Verkäufer erlebten wir bei Leder Gabler, als wir einen kleinen Koffer mit vier Rollen kaufen wollten. Er präsentierte uns ohne Stress mehrere Koffer und zeigte und dann das Stück, das wir heute noch lieben. (Töngesgasse 33)

Stilvolle Promille: Die Genussverstärker

(Andrea)

Wein zu Wild, Whisky, Rum oder andere Spiritousen führen die Genussverstärker in der Bernardstraße, dazu gibt es natürlich auch eine profunde Beratung und etliche Geschichten. Mehr erfahren lässt sich aber bei einem Tasting und da hat das Team viele schöne Themen im Programm. www.die-genussverstaerker.de

Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, Offenbach

Stil und Blüte / Blumen in Sachsenhausen

(Martin)

Stil und Blüte tut gut! „Kreativ, frisch und immer ein wenig anders“, so stehts auf der Homepage – und das stimmt. Will man sich was Gutes tun und brauchts ein bisschen schön, dann ab zu Stil und Blüte und sich einen Strauß holen, der das Leben schöner macht. Auch wenn ich Gutscheine nicht so mag: einen für Stil und Blüte, das ist eine Freude! 

Stil und Blüte, Gartenstraße 24, 60594 Frankfurt am Main
Foto: © Alexander Beck

Apfelweingalerie Frankfurt

(Petra)

Die Kleinmarkthalle ist ein Frankfurter Heiligtum – zum Glück! Ich glaube, jede*r Frankfurter*in hat persönliche Erinnerungen und verbindet etwas mit diesem Ort, der wortwörtlich im Herzen der Stadt ist. Seit Ende 2019 hat der frühere "Werber" Martin Schitto hier in einem der winzigen Ladengeschäfte der Kleinmarkt-Passage am Liebfrauenberg eine kleine Galerie mit dem Schwerpunkt Fotografie eröffnet: die Apfelweingalerie. Das Konzept: Monatlich wechselnde Ausstellungen, zu denen jeweils ein besonderer Apfelwein (auch eine Kunst!) vorgestellt wird. Zu kaufen gibt es hier Arbeiten von lokalen Künstlerinnen und Künstlern: Fotografie, Malerei, Digital Art, Illustration oder Karikatur. Auch das „Stöffche“ kommt hier nicht zu kurz. Und den wunderbaren Kalender gibt es für 2024 auch wieder! Aber schaut selbst.

Apfelweingalerie Frankfurt, Ort: Kleinmarkthalle, Adresse: Eingang Liebfrauenberg, Öffnungszeiten: montags bis freitags 10 - 18 Uhr, samstags: 10 - 16 Uhr

re-cover.de, Werkstattladen

(Martin)

Der Laden heißt nicht nur Werkstattladen, der Laden ist eine Werkstatt! Atemberaubend, was aus ‚alten Sachen’ – und mir haben es insbesondere die T-Shirts als ‚Material’ angetan - entsteht! Ich habe mehrere Notizbücher mit einem Cover aus T-Shirt-Stoff. Und allerliebst ist die handgemachte Hülle meines Reisepasses – es kam in ‚Grenzsituationen’ schon zu lächelnden Beamten! 

Wenn ihr ein Lieblings-T-Shirt habt, das sich irgendwie nicht mehr so ganz passabel tragen lässt – nicht wegwerfen! Lebt weiter damit, geht zu Sandra Elm und lasst euch ein Cover schneidern. 

Bei re-cover.de lassen sich noch viele weitere tolle Sachen entdecken, die re-cycelt wurden. Spannend auch, was aus alten Jeans entstehen kann. Hat man eine Jeans besonders lange sehr gern gehabt und sie ist am sich auflösen, dann hilft die grandiose Schneiderin/Retterin/Designerin Sandra, wenn man sich nicht trennen mag. 

Dann hat man: „EIN UNIKAT, DAS (WIE) FÜR DICH GEMACHT IST. AUS EINEM (LIEBLINGS-) STÜCK AUS DEINEM LEBEN“. 

re-cover.de wurde 2008 mit dem reddot design award ausgezeichnet und war 2010 für den Designpreis Deutschland nominiert. 

https://m.facebook.com/re.cover.de
re-cover.de, Neebstraße 1, 60385 Frankfurt am Main
Foto: © re-cover.de

The Holy Cross Brewing Society

(Martin)

Kaffee (trinken und kaufen!), lecker Kuchen und mehr. Eine Voraussetzung muss erfüllt sein und dann trinke ich wirklich sehr gern Kaffee: der Kaffee muss einfach spitzenmäßig gut sein! 

Im Holy Cross, das eigentlich ‚The Holy Cross Brewing Society’ heißt, gibt es super leckeren Kaffee! Ich liebe den Espresso, eine Freundin schwört auf den Cortado und als Jesko noch lebte, machte er sich im Rollstuhl im Sommer häufig extra auf den Weg quer durch die Stadt, um die Summer-Specials ‚iced coffee’ und ‚cold brew’ zu genießen.  Die selbstgebackenen Kuchen sind eine Sensation, köstlich zu essen und auch großartig anzuschauen. Der Ort: die Fahrgasse, den Main im Blick, da lässt sich’s auch im Kalten gut verweilen und außerdem trifft man meist sowieso jemanden und plaudert...  

Achtung, das ist wichtig: es wäre fahrlässig zu gehen, ohne ‚Holy Beans-Kaffeebohnen‘ gekauft zu haben (tolle Beratung, die gleichzeitig fast eine kleine Schulung ist!) oder eines der ganz zauberhaften Zubereitungsutensilien für den besten Kaffee zu Hause mitzunehmen (siehe Foto!)! 

www.theholycross.de
THE HOLY CROSS BREWING SOCIETY, Fahrgasse 7, 60311 Frankfurt
Bild: Oli Hege

X-MAS GEDRUCKTES: T. C. Boyle "Blue Skies"

(Petra)

Es gibt sehr wenige Menschen, die ich als große Künstler und liebenswerte Menschen bewundere. T. C. Boyle ist einer von ihnen. Schon seine letzten Bücher hatten sich um die Natur, Umwelt- und Klimakatastrophen, Tiere und natürlich besondere Charaktere mit ihren sehr besonderen Stories gedreht. Doch ich bekomme hiervon nicht genug: schließlich sind das existenzielle Themen unserer Tage.

Und Boyle ist ein wunderbarer Beobachter und ein einzigartiger Erzähler. Er beginnt gerne so harmlos mit einer mehr oder weniger alltäglichen Situation plus einem speziellen Twist, so auch hier - und zehn Seiten später befindest Du Dich mit den Protagonisten in einer völlig tragisch-absurden Story, aus der keiner mehr herauskommt. Im Gegenteil. Der Autor dreht Entwicklungen, Fragen oder Probleme, die heute akut sind, noch weiter - und was geschieht, scheint beinahe logisch und unausweichlich zu sein.

Wer sagt, er oder sie hätte von nichts gewusst? Schon gar nicht die (Insekten-)Forscherinnen und Forscher, die wir in "Blue Skies" kennenlernen. Die Folgen von Hitze, Dürre und Wassermangel sind konkrete Bedrohungen. Die Familie im Mittelpunkt ist eher privilegiert, akademisch und lebt bewusst bis nachhaltig. Cat, die Tochter, ist mit einem Testimonial ("Markenbotschafter" für Barcardi) verheiratet - und wäre gerne auch so etwas wie eine Influencerin. Sie steht für ein anderes Leben, eine hedonistischere Haltung als ihr Bruder Cooper, der Insektenforscher: sie wünscht sich einfach ein glückliches, ein wenig glamourös-erfolgreiches Leben, das sie letztlich nicht bekommt.

Boyle schont uns nicht: Ein Baby wird getötet - und die junge Mutter kommt vor Gericht, ein Zeckenbiss kostet einen Unterarm, an einem Tag sind plötzlich alle Insekten tot, ein schickes Strandhaus in Florida holt sich das Meer einfach zurück, in Kalifornien brennt's mal wieder, die Benutzung des Pools ist absoluter Luxus, und dann sind da noch die Königsphyton sowie manch andere Schlangen. Apokalypse oder neues Normal? Zynisch – wie die F.A.Z. konstatiert - trifft es meiner Meinung nach weniger: die zukünftige Wirklichkeit kann noch weitaus garstiger werden als alles Beschriebene. Und: Haben wir noch Zeit für großen Optimismus? Doch es gibt daneben auch Glück und Lachen und Sex und noch viel mehr. Und in einer Welt, in der Schmetterlinge noch Girlanden bilden (was auch immer das bedeuten mag), lebe ich gerne weiter. Vielleicht können wir sie trotz allem noch minimal besser machen.

