17.11.2023
HIER "SPRICHT" DIE VERTRETUNG
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Mit meiner Familie schaute ich im Wohnzimmer unter dem Dach als Kind viele Klassiker der Filmgeschichte, später mit meinem Bruder im gemeinsamen Schlafzimmer mehr oder weniger alle Filme, die ab 1980 gedreht wurden. Neben meiner Familie prägten mich in meiner kulturellen Entwicklung die Geschwister Todisco am meisten, die ebenfalls aus meinem Heimatort Goddelau stammen. Eine der sechs Todisco-Kinder ist Ida, die heute einen positiven Einfluss auf das kulturelle Leben in Offenbach hat. Mit meinem Freund seit Grundschultagen Mario, dem jüngsten Todisco, und seinem größeren Bruder Gino besuchte ich - noch minderjährig - Rio Reisers erste Solotour im ehemaligen Volksbildungsheim am Eschersheimer Tor und später viele andere Konzerte größerer und kleinerer Bands überall. Mit den beiden und anderen organisierte ich selbst ein kleines aber feines Rockfestival im heimischen Goddelau, die Riedstadtfete. Darüber hinaus sahen wir großartige Filme in kommunalen Kinos Südhessens, unter anderem Reservoir Dogs, Tarantinos ersten Film im Nauheimer Ried Casino. Die Veranstaltungstipps entnahmen wir damals den in den 1980/90er Jahren verfügbaren Medien und durch gezielte Fragerei bei Ullis Musicland in Darmstadt.

Das Ried Casino in Nauheim gibt es heute nicht mehr, Ullis Musicland und die Riedstadtfete auch nicht und Rio Reiser ist ebenfalls nicht mehr da, mit der Kultur hörte es aber nicht auf, weil es immer wieder Menschen gibt, die öffentlich singen, tanzen, schauspielen oder schreiben. Und es gibt Leute, die sich die Vorführungen anschauen und anhören, die Konsumenten. Zu dieser wichtigen Gruppe zähle ich mich selbst und für die machen wir im Wesentlichen diesen Newsletter. Das ist ein schöner Antrieb, für Gleichgesinnte Kulturtipps auszuwählen und zu beschreiben.

Viel Spaß mit der heutigen Ausgabe.

Uwe

P.S. Bitte schaut Euch auch unsere Empfehlungen in der Vorschau an, einige Termine sind schnell ausverkauft (Karaoke mit Pütti, Lokal Listener im mousonturm etc.)

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Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu fünft essen.

Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:

Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
oder per paypal: daniela@cappelluti.net

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Antworten bitte an schwoebke@aol.com

2 x 2 Tickets für den Kinofilm (inkl. Eintritt ins Liebieghaus bis 9.12.) „Indiana Jones und das Rad des Schicksals" am Sonntag, den 26.11. in der Harmonie.
Gewinnfrage: Welche Frankfurter Konzertspielstätte entwickelt sich, Uwes Meinung nach, zum " "Konsulat der Alpenrepublik" (siehe 17.11.)
(c) Disney

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an daniela@cappelluti.net

Jeweils 2 x "2 for 1" (d.h. eine Karte zahlen, eine for free bekommen), für die folgenden Konzerte im Rahmen des 7. Fabrik Jazzfestivals (jedoch in der Alten Seilerei)

+ Do 23.11. Uwe Oberg – Joe Fonda – Lucia Martinez
+ Fr 24.11. Eva Kruse Quintett
+ Sa 25.11. Rainer Böhm Quintett (Vorgruppe Shaba)

Gewinnfrage: Welche Abteilung leitet Professor Vinzenz Brinkmann im Liebighaus? (siehe Indiana Jones Tipp am 26.11.) (Bitte angeben, zu welchem Konzert ihr wollt)
Foto: Rainer Böhm Quintett

ZU GEWINNEN

Antwort bitte an daniela@cappelluti.net

1 x Familienkarte (bis zu 4 Tickets) für S(w)inging Christmas for Kids am Samstag, 2. Dezember im hr Sendesaal. Gewinnfrage: Wann findet das Konzert "Toto und die Zaubermelodie" im hr Sendesaal statt?

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Karten für das Konzert der Frankfurter Orchester Gesellschaft am 18.11. im Dr. Hoch's Konservatorium. Gewinnfrage: Welche Kulturveranstaltung organisierte Uwe in Goddelau (siehe Intro)?

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea).


2 x 2 Karten
für Die Streiche des Scapin am 20. November im Capitol Theater. Die Gewinnfrage lautet: Sandra Mann hat die Apokalypse sehr ästhetisch inszeniert, ihre arbeiten sind aktuell wo zu sehen?

2 x 2 Karten für "Skynd" am 21. November in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Tolle Kunst zu kleinen Preisen gibt es seit 20 Jahren in der Vorweihnachstzeit in welchem Laden?

1 x 2 Karten
und das ist ein echtes Schmankerl zur Vorweihnachtszeit, für "Die einfachen Dinge"am 24. November in der Alten Schlosserei (exklusive Speisen und Getränke). Die Gewinnfrage lautet: The future is female, welchen Film habe ich zufällig zur Einstimmung auf Nashi44 angesehen?

GEROLLTES mit einem echten Veranstaltungstipp

(Uwe)

Fußball in den Ausgehtipps: Wie passt das zusammen? Eine berechtigte Frage, die immer wieder gestellt wird. Daher heute einmal ein sehr konkreter Tipp zum "Ausfliegen". Am Sonntag spielt der ruhmreiche TSV 1899 Goddelau im Sportpark am Goddelauer Hanfgraben gegen den Nachbarverein und ewigen Rivalen, den TSV 03 Wolfskehlen. Weil Länderspielpause ist und die Bundesliga spielfrei ist, macht eine Reise ins Ried noch mehr Sinn als sonst an Wochenenden.

Die Bahn fährt quasi direkt bis zum Goddelauer Sportplatz, S7 & RE70 verkehren ab dem Frankfurter Hauptbahnhof sehr regelmäßig. Wer mit dem Auto fährt, kann in einem anderen Goddelauer Nachbarort, in Erfelden, auf dem Richthofenplatz parken und eine Wanderung / einen Spaziergang über den Kühkopf (Hessens größtes Naturschutzgebiet) machen. Auf dem Goddelauer Sportplatz gibt es Essen (Chefgriller Pino ist hochmotiviert) und Trinken natürlich auch, einen separaten Einkehrtipp gibt es daher nicht. Um 15 Uhr geht das Spiel los, wer früher kommt sieht die zweiten Mannschaften der beteiligten Vereine in einem spannenden Abstiegskrimi. 

Wohnungs ANGEBOTE und GESUCHE

(Bitte habt Verständnis, dass wir in dieser Rubrik nur Wohnungsangebote und ausschließlich Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen, oder im Rahmen eines Job- oder Studienwechsels eine neue Bleibe suchen. Alles andere würde den Rahmen sprengen)
Illustration von Carlotta Hick

Nachmieter*innen für Mietgemeinschaft in Offenbach-Bürgel
zum 1.Februar 2024 gesucht.

Für unsere schöne alte Villa, in der wir als Mietgemeinschaft seit einigen Jahren in
Offenbach-Bürgel zu fünft leben, suchen wir 2 Nachmieter,*innen die Lust und Interesse auf gemeinschaftliches Wohnen haben und mit-einsteigen möchten.
Da 2 Personen zum Ende Januar ausziehen werden, suchen wir (2 Frauen, 1 Mann)
für 1. Februar 2024 zwei zu uns passende Nachmieter*innen, die längerfristig dort
mit uns in entspannter Gemeinschaft und einem weltoffenen Haus leben möchten.
Es stehen 4 schöne Zimmer zur Verfügung, also 2 Zimmer pro Person. Der Obulus
für 2 Zimmer beträgt kalt ca 600,— bis 650 EUR. zzgl. NK incl.Heizung+Strom von
ca 180 bis 200,— EUR. Alle Infos und Fotos hier im PDF.
Dazu gibt es in Gemeinschaftsnutzung eine große Wohnküche, 2 Bäder, 3 WCs,
Kellerräume + Waschkeller, Speicher, einen sehr großen Garten mit Gartenhaus
sowie Fahrrad-Garage und mehrere Auto-Stellplätze auf dem Grundstück. Die
Gesamtwohnfläche beträgt ca 275 qm.
Wir freuen uns auf intressierte und neugierige Menschen :)
und nehmen auch gerne Rückfragen vorab entgegen.
Dominique, Blanca, Manfred
Kontakt Dominique: Tel. 0173-3138722, d.decelle(at)gmx.de Kontakt Manfred: Tel. 0171-4034382, koetter-post(at)web.de

Anna vermietet ihre Wohnung unter:
Bei Interesse an meiner 2 ½ Zimmer-Wohnung zur Zwischenmiete (900 Euro warm) (1Person/ Nichtraucher*in) vom 07.12.2023 bis zum 29.03.2024, Nähe Friedberger Platz, gerne eine mail an: weg-thai@t-online.de

Freitag 17. November: „Nie wieder ist jetzt! Gemeinsam gegen Judenhass in Frankfurt und weltweit“

(Daniela)

Ich gehe hin. Wer sich anschließen möchte: Ich treffe mich mit einigen Freund:innen am Brunnen (Richtung Alte Oper).

Römerbergbündnis und Stadtregierung rufen zur Kundgebung gegen Judenhass auf

Unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt! Gemeinsam gegen Judenhass in Frankfurt und weltweit“ wird heute um 15 Uhr eine Kundgebung auf dem Opernplatz stattfinden. Anschließend soll eine kurze Demonstration zur nahegelegenen Westend-Synagoge führen. Vor der Synagoge soll das zu Beginn des Schabbats übliche Kerzenzünden symbolisch begangen werden.

Initiiert wurde die Aktion vom Römerbergbündnis, das sich 1978 gegründet hat, um rechtsradikalen Demonstrationen in Frankfurt symbolisch entgegenzuwirken. Die letzte größere Aktion war die Kundgebung „Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit“ mit rund 15.000 Teilnehmenden im Jahr 2015. Im Römerbergbündnis sind Vertreter der Jüdischen Gemeinde, der Evangelischen Kirche, der Katholischen Kirche, des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und des Frankfurter Jugendrings zusammengeschlossen

Unterstützt wird die Aktion vom Magistrat der Stadt Frankfurt, der alle Bürgerinnen und Bürger aufruft, dieses wichtige Zeichen für Solidarität und demokratische Grundwerte zu unterstützen.

Freitag 17. und Samstag 18. November: "Frankfurt Secret − Order Show & Trading Days"

(Daniela)

Ich bin ja ein großer Fan vom Massif Central und war schon oft dort. Seitdem sie in der Innenstadt sind (Bethmannhof) ist es für mich nur ein Katzensprung...Ob zum leckeren Mittagslunch von Dimi (es gibt jeden Tag Mittagessen), zum Kaffeetrinken im Rahmen unseres Betriebsausfluges, zur Kunstauktion der Frankfurter Künstler*innenhilfe, oder zu diversen Veranstaltungen. Nur zum Sonntagsbrunch und zum Eintrachtschauen habe ich es bisher nicht geschafft.

Die Location ist toll! Neben Büros von vielen tollen Kreativen, gibt es auch Geschäfte und eben auch eine Eventfläche.

Ich mag ja den Vogel Strauß Concept Store, den man gleich im Innenhof findet, sehr. Da habe ich auch schon diverse Geschenke besorgt. Sie haben nämlich nicht nur hochpreisige Sachen, sonern auch kleine, feine...
Wenn ihr den Concept Store noch nicht kennt, wäre heute die perfekte Gelegenheit, denn von 16:00-22:00 Uhr ist die offizielle Eröffnung.

Und es gibt noch einen weiteren Grund heute oder morgen ins Massif Central zu gehen, denn dort finden seit vorgestern die "Frankfurt Secret − Order Show & Trading Days". Seit heute auch für Endkunden geöffnet.

Worum es geht? Die Textilwirtschaft beschreibt es so: "Es soll nicht darum gehen, eine internationale Fashion Week nachzuahmen, sondern local Heroes und internationale Labels an einem Ort zu zeigen, die Community zusammenzubringen und Nutzwert zu bieten. Oder wie sie selbst schreiben: "Ein Add-On" in den ohnehin schon sehr vollen Terminkalendern zu setzen. "Einen echten Mehrwert schaffen, an dem Branche, Branchen-Kenner und Fashion Begeisterte partizipieren können."
Mehr Infos: https://www.textilwirtschaft.de/business/stores/store-des-tages-herbst-2023-kopf-aus-dem-sand-bei-vogel-strauss-in-frankfurt-242420

Freitag 17. November
16.00 - 22.00 Uhr Shopping B2C // Offizielle Eröffnung Vogel Strauss Concept Store

Samstag 18. November
12.00 - 20.00 Uhr Shopping B2C
14.00 - 22.00 Uhr "Quartier Frau": Panel Talks, Symposium, Fashion. Alles für die Frau. mit Fokus auf Nachhaltige Mode 2.0 // Chance oder Krise.

Massif Central, Bethmannstraße

Frankfurt Secret - Die Brand List 2023
Fleurs de Bagne (Aix en Provence, Frankreich), Tellason (San Francisco, USA), Valsport (Padua, Italien), Croots (Yorkshire, England), Andersen-Andersen (Copenhagen, Dänemark), Superduper Hats (Florenz, Italien), Sneaker Print (München, Deutschland)Nudie Jeans (Stockholm, Schweden), Quartier Frau (Frankfurt, Deutschland), Coco Lores (Frankfurt, Deutschland), Micky Oye (Berlin, Deutschland), Francais au Lit (Petra Wellenstein) (Berlin, Deutschland), Ralf Kellenberger (Frankfurt, Deutschland)Ina Rettkowski, (Frankfurt, Deutschland), Kiki van Bergen (Frankfurt, Deutschland)Jörg Broska (Frankfurt, Deutschland), Capitana (Frankfurt, Deutschland), Miklas (Frankfurt, Deutschland), Petit Calin (Frankfurt, Deutschland), Makesmbdyhappy (Frankfurt, Deutschland), Helena Harfst (Frankfurt, Deutschland), Passion France (Darmstadt, Deutschland), ONDURA durable goods (Bünde, Deutschland), leonid matthias (Frankfurt, Deutschland), Triumph Motorcycles Lifestyle (London, UK), Leo's Garage Barber Shop (Frankfurt, Deutschland), Ruff Cycles (Regensburg, Deutschland), Vetra (Le Lude, Frankreich)

Bis Freitag, 24. November: À LA CARTE / Dresden Frankfurt Dance Company

(Martin)

Die Dresden Frankfurt Dance Company hat einen neuen Künstlerischen Direktor: Ioannis Mandafounis!

Was Ioannis Mandafounis ankündigt, und wie er uns einlädt, das macht riesige Lust auf den Tanz, Ausdruck und Programm der Dresden Frankfurt Dance Company: „Ob groß angelegt oder intim gestaltet, ob drinnen oder draußen, ob im Theater oder an einem anderen Ort – wir werden unermüdlich daran arbeiten, Sie mit unserem Tanz zu verzaubern, Sie zu treffen und unsere Liebe zu unserer Kunst mit Ihnen zu teilen. Seien Sie dabei, wenn wir gemeinsam etwas Neues erschaffen!

Ab Mittwoch, 15.11. gibt’s im Bockenheimer Depot À LA CARTE zu erleben: „Wollten Sie schon immer einmal einen Tanzabend gestalten? Dann sind Sie hier genau richtig! Werden Sie Teil des kreativen Prozesses, und beeinflussen Sie den Verlauf der Aufführung.

Zu Beginn der Spielzeit stellt sich das neue Ensemble mit einem besonderen Stück vor. Das Publikum erhält eine „Speisekarte“ – oder vielmehr eine „Tanzkarte“ – mit einer Szenenauswahl. Daraus können die Zuschauer*innen das „performative Menü“ des Tages auswählen. „À la carte“ besteht aus einer Vielzahl längerer und kürzerer Szenen, die unter­schiedlich aneinandergereiht werden können. Mit jeweils verschiedenen Requisiten, Toneffekten, Musik und Lichtstimmungen ermöglichen die Szenen eine Vielfalt an Tanzstilen, Atmosphären und Themen. 

Mit kreativem Feuer nehmen die Künstler*innen die vom Publikum vorgegebene dramaturgische und rhythmische Linie auf und gestalten sie aus. Jeder Abend wird so zu einem einmaligen Erlebnis.

Hier im INTERVIEW sprechen Ioannis Mandafounis und die beiden Tänzer*innen Solène Schnüriger und Thomas Bradley über die Arbeit im Studio und die Produktion À LA CARTE: https://youtu.be/QbeN_gzuQxo?si=VXXa0CQNhuc5cXn0

Hier gibt’s einen Trailer: https://youtu.be/BkBGDvYglpI
Und hier geht’s zu den Tickets: https://dresdenfrankfurtdancecompany.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/eventlist

Bis Freitag, 24. November um jeweils 20.00h – außer am Sonntag, 19.11., da um 16.00h im Bockenheimer Depot
Foto: © Homepage Dresden Frankfurt Dance Company

Freitag 17. und Samstag, 18. November: Geteilter Abend

(Martin)

Tanzfestival Rhein-Main

Was haben wir gemeinsam?
Was können wir teilen und mitteilen?
Was macht uns aus? 

Das Künstler*in-Duo Verena Billinger und Sebastian Schulz beleuchtet in „Geteilter Abend“ das Verhältnis von Einzelperson und Gesellschaft – von Privatheit und Öffentlichkeit – von einem Teil zum großen Ganzen. Seit über zehn Jahren entwickeln sie gemeinsame Tanzstücke, die sich mit Gemeinschaft und der Rolle des Körpers auseinandersetzen. 

Im ersten Teil des Abends steht Verena Billinger seit langer Zeit wieder auf der Bühne und geht der Frage nach, wie sich eine Biografie tanzen lässt. Sie teilt ihren persönlichen Blick auf ihr Leben und lädt uns ein, ihre Beziehung zum Tanz und zur Choreografie mitzuerleben.

Auf das Solo folgt ein kraftvolles Trio, das choreografische Elemente des Solos aufgreift und in eine dynamische Choreografie überführt. Drei Tänzer*innen gleiten energetisch und lustvoll durch verschiedene Bewegungen der Selbstermächtigung und des Kontrollverlusts. Sie erforschen die Wahrnehmung zwischen sich selbst und dem Publikum: Wie verändert sich die Wirkung einer Bewegung, wenn sie von einem Einzelkörper auf eine Gruppe überspringt? 

In welchem Verhältnis stehen Solo und Gruppe? „Geteilter Abend“ ist eine Spurensuche nach den Lücken in der Erzählung, den Rissen im eigenen Porträt und der Gruppenzugehörigkeit.

Hier geht’s zu den Tickets: https://21765.reservix.de/p/reservix/group/447564
Donnerstag, 16. – Samstag, 18. November um jeweils 20.00h
Mousonturm
Foto: © Florian Krauß

Freitag, 17. – Sonntag, 19. November: Open Doors im Atelierfrankfurt

(Petra)

Auf das Format der "offenen Türen" im Atelierfrankfurt habe ich Euch schon häufiger hingewiesen: An diesem Wochenende ist es wieder soweit – und ich meine, es lohnt sich immer mal, im größten Kunstzentrum Hessens vorbeizuschauen. Mittlerweile sind es über 200 Künstlerinnen und Künstler, die dort arbeiten, und in rund 140 Ateliers könnt Ihr ihre Arbeiten beschauen. Außerdem gibt es über drei Tage lang wieder ein buntes Rahmenprogramm mit Performances, Graffiti-Workshops, Musik und Ausstellungen. Dazu im Club Musik und Drinks, und kulinarische Verpflegung ist natürlich auch wieder mit dabei. Dass sie seit einiger Zeit Eintritt nehmen, hat mich erst mal stutzen lassen: aber mittlerweile habe ich verstanden, dass nicht wenige der Kreativen - wie andere auch - unter den allgemeinen Kostensteigerungen (und nicht nur Energiekosten) leiden - so dass ich diesen "Solibeitrag" gerne leiste.

Open Doors Atelierfrankfurt, Ort: Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstraße 1 - 5, Uhrzeit: Freitag 18 - 22 Uhr, Samstag und Sonntag 14 - 19 Uhr, Eintritt: 4 Euro     

Freitag, 17. November: Mainz/ Engin

(Andrea)

Heute muss ich konsequenterweise nach Mainz fahren. Dort habe ich Engin nämlich Anfang des Jahres erstmals live erlebt. Sie sind viel unterwegs und waren zwischendurch auch in Frankfurt, aber da habe ich sie immer verpasst, Urlaub, krank, irgendwas war immer. Aber ihr könnt Euch meine Überarschung vorstellen, als ich neulich in Kadiköy unterwegs war und auf Plakate mit der Konzertankündigung stieß. Dummerweise stellte sich schnell raus, dass das Konzert bereits ausverkauft war!! Eine Mannheimer Band, die ein Konzert in Istanbul ausverkauft, ist das nicht unglaublich?! Ein paar Tage später gab es die Info eines Zusatzkonzertes und weil ich in meiner Umgebung dort schon werbegetrommelt hatte, waren zwei Mädels aus der Sprachschule und zwei befreundete Korrespondentinnen dabei. Das Konzert war toll und die Jungs wurden sehr gefeiert. Auch am dritten Abend, denn nachdem sie den Laden (immerhin jeweils rund 200 Leute) ausverkauft hatten, gaben sie noch ein Konzert.
Jetzt also wieder hier, das liest sich dann so: Die Mannheimer Band ENGIN zieht uns auf ihrem Debütalbum „Nacht‟ hinein in die Stunden zwischen Nachmittag und nächstem Morgen. Das energetische Trio liefert darauf eine grandiose Lebensgefühlverdichtung in einem detailverliebten und eingängigen deutsch-türkischen Indie-Rock Sound. Roh, hypnotisch und immer wieder tanzbar erzählt ENGIN von all dem, was die Nacht offenbart: Schönheit und Schmutz, Irrwitz und Abenteuer, Einsamkeit und Euphorie." 

