24.11.2023
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So, ich bin wieder da. Na ja, wirklich weg war ich auch nicht. Ich habe nur versucht, nach einer Operation alles etwas langsamer zu machen, was ganz gut funktioniert hat. Das Entschleunigen hat vor allem deshalb so gut geklappt, weil ich kein Fahrradfahren durfte. Für eine, die nur im äußersten Notfall den ÖPNV nutzt und immer mit dem Rad fährt, war bzw. ist das sehr gewöhnungsbedürftig.

Ich habe gelernt, dass man für kurze Strecken quer durch einen Stadtteil, zu Fuß extrem lange braucht, so kam ich bei der ein oder anderen Veranstaltung zu spät, Gestern Abend wollte ich beispielswiese ich nach dem Into-Design Rundgang mit Badia noch in den Club Voltaire zu der Israel Veranstaltung mit Dany Cohn-Bendit, aber ich hätte nie gedacht, das ich von der Münchener bis zur Fressgass so lange laufen muss und als ich endlich ankam, war die Veranstaltung schon voll.

Und ich habe gelernt, mit welcher U-Bahn ich von zu Hause (wir wohnen am Zoo) an die Hauptwache fahre. Das klingt absurd, ist aber so. Beim ersten Arztbesuche hatte ich mich glatt verfahren und dann gelernt, dass die Straßenbahn 14, die einen Steinwurf von unserer Haustür abfährt, eine Dreiviertelstunde durch die Stadt tuckert, bis sie im Gallus ankommt und ich lernte, dass ich mit meinem Jobticket bis nach Bad Wildungen fahren kann und das diese Züge brechend voll sind und dass das ja toll ist, dass so viele Leute mit dem Zug fahren, aber, dass Züge im Einsatz sind, die über KEINE einzige Toilette verfügen, ist ja auch total bescheuert.

Also auf jeden Fall habe ich die letzten fünf Wochen einiges über den ÖPNV gelernt und bin dankbar, dass ich in einer Stadt lebe, in der es einen einigermaßen funktionierenden ÖPNV gibt, denn so konnte ich doch die ein oder andere Kulturveranstaltung besuchen. Denn ihr ahnt es schon, natürlich habe ich in den letzten 5 Wochen nicht entspannt auf dem Sofa gelegen und gelesen … Ich war dann doch auch das ein oder andere Mal schulterschonend unterwegs:

Ich war in DRACULA im Schauspiel (na ja…ich bin kurz eingeschlafen), in LIEDSCHATTEN im Kammerspiel (wie jedes Mal – sensationell!), mit Martin in der Premiere von MOMO im Schauspiel (hatte ich mir mehr von erhofft), in „MEIN LIEBLINGSTIER HEISST WINTER“ im Kammerspiel (sehr gut!, neben der schauspielerischen Leistung möchte ich hier vor allem Maske und Bühne besonders hervorheben), bei der Jubiläumsshow „20 JAHRE HILDE AUS BORNHEIM“ im Stalburgtheater (und habe sehr viel gelacht), beim CHAMPIONSLEAGUESPIEL Spiel der SGE-Frauen gegen Barcelona (mein erstes Spiel der Frauenmannschaft, das nicht mein letztes sein wird!), bei SELIG in der Batschkapp (hm.. geht so), bei GLEN HANSARD in der Jahrhunderthalle (das war zwar musikalisch toll, aber es war so dunkel, dass ich eingeschlafen bin), bei „MUSIC IS FOR LOVERS“ dem Musikquiz und der Vernissage von Moni Port und Philip Waechter in der Buchhandlung Land in Sicht (großartiges Format, leider kam ich zu spät. Ich hoffe sie wiederholen es), beim kleinen wunderschönen Konzert vom Oktober Folk Club im Lucille und mit meiner 86-Jährigen Mutter in der LORIOT Ausstellung im Caricatura. (ich wusste gar nicht, dass FvB so vielseitig war, daher ist die Ausstellung auch sehr groß. Wir kommen daher wieder. Was ein Glück ist, die Ausstellung bis zum 12. Mai verlängert worden).

Neben diesen vereinzelten Ausbrüchen, war ich aber ganz brav zu Hause und habe viel Handarbeit gemacht und während ich auf dem orthopädischen Stuhl saß, der eine Armschiene hatte, die meinen Arm automatisch hoch und runter bewegt hat, habe ich viele Stunden Fußball, Nachrichten und die Serie "Der stärkste Gegner - Eintracht Frankfurt und die Nachhaltigkeit geschaut. Apropos Fußball: Ich habe mich vorgestern das erste Mal mit den Öffis ins Stadion getraut und mir das Spiel der Frauen angeschaut. Morgen geht’s jetzt endlich wieder in die Nordwestkurve. Da Sarah lieber zum LOKAL LISTNER Spezial (Schwerpunkt JIMMY HENDRIX) gehen will, begleitet mich Uwe ins Stadion (siehe GEROLLTES), vorher gehen wir aber noch zu der Demo anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen!

So, genug geschrieben. Ist eh viel zu lang und ich muss los, denn heute ist endlich wieder Chor!

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

P.S. Vielen Dank an meine Co-Autorinnen Petra, Andrea, Martin und Uwe, die in den vergangenen das Intro übernommen haben und an Erik, der sich um die Umfrage gekümmert hat. Es wäre super, wenn noch ein paar mehr die Umfrage teilnehmen würden

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Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

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Antworten bitte an schwoebke@aol.com

2 x 2 Gästelistenplätze für Beat goes Funk am 1.12. im ONO2. Gewinnfrage: Bei welcher Tanzinszenierung können die Zuschauer:innen das „performative Menü“ des Tages auswählen? (Schaut mal bei Martins Tipps)

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Antworten bitte an daniela@cappelluti.net

2 x 2 Kartren für den StreitClub #10 "Soziale Ungerechtigkeit - Sprengstoff für die Demokratie?" am 04.12.2023 im The English Theatre Frankfurt

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Antwort im Betreff und Euren vollständigen Namen in Eurer E-Mail an Petra

1 x 2 Tickets für den Literaturabend mit Navid Kermani am Donnerstag, 30. November um 19:30 im Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit dem Literaturhaus Frankfurt. Frage: Um den wievielten Buchstaben im Alphabet geht in Kermanis Roman, der Thema an diesem Abend ist?


p.manahl@gmx.de

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Rückmeldung bitte an: daniela@cappelluti.net (Bitte angeben welchen Film ihr sehen wollt)

1 x 2 Kinokarten für einen Film nach Wahl im Rahmen des REMAKE Filmfestivals. Gewinnfrage: Wie heißt der Stummfilm, den sie beim CINEKONZERT zeigen?
© Canyon Cinema

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Antwort bitte an daniela@cappelluti.net

3 x 2 Gästelistenplätze für SOULFOOD am 2. Dezember im The English Theatre. Gewinnfrage: Wie heißt die Undergroundbar im Roman "Stern 111", den Petra heute im GEDRUCKTEN vorstellt?

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Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).

2 x 2 Karten für das Konzert von Moncrieff am Mittwoch, 29. November, in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wer besingt italienische Autoraststätten und durchfeierten Nächten?

GEROLLTES mit Veranstaltungstipp

(Uwe)

Weiter geht es mit konkreten Ausgehtipps rund um den Fußball. Am Wochenende spielt die Frankfurter Eintracht gegen den VfB Stuttgart. Auf dem Heimweg nach einem stressigen Arbeitstag fiel mir spontan ein, dass nur sehr schöne Menschen für beide Vereine arbeiteten: Maurizio Gaudino, Jogi Löw und Armin Veh. Das hat mit dem Spiel am Samstag um 18:30 Uhr im Waldstadion natürlich weniger zu tun. Zu diesem Spiel werde ich selbst einmal wieder ins Stadion gehen. Vielen Dauerkarteninhabern ist der Dauerregen ein Kreuz, daher nimmt mich Daniela mit. Sie weiß, dass mein Herz für den schönen Fußball schlägt und den spielt aktuell der VfB Stuttgart.

Der VfB, der die Spielklasse in der letzten Saison erst über die Relegationsspiele gegen den HSV sichern konnte, meistert diese Saison bislang ganz hervorragend und hat mit dem 15fachen Torschützen Serhou Guirassy (in neun Spielen) eine echte Sensation in ihren Reihen. Die Aufgabe wird für die Eintracht, die anständig Punke sammelt, dabei fußballerisch aber oft eher Schonkost zeigt (besser als andersherum) zur echten Prüfung.

Der Tabellensiebte empfängt den Tabellendritten, das ist wirklich das beste Spiel des Spieltages und somit ein echtes Topspiel. Dieses Ereignis führt dazu, dass der in Frankfurt hochgeschätzte Lothar Matthäus mit der Sky-Topspiel-Liveübertragungstruppe ins Waldstadion, kommt.

Bis Freitag, 24. November: À LA CARTE / Dresden Frankfurt Dance Company

(Martin)

Die Dresden Frankfurt Dance Company hat einen neuen Künstlerischen Direktor: Ioannis Mandafounis!

Was Ioannis Mandafounis ankündigt, und wie er uns einlädt, das macht riesige Lust auf den Tanz, Ausdruck und Programm der Dresden Frankfurt Dance Company: „Ob groß angelegt oder intim gestaltet, ob drinnen oder draußen, ob im Theater oder an einem anderen Ort – wir werden unermüdlich daran arbeiten, Sie mit unserem Tanz zu verzaubern, Sie zu treffen und unsere Liebe zu unserer Kunst mit Ihnen zu teilen. Seien Sie dabei, wenn wir gemeinsam etwas Neues erschaffen!

Ab Mittwoch, 15.11. gibt’s im Bockenheimer Depot À LA CARTE zu erleben: „Wollten Sie schon immer einmal einen Tanzabend gestalten? Dann sind Sie hier genau richtig! Werden Sie Teil des kreativen Prozesses, und beeinflussen Sie den Verlauf der Aufführung.

Zu Beginn der Spielzeit stellt sich das neue Ensemble mit einem besonderen Stück vor. Das Publikum erhält eine „Speisekarte“ – oder vielmehr eine „Tanzkarte“ – mit einer Szenenauswahl. Daraus können die Zuschauer*innen das „performative Menü“ des Tages auswählen. „À la carte“ besteht aus einer Vielzahl längerer und kürzerer Szenen, die unter­schiedlich aneinandergereiht werden können. Mit jeweils verschiedenen Requisiten, Toneffekten, Musik und Lichtstimmungen ermöglichen die Szenen eine Vielfalt an Tanzstilen, Atmosphären und Themen. 

Mit kreativem Feuer nehmen die Künstler*innen die vom Publikum vorgegebene dramaturgische und rhythmische Linie auf und gestalten sie aus. Jeder Abend wird so zu einem einmaligen Erlebnis.

Hier im INTERVIEW sprechen Ioannis Mandafounis und die beiden Tänzer*innen Solène Schnüriger und Thomas Bradley über die Arbeit im Studio und die Produktion À LA CARTE: https://youtu.be/QbeN_gzuQxo?si=VXXa0CQNhuc5cXn0

Hier gibt’s einen Trailer: https://youtu.be/BkBGDvYglpI
Und hier geht’s zu den Tickets: https://dresdenfrankfurtdancecompany.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/eventlist

Bis Freitag, 24. November um jeweils 20.00h – außer am Sonntag, 19.11., da um 16.00h im Bockenheimer Depot
Foto: © Homepage Dresden Frankfurt Dance Company

Freitag 24. und Samstag 25. November: 7. FABRIK Jazzfestival 2023

(Daniela)

Bereits zum siebten Mal findet das Fabrik-Jazzfestival statt. Sie schreiben: Es ist uns wieder gelungen, ein Programm zusammenzustellen, das auch verwöhnten Jazzfreund*Innen die Herzen höher schlagen lassen sollte!  Über zwei Dinge freuen wir uns dabei besonders: Die Jazzinitiative ist als Kooperationspartner wieder mit am Start und hat für das Eröffnungskonzert (23.11.23) ein mit Uwe Oberg(p), Joe Fonda (b) und Lucia Martinez (dr) internationales, virtuos besetztes Trio engagiert, das freigeistig, neugierig und lustvoll aufspielt und mitreißt!

Außerdem können wir dieses Jahr einen eigentlich wesentlichen Bestandteil unseres Festival-Konzepts wieder aufgreifen, denn am Samstagabend (25.11.23) wird das Eröffnungskonzert von den Gewinnern des Frankfurter Jazzstipendiums bestritten, dem russischen Pianist Andrey Shabashev mit seinem Trio "Shaba", die dieses Jahr den Preis hochverdient gewonnen haben. Von ‚Kammerjazz mit Profil und Energie‘ spricht der Jazzkritiker Norbert Krampf, wenn er das Eva Kruse Quintett (24.11.23) meint. Der Einfluss von Melancholie-geprägter, traditionell Skandinavischer Musik beeinflusst das Spiel aller Beteiligten hör-, fühl- und wunderbar! Das Abschlusskonzert (25.11.23) wird Rainer Böhm bestreiten. Der vielbeschäftigte und mit renommierten Preisen ausgezeichnete Pianist und Hochschulprofessor beehrt uns mit seiner eigenen deutsch-schweizerisch, britisch excellent besetzten Sextett-Formation.

Fr 24.11.2023
Eva Kruse Quintett 
Beginn: 20:00  |  Einlass: 19:00, VK: 25,- €  | Erm.: 20,- € 

Sa 25.11.2023 
Vorgruppe Shaba | Hauptact Rainer Böhm Quintett 
Beginn: 19:30  |  Einlass: 18:30, VK 30,- €  | Erm: 25,- €

++++++ Bitte Veranstaltungsort beachten: Netzwerk Seilerei • Offenbacher Landstraße 190 • 60599 Frankfurt am Main • alteseilerei.net +++++

Für Kurzentschlossene: Reservierungen unter https://www.die-fabrik-frankfurt.de/tickets. Tickets auch an der Abendkasse.

Freitag, 24. November: Of/ Mode Macht Zukunft

(Andrea)

Wie steht es um die Menschenrechte in der Textilindustrie, gibt es dort Gleichberechtigung und produziert Europa fairer als andere Länder? Diese und weitere Fragen werden heute von 17 bis 21 Uhr im „stadtraum“ des Rathaus-Pavillon, Am Stadthof 16-17, unter dem Motto„Mode Macht Zukunft“ ver- und behandelt. Das umfangreiche Programm lädt ein, sich vertiefend mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Textilbranche zu beschäftigen: Inhaltlich stimmen die Fotoausstellung „Show me your closet“ und der Film „Made in Bangladesh“ ein. Im Anschluss diskutieren Anna Burst von Femnet und Janka Eckert, Expertin für das Lieferkettengesetz, sowie weitere Gästen über Lieferketten und soziale (Un-)gleichheiten. Darüber hinaus kann genetzwerkt und können Ideen ausgetauscht werden. Zum Beispiel bei einem Fair Fashion Quiz und einer Kleidertauschparty, bei der Fehlkäufe und ehemalige Lieblingsstücke nachhaltig mit anderen getauscht werden. Das macht Spaß und schon die Umwelt.

Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Freitag, 24. November: Of/ Superladen

(Andrea)

So sehr ich Winter nicht mag, die Weihnachstzeit hat schon etws für sich. Neben schönen Veranstaltungen und feinen Einladungen ploppen dann immer besondere Läden auf, wie der Superladen einer ist. In schöner Regelmäßigkeit und schon seit 20 Jahren, Chapeau & Gratulation an dieser Stelle!, gestalten Offenbacher Künstlerinnen und Künstler eine Fläche und bieten ihre Arbeiten zum Verkauf an. Die Auswahl im Superladen ist nicht nur groß, sondern auch gut, ein bisschen Budget sollte man also durchaus dabei haben. Mit dabei sind fcbeuropa, andreablumoer_studio, pbuschkaemper, georgdoerr, anja_hantelmann, atharinahantke, mrfoldtex, frau.tonka, collage_renatakos, jokriesche, miralaaf, pelusapetzel, leonorepoth, luisramirez, ulrike_rothamel, rene_spalek, judith_shu_ritter, eva.weingaertner, georgia.malerei, ralphzol. 18 Uhr, dann:
25.11—23.12 2023, täglich 12—19 uhr geöffnet

Superladen, frankfurter straße 17, offenbach—city

Freitag, 24. November: À LA CARTE

(Martin)

Die Premiere war eine Uraufführung, eine Weltpremiere und vor allem eins: eine ‚Vorstellung‘ im umfänglichen Sinne – und was für eine! 