Big Black Record Store

(Uwe)

Die Eiserne Hand ist strategisch eigentlich recht günstig gelegen zwischen „Eckenheimer“ & „Friedberger“ und daher von der Konstablerwache gut zu erreichen mit U- / Straßenbahn oder Bus, auch zu Fuß ist es nicht weit. Vorteil dann ist, dass man auf dem Fußweg zum Big Black Record Store bei der Marinella auf der Eckenheimer Landstraße auf eine leckere Pasta vorbeischauen kann. Im Store gibt es eine große Auswahl an Platten (wie es aus dem Namen des Ladens schon leicht ableitbar ist), ausgewählten „Merch2 (kaufte da schon eine Fozzy Bear-Handpuppe), gebrauchte Abspielgeräte (Plattenspieler, DVD-Player etc.) und einen überragenden Reparaturservice. (Eiserne Hand 8-10)  

Foto: Big Balck Record Store Facebook

Buchhandlungen

(Alle)

Buchhandlung Lesecafe: Sie ist meine (Martins) Stadtteilbuchhandlung in Sachsenhausen, fast direkt am Schweizer Platz gelegen, aber etwas versteckt im Hinterhof der Diesterwegstraße zu finden. Hier gibt’s die tolle Empfehlungen und eine konzentrierte Auswahl an Lesenswertem. Und das Lesecafe ist auch die Buchhandlung, die Jan Seghers seinen Frankfurter Kommissar Marthaler gern besuchen lässt! (Diesterwegstraße 7)

Buchhandlung Büchergilde: Sie ist eine der letzten kleinen Buchhandlungen in der Innenstadt. Neben Büchern gibt es dort großartige Kleinigkeiten zum Verschenken zu entdecken. Und auf die Empfehlungen der Buchhändler_innen ist absolut Verlass. (Hinter der Staufenmauer 9)

Buchhandlung Wendeltreppe: Sie ist als Buchhandlung eine Institution nicht nur in Sachsenhausen, sondern darüber hinaus. Natürlich: Krimibuchhandlung! Das Sortiment an Krimis und das Wissen über das Genre ist einmalig und legendär. Sogar in Reiseführern wird die Wendeltreppe als Attraktion und Sehenswürdigkeit Frankfurts erwähnt. Doch kann man bei den Krimidamen auch jedes andere Buch bestellen. (Brückenstraße 34)

Land in Sicht: Im Nordend, etwas versteckt, findet ihr die Buchhandlung Land in Sicht. Der Satz von ihrer Webseite: "Sie können in Ruhe stöbern und bekommen genau soviel Beratung, wie Sie sich wünschen" stimmt zu 100 %. Und wenn man Beratung braucht, ist diese immer sehr fundiert, denn die Menschen, die dort arbeiten machen ihren Job mit großer Leidenschaft. Abgesehen von Büchern, gibt es im Land in Sicht auch ab und an Events, die kündigen wir immer gerne in den Ausgehtipps an. https://www.landinsicht.eu/ (Rotteckstrasse 13)

Buchladen am Markt: Seit Jahren erste Adresse in Offenbach, wenn es um gemütliches Schmökern und gute Beratung geht. Andrea Tuscher und ihr Team haben immer auch einen persönlichen Lesetipp parat. Danach mit dem Neuerwerb ins Cafe nebenan oder eine Runde über den Wochenmarkt machen den Bucherwerb komplett. (Wilhelmsplatz 12, Of).

Die Steinmetz´sche Buchhandlung in der Frankfurter Straße gibt es schon seit 1835, Lisa Schumacher hat das Geschäft 2020 übernommen und, wie ich finde, auch gut entstaubt. Auch die Schaufenstergestaltung ist immer ein Hingucker, nicht hysterisch-schrill, sondern Themen interessant aufbereitet, das fällt positiv auf. Toll ist auch das Studio Lapis im Souterrain, dort gibt es kleine Geschenke und ausgefallene Designerstücke. (Frankfurter Straße 37, Offenbach).

20 Jahre Tanzhaus-Wein + DEALER DE VIN

(Petra)

Mein Klassiker für schöne Flüssigkeiten zum Verschenken oder Selbertrinken ist der Online-Shop der DEALER DE VIN (die Bestellungen kann man nach Absprache auch direkt im Gallus abholen). Gerade ist bei Ihnen der Jubiläumswein "20 Jahre Tanzhaus West" frisch abgefüllt: 20 Jahre im Takt des Beats sind schon eine Hausnummer. Welcher Club kann schon auf eine solche beachtliche Zeit zurückblicken? Das Tanzhaus West ist definitiv ein zeitloser Fels in der Brandung der Frankfurter Kulturlandschaft. Während der Pandemie hatte ich Euch schon mal die Soli-Weine ans Herz gelegt. Nach nun glatt 10 Editionen des Weins und dem Dauerbrenner aka Haussekt "Dora Brilliant" gibt es eine ganz eigene und persönliche, streng limitierte Edition (100 Flaschen) zum 20sten Geburtstag des Tanzhaus West zu ergattern. Dass gerade die "Dealer" dieser besonderen Ehre zuteil werden, liegt daran, dass sie beziehungsweise Christian diesen Club und seinen Werdegang seit Stunde 0 begleitet und bereits vor 20 Jahren zu elektronischer Musik die Nacht zum Tag gemacht hat. Wer hier kein Glück mehr haben sollte: Es gibt auch ganz viele andere leckere "Tropfen" zu kaufen, schaut doch selbst hier

X-MAS GEDRUCKTES: Deniz Ohde "Streulicht"

(Petra)

Der laut gefeierte und preisumschmeichelte Debütroman von Deniz Ohde: "Streulicht" hat meinen Blick verändert und ist Seite um Seite in mein Herz gekrochen. Mit einer sehr präzisen, beobachtenden Sprache – mit der sie mir sehr nahe kommt – beschreibt die Autorin das Aufwachsen mit einer migrantischen und speziellen, aber damit vielleicht schon wieder typischen Familiengeschichte (schließlich: welche Familie ist schon so, wie man sie sich vorstellt?!). An einigen Stellen erinnere ich mich an die tolle Lektüre der nigerianischen Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie "Americanah": auch eine starke Frau auf der Suche nach dem Glück.

Auf jeden Fall wird die Ich-Erzählerin erwachsen mit der Aussicht auf eine limitierte Bildungskarriere und mäßigen Chancen auf einen sozialen Aufstieg. Beiläufig stehen ihr im Alltag weniger die Alkoholsucht des Vaters oder die Erkrankung ihrer Mutter im Weg als ihr Äußeres und ihr Name. Der in keinem Schulbuch vorkommt und von dem es auch keine Namenstassen gibt. Und dass sie allzu oft nichts sagt. Sie ist dabei, aber gehört doch irgendwie nicht richtig mit dazu. Die feinen Unterschiede. Dennoch kämpft sie sich durch an die Universität, auch wenn sie für sich damit vorläufig am Ziel zu sein scheint. 

Vieles stellt die Protagonistin vordergründig emotionslos fest. Liest man nicht rasch darüber hinweg, hallen die Worte nach – und hauen einem die nicht immer leicht greifbare Ungerechtigkeit voll in die Fresse. „Sollbruchstellen“, heißt es im Klappentext. Konstruktionsfehler unserer Gesellschaft: immer noch!, würde ich eher sagen. Den für mich eher trostlosen Heimatort mit dem Industriepark lässt sie schließlich hinter sich, und ich verlasse sie als Leserin mit leichtem Stolz: Sie wird ihren Weg finden – wo auch immer.

idüll space

(Petra)

Uli – Ihr kennt ihn schon aus früheren Ausgehtipps -  muss das Schöne in den Genen haben: Kennengelernt habe ich ihn vor Jahren als Chef der Kreativagentur idüll, mit dem ich an einem verwegenen Projekt arbeiten durfte. Unterdessen hat er sein Kreativportfolio erweitert – und erdenkt und findet außerdem wunderschöne Dinge, die unseren Alltag verzaubern. Und das gerne nützlich und nachhaltig. Und die kann man im idüll.space in Bornheim kaufen. Irgendwelcher "Schnickschnack" macht mich nicht glücklich, und es widerstrebt mir, ebensolchen zu verschenken. Aber hier findet Ihr eine toll kuratierte Auswahl an Produkten von den verschiedensten Orten – von Frankfurt bis Palermo, von Portugal bis Mexiko. Besonderes, das man selbst höchstens bei einem entspannten Weltenbummel entdecken könnte. Uli hat alles ebenso sorgfältig wie leidenschaftlich ausgewählt und kann zu jedem Gegenstand die Geschichte dahinter erzählen. Mein aktueller Favorit ist die innen lasierte Schale von Sandra Nitz, die in meiner Küche Obst aufbewahrt. Gibt es auch als Vase etc. Wer ein Schnäppchen sucht, wird hier weniger fündig. Wer Dinge mit Seele schenken möchte, sollte vorbeischauen. Im idüll.space entflammt auch mein Herz in wilder Shopping-Gier. 

