01.12.2023
Na toll,
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da gehe ich seit Wochen das erste Mal zu einem Männerspiel der Eintracht ins Waldstadion und dann so was. Vor Beginn des Spiels bin ich schon in einen blöden Konflikt geraten und mir wurden Schläge angedroht. Warum? Ich hatte einen Fan gebeten respektvoller mit einem Sicherheitsmitarbeiter umzugehen, der ihn (und mich auch) nicht über einen bestimmten Treppenaufgang gehen lassen wollte. Klar ist es ärgerlich, wenn gewohnte Wege anders und Zugänge neu geregelt werden, aber wie manche Leute sich da aufregen, ist wirklich unfassbar. Das „Gespräch“ zwischen uns eskalierte dann so, dass einer aus der Gruppe, zu der er gehörte, mir Schläge androhte. Ich bin das erste Mal weinend in den Block gekommen… Und als ich dann in der Halbzeitpause Verletzte und das totale Chaos gesehen habe, haben wir das Stadion verlassen.

Was ein Glück hatten wir auch noch Karten für den Lokal Listener und konnten so noch ein paar Hendrix-Musikstücke hören… Musik kann wirklich heilen…
Vorausgesetzt sie ist gut. Wie nervig Musik sein kann, erlebe ich aktuell täglich, denn ich arbeite direkt am Paulsplatz und da ist ja Weihnachtsmarkt und da läuft den ganzen Tag die Weihnachtsdudelei…

Was ein Glück gibt es aber auch  die vielen kleinen Weihnachtsmärkte, die ich sehr liebe… so schaue ich morgen auf einen Glühwein beim kleinsten Weihnachtsmarkt Frankfurts, bei der schnellen Kelle vorbei und bestimmt auch beim LIDO. Andrea empfiehlt Euch den Weihnachtsmarkt der Fürstlichen Domäne Mittelgründau und Petra den Weihnachtsmarkt & Designparcour in Höchst. Und weil man auf den Märkten auch so toll einkaufen kann, hat petra auch schon den Weihnachtsmarkt im Kunstverein Lola Montez in der Vorschau. Apropos einkaufen: am Wochenende will ich auch unbedingt nach Offenbach ins OFTEN, denn da verkaufen viele Kreative und meine Lieblingsdesignerin HEI:DI ist auch dabei.

Und in der nächsten Woche gibt es es, wie fast jede Jahr, unsere Ausgehtipp-Weihnchts-Spezialausgabe mit vielen Geschenktipps Made in Frankfurt & Offenbach.

Jetzt muss ich aber schnell los, wir haben Weihnachtsfeier und gehen auf den Weihnachtsmarkt….

Was auch immer ihr macht.

Lebt wild!

Daniela

 

P.S. Vielen Dank an das ganze Ausgehtipp-Team: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Uwe Schwöbel und Erik Düwel.

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AUSZIEHEN - WohnungsGESUCHE und ANGEBOTE (ausschließlich) für junge Menschen

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Alles andere würde den Rahmen sprengen)
Illustration von Carlotta Hick)

1-2 Zimmer Wohnung in Fankfurt gesucht:
Franziska und Uli, Freunde von Martin, schreiben: „Liebe Freunde und Bekannte,
ein junger Mann (25 Jahre)  aus Afghanistan sucht eine neue Bleibe zum 1.1.2024. Wir kennen ihn seit 2015, als er nach Deutschland gekommen ist.  Er ist hier mittlerweile gut integriert, hat einen Arbeitsvertrag und kann bis 750,-€ warm für eine 1-2 Zimmerwohnung bezahlen. Wenn Ihr etwas wisst, oder einen Tipp habt,  lasst es uns bitte wissen! Kontakt: amanmohammad535@gmail.com

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Antworten bitte an daniela@cappelluti.net

1 x 2 Gätselistenplätze für den Tanztee am Sonntag, 3. Dezember. Gewinnfrage:Wo findet der kleinste Weihnachstmarkt Frankfurts statt?

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Antworten bitte an schwoebke@aol.com

3 x 2 Gästelistenplätze für Pohlmann am 15.12. in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Wie ist der Name vom Echt-Sänger, der eine Dokumentation über seine Band drehte?

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Rückmeldung bitte an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Karten für das Konzert von Revolte Tanzbein, Gastone und Shantel (DJ Set) am 30.12. Gewinnfrage: Welche Musikabende organsieieren Jean Troulliet un Dirk von Manteufel und wann findet der nächste Abend statt?

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

2 x 2 Karten für das Konzert von Leftovers am Donnerstag, 7. Dezember, im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Was verlost Rene Spalek?

2 x 2 Karten
für drei90 am Sonntag, 10. Dezember, in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wer steht Euch im Often als Shoppingberater zur Seite?

Freitag 01.- Samstag 09. Dezember: "Über das Unbehagen zu wohnen“

(Daniela)

Ich habe im Sommer „After Democracy“ von Partners in Crime gesehen und war sehr begeistert von ihrer performativen Arbeit. Ich will daher auf jeden Fall auch ihre nächste Neuproduktion sehen: „Über das Unbehagen zu wohnen“ in der Villa Schweizer5. In der Lecture Performance mit Tee und Dias begibt sich Regisseurin Eleonora L. Herder gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach den verschwiegenen Echos einer deutsch-jüdischen Familiengeschichte.

Was macht die silberne Teekanne aus einem jüdischen Kaufhaus 73 Jahre nach ihrem Verschwinden auf dem Bahnhof Berlin Spandau? Wie wurde die in Sizilien verbreitete Amöbenruhr zur Komplizin nationalsozialistischer Rassenpolitik? Was haben die Schlaftabletten der Großmutter der Regisseurin mit dem Tod von Ingeborg Bachmann zu tun? Wer hat das Hakenkreuz an dem Grab ihres Urgroßvaters abgemeißelt und wo ist das Ohr von John Paul Getty dem III. heute? - Diesen und weiteren drängenden Fragen versucht die Lecture Performance „Über das Unbehagen zu wohnen“ auf die Spur zu kommen.

Anfang des Jahres erreicht Eleonora L. Herder per Spedition ein riesiges Paket: ein Sekretär aus den 1920er Jahren. Ein dunkelbraunes Ungetüm aus Nussbaum, für das sie eigentlich überhaupt keinen Platz in ihrer Wohnung hat.

Angeblich gehörte er einmal ihrem Urgroßvater, der den Schreibtisch mit sich durch Europa schleppte, als er Anfang der dreißiger Jahre vor der Rassenpolitik der Nationalsozialisten fliehen musste. Seitdem wurde er in ihrer Familie weitergereicht wie ein Schrein. Er steht abwechselnd für die Heimat, die man nie mehr haben würde und das Großbürgertum, das man glaubte, verloren zu haben. Und nun stand er eben auf der Straße in Frankfurt Bockenheim. Anlieferung bis zur Bordsteinkante.

In einem vermeintlich privaten Wohnzimmersetting erzählt Herder anhand von Dokumenten und Objekten ihrer Familie eine alternative Geschichte deutsch-jüdischer Identität. Die Performance changiert zwischen dokumentarischem Diavortrag, ausgreifender Anekdote und brüchiger Intimität, in der die Grenzen zwischen Politischem und Privatem, Opfer- und Tätergeschichte verschwimmen. Immer wieder stellt sich eine Rastlosigkeit ein und die Frage, ob es überhaupt möglich ist, bei sich zuhause zu sein.

Mehr Infos unter: www.andpartnersincrime.org

Beteiligte: Despina Apostolou, Eleonora Herder, Tim Schuster, Marina Rengel Lucena, Jonas Harksen, Joanna Plastrotmann, Maren Burger, ehrliche arbeit  – freies Kulturbüro, Felix Kosok und Anna Pirot (Bureau 069)

30.11.2023, 19 Uhr, 01.12.2023, 19 Uhr, 02.12. 2023, 17.30 Uhr (mit Kinderbetreuung), 07.12.2023, 19 Uhr, 08.12.2023, 19 Uhr, 09.12.2023, 17.30 Uhr (mit Kinderbetreuung)

Schweizer5 | Schweizer Straße 5 Frankfurt am Main | Tickets unter: www.eventbrite.de/ueber-das-unbehagen-zu-wohnen-tickets
Ermäßigte Tickets über E-Mail an
tickets@andpartnersincrime.org Limitierte Anzahl verfügbar. Alle weiteren Tickets über https://www.eventbrite.de/e/uber-das-unbehagen-zu-wohnen-tickets-729660503207

Freitag 01. und Samstag 02. Dezember: Der kleinste Weihnachtsmarkt Frankfurts

(Daniela)

Am Wochenende ist es wieder soweit: am Freitag den 1. und am Samstag den 2. Dezember findet wieder der kleinste Weihnachtsmarkt Frankfurts statt.

Der aus genau einem Stand bestehende Weihnachtsmarkt, den die Mitglieder des genossenschaftlichen Wohnens „Schnelle Kelle“ auf dem Frankfurter Naxosgelände veranstalten, ist fraglos einer der sympathischsten der ganzen Stadt. Dabei ist das Angebot vergleichsweise bescheiden. Trotzdem gibt es an den beiden Tagen doch alles, was das allmählich sentimental werdende Herz begehrt. Einen Christbaum zum Beispiel, Glühwein, Kinderpunsch und heißen Apfelwein. Waffeln, Kuchen und Würstchen und am Freitagnachmittag gibt es für die Kinder, das schon traditionelle Weihnachtsliedersingen.

Am 1. und 2. Dezember jeweils von 16 bis 22:00 Uhr auf dem Naxosgelände.

Frankfurt, Waldschmidtstr. 25 

Freitag, 01. Dezember: Of/ Julie Kuhl im Often

(Andrea)

Eine roughe Backsteinfassade, knarzende Holztreppen, ein kuscheliger Hinterhof, Glühwein und leckeres Essen von L´Afrique: Ich war gestern im Often und bin begeistert, welche wunderbaren Überraschungen Offenbach immer noch bereithält. Dass sich hinter den Toren der Frankfurter Straße 10 ein Ort, den man eher in Berlin vermutet befindet, hätte ich nicht gedacht. Wirklich ein gelungenes Ding mit schönem Programm, heute tritt Julie Kuhl auf und sie passt mit ihren fragilen Liedern voller Kraft perfekt zum Often (hier der geschätzte Detlef Kinsler: https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Kultur-9/Gesichter-der-Stadt-Fragile-Lieder-voller-Kraft-40028.html) Vor, während oder nach dem Konzert könnt ihr die knarzende Treppe hoch steigen und findet in unterschiedlichen Räumen schöne Dinge zu wirklich fairen Preisen (ich liebäugele noch mit einem Glastisch), vertreten sind:  Anna x Edith, Anja Arncken, Atelier Betty Montarou, Betti Bodor Styling, Bubbles & Pickles, Das neue Frankfurter Register, Ebb & Flow Keg, Franziska Kronmüller, Kaffeeschreiner, He:idi Frankfurt, Lena Grewenig, nuuna by brandbook, Yahya Studio,The Görls Club Vintage.