Vorstellung - das ist ‚zweideutig‘ zu verstehen – denn tatsächlich geben sich die neue Truppe der Dresden-Frankfurt-Dance-Companie mit ihrem neuen Leiter Ioannis Mandafounis die Ehre, indem sie sich ‚À la Carte‘ im Bockenheimer Depot und beim Premierenpublikum mit allem Drum und Dran bekannt macht.

Es ist was los: Persönliche Ansprache, Begegnung, , Charme-Offensive, ein herzliches Willkommen, das Versprechen, Frankfurt und die Frankfurter*innen kennen lernen zu wollen, ein inszenierter Small-Talk und letztlich vor allem begeisternder Tanz, Musik-, Sing- und Lebenslust. 

„Schließlich geht es um das Kennenlernen, um Erwartungen, Konventionen, die man parodiert, die man killt, die man kalt lächelnd erfüllt. Wie befreiend geht es hier zu, in dieser souveränen, unangestrengten Show! Das mag nun seinerseits etwas verrückt klingen, aber wenn an diesem Abend eines wie von selbst geschieht, dann, dass die Erinnerung an die besten Ballettabende von William Forsythe lebendig wird.“ (FAZ)

„Nicht länger als eine gute Stunde dauert „À la Carte“, selbst bei Schlagzeug- und vollem Körper-Einsatz ist es leicht wie ein Soufflé. Und eine herzliche Einladung, sich auf den neuen Tanzchef und sein famoses Ensemble einzulassen – eigentlich ist kaum zu befürchten, dass diejenigen, die seit Forsythes Ballett dem Tanz verfallen sind, sich dieser Einladung verschließen werden.“ (FR)

„Die Tänzer singen zwischendurch a cappella und bilden am Ende eine Rockband. Sie sprechen, spielen, toben durch die Reihen der Publikumstribüne und flirten gekonnt und abgebrüht und übertrieben, während sie miteinander tanzend echten Spaß zu haben scheinen, an ihrem eigenen Können wie dem der anderen.“ (FAZ)

A la Carte ist ein Abend der Dialoge: Künstler*innen und Publikum, Klassik und Moderne, Tanz, Schauspiel und Musik, Depot und Außen,… Spannend wird sein, wie die weiteren ‚Einladungen‘ ausfallen werden. Es ist eine neue Tanzsprache, die gezeigt wird und von der man unbedingt mehr sehen will: Ioannis Mandafounis und die neue Companie haben in À la Carte einen Appetizer gezeigt. 

Hier gibt’s einen Trailer: https://youtu.be/BkBGDvYglpI
Und hier geht’s zu den Tickets: https://dresdenfrankfurtdancecompany.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/eventlist
Freitag, 24. November um 20.00h (die Vorstellung ist ausverkauft, Restkarten an der Abendkasse)
Bockenheimer Depot
Foto: © De-Da Productions

Freitag, 24. November: Of/ Die einfachen Dinge

(Andrea)

Daniel Brettschneider darf man ohne Zweifel einen Genussmensch nennen, wie sonst käme es zu seinen sinnlichen Kombinationen und Auswahl und der fein darauf abgestimmten Kulinarik. Von ihm kuratierte Veranstaltungen sind immer sehr besonders und deshalb meistens schnell ausverkauft. Und wem bei Schmorbraten, Kartoffel-Omelette, gratinierten Ziegenkäse und Apfel-Tartelette nicht unverzüglich das Wasser im Munde zusammenläuft, der wird auch die fantastische französische Komödie „Die einfachen Dinge“ kaum zu goutieren wissen.
"Erinnert Ihr Euch an den wunderbaren „Birnenkuchen mit Lavendel“ – damals noch im Kinosaal des DLM? Nach seinem Riesenerfolg mit ebendiesem Birnenkuchen und der anschließenden filmischen Köstlichkeit „À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen“ (der aufgrund der Pandemie leider nicht im Kino Kulinarisch lief) meldet sich Regisseur Éric Besnard jetzt mit einer großartigen und ungemein leichtfüßigen Komödie zurück, in der Grégory Gadebois als naturverbundener Einsiedler und Lambert Wilson als städtischer Workaholic quasi als ziemlich beste Freunde wider Willen brillieren. Vor träumerischer Bergkulisse erzählen „Die einfachen Dingen“ von einer besonderen Freundschaft, der heilenden Wirkung sommerlicher Landluft und dem Glück, das abseits vom dicht vernetzten Großstadtleben zu finden ist – eben in den einfachen Dingen. So natürlich auch kulinarisch: Ein einfaches Omelette kann jederzeit das Glück dieser Welt einlösen und ist ein Wesensmerkmal dieser oft überraschenden, immer klugen Komödie, die dazu mit atemraubenden Landschaftsaufnahmen verzaubert. " Tickets gibt es unter www.kinokulinarisch.de 18.30 Uhr in der

Alten Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach

Freitag 24. November: WORTMELDUNGEN-Lesenacht

(Daniela)

Bei der diesjährigen WORTMELDUNGEN-Lesenacht dreht sich alles um junge literarische Stimmen zu Krisen und Kipppunkten. Am Freitag, 24. November 2023 um 19:00 lesen die zehn Autor:innen der Förderpreis-Shortlist im Danzig am Platz aus ihren Texten und stellen sich im Gespräch mit der Journalistin Isabella Caldart vor.

Mit welcher Sprache, welchen Erzählungen und Bildern macht ihr kommende Krisen und Kipppunkte erfahrbar? Diese Frage stellte WORTMELDUNGEN-Literaturpreisträgerin Judith Schalansky jungen Autor:innen. Ihre literarischen Antworten gehen weit über die ökologische Dimension der Begriffe Krise und Kipppunkt hinaus. Sie beeindrucken durch ein intensives Nachdenken über Sprache, Körper und den Menschen im Einklang und im Widerspruch mit der nichtmenschlichen Welt. So öffnen sie nicht nur apokalyptische, sondern auch utopische Räume.

Die Jury verleiht im Laufe des Abends die Förderpreise an die drei Preisträger:innen Clemens Böckmann, Nicole Collignon und Giorgio Ferretti.

Es lesen die Shortlist-Autor:innen Sebastian Behr, Clemens Böckmann, Nicole Collignon, Giorgio Ferretti, Clara Heinrich, Louise Kenn, Simone Saftig, Stav Yehiel Szir, Anile Tmava und Theresia Töglhofer.

Es singen die Studierenden des Studiojahrs Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Marie Bretschneider, Lennart Klappstein, Miguel Klein Medina und Silvia Schwinger.

Moderation: Isabella Caldart, Kulturjournalistin und Lektorin

Freitag, 24.11.2023 um 19:00, Einlass ab 18:00 Danzig am Platz, Ostparkstraße 11, 60314 Frankfurt,Eintritt frei

Alle Informationen rund um die Preisträger:innen und die Lesenacht finden sich auf: www.wortmeldungen.org

Freitag 24. und Samstag 25. November: Kiez oder Ghetto?

(Daniela)

Kiez oder Ghetto? James Ardinast und Max Koga führen, im Raghmen des Into Design Festivals, durch das Bahnhofsviertel.

James Ardinast und Max Coga sind Kinder des Frankfurter Bahnhofsviertels, das sie von klein auf geprägt hat – mitsamt seinen Höhen und Tiefen. Beide sind sie niemand, die Frankfurts kontroversestes Viertel verklären oder romantisieren, dennoch lässt es sie nicht los. Ardinast betreibt hier mit seinem Bruder James die Event- und Gastro-Agentur IMA sowie das Bar Shuka Restaurant mit levantinischer Küche. Max Coga ist gefeiertes Aushängeschild der deutschen MMA-Szene und Betreiber des Kultclubs Pik-Dame, das 1959 von seinem Großvater gegründet wurde – damals noch Cabaret-Stil, mit Animationen und Striptease-Einlagen. Ardinast und Coga unternehmen mit Into Design (Capital) einen Streifzug unter dem Titel „Into Bahnhofsviertel – Kiez oder Ghetto?“.

Die beiden Führungen finden am Freitag, 24.11., um 17 Uhr und Samstag, 25.11., um 12 Uhr statt und dauern zwischen 90 und 120 Min.

Weitere Walks und Guides finden sich auf der Website www.intodesing.city. Walk-Tickets sind für 12 Euro erhältlich, ermäßigt für 8 Euro.

Foto: Urban Media

Freitag, 24. November: FFM/ Was wir sammeln

(Andrea)

Endlich melden sich die Lebensgeister zurück und ich freue mich schon auf meine Bahnhofsvierteltour, da bin ich nämlich heute angemeldet. Danach würde ich gerne ins MAK, dort beginnt heute "Was wir sammeln" und die Liste der Teilnehmer ist durchaus ein Who is Who. Michael Dreher ist dabei, Frank Landauer, Peter Eckart, Moni Port, Philipp Wächter und und und. Ich gehe davon aus, die artists sind present, die Ausstellung lohnt sich aber auch sehr:
"Von banalen Alltagsgegenständen wie bunten Spülschwämmen, über Bananenaufkleber aus der ganzen Welt, Einwegbesteck und Fahrrädern bis hin zu Leuchtreklamen von bekannten Marken: Mit der Ausstellung Was wir sammeln fragt das Museum Gestalter:innen aus dem Großraum Frankfurt am Main, was und warum sie privat sammeln. Neben den gezeigten Objektsammlungen können Besucher:innen in der Ausstellung die Erzählungen der einzelnen Gestalter:innen nachlesen, die darin auf verschiedene Weise über das Zustandekommen ihrer privaten Sammlungen berichten. Die Objekte haben für die Sammler:innen unterschiedliche Bedeutungen: Sie können Zeitkapseln, Lebensbegleiter, Erinnerungsträger oder einfach nur eine spontane Entdeckung sein. Sammeln stellt somit nicht nur die Frage nach dem Umgang mit Dingen, sondern ist vielmehr ein Kommunikationssystem, ein Zeichensystem, eine gesellschaftliche Sprache. Die Ausstellung fragt nach Zusammenhängen von Gestaltung und Sammeltätigkeit. Was sammeln Gestalter:innen, die innerhalb ihrer Profession Objekte im Hinblick auf Form, Material, Funktion, Verarbeitung und auf gesellschaftliche oder historische Kontexte untersuchen? Mit dem „Wir“ im Ausstellungstitel wird die Verbindung zwischen Gestalter:innen und Museum verdeutlicht. So sollen Zusammenhänge, Hintergründe und Motivationen des Sammelns thematisiert und Kontextualisierungen über das Museum hinaus ermöglicht werden. Die Ausstellung fragt nach den verschiedenen Aspekten des Sammelns vom privaten Bereich bis hin zur kulturellen Praxis: Was lässt sich über das Sammeln herausfinden? Was lässt sich miteinander teilen?" 19 Uhr

Museum für Angewandte Kunst, Schaumainkai, Frankfurt  

Freitag 24. und Samstag 25. November: Into Electronic Music

(Daniela)

Into Design Festival: Shooting Star der Club Szene Franziska Berns.
Eingeweihte kennen Franziska Berns schon lange aus den lauten Nächten im Robert Johnson, wo regelmäßig als Resident-DJ spielt. Dann sah man sie Seite an Seite mit Sven Väth zur Eröffnungsfeier mit Tausenden Menschen auf der Hauptwache sowie immer häufiger europaweit auf Line Ups in Berlin, London und Amsterdam. Berns ist mittlerweile nach Berlin gezogen, doch ihre Verbindung zu zahlreichen Orten und Menschen der elektronischen Musik pflegt sie weiterhin. Bei „Into Electronic Musik“ zeigt sie dem Publikum den besten
Plattenladen Deutschlands, einem der weltweit führenden Vertrieb für elektronische Musik im Industrieviertel Fechenheim sowie einen Clubbesuch bei Tag – ganz off.

Into Electronic Music findet am Freitag, 24.11., 18 Uhr und Samstag, 25.11., um 15 Uhr statt. Weitere Walks und Guides finden sich auf der Website www.intodesing.city. Walk-Tickets sind für 12 Euro erhältlich, ermäßigt für 8 Euro.

Foto: Wilhelm Rinke

Freitag, 24. November - Samstag, 25. November: 20 Jahre Tanzhaus West - CONGRATS!

(Petra)

20 Jahre! Im schnelllebigen Musikzirkus fast schon eine kleine Ewigkeit. Manchmal, wenn wir in den Bassgewittern kurz innehalten, sind wir manchmal selbst erstaunt, wie weit unser Weg schon gegangen ist und wie viele Menschen auf diesem dabei waren und/ oder sind. Wir vermögen sie nicht zu zählen. #wirsindviele
20 Jahre im Takt des Beats sind ein wahres Geschenk. Und wir wissen, dass wir es nicht nur unserer harten Arbeit, sondern auch eurer treuen Unterstützung zu verdanken haben. Ein #ThänkYou! an alle Gäste! 
20 Jahre sind schon eine Hausnummer, aber auch ein Moment, um sich zu erinnern. Und Erinnerungen haben wir viele gesammelt. Wir glauben, dass der Sound der Maschinen ideal in alte industrielle Hallen passt und am besten klar und laut serviert wird. Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass Dancefloors Orte der Begegnung sind, die Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen, Geschlechter, sexueller Orientierung, Alters- und Berufsklassen zusammenbringen. Es ist für uns ganz selbstverständlich, dass DJs und Live-Acts nicht von Kanzeln spielen, sondern dass Acts und Crowd sich auf Augenhöhe begegnen. Wir glauben an die Qualität und Klasse der lokalen Elektronik Szene und sind stolz auf die starke Residency und unser mit allen Wassern gewaschenes Team sowohl in der Produktion, als auch im Clubbetrieb. Egal an welcher Station, mit welchem Auftrag. Alle leisten einen wichtigen Beitrag zum Erfolg. #ohneeuchgehtesnicht
20 Jahre sind kein Grund sich auszuruhen. Tanzhaus, Du altes Haus. Wir haben noch sehr viel vor! Und so haben wir besonders in den vergangenen Jahren nochmal ordentlich an Fahrt aufgenommen und so hat sich mit und dank unseres Kapitäns “Matthias Morgenstern”, der stets wachsendem Crew und unseren Subveranstaltenden das Programm von einem kleinen Musikclub für elektronischer Musik zu einer Musik- und Kultur Spielstätte gemausert, in der so viel mehr stattfindet. So finden durch den 2016 mit dem Theater Landungsbrücken gegründeten Verein “Farbenfabrik Dr. Carl Milchsack e.V.”, neben Clubnächten auch immer mehr Konzerte (indoor und OpenAir, viele Genres), Flohmärkte, Theater und Performances und nun auch mit DoDo ein kleine Clubnacht und seit 2 Jahren Ausstellungen auf dem Gelände der Milchsackfabrik, dem Zuhause des Clubs, statt. Alles fügt sich wunderbar zusammen. Das macht Spaß und uns stolz! #TooOldTooDieYoung
20 Jahre zu meistern - nicht immer einfach. Auf dem Weg gab es viele Hürden und Kämpfe und manche davon sind auch gegenwärtig. Aber bisher wurde noch alles gewuppt. Wir sind also mehr als zuversichtlich, dass es noch viele Runden weiter geht. #keinstillstand  - versprochen!
20 Jahre sind ein wirklich guter Grund zu feiern – mit alten Weggefährt: Innen und neuen Freund: Innen. Und dick Party zu machen ist auch nach so langer Zeit noch das, was wir hier im Westen nach wie vor am besten können. Mit größter Bandbreite elektronischer Sounds von Downtempo über House zu Straight Forward. Auf vier Floors. In zwei Nächten. #doubletrouble
20 Jahre Tanzhaus West – und Ihr seid sowas von eingeladen! 