idüll space, Adresse: Gronauer Straße 2, Öffnungszeiten: donnerstags 17 - 21 Uhr, freitags 14 – 19 Uhr, samstags 13 - 18 Uhr

Silke & Till: Frankfurt zum Verschenken und Behalten

(Petra)

Die schönen Frankfurt-Produkte meiner Freundin Silke habe ich schon häufiger empfohlen. Mit ihrem Geschäftspartner Till hat sich das Portfolio auch in diesem Jahr noch mal erweitert: Das Neueste ist das 1000-teilige Frankfurt-Puzzle, das den Frankfurter Weihnachtsmarkt mit vielen witzigen Details und Geschichten drumherum zeigt (von Ravensburger produziert, Preis: 29,90 Euro). Außerdem gibt es verschiedene Tees (der „Kapitalisten-Tee“ ist mein Favorit), Bücher, T-Shirts. Ein super Geschenk ist auch das Frankfurt-Memory mit spannenden Details: Viele habe ich im Stadtraum schon tausend Mal wahrgenommen – aber wo war das bloß? Hier hilft das beiliegende Booklet weiter und macht Lust, das nächste Motiv-Duo im Memory herauszupicken. Ihre Produkte gibt es in vielen Buchhandlungen, den Hessen-Shop und hier

Galerie Gesamtmetall

(Martin)

Wenn Schmuck einen Namen hat in Frankfurt, dann ist das GALERIE GESAMTMETALL! Aktuell ist auch die Schaufenster- bzw. Innenraumgestaltung wieder eine Attraktion: „Gesamtmetall erzählt sein Weihnachtsnarrativ“

Arne Peters und sein Team sind eine eigene Schmuckschatulle. Daniela, Petra ich und viele andere  lieben diesen Schmuck-Ort - und bei GALERIE GESAMTMETALL, da geht man regelrecht auf eine Schmuck-Entdeckungs-Reise

Unsagbar, wie viele Designer und unterschiedliche Schmuckstile und Schmuckstücke es dort zu entdecken gibt. Arne und alle anderen können Geschichten zu den Schmuckstücken erzählen, kennen die Menschen dahinter persönlich, haben Schmuckwissen, können beraten und haben einen treffsicheren individuellen Blick.

Auch wenn GALERIE GESAMTMETALL von außen klein wirkt – es ist an sich schon eine Überraschung, zu entdecken, wo sich im Raum alles Schmuck finden lässt -- Macht euch hübsch, tragt Geschmeide: schmückt euch! -- Schmuck heißt: GALERIE GESAMTMETALL! 

https://galerie-gesamtmetall.com
GALERIE GESAMTMETALL, Liebfrauenberg 52, 60313 Frankfurt am Main
Foto: © Galerie Gesamtmetall

Tausend schöne Dinge in der Etagerie & Maschenwahn

(Andrea)

Die Etagerie in der Taunusstraße 1 in Offenbach ist immer einen Besuch wert. Egal, ob ich ein kleines Mitbringsel, eine witzige Postkarte oder ein Geschenk suche, bei Eva werde ich fündig. Sie hat ein gutes Händchen, was die Auswahl betrifft und das meiste ist von hier. Also, Sachen von Offenbacher Produzentinnen und Produzenten, aber natürlich auch drumherum. Es gibt Betonstücke von Alex, schönes Porzellan von Birgit Palt, Bilder und und und. Wer mittags einkehrt, kann sich an den großen Tisch setzen und gut essen oder leckeren Kuchen genießen. Der Plausch gehört dazu und alleine das macht die Momente immer sehr kostbar. Weil ich mich, wenn endlich mal alle Fotos sortiert sind, beim Hörbuch mal mit den Stricknadeln bewaffnen will, werde ich mich dann mal in die andere Ecke des Geschäftes wagen und mich bei Ulrike Janssen von Maschenwahn beraten lassen. Das hübsche Bild habe ich auf der Seite von Nadine Gersberg und der geschätzten Ida Todisco gefunden www.offenbachhaeltzusammen.de

Etagerie und Maschenwahn, Taunusstraße 1, Offenbach

X-MAS GEDRUCKTES: Anne Rabe "Die Möglichkeit von Glück"

(Petra)

Den Deutschen Buchpreis hat sie in diesem Jahr für ihr Romandebüt nicht erhalten, obwohl sie mich mit diesem tollen Buch sehr berührt hat: Anne Rabe: "Die Möglichkeit von Glück". Dass wir – nach über 30 Jahren endlich – öffentlich und literarisch darüber nachdenken und streiten, was der Euphemismus der "Wiedervereinigung" von Ost und West damals und heute wirklich hieß, und welche Auswirkungen er auf die Menschen der ehemaligen DDR hat(-te), ist tröstlich. Und wichtig.

Nicht nur, um die Traumata ganzer Generationen, Missverständnisse und Versäumnisse zwischen Ost und West nun verspätet anzugehen, sondern auch aus Respekt für persönliche Lebenswege derjenigen, die im neuen Deutschland mit sich und anderen gerungen haben. Nein, ich schiele hier nicht auf den Aufstieg der AfD und auch nicht auf den unerträglichen Rechtsruck insgesamt (auch im Westen).

Es geht in Rabes Roman in erster Linie um prägende Werte, individuelle Entwicklungen und familiäre und gesellschaftliche Konditionierungen, die in Ostdeutschland weitgehend identitätsstiftend waren. Das war und ist natürlich politisch. Plötzlich war alles anders, vieles (scheinbar) wertlos – und der Einzelne auf sich und im Zweifelsfall auf gut vertrautes "Damals" zurückgeworfen. Gerade auch für Kinder und Jugendliche bedeutete die Veränderung ja nicht nur neue Freiheiten und Perspektiven, sondern oft auch Haltlosigkeit. Pionierin zu werden, geht nicht mehr? Wieso? War alles, worauf wir uns bisher verlassen konnten, falsch? Was haben uns die Erwachsenen vorgelebt? Und was sagen sie uns jetzt? Viele Erwachsene waren in der Situation jedoch erst mal mit sich und ihrer Orientierung beschäftigt. Ich will nicht sagen, dass unsere und die jüngere Generation im Osten "verloren" war, aber es ist heftig, was alles offenbar unter der Oberfläche blieb und vor sich hin gärte, wie oft Gewalt auf unterschiedlichsten Ebenen Leben prägte. Und dann denke ich an die versprochenen "blühenden Landschaften" und kotze innerlich. Klar ging es um Konsum-Sehnsucht, um Teilhabe an all den westlichen Verheißungen und Optionen einer touristischen "Welteroberung". Verständlich, auch wenn ich mich damals mitunter darüber lustig gemacht habe. Doch das war nicht alles. Aber alles, was zunächst wahrgenommen worden ist. Und all das ist noch immer wenig ausgesprochen, geschweige denn aufgearbeitet. Dies ändert sich gerade. So auch mit Rabe und anderen Autor*innen, Kulturschaffenden und anderen.

Die Protagonistin Stine klaubt im Verlauf der Erzählung Splitter davon zusammen – und versucht, einige davon bewusst an ihrem Weg liegenzulassen: sie beschäftigt, was die sozialistische Suche nach einer „besseren Gesellschaft“ jetzt in der Konsequenz heißt, was eine krass kalte und misshandelnde Mutter getan hat, die NS- und DDR-Geschichte des geliebten Großvaters und anderes mehr. Ihr gelingt es zumindest, das Ganze zu reflektieren, manches über die Familiengeschichte herauszufinden, sich zu distanzieren und zu entscheiden, vieles anders zu machen als es tief in ihr eingebrannt "gelernt" ist. Hört sich nach einem guten Weg an.

Frankfurt / Bembel / Apfelwein

(Daniela)

Ich war vor Kurzem das erste Mal bei Beeindruckt im Sandweg 105. Da sist ein ganz ganz kleiner Laden. Ich bin bisjetzt immer nach Sachsenhausen gefahren, wenn ich einen gravierten Bembel haben wollte, denn ich wusste nicht, dass es das in Hibbdebach auch gibt. Naben Bembel hat der Daniel noch viele andere tolle Sachen. Schaut mal im Laden vorbei: https://www.beeindruckt.com/

Über Daniel könnt ihr auch die Geschenkboxen von Jockels Apfelweinagentur aus Orschel beziehen. Jockel macht wirklich einen tollen Apfelwein und andere Spezialitäten! http://www.apfelweinagentur.de/Geschenkbox/

 

www.apfelweinagentur.de/Geschenkbox/

X-MAS GEDRUCKTES: Florian Illies "Zauber der Stille"

(Petra)

Zunächst war ich nicht sicher, ob ich ein Buch über Caspar David Friedrich lesen will – für mich ein Inbegriff deutschen Spießertums, erdrückender "Schinken" überm Sofa und "Achs" und "Ohs" angesichts von Landschaftsidyllen mit Ausrufezeichen. Doch Florian Illies ist ein so toller Erzähler – und ebenso wie schon "1913" und "Liebe in Zeiten des Hasses" verzaubert er mich mit seinem klugen Blick in "Zauber der Stille" auf den lange vergessenen und vor allem von den Nazis missverstanden-vereinnahmten Maler des 19. Jahrhunderts.