Kulturclub schon schön, Große Bleiche 60-62, 55116 Mainz

Freitag 17. bis Sonntag 19. November: Of/Punk&Wave Festival

(Andea)

Ein tolles Programm erwartet uns am WE im Waggon, engtanzen ist angesagt! Heute bin ich in Mainz, aber spätestens Sonntag zur Science Fiction Army bin ich da.„Die Achtziger“ sind - obwohl inzwischen bereits mehr als ein Drittel Jahrhundert vergangen ist - (nicht nur) in der populären Musik aktueller denn je. Viele der interessantesten Bands, die sich um einen Auftritt im Waggon bewerben, berufen sich auf die musikalischen und künstlerischen Impulse, die diese Epoche hervorgebracht hat – und die sich mit „Punk & Wave“ zwar nur sehr unzureichend (dafür aber sehr einprägsam) zusammenfassen lassen! Aber dieses Festival wird gewiss keine Retro-Show! Alle Bands, die auf dem Waggon Punk & Wave Festival spielen, machen neue, eigenständige und orginelle Musik, berufen sich aber in Elementen ihres Sounds und in ihren Herangehensweisen eindeutig auf die Stimmung und Atrmosphäre dieser innovativen Jahre. Von Punkrock zu Postpunk, von New zu No Wave: Euch erwartet ein musikalisch spanenndes und abwechslungsreiches Wochenende, beim letzten Festival zur Feier des fünfzehnjährigen Waggonjubiläum! Und zwar vom 17.-19-11.2023! Das Line Up:

Freitag, 17.11.2023 - Kurschatten (Dortmund) Einsamer Bass-Synthesizer küsst verzweifelte Chorus-Gitarre, getrieben von rastlosem Schlagwerk. Dazu singt ein Mensch, manchmal auch zwei. Kurschatten haben sich zwischen Post-Punk, Wave und rauem Düsterpop ein wohlig-kühles Nest gebaut. Dort zieht es gehörig, während draußen alles im Nebel verschwimmt. Musikalisch wie textlich bewegt man sich irgendwo zwischen Fliehende Stürme und Love A - mal flirrend leichtfüßig dann wieder schwer und grob, aber stets morbide und mit viel Hall. Kurschatten sind zu düster für Punk und zu Punk für's WGT... https://kurschatten.bandcamp.com SASU (Frankfurt am Main) SASU ist eine Indie, Postpunkpop Band aus Frankfurt, die seit den 10er Jahren existiert, jedoch nur wenige Auftritte spielte. Mit neuer Besetzung wurde 2023 das Mini-Album „Spaced“ veröffentlicht. Garage- Noise-Pop mit Shoegaze- und Wave Elementen und ganz viel Drama. Denn das Trio gräbt sich mit meist düsteren Melodien durch die Tunnel des menschlichen Lebens. Das Blueprint Fanzine schreibt dazu im Juli '23: "Das Album selbst hätte so auch in den 80er Jahren entstehen können." https://sasu.bandcamp.com - - -

Samstag, 18.11.2023 Aschkoze (Bonn) Aschkoze sind ein Post-Post-Punk-Punk Trio aus Bonn. Gegründet 2018 als Schlagzeug-Gitarre-Gebrüll-Duo, seit 2020 als Schlagzeug-Gitarre-Bass-Gebrüll-Trio mental stabil, , suchen sie den geheimen Trampelpfad des qualitativen Deutschpunk, stolpern über Fuzzrock, Stoner, Albernheiten, Stadion-Rock-Irrwege und ein paar verlockende Pop-Früchte, die vom verkrüppelten Baum der Erkenntnis baumeln. Bleib klug. Bleib Punk. https://aschkoze.bandcamp.com/ Kpt.Plasto & Die Plastogang (Berlin) Eine Band aus Kreuzberg, entstanden aus dem Soloprojekt des "Black Heino" Gitarristen T.Beier. Kpt. Plasto, machen deutschsprachigen WAVEROCK, der auch Anfang der 80'er Jahre entstanden sein könnte. Die Live-Besetzung variiert ständig. Der Kpt heuert dabei völlig wahllos in seinem Freundeskreis an. Hier und da wird gecovert. Im DIY-Sinne werden Songs aufgenommen und Videos gedreht.


Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach. Nicht barrierefrei

Freitag, 17. November: Tender Leech

(Martin)

Tender Leech spielt ein ‚großes Set‘ von alten und neuen Songs und verspricht einen schönen Abend. Das wird’s ganz bestimmt!

Lieder von tender leech erzählen kleine Geschichten. dabei geht es um schwarze Hunde, zärtliche Blutegel, flüsternde Winde und duftenden Rosmarin. Die Zuhörer*innen nehmen sie mit auf eine Reise in eine Eelt voller Gegensätze. ein Lied, das zart und zutraulich erscheint, entwickelt sich unscheinbar zu einem kraftvollen und kantigen Song, eine melancholische und verstörende Stimmung hellt sich mit der Melodie eines Glockenspiels auf.

Die Musik von Tender Leech hat viele Facetten: eine ausdrucksstarke Stimme, (…), Texte, deren bildhafte Sprache räume öffnet, Musik, die erdig oder federleicht sein kann, wunderschöne Melodien, aber auch sperriges und eigenwilliges - die unterschiedlichen musikalischen Wurzeln und Prägungen der Musiker*innen verbinden sich zu einem eigenen Sound.“ (backstagepro).

Konzert in der Stadtbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten
Foto: © Tender Leech

Freitag, 17. November: Rian

(Uwe)

Ich habe bekanntlich ein Fabile für Kultur aus Österreich. Wieder kommt ein Österreicher in die Brotfabrik, die sich zu meiner Freude ganz leicht zum Konsulat der Alpenrepublik entwickelt. Nun kommt Rian. Was ich an den Österreichern so liebe, ist das skurril witzige und die Melancholie. Und was liest man dann in der ersten Zeile der Presseinfo: Wenig Melancholie, dafür umso mehr Happy-Vibes – das ist RIAN. Am Traum von der Eroberung der großen Welt der Musik schmiedet RIAN schon im Kindesalter – das Fundament für alles Kommende. Schon bei seiner ersten Single wurden Formatradios wie Ö3 auf ihn aufmerksam – danach ging es Schlag auf Schlag. RIAN spielte etliche Supportshows, war mit Max Giesinger und Josh auf Tour und teilte sich auf Festivals die Bühne mit Größen wie Cro und Bausa. Er mischt Einflüsse aus Pop, Hip-Hop, aber auch Indie zusammen, um mit einer ordentlichen Prise Humor das „Glücklich sein“ wieder salonfähig zu machen. Egal ob musikalisch oder mit lustigen Einlagen im Netz –für Unterhaltung ist bei RIAN in jedem Fall gesorgt.

Bortfabrik
F., Bachmannstr. 2
VVK: 22 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 28 € / Stehplatz
Bild: Homepage Brotfabrik

Freitag, 17. November: Fedora

(Martin)

Oper von Umberto Giordano (1867-1948)

Es ist ein Opernthriller. Und auch die Länge der Oper mit eineinhalb Stunden entspricht cineastischen Gewohnheiten.

Die FR übertitelt die Premierenkritik mit:
„Umberto Giordanos „Fedora“ sprengt an der Oper Frankfurt Zeit und Raum auf überaus geschmackvolle Weise.“

Und die FAZ beginnt die Kritik mit einer klugen Zusammenfassung:
„Die Fürstin Fedora Romazow macht einiges durch und hat sich doch meistens in der Gewalt. Ihr erster Mann starb, der zweite wird am Abend vor der Hochzeit in Sankt Petersburg erschossen. Sie selbst arbeitet im Pariser Exil als Spitzelin für die russische Geheimpolizei, um den Mörder ihres Verlobten zu überführen. Doch als der Mörder, Graf Loris Ipanow, ihr erzählt, dass ihr Verlobter sie in der Nacht des Mordes mit seiner Frau betrogen hat, verliebt sie sich in den Mörder, den sie zuvor schon bei der Polizei denunziert hat.“

Umberto Giordanos Verismo-Thriller zeigt eine Titelfigur, die sich in atemberaubendem Tempo zwischen verschiedenen Extremen bewegt: Die russische Fürstin Fedora ist Spionin, Rächerin, Geliebte, Märtyrerin und Betrogene zugleich. Nachdem ihr Verlobter bei einem Attentat getötet wird, stellt sie sich in den Dienst der Polizei und spürt dessen Mörder Loris Ipanow in Paris auf. Die beiden verlieben sich ineinander und wagen einen gemeinsamen Neubeginn in den Schweizer Bergen. Doch sie werden schon bald von ihrer Vergangenheit eingeholt ... 

Burleske und tragische Momente sind in Giordanos psychologisch differenziertem Musikdrama eng miteinander verwoben. Virtuose Gesangspartien treffen dabei auf einen originell instrumentierten Orchestersatz, der jedem Schauplatz einen ganz eigenen musikalischen Charakter verleiht. In einer bildstarken Inszenierung betont Christof Loy sowohl den kriminalistischen Aspekt des Werkes als auch die Einsamkeit der Titelfigur: Fedoras Traum vom Glück mit Loris bleibt nur ein Wunschbild.

Hier gibt’s einen Trailer: https://youtu.be/3usu1rjJez0
Und hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/fedora_3/?id_datum=3502
Freitag, 17. November um 19.30 Uhr
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Freitag, 17. November: Bo Milli

(Uwe)

Wie besonders das Studio im Lotte Lindenberg sind, brauchen wir hier ja nicht noch einmal zu erwähnen. Sehr intime Stimmung, äußerst ausgewählte Acts. Dieses Mal tritt Bo Milli auf, eine Indiepop-Sängerin aus Norwegen, quasi direkt aus Bergen (Stadt in Norwegen) in den Keller des Lindenberg. Den nachfolgenden Text habe ich geklaut bei Weltecho, einem Club in Chemnitz „Mit freshem Sound besingt die junge Songwriterin ihre Freunde und die, die es noch werden könnten. Die Instrumentierung kokettiert mit punkigen Elementen und erinnert stellenweise an den Vibe der goldenen 2000er Indiejahre.“ Da geht ich selbst wahrscheinlich hin

Lotte Lindenberg
F., Frankensteiner Str. 20
21 Uhr
Ticket: 11 EUR
Bild: Bandcamp Bo Milli

GEDRUCKTES

(Petra)

Den Deutschen Buchpreis hat sie in diesem Jahr für ihr Romandebüt nicht erhalten, obwohl sie mich mit diesem tollen Buch sehr berührt hat: Anne Rabe: „Die Möglichkeit von Glück“. Dass wir – nach über 30 Jahren endlich – öffentlich und literarisch darüber nachdenken und streiten, was der Euphemismus der "Wiedervereinigung" von Ost und West damals und heute wirklich hieß, und welche Auswirkungen er auf die Menschen der ehemaligen DDR hat(-te), ist tröstlich. Und wichtig.

Nicht nur, um die Traumata ganzer Generationen, Missverständnisse und Versäumnisse zwischen Ost und West nun verspätet anzugehen, sondern auch aus Respekt für persönliche Lebenswege derjenigen, die im neuen Deutschland mit sich und anderen gerungen haben. Nein, ich schiele hier nicht auf den Aufstieg der AfD und auch nicht auf den unerträglichen Rechtsruck insgesamt (auch im Westen).

Es geht in Rabes Roman in erster Linie um prägende Werte, individuelle Entwicklungen und familiäre und gesellschaftliche Konditionierungen, die in Ostdeutschland weitgehend identitätsstiftend waren. Das war und ist natürlich auch politisch. Plötzlich war alles anders, vieles (scheinbar) wertlos – und der Einzelne auf sich und im Zweifelsfall auf gut vertrautes "Damals" zurückgeworfen. Gerade auch für Kinder und Jugendliche bedeutete die Veränderung ja nicht nur neue Freiheiten und Perspektiven, sondern oft auch Haltlosigkeit. Pionierin zu werden, geht nicht mehr? Wieso? War alles, worauf wir uns bisher verlassen konnten, falsch? Was haben uns die Erwachsenen vorgelebt? Und was sagen sie uns jetzt? Viele Erwachsene waren in der Situation jedoch erst mal mit sich und ihrer Orientierung beschäftigt.

Ich will nicht sagen, dass unsere und die jüngere Generation im Osten der Nachwendezeit "verloren" war, aber es ist heftig, was alles unter der Oberfläche blieb und vor sich hin gärte, wie oft Gewalt auf unterschiedlichsten Ebenen die Leben prägte. Und dann denke ich an die versprochenen "blühenden Landschaften" und kotze innerlich. Klar ging es um Konsum-Sehnsucht, um Teilhabe an all den westlichen Verheißungen und Optionen einer touristischen "Welteroberung". Verständlich, auch wenn ich mich damals mitunter darüber lustig gemacht habe. Doch das war nicht alles. Aber alles, was zunächst in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden ist. Und all das ist noch immer wenig ausgesprochen, geschweige denn aufgearbeitet. Dies ändert sich gerade. So auch mit Rabe und anderen Autor*innen, Kulturschaffenden etc.

Die Protagonistin Stine klaubt im Verlauf der Erzählung Splitter davon zusammen – und versucht, einige davon bewusst an ihrem Weg liegenzulassen: sie beschäftigt, was die sozialistische Suche nach einer "besseren Gesellschaft" jetzt in der Konsequenz heißt, was eine krass kalte und misshandelnde Mutter getan hat, die NS- und DDR-Geschichte des geliebten Großvaters und anderes mehr. Ihr gelingt es zumindest, das Ganze zu reflektieren, manches über die Familiengeschichte herauszufinden, sich zu distanzieren und zu entscheiden, vieles anders zu machen als es tief in ihr eingebrannt „gelernt“ ist. Hört sich nach einem guten Weg an.

Samstag, 18. November: Of/ Stollen und Einwanderung

(Andrea)

Yummie, heute gibt es frisch gebackenen Stollen auf dem Weihnachstmarkt "Unterm Schermsche", die Probierecken sind umsonst. Ich gehe zwar auch so auf den Markt, aber so ist natürlich schöner. Danach machen wir einen "Gang durch die Gemeinde", in der Wetterwerkstatt ist gerade eine interessante Ausstellung: "In unserer Einwanderungsgesellschaft leben viele Menschen, die familiäre, freundschaftliche oder weitere Verbindungen zu anderen Ländern hatten oder haben. Müsste die Geschichte dieser (Herkunfts-)Länder dann nicht auch Teil deutscher Geschichte sein? Wenn ja, auf welche Weise? Und welche Spuren deutscher Einwanderungsgeschichte lassen sich außerhalb Deutschlands finden? Noch bis 9. Dezember 2023, ist idie Ausstellung „Was siehst du, was ich nicht seh’?“ in den Räumen der Wetter- und Klima-Werkstatt zu sehen, die sich mit diesen Fragestellungen beschäftigt. Die interaktive Ausstellung erzählt von grenzüberschreitenden Einwanderungsgeschichten und ist Teil des Ausstellungs- und Bildungsprojekts „Deine Geschichte – schreibt Einwanderungsgeschichte“.

Wetter- und Klima-Werkstatt, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Samstag 18. November: OKTOBER FOLK CLUB im Hoppi Galoppi und im LUCILLE

(Daniela)

Der Oktober Folk Club war eigentlich für den Oktober geplant, aber dann ist jemand krank geworden. Jetzt kommen sie aber wirklich! Wie praktisch, dass das HOPPIGALOPPI auf dem Weg zur Buchhandlung Land in Sicht liegt (siehe nächster Tipp), so kann ich das Konzert noch "schnell mitnehmen".

Sie spielen erst um 17:00 Uhr vor dem HOPPIGALOPPI und dann um 19:00 Uhr im Lucille. Im Lucille gibt es nach dem Konzert noch Plattentellermusik mit ATZE KNAUF & WELLER

Wir bitten um großzügige Spenden für die Band - ein Hut geht rum.

Der OKTOBER FOLK CLUB aus München spielt einen kleinen Warm-Up-Gig im Laden um später, umrahmt von den Herren Atze Knauf & Weller an den Plattentellern, im LUCILLE nochmal "richtig" aufzuspielen.

Von der Rundfunkanstalt bis zum Bikerclub in Kiev, von Hochzeit, Beerdigung und Johnny-Cash-Gedächtnis-Tour bis zu Brücke, Boot und Bretterstadl – Deutschlands vermutlich einzige Jug Band/Skiffle Group-cum-Barbershop-Gesang hat schon überall gespielt - und sie spielt auch so gut wie alles: Ihr letztes Album ist ein waschkesselbuntes Treiben von bislang unbekannten crazy Jug Band-Styles, die sich die Band samt den Songs gleich mitausgedacht hat. Neben skiffligem Popfolk oder American Songbook-würdigem Songwriting präsentiert der Folk Club Blue Eyed Soul-Nummern, Powerpop, mystische Balladen, ja sogar brazilesquen Sunshine-Pop und jetzt schlägt’s 13: Eine Skiffle-Pop-Oper namens “Headin’ South“, gewissermaßen ihr "Bohemian Rhapsody“.

OKTOBER FOLK CLUB: Axel Koch: banjo, vocals (Der Englische Garten, The Royal Flares, ex-C.L.A.R.K.) Martin Lickleder: fiddle, harmonica, vocals (The Sound of Money, Suzie Trio, ex-Die Moulinettes) Christian Salz: washtub bass, vocals (ex-McGraw)

17 Uhr: HOPPIGALOPPI, Berger Str. 56 | Merianplatz, https://www.instagram.com/hoppigaloppi.recordstore/

19 Uhr: LUCILLE; Friedberger Landstr. 100; Frankfurt am Main

Samstag 18. November: Ausstellungseröffnung & Musikquiz

(Daniela)

Uwe und ich sind große Fans von Moni Port & Philip Waechter. Wir sind auf jeden Fall dabei!

Samstag, 18.11.2023 um 18 Uhr
Moni Port & Philip Waechter
Thank you for the Music
Ausstellungseröffnung & Musikquiz


Moni Port und Philip Waechter zeigen Siebdrucke, Zeichnungen und Wandteller rund um das Thema Musik.
The Go-Betweens, Joni Mitchell, Tocotronic, Schlagzeugerinnen, Trompeter, fiedelnde Käfer, Songs on Plates, Elvis … Musik spielt eine große Rolle in ihrer beider Leben, davon kann man sich ab November in einer neuen Ausstellung an unserer Ausstellungswand überzeugen. Zur Austellungseröffnung gibt es sogar ein Musikquiz (!).

Kommt vorbei und ratet mit.

Die Ausstellung wird bis Anfang 2024 zu sehen sein.
Buchladen Land in Sicht
Rotteckstr. 13, 60316 Frankfurt

Illustration: Moni Port

Samstag, 18. November: FFM/ Radio X

(Andrea)

Seppl, Marc, Jean, Michael machen Radio. Natürlich noch etliche andere, Winni zum Beispiel, sendet unermüdlich aus dem Gallus. Es gibt Eintrachtfanradio, Finnen am Sonntag, Rätseln mit Hausmeister.... Heute ist eine tolle Gelegenheit, einige der Macher zu treffen. Nach drei Jahren Pause lädt radio x wieder Radio-Interessierte, Hörer*innen und Fans - ob groß oder klein - zum Tag der offenen Tür in seine Räume und Sendestudios nach Bockenheim ein. Von dort aus sendet das werbefreie Frankfurter Stadtradio seit mittlerweile 26 Jahren rund um die Uhr ein engagiertes und vielfältiges Programm für Frankfurt und Umgebung. Am Tag der offenen Tür können alle, die Radio einmal nicht nur hören, sondern auch sehen möchten, bei radio x hinter die Studiotüren schauen und den laufenden Sendebetrieb live miterleben. Wer schon immer einmal das Gesicht zur Radiostimme kennenlernen wollte: Beim Tag der offenen Tür ist Gelegenheit dazu! Mehrere radio x-Redaktionen stellen in etwa 20minütigem Wechsel eine Kurzfassung Ihrer Sendung vor, Techniker und Sendungsmacher*innen erklären den Studiobetrieb, und wer möchte, kann sich auch selbst hinters Mikro setzen, die Regler bedienen oder in einem kleinen Interview ein paar Fragen beantworten.
Für den Nachmittag ist Livemusik geplant: Leila Antary und Enrique Heil, die jeweils bei radio x eigene monatliche Sendungen gestalten, stellen ihre Musikprojekte ELAY und QUICO vor. Die beiden jungen, vielseitig engagierten Künstler haben sich in der regionalen Musikszene mit ihren Formationen einen exzellenten Namen gemacht. Wer darüber nachdenkt, selbst mit einem Thema oder seiner Musik auf Sendung zu gehen, ist beim Tag der offenen Tür herzlich willkommen. Bei Kaffee und Kuchen beantworten wir gerne alle Fragen und erläutern die Möglichkeiten. Live-Act 1 | ELAY ELAY ist das neue Musikprojekt der Musikerin und Songwriterin Leila Antary. In ihrer upcoming EP „In the zone“ wandert ELAY genreübergreifend von sweetem Indie über darken Pop zu trappigen Beats und lässt einen dabei an ihrer inneren Gefühlswelt teilhaben. Soft und gleichzeitig selbstbewusst thematisiert sie in englisch- und deutschsprachigen Texten feministische Themen und mentale Gesundheit und verwebt ihre eigenen Erfahrungen mit ihren Beobachtungen und Perspektiven als postmigrantische Frau in unserer Gesellschaft. Es geht um Selbstliebe, Identitätssuche und Empowerment. Live-Act 2 | QUICO Seit 2008 widmet sich „QUICO“ mit Leidenschaft der elektronischen Musik. Inspiriert von Minimal-Techno der 2000er Jahre legt er seit 2010 als DJ in Clubs wie dem U60311 in Frankfurt am Main auf und produziert selbst Tracks, welche er seit 2017 als Liveperformances spielt. Das Jazz-Studium im Fach Posaune prägt seit 2015 seine eigenen Produktionen, in welchen er neben Minimal-Techno und House auch freie Improvisation auf der Posaune, experimentelle Musik sowie Modern Jazz und Pop verarbeitet. Neben dieser künstlerischen Tätigkeit ist das Interesse an Vinyls nie in den Hintergrund gerückt, und so können sich alle Freund*Innen der elektronischen Tanzmusik an DJ-Set Abenden über treibende Minimal-Techno und Deep House-Bässe freuen. 12–20 Uhr,

Radio X, Kurfürstenstraße 18 in Frankfurt

Samstag 18. November: MELLI REDET MIT

(Daniela)

Kult(ur)-Talkshow: MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen. Live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez, Ausgabe 34.