20 Jahre Tanzhaus West, Freitag und Samstag jeweils ab 23 Uhr, Ort: Tanzhaus West, Adresse: Gutleutstraße 294 (die Brücke zwischen Galluswarte und Gutleutstraße ist KOMPLETT GESPERRT!), Eintritt (ab 18 Jahren): für beide Tage 30 Euro, für einen Tag 20 Euro, das Line-up und Tickets hier

GEDRUCKTES

(Petra)

"Stern 111" hört sich nach Science Fiction an, ist aber keiner. Aber vielleicht so ähnlich: die Vision eines besseren, anderen Lebens in einer kurzen Zwischenzeit, in der alles möglich schien. Nach dem Mauerfall.

Der preisgekrönte Roman von Lutz Seiler setzt meine gedankliche Lesereise nach Ostdeutschland um die Zeit der sogenannten Wiedervereinigung fort. Er erzählt vom jungen, sein Leben suchenden Carl: Studium, Beziehung – vielleicht doch alles anders? Dann rufen ihn die Eltern zurück nach Hause, nach Gera: wichtige Nachrichten. Und er kehrt zurück, um zu erfahren, dass die Eltern "nach drüben" in den Westen gehen wollen. Ein neues Leben wollen sie starten – und deshalb soll er sie zum früheren Grenzpunkt fahren, damit sie die frühere Grenze überqueren und ins Auffanglager nach Gießen kommen können. Als ordentliche Flüchtlinge eben, die ordentlich und arbeitsam in ihr neues Leben starten. Apropos: Sie wollen, dass der Sohn ihr Haus in Ordnung hält. Das gehegte Auto des Vaters soll er auch übernehmen. Der Sohn ist überrumpelt-sprachlos, also wird der Plan der Eltern einfach gemacht. Bis wohin er sie noch führen soll, ahnt Carl da nicht. Und der "Stern111" kommt in der gemeinsamen Geschichte natürlich auch vor.

Doch entgegen seines Versprechens hält es ihn nicht lange im alten Zuhause, er fährt nach Berlin, wo er schwarz als Taxi (nicht seine Kernkompetenz) ein paar D-Mark verdient und auf der Straße lebt, bis er auf anarchische Underdogs trifft, die ihn heftig erkrankt aufnehmen. So taucht er ein in ein ganz anderes Leben, ein Paralleluniversum inmitten der Stadt, am Prenzlauer Berg, voller Gemeinschaft, schräger Persönlichkeiten und (improvisierter) Struktur: die benötigten Ressourcen und Wohnungen nimmt man sich einfach. In der Unübersichtlichkeit der Wendejahre in Berlin nicht das größte Problem. Und ein bisschen moralischer Überbau gehört dazu. Sie starten auch eine Undergroundbar, die Assel, die eine neue Einkommensquelle für Carl wird – und später zum Szene-Hotspot mutiert. Und irgendwie macht fast jeder „auf Kunst“. Auch Carl will Dichter sein.

Schließlich schwächelt der charismatisch-geheimnisvolle Anführer mit seiner Ziege, die mystisch-heilende Milch gibt, andere Gruppen und widerstreitende Interessen dringen ein. Carl hingegen scheint sein einigermaßen kleinbürgerliches Glück mit einer großen Liebe und deren Kind, einer angeeigneten Wohnung und einem Job gefunden zu haben. Und seine Eltern? Man wird sehen, welche Versprechen die Zukunft noch hält.     

Samstag 25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen*

(Daniela)


FEMIZIDE bekämpfen – jeden Tag
NEIN zu GEWALT an Frauen* und Mädchen*

Für den 25. November 2023, den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*, rufen wir, ein Bündnis von mehr als 40 Frankfurter Organisationen, Institutionen und Parteien, organisiert vom Bündnis Frankfurt für Frauen*rechte, Frauendezernat und Frauenreferat zur Beteiligung an einer KUNDGEBUNG und DEMONSTRATION ab 16:00 Uhr am Goetheplatz auf.

FEMIZIDE bekämpfen – jeden Tag

Nein zu Gewalt – Frankfurt – international

Ob in Frankfurt, Duisburg, Be’eri, Teheran, Kabul, Kiew, New South Wales, Damaskus, Bogota, Addis Abeba, Minsk, Istanbul, Rojava, Ciudad Juárez, Dallas, weltweit erleben Frauen* und Mädchen* täglich psychische, physische, digitale, strukturelle Gewalt. Jeden Tag werden Frauen* und Mädchen* ermordet.

Damit muss endlich Schluss sein: FEMIZIDE bekämpfen – jeden Tag
Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen* machen wir geschlechtsspezifische Gewalt weltweit sichtbar und sind international solidarisch. Wir erinnern an die Schwestern Mirabal, die sich in der Dominikanischen Republik gegen das diktatorische Regime gestellt hatten. Sie wurden verschleppt und am 25. November 1960 ermordet. An ihrem Todestag wird seit 1981 der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen* begangen. Unsere Solidarität gilt den mutigen Freiheitskämpfer*innen im Iran, Afghanistan, Belarus und anderen Ländern, in denen Frauen* und Mädchen* sich unter Lebensgefahr für ihre elementaren Menschen-und Frauen*rechte einsetzen und gegen Tyrannei auflehnen.

Doch auch in Deutschland findet an jedem Tag ein Tötungsversuch an einer Frau* statt. An an jedem dritten Tag wird eine Frau* ermordet, so die deutsche Kriminalstatistik. Nach der europäischen FEM UNITED Studie von 2021 werden tatsächlich von den 360 Tötungsdelikten an Frauen* 63 %, also 225 von aktuellen oder früheren Partnern begangen.  Zusätzlich kommen dabei 87 Angehörige ums Leben. Der GREVIO-Bericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention zeigt hier gravierendes Versagen der staatlichen Organe in Deutschland. Femizid und geschlechtsspezifische Gewalt haben in Deutschland keinen Namen, keine juristische Definition, keinen eigenständigen Straftatbestand, es gibt keine systematische Untersuchung der Motive und Vorgeschichte. Es fehlen also alle Daten, die für eine Differenzierung von Totschlag und Mord und wirksamer Bekämpfung und Prävention erforderlich wären. Erfolgreiche Konzepte anderer Länder, wie z.B. Spanien und Österreich bleiben unberücksichtigt. Die Frauen* und ihre Angehörigen, die Opfer geschlechtsspezifischer Tötungsdelikte wurden, bleiben namenlos.

Ermordet, weil sie Frauen* sind.

Mehr Infos, auch zu den Forderungen, hier: https://www.frauenrechteffm.de/

 

 

Samstag, 25. November: The Taylor & Harry Night

(Uwe)

Die Klatschspalten und OB Mike Josef hätte es gefreut, wenn der amerikanische Superstar Taylor Swift mit Freund (und Footballstar) Travis Kelce (Kansas City Chiefs) zum NFL Spiel letzte Woche nach Frankfurt gereist wäre. Der gute Travis brachte aber "nur" seine Mutter mit. Nun kommt Taylor Swift doch noch nach Frankfurt, aber nicht persönlich. Sie schickt ihre Lieder ins Zoom (und ggfs. auch gute Wünsche). Dazu gibt es Musik von Harry Styles und fertig ist das Programm. Um 23 Uhr geht es los.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
23 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Samstag 25. November: Gregor Praml trifft Jimi Hendrix

(Daniela)

Uwe und ich sind sehr große Fans des Lokal Listener Formats von Gregor Praml und haben schon viele Sonntagsvormittage bei ihm verbracht und großartige Musiker:innen kennengelernt, bzw. neu/anders erlebt. Normalerweise hat Gregor nur eine*n Musiker:in zu Gast. Im sehr persönlichen Zweiergespräch, vor kleinem Publikum, gelingt es Gregor, seinem/r Gesprächspartner:in, Anekdoten/Wissenswertes/Persönliches/Amüsantes herauszulocken. Der/die Musiker:in spielt natürlich auch seine/ihre Stücke und wird dabei von Gregor begleitet und so klingen die Lieder dann ganz anders, als man sie vielleicht kennt. Besonders eindrucksvoll war das bei BOSCA, als Gregor zusammen mit dem Frankfurter Rapper aufgetreten ist.
Und weil so ein Lokal Listner ein besonderes Format ist, nimmt man sich Zeit. 2,5 Stunden wird es schon dauern und das ist auch sehr gut so und Zwischendurch gibt es sogar noch einen Snack!

Als Gregor vor zwei Jahren zu einem LOKAL LISTNER SPEZIAL zu Ehren John Lennons einlud, war ich skeptisch, ob das feine Konzept, das meist in kleinen Locations funktionierte, auch auf der großen Bühne wirkt. Aber was Gregor Praml in die Hand nimmt, passt einfach. Es war ein grandioser Abend.

Deshalb freue ich mich auch sehr auf den 25.11, wenn Gregor phantastische Musiker:innen zu Gast hat. Ich würde mir an Eurer Stelle schnell Tickets besorgen!

Gregor Praml trifft Jimi Hendrix mit Katharina Bach & Tomek Witiak, Sun’s Sons, Bosca, Wolf Schubert-K., Christopher Herrmann und Burkard Kunkel

Johnny Allen Hendrix kommt am 27. November 1942 in Seattle zu Welt. Seine Heimatstadt wird in den 1990er Jahren zum Geburtsort von Grunge mit Bands wie Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden. Sie alle haben Jimi Hendrix dabei im Ohr gehabt. Er kam vom schwarzen Rhythm & Blues, brachte mit seinem Gitarrenspiel aber Experimentelles und zugleich Innovatives in die Musik ein. Er spielte als Linkshänder eine Gitarre für Rechtshänder, drehte sie einfach um, sodass die höchste Saite plötzlich oben war. Rückkopplungen und Frequenzüberlagerungen gehörten zu seinem Sound, unvergessen ist seine Performance der US-amerikanischen Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ beim Woodstock Festival 1969. Gregor Praml und Gäste ehren diese unvergleichliche Rockikone nun mit einem LOKAL Listener Special in Form eines Konzert-Talk-Abends: Sängerin und Schauspielerin Katharina Bach begeisterte das Schauspiel Frankfurt mit einem Nick Cave und leiht jetzt Hendrix ihre Stimme. Zur Seite steht ihr ein Gitarrist, mit dem sie lange zusammenarbeitet: Tomek Witiak. Hip-Hop ist die musikalische Heimat von Bosca. Der Rapper ist ausgewiesener Eintracht-Fan und wird sich zum ersten Mal einer Coverversion widmen. Cellist Christopher Herrmann und Burkard Kunkel an Bassklarinette, Bassetthorn und Zither zählen zu den innovativsten Instrumentalisten zwischen Jazz, Klassik und Weltmusik in der Region. Wolf Schubert-K. ist als Folk- und Bluesmusiker wohl am nächsten an Hendrix dran. Die junge Frankfurter Band Sun’s Sons hat mit Gitarrist Marius Wunderlich einen echten Hendrix-Fan in den eigenen Reihen. Mit ihrem Indie-Sound lassen sie Jimi noch einmal ganz anders klingen. Ein Abend im Künstler*innenhaus Mousonturm für eine etwas andere Jimi Hendrix-Experience.

Dauer: ca. 2,5 Stunden inkl. Pause
—> 25.11.2023, 20.00 Uhr
Mousonturm Saal bestuhlt
VVK 21 € / AK 25 € / 5 € Ermäßigung für f.f.m. students / inkl. Snack aus Jörgs Küche

Samstag, 25. November: Of/ Euroteuro

(Andrea)

Mit ihren Liedern von durchfeierten Nächten, italienischen Autobahnraststätten oder Fahrgeschäften auf dem Jahrmarkt hat sich die Wiener Band Euroteuro auch hierzulande schon eine respektable Fangemeinde erspielt. Heute stoppt das Kollektiv um Mastermind, Songwriter und Performer Peter T um 20 Uhr auf ihrer aktuellen Deutschland- und Österreich-Tournee für ein Konzert im Rathaus-Pavillon. Mit dabei haben Euroteuro ihren Sommerhit für italophile Espresso-Freundinnen und –freunde und leichtfüssigen Elektropop mit markantem Wiener Schmäh. Möglich macht diesen Auftritt das Frankfurter Label „ichichi“, das kaum einen besseren Ort zur Präsentation der neuen Vinylscheibe der Band hätte finden können, denn ähnlich der Wiener Großstadt oszilliert auch Offenbach zwischen Kreativität und multikulturellem Leben.

Rathaus-Pavillon, Stadthof, Offenbach

Samstag, 25. November: ÁRSTÍÐIR

(Uwe)

In Island ist man entweder Fischer, Krimiautor oder Musiker (was für ein sinnloses Klischee). Den Eindruck hat man aber etwas, wenn man so viele isländische Krimis liest wie ich. Darum geht es heute aber nicht, sondern um die Musik von ÁRSTÍÐIR: „Warme und wohlklingende Stimmen, zarte musikalische Strukturen, elektronische Klangteppiche, verwoben mit realen Instrumenten – man fühlt sich rundum angenehm eingehüllt von den Songs der isländischen Band ÁRSTÍÐIR. Sie erinnern einen gleichermaßen an die Close-Harmony-Arrangements von Simon & Garfunkel wie an den schwebenden Postrock ihrer Landsmänner Sigur Rós.“

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Homepage Brotfabrik

Samstag, 25. November: FFM/ The OhOhOhs

(Andrea)

Ich spare aufs Wohnzimmerkonzert, für den Moment habe ich mich mit Tonträger, T-Shirt und natürlich Ticket beim Crowdfunding begnügt. Damit ausgestattet gehe ich heute in die Frankfurter Katharinenkirche zum Konzert meines Lieblingsduos, den variantenreichen und virtuosen OhOhOhs. Dort kommen heute alle drei Sätze der neu geschriebenen „Corona-Sinfonie“ zur Aufführung. Außerdem Meisterwerke der Musikgeschichte, von Alessandro Grandi über Verdi und Mozart bis hin zu Queen, immer auf der Suche nach der Verbindung des Konzertanten mit der musikalischen Welt der Gegenwart. Gemeinsam mit der Sopranistin Maja Bader, dem Bassisten Frieder Gottwald und dem OMNIAstrings Orchester unter der Leitung von Michael Strecker wird das Programm auf die Bühne der Frankfurter St. Katharinenkirche gebracht. Sinfonie Nr.1 - "Coronasinfonie" Auf ihrem neuen Album denken sie diesen Gedanken nun größer und prasentieren ihr erstes sinfonisches Werk in ihrer ganze eigenen “OHOHOH’schen” Manier: THE OHOHOHS Sinfonie Nr.1 - “Corona-Sinfonie". Klavier, großes Orchester, Gesang, zeitgenössische Beats, Sampler und Synthesizer,sind die Elemente dieser Komposition an der Schnittstelle zwischen "U- und E-Musik". Emotionale “Krönung” des Werkes dürfte vielleicht das im Sopran gesungene Gedicht “Corona” (1952) von Paul Celan sein." Tickets über Reservix: https://www.reservix.de/tickets-the-ohohohs.../e2166079

St. Katharinenkirche, An der Hauptwache 131, Frankfurt am Main

Samstag, 25. November: Ev Machui und Vitaliy Baran

(Martin)

‚Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt‘
Chansons und Couplets aus den Goldenen 20er Jahren 

Vitaliy Baran trifft an diesem Abend auf „Frau Chanson“ Ev Machui. Baran, Namensgeber des „Vitaliy Baran Trios“ und „Frau Chanson“, Sängerin des Trios „Jazzsalon“, entführen für einen Abend in das glitzernde Berlin der pulsierenden 20er und frühen 30er Jahre. 

Das „kleinste Kapellchen der Stadt“ lässt Schellack-Perlen von Friedrich Hollaender, Kurt Weill und vielen anderen wieder aufleben.

Ev Machui verzaubert das Publikum mit ihrer warmen, tiefen und ganz besonderen Stimme und verkörpert förmlich die 20er Jahre. Nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit charmanter Moderation und eigenen Gedanken zu den Stücken begleitet sie ihr Publikum durch den Abend. 