Der war nur vielleicht auf den ersten Blick ein Langweiler oder Kleingeist mit großer Heimatverbundenheit (aus heutiger Sicht) und gar kein Naturalist: seine Landschaften konstruierte er in seinem Atelier, gerne bei verschlossenen Fensterläden, und malte sie keineswegs naturalistisch "ab". In seinen Gemälden schaut er auf eine einsame Welt, die still und melancholisch ist (die Menschen sieht man nur von hinten). Als ob jede Bewegung von Mensch und Natur einen Moment innehielte, die Luft anhielte in einer angespannten Situation. Kein Wunder also, dass der Autor die vier Elemente "Feuer", "Wasser", "Erde" und "Luft" zu Kapiteln seiner Geschichte über Friedrich macht. Wie schon in früheren Büchern packt Illies zahlreiche Anekdoten – manchmal am Rande des Gossips – aneinander, die ganz unterschiedliche Facetten und Interpretationen von Friedrich zeigen, schafft unerwartete Querverbindungen von Goethe und Gerhard Schröder bis hin zum Schirn-Raub und dem Frankfurter Bahnhofsviertel in den Neunzigern des 20. Jahrhunderts. Und er zitiert aus Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit", einen Satz, den ich mir merken will (nicht nur für Caspar David Friedrich): "Halten Sie stets ein Stückchen Himmel über Ihrem Leben frei".

InsideHer

(Daniela)

Ich war leider schon lange nicht mehr bei Sandra Maravalo shoppen. Aber wenn ihr erotische Dessous und exclusive Sextoys sucht, dann solltet ihr zu Sandra gehen.

Sie ist eine hervorragende Beraterin und man findet bestimmt etwas in ihrem kleinen, feinen Laden.

InsideHer
Dessous und Accessoires
Vilbeler Str. 34 60313 Frankfurt
Mo-Sa 12 h bis 19 h

Lars Eisinger / Feine Kleidung

(Martin)

Uwe und ich mögen Lars Eisinger und gehen da sehr gern hin. Lars hat einen super Geschmack und eine sensationelle Auswahl an feiner Kleidung. Ob Fred Perry, Nudie Jeans, Baracuta, Stetson oder andren super Labels – man geht auf alle Fälle schicker raus als rein! 

Lars ist übrigens umgezogen und die guten Nachrichten sind, er ist im Brückenviertel geblieben und der Laden ist größer und noch reichhaltiger geworden. Unbedingt sich dort selbst einkleiden und Geschenke kaufen, die Welt wird schöner! 

Lars Eisinger, Brückenstraße 31, 60594 Frankfurt am Main

Foto: © Lars Eisinger Homepage

VORSCHAU
Freitag, 22. Dezember: Tiefenrausch Klangkombinat

(Uwe)

Daniela ist großer Fan von KlinK, dem Duo mit Pramila Chenchanna und Thore Benz. Aus den Kompositionen von Bassist Thore ist die Musik des Tiefenrausch Klangkombinates entstanden, sie ist  urban, tanzbar, melodisch und voller Leidenschaft. Rhythmus und Sound verschmelzen zu einer pulsierenden organischen Einheit. Mit einer Symbiose unterschiedlicher Elemente aus Funk, Jazz, Pop und Worldmusic ist Tiefenrausch sowohl Jazz-als auch Danceclub kompatibel. Ein würdiger musikalischer Jahresabschluss in der Brotfabrik.

Weitere infos und Hörbeispiele: https://www.tiefenrausch-klangkombinat.de

Brotfabrik
F, Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Freitag, 22. Dezember: Of/ Ho Ho House

(Andrea)

Ich war erst einmal in der Stadtschänke und echt überrascht. Viele junge Leute, gute Stimmung (aber leider sehr verqualmt). HO, HO, HOUSE! Wir freuen uns auf einen letzen, vorweihnachtlichen Tanz im Tempel der Glückseligkeit aka Stadtschänke. Wir schenken Euch den Eintritt und tolle Künstler (Namen werden bald aus dem Sack gezaubert). Start: 20.00 Uhr Ende: offen Eintritt: frei

Stadtschänke am Wilhelmsplatz, Offenbach

Samstag, 23. Dezember: FFM/ Peter and the Test Tube Babies

(Andrea)

Ja, ist denn schon Weihnachten? Ja, liebe Leserinnen und Leser, es ist soweit und wie immer um diese Zeit spielen die Punkrocker von Peter and the Test Tube Babies ein Konzert. Wir gehen natürlich hin und ich freue mich schon sehr auf den Abend. "2023 jährt sich zum 40. Mal die Veröffentlichung ihres größten Erfolgs „The Mating Sounds of South American Frogs“. Mit diesem Album starteten die Test Tube Babies ihren globalen Erfolg, und waren mit verantwortlich für den Soundtrack der Jugend unzähliger Punks. Bei keiner Party, keinem Dosenbier, keinem Ausflug fehlten die Songs von „South American Frogs“. Jetzt, 40 Jahre später, werden die Test Tubes zum Jubiläum des Albums alle Songs einmalig live spielen, und ihr Best-Of-Programm präsentieren. Verschiedene Gäste aus der Test Tubes Geschichte könnten zur Überraschung des Abends auftauchen. Mag sein, dass manche schon länger glauben, es könnte das letzte Mal sein, die genialen Test Tube Babies um Band-Leader Peter Bywaters live erleben zu können, aber wahrscheinlich ist es einfach die Intensität von echtem Punk Rock ohne Schnickschnack und Allüren, die ihre Fans zu schätzen wissen, und deshalb Peter and The Test Tube Babies seit Jahrzehnten die Treue halten. Ein Versprechen für ein kultiges Klassentreffen, das auch nach 45 Jahren immer noch für Aufregung und Spektakel sorgt. Der Soundtrack einer ganzen Jugendbewegung. Hoffentlich nicht zum letzten Mal ... Einlass 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Sonntag, 24. Dezember: Of/ Ata & Ian Pooley

(Andrea)

So richtig glauben kann ich es selber nicht, aber ich habe tatsächlich vor Wochen Karten für den heutigen Plattenauflegeabend im Robert Johnson gekauft! Weil ich Ata irgendwann Anfang des Jahres erstmals live erlebte und mich nach diesem Set verneigte. Heute teilt er sich die Nacht mit Ian Pooley. Den kenne ich bislang auch nur vom Namen her, habe aber mal reingehört und, ja, ich denke, wir werden bis ins Morgengrauen tanzen. Ab 23.59 Uhr. Bild: Hessenschau

Robert Johnson, Nordring, Offenbach

Dienstag, 26. Dezember: Schallplatten-/CD-/Comic- & Film-Börse

(Uwe)

Das Kasino der Jahrhunderthalle ist am Morgen des 2. Weihnachtsfeiertages eine Schatztruhe. Über Jahre besuchte ich die Veranstaltung mit einem guten Freund und stöberte mich durch das umfassende Angebot. Neben den vielen Dingen, die man immer schon haben wollte und nun tatsächlich findet, sind die ganzen Experten in der Halle ein Erlebnis. Ein Muss!!

Jahrhunderthalle / Kasino
Beginn: 11:00 Uhr / Ende: 16:00 Uhr
Foto: Jahrhunderthalle

Dienstag, 26. Dezember ÖL!

(Martin)

Nach dem Roman von Upton Sinclair
Am 26. Dezember ist dann die vorläufig letzte Vorstellung! 

Öl! ist großartig – und weil die Inszenierung so super ist und HR 2-Kultur nach der Premiere vor zwei Jahren damit recht hatte, dass ein neues Kultstück geboren ist! 

Große Bühne! Großes Kino! Schauspiel, Kunst und dabei große Freude!