17 bis 21 Uhr. www.of-ten.de

Often, Frankfurter Straße 10, Offenbach
Samstag, 02. DEZ 10:00–21:00 Uhr
Sonntag, 03. DEZ 12:00–16:00 Uhr

Freitag, 01. Dezember (bis 9.12.): Of/ City-Basar

(Andrea)

HHm. Also wahrscheinlich sollte man erst in den Rathaus-Pavillon, dann in den Superladen und anschließend ins Often? Wie auch immer ihr vorgeht, am Ende seid ihr sicher glücklich und habt schöne Dinge für Eure Lieben gefunden. Ich fange im Rathaus-Pavillon an, dort öffnet heute bis 09. Dezember der Pop-Up Design- und Kunstmarkt City Basar seine Tore und präsentiert Werke von zahlreichen regionalen und überregionalen Künstler*innen. Es gibt handgefertigte Keramik, individuell gestalteten Schmuck, vielfältige Grafik- und Druckarbeiten sowie beeindruckende Fotografie. An den Wochenendtagen gibt es außerdem Live Tattoo Sessions mit verschiedenen Künstler*innen. 17 bis 21 Uhr

Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

bis 23. Dezember: Of/ Superladen & Rene verlost ein Bild

(Andrea)

So sehr ich Winter nicht mag, die Weihnachstzeit hat schon etws für sich. Neben schönen Veranstaltungen und feinen Einladungen ploppen dann immer besondere Läden auf, wie der Superladen einer ist. In schöner Regelmäßigkeit und schon seit 20 Jahren, Chapeau & Gratulation an dieser Stelle!, gestalten Offenbacher Künstlerinnen und Künstler eine Fläche und bieten ihre Arbeiten zum Verkauf an. Die Auswahl im Superladen ist nicht nur groß, sondern auch gut, ein bisschen Budget sollte man also durchaus dabei haben. Mit dabei sind fcbeuropa, andreablumoer_studio, pbuschkaemper, georgdoerr, anja_hantelmann, atharinahantke, mrfoldtex, frau.tonka, collage_renatakos, jokriesche, miralaaf, pelusapetzel, leonorepoth, luisramirez, ulrike_rothamel, rene_spalek, judith_shu_ritter, eva.weingaertner, georgia.malerei, ralphzol. Bis 23.12 2023, täglich 12—19 Uhr geöffnet

Superladen, Frankfurter Straße 17, Offenbach—city

Außerdem, und da mache ich klar mit, hat sich Rene Spalek eine hübsche Aktion ausgedacht:
Du möchtest eine preisgekrönte “looking up • offenbach” Fotografie von René Spalek gewinnen? Das Fotomotiv wurde für den "Feels like Hessen Kalender 2024" ausgewählt !!!
1. Was kannst du gewinnen? “looking up • offenbach” FineArtPrint gerahmt im Format ca 30x21cm
2. Wie kannst du gewinnen? Komm in den SUPERLADEN, finde das Motiv und fotografiere ein Selfie mit dir und dem “looking up” Motiv
3. Poste das Foto auf Instagram ODER Facebook und markiere @kunstsuperladen UND @renespalek in deinem Post.
4. Am 22.12. lose ich eine/n Gewinner*in aus.
5. Die/der Gewinner*in kann das Bild am 23.12.2023 von 15 bis 19 Uhr direkt im SUPERLADEN rechtzeitig für das Weihnachtsfest abholen.
Natürlich kannst du deinen Gewinn auch gegen das größere Format von ca 60x42cmeinen gegen Aufpreis von €320 eintauschen Oder du folgst dem Impuls deines Herzens und holst dir das “looking up • offenbach” zum SUPERLADEN-SPECIAL-PREIS €450,- direkt und völlig ohne Wartezeit. Dieses Angebot gilt bis zum 23.12.2023 * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Freitag, 01. Dezember: FRED HILLS TRIO

(Uwe)

Der ehemalige Fußballer Fritz Walter (nicht der 1954-Weltmeister, der jüngere) sagte einmal: „der Jürgen Klinsmann und ich sind ein gutes Trio“. Wenn es nach seiner Rechnung geht, würde Fred, ein talentierter Musiker, nur mit einer weiteren Person ins Lotte Lindenberg kommen. Ist aber nicht so, Fred besteht wird begleitet von einem Multiinstrumentalisten (bietet sich bei einer so kleinen Besetzung an) und einem Kontrabassisten.

Im Juni 2021 wurde Fred als musikalischer Leiter für die mehrfach preisgekrönte Theateraufführung 'YOU' engagiert. Er komponierte und führte die Musik für mehrere ausverkaufte Veranstaltungen beim Brighton Fringe Festival auf. Ein eindrucksvolles Zeugnis für seine Vielseitigkeit und Kreativität.

Lotte Lindenberg
F., Frankensteiner Str. 20
Eintritt: ca. 11 EUR
Foto: Lotte Lindenberg Homepage

Freitag, 01. Dezember (Premiere) – Freitag, 29. Dezember: Der Zauberlehrling

(Martin)

Johann Wolfgang Goethe
Ein Stück mit Musik für die ganze Familie / Für alle ab sechs Jahren

Viele kennen Goethes Ballade wohl noch aus der Grundschule:
„Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort’ und Werke
Merkt’ ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu’ ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
Daß zum Zwecke
Wasser fließe,
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße!“ 

Und natürlich das prägnante Ende:
„In die Ecke,
Besen, Besen!
Seid’s gewesen!
Denn als Geister
Ruft euch nur zu seinem Zwecke
Erst hervor der alte Meister.“

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben erzählt Goethes Ballade neu: Begleitet von Klaviermusik sollen die großen und kleinem Zuschauerinnen und Zuschauer auf lustige, spannende und magische Weise das Abenteuer des ungeduldigen Zauberlehrlings, seines etwas zerstreuten Hexenmeisters und dessen kluger Katze Cornelia neu erleben und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt, seine Wahrzeichen und seine Geschichten. 

Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/johann-wolfgang-goethe-der-zauberlehrling

Premiere: Freitag, 1. Dezember um 16.00h
weitere Vorstellungen im Dezember: Sonntag, 3. um 15.00h, Samstag, 9. um 16.00h, Mittwoch, 13. um 10.00h (Schulvorstellung), Freitag, 15. um 18.00h, Mittwoch, 20. um 10.00h (Schulvorstellung), Samstag. 23. um 16.00h, und Freitag, 29. um 16.00h
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Foto: © Veranstalter:in

Freitag, 01. Dezember + Donnerstag, 14. + Freitag, 15. Dezember: Werkstatt "Stadt": Siebdruck und Hockerwerkstatt

(Petra)

Guter Ort, gutes Programm: Wir brauchen Raum für Veränderung! Das ist im Fall der Agentur des städtischen Wandels in der Bruchbachstraße 7 durchaus wörtlich zu verstehen. Hier ist – erst mal für drei Jahre – ein Ort des Austauschs und der Begegnung entstanden, vor allem ein öffentliches Laboratorium für die Stadtentwicklung, eine Ideenschmiede, eine Werkstatt, in der erkundet und probiert werden darf, ohne schon genau zu wissen, was dabei herauskommen wird. Denn nicht erst heute oder in der Zukunft ist Stadtumbau ein wichtiges Thema, das uns alle bewegt. So zeigt sich in der Braubachstraße ganz idealtypisch der fortwährende, in Teilen auch radikale, städtische Wandel. Noch vor 120 Jahren standen am gleichen Ort nämlich mehr als hundert, meist mittelalterliche Fachwerkhäuser. Sie machten Platz für eine moderne Infrastruktur: Für die erste Straßenbahn in der Altstadt und für innovative Wohn- und Geschäftshäuser aus Stein und Eisenbeton entlang der neu geschaffenen Braubachstraße – die, anders als die benachbarten Fachwerkhäuser, sogar den Luftangriff im Zweiten Weltkrieg widerstanden und noch heute als städtebauliches Juwel gelten. Aktuell ist hier die Werkstatt "Stadt", in der Ihr selbst aktiv werden könnt: Heute und am Freitag, 15. Dezember gibt es die legendäre Making Frankfurt Hockerwerkstatt. Am 14. Dezember könnt Ihr mit acht unterschiedlichen Motiven siebdrucken. Kommt vorbei und gestaltet mit: Hocker, T-Shirt, Stoffbeutel und - die Zukunft unserer Innenstadt.

Werkstatt "Stadt" – Making Frankfurt, Workshops, Ort: Agentur des städtischen Wandels, Adresse: Braubachstraße 7, Uhrzeit: 14 - 19 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 01. Dezember - Mittwoch, 06. Dezember: Per Schorn „Kopfkino“ - Schönste Fotokunst

(Petra)

Per ist nicht nur einer der tollsten, sondern auch der vielseitigsten und nettesten Fotografen überhaupt, finde ich. Legendär sind nicht nur seine Bandfotos in der Fotobox, in die sich schon zahllose Musikant*innen mit großem (und etwas kleinerem) Namen gequetscht haben. Ich liebe besonders seine Portrait-Serie mit "harten Jungs", die sich klassische Hochsteckfrisuren haben stylen lassen. Aber auch die Cover von Modemagazinen, die er mit erweitertem Fokus über deren Bildrand hinaus erzählt, sind großartig. Und noch so vieles mehr von ihm. Jetzt hat er seine erste Soloausstellung in der Galerie Greulich mit "Kopfkino": Per Schorn ist ein Vertreter der inszenierten Fotografie, die einer Idee folgt. Die Inszenierung ist es, die seine Bilder – seien es Portraits oder Landschaften – so ungewöhnlich macht. Dabei aber, das ist ihm wichtig, negiert er nicht die Realität, die ihn, wie er sagt, immer wieder inspiriert. Einige dieser Serien sind jetzt in der Ausstellung zu sehen.

Kopfkino – Fotografien von Per Schorn, Ort: Galerie Greulich, Adresse: Fahrgassee 22, Vernissage: 18 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 01. Dezember Verkaufstag im Atelier Goldstein

(Martin)

Das Atelier Goldstein ist ein Ort der Produktion von zeitgenössischer Kunst in Frankfurt am Main. Das Atelier Goldstein wurde 2001 gegründet und dort arbeiten Künstler*innen, deren Zugang zu Kunst und den dazugehörigen Institutionen nicht selbstverständlich ist.

Auch in diesem Jahr öffnet das Atelier Goldstein wieder seine Türen und lädt am 1. Dezember zum Verkaufstag ein. Interessierten bietet sich die Gelegenheit, besondere Werke aus dem Atelier Goldstein zu erwerben.

Alle weiteren Informationen hier:  Verkaufstag - Atelier Goldstein (atelier-goldstein.de)

Hingehen, schauen, kaufen! 

Freitag, 1. Dezember von 11 – 18 Uhr: Verkaufstag
Atelier Goldstein, Mittlerer Hasenpfad 5b (im Hof)
Bild: © Franz von Saalfeld, o.T. , 60x80 cm, Tusche und Aquarell auf Papier, undatiert

Freitag, 01. Dezember: Of/ The Siren

(Andrea)

Das letzte Hafenkino-Wochenende startet mit La Sirène, so der Originaltitel des Animationsfilm der Produzentin Sepideh Farsi, die heute übrigens sogar anwesend ist. Nicht alleine das ist ein guter Grund, sich den Film anzuschauen, der gerade ohnehin beginnt, Furore zu machen. Andrea oder auch Alex schreiben: "Die Schönheit der Bilder, die Filmmusik vom Erik Truffaz Quartet und der optimistische Mut seiner Protagonist*innen macht den Film trotz des traurigen Themas zu einem Genuss. Er ist ein unvergessliches Manifest gegen den Krieg. 1980. Abadan, die Ölmetropole des Iran, steht vor der irakischen Belagerung. Der jugendliche Omid bleibt bei seinem Großvater nachdem er vergeblich versucht hat, sich als Soldat zu verpflichten. Auf seinen Streifzügen durch die Stadt trifft er auf ungewöhnliche Charaktere, die trotz des drohenden irakischen Einmarschs alle ihre Gründe haben, in der Stadt zu bleiben. Darunter ist auch eine berühmte Diva und ihre Tochter Pari, in die sich Omid verliebt. Als sich die Situation verschlechtert, entdeckt und repariert er ein veraltetes Boot, einen Lenj. Bietet dieser Fund Omid die Chance, sich und alle Menschen, die ihm wichtig sind, zu retten?" 20 Uhr

Hafenkino, Nordring, Offenbach

Freitag 01. Dezember: "BEAT goes FUNK"

(Daniela)

Santa Clause kommt erst in ein paar Tagen, die Vinyl-Retter aber schon am 1.Dezember ins ono2 und machen ein Türchen auf.