Vitaliy Baran, der seine musikalische Ausbildung in Lvov/Ukraine erhielt und später an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main (Hauptfach Jazzpiano) studierte, brilliert mit einfühlsamem Pianospiel in einem sorgfältig ausgewählten Programm. Lasst Euch überraschen – es braucht nicht immer das große Arrangement eines Palastorchesters, um die Musik der 20er Jahre lebendig werden zu lassen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://kulturpur.reservix.de/p/reservix/event/2153399
Um 19.30h
Theater Alte Brücke, Kleine Brückenstraße 5
Foto: © Veranstalter*in

Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei

Samstag, 25. November: WERTHER

(Martin)

Nach J.W. Goethe die Leiden des jungen Werthers - Goethes Coming-of-Age-Roman in einer Inszenierung für zwei Personen

War der ‚Werther‘ von J.W. Goethe schon mal so nah am Geburtsort von Frankfurts bedeutend(st)em Sohn zu sehen bzw. eigentlich in direkter Nachbarschaft?Die Volksbühne am Großen Hirschgraben und Kortmann&Konsorten zeigen in Koproduktion Goethes Coming-of-Age-Drama, das zur Entstehungszeit 1774 eine Suizidwelle auslöste und nach dem heute noch der sogenannte ‚Werther-Effekt benannt ist. 

Ein junger Mensch ohne Halt, voll unerfüllter Sehnsüchte auf der Suche nach einer idealisierten Liebe. Dabei wechseln seine Gefühlszustände zwischen Extremen. Von Überschwang und tiefer Dankbarkeit für die Begegnung mit dem geliebten Menschen hin zu immer stärkerer Verachtung und Selbstzerstörung.

Eine Geschichte, wie sie auch heute in unzähligen Varianten, um uns herum passiert. In kurzen Szenen, zwischen Absurdität und Komik, wird die Tragik der öffentlichen Zelebrierung eines Selbstmordes erzählt.

Es spielen Sam Michelson und Marlene Haagen

Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/werther
Samstag, 25. November um 19.30h und 3. und 18.02.2024
Volksbühne im Großen Hirschgraben und Kortmann&Konsorten
Foto: © Veranstalter*in

Sonntag, 26. November: Eurythmics feat. Dave Stewart

(Uwe)

Wir schauen uns regelmäßig den Liedschatten in den Kammerspielen an. Da singen Ensemblemitglieder des Schauspiels Coverversionen bekannter und weniger bekannter Songs. Jeden Abend dabei ist "Sweet Dreams (Are Made of This)". Derjenige, der einen maßgeblichen Anteil an der Entstehung des Songs - und vieler anderer großer Lieder der Eurythmics - hatte, kommt nun in die Jahrhunderthalle. Eurythmics-Legende Dave Stewart, einer, der bei der Aufzählung der besten Komponisten überhaupt gerne vergessen wird, präsentiert das Songbook der Gruppe mit allen zeitlosen Hits. Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten können die Fans jetzt eine komplette Show der Eurythmics-Klassiker live erleben. Dave Stewart und seine Band bringen die „Sweet Dreams 40th Anniversary Tour“ nach Deutschland. 2022 wurden die Eurythmics wegen ihres tiefgreifenden Einflusses auf die populäre Musik in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen. Stewart kommt mit Hits wie "Here Comes The Rain Again," “Love Is A Stranger” und “There Must Be An Angel (Playing With My Heart)“ – sowie hoffentlich mit meinem Lieblingsied der Band „Thorn In My Side“ -kommen, aber ohne Annie Lennox.

Jahrhunderthalle
Kuppelsaal
20 Uhr
Bild: Homepage Jahrhunderthalle

Sonntag 26. November: Indiana Jones trifft auf „Maschinenraum der Götter“

(Daniela)

Die Liebieghaus Skulpturensammlung und die Arthouse Kinos in Frankfurt laden passend zur Sonderausstellung „Maschinenraum der Götter“ zu Filmvorführung und Ausstellungsbesuch ein.

Die Sonderausstellung „Maschinenraum der Götter“ im Liebieghaus zeigt die Verbindung zwischen Kunst und Wissenschaft in antiken, arabischen und asiatischen Kulturen. Passend zur Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Harmonie Filmtheater in Sachsenhausen der Film „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ (deutsche Version) gezeigt. Folgen Sie den Abenteuern des Archäologen Henry „Indiana“ Jones und erleben Sie seine aufregende Suche nach dem antiken Mechanismus von Antikythera.

Vor der Filmvorführung gibt Professor Vinzenz Brinkmann, Leiter der Abteilung Antike und Asien der Liebieghaus Skulpturensammlung, einen Einblick in die Ausstellung und die Parallelen zum Film.

Termin: Sonntag, 26. November, 11.00 Uhr
Ort: Harmonie, Dreieichstraße 54, 60594 Frankfurt am Main
Kosten: 12 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühr); ermäßigt 9 Euro (mit Vorlage eines Liebieghaus-Tickets)
Tickets: Erhältlich unter www.arthouse-kinos.de. Der Kauf eines Kinotickets berechtigt zum kostenlosen Eintritt in die Liebieghaus Skulpturensammlung bis zum 9. Dezember 2023.

(c) Disney
Sonntag, 26. November: Of/ Musik für Verrückte mit DJ Lupo

(Andrea)

Wer wäre da nicht angessprochen, ein trüber Novembernachmittag und im Waggon gibt es Musik für Verrückte. DJ Lupo spielt Vinyl-Schallplatten aus seinem reichhaltigen Fundus – seine neusten Errungenschaften und die Beliebtesten. Garage, Psych, Blues, Titishakers, Soul! Ausgeflippt, schön und eventuell ein bisschen schmutzig! 15 Uhr

Waggon am Kulturgleis, Isenburger Schloss/ Höhe Mainufer, Offenbach. Nicht barrierefrei

Sonntag, 26. November: „Welt, gute Nacht … when the night is overcome”

(Martin)

A-capella-Konzert im Kerzenschein mit Vox Aevi in der Schlosskirche Weilburg. Dieses Konzert lohnt die Anfahrt und warum nicht nach Weilburg? 

»Welt, gute Nacht ... when the night is overcome«

„Der Ewigkeitssonntag - im Volksmund auch als Totensonntag bekannt – richtet den Blick auf das Gedenken der Toten. In unserem Konzert am 26. November um 17 Uhr widmen wir uns dieser Thematik mit Werken der letzten fünf Jahrhunderte.

Der Tod, und damit auch Licht und Ewigkeit, sind in unserem Leben, unabhängig von Zeit und Ort, in verschiedensten Formen präsent - seien es verheerende Kriege, Schiffsunglücke oder der Tod der liebsten Menschen. 

Kein Wunder, dass sie stets inspirierend auf Komponist:innen diverser Epochen und Genres – geistlich und weltlich - wirkten. So erklingen im Konzert Werke u.a. von F. Mendelssohn Bartholdy (Nunc Dimittis), H. Schütz & H. Distler (»Geistliche Chormusik«), R. Vaughan Williams (»Rest«), J. Mäntyjärvi (»Cantus calamitatis maritimae«), H. Grönemeyer (»Der Weg«) und Enya (»May it be«). 

Allen Werken ist etwas gemein: Das Licht der Ewigkeit, welches auf das Ende folgt.
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten
17.00h
Schlosskirche Weilburg
Foto: © Veranstalterin

Sonntag, 26. November: Lucky Lo

(Uwe)

Nach Lykke Li (bürgerlich: Li Lykke Timotej Svensson Zachrisson) nun Lucky Lo (bürgerlich Lo Ersare), beides schwedische Sängerin. Lucky Lu, die Multiinstrumentalisten und Songwriterin, kommt nun in die Brotfabrik: Es springt zwischen dem Geraden und dem Ungeraden, dem Groovigen und dem Unerwarteten. Und wie die bunten Kreidequadrate des Spiels, durchlaufen Lo und ihre Band Landschaften und Themen in hellen und dunklen Farben, wobei ihr ehrlicher, herzlicher und aufrichtiger Gesang die ganze Zeit über durchscheint. Ursprünglich aus dem schwedischen Umeå stammend, zog Lo Ersare 2014 als Straßenmusikerin nach Kopenhagen, wo sie mit ihrem Banjo in den Kanälen von Christianshavn unterwegs war. Lucky Los Alt-Pop basiert auch auf ihren weitreichenden Interessen, die von freier Improvisation bis hin zu bulgarischer Vokalmusik reichen.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Homepage Brotfabrik

Sonntag, 26. November und Samstag. 16. Dezember: Wer hat meinen Vater umgebracht / Das Ende von Eddy

(Martin)

Nach den Romanen von Édouard Louis

Das Ende von Eddy, Édouard Louis’ erster Roman, ist ein Befreiungsschlag: der gelungene Versuch, die eigene Herkunft, das gesellschaftliche Schicksal, Demütigung, Armut und Außenseitertum literarisch zu überwinden. Der junge Autor erhebt seine Stimme zu einer Anklage gegen die Verhältnisse, in denen er aufgewachsen ist, gegen die Homophobie, die Enge und Tristesse seines Heimatdorfs in Nordfrankreich.

Vier Jahre später widmet er sich erneut seiner Kindheit. Mit Wer hat meinen Vater umgebracht – zugleich Romanessay und flammendes Pamphlet – hat er einen Nachtrag voller Empathie geschrieben, der nachzeichnet, wie das Elend der französischen Arbeiter*innenklasse politisch perpetuiert wird. Er nähert sich schreibend dem Leben und der Perspektive seines Vaters an, erforscht, was ihn hat werden lassen, wie er wurde, und erweitert seinen eigenen Blick vom Privaten auf das Politische, um die Herrschenden namentlich zur Verantwortung zu rufen.

Julian Mackenthun vom Journal Frankfurt schrieb nach der Premiere: „Das Freie Schauspial Ensembla inszeniert zwei Romane von Édouard Louis. Auch diese Inszenierung könnte auf Platz 1 stehen. Denn für den Stoff von zwei Romanen findet sie eine gelungene Komprimierung und eine ganz eigene Theatersprache, Édouard Louis beschreibt in den beiden Romanen seine Diskriminierung als heranwachsender Homosexueller. Aber es geht auch um seine Selbstfindung in der Kunst, um seinen Vater-Konflikt und darum, wie er seinem Vater schließlich vergeben konnte, als er sich mit dessen Arbeiterbiografie beschäftigt hat. Bettina Kaminski Lässt in ihrer Inszenierung zwei Schauspieler diese Geschichte erzählen. Die beiden sind aber nicht Vater und Sohn. Sie sind vielmehr zwei Teile desselben Menschen. Den Text sprechen sie abwechselnd. Mal wie Schriftsteller beim Diktieren. Mal wie Patienten auf der Analysecouch. Mal wie in Selbstgespräche vertieft. Sie spielen nicht naturalistisch, Sie entwickeln Körperbilder einer Psyche. Ein Schlagzeuger interagiert derweil mit ihnen. Er setzt Akzente, baut Spannung auf oder grundiert die Handlung atmosphärisch. Damit ist die Inszenierung keine Lesung und kein bloßes In-Szene-Setzen. Sie entwickelt ihre eigene Unmittelbarkeit und Ausdrucksform, mal düster und dann wieder hoffnungsvoll. Das ist sehr gekonnt und sehr gelungen.”

Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/wer-hat-meinen-vater-umgebracht-das-ende-von-eddy
Sonntag, 26. November um 18.00h und Samstag, 16, Dezember um 20.00h
Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Basaltstraße 23
Foto: © Moritz Buch

Montag 27. November: Zur Relevanz digitaler Sichtbarkeit für die Karriere von Frauen

Kostenfreie Keynote und anschließender Talk der Akademie Mixed Leadership:

Filter und Ringlicht als Karriere-Booster? Zur Relevanz digitaler Sichtbarkeit für die Karriere von Frauen

TIMETABLE
16:00 Ankommen und Netzwerke, 17:00 Keynote: Gibt es einen Digital Visibility Gender-Gap?, 18:00 Talk: CLOSE THE GAP | Spot an für mehr digitale Sichtbarkeit von Fraue, 19:00 Ausklang und Networking mit Wasser, Wein und Fingerfood

KEYNOTE: Von Katharina Lages-Willner zum Thema „Gibt es einen Digital Visibility Gender-Gap?

TALK: CLOSE THE GAP – Spot an für mehr digitale Sichtbarkeit von Frauen? mit:
* Gabriele Wenner, Leiterin des Frauenreferates der Stadt Frankfurt am Main
* Dr. Melanie Slavici, Institut für Mixed Leadership | Projektleiterin des BMBF-geförderten Forschungsprojekts „Sichtbarkeit innovativer Gründerinnen“ (SiGi) * Katharina Brodt, Director Communications Germany & Site Services Hanau bei Umicore | Passionate about people, communication, (digital) collaboration and sustainability
* Mirrianne Mahn, Theatermacherin, Referentin für Diversitätsentwicklung und Antidiskriminierung und Stadtverordnete in Frankfurt am Main

Am 27. November, ab 16 Uhr, in der historischen Off-Location Schweizer5 (Schweizer Str. 5, Frankfurt) (Achtung: Nicht barrierefrei)

Infos und Anmeldung hier: www.frankfurt-university.de/aml-sichtbarkeit

ACHTUNG: Für diese Veranstaltungen ist eine Anmeldung obligatorisch (wegen begrenzter Platzzahl).

Dienstag 28. November: LIEB MICH WIE IM FILM!

(Daniela)

Ich habe das Buch und liebe es. Zu gerne wäre ich heute dabei...

LIEB MICH WIE IM FILM!
Eine musikalische Lesung mit Matthias Keller und Alexandra Maxeiner

„Ich habe eine Wassermelone getragen!“

Wer möchte diesen Satz nicht einmal zu einem Engtänzer sagen, der Hebefiguren kann und Worte wie Gagong benutzt? Doch wie und wo lässt sich das umsetzen?
Der satirische Leitfaden „Lieb mich wie im Film – Die schönsten Liebesfilme einfach selbst erleben“ von Alexandra Maxeiner verrät, wie es geht. Gemeinsam mit dem Sprecher und Musiker Matthias Keller zeigt sie bei dieser interaktiven Lesung, wie man die beliebtesten Liebesfilme ins eigene (Liebes-) Leben integrieren kann. 
Mit Szenen, die sich zum Nachspielen eignen und solchen, die man lieber nicht erleben sollte. Mit den entscheidenden Worten, die zum ersten Kuss führen und Filmzitaten, die man in (fast) jeder Lebenslage anbringen kann.

Außerdem gibt es musikalische Einlagen beliebter Liebesfilm-Songs und ein Quiz, bei dem das Publikum sein Filmwissen testen kann. 

Ein Abend für „Spiel es noch einmal, Sam“-Zitierer und „Ich hatte eine Farm in Afrika“-Kennerinnen. Und für alle, die bei „Mein Baby gehört zu mir“ weiche Knie bekommen.
Am 28.11.23 um 20h im Stalburg Theater

Foto Alex: © Nico Neuwirth; Foto Matt: © To Kuehne

Dienstag, 28. November: 4 x Architektur im Film: Naxos-Kino zu Gast in der University of Applied Sciences

(Petra)

Jeden Dienstag gibt es im Naxos-Kino einen Dokumentarfilm plus Filmgespräch. Im November ist es mit dem Thema Architektur in der University of Applied Sciences am Niblungenplatz zu Gast. Gezeigt werden vier ganz unterschiedliche Filme – heute der letzte in dieser Reihe:

Balkrishna Doshi ist 1927 geboren, aber er war der jüngste Architekt der Welt. Alles, worüber junge Architekten heute diskutieren, setzte er schon vor Jahrzehnten um. Seit den 60er Jahren baute er nachhaltig: mit lokalen Materialien, energiesparend, mit natürlicher Klimatisierung. Seit den 80er Jahren baute er sozial: kostengünstige Siedlungen, die von den Slum-Bewohnern der indischen Großstädte weiterentwickelt wurden und ihnen den sozialen Aufstieg ermöglichten. 2018 erhielt er dafür den Nobelpreis der Architektur, den Pritzker Architecture Prize. Im Januar 2023 verstarb BV Doshi hochbetagt, "als ein glücklicher Mensch", wie Regisseur Jan Schmidt-Garre schreibt.