Diesmal mit Musik von jetzt und von früher und mit einem Buch dazu, sowie Satire im Wandel. Dazu begrüßt Melli drei ganz famose Menschen auf der Couch:

Leolixl heißt eigentlich Leonie, nennt sich Leo und ist eine junge Singer-/Songwriterin, die schon einen Plattenvertrag (das sagt man wohl noch) bei einem großen Label hat. Und außerdem spielt sie bombenmäßig Ukulele dazu. Wie man so kometenhaft in jungen Jahren mit eigenen Songs in die deutsche Musik-Stratosphäre aufsteigen kann ist Melli immer ein Rätsel geblieben. Leo wird uns aber sagen, wie es dazu gekommen ist. Wie sie aus strukturschwachem ländlichen Raum an der ehemaligen Zonengrenze den Weg in unser Metropölchen geschafft hat und wir das so ist mit dem Erfolg.

Felix Janosa, ist Komponist der einzigartigen Songs der Ritter-Rost-Musicals, Autor und Beatles-Experte, was mir widerum neu war aber meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und mich als ebenfalls Beatles-Experten sofort hat aufhorchen lassen. Vor zweieinhalb Jahre war er schon mal bei uns auf dem Sofa und in Sachen Chanson am Klavier. Jetzt liest er uns Humoriges und Interessantes aus seinem brandneuen und wunderschönen Buch Die Beatles, das Universum und der Rest mit Illustrationen von Paulina Eichhorn. Mal gucken, wie wir da noch einen draufsetzen können.

Julia Mateus ist Chefredakteurin (sic) des Satire-Magazins Titanic. Nach Jahrhunderten der männlichen Vorherrschaft im Bereich Satire, ist Julia Mateus in rasantem Tempo von der Freelancerin zur Chefin avanciert. Das findet Melli auf mehreren Ebenen bewundernswert. Wie das so gegangen ist, erzählt sie uns möglicherweise und zudem möchte Melli natürlich wissen, wie die Rettungsaktion dieses Printmagazins gelaufen ist, wie man die Titanic vor dem erneuten Untergang bewahren kann und was das Tolle an einem Heft aus Papier zum Umblättern ist, im Gegensatz zur Online-Variante.

Auf alle drei wunderbaren Menschen freuen sich wie jedes Mal Mellis (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und ihr bezaubernd-beschickerter Seitentritt Christiane von Spangenberg.

Am Samstag, 18. November 2023 um 20.00h im Kunstverein Familie Montez, in der Honsellstraße 7 am Hafenpark.

Tickets über diesen Link:https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/651cffc5b4e22562c6ad2be1 oder auf www.melinahepp.com oder an der Abendkasse ab 19h
regulär: 18,- €, Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- €
Foto: Salar Baygan

Samstag 18. November: Lyrikerin Julia Mantel im Rheingau

(Daniela)

Gerade jetzt im Herbst macht ein Ausflug in die betörend schöne Umgebung von Frankfurt am Wochenende doch Laune. Es wird an diesem Abend einen hochkarätigen Weinausschank vor Ort geben und Julia trägt ihre Gedichte vor..

Von Mitte September bis Mitte November 2023 ist die Lyrikerin Julia Mantel als Stipendiatin im Programm „Land in Sicht: Autor*innenresidenzen im ländlichen Raum" des Hessischen Literaturrats zu Gast in Lorch am Rhein. Hier arbeitet sie an ihrem nächsten Lyrikband und verfasste außerdem zehn Gedichte über die kleine Stadt am Rhein. Julia Mantel veröffentlichte neben zahlreichen Beiträgen in Anthologien und Literaturzeitschriften vier Lyrikbände, zuletzt 2021 „Wenn Du eigentlich denkst, die Karibik steht Dir zu" (Edition Faust).

Im Rahmen der Abschlusslesung im Rittersaal des Hilchenhauses gibt die Lyrikerin im Gespräch mit dem Literaturkritiker Christoph Schröder Auskunft über ihre neuen Texte und ihre Zeit vor Ort. Der Abend wird eröffnet durch den Bürgermeister Ivo Reßler und musikalisch begleitet von Karoline Schaeferdiek (Klassische Ouerflöte).

Samstag, 18. November 2023 • 18.00 UhrOrt: Hilchenhaus, Rittersaal, Rheinstraße 48, 65391 Lorch am Rhein Eintritt frei© Ramune

Samstag, 18. November: Of/ Nashi44 und Frittenbude

(Andrea)

"Ob in Dessau oder Atlanta, ihr zeigt keinen respekt vor euren Schwestern. Bin nicht deine lingling und auch nicht deine geisha. ich bin nicht da für deine white male pleasure". Bang. Das ist kein Zitat aus "feminism wtf", den ich mir gerade angeschaut habe und unbedingt empfehle, nicht nur wegen der unglaublich guten Bildästhetik. Vorbei die Zeiten, in denen sich Feministinnen in scheußlichen lila Latzhosen präsentierten, gut so! Das Zitat stammt aus einem Song von Nashi44: "ASIAN BERLIN PUSSY POWER" nennt die talentierte Rapperin und Sängerin NASHI44 aus Neukölln ihre Attitüde, die nicht nur für empowernden Rap steht, sondern sie auch zur Stimme vieler betroffener Personen macht. Die selbstbewusste Newcomerin bereichert die Deutschrap-Szene mit ihrer einzigartigen Mischung aus Attitüde und ausgeprägten Skills, einem starken, politischen Bewusstsein und humorvollen sowie gleichzeitig vernichtenden Punchlines." Sie supported heute im Hafen 2 die Jungs von Frittenbude, die sich seit 16 Jahren immer wieder neu erfinden, in die Retrokiste greifen und herrlich alles ungeniert miteinander kombinieren. Das klingt manchmal nach DAF und dann wieder nach Ultravox und doch immer ziemlich modern. Mich interessiert Nashi und ich hoffe, mein Girlie kommt mit. Einlass 19 Uhr

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag, 18. November: Of/ Doors Cover

(Andrea)

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich mit einer Gruppe Doors-Begeisterter nach Brüssel zu "The Doors of the 21th Century" fuhr. Wir hatten uns sehr auf das Konzert gefreut und waren doch nach einer halbe Stunden schon wieder draußen, Ian Astbury war erschreckend nah am Original. Seither habe ich mich dieser Art Konzerten zurückgehalten, aber Stoned Immaculate die bringen die Magie von The Doors live auf die Bühne. In dieser Zeit hat die Band aus dem Rhein-Main-Gebiet einiges erlebt, so traten die Musiker am 3. Juli anlässlich des 40. Todestags Jim Morrisons (ich war beim 20. und das war sehr lustig) wenige Straßen von seinem Grab entfernt in Paris auf, wurden auf Doors - Festivals in Deutschland und der Schweiz eingeladen und begeistern seit vielen Jahren Doors-Fans aller Altersklassen mit ihrer energiegeladenen und psychedelischen Bühnenshow.

KJK Sandgasse, Sandgasse 26, Offenbach

Samstag, 18. November: The Bones of J.R. Jones

(Uwe)

Der Name ist schon mal super, einen Reim hat man selten in den oft kurzen Bandnamen.

„Der im Zentrum von New York geborene und aufgewachsene Songwriter Jonathon Linaberry begann zunächst in Hardcore- und Punkbands zu spielen, bevor er sich für Gospel, Folk und Blues begeisterte und 2012 The Bones of J.R. Jones gründete. Anschließend veröffentlichte er drei von der Kritik gefeierte Alben, platzierte Songs in zahlreichen Filmen und TV-Shows und tourte unzählige Male als Ein-Mann-Band durch die USA und Europa. Nebenbei teilte Linaberry auch Auftritte mit Künstlern wie „The Wallflowers“ und „The Devil Makes Three“, vertonte einen Amazon-Werbespot unter der Regie von Oscar-Preisträgerin Taika Waititi und erntete überall Lob, von „Billboard“ bis „Under the Radar“ ….“

Im weiteren Verlauf der Pressinfo werden noch Bruce Springsteen und Bon Iver erwähnt. So viele gute Namen in so kurzen Texten liest man selten.

Bortfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
VVK: 18 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 22 € / Stehplatz
Bild: Facbook The Bones of J.R. Jones

Samstag 18. November: Improvisationsabend #199 im Club Voltaire

(Daniela)

Einmal im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. Alle Musiker:innen sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen. Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.

Opener-Band diesmal:
Die Koblenzer Band The Vivian Riots sieht sich in der Tradition von Power Pop-Bands der 60er- und 70er-Jahre, mit einer großen Dosis Indie-Rotzigkeit aus den 90ern.

Die vier Musiker spielen eigene Songs sowie das ein oder andere Rock´n´Roll- und Beat-Cover. Drei-Minuten-Gitarrensongs, von Schlagzeug und Bass getrieben, Hammond-Orgel und Piano geben Farbe dazu.

https://vivianriots.de

Samstag, 18. November 2023, ab 20 Uhr, Kneipe (geöffnet ab 18 Uhr)

Samstag, 18. November: Alli Neumann

(Uwe)

Die deutsche Popsängerin (und Schauspielerin) Alli Neumann wuchs in Schleswig-Holstein auf und entdeckte dort ihre Liebe zur Musik. Rio Reiser starb bekanntlich in Norddeutschland, dessen ehemaliger Bassist Jochen Hansen wurde ihr erster Förderer. Zwei Platten veröffentlichte Alli mittlerweile, die letzte, „Primetime“, erst Ende Oktober. Mit dieser und neuen Songs wie dem Titeltrack „Primetime“ oder der Single „Blue“ geht sie nun auf Tournee und spielt in schönen Städten und wichtigen Clubs, Frankfurt und das Zoom gehören dazu.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
Einlass: 18 Uhr / Beginn: 19 Uhr
Foto: Homepage Zoom

Samstag 18. November: Konzert der Frankfurter Orchester Gesellschaft

(Daniela)

Die Frankfurter Orchester Gesellschaft spielt heute im Clara-Schumann-Saal des Dr. Hoch's Konservatorium. Auf dem Programm stehen folgende Werke:

Felix Mendelssohn-Bartholdy - Ouvertüre "Die Hebriden"
Heinrich Hübler - Konzert für vier Hörner und Orchester F-Dur (ein eher unbekanntes Werk)
Ludwig van Beethoven - Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Frankfurter Orchester Gesellschaft
Hornquartett (alles Orchestermitglieder): Markus Oldenburg, Paul Landsiedel, Georg Dickhaut, Gabriel Glöckler. Musikalische Leitung: Stefan Schmitt

Kartenverkauf: Konzertkarten an der Abendkasse zu 18,- € / Schüler und Studenten ermäßigt 8,- € /

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren

Beginn 19:00 Uhr
Ort:Dr. Hoch's Konservatorium, Sonnemannstr. 16, 60314 Frankfurt

Samstag, 18. und Sonntag, 19. November: Die Brieffreundschaft

(Martin)

Gastspiel des NFT – Netzwerk Freier Theater

Per Flaschenpost hat das Markus&Markus Theaterkollektiv in seinem vorherigen Stück DIE BERUFUNG nach Menschen gesucht, die sich für Menschlichkeit einsetzen. Über eine eingegangene Antwort diskutierte das Kollektiv länger: Es war der Aufruf, Briefe an lebenslänglich inhaftierte Menschen zu schreiben, da jeder Mensch eine zweite Chance verdient habe. 

Penthesilea, Judith, Klytaimnestra, Medea, Lady Macbeth. Abend für Abend lassen wir uns in unserem Alltag von ihren Gewalttaten berieseln und erfreuen uns an Mord und Totschlag. Wären sie nicht in Reclamheften gefangen, sie wären es wohl im Gefängnis. 

Genau dort, im Gefängnis, hat das Kollektiv die ganz realen Protagonistinnen des Abends aufgespürt und begonnen, ihnen Briefe zu schreiben. Entstanden sind Brieffreundschaften zu Frauen, die wegen Mordes verurteilt wurden. Mit ihnen haben sie in Co-Autor_innenschaft gemeinsam einen Theaterabend entwickelt, der Fragen nach Menschlichkeit – und nach zweiten Chancen – neu stellt. 

Reservierungen unter www.studionaxos.de/produktionen
Samstag, 18. und Sonntag, 19. November um jeweils 19.00h
Solidarisches Preissystem
studio NAXOS, Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19
Foto: Paula Reissig

Gaslight Anthem

(Uwe)

Ich schreibe einfach weiter kurze Texte über Bands, die ich gut finde und die nicht so bekannt sind, wie sie es sein sollten. Nach There Will Be Fireworks, Slow Show, The Veils, Manchester Orchestra, Windmill und Stars heute über Gaslight Anthem.

Wer ein Fan von Bruce Springsteen ist, der kommt auf Dauer nicht an Gaslight Anthem vorbei, der Band die aus Springsteens Bundesstaat New Jersey. Brian Fallon heißt deren 1980 geborene Sänger, der deutlich schlechter altert als sein 31 Jahre älteres Vorbild. Nur optisch, für druckvolle Rockmusik hat er genug Kraft. 2008 bliesen er und seine Mitstreiter mich mit dem überragenden Album „The ’59 Sound“ komplett weg. Das verkaufte sich erstaunlich schlecht (Platz 70 in den US-Albumcharts), wenn man die hohe Qualität bedenkt. Die war aber in der Musikgeschichte leider nie das alleinentscheidende Kriterium.

Nach weiteren Platten veröffentlichten sie neun Jahre kein neues Album mehr. Nun, Ende 2023 kam endlich ihr fünftes. Angeblich hat Springsteen höchstpersönlich neue Musik eingefordert, weil er die Band so sehr schätzt. Welcher Musiker kann eine solche Aufforderung ablehnen, „History Books“ erschien vor wenigen Wochen, in einem Lied singt der „Boss“ mit. Meine Top-Lieder von Gaslight Anthem: (1) American Slang, (2) Drive, (3) Dark Places, (4) Mae, (6) Miles Davis & The Cool und von der neuen Platte (7) A Lifetime in Preludes. Auch Solo und in Nebenprojekten nimmt Brian Fallon großartige Songs auf, „Ladykiller“, Vincent“ oder „Hard Feelings“ sind hier die Spitze des Eisbergs. Gestehen wir es uns ein, er hat trotz der langen Pause mit seiner Band in den letzten 20 Jahren deutlich mehr gute neue Songs als Springsteen, dessen Back Katalog ist allerdings voll mit Meisterwerken.

Bild: Facebook Gaslight Anthem

Bis Montag, 27. November: Apokalypse – davon geht die Welt nicht unter?

(Daniela)

Stadtkirchenpfarrer Dr. Olaf Lewerenz von der Katharinenkirche hat ein tolles Programm zusammengestellt. 

Mit unserem Projekt Apokalypse wollen wir unterschiedliche Zugänge und Dimensionen der Enthüllung von Ende und Neubeginn beschreiten. Die Veranstaltungen regen an, sich mit verborgenen oder offenbaren Dimensionen unseres Lebens auseinanderzusetzen.

2.-27.11.: Fotos von Sandra Mann in der St. Katharinenkirche vom 2.-27.November sind Bilder der Fotografin Sandra Mann zu Apokalyptik in der Katharinenkriche zu sehen.

19.11. 18 Uhr St. Katharinen / Mozart-Requiem
Mozart-Requiem, Solisten, Mitglieder des Miuseumsorchesters, Leitung von Klaus Eldert Müller, Eintritt 10-30 €

25.11. 20 Uhr St. Katharinen /The Ohohos
The Ohohos, Sinfonie Nr.1 Releasekonzert, mit Maja Bader, Sopran und dem Omnis Orchester. Eintritt 30/35 €

Weitere Informationen zu dem Programm unter:
www.st-katharinengemeinde.de

Sonntag, 19. November: Martha (weitere Termine)

(Martin)

Romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow

„Martha passt perfekt zu unserem Zeitgeist: Sentimental, egozentrisch, gefühlsdusselig.“ Das schreibt Peter Jungblut auf br-klassik.  

Die Oper Martha kommt zur Wiederaufnahme auf die große Bühne der Oper Frankfurt, Premiere war von sieben Jahren im Oktober 2016. Ich erinnere mich, dass ich nicht wirklich Lust hatte – und dann begeistert war. 

 „Angeblich machen sich dreißig Prozent aller Erwachsenen im Internet auf Partnersuche, der Rest versucht es auf dem Oktoberfest. Und beide Wege sind offensichtlich nur mäßig erfolgreich, weil auf Partnerbörsen, beim Speed-Dating oder im Bierzelt kaum noch jemand die Wahrheit sagt. Deshalb gibt es furchtbar viele ‚intelligente, vermögende, gutaussehende, vielseitig interessierte‘, aber leider einsame Traumprinzen und -prinzessinnen. In erotischer Hinsicht leben wir also in einem neuen Biedermeier-Zeitalter aus lauter vollkommenen Menschen, die genauso vollkommene Menschen suchen und alle andere wegklicken.

Friedrich von Flotows heutzutage nur noch sehr selten aufgeführte Oper ‚Martha‘ passt perfekt zu unserem Zeitgeist: sentimental, romantisch, egozentrisch, dünkelhaft, gefühlsduselig. Zwei feine Damen spielen mit zwei einfach gestrickten Männern, die sich am Ende aber auch als feine Herrschaften erweisen, und fertig ist das doppelte Liebesglück. Eigentlich geht das nur als Satire, aber Regisseurin Katharina Thoma wählte an der Oper Frankfurt einen intelligenten Mittelweg. Sie fing mit dem Smartphone-Wahnsinn an und machte mit dem Wiesn-Rausch weiter. Sie verlegte die Handlung also in die Gegenwart…“. (br-klassik.de)

Musikalisch ist ‚Martha‘ ein Vergnügen. Und wie die Inszenierung es schafft, eine ‚alte‘ Handlung aufzuhübschen und und zu aktualisieren, ist sensationell. 

Wer einen vergnüglichen Abend haben will, gehe zu Martha! 

Hier geht’s zum Trailer: https://youtu.be/9cy4Che3fxY
Hier geht’s zu den Tickets: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/martha_2/?id_datum=3524
Sonntag, 19. November und 7., 9., 14., 16., und 22. Dezember
Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Sonntag 19. November: Frankfurter Orchester Gesellschaft

(Daniela)

Ina schreibt: Es ist wieder soweit: Am kommenden Samstag, dem 18.11.2023, haben wir um 19 Uhr unser nächstes Konzert im Clara-Schumann-Saal des Dr. Hoch's Konservatorium. Auf dem Programm stehen folgende Werke:

Felix Mendelssohn-Bartholdy - Ouvertüre "Die Hebriden"
Heinrich Hübler - Konzert für vier Hörner und Orchester F-Dur (ein eher unbekanntes Werk)
Ludwig van Beethoven - Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Frankfurter Orchester Gesellschaft
Hornquartett (alles Orchestermitglieder): Markus Oldenburg, Paul Landsiedel, Georg Dickhaut, Gabriel Glöckler
Musikalische Leitung: Stefan Schmitt

Kartenverkauf: Konzertkarten an der Abendkasse zu 18,- € / Schüler und Studenten ermäßigt 8,- € /

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren

Sonntag, 19. November: Of/ Science Fiction Army

(Andrea)

Engtanzheadbangen mit der Science Fiction Army im Waggon! Es wird großartig, wir fliegen zum Mond! Start 19 Uhr mit Our Visit To The Moon aus Gießen: Die ziemlich neue fünfköpfige Band OV2TM kommt aus der Nähe von Gießen und macht im weitesten Sinne düsteren Post-Punk mit englischen Texten. Seit Ende August 2023 gibt es auf den einschlägigen Internetplattformen ihre erste die Single "Blurry" zu hören. https://ourvisittothemoon.bandcamp.com/track/blurry, dann nimmt uns die Science Fiction Army mit durch Raum und Zeit, dringen in die Weiten des Punk, Rock, Garage und Blues vor und entführen Euch zu einem Weltraumabenteuer voll kurzweiliger Spannung. Damit es AUF der Bühne auch niemandem langweilig wird, wechseln die drei Hauptdarsteller die Instrumente durch wie andere ihre Handynummer und sind damit live ein echter Hingucker. Klingt sehenswert? Ist es. Und zwar zum bereits Zehnten Mal im Waggon seit 2009!!! http://www.sciencefictionarmy.de

Waggon am Kulturgleis, Isenburger Schloss/ Mainufer, Offenbach. Nicht barrierefrei

Bis Sonntag, 01. September 2024: Ausstellung „Klangquellen. Everything ist Music!“

(Petra)

Klänge bestimmen unser alltägliches Leben und sind auch im vermeintlich stillsten Moment um uns herum zu hören. Jeder Ort hat seine eigene Soundscape oder Klanglandschaft, geprägt von der lokalen Umgebung, von Tieren und Menschen, ihren Tätigkeiten und Interaktionen. Welchen Einfluss hat unsere Umgebung auf unsere Hörwahrnehmung? In welchem Verhältnis stehen Umwelt, Klang, Mensch und Musik? In der Ausstellung "Klangquellen" werden diese Fragen beleuchtet und damit auch der westliche Musikbegriff hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen Klänge, ihre kulturelle Verwendung, Interpretation und Bedeutungen. Neben Instrumenten werden in der Ausstellung daher auch einige Exponate zu sehen sein, die man nicht zwangsläufig in einer Musikausstellung erwartet. Ausgehend von der eigenen Sammlung und im Dialog mit zeitgenössischer Musik regt die Ausstellung zum Nachdenken über die Bedeutung der Klänge in der eigenen Lebenswelt an.