Mortimer Coldheart und Holger Menzel haben für alle Tanzwütigen und Nachtschwärmer wieder jede Menge Funk-Soul-Beat-Afro-und Disco Platten am Start und ziehen Ihr schwarzes Gold aus den Plattenkisten, Feuer frei für "BEAT goes FUNK" im Ono2

FR. 1.12. Beat Goes Funk
ONO 2, Walter-Kolb-Straße 16

Start: 22.00 | Ende: 3.00 | Eintritt: 10€

Freitag, 01. & Samstag, 02. Dezember: The Shadow Whose Prey the Hunter Becomes Back to Back Theatre

(Martin)

Back to Back Theatre ist in Frankfurt zu sehen: endlich!

Das Back to Back Theatre wurde 2022 mit dem ‚International Ibsen Award‘ ausgezeichnet – der Preis gehört zu den am höchsten dotierten für Theaterkünstler:innen weltweit. Es ist eine doppelte Premiere. Der Internationale Ibsen Award geht zum erst Mal nach Australien und an ein Ensemble mit Künstler:innen mit Behinderungen. Das BtBT bezeichnet sich als "neurodivers". Zur Begründung heißt es von Jury-Präsidentin Ingrid Lorentzen: "BtBTs Arbeit ist aufregend, verstörend und regt zum Nachdenken an. Sie inspiriert uns, bessere Künstler und bessere Menschen zu sein. BtBT gibt sozialen und politischen Anliegen eine Stimme, ihre Arbeit entsteht als kollektive Anstrengung, bei der mehrere Schöpfer, Ideen und Perspektiven immer präsent sind und einen Raum für Inklusion und Möglichkeiten herstellen. Das ist Teil dessen, was ihre Arbeit so unvergesslich und so wichtig macht. (nachtkritik.de). 

Willkommen in einem Gemeindezentrum in Geelong, Australien. Plastikstühle werden auf die Bühne getragen, eine öffentliche Versammlung wird einberufen. Vier Schauspieler*innen diskutieren mit viel Witz kleine und große Probleme: welche körperlichen Berührungen als angemessen gelten, aber auch die endlosen therapeutischen Programme, die sie als Menschen mit Behinderung ertragen müssen, um sich einem gewissen Gefühl von „Normalität“ anzunähern. 

Doch das Spiel nimmt eine plötzliche Wendung, als eine künstliche Intelligenz auftritt und zur Protagonistin wird. Wie treffen wir gemeinsam Entscheidungen, die im besten Interesse einer demokratischen Gesellschaft sind?

Mit „The Shadow Whose Prey the Hunter Becomes“ ist Back to Back Theatre, die inklusive australische Theatergruppe von Weltruhm zum ersten Mal in Frankfurt zu erleben. Was als listiges Kammerspiel beginnt, wird durch die Tragweite seiner Fragen und dank der Brillanz seiner Schauspieler*innen zu einem großen und ergreifenden Theaterereignis.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/the-shadow/
Freitag, 1. und Samstag, 2. Dezember um jeweils 20.00h
Mousonturm
Solidarisches Preissystem
Foto: © Jeff Busby

Samstag, 02. + Samstag, 03.Dezember: Höchster Weihnachtsmarkt und Designparcours

(Petra)

Wer hier an diesem Wochenende keine Weihnachtsgeschenke findet…und natürlich Schön-Leckeres für sich selbst: am 02. und 03. Dezember wird die Höchster Altstadt zum Ziel für all jene, die gerne innovative Unikate von Kreativen an ungewöhnlichen Orten entdecken, erleben und erwerben. Zum Designparcours in leerstehenden Ladengeschäften und anderen Räumen gibt es den nettesten Weihnachtsmarkt mit vielen lokalen Ständen und Ehrenamtlichen. So bekommt Ihr einem einzigartigen Überblick über die Kreativszene mit ihren tollen Produkten der Region und den besonderen Charme des unterschätzten Stadtteils. Außerdem könnt ihr am Designparcours-Gewinnspiel teilnehmen (zu gewinnen ist ein 50 Euro-Einkaufsgutschein bei einem Label deiner Wahl). Alles was Ihr dazu braucht, ist eine Stickerkarte, die an allen Standorten des Parcours zu finden sind. Und direkt vor der Justinuskirche am Justinusplatz findet Ihr den Stand von Silke & Till, mit ihrem druckfrischen Frankfurter Weihnachtsmarkt-Puzzle mit supervielen spaßigen Details und anderen schönen Frankfurt-Geschenken.

Höchster Weihnachtsmarkt + Designparcours, Weihnachtsmarkt: Samstag 13 - 22 Uhr, Sonntag 12 - 19 Uhr, Samstag 13 - 20 Uhr, Sonntag 13 - 19 Uhr, Ort: Höchster Altstadt, Eintritt: frei, weitere Infos zum Höchster Designparcours hier

Samstag, 02. Dezember: Unconscious Songs

(Martin)

Es heißt ja, dass der Theaterschlaf einer der besten sein soll. Passiert es und einem fallen die Augen zu, dann ist’s halt so. Gleichwohl - in einer Inszenierung, die das vorwegnimmt und von vorneherein konzipiert ist für alle Wach-, Schlaf- und Dazwischenzustände, da war ich noch nie…

In der Nacht lösen sich Gedanken von den Gehirnen, in denen sie entstanden sind und werden zu Träumen. Sie schweben über den Schlafenden und vermengen sich zu Bildern, Gefühlen und Klängen, auf die niemand mehr alleinigen Anspruch erheben kann. Das Träumen ist ein Tor zum Unbewussten, dem abgeschiedenen Teil des Selbst, wo es keine Sprache und nichts zu wissen gibt. Träume fragmentieren uns in Bekanntes und Unbekanntes und halten die Einladung bereit, uns beidem hinzugeben. UNCONSCIOUS SONGS ist eine Live-Performance am Ende des Tages und ein nächtlicher Radio-Stream und kann wach, im Schlaf und allen Zuständen dazwischen gehört werden. 

Reservierungen unter www.studionaxos.de/produktionen
Samstag, 2. Dezember um 22.00h
Solidarisches Preissystem
studio NAXOS, Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19
Foto: Jana Mila Lipitz

Samstag 02. Dezember: Café Lido Adventsflohmarkt

(Daniela)

Auf dem Weg durchs Nordend komme ich bestimmt auch beim Adventsflohmarkt vom Café Lido vorbei.

"Wir werden wieder einige Flohmarkt- Tische mit Klamotten , Krempel und Punsch vor unserem Café aufbauen & wünschen uns, das Ihr alle vorbei kommt & bei uns das eine oder andere finden könnt."

Samstag, 12:00-17:00 Uhr, Luisenplatz Nordend

Samstag, 02. Dezember: Of/ Pink Panther Poetry

(Andrea)

Wie gerne wäre ich heute im Filmklubb, wo der begnadete Ralph Turnheim heute Paulchen Panther vertont. "Seit 1964 begeistern die Cartoons der lässigen, rosaroten Raubkatze. Bis in die 1980er erschienen über 120 kurze PINK-PANTHER-Trickfilme. Ralph Turnheim wählte daraus die besten und machte sich seinen eigenen Reim darauf. Mit PINK PANTHER POETRY feierte der Leinwand-Lyriker 2005 sein erstes Programm. Jetzt holt er es wieder zurück - mit noch genialeren Filmen und frischen Versen. Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr, es gibt Speisen und Getränke.

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Of, nicht barrierefrei

Echt – unsere Jugend (Dokumentation)

(Uwe)

Die dreiteilige Dokumentation vom Echt-Sänger Kim Frank über seine ehemalige Band habe ich einigen Leuten aus meinem näheren Umfeld wärmsten empfohlen, weil sie mich sehr unterhalten und bewegt hat. Beide meldeten sich der nach erster Folge zurück, dass sie das pubertäre Gehabe der Bandmitglieder etwas nervte. Ich motivierte sie, weiterzuschauen, weil die Band aus der Pubertät herauswachsen, die Musik besser werden (was ist „Du trägst keine Liebe in Dir“ immer noch für ein wunderbarer Song) und die Doku deutlich an Tiefe gewinnen würde. Am Ende läuft dann „Stehengeblieben“, der letzte Song auf der letzten Platte (Recorder) und es gibt Bilder der Band von heute.Es klingt, als wäre es extra für diese Dokumentation geschrieben worden. Er ist aber älter als zwanzig Jahre. Sehr reflektiert gehen die fünf mit ihrer Geschichte um. Ich habe mich danach durch einige Songs von Echt gehört und zwei Interviewpodcast mit Regisseur und Frontmann Kim Frank angehört, sehr gut. Die Dokumentation ist mein persönliches Fernsehereignis in 2023.

Zu fnden in der ARD Mediathek (Bild ist auch von da)

Bis Sonntag, 03. Dezember: Of/ Often

(Andrea)

Nur noch bis zum morgigen Sonntag könnt ihr im Mini-Kaufhaus Often schöne Dinge finden. Und wenn nicht, genießt den Ort, denn hingehen müsst ihr auf jeden Fall! Vertreten sind: Anna x Edith, Anja Arncken, Atelier Betty Montarou, Betti Bodor Styling, Bubbles & Pickles, Das neue Frankfurter Register, Ebb & Flow Keg, Franziska Kronmüller, Kaffeeschreiner, He:idi Frankfurt, Lena Grewenig, nuuna by brandbook, Yahya Studio,The Görls Club Vintage. Außerdem gibt es Glühwein und leckeres Essen von L´Afrique. 10 bis 21 Uhr. www.of-ten.de

Often, Frankfurter Straße 10, Offenbach

Am Sonntag, 03. DEZ, ist von 12:00–16:00 Uhr geöffnet und zwischen 12 bis 14 Uhr steht kein Geringerer als Daniel Brettschneider als  Shopping-Berater bereit und informiert über den Ort, das Projekt, die Produkte und Aussteller.

Samstag, 02. + Sonntag, 03. Dezember: S(w)inging Christmas for Kids!

(Daniela)

Kann mir bitte jemand ein Kind leihen? Ich würde das so gerne hin :-)

Samstag, 2., und Sonntag, 3. Dezember, jeweils 15.30 Uhr, hr-Sendesaal: S(w)inging Christmas for Kids!

Bei S(w)inging Christmas for Kids sind die ganz Jungen eingeladen, musikalisch die Vorweihnachtszeit einzuläuten. Es darf kräftig mitgesungen, -gelacht, -getanzt und -ges(w)ungen werden! Dafür hat die Band neben der charmanten Caroline Mhlanga und dem quirligen Klaus Krückemeyer auch jede Menge bekannte Weihnachtshits im Gepäck: von A wie "Alle Jahre wieder", bis O wie "O Tannenbaum". Kommen Sie gerne und singen Sie mit, denn auch dieses Mal wird es im Vorfeld ein eigenes Songbook geben, dass Sie für das Konzert herunterladen können (es wird rechtzeitig veröffentlicht).

Für Kinder im Grundschulalter - Konzertdauer: ca. 60 Minuten – keine Pause

Tickets: Kids 8 Euro I Erwachsene 12 Euro unter www.hr-ticketcenter.de oder Telefon Tel. (069) 155-2000

Mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2023-24/konzert-swinging-christmas-for-kids,swinging-christmas-for-kids100.html

Samstag 02. + Sonntag 03. Dezember: Zwei fliegen über das Kuckucksnest

(Daniela)

Ich habe Melli und Stéphane schon mit dem Stück im Kulturlabor gesehen. Jetzt habt ihr nochmal die Chance. Melli schreibt:

Am Samstag und Sonntag, den 2./3. Dezember um 20.00h ist Melina Hepp mit dem Synchronsprecher und Filmemacher Stéphane Bittoun nochmal an den Landungsbrücken Frankfurt, Gutleutstr. 294, hinter der Camberger Brücke.