"Das Versprechen - Architekt BV Doshi", Film von Jan Schmidt-Garre, Ort: University of Applied Sciences, Adresse: Fb Architektur, Gebäude 1, Hörsaal 601, Nibelungenplatz 1, Frankfurt, Filmbeginn: 18.30 Uhr – bitte seid bis spätestens 18.:15 Uhr da, damit es pünktlich losgehen kann!, Eintritt: 8 (5 bzw. 1 Euro), Kartenvorbestellung hier, Filmgespräch mit Jolante Kugler, Kuratorin "Balkrishna Doshi. Architektur für den Menschen", Ausstellung Vitra Design Museum, Weil am Rhein (2019), Moderation Christina Budde, naxos.kino, Frankfurt University of Applied Sciences

Dienstag, 28. November: CATT

(Uwe)

In Wikipedia steht unter anderem über die deutsche Sängerin, Musikerin, Songwriterin Catharina Schorling („CATT“): Catt wirkt immer wieder auf den Aufnahmen anderer Acts mit und spielte für Balbina, Lea, Niels Frevert, Mar Malade und einigen mehr. Sie begleitete unter anderem Judith Holofernes und Sarah Connor auf Tour. Zuletzt spielte sie zusammen mit Musikern wie Francesco Wilking, Karl die Große und Moritz Krämer unter dem Projekttitel „Artur & Vanessa“ ein Album ein. Die hervorgehobenen Künstler mag ich sehr gerne, die musizieren sicher mit keiner, die nichts kann.

Aufgewachsen ist sie im Wendland, in Zeiten vor CATTs Geburt besonders bekannt geworden für Proteste gegen das Brennelemente-Zwischenlager Gorleben. CATT umgab sich dort von Kindesbeinen an mit Musik. Bevor sie richtig sprechen konnte, sang sie. Heute wechselt sie mühelos zwischen einer Vielzahl von Instrumenten und begeistert das Publikum mit ihrer immensen Musikalität und Spielfreude, sowohl bei Solokonzerten, als auch mit ihrer unglaublichen Band.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Tran Chau

Samstag, 2. Dezember: Unconscious Songs

(Martin)

Es heißt ja, dass der Theaterschlaf einer der besten sein soll. Passiert es und einem fallen die Augen zu, dann ist’s halt so. Gleichwohl - in einer Inszenierung, die das vorwegnimmt und von vorneherein konzipiert ist für alle Wach-, Schlaf- und Dazwischenzustände, da war ich noch nie…

In der Nacht lösen sich Gedanken von den Gehirnen, in denen sie entstanden sind und werden zu Träumen. Sie schweben über den Schlafenden und vermengen sich zu Bildern, Gefühlen und Klängen, auf die niemand mehr alleinigen Anspruch erheben kann. Das Träumen ist ein Tor zum Unbewussten, dem abgeschiedenen Teil des Selbst, wo es keine Sprache und nichts zu wissen gibt. Träume fragmentieren uns in Bekanntes und Unbekanntes und halten die Einladung bereit, uns beidem hinzugeben. UNCONSCIOUS SONGS ist eine Live-Performance am Ende des Tages und ein nächtlicher Radio-Stream und kann wach, im Schlaf und allen Zuständen dazwischen gehört werden. 

Reservierungen unter www.studionaxos.de/produktionen
Samstag, 2. Dezember um 22.00h
Solidarisches Preissystem
studio NAXOS, Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19
Foto: Jana Mila Lipitz

Beirut

(Uwe)

Ich schreibe einfach weiter kurze Texte über Bands, die ich gut finde und die nicht so bekannt sind, wie sie es sein sollten. Nach There Will Be Fireworks, Slow Show, The Veils, Manchester Orchestra, Windmill, Stars und Gaslight Anthem heute über Beirut.

Wie kommt ein amerikanischer Musiker mit Namen Zach Condon, gebürtig aus Santa Fe / New Mexico auf den Band-/Projektnamen „Beirut“?  Auf der englischen Wikipedia Seite steht: „… named the band after Lebanon´s capital, because oft he city´s history of conflict and as the place where cultures collide.“ Musikalisch wurde Condon, der mehr oder weniger alle existierenden Instrumente spielt, inspiriert von Balkan-Blasmusik und Folklore von Sinti & Roma. Seit 2006 ist er mit Beirut unterwegs, großartige Songs hat er veröffentlicht, sein erstes Album hieß „Gulag Orkestar“ (2006), das aktuelle heißt „Hadsel“ (2023), alles sperrige Titel und sperrige Musik mit viel Blechinstrumenten. Ich liebe es sehr, meine Lieblingslieder: Nantes, über das ich Beirut auch schätzen lernte, als ich bei einer Auswärtsfahrt zu einem Alte Herren Spiel in einem Auto saß und die zufällige Liedauswahl meines Chauffeurs diese Perle in mein Ohr spielte. Dazu Santa Fe, At Once oder Elephant Gun.

Foto: Facebook Beirut

Mittwoch, 29. November: Spurensuche

(Daniela)

Das vierte Spurensuche-Projekt von Eintracht Frankfurter beschäftigt sich mit der Nachkriegszeit in Frankfurt. Organisiert wird das Spurensuche-Projekt vom Eintracht Frankfurt Museum, der Fanbetreuung der Eintracht sowie dem Fritz Bauer Institut. 

Am Mittwoch, 29. November, wird Tobias Freimüller, stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts, im Eintracht Frankfurt Museum zu Gast sein. Freimüller berichtet über den Neuanfang jüdischen Lebens in Frankfurt nach dem Holocaust. Bei Kriegsende lebten noch etwa 100 Überlebende in der Stadt, dennoch gründete sich bald wieder eine Jüdische Gemeinde. Bis in die 1980er Jahre lebten Jüdinnen und Juden allerdings meist zurückgezogen und auf „gepackten Koffern“.

Start: Mittwoch, 29. November, 19.30 Uhr, Eintracht Frankfurt Museum. Der Eintritt ist frei. 

Mittwoch, 29. November: Joel Sarakula

(Uwe)

Den Tipp habe ich ausgewählt, weil mir das Foto von Joel Sarakula positiv aufgefallen ist. In Bandcamp seht über ihn: „Joel Sarakula is an AUS/UK artist who writes, produces and sings Soulful Pop, gazing out at a contemporary world through vintage glasses. His music is informed by a rich, 1970s-inspired musical and visual palette, drawing on Soft-Rock, Funk and Disco influences, filtering them for our darker times while still remaining hopeful.“ Kann man sich gut anhören, die Musik des in Sydney geborenen Sarakula, einfach mal reinhören, in den Song „Understanding“ zum Beipiel.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Mittwoch, 29. November: Artist Talks Glenkeen Garden Residencies

(Daniela)

Menschen stark machen“ ist das Motto der Crespo Foundation, und dafür setzt sie sich mit einer Mischung aus Kunst- und sozialer Förderung sowie Kultureller Bildung ein. Einige spannende Kunstprojekte gehen auf die Initiative oder die Förderung der Stiftung zurück: Der „After Nature. Ulrike Crespo Photography Prize“, der 2024 erstmalig zusammen mit C/O Berlin verliehen wird, das „Fliegende Künstlerzimmer“, der „Wortmeldungen Literaturpreis“… Und eben die „Glenkeen Garden Residencies“, die die Foundation seit 2021 in dem Landschaftspark Glenkeen Garden beherbergt. Kunstkollektive und Einzelkünstler:innen arbeiten und erforschen hier unter dem Motto „ArtNature/NatureArt“ das Verhältnis von Mensch, Kunst und Natur. In den Artist Talks stellen sie ihre Arbeiten und Forschungsergebnisse vor, die ersten habe ich leider verpasst, es bleibt aber noch ein Talk im November: Mittwoch, 29. November, 19 Uhr: STRWÜÜ (Jo Wanneng and Lukas Fütterer)
Von der Stop-Motion-Animation einer entführten Pflanze über orchestrierte Harmonien mit riesigen Seerosen bis hin zu Klangobjekten, Marionettentechniken und der Erforschung von

Zeit und Raum: Das Künstler:innenduo STRWÜÜ – Absolvent:innen der HfG Karlsruhe – beschreitet mit seinen künstlerischen Erkundung neue Wege. Während ihrer Residency in Glenkeen Garden konzentrierten sie sich auf Kryptogame wie Algen, Moose und Flechten für die Erforschung von Spannungskräften und Beziehungsdynamiken.

Crespo Studio, Berliner Straße 27, 60311 Frankfurt
Eintritt frei
Die Talks finden in englischer Sprache statt.

Mittwoch, 29. November: Of/ Whats love got to do with it

(Andrea)

Erst im Mai ist Tina Turner 85jährig in der Schweiz gestorben. Der Film erzählt die Lebensgeschichte der Rockröhre. Nachdem sie sich von ihrem Mann und Entdecker Ike Turner - der sie jahrelang verprügelte und vergewaltigte - getrennt hat, gelingt ihr mit dem Song "What's love got to do with it" der Auftakt zur Weltkarriere. Geboren wird Tina Turner (jung: Rae'Ven Larrymore Kelly, älter: Angela Bassett) als Anna Mae Bullock in Nutbush, Tennessee. Aufgewachsen bei ihrer Großmutter zieht sie im Anschluss an deren Tod zur Mutter und älteren Schwester nach St. Louis, wo sie in einem Club den Sänger und Songschreiber Ike Turner (Laurence Fishburne) kennenlernt. Sie wird Leadsängerin in seiner Band. Die beiden werden ein Paar, bekommen Nachwuchs und heiraten. Nur wenige Zeit nach der Hochzeit macht Ike seiner Frau das Leben zur Hölle. Er nimmt Drogen, verprügelt und vergewaltigt sie. Es dauert mehrere Jahre, bis Tina ihn verlässt. Zunächst tritt sie danach für eine Hotelkette auf, wird dann aber von einem Musikmanager wiederentdeckt . Einlass: 17.30 Uhr Beginn: 18.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Mittwoch, 29. November: FFM/ Moncrieff

(Andrea)

Der Sänger und Songwriter Moncrieff lebt in London, stammt aus Irland und wurde schon von Elton John in dessen Radiosendung gefeiert. Jetzt ist er für sechs Konzerte in Deutschland und ist für einen Abend in der Batschkapp. Nach der Akustik-EP "Warm" kam die "Highways & Hurricanes"-EP mit der starken Single "Young Men", die sich ein ernstes Thema vornimmt. Seine Musik ist ein vielseitiger Mix aus Genres, inspiriert von Hip-Hop, Indie und elektronischer Musik. Die große Tragik des Lebens brachte den irischen Sänger und Songwriter Chris Breheny alias Moncrieff zur Musik - und das hört man auch sofort, in jedem Song und jedem Ton. Moncrieff erzählt in seinen gefühlvollen, ehrlichen Songs von all den Schicksals- und Rückschlägen, die auf die eine oder andere Weise jeden betreffen. Mit bislang vier EPs, die jeweils sechs neue Songs vorstellten, spielte er sich in die Köpfe und Herzen vieler Iren und Briten, mit den Singles „Warm“ und „Serial Killer“ gelangen ihm seine ersten Chartserfolge. 20 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Donnerstag 30. November - 9. Dezember: "Über das Unbehagen zu wohnen“

(Daniela)

Ich habe im Sommer „After Democracy“ von Partners in Crime gesehen und war sehr begeistert von ihrer performativen Arbeit. Ich will daher auf jeden Fall auch ihre nächste Neuproduktion sehen: „Über das Unbehagen zu wohnen“ in der Villa Schweizer5. In der Lecture Performance mit Tee und Dias begibt sich Regisseurin Eleonora L. Herder gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach den verschwiegenen Echos einer deutsch-jüdischen Familiengeschichte.

Was macht die silberne Teekanne aus einem jüdischen Kaufhaus 73 Jahre nach ihrem Verschwinden auf dem Bahnhof Berlin Spandau? Wie wurde die in Sizilien verbreitete Amöbenruhr zur Komplizin nationalsozialistischer Rassenpolitik? Was haben die Schlaftabletten der Großmutter der Regisseurin mit dem Tod von Ingeborg Bachmann zu tun? Wer hat das Hakenkreuz an dem Grab ihres Urgroßvaters abgemeißelt und wo ist das Ohr von John Paul Getty dem III. heute? - Diesen und weiteren drängenden Fragen versucht die Lecture Performance „Über das Unbehagen zu wohnen“ auf die Spur zu kommen.

Anfang des Jahres erreicht Eleonora L. Herder per Spedition ein riesiges Paket: ein Sekretär aus den 1920er Jahren. Ein dunkelbraunes Ungetüm aus Nussbaum, für das sie eigentlich überhaupt keinen Platz in ihrer Wohnung hat.

Angeblich gehörte er einmal ihrem Urgroßvater, der den Schreibtisch mit sich durch Europa schleppte, als er Anfang der dreißiger Jahre vor der Rassenpolitik der Nationalsozialisten fliehen musste. Seitdem wurde er in ihrer Familie weitergereicht wie ein Schrein. Er steht abwechselnd für die Heimat, die man nie mehr haben würde und das Großbürgertum, das man glaubte, verloren zu haben. Und nun stand er eben auf der Straße in Frankfurt Bockenheim. Anlieferung bis zur Bordsteinkante.

In einem vermeintlich privaten Wohnzimmersetting erzählt Herder anhand von Dokumenten und Objekten ihrer Familie eine alternative Geschichte deutsch-jüdischer Identität. Die Performance changiert zwischen dokumentarischem Diavortrag, ausgreifender Anekdote und brüchiger Intimität, in der die Grenzen zwischen Politischem und Privatem, Opfer- und Tätergeschichte verschwimmen. Immer wieder stellt sich eine Rastlosigkeit ein und die Frage, ob es überhaupt möglich ist, bei sich zuhause zu sein.

Mehr Infos unter: www.andpartnersincrime.org

Beteiligte: Despina Apostolou, Eleonora Herder, Tim Schuster, Marina Rengel Lucena, Jonas Harksen, Joanna Plastrotmann, Maren Burger, ehrliche arbeit  – freies Kulturbüro, Felix Kosok und Anna Pirot (Bureau 069)

30.11.2023, 19 Uhr, 01.12.2023, 19 Uhr, 02.12. 2023, 17.30 Uhr (mit Kinderbetreuung), 07.12.2023, 19 Uhr, 08.12.2023, 19 Uhr, 09.12.2023, 17.30 Uhr (mit Kinderbetreuung)

Schweizer5 | Schweizer Straße 5 Frankfurt am Main | Tickets unter: www.eventbrite.de/ueber-das-unbehagen-zu-wohnen-tickets
Ermäßigte Tickets über E-Mail an
tickets@andpartnersincrime.org Limitierte Anzahl verfügbar. Alle weiteren Tickets über https://www.eventbrite.de/e/uber-das-unbehagen-zu-wohnen-tickets-729660503207

Donnerstag 30. November: Zweiter Open Book Slam bei Land in Sicht

(Daniela)

Der Kulturverein Literatur im Stadtteil (LiS) eV im Frankfurter Nordend
lädt ein zu einer Veranstaltung in den Räumen des Buchladen Land in Sicht.

Zweiter Open Book Slam bei Land in Sicht
Wir sprechen über Bücher im Superlativ.
ZUM MITMACHEN (mit formloser Anmeldung) und/oder ZUHÖREN :-D


Ihr und wir haben in unserem Leben schon so viel gelesen! Und was waren da für großartige, abgefahrene, spannende, langweilige, lustige, traurige, schräge, lehrreiche Bücher dabei. :-)

Über diese Bücher wollen wir an diesem Abend sprechen und so an die ersten beiden wunderbaren Abende anknüpfen.

Wir Buchhändler:innen & Bücherfreund:innen werden Euch in jeweils kurzweiligen 3-5 Minuten eins unserer abgefahrensten, schönsten, wüstesten, hinreißendsten, dramatischsten etc. Leseerlebnisse vorstellen. Und wir würden uns immens freuen, wenn Ihr zum Zuhören kämet oder sogar selbst ein solches Erlebnis vorstellen mögt. Gleiche Regeln und Möglichkeiten für alle.

Wenn Ihr diese Chance nutzen wollt: Schreibt uns eine kurze Mail an kontakt@landinsicht.eu mit dem Titel Eures Buches - oder sprecht uns im Laden an - und seid an dem Abend eine Viertelstunde früher da.
Wenn Ihr einfach nur zuhören mögt: Kommt pünktlich und zuhauf.