Klangquellen – Everything is Music! Ausstellung, mit: Nursalim Yadi Anugerah, Bunau, Conserve the Sound (Daniel Chun & Jan Derksen), Gerhard Müller-Hornbach, Lasse-Marc Riek, die Teilnehmer*innen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis" sowie weitere namentlich nicht bekannte Beitragenden, Kuratorin und Co-Kurator: Vanessa von Gliszczynski (Kustodin Südostasien), Matthias Claudius Hofmann (Kustos Ozeanien)

Ort: Weltkulturen Museum, Adresse: Schaumainkai 29, Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 20 Uhr, donnerstags bis sonntags 11 - 18 Uhr, Eintritt: 7 (3,50) Euro, jeden letzten Samstag im Moant ist der Eintritt frei

Montag, 20. November: OF/ Die Streiche des Scapin

(Andrea)

Jean-Baptiste Poquelin aka Moliére ist ein Klassiker und machte die Komödie zu einer der Tragödie potenziell gleichwertigen Gattung. 400 Jahre nach seiner Geburt gehört der französische Dramatiker nach wie vor zu den meistgespielten Autoren weltweit. In der Komödie „Der Geizige“ macht er sich über Geldgier lustig, in „Tartuffe“ spöttelt er über religiöse Heuchler und im Stück „Der Bürger als Edelmann“ verhöhnt er den Wunsch, mehr sein zu wollen als man ist (zitiert aus der FR und ein bisschen wikipedia). Heute kommt mit "Die Streiche des Scapin" eine Komödie in bester Commedia dell’arte-Manier in unserem schönen Capitol-Theater zur Aufführung, inszeniert vom Neuen Globe Theater. 19:30 Uhr , Einlass ist ab 18:30 Uhr.

Capitol Theater, Goethestraße 1 bis 5, Offenbach am Main. alias Molière 

Dienstag 21. November: 17. Frankfurter Tehillim-Psalmen-Konzert

(Daniela)

17. Frankfurter Tehillim-Psalmen-Konzert

Psalm 84
denn Sonne ist …

Unterwegs zum Sehnsuchtsort. Mit starken Worten und Bildern drückt der kunstvoll gestaltete Psalm 84 den Wunsch des Menschen aus, Schutz und Zuflucht in Gottes Nähe zu finden. Auch die Kraft der Zuversicht in schweren Zeiten und schließlich das Vertrauen in Gott als lebensspendende Sonne und Schutz gewährendem Schild werden im Psalm besungen.

Im Konzert erklingen Psalmvertonungen jüdischer Komponisten wie Louis Lewandowski, Israel Lazarus Mombach, Moritz Wallerstein und christlicher Komponisten wie Heinrich Schütz, Camille Saint-Saëns, Julius Rietz und Felicitas Kukuck. Außerdem steht auf dem Programm die Uraufführung eines Stücks von Volkan Akkoç (*1984). Dabei handelt es sich um eine Auftragskomposition zu Sure 24:35, dem sogenannten Lichtvers.

Dienstag | 21. November 2023 | 19:30 Uhr Dominikanerkloster | Kurt-Schumacher-Str. 23 | Frankfurt a. M.Veranstalter: IRCF e. V. | Evangelische Akademie FrankfurtInfos: https://ircf-frankfurt.de Tickets bei: Musikalien Petroll, Oeder Weg 43 | Ev. Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt a. M., Tel.: (069) 174 152 616, schrader@evangelische-akademie.deMehr Infos: https://ircf-frankfurt.de

Dienstag, 21. November: FFM/ Skynd

(Andrea)

AC/DC, BeeGees, Nick Cave, Michael Hutchence mit INXS,...spannende Musik und Künstler:innen aus Down Under gibt es viele. Heute kommt die kleine böse Schwester von Kylie Minogue in die Batschkapp, es ist düster, morbide und dystopisch. Offiziell liest sich das so: "Es ist nicht viel über das Duo aus der namensgebenden Sängerin Skynd und dem Multiinstrumentalisten Father bekannt; überliefert ist jedoch, dass sie ihr Projekt 2017 im australischen Sydney gegründet haben. Ihre Musik klingt aber ganz und gar nicht nach dem sonnigen Down Under. Als Konzeptband hat sich SKYND fest einem Thema verschrieben: True Crime. Es ist keine leichte Kost – die Songs handeln von Serienkillern, Massenmorden und mysteriösen Todesfällen, entsprechend lauten die Titel dann auch „Richard Ramirez“, „Columbine“ oder „Jim Jones“.Mit ihren theatralischen Visuals und Performances können SKYND mit so manchem Horrorfilm mithalten. 2022 veröffentlichen sie ihre aktuelle Single „John Wayne Gacy“, mit der sie einmal mehr den Blick in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche wagen. Ihre Funde übersetzen sie in experimentelle, düstere und mechanisch klingende Sounds, die man so noch nie gehört hat." Wer jetzt Lust auf einen Ausflug zur dunklen Seite des Kontinents hat, geht heute in die Batschkapp. Es gibt übrigens Karten zu gewinnen.

Batschkapp, Gwinnerstraße, Frankfurt

Dienstag, 21. + 28. November: 4 x Architektur im Film: Naxos-Kino zu Gast in der University of Applied Sciences

(Petra)

Jeden Dienstag gibt es im Naxos-Kino einen Dokumentarfilm plus Filmgespräch. Im November ist es mit dem Thema Architektur in der University of Applied Sciences am Niblungenplatz zu Gast. Gezeigt werden vier ganz unterschiedliche Filme – da ist bestimmt auch einer dabei, der Euch interessiert.Heute gibt es Film Nummer 3 "Die Böhms - Architektur einer Familie" von Maurizius Staerkle-Drux. Bereits als Kind hat Gottfried Böhm im Büro seines Vaters Kirchenfenster gezeichnet. Dominikus hat in den 1920er und 1930er Jahren den Kirchenbau in Deutschland revolutioniert. Nach dem Studium der Bildhauerei und Architektur arbeitet Gottfried im Büro seines Vaters in Köln und reüssiert dort schon 1947 mit seinem ersten eigenen Bau der Kapelle "Madonna in den Trümmern". Im zerstörten Rheinland kann er nach dem Krieg mehr als 50 Kirchen bauen, darunter als bekannteste die Wallfahrtskirche in Neviges. Die eigenwilligen, skulpturalen Beton-, Stahl- und Glasbauten schaffen Böhm weltweites Ansehen. 1986 wird er als erster und bisher einziger Deutscher mit dem Pritzker-Preis für Architektur ausgezeichnet. Seine Frau Elisabeth hat ebenfalls in München Architektur studiert. Obgleich sie sich primär um die Familie kümmert, ist sie wichtige Inspiration und kritische Instanz – nicht allein für Gottfried, sondern auch für ihre Söhne. Im Garten des von Dominikus Böhm in Köln-Marienburg erbauten Familienanwesens bauen Stephan, Peter und Paul schon als Kinder ganze Dörfer aus Holz und Lehm. Heute betreibt jeder sein eigenes Architekturbüro, doch alle immer noch unter einem Dach – zusammen mit ihrem Vater. Es ist nicht leicht für sie, sich unter dem Markenzeichen "Böhm" einen eigenen Namen zu machen. Aber allen dreien gelingt es, herausragende Großbauten zu realisieren: Stephan etwa mit der Hauptverwaltung der Deutschen Bahn in Frankfurt, Peter u.a. mit dem Museum Ägyptischer Kunst in München und Paul mit der Kölner Zentralmoschee.

"Die Böhms - Architektur einer Familie", Film von Maurizius Staerkle-Drux, Ort: University of Applied Sciences, Adresse: Fb Architektur, Gebäude 1, Hörsaal 601, Nibelungenplatz 1, Frankfurt, Filmbeginn: 18.30 Uhr – bitte seid bis spätestens 18.:15 Uhr da, damit es pünktlich losgehen kann!, Eintritt: 8 (5 bzw. 1 Euro), Kartenvorbestellung hier, Filmgespräch mit Paul Böhm, Architekt, boehmarchitektur Köln, Moderation: Heinrich Lessing, Architekt, Professur für Baukonstruktion & Entwerfen, Frankfurt University of Applied Sciences

Am kommenden Dienstag: 28.11. Das Versprechen – Architekt BV Doshi

Mittwoch 22. November: Mit dem Eintracht Museum zu Besuch in der Westend-Synagoge

(Daniela)

Ohne das herausragende Engagement von Matthias Thoma, dem Leiter des Eintracht Frankfurt Museums, würde es das tolle Projekt "Spurensuche" nicht geben.  2019 haben wir an einer Veranstaltung teilgenommen und hatten so die Ehre Sonny kennenzulernen, der uns an und im Keller der EZB gezeigt hat wie er damals nach Theresienstadt deportiert wurde. Matthias, bzw. das Eintracht Frankfurt Museum hat für sein Engagement in der Erinnerungskultur und die Zukunftsarbeit 2021 die Hauptauszeichnung des Julius Hirsch Preises erhalten.

Jetzt geht die Spurensuche in die 4. Runde

Das vierte Spurensuche-Projekt von Eintracht Frankfurt beschäftigt sich in den kommenden Monaten mit der Nachkriegszeit in Frankfurt. Nach dem einleitenden Vortrag von Felix Börner im September zu den Nachkriegskontinuitäten der Eintracht bietet das Eintracht Frankfurt Museum im November eine Führung durch die Westend-Synagoge an.

Tobias Freimüller, stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts, berichtet über den Neuanfang der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt. Im Januar findet die Vorstellung der Biografie zum Leben von Helmut Sonneberg statt. Im Februar liegt das Augenmerk auf dem Displaced Persons Camp in Zeilsheim. Der Historiker Jim Tobias vom Nürnberger Institut für NS-Forschung berichtet über Sport im DP-Lager. Vizepräsident Stefan Minden wirft einen genauen Blick auf die Nachkriegsjustiz.

Den Abschluss der diesjährigen Spurensuche bildet eine Fahrt nach Nürnberg.

Organisiert wird das Spurensuche-Projekt vom Eintracht Frankfurt Museum, der Fanbetreuung der Frankfurter Eintracht und dem Fritz Bauer Institut. Zu den Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich.

Los geht’s am Mittwoch, 22. November, mit dem Besuch Westend-Synagoge. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Gemeindezentrum Westendstraße 43. Den Auftakt bildet eine Einführung in das Gemeindeleben der Jüdischen Gemeinde, dann geht es weiter zur Besichtigung der Synagoge.

Veranstaltungsende ist gegen 20.15 Uhr, sodass Fußballenthusiasten noch rechtzeitig zum ersten Heimspiel der Eintracht Frauen in der UEFA Women’s Champions League gegen den FC Barcelona im Stadion sein können.
Start: 18 Uhr, Gemeindezentrum Westendstraße 43. Um Anmeldung unter museum@eintrachtfrankfurt.de wird gebeten.

Weitere Veranstaltungen:
·         Mittwoch, 29. November 2023: Neuanfang der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
·         Mittwoch, 24. Januar 2024: Buchvorstellung „Sonnys Geschichte“.
·         Mittwoch, 21. Februar 2024: Sport in Displaced Persons Camps.
·         Mittwoch, 20. März 2023: Der Holocaust vor deutschen Gerichten.
·         23. bis 24. März 2024: Abschlussreise nach Nürnberg.

Mittwoch, 22. November: Of/ Ostwärts nach Kirgisistan

(Andrea)

Mein Berliner Freund Martin hat von jeher ein Faible für ausgefallene Reiseziele und so war er vor einiger Zeit auch in Kirgisistan unterwegs und hat nur geschwärmt. Von der Landschaft, den Menschen, dem Leben. Einen intensiven Einblick gibt es heute mit Julia Finkernagel, die es auch immer ostwärts zieht und die uns in unterhaltsamen und interessanten Reisereportagen Länder erschließt. Mit Kamerateam und kluger Kirgisin war sie in der „Schweiz Zentralasiens“ unterswegs und berichtet von Sommeralmen, genügsamen Schwiegertöchtern, fröhlichen Begegnungen und sehr viel Plov. Ostwärts nach Kirgisistan: Julia lädt euch ein zu ihrer Lesung mit Filmausschnitten, Anekdoten und Geschichten von hinter den Kulissen. Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Donnerstag, 23. November: „Spotlight“ – Konzert: The Art of Arrangement

(Daniela)

Spotlight ist ein super tolles Format. Wäre ich heute nicht im Club Voltaire, wäre ich im hr-Sendesaal.

„Spotlight“ – Konzert: The Art of Arrangement – mit Rainer Tempel und der hr-Bigband

Arrangieren für eine Big Band ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die eine sorgfältige Planung und Vorbereitung erfordert. Ein gutes Arrangement kann die Dynamik und die Klangfarben der Band richtig einfangen und eine beeindruckende Performance ermöglichen. In diesem Gesprächskonzert wird Rainer Tempel anschaulich beleuchten, wie ein Arrangement funktioniert. Beim Arrangieren gilt es auch, die individuellen Stärken jedes Instruments und Spielers in der Band zu berücksichtigen. Einer wie er kann das hervorragend erklären, denn Tempel war schon für diverse erfolgreiche Projekte der hr-Bigband als Arrangeur verantwortlich.

Tickets: 20 Euro unter Telefon (069) 155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de
Außerdem gilt die Aktion 10 FOR TEENS – Für alle bis einschließlich 20 Jahre!
Limitierte Tickets für 10 Euro (Ohne RMV) First come – First serve!

Das Gesprächskonzert eignet sich perfekt für alle Einsteiger, egal ob Erwachsene oder Jugendliche ab 14 Jahren, die mehr über das Arrangieren erfahren möchten! Mehr Infos hier: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2023-24/spotlight-jazz-the-art-of-arrangement,spotlight-jazz-the-art-of-arrangement100.html

Donnerstag 23. - Samstag 25. November: 7. FABRIK Jazzfestival 2023

(Daniela)

Bereits zum siebten Mal findet das Fabrik-Jazzfestival statt. Sie schreiben: Es ist uns wieder gelungen, ein Programm zusammenzustellen, das auch verwöhnten Jazzfreund*Innen die Herzen höher schlagen lassen sollte!  Über zwei Dinge freuen wir uns dabei besonders: Die Jazzinitiative ist als Kooperationspartner wieder mit am Start und hat für das Eröffnungskonzert (23.11.23) ein mit Uwe Oberg(p), Joe Fonda (b) und Lucia Martinez (dr) internationales, virtuos besetztes Trio engagiert, das freigeistig, neugierig und lustvoll aufspielt und mitreißt!

Außerdem können wir dieses Jahr einen eigentlich wesentlichen Bestandteil unseres Festival-Konzepts wieder aufgreifen, denn am Samstagabend (25.11.23) wird das Eröffnungskonzert von den Gewinnern des Frankfurter Jazzstipendiums bestritten, dem russischen Pianist Andrey Shabashev mit seinem Trio "Shaba", die dieses Jahr den Preis hochverdient gewonnen haben. Von ‚Kammerjazz mit Profil und Energie‘ spricht der Jazzkritiker Norbert Krampf, wenn er das Eva Kruse Quintett (24.11.23) meint. Der Einfluss von Melancholie-geprägter, traditionell Skandinavischer Musik beeinflusst das Spiel aller Beteiligten hör-, fühl- und wunderbar! Das Abschlusskonzert (25.11.23) wird Rainer Böhm bestreiten. Der vielbeschäftigte und mit renommierten Preisen ausgezeichnete Pianist und Hochschulprofessor beehrt uns mit seiner eigenen deutsch-schweizerisch, britisch excellent besetzten Sextett-Formation.

Do 23.11.2023
Uwe Oberg – Joe Fonda – Lucia Martinez
Beginn: 20:00  |  Einlass: 19:00, VK 25,- €  | Erm.: 20,- € 
In Kooperation mit der Jazzinitiative Frankfurt

Fr 24.11.2023
Eva Kruse Quintett 
Beginn: 20:00  |  Einlass: 19:00, VK: 25,- €  | Erm.: 20,- € 

Sa 25.11.2023 
Vorgruppe Shaba | Hauptact Rainer Böhm Quintett 
Beginn: 19:30  |  Einlass: 18:30, VK 30,- €  | Erm: 25,- €

++++++ Bitte Veranstaltungsort beachten: Netzwerk Seilerei • Offenbacher Landstraße 190 • 60599 Frankfurt am Main • alteseilerei.net +++++

Für Kurzentschlossene: Reservierungen unter https://www.die-fabrik-frankfurt.de/tickets. Tickets auch an der Abendkasse.

Donnerstag, 23. November: „Da haben wir den Salat“

(Martin)

Sukini - Konzert – Mouson Mini Music
Für alle ab 6 Jahren

Kann man zu jung sein für philosophische und politische Gedanken? Kann man zu alt sein für Kindermusik? Die Rapperin und Aktivistin Sookee, die seit über 15 Jahren ihre Stimme gegen Diskriminierung undAusgrenzung öffentlich erhebt, beantwortet beide Fragen ganz klar mit „Nein“.

Als Sukini richtet Sookee ihre Aufmerksamkeit auf die Ohren kleiner Leutis. Sie widmet ihnen auf den 12 Liedernihres Albums „Schmetterlingskacke“ Geschichten voller Trost und Mut. 

Für Sukini ist es nämlich das Schönste, wenn Erwachsene sich trotz stressigen Alltags und eigener Sorgen für die Kleinen Zeit nehmen und mit ihnen in die grenzenlosen Weiten kindlicher Fantasie und Lebensfreude abtauchen. Sukini lädt mit diesem Album dazu ein, gemeinsam die Welt zu betrachten, zu kichern, spielen, streiten, philosophieren und kuscheln. Ohne den Blick auf die Uhr, ohne Bewertung, ohne ein „Das verstehst du noch nicht“.

Hier ein Trailer: https://youtu.be/ygNbABpZlSc
Und hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/sukini/
Donnerstag, 23. November um 16.00h
Künstlerhaus Mousonturm
Foto: © Sophia Emmerich

Donnerstag, 23. November: Of/ Das Summen unter der Haut

(Andrea)

Fehlt nur ein knisterndes Kaminfeuer, ansonsten ist es im Buchladen am Markt immer schön kuschelig, überhaupt mein liebster Buchladen und heute kommt der Schauspieler und neuerdings auch Schreiber Stephan Lohse und liest aus seinem aktuellen Roman "Das Summen unter der Haut". Hamburg, 1977. Julle ist vierzehn Jahre alt. Kurz vor den Sommerferien bekommt er einen neuen Mitschüler, Axel. Sofort ist Julle verliebt. Dass er schwul ist, weiß keiner. Bis auf seine Schwester und seine Mutter vielleicht, Mütter sollen so etwas ahnen. Julle zählt die Stunden, die er Axel kennt, und freundet sich mit ihm an. Zusammen gehen sie ins Freibad, füttern Axels Kaninchen und entdecken eine versteckte, halb abgebrannte Hütte im Wald. Als sie deren Geheimnis beinahe gelüftet haben, ist Axel plötzlich verschwunden – und Julle ahnt, dass nach diesem Sommer nichts mehr so sein wird wie davor. Ein einfühlsamer, zarter Roman, der ohne explizit zu werden die „Irrungen und Wirrungen“ des Erwachsenwerdens beschreibt. Andrea Tucher, BAM, hat bei HR2 über das Buch gesprochen:https://www.hr2.de/podcasts/neue-buecher/stephan-lohse-das-summen-unter-der-haut,podcast-episode-125432.html  Mir gefällt das Cover, überhaupt genießt diese Form von Gebrauchsgestaltung viel zu wenig Aufmerksamkeit.

Buchladen am Markt, Wilhelmsplatz, Offenbach

Donnerstag 23. - Samstag 25. November: Into Design Festival

(Daniela)

Zum dritten Mal erkundet das Festival für ästhetisches Stadtleben vom 23. bis 25. November die verschiedenen Spielarten urbanen Designs in Frankfurt und Offenbach.