In einer absurd-komischen Szenischen Drehbuch-Lesung bringen wir den 70er Jahre-Filmklassiker mit Jack Nicholson ins Hier und Jetzt. Ein Abend in der Nervenheilanstalt also. Wir lesen aus dem Drehbuch, diskutieren über Anekdoten der Entstehung des Films und streiten darum, wer R.P. McMurphy sein darf und wer die böse Schwester Ratched spielen muss: Eine schräg-komische Therapiesitzung mit dem Publikum und ein großer Spaß, bei dem es um nicht weniger geht, als um die Frage nach Gesellschaft, Ausgrenzung und Freiheit. 

Reservieren kann man hier: karten(a)landungsbruecken•org

Samstag 02. Dezember: SOULFOOD

(Daniela)

Feinster Funk, Soul, DiscoDJs: Soulfood Resident DJ Sportwagen, Kosmik Kat (Pedo Knopp, Trust Your Audience/Lazy)

Funky Drums: Thomas Elsner (English Theatre)

Soulfood ist die bekannteste Funk’n’Soul Discoparty in Frankfurt am Main. Sie findet in der Regel monatlich in Kooperation mit unserem Gastropartner dem James the Bar im Englischen Theater statt. Neben den Resident-DJs Stephan Feder aka DJ Sportwagen und DJ-Legende Mr. Brown präsentiert Soulfood immer wieder auch Gast-DJs und begleitende Live Acts. Von Zeit zu Zeit werden auch komplette Konzerte organisiert. Zu Gast waren unter anderem schon Osaka Monaurail (Tokyo), The Sweet Vandals (Madrid) oder Myles Sanko (London).

Samstag 02. Dezember 2023 James the Bar at the English Theatre, Gallusanlage 7, 60329 Frankfurt Einlass: 22 Uhr

kommende Termine: Sa 06.01.24, Sa 03.02.24, Sa 02.03.24

Sonntag 03. Dezember: Designer-Vintage-Club

(Daniela)

Ich backe heute Plätzchen, sonst wäre ich bei Svetlana, die mit ein paar "Ladies" wieder zum Designer-Vintage-Club in den "Kleinen Mann Mit Dem
Blitz" einlädt.

"Wir bieten hochwertige Marken- und Designerkleidung und Accessoires an. Darunter Labels wie: Acne, Closed, Joseph, Jil Sander, Filippa K., Axel Arigato, u.v.m. - Kein Fast Fashion! Lasst uns zusammenkommen, eine gute Zeit miteinander verbringen,
dabei stöbern und über die schönen Dinge im Leben sprechen! Dazu gibt es warmen oder kalten Äppler oder non Alcohlic Drinks und gute Musik.
Es freuen sich:
Svetlana, Ruth, Andrea, Claudia, Sabine, Sylvie & Karen!
Wann: 03.12.2023 // 16:00-19:00 Uhr
In Der Kleine Mann Mit Dem Blitz,
Kleine Rittergasse 11, Frankfurt, Alt-Sachsenhausen

Sonntag 03. Dezember: Tanztee Christmas Special

(Daniela)

Die erste Tanztee-Saison auf der Mainod neigt sich dem Ende zu. Den letzten Tanztee 2023 feiern wir am ersten Advent. Nach einer kurzen Winterpause setzen wir unsere Reise am 3. März 2024 fort. Vor dem Break lassen wir am Sonntag noch einmal die so richtig Korken knallen und die Wellen der Nidda tanzen. Mit Special Guest DJ Sportwagen und den Residents Kosmik Kat und Oli Leicht an den Turntables sowie verschiedenen Blasinstrumenten verspricht es ein fulminanter Abschluss zu werden. Dazu gibt's Glühwein, sowie süße und herzhafte Schmankerl. Ein herzliches Dankeschön an das Mainod-Team, Martin und Devi, Oli und natürlich unsere wunderbaren Gäste für eine fantastische Saison! 

Ein paar Infos & Tipps zur Veranstaltung:
Am Sonntag ist Weihnachtsmarkt auf dem Höchster Schloßplatz. Ein schönes Warm Up vorm Tanztee.
Beim Tanztee könnt ihr euer Wochenende ausklingen lassen, einen Sundowner trinken, auf der schwimmenden Außenterrasse chillen, etwas essen und auf der vielleicht schönsten Tanzfläche Frankfurts schwofen.

Mit dem Tanztee möchten wir Musikliebhaber*innen eine Plattform bieten, die gerne tanzen & feiern, ohne spät nachhause zu kommen. Egal, ob sie aus familiären oder beruflichen Gründen das Nachtleben meiden oder einfach eine schöne Alternative suchen.

Es geht ausdrücklich nicht um Gesellschaftstänze, jeder tanzt so, wie er/sie möchte!

Wir spielen Disco, Funk, Soul, House + groovy sounds form the global underground

 

Sonntag, 3. Dezember 2023 
Einlass: 16 Uhr | 17-21 Uhr
Eintritt 10€

Mainod - das schwimmende Kleinod
Batterie , 65929 Frankfurt (direkt unterhalb der Höchster Altstadt)
Beim aktuellen Wetter empfehlen wir die Anfahrt mit der Tram Linie 11 bis Zuckschwerdtstr oder mit S1 & S2 bis Frankfurt Höchst.

Sonntag 03. Dezember: Großer Benefiz- Bücherflohmarkt

(Daniela)

Das ExZess organisiert wieder einen Bücherflohmarkt. Wer also noch Geschenke sucht…

Angeboten wird alles von Romanen bis zu Bildbänden, von Kinderbüchern bis zu Politikwissenschaften, von Kochbüchern bis zu Biografien. Dazu Hörbücher, CDs und DVDs.

Alle Einnahmen kommen der Leihbibliothek im Exzess zu Gute

Sonntag 03.12.2023. - 12-17h
Exzess
Leipziger Straße 91, Frankfurt - Bockenheim

Sonntag, 03. Dezember: GEROLLTES mit Veranstaltungstipp

(Uwe)

In den letzten fünf oder sechs Jahren habe ich hier immer wieder geschrieben, dass ich von übertriebener, vererbter Rivalität nichts halte (Fanfreundschaften finde ich aber ebenso suspekt). Dortmund vs. Schalke, Köln vs. Mönchengladbach oder Eintracht vs. Offenbacher Kickers sind hier wohl die spektakulärsten Paarungen, "größer" als Stadtduelle wie HSV - St. Pauli oder 1860 München vs. FC Bayern. Die ersten Mannschaften spielen, abgesehen vom rheinischen Duell und dem Hamburger Stadtderby, aktuell nicht in einer Spielklasse, daher wird das in dieser Saison nichts mit Spielen gegeneinander.

Mein Veranstaltungstipp für diese Woche hat mit dennoch mit der hessischen Kult-Begegnung zu tun, die Eintracht empfängt am Sonntagabend um 18 Uhr den "OFC", allerdings spielen dann nicht Trapp, Götze und Marmoush gegen die Offenbacher Kickers, es werden Baum, Wachs oder Ferri Julia sein und es wird auch nicht im Waldstadion gespielt, sondern am Bornheimer Hang, also einen Steinwurf entfernt vom guten alten Eintracht-Riederwald (und nicht wirklich weit entfernt von Offenbach). Fußballerisch ist das ein Match zweier Durchschnittsmannschaften in der Regionalliga SüdWest, der vierthöchsten Spielklasse, in der auch der "FSV" spielt, der am Freitag (also heute) zuhause den Tabellennachbarn TSG Balingen empfängt (Anstoß: 19 Uhr). Sicher ist das die familienfreundlichere Begegnung an diesem Wochenende am Bornheimer Hang (offiziell PSD-Arena, hinter der Eissporthalle - dort wird es nur unwesentlich köler sein).

Sonntag, 03. Dezember: Landpartie - Weihnachtsmarkt

(Andrea)

Meine Eltern sind irgendwann in die Hessische Provinz gezogen, dass Gründau im Nord-Spessart liegt, habe ich erst vor Kurzem dazugelernt. Ich kann dem Landleben nur in Puncto Landschaft etwas abgewinnen und die ist wirklich ganz hübsch da draußen. Mittelgründau, also der Ort, in dem meine Eltern leben, ist ziemlich verschlafen, es gibt einen Bahnhof, eine Pizzeria, die alles kann, eine Postfiliale, die täglich 2 Stunden öffnet und einen Bäcker, der bis 13 Uhr geöffnet ist. Außerdem gibt es noch die Fürstliche Domäne, das ist ein altes Gehöft, das in den letzten Jahren restauriert wurde und nun für Festlichkeiten genutzt werden kann. Es ist wirklich ausgesprochen pittoresk, die Mauern, ein bisschen Fachwerk, ein kleiner Weiher und alter Baumbestand. Heute lohnt die Landpartie, denn von 12 bis 20 Uhr gibt es einen gemütlichen Weihnachtsmarkt mit Speisen, Getränken und Verkaufsständen.

Fürstliche Domäne Mittelgründau, Berghofstraße, 63584 Gründau

Bis Sonntag, 03. März 2024: Ausstellung „Bending the Curve“ Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Der Frankfurter Kunstverein zeigt immer wieder faszinierende Ausstellungen zwischen Kunst und Natur. Dieses Mal kooperiert er interdisziplinär mit einer ganzen Menge herausragender Institutionen, unter anderem mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und dem Zoo Frankfurt. Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Wie kann der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden? Und wie können positive Erzählungen entstehen? Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise. Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler*innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch Big-Data-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.

Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, Vernissage, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 03.03.2024, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Markt 44, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 – 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 10 (6) Euro

Montag 04. Dezember: StreitClub #10 "Soziale Ungerechtigkeit - Sprengstoff für die Demokratie?"

(Daniela)

StreitClub #10 "Soziale Ungerechtigkeit - Sprengstoff für die Demokratie?"

am 04.12.2023, 19:30 Uhr, im The English Theatre Frankfurt und im Livestream auf dem YouTube-Kanal des FGZ

Nicole Deitelhoff und Michel Friedman freuen sich auf die Wirtschaftsweise Prof. Veronika Grimm und den Soziologen Prof. Sighard Neckel, sowie Schüler:innen der Hohen Landesschule Hanau 

Die Inflation beschleunigt die soziale Ungerechtigkeit. Der Satz „Meinen Kindern soll es besser gehen“ hat mit der Realität kaum mehr etwas zu tun. Die soziale Ungerechtigkeit könnte zu einem Sprengsatz werden, der die Demokratie gefährdet. Und sie wächst noch weiter! 

Strukturelle Ungerechtigkeiten, wie bspw. die Bildungsgerechtigkeit, vertiefen sich immer mehr. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer noch weit auseinander und dass, obwohl soziale Transfers der öffentlichen Hand immer größer werden. Mindestlohn und Rente sind nur zwei Beispiele, die aufzeigen, dass Menschen, obwohl sie 40 Stunden die Woche arbeiten, nicht über die Runden kommen und nach jahrzehntelangem Arbeiten von ihrer Rente nicht leben können.

Tickets über das The English Theatre Frankfurt (12€, für Schüler:innen 10€): https://english-theatre.de/tickets/event/streitclub/

Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=HZT8LrjZUp4

Montag 04. Dezember: Lesung „Um mein Leben“

(Daniela)

Lesung „Um mein Leben“ mit anschließendem Gespräch

Das Beratungszentrum FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht und die Beratungs- und Schutzeinrichtung VAIA! setzen sich gegen Gewalt im Namen der „Ehre“ ein. Um Gelegenheit zum differenzierten Austausch über diese Gewaltform zu schaffen, laden sie ein zur Lesung aus dem Buch „Um mein Leben“. Es erzählt die Lebensgeschichte von Azadiya H., einer jungen lesbischen Frau aus der jesidischen Community. Ihre Erfahrungen sind exemplarisch für das, was viele der Klient*innen von FIM und VAIA! erlebt haben. Im anschließenden Gespräch berichten die Beratungseinrichtungen aus ihrer Arbeit und geben die Möglichkeit zur Diskussion.