Buchladen Land in Sicht - Rotteckstraße 13 - 60316 Frankfurt, Beginn 20:00 Uhr, Eintritt frei

Donnerstag, 30. November: Lesung Navid Kermani - Verlust. Erkenntnis. Neuanfang

(Petra)

In "Das Alphabet bis S" begleiten wir eine Schriftstellerin, die sich auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs befindet, jedoch gleichzeitig mit den Tiefpunkten des Lebens konfrontiert wird. Das Scheitern ihrer Ehe, der Verlust ihrer Mutter und die Infragestellung ihres Status als öffentliche Intellektuelle werfen existenzielle Fragen auf. Navid Kermani, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, verwebt auf virtuose Weise grundlegende Themen wie Geschlecht, Krieg und Vergänglichkeit mit dem Alltäglichen.

Foto: Navid Kermani©Peter Andreas Hassiepen

Navid Kermani: Das Alphabet bis S – Lesung und Gespräch, Moderation: Andreas Platthaus (F. A. Z.), Kooperation Literaturhaus Frankfurt und Schauspiel Frankfurt, Ort: Schauspiel Frankfurt, Adresse: Willy-Brandt-Platz, Uhrzeit: 19:30 Uhr: Eintritt: 24 (12) Euro, Tickets hier

Donnerstag, 30. November: Book Release und Party / Goldstein Galerie

(Martin)

Vom Sammeln über das Reisen bis hin zum Scheitern – über drei Jahre hat sich die Goldstein Galerie zu einer Plattform und einem künstlerischen Labor entwickelt. Anhand von zwölf aufeinander folgenden Themen wurde die künstlerische Praxis aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Dabei herausgekommen sind nicht nur vielfältige Residenzprojekte, Ausstellungen, Talks, Lesungen, Workshops u. v. m. sondern nun auch ein Bildband, der all die verschiedenen künstlerischen Positionen zusammenfasst. 

Der Buch-Release und die Abschlussparty finden am 30. November ab 19 Uhr in der Goldstein Galerie statt.

Alle weiteren Informationen hier: Goldstein Galerie - Atelier Goldstein (atelier-goldstein.de)

Donnerstag, 30. November ab 19.00h
Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84
Foto: © Atelier Goldstein

Donnerstag, 30. November: Of/ Often

(Andrea)

Man kann es Renaissance der Frankfurter Straße nennen oder auch einfach ein sehr cooles Projekt. Oder auch: Ich bin gespannt und freue mich drauf. Nach "Und", "Diamant" kommt jetzt "Often". Absender ist dieses Mal nicht die HfG, sondern die Stadt selbst. Kreative Schützenhilfe kommt von Loimi & seinem Urban Media Projekt, uns erwartet also Besonderes mit Lokalkolorit: Passend zur Vorweihnachstzeit geht heute ein kunstvoll gestaltetes schmiedeeisernes Türchen auf und ich bin wirklich neugierig, wie es dahinter aussieht. Wir betreten neue Räume, zumindest solche, die bisher nicht im Fokus waren und die nun auf Besucher:innen, Konsument:innen, aber auch potentielle Mieter:innen warten. Kommen, sehen, staunen, denn an vier Tagen gibt es allerlei schöne Dinge zu entdecken: u.a. von Anna x Edith, Anja Arncken, Atelier Betty Montarou, Betti Bodor Styling, Bubbles & Pickles, Das neue Frankfurter Register, Ebb & Flow Keg, Franziska Kronmüller, Kaffeeschreiner, He:idi Frankfurt, Lena Grewenig, nuuna by brandbook, Yahya Studio,The Görls Club Vintage. 17 bis 19 Uhr. www.of-ten.de

Often, Frankfurter Straße 10, Offenbach

VORSCHAU
Freitag, 1. Dezember (Premiere) – Freitag, 29. Dezember: Der Zauberlehrling

(Martin)

Johann Wolfgang Goethe
Ein Stück mit Musik für die ganze Familie / Für alle ab sechs Jahren

Viele kennen Goethes Ballade wohl noch aus der Grundschule:
„Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort’ und Werke
Merkt’ ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu’ ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
Daß zum Zwecke
Wasser fließe,
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße!“ 

Und natürlich das prägnante Ende:
„In die Ecke,
Besen, Besen!
Seid’s gewesen!
Denn als Geister
Ruft euch nur zu seinem Zwecke
Erst hervor der alte Meister.“

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben erzählt Goethes Ballade neu: Begleitet von Klaviermusik sollen die großen und kleinem Zuschauerinnen und Zuschauer auf lustige, spannende und magische Weise das Abenteuer des ungeduldigen Zauberlehrlings, seines etwas zerstreuten Hexenmeisters und dessen kluger Katze Cornelia neu erleben und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt, seine Wahrzeichen und seine Geschichten. 

Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/johann-wolfgang-goethe-der-zauberlehrling

Premiere: Freitag, 1. Dezember um 16.00h
weitere Vorstellungen im Dezember: Sonntag, 3. um 15.00h, Samstag, 9. um 16.00h, Mittwoch, 13. um 10.00h (Schulvorstellung), Freitag, 15. um 18.00h, Mittwoch, 20. um 10.00h (Schulvorstellung), Samstag. 23. um 16.00h, und Freitag, 29. um 16.00h
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Foto: © Veranstalter:in

Freitag, 01. Dezember - Mittwoch, 06. Dezember: Per Schorn „Kopfkino“ - Schönste Fotokunst

(Petra)

Per ist nicht nur einer der tollsten, sondern auch der vielseitigsten und nettesten Fotografen überhaupt, finde ich. Legendär sind nicht nur seine Bandfotos in der Fotobox, in die sich schon zahllose Musikant*innen mit großem (und etwas kleinerem) Namen gequetscht haben. Ich liebe besonders seine Portrait-Serie mit "harten Jungs", die sich klassische Hochsteckfrisuren haben stylen lassen. Aber auch die Cover von Modemagazinen, die er mit erweitertem Fokus über deren Bildrand hinaus erzählt, sind großartig. Und noch so vieles mehr von ihm. Jetzt hat er seine erste Soloausstellung in der Galerie Greulich mit "Kopfkino": Per Schorn ist ein Vertreter der inszenierten Fotografie, die einer Idee folgt. Die Inszenierung ist es, die seine Bilder – seien es Portraits oder Landschaften – so ungewöhnlich macht. Dabei aber, das ist ihm wichtig, negiert er nicht die Realität, die ihn, wie er sagt, immer wieder inspiriert. Einige dieser Serien sind jetzt in der Ausstellung zu sehen.

Kopfkino – Fotografien von Per Schorn, Ort: Galerie Greulich, Adresse: Fahrgassee 22, Vernissage: 18 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 1. Dezember Verkaufstag im Atelier Goldstein

(Martin)

Das Atelier Goldstein ist ein Ort der Produktion von zeitgenössischer Kunst in Frankfurt am Main. Das Atelier Goldstein wurde 2001 gegründet und dort arbeiten Künstler*innen, deren Zugang zu Kunst und den dazugehörigen Institutionen nicht selbstverständlich ist.

Auch in diesem Jahr öffnet das Atelier Goldstein wieder seine Türen und lädt am 1. Dezember zum Verkaufstag ein. Interessierten bietet sich die Gelegenheit, besondere Werke aus dem Atelier Goldstein zu erwerben.

Alle weiteren Informationen hier:  Verkaufstag - Atelier Goldstein (atelier-goldstein.de)

Hingehen, schauen, kaufen! 

Freitag, 1. Dezember von 11 – 18 Uhr: Verkaufstag
Atelier Goldstein, Mittlerer Hasenpfad 5b (im Hof)
Bild: © Franz von Saalfeld, o.T. , 60x80 cm, Tusche und Aquarell auf Papier, undatiert

Freitag, 1. Dezember: OF/ Julie und Lasse Kuhl

(Andrea)

Sagte ich es schon? Gerade ist Often und das nur an diesem Wochenende - also: Alles stehen und liegen lassen und auf in die Frankfurter Straße 10. Dort gibt es Shopping, aber nicht irgendeines, sondern ausgewählt und besonders UND eine LiveSession von Julie und Lasse Kuhl. Im märchenhaften Hinterhof geben beide eine Art „Tiny Desk Concert“ geben – und da passen Ort, Stimmung und Klangwelten außergewöhnlich gut zusammen. Julie entführt uns mit ihrer einmalig einnehmenden Stimme in Zwischenwelten von Euphorie und Melancholie. Die Songs, die hier akustisch mit Gitarre und Klavier interpretiert werden, besitzen eine Kraft, der man sich nicht entziehen kann. Ein hübsches intimes Livekonzert mit zwei Ausnahmekünstlern, die auf der Bühne der Offenbacher Innenstadt nun auch kulturell eine Art „Frankfurter Renaissance“ einläuten.

Often, Frankfurter Straße 10, Offenbach

Freitag, 1. Dezember: Of/ The Siren

(Andrea)

Das letzte Hafenkino-Wochenende startet mit La sirène, so der Originaltitel des Animationsfilm der Regisseurin Sepideh Farsi, die heute übrigens sogar anwesend ist. Andrea oder auch Alex schreiben: "Die Schönheit der Bilder, die Filmmusik vom Erik Truffaz Quartet und der optimistische Mut seiner Protagonist*innen macht den Film trotz des traurigen Themas zu einem Genuss. Er ist ein unvergessliches Manifest gegen den Krieg. 1980. Abadan, die Ölmetropole des Iran, steht vor der irakischen Belagerung. Der jugendliche Omid bleibt bei seinem Großvater nachdem er vergeblich versucht hat, sich als Soldat zu verpflichten. Auf seinen Streifzügen durch die Stadt trifft er auf ungewöhnliche Charaktere, die trotz des drohenden irakischen Einmarschs alle ihre Gründe haben, in der Stadt zu bleiben. Darunter ist auch eine berühmte Diva und ihre Tochter Pari, in die sich Omid verliebt. Als sich die Situation verschlechtert, entdeckt und repariert er ein veraltetes Boot, einen Lenj. Bietet dieser Fund Omid die Chance, sich und alle Menschen, die ihm wichtig sind, zu retten?" 20 Uhr

Hafenkino, Nordring, Offenbach

Freitag 1. Dezember: "BEAT goes FUNK"

(Daniela)

Santa Clause kommt erst in ein paar Tagen, die Vinyl-Retter aber schon am 1.Dezember ins ono2 und machen ein Türchen auf.

Mortimer Coldheart und Holger Menzel haben für alle Tanzwütigen und Nachtschwärmer wieder jede Menge Funk-Soul-Beat-Afro-und Disco Platten am Start und ziehen Ihr schwarzes Gold aus den Plattenkisten, Feuer frei für "BEAT goes FUNK" im Ono2

FR. 1.12. Beat Goes Funk
ONO 2, Walter-Kolb-Straße 16

Start: 22.00 | Ende: 3.00 | Eintritt: 10€

Freitag, 1. Dezember: OF/ 60 years with The Beatles

(Andrea)

Wahnsinn, als der Originaltermin ausverkauft war, gab es einen Zusatztermin (24.11.). Jetzt ist auch dieser sold out, hier also die nächste Gelegenheit zum Beatles-Revival...
Die Stones haben mit ihren 80 Jahren unlängst ein neues Album veröffentlicht und weil es zur Auswahl des Materials einen Schiedsrichter brauchte, kam Paul McCartney ins Spiel - "ein pophistorischwer Witz", schreibt Tobias Rapp im SPIEGEL, denn immerhin konkurrierten die beiden Bands lang um die Gunst des Publikums. Während die Stones das wilde, unangepasste Imgae pflegten, verdrehten die Pilzköpfe den Fans auf andere Art den Kopf. "Am 4. November 1963 gingen die Beatles in die Pop-Geschichte ein als frech verschmitzte Provokateure des Königshauses, wegen der ungezogenen Bühnenansage von John Lennon, die Leute auf den billigen Plätzen sollen klatschen und die anderen – mit Blick in Richtung der königlichen Loge – bräuchten nur mit ihren Juwelen zu rasseln. Mit dieser kleinen Unverschämtheit hatten die Beatles die Herzen der jungen Leute in England endgültig erobert. Die Hysterie um die Beatles, genannt Beatlemania, erreichte in England dann am 22. November 1963 einen weiteren Höhepunkt und für Volker Rebell ein guter Anlass für „60 Jahre With The Beatles“ – Jubiläumskonzert mit allen Songs des zweiten Albums der Beatles, gespielt von der Lonely Hearts Club Band. Der Termin am 11.11. ist bereits ausverkauft, für den heutigen gibt es noch Karten. Die Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert.
https://radio-rebell.de/termin/60-jahre-with-the-beatles/

Rebell(i)sche Studiobühne,Bieberer Str. 145 A | Hinterhaus, Offenbach

Übrigens, vielleicht steht bei einem von Euch noch Pauls alter Bass auf dem Speicher, der wird nämlich seit Jahren schmerzlich vermisst:https://www.theguardian.com/music/2023/sep/02/search-launched-for-paul-mccartneys-first-hofner-bass-guitar

Freitag, 1. und Samstag, 2. Dezember: The Shadow Whose Prey the Hunter Becomes Back to Back Theatre

(Martin)

Back to Back Theatre ist in Frankfurt zu sehen: endlich!

Das Back to Back Theatre wurde 2022 mit dem ‚International Ibsen Award‘ ausgezeichnet – der Preis gehört zu den am höchsten dotierten für Theaterkünstler:innen weltweit. Es ist eine doppelte Premiere. Der Internationale Ibsen Award geht zum erst Mal nach Australien und an ein Ensemble mit Künstler:innen mit Behinderungen. Das BtBT bezeichnet sich als "neurodivers". Zur Begründung heißt es von Jury-Präsidentin Ingrid Lorentzen: "BtBTs Arbeit ist aufregend, verstörend und regt zum Nachdenken an. Sie inspiriert uns, bessere Künstler und bessere Menschen zu sein. BtBT gibt sozialen und politischen Anliegen eine Stimme, ihre Arbeit entsteht als kollektive Anstrengung, bei der mehrere Schöpfer, Ideen und Perspektiven immer präsent sind und einen Raum für Inklusion und Möglichkeiten herstellen. Das ist Teil dessen, was ihre Arbeit so unvergesslich und so wichtig macht. (nachtkritik.de). 

Willkommen in einem Gemeindezentrum in Geelong, Australien. Plastikstühle werden auf die Bühne getragen, eine öffentliche Versammlung wird einberufen. Vier Schauspieler*innen diskutieren mit viel Witz kleine und große Probleme: welche körperlichen Berührungen als angemessen gelten, aber auch die endlosen therapeutischen Programme, die sie als Menschen mit Behinderung ertragen müssen, um sich einem gewissen Gefühl von „Normalität“ anzunähern. 

Doch das Spiel nimmt eine plötzliche Wendung, als eine künstliche Intelligenz auftritt und zur Protagonistin wird. Wie treffen wir gemeinsam Entscheidungen, die im besten Interesse einer demokratischen Gesellschaft sind?

Mit „The Shadow Whose Prey the Hunter Becomes“ ist Back to Back Theatre, die inklusive australische Theatergruppe von Weltruhm zum ersten Mal in Frankfurt zu erleben. Was als listiges Kammerspiel beginnt, wird durch die Tragweite seiner Fragen und dank der Brillanz seiner Schauspieler*innen zu einem großen und ergreifenden Theaterereignis.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/the-shadow/
Freitag, 1. und Samstag, 2. Dezember um jeweils 20.00h
Mousonturm
Solidarisches Preissystem
Foto: © Jeff Busby

Samstag, 2., und Sonntag, 3. Dezember: S(w)inging Christmas for Kids!

(Daniela)

Kann mir bitte jemand ein Kind leihen? Ich würde das so gerne hin :-)

Samstag, 2., und Sonntag, 3. Dezember, jeweils 15.30 Uhr, hr-Sendesaal: S(w)inging Christmas for Kids!