Regisseur Jan Christoph Gockel und ein ausgezeichnetes Ensemble im Schauspiel bringen Hollywood nach Frankfurt! Hier werden künstlerische Genres miteinander in Verbindung gebracht: Ausgangspunkt ist der Roman Öl! von Upton Sinclair, der mit dem Titel ‚There will be blood‘ verfilmt wurde. Auf der Frankfurter Bühne bzw. mit Außendrehs rund um das Schauspielhaus herum, schafft es der Regisseur mit seinem Team etwas ganz eigenes entstehen zu lassen: Schauspiel, Film, Drama, Komödie, Geschichte, Generationenkonflikte, narzisstische Problematik, gesellschaftlich-ökologische Verknüpfungen... 

Großartig gespielt, fesselnd, hineinziehend – im Grunde eine ‚Coming-of-Age‘ – Geschichte, die es schafft, den Bogen ins ‚Große und Ganze‘ zu schlagen. 

Die FR schreibt: „Am Schauspiel Frankfurt hingegen hört der Spaß absolut nicht auf. Hier hat zur großangelegten Spielzeiteröffnung und vor dem ersten vollbesetzten Zuschauerraum im Schauspielhaus seit 18 Monaten Jan-Christoph Gockel eine eigene Fassung erstellt. Kein Abend für Faulpelze. Wer den Roman gelesen hat, muss keine Angst haben, sich zu langweilen, wer den Roman nicht gelesen hat, wird sich möglicherweise die Frage stellen, was das alles soll. Möglicherweise aber auch nicht, denn als absolutes Theater entfaltet das vielleicht auch so seine Wirkung. Zumal Torsten Flassig Bunny ist, der naive Tropf, der Träumer, und Wolfram Koch Dad ist, der Ölbaron, der Selfmademan, der mit allen Wassern gewaschene Kapitalist, der aber nicht unsympathisch gezeichnete Mensch. Sein Sohn kann ihm kaum widerstehen. In Frankfurt ist das ein tolles Pärchen, aufgeweckt und genüsslich umspielt von Andreas Vögler, dem kapitalismuskonformen Prediger – eindeutig Amit Epsteins Kostüm: vorne weiß wie das Lamm Gottes, hinten schwarz wie der Tod – , und Caroline Dietrich als apartem Hollywoodstar Vee Tracy.“ 

Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/oel/1669/
Dienstag, 26. Dezember um 18.00h
Schauspiel Frankfurt – Großes Haus
Foto: © Thomas Aurin

Dienstag, 26. Dezember: Of/ Weihnachten in Orient und Okzident

(Andrea)

Heute lädt die Offenbacher Kantorei zum traditionellen Weihnachtskonzert und das ist besonders schön, bei freiem Eintritt, um allen Menschen die Möglichkeit zu einem Konzertbesuch zu geben. Dieses Jahr mit besonderem Programm: „Weihnachten in Orient und Okzident“ lautet der Titel und so werden den bekannten Weihnachtsliedern orientalische Versionen gegenübergestellt. Die ursprünglich aus dem Irak stammende christliche Sängerin Rita William und Ragged William (Ney und Duduk) stellen bekannte und unbekannte Weihnachtslieder der arabischen Welt vor. Auch ein aramäisches Weihnachtslied und ein Chanukkalied werden zu hören sein. Die Zuhörenden dürfen gespannt sein, wie sich die orientalischen Klänge mit der vertrauten Tonsprache von Buxtehude, Praetorius, Reger u.a. verbinden. Ein Höhepunkt wird die Komposition „Maria durch die Wüste ging“ der aserbeidschanischen Komponistin Khadija Zeynalova sein. Der Text schildet die Geburt Jesu, wie sie im Koran und auch in apokryphen christlichen Schriften erzählt wird. Den Schluss bildet die Choralkantate „Vom Himmel hoch“ des Jubilars Max Reger (1873-1916), in der er alle 15 Strophen des Liedes vertont und das Publikum ab und zu auch mitsingen kann. Neben Rita und Rageed William musizieren die Offenbacher Kantorei und Sinfonia Nova Offenbach. Die Leitung hat Bettina Strübel. Der Eintritt ist traditionell frei, um allen einen Besuch zu ermöglichen. Um Spenden wird gebeten. Einlass ab 17.15Uhr, Beginn 18 Uhr.

Lutherkirche, Waldstraße 74 in Offenbach

Dienstag, 26. Dezember: FFM/ Rodgau Monotones

(Andrea)

Mit Songs wie "Ei Gude wie" und "Erbarmen die Hessen kommen" haben die Rodgau monotones Musikgeschichte geschrieben. Zumindest lokale. Und sie wären schon lange nicht mehr da, wäre es bei diesen beiden Songs geblieben, natürlich ging es weiter und fragt man die Musiker der Rodgau Monotones nach dem Status ihrer Band, hört man Sätze wie „Wir sind ein unzerstörbarer Anachronismus“. Da klingt ein wenig Selbstironie an, auch sympathisches Understatement, vor allem aber viel Selbstbewusstsein. Schließlich ist die Band aus dem hessischen Hinterland seit 1977 unterwegs. Und das im Kern mit der selben Besetzung. Denn Sänger Peter „Osti“ Osterwold, die Gitarristen Ali Neander und Raimund Salg sowie Bassist Joky Becker und Schlagzeuger Mob Böttcher sind Gündungsmitglieder der Monotones. Worum es ihnen ursprünglich ging, daraus machen die Herren keinen Hehl. „Unsere erste Probe war geil und laut, wir ham Bier getrunken, ZZ Top geklaut ...“ setzten sie ihren Anfängen später in zwei Songzeilen ein Denkmal. Blues, Boogie und markanten Rockriffs sind sie auch in eigenen Liedern bis zum heutigen Tag treu geblieben. Im typischen „Rodgau Style“ mit treibendem Schlagzeug, einem stoischen Bass, jeder Menge fetter Gitarren, ekstatischen Gesängen und scharfem Gebläse als Bonus. Dafür sind längst Sängerin Kerstin Pfau als zweite Stimme und Saxophonist Matthias Dörsam mitverantwortlich. Wer die Rodgau Monotones aufgrund all der Hessizismen und unüberhörbarem Lokalkolorit in den Texten nach wie vor für ein regionales Phänomen begreift, schaue sich einmal die Geschichte der Rodgau Monotones im Zeitraffer hier im Anhang an.", 20 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

27. Dezember: The Music Of Hans Zimmer & Others

(Uwe)

Gleich kommt eine Aufzählung an Soundtracks zu Welterfolgen, die von Hans Zimmer komponiert wurden. Seine mit meilenweitem Abstand liebste Melodie von ihm ist der Main Title aus dem Film True Romance. Unschlagbar gut, diese Südseeklänge, die zum ersten Mal erklingen, wenn die Handlung noch im kalten Detroit spielt. Wenn man diese Melodie hört, die Ennio Moricone oder Nino Rota-Niveau hat, ist man gefühlsmäßig sofort in diesem großen Film, für den Quentin Tarantino das Drehbuch schrieb, der aber von Tony Scott inszeniert wurde. So muss es aber sein, dann hat der Komponist alles richtig gemacht.

Nun zum offiziellen Pressetext: „Die Klangwelten von Hans Zimmer u.a. mit der Musik aus Fluch der Karibik, König der Löwen, Mission Impossible, Batman, Dark Knight, Inception, Interstellar, Dunkirk, Superman, Gladiator“. Zweifellos ist Zimmer ein Meister und hat hat die Welt des Films geprägt, Oscar-, Globe- und Emmy sind da nur konsequent. Bevor Zimmer selbst im kommenden Frühjahr für Höchstpreise in die Festhalle kommt, spielen andere seine Songs in Höchst.

Jahrhunderthalle Höchst
20 Uhr
Foto: Homepage Jahrhunderthalle

Donnerstag, 28. Dezember: FFM/ Dritte Wahl und Knorkator

(Andrea)

Die Songs heißen "Wir schießen die Milliadäre ins All" oder "Keine Zeit für weiße Fahnen". Seit 1999 gibt es die deutschsprachige Rock- und Punkband Dritte Wahl aus Rostock. Seit 35 Jahren touren sie durch die Lande und wer heutzutage Punkrock hört, kommt um die Band nicht mehr herum. Begleitet werden sie von Knorkator, einer Rockband aus Berlin, die sich selbst als Deutschlands meiste Band der Welt bezeichnet. Einlass 18.30 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Donnerstag, 28. Dezember: FFM/ The Doors Tribute Band

(Andrea)

The Doors haben mich lange begleitet und weil ich immerhin zum 20. Todestag an Jims Grab stand, will ich heute unbedingt ins Nachtleben. "Die Doors-Tribute-Band hat sich ganz dem typischen psychedelischen Livesound der Doors verschrieben - speziell ihr Sänger, der die Rolle des Jim Morrisons mit einer Intensität ausfüllt, als wär dessen Geist leibhaftig in ihn gefahren. In der ursprünglichen 4er-Besetzung der Doors reproduzieren sie den klassischen Sound der 60’s mit originalen Instrumenten. Dabei spielen sie die Songs der Doors nicht einfach nur so, sondern leben sie förmlich mit einer energiegeladenen Bühnenshow und spontanen Improvisationen." Einlass 19 Uhr.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