Weitere Informationen: https://fim-frauenrecht.de/lesung-um-mein-leben

Mo., 04.12.2023, 18 Uhr, Crespo Studio, Berliner Str. 27, Frankfurt am Main

5. – 10. Dezember: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

Save the Date:

Vom 5. bis 10. Dezember 2023 findet Remake. Frankfurter Frauen Film Tage, veranstaltet von der Kinothek Asta Nielsen e.V., unter dem Schwerpunktthema „Gemeinsam…! Nähe, Verantwortung und Solidarität mit Anderen“ statt, Die Geschichte des Verleihs CHAOS FILM, 1979 von Hildegard Westbeld in Berlin gegründet, steht im Mittelpunkt eines weiteren Programmteils. Die Festival-Personale würdigt in diesem Jahr die Frankfurter Dokumentarfilmemacherin Edith Marcello.  Auch im Jahr 2023 bildet ein CineConcert den glanzvollen Höhepunkt von Remake: Die Uraufführung einer Auftragskomposition zum Stummfilm NORRTULLSLIGAN (dt. Titel: WEIBLICHE JUNGGESELLEN, Schweden 1923, Regie: Per Lindberg) am 7. Dezember in der Volksbühne Frankfurt. Die Neukomposition stammt von der international bekannten und gefragten niederländischen Pianistin und Stummfilmkomponistin Maud Nelissen. Der Film erzählt von vier jungen Frauen, die im Stockholm der 1920er-Jahre in einer WG leben und einem patriarchalischen Umfeld die Stirn bieten müssen. Stadtleben, Sexualität, Geschlechterhierarchien und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse kommen ebenso in den Blick wie Solidarität und Humor unter Frauen. Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman der schwedischen Frauenrechtlerin Elin Wägner (1882-1949).

Das vollständige Programm ab Mitte November auf www.remake-festival.de

FOTO: NORTULLSLIGAN (c) Swedish Film Institute

Mittwoch 06. Dezember: BFF / saasfee* no. 02

(Daniela)

Ich freue mich auf die Ausstellung BFF / saasfee*, die übrigens nur HEUTE stattfindet. 

Der BFF FRANKFURT (Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter) veranstaltet am 6. Dezember 2023 zum zweiten Mal die Ausstellung BFF / saasfee* in der beliebten Kunst- und Kultur-Location des saasfee*-Pavillons in Frankfurt.

Es wird die Fortsetzung eines sehr erfolgreichen Ausstellungskonzepts von 2022, bei dem ca. 500 Besucher bei der Veranstaltung eine eindrucksvolle Präsentation fotografischer Arbeiten und ein erfreuliches und unerwartetes Get-Together erleben durften. 

Das Ganze ist ein einmaliges Ereignis für diesen Abend. Es gibt also nur eine Gelegenheit, die Show zu sehen! Es gibt Glühwein for free!!

6. Dezember 2023
18-23 Uhr
saasfee* Pavillon
Bleichstrasse 64-66, 60313 Frankfurt am Main

https://bff.de/bff/veranstaltungen/saasfee-2-0/

© Anne Mason-Hörter

Donnerstag, 07. Dezember: Martha (weitere Termine)

(Martin)

Romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow

„Martha passt perfekt zu unserem Zeitgeist: Sentimental, egozentrisch, gefühlsdusselig.“ Das schreibt Peter Jungblut auf br-klassik.  

Die Oper Martha kommt zur Wiederaufnahme auf die große Bühne der Oper Frankfurt, Premiere war von sieben Jahren im Oktober 2016. Ich erinnere mich, dass ich nicht wirklich Lust hatte – und dann begeistert war. 

 „Angeblich machen sich dreißig Prozent aller Erwachsenen im Internet auf Partnersuche, der Rest versucht es auf dem Oktoberfest. Und beide Wege sind offensichtlich nur mäßig erfolgreich, weil auf Partnerbörsen, beim Speed-Dating oder im Bierzelt kaum noch jemand die Wahrheit sagt. Deshalb gibt es furchtbar viele ‚intelligente, vermögende, gutaussehende, vielseitig interessierte‘, aber leider einsame Traumprinzen und -prinzessinnen. In erotischer Hinsicht leben wir also in einem neuen Biedermeier-Zeitalter aus lauter vollkommenen Menschen, die genauso vollkommene Menschen suchen und alle andere wegklicken.

Friedrich von Flotows heutzutage nur noch sehr selten aufgeführte Oper ‚Martha‘ passt perfekt zu unserem Zeitgeist: sentimental, romantisch, egozentrisch, dünkelhaft, gefühlsduselig. Zwei feine Damen spielen mit zwei einfach gestrickten Männern, die sich am Ende aber auch als feine Herrschaften erweisen, und fertig ist das doppelte Liebesglück. Eigentlich geht das nur als Satire, aber Regisseurin Katharina Thoma wählte an der Oper Frankfurt einen intelligenten Mittelweg. Sie fing mit dem Smartphone-Wahnsinn an und machte mit dem Wiesn-Rausch weiter. Sie verlegte die Handlung also in die Gegenwart…“. (br-klassik.de)

Musikalisch ist ‚Martha‘ ein Vergnügen. Und wie die Inszenierung es schafft, eine ‚alte‘ Handlung aufzuhübschen und und zu aktualisieren, ist sensationell. 

Wer einen vergnüglichen Abend haben will, gehe zu Martha! 

Hier geht’s zum Trailer: https://youtu.be/9cy4Che3fxY
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/martha_2/?id_datum=3524
Donnerstag, 7. und 9., 14., 16., und 22. Dezember
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Donnerstag 7. Dezember: Vernissage FLOODING

(Daniela)

Mitten in Frankfurts Stadtmitte, in der Schillerstraße 16, eröffnet am Donnerstag, den 07.12. die einundneunzig galerie. Gezeigt werden Werke ukrainischer Künstler:innen mit dem Ziel die dortige Kunstszene gerade in der so schwierigen Situatio  zu unterstützen und sichtbar zu machen. Die Räumlichkeiten wurden von Massif Central zur Verfügung gestellt. 

Die erste Ausstellung FLOODING („Überflutung“) widmet sich der Geschichte der ukrainischen Stadt Ivano-Frankiwsk. 
Ausgangspunkt ist der Blutsonntag während der Nazi-Besetzung von Stanislau, als an einem Tag zwischen 6.000 und 10.000 jüdische Einwohner_innen der 
Stadt getötet wurden. Das Projekt über den historischen Völkermord wurde vor dem Hintergrund eines neuen Völkermordes umgesetzt.

Gezeigt werden Bilder und audiovisuelle Arbeiten von 
Nikita Kadan, Roman Khimei und Yarema Malashchuk, Harri Kraievets (Neue Jüdische Kunst), Ko-Kurator: Anton Usanov, Produktion: Marta Savitska

7.12.23-31.01.2024
91 galerie in Kooperation mit PErspektive Ukraine e.V.
Schillerstrasse 16, Frankfurt am Main
Vernissage 7.12.23, 19:00

Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag und Samstag jeweils 14 - 19:00 Uhr sowie auf
Anfrage. Freitags ist die Ausstellung geschlossen.

Donnerstag, 7. Dezember: FFM/ Leftovers

(Andrea)

Nach Bilderbuch und Euroteuro kommt jetzt die Wiener Band LEFTOVERS zu uns, im Gepäck haben sie "Musik für die Zukunft mit den Mitteln der Vergangenheit und ein untrügliches Gespür für die Zumutungen der Gegenwart. Es mag für manche nicht besonders zeitgemäß klingen, aber es ist nun an der Zeit, an die gewaltige Kraft der Stromgitarre zu erinnern. An die Schönheit und den Zauber, die in dem romantischen Konzept von einer Gruppe aus Freundinnen und Freunden liegen, die zusammen die Welt aus den Angeln heben. Die eine Gang sind. Für die es nichts wichtigeres gibt, als genau hier und jetzt und mit diesen Leuten genau diese Art von Musik zu machen. Die Livestärke der LEFTOVERS ist auch einer anderen Band aus Wien aufgefallen: nicht ganz ohne Grund haben WANDA die 4er Bande als support für ihre gesamte Frühjahrstour durch D angeheuert." Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, Frankfurt. Nicht barrierefrei

Donnerstag, 07. Dezember: „F.I.M. meets VAMH/ Hamburg scene“

(Uwe)

FIM meets VAMH, könnte auch ein Topspiel aus der ersten thailändischen Fußballliga oder eine verabredete Schlägerei zwischen der Entourage von zwei US-Rappern sein. Ist es aber nicht: Im Sinne der Vernetzung lädt das F.I.M. jährlich eine nationale/ internationale Initiative Improvisierter Musik zum musikalischen Austausch ein.

In diesem Jahr wird die Hamburger Improvisationsszene mit der Initiative – Verband für aktuelle Musik Hamburg/ VAMH – zum musikalischen Austausch eingeladen. In 5 gemischten Formationen werden Musiker*innen des VAMH und F.I.M. am Abend interagieren, mit einem spannenden Abend experimenteller Ausdrucksformen ist zu rechnen.

VAMH: Birgit Ulher – Trompete, Radio, Lautsprecher, Objekte / Felix Mayer – Posaune / Gunnar Lettow – E-Bass, Objects, electronics / Heiner Metzger – Bassklarinette, Klarinette

F.I.M.: Eric Plande – Saxophon / Christoph Aupperle – Vibraphon / Jürgen Werner – Flöte, Bansuri, Sopransaxophon / Mani Neumeier – Schlagzeug

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
Einlass 19 Uhr
Foto: Brotfabrik Homepage

Donnerstag 7. Dezember: Cinekonzert

(Daniela)

Im Rahmen des Remake Festivals findet wieder ein Cinekonzert statt!

Die international renommierte Komponistin Maud Nelissen hat anlässlich der vierten Festivalausgabe von Remake. Frankfurter Frauen Film Tage eine Musik zum Film NORRTULLSLIGAN (Schweden 1923, Regie: Per Lindberg, dt. Titel: Weibliche Junggesellen) geschrieben.
Im Zentrum des Films: Vier jungen Frauen, die im Stockholm der 1920er-Jahre in einer WG leben und dem patriarchalischen Umfeld die Stirn bieten müssen. Stadtleben, Sexualität, Geschlechterhierarchien und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse kommen ebenso in den Blick wie Solidarität und Humor unter Frauen. Basierend auf einem Roman der schwedischen Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Elin Wägner (1882-1949).

Ein Live-Filmkonzert mit Maud Nelissen (Piano), Daphne Balvers (Sopran- und Altsaxophon) und Renée Bekkers (Akkordeon)

Do 07.12.2023
Beginn: 19.30 Uhr
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Großer Hirschgraben 19, 60311 Frankfurt

TICKETS: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/event/2118277

© Swedish Film Institute

VORSCHAU
Freitag 08. Dezember: SWING HEIL! / Frankfurter Underground in der Nazizeit

(Daniela)

Jean und Dirk haben einen tollen neuen Ort geschaffen. Naja, den Ort, das wunderschöne pastel gab es natürlich schon, aber gemeinsam mit den Betreiberinnen des pastel haben Dirk und Jean einen neuen Social Space aus der Taufe gehoben, in dem sich MusicLover treffen und austauschen können. Alle die ich kenne und die da waren, sind total begeistert. Jetzt kommt schon der 5. Abend:

SWING HEIL! / Frankfurter Underground in der Nazizeit

Die späten 30er/frühen 40er Jahre waren auch in Frankfurt die Zeit einer neuen, anglo-amerikanisch geprägten Jugendkultur: Heißer Jazz und Swing, Jitterbug, Hotkoffer, lässige Kleidung und Frisuren – untereinander begrüßte man sich mit „Heil Hotler“ oder „Swing Heil“. Diese Gegenkultur war den Nazis ein Dorn im Auge und so machten sich Gestapo und HJ-Streifen auf die Jagd nach den Angehörigen des „Harlem-Club“ und den illegalen Parties der Swing-Boys und Swing-Girls.