Die Szenegastronomen Badia Ouahi und James Ardinast, Künstlerin Anna Nero, DJ Franziska Berns sowie weitere Kreativakteure führen als Design-Guides durch ihre eigene Version eines Stadtviertels, das sie anhand von Architektur, Musik, Kunst oder Kulinarik beschreiben, reflektieren und vermitteln. Bei den Stadtführungen lernt das interessierte Publikum unbekannte sowie für das ästhetische Stadtleben prägende Orte und Menschen kennen – und warum der Titel Designhaupstadt 2026 durchaus seine Berechtigung hat.

Die Region Frankfurt Rhein-Main darf sich künftig World Design Capital 2026 nennen. Tatsächlich blickt die Region auf eine lange Geschichte zurück, in der Gestaltung und Innovation das Leben der Menschen dauerhaft verändert haben. Im MAK bestaunen wir bspw. die ikonischen Vorläufer des heutigen Apple-Designs von Dieter Rams. Die Frankfurter Küche von Ernst May und Margarete Schütte-Lihotzky bildet den Urtyp der modernen Einbauküche. Und auch die Paulskirche hat als historischer Ort in hohem Maße demokratisierend auf Stadt und Geschichte eingewirkt. Die Megatrends Digitalisierung,
Klima, Mobilität, Energie, lebenswerte Städte sowie die Stärkung demokratischer Werte bilden heute die Konstanten gesellschaftlicher Herausforderungen. Das Kreativwirtschaftsfestival möchte in Form von themenbasierten Stadtführungen zu diesen Aspekten unmittelbare Bezüge herstellen, Gesehenes vor Ort einordnen und Entwicklungen von Stadtraum, Gestaltung und Lebensgefühl gemeinsam diskutieren. Into Design Capital seziert die ästhetischen Aspekte des urbanen Lebens in den Schwesterstädten Frankfurt und Offenbach, indem es herausragende Persönlichkeiten einlädt, ihre eigenen Geschichten zu erzählen und bewegende Impulse im Spannungsfeld von Stadt, Design, Ästhetik für andere teilbar zu machen.

Alle Infos und Tickets unter: www.intodesing.city.
Foto: Urban Media

Donnerstag 23. und Samstag 25. November: "Into no borders kitchen" mit Badia

(Daniela)

Badia ist eine großartige Frau! Ich habe mich daher schon für ihren Walk angemeldet!

Badia Ouahi ist Betreiberin des Schirn Café Badias in der Frankfurter Neuen Altstadt.
Badias wichtigste Erkenntnis könnte man auf diese Formel herunterkochen: Das gemeinsame Essen und Speisen sind jene Rituale der menschlichen Verbundenheit, die es überall auf dieser Welt gibt. Und so hat die gebürtige Marokkanerin diese auch in Frankfurt gefunden, wo sie ihre Liebe für Soulfood nicht nur ihrer Familie, sondern auch in Restaurantchefin der Schirn Kunsthalle zu Teil werden lässt. Bei „Into no borders kitchen“ zeigt sie den Teilnehmern, wie grenzüberschreitend die kulinarischen Erlebnisse einer internationalen Stadt wie Frankfurt sein können und begeht mit ihnen eine Reise von raffinierter Küche bis temperamentvollem Street Food.

Into no borders kitchen findet am Donnerstag, 23.11., um 17 Uhr und Samstag, 25.11., um 12 Uhr statt
und dauern zwischen 90 und 120 Min.

Weitere Walks und Guides finden sich auf der Website www.intodesing.city. Walk-Tickets sind für 12 Euro erhältlich, ermäßigt für 8 Euro.

Foto: Urban Media Project

Donnerstag 23. November: Göpferts Gäste Israel – aggressives, gespaltenes Land

(Daniela)

(N.B.: Ich gehe davon aus, dass der Ankündigungstext vor dem 7. Oktober geschrieben wurde)

Israel – aggressives, gespaltenes Land
Daniel Cohn-Bendit spricht mit Claus-Jürgen Göpfert über das 75-jährige Bestehen des jüdischen Staates

Am 14. Mai 1948 wurde Israel offiziell gegründet. Seit Jahrzehnten hält das Land große Teile Palästinas widerrechtlich besetzt, unterdrückt die palästinensische Bevölkerung und lebt im Konflikt mit seinen arabischen Nachbarn. Doch Im 75. Jahr seines Bestehens zerreißt zusätzlich eine innenpolitische Auseinandersetzung die Nation. Das Bestreben des rechtspopulistischen Premierministers Benjamin Netanjahu, mit seinen rechtsextremen Partnern die Kompetenzen des Obersten Gerichtshofes zu beschneiden, führt zu heftigen Protesten Hunderttausender von Israelis.
Zusätzlich verschärft der Kampf mit der palästinensischen Hamas die Situation des israelischen Staates.
Der Politiker Daniel Cohn-Bendit, früher Fraktionschef der Grünen im Europäischen Parlament, stammt von jüdischen Eltern ab und sieht sich selbst als Jude. In seinem Dokumentarfilm „Wir sind alle deutsche Juden“ setzte er sich 2021 kritisch mit Israel und seinen persönlichen jüdischen Wurzeln auseinander.
Im Gespräch mit dem Autor Claus-Jürgen Göpfert wird es um die innere Zerrissenheit Israels, um die Perspektiven des Staates und Auswege aus dem Dauer-Konflikt mit den Palästinenser:innen gehen. Im Anschluss kann das Publikum mitdiskutieren und Fragen stellen.
Veranstalter: Club Voltaire in Zusammenarbeit mit der Rosa Luxemburg-Stiftung Hessen

Donnerstag, 23. November 2023, 19 Uhr, Kneipe (evtl. mit Videostream)

Europas größtes Jugendcamp für Kinder mit Handicap

(Andrea)

Der nächste Sommer kommt, schon bald und weil es ohnehin schon schwer ist, mit Kindern einen bezahlbaren Urlaub zu planen und Eltern von Kindern mit einer Einschränkungen noch weitere Hürden nehmen müssen, ist das vielleicht interessant für sie: Der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. (BMAB) veranstaltet seit 2015 jährlich ein Jugendcamp für Kinder und Jugendliche mit Amputationen und Gliedmaßenfehlbildungen. Vom 27.07. bis 03.08.2024 findet das 7. Jugendcamp für bis zu 70 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren in Oldau bei Celle statt. Wir möchten möglichst vielen Kindern die Chance geben einmal am Jugendcamp teilzunehmen und wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Jugendcamp-Ankündigung in Ihren Medien und Selbsthilfegruppen bekanntgeben würden. Unser Jugendcamp ist in seiner Art und Form einmalig in Deutschland. Hier treffen sich körperbehinderte Kinder um sich auf Augenhöhe auszutauschen und zu entdecken, welche Möglichkeiten sie auch mit Behinderung haben. Aktuelle Informationen und den Teilnahmeantrag zum Jugendcamp gibt es unter www.ampucamp.de.
Foto: Daniel Jüptner | 8pm.de”

VORSCHAU
Freitag, 24. November: Of/ Superladen

(Andrea)

So sehr ich Winter nicht mag, die Weihnachstzeit hat schon etws für sich. Neben schönen Veranstaltungen und feinen Einladungen ploppen dann immer besondere Läden auf, wie der Superladen einer ist. In schöner Regelmäßigkeit und schon seit 20 Jahren, Chapeau & Gratulation an dieser Stelle!, gestalten Offenbacher Künstlerinnen und Künstler eine Fläche und bieten ihre Arbeiten zum Verkauf an. Die Auswahl im Superladen ist nicht nur groß, sondern auch gut, ein bisschen Budget sollte man also durchaus dabei haben. Mit dabei sind fcbeuropa, andreablumoer_studio, pbuschkaemper, georgdoerr, anja_hantelmann, atharinahantke, mrfoldtex, frau.tonka, collage_renatakos, jokriesche, miralaaf, pelusapetzel, leonorepoth, luisramirez, ulrike_rothamel, rene_spalek, judith_shu_ritter, eva.weingaertner, georgia.malerei, ralphzol. 18 Uhr, dann:
25.11—23.12 2023, täglich 12—19 uhr geöffnet

Superladen, frankfurter straße 17, offenbach—city

Freitag, 24. November: Of/ Die einfachen Dinge

(Andrea)

Daniel Brettschneider darf man ohne Zweifel einen Genussmensch nennen, wie sonst käme es zu seinen sinnlichen Kombinationen und Auswahl und der fein darauf abgestimmten Kulinarik. Von ihm kuratierte Veranstaltungen sind immer sehr besonders und deshalb meistens schnell ausverkauft. Und wem bei Schmorbraten, Kartoffel-Omelette, gratinierten Ziegenkäse und Apfel-Tartelette nicht unverzüglich das Wasser im Munde zusammenläuft, der wird auch die fantastische französische Komödie „Die einfachen Dinge“ kaum zu goutieren wissen.
"Erinnert Ihr Euch an den wunderbaren „Birnenkuchen mit Lavendel“ – damals noch im Kinosaal des DLM? Nach seinem Riesenerfolg mit ebendiesem Birnenkuchen und der anschließenden filmischen Köstlichkeit „À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen“ (der aufgrund der Pandemie leider nicht im Kino Kulinarisch lief) meldet sich Regisseur Éric Besnard jetzt mit einer großartigen und ungemein leichtfüßigen Komödie zurück, in der Grégory Gadebois als naturverbundener Einsiedler und Lambert Wilson als städtischer Workaholic quasi als ziemlich beste Freunde wider Willen brillieren. Vor träumerischer Bergkulisse erzählen „Die einfachen Dingen“ von einer besonderen Freundschaft, der heilenden Wirkung sommerlicher Landluft und dem Glück, das abseits vom dicht vernetzten Großstadtleben zu finden ist – eben in den einfachen Dingen. So natürlich auch kulinarisch: Ein einfaches Omelette kann jederzeit das Glück dieser Welt einlösen und ist ein Wesensmerkmal dieser oft überraschenden, immer klugen Komödie, die dazu mit atemraubenden Landschaftsaufnahmen verzaubert. " Tickets gibt es unter www.kinokulinarisch.de 18.30 Uhr in der

Alten Schlosserei der EVO, Goethering, Offenbach

Freitag 24. November: WORTMELDUNGEN-Lesenacht

(Daniela)

Bei der diesjährigen WORTMELDUNGEN-Lesenacht dreht sich alles um junge literarische Stimmen zu Krisen und Kipppunkten. Am Freitag, 24. November 2023 um 19:00 lesen die zehn Autor:innen der Förderpreis-Shortlist im Danzig am Platz aus ihren Texten und stellen sich im Gespräch mit der Journalistin Isabella Caldart vor.

Mit welcher Sprache, welchen Erzählungen und Bildern macht ihr kommende Krisen und Kipppunkte erfahrbar? Diese Frage stellte WORTMELDUNGEN-Literaturpreisträgerin Judith Schalansky jungen Autor:innen. Ihre literarischen Antworten gehen weit über die ökologische Dimension der Begriffe Krise und Kipppunkt hinaus. Sie beeindrucken durch ein intensives Nachdenken über Sprache, Körper und den Menschen im Einklang und im Widerspruch mit der nichtmenschlichen Welt. So öffnen sie nicht nur apokalyptische, sondern auch utopische Räume.

Die Jury verleiht im Laufe des Abends die Förderpreise an die drei Preisträger:innen Clemens Böckmann, Nicole Collignon und Giorgio Ferretti.

Es lesen die Shortlist-Autor:innen Sebastian Behr, Clemens Böckmann, Nicole Collignon, Giorgio Ferretti, Clara Heinrich, Louise Kenn, Simone Saftig, Stav Yehiel Szir, Anile Tmava und Theresia Töglhofer.

Es singen die Studierenden des Studiojahrs Schauspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Marie Bretschneider, Lennart Klappstein, Miguel Klein Medina und Silvia Schwinger.

Moderation: Isabella Caldart, Kulturjournalistin und Lektorin

Freitag, 24.11.2023 um 19:00, Einlass ab 18:00 Danzig am Platz, Ostparkstraße 11, 60314 Frankfurt,Eintritt frei

Alle Informationen rund um die Preisträger:innen und die Lesenacht finden sich auf: www.wortmeldungen.org

Freitag 24. und Samstag 25. November: Kiez oder Ghetto?

(Daniela)

Kiez oder Ghetto? James Ardinast und Max Koga führen, im Raghmen des Into Design Festivals, durch das Bahnhofsviertel.

James Ardinast und Max Coga sind Kinder des Frankfurter Bahnhofsviertels, das sie von klein auf geprägt hat – mitsamt seinen Höhen und Tiefen. Beide sind sie niemand, die Frankfurts kontroversestes Viertel verklären oder romantisieren, dennoch lässt es sie nicht los. Ardinast betreibt hier mit seinem Bruder James die Event- und Gastro-Agentur IMA sowie das Bar Shuka Restaurant mit levantinischer Küche. Max Coga ist gefeiertes Aushängeschild der deutschen MMA-Szene und Betreiber des Kultclubs Pik-Dame, das 1959 von seinem Großvater gegründet wurde – damals noch Cabaret-Stil, mit Animationen und Striptease-Einlagen. Ardinast und Coga unternehmen mit Into Design (Capital) einen Streifzug unter dem Titel „Into Bahnhofsviertel – Kiez oder Ghetto?“.

Die beiden Führungen finden am Freitag, 24.11., um 17 Uhr und Samstag, 25.11., um 12 Uhr statt und dauern zwischen 90 und 120 Min.

Weitere Walks und Guides finden sich auf der Website www.intodesing.city. Walk-Tickets sind für 12 Euro erhältlich, ermäßigt für 8 Euro.

Foto: Urban Media

Freitag 24. und Samstag 25. November: Into Electronic Music

(Daniela)

Into Design Festival: Shooting Star der Club Szene Franziska Berns.
Eingeweihte kennen Franziska Berns schon lange aus den lauten Nächten im Robert Johnson, wo regelmäßig als Resident-DJ spielt. Dann sah man sie Seite an Seite mit Sven Väth zur Eröffnungsfeier mit Tausenden Menschen auf der Hauptwache sowie immer häufiger europaweit auf Line Ups in Berlin, London und Amsterdam. Berns ist mittlerweile nach Berlin gezogen, doch ihre Verbindung zu zahlreichen Orten und Menschen der elektronischen Musik pflegt sie weiterhin. Bei „Into Electronic Musik“ zeigt sie dem Publikum den besten
Plattenladen Deutschlands, einem der weltweit führenden Vertrieb für elektronische Musik im Industrieviertel Fechenheim sowie einen Clubbesuch bei Tag – ganz off.

Into Electronic Music findet am Freitag, 24.11., 18 Uhr und Samstag, 25.11., um 15 Uhr statt. Weitere Walks und Guides finden sich auf der Website www.intodesing.city. Walk-Tickets sind für 12 Euro erhältlich, ermäßigt für 8 Euro.

Foto: Wilhelm Rinke

Freitag, 24. November - Samstag, 25. November: 20 Jahre Tanzhaus West - CONGRATS!

(Petra)

20 Jahre! Im schnelllebigen Musikzirkus fast schon eine kleine Ewigkeit. Manchmal, wenn wir in den Bassgewittern kurz innehalten, sind wir manchmal selbst erstaunt, wie weit unser Weg schon gegangen ist und wie viele Menschen auf diesem dabei waren und/ oder sind. Wir vermögen sie nicht zu zählen. #wirsindviele
20 Jahre im Takt des Beats sind ein wahres Geschenk. Und wir wissen, dass wir es nicht nur unserer harten Arbeit, sondern auch eurer treuen Unterstützung zu verdanken haben. Ein #ThänkYou! an alle Gäste! 
20 Jahre sind schon eine Hausnummer, aber auch ein Moment, um sich zu erinnern. Und Erinnerungen haben wir viele gesammelt. Wir glauben, dass der Sound der Maschinen ideal in alte industrielle Hallen passt und am besten klar und laut serviert wird. Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass Dancefloors Orte der Begegnung sind, die Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen, Geschlechter, sexueller Orientierung, Alters- und Berufsklassen zusammenbringen. Es ist für uns ganz selbstverständlich, dass DJs und Live-Acts nicht von Kanzeln spielen, sondern dass Acts und Crowd sich auf Augenhöhe begegnen. Wir glauben an die Qualität und Klasse der lokalen Elektronik Szene und sind stolz auf die starke Residency und unser mit allen Wassern gewaschenes Team sowohl in der Produktion, als auch im Clubbetrieb. Egal an welcher Station, mit welchem Auftrag. Alle leisten einen wichtigen Beitrag zum Erfolg. #ohneeuchgehtesnicht
20 Jahre sind kein Grund sich auszuruhen. Tanzhaus, Du altes Haus. Wir haben noch sehr viel vor! Und so haben wir besonders in den vergangenen Jahren nochmal ordentlich an Fahrt aufgenommen und so hat sich mit und dank unseres Kapitäns “Matthias Morgenstern”, der stets wachsendem Crew und unseren Subveranstaltenden das Programm von einem kleinen Musikclub für elektronischer Musik zu einer Musik- und Kultur Spielstätte gemausert, in der so viel mehr stattfindet. So finden durch den 2016 mit dem Theater Landungsbrücken gegründeten Verein “Farbenfabrik Dr. Carl Milchsack e.V.”, neben Clubnächten auch immer mehr Konzerte (indoor und OpenAir, viele Genres), Flohmärkte, Theater und Performances und nun auch mit DoDo ein kleine Clubnacht und seit 2 Jahren Ausstellungen auf dem Gelände der Milchsackfabrik, dem Zuhause des Clubs, statt. Alles fügt sich wunderbar zusammen. Das macht Spaß und uns stolz! #TooOldTooDieYoung
20 Jahre zu meistern - nicht immer einfach. Auf dem Weg gab es viele Hürden und Kämpfe und manche davon sind auch gegenwärtig. Aber bisher wurde noch alles gewuppt. Wir sind also mehr als zuversichtlich, dass es noch viele Runden weiter geht. #keinstillstand  - versprochen!
20 Jahre sind ein wirklich guter Grund zu feiern – mit alten Weggefährt: Innen und neuen Freund: Innen. Und dick Party zu machen ist auch nach so langer Zeit noch das, was wir hier im Westen nach wie vor am besten können. Mit größter Bandbreite elektronischer Sounds von Downtempo über House zu Straight Forward. Auf vier Floors. In zwei Nächten. #doubletrouble
20 Jahre Tanzhaus West – und Ihr seid sowas von eingeladen! 

20 Jahre Tanzhaus West, Freitag und Samstag jeweils ab 23 Uhr, Ort: Tanzhaus West, Adresse: Gutleutstraße 294 (die Brücke zwischen Galluswarte und Gutleutstraße ist KOMPLETT GESPERRT!), Eintritt (ab 18 Jahren): für beide Tage 30 Euro, für einen Tag 20 Euro, das Line-up und Tickets hier

Sonntag, 25. November: WERTHER

(Martin)

Nach J.W. Goethe die Leiden des jungen Werthers - Goethes Coming-of-Age-Roman in einer Inszenierung für zwei Personen

War der ‚Werther‘ von J.W. Goethe schon mal so nah am Geburtsort von Frankfurts bedeutend(st)em Sohn zu sehen bzw. eigentlich in direkter Nachbarschaft?Die Volksbühne am Großen Hirschgraben und Kortmann&Konsorten zeigen in Koproduktion Goethes Coming-of-Age-Drama, das zur Entstehungszeit 1774 eine Suizidwelle auslöste und nach dem heute noch der sogenannte ‚Werther-Effekt benannt ist. 

Ein junger Mensch ohne Halt, voll unerfüllter Sehnsüchte auf der Suche nach einer idealisierten Liebe. Dabei wechseln seine Gefühlszustände zwischen Extremen. Von Überschwang und tiefer Dankbarkeit für die Begegnung mit dem geliebten Menschen hin zu immer stärkerer Verachtung und Selbstzerstörung.

Eine Geschichte, wie sie auch heute in unzähligen Varianten, um uns herum passiert. In kurzen Szenen, zwischen Absurdität und Komik, wird die Tragik der öffentlichen Zelebrierung eines Selbstmordes erzählt.

Es spielen Sam Michelson und Marlene Haagen

Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/werther
Samstag, 25. November um 19.30h
Volksbühne im Großen Hirschgraben und Kortmann&Konsorten
Foto: © Veranstalter*in

Samstag, 25. November: The Taylor & Harry Night

(Uwe)

Die Klatschspalten und OB Mike Josef hätte es gefreut, wenn der amerikanische Superstar Taylor Swift mit Freund (und Footballstar) Travis Kelce (Kansas City Chiefs) zum NFL Spiel letzte Woche nach Frankfurt gereist wäre. Der gute Travis brachte aber "nur" seine Mutter mit. Nun kommt Taylor Swift doch noch nach Frankfurt, aber nicht persönlich. Sie schickt ihre Lieder ins Zoom (und ggfs. auch gute Wünsche). Dazu gibt es Musik von Harry Styles und fertig ist das Programm. Um 23 Uhr geht es los.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
23 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Samstag 25. November: Gregor Praml trifft Jimi Hendrix

(Daniela)

Uwe und ich sind sehr große Fans des Lokal Listener Formats von Gregor Praml und haben schon viele Sonntagsvormittage bei ihm verbracht und großartige Musiker:innen kennengelernt, bzw. neu/anders erlebt. Normalerweise hat Gregor nur eine*n Musiker:in zu Gast. Im sehr persönlichen Zweiergespräch, vor kleinem Publikum, gelingt es Gregor, seinem/r Gesprächspartner:in, Anekdoten/Wissenswertes/Persönliches/Amüsantes herauszulocken. Der/die Musiker:in spielt natürlich auch seine/ihre Stücke und wird dabei von Gregor begleitet und so klingen die Lieder dann ganz anders, als man sie vielleicht kennt. Besonders eindrucksvoll war das bei BOSCA, als Gregor zusammen mit dem Frankfurter Rapper aufgetreten ist.
Und weil so ein Lokal Listner ein besonderes Format ist, nimmt man sich Zeit. 2,5 Stunden wird es schon dauern und das ist auch sehr gut so und Zwischendurch gibt es sogar noch einen Snack!