Freitag, 29. Dezember: U-BAHN KONTROLLÖRE IN TIEFGEFRORENEN FRAUENKLEIDERN

(Uwe)

30 + 1 JAHRE HARDCORE A CAPELLA

Entstehungsgeschichte der Band mit dem langen Namen auf der eigenen Homepage ist im übertragenen Sinne genauso lang wie er Bandnamen. Das Wichtigste in Kürze: „8. Juni 1991. Das Jugendcafé Oberursel, nahe Frankfurt, veranstaltet einen Rockworkshop mit den Profis der lokalen Musikszene. Der Andrang ist enorm. Mehrere Dutzend junger Musikanten treffen aufeinander, ein ganze Wochenende lang wird gejammt, gerockt und wild herumexperimentiert. Inmitten dieses kreativen Sodom und Gomorrha kreuzen sich auf schicksalhafte Weise die Wege von Harald Bannoehr, Matthias Keller, Sebastian Rajkovic und Filippo Tiberia. Die Vier stellen fest, dass sie aus dem Stegreif fantastisch miteinander singen können. Am Ende unterhalten sie das gesamte Café mit improvisiertem Satzgesang. Es wird beschlossen, ein a cappella-Projekt zu starten und kurze Zeit später trifft man sich zur ersten Probe im Wohnzimmer von Sebastians Eltern. Alle müssen Filzpantoffeln tragen, der gute Teppich will es so. Noch bevor der erste Ton gesungen wird, klingelt ein sympathischer junger Mann an der Tür: „Hallo, ich hab gehört, ihr braucht noch einen fünften Sänger.“ Es ist Oliver Hartstack. Sebastian hat ihn am Abend zuvor beim Trampen kennengelernt, während der Fahrt mit ihm im Duett gesungen und ihn kurzerhand zur Probe eingeladen. Das Quintett ist komplett ….“

Zoom
F, Carl-Benz-Str. 21
Einlass 19 Uhr
Foto: Zoom Homepage

Freitag, 29. Dezember: FFM/ Alex im Westerland

(Andrea)

Irgendwann beschlossen vier Frankfurter Jungs, die Ärzte und Toten Hosen nicht nur gut zu finden, sondern genauso zu werden. Das haben sie in den vergangenen 30 Jahren professionalisiert und sind damit seit eben dieser Zeit auch sehr erfolgreich damit. Sogar ins Finale des Coverband-Contests der FR "Hessen rockt" haben Alex im Westerland es geschafft. Der Witz und der Charme von DIE ÄRZTE, die Energie und Spielfreude von DIE TOTEN HOSEN: diese Zutaten zu einer explosiven Rockshow zu kombinieren, das Beste aus zwei Welten vereinen: Auf dieser Mission befindet sich Alex Im Westerland, ein großer Spaß!Einlss 18.30 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Samstag, 30. Dezember: HIGHEST PRIMZAHL ON MARS

(Uwe)

Mehr muss man garnicht wissen: Psychedelische Soundkollagen auf dem Fundament repetitiver Rhythmen, improvisierte Songs zwischen Spacerock, Psychedelic, Shoegaze und Krautrock. Flug durch Raum und Zeit ... . Anschnallen und Abheben – auf ins Ungewisse.

Arun, Hank, Gerd und Frank freuen sich auf euch!

Frankfurt, Dreikönigskeller
Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr
Abendkasse 10 Euro, kein VVK
Foto: Frank Dietrich

Samstag, 30. Dezember: FFM/ Jaya the Cat

(Andrea)

Fast könnte ich mein Nachtlager in der Batschkapp aufschlagen, aber Jaya the Cat nehme ich noch mit. Die Band kommt aus Boston beziehungsweise Amsterdam und ist mit ihrer Mischung aus Roots-Reggae, Ska, Punkrock eien absolute Entdeckung. "Denn wer eine vergleichbar explosive, wandlungsfähige und dynamische Live-Band aus dem Skapunk-Sektor sucht, sollte eine Lupe im Gepäck haben – hunderte von Shows zwischen ausverkauften Headliner-Touren, Support-Slots für Bands wie die Beatsteaks, Less Than Jake oder Sublime und prestigeträchtigen Festivalauftritten auf dem Ruhrpott Rodeo, dem Pukkelpop und dem Lowlands sind Beweis genug für die musikalische Feuerkraft des Quartetts. Auf dem Nachfolger zum 2012 erschienenen, programmatisch betitelten „The New International Sound Of Hedonism“ zeigen sich Jaya The Cat nicht nur sommerlich smooth, sondern auch mit klarer Kante und politisch motiviert. Die wechselnden Anteile aus krachigem Punkrock, rootsigen Classic-Reggae-Licks und energetischem Ska auf dem innerhalb nur eines Monats in Berlin aufgenommenen Album ergänzen Lagadec und seine Partygemeinde um Versatzstücke aus Blues, Soul, Dub, Dancehall und HipHop. Hauptsache das Ergebnis ist laut, hat Drive und macht auf jeder Party eine gut groovende Figur. Mit ihrer stilistischen Vielgliedrigkeit schaffen es die Wahl-Holländer letztlich auch, ewige Nörgler und Genre-Puristen mindestens zum Mitwippen zu bewegen – wenn nicht sogar zum ausgelassenen Skanking oder Runden drehen im Pit. Herzschmerz, Liebe, Politik, Irrsinn, Optimismus: „A Good Day For The Damned“ hat alles, was man sich von einer treibenden, bewegenden Skapunk-Platte wünschen könnte." Einlass 18 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Samstag, 30. Dezember: FFM/ Nachtleben

(Andrea)

Warum die Band MADHOUSE FLOWERS heisst, warum zwei Keyboarder, nicht jedoch zwei Schlagzeuger mitspielen dürfen, warum einer der Gitarristen Transposer genannt wird, warum der Bassist die Nena gut kennt, warum der Schlagzeuger so lange Haare hat, ob ein prominenter Frankfurter DJ den Sänger tatsächlich Bühnenhure genannt hat, warum einer der Keyboarder ein Faible für Karl May hat, wer Sting Ray Lewin ist, ob es in der Band Geschwisterliebe gibt, was ein Virus ist, ob man Ausnahmegitarristen auch als Privatlehrer engagieren kann, welche Schwerpunkte man so im Leben setzen kann, ob ehemalige Musikerkollegen mittlerweile Popstars sind, wer mit wem warum getourt ist und sonst noch was ...?!? Also alle Fragen und Antworten gibt es vielleicht und eventuell heute im Nachtleben. "Als sich im Jahr 1993 die Madhouse Flowers in Frankfurt am Main gründeten, hatten Bands zumeist nur eine recht geringe Halbwertzeit. Der Schwerpunkt lag Mitte der 90er auf Bandprojekten mit Aussicht auf Plattenvertrag, die oftmals schneller wieder aufgelöst wurden, als man eine Gitarre stimmen konnte. Klar träumten auch die Musiker um Chris Stinchcombe den süßen Traum vom Rockstardasein, entschieden sich jedoch, den Weg auf die Bühne als Coverband zu versuchen. Keine schlechte Wahl...Beginn 20.30 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt

JANUAR 2024
Donnerstag, 4. Januar: Performance und Gespräch über die Folgen des 7. Oktober

(Martin)

„Wie man nach einem Massaker humanistisch bleibt in 17 Schritten“

Maya Arad Yasur
Performance und Gespräch über die Folgen des 7. Oktober
Schauspiel Frankfurt 

Am 07. Oktober 2023 verübte die Terrorgruppe Hamas brutale Massaker gegen die israelische Zivilbevölkerung.
Seitdem eskaliert der kriegerische Konflikt im Nahen Osten. 

Unmittelbar aus dieser Erfahrung heraus, hat die israelische Autorin Maya Arad Yasur einen Text geschrieben, den die Regisseurin Sapir Heller (die am Schauspiel Frankfurt derzeit »Die verlorene Ehre der Katharina Blum« inszeniert) szenisch umsetzt. 

Gemeinsam finden sie eine Form der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Schmerz... 

Entstanden ist eine theatrale Performance, die nach der Menschlichkeit, der Empathie und der verbleibenden Hoffnung fragt.

Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch über den 07. Oktober und die Folgen statt – auch in Deutschland, auch in Frankfurt. Wie kann man angesichts der Ereignisse humanistisch bleiben? Wie kann vermieden werden, dass Antisemitismus und Rassismus die Gesellschaft weiter spalten?