Bei S(w)inging Christmas for Kids sind die ganz Jungen eingeladen, musikalisch die Vorweihnachtszeit einzuläuten. Es darf kräftig mitgesungen, -gelacht, -getanzt und -ges(w)ungen werden! Dafür hat die Band neben der charmanten Caroline Mhlanga und dem quirligen Klaus Krückemeyer auch jede Menge bekannte Weihnachtshits im Gepäck: von A wie "Alle Jahre wieder", bis O wie "O Tannenbaum". Kommen Sie gerne und singen Sie mit, denn auch dieses Mal wird es im Vorfeld ein eigenes Songbook geben, dass Sie für das Konzert herunterladen können (es wird rechtzeitig veröffentlicht).

Für Kinder im Grundschulalter - Konzertdauer: ca. 60 Minuten – keine Pause

Tickets: Kids 8 Euro I Erwachsene 12 Euro unter www.hr-ticketcenter.de oder Telefon Tel. (069) 155-2000

Mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2023-24/konzert-swinging-christmas-for-kids,swinging-christmas-for-kids100.html

Samstag 2. und Sonntag 3. Dezember: Zwei fliegen über das Kuckucksnest

(Daniela)

Ich habe Melli und Stéphane schon mit dem Stück im Kulturlabor gesehen. Jetzt habt ihr nochmal die Chance. Melli schreibt:

Am Samstag und Sonntag, den 2./3. Dezember um 20.00h ist Melina Hepp mit dem Synchronsprecher und Filmemacher Stéphane Bittoun nochmal an den Landungsbrücken Frankfurt, Gutleutstr. 294, hinter der Camberger Brücke.

In einer absurd-komischen Szenischen Drehbuch-Lesung bringen wir den 70er Jahre-Filmklassiker mit Jack Nicholson ins Hier und Jetzt. Ein Abend in der Nervenheilanstalt also. Wir lesen aus dem Drehbuch, diskutieren über Anekdoten der Entstehung des Films und streiten darum, wer R.P. McMurphy sein darf und wer die böse Schwester Ratched spielen muss: Eine schräg-komische Therapiesitzung mit dem Publikum und ein großer Spaß, bei dem es um nicht weniger geht, als um die Frage nach Gesellschaft, Ausgrenzung und Freiheit. 

Reservieren kann man hier: karten(a)landungsbruecken•org

Samstag 02. Dezember: SOULFOOD

(Daniela)

Feinster Funk, Soul, DiscoDJs: Soulfood Resident DJ Sportwagen, Kosmik Kat (Pedo Knopp, Trust Your Audience/Lazy)

Funky Drums: Thomas Elsner (English Theatre)

Soulfood ist die bekannteste Funk’n’Soul Discoparty in Frankfurt am Main. Sie findet in der Regel monatlich in Kooperation mit unserem Gastropartner dem James the Bar im Englischen Theater statt. Neben den Resident-DJs Stephan Feder aka DJ Sportwagen und DJ-Legende Mr. Brown präsentiert Soulfood immer wieder auch Gast-DJs und begleitende Live Acts. Von Zeit zu Zeit werden auch komplette Konzerte organisiert. Zu Gast waren unter anderem schon Osaka Monaurail (Tokyo), The Sweet Vandals (Madrid) oder Myles Sanko (London).

Samstag 02. Dezember 2023 James the Bar at the English Theatre, Gallusanlage 7, 60329 Frankfurt Einlass: 22 Uhr

kommende Termine: Sa 06.01.24, Sa 03.02.24, Sa 02.03.24

Bis Sonntag, 03. März 2024: Ausstellung „Bending the Curve“ Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Der Frankfurter Kunstverein zeigt immer wieder faszinierende Ausstellungen zwischen Kunst und Natur. Dieses Mal kooperiert er interdisziplinär mit einer ganzen Menge herausragender Institutionen, unter anderem mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und dem Zoo Frankfurt. Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Wie kann der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden? Und wie können positive Erzählungen entstehen? Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise. Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler*innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch Big-Data-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.

Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, Vernissage, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 03.03.2024, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Markt 44, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 – 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 10 (6) Euro

Montag 4. Dezember: StreitClub #10 "Soziale Ungerechtigkeit - Sprengstoff für die Demokratie?"

(Daniela)

StreitClub #10 "Soziale Ungerechtigkeit - Sprengstoff für die Demokratie?"

am 04.12.2023, 19:30 Uhr, im The English Theatre Frankfurt und im Livestream auf dem YouTube-Kanal des FGZ

Nicole Deitelhoff und Michel Friedman freuen sich auf die Wirtschaftsweise Prof. Veronika Grimm und den Soziologen Prof. Sighard Neckel, sowie Schüler:innen der Hohen Landesschule Hanau 

Die Inflation beschleunigt die soziale Ungerechtigkeit. Der Satz „Meinen Kindern soll es besser gehen“ hat mit der Realität kaum mehr etwas zu tun. Die soziale Ungerechtigkeit könnte zu einem Sprengsatz werden, der die Demokratie gefährdet. Und sie wächst noch weiter! 

Strukturelle Ungerechtigkeiten, wie bspw. die Bildungsgerechtigkeit, vertiefen sich immer mehr. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer noch weit auseinander und dass, obwohl soziale Transfers der öffentlichen Hand immer größer werden. Mindestlohn und Rente sind nur zwei Beispiele, die aufzeigen, dass Menschen, obwohl sie 40 Stunden die Woche arbeiten, nicht über die Runden kommen und nach jahrzehntelangem Arbeiten von ihrer Rente nicht leben können.

Tickets über das The English Theatre Frankfurt (12€, für Schüler:innen 10€): https://english-theatre.de/tickets/event/streitclub/

Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=HZT8LrjZUp4

Montag 4. Dezember: Kostenfreier Workshop: Maßnahmen gegen Sexismus – auch in deinem Unternehmen

(Daniela)

Kostenfreier Workshop der Akademie Mixed Leadership: Maßnahmen gegen Sexismus – auch in deinem Unternehmen

Du möchtest in deinem Unternehmen oder Deiner Organisation proaktiv ein Sexismus-freies, sicheres, inklusives Arbeitsumfeld schaffen?

Dann bist du in unserem kostenfreien Workshop richtig.

Mit einer begrenzten Anzahl an Teilnehmer*innen werden wir im Workshop gemeinsam beleuchten und bearbeiten:

  • Definition und Erklärung der Begrifflichkeiten: Wir beleuchten die Konzepte von Sexismus und sexueller Belästigung, um ein klares Verständnis zu fördern.
  • Formen und Auswirkungen: Erfahrt mehr über die verschiedenen Formen von Belästigung und wie sie sich auf Einzelpersonen und Unternehmen auswirken.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen & Pflichten als Arbeitgeber*in: Klärt eure Verantwortlichkeiten und Pflichten im Rahmen der Gesetzgebung.
  • Prozesse zum Umgang: Lernt bewährte Verfahren zur Handhabung von Beschwerden und zur Unterstützung von Betroffenen kennen.
  • Prävention und Intervention: Entwickelt Strategien zur Vorbeugung von sexueller Belästigung und zur Unterstützung der Opfer.
  • Sensibilisierung und Empathie: Schafft ein Arbeitsumfeld, das von gegenseitigem Respekt und Empathie geprägt ist.

Gemeinsam können wir Veränderungen bewirken und eine Kultur fördern, in der jeder Mensch sich sicher und geschätzt fühlt.

Wir freuen uns auf den Workshop mit euch. Und auf das sich anschließende Netzwerken bei Fingerfood und Wein.

Am 4. Dezember 2023 von 18 bis 20 Uhr in der Frankfurt University of Applied Sciences (barrierefrei)

Infos und Anmeldung hier: www.frankfurt-university.de/aml-gegen-sexismus

ACHTUNG: Für diese Veranstaltungen ist eine Anmeldung obligatorisch (wegen begrenzter Platzzahl).

Montag 4. Dezember: Lesung „Um mein Leben“

(Daniela)

Lesung „Um mein Leben“ mit anschließendem Gespräch

Das Beratungszentrum FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht und die Beratungs- und Schutzeinrichtung VAIA! setzen sich gegen Gewalt im Namen der „Ehre“ ein. Um Gelegenheit zum differenzierten Austausch über diese Gewaltform zu schaffen, laden sie ein zur Lesung aus dem Buch „Um mein Leben“. Es erzählt die Lebensgeschichte von Azadiya H., einer jungen lesbischen Frau aus der jesidischen Community. Ihre Erfahrungen sind exemplarisch für das, was viele der Klient*innen von FIM und VAIA! erlebt haben. Im anschließenden Gespräch berichten die Beratungseinrichtungen aus ihrer Arbeit und geben die Möglichkeit zur Diskussion.

Weitere Informationen: https://fim-frauenrecht.de/lesung-um-mein-leben

Mo., 04.12.2023, 18 Uhr, Crespo Studio, Berliner Str. 27, Frankfurt am Main

5. – 10. Dezember: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

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Vom 5. bis 10. Dezember 2023 findet Remake. Frankfurter Frauen Film Tage, veranstaltet von der Kinothek Asta Nielsen e.V., unter dem Schwerpunktthema „Gemeinsam…! Nähe, Verantwortung und Solidarität mit Anderen“ statt, Die Geschichte des Verleihs CHAOS FILM, 1979 von Hildegard Westbeld in Berlin gegründet, steht im Mittelpunkt eines weiteren Programmteils. Die Festival-Personale würdigt in diesem Jahr die Frankfurter Dokumentarfilmemacherin Edith Marcello.  Auch im Jahr 2023 bildet ein CineConcert den glanzvollen Höhepunkt von Remake: Die Uraufführung einer Auftragskomposition zum Stummfilm NORRTULLSLIGAN (dt. Titel: WEIBLICHE JUNGGESELLEN, Schweden 1923, Regie: Per Lindberg) am 7. Dezember in der Volksbühne Frankfurt. Die Neukomposition stammt von der international bekannten und gefragten niederländischen Pianistin und Stummfilmkomponistin Maud Nelissen. Der Film erzählt von vier jungen Frauen, die im Stockholm der 1920er-Jahre in einer WG leben und einem patriarchalischen Umfeld die Stirn bieten müssen. Stadtleben, Sexualität, Geschlechterhierarchien und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse kommen ebenso in den Blick wie Solidarität und Humor unter Frauen. Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman der schwedischen Frauenrechtlerin Elin Wägner (1882-1949).

Das vollständige Programm ab Mitte November auf www.remake-festival.de

FOTO: NORTULLSLIGAN (c) Swedish Film Institute

Bis Ende Januar 2024: Rüsselsheim/ Frida Kahlo

(Andrea)

Ich hoffe, Kirsten und ich bekommen uns terminlich kooordiniert, ich möchte nämlich mit ihr in die Ausstellung! Frida Kahlo begleitet mich schon lange, lange und seit ich ihre Arbeiten erstmals sah, begeistert mich ihre schonungslose Offenheit. "Die Opelvillen präsentieren über 200 Fotografien aus der umfangreichen Bildersammlung von Frida Kahlo (1907–1954), die ihr als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial diente. Die mexikanische Künstlerin wurde durch ihre besondere Malerei zwischen Naiver Kunst, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit weltbekannt, nicht zuletzt durch ihre autobiografischen Themen und die Verarbeitung ihres bewegten Lebens – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst fünfzig Jahre nach Kahlos Tod kam ihr immenses privates Fotoarchiv ans Licht mit Bildern der Familie, des politischen Kampfes des Paares und ihres versehrten Körpers. Sowohl Frida Kahlos Vater als auch ihr Großvater waren professionelle Fotografen, und sie selbst machte sich die Fotografie auf unterschiedliche Weise zunutze. Sie sammelte unter anderem Daguerreotypien und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert und bewahrte Fotografien auf, denen sie ihren persönlichen Stempel aufdrückte, indem sie Dinge aus ihnen ausschnitt, Widmungen auf sie schrieb und sie personalisierte. Sie schenkte sie ihren Freunden, sie waren Erinnerungen an ihre verstorbenen Angehörigen und sie wurden zu einer wichtigen Inspirationsquelle für ihre Gemälde. Darüber hinaus dienten sie ihrer Selbstdarstellung. Frida Kahlo war sich bewusst, dass die Fotografie ein wirkungsvolles Medium war, um das Bild von sich zu vermitteln, das sie anderen zeigen wollte. Durch ihre Fotos, anonyme private Bilder und Porträts ihres Vaters sowie durch die von ihr gesammelten Aufnahmen renommierter Fotografinnen und Fotografen entsteht ein eindringliches Dokument der Zeit und ein intimer Einblick in das Leben einer der bemerkenswertesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Foto: Diego Rivera & Frida Kahlo Archives, Bank of Mexico, Treuhänder im Diego Rivera and Frida Kahlo Museum Trust Opelvillen

Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim

Donnerstag, 07. Dezember: Martha (weitere Termine)

(Martin)

Romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow

„Martha passt perfekt zu unserem Zeitgeist: Sentimental, egozentrisch, gefühlsdusselig.“ Das schreibt Peter Jungblut auf br-klassik.  

Die Oper Martha kommt zur Wiederaufnahme auf die große Bühne der Oper Frankfurt, Premiere war von sieben Jahren im Oktober 2016. Ich erinnere mich, dass ich nicht wirklich Lust hatte – und dann begeistert war. 

 „Angeblich machen sich dreißig Prozent aller Erwachsenen im Internet auf Partnersuche, der Rest versucht es auf dem Oktoberfest. Und beide Wege sind offensichtlich nur mäßig erfolgreich, weil auf Partnerbörsen, beim Speed-Dating oder im Bierzelt kaum noch jemand die Wahrheit sagt. Deshalb gibt es furchtbar viele ‚intelligente, vermögende, gutaussehende, vielseitig interessierte‘, aber leider einsame Traumprinzen und -prinzessinnen. In erotischer Hinsicht leben wir also in einem neuen Biedermeier-Zeitalter aus lauter vollkommenen Menschen, die genauso vollkommene Menschen suchen und alle andere wegklicken.

Friedrich von Flotows heutzutage nur noch sehr selten aufgeführte Oper ‚Martha‘ passt perfekt zu unserem Zeitgeist: sentimental, romantisch, egozentrisch, dünkelhaft, gefühlsduselig. Zwei feine Damen spielen mit zwei einfach gestrickten Männern, die sich am Ende aber auch als feine Herrschaften erweisen, und fertig ist das doppelte Liebesglück. Eigentlich geht das nur als Satire, aber Regisseurin Katharina Thoma wählte an der Oper Frankfurt einen intelligenten Mittelweg. Sie fing mit dem Smartphone-Wahnsinn an und machte mit dem Wiesn-Rausch weiter. Sie verlegte die Handlung also in die Gegenwart…“. (br-klassik.de)

Musikalisch ist ‚Martha‘ ein Vergnügen. Und wie die Inszenierung es schafft, eine ‚alte‘ Handlung aufzuhübschen und und zu aktualisieren, ist sensationell. 

Wer einen vergnüglichen Abend haben will, gehe zu Martha! 

Hier geht’s zum Trailer: https://youtu.be/9cy4Che3fxY
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/martha_2/?id_datum=3524
Donnerstag, 7. und 9., 14., 16., und 22. Dezember
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Donnerstag, 07. Dezember: „F.I.M. meets VAMH/ Hamburg scene“

(Uwe)

FIM meets VAMH, könnte auch ein Topspiel aus der ersten thailändischen Fußballliga oder eine verabredete Schlägerei zwischen der Entourage von zwei US-Rappern sein. Ist es aber nicht: Im Sinne der Vernetzung lädt das F.I.M. jährlich eine nationale/ internationale Initiative Improvisierter Musik zum musikalischen Austausch ein.

In diesem Jahr wird die Hamburger Improvisationsszene mit der Initiative – Verband für aktuelle Musik Hamburg/ VAMH – zum musikalischen Austausch eingeladen. In 5 gemischten Formationen werden Musiker*innen des VAMH und F.I.M. am Abend interagieren, mit einem spannenden Abend experimenteller Ausdrucksformen ist zu rechnen.

VAMH: Birgit Ulher – Trompete, Radio, Lautsprecher, Objekte / Felix Mayer – Posaune / Gunnar Lettow – E-Bass, Objects, electronics / Heiner Metzger – Bassklarinette, Klarinette

F.I.M.: Eric Plande – Saxophon / Christoph Aupperle – Vibraphon / Jürgen Werner – Flöte, Bansuri, Sopransaxophon / Mani Neumeier – Schlagzeug

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
Einlass 19 Uhr
Foto: Brotfabrik Homepage

Donnerstag 7. Dezember: Cinekonzert

(Daniela)

Im Rahmen des Remake Festivals findet wieder ein Cinekonzert statt!