Als Gregor vor zwei Jahren zu einem LOKAL LISTNER SPEZIAL zu Ehren John Lennons einlud, war ich skeptisch, ob das feine Konzept, das meist in kleinen Locations funktionierte, auch auf der großen Bühne wirkt. Aber was Gregor Praml in die Hand nimmt, passt einfach. Es war ein grandioser Abend.

Deshalb freue ich mich auch sehr auf den 25.11, wenn Gregor phantastische Musiker:innen zu Gast hat. Ich würde mir an Eurer Stelle schnell Tickets besorgen!

Gregor Praml trifft Jimi Hendrix mit Katharina Bach & Tomek Witiak, Sun’s Sons, Bosca, Wolf Schubert-K., Christopher Herrmann und Burkard Kunkel

Johnny Allen Hendrix kommt am 27. November 1942 in Seattle zu Welt. Seine Heimatstadt wird in den 1990er Jahren zum Geburtsort von Grunge mit Bands wie Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden. Sie alle haben Jimi Hendrix dabei im Ohr gehabt. Er kam vom schwarzen Rhythm & Blues, brachte mit seinem Gitarrenspiel aber Experimentelles und zugleich Innovatives in die Musik ein. Er spielte als Linkshänder eine Gitarre für Rechtshänder, drehte sie einfach um, sodass die höchste Saite plötzlich oben war. Rückkopplungen und Frequenzüberlagerungen gehörten zu seinem Sound, unvergessen ist seine Performance der US-amerikanischen Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ beim Woodstock Festival 1969. Gregor Praml und Gäste ehren diese unvergleichliche Rockikone nun mit einem LOKAL Listener Special in Form eines Konzert-Talk-Abends: Sängerin und Schauspielerin Katharina Bach begeisterte das Schauspiel Frankfurt mit einem Nick Cave und leiht jetzt Hendrix ihre Stimme. Zur Seite steht ihr ein Gitarrist, mit dem sie lange zusammenarbeitet: Tomek Witiak. Hip-Hop ist die musikalische Heimat von Bosca. Der Rapper ist ausgewiesener Eintracht-Fan und wird sich zum ersten Mal einer Coverversion widmen. Cellist Christopher Herrmann und Burkard Kunkel an Bassklarinette, Bassetthorn und Zither zählen zu den innovativsten Instrumentalisten zwischen Jazz, Klassik und Weltmusik in der Region. Wolf Schubert-K. ist als Folk- und Bluesmusiker wohl am nächsten an Hendrix dran. Die junge Frankfurter Band Sun’s Sons hat mit Gitarrist Marius Wunderlich einen echten Hendrix-Fan in den eigenen Reihen. Mit ihrem Indie-Sound lassen sie Jimi noch einmal ganz anders klingen. Ein Abend im Künstler*innenhaus Mousonturm für eine etwas andere Jimi Hendrix-Experience.

Dauer: ca. 2,5 Stunden inkl. Pause
—> 25.11.2023, 20.00 Uhr
Mousonturm Saal bestuhlt
VVK 21 € / AK 25 € / 5 € Ermäßigung für f.f.m. students / inkl. Snack aus Jörgs Küche

Samstag, 25. November: ÁRSTÍÐIR

(Uwe)

In Island ist man entweder Fischer, Krimiautor oder Musiker (was für ein sinnloses Klischee). Den Eindruck hat man aber etwas, wenn man so viele isländische Krimis liest wie ich. Darum geht es heute aber nicht, sondern um die Musik von ÁRSTÍÐIR: „Warme und wohlklingende Stimmen, zarte musikalische Strukturen, elektronische Klangteppiche, verwoben mit realen Instrumenten – man fühlt sich rundum angenehm eingehüllt von den Songs der isländischen Band ÁRSTÍÐIR. Sie erinnern einen gleichermaßen an die Close-Harmony-Arrangements von Simon & Garfunkel wie an den schwebenden Postrock ihrer Landsmänner Sigur Rós.“

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Homepage Brotfabrik

Samstag, 25. November: FFM/ The OhOhOhs

(Andrea)

Ich spare aufs Wohnzimmerkonzert, für den Moment habe ich mich mit Tonträger, T-Shirt und natürlich Ticket beim Crowdfunding begnügt. Damit ausgestattet gehe ich heute in die Frankfurter Katharinenkirche zum Konzert meines Lieblingsduos, den variantenreichen und virtuosen OhOhOhs. Dort kommen heute alle drei Sätze der neu geschriebenen „Corona-Sinfonie“ zur Aufführung. Außerdem Meisterwerke der Musikgeschichte, von Alessandro Grandi über Verdi und Mozart bis hin zu Queen, immer auf der Suche nach der Verbindung des Konzertanten mit der musikalischen Welt der Gegenwart. Gemeinsam mit der Sopranistin Maja Bader, dem Bassisten Frieder Gottwald und dem OMNIAstrings Orchester unter der Leitung von Michael Strecker wird das Programm auf die Bühne der Frankfurter St. Katharinenkirche gebracht. Sinfonie Nr.1 - "Coronasinfonie" Auf ihrem neuen Album denken sie diesen Gedanken nun größer und prasentieren ihr erstes sinfonisches Werk in ihrer ganze eigenen “OHOHOH’schen” Manier: THE OHOHOHS Sinfonie Nr.1 - “Corona-Sinfonie". Klavier, großes Orchester, Gesang, zeitgenössische Beats, Sampler und Synthesizer,sind die Elemente dieser Komposition an der Schnittstelle zwischen "U- und E-Musik". Emotionale “Krönung” des Werkes dürfte vielleicht das im Sopran gesungene Gedicht “Corona” (1952) von Paul Celan sein." Tickets über Reservix: https://www.reservix.de/tickets-the-ohohohs.../e2166079

St. Katharinenkirche, An der Hauptwache 131, Frankfurt am Main

Samstag, 25. November: Ev Machui und Vitaliy Baran

(Martin)

‚Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt‘
Chansons und Couplets aus den Goldenen 20er Jahren 

Vitaliy Baran trifft an diesem Abend auf „Frau Chanson“ Ev Machui. Baran, Namensgeber des „Vitaliy Baran Trios“ und „Frau Chanson“, Sängerin des Trios „Jazzsalon“, entführen für einen Abend in das glitzernde Berlin der pulsierenden 20er und frühen 30er Jahre. 

Das „kleinste Kapellchen der Stadt“ lässt Schellack-Perlen von Friedrich Hollaender, Kurt Weill und vielen anderen wieder aufleben.

Ev Machui verzaubert das Publikum mit ihrer warmen, tiefen und ganz besonderen Stimme und verkörpert förmlich die 20er Jahre. Nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit charmanter Moderation und eigenen Gedanken zu den Stücken begleitet sie ihr Publikum durch den Abend. 

Vitaliy Baran, der seine musikalische Ausbildung in Lvov/Ukraine erhielt und später an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main (Hauptfach Jazzpiano) studierte, brilliert mit einfühlsamem Pianospiel in einem sorgfältig ausgewählten Programm. Lasst Euch überraschen – es braucht nicht immer das große Arrangement eines Palastorchesters, um die Musik der 20er Jahre lebendig werden zu lassen.

Hier geht’s zu den Tickets: https://kulturpur.reservix.de/p/reservix/event/2153399
Um 19.30h
Theater Alte Brücke, Kleine Brückenstraße 5
Foto: © Veranstalter*in

Bis Ende Januar 2024: Rüsselsheim/ Frida Kahlo

(Andrea)

Ich hoffe, Kirsten und ich bekommen uns terminlich kooordiniert, ich möchte nämlich mit ihr in die Ausstellung! Frida Kahlo begleitet mich schon lange, lange und seit ich ihre Arbeiten erstmals sah, begeistert mich ihre schonungslose Offenheit. "Die Opelvillen präsentieren über 200 Fotografien aus der umfangreichen Bildersammlung von Frida Kahlo (1907–1954), die ihr als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial diente. Die mexikanische Künstlerin wurde durch ihre besondere Malerei zwischen Naiver Kunst, Surrealismus und Neuer Sachlichkeit weltbekannt, nicht zuletzt durch ihre autobiografischen Themen und die Verarbeitung ihres bewegten Lebens – ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera. Erst fünfzig Jahre nach Kahlos Tod kam ihr immenses privates Fotoarchiv ans Licht mit Bildern der Familie, des politischen Kampfes des Paares und ihres versehrten Körpers. Sowohl Frida Kahlos Vater als auch ihr Großvater waren professionelle Fotografen, und sie selbst machte sich die Fotografie auf unterschiedliche Weise zunutze. Sie sammelte unter anderem Daguerreotypien und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert und bewahrte Fotografien auf, denen sie ihren persönlichen Stempel aufdrückte, indem sie Dinge aus ihnen ausschnitt, Widmungen auf sie schrieb und sie personalisierte. Sie schenkte sie ihren Freunden, sie waren Erinnerungen an ihre verstorbenen Angehörigen und sie wurden zu einer wichtigen Inspirationsquelle für ihre Gemälde. Darüber hinaus dienten sie ihrer Selbstdarstellung. Frida Kahlo war sich bewusst, dass die Fotografie ein wirkungsvolles Medium war, um das Bild von sich zu vermitteln, das sie anderen zeigen wollte. Durch ihre Fotos, anonyme private Bilder und Porträts ihres Vaters sowie durch die von ihr gesammelten Aufnahmen renommierter Fotografinnen und Fotografen entsteht ein eindringliches Dokument der Zeit und ein intimer Einblick in das Leben einer der bemerkenswertesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Foto: Diego Rivera & Frida Kahlo Archives, Bank of Mexico, Treuhänder im Diego Rivera and Frida Kahlo Museum Trust Opelvillen

Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim

Sonntag, 26. November: Eurythmics feat. Dave Stewart

(Uwe)

Wir schauen uns regelmäßig den Liedschatten in den Kammerspielen an. Da singen Ensemblemitglieder des Schauspiels Coverversionen bekannter und weniger bekannter Songs. Jeden Abend dabei ist "Sweet Dreams (Are Made of This)". Derjenige, der einen maßgeblichen Anteil an der Entstehung des Songs - und vieler anderer großer Lieder der Eurythmics - hatte, kommt nun in die Jahrhunderthalle. Eurythmics-Legende Dave Stewart, einer, der bei der Aufzählung der besten Komponisten überhaupt gerne vergessen wird, präsentiert das Songbook der Gruppe mit allen zeitlosen Hits. Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten können die Fans jetzt eine komplette Show der Eurythmics-Klassiker live erleben. Dave Stewart und seine Band bringen die „Sweet Dreams 40th Anniversary Tour“ nach Deutschland. 2022 wurden die Eurythmics wegen ihres tiefgreifenden Einflusses auf die populäre Musik in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen. Stewart kommt mit Hits wie "Here Comes The Rain Again," “Love Is A Stranger” und “There Must Be An Angel (Playing With My Heart)“ – sowie hoffentlich mit meinem Lieblingsied der Band „Thorn In My Side“ -kommen, aber ohne Annie Lennox.

Jahrhunderthalle
Kuppelsaal
20 Uhr
Bild: Homepage Jahrhunderthalle

Sonntag 26. November: Indiana Jones trifft auf „Maschinenraum der Götter“

(Daniela)

Die Liebieghaus Skulpturensammlung und die Arthouse Kinos in Frankfurt laden passend zur Sonderausstellung „Maschinenraum der Götter“ zu Filmvorführung und Ausstellungsbesuch ein.

Die Sonderausstellung „Maschinenraum der Götter“ im Liebieghaus zeigt die Verbindung zwischen Kunst und Wissenschaft in antiken, arabischen und asiatischen Kulturen. Passend zur Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Harmonie Filmtheater in Sachsenhausen der Film „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ (deutsche Version) gezeigt. Folgen Sie den Abenteuern des Archäologen Henry „Indiana“ Jones und erleben Sie seine aufregende Suche nach dem antiken Mechanismus von Antikythera.

Vor der Filmvorführung gibt Professor Vinzenz Brinkmann, Leiter der Abteilung Antike und Asien der Liebieghaus Skulpturensammlung, einen Einblick in die Ausstellung und die Parallelen zum Film.

Termin: Sonntag, 26. November, 11.00 Uhr
Ort: Harmonie, Dreieichstraße 54, 60594 Frankfurt am Main
Kosten: 12 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühr); ermäßigt 9 Euro (mit Vorlage eines Liebieghaus-Tickets)
Tickets: Erhältlich unter www.arthouse-kinos.de. Der Kauf eines Kinotickets berechtigt zum kostenlosen Eintritt in die Liebieghaus Skulpturensammlung bis zum 9. Dezember 2023.

(c) Disney
Sonntag, 26. November: „Welt, gute Nacht … when the night is overcome”

(Martin)

A-capella-Konzert im Kerzenschein mit Vox Aevi in der Schlosskirche Weilburg. Dieses Konzert lohnt die Anfahrt und warum nicht nach Weilburg? 

»Welt, gute Nacht ... when the night is overcome«

„Der Ewigkeitssonntag - im Volksmund auch als Totensonntag bekannt – richtet den Blick auf das Gedenken der Toten. In unserem Konzert am 26. November um 17 Uhr widmen wir uns dieser Thematik mit Werken der letzten fünf Jahrhunderte.

Der Tod, und damit auch Licht und Ewigkeit, sind in unserem Leben, unabhängig von Zeit und Ort, in verschiedensten Formen präsent - seien es verheerende Kriege, Schiffsunglücke oder der Tod der liebsten Menschen. 

Kein Wunder, dass sie stets inspirierend auf Komponist:innen diverser Epochen und Genres – geistlich und weltlich - wirkten. So erklingen im Konzert Werke u.a. von F. Mendelssohn Bartholdy (Nunc Dimittis), H. Schütz & H. Distler (»Geistliche Chormusik«), R. Vaughan Williams (»Rest«), J. Mäntyjärvi (»Cantus calamitatis maritimae«), H. Grönemeyer (»Der Weg«) und Enya (»May it be«). 

Allen Werken ist etwas gemein: Das Licht der Ewigkeit, welches auf das Ende folgt.
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten
17.00h
Schlosskirche Weilburg
Foto: © Veranstalterin

Sonntag, 26. November: Lucky Lo

(Uwe)

Nach Lykke Li (bürgerlich: Li Lykke Timotej Svensson Zachrisson) nun Lucky Lo (bürgerlich Lo Ersare), beides schwedische Sängerin. Lucky Lu, die Multiinstrumentalisten und Songwriterin, kommt nun in die Brotfabrik: Es springt zwischen dem Geraden und dem Ungeraden, dem Groovigen und dem Unerwarteten. Und wie die bunten Kreidequadrate des Spiels, durchlaufen Lo und ihre Band Landschaften und Themen in hellen und dunklen Farben, wobei ihr ehrlicher, herzlicher und aufrichtiger Gesang die ganze Zeit über durchscheint. Ursprünglich aus dem schwedischen Umeå stammend, zog Lo Ersare 2014 als Straßenmusikerin nach Kopenhagen, wo sie mit ihrem Banjo in den Kanälen von Christianshavn unterwegs war. Lucky Los Alt-Pop basiert auch auf ihren weitreichenden Interessen, die von freier Improvisation bis hin zu bulgarischer Vokalmusik reichen.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Homepage Brotfabrik

Sonntag, 26. November und Samstag. 16. Dezember: Wer hat meinen Vater umgebracht / Das Ende von Eddy

(Martin)

Nach den Romanen von Édouard Louis

Das Ende von Eddy, Édouard Louis’ erster Roman, ist ein Befreiungsschlag: der gelungene Versuch, die eigene Herkunft, das gesellschaftliche Schicksal, Demütigung, Armut und Außenseitertum literarisch zu überwinden. Der junge Autor erhebt seine Stimme zu einer Anklage gegen die Verhältnisse, in denen er aufgewachsen ist, gegen die Homophobie, die Enge und Tristesse seines Heimatdorfs in Nordfrankreich.

Vier Jahre später widmet er sich erneut seiner Kindheit. Mit Wer hat meinen Vater umgebracht – zugleich Romanessay und flammendes Pamphlet – hat er einen Nachtrag voller Empathie geschrieben, der nachzeichnet, wie das Elend der französischen Arbeiter*innenklasse politisch perpetuiert wird. Er nähert sich schreibend dem Leben und der Perspektive seines Vaters an, erforscht, was ihn hat werden lassen, wie er wurde, und erweitert seinen eigenen Blick vom Privaten auf das Politische, um die Herrschenden namentlich zur Verantwortung zu rufen.

Julian Mackenthun vom Journal Frankfurt schrieb nach der Premiere: „Das Freie Schauspial Ensembla inszeniert zwei Romane von Édouard Louis. Auch diese Inszenierung könnte auf Platz 1 stehen. Denn für den Stoff von zwei Romanen findet sie eine gelungene Komprimierung und eine ganz eigene Theatersprache, Édouard Louis beschreibt in den beiden Romanen seine Diskriminierung als heranwachsender Homosexueller. Aber es geht auch um seine Selbstfindung in der Kunst, um seinen Vater-Konflikt und darum, wie er seinem Vater schließlich vergeben konnte, als er sich mit dessen Arbeiterbiografie beschäftigt hat. Bettina Kaminski Lässt in ihrer Inszenierung zwei Schauspieler diese Geschichte erzählen. Die beiden sind aber nicht Vater und Sohn. Sie sind vielmehr zwei Teile desselben Menschen. Den Text sprechen sie abwechselnd. Mal wie Schriftsteller beim Diktieren. Mal wie Patienten auf der Analysecouch. Mal wie in Selbstgespräche vertieft. Sie spielen nicht naturalistisch, Sie entwickeln Körperbilder einer Psyche. Ein Schlagzeuger interagiert derweil mit ihnen. Er setzt Akzente, baut Spannung auf oder grundiert die Handlung atmosphärisch. Damit ist die Inszenierung keine Lesung und kein bloßes In-Szene-Setzen. Sie entwickelt ihre eigene Unmittelbarkeit und Ausdrucksform, mal düster und dann wieder hoffnungsvoll. Das ist sehr gekonnt und sehr gelungen.”

Hier geht’s zu den Tickets: https://freiesschauspiel.de/programm/spielplan/wer-hat-meinen-vater-umgebracht-das-ende-von-eddy
Sonntag, 26. November um 18.00h und Samstag, 16, Dezember um 20.00h
Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Basaltstraße 23
Foto: © Moritz Buch

Montag 27. November: Zur Relevanz digitaler Sichtbarkeit für die Karriere von Frauen

Kostenfreie Keynote und anschließender Talk der Akademie Mixed Leadership:

Filter und Ringlicht als Karriere-Booster? Zur Relevanz digitaler Sichtbarkeit für die Karriere von Frauen

TIMETABLE

  • 16:00 Ankommen und Netzwerken
  • 17:00 Keynote: Gibt es einen Digital Visibility Gender-Gap?
  • 18:00 Talk: CLOSE THE GAP | Spot an für mehr digitale Sichtbarkeit von Frauen
  • 19:00 Ausklang und Networking mit Wasser, Wein und Fingerfood

KEYNOTE: Von Katharina Lages-Willner zum Thema „Gibt es einen Digital Visibility Gender-Gap?“

TALK: CLOSE THE GAP – Spot an für mehr digitale Sichtbarkeit von Frauen? mit:

  • Gabriele Wenner, Leiterin des Frauenreferates der Stadt Frankfurt am Main
  • Dr. Melanie Slavici, Institut für Mixed Leadership | Projektleiterin des BMBF-geförderten Forschungsprojekts „Sichtbarkeit innovativer Gründerinnen“ (SiGi)
  • Katharina Brodt, Director Communications Germany & Site Services Hanau bei Umicore | Passionate about people, communication, (digital) collaboration and sustainability
  • Mirrianne Mahn, Theatermacherin, Referentin für Diversitätsentwicklung und Antidiskriminierung und Stadtverordnete in Frankfurt am Main

Am 27. November, ab 16 Uhr, in der historischen Off-Location Schweizer5 (Schweizer Str. 5, Frankfurt) (Achtung: Nicht barrierefrei)

Infos und Anmeldung hier: www.frankfurt-university.de/aml-sichtbarkeit

ACHTUNG: Für diese Veranstaltungen ist eine Anmeldung obligatorisch (wegen begrenzter Platzzahl).

Dienstag, 28. November: CATT

(Uwe)

In Wikipedia steht unter anderem über die deutsche Sängerin, Musikerin, Songwriterin Catharina Schorling („CATT“): Catt wirkt immer wieder auf den Aufnahmen anderer Acts mit und spielte für Balbina, Lea, Niels Frevert, Mar Malade und einigen mehr. Sie begleitete unter anderem Judith Holofernes und Sarah Connor auf Tour. Zuletzt spielte sie zusammen mit Musikern wie Francesco Wilking, Karl die Große und Moritz Krämer unter dem Projekttitel „Artur & Vanessa“ ein Album ein. Die hervorgehobenen Künstler mag ich sehr gerne, die musizieren sicher mit keiner, die nichts kann.