Jonas Lohse und DJ Kaiser L nehmen uns mit auf eine Reise in die Zeit der Swingmusik und zu den Wurzeln des Jazz im Nachkriegs-Frankfurt, dem „Frankfurt Sound“. Wir besuchen Orte wie das mondäne „Schumann Theater“, die „Rokoko-Diele“ des Kyffhäuser Hotels in der Kaiserstraße, die Cafés an der Hauptwache und Spelunken der Altstadt und lernen bedeutende Persönlichkeiten der Frankfurter Jazz-Szene wie Carlo Bohländer und Emil Mangelsdorff kennen. Stilecht spielt Kaiser L seine Original-Schellackplatten auf einem zeitgenossischen „Hotkoffer“ Grammophon.

VINTAGE SOUNDSYSTEM
veranstaltet Soiréen im pastel, einer Soul-Food-Cantina im Erdgeschoss des medico-international-Hauses im Osthafen  Im ganzheitlichen Konzept der Veranstalter:innen verbinden sich die Künste mit Gesprächen, temporären Ausstellungen, passend zum Thema ausgewählte Speisen und Getränke. Wir gestalten einen Ort, an dem man für einen Abend in eine spezifische Kultur eintauchen kann. Um allen die Teilhabe zu ermöglichen erheben wir keinen Eintritt.

pastel
Lindleystraße 15, Die Räumlichkeiten und Toiletten des Veranstaltungsortes sind rollstuhlgerecht und ebenerdig.

Tür & Küche ab 19:00, Start ab 20:00 Uhr

Freitag 08. und Samstag 09. Dezember: Textland Literaturfest

(Daniela)

Zum sechsten Mal lädt die Faust Kultur Stiftung nun schon zum Textland Literaturfest ein. In Zeiten, in denen „düstere Vorahnungen von globaler Gewalt wieder Wirklichkeit werden, kennt Literatur zwar keine fertigen Antworten, aber ihre Begleitung macht uns stärker und lässt glauben – trotz allem“, wie die Autorin Tanja Maljartschuk den diesjährigen Schwerpunkt zusammenfasst. Gemeinsam mit dem Lyriker Alexandru Bulucz wird sie die beiden Textland-Tage am 8. und 9. Dezember in der Evangelischen Akademie Frankfurt kuratieren. In Gesprächen, Lesungen und Performances werden von mehr als 20 Autorinnen und Autoren die Gegenwart und die möglichen Realitäten von morgen in den Blick genommen.

Hier der Link zum vollständigen Programm

Freitag 08. Dezember: Literaturfest Textland: Zukunft des Erinnerns

(Daniela)

17:15 Uhr Impulsvortrag von Aleida Assmann
17:35 Uhr Diskussion mit
Aleida Assmann, Ibou Coulibaly Diop, Meron Mendel
Moderation Insa Wilke
 
Aleida Assmann, Ibou Coulibaly Diop und Meron Mendel diskutieren im Anschluss an den Impulsvortrag Möglichkeiten, kritisches Geschichtsbewusstsein für Erinnerungskonzepte der Zukunft zu mobilisieren. Wie kann die Aufarbeitung der deutschen Kolonial- und NS-Vergangenheit gelingen, eine Praxis der Wiedergutmachung aussehen und gegenwärtiger Rassismus, Antisemitismus sowie Antiziganismus und Rechtsextremismus minimiert und am besten verhindert werden? Sind Reparationszahlungen, Rückgaben von Raubkunst, Umbenennungen von Straßennamen erste Schritte in die richtige Richtung? Migrationsgeschichte als gelebte Praxis zu würdigen und Erinnerung plural zu denken, sind die Ideale, wofür die Diskutierenden trotz unterschiedlicher Positionen und Lösungsansätze in ihrem Gespräch argumentieren werden.

Mehr Infos: https://www.textland-online.de/index.php?article_id=4242

Freitag 8. und Dienstag 12. Dezember: Lotte und die Tochter

(Daniela)

Theaterstück nach Interviews, Texten und Gesprächen von Lotte Berk und ihrer Tochter Esther

Ein Theaterabend über das dramatische und aberwitzige Leben von Lotte Berk (1913- 2003). Lotte erfindet im London der 60er Jahre Fitnesskurse für Frauen und wird damit zum Star. Stark, selbstbewusst und lebenslustig beherrscht sie bald die Titelseiten. Ihre Tochter dagegen droht an der exzentrischen Diva zu zerbrechen, bis sie anfängt, in deren Fußstapfen zu treten… Die Tänzerin Lotte Berk (1913 – 2003) flieht vor den Nazis nach London und kommt nicht mehr zur Ruhe. An ihre  Vorkriegskarriere in Deutschland kann Lotte auf den britischen Inseln nicht mehr anknüpfen. Affären, Tabletten, Morphium und immer wieder Schokopralinen sorgen für kurze Glücksmomente. Lotte glänzt zwar weiterhin mit ihrem extravaganten Auftreten, dahinter lauert jedoch ein Abgrund. Auch ihre Beziehung zur Tochter Esther ist ein einziges tragisches Missverständnis. Bis die Arbeitslosigkeit Lotte 1959
auf die Idee bringt, Fitnesskurse für Frauen anzubieten. Frech, frivol und anstrengend wie Hochleistungssport wird bald in einem Keller für das neue Körperideal geschwitzt. Lotte Berk wird zum Star und begründet einen weltweiten Boom, dem bis heute Millionen folgen. Sie rettet mit ihrer Disziplin ihr Leben und sie begeistert ihre Fans mit ihrem skurrilen Humor. Für ihre Tochter wird sie zum Vorbild, zur besten Freundin und schließlich zur Rivalin. Denn auch Esther eröffnet ein Studio für Fitnesskurse...

Ein Theaterabend gestaltet aus den Originalinterviews, Gesprächen und aufgeschriebenen Erinnerungen von Lotte Berk und ihrer Tochter Esther Fairfax.

Es spielen Chris Nonnast (Lotte) und Pia Luise Jahn (Esther). Kai Christiansen führt Regie und hat auch die Textfassung erstellt.

Mehr zum Hintergrund der Produktion und allen Vorstellungsterminen unter
www.gallustheater.de und www.schlichtundergreifendfrankfurt.de.

Uraufführung am Freitag, den 08. Dezember 2023
um 20 Uhr im Gallus Theater, Frankfurt am Main
Zweite Vorstellung am Dienstag, den 12.
Dezember 2023, weitere Termine folgen

Freitag, 8. Dezember: Karaoke mit Pütti

(Martin)

Ich freue mich jetzt schon! Garantiert schon etwas vorweihnachtliche Stimmung - und vielleicht die Gelegenheit ‚Last Christmas…‘ als Karaoke zu singen! 

Christoph Pütthoff ist eines der bekanntesten Gesichter des Schauspiel Frankfurt und er ist einer der Schauspieler, die am längsten am Schauspiel Frankfurt auf der Bühne stehen. Auch ist Christoph Pütthoff ein genialer und inzwischen fast legendärer Conférencier (und Sänger) in seiner mittlerweile zum Klassiker avancierten Karaoke-Show. Es ist großartig, wie ‚Pütti‘ mit seiner ‚All-in-one-Show’ die Panoramabar rockt, als Unterhalter, Sänger, Tänzer – manchmal sogar Stripper! – das Publikum begeistert und die Gäste zum Singen und Auftreten ‚verführt’. 

Spannend ist es, dabei zu sein – man erlebt Überraschungen, wenn andere auf die Bühne steigen, zum Mikrofon greifen und sich auf das Karaoke-Singen einlassen. Traut man sich selbst, hat man noch mehr Spaß und verdient sich einen Drink!

Die Panoramabar mit der phänomenalen Aussicht auf die Skyline von Frankfurt ist ein genialer Ort für diese Show: Rundum die beleuchteten Hochhäuser, das nette Team der Bar und dann Pütti, der tatsächlich Frankfurt zum kleinen New York werden lässt - zumindest dann, wenn er mit genialem Timbre in der Stimme Frank Sinatra mit eben diesem Song anstimmt...

Hier geht’s ab 10. November zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/karaoke-mit-puetti-/1695/
22.00h
Panoramabar im Schauspiel Frankfurt
Foto: © MG

Samstag, 9. Dezember: Of/ Bernard lädt ein

(Andrea)

Claudia war letzte Woche bei Into design mit Maziar Rastgar im Nordend unterwegs und ich war bass erstaunt, was sie dabei noch alles neu kennengelernt hat. Schließlich kennt sie die Stadt wahrscheinlich noch besser als ich. Marlon Navarro mit seiner kleinen und sehr feinen Ledermanufaktur kenne ich bereits, aber von Lampendesignern bspw. hatte ich keinen Schimmer. Dass es eine Menge toller Menschen und Läden gibt, beweist einmal im Jahr die Initiative Bernard lädt ein, dann öffnen sich viele Türen und laden zu Entdeckungen. 57Nord zum Beispiel präsentierten in diesem Jahr erneut eine anregende Mischung aus Collagen, Fotografie und Handwerkskunst in den vielseitigen Räumlichkeiten im Hinterhof der Domstraße 57. Percy Walther öffnet das Archiv aus seinen Fotografien der letzten Jahre. Janet Clauss und Anna Louisa Belz begeistern sich für das Medium der analogen Collage und zeigen eine Auswahl ihrer aktuellen Arbeiten. Frank Ludwig zeigt im Innenhof, was man aus altem Besteck zaubern kann. Sein Repertoire an Schmuckstücken, Ringen und Accessoires ist in den letzten Jahren weit über Offenbach hinaus bekannt geworden.Für einen kurzweiligen Aufenhalt wird es vor Ort Getränke, Musik, Postkarten und Prints geben. Weiter geht es mit Eva in der Etagerie (wunderbare Dinge von hier), Peter Reichard mit den Genussverstärkern (vielleicht verschenke ich mal ein Whiskytasting?), Alex in der Offenbar, Anke in der Strandperle und und und.13 bis 18 Uhr

Nordend Offenbach, Bernard-/Taunus-/Domstraße, Offenbach

Samstag 9. Dezember: Advent Pop-Up mit Mode, Illustration und Schmuck

(Daniela)

Wärmende Mützen und Schals, handgezeichnete farbenfrohe Illustrationen, stilvolle Mode und festlicher Schmuck – beste Voraussetzungen, um wunderbare Weihnachtsgeschenke zu finden!

Am zweiten Adventssamstag öffnen Alexandra Baum, Amelie Persson, Christina Claussen und Meinfrollein ihre Türen für ein einzigartiges Atelier Pop-Up im Ladenatelier der Frankfurter Schmuckdesignerin Alexandra Baum.

Taucht ein in die entspannte Atmosphäre des Ateliers, probiert die exklusiven Einzelstücke der Modekollektion von Christina Claussen und kuschelt euch in die nachhaltig gefertigten Mützen, Ponchos und Schals von Meinfrollein. Amelie Persson präsentiert siebgedruckte Grüne-Soße-Geschirrtücher, illustrierte Rezepthefte und zauberhafte Weihnachtspapeterie – perfekt, um sich mit Geschenken einzudecken.

Beim Besuch im Atelier entdeckt Ihr, wo der handgefertigte Schmuck von Alexandra Baum entsteht. Ihre ganze Kollektion ist von der Natur inspiriert und bietet euch einzigartige Geschenkideen.