Vorverkauf ab 11. Dezember hier: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/humanistisch-bleiben-in-17-schritten/1699/

Donnerstag, 4. Januar um 19.30h:
Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main

Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt

Samstag, 13. und Sonntag, 14. Januar: Die Blechtrommel

(Martin)

Der Jahrhundertroman „Die Blechtrommel“ (1959) von Günter Grass ist über jede Kritik erhaben. Umso herausfordernder ist die Umsetzung des Monumentalwerkes auf der Bühne. Die Idee des Hamburger Schlagzeugers Stefan Weinzierl ist naheliegend und dennoch einzigartig: Ausgewählte Szenen, gelesen von Schauspieler Devid Striesow, werden von ihm atmosphärisch untermalt und immer wieder bekommen die vielfältigen Schlaginstrumente auch ihren solistischen Platz. 

Sprache und Musik erzählen das Leben des Oskar Matzeraths, der mit drei Jahren sein Wachstum einstellt und aus scheinbarer Kindheitsperspektive die Welt der Erwachsenen erlebt. Eine Lebensgeschichte – von der Geburt 1924 in Danzig bis zum Ende des zweiten Weltkriegs. Und so wie Oskar seine Stimme zum Trommelspiel erhebt, so kombinieren Striesow und Weinzierl die starke Ausdruckskraft von Günter Grass‘ Roman mit den facettenreichen Klangfarben von Vibraphon, Marimba, Percussion und Live-Elektronik – ein einzigartiges, intensives Text-Musik-Erlebnis, dessen Botschaft in einer Zeit von zunehmendem Nationalismus und Populismus wieder immens an Aktualität gewonnen hat.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/die-blechtrommel/
Samstag, 13. Januar um 20.00h und Sonntag, 14. Januar um 18.00h
Konzert/Lesung im Mousonturm
Foto: © Martin Lukas Kim

Freitag, 19. Januar: Of/ Im Taxi mit Madeleine

(Andrea)

Beschenkt Euch und geht zu Kino Kulinarisch in die Alte Schlosserei! Alleine beim Lesen der Menüfolge wünsche ich mir, dass es bald Mitte Januar werde. Coq au Cidre oder Ratatouille, eine Tarte au Citron, klingt das nicht herrlich (und nach Sommer)? Dazu noch die Fahrt quer durch die Stadt an der Seine, wer möchte da nicht mitfahren? "Der Pariser Taxifahrer Charles (Dany Boon) hat einen ziemlich schlechten Tag. Er steckt tief in Schulden, droht wegen zahlreicher Verkehrsverstöße seinen Führerschein zu verlieren und seine Ehe droht zu zerbrechen. Doch dann steigt Madeleine (Line Renaud) in sein Taxi, eine elegante, resolute 92-jährige Frau. Da sie in ihrem Alter davon ausgeht, dass es jederzeit ihre letzte Taxifahrt sein könnte, bittet sie Charles auf dem Weg zum Pflegeheim einige Zwischenstopps einzulegen: Noch einmal möchte sie jene Orte sehen, die wichtig waren in ihrem Leben. Charles, anfangs verärgert und mürrisch, fährt los. Mit jedem Stopp entfaltet sich die erstaunliche Vergangenheit von Madeleine und Charles ist zunehmend fasziniert von ihren Geschichten. Er erzählt ihr seinerseits von seinen Nöten und Madeleine wäre wiederum nicht Madeleine, wenn sie nicht mit ihrem Sinn für Humor und ihrer Lebensklugheit den einen oder anderen Rat für Charles hätte. Was wie eine normale Taxifahrt beginnt, wird zu einem tiefgründigen Abenteuer, das begeistert, nachdenklich stimmt, nachhaltig wirkt."

Kino Kulinarisch: Im Taxi mit Madeleine mit Coq au Cidre, Püree, Ratatouille, Pilzen & Tarte au Citron, Karten zu je 11,90 Euro inkl. Gebühren & Sektempfang gibt es wie immer unter: www.kinokulinarisch.de

Alte Schlosserei auf dem Gelände der EVO, Goethering, Offenbach

Donnerstag, 25. – Samstag, 27. Januar: Mauern - She She Pop

(Martin)

Hello! She She Pop kommt! Am 7. Dezember findet die Premiere von ‚Mauern‘ im Berliner HAU Hebbel am Ufer statt – super, dass She She Pop dann gleich Frankfurt besucht. 

Vor zehn Jahren saßen She She Pop in „Schubladen“ Altersgenossinnen aus der ehemaligen DDR gegenüber. Sie verhandelten die systemischen Bedingungen, die ihre sogenannten Identitäten hervorgebracht hatten: zwei starke Ideologien, zwei gegensätzliche Lehren, die in sich selbst stimmig waren. 

Unsere Selbstbilder allerdings, haben die letzten zehn Jahre gar nicht überlebt. Als gedankliche Fortsetzung von „Schubladen“ haben She She Pop für „Mauern“ erneut verschiedene Gäste eingeladen, die mit ihnen die Bühne teilen oder virtuell zugeschaltet sind. Gemeinsam gehen sie auf Zeitreisen zwischen Momenten der Vergangenheit und möglichen Zukünften

Die Reise führt entlang von Mauern, welche die Wahrnehmung und emotionale Prägung der gemeinsamen Realität durchziehen. Ausgehend von einem Trümmerberg aus dokumentarischem Material wird die Bühne mit Hilfe zukunftsbeschwörender Kameratechnik zur Zeitkapsel. Darin sehen wir unseren Held*innen dabei zu, wie sie sich gemeinsam an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ihrer Lebenswelt und den Relikten ihrer Vergangenheit herauszuziehen versuchen, um sich in imaginierten Möglichkeiten gemeinsam umzusehen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/mauern/
Donnerstag, 25. – Samstag, 27. Januar um jeweils 20.00h
Theater/Performance im Mousonturm
Solidarisches Preissystem
Foto: © Dorothea Tuch

Donnerstag, 25. – Sonntag, 28. Januar: Scarbo von Ioannis Mandafounis und Manon Parent

(Martin)

Ballett der Dresden Frankfurt Dance Company

Die Uraufführung von Scarbo fand im Frühjahr in Paris statt. Hier gleich mal eine Kritik dazu: https://www.deutschlandfunk.de/scarbo-neues-tanzstueck-von-ioannis-mandafounis-in-paris-dlf-7237b00d-100.html

Jetzt hat Scarbo seine Frankfurt Premiere und darauf kann man sich freuen! Scarbo ist ein Gnom, ein Kobold. Ioannis Mandafounis und Manon Parent haben sich diesen Titel von Maurice Ravel entliehen. So eröffnet Ravels Musik auch den Abend. Je länger Manon Parent tanzt, desto mehr wird das Publikum in ihre innerste Welt gezogen. Eine Welt, in der Trauer, Wut, Freude, Hilflosigkeit und Stärke existieren. Diese Gefühle bringt die Tänzerin unmittelbar in der Bewegung zum Ausdruck – ohne jeden Filter. Alle Zellen der Darstellerin scheinen in verschiedenen emotionalen Frequenzen zu vibrieren. Sich in all den unterschiedlichen Zuständen zu zeigen, ist eine Freiheit, die man sich selten nimmt. Dieses Teilen von Intimität ist der Kern von „Scarbo“. Dabei können sich die Zuschauer*innen durchaus fragen, ob es sich um reale oder fiktive Zustände handelt, um Erinnerungen an die Vergangenheit oder um eine persönliche Geschichte, die erzählt wird. 

Die Tänzerin selbst steht im Mittelpunkt dieser Erzählung, die vom Zusammenspiel ihres Körpers, ihrer Seele und ihrer Gefühle handelt. Der rhythmische Dialog von Farben, Musik und Tanz – der frei, unabhängig und unvorhersehbar bleibt – schafft eine Atmosphäre, die das Publikum in eine Live-Version eines Kunstfilms versetzt. 

Hier gibt’s einen Trailer zu sehen: https://youtu.be/1-IWq27CIzo?si=2o2Qbm7D2cKRFuNG

Donnerstag, 25. – Samstag, 27. Januar um jeweils 20.00h, Sonntag, 28. Januar um 16.00h
Bockenheimer Depot
Foto: © Jean Baptiste Bucau

SCHON MAL ANGEKÜNDIGT, LÄUFT NOCH 'NE WEILE
Noch bis Samstag, 23. Dezember: Fensterschau XXXIV – Tina Herchenröther

(Petra)

Heute schon bei Balenciaga reingeschaut? Mit zwei großformatigen Malereien ist Tina Herchenröther gerade in den Fenstern der ehemaligen Burg-Drogerie der Restauratoren zu sehen. Dabei ließ sich die Künstlerin von Kollektionen des Skandal-Modehauses Balenciaga inspirieren: Eine moderne Ritterrüstung aus der Kollektion 2020 und ein Kleid aus zahlreichen ineinander verflochtenen kleinen Metallringen inspirierten Herchenröther zu ihren Motiven. Das Wechselspiel aus Ornament, Weiblichkeit und Stärke stehen zentral in den beiden Werken.