Aufgewachsen ist sie im Wendland, in Zeiten vor CATTs Geburt besonders bekannt geworden für Proteste gegen das Brennelemente-Zwischenlager Gorleben. CATT umgab sich dort von Kindesbeinen an mit Musik. Bevor sie richtig sprechen konnte, sang sie. Heute wechselt sie mühelos zwischen einer Vielzahl von Instrumenten und begeistert das Publikum mit ihrer immensen Musikalität und Spielfreude, sowohl bei Solokonzerten, als auch mit ihrer unglaublichen Band.

Brotfabrik
F., Bachmannstr. 2
20 Uhr
Foto: Tran Chau

Samstag, 28. November und Samstag, 2. Dezember: Unconscious Songs

(Martin)

Musik/Performance

Es heißt ja, dass der Theaterschlaf einer der besten sein soll. Passiert es und einem fallen die Augen zu, dann ist’s halt so. Gleichwohl - in einer Inszenierung, die das vorwegnimmt und von vorneherein konzipiert ist für alle Wach-, Schlaf- und Dazwischenzustände, da war ich noch nie…

In der Nacht lösen sich Gedanken von den Gehirnen, in denen sie entstanden sind und werden zu Träumen. Sie schweben über den Schlafenden und vermengen sich zu Bildern, Gefühlen und Klängen, auf die niemand mehr alleinigen Anspruch erheben kann. Das Träumen ist ein Tor zum Unbewussten, dem abgeschiedenen Teil des Selbst, wo es keine Sprache und nichts zu wissen gibt. Träume fragmentieren uns in Bekanntes und Unbekanntes und halten die Einladung bereit, uns beidem hinzugeben. UNCONSCIOUS SONGS ist eine Live-Performance am Ende des Tages und ein nächtlicher Radio-Stream und kann wach, im Schlaf und allen Zuständen dazwischen gehört werden. 

Reservierungen unter www.studionaxos.de/produktionen
Samstag, 28. November und Samstag, 2. Dezember um jeweils 22.00h
Solidarisches Preissystem
studio NAXOS, Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19
Foto: Jana Mila Lipitz

Mittwoch, 29. November: Joel Sarakula

(Uwe)

Den Tipp habe ich ausgewählt, weil mir das Foto von Joel Sarakula positiv aufgefallen ist. In Bandcamp seht über ihn: „Joel Sarakula is an AUS/UK artist who writes, produces and sings Soulful Pop, gazing out at a contemporary world through vintage glasses. His music is informed by a rich, 1970s-inspired musical and visual palette, drawing on Soft-Rock, Funk and Disco influences, filtering them for our darker times while still remaining hopeful.“ Kann man sich gut anhören, die Musik des in Sydney geborenen Sarakula, einfach mal reinhören, in den Song „Understanding“ zum Beipiel.

Zoom
F., Carl-Benz-Str. 21
20 Uhr
Bild: Homepage Zoom

Mittwoch, 29. November: Artist Talks Glenkeen Garden Residencies

(Daniela)

Menschen stark machen“ ist das Motto der Crespo Foundation, und dafür setzt sie sich mit einer Mischung aus Kunst- und sozialer Förderung sowie Kultureller Bildung ein. Einige spannende Kunstprojekte gehen auf die Initiative oder die Förderung der Stiftung zurück: Der „After Nature. Ulrike Crespo Photography Prize“, der 2024 erstmalig zusammen mit C/O Berlin verliehen wird, das „Fliegende Künstlerzimmer“, der „Wortmeldungen Literaturpreis“… Und eben die „Glenkeen Garden Residencies“, die die Foundation seit 2021 in dem Landschaftspark Glenkeen Garden beherbergt. Kunstkollektive und Einzelkünstler:innen arbeiten und erforschen hier unter dem Motto „ArtNature/NatureArt“ das Verhältnis von Mensch, Kunst und Natur. In den Artist Talks stellen sie ihre Arbeiten und Forschungsergebnisse vor, die ersten habe ich leider verpasst, es bleibt aber noch ein Talk im November: Mittwoch, 29. November, 19 Uhr: STRWÜÜ (Jo Wanneng and Lukas Fütterer)
Von der Stop-Motion-Animation einer entführten Pflanze über orchestrierte Harmonien mit riesigen Seerosen bis hin zu Klangobjekten, Marionettentechniken und der Erforschung von

Zeit und Raum: Das Künstler:innenduo STRWÜÜ – Absolvent:innen der HfG Karlsruhe – beschreitet mit seinen künstlerischen Erkundung neue Wege. Während ihrer Residency in Glenkeen Garden konzentrierten sie sich auf Kryptogame wie Algen, Moose und Flechten für die Erforschung von Spannungskräften und Beziehungsdynamiken.

Crespo Studio, Berliner Straße 27, 60311 Frankfurt
Eintritt frei
Die Talks finden in englischer Sprache statt.

Donnerstag 30. November - 9. Dezember: "Über das Unbehagen zu wohnen“

(Daniela)

Ich habe im Sommer „After Democracy“ von Partners in Crime gesehen und war sehr begeistert von ihrer performativen Arbeit. Ich will daher auf jeden Fall auch ihre nächste Neuproduktion sehen: „Über das Unbehagen zu wohnen“ in der Villa Schweizer5. In der Lecture Performance mit Tee und Dias begibt sich Regisseurin Eleonora L. Herder gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach den verschwiegenen Echos einer deutsch-jüdischen Familiengeschichte.

Was macht die silberne Teekanne aus einem jüdischen Kaufhaus 73 Jahre nach ihrem Verschwinden auf dem Bahnhof Berlin Spandau? Wie wurde die in Sizilien verbreitete Amöbenruhr zur Komplizin nationalsozialistischer Rassenpolitik? Was haben die Schlaftabletten der Großmutter der Regisseurin mit dem Tod von Ingeborg Bachmann zu tun? Wer hat das Hakenkreuz an dem Grab ihres Urgroßvaters abgemeißelt und wo ist das Ohr von John Paul Getty dem III. heute? - Diesen und weiteren drängenden Fragen versucht die Lecture Performance „Über das Unbehagen zu wohnen“ auf die Spur zu kommen.

Anfang des Jahres erreicht Eleonora L. Herder per Spedition ein riesiges Paket: ein Sekretär aus den 1920er Jahren. Ein dunkelbraunes Ungetüm aus Nussbaum, für das sie eigentlich überhaupt keinen Platz in ihrer Wohnung hat.

Angeblich gehörte er einmal ihrem Urgroßvater, der den Schreibtisch mit sich durch Europa schleppte, als er Anfang der dreißiger Jahre vor der Rassenpolitik der Nationalsozialisten fliehen musste. Seitdem wurde er in ihrer Familie weitergereicht wie ein Schrein. Er steht abwechselnd für die Heimat, die man nie mehr haben würde und das Großbürgertum, das man glaubte, verloren zu haben. Und nun stand er eben auf der Straße in Frankfurt Bockenheim. Anlieferung bis zur Bordsteinkante.

In einem vermeintlich privaten Wohnzimmersetting erzählt Herder anhand von Dokumenten und Objekten ihrer Familie eine alternative Geschichte deutsch-jüdischer Identität. Die Performance changiert zwischen dokumentarischem Diavortrag, ausgreifender Anekdote und brüchiger Intimität, in der die Grenzen zwischen Politischem und Privatem, Opfer- und Tätergeschichte verschwimmen. Immer wieder stellt sich eine Rastlosigkeit ein und die Frage, ob es überhaupt möglich ist, bei sich zuhause zu sein.

Mehr Infos unter: www.andpartnersincrime.org

Beteiligte: Despina Apostolou, Eleonora Herder, Tim Schuster, Marina Rengel Lucena, Jonas Harksen, Joanna Plastrotmann, Maren Burger, ehrliche arbeit  – freies Kulturbüro, Felix Kosok und Anna Pirot (Bureau 069)

30.11.2023, 19 Uhr, 01.12.2023, 19 Uhr, 02.12. 2023, 17.30 Uhr (mit Kinderbetreuung), 07.12.2023, 19 Uhr, 08.12.2023, 19 Uhr, 09.12.2023, 17.30 Uhr (mit Kinderbetreuung)

Schweizer5 | Schweizer Straße 5 Frankfurt am Main | Tickets unter: www.eventbrite.de/ueber-das-unbehagen-zu-wohnen-tickets
Ermäßigte Tickets über E-Mail an
tickets@andpartnersincrime.org Limitierte Anzahl verfügbar. Alle weiteren Tickets über https://www.eventbrite.de/e/uber-das-unbehagen-zu-wohnen-tickets-729660503207

Donnerstag, 30. November: Lesung Navid Kermani - Verlust. Erkenntnis. Neuanfang

(Petra)

In "Das Alphabet bis S" begleiten wir eine Schriftstellerin, die sich auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs befindet, jedoch gleichzeitig mit den Tiefpunkten des Lebens konfrontiert wird. Das Scheitern ihrer Ehe, der Verlust ihrer Mutter und die Infragestellung ihres Status als öffentliche Intellektuelle werfen existenzielle Fragen auf. Navid Kermani, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, verwebt auf virtuose Weise grundlegende Themen wie Geschlecht, Krieg und Vergänglichkeit mit dem Alltäglichen.

Foto: Navid Kermani©Peter Andreas Hassiepen

Navid Kermani: Das Alphabet bis S – Lesung und Gespräch, Moderation: Andreas Platthaus (F. A. Z.), Kooperation Literaturhaus Frankfurt und Schauspiel Frankfurt, Ort: Schauspiel Frankfurt, Adresse: Willy-Brandt-Platz, Uhrzeit: 19:30 Uhr: Eintritt: 24 (12) Euro, Tickets hier

Donnerstag, 30. November: Of/ Often

(Andrea)

Man kann es Renaissance der Frankfurter Straße nennen oder auch einfach ein sehr cooles Projekt. Oder auch: Ich bin gespannt und freue mich drauf. Nach "Und", "Diamant" kommt jetzt "Often". Absender ist dieses Mal nicht die HfG, sondern die Stadt selbst. Kreative Schützenhilfe kommt von Loimi & seinem Urban Media Projekt, uns erwartet also Besonderes mit Lokalkolorit: Passend zur Vorweihnachstzeit geht heute ein kunstvoll gestaltetes schmiedeeisernes Türchen auf und ich bin wirklich neugierig, wie es dahinter aussieht. Wir betreten neue Räume, zumindest solche, die bisher nicht im Fokus waren und die nun auf Besucher:innen, Konsument:innen, aber auch potentielle Mieter:innen warten. Kommen, sehen, staunen, denn an vier Tagen gibt es allerlei schöne Dinge zu entdecken: u.a. von Anna x Edith, Anja Arncken, Atelier Betty Montarou, Betti Bodor Styling, Bubbles & Pickles, Das neue Frankfurter Register, Ebb & Flow Keg, Franziska Kronmüller, Kaffeeschreiner, He:idi Frankfurt, Lena Grewenig, nuuna by brandbook, Yahya Studio,The Görls Club Vintage. 17 bis 19 Uhr. www.of-ten.de

Often, Frankfurter Straße 10, Offenbach

DEZEMBER 2023
Freitag, 1. Dezember (Premiere) – Freitag, 29. Dezember: Der Zauberlehrling

(Martin)

Johann Wolfgang Goethe
Ein Stück mit Musik für die ganze Familie / Für alle ab sechs Jahren

Viele kennen Goethes Ballade wohl noch aus der Grundschule:
„Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort’ und Werke
Merkt’ ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu’ ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
Daß zum Zwecke
Wasser fließe,
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße!“ 

Und natürlich das prägnante Ende:
„In die Ecke,
Besen, Besen!
Seid’s gewesen!
Denn als Geister
Ruft euch nur zu seinem Zwecke
Erst hervor der alte Meister.“

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben erzählt Goethes Ballade neu: Begleitet von Klaviermusik sollen die großen und kleinem Zuschauerinnen und Zuschauer auf lustige, spannende und magische Weise das Abenteuer des ungeduldigen Zauberlehrlings, seines etwas zerstreuten Hexenmeisters und dessen kluger Katze Cornelia neu erleben und erfahren ganz nebenbei vieles über Frankfurt, seine Wahrzeichen und seine Geschichten. 

Hier geht’s zu den Tickets: https://volksbuehne.net/programm/johann-wolfgang-goethe-der-zauberlehrling

Premiere: Freitag, 1. Dezember um 16.00h
weitere Vorstellungen im Dezember: Sonntag, 3. um 15.00h, Samstag, 9. um 16.00h, Mittwoch, 13. um 10.00h (Schulvorstellung), Freitag, 15. um 18.00h, Mittwoch, 20. um 10.00h (Schulvorstellung), Samstag. 23. um 16.00h, und Freitag, 29. um 16.00h
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Foto: © Veranstalter:in

Freitag, 1. Juli: OF/ Julie und Lasse Kuhl

(Andrea)

Sagte ich es schon? Gerade ist Often und das nur an diesem Wochenende - also: Alles stehen und liegen lassen und auf in die Frankfurter Straße 10. Dort gibt es Shopping, aber nicht irgendeines, sondern ausgewählt und besonders UND eine LiveSession von Julie und Lasse Kuhl. Im märchenhaften Hinterhof geben beide eine Art „Tiny Desk Concert“ geben – und da passen Ort, Stimmung und Klangwelten außergewöhnlich gut zusammen. Julie entführt uns mit ihrer einmalig einnehmenden Stimme in Zwischenwelten von Euphorie und Melancholie. Die Songs, die hier akustisch mit Gitarre und Klavier interpretiert werden, besitzen eine Kraft, der man sich nicht entziehen kann. Ein hübsches intimes Livekonzert mit zwei Ausnahmekünstlern, die auf der Bühne der Offenbacher Innenstadt nun auch kulturell eine Art „Frankfurter Renaissance“ einläuten.

Often, Frankfurter Straße 10, Offenbach

Freitag 1. Dezember: "BEAT goes FUNK"

(Daniela)

Santa Clause kommt erst in ein paar Tagen, die Vinyl-Retter aber schon am 1.Dezember ins ono2 und machen ein Türchen auf.

Mortimer Coldheart und Holger Menzel haben für alle Tanzwütigen und Nachtschwärmer wieder jede Menge Funk-Soul-Beat-Afro-und Disco Platten am Start und ziehen Ihr schwarzes Gold aus den Plattenkisten, Feuer frei für "BEAT goes FUNK" im Ono2


FR. 1.12. Beat Goes Funk
ONO 2, Walter-Kolb-Straße 2

Start: 22.00 | Ende: 3.00 | Eintritt: 10€

Freitag, 1. Dezember: OF/ 60 years with The Beatles

(Andrea)

Wahnsinn, als der Originaltermin ausverkauft war, gab es einen Zusatztermin (24.11.). Jetzt ist auch dieser sold out, hier also die nächste Gelegenheit zum Beatles-Revival...
Die Stones haben mit ihren 80 Jahren unlängst ein neues Album veröffentlicht und weil es zur Auswahl des Materials einen Schiedsrichter brauchte, kam Paul McCartney ins Spiel - "ein pophistorischwer Witz", schreibt Tobias Rapp im SPIEGEL, denn immerhin konkurrierten die beiden Bands lang um die Gunst des Publikums. Während die Stones das wilde, unangepasste Imgae pflegten, verdrehten die Pilzköpfe den Fans auf andere Art den Kopf. "Am 4. November 1963 gingen die Beatles in die Pop-Geschichte ein als frech verschmitzte Provokateure des Königshauses, wegen der ungezogenen Bühnenansage von John Lennon, die Leute auf den billigen Plätzen sollen klatschen und die anderen – mit Blick in Richtung der königlichen Loge – bräuchten nur mit ihren Juwelen zu rasseln. Mit dieser kleinen Unverschämtheit hatten die Beatles die Herzen der jungen Leute in England endgültig erobert. Die Hysterie um die Beatles, genannt Beatlemania, erreichte in England dann am 22. November 1963 einen weiteren Höhepunkt und für Volker Rebell ein guter Anlass für „60 Jahre With The Beatles“ – Jubiläumskonzert mit allen Songs des zweiten Albums der Beatles, gespielt von der Lonely Hearts Club Band. Der Termin am 11.11. ist bereits ausverkauft, für den heutigen gibt es noch Karten. Die Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert.
https://radio-rebell.de/termin/60-jahre-with-the-beatles/

Rebell(i)sche Studiobühne,Bieberer Str. 145 A | Hinterhaus, Offenbach

Übrigens, vielleicht steht bei einem von Euch noch Pauls alter Bass auf dem Speicher, der wird nämlich seit Jahren schmerzlich vermisst:https://www.theguardian.com/music/2023/sep/02/search-launched-for-paul-mccartneys-first-hofner-bass-guitar

Freitag, 1 & Samstag, 2. Dezember: Interkulturelle Bühne: REGENBLUME

(Daniela)

Christine spielt bei REGENBLUME mit...

NACH DEM GEWITTER RICHTET SICH DIE REGENBLUME AUF!

„Ich lebe noch, aber ich bin nicht mehr ich.“

Regenblume ist der Glaube an das Leben, auch wenn das Leben selbst oft schmerzhaft und grausam ist. Die Geschichte spiegelt den Lebenszyklus wider. Auf jeden Tag folgt ein neuer.

Regenblume versucht weniger, die Unterdrückung und Zerstörung des Menschen darzustellen, als aufzuzeigen, was der Mensch unter dem Einfluss von Folter denkt, empfindet und wie er daraus resultierend seine Umwelt wahrnimmt.

Regenblume zeigt Frucht und Einsamkeit eines gefolterten Menschen nach erlittener Demütigung und Unterdrückung.

Regenblume ist eine Aufforderung an uns, nicht wegzusehen, sondern auf Menschen, die im Innersten verletzt wurden, zuzugehen, sie nicht in ihrer Einsamkeit allein zu lassen.

Das Stück spielt im Heute. Schon längst hat der Mensch die Erde verlassen um die Galaxie zu erobern, gleichzeitig vernichtet, inhaftiert und foltert er diejenigen, die sich für ein gerechteres, menschenwürdigeres Leben auf dieser Erde einsetzen.

TEXT UND REGIE: Yusuf Kilic
MIT: Laura Baumann, Delphina Hennig, Christine Michel, Tatiana Prohl, Andrea Penkalla und Julia Karackov
TERMINE: 1. & 2 Dezember, 20 Uhr
Ort: Interkulturelle Bühne, Alt Bornheim 32, 60385 Frankfurt

Freitag, 1. und Samstag, 2. Dezember: The Shadow Whose Prey the Hunter Becomes Back to Back Theatre

(Martin)

Back to Back Theatre ist in Frankfurt zu sehen: endlich!

Das Back to Back Theatre wurde 2022 mit dem ‚International Ibsen Award‘ ausgezeichnet – der Preis gehört zu den am höchsten dotierten für Theaterkünstler:innen weltweit. Es ist eine doppelte Premiere. Der Internationale Ibsen Award geht zum erst Mal nach Australien und an ein Ensemble mit Künstler:innen mit Behinderungen. Das BtBT bezeichnet sich als "neurodivers". Zur Begründung heißt es von Jury-Präsidentin Ingrid Lorentzen: "BtBTs Arbeit ist aufregend, verstörend und regt zum Nachdenken an. Sie inspiriert uns, bessere Künstler und bessere Menschen zu sein. BtBT gibt sozialen und politischen Anliegen eine Stimme, ihre Arbeit entsteht als kollektive Anstrengung, bei der mehrere Schöpfer, Ideen und Perspektiven immer präsent sind und einen Raum für Inklusion und Möglichkeiten herstellen. Das ist Teil dessen, was ihre Arbeit so unvergesslich und so wichtig macht. (nachtkritik.de). 

Willkommen in einem Gemeindezentrum in Geelong, Australien. Plastikstühle werden auf die Bühne getragen, eine öffentliche Versammlung wird einberufen. Vier Schauspieler*innen diskutieren mit viel Witz kleine und große Probleme: welche körperlichen Berührungen als angemessen gelten, aber auch die endlosen therapeutischen Programme, die sie als Menschen mit Behinderung ertragen müssen, um sich einem gewissen Gefühl von „Normalität“ anzunähern. 

Doch das Spiel nimmt eine plötzliche Wendung, als eine künstliche Intelligenz auftritt und zur Protagonistin wird. Wie treffen wir gemeinsam Entscheidungen, die im besten Interesse einer demokratischen Gesellschaft sind?

Mit „The Shadow Whose Prey the Hunter Becomes“ ist Back to Back Theatre, die inklusive australische Theatergruppe von Weltruhm zum ersten Mal in Frankfurt zu erleben. Was als listiges Kammerspiel beginnt, wird durch die Tragweite seiner Fragen und dank der Brillanz seiner Schauspieler*innen zu einem großen und ergreifenden Theaterereignis.

Hier geht’s zu den Tickets: https://www.mousonturm.de/events/the-shadow/
Freitag, 1. und Samstag, 2. Dezember um jeweils 20.00h
Mousonturm
Solidarisches Preissystem
Foto: © Jeff Busby

Samstag, 2., und Sonntag, 3. Dezember: S(w)inging Christmas for Kids!

(Daniela)

Kann mir bitte jemand ein Kind leihen? Ich würde das so gerne hin :-)

Samstag, 2., und Sonntag, 3. Dezember, jeweils 15.30 Uhr, hr-Sendesaal: S(w)inging Christmas for Kids!