Advent Pop-Up, Samstag, 9. Dezember 2023, 11 bis 23 Uhr
Ladenatelier alexandra baum . schmuck, Konrad-Broßwitz-Str. 6, Frankfurt Bockenheim
U6/U7 Kirchplatz

Samstag, 9. Dezember (Premiere) & Sonntag, 10. Dezember: Zur Nacht

(Martin)

Evelyne de la Cheneliére - Deutschsprachige Erstaufführung

Bernhard kann nicht schlafen. Viviane hat jede Nacht denselben Traum, der ein Alptraum ist, weil er sich nicht von der Realität unterscheidet. Jeremias kann nur im Dunkeln essen. Lena wurde mittags in einem sonnendurchtränkten Zimmer geboren. Bernhard und Viviane sind die Eltern von Lena. Lena verschwindet und taucht wieder auf. Bernhard und Viviane haben Jeremias adoptiert. Jeremias ist der Gärtner von Bernhard und Viviane. Lena und Jeremias sind ein Paar. Lena arbeitet an ihrem Untergang. Jeremias ist Veteran. Lena und Jeremias suchen ein Opfer. Bernhard fährt nachts an den Hafen, vor ihm auf der Straße ein Unfallauto, das aussieht wie ein großes Tier. Viviane sieht durch das Fenster die Landschaft brennen. 

In Evelyne de la Chenelières Stück „Zur Nacht“ verweben sich unterschiedliche Perspektiven zum Porträt einer Wohlstandsfamilie. Die Tochter Lena fühlt sich von der Fürsorglichkeit ihrer Eltern, die ihr alles geben wollen, erdrückt und will ausbrechen. In ihrem Versuch, ihre bürgerliche Herkunft abzustreifen, greift sie zu immer drastischeren Mitteln, aber die Eltern versuchen, die Fassade zu wahren, weiterzumachen, als wäre alles in Ordnung. Hauptsache, das Boeuf Bourgignon schmeckt. Und dazwischen: Jeremias, der nicht ins Bild passt, dem eine schwierige Vergangenheit nachgesagt wird, der aber selbst kaum zu Wort kommt. Gemeinsam mit ihm will Lena „die Unschuld wiederherstellen“, wie sie sagen. – Mit jeder Szene wird deutlicher, dass das einen schrecklichen Ausgang haben kann.

Ein Thriller voll bitterer Komik, der von Generationenkonflikten und Klassengegensätzen handelt. Und ein poetisches Stück über die Nacht, dunkle Fantasien und die Kraft der Sprache.

Samstag, 9. Dezember (Premiere) und Sonntag, 10. Dezember um jeweils 20.00h:  Theater Landungsbrücken
Foto: © Christian Schuller

Samstag 09.-Sonntag 17. Dezember: ADVENTwerkstattLADEN

(Daniela)

Sandra lädt wieder in ihre Porzellanwerkstatt nach Sachsenhausen ein. Was ein Glück öffnet sie ihre Werksatt für zwei Wochen, so werde ich es auch schaffen vorbeizukommen. Und es gibt nicht nur

  • handgemachtes Porzellan, sondern auch
  • Wein aus Franken  und
  • Wermuth aus dem Rheingau und
  • einen Gast hat sie dieses Jahr auch: den Maler Enrico Gelinski.

Porzellanwerkstatt
Sandra Nitz
Gutzkowstrasse 10 / im Hinterhof, 60594 Frankfurt am Main
09. bis 17. Dezember, 12 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag ab 11 Uhr und nach Verabredung

www.nitz.porzellan.de; insta: @nitz_porzellan

Samstag, 09. und Sonntag, 10. Dezember: Lolas Weihnachtsmarkt 2023

(Petra)

Ein Pflichttermin meine ich, nicht nur weil wir alle den Kunstverein Familie Montez so mögen: An diesem Wochenende ist es so ein toller Treffpunkt mit bester Aussicht auf den Main und die Stadt, zum Schlendern und Schwätzen und Gucken, was es wieder alles Schönes an den vielen Ständen zu kaufen gibt. Von Kunst, Kunsthandwerk, Keramik, Siebdruck bis zu Kinderspielzeug, Bücher, Textiles undsoweiterundsofort. Letztes Jahr hatte ich hier den Wasserhäuschen-Kalender von Amelie Persson ergattert (den ich mir auch selbst schenken musste). Nicht alles im buntgemischten Angebot mit vielen Kreativen ist mein Geschmack – aber das ist ja auch gut so für mein Portemonnaie. Wer (dennoch) Shopping-Weihnachtsfrust hat oder eine Stärkung braucht, genehmigt sich einen Glühwein o.ä. und freut sich über die ganzen Bekannten dort, denen es wahrscheinlich ähnlich geht. 

Lolas Weihnachtsmarkt, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: Eintritt: frei

Sonntag, 10. Dezember: Buntspecht

(Uwe)

Wieder ist eine österreichische Band in Frankfurt, dieses Mal nicht in der Brotfabrik, sondern im Zoom. Die Wiener kann man sich gut anhören, klickte mich eben durch die oft schwungvollen Songs der letzten Platte, "An das Gestern, das nie Morgen werden darfte, ich warte“. Gerade läuft „Mojo Risin“, geht in die Beine.

„Die Stücke bewegen sich zwischen Ekstase und Melancholie, Trauer und schelmischem Grinsen, Perspektivenlosigkeit und Utopie, Lebensbejahung und immer wieder nagenden Zweifeln. Die Gruppe ist vor allem für die ausgelassene Energie ihrer Shows bekannt. Beschwingt und brachial, traumwandlerisch und staunend, spöttisch und verträumt kreierte sich die Band in den letzten Jahren immer wieder aufs Neue ihren eigenen Sound.“

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20:00H
Foto: Homepage Zoom

Sonntag 10. Dezember: Offene Ateliers in der Hellerhofsiedlung im Frankfurter Gallus

(Daniela)

Am 2. Advent laden die Künstler*innen der WestAteliers zu offenen Ateliers mit Glühwein mit Plätzchen ein.

Von 14.00 - 18.00 Uhr öffnen sie ihre Ateliers und geben Einblicke in ihre Arbeiten.

Zu entdecken gibt es Malerei, Druckgrafiken, Zeichnungen, Objekte und einige mehr.

Beteiligt sind: Ruth Luxenhofer, Maike Häusling, Michael Bloeck, Franz Konter und Leonore Poth.

Sonntag 10. Dezember,  14:00 – 18.00 Uhr
WestAteliers, Idsteinerstr. 77 – 132, 60487 Frankfurt
Die Atelierläden und sind nur wenige Schritte voneinander entfernt.
Sie sind ebenendig und barrierefrei.

Mehr Infos auch auf Instagram: westateliers (https://www.instagram.com/westateliers/)

Sonntag, 10. Dezember: FFM/ drei90

(Andrea)

Mein Töchterchen ist zwischenzeitlich zum Fußball-Fan avanciert und hat ihr Herz dem FC Barcelona verschenkt. Sie schaut jedes Spiel und kennt sich wirklich gut aus. Angenehmer Nebeneffekt: Sie lernt freiwillig spanisch und will dort btw. im Juni 2024 ihr Praktikum machen (hat zufällig jemand Kontakte?). Trotzdem dürfte der heutige Abend auch für sie unterhaltsam sein: "Seit 2016 schicken Basti, Enzo, David und Axel ihren drei90-Podcast in den Äther, tausende Fans folgen den vieren inzwischen auf ihren Audio- und Social Media-Plattformen. Höchste Zeit also, die Jungs von der virtuellen Bank endlich auf den Platz zu schicken! In ihrer launigen Live-Show erfahren wir wie gewohnt (fast) alles über aktuelle und ewige Fußball- Momente, blicken hinter die Kulissen und staunen über die Skurrilitäten des Sports. Welches Vereinsmaskottchen würde einen Faustkampf gewinnen, welcher Verein hat die „beste“ Hymne oder was ist Ihrer Meinung nach eine Alptraum-Bundesliga? Es wird gesungen, es wird gelesen, es wird gelacht. Oder um es mit Prinz Poldi zu sagen: „Jetzt müssen wir die Köpfe hochkrempeln. Und die Ärmel natürlich auch.“ Weitere Infos unter www.drei90.de, 19 Uhr Einlass

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Mittwoch, 13. Dezember: Junges Konzert Junior: Mutter Gans & Aschenputtel

(Daniela)

Spielerisch Klassik begegnen. Eine Orchestersuite mit fein gezeichneten Porträts bekannter Märchenfiguren wie Dornröschen, der kleine Däumling oder die Kaiserin der Pagoden und eine humorvoll-skurrile Ballettmusik über die Geschichte von Cinderella. Was kann es musikalisch wie inhaltlich Schöneres geben in einem Konzert für junge Konzertbesucher? Das einstündige Konzertformat des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt für Jugendliche von 10 und 14 Jahren präsentiert berühmte klassische Werke spielerisch aufbereitet und moderiert. Für Schulklassen steht vor dem Besuch dabei auch didaktisches Material bereit. Konzertdauer: ca. 60 Minuten – keine Pause!

Weitere Infos: https://www.hr-sinfonieorchester.de/konzerte/konzerte-23-24/mutter-gans--aschenputtel,junges-konzert-junior-118.html

Junges Konzert Junior: Mutter Gans & Aschenputtel
18 Uhr
Ort: hr-Sendesaal, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt

Donnerstag, 14. und Dienstag, 26. Dezember ÖL!

(Martin)

Nach dem Roman von Upton Sinclair
Noch zwei Mal - Am 26. Dezember ist dann die vorläufig letzte Vorstellung! 

Öl! ist großartig – und weil die Inszenierung so super ist und HR 2-Kultur nach der Premiere vor zwei Jahren damit recht hatte, dass ein neues Kultstück geboren ist! 

Große Bühne! Großes Kino! Schauspiel, Kunst und dabei große Freude!

Regisseur Jan Christoph Gockel und ein ausgezeichnetes Ensemble im Schauspiel bringen Hollywood nach Frankfurt! Hier werden künstlerische Genres miteinander in Verbindung gebracht: Ausgangspunkt ist der Roman Öl! von Upton Sinclair, der mit dem Titel ‚There will be blood‘ verfilmt wurde. Auf der Frankfurter Bühne bzw. mit Außendrehs rund um das Schauspielhaus herum, schafft es der Regisseur mit seinem Team etwas ganz eigenes entstehen zu lassen: Schauspiel, Film, Drama, Komödie, Geschichte, Generationenkonflikte, narzisstische Problematik, gesellschaftlich-ökologische Verknüpfungen... 

Großartig gespielt, fesselnd, hineinziehend – im Grunde eine ‚Coming-of-Age‘ – Geschichte, die es schafft, den Bogen ins ‚Große und Ganze‘ zu schlagen. 

Die FR schreibt: „Am Schauspiel Frankfurt hingegen hört der Spaß absolut nicht auf. Hier hat zur großangelegten Spielzeiteröffnung und vor dem ersten vollbesetzten Zuschauerraum im Schauspielhaus seit 18 Monaten Jan-Christoph Gockel eine eigene Fassung erstellt. Kein Abend für Faulpelze. Wer den Roman gelesen hat, muss keine Angst haben, sich zu langweilen, wer den Roman nicht gelesen hat, wird sich möglicherweise die Frage stellen, was das alles soll. Möglicherweise aber auch nicht, denn als absolutes Theater entfaltet das vielleicht auch so seine Wirkung. Zumal Torsten Flassig Bunny ist, der naive Tropf, der Träumer, und Wolfram Koch Dad ist, der Ölbaron, der Selfmademan, der mit allen Wassern gewaschene Kapitalist, der aber nicht unsympathisch gezeichnete Mensch. Sein Sohn kann ihm kaum widerstehen. In Frankfurt ist das ein tolles Pärchen, aufgeweckt und genüsslich umspielt von Andreas Vögler, dem kapitalismuskonformen Prediger – eindeutig Amit Epsteins Kostüm: vorne weiß wie das Lamm Gottes, hinten schwarz wie der Tod – , und Caroline Dietrich als apartem Hollywoodstar Vee Tracy.“ 

Hier gibt’s Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/oel/1669/
Donnerstag, 14. Dezember um 19.30h und Dienstag, 26. Dezember um 18.00h
Schauspiel Frankfurt – Großes Haus
Foto: © Thomas Aurin

Freitag, 15. – 17. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 (weitere Termine)

(Martin )

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der Weihnachtsgottesdienst! Schon 18 Jahre wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!? 

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an. 

Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. 

Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“

Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA
Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/
Freitag, 15. Und 16. um 20.00h und Sonntag. 17. Dezember um 18.00h,
Freitag, 22. und Samstag, 23. Dezember um jeweils 20.00h: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2023 im 19. Jahr
Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Rebekka Waitz

Sonntag, 17. Dezember: Die Erdmöbel-Weihnachtstour 2023

(Uwe)

Bald ist tatsächlich schon wieder Weihnachten. Heute haben wir den 24.11, sind also nur noch einen Monat von dem ganzen stressigen Hin- und Her Gerenne entfernt. Eine Woche vor Heiligabend kommt die Kölner Indie-Popband in die Brotfabrik. Das hat seinen ganz bestimmten Grund, denn Erdmöbel präsentiert auch in diesem Jahr ihre ganz eigene Weihnachts- Show.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Brotfabrik Homepage

Sonntag, 17. Dezember: 68. Naxos Hallenkonzert Boris Filanovsky

(Martin)

Schottische und irische Volkslieder

Der neue Liederzyklus „Ob aus Luft“ (Premiere Oktober 2023 in Berlin) ist eine musikalische Meditation über Verlust, inspiriert durch die gleichnamige russischsprachige Gedichtsammlung der gefeierten Literatin Maria Stepanova. 

Diese handelt vom Fernsein eines geliebten, verstorbenen Menschen, von hinterlassenen Spuren und Echos in der Natur und Umgebung, vom Versuch der Kommunikation über die irdischen Grenzen hinaus. 

Die deutschen Übersetzungen lässt der renommierte schottische Schauspieler, Performer und Stimmkünstler Graham F. Valentine einfließen und begegnet Filanovskys Musik zugleich mit alten, a cappella vorgetragenen Volksliedern aus Schottland und Irland.

Maja Bader – Sopran | Leonhard Dering – Klavier | Graham F. Valentine – Stimme

Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Sonntag, 17. Dezember um 20.30h (im Anschluss an die Vorstellung JESUS D’AMOUR, GEB. 0 um 18.00h)
Naxos Halle
Foto: © Veranstalter:in

27. Dezember: The Music Of Hans Zimmer & Others

(Uwe)

Gleich kommt eine Aufzählung an Soundtracks zu Welterfolgen, die von Hans Zimmer komponiert wurden. Seine mit meilenweitem Abstand liebste Melodie von ihm ist der Main Title aus dem Film True Romance. Unschlagbar gut, diese Südseeklänge, die zum ersten Mal erklingen, wenn die Handlung noch im kalten Detroit spielt. Wenn man diese Melodie hört, die Ennio Moricone oder Nino Rota-Niveau hat, ist man gefühlsmäßig sofort in diesem großen Film, für den Quentin Tarantino das Drehbuch schrieb, der aber von Tony Scott inszeniert wurde. So muss es aber sein, dann hat der Komponist alles richtig gemacht.

Nun zum offiziellen Pressetext: „Die Klangwelten von Hans Zimmer u.a. mit der Musik aus Fluch der Karibik, König der Löwen, Mission Impossible, Batman, Dark Knight, Inception, Interstellar, Dunkirk, Superman, Gladiator“. Zweifellos ist Zimmer ein Meister und hat hat die Welt des Films geprägt, Oscar-, Globe- und Emmy sind da nur konsequent. Bevor Zimmer selbst im kommenden Frühjahr für Höchstpreise in die Festhalle kommt, spielen andere seine Songs in Höchst.

Jahrhunderthalle Höchst
20 Uhr
Foto: Homepage Jahrhunderthalle

JANUAR
Donnerstag, 4. Januar: Performance und Gespräch über die Folgen des 7. Oktober

(Martin)

„Wie man nach einem Massaker humanistisch bleibt in 17 Schritten“

Maya Arad Yasur
Performance und Gespräch über die Folgen des 7. Oktober
Schauspiel Frankfurt 

Am 07. Oktober 2023 verübte die Terrorgruppe Hamas brutale Massaker gegen die israelische Zivilbevölkerung.
Seitdem eskaliert der kriegerische Konflikt im Nahen Osten. 

Unmittelbar aus dieser Erfahrung heraus, hat die israelische Autorin Maya Arad Yasur einen Text geschrieben, den die Regisseurin Sapir Heller (die am Schauspiel Frankfurt derzeit »Die verlorene Ehre der Katharina Blum« inszeniert) szenisch umsetzt. 

Gemeinsam finden sie eine Form der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Schmerz... 

Entstanden ist eine theatrale Performance, die nach der Menschlichkeit, der Empathie und der verbleibenden Hoffnung fragt.

Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch über den 07. Oktober und die Folgen statt – auch in Deutschland, auch in Frankfurt. Wie kann man angesichts der Ereignisse humanistisch bleiben? Wie kann vermieden werden, dass Antisemitismus und Rassismus die Gesellschaft weiter spalten?

Vorverkauf ab 11. Dezember hier: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/humanistisch-bleiben-in-17-schritten/1699/

Donnerstag, 4. Januar um 19.30h:
Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main

Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder

(Daniela)

Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.

Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €

Mehr Informationen stehen hier.

Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968

Bis Sonntag, 12. Mai 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)

Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.

Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 12.05.2024, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei

Noch bis Samstag, 23. Dezember: Fensterschau XXXIV – Tina Herchenröther

(Petra)

Heute schon bei Balenciaga reingeschaut? Mit zwei großformatigen Malereien ist Tina Herchenröther gerade in den Fenstern der ehemaligen Burg-Drogerie der Restauratoren zu sehen. Dabei ließ sich die Künstlerin von Kollektionen des Skandal-Modehauses Balenciaga inspirieren: Eine moderne Ritterrüstung aus der Kollektion 2020 und ein Kleid aus zahlreichen ineinander verflochtenen kleinen Metallringen inspirierten Herchenröther zu ihren Motiven. Das Wechselspiel aus Ornament, Weiblichkeit und Stärke stehen zentral in den beiden Werken.

Fensterschau XXXIV: Tina Herchenröther bei den Restauratoren, Ort: Fensterschau, Adresse: Burgstraße 43, bis 23.12., Öffnungszeiten: 24/7

Bis Sonntag, 31. Dezember: Wohnzimmer Hauptwache mit "Langer Bank"

(Petra)

Das DAM-Reallabor "Wohnzimmer Hauptwache" belebte als Teil des Modellprojekts "Post-Corona-Stadt" im Herbst 2022 die Frankfurter Innenstadt. Auch in diesem Jahr ist das DAM auf der Hauptwache aktiv. Im Sommer eröffnet auf dem belebten Platz die Ausstellung „Zukunft Innenstadt Frankfurt“. Sie geht der Frage nach, welche Bedürfnisse und Anforderungen an eine lebenswerte Frankfurter Innenstadt in der Zukunft bestehen. Die Wanderausstellung wird an ausgewählten Orten zu sehen sein und soll bundesweit in den Modellstädten des Förderprogramms Station machen. Einen nächsten Schritt für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum geht das Museum mit der künstlerischen Intervention "Die Lange Bank" ab heute. Die modulare Sitzmöglichkeit wird dort erstmals für verschiedene Dialogformate bereitstehen. Ein Treffpunkt an der Langen Bank - die künstlerische Installation is als Ort der Begegnung, der Inspiration und Erholung konzipiert. Ihr könnt hier in die Choreografien und Hörstücke von 15 interntionalen Künstlerinnen und Künstlern eintauchen, verschiedene Sitz- und Liegepositionen ausprobieren und erleben, wie das Sitzen urbane Räume neu definiert. Je nachem, wer noch so auf der Langen Bank ist, würde ich sagen. 

Wohnzimmer Hauptwache mit der Langen Bank, Deutsches Architekturmuseum (DAM), An der Hauptwache, Eintritt: frei

Bis Ende Januar 2024: Rüsselsheim/ Frida Kahlo

(Andrea)

Ich hoffe, Kirsten und ich bekommen uns terminlich kooordiniert, ich möchte nämlich mit ihr in die Ausstellung! Frida Kahlo begleitet mich schon lange, lange und seit ich ihre Arbeiten erstmals sah, begeistert mich ihre schonungslose Offenheit. "Die Opelvillen präsentieren über 200 Fotografien aus der umfangreichen Bildersammlung von Frida Kahlo (1907–1954), die ihr als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial diente. Die mexikanische Künstlerin wurde durch ihre besondere Malerei zwischen Naiver Kunst, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit weltbekannt, nicht zuletzt durch ihre autobiografischen Themen und die Verarbeitung ihres bewegten Lebens – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst fünfzig Jahre nach Kahlos Tod kam ihr immenses privates Fotoarchiv ans Licht mit Bildern der Familie, des politischen Kampfes des Paares und ihres versehrten Körpers. Sowohl Frida Kahlos Vater als auch ihr Großvater waren professionelle Fotografen, und sie selbst machte sich die Fotografie auf unterschiedliche Weise zunutze. Sie sammelte unter anderem Daguerreotypien und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert und bewahrte Fotografien auf, denen sie ihren persönlichen Stempel aufdrückte, indem sie Dinge aus ihnen ausschnitt, Widmungen auf sie schrieb und sie personalisierte. Sie schenkte sie ihren Freunden, sie waren Erinnerungen an ihre verstorbenen Angehörigen und sie wurden zu einer wichtigen Inspirationsquelle für ihre Gemälde. Darüber hinaus dienten sie ihrer Selbstdarstellung. Frida Kahlo war sich bewusst, dass die Fotografie ein wirkungsvolles Medium war, um das Bild von sich zu vermitteln, das sie anderen zeigen wollte. Durch ihre Fotos, anonyme private Bilder und Porträts ihres Vaters sowie durch die von ihr gesammelten Aufnahmen renommierter Fotografinnen und Fotografen entsteht ein eindringliches Dokument der Zeit und ein intimer Einblick in das Leben einer der bemerkenswertesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Foto: Diego Rivera & Frida Kahlo Archives, Bank of Mexico, Treuhänder im Diego Rivera and Frida Kahlo Museum Trust Opelvillen

Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim

Bis Sonntag, 14. Januar 2024: Ausstellung DAM „Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber."

(Petra)

Ich mag die Arbeit des Deutschen Architekturmuseums sehr – und auf diese Ausstellung freue ich mich – heute ist die Eröffnung: Proteste müssen stören, sonst wären sie wirkungslos. Wenn Störungen in den öffentlichen Raum ausgreifen und sich dort festsetzen, wenn sie ihn dauerhaft blockieren, verteidigen, schützen oder erobern, dann entsteht Protestarchitektur. Detailreiche Modelle, gebaut an der Technischen Universität München und der Hochschule für Technik Stuttgart (Prof. Andreas Kretzer), zeigen Protestcamps von der Resurrection City 1968 bis zur Lobau-bleibt!-Bewegung 2021/2022. Vierzig "Bodenstrukturen" aus Lützerath, zumeist Pfahlbauten, wurden von Rokas Wille (HfG Karlsruhe) mit Fotopapiermodellen dokumentiert. Der Regisseur Oliver Hardt entwickelte für die Ausstellung eine Filminstallation. Gemeinsam mit Aktivist*innen konnte eine Hängebrücke aus dem Hambacher Wald übernommen werden. Auch ein 1:10-Hängemodell des Barrios Beechtown, eine Leihgabe des Künstlers Stephan Mörsch, zeigt diese Waldbesetzung. Die Ausstellungsarchitektur auf der um 1000 Quadratmeter erweiterten Fläche des DAM Ostend wurde von Something Fantastic entwickelt.

"Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber." Eine Ausstellung des DAM – Deutsches Architekturmuseum und des MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien
Ausstellung: Eintritt: 5 (3) Euro, Öffnungszeiten: Mo. geschlossen, Di., Do. und Fr.: 12 - 18 Uhr, Mi.: 12 - 19 Uhr, Sa. und So.: 11 - 18 Uhr

Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)

Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.

"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)

Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei


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