Die international renommierte Komponistin Maud Nelissen hat anlässlich der vierten Festivalausgabe von Remake. Frankfurter Frauen Film Tage eine Musik zum Film NORRTULLSLIGAN (Schweden 1923, Regie: Per Lindberg, dt. Titel: Weibliche Junggesellen) geschrieben.
Im Zentrum des Films: Vier jungen Frauen, die im Stockholm der 1920er-Jahre in einer WG leben und dem patriarchalischen Umfeld die Stirn bieten müssen. Stadtleben, Sexualität, Geschlechterhierarchien und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse kommen ebenso in den Blick wie Solidarität und Humor unter Frauen. Basierend auf einem Roman der schwedischen Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Elin Wägner (1882-1949).

Ein Live-Filmkonzert mit Maud Nelissen (Piano), Daphne Balvers (Sopran- und Altsaxophon) und Renée Bekkers (Akkordeon)

Do 07.12.2023
Beginn: 19.30 Uhr
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Großer Hirschgraben 19, 60311 Frankfurt

TICKETS: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/event/2118277

© Swedish Film Institute

Freitag, 8. Dezember: Karaoke mit Pütti

(Martin)

Ich freue mich jetzt schon! Garantiert schon etwas vorweihnachtliche Stimmung - und vielleicht die Gelegenheit ‚Last Christmas…‘ als Karaoke zu singen! 

Christoph Pütthoff ist eines der bekanntesten Gesichter des Schauspiel Frankfurt und er ist einer der Schauspieler, die am längsten am Schauspiel Frankfurt auf der Bühne stehen. Auch ist Christoph Pütthoff ein genialer und inzwischen fast legendärer Conférencier (und Sänger) in seiner mittlerweile zum Klassiker avancierten Karaoke-Show. Es ist großartig, wie ‚Pütti‘ mit seiner ‚All-in-one-Show’ die Panoramabar rockt, als Unterhalter, Sänger, Tänzer – manchmal sogar Stripper! – das Publikum begeistert und die Gäste zum Singen und Auftreten ‚verführt’. 

Spannend ist es, dabei zu sein – man erlebt Überraschungen, wenn andere auf die Bühne steigen, zum Mikrofon greifen und sich auf das Karaoke-Singen einlassen. Traut man sich selbst, hat man noch mehr Spaß und verdient sich einen Drink!

Die Panoramabar mit der phänomenalen Aussicht auf die Skyline von Frankfurt ist ein genialer Ort für diese Show: Rundum die beleuchteten Hochhäuser, das nette Team der Bar und dann Pütti, der tatsächlich Frankfurt zum kleinen New York werden lässt - zumindest dann, wenn er mit genialem Timbre in der Stimme Frank Sinatra mit eben diesem Song anstimmt...

Hier geht’s ab 10. November zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/karaoke-mit-puetti-/1695/
22.00h
Panoramabar im Schauspiel Frankfurt
Foto: © MG

Sonntag, 10. Dezember: Buntspecht

(Uwe)

Wieder ist eine österreichische Band in Frankfurt, dieses Mal nicht in der Brotfabrik, sondern im Zoom. Die Wiener kann man sich gut anhören, klickte mich eben durch die oft schwungvollen Songs der letzten Platte, "An das Gestern, das nie Morgen werden darfte, ich warte“. Gerade läuft „Mojo Risin“, geht in die Beine.

„Die Stücke bewegen sich zwischen Ekstase und Melancholie, Trauer und schelmischem Grinsen, Perspektivenlosigkeit und Utopie, Lebensbejahung und immer wieder nagenden Zweifeln. Die Gruppe ist vor allem für die ausgelassene Energie ihrer Shows bekannt. Beschwingt und brachial, traumwandlerisch und staunend, spöttisch und verträumt kreierte sich die Band in den letzten Jahren immer wieder aufs Neue ihren eigenen Sound.“

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20:00H
Foto: Homepage Zoom

Sonntag 10. Dezember: Offene Ateliers in der Hellerhofsiedlung im Frankfurter Gallus

(Daniela)

Am 2. Advent laden die Künstler*innen der WestAteliers zu offenen Ateliers mit Glühwein mit Plätzchen ein.

Von 14.00 - 18.00 Uhr öffnen sie ihre Ateliers und geben Einblicke in ihre Arbeiten.

Zu entdecken gibt es Malerei, Druckgrafiken, Zeichnungen, Objekte und einige mehr.

Beteiligt sind: Ruth Luxenhofer, Maike Häusling, Michael Bloeck, Franz Konter und Leonore Poth.

Sonntag 10. Dezember,  14:00 – 18.00 Uhr
WestAteliers, Idsteinerstr. 77 – 132, 60487 Frankfurt
Die Atelierläden und sind nur wenige Schritte voneinander entfernt.
Sie sind ebenendig und barrierefrei.

Mehr Infos auch auf Instagram: westateliers (https://www.instagram.com/westateliers/)

Freitag, 15. – 17. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 (weitere Termine)

(Martin )

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der Weihnachtsgottesdienst! Schon 18 Jahre wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!? 

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an. 

Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. 

Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“

Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA
Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/
Freitag, 15. Und 16. um 20.00h und Sonntag. 17. Dezember um 18.00h,
Freitag, 22. und Samstag, 23. Dezember um jeweils 20.00h: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2023 im 19. Jahr
Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Rebekka Waitz

Sonntag, 17. Dezember: Die Erdmöbel-Weihnachtstour 2023

(Uwe)

Bald ist tatsächlich schon wieder Weihnachten. Heute haben wir den 24.11, sind also nur noch einen Monat von dem ganzen stressigen Hin- und Her Gerenne entfernt. Eine Woche vor Heiligabend kommt die Kölner Indie-Popband in die Brotfabrik. Das hat seinen ganz bestimmten Grund, denn Erdmöbel präsentiert auch in diesem Jahr ihre ganz eigene Weihnachts- Show.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Brotfabrik Homepage

Sonntag, 17. Dezember: 68. Naxos Hallenkonzert Boris Filanovsky

(Martin)

Schottische und irische Volkslieder

Der neue Liederzyklus „Ob aus Luft“ (Premiere Oktober 2023 in Berlin) ist eine musikalische Meditation über Verlust, inspiriert durch die gleichnamige russischsprachige Gedichtsammlung der gefeierten Literatin Maria Stepanova. 

Diese handelt vom Fernsein eines geliebten, verstorbenen Menschen, von hinterlassenen Spuren und Echos in der Natur und Umgebung, vom Versuch der Kommunikation über die irdischen Grenzen hinaus. 

Die deutschen Übersetzungen lässt der renommierte schottische Schauspieler, Performer und Stimmkünstler Graham F. Valentine einfließen und begegnet Filanovskys Musik zugleich mit alten, a cappella vorgetragenen Volksliedern aus Schottland und Irland.

Maja Bader – Sopran | Leonhard Dering – Klavier | Graham F. Valentine – Stimme

Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Sonntag, 17. Dezember um 20.30h (im Anschluss an die Vorstellung JESUS D’AMOUR, GEB. 0 um 18.00h)
Naxos Halle
Foto: © Veranstalter:in

27. Dezember: The Music Of Hans Zimmer & Others

(Uwe)

Gleich kommt eine Aufzählung an Soundtracks zu Welterfolgen, die von Hans Zimmer komponiert wurden. Seine mit meilenweitem Abstand liebste Melodie von ihm ist der Main Title aus dem Film True Romance. Unschlagbar gut, diese Südseeklänge, die zum ersten Mal erklingen, wenn die Handlung noch im kalten Detroit spielt. Wenn man diese Melodie hört, die Ennio Moricone oder Nino Rota-Niveau hat, ist man gefühlsmäßig sofort in diesem großen Film, für den Quentin Tarantino das Drehbuch schrieb, der aber von Tony Scott inszeniert wurde. So muss es aber sein, dann hat der Komponist alles richtig gemacht.

Nun zum offiziellen Pressetext: „Die Klangwelten von Hans Zimmer u.a. mit der Musik aus Fluch der Karibik, König der Löwen, Mission Impossible, Batman, Dark Knight, Inception, Interstellar, Dunkirk, Superman, Gladiator“. Zweifellos ist Zimmer ein Meister und hat hat die Welt des Films geprägt, Oscar-, Globe- und Emmy sind da nur konsequent. Bevor Zimmer selbst im kommenden Frühjahr für Höchstpreise in die Festhalle kommt, spielen andere seine Songs in Höchst.

Jahrhunderthalle Höchst
20 Uhr
Foto: Homepage Jahrhunderthalle

JANUAR
Donnerstag, 4. Januar: Performance und Gespräch über die Folgen des 7. Oktober

(Martin)

„Wie man nach einem Massaker humanistisch bleibt in 17 Schritten“

Maya Arad Yasur
Performance und Gespräch über die Folgen des 7. Oktober
Schauspiel Frankfurt 

Am 07. Oktober 2023 verübte die Terrorgruppe Hamas brutale Massaker gegen die israelische Zivilbevölkerung.
Seitdem eskaliert der kriegerische Konflikt im Nahen Osten. 

Unmittelbar aus dieser Erfahrung heraus, hat die israelische Autorin Maya Arad Yasur einen Text geschrieben, den die Regisseurin Sapir Heller (die am Schauspiel Frankfurt derzeit »Die verlorene Ehre der Katharina Blum« inszeniert) szenisch umsetzt. 

Gemeinsam finden sie eine Form der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Schmerz... 

Entstanden ist eine theatrale Performance, die nach der Menschlichkeit, der Empathie und der verbleibenden Hoffnung fragt.

Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch über den 07. Oktober und die Folgen statt – auch in Deutschland, auch in Frankfurt. Wie kann man angesichts der Ereignisse humanistisch bleiben? Wie kann vermieden werden, dass Antisemitismus und Rassismus die Gesellschaft weiter spalten?

Vorverkauf ab 11. Dezember hier: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/humanistisch-bleiben-in-17-schritten/1699/

Donnerstag, 4. Januar um 19.30h:
Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main

Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
Noch bis 26. November: Bad Soden/ Diamant

(Andrea)

HEINER BLUM PRE POST VANDALISM Eine Geschichte des Vandalismus in Kunst und Kultur, Lecture, gibt es heute beim Auswärtsspiel des Diamant in Bad Soden. Nachdem Heiner Blum mit seinen Student:innen das ehemalige Juweliergeschäft in der Frankfurter Straße ein halbes Jahr lang mit zweiwöchig wechselnden Ausstellungen und Aktionen bespielt hat, eröffnen sie heute auswärts, genauer in Bad Soden am Taunus. Vielleicht werden wir auch dort gelesen und ihr wisst noch nicht, was machen... Heute 19 Uhr, Diamant 16, BADVon Ä bis Z / Zwischen Ästhetik und Zerstörung mit vielen tollen Künstler:innen: Daniel von Hoeßle / Dorian Winkler / Franziska Krumbachner / Inaara Mariel / Jonas Berger / Joschua Arnaut / Konstantin Kipfmüller / Lars Schwabe / Leonie Englert / Nico Joel Helbling / Noa Vetter / Philipp Langer / Rushy Diamond / Sonja Prochorow / Sonja Rychkova Bis 26.11.2023, MI, SA, SO von 15-18 Uhr, heute um 19 Uhr

STADTGALERIE BAD SODEN AM TAUNUS, Badehaus im alten Kurpark Königsteiner Straße 86

Bild: Dorian Winkler

Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder

(Daniela)

Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.

Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €

Mehr Informationen stehen hier.

Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968

Bis Sonntag, 12. Mai 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)

Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.

Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 12.05.2024, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei

Noch bis Samstag, 23. Dezember: Fensterschau XXXIV – Tina Herchenröther

(Petra)

Heute schon bei Balenciaga reingeschaut? Mit zwei großformatigen Malereien ist Tina Herchenröther gerade in den Fenstern der ehemaligen Burg-Drogerie der Restauratoren zu sehen. Dabei ließ sich die Künstlerin von Kollektionen des Skandal-Modehauses Balenciaga inspirieren: Eine moderne Ritterrüstung aus der Kollektion 2020 und ein Kleid aus zahlreichen ineinander verflochtenen kleinen Metallringen inspirierten Herchenröther zu ihren Motiven. Das Wechselspiel aus Ornament, Weiblichkeit und Stärke stehen zentral in den beiden Werken.

Fensterschau XXXIV: Tina Herchenröther bei den Restauratoren, Ort: Fensterschau, Adresse: Burgstraße 43, bis 23.12., Öffnungszeiten: 24/7

Bis Sonntag, 31. Dezember: Wohnzimmer Hauptwache mit "Langer Bank"

(Petra)

Das DAM-Reallabor "Wohnzimmer Hauptwache" belebte als Teil des Modellprojekts "Post-Corona-Stadt" im Herbst 2022 die Frankfurter Innenstadt. Auch in diesem Jahr ist das DAM auf der Hauptwache aktiv. Im Sommer eröffnet auf dem belebten Platz die Ausstellung „Zukunft Innenstadt Frankfurt“. Sie geht der Frage nach, welche Bedürfnisse und Anforderungen an eine lebenswerte Frankfurter Innenstadt in der Zukunft bestehen. Die Wanderausstellung wird an ausgewählten Orten zu sehen sein und soll bundesweit in den Modellstädten des Förderprogramms Station machen. Einen nächsten Schritt für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum geht das Museum mit der künstlerischen Intervention "Die Lange Bank" ab heute. Die modulare Sitzmöglichkeit wird dort erstmals für verschiedene Dialogformate bereitstehen. Ein Treffpunkt an der Langen Bank - die künstlerische Installation is als Ort der Begegnung, der Inspiration und Erholung konzipiert. Ihr könnt hier in die Choreografien und Hörstücke von 15 interntionalen Künstlerinnen und Künstlern eintauchen, verschiedene Sitz- und Liegepositionen ausprobieren und erleben, wie das Sitzen urbane Räume neu definiert. Je nachem, wer noch so auf der Langen Bank ist, würde ich sagen. 

Wohnzimmer Hauptwache mit der Langen Bank, Deutsches Architekturmuseum (DAM), An der Hauptwache, Eintritt: frei

Bis Sonntag, 14. Januar 2024: Ausstellung DAM „Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber."

(Petra)

Ich mag die Arbeit des Deutschen Architekturmuseums sehr – und auf diese Ausstellung freue ich mich – heute ist die Eröffnung: Proteste müssen stören, sonst wären sie wirkungslos. Wenn Störungen in den öffentlichen Raum ausgreifen und sich dort festsetzen, wenn sie ihn dauerhaft blockieren, verteidigen, schützen oder erobern, dann entsteht Protestarchitektur. Detailreiche Modelle, gebaut an der Technischen Universität München und der Hochschule für Technik Stuttgart (Prof. Andreas Kretzer), zeigen Protestcamps von der Resurrection City 1968 bis zur Lobau-bleibt!-Bewegung 2021/2022. Vierzig "Bodenstrukturen" aus Lützerath, zumeist Pfahlbauten, wurden von Rokas Wille (HfG Karlsruhe) mit Fotopapiermodellen dokumentiert. Der Regisseur Oliver Hardt entwickelte für die Ausstellung eine Filminstallation. Gemeinsam mit Aktivist*innen konnte eine Hängebrücke aus dem Hambacher Wald übernommen werden. Auch ein 1:10-Hängemodell des Barrios Beechtown, eine Leihgabe des Künstlers Stephan Mörsch, zeigt diese Waldbesetzung. Die Ausstellungsarchitektur auf der um 1000 Quadratmeter erweiterten Fläche des DAM Ostend wurde von Something Fantastic entwickelt.

"Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber." Eine Ausstellung des DAM – Deutsches Architekturmuseum und des MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien
Ausstellung: Eintritt: 5 (3) Euro, Öffnungszeiten: Mo. geschlossen, Di., Do. und Fr.: 12 - 18 Uhr, Mi.: 12 - 19 Uhr, Sa. und So.: 11 - 18 Uhr

Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)

Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.

"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)


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