Fensterschau XXXIV: Tina Herchenröther bei den Restauratoren, Ort: Fensterschau, Adresse: Burgstraße 43, bis 23.12., Öffnungszeiten: 24/7

Bis Ende Januar 2024: Rüsselsheim/ Frida Kahlo

(Andrea)

Frida Kahlo begleitet mich schon lange, lange und seit ich ihre Arbeiten erstmals sah, bewundere ich ihre schonungslose Offenheit. "Die Opelvillen präsentieren über 200 Fotografien aus der umfangreichen Bildersammlung von Frida Kahlo (1907–1954), die ihr als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial diente. Die mexikanische Künstlerin wurde durch ihre besondere Malerei zwischen Naiver Kunst, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit weltbekannt, nicht zuletzt durch ihre autobiografischen Themen und die Verarbeitung ihres bewegten Lebens – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst fünfzig Jahre nach Kahlos Tod kam ihr immenses privates Fotoarchiv ans Licht mit Bildern der Familie, des politischen Kampfes des Paares und ihres versehrten Körpers. Sowohl Frida Kahlos Vater als auch ihr Großvater waren professionelle Fotografen, und sie selbst machte sich die Fotografie auf unterschiedliche Weise zunutze. Sie sammelte unter anderem Daguerreotypien und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert und bewahrte Fotografien auf, denen sie ihren persönlichen Stempel aufdrückte, indem sie Dinge aus ihnen ausschnitt, Widmungen auf sie schrieb und sie personalisierte. Sie schenkte sie ihren Freunden, sie waren Erinnerungen an ihre verstorbenen Angehörigen und sie wurden zu einer wichtigen Inspirationsquelle für ihre Gemälde. Darüber hinaus dienten sie ihrer Selbstdarstellung. Frida Kahlo war sich bewusst, dass die Fotografie ein wirkungsvolles Medium war, um das Bild von sich zu vermitteln, das sie anderen zeigen wollte. Durch ihre Fotos, anonyme private Bilder und Porträts ihres Vaters sowie durch die von ihr gesammelten Aufnahmen renommierter Fotografinnen und Fotografen entsteht ein eindringliches Dokument der Zeit und ein intimer Einblick in das Leben einer der bemerkenswertesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Foto: Diego Rivera & Frida Kahlo Archives, Bank of Mexico, Treuhänder im Diego Rivera and Frida Kahlo Museum Trust Opelvillen

Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim

Bis Sonntag, 14. Januar 2024: Ausstellung DAM „Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber."

(Petra)

Ich mag die Arbeit des Deutschen Architekturmuseums sehr – und auf diese Ausstellung freue ich mich – heute ist die Eröffnung: Proteste müssen stören, sonst wären sie wirkungslos. Wenn Störungen in den öffentlichen Raum ausgreifen und sich dort festsetzen, wenn sie ihn dauerhaft blockieren, verteidigen, schützen oder erobern, dann entsteht Protestarchitektur. Detailreiche Modelle, gebaut an der Technischen Universität München und der Hochschule für Technik Stuttgart (Prof. Andreas Kretzer), zeigen Protestcamps von der Resurrection City 1968 bis zur Lobau-bleibt!-Bewegung 2021/2022. Vierzig "Bodenstrukturen" aus Lützerath, zumeist Pfahlbauten, wurden von Rokas Wille (HfG Karlsruhe) mit Fotopapiermodellen dokumentiert. Der Regisseur Oliver Hardt entwickelte für die Ausstellung eine Filminstallation. Gemeinsam mit Aktivist*innen konnte eine Hängebrücke aus dem Hambacher Wald übernommen werden. Auch ein 1:10-Hängemodell des Barrios Beechtown, eine Leihgabe des Künstlers Stephan Mörsch, zeigt diese Waldbesetzung. Die Ausstellungsarchitektur auf der um 1000 Quadratmeter erweiterten Fläche des DAM Ostend wurde von Something Fantastic entwickelt.

"Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber." Eine Ausstellung des DAM – Deutsches Architekturmuseum und des MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien
Ausstellung: Eintritt: 5 (3) Euro, Öffnungszeiten: Mo. geschlossen, Di., Do. und Fr.: 12 - 18 Uhr, Mi.: 12 - 19 Uhr, Sa. und So.: 11 - 18 Uhr

Bis 4. Februar: Familienführung „Nachgefragt: Frankfurt und der NS“

(Daniela)

„Nachgefragt: Frankfurt und der NS“
Vom Alltag und Familienleben junger Menschen im Nationalsozialismus
Familien-Führung im Jungen Museum

Wie kann man Kinder und Jugendliche für das Thema Nationalsozialismus interessieren? Zum Beispiel, indem man ihnen anschaulich vermittelt, wie diese Zeit den Alltag junger Menschen in Frankfurt geprägt hat. Deren Erfahrungen und Erlebnisse in Schule, Familie und Freizeit stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im Jungen Museum. Sie ist noch bis zum 4. Februar 2024 zu sehen.
Die Ausstellung richtet sich an Menschen ab 10 Jahren. Zeitzeug*innen-Interviews, biografische Dokumente und Objekte lassen den Alltag von Kindern und Jugendlichen in der NS-Zeit lebendig werden und ermutigen das junge Publikum zur Auseinandersetzung mit den eigenen Standpunkten.
Die Familienführung durch die Ausstellung spricht auch ganz bewusst Eltern und Großeltern an, für die die Zeit des Nationalsozialismus oft ein heikles Thema ist und die sich mit der Frage schwertun, wie sie mit den Kindern über den Nationalsozialismus reden sollen.
Um das Gespräch zwischen den Generationen zu erleichtern, hat das Team des Jungen Museums zusätzlich einen Leitfaden erstellt. Er liegt kostenlos im Museum zum Mitnehmen aus und steht auch online zum Download hier bereit.

SO, 10.12., 14 Uhr
Eintritt: 8€ / 4€ ermäßigt, zzgl. 3 € Führung
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: Eintritt frei!
Familien-Führung „Nachgefragt: Frankfurt und der NS“

Junges Museum Frankfurt und Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main www.historisches-museum-frankfurt.de
Foto: Uwe Dettmer

Freitag, 23. Februar: Of/ Beatlemania

(Andrea)

Die Rebelll´sche Studiobühne entwickelt sich immer mehr zu einem Beatles-Hotspot. Nach drei ausverkauften Jubiläumskonzerten „60 Jahre With The Beatles“ geht es heute weiter mit „60 Jahre Beatlemania in USA – Die Beatles erobern Amerika (und die ganze Welt). Die legendären Ed Sullivan-Shows in New York und Miami vom Februar 1964" – Das Jubiläumskonzert mit allen Beatles-Songs der Ed Sullivan-Shows, plus den Songs der ersten USA-Konzerte in Washington und New York, gespielt von der Lonely Hearts Club Band, kommentiert von Volker Rebell. Die Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert. Wir freuen uns einmal mehr auf den großen Offenbacher Beatles-Chor. (Bereits vor Bekanntmachung dieser Konzertankündigung war schon ein Drittel der verfügbaren Plätze weg. Die magische Anziehungskraft der Beatles ist nach wie vor ungebrochen) Mehr … https://radio-rebell.de/termin/die-beatlemania-erfasst-die-usa-und-kanada/

Rebell´sche Studiobühne, Bieberer Straße, Offenbach

Bis Sonntag, 03. März 2024: Ausstellung „Bending the Curve“ Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Der Frankfurter Kunstverein zeigt immer wieder faszinierende Ausstellungen zwischen Kunst und Natur. Dieses Mal kooperiert er interdisziplinär mit einer ganzen Menge herausragender Institutionen, unter anderem mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und dem Zoo Frankfurt. Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Wie kann der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden? Und wie können positive Erzählungen entstehen? Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise. Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler*innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch Big-Data-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.

Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, Vernissage, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 03.03.2024, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Markt 44, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 – 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 10 (6) Euro

Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder

(Daniela)

Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.

Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €

Mehr Informationen stehen hier.

Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968

Grüne Sosse Festival

(Daniela im Auftrag von Erik)

Seit dem 6.12. kann man Tickets für das Grüne Soße Festival kaufen. Das ist auf jeden Fall ein sehr nettes Geschenk. Das Festival findet nächstes Jahr vom 11.-18.5.2024 statt.

https://www.gruene-sosse-festival.de/tickets-2024

Bis Sonntag, 12. Mai 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)

Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.

Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 12.05.2024, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei

Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)

Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.

"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)

Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei


Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.

Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast.
Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.