Bei S(w)inging Christmas for Kids sind die ganz Jungen eingeladen, musikalisch die Vorweihnachtszeit einzuläuten. Es darf kräftig mitgesungen, -gelacht, -getanzt und -ges(w)ungen werden! Dafür hat die Band neben der charmanten Caroline Mhlanga und dem quirligen Klaus Krückemeyer auch jede Menge bekannte Weihnachtshits im Gepäck: von A wie "Alle Jahre wieder", bis O wie "O Tannenbaum". Kommen Sie gerne und singen Sie mit, denn auch dieses Mal wird es im Vorfeld ein eigenes Songbook geben, dass Sie für das Konzert herunterladen können (es wird rechtzeitig veröffentlicht).

Für Kinder im Grundschulalter - Konzertdauer: ca. 60 Minuten – keine Pause

Tickets: Kids 8 Euro I Erwachsene 12 Euro unter www.hr-ticketcenter.de oder Telefon Tel. (069) 155-2000

Mehr Infos: https://www.hr-bigband.de/konzerte/konzerte-2023-24/konzert-swinging-christmas-for-kids,swinging-christmas-for-kids100.html

Bis Sonntag, 03. März 2024: Ausstellung „Bending the Curve“ Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Der Frankfurter Kunstverein zeigt immer wieder faszinierende Ausstellungen zwischen Kunst und Natur. Dieses Mal kooperiert er interdisziplinär mit einer ganzen Menge herausragender Institutionen, unter anderem mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und dem Zoo Frankfurt. Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Wie kann der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden? Und wie können positive Erzählungen entstehen? Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise. Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler*innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch Big-Data-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.

Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, Vernissage, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellung bis Sonntag, 03.03.2024, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Markt 44, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 – 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 10 (6) Euro

Montag 4. Dezember: Kostenfreier Workshop: Maßnahmen gegen Sexismus – auch in deinem Unternehmen

(Daniela)

Kostenfreier Workshop der Akademie Mixed Leadership: Maßnahmen gegen Sexismus – auch in deinem Unternehmen

Du möchtest in deinem Unternehmen oder Deiner Organisation proaktiv ein Sexismus-freies, sicheres, inklusives Arbeitsumfeld schaffen?

Dann bist du in unserem kostenfreien Workshop richtig.

Mit einer begrenzten Anzahl an Teilnehmer*innen werden wir im Workshop gemeinsam beleuchten und bearbeiten:

  • Definition und Erklärung der Begrifflichkeiten: Wir beleuchten die Konzepte von Sexismus und sexueller Belästigung, um ein klares Verständnis zu fördern.
  • Formen und Auswirkungen: Erfahrt mehr über die verschiedenen Formen von Belästigung und wie sie sich auf Einzelpersonen und Unternehmen auswirken.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen & Pflichten als Arbeitgeber*in: Klärt eure Verantwortlichkeiten und Pflichten im Rahmen der Gesetzgebung.
  • Prozesse zum Umgang: Lernt bewährte Verfahren zur Handhabung von Beschwerden und zur Unterstützung von Betroffenen kennen.
  • Prävention und Intervention: Entwickelt Strategien zur Vorbeugung von sexueller Belästigung und zur Unterstützung der Opfer.
  • Sensibilisierung und Empathie: Schafft ein Arbeitsumfeld, das von gegenseitigem Respekt und Empathie geprägt ist.

Gemeinsam können wir Veränderungen bewirken und eine Kultur fördern, in der jeder Mensch sich sicher und geschätzt fühlt.

Wir freuen uns auf den Workshop mit euch. Und auf das sich anschließende Netzwerken bei Fingerfood und Wein.

Am 4. Dezember 2023 von 18 bis 20 Uhr in der Frankfurt University of Applied Sciences (barrierefrei)

Infos und Anmeldung hier: www.frankfurt-university.de/aml-gegen-sexismus

ACHTUNG: Für diese Veranstaltungen ist eine Anmeldung obligatorisch (wegen begrenzter Platzzahl).

Montag 4. Dezember: Lesung „Um mein Leben“

(Daniela)

Lesung „Um mein Leben“ mit anschließendem Gespräch

Das Beratungszentrum FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht und die Beratungs- und Schutzeinrichtung VAIA! setzen sich gegen Gewalt im Namen der „Ehre“ ein. Um Gelegenheit zum differenzierten Austausch über diese Gewaltform zu schaffen, laden sie ein zur Lesung aus dem Buch „Um mein Leben“. Es erzählt die Lebensgeschichte von Azadiya H., einer jungen lesbischen Frau aus der jesidischen Community. Ihre Erfahrungen sind exemplarisch für das, was viele der Klient*innen von FIM und VAIA! erlebt haben. Im anschließenden Gespräch berichten die Beratungseinrichtungen aus ihrer Arbeit und geben die Möglichkeit zur Diskussion.

Weitere Informationen: https://fim-frauenrecht.de/lesung-um-mein-leben

Mo., 04.12.2023, 18 Uhr, Crespo Studio, Berliner Str. 27, Frankfurt am Main

5. – 10. Dezember: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

Save the Date:

Vom 5. bis 10. Dezember 2023 findet Remake. Frankfurter Frauen Film Tage, veranstaltet von der Kinothek Asta Nielsen e.V., unter dem Schwerpunktthema „Gemeinsam…! Nähe, Verantwortung und Solidarität mit Anderen“ statt, Die Geschichte des Verleihs CHAOS FILM, 1979 von Hildegard Westbeld in Berlin gegründet, steht im Mittelpunkt eines weiteren Programmteils. Die Festival-Personale würdigt in diesem Jahr die Frankfurter Dokumentarfilmemacherin Edith Marcello.  Auch im Jahr 2023 bildet ein CineConcert den glanzvollen Höhepunkt von Remake: Die Uraufführung einer Auftragskomposition zum Stummfilm NORRTULLSLIGAN (dt. Titel: WEIBLICHE JUNGGESELLEN, Schweden 1923, Regie: Per Lindberg) am 7. Dezember in der Volksbühne Frankfurt. Die Neukomposition stammt von der international bekannten und gefragten niederländischen Pianistin und Stummfilmkomponistin Maud Nelissen. Der Film erzählt von vier jungen Frauen, die im Stockholm der 1920er-Jahre in einer WG leben und einem patriarchalischen Umfeld die Stirn bieten müssen. Stadtleben, Sexualität, Geschlechterhierarchien und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse kommen ebenso in den Blick wie Solidarität und Humor unter Frauen. Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman der schwedischen Frauenrechtlerin Elin Wägner (1882-1949).

Das vollständige Programm ab Mitte November auf www.remake-festival.de

FOTO: NORTULLSLIGAN (c) Swedish Film Institute

Donnerstag 7. Dezember: Cinekonzert

(Daniela)

Im Rahmen des Remake Festivals findet wieder ein Cinekonzert statt!

Die international renommierte Komponistin Maud Nelissen hat anlässlich der vierten Festivalausgabe von Remake. Frankfurter Frauen Film Tage eine Musik zum Film NORRTULLSLIGAN (Schweden 1923, Regie: Per Lindberg, dt. Titel: Weibliche Junggesellen) geschrieben.
Im Zentrum des Films: Vier jungen Frauen, die im Stockholm der 1920er-Jahre in einer WG leben und dem patriarchalischen Umfeld die Stirn bieten müssen. Stadtleben, Sexualität, Geschlechterhierarchien und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse kommen ebenso in den Blick wie Solidarität und Humor unter Frauen. Basierend auf einem Roman der schwedischen Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Elin Wägner (1882-1949).

Ein Live-Filmkonzert mit Maud Nelissen (Piano), Daphne Balvers (Sopran- und Altsaxophon) und Renée Bekkers (Akkordeon)

Do 07.12.2023
Beginn: 19.30 Uhr
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Großer Hirschgraben 19, 60311 Frankfurt

TICKETS: https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/event/2118277

© Swedish Film Institute

Freitag, 8. Dezember: Karaoke mit Pütti

(Martin)

Ich freue mich jetzt schon! Garantiert schon etwas vorweihnachtliche Stimmung - und vielleicht die Gelegenheit ‚Last Christmas…‘ als Karaoke zu singen! 

Christoph Pütthoff ist eines der bekanntesten Gesichter des Schauspiel Frankfurt und er ist einer der Schauspieler, die am längsten am Schauspiel Frankfurt auf der Bühne stehen. Auch ist Christoph Pütthoff ein genialer und inzwischen fast legendärer Conférencier (und Sänger) in seiner mittlerweile zum Klassiker avancierten Karaoke-Show. Es ist großartig, wie ‚Pütti‘ mit seiner ‚All-in-one-Show’ die Panoramabar rockt, als Unterhalter, Sänger, Tänzer – manchmal sogar Stripper! – das Publikum begeistert und die Gäste zum Singen und Auftreten ‚verführt’. 

Spannend ist es, dabei zu sein – man erlebt Überraschungen, wenn andere auf die Bühne steigen, zum Mikrofon greifen und sich auf das Karaoke-Singen einlassen. Traut man sich selbst, hat man noch mehr Spaß und verdient sich einen Drink!

Die Panoramabar mit der phänomenalen Aussicht auf die Skyline von Frankfurt ist ein genialer Ort für diese Show: Rundum die beleuchteten Hochhäuser, das nette Team der Bar und dann Pütti, der tatsächlich Frankfurt zum kleinen New York werden lässt - zumindest dann, wenn er mit genialem Timbre in der Stimme Frank Sinatra mit eben diesem Song anstimmt...

Hier geht’s ab 10. November zu den Tickets: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/karaoke-mit-puetti-/1695/
22.00h
Panoramabar im Schauspiel Frankfurt
Foto: © MG

Freitag, 15. – 17. Dezember: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 (weitere Termine)

(Martin )

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der Weihnachtsgottesdienst! Schon 18 Jahre wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es tatsächlich noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichtenerzählung immer noch nicht gesehen haben!? 

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an. 

Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. 

Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“

Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA
Und hier geht’s zur Reservierung: https://theaterwillypraml.de/jesus-damour-geb-0/
Freitag, 15. Und 16. um 20.00h und Sonntag. 17. Dezember um 18.00h,
Freitag, 22. und Samstag, 23. Dezember um jeweils 20.00h: JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2023 im 19. Jahr
Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Rebekka Waitz

Sonntag, 17. Dezember: 68. Naxos Hallenkonzert Boris Filanovsky

(Martin)

Schottische und irische Volkslieder

Der neue Liederzyklus „Ob aus Luft“ (Premiere Oktober 2023 in Berlin) ist eine musikalische Meditation über Verlust, inspiriert durch die gleichnamige russischsprachige Gedichtsammlung der gefeierten Literatin Maria Stepanova. 

Diese handelt vom Fernsein eines geliebten, verstorbenen Menschen, von hinterlassenen Spuren und Echos in der Natur und Umgebung, vom Versuch der Kommunikation über die irdischen Grenzen hinaus. 

Die deutschen Übersetzungen lässt der renommierte schottische Schauspieler, Performer und Stimmkünstler Graham F. Valentine einfließen und begegnet Filanovskys Musik zugleich mit alten, a cappella vorgetragenen Volksliedern aus Schottland und Irland.

Maja Bader – Sopran | Leonhard Dering – Klavier | Graham F. Valentine – Stimme

Hier geht’s zur Reservierung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSedYVRDImGlQXgAnOfgdj-15eJEmEdu-mRJZSTrmjSBCOk_HQ/viewform

Sonntag, 17. Dezember um 20.30h (im Anschluss an die Vorstellung JESUS D’AMOUR, GEB. 0 um 18.00h)
Naxos Halle
Foto: © Veranstalter:in

LÄUFT NOCH 'NE WEILE
Noch bis 26. November: Bad Soden/ Diamant

(Andrea)

HEINER BLUM PRE POST VANDALISM Eine Geschichte des Vandalismus in Kunst und Kultur, Lecture, gibt es heute beim Auswärtsspiel des Diamant in Bad Soden. Nachdem Heiner Blum mit seinen Student:innen das ehemalige Juweliergeschäft in der Frankfurter Straße ein halbes Jahr lang mit zweiwöchig wechselnden Ausstellungen und Aktionen bespielt hat, eröffnen sie heute auswärts, genauer in Bad Soden am Taunus. Vielleicht werden wir auch dort gelesen und ihr wisst noch nicht, was machen... Heute 19 Uhr, Diamant 16, BADVon Ä bis Z / Zwischen Ästhetik und Zerstörung mit vielen tollen Künstler:innen: Daniel von Hoeßle / Dorian Winkler / Franziska Krumbachner / Inaara Mariel / Jonas Berger / Joschua Arnaut / Konstantin Kipfmüller / Lars Schwabe / Leonie Englert / Nico Joel Helbling / Noa Vetter / Philipp Langer / Rushy Diamond / Sonja Prochorow / Sonja Rychkova Bis 26.11.2023, MI, SA, SO von 15-18 Uhr, heute um 19 Uhr

STADTGALERIE BAD SODEN AM TAUNUS, Badehaus im alten Kurpark Königsteiner Straße 86

Bild: Dorian Winkler

Bis 1. April: Barbara Klemm – Frankfurt Bilder

(Daniela)

Erstmals gewährt das HMF einen umfangreichen Blick in die Frankfurter Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Seit sie 1959 mit 20 Jahren nach Frankfurt kam, lebt Klemm in der Stadt am Main. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war sie als Redaktionsfotografin nicht nur vor Ort, sondern weltweit in den Ressorts Politik und Feuilleton zuständig. Als Bildjournalistin ist Barbara Klemm auch „teilnehmende Beobachterin“ – und trifft dabei stets den richtigen Moment und das gute Bild. Für ihre Fotografien von Menschen in Politik und Kultur sowie ihre Fotoreportagen wurde sie über Deutschland hinaus bekannt, vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Wie Barbara Klemm als aufmerksame Zeitgenossin Frankfurt erlebte, zeigt die Ausstellung im HMF mit rund 230 von der Fotografin selbst vergrößerten Barytabzügen.

Eintritt: 10 €/ermäßigt 5 €

Mehr Informationen stehen hier.

Foto: Barbara Klemm: Blockkade der Goethe Universität am 8. Mai 1968

Bis Sonntag, 25. Januar 2024: Ausstellung Loriot im caricatura Museum

(Petra)

Loriot – ach ja: der wohl bekannteste deutsche Humorist wäre am 12. November 2023 einhundert Jahre alt geworden. Er gehört zu meinen Kindheitserinnerungen: auch wenn ich nie ein Riesenfan war, erinnere ich mich an viel Klug-Witziges, das damals zum "Kulturgut" wurde. Er hat – wie kaum ein anderer – mit seinen vielfältig-komischen Talenten die biedere Bundesrepublik, ihre Menschen und allzu Menschliches "auf die Schippe" genommen. Loriot lieferte das erste Titelbild für die Satirezeitschrift "Pardon", in der sich die Neue Frankfurter Schule zusammenfand, und war einer der maßgeblichsten Cartoonisten der Nachkriegszeit. In seinem späteren Fernsehschaffen wurde aus dem moderierenden Zeichner der schauspielende Komiker, seine Fernsehsketche mit Evelyn Hamann gehören zu den Höhepunkten der deutschen Fernsehgeschichte. Wo sonst als im Frankfurter caricatura Museum sollte im Jubiläumsjahr sein Schaffen gezeigt werden? In der Ausstellung wird Loriot als Zeichner, Autor, Regisseur und Schauspieler gewürdigt. Zu sehen sein werden seine frühen Cartoons für die Zeitschrift Stern und für zahlreiche Cartoonbücher. Mit Filmausschnitten, Originaldokumenten, Fotos und Requisiten wird sein Schaffen als Film- und Fernsehstar präsentiert. Die Werke von Loriot und von der Neuen Frankfurter Schule werden im Museum zusammengeführt. Daher wird die Ausstellung größer als andere Ausstellungen konzipiert und sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungsfläche des Museums umfassen.

Loriot: Ach was – Ausstellung, Ort: caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Eröffnung Mittwoch: 18 Uhr, Ausstellung bis 25.02.2023, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 17 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: 8 (4) Euro, bis 18 Jahre frei

Noch bis Samstag, 23. Dezember: Fensterschau XXXIV – Tina Herchenröther

(Petra)

Heute schon bei Balenciaga reingeschaut? Mit zwei großformatigen Malereien ist Tina Herchenröther gerade in den Fenstern der ehemaligen Burg-Drogerie der Restauratoren zu sehen. Dabei ließ sich die Künstlerin von Kollektionen des Skandal-Modehauses Balenciaga inspirieren: Eine moderne Ritterrüstung aus der Kollektion 2020 und ein Kleid aus zahlreichen ineinander verflochtenen kleinen Metallringen inspirierten Herchenröther zu ihren Motiven. Das Wechselspiel aus Ornament, Weiblichkeit und Stärke stehen zentral in den beiden Werken.

Fensterschau XXXIV: Tina Herchenröther bei den Restauratoren, Ort: Fensterschau, Adresse: Burgstraße 43, bis 23.12., Öffnungszeiten: 24/7

Bis Sonntag, 31. Dezember: Wohnzimmer Hauptwache mit "Langer Bank"

(Petra)

Das DAM-Reallabor "Wohnzimmer Hauptwache" belebte als Teil des Modellprojekts "Post-Corona-Stadt" im Herbst 2022 die Frankfurter Innenstadt. Auch in diesem Jahr ist das DAM auf der Hauptwache aktiv. Im Sommer eröffnet auf dem belebten Platz die Ausstellung „Zukunft Innenstadt Frankfurt“. Sie geht der Frage nach, welche Bedürfnisse und Anforderungen an eine lebenswerte Frankfurter Innenstadt in der Zukunft bestehen. Die Wanderausstellung wird an ausgewählten Orten zu sehen sein und soll bundesweit in den Modellstädten des Förderprogramms Station machen. Einen nächsten Schritt für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum geht das Museum mit der künstlerischen Intervention "Die Lange Bank" ab heute. Die modulare Sitzmöglichkeit wird dort erstmals für verschiedene Dialogformate bereitstehen. Ein Treffpunkt an der Langen Bank - die künstlerische Installation is als Ort der Begegnung, der Inspiration und Erholung konzipiert. Ihr könnt hier in die Choreografien und Hörstücke von 15 interntionalen Künstlerinnen und Künstlern eintauchen, verschiedene Sitz- und Liegepositionen ausprobieren und erleben, wie das Sitzen urbane Räume neu definiert. Je nachem, wer noch so auf der Langen Bank ist, würde ich sagen. 

Wohnzimmer Hauptwache mit der Langen Bank, Deutsches Architekturmuseum (DAM), An der Hauptwache, Eintritt: frei

Bis Sonntag, 14. Januar 2024: Ausstellung DAM „Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber."

(Petra)

Ich mag die Arbeit des Deutschen Architekturmuseums sehr – und auf diese Ausstellung freue ich mich – heute ist die Eröffnung: Proteste müssen stören, sonst wären sie wirkungslos. Wenn Störungen in den öffentlichen Raum ausgreifen und sich dort festsetzen, wenn sie ihn dauerhaft blockieren, verteidigen, schützen oder erobern, dann entsteht Protestarchitektur. Detailreiche Modelle, gebaut an der Technischen Universität München und der Hochschule für Technik Stuttgart (Prof. Andreas Kretzer), zeigen Protestcamps von der Resurrection City 1968 bis zur Lobau-bleibt!-Bewegung 2021/2022. Vierzig "Bodenstrukturen" aus Lützerath, zumeist Pfahlbauten, wurden von Rokas Wille (HfG Karlsruhe) mit Fotopapiermodellen dokumentiert. Der Regisseur Oliver Hardt entwickelte für die Ausstellung eine Filminstallation. Gemeinsam mit Aktivist*innen konnte eine Hängebrücke aus dem Hambacher Wald übernommen werden. Auch ein 1:10-Hängemodell des Barrios Beechtown, eine Leihgabe des Künstlers Stephan Mörsch, zeigt diese Waldbesetzung. Die Ausstellungsarchitektur auf der um 1000 Quadratmeter erweiterten Fläche des DAM Ostend wurde von Something Fantastic entwickelt.

"Protest / Architektur. Barrikaden. Camps. Sekundenkleber." Eine Ausstellung des DAM – Deutsches Architekturmuseum und des MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien
Ausstellung: Eintritt: 5 (3) Euro, Öffnungszeiten: Mo. geschlossen, Di., Do. und Fr.: 12 - 18 Uhr, Mi.: 12 - 19 Uhr, Sa. und So.: 11 - 18 Uhr

Noch bis Donnerstag, 11. April 2024: Ausstellung Frankfurter Kunstsäule

(Petra)

Dieses Mal haben Studierende des Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Darmstadt (h_da) die Säule zum Thema Brückenstraßenspielplatz gestaltet. Frankfurt 1973: Die Achtundsechziger bringen frischen Wind in alte Strukturen, mit Kinderplanet, Miniplanet und Ferienspielen entsteht Gleichberechtigung für Kinder aus unterschiedlichen Schichten: die Elterninitiative Sachsenhausen /EIS) wird am Brückenspielplatz gegründet. Das wird hiermit gefeiert - und zurückgeblickt, bevor im nächsten Jahr der große Umbau des Spielplatzes startet. Für ihre Arbeit haben die Studierenden Archivmaterial gesichtet, Fotos recherchiert, mit früheren EIS-Mitarbeitern und den beiden Kuratoren der Frankfurter Kunstsäule, Daniel Hartlaub und Florian Koch, geführt. Das Ergebnis sehen wir ab heute. Es soll die Mentalität und das Durchhaltevermögen all der Menschen zum Ausdruck bringen, die in 50 Jahren für die Verwandlung einer Autostraße in einen vitalen Ort für die Jugend gekämpft haben.

"Nein, ich bleibe" - 50 Jahre EIS. Elterninitiative Sachsenhausen, Ort: Frankfurter Kunstsäule, Adresse: Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Gutzkowstraße)


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